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5. Januar 2017 | Nr. 01 | 78. Jahrgang

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«Juhee Käse, es gibt Käse» GRENCHEN Täglich werden viele einwandfreie Lebensmittel weggeworfen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, denen am Ende des Monats wenig bis gar kein Geld übrig bleibt. Dieses Ungleichgewicht gleicht die Organisation ‹Tischlein deck dich› etwas aus.

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SABINE BORN (TEXT, BILD)

Diese Woche im

Juhee Käse, es gibt Käse», freut sich ein rund 10jähriger Junge und macht einen Luftsprung, als sein Vater einen Stück Käse in seine Einkaufstasche legt. Die Familie kauft aber nicht in einem Supermarkt ein, sondern darf bei ‹Tischlein deck dich› für einen symbolischen Franken einmal in der Woche Lebensmittel beziehen. Käse, Gemüse, Kartoffeln, Brot auch Süsswaren. Lebensmittel, die eigentlich im Abfall landen würden.... wenn, wenn es ‹Tischlein deck dich› nicht gäbe. Der Verein foodwaste.ch geht davon aus, dass rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel verschwendet werden. Das sind im Jahr zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel. Damit könnte man 140 000 Lastwagen befüllen und eine Kolonne von Zürich bis Madrid bilden. Das erschüttert, wenn man auch weiss, dass in der Schweiz 590 000 Menschen am oder unter dem Existenzminimum

‹Tischlein deck dich› erhält die Überschussware von Grossverteilern wie Coop, Migros oder der Growa aber auch von Kleinbetrieben wie Bäckereien oder Metzgereien aus der Region – an den Abgabestellen verteilen Freiwillige die Esswaren. leben. Am meisten betroffen sind Alleinerziehende, Nichterwerbstätige oder sogenannte ‹Working Poors›. Diesen Missstand versucht ‹Tischlein deck dich› mit seinem Engagement auszugleichen. Der spendenfinanzierte Verein rettet Lebensmittel vor der Vernichtung und erreicht an 119 Abgabestellen über 15 800 bedürftige Menschen. Auch in Grenchen ist

‹Tischlein deck dich› aktiv. Hier befindet sich nicht nur eines von sechs Logistikzentren, sondern auch eine Abgabestelle. Jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr verteilen Freiwillige unter der Leitung von Fredo Reinhard, Pfarrer von Bewegung Plus, im Eusebiushof Nahrungsmittel an Menschen, denen das Geld nur knapp zum Leben reicht.

Telefon 032 544 65 93 Montag bis Freitag (während den Öffnungszeiten) Wir unterstützen Sie gerne beim Erstellen Ihrer persönlichen Patientenverfügung SRK. patientenverfuegung@srk-solothurn.ch www.srk-solothurn.ch Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Solothurn


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Veranstaltungen

Donnerstag, 5. Januar 2017 | Nr. 01

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Ich wünsche all meinen Freunden ein gesundes und glückliches neues Jahr! Euer Dubois Tönu

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 989 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 01 | Donnerstag, 5. Januar 2017

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikation Gesuchsteller

Kronwall Horses GmbH, Archstrasse 51 2540 Grenchen Bauvorhaben Neubau Pferdestall mit Auslaufboxen Bauplatz Archstrasse 49 / GB-Nr. 436 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 19. 1. 2017. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 5. 1. 2017

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Räumung von Gräbern Ab 6. März 2017 werden folgende Gräber abgeräumt und als Gräberreserve hergerichtet: • Urnengräber «UGL» (Podest 3+4) Todesjahr 1976 + 1977 • Urnen Nischen «UNO» (Podest 2+4) Todesjahr 1976 + 1977 Die gemäss Reglement zu beachtende Grabesruhe ist in diesen Fällen abgelaufen. Die Angehörigen dieser Verstorbenen haben Gelegenheit

vom 6. Februar bis 3. März 2017 Pflanzen abzuholen oder abholen zu lassen. Es ist dabei folgende Ordnung zu beachten: 1. Jegliches Abholen von Gegenständen ist dem Leiter Friedhof K. Herzog anzuzeigen. Der Abholende hat sich in die entsprechende Kontrolle einzutragen. 2. Unbefugtes Abholen von Gegenständen auf diesen Gräbern wird strafrechtlich verfolgt. 3. Bis zum 6. März 2017 nicht abgeholte Gegenstände werden durch die Organe der Gemeinde abgeräumt. BAUDIREKTION / FRIEDHOF Auskunft erteilen: Leiter Friedhof, Kevin Herzog Natel: 079 833 88 25 Fax: 032 653 06 73 kevin.herzog@grenchen.ch Friedhof Grenchen Tannhofstrasse 5 2540 Grenchen

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 8. Januar 2017 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl zum 1. Sonntag nach Epiphanias. «Das Gute, das Wohlgefällige und Vollkommene…». Römer 12, 1–3. Pfarrer Donald Hasler. Dienstag, 10. Januar 2017 10.30 Gottesdienst im Sunnepark. Röm.-katholisch. Donnerstag, 12. Januar 2017 9.00 Uhr Chinderchile Zytglöggli. Donnerstag, 12. Januar 2017 Gottesdienste in den Alterszentren 15.00 Uhr Kastels. 16.00 Uhr am Weinberg.

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RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 7. Januar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 8. Januar, Taufe des Herrn 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 10. Januar 9.00 Eucharistiefeier. Mittwoch, 11. Januar 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. Januar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Freitag, 13. Januar 8.00 Eucharistiefeier.

Ab nächster Woche 10. Januar 2017 gibt es wieder unser frisch gekochtes Sauerkraut.

