Page 1

Donnerstag, 5. Januar 2017

109. Jahrgang – Nr. 01

017

2 .. UTES EIN GCHT IHNEN . S WÜN AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

-6ºC -3ºC

-6ºC -2ºC

Freitag, 6. Januar 2017 Recht viel Sonne. Nach eisiger Nacht auch tagsüber nur Höchstwerte um –3 Grad. Samstag, 7. Januar 2017 Viele Wolken, aber meist trocken und dazwischen auch etwas Sonne. Sonntag, 8. Januar 2017 Wechselhaft, Sonne und Wolken lösen sich ab.

-3ºC 3ºC

Kleinlützel

11

15 Das Kloster Mariastein ist zu einem multikulturellen Zentrum geworden. Neu ist das Jahresprogramm 2017 in einem Heft zusammengefasst.

Aktuell Stellen Immobilien

Wer es einmal erlebt hat, weiss, wieso die Laufner das neue Jahr in der Kälte vor dem Martinstor begrüssen. Gini Minonzio

Erhard und Elisabeth Kaufmann verlassen nach 32 Jahren den Sömmerungsbetrieb und ihre Besenbeiz auf der Remelweide.

Mariastein

Immer wieder Fragen stellen

L

assen Sie sich nicht manipulieren. Hinterfragen Sie, was Ihnen gesagt wird!», rief die Laufner Vize-Stadtpräsidentin Sabine Asprion am Neujahrsapéro den Anwesenden zu. In der heutigen Zeit sei es immer wichtiger, Nachrichten aus den Internet-Medien genau zu hinterfragen. Man müsse diese digitalen Nachrichten kritisch betrachten. Denn die Fake News, also die gefälschten Nachrichten, könnten politischen Schaden anrichten, so Asprion. Sie hielt ihre Ansprache darüber, wie wichtig es sei, sich und dem Gegenüber immer wieder Fragen zu stellen.

Rund 80 Personen wollten sich die Ansprache von Asprion und den Apéro nicht entgehen lassen. Doch auch das traditionelle Ständchen der Turmbläser hatte seine treuen Fans. Toni Cueni, Fritz Meyer, Matthias Kümin und Patrick Wyss bilden die aktuelle Formation mit zwei Trompeten und zwei Posaunen. Dies war ihr 32. Ständchen aus dem Turm der St.-Katharinen-Kirche. Gefragt, wie viel sie dafür geübt haben, antwortete Cueni diplomatisch: «Wir haben Routine beim Üben!» Das merkte man auch beim Zuhören. Das Ständchen war ein richtiger Genuss. Die Trompeter und Posaunisten schmetterten die Stücke richtiggehend zum Turmfenster hinaus, sodass sie das ganze Städtchen erfüllten und von allen Wänden widerhallten, bis das Städtchen zu einem einzigen, riesigen Klangkörper verschmolz. Und wer während des Auftrittes etwas herumging, merkte, wie die Klänge von den verschiedenen Mauern anders zurückgeworfen wurden. Ein einmaliges Hörerlebnis!

Ungewöhnlich: Die Turmbläser schenken ein einmaliges Hörerlebnis. FOTOS: GINI MINONZIO

13/14 18 21

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ansprache: Sabine Asprion forderte zum Fragen auf.

Erfüllung: Die Klänge der Turmbläser ergriffen das ganze Städtchen.


2

Empfehlungen

Lust auf: naturnahen Garten?

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Copyright AZ Anzeiger AG

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

LAUFEN /REGION

REGION

Die Sternsinger sind unterwegs

Olaf kann jetzt Auto fahren, lesen und schreiben kann er nicht Dass Olaf Schäfer den Führerschein erlangen konnte, ist eine aussergewöhnliche Geschichte. Der Mitarbeiter der Sonnhalde in Roderis ist mit einer Lernbehinderung handicapiert. Lukas Hausendorf

I

n Olafs Dacia Duster gibt es kein Autoradio. «Radio ist zu gefährlich», sagt Olaf. Nur eine Sache aufs Mal, den Fokus aufs Autofahren, auf die Strasse. Mehrmals pro Woche liefert Olaf die Milch des Hof Roderis zu den Sonnhalde-Heimen in Dornach Apfelsee und Gempen. Alleine, mit dem Auto. Was bei anderen 51-Jährigen wohl kaum der Rede wert sein dürfte, ist im Falle von Olaf eine aussergewöhnliche Geschichte. Als er noch ein junger Mann war, wäre nie jemand auf die Idee gekommen, dass er dereinst im Besitze eines Führerscheins Kategorie F sein würde. Seit letztem Sommer ist das aber Tatsache. Damit kann er ein normales Auto lenken, das auf 45 Stundenkilometer abgeriegelt ist. Es fing damit an, dass er Lorenz Schneiter, den Leiter der Sonnhalde in Roderis im Herbst letzten Jahres begann, auf den Milchlieferungen zu begleiten. «Ich sagte Lorenz dann, dass ich auch Milch liefern möchte», erzählt Olaf. Traktor fahren konnte er zu diesem Zeitpunkt schon. Auch das ist eine Geschichte für sich. Schneiter fragte vor zehn Jahren beim Strassenverkehrsamt nach, ob Olaf eine praktische oder mündliche Traktorprüfung ablegen könne, weil es ihm aufgrund seiner intellektuellen Fähigkeiten nicht möglich sei, eine schriftliche Prüfung zu machen. Er sei aber in der Lage Feldarbeiten mit dem Traktor fachmännisch und professionell auszuführen, schrieb Schneiter. Vier Jahre später hatte Olaf die Traktorprüfung im Sack. «Er ist ein Praktiker», sagt Schneiter. Und dann nahm er ihn mit auf Milchlieferung. Besondere Anforderungen an Fahrlehrer Trotz seiner Lernschwäche musste Olaf letztlich die gleiche Prüfung ablegen, wie alle anderen, die Auto fahren lernen. Mit dem Unterschied, dass ihm die Theorieprüfung mündlich abgenommen wurde. Im Sommer 2015 hatte er den Lernfahrausweis im Sack und konnte zusammen mit Schneiter den auf 45 Stundenkilometer plombierten Dacia Geländewagen aus der Dorfgarage Nunningen abholen. Jetzt galt es Ernst. Nur, wie findet sich jemand im Strassenverkehr zurecht, der die vielen Schilder nicht lesen kann? «Ich konnte ihm nicht sagen, jetzt nimmst du die dritte Ausfahrt im Kreisel», erzählt Fahrlehrer Erhard Hänggi. «Damit konnte er nichts anfangen.» Olaf musste anders lernen.

3

Olaf Schäfer (r.) und sein Chef Lorenz Schneiter: Mit Olafs neuem «Arbeitsgerät.

Geschwindigkeitsbegrenzungen lernte er, wie Piktogramme zu interpretieren, die er dann mit jenen auf dem Tacho abglich. Das brauchte viel Zeit. «Und auch immer wieder mal eine Pause, da gingen wir dann einen Kaffee trinken», so Hänggi. «Aber er war motiviert. Wenn Olaf im Auto sass, blühte er auf.» Neben den regulären Fahrstunden übte er beflissen mit Lorenz Schneiter. Für Fahrlehrer Hänggi war Olaf der erste handicapierte Fahrschüler. Eine willkommene Herausforderung. Erst 2014 hatte er als einer der sieben ersten Fahrlehrer der Schweiz eine Weiterbildung zum Fahrausbilder für Menschen mit Behinderung gemacht. Fahren mit Behinderung, für viele eine Blackbox Driveswiss, das grösste Fahrausbildungszentrum der Schweiz bietet diese landesweit einmalige Ausbildung an. Erst drei Lehrgänge wurden bislang durchgeführt. Dabei sieht das Gesetz vor, dass Handicapierte von speziell ausgebildeten Fahrlehrern unterrichtet werden. «Bis jetzt darf das aber jeder machen. Das ist eigentlich ein unhaltbarer Zustand», sagt Daniel Menzi, Kommunikationsbeauftragter von Driveswiss. Tatsächlich schreibt die Verkehrszulassungsverordnung unter Artikel 17, Absatz 5, Litera b vor, dass «gehörlose und körperbehinderte Personen nur von einem behördlich anerkannten Ausbilder begleitet werden dürfen.» Und dieser ist eben nicht einfach der Fahrlehrer, wie er etwa bei Lernfahrten für die Lastwagenprüfung erforderlich ist. Um dem Recht zu verhelfen, brauche es noch viel politische Überzeugungsarbeit, glaubt er. Hätte der Initiant der Swiss Handicap Messe René Plaschko nicht vor vier Jahren Driveswiss-Geschäftsleiter Thomas Stalder gefragt, warum er nicht auch etwas für Menschen mit Behinderung anbiete, gäbe es diese Kurse nicht. Rasch wurde klar, dass trotz gesetzlicher Bestimmungen nirgends in der Schweiz

ein solches Angebot existiert. Wer aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl landet, ist oft auf sich alleine gestellt. Noch heute werden regelmässig Fahrzeuge ohne Verfügung der Motorfahrzeugkontrolle umgebaut. Und nicht alle Betroffenen wissen, dass sie für das Fahren mit Behinderung Fahrstunden in Anspruch nehmen müssen. «Wir begleiten diese Menschen durch den ganzen Prozess», so Menzi. Driveswiss verfügt auch über fünf speziell umgebaute Lernfahrzeuge,

Sonnhalde Die Gempener Sonnhalde ist im Bereich der Betreuung von Menschen mit einer Behinderung eine Pionier-Einrichtung. Seit 45 Jahren werden hier Menschen mit Autismus und anderen «Störungen der seelisch-geistigen Entwicklung», wie es in der Vereinsgeschichte heisst, begleitet. Aus der Inititative des Zürcher Kinderpsychiaters Jakob Lutz ist mittlerweile eine Institution mit mehreren Ablegern in der Region geworden. Neben der Landwirtschaftlichen Wohnund Arbeitsgemeinschaft Roderis betreibt die Sonnhalde Wohngruppen in Dornach, Aesch, Arlesheim, Hochwald und St. Panthaleon. Es gibt eine heilpädagogische Sonderschule, die von 35 internen und externen Schülern besucht wird, darüber hinaus Plätze für Anlehren und mehrere Dutzend Arbeitsplätze. 180 Menschen mit Begleitbedarf nehmen die zahlreichen Angebote der Sonnhalde heute in Anspruch. www.sonnhalde.ch

FOTO: LUKAS HAUSENDORF

die den ausgebildeten Fahrlehrern dann zur Verfügung gestellt werden. Wie viele Menschen mit einer Behinderung hierzulande im Strassenverkehr unterwegs sind, weiss niemand. Das wird in der Schweiz nicht systematisch erhoben. «Wir haben lange nach entsprechenden Statistiken gesucht», sagt Menzi. Die Behindertenparkkarte ist dafür kein verlässlicher Indikator, weil diese auch für vorübergehende Gehbehinderungen ausgestellt wird. Olaf zum Beispiel braucht keine, obwohl auch er handicapiert ist. Während es eine Internationale Klassifikation von Olafs Beeinträchtigung gibt, eine Lernbehinderung nach ICD-10, gibt es dazu kaum aussagekräftiges statistisches Material. So gibt es nicht einmal eine Erhebung, wie viele Menschen davon gesamtschweizerisch betroffen sind. Die Lernbehinderung ist allerdings nicht so schwerwiegend, dass von einer geistigen Behinderung gesprochen werden muss.

Ein Praktiker am richtigen Ort Olaf ist denn auch ein begabter Praktiker. Früher war er sogar in der Feuerwehr. Die Jacke der Feuerwehr Liesberg und das Schlüsselband trägt er noch immer. Jetzt sei das kein Thema mehr, er sei zu alt, sagt Olaf. Er führt auch ein selbständiges Leben ausserhalb der Sonnhalde. In Laufen hat er eine Wohnung, nach Roderis kommt er «nur» zum Arbeiten. Das Essen sei immer gut, sagt er. «Ich bin gerne hier.» Und Langeweile muss er in Roderis auch nicht fürchten. Neben der Milch- wird auch Holzwirtschaft betrieben, daneben auch noch eine Wäscherei. «Es gibt hier viele Möglichkeiten, die Leute nach ihren Fähigkeiten einzusetzen. Das zeichnet Roderis aus», sagt Schneiter. Ein Ort an dem Olaf seine Fähigkeiten ideal zur Entfaltung bringen kann. Er mache viel mit Maschinen, so Schneiter. «Er ist wirklich eine sehr grosse Hilfe für den Betrieb.»

WOS. Nach altem Brauch findet am 6. Januar das Fest der Heiligen Drei Könige statt und Häuser und Wohnungen werden gesegnet. Kinder sind in vielen Dörfern als Sternsinger unterwegs und bringen mit Kreide und Kleber die Buchstaben C+M+B an. Die Buchstaben stehen für Caspar, Melchior und Balthasar oder werden als Segenswunsch für Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus) gedeutet. Das gesammelte Geld wird in diesem Jahr unter anderem für das Projekt von Missio «Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit» gespendet. In Röschenz werden die Sternsinger im Gottesdienst vom Donnerstag, 5. Januar gesegnet sind und am Freitag und am Samstag sind sie von 13 bis 18 Uhr unterwegs. Ebenfalls am Freitag verkünden die Sternsinger in Blauen von Haus zu Haus die Frohe Botschaft der Heiligen Drei Könige. In Wahlen werden am Freitag die Sternsinger beim Lebkuchenhaus vor dem Gemeindehaus eintreffen, um die Segenswünsche zu überbringen. In Dittingen und Nenzlingen begeben sich die Sternsinger am Sonntag, im Anschluss an den Gottesdienst auf den Weg. In Roggenburg können die gesegneten Kleber in der St. Martinskirche bezogen werden.

