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Donnerstag, 26. Januar 2017

109. Jahrgang – Nr. 04

Auf

AusverkaufsAngebote halber Preis – 30% Rabatt

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

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Freitag, 27. Januar 2017 Recht sonnig mit ausgedehnten hohen Wolkenfeldern. Am Vormittag Nebelfelder möglich. Samstag, 28. Januar 2017 Weiterhin sonnig mit Wolkenfeldern und möglichem Nebel am Vormittag. Sonntag, 29. Januar 2017 Wechselhaft. Sonne und Wolken lösen sich ab.

1ºC 6ºC

Rückendeckung für das Forum Der Breitenbacher Entscheid, aus dem Forum Schwarzbubenland auszusteigen, stösst auf wenig Verständnis. Das «Wochenblatt» hat bei Gemeinden und Partnern nachgefragt. Caspar Reimer

Laufen

7 Im April 2017 erscheint das Baselbieter Namenbuch und mit ihm der Bezirksband Laufen, der Claudia Jeker Froidevaux in den vergangenen Jahren schwer beschäftigt hat.

Hofstetten

12 Zum Neujahrsapéro trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereins Hinteres Leimental. Neben Erfahrungsaustausch und Geselligkeit unterhielt Michelle Gschwind die Gäste mit tollen Songs.

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19/20 33 34/35

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Geschäftsführerin und Wirtschaftsförderer: Gelgia Herzog und Thomas Boillat. Foto: Caspar Reimer

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as als Verein organisierte Forum Schwarzbubenland bezweckt die Förderung der gleichnamigen Region – insbesondere die Bereiche Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit. Nun will ausgerechnet mit Breitenbach die zweitgrösste Gemeinde aus dem Forum aussteigen. Der Gemeinderat des Zentrumsdorfes hat noch im alten Jahr entschieden, das Forum Ende 2017 zu verlassen. Gemeindepräsident Dieter Künzli begründet den Entscheid so: «Die Diskussionen um die Mitgliedschaft waren nicht wirklich finanzieller Natur. Vielmehr geht es um den schleichenden Kompetenzverlust der Gemeinden durch interkommunale Organisationen.» Breitenbach habe nichts gegen die Zusammenarbeit unter den Gemeinden: «Diese funktioniert aber auch ohne übergeordnete Institution bestens.» Ferner kommt aus dem Hauptort des Bezirks Thierstein die Kritik, dass das Forum zu wenig für die Verkehrsanbindung der Region an die Agglomeration Basel unternehme. In politischen wie gewerblichen Kreisen wurde der Vorwurf laut, Breitenbach wolle indirekt von den Dienstleistungen des Forums profitieren, aber die jährlichen 13 000 Franken nicht bezahlen. Die Verantwortlichen des Forums haben deshalb den Breitenbacher Gemeinderat Mitte Januar um eine Aussprache gebeten: «Man hat uns angehört und verspro-

chen, die Angelegenheit weiter zu beraten», sagt Gelgia Herzog, Geschäftsleiterin des Forums Schwarzbubenland. Zur Kritik aus Breitenbach sagt sie: «Wir hätten uns diese etwas klarer gewünscht. Wir sind gerne bereit, Dinge zu verändern, aber es muss Konkretes sein», so Herzog. Sie könne sich nicht vorstellen, woher die Kritik aus Breitenbach rühre. Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer des Forums, sagt dazu: «Wir stehen nicht als eine Institution über den Gemeinden, sondern sind vielmehr Schnittstelle für regionale Anliegen.» Die Kritik aus Breitenbach, auch in Bezug auf die Verkehrsanbindung, blende einen grossen Teil der Forum-Aktivitäten aus: «Gerade in der Wirtschaftsförderung sind wir bei Unternehmensgründungen, der Entwicklung der Standortattraktivität oder Vertretung der Wirtschaftsinteressen in kantonalen und überregionalen Gremien sehr aktiv.» Positives Feedback Eine nicht repräsentative Umfrage bei Gemeinden und Partnern zeigt, dass das Forum ein gutes Ansehen geniesst. Roger Hänggi, Gemeindepräsident von Zullwil, sagt etwa: «Wir haben schon mehrmals

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Dienste des Forums und der Wirtschaftsförderung in Anspruch genommen. Sie waren immer kompetent.» Zu der am Forum geäusserten Kritik meint er: «Es liegt an den Gemeinden, mit konkreten Aufgaben und Ideen ans Forum zu treten. Wenn dies nicht genutzt wird, erscheint die Mitgliedschaft im Forum als zu teuer.» Andere Gemeinden äussern sich gegenüber dem «Wochenblatt» neutral: «Wir sind aus Tradition dabei. Die politische Bedeutung ist eher gering. Ein Austritt steht aber nicht zur Diskussion», sagt etwa Richard Gschwind, Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. Positiv wahrgenommen wird das Forum von der Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn. «Es dient uns als Verbindung in die Region», so Sarah Koch, Leiterin der kantonalen Wirtschaftsförderung. «Die Wirtschaftsförderung des Forums hat ein aktives Netzwerk, das jeder Unternehmer benutzen kann», sagt auch Martin Vogel, Unternehmer und Vizepräsident des kantonalen Gewerbeverbandes Solothurn. Ein weiterer gewichtiger Pfeiler des Forums ist der Tourismus. Jürgen Hofer, Geschäftsführer von Kanton Solothurn Tourismus, sagt: «Das Fo-

rum hat es immer verstanden, aus seinen knapp bemessenen Ressourcen das Optimale herauszuholen.» Kritik aus Dornach Dornach ist nicht nur grösste Gemeinde des Schwarzbubenlandes, sondern auch Sitz der Geschäftsstelle des Forums. Gemeindepräsident Christian Schlatter ist aktuell gar interimistischer Vereinspräsident des Forums. An die Adresse Breitenbachs sagt er: «Das Forum hat die Ausarbeitung von regionalen Raum- und Zukunftskonzepten initiiert und begleitet. Diese Arbeit hat sämtliche Verkehrsaspekte gebündelt.» Auch die Breitenbacher Verwaltung habe daran mitgearbeitet. «Der Gemeinderat Breitenbach hat sich in dieser Thematik aber lieber vornehm zurückgehalten. Man kann nicht immer nur fordern und selber nichts dazu beitragen.» Das Thema Forum Schwarzbubenland ist Anfang Februar an der Ammännerkonferenz Thierstein traktandiert. Möglich ist, dass der Breitenbacher Gemeinderat im Anschluss daran auf seinen Entscheid zum Ausstieg zurückkommt und diesen allenfalls revidiert.


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Empfehlungen

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

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Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL ZWINGEN

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ZWINGEN

Der Kampf um die Steuern

Prominent besetztes Podium: (v. l.) Beat Jans, Daniel Lampart, Thomas Boillat, ChrisFOTO: MARTIN STAUB toph Buser und Henrique Schneider. dust. «Wir sind auf unsere KMU angewiesen und wenn wir nicht wollen, dass viele davon abwandern, müssen wir dieser Vorlage zustimmen», votierte Christoph Buser, Direktor Wirtschaftskammer Baselland und Landrat, anlässlich des Podiums vom Dienstagabend für die Unternehmenssteuerreform 3 (USR3). Der Einladung zum Podium folgten auch Henrique Schneider, stv. Direktor Schweizerischer Gewerbeverband, auf der Pro-Seite, sowie Beat Jans, SPNationalrat Baselstadt, und Daniel Lampart, Chefökonom Schweizerischer Gewerkschaftsbund, die sich mit zahlreichen Argumenten gegen die Vorlage aussprachen. Die beiden Eintrittsreferate von Buser und Jans legten einen Boden des Verständnisses, den es bei dieser am 12. Februar zur Abstimmung gelangenden Vorlage wohl dringend braucht. Selbst Buser gab zu: «Die Dynamik der daraus resultierenden Konsequenzen bei einem Ja können wir nicht voraussagen.» Und Beat Jans zeigte sich mit den Befürwortern einig, dass eine Reform notwendig ist, die vorliegende wegen zahlreicher Zusatzpakete aber gehörig in Schieflage geraten ist und in dieser Form abzulehnen sei. Mit der USR3 sollen die Steuerprivilegien von so genannten Statusfirmen abgeschafft werden, wie dies die EU verlangt. Um diese Steuererhöhungen abzufedern, wurde ein «Werkzeugkoffer» geschaffen, der es den Kantonen erlaubt, seinen KMU und andern Betrie-

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ben mit besonderen Abzügen die Steuern zu optimieren. Um die entstehenden Engpässe auszugleichen, unterstützt der Bund die Kantone mit 1 Milliarde Franken. So hoffen nun die Befürworter der Vorlage, dass künftig die Wirtschaft boomt und langfristig mehr Geld in die Bundeskasse fliesst. Diese Theorie vertraten Buser und Schneider vehement, während die beiden Gegner der USR3 mit zahlreichen Argumenten aufwarteten, welche nur von Kosten für das Volk, Ungerechtigkeit gegenüber dem privaten Steuerzahler und wenig Nutzen für die Wirtschaft sprachen. «Das Paket ist überladen und muss an den Absender zurück», erklärte Beat Jans und Daniel Lampert doppelte nach: «Diese Vorlage kostet den Bund mindestens 3 Milliarden und die Zeche zahlt der Kleinverdiener.» «Und wenn wir Nein sagen, kostet es uns mindestens 5 Milliarden», orakelte Henrique Schneider, der damit andeutete dass bei Ablehnung viele Firmen ins Ausland abwandern, wo sie weniger Steuern bezahlen müssen. Moderator Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer für das Laufental und Schwarzbubenland, kitzelte aus den Podiumsteilnehmern noch manche kritische Äusserung, die vermutlich erst spät nach der Abstimmung auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden kann. Beim anschliessenden Apéro konnten sich die rund 25 Gäste noch eingehend mit den Referenten und untereinander über das Abstimmungspaket unterhalten.

«Der NAF plündert die Bundeskasse» Am 12. Februar wird über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) abgestimmt. Welche Vor- und Nachteile dieser Fonds bringt, wurde am Informationsanlass in Zwingen erklärt. Gaby Walther

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ie Abstimmung über die Schaffung des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gehe im Wirbel um die Unternehmenssteuerreform unter. Dies sei schade, denn die Vorlage sei gerade für diese Region wichtig, erklärte Martin Dättwyler, stellvertretender Direktor der Handelskammer beider Basel. Die Handelskammer hatte am letzten Donnerstag in Zwingen zum Informationsanlass eingeladen. Mit der Annahmen der Vorlage soll – um die wachsende Mobilität auf den Autobahnen und in den Städten zu bewältigen – die nötige Finanzierung langfristig gesichert und auf ein stabiles Fundament gestellt werden. «Das Verkehrsnetz in der Schweiz ist heute ein labiles System», so Jürg Röthlisberg, Direktor Bundesamt für Strassen, Astra. Wegen der vielen Staus sei es schwierig, die Fahrzeit einzuschätzen. Der Verkehr werde aber weiterhin zunehmen, allein schon wegen des Wachstums der Bevölkerung, welche moderat gerechnet bis 2040 auf 10 Millionen Menschen in der Schweiz anwachsen werde. Doch brauche es nicht nur Geld, um das Strassennetz auszubauen, sondern vor allem auch für den Ersatzbau und den Unterhalt der Strassen. Mit dem NAF wird zusätzlich die Mitfinanzierung des Bun-

Hatte einen schwierigen Stand: (v. l.) Stephanie Fuchs, Geschäftsführerin VCS beider Basel, argumentierte gegen die Meinungen von Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Jürg Röthlisberg, Direktor Bundesamt für Strassen, Astra, und Martin Dätwyler, stv. Direktor FOTO: GABY WALTHER Handelskammer beider Basel. des an den Agglomerationsprogrammen langfristig gesichert. Dabei sollen 400 Kilometer Kantonstrasse in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Für Betrieb und Unterhalt dieser Strasse wird künftig der Bund verantwortlich sein. Damit sollen insbesondere mittelgrosse Städte sowie Berg- und Randregionen besser an das Nationalstrassennetz angebunden werden. In das Agglomerationsprogramm Baselland gehören der Vollanschluss Aesch und die A/H 18, also die Strecke Basel nach Delémont. Dieser Ausbau ist gerade für das Laufental wichtig, weshalb an der Veranstaltung fast nur Befürworter der Vorlage anwesend waren. Somit hatte Stephanie Fuchs, Geschäftsführerin VCS beider Basel, einen schwierigen Stand. Zusammen mit dem WWF, Greenpeace, Pro Natura und weiteren Umweltschutzorganisationen ist der Verkehrsclub gegen die Vorlage. Der NAF zerstöre die Umwelt, ohne die Verkehrsprobleme zu lösen, erklärte Fuchs. Milliardenschwere Investitionen würden in den Strassenbau fliessen.

Doch mehr Strassen bedeute mehr Verkehr und mehr Stau. Hinzu komme, dass 650 Millionen Franken aus der Bundeskasse in den Fonds verschoben werde. Das sei Geld, welches dann anderswo fehle und Sparmassnamen in anderen Bereichen bedeute. Der NAF plündere die Bundeskasse. Regierungsrätin Sabine Pegoraro zeigte sich enttäuscht vom Verkehrsclub Schweiz. Man habe zusammen Kompromisse gesucht und nun wehre sich der Verkehrsclub gegen die Vorlage. Frau Fuchs sei einfach gegen jeglichen motorisierten Verkehr und weiteren Strassenbau. Dem stimmte Fuchs indirekt zu und machte sich im Publikum damit keine Freunde. Es müsse einen anderen Weg geben, um die Verkehrsprobleme zu lösen. 90 Prozent Beton für die ganze Schweiz, nur damit das Laufental seine Umfahrung bekomme, sei falsch. Der Fonds sei schlecht für die ökologische Schweiz und für die Bundeskasse. Mit dieser Meinung stand sie an diesem Abend jedoch fast allein da.

DUGGINGEN

VERANSTALTUNGEN

«Das Steildach wieder ehren»

Beethoven spricht mit Goethe

Mittwoch, 1. Febr. 2017, 16.00 Uhr Wydehof-Center, Breitenbach, erster Stock

MÄRLISTUNDE für Kinder von 4 bis 7 Jahren

WOS. Ludwig van Beethoven und Johann Wolfgang Goethe haben sich wirklich getroffen, anlässlich eines Kuraufenthaltes in Karlsbad. Sie haben sich miteinander unterhalten; aber über was sie gesprochen haben, wissen wir nicht so genau. Am ersten Hauskonzert im neuen Jahr reden der Musiker und der Dichter wieder miteinander durch Ihre Werke: Madeleine Perler spielt die Klaviersonate in Es-Dur, op. 7; dazu liest Werner Schmidlin ausgewählte Texte aus Faust I.

KABARETT

Freitag, 27. Januar, 20.15 Uhr

Richtfest: Die Geladenen lauschen den Worten des Redners auf dem Dach. bea. Behördenmitglieder und Baufachleute feierten mit einem traditionellen Richtfest den Rohbau des neuen Gemeindehauses von Duggingen. «Die Feierstunde hat geschlagen / Es ruht die geübte Hand / Nach harten arbeitsreichen Tagen / Grüsst heut der Richtbaum froh ins Land. Ein schönes Werk ist hier gelungen / Gar stattlich steht das Bauwerk da / So leicht und ungezwungen. Der Neubau mög als Anreiz wirken / Dass man den Massivbau mit Steildach wieder ehrt / Wie es in ländlichen Bezirken / Seit aller Zeit sich auch gehört.» Diese Worte richtete Bauführer Thomas Meier am Dienstag an die Bauherren und an die Baufachleute. Nach der feierlichen Grundsteinlegung im letzten Jahr mitsamt Einbetonierung von Glücksbringer und Dokumenten folgte der Dugginger Gemeinderat der Tradition und lud nun zum Richtfest ein. Und Ende Sommer möchte er das neue Ge-

meindehaus zusammen mit der Bevölkerung mit einem «Dugginger Fest» einweihen – und zwar vom 1. bis 3. September. Danach erfolge der Feinschliff und spätestens nach den Herbstferien sollen die Dugginger in ihrem Gemeindehaus, um welches 20 Jahre lang gerungen wurde, ein- und ausgehen. Im Kellergeschoss können sich Einwohner in den Schutzraum einkaufen. Da dieser nur für den Kriegsfall gedacht ist, dürfe die Gemeinde den Bunker als Archiv nutzen, erklärte Gemeindeverwalter Christian Friedli an der Führung durch den Rohbau. Im Sockelgeschoss steht den Dorfvereinen ein Mehrzweckraum mit Küche und Toilettenanlagen zur Verfügung. In den drei darüber liegenden Stockwerken werden Schalterraum und Büros für die Gemeindeverwaltung, für die Bauabteilung und für die Finanzverwaltung sowie für die Sozialhilfebehörde, den Bürgerrat und für den Gemeinderat (zu oberst) eingerichtet. Sit-

* Michael

Elsener – Mediengeil

Der Redner auf dem Steildach: Spricht Dankes- und Lobesworte in Versform.

Elsener zielt mit seinen Parodien auf unser Medienverhalten.

FOTOS: BEA ASPER

zungszimmer für Kommissionen, Toilettenanlagen und ein Aufenthaltsraum runden das Angebot ab. Die Kälte im Januar hatte die Arbeitsbedingungen für die Baufachleute erschwert, doch der Bau verläuft planmässig, freuten sich Hugo Bürki, Präsident der Baukommission sowie Gemeindepräsident Beat Fankhauser, welche die Baufachleute zu Speis und Trank einluden. «Gute Arbeit soll gewürdigt werden», betonte Fankhauser und freute sich sichtlich darüber, dass Duggingen offen für Neues ist, doch auch den Brauch pflegt. Und so meinte der Gemeindepräsident: «Das Richtfest – alte Tradition / Der Bauherr spricht den Dank nun aus / an alle Helfer in dem Haus. Der Dachstuhl auf dem Rohbau steht / die Krone von der Spitze weht / mit bunten Bändern reich geschmückt / damit die Arbeit weiter glückt.»

JUGEND-KINO

Samstag, 28. Januar, 19.15 Uhr www.kfl.ch AUSSTELLUNG

Kokowääh

Regie: Til Schweiger mit Til Schweiger, Jasmin Gerat, Emma Schweiger, Meret Becker u. a.

Bis 5. Februar

KONZERT

Christine Fausten – Was uns blüht

Freitag, 3. Februar, 20.15 Uhr

Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr FILM

Donnerstag, 26. Januar, 20.30 Uhr

Freifall – Eine Liebesgeschichte Regie: Mirjam von Arx mit Mirjam von Arx, Andreas Dachtler, Herbert Weissmann Dokumentation: CH, 2014, 82 Min.

* Musique Simili – Brahms Tzigane So waren Brahmslieder noch kaum je zu hören! * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 28. Januar 2017 19.00 Uhr Jugendgottesdienst Godi in den Räumlichkeiten der BewegungPlus in Laufen Sonntag, 29. Januar 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 27. Januar 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni Martina Hausberger 17.30 Uhr Jungleiterträff Martina Hausberger Sonntag, 29. Januar 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Mittwoch, 1. Februar 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Anmeldung bis 30. 1. unter Tel. 061 731 38 84, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean 16.30 Uhr Streetdance Minis Martina Hausberger

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 27. Januar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende.

Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von aussen schon so schön aussieht! Astrid Lindgren

In Liebe nehmen wir Abschied von unserem Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Bruder, Schwager und Onkel

6. 1. 1927 bis 15. 1. 2017

Seine Liebe, Wärme und Grosszügigkeit haben ihn zu einem besonderen Menschen gemacht – wir sind sicher, dass er einen ganz besonderen Platz im Himmel bekommt.

Nach kurzem Aufenthalt im Alterszentrum Passwang in Breitenbach ist er friedlich eingeschlafen.

Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 31. Januar 2017, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche Metzerlen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumen gedenke man der Institution «Ärzte ohne Grenzen» Schweiz, Postkonto 12-100-2, Vermerk: Ernst Haberthür. Traueradresse: Sandra Klossner, Aegertenweg 6, 4116 Metzerlen

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 30. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche St. Peter in Brislach statt.

Gilt als Leidzirkular.

