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Donnerstag, 9. Februar 2017

109. Jahrgang – Nr. 06

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

-2ºC 6ºC

Freitag, 10. Februar 2017 Am Freitag teilweise Nebel oder tiefer Hochnebel, Obergrenze um 800–1000 Meter, gute Auflösungschancen. Samstag, 11. Februar 2017 Am Samstagmorgen Hochnebel, bei Auflösung sonnig.

-1ºC 8ºC

1ºC 8ºC

Sonntag, 12. Februar 2017 Der Sonntag zeigt sich weiterhin mit Hochnebel, bei Auflösung sonnig.

Zwingen

3 Die ARA möchte ausserhalb der Bauzone ein Mischwasserbecken bauen. Dagegen gibt es Widerstand. Nun muss sich das Bundesgericht damit beschäftigen.

Breitenbach

9 Eine Totalunternehmung wird für den Bau des neuen Schulhauses allein verantwortlich sein. Die regionalen KMU befürchten, mit ihren Angeboten auf der Strecke zu bleiben.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Gewerbeverein Lützel erfindet Gewerbeschau neu Die Hochglanzausstellung im Zelt mit Ständen in Serie ist Vergangenheit. Unter dem Motto «Gewerbe in allen Ecken» präsentieren sich vom 23. bis 25. Juni 2017 die Aussteller an sieben mit mehreren KMU verdichteten Ecken der Gemeinde. Diese mutiert zur verkehrsfreien Festinsel. Roland Bürki

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n Kleinlützel, wo immer noch «s Bach» und nicht der Bach rauscht und der Dialekt schon Nuancen zeigt, ist manches ein bisschen anders. Da macht auch der umtriebige Gewerbeverein Lützel (GvL) unter Leitung von Präsident Hansjürg Mani mit der vierten Auflage seiner Gewerbeausstellung vom 23. bis 25. Juni 2017 keine Ausnahme. «Wir stellen dieses Jahr kein Festzelt für eine Hochglanzausstellung, sondern machen die Tore unserer Betriebe weit auf für eine Liveshow», überraschte OK-Präsident Alex Meier am Info-Abend für Vereine und Gewerbler zumindest die bisher nicht Eingeweihten. Die hoffentlich zahlreichen Besucher aus der Region hätten ab dem grossen Parkplatz am Dorfeingang so die Möglichkeit, in einem abwechslungsreichen Rundgang durch das Dorf den Ausstellern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schultern zu sehen und entsprechend auch Fragen zu stellen. Laut Meier stellen sieben grössere Betriebe anderen KMU-Betrieben Ausstellungsfläche zur Verfügung, sodass kleine, spannende Ausstellungzentren entste-

«Make Lützel great»: GvL-Präsident Hansjürg Mani (links) und Alex Meier, OK-Präsident Gewerbeausstellung 2017, stehen unter einem guten Stern und strahlen. FOTO: ROLAND BÜRKI

hen. «Gewerbe in allen Ecken» eben, symbolisiert auch durch den der Ausstellung günstigen Stern. «Ihr müsst miteinander reden, wie ihr zusammen zurechtkommt, schliesslich soll unsere Ausstellung so richtig sprühen vor Leben», riet ein von der neuen Ausrichtung faszinierter OK-Präsident den Gewerblern. Meier zeigte sich überzeugt, dass die Besucher Gewerbe und aktive Gewerbler so ganz anders erlebten, als hinter einem Stand mit Exponaten und Flyern. Den Gewerberundgang durchs verkehrsfreie Dorf aufwerten sollen zudem Attraktionen und acht originelle Vereinsbeizen. Für Gehbehinderte steht

gar ein spezielles Fahrzeug zur Verfügung, sodass auch sie Spass an dieser flächenmässig stark vergrösserten Gewerbeausstellung haben dürfen. Überhaupt spürte man aus Meiers Begeisterung heraus, dass nicht nur das Gewerbe, sondern auch das Dorf während der drei Tage im Juni so richtig leben soll. Fast ein wenig nach dem Motto «Sun and fun». Mit den erwähnten Beizen, die schon 2011 ein Magnet waren, mit einer Marktmeile, Kinderattraktionen, einer Bierschwemme oder mit viel Musik. So geht am Freitagabend in der FCHalle die Post für Junge in einer PartyNacht mit verschiedenen DJs, Bars und

viel Scheiaweia ab, während im Dorf die Beizen, zum Teil ebenfalls mit musikalischer Unterhaltung, ihre Gäste in den Nächten von Freitag und Samstag bis morgens um 2.00 Uhr bedienen. «Ich hoffe auf noch viele sensationelle Ideen», appellierte der OK-Präsident an Vereine und Gewerbler und dürfte damit im ideenreichen Kleinlützel bestimmt Erfolg haben. Und auch der sonntäglichen Besinnung räumt das OK mit einem ökumenischen Gottesdienst den ihr gebührenden Platz ein. Man darf sich mit Recht auf eine ganz andere Gewerbeschau und ein lebendig-fröhliches Kleinlützel freuen.


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Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

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Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL NENZLINGEN

ZWINGEN

Nenzlingen kündigte seiner Schulhauswartin unrechtmässig

Schulhaus Nenzlingen: Der Schulbetrieb wurde nach Blauen ausgelagert. Die Auflösung der Schulhauswartstelle wurde zum FOTO: BEA ASPER Gerichtsfall. Das Baselbieter Kantonsgericht hat der Hauswartin der Primarschule Nenzlingen Recht gegeben. Die Kündigung, welche die Frau von der Gemeinde erhalten hat, sei unrechtmässig. Entsprechend wurde die Kündigung aufgehoben. bea. Der Fall, über den die Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht Ende Januar in Liestal zu urteilen hatte, nahm seinen Lauf im März 2015. Im Hinblick auf die Auslagerung der Primarschule Nenzlingen nach Blauen respektive der Schliessung der ortseigenen Schule sprach der Nenzlinger Gemeinderat seiner langjährigen Hauswartin die Kündigung aus. In der Folge beschwerte sich die betroffene Frau beim Baselbieter Regierungsrat. Sie monierte, dass die Kündigung wegen Verweigerung des rechtlichen Gehörs zu Unrecht erfolgt sei. Mit Erfolg, der Regierungsrat gab ihr Recht. Darauf zog die Gemeinde Nenzlingen den Fall vor das Kantonsgericht weiter. Dieses kam wie die Vorinstanz zum selben Schluss: Die Gemeindebehörde habe ihrer Angestellten unrechtmässig gekündigt. Es sei ihr das rechtliche Gehör verweigert worden. Die Arbeitnehmerin sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden, erläuterte das Gericht. Weil der Hauswartin auch keine Akteneinsicht gewährt worden sei, würde eine klare Verweigerung des rechtlichen Gehörs vorliegen. Kommt hinzu, dass ihr auch weder eine alternative Stelle angeboten noch ihr dargelegt worden sei, warum es keine solche gebe. Sarah von Gunten, Leiterin Personalrecht beim Kanton Basel-Landschaft, erklärt gegenüber dem Wochenblatt, weshalb das rechtliche Gehör ein zen-

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trales Verfahrensgrundrecht ist, und weshalb dieses bei Kündigungen von Staatsangestellten zwingend beachtet werden muss. «Die Anstellungsbehörde muss die angestellte Person vor Aussprache einer Kündigung anhören und in das Verfahren miteinbeziehen. Durch die vorgängige Anhörung werden die Umstände einer Kündigung geklärt und der wesentliche Sachverhalt ermittelt.» Das rechtliche Gehör unterstütze so ein faires Verfahren und stelle sicher, dass die betroffene Person involviert wird, bevor der Entscheid über eine allfällige Kündigung gefällt werde. «Die Behörde muss die Äusserungen der angestellten Person zur Kenntnis nehmen und sich damit in der Entscheidfindung und Begründung sachgerecht auseinandersetzen», führt von Gunten weiter aus. Keine einvernehmliche Lösung gesucht Philipp Vonarburg, Rechtsvertreter der Hauswartin, sagt gegenüber dem Wochenblatt, dass die Gemeinde Nenzlingen anfangs 2015 nicht nach einer Lösung für seine Mandantin gesucht habe – insbesondere noch bevor die Schulauslagerung beschlossene Sache war. Seine Mandantin habe dem Gemeinderat anerboten, andere Arbeiten in der Gemeinde zu übernehmen. Der Gemeinderat sei aber nicht darauf eingegangen. Ins Bild passt, dass es damals bei den Verhandlungen des Schulvertrags mit Blauen keinen Antrag für eine Weiterbeschäftigung der Nenzlinger Hauswartin gegeben habe, bestätigt Blauens Gemeindepräsident Dieter Wissler auf Anfrage. Es stellt sich die Frage, ob der Nenzlinger Gemeinderat das Urteil akzeptiert oder ob er den Fall weiterziehen will an das Bundesgericht. Gemeindepräsidentin Therese Conrad lässt diese Frage bis auf Weiteres im Raum stehen. Gegenüber dem Wochenblatt erklärt sie lediglich: «Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist und die Verhandlungen mit der Gegenpartei noch laufen, kann der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt leider keine Stellungnahme abgeben.» Auch zu anderen Fragen, warum etwa keine einvernehmliche Lösung für beide Seiten gefunden werden konnte und wie hoch die finanziellen Folgen für Nenzlingen sind – gemäss Gerichtsentscheid muss die Gemeinde für die Verfahrenskosten sowie für eine Entschädigung aufkommen – gibt es keine Antwort. Nur so viel: «Wir werden zum gegebenen Zeitpunkt informieren.»

ARA Bauprojekt kommt vor das Bundesgericht Ob die ARA LaufentalLüsseltal für das geplante Mischwasserbecken im Gebiet Jostenmatten in Zwingen eine Baubewilligung bekommt, wird nun das Bundesgericht entscheiden. «Jostenmatten»: Hier sollte das Mischwasserbecken gebaut werden.

FOTO: BEA ASPER

Bea Asper

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och an der letzten Delegiertenversammlung war der Vorstand der ARA Laufental-Lüsseltal zuversichtlich, bald mit dem lang ersehnten Bau des Mischwasserbeckens im Gebiet Jostenmatten in Zwingen beginnen zu können. Nachdem der Regierungsrat grünes Licht gegeben hatte, habe auch das Kantonsgericht Baselland die Beschwerde des Nachbarn abgelehnt, informierte der Vorstand. Im Sommer 2016 hatten die Delegierten diskussionslos dem Erwerb des Landes zugestimmt. Da dieses in der Landwirtschaftszone liegt, braucht es für die Kaufabwicklung gemäss bäuerlichem Bodenrecht jedoch eine besondere Bewilligung, die wiederum an die Ausnahmebewilligung für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone geknüpft ist. Und diese ist wieder in Ferne gerückt. Denn das Urteil des Kantonsgerichts wurde vom Beschwerdeführer an das Bundesgericht weitergezogen. Damit

fehlt der ARA die notwendige Bewilligung, das Mischwasserbecken bauen zu können. Bereits vor einigen Jahren hatte die ARA vom Kanton die Auflage erhalten, mit Mischwasserbecken zum Gewässerschutz beizutragen. Mit den zusätzlichen Sammelbehältern soll verhindert werden, dass bei heftigem Regen Abwasser ungereinigt in die Birs fliesst. Die ARA hatte eine Standortevaluation durchgeführt und sich für das Gebiet Jostenmatten entschieden. Aus der Nachbarschaft formierte sich Widerstand, der nun bis vor Bundesgericht andauert. Da sich die ARA auf dem heiklen Terrain bewegt, ausserhalb der Bauzone bauen zu wollen, erachtet der Beschwerdeführer die Chancen als intakt, dass die Bundesrichter den Fall anders beurteilen als die Kantonsrichter. Gemäss dem angefragten Rechtsvertreter des Beschwerdeführers «besteht der wesentliche Aspekt des Falls darin, dass das Mischwasserbecken auf Landwirtschaftsland errichtet werden soll. Damit

dies möglich ist, bedarf es einer Ausnahmebewilligung nach Artikel 24 des Raumplanungsgesetzes.» Es müssten zwei entscheidende Voraussetzungen erfüllt sein, damit eine Bewilligung ausserhalb der Bauzone erteilt werden könne, «nämlich erstens die Anlage muss auf diesen Standort angewiesen sein, was nur restriktiv bejaht wird, und zweitens dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Ob diese Voraussetzungen vorliegend erfüllt sind, ist nun Gegenstand des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht.» Seit der ersten Einspracheverhandlung dreht sich alles um die Standortfrage. Der Vorstand verweist darauf, dass alle Vorabklärungen, doch auch die Entscheide des Regierungsrates und des Kantonsgerichts der ARA Recht gaben. Derzeit werde kein alternativer Standort geprüft werden, sondern man warte den Entscheid des Bundesgerichts ab, sagt Jürg Kappeler, technischer Berater der ARA, auf Anfrage.

REGION

Kursangebote für Ferienpass gesucht! Der Ferienpass Laufental-Thierstein sucht noch attraktive Kursangebote für den Ferienpass 2017! Wir freuen uns über Angebote von Vereinen, Privatpersonen, Institutionen oder Firmen aus der Region. Über 600 begeistere Kinder und Jugendliche würden sich freuen, einen Nachmittag auf dem Bauernhof zu verbringen, ihr Geschick beim Basteln zu üben, neue Sportarten kennenzulernen oder Spiel, Spass und Action in der

Natur erleben zu dürfen. Melden Sie Ihr Angebot an und bieten Sie den Kindern und Jugendlichen damit eine erlebnisreiche Ferienzeit. Der Ferienpass findet vom 24. Juli–13. August 2017 in der ganzen Region Laufental-Thierstein statt. Sarah Stöckli Für Kursanmeldungen, Anmerkungen oder Fragen kontaktieren Sie bitte Sabine Carstens (info@ferienpass.ch /061 921 94 74).

ZWINGEN

«Es braucht unseren Verein weiterhin»

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Der Verein Depo-NIE im Quellgebiet blickte an seiner ersten, aber nicht letzten Generalversammlung auf einen steinigen Weg zurück. Eine Statutenänderung verpflichtet den Verein, sich künftig für den Naturschutz im Bereich der beiden Quellen einzusetzen. bü. Die Kulturschüre empfing gegen 70 Mitglieder des Vereins Depo-NIE im Quellgebiet mit den schon fast legendären Bannern, aber auch mit festlich für das sogenannte Helferessen gedeckten Tischen. Kerzenlicht erhellte die speziellen Tischsets, die den einjährigen steinigen Weg bis zur Ablehnung des geänderten kantonalen Richtplans (KRIP) im November 2016 mit passenden Fotos dokumentierten. So schreckten die ersten Banner «Quellen retten DEPONIE» der wachsamen Burgerkorporation Zwingen anlässlich ihres Weihnachtsbaumverkaufs von 2015 die Bevölkerung von Zwingen und Blauen erstmals so richtig auf. «Hut ab vor Peter Hueber», wand Fridolin Scherrer, Vizepräsident der Burgerkorporation Zwingen, seinem Präsidenten als nimmermüdem Ankurbler des Widerstands nicht nur ein Kränzchen, sondern einen Riesenkranz. Mit Feuer, Eifer, Ideen und einer spontanen Unterschriftensammlung habe er den Kampf um den Schutz der beiden Quellen so richtig lanciert. Hueber reichte die Blumen weiter an das Komitee Depo-NIE im Quellgebiet, das sich anfangs 2016 for-

Viel Applaus für enorme Arbeit: Der Vorstand will Quellen sofort schützen, v.l. Präsident Remo Stebler, Peter Hueber, Brigitte und Stefan Jermann und neu Karin Joachim. FOTO: ROLAND BÜRKI

mierte und seit dem 11. August als Verein unter dem umtriebigen, minutiös recherchierenden Präsidenten Remo Stebler agiert. «Wir planten damals bereits über den Abstimmungstermin hinaus, da wir nicht davon ausgehen konnten, die Abstimmung zu gewinnen», blickte Stebler zurück. Der Verein sei entschlossen gewesen, das Feld nach verlorener Abstimmung nicht kampflos zu räumen. In einer packenden Präsentati-

on liess der Präsident in den harten Teil des herbstlichen Abstimmungskampfes blicken. Im Fokus insbesondere die Landsgemeinde, eine «zündende Idee» von Landrat Linard Candreia, welche dank überwältigendem Medieninteresse und Publikumsaufmarsch die Befürworter der Richtplanänderung auf dem linken Fuss überraschte. «Das etwas hilflos wirkende Kiesgrubenbild unserer Gegner und die überraschende Nein-Parole

fast aller Parteien machten uns Mut, die Abstimmungen mit Flyer-Aktionen, Plakaten, Gesprächen, iPhone-Videos, Bannern und einer bis an die Grenzen gehenden Vorstandsarbeit doch noch zu gewinnen», zeigte Stebler Emotionen zu der am Ende mit 53,24 Prozent Nein abgelehnten KRIP-Vorlage. «Aber», mahnte der Präsident, «die Quellen sind noch nicht endgültig gerettet, mit Hochdruck müssen die Grundwasserschutzzone festgelegt und die Sanierungsmassnahmen inklusive Entwässerung der Kantonsstrasse Blauen-Zwingen in Angriff genommen werden.» Dazu brauche es den Verein weiterhin.

