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Donnerstag, 19. Januar 2017

108. Jahrgang – Nr. 03

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Arlesheim

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Steine vergeben: Die Arlesheimer Kurzfilmtage 2017 zum Thema «Neuland» endeten am Sonntag mit einer würdigen Preisverleihung.

Dornach

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Pistenschnell und virtuell An der Basler Museumsnacht ist mit dem Sportmuseum, dem Haus der elektronischen Künste (HeK) und dem Mühlemuseum auch Münchenstein beteiligt. Es gibt szenisch, haptisch und virtuell an diesem Freitagabend einiges zu entdecken. Thomas Brunnschweiler

S Grünes Licht: Alle Einsprachen gegen den Klosterumbau wurden zurückgezogen oder abgelehnt. Am Montag beginnen die Bauarbeiten.

Agenda

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

kis, wohin das Auge reicht, Ausrüstungsgegenstände sowie Trophäen von Skirennen präsentieren sich unter dem Titel «Pistengeschichten» im Sportmuseum Schweiz. Obwohl der Ski wohl in China erfunden wurde, wird dort paradoxerweise unser Land heute als «Mutterland des Wintersports» vermarktet. Hauptsächlich Engländer trugen Ende des 19. Jahrhunderts zur Verbreitung des Skifahrens in der Schweiz bei. 1893 wurde der Skiclub Glarus gegründet, 1904 folgte der Schweizerische Skiverband. Zunächst galt die Aufmerksamkeit dem Langlauf und dem Skisprung. Erst Anfang der 1920er-Jahre fand das erste Abfahrtsrennen statt, im Rahmen einer «englischen Meisterschaft». In Davos wurde 1934 der erste Skilift gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Skifahren zum Volks- und Massensport. Nach der «Schmach von Innsbruck» 1964 entschloss sich der Bund, den Spitzensport zu fördern. 1972 wurden Bernhard Russi und Marie-Theres Nadig zu Volkshelden und an der Weltmeisterschaft in Crans-Montana 1987 holte sich die Schweiz dank Pirmin Zurbriggen und Co. acht Goldmedaillen.

Glorreiche Vergangenheit: Trophäen aus unterschiedlichen Epochen zeugen von der Skination Schweiz. Für viele Schweizer ist Skifahren der Nationalsport schlechthin, der mit Erinnerungen an Skilager, Schulrennen und TV-Übertragungen verbunden ist. Das Sportmuseum zeigt nicht nur originelle und wertvolle Gegenstände der Skigeschichte, sondern setzt auch auf den Austausch zwischen Kindern, Grosseltern, Breiten- und Spitzensportlern. Virtuelle und historische Welten In eine andere Welt kann man im Haus der elektronischen Künste Basel (HeK) auf dem Dreispitz-Areal eintauchen. «Die ungerahmte Welt» setzt sich mit der virtuellen Realität (VR) als künstlerischem Medium für das 21. Jahrhundert auseinander. Neun Künstlerinnen und Künstler beziehungsweise Künstlerteams präsentieren interaktive 3-D-Ins-

tallationen, mittels derer der Betrachter die begrenzte Fläche des Bildschirms überwinden und in artifizielle Welten eintaucht. Dazu bedarf es einer 3-DBrille. Speziell an diesen Werken ist, dass die Virtualität an ein reales, physisches Erlebnis gekoppelt wird. Die Ausstellung ist laut Direktorin Sabine Himmelsbach die erste umfassende Präsentation künstlerischer Auseinandersetzung mit virtueller Realität am HeK. Die Künstler haben sich dem Thema ganz unterschiedlich genähert, teils mit opulenten Szenerien, teils mit individuell bestimmbaren Stadtrundgängen, teils mit einer ironisierenden Auseinandersetzung mit medialen Phänomenen der letzten Jahre. Die Nutzung der virtuellen Realität ist aus dem Gaming bereits bekannt, wird aber in Zukunft auch für

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FOTO: TH. BRUNNSCHWEILER

andere Anwendungsbereiche genutzt. Schliesslich bietet das Mühlemuseum in Vorder Brüglingen unter dem Titel «Gezank um Haus und Hof» einen szenischen Ausflug ins Jahr 1775 an. Basler Museumsnacht im Birseck • «Pistengeschichten», Sportmuseum Schweiz, Reinacherstrasse 1, Münchenstein, ab 18 Uhr. • «Die ungerahmte Welt», Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, Münchenstein, ab 19 Uhr. • «Gezank um Haus und Hof», Mühlemuseum, Vorder Brüglingen 5, Münchenstein, ab 18 Uhr. • Das gesamte Programm und weiterführende Informationen zur Basler Museumsnacht 2017 siehe unter www.museumsnacht.ch.


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REGION

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch

NATURFREUNDE DER SCHWEIZ

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch

Gletschergarten Luzern

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 865 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Unsere nächste Wanderung führt uns am Sonntag, 29. Januar, nach Luzern. Mitten in der Stadt finden wir uns wieder auf einem echten Gletscherrücken samt Gletschertöpfen. Dank einer Führung durch das Museum erhalten wir packende Informationen zur Geschichte Luzerns. Der Anlass bietet auch Kindern viele erstaunliche und lustige Einblicke (z. B. das Spiegel-Labyrinth) und dazu noch etwas Bewegung auf unserer Wanderung! Nach dem Essen in Adligenswil wandern wir bei schönster Aussicht auf Berge und See zurück nach Luzern. Wanderzeit: ca. 3 Std., Kosten: Kollektivbillett ½-Tax ca. Fr. 30, Museum Fr. 10.–/12.– (m. Museumspass od. Raiffeisenkarte gratis), Führung ca. Fr. 10.–. Verpflegung: im Restaurant. Treffpunkt: 8.05 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 25. Januar bei: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85, Notfall-Handy 077 404 17 64, hutopkaya@bluewin.ch Sektion Birsigtal und Birseck

NEUESTHEATER.CH

Räuber Grapsch: Familientheater für Gross und Klein WoB. Die Pelati Delicati haben die Räubergeschichte «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» der Bestsellerautorin Gudrun Pausewang als Theatererlebnis zum Zuschauen und Mitspielen inszeniert. Der Räuber Grapsch mit seinen zwei Metern Länge und dem struppigen Bart sieht wirklich zum Fürchten aus. Besonders klug ist er nicht, aber dafür sehr stark. Alle Leute haben vor ihm Angst, bis sich eines Tages Olli in seinen Wald verirrt – und sich keineswegs vor ihm fürchtet. Sie wird sogar seine Räuberfrau. Dazu muss er sich aber erst mal bei Ollis Tante vorstellen, was gar nicht gut läuft. Ein delikat anarchisches Familienstück der Pelati Delicati – zum Zuschauen und Mitspielen, für Kinder und Erwachsene von 6 bis 99 Jahren. Mit Florian Müller-Morungen, Sabine Schädler, Andrea Bettini, Basso Salerno. Inszenierung: Christian Vetsch. Wer wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, hat an diesem Wochenende im neuestheater.ch die Chance: Fr 20.1., 10 und 17 Uhr; Sa 21.1., 17 Uhr; So 22.1., 11 und 16 Uhr.

Zu Gast im Haus der Tante: Der bärbeissige Räuber Grapsch und Freundin Olli.

FOTO: ZVG


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch

Baupublikationen Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlesheim – Garage, Dychweg, Parz. 2720, 4144 Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Hess Holzbau AG, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen) Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlesheim – Provisorischer Container, Dychweg, Parz. 6195, 4144 Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Hess Holzbau AG, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen) Würth Schweiz AG, Dornwydenweg 11, 4144 Arlesheim – Lagererhöhung, Neuauflage: Profile Dornwydenweg 11, Parz. 2617, 4144 Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Jauslin und Stebler Ingenieure AG, Stadtweg 16, 4310 Rheinfelden Leu-Plüss Esther und Manfred, Bodenweg 19, 4144 Arlesheim – Umbau Wohnhaus/Autounterstand und Kamin für Holzfeuerung, Bodenweg 19, Parz. 1852, 4144 Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Siegin Peter, Dillackerstrasse 15, 4142 Münchenstein) Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachefrist: 30. Januar 2017 Einsprachen sind 4-fach an das Kant. Bauinspektorat, Rheinstr. 29, 4410 Liestal zu richten.

29. März 2017

Gemeindeversammlung Am Mittwoch, 29. März 2017 findet um 20.00 Uhr in der Aula der Gerenmattschulen die Gemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt: 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 24. November 2016 2. Quartierplan und Quartierplanreglement Klinik Arlesheim 3. Quartierplan und Quartierplanreglement Stollenrain Ost 4. Diverses Die neu gestaltete Einladung zur Gemeindeversammlung erhalten Sie rechtzeitig anfangs März. Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass in der Einladung keine detaillierten Erläuterungen mehr abgedruckt sind. Sie finden diese aber ab anfangs März auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik «Politik/Gemeindeversammlung/Einladungen») oder können einen Ausdruck auf der Verwaltung abholen oder Sie können bei den Einwohnerdiensten (061 706 95 55 oder einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch) ein Abo bestellen. Dann schicken wir Ihnen, wie bis anhin, die Einladung mit ausführlichen Erläuterungen per Post nach Hause. Das Abo muss bis spätestens am 28. Februar 2017 bei den Einwohnerdiensten bestellt sein. Die Gemeindeverwaltung

Kommissionen

Neue Mitglieder gesucht Mit der Genehmigung des neuen Verwaltungsund Organisationsreglements durch die Gemeindeversammlung vom 24. November 2016 steht auch die Neuorganisation der Kommissionen an. Neue Kommissionen wurden gebildet. Bestehende müssen mit neuen Mitgliedern ergänzt werden. Die Zusammensetzung der Kommissionen soll nicht mehr primär parteiabhängig sein, sondern für alle Interessierten geöffnet werden. Fachwissen und Interesse an bestimmten Themen werden in den Vordergrund gestellt. Möchten Sie in einer Kommission mitarbeiten, dann können Sie sich schriftlich auf der Verwaltung melden: Rainer Fässli, Domplatz 8, 4144 Arlesheim oder rainer.faessli@arlesheim.bl.ch nimmt Ihre

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Starke Bilder, ruhig im Ton: Geschichte einer Flucht überzeugt und berührt

Meldung mit Angaben zu Name, Adresse und Eignung bis am 31. Januar 2017 entgegen. Die Wahl der Kommissionsmitglieder erfolgt durch den Gemeinderat. In den letzten Wochen wurden die bisherigen Mitglieder aller Kommissionen persönlich angefragt, ob sie ihre Tätigkeit fortsetzen wollen. Die Kommissionen sind wie folgt besetzt und die Mitglieder für die Amtsperiode vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2020 gewählt. • Verkehrskommission: Pascal Leumann, Stephan Glutz, Christoph Kopp. Vakanz: 2–4 Plätze • Finanzplankommission: Lukas Stückelberger, Olivier Ehinger, Jean-Pierre Stocker. Vakanz: 2 Plätze • Baukommission: Daniel Wyss, Heinz Burgener, Stefan Haller, Rolf Kämpf, Regine Nyfeler-Flubacher. Vakanz: 2 Plätze • Ortskernkommission: Daniel Wyss, Daniel Burckhardt, Hugo Erbacher, Valentin Hänggi, Stephan Rolli, Peter Rüegg. Vakanz: 1–3 Plätze • Stiftungsrat Burg Reichenstein: Vakanz: 1 Sitz Folgende Kommissionen sind komplett: • Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission: Felix Berchten, Willi Dudler, Marcel Liner, Stephan Siegfried, Daniela Villaume, JeanClaude Fausel, Gaby Grolimund, Bruno Holzer, Heidi Portmann. • Kinder- und Jugendkommission: Ursula Laager, Jonathan Graf, Rolf Kämpf, Fabienne Kiefer, Barbara Meier, Gaby Meyer, Cäcilia Weiligmann. • Kulturkommission: Lukas Stückelberger, Dominique Amann, Anne-Catherina Bayard, David Borter, Svetlana Ehinger, Verena Jäschke, Jonathan Graf. Der Gemeinderat dankt allen zurückgetretenen Mitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz in den letzten Jahren und wünscht ihnen alles Gute. Den neuen Kommissionen wünscht er einen guten Start in die neue Amtsperiode. Die Gemeindeverwaltung

neuestheater

Gutscheine Wie wär’s wieder einmal mit einem Besuch im Theater? Einwohnerinnen und Einwohner von Arlesheim können auf der Gemeindeverwaltung Gutscheine à CHF 10.– für Vorstellungen im neuen Theater am Bahnhof in Dornach beziehen. Pro Ticket kann maximal ein Gutschein eingelöst werden. Die Gutscheine sind bis Ende der Theatersaison (Juni 2017) gültig. Es hett so lang’s hett. Das aktuelle Programm finden Sie unter www.neuestheater.ch Die Gemeindeverwaltung Offene Stelle

Sozialarbeiter/in Die Gemeinde sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine/n dipl. Sozialarbeiter/in für die Sozialberatung. Nähere Details finden Sie bei uns auf der Homepage (www.arlesheim.ch) oder in dieser Ausgabe unter Stelleninserate. Die Gemeindeverwaltung

MUSIKSCHULE

Querflöten und Percussion Am Samstag, 21. Januar, spielt die Querflötenklasse von Vera Leibacher im Rahmen unserer Musizierstunden ein Konzert für Sie. Geniessen Sie ein abwechslungsreiches Programm in verschiedensten Besetzungen. Wir laden Sie herzlich zu diesem Anlass ein und freuen uns auf ein zahlreiches Publikum. Das Konzert findet in der Aula Gerenmatte statt. Beginn ist um 11 Uhr. Des weiteren laden wir Sie Sie herzlich zu einem Konzert der besonderen Art ein. Die Schlagzeugensembles der Musikschulen Arlesheim und Sissach,

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sowie das Schlagzeugensemble der Talentförderung Musikschulen Baselland präsentieren ihr Können am Freitag, 20. Januar, 20.00 Uhr, im Forum Würth. Geniessen Sie die vielfältigen Klangfarben von Pauken, Trommeln, Vibraphonen und Marimbas, gespielt mit rhythmischer Präzision. Geleitet werden die Ensembles von Michael Deusch. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Publikum. Programmdetails finden Sie unter www.musikschulearlesheim.ch Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

Sieger der 3. Arlesheimer Kurzfilmtage: Juror und Filmemacher Matthias von Gunten (l.) würdigt das Gewinner-Duo Anja Stadelmann und Michael Fund für ihren einnehmenden Dokumentarfilm «Vom Kommen und Gehen». FOTOS: ZVG/DAVID MEURY

Die Jurypreise der Arlesheimer Kurzfilmtage zum Thema «Neuland» gingen an Filme, die das Motiv der Migration aufgreifen. Das Publikum entschied sich für einen Film über die Ea-Junioren des FC Arlesheim. Thomas Brunnschweiler

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ur Preisverleihung der 3. Arlesheimer Kurzfilmtage im Kulturzentrum neuestheater.ch fanden sich am Sonntag immer mehr Filmbegeisterte ein. Unübersehbar war die Präsenz der Junioren des FC Arlesheim samt ihren Fans. Moderator Christoph Racz interviewte den Filmemacher und Festivalpräsidenten David Borter. Dieser zeigte sich sowohl beeindruckt vom grossen Aufwand, den die Teilnehmenden betrieben hätten, wie auch vom Herzblut, das in den Filmen stecke. Ohne die Hilfe der Gemeinde, des Beitrags von kulturelles.bl und des «Wochenblatts» wäre das Projekt, hinter dem die Kulturkommission Arlesheim als treibende Kraft steht, allerdings nicht zustande gekommen. Und zum Stichwort «Neuland» sagte Borter: «Wir haben uns für dieses Thema als Vorgabe entschieden, weil momentan viel Neues geschieht und wir überall Neuland betreten.» Auch die Kurzfilmtage selbst betraten an diesem Sonntag Neuland. Waren am Freitag und Samstag noch wie gewohnt alle Beiträge in der Trotte Arlesheim zu sehen, fand die Preisverleihung erstmals im Dornacher Theaterbau statt. Hier wurden vor der Visionierung der Filme nochmals Votingkarten verteilt. Dann hiess es: Film ab!

Klarer Publikumsliebling Bereits der erste, in Hochformat gedrehte Kurzfilm «Eiland» von Chris Brandl faszinierte durch seinen skurrilen Humor und die Optimierung von Aufwand und Unterhaltungswert. Jeder Film zeichnete sich in irgendeiner Weise durch gute Einfälle, originelle Kameraführung oder den Kontrast von Bild und Ton aus. Nach der Pause begründete Thomas Kramer, Leiter des «Wochenblatts», weshalb die Zeitung das Festival unterstütze. «Das Festival hat einen bereichernden Stellenwert», sagte er, «und wir wollen die Kultur nicht nur spiegeln, sondern auch unterstützen.» Er zeigte sich beeindruckt vom formalen Reichtum der Filme und von der suggestiven Kraft von Bild und Ton. Aus den 230

eingegangenen Stimmkarten zog er diejenige von Melina Nagel aus Arlesheim, die damit zwei Tickets für einen Besuch im Kultkino gewann. Der «Wochenblatt-Publikumspreis» ging – nicht ganz überraschend – an Patrizia Krugs «Weiter so», eine Hommage an die Ea-Junioren des FC Arlesheim. Die Filmemacherin wie auch ihre grosse Fangemeinde freuten sich lautstark über die Auszeichnung und die 500 Franken Preisgeld.

gonisten. Basil Huwyler betonte, man habe das Thema als fiktive Reise auf einer surrealen Ebene gestaltet. Der erste Preis von 1000 Franken ging an Anja Stadelmann und Michael Fund für «Vom Kommen und Gehen». Die Filmer hatten eine Woche lang eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak in ihrer Einzimmerwohnung begleitet. Matthias von Gunten sagte: «In fünf Minuten werden wir vom Thema berührt. Es entsteht eine glaubwürdige Nähe – nicht zu nah, nicht zu weit weg.» Es werde in plausiblen Bildern eine Geschichte erzählt, die existenzielles Gewicht, einen schönen Rhythmus und einen hoffnungsvollen Ausgang habe.

Anspruchsvolle Gewinnerfilme Die offizielle Jury, bestehend aus David Borter, der Autorin Esther Keller sowie dem Filmproduzenten und Drehbuchautor Matthias von Gunten, war sich bei der Vergabe des ersten und zweiten Platzes offenbar schnell einig gewesen. Der zweite, mit 500 Franken dotierte Platz ging an den akustisch wie optisch beeindruckenden symbolistischen Kunstfilm «Neuvevie» von Basil Huwyler und Linus Riegger. Das Duo hob das Migrationsthema auf eine gleichnishafte Ebene. Gelobt wurden die Passion der beiden Macher, die Professionalität und die schauspie- Sind stolz über den 2. Preis: Basil Huwyler (l.) und Linus Riegger lerische Leistung nehmen von Jury-Mitglied Esther Keller für ihren Film «Neuvevie» der beiden Prota- den verdienten Check und Stein entgegen.

Schwang beim Publikumsvoting deutlich obenaus: Filmerin Patrizia Krug (hinten, 3. v. r.) freut sich mit Jury-Präsident David Borter (r.), «Wochenblatt»-Leiter Thomas Kramer und der anwesenden FC-Arlesheim-Familie über den Publikumspreis.


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ARLESHEIM

ORCHESTER ARLESHEIM

EIDG. ABSTIMMUNG

KLINIK ARLESHEIM

«Neujahrskonzert» mit Mozart …

Die Grünliberalen sagen 3 × Ja

Heilende Bilder: Albert Steffen

Das letztjährige Walzerkonzert im Stil der Wiener Neujahrskonzerte wurde vom Publikum mit grosser Begeisterung aufgenommen. Darum hat sich das Orchester Arlesheim dazu entschlossen, das diesjährige Winterkonzert ähnlich zu gestalten. Das Konzert wird eröffnet mit Wolfgang Amadeus Mozarts «Haffner-Sinfonie». Anschliessend gibt es eine wunderbare Mischung aus bekannten Ohrwürmern und weniger bekannten Klängen aus Walzern von Mikhail Glinka, Pjotr Ilitsch Tschaikowsky, Johann Strauss und Jean Sibelius zu hören. Die «Maskeraden-Suite» von Aram Khatschaturian bildet den Abschluss des Konzertes. Sie ist ein grossartiges und leider wenig bekanntes Werk in dem die fröhlichen Klänge eines Maskenballs im Kontrast mit der

Kriegszeit, in der es geschrieben wurde, musikalisch interpretiert werden. Unter der Leitung von Markus Teutschbein wird das Orchester Arlesheim seinem Publikum ganz sicher ein beschwingtes und spannendes «Neujahrs»-Konzert bieten. Herzlich willkommen zum Konzert am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Arlesheim (Kollekte zur Deckung der Konzertauslagen). Spielen Sie ein Instrument und möchten Sie gerne im Orchester mitwirken? Sprechen Sie uns nach dem Konzert an. Möchten Sie uns auf andere Art unterstützen? Sie finden Näheres zu uns auf unserer Website www.orchester-arlesheim.ch. Für das Orchester Arlesheim Andreas Nüesch

Die Mitgliederversammlung der Grünliberalen hat für die Abstimmungen vom 12. Februar 2017 dreimal die JaParole gefasst. Ja zur erleichterten Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration. Es ist Zeit dafür. Diese Menschen sind hier aufgewachsen und denken, leben und sprechen wie Schweizerinnen und Schweizer. Ja zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF). Er dient dazu, strukturelle Mängel zu beheben sowie die Finanzierung der Nationalstrassen und der Verkehrsprojekte in den Agglomerationen dauerhaft zu sichern. Für uns aber nur ein richtiger Zwischenschritt hin zu einem verursachergerechten Mobility Pricing. Ja Zur Unternehmenssteuerreform III (USRIII). Die Reform sichert die Attraktivität und Akzeptanz unseres Unternehmensstandorts und stärkt den Forschungs- und Innovationsplatz Schweiz. Das ist sowohl für die Schweizer Unternehmen wie auch für Bund, Kantone und Gemeinden von zentraler Bedeutung. Nutzen auch Sie das einmalige Schweizerische Bürgerrecht zur Mitbestimmung. Stimmzettel gehören in die Urne, nicht in den Papierkorb! Ihre GLP Arlesheim

Albert Steffen ist bekannt als Dichter und Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Weniger bekannt ist sein umfangreiches malerisches Werk, welches über 1500 Inventarnummern zählt. Die meisten seiner frühen Ölgemälde und viele seiner späteren Aquarelle entstanden unter dem Eindruck der Pflege, die seine Ehefrau Elisabeth ihrer Tochter Felicitas angedeihen liess, die schwer epileptisch, einseitig gelähmt und somit rund um die Uhr pflegebedürftig war.