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Sonntag, 8. Januar 2017 Kein christkatholischer Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Info: www.emk-grenchen.ch Sonntag, 8. Januar 2017 19.00 Abendgottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Freiestrasse 30, Grenchen Sonntag, 8. Januar 2017 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm.

Käse: Viele verschiedene Käsesorten in unserem Buffet

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0848 112 112 144 143 032 654 66 67 118 032 654 79 19 0848 00 45 00 117 032 654 75 75 1414 147 140 032 653 70 10 145 032 654 66 68

Ambulanz Dargebotene Hand Elektrizität/Stromversorgung SWG Feuerwehr Gemeinschaftsantennen GAG Notfallzahnarzt Polizei Polizei Stadt Grenchen Rettungsflugwacht REGA Sorgentelefon für Kinder (Pro Juventute Telefonhilfe) Strassenhilfe TCS Suchtberatung Toxikologisches Informationszentrum Wasser/Gasversorgung, SWG

WICHTIGE NUMMERN BEZEICHNUNG

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Alters- und Pflegeheim «Am Weinberg»

032 654 06 00 032 654 05 00 032 627 31 21 062 823 86 00 032 653 70 10 032 626 23 23 0800 11 88 11 062 837 50 60 032 655 60 60 0900 300 300 032 654 34 34 032 652 45 25 032 654 20 90 032 653 70 10 032 654 90 20 032 652 71 30

Alters- und Pflegeheim «Kastels»

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Grenchen

Nr. 01 | Donnerstag, 5. Januar 2017

Serie Freiwilligenarbeit

«Es ist ein willkommener Zustupf zum Wocheneinkauf» «Als erstes zählen wir die Lebensmittel und packen sie in kleine Säckli ab, Rüebli und Kartoffeln etwa», erklärt Fredo Reinhard. «Wir rechnen mit rund 40 Bezugseinheiten.» 40 Personen also, die für sich – wenn sie alleinstehend sind – oder für ihre Familien Lebensmittel erhalten. «Zum Bezug berechtigt eine entsprechende Bezugskarte.» Diese werden von Sozialfachstellen aber auch von Beratungsstellen zugesprochen. «Hier vor Ort können wir allerdings keine

Beitrag zum Wocheneinkauf «Ich bin pensioniert, habe Zeit und schätze es, etwas Gutes zu tun», sagt Silvia Neuhaus, eine von fünf Helferinnen an diesem Tag. «Die Leute sind sehr dankbar», sagt sie auch. Und

dann empfängt Fredo Reinhard bereits die ersten Kunden beim Hintereingang vom Eusebiushof. Jeder bezahlt einen symbolischen Franken pro Einkauf. «Es ist nicht so, dass hier jeder kommt, und sich die Taschen füllt», erklärt Fredo Reinhard. «Das gäbe ein Chaos. Wir begleiten die Menschen.» Die meisten nicken dankbar, packen Kartoffeln, Kohl und Brot in mitgebrachte Taschen. «Wer Eingefrorenes bezieht, benötigt eine Kühltasche», betont Fredo Reinhard auch die strengen Vorschriften betreffend Lebensmittelstandards, die sie einhalten müssen. Und einzig die Zuckerperlen und das Eiweisspulver findet wenig Anklang. Alles andere geht weg, wie

Freitags um 15 Uhr, liefert ‹Tischlein deck dich’ die Lebensmittel in den Eusebiushof», erklärt Fredo Reinhard, Pfarrer der Bewegung Plus, der die Abgabestelle in Grenchen leitet. Die gelieferten Lebensmittel sind in Kisten verpackt, die Kühlware in Styropor Kühlboxen. «Die Zusammensetzung der Lebensmittel unterscheidet sich von Woche zu Woche, da wir ausschliesslich gespendete Produkte verteilen und daher nie im Voraus wissen, was wir verteilen können.» An einem Freitag im Dezember gibt es zum Beispiel Chinakohl, Rüebli, Kartoffeln, Brötchen, ausserdem Käse, Joghurt und tiefgefrorenes Poulet. Es hat auch Maltesers und Biskuits, ausserdem farbige Zuckerperlen zum Dekorieren von Backwaren und Eiweisspulver. Eiweisspulver? «Ja es hat auch Lebensmittel, die noch lange haltbar sind, aber vielleicht in zu grossen Mengen produziert wurden.» Fredo Reinhard ist eher zufällig zu dem Engagement gelangt. «In Grenchen hat man vor zwei Jahren jemanden gesucht, der die Abgabestelle leitet und so bin ich angefragt worden.» Fredo Reinhard koordiniert die rund

‹Tischlein deck dich› rettet Lebensmittel vor der Verschwendung und verteilt sie an sogenannte Working Poors, Menschen also, die ohne Ergänzungsleistungen auskommen, denen das Geld aber nur knapp zum Leben reicht. «Es ist ein willkommener Zustupf zum Wocheneinkauf», erklärt Fredo Reinhard.

NEWS

WG ‹Dorfacker› – eine von zwei Aussenstationen der Stiftung Schmelzi

warme Wegglis, vor allem Käse und Poulet sind beliebt. «Waren halt, die zu teuer sind für eine Familie mit einem niedrigen Einkommen», betont Silvia Neuhaus. Der Ablauf ist sehr ruhig, die Stimmung friedlich, fast fröhlich und selber ist man beeindruckt von den Menschen die kommen, Menschen wie du und ich. Rein gar nichts deutet darauf hin, dass sie jeden Franken zweimal umdrehen müssen. «Es sind keineswegs nur Menschen mit Migrationshintergrund», betont auch Fredo Reinhard. Unter den Bezügern hat es genauso viele Schweizerinnen und Schweizer, Junge, Alte, Familien mit Kindern, Paare, Alleinstehende. Und wenn der Junge einen Luftsprung macht, weil er sich über ein Stück Käse so freut, dann freut man sich mit, ist aber auch ein bisschen betroffen, wie unbekümmert man selber Käse, Fleisch und anderes jeweils in den Einkaufswagen legt und manchmal auch etwas wegwirft, das man eigentlich noch gut hätte verwerten können.

