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Donnerstag, 8. Dezember 2016

108. Jahrgang – Nr. 49

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AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

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Freitag, 9. Dezember 2016 Am Freitag meist sonnig mit höchstens Schleierwolken. Nur ganz vereinzelte Frühnebelfelder möglich. Samstag, 10. Dezember 2016 Am Samstag meist sonnig mit höchstens Schleierwolken. Sonntag, 11. Dezember 2016 Der Sonntag zeigt sich wechselhaft, dürfte aber trocken bleiben.

Laufen

9 Die Vizepräsidentin des Kirchenrats Fabienne Leutenegger (l.) und Pfarrerin Denise Wyss sorgen sich um die Zukunft der Laufner Katharinenkirche.

Kleinlützel

9 Der Chef der Schweizer Armee, André Blattmann, besuchte vergangene Woche den als Museum eingerichteten Bunker in Kleinlützel.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ein lebender Weihnachtsbaum im Wohnzimmer Statt den Weihnachtsbaum nach seinem kurzen Auftritt in der warmen Stube zu verbrennen, können in Röschenz Weihnachtsbäume im Topf gemietet werden. Patrick Bolliger liefert den Baum nach Hause und holt ihn nach den Festtagen wieder ab. Nordmanntanne im Topf: Auf einem Stück Kulturland in Röschenz pflegt Patrick Bolliger die Tannen, welche an Weihnachten vermietet werden.

Gaby Walther ber eine Million Weihnachtsbäume werden in der Schweiz jährlich verbrannt. Eine ökologische Verschwendung, findet Patrick Bolliger. Animiert durch einen Fernsehbeitrag über eine Firma in Freiburg, begann der gelernte Gärtner sich mit dem Modell «Vermietung von Weihnachtsbäumen» auseinanderzusetzen. «Meine Freundin Eva Schnell und ich waren im Herbst vor einem Jahr auf Mallorca in den Ferien und haben von dort aus spontan begonnen, diese Idee umzusetzen», erzählt Bolliger. Im Internet fanden sie einen Lieferanten in Dänemark und bestellten kurzerhand 100 Nordmanntannen im Topf. «Einige haben unser Projekt belächelt, doch die meisten waren begeistert, und innert kürzester Zeit hatten wir, ohne Werbung machen zu müssen, nur über Mundpropaganda und Facebook, alle Tannen vermietet», erzählt Bolliger. Nebst dem ökologischen Grundgedanken habe er älteren Menschen, die gerne einen Weihnachtsbaum haben, aber ihn nicht mehr selber holen können, einen Service anbieten wollen. Doch erstaunlicherweise waren es vor allem junge Leute mit Familie, die einen Baum gemietet hatten.

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FOTO: GABY WALTHER

Für diese Weihnacht hat er weitere 150 Bäume dazugekauft. Am kommenden Samstag, 10. Dezember, können die Bäume an der Oberdorfstrasse 37 in Röschenz besichtigt und ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen drei Grössen. Zwischen dem 19. und 24. Dezember liefert Bolliger die Bäume aus, und zwischen dem 3. und 11. Januar holt er sie wieder ab. Seine Freundin hilft in der Administration, und ihre zwei erwachsenen Kinder und eigentlich die ganze Familie helfen in der strengen Zeit der Planung und Auslieferung tatkräftig mit. «Im letzten Jahr haben wir die Bäume nach Wunsch ausgeliefert, in diesem Jahr werde ich die Auslieferung etwas besser koordinieren, um Zeit zu sparen und termingerecht liefern zu können», meint Bolliger. Trotz des Zeitdrucks schätzt er es, mit den Mietern in Kontakt zu kommen und ein bisschen zu plaudern. Wenn niemand zu Hause ist,

deponiert er den Baum vor der Haustür. Der Topf, in dem der Baum steckt, ist erstaunlich klein, und somit ist die Tanne nicht sehr schwer und kann leicht ins Haus transportiert werden. Natürlich müssen die Mieter zum Baum Sorge tragen. Sie dürfen ihn schmücken, jedoch keine Äste abschneiden, auch nicht den Spitz, sollen dem Baum täglich ein Glas Wasser geben und ihn nicht zu nahe zu einem Heizkörper stellen. Dafür steht dann ein lebendiger statt ein toter Baum im Wohnzimmer, verliert keine Nadeln und im nächsten Jahr kann der gleiche Baum wieder gemietet werden. Die meisten Bäume seien im letzten Jahr in sehr gutem Zustand zurückgekommen, berichtet Bolliger. Der heikle Moment für die Tannen sei die Rückkehr von der warmen Stube nach draussen in die Kälte. Der letzte Winter war zum Glück warm, sodass nur ein Baum

eingegangen war. In diesem Jahr hat Bolliger die Möglichkeit, die Bäume zur Akklimatisierung in den Werkhof zu stellen. Danach kommen die Tannen im Topf in einem weiteren Topf in die Erde. «Die Nordmanntanne macht eine Pfahlwurzel, deshalb wird sie im Topf grossgezogen und bleibt im Topf, ansonsten könnte man sie nicht mehr ausgraben, ohne die Wurzel zu stark zu verletzten.» Bolliger ist immer noch etwas am Experimentieren mit seiner Weihnachtsbaumvermietung. Er ist gespannt, wie viele Leute am Samstag vorbeikommen werden und ob er genug Bäume haben wird. Was er mit den Tannen macht, die dann irgendwann zu gross sein werden, weiss er noch nicht so genau. Dass er aber mit seinen lebenden Tannen ein Bedürfnis deckt, beweist der bisherige Erfolg. Weitere Infos unter www.gartenservice-bolliger.ch

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL DUGGINGEN

LAUFEN

Zu dritt für die Berghilfe

Hilfe für Kinder auf der Flucht

jjz. Ein abwechslungsreiches Kirchenkonzert gestalteten der Musikverein Duggingen, der Jodlerklub «mis Dörfli» und ein Klarinetten-Ensemble der Musikschule Laufental-Thierstein. Die Kollekte ging an die Schweizer Berghilfe. Mit dem traditionellen Volks- und Liebeslied «Du fragsch mi, wär i bi» vollzog der Musikverein Duggingen einen feierlichen Einstieg in den zweiten Adventssonntag. Wie im Stück liebevoll beschrieben, spielte sich der geschätzte Musikverein sofort in die Herzen seiner Anhänger. Dirigent Lukas Abt und sein Team legten Passion und Spielfreude in ihren Vortrag, so dass unweigerlich Weihnachtsstimmung aufkam. Dass sie aber auch härtere Töne anschlagen können, bewiesen sie mit einem Medley der berühmten britischen Rockband «Coldage». Der groovige Sound und die flotten Einsätze der Bläserregister fuhren mächtig ein. Volkstümlicher ertönte es von der Empore, wo der Jodlerklub «mis Dörfli» Duggingen zur Bergandacht ansetzte. «Herrgott hesch du d’Wält schön gmacht» schlossen die gestandenen Mannen und Frauen, nachdem sie den Sonnenuntergang und das Funkeln der Berge so herrlich besungen hatten. Mit dem Jodellied «Wiehnachtsglogge» erinnerten sie an die besinnliche Zeit. Mit einem gefühlvollen Naturjutz verabschiedete sich die Jodlerinnen und Jodler mit Dirigent Jacky Breitenmoser und ernteten dafür viel Beifall. Weil aller guten Dinge drei sind, machte sich auch ein Klarinetten-Ensemble zum Auftritt bereit. Vier Schülerinnen der Musikschule Laufental-

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Im Lernwerk in Laufen wurden Grittibänzen gebacken und am letzten Samstag am Tag der offenen Tür verkauft. Der Erlös von 1200 Franken fliesst in die Aktion «Jeder Rappen zählt». Viel Applaus: Dirigent Lukas Abt mit Musikverein Duggingen. Thierstein und ihre Lehrerin Luann Aknai trugen zuerst eine lüpfige Suite von Arcangelo Corelli vor. Weich und warm klangen ihre Klarinetten, das Stück gefiel durch seine liebliche Art. «Mir gö no lang nid hei» taten die fünf hübschen Damen kund und spielten das gleichnamige Wälzerli, das der Volksmusikkönig Carlo Brunner für Klarinetten arrangiert hatte. Der Gassenhauer kam bei der Zuhörerschaft bestens an, gerne hätte man der musikalischen Aufforderung noch einwenig Folge geleistet. Bevor die Gäste zum gemeinsamen Lied ansetzten, empfahl Ansagerin Jeannette Schneider, das Herz und das Portmonnaie für bedürftige Menschen aus dem Schweizerischen Berggebiet zu öffnen. Leise rieselt der Schnee, ertönte es dann sachte aus den Kirchenbänken, derweil der Musikverein die weihnachtliche Melodie stimmig untermalte.

Gaby Walther

N

ormalerweise wird gelernt und gepaukt im Lernwerk in Laufen an der Seidengasse 2. Seit sechs Jahren bieten Anja Vitorini und Stéphanie Schnell schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen Lerncoaching, Stützunterricht und Hausaufgabenhilfe an. Am letzten Freitag und Samstag duftete es jedoch herrlich nach Grittibänzen in den Räumlichkeiten des Lernwerks. Die beiden Pädagoginnen hatten zum Backen von Grittibänzen aufgerufen, um den Erlös aus dem Verkauf der Aktion «Jeder Rappen zählt» zukommen zu lassen. «Wir wollten den Tag der offenen Tür mit einem guten Zweck verbinden», so Anja Vitorini. «Mit dem Geld werden Kinder und Jugendliche, die allein auf der Flucht sind, unterstützt. Wir wollten unseren Kindern und Jugendlichen zeigen, wie gut es uns hier geht, dass das nicht selbstverständlich ist, und sie für das Weltgeschehen sensibilisieren.» Fünfzehn Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren folgten dem Aufruf. Insgesamt

Haben kräftig mitgeholfen: Die Kinder zeigen die gebackenen Grittibänzen. FOTO: GABY WALTHER

wurden über 100 Grittibänzen gebacken und verkauft. Dabei wurden 1200 Franken eingenommen. Die Lernwerk Laufental GmbH hat das ganze Material gespendet, damit der Erlös vollumfänglich Kindern und Jugendlichen auf der Flucht zugutekommt. «Es war ein grossartiges Erlebnis für Gross und Klein, und alle haben sich voll motiviert

für die gute Sache eingesetzt», schwärmt Anja Vitorini und fügt an, dass sie eigentlich das Geld persönlich nach Luzern bringen wollten, doch beschlossen haben, das Geld zu überweisen und den ersparten Betrag für das Zugbillett ebenfalls zu spenden. www.lernwerk-laufental.ch/

LAUFEN

Die Stadtharmonie lässt die Puppen tanzen

Samstag, 7. Januar 2017 20.00 Uhr Kath. Pfarreisaal Breitenbach

The Glue A Cappella Music Made in Switzerland (eigenwillig, nonkonform, auf höchstem Niveau) Eintritt: Fr. 40.–, 35.–, 20.–

Klarinetten-Ensemble: Vier junge Damen mit Leiterin Luann Aknai.

Vorverkauf: ab 19. 12. 2016 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

NENZLINGEN

Gemeinde muss TNW-Abos weiter unterstützen bea. Nenzlingen muss sich auf schwindende Beiträge aus dem Finanzausgleich vorbereiten. Der Gemeinderat schlug vor, im Budget 2017 auf die freiwillige Subventionierung der TNWAbos für die Oberstufenschüler zu verzichten. Für die Primarschüler komme die Gemeinde weiterhin für die Abos auf, stellte Verwalter Nicolas Berger an der Gemeindeversammlung klar. Doch mit grosser Mehrheit schickten die Nenzlinger die Kürzung für die älteren Schüler bachab. Man habe in den letzten Jahren ausreichend in den sauren Apfel gebissen, die Gemeinde sollte sich nicht noch den letzten Bonus für Familien verspielen und damit weiter an Attraktivität verlieren für Zuzüger, argumentierten Einwohner, die zahlreich zur Versammlung erschienen waren. Die Übergangs-Beträge aus dem Finanzausgleich sinken in Nenzlingen von Jahr zu Jahr und betragen 2020 null. Die Einwohnergemeinden seien vom Kanton aufgefordert, zu sparen oder den Steuerfuss zu erhöhen. Für Nenzlingen würde dies eine Erhöhung von 62,5 Prozent auf 65 Prozent bedeuten, informierte Gemeindepräsidentin Therese Conrad. «Bevor der Steuerfuss erhöht wird, sollen alle anderen Möglichkeiten ausgenutzt werden.» Das Budget 2017 der Erfolgsrechnung rechnet bei Aufwendungen von 1,682 Millionen Franken mit einem Gewinn von 75 762 Franken. Verglichen mit der

Jahresrechnung 2015 steigen die Ausgaben – im Bereich Alter um 70 000 Franken (Pflegebeiträge) und im Bereich Sozialhilfe um 63 000 Franken. Im Bereich Bildung zeichnet sich eine deutliche Aufwandsminderung ab. «Die Schulauslagerung zeigt Wirkung mit einem Minderaufwand von 150 000 Franken», sagte Finanzverwalterin Manja Gautschi. Mehreinnahmen verdanke die Einwohnergemeinde Nenzlingen den noch fliessenden Zahlungen aus dem Finanzausgleich. Hinzu kämen 21 000 Franken für die Vermietung des Kindergartengebäudes. Bedenklich sei, dass die Gemeinde ausserordentlich 25 000 Franken budgetieren müsse, weil eine Einwohnerin gegen die Kündigung ihrer Stelle als Schulhauswartin klage, führte die Gemeindepräsidentin aus. Es fielen die Vorwürfe Streitsucht und moralisch verwerflich, weil die Familie mit der Gemeinde verbunden sei. Da für die Kommission für Natur, Umwelt und Landschaft in der Amtsperiode 2016-2020 nach zweimaliger Ausschreibung in der Änzliger Zytig nur die Kandidatur von Markus Baumgartner (bisher) vorliegt, hat der Gemeinderat beschlossen, die NULK vorläufig zu sistieren. Falls es im Bereich Natur, Umwelt und Landschaftsschutzes in den kommenden Jahren Projekte gibt, wird die Kommission zum gegebenen Zeitpunkt neu ausgeschrieben.