Im Foyer der Klinik Arlesheim sind vom 21. Januar bis 5. März 2017 etwa 25 Bilder Steffens ausgestellt, in denen sein liebevolles Bemühen um Stärkung und Trost für die Kranke und die aufopfernde Mutter weiterwirkt. In ihrer archaischen, tief empfundenen Bildsprache können sie so manches Herz berühren. Die Vernissage findet am Samstag, 21. Januar um 16 Uhr im Therapiehaus statt. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 8 bis 20 Uhr, sonntags 9 bis 20 Uhr. Georg Hegglin

THEATER AUF DEM LANDE

Wilhelm Busch in der Trotte

JODLERCLUB ARLESHEIM

Heimat- und Theater-Obe Liebe Leserinnen und Leser, liebe Jodlerfreunde, es würde uns sehr freuen, sie an unserem Heimat- und Theater–Obe vom 21. und 22. Januar begrüssen zu dürfen. Unsere Theatergruppe hat sich dieses Jahr wiederum mächtig ins Zeug gelegt. Mit dem Lustspiel: «Friede, Freude? Jo chasch dänke» wird sie für blendende Unterhaltung sorgen. Dass es nicht ohne Komplikationen und Verwirrung geht, lässt bereits der Titel erahnen. Die geplante Spielzeit wird aber ausreichen, um sämtliche Knäuel zu entwirren und für ein Happy-End besorgt zu sein. Da bin ich mir sicher. Bevor es soweit ist, möchten wir sie vom Jodlerclub mit einigen Liedern unterhalten. Auch wir waren fleissig und haben unter der bewährten Leitung von Heidi Hartmann, eifrig neue Lieder ein-

studiert. In den Pausen und nach dem Programm, werden sie Gelegenheit haben Tombolalose zu kaufen. Unser Tombola-Team hat wieder sehr schöne Preise für sie zusammengestellt. Zum Tanz spielen nach dem Programm das Schwyzerörgeli-Quartett «Kolibri» aus Ursenbach auf. Wenn Sie abends nicht mehr gerne ausgehen und für unsere jüngsten Fans, spielt die Theatergruppe und singt der Jodlerclub am Sonntagnachmittag noch einmal. Für alle Senioren ist dann der Eintritt traditionsgemäss gratis. Falls ausgerechnet dieses Wochenende schon anderweitig besetzt sein sollte, so können sie in einer Woche, am 28. Januar, den Abend in Pfeffingen geniessen. Wir freuen uns auf ihren Besuch. Ihr Jodlerclub Arlesheim

GESCHÄFTSWELT

Einladung zur Reisemesse Wir freuen uns, Sie am Samstag, 21. Januar, bei uns in Arlesheim, am Untertalweg 53, begrüssen zu dürfen. Ab 10.15 Uhr fährt unser Shuttle- Bus alle 30 Minuten ab Bahnhof Dornach zu unserer Gewerbehalle. Nutzen Sie Gelegenheit, bei Ihrem Besuch unser neuestes Pferd im Stall, den Doppelstock-Reisebus 72-Plätzer, zu bestaunen. Informieren Sie sich über unser neues Reiseprogramm; lernen Sie unsere Mitarbeiter und Fahrer kennen; besichtigen Sie unsere Reisebus-Flotte; buchen Sie an diesem Tag attraktive Reisen (5% Frühbucherrabatt); geniessen Sie die musikalische Unterhaltung; versuchen Sie Ihr Glück bei der Verlosung von Reisegutscheinen! Seien Sie zu Gast bei uns – für das leibliche Wohl ist gesorgt! (Siehe auch die Annonce.) Birseck Reisen + Transporte Meier, Arlesheim, Tel. 061 706 94 54 www.birseck-reisen.ch

Vera Bauer ist ein gern gesehener Gast beim Theater auf dem Lande. Am Samstag, 21. Januar, um 20.15 Uhr zeigt sie ihr neues Soloprogramm in der Arlesheimer Trotte. «Wilhelm Busch, Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter». Vera Bauer bringt so eine der schönsten Geschichten von Busch – musikalisch arrangiert – ausdrucksstark zum Klingen. Mit witziger und zugleich tiefgründiger Vielschichtigkeit führt sie den Beamten, der nach Höherem strebt, durch all seine Abenteuer. Entnervt von lästigen Freunden und familiärem Tohuwabohu, reist Balduin Bählamm aufs Land, um dort die ersehnte Einsamkeit zu finden. Doch brüllende Rindviecher, die Streiche der Dorfjungen und die Präsenz eines scheinbar reizenden Bauernmädchens stellen die dichterische Inspiration auf eine harte Probe. Einen besonderen Reiz erhält die Ge-

PARTEIEN

Kurt Fluri – ein wahrer Liberaler

GESCHÄFTSWELT

SaLi4you-Lagerräumungsverkauf Seit rund neun Monaten führen wir an der Neumattstrasse 13 in Arlesheim ein Lokal mit einem preisgünstigen Angebot an Secondhand-Kleidern für Menschen in finanziellen Notlagen aus unserem Dorf und den angrenzenden Gemeinden. Da unser Bestand noch mit viel guter Winterware ausgestattet ist und wir Geld für die laufenden Unkosten des Projektes generieren möchten, führen wir am Samstag, den 28. Januar, von 9 bis 16 Uhr, einen Lagerräumungsverkauf für die Öffentlichkeit durch. Es freut uns sehr, wenn Sie uns an diesem Tag besuchen. Wer weiss, vielleicht finden Sie bei uns ein Schnäppchen und unterstützen uns damit! Ab Dienstag, den 31. Januar, steht unser Angebot wieder ausschliesslich unseren Kundenkarten-Besitzer/-innen sowie jenen zur Verfügung, die ih-

re Secondhand-Ware spenden möchten. Bei dieser Gelegenheit ist es uns ein Anliegen, einkommensschwache Familien und Einzelpersonen des Birseck zu ermutigen, mit uns in Kontakt zu treten. Für Sie wurde SaLi4you ins Leben gerufen! Um Betroffene zu erreichen, braucht es eine kurze Abklärung der finanziellen Situation. Sollten Sie jedoch schon Kunde einer anderen karitativen Institution sein und bereits entsprechende Abklärungen durchlaufen haben, dann erhalten Sie unsere Karte ohne Vorabklärung. Aufgrund der Grösse unseres Lokals gilt, ausgenommen vom Lagerräumungsverkauf, nach wie vor die Regelung der Terminvereinbarung. Monika Hügli, Tel. 079 905 14 80, info@sali4you.org, www.sali4you.org

Kurt Fluri, FDP-Nationalrat und StadtpräFOTO: ZVG sident von Solothurn.

www.wochenblatt.ch

schichte dadurch, dass Vera Bauer sie mit inspirierend-bissigen Kommentaren von Wilhelm Buschs Lieblingsphilosophen Arthur Schopenhauer verwebt, sodass zugleich eine raffinierte Anleitung zum Glücklichsein entsteht. Wir freuen uns auf einen witzigen, musikalischen und unterhaltsamen Abend mit Vera Bauer und mit Ihnen. Reservieren Sie ihr Ticket unter info@tadl.ch. Ihr Theater auf dem Lande Arlesheim

Die aus der Zeit der Aufklärung stammenden liberalen Werte sind keineswegs Geschichte, im Gegenteil: Ein liberaler Kompass weist den Weg durch die zahlreichen und komplexen politischen Herausforderungen der aktuellen Zeit. Zu diesem Schluss kamen die rund 50 Gäste am Neujahrsempfang der FDP Arlesheim vom 11. Januar in der Trotte nach dem Referat des Solothurner FDP-Nationalrats Kurt Fluri. Dieser ging auf die Ursprünge des liberalen Konzepts ein, bei dem der Mensch und seine grösstmögliche Freiheit im Zen-

trum stehen. Freiheit ohne Verantwortung könne aber zu Gier und Chaos führen. Deshalb sei die Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft ein fundamentaler Pfeiler einer liberalen Politik. Kurt Fluri streifte in seiner Ansprache verschiedene aktuelle Herausforderungen der Bundespolitik und legte den liberalen Standpunkt dar. Den Schwerpunkt legte er auf das Umsetzungskonzept zur Masseneinwanderungsinitiative, das aus seiner Feder stammt. Er zeigte namentlich auf, wie der aufwendig entwickelte Kompromiss mit der Verfassung, den Anliegen der Initianten und den internationalen Verträgen übereinstimmt. Balz Stückelberger, Präsident der FDP Arlesheim, stellte starke inhaltliche Parallelen zwischen der konsequent liberalen Politik von Kur Fluri und der Politik der FDP Arlesheim fest. Gerade in der heutigen Zeit, in der Intoleranz, Respektlosigkeit und Gier auch in der Politik auf dem Vormarsch sind, komme liberalen Werten wie Offenheit, Toleranz und Bescheidenheit eine besondere Bedeutung zu. Nicht ohne Stolz verwies Stückelberger auf den Erfolg der FDP Arlesheim bei den letzten Gemeindewahlen. Dieser zeige, dass eine echt liberale Politik auch in der heutigen Zeit geschätzt und honoriert wird. Ihre FDP.Die Liberalen Arlesheim


ARLESHEIM GASTRONOMIE

Kalbsmetzgete – ein Fleisch-Highlight Am Samstag, 28. Januar, findet im Hotel Gasthof zum Ochsen die 6. Kalbsmetzgete statt. Ab 18.30 Uhr werden im Ochsensaal an geselligen Tafeln Fleischspezialitäten vom Baselbieter Vollmilchkalb aufgetischt. Ein Buffet der Extraklasse – ganz nach dem Motto «from nose to tail» werden alle Teile des Kalbs für herrliche Köstlichkeiten verwendet. Ein Buffet mit über 10 Fleischgerichten wartet darauf, von Ihnen verkostet zu werden. Entdecken Sie traditionelle Rezepturen und neue Interpretationen. Vor dem fulminanten Buffet wird eine Vorspeise serviert und danach ein erfrischendes Dessert. Auch dieses Jahr wird Metzgermeister und Künstler «Le Boucher Corpaato» den Abend mit seinen ganz besonderen Anekdoten und Kunstwerken unterstreichen. Der ganz besondere Fleischgenuss kostet 79 Franken pro Person. Schnell reservieren unter 061 706 52 00 oder gasthof@ochsen.ch, der Anlass ist sehr beliebt. Hotel Gasthof zum Ochsen

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GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim Samstag, 21. Januar 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 22. Januar 10.00 Münchenstein: Ökum. Gottesdienst in der Kuspo 11.15 Arlesheim: Ökum. Gottesdienst mit Domchor und Kammerchor 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 24. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 18.30 (Rosenkranz ca. 9.30–10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. bis 20.30 eucharistische Anbetung

Mittwoch, 25. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 26. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Altersheim Hofmatt 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. in der Krypta. Euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00–20.30) Freitag, 27. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim: ref. Gottesdienst in der Obesunne 14.00 Arlesheim: Freitagstreff im Domhof für Seniorinnen und Senioren

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Anschliessend Mittagessen im Domhof

Donnerstag, 19. Januar 19.00 Ökumenisches Gebet im Dom zur Einheitswoche der Christen mit TaizéLiedern

Dienstag, 24. Januar 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Freitag, 20. Januar 10.15 Katholischer Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne» Sonntag, 22. Januar 11.15 Ökumenischer Wortgottesdienst im Dom (kein Gottesdienst in der reformierten Kirche) Theologin Nadia Miriam Keller (kath.), Pfarrerin Denise Wyss (Chr. kath.) und Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach (ref.) zu Ezl 36,26–36: «Ich gebe euch ein neues Herz». Mitwirkung von Domchor und Kammerchor unter der Leitung von Carmen Ehinger.

Mittwoch, 25. Januar 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus. Auskunft: Carmen Ehinger, 061 701 27 44 Donnerstag, 26. Januar 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus «Auf dem langen Acker und der schönen Heide» – Pfarrer Matthias Grüninger zeigt heimatliche Bilder

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: A.-M. Scherler (061 701 43 69). Aktivitäten: Ausflüge, Info-Veranstaltungen, Jassturniere, Weihnachtsfeiern. Werden auch Sie Mitglied! Mehr unter www.ava-arlesheim.ch. Adresse: Postfach 106, 4144 Arlesheim. Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 + Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144

Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontakt: August Dietrich, Arlesheim, 061 701 27 86. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Michael Wüest, Präsident, Mobile 079 724 44 56, info@cvp-arlesheim.ch, www.cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45 im Domhofkeller. Information: Carmen Ehinger, 061 701 27 44. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.

men. Mehr Infos auf www.fsg-arlesheim.ch

@bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.com

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15–18 Uhr, Mittwoch: 14–18 Uhr, Donnerstag: 15–18 Uhr, Freitag: 16–18 Uhr / 20–23 Uhr, Samstag: 14–18 Uhr / 20–23 Uhr, Sonntag 14–17 Uhr (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44.

GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, Finkelerweg 18, 4144 Arlesheim, 061 701 34 62. Geschäftsstelle: Hanspeter Born, Reichensteinerstrasse 23, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz, 061 821 00 10, WD RegioNet AG, 4710 Balsthal. Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84.

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net

Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Ursula Meier-Thüring Tel. 061 701 14 13. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch

Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Training jeweils Do., 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (ab 7.4.16). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkom-

Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger

Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z. B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14–16 Uhr. Präses ist Michael Meier: michimeier@gmx.net, Tel. 079 226 03 42, www.jubla-arlesheim.ch Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 061 701 70 58 (Ch. Meier), kfv.arlesheim@gmail.com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab 6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17 Uhr; Anfänger, 17.00–18.00 Uhr; Fortgeschrittene, 18.15–19.15 Uhr. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Victor Gass, Kirchbündtenstr. 5, 4107 Ettingen, 061 721 64 37, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch

Der gepflegte Diener und Putzer für die Frau hat noch Termine frei.

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Rückengymnastik in Arlesheim Montag: 14.30 Uhr – 15.30 Uhr Donnerstag: 10.15 Uhr – 11.15 Uhr Donnerstag: 20.15 Uhr – 21.15 Uhr Freitag: 13.30 Uhr – 14.30 Uhr

Gleichgewichtstraining und sanfte Gymnastik für Senioren in Kleingruppen oder Zuhause. Für weitere Auskünfte freue ich mich auf Ihren Anruf: 079 175 28 50 Dipl. Gymnastiklehrerin Nicole


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

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interGGA steht zur Debatte

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

DIE GEMEINDE INFORMIERT

VERANSTALTUNGSHINWEISE Feierabendkonzert

Jetzt anmelden: KITA-Tageslager während der 1. Woche der Fasnachtsferien

Am Mittwoch 25. Januar 2017 spielen Schülerinnen und Schüler von Roger Gisler (Akkordeon) um 18 Uhr in der Aula Bachmatten. Weitere Informationen: www.musikschulereinach.ch.

Auch dieses Jahr bietet die KITA während der 1. Woche der Fasnachtsferien (27. Februar – 3. März 2017) Tageslager an. Dieses Angebot steht allen Kindern offen – auch jenen, die das KITA-Angebot während der Schulzeit nicht nutzen. Sind Sie interessiert? Dann bestellen Sie gleich die Anmeldeunterlagen bei Esther Schüpfer, Leiterin Administration FeB/KITA unter Tel. 061 716 43 98 oder kita@reinach-bl.ch. Die Anmeldefrist endet am Montag, den 30. Januar 2017. Informationen und alle Formulare erhalten Sie auch unter www.reinach-bl.ch.

Mitwirkungsbericht zur Quartierplanung «Stöcklin-Areal» Die öffentliche Mitwirkung zur Quartierplanung «Stöcklin-Areal» fand vom 4. April bis 3. Mai 2016 statt. Im Mitwirkungsbericht nimmt der Gemeinderat zu den Eingaben Stellung. Dieser wird gestützt auf § 2 der Verordnung zum kantonalen Raumplanungs- und Baugesetz (RBV) von Donnerstag, 19. Januar bis Freitag, 17. Februar 2017 öffentlich aufgelegt. Der Mitwirkungsbericht kann im Gemeindehaus (Hauptstrasse 10) vor Büro 206 im 2. OG während den Öffnungszeiten oder unter www.reinach-bl.ch eingesehen werden.

Abstimmung zum Quartierplan Jupiterstrasse II Gemäss Beschluss des Gemeinderats vom 10. Januar 2017 kommt der Quartierplan Jupiterstrasse II am 21. Mai 2017 zur Abstimmung. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde unter «Aktuelle Planungen».

REINACH AKTUELL Die Themen der neuen Sendung: Abstimmung InterGGA, neues Sole-Gerät und Beschwerde beim Presserat In der aktuellen Sendung nehmen verschiedene Vertreter und Vertreterinnen Stellung zur InterGGA-Abstimmung vom 12. Februar 2017, zudem wird das neue Sole-Gerät der Gemeinde für den Winterdienst vorgestellt und es wird auf die Beschwerde der Gemeinde beim Schweizer Presserat zur Berichterstattung der Basler Zeitung hingewiesen. Die Sendung «Reinach aktuell» wird jeweils um 19 Uhr auf dem Gemeinde-TV-Kanal der interGGA gezeigt, in der übrigen Zeit in Wiederholung (analog: Frequenz 119.25 MHz, digital: Sendeplatz 8). Sie kann auch online auf www.reinach-bl.ch und mit der App der Gemeinde unterwegs angeschaut werden.

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuche 008/17 Gesuchsteller: Möller Fabian und Caroline, Tannenweg 4, 4153 Reinach – Projekt: Aufstockung Einfamilienhaus, Parz. 7448, Tannenweg 4 – Projektverfasser: Wenger Partner AG, Schönmattstrasse 8, 4153 Reinach Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

Abfuhrdaten 24. Januar 2017 Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 25. Januar 2017 Häckseldienst Gesamte Gemeinde Bitte beachten Sie, dass die Gemeinde Reinach seit Januar 2017 sowohl die Grünabfuhr als auch den Häckseldienst gebührenfrei anbietet. Es müssen keine Gebührenmarken mehr angebracht werden. Bereits gekaufte Marken für die Einzelabfuhr von Bioabfällen/Häckseldienst werden im Stadtbüro bis Ende März 2017 gegen Barauszahlung zurückgenommen. Bei Fragen zum neuen Angebot hilft Evelyn Lenzin unter 061 716 44 17 oder evelyn.lenzin@reinach-bl.ch gerne weiter. Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Abo.

BÜRGERGEMEINDE REINACH

Duo Luna-Tic mit «On Air» Schon bald ist es wieder soweit: am Samstag, 4. Februar, heisst es wieder «Vorhang auf» im Bürgergemeindehaus. Das Programm beginnt um 20 Uhr, Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Ein neues Stück Klavierakrobatikliederkabarett. Claire aus Berlin und Olli aus Ostparis (oder doch eher aus Genf …), zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begleiten sich auch in ihrem neusten Bühnenprogramm

wieder gegenseitig am, auf, in und über dem Klavier. Diesmal steht «ErlebnisRadio» auf dem Programm. Das Ding, um das sich alles dreht, ist ein Radiomikrofon, welches sich Claire und Olli für ganz wenig Geld ersteigert haben. Die Idee wird sofort umgesetzt, die Bühne wird zum Studio und schon machen zwei aussergewöhnliche Frauen Radio, wie man es noch nie gehört (und gesehen!) hat. Mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz sind die beiden live mit ihrem «Radio Luna Tic» für ihre Hörer on air, auf Sendung. Ein Funksturm mit Megaherz und Mikrowellen … eine Radiostation, wie wir sie uns wünschen: voller Witz und Emotionen. Live! Weitere Infos: www.luna-tic.net. Reservieren Sie Ihr Ticket noch heute via Mail oder per Telefon bei Bürgerrätin Daniela Grieder (kultur@bgreinach.ch oder 061 711 92 54). Ticketpreis Fr. 35.– (inkl. Pausenapéro). Wir freuen uns auf Sie! Der Bürgerrat

Für die Kommunikationssignale verantwortlich: Die Büros der interGGA an der Bruggstrasse.

Am 12. Februar kommt in Reinach die interGGAInitiative zur Abstimmung. Eine Umfrage bei den Parteien zeigt, dass der Gegenvorschlag grosse Unterstützung geniesst. Caspar Reimer

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s ist eine komplexe Angelegenheit, über welche die Reinacherinnen und Reinacher am 12. Februar zu entscheiden haben. Zur Abstimmung stehen die Initiative «Providerwahl im kommunalen Kabelnetz durch die Einwohner» und der Gegenvorschlag des Einwohnerrats. Die Kabelnetzbetreiberin interGGA sichert im Auftrag diverser Gemeinden die Signallieferung in den Bereichen Fernsehen, Radio, Telefon und Internet. Das eigenständige Unternehmen interGGA wurde im Jahr 2002 von Gemeinden in der Region mit der Vorgabe gegründet, für die Bevölkerung ein möglichst preiswertes und modernes Angebot bereitzustellen. Die Gemeinden haben als Hauptaktionärinnen der interGGA ein Mitspracherecht, doch kann das Unternehmen selbstständig strategische und operative Entscheide treffen. Einen ebensolchen Entscheid traf die interGGA, als sie 2013 dem bisherigen, regional verankerten Provider Improware die Zusammenarbeit aufkündigte. Die interGGA begründete den Schritt mit dem nicht mehr zeitgemässen Ange-

bot von Improware, wie etwa das nicht entwickelte Angebot im Bereich des zeitversetzten Fernsehens. Nach erfolgter Ausschreibung schloss die interGGA einen bis 2020 gültigen Vertrag mit der Quickline, einem der grössten Anbieter im Bereich der Telekommunikation in der Schweiz. Die interGGA verwies unter anderem auf ein verbessertes Angebot für die Kundschaft. Trotzdem stiess der Wechsel von Improware zu Quickline bei der Bevölkerung auf teilweise heftigen Widerstand – auch in der Gemeinde Reinach. Hier wurde im Dezember 2014 die Initiative «Providerwahl im kommunalen Kabelnetz durch die Einwohner» eingereicht. Die Initiative will, dass die Gemeinde Reinach die Beteiligung an der interGGA «per sofort» kündigt und dass künftig der Einwohnerrat seine Zustimmung zu einem Vertrag mit einem Provider geben muss. Der Einwohnerrat lehnte in der Folge die Initiative ab – unter anderem wegen befürchteter Schadenersatzforderungen – und arbeitete einen Gegenvorschlag aus. Dieser will, dass die Gemeinde Reinach vorläufig bei der interGGA verbleibt, gleichzeitig aber den ordentlichen Ausstieg bis 2020 prüft. Initianten erhoffen sich Signalwirkung Das Initiativkomitee störe sich daran, dass «der Verwaltungsrat der interGGA alleine das Recht hat, die Providerwahl durchzuführen. Einwohnerrat und Bevölkerung haben keine Möglichkeit, sich zu wehren. Diesen Zustand wollen wir ändern», sagt Marie-Therese Müller (BDP) vom Initiativkomitee. Mit einer Annahme der Initiative solle sich der

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Sparen mit dem Vorsorgeplan 3 Die private Vorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung. Einnahmen aus AHV und Pensionskasse reichen in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard auch nach der Pensionierung zu sichern. Investitionen in die als dritte Säule bekannte Selbstvorsorge sind deshalb bereits früh vor der Erreichung des Pensionsalters sinnvoll. Im Mittelpunkt der privaten Vorsorge steht der Vorsorgeplan 3. Einerseits können die jährlichen Einlagen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, andererseits bietet das Konto einen Vorzugszins von derzeit 0.5%. Der Kunde bestimmt individuell und flexibel die Höhe der jährlichen Einlage auf seinen Vorsorgeplan bis zum Maximalbetrag. Die maximale jährliche Einlage für das Jahr 2017 beträgt für Erwerbstätige mit Pensionskasse CHF

6768.00 und für Erwerbstätige ohne Pensionskasse 20% des Erwerbseinkommens bzw. maximal CHF 33840.00. Während der Sparphase ist das Vorsorgeguthaben nicht vermögenssteuerpflichtig und die Zinserträge sind von der Einkommens- sowie Verrechnungssteuer befreit. Bei der Auszahlung unterliegt das Kapital einem reduzierten Steuersatz. Das Kapital auf dem Vorsorgekonto kann auch in Vorsorgefonds angelegt werden. Diese erlauben es, von den Ertragschancen an den Finanzmärkten zu profitieren. Mit der Sparzielabsicherung sichern Sie bei Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall Ihre Sparbeiträge auf dem Raiffeisen Vorsorgeplan 3 ab. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir beraten Sie gerne! Fabian Hammel, Kundenberater, Raiffeisenbank Reinach

FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

Einwohnerrat «für die Kündigung der bestehenden Verträge als zuständig erklären können.» Beim Gegenvorschlag prüft der Gemeinderat hingegen, wie ein Ausstieg aus der interGGA aussehen könnte – das ist den Initianten zu wenig. Neben Mitgliedern der BDP mag sich allerdings nur die Präsidentin der SVP Reinach klar für die Initiative zu begeistern: «Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Wahlfreiheit haben. Das steht für uns im Vordergrund», so Caroline Mall. Eine Zwängerei Alle anderen Parteien, die eine Abstimmungsparole beschlossen haben, befürworten den Gegenvorschlag: Gerda Massüger, Präsidentin der FDP Reinach, sagt dazu: «Wir sind gegen eine sofortige ausserordentliche Kündigung mit der interGGA.» Diese hätte Schadensersatzansprüche zur Folge. «Der Vertrag kann 2018 ordentlich gekündigt werden. Von 2018 bis 2020 kann dann eine Umstellung des Providers vorbereitet werden. Das macht Sinn. Alles andere ist Zwängerei», so Massüger gegenüber dem «Wochenblatt». Auch CVP-Präsident Denis von Sury verweist auf den ordentlichen Kündigungstermin 2018: «Damit besteht Wahlfreiheit für die Gemeinde und es gibt keinen Ärger.» Markus Huber, Präsident der SP Reinach, bringt noch einen weiteren Aspekt zur Sprache: «Ein erneuter Provider- und Produktewechsel bringt für Kundinnen, Kunden und die Gemeinde neue Probleme und Aufwendungen mit sich.» Zudem verfüge der Einwohnerrat für die Wahl des «richtigen Providers» über zu wenig Fachkompetenz.


