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Donnerstag, 22. September 2016

108. Jahrgang – Nr. 38

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 23. September 2016 Wechselhafter Mix aus Sonne und Wolkenfeldern. 10ºC 21ºC Samstag, 24. September 2016 Einige Wolken, sonst viel Sonnenschein. 10ºC 22ºC Sonntag, 25. September 2016 Weiterhin Sonnenschein mit durchziehenden Wolken. 12ºC 23ºC

Klein und gerade deshalb sehr fein Verborgene Perlen kommen am Kürbisfest in Metzerlen für kurze Zeit ans Licht. Im Leimental hat es ungeahnte Meisterinnen und Meister ihres Faches. Gini Minonzio

Laufen

3 Chopin, Beethoven und Glinka waren alle verliebt, als sie die Kompositionen geschrieben hatten, die das Neue Orchester Basel in Laufen zum Besten gab.

Seewen

19 Musikdosen mit Lochplatten. Das Museum für Musikautomaten zeigt in einer Sonderausstellung 70 solcher Spieldosen aus Holz mit bekannten Melodien.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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as Kürbisfest im Metzerlen ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die grossen Märkte überschätzt werden. Im Vergleich erscheint die Basler Herbstmesse wie ein Dinosaurier. Ein in die Jahre gekommener, rheumatischer Dinosaurier, notabene. Das Kürbisfest in Metzerlen hingegen müsste man mit einem jungen Hund vergleichen. Voller Leben, voller Schalk und voller Überraschungen. Hier leben die Marktfrauen und Marktmänner ihre Leidenschaften aus und der Funke springt auf die Besucher über. Eine umwerfende Marktpräsenz hat Rahel Husistein. Das zwölfjährige Metzerler Mädchen hatte schon zum zweiten Mal einen eigenen Marktstand. Und wie! Für ihre frischen Waffeln und auch ihre selbst genähten Taschen standen die Leute an. Dieses Jahr durften ihr Bruder und sein Freund bei ihr Anfeuerhilfen feilbieten. Und die Mutter, hat sie auch geholfen? «Nein, die Mutter hat nichts gemacht!», erklärte Rahel resolut und widmete sich den nächsten Kundinnen. Kürbisse in etlichen Farben und Formen konnte man am Stand von René und Brigitte Meier kaufen. Und einen raren Leckerschluck geniessen: Apfelsaft, den man selber frisch pressen konnte. Wie immer waren die Kinder von dieser Möglichkeit begeistert. Kaltgepresst ist auch das Olivenöl von Francesco Augello. Der Metzerler

Mit Leib und Seele Marktfrau: Rahel Husistein (l.) überzeugt die Kundinnen mit ihrem Fachwissen von ihren selbst genähten FOTOS: GINI MINONZIO Taschen.

hat zusammen mit seiner Frau Francesca in Sizilien einen Olivenhain, den sie selber pflegen. In wenigen Tagen fängt die Ernte wieder an und Augellos können ihr Ölsortiment wieder auffüllen. Einen veritablen Besucherinnen-Stau verursachte Paola Esposito mit ihren Dekoartikeln, etliches davon im Shabby-chic-Stil. Die Frauen bewunderten ihre Kränze aus pastellfarbenen Stoffrosen und lachten hintergründig über die Spruchtafel: «Hotel Mama durchgehend geöffnet». Etliche Besucher nahmen es ganz gemütlich und machten es sich nach einem kurzen Bummel in einem der netten Beizli bequem. Auch wer kein Kürbis mochte, kam nicht zu kurz. Es gab genügend andere wohlschmeckende Alternativen.

EdelSwiss Daniel Züger Glasbruch 061 763 77 77 www.edel-swiss.ch

Prost: Ein frischgepresster Apfelsaft ist ein unglaublicher Leckerschluck.


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Ein ganz herzliches DANKE allen, die meinen 90. Geburtstag durch einen Besuch, Glückwunschkarten und Geschenke sowie viel Humor in einen unvergesslichen Tag verwandelt haben. Ich schwebte dankbar inmitten eines richtigen Blumenmeers in einer Art Hochstimmung, die man wahrscheinlich erst mit 90 Jahren so richtig schätzen und geniessen kann. Vergelts Gott allen! Lydia Semplici-Kirchhofer Brislach


LAUFENTAL

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Donnerstag, 22. September 2016 Nr. 38

LAUFEN

Damals.. und hoffentlich bald wieder!

Schelmenbrücke über die Birs: Museum Laufental, Sammlung Schaltenbrand, 1940er-Jahre. «Damals als das Schelmenbrüggli noch stand» so fängt oft eine Beschreibung der Situation für die Querung der Birs an. Leider habe ich noch nicht in Laufen gewohnt, als es diese Brücke noch gab, ich kenne sie nur von Erzählungen und Fotos. Die Beschreibungen dieser schmalen Brücke für Fussgänger und für Velofahrer sind immer sehr liebevoll. «Rutschig sei sie gewesen, besonders bei Regen!» Die im 2. Weltkrieg von Sappeuren aus Holz errichtete Brücke war eine direkte Verbindung in Richtung Altstadt und wurde von der Bevölkerung sehr geschätzt. Deren Abriss wurde folglich auch sehr bedauert, als sie 1976 der neuen Naubrücke weichen musste. Am kommenden Wochenende haben

Liebe sprengt alle Fesseln

FOTO: ZVG

die Laufnerinnen und Laufner die Möglichkeit einen Ersatz für das Schelmenbrüggli zu bekommen. In den Plänen zum Areal Nau ist eine neue Querung der Birs für den Langsamverkehr vorgesehen, als attraktiver Zugang zur Altstadt. Wird aber die neue, sehr lange Naubrücke am heutigen Standort gebaut, dann macht die Fussgängerbrücke auf der Höhe zwischen Kinderspielplatz und Schlachthausparkplatz keinen Sinn. Es braucht ein klares JA am nächsten Sonntag. Darum jetzt abstimmen und eine sinnvolle Entwicklung unseres Städtchens unterstützen! Für das Unterstützungskomitee PRO NAU Brigitte Bos, Laufen

Figaros Hochzeit: Neues Orchester Basel mit Dirigent Christian Knüsel.

Frédéric Chopin, Ludwig van Beethoven und Michail Glinka waren alle verliebt, als sie die Kompositionen geschrieben hatten, die das Neue Orchester Basel in der Katharinenkirche Laufen zum Besten gab. Jürg Jeanloz

LESERBRIEF

Nau Nein Liebe Stimmbürger. Der Stadtrat möchte uns die Verlegung der Naubrücke so verkaufen: «Man darf das Quartier Nau nicht durchschneiden». Ich sehe das anders. Laufen wird längst durchschnitten. Es rollen mehr als 14 000 Autos pro Tag durch. Ist dies nicht das falsche Argument, um 5 Mio. mehr auszugeben? Der Stadtrat sollte die Gelder lieber für die Brücken brauchen, die wegen dem Hochwasserschutz erhöht werden müssen: Norimattsteg, Wasserfallbrücke, Werkleitungsbrücke Biomill, die die Stadt selbst bezahlen muss. Und jetzt möchte unsere Regierung noch mal eine neue Fussgängerbrücke beim Schlachthaus für 1,6 Mio. bauen. Diese wäre nicht nötig, wenn die Naubrücke am alten Standort bleiben würde. Auch die

Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm (gemäss Stadtrat bei 30-40%) sind Traumdenken. Die Naubrücke am selben Standort zu belassen – mit grossem Kreisel – wäre zeitgemäss, man bedenke: Am neuen Standort müsste die Stadt (also sie) 3 Grundstücke kaufen. Wie lange wird die Steuererhöhung auf sich warten lassen? Wenn Sie nicht wollen, dass die Stadt Laufen mit unseren Steuergeldern so unachtsam umgeht, dann stimmen Sie bitte Nein am 25. September. Geben Sie der Stadt die Möglichkeit, eine andere kostengünstigere Lösung zu finden. Schreiben Sie uns in unserem Forum, was Sie darüber denken: www.naubrücke.ch. Esther Egli, Laufen

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s war einfach ein Genuss, der Pianistin Beatrice Berrut zuzuhören, wie sie das Klavierkonzert Nr. 2 von Frédéric Chopin interpretierte. Bald schlug sie liebliche Töne an, bald griff sie wieder kräftiger in die Tasten, die Emotionen von Chopin kamen in der Katharinenkirche prächtig zum Ausdruck. Musikwissenschafter Arnold Schering bezeichnete den lyrischen Satz Larghetto als den inbrünstigsten Liebeserguss in der Musikliteratur. Im Allegro vivace leitete die blonde Walliserin zum Höhepunkt über. Ihre Finger flogen über die Tasten und erzeugten einen Melodienreigen, der unverkennbar die

Handschrift des polnisch-französischen Komponisten trug. Leidenschaft und innige Liebe taten sich auf und begeisterten die Gäste. Mit grossem Beifall bedankten sie sich bei der renommierten Pianistin, die bereits an internationalen Konzerten mitgewirkt hatte. Die sympathische Künstlerin setzte sich nach den Ovationen an den Flügel und spielte das Kirchenlied «Ich ruf zu dir» von Johann Sebastian Bach. Die feierliche Kantate offenbarte nochmals die Passion und Perfektion der jungen Pianistin, die den ganzen Abend ohne Noten auskam. Das Neue Orchester Basel unter der souveränen Leitung von Christian Knüsel harmonierte ausgezeichnet mit der Pianistin und beeindruckte mit herrlichen Passagen weiterer Kompositionen. Ein lüpfiger Walzer des Russen Michail Glinka wurde von den Streich- und Blasmusikern gefühlvoll wiedergegeben und bestätigte, wie inspirierend die Liebe sein kann. Um bei den verliebten Tonschöpfern zu bleiben, wählte Knüsel mit seinem Ensemble die vierte Sinfonie von Ludwig van Beethoven aus. Ein Schlüsselwerk des grossen Meisters, das die mehrheitlich jüngeren Musikerinnen und Musiker mit grossem Einsatz und Empfinden wiedergaben. Das Allegro kam mit grosser Fülle daher und die Beethov’schen Klänge breiteten sich kraft-

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

voll in der Katharinenkirche aus. Nach dem verdienten Applaus fragte der Dirigent in die Runde, was nach der ersten Liebesschwärmerei kommt. Natürlich, Figaros Hochzeit, eine Komposition von Mozart, die rund um die Welt die Menschen noch immer in ihren Bann zieht und den Abend würdig abschloss.

Star des Abends: Die Pianistin Beatrice Berrut.

LESERBRIEF

Nichtschwimmer am Birsufer? Wie wahr! Laufen ist bald eher eine Betonwüste, wenn wir weiter sämtliche Flächen überbauen. Wir sollten nun die Möglichkeit nutzen, die ca. 5 Millionen für eine Verlegung der Naubrücke zu sparen. Diese sollten wir viel lieber in einen angemessenen Spiel- und Sportplatz investieren und ev. sogar in ein Hallenbad. Das Areal Nau war ja immer für öffentliche Bauten vorgesehen. Warum jetzt nicht mehr? Weil die Stadt Laufen sparen will und durch Baurechtszinsen und Steuereinnahmen Geld generieren will anstatt der Bevöl-

kerung Raum zu geben. Wo sollen unsere Kinder und Jugendlichen noch spielen und verweilen? Ein Spielplatz ist ja im neuen Konzept Nau nicht mehr vorgesehen und Sportplätze gibt es schon jetzt zu wenige. Schwimmen lernen unsere Kinder in der Schule ebenfalls nicht mehr, da es kein Hallenbad mehr gibt. Die Kinder sollten dann aber problemlos am Birsufer spielen können. Für mich ist klar, dass ich am 25. September ein Nein in die Urne legen werde. Tosca Häner

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

Bis 29. September

Raphaël Borer und Lukas Oberer – Grafitti

Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr

LESERBRIEF

FILM

Gerüchteküche

Donnerstag, 22. September, 20.30 Uhr

Je länger der Abstimmungskampf geht, desto mehr brodelt die Gerüchteküche rund um die Planung des Nau Areals. Im Folgenden möchte ich diese Gerüchte ein für alle Mal in die Kategorie der Unwahrheiten verbannen. Denn: Nein, es stimmt nicht, dass die Eishalle abgerissen wird. Die Eishalle bleibt bestehen. Sie wird aber in den nächsten Jahren saniert werden müssen, wozu Geld benötigt wird. Und nein, es stimmt nicht, dass der Spielplatz verschwindet, er bleibt bestehen, plus/minus am selben Ort. Und nein, es stimmt nicht, dass es nachher weniger Parkplätze gibt. Es gibt genau gleich viele, auch für die Eishallenbenutzer. Und nein, es stimmt nicht,

Youth dass es Enteignungen gibt. Hier ist die Mehrzahl falsch. Es geht um ein Haus und deren Besitzer haben von der Stadt ein faires Angebot erhalten. Und nein, es gibt nicht zwingend eine Ampel an der Basel-/Naustrasse. Dies ist, wie auch ein Kreisel, nur eine von vielen Machbarkeitsstudien. Die Liste der Gerüchte könnte noch lange weitergeführt werden, unglaublich. Liebe Laufnerinnen, liebe Laufner, geben Sie dem Projekt Nau und somit der Zukunft von unserem schmucken Städtchen eine Chance und legen Sie am 25. September 2016 ein JA in die Urne. Besten Dank! Anja Suter, Laufen

Regie: Paolo Sorrentino mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda Drama: I, F, CH, GB, 2015, 118 Min. KONZERT

Freitag, 23. September, 20.15 Uhr *Piero Esteriore – Zwei2Due Piero besinnt sich auf seine Wurzeln und singt erstmals auch in schweizerdeutscher Sprache.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 22. September 2016 Nr. 38

Gottesdienste DANKSAGUNG

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 25. September 2016 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 23. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 23. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Freitag, 23. September, 20.00 Uhr, ref. Kirche Laufen. Aufführung von Mundartgospel, Füür, Wasser und Sturm. Der Jazzmusiker und Musiklehrer Tarzis Müller, Breitenbach, hat zu altbekannten und neuen Liedern, zu denen Marianne Altermatt und Claude Bitterli Mundarttexte geschrieben haben, dreistimmige Chorsätze komponiert. Dies wollen wir – 20 Männer und Frauen aus dem Laufental und Thierstein – vorführen. Matthias Neugebauer (Klavier) und Raymond Bohler (Cajon) begleiten uns rhythmisch. Wir freuen uns auf Sie. Sonntag, 25. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Kirchenratspräsident Martin Stingelin, Pfarrer Claude Bitterli, Heute ist Chinder-Sunntig. Donnerstag, 29. September, 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen. «Offene Runde – Bibel heute». Wir lesen einen Bibeltext und diskutieren dessen Relevanz für heute. Möglich ist vieles: kritische Fragen, starke Bekenntnisse, keine Antworten, Zweifel, neue Sichtweisen . . . Riederwald Freitag, 23. September, 19.00 Uhr, Kapelle Riederwald, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 23. September 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr ökum. Taizé-Feier, Einsingen um 19.30 Uhr, St.-Johannes-Kapelle, Hofstetten, Martina Hausberger und Team Sonntag, 25. September, 10 Uhr Erntedankgottesdienst, Ref. Kirchenchor und MUSOL, Pfarrer Michael Brunner und Jasmine Weber Dienstag, 27. September, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil Mittwoch, 28. September, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger 18.30 Uhr Streetdance Gruppe, Martina Hausberger Freitag, 30. September, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 17.30 Uhr Jungleitertreff, Martina Hausberger 19.30 Uhr Jugendtreff, Mirko Müller