Thomas Meyer: Der Präsident der Stadtharmonie dankte für das Gastrecht in der reforFOTO: THOMAS IMMOOS mierten Kirche. tim. Grossartige Harmoniemusik bot die Stadtharmonie Laufen, die dieses Jahr 90 Jahre alt wurde, in ihrem Kirchenkonzert. Zum traditionellen Adventskonzert lud die Stadtharmonie Laufen für einmal in die reformierte Kirche ein; der übliche Aufführungsort Katharinenkirche ist zurzeit gesperrt. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Kirche samt Empore. Erstmals an einem Konzert mitmusizierte der junge Schlagzeuger Aaron Wohlgemuth, während der Dirigent Miguel Etchegoncelay heuer sein 10-Jahr-Jubiläum bei der Stadtharmonie feiern konnte. Das Programm entführte die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Welt klassischer Legenden. Zur Aufführung gelangten vor allem zeitgenössische Komponisten, die hohe Anforderungen an das Ensemble und die Solisten stellten. Den Auftakt macht eine Jagdouvertüre, komponiert von Jean-Claude Beuchat, der in den Reihen der Stadtharmonie an seinem 32. Konzert teilnahm. Den Abenteuern des Don Quixote widmete sich ein Werk von Hans Werner Henze. Die Opernmusik wurde eigens für Harmoniemusik arrangiert, wie Gustav Thüring, der mit Sachverstand und Humor durch das Programm führte, sagte. Der britische Komponist Guy

Woolfenden war für die Shakespeare Company tätig; für sie hat er auch 1982 «Gallimaufry», Musik zum Stück Henry IV., geschrieben. Wie zuvor Henze die spanische Musik anklingen liess, lässt Woolfenden das 15. und 16. Jahrhundert in England auferstehen. Und der Stadtharmonie gelang es, dieses Geschehen gewohnt brillant wiederzugeben. Man schien sich förmlich auf der Jagd, sah vor dem geistigen Auge Hunde dem Wild nachspüren, Don Quixote mit Sancho Pansa durch die Mancha reiten oder gegen Windmühlen ankämpfen. Höfisches Treiben am englischen Hof wurde nachvollziehbar. Puppen und andere Spielzeuge zum Tanzen brachte die Komposition «Sounds, Sketsches & Ideas» von Roger Cichy: Der Tag bricht an, die Puppen erwachen und vergnügen sich tanzend mit einem verrückten Affen. Spielerisch-witzig bildete der Marsch der kaputten Spielzeuge den vergnüglichen Abschluss der Suite. Mit einer Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und dem «Marsch der Medici» von Johann Wicher klang das Konzert aus. Am Schluss des abwechslungsreichen Konzerts war der Applaus verdient; und die Stadtharmonie dankte dafür mit zwei Zugaben.

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 8. Dezember, 20.30 Uhr

Offside Istanbul

Regie: Jonas Schaffter Dokumentation: CH, 2014, 52 Min. Der Regisseur ist bei der Vorführung anwesend. KONZERT DISCO

Freitag, 9. Dezember, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Vicious

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In der letzten Disco des Jahres wollen wir nochmals ausgiebig tanzen. Den Sound mixt DJ Vicious, der sein Debüt bei uns im Schlachthaus gibt. Sein Musikstil: Rock, Blues, Funk, Disco, Oldies, Charts, kurzum: vielseitig. KINDERFILM

Samstag, 17. Dezember, 15.00 Uhr

Heidi

Regie: Alain Gsponer; mit Bruno Ganz, Anuk Steffen, Katharina Schüttler, Maxim Mehmet, Hannelore Hoger Drama: D, CH, 2015, 111 Min.


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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 18. Dezember 2016 Weihnachtsgottesdienst für die ganze Familie 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 11. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Mittwoch, 14. Dezember, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger 17 Uhr Meitliträff, Weihnachtsbäckerei Anmeldung bis 12. Dezember bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 8. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Weihnachtsfeier mit Schulkindern». Freitag, 9. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 9. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während den Schulferien, 18.30 – 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Sonntag, 11. Dezember, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 15. Dezember, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Grellingen Sonntag, 11. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Segnungsgottesdienst, Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Marianne Nyfeler Blaser, Ursula Sauter (Violine) und Richelle Bakovsky (Orgel). Heute ist Chinder-Sunntig. Nach dem Gottesdienst findet im Saal der Kirche eine Stubete statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Do, 8. Dez., 6.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, Rorate-Früh-GD, Thema: Advent, die leise Melodie Gottes, Pfarrer Stéphane Barth u. Markus Fellmann, anschl. Zmorge im Pfarreiheim Fr, 9. Dez., 13.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Trauerfeier zum Hinschied von Denise von Allmen-Lüthi, 9. 9. 1946 bis 2. 12. 2016, wohnhaft gewesen in Breitenbach So, 11. Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 3. Advent-GD, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf, mit Kerzenverkauf für Amnesty International Mi, 14. Dez., 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, Rorate-Früh-GD, Thema: Musik, der Ton des Lebens, Katechetinnen Patrizia Hügli und Susanna Isepponi, anschl. Zmorge im Pfarreiheim Chinderchilche/Sonntagsschule: So, 11. Dez., 10.15 bis ca. 14.15 Uhr, ref. KGH: «Langer Sonntag»: Intensivüben und Zmittag im Gemeinde-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach Konf-Unterricht: Gruppe 2: Do, 8. Dez. von 18 bis 19.30 Uhr: im Jugendraum des Pfarrhauses, Archweg 4, Breitenbach. Alle: Do, 15. Dez., von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeinde-Saal, ref. KGH, Breitenbach: Festlegung des Konfirmationsthemas La Satire continue: Do, 8. Dez., 20 Uhr in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. «Es weihnachtet quer»: Vorweihnachtsintermezzo mit Musik und Satire. Heiteres, Bedenkliches, Hiebe und Triebe zum Fest der Liebe. Schauspiel: Salomé Jantz, Ueli Ackermann, Musik: Bettina Urfer, Barbara Schneebeli, Texte: Josef Zindel, Ueli Ackermann. Eintritt: Fr. 30.– für Normalverdienende; Fr. 25.– für Teenies, Studies, IV- und AHV-Bezüger Kirchgemeindeversammlung, Mo, 12. Dez., 19 Uhr, im Gemeinde-Saal, ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach. Thema: Voranschlag 2017 u. a. Seniorennachmittag Di, 13. Dez., 15 Uhr, im Gemeinde-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: «Träume unterm Christbaum». So heisst ein Weihnachtslied von Robert Stolz und auch das diesjährige Motto unserer Adventsfeier. Sänger und Entertainer Peter-Matthias Born und Marionettenspielerin Regula Born präsentieren einen musikalischen Adventsgruss, anschl. Zvieri

Bestürzt und in tiefer Trauer teilen wir Ihnen mit, dass unser geschätzter Mitarbeiter

René Jeanneret 8. 1. 1953 bis 30. 11. 2016 gestorben ist. Wir trauern um einen Mitarbeiter und Kollegen, der sich während 47 Jahren stets durch Fleiss, Zuverlässigkeit und Liebenswürdigkeit ausgezeichnet hat. Sein Hinschied hinterlässt in unserer Firma eine schmerzhafte Lücke. Wir werden René Jeanneret in bester Erinnerung behalten und entbieten seinen Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme. Breitenbach, 1. Dezember 2016

RH-Group Holding AG Brac-Werke AG Geschäftsführung und Mitarbeiter

Der Tod eines geliebten Menschen ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die Gott uns nur geliehen hat.

TO D E S A N Z E I G E Traurig und bewegt nehmen wir Abschied von unserem Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Peter Stadelmann 2. Juni 1943 bis 19. November 2016 Sein unerwarteter Tod, nach kurzer Krankheit, hat uns an die Endlichkeit des Lebens gemahnt. Der Herr gebe ihm Ruhe und Frieden.

Die Trauerfamilien Alfons und Agatha Stadelmann-Ruhstaller mit Familie Rosmarie und Guido Bieli-Stadelmann mit Familie Odile und Willy Hüsler-Stadelmann mit Familie Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 13. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Anstelle von Blumenspenden gedenken wir des Antoniushauses Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1. Dreissigster: 18. Dezember 2016, 9.30 Uhr, Pfarrkirche Büsserach Traueradresse: Alfons und Agatha Stadelmann, Hartweg 17, 4222 Zwingen

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

466034/003-740143

Louise Staub-Stich 17. 9. 1936 – 3. 12. 2016

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In grosser Dankbarkeit

Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Theresa Hertner-Stich mit Partner Felix Schäfli Sr. Resa Stich Familien, Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am 15. Dezember 2016 um 14.30 Uhr in Kleinlützel statt. Anstelle von Blumen gedenken wir: Projekt Sr. Sandra, Dar-es-Salam, Postkonto 60-3524-3, Missionssekretariat Kloster Baldegg. Traueradresse: Theresa Hertner-Stich, Schulstrasse 8, 4414 Füllinsdorf Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Gott handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Ps 103, 10

Tag- und Nachtdienst Überführungen

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Es war ein langer Abschied. Auch wenn wir damit rechnen mussten und der Tod als Erlöser kam, so schmerzt doch die Endgültigkeit.

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Denise von Allmen-Lüthi 9. September 1946 – 2. Dezember 2016 Nach langer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Albert von Allmen Daniel und Tanja von Allmen mit Nurja und Mischa Beat und Simone von Allmen mit Hannah Remo von Allmen und Sylvia Schwarz Sonja und Manfred Fivian Hans und Kathrin Lüthi Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 9. Dezember 2016, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche in Breitenbach statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis. Anstelle von Kranz- und Blumenspenden unterstütze man die «Stiftung für das Pferd» (u. a. Le Roselet), Postkonto 23-814-4.

Weinet nicht an meinem Grabe, tretet leise nur hinzu. Denkt, was ich gelitten habe, gönnet mir die ewige Ruh.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben, drum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Lisser Markus Obere Grabenstrasse 23, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau Personalraum + Büro Standort: Industriering 27 Grundstück: GB 2205 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Architektur Nussbaumer AG Nunningenstrasse 1, 4203 Grellingen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 23. Dezember 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Ilber + Sanije Ibraimi Niederfeldstrasse 11, 4227 Büsserach Bauobjekt: Umbau EFH, Ausnahme: Unterschreitung Dachneigung auf Ostdach Standort: Pfarrgasse 3 Grundstück: GB 1421 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Safije Mustafa, Mattenweg 17 4912 Aarwangen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 23. Dezember 2016

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Ingrid Duplain Ettingerstrasse 9, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Consab Architekten, Marktgasse 165, 5080 Laufenburg Bauobjekt: Wohnhaussanierung Bauplatz: Ettingerstrasse 9, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2873 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 23. Dezember 2016

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Stefan Peter Bauobjekt: Dachstockausbau mit Gaube und Dachflächenfenster Bauplatz: Mühlestrasse 62 Bauparzelle: GB-Nr. 108 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 22. Dezember 2016

Baupublikation Bauherr: Bürgergemeinde Rodersdorf Bauobjekt: Innenausbau, neue Fenstertüren, Anbau gedeckte Sitzplätze EG, OG Bauplatz: Bahnhofstrasse 1 Bauparzelle: GB Nr. 256 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 22. Dezember 2016

Weitere Baupublikationen siehe Seite 8

WIR DANKEN HERZLICH für die überaus grosse Anteilnahme, die wir beim unerwarteten Abschied von unserer lieben und unvergesslichen

Margrit Studer erfahren durften. Wir danken allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Schulkameraden, die uns ihr Mitgefühl und ihre Verbundenheit mit Blumen, Beileidskarten, Briefen, Spenden, heiligen Messen oder einer Umarmung gezeigt haben. Sie waren uns ein Trost in diesen schweren Stunden.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Margrith Grun-Allemann 31. Januar 1931 bis 3. Dezember 2016 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie im Alterszentrum Breitenbach, wo sie seit Oktober 2014 war, am Samstagmorgen, 3. Dezember, sanft eingeschlafen.

Wir vermissen dich: Doris und Walter Omlin-Grun Therese Karrer-Grun und Andreas Scherrer Hansjörg Grun und Jris Schmidlin Geschwister, Anverwandte und Bekannte

Besonders danken wir Christof Klingenbeck für die würdige Gestaltung der Trauerfeier sowie dem Organisten David Rumsey, der mit seinem Orgelspiel die Feier umrahmt hat. Danken möchten wir aber auch den Ärzten sowie dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Baselland Laufen und Bruderholz sowie der Spitex Laufen für die liebevolle Betreuung. In diesen Dank schliessen wir ebenfalls den Hausarzt Dr. Kurt Büttikofer ein. Ein herzliches Dankeschön all jenen, die Margrit mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Laufen, im Dezember 2016

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Freitag, den 9. Dezember 2016, um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche in Laufen.

DANKSAGUNG (statt Karten) Für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Aline Boss-Hueber erfahren durften, danken wir von Herzen. Ein grosses Dankeschön möchten wir der Pfarrerin Doris Hagi und dem Organisten Henryk Polus für die sehr persönliche und würdevoll gestaltete Abdankungsfeier aussprechen. Aufrichtig danken möchten wir Dr. Hans Meyer für die fürsorgliche Pflege sowie dem Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Herzlichen Dank den Verwandten, Bekannten und Freunden für die vielen tröstenden Worte, Blumen und Geldspenden und allen, die sie auf dem letzten Weg begleitet haben.

Zwingen, im Dezember 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 18. Dezember 2016, um 10.45 Uhr in der Kirche Zwingen.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, dem 15. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg statt. Traueradresse: Doris Omlin-Grun, Im grossen Grien 3, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL

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Donnerstag, 8. Dezember 2016 Nr. 49

BRISLACH

LAUFEN

Starke Männerstimmen aus «schneeverwehtem Russland»

Baselbieter Lieder von Liebe und Tod

bü. Einer stark besetzte Kirche St. Peter blieb am vergangenen Samstag nur das Staunen. Da liessen acht stimmgewaltige Sänger des 1924 in Paris gegründeten Original Ural Kosaken Chors die etwas leisere Töne gewohnte Kirche St. Peter beinahe erbeben. Die Männer in der schwarzen Kosakenuniform früherer Reiterverbände, die sonst in der Regel in Konzertsälen und Kathedralen von ganz Europa anzutreffen sind, gastierten auf Einladung der römisch-katholischen Kirchgemeinde auch in Brislach. Mit sakralen Liedern zum Advent und beschwingten russisch-ukrainischen Volksliedern, wie ihr Dirigent, Moderator und Sänger Vladimir Kozlovskiy zu Beginn verhiess. Und sie verblüfften nicht nur mit ihren Stimmlagen von tiefsten Bass- zu höchsten Tenor-, ja gar silberhellen Alt- und Soprantönen, sondern auch mit ihrer absoluten Sicherheit, ohne Noten und Texte ihr Bestes zu geben. Schon ihr erstes, bekanntes Stück «Wetschernij Swo» oder «Abend-

glocken» erinnerte unwillkürlich an Ivan Rebroff, der das Lied immer gesungen hatte. Das «Mönchsgebet» und «Eintönig klingt das Glöckchen» beispielsweise rissen das Publikum das erste Mal so richtig mit. Unglaublich, diese Luft, welche die stimmgewaltigen Sänger hatten, und welche Höhen der Solist von ganz tief bis in höchste Höhen erreichte. Rassige Opernmelodien und Tänze, begleitet von Akkordeon und Balalaika, animierten unwillkürlich zum Mitklatschen, was die singenden Kosaken am Schluss zu Höchstleistungen anspornte. Da war sie, die russische Volksseele, die unter anspornenden Akkordeonklängen alles gab, bevor ihr Lied «Guten Abend, gut Nacht» zum Abendtrunk mit Glühwein und Zopf überleitete. Dort hallte die herbeigewehte russischukrainische Musik in den Köpfen noch lange nach. Lediglich von herbeigewehtem russischem Schnee war nichts auszumachen.