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REINACH AUS DER GEMEINDE

Gemeinde Reinach reicht Beschwerde beim Presserat gegen BaZ ein Am 14. Dezember 2016 publizierte die Basler Zeitung einen Artikel von Joël Hoffmann mit dem Titel «Sex mit Minderjährigen in Reinacher Asylheim». Am 6. Januar 2017 erschien ein 2. Artikel zum gleichen Thema. Mit beiden verstiess der Journalist nach Ansicht der Gemeinde Reinach gegen mehrere Punkte des Journalistenkodex’. Reinach hat darum wie angekündigt Beschwerde beim Schweizer Presserat eingereicht. In der Beschwerdeschrift, die die unabhängige Anlaufstelle für Betroffene von Medienberichten «Fairmedia» im Auftrag der Gemeinde Reinach verfasst hat, werden dem Journalisten verschiedene medienethische Verstösse zur Last gelegt. Besonders schwer wiegen darin die unlauteren Methoden zur Beschaffung von Informationen, der Verstoss gegen die Wahrheitssuche und gegen die Unschuldsvermutung sowie die irreführende Kombination von Bild und Text. Die «Erklärungen der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» (sog. Journalistenkodex) und die dazu gehörenden Richtlinien definieren, wie seriöser Journalismus in der Schweiz zu sein hat. Anhand dieses Journalistenkodex und der Richtlinien entscheidet der Presserat, ob eine Beschwerde gutzuheissen oder abzulehnen ist. Beim Presserat handelt es sich um eine medienethische und nicht um eine medienjuristische Institution. Die Gemeinde Reinach legt dem BaZ-Journalisten Joël Hoffmann ver-

schiedene Verstösse gegen den Journalistenkodex resp. gegen die Richtlinien zur Last: Unlautere Methoden zur Beschaffung von Informationen Im Journalistenkodex steht, dass sich Journalistinnen und Journalisten keiner unlauteren Methoden bei der Beschaffung von Informationen bedienen dürfen. Am 12. Dezember 2016 hatte eine Mitarbeiterin der Gemeinde Reinach ein SMS von Herrn Hoffmann erhalten, in dem er «vertraulich» mit der Frau sprechen wollte. Es ging um seine Recherchen zu einer angeblichen Affäre einer Betreuerin des Asylheims mit einem 17-jährigen Asylsuchenden. Mit seiner SMS wollte der Journalist an Informationen von einer Angestellten, die dem Amtsgeheimnis untersteht, kommen. Er musste gewusst haben, dass die Gemeindemitarbeiterin in einem öffentlich-rechtlichen Anstellungsverhältnis steht. Sie anzustiften, ihre Loyalitätsund Treuepflicht gegenüber ihrer Arbeitgeberin zu verletzen, ist in höchstem Mass unlauter und verstösst somit aus Sicht der Beschwerdeführenden klar gegen den Journalistenkodex. Verstoss gegen die Wahrheitssuche Der Journalist behauptet in beiden Artikeln, eine Betreuerin des Asylheims habe eine sexuelle Affäre mit dem jungen Mann gehabt. Diese Behauptung ist nicht bewiesen, sie ist zurzeit Gegenstand einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft. Zudem unterstellt der Journalist, die Gemeindeverantwortlichen

wollten die Tat vertuschen. Diese Behauptung ist nachweislich falsch. Auch trennt der Journalist in seinen Artikeln nicht zwischen Fakten und Kommentar. Der BaZ-Artikel enthält mehrere Passagen, die auf Mutmassungen beruhen («Sex-Affäre in Asylheim», «… hatte eine Betreuerin eine Affäre mit einem minderjährigen Asylsuchenden», «… wurde von den Verantwortlichen unter den Teppich gekehrt», «Die Verantwortlichen bei der Gemeinde, welche die Affäre verheimlichen wollten, setzten die involvierten Mitarbeitenden unter Druck und überwachten offenbar deren Kommunikation.» etc.). Auch diesen Punkt beanstandet die Gemeinde Reinach in ihrer Beschwerde an den Presserat. Verstoss gegen die Unschuldsvermutung Mit seinen als Fakten dargestellten Mutmassungen verstösst der Journalist gegen die zum jetzigen Zeitpunkt geltende Unschuldsvermutung, sein Satz, es gelte «für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung», verkommt zur inhaltsleeren Floskel. Er verstösst damit nach Ansicht der Gemeinde Reinach gegen Ziff. 7.4. der Richtlinien. Seine Behauptungen bedeuten eine Vorverurteilung sowohl gegenüber der (ehemaligen) Gemeindemitarbeiterin als auch gegenüber der Gemeindeleitung. Irreführende Kombination von Bild und Text Bei beiden Artikeln wurde Gemeindepräsident Urs Hintermann gezeigt. Zusammen mit den Titeln vermitteln diese Bilder einen tatsachenwidrigen Eindruck. Die Leserschaft könnte schlussfolgern, der Gemeindepräsident selbst sei möglicherweise in eine sexuelle Affäre verwickelt gewesen. Aus berufsethischer Sicht ist eine solche Kombination in höchstem Masse irreführend.

Wie weiter? Der Presserat hat nun zu entscheiden, ob die von der Gemeinde Reinach beanstandeten Punkte gegen die Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten verstossen haben. Sollte er die Beschwerde gutheissen, wäre das Medium medienethisch dazu aufgerufen, darüber zu berichten. Juristisch verpflichtet dazu ist die Basler Zeitung allerdings nicht. Reinach hat beim Presserat Beschwerde gegen einen BaZ-Journalisten eingereicht.

FOTO: ZVG

Gemeinderat Reinach

LESERBRIEF

MUSIKSCHULE

Der Santiklaus sagt Danke

Zum Austritt von Matias Kogon

Während der drei Besuchstage in Reinach haben der Santiklaus und sein Schmutzli an fast 200 Haustüren geklingelt, durften mit den Familien zusammensitzen und an den kleinen Familienfesten teilnehmen. Auch tagsüber waren die beiden in Kindergärten, Tagesheimen und Schulen unterwegs. Nun hat der Alltag sowohl bei den Familien als auch beim Santiklaus-Team wieder Einzug gehalten. Die Erinnerung aber bleibt noch lange haften. Ich danke Ihnen, dass Sie den Santiklaus und den Schmutzli so herzlich und oft auch nachsichtig aufgenommen haben. Auch danke ich, dass Sie den beiden wiederum eine Spende zugesteckt haben, die sie wie gewohnt für Kinder und Jugendliche verwenden, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Am 13. Januar sind die beiden ein letztes Mal mit ihren vielen Helfern zusammengesessen und haben die Spenden, nach Abzug der Unkosten, an folgende Institutionen verteilt: Kinder-Spitex Horn, Stiftung Schweizer Chirurgen in Äthiopien Luzern und als längerfristiges Engagement Angelman Verein Zug. Auch dieses Jahr erhielt der Verein zur Förderung geistig Behinderter in Arlesheim 45 Klaussäckli. Der Santiklaus Gerhard Bausch

Matias Kogon, Gitarrenlehrer

ZVG

Auf das Semesterende im Januar 2017 verlässt Matias Kogon, Gitarrenlehrer an der Musikschule Reinach, nach langjähriger Lehrtätigkeit unsere Schule. Matias Kogon nahm vor 36 Jahren seine Tätigkeit als Gitarrenlehrer an unserer Musikschule auf. In dieser Zeit hat er unzählige Kinder in die Welt des Gitarrenspiels eingeführt. Mit Ideenreichtum hat er die Entwicklungen der Gitarrenmethodik in seinen lebendigen Unterricht einfliessen lassen, dabei auch die Interessen und Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt und zu deren Freude auch immer wieder bekannte Songs miteinbezogen.

Sein Enthusiasmus für die Musik hat sich nicht nur auf die Kinder und Jugendlichen, sondern auch auf das Kollegium übertragen. Seine inspirierende, sympathische und loyale Art auf Menschen zuzugehen, wird von uns allen sehr geschätzt. Mit seinem offenen Denken, seiner Begeisterungsfähigkeit und seiner Kreativität hat er unsere Schule jahrzehntelang mitgeprägt. Berührend war sein Auftritt am Familienkonzert unserer Musikschule, an der er den Song von André Heller «Wie mei Herzschlag» sang, worin die Zeile «Des Jammern, des is net mei Art» vorkommt. Dass dies wirklich nicht seine Art ist, wurde für mich eindrücklich erlebbar, als bei ihm vor vier Jahren eine schwere Krankheit diagnostiziert wurde. Die Behandlung seiner Krankheit war kräftezehrend und schränkte seine Arbeitsfähigkeit stark ein. Aber immer wenn es ging, kam er an die Musikschule und hat sich den Kindern und dem Musizieren gewidmet. Für Matias Kogon war seine Tätigkeit als Musiklehrer mehr als nur Arbeit, sie war auch ein gutes Stück Lebensinhalt. Aus gesundheitlichen Gründen muss Matias Kogon nun seine Tätigkeit an der Musikschule leider aufgeben. Ich danke Matias Kogon für seine langjährige Arbeit und wünsche ihm von Herzen alles Gute. Franco Tosi, Leiter Musikschule Reinach


REINACH

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PARTEIEN

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Prominente Redner in Reinach

Verdrehung der Fakten

Provider demokratisch bestimmen

Am letzten Donnerstag, durften wir im Gemeindehaus Roger Köppel, Zürcher SVP-Nationalrat und «Weltwoche»Chefredaktor, sowie Dr. Valentin Landmann, Rechtsanwalt aus Zürich, begrüssen. Der Saal war voll und die Gäste über die Vorträge begeistert. Beiden Referenten stehen die Schweiz und ihre Bundesverfassung sehr nahe, entsprechend waren ihre Worte an das Publikum. Sie zeigten glasklar auf, wie es gewissen Politikern oder Bundesrichtern –oder wie man sie auch nennen mag – gelingen will, die direkte Demokratie unserer Schweiz zu demontieren. War doch der Hinweis von Roger Köppel auf die weihnächtliche Berichterstattung unserer Bundespräsidentin Doris Leuthardt, ihr Ziel sei es, die Schweiz mit einem Rahmenabkommen mit der EU zu versehen, der letzte Schrei! Bei einem Rahmenabkommen könnten wir unsere Bundesverfassung endgültig begraben! Aber so weit wird es nicht kommen. Es ist enorm wichtig, dass Herr und Frau Schweizer weiterhin ernst genommen werden, vor allem bei den Abstimmungen, sonst laufen wir Gefahr, dass Resignation einkehrt, was sich manche Politiker in Bundesbern wünschen würden. Deshalb bleiben wir doch auf der Hut, wen wir für die nächsten Wahlen –

Leserbriefschreiber Beat Schmid aus Oberwil verkennt die Fakten, wenn er so tut, als hätte die Gemeinde in Bezug auf ihr Kabelnetz keine bindenden Verträge einzuhalten. Geradezu fahrlässig ist es, den Eindruck zu erwecken, dass ein sofortiger Ausstieg gratis zu haben und für die Kundschaft mit Vorteilen verbunden sei. Richtig ist vielmehr, dass Reinach mit Hunderttausenden von Franken dafür geradestehen müsste und dass, ohne den Goodwill der (von den Initianten so sehr bekämpften) interGGA AG, die bisherigen Internetadressen nicht weiter verwendet werden dürften. Falsch ist auch der Vorwurf, dass mit dem Gegenvorschlag, dem Wunsch nach einer allfälligen höheren Mitbestimmung durch den Einwohnerrat nicht ausreichend Rechnung getragen wird. Tatsache ist, dass der Einwohnerrat, dessen zuständige Kommission den Gegenvorschlag des Gemeinderates nach sorgfältiger Beratung zur Unterstützung empfohlen hat, im Jahr 2018 auf der Grundlage einer Sondervorlage des Gemeinderates über den Verbleib oder einen ordentlichen Ausstieg bei der interGGA AG entscheiden kann. In dieser Vorlage sollen u. a. die Entwicklung der interGGA AG, die Leistungen der Quickline und die Chancen und Risiken eines Alleingangs neu beurteilt und bewertet werden. Darum verdient die Internet-Initiative ein Nein und der Gegenvorschlag des Einwohnerrats die Zustimmung. Silvio Tondi, Gemeinderat

Beim letzten Providerwechsel im Jahr 2014 waren sehr viele Bezüger unzufrieden. Der Wechsel wurde schlecht kommuniziert, und bei der Umstellung gab es viele Probleme. Von bisher 230 Sendern sind nur noch 130 frei zu empfangen. Die günstigen Internet-Abos wurden für Neukunden abgeschafft. Das Einstiegsabo kostet heute mehr als das 3½-fache. Die Gemeinde wird auch nicht mehr lange bestimmte Abos subventionieren. Und das neue zeitversetzte Fernsehen wurde uns zwar versprochen, ist aber immer noch nicht verfügbar. Wir wollen nicht mehr hinnehmen müssen, zu so einem Providerwechsel nichts zu sagen zu haben. Das Angebot in unserem Kabelnetz hängt vom Provider ab. Deshalb ist es wichtig, dass wir Einwohner – vertreten durch den Einwohnerrat – bei der Providerwahl das letzte Wort haben. Uns gehört ja auch das Kabelnetz. Mit unserer Initiative schaffen wir die Rechtsgrundlage dazu. Mit Annahme der Initiative kann der Einwohnerrat ohne Vertragsbruch sofort die Signalabnahmepflicht aufheben. Dann kann der Vertrag regulär auslaufen und es bleibt Zeit zur Vorbereitung der Änderung. Und wenn dann das Si-

Verleger und Politiker: Roger Köppel im Reinach Gemeindesaal. FOTO: CAR sei dies auf Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene – wählen. Solche, die die Schweiz verkaufen wollen, gehören nicht in solche Ämter! Sie SVP Reinach bedankt sich an dieser Stelle allen Helfern, die es uns ermöglicht haben, diesen grossartigen Anlass reibungslos auf die Beine zu stellen, vor allem auch der Gemeindeverwaltung, die uns den Saal zu Verfügung geCaroline Mall, stellt hat. Präsidentin SVP Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

Bevölkerung muss gerade stehen Keck behauptet unser Reinacher Gemeindepräsident Urs Hintermann auf seiner Homepage: «Die Unternehmenssteuerreform (USR) II hat sich Markus Huber (SP) nach 2008 auf unsere Steuereinnahmen nicht ausgewirkt». Das ist eine ziemliche Fehlinterpretation, wie ich meine. Natürlich hat sich die Steuerrevision ausgewirkt, nur wurde der Effekt durch andere Faktoren (primär wirtschaftliche) kompensiert, sodass die Steuereinnahmen der Gemeinde kontinuierlich steigen konnten. Auch bei der USR III, über die wir am 12. Februar abstimmen, sind gravierende Steuerausfälle zu erwarten. In der

gnal über die interGGA das Beste sein sollte, kann man es weiterhin dort beziehen. Aber es wird nicht mehr nur der VR der interGGA sein, der uns den Provider vorschreibt. Wir wollen ein gutes und attraktives Kabelnetz für Reinach. Deshalb Ja zur Initiative. Weitere Details finden Sie auf www.providerwahl.ch und in unserem Flyer. Für das Initiativ Komitee, Marie-Therese Müller

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Die bessere Lösung für Reinach Am 12. Februar stimmt Reinach darüber ab, wie mit der Signallieferung durch die interGGA weiter verfahren werden soll. Die Intianten möchten einen sofortigen Ausstieg aus der interGGA und damit einen Vertragsbruch herbei führen. Wer die Argumentation für die Initiative «Providerwahl» verfolgt, erhält den Eindruck, es gehe um diejenige Firma, die seinerzeit im Ausschreibungsverfahren unterlegen ist. Die Initianten haben sich zu Fahnenträgern der unterlegenen Firma machen lassen. In der Volksabstimmung kann es aber nicht um solche Interessen gehen. Es geht darum, den Abonnentinnen und Abonnenten genügende Leistungen weiterhin zu einem fairen

Gemeindekasse von Reinach werden voraussichtlich 3 Mio. CHF pro Jahr fehlen. Zu hoffen wäre auch diesmal, dass andere Faktoren die Mindereinnahmen kompensieren. Doch die wirtschaftliche Situation ist diesmal eine andere (Frankenstärke, Zinsniveau, etc.). Somit ist es für mich unabwendbar, dass wir Bürgerinnen und Bürger mit unseren Steuern für den Verlust werden gerade stehen müssen. Noch ist es nicht zu spät. Noch lässt sich mit der Rückbesinnung auf den ursprünglichen Plan von alt BR Widmer-Schlumpf der Fehler korrigieren, ohne dass unsere Standortattraktivität sinkt. Die Umsetzung der USR III liegt bei den Kantonen. Das bedeutet: wohlhabendere Kantone können die Ausfälle abfedern, finanzschwache (wie BL aktuell einer ist) können dies nicht. Deshalb: Nein zur USR III. Markus Huber, Einwohnerrat SP

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Preis zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus kann die Gemeinde durch die Erfüllung des aktuell laufenden Vertrags mit der interGGA in absehbarer Zukunft mit höheren Provisionen rechnen. Nicht zuletzt können bei einer Ablehnung der Initiative Kosten für zusätzliche Stellen in der Gemeinde und für Schadenersatzforderungen abgewendet werden. Deshalb ist die Initiative «Providerwahl» abzulehnen. Der Gegenvorschlag ist die bessere Lösung, weil er dem Einwohnerrat in einem ordentlichen Verfahren die erwünschte Mitsprache einräumt. Stefan Huber, Vizepräsident Grüne Reinach/Pfeffingen/Aesch

EIDG. ABSTIMMUNG

USR III ist unsicher und ungerecht

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Für einen ordentlichen Prozess Am 12. Februar kommt auch eine kommunale Initiative zur Abstimmung. Die Initiative verlangt u. a., dass die Gemeinde ihre Beteiligung an der interGGA per sofort aufkündigt. Das würde heissen, dass sie gegenüber den anderen Aktionärsgemeinden vertragsbrüchig würde. Folglich müsste die Verwaltung der Gemeinde Reinach, den künftigen Signallieferer für TV, Internet und Telefonie in Eigenregie evaluieren und einen neuen Vertrag aushandeln. Damit dieser in Kraft treten könnte, müsste der Einwohnerrat dem Vertrag seine Zustimmung geben. Wohlgemerkt, derselbe Einwohnerrat, welcher die Initiative am 25. Juni 2015 mit grossem Mehr abgelehnt und dem Gegenvorschlag des Gemeinderates zugestimmt hat. Wenn auch Sie dem Gegenvorschlag den Vorzug geben, ermöglichen Sie der Gemeinde, die Entwicklung der interGGA des Telekommunikationsmarkts bis Ende Jahr zu beobachten und neu zu beurteilen. Die Gemeinde soll ein verlässlicher Partner bleiben und es darf nicht sein, dass sie infolge eines sofortigen Austrittes bei der interGGA AG zum Vertragsbruch gezwungen würde. Deshalb bitte ich Sie, sagen auch Sie Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag. Irène Kury, Einwohnerrätin FDP

Die Auswirkungen zur USR III-Abstimmung basieren auf Annahmen und Prognosen, die – wie wir es bei der letzten Reform USR II erlebt haben – nicht verlässlich sind. Ganz im Gegenteil: Das Bundesgericht verurteilte anlässlich der letzten Revision die vom Bundesrat mit 80 Mio. Franken veranschlagten Steuerverluste als «krasse Verletzung der Abstimmungsfreiheit», einzelne Richter sprachen sogar von «gezielter Irreführung». Der Hintergrund: Die Verluste überstiegen ein Mehrfaches und es liegt der Schluss nahe, dass mit System falsche Informationen verbreitet wurden, damit die Vorlage eine Mehrheit findet, zumal bekannt ist, dass mit dem Schüren der Angst, bei einer Ablehnung seinen Arbeitsplatz zu gefährden, immer gepunktet werden kann.

Es ist belegt, dass nicht allein die Steuerbelastung darüber entscheidet, seinen Geschäftssitz in die Schweiz zu verlegen, resp. aus der Schweiz wegzuziehen: unsere demokratischen Strukturen, die zentrale Lage in Europa und die gute Erreichbarkeit sind ebenso wichtige Kriterien, warum die Schweiz auch bei einem Nein zur USR III attraktiv bleibt und der Substanzverlust durch Abwanderung reine Spekulation darstellt. Eine Vorlage, die keinen reinen Wein einschenkt, kann in wirtschaftlichen unsicheren Zeiten keine Lösung darstellen. Hingegen ist die Gefahr einer höheren Steuerbelastung für Privatpersonen real. Auch bürgerlich regierte Gemeinden sehen das so. Deshalb lehne ich diese ungerechte Revision ab und stimme Nein zur USR III. Thomas Thurnherr


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Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

REINACH

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

KULTUR IN REINACH

Providerwechsel: nein, noch nicht!

Peter Stamm: «Weit über das Land»

Im Februar stimmen wir über eine sofortige Kündigung der Beteiligung an der interGGA ab. Irgendwie habe ich ein gewisses Verständnis für dieses Anliegen, werde Thierry Bloch aber trotzdem (FDP) Nein zur Initiative stimmen. Einerseits empfand ich das Auswahlverfahren zum neuen Provider nicht ganz sauber, denn die Vernetzungen, Verflechtungen und Interessenkonflikte im Entscheidprozess waren fragwürdig.

