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Donnerstag, 17. November 2016

108. Jahrgang – Nr. 46

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

8ºC 10ºC

Freitag, 18. November 2016 Meist bewölkt und zeitweise Regen. Mit stark bis stürmisch auffrischendem Südwestwind. Samstag, 19. November 2016 Veränderlich mit ein paar Schauern und etwas Sonne.

7ºC 9ºC Sonntag, 20. November 2016 Weiterhin viele Wolken und immer wieder Regen. 3ºC 11ºC

Laufen

3 Am Martinstag eröffnete das Museum Laufental eine Sonderausstellung zu zwei verdienten Laufentalern: Künstler August Cueni und Alpinist Gottfried Jermann.

Breitenbach

11 Die Künstlerin ist auf der ganzen Welt zuhause. Barbara Piattis Bilder im Kulturforum 10 zeugen davon.

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15/16/17 20 27

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

«Wo ich lebe, ist es am schönsten» Der neue «Schwarzbueb 2017» widmet sich erstmals dem Thema «Wohnen», das die kleinen Künstler der Kindergartenklasse Kleinlützel in wunderbar farbige Bilder umgesetzt haben. Roland Bürki

G

edanken zum Wohnen wie «My Home is my Castle» oder eben «Wo ich lebe, ist es am schönsten» beschäftigen die Menschen schon seit je. Jetzt auch das Jahr- und Heimatbuch 2017 «Dr Schwarzbueb» in seinem 95. Jahrgang, wie Kalenderfrau Ulla Fringeli an der Vernissage vom vergangenen Dienstagabend im Schulhaus Eich betonte. «Bis heute standen immer das Land, seine Bewohner und ihre Arbeit im Fokus des Kalenders, nie aber ihre Häuser», so Fringeli. Mit dem wundervollen von Kinderhand gemalten Haus auf der Kalender-Titelseite und den farbigen Monatsbildern, alle aus dem Kindergarten Kleinlützel, erlebe das Wohnen im «Schwarzbueb» seine Premiere. Grund genug für die Gäste, den kleinen Künstlern und ihrer Lehrerin Patricia Stich spontan zu applaudieren. In einem ersten Überblick über die 136 Seiten des im Aufbau unveränderten Kalenders wand Fringeli dem Engagement der Autoren ein Kränzchen. Sie alle hätten zum Thema Wohnen eine ganze Reihe besonderer älterer und neuerer Bauten aufgespürt, sich Gedanken zu Natur und zum Begriff Schwarzbubenland gemacht und zwei Maturarbeiten, «Grossmutters Bauernbetrieb» und «Die Schwarzbueb-Totentafel im Wandel der Zeit», verfasst. So analysiert

Die kleinen Künstler vor ihren Werken: : Stolz zeigen sie den «Schwarzbueb» mit ihrer Lehrerin Patricia Stich (r.), KalenderFOTO: ROLAND BÜRKI frau Ulla Fringeli (Mitte) und Thomas Kramer von der AZ Anzeiger AG.

beispielsweise Professor Werner Meyer («Burgenmeyer) die Häuser in Arlesheim und Dornachbrugg, die auf dem spektakulären Holzschnitt über die Schlacht bei Dornach von 1499 zu sehen sind, während Simon Lutz ein Haus in Grindel vorstellt, das mit der Jahreszahl 1541 nur wenig jünger ist. Autor Edmondo Savoldelli hat es hingegen mit der Neuzeit. In Rodersdorf hat er eine 1974 gebaute und von Le Corbusier inspirierte Villa gefunden und die vor 30 Jahren erstellten Grasdachhäuser besucht. 100 Jahre Wohnen im Schwarzbubenland So heisst der Kernbeitrag von Heinz L. Jeker, diplomiertem Architekt SIA, im Heimatbuch. In einem aufschlussrei-

chen Referat sprach er nach einem Rückblick auf die einfachen Zweckbauten zu Beginn des 20. Jahrhunderts über den modernen Siedlungsbau mit der gebotenen Verdichtung, der das kollektive Bewusstsein fördere, aber der Anonymisierung reiner Einfamilienhausüberbauungen entgegenwirke. «Die Zukunft gehört unterschiedlichen Wohnungstypen, der Durchmischung der Generationen und entsprechenden Betreuungsmodellen», erklärte Jeker mit Blick auf die Umnutzung von Gewerbearealen wie etwa in Kleinlützel. Schmunzeln, vor allem der Damen, erntete er, als er unter betreutem Wohnen auch Junge ausmachte: «Man nennt dies Hotel Mamma.» Als Alternative zum weiterhin gebauten Einfamilienhaus müssten generationenübergreifende Wohnformen

beratung, planung und ausführung aus einer hand.

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entstehen, betonte Jeker unter Beifall. Für Thomas Kramer vom herausgebenden Verlag AZ Anzeiger AG der richtige Zeitpunkt, Ulla Fringeli und Heinz L. Jeker sowie allen Autoren, Helfern, Sponsoren und dem Mann am Klavier, Thomas Brunnschweiler, herzlich zu danken. Hier gibts den «Schwarzbueb» «Dr Schwarzbueb» wird ab sofort mittels Türverkauf zum Preis von 16 Franken vertrieben. Nächste Woche ist das beliebte Jahr- und Heimatbuch auch an den diversen Verkaufsstellen (Kiosk, Buchläden usw.) der Region erhältlich. Der «Schwarzbueb» kann auch über inserate.laufen@wochenblatt.ch bestellt werden (zusätzlich 3 Franken Versandgebühr).


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Verkauf vom 27. – 31. Dezember 2016

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL WETTBEWERB

Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

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LAUFEN

«Snakeskin Boozeband» veröffentlicht erste CD

«Snakeskin Boozeband»: Das Laufentaler Trio spielt einen Mix aus Hard Rock, Rock’n’Roll und Metal. (v.l.) Pascal Kohler, Drums/ Background Gesang, Lukas Franz, Gesang/ Gitarre und Vincent Perry, Bass. FOTO: ZVG

WOS. Gegründet als «The Restless» im Jahr 2009, ist das Laufentaler Trio bestehend aus Pascal Kohler, Röschenz, Lukas Franz, Liesberg und Vincent Perry, Aesch nun unter dem Namen «Snakeskin Boozeband» unterwegs. Nach der Demoveröffentlichung «Rock’n’Roll Mad» im Jahr 2011, erscheint morgen, am 18. November ihr selbstbetiteltes Album mit zehn vom Nachtleben inspirierten Songs. Ganz nach dem Motto: In den heimischen Wänden des Tonstudio VIPAL aufgenommen und von V.O. Pulver im Little Creek Studio veredelt, garantiert dieses Werk ein Hörerlebnis der besonderen Klasse. Es sind Eigenkompositionen, welche im Hard Rock, Rock’n’Roll und Metal verankert sind. Mit diesem neuen Kapitel setzen die drei Musiker Kurs auf alle Bühnen und Bars, welche für eine ordentliche Ladung Booze-Rock gewappnet sind. Das Wochenblatt verlost drei CDs (e-mail mit vollständiger Adresse bis Montag, 21. November, 12.00 Uhr, an ‹raetsel@wochenblatt.ch›, Stichwort «Snakeskin Boozeband»). Die Plattentaufe findet am 10. Dezember im Vibes Pub, Delsbergerstrasse 32, in Laufen statt. Album-Release «Snakeskin Boozeband» Schweiz, 18. November 2016, Vertrieb: Non Stop Music Records. Weitere Infos unter www.snakeskinboozeband.ch

Hommage an zwei verdiente Laufentaler Einst teilte der Heilige Martin seinen Mantel. Am Martinstag teilte auch das Museum Laufental etwas auf. Eine Sonderausstellung auf zwei verdiente Laufentaler: Den Künstler August Cueni und den Alpinisten Gottfried Jermann. Roland Bürki

E

r steht bereit auf dem OutdoorBuffet, der Laufner Blauburgunder, den das Museum Laufental seit dem Jahr 2004 mit Sorgfalt so hegt und pflegt. Schliesslich gilt es, gebührend auf die Vernissage zur Sonderausstellung über den begnadeten Künstler und Zwingner Ehrenbürger August Cueni (1883-1966) und den kühnen Bergsteiger Gottfried «Godi oder Fred» Jermann (1902-1954) aus Dittingen anzustossen. Für Noemi und Wiktor, beim Museum für die Inventarisierung zuständig, der richtige Moment, den feinen Roten samt Speckzopf und «ergonomischem» Partyteller bereitzuhalten. «Mit dieser Sonderausstellung erinnnern wir an die 50 Jahre, die seit dem Tod des weitherum bekannten Malers August Cueni verflossen sind, richten gleichzeitig aber auch den Blick auf den weniger bekannten Bergsteiger Gottfried Jermann aus Dittingen», heisst Dimitri Hofer, Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit, zahlreiche Vernissagegäste willkommen. Jermann sei deshalb bekannt geworden, weil er der ersten Schweizer Seilschaft angehörte, welche 1947 die schwierige Eigernordwand durchstiegen hat. Die Museumsbesucher begegnen Jermann, den sie ihn Dittingen wegen

Sonderausstellung bis Mai/Juni 2017: Gottfried Jermann vor der Eigernordwand, die er 1947 zusammen mit dem Brüderpaar Hans und Karl Schlunegger als erste Schweizer Seilschaft bezwungen hat. FOTO: ROLAND BÜRKI

seiner Theaterrolle in einer Gaunerkomödie einst auch «dr Räuber» genannt haben, in voller Grösse mit Seil, Pickel und den damals modischen Knickerbockerhosen. Nachdenklich scheint er sich nochmals das glücklich überstandene 38-Stunden-Abenteuer vom Start bei der Station Eigermeer bis zu einem tüchtigen Schluck Cognac auf dem Gipfel zu vergegenwärtigen. Im zweiten Stock des Museums folgt dann das grosse Staunen, obwohl man Cuenis Gemälde und Holzschnitte doch so gut zu kennen scheint. Schwungvoll und kräftig gemalt beeindrucken etwa die Ansichten vom Birsfall in Laufen oder vom winterlichen Blauen, während die auf-

wendig ausgearbeiteten Druckstöcke für die Holzschnitte viel Feinarbeit verraten. «Das Gschlirgg» des in den 1930er Jahren als «kauzig» gehandelten Aussenseiters hat heute eine Wertschätzung erreicht, die sich der Künstler zu seinen Lebzeiten nie hätte träumen lassen. Rühriger Vorstand Ein wenig stolz auf die mit Beifall aufgenommene Sonderausstellung sind die Leute vom Vorstand schon. Allen voran Hanspeter Steiner, Ressortleiter Ausstellungen, der zahlreiche Besucherfragen zu beantworten hat. Immerhin nimmt ihm als freiwillige Helferin Doris Schneider am Indoor-Buffet viel Arbeit

ab, während «Zeremonienmeister» Christoph Sütterlin, Ressortleiter Aufbewahrung und Bestandssicherung, sich über den Tausch nicht für das Laufental typischer Ausstellungsgegenstände gegen eine Rötelzeichnung von August Cueni sehr begeistert zeigt. Und Dimitri Hofer hat nach dem tollen Vernissagestart nur noch einen Traum: Er möchte unbedingt eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten mit Herz haben. Für das Museum Laufental natürlich. Die Sonderausstellung ist nächsten Sonntag, 20.11.2016, von 14.00 – 16.30 geöffnet, generell immer am ersten und dritten Sonntag des Monats zu den vorgängig angegebenen Zeiten.

LAUFEN

VERANSTALTUNG

Der Auftakt des Schlachthaus-Konzerts Nr. 1 ist gelungen

Barock-Konzert mit Traversflöte und Cembalo

gwa. Es war eine eindrückliche Formation, welche am letzten Samstag auf der Bühne im Schlachthuus in Laufen stand: Drei Trompeten, zwei Saxofone und eine Posaune begleiteten die Band, bestehend aus dem Keyboarder, dem Gitarristen, dem Bassisten, dem Schlagzeuger und dem Frontmann Rachid Freudemann. Erst seit einem halben Jahr existieren Bang Bax, welche sich aus Schülern und Ehemaligen der Musikschule Laufental-Thierstein zusammensetzen. Erstaunlich professionell und satt erklang der Sound, und dies, obwohl die Band in dieser Zusammensetzung nicht sehr oft zusammen üben konnte, wie Rachid erzählte. Eine bunte Mischung verschiedener Stilrichtungen gab die elfköpfige Band zum Besten und riss das vorwiegend junge Publikum mit. Unter dem Genre «Funk Alternative Rock» waren Jazz, Blues, Funk, Soul und sogar Reggae herauszuhören, einmal sanft, dann wieder pompös, kraftvoll und rockig. Die Zugabe – ein Stück, so neu, dass der Sänger den Text vom Natel ablesen musste – ging sogar Richtung Hardrock. «Das ist unsere Lebensfreude, die Freude an der Musik», mein-

WOS. Am Samstag 19. November, 18.00 Uhr, ist im Atelier Folke Truedsson in Röschenz ein Barock-Konzert zu hören. Sarah Giger und Sebastian Wienand spielen zwei Sonaten von Johan Helmich Roman, c-moll und e-moll, sowie die h-moll Sonate von Johann Sebastian Bach. Sarah Giger, Basel spielt mit Traversflöte, Viola und Blockflöte freiberuflich in schweizer Barockorchestern und beschäftigt sich leidenschaftlich mit zeitgenössischer Musik für Traversflöte. Pädagogisch ist sie tätig an der Regionalen Musikschule Liestal und am Konsi Bern.

Sebastian Wienand, lebt in Basel und konzertiert auf meist historischen Tasteninstrumenten in der ganzen Welt als Solist, Kammermusikpartner sowie Continuocembalist mit Gruppen und MusikerInnen. Es sind einige CDs mit ihm als Solist und Kammermusikpartner erschienen, u a Cembalokonzerte der Bach-Familie mit dem Brandenburgischen Staatsorchester.

Anmeldung Tel. 061 751 27 48 oder 061 761 11 79, e-mail nbbaumann@bluewin.ch oder per Post. Weitere Infos www.folketruedsson.ch. Unkostenbeitrag CHF. 35 inkl. Apéro (Nicht- Erwachsene oder Studierende CHF. 15).

KABARETT

Samstag, 19. November, 20.15 Uhr

Die Band: Sänger Rachid Freudmann überzeugte auch mit der Trompete. te Rachid und lieferte damit die Erklärung, weshalb sich die Band in so unterschiedlichen Musikstilen bewegt. Nach dem einstündigen Auftritt wurde die

Pompös: Die sechs Bläser waren ein Teil der Formation Bang Bax.

* Simon Chen – Meine Rede!

FOTOS: GABY WALTHER

Bühne umgebaut und nach einer längeren Pause trat Elio Ricca auf. Das Duo, bestehend aus Schlagzeuger und Gitarrist, war aus St. Gallen angereist und spielte eine Performance aus experimenteller Musik, kombiniert mit Licht und Video. Der erste Konzertabend dieser Art war erfolgreich über die Bühne gegangen und weitere sollen nun folgen. Rachid, welcher seine Musiklaufbahn in der Musikschule in Laufen begann und nun in Zürich Trompete studiert, möchte drei- bis viermal pro Semester ein Konzert im Schlachthuus organisieren, um regionalen Bands die Möglichkeit für einen Auftritt zu bieten. Unterstützt wird der 19-Jährige aus Meltingen von der Musikschule Laufental-Thierstein, welche den Saal für diese Anlässe zur Verfügung stellt und der Band auch die Möglichkeit bietet, in einem ihrer Räume zu proben. Das nächste Schlachthaus-Konzert soll Ende Januar stattfinden.

Kabarett am Pult der Zeit. FILM

Donnerstag, 24. November, 20.30 Uhr

Virgin Mountain www.kfl.ch AUSSTELLUNG

18. November bis 4. Dezember Vernissage: Freitag, 18. November 19.00 Uhr

Daniel Diggelmann – Farbe, Form und Linie Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr So, 11 .00–16.00 Uhr DISCO

Freitag, 18. November, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Fix Fix, ein bekannter DJ aus der Region gibt sein Debut bei uns im Schlachthaus und mischt an diesem Abend die Tanzmusik.

Regie: Dagur Kári; mit Gunnar Jónsson, Ilmur Kristjánsdóttir, Sigurjón Kjartansson, Margrét Helga Jóhannsdóttir. Komödie: ISL, DK, 2015, 94 Min. JAZZ-MATINEE

Sonntag, 27. November, 10.30 Uhr

Riverboat Stokers Old Time Jazzband Von New Orleans über Dixieland bis zum Swing. Tischreservation Tel. 061 761 31 22 * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 19. November 2016 9.00 Uhr FRAUEZMORGE Thema: Was Maria an Weihnachten noch nicht wusste Sonntag, 20. November 2016, 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Wenn wir Dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser allergrösster Schmerz.

Traurig, aber dankbar für alles, was sie für uns getan hat, nehmen wir Abschied von meiner lieben Schwester, unserer Tante, Cousine, Schwägerin, Gotte und unserem Gogotti

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Margrit Studer

Gottesdienst Sonntag, 20. November 2016 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

7. Februar 1934 bis 12. November 2016 Nach längerem Leiden ist sie am Samstagmorgen friedlich für immer eingeschlafen.

www.bewegungplus-laufen.ch

Deinen Humor und Deine Grosszügigkeit werden wir nie vergessen. In unseren Herzen wirst Du weiterleben.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Laufen, den 12. November 2016

Laufen Donnerstag, 17. November, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Wir vermissen Dich: Gerold Studer und Marlies Jacquemai Studer Thomas Studer und Flurina Sprecher Gretl Halbeisen-Gasselsberger Doris Schmutz-Halbeisen und Hans Ming Erika Holzherr Verwandte, Freunde und Bekannte

Freitag, 18. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 18. November, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren.

Die Trauerfeier findet statt am Freitag, dem 18. November 2016, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin.

Sonntag, 20. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gedenkgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Marianne Nyfeler Blaser, Ekachai Maskulrat (Violoncello) und Tatjana Fuog (Orgel). Heute ist Chinder-Sunntig.

Dreissigster: Am 9. Dezember 2016 um 19.30 Uhr in der Kirche in Laufen. Traueradresse: Gerold Studer, BKW-Strasse 3, 4242 Laufen

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 17. November, 14.30 Uhr Treffpunkt, Filmnachmittag, Pfarrer Armin Mettler und Team Sonntag, 20. November, 10 Uhr Ökum. Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Jugendcircus Basilisk und der Schweizer Circus-Pfarrer Adrian Bolzern. Pfarrer Michael Brunner, Sonntagsschule mit Martina Hausberger, anschl. Apéro Dienstag, 22. November, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil 20 Uhr Kirchgemeindeversammlung ökum. Kirche Flüh Mittwoch, 23. November, 9 Uhr Fraueträff, Adventskranzbinden. Weitere Infos unter www.kgleimental.ch Martina Hausberger und Team 16.30 Uhr Streetdance Minis Martina Hausberger 19.30 Uhr Ökum. Novembergespräch als Nachlese zum Gipfeltreffen, ökum. Arbeitsgruppe

HERZLICHEN DANK (Anstelle von Karten)

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Doris Pflugi-Müller erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Kuhn für den feierlich gestalteten Abschiedsgottesdienst sowie den Organisten für die musikalische Umrahmung.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sa 19. Nov., 10 Uhr, Kapelle im Zentr. Passwang, Breitenbach, ökum. Totengedenkfeier, Pfr. St. Barth + Pred. P. Stebler So 20. Nov., 10.15 Uhr, ref. Kirche Th. Breitenbach, Ewigkeitssonntags-GD mit Kerzen für die im letzten Jahr Verstorbenen in der Kgde., Pfr. St. Barth Do 24. Nov., 15.30 Uhr, Aktivierungsraum im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Fr 25. Nov., 16 Uhr, Kapelle im Zentr. Passwang, Breitenbach, Abdankung Klara Wüthrich-Hänggi, 9. Juni 1930 bis 6. November 2016 aus Breitenbach, Pfr. St. Barth So 27. Nov., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 1. Advent, Pfr. St. Barth Chinderchilche/Sonntagsschule: So 20. und So 27. Nov.: Jeweils von 10.15–11.15 Uhr: Krippenspiel einstudieren. Konf-Unterricht: Jeweils am Do. 18–19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Th. Breitenbach. Alle am 17. Nov.: Referat v. Hannes Spirig + Infos von Pfr. St. Barth zum Helfen bei den Spaghettiessen: Mi 23. 11 u. Sa 26. 11. Lottomatch: Fr 18. Nov. 19–23 Uhr, im Gde.-Saal. der ref. Kirche Thierstein, Infos/Anmeld. bei Lotti Gygli, Büsserach, Telefon 061 781 28 06 Spaghetti-Essen für alle: Mi 23. Nov. + Sa 26. Nov. jeweils von 12 bis 13.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Mit feinen Saucen + Dessertbuffet; Topfkollekte für Stiftung Theodora: Spitalclowns

Im Glauben gehen wir unseren Weg, nicht im Schauen. . 2. Korinther 5, 7

Bedanken möchten wir uns bei den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen und Bruderholz für die liebevolle Betreuung. In den Dank einschliessen möchten wir auch den langjährigen Hausarzt Dr. Wiederseiner. Ein herzliches Vergelts Gott für die vielen Blumen, Spenden, Karten und tröstenden Worte. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Ein Dankeschön den Verwandten, Freunden und Bekannten, die ihr im Leben Gutes erwiesen, und allen, die unsere liebe Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Wir haben einen lieben, wunderbaren Menschen verloren.