Ein harmonisches Duo: Geiger Adam Taubitz und Florian Schneider. FOTO: MARTIN STAUB

Florian Schneider und Adam Taubitz gaben am Samstag im alten Schlachthaus ihre «Schangsongs» zum Besten. Ein Liederabend für die ganze Palette der Gefühle. Martin Staub

N

icht nur über rote Nasen und andere Banalitäten wolle er heute singen, begann Florian Schneider seinen Liederabend, sondern hier, im wunderbar renovierten alten Schlachthaus, spüre man doch noch die Kraft der baumelnden Schweine und

Rinder. Und so sang der Oberbaselbieter über Geschichten aus dem Alltag, über Liebe, Schmerz und – wie angekündigt – über den Tod. Ein wunderbares Konzert. Florian Schneider, bekannt aus zahlreichen Musical- und Theaterproduktionen, schreibt Lieder aus seiner Heimat, dem Baselbiet. In seinen Liedern – er nennt sie «Schangsongs» – singt er vom «alte, chalte Huus», vom Schicksal der kleinen «Rosmarie» oder vom «Schangeli im ungere Biel». Er erzählt Geschichten, die einfahren wie Hiobsbotschaften und zum Nachdenken anregen. Aber – Florian Schneider singt auch lustige Lieder, singt Blues, Folk und Rock ’n’ Roll und beschreibt darin die schönen Seiten des Baselbieter Landlebens: «Bäbi, heb di fescht an mir», «dr lang Wäg hei», fetzige Songs

wo es ums Festen, Tanzen und Lieben geht. Der vom Laufentaler Liedermacher Rolland (Roland Jermann) organisierte Liederabend bot eine Mischung von Melodien, Rhythmen und Liedtexten, welche das Publikum – und es erschien zahlreich – durchwegs begeisterte. Ein Grossteil des gefühls- und stimmungsvollen Konzertabends geht auf das Konto von Adam Taubitz. Der Geiger – fester Partner von Florian Schneider – nutzte alle Facetten der Spieltechniken und ergänzte so die eingängige Stimme und das Gitarrenspiel seines Partners mit passenden Begleit- und Soloeinlagen, mal virtuos, mal zart und einfühlsam. Das eingespielte Team erntete zum Schluss anhaltenden Applaus, was die beiden Musiker zu einigen Zugaben bewegte.

ZWINGEN Da öffnet sich die russische Seele: Kräftige Stimmen in melancholischen und wiederum beschwingten Weisen. FOTO: ROLAND BÜRKI

BRISLACH

Brislach gleicht die Hundekasse aus bea. Die Gemeinde Brislach erhöht die Hundesteuer von 90 auf 120 Franken. Der Gemeinderat begründete seinen Antrag mit Mehrkosten im Zusammenhang mit der Leerung der Robidog-Behälter. «Das Ergebnis der Funktion Hundehaltung sollte ausgeglichen sein und der Aufwand soll nach dem Verursacherprinzip gedeckt werden», hiess es seitens der Dorfexekutive. Die gute Nachricht, die der neue Gemeindepräsident Hannes Niklaus an seiner ersten Gemeindeversammlung verkünden konnte, war der Verzicht auf weitere Erhöhungen von Steuern oder Gebühren. Eine Votantin ärgerte sich darüber, dass die einheimischen Hundehalter für die gefüllten Säckli auswärtiger Hundehalter zur Kasse gebeten würden, da die Gemeinde Brislach mit ihrem Wegnetz als Spaziergebiet benutzt werde. Deswegen bräuchte es an gewissen Stellen ein Fahrverbot als Massnahme. Ein Votant hielt dem entgegen, dass der Souverän einen früheren Vorschlag für ein Fahrverbot abgelehnt hatte. Die Gemeindeversammlung folgte dem Antrag des Gemeinderates und stimmte der Erhöhung der Hundesteuer auf 120 Franken zu. Der Gegenantrag aus dem Plenum, die Gebühren für die Hundebesitzer nur um zehn Franken pro Tier und Jahr zu erhöhen, wurde mit 20 zu 12 Stimmen abgelehnt. Die Ge-

meindesteuer für natürliche Personen wird belassen bei 57 Prozent der Staatssteuer – obwohl das Budget 2017 steigende Ausgaben prognostiziert, 300 000 Franken mehr als im aktuellen Budget bei tieferem Ertrag. Der Gemeinderat rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 383 804 Franken. Die Erfolgsrechnung sowie die Investitionsrechnung des Budgets 2017 wurden vom Souverän diskussionslos genehmigt, ebenso die Einbürgerungen. Anwohner des Frühbrunnen-Quartiers deponierten beim Gemeinderat den Antrag, Massnahmen zu erarbeiten für den künftigen Schutz des Wohnquartiers vor Überschwemmungen. Bei den Regenfällen im Frühjahr sei es zu einem katastrophalen Hochwasser gekommen – «wegen fehlender Kapazität der Kanalisation», sagte eine Anwohnerin. Gemeindepräsident Hannes Niklaus sagte gegenüber dem Wochenblatt, dass der Gemeinderat seit den Überschwemmungen im Juni daran sei, die Entwässerung im Gemeindegebiet genau unter die Lupe zu nehmen und einen neuen Massnahmenkatalog zu erarbeiten. Niklaus gab aber auch zu bedenken, dass die anhaltende Dauer der Regenfälle im Frühjahr, sowie an einem Tag die Menge in kürzester Zeit ausserordentlich gewesen seien.

Nachbarschaftshilfe übers Internet anbieten oder suchen dust. Internetseiten gibt es wie Sand am Meer. Auch solche, die etwas Vernünftiges anbieten. Genau deshalb ist es besonders heikel, eine Plattform auf die Beine zu stellen, die sich von der Masse abhebt und gute Chancen hat, dass diese auch genutzt wird. Ralph Jordi dürfte das geschafft haben. Am letzten Donnerstag schloss der Laufner den Entstehungsprozess von www.3schibe.ch mit seinen Freunden, Sponsoren und Sympathisanten ab. Im Business Park Laufental-Thierstein, dort wo Jordi auch einen Grossteil seiner Arbeit als neu gegründete Firma 3Schibe GmbH geleistet hat, stellte er die nun online stehende Adresse ‹3schibe.ch› vor. «Jeder hat etwas anzubieten», lautet die Botschaft von ‹3schibe.ch›. Ob das nun Babysitting, Rasenmähen, Einkaufen, Betreuung oder anderes ist. ‹3schibe.ch› ist eine Plattform, wo jeder und jede seine Dienstleistungen anbieten kann. Und zwar zum Nulltarif, falls er oder sie die angebotene Leistung auch unentgeltlich verrichtet. Kostenpflichtige Angebote sind aber ebenso willkommen, allerdings gegen eine bescheidene Gebühr. Das Besondere an der neuen online Plattform, die laut Jordi gesamtschweizerisch genutzt werden soll, ist das breitgefächerte Angebot. «Ich habe lange recherchiert im Internet und nichts Ähnliches gefunden», erklärte Jordi, der für seine Familie selber schon eine Form von Nachbarschaftshilfe beanspruchen wollte. So entstand die Idee vor anderthalb Jahren, eine Internetseite mit einem breitgefächerten Angebot der

Wer hats erfunden? Ralph Jordi mit seiner neuen Website. Nachbarschaftshilfe für Anbieter und Nutzer auf die Beine zu stellen. Jordi merkte aber schnell, dass da noch einiges an Arbeit und Kosten auf ihn zukommen wird. Denn mit einer halbprofessionellen Plattform, wie sie zu Tausenden im Web kursieren, wollte sich der Informatikfachmann nicht zufrieden geben. Jordi startete ein «Crowdfunding» (Sammelaktion im Internet) und generierte so, dank zahlreicher Idealisten, darunter auch einige Gemeinden des Laufentals, 15 000 Franken. Da Schweizer Firmen, welche solche interaktiven Websites aufbauen noch sehr viel teurer waren, musste Jordi nach Österreich ausweichen und fand dort einen Anbieter, der nun in diesen Tagen ‹3schibe.ch› an den Start führte.

FOTO: MARTIN STAUB

‹www.3schibe.ch› ist nun online. Ralf Jordi hat eine wichtige Arbeit erfolgreich abgeschlossen. Damit diese auch Früchte trägt, gehts jetzt aber erst los. «Der Nächste Schritt ist nun der, dass möglichst viele Leute Angebote auch ‹3schibe.ch› hineinstellen. Sei es als Babysitterin, als privater Velokurier, als Teilzeitmusiklehrerin oder als Hobbygärtner. Jeder und jede hat etwas anzubieten. «Erst dann kann die Plattform ›3schibe.ch› auch von Personen genutzt werden, die eine Art von Nachbarschaftshilfe suchen», sagte Jordi, der die Anwesenden im Anschluss an die Infoveranstaltung zum Dank für ihre Mithilfe zu einem grosszügigen Apéro einlud. Alles weitere unter www.3schibe.ch


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Rodersdorf Gemeinde: 4118 Rodersdorf Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Öffentliche Planauflage für:

S-169740.1 Transformatorenstation Birkenstrasse 2 - Neubau Koordinaten: 601696 / 259224 Parzelle: Nr. 375 der EBM Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen werden vom 12. Dezember 2016 bis zum 26. Januar 2017 an folgenden Orten öffentlich aufgelegt: – Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn – Gemeindeverwaltung, 4118 Rodersdorf (während der Öffnungszeiten) Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagezeit beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 116-040 Umbau Laden in Wohnhaus Grundbuch-Nr.: 2433 Adresse: 4412 Nuglar, Bifangstrasse 5 Gesuchsteller: Buchner Daniel und Bollinger Lilit, 4057 Basel, Bläsiring 124 Grundeigentümer: Buchner Daniel und Bollinger Lilit, 4057 Basel, Bläsiring 124 Planverfasser: Lilitt Bollinger Studio GmbH 4057 Basel, Bläsiring 124 Datum Baugesuch: 5. Dezember 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 23. Dezember 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.


LAUFENTAL

Donnerstag, 8. Dezember 2016 Nr. 49

LIESBERG

LAUFEN

Reden statt baggern Abflusskapazität der Birs erhöhen

Eine Renovation als Chance

tim. Am Montag hätten am Birsufer in Liesberg die Bagger aufrollen sollen, um an der Birs im Riederwald mit umfangreichen Rodungsarbeiten zu beginnen. Doch nun liegen diese Pläne des Kantons erst einmal auf Eis. Denn der Fischereipachtverein Laufental (Fipal) und die Fischereiaufsicht des kantonalen Amtes für Wald, Jagd und Fischerei wehren sich vehement sowohl gegen den vorgesehenen Kahlschlag am Gewässer, der laut Naturschutzgesetzgebung generell nicht gestattet sei, als auch gegen das Befahren der Birs. Kein geeigneter Zeitpunkt Fipal-Präsidentin Annegret Schaub wies in einem Schreiben an den Rechtsdienst des Regierungsrats darauf hin, dass der Zeitpunkt Dezember ungünstig sei, weil dann die Birsforellen laichten. Die Umweltgesetzgebung verbiete in dieser Zeit schwerwiegende bauliche Massnahmen und andere Eingriffe. Wegen dieses Schreibens wird der Beginn der Bauarbeiten nun verschoben. So fand am Montagnachmittag statt Rodungsarbeiten ein Gespräch mit den beteiligten Parteien in Liesberg statt, samt einem Augenschein, wie Fipal-Präsidentin Annegret Schaub sagt. Auch Dieter Leutwyler, Pressesprecher der Bau- und Umweltschutzdirektion, ist bemüht, den Ball flachzuhalten. Die geplanten Massnahmen seien notwendig, der Beginn könne aus übergeordneten Interessen nicht beliebig verschoben werden. Um letzte Unklarheiten und Missverständnisse zu beseitigen, sei man zu dem Gespräch bereit, das in Liesberg stattfindet. Zum Gespräch hatten sich die betroffenen Parteien bereits Ende November getroffen: Vertreter des Tiefbauamtes Baselland (TBA), der Gemeinde Liesberg und des Fipal unterhielten sich damals über die Absicht des Kantons, an der Birs im Riederwald, in der Nähe der Klubhütte des Fussballclubs, umfangreiche Rodungsarbeiten durchzuführen. Wie das TBA danach in einer Medienmitteilung schrieb, sollte durch das Ausholzen die geforderte Abflusskapazität eines Jahrhunderthochwassers erreicht werden. Ein solches 100-jährliches Hochwasser (HQ100) hatte letztmals 2007 das Stedtli Laufen heimgesucht. Dichtes Ufergehölz behindert inzwischen das reguläre Fliessen der Birs, sobald sie etwas mehr Wasser führt. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden. Im Bereich des Sportplatzes bis zur Aluminium Liesberg, oberhalb Birsbrücke Niederriederwald, soll ein Freibord von

GEDANKENSTRICH

Spenden und danken

etwa 30 Zentimetern wieder hergestellt werden. Dafür will man das gesamte Ufergehölz innerhalb der Hochwasserschutzdämme entfernen, insbesondere alte und kranke Bäume. Ein Versteck für Fische Die Bauleute sollen die Damm-Aussenseiten – nach umweltverträglichen Prinzipien – durchforsten, damit künftig abwechslungsreiches Ufergehölz wachsen kann. Entlang des Gewässers ist ein Kahlschlag vorgesehen, der künftig in einem ein- bis zweijährlichen Turnus wiederholt werden soll. Als Ersatz für das entfernte Ufergehölz ist zudem geplant, in einem anderen Abschnitt der Birs Bäume zu fällen, die als Raubäume ins Wasser zu liegen kommen – und den (laichenden) Fischen Rückzugsmöglichkeiten bieten. Eine zehnköpfige Gruppe, ausgerüstet mit entsprechendem schwerem Gerät, hätte diese Durchforstungs- und Pflegearbeiten ab heute durchführen sollen, wie das TBA in ihrer Mitteilung weiter festhält. Die geplanten Holzereiarbeiten sind nun um einige Tage oder Wochen verschoben, nicht etwa abgesagt. Sind diese Arbeiten beendet, sollen «die vierzig Jahre alten Hochwasserdämme in diesem Gebiet punktuell saniert und an vereinzelten Stellen etwas angehoben werden», schreibt das TBA in der Medienmitteilung weiter.