Dies habe ich auch mittels meiner Interpellation vom 22. September 2014 sowie an der darauf folgenden Debatte im Einwohnerrat kundgetan. Was aber trotzdem nicht heisst, dass das Resultat der Providerwahl anders ausgefallen wäre. Das wissen wir nicht. ImproWare war zur Zeit der Evaluation anscheinend nicht in der Lage, alle technischen Voraussetzungen zu erfüllen. Ein kritisches Hinterfragen des Auswahlverfahrens seitens der Gemeinde Reinach als Aktionärin hat aber nicht stattgefunden. Umsomehr wurde – u.a. ausgelöst durch unzufriedene Nutzer – dieses Thema im Einwohnerrat diskutiert und z. T. kritisch beurteilt. Aber dennoch kam der Einwohnerrat zum Schluss,

dass ein sofortiger Ausstieg teuer zu stehen käme, sei es durch Schadenersatzzahlungen oder durch eine lange juristische Auseinandersetzung mit interGGA. Aus diesem Grund hat der Einwohnerrat einen Gegenvorschlag unterbreitet, der auf eine geordnete Vorgehensweise abzielt. Bei Annahme des Gegenvorschlags wird dieser Vorgang bereits dieses Jahr in die Hand genommen und der Gemeinde wird die Möglichkeit gegeben, eine eigene Providerauswahl zu treffen, ohne vertragsbrüchig zu werden. Darum ein eindeutiges Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag. Thierry Bloch, FDP Einwohnerrat

EIDG. ABSTIMMUNG

USR III: Trau, schau wem! Das Referendumskomitee gegen die Reform der Unternehmenssteuer III des Bundes hat sich etwas einfallen lassen. Es habe für alle Gemeinden im Baselbiet genau ausgerechnet, wie hoch die Steuerausfälle bei einer Annahme der Vorlage sein würden. Es seien riesige Beträge, sa-

gen sie. Seltsam nur, dass die allermeisten Gemeindepräsidenten der grossen und besonders betroffenen Baselbieter Gemeinden von dieser Schreckensbotschaft so gar nicht beeindruckt sind, wie etwa Urs Hintermann (SP, Reinach), und die Reform nach wie vor befürworten. Die Erklärung für diese Haltung ist einfach. Sie wissen, dass die Vorlage vor allem der Sicherung der Arbeitsplätze und der Vollbeschäftigung in der Schweiz dient. Sie wissen, dass wir das Steuersystem auf Druck des Auslands reformieren müssen. Und sie wissen, dass die Berechnung der künftigen Steuerausfälle durch das Referendumskomitee realitätsfremd und ein-

seitig negativ ist. Kommt noch dazu, dass wir am 12. Februar noch gar nicht über die Steuern der Gemeinden abstimmen, sondern nur über die Unternehmenssteuerreform im Bund. Alles andere kommt erst mit der Umsetzung der Reform durch den Kanton, nach Annahme der Reform im Bund. Und erst dann beschliessen wir, wohl wieder an der Urne, was im Baselbiet in Kanton und Gemeinden auch für die Unternehmenssteuer gelten soll. Ich weiss, wem ich vertrauen kann, und stimme deshalb überzeugt Ja zur Unternehmenssteuerreform! Peter Tobler, FDP Reinach

Reinach

711 16 86.

Altersverein Reinach & Umgebung, Präsident: Ernst Bammerlin, Binningerstr. 24, 4153 Reinach, 061 711 05 11. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, 4153 Reinach, 061 713 29 33. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr.

8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch

VEREINSNACHRICHTEN

Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, https://sites.google.com/site/ alfreinach/home Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach «Freizythuus», Brunngasse 4, 4153 Reinach, 061 711 98 05, kurse@freizythuus.ch. Auskünfte: Freizeitkurse über Sekretariat, geöffnet: Di 9 –11 / 14 –16 Uhr / Do 9 –11 Uhr. Jazz-Weekend und Vereinspräsidium: Petra Kaderli, 061 711 66 96. Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 424 64 39. Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00 Uhr, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL. Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstr. 83, 4153 Reinach, info@koffermarktreinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch Kultur in Reinach (KiR). Präsident: Heiner Leuthardt, Postfach 803, 4153 Reinach. Kulturelle Veranstaltungen in Reinach, Ausstellungen in der Galerie Werkstatt, Club-Anlässe für Mitglieder, Programm auf www.kir-bl.ch (siehe Agenda), Auskunft: 061 712 05 15. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Olivier Humair, 061 741 17 10. netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Präsident Markus Böhmer, 079 256 16 34. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch Obst- und Gartenbauverein Reinach. Gemüse, Beeren, Blumen pflanzen macht Spass. Wir vermieten Gärten in Reinach. Kontakt: 061 711 15 82, E-Mail ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse

Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36 A, Montag, Mitttwoch und Freitag 9–17 Uhr. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Dienstag, 19.30–22 Uhr: Weiermatthalle; Präs: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, DamHirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Anita Huwiler, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Dienstag, 20.00 Uhr, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15 Uhr, Sa um 13.30 Uhr (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder Thomas Kaiser (Präsident), Rainenweg 39 D, 4153 Reinach, präsident@vcreinach.ch. Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info @vnvr.ch. Jugendgruppe 1 × pro Monat für Kinder ab 8 Jahren, jeweils Samstagnachmittag. Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45 Uhr. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Volleyballclub HduS Reinach. Damen: 5. Liga (Mo + Mi, 20.00–22.00 Uhr), Juniorinnen B (Mi, 20.0021.45 Uhr), Juniorinnen C (Mi, 18.30– 20.00 Uhr). Auskunft durch Fr. Jang Ha, Brauereiweg 4, 4153 Reinach, 061 711 52 53, E-Mail jang@ gmx.ch VVR Verein zur Verschönerung von Reinach. Postfach 151, 4153 Reinach 2. Präsident: Stefan Stöckli, 061 711 38 12. Mitglieder und Gönner/innen sind jederzeit herzlich willkommen. Yoga in Reinach. Sanft fliessendes Yoga, individuell angepasst, Atemübungen und Meditation. Di, 15.00/16.30; Do, 16.00/17.30. Luzia Bienz, dipl. Yogalehrerin YS, 079 289 72 42, luzia.bienz@ sunrise.ch Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00 Uhr, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach 1, www.talzunft.ch, Zunftmeister André Sprecher, 061 711 16 10.

Die Familie kommt aus den Ferien im Süden zurück, Thomas, der Vater, Astrid die Mutter und ihre Kinder Ella und Konrad. Schön ist es gewesen, die Zeit an der Wärme, dem Meer. Nun also sind sie wieder zurück im Alltag. Astrid und Thomas lassen im Garten bei einem Glas Wein und der Zeitungslektüre die Ferien ausklingen. Die Kinder sind unruhig. Astrid schaut nach ihnen und legt sich danach schlafen, da ja Thomas ihr bald folgen wird. Das will er auch. Doch dann steht er auf, geht durch das Gartentor und läuft los, einfach so, ohne Plan, vielleicht aus einer Laune heraus. Immer weiter geht er und lässt seine Lieben im Ungewissen zurück. Auf zwei Erzählebenen folgt Peter Stamm der auseinandergerissenen Familie. Ohne Sentimentalität, aber als nüchterner, präziser und sensibler Beobachter beschreibt er die plötzlich fern voneinander verlaufenden Lebenswege.

Ist so etwas überhaupt möglich, fragt man sich als Leser und möchte den Autor gerne fragen, aber auch, wie er zu dieser Geschichte gekommen ist. Fragen über Fragen stellen sich nicht nur den beschriebenen Menschen, sondern auch dem Leser. Im Gespräch mit Peter Stamm, das Heiner Leuthardt mit ihm bei der Lesung von kommenden Montag in der Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach führt, wird es Antworten geben, vermutlich auch neue Fragen. Zur Lesung von Peter Stamm vom 23. Januar, der ab 19.30 Uhr aus seinem neuen Roman «Weit über das Land» lesen wird, laden Sie die Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach und Kultur in Reinach ein. Der Eintritt beträgt 15 Franken. Weitere Informationen finden Sie auf den Websites www.bibliothekreinach.ch und www.kir-bl.ch Pascale Stocker

BRAUCHTUM

«Chäppelihäx und Funggefüür» Gerade noch haben wir d Chäppelihäx zum ersten Mal in ihrem heissgeliebten Reinach begrüsst und jetzt erscheint sie bereits zum fünften Mal beim traditionellen «Funggefüür und Chäppelihäx». Mit ihren Mithexen und natürlich mit dem Tüüfel tanzt sie vergnügt und zieht, begleitet von zwei Füürwäge und einer Vielzahl von Chienbäse- und Faggeleträger, Treichle- und Räreträger im langen Zug ins Erlentäli zum Füürplatz. Doch bis alles losgehen kann am 4. März, pünktlich um 18.30 Uhr auf dem Ernst Feigenwinter-Platz, haben die Mitglieder des organisierenden Vereins Chäppelihäx gar Vieles zu erledigen. Daher ist der Verein darauf angewiesen, dass er von Freiwilligen unterstützt wird. Es gibt viel zu tun und jede helfende Hand ist willkommen. Und damit der Füürzug ins Erlentäli gar mächtig leuchtet und Fun-

ken sprüht, aber auch die Treicheln und Rären so richtig durch die Nacht wummern und knattern, braucht es Trägerinnen und Träger, die sich engagieren. Dabei stehen sie alle im Mittelpunkt und erleben den Reinacher Frühlingsbrauch hautnah. Ihr Engagement wird nicht nur der Chäppelihäx gefallen, sondern allen, die am 5. «Funggefüür und Chäppelihäx» teilnehmen. Spätestens um 10 Uhr in der Nacht ist alles vorbei, doch im Dorf läuft der Chehrus, bei dem man sich entspannen und stärken kann – und vor allem von der Chäppelihäx erzählen! Interessiert? Dann melden Sie sich beim Präsidenten des Vereins Chäppelihäx, André Sprecher, über 061 711 16 10 oder funggefüür@chaeppelihaex.ch. Weitere Informationen gibt es auch unter www.chaeppelihaex.ch Heiner Leuthardt

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus SENIORENZENTRUM AUMATT Freitag, 20. Januar 10.15 Gottesdienst DORFKIRCHE ST. NIKOLAUS Samstag, 21. Januar 17.30 Familiengottesdienst mit Versöhnungsweg, Eucharistiefeier Sonntag, 22. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheitswoche 11.30 Taufe Luca Elia Candio Dienstag, 24. Januar 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 25. Januar 9.15 Wortgottesfeier Donnerstag, 26. Januar 18.15 Rosenkranz 19.00 Wortgottesfeier KLOSTER DORNACH Sonntag, 22. Januar 18.00 Regionaler Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 22. Januar 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Woche der Einheit in der Dorfkirche St. Nikolaus, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey und Priester Andreas Gschwind Montag, 23. Januar 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindezentrum Mischeli 20.00 Singprobe der Kantorei im Kirchgemeindezentrum Mischeli Dienstag, 24. Januar 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 18.00 unter Tel. 061 711 00 63) «Stamm» der Ökumenischen Gesprächsgruppe «Frau und Kirche jeden dritten Mittwoch (ausser den Schulferien) ab 15.00 im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum Mischeli Ab Januar 2017, neue Öffnungszeiten vom Bistro Glöggli: Montag 14.00–18.00 Dienstag 14.00–18.00 Mittwoch bis Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.00 Samstag 9.00–18.00

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 19. Januar 14.30 Seniorennachmittag Samstag, 21. Januar 14.00 Jungschar 18.00 Youthchannel Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst, Predigt von Hans Wüst zur Jahreslosung: Ein neues Herz und ein neuer Geist, separates Kinderprogramm Dienstag, 24. Januar 6.00 Männergebet Mittwoch, 25. Januar 20.00 Hauskreise und Kleingruppen

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 24. Januar 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 077 471 81 93 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 22. Januar 10.00 Missionsgottesdienst mit Film. Predigt: Andreas Rossel AVC Mittwoch, 25. Januar 14.00–17.00 Kindertreff für alle von 5 bis 12 Jahren. Details siehe Homepage

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 25. Januar 20.00 Gottesdienst


REINACH

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Kaufe

T채glicher Mahlzeitendienst f체r 채ltere Leute in Reinach Telefon 076 317 60 90 www.cucina-amici.ch/57

Kleinigkeiten f체r den Flohmarkt. Porzellan, Bilder, Antikes, Nippsachen, Musikinstrumente, Fotoapparate, Modeschmuck, Uhren u. a. Tel. 061 701 86 41

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TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Arthur Hofer-Grieder, geb. 3. Oktober 1927, gest. 14. Januar 2017, von Fehren SO (Baslerstrasse 10, Therwil). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Therese Sutter-Schneeberger, geb. 17. Oktober 1923, gest. 14. Januar 2017 (Pfeffingerstrasse 10). Abdankungsfeier: Freitag, 27. Januar 2017, 14.30 Uhr, Kapelle im Alterszentrum in Aesch (Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis). Arlesheim Reto Ottavio Enrico Fasciati, geb. 15. Juli 1946, gest. 12. Januar 2017, von Bregaglia GR (Obere Gasse 20). Trauerfeier: Mittwoch, 25. Januar 2017, 14.00 Uhr, ref. Kirche in Arlesheim. Niklaus Kohler, geb. 29. Dezember 1939, gest. 8. Januar 2017, von Landiswil BE (Bahnhofstrasse 20). Trauerfeier: Montag, 23. Januar 2017, 14.30 Uhr, kath. Kirche in Dornach. Klara Lorenz-Häfeli, geb. 17. Februar 1933, gest. 11. Januar 2017, von Beinwil am See AG (Eben-Ezerweg 50, Frenkendorf). Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Roger Walter Müller, geb. 30. Oktober 1950, gest. 4. Januar 2017, von Basel, Bubendorf BL (Wollmattweg 10, Dornach). Trauerfeier im engsten Kreis. Margrit Reutlinger-Keller, geb. 19. Dezember 1931, gest. 7. Januar 2017, von Altnau TG (Bromhübelweg 15). Trauerfeier: Freitag, 27. Januar 2017, 14.30 Uhr, ref. Kirche in Arlesheim. Gertrud Marie Sumpf-Ettlin, geb. 31. Oktober 1925, gest. 13. Januar 2017, von Arlesheim BL, Känerkinden BL (Obesunneweg 2). Trauerfeier: Donnerstag, 26. Januar 2017, 14.30 Uhr, Abdankungshalle Friedhof Bromhübel in Arlesheim. Werner Vögtli, geb. 19. August 1928, gest. 5. Januar 2017, von Seewen SO (Baselstrasse 69). Wurde bestattet. Dornach Eveline Hürbin, geb. 23. Juli 1946, gest. 6. Januar 2017, von Wegenstetten AG (Oberer Brühlweg 35). Trauerfeier: Freitag, 20. Januar 2017, 14.30 Uhr, kath. Kirche Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof Dornach statt. Werner Roman Röösli, geb. 18. April 1944, gest. 12. Januar 2017, von Romoos LU (Birsweg 10). Trauerfeier: Dienstag, 24. Januar 2017, 14.30 Uhr, kath. Kirche Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Felicia Elisabeth Werner, geb. 22. August 1944, gest. 14. Januar 2017, von den Niederlanden (Zentrum Passwang, Breitenbach). Trauerfeier: Donnerstag, 19. Januar 2017, 9.30 Uhr, Friedhof a. Hörnli, Riehen, Kapelle 1. Münchenstein Palmiro Di Silvio-Calandrini, geb. 29. März 1931, gest. 14. Januar 2017, von Italien (Pumpwerkstrasse 3). Abdankung: Freitag, 27. Januar 2017, 14.00 Uhr in der ref. Dorfkirche Münchenstein, anschliessend Beisetzung. Willi Gottfried Frei-Wernli, geb. 5. April 1944, gest. 10. Januar 2017, von Wyssachen BE (Neumattstrasse 9). Wurde bestattet. Esther Berta Murer-Fuchs, geb. 25. Oktober 1933, gest. 13. Januar 2017, von Rapperswil-Jona SG (Pumpwerkstrasse 3). Abdankung: Donnerstag, 26. Januar 2017, 14.00 Uhr in der ref. Dorfkirche Münchenstein. Johanna Agatha Schweizer-Kaufmann, geb. 15. Februar 1935, gest. 11. Januar 2017, von Basel, Titterten BL. Trauerfeier: 28. Januar 2017, 14.30 Uhr, APH Moosmatt, Oberbiel 27, 4418 Reigoldswil. Werner Karl Senn, geb. 31. August 1925, gest. 12. Januar 2017, von Basel, Densbüren AG (Pumpwerkstrasse 3). Beisetzung im engsten Familienkreis. Reinach Alice Flühler-Ehrsam, geb. 3. Januar 1921, gest. 7. Januar 2017, von Oberdorf NW (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Mittwoch, 25. Januar 2017, 14 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Elsa Meyer-Stebler, geb. 11. November 1931, gest. 15. Januar 2017, von Starrkirch-Wil SO (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 31. Januar 2017, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Trudy Thommen-Meier, geb. 26. August 1929, gest. 16. Januar 2017, von Niederdorf BL (Aumattstrasse 79). Trauerfeier: Freitag, 27. Januar 2017, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schliesse deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund

Werner Röösli 18. 4. 1944 – 12. 1. 2017 Die Erinnerung an eine wundervolle Person mit unendlich viel Kraft gibt uns die Zuversicht, die wir in dieser schwierigen Zeit brauchen. In unseren Gedanken werden wir ihn immer unter uns sehen.

In liebevoller Erinnerung Rösy Röösli-Peter Irène und Philipp Hauser-Röösli mit Nico und Tim Christine Röösli Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauerfeier am 24. Januar 2017 um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Dornach. Im Sinne von Werner bitten wir, auf Trauerkleidung zu verzichten. Anstelle von Blumen gedenke man des Hospizes im Park, 4144 Arlesheim, Postkonto 40-339568-8, Vermerk: Werner Röösli. Traueradresse: Rösy Röösli-Peter, Birsweg 10, 4143 Dornach Gilt als Leidzirkular.


TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN In stiller Trauer, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater

Palmiero Di Silvio 29. März 1931 – 14. Januar 2017 Nach einem langen, erfüllten Leben wurde er von seiner schweren Krankheit erlöst und durfte friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und die vielen schönen Erinnerungen.

In tiefer Trauer: Anna Di Silvio Angelo und Jolanda Di Silvio-Martin Manuela und Fabian Burkhalter-Di Silvio Fabio Di Silvio Pascale Di Silvio-Ramseier Die Trauerfeier und Urnenbestattung findet am Freitag, 27. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der Dorfkirche beim Friedhof Münchenstein statt.

Wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 1. Timotheus 4, 4

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

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Aufreibende Verwechslungen

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 10. Januar 2017 Der Gemeinderat hat an seiner ersten Sitzung im neuen Jahr unter anderem • das Legislaturprogramm 2016–2020 verabschiedet. • Kenntnis genommen vom Protokoll der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2016. • Kenntnis genommen vom Protokoll des Robi-Vereins vom 7.12.2016. • den Zwischenbericht Naturschutz zum Massnahmenplan Naturobjekte zur Kenntnis genommen. • Kenntnis genommen vom Protokoll der Technischen Kommission vom 12.12.2016. • den Schlussbericht 2016 der Pilzkontrolle zur Kenntnis genommen. Vor der Gemeinderatssitzung fand der Neujahrsapéro der Gemeindeverwaltung statt. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 0108/2017 NA Parzelle(n) Nr.: 338 – Projekt: Mehrfamilienhaus, Neuauflage: Profile, Grossmattweg 1, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Imhof-Jörg Elsa und Imhof Ulrich, Föhrenweg 20, 4127 Birsfelden – ProjektverfasserIn: Nussbaumer AG Architektur, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Baugesuch Nr.: 0141/2017 Parzelle(n) Nr.: 6254 – Projekt: Stützmauer, Industriestrasse 44, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Serieys-Heller André und Beatrice, Landskronstrasse 3, 4143 Dornach – ProjektverfasserIn: Serieys-Heller André und Beatrice, Landskronstrasse 3, 4143 Dornach Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 30. Januar 2017 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten Gemeinderat Aesch

Quartierplan «Stöcklin-Areal», Mitwirkungsbericht Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft hatte die Bevölkerung die Möglichkeit zum Quartierplan «Stöcklin-Areal» Einwände und Vorschläge einzubringen. Die Planunterlagen konnten vom 4. April 2016 bis am 3. Mai 2016 eingesehen werden. Innerhalb der Auflagefrist sind von 17 Mitwirkenden Eingaben eingereicht worden. Die Eingaben und die entsprechenden Massnahmen des Gemeinderates sind im Mitwirkungsbericht zu finden. Der Bericht ist auf www.aesch.bl.ch unter Raumplanung und Umwelt ››› Raumplanung ››› Quartierplan Stöcklin aufgeschaltet. Ausserdem kann der Bericht während der Öffnungszeiten auf der Aescher Bauabteilung an der Hauptstrasse 29 einsehen werden. Gemeinderat Aesch

Informationen zur baulichen Entwicklung in Aesch Am 18. Januar haben kommunale und kantonale Behördenvertreter am ersten Aescher Mittwochsgespräch 2017 über die bauliche Entwicklung der Gemeinde während der kommenden Jahre informiert. Zentrale Themen waren die Veränderungen in Aesch Nord, die Weiterentwicklung von Zonenplan und Quartierplänen sowie der Durchstich zur A18. Das Fazit des Mittwochsgesprächs lautet: Die Verdichtung in Aesch Nord ermöglicht, dass Aesch seinen Dorfcharakter bewahren und sich massvoll entwickeln kann. Alle wichtigen Schwerpunkte zum Entwicklungskonzept «Aesch 2020» werden am 20. Januar in Form eines Informations-Flyers allen Aescher Haushalten zugestellt. Die Broschüre kann auf der Website der Gemeinde Aesch bereits abgerufen werden unter: www.aesch.bl.ch/de/aktuelles/dprojekte Gemeinderat Aesch

Sperrgutabfuhr brennbar und unbrennbar: Mittwoch, 25. Januar 2017 Mit der Sperrgutabfuhr vom Mittwoch, 25. Januar 2017, kann brennbares und unbrennbares Sperrgut bis zu einer max. Grösse von 200 cm × 100 cm × 50 cm entsorgt werden. Das zu entsorgende Material ist

mit der nötigen Menge Gebührenmarken zu versehen (pro 5 kg eine Kehrichtmarke). Sämtliche elektrischen und elektronischen Geräte wie Bügeleisen, Staubsauger, Haartrockner, Computer, Radio, TV usw. können im Fachhandel kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden. Bauabteilung Aesch

Herzlich willkommen! Drei neue Mitarbeitende in unserer Gemeindeverwaltung: Frau Tiziana Gangi ist seit dem 1. Dezember 2016 als kaufmännische Sachbearbeiterin in der neuen Abteilung Bildung, Familie, Personal tätig. Sie ist Ausbildungsverantwortliche für das Lehrlingswesen, führt administrativ die Kommissionen und Arbeitsgruppen und übernimmt die Stellvertretung der Personalassistentin. Das Arbeitspensum beträgt 50%. Nach Abschluss des Handelsdiploms und einigen Jahren Berufserfahrung hat Frau Gangi die Weiterbildung zur Personalfachfrau erfolgreich absolviert. Mit diesem Wissen und der praktischen Erfahrung bringt sie ideale Voraussetzungen mit für den neuen Aufgabenbereich. Herr Joël Gernet unterstützt seit dem 2. Januar 2017 das Team der Zentralen Dieste als Fachperson Kommunikation mit einem 60% Arbeitspensum. Er übernimmt vielfältige Aufgaben in der Medienarbeit sowie in der Betreuung der Aescher Homepage. Herr Gernet hat sein Studium im Jahr 2007 erfolgreich als Lic. phil. I abgeschlossen und hat sich seither ein fundiertes Wissen in seinem Fachgebiet, grosses technisches Flair und breite Erfahrung im Journalismus erworben. Er freut sich, diesen Rucksack in der neuen Tätigkeit in unserer Gemeinde einzubringen. Herr Sebastian Illig hat seine Tätigkeit als Projektleiter Ortsentwicklung und Raumplanung in der Bauabteilung am 2. Januar 2017 aufgenommen. Das Arbeitspensum beträgt 100 %. Herr Illig hat Bauingenieurwesen studiert mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalplanung. Dank grosser Erfahrung als Projektleiter, Projektmanager, Planer und Bauherrenvertreter wird er das bestehende Team optimal unterstützen und wertvoll ergänzen können. Wir wünschen den neuen Mitarbeitenden eine gute Einarbeitung sowie viel Freude und Befriedigung in ihren Aufgabenbereichen. Gemeinderat Aesch

Abschied von der Sozialhilfebhörde Herr Viktor Lenherr ist nicht mehr zur Neuwahl in die Sozialhilfebehörde angetreten und hat deshalb sein Amt per 31. Dezember 2016 abgelegt. Der Gemeinderat bedankt sich herzlich für seine aktive Mitarbeit für die Gemeinde Aesch und wünscht Viktor Lenherr alles Gute für die Zukunft. Herr Viktor Lenherr ist per 1. Oktober 2002 in die Sozialhilfebehörde Aesch gewählt worden. Als Mitglied der Sozialhilfebehörde Aesch wohnte er der Wehrli-Stiftung des Birsecks bei. Diese unterstützt Jugendliche mit Wohnsitz in einer Birseckschen Gemeinde mit Stipendien. Gemeinderat Aesch

SBB Unterhaltsarbeiten im Birstal und Laufental Von Anfang Januar bis Ende Juni erneuert die SBB die Fahrleitung zwischen Münchenstein und Basel sowie den Wolftunnel. Dies führt zu Fahrplananpassungen. Informationen zu den (Fortsetzung auf Seite 16)

Noch ahnt Urs nicht, was er mit seiner Flunkerei anrichtet: Dr. Katharina Bromberg (Karin Buchwalder) und Urs Beer FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER (Gerry Borer), v. l.