ABGABESTELLE UND LOGISTIKZENTRUM ‹Tischlein deck dich› führt in Grenchen nicht nur eine Abgabestelle sondern seit 2015 auch ein neues Logistikzentrum. Hier werden eingesammelte Lebensmittel zwischengelagert und für die Abgabestellen im Raum Mittelland kommissioniert. ‹Tischlein deck dich› beliefert von Grenchen aus 40 Abgabestellen in der Region und konnte dank der neuen Vertretung viele Transportwege verkürzen und den Betrieb effizienter gestalten. Den operativen Betrieb führt die ProWork AG mit Mitarbeitenden aus ihrem Arbeitsintegrationsprogramm. www.tischlein.ch

2733 Besucher zählte das Kultur-Historische Museum im vergangenen Jahr. Dies sind 17 Personen weniger als im Vorjahr. Damit konnte die Besucherzahl auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Nicht halten konnten sich die Besucherzahlen von Kinder und Jugendlichen. Ihr Anteil sank von 25,4 Prozent auf 18,9 Prozent. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Tunnelausstellung bei den Schulen beliebter war, als jene zum Kinderheim Bachtelen. Es gab zwölf Führungen und Workshops für Schulklassen. «Die angepeilte Zielgruppe richtet ihren Besuch stärker auf das Ausstellungsthema aus, als wir annahmen», analysiert Lukas Walter. Diese Erkenntnis soll bei der Vorbereitung der Ausstellung besser berücksichtig werden.

Essenszeit: In der Gemeinschaftswohnung in der WG «Dorfacker» ist Essenszeit. Bruno Gähwiler und Jacqueline Büttler (rechts) helfen beim Servieren.

Im vergangenen Jahr gab es 24 gebuchte Führungen teilweise mit anschliessendem Apéro. Der Marti-Schenk Raum konnte neun Mal vermietet werden. Beachtliche 53 öffentliche Veranstaltungen, davon elf für Kinder, wurden vom Museum durchgeführt. Die Eisenbahn fasziniert; nach der Tripoli-Ausstellung im Jahr 2003 lockte auch die Ausstellung mit Moutier zum Jubiläum «100 Jahre Grenchenbergtunnel» wieder zahlreiche Besucher ins Museum. Bewährt haben sich auch die Führungen zu den realen Schauplätzen ausserhalb des Museums. Trotz schlechter Witterung waren die Rundgänge vom Bahnhof zum Tunnelportal immer gut besucht. «Wir haben uns gefreut mit einer Ausstellung am Jubiläum des Kinderheims Bachtelen teilnehmen zu dürfen», hält Museumsleiterin Angela Kummer fest. ●

in der Überbauung. Heute hat die Stiftung Schmelzi in Zuchwil für die 20 Klientinnen und Klienten sechs 4 ½ Zimmerwohnungen sowie zwei 2 ½ Zimmerwohnungen zur Verfügung. «Das besondere hier ist die gemischte Wohnform in dieser Liegenschaft», so Gähwiler. Das heisst neben den WG-Bewohnern leben auch ‹normale› Familien oder Einzelpersonen im Haus. Das funktioniere sehr gut, sagt der WG-Leiter. Man habe unter anderem mit einem Nachbarschaftsfest viel Verständnis schaffen können. «Es erfordert gegenseitiges Vertrauen und manchmal auch Nachsicht.» sbg

‹Dorfacker›. Die Wohngemeinschaft ist ein 24-Stunden-Betrieb, 365 Tage im Jahr und entsprechend personalintensiv. Acht ausgebildete Sozialpädagoginnen und -pädagogen, vier Betreuerinnen und Betreuer für die Nacht sowie ein Team im Hausdienst stehen auf der Personalliste dieser Wohngemeinschaft. In Ausbildung steht überdies ein FaBe-Lernender (Fachperson Betreuung) sowie eine Studentin der Sozialpädagogik. «Am 1. Juli 2014 haben wir den Betrieb übernommen, ebenso die damals 15 Klienten und ein Teil der Mitarbeitenden», erklärt Gähwiler. Geblieben sind auch die gemieteten Wohnungen

(Bild: Joseph Weibel)

Der Verein GRANGES Melanges organisiert in Grenchen das ganze Jahr hindurch verschiedene Aktivitäten zum Thema Fremdsein und Integration. Unter anderem lädt GRANGES Melanges jeweils am ersten Freitag im Monat zum Interkulturellen Sprachcafé ein. Es ist ein Treffpunkt des lebendigen Austausches für Frauen unterschiedlichster Herkunft. Da die gemeinsame Sprache Deutsch ist, bietet das Sprachcafé auch eine gute Gelegenheit die Deutschkenntnisse zu verbessern. Übrigens sind auch Frauen mit deutscher Muttersprache herzlich willkommen. Morgen Freitag findet das erste Sprachcafé im neuen Jahr statt, von 9.30 bis 11 Uhr im Restaurant La Trattoria am Girardplatz. Die Teilnahme ist gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch Kinder sind willkommen, müssen aber selber betreut werden. www.granges-melanges.ch