Laufen, im November 2016 In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, Schwester, Schwägerin, unserer Tante, Cousine und Gotte

Anna Henz-Jeger

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 25. November 2016, um 19.30 Uhr in der HerzJesu-Kirche in Laufen.

6. Juni 1923 – 8. November 2016 Sie ist von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und durfte friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Oskar Henz-Jeger Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 18. November 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche St. Stefan in Grindel statt. Anschliessend Urnenbestattung im engsten Familienkreis.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

Dreissigster: Sonntag, 3. Dezember 2016, um 9.00 Uhr.

061 791 93 33

Gilt als Leidzirkular.

Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

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Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Schwer ist es, dich herzugeben, voller Glück war dein Leben. Eine Lücke wird bestehen, doch werden wir uns wiedersehen.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es nicht Sterben, es ist eine Erlösung in ein neues Leben.

Mit grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Schwager, Onkel und Götti

Johann Fisch

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben

Aline Boss-Hueber 23. Oktober 1923 – 13. November 2016

25. Oktober 1927 bis 10. November 2016

In stiller Trauer: Benno Boss und Catherine Jeanbourquin mit Cédric Jeanbourquin und Domino Frei Erich und Angelika Boss mit Pascal Boss und Nicole Rütschlin Luca Boss Christine und Christian Reinhard mit Rahel Reto Jermann

Nach einem reich erfüllten Leben wurde er heute von seinen Beschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen.

Roland und Eveline Fisch-Kaufmann mit Thierry Bruno und Bernadette Fisch-Anderhalden mit Manuel und Daniela mit Seline und Marco mit Reto Ursula Fisch Walser und René Walser-Fisch mit Chantal und Sybille und Anverwandte Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 22. November 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Zwingen statt. Traueradresse: Benno Boss, Wolfgarten 10, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Fördervereins Spitex, Solothurnisches Leimental, IBAN CH43 8078 4000 0031 6942 3, Vermerk: Johann Fisch. Traueradresse: Roland Fisch-Kaufmann, Chlederenweg 1, 4112 Bättwil Gilt als Leidzirkular.

Breitenbach

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-038 Bachverlegung Brunnenbach Mitte Grundbuch-Nr.: 1394 bzw. 1398 bis 1422 (durchgehend) und 1657 bis 1664 (durchgehend) – total 34 Parzellen Adresse: 4412 Nuglar, Brunnenbachtal Gesuchsteller: Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon 4412 Nuglar, Ausserdorfstrasse 49 Grundeigentümer: 14 Grundeigentümer(innen) darunter auch Erbengemeinschaften mit diversen Erben Grundeigentümer(innen) bzw. Erbengemeinschaften sind den Gesuchsunterlagen in einer Auflistung beigelegt Planverfasser: Hintermann & Weber AG (Felix Berchten, dipl. Ing. ETH) 4153 Reinach, Austrasse 2a Datum Baugesuch: 10. November 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 2. Dezember 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden 4226 Breitenbach

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 30. November 2016, um 19.00 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der KGV vom 14. Juni 2016* 4. Antrag-Bewilligung eines Investitionskredites von Fr. 3 000 000 für den Rückbau des Pfarrhauses und einen Ersatzbau mit Pfarreisekretariat und Wohnungen 5. Voranschlag 2017 5.1 Festsetzung des Steuersatzes 5.2 Beratung und Genehmigung der laufenden Rechnung 5.3 Beratung und Genehmigung der Investitionsrechnung 6. Mitteilungen 7. Verschiedenes

Büsserach

Baupublikation

Der Voranschlag 2017 inkl. Traktanden und Anträgen wurde am 14. November 2016 vom Kirchgemeinderat genehmigt und liegt ab 17. November 2016 gemäss KGV-Beschluss vom 23. 11. 1993 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarrhaus zum Bezuge auf.

Gesuchsteller: Schild Metallveredelung AG Grabenackerstrasse 4, Büsserach Bauobjekt: Neubau Doppelgarage + Garderobengebäude Standort: Grabenackerstrasse 8 Grundstück: GB 2146 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: G3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 2. Dezember 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Anja Saner-Baumann Kreuzstrasse 29, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sitzplatzverglasung unbeheizt Standort: Kreuzstrasse 29 Grundstück: GB 1553 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Karl Blaser AG Bollingenstrasse 22b, 3326 Krauchthal Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 2. Dezember 2016

*Das Protokoll kann im Pfarrhaus oder auf der Homepage eingesehen resp. bezogen werden. Namens des Kirchgemeinderates

Kleinlützel Basel-Landschaft Einwohnergemeinde Kleinlützel Betreibungs- und Konkursamt Abteilung Liegenschaften VZG Eichenweg 12 Postfach 4410 Liestal T 061 552 46 00 betreibungsamt@bl.ch www.bl.ch/zivilrechtsverwaltung

Baupublikation

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung

Gesuchsteller: Anton + Elvira Borer-Laffranchi, Niederebnetstrasse 23, 4228 Erschwil Bauobjekt: Sanierung Wohnhaus + Neubau Unterstand Standort: Hügelstrasse 8 Grundstück: GB 1469 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: BM Architektur, Im Brühl 16, 4244 Röschenz Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 2. Dezember 2016

Am Mittwoch, 14. Dezember 2016, um 14.30 Uhr,wird im Sitzungszimmer Nr. 115 des Betreibungs- und Konkursamtes Basel-Landschaft, Eichenweg 12, 4410 Liestal, das nachstehende Grundstück versteigert:

Weitere Baupublikationen siehe Seite 8

Grundbuch Duggingen, Liegenschaftsparzelle Nr. 1073, haltend 532 m². 5½-Zimmer-Einfamilienhaus. Baujahr 2001. 4202 Duggingen, Bahnweg 1a Betreibungsamtliche Schätzung: CHF 790 000.– Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von CHF 100 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung). Besichtigung der Liegenschaft: Mittwoch, 25. November 2016, 15 bis 15.30 Uhr

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 14 ff des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 werden folgende Nutzungspläne öffentlich aufgelegt:

– Teilzonenplan «Eich Ost» mit Zonenvorschriften (Änderung der Zonenzuordnung der Parzellen GB-Nr. 879, 2945, 2948, 3237 und 3901)

– Teilzonenplan «Eich West» mit Zonenvorschriften (Änderung der Zonenzuordnung der Parzelle GB-Nr. 3065)

– Gestaltungsplan «Eichgarten» mit Sonderbauvorschriften (Parzelle GB-Nr. 3065) Die Planunterlagen und Dokumente werden vom 18. November bis 19. Dezember 2016 bei der Gemeindeverwaltung in Kleinlützel aufgelegt. Einsprachen sind gemäss § 15 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagezeit an die Gemeindeverwaltung Kleinlützel zuhanden des Gemeinderates zu richten. Die Einsprachen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Einwohnergemeinde Kleinlützel Der Gemeinderat


LAUFENTAL

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LAUFEN

Abgetaucht in Geschichten und Lieder Raucherhusten – oder wenn die Luft wegbleibt

Dr. med. Kurt Bütikofer, Chefarzt Stv. Medizin, Kantonsspital Baselland, Laufen

Verschiedene Atemwegserkrankungen führen zu den gleichen Beschwerden: Auswurf, Husten und Atemnot (AHASymptome). Medizinisch bezeichnet man diese Erkrankungen als COPD (englisch für chronic obstructiv pulmonary disease). Ursache ist in erster Linie jahrelanges Einatmen von schadstoffbelasteter Luft. Das Rauchen (auch Passivrauchen) spielt dabei die Hauptrolle, seltener das Einatmen von Biokraftstoffdämpfen, Staubpartikeln und von Schwefeldioxid. Auch frühkindliche Atemwegsinfekte und genetische Faktoren haben einen Einfluss. In der Folge kann es zu einer chronischen Entzündung der Atemwege, zu Verengung und Behinderung der Atemwege (chronische Bronchitis) und zu Veränderungen und Zerstörung der Lungenbläschen (Lungenemphysem) kommen. Da die Lungen zunehmend angegriffen sind, leiden Patien-

ten immer häufiger an schweren Infekten, welche nicht selten eine Hospitalisation erforderlich machen. Die Krankheitsentwicklung verläuft dabei schleichend über viele Jahre und wird von den Patienten oft selber kaum bemerkt. Die COPD gilt als eigentliche Volkskrankheit, ist also sehr häufig und immer noch zunehmend (Zunahme bei Raucherinnen). Letztendlich führt sie zu Leistungsverminderung, Einschränkung der Lebensqualität, zu Invalidität und verfrühtem Tod. Der Nachweis dieser Krankheit gelingt mit einfachen Tests, welche jede Hausärztin und jeder Hausarzt in der Praxis durchführen kann. Therapeutisch steht der Stopp der Schadstoffexposition im Vordergrund (in erster Linie Rauchstopp). Daneben gibt es einige nicht medikamentöse Therapien (körperliches Training, Physiotherapie, Impfungen etc.) und etliche Medikamente, welche die Beschwerden lindern können. In fortgeschrittenen Stadien kommen zudem auch Sauerstofftherapien und seltener operative Verfahren zur Anwendung. Eine vollständige Heilung ist allerdings nicht möglich. Deshalb ist besonders Rauchern empfohlen, möglichst rasch einen Rauchstopp anzustreben.

«Sina – Pärlutaucher» nennt die Walliserin ihr aktuelles Programm. Dass sie selber eine Perle ist, bewies sie am Freitag im ausverkauften Alts Schlachthuus. Martin Staub

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ielleicht ist es ihr Charisma, vielleicht ihr etwas spezielles Programm zwischen Lied- und Gedankengut, das sie ins Publikum trägt, vielleicht auch das durchgehend gedämpfte Licht . . . Vermutlich ein bisschen alles zusammen. Auf jeden Fall war die Stimmung trotz 220 Besuchern absolut familiär, eine Art «Stubete». Sina und ihre beiden Multiinstrumentalisten Michael Chylewski und Peter Wagner tauchten ab, suchten nach musikalischen Perlen («Pärlutaucher») und boten einen Melodienfächer, der mit Ausnahme der abschliessenden Zugabe – «dr Sohn vom Pfarrer» – bisher kaum Bekanntes zutage förderte. «Wir tauchten nach verschollenem Liedgut und fanden, was wir Ihnen heute vortragen», erklärte die Sängerin, die in der Folge noch einige Anekdoten und Geschichten aus ihrer Heimat zum Besten gab. Wahrscheinlich ist es genau diese Mi-

VERANSTALTUNG

Live-Reportage KUBA

Havanna: Der Fotograf Christian ZimmerFOTO: ZVG mann berichtet über Kuba. Der Berner Fotograf Christian Zimmermann hat Kuba fast fünf Monate lang intensiv bereist. Er entführt seine Zuschauer in ein Land im Spannungsbereich eines lähmenden Sozialismus und einer überschäumenden Lebensfreude. In seiner neuen Live-Reportage zeigt Christian Zimmermann faszinierende Bilder, Videos und Geschichten aus dem karibischen Inselstaat. Das Viñestal im Westen ist das landschaftliche Highlight von Kuba. Wenn sich am Morgen die Mogotes, die Karstfelsen aus den Nebelschwaden lösen, ist das einfach nur mystisch! Für Sonnenanbeter hält Kuba kilometerlange Traumstrände der Extraklasse bereit. Koloniale Städte werden genauso besucht wie die fast vergessene Isla de la Juventud. Lassen Sie sich von Christian Zimmermann in die geheimnisvolle Si-

erra Maestra mitnehmen, oder bewundern Sie die wunderschöne Südostküste mit ihrer prächtigen Kakteenlandschaft. Menschen sind für Christian Zimmermann sehr wichtig. Erst Begegnungen mit den Einheimischen geben einem Land ein Gesicht! So verwundert es nicht, dass er Sie mit vielen interessanten Persönlichkeiten bekannt macht! Da ist zum Beispiel Osvaldo der Köhler. Seine Augen leuchten durch das russverschmutzte Gesicht, wenn er von seiner Leidenschaft, der Holzkohle erzählt. Auch Francisco liebt seinen Job. Mit seinem 52er Chevrolet chauffiert er den Fotografen durch Havanna. Hector Luis ist ein berühmter Tabakbauer, der wie er selber sagt, mit dem Tabak verheiratet ist. Christian Zimmermann ermöglicht ungewöhnliche Einblicke in das kubanische Leben. Schauen Sie den Arbeitern bei der Zuckerrohrernte über die Schultern, blicken Sie bei einer Bäckerei hinter die Kulissen, oder machen einen nicht ganz legalen Besuch in einer alten Zuckerrohrfabrik. Sie besuchen gemeinsam Kammerjäger, Schreiner, Drucker, Fischer oder die Vaqueros, die kubanischen Cowboys. Lassen Sie sich von Christian Zimmermann zwei Stunden von Kuba verzaubern! Montag 21.11.16, 19.30 Uhr, Laufen Aula Gymnasium, Infos unter www.global-av.ch

NENZLINGEN

Stephan Bohrer-Ettlin zum Bürgergemeindepräsident gewählt WOS. Stephan Bohrer-Ettlin heisst der alte und neue Bürgergemeindepräsident von Nenzlingen. «Nachdem bei der Gemeindeverwaltung für die Neuwahl des Präsidiums bis zur vorgegebenen Meldefrist (10. Oktober) keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht wurden, kann am 27. November auf eine Urnenwahl verzichtet werden», heisst es im aktuellen Gemeindeblatt «Änzliger Zytgig». Bohrer-Ettlin gilt somit – Einsprachen vorbehalten – für die Amtsperiode 2016–2020 als Präsident der Bürgergemeinde als gewählt.

Michael Chylewski: Hier mit Trompete.

Sina in Laufen: Erzählt Geschichten und singt wunderbare Lieder.

schung aus Geschichten erzählen, Kommunizieren mit dem Publikum und dem Wichtigsten, dem abwechslungsreichen Musikprogramm, die beim Publikum ankommt und schliesslich Begeisterungsstürme auslöst. Sina sang über Beziehungen («. . . i vermiss di nid die Bohne . . .»), über menschliche Gefühle («. . . wenn du nimme weisch, wie’s wiitergeiht . . .), Familiäres (. . . wider deheime . . .) und auch über lustige Szenen aus dem Alltag (. . . mach nid eso Stress . . .). Die Musiker, beide aus Basel, unterstützten Sina mit den passenden Instrumenten. Peter Wagner spielte unter anderem Schlagzeug, Keyboard, Melodica oder Gitarre, Michael Chylewski Bass, Gitarre, Trompete und anderes. Michael und und Peter wirkten zudem als Back-

FOTOS: M. STAUB

groundsänger. Und das Wichtigste an einem Sina-Auftritt, auch wenn einige Begriffe in Laufen einer Übersetzung bedurften, ist zweifellos der wohlklingende Walliserdialekt der im Aargau lebenden Sängerin.

Peter Wagner: Auf seiner Melodica.

Der Biber ist im Laufental angekommen WOS. Die Biberfachstelle BL wünschte dem Biber nach dem Bau der Ausstiegshilfen beim Kraftwerk in Grellingen viel Glück für die Reise birsaufwärts. Und tatsächlich: Letzte Woche wurden nun erste Spuren oberhalb des Kraftwerkes gefunden, just in der grössten Aue des Kantons Baselland, welche als Kompensation für die Eingriffe beim Bau der neuen Gasleitung und auf Initiative von verschiedenen Naturschutzverbänden entstand. Dass Biber jetzt unterwegs sind und nach einem neuen Revier suchen, ist nicht ungewöhnlich. Jedes Jahr im Winter/Frühling verlassen die zweijährigen Jungbiber ihre Familie, bevor es im Mai neuen Nachwuchs gibt. Die Biberreise allerdings birgt auch grosse Gefahren. Da der Landschaftsgestalter auf seiner Reise oft auf unüberwindbare Hindernisse stösst, muss er den Wasserweg verlassen und wird so nicht selten Opfer des Verkehrs. Dies wollte Pro Natura Baselland mit dem Bau der Biberausstiegshilfe beim Kraftwerk in Grellingen verhindern, denn hier war die Umgehung der gan-

Menschliche Hilfe: Biberrampe beim Kraftwerk Büttenen in Grellingen. FOTO: ZVG zen Anlage als sehr schwierig und gefährlich eingestuft. Vor einem Jahr wurde deshalb mit finanzieller Hilfe der Birs Wasserkraft AG beim Kraftwerk neben der Papierfabrik in Grellingen eine eindrückliche Biberrampe installiert. Und

tatsächlich hat der Biber dieses Ausstiegsangebot angenommen und ist birsaufwärts weitergereist, bis zur grössten Aue des Kantons Baselland, der Steinrieselmatte bei Zwingen. Letzte Woche hatte Urs Chrétien, Geschäftsführer von Pro Natura Baselland, zahlreiche Spuren und gefällte Bäumchen gefunden. Der Biber scheint sich hier niedergelassen zu haben. In die Birs hat er den Weg allerdings bereits vor Jahren gefunden. Im Jahr 2009 wurden erstmals Spuren entdeckt, 2010 hat der Biber dann sein Revier bei der Reinacherheide bezogen. Dort gab es 2014 erstmals seit der Ausrottung des Bibers in der Birs vor 200 Jahren Nachwuchs, welcher sich heuer bereits zum dritten Mal jährte. Dass der Biber in Brislach von der Reinacherfamilie abstammen könnte, ist naheliegend, sind doch bereits seit letztem Jahr Junge von dort unterwegs auf der Suche nach geeigneten Revieren. Da der Biber aber fähig ist, sehr lange Reisen zu bewältigen, kann es auch sein, dass der Neuankömmling aus einem Revier am Rhein stammt.


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Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Borer Fritz Frohmattrain 421, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Borer Fritz Frohmattrain 421, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Fassadenänderung Süd + Ost Fassade neu streichen Bauplatz: Frohmatt Bauparzelle: 3068 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 2. Dezember 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Beqiri Sabedin Obere Frohmatt 437, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Beqiri Vjollca Obere Frohmatt 437, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Carport Bauplatz: Obere Frohmatt Bauparzelle: 3080 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 2. Dezember 2016

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Christian Baumann und Sonja Siegenthaler Baumann Sommergasse 4, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 25-16 Wintergarten (unbeheizt) Bauplatz: Sommergasse 4 Bauparzelle: GB-Nr. 1384 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 1. Dezember 2016


THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Nicht ganz jugendfrei Auch unscheinbarste einheimische Käfer haben einen unglaublichen Sex-Appeal, wenn man sie unter der Lupe betrachtet. Gini Minonzio

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icht ganz jugendfrei war der Vortragsabend des Naturschutzvereines Gilgenberg von letzter Woche in Nunningen. Denn was der Insektenforscher Matthias Borer da an Käfern zeigte, hätte genauso gut einem Horrorfilm entspringen können. Mit dem gravierenden Nachteil, dass diese gruselig-faszinierenden Tiere keine Fantasieprodukte sind, sondern tatsächlich frei draussen herumlaufen und auf ihr nächstes Opfer lauern. Borer forscht am Naturhistorischen Museum Basel über Käfer. Dabei reist er in der ganzen Welt herum und findet auch in der Nordwestschweiz wunderbare Exemplare. Er untersucht, wie sich Käfer ausbreiten und sich im Verlauf der Evolution entwickeln. Am Vortragsabend zeigte er faszinierende Grossaufnahmen von Käfern.