Die Dorfbühni Aesch weiss auch 2017 das Publikum bestens zu unterhalten. Mit dem Lustspiel «HuusBsuech» schöpft Regisseurin Rosmarie Studer das Potenzial ihrer Truppe optimal aus. Thomas Brunnschweiler

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as Publikum im katholischen Pfarreisaal lauschte am letzten Sonntagnachmittag erst dem Trachtenchor unter Leitung von Barbara Hahn. Er bot ein Programm zum Thema «I wünsche dir», das gemäss Martin Studer, dem Präsidenten des Trachtenvereins Aesch, den positiven Seiten des Lebens gewidmet ist. Besonders das anspruchsvolle «Ave-Glöcklein» mit seinem schönen Solo-Part wusste allseits zu gefallen. Nach sechs Liedern schloss sich der Vorhang, um anschliessend für das Lustspiel «HuusBsuech» wieder aufzugehen. Das Stück in drei Akten von Wolfgang Binder wurde von Erwin Britschgi in eine Dialektfassung gebracht. Die

Verwechslungskomödie wird selten gespielt. Aufgrund des Fehlens eines männlichen Mimen wurde eine Hauptrolle von Rosmarie Studer kurzerhand in einen weiblichen Part umgewandelt. Da diese Rolle mit der Vollblutdarstellerin Karin Buchwalder besetzt wurde, konnte das Stück nur gewinnen. Haarsträubende Missverständnisse Nach einem feuchtfröhlichen Herrenabend erwachen Andreas Luck (Roland Anklin) und sein Freund Urs Beer (Gerry Borer) völlig verkatert. Urs Beer serviert Frau Dr. Katharina Bromberg (Karin Buchwalder) einige Notlügen, die zur Folge haben, dass die Chefin sämtliche Menschen ausser ihrem Untergebenen Luck auf der Bühne für andere hält, als sie sind. Plötzlich wird die hochschwangere Nachbarin Fabienne Keusch (Sibylle Emmenegger) für Lucks Frau ausgegeben, was wiederum die wirkliche Gemahlin Christine (Jasmin Emmenegger) in Rage bringt, die eine ungeheuerliche Intrige wittert. Die Eltern von Andreas Luck (Monique Stalder und Guido Schmed) werden von Lucks Chefin ebenfalls falsch eingeschätzt. Als dann noch die raubeinige Nachbarin (Rosette Ritter) wie auch Fabienne Keuschs Mutter (Christa Jörg) für die sehnlichst erwartete Hebamme gehal-

ten werden, ist das Tohuwabohu im Hause Luck perfekt. Der Ausgang des Stücks soll nicht verraten werden. Homogenes Ensemble Roland Anklin und Gerry Borer brillieren als komisches Freundesduo und auch Karin Buchwalder gehört einmal mehr zu den Publikumslieblingen. Jasmin Emmenegger als eifersüchtige Frau von Andreas Luck hat sich seit ihrem Debüt im letzten Jahr schauspielerisch spürbar gesteigert, wie auch Rosette Ritter sich in der Rolle als misslaunige Nachbarin besser entfalten kann als in der Vorjahresrolle. Sibylle Emmenegger als hochschwangere Fabienne spielt glaubhaft die genervte Tochter ihrer Mutter, deren Fürsorglichkeit und Schwerhörigkeit von Christa Jörg ebenfalls plausibel verkörpert wird. Schliesslich punktet Guido Schmed als Vater Luck mit seinen trockenen Sprüchen und Monique Stalder verleiht Lydia Luck die nötige Portion Strenge und Pedanterie. Für alle Liebhaber temporeicher Komödien gilt: Unbedingt ansehen! Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins mit dem Lustspiel «HuusBsuech» der Dorfbühni: Freitag, 20. 1., 20 Uhr; Samstag, 21. 1., 19.30 Uhr; Sonntag, 22. 1., 14.00 Uhr; www.trachtenvereinaesch.ch.

SCHLOSS-CHÄLLER

Südamerika zu Gast Luciana Gabriela Miguel wurde in La Plata (Buenos Aires, Argentinien) geboren. Nach dem Konservatorium gab sie die ersten Konzerte in ihrer Heimatstadt. Ihr damaliger Gesangsstil konzentrierte sich auf Tango, argentinische Folklore und Salsa. Ab 2003 folgten Auftritte in ganz Argentinien. 2006 tat sie sich mit dem Bassisten Amadeo Zunino zusammen. Das Repertoire wurde um Pop und Jazz erweitert. Seit 2006 leben Luciana und Amadeo in Tossa de Mar (Spanien) und sind seit 2015 verheiratet. Ihr kleines Restaurant geniesst in Tossa einen ausgezeichneten Ruf, denn sie bieten neben ihrer beliebten Küche auch jeden Abend «live music». Der unwahrscheinliche Charme, die gewinnende Liebenswürdigkeit und die hohe Musi-

kalität bringen das Publikum immer wieder in ausgelassene Stimmung und oft wird mitgesungen, als wäre man in Buenos Aires unter Einheimischen. Die Beiden mischen die traditionelle argentinische Spielart auf der Gitarre und typischem Gesang, mit heutiger, jazziger Bass-Begleitung und spielen Tango, Bolero, Milonga, Folk und Pop. Für die neue Konzerttournee wurde das Repertoire mit zusätzlichen Tango Melodien erweitert. Zusammen mit ihren eher «klassischen» südamerikanischen Folk-Songs und den populären Hits, ergibt sich so ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit grossem Unterhaltungswert. Lassen Sie sich diesen feurigen Abend mit zwei Künstlern von grosser menschlicher Ausstrahlung nicht entgehen.

Tickets gibt es im Vorverkauf bei Papeterie Gutknecht, an der Abendkasse oder unter info@schloss-chaeller.ch Marco Labhart, Kulturkommission

ÖKUMENE

Chinderfiir für Chli und Gross Am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr laden wir alle Kinder von 2 bis 5 Jahren mit ihren Eltern und Grosseltern herzlich zur ökumenischen Chinderfiir in der katholischen Kirche Aesch ein.

Ein Hirte hat 100 Schafe und eines davon geht verloren. Was nun? Soll der Hirte das eine Schaf suchen und dabei riskieren, dass die anderen 99 dann auch weg sind? Im Gleichnis das verlorene Schaf finden wir eine Antwort …

Selbstverständlich werden wir auch singen, gemeinsam beten und etwas Kleines gestalten. Wir und der Chillebär freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Regula Häring, Brigitte Vogel-Anderegg, Carmen Roos


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Amtliche Publikationen

AESCH PFEFFINGEN AESCH

AESCHER KONZERTABEND

CHRISTLICHES BEGEGNUNGSZENTRUM

Klezmer Pauwau

Referat «Talk about – Sprich darüber»

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

Arbeiten und ihren Auswirkungen auf den Fahrplan sind auf der entsprechenden SBBWebsite zu finden: www.sbb.ch/laufental Ende April erfolgt zudem die erste von insgesamt vier Wochen, in denen die SBB nachts gebündelt Unterhaltsarbeiten ausführt. Vom Sonntag 30. April bis und mit Donnerstag 4. Mai kommt es deshalb zwischen Aesch und Laufen von 21.15 Uhr bis Betriebsschluss zu Totalsperrungen. Es verkehren Bahnersatzbusse. SBB AG

Goldene Hochzeit Am 13. Januar 2017 durfte das Ehepaar Herr und Frau Ruth und Roland Rebmann-Rachow das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar herzlich zu 50 gemeinsamen Ehejahren und wünscht Herrn und Frau Rebmann-Rachow für die Zukunft alles Gute, vor allem gute Gesundheit und eine weitere schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

FAMILIENZENTRUM

Valerie Lauper ist neue Leiterin Wenige wissen es, das Familienzentrum Brüggli in Aesch ist schon seit 22 Jahren ein Treffpunkt für Eltern mit ihren Kindern. Also nicht neu … uns ist wichtig, dass es in Aesch ein Zentrum gibt, in dem sich Eltern und Kinder treffen können. Zusammen reden, spielen, etwas essen und trinken. Ausserdem bieten wir Kurse, Basteln, Märlistunde und vieles mehr an. – Neu haben wir das Familienzentrum etwas umgestellt. Es soll einerseits ein gemütliches Kaffee sein und andererseits Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Ein Platz für Erwachsene, Kinder und Babys. Auch zum Mieten lädt der schöne, grosse und helle Raum ein. Die Spielsa-

chen können schnell in die Kästchen versorgt werden und schon steht ein neutraler Raum da, mit Küche, Geschirr und Tischen für viele Möglichkeiten. Auch der Aussenbereich, den wir zusammen mit dem Kindergarten nutzen dürfen, lädt vom Frühling bis Herbst zum Verweilen ein. Ab Januar 2017 leitet Valerie Lauper aus Aesch das Familienzentrum zusammen mit dem Brüggli-Team: Filomena Stern, Imrije Jashari, Nicole Freund und Annina Lauber. Wir freuen uns, Euch das neue Familienzentrum Brüggli zeigen zu dürfen. Valerie Lauper, Leitung FAZ Brüggli Aesch Tschöpperlistrasse 14

Das Trio Pauwau.

FOTO: ZVG

Am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr sind Sie herzlich zum ersten Aescher Konzertabend in diesem Jahr in die reformierte Kirche Aesch eingeladen. Unter dem Thema «buterbrot» hören Sie das neue Programm vom Trio Pauwau, Klezmermusik vom Feinsten. Die Musiker Fred Singer, Viktor Pantiouchenko und Ivan Nestic umschreiben ihre Musik so: «Da sind Jubel und Trauer, Not und Überschwang, Sehnsucht und Erfüllung, Tragik und Komik. Das ganze bunte tragische Leben zusammengerafft im Mikrokosmos von Klarinette, Akkordeon und Bass.» Freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen, heiteren bis melancholischen Klezmerabend. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte am Ausgang erbeten. Für die Musikkommission, Inga Schmidt

EIDG. ABSTIMMUNG

Mit USR III in die Zukunft Die Schweiz ist seit Jahrzehnten ein Land, in welchem sich hervorragend wirtschaften lässt. Die Unternehmen erfreuen sich sehr guter Infrastruktur, einer zentralen Lage in Europa und bestens ausgebildeten Personals. Ein weiterer wichtiger Grund für die florierende Wirtschaft ist die gängige Praxis der ermässigten Besteuerung von Holding-, Domizilund gemischten Gesellschaften. Dass sich andere Länder irgendwann einmal gegen diese Praxis wehren würden, war zu erwarten. Jetzt kippen diese Privilegien mit der USR III. Aber das ist

kein Beinbruch. Der Bund hat mit der USR III einen gangbaren Weg gefunden, um die Einschnitte möglichst gut abzufedern. Wir kommen um eine Reform im Sinne der USR III nicht herum. Darum müssen wir uns für die Zukunft wappnen und sie in unserem Sinne gestalten. Davon profitieren schlussendlich alle – nicht zuletzt auch die KMU und deren zahlreiche Angestellte. Davon bin ich überzeugt und werde deshalb Ja stimmen. Rolf Blatter, Pfeffingen Landrat FDP

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zur USR III ist gut für Aesch Heute werden Konzerne, die hauptsächlich im Ausland tätig sind, vergünstigt besteuert. Das wird nicht länger akzeptiert und muss abgeschafft werden. Da ist man Marianne sich einig. Doch Hollinger (FDP) wie? Die Gegner der Reform wollen von diesen Konzernen höhere Steuern verlangen. Das würde dazu führen, dass Konzerne wegziehen, oder gar nicht erst kommen. Diese Konzerne aber bringen Milliarden an Steuern und beschäftigen tausende von Menschen. Da braucht es eine kluge Lösung. Die Unternehmenssteuerreform ist klug und ausgewogen. Privilegien fallen weg. Forschung wird belohnt. Konzerne ohne Forschung zahlen höhere Steuern. Solche mit Forschung bleiben auf dem

günstigen Steuerniveau wie bisher. Gleichzeitig wird die Steuerbelastung für KMU gesenkt. Die Reform bringt gleich lange Spiesse für alle. Das ist fair. Das stärkt die KMU. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz und damit auch Aesch. Aesch Nord wird höchst attraktiv für innovative Unternehmen. Ja, vorübergehend können gewisse Steuerausfälle die Folge sein. Das werden wir verkraften. Das beweist die Steuerreform II aus dem Jahr 2008. Damals wurden dieselben Ängste geschürt wie heute: Tiefere Steuersätze würden zu Leistungsabbau führen. Zu Unrecht. Die Steuereinnahmen blieben nämlich stabil. Lassen Sie sich also nicht verunsichern. Mit dieser Reform sichern wir Arbeitsplätze, Lehrstellen und Steuereinnahmen. Deshalb ein klares Ja zur Unternehmenssteuerreform III. Für ein langfristiges Wohl für die Schweiz und für Aesch bigott. Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

Unsere Kinder und Jugendlichen werden heute mit vielfältigsten Verlockungen von Suchtmittel wie Alkohol, Drogen etc. konfrontiert. Vielfach ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wo sind wir Eltern, Grosseltern, Erziehungspersonen gefordert? Was können wir tun? Wo sind uns Grenzen gesetzt? Wie können wir die Kinder und Jugendlichen begleiten, beraten und mit Ihnen darüber sprechen? Diese und weitere Themen wird unser Referent, Josef Handschin, Leiter Fachstelle Suchtprävention, Blaukreuz BL, an diesem Abend zur Sprache brin-

gen. Josef Handschin ist ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet. In seinem Referat zum Thema Jugend und Sucht gibt er Hintergrundinformationen und Hilfestellung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie bei uns vorbei: Donnerstag, 26. Januar, 20 Uhr, im CBZ, Nordring 2 in Aesch (Landi-Gebäude, 3. Stock). Wir freuen uns auf Sie. Der Anlass ist kostenlos und es ist keine Anmeldung nötig (siehe auch Inserat). CBZ Christliches Begegnungszentrum

LESERBRIEF

Schliessung Polizeiposten Der Regierungsrat sowie der Polizeikommandant des Kantons Baselland haben in einer Medienkonferenz mitgeteilt, sechs bestehende Polizeiposten zu schliessen. Darunter fallen die Polizeiposten Aesch, Arlesheim, Münchenstein, Birsfelden, Bubendorf und Gelterkinden. Gleichzeitig soll mit den bestehenden Personalkörpern die Präsenz auf den Strassen erhöht werden. Mitarbeitende, welche man bis anhin auf den Polizeiposten eingesetzt hatte, werden somit für den Patrouillendienst frei und können flexibler auf den Strassen eingesetzt werden. Finanziell wird die Reorganisation, durch den Verkauf der einzelnen Polizeipostengebäude, als Sparpaket an den Kanton verkauft. Mit diesem Entscheid sind viele Einwohnerinnen und Einwohner nicht einverstanden: Nicht alle betroffenen Gemeinden wurden für eine Stellungnahme eingeladen. Gewisse Zahlenerhebungen wurden in den Sommerferien

durchgeführt. Im Konzept wurden nur die Straftaten aufgeführt, aber keine weiteren Einsätze wie Verkehrsunfälle usw. Das schon hohe Verkehrsaufkommen unserer Region wird sich in den nächsten Jahren nochmals steigern. Falls nicht gerade eine Patrouille in der Nähe ist, bedeutet dies für Betroffene, längere Wartezeiten auf Hilfe. Die Polizeiposten sowie deren Mitarbeitende sind für die Bevölkerung vor Ort sehr wichtig. Ortskenntnisse und schnelle Verfügbarkeit sowie der persönliche Kontakt geben der Bevölkerung Sicherheit und Vertrauen. Gleichzeitig werden bereits jetzt durch das Postenpersonal Patrouillenfahrten durchgeführt. Bitte unterstützen sie die Petition und helfen uns die nötigen Unterschriften zu sammeln. Unterschriftenbögen können unter karrermartin@bluewin.ch angefordert werden Martin Karrer, Landrat SVP

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zum Milliarden-Bschiss STERNSINGEN

Ein grosser Erfolg in Pfeffingen Am 5. und 6. Januar haben insgesamt 99 Kinder als Sternsinger viele Häuser in Pfeffingen besucht, um den Segen für ein gutes Jahr zu bringen und Geld für Hilfsprojekte zu sammeln. Neben den vielen erfreuten Menschen, die besucht wurden kamen insgesamt Fr. 7422.45 an Spenden zusammen für Projekte in Bolivien, Nicaragua, Kenia und die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die im Hintergrund geholfen haben und für Administratives und überhaupt die gesamte Organisation zuständig waren. Und natürlich ein ganz grosser Dank an die Kinder und ihre Begleiter/innen, die trotz Kälte fröhlich von Haus zu Haus Inga Schmidt zogen.

Laut statischen Berechnungen erleidet die Gemeinde Aesch wegen der Unternehmenssteuerreform 3 ab 2024 über eine Million Franken an Steuerausfällen. Um diese Ausfälle zu kompensieren müsste man die Steuern um 5% erhöhen. Beim Kanton und beim Bund sieht dies sehr ähnlich aus. Der Kanton wird Steuerausfälle in dreistelliger Millionenhöhe erleiden, der Bund in Milliardenhöhe. Bundesrat Mauer behauptet zwar etwas anderes, aber wer mag sich noch an Altbundesrat Merz erinnern, wie er sich bei der Unternehmenssteuerreform 2 um das etwa Dreissigfache verrechnet hat? Das Parlament in Bern hat es verpasst, eine solide Gegenfinanzierung einzubauen, somit werden die Steuer-

ausfälle weder vom Bund noch von den Kantonen in irgendeiner Hinsicht kompensiert. Bei der Annahme der Unternehmenssteuerreform müssten die Kantone und Gemeinden deshalb entweder die Steuern erhöhen oder Leistungen bei der Bildung oder beim Sozialen abbauen. Dies ist weder anständig, seriös noch sozial. Bei einem Nein zur Unternehmenssteuerreform geht die Vorlage zurück nach Bern und das Parlament muss eine solide Gegenfinanzierung einbauen, somit drohen weder Steuererhöhungen noch Leistungsabbau. Deshalb Nein zur Unternehmenssteuerreform 3 und Nein zum MilliardenBschiss am Mittelstand! Jan Kirchmayr, Landrat SP

2 × Nein und 1 × Ja Die Unternehmenssteuerreform 3 bedeutet ganz einfach, dass Firmen und Reiche weniger Steuern bezahlen, die Mittelschicht bezahlt mehr und die Unterschicht erhält weniger Leistungen. Das Parlament wollte ganz explizit keine ausgeglichene Reform. Wie bei der Unternehmenssteuerreform 2, bei der Bundesrat Merz alle über das enorme Ausmass angelogen hatte, müsse sich die unteren Einkommen noch mehr einschränken. Die grosse Mehrheit bezahlt den Preis für die Reform, doch das Parlament kann jederzeit eine faire Reform nachreichen. Deshalb Nein zum Milliarden-Bschiss am Mittelstand, Nein zur USR 3! Auch beim Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gilt es ein Nein einzulegen. Die Herausforderungen beim Strassenverkehr sollen mit Lösungen von morgen (Mobility-Pricing oder Car-Sharing) angegangen werden und nicht mit jenen von vorgestern (mit LuxusstrassenKlotzen). Jährlich 3,5 Milliarden in die Strassen zu investieren sind zu viel, gleichzeitig muss dafür auch die Bun-

deskasse bluten, es droht Leistungsabbau in anderen Bereichen. Deshalb Nein zum NAF! Soll die Einbürgerung von Personen, deren Eltern in der Schweiz geboren sind und die seit jeher hier leben, vereinfacht werden? Ja! Die «Drittgeneratiönler/-innen» oder auch «Terzos» sind gut integriert und gehören zu unserer Schweiz. Deshalb Ja zur erleichterten Einbürgerung! SP Aesch-Pfeffingen


AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Erwahrung der Wahl Sozialhilfebehörde Pfeffingen An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016 haben die Stimmberechtigten in offener Wahl Frau Kathrin Haidlauf und Frau Esther Oser in die Sozialhilfebehörde Pfeffingen gewählt. Dieses Resultat wurde im Wochenblatt vom 15. Dezember 2016 publiziert. Da innert der angesetzten Frist keine Beschwerden eingegangen sind, hat der Gemeinderat, gemäss §15 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte und § 3 Abs. 2 der Gemeindeordnung, diese Wahl erwahrt. Gleichzeitig hat er aus seiner Mitte Gemeinderätin Jaqueline Blatter als drittes Mitglied in die Sozialhilfebehörde Pfeffingen delegiert. Die Sozialhilfebehörde Pfeffingen hat sich inzwischen konstituiert und Frau Kathrin Haidlauf als Präsidentin sowie Frau Esther Oser als Vizepräsidentin bestimmt. Gemeinderat Pfeffingen

Aktion Baumspender des Forstrevier Angenstein Die Waldflächen sind mit rund 40% Buchen, 9% Fichten, 8% Tannen, 7% Eschen und 6% Ahorne bestockt. Diese fünf Baumarten decken

somit 70% der Baumartenzusammensetzung ab. Neu eingeschleppte Krankheitserreger und die prognostizierte Klimaerwärmung bedrohen leider diese Baumarten. So befällt bekanntlich seit kurzer Zeit ein Pilz unsere Eschen, welche die drittwichtigste Laubholzart ist und bringt diese zum Absterben. Das Forstrevier Angenstein musste deshalb auch auf unserem Gemeindegebiet eine grosse Anzahl von Eschen fällen. Ein wichtiges Ziel des Forstreviers Angenstein ist es, die Artenvielfalt in unseren Wäldern zu erhöhen. Damit wird das Risiko auf mehr Baumarten verteilt damit unser Wald erhalten bleibt, wie wir ihn heute kennen und schätzen. Um dieses Ziel zu erreichen bietet das Forstrevier die Möglichkeit, aktiv zur Waldgestaltung beizutragen, indem Bäume für bestimmte Waldflächen gespendet werden. Diese werden durch das Forstrevier an den benötigten Waldorten gepflanzt und für den Rest des Baumlebens gepflegt. Als Baumspender erhält man ein Zertifikat mit dem Standort «seines» Baumes. Somit kann man jederzeit seinen Baum besuchen und zusehen wie dieser wächst. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Baumspendeaktion des Forstreviers Angenstein aktiv zu unterstützen und insgesamt 50 Traubeneichen sowie 50 Edelkastanien im Gesamtwert von CHF 2000.– gespendet.

Einwohnerstatistik per 31. Dezember 2016 (in Klammern die Vorjahreszahlen) Total Einwohner Nach Geschlecht Männlich Weiblich Nach Heimat Ortsbürger übrige Kantonsbürger übrige Schweizer Bürger ausländische Bürger Nach Konfession römisch-katholisch evangelisch-reformiert christ-katholisch konfessionslose / Andere Konf.