In letzter Minute gin. Wie die Redaktion in letzter Minute erfuhr, konnten sich die Parteien laut Kanton Baselland einigen. Ein Teil des bei den Arbeiten anfallenden Holzes werde nun wie geplant landseitig abgeführt. Aus Rücksicht auf die Laichzeit werde aber auf ein Durchfahren der Birs mit Maschinen zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet. Diese Arbeiten an den so noch verbleibenden Dammbereichen werden in der laichfreien Zeit im Oktober/November 2017 durchgeführt. Schliesslich sei festgehalten worden, dass das Tiefbauamt die Projektierung der Dammertüchtigung in Liesberg unter Einbezug der Gemeinde und der Fischereiverwaltung baldmöglichst beginne, teilt der Kanton mit.

Martin Staub

Zuversichtlich: Pfarrerin Denise Wyss (l.) und die Vizepräsidentin des Kirchenrates Fabienne Leutenegger glauben an die Beschaffung der Mittel zur Sanierung der Laufner FOTO: MELANIE BRÊCHET Katharinenkirche. meb. Über eine Million Franken kostet die Renovation der St. Katharinenkirche in Laufen. Geld, das zuerst aufgetrieben werden muss. Die Laufner St. Katharinenkirche ist zurzeit in aller Munde. Das denkmalgeschützte Bauwerk ist einsturzgefährdet und musste Ende Oktober aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Dies hat weitreichende Folgen für die rund 120 Personen zählende Kirchengemeinde: Bis auf weiteres fallen die Gottesdienste aus, die Kirche kann nicht für Konzerte genutzt werden und auch andere Veranstaltungen wie zum Beispiel die Christbaumfeier für Kinder müssen in das christkatholische Kirchgemeindehaus verlegt werden. Nicht zuletzt ist die Katharinenkirche ein Wahrzeichen für Laufen. Schuld für den Zerfall sind der Zahn der Zeit und der Hausbockkäfer. Tragende Balken sind morsch und vermögen das Dach nicht mehr ausreichend zu stützen. Die Kosten für die dringlichsten Massnahmen belaufen sich auf über eine halbe Million Franken, die Gesamtsanierung schlägt mit 1,2 Millionen Franken zu Buche – ein Betrag, den die christkatholische Kirchengemeinde Laufen nicht stemmen kann. Die Pfarrerin Denise Wyss und die Vizepräsidentin des Kirchenrates Fabienne Leutenegger blicken aber dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Mittels Fundraising sollen die notwendigen Mittel gefunden werden. Bereits hat sich der Swisslos Fonds angemeldet, ein entsprechendes Gesuch soll demnächst gestellt werden. Aber auch eine Crowd-

fundingfirma hat sich bereits gemeldet und Unterstützung angeboten. Die Solidarität zeigt sich aber vor allem in Laufen selbst: Schon seit einigen Wochen kann in den Laufner Bäckereien das Katharinenbrot gekauft werden – ein Franken von jedem verkauften Brot wandert in die Sanierungskasse. Pfarrerin Denise Wyss bedauert natürlich dennoch, dass die Kirche schätzungsweise für ein Jahr geschlossen bleiben muss – sollte die Finanzierung glücken, dauert es nämlich mindestens ein halbes Jahr, bis die Kirche nur betreten werden kann, von weiterführenden Arbeiten ganz abgesehen. Fabienne Leutenegger freut es besonders, dass in Laufen die Ökumene so gut funktioniert: Die christkatholische Gemeinde geniesst zurzeit in der reformierten Kirche Laufen Gastrecht. Denise Wyss möchte die Lücken aber auch mit Tischpredigten im Kirchgemeindehaus füllen. Um die Zukunft der Katharinenkirche zu sichern, hält die Pfarrerin eine neue Trägerschaft für das Mittel der Wahl, diese könnte beispielsweise aus einer Stiftung bestehen. Ausserdem hat die Pfarrerin den Verein «Freunde der Katharinenkirche» initiiert. Für diesen können sich auch Nicht-Kirchenmitglieder melden und für die Katharinenkirche einsetzen. Sobald ein Vorstand gefunden ist, soll der Verein gegründet werden. Informationen zum Verein «Freunde der Katharinenkirche gibt es unter www.freunde-katharinenkirche.ch. Spendenkonto für die Kirchensanierung: Raiffeisenbank Laufen-Thierstein IBAN: CH55 8009 7000 0051 7411 2

LESERFOTO

Naturspektakel

EINGESANDT

Es fasnachtet sehr… In elf Wochen ist es wieder soweit. Die fünfte Jahreszeit wird wieder Laufen erobern. Es wird bereits fleissig geübt, gebaut, gemalt und genäht. Das Fasnachts Comite Laufen möchte das neue Team, seine Arbeit und Ideen vorstellen. Unsere Sekretärin, Ursi Müller, gehört seit fünf Jahren zum Team und ist seit 20 Jahren aktive Fasnächtlerin, aktuell ist sie die Musikleiterin der Akkord-Wamser. Cédric Christ, Melanie Meyer und Monika Fachin kamen 2014 zum Comite. Cédric ist seit 23 Jahren aktiver Fasnächtler und Präsident der Chaoten-Waggis. Er ist im Comite für die Kommunikation mit den Behörden und die Genehmigungen zuständig. Melanie Meyer betreut die Kinderfasnacht. Sie ist seit neun Jahre aktiv an der Fasnacht dabei, seit 2012 bei den Zuefallsträffer. Monika ist für die Finanzen zuständig und ist ebenfalls seit Jahren an der Fasnacht anzutreffen, zurzeit kann man sie bei den Akkord-Wamser hören. Simon Hort, Beat Jermann und Luca Ongaro sind 2015 zum Comite dazugestossen. Seit 18 Jahren ist Simon an der Fasnacht unterwegs, die letzten Jahre ist er Schlagleiter bei den Lady Killers und in der Musikkommission. Seine Aufgabe in unserem Team ist die Betreuung der Guggen. Beat betreut die Homepage und ist für die Herstellung der Plagetten und die Laternen zuständig. Seit 2013

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ist er Vorstandsmitglied bei den Stedtlistürmer. Luca ist für die Abnahme der Fasnachtswagen zuständig. In diesem Jahr kamen Heimo Klötzli und Marisa Hänggi dazu. Heimo ist um die Erhaltung und Renovation der Laternen und um die Strassenbeschilderung besorgt. Seit 27 Jahren ist er bei den Räbe-Waggis Wagen-Chef. Marisa ist für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie ist seit 32 Jahre bei den Smäschers und seit 20 Jahren CliquenPräsidentin. Das Fasnachts Comite Laufen hat sich in den letzten drei Jahren komplett neu zusammengesetzt. Dies nehmen wir zum Anlass, neue Impulse zu setzen und teilweise auch auf alte Traditionen zurückzugreifen. Neue Projekte und Ideen sollen Platz haben, die Tradition muss gepflegt werden und bestand haben. Der Zusammenhalt zwischen den Fasnachts-Cliquen soll gefördert werden. Wir setzen alles daran, dass die fünfte Jahreszeit für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Drei Tage zum Abschalten, Austoben, zusammen Tolles erleben. Wir, das Fasnachts Comite Laufen, freuen uns bereits heute auf die «drei schönschte Täg» und wünschen allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit. Marisa Hänggi

Nebelmeer mit «Nebelfall»: Aufgenommen am Sonntagmorgen um 07.30 Uhr bei der Skihütte Hohe Winde. FOTO: PASCAL GROLIMUND

Ich muss sehr beliebt sein. Manchmal kann ich es fast nicht glauben, wie viel Post in meinem Briefkasten landet. Viele persönlich adressierte Briefe, manchmal auch Karten. Oft begleitet mit grosszügigen Geschenken wie Kugelschreibern, Notizblöcken, bunten Büroklammern oder Bleistiften aus einheimischem Zedernholz. Es gibt Tage, da legt der oder die Postbeamte drei, vier Stück solcher Botschaften ins Brieffach. Bettelbriefe von Wohltätigkeitsorganisationen aus allen Himmelsrichtungen. Von Schutzprojekten für Igel über solche für Bergwälder bis hin zu Hilfsorganisationen in den abscheulichsten Krisengebieten dieser Welt. Die Schreiben berühren – mit Ausnahme vom Igelschutzprojekt vielleicht. Und ja – manchmal mach ich auch ganz gerne einen Batzen locker für Menschen, die nicht, wie wir, auf der Sonnenseite leben, auch für die Natur oder für Institutionen, die sich hier für das Wohl von kranken oder behinderten Menschen einsetzen. Und es folgen Dankesbriefe, jeweils selbstverständlich mit angehängtem Einzahlungsschein – nach dem Motto «War zwar schön, reicht aber nicht». Oft schmeiss ich diese Schreiben weg. Mit schlechtem Gewissen. Schon nach wenigen Wochen folgt die nächste Aktion von der gleichen Organisation. Klar doch, da arbeiten Leute, deren einziges Ziel es ist, nebst Gutem zu tun – Chapeau! – die Institution und seine eigene Stelle am Leben zu erhalten. Und wer da draussen einmal registriert ist, bekommt Post – ohne Grenzen. Man verschickt Dankesbriefe, um seine Spenderinnen und Spender bei Laune zu halten. Auch schon für Kleinstbeträge von 20 Franken. Wie viel davon geht wohl noch zu jenen armen Menschen, denen geholfen werden sollte? Eine Rechnung zu schreiben verursache Kosten von mindestens 30 Franken, sagte mir ein KMU-Unternehmer. Und die in den Bettelbriefen versteckten Agenden, Notizblöcke und ganzen Bastelbogen sind wohl auch nicht gratis. Ich frage mich, warum kaum eine der unzähligen Wohltätigkeitsinstitutionen, die mehr oder weniger alle die gleichen Ziele haben, daran dachte zu fusionieren, wie das in der Privatindustrie gang und gäbe ist? So würden die Verwaltungskosten sinken, ich bekäme weniger Post und müsste mir nicht den Kopf zerbrechen, ob ich die nächste Spende dem Heks, der Helvetas oder der Caritas überweisen soll.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Hoher Besuch im Bunker

Prominente Museumsbesucher: Präsident Beat Wyser (r.) zeigt seinen Besuchern André Blattmann, Diego Ochsner und EsFOTO: MARTIN STAUB ther Gassler (v.l.), die gut erhaltene Infrastruktur im Bunker am Dorfausgang von Kleinlützel.

Korpskommandant und Chef der Schweizer Armee, André Blattmann, besuchte vergangene Woche den als Museum eingerichteten Bunker in Kleinlützel. Martin Staub

M

it Ausnahme des Bundesrates waren sie nun alle bei uns, die Prominenten aus Politik und Militär», freute sich Beat Wyser. Der Präsident des Bunkervereins Kleinlützel durfte am Donnerstag vergange-

ner Woche André Blattmann, Chef der Schweizer Armee, im grösseren der beiden Bunker aus dem zweiten Weltkrieg begrüssen. Begleitet von Regierungsrätin Esther Gassler, Diego Ochsner, Chef Amt für Militär und Bevölkerungsschutz Kanton Solothurn, und einer Delegation von weiteren Offizieren zeigte sich der bald in Pension gehende Armeechef tief beeindruckt von diesem gepflegten und gut erhaltenen Ort der Geschichte. «Ich bin zum ersten Mal da, und ich werde mich bestimmt sehr positiv an diesen Besuch erinnern, wenn ich nächstes Mal hier vorbeifahre», erklärte Blattmann. Im Anschluss an einen Truppenbesuch in der Region habe er mal etwas Kulturelles besichtigen und einem Ver-

ein die Ehre erweisen wollen, der dafür sorgt, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, begründete André Blattmann seinen Besuch in der Grenzgemeinde. Nicht zum ersten Mal hier, aber nicht minder beeindruckt zeigte sich Regierungsrätin Esther Gassler. Als «Vorbildverein» bezeichnete die Vorsteherin Volkswirtschaftsdepartement den im Jahre 2004 gegründeten Bunkerverein Kleinlützel. Geehrt über den hohen Besuch zeigten sich die anwesenden Vorstandsmitglieder mit Präsident Beat Wyser, der mit seinen Ehrengästen eine Führung durch das Museum Bunker vornahm. Bei Kaffee und Kuchen im Freien schloss die prominente Delegation den Besuch beim Bunkerverein.

BÄRSCHWIL

EINGESANDT

Bärschwil geht runter mit den Steuern

Traumumsatz vom Weihnachtsmarkt

bea. Damit hatte Gemeindepräsident Theo Henz nicht gerechnet. «Die Voten haben mich erstaunt», räumte er nach der Gemeindeversammlung ein. Der Gemeinderat hatte dem Souverän ein Steuergeschenk präsentiert – und erntete Kritik. Aus der Versammlung kamen Vorwürfe. Den Steuerfuss von 132 Prozent auf 125 zu senken, grenze an Fahrlässigkeit und sei gegen den Grundsatz: «Spare in der Zeit, so hast du in der Not», lauteten einige Voten. Henz, seine Ratskollegen und Gemeindeverwalter Mario Giger wiesen die Vorwürfe entschieden zurück. Die Steuersenkung basiere auf einer gründlichen und längerfristigen Finanzplanung – seit Jahren habe man darauf hingearbeitet, jetzt könne sich Bärschwil den Wunsch erfüllen. 100 000 Franken mehr aus dem Finanzausgleich «Das ist ganz sicher keine Hauruck-Aktion», betonte Gemeinderätin Berta Stocker. Giger verwies auf den Finanzausgleich des Kantons, dessen Ziel es sei, die Scherenbreite zwischen den Gemeinden zu verkleinern. Vom Dornacher Steuerfuss von unter 100 Prozent sei Bärschwil noch immer weit entfernt, doch könne man sich von den hinteren Plätzen befreien und dem Mittel annähern und somit in Zukunft im Standort-Wettbewerb um Neuzuzüger mithalten. Bärschwil erhalte 100 000 Franken mehr aus dem Finanzausgleich und könne trotz der teils gestiegenen Kosten und der Steuersenkung im Budget 2017

einen Ertragsüberschuss von 23 950 Franken ausweisen, betonte Henz. Die Mehrheit der Versammlung stimmte letztlich der Reduktion des Steuersatzes von 132 auf 125 Prozent der Staatssteuer zu. Die Gegenanträge auf Belassen bei 132 oder auf Kompromiss bei 129 Prozent fanden keine Mehrheiten. Auch beim Vorschlag, die Entschädigungen für das nebenamtliche Personal um wenige Franken zu erhöhen, stellte sich die Versammlung grossmehrheitlich hinter den Gemeinderat und lehnte Gegenanträge ab. Nur beim Kredit von 70 000 Franken für eine neue Strassenbeleuchtung folgte der Souverän dem Antrag eines Anwohners, der die Erneuerung an die Bedingung knüpfte, die Freileitungen der EBM und weiterer Betriebe müssten entfernt und allfällige Kabel in den Boden verlegt werden. Fusion der beiden Feuerwehren Ein positives Signal entsenden die Bärschwiler auch nach Grindel mit der klaren Annahme der Fusion der beiden Feuerwehren mit Vertrag und Reglementsgenehmigung. Die Verwaltung der Feuerwehrrechnung liegt bei der Leitgemeinde Bärschwil. Die laufenden Betriebskosten werden je zur Hälfte nach dem Einwohnerschlüssel und nach den Gebäudeversicherungssummen per 15. November des Rechnungsjahres der beiden Gemeinden aufgeteilt. Für die Betriebs- und Unterhaltskosten der beiden Feuerwehrmagazine Bärschwil und Grindel sind weiterhin beide Gemeinden selber verantwortlich.