Dreissigster: Samstag, 18. Februar 2017, um 18.30 Uhr. Anstelle von Blumen gedenke man des Projekts Hilfe für Kinder in Kerala, Valiant Bank Laufen, Sabrina Splendore, IBAN CH37 0076 9016 2243 4216 4, Vermerk: Kerala. Traueradresse: Irène Blom-Hügli, Hinter der Mühle 10, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 29. Januar, 14.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Samstag, 28. Jan., 11.30 Uhr, Klosterkirche Dornach, Abdankung v. Hans Paul (28. September 1924 bis 14. Dezember 2016) und Edith Paul (9. August 1931 bis 11. Januar 2017), ehemals in Fehren SO Sonntag, 29. Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, anschliessend: Kirchenkaffee Samstag, 4. Febr., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Bilderbuch: Die Sterntaler, Thema: Wenn hergeben eine lebenswendende Kraft wird, Pfr. Stéphane Barth und Helferin Jacqueline Landuydt Sonntag, 5. Febr., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Kanzeltauschgottesdienst mit Laufen, Pfr. Claude Bitterli

Buch und Filmprojekt Krabat: Mittwoch, 1., 8. und 15. Febr., 16 bis 17.30 Uhr, im Jugendraum Pfarrhaus, Archweg 4, Breitenbach. Fürs Alter 12 bis 15 Jahre. Auszugsweises Kapitellesen im Jugendbuch von Otfried Preussler, mit ausgewählten Filmszenen zum Diskutieren. Themen: Erwachsenwerden, Freundschaft, Liebe, Macht, Manipulation, Okkultismus, Widerstand, Sterben, Ethik und Werte. Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth: 079 465 77 69: Whatsapp, SMS oder Telefon

Wir vermissen Dich ganz fest: Irène Blom-Hügli Nicole Blom und Marc Fischer mit Eva Clémence Alexandra und Patrick Jeker-Blom mit Maël und Lian Emilie Hügli Pater Berno Blom Waltraud Ehrsam-Philippi Verwandte und Anverwandte

Christine Gallati-Haberthür Sandra und Thomas Klossner-Haberthür mit Luzia Daniela Borer-Haberthür Verwandte und Bekannte

Sonntag, 29. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Heute ist Chinder-Sunntig. Kleinlützel

Fotorückblick zu den Konfirmandenlagern 2009–2016: für ehemalige Konfirmanden/-innen sowie Lagerhelfer/-innen: Donnerstag, 26. Jan., 20 bis 21 Uhr und Samstag, 28. Jan., 17 bis 18 Uhr. Treffpunkt: Jugendraum Pfarrhaus, Archweg 4, Breitenbach, Popcorn-Zubereitung in der Kochnische

17. 9. 1942 – 21. 1. 2017

Ernst Haberthür-Höfler

Samstag, 28. Januar, 17.00 Uhr, Fiire mit de Chline, ref. Kirche Laufen. Thema «Wasser», Katharina Küng und Petra Kauf.

Konfirmandenunterricht: donnerstags 18 bis 19.30 Uhr, Gemeinde-Saal, ref. KGH, Breitenbach: Gruppe 2 am 26. Jan., Gruppe 1 am 2. Febr.

Franz Blom-Hügli Mein geliebter Ehemann, unser Papi, Schwiegervater, Opapi, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Götti ist an einem schönen Wintertag für immer eingeschlafen. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen.

Freitag, 27. Januar, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 – 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren.

Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 29. Jan., und Sonntag, 5. Febr., jeweils, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Beginn im Gottesdienst

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

Schöne Tage, weine nicht, dass sie vorüber, sondern lächle, dass sie gewesen. Rabindranath Tagore

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem Vater und Opa

Anton Hofner 2. April 1932 – 18. Januar 2017 Die schöne Zeit mit dir bleibt uns ein kostbares Geschenk. Wir danken dir für die wertvolle Zeit, die wir mit dir verbringen durften, und lassen dich nun gehen auf dem Weg, der auf keiner Karte eingetragen ist.

Cécile Hofner-Kohler Peter Hofner und Gabriele Neubauer mit Marco mit Bettina und Claudio Cancellara Carlo und Jacqueline Hofner mit Laura Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 3. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Duggingen statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Antoniushauses in Solothurn, Postkonto 45-676-1, mit dem Vermerk: Anton Hofner. Traueradresse: Cécile Hofner-Kohler, Kirchstrasse 1, 4202 Duggingen Gilt als Leidzirkular.


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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

WIR DANKEN AUFRICHTIG

Wahlen, im Januar 2017

für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem Vater und Schwiegervater

Wer in den Herzen seiner Lieben lebt, der ist nicht fort, nur fern.

Marcel Soncini-Felix

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Schwager, Onkel und Götti

erfahren durften. Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn, die an der Trauerfeier teilgenommen, Blumen- und Geldspenden hinterlassen haben. Vor allem aber danken wir für das Mitgefühl, das uns in Worten, Blicken und stillen Gesten zum Ausdruck gebracht wurde. Ein besonderer Dank gebührt Frau Pfarrerin Regine Kokontis für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes und die tröstenden Worte.

Zwingen, im Januar 2017

Walter Brunner-Kneuss 18. Juni 1945 – 23. Januar 2017 Nach einem reich erfüllten Leben durfte Walti nach langer Krankheit heute friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Heidi Brunner-Kneuss Margrit Schmidlin-Kneuss mit Familie Peter Kneuss und Agnes Allemann mit Familie Daniel und Esther Widmer Familie und Anverwandte

Die Trauerfamilie

WIR DANKEN HERZLICH (statt Karten)

Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt.

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Rösli Dorn-Saner erfahren durften. Ganz besonders danken wir . . . . . . Frau Dr. med. Bollinger und Herrn Dr. med. Jost für die liebevolle und sehr persönliche medizinische Betreuung, dem Onkologieteam und dem Pflegeteam vom 9. Stock des Bruderholzspitals. . . . Herrn Pfarrer John Obinna und Herrn Max Jeker für die Gestaltung der Trauerfeier. . . . Fabienne Studer, Orgel, und Rolf Stebler, Bariton, für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. . . . den Fahnendelegationen des Männerchors Büsserach und des Gemischten Chors Nunningen. Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die mitfühlenden Worte, die grosszügigen Spenden an die Krebsliga Schweiz, die Spenden für heilige Messen, Blumenschalen sowie für späteren Grabschmuck. Zudem gilt unser Dank allen, die Rösli in ihrem Leben Vertrauen, Liebe und Freundschaft geschenkt haben, sie auf ihrem Lebensweg begleitet und ihr an der Trauerfeier die letzte Ehre erwiesen haben.

Büsserach, im Januar 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 29. Januar 2017, 9.30 Uhr in der Kirche Büsserach.

Ganz leise, ohne ein Wort, gingst Du für immer von uns fort. Es ist so schwer, dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen.

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem Vati, Grossvati, Urgrossvati, Bruder, Onkel, Götti und Freund

Werner Christ-Flury 6. Februar 1935 – 19. Januar 2017 Es fällt uns schwer zu begreifen, dass Du plötzlich aus dem Leben gerissen wurdest. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und die vielen schönen Momente, welche wir zusammen mit Dir erleben durften. Deine unverwechselbare und fröhliche Art werden wir stets in Erinnerung behalten. Ein besonderer Platz wird für Dich in unseren Herzen bleiben.

Liebe Vati, mir vermisse Di. In liebevoller Erinnerung: Elsbeth Christ-Flury Rita und Markus Hediger-Christ Fritz Christ und Antonella Cammareri Urs und Corina Christ-Meury Markus und Daniela Christ-Kölliker Gross- und Urgrosskinder Geschwister und Verwandte Die Abdankung findet am Mittwoch, 1. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen statt. Anschliessende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin. Traueradresse: Elsbeth Christ-Flury, Lerchenweg 16, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeige Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie über den Tod von

René Joray-Kaufmann 15. Mai 1942 bis 21. Januar 2017 zu informieren. Er verstarb an den Folgen einer schweren Krankheit. Der Verstorbene war als langjähriger Präsident des Bezirksschützenverbands Thierstein, als treffsicherer und liebenswürdiger Schützenkamerad bekannt und geschätzt. Für seine wertvollen Verdienste wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Seit vielen Jahren bekleidete er bis zu seinem Tod das Amt des Präsidenten der Schützenveteranen des Bezirks Thierstein. Wir entbieten der Trauerfamilie unser aufrichtiges Beileid.

Bezirksschützenverband Thierstein Schützenveteranen des Bezirks Thierstein Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 1. Februar 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche in Büsserach statt.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL ZWINGEN / REGION

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LAUFEN

Zeit für Selbstreflexion

Sie kennt jeden Winkel des Bezirks Laufen Im April 2017 erscheint das Baselbieter Namenbuch und mit ihm der Bezirksband Laufen, der Claudia Jeker Froidevaux in den vergangenen Jahren schwer beschäftigt hat. Wir haben sie in Laufen besucht.

Gastgeber: (v.l.) Simon Haener, Präsident Gewerbeverein Gilgenberg, Walter Stebler, Heiwa Carrosserie Zwingen und Roland Schmid, Abprex Münchenstein luden die GewerbeFOTO: BEA ASPER treibenden und Behördenmitglieder zum Neujahrsapéro. Der Gewerbeverein Gilgenberg hat sich für das neue Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. bea. «Seit langem ist in den Medien aller Couleurs zu lesen, wie schlecht es uns doch geht. Europakrise, Frankenstärke, Exportschwund, Bauernsterben und noch einiges mehr. Stimmt das wirklich? Seien wir doch ehrlich, würden wir nicht immer wieder das Gejammer lesen und im TV und im Web das Schlechte sehen, wären wir doch ganz glücklich», sagte Simon Haener, Präsident des Gewerbevereins Gilgenberg letzten Freitag am gut besuchten Neujahrsapéro. «Die meisten von uns leben in einem vernünftigen Daheim. Wir dürfen uns an einer grossen Auswahl im Kühlschrank erfreuen, Wein ist auch in Fülle da. Warum jammern wir? Gut, ich fahre (noch) keinen Ferrari. Ist dies ein Grund zum Jammern? Mit Sicherheit nicht. Wir haben die Chance auf ein erfülltes Leben. Wir müssen die Chance nur nutzen.» 2017 werde der Gewerbeverein Gilgenberg genau zu diesem Thema ein Seminar durchführen. Es gehe um Selbstreflexion. «In all den Meldungen zu Lohndumping, Steuerausfällen und Frankenstärke geht etwas Vergessen: 98 Prozent der Schweizer Unternehmen sind Kleinunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. In jedem dieser KMU spielt der Faktor Mensch und namentlich der Inhaber eine zentrale Rolle. Genau da setzt der Gewerbeverein Gilgenberg dieses Jahr an. Mit einem Exkurs zum Thema Selbstwertgefühl werden wir im März den interes-

sierten Mitgliedern den Rahmen und Unterstützung bieten, sich selber und die persönliche Lebenssituation zu reflektieren.» Gewohnt anders – drehe sich das Zentrum des Gewerbevereins Gilgenberg um den Menschen, sagte Haener und freute sich in diesem Jahr gleich zwei Gastgeber für den Neujahrsapéro gefunden zu haben. Roland Schmid von der Abprex in Münchenstein und Walter Stebler von der Heiwa Carrosserie in Zwingen. Beide haben ihren Wohnsitz im Thierstein und fühlen sich beim Gewerbeverein Gilgenberg sehr wohl. Schmid zeigte in seinem humorvollen Werbevideo, warum man lieber gleich zu seiner Firma geht für optimale Hardund Software-Lösungen aus einer Hand. Walter Stebler führte in Zwingen durch seinen Carrosserie-Betrieb und erläuterte die verschiedenen Arbeitsvorgänge. Vor allem bei der Restaurierung von Oldtimern sei noch ursprüngliches Autobauwissen gefragt, gab Stebler zu bedenken. Im ausgiebigen gemütlichen Beisammensein nutzten die Mitglieder den Gedankenaustausch nicht zum Jammern, sondern als Ideenbörse und Motivationsschub. Natürlich wurde dabei die Politik nicht ganz ausgeklammert, die geladenen Gäste, die für den Kantonsrat kandidieren, gaben den Gewerbemitgliedern für das neue Jahr mit auf den Weg, von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen – die richtigen Vertreter zu wählen und bei den Abstimmungen die Vorlagen zu unterstützen, die der Wirtschaft nutzen.

Niklaus Starck

S

eit Ende des Jahres 2007 liegen für alle 86 Baselbieter Gemeinden wissenschaftlich fundierte Namenbücher vor. Diese Publikationen waren der erste Schritt auf dem Weg zum umfassenden Baselbieter Namenbuch, an dem Historikerinnen und Historiker wie Claudia Jeker Froidevaux seit 2008 arbeiten. In diesem Werk «werden die etwa 50 000 lebenden und abgegangenen Orts- und Flurnamen des Kantons Basel-Landschaft systematisch dokumentiert und gedeutet», schreibt die Stiftung für Orts- und FlurnamenForschung Baselland, www.flurnamenbl.ch. Am 27. April 2017 soll dieses Baselbieter Namenbuch in sieben Bänden an einer Vernissage in Liestal vorgestellt werden, fünf Bezirksbände mit Einführungs- und Schlagwortband, in einer Auflage von einigen hundert Exemplaren, die genaue Zahl ist noch nicht bekannt. Das Gesamtwerk mit Schuber kostet CHF 498.-, ein Einzelband CHF 98.-. Es erscheint im Verlag des Kantons

Claudia Jeker Froidevaux: Die Hüterin der Laufner Flur-, Hof- und Ortsnamen FOTO: NIKLAUS STARCK an der Arbeit.

Basel-Landschaft. Das gesamte Material soll auch auf dem Internet zur Verfügung stehen. Claudia Jeker Froidevaux ist seit bald zehn Jahren für das über 1300 Seiten umfassende Bezirksbuch Laufen zuständig. Die gebürtige Büsseracherin hat nach dem Besuch des Gymnasiums Laufen an der Universität Basel Geschichte und Deutsch studiert. Eine Semesterarbeit über die Flurnamen von Büsserach hat sie zu ihrer ersten Arbeitsstelle als Historikerin geführt. Sie gehörte der Forschungsgruppe an, die das 2010 erschienene Werk Die Flurund Siedlungsnamen der Amtei Dorneck-Thierstein bearbeitete. Als wichtigste Voraussetzungen für ihre Tätigkeit nennt sie neben der fundierten Ausbildung, Ausdauer und Hartnäckigkeit. Manchmal sei ihr diese schiere Masse

von Daten schon fast über den Kopf hinaus gewachsen. Ein Beispiel: In ihrer Datenbank sind exakt 64 317 einzelne Namensbelege dokumentiert. Rechnet man für das Studium eines einzelnen Beleges durchschnittlich zehn Minuten, ergibt sich eine Arbeitszeit von rund fünf Jahren – unglaublich! Die Ehefrau und Mutter von drei Söhnen erinnert sich gut an die Ermahnungen ihrer Jungs, sie hätten auch gerne ein «normales Mami», eines, das mehr Zeit für sie hat. Im Rückblick freut sie sich über ihr Werk. Vor allem die unzähligen Exkursionen, sogenannte Realproben, «auf jeden Hügel» und «in die hintersten Winkel des Bezirks Laufen» bleiben ihr – und ihrer Familie – in bester Erinnerung. Und sie ist froh, nun bald wieder mit Menschen zu tun zu haben, als Deutschlehrerin für Fremdsprachige.

LAUFEN

Blütezeit in der Galerie Kulturforum

Portrait: Das kann jedem blühen.

VERANSTALTUNG

FOTOS: MARTIN STAUB

Musique Simili - Brahms Tsigane in Laufen

Musique Simili: Ungekünstelt und lebensFOTO: ZVG lustig. WOS. In ihrem neuen Bühnenprogramm entführen Musique Simili das Publikum in den «Rothen Igel» – Brahms Stammlokal in Wien. Dort wird gesungen und gelacht, rustikal gekocht

und mit viel Charme serviert und dies von illustrem Personal: die Schwestern Aline (Sopran) und Juliette du Pasquier (Violine), Marc Hänsenberger (Klavier und Akkordeon) und Ioanes Vogele (Gitarre). So ungekünstelt und lebenslustig waren Brahmslieder noch kaum zu hören. Sie werden durch einen weiteren musikalischen Kontrast gesteigert: Integriert sind auch Kompositionen von Marc Hänsenberger nach Gedichten des Poeten Rainer Frei. Das neue Bühnenprogramm von Musique Simili: wild, virtuos, betörend. Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Fr, 3. 02, ,20.15 Uhr Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Laufen, 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch

Die Künstlerin in ihrem Reich: Christine Fausten arbeitet kulturell vielfältig. dust. «Was uns blüht, das sehen wir dann», sagt Christine Fausten (53), setzt sich ans Akkordeon und beginnt zu spielen – und zu singen. Chansons des französischen Komponisten Erik Satie. Die dadaistisch angehauchten Lieder passen perfekt zur Vernissage vom vergangenen Freitag und zur Ausstellung der multitalentierten Künstlerin, die aus Düsseldorf stammt, dort, und später in Basel, Kunst und Malerei studiert hat und schliesslich – der Liebe sei Dank – in Burg im Leimental sesshaft wurde. Christine Fausten, die seit 1994 im In- und Ausland Ausstellungsräume be-

spielt, beehrt also das Kulturforum Laufen mit der ersten von insgesamt sechs Ausstellungen der Saison 2017. «Was uns blüht» fragen sich wohl auch der Besucher und die Besucherin bereits beim Eintritt in den Ausstellungsraum. Der Titel hier ist Programm. Und allein bleibt hier niemand. Fünf freistehende, lebensgrosse Puppen, bunt bekleidet, weder Mensch noch Tier, begleiten die Kunstinteressierten durch die Ausstellung. Rund zwei Dutzend Bilder, von Kleinformaten bis zu riesigen 2 Quadratmetern Fläche rahmen die seltsamen Tier-Mensch-Figuren ein und

sorgen im Zusammenspiel für eine in allen Farben blühende Kunstlandschaft. Dadaistisch inspiriert, wie die Chansons, welche die Künstlerin zu Beginn der Vernissage zum Besten gab. Christine Fausten bewegt sich in ihren Kunstwerken immer auf Messers Schneide zwischen Abstraktem und Figürlichem. Immer und überall zeigt die Künstlerin uns, «was uns blühen kann», indem sie fantasievolle Blüten oder blühende Fragmente ins Bildwerk «einbaut». Die Künstlerin lässt den Pinsel fliessen, die Farbe tropfen und hinterlässt mitunter auch die Spuren des Unvollendeten zurück. Mit gutem Gewissen, wie sie verkündet, «denn was uns wirklich blüht, sehen wir dann». Galerie Kulturforum Laufen. bis 5. Februar, Fr 17-20; So 11-16. Finissage: 5. Februar, Künstlerin anwesend.


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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel

Fritz Schmidlin-Lutz 6. Mai 1934 – 19. Januar 2017 Nach einem langen und erfüllten Leben durfte er im Alters- und Pflegeheim zum Eibach in Gelterkinden friedlich einschlafen. In unseren Herzen wird er immer weiterleben.

In stiller Trauer: Bertha Schmidlin-Lutz Jolanda Schmidlin Jasmin Schmidlin Roswitha und Daniel Schwill-Schmidlin Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, dem 1. Februar 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche in Dittingen statt. Die Urnenbeisetzung findet nach dem Gottesdienst im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Roswitha und Daniel Schwill-Schmidlin Leierenweg 5, 4460 Gelterkinden Gilt als Leidzirkular.

4245 Kleinlützel, 12. Januar 2017 Der Lebenskreis unseres lieben Vatis hat sich geschlossen.

German Brunner-Zubler 26. November 1934 – 12. Januar 2017 Trotz Deinem starken Willen und Deiner Hoffnung hast Du den Kampf gegen die schwere Krankheit verloren. Ein Leben voller Kreativität hat seinen Abschluss gefunden. Wir werden Dich nie vergessen und Dich immer in unseren Herzen behalten.

In Liebe: Herman und Barbara Brunner-Aerni Sabine mit Familie Cornelia Nelly Tavoli-Brunner und Daniel Hügin Marco und Angelina Doris Brunner Corinne und Lester Joel und Käthy Denise und Claude Donetta-Brunner Jessica mit Familie Fabienne Carmen

Dein Leben war ein grosses Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen – und dann ein stilles Von-uns-Gehen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und unserem lieben Grosi

Paula Nussbaumer-Hügli 15. Januar 1928 – 19. Januar 2017 Sie durfte nach einem langen und erfüllten Leben friedlich einschlafen. Für all Deine Liebe und Güte, die Du uns gegeben hast, danken wir Dir von Herzen.