Gruselig und faszinierend zugleich: Der Schwarze Stachelkäfer ist glücklicherweise nur drei Millimeter gross. FOTO: MATTHIAS BORER

Klar weiss man, dass es in exotischen Ländern auch exotische Insekten gibt. Doch Borer konnte mit seinen Bildern zeigen, dass auch unsere einheimschen Käfer Starpotenzial haben, wenn man nur genau hinsieht. So der Schwarze Stachelkäfer. «Er ist in der Region auf Magerwiesen sehr häufig. Man muss nur mit einem Netz über die Gräser streichen, um ihn zu fangen», erklärt Borer. Es ist gut mög-

Leibhaftig: Matthias Borer (2. v. l.) hat alle vorgestellten Käfer auch als Präparat mitgenommen. FOTO: GINI MINONZIO

lich, dass man das 3 Millimeter grosse schwarze Tierchen schon gesehen hat. Von blossem Auge ist es sehr unscheinbar. Doch zückt man die Lupe, sieht man erst, welch gruselige Stacheln es hat. Glücklicherweise frisst der Stachelkäfer nur Gras. Seine Larven leben in Grasstängeln und beim Fressen macht er knapp unter der Oberfläche lange Gänge. Immer wieder zeigte Borer, wie sehr die Käfer ihrem Lebensraum angepasst sind. So zum Beispiel beim Schaufelkäfer. Er hat sehr lange, schaufelartige Mundwerkzeuge, mit denen er die Häuschenschnecken aus ihrem Häuschen ziehen und dann fressen kann. Als Gärtnerin ist man ihm dankbar, dass er auch Nacktschnecken frisst. Nun fragt man sich sofort, wie er sich gegen den Schneckenschleim schützen kann. «Käfer haben ihre Atemöffnungen nicht am Kopf, sondern seitlich am Leib. Der Schaufelkäfer kann nun seine Flügeldeckel herunterschieben und die Atemlöcher zudecken. So sind sie vor dem klebrigen Schneckenschleim geschützt», erklärte Borer. Borer stellte einige «sehr schicke Arten» vor, wie er sie nannte. Und es gab einen Teil seines Vortrages, den man einfach geniessen konnte: wunderschöne Fotos von Stacheln, schillernden Beinen und gar haarigen Käferpanzern.

BREITENBACH

Advent heisst auch Ankunft im Pastoralraum Anlässlich einer feierlichen Messe am kommenden ersten Adventssonntag schickt Bischof Felix sechs Thiersteiner Pfarreien auf die gemeinsame Glaubensreise des Pastoralraums Thierstein, der an diesem besonderen Festtag errichtet wird. bü. Das lateinische «adventus» heisst schlicht Ankunft oder bedeutet die Zeit, in der sich die Christenheit auf die Ankunft von Jesus einstimmt. So ist es kein Zufall, dass Bischof Felix am kommenden ersten Adventssonntag gleich auch die Ankunft im neuen Pastoralraum Thierstein zelebriert. Dieser umfasst die sechs Kirchgemeinden Bärschwil, Beinwil, Breitenbach-Fehren-Schindelboden, Büsserach, Erschwil und Grindel. «Die Vorgespräche dazu, die erstmals einen Blick über die Pfarreigrenzen hinaus erforderten, begannen bereit 2008, um dann als Prozess zwei Jahre später anzulaufen», blickt Pfarrer Bruno Stöckli, bisher Leiter der Projektgruppe Pastoralraum Thierstein und nach dessen Errichtung offiziell Pastoralraumleiter, auf zahlreiche, fruchtbare Diskussionen zurück. «Die «griffigen Dinge» wie etwa der Vertrag mit der Organisationsform, den Zuständigkeiten und den Finanzen, kamen allerdings erst in den letzten zwei Jahren so richtig unter Dach und Fach», ergänzt Peter Jeker, Kirchgemeindepräsident von Büsserach. Er übernimmt in den nächsten zwei Jahren die Leitung der neuen Kirchgemeinden-Präsidenten-Konferenz (KGPK). Vorerst blicken die beiden Herren mit sichtlicher Vorfreude auf den 27. November, den Tag, an dem Bischof Felix den drei Pfarrherren Markus Fellmann, John Obinna und Bruno Stöckli

Den Glauben ins Spiel bringen: Pfarrer Bruno Stöckli (l.), Pastoralraumleiter, und Peter Jeker, Vorsitzender der Kirchgemeinden-Präsidenten-Konferenz (KGPK), informieren über FOTO: ROLAND BÜRKI den Pastoralraum Thierstein. eine erweiterte «Missio» erteilt und damit dem Pastoralraum Thierstein Leben einhaucht. Ein Vertrag für gemeinsames Handeln Rechtlich beruht der Pastoralraum auf einem öffentlich-rechtlichen Vertrag der sechs Kirchgemeinden, die in ihrer heutigen Aufstellung und in ihrem Eigentum autonom bleiben, aber für künftige gemeinsame Vorhaben im Sinne des bistümlichen Mottos «Den Glauben ins Spiel bringen» ihren Beitrag leisten. «Für 2017 haben wir dafür 13 000 Franken vorgesehen, welche die sechs Kirchgemeinden nach einem ausgeklügelten Schlüssel zu berappen haben», verdeutlicht Jeker als Leiter der exekutiven KGPK die Grössenordnung. Ein Budget also, das der gemeinsamen Erfüllung der vom Bistum vorgegebenen pastoralen

Schwerpunkte dient. «Schauen Sie hier», zeigt Pfarrer Stöckli den Zeitplan 2017, «da werden die Schwerpunkte konkret.» So treffen sich die drei Pfarrer als Pastoralraumteam mindestens sechsmal im Jahr, um gemeinsam über Details zu den oben genannten Schwerpunkten zu reflektieren, Kanzeltausch, Jugendpfingsttreffen oder Pastoralwallfahrt vorzubereiten, mit Frauenvereinen und Ministranten-Verantwortlichen das Gespräch zu suchen oder im Advent eine Pastoralraum-Lichtfeier zu starten. «Wir tun zusammen einiges, um Bewährtes zu pflegen und Neues aufzugleisen», erklärt ein zuversichtlicher Pastoralraumleiter in spe dem Wochenblatt. Die Messfeier zur Errichtung des Pastoralraums Thierstein findet statt am Sonntag, 27. November 2016, 9.30 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach.


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BREITENBACH

KLEINLÜTZEL

Sozialhilfefälle weiter steigend Die Delegierten der Gemeinden verabschiedeten das Budget 2017 für die Sozialregion Thierstein. bea. Die Problematik in der Sozialhilfe spitzt sich weiter zu, im letzten Jahr ist die Anzahl Fälle gestiegen, von 494 auf 543 Dossiers. 2013 waren es noch 439 Dossiers. Die Delegiertenversammlung der Sozialregion Thierstein reagierte darauf mit einer moderaten Stellenaufstockung. Damit hat man sparsam budgetiert, was für die Mitarbeitenden zur Folge hat, überdurchschnittlich viele Fälle bewältigen zu müssen. «Wenn man sich in den Gemeinden über Mehrausgaben in der Sozialhilfe ärgert, sollte man genau hinschauen», wünscht sich Christoph Merckx, Geschäftsleiter der Sozialregion Thierstein. Die Gründe, warum immer mehr Menschen vom Arbeitsleben ausgeschlossen werden und beim Staat Hilfe suchen, liegen sicherlich nicht beim Sozialamt, sondern im Wandel der Zeit, im heutigen Arbeitsmarkt, der Wirtschaft, der Gesellschaft und Politik. «Es fehlt an niederschwelligen Arbeitsplätzen, an Teilzeitstellen und an Unterstützung aus dem privaten Umfeld. Die Forderungen, Leistung und Leistungssteigerung grundsätzlich zu hinterfragen, gehört auch in diesen Themenkreis», gibt Merckx zu bedenken. Zwar gebe es auch Hoffnungsschimmer. Doch, Unternehmen und Projekte, die dem sozialen Aspekt einen speziellen Stellenwert einräumen, seien Ausnahmen. Der Kanton Solothurn habe die Anforderungen für Integrationsprogramme und unter welchen Bedingungen diese unterstützt werden, in diesem Jahr angepasst, führt Merckx aus. «Die Sozialregion Thierstein arbeitet seit Jahren mit Anbietern in Basel zusammen und mit den neu dazugekommenen Projekten in der nähe-

THIERSTEIN

ren Umgebung.» Der Entscheid, wie viele Gelder eingesetzt werden, um ausgesteuerten Menschen eine Arbeit geben zu können, liegt bei der Politik. «Die vom Kanton festgelegten Kontingente bedeuten für die Sozialregionen, Prioritäten zu setzen in der Frage, wem wie lange welche Massnahme gewährt wird», veranschaulicht Merckx aus dem Alltag der Sozialarbeiter. Und gerade weil er sich kritisch mit dem Thema Arbeitsbedingungen auseinandersetzt, appellierte er an die Delegierten der Gemeinden, im eigenen Haus dem Wohl der Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert einzuräumen. Merckx beantragte im Rahmen der Budgetdiskussion den Betrag für Ausund Weiterbildung von 15 000 Franken auf 25 000 Franken zu erhöhen und stiess auf Verständnis. Er brach zudem eine Lanze für die Mütter- und Väterberatung. Gerade präventiv sei deren Arbeit von unschätzbarem Wert. «Frühzeitiges Erkennen und Handeln schützt vor zu später Hilfe mit grossen Kostenfolgen», sagt Merckx und gibt zu bedenken, dass vor allem auch im Kindes- und Erwachsenenschutz die Fälle und Kosten gestiegen seien. Insgesamt verabschiedete die Delegiertenversammlung im Budget 2017 einen Gesamtaufwand von 1,575 Millionen Franken. Das Budget 2016 hatte mit einem Aufwand von 1,539 Millionen Franken gerechnet. Mit der Anzahl Einwohner im Thierstein verglichen, bedeutet dies, dass die Pro-Kopf-Ausgaben für die Sozialen Dienste nur um Rappen steigen von 100,52 Franken auf 100,90 Franken, für die Administration von 107,74 Franken auf 108,89 Franken. Der Betrag für die Mütter- und Väterberatung steigt von 7,22 Franken auf 7,99 Franken pro Einwohner. Die Anzahl Einwohner hat im Thierstein von 14 289 auf 14 469 zugenommen.

Wohin führt Liebe? Wohin Gewalt? So zeigt sich die Tiefe eines Werkes. Den Stoff hat er jahrelang mit sich herumgetragen, an seiner Schreibkunst feilt er seit seinen Jugendtagen. Nun hat der Kleinlützler Kurt Tschan sein neustes Werk vorgelegt. Gini Minonzio

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chneiter atmet aus. Zum Einatmen kommt er nicht mehr.» Es sind solche Sätze, denen der Buchliebhaber sehnsüchtig entgegenliest. Und er kommt nicht zu kurz, wenn er Kurt Tschans neuestes Werk hinunterschlingt. «In Liebe, Sheila» ist dessen sechstes Buch. Der Kleinlützler Tschan kennt die politischen Mechanismen der Region wie kaum ein anderer. Gleichzeitig ist er ein Weltreisender. So schafft er es, zwischen einer Bombenexplosion beim Basler Bankenplatz und einer sprungbereiten islamistischen Terrorzelle aus Afghanistan eine versteckte Verbindung aufzudecken. Auch die Doppelmoral der chemischen Industrie spielt ihre zynische Rolle. Und die Pläne, im Rhein eine verheerende Flutwelle zu verursachen, lösen ein hartnäckiges Unbehagen aus. Besonders, weil sie mit einer tiefen Liebesgeschichte verknüpft sind. In jedem Kapitel stellt Tschan die Sichtweise einer Hauptfigur dar. Angesicht des komplexen Falles behält nur die Leserin die Übersicht und weiss

Besessener Schreiber: Kurt Tschan kennt die Mechanismen der Macht.

mehr als die Figuren im Roman. Wer ist handelnde Person? Wer wird manipuliert? Wer ist Opfer, wer Täter? Oder gar beides zugleich? Weiss es der Leser wirklich besser? Tschan kennt alle Schauplätze seines Romans. Basel natürlich. Ägypten hat er mehrmals bereist. Und was er nicht leibhaftig erleben konnte, hat er per Internet besucht. «Afghanistan und den Mississippi habe ich per Google Earth bereist. Bis hin zu den Blumen und Sträuchern, die dort wachsen, habe ich alles aufgesogen», erklärt Tschan seine Vorgehensweise. An seinem neuesten Buch hat er acht Jahre gearbeitet. «Ich habe schon immer geschrieben. Doch erst jetzt fühle ich mich bereit, einen grossen Roman durchzustehen. All die Jahre habe ich an der Technik gefeilt, um Figuren zu entwickeln und die Handlung eines ganzen

FOTO: ZVG

Romans durchzustehen», so Tschan. Man versucht sich Tschan vorzustellen, wie er da an seinem Stubentisch sitzt und schreibt. Und liegt voll daneben. «Ich schreibe eigentlich immer, wenn ich unterwegs bin. Sobald ich am Flughafen bin, geht es los», erzählt Tschan. Dann aber arbeite er wie besessen bis zu zehn Stunden am Tag. Zu Hause gehe es dann darum, die Korrekturen vorzunehmen. «Und dann kommt der Alltag, wo ich keinen Raum habe, um intensiv zu schreiben. Das tut richtig weh», schiebt Tschan nach. Deshalb fange er sofort ein neues Buch an, wenn er das alte abgeschlossen habe. Zum Glück für uns, die wir auf das nächste Werk gespannt sind. Kurt Tschan: «In Liebe, Sheila». Roman. ISBN 978-39524472-1-5. Erscheint nur als E-Book, passend für alle Lesegeräte.

BOGENSCHIESSEN

Auf vordersten Rängen im Bogenschiessen Auch in diesem Jahr hat der Verein Bogenschützen Büsserach unsere Region würdig in den vordersten Rängen im Bogenschiessen National und International repräsentiert. Einige unserer Mitglieder haben Top-Ergebnisse erzielt: Europameister Indoor Herren Erwachsene Langbogen: 1. Rang Samuel Rütti; Schweizer Meisterin 3D Damen Junioren Recurvebogen: 1. Rang Miriam Heller; Schweizer Meister 3D Herren

Junioren Recurvebogen: 3. Rang Ivan Walser; Schweizer Meister 3D Herren Jugendliche Recurvebogen: 3. Rang Xeno Walser; Schweizer Meister 3D Herren Erwachsene Compound: 1. Rang Thomas Ribi; Schweizer Meister Indoor Herren Erwachsene Langbogen: 2. Rang Samuel Rütti; Schweizer Meister Indoor Herren Erwachsene Compound: 1. Rang Thomas Ribi Joel Ledermann

BREITENBACH

Die Geschichten hinter den Geschichten

DORNACH

Nominationsversammlung der FDP

Wollen alle in den Kantonsrat: (v.l.) Heiner Studer, Nunningen, Patrik Stadler, Gempen, Mark Winkler, Witterswil, Martin Vogel, Büren, Roland Matthes, Rodersdorf, Werner Hartung, Büsserach, David Häner, Breitenbach, Sarah Stebler, Nunningen, Christian Thalmann, Breitenbach, Hans Büttiker, Dornach, Andreas Bringold, Beinwil, Bruno Schnellmann, DorFOTO: ZVG nach. Es fehlt Peter Gubser, Hofstetten-Flüh. WOS. Mit einer vollen Liste von 13 Personen geht die FDP der Amtei Dorneck-Thierstein ins Wahljahr 2017. Aus allen Regionen der Amtei präsentierten sich die Kandidierenden den zahlreich erschienen Gästen anl. der Nominationsversammlung vom 10. November in

Dornach. Auch der amtierende Regierungsrat Remo Ankli und Regierungsratskandidatin Marianne Meister erklärten in ihren leidenschaftlichen Kurzansprachen, dass die FDP Solothurn gewillt ist, ihre zwei Sitze in der fünfköpfigen Regierung zu verteidigen.

In seinem Element: Walter Studer im Fridolinssaal bei seiner Lesung. Ein Abend zum Schmunzeln – dank Walter Studer und dem Kultur- und Leseverein Breitenbach bea. «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute

FOTO: BEA ASPER

liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da», dichtete Johann Wolfgang von Goethe. Der Thiersteiner Walter Studer machte daraus eine Lebensaufgabe. Mit Tausenden von Bildern dokumentierte er die Schönheiten des Schwarzbubenlan-

des, aber auch des Laufentals und liess die Orte lebendig werden mit ausserordentlichen Geschichten ihrer Bewohner, und er wird nicht müde, den Menschen ins Bewusstsein zu holen, wie schön ihre Heimat ist und dass es noch so viele Orte und Geschichten zu entdecken gibt. Der Kultur- und Leseverein Breitenbach weiss Studers Kulturschatz zu würdigen und widmete den Leseabend in seinem Jahresprogramm dem Autor aus der Heimat, anstatt schriftstellerisch in die Ferne zu schweifen. Und die Schwarzbuben und Laufentaler drückten Studer und dem Verein ihre Wertschätzung aus mit zahlreichem Erscheinen und anerkennenden Worten. Der Fridolinssaal im Gemeindehaus Breitenbach war bis auf den letzten Platz besetzt mit Alteingesessenen und Neuzuzügern. Studer brachte sie mit einem Querschnitt aus seinen Büchern, mit Kuriosem und Alltäglichem, zum Schmunzeln und genoss ihre gebannte Aufmerksamkeit und ergänzte manch Anekdote mit einer Geschichte hinter der Geschichte. Seine Werke sind ein Museum mit Menschen. Fügt man deren Lieblingssprüche und Schlagfertigkeiten zusammen, die Studer allesamt aufgeschrieben hat, bekommt man eine aufregende Vorstellung, wie es früher im Schwarzbubenland zu und hergegangen ist und wie die Region und die Dorf-Originale auf den Wandel der Zeit reagierten und welche Zukunftsstrategien sie entwickelten.


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BREITENBACH

Barbara Piattis Bilder wecken Sehnsucht

Vergessener Vorsatz: Barbara Piatti konnte den US-Oldtimern von Havanna nicht widerstehen. Trotz des Vorsatzes, nie im LeFOTO: ROLAND BÜRKI ben ein Auto zu malen...

Die Künstlerin ist auf der ganzen Welt zuhause. Nach Studienaufenhalten in New York und Peking vertiefte sie sich in den letzten zwei Jahren in die abgeschotteten Welten von Iran und Kuba. Ihre Bilder im Kulturforum 10 zeugen davon. Roland Bürki

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och 20 Meter bis ins Glück», lockt eine sonntägliche Tafel auf dem Trottoir ins Restaurant «Zäni», wohl unbewusst, dass im Entrée gleichzeitig eine glückliche Barbara Piatti zu ihrer siebten Vernissage ins Kulturforum 10 bittet. 38 Bilder von unglaublich dichter, heiter stimmender Farbintensität hat die Künstlerin zusammen mit Ehemann Bernard, ihrem Assistenten, Fotografen und «Poète», aufgehängt. Eindrucksvolle, starke Impres-

sionen, welche die schweizerisch-französische Doppelbürgerin von ihren kürzlichen Aufenthalten im Iran und in Kuba mit nach Hause an die Gestade der Loire genommen hat. Da sind erst einmal die Bilder aus dem Iran, in denen blau und grün dominieren. «Komme doch einmal schauen!», hat Neda, eine iranische Künstlerfreundin, sie anno 2014 in Peking in ihr Land eingeladen, doch das Visum in das abgeschlossene Land musste sie mit ellenlanger Wartezeit in Istanbul richtiggehend erdauern. Die Reise durch das Land mit Bahn und Bus schlägt sich in 21 farbenfrohen Bildern nieder, die beispielsweise im Bild «Traditional Hotel» an 1001 Nacht erinnern. Erfrischend auch «Blue Spider», ein Windcatcher, der Wind in die orientalischen Paläste leitet und der gemalten «Persian Jazz Band» Kühlung zufächelt. «In Kuba wiederum haben mich der spanische Einfluss auf die spektakulären Bauten, aber auch der starke kubanische Hang zu Farben inspiriert», schwärmt Piatti von der Altstadt, la Habana vieja, von El Prado, der Flaniermeile mit den alten US-Autos aus den 1950er Jahren oder vom im Landschaftsbild «Viva Cuba» gewürdigten Tabakanbau.