FILM

Vorstand erneuert und Statuten geändert Einstimmig und mit Akklamation bestätigte die Versammlung den Vorstand mit Präsident Remo Stebler, Vizepräsident Peter Hueber, Kassier Stefan Jermann und Beisitzerin Brigitte Jermann. Neu wählte sie als Ersatz für die zurückgetretene Regula Aebi die Organisationsberaterin im Bildungsbereich, Karin Joachim, einstimmig und ebenfalls mit viel Applaus. Weiter erweiterte die Versammlung die Statuten mit der Verpflichtung des Vereins, sich für den Naturschutz im Einzugs- und Fassungsbereich der Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel einzusetzen. «Damit sind wir nach fünf Jahren einspracheberechtigt», schloss Stebler den geschäftlichen Teil ab.

Schlachthuus-Disco mit den DJanes Nordlicht und Lady Ley

Donnerstag, 9. Februar, 20.30 Uhr

A late Quartet Regie: Yaron Zilberman, mit Catherine Keener, Christopher Walken, Philip Seymour Hoffman u. a. USA, 2012, 105 Min. MAGIE – ILLUSION

Samstag, 11. Februar, 20.15 Uhr * Nils

Bennett – Werkstatt der Illusionen

Ein einzigartiger Abend voller Verblüffung über die Welt der Magie. DISCO

Freitag, 17. Februar, 21.00 Uhr

Frauenpower! Die beiden DJanes locken euch mit ihrem stimmungsvollen Musik-Mix auf die Tanzfläche. JAZZ-MATINEE

Sonntag, 19. Februar, 10.30 Uhr

SMB Big Band Basel Mit der Laufner Sängerin Monika Cueni. Tischreservation Tel. 061 761 31 22 * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Gottesdienste Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleissig Deine Hand. Möge Gott Dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 12. Februar 2017 19.30 Uhr Abendgottesdienst Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 12. Februar, 10 Uhr Ökum. Unser-Vater-Familiengottesdienst mit Zweitklässlern/-innen, Pfarrer Michael Brunner, Brigitte Feiler, Cornelia Imboden und Sigrid Petitjean Mittwoch, 15. Februar 9.00 Uhr Fraueträff mit Znüni, Thema: Leonardo da Vinci, Martina Hausberger, Brigitte Gschwind und Susi Oser 16.30 Uhr Streetdance Minis Martina Hausberger

Nach einem reich erfüllten Leben nehmen wir Abschied von unserem Mutti, Grossmutti, Urgrossmutti und Gotti

Helena Gasser-Hügli 17. Juni 1922 – 1. Februar 2017 Sie ist heute Morgen im Altersheim in Nunningen von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und konnte friedlich einschlafen. Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen; die Erinnerung an all das Schöne wird stets in uns lebendig sein. Nunningen, 1. Februar 2017

In Liebe und Dankbarkeit: Peter und Marianne Gasser-Jost Werner und Karola Gasser Martin und Barbara Gasser Alex Gasser und Sandra Gasser Grosskinder, Urgrosskinder und Verwandte

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 9. Februar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Die Frau im Hintergrund – Wibrandis Rosenblatt», Lesung mit Désirée Eckert. Donnerstag, 9. Februar, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 10. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Freitag, 10. Februar, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag, ausser während den Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Sonntag, 12. Februar, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Blauen Samstag, 11. Februar, 18.00 Uhr, kath. Kirche Blauen, ökum. Schülerfeier ab Bibelnachmittag, Pfarrer Claude Bitterli und Petra Hippelein. Grellingen Sonntag, 12. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog (Orgel) und Benjamin Kokontis (Gitarre). Heute ist Chinder-Sunntig.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Gottesdienste, Sonntagsschule-ChinderChilche, Kirchenkaffee: Donnerstag, 9. Februar, 8.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökumenischer Schülergottesdienst zum Thema: Brot und Rosen, Pfr. St. Barth u. M. Fellmann, Katechetin P. Gisler, Gitarre: E. Thommen, Schüler(-innen) der 1. bis 6. Klasse Sonntag, 12. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. SonntagsschuleChinderChilche mit Beginn im GD: vorbereitet v. D. Reiner. Donnerstag, 16. Februar, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, AZB, Breitenbach, Altersheim-Gottesdienst, Pfr. St. Barth Sonntag, 19. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Sonntagsschule-ChinderChilche mit Beginn im GD: vorbereitet v. J. Wirz. Im Anschluss: Kirchenkaffee von E. Hunziker Konfirmandenunterricht: Donnerstags 18–19.30 Uhr, Gde.-Saal, ref. KGH, Breitenbach: Gruppe 2 am 9. Februar. Alle am 16. Februar: Zusammenkunft mit den Firmlingen der kath. Kgde. BreitenbachFehren-Schindelboden. Buch- und F ilmprojekt Krabat: Mi. 8., 15. und 22. Febr., 16¨–17.30 Uhr, im JGRaum Pfarrhaus, Archweg 4, Breitenbach. Fürs Alter: 12–15 J. Auszugsweises Kapitellesen in Otfried Preusslers Jugendbuch. Diskussion v. ausgewählten Filmszenen. Themen: Erwachsenwerden, Freundschaft, Liebe, Macht, Manipulation, Okkultismus, Widerstand, Sterben, Ethik u. Werte. Für Infos: Pfr. St. Barth: 079 465 77 69

Wer einen hohen Berg erklimmen will, tut das nicht in Sprüngen, sondern schrittweise und langsam.

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 10. Februar 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch in Nunningen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Antoniushauses in Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Helena Gasser-Hügli.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Onkel, Cousin und Götti

Pirmin Hänggi 17. Juli 1942 – 3. Februar 2017 Nach schwerer Krankheit, gestärkt mit den Sakramenten, hat Gott Dich zu sich gerufen. Wir gedenken Deiner in Liebe und Dankbarkeit. Du wirst uns sehr fehlen.

Erich Hänggi Astrid Fankhauser-Hänggi Rolf und Ramona Fankhauser und Kinder Regula Fankhauser und Kinder Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 14. Februar 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Meltingen statt. Anschliessend Urnenbestattung im engsten Familienkreis. Dreissigster: Samstag, 4. März 2017, um 18.00 Uhr, Kirche Meltingen. Traueradresse: Astrid Fankhauser, Passwangstrasse 23, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Traueradresse: Peter Gasser-Jost, Hollenweg 13, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular. Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, erzählt von mir und traut euch zu lachen, lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Sohn, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Peter Jeker

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Papi, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund

Anton Schnell 9. November 1943 bis 29. Januar 2017 Wir sind froh, dass du für immer einschlafen durftest, im Wissen, dass es dir nun besser gehen wird.

31. Oktober 1961 bis 1. Februar 2017

Cornelia Schnell und Roger Graf Stefan und Angela Schnell mit Selina Kurt und Käthi Schnell und Familie Silvia und Toni Bitterli und Familie Dieter und Erika Schnell und Familie Manuela Meier und Martin Suter und Familie Freunde und Bekannte

Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit hat er uns für immer verlassen. Wir behalten dich in guter Erinnerung.

Dorli Jeker-Schmid Paul und Daniela Jeker-Comoretto mit Rahel und Ramon Lilian und René Hänggi-Jeker mit Olivia und Cyrill Anverwandte, Freunde und Bekannte

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Röschenz statt.

Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung statt.

Traueradresse: Cornelia Schnell, Aspgraben 4, 4402 Frenkendorf Stefan Schnell, Säntisstrasse 15, 4313 Möhlin

Traueradresse: Dorli Jeker-Schmid, Fehrenstrasse 46, 4227 Büsserach

Gilt als Leidzirkular.

Gilt als Leidzirkular.

Wenn wir Dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz, Dein Leid sehen und nicht helfen können war unser allergrösster Schmerz.

Traurig, aber mit viel Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Margrit Rottet-Neuschwander 26. März 1934 bis 4. Februar 2017 Nach kurzer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen und unserer Erinnerung lebst du mit deiner Liebe weiter.

In stiller Trauer: Roger Rottet Claudia Rottet Geschwister, Anverwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 14. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu Kirche Laufen statt. Die Urnenbestattung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Roger Rottet, Rennimattstrasse 18, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang von Goethe

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Nonno, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Giuseppe Trentacoste-Manzella 22. Februar 1939 bis 7. Februar 2017

Die Praxis für allgemeine Medizin von

med. pract. M. Franc-Massini

Er wurde von seinem Leiden erlöst. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen wirst du weiterleben.

Neumättli 3, 4225 Brislach

In stiller Trauer: Rosaria Trentacoste-Manzella Franco Trentacoste und Lia Calatrava und Familie Pietro Trentacoste und Geri Minder Giuseppina und Daniel Meier und Familie Graziella Trentacoste und Familie Lia Trentacoste und Familie Geschwister, Anverwandte und Bekannte

bleibt vom 27.02.2017 bis am 11.4.2017 geschlossen.

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: Michael Girod und Sabine Etter Köpfliweg 191, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Umnutzung Estrich in Wohnraum und Fassadenveränderung Bauplatz: Köpfliweg 191 Bauparzelle: GB-Nr. 1553 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 24. Februar 2017

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof St. Martin. Traueradresse: Rosaria Trentacoste, Bruggmattweg 19, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 17-003 Ausbau Dachgeschoss Grundbuch-Nr.: 2889 Adresse: 4412 Nuglar, Jurastrasse 71 Gesuchsteller: Saladin Maya/Keckeis Eugen 4412 Nuglar, Jurastrasse 71 Grundeigentümer: Saladin Maya 4412 Nuglar, Jurastrasse 71 Planverfasser: pgm design gmbh Architektur & Baumanagement 4412 Nuglar, St.-Pantaleon-Strasse Datum Baugesuch: 6. Februar 2017 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 24. Februar 2017 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Bernhard Stöckli-Matter 9. 11. 1941 – 9. 1. 2017 Von Herzen danken wir für die überaus grosse Anteilnahme, Wertschätzung, Anerkennung, Freundschaft und Liebe, die wir bei der Abdankungsfeier erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an: • Herrn Pater Augustin Grossheutschi für die wundervolle Gestaltung der Trauerfeier gemeinsam mit Herrn Pfarrer Günter Hulin • Herrn Pater Armin Russi für die schöne Orgelbegleitung • Herrn Klaus Fischer – Alt Regierungsrat – für die würdigenden Worte • Frau Marianne Frei für die schönen Erinnerungsworte • Herrn Josef Stebler für den einfühlsamen Nachruf in verschiedenen Regionalzeitungen • Die Verwandten, Freunde, Bekannten, Kameraden des Mittwochstammtisches, Gemeindebehörden, politischen Parteien, Alt-KantonsratsMitglieder, Delegationen: Solothurner Regierung, Raiffeisenbank Birsig, Gewerbeverein GHL, Firmen und Vereine für ihre liebevollen und tröstenden Worte, gestifteten hl. Messen wie auch grosszügigen Spenden an das Benediktinerkloster Mariastein • All jene, die Bernhard auf seinem Lebensweg begleitet und unterstützt haben Du wirst in unseren Herzen weiterleben. Wir danken Dir für all das, was Du für das Wohl der Familie und das Hintere Leimental geleistet hast.

Karin und Walter Frei-Stöckli m. Kindern, Rolf Stöckli und Anita Morand Dreissigster: Donnerstag, 16. Februar 2017, 18.00 Uhr, Kirche St. Katharina, Witterswil.

Baupublikation Grundeigentümer: Andreas Aeschi Grellingerstrasse 71, 4204 Himmelried Bauherr: Silva Aeschi Oberwilerstrasse 405, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Fassadendsanierung; Aussenisolation mit Strukturveränderung an den GiebelFassaden. Erstellen von Winkelplatten Höhe 20 cm auf Parzellengrenzen zu GB-Nr. 1762 und 1764 Bauplatz: Oberwilerstrasse 405 Bauparzelle: GB-Nr. 1763 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 24. Februar 2017

DANKSAGUNG

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter Rainer Maria Rilke

DANKSAGUNG Von nah und fern haben wir unzählige Zeichen tief empfundener Anteilnahme erhalten beim Tod von

Roland Schild-Borer 29. 11. 1930 – 17. 12. 2016 Es sind Geschichten, Erinnerungen und Dankbarkeit für die segensreichen Spuren, die er in seinem Leben hinterlassen hat. Wir danken allen, die ihm wohlwollend verbunden waren, die ihm einen Platz in ihrem Herzen und ein ehrendes Andenken bewahren. Wir danken allen, die uns in unserer Trauer nahe waren. Büsserach, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: Jacqueline Meier Am Stausee 27, 4127 Birsfelden Bauobjekt: Umbau EFH Bauplatz: Lehengartenstrasse 95 Bauparzellen GB-Nrn: 489 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 24. Februar 2017

Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 8

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL LAUFEN

LAUFEN

Es Nachtheueli und andere Kostbarkeiten

Mitreissende Gipsy-Klänge

meb. Unter dem Titel «Es Nachtheueli» veröffentlicht Andreas Küng aus Blauen eine CD mit Melodien aus aller Herren Länder. Die CD wird kommenden Samstag getauft. Andreas Küng hatte schon lange den Traum einer eigenen CD. Gemeinsam mit seiner Familie macht er nämlich schon lange leidenschaftlich Musik, in der Region kennt man sie unter dem Namen «Huusmusig Küng». So reifte die Idee langsam heran und schon bald ging es darum, nebst seiner Frau und seinen Kindern Mitmusikanten für das Projekt zu finden. Die fanden sich dann schliesslich auch im Freundes- und Bekanntenkreis von Andreas Küng. Das sei für ihn sehr wichtig gewesen, sagt Andreas Küng. Musik sei für ihn etwas Intimes, etwas, das man mit Freunden mache. Musik könne nur gut klingen, wenn man zu seinen Mitmusikanten Vertrauen habe. So wirken bei dem Projekt unter anderem Claude Bitterli, Pfarrer der Reformierten Kirche in Laufen, Tatjana Fuog, Organistin der Reformierten Kirche Laufen, sowie Marianne Altermatt und Raymond Bohler mit. In eineinhalb Jahren intensiver Arbeit ist nun ein Potpourri an Volksliedern und bekannten Melodien entstanden, die etwas gemeinsam haben: das Schwyzerörgeli. Andreas Küng spielt das Instrument leidenschaftlich seit seinem 13. Lebensjahr. Bereits sein Vater habe auf dem Schwyzerörgeli musiziert, sagt er. Nur alles Nachspielen sei aber nicht sein Ding. Vielmehr interessiere ihn, was aus dem Instrument herauszuholen sei, oder in welche Stilrichtungen es sich einbringen kann. So wartet die CD mit Musik aus verschiedenen Kulturkreisen auf: Da wäre einerseits das titelgebende

Machen Musik mit Leidenschaft: Die Familie Küng. FOTO: ZVG «S’Nachtheueli» von Urs Mangold, es folgt eine Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart, daneben steht ein Beatles-Medley, Peter Rebers «D Chinder vom Kolumbus oder die weltberühmte Melodie aus dem Dschungelbuch «Probier’s mal mit Gemütlichkeit». Zum krönenden Abschluss steuert Andreas Küng mit «E Guetnacht-Gschicht» noch eine Eigenkomposition bei. Diese widmet der Familienvater seinen Kindern. Andreas Küng finanziert das Projekt aus eigener Tasche. Wenn am Schluss eine schwarze Null herausschaue, sei er schon mehr als zufrieden. Ums Geldverdienen ginge es ihm gar nicht. Vielmehr sei es für ihn einfach schön, mit diesen Aufnahmen ein Stück Erinnerung in den Händen zu halten. Ein Stück Erinnerung für seine Familie und alle Beteiligten. Wer sich für die CD «Es Nachtheueli» interessiert, kann diese bei Andreas Küng bestellen: andreas.kueng2@gmail.com. Die CD-Taufe findet am Samstag im reformierten Kirchgemeindehaus in Laufen statt. Beginn ist um 19.30. Der Anlass ist öffentlich.