Mäni Nussbaumer und Denise Baier Vreni und Hanspeter Aeschimann-Nussbaumer mit Florian, Ladina und Jean-Luc Imhof Paul und Therese Nussbaumer-Brino mit Cédric, Stefanie Felix und Monika Nussbaumer-Ruoss mit Nicola, Tanja, Fabienne Christine Meier-Nussbaumer mit Patrick, Seraina und Peter Lang Margrit Nussbaumer

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Denise Donetta-Brunner, Kirchgasse 18, 4537 Wiedlisbach

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, dem 2. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Aesch statt. Dreissigster: Samstag, 18. Februar 2017, um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche in Aesch. Anstelle von Blumen und Kränzen unterstütze man das Alterszentrum im Brüel, Aesch, Postkonto 40-931-9, Vermerk: Aktivitäten. Traueradresse: Paul Nussbaumer-Brino Schürhof, Ettingerstrasse 130, 4147 Aesch

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


LAUFENTAL VERANSTALTUNG

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LAUFEN

Ausstellung in der Kirche Duggingen

Der Künstler: Max Rüedi.

Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

Sind wir nicht alle «mediengeil»?

FOTO: ZVG

WOS. Der Schweizer Künstler Max Rüedi, geboren 1925 in Zürich, prägte mit seinen sakralen Werken den modernen katholischen Kirchenbau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Deutschschweiz mit. Die künstlerischen Werke etwa in St. Franziskus oder in der Bruder-Klaus-Kirche in Zürich «versuchen, das göttliche Geheimnis erahnen zu lassen.» Daneben malte er eine Fülle von Fantasiebildern, Porträts und religiöse Motive, die immer wieder von den Themen Körperlichkeit und Nacktheit geprägt sind. Nun ist in einer Ausstellung in der katholischen Kirche in Duggingen eine Auswahl seines bemerkenswerten Schaffens zu sehen. Zu Recht kann man Max Rüedi als einen der letzten noch lebenden, grossen religiösen Künstler des 20. Jahrhunderts der Schweiz bezeichnen. Max Rüedi wird am Donnerstag, 2. Februar um 17 Uhr in Duggingen sein. «Nackt kam ich aus dem Mutterschoss hervor» – eine Ausstellung mit Bildern von Max Rüedi. So. 15. Januar bis Sa. 4. Februar 2017 in der katholischen Kirche in Duggingen.

heutigen Gesellschaft, die immer und überall erreichbar sein will. Wer nicht auf Facebook oder anderen sozialen Medien präsent ist, steht der Welt nicht zur Verfügung und ist weg vom Fenster. Umgekehrt verfolgen uns die Medien auf Schritt und Tritt und warten nur darauf, Aussergewöhnliches, Unerwartetes, Fehltritte und Sensationen aufzudecken. Diese Wechselwirkung zwischen Medien und Gesellschaft möchte ich in meinem Programm deutlich machen.

Michael Elsener präsentiert morgen Freitag sein neues Programm «Mediengeil» auf der Schlachthausbühne in Laufen. Der 30-jährige Zuger wird, wie seine vielen Fans das gewohnt sind, mit Parodien unserer Politprominenz für Unterhaltung sorgen und dabei den Focus auf unser Medienverhalten richten. Das Wochenblatt befragte den bekannten Kabarettisten zum Auftritt in Laufen.

Wer soll ihren Kabarettabend besuchen? Alle, die sich für Politik interessieren und sich mit gesellschaftlichen Themen befassen. Vor allem aber möchte ich auch dem Phänomen «Politik interessiert mich nicht» entgegentreten und auch Jüngere ansprechen. Ich finde, wir sollten Sorge tragen zu unserer Demokratie, und nicht nur unsere Rechte, sondern auch unsere Pflichten wahrnehmen.

Interview: Martin Staub «Mediengeil» ist – nach «Stimmbruch« und «Copy and paste» – ihr drittes Soloprogramm. Seit wann sind Sie im Geschäft als Kabarettist? Professionell bin ich seit rund zehn Jahren auf der Bühne. Ich habe aber schon zu meiner Gymi-Zeit angefangen, genau hinzuschauen, Leute zu imitieren und damit andere zu unterhalten. Sie haben Politikwissenschaften studiert. Wie kommen Sie nach diesem «seriösen» Studium darauf, den eher aussergewöhnlichen Weg des Parodisten, Komikers und Kabarettisten einzuschlagen?

Von Medien umzingelt: Michael Elsener ist morgen in FOTO: ZVG Laufen.

Politik, politische Entscheidungen und das politische Verhalten unserer Gesellschaft interessieren mich. Deshalb habe ich auch dieses Studium gewählt. Als Kabarettist kann ich dieses Thema aufgreifen, gewissermassen von der anderen – der humoristischen Seite – beleuchten und meinem Publikum näher bringen. Es ist mir ein Anliegen, nebst

der Unterhaltung, den Leuten auch den Spiegel vorzuhalten, in Ihnen das politische Interesse zu wecken und sie zu animieren, am demokratischen Prozess teilzunehmen. Was sind die Schwerpunkte in ihrem neuen Programm «Mediengeil»? Es geht mir um die Darstellung der

Was erwartet das Laufner Publikum beim Besuch ihres morgigen Live-Auftritts im alts Schlachthuus? Ich versuche immer, auf das Publikum einzugehen und dieses in meinem Programm einzubeziehen. So wirds morgen Freitag, 27. Januar, zu einem Laufen spezifischen Michael ElsenerAbend kommen. Es ist mir wichtig, meine Auftritte dem Ort des Geschehens anzupassen.

Freitag, 27. Januar, 20.15 Uhr, alts Schlachthuus, Laufen. Erwachsene CHF 40.--, SchülerInnen, Lehrlinge CHF 30.--


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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

Dorneckberg

Nunningen

Sirenenprobealarm 2017 Am Mittwoch, 1. Februar 2017 findet in der ganzen Schweiz der alljährliche Sirenenprobealarm statt. Entsprechend den Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz sind alle Gemeinden zur Durchführung des Probealarms verpflichtet. Der Probealarm beginnt um 13.30 Uhr und wiederholt sich 3-mal. Dabei wird der allgemeine Alarm (regelmässig auf- und absteigender Ton) ausgelöst. Wir bitten um Kenntnisnahme.

Regionale Zivilschutzorganisation Dorneckberg

Baupublikation Bauherr: Essig Verena und Beat Brunngasse 12 4208 Nunningen Bauobjekt: Einfamilienhaus Architekt: Swisshaus AG Bahnhofstrasse 18 5600 Lenzburg Bauplatz: Hofstattweg Bauparzelle: GB-Nr. 2384 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 26. Januar bis 9. Februar 2017

Witterswil Breitenbach

Fehren

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Breitenbach und Fehren Fehrenstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Sicherheitsholzen) muss die Fehrenstrasse im Abschnitt «TCS Rastplatz, Breitenbach» bis «Fehrenwäldli, Fehren» für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt via Büsserach. Der Postautodienst bleibt gewährleistet. Dauer: 13. bis 24. Februar 2017 werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 26. Januar 2017 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Kleinlützel

Bürgergemeinde 4245 Kleinlützel

Kommunale Erneuerungswahlen 2017 Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Kleinlützel und der Bürgerrat Kleinlützel haben, gestützt auf § 30 Abs. 1, lit. c) der Gesetzgebung über die politischen Rechte (GpR), die nachfolgenden Termine für die Kommunalwahlen 2017 beschlossen. 1. In der Gemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für den Einwohnergemeinderat und für den Bürgerrat am 21. Mai 2017 statt. 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen und für die Bürgerratswahlen sind bis spätestens Montag, 3. April 2017, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. April 2017, bis Freitag, 7. April 2017, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 17. April 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Einwohnergemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für das Gemeindepräsidium, das Vize-Präsidium, das Friedensrichteramt und die Kommissionen am 24. September 2017 statt. 2.1. Wahlvorschläge für die Wahlen des Gemeindepräsidiums, des VizePräsidiums, des Friedensrichteramtes und für die Kommissionen sind bis spätestens Montag, 7. August 2017, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 9. August 2017, bis Freitag, 11. August 2017, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 21. August 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3. In der Bürgergemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für das Bürgergemeindepräsidium und das Vize-Präsidium am 24. September 2017 statt. 3.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Präsidiums und des Vize-Präsidiums sind bis spätestens Montag, 7. August 2017, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 9. August 2017, bis Freitag, 11. August 2017, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 3.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 21. August 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Der Einwohnergemeinderat Der Bürgerrat Kleinlützel Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Rutz Roger und Monika Route de l’Est 6, 1963 Vétroz Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 30-16 Doppelcarport und div. Umbauten am Hauptbau Bauplatz: Sommergasse 2 Bauparzelle: GB-Nr. 983 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 9. Februar 2017

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Lüthi Rudolf und Margrit Fehrenweg 166, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Neubau Geräteschuppen Bauort: Fehrenweg Bauparzelle: GB-Nr. 1083 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 9. Februar 2017

Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 16


THIERSTEIN

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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

BREITENBACH

Villa Mamo sucht Bewohner Villa Mamo, das familiäre Behindertenheim, sucht unter der neuen Leitung von Michael Neukirchen weitere Bewohner. Der Mitgründer und bisherige Leiter, Markus Gerber, geht in Pension. Gini Minonzio

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igentlich ist sie auffällig: Die Villa Mamo an der Brislacherstrasse in Breitenbach ist mit ihrer sattgrünen Farbe und dem grossen Park kaum zu übersehen. Trotzdem wissen viele nicht, dass sie in ihrem Innern ein Behindertenheim beherbergt. Nun hat Michael Neukirchen die Heimleitung übernommen. Der gelernte Pflegefachmann hat vor kurzem die Heimleiterprüfung bestanden. Der bisherige Leiter Markus Gerber geht im Frühling in Pension. Das Ehepaar Markus und Monika Gerber hatte die Villa Mamo gegründet, die es als sozialtherapeutische Wohngemeinschaft bezeichnet. Trägerschaft ist der Breitenbacher Verein Paraplui.

Klein und fein Das Heim hat neun Plätze, wovon im Augenblick nur sechs belegt sind. Dies ist aussergewöhnlich. «Ist die Konkurrenz zu gross? Oder hat es keinen Bedarf an freien Plätzen? Wir wissen es nicht», sagt dazu Neukirchen. Er hofft, die freien Plätze bald belegen zu können, zumal die Villa Mamo auch Tagesplätze anbietet. «Unser grosses Plus ist, dass wir so klein sind. Bei uns geht es familiär zu und her», betont er. Das zeigt

Neuer Heimleiter: Michael Neukirchen hat bewusst ein familiäres Haus FOTO: GINI MINONZIO gesucht.

sich auch daran, dass es wenig Fluktuationen gibt. Die amtsälteste Bewohnerin lebt seit 2003 in der Villa. Möglichst selbstbestimmt Auch die Anzahl der Angestellten ist überschaubar. Im Heim arbeiten nur fünf Personen. Dies ist möglich, weil die Selbstständigkeit der Bewohner möglichst gefördert wird. Nachts bleibt kein Betreuer im Haus, sondern es ist ein Pikettdienst eingerichtet. «Wir schulen die Bewohner regelmässig und bei Bedarf ist innert weniger Minuten jemand zur Stelle», erklärt Neukirchen. Möglich ist dies auch, weil die Villa Mamo keine stark pflegebedürftigen Bewohner aufnimmt. Zudem dürfen sie nicht stark gehbehindert sein, denn die Villa Mamo hat keinen Lift. Auch die Büsseracherin Noemi Christ arbeitet im Augenblick für zehn

Monate in der Villa Mamo. Sie macht ein Praktikum für die Fachmaturität Soziales. Sie will herausfinden, was es braucht, um behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Ihr gefällt das Praktikum sehr gut. «Dank der kleinen Gruppe können wir gut auf die Klienten eingehen. Ich habe alle gut kennen gelernt und weiss, wie sie reagieren. Zudem lerne ich viel und die Arbeit hat mich im Charakter gestärkt», erklärt Christ. Den Bewohnerinnen und Bewohnern scheint es in der Villa Mamo zu gefallen. Manche schweigen freundlich, andere lassen sich auf ein Gespräch mit der Journalistin ein. Sie freuen sich jeden Donnerstag aufs Wochenblatt. Aber selber darin vorkommen? Nein, das möchten sie denn doch nicht, erklären sie bestimmt.

EINGESANDT

Schwarzbuben und Laufentaler wanderten vor 200 Jahren nach Brasilien aus Im Jahre 2019 jährt sich zum 200. Mal die Auswanderung der Schwarzbuben und Laufentaler nach Brasilien anno 1819, eine Auswanderung, die eigentlich unter der Führung des Standes Freiburg gut geplant war, aber schlussendlich für viele ein Desaster wurde. Von den rund 2000 Auswanderern aus dem Kanton. Freiburg und anderen Kantonen bezahlten rund 520 Personen die Anreise nach Holland, die Überfahrt und die ersten 6 Monate in Brasilien mit dem Leben. Die Auswanderer aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental kamen zahlenmässig nach Grösse aufgezählt aus den folgenden Dörfern: Grindel 34. Laufen 18. Liesberg 15. Erschwil 14. Kleinlützel 11. Büren 8. Brislach 6. Seewen 5. Gempen 4. Nunningen 1. Indirekt (Eltern der Auswanderer, teilweise Wohnort), sind zusätzlich auch folgende Dörfer betroffen: Dittingen, Bärschwil, Beinwil, Büsserach, Himmelried, Gretzenbach, Starrkirch, Mümliswil, Kiffis und Sondersdorf im Elsass. Broschüre geplant Die spannende Geschichte und die Geschichten der Auswanderer aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland werden nun in einer Broschüre vom Autor dieser Zeilen festgehalten. Die Broschüre soll 2018 erscheinen. Zum Beispiel berichten die Liesberger in einem Bürgerrodel, dass die Krüttli und Anklin anno 1819 nach «Jro Jannrio in Amerika in Prassilien nahe bey der Stadt Neu Freyburg genandt» (Rio de Janeiro in Brasilien, Nova Friburgo) ausgewandert sind und dass Elisabeth Anklin in Brasilien einen Anton Hecht aus dem Kanton Luzern geheiratet hat. In Grindel schreibt man anno 1846: «Eüer Schreiben vom 1846 haben wir in bester Gesundheit Erhalt u eüer trauriges Schiksal bewundert u eingese-

Verwandtenbesuch: Jessica, Roberta und Braytiner Heggendorn zusammen mit Simon sr. und Simon jr. Lutz in Nova Friburgo Brasilien, Februar 2016. Diese Heggendorn, drei Cousins, stammen vom Ehepaar Josef Heggendorn (aus Grindel) und der Anna Maria Götschi FOTO: ZVG (von der Ziegelscheune in Laufen) ab, die 1819 mit 7 Kindern auswanderten.

hen dass wir auf dieser Erde ales in Gedult ertragen und leiden bekümernis ist in allen Weltgegenden zu Hause. Ihr klaget u. weinet in Amerika u. habt auch schon in Eüropa geklagt. Ihr werdet Eüch noch Erineren an die hunger jahre von l817 u 1830 …..». In Laufen ist Urs Schumacher anno 1819 allein ausgewandert. Was selten vorkam, reiste ihm sein Bruder Jörg Schumacher mit Ehefrau Theresa Halbeisen aus Dittingen zirka 1827 nach.

Buch publiziert, das alle Familien aus der Schweiz auflistet und auch den Nachkommen in Brasilien nachgeht. Da aber viele Originaldokumente fehlen, haben sich auch viele Fehler eingeschlichen, die aber in der Broschüre korrigiert werden können. Zum Anlass des 200-jährigen Jubiläums sucht der Autor dieser Zeilen aus der Bevölkerung Daten, Geschichten und Briefe, deren Inhalte dann in die vorgenannte Broschüre einfliessen sollen (Kontaktadresse siehe unten). Besten Dank.

Zeugen und Zeugnisse gesucht In der Schweiz hat Martin Nicoulin ein Buch über die Auswanderung geschrieben. In Brasilien hat Henrique Bon ein

Simon Lutz Grindel Simon Lutz, Hauptstrasse 15, 4247 Grindel, Tel. 061 761 39 50. simon.lutz@ebmnet.ch


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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

DORNECK

GEMPEN

HOFSTETTEN

Wie verändern die Schwarzbuben ihren Wald?

Gewerbler locker aufgestellt Zum Neujahrsapéro trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereins Hinteres Leimental im Restaurant Bergmatte in Hofstetten. Neben Erfahrungsaustausch und Geselligkeit unterhielt Michelle Gschwind die Gäste mit tollen Songs. Für einmal Zuhörer: (v.l.) Kantonsrat Mark Winkler, GHL-Präsident Paul Schoenenberger und Marketingchef Martin Speiser. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Jürg Jeanloz Wald im Klimawandel: Kreisförster Martin Roth, Kantonsoberförster Jürg Fröhlicher und FOTO: BEA ASPER Forstingenieur Peter Brang. bea. Erwärmung und Extremereignisse verlangen neue Strategien im Waldbau. Der Forstkreis Dorneck-Thierstein widmete seine Jahresversammlung dem Thema «Wald im Klimawandel», mit Ausführungen von Peter Brang von der Eidg. Forschungsanstalt WSL. Auswirkungen des Klimawandels betreffen auch den Kanton Solothurn. Die Regierung beschloss 2014, der Kanton soll sich mit vorsorglichen Massnahmen befassen. Eine Arbeitsgruppe wurde mit der Erarbeitung eines Aktionsplans beauftragt. Jetzt liegt ein Bericht vor: «Klimawandel: Risiken, Chancen und Handlungsfelder». Darin geht es auch um Massnahmen in der Waldwirtschaft. Der Forstkreis Dorneck-Thierstein widmete seine Jahresversammlung letzten Freitag in Gempen dem Thema «Wald im Klimawandel – Auswirkungen und Anpassungen». Kreisförster Martin Roth konnte Peter Brang, Forstingenieur bei der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, und Buchautor für ein Referat gewinnen. «Ob der neue amerikanische Präsident an den Klimawandel glauben will oder nicht, es gibt Fakten», sagte Brang. «Seit Beginn der Industrialisierung ist die Temperatur in der Schweiz um durchschnittlich 1,8 Grad Celsius angestiegen. Bis Ende des 21. Jahrhunderts erwartet MeteoSchweiz im Mittelland und Jura eine Erwärmung um weitere 1,4 bis 3,9 Grad Celsius. Die Erwärmung, die Trockenheit und insbesondere Extremereignisse (Dürre, starker Regenfall, Sturm) haben Auswirkungen auf den Wald. Bäume, die heute keimen, leben spä-

ter in einem veränderten Klima. Die Forschung, an der Brang mitwirkt, modelliert, wie sich die heutigen Standorttypen unter verschiedenen Klimaszenarien verändern, und sie diskutiert die Frage, welche waldbaulichen Konsequenzen damit mittel- bis langfristig verbunden sind. Brang verwies auf viele Klimaszenarien, die schematisch übereinander gelegt werden. Gemeinsam sei ihnen, dass mit einer Erwärmung gerechnet werde. Bei der Wassermenge sei die Entwicklung unsicher, man verwende daher Annahmen, die einerseits mit einem feuchten wie heute, andererseits mit einem trockeneren Klima rechneten. Brang meinte, es sei davon auszugehen, dass sich die heutigen Einteilungen der Höhenzonen um 500 bis 700 Meter verändern werden. Aus dem interessierten Zuhörerkreis verdeutlichte man, dass Baumgesellschaften, die derzeit in Rodersdorf vorkommen, gegen Ende des Jahrhunderts auf dem Passwang zu finden wären. Es gehe um Risikoabwägung (zum Beispiel für die klimasensitive Fichte), es geht um die Fragen des Schädlingsbefalls und, ob sich Baumarten aus trockeneren und wärmeren Gebieten (Douglasie) jetzt schon pflanzen lassen. Am Grundlagenpaket zweifelten die Fachleute in der angeregten Diskussion nicht. Die Forstfachleute werden wissen, wie man die Wälder in anpassungsfähige Bestände überführen kann, damit sie ihre lebenswichtigen Funktionen auch in Zukunft erfüllen können. Knackpunkt dürfte jedoch die Finanzierung der vorbeugenden Massnahmen sein, gab Revierförster Roger Zimmermann zu bedenken.