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche: Donnerstag, 22. September, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Samstag, 24. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zum Thema Freundschaft, Bilderbuch: Der faule Freund, anschliessend: Zelfi und Basteln im Gemeindesaal Sonntag, 25. September, kein Gottesdienst Donnerstag, 29. September, Dachkapelle des Altersheims Stäglen, Nunningen, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 2. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Erntedankund Taufgottesdienst, Täufling: Rémy Béguelin, Beinwil, Pfarrer Stéphane Barth Konfirmandenunterricht 2016/2017: Jeweils donnerstags, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 2 am 22. Sept. Alle am 29. Sept. Projektkurse Religion an der Kreisschule Thierstein West in Breitenbach: Dienstag, 27. September, 17.30 bis 20 Uhr, Schulhaus Mur, für die 7.- und 8.-Klässler, obligatorisch für alle, die konfirmiert werden möchten Vertretungen: In der Zeit vom 30. September bis zum 23. Oktober wird Sigristin Natascha Balimann vertreten vom ehemaligen Sigristen Albert von Allmen, Tel. 061 781 27 87. In der Zeit vom 10. bis zum 23. Oktober wird Pfarrer Stéphane Barth für Beerdigungen und Seelsorge vertreten von Pfarrer Georg Pace, Tel. 032 493 11 09

Die Sonne in deinem Lachen, die Sonne in deiner Stimme, die Sonne deines Wesens, die Sonne wird uns fehlen!

Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Franz Probst-Fryand

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben

Christoph Henz (Nöggi)

erfahren durften. Danken möchten wir für die vielen Spenden für das Antoniushaus in Solothurn und für die heiligen Messen. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pater Notker für die Gestaltung der Trauerfeier sowie an die Jagdhornbläser für die musikalische Umrahmung.

15. März 1981 – 13. September 2016 Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit dir verbringen durften.

Wir vermissen dich: Die Trauerfamilien

Danken möchten wir auch den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen. Franz wird unvergesslich in unseren Herzen weiterleben. Metzerlen, im August 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster am Samstag, dem 1. Oktober 2016, um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Remigius in Metzerlen.

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, dem 23. September 2016, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Kreis. Traueradresse: Moritz Henz, Hauptstrasse 12, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.

Ganz still und leise, ohne ein Wort gingst du von uns fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen. Es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.

Zur Erinnerung an unsere liebe Mami

Rosina Christ-Wartlsteiner Übers Johr, wenns Fäld wieder Bluemä treit, bin i wyt furt i dr Ewigkeit, und chunsch zu mim Grab und mim Stei, mach dir s Härz nid schwer, glaub mirs – i bi dehei.

Euse liebe Fründ, Götti und Ungi

«Nöggi» Christoph Henz 15. 3. 1981 – 13. 9. 2016

Schade, Mami, dass du von uns gegangen bist!

Deine Kinder

Du bisch e super Götti, Ungi und Fründ für eus gsi, mir bhalte di i bester Erinnerig. In stiller Truur: Misli und Roman Bucher mit Alina und Marco Stephan Bucher und Sophia Arnold dr Alessio und dini Fründe vom Fürobe-Bier

Ist auch alles vergänglich auf dieser Erde, die Erinnerung an einen lieben Menschen ist unsterblich und gibt uns Trost.

WIR DANKEN HERZLICH

HERZLICHEN DANK

In den Tagen des Abschiednehmens von unserem lieben

Das Schönste, was Lisa hinterlassen kann, ist das Lächeln im Gesicht derjenigen, welche an sie denken

Leo Halbeisen-Karrer durften wir von Verwandten, Freunden und Bekannten viele Zeichen der Anteilnahme und der Verbundenheit erfahren. Dafür sind wir von Herzen dankbar. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Franz Sabo für den würdig gestalteten Trauergottesdienst und dem Organisten Herrn Franz Mayer für die musikalische Begleitung. Ein herzlicher Dank gilt Frau Dr. med. Claudia Rosamilia und Herrn Dr. med. Paul Schnell wie auch den Pflegerinnen der Spitex Laufental für ihre fürsorgliche Betreuung. Ein «Vergelt’s Gott» geht an die Nachbarn und Freunde, die Leo tatkräftig unterstützt und ihm mit ihren Besuchen grosse Freude bereitet haben. Wir danken ganz herzlich für die vielen mitfühlenden und tröstenden Worte, für die schönen Blumenschalen, die Spenden von heiligen Messen und geistigen Blumenspenden, die Gaben an die Spitex Laufental sowie für späteren Grabschmuck. Ein grosses Dankeschön sprechen wir allen aus, welche dem lieben Verstorbenen im Leben Gutes erwiesen und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Wahlen, im September 2016

Die Trauerfamilien

Allen, die meine liebe Frau, unsere Mutter, Omama, Schwester, Schwägerin, Gotte, Tante und Freundin

Lisa Scherrer-Hofer auf ihrem letzten Weg so überaus zahlreich begleitet haben, möchten wir ein herzliches Dankeschön aussprechen. Es war schwer, sie gehen zu lassen, aber tröstlich zu wissen, wie sie von allen geliebt, geschätzt und geachtet wurde. Die zahlreichen Worte, Umarmungen, Karten, Gaben und der Blumenschmuck haben uns viel Kraft und Trost bereitet. Weiteren Dank an die Seelsorger Walter Meier, Rolf Stöcklin und Pater Berno Blom für die würdige Abschiedsfeier und Dr. Cueni, Laufen, sowie an das Pflegepersonal der Spitex Laufental und die diversen Spitäler.

Silver Scherrer-Hofer mit Familie Zwingen, im September 2016

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Dreissigster: Sonntag, 2. Oktober 2016, 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Wahlen.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 22. September 2016 Nr. 38

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, 30.09. 2016 bis 16.10. 2016 geschlossen.

Dr. med. P. Hofer Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen

Ferien vom 2. bis 16. Oktober 2016

HERZLICHEN DANK

Traurig nehmen wir Abschied von

Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mutti

Lucie Wohlgemuth-Brosi 24. August 1932 bis 16. September 2016 Sie ist friedlich im Zentrum Passwang, Breitenbach, eingeschlafen.

Verena Neyerlin-Hofer erfahren durften. Danken möchten wir für die Spenden an die Stiftung Hirsacker, aber auch für die Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde. In den Dank schliessen wir Herrn Pfarrer Stephan Stadler, Dominik Bader und den Organisten, Herrn Jörg Lippuner, ein. Ein weiterer Dank geht an den langjährigen Arzt Dr. med. S. Buser und sein Team und an das Pflegepersonal im Spital Laufen. Wahlen, im September 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: 2. Oktober 2016, 10.00 Uhr.

Die Trauerfamilie Die Urnenbeisetzung findet am 19. Oktober 2016 im engsten Familienund Freundeskreis statt. Dreissigster: 20. November 2016. Traueradresse: René Wohlgemuth, Käsereistrasse 3, 4206 Seewen

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Du bist immer in unseren Herzen.