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 12. Januar, 20.30 Uhr

Die dunkle Seite des Mondes

Regie: Stephan Rick mit Moritz Bleibtreu, Nora Von Waldstätten, Jürgen Prochnow, Yves Robert Schaaf u.a. Thriller: D, LUX, 2015, 97 Min. DISCO

Freitag, 13. Januar, 21.00 Uhr

Oldies auf dem Schlachthuus-Teller, serviert von DJ Bruno Casanova Zu bekannten und heissgeliebten Hits wollen wir das neue Jahr eintanzen. LOUNGE-KONZERT

VERANSTALTUNG

Samstag, 14. Januar, 20.15 Uhr

Lounge-Konzert: Auf zum Tanze mit Accio Piano Trio WOS. Am Samstag, 14. Januar, 20.15 Uhr findet ein weiteres Lounge-Konzert im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen statt. Es treten Accio Piano Trio auf. Das junge Ensemble Accio Piano Trio spielt Werke unterschiedlicher Epochen, die das Thema «Tanz» verbindet – so trifft ein galoppierender Haydn auf böhmische «Dumky» von Dvorák, ein schwindelerregender Hexentanz von Schostakowitsch auf irische Volkstänze, die Frank Martin zu einem Klaviertrio inspirierten. In diesem Sinne: Auf zum Tanze! Das Accio Piano Trio wurde 2013 an der Universität Mozarteum Salzburg gegründet. Seit 2014 ist das junge Ensem-

ble Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now Salzburg; 2015 durfte es durch das gewonnene Auswahlspiel von Musica Juventutis im Wiener Konzerthaus auftreten. 2016 wurde ein Konzert mit der Uraufführung von Jakob Gruchmanns «Schneekammer» in der Ö1-Sendung «Apropos Musik» übertragen. Zahlreiche Konzerte führten das Trio bereits quer durch Österreich, nach Bayern, Italien und China.

Accio Piano Trio: Leo Morello, Violoncello, Christina Scheicher, Klavier und Clemens FOTO: ZVG Böck, Violine.

Lounge-Konzert mit Accio Piano Trio: Samstag, 14. Januar 2017, 20.15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus Laufen. Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen oder auf www.kfl.ch.

* Accio Piano Trio Werke unterschiedlicher Epochen, die das Thema «Tanz» verbindet. Clemens Böck (vio), Leo Morello (viocello), Christina Scheicher (piano). JAZZ-MATINEE

Sonntag, 15. Januar, 10.30 Uhr

Moulin à Café Jazz Hot Orchestra Jazz der 1920er- und 1930er-Jahre leidenschaftlich gespielt! Tischreservation Tel. 061 761 31 22.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


4

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

Gottesdienste Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. J. W. von Goethe

Allianzgebetswoche 8.–15. Januar 2017 Thema: Einzigartig Sonntag, 8. Januar 2017 19.00 Uhr Allianzgottesdienst BewegungPlus in Laufen Wahlenstrasse 81, Gebäude 77 4242 Laufen Dienstag, 10. Januar 2017 6.00 Uhr Frühgebet jede 30 Min. bei BewegungPlus Laufen Mittwoch, 11. Januar 2017 20.00 Uhr Gebetsabend bei BewegungPlus Laufen Donnerstag, 12. Januar 2017 20.00 Uhr Gebetsabend bei FMG Laufental-Thierstein Freitag, 13. Januar 2017 19.30 Uhr Jugend-Lobpreisabend Im Jugendzentrum Laufen Sonntag, 15. Januar 2017 10.00 Uhr Allianzgottesdienst FMG Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach

Bestürzt und in tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, unserer geliebten Tochter und Schwester

Eliane Cueni 5. Juli 1963 – 25. Dezember 2016 Nur schwer können wir fassen, noch weniger begreifen, warum Du plötzlich aus dem vollen Leben gerissen wurdest.

Wir vermissen Dich sehr. Alicia und Lorena Kindelàn Fotini Cueni Leo Cueni Paul und Raffaella Cueni-Scaccheri mit François, Cécile und Pascal Silvia Cueni und Christoph Kellerhals Xavier Kindelàn Verwandte und Freunde

Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Die Abdankung findet am Freitag, dem 6. Januar 2017, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche in Dittingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof neben der Dorfkirche Dittingen.

Sonntag, 8. Januar, 10 Uhr Musikalischer Gottesdienst zum Dreikönigsfest, Taufen, mit Werken für Sopran, Oboe und Orgel, Pfarrer Armin Mettler, anschliessend Apéro mit Dreikönigskuchen Mittwoch, 11. Januar, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger 17 Uhr Meitliträff, Spiel, Spass und Schokolade, Anmeldung bis 9.1. bei Martina Hausberger

Für Zeichen der Verbundenheit empfehlen wir die Unterstützung der Behindertenwohngruppe Bad Meltingen, Valiant Bank, Spendenkonto 44.167.992.750.7, Vermerk: Eliane Cueni. Traueradresse: Silvia Cueni, Alemannengasse 109, 4058 Basel

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Es war ein langer Abschied. Auch wenn wir damit rechnen mussten und der Tod als Erlöser kam, so schmerzt doch die Endgültigkeit.

Sa, 7. Jan., 15.30 Uhr, Grosser Saal, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst zu den drei Königen, Pfr. Stéphane Barth und Org. Catalina Vicens So, 8., Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Rückblick auf das Krippenspiel, Pfr. Stéphane Barth

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem herzensguten Mami, Schwiegermami, Grossmami und unserer lieben Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

Chinderchilche/Sonntagsschule: So, 8. Jan., 10.15–11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, im Gottesdienst: Rückblick auf die Übe- und Aufführzeit des Krippenspiels mit Lichtbildern Konfirmandenunterricht, Jeweils donnerstags, 18.00–19.30 Uhr, GemeindeSaal, ref. KGH, Breitenbach: Gruppe 1 am 5. Januar, Gruppe 2 am 12. Januar.

Rösli Dorn-Saner 5.8.1948 – 29.12.2016

Seniorennachmittag: Dienstag, 10. Januar, 15 Uhr im Gemeinde-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: Vor 100 Jahren: Stilfserjoch/Umbrail 1914–1918, Bilder und Texte zum Leben damals am südöstlichen Rand unseres Landes, anschl. Zvieri

Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte sie nach schwerer Krankheit friedlich einschlafen. In unseren Herzen und Gedanken wirst Du immer bei uns sein.

In Liebe

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben – es ist Erlösung.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Gotte

Aloisia Schnell-Teichner «Luzi»

Rolf Dorn-Saner Sandra und Tobias Meyer-Dorn mit Mio Daniel Dorn Ruedi Saner Hans Saner-Möschlin mit Familie Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Büsserach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, Vermerk: Rösli Dorn-Saner. Traueradresse: Rolf Dorn-Saner, Industriering 40, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

21. April 1930 bis 18. Dezember 2016 Nach langer, schwerer Krankheit durfte sie im Beisein ihrer Lieben einschlafen.

Todesanzeigen Wir vermissen dich: Richard Schnell-Teichner Silvio und Marlies Schnell-Saner Daniel Schnell und Silke Marti Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 14.15 Uhr in der Pfarrkirche in Röschenz statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Hospizes im Park in Arlesheim, Postkonto 40-339568-8, Vermerk: Aloisia Schnell-Teichner. Traueradresse: Richard Schnell-Teichner, Langer Zweig 2, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

5


6

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Hofstetten-Flüh

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Kommunale Erneuerungswahlen Der Gemeinderat der Gemeinde Hofstetten-Flüh, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Gemeinde Hofstetten-Flüh finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 21. Mai 2017 statt. 1.1 Die Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 3. April 2017, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. April 2017, bis Freitag, 7. April 2017, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 1.3 Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist spätestens bis Donnerstag, 13. April 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Narda + Francesco Carnevale Grabenstrasse 32, 4222 Zwingen Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Standort: Fehrenstrasse 11 Grundstück: GB 2623 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Wie ein gut verbrachter Tag einen guten Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

Baupublikation Gesuchsteller: Claudio Gabrieli Haselrain 15, 4103 Bottmingen Bauobjekt: Neubau EFH; Ausnahme: Unterschreitung der Baulinie Standort: Wydenmattsteg 7 Grundstück: GB 2187 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Rainer Rais Kornmarkt 10, 6004 Luzern Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Baupublikation Gesuchsteller: Jeker Sandra Grienstrasse 58, 4227 Büsserach Bauobjekt: Cheminéeofen mit Kaminanlage Standort: Grienstrasse 58 Grundstück: GB 1404 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Baupublikation Gesuchsteller: Henz Thomas + Alexandra Obere Grabenstrasse 40, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ausnahme: Treppenabgang innerhalb der Baulinie Standort: Obere Grabenstrasse 40 Grundstück: GB 2066 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 20. Januar 2017

2. In der Gemeinde Hofstetten-Flüh finden die Erneuerungswahlen für das Gemeindepräsidium am 24. September 2017 statt. 2.1 Die Wahlvorschläge für das Gemeindepräsidium sind bis Montag, 7. August 2017, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist spätestens bis Montag, 21. August 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. November 2017 statt. 4114 Hofstetten, 3. Januar 2017 Der Gemeinderat

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Marcel Soncini-Felix 25. Juni 1931 – 25. Dezember 2016 Nach einem reich erfüllten Leben ist unser lieber Vater und Schwiegervater am Weihnachtstag sanft entschlafen.

Thomas Soncini Daniel und Carmen Soncini Die Abdankung findet am Freitag, 6. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Zwingen statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Ärzte ohne Grenzen, Genf, Postkonto 12-100-2. Traueradresse: Thomas Soncini, Passwangstrasse 22, 4222 Zwingen

Ich liebe dich, so wie du mich, am Abend und am Morgen. Noch war kein Tag, wo du und ich nicht teilten unsere Sorgen. Ludwig van Beethoven

Himmelried

Witterswil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Jeger-Lüthi Thomas & Andrea Seewenstrasse 131, 4204 Himmelried Projektverfasser: Johann Volonté AG Bauunternehmung, Lebernstrasse 9–11 4208 Nunningen Bauvorhaben: Neubau EFH Bauort: Baumgartenweg Bauparzelle: GB-Nr. 1423 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 19. Januar 2017

Bauherrschaft: Häcki Urs Ob den Reben 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 28-16 Sichtschutzwand Bauplatz: Ob den Reben 2 Bauparzelle: GB-Nr. 1284 Ausnahme: § 49 KBV, Abs. 1 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 19. Januar 2017

Erschwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Maier-Borer Klara Schulstrasse 20, Erschwil Verantwortliche: Bauherrin Grundeigentümer: Bauherrin Bauprojekt: Ersatz Gerätehaus, Böschungssicherung und Treppe Bauplatz: Schulstrasse 20 Bauparzelle: 70 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Bauherrschaft: Wohlgemuth Paul Käselstrasse 16, Erschwil Verantwortlicher: Wohlgemuth Thomas Käselstrasse 16, Erschwil Grundeigentümer: Verantwortlicher Bauprojekt: Ersatz Eisenbahnschwellen durch Steinblöcke Bauplatz: Käselstr. 16 Bauparzelle: 1225 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Zullwil

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: APG Allg. Plakatgesellschaft AG Hardstrasse 43, 4002 Basel Bauprojekt: B-12-Plakatträger an der Flühstrasse (Neumontage) Bauort: Flühstrasse (Areal Metzerlenstrasse 1) 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1249 Projektverfasser:Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Ein reich erfülltes Leben hat auf dieser Erde seinen Abschluss gefunden. In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Schwiegermutter, Omi, Schwägerin, Tante und unserem Gotti

Maria Hasler-Fritschi 23. Januar 1928 – 31. Dezember 2016 Sie ist kurz vor ihrem 89. Geburtstag friedlich eingeschlafen. Sie wird uns sehr fehlen, aber in unseren Herzen weiterleben. Wir denken an sie in Liebe und grosser Dankbarkeit.

Baupublikation Bauherrschaft: Patrik und Nicole Bachmann Brünnligasse 10, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Schwimmbecken-Ersatz im Gartenareal (Vergrösserung) Bauort: Brünnligasse 10, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 360 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Elisabeth Hasler Lichtin und Roland Lichtin Peter Hasler Paul und Bernadette Hasler-Renz und Familie Stephan und Simone Hasler-Tschanz und Kinder Schwester Virginia Verwandte und Anverwandte Die Abdankung findet am Montag, dem 9. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Rodersdorf statt. Dreissigster: Sonntag, 19. Februar 2017, 11.00 Uhr in der Kirche Rodersdorf. Traueradresse: Elisabeth Hasler Lichtin, Witterswilerstrasse 32, 4114 Hofstetten

Bärschwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: David und Rita Himmelsbach Luxenhof 66, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Einbau Verarbeitungs- und Direktvermarktungsraum in bestehendes Gebäude Bauplatz: Luxenhof 66 Bauparzelle: GB-Nr. 2156 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Bauherr: Verena Beer Hauptstrasse 1Oa, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Umnutzung und Umbau der Scheune zu Wohnraum Bauplatz: Hauptstrasse 1Oa Bauparzelle: GB-Nr. 1310 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: A. Kohler + R. Christ Bretzwilerstrasse 6 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau EFH Architekt: Andres&Andres Architekten AG Brühlmattweg 1 4107 Ettingen Bauplatz: Hofackerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 811 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 20. Januar 2017

Bauherrschaft: E. und M. Ackermann Rigistrasse 182, 6340 Baar Bauobjekt: MFH-Projektänderung Bauplatz: Grabenackerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 187 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 20. Januar 2017


LAUFENTAL VERANSTALTUNG

Auftritt der Free Voices WOS. Der Gospelchor Free Voices startet Anfang Jahr 2017 seine Konzertreihe. Die Sängerinnen und Sänger haben unter der Leitung von Ruth Peter ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Mit ruhigen, groovigen, rockigen wie auch stimmungsvollen Songs will der Chor zum Jahresbeginn seine Zuhörer begeistern. Die Songs laden zum Geniessen, Mitsingen, Mitklatschen oder auch Mittanzen ein. Alles ist erlaubt! Musikalische Unterstützung erhält der Chor von Raymond Bohler (Perkussion) und Markus Cueni (Bassgitarre und Saxophon) und natürlich von Ruth Peter am E-Piano. Die Konzertreihe startet am Freitag, 6. Januar 2017, 19.30 Uhr, in der Kath. Kirche Brislach. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten gebeten. Erfreulicherweise kann jeweils ein grosser Teil der Einnahmen an gemeinnützige Institutionen gespendet werden. Weitere Daten: Sonntag, 8. Januar, 17.00 Uhr, Kath. Kirche Röschenz, Samstag, 21. Januar, 19.00 Uhr, Dorfkirche Riehen (Baselstrasse),Sonntag, 22. Januar, 17.00 Uhr, Ref. Kirche Laufen.