Träfe Würdigung von Urs Spielmann «Ich steige voll beim französischen Furet oder Frettchen ein», weist Urs Spielmann, früherer Heimleiter und Begründer des Kulturforums 10, auf Eigenschaften eines Lebewesens hin, welche laut Piattis «China-Katalog» exakt auch auf die Künstlerin passten. Ein quirliges, neugieriges und auch mal ungeschicktes Wesen nämlich, das in Laufen laufen gelernt habe, dann erstmals davongelaufen sei und seither einen sensationellen künstlerischen Lauf via Berlin, New York, China und aktuell Iran und Kuba habe. «Piatti ist Philosophin mit Liebe für Unbestimmtes, Unsicheres und Grenzenloses, aber auch Dokumentarin des urbanen Wandels, sie haucht den Bildern ohne einen einzigen Menschen mit ihren Farben doch Leben ein», so Spielmann. Barbara sei der Typ einer lebensfrohen, weitgereisten Persönlichkeit immer auf der Suche, was noch sein könnte: «Ihre Bilder wecken Sehnsucht.» Und sie geben der Tafel am Eingang recht: Sie machen glücklich. Die Bilder von Barbara Piatti sind zu sehen vom 13. November bis 18. Dezember 2016. Das Kulturforum ist täglich offen von 09.30 bis 18.00 Uhr.

KLEINLÜTZEL

Blinder Passagier im Altersheim Kari lebt im Altersheim Sunneberg, hat aber seinen Zwillingsbruder Sepp unangemeldet in seinem Zimmer versteckt. Das gut gehütete Geheimnis im Lustspiel kommt ins Wanken, als Sepp unerwartet das Zeitliche segnet. jjz. Lügen haben kurze Beine, ein geflügeltes Wort, das nicht besser zum Schwank «Kei Regel ohni Usnahm» der Landjugend Thierstein-Laufental passen könnte. Kari und Sepp, zwei Schlitzohren, sind im Altersheim Sunneberg eingemietet, haben aber aus Kostengründen nur Kari angemeldet. Obschon Sepp im Pyjama herumwuselt und Kari sich in Hemd und Hose präsentiert, können sie ihr Versteckspiel vor dem Heimpersonal immer wieder erfolgreich durchziehen. Wenn sie allzu sehr in Verlegenheit kommen, täuschen sie erste Anzeichen von Alzheimer vor. Ihre Mitbewohner Otti, Josef und Trudy sind in das Geheimnis eingeweiht und machen gute Miene zum bösen Spiel. Kari erzählt seinen Mitbewohnern von ihrem Zwillingsleben. Offiziell hätte es Sepp nie gegeben, er sei nie registriert worden! «Wir sind abwechslungsweise zur Schule gegangen und haben auch immer die gleiche Freundin gehabt», erinnert er mit Augenzwinkern. Unerwartet stirbt Sepp, jetzt überschlagen sich die Verwicklungen. «Wir müssen ihn verschwinden lassen», meint Mitbewohner Josef. Die Leiche wird eingepackt und kurzerhand in Jo-

Grosse Aussprache: (stehend v.l.) Bewohner Otti, Putzfrau Maria, Bewohnerin Trudy; (sitzend v.l.) Bewohner Josef, Schwester Wyss, Heimleiter Arnold und Bewohner Kari. FOTO: JÜRG JEANLOZ

sefs Zimmer transferiert. Immer wieder funkt die Putzfrau Maria dazwischen, da sie die Zimmer aufräumen und putzen will. So entstehen groteske Situationen, das Heimpersonal wird tüchtig genarrt. Wie die Sache ausgeht, sei an dieser Stelle verschwiegen. Regisseurin Marianne Iseli hat mit den vier Schauspielerinnen und vier Schauspielern ein abwechslungsreiches Lustspiel von Cornelia Amstutz eingeübt. Der Schwank lebt von unterhaltenden Dialogen und witzigen Situationen. Christian Thüring spielt die beiden kautzigen Zwillingsbrüder Kari und Sepp mit Einfühlungsvermögen und Hingabe.

Seine Mitbewohnerin Trudy und seine Mitbewohner Otti und Josef überzeugen durch bedingungslose Freundschaft. Putzfrau Maria, dargestellt von Marlène Neyerlin, bringt Leben in die Bude und ist zuletzt auch für eine Überraschung gut. Ein leichter Schwank mit amüsanten Wortgefechten, der vom Publikum in Kleinlützel mit viel Beifall honoriert wurde. Weitere Aufführungen «Kei Regel ohni Usnahm» der Landjugend Thierstein-Laufental: Sa, 19. November in der Mehrzweckhalle Beinwil und Sa, 26.November in der Mehrzweckhalle March Meltingen, Beginn 20.15 Uhr. Reservationen: Mo+Mi 19.30 bis 21 Uhr unter 061 781 40 09.


DORNECK FLÜH

SEEWEN

Eine Schaltzentrale für Altersfragen Mit dem neuen Altersleitbild stehen die Gemeinden des Solothurnischen Leimentals vor der Frage, wie sie auf die Lösungsvorschläge der Arbeitsgruppe reagieren werden. bea. Die Gemeindeversammlungen im Solothurnischen Leimental werden Stellung nehmen können zum Vorschlag der Arbeitsgruppe, das neue Altersleitbild für behördenverbindlich zu erklären. Eine der Massnahmen im gemeindeübergreifenden Altersleitbild ist die Schaffung von Wohnraum an zentraler Lage – zum Beispiel in Bättwil neben der Kreisschule auf dem Sägeareal, das im Besitz der Gemeinden ist (bis auf Hofstetten-Flüh). Zwar gibt es hier eine Projektgruppe, die sich mit der Nutzung auseinandersetzt. Allerdings will sich diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf die Bedürfnisse älterer Menschen festlegen. Sondern lässt alle Optionen offen, Wünsche gebe es aus allen Altersgruppen, hiess es. Dem hält Verena Anliker, Präsidentin der Arbeitsgruppe 50+ von HofstettenFlüh entgegen, «dass die ältere Bevölkerung ein stärkeres Wachstum verzeichnet als der übrige Teil der Bevölkerung.» Die demografische Entwicklung zeichne die Kurve, dass sich die Anzahl 65-Jähriger und Älterer in den nächsten 15 Jahren fast verdoppeln wird. «Im Hinteren Leimental sollte altersgerechtes Wohnen möglich sein», meint Anliker im Gespräch mit dem Wochenblatt und verweist auf den Grundsatz: «Ambulant vor stationär, auch bei leichter Pflegeund Betreuungsbedürftigkeit wollen ältere Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.» Es brauche Wohnraum, welcher Pflege und Betreuung kostengünstig zulässt. Diesen Anspruch könne das «betreute Wohnen» erfüllen, also ein Wohnen in alters- und behindertengerechten Wohnungen mit der Möglichkeit, bei Bedarf auf einen Grundservice und eine Tagesbetreuung zurückgreifen zu können. «In Nachbargemeinden in Baselland sind solche Projekte angelaufen», und es gibt in

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Therwil seit Juni die «Anlaufstelle für Altersfragen» der Stiftung Blumenrain, gibt Anliker zu bedenken. Im Altersleitbild ist auch die Rede von Nachbarschaftshilfe von «jüngeren Alten» für Ältere, «Ältere helfen sich gegenseitig», möglicherweise in Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden. Vorgeschlagen wird die Gründung eines Vereins, einer Organisationsplattform, um alle Aktivitäten im Rahmen von «Senioren helfen Senioren» zu koordinieren. Die AHV-Generation soll weiter ermuntert werden, ihren Möglichkeiten entsprechend eine zunehmend wichtige Rolle in der Gemeinde einzunehmen, sowohl kulturell, politisch wie auch sozial. Kontakte zwischen den Generationen sollen unterstützt werden. Auch dafür brauche es entsprechendes Netzwerk. «Informationen zu öffentlichen wie auch privaten Dienstleistungsanbietern werden von der Koordinationsstelle gesammelt und kommuniziert», lautet der Lösungsvorschlag der Arbeitsgruppe. Bestehende Gruppenaktivitäten müssten bekannt gemacht werden. Neue Möglichkeiten zu entsprechenden Aktivitäten sollen entstehen: «Spielabende, Schwimmen, Internetbenutzung, Brücken zu den Jugendlichen, lokale Historie und Kulturvermittlung», erinnert Anliker an die Diskussion im Workshop. Soziale Netzwerke sollten sich breiter im Alterssegment etablieren. Im Altersleitbild vorgeschlagen wird also die Einrichtung einer Informationsund Organisations-Schaltzentrale für alle Belange der Senioren. Dazu etablieren die Gemeinden des Solothurnischen Leimentals eine entsprechende Personalstelle. Ein Altersleitbild ist ein Instrument, das Behörden, öffentlichen und privaten Institutionen sowie Privatpersonen «als Wegweiser für eine zukunftsorientierte und aktive Alterspolitik und Altersplanung dienen soll». Der Kanton Solothurn überlässt es den Gemeinden, für sich individuelle Altersleitbilder zu erstellen und diese anzupassen.

Sylphe singt und feiert Piaf

Bewegtes Konzert: Sylphe (Sylvia Heckendorn) zieht sämtliche Register ihrer darstellenden Kunst.

Am Sonntag war Edith Piaf im Museum für Musikautomaten zu Gast. Oder wenigstens ihre unsterblichen Chansons. Sylphe vertrat den «Spatz von Paris» aufs Beste. Martin Staub

S

ylphe (Sylvia Heckendorn) war selbst überrascht ob dieses Publikumsaufmarsches am letzten Sonntag. Bis auf den letzten Platz war das Foyer am Bollhübel 1 um 11.15 Uhr besetzt, als die ersten Vögel zu zwitschern begannen. Es waren solche aus der Sammlung des Museums, aber bald

schon wurden diese vom Pianisten Christian Müller mit sanfter Melodie begleitet und schliesslich übertönt. In purem Schwarz, elegant wie Edith Piaf auf ihrem Zenit in den 1950er-Jahren, betrat Sylphe die Bühne und begann zu singen: «Sous le ciel de Paris» von Edith Piaf. Sylphe erzählte zwischen den Chansons vom Leben der 1915 geborenen Pariserin, das alles andere als «La vie en rose» war. Schon nach den ersten Tönen stellte man fest, dass hier nicht nur eine Sängerin, sondern auch eine Moderatorin, eine Darstellerin und Schauspielerin und schliesslich eine ausgebildete Opernsängerin am Werk ist. «Padam padam», «L’accordéoniste», «Milord» ertönten so authentisch, als ob der Spatz von Paris, hier leibhaftig im Museum stünde. Augen schliessen und träumen wäre aber nicht ratsam gewe-

FOTO: MARTIN STAUB

sen, denn die Interpretin – übrigens in Arlesheim aufgewachsen und wohnhaft in Binningen – spielte, tanzte und bewegte sich, dass das Piaf-Konzert zu einem «One-woman-Musical» mutierte, begleitet durch das perfekte Klavierspiel von Christian Müller, der eigentlich nicht Pianist, sondern als Berufsmusiker Flötist ist. Sylphe bereicherte die zahlreichen Chansons mit der eher tragischen Lebensgeschichte eines Pariser Stars, der bereits mit 47 Jahren von dieser Welt abzutreten hatte. Zum Schluss durfte das Publikum noch einige Kostproben anderer «Singvögel» geniessen, unter anderem von Zarah Leander, die damals in Deutsch sang und ganz gut zu Edith Piafs Repertoire passte. «Non, je ne regrette rien» – am allerwenigsten den Besuch des MatineeKonzerts von Sylphe.

METZERLEN

Musik macht Muffel munter

Wunschstandort Sägeareal Bättwil: Mit dem neuen Altersleitbild sind die Gemeinden FOTO: BEA ASPER aufgefordert, finanzierbaren Wohnraum zu schaffen für ältere Menschen.

DORNACH

André Seiler und Pascal Probst neu im Vorstand des Industrieverbandes WOS. Anlässlich der wiederum gutbesuchten 148. Generalversammlung des Industrieverbandes Laufen-ThiersteinDorneck-Birseck vom 8. November in Dornach referierte der Präsident von SWISSMEM, Hans Hess, über die aktuellen Herausforderungen für den Werkplatz Schweiz. Insbesondere nahm er die aufgrund des anhaltend überbewerteten Schweizer Frankens drohende Deindustrialisierung der Schweiz unter die Lupe, warnte vor der zunehmenden Regulierung, erwähnte aber auch die zahlreichen Chancen, welche sich für Schweizer Hersteller und Exporteure zukünftig bieten werden. Die Solothurner Regierungsrätin Esther Gassler hob in ihrer Grussbotschaft die Wichtigkeit der hiesigen Unternehmen als Arbeitgeber, als Steuerzahler aber auch als Lehrlingsausbildner einmal mehr hervor und strich ihre Bedeutung für die regionale Volkswirtschaft heraus. Sie signalisierte die anhaltende Bereitschaft der Behörden, immer wieder im Dialog mit der Wirtschaft gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, damit die Rahmenbedingungen stimmen.

Mit der Münchensteiner Unternehmensgruppe Müller Verpackungen konnte wiederum eine namhafte Familienunternehmung neu in den Verband aufgenommen werden. Bei den alle drei Jahre stattfindenden Wahlen löste Patrick Villiger, CEO der Aluminium-Laufen AG Liesberg, den bisherigen Präsidenten, Philipp Kuttler-Frey, turnusgemäss als Präsident ab. Neu in den Vorstand wurden André Seiler, CEO der Stebler Blech AG, Nunningen, und Pascal Probst, CEO der BottleTec GmbH, Breitenbach, gewählt. Mit Xaver Allemann trat ein Vorstandsmitglied nach über 20-jähriger Zugehörigkeit zurück. Dem Industrieverband LaufenThierstein-Dorneck-Birseck gehören ca. 40 Firmen an, die gegen 5000 Mitarbeitende beschäftigen und jährlich einen Gesamtumsatz von rund CHF 2,5 Mia. erzielen. Der branchenübergreifende Verband vertritt seit 1920 die vielfältigen Interessen seiner zunehmend exportorientierten Mitglieder und setzt sich insbesondere für günstige Rahmenbedingungen am Industrie- und Produktionsstandort Nordwestschweiz ein.

Passend zur Jahreszeit wartete der Musikverein Metzerlen mit einem kurzweiligen und besinnlichen Konzert auf. Abwechslung in die Darbietung brachten die Jungmusikanten, ein Dudelsackbläser und eine Gesangseinlage der Aktiven. jjz. Mit dem feierlichen «Evening Song» empfingen die Musikanten die zahlreichen Gäste, die Kopf an Kopf in den Bänken der Kirche Metzerlen sassen und der Melodie andächtig lauschten. Auf der erhöhten Kanzel stand Carmen Imark und blies kraftvoll den Solopart. «Wir möchten Ihnen bei diesem nasskalten Wetter etwas Wärme geben», eröffnete Präsident Stephan Ankli das Konzert. Er meinte damit das Zusammenrutschen in den Bänken, das Wippen im Takt, das Klatschen und schliesslich das Erwärmen der Herzen. Das gelang bestens, denn kurz danach traten Martin und Andrea Wetzel vor die Gäste und bliesen das filigrane Stück «Tell Him». Fein und lieblich ertönten ihre Cornets, das Ensemble begleitete sie diskret und doch gehaltvoll. Absoluter Knüller des Abends war das Stück «Under the Boardwalk», das gemäss dem Moderator Patrick Blättler zu den 500 besten Songs der Unterhaltungsmusik zählt. Die Musiker standen auf, bewegten die Arme und schnippten mit den Fingern, derweil Sonya Wetzel auf dem Flügelhorn die grossartige Melodie interpretierte. Eine starke Inszenierung des Gassenhauers, die mit grossem Beifall und Bravo-Rufen quittiert wurde. Einen weiteren Renner lieferten die Künstler mit der Filmmusik «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» von Karel Svoboda. Der träumerische Song schwebte in den Kirchenraum und hin-

Feines Duo: Martin und Andrea Wetzel. terliess einen märchenhaften Eindruck. Das Ensemble unter der Leitung des souveränen Dirigenten Reto Jeger hatte nach einem weiteren Stück der Filmmusik noch andere Überraschungen auf Lager. Einfach begeisternd kam die Melodie vom Vreneli ab em Guggisberg daher. Die verschiedenen Register interpretierten die wunderbare Weise mit viel Gefühl und begeisterten das Publikum. Um dem folgenden «Highland Cathe-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

dral» Nachdruck zu verleihen, stellte sich hinter dem Ensemble der Dudelsackbläser Hansjörg Rebmann auf. Schottische Landschaften und Basler Tattoo Bilder taten sich auf, die herrliche Akustik in der Kirche liess die Zuhörer erschaudern. «Zum Schluss wei mir no eis singe», liess sich Reto Jeger vernehmen, worauf die Musizierenden mit «s’ Chilchli» den mitreissenden Abend feierlich ausklingen liessen.