2365

(2368)

–0.13%

1177 1188

(1184) (1184)

49.8% 50.2%

(50.0%) (50.0%)

262 472 1295 336

(268) (470) (1301) (329)

11.1% 20.0% 54.7% 14.2%

(11.3%) (19.9%) (54.9%) (13.9%)

865 616 6 878

(855) (615) (4) (894)

Weitere Informationen zur «Aktion Baumspender» finden Sie auf unserer Homepage oder können am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Gemeinderat Pfeffingen

Unterbruch interGGA-Kabelnetz Infolge Modernisierungsarbeiten wegen Bandbreitenerweiterung in HUB und Kopfstation sind die Signalzuführungen wie folgt unterbrochen. HUB-Aesch Unterbruch alle Dienste (Radio/TV/Internet/Telefonie) Gemeinden: Aesch, Pfeffingen, Duggingen Gebiet: ganze Gemeinde Datum: Dienstag, 24. Januar 2017 Zeit: 0.00 bis 6.00 Uhr Die arbeitsbedingten Ausfälle betreffen nur die oben genannten Zeiten. Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar! Bei Fragen können sich GGA-Abonnenten während den Bürozeiten direkt an die Firma Saphir Group Networks AG, Tel. 061 926 77 99, wenden.

Stichtag (31. Juli 2017) das 4. Altersjahr vollendet haben, treten auf Beginn des nächsten Schuljahres in den Kindergarten ein. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten kann die Schulleitung Kinder, die bis zu 15 Tage vor oder nach dem Stichtag geboren sind, ein Jahr früher einschulen bzw. die Einschulung um ein Jahr zurückzustellen. Voraussetzung für die frühere Einschulung ist, dass deshalb keine zusätzliche Klasse gebildet werden muss. Gestützt auf eine fachliche Beurteilung durch den Schulpsychologischen Dienst oder den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst können die Erziehungsberechtigten der Schulleitung beantragen, den Schuleintritt ihres Kindes um ein Jahr aufzuschieben. Das Schuljahr 2017/2018 beginnt am Montag, 14. August 2017. Bei Fragen steht Ihnen die Schulleitung am Dienstag und am Donnerstag unter der Nummer 061 751 25 18 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen: www.bl.ch (Stichwort: Bildung) Schulleitung Primarstufe Pfeffingen

Baupublikation Wir bitten alle betroffenen GGA-Abonnenten um Kenntnisnahme und um das nötige Verständnis für die bevorstehenden Bauarbeiten. Saphir Group Networks AG und Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Baugesuch Nr. 1411/2016 Gesuchsteller/in: Salt Mobile SA, Rocco Zaccone, Rue du Caudray 4, 1020 Renens VD – Projekt: Austausch der bestehenden Sendeanlage, Parz. 387, Schlosshof, 4148 Pfeffingen – Projektverfasser/in: Frutiger AG Infra Telecom, Frutigenstrasse 37, 3601 Thun

Auflagefrist: 30. Januar 2017 Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss §127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Einschulung Kindergarten Pfeffingen

36.6% (36.1%) 26.0% (26.0%) 0.3% (0.2%) 37.1% (37.7%) Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Die Anmeldung für den Kindergarten erfolgt auch dieses Jahr auf dem schriftlichen Weg. Die betreffenden Eltern erhalten in diesen Tagen die erforderlichen Anmeldungsunterlagen per Post. Eintritt ins erste obligatorische Kindergartenjahr Betrifft alle Kinder, deren Geburtsdatum zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Juli 2013 liegt: Gemäss Verordnung des Bildungsgesetzes §8 beginnt neu die Schulpflicht bereits mit dem ersten Kindergartenjahr. Alle Kinder, welche bis und mit

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Papier-/Kartonsammlung Garten- und Küchenabfälle, inkl. Gratisentsorgung Weihnachtsbäume Häckseldienst Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

findet statt am Dienstag, 24. Januar 2017 Mittwoch, 25. Januar 2017 Mittwoch, 1. Februar 2017 Montag, 8. Februar 2017 Mittwoch, 22. März 2017 Mittwoch, 17. Mai 2017

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 21. Januar 18.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 22. Januar 10.30 Ökum. Gottesdienst zum Einheitssonntag in der reformierten Kirche Aesch Dienstag, 24. Januar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 25. Januar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 26. Januar

10.15 Gottesdienst mit Kommunionfeier im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 21. Januar Kein Gottesdienst Sonntag, 22. Januar 9.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier Donnerstag, 26. Januar 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 27. Januar

9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 22. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Einheitssonntag. Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt, Pfarrer Felix Terrier, ökumenische Gruppe Aesch. Anschliessend Apéro im Steinackerhaus. Kollekte: Schulische und gesellschaftliche Integration der Kinder von Arbeitsmig-

ranten, Jaffa (Israel). Projekt von Caritas International 17.00 Erster Aescher Konzertabend. Ref. Kirche Aesch. Klezmer Pauwau. Eintritt frei, Kollekte 17.00 Ökumenische Chinderfiir für Chli und Gross. Kath. Kirche Aesch. Gestaltet von Regula Häring, Brigitte Vogel und Carmen Roos Donnerstag, 26. Januar Eucharistiefeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 21. bis 27. Januar Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Badmintonclub Aesch. Beat Wittlin, Telefon 061 411 04 79. Training: Montag ab 18.30 und Donnerstag 20.00, Juniorentraining: Donnerstag 18.30 Uhr. Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle, Aesch. Kontaktperson: Werner Rudin, Dornach, 061 701 63 73. CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Tel. 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, Tel. 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, Tel. 061 751 26 45, Familienzentrum Brüggli: Kaffeebetrieb Mo 14–17, Hüeti Do 14–17 Uhr, Monica FurrerHänni, Tel. 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Montag um 20.15 Uhr.

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Formulare: Raiffeisenbank, AeschPfeffingen, 4147 Aesch; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung:

lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei der Kirche. Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Männerchor Aesch. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Christian Helfenstein, Neumattstrasse 27, 4147 Aesch. Telefon 061 751 53 93. Neue Sänger sind jederzeit willkommen (siehe www.maennerchor-aesch.ch). Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Wölfe 7–11 J.: Rahel Cueni, 079 430 16 48. Pfadi 11–16 J.: Fabian Borer, 079 584 76 83. Abteilungsleiter: Claudio Valente, 079 664 84 73. info@baerenfels1941.ch, www.baerenfels1941.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand. Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14 Uhr Steinackerhaus. Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 22. Januar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pastor Heinz Flutsch. Kinderhüte. Gemeindekaffee Mittwoch, 25. Januar 19.30 Bibelabend


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Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

AESCH PFEFFINGEN

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Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

Pro Senectute Kanton Solothurn Fachorganisation für Altersfragen sucht per 1. April 2017 oder nach Vereinbarung

1 diplomierte/n Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter FH / HFS / BSc Soziale Arbeit, 80% Informationen unter: www.so.prosenectute.ch / www.sozialinfo.ch

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Wir suchen auf März 2017 oder nach Vereinbarung

Bäcker-KonditorConfiseur/in EFZ Sie verfügen über Erfahrung in der Bäckerei, und es bereitet Ihnen Freude, qualitativ gute und feine Backwaren herzustellen. Es erwartet Sie eine interessante, abwechslungsreiche Arbeit in unserem kleinen Backstubenteam. In der Regel haben Sie Samstag und Sonntag frei. Auf Ihre Kontaktaufnahme freuen wir uns unter

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baugesuche Nr. 1234/2016 Gesuchsteller: Swisscom (Schweiz) AG, Grosspeterstrasse 20, PF, 4002 Basel – Projekt: Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage mit neuen Antennen, Parzelle: 2778, Brüglingerstrasse 21, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Auflagefrist: 30.01.2017 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Nachruf auf ehemaligen Gemeinderat Claude Kaspar-Schmidlin Am 3. Januar 2017 ist Claude Kaspar-Schmidlin verstorben. Die Abdankung fand am Donnerstag, 12. Januar 2017, in der reformierten Dorfkirche in Münchenstein statt. Claude Kaspar gehörte neun Jahre lang dem Münchensteiner Gemeinderat an. Er war von 1992 bis 1993 für das Departement Strassenwesen und von 1993 bis 2001 für das Departement Finanzen zuständig. Die Nachricht vom Hinschied von Claude Kaspar-Schmidlin erfüllt uns mit Betroffenheit. Für seine Verdienste für die Gemeinde Münchenstein gebührt ihm über sein Ableben hinaus unser Dank und unsere Anerkennung. Den Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus. Der Gemeinderat

Ersatzbeschaffung der kommunalen Wischmaschine

Der Gemeinderat hat im Mai 2016 die Bauverwaltung damit beauftragt, im Budget 2017 die Ersatzbeschaffung der kommunalen Wischmaschine einzusetzen. Anfang November 2016 hat der Gemeinderat den Ausschreibungsunterlagen und der Submittentenliste zugestimmt. Die Verwaltung hat nun dem Gemeinderat nach Auswertung der Offerten den Vergabeantrag unterbreitet und der Gemeinderat hat der Anschaffung der Wischmaschine CityCat XL 2020 der Firma Bucher Municipal AG, Niederwenigen, zum Kaufpreis von netto Fr. 141 916.80 (inkl. Eintausch bestehendes Fahrzeug) zugestimmt. Der Gemeinderat

Marschübungen vor der Fasnacht Für die Marschübungen von Fasnachtscliquen und Guggenmusiken in der Brüglinger Ebene zur diesjährigen Fasnacht wird folgende Regelung in Erinnerung gebracht: Gemäss § 30 des Polizeireglements der Einwohnergemeinde Münchenstein vom 27. März 2007 sind Marschübungen mit Trommeln, Pfeifen und anderen Fasnachtsinstrumenten vier Wochen vor und drei Wochen nach der «Basler Fasnacht», also vom Samstag, 4. Februar 2017 bis Sonntag, 26. März 2017, zu den folgenden Zeiten gestattet: • Montag bis Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr Die Bewilligung erstreckt sich lediglich auf das Gebiet der Brüglinger Ebene. Auf Fussgänger und Velofahrer ist gebührend Rücksicht zu nehmen. In den Wohnquartieren des Gemeindebanns Münchenstein dürfen keine Marschübungen durchgeführt werden. Die Gemeindepolizei

Wasserversorgung Münchenstein: Information zur Trinkwasserqualität 2016 Versorgte Einwohnerinnen und Einwohner 12 312 (Stand: Ende Dezember 2016) Hygienische Beurteilung Sämtliche untersuchten Proben erfüllen die

strengen Anforderungen der schweizerischen Hygieneverordnung. Chemische Beurteilung Die Gesamthärte des Grundwassers im Netz (alle 4 Pumpwerke gemischt) beträgt 28,3 °fH oder 15,8 °dH (°fH: französische Härtegrade, °dH: deutsche Härtegrade), was als ziemlich hart bezeichnet wird. Nitrat (min./max. Werte aller 4 Pumpwerke): Min. Wert 15,0 mg pro Liter, max. Wert 23,5 mg/l (Toleranzwert liegt bei 40 mg/l). Das Münchensteiner Trinkwasser erfüllt die hohen chemischen Anforderungen gemäss der schweizerischen Lebensmittelgesetzgebung. Herkunft des Wassers 99,0% des Trinkwassers von eigenen Pumpwerken 1,0% des Trinkwassers von Basel Das eigene Trinkwasser stammt vom Grundwasserstrom des Birstals. In Notlagen erfolgt ein Bezug von Basel oder Arlesheim. Behandlung des Wassers In drei von vier Grundwasserpumpwerken wird das Rohwasser mit UV-Bestrahlung behandelt. In einem mit einer sehr geringen Menge Chlor (Natriumhypochlorid). Besonderes Das Münchensteiner Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden. Die Trinkwasser-Temperatur liegt zwischen 10,4 und 13,4 °C. Die Wasserversorgung Münchenstein untersteht und arbeitet nach dem Wasserqualitätssicherungs-System des SVGW (Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches). Der Pikettdienst der Wasserversorgung Münchenstein wird in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung Arlesheim sichergestellt. Weitere Auskünfte Wasserversorgung Münchenstein Felix Salvini, Brunnenmeister Tel. 061 416 11 63 oder felix.salvini@muenchenstein.ch Pikettdienst ausserhalb der Arbeitszeit: Tel. 079 8 416 416 Weitere Informationen zum Trinkwasser und zur Trinkwasserqualität: www.trinkwasser.ch und www.wasserqualität.ch Die Bauverwaltung

Hunde: An- und Abmeldung Bis Ende Januar 2017 erhalten alle Hundehalterinnen und Hundehalter eine Rechnung zur Entrichtung der Hundegebühr für das Kalenderjahr 2017. Hunde, die älter sind als vier Monate, müssen zur Registrierung bei der Gemeinde innerhalb von 14 Tagen angemeldet werden. Ebenso verpflichtend sind die Mitteilung des Ablebens eines Tieres sowie der Anschaffung eines weiteren Hundes. Für die Anmeldung sowie die Erteilung weiterer Informationen stehen gerne die Einwohnerdienste zur Verfügung, per E-Mail an einwohnerdienste@muenchenstein.ch oder telefonisch unter den Nummern 061 416 11 04/05/06. Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

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Es muss blinken und fiepen, leuchten und klingeln

Flippern seit ihrer Jugend mit Begeisterung: Thomas Reichenstein, Niggi Stirnimann und Andreas Borer (v. l.). FOTO: BORIS BURKHARDT

Sieben Männer haben sich in Münchenstein ihren Teenagertraum erfüllt und rund 50 Flipperkästen aus allen Epochen zusammengetragen. Staunen und spielen ist für Besucher erlaubt. Boris Burkhardt

N

ach vier Stunden werde ihm der Lärm dann zu viel, gibt Niggi Stirnimann zu. Dann müsse er mal raus an die frische Luft. Aber es lässt sich nicht leugnen: Was am meisten blinkt und fiept, leuchtet und klingelt, das gefällt echten Flipperfans am besten. Stirnimann, kurz vor seinem 50. Geburtstag, ist so ein echter Fan, Thomas Reichenstein und Andreas Borer, plus minus ein Jahr im selben Alter, zwei weitere. Sie gehören zu den sieben Aktivmitgliedern des Flipperclubs Regio Basel, der sein Domizil seit März 2016 in der Handwerkstadt an der Grabenackerstrasse 8 in Münchenstein hat. Kern ihres Vereinshobbys sind die rund 50 Flipperkästen von 1954 bis 2015, die nach Alter geordnet in der gemieteten Halle nebeneinander stehen: Rund 300 Gäste kommen bei zwölf geöffneten Wochenenden im Jahr. Gerne führt Reichenstein durch die imposante Sammlung: Den Grossteil der Flipperkästen hat er selbst beigesteuert, vor allem die älteren. Er besitzt sogar noch ein Vorläufermodell von

1933. Bis in die 1960er-Jahre waren die Geräte komplett aus Holz, die Einflussmöglichkeiten auf den Ball gering. In den 1970ern kamen die ersten elektronischen Anzeigen und Geräusche dazu; in dieser Hochphase des Flipperwesens gab es rund 100 verschiedene Modelle der Chicagoer Firmen Gottlieb, Williams, Bally und anderen. Bei Flipperkästen ist es nicht unbedingt wie bei anderen Sammlerobjekten, dass die ältesten und seltensten die begehrtesten und teuersten sind, wie Reichenstein erklärt. Heute sei der beliebteste und teuerste Kasten eine Ausgabe im Stile der «Addams Family», von dem es mit 20 000 Stück weltweit am meisten gibt. Flippern im Stil von «Star Wars» «Die alten sind etwas langweilig», sagt Reichenstein unumwunden und man versteht, wovon er spricht, wenn er zu den Flipperkästen aus den 1980ern und 1990ern kommt. Rampen und Schanzen, Viadukte und Tunnel, mehrere Bälle gleichzeitig im Spiel, Figuren und ganze Burgen, die auseinanderfallen, wenn man den Ball durchs Burgtor schiesst. «Das ist für Laien vielleicht etwas zu viel Drumherum», sagt Stirnimann fast schon entschuldigend. Die Flipperkästen hätten angefangen, ganze Geschichten zu erzählen, fährt er fort, sogar die Suche nach dem Mörder im «Cluedo»-Stil ist möglich. Es gibt Kästen im Stil von «Star Trek», «Star Wars», «Indiana Jones», «Hook» und «Lord of the Rings». Zwischen 6500 und 10 000 Franken «Ich war schon als Teenager ein Flipper-Enthusiast und spielte viel in den Beizen; aber mit der Zeit gab es immer weniger Kästen», erzählt Stirnimann. «Vor fünf bis sechs Jahren bekam ich

dann einen beschädigtes Gerät geschenkt und entwickelte schnell den Ehrgeiz, ihn zu reparieren.» Sie alle hätten ähnliche Flipper-Karrieren hinter sich, sagt Reichenstein: «Als es sie in den Beizen kaum noch gab, dachte ich, ich kaufe mir mal einen für daheim. Da wurden dann schnell einige mehr draus.» Unter anderem auf Turnieren lernten sich die drei Flipperfans kennen und taten sich dann vor anderthalb Jahren zum Flipperclub Regio Basel zusammen. Zwischen 6500 und 10 000 Franken kostet ein Flipperkasten. Die meisten werden als Occasion von Beizern gekauft; tatsächlich gibt es aber auch einen Markt für Geräte, die direkt an Private verkauft werden. In der Deutschschweiz gibt es eine Handvoll ähnlicher Vereine, mit denen die Basler Flipperfans lose in Kontakt sind. Auch einen Flipper-Weltverband gibt es. Ein internationales Turnier fand im vergangenen Oktober sogar in Münchenstein statt. Einmal im Monat geöffnet Jeder, der im Club flippern will, muss Eintritt zahlen und passives Vereinsmitglied werden – wobei statt einer Jahresauch eine Tagesmitgliedschaft möglich ist. Der Verein hat auf diese Weise einen Stamm von 100 Passivmitgliedern, mit den Tagesmitgliedern rund 300. Die Gäste sind zwischen sechs und 60 Jahre alt und kommen aus einem Einzugsgebiet zwischen Zürich und Freiburg im Breisgau. Geöffnet ist der Flipperclub einmal im Monat an einem Wochenende; das nächste Mal bereits am 20. und 21. Januar. Wer einmal Eintritt gezahlt hat, darf so lange bleiben, wie er will – bis ihm die Ohren klingeln. www.flipperclubbasel.ch

Aktuelles aus der Steuerverwaltung Anfang Februar 2017 erhalten die Steuerpflichtigen ihre Steuererklärungen 2016. Die vollständig ausgefüllte Steuererklärung ist mit den notwendigen Beilagen bis am 31. März 2017 (Unselbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige) bzw. bis am 30. Juni 2017 (Selbstständigerwerbende) einzureichen. Allen Steuerpflichtigen wird automatisch eine stillschweigende Frist von zwei Monaten über die auf der Steuererklärung aufgedruckte Ersteinreichungsfrist gewährt. Davon ausgenommen sind unterjährige Steuererklärungen (Wegzug, Todesfall). Eine darüber hinausgehende Frist kann im «Online-Schalter» der GemeindeWebsite www.muenchenstein.ch vorgenommen werden. Viele Einwohnerinnen und Einwohner füllen die Steuererklärung mit Hilfe einer Deklarationssoftware aus. EasyTax 2016 wird Anfang Februar 2017 auf der Website www.easytax.bl.ch zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Für das Steuerjahr 2016 wird überdies nochmals eine beschränkte Anzahl CDs verfügbar sein. Diese kann bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden solange Vorrat. Ab dem Steuerjahr 2017 sieht die Steuerverwaltung vor, aus finanziellen und ökologischen (Fortsetzung auf Seite 22)

EINHEITSSONNTAG/ÖKUMENE

Ihr seid das Salz der Erde …

Am Sonntag, 22. Januar, am Tag der Einheit der Christen, feiern wir um 10 Uhr im Kuspo einen grossen, gemeinsamen Gottesdienst! Christen aus ganz Münchenstein kommen zusammen und machen sich Gedanken darüber, wie wir Salz und Licht sein können in unserem Umfeld! Viele kleine Lichter brennen schon in Form von Deutschkursen und einem Mittagstisch für Asylanten, Gottesdiensten im Altersheim, finanzieller Unterstützung und Gebet für Menschen in

Not, etc. Weitere Lichter dürfen hinzukommen! Pfarrerin Heidrun Werder, Pfarrer Daniel Fischler und Pastor Volker Heitz werden uns auf diese Reise mitnehmen. Musikalisch wird das Ganze von einer Band und dem reformierten und dem katholischen Kirchenchor untermalt. Die Band wird tatkräftig von Jugendlichen aus der reformierten Kirchgemeinde unterstützt. Wir werden nach einer feinen Suppe um 13.30 Uhr das Thema auch aus der Sicht der Politik und Wirtschaft beleuchten. Dafür konnten wir fürs Podium vier hochkarätige TeilnehmerInnen gewinnen: Jeanne Locher (Gemeinderätin Münchenstein, Vizepräsidentin), Hanni Huggel (Landrätin Baselland), Dr. Beat Oberlin (Geschäftsleitung BLKB, Präsident) und Dr. Stephan Feldhaus (Geschäftsleitung Roche, Leiter Kommunikation). Auch die Moderation liegt in den besten Händen: Martin Dürr (Co-Leiter ökumenisches Pfarramt für Wirtschaft und Industrie) wird das

Podiumsgespräch moderieren. Es ist ein grosses Vorrecht, dass wir diesen Tag gemeinsam gestalten, den Tag zusammen geniessen und voneinander lernen dürfen! Wir freuen uns auf viele kleine und grössere Lichter aus Politik, Wirtschaft und Kirche, die in Münchenstein und Umgebung angezündet werden! Lasst uns Licht und Salz sein! Herzlich laden Sie ein die reformierte und katholische Kirche, die GriechischOrthodoxe Gemeinde, die Gemeinde Eckstein Birseck sowie die Christkatholische Kirche! Für das Organisationskomitee, Annina Liechty, Sozialdiakonin reformierte Kirche

Einheitssonntag 22. Januar um 10 Uhr im Kuspo Münchenstein (siehe Artikel)


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

BÜRGERGEMEINDE

MÜNCHENSTEIN

Treberwurst und Risotto in der Trotte

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Gründen keine EasyTax-CD mehr herzustellen (nur noch Download von der Website). Die Neuerungen zum Steuerjahr 2016 und weitere Informationen sind im Formular «Informationen und Neuerungen» zusammengefasst. In den «Ergänzungen zur Wegleitung» sind die gesetzlichen Änderungen für das Steuerjahr 2016 ziffernbasiert und ausführlich dargestellt. Die vollständige Wegleitung und sämtliche Formulare stehen als Download zur Verfügung. Im Programm EasyTax ist ebenfalls eine Wegleitung enthalten. Zudem wird eine beschränkte Anzahl Wegleitungen in Papierform auf der Gemeindeverwaltung aufgelegt solange Vorrat. Abteilung Finanzen/Ressourcen

Koordinationsstelle für das Alter: Auf Ernährung folgt Bewegung Rund 25 Personen, darunter auch drei Mitglieder des Münchensteiner Seniorenrates, nahmen am Dienstagnachmittag, 10. Januar 2017, trotz Minustemperaturen und Schneetreiben am Informationsanlass «Richtige Ernährung im Alter» der Koordinationsstelle für das Alter teil. Ezgi Fistik, Ernährungsberaterin am Kantonsspital Baselland, Standort Bruderholz, erteilte konkrete und praktische Tipps und wurde da-

bei von ihrer Kollegin Angela Marinus unterstützt. Mit ihrem Vortrag verstand sie es, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu fesseln. Auch für die Beantwortung der zahlreichen Fragen der interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen sich die beiden Referentinnen Zeit. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im fortschreitenden Alter keine vollkommene Umstellung der gewohnten Ernährungsweise nötig ist, wohl aber eine den individuellen Umständen entsprechende Anpassung. Eine aktive und gesunde Lebensgestaltung mit vielen sozialen Kontakten und Erlebnissen, regelmässiger körperlicher Aktivität sowie einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung ist die beste Grundlage für ein gesundes Alter. Die bereits vierte Veranstaltung der «Koordinationsstelle für das Alter» findet am Dienstag, 7. Februar 2017, von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Stiftung Hofmatt statt. Physiotherapeut Daniel Krapf von der Praxis RückGrat, die sowohl in der Stiftung Hofmatt wie auch in Therwil beheimatet ist, wird seine «Top-Ten-Übungen im Alter» vorstellen. Nach einem kurzen theoretischen Block werden die Übungen vorgeführt. Wer möchte, ist herzlich dazu eingeladen, aktiv mitzumachen, was aber nicht verpflichtend ist. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Koordinationsstelle für das Alter

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zur Unternehmenssteuerreform Durch den Druck der OECD und der EU ist die Schweiz gefordert, die kantonalen Steuerregimes für Statusgesellschaften abzuschaffen. Alle Unternehmen werden neu gleich und ohne die bisherigen Sonderregelungen ordentlich besteuert. Damit wichtige Holding- und Verwaltungsgesellschaften (Statusgesellschaften) nicht übermässig belastet werden, stellt die Reform die nötigen Instrumente zur Verfügung. Diese werden von der Gegnerschaft als unnötige Steuergeschenke abgetan. Als Argument wird nachgeschoben, dass weniger Steuereinnahmen die Kassen der Gemeinde und des Kantons übermässig belasten. Auf den ersten Blick mag diese Argumentation zu überzeugen, dennoch ist diese Haltung falsch und schädlich. Warum? Alleine in der Region Basel beschäftigen die Statusgesellschaften 30 000 Personen direkt und 90 000 in-

direkt. Werden diese Arbeitsplätze gefährdet, sinkt der Steuerertrag der natürlichen Personen. Es sind aber die Steuereinnahmen der natürlichen Personen, die z. B. in Münchenstein mehr als 80% der Steuereinnahmen ausmachen. Eine Gefährdung der wirtschaftlichen Basis wird die Steuereinnahmen deshalb nachhaltiger schädigen, als die kurzfristigen Folgen tieferer Einnahmen aus den Unternehmenssteuern. Die Unternehmenssteuerreform bringt zudem für das Gewerbe und KMU verbesserte Steuerbedingungen. Dies trägt zusätzlich zu einer Stärkung der Wirtschaft bei. Damit werden Arbeitsplätze geschaffen, welche wieder Steuereinnahmen generieren. Ein Ja zur USR III heisst Vorausschauen und Lenken damit der Wirtschaftsmotor nicht ins Stottern kommt. FDP Münchenstein

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein

wellness.ch

ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch.

Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni @ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15 Uhr, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokratische Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vita-

Täglicher Mahlzeitendienst für ältere Leute in Münchenstein Telefon 076 317 60 90 www.cucina-amici.ch/57

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und 2. Mannschaft, A-Junioren Di. und Do. Sportplatz Au. Damen Mi. und Fr., B-Jun. Mo./Mi. und Fr., C-Jun. Mo. und Do., Da/Db-Jun., Di./ Do. und Fr., Dc/Dd-Jun. Mo. und Mi., Ea-Jun. Di. und Do., Eb-Jun Mo. und Mi., Fa/Fb/Fc-Jun. Di. und Fr., Piccolo Mi. Senioren Di., Veteranen/Ü50 Do., Sportplatz Welschmatt. Weitere Infos finden Sie unter www.fcmuenchenstein.ch Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grüne Münchenstein. Kontaktadresse: Toni Bischofberger, Zollweidenstr. 15, 4142 Münchenstein. Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grunli berale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Daniel Altermatt.

Schon früh am Heizen: Jean-Marc und FOTO: ZVG Yanick Schraner. Am Samstag, den 4. Februar, organisiert die Rebbaukommission der Bürgergemeinde das inzwischen 13. Treberwurstessen in unserem schönen Trotte-Saal. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Der ausgemusterte Militär-Küchenwagen im Hof wird schon früh am Morgen mit Holz angefeuert, damit zum Start ab 11 Uhr alles parat ist. Es duftet dann in der Trotte nach Treberwurst, Marc und Risotto … Ge-

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 22. Januar, Einheitssonntag 10.00 KUSPO Münchenstein. Ökumenischer Gottesdienst mit Kinderkirche, anschliessendem Mittagessen und Podiumsdiskussion. Liturgie: Pfarrerin Heidrun Werder, Pfarrer Daniel Fischler und Pastor Volker Heitz. Kollekte: Mittagstisch für Flüchtlinge Donnerstag, 26. Januar 14.00 Stiftung Hofmatt. Gottesdienst für Menschen mit Demenz. Liturgie: Sunahla Sthioul und Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe: Donnerstag, 19. Januar 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 20. Januar 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 24. Januar 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe

niessen Sie die herrlichen Treberwürste mit dem speziell für dieses Essen kreiertem Risotto «à la Peter Brodbeck» – ein ganz besonderer Genuss, (oder auch mit feinem, frischen Brot serviert). Auf Wunsch werden die Treberwürste am Tisch mit Marc flambiert. Dazu können Sie die feinen Weine, (neu auch Cüpli) aus unserem eigenen Rebberg am Steinweg degustieren, den Sauvignon Blanc oder den Blauburgunder, das alles zu moderaten Preisen. In unserem Küchenwagen bekommen die saftigen Würste ihr einmaliges, wundervolles Aroma. Freuen Sie sich auf unsere Spezialität, die man eher in den Weinbaugebieten des Bielersees vermuten würde. Kommen Sie zu uns in die Trotte, lassen Sie einmal die Küche kalt und treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten im schönen Trotte-Saal. Es gibt wie immer, auch Kaffee und feine Kuchen am Buffet. Reservieren Sie sich den 4. Februar 2017, die Münchensteiner Rebbauern

und alle fleissigen Helfer heissen Sie herzlich willkommen! Für die Rebbaukommission Werner Benseler

Bürgergemeinde Münchenstein Die Rebbaukommission lädt ein zum dreizehnten

Bürgergemeinde

Amtliche Publikationen

Münchenstein

Treberwurstessen Wann Samstag, 4. Februar 2017 Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr Wo Trotte Münchenstein Hauptstrasse 25 Tramlinie 10 bis Münchenstein Dorf Parking bei Müller AG, Tramstrasse, und am Friedhof

«E Guete» und viel Spass! Wir freuen uns auf viele Gäste!

NACHRUF

Adieu, Claude Kaspar Am 3. Januar ist unser langverdientes Parteimitglied Claude Kaspar-Schmidlin verstorben. Auf seiner Todesanzeige steht: «Und wenn du dich getröstet hast, dann wirst du froh sein, mich gekannt zu haben». Wir sind froh, Claude gekannt zu haben, und danken ihm für das, was er für uns und die Gemeinschaft getan hat. Jede und jeder wird sich anders und in seiner ganz persönlichen Art an ihn erinnern. Für uns als politische Partei erinnern wir uns an einen engagierten Menschen, der sich zum Wohle Münchensteins eingesetzt hat. Nach seiner Arbeit im Wahlbüro, in der Fürsorgebehörde und der Schulpflege wurde Claude 1992 für die

FDP in den Gemeinderat gewählt. Dort hatte er zuerst das Departement Tiefbau und danach das Departement Finanzen unter sich. Als Finanzchef war er ein umsichtiger «Mahner», dem gesunde Gemeindefinanzen sehr am Herzen lagen. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zu einem prosperierenden Münchenstein. Dafür zollen wir ihm grossen Respekt und Dankbarkeit. Claude wird uns mit seiner spitzbübisch heiteren und auch nachdenklichen Art fehlen. In unserer Erinnerung wird er weiterleben und ja, Claude, wir sind froh, Dich gekannt zu haben. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. FDP Münchenstein

Mittwoch, 25. Januar 14.00 KGH, Wabadu Donnerstag, 26. Januar 14.00 KGH, Arbeitskränzli 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 21.–27. Januar Pfarrerin Heidrun Werder, 061 411 08 11

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Samstag, 21. Januar 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 22. Januar 10.00 Münchenstein: Ökum. Gottesdienst in der Kuspo 11.15 Arlesheim: Ökum. Gottesdienst mit Domchor und Kammerchor 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 24. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 18.30 (Rosenkranz ca. 9.30–10.00) 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. bis 20.30 eucharistische Anbetung Mittwoch, 25. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 26. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Altersheim Hofmatt 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. in der Krypta. Euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00–20.30) Freitag, 27. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim: ref. Gottesdienst in der Obesunne 14.00 Arlesheim: Freitagstreff im Domhof für Seniorinnen und Senioren

Eckstein Birseck

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 22. Januar 10.00 Einheitssonntag. Kuspo, Loogstrasse 2, 4142 Münchenstein. Mit Kinderbetreuung Im Eckstein selber findet an diesem Sonntag keine Veranstaltung statt 061 416 83 33, www.ecksteinbirseck.org

LANDRAT

Adil Koller folgt auf Hanni Huggel WoB. Im Baselbieter Landrat steht ein bedeutender personeller Wechsel an: SPKantonalpräsident Adil Koller wird im Februar ins Parlament Hanni Huggel (SP) nachrücken anstelle von Hanni Huggel, die nach knapp 14 Jahren vorzeitig zurücktritt. Die Münchensteinerin wird am 9. Februar letztmals an einer Landratssitzung teilnehmen, Koller wird an jener vom 23. Februar angelobt. Dann werden die Präsidenten aller grosser Baselbieter Parteien im Parlament vertreten sein. Weder wolle er im Landrat dominant auftreten noch still und ru-

hig das Feld anderen überlassen, verrät der 23-jährige Koller im Gespräch. Koller gilt als pointierter Linker, der nicht aufs Maul sitzt. Hanni Huggel, Mutter von Ex-Fussballer Adil Koller (SP) Benni Huggel, hat den Ruf einer sozial engagierten, konzilianten Brückenbauerin. Sie ist seit 2003 Parlamentsmitglied. Während zwölf Jahren war sie in der Geschäftskommission tätig, die sie 2009 bis 2011 präsidierte. Koller und Huggel – das ist zwar dieselbe Partei, aber eine andere Generation und ein unterschiedlicher Polit-Stil.

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zum «Milliardenbschiss» Mit der Unternehmenssteuerreform III und den neuen legalen Steuertricks machen ein paar Konzerne und ihre Grossaktionäre Milliarden. Die Rechnung bezahlen wir – die Angestellten, die normalen Steuerzahlenden – der Mittelstand. Mit dem Abbau drohen uns höhere Gebühren und mehr Steuern. Auf Druck aus dem Ausland muss die Schweiz die illegalen Steuerprivilegien auf kantonaler Ebene abschaffen. Das sie das tun muss, ist unbestritten. Aber mit der USR III werden nicht einfach die bestehenden Extrawürste für Holdings und Status Gesellschaften abgeschafft. Es werden neue, umstrittene Steuerschlupflöcher geschaffen und die Unternehmenssteuern massiv gesenkt. Diese Steuerreform für Unternehmen reisst Milliarden Löcher in die Kassen der Kantone und insbesondere der Gemeinden. Die USR III sieht keinerlei Gegenfinanzierung durch die Wirtschaft vor. Die Zeche, das heisst das finanzielle Loch, muss einseitig durch die öffentliche Hand gestopft werden. Damit dro-

hen uns allen höhere Steuern und Gebühren sowie ein Leistungsabbau. Deshalb sagen wir Nein zu diesem «Unternehmungssteuer-Bschiss». Die Vorlage, welche einseitig die Wirtschaft begünstigt und unnötige Steuergeschenke an Grossaktionäre vorsieht, gehört zurück zur Überarbeitung an den Absender (National- und Ständerat). Dieter Rehmann, SP Münchenstein


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

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DORNACH

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Baupublikationen Dossier-Nr.: 2017/0005 Bauherr: Stiftung Alters- und Pflegeheim «Wollmatt» – Adresse: Wollmattweg 10, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Vorplatzverglasung Dachgeschoss – Bauplatz: Wollmattweg 10 – Parzelle GB Dornach Nr.: 31 – Projektverfasser: Bäni + Bäni, Bifangweg 4, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2017/0006 Bauherr: Lussmann Immobilien AG – Adresse: Nepomukplatz 7, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellen Stützmauer und Schwimmbad – Bauplatz: Unterer Zielweg 6 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3580 – Projektverfasser: Lussmann Architekten AG, Nepomukplatz 7, 4143 Dornach Publiziert am: 19. Januar 2017 Einsprachefrist bis: 2. Februar 2017 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Schulen Dornach

Einschulung in die Dornacher Kindergärten Für das Schuljahr 2017/2018 werden Kinder, welche zwischen dem 1. August 2012 und dem 31. Juli 2013 geboren sind, in die Kindergärten aufgenommen. Die Anmeldung erfolgt schriftlich. Die Anmeldeformulare wurden den Eltern/Erziehungsberechtigten per Post zugestellt. Der Besuch des Kindergartens ist im Kanton Solothurn obligatorisch. Fall Sie kein Formular erhalten haben oder weitere Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an das Rektorat der Schulen Dornach, Tel. 061 705 50 50 oder schulen.dornach@ intergga.ch Rektorat

Herzliche Gratulation! Am 9. Januar 2017 hat der Gemeinderat Frau Carmen Bracher per 1. Januar 2017 als Sozialarbeiterin im Fachbereich Kindes- und Erwach-

senenschutz der Sozialregion Dorneck gewählt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Frau Bracher einen guten Start und viel Freude und Befriedigung in ihrer neuen Tätigkeit. Gemeindepräsidium Feuerwehr Dornach

Ausschreibungen Rüstfahrzeug Feuerwehr Dornach 1. Auftraggeber 1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers Bedarfsstelle/Vergabestelle: Einwohnergemeinde Dornach Beschaffungsstelle/Organisator: Einwohnergemeinde Dornach, zu Hdn. von Feuerwehrkommando, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach, Schweiz, E-Mail: pio.fwdornach@breitband.ch 1.2 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen zu beziehen von folgender Adresse: Stützpunktfeuerwehr Dornach, zu Hdn. von Feuerwehrkommando, Schmiedegasse 4/Postfach, 4143 Dornach, Schweiz, E-Mail: pio.fwdornach@breitband.ch, URL: www.dornach.ch Anforderung der Unterlagen per E-Mail an pio.fwdornach@breitband.ch 1.3 Art des Auftraggebers Gemeinde/Stadt 1.4 Verfahrensart Offenes Verfahren 1.5 Auftragsart Lieferauftrag 1.6 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag Ja 2. Beschaffungsobjekt 2.1 Projekttitel der Beschaffung Rüstfahrzeug 2018 inkl. Rollcontainer 2.2 Detaillierter Produktebeschrieb Lieferung eines (1) Rüstfahrzeuges (PIO) inkl. Rollcontainer gemäss Pflichtenheft 2.3 Gemeinschaftsvokabular CPV: 34144210 – Feuerwehrfahrzeuge 2.4 Frist für die Einreichung des Angebotes Datum: 15. März 2017 Bemerkungen: Die vollständige Ausschreibung kann unter www.simap.ch eingesehen werden

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Bauherr: Sonnhalde Gempen, Haglenweg 13, 4145 Gempen – Bauobjekt: Umnutzung im 1. OG – Architekt: Archico, Rolf Leibacher, Bärenfelserstr. 21, 4057 Basel – Bauplatz:

Haglenweg 22.b, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1887 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 2.2.2017 Baukommission Gempen

EIDG. ABSTIMMUNG

USR III – Investition für die Zukunft Mit der Steuerreform sichern wir die Steuereinahmen der internationalen Firmen und gleichzeitig werden die lokalen KMU steuerlich entlastet. Dadurch bleiben sie wettbewerbsfähig und können die bestehenden Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Mit Angstszenarien kämpfen die Gegner dieser Reform für ein «Nein». Die Firmen würden profitieren, die Gemeinden leiden und bezahlen müsse die Suppe der «normale» Steuerzahler. Eine kurzfristige Denkweise. Das Gegenteil ist hier der Fall. Das Risiko, dass bei einer Ablehnung der Vorlage internationale Unternehmen wie auch Schweizer Firmen ihren Sitz und/oder ihre Produktion ins Ausland verlegen könnten, ist gross. Bei einem Wegzug dieser Firmen bedeutet dies auch für viele Zulieferer, Transporteure und Handwerksbetriebe weniger Aufträge, weniger Arbeit und das heisst im Klartext Stellenabbau und Stellenverlust. Das BAK spricht gar

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«‹Freunde des Klosters Dornach› müssen sich personell erneuern»

Post von der Bauverwaltung: Lorenz Altenbach, Präsident der Stiftung Kloster Dornach, nimmt zur Kenntnis, dass sämtliche FOTO: THOMAS KRAMER Einsprachen gegen den Klosterumbau entweder zurückgezogen oder abgelehnt wurden.

Der Stiftungsratspräsident des Klosters, Lorenz Altenbach, richtet deutliche Worte an den Vorstand des Unterstützungsvereins. Dieser habe mit seiner Baueinsprache gegen die Verlegung der Sakristei und dem Gang an die mediale Öffentlichkeit der Institution schaden wollen. Baustart ist am kommenden Montag. Oliver Sterchi

I Baugesuch

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

im schlimmsten Falle von einem Abbau von gegen 200 000 Arbeitsplätzen schweizweit. Im Kanton Solothurn würden wir eine Verdoppelung der heute 4700 auf gegen 10 000 Arbeitslosen in Kauf nehmen müssen. Bei einem Wegzug von Unternehmen ins Ausland gehen jedoch nicht nur Arbeitsplätze verloren, sondern auch zweimal das Steueraufkommen. Einerseits die Steuern der wegziehenden Arbeitgeber (juristische Personen) und andererseits die Steuern deren Arbeitnehmer (natürliche Personen). Dies auf allen Ebenen, von der Bundessteuer zu den Steuern im Kanton wie auch in den Gemeinden und Kirchgemeinden. Die URS III ist eine Investition für die Zukunft. Die kurzfristigen Mindereinnahmen sichern den Wirtschaftsstandort Schweiz, unsere Arbeitsstellen und unseren Wohlstand. Darum ein Ja zur Steuerreform am 12. Mark Winkler, Februar. Kantonsrat FDP die Liberalen

prominenten Mitgliedern. Für Stiftungsratspräsident Altenbach liegt indes kein Kommunikationsproblem zwischen der Stiftung und dem Unterstützungsverein vor: «Das Problem liegt offensichtlich bei den ‹Freunden›. Diese waren bis vor kurzem mit zwei Vorstandsmitgliedern im Stiftungsrat vertreten. Wenn der Vorstand nun geltend macht, dass er zu spät über die Umbaupläne informiert worden sei, dann müssen die ‹Freunde› selber über die Bücher», sagt Altenbach. Von einem Dolchstoss aus den eigenen Reihen will Altenbach nichts wissen. Der Jurist stellt klar, dass er keine Mühe damit habe, wenn jemand von seinem Einspracherecht Gebrauch mache. «Was uns aber konsterniert hat, war der Gang an die Medien. Damit wollten die ‹Freunde› wohl öffentlichen Druck aufbauen. Das war eindeutig ein Versuch, der Stiftung zu schaden», sagt Altenbach.

März stattfinden. Es ist damit zu rechnen, dass dabei auch die Personalfrage im Vorstand zur Sprache kommen wird. Erweiterung in der Gastronomie Eine personelle Neuausrichtung wird es auch beim Kloster geben: Nach der einvernehmlichen Kündigung von Klosterleiter Freddy Buess ist der Stiftungsrat daran, die Leitung der Institution neu aufzustellen. Man prüfe darüber hinaus auch gewisse Anpassungen bei der Gastronomie, sagt Altenbach: «Mit dem Umbau werden uns mehr Möglichkeiten für die Gastronomie zur Verfügung stehen. Das gibt uns die Gelegenheit, allenfalls eine Erweiterung des Angebots vorzunehmen. Ich denke da beispielsweise an einen Mittagstisch im neu renovierten Gewölbekeller oder in der Bibliothek, wo man zum Beispiel ein einfaches Mittagessen zu einem günstigen Preis servieren könnte.» Diese Idee sei aber noch nicht spruchreif und müsse erst durch eine interne Arbeitsgruppe geprüft werden, sagt Altenbach.

n wenigen Tagen ist es so weit: Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Kloster Dornach können beginnen. Dies, nachdem sämtliche Baueinsprachen entweder zurückgezogen oder abgelehnt wurden. Der Stiftungsratspräsident des Klosters, Lorenz Altenbach, freut sich über den Baustart: «Endlich können wir loslegen. Zum Glück haben die Baueinsprachen nicht zu einer wesentlichen Verzögerung geführt.» Die Einsprachen kamen unter anderem von den «‹Freunden des Klosters Dornach›». Ein Teil des Vereinsvorstandes um Vizepräsident Joe Dietlin war mit der geplanten Verlegung der Sakristei nicht einverstanden und befürchtete darüber hinaus eine zunehmende Verweltlichung des Klosters (das «Wochenblatt» berichtete). In der Folge kam es zu internen Streitigkeiten bei den «Freunden» und Vereinsaustritten von

Vertrauen steht auf dem Spiel Der Stiftungsratspräsident betont, dass das Gremium voll hinter dem Umbaukonzept stehe. Und wie stellt er sich nach den ganzen Turbulenzen die künftige Zusammenarbeit mit den «Freunden» vor? Dazu Altenbach: «Der Vorstand der ‹Freunde› muss sich personell erneuern. Ansonsten kann ich mir keine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft vorstellen.» Ob Altenbach damit die Einsprachepartei um Vizepräsident Joe Dietlin anspricht, bleibt offen. Sicher ist, dass es im Vereinsvorstand in der jetzigen Konstellation interne Differenzen gibt: Der amtierende Vereinspräsident Hans Abt hatte sich entgegen seinen Vorstandskollegen stets für die Umbaupläne ausgesprochen und war damit im Gremium isoliert. Die Generalversammlung der «Freunde» wird Ende

THEATER HOCHWALD

JUGENDMUSIKSCHULE

Gogols «Revisor»

Konzert mit dem Regio-Orchester

Seit 1995 bringen wir jedes Jahr ein Stück zur Aufführung – mit Leidenschaft, Begeisterung und Engagement. Heuer spielen wir eine zeitlose Komödie aus dem Jahre 1836, die an Aktualität und Lebendigkeit nichts eingebüsst hat. «Der Revisor» ist eine Gesellschaftskomödie mit viel Charme und Witz. Die wirtschaftlich, moralisch und sozial korrumpierte obere Gesellschaft einer Kleinstadt wird entlarvt und ihre Habgier, ihre Bestechlichkeit und letztlich auch ihre Autoritätsgläubigkeit der Lächerlichkeit preisgegeben. Unsere Aufführungsdaten: 27. und 28. Januar, 1., 3. und 4. Februar jeweils 20 Uhr, am 29. Geri Michel, Januar um 15 Uhr. www.theaterhochwald.ch

Wir laden Sie ein zum Neujahrskonzert des Regio-Orchesters von morgen Freitag, 20. Januar, um 18.30 Uhr im Kloster Dornach. Rund 30 junge Musikerinnen und Musiker spielen in diesem Orchesterverbund mit, der von Simon Reich dirigiert wird. Eröffnet wird das Konzert durch die Ensembles «I Tutti» und «Fiedelkreis» der JMS Dornach, die von Christian Ginat bzw. Saskia Cebanica geleitet werden. In diesem fast ausschliesslich barocken Programm erklingen u. a. Werke von Vivaldi, Händel, Purcell und Pachelbel sowie Ausschnitte aus dem Nussknacker von Tschaikowski. Aline Brunner und Alena Gebbia, beide Musikschule Münchenstein, werden als Solistinnen zu hören sein.

Kloster bis Ende März noch offen ost. Die Umbauarbeiten am Kloster Dornach beginnen am kommenden Montag, 23. Januar. Bis Ende März sind Restaurant und Hotel noch regulär geöffnet, auch kulturelle Veranstaltungen wie die Ausstellung «Geist und Luxus» können weiterhin besucht werden. Erst in der Hauptphase der Umbauarbeiten – von April bis Ende August – bleibt das Kloster mit Ausnahme der Kirche durchgehend geschlossen. Die Neueröffnung ist für September geplant.