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temlos trafen die Gäste nicht unbedingt auf dem Berg 699 in Hofstetten ein, aber die junge Balladensängerin Michelle Gschwind sang den gleichnamigen Gassenhauer von Helene Fischer in einer originellen Eigenversion. «Wir hätten gerne mitgesungen, aber wir haben aus Respekt Ihnen gegenüber nur zugehört», spasste Martin Speiser, Marketingchef des Ge-

Am Keyboard: Sängerin Michelle Gschwind.

werbevereins Hinteres Leimental (GHL). Er habe die Dame mit der unverwechselbaren Stimme einfach für den Neujahrsapéro engagieren wollen, schliesslich sei sie auch die Nichte des Ehrenmitglieds Werner Oser. Die angehende Musiklehrerin setzte sich nochmals ans Keyboard und gab das sinnliche «Shot Me Down» von David Guetta zum Besten. Sie liess ihre Gefühle in den Song einfliessen und begeisterte mit ihrer kernigen Stimme und der grossen Ausdruckskraft. GHL-Präsident Paul Schoenenberger schlug darauf ernstere Töne an und verurteilte den Einkaufstourismus, der die hiesigen Detailhändler in Schwierigkeiten bringe. Den Gewerblern im Leimental gehe es zwar gut, aber er fordere die Bevölkerung auf, die ansässigen Betriebe in der Region zu berücksichtigen. Nichts sei besser geeignet als der Schwarzbubentaler! Er machte sich für ein Ja für die kommende eidgenössische

Abstimmung über die neue Steuerreform stark. «Die kleinen und mittleren Unternehmen werden davon profitieren», liess er sich vernehmen. Grund für diese Reform sei die Tatsache, dass international tätige Unternehmen in der Schweiz bevorteilt und auf Druck des Auslands mit neuen Ansätzen besteuert werden müssen. Für die kommenden Wahlen im Kanton Solothurn forderte er die Anwesenden auf, Unternehmerinnen und Unternehmer ins solothurnische Parlament zu wählen, um die Interessen der Selbständigerwerbenden zu stärken. Bevor die Gäste zu Speis und Trank übergingen, warb Mark Winkler noch für die GHL-Reise im Juni, die nach Irland führt, wo neben Dublin noch eine Whiskey-Brennerei besucht wird. Der Neujahrsapéro, ermöglicht von der Sanitär- und Heizungsfirma Moret – Brodmann AG in Hofstetten, klang mit einem gemütlichen Abend aus.

FLÜH

Zauberhaft humorvoll

GEMPEN / NUNNINGEN

Organisationen im Forst im Umbruch bea. Mit dem Thema «Wald im Klimawandel» sind die Waldbesitzer gefordert, vorbeugende Massnahmen zu ergreifen. Doch die Waldbesitzer stecken seit längerem in grösseren finanziellen Engpässen. Das Überangebot auf dem Holzmarkt führte zum Preiszerfall und zum Export nach China, bei hohen Kosten in der Holzgewinnung resultieren oft Defizite. In den Bürgergemeinden befürchtet man bereits das Szenario, dass selbst dort, wo heute die DefizitDeckung aus anderen Betriebsteilen funktioniert, diese Querfinanzierung zu versagen droht, weil die Zusatzerträge nicht mehr ausreichen. In den Forstbetrieben Dorneckberg Süd, Thierstein Mitte und Thierstein Süd ist ein Reorganisationsteam nun daran, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Risiken als auch Doppelspurigkeiten abgebaut und Synergien genutzt werden können, um den künftigen Herausforderungen schlagkräftiger entgegenzutreten. Gleichzeitig kommt man der Aufforderung des Amtes für Gemeinden des Kanton Solothurn nach, für die Forst-Betriebsgemeinschaften eine neue Rechtsform zu finden. Zum Stand der Fusionsverhandlungen will sich Kreisförster Martin Roth derzeit nicht äussern. Er stellt Informationen für das Frühjahr in Aussicht. Die Gemeinde Meltingen und die Bürgergemeinde Nunningen haben ihre Mitgliedschaft in der Betriebsgemeinschaft ge-

kündigt. Der Nunninger Ressortverantwortliche Mathias Gasser informierte an der Bürgergemeindeversammlung, dass eine Arbeitsgruppe daran sei, Alternativen zu prüfen. «Wir möchten unseren Waldeigentümern die Möglichkeit einer echten Wahl bieten, anstatt nur den Beitritt zur Fusionsgemeinschaft zu beantragen.» Im Raum stünde die Befürchtung, dass die Waldbesitzer an Einfluss verlieren, ihre ortspezifische Entscheidungsfreiheit aufgeben würden, doch das hohe Kostenrisiko solidarisch mittragen müssten. Die Arbeitsgruppe führe für den Nunninger Wald umfangreiche Abklärungen durch, in Zusammenarbeit mit einem Umweltbüro, so Gasser. Da Waldbesitzer gesetzlich nicht zur Waldbewirtschaftung verpflichtet seien, könnte dies den Ausschlag geben für ein Umdenken und eine gerechtere Verteilung der Kosten auf alle Waldbenutzer. «Wenn der Ertrag des Holzes nicht mehr ausreicht, die Kosten zu decken, darf bei Überangebot nicht der Umsatz der öffentlichen Forstbetriebe aufrecht erhalten bleiben, sondern es braucht neue Denkansätze», führte Gasser gegenüber dem Wochenblatt aus. Betriebsgemeinschaften mit fixen Kosten seien unflexibel, und wenn sie Mehrerträge generieren wollen durch Aufträge für Dritte, dann konkurrenzieren sie Privatunternehmen – und könnten das Submissionsgesetz tangieren.

Duo Calva: Alain Schudel (l.) und Daniel Schaerer seit 20 Jahren ein grandioses Team, welches die Lachmuskeln strapaziert und dafür FOTO: BEA ASPER sorgt, dass die Zuhörer von der Muse geküsst werden. bea. Duo Calva hat in Flüh die Erwartungen übertroffen. Musik ist ihre Berufung, sie spielen in Orchester und Kammerensemble, doch so meisterhaft wie sie das Cello beherrschen, so wunderbar zupfen sie an verkrampfter Ernsthaftigkeit in der klassischen Musik. Die beiden Berufsmusiker kennen in ihren Parodien kein Tabu und doch übertreiben sie es nicht. Sie überraschen jeden Moment aufs Neue und verstehen es besser als die Marketingkünstler, die sie aufs Korn nehmen, volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Sie brachten am Sonntag in Flüh in der Galerie «Jetzt OderNie» das Publikum herzhaft zum Lachen und sorgten dafür, dass der Gast geküsst wird von der Muse. Der Zürcher Alain Schudel und der Aargauer Daniel Schaerer setzten mit ihrem Programm «Best of» einen Höhepunkt nach dem andern, machten das

«Jetzt oder nie» zur sensationellen Nummer und wussten, wie sie das Publikum charmant einbeziehen. Allerdings war der angesprochenen Zuschauerin Alains Angebot für das Musik-Arrangement zu teuer. Schweren Herzens willigte der grosse Künstler ein, sein geliebtes Werk zum Schnäppchen Preis zu offerieren. «Doch wer sparen will, bekommt auch nur die Hälfte», sagte er, mimte Zorn und zerriss das Papier mit den Noten. Nach 20 Jahren (noch immer) das perfekte Duo zu sein, bewiesen die beiden zwei Mal – mit vier Händen auf einem Cello und mit der Umkleide-Nummer: Während Schudel auf seinem Cello spielte, wechselte ihm Schaerer die Kleidung – Kleider machen Leute – ansonsten wäre nicht nur das Image im Eimer, sondern der klassische Künstler sein Geld nicht Wert. Der Humor kam defi-

nitiv nicht zu kurz an diesem einzigartigen Matinee in der Künstlergalerie von Flüh. Cellocomedy «Duo Calva» ist auf Schweizer Bühnen begehrt und war auch schon Gast im Schweizer Fernsehen. Den passionierten Kulturschaffenden Pia und Albert Brodmann ist es einmal mehr gelungen, das ganz besondere Kulturerlebnis in die Region zu holen – und bekam dafür auch Unterstützung von regionalen Gewerbetreibenden und einer Bank. Das Publikum dankte es der Familie Brodmann mit zahlreichem Erscheinen und herzlichen Worten. Und weil Pia Brodmann das Duo Calva nun sogar zum zweiten Mal in die Region locken konnte, hofft sie auf Fortführung «dieser Tradition». Also, «dann bis in zwei Jahren», meinten Alain Schudel und Daniel Schaerer verheissungsvoll als sie die Bühne verliessen.


DORNECK NACHRUF

Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

13

RODERSDORF

Zum Tod von Bernhard Stöckli «Ein aussergewöhnlicher Mensch lebt nicht mehr». Diese treffenden Worte standen auf der Todesanzeige von Bernhard Stöckli. Wir trauern und gedenken einer Persönlichkeit, die in ihrem Leben Spuren hinterlassen hat, so die Worte von Alt-Regierungsrat Klaus Fischer, in seiner Würdigung des Verstorbenen anlässlich des Trauergottesdienstes in der Klosterkirche in Mariastein. Bernhard Stöckli war in seiner 12-jährigen Tätigkeit ein engagierter Kantonsrat mit grossem Allgemeinwissen in sämtlichen politisch relevanten Themen. Im Jahre 2000 wurde er zum Kantonsratspräsidenten gewählt. Mit grossem Stolz und viel Engagement übte er das Amt des höchsten Solothurners aus. Es gelang ihm bestens, die Beziehungen zwischen den Regionen unter einander und mit dem Kanton zu verbessern und zu vertiefen. Die Kantonsratsdebatten leitete er souverän und auch mit einer guten und oft hilfreichen Portion Humor. Der Verstorbene war ein politischer Mensch. Die Freude an der Politik wurde ihm in die Wiege gelegt. Schon in jungen Jahren engagierte er sich in der Parteiund Gemeindearbeit. Kaum dienstpflichtig, wurde ihm das Feuerwehrkommando übertragen. Unter seiner langjährigen Leitung entstand eine zeitgemässe Dorffeuerwehr. Während 26 Jahren amtete er als gewissenhafterer Zivilstandsbeamter. Von 1973-1981 gehörte Bernhard Stöckli dem Witterswiler Gemeinderat an, dann amtete er bis 1989 als Gemeindeammann. In dieser Zeit erlebte das Dorf eine rasante Bevölkerungsentwicklung mit einem entsprechenden Bedarf an grossen Infrastrukturaufgaben. Der Bürgergemeinde diente er ab 1969 zuerst während 16 Jahren als Bürgerschreiber, dann nochmals die gleiche Zeitdauer als deren Vizepräsident. Zu allen Menschen fand Bernhard Stöckli immer einen guten Draht. Er vermied Konfrontationen und suchte bei

Konflikten Lösungen. So konnte er sich mit unterschiedlichen Meinungen zurecht finden. In Besprechungen fasste er sich kurz und bündig, gerne wechselte er zum angenehmen und fröhlichen Gespräch. Er hatte einen guten Instinkt des politisch Machbaren und Erreichbaren. Während 33 Jahren wirkte er im Vorstand der örtlichen Raiffeisenbank, davon 27 Jahre als deren umsichtiger Präsident. Sechs Jahre präsidierte er den Gewerbeverband Hinteres Leimental. Viele weitere Institutionen der Gemeinde und der Region profitierten von seiner wertvollen Mitarbeit. Bernhard Stöckli liebte und genoss das gesellige Leben. Er war Mitglied von Sportvereinen. Als guter Tenor sang er im Kirchenchor und war gerne und aktiv im Rebberg der Rebzunft tätig. Seit seiner kaufmännischen Lehre blieb er während seiner Berufszeit der Versicherungsbranche treu, zuletzt als Generalagent. Dank seinem umgänglichen Wesen war er bei Vorgesetzten und Kunden beliebt und geschätzt. Das Familienleben war geprägt von seinem vielfältigen Engagement. Seine Frau Judith hat ihm dabei stets den Rücken freigehalten und ihn unterstützt. Die beiden Kinder erlebten eine unbeschwerte Jugend und einen grosszügigen Vater. Das Leben nach der politischen Laufbahn und der Aufgabe der öffentlichen Ämter wurde für Bernhard Stöckli zusehends schwieriger. Vermehrt zog er sich zurück. Die Krankheit und der Tod seiner Frau, auch seine angeschlagene Gesundheit waren weitere schmerzliche Einschnitte in seinem Leben. Aber er traf sich regelmässig und bis wenige Stunden vor seinem Ableben gerne mit seinen Freunden. Sein Tod ist für viele Menschen ein grosser Verlust. Ein aussergewöhnlicher Mensch lebt nicht mehr! Josef Stebler

Fotograf mit vielen Fragen Am Samstagnachmittag gabs in Rodersdorf eine Party. Dabei waren gegen 100 Gäste aller Alterskategorien. Schuld daran war Dominik Asche. Martin Staub

E

r ist 17-jährig. KV-Lehrling, Radioredaktor und Fotograf. Unglaublich? Aber wahr. Am letzten Samstag präsentierte Dominik Asche sein Projekt «Was macht das Leben aus?». Eine Fotoausstellung? Auf den ersten Blick ja. Auf den zweiten Blick viel mehr. Ab 13 Uhr strömten die Leute herbei zum Gemeindesaal Rodersdorf. Kleine Kinder, die am Boden spielten, Schüler, jüngere und ältere Leute und eine Menge Teenies, im Alter von Dominik, der nun ans Mikrofon trat: «Ich bin als Einzelkind hier aufgewachsen, habe in meiner Kindheit allein gespielt und beschäftigte mich mehr mit Erwachsenen als mit Gleichaltrigen.» Er habe viele Fragen, die ihn schon lange beschäftigten. So entstand auch das Projekt, das er heute vorstellte. Dominik wollte Leute porträtieren. Nicht einfach ablichten, sondern ihnen die Frage auf den Weg geben: «Wer bist du, was macht dich aus?» Die 15 Auserwählten hatten also zuerst Hausaufgaben zu erledigen, bevor sie Dominik vor die Linse sitzen oder stehen durften. Zwei «Modelle» – Christoph und Susan – berichteten anlässlich dieser aussergewöhnlichen Vernissage über ihre Schwierigkeiten beim Beschreiben ihrer eigenen Person. «Es

Jung mit kritischem Weitblick: Dominik Asche (l.), die Ausstellung und ein Teil seiner zahlreichen Gäste. FOTOS: MARTIN STAUB

war extrem schwierig, sich selber ins Zentrum zu stellen und alle Mitmenschen auszuschliessen», sagt Susan, und: «Man definiert sich doch immer über Familie, Freunde und Schul- oder

Gratulation: Die porträtierte Annemarie Schmid bedankt sich beim Fotografen.

MARIASTEIN

WITTERSWIL

Neuer Standort für MFK geplant

Blues im Rabenkeller

In der Gesprächsrunde der CVP Dorneck-Thierstein erläuterten die beiden Regierungsräte Roland Fürst und Roland Heim Projekte für das Schwarzbubenland. bea. Um den Ausbau der H18 auf nationaler Ebene voranzubringen, sollen auf kantonaler und regionaler Ebene die Kräfte gebündelt werden, sagte der Solothurner Baudirektor Roland Fürst am Dienstagabend in Mariastein. «Deswegen stehe ich in engem Kontakt mit den Gemeindebehörden von Aesch und Dornach. Die verschiedenen Anliegen sollen zusammenfliessen. Es braucht ein gemeinsames Projekt, einen vereinten, starken Auftritt.» Fürst, Finanzdirektor Roland Heim sowie Nationalrat Stefan Müller nahmen am Dienstagabend an der Versammlung der CVP Dorneck-Thierstein in Mariastein teil, diskutierten über die Abstimmungsvorlagen vom Februar aber auch über Projekte, welche die Region unmittelbar betreffen. Die Aufnahme der H18 in das Nationalstrassennetz mit verbesserter Anbindung des Schwarzbubenlandes sei wichtig, das sei auf der anderen Seite des Passwangs unbestritten. Der andere wesentliche Teil zur Verkehrsverbesserung sei der Ausbau der Bahnlinie, attestierte Fürst und verwies auf das klare Ja des Kantonsrates vom Dienstag zum Projektierungskredit für den Doppelspurausbau Laufental auf dem Abschnitt Duggingen–Grellingen Chessiloch. Weiter verriet Fürst, dass für die Motorfahrzeugkontrolle in Wahlen ein Standortwechsel geplant sei. Ein konkretes Projekt gebe es noch nicht, sagte der CVP-Regierungsrat. «Doch wir wollen die Motorfahrzeugkontrolle ins Schwarzbubenland holen, möglicherwei-

Kandidierende: Kuno Gasser, Bruno Vögtli, Michael Grimbichler, Susanne Koch, RR Roland Heim und RR Roland Fürst, NR Stefan Müller, Babs Küry, Glenn Steiger, Pius Spaar. FOTO: BEA ASPER

se nach Breitenbach.» Die Zusammenarbeit mit den Laufentalern soll bestehen bleiben. Sich in Solothurn für die «Attraktivität unserer Region» einzusetzen, versprachen die Kantonsratskandidaten der CVP Dorneck-Thierstein in ihrer Vorstellungsrunde. Präsident Micha Obrecht verwies auf die «ausgezeichnete, vorbildliche Frauenquote und die starke Liste». Alle Kandidierenden hätten sich bereits für das Gemeinwohl eingesetzt und verfügten über einen grossartigen Leistungsausweis in der politischen Arbeit auf kommunaler, regionaler und teilweise kantonaler Ebene. Als Ziele wurden genannt den Zugang zu den regionalen Bildungsangeboten zu verbessern und sich für die Teilsubventionierung des Nordwestschweizer U-Abos einzusetzen. Ausserdem fordern die CVP-Vertreter Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Wichtige Strassenabschnitte seien in einem desolaten Zustand. Es brauche Sanierungsprojekte. Dank den E-Bikes werde das Velofahren attraktiver, «das Netz der Fahrradwege ist jedoch noch zu dünn.» Nebst dem Doppelspurausbau im Laufental brauche es gute Busverbindungen. «Und wir machen uns stark für eine flächendeckende Polizeipräsenz zur Reduktion der Einbrüche und eine lückenlose Überwachung der Grenzübergänge mittels Kameras. Vom Kanton erwarten wir eine effiziente Flüchtlingspolitik. Abgewiesene Asylbewerber, die hier bleiben, stellen für unser Sozialsystem eine Zeitbombe dar», heisst es auf dem Wahlprospekt der CVP Dorneck-Thierstein. Diese beschloss nach ausführlicher und kritischer Diskussion, die Vorlagen der Eidgenössischen Abstimmung vom Februar können angenommen werden.

Im Gewölbekeller Corbeau: Band «Rough-Ends-Down». Für einen gemütlichen Abend im Gewölbekeller «Corbeau» sorgten die siebenköpfige Band Rough-Ends-Down mit knackigem Sound und Gastgeberin Astrid Dreier mit Drinks und belegten Brötchen. jjz. Zwei sympathische Damen und fünf Herrn im besten Alter machen sich auf der kleinen Bühne im Corbeau bereit, um die Kopf an Kopf stehende Gästeschar mit eigens geschriebenen Songs zu beglücken. Mit ihrem Hit «We see that it’s true» fahren sie mächtig ein. Andrea Hersperger und Franziska Fasolin singen und machen richtig Dampf. Sie tanzen und klatschen in die Hände, bis der ganze Keller dröhnt und in Fahrt kommt. Die angenehme Akustik und die Nähe zu den Künstlern lässt keine Wünsche offen, ein veritables Konzert im intimen Rahmen. Man kennt sich und ist per Du. «Bad World» wird angesagt und ist gleichzeitig ein Zwischenhieb auf den

neuen Präsidenten von Amerika. Der Running Gag sitzt, das Publikum schmunzelt. Dieter Sutter greift zur Querflöte und untermalt den frechen Song mit feinen Tönen. Für das nächste Lied empfiehlt Sutter besondere Aufmerksamkeit. Franziska Fasolin hat die Ballade «Hunter’s Heart» geschrieben. Sie ist nicht nur eine begnadete Sängerin sondern auch Gemeindeschreiberin von Witterswil, das will was heissen. Berührend kommt das Stück daher, die Gäste sind begeistert. Rough-Ends-Down (RED) ist seit zwei Jahren unterwegs und hat ihre definitive Besetzung gefunden. Die Band spielt Blues, Rock, Funk, Balladen, die von verschiedenen Mitgliedern geschrieben wurden. Auffallend ist ihre gelebte Liebe zur Musik, sie sind authentisch und äusserst engagiert. Eine CD ist gegenwärtig in Bearbeitung und soll im Frühling getauft und aufgelegt werden. «Wir üben einmal pro Woche in Basel

Arbeitskollegen.» Dominik Asche bestand darauf und fotografierte seine Modelle erst mit dem Hintergrund der geschriebenen Selbstdarstellungen. Unter den Porträtierten sind Frauen und Männer mit verschiedenen Lebensformen, aus diversen sozialen Schichten und mit unterschiedlicher Lebenserfahrung. Darunter beispielsweise die betagte Annemarie Schmid, die jugendliche Aline Pfister oder der Illustrator Randy DuBurke, der seinen Text in der Muttersprache Englisch verfasste. Dominik Asche, der nebst seiner KVLehre und seiner Leidenschaft als Fotograf auch bei Radio X moderiert, liess eine 44-seitige Broschüre drucken, in der alle Texte und Bilder festgehalten sind. Am Samstag wurde diese verkauft, während die Party mit Musik, mit Rodersdorfer Bier und Spezialitäten aus dem Restaurant Bahnhof bis um 18 Uhr weiterbrummte. www.dominikasche.ch. Das Heft kann im Restaurant Bahnhof in Rodersdorf erworben werden.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

und haben einige Auftritte geplant», meint der Mitbegründer, Bassist und Songwriter Peter End. Ihr Markenzeichen seien akustische Effekte, die in die Songs eingestreut werden, ergänzt der Drummer Luigi Personeni. Mit Araber-Mützen servieren sie den Gästen einen weiteren Heuler, der von Sutter mit einer Kuhorn-Flöte sekundiert wird. Die Gäste sind entzückt vom in Krawatte auftretenden Künstler, der auch virtuos mit dem Saxophon umgeht. Ein Seemann im Meeressturm kommt als irische Weise mit starken Rockeinflüssen daher und setzt einen weiteren Höhepunkt. «Jetzt können Sie noch mitsingen», fordert Sutter die Gäste auf. «Come to me» singen die beiden Sängerinnen vor und klatschen in die Hände. Der ganze Keller singt, pfeift, klatscht und johlt. Und warum heisst der Keller «Corbeau»? «Wir haben beim Renovieren ein Rabenskelett gefunden», klärt der Besitzer Guido Dreier das Geheimnis auf.