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SPORT

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FUSSBALL

Es gibt bei vielen noch einiges zu tun Auch wenn es nun doch nicht danach ausschaut, dass der Winter bereits Einzug hält, haben die Fussballer der oberen Amateur-Ligen die Winterpause bereits angetreten. Aus regionaler Optik gibt es für viele Teams noch einiges an Arbeit. Edgar Hänggi

I

n der regionalen 2. Liga blickt Laufen auf eine durchzogene Vorrunde. Rang 8 und 15 Punkte ist optisch zwar besser als letzte Saison, aber man hat noch immer nicht das erreicht, was eigentlich möglich wäre. Noch muss sich das Team von Trainer Adnan Ercedogan vorsehen. Zu den Abstiegsplätzen hat man lediglich vier Punkte Vorsprung. «Wir bringen es nicht fertig, unseren teils grossen Aufwand mit Punkten zu belohnen», meinte Ercedogan. Damit spricht er die diversen Auftritte an, bei denen man mindestens auf Augenhöhe mit dem Gegner war und zahlreiche Chancen herausspielen konnte, am Ende aber sozusagen ohne Hosen auf dem Platz stand. Erfreulich zumindest, dass man unerwartet das fand, was Laufen gesucht hatte und glaubte, es nicht finden zu können. Mit Enis Bufaj stellt Laufen, zusammen mit den Reinachern Sven Jegge und Patrick Zenhäusern, den aktuellen Topskorer der Liga. Laufen wird in der Rückrunde versuchen müssen, mehr auf entweder – oder zu spielen. Sechs Unentschieden in 13 Partien, das heisst: 12 Punkte verloren. Aufsteiger Dornach muss sich etwas einfallen lassen, will man nicht sofort wieder zurück in die 3. Liga. Spielertrainer Ernes Hodzic gibt trotz der misslichen Lage aber nicht auf. «Wir haben vieles gut gemacht, kämpften aber teilweise unglücklich.» Dass das kapitale Heimspiel gegen Birsfelden 1:6 verloren ging, war für ihn eine der schwärzesten Stunden. Sechs Punkte Rückstand weist Dornach auf. Es sei noch immer machbar, meint Hodzic. «Wir müssen schau-

Topskorer. Mit 11 Saisontoren führt Enis Bufaj (am Ball) die Topskorer-Rangliste FOTO: EH-PRESSE zusammen mit zwei Reinachern an.

en, dass alle Spieler gesund und einsatzfähig sind und wir gut arbeiten im Winter, dann versuchen wir es.» 3. Liga: Abstiegskampf Düster sieht es aus in der 3. Liga für die beiden lokalen Vereine. Wie eigentlich in den letzten Saisons immer, kämpfen Laufen II und Breitenbach um den Klassenerhalt. Die Schwarzbuben stehen auf dem letzten Platz, Laufen mit einem Punkt mehr auf Rang zehn. Noch ist für beide zwar nichts verloren, aber es muss einiges passieren, damit man eine weitere Saison in der Liga planen kann. Ganz oben in der Gruppe rangiert Aufsteiger Ettingen, der dem erklärten Favoriten Therwil mit dem Laufner Trainer Davide Fellino das Leben schwermacht. 4. Liga: Zwingens Hoffnungen Wäre nicht das 0:5 im letzten Spiel gegen Reinach, der FC Zwingen hätte eine ganz starke Hinrunde gespielt. So aber ist sie nur noch gut. Mit 24 Punkten liegt man drei Zähler hinter Leader Binningen zurück. Dennoch darf man weiter auf einen Aufstieg hoffen. Soleita Hofstetten bekam nach schwachem Start die Kurve und befindet sich im Mittelfeld. Allerdings bedeuten die 15 Punkte noch keine Sicherheit. Trainer Christian Kunz hat mit der 1:5 Niederlage gegen Riederwald seinen Job bei den Schwarzbuben

beendet. Er trat die Stelle als Nachwuchstrainer bei den A-Junioren von Binningen an. Grosse Probleme bekundet Röschenz. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga droht nun sogar eine weitere Relegation. Mit neun Punkten liegt man bereits vier Punkte hinter einem Rang, welcher den Ligaerhalt bringen würde. Doch auch Kleinlützel zittert und Riederwald muss sich ebenfalls vorsehen vor einem Fall in die 5. Liga. Und ausserdem… … sicherte sich der FC Brislach mit einem 3:0 Auswärtssieg in Ettingen den «Halbzeit-Gruppensieg». Das erklärte Ziel der Vereinsleitung. Verletzungen und Absenzen, wie sie auf dieser Stufe Tagesordnung sind, verhinderten, dass Brislach mit reiner Weste in die Winterpause gehen konnte. Zum Schluss musste man ein Remis in Dornach und eine Niederlage gegen Breitenbach schlucken. … gibt es doch noch ein Highlight aus der näheren Region. In der interregionalen 2. Liga konnte der SC Dornach die Torimpotenz zum Ende ablegen. Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den damaligen Leader Langenthal folgte ein 4:1 in Moutier. Damit verbesserte sich die Lage in der Meisterschaft und zum Abschluss gab es in der Schweizer Cup-Qualifikation gar noch ein 6:0 gegen Allschwil.

EISHOCKEY

Schmaler Grat in den Spielen EISLAUFCLUB LAUFEN

Dreiländercup 2016 in Laufen

Kleine Eisläuferin ganz gross: Eine Läuferin vom Dreiländercup 2015. FOTO: DUST Am Sonntag, 20. November 2016, findet der 13. Dreiländercup statt. 121 Eisläuferinnen und -läufer (Rekordzahl) aus der ganzen Schweiz werden am Start sein. Die Jüngsten werden ihre Küren ab 7.30 Uhr fahren. Am Nachmittag werden Kürprogramme auf hohem Niveau den interessierten Augen der Zuschauer gezeigt. Wir hoffen, dass zahlreiche Eislaufbegeisterte den Weg in die Eissportund Freizeithalle Laufen antreten und

die interessanten Darbietungen der Athletinnen und Athleten mit viel Applaus unterstützen werden. Das Programm endet um ca. 20.00 Uhr mit anschliessender Siegerehrung. Wir wünschen den Läuferinnen und Läufern sowie ihren Trainern viel Glück und den Gästen schöne und spannende Vorführungen. Weitere Infos finden Sie unter www.eclaufen.ch. Karin Hänggi

eh. Der EHC Laufen musste erfahren, dass in der aktuellen Meisterschaft der Grat zwischen Erfolg und Niederlage noch schmäler geworden ist. Das macht es zwar für die Zuschauer spannend, für Staff und Spieler der betroffenen Teams ist es jedoch zusätzliche Anspannung. Vom «Debakel» wie beim Heimauftakt mit dem 3:9 gegen Meinisberg bis zum Overtime-Erfolg in Sissach liegt eine Spannbreite, die Voraussagen immer heikler werden lassen. Dass es dem Team von Trainer Beat Leuenberger gegen Altstadt Olten nicht reichte, den 3:0 Vorsprung nach zwei Dritteln über die Zeit zu retten, war zwar ärgerlich, aber kein Zeichen von Schwäche. Altstadt lag am Samstag in Lyss nach zwei Dritteln gar mit 1:5 hinten und entschied die Partie in der Overtime für sich! Dass Laufen letzten Mittwoch in Burgdorf gegen Koppigen 1:5 tauchte, mag auf den ersten Blick einem Rückschlag gleichkommen. Es zeigte, dass der Trainer noch viel Arbeit vor sich hat, denn das Team ist noch nicht gefestigt. Gegen Gegner, die man aufgrund des Stärkeverhältnisses besiegen sollte, reicht es bereits, wenn, wie geschehen, die Unparteiischen unpopuläre Entscheide treffen und man weicht bereits vom Gameplan ab. Koppigen hatte am Samstag jedoch auch Rheinfelden gefordert. Am Samstag werden die Laufentaler wieder bis in die Haarspitzen motiviert sein. Wenn es in ein Derby geht, ist man bereit. Gegen ZS hat es funktioniert, sich auf eine starke Defensive, einen sicheren Goalie und den entscheidenden Of-

fensivschlag zu verlassen. Rheinfelden wird Laufen aber sicher nicht unterschätzen. Ein spezielles Spiel wird es für Philipp Aeppli, der im Sommer die Seiten wechselte und jetzt die Tore für Rheinfelden erzielt. So wie letzten Samstag gleich deren zwei gegen Koppigen. «Ich gehe in Laufen mit gemischten Gefühlen aufs Eis. Da ist die Vorfreude, die alten Teamkollegen und bekannte Gesichter unter den Zuschauern zu sehen; auf der anderen Seite wird es wohl ungewohnt sein, wenn ich gegen Laufen auf Torjagd gehen muss.» Aeppli meint

aber, dass so etwas im Sport normal sei und er jetzt für die Zeit des Spieles ein Rheinfelder sei. Dass er bei einem persönlichen Treffer nicht jubeln werde, glaube er kaum. «Ich finde das eine unnötige Aktion, wie man es im Fussball sieht. Wenn man das Dress eines Teams anzieht, setzt man sich auch ganz dafür ein». Ob Laufen wie gegen ZS eine Überraschung schaffen kann, hängt zum grossen Teil vom Spielverlauf ab. Nur ein positiver Spielstand macht die notwendigen Kräfte frei.

Bollwerk: Gegen Rheinfelden braucht es eine entschlossene Defensive, wie hier mit RéFOTO: EH-PRESSE rat, Henz und Neuschwander (v.l.).


DORFPLATZ

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VERANSTALTUNG

Geschenke für Weihnachten? Weihnachtsmarkt Erschwil

Originelles und Aussergewöhnliches: Am Weihnachtsmarkt von Erschwil.

FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Jutz in Weihnachtsstimmung

Damit uns der Pfuus nicht ausgeht!

jjz. Die «Jodlerwiehnacht Brätzbel» hat sich zu einem beliebten Anlass gemausert, den die Volksmusikfreunde in der Region nicht missen möchten. Keinen Aufwand gescheut hat der gastgebende Jodlerklub «Echo vom Ramstein», einen tollen Abend am Samstag, 19. November zu organisieren. «Mir wie eis zäme singe» lautet das Motto der Bretzwiler, die für feine Töne bekannt sind. Wie üblich tritt Maja Amport mit einer Schar Kindern auf, die mit reinen Stimmen und originellen Liedern zu begeistern wissen. Aus den Reihen der Gastgeber singt das beliebte Geschwisterduett Heidi und Susanne Amport bekannte Melodien, die unsere Herzen erfreuen. Als Gäste wird der Jodlerklub Muttenz begrüsst. Seine Jodellieder bereichern die Tradition der «Jodlerwiehnacht Brätzbel» und dürften bei den Gästen guten Anklang finden. Aus dem Bernbiet reist das Jodlerquartett Männertreu Teuffenthal an und man darf gespannt sein, was die vier begnadeten

Sänger drauf haben. Begeisterung wird auch die hübsche 17-jährige Fabienne Schadegg auslösen, die das Hackbrett virtuos beherrscht und die Gäste zum Schwärmen bringt. Ein Jodlerobe der Extraklasse ist angesagt! Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden spielt das Schwyzerörgeli-Quartett Flüehblüemli Basel. Die vier Musikanten haben mächtigen Zug und spielen nebst Volkstümlichem auch Schlager und Oldies. Eine Tombola mit Selbstgebackenem und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwarten Sie die Bretzwiler an ihrem Jodlerobe. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Freunden in der Turnhalle Bretzwil und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. «Jodlerwiehnacht Brätzbel» in der Turnhalle Bretzwil am Samstag, 19. November 2016 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Reservation: 061 941 15 46

VERANSTALTUNG

Zirkus zu Gast in der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz WOS. Am Sonntag, 20. November, 10.00 Uhr, weht Zirkusluft in der Heiliggeistkirche in Flüh. Artistinnen und Artisten vom Jugend Circus Basilisk im Alter von 7 bis 17 Jahren werden mit Jonglagen, Akrobatik, Break Dance und totaler Körperbeherrschung für Begeisterung sorgen. Passend dazu wird der Schweizer Zirkuspfarrer Adrian Bolzern predigen und gemeinsam mit Pfarrer Michael Brunner für eine etwas andere Liturgie besorgt sein. Ein Gottesdienst, der am dritten Sonntag im November für Farbe, Abwechslung und Freude garantiert und einen etwas anderen Zugang zur Zirkusmanege und hinter die Bühne ermöglicht. Nach dem Gottesdienst mit spektakulären Nummern aus dem diesjährigen Programm vom Jugend Circus

VERANSTALTUNG

Basilisk besteht beim Apéro Gelegenheit zum Austausch und Gespräch mit Artistinnen, Artisten und Pfarrern.

Circus-Pfarrer: Adrian Bolzern.

FOTO: ZVG

LESERBRIEF

«Ja zum geordneten Atomausstieg» Mit der Initiative für den geordneten Atomausstieg haben wir die einmalige Chance, die Voraussetzungen für eine nachhaltige und sichere Energiezukunft zu schaffen. Wir leisten uns den ältesten Reaktorpark der Welt. Schon heute stehen immer wieder Reaktoren für Monate still, weil technische Probleme auftreten. Mit jedem Betriebstag erhöhen sich die Verluste, welche die Betreiber der Reaktoren einstreichen müssen. Die Fonds zur Stilllegung der Anlagen und zur Entsorgung des Strahlenmülls werden niemals ausreichen, um diese unsäglichen Altlasten zu tilgen. Je früher wir aus dieser schmutzigen und gefährlichen Technologie aussteigen, umso besser für unser Land.

Atomkraftwerke sind nicht nachhaltig, weder wirtschaftlich noch ökololgisch. Von den verheerenden Urangewinnung bis zur ungelösten Frage der Entsorgung des für zehntausende Jahre gefährlichen Strahlenmülls ist diese Technologie ein einziges Desaster. Ein Unfall würde grosse Teile unseres Landes für unbestimmte Zeit unbewohnbar machen. Das ist ein viel zu grosses Risiko für ein so dicht besiedeltes Land wie die Schweiz. Und mit jedem Betriebstag steigt die Gefahr. Darum ein überzeugtes Ja zum geordneten Atomausstieg! Alexander Stebler-Winiger, Meltingen

Am Samstag, 26. November 2016 wird in Erschwil der 10. Weihnachtsmarkt des Kindergartens Beinwil/Erschwil und der Primarschule Erschwil durchgeführt. Die beste Gelegenheit also, sich mit Geschenken für die ganze Familie, Freunde und Bekannte einzudecken. Von 16-19 Uhr wird an verschiedenen Ständen ein vielfältiges Angebot an Weihnachtsgeschenken dargeboten, welche die 69 Kinder im Unterricht und in einer Kunsthandwerker-Woche vor den Sommerferien hergestellt haben. Während dieser Woche wurden die Kinder tatkräftig von Eltern unterstützt. Der Erlös des Weihnachtsmarkts geht zu zwei Dritteln an den Kindergarten Beinwil/Erschwil und die Primarschule Erschwil und zu einem Drittel an eine wohltätige, schweizerische Institution. Für das leibliche Wohlbefinden ist ebenfalls gesorgt. Es freuen sich auf IhKinder, Lehrerteam ren Besuch: und Schulleitung Erschwil

Liesberg und Umgebung Infoabend Windpark Im Einflussbereich von Liesberg, Roggenburg und Kleinlützel sind weitere Windkraftwerke geplant, nebst denjenigen vom Chall. Unter dem Vorwand der sog. Energiewende sind gigantische Windräder geplant, die eine Höhe von 200m erreichen sollen. Finanziert durch die EBM, aber nicht nur, sondern entscheidend durch die KEV, (Kostendeckende Einspeisevergütung). Im Klartext: durch Steuergelder, im Endeffekt für teureren Strom und höheren Steuern, für quasi Null Nutzen, aber viel Risiken! Besuchen Sie die Infoveranstaltung des Vereins «wind-still» am 24. November 2016, um 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg. Erfahren Sie die Hintergründe und Konsequenzen die ein solches Projekt mit sich bringt, solange noch Zeit dazu ist! Unsere Behörden und Parlamente lassen sich blenden von Propheten, deren Motiv schlicht und einfach nur Geld ist, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Lassen Sie sich von unseren Experten informieren. Wer von uns kommt nicht von Aus-

landreisen zurück, ohne nicht unsere Heimat wiederum zu schätzen, unsere Mitwirkungsmöglichkeiten, unsere erhaltene schöne Landschaft? Wir bestimmen darüber, ob das so bleibt! Das Ganze hat noch eine, gerne verschwiegene Problematik, die international anerkannte Komponente: unsere Gesundheit! Es trifft nicht alle, aber zu viele. Der erzeugte Lärm, der genannte Negativ-Blitz oder Disco-Effekt durch zyklische Schattenwürfe. Der nicht hörbare «Infraschall» kann wenige zum Wahnsinn treiben. Viele Leute mussten ihr trautes Heim verlassen, um diesem Terror auszuweichen. Schlussendlich werden noch unsere Vögel und Fledermäuse erschlagen und das Wild erschreckt. Beachten Sie: www.wind-still.ch Zum Schluss ein Zitat von Reinhold Messner: Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, weil sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur. Marx Mamie, Bürger von Liesberg 24. November, 19 Uhr, MZH Seemättli Liesberg.

AUSSTELLUNG

Bruder Bernhards Krippe und Erwartung WOS. Der 84-jährige Benediktinermönch Bernhard Meury vom Benediktinerkloster Mariastein sammelt seit 60 Jahren Krippen. Die schönsten und berührendsten werden jetzt im Kloster gezeigt. Zum Thema Krippen und Weihnacht passt «Erwartung». 10 Gegenwartskünstlerinnen und –künstler haben sich

mit dem Thema auf interessante Art auseinandergesetzt. Eine spannende Kombination für Entdeckerinnen und –Entdecker. «Bruder Bernhards Krippen» im Ausstellungsraum des Klosters Mariastein, «Erwartung» im Hotel Kurhaus Kreuz, Mariastein, Vernissage im Hotel: Samstag 19. November, 16.00 Uhr, Ausstellung bis 29. 01.2017.

Bei Annahme der verlockenden Atomausstiegsinitiative steuern wir in eine Sackgasse. Der Anteil von rund vierzig Prozent Energie aus Kernkraft können nicht innert nützlicher Frist durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Der Anteil an Sonnenenergie am Gesamtangebot ist trotz Fördermassnahmen (KEV) sehr bescheiden. Infolge reduziertem Angebot an Sonnen- und Wasserkraftenergie produzieren unsere Atomkraftwerke vorwiegend im Winter. Dadurch entsteht eine riesige Versorgungslücke und die Schweiz müsste mehr Strom aus dem Ausland importieren. Dieser stammt unter anderem aus Kohle- und Kernkraftwerken. Kohlekraftwerke belasten die Umwelt stark. Weiter betrachte ich die Verankerung eines Verbotes für die Erzeugung von Energie aus Kernkraft in der Bundesverfassung als grobe Fahrlässigkeit. Damit verbieten wir faktisch die Forschung auf diesem Gebiet und widersprechen dem liberalen Gedanken. Aus diesen und vielen weiteren Überlegungen lehne ich die Atomausstiegsinitiative mit Ueberzeugung ab. Andreas Bringold, Kantonsratskandidat FDP Beinwil

VERANSTALTUNG

JAP-Brunch mit Thomas Scheytt Aus dem südbadischen Freiburg kommt einer der «schwärzesten» Boogie- und Blues-Pianisten weisser Hautfarbe. Thomas Scheytt verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt. Im Gegensatz zu vielen Boogie-Pianisten, die mit besonders schnellen Stücken überzeugen wollen, zeigt Thomas Scheytt gerade in langsameren Bluesstücken seine ausgereifte Spielkultur und sein ungewöhnliches Feeling. Ausserdem erweist er sich als hervorragender Blues- und BoogieKomponist. Die Hälfte der Stücke stammt aus seiner Feder. Mit seiner 3. Solo-CD war Thomas Scheytt 2014 für den «Preis der Deutschen Schallplattenkritik» nominiert. Grosses Ansehen verschaffte ihm Gewinn des German Blues Award 2015 in den Kategorien «Bestes Piano» und «Bestes Duo». Sonntag 20. Nov., Gasthof Mühle (Chesselisaal), Hauptstrasse 61, Aesch. Türöffnung 9.45h, Brunch ab 10h, Konzert ab 10.30h. Reservation unter 061 753 93 33 (Copyshop Aesch) oder www.jap.ch.


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Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

Gesucht per sofort:

Hilfsmechaniker Teilzeitanstellung Infolge Neuorganisation der Verwaltung suchen wir per 1. 1. 2017 oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in Gemeindeverwaltung (80%) Mo, Mi, Do /und Di oder Fr Aufgabengebiete: – Mitarbeit in der Einwohnerkontrolle, Schalter- und Telefondienst, Durchführung von Abstimmungen, Erstellen von Wasserrechnungen mit Grundgebühren, Schulzahnpflege, Hundekontrolle, Mithilfe Inkasso und Mahnwesen, Mithilfe in der Buchhaltung und weitere anfallende Arbeiten. Anforderungen: – Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung – Selbstständige und speditive Arbeitsweise – Diskretion sowie rasche Auffassungsgabe – Zusammenarbeit in einem kleinen Team Wir bieten: – Eine interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit sowie einen modern eingerichteten Arbeitsplatz Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung schriftlich bis am 28. November 2016 an die Gemeindeverwaltung Liesberg, Unterdorf 6, 4254 Liesberg Dorf.

Infolge Neuorganisation der Verwaltung suchen wir per 1. 1. 2017 oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in Gemeindeverwaltung mit Schwerpunkt Finanzen / Buchhaltung (60%) Mo, Mi, Do Aufgabengebiete: – Führen der Buchhaltungen der Einwohnergemeinde Liesberg, Forstbetriebsgemeinschaft und der Burgerkorporation – Erstellen der Budgets, der Investitionsrechnungen, der Finanzpläne und der Jahresabschlüsse – Erstellen von Unterlagen zuhanden des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung – MwSt-Abrechnungen und Nachführung Kataster – Mithilfe in der Verwaltung Anforderungen: – Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung – Berufserfahrung im öffentlichen Rechnungswesen HRM2 von Vorteil – Selbstständige und speditive Arbeitsweise – Diskretion sowie rasche Auffassungsgabe – Zusammenarbeit in einem kleinen Team Wir bieten: – Eine interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit sowie einen modern eingerichteten Arbeitsplatz Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung schriftlich bis am 28. November 2016 an die Gemeindeverwaltung Liesberg, Unterdorf 6, 4254 Liesberg Dorf.

zur Unterstützung der Mechaniker für kleine Servicearbeiten, Lager, Pneumontage, Reinigen der Fahrzeuge etc. Wir erwarten von Ihnen ein gepflegtes, sauberes und freundliches Auftreten sowie stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift. Fahrausweis Kat. B ist Bedingung. Sind Sie interessiert Dann senden Sie Ihre Bewerbung an: Garage Thüring AG Postfach 4222 Zwingen – 061 765 90 00


DORFPLATZ

Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Wie kommen wir aus dieser Sackgasse hinaus?