LAUFEN

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Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

Musique Simili erwecken Zigeunermusik zu neuem Leben. Und wie Zigeunermusik mit Stücken von Brahms harmoniert, bewies das Quartett letzten Freitag im Kulturzentrum Alts Schlachthuus. Melanie Brêchet Fischlin

W

ir befinden uns in Wien, im «Rothen Igel». Es ist Johannes Brahms’ Stammlokal. Dort wird gesungen und gelacht. Musiker aller Couleur treffen sich dort, fachsimpeln und spielen zum Tanze auf. Brahms soll dort sogar sein eigenes Fass Wein im Keller gelagert haben. Es ist kein Zufall, dass sich Johannes Brahms dort sehr wohl fühlt. Die musikalische Biografie von Brahms beginnt nämlich nicht an Konservatorien und in Konzertsälen, sondern in den Hafenkneipen Hamburgs. Dort spielte sein Vater zu Tanz und Unterhaltung auf und Johannes unterstützte diesen von klein auf. Gespielt wurden deutsche Volkslieder, aber auch Zigeunermusik. Diese gegensätzlichen Stilrichtungen prägten Brahms’ späteres Schaffen. Im «Rothen Igel» sorgen die Schwestern Aline und Juliette du Pasquier für das leibliche Wohl der Gäste. Gemeinsam mit ihren Gästen Marc Hänsenberger am Klavier und Akkor-

Virtuos: Musique Simili vermochten das Laufner Publikum restlos zu FOTO: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN überzeugen.

deon und Ioanes Vogele an der Gitarre und Gesang wird nicht nur geschäkert, sondern auch ausgiebig musiziert — wobei das eine das andere nicht ausschliesst. Juliette du Pasquier sorgt mit ihrer Violine für das Feuer in der Zigeunermusik. Das atemberaubende Tempo, das sie dabei an den Tag legt, versetzt den Zuhörer in ungläubiges Staunen. Sie ringt ihrem Instrument virtuos und mit traumtänzerischer Sicherheit die unterschiedlichsten Klänge ab und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene Stimmungslagen, von melancholisch bis überschwänglich. Ihre Schwester Aline bezaubert mit ihrem Sopran, der teils zart durch den Raum klingt und anschliessend kraftvoll den Saal zu füllen vermag. Beglei-

tet werden die Damen einerseits von Marc Hänsenberger, der für die Arrangements und die Kompositionen von Musique Simili verantwortlich zeichnet. Meist mit dem Akkordeon, dann und wann auch mit dem Klavier sorgt er für die charakteristischen Klänge der Zigeunermusik. Ioanes Vogele schliesslich gibt dem Quartett mit seiner Gitarre noch den letzen Schliff und betört mit einer weichen, tiefen Stimme, die sich in den Gehörgängen einbettet und diese so schnell nicht wieder verlässt. Das zahlreich erschienene Laufner Publikum zeigte sich von Musique Simili begeistert und liess sich zu Brahms wohl berühmter Melodie, dem Schlaflied «Guten Abend, gut Nacht» sogar zum Mitsingen überreden.

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Mit Kunst in den Laufner Advent 2017 Elf Kinder geboren und viermal zur Witwe geworden

Advent in Laufen: Dieses Jahr soll noch die Kunst dazukommen. FOTO: MARTIN STAUB dust. Kaum ist Weihnachten vorbei, kommt schon die nächste Adventszeit ins Gespräch. Zumindest in Laufen wird über eine Attraktivitätssteigerung im und ums Stedtli seit längerem rege diskutiert. Mit Erfolg, wie sich bald zeigen soll. Die Idee, mit Kunst das Weihnachtsgeschäft während der Adventszeit zu bereichern, um damit noch mehr Publi-

kum ins Laufner Zentrum zu locken, stammt von Christian Hamann (Stedtlicoiffeur). Sehr rasch bildete sich um ihn eine Arbeitsgruppe mit Marie-Claire Hardegger und ihrem Partner Markus Hardegger, die beide Erfahrung in der Organisation von Kunstausstellungen mitbringen. Zusammen mit einem Vertreter des Wochenblatts und Diana Ellenberger (Atelier dies & das) überzeugte dieses Team bald schon den Stadtrat sowie die IG Laufen vom Projekt «art advent laufen». Mittlerweile zeigten sich auch viele Geschäfte begeistert von der Idee und meldeten bereits ihre Beteiligung an. Auch wurden schon einige regionale Kunstschaffende für das Projekt gewonnen, und ebenso Künstler und Künstlerinnen aus dem In- und Ausland. So wird am 1. Dezember 2017 auf dem Rathausplatz – gleichzeitig mit dem Anzünden der Weihnachtsbeleuchtung – mit einer kunstvollen Vernissage die erste «art advent laufen» eröffnet. Besucherinnen und Besucher von nah und fern können ab da im Laufner Stadtzentrum im Stedtli und bis zum Bahnhof nicht nur ausgiebig shoppen, sondern dazu noch Objekte und Bilder aus der Kunstszene bestaunen, die übrigens alle käuflich erworben werden können. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur noch dies: www.artadventlaufen.ch gibt schon heute einige interessante Details preis. www.artadventlaufen.ch

gwa. Die Heirat mit einem Geistlichen war Anfang 16. Jahrhundert in Basel ein mutiger Schritt, denn bis anhin galt der Zölibat. Doch um 1529 verbreitete sich der Gedanke der Reformation auch in unserer Region. Die 95 Thesen, welche Martin Luther am 31. 10. 1517 veröffentlicht hatte, wurden auch hier gelesen. Predigten wurden nun plötzlich auf Deutsch und in neuer Art gehalten, Feiertage sollten abgeschafft und die Bilder aus der Kirche entfernt werden. Einer der wichtigen Reformatoren in Basel war Johannes Oekolampad, er war Vorsteher der reformierten Kirche Basels. 1528 heiratete er die 22 Jahre jüngere Wibrandis Rosenblatt. Die Basler Autorin Helen Liebendörfer schilderte in ihrem historischen Roman «Die Frau im Hintergrund» aus dem Blickwinkel von Wibrandis Rosenblatt die stürmische Zeit des Umbruchs. Es ist jedoch nicht nur eine Erzählung über die Entstehung der Reformation, sondern sie zeigt das harte Leben, speziell für eine Frau, in jener Zeit. Désirée Eckert, die Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental, las am letzten Samstag in der reformierten Kirche Laufen aus dem Buch vor. Auf einer Stadtführung in Basel war sie auf Wibrandis Rosenblatt gestossen und ihr Interesse für diese Frauengestalt wurde geweckt. In der Lesung ergänzte sie diese faszinierende Frauengeschichte mit Bildern, Musik und weiteren Informationen.

Lesung: Désirée Eckert erzählt die Geschichte der Wibrandis Rosenblatt. Wibrandis war eine starke Frau. Sie gebar elf Kinder, überlebte ihre vier Ehemänner, zog von Basel nach Strassburg, dann nach Cambridge in England und wieder zurück nach Strassburg und Basel, erlebte zwei Pestepidemien und starb schliesslich im Alter von 60 Jahren ebenfalls an der Pest. Drei ihrer Ehemänner, Oekolampad, Butzer und Capito, waren bekannte Reformatoren. Sie hatten Kontakt zu Luther, Zwingli und Calvin. So hatte Wibrandis immer wieder viele Gäste zu bewirten und musste sich mit den verschiedenen Meinungen zur Reformation auseinandersetzen. Doch der Roman gibt nicht nur Einblick in ein Frauenleben und die Zeit der Reformation,

FOTO: GABY WALTHER

sondern vermittelt mit vielen Details das harte Leben im 16. Jahrhundert, besonders auch jenes in Basel. Es wird von einem Aufstand auf dem Marktplatz berichtet, die grosse Überschwemmung in Basel geschildert und die Orte, wo die Familie gelebt hatte, beschrieben. So sind auf einem Rundgang durch Basel heute noch Zeugnisse jener Zeit zu finden. Aus Respekt und zu ihrem Andenken hat man Wibrandis an der Seite ihres zweiten Gemahls Oekolampad im Kreuzgang des Basler Münsters begraben. Eine Gedenktafel am Pfarrhaus der Martinskirche in Basel erinnert an die Frau, welche den drei Reformatoren zur Seite gestanden hat.


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Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

Fehren

EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN

Gestützt auf die kantonale Verordnung über die Grundeigentümerbeiträge und -gebühren sowie das Reglement über die Erschliessungsbeiträge und -gebühren der Gemeinde Fehren gelangt zur öffentlichen Auflage:

Beitragsplan mit Beitragsberechnung BASCHIACKER – Strassenausbau – Kanalisation – Wasserleitung Auflageort:

Gemeindeverwaltung Fehren (zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten)

Auflagefrist:

9. Februar bis 8. März 2017

Die vom Beitragsplan betroffenen Grundeigentümer werden schriftlich orientiert. Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an das Gemeindepräsidium, z. H. des Gemeinderates, Kirchstrasse 215, 4232 Fehren, zu richten. Der Einwohnergemeinderat

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

tein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thiers-

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info

unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

nastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre

SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

 Selbsthilfegruppen

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88.

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgym-

Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte,

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


THIERSTEIN

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Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

BREITENBACH

Der Schulhausneubau oder die Angst der regionalen KMU Eine Totalunternehmung (TU) wird für den Bau des neuen Schulhauses allein verantwortlich sein. Die regionalen KMU befürchten, mit ihren Angeboten auf der Strecke zu bleiben. Warum Totalunternehmung? Gemeindepräsident Dieter Künzli beantwortet die Fragen des Wochenblatts.

Interview: Roland Bürki

D

ie Gemeinde Breitenbach erweitert ihre Schulanlagen. Damit dieses für die Region und die Gemeinde wichtige Projekt in hoher Qualität und im finanzierbaren Kostenrahmen erstellt werden kann, hat sich die Gemeinde nach gründlicher Evaluation für die Variante Totalunternehmung (TU) entschieden. Über die Gründe hat das Wochenblatt Gemeindepräsident Dieter Künzli befragt.

Breitenbach überträgt Planung und Schulhausneubau einer Totalunternehmung (TU) und kann selbst damit keine Aufträge vergeben. Warum? Künzli: Das öffentliche Beschaffungswesen lässt öffentlich-rechtlichen Beschaffern nur einen kleinen Handlungsspielraum. Falls die Gemeinde als Bauherrin gegenüber den Gewerbebetrieben auftritt, sind wir dem öffentlichen Beschaffungsrecht unterstellt. Bei diesem muss ab einer Auftragssumme von 150 000 CHF nach dem Einladungsverfahren ausgeschrieben werden, ab 250 000 gilt die Ausschreibung nach dem GATT-/WTO- Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen in der EU und anderen Staaten, in der Schweiz am 1. Januar 1996 in Kraft getreten. Beim von uns gewählten Modell besteht für die Gemeinde nur ein Vertragsverhältnis mit der TU. Somit muss nur die TU gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht ausgewählt werden. Alle anderen am Schulhausbau involvierten Unternehmen haben ein Vertragsverhältnis mit der TU. Diese schreibt Aufträge nicht aus, da sie nicht dem öffentlichen Beschaffungsrecht unterstellt ist. Bei GATT/WTO gilt zwingend, dass ausländische Unternehmen zugelassen werden und dass der günstigste Anbieter den Auftrag erhält. Beim von uns gewählten Modell muss das lokale Gewerbe nicht mit halb Europa konkurrieren und die Aufträge werden in der Schweiz vergeben.

KORBBALL

Schlussrunde der Hallenmeisterschaft Korbball Dorneck-Thierstein WOS. Am kommenden Sonntag, 12. Februar, kämpfen 23 Mannschaften in drei Kategorien und beschliessen so die Saison. Es geht um die regionalen Titel in der 51. Hallenmeisterschaft im Korbball. Die Schlussrunde wird vom Regionalturnverband Dorneck-Thierstein organisiert. Es dürfen einige spannende Spiele erwartet werden. Die Schlussrunde startet um 10 Uhr in der Turnhalle des Gymnasi-

ums in Laufen. Die Jugendkorbball-Regionalmeisterschaft ist zu einem späteren Zeitpunkt im März in Nunningen geplant. Bei genügend Anmeldungen wird in vier Kategorien gespielt. Am Sonntag ist in Laufen für das leibliche Wohl der Zuschauer eine Festwirtschaft in Betrieb. Der Regionalturnverband und die Spieler freuen sich auf zahlreiche Fans.

FOTO: ROLAND BÜRKI

Sprechen weitere Kriterien für die Variante Totalunternehmung? Künzli: Ja, Termin- und Kostensicherheit sowie Ressourcen. Die TU erhält von der Gemeinde ein verbindliches Kostendach. Verzögerungen und Mehrkosten gehen zu ihren Lasten, andererseits profitiert sie von Minderkosten. Der knappe Terminplan hätte die vorhandenen Ressourcen bei der Bauverwaltung und dem Laiengremium Gemeinderat überfordert. So ist für letzteren das Geschäft weniger komplex, statt zahlreiche Verträge mit vielen öffentlichen Ausschreibungen musste der Rat nur noch eine Ausschreibung durchführen und es besteht nur ein einziges Vertragsverhältnis, dasjenige mit der TU. Gerade dieses Vertragsverhältnis macht den regionalen KMU zu schaffen, sie befürchten, wie beim Schulhausbau im benachbarten Brislach aussen vor zu bleiben. Künzli: An der GAB 2016 hat das heimische Gewerbe seine hohe Leistungsfähigkeit eindrücklich unter Beweis gestellt. Wir glauben an unser Gewerbe, es hat gute Chancen, Aufträge zu erhalten. Wenn das regionale Gewerbe zusätzlich seine Standortvorteile wie kurze Anfahrtswege mit entsprechend tieferen Transportkosten, schnellere Reaktion bei Problemen und Kenntnis der Verhältnisse ausspielt und Arbeitsgemeinschaften mit anderen regionalen Unternehmern bildet, haben ausserregionale Unternehmen einen schweren Stand. Am Neujahrsapéro des Gewerbevereins Lüsseltal (GVL) haben wir den Gewerbetreibenden geraten, dass sie sich nun aktiv bei den vier in der Auswahl stehenden TU präsentieren sollen. Das ist eine für das Gewerbe nicht ungewohnte Marke-

tingaufgabe. Ausserdem sollten sie mit Blick auf das Arbeitsvolumen Arbeitsgemeinschaften bilden. Was kann die Gemeinde für die regionalen KMU speziell tun? Künzli: Am 18. Mai 2017 wird eine TU aus den vier auf der Gemeindehomepage aufgeführten TU ausgewählt und mit dem Bau beauftragt. Im TU-Vertrag steht, dass die Totalunternehmung bei allen zu vergebenden Arbeiten regionalen Unternehmern die Gelegenheit für Offerteingaben geben muss. Weitere Vergünstigungen wie einen Prozentzuschlag für regionale Unternehmer oder ein Mitspracherecht der Gemeinde bei der Vergabe können wir aus rechtlichen Gründen nicht eingehen, da sonst die Beschaffung wieder zur öffentlich-rechtlichen Submission mutieren würde. Ausserdem bleibt die Haftung unklar, wenn ein gegen den Willen der TU aufgezwungenes regionales Unternehmen pfuscht oder Mehrkosten verursacht. Wer zahlt da, die Gemeinde und damit der Steuerzahler? Könnten wir allfällige Zeitverzögerungen noch aufholen, wenn die dadurch benachteiligten Unternehmen klagen? Fragen über Fragen. Fazit: Der Gemeinderat ist allen Steuerzahlern gleichermassen verpflichtet, sowohl den natürlichen Personen (Einwohnerinnen und Einwohnern) als auch den juristischen Personen (Industrie, Gewerbe). Der Gemeinderat ist von der hohen Leistungsfähigkeit unseres Gewerbes überzeugt. Dieses ist auf juristisch zweifelhafte Vergünstigungen nicht angewiesen und kann selbstbewusst offerieren. Selbstverständlich werden wir die Vergabepraxis der TU verfolgen und beim geringsten Verdacht auf Benachteiligung des regionalen Gewerbes einschreiten.