Peter Dietler HERZLICHEN DANK

Der Tod kann uns von dem Menschen trennen, der zu uns gehörte, aber er kann uns nicht das nehmen, was uns mit ihm verbindet.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante, Gotte, Cousine und Schwägerin

Hildegard Franziska Brosi 11. April 1927 – 12. September 2016

für alle tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben; für einen Händedruck, wenn Worte fehlten; für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein Trost in den schweren Stunden. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Obinna für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes sowie allen, die uns durch ihr Mitwirken und ihre Teilnahme bei der Trauerfeier gestärkt haben. Büsserach, im September 2016

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Samstag, 24. September 2016, um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche Büsserach.

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Franziska Altermatt und Hamza Hashimi mit Sara, Jennifer und Michelle Altermatt Susanne und Michael Hein mit Yannik und Fabian Yvonne und Ömer Bardakci Reiner und Alexandra Beeler mit Ramon und Dominik Adrian und Elsbeth Schmidlin mit Claudia und Chantal Marianne Wetterwald Lucie Brosi Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 27. September 2016, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Antoniushauses, Postkonto 45-676-1, in Solothurn. Traueradresse: Franziska Altermatt, Seewenstrasse 292, 4204 Himmelried

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine, Gotte und Freundin

Helen Segginger 2. März 1937 – 13. September 2016

Wir vermissen dich: Esther Schmidlin-Segginger und Familie Annemarie Chételat-Segginger und Familie Lisbeth und Peter Grädel-Segginger und Familie Ruth Segginger und Beat Hagenbuch Marie Weber Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung findet am Donnerstag, 29. September 2016, um 14.15 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz statt. Dreissigster: Donnerstag, 13. Oktober 2016, um 9.00 Uhr. Traueradresse: Ruth Segginger, Dorfplatz 9, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL BRISLACH

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LAUFEN

Auf zum vierten Kürbis-Happening!

«Goldene Stunde» der Feuerwehr Im Laufental kann man Feuerwehr. Das bewiesen anlässlich der Hauptübung 2016 die Jugendfeuerwehr Laufental, ein spontanes Prominenten-Löschteam und die Stützpunktfeuerwehr Laufental mit einer spektakulären Personenrettung. Teamwork: Die Feuerwehr entfernt das Autodach, so dass die Rettungssanitäter FOTO: ROLAND BÜRKI die schon vorher versorgte Person bergen können.

Grossandrang: Das Kürbisschnitzen ist ein Magnet, nicht nur für Kinder, auch die Eltern wollen ihre Kreativität beweisen. FOTO: ROLAND BÜRKI Der Andrang ist jeweils beeindruckend, wenn der Gehrenhof zu seinem schon bald traditionellen Kürbisfest einlädt. Am Sonntag, 2. Oktober, geht es wieder rund um Kürbis & Co. bü. Es ist schon fast zur Tradition geworden, das Brislacher Kürbisfest auf dem Gehrenhof, das sich um rund 50 Sorten an Speise- und Zierkürbissen dreht. Hört man der Gehrenhofbäuerin Agnes Hügli genau zu, so war das fortwährend nasse Frühjahr 2016 nicht gerade das Gelbe vom Ei für die Kürbisaufzucht: «Der Kürbissamen ertrank förmlich im Regen, so dass wir nachsähen mussten und die Ernte sich um zwei Wochen verzögerte.» Doch das tut dem anstehenden Kürbisfest vom Sonntag, 2. Oktober, überhaupt keinen Abbruch. «Wir sind heftig an der Vorbereitung und freuen uns auf ein farbiges Herbstfest mit vielen Besucherinnen und Besuchern», so Agnes Hügli. Ganz heiss begehrt bei den kleinen Besuchern ist das Kürbisschnitzen, wo sie ihren Halloween-Fantasien freien Lauf lassen können und Mama oder Papa doch so gerne assistiert. Und das ist noch nicht alles, was Kinder so tun können. Äpfel zu Most pressen, hüpfen in der StrohHüpfburg, Ponyreiten oder dann die Tiere des Bauernhofs bestaunen.

«Überall het’s Kürbis draa» Bei Peach Weber sind es die «Pilzli», die zu seinem Erstaunen an jeder Speise kleben und die er so hasst. Ganz anders die Kürbisfans auf dem Gehrenhof, die sich im vergangenen Jahr förmlich um die letzten Kürbisbratwürste oder die letzte Flasche Kürbisbier rissen. Klar, dass sie auch am 2. Oktober auf der Menükarte stehen, genauso wie die Kürbissuppe oder die verschiedenen Kürbiskuchen samt Kürbiskaf…, pardon feinem Bohnenkaffee. Ob zum Cüpli an der «Pumpkin-Bar» oder zum Essen an den Fest-Tischen lässt das SchwyzerörgeliQuartett «Laufentaler Gruess» mit lüpfigen Weisen grüssen. Zier- und Speisekürbisse oder Kürbisarrangements sind ein Magnet für die Damen, die sich in Gedanken schon die nächste Herbstdekoration für ihr Heim ausmalen. Und schliesslich setzen der Zwingner Künstler Paul Stadler, Schöpfer der GlobalSkulptur im Zwingner Kreisel, mit seiner «Rost-Art» und Maria Hirsbrunner von Otterbach-Art mit ihren dekorativen Betonkreationen in Sachen Ideen noch einen drauf. Fazit: Auf dem Gehrenhof geht wieder die (Kürbis)-Post ab! Kürbisfest, Sonntag, 2. Oktober, von 10.00-16.30 Uhr, auf dem Brislacher Gehrenhof. Wegweiser und Kürbisse weisen den Weg. www.gehrenhof-brislach.ch

Roland Bürki

W

ir freuen uns auf Ihren Besuch», so die Stützpunktfeuerwehr Laufental zur diesjährigen Hauptübung in Dittingen. Und sie stehen da, die Eltern des Feuerwehrnachwuchses, die regionale Politprominenz, Delegationen von Feuerwehren und der Kantonspolizei, um erst einmal drei Teams der Jugendfeuerwehr sowie ein ad hoc-Promiteam auf einem Feuerwehr-Parcours anzufeuern. Da geht es um Knoten, Schlauchhandling, um genaues Zielen mit dem Wasserstrahl und natürlich um die Bestzeit. Klar, dass die Eltern ihre Handys zücken, weniger klar, aber umso überraschender ist, dass das Promi-Team den Feuerwehr-Profis zeitlich absolut die Stange oder hier doch eher den Schlauch halten kann. Hauptmann Markus Burger, ebenso

Nahtloser Übergang: Ab 1. Oktober übernimmt Jacqueline Wunderer das Präsidium der Verbunds-Feuerwehrkommission von Meinrad Probst.