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Bärschwil VEREINSNACHRICHTEN

Gemeinde Bärschwil

 Bibliotheken

Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Die Bau- und Werkkommission der Einwohnergemeinde Bärschwil hat mit Verfügung vom 23. Januar 2017 festgestellt, dass die Schiessanlage auf GB Bärschwil Nr. 1791 der eidg. Lärmschutzverordnung entspricht.

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen seit der Publikation schriftlich Beschwerde beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, eingereicht werden. Die Beschwerde hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer durch die Verfügung besonders berührt wird und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung hat. Die Verfügung und die Akten können während der Beschwerdefrist bei der Gemeindeverwaltung, Steinweg 114, während der offiziellen Öffnungszeiten eingesehen werden. Die Bau- und Werkommission Bärschwil

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

Fehren

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45.

EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN

Kommunale Erneuerungswahlen 2017 Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Fehren, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) vom 22. September 1996, beschliesst: 1. In der Einwohnergemeinde Fehren finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 21. Mai 2017 statt. 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 3. April 2017, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. April 2017, bis Freitag, 7. April 2017, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Dienstag, 18. April 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Einwohnergemeinde Fehren finden die Erneuerungswahlen für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin sowie den GemeindeVizepräsidenten oder die Gemeinde-Vizepräsidentin am 2. Juli 2017 statt. 2.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin sowie des Gemeindevizepräsidenten oder der Gemeindevizepräsidentin sind bis Montag, 29. Mai 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 29. Mai 2017, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 24. September 2017 statt. 3. In der Einwohnergemeinde Fehren finden die Erneuerungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission am 2. Juli 2017 statt. 3.1. Wahlvorschläge für die Wahl der Rechnungsprüfungskommission sind bis Montag, 15. Mai 2017, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 17. Mai 2017, bis Freitag, 19. Mai 2017, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 3.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 29. Mai 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Fehren, 20. Januar 2017 EINWOHNERGEMEINDE FEHREN Der Gemeindepräsident Die Gemeindeschreiberin Peter Merckx Regina Fringeli

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

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SPORT

Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

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EISHOCKEY

Die Playofftemperatur erreichen

Wiedersehen: Laufen «droht» in den Playoffs ein Wiedersehen mit Quali-Sieger Rheinfelden. Dann müssten sie gestoppt werFOTO: EH PRESSE den wie hier Spielertrainer Thomas Keller.

Dank dem deutlichen 8:1-Heimsieg gegen den SV Lyss schaffte Laufen zwei Spiele vor Qualifikationsende das Saisonziel – Playoffs. Jetzt geht es noch darum auf Betriebstemperatur zu kommen. Edgar Hänggi

D

ie Stimmung am Samstag im Heimspiel gegen den SV Lyss hätte eigentlich durchwegs positiv sein können. Mit einem Erfolg hat man das Saisonziel geschafft und dass Laufen die Seeländer bezwingen kann, hat es in der Hinrunde beim 4:1 bewiesen. Doch da waren gewisse Fragezeichen im Raum. Lyss gewann zuletzt, besiegte auch in der Vorrunde auswärts Leader Rheinfelden. Mit dem Slowaken Daniel Bednarik hat Lyss einen starken

Skorer im Team und die Laufentaler müssen wegen der 4:7 Niederlage gegen Rheinfelden mit einem Negativerlebnis in die Partie. «Ich sagte den Spielern, heute sind wir bereits in einem Playoff-Match. Wenn wir verlieren, sind wir weg.» Die als Motivationsschub gedachten Worte von Trainer Beat Leuenberger gerieten jedoch zum Boomerang. Laufens Spieler schienen blockiert, unsicher oder auch ängstlich. Auf jeden Fall war der Gast präsenter und kam zu viel mehr Abschlüssen. Ein starker Christoph Imhof im Tor und Effizienz sorgten für eine 1:0 Führung (Torschütze Fabian Burkhalter) der Laufner in der ersten Pause. Besser wurde es auch danach nicht. Die logische Konsequenz war der Ausgleich. Nun wackelte das Heimteam. Dann fasste sich jedoch Roy Hänggi ein Herz und nach seinem Schuss lenkte Stephan Bucher die Scheibe zum 2:1 ins Tor. Dieser Treffer war wie ein Signal für das Heimteam. Ab da hatte Laufen Spiel und Gegner im Griff. Adrian Laubacher (er erzielte gleich fünf Skorerpunkte) sorgte kurz darauf für das 2:1.

Das Schlussdrittel geriet zum Schaulaufen der Baselbieter mit fünf Treffern. So kam Laufen zwei Partien vor Quali-Ende auf 22 Punkte, derweil Lyss bei noch einer ausstehenden Partie nur deren 19 aufwies. Lyss könnte, wenn man Rheinfelden am Dienstag erneut bezwingt, noch zu Laufen aufschliessen, sollten diese die beiden Partien gegen die Tabellenletzten verlieren. Dank zwei Siegen in den Direktbegegnungen hat Laufen den Playoff-Rang jedoch auf sicher. Gestern Mittwoch spielte das Leuenberger-Team in Langenthal und am Samstag folgt im Heimspiel gegen Bern 96 der letzte Quali-Heimauftritt. Nach der Auswärtsniederlage hat man noch etwas zu korrigieren. Ausserdem will Laufen Platz sieben erreichen. «Ich denke, wir waren zu nervös am Anfang. Wenn wir machen, was wir können, sind wir besser als Lyss, Langenthal und Bern 96. Heute haben wir es gegen Lyss ab Spielhälfte auch bewiesen», meinte Laubacher. Weitere Infos und Bilder gibt es auf www.facebook.com/ehpresse

EINGESANDT

Wechsel beim TV Meltingen Präsident David Stampfler begrüsste am 14. Januar 59 Anwesende zur 72. Generalversammlung des TV Meltingen. Zu Beginn liessen die drei Riegenleiter Tobias Hänggi (Jugendriege), Erich Stadelmann (Männerriege) sowie Jan Jeger (Aktivriege) die Highlights aus dem vergangenen Jahr nochmals Revue passieren. Sportlich glänzte der TVM auch im 2016; während die Jugend am Jugendspieltag wie auch in der Korbball-Schweizermeisterschaft mit Podestplätzen auf sich aufmerksam machte, holte sich auch das Fanionteam einen dritten Platz, dies in der Nationalliga B. Selbst am Spieltag in Erschwil führte der Weg zu Gold das Eine oder andere Mal über den TV Meltingen. Abwechslung brachten die diversen Ausflüge mit sich; ob Skiweekend, Maibummel, Jugilager oder Männerriege-Reise, es war für alle Alterskategorien etwas dabei. Rotation im Vorstand Die GV brachte zwei Demissionen mit sich. Marco Hänggi wurde nach zehn Jahren im Vorstand - deren neun davon als Aktuar - unter grossem Applaus verabschiedet. Für ihn rückt der bisherige Beisitzer Fabian Spaar nach. Nach acht Jahren der Präsidentschaft demissioniert auch David Stampfler. Für seine total 15 Jahre Vorstandstätigkeit, in welchen er auch drei Jahre als Oberturner tätig war, dankte ihm die Versammlung mit stehenden Ovationen. In seine Fussstapfen tritt der bisherige Medienverantwortliche Andreas Gruner. Den beiden Rücktritten stehen drei neue Vorstandsmitglieder gegenüber;

EINGESANDT

Turnverein Grellingen feiert!

TV Meltingen in Aktion: Hier am Regionalspieltag 2016 in Erschwil. FOTO: ZVG Tim Gasser (Medien), Michael Borer sowie Jan Brunner (beide Beisitzer) wurden allesamt einstimmig gewählt. Grosser Dank an alle Zum Abschluss wurden nebst den Mannschaftsverantwortlichen und unserem Nationalliga-Schiedsrichter Markus Fellmann auch der scheidende Trainer der ersten Mannschaft, Martin Jeger, verdankt. In seinen vier Saisons errang er zwei NLB-Bronzemedaillen, von welchen eine davon den Aufstieg in die NLA mit sich brachte. Des Weiteren nahm Oberturner Jan Jeger den kleinen Pokal für die meisten Turnstundenbesuche entgegen. Und auch der Sieger der Vereinsmeisterschaft wurde gekürt; David Stampfler gewann hauchdünn vor seinem Bruder Jonas sowie Florian Saner. Nach dem geschäftlichen Teil blieb genügend Zeit, den gesellig-gemütlichen Abend zu geniessen und das eine oder andere Wort zu wechseln. Manche vermochten diese Zeit ausreichend zu nutzen... Andreas Gruner

Starker Verein: Der Turnverein Grellingen mit Jung und Alt.

Der Turnverein Grellingen feiert im 2017 sein 125-jähriges Jubiläum. Die Gründung des Vereins erfolgte am 9. Januar 1892. Im Verlauf der Jahre nahm der Turnverein regelmässig an Verbands-, Kantonal- und eidg. Turnfesten teil. Bis Ende der 70er Jahre waren die Paradedisziplinen Barren, Schaukelringe und Körperschule. Diese wurde Anfang der 80er durch die Gymnastik abgelöst, in der sich der TVG einige Male als Verbandsmeister feiern lassen durfte. 1987 führte der TVG als Organisator in Laufen das erste

Regionalturnfest Laufental–Dorneck–Thierstein durch. Auch in Grellingen selber wurden immer wieder Jugendsporttage und Verbandsturnfeste durchgeführt. 1992 fand die Jubiläumsfeier «100 Jahre Turnverein Grellingen» mit Fahnenweihe statt. Ein weiterer Höhepunkt dieses Vereinsjahres war die Fusion von Turnverein und Männerriege. 1994 wurde der Zusammenschluss mit dem Damenturnverein beschlossen. In den 80er- und 90er Jahren wurde im TVG auch Handball gespielt. Nach der

FOTO: ZVG

Fusion mit dem Damenturnverein nahm der TVG gemeinsam mit den Damen an den Turnfesten teil. Der Höhepunkt eines Vereinsjahres war in den letzten 30 Jahren aber definitiv der im Januar durchgeführte Turnerabend. Aus diesem Grund feiert der Turnverein sein 125-jähriges Jubiläum am 27./28. Januar 2017 am Turnerabend. Die Jugendriegen und Turnerinnen und Turner aller Riegen haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt, mit dem sie die Besucher begeistern wollen.


Fasnachtsartikel

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DORFPLATZ

Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Felslandschaften im Jura – Tiere, Pflanzen und Wanderfalken

Susanne Schaffners beeindruckender Leistungsausweis

Typischer Felsbewohner: Flügger Wanderfalke (Falco peregrinus).

In der Person von Susanne Schaffner stellt sich eine ausgewiesene Persönlichkeit zur Wahl in den Regierungsrat. Sie bringt einen beeindruckenden Leistungsausweis mit. Die selbstständige Anwältin/Notarin aus Olten präsidierte mit Bravour während Jahren die einflussreiche Finanzkommission des Kantonsrates. Im Jahre 2013 stand sie als Kantonsratspräsidentin dem Parlament vor. Sie überzeugt mit ihrer Dossier-Sicherheit und einer, wenn es das Geschäft verlangt, beispiellosen Hartnäckigkeit. Mit all diesen Fähigkeiten und

Vielleicht kennen Sie die äusserst sehenswerte Ausstellung «Wildes Baselbiet» im Museum.BL. Dort werden unter anderem einzelne Baselbieter Gemeinden präsentiert, je mit irgend einem interessanten Beitrag zum Thema Artenvielfalt. Eines dieser Gemeindeporträts betrifft Liesberg, wo der Biologe Dieter Thommen die Felsflur Löffelberg vorstellt. Felslandschaften gehören zu den schönsten Lebensräumen des Jura. Viele faszinierende und teilweise seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich an das Leben im Felsen angepasst. Die Naturforschende Gesellschaft Baselland NGBL lädt Sie im Rahmen ihres Winterprogramms dazu ein, diesen besonderen Lebensraum vor unserer Haustür kennen zu lernen. Der Biologe Dr. Marc Kéry von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wird im ersten Teil seines Diavortrags die Besonderheiten des Lebensraums Fels sowie einige charakteristische Tierarten vorstellen. Die steilen Felswände des Faltenjura werden von der Sonne stark aufgeheizt. Sie bilden Wärmeinseln inmitten des kühleren Waldes. Zudem sind sie ständig Wind und Wetter ausgesetzt. Durch Verwitterung entstehen im Kalkstein Felsspalten und Höhlen. Pflanzen können sich hier festhalten und nutzen Wärme und Sonnenlicht. Zahlreiche Vogelarten sowie Fledermäuse, Reptili-

FOTO: ZVG

en und Insekten nutzen die Felsen, um zu nisten und zu überwintern. Der zweite Teil des Vortrags ist dann ganz dem Wanderfalken in der Schweiz gewidmet. Der Wanderfalke ist ein typischer Felsbewohner. Der Greifvogel brütet in Felsnischen und nutzt die Thermik über dem aufgeheizten Gestein, um im Flug nach Beute Ausschau zu halten. Auch künstliche Felsen, wie Hochhäuser, Kirchtürme und Industrieanlagen besiedelt der anpassungsfähige Vogel gerne. Der Wanderfalke ernährt sich von anderen Vögeln, die er im freien Luftraum im Flug erbeutet. Tauben, Möwen, Stare und Drosseln gehören zu seiner bevorzugten Beute. Hat er einen Vogel entdeckt, legt der Wanderfalke die Flügel an und setzt zum Sturzflug an. Dabei stellt er unglaubliche Geschwindigkeitsrekorde auf. Nachdem der Wanderfalke in den 1970er Jahren in der Schweiz fast ausgestorben war, nimmt der Bestand in den letzten Jahrzehnten wieder zu. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 2. Februar, um 19.30 Uhr, im Gymnasium Laufen (Geografiezimmer, 2. Stock). Eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung lädt die NGBL zu einem einfachen Apéro ein. Ila Geigenfeind Elisabeth Tissot-Jost Vorstandsmitglieder der NGBL

VERANSTALTUNG

Neue Erschwiler Guggä-Night Neu wird sie sein, die Guggä-Night 2017 am 28. Januar in Erschwil. Dies zeigt bereits das neue Layout der Plakate, welche in der gesamten Region für die jährlich stattfindende Vorfasnachtsveranstaltung werben. Ein Novum ist das attraktive Angebot vom freien Eintritt von 20.00 bis 21.00 Uhr. Das Motto der Guggä-Night lautet «neon». Dementsprechend werden das überarbeitete Lichtkonzept sowie die neue Dekoration vorteilhaft in Szene gesetzt. Selbstverständlich sind passende Outfits der Partygänger willkommen. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin die teilnehmenden Guggen. Die Liste trägt bekannte Namen: «Akademiker» Basel, «Hälmlibieger» Röschenz, «Hirzefäger» Breitenbach, «Lady Killers» Laufen, «Schlappschwänz» Frenkendorf, «Strittere Wildsäu» Grindel sowie die «Turboschnäggä» aus Erschwil. Mit besonderer Spannung erwartet werden die «Chräieschränzer» aus Egerkingen, welche zum ersten Mal an

der Guggä-Night aufspielen. Auf keinen Fall fehlen darf aber auch DJ Dave S, welcher mit seinen Sounds von Beginn weg bis spät in die Nacht, bzw. bis 3 Uhr in der Früh für unvergessliche Partystimmung sorgen wird. Unverändert im Angebot sind der Special Drink passend zum Motto und viele weitere coole Drinks von der Bar – selbstverständlich auch alkoholfreie. Für Hunger stillende Genüsse sorgt die Crew in der Küche. In Zusammenarbeit mit der PostAuto Schweiz AG ist die Guggä-Night bequem und sicher mit dem Postauto erreichbar. Stündlich besteht eine Verbindung nach Erschwil und wieder zurück mit Anschluss an die S3. Der PostAuto Fahrplan und weitere Infos sind unter www.bberschwil.ch zu finden. Die Türen der Mehrzweckhalle öffnen sich im One-Way System um 20.00 Uhr für alle ab 18 Jahren. Der Eintritt beträgt ab 21.00 Uhr 10 Franken. Werner Kamber

GEDANKENSTRICH

ihrem Charme ist sie fähig, als Brückenbauer weit über die Parteigrenzen hinaus Kompromisse zu schmieden. Sie versteht es ausserdem, komplizierte, politische Geschäfte dem gewöhnlichen Bürger mit einfachen Mitteln schmackhaft und verständlich zu machen. Ihre extreme Ausdauer ist ein weiterer Pluspunkt. Ich kann aus Überzeugung Susanne Schaffner zur Wahl in den Regierungsrat empfehlen Hans-Jörg Staub Alt Kantonsrat - Dornach

LESERBRIEF

Kelsag Sackgebühren Ende Jahr gab der Kehrrichtentsorger «KELSAG» bekannt, dass er die Entsorgung der Kehrrichtabfälle nach einer Ausschreibung neu vergeben habe. Dazu kündigte die Gesellschaft an, dass die neuen Sackgebühren voraussichtlich ab Juli 2017, nach der Generalversammlung, gesenkt werden können. Warum erst ab Juli? Der Vertrag mit den neuen Firmen läuft seit dem 1. Januar 2017. Sollen also wir Konsumenten sechs Monate lang zu viel bezahlen? Wohin fliesst dieses viele zu viel kassierte Geld? Macht der Verwaltungsrat seine Sitzungen auf Mallorca oder in Bali?

Vielleicht wäre ja auch die Idee einer ausserordentlichen GV machbar? Oder dürfen wir Kunden jedes zweite Mal einen schwarzen Nicht-Kelsag Sack rausstellen? Verwundert hat mich, dass keine Gemeinde reklamiert und die zu viel bezahlten Gebühren zurückfordert, um die Grundgebühren für die Abfallentsorgung für ihre Bürgerinnen und Bürger zu senken. Offenbar aber ist es so, dass wir alle gerne zu viel blechen, ohne dafür eine Ferienreise bezahlt zu bekommen. Rolf Grütter, Breitenbach

LESERBRIEF

Unternehmen ja — Ausländer nein? Unbestreitbar braucht es eine Unternehmungssteuerreform (USR). Das schlitzohrige Anlocken von Steuersubstrat war noch nie sympathisch, und zu Recht wird das nicht mehr akzeptiert. Da hat sich die bürgerliche Parlamentsmehrheit gesagt: Da es nun schon sein muss und wir dem Volk das plausibel werden machen können, packen wir doch dieses und jenes noch drauf, sie werden’s schon schlucken. Haben Sie sich die Mühe gemacht, die Seiten 38 bis 46 des Abstimmungsbüchleins zu lesen? Wenn ja, haben Sie eine Ahnung davon bekommen, in welchem Ausmass die einen Schlupflöcher durch andere ersetzt werden, welche verwickelten Steueroptimierungsmöglichkeiten eröffnet werden — nicht für KMUs, die können sich eine solche Abteilung gar nicht leisten. Die

VERANSTALTUNG

Einladung zu GV und Fotovortrag

Spezielle Fauna: Kampfläufer.