EINGESANDT

BÄRSCHWIL

TV Büsserach ist bereit für die Zukunft

Es gibt ein Dorffest!

Im Jahr 2015 feierte der TV Büsserach seinen 100. Geburtstag. Mit verschiedenen Aktivitäten, wie der Durchführung des Banntages und des Jugendsporttages sowie einer ausgedehnten Turnerreise nach Hamburg, zelebrierten wir unser Jubiläum. Besonders stolz sind wir auf unsere Jugendabteilung, die rund 140 Kinder und Jugendliche umfasst. Um den sportbegeisterten Mädchen und Knaben eine langfristige Perspektive in unserem Verein zu ermöglichen, haben wir uns der grossen Herausforderung gestellt, eine Fusion zwischen der Damenriege und dem Turnverein Büsserach in Angriff zu nehmen. Während rund zwei Jahren hat eine Projektgruppe mit Vorstands- und Riegenvertretern an diesem Meilenstein gearbeitet. Nach intensiven Projektsitzungen, Vorstandssitzungen und zwei informativen Orientierungsversammlungen wagten wir an der Generalversammlung von Ende Januar 2017 den Schritt zu einer grossen gemeinsamen Turnerfamilie. Dank beidseits intakten Vereinsorganen, gesunden Vereinsfinanzen und gegenseitigem Vertrauen der

Mitglieder wurde der Zusammenschluss möglich. Die beiden Vereine laufen rückwirkend per 01.01.2017 unter dem gemeinsamen Namen TV Büsserach und zählt neu über 170 Mitglieder. Mit unseren Vereinsaktivitäten gestalten wir aktiv das Büsseracher Dorfleben mit. Mit der Durchführung von Events (Jugilager, Banntag, Maskenball, Sportanlässe etc.) sind wir bestrebt, die Einwohnerinnen und Einwohner unseres Dorfes auf verschiedene Art und Weise am Turnsport und dem Vereinsengagement teilhaben zu lassen. Mit der geglückten Fusion und gestärkt mit einer tollen Jugendabteilung, einer grossen Mitgliederzahl, einem sehr motivierten Leiterteam sowie einem ausgewogenen Vorstand sind wir bereit, mit Vollgas die nächsten Schritte in der Zukunft des TV Büsserachs zu meistern! Das vielseitige Riegenangebot bietet Turnerinnen und Turnern aller Alters- und Leistungsstufen eine passende Bewegungs- und Fitnessmöglichkeit. Nandor Toth Präsident TV Büsserach

gin. In Bärschwil wird Anfang September 2018 ein Dorffest steigen. Zwölf Vereine werden das Dorffest mittragen, teilt das Dorfblatt mit. Auch das Organisationskomitee konnte bereits gegründet werden. Dessen Präsident ist alt Ammann Alban Henz. Ein Teil des erhofften Reingewinns soll in eine neue Lautsprecheranlage in der Mehrzweckhalle gesteckt werden. Das Festprogramm wird Ende Jahr festgelegt.


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THIERSTEIN

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REGION

BÜSSERACH

Kanton Solothurn spricht Planungskredit

Rückblick mit Genugtuung

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OK-Präsidentin Veronika Karrer lud die Mitglieder des Gewerbevereins Lüsseltal zu einer Abschlussfeier in Büsserach ein und liess die erfolgreiche Gewerbeausstellung 2016 in Breitenbach nochmals Revue passieren. Jürg Jeanloz

F Doppelspur ins Laufental: ICE im Chessiloch. WOS. Der Kanton Solothurn steuert 392 000 Franken an die Projektierungsarbeiten für den DoppelspurAusbau zwischen Duggingen und Grellingen im Laufental bei. Der Solothurner Kantonsrat genehmigte den Kredit vor einigen Tagen oppositionslos mit 93:0 Stimmen. Über den Planungskredit herrschte im Rat grosse Einigkeit. Sowohl die Region Schwarzbubenland als auch die Region Grenchen würden von diesem Ausbau profitieren, sagte Kommissionssprecher Mark Winkler (FDP). Für beide Regionen handle es sich um ein sehr wichtiges Projekt, meinte ergänzend Baudirektor Roland Fürst (CVP). Auch bei den Fraktionen war kein Wort gegen die Vorlage zu hören. Die Projektierung des Doppelspurausbaus kostet gesamthaft 3,5 Millionen Franken. 2,2 Millionen oder 63,1 Prozent werden vom Kanton Basel-

FOTO: MARTIN STAUB (ARCHIV)

Landschaft bezahlt. Auf den Kanton Basel-Stadt trifft es 9 Prozent oder 315 000 Franken, auf den Kanton Jura 16,7 Prozent oder 585 000 Franken. Der Anteil des Kantons Solothurn entspricht 11,2 Prozent der Gesamtsumme. Der Finanzbeschluss des Kantons Jura liegt bereits vor. Die Beschlüsse der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt folgen demnächst. Die Kosten für den vier Kilometer langen Doppelspurausbau betragen 130 Millionen Franken. Der Bau soll via den Bahninfrastrukturfonds BIF des Bundes finanziert werden . Die Planungsregion Nordwestschweiz (AG, BL, BS, JU, SO) meldete das Projekt deshalb beim Bund für den Ausbauschritt 2030 an. Welche Projekte in dessen Rahmen finanziert und realisiert werden, entscheiden die eidgenössischen Räte voraussichtlich 2019.

rauenpower war angesagt: Im Organisationskomitee der Gewerbeausstellung GAB 2016 sassen nicht weniger als fünf Damen und drei Herren, worunter auch OK-Präsidentin Veronika Karrer. «Meine Nervosität vor der Eröffnung am letzten Septemberfreitag war enorm», gestand die Garagenbesitzerin. Dank der Mithilfe der regionalen Zivilschutzorganisation, des Werkdienstes der Gemeinde Breitenbach, des Hauswarts, der Schüler und der Standbetreiber konnte die Ausstellung rechtzeitig die Tore öffnen. Die Stimmung während des Umbaus sei wunderbar gewesen, man habe einander überall unterstützt. «Mein Highlight war das Durchschneiden des Eröffnungsbandes», fuhr Karrer weiter. Dann endlich hätten ihre Mitstreiter und sie den Durst löschen dürfen. Gefreut hatte sich Veronika Karrer über den Besuch der Gäste. Kantonsrätin Marianne Meister überbrachte als Präsidentin des Solothurner Gewerbeverbands die ersten Grussworte und Regierungsrat Remo Ankli liess es sich nicht nehmen, seinen Gewerblern die Ehre zu erweisen. Schliesslich stand auch der Breitenbacher Gemeindepräsident Dieter Künzli auf der Matte, um die Ausstellung im Grien würdig zu eröffnen.

Präsentation des Fotoalbums GAB 2016: (v. l.) Esther Wijnen, OK-Präsidentin Veronika FOTO: JÜRG JEANLOZ Karrer, Willi Spaar und Melanie Schneider. Im Festzelt war einiges los. Auftritte der Schule Breitenbach, des hiesigen Turnvereins, der Guggenmusik Hirzefäger, der Steelband, der Familienband Esteriore, des Männerchors Breitenbach-Wahlen und der Partyband The Walkers brachten viel Abwechslung in die Ausstellung. Bei aller Arbeit kam auch der Humor nicht zu kurz. Am Samstagmorgen wurde der OK-Präsidentin beschieden, dass Zelte und Maschinen übel besprayt worden waren. Dem grossen Schrecken folgte herzhaftes Lachen, als sich die belastenden Fotos als manipuliert erwiesen. «Dem Gewerbeverband darf ich jetzt den Check von 20 000 Franken übergeben», sagte

Karrer. Der rührigen Chefin wurde mit Blumen und tosendem Applaus herzlicher Dank ausgesprochen. Bevor zum leckeren Nachtessen übergegangen wurde, brachte Vorstandsmitglied Willi Spaar nochmals den Schulhausneubau Breitenbach aufs Tapet. Die Vergabe an einen Generalunternehmer erregte bei den Handwerkern die Befürchtung, einem gnadenlosen Preiskampf ausgeliefert zu sein. «Die ansässigen Gewerbebetriebe müssen als Steuerzahler berücksichtigt werden», liess er sich vernehmen. Eine Informationsveranstaltung mit allen Beteiligten werde über Vorgehen und Termine Klarheit schaffen.

EINGESANDT

BREITENBACH

Thierstein ist auf eine Katastrophe vorbereitet

Eine Schulregion im Streit

Am diesjährigen Jahresschlussrapport des Regionalen Führungsstabs Thierstein (RFS), welcher am 30. Januar in Breitenbach stattfand, trafen sich 41 Vertreter der Vertragsgemeinden, Feuerwehrkommandanten und deren Offiziere beim RFS. Nach der Vorstellung der Mitglieder des RFS Thierstein erfuhren die Teilnehmer in einer grafischen Zusammenfassung, welche Grossereignisse und Katastrophen sich letztes Jahr ereignet haben. Grossereignisse 2016 Letztes Jahr ereigneten sich zum Beispiel fünf grosse Erdbeben mit insgesamt 1144 Todesopfer. Sechs grosse Überschwemmungen kostete so manchem das Leben. In 24 Ländern herrschten zudem noch Bürgerkriege und innere Unruhen. Dabei wurden hier nur diese Ereignisse aufgeführt, welche mehr als 10 000 Todesopfer pro Ereignis und Jahr forderten. Weiteres Leid wurde durch Terroranschläge (31 Ereignisse), Hurrikane (12), Sturm und Hagel mit Todesfolgen (4), Eiseskälten (13) sowie menschliche Epidemien (13) erfahren. Hochgerechnet starben durch diese Ereignisse über 250 000 Menschen. Katastrophen- und Nothilfemanagement Warum zeigte der RFS Thierstein diese Auflistung solcher schrecklichen Ereignisse? Im Jahr 2016 wurde das Thierstein zum Glück gänzlich von Naturkatastrophen oder elenden Grossereignissen verschont. Die Grafik der Weltgeschehnisse zeigte jedoch auf, dass sich diese Katastrophen rund um uns herum ereignet haben. Wir hoffen alle, dass wir nie in eine solche Notlage geraten. Sollte bei uns ein solches Ereignis einmal eintreten, so ist der Regionale Führungsstab vorbereitet auf die möglichen Szenarios. Im vergangenen Jahr arbeitete der Stab des RFS vor allem an einem Katastrophen- und Nothilfemanagement mit Checklisten für 13 Szenarios, welche für den Bezirk Thierstein als möglich erachtet werden. Um die

Führung im Ereignisfall sicherzustellen, wurde der RFS vom BABS (Bundesamt für Bevölkerungsschutz) in der Stabsarbeit geschult und einer Alarmübung unterzogen. Übung «Meteo» Diese Stabsübung verlief wie im Ernstfall und wurde gleichzeitig mit einem Teil der Regionalen Zivilschutzorganisation (RZSO) durchgeführt. Nach einer telefonischen Alarmauslösung der Stabsmitglieder wurde durch die Stabsführung entschieden, dass sich der gesamte Stab in der Zivilschutzanlage in Breitenbach trifft. Die Übungsleitung machte es uns mit dem vorgegebenen Szenario nicht gerade leicht. Jedes Mal wenn es schien, dass wir ein Teilproblem gelöst hatten, wurden wir vor neue Tatsachen gestellt wie zum Beispiel ein verschüttetes Postauto in Grindel, Evakuierungen und kurzzeitigen Stromausfällen. Nach fünf Stunden schweisstreibender Arbeit wurde die Übung erfolgreich beendet. Die Übungsleitung aus Solothurn bedankte sich bei dem jüngsten Führungsstab des Kantons und gab uns die Note «gut». Dies gab den Mitgliedern des RFS Thierstein die Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein, und den nötigen Antrieb, weiterhin sich für das Wohl der Bevölkerung einzusetzen. Gastreferent Roland Bopp Das Ende des Jahresschlussrapport 2016 machte dann unser Gastreferent Roland Bopp, ehem. Feuerwehrkommandant der Berufsfeuerwehr Basel mit einem Vortrag über den längsten Brand in der Geschichte der Region. Der Frigo Brand in Basel mit 16 Tagen Löscheinsatz. Die Teilnehmer bekamen einen interessanten Einblick in einen Grosseinsatz mit seinen Tücken und Problemen. Sascha Kohler, Stabschef RFS Thierstein

Übung Meteo Dieses Szenario hat der RFS in seiner Übung durchgespielt: Im Bezirk Thierstein gibt es massive Überschwemmungen und Hangrutsche. Nach 9 Tagen starkem Dauerregen und teilzeitlich orkanartigen Sturmböen sind die Flüsse und Bäche stark angestiegen und an manchen Orten über ihre Ufer getreten. Die regionalen Feuerwehren sind seit drei Tagen im Dauereinsatz und stark geschwächt. Bärschwil ist seit mehreren Stunden völlig von der Umwelt abgeschnitten. In Richtung Grindel ist bei Schrungen der ganze Hang auf einer Länge von ca. 80 Metern ins Rutschen gekommen und hat die Strasse mitgerissen. Die Passwangstrasse wurde gesperrt da im Bereich obere Buchen und unterhalb des Schachens bei Oberbeinwil Hangrutsche die Strasse blockieren. Beim Schachen wurde zudem die Lüssel durch einen Hangrutsch gestaut. Der See füllt sich schnell und der Damm droht zu brechen. Die Bevölkerung ist sehr verunsichert und versucht sich über die Alarmzentrale und Gemeindeverwaltungen zu informieren. Die Leitungen sind jedoch ständig besetzt. Swissgrid informierte die Medien vor kurzer Zeit, dass in der Nacht mit grossflächigen und länger dauernden Stromausfällen zu rechnen ist.