Interkulturelles Sprachcafé

GRENCHEN

ZAHL DER WOCHE

GRENCHEN / ZUCHWIL Die Stiftung Schmelzi führt insgesamt acht Wohngemeinschaften, zwei davon ausserhalb von Grenchen, in Gänsbrunnen und Zuchwil. Die Eröffnung dieser Aussenstationen ist ein bewusster Entscheid des Stiftungsrates, das Angebot der Stiftung Schmelzi in Grenchen nicht weiter auszubauen. Am letzten Gala-Dinner, das die Stiftung Schmelzi im Dezember zum Abschluss des 20-Jahr-Jubiläums organisiert hat, betonte Lukas Bäumle, Stiftungsratspräsident der Stiftung Schmelzi, dass sich der Stiftungsrat bewusst dagegen ausgesprochen habe, das Angebot der Schmelzi in Grenchen weiter auszubauen. «Grenchen stemmt mit der Schmelzi, der rodania oder dem Bachtelen bereits viele soziale Aufgaben.» Der steigenden Nachfrage nach betreuten Wohnplätzen müsse man trotzdem Rechnung tragen. Das hat die Stiftung Schmelzi mit der Eröffnung von zwei Aussenstationen getan – die Wohngemeinschaft in Gänsbrunnen wurde Anfang 2016 eröffnet, jene in Zuchwil vor zweieinhalb Jahren. In Zuchwil werden in der Wohngemeinschaft ‹Dorfacker›, die bereits vorher als privat geführte Institution unter dem Namen WG ‹Lichtblick› geführt wurde, 20 Bewohnerinnen und Bewohner betreut – vor allem Menschen mit psychosozialen Einschränkungen. Drei Bewohner mit unterschiedlichen Krankheitsbildern bilden eine eigene Betreuungseinheit. «Diese haben einen besonders grossen Betreuungsbedarf», sagt Bruno Gähwiler, Leiter der Zuchwiler WG

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Lebensmittel gerecht verteilen

Bezugskarten ausstellen», betont Fredo Reinhard. Die Lebensmittel sollen möglichst gerecht auf alle verteilt werden und es dürfen keine Lebensmittel zurück bleiben. «Bleibt trotzdem etwas übrig, wird das von der Stiftung Schmelzi abgeholt», so Fredo Reinhard, der sich dann wieder seinem Team zuwendet um die Verteilaktion abschliessend zu besprechen. Es ist kurz vor 16 Uhr und die Leute warten bereits.

SABINE BORN (TEXT, BILD)

25 Freiwilligen für die Freitagseinsätze. Pro Woche sind jeweils sechs bis acht Personen vor Ort und helfen bei der Lebensmittelverteilung.

GRENCHEN Jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr verteilt ‹Tischlein deck dich’ im Eusebiushof Lebensmittel an Menschen, denen das Geld nur knapp zum Leben reicht. Lebensmittel, die sonst im Abfall landen würden. Einwandfreie Lebensmittel, von Gemüse über Michprodukte bis zu Biskuits oder Zuckerperlen als Backgarnitur.


Büren / Seeland

Nr. 01 | Donnerstag, 5. Januar 2017

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Das Beste von der Fasnacht in Büren BÜREN AN DER AARE Das «Büre Nöijohr» ist jährlich der erste Fasnachtsanlass der Schweiz und dauert vom 1. bis am 2. Januar. Wer es verpasst hat, braucht sich deshalb aber nicht zu grämen: Am Freitag, 6. Januar wird am Schnitzelbankabend im Kellertheater Lindenhof wie alle Jahre «das Beste von der Bürener Fasnacht» noch einmal vorgetragen.

Mund, was bisweilen auch zu fragwürdigen Fouls im Strafraum führte, an der Fasnacht aber nicht abgepfiffen wird – machen Sie sich am Freitag jedoch selber ein Bild davon. Der Auftritt der acht Venner, die heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiern, setzte dann den Schlusspunkt unter einen sehr vergnüglichen und erstaunlich abwechslungsreichen Schnitzelbankabend. Bewaffnet mit einer Gitarre, bestückt mit sehr schönen Bildern zu den Versen und unterbrochen von träfen Bauernregeln trugen sie ihre intelligenten Verse vor, wobei sie nicht an den Grenzen von Türmliwil Halt machten und etwa auch Christophe Darbellays «EinSchuss-ein-Treffer» genüsslich abfeierten. In diesem Zusammenhang sangen sie auch ein Loblied auf die Bürener Sportschützin und Olympionikin Sarah Hornung.

STEFAN KAISER (TEXT UND BILD)

A

ls die Bürener im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert ihre Wahlfahrtskapelle in Oberbüren aufgeben mussten, sollen sie von der Kantonsregierung einen Ersatz verlangt haben, um die wirtschaftlichen Einnahmen, die die Pilgerer dem Aarestädtchen bescherten und die nun wegfielen, wieder ausgleichen zu können. Die Regierung soll daraufhin die Durchführung des «Büre Nöijohrs» genehmigt haben, das seither als erste Fasnacht des Jahres das närrische Treiben im ganzen Land einläutet. Der Ablauf gestaltet sich ähnlich wie anderswo in der Region. Am 11. November befreit der Gemeinderat den «Nimmerselig» und übergibt den Narren das Zepter über die Herrschaft in Türmliwil, wie das Stedtli während des Büre Nöijohrs heisst. Die Chesslete mit obligater Mehlsuppe im Anschluss wird am 1. Januar begangen, und nach dem nachmittäglichen Fasnachtsumzug wird der Nimmerselig dann am Abend des 2. Januars auf dem Marktplatz verbrannt und das Büre Nöijohr beendet.