Solidarität mit Zwingen?

Sie kennen das Problem: man fährt in einer unbekannten und wahnsinnig komplizierten Stadt und sucht eine bestimmte Adresse; der Weg ist klar, es gibt keine Alternative, denn das GPS hat es Ihnen so vorgeschlagen. Einbahnstrasse, Stress, Hektik, Hitze und hinterherhinkendes GPS führen irgendwann in die Situation, dass sie den Überblick verlieren. Nun landen sie also in einer Sackgasse. Was tun sie dann? Vermutlich nicht einfach das Fenster herunterdrehen und behaupten, dass es hier gar keine Sackgasse geben dürfte, denn: Sie sehen ja das Ende der Strasse. Sie können nun in dieser Sackgasse stehen bleiben oder aber wenden und wieder zurückfahren. Der alternative Weg wäre ja da, nur nicht in dieser Sackgasse. So ähnlich verhält es sich mit der Richtplanabstimmung. Das Geschäft war für den Landrat einerseits sehr

komplex und andererseits musste eine Lösung rasch auf den Tisch. Der Landratsentscheid kennen wir ja nun, das Fahrzeug wurde am 14. April 2016 sauber in eine Sackgasse gestellt. Das Ende der Sackgasse stellen die Gemeinden und die Bevölkerung dar. Die Gemeinden werden die Sonderzone nicht ausscheiden und werden gegen jeden einzelnen Schritt im Nutzungsverfahren gerichtlich und bis ans Bundesgericht vorgehen. Die Landbesitzer werden das Gleiche tun und selbst die Parteien, welche die Nein- Parole beschlossen haben, werden dem Verfahren nicht aktionslos zuschauen. Wenn nun jemand das Gefühl hat, dass man einfach weiter Gas geben kann, der irrt. Die Lösung, welche sich anbietet, ist einfach: Rückwärtsgang einlegen und Alternativweg suchen! Deshalb Nein zum Richtplan! Sandra Jermann, Zwingen

LESERBRIEF

Nein zum kantonalen Richtplan In der regionalen Wasserversorgungsplanung Laufental-Thierstein (Region 10) sind die Quellen Pfandel und Bernhardsmätteli als regional bedeutsame Bezugsorte aufgeführt, insbesondere für die strategische Versorgungssicherheit beim Ausfall des Birs-Grundwasserstroms (Grundwasserverschmutzung / Hochwasser). Jede Wasserversorgung sollte über zwei hydrogeologische und technisch unabhängige Wasserbezugsorte als Versorgungssicherheit haben. Die beiden Quellen sind unabhängige Wasserbezugsorte und liefern Wasser in guter Trinkwasserqualität und in der nötigen Quantität. Im Hinblick auf bestehende Nutzungskonflikte im Nahbereich der Quellen wurde in Absprache und Zustimmung aller beteiligten kantonalen Ämter, eine schrittweise Untersuchung

der zukünftigen Schutzzonenausscheidung initiiert. Seit September 2013 liegt ein Bericht mit einem Entwurf für eine zukünftige Schutzzone vor. In Kenntnis unserer laufenden Schutzzonenausscheidung wurde durch den Kanton im gleichzeitigen Deponiestandort-Evaluationsverfahren der Standort Stutz, Blauen, unter Ignorierung der geplanten Schutzzone im Gebiet Stutz, auf den 1. Rang gesetzt. Dieses unkoordinierte, unkorrekte und fragwürdige Vorgehen mit Genehmigung durch Regierungsrat und Landrat kann mit einem Nein an der Abstimmung vom 27. November 2016 durch die Stimmbürger im Baselbiet korrigiert werden. Georg Furler Präsident Zweckverband Wasserverbund Birstal (WVB)

LESERBRIEF

Scherbenhaufen Die Festlegung im Richtplan der beiden geplanten Deponiestandorte in Zwingen und Blauen muss mit einem Nein gestoppt werden. Die beiden Standorte sind völlig ungeeignet. Die Auswahlkriterien wurden falsch und einseitig gesetzt. Wie wäre es sonst möglich, wertvolle Trinkwasserquellen vernichten zu wollen? Die wichtige Grundwasserfassung des regionalen Pumpwerks unterhalb der Deponien mit einem gigantischen Volumen von 35 Mio. m3 potenziell zu gefährden? Beim Nadelöhr Kreisel in Zwingen würde der Verkehr Basel-Jura sowie ins Thierstein noch zusätzlich behindert. Auch der Verkehr durch Wohngebiete würde zunehmen. Und das alles über Jahrzehnte. Warum

wird in der Abstimmungsvorlage entgegen der Deponieplanung nicht offen über die möglichen Kapazitäten von 35 Mio. m3 orientiert? Dabei gäbe es bessere Standorte. Die betroffenen Gemeinden sowie die Grundeigentümer wehren sich zu Recht gemeinsam und entschlossen gegen diese beiden ungeeigneten Standorte. Jahrelange Auseinandersetzung wären sicher und sind schon vorgezeigt. Stoppen wir mit einem Nein diese Fehlplanung rechtzeitig damit in absehbarer Zeit geeignetere Standorte festgelegt werden können. Andernfalls stehen wir nach jahrelangen und teuren Auseinandersetzungen vor einem Scherbenhaufen. Peter Jermann, Zwingen

LESERBRIEF

Die Aussage: «es isch eso und fertig», ist keine Lösung Wenn man bei einer Diskussion nicht mehr weiterkommt, ist man oft geneigt zu sagen: «es isch eso und fertig!». So auch in der aktuellen Debatte um die Deponiestandorte im Laufental. Nur: stimmt das denn? Gibt es wirklich keine Alternativen? Ist es korrekt, wenn die im Moment nicht zu beneidende Regierungsrätin Pegorraro zu den Deponiestandorten behauptet, diese seien alternativlos? Wohl kaum! Natürlich stellt die zentrale Aushubdeponie einer Grossregion für das BUD, den Regierungsrat und den Landrat die beste Lösung dar. Doch alternativlos sind diese Standorte nicht. Kleinere, lokale Deponien, recyceln, Terrainfüllungen oder der Tausch Kies gegen Aushub wären solche Alternativen. Somit stimmt die Aussage betreffend Alternativlosigkeit schlicht nicht. Natürlich stellt ein zentraler Deponiestandort einer Grossregi-

on BS/BL/SO die einfachste und bequemste Lösung für das BUD, den Regierungsrat, die Bau- und Planungskommission oder den Landrat dar. Doch ist es auch die beste Lösung? Es wäre ehrlicher und redlicher zu kommunizieren, dass man die für die Regierung einfachste Standortlösung favorisiert, statt gebetsmühlenartig die Alternativlosigkeit zu propagieren. Denn: sollte die Richtplanabstimmung abgelehnt werden, wird man plötzlich feststellen, dass auf einmal Alternativen auf den Tisch kommen, welche auch funktionieren würden. Das Leben ist in den seltensten Fällen alternativlos; doch Lösungen entstehen all zu oft nur unter einem gewissen Leidensdruck. Erhöhen wir diesen Druck und stimmen Nein zum Richtplan! Raphael Bloch, Blauen Leiter Fischaufzucht Fipal

Am 26./27. November stehen in der Schweiz Abstimmungsvorlagen auf eidgenössischer, kantonaler sowie kommunaler Ebene an. Eidgenössisch treffen wir eine wichtige Entscheidung, was unsere Energiepolitik in der Zukunft betrifft. Kantonal sorgt eine Abstimmung im Laufental für erheblichen Zündstoff, die Abstimmung zum Landratbeschluss vom 14. April 2016 betreffend Anpassung des Kantonalen Richtplans BaselLandschaft (KRIP). Die Gebiete Sunnerai und Stutz sollen einer Deponie des Typs A weichen, eventuell kann die Pfandelquelle weiterhin genutzt werden, die Quelle Bernhardsmätteli fällt aus den Traktanden. Wer mit Politik und Kanton konfrontiert ist, weiss was das Wort «kann» bedeutet. Eine grosse Solidaritätswelle erfasste das Laufental, und auch grosse Teile des Kantons. Ein Referendum kam in kurzer Zeit zustande. Alle 13 Gemeindepräsidenten des Laufentals unterstützen nach Absprache in den einzelnen Gemeinderatssitzungen das Komitee «Quellen retten». Am 30. Oktober kam eine improvisierte Landgemeinde in Zwingen zustande, welche grossen Zuspruch und Solidarität vom ganzen Laufental erfahren hat. Gertrud Schaub wurde in der Zeitung zitiert «Solidarität im Laufental, Zusammenhalt in der Sache». Für mich ist ganz klar, dass hier die Solidarität zum Tragen kommt und ein NEIN in die Urne gelegt werden muss. Diese Meinung habe ich auch in der Gemeinde Burg kundgetan. Leider kommt es an besagtem Wochenende noch zu einer weiteren Abstimmung die Zwingen betrifft. Die Zwingener müssen darüber abstimmen, ob eine eigene Sozialhilfebehörde einge-

GEDANKENSTRICH

führt wird. Eine Kündigung der Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Laufental unter äusserst fragwürdiger Methodik ist dieser Abstimmung vorausgegangen. Man darf schon fast von einem Fake sprechen. Auch an der Gemeindeversammlung ist mit Zahlen operiert worden die keiner Diskussion standhalten. Der jetzige Gemeindepräsident von Zwingen, Herr Ermando Imondi war in der Zeit seiner Wahrnehmung als Delegierter von Zwingen in der Sozialhilfebehörde des Lobes voll, was deren Arbeit betrifft. Da kommt es fast zur Farce, wenn Frau Schaub jetzt von Solidarität im Laufental spricht. Wurden doch einmal mehr diverse Gemeinden ohne vorherige Gespräche oder Anträge total vor den Kopf gestossen, von einer Gemeinde, die in anderer Sache auf Solidarität pocht. Ein Nein zur eigenen Sozialhilfebehörde Zwingen könnte zu klärenden Gespräche führen, die so nie stattgefunden haben. Es gäbe der besagten und beschworenen Zusammenarbeit im Laufental eine Chance und würde nicht eine jahrelange Aufbauarbeit, an welcher Zwingen auch namhaft beteiligt war, zerstören. Und das Vertrauen zu Zwingen stärken und die Glaubwürdigkeit bekräftigen die sonst verloren geht. Da ich Frau Schaub als sehr fachwissende und qualifizierte Person kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass ihre Kraft besser in einer zielorientierten gemeinsamen Arbeit mit Visionen aufgehoben ist, als in einem eigenbrötlerischen, solidaritätslosen Akt. Deshalb ein Nein zur eigenen Behörde in Zwingen und ein Ja zum Laufental. Hans-Jörg Tobler Gemeinderat Burg im Leimental Behördenmitglied GSHB 2

Verantwortung wahrnehmen ja – aber auch sozial und ökologisch «Corporate Governance» ist ein Schlüsselbegriff der modernen Unternehmensführung. Gute Governance gewährleistet verantwortliche, qualifizierte, transparente und auf langfristigen Erfolg ausgerichtete Führung. Sie gründet auf einer Gleichwertigkeit von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Interessen: in allen Entscheiden der Unternehmensführung. Diesem Anspruch werden die Bauunternehmer der Region Basel und die im Komitee der Deponie-Befürworter vereinten Wirtschaftsvertreter in keiner Weise gerecht: Finanzielle Interessen stehen eindeutig im Vordergrund. Die täglichen, wohl jahrelangen Belastungen durch eine Grossdeponie auf die in ihrem Umkreis lebenden Menschen bleiben ebenso unbedacht wie die ökologischen Folgen durch Mehrverkehr und zusätzliche Staus im Laufental. So gesehen ist der Slogan der Deponie-Befürworter «Verantwortung wahrnehmen» für die direkt Betroffenen heuchlerisch und zynisch. Selbst von den im Landrat vertretenen Parteien unterstützt nur noch die FDP den Richtplaneintrag. Alle anderen Parteien haben sich, nach vertiefter Prüfung der Faktenlage und auf der Basis neuer Er-

kenntnisse, inzwischen geschlossen für die Nein-Parole zur Richtplanvorlage der Regierung entschieden. Blauen und Zwingen haben der Bauund Planungskommission im Januar 2015 vergeblich einen alternativen Deponiestandort auf ihrem Gemeindegebiet vorgeschlagen. Dies ganz im Sinne des ursprünglichen kantonalen Konzeptes für die Aushub- und Bauschuttentsorgung von 1998, welches im Kanton zehn Teilregionen für die Verteilung des Aushubanfalls vorsah. Davon hat der Kanton, auch aus rein wirtschaftlichem Interesse, nun Abstand genommen. Die Bevölkerung beider Dörfer ist nicht gegen eine Inertstoff-Deponie auf Gemeindebann. Die politische Entscheidung am 27. November muss jedoch verantwortungsbewusst in einer Güterabwägung zwischen den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Interessen aller Beteiligten erfolgen. Die Ablehnung der Richtplanvorlage eröffnet zudem die Chance, den Festsetzungsprozess neu aufzugleisen und langjährige Rechtsstreite zu vermeiden. Dieter Wissler Gemeindepräsident Blauen

LESERBRIEF

Nein zum KRIP am 27. 11.16 Der Gigantismus ist unvorstellbar. Die 2. grösste Wasserquelle im Baselbiet und eine intakte riesige Waldoase zu zerstören, ist Wahnsinn. Geschweige von der Tierartenvielfalt, die ihr zu Hause verliert. Kurz zum Thema unverschmutztes Aushub- und Ausbruchsmaterial. Die BUWAL Grenzwerte enthalten folgende Werte (mg/kg): Quecksilber 0,5, Arsen 15, Blei 50. Stellt man dagegen die Grenzwerte im Trinkwasser gegenüber gem. FIV, HyV und SLMB werden die tolerierbaren Werte um 50 000, 150 000 u. 500 000 Prozent überstiegen. Ersichtlich wird, dass die Regierung Trinkwasser in einem Quellgebiet zur Kontamination frei gibt. Dass man mit «sauberem» Aushubmaterial andere Ideen ver-

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folgt, zeigt die Studie der HSR im Auftrag des BAFU. Das übergeordnete Ziel des BAFU ist u.a. die Einsparung von Deponievolumen. Eine sehr interessante Studie, die den Befürwortern der Deponie als Bettlektüre gut täte. Mit einer geplanten Deponie-Kapazität von 35,6 m3 käme der «Kanton Laufental» auf Platz 2 in der CH-Hitparade der langfristig verfügbaren Volumen (Stand der Ergebnisse der letzten Erhebung 2011 durch das BAFU). Gemessen an der Grösse des Kantons BL zeigt es auch hier die Überdimensionierung. Es ist noch nicht zu spät, einen falsch eingeschlagenen Kurs zu ändern. Deshalb Nein zum KRIP! Sascha Rosenfelder, Blauen

Quellen retten – Nein?

Martin Staub Werbung ist alles. Das zeigt sich unter anderem – wie üblich vor Wahlen und Abstimmungen – an den Kandelabern, Zäunen und Feldern entlang den Strassen – besonders auffallend im Baselbiet. Das ist eine gute Sache und fördert die Konzentration der Autofahrer, welche aufgrund der unzähligen Wiederholungen von Plakatmotiven die Gelegenheit wahrnehmen, die Botschaften zu lesen und auch zu verstehen. Verkehrssicherheitstechnisch ist das völlig unbedenklich, denn auf der Strasse selber passiert ja eh nichts. Diese mehrstöckige Werbeshow sorgt für einen gewissen Unterhaltungswert und birgt sicher auch grossen Lerneffekt für die manchmal doch etwas eingeschränkten IQ’s der Vorbeifahrenden. «Rheinstrasse 2× Ja», «Verantwortung übernehmen – Ja zum Richtplan», «2× Ja Energie-Fördermassnahmen», «Trinkwasserquellen schützen – Richtplan Nein». Solche und viele weitere Inhalte an den Strassenborden fordern zum Denken auf. Der Autolenker und die -lenkerin, die vor lauter «ja, nein» allmählich vielleicht etwas dusselig im Kopf werden, tun gut daran, trotz vernachlässigbarer Ablenkung wieder kurz auf die Fahrbahn zu schauen, ob er oder sie noch einigermassen in der Spur ist. Sofort ist der Weg dann wieder frei, um sich anhand der Randbemerkungen links und rechts weiterzubilden. «Quellen retten – Nein» las ich da schon vor gut sechs Wochen zum ersten Mal, um dann gleich alle 25 Meter an dasselbe erinnert zu werden (an dieser Stelle bitte ich um mehr Kandelaber, damit der Plakatabstand künftig verkürzt werden kann). Das prägte sich ein. Was die wohl gegen Quellen haben?, fragte ich mich. Die Zeit verstrich, die erste Zwingner Landsgemeinde kam. Und da, in einem Zeitungsartikel, tauchte das Plakat wieder auf: «Quellen retten – Nein». Ich traute meinen Augen nicht. Erst später – bei der nächsten Autofahrt (mein Auto kennt den Weg auswendig) – schaute ich genauer hin und entdeckte Genaueres: Quellen retten – deshalb Nein am 27. 11. 2016. Liebe Grafiker und Plakatgestalter, bitte macht es doch uns Automobilisten etwas einfacher, damit wir beim Lesen nicht so nah an die Kandelaber fahren müssen.


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Donnerstag, 17. November 2016 Nr. 46

EINGESANDT

DENKPAUSE

SP Dorneck-Thierstein nominiert Kantonsratskandidaten

Blauen hat recht

Rolf Richterich

genügend Wasser haben, da die Lockergesteinsgrundwasserleiter ein genügendes Speichervolumen besitzen und die Birs auch in Trockenjahren Wasser führen wird. Die unerwünschten Nebeneffekte der Aushubdeponie können in den nachfolgenden Planungsstufen minimiert werden. Die Gemeinden haben dazu im Rahmen der Nutzungsplanung, des Baugesuchsverfahrens und bei der Betriebsbewilligung alle Möglichkeiten hinsichtlich Etappierung, Mengen und Betriebszeiten. Zudem muss der Kanton die längst fällige Ertüchtigung der H18 vornehmen. Die Standortgemeinde Blauen unterstützte denn auch in ihrer Antwort vom 8. November 2013 die Absicht «am Standort Stutz eine Deponie für unverschmutztes Aushubmaterial einzurichten. Dies unter der Voraussetzung, dass sich aus einer amtlichen Abklärung der Grundwassersituation im dortigen Gebiet keine negativen Auswirkungen für die Wasserversorgung der Gemeinden Blauen und Zwingen ergeben und alle notwendigen Massnahmen zur Reduktion von Emissionen durch Transportfahrzeuge vorgenommen werden.» Persönlich unterstütze ich noch immer die Haltung von Blauen und sage Ja zur Anpassung des Richtplans.