Im Zweckverband Schulen Gilgenberg gehen die Meinungen über den neuen Kostenverteiler auseinander – und das Budget 2017 ist noch immer nicht genehmigt. bea. «Es war eine böse Überraschung», resümiert Fabio Jeger, Präsident des Zweckverbandes «Schulen Gilgenberg» auf Anfrage dieser Zeitung. Mit Diskussionen hatte er gerechnet, doch nicht damit, dass die Mehrheit der Delegiertenversammlung die Genehmigung des Budgets 2017 verweigert. Als Grund wurde die Schülerpauschale des Kantons genannt. Weil Solothurn die Beitragsberechnung geändert hat, brauche es auch im Zweckverband für das Budget 2017 neue Grundlagen, argumentierten Gemeindevertreter. Jeger hält dem entgegen, dass Abklärungen beim Solothurner Regierungsrat ergaben, «dass die Statuen des Zweckverbandes und der darin enthaltene Kostenverteiler (nach Einwohnerzahl) nach wie vor Gültigkeit haben». Dass der Zweckverband nun über kein genehmigtes Budget verfüge, werfe rechtliche Fragen auf und gefährde die Handlungsfähigkeit der «Schulen Gilgenberg». Wann dieser Umstand behoben werden kann, bleibt offen. Jeger erklärt, dass einige Gemeinden die Budget-Genehmigung von der Statutenrevision abhängig machten. Also habe der Vorstand alle fünf Verbandsgemeinden aufgefordert, ihre Änderungswünsche zu den Statuten einzureichen. Doch die Gemeinden Meltingen und Himmelried scherten aus, entwarfen eigene Statuten und unterbreiteten diese den anderen Gemeinden. «Damit wurde die Arbeit des Vorstandes erneut untergraben», ärgert sich Jeger und ist mit dieser Meinung nicht alleine. Peter Merckx, Gemeindepräsident von Fehren, vermisst derzeit innerhalb des Zweckverbandes den Sinn für die

Solidarität. «Ohne diese kann eine Zusammenarbeit nicht funktionieren. Schliesslich geht es um eine übergeordnete Aufgabe, nämlich den Bildungsauftrag zu erfüllen.» Fehren nehme zum Statutenentwurf der anderen Gemeinden keine Stellung, sondern sei der Aufforderung des Vorstandes nachgekommen, einzelne Änderungswünsche anzubringen, und erwartet von den anderen Gemeinden, dass man sich innerhalb des Gebildes an die allgemeinen Regeln halte. Roger Hänggi, Gemeindepräsident von Zullwil, versucht die Wogen zu glätten. «Die Delegiertenversammlung wollte mit dem Budget-Entscheid wohl ein Zeichen setzen. Die Mehrheit der Gemeinden wünschte sich einen neuen Kostenverteiler und wollte das Prozedere dafür etwas beschleunigen.» Zullwil, Nunningen, Himmelried und Meltingen würden sich für einen Kostenverteiler aussprechen, der verursachergerecht sei, also vor allem nach Schüler anstatt nach Einwohner abrechne. Obwohl Zullwil Mehrkosten entstehen mit dem Vorschlag der Gemeinden Meltingen und Himmelried, sei man nicht dagegen. «Wir zeigen damit Kompromissbereitschaft und ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen Schule», betont Hänggi. «Denn wenn Gemeinden mit tiefen Schülerzahlen jene Gemeinden mit hohen Schülerzahlen quersubventionieren müssen, trägt dies auch nicht zu einem guten Klima bei.» Man befinde sich jetzt in einer Phase, in der die Gemeinden fordern und verhandeln. «Am Ende wird man sich in einem guten schweizerischen Kompromiss finden», ist Hänggi zuversichtlich. «Niemand wird riskieren, die Oberstufe zu verlieren.» Ohne Einigkeit wird es keinen neuen Kostenverteiler geben. Denn die Statutenänderungen müssen von allen Gemeindeversammlungen gutgeheissen werden.


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Saisonende für den EHC Laufen Der EHC Laufen verabschiedete sich am Dienstagabend mit erhobenem Kopf und einer 3:4 Heimniederlage gegen Bucheggberg in die Ferien. Vorbei: Trotz dem Jubel über die Führung muss Laufen nach zwei Niederlagen die Schlittschuhe versorgen.

Edgar Hänggi

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ie Ausgangslage war vor dem Spiel klar: Nach der 2:7 Niederlage in Zuchwil konnte der Tabellenzweite EHC Bucheggberg mit einem weiteren Sieg die Achtelfinalhürde Laufen überwinden und mit 2:0 die Qualifikation für die Viertelfinals realisieren. Auf der anderen Seite wusste das Team von Trainer Beat Leuenberger, dass man nur mit einem Heimsieg am kommenden Samstag im entscheidenden dritten Match noch eine Chance auf die Überraschung hätte. Wie so oft in dieser Saison mahnte Leuenberger, dass man diszipliniert spielen müsse und auf Strafen tunlichst verzichten solle. Aus dieser Optik begann für die Laufentaler die Begegnung denkbar schlecht. Die Gäste starteten druckvoll und in der vierten Spielminute musste Laufen bereits eine doppelte Unterzahl überstehen. Das Boxplay funktionierte, so dass es beim 0:0 blieb. Dann gab es eine weitere Strafe gegen Laufen und als das Heimteam eben wieder komplett auf dem Eis war, traf Marco Kummer zum Führungstreffer für die Solothurner. Nun gab es umgekehrte Vorzeichen. Die Gäste mussten sich in doppelter Unterzahl wehren und Laufen gelang durch Adrian Laubacher der Ausgleich. Lange durften sich die Laufentaler jedoch

FOTO: EH-PRESSE

nicht darüber freuen. Wiederum musste man in Unterzahl agieren und als man wieder komplett war, nutzte erneut Kummer aus der praktisch identischen Position das psychologisch kurze Nachlassen bei Laufen und traf zum 2:1. Laufen kam aber erneut zum Ausgleich und wieder im Powerplay. Marc Grünig verwertete ein Zuspiel von Andreas Keller 19 Sekunden vor Drittelsende zum 2:2. Im Mitteldrittel, das offener gespielt wurde und so mehr Szenen vor den beiden Toren ergab, hatten beide Teams ihre starken Phasen. Bei Spielhälfte nutzte Laufen eine Strafe der Gäste zum dritten Überzahltreffer aus. Es war Laufens erste und einzige Führung in der Serie. Schütze war Alain Willemin mit einem wuchtigen Schuss. Allerdings dauerte die Freude erneut nur kurz. Wegen Zeitspiels (Puck über die Bande) gab es eine Strafe gegen Laufen und Bucheggberg glich aus. Nur zwei Minuten später traf Daniel Flury zum 4:3 und man ahnt es bereits – das Tor wurde aus einem Überzahlspiel erzielt. Die Gäste verdienten

sich die Führung, trafen sie im Mittelabschnitt doch zweimal nur den Pfosten. Im letzten Drittel blieb die Partie spannend. Tore gab es keine mehr, dafür weitere Strafen. Yves Morand vergab drei Sekunden vor Spielende alleine vor dem Tor die Chance, sein Team in die Overtime zu retten. So aber können die Laufner Akteure ihr Material zusammenräumen und noch vor der Fasnacht die Schlittschuhe versorgen. «Wir sind enttäuscht, aber die Mannschaft hat bis zuletzt gekämpft. Klar haben wir zu viele Strafen genommen, aber wir müssen auch die Stärke von Bucheggberg anerkennen», meinte Beat Leuenberger nach dem Spiel. Für EHCL-Präsident Markus Blatter gab es zwei Betrachtungsweisen. «Wir hätten alle sehr gerne ein drittes Spiel gehabt, aber ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Sie haben gemacht, was möglich war und haben das erklärte Ziel Playoffqualifikation souverän geschafft.» Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

EINGESANDT

Zukunft der Dittinger Flugtage

EINGESANDT

Der TV Blauen schliesst das Vereinsjahr mit einem Verlust von 3000 Franken ab Am 4. Februar fand die diesjährige Generalversammlung vom TSV Blauen statt. Den rund 60 anwesenden Turner, Turnerinnen, Ehrenmitglieder sowie einigen Gästen wurde schon vor dem Beginn der GV klar, dass der Vorstandstisch nicht wie gewohnt besetzt war. Fabian Meury, welcher als Tagespräsident eingesprungen war, informierte die Versammlung über den Todesfall in der Familie vom Präsidenten des TSV Blauen. An dieser Stelle unser herzlichstes Beileid im Namen des ganzen Vereins. Mit getrübter Stimmung konnte die GV wie gewohnt abgehalten werden. Hierzu einige Infos: Das Vereinsjahr 2016 wurde finanziell mit einem budgetierten Verlust von rund 3000 Franken abgeschlossen. Daniel Fringeli hatte seine Demission als TK-Chef vor der GV angekündet und stellte sein Amt zur Verfügung. Als Dank für seine 13-jähri-

ge Tätigkeit sowie dem unermüdlichen Einsatz für den TSV Blauen wird Daniel zum Ehrenmitglied gekürt. Am 16.-17. Juni 2017 findet das 10. Regioturnfest in Zwingen statt. Da der TSV Blauen für die Durchführung verantwortlich ist, sind wir auf die Mitarbeit von allen Mitglieder angewiesen. Der Vorstand appelliert an alle Anwesenden, sich das Datum freizuhalten. Ein Vertreter vom LTV stellt der GV das Projekt «Kantonalturnfest Laufental 2021» vor. Der TSV Blauen hat sein Interesse am Projekt gezeigt und einstimmig entschieden bei einer Durchführung mitzuwirken. Ein herzliches Dankeschön gilt den Aktiv Turnerinnen, welche für das leibliche Wohl der versammelten Turnerinnen und Turner verantwortlich waren. Sandy Sprunger TSV Blauen

Im Dorf Dittingen sind die Spuren des Flugunglückes vom 23. August 2015 seit einiger Zeit beseitigt, auf dem Dittinger Feld befasst man sich aber immer noch mit dieser Vergangenheit und der möglichen Zukunft der Dittinger Flugtage. In der Zwischenzeit hat man sich seitens der organisierenden Segelfluggruppe Dittingen nicht nur um die materiellen Schäden, sondern insbesondere auch um die Gefühle und Meinungen der Dittinger Dorfbevölkerung gekümmert. Im letzten Spätsommer konstituierte sich eine Begleitgruppe deren Mitglieder zum einen aus der Dorfbevölkerung stammen und zum anderen aus zwei Vertreter der Segelfluggruppe. In zwei Versammlungen dieser Gruppe wurden Sicherheitsbedenken diskutiert und gemeinsam ein neues Konzept erarbeitet. Vergangenen Montag nun lud die Segelfluggruppe Dittingen die Dorfbevölkerung und interessierte Kreise zu einem Info-Abend in den Gemeindesaal des Schulhauses Dittingen ein. Thomas Kübler, ansonsten Leiter der Standortförderung Baselland, eröffnete den Abend mit der Vorstellung der Referenten. Ebenfalls zu Gast war mit Jörg Turnheer ein Vertreter des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL). Der für das Programm der Dittinger Flugtage verantwortliche Thomas Anklin erklärt die geplanten Veränderungen für zukünftige Vorführungen in Dittingen. Das überarbeitete Konzept beinhaltet als zentralen Teil eine Verschiebung der Vorführbox um 200 Meter in Richtung Westen und eine um ca. 45 Grad im Gegenuhrzeigersinn gedrehte Vorführachse für schwere Flugzeuge

Flugtage: Die nächsten Flugtage in Dittingen sollen im 2018 stattfinden. und Formationen. Mit diesen Massnahmen wird der Kunstflug, Überflüge von Grossflugzeugen und der gleichzeitige Flug mehrerer Flugzeuge über dem Dorfkern vermieden. Ebenfalls sollen, als Entgegenkommen gegenüber der Dorfbevölkerung, keine Flüge mehr unterhalb dem Pistenniveau gemacht werden. Aus der Runde kamen durchaus auch kritische Anmerkungen bezüglich der Zulässigkeit des Anlasses auf dem kleinen Flugplatz über dem Laufental und Fragen zur Ökologie von solchen Veranstaltungen generell. Die Verantwortlichen und der Vertreter des BAZL nahmen diese mit Verständnis entgegen und zeigten aber gleichzeitig die Verhältnismässigkeit mit Grossanlässen jeglicher Art auf.

FOTO: ZVG

Beat Jermann, der Obmann der Segelfluggruppe, erklärte wiederholt, dass es für den Verein von grossem Interesse sei, auch in Zukunft die traditionellen Dittinger Flugtage durchführen zu können. Der Anlass ist zu einem wichtigen Bestandteil der Aviatik in der Schweiz und zu einem Schaufenster der Luftfahrt über die Grenzen hinaus geworden. Die Segelfluggruppe Dittingen wird voraussichtlich an der kommenden Generalversammlung im März über den Start der Vorbereitungen zu den Flugtagen im Jahre 2018 (nicht 2017!) befinden. Bis dahin sollte dann auch der Untersuchungsbericht zum Unglück von 2015 vorliegen. Empfehlungen daraus könnten so noch einfliessen. Urs Winkelmann


DORFPLATZ VERANSTALTUNG

DENKPAUSE

Am Sonntag ist Abstimmungstermin!

Susanne Koch

Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

einer Annahme der Vorlage die Steuern für die KMUs sinken werden; dies kommt insbesondere im Schwarzbubenland unzähligen Arbeitgebern zu Gute; was garantiert arbeitsplatzsichernd ist. Durch die Senkung der Steuern für juristische Personen werden Gemeinden geringere Steuereinnahmen haben, das ist richtig; einige Gemeinden werden dies zu spüren bekommen, bei anderen wird es wenig ausmachen, weil diese Einnahmen bereits jetzt auf sehr tiefem Niveau sind. Die Erfahrung aus der letzten Unternehmenssteuerreform hat gezeigt, dass nach einem Einbruch die Einnahmen aber insgesamt gestiegen sind. Mit den Ausgleichszahlungen des Bundes und der durch den Kantonsrat und das Volk zu beschliessenden Umsetzung auf Kantonsstufe werden wir bei einem «JA» die Umsetzung positiv erleben. Ich habe der Vorlage zugestimmt und empfehle Ihnen dies ebenfalls zu tun.

Umfragen zeigen, dass es die Unternehmenssteuerreform an der Urne nicht leicht haben wird. Dies wohl darum, weil viele Leute Angst vor einer Steuererhöhung haben. Die Abstimmungskampagnen warnen davor, dass der Mittelstand besonders leiden werde. Es stellt sich für mich die Frage, was denn nun das grössere «Übel» wäre, nämlich keine Arbeit mehr zu haben, weil Arbeitgeber bei einem Nein ihren Steuersitz ins Ausland verlegen oder eine, bis jetzt noch gar nicht beschlossene oder angekündigte SteuererSusanne Koch, CVP Kantonsrätin, höhung. Tatsache ist, dass bei Erschwil

GEDANKENSTRICH

Zauberei: Spiel mit der Wahrnehmung Störung

Gaby Walther

Nils Bennett: Zu Gast in Laufen. FOTO: ZVG

WOS. Nils Bennett erfindet Illusionen. Er ist Goldschmied und Magier, Designer und Phantast. In seinen Händen entsteht das Wunderbare, denn er ist Tricktechnik-Freak und Material-Fetischist. Mit diesen besonderen Fähigkeiten wurde Nils Bennett zum «Mann hinter den Kulissen» für welt-berühmte Magier. Er ist eine Art Daniel Düsentrieb der Zauberkunst. Jetzt steht Nils Bennett mit seinem eigenen Abendprogramm vor dem Publikum und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Illusion. Wie lassen wir uns täuschen und womit? Nils Bennett zeigt, wie eingeschränkt unsere Wahrnehmung ist. In seiner

wunderbaren Werkstatt entstehen unglaubliche Illusionen direkt vor den Augen der Zuschauer: Solides Holz scheint zu schmelzen, Gegenstände erwachen zum Leben… Auf einem kleinen Ausflug in die Geschichte der Illusionen lässt er die Zuschauer sogar ein wenig über die Tüftler und Forscher schmunzeln. Die Werkstatt der Illusionen ist eine Mischung aus Magie, Handwerk und Imagination. Es wird gebaut, erzählt und gezaubert. Ein einzigartiger Abend voller Einsichten und Verblüffung über die Welt der Magie. Eine Veranstaltung vom Kulturforum Laufen im Alte Schlachthuus, Samstag, 11. Februar, 20.15 Uhr.

AUSSTELLUNG

Zwei Ordensschwestern zeigen ihre Kunstwerke.