Beachtliches närrisches Treiben Dazwischen, daneben und mittendrin sorgen die stedlieigene Guggenmusik

Die Venner sind eine der drei originellen Schnitzelbankgruppen in Büren an der Aare und nehmen höchstens in Form schöner Bildtafeln ein Blatt vor den Mund. der Holzbrüggfäger, befreundete Gastguggen aus der Region, die Bürener selbst in bunten Kostümen sowie die drei Schnitzelbankgruppen aus Türmliwil für ein angemessenes närrisches Treiben und eine fasnächtliche Stimmung. Sie haben sich nicht verlesen: Die stattliche Zahl von drei Schnitzelbankgruppen hält am Büre Nöijohr Rückschau auf die Narreteien, die im Aarestedli und bei seinen «Nachbarzwergen» (dazu mehr weiter unten) alle passiert sind. Während die Verse üblicherweise an der Beizenfasnacht im Stedli vorgetragen werden, konnte man sie sich heuer erstmals nach einem kleinen Neujahrsapéro auch im Kellertheater Lindenhof zu Gemüte führen lassen, und es folgt noch eine Wiederholung (siehe Kasten).

Lautstark und wortgewaltig Der Stadt-Anzeiger hat sich die Vorstellung angesehen und liefert hier eine kleine Vorschau, ohne zu viel von den Pointen verraten zu wollen. Zuerst betrat Lukas Eschbach die Bühne, der lange als «Beppi» mit Basler Einschlag durch Türmliwil getourt war, nun aber als «Bäppu» und mit breitem Berndeutsch seine Lieder und «Verse vom Schtübschte» zum Besten gibt. Aktuell besingt er u.a. das Wellnessbad auf dem CoopDach, die Revision der Gemeinde(Sau)ordnung oder fragliche Wechsel im Gemeinderat: «Hatte die Partei vorher einen der redete ohne zu denken, hat sie nun einen, der zwar denkt aber nie etwas sagt», bemerkte Bäppu. Und wenn Sie noch nicht wissen,

wen er meint, erfahren Sie es spätestens am Freitag. Er blickte auch auf die «Nachbarzwerge», also Bürens Nachbargemeinden. Etwa auf Oberwil, wo mittels Steuersenkungen und Strompreiserhöhung die Gemeindefinanzen saniert werden sollen, oder auf den Feuerwehrunfall in Arch. Schliesslich hatte er noch einen Tipp gegen kalte Hände in der frostigen Zeit: Einfach je ein Samsung Galaxy links und rechts in den Hosensack stecken. Danach folgte der Auftritt des achtköpfigen FC Schnitzelbank, der lautstark und wortgewaltig sowie mit abwechslungsreichen Melodien ebenfalls schräge Anekdoten aus Türmliwil und seiner Region besang. Dabei nehmen die Jungs kein Blatt vor den

SCHNITZELBANKABEND IM KELLERTHEATER Das Büre Nöijohr ist zwar zu Ende, doch das Beste von der Bürener Fasnacht bleibt vorerst erhalten: Die Schnitzelbänke. Wer sie verpasst hat, bekommt am Freitag, 6. Januar noch einmal die Gelegenheit, sie sich zu Gemüte zu führen. Am Schnitzelbankabend im Kellertheater Lindenhof treten der «Bäppu», der «FC Schnitzelbank» und der «Vennerspiegel» erneut auf und halten in einem anderthalbstündigen Programm Rückschau auf das närrische Treiben in Büren an der Aare und seiner Umgebung. Die Vorstellung beginnt um 20.15 Uhr (Türöffnung um 19.30 Uhr), und eine Reservation ist nicht möglich. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Infos unter www.kellertheater-lindenhof.ch.


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NEWS

Neues Jahr, neues Glück und viele gute Vorsätze BETTLACH, SELZACH, ALTREU Zeitgleich mit den Feuerwerken, die die Silvesternacht erhellen, werden jedes Jahr auch viele Vorsätze formuliert: Gesünder leben, mehr Sport treiben, sich mehr Zeit nehmen für sich und seine Liebsten. Oder besser gar nichts vornehmen, um die eigenen Erwartungen nicht zu enttäuschen, wohl wissend, dass man bald wieder im gleichen Fahrwasser schwimmt? Wie halten Sie es mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Wir haben uns auf dem GRENCHEN Weihnachtsmarkt in Altreu, der bis zum 31. Januar verlängert wurde, herumgehört und auf den Gemeinden in Bettlach Ein schönes und Selzach nachgefragt. Lars Grossenbacher, Sabine Born

Weihnachtsgeschenk für rodania Kurz vor Weihnachten durfte die rodania, Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen, von der Firma Schindler Aufzüge Bern eine Spende in der Höhe von 1000 Franken entgegennehmen. Geschäftsführer Christoph Künti und Serviceleiter Marco Kurth haben die Spende Gesamtleiter Patrick Marti übergeben. Die Spende der Firma Schindler fliesst vollumfänglich in den Fonds «Ferienlager», welcher zur Finanzierung von Lagern der begleiteten Menschen genutzt wird. Auf dem Bild: Thomas Vogt, Stiftungsratspräsident rodania und Patrick Marti, Geschäftsführer rodania. Überreicht haben die Spende Christoph Künti, Geschäftsführer Schindler sowie Marco Kurth, Serviceleiter Schindler.

Stephanie Hofer, 27, aus Grenchen

Miriam Hallauer, 27, aus Leimiswil BE

Iwan Gojnik, 43, Stv. Finanzverwalter der Gemeinde Bettlach, zuständig für Gebühren und Steuern

So wie wohl viele andere Leute auch habe ich mir vorgenommen, im 2017 mehr Sport zu treiben und gesünder zu leben, also mehr auf meine Ernährung zu achten. Dieses Jahr werde ich auch versuchen, so viele Ferien zu geniessen wie im vorherigen Jahr. Ich probiere eigentlich immer, mir nie zu «krasse» Vorsätze für das nächste Jahr vorzunehmen, da ich diese dann eh nicht einhalten beziehungsweise erfüllen kann.