sachkundiger wie unterhaltsamer Kommentator, lenkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer nun auf eine heftige Kollision zweier Kleinwagen hinter dem Schulhaus, in denen Insassen eingeklemmt sind. Schritt für Schritt erläutert Burger, wie eine möglichst schonende Rettung der Verletzten abläuft. Von der Stabilisierung der beiden Autos über die medizinische Betreuung der Insassen und den Einsatz hydraulischer Scheren bis zum Abheben des Wagendachs und der endgültigen Bergung der Verletzten. «Wir sprechen bei der Personenrettung von der lebenswichtigen «goldenen Stunde», erklärt Oberleutnant Martin Forster dem Wochenblatt. Das Ziel der Rettungskräfte sei es, Schwerverletzte spätestens eine Stunde nach dem Unfallereignis im Spital zu haben, damit die Überlebenschancen so hoch wie möglich gehalten würden. Feuerwehr und Paramedic AG schaffen diese «Golden hour of shock» von Alarmierung bis zum Transport ins Spital mit beeindruckender Präzision. Und unter viel Applaus. Meinrad Probst geht, Jacqueline Wunderer kommt «Im vergangenen Feuerwehrjahr haben wir 94 Einsätze mit total 1782 Einsatzstunden geleistet», blickt Major Urs Felix, Kommandant der Stützpunktfeuer-

wehr Laufental, beim folgenden Rapport zurück. Mit der Arbeit zeigt sich Felix sehr zufrieden, nicht aber mit dem Übungsbesuch: «Daran müssen wir im nächsten Jahr arbeiten.» 17 Jahre hat der langjährige Wahlner Gemeindepräsident Meinrad Probst in der Feuerwehrkommission gearbeitet, davon 13 Jahre als deren Präsident. «Er hat sich stark eingesetzt und viel bewegt», bestätigt Dittingens «Vizepreesi» Edi Jermann mit Blick auf das neue Fw-Magazin dem Schreibenden. «Die 17. Hauptübung am 17. September nach 17 Jahren in der Feuerwehrkommission rückt unwillkürlich die Zahl 17 in den Vordergrund, die u.a. für Fleiss, Erfahrung und ehrenamtliches Engagement steht», verabschiedet sich Probst mit dem Hinweis, in den Eigenschaften der Zahl 17 auch die drei Leitsätze der Stützpunktfeuerwehr zu finden. Wer könne deren Philosophie besser umschreiben als Shakespeare: «Höchsten Stolz beweist ein Mensch, der das Gute auch dann tut, wenn es niemand bemerkt.» Langanhaltender Applaus, schöne Weine und ein Händedruck mit Nachfolgerin Jacqueline Wundererer versichern Meinrad Probst allerhöchste Wertschätzung. Am 7. Kant. Jugendfeuerwehrtag vom 25. September sind ab 10.00 Uhr im Stedtli Laufen Jugendfeuerwehren in Aktion zu sehen.

LAUFEN

Zum Lösen von Beziehungsblockaden zur Therapie ins Hof-Theater

Diavortrag: Daniel Koller, Rita Bänziger, Balz Aliesch und Tiziana Sarro (v. l.) thematisieren zuerst ihre eigene Herkunft mit Bildern aus dem Familienalbum. FOTOS: MARTIN STAUB dust. Seit elf Jahren reist das Hof-Theater von Mai bis Ende September durch die ganze Deutschschweiz. Bereits zum 6. Mal gastierte das als Verein organisierte Theater am letzten Samstag auch in der Neuhofschüüre in Laufen. «Jährlich besuchen wir rund 35 Bau-

ernhöfe in 17 Kantonen und erfreuen 3500 bis 4000 Besucher mit unseren Vorstellungen», nennt Hans Peter Incondi weitere Facts, die beeindrucken. Der Geschäftsführer des im Jahr 2008 gegründeten Hof-Theaters ist sich nicht zu schade, seine Gäste persönlich an der

Abendkasse zu begrüssen beziehungsweise ihnen die gewünschte Anzahl Tickets zu verkaufen. «Beziehungsweise» war denn auch das Thema, welches in den folgenden zweieinhalb Stunden vom A-cappellaQuartett Urstimmen nicht nur von fulminant über virtuos bis zu Tränen rührend besinnlich besungen, sondern auch bis ins kleinste Atom zerlegt wurde. Urstimmen – das sind Balz Aliesch, Rita Bänziger, Tiziana Sarro und Daniel Koller – verstanden es, das Publikum zu erheitern. Die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher, vom Gastgeber Christoph Mathys mit wärmenden Wolldecken ausgerüstet, nahmen auf der Heuballen-Tribühne Platz. Und um das Feeling Hof-Theater auf die Spitze zu treiben, leistete eine herumflatternde Fledermaus – vermutlich ohne Engagement – Zuschauern und Ensemble zeitweise Gesellschaft. Hauptattraktion blieben aber die vier Urstimmen, welche bereits in der ersten Nummer die Zuschauer in bewunderndes Staunen versetzten. Mit drahtlosen

Mikrofonen ausgerüstet, sangen die beiden Frauen und die zwei Männer ihre Musikstücke ganz ohne instrumentale Begleitung, aber gefühlsmässig voll orchestriert. Die Musik ist bei Urstimmen aber nur eine Seite der Medaille. Das Theater dazu die andere. Die vier ausgebildeten Schauspieler beleuchteten alle Arten von Beziehungen, von der Monogamie bis zur Polygamie mit sämtlichen möglichen Zwischenstufen mithilfe eines Diaprojektors und jeder Menge Knalleffekten, welche das Publikum teilweise derart zum Lachen brachten, dass sich selbst die Darstellenden kurz sammeln mussten, um zum nächsten Höhepunkt auszuholen. Eine brauchbare Lösung zum Thema Beziehungsstress hatten die vier übrigens trotzdem nicht. «Macht es doch einfach mal anders, als auch schon, dann kommts schon gut.» Immerhin, zur Lockerung einiger Gefühlsblockaden schien die Urstimmen-Therapie offensichtlich angeschlagen zu haben, wie die zufriedenen Gesichter am Schluss der Vorstellung verrieten.

Schmerzzerreissend: Die singenden Beziehungsexperten.


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Beinwil

Büren

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Beinwil Passwangstrasse, Abschnitt Ziegelhütte Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Müller Sibylle und Alexander Weiermattweg 35, 4450 Sissach

Bauherrschaft: B + S Keramik, Herr Kim Sami Kohliberg 12, 4143 Dornach Verantwortlicher: Arbacasa GmbH Herr Daniel Lüthi Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Grundeigentümer: Sami Margrit Ilbachstrasse 12, 4228 Erschwil Bauprojekt: Neubau EFH mit Carport und Sitzplatz Bauplatz: Ilbachstrasse Bauparzelle: 1583 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Oktober 2016

Bauherrschaft: Pascal und Mirjam Schraner Hauptstrasse 78, 4247 Grindel Bauobjekt: Abbruch Bienenhaus, Erstellen von Weidezaun für Pferde Bauplatz: Hauptstrasse 78 Bauparzellen: GB-Nrn. 754, 760, 1059 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 6. Oktober 2016

Bauobjekt: Umbau Pferdestall zu Gruppenlaufstall Projektverfasser: Müller Sibylle und Alexander Bauplatz: Im Grund 8, 4413 Büren

Wegen Instandsetzungsarbeiten an einer Stützverbauung ist an der Passwangstrasse, Abschnitt Ziegelhütte, folgende Verkehrsbeschränkung erforderlich: – Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich auf eine Fahrspur verengt. Der Verkehr wird durch Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung geregelt. Dauer: 26. September bis 30. September 2016

Grundbuch Nr.: 2351 Planauflage: beim Baupräsidenten

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 23. September 2016 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Einsprachefrist: bis 7. Oktober 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Henz Stefan und Anja Oristalstrasse 24A, 4410 Liestal Bauobjekt: EFH, ausgeführt als Minergie-P-Haus Projektverfasser: az Holz AG Oristalstrasse 112, 4410 Liestal Bauplatz: Rebenweg 31, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2478 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 7. Oktober 2016