REGION

Grösseres wöchentlich entsorgen WOS. Seit dieser Woche kann Kleinsperrgut der wöchentlichen Kehrichtabfuhr KELSAG mitgegeben werden. Als Richtgrösse gelten die maximalen Dimensionen 150x60x60cm und maximal 15 kg. Darunter fallen beispielsweise Kleinmöbel, Koffern, Stühle oder Besen. Diese sind mit einer Kleinsperrgutmarke zu versehen, welche neu in jeder Verkaufsstelle von KELSAG-Kehrichtsäcken zu kaufen sind.

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

REGION

Laufentaler «Merk-würdigkeiten» Der Reinacher Historiker und Autor René Salathé hat im dritten Band seiner «Neuen Baselbieter Merkwürdigkeiten» wiederum 61 unterhaltsame Essays vorgelegt. Einige betreffen wiederum das Laufental. Thomas Brunnschweiler

I

m Jahre 1748 publizierte Daniel Bruckner den «Versuch einer Beschreibung historischer und natürlicher Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel». Wenn wir etwas merkwürdig finden, so halten wir es für seltsam oder verwunderlich. Ursprünglich meinte «merkwürdig» aber wörtlich das, was würdig ist, vermerkt zu werden, etwas Wichtiges und Erwähnenswertes also. Da die Zeit fortschreitet, konnte Bruckners Werk nicht umfassend und erschöpfend sein. Darum schrieb René Salathé mit den «Neuen Baselbieter Merk-würdigkeiten» 2007 und 2014 die Arbeit seines Vorgängers fort. Schon in den ersten beiden Bänden thematisierte der kompetente, mit leichter Feder schreibende Autor Laufentaler «Merkwürdigkeiten»: unter anderem den Wappenfelsen, das Naturschutzgebiet Bohlenberg, die Rochuskapelle in Blauen, die Röschenzer Buckelsteine, die Ricola-Fabrik und die Ziegelei in Laufen. Da aller guten Dinge drei sind, legte Salathé 2016 einen dritten Band vor, in dem es wieder zu erhellenden Einblicken in Geschichte und Gegenwart kommt.

Der Autor in seinem Arbeitszimmer, umgeben von vielen Büchern: René Salathé mit seinem neusten Werk. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Nachruf auf das Laufentaler Jahrbuch Mit seiner 30. Ausgabe kam das Laufentaler Jahrbuch 2015 leider zu seinem Abschluss. Salathé widmet diesem Jahrbuch einen subtilen Nachruf, in dem er auf die Identität der Talschaft eingeht, die lange zum Fürstbistum Basel gehörte, dann Bern zugeschlagen wurde und sich schliesslich für das Baselbiet entschied. Das Jahrbuch enthielt nicht nur einen Jahreskalender mit den heimischen Mundartbezeichnungen der Monate, sondern erlaubte auch einen raschen Überblick über die Geschichte und Probleme der 13 Gemeinden. «Al-

les in allem: eine immer aktuelle und prägnante Auslegeordnung!», schreibt Salathé, nicht ohne zu vergessen, dem vierköpfigen Herausgeberteam «ein grosses Dankeschön!» zuzurufen. Bunker, Denkmäler und Wappen Der Autor berichtet vom Bunker beim Schloss Angenstein, vom Wehrmannsdenkmal in Laufen und vom Dittinger Malm-Kalkstein, der dem Genfer Völkerbundspalast ein eigenes Gepräge gegeben hat. Interessant ist auch die Wappenzoologie von Duggingen, Liesberg, Roggenburg und Wahlen. Dem Roggen-

VERANSTALTUNG

LAUFEN

Gregorianische Choräle, orthodoxe Kirchenmusik und Popmusik

Herzlich Willkommen an Weihnachten

Gregorianik meets Pop: The Gregorian Voices treten in Laufen auf.

WOS. Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe The Gregorian Voices wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht aussergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchors Gloria Dei an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik, und das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. In den traditionellen Mönchskutten, erzeugen sie eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt. Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen

7

FOTO: ZVG

und orthodoxer-Kirchenmusik. Abgerundet wird das Konzert durch Klassiker der Popmusik. «The Gregorian Voices» bieten am 10. Januar, um 20 Uhr in der Ev.Ref. Kirche in Laufen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss. Das Wochenblatt verlost 3 x 2 Eintrittskarten (e-mail mit vollständiger Adresse bis Freitag, 6. Januar 2017, 12.00 Uhr, an ‹raetsel@wochenblatt.ch›, Stichwort «The Gregorian Voices»). The Gregorian Voices, 10.01.2017, um 20.00 Uhr in der Ev. Ref. Kirche in Laufen. Einlass ab 19.00 Uhr. Der Vorverkaufspreis liegt bei 34.- CHF oder 37.- CHF an der Abendkasse. Die Karten können unter www.ticketcorner.ch und www.starticket.ch erworben werden.

burger Widder widmet der Autor einen längeren Text. Tatsächlich stellt die Gemeinde Roggenburg an die Regierung offenbar noch heute jeweils ein Gesuch um das Recht, dass die Schafe im Winter durchziehen dürfen. Im Wappen von Dittingen findet sich der heilige Wendelin, der bei Viehseuchen angerufen wird. So wird sichtbar, wie stark im Laufental Natur und Kultur verzahnt sind. Das Büchlein von René Salathé sei darum wärmstens empfohlen. René Salathé: Neue Baselbieter «Merk-würdigkeiten», Dritte Folge, Verlag des Kantons Basel-Landschaft, Liestal 2016, 151 S., Fr. 20.–.

Am 25. Dezember lud die Laufechuchi zum gemeinsamen Abendessen ein. Über 30 Personen nahmen gerne das Angebot an, genossen Filet im Teig und ein reichhaltiges Salatbuffet. jjz. Wer ans Weihnachtsessen der Laufechuchi kam, musste es nicht bereuen. Gediegene Wintersträusse und Kerzen auf den Tischen, Schokoladekugeln und ein Säcklein Guetzli zu jedem Gedeck und Servietten mit nostalgischen Engelchen waren von fleissigen Händen bereitgestellt worden. Allmählich trudelten die Gäste ein und setzten sich an den langen gemeinsamen Tisch. «Wir begegnen einander freundlich und kameradschaftlich», meinte Prisca Jeanloz, die gute Seele der Laufechuchi. Sie begrüsste jeden Gast persönlich, das Du ist selbstverständlich. Ein halbes Dutzend Helferinnen und Helfer sorgten für Mineralwasser, Geschirr und kulinarischen Nachschub. Schnell noch die Brotkörbchen auf den Tisch, dann begann Prisca die Suppe zu schöpfen. Ruth, Geri, Davide und Salomé servierten die Gäste, die den ersten Gang zu schätzen wussten. Schweizer, Tamilen, Italiener und andere Nationalitäten sassen friedlich beieinander, diskutierten und fühlten sich wohl an diesem Abend. Geschlecht, kulturelle Zugehörigkeit oder soziale Herkunft waren kein Hindernis, um den Weihnachtsabend gemeinsam zu verbringen. «Das Salatbuffet ist eröffnet», tönte es aus der Küche. Sellerie, Randen, Karotten, Eier, Tomaten, Grünsalate und vieles mehr lag vor den Gästen und lud zum kräftigen Zulangen ein. Am Ende des Tisches legte Ruth jeder Person eine Scheibe Filet im Teig auf den Teller. Still wurde es im Saal der reformierten Kirche, jedermann war mit seinem Teller und den Köstlichkeiten beschäftigt. Die Laufechuchi serviert jeden Montag um 18 Uhr eine Mahlzeit, um einsame, nicht begüterte Menschen oder auch Gäste eine kleine Freude zu bereiten. Alle Helferinnen und Helfer arbeiten unentgeltlich, das Projekt finanziert sich aus Spenden. Ein Grossverteiler aus

Schöpfen und servieren die Suppe: Prisca und Geri. Laufen schenkt der Küche jeden Montag Lebensmittel und Blumen, die das Küchenteam verarbeitet oder an die Gäste verteilt. Einen stattlichen Geldbetrag durfte Prisca Jeanloz Mitte Dezember entgegennehmen, als zwei Herren ihren dreissigsten Geburtstag in der Biomill feierten und die 70 Gäste baten, anstelle von Geschenken eine Spende für die Laufe-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

chuchi zu entrichten. Als Gegenleistung wurde in der Laufechuchi die Sandwiches und die Törtchen für die rauschende Feier bereitgestellt. Das Weihnachtsessen klang mit Tiramisu, Weihnachtsguetzli und Kaffee aus. Wer nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen war, sass mit dem Helferteam noch für einen kurzen Schwatz zusammen.


THIERSTEIN

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

9

BREITENBACH

Mit Gottes Segen ins neue Jahr Breitenbachs Neujahrsapéro voraus ging ein Neujahrsgottesdienst. Beides zusammen liess am Neujahrssonntag Hoffnungen auf ein gutes, friedvolles 2017 schöpfen. Roland Bürki

D

LESERGALERIE

ie Zeit eilt, teilt und heilt», sagte Pfarrer Markus Fellmann zur Türe des alten Jahres, die eben krachend ins Schloss gefallen sei. Trotz Neujahrs- und Weltfriedenstag hätten sich in Istanbul bereits wieder Schatten auf das noch junge neue Jahr gelegt. «Was und wer schenkt uns da Hoffnung?» fragte der Pfarrer, um gleich mit Jesus und einem Kirchenlied zu antworten: «Wer auf ihn sich ganz verlässt, dessen Glück steht felsenfest.» Doch es könne laut Schiller der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. «Frieden in der Welt beginnt schon zuhause und im Umgang mit dem Nachbarn», stellte der Priester sinngemäss Handlungsbedarf nicht nur in der hohen Politik, sondern auch im unmittelbaren Umfeld fest. Er plädierte am Hochfest der Gottesmutter, sich wie die Vorfahren wieder unter ihren Schutz zu stellen, und sprach sich weiter dafür aus, im Reformationsjubiläumsjahr 2017 die oekumenischen Bestrebungen weiterzuführen. Umrahmt wurde die besinnliche Messfeier durch den Kirchenchor Breitenbach unter Leitung von Isidor Lom-

briser, der für einmal auf die schöne Baritonstimme des Breitenbacher Gemeindevizepräsidenten zurückgreifen konnte. Beim anschliessend von der Einwohnergemeinde offerierten Neujahrsapéro im Pfarreisaal wurde hoffnungsvoll und fleissig auf das neue Jahr angestossen. Gemeindepräsident Dieter Künzli wollte in seiner Ansprache die anstehenden Gemeinderats- und Kantonsratswahlen nicht der «Macht des gezielten Marketings» überlassen, sondern bat darum, eigene Meinungen an der Urne zu äussern. Besonderes Glück für die Kantonsratswahlen wünschte er seinen Ratsmitgliedern Remo Waldner, dem Philosophen, David Häner, dem Macher, und Christian Thalmann, dem bisherigen Kantonsrat und Mann mit Hut. Mit Blick auf die Gemeinderatswahlen

Dr. Dieter Künzli: «Wir müssen bescheiden bleiben.»

Die Gäste: Der Neujahrsapéro im Pfarreisaal.

Neujahrs- und Weltfriedenstag: Frieden und Gewaltfreiheit beginnt schon im FOTO: ROLAND BÜRKI Umgang mit dem Nachbarn, so Pfarrer Markus Fellmann.

zeigte Künzli vier Grundsätze auf, von denen sich der Gemeinderat leiten lasse. Erstens «verurteile nicht, sondern gib jedem Menschen weitere Chancen», dann «bringe erst dein Haus in Ordnung, bevor du andern entsprechende Ratschläge erteilst» und drittens «wir gehen mit dem anvertrauten Steuergeld so um, als wäre es unser eigenes». Aus den Ausgaben müsse immer ein Mehrwert erwachsen, so der Gemeindepräsident, der anfügte: «Wir unterstützen neu die offene Jugendarbeit, haben aber beschlossen die Mitgliedschaft beim Forum Schwarzbubenland auf Ende 2017 zu kündigen.» Vor seinen Neujahrswünschen an die Bevölkerung meinte Künzli in seinem vierten Grundsatz: « Wir müssen bescheiden bleiben, die Macht ist nur geliehen. So wird verhindert, dass wir arrogant werden.»