Ich habe mir für das neue Jahr vorgenommen, pro Monat mindestens ein Buch zu lesen, da das letztes Jahr nicht wirklich geklappt hat. Weiter möchte ich auch vermehrt den Moment geniessen und mich weniger auf das ganze Drumherum konzentrieren. Auch beruflich möchte ich mich weiterentwickeln und Erfolg haben. Ausserdem will ich so spontan bleiben wie ich bin, da ich nicht wirklich gerne Dinge plane.

Konkrete Vorsätze habe ich eigentlich keine, nein. Ich freue mich aber, wenn ich sportlich weiterkomme. Ich tauche, auch wettkampfmässig, wenn ich mich hier verbessern kann, ist das erfreulich. Was ich mit zunehmendem Alter immer stärker gewichte, ist die Gesundheit: Ich fühle mich fit, auch meine Familie ist gesund – was früher eher selbstverständlich war, schätze ich heute sehr, und hoffe, dass es so bleibt.

Mario Caspar, 32, seit 1. Januar Gemeindeverwalter von Selzach Ich mache mir eigentlich keine grossen Vorsätze. Grundsätzlich sollte man flexibel sein und sich nicht schon von Anfang an durch viele Vorsätze zu stark festlegen. Das gilt zumindest für den privaten Bereich. Beruflich sieht es etwas anders aus. Hier möchte ich die Arbeit meines Vorgängers, Christoph Brotschi, der auf Ende Jahr pensioniert wurde, in der gleichen Qualität fortsetzen. Und ansonsten hoffe ich unfallfrei und ohne grössere Zwischenfälle gesund und gut durchs neue Jahr zu kommen.

GRENCHEN

Jahresstart-Apéro des Gewerbeverbands Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden: das Jahresstart-Apéro des Gewerbeverbands Grenchen. Am Dreikönigstag lädt der GVG seine Mitglieder sowie alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Grenchen zu einem Glas Glühwein oder Punsch auf den Marktplatz ein um gemeinsam auf ein neues und erfolgreiches Jahr anzustossen. Morgen Freitag, von 18 bis 19.30 Uhr unter dem Stadtdach.

Serie Kommunikation - was Menschen verbindet

«... sondern wissen, was es heisst» GRENCHEN / BÜREN Manche denken an eine Geheimschrift, manche an alte römische Schriftrollen, manche haben dieses Gekritzel noch nie im Leben gesehen. Stenografie ist eine Kurzschrift, in der man so schnell schreiben kann, wie man spricht oder denkt. Für Heinz und Lucia Bieli aus Büren ist Steno alltäglich. SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILDER)

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er kennt noch die geschwungenen Linien, Bogen und Haken, die dicken und dünnen Stiftstriche auf Papier, die aussehen wie hübsche Schnörkel? Stenografie nennt man diese Kurzschrift. Stenografen, also die Leute, die so schreiben können, und Stenogramme, also die in Stenografie geschriebenen Texte, werden heute seltener. Zu einfach, zu schnell und zu vielfältig sind die Möglichkeiten am Computer, zu

schwierig das Erlernen und Trainieren von Steno. Früher war Steno Pflicht für die Lehrlinge im KV. Doch Diktaphone seien der Anfang vom Ende der Stenografie in der Berufswelt gewesen, blickt Heinz Bieli zurück.

Von Max & Moritz bis zur Agenda: ein Leben mit Steno Heinz Bieli, Controller von Beruf, heute 88-jährig und in Büren daheim, war ein Steno-Crack. Er hat mit 200 Silben pro Minute geschrieben, war Steno-Lehrer, Präsident des Stenografenvereins Grenchen, solange es selben noch gab, hatte für seine Kinder das Buch «Max & Moritz» in Steno geschrieben. Früher, als Steno-Lehrer, hatte Bieli höhere Ansprüche. Ansprüche fast gleich hoch wie KV-Lehrer und Steno-Koryphäe Ary Stauffer oder Stenografie-Verfechter Robert Baumann, die sich im Raum Solothurn für Steno stark gemacht haben. Heute plagt ein Alterstremor Heinz Bieli. Er stenografiert nicht mehr so flüssig. Für Telefonnotizen und Agenda-Einträge von ihm und seiner Frau Lucia reicht es allemal. Zu fest ist Steno in seinem Kopf und in seiner Hand, als dass er sich einfach so von ihr verabschieden würde.

Ein Stück Schriftprobe in Steno: «Interessantes kann man auch einfach stenografieren. Das ist gut so und oft nützlich.»

Vom Erkennen und vom Wissen Wie im Kleinen, kann Stenografie auch im Grossen dienen. Mit Stenografie können ein gesprochenes Wort oder gedachte Ideen rasch notiert werden. Steno ist nützlich zum Protokollieren oder um für die Nachwelt etwas festzuhalten. Isaac Newton, Astrid Lindgren oder Erich Kästner schrieben ihre Gedanken in Steno nieder. Steno ist eine Geheimschrift, weil immer weniger Leute sie beherrschen. «Zugegeben, manchmal kann ich selber nicht mehr lesen, was ich geschrieben habe», meint Heinz Bieli. Aber: «Manchmal muss man es nicht lesen können, sondern wissen, was es heisst.»