Das Regio-Orchester ist ein reines Streichorchester, welchem die Jugendmusikschule Dornach seit diesem Schuljahr angehört. Schüler der Musikschulen Laufental-Thierstein, AeschPfeffingen, Dornach, Reinach, Arlesheim, Münchenstein und Birsfelden können in diesem Orchester mitspielen. Wir freuen uns über Zuwachs, im Speziellen von Schülerinnen und Schülern aus Dornach, Gempen und Hochwald! Wir laden Sie auch ein zum Schülerkonzert der Klavierklasse von Slobodan Todorovic am Dienstag, 24. Januar, um 19 Uhr an der JMS Dornach. 12 Schülerinnen und Schüler seiner Klasse werden zu hören sein. Simon Reich, Leiter der JMS


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Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

MUSIKVEREIN CONCORDIA

Jahreskonzert und Theater An unserem diesjährigen Unterhaltungskonzert präsentiert sich der Musikverein Concordia Dornach «Völlig losgelöst von der Erde …». Kommen Sie am Samstag, 28., oder Sonntag, 29. Januar, in die Turnhalle Bruggweg und wir entführen Sie in die Welt der Sterne und Planeten. Geniessen Sie bekannte Melodien aus Star Wars, Star Trek und Avatar. Lassen Sie den wohl bekanntesten Sänger und Schauspieler aus dem 20. Jahrhundert, Frank Sinatra wieder aufleben

Bibliothek Dornach wird aufgelöst Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106

Flohmarkt Alle Bücher werden verkauft Samstag, 21.1.17, 09.00 bis 12.00 Uhr Mittwoch, 25.1.17, 14.00 bis 17.00 Uhr Samstag, 28.1.17, 09.00 bis 12.00 Uhr

oder singen Sie mit beim Schlager «Ein Stern, der deinen Namen trägt». Mit Jupiter aus Gustav Holsts «The Planets» wird auch die Klassik am diesjährigen Konzert vertreten sein. Die Junior Band Dornach unter der Leitung von Jasmine Weber-Studer wird das Konzert eröffnen und wir freuen uns, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal auch ein Musikstück zusammen spielen werden. Nach dem musikalischen Teil wird Sie unsere Theatergruppe unter der Regie von Carmen Hurni mit einem heiteren Schwank bestens unterhalten. Unser Dirigent, Roberto Cereghetti sowie alle Musiker der Concordia Dornach freuen sich auf Ihren Besuch und garantieren Ihnen einen unterhaltsamen Abend resp. Nachmittag mit Musik, Theater und köstlicher Verpflegung. Die Türen öffnen für Sie am Samstag um 18.30 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Informationen zum genauen Programm finden Sie auf unserer Website www.mvdornach.ch. Musikverein Concordia Dornach

PARTEIEN

Parteiversammlung der CVP Am 12. Februar stimmen wir über die erleichterte Einbürgerung von Ausländern der 3. Generation, über den Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr und über die Unternehmenssteuerreform III ab. Die CVP Dorneck-Thierstein stellt die drei Vorlagen an der Parteiversammlung am Dienstag, 24. Januar, um 20 Uhr im Hotel Post in Mariastein vor. Die Steuerreform hat grosse Auswirkungen auf den Kanton Solothurn. Der Kanton wurde durch die Deindustrialisierung hart getroffen, bietet jedoch für Unternehmen viele Standortvorteile: rasche Erreichbarkeit der grossen Zentren der Deutschschweiz, gute Infrastruktur und ein grosser politischer Wille für

Neuansiedlungen. Es gilt, Unternehmen in den Kanton zu holen, die eine hohe Wertschöpfung generieren. Regierungsrat Roland Heim wird die Auswirkungen dieser eidgenössischen Vorlage auf den Kanton erläutern. Weitere Referenten sind Regierungsrat Roland Fürst und Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, die zu den anderen Vorlagen Stellung nehmen und Fragen aus dem Publikum beantworten. An der Versammlung stellen sich die Kantonsratskandidatinnen und Kandidaten der CVP Dorneck-Thierstein vor. Die CVP Dorneck-Thierstein freut sich auf einen interessanten Politabend. CVP Dorneck-Thierstein Micha Obrecht

EIDG. ABSTIMMUNG

Erleichterte Einbürgerung Sie sind jung, sprechen unsere Dialekte, treiben Sport und sind befreundet mit unserer Schweizer Jugend. Sie sind Handwerker oder Fabrikarbeiter, sie packen an oder reparieren, sie sind Studenten oder Lehrlinge, sie sind Techniker oder Ingenieure, oder sie leiten ihr eigenes Geschäft. Sie sind Teil unserer Gesellschaft, sie helfen bei der Entwicklung und Entfaltung unserer Heimat, sie sorgen für Wohlstand und Besitz, sie sind in Spitälern und Heimen anzutreffen, sie wären unserer Jugend gleichgestellt, wenn der rote Pass nicht wäre. Warum diese Diskrepanz? Weil wir ihnen aus purem Egoismus die verdiente Identität mit dem roten Pass verweigern. Die primitiven gegnerischen Aussagen, die beschämenden Hasstiraden

sowie die letzten verletzenden, primitiven Glarner-Plakate unterstreichen die argumentationslose Kultur gewisser Möchtegernpatrioten! Nun, Sie alle haben die Möglichkeit, diese Mängel mit ihrem Stimmrecht am 12. Februar zu beheben. Das Parlament schlägt ihnen einen zeitgemässen Gesetzentwurf mit vernünftigen Lösungen vor. Dieses Gesetz ist auf die jüngeren Ausländer aus der dritten Generation zugeschnitten. Klare einfache Voraussetzungen begleiten das Verfahren; jede Bewerberin, jeder Bewerber bis zum 25. Geburtstag wird die Möglichkeit schätzen, Bürger/-in auf Verlangen zu werden. Aus Überzeugung sagen wir Ja zu dieser Gérald Donzé Dornach, Vorlage. FDP-Mitglied

Die Gemeindeversammlung beschloss den Beitritt zum Zweckverband Primarstufe Dorneckberg. FDP und SVP fordern aber, Alternativen zu prüfen – etwa eine Kooperation mit Dornach. Bea Asper

D

er Gemeinderat von Gempen hatte am Dienstag zu einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Zwei Stunden lang ging es um die Frage, ob Gempen die Statuten genehmigt und dem neu zu gründenden Zweckverband Primarstufe Dorneckberg beitreten solle. Die Gemeindeversammlungen von Büren, Nuglar-Sankt Pantaleon und Hochwald hatten im Dezember bereits Ja gesagt, Seewen debattiert Mitte Februar darüber. Die neue Rechtsform soll den veralteten Kooperationsvertrag ersetzen. Für die Schüler ergeben sich daraus keine Änderungen. Die Schulen bleiben im Dorf. Freisinnige und SVP-Mitglieder aus Gempen hatten im Vorfeld der Gemeindeversammlung in einem Flugblatt dazu aufgerufen, die Statuten des neuen Zweckverbandes Primarstufe Dorneckberg nicht zu genehmigen. Christian Gysin-Marcionelli, Ortsparteipräsident FDP sowie Joelle Neuhaus-Ehrsam, Ortsparteipräsidentin SVP, «beantragten der Gemeindeversammlung, die Vorlage

an den Gemeinderat zurückzuweisen mit dem Auftrag, die verschiedenen Varianten (Zweckverband, Kooperationsvertrag, eigenständige Schule) zu erarbeiten sowie zu prüfen und bis spätestens Oktober 2017 der Gemeindeversammlung erneut zur Abstimmung vorzulegen.» Gemeindepräsident Patrik Stadler sagte dazu, dies gebe es nicht zum Nulltarif: «Ich werde der Versammlung für externe Berater, die beigezogen werden, ein Kostendach von 20 000 Franken beantragen oder der Gemeinderat greift auf die Möglichkeit des Nachtragskredites zurück.» Rückweisungsantrag ohne Chance Gempen hatte am Dienstag nur noch die Wahl, ob mit Seewen oder mit Dornach über eine Kooperation zu verhandeln sei. Im Raum stand zudem die Idee, die Dienste der Schulleitung von 20 Prozent beim Zweckverband Oberstufenzentrum Dorneckberg in Büren einzukaufen. Dass sich die Verantwortlichen in den Verhandlungen der letzten vier Jahre nicht auf einen einzigen Zweckverband für Oberstufe und Primarschulen einigen konnten, erweckte an der Gemeindeversammlung von Gempen den Eindruck, dass in den Schulgremien nach wie vor mehr gestritten werde, als dass man am selben Strang ziehe. «Man hat den Verdacht, man bekämpft sich», gab eine Votantin gar zu bedenken. In der Abstimmung wurde der Rückweisungsantrag von FDP und SVP mit 37 zu 11 Stimmen bachab geschickt und in der Abstimmung über den Beitritt zum Zweckverband wurden die Statuten mit 39 zu neun Stimmen genehmigt.

Einjährige Kündiungsfrist «Mit dem Ja zum Zweckverband ist das Schulmodell Dorneckberg nicht in Stein gemeisselt», meinte Siegfried Bongartz. «Dank der Kündigungsfrist von nur einem Jahr gibt es für die Gemeinden einen schlanken Weg nach draussen». Die beiden SP-Vertreter im Gemeinderat (Siegfried Bongartz und Stephan Häring) hatten sich zusammen mit SVPMann Beat Balzli im fünfköpfigen Gemeinderat durchgesetzt, der Gemeindeversammlung den Beitritt zum Zweckverband Primarstufe Dorneckberg zu beantragen. Gemeindepräsident Patrik Stadler (FDP) sowie Parteikollege Stephan Sauter waren dagegen. «Ich bin noch immer überzeugt, dass ein neuer Kooperationsvertrag die bessere Lösung gewesen wäre, als es die jetzigen Statuten des Zweckverbandes sind», sagte Stadler dem «Wochenblatt» nach der Gemeindeversammlung. Dass Stadler in der Abstimmung während der Gemeindeversammlung nicht dem Rückweisungsantrag der FDP folgte, sondern sich der Stimme enthielt, begründet er damit, «dass zum jetzigen Zeitpunkt die Alternativen fehlen.» Ein Nein hätte die Schule Gempen sowie die Schulen Dorneckberg mit Unsicherheit belastet und in der Qualitätsentwicklung geschwächt, so Stadler. Denn Lehrpersonen, Schulleitung und Schulräte hatten sich für die Schulen Dorneckberg ausgesprochen. Das eine tun und das andere nicht lassen, also Alternativen zu prüfen, sei nicht ausgeschlossen. Mit der Schülerzahlentwicklung und den Schulreformen sei die Bildungslandschaft in steter Bewegung, so Stadler.

KANTONALE WAHLEN

SP Dorneck-Thierstein holte Peter Bichsel nach Dornach bea. Die SP Dorneck-Thierstein konnte für ihre Wahlveranstaltung mit den Kantonsratskandidaten (volle Liste) im Neuen Theater Dornach Peter Bichsel für eine Lesung gewinnen. Der Saal war am Mittwoch vergangener Woche voll und die Zuhörer begeistert. Sie drückten es mit kräftigem, anhaltendem Applaus aus. Der Solothurner Autor – ausgezeichnet mit vielen regionalen und nationalen Literaturpreisen, unter anderem für grotesken Humor – weiss mit über 80 Jahren erst recht aus dem Leben zu erzählen und zu hinterfragen. Vom «Wochenblatt» nach seiner Beziehung zum Schwarzbubenland gefragt, antwortet Bichsel: «Erinnert mich an meine Lehrerzeit und daran, wie nachlässig Solothurn mit dieser Region umgegangen ist.» Susanne Schaffner, Regierungsratskandidatin für die SP Solothurn, sowie Amteiparteipräsidentin Irène Meier freuten sich riesig über den gelungenen Abend und darüber, dass die Zuhörer in den Genuss einer Bichsel-Lesung gekommen sind. «Bichsel liest nur noch für die SP», meinte Schaffner, wobei Bichsel, der Sozialist, Freund und Berater des verstorbenen Bundesrates Willi Ritschard, immer eine kritische Stimme und aus Protest auch schon mal aus der

Liest nur noch für die SP: Autor Peter Bichsel mit Amteiparteipräsidentin Irène Meier und Regierungsratskandidatin Susanne Schaffner. FOTO: BEA ASPER Partei ausgetreten sei. Und sollte die SP im Schweizer Machtgefüge jemals die Mehrheit erreichen, würde er definitiv

austreten. Das habe ihr Peter Bichsel angekündigt, sagte Schaffner auf ihrer Wahltournee in Dornach.

Donnerstag, 26. Januar 19.30 Elternabend der Erstkommunikanten im Pfarreisaal in Dornach

Timotheus-Zentrum. Abschluss der Woche zur Einheit der Christen mit Pfarrer Roger Boerlin und Diakon Wolfgang Müller. Musikalische Begleitung durch Artem Maslov. Anschliessend Apéro

GOTTESDIENSTE

EIDG. ABSTIMMUNG

Gewerbe profitiert von USR III In unserem Land gibt es rund 24 000 international tätige Unternehmen. Sie beschäftigen 150 000 Personen, zahlen jährlich fast 5 Milliarden Franken Steuern und vergeben unzählige attraktive Aufträge, von denen auch kleinere lokale Betriebe profitieren. Bisher haben diese sogenannten «Spezialgesellschaften» von steuerlichen Sonderregelungen profitiert. Damit soll nun Schluss sein: Mit der Unternehmenssteuerreform III, über die wir am 12. Februar abstimmen, sollen die Steuerprivilegien abgeschafft werden. Das ist gut so. Es ist aber enorm wichtig, dass unser Land für diese internationalen Konzerne auch künftig ein attraktiver Standort bleibt. Deshalb sind in der Reform

Zweckverband Schulen Dorneckberg: Gempen schert vorerst nicht aus

Massnahmen vorgesehen, welche dies sicherstellen. Umgesetzt werden sollen diese nicht zuletzt von den Kantonen – sie werden vom Bund dafür mit über 1 Milliarde Franken im Jahr unterstützt. Durch die Beiträge ist es den Kantonen möglich, individuelle und massgeschneiderte Lösungen zu finden. Die Unternehmenssteuerreform ist eine gute Sache. Ein typischer Schweizer Kompromiss. Ein wichtiger Schritt, um unsere Wirtschaft und damit das Wohlergehen von uns allen für die Zukunft zu sichern. Ich sage deshalb überzeugt Ja am 12. Februar. Martin Vogel, Unternehmer, VizePräsident des Gewerbeverbandes Solothurn, Kantonsratskandidat FDP

Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 21. Januar 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie in der Spital-Kapelle Sonntag, 22. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Timotheus-Zentrum, anschl. Apéro. Kein Gottesdienst in unserer Kirche 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 22. Januar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Mittwoch, 25. Januar 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal

Donnerstag, 26. Januar 14.00 Spielenachmittag für Seniorinnen/en im neuen Pfarreisaal 19.30 Elternabend der Erstkommunikanten im Pfarreisaal in Dornach

Donnerstag, 26. Januar 19.30 Elternabend der Erstkommunikanten

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Katholische Gottesdienste in Gempen

Freitag, 20. Januar 15.00 Gottesdienst im Alters-und Pflegeheim Wollmatt Dornach mit Pfr. Cristina Camichel. Musikalische Begleitung durch Organistin Natalia Waldenmayer

Samstag, 21. Januar 18.30 Gottesdienst mit Eucharistie

Sonntag, 22. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im

Freitag, 27. Januar 19.00 Racletteabend im Pfarreisaal

Nächste Sonntagschule: – Samstag, 21. Januar – Samstag, 18. Februar 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00 (* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt) Sonntag, 22. Januar 9.00 Wortgottesfeier


DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Büren und Seewen Seewenstrasse ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Schutzwaldprojekt) sind auf der Seewenstrasse im Abschnitt «Mühle, Büren» bis «Löhr, Seewen» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Tagsüber wird die Seewenstrasse für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Nuglar – Gempen – Hochwald. Der Postautodienst bleibt gewährleistet. – Nachts und am Wochenende wird der Verkehr einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage geregelt. Dauer: 6. bis 24. Februar 2017 werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 20. Januar 2017

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Einladung zur Generalversammlung 2016 der Flurgenossenschaft Rodersdorf Datum: Donnerstag, 2. Februar 2017 Gemeindesaal Rodersdorf, Beginn 20.00 Uhr Traktanden: ➢ Begrüssung ➢ Wahl der Stimmenzähler ➢ Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 23. 9. 2014 ➢ Jahresbericht der Co-Präsidenten ➢ Jahresbericht des Kassiers ➢ Bericht der Revisoren ➢ Vorstellen Sanierungskonzept ➢ Beschlussfassung Genossenschaftsbeitrag ➢ Beschlussfassung über eingereichte Anträge ➢ Verschiedenes Anträge können bis am 25. 1. 2017 in schriftlicher Form beim Co-Präsidenten Ueli Hauser (ueli.hauser@bluewin.ch) eingereicht werden. Das Protokoll kann beim Aktuar Thomas Frank (thomas.frank@bluewin.ch) bezogen werden. Der Vorstand der Flurgenossenschaft

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AGENDA

Donnerstag, 19. Januar 2017 Nr. 03

Donnerstag, 19. Januar Arlesheim  Vortrag: Namibias faszinierende Vogelwelt. Von Stephan Siegfried. Gasthaus zum Stärne, Ermitagestrasse 1. 20 Uhr. Dornach  Tänze aus aller Welt. Alterssiedlung Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr.

Freitag, 20. Januar Aesch  Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins: «Huus-Bsuech». Lustspiel von Wolfgang Binder, gespielt von der Dorfbühni Aesch. Kath. Pfarreiheim. 20 Uhr. Dornach  Pelati Delicati: «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» von Gudrun Pausewang. neustheater.ch beim Bahnhof. 10 Uhr.  Pelati Delicati: «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» von Gudrun Pausewang. neustheater.ch beim Bahnhof. 17 Uhr.  Neujahrskonzert mit dem Regio-Orchester der Musikschulen. Leitung: Simon Reich. Kloster Dornach. 18.30 Uhr. Münchenstein  Museumsnacht der Basler Museen. Beteiligt auch: Haus der elektronischen Künste H3K, Freilagerplatz. Sportmuseum, Reinacherstrasse 1. Mühlemuseum, Vorder Brüglingen 5. www.museumsnacht.ch  Friday-Flip. Flipper-Club Regio Basel. Handwerkerstadt, Grabenackerstsr. 8a. 20 bis 1 Uhr.

Samstag, 21. Januar Aesch  Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins: «Huus-Bsuech». Lustspiel von Wolfgang Binder, gespielt von der Dorfbühni Aesch. Kath. Pfarreiheim. 19.30 Uhr. Arlesheim  Theater auf dem Lande: «WilhelmBusch-Programm». Von Vera Bauer. Trotte. 20.15 Uhr.  Heimat- und Theaterabend des Jodlerclubs: «Friede, Freude? Jo chasch dänke». Turnhalle Domplatz. 19.30 Uhr. Türöffnung 18 Uhr. Dornach  «Das Traumlied von Olav Åsteson» in

der Komposition von Johanna Russ, gesungen von Astrid Dvir mit Chor- und Leierbegleitung, Leitung Michael Dvir. Haus Martin, Dorneckstrasse 31. 15.30 Uhr  Pelati Delicati: «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» von Gudrun Pausewang. neustheater.ch beim Bahnhof. 17 Uhr. Münchenstein  Rockfact presents: Night Train. Rockfact Music Club, Tramstrasse 66 (Walzwerk) 20 Uhr.  Family-Flip & Saturday-Pinight. Flipper-Club Regio Basel. Handwerkerstadt, Grabenackerstr. 8a. Für Familien: 16 bis 20 Uhr. Für Members und Interessierte: 16 bis 1 Uhr.

Sonntag, 22. Januar Aesch  Aescher Konzertabende. Klezmer Pauwau: «buterbrot». Reformierte Kirche. 17 Uhr. Eintritt frei/Kollekte.  Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins: «Huus-Bsuech». Lustspiel von Wolfgang Binder, gespielt von der Dorfbühni Aesch. Kath. Pfarreiheim. 14 Uhr. Arlesheim  Heimat- und Theaterabend des Jodlerclubs: «Friede, Freude? Jo chasch dänke». Turnhalle Domplatz. 14 Uhr. Türöffnung 12.30 Uhr.  Konzert des Orchesters Arlesheim: Tschaikowsky, Strauss, Sibelius, Mozart u. a. Leitung: Markus Teutschbein. Reformierte Kirche. 17 Uhr. Kollekte. Dornach  Pelati Delicati: «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» von Gudrun Pausewang. neustheater.ch beim Bahnhof. 11 Uhr.  Pelati Delicati: «Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?» von Gudrun Pausewang. neustheater.ch beim Bahnhof. 16 Uhr.  «... denn Unsterblichkeit muss das Ziel sein». Poetische Soirée I. Lea van der Pals als Dichterin. Andrea Hitsch, Betrachtung; Silke Kollewijn, Rezitation. Goetheanum, Rudolf Steiner Halde. 16.30 Uhr.  «Der gebrochene Lebensbaum». Eurythmieaufführung der russisch-finnischen Eurythmiegruppe Septim Ensemble. Anja Riska, künstlerische Leitung. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16.30 Uhr.

Münchenstein  Einheitssonntag: «Ihr seid das Salz der Erde». Kuspo Münchenstein. 10 bis 16 Uhr. Podiumsdiskussion: 13.30 bis 15 Uhr.

Montag, 23. Januar Reinach  Lesung. Peter Stamm: «Weit über das Land». Gemeinde- und Schulbibliothek, Weiermattstrasse 11. 19.30 Uhr.

Mittwoch, 25. Januar Reinach  Tanznachmittag für Junggebliebene. Tanzen zu Live-Musik. Mambo, ChaCha-Cha, Walzer, Tango, Samba usw. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstrasse 16. 14 bis 17 Uhr.

Donnerstag, 26. Januar Dornach  Tänze aus aller Welt. Alterssiedlung Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr. Münchenstein  Bits and Bites. Wie verhält sich virtuelle Realität zu unserem Körper? Führung/Diskussion. Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. 18.30 bis 21 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim  Heilende Bilder. Bilder von Albert Steffen. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Bis 5. März. Täglich 8 bis 20 Uhr (So 9 bis 20 Uhr). Vernissage: Samstag, 21. Januar, 16 Uhr, Saal Therapiehaus.  Kunst besser sehen: Zeichnungen und Bilder von Linda Krattiger. Schaufenster Bitterli Optik, Hauptstrasse 34. Bis 8. Februar. Dornach  Geist und Luxus. Ausstellung von Andreas Schneider, Serge Hasenböhler, Andrea Nottaris, Sandra Löwe, Francesca Petrarca, Thomas Brunnschweiler. Kloster Dornach. Mo–Sa, 7–24 Uhr. So, 7–18 Uhr. Bis Ende März 2017. Münchenstein  Pistengeschichten. Sonderausstellung im Schweiz. Sportmuseum, Reinacherstr. 1. Mi/Fr 14–17 Uhr. Bis 30. April.

Theater auf dem Lande: Vera Bauer mit ihrem Wilhelm-Busch-Programm am FOTO: ZVG / CHRISTOPH HOIGNÉ Samstag in Arlesheim. Museumsnacht: 20. Januar, ab 20 Uhr.  Die ungerahmte Welt. Virtuelle Realität als künstlerisches Medium für das 21. Jahrhundert. Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. Mi–So, 12–18 Uhr. Bis 5. März.  Rosemarie Zum-Bruch: «Farbe – Raum – Bewegung – Spuren». Malerei. Hirslanden-Klinik Birshof. Mo–Fr, 8–18.30 Uhr. Bis März 2017.

Reinach  Carina Tschan, Bilder. Bürozentrum für Körperbehinderte WBZ, Aumattstr. 70–72. Mo–Do 7.30–12, 13–17 Uhr, Fr bis 16 Uhr. Bis 24. März. Vernissage: 20. Januar, 14 bis 15.30 Uhr im Lichthof.

20170119 woz wobanz  

WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK • Pistenschnell und virtuell. An der Basler Museumsnacht ist mit dem Spo...

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