Winterliche Raritäten HIMMELRIED

Männerchor Himmelried auf Konzerttour in drei Kirchen

Eisimpressionen: Gefunden in den Erlen Zwingen

Wanderweg der Bahnlinie entlang von Zwingen Richtung Laufen: Sonne im GeFOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN genlicht.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Plastikschneemann: Bis vor kurzem die einzige Alternative. FOTO: BENNO HENZ, BÄRSCHWIL

dust. Während Musikvereine öfters abendfüllende Konzerte veranstalten, tun das Männerchöre etwas seltener. Der Männerchor Himmelried beispielsweise wird dieses Wochenende nach rund zwei Jahren Konzertpause an drei Orten sein Unterhaltungskonzert zum Besten geben. In Kleinlützel, in Laufen und – zum krönenden Abschluss, als Heimspiel – in Himmelried. In dörflichen Männerchören – oder auch Gemischten Chören sind sangesfreudige Stimmen jeweils aufs Herzlichste willkommen. Was bei Musikvereinen undenkbar ist, sei man in Chören auch auf Sängerinnen und Sänger angewiesen, die zwar gut singen aber keine Noten lesen können, erklärt Fredy Zürcher. Er, als langjähriger Dirigent des Männerchors Himmelried und als Musikant beim Musikverein Kleinlützel kennt beide Seiten. «Deshalb ist die Vorbereitung bei den meisten Laienchören für bevorstehende Auftritte bedeutend zeitaufwändiger, wenn das Konzert gelingen soll», sagt Zürcher. Und dass die drei Aufführungen gelingen, dafür bürgt Fredy Zürcher selber, der seit über 40 Jahren beim gut bestückten Männerchor Himmelried den Ton angibt. Mit halben Sachen gibt sich Fredy nicht zufrieden, weiss ein langjähriges Mitglied zu berichten, welches die intensive Probearbeit an den allwö-

Bereit für drei wohlklingende Unterhaltungskonzerte: Der Männerchor Himmelried, FOTO: ZVG unter der Leitung von Fredy Zürcher (ganz r.). chentlichen Dienstagabenden zur Genüge kennt. Das Unterhaltungskonzert 2017 wird in drei verschiedenen Kirchen aufgeführt. Am Dreikönigstag in Kleinlützel, am Samstag in der ref. Kirche Laufen und am Sonntag im heimischen Himmelried, wo anschliessend auch der Neujahrsapéro der Gemeinde stattfindet. Auf das Programm dürfen sich die Konzertbesucherinnen und -besucher freuen. Den Anfang machen drei Kompositionen des bekannten Solothurner

Chorkomponisten Mario Ursprung. Es folgen Lieder aus der Country- und Schlagerszene mit Klavierbegleitung durch den Pianisten Andreas Meier. Darunter der durch Hazy Osterwald bekannt gewordene Kriminaltango, ein Ohrwurm von DJ Ötzi und das «Atemlos durch die Nacht» von Helene Fischer, in einer Bearbeitung für Männerchor. Konzerte Männerchor Himmelried: Freitag, 6. Januar, Kirche Kleinlützel, 19.00 Uhr; Samstag, 7. Januar, ref. Kirche Laufen, 19.00 Uhr; Sonntag, 8. Januar, 16.00 Uhr, Kirche Himmelried. Eintritt frei, Kollekte.


10

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01


THIERSTEIN KLEINLÜTZEL

DENKPAUSE

Kirche und Politik

Christian Thalmann

uns der Staat «sein Geld» wenn der Steuersatz gesenkt wird? Die Folgen, so ist weiter im Kirchenblatt zu lesen, seien Abbau von Dienstleistungen. So ein Stumpfsinn! Was stellen sich denn diese Leute unter «Abbau von Dienstleistungen» vor? Unsere Gemeinde – nebst anderen Gemeinden – können die Steuern senken oder müssen diese nicht erhöhen. Kein einziges Schulkind muss frierend den Deutschunterricht besuchen; weder das Seniorenessen noch die Vereinsbeiträge wurden seit der letzten Unternehmenssteuerreform II gestrichen; defekte Wasserleitungen werden in unserm Dorf stets sofort ersetzt; auch alle Hilfesuchende haben jederzeit auf fachliche oder finanzielle Unterstützung (Suchthilfe, Sozialhilfe etc) Anspruch. Ich bin für die USR, weil ich den Wohlstand in unserem Land weiter erhalten möchte. Ich befürworte eine Diskussion von politischen Themen, jedoch soll diese nicht einseitig und plump sein. Es ist weder zielführend noch christlich, Angst zu schüren oder Missgunst zu streuen.

Soeben im «kirche heute» (Pfarrblatt) prominent auf Seite 2 gelesen: ein Komitee «kirchliches Nein zur Unternehmenssteuerreform III» (USR) wurde gegründet. Das nehme ich mal zur Kenntnis. Sodann heisst es weiter: «Das Komitee von 200 Personen wehrt sich laut Mitteilung vom 19.12.2016 dagegen, dass am falschen Ort Steuergeschenke gemacht würden». Das finde ich nun etwas starker Tobak in einer kirchlichen Gazette. Im Gegensatz zu den 3 Königen vom Morgenland werden bei der Unternehmenssteuerreform keine Geschenke verteilt! Weder Gold, Weihrauch noch Myrrhe, sondern es soll u.a. die Steuerbelastung für alle Firmen – gross oder klein – reduziert werChristian Thalmann, FDP Kantonsrat und Gemeinderat, den. Bitte, seit wann «schenkt» Breitenbach

EINGESANDT

Kiwanis-Club Breitenbach spendet an die Aktion «jeder Rappen zählt»

Schnee auf dem Remel – es fehlt der Fondue-Plausch Erhard und Elisabeth Kaufmann verlassen nach 32 Jahren den Sömmerungsbetrieb und ihre Besenbeiz auf der Remelweide. Bea Asper

V

erursacht durch einen Insektenstich kommt es zu einem heimtückischen Krankheitsverlauf. Dem Rind droht der Verlust der Sehkraft. Nur wenn man den kleinen, weissen Punkt im Auge rechtzeitig erkennt und sofort medikamentös einwirkt, kann Schlimmeres verhindert werden. Erhard Kaufmann weiss dies aus seiner langjährigen Erfahrung als Hirte auf der Remelweide in Kleinlützel. Als er die Augenentzündung bei einem Rind erstmals entdeckte und in Absprache mit dem Bauer den Tierarzt rief, war die Viruskrankheit vor Ort kaum bekannt. Dank seinem ruhigen und vertrauensvollen Umgang schaffte es Kaufmann, die Aufzuchtrinder vom verlockenden Gras und der Freiheit von der Weide in den dunklen Stall zu dirigieren und scheute einmal mehr keinen Aufwand: Mehrmals täglich behandelte er über 40 Rinder mit der verordneten Salbe. «Jedes Rind hatte dafür seine eigene Tube». Dass Erhard und Elisabeth Kaufmann vor 32 Jahren beschlossen hatten, nicht

Am neuen Wohnort: Elisabeth und Erhard Kaufmann.

der Quelle. «Es gab nichts anderes als Dorf abwärts zum nächst gelegenen Hydranten zu fahren und das Anhängerfass mit Wasser zu füllen», erzählt Erhard Kaufmann. Licht gab es erst, als Familie Kaufmann sich einen kleinen Stromgenerator anschaffte. Von 6000 Franken Hirtenlohn liess sich nicht leben, den Lebensunterhalt verdiente Erhard Kaufmann mit dem Holzschlag und dem Verkauf von Cheminéeholz. Dank seinem Fleiss konnten sich die Gäste bei Ausflügen auf den Remel selbst bei eisigen Temperaturen und dicker Schneedecke in der warmen Stube aufwärmen – trotz fehlender Isolation am Gebäude.

Kiwanis Breitenbach sammelte für Kinder auf der Flucht: Willi Spaar, Vroni Karrer (Präsidentin), Helen Gianola, Detlef Hesse (v.l.). FOTO: ZVG Ohne Strom und fliessendes Wasser: Die Besenbeiz auf der Remelweid. Anlässlich der Weihnachtsaktion 2016 haben die Mitglieder des Kiwanis-Clubs Breitenbach im Dezember «Änis-Guetzli» im Wydehof-Center in Breitenbach verkauft. Der Erlös von CHF 4000.-- konnte nun mittels Check der Aktion «Jeder Rappen zählt» übergeben werden. Allen Wydehof-Besuchern, die Guetzli gekauft haben, dankt der Kiwanis-Club Breitenbach herzlich! Sie ist inzwischen zur festen Grösse geworden in der Weihnachtszeit: Die Glasbox der schweizweiten Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und der Glückskette. Vom 18. bis zum 23. Dezember stand sie dieses Jahr auf dem Europaplatz in Luzern. Im 2016 sammelte «Jeder Rappen zählt» für Kinder allein auf der Flucht.

Gemäss dem UNHCR sind weltweit fast 100 000 junge Menschen ohne Begleitung auf der Flucht. Elend und Gewalt zwingt jedes Jahr mehr Kinder dazu, aus ihrer Heimat zu fliehen. In der Schweiz ist die Anzahl unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender in den letzten Jahren deutlich gestiegen, ihr Anteil an den insgesamt registrierten Asylsuchenden hat sich allein von 2014 bis 2015 verdoppelt. Minderjährige Geflüchtete benötigen besonderen Schutz – sowohl unterwegs, als auch bei ihrer Ankunft in der Schweiz. Jeweils im August lädt im Übrigen der Kiwanis-Club Breitenbach Behinderte aus der Region zu einem Grillplausch ein. Kiwanis-Club Breitenbach Willi Spaar

BREITENBACH

Die Polizei sucht Nachwuchs Die Kantonspolizei Solothurn sucht motivierte junge Frauen und Männer zur Verstärkung. Die nächsten Informationsveranstaltungen über den Beruf und die Ausbildung finden im Januar in Breitenbach und Solothurn statt. Der Polizeiberuf ist mehr als ein Job. Im Rahmen der Rekrutierung lädt die Kantonspolizei Solothurn regelmässig zu Informationsveranstaltungen ein. Dort erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Polizeiberufes und die abwechslungsreiche Ausbildung. Offene Fragen können direkt beantwortet werden – etwa zum

11

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

Auswahlverfahren oder zum Ablauf der Polizeischule. Die nächste Veranstaltung in der Region: Breitenbach: Montag, 9. Januar 2017, 19 Uhr Regionenposten, Passwangstrasse 29 Die Kantonspolizei Solothurn freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hofft auf diesem Weg aufgeschlossene junge Menschen für die nächsten Polizeischulen in den Jahren 2017 und 2018 zu gewinnen. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist nicht nötig. www.polizei.so.ch

nur jeweils vier Monate im Jahr auf der Remelweide zu hirten, sondern ganzjährig dort zu leben, wurde aber nicht nur für die Rinder zum Glücksfall. Hungrige Wandersleute und Biker wurden in der gemütlichen Stube immer herzlich aufgenommen und kulinarisch verwöhnt – und bald schon wurde die Juraweide unterhalb des einstigen Wachturmes auf dem Grenzweg der «Trois Chateaux» zum beliebten Ausflugsziel. Vielen Gästen sind die Fondue-Plauschs in bester Erinnerung, und unvergessen sind die schönen Stunden an den heimeligen Festen zum Geburtstag, einer Verlobung oder an der Berg-Chilbi – für die extra eine Holzbühne gezimmert wurde. Das Bewirten ohne Stromanschluss und ohne fliessendes Warmwasser war ein Spiessrutenlauf. «Jedes Glas einzeln von Hand gespült, das Wasser dafür aufgekocht, die Zubereitung der Speisen erfolgte auf dem Gasgrill, manchmal auf dem Holzofen», sagt Elisabeth Kaufmann. Und in den trockenen Perioden floss nicht einmal mehr das Wasser aus

«Ohne die Unterstützung unseres Sohnes Johny und weiterer Familienmitglieder wäre dies alles nicht machbar gewesen», betont Elisabeth Kaufmann und resümiert: «Die Wertschätzung und die Treue vieler Gäste waren es wohl, die uns zum Bleiben und Weitermachen

FOTOS: BEA ASPER

veranlassten.» Bis Ende 2016. Schweren Herzens – aus gesundheitlichen Gründen – verabschiedete sich die Familie Kaufmann mit einer Austrinkete von ihren Gästen – und von den Rindern und vom Leben ohne Stromanschluss und ohne Warmwasserdusche. «Diesen Luxus wissen wir nun in unserem neuen Zuhause im Dorf von Kleinlützel umso mehr zu schätzen», meint Elisabeth Kaufmann. Sie hofft, dass die Lichter nicht für immer erloschen sind in der Besenbeiz auf der Remelweid. Mit diesem Wunsch ist sie nicht alleine. «Zumindest am Wochenende sollten Gäste einkehren können», meint Bürgerpräsident Stefan Borer. Die Vision des Bürgerrats sei das jetzige Gebäude zu ersetzen durch einen Neubau mit Stall, einer Gaststube und einer kleinen Wohnung. Für die Strom- und Warmwasserversorgung könnte eine Solaranlage eine Option sein. «Der Bürgerrat kann die Pläne erst konkretisieren, wenn die Einwohnergemeinde das hängige Verfahren in der Aktualisierung der Wasserschutzzonen abgeschlossen hat.» Auf jeden Fall fortgeführt werde der Sömmerungsbetrieb, versichert Borer. Die Bauernbetriebe aus Kleinlützel sowie ein langjähriger Kunde aus Bärschwil sollen weiterhin die Möglichkeit haben insgesamt rund 52 Rinder (im Alter von 1 bis 3 Jahren) von Mitte Mai bis Mitte September auf der Remelweide unter Aufsicht weiden zu lassen. Die Suche nach einer Nachfolgeregelung für die geschätzten Dienste der Familie Kaufmann laufen auf Hochtouren. Borer liess durchblicken, dass der Bürgerrat im Bewerbungsverfahren aus mehreren Eingaben auswählen könne. «Wer den Zuschlag erhalten wird für die Hirtenstelle, wird wohl in den nächsten Wochen entschieden werden», hält Borer fest.

Rinder auf der Remelweid: Für den Sömmerungsbetrieb wird ein Nachfolger gesucht. FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Auf in den Wilden Westen WOS. Die MG Harmonie Büsserach lädt zum Unterhaltungskonzert ein. Diesmal geht es unter der Leitung von Dirigent Stefan Anna auf in den Wilden Westen. Zu hören ist Musik aus berühmten Westernfilmen wie «Winnetou», «Die glorreichen Sieben», «Der mit dem Wolf tanzt» oder «Spiel mir das

Lied vom Tod» oder aus der Serie «Bonanza». Den Auftakt zu den Konzerten machen Jungmusikanten der Musikschule Laufental Thierstein unter der Direktion von José Martin Blanco. Unterhaltungskonzert der MG Harmonie Büsserach: 7./13./14. Januar 2017, 20 Uhr, Konzertsaal Büsserach.