Steno als Kulturgut Bei den Stenografen ist es wohl wie überall, wo Leute das gleiche können: Sie versammeln sich und halten zusammen. «Früher, da waren die Generalversammlungen der Stenografen regelrechte Bälle. Wir haben jeweils eine Tanzmusik engagiert. Die Wettschreiben waren Mordsfeste», erinnert sich Heinz Bieli. Er muss es wissen, er, der seit mehr als 70 Jahren Stenograf ist. «Die Stenografen sind heute noch eine Familie», sagt Heinz Bieli. Es gibt Korrespondenzklubs, in denen ein Stenogramm per Post weitergereicht wird und jemand anderes weiterschreibt. Es gibt Steno-Wettbewerbe, bei denen in verschiedenen Sprachen in unterschiedlichen Tempi ein Diktat möglichst perfekt stenografiert wird. Und es gibt Steno-Kurse, bei denen sich der Andrang zwar in Grenzen hält, an denen aber junge Leute Spass daran finden, ein altes Kulturgut zu erlernen und weiterzutragen. «Das ist wichtig. Steno ist Kultur, die darf uns nicht einfach egal sein», ist Heinz Bieli guter Dinge.

Heinz und Lucia Bieli stenografieren zu Hause täglich. Ihre Agenda-Einträge, ihre Telefonnotizen, Briefentwürfe. Auf die «verschlüsselten» Liebesbriefe aus der Jugendzeit, welche die Eltern nicht hatten lesen sollen, verzichten sie heute.

DIE KURZSCHRIFT STENOGRAFIE Stenografie ist eine Kurzschrift. Sie besteht aus einfachen Zeichen und Abkürzungen. Buchstaben und Silben werden mit reduzierter Form, mit Schrifthöhe im Vergleich zur Grundlinie, mit Dehnungen und fester gedrückten Betonungen zu Papier gebracht und unterschieden. So schreibt man viel schneller als in der normalen Langschrift. Das Tempo misst man

mit geschriebenen Silben pro Minute. In normaler Schrift schreibt man von Hand 30 bis 40 Silben pro Minute. Die schnellsten Stenografen, die etwa früher Wortprotokolle in Parlamenten schrieben, erreichen ein Tempo von über 400 Silben pro Minute. Zum Vergleich: Nachrichten werden mit rund 300 Silben pro Minute gesprochen, ein Gespräch im Alltag ist etwa 100 Silben schnell. www.steno.ch


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 5. Januar 2017 | Nr. 01

N O T FA L L N U M M E R N BEZEICHNUNG

NUMMER

Ärztlicher Notfalldienst Kt. Solothurn

0848 112 112 144 143 032 654 66 67 118 032 654 79 19 0848 00 45 00 117 032 654 75 75 1414 147 140 032 653 70 10 145 032 654 66 68

Ambulanz Dargebotene Hand Elektrizität/Stromversorgung SWG Feuerwehr Gemeinschaftsantennen GAG Notfallzahnarzt Polizei Polizei Stadt Grenchen Rettungsflugwacht REGA Sorgentelefon für Kinder (Pro Juventute Telefonhilfe) Strassenhilfe TCS Suchtberatung Toxikologisches Informationszentrum Wasser/Gasversorgung, SWG

Foto: Papagallo & Gollo GmbH.

Papagallo & Gollo – Rund um d’ Wäut

WICHTIGE NUMMERN BEZEICHNUNG

NUMMER

Alters- und Pflegeheim «Am Weinberg»

032 654 06 00 032 654 05 00 032 627 31 21 062 823 86 00 032 653 70 10 032 626 23 23 0800 11 88 11 062 837 50 60 032 655 60 60 0900 300 300 032 654 34 34 032 652 45 25 032 654 20 90 032 653 70 10 032 654 90 20 032 652 71 30

Alters- und Pflegeheim «Kastels» Bürgerspital Solothurn Frauenhaus Aargau/Solothurn Jugend- und Elternberatung Klinik Obach, Solothurn Krebstelefon Opferhilfe Aargau/Solothurn Pflegeheim Sunnepark Grenchen SBB Rail Service

(CHF 1.19/Min.)

Gesundheitszentrum Grenchen Spitex Grenchen VEBO Wohnheim, Grenchen Vermittlung von Tages- und Familienpflegeplätzen Wohnheim Schmelzi Y-Psilon Wohngruppe für demenzkranke Menschen

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

> EINSENDUNGEN Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch.

Anmeldung der Anlässe: www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen, Kapellstrasse 7 2540 Grenchen Keine Publikationsgarantie

Auf ihrer Reise nach Australien erleben die beiden Weltenbummler Papagallo & Gollo ein unerwartetes Abenteuer. Der Weg führt alles andere als direkt ans Ziel, dafür treffen sie auf verschiedenste Freunde, Kulturen und erleben dort tolle und witzige Begegnungen. Das neue Programm von Papagallo & Gollo sprüht nur so vor Lebensfreude, Humor und Tatendrang. Die beiden Abenteurer überra-

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 6. JANUAR 18.00–19.30 Uhr: GVG-JahresstartApéro. Der Gewerbeverband lädt am Dreikönigstag alle ein, bei einer Tasse Glühwein oder Punch auf ein neues und erfolgreiches 2017 anzustossen. Marktplatz (Stadtdach).

DONNERSTAG, 12. JANUAR 19.00 Uhr: Kulturpreisverleihung 2017 der Stadt Grenchen. Übergabefeier des Kulturpreises sowie des Anerkennungsund Nachwuchsförderungspreises der Stadt und Region Grenchen. Girardsaal des Sonderpädagogischen Zentrums Bachtelen, Bachtelenstrasse 24. 19.00–19.30 Uhr: Fasnachts-Denkmal stellen. Die Vereinigten Fasnachtszünfte installieren das diesjährige FasnachtsDenkmal. Stadtdach, Marktplatz.

schen mit neuen Unterhaltungselementen, frischer und peppiger Musik, neuen Figuren und vorallem mit einer grossartigen Show. Ein richtig tolles Erlebnis für die ganze Familie. Wann: Samstag, 7. Januar, 14 Uhr Wo: Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41 Vorverkauf: www.starticket.ch

20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum.