Mit dem Richtplan werden Nutzungskonflikte behördenverbindlich entschieden. Im aktuellen Fall stehen sich die Interessen Aushubdeponie und Quellen gegenüber. Wahrlich kein einfacher Entscheid. Der Landrat gewichtete nach sehr eingehender und sorgfältiger Prüfung grossmehrheitlich die Aushubdeponie höher als die Quellen. Er zog breit abgestützte fachliche Beurteilungen in die Entscheidfindung ein. Diese zeigen u.a. auf, dass die Wasserversorgung von Zwingen und Blauen mit alternativen Bezugsorten jederzeit auf qualitativ hohem Niveau gewährleistet werden kann. Zu diesem Schluss kommt ebenso der in dieser Woche publizierte kantonale Bericht zur Regionalen Wasserversorgung Basel-Landschaft 21. Schweizweit führende Fachpersonen kamen zum Schluss: Das Laufental wird höchstwahrscheinlich ebenfalls Rolf Richterich, Landrat FDP, Fraktionspräsident

LESERBRIEF

Ambitionierte Ziele sind nicht gratis Das Baselbieter Energiepaket soll verdreifacht werden. Dafür ist eine moderate, zeitlich befristete Zwecksteuer vorgesehen. Mit der Abstimmung über die vorgesehene Energie-Zwecksteuer erhält das Baselbieter Stimmvolk die Möglichkeit, die ehrgeizigen im kantonalen Energiegesetz festgehaltenen kantonalen Energieziele unter Kenntnis der Kostenfolgen zu bestätigen. Am 27. November können wir uns zu diesem Preisschild äussern.

DIES UND DAS

Ohne den vorgeschlagenen Ausbau des Baselbieter Energiepakets können die energiepolitischen Zielsetzungen nicht erreicht werden. Es braucht diese zusätzlichen Massnahmen. Und diese sind nicht gratis. Würde die Abgabe abgelehnt, wäre die Finanzierung des Energiepakets nicht mehr gesichert. Damit müssten wir die kantonalen energiepolitischen Ziele konsequent nach unten korrigieren. Ich mache nicht gerne auf halbem Weg rechtsumkehrt. Da ich überzeugt bin, dass wir auf dem richtigen Weg sind, sage ich 2x Ja zu EnergieFördermassnahmen. Franz Meyer Landrat, Kanton BL

Eine Rose für die Kandidierenden: (v. l.) Simon Esslinger (bisher), Stefan Oser (bisher), Irene Meier-Reber, Roman Oeschger, David Häring, Remo Waldner, Shulojan Suntharalingam, Karin Kälin Neuner-Jehle. Auf dem Bild fehlt Edna Baumgartner. An der SP Amtei Versammlung Dorneck-Thierstein vom 8. November 2016 in Rodersdorf hat die Versammlung 9 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen im nächsten März nominiert. Nach den wiederkehrenden Geschäften Rechnung, Jahresplanung und Mitgliederbeiträge stellte Lukas Uetz, Kampagnenleiter der Regierungsund Kantonsratswahlen 2017 der SP Solothurn, die Basiskampagne vor. Die verschiedenen SP-Sektionen im

Schwarzbubenland und vom Solothurnischen Leimental hatten 9 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten der Amtei gemeldet. Linda Mischler (Himmelried) moderierte die Vorstellungsrunde, in welcher die Kandidierenden ihre politischen Schwerpunkte skizierten. Die Versammlung nominierte mit grossem Applaus eine vielfältige SP-Liste mit: Edna Baumgartner (Dornach), Simon Esslinger (Seewen, bisher), David Häring (Gempen), Irene Meier-Re-

ber (Rodersdorf), Karin Kälin NeunerJehle (Rodersdorf), Roman Oeschger (Büren), Stefan Oser (Flüh, bisher), Shulojan Suntharalingam (Flüh), Remo Waldner (Breitenbach). Beim anschliessenden Apéro bestand Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen auf den Wahlkampf einzustimmen. Die Akteure der SP Dorneck Thierstein sind parat, mit starken Stimmen in Solothurn die Region zu SP Dorneck Thierstein vertreten!

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Atomausstieg Ja ... aber nicht jetzt und sofort

Reiner Unsinn

Auch Bundesrätin Doris Leuthard hat in der Zwischenzeit eingesehen, dass ein sofortiges und überstürztes Abschalten der Atomkraftwerke nur die zweitbeste Lösung sein kann. Die Stromversorgung, das heisst die Versorgungssicherheit für unser Land, ist zu wichtig in diesem Thema. Solarstrom, Windenergie und Strom aus unseren Wasserkraftwerken garantieren uns diese Sicherheit «noch» nicht und zwingen uns zum Import von Strom aus den für die Umwelt äusserst bedenklichen Kohlekraftwerken. Das Risiko, dass wir durch das sofortige Abstellen der Schweizer Atomkraftwerke in einen Stromengpass, respektive eine Unterversorgung kommen könnten ist zu gross. Strom ist ein Gut,

ohne dieses Gut wir, die Bevölkerung wie die Firmen, nicht mehr auskommen und von dem wir total abhängig sind. Ohne Strom geht gar nichts, vom Telefon bis zur Heizung, vom Tram bis zu Kühlschrank und von der Beleuchtung bis zur Pumpe unserer Wasserversorgung. Ein möglichst hoher Eigenproduktionsanteil von Strom der Schweiz ist unabdingbar und wie eine Versicherung. Die heute noch im Einsatz stehenden Atomkraftwerke sind ein Teil dieser Versicherung und eine kurzfristige Kündigung dieser Versicherung wäre unverantwortlich und fahrlässig. Mit einem Nein zur Atomausstiegsinitiative vom 27.11. können wir den Ausstieg sorgsam planen und in Ruhe die Stromproduktion mit erneuerbaren Energien fördern und ausbauen. Mark Winkler Kantonsrat SO FDP Präsident HEV Kanton Solothurn

Am letzten Donnerstag haben sich vier Jugendliche bei uns eingefunden, zwei in der Backstube (Beruf Bäcker-Conditor) und zwei in der Küche (Koch). Sie kamen aus verschiedenen Schulen (sogar aus Aesch?) und Klassen. Ich liess mich informieren, dass die Schüler aus der letzen Klasse, also 15-jährige, das als «Zukunftstag» und die 12- bis 15-jährigen als «Gendertag» bezeichnen. Drei der vier Schüler mussten auf meine Befragung dem jeweiligen Lehrer nichts vorweisen, als Beleg, dass sie hier waren – kein Formular, keine Unterschrift unsererseits. Also ist überhaupt keine Kontrolle vorhanden, ob ein Schüler überhaupt in einen Betrieb geht! Ein gewiefter Bengel macht sich einen freien Tag. Nach etwa vier Stunden waren alle müde und überfordert. Vor dem 15. Altersjahr sind solche Aktionen reiner Unsinn. Wie kann sich ein junger Mensch in ein paar Stunden in einer ihm völlig fremden Situation zurecht finden? Eine Schnupperlehre von ein paar Tagen – das bringt was. Alles andere sind sinnlose Theorien und kosten allseits nur Lotti Zemp Geld.

Wichtige Fakten rund ums Auge VERANSTALTUNG EINGESANDT

bei der Wahl der richtigen Beauty- Produkte in der Apotheke oder Drogerie beraten und gönnen Sie Ihren Augen von Zeit zu Zeit eine Auszeit von Cremes und Schminke.

Erster Schweizer Reparaturtag findet Anklang Am letzten Oktoberwochenende fand der erste Schweizer Reparaturtag statt. An insgesamt 30 Standorten wurde gleichzeitig geflickt und ein Rekord im ehrenamtlichen Reparieren aufgestellt. Nun hat die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) gemeinsam mit den beteiligten Reparatur-Initativen beschlossen, den Event im kommenden Jahr zu wiederholen. Am Samstag 29.10.2016 fand an insgesamt 30 verschiedenen Standorten in der Schweiz der erste nationale Reparaturtag statt. Mit dabei war auch der ReMarkt in Büsserach. Hier konnten in sechs Stunden insgesamt 24 Elektrogeräte repariert und damit gut 120 kg Elektroschrott verhindert werden. Bereits vor dem Startschuss um 10 Uhr standen die Besucher mit ihren defekten Geräten Schlange: Staubsauger, Laptops, Telefone, CD-Player und vieles mehr. Nach einer kurzen Einführung am Empfang durften sich die Besitzer gleich selbst an die Arbeit machen und ihren Gegenstand mit Unterstützung der ReMarktMitarbeitenden aufschrauben, untersuchen und – am allerwichtigsten – reparieren. Im Verlauf des Tages wurden insgesamt 32 Elektrogeräte gebracht. 75 Prozent davon konnten erfolgreich in Stand gesetzt und somit vor der Entsorgung bewahrt werden. Gesamtschweizerisch konnten am 1. Schweizer Reparaturtag gut 800 Gegen-

stände vor dem Müll bewahrt und über 2,4 Tonnen Abfall verhindert werden. Da sämtliche Reparaturen kostenlos waren, konnte zugleich auch der erste Schweizer Rekord im ehrenamtlichen Reparieren aufgestellt werden. Weil dieser erste Aktionstag so erfolgreich war, entschied die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) als Initiatorin, gemeinsam mit den beteiligten ReparaturInitiativen, dass der nächste Reparaturtag am 28. Oktober 2017 stattfinden wird. Wer den diesjährigen Reparaturtag verpasst hat, muss aber kein ganzes Jahr warten, um lieb gewonnenen Alltagsgegenständen neues Leben einzuhauchen: Auf der Seite des SKS (www.repair-cafe.ch) sind alle Daten von Repair-Cafés aufgeführt, welche in der ganzen Schweiz stattfinden. Unsere Region ist mit dem dauerhaft bestehenden Verein ReMarkt in Büsserach (www.remarkt.ch) äusserst gut versorgt: Hier können ganzjährig von Dienstag bis Samstag Elektrogeräte aller Art zur Reparatur vorbeigebracht werden. Um die laufenden Kosten zu decken, müssen erfolgreiche Reparaturen zwar bezahlt werden, doch sind auch hier alle Mitarbeitenden ehrenamtlich tätig und am Ende zählt vor allem, dass ein Lieblingsgegenstand gerettet und ein Stück Abfall verhindert werden konnte. Kim Neijt

Das Beste für Ihre Augen Vergessen Sie nicht zu blinzeln Wer lange am Computer arbeitet, «vergisst» oft das Blinzeln. Dies führt dazu, dass die Augen nicht genügend mit Tränenflüssigkeit versorgt werden. Legen Sie deshalb öfter kurze Pausen ein, blicken Sie von Zeit zu Zeit in die Ferne, schliessen Sie Ihre Augen oder gähnen Sie herzhaft. Dadurch wird nämlich etwas Tränenflüssigkeit ausgestossen. Vermeiden sie Verunreinigungen Egal ob Heimwerker oder Berufshandwerker: Wo gehobelt wird, dort fliegen Späne. Und wo Späne, Funken und Fetzen fliegen, sollte das Auge unbedingt durch eine Schutzbrille gesichert werden. Auch Putzmittel, Entkalker, Imprägniersprays und dergleichen sollten nur in genügender Entfernung zum Auge angewendet werden. Zeigen Sie Ihre wahre Schönheit Einige Beauty-Produkte wie Cremes und Schminke enthalten allerdings Inhaltsstoffe, die zu Reizungen des Auges und Veränderungen des Tränenfilms führen können. Lassen Sie sich deshalb

Machen Sie einen Spaziergang Anstatt die Mittagspause in einer stickigen Kantine oder beim Shopping zu verbringen, flüchten Sie doch einfach mal kurz ins Grüne. In klimatisierten oder stark geheizten Räumen leiden nämlich vor allem Kontaktlinsenträger schneller an trockenen Augen. Legen Sie eine warme Kompresse auf Gönnen Sie Ihrem Körper ein entspannendes Vollbad und legen Sie einen warmen, feuchten Lappen auf Ihre geschlossenen Augenlider. Bei akuter Einschlafgefahr hilft danach am besten eine lange und erholsame Nacht …

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

Lottomatch der Schwarzbuebe-Jodler Am Samstag, 19. November, ab 19.00 Uhr und Sonntag, 20. November ab 14.00 Uhr, können Sie Ihr Glück beim Lotto versuchen. Spielort ist die Mehrzweckhalle am Bruggweg 70 in Dornach. Die bekannten Jodlerchistli, gefüllt mit leckeren Esswaren, stehen bereit! Die Schwarzbuebe-Jodler eröffnen den Lottomatch mit einem Jodellied. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schwarzbuebe-Jodler, Dornach


DIES UND DAS

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BÄCKEREI / KONDITOREI / CONFISERIE

Café Kern gewinnt Gold und ist Kantonal-Champion Fachpersonen und zwei ausgewählten Messebesuchern – für die von den Gebrüdern Kern eingereichten Produkte, dürfen die beiden Laufner die Trophäe als Kantonal-Champion Baselland 2016 entgegennehmen. Ein Leistungsausweis erster Güte, den die Konditorei Café Kern schon einmal – im Jahre 2012 – anlässlich der «Swiss Bakery Trophy», gewannen. Übrigens: «‹Sweet Kernli› sind kleine Köstlichkeiten, die ausgezeichnet zum Kaffee schmecken», erklären die beiden Laufner Spitzenconfiseure.

Zwei, die ihr Handwerk vergolden: Stefan und Christoph Kern in ihrem Laden. FOTO: MARTIN STAUB

dust. Die «Swiss Bakery Trophy» wird alle zwei Jahre anlässlich der Fachausstellung «Salon Suisse des Goûts» in Bulle FR verliehen. Wie schon letztes Mal, als die beiden Bäcker-Konditoren und Confiseure der Konditorei Café Kern 2014 mit ihren Gold-Truffes eine Goldmedaille gewan-

nen, dürfen sich Stefan und Christoph Kern auch dieses Jahr über grossen Erfolg freuen. Mit ihrem neuen Produkt, dem Mandelgebäck «Sweet Kernli», errangen sie wieder eine Goldmedaille. Mehr noch: Dank der hervorragenden Bewertung durch die Jury – bestehend aus zwei

Sweet Kernli: Gut für die Goldmedaille FOTO: ZVG und zum Kaffee.

OBSTBAU

Hochstammproduzenten und Forscher treffen sich wie Obstproduzenten es formulierten: «Jetzt stellen wir fest, dass etwas geht, dass die Forscher unsere Notlage verstehen und sie sich echt bemühen, uns zu helfen.» Die Liste wird nun von Hochstamm Suisse redigiert und den Produzenten zugestellt. Damit die Feststellungen nicht einfach in einer Schublade landen.

Hochstammbäume haben nicht nur im Herbst eine grosse Ausstrahlung. Deren Biodiversität ist ebenso unbestritten wie ihr Wert für viele Landschaften. Die Kirschessigfliege (KEF) hat in diesem Jahr viele Hochstammbäume befallen. Für einige Betriebe sogar existenzbedrohlich. BB. Hochstamm Suisse hatte am Dienstag letzter Woche zum «KEF-Produzentenaustausch 2016» ans Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain eingeladen. Zahlreiche Hochstamm-Produzenten, besonders aus dem Schwarzbubenland, folgten der Einladung, an der Referate von Experten angekündigt waren. Sie kamen mit der grossen Hoffnung, Neues zu erfahren im Hinblick auf die Bekämpfung des Schädlings. Denn einige Produzentenfamilien überlegen sich, ob sie nach drei Jahren mit niedrigen bis keinen Erträgen ihre Bäume roden sol-

len. Im ersten Teil des Abends machte sich Enttäuschung breit: Die Vertreter von FiBL, Hochstamm Suisse und Agroscope sprachen über Tatsachen, die den Produzenten bekannt sind. Keine einzige Frage wurde gestellt zu den Referaten; es herrschte ernüchterte Ruhe im Saal. Doch im zweiten Teil kam Leben in die Aula. Produzenten, Forscher, Coaches setzten sich in Gruppen zusammen und sprachen über ihre Erfahrungen, ihre Ergebnisse, ihre Ratschläge, ihre Erwartungen, ihre Nöte. Gemeinsam wurden die Punkte auf FlipchartBlättern aufgeschrieben – sie ergaben eine riesige Liste. Nun, wo sich die Produzenten mit den Experten «Aug in Auge» austauschen konnten, sehen sie etwas Licht am Ende des Tunnels. Oder

Fridolin Saladin, Hochwald, erzählt «400 stolze Kirsch- und ZwetschgenHochstammbäume stehen auf unserem Hof Tiefental, die wir gerne hegen und pflegen. Mit grossen Erwartungen kam ich an den Ebenrain. Im ersten Teil hörten wir bekannte Tatsachen. In mir fing es an zu rumoren, denn seit drei Jahren bin ich frustriert ob dieser KEF-Plage. Es sah aus, dass wir uns von den geliebten Bäumen trennen müssten. Im zweiten Teil entstand dann Hoffnung. Ich diskutierte mit Mitgliedern von FiBL und Agroscope und stelle fest: Diesen Leuten ist es ernst bei der Suche nach einer Bekämpfungsmöglichkeit.

GASTKOMMENTAR VERANSTALTUNG

Landesstreik – im Schwarzbubenland WOS. «Ab 7.35 gingen dann rasch teleponische Meldungen ein über Streikende in den Fabriketablissementen. In allen Fällen wurde polizeiliche Intervention und Hülfe verlangt.» Wie vor beinahe 100 Jahren klingt es seit dem 11. November 2016 wieder im ganzen Kanton Solothurn. Die Hörstücke zum Landesstreik sind unterwegs bis Mitte Dezember. Gegen 25 Solothurnerinnen und Solothurner haben Passagen aus Zeitdokumenten rund um den Landesstreik für Hörstücke eingesprochen. Zusammen mit prägnanten Aussagen aus 30 Interviews zu Themen des Landesstreiks sind sechs kurze Audiostücke entstanden. Zu hören sind diese auf eigens dafür entwickelten Hörstationen. An der Vernissage auf der Holzbrücke in Olten wurde der Auftakt der Tournee dieser Hörinstallationen gefeiert. Einen ersten Halt machen sie bis am 23. November unter anderem in Olten, Dornach, Hofstetten-Flüh und Nunningen. Bis zum 16. Dezember 2016 sind die Hörstücke an vielen weiteren Orten des Kantons zu hören. Die Standorte sind auf der Webseite des Projekts zu finden: www.verschiebungen18-18.ch. Eine sze-

nografische Annäherung an den Landesstreik» erinnert mit verschiedenen Aktionen an die folgenreichen Ereignisse im November 1918 im Kanton Solothurn und befragt sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart. Mit einer ersten Aktion im August 2016 griff das Kulturprojekt die Forderungen des Oltener Aktionskomitees mit Bodenklebern in Breitenbach, Solothurn und Olten auf. Mit den Hörstücken sind nun Stimmen von einfachen Bürgerinnen und Bürgern zu hören, welche die sich zuspitzenden politischen Verhältnisse miterlebt haben. Die eingesprochenen Texte lassen erahnen, wie unterschiedlich die Erfahrungen in den verschiedenen Regionen des Kantons aussahen aussahen. «Verschiebungen 18/18» ist eines von 12 Partnerprojekten der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Es wird im Rahmen der Initiative «Kulturelle Vielfalt in den Regionen» und mit Unterstützung von SoKultur realisiert. Einige Tourneeorte: bis 23.11.16: Spital Dornach, Gemeindeverwaltung Hofstetten, Gemeindeverwaltung Nunningen; vom 23.11.16 bis 5.12.16 Gemeindeverwaltung Kleinlützel, Bibliothek des Kultur- und Lesevereins Breitenbach.