Wie gestalten Ordensleute heute Kunstwerke? Was geben diese Werke NichtGläubigen, Menschen anderer Religionen? Die Doppelausstellung im Kloster Mariastein und im Hotel Kurhaus Kreuz, Mariastein, gibt einen spannenden Einblick in die Welt von Ordensleuten, indem der Bogen zur nicht klösterlichen Welt geschlagen wird. Schwester Chantal Hug aus dem Benediktinerkloster Melchtal OW, gestaltet lichtvolle Bilder zu Alltag, zu Freuden, Zweifel und Nöten, zum Hellen

und zum Dunkeln im Leben der Menschen, die sie in der Ausstellung «Licht» zeigt. Die Themen sind meist verschlüsselt, als abstrakte Malerei, so dass sie für alle verständlich sind. Sie thematisiert auch das Leben im Kloster und das Evangelium. Wichtig ist der Schwester, dass sie Empfindungen und Ereignisse allgemein menschlicher Natur darstellt. Deshalb gelingt es, dass jeder einen Zugang zu den Bildern erhält. Schwester Benedicta Cavegn aus dem Trappistenorden beschäftigt sich über ihre Figuren mit dem Gebet. Die Ausstellung «Beten heisst alles geben» thematisiert das Geschehen im Gebet. So sind die einzelnen Zeiten des kirchlichen Stundengebetes gestaltet. Die Betrachtung dieser Figurengruppen regt an, das Beten der Kirche besser zu verstehen und das eigene tägliche Beten damit in Verbindung zu bringen. Zwei Ordensschwestern zeigen Ihre Kunstwerke; 11. Februar bis 2. April 2017. Vernissage: Samstag 11. Februar, 16 Uhr im Hotel Kurhaus Kreuz. Die Ausstellung «Licht» ist im Hotel Kurhaus Kreuz in Mariastein zu sehen. Öffnungszeiten: 9-18 Uhr. Die Ausstellung «Beten heisst alles geben» findet im Ausstellungsraum des Klosters statt. Öffnungszeiten: Sonnund Feiertage. Übrige Tage an der Klosterpforte melden.

LAUFEN

Ausgedünnte Schnitzelbangg-Szene bü. Das «Laufestäbli» hat bereits letztes Jahr seine prägnanten Schnitzelbangg-Vierzeiler nicht mehr in Laufen vorgetragen. Danach hat der «neu Huggerwaller» definitiv seinen Rücktritt vom «SchnitzelbanggSingen» erklärt. Dies nach 15 Jahren mit bissigen Pointen. Auch «Papageno und Papagena» wollen dieses Jahr nicht. Sie machen schlicht eine Pause. Und auch die beiden Laufner Troubadours, Bänkel- und Hofsänger «Raphi & Jölle» schlüpfen dieses Jahr nicht in eine neue Rolle. Beruf und Weiterbildung verunmöglichen ihnen einen Auftritt etwa als Nau-Brückenbauer oder

als Gebrüder Müller der Bettwarenfabrik aus Au-Wädischwil. So schreiben sie im Facebook: D Fasnacht das Johr wird ohni eus schliffe und dir wärdet das sicher begriffe denn Witerbildig und Job, lös das mol nid zue das mir für euch singe und blöd chönne due Ganz sicher aber singen an der Fasnacht «Les Chanterelles» aus Lützel oder «d Lumpesammler» aus Zwingen. Und vielleicht wagen sich noch weitere Schnitzelbänggler aus der Umgebung ins Stedtli und lassen dort ihre Pointen krachen.

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EINGESANDT

Stimmungsvolle Guggä-Night

Sorgt für Stimmung: Guggenmusik Hirzefäger bei ihrem Auftritt.

Wie meistens am letzten Samstag im Januar fand die Guggä-Night in Erschwil auch 2017 statt. Trotz eiskalter Witterung war der Aufmarsch Guggen-Musik begeisterter Partygänger aussergewöhnlich gross. Sicherlich auch dadurch begünstigt, dass keine weiteren Grossanlässe an diesem Wochenende stattfanden. Dies zum Wohlwollen der Brass Band Erschwil, welche seit Jahren die Veranstaltung mit grossem Enthusiasmus und zum Aufbessern der Vereinskasse organisiert. So begannen auch gleich die einheimischen Turboschnäggä, bei jenen auch viele Mitglieder der Brass Band Erschwil mitwirken, den lauten und klangvollen Guggen-Reigen. Dies, nachdem DJ Dave S schon von Beginn weg so richtig für Partystimmung gesorgt hat. Es folgten die bunt geschminkten Chräieschränzer Egerkinge, welche den weiten Weg über den Passwang auf sich genommen haben, um zum ersten Mal in Erschwil aufzu-

FOTO: ZVG

treten. Im 35-Minuten Takt folgten die «Hälmlibieger» Röschenz, «Strittere Wildsäu» Grindel, «Akademiker» Basel, «Lady Killers» Laufen und die «Schlappschwänz» aus Frenkendorf. Um 1.30 Uhr in der Früh schlossen die Hirzefäger aus Breitenbach die Guggen-Konzerte mit ihrer Darbietung ab. Damit war aber noch lange nicht Schluss. Mit DJ Dave S und vielen bekannten Hits zum Tanzen und Mitsingen ging der friedliche Abend weiter, bis um halb vier Uhr morgens die letzten Besucher das Festareal verliessen. Das neue Konzept der Veranstaltung hat sich sehr gut bewährt. Trotzdem hat der Veranstalter diverse Verbesserungen für die nächste Guggä-Night bereits in Planung, um eine der grössten Vorfasnachtsveranstaltungen der Region für die Besucherinnen und Besucher noch bequemer und attraktiver zu gestalten. Werner Kamber Büsserach

Sonntagmorgen, 7 Uhr, der Wecker klingelt. Wie schön wäre es, unter der warmen Decke liegen zu bleiben. Doch die ganze Familie quält sich aus dem Bett. Wir ziehen mehrere Schichten Kleider an, packen den Rucksack, verstauen Ski, Skischuhe und Helme im Kofferraum und endlich kann es losgehen. Ich starte den Motor, doch oh Schreck, auf der Anzeige erscheint: Motor-Störung, bitte Service. Bei meinem allerersten Auto, es war beim Kauf schon ziemlich alt, gab es noch keine ausgeklügelte Elektronik, keine Zentralverriegelung, kein ABS und keine Servolenkung. Aber ich wusste, falls die Öllampe aufleuchtet, dass ich keinen Meter mehr weiterfahren sollte, da der Motor sonst Schaden nehmen würde. So weit kam es jedoch nie, das Auto blieb vorher mehrmals stehen und der TCS wurde mein Freund. Mein zweites Auto fuhr zehn Jahre einwandfrei, bis plötzlich Rauch unter der Motorhaube hervorqualmte, ich sofort anhalten musste und weiterfahren nicht mehr möglich war. Nun soll ich wegen einer winzigen Warnmeldung zu Hause bleiben? Mit einem etwas mulmigen Gefühl gehen wir das Risiko ein. Wir ignorieren die Meldung und fahren auf gut Glück los. Das Glück bleibt auf unserer Seite und wir kommen nach einem prachtvollen Tag ohne Zwischenfall nach Hause. Die Anzeige ist seither nicht mehr erschienen. Fazit: Auf die Anzeigen ist kein Verlass! Ähnlich wie beim Computer, der mir ständig irgendwelche Meldungen schickt, die ich schnell wegklicke, kann ich auch die Meldungen meines Fahrzeugs getrost vergessen. Die Lämpchen löschen irgendwann schon wieder, ohne dass etwas passiert. Mein Auto ist wahrscheinlich ein Sensibelchen und reagiert über. Wobei, beim Schreiben dieser Kolumne habe ich mich doch noch etwas schlau gemacht und nachgeschaut, was der Hinweis soll: «Halten Sie bei erster Gelegenheit an und schalten Sie den Motor sofort aus. Lassen Sie das System umgehend in einer Fachwerkstatt prüfen.» Vielleicht sollte ich der Garage doch einen Besuch abstatten. Ob die wohl eine Störung finden werden? Eine Störung im Bereich der Störungsmeldung?

WAHLEN SOLOTHURN

Der Wolf im Schafspelz Die SP will mit ihrer Nein-Parole zur USR III den Mittelstand retten. Dabei ist es doch gerade die SP, die in den letzen Jahren und Jahrzehnten mit immer neuen Gebühren, Gebührenerhöhungen und Steuererhöhungen den

Mittelstand abschröpft. Die SP spielt ein weiteres Mal ein falsches Spiel. Ein weiterer Grund für ein klares JA zur USR III. Martin Vogel Büren

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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Politische Inserate Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

Wir suchen als Familienunternehmen einen zuverlässigen und gepflegten

Reisecarchauffeur m/w Anforderungen: Führerausweis mit der Zulassung für den berufsmässigen Personentransport (D/DE und Fähigkeitsausweis CZV). Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto. Erika Reisen GmbH, 4233 Meltingen Telefon 061 791 13 79 E-Mail: info@erika-reisen.ch, www.erika.reisen.ch

Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für die Abteilung Bildung, Kultur und Freizeit eine engagierte Persönlichkeit als

Sachbearbeiter/in Sekretariat Schulrat 10% Ihre Aufgaben: • Protokollführung der Sitzungen des Schulrats der Primarschule und des Kindergartens (10 Sitzungen/Jahr jeweils Dienstagabend) • Vor- und Nachbereitung der Sitzungen (Mittwochnachmittag oder Freitag) • Administration und Schreiben von Korrespondenz • Verantwortung für das Intranet inkl. Schlüsselverwaltung • Bearbeitung der Urlaubsgesuche von Schülerinnen/Schüler und Lehrpersonen • Bearbeitung von Ein- und Austritten von Lehrpersonen • Ablage und Archivierung • Administration von Anlässen Wir erwarten: • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung • Erfahrung in der Protokollführung zwingend notwendig • Bereitschaft zu Jahresarbeitszeit mit Arbeitszeiten während der Schulzeit • Stilsicherheit im sprachlichen Ausdruck (mündlich und schriftlich) • Sehr gute MS-Office-Anwenderkenntnisse • Interesse an schulischen Themen • Positive Dienstleistungseinstellung, Belastbarkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität (auch zeitliche) und Durchsetzungsvermögen Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit, moderne Anstellungsbedingungen sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld. Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an die Gemeindeverwaltung Oberwil, Personal, Hauptstr. 24, 4104 Oberwil, bewerbung@oberwil.bl.ch. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Frau Stephanie Beck, Personal, 061 405 43 14, gerne zur Verfügung.

Gemeinde Liesberg Infolge Neuorganisation der Gemeindeverwaltung suchen wir sofort oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente, engagierte und kommunikative Persönlichkeit als

Verwaltungsangestellte/n (50%) Schwerpunkt: Finanzen Welche Aufgaben warten auf Sie? • Führung der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung • Mithilfe bei der Erarbeitung des Budgets, der Investitionsrechnung, des Finanzplans und des Jahresabschlusses • Mithilfe bei der Erstellung von Unterlagen zuhanden des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung • Mithilfe bei der Buchhaltung der Burgerkorporation Liesberg und der Forstbetriebsgemeinschaft Laufental-Thierstein West • Inkasso und Mahnwesen • Telefon- und Schalterdienst • Stellvertretung der Gemeindeverwalter/in und Einwohnerdienste Was erwarten wir von Ihnen? • Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung oder gleichwertige Ausbildung • Berufserfahrung im Gemeinderechnungs- und Gemeindeverwaltungswesen HRM2 von Vorteil • Selbstständige, exakte und speditive Arbeitsweise in kleinem Team • Hohe Belastbarkeit • Diskretion und vernetztes Denken Was bieten wir? • Interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit • Modern eingerichteten Arbeitsplatz sowie fortschrittliche Arbeitsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann senden Sie uns Ihr Bewerbungsdossier bis spätestens am 7. März 2017 an die Gemeinde Liesberg, Unterdorf 6, 4254 Liesberg Dorf. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Vizegemeindepräsident Markus Wackernagel, Telefonnummer 079 677 45 14, gerne zur Verfügung.

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DORFPLATZ

Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

FASNACHT 2017

EINGESANDT

So allmählich kommt die Fasnacht in die Gänge

Das Laufental im Aufwind

dust. Im Wochenblatt vom 19. Januar haben Sie es vielleicht bereits gelesen: Dieses Jahr verzichtet die Redaktion auf die Veröffentlichung eines Fasnachtsfahrplans für die Region. Trotzdem flossen bereits zahlreiche Fasnachtsprogramme und Bilder von dörflichen Plagetten in unser Mailböxli. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und veröffentlichen natürlich sehr gerne einige fasnächtliche Highlights aus dem Dorneck-Thierstein und dem Laufental. Breitenbach In Breitenbach beginnt die Fasnacht am Donnerstag, 23.2. um 5 Uhr mit der

nummä dehai, ihri Kläng ertöne bis uf Shanghai. S’Alphornfieber het euses Dorf erfasst, mir blose ins Horn, will das zu eus passt! Fasnachtskomitee Metzerlen-Mariastein

Liesberg Hier fällt der Startschuss bereits am kommenden Samstag, 11. Februar, mit der beliebten Schwaneparty im Seemättli. Motto: Discofieber

nachtsfüür (Abmarsch 18:30Uhr alte Schuelhuusplatz) Nunningen

Duggingen Am Samstag, 25. Februar, 20.00 Uhr startet die bald schon legendäre Gschwellti-Fägete 2017, grosse Fasnachts-Party zum Jubiläum 30 Johr Gschwellti-Chöpf in der MZH direkt beim Bahnhof. Nuglar-St. Pantaleon Die Gemeinde im äussersten Zipfel des Wochenblattgebietes startet die närrischen Tage am Samstag, 18. Februar, 19.30 Uhr, mit dem Guggentreffen in der MZH Nuglar. Weitere nicht zu verpassende Fixpunkte: Do, 23. Februar, 14.00 Uhr, Kinderumzug in Nuglar. Sa, 25. Februar, 15.00 Uhr, Fasnachtsumzug in Nuglar.

Plagette Breitenbach. «Chesslete» und Mehlsuppe im Restaurant Wydehof. Am Nachmittag findet um 13.30 Uhr die Kinder-Fasnacht im Pfarreiheim statt. Abends um 19.15 Uhr ist der Sternmarsch mit anschliessender Guggen-Gala. AmSamstag, um 14 Uhr beginnt der grosse Umzug, anschliessend Beizenfasnacht mit Guggen und Schnitzelbänk. Um 17.30 Uhr ist der Hirzeball im Pfarreiheim, Am Sonntag, 5. März um 19 Uhr wird mit dem Hirzefüür die Fasnacht beendet. Besammlung beim Dorfplatz.

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Plagette Nuglar-St.-Pantaleon Im Anschluss in der Mehrzweckhalle Guggenkonzerte & Festbetrieb. Di, 28. Februar, ab 19.30 Uhr Beizenfasnacht in Nuglar und St. Pantaleon. Und am Sonntag, 5. März schliesslich wird ab 19.30 Uhr das Fasnachtsfeuer gezündet, an der St. Pantaleonstrasse, zwischen Nuglar und St. Pantaleon. Hofstetten-Flüh Das reich befrachtete Program in Hofstetten-Flüh sieht unter anderem Folgendes vor: Donnschtig, 23.02. Morgestreich (Abmarsch 5 Uhr alte Schuelhuusplatz). Grunzerli (ab 19.00 Uhr). Frytig, 24.02. Grunzerli (ab 19.00 Uhr). Sunntig 26.02, Grosse Umzug (14.00 Uhr). Guggenkonzert (grad nach em Umzug uf em alte Schuelhuusplatz). Mäntig 27.02, Chinderumzug (14.00 Uhr Rest. Osteria), aaschliessend Chinder-Maskenball im Mammut.

Analyse: Das Laufental wird wachsen.