SONNTAG, 15. JANUAR 9.30–11.30 Uhr: CHINDaktiv – ä Halle wo’s fägt. «Indoorspielplatz» für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren in Begleitung von mind. 1 Erwachsenem. www.chindaktiv.ch Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11.

DEMNÄCHST

ACHTUNG – FERTIG – BAUEN! 3. SCHNEEMANN EVENT 22. Januar: Schneemann Event für Familien, Schneenostalgiker. www.grenchen-tourismus.ch Obergrenchenberg.

FREITAG, 13. JANUAR CH-MEISTERSCHAFT OMNIUM 18.30–19.30 Uhr: Hilari. Mit der Schlüsselübergabe des Stadtpräsidenten an den Obernarren übernehmen die Fasnächtler das Zepter der Stadt bis zum Aschermittwoch. Der Stapi wird närrisch lustig abgesetzt, Grenchner Guggenmusiken spielen und ein Apéro wird offeriert. Später am Abend zelebrieren dann die verschiedenen Zünfte ihre Generalversammlungen. Vor dem Stadthaus, Bahnhofstrasse 20. 19.45 Uhr: Meisterschaft Volleyball Damen 1. Liga Grenchen–VC Uettligen. Doppelturnhalle Zentrum.

SAMSTAG, 14. JANUAR

Foto: Stadt Grenchen. Die SBB-Gemeinde-GA – zukünftig bei Grenchen Tourismus am Postplatz.

SBB-Gemeinde Tageskarte Die Stadt Grenchen bietet seit Jahren 6 SBB-Tageskarten, sogenannte Gemeinde-GA an. NEU sind diese nicht mehr im Stadthaus, sondern bei der Infostelle von Grenchen Tourismus beim Postplatz neben der Post abzuholen und zu zahlen.

Kundenvorteile: Längere Öffnungszeiten, elektronische Zahlungsmöglichkeit, Bushaltestelle vor dem Haus. Zusätzlich bietet die Infostelle Ticketvorverkauf / touristische Informationen etc. Bestellt werden die Karten wie gewohnt über www.Grenchen.ch / Aktuelles –› GA-Tageskarten

(keine telefonischen Bestellungen). Im Zuge der Tariferhöhungen der SBB wird der Kartenpreis von Fr. 46.– auf Fr. 48.– angehoben, gültig ab 1.1.2017. Öffnungszeiten Infostelle: Mo: – / 13.30–18 Uhr Di– Fr: 8.30–12 Uhr / 13.30–18 Uhr

14.00–16.00 Uhr: «Wir spielen Schule wie sie früher war». Ein bunter Nachmittag für Kinder von ca. 6–11 Jahren. Wir entdecken, wie der Schulalltag früher war, schreiben auf Schiefertafeln und mit Feder und Tinte. Kosten Fr. 5.00. Anmeldung erwünscht. www.museumgrenchen.ch Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 20.15 Uhr: Aufführung «Cosmos» von Ferruccio Cainero. Eigentlich ist «Cosmos» eine Autogarage, aber sie ist mehr als das: Ein Versprechen. Noch repariert Toni mit seinem Team Autos. Doch eines Tages, davon sind Toni und sein Bruder Giovanni überzeugt, werden im «Cosmos» Raumschiffe zum Fliegen gebracht. Wenn sich die Dunkelheit über das Dorf senkt, steigen die beiden auf das Motorrad und fliegen über die Ebene auf die Sterne zu, die am nächtlichen Horizont strahlen. Witzig und anschaulich erzählt Ferruccio Cainero in seinem aktuellen Programm vom Leben und Abenteuer des Mechanikers Toni und nimmt Sie mit auf eine abenteuerliche Reise. Infos: www.kleintheatergrenchen.ch Aula Schulhaus IV, Schulstrasse 35.

26.–27. Januar: Mit der Meisterschaft in der Disziplin «Omnium» werden im Tissot Velodrome zum wiederholten Male die besten Schweizer Bahnradfahrer ermittelt. Fürs leibliche Wohl ist im Halleninnenraum und auch im Restaurant gesorgt. Velodrome Suisse.

GRUNDKURS VOGELKUNDE 2017 20. Februar–24. Juni: Der Vogel- und Naturschutz Grenchen (VNSG) bietet den ornithologischen Grundkurs des schweizerischen Naturschutzverbands BirdLife an. Interessierte können sich dabei in die Grundlagen der Vogelkunde einarbeiten. Dabei lernt man die häufigsten Vogelarten unserer Umgebung kennen und bestimmen. Auch über die Lebensweise und das Verhalten der einzelnen Arten kann viel Spannendes erfahren werden. Anmeldefrist: 6. Jan. Weitere Informationen: www.vnsg.ch Schulhaus Zentrum, Schulstrasse 35.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte 3: U. a. Ausstellungen Adolf Gschwind, Hörstücke zum Landesstreik, das Bachtelen – vielseitig engagiert. www.museumgrenchen.ch Fr 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstr. 53: Über die Natur hinaus – in Transformation. Bis 19. Februar 2017. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Fr 14–17 Uhr (Sa/So geschlossen) Regiobank Solothurn AG, Kirchstr. 11: Werke von Heinrich Süss und Sarah Weya. Mo–Fr: 8.30–12 Uhr/ 13.30–17 Uhr (Do bis 18 Uhr)

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Grenchner Stadt-Anzeiger 01/2017

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