Schon zum zweiten Mal fand dieses Jahr der Weihnachtsmarkt im Fritzen Huus statt. Wie schon seit vielen Jahren spenden die Freiwilligen unter der Leitung von Trudi Saner den Erlös Pater Hugos Kindern in Peru. Fleissige Frauen und Männer stellten wiederum wunderschöne Adventskränze, -Wurzeln, feine Konfitüren, herrliches Brot und Handarbeiten her. Von nah und fern kamen die Kundeninnen und Kunden und kauften ein, um so das Projekt zu unterstützen. In dem gemütlichen ehemaligen Stall, wurden danach eine heisse Bratwurst oder köstliche Spaghetti genossen, begleitet mit lüpfiger Musik zu Kaffee und Kuchen. Die Atmosphäre war wieder einmalig stimmig und so kam dieses Jahr ein Reingewinn von 4600 Franken zusammen. Allen Mitwirkenden, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Vergelts Gott! Trudi Saner


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THIERSTEIN

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EINGESANDT

CVP-Nominationsversammlung – eine gelungene Mischung An der Nominationsversammlung der CVP Schwarzbubenland vom 30. November in Breitenbach konnte der anwesenden CVP-Gemeinde eine erfreuliche Auswahl von neun Kandidaten und Kandidatinnen für die Kantonsratswahlen vom 12. März 2017 vorgestellt werden, die sich im Solothurner Kantonsparlament für das Schwarzbubenland mit den Schwerpunktthemen Wirtschaft, Bildungspolitik und Landwirtschaft stark machen will. Die kommenden Anwärter für das politische Amt stammen aus dem Leimental, dem Dorneckberg und dem Thierstein und decken ein breites Altersspektrum von 19 bis 63 Jahren ab. Mit vier Frauen ist auch die weibliche Kandidatenseite erfreulicherweise sehr gut vertreten. Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge: Kuno Gasser Nunningen, Janine Graber Büsserach, Michael Grimbichler Gempen, Susanne Koch Erschwil (bisher), Babs Küry Hofstetten, Inge Pesenti Rodersdorf, Pius Spaar Meltingen, Glenn Steiger Bättwil und Bruno Vögtli Hochwald (bisher). Die Kandidierenden stellten sich den

Die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP Schwarzbubenland mit Sandra Kolly, CVP Kantonalpräsidentin (rechts). Auf dem Bild fehlt Pius Spaar Meltingen. Anwesenden kurz vor und wurden danach mit grossem Applaus bestätigt. Die Kantonalpräsidentin der CVP Solothurn, Sandra Kolly, zeigte sich vom diesjährigen «Jahrgang» beeindruckt und erzählte, dass eine Kandidatur viele wertvollen Erfahrungen bringt. Weitere Personalentscheidungen betrafen die Amtsrichterwahlen, bei welchen Esther Grond sich nochmals für eine Amtsperiode als Ersatzrichterin zur Verfügung stellt. Auch der bisherige

Amtsgerichtspräsident Markus Christ tritt nochmals an. Am 16. Februar 2017 findet im Konzertsaal Büsserach der grosse Wahlanlass für die Kantons- und Regierungsratswahlen statt. Erwartet werden neben den beiden bisherigen Regierungsräten Roland Heim und Roland Fürst auch der Präsident der CVP Schweiz Gerhard Pfister. Christian Stark CVP Schwarzbubenland

EINGESANDT

Das Friendlicht aus Bethlehem wird in die Schweiz und die Welt getragen Mit dem Friedenslicht, das von Bethlehem aus in die ganze Welt hinausgetragen wird, entstand 1986 ein neuer ökumenischer Adventsbrauch. Nachdem er 1993 erstmals den Weg in die Schweiz fand, feiern dieses Jahr fünf Städte die Ankunft des Friedenslichts am 3. Adventssonntag. Kurz vor Weihnachten entzündet ein Kind die Flamme in der Geburtsgrotte Jesu Christi. Mit dem Flugzeug gelangt sie nach Wien. Dort nehmen Jugendliche aus über 30 Ländern das Licht in einem ökumenischen Gottesdienst entgegen, transportieren es in ihre Heimat, selbst bis nach Kanada, und verteilen es dort weiter. So gelangt die Friedensbotschaft aus dem Heiligen Land in Tausende von Haushalten. Der Friedenslichtbrauch entstand aus einer Spendeaktion, die das ORF Landesstudio

Oberösterreich 1986 ins Leben rief. Die Aufgabe, das Friedenslicht in Wien zu holen und sicher nach Hause zu bringen, haben in allen Ländern die Pfadfinder übernommen. Ausser in der Schweiz. Die Gruppe die am Freitag, den 9. Dezember, um 21.40 Uhr den Nachtzug besteigt, besteht aus Jugendlichen aus den reformierten Kirchgemeinden und katholischen Pfarreien. Die jungen Frauen und Männer aus den Kantonen Baselland, Freiburg, Tessin, Luzern und Zürich sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Dieses Jahr steht das Friedenslicht unter dem Motto «Brücken bauen». Mit diesem Motto möchten die Organisatoren die Friedenslichtempfänger aufmuntern die Flamme in Häuser, Spitäler, in Alters- und Pflegeheime, in Schulen und zu den Behörden usw. zu bringen, um so ein starkes Zei-

chen für den Weltfrieden zu setzen. Ein Licht wird von Mensch zu Mensch weitergeschenkt und bleibt doch immer dasselbe Licht. Dieser Akt der Solidarität soll Brücken bauen zwischen Menschen verschiedener Religionen, Hautfarben und sozialer Schichten, zur Weihnachtszeit und darüber hinaus. Die Friedenslicht-Ankunft in Basel, ist am Sonntag, den 11. Dezember 2016 ab 16.30 Uhr mit folgendem Rahmenprogramm geplant. Die FriedenslichtAnkunft in Dornach, ist am 11. Dezember, um 19.00 Uhr, in der Klosterkirche Dornach. In einer Lichtfeier können die reformierten und katholischen Pfarreien das Friedenslicht holen und in die Dörfer des Schwarzbubenlandes und des Birstals bringen. Willy Bracher, Nunningen

EINGESANDT

Wirkungsvoller Einsatz von Bildern und Video im Training 57 motivierte Jugend+Sport-Leiterinnen und – Leiter nahmen kürzlich in Breitenbach an zwei Fortbildungsmodulen in der Sportart Turnen teil. Die Kurse standen unter der bewährten Leitung von Roman Brunner (Breitenbach) und Theo von Arx (Schinznach). Ihnen standen die Experten Judith Freudiger und Christian Hutmacher als Klassenlehrer zu Seite. Turnen ist eine sehr vielseitige Sportart, welche die Kernsportarten Geräteturnen, Gymnastik, Leichtathletik und Spiel beinhaltet. Entsprechend reichhaltig ist der Ideenreichtum, welcher von den Leiterinnen und Leitern in dieser Sportart gefordert wird. Damit die Leiteranerkennung erhalten bleibt, sind – wie in allen J+S-Sportarten – die Leiterinnen und Leiter aufgefordert, eine entsprechende Fortbildung zu besuchen. Dort erfahren sie die neusten Informationen zu J+S, erhalten Inputs und wichtige Anleitungen im Sportfach. Speziell gingen die Experten auf die Arbeit mit Bildern und Video ein. «Lernen mit Bildern» hiess denn auch das übergeordnete Thema des Kurses in Breitenbach. Kursleiter und Klassenlehrer verstanden es ausgezeich-

röhliche Gesichter: Die Jugend+ Sport-Leiterinnen und -Leiter. FOTO: ZVG net, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in allen unterrichteten Bereichen aufzuzeigen, wie der Einsatz von zB.

elektronischen Hilfsmitteln wie Tablets (geladen mit entsprechenden Apps) sinnvoll und bereichernd funktioniert.

In den einzelnen Lektionen erhielten die J+S-Leiter zum Einsatz der elektronischen Geräte viele Tipps und Hinwei-

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FLÜH

DORNECK HOFSTETTEN

Kraftspender

Vom Mundart-Rock zur Opernbühne Die aus Hofstetten stammende Sängerin Bettina Gfeller steht als Mitwirkende bei «La Clemenza di Tito» von neuestheater.ch in Dornach erstmals auf einer Bühne der Region Basel. Das «Wochenblatt» sprach mit ihr.

Künstler Thomas Weyl: Seine Bilder gehen um die Welt und sind derzeit in Flüh in der FOTO: BEA ASPER Galerie «Jetztodernie» zu bewundern. bea. «Nicht Bestehendem nachzueifern, sondern Neues zu kreieren», waren die Gedanken, die Thomas Weyl veranlassten, aus den konventionellen Maltechniken auszubrechen und im «Pinstriping» sein Glück zu suchen. Wie das Glücksgefühl den Betrachter verzaubert, kann man derzeit in der Galerie «JetztOderNie» in Flüh erleben. Letzten Freitag war feierliche Vernissage mit dem Künstler und mit musikalischem Programm. Weyls Bilder vertraten die Schweiz in Peking und sind auch an der Art in Miami (USA) zu sehen. Ein Blick in die Agenda der Glasgalerie in Flüh verrät weitere Highlights, etwa Sonntagsmatinée vom 22. Januar (11.30h) mit dem Duo Calva, welches auf den Schweizer Kulturbühnen mit seinem feinen Humor und höchsten Musikgenuss im Doppelpack die Besucher mitreisst, als Cellocomedy mit «Zwei Celli für ein Halleluja». Und jetzt bringen in Flüh die Bilder von Thomas Weyl das Herz zum Tanzen. «Meine Bilder sollen zum Nachdenken anregen, doch die Gedanken vor allem auch öffnen und mit Mut, Zuversicht und neuen Ideen füllen», sagt Weyl im Gespräch mit dem Wochenblatt. Der Künstler

lässt sich zum Beispiel inspirieren von einem Gleitschirmflug und macht dem Betrachter die andere Perspektive schmackhaft. Stilsicher in der Maltechnik aus dem Amerikanischen setzt er das Sanftmütige, die Anmut oder das Wilde von Tieren als Kraftspender und Botschafter ein und lässt sich leiten von seiner Tierliebe. Doch auch die Kraft der Liebe zwischen Menschen spielt eine wichtige Rolle in Weyls Schaffen. Mit warmen und leuchtenden Farben nimmt er die Betrachter mit auf die Suche nach dem Weg des Glücks. «Der Weg ist das Ziel, denn wäre das Ankommen das Ziel und würde man aufhören zu suchen, wäre dies Stillstand, ja vielleicht das Ende des Wegs, das Ende des Erlebens», gibt Weyl zu bedenken. Er lebt in Ettingen und hat seine Passion zum Beruf gemacht, das Künstlerische verbunden mit dem Handwerklichen und freut sich derzeit über grosse, internationale Anerkennung. «Doch eben, die Suche und das Ausprobieren gehen weiter», sagt er. Galerie JetztOderNie, Talstrasse 57, Flüh, Ausstellung: 16. Dez. 15-18 Uhr, 17. Dez. 11-16 Uhr, Finnissage: 18. Dez. 13-17 Uhr, www.thomasweyl.ch

Thomas Brunnschweiler

O

bwohl Bettina Gfeller in der Eigenproduktion von neuestheater.ch mit dem Cover und der Zweitbesetzung von Maya Boog (Vitellia) und der Regieassistenz nicht im Rampenlicht steht, findet sie das Engagement in Dornach doch sehr fruchtbar. «Den Sängerinnen und Sängern wurde viel Freiheit gelassen», sagt sie, «vieles ist in der gemeinsamen Probearbeit entstanden. Durch die verschiedenen Aufgaben, die mir zugeteilt waren, konnte ich einiges lernen.»

Musikalisches Elternhaus Bettina Gfeller stammt aus einem musikalischen Elternhaus. Bereits mit fünf Jahren erlernte sie das Klavierspiel. Die Schulen absolvierte sie in Hofstetten, Bättwil und Basel. Zwischen 17 und 18 tourte sie mit der Mundart-Rockband «Vollmond» durch die Schweiz. Sie begann Germanistik, Psychologie und Jura zu studieren, bevor sie sich 2006 zur Aufnahmeprüfung für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste entschloss. Es erfolgte der Wechsel an die Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin, wo die Sopranistin 2014 erfolgreich ihren Master of Opera erlangte. Schon 2013 hatte sie an der Deutschen Oper Berlin debütiert und sang bereits die Titelrolle in Purcells «Dido und Ae-

Erster Opern-Einsatz in der Region Basel: Bettina Gfeller aus Hofstetten. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

neas», Dorabella («Così fan tutte») oder Cherubino («Le Nozze di Figaro»). Auch in geistlichen Werken sang Bettina Gfeller solistische Passagen und im Liedfach fühlt sich die Sängerin, die sich selbst als «lyrischen bis jugendlich-dramatischen Sopran» einstuft, ebenfalls zu Hause. Ihren schwierigsten Einsatz hatte sie bei einem Regieprojekt, wo sie bei minus 14 Grad Celsius Wagner singen musste. «Sängerin ist ein harter Job, physisch wie psychisch. Ein hochdramatischer Sopran ist man erst ab 40», erklärt sie, «deshalb sollte man nie zu früh ins schwere Fach wechseln.» Auf gutem Weg Dass Sängerinnen und Sänger im Gegensatz zu Instrumentalisten später mit der Ausbildung anfangen, habe damit zu tun, dass auch Frauen den Stimmbruch hätten. «Mit klassischer Stimmbildung kann man erst mit einer ausgewachsenen Stimme beginnen. Und die Verkör-

perung von Rollen bedingt einen gewissen Horizont und Lebenserfahrung.» Bettina Gfeller braucht ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Sie besuchte mehrere Meisterkurse, unter anderem einen einwöchigen bei Dame Felicity Lott. Sie singt auch gerne zeitgenössische Musik. «Hier ist man frei, weil es noch keine Erwartungen gibt. Doch bedeutet moderne Musik oft mehr Arbeit. Diese Musik ist bereichernd, wobei ich nicht ausschliesslich Modernes singen möchte», sagt sie. Seit Sommer 2015 ist die Sopranistin wieder zurück in Basel und wartet ab, was die Zukunft ihr bringen wird. Am 9. Dezember und 6. Januar ist sie als Vitellia in «La Clemenza di Tito» zu hören (www.bettinagfeller.com). «La Clemenza di Tito», Oper von W. A. Mozart, neuestheater.ch, Dornach: 9.12.16. / 5.1.17 / 6.1.17 / 14.1.17, jeweils 19.30 Uhr; 8.1.17 / 15.1.17, jeweils 16.30 Uhr. www.neuestheater.ch.