Ohregrübler: Nunningen Auch in der Gilgenberger Metropole wird fasnächtlich aufgerüstet. Mittwoch, 22.02., 23.00 Uhr, Countdownparty in der Ohregrüblerbar. Donnerstag, 23.02., 04.00 Uhr, Chesslete ab Dorfplatz, ab 19 Uhr Guggenkonzert mit verschiedenen Guggen , Beizenfasnacht, Ohregrüblerbar. Freitag, 24.02., Ab 20.00 Uhr, Dorfmaskenball mit Prämierung im Rest. Kreuz, Frohsinn und in der Ohregrüblerbar. Sonntag, 26.02.2017, ab 14.00 Uhr Fasnachtsumzug im Dorf anschliessend Guggenkonzert, Kindermaskenball mit tollen Preisen in der Hofackerhalle, Beizenfasnacht und Ohregrüblerbar. Montag, 27.02. ab 19.00 Uhr Wyberfasnacht im Dorfzentrum in den Beizen. Witterswil Das Dorf im Hinteren Leimental ist bekannt für seine etwas spezielle Fasnacht. Auszüge aus dem Fasnachtsprogramm verraten schon etwas. Feissedunnschtig, 23.2., 18.00 Eröff-

Plagette Witterswil: «Unsere Reiz –- die neui Beiz».

Der Business Park Laufental & Thierstein, die Promotion Laufental und die Standortförderung Baselland luden zum ersten Wirtschaftsforum LaufentalSchwarzbubenland in den Business Park in Zwingen. Der gemeinsame Wirtschaftsbericht von Basel-Stadt und Baselland kürte das Laufental zum «Hightech-Valley» und sprach ihm das grösste Wachstum aller Bezirke zu. Dies war Auslöser für die Organisation des Wirtschaftsforum Laufental-Schwarzbubenland. Den Auftakt machte Martin Eichler, Chefökonom von BAK Basel und damit Autor des Wirtschaftsberichts. In seinem Referat zeigte er auf, wie sich das Laufental in den letzten Jahren gewandelt hat und mittlerweile eine sehr stabile und ausgewogene Branchenstruktur mit einem Schwerpunkt im zweiten Sektor aufweist. Aus diesem Grund werde das Laufental in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen. Thomas Kübler, Leiter der Standortförderung Baselland, zeigte anschliessend auf, dass der Handlungsbedarf dennoch weiterhin gross bleibt. Die Standortattraktivität ist im Vergleich zur Region Nordwestschweiz unterdurchschnittlich. Insbesondere die bekannten Themen Doppelspurausbau und Umfahrung Laufen-Zwingen seien wichtige Infrastrukturprojekte, die es anzupacken gilt. Hochkarätiges Podium Das darauffolgende Podium unter der Leitung von Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel, diskutierte sodann die Chancen und Gefahren für unsere Wirtschaftsregion. René Schori, Global Head HR der Ricola,

FOTO: ZVG

sprach sich insbesondere für eine flexiblere Gestaltung der Arbeitsplätze aus. Anforderungen würden steigen und die Firmen müssen ihren Mitarbeitern z.B. mit Home-Office entgegenkommen, um so die klugen Köpfe zu halten. Den eher umgekehrten Weg geht Urs Grütter, CEO der Stöcklin Logistik AG, welche ab 2020 in Laufen produzieren möchte. Er zieht unter anderem mit seiner Firma aufs Land, damit sich seine Mitarbeiter Wohneigentum in der Nähe ihres Arbeitsorts leisten können. Regierungsrat Thomas Weber betonte denn auch die Wichtigkeit solcher Zuzüge von grösseren Unternehmen, da diese neue Impulse in einer Region setzen können. Um solche Ansiedelungen zu ermöglichen, hat er die Wirtschaftsförderungsaktivitäten gebündelt und appelliert an alle beteiligten Departemente, Ermöglicher, statt Verhinderer zu sein. Ebenfalls diskutiert wurden die Chancen, die sich durch die Digitalisierung der Industrie ergeben. Roland Anderegg, Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, zeigte denn auch auf, was dies für Firmen bedeutet, wies aber auch daraufhin, dass sich Berufsbilder komplett ändern würden und zunehmend anspruchsvoller werden. Dem stimmten die beiden Firmenvertreter zu. Jährlicher Anlass Beim anschliessenden Apéro wurden die spannenden Diskussionen unter den Vertretern der regionalen Gewerbevereine und Wirtschaftsorganisationen weitergeführt. Das Wirtschaftsforum soll von nun an jährlich stattfinden und die Entwicklung unserer Wirtschaftsregion im Detail beleuchten. Daniel Fiechter

Plagette Liesberg. nigs-Apéro, 18.30 Guggekonzärt Umzug-Samschtig, 25.2., ab 15.30 Uhr, aaschliessend Guggenkonzärt. Unsere Fasnachtsfigur, der Waggis, geniesst das Angebot der «neui» Beiz. Das Rest. Landhuus hat endlich wieder einen Pächter, bei dem die Witterswiler und die Vereine herzlich willkommen sind.

Die Fasnacht ab dem 23. Februar steht unter dem Sujet Piratenzunft. Ferner: Morgenstraich Donnerstag, 23.2.2017, um 6.00 Uhr, Fasnachtssonntag, 26.2.17, Umzug, 14.30 Uhr. Metzerlen «Mir blose ins Horn...» lautet das Fasnachtsmotto. Ab 23. Februar, um 5.05 Uhr geht’s los! S’Echo vom Rotberg ghörsch nid

HoFa wird erleuchtet.

Handarbeit: Plagette Metzerlen

• Ändstreich-Chnille vo de Veteranos (ab 18Uhr). Samschtig, 04.03. Fas-

Zwingen Hier, in der zweitgrössten Gemeinde des Laufentals fasnachtet man am Schmutzig Donnschtig und am Samstag. Donnerstag 23.2., 10,45 Uhr, Kindergartenumzug. Samstag 25.2., ab 14.00 Uhr Fasnachtsumzug durch das Dorf, anschliessend Fasnachtsplausch & Festwirtschaft im Gemeindesaal Zwingen. Festwirtschaft: Brass Band KonkordiaŠ Zwingen Weitere Beiträge aus den Gemeinden willlkommen.

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Das Vokalensemble Tradiophon spielt in Brislach

4. Platz für Duggingen

WOS. Das professionelle Vokalensemble Tradiophon präsentiert am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr, in der Kirche in Brislach ein spannendes A capella Programm mit französischer Musik aus der Zeit und zur Thematik des Zweiten Weltkriegs. Einige Werke stammen direkt aus der Nachkriegszeit, andere Werke, die aus früheren Zeiten stammen, greifen schon auf die Kriegsthematik voraus. Mit seinem dritten Projekt macht das junge Ensemble einen weiteren Schritt, um sich in der Schweizer Klassikszene zu etablieren. Der Zyklus «Songs of Ariel» von Frank Martin steht neben den Werken von Poulenc, Debussy, Milhaud, Geoffray im Zentrum. Ein speziel-

Am letzten Wochenende fanden die Basler Meisterschaften im Eiskunstlauf Kür und Stil statt. Dieser Breitensport Anlass hat in den letzten Jahren zunehmend überregionale Bedeutung erlangt, weil er in verschiedenen Sparten des Eiskunstlaufes und in unterschiedlichen Niveaus einen Wettkampf mit Konkurrenz aus der ganzen Schweiz ermöglicht. Es starteten Läufer und Läuferinnen aus der gesamten Nordwestschweiz, der Züricher Region und dem Tessin. Sarah Lisa Mengis, aus Duggingen, holte in der SEV Kategorie Intersilber den 4. Platz.

les Hörerlebnis wird die Orchesterarie «Sur les Lagunes» von Hector Berlioz bieten. Das Stück wird in einer speziellen Fassung für 16-stimmigen Chor in einer Bearbeitung von Clytus Gottwald erklingen. Unter der Leitung der jungen Dirigentin Sarah Hänggi erarbeitet das Vokalensemble regelmässig spätromantische Programme. Mit seinem dritten Programm freut sich das Vokalensemble Tradiophon darauf, wieder in Brislach zu Gast zu sein. Kirche St. Peter Brislach, So 12. Feb, 17.00 Uhr Tickets: 15.- Studenten/AHV/IV, 25.- Erwachsene Reservation: info@tradiophon.com

Eislaufclub beider Basel

IMMOBILIEN

Ehrung der besten Maklerinnen und Makler PR. Traditionsgemäss zeichnet RE/MAX – der führende Immobilienvermittler der Schweiz – seine besten Maklerinnen und Makler für die Leistungen des vergangenenGeschäftsjahres aus. Am 27. Januar 2017 wurden die Besten von RE/MAX Schweiz für das vergangene Jahr mit einem Pokal ausgezeichnet. Im KKL Luzern fand der Mega-Event mit mehr als 250 Personen statt. Nebst einem Gala-Dinner mit Show führte der bekannte TV-Moderator Sven Epiney gekonnt durchs Programm, welches seinen Abschluss mit Tanz und Musik fand. Auch wurde RE/MAX «Swiss Gold Club»-Award: Kristin Künzli, RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland, erhält den begehrten Laufental-SchwarzbubenFOTO: ZVG land gewürdigt. Kristin «Swiss Gold Club»-Award.» Künzli, welche Anfang Januar 2017 mit dem Qualitätslabel Vertrauensbeweis und Ansporn genug, «RE/MAX-Expert» ausgezeichnet wur- auch im 2017 wieder einen Pokal zu erde, erhielt den begehrten «Swiss Gold gattern und sich mit kompetenter BeraClub»-Award. tung, Leidenschaft und Herzblut für ihre Kristin Künzli widmet diesen Preis in Kunden einzusetzen, ihr Projekt geallererster Linie Ihren Kundinnen und meinsam anzugehen und umsetzen zu Kunden: «Ich danke allen Kundinnen können. und Kunden ganz herzlich, welche mir RE/MAX Switzerland gratuliert der und RE/MAX Laufental/Schwarzbu- Award-Gewinnerin Kristin Künzli zu benland das Vertrauen entgegenge- dieser hervorragenden Leistung. Thobracht haben. Über 15 verkaufte Objek- mas Künzli, Broker/Owner RE/MAX te im 2016, haben zu diesem ausge- Laufental/Schwarzbubenland, freut sich zeichneten Ergebnis beigetragen». Für mit seiner Frau über das sehr gute Jahdie RE/MAX-Maklerin ein wichtiger resergebnis 2016.


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DIES UND DAS

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WOHNEN

Workshop: Feng-Shui-Hausräucherung Kraftorte entstehen nicht «zufällig» oder willkürlich, sie werden geehrt und gepflegt. An diesen Orten der Kraft werden Rituale abgehalten, sie werden gesegnet und mit Gaben beschenkt. Ebenfalls wird dort gebetet, gesungen und getanzt. Solche Kraftorte gibt es auf der ganzen Welt. In praktisch allen Kulturensind das Wissen und der Brauch des Räuchern bekannt. Hätten Sie Lust, aus Ihrem Zuhause Ihren ganz persönlichen Kraftort zu machen? Am Räucherseminar «Zwei Welten in Harmonie» erleben Sie ein wunderschönes 5-Elemente-Räucherritual nach Feng Shui mit der Idee, dass Sie dieses in Ihren Räumen dann auch sel-

ber regelmässig anwenden und so den Boden für einen Ort der Kraft schaffen können! Das Seminar findet im AU6, Raum für Kunst von Ina Kunz, in 4153 Reinach statt und kostet 250 Franken. Die Teilnehmerzahl ist auf acht Personen beschränkt. Unter www.meinkraftort.ch finden Sie weitere Informationen, sowie die Möglichkeit sich anzumelden. Gerne dürfen Sie mich auch anrufen unter 079 887 89 64. Ich freue mich auf Sie! Monika Neff dipl. Chinesische-Astrologie- und Feng-Shui-Beraterin FSS

Eröffnung Hunde-Physiotherapie-Praxis Hund in Balance Ein Unterwasserlaufband bietet ihrem Hund viele Vorteile, durch das warme Wasser und den Auftrieb im Wasser kann er seine Muskulatur trainieren und aufbauen, ohne die Gelenke zu belasten. Die Blutzirkulation wird gefördert, die gestärkte Muskulatur entlastet zum Beispiel Arthrosen, ein nahezu schmerzfreies Laufen wird dadurch möglich. Besuchen sie meine Homepage: www.hund-in-balance.ch. Dort erfahren Sie mehr Details. Oder Sie kommen am Tag der Praxiseröffnung vorbei und lernen mich und meine Praxis persönlich kennen. Ich freue mich auf Ihren Besuch. Jacqueline Ammann Hundephysiotherapie-Praxis

Benno Hueber

VERANSTALTUNG

Wahlanlass CVP

Dr. Thomas Giger GR Nuglar-St. Pantaleon Kandidat SVP Liste 1

Micha Obrecht CVP Dorneck-Thierstein

PRO SENECTUTE

Fortbewegung anno dazumal

Die Steuererklärung ausfüIIen lassen PR. Personen ab 60 Jahren in BaselStadt und Baselland können ihre Steuererklärung durch Fachpersonen von Pro Senectute ausfüllen lassen. In Baselland kommt die gemeinnützige Organisation zu den Menschen nach Hause. In Basel-Stadt wird dies im Steuererklärungszentrum von Pro Senectute erledigt, das sich neu beim Wettsteinplatz befindet. Jedes Jahr im Februar erhalten die steuerpflichtigen Einwohnerinnen und Einwohner von Basel-Stadt und Baselland die Steuerunterlagen von der kantonalen Verwaltung. Personen ab 60 Jahren mit Wohnsitz in den beiden Nachbarkantonen können die Steuerklärung durch erfahrene Fachpersonen

Christian Thalmann

weiterhin in Genf bleiben wird. Nebenbei wird als Beispiel die Weinbaufirma «La Bouteille SA, Genève» weniger mit Steuern belastet und kann dafür eine neue Abfüllanlage kaufen oder mehr Geld für die Werbung ihres köstlichen Rebensaftes ausgeben. Jeder Kanton ist zudem – wie heute auch schon – frei, die Höhe der Steuern autonom festzulegen. Das ist die Aufgabe von Landrat Candreia und mir. Dass ein SP-Politiker eher grosszügiger Geld verteilen möchte und eine sozialere Politik betreibt, ist legitim. Ich als freisinniger Schwarzbube bin eher zurückhaltend beim Geldausgeben – muss es doch vorher erarbeitet werden. Die Gegner der USR III spielen mit der Angst: «Abbau von öffentlichen Serviceleistungen», so wird posaunt. Fairerweise sei hier erwähnt, dass die Befürworter der Vorlage auch mit «Arbeitsplatzabbau» drohen. Angst und Drohung sind schlechte Ratgeber; die Kirchen hatten früher mit der Angst «geschäftet». Heute macht es leider die Politik. Ich stimme JA zur Steuerreform, weil ich den Wohlstand in unserem Land erhalten will. Davon profitieren schlussendlich alle Bevölkerungsschichten mehr oder weniger. Ähnlich wie beim Chorgesang: Die oberen Stimmen brillieren mit der Melodie (Tenor Candreia), die tieferen (Bass Thalmann) begleiten aus dem Hintergrund und geben das notwendige Fundament. Ich freue mich, mit dem SP-Landrat gemeinsam die kommende Weihnachtsmesse zu üben, und mit ihm mit einem Glas (Genfer?) Rotwein auf eine Politik ohne Angstmacherei anzustossen.