K469214/003-738357


Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

Konkursverkauf

SKI- UND BOARD-EXPRESS SAANENMÖSER Daten: 7./8./14./15./21./22. Januar 4./5./11./12./18./19./25./26. Februar 11./12./25./26. März Fr. 69.– inkl. TK für alle Altersklassen

ADELBODEN-LENK Daten: 14./15./28./29. Januar 11./12./25./26.Februar 11./12./25./26. März Fr. 79.– inkl. TK für alle Altersklassen

GRINDELWALD – MÄNNLICHEN Daten: 7./8./28./29. Januar 4./5./18./19. März Fr. 72.– (ab 16 J.), Fr. 52.– (ab 6 J.) inkl. TK

HASLIBERG Daten: 21./22. Januar 4./5./18./19. Februar 4./5./18./19. März Fr. 79.– (ab 20 J.), Fr. 69.– (ab 16 J.) Fr. 59.– (ab 6 J.) inkl. TK

Einsteigeorte: 7.00 h Basel, Meret-Oppenheim-Strasse 7.15 h Pratteln, Eurobus-Terminal, Rütiweg 5, Nähe Interio (Gratis-Parkplätze!!) Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2016/2017.

061 765 85 00 www.eurobus.ch

Aus der Konkursmasse von Kleidi + Niederberger GmbH. Büsserach Damen- Hosen -Jupes - Mäntel -Jacken + -Oberteile

90% Rabatt auf alle Damen-Sommer- und -Winterbekleidung Grössen T 1-9 40–56 L–XXXL neue Sommerartikel Freitag, 6., und Samstag, 7. Januar, 9–12 und 13.30–17 Uhr

Alles muss raus! Grosses Angebot für 50 Rappen 1 3 und 5 Franken Folgen Sie dem Wegweiser Wahlen, bei der Abzweigung Industrie

abbiegen an die Wahlenstrasse 30 in Büsserach

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung Freude schenken mit Reisegutscheinen! DI, 10. Jan., Schwarzwald zwischen Elzach + Kinzigtal 9.00 h, Fahrt, Mittagessen Fr. 69.– DI, 17. Jan., Treberwurst im Schlössli in Schafis 10.00 h, Fahrt, Treberwurst ohne Dessert Fr. 73.– DO, 2. Febr., Winterlicher Schwarzwald – Höchenschwand 9.30 h, Fahrt, 4-Gang-Menü Fr. 75.– DO, 16. Febr., Fondue-Plausch in Gruyères 9.00 h, Fahrt, Fondue mit Dessert Fr. 78.– Geschenkidee! 4. + 26. März + 29. April «Ewigi Liebi» in Zürich 17.00/11.30/17.00 h, Fahrt, Musical 1. Kat. Fr. 148.– 23. + 24. März, Saisoneröffnungshit Allgäu – Bad Hindelang Fahrt, Kaffeehalt, gutes Hotel, VP, Fähre Fr. 309.– 14. – 17. April, Ostern im Harz Fahrt, Hotel mit HP, Dampfzug, Ausflüge, Tanz Fr. 709.– 20. – 26. April, Pilgerreise nach Lourdes Fahrt, gute Hotels, Vollpension Fr. 999.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

Neujahrsklavierkonzert 8. Januar 2017 | 17.00 Uhr Schulhaus Eich, Kleinlützel Eintritt frei – Kollekte mit Vinzenz Stich und Gästen www.stivimusik.ch

Einladung zum Dreikönigstreffen mit Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz Freitag, 6. Januar 2017, 19.30 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach 19.30 Uhr

Musikalische Eröffnung durch Leendert van Stipriaan Begrüssung Hp. Stebler, Amteiparteipräsident 19.45 Uhr Kurze Ansprache von Frau Gössi, FDP-Parteipräsidentin 20.00 Uhr Zwischenspiel 20.10 Uhr RR-Kandidatin Marianne Meister und RR-Remo Ankli haben das Wort 20.30 Uhr Unsere Kandidierenden servieren Dreikönigskuchen 21.00 Uhr Schlusswort: Dr. Dieter Künzli, Gemeindepräsident von Breitenbach Dieser Anlass ist öffentlich und jedermann ist herzlich eingeladen. Im Namen des Parteivorstandes: Hp. Stebler, Amteiparteipräsident

13


14

Empfehlungen Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

Brauchen Sie einen sauberen

MALER der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Coiffeur Ines

re . r Ih uen k fü er tra nd ich r, n a V u D Ihr h s Ja le n u te V i e e u n d ll e s G d i e s e . n u a h e e uc dür f Tr 2017 ha I. Saladin Fü r e m i c e n z u Laufenstrasse 17 n u fr e b e d ie 4226 Breitenbach Sie 061 781 24 40

Empfehlungen

Fusspflegepraxis Regina Imhof, 076 307 17 18 Hinterleymenweg 25, 4246 Wahlen dipl. Fusspflegerin SFPV dipl. Krankenschwester Bin auch mobil, damit Sie es bleiben!

Müssen Sie räumen?

Fahrzeugmarkt

Unsere neue Adresse: Baselstrasse 3, Nenzlingen, gegenüber Verdyol Ein Besuch lohnt sich. Parkplätze hinter dem Haus (beim Pfotenfutter-Shop) Geöffnet jeweils am Samstag von 9.30 bis 16.00 Uhr Ihr Partner für Teil- und Kompletträumungen, seit bald 20 Jahren, Tel. 079 642 15 66


DORNECK

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

15

HOFSTETTEN-FLÜH

MARIASTEIN

Damen der Ludothek machen das Rennen

Ein ganzes Jahr Frieden in einem Heft

Gewinnerinnen des Hofstetten-Flüh-Preises 2016: Team der Ludothek. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Den Preis für die verdienstvollste Hofstetten-Flühnerin 2016 erhielt das Mitarbeiterteam der Ludothek. Am Neujahrsapéro wurden die Damen mit kecker Musik und feinen Häppchen würdig geehrt.

Aus der Höhle des Löwen dankte Präsident Richard Gschwind den rund 70 Gästen, dass sie zum Apéro und der Preisverleihung gekommen waren und wünschte allen Glück, Gesundheit und Wohlergehen im neuen Jahr. Bei Hofstetter-Wein, Zopf, Gugelhopf und Spezialgebäck wurde der Apéro so richtig in Gang gesetzt, derweil das Trio Frim Fram Jam den Abend mit sinnlicher Musik versüsste. Schliesslich forderte Evelyne Heim von der Energie- und Umweltkommission die Gäste auf, die schönsten Kinder-

jjz. Zwei Fliegen auf einen Streich wurden am Neujahrsapéro in Schulhaus Hofstetten geschlagen: Neue Einwohnerinnen und Einwohner konnten die Einheimischen kennenlernen und gleichzeitig wurde die Person oder die Gruppe aus Hofstetten-Flüh geehrt, die sich 2016 besonders für die Gemeinde eingesetzt hatte. «Seit 35 Jahren öffnet das Mitarbeiterteam drei Mal pro Woche die Türen der Ludothek, um Kindern Spiele, Instrumente und elektronische Medien auszuleihen», begann Andrea Meppiel ihre Laudatio zur Auszeichnung des HofstettenFlüh-Preises. Zehn ehrenamtliche Damen würden die Ludothek im alten Schulhaus im Schuss halten, Spiele ausleihen, flicken und neues Materi- Ensemble Frim Fram Jam: Thomas Dexter (Sax), al beschaffen. Sie hätten ei- Claudia Petalas, Michael Huber. gentlich den Preis schon lange verdient, denn Spiele würden Kinder Zeichnungen zu prämieren. «Unser stark fördern und sie gleichzeitig zum Maskottchen ist die Eule, weshalb die sorgfältigen Umgang mit ausgeliehenen Kinder diesen geheimnisvollen Vogel Material anspornen. Sie freue sich aus- nach einer Vorlage auszumalen hatten», serordentlich, die Urkunde den Mitar- erklärte sie den Anwesenden. Mit roten beiterinnen überreichen zu dürfen. Mit Punkten markierten die Gäste diejenigelungenen Wortspielen zählte Meppiel gen Zeichnungen an den Wänden, die die Prominenz von Hofstetten auf, die ihnen am besten gefielen. Als Preise die Ludothek regelmässig besuchen. So winkten Eintritte in den Zoo oder in das würde der Gemeindepräsident Richard Aquabasilea. Der Abend, vom PräsidenGschwind stets nach der DVD «König ten Kurt Schwyzer der Kommission der Löwen» verlangen, während der ge- Kultur, Jugend und Sport tadellos orgastresste Gemeindeverwalter Bruno nisiert, klang mit vielen Gesprächen und Benz sich mit dem Spiel «Mensch ärge- reichlicher Inanspruchnahme des Bufre dich nicht» wieder neuen Mut hole. fets würdig aus.

Kunst im Kurhaus Kreuz: Abt Peter von Sury und Pia Zeugin bei der sechsteiligen Skulptur «Wunderwald» von Angie Steiger. FOTO: MARTIN STAUB

Das Kloster Mariastein bietet weit mehr an als Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen. Mariastein ist zu einem multikulturellen Zentrum geworden. Das Jahresprogramm 2017 ist in einem Heft zusammengefasst. Martin Staub

E

ine Kunstausstellung unter dem Thema «Erwartung» ist in den Räumen des Hotels Kurhaus Kreuz Mitte November 2016 angelaufen und noch bis Ende Januar 2017 im Gange (täglich 9–18 Uhr). Parallel dazu und mit gleicher Zeitdauer zeigt Bruder Bernhard im Kloster seine wertvolle Krippensammlung (Sonn- und Feiertage, oder an der Pforte melden). Diese Parallelausstellung, passend zur Advents und Weihnachtszeit, ist nur ein Beispiel von Anlässen, die der Wallfahrtsort Mariastein über das eigentliche Klosterleben hinaus zu bieten hat. «Noch viel zu wenigen ist bekannt, dass das Benediktinerkloster, das Hotel Kurhaus Kreuz und der Klosterladen

Pilgerlaube eine Einheit bilden, welche nicht nur Gläubigen, sondern allen kulturell interessierten Leuten etwas zu bieten hat», sagt Abt Peter von Sury. Nebst den Ausstellungen erwähnt er unter anderem die Mariasteiner Konzerte, die feine Klosterküche im Kurhaus oder die umfangreiche, in der Gegend einmalige theologische Bibliothek im Klosterladen Pilgerlaube. Dies und vieles mehr den Pilgern und Menschen aller Interessen und Kulturen besser bekannt zu machen, war ein Ziel, das sich die Benediktiner von Mariastein und der Verein «Freunde des Klosters» gesetzt hatten. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung dürfte nun mit der Broschüre «Jahresprogramm 2017» gelungen sein. Während bis anhin die einzelnen Veranstaltungen mehrheitlich auf losen Blättern in den Auslagen des Klosters angekündigt wurden, hat es nun Pia Zeugin, seit anderthalb Jahren Marketing- und Kommunikationsbeauftragte, geschafft, Exerzitien, Tagungen, Kurse, Vorträge, Konzerte, Gottesdienste, Ausstellungen und vieles mehr in einer übersichtlichen 60-seitigen Broschüre zusammenzufassen. Ein Jahr zum Thema «Frieden» «Friede sei in diesem Haus», so die glasklare Botschaft auf der Titelseite; sie weist unmissverständlich auf das Jahresthema «Frieden in Mariastein» hin, wel-

ches im Zusammenhang mit dem 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe gewählt wurde. Zahlreiche Veranstaltungen 2017 werden darauf Bezug nehmen. «Die Einzelprospekte mit spezifischen Informationen für die jeweilige Zielgruppe sollen aber weiterhin bei uns aufliegen», informiert Pia Zeugin. Abt Peter und Pia Zeugin sind gespannt auf die Wirkung des neuen Veranstaltungsprospekts. «Ich glaube, es ist ein wesentlicher Schritt auch in Richtung Verständnis des dreischichtigen Konstrukts ‹Kloster Mariastein›», gibt sich Abt Peter zuversichtlich. Trotzdem wolle man in naher Zukunft aber die Besucherinnen und Besucher noch besser informieren, erklärt er, während Pia Zeugin konkret von einem Infopoint mit Touchscreen-Bildschirmen im Vorraum zur Basilika spricht. Vorerst aber können sich Besuchende mit dem Jahresprogrammheft ausrüsten und sich aus rund 100 Veranstaltungen im Jahr 2017 die passenden aussuchen. Darunter Autorenlesungen, Kurse für Körper, Geist und Seele, zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und zum ersten Mal den Mariasteiner Kloster-Adventsmarkt am 16. und 17. Dezember, für den übrigens noch Aussteller gesucht werden. Jahresprogramm 2017: Gratis erhältlich in den Auslagen rund um das Kloster. Auch als Download unter ‹kloster-mariastein.ch›

EINGESANDT

Sportlicher Ausgleich zur beruflichen Belastung

Freundliche Begrüssung: Gemeindepräsident Richard Gschwind.