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FOTO: ZVG

Im nördlichsten Norwegen liegt die Varanger-Halbinsel – ein echtes Stück Arktis auf europäischem Festland. Der Biologe Dieter Thommen hat im vergangenen Sommer die Halbinsel mit ihrer speziellen Flora und Fauna (im Bild ein Kampfläufer) besucht und in wunderbaren Fotos festgehalten. Kommen Sie mit auf eine Reise in den arktischen Sommer, wo die Sonne während zweier Monate nie unter geht und lernen Sie die Landschaft und ihre Bewohner kennen – am 3. Februar um 19.45 Uhr im Restaurant Gilgenberg, Zullwil. Im Vorfeld, ab 19 Uhr, findet die Generalversammlung des Naturschutzverein Gilgenberg statt, auch zu dieser sind Sie herzlich eingeladen.

Milliardenausfälle der USR II lassen grüssen. Zudem bleibt der ewige Widerspruch: Unternehmen anlocken und Arbeitsplätze auf Teufel komm raus schaffen: selbstverständlich. Ausländer und überlastete Infrastruktur wollen wir aber nicht. Wäre es nicht redlicher und nachhaltiger, einige Unternehmen weniger anzuziehen und die dafür anständig — sowieso im Vergleich zum Rest der Welt niedrige — Steuern zahlen zu lassen, damit sie die Investitionen in die Infrastruktur, die sie mitverantworten, mitfinanzieren helfen? Es braucht eine USR, aber nicht die! Lehnen wir sie ab mit dem Auftrag, umgehend eine Vorlage mit den unbestrittenen Teilen auszuarbeiten. Christof Schönthal, Liesberg

Einfach Ja sagen

Martin Staub Mit neunzehn schaffte ich die Aufnahmeprüfung und wurde als Tromp (nicht Trump) in die Inf RS 5 nach Aarau eingeteilt. Dies ist nun ein paar Jährchen her, aber schon damals galt mein stiller Protest den Abkürzungen. Im Militär sind die besonders beliebt, ich aber weigerte mich beharrlich, deren Bedeutung zu lernen. Zum Leid von Adj, Fw, Kp und Oblt. Deshalb vermutlich schaffte ich es während meiner gesamten Militärkarriere zu keiner Beförderung, nicht mal zum Gfr. Egal – ich lästerte eh etwas viel über diese Institution, was meinem Beliebtheitsgrad im Kader nicht eben förderlich war. Die Abkürzungen sind geblieben, mein stiller Protest auch. Trotzdem kamen unzählige Neukreationen dazu, auch im zivilen Bereich. OK. Habe mich auch einigermassen daran gewöhnt und finde einige davon mittlerweile sogar besser als die ausgeschriebene Form. Beispielsweise «WC» anstelle von «Water Closet». Oder «USR III». Lange glaubte ich, es handle sich hier um ein US-amerikanisches Raumfahrtprojekt, welches der neu ernannte, föhnfrisierte Präsident Trump (nicht Tromp) zum Zeichen seines Reformwillens umsetzen will. Nun, da ich weiss, dass wir Schweizer in Bälde darüber abzustimmen haben, weiss ich, dass es sich um eine gewichtige Vorlage handelt, der wir gefälligst zuzustimmen haben. Auch wenn kaum einer versteht, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Die andere wichtige Abkürzung lautet NAF. Auch hier bitte: Einfach Ja sagen, dann kommts schon gut. Irgendwann nach dem 12. Februar werden wir erfahren, falls alle schön Ja sagen, was sich dahinter verbirgt.


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DORFPLATZ

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GESUNDHEITSTIPP

IRDISCHES UND HIMMLISCHES

VERANSTALTUNG

Metronom

Biblisches Schwarz und Weiss

Sylphe singt Piaf in Breitenbach

Mit dem Metronom setzten mich meine Eltern ans Klavier. «Kind, du musst ein Gefühl für den Rhythmus, für ein gleichmässiges Tempo entwickeln». Ein «Adagio», langsam ruhig, oder ein «Allegro», munter fröhlich. Das kleine Holzkästchen, Metronom, mit dem verschiebbaren Gewicht an einem Metallpendel produziert den typisch tickenden Ton, den man nie mehr vergisst. Vor dem Metronom wurde der menschliche Puls, 60-70 Schläge pro Minute, als Geschwindigkeitsvorgabe in der Musik genutzt. Er entspricht dem Mensch. Wenn bei einem Gesunden weniger als 60 Schläge pro Minute gemessen werden, so wird das als Bradykardie bezeichnet. «Sie haben ein Sportlerherz», hört man dann oft. Wer aber kein Sportler ist und sich dabei müde, schwach und schwindlig fühlt, mit Kollapsgefühl, der darf an das homöopathische Heilmittel Gelsemium denken. Der gelbe Jasmin unterstützt die Anzahl Herzschläge pro Minute in einer milden regulierenden Weise. Wenn das Gefühl entsteht, man müsse in Bewegung bleiben, sonst höre das Herz auf zu schlagen, was vor allem bei älteren Menschen mit trägem langsamem Puls der Fall ist, so verbessert Gelsemium den Spannungszustand der schwachen Herzmuskulatur. Damit das Tempo munter fröhlich bleibt! Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Situation 1: Ich bin sauer. «Wenn die Andere sich nur ändern würde ….», denke ich. Mitten in meine Anklage trifft mich ein Bibelvers: «Wer schuldlos ist, werfe den ersten Stein» sagt Jesus denen, welche eine Ehebrecherin töten wollen. Ein Ankläger nach dem andern geht beschämt weg. So wie ich in meiner Situation, erinnert dies an meinen eigenen Beitrag zum Zwist. Situation 2: Ich bin verletzt. «Ich muss für mich selbst schauen, mich schützen. Der Andere ist mir egal….», denke ich. Die Bibel reisst mich aus meiner Selbstbezogenheit mit der Goldenen Regel: «Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst». Mein Blick wendet

LESERBRIEF Kraftvolle Schönheit: Sylphe.

Standorte aller Länder, vereinigt euch! bedroht ist, spüren wir alle. Dazu dürfen wir uns aber nicht einreden lassen, dass die Gefahr von denen ausgeht, die diese bekämpfen. In der (nicht aus Nächstenliebe finanzierte) Kampagne für die USRIII ist mal die Rede von «Arbeitsplätze retten», mal von «Arbeitsplätze schaffen» — wobei mit hohen Fantasiezahlen operiert wird, um uns einzuschüchtern. Was denn nun, retten oder schaffen? Weder noch, je nach Resultat werden wenige es wieder besser und viele es wieder schlechter haben, auch im Jobleben — oder eben nicht. Sie wissen das. Um aber auf jeden Fall fein raus zu sein, wollen sie folgende Botschaft in unseren Köpfen verankern: Lehnen wir die USRIII ab, hat die Linke viele neue Arbeitsplätze verhindert; bei Annahme hat die Rechte viele Arbeitsplätze gerettet. Gut, wer überzeugt ist, zu den Gewinnern zu gehören, wenn es in diesem Stil weitergeht, lege ein Ja für die USRIII ein. Hilko Schulte, Sozialdemokrat Erschwil

zu bieten. Wir haben Chickennuggets mit Pommes, Schnitzelbrot, Vegibrot, Hotdog und ein grosses Kuchenbuffet. Wie es sich in einem Kino gehört, haben wir auch eine Popcornmaschine und Glacebecherli vom Bauernhof Dielenberg in Bennwil. An der Bar haben wir nicht nur alkoholische Getränke, sondern auch Cocktails ohne Alkohol. Zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr sind auch Besucher willkommen, welche nur zum Essen kommen. Die Eintrittspreise für das Kino finden Sie auf

dem Flyer auf unserer Homepage: https://sites.google.com/site/spielplatznunningen/. Der ganze Erlös aus diesem Anlass fliesst in das Projekt «Spielplatz Gilgenzwerg». An dieser Stelle danken wir dem Dachverband für Kinder-und Jugendarbeit Kanton Solothurn ganz herzlich für die grosszügige Unterstützung vom Kino Gilgenzwerg. Wir freuen uns über viele Besucher!

Kino Gilgenzwerg

Das OK Kino Gilgenzwerg

EINGESANDT

Schlittelplausch gleich um die Ecke

Schlitteltag: Grellinger Kinder schlitteln in Brislach.

Der Schnee, der sich momentan so herrlich beständig zeigt, lockte die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Grellingen immer wieder nach draussen: Schneeballschlacht, SchneemannBauen, Schlitteln. Keine Pause verging ohne eine Runde auf dem «Füdlibob».

FOTO: ZVG

Ein deutliches Signal, dass es höchste Zeit wurde, den seit Jahren wegen Schneemangels ins Wasser gefallenen Schlitteltag neu zu beleben. Kurzfristig organisiert fuhren letzten Freitag die knapp 70 Schülerinnen und Schüler warm eingepackt mit ihren

FOTO: DUST

Freitag, 3. Februar um 20 Uhr im Kath. Pfarreiheim Breitenbach, KLV Breitenbach

EINGESANDT

Sich «dem Standortwettbewerb stellen» heisst, den «Investoren» vermitteln, dass hier mehr abzusahnen ist als dort. Das geht nur über Entlastungen für die und Steuerausfälle für uns, die zu kompensieren sind. Die USRII hat diesen Preis gehabt. Nach einer USRIII wird eine vierte bevorstehen. Denn immer zieht die «Konkurrenz» mit eigenen «Reformen» nach, und wir kommen erneut dran. Salamitaktik pur. Auf Steuereinnahmen sollen wir verzichten, damit uns keine entgehen? Geht’s noch? Sie spielen uns grenzüberschreitend gegen einander aus und lachen sich ins neoliberale Fäustchen. Passen wir uns so «internationalen Standards» an (erstaunlich, auch die SVP ist dafür), wächst die Kluft zwischen Arm und Reich nur. «Ihr steht allein, also gebt den Erpressern nach!» Brauchen wir solche Empfehlungen? Genug! Nachhaltiges Wirtschaften geht anders, und eine weitsichtigere Politik ist bitter nötig. (Siehe Titel) Denn dass der relative Wohlstand der Lohnempfänger und Kleinunternehmer

VERANSTALTUNG

Am Samstag, 28. Januar, findet in der Hofackerhalle in Nunningen das Kino Gilgenzwerg statt. Es werden zwei Filme gezeigt: um 15.30 Uhr The Secret Life of Pets und um 20.30 Uhr The Jungle Book. Am Nachmittag besucht uns ab der Türöffnung um 14.45 Uhr der Clown Wieni und verzaubert uns mit seinen Spässen und Balonkünsten. In der Schminkecke können sich alle gratis schminken lassen. Auch kulinarisch haben wir einiges

WOS. Milord, Padam Padam, Je ne regrette rien, L’accordéoniste... – Sie sind unvergessen, die Chansons der einzigartigen Edith Piaf, die 2015 hundert Jahre alt geworden wäre. Nach vielen Erfolgen vor begeistertem und berührtem Publikum geben die diplomierte Opernsängerin und Musicaldarstellerin Sylphe (Sylvia Heckendorn) und Christian Müller (Klavier) mit ihren emotionsgeladenen Interpretationen der PiafChansons ein Konzert, organisiert vom Kultur- und Leseverein Breitenbach. Zur Abwechslung halten die beiden auch andere musikalische Perlen – aus vergangener oder aktueller Zeit – bereit. Christian Müller schafft mit seinem sensiblen Klavierspiel davontragende Gefühls- und Stimmungswelten. Sylphe berührt, weil sie offen und authentisch ist. Ihre Stimme und ihr Ausdruck sind von kraftvoller Schönheit und packender Intensität, was kein Herz unbewegt lässt. Entdecken und erleben Sie selbst und lassen Sie sich überraschen.

sich nun dem Gegenüber und seinen Bedürfnissen zu. Zwei ärgerliche Situationen, zwei gegensätzliche Denkwege, in denen ich festgefahren bin. Und zweimal holt mich ein Bibelwort raus, widerspricht mir mit einer neuen Betrachtungsweise, die weiterführt. Wie ich den Denkanstoss umsetze, ist im konkreten Fall meiner Freiheit, aber auch meiner Verantwortung, überlassen. Schaue bei dir/Schau auf andere – in dieser Spannung leben wir. Und die Bibel gibt sie wieder. Damit widersetzt sie sich einer einfachen Schwarz-weiss-Leseart. Sie bildet das Leben in Widersprüchen ab – und gibt mir gerade dadurch wertvolle Hinweise. Das ist für mich die Lebensweisheit der Bibel. Was meinen Sie? E-Mail: nyfelerblaser@breitband.ch oder an die Adresse Ref. Kirche, Schutzrain 7, Laufen. Marianne Nyfeler Blaser, Vikarin

Lehrpersonen nach Brislach. Auf der Schlittelpiste am Laufenweg durfte nach einem kurzen Bremstest geschlittelt werden, was das Zeug hält. Zur Abwechslung wurde ein Spielparcours angeboten. Die -9°C fielen dabei keinem auf: Der Aufstieg zwischen den Fahrten und ein warmer Tee in der Pause vertrieben jede Kälte. Der strahlende Sonnenschein verwandelte die Umgebung zudem in eine traumhafte Winterlandschaft. So verflog die Zeit und bald mussten alle zum Mittagessen nach Hause fahren. Obwohl es sich um einen kurzen Ausflug in unserer Region handelte, kehrte so manch einer zurück mit dem Gefühl, eine Reise in die Berge unternommen zu haben. Ein Tag im Winterparadies, gleich um die Ecke. Wir bedanken uns bei der Gemeinde Brislach, dass sie eine so tolle Schlittelstrecke zur Verfügung stellt. Kim Neijt, Grellingen

www.3schibe.ch auf SRF3 Seitdem die neue Internetplattform für nachbarschaftliche Dienste im letzten Dezember für die ganze Schweiz verfügbar ist, sehen sich pro Woche etwa 100 Benutzer diese Plattform an. Die ersten Dienste sind nun bereits auf www.3schibe.ch zu finden. So bieten Privatpersonen kostenlose Fahrdienste oder Begleitung im Alltag an. Daneben sind auch schon Angebote für die Betreuung von Kindern oder Unterstützung für Jungunternehmer auf dieser modernen Plattform zu finden. Zudem hat sich das Schweizer Radio für diese innovative Idee interessiert und spontan den Initia-

tor zu einem Radio Interview in der Sendung «Das erste Mal» eingeladen. Dort gab Ralph Jordi Auskunft über das Projekt, bei welchem er das erste Mal eine Nachbarschaftshilfe auf die Beine gestellt hat. Nachzuhören auf SRF3.ch. Dank dieser Unterstützung sind nun auch schon Angebote in Zürich oder Thun zu finden. Mit jedem zusätzlichen Angebot steigt der Nutzen der Plattform 3schibe.ch für die Allgemeinheit. Daher freut sich der Initiator über weitere Dienste, welche schon bald über seine Drehscheibe angeboten werden. Ralph Jordi

LESERBRIEF

Zu teurer ÖV? Frau Pegoraro schreckt vor Preiserhöhungen beim U-Abo zurück, Tarifanpassungen der SBB werden reflexartig als masslos bekämpft. In der Beurteilung der Nutzungskosten für den öffentlichen Verkehr scheint politischer Opportunismus jeder nüchternen Beurteilung der Situation im Wege zu stehen. Ich selbst besuchte während einiger Jahre eine Basler Schule. Ich habe den hässlichen braunen Abo-Lappen noch heute vor Augen: Meine Eltern bezahlten damals für das Monatsabo zwischen Breitenbach und Basel einen Preis von 116.-

Franken. Nutzung der Trams in Basel inbegriffen? Fehlanzeige! ÖV-Preismodell der frühen 80er-Jahre! Heute, über 30 Jahre später, kostet das U-Abo für Erwachsene (!) 80.- Franken im Monat. Alle Beteiligten würden gut daran tun, ihre Argumentation bezüglich der Preise für das U-Abo kritisch zu hinterfragen. Zu tiefe Preise für Verkehrsangebote führen zu einer Übernutzung derselben. Dieser Automatismus gilt auch für den Öffentlichen Verkehr. Andreas Dürr, Breitenbach

LESERBRIEF

Standardisiert in der Bundesverwaltung einbürgern? Die Verfassungsänderung, über die am 12. Februar abgestimmt wird, sieht neu für Ausländer unter 25 Jahren eine erleichterte Einbürgerung im schriftlichen Verfahren vor. Die Zentralverwaltung in Bern würde schweizweit für alle Jungen aufgrund der Akten entscheiden. Der in diesem Zusammenhang definierten Begriff der «dritten Generation» ist eher irritierend festgelegt worden: Ein Grosselternteil muss in der Schweiz ein Aufenthaltsrecht besessen haben. Bedingung ist weiter, dass ein Elternteil mindestens zehn Jahre in der Schweiz gelebt und davon fünf Jahre lang die Schule besucht hat. Erst der Einbürgerungskandidat selbst muss hier geboren worden, sowie im Minimum fünf Jahre lang zur Schule gegangen sein. Eltern können für Minderjährige ein Gesuch stellen. Der grosse Paradigmenwechsel dieser Vorlage ist die Beweislastumkehr; Künftig wird bei diesen Fällen pauschal vom Vorliegen der Integration ausgegangen und so anonym, aber faktisch ein Anspruch auf Einbürgerung begründet. Eine allfällige Nichtintegration müsste von der Wohngemeinde in einem juristi-

schen Verfahren geltend gemacht werden. Obwohl nur noch 26 Prozent der Zuwanderer aus unseren Nachbarländern stammen, sind selbstverständlich die meisten jungen Ausländer bestens integriert — aber nicht alle. Der Gesetzgeber geht hier von einer Idealvorstellung aus, die der Realität nur bedingt standhalten dürfte. Personen, von denen eine Gefährdung ausgehen könnte, dürften dabei ebenso unbesehen eingebürgert werden wie Schüler, die nur den männlichen Lehrpersonen die Hand schütteln. Zu leichtfertig vorgenommene Einbürgerungen schaden der Sache und sind das falsche Mittel, um den hohen Ausländeranteil zu senken. Die Schweiz bürgert bereits heute im internationalen Vergleich grosszügig ein. Was spricht dagegen, dass jede Person, unabhängig ihres Alters, sorgfältig geprüft wird, wobei die tatsächliche Integration ausschlaggebend ist? Diese Aufgabe darf in einem föderalistisch aufgebauten Staatswesen wie bisher den Gemeinden anvertraut Jacqueline Wunderer bleiben. Landrätin SVP


DIES UND DAS NEUERÖFFNUNG

Tanzen will gelernt sein

An einem Hip Hop-Workshop tauchten Mädchen aus dem ganzen Baselbiet in die Welt des Tanzes ein. Der Anlass in Breitenbach wurde organisiert von der Stiftung Jugendsozialwerk. Neben viel Spass hatten die Mädchen auch die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen. Eins, zwei, drei, vier – Schritt nach rechts. Eins, zwei, drei, vier – Schritt nach links. Und klatschen. Mit geübten Schritten tanzte am Samstag, 10. Dezember eine Gruppe von Mädchen in Breitenbach zur passenden Musik. Zweimal jährlich findet ein Anlass statt, an welchem alle Mädchenangebote der Stiftung Jugendsozialwerk zusammenkommen. Im Dezember hat dieser in Breitenbach stattgefunden. Einige Mädchen haben sich im Voraus einen Hip Hop-Workshop gewünscht. So wurde eine Turnhalle gemietet und eine Workshop-Leiterin gebucht. Hüpfen, zählen, im Takt bleiben «Boah, das ist echt schwierig»,

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Otto’s ist zurück in Zwingen

meinte Lea, während wir die ersten Schrittabfolgen für die Choreographie einübten. Hüpfen, dabei die Arme vor dem Körper verschränken und den richtigen Takt für den nächsten Move erkennen, ist in der Tat nicht einfach. Doch schon sehr bald stellten alle fest, dass sie Fortschritte machten. Vom mühsamen Zählen wurde das Tanzen zum grossen Spass. Sina freute sich über das Ergebnis: «Wow, jetzt haben wir schon wieder einen neuen Tanz gelernt». Der dreistündige Workshop beinhaltete eine Aufwärmphase, das Erlernen von drei verschiedenen Choreographien, eine Cool-Downund Relax-Phase und natürlich das gemütliche Beisammensein während der Zvieripause. Möglich wurde dieser unterhaltsame und spannende Einblick in die Hip Hop-Welt dank Marina Constantini vom Tanzwerk3 und Mirjam Saner vom Yo-Fit. Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL, Pratteln Jugendzentrum Laufen 076 431 47 69, sarah.stoeckli@jugendsozialwerk.ch

Anstrengend und befreiend: HipHop-Workshop in Breitenbach.