HOFSTETTEN

Neue Kita im alten Schulhaus bea. Hofstetten-Flüh erhält in der familienergänzenden Tagesbetreuung ein neues Angebot. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom Dienstagabend grünes Licht gegeben, der geplanten Kita «Piratennest» im alten Schulhaus in Hofstetten Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung sei, dass die Betreiberin Sykrito GmbH, dieses Raumangebot als Übergangslösung sehe. «Der Mietvertrag ist befristet auf zwei Jahre», betonte Gemeinderat Domenik Schuppli. Den monatlichen Mietzins setzte die Dorfexekutive auf 1500 Franken fest, ist aber bereit, die Kosten von 18 000 Franken für die Instandstellung der Räume zu übernehmen. Der Rat löst damit sein Versprechen ein, einer neuen Kindertagesbetreuung unter die Arme zu greifen, nachdem die vorherige Kita im Sommer ihre Türen schloss. Gleich zwei KitaStartups hatten sich um die Anschubfinanzierung der Gemeinde beworben. Der Gemeinderat war an seiner Sitzung vom 8. November zum Schluss gekommen, «die Kinderkrippe Härzkäfer nicht finanziell zu unterstützen», anerbot der Kita jedoch die Möglichkeit, eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen «und schlechter gestellte Eltern, welche in der Gemeinde Hofstetten-Flüh wohnhaft sind, mit einem Gemeindebeitrag zu unterstützen.» Der in Hofstetten-Flüh wohnhafte Thomas Zeis hält in seinem Konzept für die Kita «Piratennest» fest, «die Sykrito

GmbH ist sich bewusst, dass die Gemeinde für das alte Schulhaus ein Zukunftsprojekt plant» und die Kita erneut vor der Frage des Standorts stehen werde. «Die Sykrito wird sich darauf vorbereiten und nach neuen Raum-Lösungen suchen», hält Zeis als Geschäftsführer der Sykrito fest. Zur Aufnahme des Kita-Betriebs im alten Schulhaus seien jetzt der Einbau einer kleinen Küche und die Einrichtung von sanitären Anlagen notwendig – und im Korridor soll ein Treppenschutzgitter montiert werden. Der Gemeinderat ist mit dieser Umnutzung einverstanden und bewilligte dafür die 18 000 Franken, die er ins Budget 2017 aufnahm. Weiter sprach sich der Gemeinderat in einem Grundsatzentscheid für einen Umbau des Alters- und Pflegeheims Flühbach aus. Das erklärte Ziel ist eine Aufwertung des Ess- und Aufenthaltsbereiches – dafür soll die jetzige Küche in den Raum nebenan verlegt und der Balkon aufgewertet werden in einen Pavillon mit heimeliger Atmosphäre. Durch Optimierungen und Nutzungsverschiebungen innerhalb des gesamten Hauses gelinge es, für die Unterbringung der Bewohner vier neue Zimmer zu gewinnen. Damit reagiere man auf die Nachfrage nach Heimplätzen und verbessere die Betriebswirtschaft. Die Gemeinde hat mit dem Blumenrain in Therwil für das Führen des Heims Flühbach eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen mit Defizitgarantie.

SEEWEN

Stimmungsvoller Vorgeschmack auf Weihnachten bü. Die Brass Band Seewen ist ein rühriger Musikverein. So haben seine Konzerte stets das Ziel, dem Publikum Freude zu bereiten und dem Nachwuchs gleich auch eine Chance zu geben. Um dessen Musikalität und Selbstvertrauen fördern. Am Sonntagabend gaben die jungen Musikanten der Musikklasse von Musiklehrer Cyrill Schaub zu Beginn des Kirchenkonzerts, für diesmal unter Leitung von Jonas Schmidli, Proben ihres schon beachtlichen Könnens ab. Sie bedankten sich am Ende für den tollen Applaus einer vollen Kirche mit einem fröhlichen «I wish you a merry Christmas». Für Moderatorin Karin Kohler der richtige Zeitpunkt, Erwartungen auf schöne Weihnachtstage mit der Ansage von besinnlichen und vorweihnächtlichen Melodien zu wecken. Zum Beispiel mit dem Kanon von Johann Pachelbel, einem Nürnberger Komponisten und Organisten aus der Zeit des Barocks. Sein heute populärstes Stück gefiel mit feierlichem Auftakt und machtvollen Passagen. Für einen ersten Höhepunkt sorgte Solistin Manuela Fringeli am Flügelhorn, als sie Gheorghe Zamfirs Panflöten-Paradestück so gefühlvoll interpretierte, dass sie es gleich nochmals spielen musste. Mit einem verdienten Sonderapplaus des souveränen Dirigenten Stephan Bitterlin. Hellwach zeigte sich auch der andere

Das Lob des Dirigenten: Stephan Bitterlin beklatscht das Flügelhornsolo von Manuela FOTO: ROLAND BÜRKI Fringeli. Solist Jonas Schmidli ganz nach dem Motto seiner Arie « Nessun dorma oder keiner schlafe!» aus der Oper Turandot von Puccini, die er so virtuos und scheinbar ganz einfach aus seiner Posaune herausholte. Auch ihm waren Lob und Händedruck des Dirigenten sicher. Elemente von Blues und Jazz waren aus dem unbeschwerten und mitreissenden Gospel-Medley «A Gospel Celebration» herauszuhören, das laut der Moderatorin einem Kreuzweg gleich die Stationen Jesu erzählt. «Vivaldi’s Winter», das österreichische Lied «Es wird scho glei dunkel» und das wie immer unter die Haut gehende «Stille

Nacht» bei Kerzenlicht liessen den Allerletzten fühlen, dass Weihnachten halt doch in Riesenschritten naht. Und damit auch die Geschenke, die Präsident Martin Trösch mit warmen Worten an verdiente Personen verteilte. Ganz speziell aber an den scheidenden Dirigenten Stephan Bitterlin, der in den vergangenen drei Jahren von den Musikanten einiges abgefordert und damit die Brass Band Seewen auch weitergebracht habe. Grund genug für das sichtlich dankbare Publikum, Bitterlin und die nach starkem Kirchenkonzert strahlende Brass Band Seewen mit einem kräftigen Applaus zu verabschieden.


SPORT

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EISHOCKEY

Rückfall in vergessen geglaubte Tage Der EHC Laufen verlor am Samstag auswärts beim Tabellenletzten Bern 96 3:5 und erlitt so einen Rückfall, den man eigentlich so nicht mehr erwartete. Edgar Hänggi

V

iele sprachen es im Vorfeld der Partie an. Nach den Siegen gegen Lyss und Langenthal war man auf dem direkten Weg, mit einem weiteren Erfolg auch das dritte Team auf den Playout-Rängen zu distanzieren. «Das grösste Problem wird sein, dass wir den Kantersieg gegen Langenthal aus dem Kopf bringen», meinte etwa Roy Hänggi. Auch Trainer Beat Leuenberger warnte dafür, das Spiel gegen Langenthal und den Tabellenplatz der Berner zu vergleichen. Die Laufentaler waren sich ihrer Aufgabe aber offensichtlich bewusst, begannen konzentriert und gingen durch Adrian Laubacher auch früh in Front. Im Mitteldrittel erhöhte Laubacher nach 31 Minuten auf 2:0 und nach dem Anschlusstor war es Simon Fässler, der für den anscheinend beruhigenden 3:1-Vorsprung sorgte. Bei Beginn des Schlussdrittels konnte Laufen eine kurze Zeit in doppelter Überzahl spielen. Der vierte Treffer hätte wohl die Entscheidung gebracht. Doch dann kippte die Partie. Nach dem Anschlusstreffer kam Bern auf und nutzte dann als einziges Team an diesem Abend ein Powerplay für ein Tor. Keine zwei Minuten nach dem Ausgleich gingen die Berner gar in Führung. Laufen versuchte zwar alles und konnte zum Ende gar noch in Überzahl spielen. An diesem Tag war das Überzahlspiel je-

So geht das: Laubacher jubelt.

doch ungenügend. Eine Sekunde vor Schluss fiel noch der fünfte Treffer ins leere Tor. Damit hat Laufen eine grosse Chance verpasst, sich weiter vom Strich zu entfernen. In den kommenden Spielen wird man Geduld brauchen, denn es warten schwierige Aufgaben. Am Sonntag müssen die Laufentaler nach Biel, wo man in der Tissot-Arena auf Meinisberg trifft. Diese Begegnung wird in mehrfacher Hinsicht speziell. Die Seeländer fügten beim Saisonstart den Laufnern mit 9:3 eine empfindliche

FOTO: EH-PRESSE

Kanterniederlage zu. Meinisberg ist zudem kein Gegner, der Laufen liegt. Vor allem in Biel gab es meist eine Niederlage. Allerdings ist auch Meinisberg unter Zugzwang. Die letzten vier Partien gingen verloren. Ein Exploit des Leuenberger-Teams wäre von Vorteil, denn dann kommen drei der «Top-Vier» als Gegner. HCMM, ZS und Bucheggberg. In der Hinrunde hatte man gegen diese Teams sieben von den aktuellen 14 Punkten geholt. Damit, dass dies wieder so sein wird, darf keinesfalls gerechnet werden.

HANDBALL

Erster Heimsieg in der 1. Liga

EINGESANDT

Weihnachtsturnier mit Überraschung

Abwehr SG Wahlen Laufen: (v.l.) Kohler, Eng, Straumann, Ender.

Fussballturnier: 130 Junioren und Juniorinnen nahmen am Turnier teil. Zum zweiten Mal führte der FC Breitenbach unter der Federführung von Harald Stich und Simon Bütikofer letzten Samstag ein Fussballturnier für seine eigenen Junioren in der Gymi Halle Laufen durch. Daran nahmen unsere Junioren A – G teil. Erfreulich war die Beteiligung von insgesamt 130 Junioren und Juniorinnen. Diese spielten mit viel Freude und Eifer, wobei der gesellschaftliche Aspekt klar im Vordergrund stand. Als Überraschung wurden den Junio-

FOTO: ZVG

ren ein neuer Repräsentationstrainer übergeben, der zum Teil von den Spielern selbst, vom Sponsor Aqua Solar und dem Club finanziert wurde. Mit auf die Heimreise durften dann alle noch einen Grittibänz nehmen, sofern dieser nicht schon vorher genüsslich verzehrt wurde. Es ist klar, dass dieser gelungene Anlass, welcher viel Freude bereitete, auch in Zukunft stattfinden wird. Kuno Simonetti Vorstand FC Breitenbach

SG Wahlen Laufen – HV Olten 24 : 21 (11:10) us. Ausgerechnet gegen den 1. Liga Spitzenclub aus dem Kanton Solothurn gelang den Laufentalern der erste Heimsieg in der laufenden Meisterschaft vor 200 Zuschauern. Die Gastgeber lagen zwar zu Spielbeginn rasch mit 5:0 im Rückstand, besannen sich dann jedoch auf ihre Qualitäten und konnten das Spiel bis zur Pause ausgeglichen gestalten. Gegenüber den bisherigen Partien steigerten sie sich vor allem in der Chancenauswertung, aber auch in der Spieldisziplin. So waren im Spiel der SG Wahlen Laufen fast keine individuellen Ballverluste zu beobachten. Auch der Einsatz und die Kampfbereitschaft konnten nochmals gesteigert werden.

Nach der Pause gelang es, die erstaunlich gute Leistung der ersten Halbzeit weiter zu erbringen. Nicht zuletzt dank einer Topleistung der Abwehr und der Torhüter konnte man diese Partie mit drei Toren Vorsprung gewinnen. Dass man nach der Weihnachtspause zusammen mit den vier Teams der Westschweiz in die Abstiegsrunde muss, ist bereits jetzt klar. Dieses Begegnung hat aber gezeigt, was das Laufner Team leisten kann.

Junioren U15: SG Wahlen Laufen – SG Therwil/Oberwil 16:20 (8:11) Gegen die favorisierten Leimentaler (Tabellenerster) zeigten die Einheimischen eine ansprechende Leistung und

FOTO: ZVG/FREDY SCHMIDLIN

mit etwas mehr Disziplin und Spielstärke in der letzten Viertelstunde wäre gar mehr möglich gewesen. In diesem Team ist ein sehr grosser Leistungsunterschied festzustellen. Wenn es gelingt, die noch etwas schwächeren Spieler weiter zu entwickeln, liegt noch eine Leistungssteigerung drin. Junioren U17: SG Wahlen Laufen – HV Herzogenbuchsee 19:36 (11:21) Hier trafen zwei Klassen aufeinander. Das Top-Team aus dem Bernischen und die Laufentaler. Es war von Beginn her klar, dass die Gäste die Partie beherrschen würden. Dass dies so klar möglich war, lag neben der technischen und körperlichen Unterlegenheit auch hier an der Spieldisziplin.


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DORFPLATZ

Donnerstag, 8. Dezember 2016 Nr. 49

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Transjurane sei Dank: Die Welt ist nun perfekt mit dem Kanton Jura verbunden! Gini Minonzio «Die Autobahn Transjurane wurde aus dem unbändigen Freiheitsdrang des Kantons Jura geboren!» Es sind solche leidenschaftlichen Sätze, die wir an unseren jurassischen Nachbarn so lieben. Am Montag konnte man sie ab und zu hören, als das letzte jurassische Teilstück der Transjurane zwischen Delsberg und Moutier eröffnet wurde. Im Frühling werden die Berner ihr letztes Teilstück von Loveresse und Court fertigstellen. Erst dann ist die Transjurane von Boncourt nördlich von Pruntrut über Delsberg bis Biel ganz fertig. Dann werden die Arbeiten 30 Jahre gedauert haben. Trotz Stückwerk aus einem Guss Ein grosses Glück war, dass der jurassische Abschnitt von A bis Z vom gleichen Architekten geplant wurde. Renato Salvi hat in jungen Jahren zusammen mit der Architektin Flora Ruchat den Wett-

bewerb gewonnen. Salvi hat sich nach seinem ETH-Studium in Rom als Restaurateur von historischen Monumenten weitergebildet, bevor er die Planung der jurassischen Autobahn annahm. Dieser Hintergrund schlägt sich nun in der Eleganz der Transjurane nieder. Neben dem eigentlichen Bau der Autobahn wurden im Kanton Jura auch 195 Hektaren ökologische Ausgleichsflächen realisiert. Diese sind auf 22 Flächen aufgeteilt, erklärte Edouard Roth, Leiter des Unterhalt der ökologischen Ausgleichsflächen beim Kanton. Das Bundesamt für Strassen bezahlt nun jährlich 400 000 Franken für den Unterhalt der Ausgleichsflächen. Dieses hatte die Flächen auch gekauft und dann dem Kanton übergeben. «Natürlich sind diese Flächen öffentlich zugänglich. Wir wollen aber, dass hier eine gewisse Ruhe herrscht. Deshalb wird ihre genaue Lage nicht öffentlich gemacht», so Roth. David Eray, Umweltminister im Regierungsrat, anerkannte, dass viel in den Jura Letzte Fussgänger: Am Nachmittag nach der Feier fuhren die ersten Autos durch den Tunnel.