Der Stress am Arbeitsplatz macht so vielen Menschen zu schaffen wie noch nie. Zeitdruck, Überstunden und Termin an Termin sind die tägliche Realität. Die Männerriege Ettingen bietet Ihnen einen sportlichen Ausgleich zur beruflichen Belastung und eine gute Möglichkeit, Ihre guten Vorsätze wahr werden zu lassen. Zudem sind Sie fit für die

bevorstehende Skisaison und verringern mit einem trainierten Körper die Unfallgefahr. Gerne begrüssen wir Sie am Dienstag bei der Dreifachturnhalle «Hintere Matten» in Ettingen. Wir trainieren Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft sowie Koordination und dies immer in zwei Stärkegruppen. Abgerundet wird der Abend

meistens mit einem Spiel wie Unihockey, Volleyball, Korbball oder Indiaca. Jeder trainiert so intensiv und so viel, wie er will, ganz nach unserem Motto «Fit ohne Stress». Nutzen Sie das Angebot, wir freuen uns auf Sie! Christoph Tóth www.mrettingen.ch


SPORT

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

17

EISHOCKEY

Die Zeit der Entscheidung naht

Rückhalt: Goalie Christoph Imhof bei einer Abwehr. Die Defensive muss den sicheren Rückhalt bilden. FOTO: EH-PRESSE

Der EHC Laufen trifft am Samstag in Olten auf Altstadt. Der Auftakt zu den entscheidenden Partien für Laufen, was eine Qualifikation für die Playoffs betrifft. Edgar Hänggi

D

ie Feiertagspause bei den Amateur-Hockeyspielern ist Geschichte. Man steht aber schon länger wieder auf den Kufen, denn die Zeit der Entscheidung steht an und da kann es sich niemand leisten, eine ruhige Kugel zu schieben. Konnte man aufgrund der Ausgangslagen die drei Niederlagen gegen die drei Verfolger von Leader Rheinfelden akzeptieren, so geht es jetzt gegen die beiden starken Verfolger, Altstadt Olten am Samstag und Koppigen am Dienstag, darum, mög-

lichst zu punkten. Weitere Niederlagen dürften die Laufentaler unter den Strich fallen lassen. Der Druck wird nicht geringer. Vom Spielplan her weiss man zwar, dass nach der Auswärtspartie in Rheinfelden die stärksten Gegner vorbei sind und man der Reihe nach noch gegen die drei Teams antreten muss, die aktuell noch auf den drei Playout-Plätzen liegen. In der Hinrunde siegte Laufen gegen Lyss und Langenthal, verlor aber gegen Bern. In der Rückrunde sieht die Bilanz umgekehrt aus. Gegen jene Teams, gegen die man in der ersten Saisonhälfte gewann, bezog Laufen Niederlagen. Dafür gab es den Sieg gegen Meinisberg. Macht man so weiter, würde Laufen noch neun Punkte holen, was für den letzten Playoff-Rang reichen sollte. Doch das ist Theorie. In der Praxis steht am Samstag das heikle Auswärtsspiel in Olten an. Im Heimspiel setzte es eine bittere 3:4 Niederlage ab. Dabei führten die Baselbieter bis zur 41. Minute mit 3:0. Im Schlussdrittel glichen die Solothurner zum 3:3 aus. Die Overtime hatte dann kaum begonnen,

da war sie auch schon vorbei. Das Team aus Olten ist nach Verlustpunkten gleichauf mit Münchenbuchsee. Trotzdem wechseln die Leistungen immer wieder zwischen souverän und gerade mal so. Bemerkenswert der 9:2 Auswärtserfolg im Kantonsderby gegen Bucheggberg. Dann gab es aber immer auch wieder schwächere Auftritte. Das Team zeichnet sich durch grossen Glauben an sich aus. Wie schon in Laufen zog man auch in Lyss den Kopf noch aus der Schlinge. Da lag man gar 1:5 hinten, rettete sich in die Overtime und erzielte das entscheidende Tor. Auswärtsspiele in Olten gerieten bisher nie zu grossen Freudentagen. Wenn man jedoch in die Playoffs will, müssen die Laufner auch aus solchen Begegnungen Punkte holen, sonst lastet dann der ganze Druck auf den Entweder-oder-Partien und da können die Nerven sehr schnell zum zusätzlichen Gegner werden. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

SCHULSPORT

Meldefrist für SCL- Hallenmehrkampf läuft ab WOS. Der Sportclub Liestal (SCL) führt am Sonntag, 29. Januar 2017, in der Sporthalle Frenke seinen 40. SchülerHallenmehrkampf durch. Für diesen Jubiläumsanlass für Mädchen und Kna-

ben bis 15 Jahre läuft die Anmeldefrist am Montag, 9. Januar, ab. Nachmeldungen sind am Wettkampftag selber noch möglich, allerdings gegen eine zusätzliche Gebühr.

Elektronische Meldeformulare können unter ‹www.scl-athletics.ch› heruntergeladen werden. Anmeldungen sind zu mailen an: yvonne.schaffner@eblcom.ch

LESERGALERIE

Eiszeit an der Birs

Der letzte Dezembertag: Zeigte sich nochmals in voller Pracht. Raureif an der Birs in Zwingen.

FOTO: ERIKA HARTMANN, LAUFEN

Winterliche Birs: Obermatt Zwingen.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL


Einwohnergemeinde Dornach www.dornach.ch

Gemeindeverwaltung Hauptstrasse 33, Postfach 4143 Dornach

Die lebendige und stadtnahe Gemeinde Dornach mit rund 6600 Einwohnerinnen und Einwohnern erbringt vielfältige Dienstleistungen für die Bevölkerung. Zur Unterstützung unserer Bauverwaltung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n erfahrene/n und initiative/n

Technische/n Sachbearbeiter/in (60–80%) zur Unterstützung der Bauverwaltung bei der Ausführung von Projekten im Tiefbau und im Hochbau sowie in den Bereichen Umwelt und Verkehr. Zudem vertreten Sie die Gemeinde in diversen Gremien. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 20. Januar 2017 per Mail an: praesidium@dornach.ch.

DRINGEND GESUCHT ab sofort Tagesmutter wohnhaft in Grellingen Wir suchen in der Gemeinde Grellingen längerfristig jeweils dienstags eine Tagesmutter für die Betreuung zweier Geschwister (2- und 7-jähriges Mädchen) und eine Tagesmutter für zwei Nachmittage die Woche für die Betreuung eines 7-jährigen Mädchens. Tagesmutter wohnhaft in Röschenz oder Laufen Wir suchen in der Gemeinde Röschenz oder Laufen längerfristig eine Tagesmutter drei Tage die Woche für die Betreuung eines 2-jährigen Knaben. Sind Sie interessiert? Bitte melden Sie sich bei uns. Gerne informieren wir Sie über unsere Anstellungsbedingungen. Ihre Kontaktstelle: Verein Tagesfamilien Laufental-Thierstein Hauptstrasse 20, 4242 Laufen Telefon 061 761 10 12 (dienstags und donnerstags) oder E-Mail an info@tagesfamilienlaufental-thierstein.ch

Für ergänzende Auskünfte stehen Ihnen die Bauverwalterin, Frau Priska Plüss, Tel. 061 706 25 15, und der Bereichsleiter Tiefbau, Herr Marc Etterlin, Tel. 061 706 25 18, gerne zur Verfügung. Das ausführliche Stelleninserat sowie Informationen zur Gemeinde finden Sie unter www.dornach.ch.


DORFPLATZ

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

GASTBEITRAG

Wichtige Fakten rund ums Auge

GEDANKENSTRICH

Weihnachtsgeschichten im Januar Der nachfolgende Beitrag hätte am 22. Dezember erscheinen sollen, ist aber leider aus unerfindlichen Gründen verloren gegangen. Wieder aufgetaucht, senden wir diesen gerne nach. Im Sinne des Beitrags kann das ganze Jahr Weihnachten sein.

Spezial-Sonnenbrillengläser für Autofahrer (DriveWear®) Bisher waren normale Tönungen und bei heller Sonne polarisierende Sonnenschutzgläser ausreichend. Das hat sich geändert: Heute ist unser Leben stark vom Auto beeinflusst, was die Art und Weise beeinflusst, in der wir die Aussenwelt wahrnehmen. Wir brauchen eine dritte Generation von Brillengläsern in unserer modernen und vom Auto beherrschten Welt. Mit den neuen, hauptsächlich für Autofahrer entwickelten DriveWear®-Brillengläser, werden Sie im Strassenverkehr in jeder Situation den perfekten Durchblick haben. Es sind selbsttönende, polarisierende Brillengläser, welche speziell für die Anforderungen beim Autofahren entwickelt wurden. DriveWear®-Brillengläser sind fähig, variierende Lichtverhältnisse ausserhalb und innerhalb des Autos wahrzunehmen und darauf zu reagieren. DriveWear®-Brillengläser bieten ihrem Träger bei allen Lichtverhältnissen vom hellen Sonnenschein mit intensi-

vem, grellen Licht bis hin zu unfreundlich bedecktem Himmel die passende Lösung. P.S. Die Gläser eignen sich auch sehr gut für Motorradfahrer! Gerne führen wir Ihnen die Vorteile dieser neuen Gläser vor.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

EINGESANDT

Der Sternenbaum – Krippenspiel in Breitenbach

Ich liebe Weihnachtsgeschichten. Zum Beispiel diese, die mir meine Tante vor kurzem freudig erzählte: «Du kennst doch meinen Nachbarn, den pensionierten Arzt, der sich in seinem Garten hinter dicken Sträuchern verschanzt, die er nie schneidet, und der kaum grüsst. Heute bin ich ihm begegnet, da steuert er auf mich zu, begrüsst mich – und dann bietet er mir das Du an! Ich sei schliesslich mit seinem Sohn, du weisst ja, dem freundlichen, auch schon länger duzis. Wir sprachen dann noch über dies und das, die Beschwerden des Alters … . Ich war verdutzt, doch es war sehr nett.» Sie stehen kaum in den Zeitungen, solche Nachrichten von glücklichen Begegnungen. In all den Schreckensnachrichten gehen sie fast unter. Doch sie passieren tagtäglich, millionenfach.– und sie sind es, welche uns Mut machen. Es lohnt sich, sie zu suchen, zu pflegen und weiterzuerzählen. Ich möchte mir eine Sammlung von Weihnachtsgeschichten anlegen. Ich denke, auch Sie könnten eine erzählen. Ich liebe die Weihnachtsgeschichte. Sie ist kurz und knapp; die Bibel erzählt sie am Anfang des Lukasevangeliums. Für mich ist sie der Prototyp aller Weihnachtsgeschichten: Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung – Gott und Mensch treffen zusammen in einem Baby. Eine neue Sicht wird möglich – Gott ist nicht mehr als fernes Wesen irgendwo zu verstehen, sondern wir können ihn erkennen in der Begegnung mit den Mitgeschöpfen. Das verändert die Sicht auf den Nachbarn, die Nachbarin, auf uns selbst. Die Bedürfnisse von uns und andern werden wahrgenommen – wie die eines Babys und seiner Mutter, die ein Mann begleitet, der weiss, dass er

nicht der Vater ist. Menschen bleiben nicht allein, besonders in Schmerzen und Leid – bei der Geburt im schmutzigen Stall, weil kein Platz im Hotel war, ist Gott da. Unterschiedlichste Menschen begegnen sich – Hirten aus Bethlehem und Wissenschaftler aus dem Morgenland stehen zusammen vor der Krippe. Wer schenkt, geht als Beschenkter weiter – wie die Könige, die Gold, Myrre und Weihrauch brachten, selbst aber Gott dankend und lobend abreisten. Was für eine freudige Überraschung! Wer hätte sich solch eine Geschichte von Gott ausdenken können? Sie ist für mich ein Wunder – wie jede Weihnachtsgeschichte. Ich liebe sie, weil sie Hoffnungsgeschichten sind. Sie können mich unter nyfelerblaser@breitband.ch oder unter der Reformierten Kirchgemeinde Laufental, Schutzrain 7 in Laufen erreichen. Marianne Nyfeler Blaser, Vikarin

Steinklang in concert: «Lithops» Stein-Stimme-Schlag – Trio Sfaira

Krippenspiel: Die ganze Truppe beim Liedervortrag. Die Leiterinnen und Leiter unserer Sonntagsschule führten auch dieses Jahr wieder an zwei Daten ein neues Krippenspiel auf: «Der Sternenbaum». Zusammen mit vierzehn begeisterten Kindern konnten sie antreten: am Mittwochnachmittag vom 21. Dezember im Alterszentrum Bodenacker und am 24. Dezember, am Heiligen Abend, in der reformierten Kirche Thierstein. Das zugrunde liegende Bilderbuch von Gisela Coelle wurde dabei inhaltlich stark erweitert, so dass die Kinder zum Beispiel auch mitteilen konnten, wann es für sie vom Gefühl her wirklich Weihnachten werde.