Team und Chef: Mark Ineichen, CEO und Präsident des Verwaltungsrates (5.v.l.) mit dem Verkaufsteam im neuen Laden in Zwingen. FOTOS: MARTIN STAUB

dust. Mark Ineichen ist viel unterwegs. «Alle zwei Wochen eröffnen wir in der Schweiz einen neuen Laden oder einen Umbau», erklärte der CEO von Otto’s am Dienstagmorgen in Zwingen. Zahlreiche Gäste, insbesondere die Gemeindebehörden, die Handwerker und das ganze Quartier um den Neubau am Bünnenweg 38, folgten der Einladung zur Eröffnung des grosszügigen Ladens. Auf rund 1200 Quadratmetern können sich ab sofort die Kundinnen und Kunden, welche Otto’s seit der Schliessung vor fünf Jahren vermissten, aus einem riesigen Sortiment aussuchen, was ihr Herz begehrt. Mit Ausnahme von Möbeln («sonst hätten wir doppelt soviel Platz gebraucht», sagt Ineichen) präsentieren die 8 Angestellten im neuen Otto’s das

typische Otto’s-Sortiment mit über 50 000 Artikeln, in den Bereichen Textil, Food, Non Food, Sport und eine grosse Auswahl an Markenparfums. Zudem gibts beim neuen Otto’s genügend Gratisparkplätze in nächster Nähe. Mark Ineichen freute sich über den Zulauf der vielen Gäste. Insbesondere am Erscheinen von vier Zwingner Gemeindevertretern. «Wenn die Gemeinde am Eröffnungstag anwesend ist, überreichen wir dieser jeweils einen Check über 2000 Franken, der für einen guten Zweck verwendet werden soll», erklärte der Geschäftsleiter und freute sich, diesen dem Gemeindepräsidenten Ermando Immondi persönlich übergeben zu können. Übrigens: An den Eröffnungstagen bis zum Samstag, 28. Januar, erhält jeder

Kunde kostenlos Pouletschenkel vom Grill sowie 20 Prozent Rabatt auf alle Textilien, inklusive Markensport- und Heimtextil. Mehrere Gründe also für einen Besuch bei Otto’s in Zwingen.

Ein Check für die Gemeinde: Gemeindepräsident Ermando Immondi (r.) nimmt den Zustupf gerne entgegen.

FOTO: ZVG

Museumshäppchen bei klirrender Kälte WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Die Finanzierung des NAF ist unausgewogen Aufgrund der wachsenden Mobilität braucht es zusätzliche Mittel, um die Finanzierung der Nationalstrassen (z.B. Investitionen für den Erhalt) und Agglomerationsprojekten (z.B. neue Tramlinien) in Zukunft zu sichern. Mit dem Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) möchte der Bundesrat die zukünftige Finanzierung auf solide Beine stellen. Ein derartiger zweckgebundener Fonds ist in der Tat der richtige Weg, damit eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur erhalten bzw. nachhaltig ausgearbeitet werden kann. Die Kritik am NAF zielt hier nun aber auf die Finanzierung der wachsenden Ausgaben. Man hätte die Autofahrer (das schliesst mich selbstkritisch mit ein) stärker an der Finanzierung beteiligen müssen. Am Anfang der Diskussion über den Fonds wollte sogar der Bun-

desrat eine stärkere Beteiligung der Strassennutzer mit der Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags (eine zusätzliche Steuer auf Treibstoff) durchbringen. Doch nach heftiger Kritik wurde der Zuschlag im Vernehmlassungsverfahren schlussendlich bis auf 4 Rappen zusammengestutzt. Eine Erhöhung des Zuschlags zwischen 6 und 8 Rappen wäre aber der richtige Ansatz gewesen, um die Finanzierung zwischen der öffentlichen Hand und den Strassennutzern aufzuteilen. Jetzt ist es jedoch geplant, dass der NAF verstärkt von anderen Mitteln und Verlagerungen von Einnahmen angewiesen ist. Folglich ist es sehr ernüchternd, wie kleinmütig und unausgewogen der NAF am Ende vors Volk gelangt.

Gaby Walther Ein Wechselbad von warm zu eiskalt, von Kultur zu Unterhaltung, von Zeitgenössischem zu Uraltem war am letzten Freitag in Basel zu erleben. Zum 17. Mal fand die Museumsnacht statt und lockte mit 37 Museen und Kulturinstitutionen, darunter Projekträume, das Staatsarchiv, die Archäologische Bodenforschung und der Botanische Garten, 95 000 Besucherinnen und Besucher an. Für fast jedes Alter hatten die Veranstalter etwas im Angebot. Während lustige Fischhüte das jüngere Publikum ins Spielzeug Welten Museum zog, wärmten sich die Musikfreunde im Kreuzgang des Münsters bei Jazz und Glühwein auf. Andernorts mussten geheimnisvolle Rätsel gelöst werden und beim Experimentieren mit verschiedenen Stoffen entstanden fluoreszierende Farben. Bis zwei Uhr morgens konnte Unterschiedlichstes erlebt werden. Natürlich war die Nacht zu

Eindrücklich: Ausdrucksstarke Masken im Museum der Kulturen.

FOTOS: GABY WALTHER

kurz, um die vielen Museen besuchen zu können. Sie bot einen kurzen Einblick in das grosse kulturelle Angebot der Stadt und machte neugierig auf weitere Museumsbesuche.

Roman Oeschger, Büren Kantonsratskandidat SP

Chemie in der Kirche: Im Museum für Geschichte wurde experimentiert.

Übergross: Geschnitzte Bewacher.

Action Painting: Im Schaufenster des Spielzeug Welten Museum malte der Künstler mit erstaunlicher Geschwindigkeit das Porträt von Picasso.

Karaoke: Live-Musik im Museum Tinguely.


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DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge

Gesunde Augen im Winter Unsere Augen haben es im Winter nicht leicht: Der ständige Wechsel von kalten Aussen- und warmen Innentemperaturen und die trockene Heizungsluft machen der Hornhaut und der Bindehaut zu schaffen. Menschen mit trockenen Augen haben es jetzt besonders schwer. Häufig reicht schon regelmässiges Stosslüften, um die Augen zu schonen. Auch das Aufstellen von Wasserschalen auf den Heizkörpern trägt zu einer ausgewogenen Luftfeuchtigkeit bei. Zugluft sollte gemieden werden, denn sie kann die Augenoberfläche reizen und entzieht ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Wenn die Augen bereits gestresst sind, reagieren sie übrigens noch empfindlicher auf einseitige Belastungen, wie etwa langes Arbeiten am Bildschirm. Regelmässige Pausen und bewusst häufiges Zwinkern sind daher Pflicht. Wintersonne nicht unterschätzen Auch die Sonne hat es in sich, denn im Winter ist die UV-Strahlung besonders gefährlich. Gegen all diese Einflüsse kann und sollte man seine Augen schützen, damit sie auch in Zukunft noch Scharfblick beweisen können. Beim Wintersport sollte man keinesfalls vergessen, an den passenden Sonnenschutz zu denken. Denn gerade in den Bergen ist ein optimaler Schutz wichtig, da die Intensität der Sonnenstrahlung mit der Höhe zunimmt. Ausserdem schützt eine gute Sonnenbrille vor der frostigen Zugluft bei der Abfahrt. Wer seine Augen hingegen schutzlos den Naturgewalten aussetzt, dem drohen Entzündungen

der Hornhaut oder der Bindehaut. Langfristig können die UV-Strahlen ausserdem die Linse eintrüben und das Sehvermögen einschränken. Doch auch im Flachland sollte man die Gefahr durch UVA- und UVBStrahlung nicht unterschätzen. Besonders gefährdet sind die Augen, wenn Schnee liegt, denn dieser reflektiert bis zu 95 Prozent des Lichtes. Einen optimalen Sonnenschutz gewährleisten Sonnenbrillen mit Breitband-UVSchutz und einem passgenauen Gestell. Ganz wichtig ist, dass die Brille das CEZeichen trägt. Es garantiert, dass das Modell den in Europa gültigen Qualitätsanforderungen entspricht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein ausreichender Seitenschutz, der die Augen vor seitlich einfallender UV-Strahlung schützt.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

SANITÄR

Nachträglicher Einbau von Badewannentüren

Einfach zu benutzen: Badewanne mit FOTO: ZVG Tür. PR. Die SenHILF Badewannentür ermöglicht einen einfachen Einstieg in Ihre vorhandene Badewanne. Sie ist für Senioren besonders geeignet, weil sie kinderleicht zu öffnen und ohne Kraftaufwand zu bedienen ist und sich durch

eine geringe Einstiegshöhe auszeichnet. Wer seinen vierbeinigen Freund baden möchte, muss dies oft unter grosser Kraftanstrengung tun. Das Rein- und Rausheben ist mühsam, Springen kann zu Verletzungen führen, vor allem für kleine und ältere Hunde kann das Baden zur ungeliebten Tortur werden. Durch den SenHILF Badewanneneinstieg wird das Betreten und Verlassen der Badewanne sehr einfach. Ausserdem ist sie zu 100 Prozent wasserdicht und einfach zu reinigen. Der Einbau in Ihre bestehende Badewanne wird von der Firma Bawa AG schnell und professionell durchgeführt, sodass die Badewanne bereits am nächsten Tag wieder benutzbar ist. Mehr Informationen unter www.bawaag.ch, Bawa AGPostfach 678, 4125 Riehen 1, 061 641 10 90, 5000 Aarau, 062 822 02 51

LESERBRIEF

Zum Thema «Rehwild brauchen Ruhe»

Gemäss Revierjagd Solothurn und dem Leserbrief von Frau Brändli in den letzten beiden Zeitungsausgaben des Wochenblatts muss das Wild vor den wilden, bösen Hunden durch Leinenzwang geschützt werden. Gerne wäre ich an Zahlen interessiert, wie viele Hunde jede Woche Wildtiere in unseren Wäldern reissen. Das abgebildete Foto wurden zwischen Laufen und Zwingen dieses Wochenende gemacht. Sind das die Wälder, wo Wildtiere sich im Dickicht verstecken können? Wo sie sich im Schutz des Waldes vor Lärm und Feinden verstecken können? Laut Revierjagd leiden die Tiere unter der Kälte und Nahrungsmangel. Tatsächlich? In den letzten Wochen wurden hier in der Region wieder Hunderte von Bäumen gefällt. Mit grossen Baumfällmaschinen wird quer durch die Wälder gefahren. Alles, was im Wege steht wird niedergemäht. Wo vorher noch ein schmaler Waldweg war, sind jetzt breite Schneisen und Fahrspuren bis tief in den Wald hinein. In der ganzen Region wird dieses Baumgemetzel veranstaltet. Kein einziger Hund könnte so viele Wildtiere töten wie es die Waldwirtschaft an einem einzigen Tag macht. Wintervorräte werden vernichtet, Tiere aus dem Winterschlaf gerissen, Verstecke werden zerstört. Und von Ruhe im Wald kann schon gar keine Rede mehr sein. Die Kettensägen dröhnen von morgens bis zum Eindunkeln. Im Wald sieht man bald mehr Bäume liegend als stehend. Aber Hauptsache, der Hund bleibt an der Leine! Sonja Tschudin

engagieren sich seit Jahren für einen besseren Verkehrsfluss in der Region Basel – u.a. mit dem Komitee «Pro Bundesstrasse Basel – Jura» und dem Komitee «SBB Pro Juralinie». Der Doppelspurausbau steht kurz vor der Realisierung und nun gilt es, auch die Strassenfinanzierung der A18 Muttenz Süd bis Grenze Jura langfristig sicherzustellen: ein Ja zum NAF sichert die Aufnahme der A18 ins Nationalstrassennetz und somit die langfristige Finanzierung und den Ausbau und Unterhalt dieser für unsere Region eminent wichtigen Verkehrsachse – und entlastet nebenbei die Finanzen der Kantone um mehrere Millionen Franken jährlich. Zusätzlich sichert der NAF die Finanzierung der Aggloprogramme wie z.B. den Zubringer Dornach an die A18 sowie den Bushof in Zwingen oder Grellingen. Für einen starken ÖV und eine gute Verkehrsanbindung der Region Laufental/Schwarzbubenland auf der Achse Jura – Basel: Setzen wir mit einem deutlichen Ja! zum NAF am 12. Februar ein Zeichen und ernten wir damit die Früchte der langjährigen Arbeit.

Neben den täglichen Medienschlachten über die Abstimmung zur USR III, sollten wir die Wichtigkeit der Abstimmung über den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds NAF nicht unterschätzen. Der sinkende Benzinverbrauch und das vermehrte Aufkommen von Elektrofahrzeugen sind erfreulich, generieren aber Finanzierungslücken. Deshalb gilt es mit dem NAF die Finanzierung der Nationalstrassen langfristig zu sichern über einen Fonds – analog des Bahninfrastrukturfonds BIF für die Bahn. Man bedenke, dass im Kanton BL 70 Prozent des ÖV auf der Strasse stattfindet. Die Promotion Laufental und Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer Laufental/Schwarzdas Forum Schwarzbubenland bubenland

LAUFEN

Sareena Overwater hielt Gefühle über Wasser

Speechless: Sie geniessen einfach den Applaus, v.l. Lukas Raaflaub, André Bader, Sareena Overwater, René Courvoisier, Gaedan Lüscher sowie Melina und Sarina Horni. Das Kulturforum Laufen hatte eine glückliche Hand, die Basler Sängerin und Songwriterin Sareena Overwater & Band nach Laufen einzuladen. Die gemischten Gefühle zu diesem denkwürdigen 20. Januar verflüchtigten sich bereits beim berührenden Intro «One World».

Die Kettensägen dröhnen: Von Ruhe keine Rede.

Gesundes Wachstum und erfreuliches Ergebnis aber gelungen ist, den Gesamtbestand an festverzinslichen Anlagen (Termingelder/Kassenobligationen) zu halten. Auf der Ertragsseite ist das Zinsengeschäft mit CHF 11,1 Mio. (+ 3,7%) nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle. Das Kommissionsgeschäft (-2,9%) und das Handelsgeschäft (-6,9%) reduzierten sich leicht. Die Turbulenzen am Geld- und Kapitalmarkt, u. a. hervorgerufen durch Ereignisse wie den Brexit, hinterliessen hier ihre Spuren. Trotz überdurchschnittlichem Wachstum sowie zusätzlichen Regulatorien erhöhte sich der Geschäftsaufwand im 2016 lediglich um 1,6%. Somit liegt der ausgewiesene Gewinn mit CHF 1,35 Mio. (+ 6,6%) deutlich über dem Vorjahr. Dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht eine weitere Stärkung des Eigenkapitals. Auf dieser soliden und gesunden Basis blickt

NAF – Für eine gute Verkehrsinfrastruktur in unserer Region

FOTO: ROLAND BÜRKI

BANKEN

WOS. Die Raiffeisenbank Birsig präsentiert gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2016. Die Genossenschaftsbank konnte sich in fast allen Sparten steigern. Die Raiffeisenbank Birsig hat auch im Geschäftsjahr 2016 ein Wachstum sowohl bei den Kundenausleihungen, als auch vor allem bei den Kundengeldern erzielt. Der Jahresgewinn wuchs um 6,6% auf 1 345 036 Franken. Auf der Aktivseite erhöhten sich die Kundenausleihungen auf CHF 822,9 Mio. (+ 2,1%). Hauptsächlichen Zuwachs erfuhren die Hypothekarforderungen (+ 12,4 Mio.). Das Wachstum erfolgte weiterhin unter den verschärften Kreditvergaberichtlinien. Auf der Passivseite nahmen die Kundengelder auf CHF 779,3 Mio. (+ 9,2%) zu. Der Zuwachs erfolgte überwiegend bei kurzfristig angelegten Geldern, wobei es uns

DENKPAUSE

Thomas Boillat

Fehlendes Dickicht: Der gelichtete Wald bietet kein Versteck fürs Reh. FOTOS: ZVG

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die Raiffeisenbank Birsig zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr Die Raiffeisenbank Birsig beschäftigte Ende Jahr 33 Personen wovon zwei Lernende. Das Genossenschaftskapital wird weiterhin mit 6% verzinst (CHF 12.00 pro Genossenschaftsanteil). Die Generalversammlung findet am Freitag 5. Mai 2017, Beginn um 19.00 Uhr, an den gewohnten Orten statt. Eckzahlen 2016 (in Mio. CHF) Bilanzsumme 970.9 (+9,3%); Kundenausleihungen 822.9 (+2,1%); Kundengelder 779.3 (+9,2%); Erfolg Zinsengeschäft 11;1 (+ 3.7%); Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft 0,9 (-2.9%); Erfolg aus dem Handelsgeschäft 0,6 (-6.9%); Betriebsertrag 12,7 (+1,9%); Geschäftsaufwand 6,7 (+1,6%); Gewinn 1,4 (+6,6%); Mitgliederzahl 8740 (+0,9%).

bü. Das Kulturforum Laufen hatte in ihrer Werbung nicht zuviel versprochen. Der verheissene vielseitige Konzertabend mit Folk, Pop, Rock und einer Prise Irland liess das anfänglich wie in einem schönen Traum verharrende Publikum aufwachen, staunen und mitgehen. «It’s gorgeous, that you are here oder ihr seid grossartig, umwerfend, toll», begrüsste denn auch die Basler Sängerin und Songwriterin Sareena Overwater (voc, p, guit) einen erfreulicherweise «supervollen» Saal im alten Schlachthaus. Mit von der Schlachthaus-Partie auch Overwater’s herzhaft mithaltende Grossformation mit René Courvoisier (voc, guit), Melina und Sarina Horni (backing vocals), Lukas Raaflaub (cello), André Bader (drum, percussion) und Gaedan Lüscher (e-bass). Happy zeigte sich nicht nur das Publikum, unter anderem über die wunderbare, ausdrucksvolle Stimme der Sängerin, sondern auch die Sängerin selbst: «Ich habe diesen Titel «Happy» im warmen Kuba auf einem Hausdach geschrieben, wo ich zum ersten Mal spürte, dass es möglich ist, auch allein glücklich zu sein im Leben.» Erste Hu-HuRufe galten dem betörenden Gesang der drei Sängerinnen in «Time» und natürlich auch der Band, welche für den nötigen Drive sorgte. Und mit der irischen

Ballade vom unglücklichen «Sailor Boy» tauchte das Konzert so richtig ein in die Irische See und damit in den Celtic Folk, was das Publikum offensichtlich berührte und begeisterte. Weniger Begeisterung schien man im Saal diesem denkwürdigen «Presidential Day» zu schenken, zumal die Musiker mit dem Song «Speechless» etwas Gutes gegen allfällige Sprachlosigkeit tun wollten. «Vielleicht wird’s doch noch ein schöner Abend», zeigte sich Sareena optimistisch und behielt Recht. So mauserten sich etwa «Radio» von und mit René Courvoisier, nebenbei auch geistreicher Co-Moderator, oder «Shagga Boom» zu richtigen Ohrwürmern des Abends. Hörte man sich in der Pause um, so wussten vor allem Sareenas gefühlvolle bis mitreissende Stimme, aber auch der sonore, warme und zuweilen explosive Klang des Cellos zu begeistern. Der Optimismus aus dem neueren Song «Phoenix», das Aufstehen, wenn es einmal nicht so gut läuft, übertrug sich auf das immer aktiver mitgehende Publikum, das entsprechend auch immer länger applaudierte. So bei der feinfühligen Ode an «These Hands» oder dann beim Abschieds- und Dankessong «Moments in Time», bei denen im Saal nicht nur «oh, diese Stimme!», sondern auch das sensitive Klavierspiel von Overwater auffiel. Der frenetische Applaus für die Sängerin und ebenso für ihre souveräne Band war der Dank eines von dieser Musik-Trouvaille überraschten Publikums, das nach zwei Zugaben gleich auch noch die angebotenen CDs kaufte. Infos: http://overwatermusic.ch/


Im Weissen Kreuz ist immer was los

Zigeuner-Kapelle (Live Musik)

19.-28. Januar 2017

Ausruhen und Stillstand kennt das Wirtepaar des Landgasthofs Weisses Kreuz nicht. Mit einem grossen Fest wurde der runde Geburtstag der sympathischen Wirtin Rita Neuenschwander mit Freunden, Familie und Gästen würdig gefeiert und am Silvester kam ein feines Gala-Menü auf den Tisch. Mit einem Feuerwerk der Superlative wurde der Jahreswechsel atemberaubend eingeläutet und für Stimmung und Tanz sorgte wie immer das Duo Blue Magic. Den kalten Januar startete das innovative Wirtepaar mit ungarischen Spezialitäten. Dafür wurde der Koch Karoly Varga aus Ungarn eingeflogen, seines Zeichens Kochweltmeister des Jahres 2010. Patron Paul Neuenschwander, Küchenchef Marcus Hänggi sowie Koch Tomislav Jagic zauberten feine Kreationen auf die Teller und erhielten dafür grosse Anerkennung. Zum unvergesslichen Event fiedelte eine Zigeuner-Kapelle bekannte ungarische Gassenhauer. Rösti-Festival und «paniert isch beliebt» Im Februar ist das Rösti-Festival angesagt. Sei es eine Winzerrösti mit Spiegelei und Käse überbacken oder ein feines «ZüriGschnätzlets», die Auswahl kennt keine Grenzen. Dazu eine Bratwurst mit Zwiebelsauce oder Paniertes wie Pouletschnitzel oder das bekannte Chef-Cordon-bleu. Eine Gaumenfreude für alle Feinschmecker, die gerne etwas Währschaftes auf dem Teller haben.

im ehrwürdigen Gastrohaus am Kreisel, um sich an den Spezialitäten und einem Glas Wein gütlich zu tun. Stimmungsmusik mit dem Duo Magic, Schnitzelbänke und Guggen erfreuen die Gäste und bringen den Gasthof zum Beben. Am Schmutzigen Donnerstag wird «Seppi» in die Tasten hauen, die Gäste zum Tanzen einladen oder einfach zum Mitsingen animieren. Unsere schmucken Säle stehen Ihnen für jeden Anlass zur Verfügung. Sei es für einen kleinen Treff unter Freunden, ein Geschäftsessen oder eine festliche Hochzeit, das Gasthaus ist stets die richtige Adresse! Auf der Homepage www.kreuz-breitenbach.ch erfahren Sie alle Highlights des laufenden Jahrs. Das Wirtepaar mit seinem aufgestellten Team freut sich, Sie im Gasthaus begrüssen zu dürfen

Landgasthof Weisses Kreuz Fehrenstrasse 1 4226 Breitenbach Tel. 061 781 50 40 / Fax 061 781 50 41 www.kreuz-breitenbach.ch Öffnungszeiten:

Montag 16.15 bis 24 Uhr Bald ist Fasnacht Di bis Sa 11.15 bis 14.15 Wie gewohnt nimmt das Weisse Kreuz einen ab 16.15 bis 24 Uhr wichtigen Platz in der Breitenbacher Fas- Sonntag geschlossen nacht ein. Nach dem Umzug trifft man sich Hotel 7 Tage offen

Wir sind wieder da... ab 1. Februar 2017! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Jacqueline und Urs Vögtli und Küchenteam Daniel und Heidi Breisach Telefon 061 751 40 73

4146 Hochwald

Montag und Dienstag Ruhetag

Spitzenkreationen von traditionellen ungarischen Gerichten Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Info: www.kreuz-breitenbach.ch Tel: 061 781 50 40


DIES UND DAS

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LESERBRIEF

BÜSSERACH

Sparen wir uns kaputt?