Energiewende und Atomausstieg: Endlich Nägel mit (grünen) Köpfen machen! Am 27. November stellen wir energiepolitische Weichen. Nicht nur für einen geordneten Atomausstieg als unverzichtbare Voraussetzung für eine wirkliche Energiewende auf nationaler Ebene, sondern auch im Kanton. 2010 hat die Baselbieter Stimmbevölkerung mit rund 62,5 Prozent beschlossen, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Baselbiet (ohne Mobilität) bis 2030 40 Prozent betragen soll. Die Grünen haben den Ball mit einer Motion zur Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes aufgenommen. Wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, sollten wir in die Energieeffizienz unseres kantonalen Gebäudeparks investieren. In den letzten fünf Jahren konnten wir so den Anteil der Erneuerbaren von 11 auf 21 Prozent steigern. Bei der kommenden Abstimmung geht es nicht um das neue kantonale Energiegesetz – dieses wurde vom Landrat mit Zustimmung aller Parteien verabschiedet. Es geht nun darum, Nägel mit

Köpfen zu machen und diese energiepolitischen Ziele umzusetzen. Der bestehende Verpflichtungskredit von 50 Millionen Franken für zehn Jahre wird früher als geplant aufgebraucht sein. Ein Zeichen des Erfolgs für das Baselbieter Energiepaket. Darauf müssen wir aufbauen. Die geplante Verdreifachung der Mittel für das Energiepaket und die Ausdehnung seines Wirkungsbereichs auf Gewerbe und Industrie sind deshalb sinnvoll. Die geplante Abgabe auf den Verbrauch von nicht erneuerbaren Energieträgern wie Öl und Gas ist ein guter Kompromiss, der uns mit einem halben Rappen pro Kilowattstunde auch nicht teuer zu stehen kommt. Klar für uns Grüne ist, die Energiewende muss auf dem geordneten Ausstieg aus der Atomenergie aufbauen. Sowohl die Rechts-, als auch die Investitionssicherheit für unsere Unternehmen hängt von der Planbarkeit der energiepolitischen Reformen ab. Was nach dem Gau von Fukushima im Parlament noch unbestritten schien, ging leider zwischenzeitlich wieder vergessen: Mit Beznau I, Mühleberg und Beznau II leisten wir uns die ältesten AKW der

Welt. Die Region Basel liegt im 50-Kilometer-Umkreis von vier CH-Atomkraftwerken. Würde nur das Geringste passieren, wäre unsere Heimat gefährdet. Denn ihre gravierenden Sicherheitsprobleme lassen sich nicht mehr durch Nachrüstungen beheben. Deshalb stehen Leibstadt und Beznau I derzeit still. Atomkraftwerkbetreiber wie die Alpic wollen die AKW für 1 Franken an den Staat verkaufen. Wir, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und nächste Generationen werden die Zeche bezahlen müssen. Je länger wir warten, desto grösser wird das AKW-Risiko, materiell und finanziell. Ein Plan für den geordneten Ausstieg aus der Atomkraft ist wichtiger denn je, auch um die Wasserkraft zu sichern. Vor 30 Jahren wurden wir durch die Kaiseraugst Bewegung zu einem Pionierkanton für erneuerbare Energien. Es gibt daher für unsere Region nur eins: Vorwärts in eine nachhaltige Zukunft mit 1x Ja für den geordneten Atomausstieg und 2x Ja zu den Energie-Fördermassnahmen BL . Maya Graf, Nationalrätin Grüne BL


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Aus-/Weiterbildung

061 766 90 10 Auf August 2017 können wir eine vielseitige Lehrstelle als

Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst anbieten. Der Abschluss der obligatorischen Schulzeit, handwerkliches Geschick, Freude an körperlicher Arbeit im Freien und Zuverlässigkeit sind Voraussetzungen für diese interessante Lehre. Wenn Sie Interesse daran haben, Ihre berufliche Laufbahn in einem vielfältigen Dienstleistungsbetrieb zu beginnen, senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugniskopien und Foto bis zum 30. November 2016 an die Gemeindeverwaltung Röschenz, Lehrstelle, Dorfplatz 1, 4244 Röschenz. Einwohnergemeinde Röschenz

Empfehlungen


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Podium zu «Geist und Luxus»

Es ist Zeit zu gehn…

Ist eine grosse Privatbibliothek ein Luxus oder eine Notwendigkeit? Gibt es überhaupt Kultur ohne Luxus? Was ist in einer Zeit totaler materieller Verfügbarkeit überhaupt noch Luxus? Je nachdem, ob man Verschwendung oder aber Sparsamkeit als innovative Grundhaltung ansieht, fällt die Beurteilung von Luxus anders aus. Gibt es eine Definition von Luxus, die immer gilt, oder ist der Begriff dem Wandel der Mentalitäten unterworfen? Im Gegensatz zu Max Weber, der die Geburt des Kapitalismus auf den Geist des Protestantismus zurückführte, sah der Soziologe Werner Sombart gerade im Geist der Verschwendung die Basis für den Kapitalismus. In diesem widersprüchlichen Kraftfeld ergibt sich die Dis-

Währendem unsere nationalen Politiker seit Jahren keinen klaren Entscheid zur Energiestrategie gefällt haben, werden die Risse in den AKW-Hüllen grösser und eins ums andere der fünf AKW’s muss aus Sicherheitsgründen wohl in absehbarer Zeit abgeschaltet werden. Seit bald zwei Jahren steht nun Beznau 1 bereits still und produziert keinen Strom mehr für unser Land. Kaum einer von uns dürfte dies bemerkt haben, denn im internationalen Stromhandel mit Deutschland und Frankreich konnte dieser Ausfall ohne Probleme aufgefangen werden. Mit der Initiative für einen geordneten Ausstieg aus der Atomenergie werden nun endlich verlässliche Termine für das Stillegen unserer überalterten AKW’s festgelegt. Diese Verbindlichkeiten sind längst überfällig und erst dadurch können die Stromkonzerne deren nachhaltige Unternehmensstrategie

kussion, welche Funktion der Luxus hat. Die Philosophin Annemarie Pieper, hält ein kurzes Impulsreferat. Unter der Leitung des Germanisten und Theologen Thomas Brunnschweiler diskutiert sie und drei weitere Fachleute das Thema «Geist und Luxus – Gegenspieler oder Geschwister?». Dinie van den Heuvel ist Creative Director bei Infantium Vicoria, Johannes Schleicher der neue Referent für Spiritualität bei katholisch bl.bs und David Marc Hoffmann der Leiter des Rudolf Steiner Archivs Dornach. Das spannende Podiumsgespräch findet am Montag, 21. Nov., 19.30 Uhr, im Refektorium des Klosters Dornach statt. Eintritt frei. Um eine Kollekte wird gebeten. Barbara van der Meulen

LESERBRIEF

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endlich verlässlich erstellen. Das Volk muss einmal mehr der Politik den Weg weisen und im Sinne der Wirtschaft Klarheit schaffen. Ein Ja zum AtomAusstieg ist auch ein klares Ja für eine nachhaltige Energiegewinnung, bei welcher die Vollkosten dem Verbraucher von Anfang an in Rechnung gestellt werden. Unsere Generation muss nun die Verantwortung für die längst nicht mehr rentablen AKW’s übernehmen und gemeinsam mit unseren Vätern und Müttern dafür sorgen, dass unsere Kinder diese Altlasten nicht auch noch tragen müssen. Es ist an der Zeit, reinen Tisch zu machen und den Weg für eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz anzutreten. Denn für die AKW’s ist es nun Zeit zu gehn… Ralph Jordi, Laufen Präsident Verein FEEL

Dem Herzen folgen statt der Partei KURSANGEBOT

Tanzen wie ich bin!

PR. Bequem zu erreichen ist der neue Raum von «Tanzen wie ich bin!» Die Kursteilnehmenden werden von Stefanie Heinis, der Kursleiterin, einladend bei einer Tasse Tee begrüsst. lm grossen, hellen und freundlichen Raum lässt es sich gut ankommen; die bewegungsfreudigen Menschen, die gute Musik und das stimmungsvolle Ambiente mit Cheminée und Kerzen sind animierend und stimmen freudig. Das Prinzip des Tanzes ist einfach: Jeder ist ein Tänzer! Jede Gruppe hat ihre besondere Qualität. Seniorentanzen, HerzWurzelTanz und mehr. Ein Besuch lohnt sich. Beim Bahnhof Dornach. Infos und Anmeldung unter www.tanzenwieichbin.ch / 061 556 23 58

Mit einem gemeinsamen Flyer empfehlen die CVP, SVP und SP Zwingen den Stimmberechtigten von Zwingen, die Kantonale Abstimmung zum Richtplan abzulehnen. Gleichzeitig empfehlen sie bei der Änderung der Gemeindeordnung ein Ja zu einer eigenen Sozialhilfebehörde einzulegen. Bei beiden Themen geht es im Grunde auch um Solidarität. Beim Richtplan geht es um den Schutz der Quellen in Zwingen und Blauen und da hofft die Gemeinde Zwingen – zu recht auf die Solidarität des ganzen Laufentales und des Kantons. Bei der Änderung der Gemeindeordnung hofft das Laufental allerdings von der Zwingner Bevölkerung umgekehrt ebenfalls auf deren Solidarität. Die Laufentaler Gemeinden, die diesen Sozialdienst und die gemeinsamen Behörden seit drei Jahren gemeinsam führen erlei-

Redaktionsschluss

TANZSPORT

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss:

Salsa Meisterin

Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

LESERBRIEF

Panik und Unsicherheitvermeiden Der Ausstieg aus der Kernenergie ist an sich eine noble und auch unterstützenswerte Sache. Dieser Ausstieg darf aber nicht mit Polemik und Panikmacherei dazu führen, dass wir völlig überhastet, chaotisch und unkontrolliert handeln. Genau dies will aber die Initiative, denn bereits ab dem nächsten Jahr sollen drei der fünf Schweizer Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Leider haben die Initianten auch keine Alternativen bereit, welche es ermöglichen würden, die massiven Stromausfälle aus der Kernenergie innert kurzer Frist mit anderen Stromquellen zu kompensieren. Vielmehr würde sich die Schweiz in ausländische Abhängigkeit begeben und müsste, dies

den durch den Alleingang von Zwingen einige Nachteile. Der Sozialdienst müsste reduziert werden und zwei jungen Mitarbeiterinnen müsste gekündigt werden, obwohl die beiden einen sehr guten Job machen. Die Infrastrukturkosten wie Miete, IT können nicht so einfach reduziert werden und müssten von den übrigen Gemeinden übernommen werden. Ich hoffe, die Bevölkerung von Zwingen erkennt, dass man nicht immer «den Föifer und s Weggli» haben kann und dass Solidarität keine Einbahnstrasse ist. In dem Sinne empfehle ich ihnen, nicht blind den Parteiparolen zu folgen, sondern ihrem Herzen und dem Verstand und neben dem Nein zum Richtplan, ebenfalls ein Nein zur Änderung der Gemeindeordnung in die Urne zu legen. Margareta Bringold, Wahlen Präsidentin Sozialhilfebehörde 2

wohl kaum im Sinne der Umwelt und der Initianten, Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland importieren. Gerade der Kohlestrom wird von Greenpeace als Mitinitiantin der Initiative als «schädlichste Praktik auf der Erde» und als «Klimafeind» bezeichnet. Ein brandgefährlicher Widerspruch in sich. Die Annahme der Initiative hätte massive Auswirkungen auf unsere Strompreise. Diese würden zwangsläufig steigen, was vor allem unsere KMU und unsere Familien am härtesten treffen würde. Deshalb ist es wichtig, diesem ideologischen Experiment den Riegel zu schieben und ein klares Nein in die Urne zu legen. Marcel Schenker, SVP Lüsseltal

WOS. Die Tänzerin Chanel Borges und ihre Gruppe Chanel Nr. 5 überzeugten rundum bei den Deutschen Meisterschaften. Vergangenes Wochenende fuhren sie von Breitenbach nach Osnabrück (D). Hier nahmen sie in der Profiliga an der Deutschen Salsa Meisterschaft teil, als Solo und ebenso in der Kategorie Gruppe. Tatsächlich gewann Chanel im Solo Salsa Lady Style den Deutschen Meister Titel. Auch ihre Gruppe konnte mit ihren vier Tänzerinnen (Chanel Borges, Anette Brutsche, Andrea Schmitter, Alexandra Hold) überzeugen und wurde ebenfalls Deutsche Meister. Sie begeisterten Jury und Publikum. Seit der Gründung der Tanzgruppe vor drei Jahren trainieren sie zwei bis drei Mal die Woche. Im März ist die Europameisterschaft und für das wollen sie sich jetzt vorbereiten.

EINGESANDT

Verbesserte Motorik dank Schlagzeug Gefördert wird beim Schlagzeug spielen besonders die Konzentration, die Merkfähigkeit und die Körperkoordination und dies hilft dabei, Stress abzubauen. Die erforderlichen Unabhängigkeitsübungen für Hände und Füsse sind «Hochleistungssport für das Gehirn», womit die rechte und linke Gehirnhälfte miteinander verknüpft werden. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt «The Drum Beat» der Technischen Universität Chemnitz scheint dies zu bestätigen. Das Team um den Sportmediziner Professor Henry Schulz untersuchte die Auswirkungen regelmässiger Trommeleinheiten bei 21 Kindergärtlern und Schulkindern mit ADHS und Entwicklungsverzögerungen. «Ihre motorische Leistungsfähigkeit hatte sich nach Abschluss des Projekts deutlich verbessert und entsprach dem Niveau von Gleichaltrigen ohne Entwicklungsverzögerung», berichtet Schulz. Aber eines ist schon erwiesen, nämlich dass durch dieses Instrument auch das Gehirn fit gehalten wird. Bei keinem anderen Instrument werden die beiden Gehirnhälften so stark in Anspruch genommen. Während die eine Hand einen bestimmten Rhythmus schlägt, wird mit der anderen Hand oft ein anderer ge-

spielt. Diese Überkreuzfunktion führt auch zu einer Vermehrung der grauen und weissen Gehirnmasse. Schlagzeug spielen hilft Kindern mit AD(H)S Beschwerden In meiner über siebzehnjährigen Tätigkeit als Schlagzeuglehrer durfte ich auch einige Kinder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen unterrichten. Der «Lerneifer» ist hier meistens grösser. Ich nehme auch Schüler mit Konzentrationsdefiziten oder motorischen Problemen auf und bin gerne bereit auf ihre besonderen Bedürfnisse einzugehen. Der Fortschritt am Instrument verläuft hierbei meist etwas verzögert. Der Unterricht für diese Kinder unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom normalen Schlagzeugunterricht. Am kommenden Samstag, 19. November, von 10 bis 14 Uhr ist die Türe an der Wahlenstrasse 100 in Laufen, im Gebäude der Borer Druck AG, für alle geöffnet, die dieses tolle Instrument spielen erlernen wollen. Anmeldungen (ab 6 Jahren) sind auch unter der Nummer 079 683 40 17 möglich, Altersgrenze gibt es keine. Antonio Maggio Schlagzeugschule Laufental

Deutsche Meisterin: Chanel Borges trainiert in ihrem seit Oktober eröffnetem CJ FOTO: ZVG Dance Studio in Breitenbach.

KLINIK ARLESHEIM

Öffentliche Führung durch die Klinik Am Samstag, 19. November 2016, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein, diesmal mit dem Schwerpunkt «Krebserkrankungen». Cäcilia Weiligmann erwartet Sie um 10 Uhr am Eingang vom Haus Lukas, an der Brachmattstrasse 19. Sie wird Ihnen in einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch das Haus verschiedene Einblicke gewähren: in die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen in unserer Klinik, in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der Anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öf-

fentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der neuen Ausstellung in der Klinik Arlesheim «dazwischen mittendrin» – Bilder von Monika Stäuble – zu verbinden? Die Vernissage zur Ausstellung findet am Samstagnachmittag statt. Oder vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant im Haus Wegman. Verena Jäschke

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So schön kann der Herbst sein: Gemeiner Schneeball.

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

KLEINLÜTZEL

ERSCHWIL

LAUFEN

Konzert in der Kirche

Mythen und Legenden

dust. Bereits seit etwas mehr als einem Jahr steht der Musikverein Konkordia Kleinlützel unter der Stabführung von Martin Schaad. Am kommenden Sonntag, 20. November, können sich Brassband-Liebhaber – weibliche Fans natürlich eingeschlossen – ein Bild von Schaads Arbeit an der Lützler Formation bezüglich musikalischer Entwicklung machen. Bereits sein erster Auftritt vor Jahresfrist anlässlich des damaligen Kirchenkonzertes löste zahlreiche Komplimente aus. Nach dem Jahreskonzert 2016, im März dieses Jahres, ist das Kirchenkonzert vom kommenden Sonntag der dritte grosse Auftritt des Laufner Musiklehrers mit seinem 25-köpfigen Ensemble. Das abwechslungreiche Programm dürfte auch diesmal positiv überraschen.

WOS. Nach der erfolgreichen Durchführung der diesjährigen Regionalen Musiktage freut sich die Brass Band Erschwil sehr darauf, sich wieder musikalisch präsentieren zu dürfen. Im Konzert in der Kirche, am 20. November, um 17.00 Uhr, spielt die Brass Band Erschwil unter der Leitung von Martin Altenbach bekannte und beliebte Musikliteratur. Das abwechslungsreiche Programm unter dem Titel «Mythen & Legenden» entführt die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher in andere Welten und Zeiten. Manchmal feierlich, dann wieder rasant, besinnlich oder geheimnisvoll rätselhaft. Im Anschluss ans Konzert umrahmen die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten der Brass Band Erschwil den Apéro vor der Kirche, wozu alle Konzertbesucherinnen und -besucher herzlich eingeladen sind.

Auf Erzählnacht folgt Literaturapéro

Kirche Kleinlützel, Sonntag, 20. Nov., 17 Uhr

www.bberschwil.ch

WOS. Am Freitag, 11. November, wurden im ganzen Land Geheimnisse aller Art aufgespürt, Rätsel geknackt und Geheimschriften entschlüsselt. Die Schweizer Erzählnacht 2016 stand unter dem Motto «Streng geheim». Auch in der Stedtlibibliothek zeigten 27 Kinder, dass sie richtige «Spürnasen» haben und durchaus mit den grossen Detektiven der Literatur mithalten können. Karin und Janina Neuschwander hielten die Hobbydetektive auf Trab und so wurde während zwei Stunden eifrig gerätselt, gesucht und gefunden. Als nächste Veranstaltung findet der Literaturapéro mit Manuela Hofstätter am Sonntag, 20. November, um 10.30 Uhr statt. Erstmals in den neuen Lokalitäten an der Amthausgasse 35. www.stebilaufen.ch

Verkehrsbehinderung wegen Holzschlag GRELLINGEN. WOS. Seit dem 14. November und bis zum 2. Dezember findet im Waldgebiet «Stollenrain» entlang der Nunningerstrasse zwischen Grellingen und Himmelried ein Holzschlag statt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird der Wald entlang der Strasse durchforstet. Die Strasse ist für den privaten Verkehr an den Werktagen, jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Es muss deshalb mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Verkehr wird via Breitenbach/ Brislach umgeleitet. Die Durchfahrt der Postautokurse und Rettungsdienste bleibt gewährleistet. Die Holzereiarbeiten werden vom lokalen Forstbetrieb in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald beider Basel und dem Tiefbauamt Baselland organisiert. Sicherheit durch Sichtbarkeit KANTON SOLOTHURN. WOS. In den kommenden Tagen wird die Polizei im Kanton Solothurn die verschiedenen Verkehrsteilnehmer auf die schlechten Licht- und Sichtverhältnisse aufmerksam machen und werden während den Morgen- und Abendstunden an verschiedenen Orten Beleuchtungskontrollen durchführen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei auch den Zweiradfahrern. Unter dem Motto «Licht –

Sicht – Sicherheit» werden Verkehrsteilnehmende in den kommenden Tagen daran erinnert, ihr Verhalten den Licht-, Sicht- und Witterungsverhältnissen anzupassen.

MUSIK-TIPP

Norah Jones Die Tochter des legendären indischen Sitar-Spielers Ravi Shankar hat im Verlauf ihrer bisherigen Karriere mit einem Stilmix von Jazz, Country, Folk, Blues und Pop sehr erfolgreich agiert. Die mehrfache Grammy-Gewinnerin gab am 7. November an der Basler Baloise Session ein begeisterndes Konzert. Das war beste Werbung für das brandaktuelle sechste Soloalbum, das sie mit den Jazz-Koryphäen Wayne Shorter am Saxophon, Brian Blade am Schlagzeug, John Patitucci am Kontrabass und weiteren Topmusikern aufgenommen hat. Nach musikalischen Experimenten ist «Day Breaks» (Universal Music) eine Rückkehr zum Jazz, zum Piano als Hauptinstrument und zu ihrem Debütalbum «Come Away With Me» aus dem Jahre 2002. Die in einer neuen Beziehung lebende glückliche zweifache Mutter präsentiert die neun Eigenkompositionen und drei Coversongs mit ihrer sonoren Stimme beseelt und relaxt. Norah Jones ist eine Magierin des stimmungsvollen Wohlklangs, ohne die inhaltliche Songqualität zu vernachlässigen. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | «Wo ich lebe, ist es am schönsten». Der neue «Schwarzbueb 2...