Baupublikation Bättwil

Witterswil FEUERWEHR VERBUND EGG

Gemäss § 76 und 77 des Gebäudeversicherungsgesetzes sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Bättwil und Witterswil vom 21. bis zum 45. Lebensjahr für die Feuerwehr dienstpflichtig. Zur Rekrutierung werden der Jahrgang 1996 sowie die im Zeitraum vom 1. 9. 2015 bis 31. 8. 2016 neu Zugezogenen mit Jahrgängen 1979–1996 aufgeboten. Wann: Montag, 31. Oktober 2016, 20.00 Uhr Wo: Feuerwehrmagazin Witterswil, Benkenstrasse 17 Wir möchten die aufgebotenen Einwohnerinnen und Einwohner darauf aufmerksam machen, dass das unentschuldigte Fernbleiben gemäss Feuerwehrreglement bestraft wird. Entschuldigungen sind deshalb bitte schriftlich und begründet bis 3 Tage vor, bei nicht voraussehbaren Ereignissen bis 3 Tage nach dem Anlass an den Präsidenten der Feuerwehrkommission, Herrn Christian Hallwyler, Mühleweg 10, 4112 Bättwil, zu richten. Er steht Ihnen unter Telefon 079 500 99 00 für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Ihre Feuerwehr / Feuerwehrkommission Verbund Egg

Baupublikation Bauherrschaft: Vogt-Meyer Max und Franziska Erzstrasse 3, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Fischer Gerold, Fluhstrasse 62, 4244 Röschenz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Abbruch Holzbalkon / Neubau Balkon mit Vergrösserung Bauplatz: Erzstrasse 3 Bauparzelle: 1144 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Oktober 2016

Bauherrschaft: Liedtke Anne-Kathrin und Micha Bürenstrasse 6 E, 4419 Lupsingen

Baupublikation

Bauobjekt: EFH

Bauherrschaft: Crespo Luis, Passwangstrasse 8, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümer: Malzach Andreas Riehenring 7, 4058 Basel Bauprojekt: Hühnerstall Bauplatz: Passwangstrasse 8 Bauparzelle: 958 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Oktober 2016

Projektverfasser: Hess Holzbau AG Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauplatz: Turnplatzweg 6, 4413 Büren

Aufgebot zur Rekrutierung

Grindel

Baupublikation

verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Erschwil

Grundbuch Nr.: 1535 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 7. Oktober 2016

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Gomes Paula und Alexandre Seewenstrasse 50, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Blaser Architekten AG Austrasse 24, 4051 Basel Bauvorhaben: Neubau EFH Bauort: Gartenstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 687 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Bemerkung: Neuauflage Beantragte Ausnahmen: ZR §3 Abs. 4 (Traufhöhe in Hanglage) Einsprachefrist: 6. Oktober 2016

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Voshol Johannes und Augustin Angélique, Höhenweg 11, 4112 Flüh Projektverfasser: Team Schaad AG Strengenhof 1, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Umgestaltung Garten / Terrainanpassung Bauplatz: Höhenweg 11, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3221 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Oktober 2016

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Patrick De Brouwen Schulstrasse 197, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Dreier Verena Hügelstrasse 143, 4232 Fehren Bauobjekt: Garage/Keller Umnutzung zu Backstube, Kaminerhöhung ca. 1,20 m Bauplatz: Schulstrasse 197 Bauparzelle: 265 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Oktober 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Neuschwander Urs und Sheila Hollenweg 17, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Neuschwander Urs und Sheila Hollenweg 17, 4228 Erschwil Bauobjekt: Walderschliessung für Ripp-Wald Bauplatz: Ripp Bauparzelle: 429, 430, 433, 2848 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7.Oktober 2016

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Bicanin Dalibor Traubenweg 20, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 17-16 Gartenumgestaltung mit Stützmauern und Sichtschutz Bauplatz: Traubenweg 20 Bauparzelle: GB-Nr. 777 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 6. Oktober 2016

Baupublikation Bauherrschaft: M. und K. Gouliamakis Baselrain 24, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 20-16 Carport Bauplatz: Baselrain 24 Bauparzelle: GB-Nr. 1746 Ausnahmeantrag: § 48 KBV (Vorspringende Bauteile), Bauline wird beim Vordach >2,00 m überschritten Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 6. Oktober 2016

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: I. und K. Rameshkanna Hauptstrasse 333, 4234 Zullwil Bauobjekt: Mauer Bauplatz: Hauptstrasse 333 Parzelle: GB-Nr. 1136 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 7. Oktober 2016


THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Einkaufen und Freunde treffen Der Markt in Nunningen bringt immer wieder einen guten Mix hervor. Auswärtige legen den bewährten Boden. Einheimische präsentieren nicht nur Waren, sondern auch ihre Anliegen und ihre Vereine. Gini Minonzio

A

m Nunninger Herbstmarkt stellen sich traditionell auch einige Vereine vor. Das war auch letzten Samstag nicht anders. Einen prominenten Platz hatte der Verein Naturschutz Gilgenberg, der einheimische Stauden anbot. «Wir möchten die Natur wieder vermehrt ins Dorf bringen», erklärte dazu Philippe Ammann. Gleich daneben hatte das Dorfmuseum eine kleine Besenmacher-Demonstration, die vor allem gestandene Männer anzog und aus sicherem Abstand zum Fachsimpeln verleitete. Etliche Jugendliche besuchten derweil den Stand der Nunningerin Marianne Volonté. Sie bot ihre berühmten wiederverwendbaren Gemüse- und Obsttaschen an. «Diese Taschen benutze ich problemlos in allen Läden statt der Plastiksäcke», erklärte Volonté. Für sie war auch von vornherein klar, dass sie den Erlös der Taschen vollumfänglich für ein Projekt zum Schutze der Meere spenden wird.

Mehrwert: Michèle Hänggi (l.) und Susanne Imark boten nicht nur Deko und FOTOS: GINI MINONZIO Süssigkeiten an, sondern auch einmalige Unterhaltung.

Der Besenmacher: Ambros Hänggi stellte live einen Rosshaarbesen her.

Marktszene: Ebenso wichtig wie die Waren sind die alten Bekannten, die man flanierend trifft.

EINGESANDT

50 Jahre Kirchweihfest Breitenbach Schlicht und einfach aber von Herzen Am Sonntag, 11. September 2016, auf den Tag und Stunde genau feierten wir in Breitenbach unser 50 Jahre Kirchweihfest. Mit einem würdevollen und feierlichen Gottesdienst und einem von der Sonne befluteten Spätsommertag wurde der Anlass zu einem unvergesslichen Ereignis. Start zum Jubiläum war am Freitag, 9. September, mit einem von der Gruppe Kultur am Kreisel, unter der Führung von Willi Spaar, organisierten und von der Brass Band Breitenbach musikalisch umrahmten Info Anlass. Mit Bildern, Anektoten und sehr interessanten Referaten wurde Rückschau zur Entstehungs- und Baugeschichte der Kirche gehalten. Höhepunkt war dann am Sonntag die von unserem Pfarrer Markus Fellmann mit seinen Konzelebranten perfekt zelebrierte Messe. Einmal mehr wurde der Gottesdienst von unserem Kirchenchor mit Verstärkung von Sängerinnen und Sängern aus dem Cäcilienverband, sowie musikalischer Unterstützung, unter der Leitung von Isidor Lombriser, würdevoll und begeisternd umrahmt. Die eindrückliche und nach-

haltige Festpredigt hielt unser Regierungsrat Remo Ankli. Gemeindepräsident Dieter Kuenzli überbrachte die Grüsse und Glückwünsche der Gemeinde Breitenbach. Bei beiden Anlässen standen die Besucherinnen und Besucher im Mittelpunkt. «Schlicht und einfach aber aus ganzem Herzen» war unser Motto. Darum waren die Begegnungen, Wiedersehen, Gedanken und der Erfahrungsaustausch und vor allem das Weitergeben, von persönlich Erlebtem, damit auch unsere kommenden Generationen die wertvollen und historischen Informationen von unserer Kirche haben, im Zentrum der Feier. Im Namen der Kirchgemeinde und des Kirchgemeinderates darf ich noch einmal allen verantwortlichen und beteiligten Personen ganz herzlich danken. Erst sie alle haben es ermöglicht, dass unsere 50 Jahre-Kirchweihfeier zu einem würdigen und für uns unvergesslichen Fest wurde. Mit grossem und herzlichen Dank. Kaspar Sutter Präsident röm. kath. Kirchgemeinde Breitenbach