Lissag AG baut neu auf und mit «Lissi»

Schaut man sich die Berichterstattung in den Medien an, könnte man meinen, sparen sei des Schweizers liebste Tugend. Leider nicht nur der bedachte Umgang mit finanziellen Ressourcen, sondern auch die kurzsichtige Sparwut, die schwer kalkulierbare Risiken birgt und oft kontraproduktiv wirkt. Damit unsere Gesellschaft funktionieren kann, brauchen wir aber ein intaktes Gemeinwesen. Der ruinöse Steuerwettbewerb zwischen Staaten, Kantonen und Gemeinden führt zu einer Mentalität, die lähmt und Angst macht. Was macht es mit uns, wenn wir ständig hören, es müsse gespart werden? Gibt es unseren Jugendlichen die nötige Sicherheit und den nötigen Antrieb, um ihr Leben zu meistern? Können in dieser Stimmung innovative Unternehmen entstehen? Können wir so die Herausforderungen die Zukunft bewältigen? Nun soll also noch mehr gespart werden, damit die Reichen noch weni-

Hinter dem zierlichen Namen «Lissi» verbirgt sich ein bulliger, geländegängiger Mehrzwecktransporter Aebi VT 450 Vario. Dessen Taufe wollte sich eine grosse Schar Interessierter trotz eisiger Temperaturen nicht entgehen lassen.

ger Steuern zahlen müssen. Es sollen neue Steuerschlupflöcher geöffnet werden und Börsengewinne tiefer besteuert werden als mit Arbeit verdientes Geld. Es soll wenigen Vermögenden ermöglicht werden, noch reicher zu werden, während der Mittelstand zurückbleibt. Und das alles nur aus Angst. Aus Angst davor, ein paar Firmen könnten ihren Briefkasten in eine andere Steueroase verlegen. Wertschöpfung für alle Ich habe eher Angst, dass wir unsere Gesellschaft so kaputtsparen. Nur eine intakte Gesellschaft kann auch vitale Unternehmen hervorbringen, die für alle Menschen in diesem Land Wertschöpfung generieren. Daher stimme ich mit Überzeugung nein zur Unternehmenssteuerreform III. Alexander Stebler-Winiger Meltingen

VERANSTALTUNG

«Galante Manieren» PR. Kultur in Reinach lädt am Samstag, 28.Januar, 19.00 Uhr zu seinem ersten Konzert im Neuen Jahr ein. Das Barockensemble «Capricornus Consort» spielt im Gemeindesaal Reinach ein Konzert mit Werken von Franz Xaver Richter. Der aus Mähren stammende Sänger und Komponist Richter verlebte 22 glanzvolle Jahre an der Mannheimer Hofkapelle, dem damals wohl berühmtesten Orchester in Europa. Sein reiches Schaffen in fast allen Genres machte ihn weit herum bekannt und wurde von vielen Verlegern ge-

druckt. In einer Zeit des musikalischen Umbruchs zeichnet sich Richters Werk durch seine Begeisterung für das Elegante und Bezaubernde aus. Noch bevor sich die Mannheimer Epoche durch den Umzug des fürstlichen Hofes nach München dem Ende zuneigte, nahm Richter eine Stelle als Kathedralkapellmeister in Strassburg an, wo er 1789 starb. Das Ensemble Capricornus Consort wurde 2006 von dem Geiger Peter Barczi gegründet. Es erhielt Einladungen von namhaften Festivals, und hat bislang fünf CDs herausgebracht.

bü. Die gelben Sicherheitsjacken der Lissag-Mitarbeiter hätten an diesem dunkelgrauen, eisigen Dienstagnachmittag den Vorplatz zum Firmengebäude der Lissag AG und der Huber AG farblich total dominiert, wäre da nicht dieser weisse Mehrzwecktransporter namens «Lissi» mit ausgefahrenem Ausleger im Mittelpunkt gestanden. Ein Turbodiesel Aebi VT450 Vario mit 109 PS und einem Drehmoment von 420 Newtonmetern, wie ein offensichtlich Sachverständiger gleich feststellte. Dies sei das ultimativ passende Fahrzeug für den wachsenden Wasser- und Gasleitungsbau der Büsseracher Firma. Der wärmende Glühwein nebenan, der es wirklich in sich hatte, machte der immer grösser werdenden Gästeschar das Warten auf die angekündigte Fahrzeugtaufe erträglicher. «Diese Taufe ist ein grosser Schritt mit Blick auf das Jahr 2001, als wir mit einem alten Auto den Wasserleitungsbau gestartet haben und heute damit über drei Millionen Franken Umsatz erzielen», sagte Firmeninhaber Markus Lisser, «ich bin schon ein bisschen stolz.» Vorerst aber war es an Beat

Henz, Geschäftsführer der Bischag AG, der den neuen Transporter auf die Bedürfnisse des Leitungsbaus zugeschnitten hatte, den «Aebi» der Gästeschar nun auch mal vorzustellen. Das geländegängige Fahrzeug mit vier angetriebenen und lenkbaren Rädern, mit stufenlosem Fahrantrieb und mit komfortablem Cockpit habe sich in der Evaluation als für den Leitungsbau am besten geeignet erwiesen. «Dazu kommt ein über Funk steuerbarer Effer-Kran, dessen Ausleger mit einer Reichweite von bis zu neun Metern und einer Tragkraft bis 650 Kilogramm für den Einbau der Rohre ausreicht», wies Henz auf die

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNGEN

6000 Kilometer durch die Schweiz

John Arthur Martinez, Texas

PR. Der Schweizer Ivo Moosberger liebt es mit einfachsten Mitteln in der Natur unterwegs zu sein. So wanderte Moosberger unter anderem 10 Monate lang am Stück kreuz und quer durch die Schweiz. Dabei baute er oft in tagelanger Arbeit Land Art Installationen aus den natürlichen Materialien. Der Schweizer veröffentliche bereits dazu zwei Bildbände. www.naturschauspiele.ch Moosberger geht mit der Live-Reportage «Naturschauspiele» auf Tournee. Dem Zuschauer wird er live mit beeindruckenden Bildern vom Leben unterwegs und von seinen vielfältigen und vergänglichen Naturkunstwerken erzählen. Veranstaltet wird die Live-Reportage von Explora Events. Seit seiner Kindheit trägt Ivo Moosberger den Wunsch in sich, mit einfachsten Mitteln unterwegs zu sein. In seinem Schweiz-Projekt verwirklichte er genau das: Im Rucksack nur das Nötigste, gekocht wurde auf dem Holzfeuer, gewaschen in Bächen und übernachtet dort, wo es gerade passte. Ohne festen Plan, frei von gesellschaftlichen Zwängen, jedoch voller Improvisationskraft und Kreativität. Liestal, Mo, 30.01. Hotel Engel, 19.30 Uhr

MUSIK-TIPP

Sarah Jarosz

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Präsentation und Übergabe: Beat Henz (r.) von der Bischag AG stellt den Turbodiesel samt Kran vor und übergibt ihn an Firmeninhaber Markus Lisser (l.). FOTO: ROLAND BÜRKI Stärken des neuen Mehrzwecktransporters hin. Zudem habe die Lissag AG angesichts des aktuellen Winters gleich auch noch einen Schneepflug zur Erweiterung des Geschäftsfeldes «Winterdienst» angeschafft, so Henz. Mit Freude übergab er das Fahrzeug dann mit einer symbolischen blauen Glücks-Werkzeugkiste an Patrick Rütti, Geschäftsführer Lissag AG, zur eigentlichenTaufe. Markus Lissers Sohn Renato, seit kurzem VR- Mitglied der Lissag AG, fackelte nicht lange und liess die Flasche mit dem Tauf-Prosecco im zweiten Anlauf auf dem Schneepflug zerschellen: «Alles Gute, Lissi!»

Zwei Live-Auftritte im Little Nashville: John Arthur Martinez, kurz «JAM». John Arthur Martinez hatte seinen Durchbruch im Jahre 2003 in der ersten Ausgabe der TV-Show «Nashville Star», die in ganz USA ausgestrahlt wurde. Dies zu den Anfangs-Zeiten dieses Genres, als die Shows noch grosse Beachtung fanden. JAM beendete die Show auf dem 2. Platz, vor dem heutigen Superstar Miranda Lambert. Anstatt eine grosse Karriere von Nashville aus zu starten, zog er es vor, nach Texas zurückzukehren und in der Nähe seiner Familie seine überschaubare Texas Karriere weiter auszubauen. Auszeichnungen für Texas Album of the Year, Texas Song of the Year oder Texas Entertainer of the Year und mittlerweile 10 EuropaTourneen sind sein Lohn. John Arthur Martinez ist Songschreiber, Sänger, Musiker und ein charismati-

FOTO: ZVG

scher Performer. Er schreibt die meisten Songs selber und mischt diese an Live Events geschickt mit nicht so gängigen Cover Songs. Typisch für den Texanischen «Entertainer of the Year» ist, dass ein reichhaltiger musikalischer Cocktail dargeboten wird. Von Texas Honky Tonk, Country, Texas Swing, Blues, oder TexMex ist alles dabei. Seit seiner ersten Europa Tour im 2006 sind immer dieselben hochkarätigen und zugänglichen Musiker dabei und auch sie haben mit ihrer eigenen Musik Platz im Programm. Das garantiert einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen «Gig». Freuen Sie sich auf ein musikalisch abwechslungsreiches Konzert. Little Nashville, Liesberg, 4. Februar, 20.15 Uhr, 5. Februar,, 14.00 Uhr.

GESUNDHEIT

Der heutige Hinweis auf «Undercurrent» (Universal Music) von Sarah Jarosz kommt reichlich verspätet. Denn die vierte CD der 1991 in Austin geborenen Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin ist bereits im Juni 2016 veröffentlicht worden. Doch gute Qualität hat kein Verfalldatum. «Undercurrent» ist im Stilbereich von Folk, Country und Americana effektiv ein Kleinod. Die Texanerin hat sich seit ihrem Plattendebüt anno 2009 kontinuierlich weiter-entwickelt. Ihre Musik ist nicht auf den Mainstream fokussiert. Der Sound ist wohltuend dezent und akustisch arrangiert. Der beseelte Gesang von Sarah Jarosz hat das gewisse Etwas und ihre Songtexte sind ansprechend. Benno Hueber

Den Organen etwas Gutes tun PR. Sicher kennen Sie den Spruch, «Das geht an die Nieren», oder «vor Angst in die Hosen machen. Diese Aussagen sind unbewusste Botschaften der einzelnen Organe und rauben Energie. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Silvana Aeschlimann, Kinesiologie-Therapeutin und Geschäftsführerin vom MANANDA-Zentrum in Zwingen, mit der Sprache des Körpers. Schmerzen wollen etwas erzählen und brauchen mehr Energie. Bildlich gesprochen: Die Leitungen sind verdreckt und wollen gereinigt werden, damit die Energie frei fliessen kann. Am 4. Februar bietet das MANANDA-Zentrum den Kurs «Kinesiologie im

Alltag» an. Thema: Stressabbau und Energiebahnen. Am 11./12. Februar beginnt «Gesund durch berühren». Themen: Lunge und Dickdarm. Was hat die Lunge mit der Haut zu tun? Wieso geht das Loslassen so schwer und der Stuhlgang so schwer? Magen und Bauchspeicheldrüsen. Was hat das Eine mit dem Andern zu tun? Aeschlimann lehrt eine Technik vom Gründer Dr. G. Goodheart, welche von verschieden medizinischen Ärzten weiter entwickelt wurde. Die Seminare finden in neuen Räumlichkeiten, Obermattweg 1, Zwingen, statt. Viele neue Seminare, neue Produkte, sowie der Umzug in grössere Geschäftsräumlichkeiten sind Zeichen des Wachstums. Was sich nicht verändert hat, ist der hohe Qualitätsanspruch und die individuelle, persönliche Begleitung der Klienten und Coaches. Anmeldung: 061 761 78 44.


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Donnerstag, 26. Januar 2017 Nr. 04

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Beachtlicher Erlös für Strassenkinder ERSCHWIL. WOS. Der Erlös der Wohltätigkeitsmärkte von Herbst bis Weihnacht, organisiert durch Hedi Christ auf Hof Holbach in Erschwil, beträgt Total 5000 Franken. Dieser Betrag kam, wie in all den Jahren vollumfänglich den Strassenkindern in Peru zugute. Der Gesamtbetrag setzt sich wie folgt zusammen: Herbstmäret Erschwil 600 Franken; Wiehnachtsmärt Neuendorf 415 Franken; Spenden 1700 Franken; Verkäufe unter dem Jahr 1100 Franken; Weihnachtsverkauf Hof Holbach 1185 Franken.

Die Schönheit der Kälte: Weihern mit Fichtenhof auf dem Laufen Feld

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

REGION

LAUFEN

BÜSSERACH

Sirenentest

Neu: Jugend-Kino im Schlachthaus

Tödliche Kollision

WOS. Am Mittwoch, 1. Februar, findet der jährliche Sirenentest statt und der «Allgemeine Alarm» getestet. Er ertönt vier Mal. Es sind keine Verhaltensmassnahmen zu ergreifen. Um 13.30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausgelöst, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Um 13:45 Uhr werden die Handauslösungen durchgeführt, es erfolgt erneut das Zeichen «Allgemeiner Alarm». Auch diese Alarmierung wird nach drei bis fünf Minuten wiederholt. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Kontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung möglich ist, dann sollte sie Radio hören, die Nachbarn alarmieren und den Anweisungen folgen.

WOS. Am kommenden Samstag startet eine Gruppe von drei Jugendlichen ein neues Kinoprojekt. Der erste Film, der gezeigt wird, «Kokowääh» von und mit Til Schweiger, ist eine leichte und lustige Komödie. Die Idee des Projekts ist, dass Jugendliche gemeinsam in Laufen zu einem günstigen Preis einen Filmabend verbringen können. Natürlich werden auch Getränke und Popcorn angeboten. Der Filmbeginn ist so gelegt, dass die Jugendlichen auch mit dem öffentlichen Verkehr ins Schlachthaus gelangen können. Film: Kokowääh, Alts Schlachhuus Laufen, 28. Januar, 19.15 Uhr, Eintritt: CHF 5.-. Weitere Filme im März und April.

WOS. Am Freitag, zirka 12.10 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Mazedonier von Fehren herkommend auf der Fehrenstrasse in Richtung Büsserach. In einer Linkskurve, im Bereich des Schützenhauses, verlor er die Kontrolle über sein Auto. Dieses kam folglich ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit der Beifahrerseite frontal in einen entgegenkommenden BMW. Sowohl der mutmassliche Unfallverursacher wie auch sein Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch Feuerwehrleute mit Spezialwerkzeugen aus dem Fahrzeug befreit werden. Trotz rascher medizinischer Betreuung erlag der 50-jährige Beifahrer noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrzeuglenker wurde schwer verletzt und durch die REGA in ein Spital geflogen. Der BMW-Lenker blieb unverletzt.

Hallen-Flohmarkt ZWINGEN. WOS. Bereits zum 11. Mal wird am Samstag, 28. Januar, in Zwingen im Gemeindesaal sowie beim Unterstand ein grosser «Antik & Flohmi» durchgeführt; alle Standplätze sind ausgebucht. Aussteller aus der Region sowie aus der ganzen Schweiz laden ein zum Stöbern. Der Flohmarkt ist von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Parkplätze für Besucher beim Judenacker und Coop Baumarkt. Das Team des Verschönung-Verein Zwingen und die Aussteller freuen sich auf die Besucher. Museum.BL goes Hollywood LIESTAL. WOS. Das Museum.BL wurde vor einiger Zeit von Hollywood angefragt, ob sie ein Objekt aus ihrer Sammlungen verwenden dürften. Dank des Kulturgüterportals Baselland (www.kgportal.bl.ch), welches für alle zugänglich ist und Einblick in die Sammlung des Museums gibt, stiess das Filmteam des Herr der Ringe-Regisseurs Peter Jackson auf Karl Jauslins Darstellung «Die Schlacht von Sempach 1386». Das Bild sollte in einer Film-Dokumentation zur Hobbit-Trilogie gezeigt werden. Die Rohfassung des Films, in der das Bild verwendet wurde, war dem Regieteam letztlich zu lang. Der Film wurde zusammengeschnitten. Dabei fiel leider auch das Bild der Filmschere zum Opfer.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Das wunderschöne neue Buch ist mir sofort ins Auge gefallen. Erst auf den zweiten Blick sehe ich den Untertitel «120 Rezepte von salzig bis süss». Also ist es ein Kochbuch für und mit Obst. Bernadette Wörndl lebt in Wien, kocht leidenschaftlich gerne und ist Autorin von verschiedenen Kochbüchern. Auffallend sind die wunderbaren, ganzseitigen Fotografien, die allesamt gluschtig machen. Eine Seite ist Text und eine Bild. Und natürlich werden hier nicht nur Äpfel gekocht. Das Spannende an diesem Buch ist, dass eben nicht nur süsse Rezepte zu finden sind, sondern auch viele Kombinationen von Obst mit Fleisch oder auch Fisch. Da gibt es zum Beispiel Entenbrust mit Brombeeren, Schweinefleisch mit karamellisierten Birnen oder Huhn mit Aprikosen und Nüssen. Die Beschreibungen sind einfach und verständlich und auch für unbegabte Köchinnen gut nachzukochen. Sogar ich, die ich ein Obstmuffel bin und nicht gerne koche, konnte die Tagliatelle mit Steinpilzen und Brombeeren meinen Gästen servieren und es schmeckte vorzüglich! Christine Eckert

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