Regierungspräsident Charles Julliard freute sich, dass die kürzeste Strecke zwischen Bern und Paris nun durch den Jura führe. Er hofft, dass die Transjurane dazu dienen könnte, dass der Bund Aussenstellen im Jura eröffnet. Eine Autobahn sei für die Entwicklung einer Region zentral. Sie könne aber auch den perversen Effekt haben, dass die Einwohner schneller die Region verlassen können, um beispielsweise ihre Einkäufe auswärts zu machen, so Julliard. Der Gemeindepräsident von Moutier, Marcel Winistoerfer, betonte, dass Moutier und Delsberg nun näher gerückt seien. Dies sei immer nützlich; besonders aber, falls Moutier nächsten Sommer beschliesse, dem Kanton Jura beizutreten. Der neue Tunnel sei nicht nur für die Autofahrer wichtig. So hat das Strassentrassee wichtige Infrastruktur aufgenommen. Neu versorgt Moutier die Stadt Delsberg mit Notwasser, das durch den Strassentunnel geführt wird.

investiert wurde; in 30 Jahren wurden vier Milliarden Franken für die Autobahn ausgegeben. Dennoch machte er die anwesende Bundesrätin Doris Leuthard darauf aufmerksam, dass nun noch 30 Kilometer Schnellstrasse fehlen, die Delsberg mit Basel verbinden. Es sei von nationaler Bedeutung, dass die Region Genf als zweitwichtigste Schweizer Metropole mit Basel als drittwichtigster besser verbunden werde, so Etay.

Erinnerungsstück: Bundesrätin Doris Leuthard schneidet zusammen mit RegierungsFOTOS:GINI MINONZIO präsident Charles Juillard ein Souvenir für Minister David Eray ab.

Alles gut für die Dörfer? Die Autobahn hat für die Dörfer eine grosse Bedeutung. Courrendlin hatte bisher täglich 14 000 vorbeifahrende Autos zu dulden. Nun gelte es, die Dorfzentren mit Leben zu füllen. Viele kämpften gegen Abwanderung an und hätten Mühe, ihre Läden und Restaurants zu halten, so Eray.

Moderne: Eine Tanzshow rundete den Festakt ab.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., Mixed-

Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gym-

nastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Birslach, Turnhal-le, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr u. Mi, 14 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro

Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60. Kampfkunstcenter Laufen. Fudomotion: Mi, 10.00, Seniorenzentrum Rosengarten. TaiChi-QiGong: Do, 18.30, kath. Pfarreiheim. Samurai Kids: Mi, 16.00; Kobudo: Mi, 20.45, beides MZH Serafin. Yoga, Pilates, Feldenkrais. Schnuppern jederzeit möglich. Alle Trainingsformen Ikkaido Schweiz konform. Wir leben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte,

Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


DIES UND DAS KANTON SOLOTHURN

Sozialpreis 2017 – Ausschreibung läuft WOS. Der Sozialpreis des Kantons Solothurn würdigt besondere Leistungen im Sozialbereich. Er ist mit 20 000 Franken dotiert und wird nächsten Herbst bereits zum 11. Mal verliehen. Die Ausschreibung läuft ab jetzt. Auch im nächsten Jahr werden im Kanton Solothurn Institutionen, Vereine, Organisationen, private und öffentliche Unternehmen, Teams oder Einzelpersonen gewürdigt, die besondere Leistungen im Sozialbereich vollbringen oder vollbracht haben. Ausgezeichnet werden: freiwillige, ehrenamtliche Leistungen im Sozialbereich; Unternehmen, welche sich vorbildlich um die Integration, Ausbildung und Beschäftigung oder den Erhalt von Arbeitsplätzen von Menschen in schwierigen Lebenssituationen oder um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verdient machen; innovative Projekte von Unternehmen, Institutionen, Vereinen, Organisationen, Teams oder Einzelpersonen, die einen Beitrag zur Lösung sozialer Probleme im Kanton Solothurn leisten; soziales Wirken in freier Würdigung. Bewerbungen sowie Vorschläge von Dritten können bis spätestens 28. Februar 2017 beim Amt für soziale Sicherheit, Stichwort «Sozialpreis Kanton Solothurn», Ambassadorenhof, 4509 Solothurn, vierfach schriftlich eingereicht oder an die Mailadresse sozialpreis@ddi.so.ch gesandt werden. Die Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt am 14. September 2017 im Konzertsaal, Solothurn. Bewerbungsformular unter www.aso.so.ch/sozialpreis)

Wichtige Fakten rund ums Auge

Erhöhte Fahrsicherheit in der Nacht dank Scharfsicht mit EyeDrive® Jetzt exklusiv bei Chalon Augenoptik: unverbindlich testen! Jeder zweite Autofahrer fühlt sich durch Lichter und Scheinwerfer gestört. Diese Sicherheitslücke wird durch die neuen Brillengläser vom Schweizer Hersteller Reize nahtlos gefüllt: Die EyeDrive®-Gläser reduzieren bis zu 90% aller Blendungen und sorgen für hervorragendes Sehen bei Tag und Nacht. Es ist erwiesen, dass jeder vierte Brillenträger an seiner Sehleistung beim Autofahren zweifelt. Genau hier setzt EyeDrive® an und bietet eine Reihe von Vorteilen, die die Sicherheit beim Autofahren signifikant erhöhen: • Weniger Reflexion: Bis zu 90% weniger Blendungen in der Nacht • Scharfes Sehen: Kontraste treten deutlicher hervor, Lichtquellen und Gegenstände behalten ihre scharfen Umrisse • Grosse Blickfelder und stabile Sehbereiche: Deutlich grösserer Blickwinkel für einen perfekten Blick auf Navigationsgerät, Armaturenbrett und Mittelkonsole

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AUTOMOBIL

Sonntagsverkauf mit einmaligen Angeboten

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batten angeboten. Der Preishit Volvo XC60 Executive ist in exklusiver Ausstattung mit einem Preisvorteil von bis zu CHF 19 390.- zu haben und natürlich, wie bei allen Volvo Neuwagen, sind eine 5 Jahre Vollgarantie und 10 Jahre oder 150 000 km Service inbegriffen (es gilt das zuerst Erreichte). Wer eine jüngere Volvo Occasion sucht, dem bietet die Centra-Garage AG die Volvo Selekt TOP-Occasionen und Vorführwagen mit bis zu 57 Monaten Garantie an. Bei den Dienstwagen der Marken Volvo und Hyundai profitieren die Käufer von einem Rabatt bis zu 40 Prozent auf den Neuwagenpreis. Auch in der Gundeli-Garage AG können Sie beim grossen Rausverkauf auf Lagerfahrzeugen von einmaligen Angeboten profitieren. So erhalten Sie den Preisknaller Hyundai i20 1.0 T-GDi «GO» mit hervorragender Ausstattung für nur CHF 14 750.-. Dies entspricht ei-

ner Einsparung von CHF 4390.-. Zusätzlich erhalten Sie den SonntagsCash-Bonus oben drauf. Hierbei handelt es sich um Neufahrzeuge mit der auf allen Hyundai Modellen serienmässigen Werksgarantie über 5 Jahre, ohne Kilometerbegrenzung. So oder so – ein Besuch bei der Centra-Garage AG (Volvo Hauptvertretung) und bei der Gundeli-Garage AG (Hyundai Hauptvertretung) lohnt sich am Sonntag besonders, denn sämtliche Modelle von Volvo und Hyundai und alle Top-Occasionen können unverbindlich Probe gefahren werden. Die beiden Garagen freuen sich auf zahlreiche Besuche und bedanken sich mit einem kleinen Geschenk. Centra-Garage AG, Leimgrubenweg 14, 4053 Basel Telefon 061 338 66 11, www.centra-garage.ch Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel Telefon 061 338 66 00, www.gundeli-garage.ch

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EINGESANDT

Adventsgedanken In der landwirtschaftlichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Roderis leben drei Männer mit Spektrum Autismus. Sie können sich mündlich nur einseitig äussern. Durch die Technik des gestützten Schreibens kann ihnen eine erweiterte Kommunikation ermöglicht werden. Seit einiger Zeit wagen sie, ihre Gedanken einem breiteren Publikum zu unterbreiten. So entstand die Idee, über die Adventszeit einen Artikel zu verfassen. Der knochenharten Wahrheit fehlt das Fleisch zum Verdauen. Der Autist denkt jedoch so geradlinig und ist auf seine Art authentisch. Daher ist es für uns schwierig, den Text zu «verschönern». Gerne würden wir ihn in der Sprache so belassen. Joswitte Stingelin, Betreuerin

Lieber Leser, liebe Leserin, wir sind drei nicht ganz in die Norm passende Männer. Wir denken komplex und reden nichts oder nur ganz wenig. Wenn Ihr uns begegnet, dann schiessen Euch die Gedanken durch den Kopf: «die sind behindert» oder «die spinnen» oder «die Armen». Alle drei Gedanken sind richtig und doch so falsch. Wer sagt lieber Leser, wer behindert ist? Du oder ich? Einfach eine Standpunktfrage. Also urteilen wir nicht und lassen unsere Gemüter auf ein wichtigeres Thema einstellen. Ein Thema das unsere Herzen berührt und daher nicht Standpunktfrage ist. Sicher haben Sie sich schon viel Gedanken gemacht über die Botschaft des Advents. Wir drei Autisten möchten Euch unsere Version mitteilen. Gut gehen feine Düfte bei der Weihnachtsküche aus dem Raum, denn die erreichen unser Gemüt und bringen uns in Stimmung über Weihnachten nachzudenken. Wir Menschen neigen dazu, ein riesiges Drumherum aufzubauen, genau das Gegenteil als in Gottes Plan stand. Es ist uns fern, die Gesellschaft zu kritisieren, aber gerade die Hektik während Weihnachten ist tief bemerkbar und traurig. Wir reden ohne Unterlass im Alltag und sind ungeduldig. Und unser Leben ist getrieben von Trieben und Lustgefühlen. Sollen unsere Gedanken kreisen um Liebe, Vertrauen, Friede,

Freude und nicht um Hetze, Dunkelheit, Unruhe, Hast und vieles mehr. In der Zeit des Überflusses von Materialien ist ein Hüter der Menge notwendig. Weder keine Geschenke, noch zu viele sind gesund. Lieber finden wir kleine Taten für den Mitmensch und überbringen damit viel Freude, statt riesige Reden zu schwingen. Zeigt Eure Zuneigung im Teilen der Geschenke. Einen wichtigen Aspekt möchten wir Dir aber dringend zum Advent sagen. Das ist der Hauptgrund, warum wir Weihnachten feiern: der Aspekt der Liebe. Keine Neuigkeiten, Ihr kennt die Geschichte alle. Ein Gott der echt existiert ist ein Wesen, das heute nur schwer zu erkennen ist. Gott wollte seit der Schöpfung von uns Menschen in wahrer Liebe mit uns leben. Notgedrungen, durch die Abkehr von uns Menschen, musste Gott einen anderen Weg suchen, um uns Menschen wieder neu zu begegnen. Also geht Gott in einer neuen Gestalt zu den Menschen, indem er selbst Mensch wird. Kaum zu glauben, die Liebe zu uns Menschen ist so gross, dass er den Himmel begleitet von Engeln verliess. Findest Du das auch sehr direkt eine ebenbürtige Ausgangslage, um eine echt gemeinte Liebe zu zeigen? Wusstest Du, dass Jesus sehr im Stillen und im Dunkeln zur Welt kam? Genau zu einer symbolischen Nachtzeit wird Jesus geboren und bringt Licht, Freude, Wärme, Lachen, Liebe und Musik in unsere Welt. So können wir also auch jetzt eine echt gemeinte Liebe bewusst leben. Es hilft, in Gedanken still zu werden und mit dem inneren Kern zu kommunizieren oder zu beten in einer ruhigen Haltung. Eile ist keine Lösung. Friede liebt tiefe Ruhe, ohne Ablenkung. Unser Advent: Draussen ist es saumässig frisch und am warmen Ofen haben wir Musse zur Ruhe. Es tut gut im Haus zu sein. Wir hören deshalb unsere Arbeiten früher auf und gestalten deren Zeit mit musizieren, Figuren modellieren, etwas aus Wolle oder Holz im Atelier basteln und natürlich mit Guetzli backen. Ideale Zeit zum Nachdenken und ruhiger werden. Thomas Flury Niki Cueni Terence Franken

Die drei Verfasser dieser Botschaft: Thomas Flury, Niki Cueni, Terence Franken (v.l.). FOTO: MARTIN STAUB


DIES UND DAS NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Socken stricken Leicht gemacht – heiss geliebt Manuela Burkhardt Beim Titel dieses Büchleins stellt man sich unweigerlich eine gemütliche warme Stube vor, wo gestrickt und dem garstigen Dezemberwetter getrotzt wird. Darum habe ich heute dieses neu angeschaffte Buch ausgesucht. Der Vermerk «kreativ/startup-genial für Einsteiger» passt perfekt für mich und sicher auch für andere, die noch nie eine Socke gestrickt haben. Manuela Burkhardt ist 1963 geboren und strickte schon immer gerne. Nach dem Verlust ihrer Arbeitsstelle aktivierte sie ihr Hobby, welches sich bald zu einer wahren Leidenschaft entwickelte. Besonders Socken haben es ihr angetan, sodass sie bald damit begann, eigene Designs zu kreieren. Das kleine Buch ist praktisch und handlich und lockt mit farbigem Titelbild und auch innen mit farbigen Fotos auf jeder Seite. Im ersten Teil geht es um das Grundwissen, was zum Beispiel das Material betrifft. Auch Maschenarten, Anschlag, Maschen abnehmen und aufnehmen gehören dazu. Das ist sehr einfach zu verstehen und auch immer mit Bildern genauestens beschrieben. Im zweiten Teil werden Modelle vorgestellt. Da finde ich die Namensgabe der Socken lustig: Kirschblüte, Violetta, Zimtschnecke, Flechtwerk, Sonnengruss oder Kräutergarten sind nur einige Beispiele. Natürlich alles mit passender Farbe und Muster – wirklich originell! So wünsche ich Ihnen heimelige Adventsabende mit einem Strickzeug in der Hand und der Vorfreude auf warme Füsse. Christine Eckert