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DORNECK

Donnerstag, 22. September 2016 Nr. 38

HOFSTETTEN-FLÜH

SEEWEN

Gemeinderat erneuert Mietvertrag für Mobilfunkantenne

Mit Blechplatten zum Musikgenuss

bea. «Ein Einfamilienhausbesitzer stellt heute seine Liegenschaft nicht mehr zur Verfügung für eine Mobilfunkantenne», gab Benjamin Schneebeli an der Gemeinderatssitzung von Hofstetten-Flüh zu bedenken. «Macht er es trotzdem, hat er in der Nachbarschaft keine Freunde mehr. Will die Gemeinde nun wirklich neben Kindergarten und Schule eine neue Antenne?» Ratskollege Domenik Schuppli ergänzte: «Soll für einen Gemeinderat die Einhaltung der Grenzwerte, also das Rechtliche oder das Moralische massgebend sein?» Die Mehrheit des Gemeinderates beschloss, sich beim Entscheid auf das Rechtliche zu beschränken und stimmte dem Mietvertrag mit der Swisscom AG zu. Diese will ihre Antenne auf dem Mammut erneuern. «Die Strahlungswerte werden nicht ansteigen», betonte der Ressortverantwortliche Peter Boss. Doch werde mit der neuen Technologie das Angebot in Hofstetten-Flüh verbessert. «Damit decken wir den heutigen Netz-Bedarf», meinte Gemeindepräsident Richard Gschwind. Bauverwalter Roland Ebner wies darauf hin, dass für eine Baubewilligung der Nachweis erforderlich sei, dass in der Schule, im Kindergarten und auf dem Spielplatz die Werte nicht überschritten werden. Beim Jahres-Mietpreis hatte sich der Gemeinderat mehr erhofft, akzeptiert aber die gebotenen

7000 Franken, bisher waren es 6000 Franken. Er habe hart verhandelt, sagte Peter Boss, «doch mehr war nicht zu erreichen.» Die Swisscom würde sich sonst gegen die Erneuerung der Anlage aussprechen. Auf die Forderung einer Notstromversorgung sei die Swisscom eingegangen. Im Vertrag heisst es: «Damit bei einem Stromausfall der Mobilfunkempfang, bzw. -verkehr gewährleistet ist, wird die Swisscom auf ihre Kosten eine Notstromversorgung installieren, welche den Betrieb für eine Stunde sicherstellt. Die Swisscom wird zusätzlich eine Steckdose für die Notstromeinspeisung installieren. Dies ermöglicht der Vermieterin das Anschliessen eines Notstromaggregates.» Weiter beschloss der Gemeinderat Umbau und Sanierung des Schulhauses Flüh. Nebst der Instandstellung der unter anderem von Rissen betroffenen Stellen wird das Raumkonzept den neuen Bildungsanforderungen angepasst. Ausserdem soll die in den nächsten Jahren anfallende Sanierung der Flachdächer vorgenommen werden. Insgesamt sprach die Dorfexekutive einen Kredit von 740 000 Franken. Den Entscheid, ob für 220 000 Franken eine Photovoltaikanlage installiert wird, will der Rat später treffen. Weiter sagte dieser ja zu einem Robotermäher für den Sportplatz und sprach 65 000 Franken zulasten des Budgets 2017.

LESERBRIEF

«AHVplus» – Diese Rechnung geht nicht auf «Wer rechnet, stärkt die AHV». Wieso die «AHVplus»- Befürworter ausgerechnet auf diesen Slogan gekommen sind, ist mir schleierhaft. Wer nämlich die Fakten rund um die Initiative betrachtet, erkennt rasch, dass die Zahlen nicht für, sondern deutlich gegen die Initiative sprechen. 2014 hat die AHV erstmals mehr ausgegeben als eingenommen. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren rasant fortsetzen. Statt die Situation zu stabilisieren, wird die finanzielle Situation durch die Initiative des Gewerkschaftsbundes nochmals dramatisch verschlechtert. Wie das bevorstehende Milliardenloch gestopft werden soll, verschweigen die

Initianten. Ich sage es Ihnen: Es wären die Arbeitnehmenden und die Betriebe, welche künftig noch höhere Abgaben zu leisten hätten. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Renten-Ausbau mit der Giesskanne in der jetzigen Situation der falsche Weg ist. Unsere Altersvorsorge wird nicht gerettet, indem einfach immer mehr Geld in das System gepumpt und flächendeckend Geld verteilt wird. Um das zu verstehen, muss man nicht einmal richtig rechnen können. Martin Vogel Vizepräsident Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband

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Die Idee kam aus Deutschland, die Schweiz zog wacker mit: Musikdosen mit Lochplatten. Das Musikautomatenmuseum zeigt in einer Sonderausstellung 70 solcher Spieldosen aus Holz mit bekannten Melodien. Jürg Jeanloz

M

ein Hut, der hat drei Ecken», klingt silbrig und fein aus der Holzschatulle, in welcher sich eine gelochte Blechplatte langsam dreht. Ein Musikgenuss sondergleichen in der heutigen lärmigen Zeit. Die Haken auf der leicht gebogenen Metallscheibe bewegen die Klaviatur und bringen die einzelnen Stahlzungen zum Vibrieren. Nach zwei Minuten steht die Platte still. Mit ein paar einfachen Griffen kann sie ausgewechselt werden, im darunterliegenden Regal stehen schon der Barbier von Sevilla, das Vieux Chalet oder der weihnächtliche Tannenbaum bereit. Die Herstellung der Blechplatten war damals im Vergleich zu den Walzen billiger und ermöglichte ein grösseres Repertoire. Mit diesen Geräten hörten sich vor 120 Jahren die gut betuchten Leute ihre Lieblingsmelodien an. Für den einfachen Bürger standen in den Wirtschaften oder auf den Bahnhöfen grössere Automaten zur Verfügung. Ein Zehnräppler in den Münzschlitz genügte, um sich einen feschen Walzer anzuhören. Aber aufgepasst: Nach zwei bis vier Melodien musste das mechanische Antriebswerk wieder aufgezogen werden. Wie Museumsdirektor Dr. Christoph E. Hänggi betont, war die Zeit der Blechplattenmusik sehr kurz. Auf die Landesausstellung 1896 in Genf produzierten einige Schweizer Firmen solche Musikdosen und hatten damit grossen Erfolg. 20 Jahre später war der Boom vorüber, die Exportschlager mussten den ersten Phonographen mit riesigen Trichtern weichen. Dennoch hat Hänggi mit seinem Team die Sonderausstellung

120 Jahre alt: Schweizer Plattenspieldosen.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Lauschen den Klängen: Regierungsrat Remo Ankli und Isabelle Chassot, Direktorin des Bundesamtes für Kultur. «Blechplattenmusik aus der Schweiz» konzipiert und diese herrlichen Musikdosen aufleben lassen. 70 Modelle können bestaunt und bei Führungen auch angehört werden. Leider ist von dieser kurzen Epoche viel verloren gegangen. Zwei Drittel der Modelle wie Stella, Gloria und Edelweiss stammen vom Museumsgründer und Sammler Dr. Heinrich Weiss, der Rest sind Zukäufe und Leihgaben. Besonders originell ist ein Gerät mit einem kleinen Karussel, das mit viel Liebe und Detailtreue von Walter Muschg, einem Bruder des bekannten Adolf Muschg, angefertigt wurde. Die Ausstellung wird durch Blechplattendosen aus Deutschland und einem Gerät aus Amerika angereichert.