FOTOS: ZVG

Cordelia Stalder, Jacqueline Wirz Landuydt, Sonja Semling und Daniel Gerber übten mit der motivierten Kinderschar seit den Herbstferien die Texte ein und gestalteten mit ihnen zusammen auch die Kulissen und Lichteinrichtungen. Musikalisch umrahmten Carmen Gerber, Stéphane Barth, Blandine und Mahié Abgottspon die beiden Aufführungen mit Gitarrenklängen und Geigenspiel. Gedankt haben es ihnen die Heimbewohnerinnen und Gottesdienstbesucher jeweils mit einem grossen Applaus. Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam Breitenbach

Will geübt sein: Der Umgang mit dem Mikrofon.

versucht in einer musikalisch–theatralen Performance, die Poesie des Ursprungs darzustellen. Stimme: Francisca Näf, Jean-Christophe Groffe, Schlagzeug: Dominik Dolega, Musik: Francisca Näf, Jean-Christophe Groffe, Dominik Dolega. Koproduktion neuestheater.ch mit steinklang-musik.ch. Steinklang in concert: neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32, Dornach, 7.1.2017, 20.00 Uhr

LESERBRIEF

Rolle des Forum Schwarzbubenland Zum wiederholten Male wird laute Kritik am Leistungsergebnis des Forum Schwarzbubenland geübt. Dies vor allem im Bereich der Wirtschaftsförderung. Mit der Fusion im Jahr 2015 vom Forum Regio Plus und Schwarzbubenland Tourismus zum Forum Schwarzbubenland wollte man unter einer Organisationsstruktur das wirtschaftliche Potenzial des Schwarzbubenlands fördern. Nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung, auch im effektiven Engagement bekommt aber die Wirtschaftsförderung nicht den Stellenwert für den das Forum gedacht war. Im Zentrum der Aktivitäten stehen fast ausschliesslich Kultur und Tourismus. Ein Blick auf die Homepage bestätigt diese Tatsache, wo unter der Rubrik «Presseartikel» von elf Beiträgen sich nur gerade drei im Wirtschaftsbereich einordnen lassen. Über den Erfolg des Projekts «Schwarzbu-

Ein Licht geht auf

Martin Staub

VERANSTALTUNG

WOS. Mit vier Kompositionsaufträgen für die Besetzung bzw. Kombination Stimme – Schlagzeug – Live Elektronik möchte das Trio Sfaira einen Beitrag an das aktuelle Schaffen im Bereich zeitgenössische Musik leisten. Die Bedeutung von Lithops stammt aus Südafrika und bedeutet lebende Steine. Wie klingen heute Urklänge? Welche Vorstellung haben wir von Urklängen? Das Trio Sfaira (Näf-Groffe-Dolega)

19

bentaler» muss man ebenfalls spekulieren. Unter Veranstaltungen findet man ausschliesslich kulturelle Angebote, jedoch keine einzige von wirtschaftlichem Inhalt und auch der Shop bietet in einer endlosen Auflistung von Karten und themenbezogenen Büchern nur in vernachlässigbarer Auswahl Literatur o.ä zu Wirtschaftsthemen. Selbst die Seite «Wirtschaft» vermag nicht mit geistreichem Inhalt zu glänzen. Sie ist bestückt mit inhaltsleeren Angaben und Hinweisen, welche man auch auf anderem Weg erfahren kann. Es lässt sich aus diesen Aspekten die berechtigte Frage ableiten: Ist eine Mitgliedschaft der Gemeinden und Privaten sinnvoll? Man wird den Verdacht nicht los die Wirtschaftsförderung ist nur Mittel zum Zweck nicht aber Programm.

«Wir bedanken uns für Ihren Artikel über ...» Solche Nachrichten erhalte ich selten, freuen mich aber, wenn sie, wie vor wenigen Tagen diese, in meiner Mailbox landen. Obige Einleitung zielt auf einen Artikel über eine Ausstellung mit abstrakter Kunst, den ich schon etliche Wochen vorher verfasst hatte. Von «wortgewaltigem unterhaltsamem Humor, der einer ganzen Tischrunde den Abend versüsste», war die Rede. «Wir haben Tränen gelacht», stand da noch als Schlusssatz. Ich verstand, dass in der Nachricht dieses kritischen Lesers der Anteil an Ironie gegenüber der Bewunderung meiner Schreibkunst deutlich überwog. Ich konnte mich an diese meine dichterische «Sternstunde» nicht mehr erinnern und musste den Artikel nachlesen. Und es ging mir ein Licht auf. Du hast als Journalist für den geplanten Beitrag einen bestimmten Platz zur Verfügung, den du füllen musst. Wenn dir über das zu beschreibende Thema nicht viel einfällt – im vorliegenden Fall eine Handvoll Bilder, die dich (gelinde gesagt) nicht vom Hocker hauen –, dann beginnst du zu fantasieren. Auf diese Art hievst du, allein mit «Wortgewalt», künstlerischen Schrott in den Olymp der Kunstszene. Ein Phänomen, das nicht nur in Kunst und Kultur, sondern überall dort ausgereizt wird, wo zu wenig Fleisch am Knochen ist. Im Sport, im Geschäftsleben, in der Politik und – wie im vorliegenden Fall – in den Medien. Schönreden, ausreden, überreden ... Oder ganz einfach: viel reden (oder schreiben) und nichts sagen. So bin ich denn dankbar für die eingangs beschriebene Nachricht und nehme mir vor, in Zukunft (guter Vorsatz Nr. 1) leeres Geschwätz und Geschreibe noch besser von inhaltsreichen Botschaften und Beiträgen unterscheiden zu können. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dasselbe für das soeben begonnene neue Jahr. Und selbstverständlich auch: Bleiben Sie gesund, kritisch, und bewahren Sie – in guten wie in schlechten Zeiten – die nötige Prise Humor.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Bruno Schnellmann, Dornach


20

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

DAS WOCHENBLATT-JAHR 2016

SATIRISCHER JAHRESRÜCKBLICK

Kein Jahr für schwache Nerven Die Schlacht um die Naubrücke, der Kampf um die Quellen, die Jagd auf die Pokémon und eine Welt, die aus ihrer politischen Umlaufbahn geworfen wurde. Wenn Sie das Jahr 2016 überstanden haben, kann Ihnen nichts mehr passieren. Von Raphael Joray

D

as Jahr 2016 hätte die Menschen zusammenbringen sollen. Das tat es auch gleich von Beginn weg – in der Form von sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht aber nicht wie gewünscht. «Eine Armlänge Abstand halten» war fortan die Devise, die an der Sekundarschule Therwil zu wörtlich genommen wurde. Die Seniorinnen im Rosengarten üben sich seither in Selbstverteidigung und absolvieren wöchentlich ein Kampfsport-Training. Leider ist die Menschheit heute gespaltener denn je: Rüpel Trump löst

Quellen-Retter machen mobil: Die erste Laufentaler Landsgemeinde findet beim Schloss Zwingen statt.

strikter Ausgabendisziplin erwirtschaftete das Dorffest einen satten Gewinn von Fr. 1129.92, wie die Endabrechnung dieses Jahr zutage brachte. Wollte man den Gewinn unter allen Helfern

Für den Ernstfall vorbereitet: Die Senioren im Rosengarten üben sich in Kampfsport. FOTO: WOS

Kompromisse-Schmied Meyer als Präsident ab. Attentate überziehen unseren Kontinent. Grossbritannien tritt aus der EU aus und die Kelsag kehrt Bieli den Rücken. Die Empörung unter den Politikern ist gross, fällt doch damit auch Bielis Neujahrsapéro dahin. Kurzum: Die Welt, wie wir sie kannten – es gibt sie nicht mehr. Bei seinem Besuch im Bunker in Kleinlützel erzählte Armeechef André Blattmann, er habe aufgrund der akuten Gefahrenlage sein persönliches Mineralwasser-Notlager aufgestockt. Aus demselben Grund hat der Breitenbacher Gemeinderat die Verteidigungsausgaben erhöht: Er investierte zur Bekämpfung des bedrohlichen Biofilms im Naturbad 50 000 Franken in einen neuen Putzroboter. In dieser Grössenordnung hatte zuletzt das OK vom Dorffest Röschenz Geld aus dem Fenster geworfen. Dank

auszahlen, man müsste zunächst den Einräppler wieder einführen. Nichtsdestotrotz, es war ein tolles Fest und die Nunninger zogen dieses Jahr erfolgreich nach. Ordentlich gefeiert wurde auch beim ersten Birsrock in der Eishalle. Die Katharinenkirche war dieses Jahr ebenfalls wieder Austragungsort zahlreicher Konzerte. Als besonderer Höhepunkt bleiben die Auftritte anlässlich des europäischen Jugendchorfestivals in Erinnerung. Noch mehr Besucher lockten jedoch die Solo-Einlagen von Pummeluff an. Über Nacht verwandelte sich das barocke Gotteshaus der Christkatholiken in eine topmoderne Pokémon-Arena und wurde daraufhin dermassen überrannt, dass es nun einsturzgefährdet ist und eine Totalsanierung vorgenommen werden muss. In einer ähnlichen Situation befand sich die katholische Kirchgemeinde von

Da hatte sie noch gut lachen: Regierungsrätin Sabine Pegoraro eröffnet den Bushof in Laufen. FOTO: WOS

Breitenbach vor über einem halben Jahrhundert. Weil das Dach undicht und der Platz knapp war – ja, es gab Zeiten, da herrschte in den Kirchen Platzmangel –, entschied man sich, eine neue Kirche zu bauen. Zur Wahrung des Dorfbildes wurde diese nach dem architektonischen Vorbild der Industriebauten der Isola errichtet. Die bauliche Umsetzung gelang so überzeugend, dass letzten Frühling der Sprengsatz, der eigentlich für den Isola-Kamin gedacht war, fälschlicherweise am Kirchturm montiert wurde. Beinahe hätte die Kirche ihren 50. Geburtstag nicht mehr erlebt. Erst in letzter Sekunde konnte eine Katastrophe verhindert werden. Die zuständigen Sprengmeister waren danach aber derart durch den Wind, dass sie bis heute die Bauschweinwerfer noch nicht abmontiert haben. Mit dem Abriss der Isola-Bauten ist in Breitenbach der Weg frei zur Planung eines neuen Quartiers an der Lüssel. Ein Projekt, das auf viel Wohlwollen bei der Bevölkerung stösst. Ganz anders in Laufen. Dort haben die Stimmberechtigten die Pläne des Stadtrates für das Nau-Areal an der Birs bachab geschickt. Die Mehrheit wollte keine Verlegung

«It’s all over Nau»: Die Vision von Herzog und de Meuron (weisse Häusergruppen) VISUALISIERUNG: ZVG wird nicht umgesetzt. der Naubrücke, die ohnehin aus Hochwasserschutzgründen neu gebaut werden muss. Die Wohnüberbauungen müssen deshalb anders realisiert werden als gedacht und der geplante idyllische Birspark wird nun dezent von einer Strasse durchschnitten. Die Gegner der Brückenverlegung sehen darin die einmalige Chance, die neue Brücke als Schattenspender für die Besucher des Birsparks zu konzipieren. Wer möchte schon unter im Wind rauschenden Bäumen die Seele baumeln lassen, wenn man auch unter einem vibrierenden Betonkonstrukt liegen kann? Im Gegensatz zu Laufen hat Liesberg bereits eine neue Birsbrücke. Die alte Brücke im Riederwald staute beim letzten Hochwasser mit ihren dicken Pfeilern das Wasser und verursachte eine grosse Überschwemmung. Die Wassermenge von 31 000 Kisten Bier pro Sekunde floss damals an dieser Stelle durch die Birs. So viele Kisten schaffen nicht einmal die Fans des FC Brislach. Ihnen spendierte der neu gegründete Verein 100 Liter Freibier anlässlich seines ersten Heimspiels. Auch sonst sitzen

FOTO: BZ (MARTIN TÖNGI)

die Brislacher nicht gerne auf dem Trockenen. Die Bemühungen der Bewohner haben sich gelohnt und die Brunnen in Brislach spenden wieder Wasser. Die befürchtete Unterspülung der Häuser blieb aus, dafür kam es in Grellingen zu einem gefährlichen Hangrutsch.

Die Verschiebung der Naubrücke hätte mindestens eine Enteignung nach sich gezogen und ist wohl auch deshalb an der Urne gescheitert. Um nicht am Ende wie der Laufner Stadtrat mit abgesägten Hosen dazustehen, planen die SBB nun eine Zick-Zack-Führung der Doppelspur, um Konflikte mit Landeigentümern zu vermeiden. Zwar wird sich die Fahrzeit dadurch etwas verlängern, dieser Zeitverlust wird aber durch das flächige Queren und fliessende Vorankommen am Bahnhof Laufen mehr als kompensiert. Es ist nicht ganz klar, ob die silbergraue Mittelzone der Bahnhofstrasse so viele Besucher an die Eröffnung des neuen Bushofs in Laufen lockte oder doch eher die goldbraune Gratis-Bratwurst. Zur Einweihung durchschnitt eine gut gelaunte Regierungsrätin Sabine Pegoraro das gelbe Band, ehe sie sich zwei Monate später über das Resultat der Deponieabstimmung grün und blau ärgerte. Mit viel Engagement und Bauernschläue konnten wir Laufentaler diese Abstimmung gewinnen. Unter dem Vorwand der Quellenrettung haben wir eine lästige Deponie vor unserer Haustür verhindert. An der ersten Laufentaler Landsgemeinde weibelten plötzlich auch Politiker für den Erhalt natürlicher Ressourcen, die zuvor noch Nein zur grünen Wirtschaft gestimmt haben.

Feuerspucker statt Kamele: Das Dorffest Nunningen begeistert die Besucher. Verletzt wurde niemand, doch die finanzpolitischen Auswirkungen auf die Gemeinde sind immens. Die unsichere Wohnlage liess die ohnehin günstigen Mieten purzeln und machte die Gemeinde noch attraktiver für Sozialhilfeempfänger. An ein ausgeglichenes Budget war somit aufgrund der hohen Sozialausgaben erneut nicht zu denken. Um das Problem künftig in den Griff zu bekommen, hat Grellingen zusammen mit anderen Gemeinden eine Initiative zum Ausgleich der Sozialhilfekosten eingereicht. Es wird sich weisen, ob dieses gemeinsame politische Vorgehen erfolgreich sein wird. Der jahrzehntelange Einsatz für die Doppelspur scheint jedenfalls endlich Früchte zu tragen. Weil diese eine Aufhebung der Bahnübergänge in Grellingen bedingt, ist eine neue Strassenführung notwendig. Die Gleise werden wohl künftig mit einer Brücke überquert. Das ist günstiger als eine Unterführung und schafft obendrein wertvolle Schattenplätzchen. Bei der Planung des neuen Bahntrassees sind die SBB vorsichtig geworden.