So wie es in einem Chor, in einer Brassband oder in einem Orchester verschiedene Register und Instrumente gibt, so verschieden sind die Meinungen und Ansichten der Menschen – gut so! Sänger Linard Candreia (SP-Landrat im Baselbiet) singt als Tenor im Kirchenchor Laufen; im vergangenen Wochenblatt berichtete er über die Abstimmungsvorlage der Unternehmenssteuerreform III. Bei seinem Artikel, insbesondere das Schüren von Angst, ist mir (ich singe als Bass in Breitenbach) etwas sauer aufgestossen. Dass es mit der Steuerreform zu tieferen Steuereinnahmen in den Kantonen und teilweise in den Gemeinden kommen wird, ist bekannt und auch gewollt. Der Bund nimmt deshalb Ausgleichszahlungen an die Kantone vor, weil er in Zukunft alle Firmen gleich besteuern möchte bzw. auf Druck des Auslandes besteuern muss. Bezahlte beispielsweise die Domizil-Firma «XY S.A.» in Genf nur % auf dem Gewinn, muss diese in Zukunft einiges mehr bezahlen. Eben beabsichtigt mehr. Diese höheren Steuern verteilt der Bund wieder an die Kantone. Die Kantone reduzieren dann den Steuersatz für alle Firmen, damit auch die Firma XY Christian Thalmann, Breitenbach, Kantonsrat FDP.

VORTRAG

4646 Kilometer zu Fuss durch China WOS. Zum 26. Geburtstag macht sich Christoph Rehage selbst das schönste Geschenk: Nach seinem Studium in Peking bricht er auf zu einer Reise, die ihn zu Fuss durch ganz Asien und Europa bis ins heimatliche Bad Nenndorf führen soll. Sein Weg ist gesäumt von «Weltwundern» wie der Grossen Mauer, der Terrakotta-Armee und der Seidenstrasse. Und doch sind es die kleinen Wunder, die seine Reise unvergesslich machen: die Hilfsbereitschaft und Neugierde der Dorfbevölkerung Chinas, die überraschenden Begegnungen mit Mönchen und Wahrsagern, Schulkindern und Rentnern, Beamten und Prostituierten,

die Freundschaft zu Lehrer Xie und seine wachsenden Gefühle für die Sichuanesin Juli, die ihn – so die schwebende Verabredung – bei seiner Ankunft in Deutschland erwarten wird . . .? Mittlerweile 13 Millionen Zuschauer verfolgten Christoph Rehages Video über seinen Weg zu Fuss durch China auf Youtube und Vimeo. Sein Buch erzählt die ganze Geschichte und wurde mit dem renommierten ITB Book Award und dem Globetrotter-Reisebuchpreis ausgezeichnet.

Liestal, Mi, 22. 2., 19.30 Uhr, Hotel Engel. Infos und Vorverkauf: www.explora.ch

RATGEBER

AUSSTELLUNG

Weiter Infos finden Sie unter www.kulturwerkstatt-hofstetten-flueh.ch.

Von Sänger zu Sänger!

Was können die Gemeinden, Kantone und der Bund nun tun? Entweder die Steuern erhöhen, um den Ausfall zu kompensieren, oder die Steuern so weit senken, dass diese Unternehmen hier bleiben. Diese Steuersenkungen würden aber höher ausfallen als mit der USR III und für alle Unternehmen gleich gelten. Warum ist das so? Um den beschlossenen Abgang eines Unternehmens zu verhindern, muss ein besseres Angebot unterbreitet werden. Zudem fehlen die USR-III-Werkzeuge, die es erlauben, bestimmten Unternehmen einen individuellen tieferen Steuersatz anzubieten, und der noch tiefere Satz müsste allen Unternehmen angeboten werden. Dies führte zu noch höheren Ausfällen als mit der vorgeschlagenen Reform und ist darum unwahrscheinlich. Konsequenz: Bei einem Nein werden viele Unternehmen wegziehen und es verbleibt nur die Erhöhung der Steuern und die massive Senkung der Staatsausgaben.

Bei einem Nein garantiert höhere Steuern und Abbau staatlicher Leistungen

Die laufende Ausstellung in der Kulturwerkstatt Hofstetten mit rund 70 in eigener Werkstatt restaurierten Objekten von der Jauchekarette über Schlitten und Ski, einen Holländer bis zu den «Schrubedämpferli» wird von vielen Besuchern in ihrer Vielfältigkeit bewundert. Die Ausstellung ist jeweils am ersten Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr, letztmals am 4. Juni 2017, geöffnet. Für Gruppen ist der Besuch auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Urs Brodbeck

David Bowie

Gerhard Pfister kommt nach Büsserach. Unterhaltung, Politik und kulinarische Höhenflüge — dies verspricht die CVP Dorneck-Thierstein an ihrem grossen Wahlanlass am Donnerstag, 16. Februar, im Konzertsaal Büsserach. Ab 19 Uhr gibt es in der Festwirschaft Risotto, damit alle gestärkt sind für das nachfolgende Progamm. Dieses beginnt mit Klassikern der Popmusik um 20 Uhr. Nach der Begrüssung stellen sich die vier Kandidatinnen und die fünf Kandidaten vor, die sich auf der Liste 5 der CVP Dorneck-Thierstein für den Kantonsrat bewerben. Mit grosser Spannung wird das Referat vom Präsidenten der CVP Schweiz, Nationalrat Dr. Gerhard Pfister, zum Thema «Die CVP — wir gestalten das Erfolgsmodell Schweiz» erwartet. Nach so viel Politik ist erst einmal Unterhaltung angesagt: Die CVP-Band interpretiert bekannte Duette aus der Popmusik. Am 12. März wird nicht nur der Kantonsrat neu gewählt, sondern auch der Regierungsrat. Die beiden bisherigen Regierungsräte Roland Fürst und Roland Heim stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Am 16. Februar werden Sie über die Höhepunkte der letzten Amtsperiode sowie über Aktuelles aus der Solothurner Politik berichten. Zum Abschluss spielt die CVP-Band noch einmal auf, und bevor sich die Gäste auf den Heimweg begeben, kann man sich noch am Dessertbuffet oder an der Bar stärken. Die CVP Dorneck-Thierstein freut sich mit ihren Kandidierenden auf einen unterhaltsamen Wahlanlass.

WAHLEN SOLOTHURN

Die Gegner der UnternehmenssteuerReform (USR III) behaupten, bei einer Annahme käme es zu Steuererhöhungen bei Privatpersonen. Leider bleiben sie den Beweis schuldig. In der Vergangenheit trat das Gegenteil auf und die Unternehmenssteuern sind nach beiden Reformen massiv gestiegen. Was ist aber zu erwarten, wenn die USR III abgelehnt wird? Heute werden gewisse Unternehmen (internationale Holdings) steuerlich bevorzugt. Sie zahlen aber immer noch Milliarden an Steuern ein. Diese Bevorzugung wird so oder so nicht mehr möglich sein. Diese Firmen haben dann zwei Möglichkeiten: Entweder sie zahlen massiv höhere Steuern oder sie gehen woanders hin. Warum werden diese Firmen gehen? Ausser hoch bezahlten Angestellten sowie ein paar repräsentativen Gebäuden haben sie nichts bei uns investiert. Eine Verschiebung nach Irland, London etc. kostet einen Klacks im Vergleich zu höheren Steuern. Mit dem Wegzug verschwinden aber Steuermilliarden plus viele hoch bezahlte Arbeitsplätze inklusive der dazugehörigen hohen Einkommenssteuern.

DENKPAUSE

David Bowie starb am 10. Januar 2016, nur zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung seines finalen Meisterwerks «Blackstar» an Krebs. Fast ein Jahr später erschien der erwartete Sampler «Legacy – The Very Best of David Bowie» (Warner Music) als Single-CD mit 20 Tracks und als Doppelalbum mit 40 Aufnahmen, darunter das mit Mick Jagger gesungene «Dancing In The Street». Zu hören sind die erfolgreichsten und besten Bowie-Songs, angefangen vom ersten Hit «Space Oddity» bis zu «Lazarus» aus «Blackstar». Beide Kompilationen enthalten den bisher unveröffentlichten 2016er-Mix von «Life On Mars?». Es sind nachhaltige Tondokumente eines ebenso genialen wie visionären Pop-Musikers.

TIERPFLEGE

Was bedeutet Hunde-Physiotherapie? Hunde-Physiotherapie wurde aus der Physiotherapie für Menschen weiterentwickelt und auf den Bewegungsapparat des Hundes angepasst. Die Behandlungen sind ähnlich und haben dasselbe Ziel: Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur, zum Beispiel vor und nach Operationen, im Zusammenhang mit Arthrose oder auch vorbeugend bei Fehlhaltung. Abhängig von der Krankengeschichte und der Untersuchung wähle ich die geeignete Therapieform, wie manuelle Therapie, Lymphdrainage, Lasertherapie um nur einige zu nennen. Ab Ende März wird in meiner Praxis das erste Unterwasserlaufband im Laufental für Ihren Hund zur Verfügung stehen.

MUSIK-TIPP

von Pro Senectute beider Basel erledigen lassen. Die Tarife werden auf der Grundlage von Einkommen und Vermögen berechnet. Bei Personen unter einem steuerbaren Einkommen und Vermögen von 25 000 Franken kommt Pro Senectute für die Kosten auf. Hausbesuche in Baselland In Baselland kommen die Fachpersonen von Pro Senectute zu den Kundinnen und Kunden nach Hause, um gemeinsam die Dokumente auszufüllen. Steuertelefon Pro Senectute 061 206 44 55, 13. Februar bis 31. Mai, Mo/Di/Do/Fr 9 -12 Uhr. Steuererklärungszentrum Basel: Rheinfelderstrasse 29 beim Wettstein platz. 27. Februar bis 31. Mai, Mo/Mi/Do 14 -16 Uhr.

Enkelbilder auf Facebook? Leserfrage: Ich bin seit ein paar Monaten Grossmutter und hüte meinen Enkel regelmässig. Für meine Freundinnen habe ich vor kurzem auf Facebook ein Bild des Kleinen veröffentlicht. Als meine Tochter das gesehen hat, wurde sie sehr wütend. Kann sie mir das wirklich verbieten? Antwort: Darüber, ob man Bilder seiner Kinder oder Enkelkinder in den sozialen Medien veröffentlichen soll, scheiden sich die Geister. In vielen Kreisen entbrennt ein regelrechter Streit darüber. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass jeder und jede selber darüber entscheiden soll, welche Bilder oder Informationen wo veröffentlicht werden

dürfen. Da Kinder noch nicht selber entscheiden können, tun das ihre Eltern für sie. Leider ist der Stolz von Eltern oder Grosseltern nicht immer der richtige Ratgeber, was das Posten anbelangt. Was Verwandte süss finden, kann für den Betroffenen zehn Jahre später peinlich sein. Keine Bilder seines Kindes auf Facebook zuzulassen, ist ein rechtlich erlaubtes Schutzverhalten seiner Erziehungsberechtigten, das Sie als Grossmutter zu akzeptieren haben. Einen sehr guten Ratgeber dazu hat die Schweizerische Kriminalprävention veröffentlicht: goo.gl/Cxoy8t. Daniela A. Caviglia Sie haben auch eine Frage zu Social Media oder zum Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln? Senden Sie sie an info@gilgenberg-marketing.ch und Daniela A. Caviglia beantwortet sie Ihnen innert einer Woche. Eine Auswahl der Fragen und Antworten wird anonymisiert im Blog von «Gilgenberg Marketing» und im «Wochenblatt» publiziert.


Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 9. Februar 2017 Nr. 06

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Liesbergweide vor dem Ende der Kälte: Farbtupfer in einer monochromen Winterlandschaft.

FOTO: ROLF KARRER, WAHLEN

REGION

BLAUEN

LAUFEN

Wer hat Zeit zu verschenken?

Neue Wege für den Dorfladen

Danke, Tiefbauamt!

WOS. Das Projekt ökumenische Wegbegleitung baut im Gebiet LaufentalDorneck-Thierstein ein Netzwerk auf, in welchem Menschen sich gegenseitig unterstützen. Unter der kompetenten Leitung einer Fachperson werden Freiwillige ausgebildet und begleitet, um Menschen in Krisensituationen zur Seite zu stehen. Kontaktfreudigkeit, Verlässlichkeit und Einfühlungsvermögen sind wichtige Voraussetzungen für die Begleitenden. Eine solche Begleitung ist eine sinnerfüllende Aufgabe und ermöglicht den Ausbau der eigenen Sozialkompetenz sowie das Mitwirken an einer solidarischen Gemeinschaft.

gin. Die Gemeinde Blauen geht neue Wege, um ihren Dorfladen erhalten zu können. Der bestehende Dorfladen soll ins neue Begegnungszentrum umsiedeln. Hier braucht er einen sinnvollen, bedürfnisgerechten Ausbau, schreibt die Dorfzeitung «Blauner Dorfläbe». Damit soll die Zukunft des Ladens gesichert werden. Dafür sind 120 000 Franken nötig, für welche die Genossenschaft des Dorfladens aufkommen muss. Davon sind 80 000 Franken gesichert. Für den Rest sucht die Genossenschaft noch Spenden oder weitere Leute, die Anteilscheine erwerben. Ein Anteilschein kostet 200 Franken. Mit dieser zusätzlichen Finanzierung soll verhindert werden, dass der Dorfladen am neuen Ort bereits mit Schulden starten muss.

Wer Zeit zu verschenken hat, oder begleitet werden möchte, kann sich melden bei: Verein Ökumenische Wegbegleitung, Franziska Amrein,061 765 92 05

gin. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Männer des Baselbieter Tiefbauamtes! Letzte Woche hatte das Wochenblatt über die Laufner Breitenbachstrasse berichtet: Beim Dorfausgang Richtung Breitenbach bleibe der Regen regelmässig in heimtückischen Pfützen liegen, es bestehe die Gefahr für Aquaplaning. Doch kaum ist die Druckerschwärze getrocknet, zeigt sich schon ein anderes Bild! Bereits haben die Männer des Baselbieter Tiefbauamtes zu Wegmacherhacke und Schaufel gegriffen. Sie hackten etliche Wasserrinnen ins talseitige Strassenbord, damit das Regenwasser ablaufen kann und die Strasse sicherer wird. Liebe Männer des Baselbieter Tiefbauamtes: Vielen herzlichen Dank!

Einbrüche bei den Gemeindehäusern LEIMENTAL. WOS. Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen in den letzten Tagen mehrere Meldungen über Einbrüche und Einbruchsversuche in Gemeindeverwaltungen des Leimentals ein. Betroffen sind die Gemeinden Metzerlen, Rodersdorf und Witterswil. Deliktsgut und Sachschaden konnten noch nicht abschliessend beziffert werden. Es dürfte sich aber insgesamt um mehrere 1000 Franken handeln. Im angrenzenden Kanton Basel-Land sind im Leimental seit Anfang Jahr zwei Einbrüche in Gemeinde-Liegenschaften gemeldet worden. Die Kantonspolizei Solothurn hat ihre Präsenz durch vermehrte Patrouillentätigkeit in den betroffenen Gebieten erhöht und arbeitet eng mit der Polizei Basel-Land zusammen. Aber auch die Bevölkerung kann helfen. Durch erhöhte Aufmerksamkeit und richtiges Verhalten können Einbrüche reduziert werden. Wenn sich unbekannte Personen, auch tagsüber, in verdächtiger Weise in der Nachbarschaft aufhalten, Autos auffällig langsam durch das Quartier fahren oder unüblicher Lärm im Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind (z.B. einmaliges kurzes Glasklirren), sollte sofort die Polizei alarmiert werden. Auto landet auf dem Dach RÖSCHENZ. WOS. Auf der Lützelstrasse in Röschenz ereignete sich am Samstagmorgen, , kurz vor 6.30 Uhr, ein Selbstunfall. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei BaselLandschaft war eine 47-jährige Lenkerin eines Personenwagens auf der Lützelstrasse Richtung Röschenz unterwegs. Aufgrund der vereisten Strasse kam das Fahrzeug in einer Rechtskurve ins Rutschen und fuhr ein steiles Bord hinunter. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der Wiese zum Stillstand. Durch eine Drittperson wurde die Lenkerin zur Kontrolle in ein Spital verbracht.

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Gewerbeverein Lützel erfindet Gewerbeschau neu. Die Hochgla...