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

AUSSTELLUNG

Weihnachtsmarkt in Mariastein

Krippenausstellung im Kloster Mariastein

Am letzten Wochenende fand der Weihnachtsmarkt Mariastein im grossen Saal des Restaurants Post statt. Von der Organisatorin Christine Riss, die den grossen mittleren Teil des Saals mit ihren wunderschön zurecht renovierten Möbelstücken und Patchwork-Artikeln sowie vielen leuchtenden Gegenständen als auch Krippenfiguren belegte – ging die Frohe Botschaft aus, Weihnachten doch auch auf liebevolle Weise und nicht der grossen Vermarktung nach – zu feiern. Es folgten Gegenstände wie Etageren, Kosmetikartikel aus Naturkräutern, gestrickte und genähte Babyartikel, selbst aufgezogene Ketten und Schmuckstücke aus Bergkristall, dann ein paar Wurzeln, belegt mit Gegenständen aus der Natur, Kränze sowie ein paar Sterne, Mobiles, und Fotokarten. Wunderschön gedrechselte Gegenstände wie Tannbäume, allerlei Gefässen und Kerzenhalter zierten einen Stand. Daneben wie alljährlich die alt traditionelle Keramik in drei verschiedenen Brandarten. Zu sehen waren an weiteren Ständen geklöppelten Handarbeiten, Kerzen, Spielsachen, wie ein gestricktes Steckenpferd, Teddybären, leuchtende Gefässe und Tellern. Am Samstag um 10 Uhr trafen die Aussteller ein und richteten mit viel Liebe ihre Stände ein. Um 12 Uhr gab es ein auf dem Ofen gewärmtes Schinken-

Weihnachtsmarkt: Farbige Kugeln. FOTO: ZVG gipfeli für alle. Der Samstagnachmittag ging eher geruhsam einher, einige Spaziergänger und Kirchenbesucher fanden den Weg zum Markt. In einer Pause wurde musiziert mit Gitarre und Mundharmonika, und viele sangen die Evergreens mit, sogar eine renommierte Sängerin gab eine Probe zum Besten. Vor dem Eingang gab es Tee und Guetzli Um 18 Uhr schloss der Markt die Tore. Am Sonntag ging es um 10 Uhr wieder los. Der Tag präsentierte sich unter einem blauen Himmel etwas kalt, doch lud er die Leute ein, einen Ausflug nach Mariastein zu machen. So gab es schon vor dem Mittag, als auch danach regen Besuch und es wurde viel eingekauft, man traf sich, plauderte, tauschte sich aus, freute sich ab getätigten Verkäufen, und so verging der Nachmittag im Flug, bis um 17 Uhr dauerte die weihnächtlich schöne Stimmung an. Evelyne Horni

VERANSTALTUNG

Eine Million Sterne: Die Aktion ist auch im Schwarzbubenland zu Gast Tausende Lichter werden am Samstag, den 10. Dezember, an über 100 Orten in der ganzen Schweiz brennen. Mit der Aktion «Eine Million Sterne» setzt Caritas Schweiz auf Solidarität und sozialen Zusammenhalt: Freiwillige zünden unzählige Kerzen an. Die Zahl der Menschen, die sich allein und ausgegrenzt fühlen, wächst auch in der Schweiz. Ob Jugendliche, die keine Lehrstelle oder keinen Arbeitsplatz finden, ob ältere, erwerbslose Menschen. Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen und deshalb als arm bezeichnet werden, gibt es auch bei uns. Die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen: Betroffenen sind vor allem Alleinerziehende, Arbeitslose und ältere, alleinstehende Menschen. 530 000 Personen in der Schweiz gelten als arm. Armut kann jeden und jede treffen. Die Schweiz muss alles unternehmen, um Armut an der Wurzel zu bekämpfen. Darum ruft die Caritas zu einer Dekade der Armutsbekämpfung auf: Bis 2020 soll die Armut in der Schweiz halbiert werden. Armut trifft die Kinder ganz besonders hart. Darum unterstützen wir mit der Aktion «Eine Million Sterne» arme Familien in der Schweiz. Rund 260 000 Kinder sind auch in unserem Land von Armut betroffen. Sie werden ausgegrenzt, haben nicht die gleichen Chancen wie ihre Kameradinnen und Kameraden und stehen ein Leben lang im Abseits. Die Familienarmut muss gezielt verhindert werden. Caritas hat ihre jährlichen Beobachtungen zur Armutspoli-

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tik vorgelegt. Sie sind dieses Jahr der Familienarmut gewidmet. Basis des Berichts ist eine Umfrage bei allen Kantonen. Fazit: Nur eine Minderheit der Kantone betreibt eine systematische Familienpolitik, die darauf abzielt, entweder Armut zu verhindern oder Armut zu bekämpfen. Zugleich ortet die Caritas den grössten Widerstand gegen den Umgang mit der Armutsproblematik in den eidgenössischen Räten. Das neue Parlament muss sich damit vertieft auseinandersetzen. Am Samstag, 10. Dezember um 16 Uhr lassen wir auch das Schwarzbubenland leuchten und möchten so die Bevölkerung auf die Armut aufmerksam machen, und zwar finden an fünf Orten Luminationen mit verschiedenen Programmen statt. In Witterswil: Organisator Pastoralraum Hinteres Leimental, in Kleinlützel: Organisator Pfarrei Kleinlützel, in Bärschwil: Organisator Pastoralraum Thierstein, in Dornach: Organisator Seelsorgeverband Dornach – Gempen – Hochwald, in Oberkirch: Organisator Seelsorgeverband Meltingen – Oberkirch/ Nunnigen-Zullwil mit der Musikgesellschaft Konkordia Nunningen. Die Vorbereitungsteams und der Seelsorgerat Dorneck – Thierstein lädt die ganze Bevölkerung an den verschiedenen Orten recht herzlich zur Aktion «Eine Million Sterne» ein. Einzelheiten zu den Programmen an den verschiedenen Orten finden sie in Kirche heute oder an aufgehängten Plakaten. Willy Bracher Seelsorgerat Dorneck - Thierstein

Krippe: Das Weihnachtsgeschehen figürlich dargestellt. Bis Ende Januar 2017 sind im Ausstellungsraum des Klosters Mariastein Krippen zu besichtigen. Der aus Blauem stammende Bruder Bernhard Meury wurde von seinem damaligen Pfarrer Anton Bürge, selber ein passionierter Krippenbauer, für Weihnachtskrippen begeistert. So entstand unter ihm seit seinem Einstritt ins Kloster Mariastein eine ansehnliche Sammlung von Weihnachtskrippen verschiedener Stile. Weihnachtskrippen erzählen bildlich-figürlich das Geschehen rund um die Geburt des Gottessohnes aus Maria in Betlehem. Dabei haben auch viele volkstümliche Vorstellungen einen Einfluss. Das Weihnachtsgeschehen nach dem Lukas- und dem Matthäusevangelium könnte man in drei Phasen einteilen, die aber in den Krippendarstellungen gleichsam auf einmal dem Betrachter vor Augen stehen. Da ist einmal die Geburt in einer Viehunterkunft; denn die Krippe, das heisst ein Futtertrog, weist darauf hin, – es war ja kein Platz für sie in der Herberge. Dann wird Hirten auf den Fluren Betlehems durch Engel kundgemacht, dass der Messias geboren wurde. So gehen sie hin und finden Maria und das Kind, das in einer Krippe liegt. Darum gehören neben den Hirten auch Schafe zu den Krippen. Später kommen sonderbare, weise Männer aus dem Orient nach Jerusalem. Sie haben einen Stern entdeckt, der ih-

FOTO: ZVG

nen die Geburt des Königs der Juden ankündigt. Vergebens suchen sie das neugeborene Königskind bei Herodes. Der Stern führt sie nach Betlehem. Dort geben sie dem Kind als Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe. Aus diesen drei königlichen Gaben schloss man auf drei Könige, die die damals bekannten drei Erdteile, Europa, Asien und Afrika vertreten; darum ist unter ihnen auch ein Schwarzer. Und was haben aber Ochs und Esel an der Krippe zu suchen? Man weiss, dass der heilige Franziskus 1223 statt einer Predigt das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Menschen und einem Kleinkind darzustellen suchte. Dazu gehörten auch ein Ochs und ein Esel. Warum? Er hatte beim Propheten Jesaja (1,3) gelesen: Der Ochs kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn. Denn in der Krippe lieg der Messias, der Herr. Die Ausstellung ist tagsüber an Sonnund Festtagen geöffnet. Zu anderen Zeiten wende man sich an die Klosterpforte. Gleichzeitig findet im Kurhaus Kreuz in Mariastein eine Kunstausstellung statt zum Thema «Erwartung» mit Werken von zehn Künstlerinnen und Künstlern, u.a. von Angie Steiger, Arlesheim, und Bruno Leus, Flüh. Pater Lukas Schenker Kloster Mariastein

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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Mit Blutspende Leben gerettet BREITENBACH. WOS. 135 Menschen aus Breitenbach und Umgebung spendeten Blut und retten damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit in Breitenbach ist am 21.03.2017. Der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.

Es weihnachtet: Christchindli-Markt in Laufen

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Der Geisshirt – Lesung im Hirschen, Laufen

Die Kehrseite der Kerzen

Schule gewinnt

WOS. «Die Geissen von Stierva» – dieser Ausdruck ist heute noch gebräuchlich, um die Bevölkerung des Bündner Dorfes im Albulatal zu umschreiben. Stierva und die Geissen sind auch Hauptinhalt des Buches, mit der Erzählung von Gion Antona Candreia und Illustrationen von Ludwig Demarmels, zwei Persönlichkeiten aus Stierva. Linard Candreia, auch Bürger von Stierva, wohnhaft in Laufen, ist durch Zufall auf die noch nicht publizierte Erzählung gestossen und hat diese nun in einem Buch in drei Sprachen – Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch – aufbereitet. Am Sonntag, 11. Dezember, 16.00 Uhr, liest Linard Candreia im Laufner Restaurant Hirschen aus der neuen Publikation «Der Geisshirt», der reich illustrierten Geissenpetergeschichte aus Graubünden von G.A. Candreia.

WOS. Bereits musste die Polizei erste Wohnungsbrände untersuchen, die auf einen Adventskranz zurückzuführen sind. Um Brandfälle zu verhindern weist die Polizei auf Brandgefahren hin und empfiehlt: 1. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, schon gar nicht, wenn Sie die Wohnung verlassen oder Kinder alleine im Zimmer sind. 2. Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien, wie z.B. Vorhänge und Gardinen. 3. Benutzen Sie keine brennbaren Untersätze. 4. Behalten Sie Tannengestecke, Adventskränze und den Weihnachtsbaum nicht zu lange in der Wohnung! Trockene Zweige brennen wie Zunder.

WOS. Die Schulhausplanung im solothurnischen Breitenbach konnte sich in der Kategorie «Institutionen» durchsetzen und gewann den Jugendprojektwettbewerb Solothurn. Das Projekt ermöglichte den Schülern und Schülerinnen, dass sie ihre Vorstellungen für ihr neues Schulhaus einbringen konnten. Organisiert und ausgeführt hat den Mitwirkungsprozess die Stiftung Jugendsozialwerk. Die «Kinderpartizipation Breitenbach» überzeugte am 1. Dezember die Jury mit ihrem Pioniercharakter und ihrer frischen und authentischen Präsentation der Schüler. Diese setzten sich gegen vier Konkurrenten durch. Darunter waren traditionsreiche Institutionen wie das Jugendsinfonieorchester Solothurn oder JUBLA Kestenholz. Das Projekt erhält 2000 Franken Preisgeld.

Poststelle Büsserach schliesst für immer BÜSSERACH. WOS. Die Poststelle Büsserach schliesst voraussichtlich nächsten Sommer. Die Bäckerei Jeker wird dafür als Ersatz eine Postagentur führen, teilt Post CH AG mit. Die Öffnungszeiten werden attraktiver. Im Gegenzug sinkt der Service. So kann man beispielsweise in der zukünftigen Agentur Einzahlungen nur noch bargeldlos erledigen. Grosse Spende dank Adventskonzert DUGGINGEN. WOS. Der Musikverein Duggingen und der Jodlerklub Mis Dörfli Duggingen durften letzten Sonntag das 14. gemeinsame Adventskonzert durchführen. Als besonderer Gast war dieses Jahr das KlarinettenEnsemble der regionalen Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung von Luann Aknai zu Gast. Wie die musikalischen Vereine mitteilen, konnten sie 1500 Franken als Spende der Schweizer Berghilfe überwiesen. Nüchtern fahren KT. BASELLAND. WOS. Die Polizei Basel-Landschaft wird vom 12. bis 18. Dezember auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durchführen. Im Rahmen der internationalen TISPOL-Vereinigung findet eine europaweit angelegte Kontrollwoche statt,

an der sich auch die Polizei BaselLandschaft beteiligt. Nach der Grundregel «Wer fährt, trinkt nicht; wer trinkt, fährt nicht» wird die Polizei zu unterschiedlichen Zeiten intensive Verkehrskontrollen durchführen.

MUSIK-TIPP

The Rolling Stones Am 2. Dezember erschien mit «Blue & Lonesome» (Universal Music) das erste Studioalbum der Rolling Stones seit «A Bigger Bang» (2005). Die Veteranen-Rockband kehrt mit den in nur drei Tagen unter der Regie von Don Was in London produzierten zwölf Tracks zu ihren Anfängen zurück. Es ist eine respektvolle Hommage an den Blues, der schon immer eine wichtige Inspirationsquelle für ihr musikalisches Schaffen gewesen ist. Die Rolling Stones huldigen einigen Ikonen ihrer Jugendzeit. Sie interpretieren auf ihre unverwechselbare Art Oldies aus den 1950er- und 1960er-Jahren von Little Walter, Lightnin’ Slim, Howlin’ Wolf, Willie Dixon und anderen Blues-Granden. Mick Jagger (Gesang, Mundharmonika), Keith Richards (Gitarre), Charlie Watts (Schlagzeug) und Ronnie Wood (Gitarre) agieren im Verbund mit den Studiogästen Darryl Jones (Bass), Chuck Leavell (Keyboards), Matt Clifford (Keyboards) und Eric Clapton (bei zwei Stücken) kernig und schnörkellos. Ihre spontane Spielfreude ist auf diesem reinen Coveralbum spürbar. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Ein lebender Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Statt den Weihna...