FOTO: WOS

Aber Umweltschutz ist eben doch mehrheitsfähig – wenn er gerade mit anderen Interessen einhergeht. Es hätten wohl keine 90 Prozent der Laufentaler für den Erhalt der Quellen gestimmt, wenn man diese für den Bau einer Umfahrungsstrasse hätte opfern müssen. Wie geht man mit solch einem Jahr um, in dem das einzig Voraussehbare das frühe Ausscheiden der Schweiz an der Europameisterschaft war? Erstens: Ruhe bewahren. Auch wenn die Welt aus den Fugen geraten ist, sollte man keine Kurzschlusshandlungen beim Atomausstieg vornehmen und die Zullwiler Gemeindeverwaltung im Dorf lassen. Zweitens: Nicht verzagen. Rückschläge gibt es immer wieder. Der Gotthard-Basistunnel wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Drittens: Nach vorne schauen. Kein Berg ist zu hoch, um nicht eine zweite Röhre hineinzubohren. Möge das Jahr 2017 besser verlaufen als sein Vorgänger. Und sollten die grossen Würfe erneut ausbleiben, so wursteln wir halt weiter. Wir schaffen das!

56 Meter Industriegeschichte im freien Fall: Der Isola-Kamin macht Platz für eine Wohnüberbauung. FOTO: WOS


Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

21

Zu vermieten 1 – 1½-Zimmer

3 – 3½-Zimmer

Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Wahlen, helle und gemütliche

1½-Zi.-Wohnung (50 m²) an ruhiger Lage, mit Gartensitzplatz. Schöner Ausbau mit Platten und Parkettböden sowie grosszügiges Bad.

4 – 4½-Zimmer und grösser

Häuser

Zu vermieten in Kleinlützel ab 1. Februar 2017

Zu vermieten per 1. 4. 2017 Huggerwald, 4245 Kleinlützel

3½-Zimmer-Wohnung

4-Zimmer-EFH, freistehend

100 m² Fr. 1000.- inkl. NK, mit Strom

mit Garage Details unter www.immoscout24.ch/4316303 oder Tel. 061 771 09 21

Tel. 061 771 06 85

Miete Fr. 900.—inkl. NK und PP.

Diverses

Zu vermieten in Dittingen Lochbruggstrasse 53, per 1. Februar 2017

Telefon 079 321 61 76

3-Zimmer-Wohnung 75 m² ohne Balkon Miete inkl. Nebenkosten Fr. 1050.–

2 – 2½-Zimmer Zu vermieten in Breitenbach per sofort

2½-Zimmer-Wohnung

Telefon 061 761 71 13*

2. OG, sehr ruhige und sonnige Lage. Moderne Küche, Kellerabteil, zwei Balkone.

4 – 4½-Zimmer und grösser

In Laufen, Hauptstrasse 22, 1. Stock, zu vermieten

Therapieräume/Büros in ehemaliger Praxis, ca. 130 m², Tel. 079 444 80 36

Miete Fr. 1060.– Auskunft 079 334 76 59*

Zu vermieten in Röschenz per 1. Februar 2017

4½-Zimmer-Wohnung

Zu vermieten an ruhiger, sonniger Lage in Grindel frisch renovierte

in einem Dreifamilienhaus 1. Stock, ca. 100 m², mit kleiner Laube und Parkplatz Miete Fr. 1550.– inkl. NK Tel. 061 761 85 25

2½-Zimmer-Wohnung Garten, Keller etc. Miete Fr. 850.– exkl. NK Auskunft: Tel. 079 933 02 25

4½-Zimmer-Wohnung neu renoviert, mit 2 Balkonen Bushaltestelle direkt vor der Haustüre. Mietzins Fr. 1100.-, plus NK Fr. 245.Tel. 061 761 54 62

2½-Zi.-Dachwohnung

Tel. 061 701 81 16, 061 755 22 24 Zu vermieten in Breitenbach ab 1. April 2017, an zentraler Lage, originelle

2-Zimmer-Wohnung 64 m²; Parkett, GWM, mit grossem Dachbalkon Miete Fr. 1›250.00 inkl. NK Auskunft/Besichtigung R. Lantz, Telefon 079 322 28 68 Zu vermieten in Breitenbach, an zentraler Lage, gediegene

Büro- oder Gewerberaum 40 m², ab sofort zu vermieten Telefon 061 771 05 94, morgens

Zu vermieten nach Vereinbarung Zu vermieten in Dittingen-Laufen, Baselstrasse 9

Büsserach Zentral, Nähe Bushaltestelle, per 1. April oder nach Vereinbarung, schöne, grosse Miete Fr. 1265.– inkl. NK mit 2 grossen Balkonen und Reduit, mod. Küche mit Geschirrspüler, gr. Kühlschrank u. Keramikkochfeld Autoeinstellplätze Fr. 100.–/Mt.

In Laufen, Röschenzstrasse 55

Nähe Bahnhof/Dorfzentrum In Muttenz, Hofackerstrasse 17, vermieten wir per sofort oder nach Vereinbarung eine renovierte

Aus-/Weiterbildung

3-Zimmer-Wohnung 67 m2 im HP − neuwertige Küche mit GWM − Badzimmer mit Fenster − Einbauschrank im Eingang − Parkettboden − 2 Balkone Mietzins CHF 1525.– inkl. NK Autoabstellplatz CHF 50.–

2-Zimmer-Wohnung ca. 50 m²; Miete Fr. 980.– inkl. NK Auskunft/Besichtigung R. Lantz, Telefon 079 322 28 68

Wohnen wie im EFH, auf 1. März 2017, Bahnhofstrasse 4, 4222 Zwingen

4½-Zimmer-Wohnung auf 2 Etagen mit Vorgarten, eigener Eingang, 2 Badezimmer, Einbauschränke, neue schalldichte Fenster, Wohnfläche ca. 100 m², Laminatböden. Waschmaschine/Tumbler. Nettomiete inkl. Fr. 1450.00. Anfragen: Familie Camenzind Telefon 061 761 60 31, 079 543 01 57

3 – 3½-Zimmer Flüh, in der Nähe öV, Coop, in saniertem Altbau (5 Parteien), ruhige, heimelige

3-Zimmer-Wohnung (67 m²) EG, Laube, Estrichabteil, Parkettböden, Sichtbalken sowie Sichtmauer. Fr. 1150.– + NK Fr. 200.– Auskunft und Besichtigung: Halter & Partner, Telefon 061 723 92 34 Per sofort zu vermieten in Erschwil, Büsserachstrasse 4 attraktive

3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon (Hochparterre) Preis auf Anfrage Erben Albin Borer-Jeker Rita Müller, 061 789 90 22 oder 079 513 06 50

Büsserach Zu vermieten an sonniger Lage

Büsserach Zu vermieten gemütliche, sonnige und helle

3-Zimmer-Wohnung an ruhiger Lage mit Parkettböden und Balkon. Postautohaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Mietzins Fr. 940.– plus NK pro Monat Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Tel. 061 411 40 60* oder 079 659 58 25*

4-Zimmer-Wohnung mit Parkettböden und Balkon. Nähe öffentl. Verkehrsmittel und Einkaufsmöglichkeiten. Mietzins Fr. 1280.– plus NK pro Monat Ab sofort oder nach Vereinbarung. Kontakt: Tel. 061 411 40 60* oder Tel. 079 659 58 25*

Auch kleine Inserate werden gelesen

div. Geschäftsräume Delsbergerstrasse 12, Laufen (Ochsen), 1. OG ca. 125 m² / 2. OG ca. 166 m², zentrale Lage,Nähe Bahn, Post, Einkauf, Lift, Parkplätze vorhanden. Auskunft: Direct Mail Immobilien AG Frau I. Hof, Tel. 061 331 52 48


22

KALEIDOSKOP

Donnerstag, 5. Januar 2017 Nr. 01

C A R TO O N

IN KÜRZE

2 Stunden 11 Minuten: So lange dauert zum Beispiel eine Fahrt von Grellingen nach Twann. Entspricht einer durchCARTOON: MORITZ ANTONY schnittlichen Geschwindigkeit von 35,7 km/h.

REGION

MARIASTEIN

NENZLINGEN

Tier des Jahres 2017 ist Neujahrskonzert: der Rothirsch «Epiphania»

Abwechslung statt Gewohnheit

WOS. Mit dem Rothirsch (Cervus elaphus) wählt Pro Natura einen «wilden Pendler» zum Tier des Jahres 2017. Der «König der Wälder» wandert viel – zwischen Tag- und Nachtquartier sowie zwischen Sommer- und Winterlebensraum. Die stark zerschnittene Landschaft der Schweiz stellt für ihn dabei ein immer grösseres Problem dar. Pro Natura macht sich mit der Wahl des Rothirschs für die nötige Überbrückung von menschgemachten Hindernissen stark – zugunsten aller Wildtiere. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Rothirsch in der Schweiz ausgerottet. Die Rückkehr fand ab 1870 von Österreich her statt. Mit dem eidgenössischen Jagdgesetz von 1875 wurden für die Rothirsche entscheidende Verbesserungen eingeführt. Heute leben wieder etwa 35 000 Rothirsche in der Schweiz.

dust. Was regelmässig stattfindet, kann auch langweilig werden. Diese Überlegung machte sich der Nenzlinger Gemeinderat und hat beschlossen, aus diesem Grund den diesjährigen Neujahrsapéro nicht durchzuführen. «Der Neujahrsapéro hat sich in den vergangenen Jahren zu einer schönen Tradition und zu einem gut besuchten Anlass entwickelt. Damit er aber nicht langweilig wird, hat der Gemeinderat entschieden, diesen Anlass zukünftig im Zweijahresrhythmus durchzuführen», schreibt das Dorfblatt «Änzliger Zytig». Somit wird erst im Jahr 2018 der nächste «Änzliger»- Neujahrsapéro stattfinden. Weiter informiert das aktuelle Dorfblatt darüber, dass den Nenzlinger Vereinen künftig das noch nicht vermietete Schulzimmer für Anlässe zur Verfügung steht.

WOS. Mittelalterliche Musik zum Dreikönigsfest mit dem Ensemble Peregrina: Die drei Könige, der Stern, das Licht, die Gaben, die Reise – diese Themen werden in spannungsvoller, stimmiger und abwechslungsreicher Dramaturgie aus dem Blickwinkel verschiedener mittelalterlicher Repertoires des 11.-15. Jahrhunderts in dem Programm «Epiphania» beleuchtet. Die 1- bis 4-stimmigen Stücke aus Aquitanien, Frankreich, Deutschland, Böhmen und der Schweiz erklingen in der Darbietung des Baslerensemble Peregrina und nehmen die Zuhörer mit christlichen Gesängen aus der vergangenen Zeit in die fremde aber betörend schöne Klangwelt des Mittelalters mit. Neujahrskonzert: «Epiphania»: Klosterkirche Mariastein, 8.1.2017 | 16.30 Uhr.

Verkehrsunfall nach Ausweichmanöver NUGLAR. WOS. Am Samstagabend, 24. Dezember, kurz vor 16.30 Uhr, war eine Autolenkerin auf der Oristalstrasse von Lupsingen herkommend in Richtung Liestal unterwegs. Im Bereich der «Orismühle» näherte sich von links von Nuglar-Dorf herkommend ein Auto, welches unmittelbar vor ihr auf die Oristalstrasse einbog. Um eine Kollision mit diesem zu vermeiden, steuerte sie ihr Auto nach rechts und durchbrach dabei einen Gartenzaun. In der Folge wurde das Auto leicht abgehoben und kam unmittelbar neben einem Baum auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Die Lenkerin zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Das Auto erlitt Totalschaden. Ohne sich um die Verletzte und die Schadenregulierung zu kümmern, setzte der unbekannte Lenker, welcher vermutlich mit einem grauen Klein- bis Mittelklassewagen unterwegs war, seine Fahrt in unbekannte Richtung fort. Die Polizei sucht Zeugen. Schneebedingte Unfälle KANTON BASELLAND. WOS. Am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag, ereigneten sich zwischen 18.00 Uhr und 03.00 Uhr kantonsweit 10 Unfälle zufolge schneebedeckter Fahrbahnen. Über verletzte Personen ist der Polizei Basel-Landschaft nichts bekannt; die Verunfallten konnten sich meist selbst aus ihren misslichen Lagen befreien. In mehreren Fällen entstand erheblicher Sachschaden. Vereinzelt musste für die Bergung von Unfallfahrzeugen Abschleppdienste aufgeboten werden. Da auch in den kommenden Tagen mit winterlichen Strassenverhältnissen zu rechnen ist, empfiehlt die Polizei, die Fahrweise den Wetterbedingungen anzupassen, allenfalls die Öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen und auch wenn es dafür in der Schweiz keine gesetzliche Vorschrift gibt, die Montage von Winterreifen.

Baumwärter schneidet Ihre Obstbäume A. Tschumi Dittingen, Telefon 061 761 71 13 oder 079 465 90 61

Pfötli-Hotel in Breitenbach Betreuung mit Familienanschluss Für Hunde, Katzen Auskunft unter: Mobile 076 588 32 52 www.pfoetli-hotel-breitenbach.ch

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Monsieur Jean und sein Gespür für Glück von Thomas Montasser

In diesen Tagen wünschen sich die Menschen Glück. Das ist ein wunderschöner Brauch und so passt der Titel dieses Buches perfekt. Thomas Montasser ist 1966 in München geboren und lebt auch dort. Er arbeitet als Journalist und Universitätsdozent. Monsieur Jean arbeitet als Concierge im berühmten Grandhotel Tour au Lac in Zürich. Er ist ein ganz besonderer Mann: In einem kleinen Notizbuch notiert er nämlich Wünsche und Geheimnisse der Gäste und der Hotelangestellten. Er ist dabei äusserst sorgfältig und diskret. Unauffälig und mit seinem speziellen Gespür spielt er Schicksal und steht vor allem denjenigen Menschen bei, denen es an Glück fehlt. Er versteht es, dem Lauf der Dinge eine andere Wendung zu geben und dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Dieser Roman zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht und macht uns leicht und froh. Wer könnte nicht eine Dosis Glück und Leichtigkeit zum Jahresbeginn brauchen! Viel Freude damit und ein glückliches neues Jahr wünscht Ihnen Christine Eckert

20170105 woz wosanz  

WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Immer wieder Fragen stellen. Wer es einmal erlebt hat, weis...