Isabelle Chassot, Direktorin des Bundesamtes für Kultur, würdigte an der Vernissage in Seewen den Innovationsgeist der Schweizer Fabrikanten und lobte das Museumsteam für die gelungene Ausstellung. Trotz des rasanten Technologiewandels sei hier ein Stück Wirtschaftsgeschichte geschrieben worden. «Das Museum für Musikautomaten ist ein Leuchtturm und gleichzeitig ein Treffpunkt im Solothurnischen Kulturleben», rundete Regierungsrat Dr. Remo Ankli die gut besuchte Vernissage ab.

Sonderausstellung Plattenmusikdosen vom 17. September 2016 bis 1. Oktober 2017 im Museum für Musikautomaten in Seewen. Öffnungszeiten Dienstag-Sonntag 11 bis 18 Uhr. Führungen mit Hörproben Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr.

FOTOGALERIE LESERBRIEF

Was beim Kürbisfest in Metzerlen einen Stau verursachte

Zu einseitig Aus eigener Erfahrung weiss ich: Industrie und Gewerbe tun viel für den Umweltschutz. Aber sie müssen immer die Kosten im Griff, die Konkurrenz im Blick haben. Wer in einem Unternehmen Verantwortung trägt, denkt entgegen einem verbreiteten Vorurteil kaum nur an sich, sondern zunächst an die Kundschaft, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an das internationale Marktumfeld – und ja, auch ans Sparen, ans Energiesparen, an den Umweltschutz. Nun will die Initiative «Grüne Wirtschaft» ein unrealistisches Ziel

in der Verfassung verankern. Dies würde vor allem eines bewirken: Hohe Kosten, mehr Bürokratie, steigende Preise und Mieten. Einzelne Unternehmen aus wenigen Branchen würden vermutlich profitieren. Es würden vielleicht noch mehr Bauten saniert. Aber wer trägt die Kosten? Wer kann das bezahlen? Wer alles im Blick hat, muss die Initiative «Grüne Wirtschaft» ablehnen. Sie ist zu einseitig, zu extrem, und auch zu wenig durchdacht! Martin Vogel, Büren Gwärbler und Unternehmer

Schöner Wohnen: Paola Esposito (l)trifft mit Ihren Deko-Artikeln den Geschmack der Marktgängerinnen.

FOTO. GINI MINONZIO


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SPORT HANDBALL

In Dornach und Laufen steigt der Druck

Tor: Florian Schmidlin (8) beim Erzielen eines Flügeltores.

Meisterschaft 3. Liga SG Wahlen Laufen II – TV Muttenz II

FOTO: ZVG

29:26 (16:15) Mit einer soliden Leistung startete das «Zwei» in die 3.Liga-Saison. Hatte man bis zur Pause in der Abwehr gegen die Unterbaselbieter noch einige Mühle, konnte man sich in der zweiten Spielhälfte auch hier steigern. Die aus älteren und Nachwuchsspielern bestehende Mannschaft zeigte sich schon recht kompakt, muss aber im Verlauf der Saison auch noch besser zusammenwachsen. Junioren U15 SG Wahlen Laufen – Blau Boys Binningen 24:18 (11:08) Das Heimteam war über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft und hat diesen letztlich klaren Sieg verdient. Im Übrigen gewannen die Junioren U17 auswärts beim Handball Emmen in Kirchberg mit 29:23.

Hoffnung: Da war die Welt für Dornach in Ordnung. Mbarga (2) bringt Dornach FOTO: EH-PRESSE mit einem Flugkopfball in Führung.

Wenn sich der erwartete Erfolg nicht einstellen will, steigt der Erfolgsdruck unweigerlich. Damit müssen die Teams in Dornach und Laufen umgehen und versuchen, den Turnaround zu schaffen. EdgarHänggi

ORIENIERUNGSLAUF

Erster Nacht-OL seit über 20 Jahren im Laufental und Thierstein Vor 21 Jahren fand in Breitenbach die Schweizerische Nacht-OL-Meisterschaft statt. Nun ist es wieder soweit: Es ist zwar nur ein Trainingslauf, aber die Faszination ist dieselbe. Man kann wieder mit der überarbeiteten OL-Karte «schällbächli» auch nachts die Posten genau anlaufen. Am Freitag 30. Sept besteht die Möglichkeit, das kleine Abenteuer

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FUSSBALL

Start mit Niederlage in die 1. Liga-Saison

us. SG Wahlen Laufen – Handball Pilatus Luzern 25:40 (11:19) Mit einer klaren Niederlage starteten die Laufentaler in der 1. Liga-Meisterschaft gegen den NLB-Absteiger aus Luzern. Die Gäste waren technisch und auch athletisch stärker und liessen den Gastgebern nie eine Chance zum Sieg. Ausserdem musste sich die SG Wahlen Laufen auch an die viel schnellere Gangart gewöhnen. Jeder kleine Fehler im Angriff, sei dies ein schlechtes Zuspiel oder eine nicht genutzte Torchance, nutzten die Innerschweizer zu einem Gegenstoss aus. Im Angriff 25 Tore zu erzielen geht gegen solche Teams in Ordnung – aber 40 Tore zu erhalten, ist eindeutig zu viel. Daran muss nun in den nächsten Spielen gearbeitet werden.

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im Brislachwald in Angriff zu nehmen; mit einer starken Taschenlampe oder noch besser mit einer Stirnlampe sind Sie dabei. Vorgängig findet im Wald bei der Brislacher Blockhütte ein normaler Trainings OL statt. Auskunft per SMS unter 079 424 58 45. Karrer Franz Brislach

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er grosse Unterschied vom Amateur- zum Profifussball ist der, dass im Amateurbereich nicht das Geld, Sponsoren oder Medien entscheiden, ob man mit Teamchefs und/oder Spielern Geduld hat. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. In Dornach hatte man sich vor dem Saisonstart von den beiden Teams mehr erhofft, als bis jetzt erreicht wurde. Die erste Mannschaft in der interregionalen 2. Liga sollte wieder ganz vorne mitmischen; die zweite nach dem Aufstieg in der regionalen 2. Liga einen Platz im Mittelfeld einnehmen können. Bei beiden Formationen sind Erwartung und Aktualität weit voneinander entfernt.

Dornach I muss sich nach der Niederlage gegen Bern (1:3) mittlerweile retour orientieren, statt sich nach dem Rückstand auf Platz eins zu informieren. Pascal Burger, zusammen mit Nino Nigro Sportchef beim SCD, gefällt die Situation nicht, aber er relativiert. «Das Team hat Potenzial und arbeitet unter Trainer Stefan Krähenbühl hart und gut. Ich bin sicher, dass sich die Ergebnisse einstellen werden. Wir brauchen Geduld und ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt.» Wie sehr das Team auf den nicht erwarteten Saisonstart gefasst war und dadurch verunsichert ist, zeigte das Spiel gegen Bern. Starke erste 30 Minuten, verdiente Führung und eine positive Ausgangslage, um den zweiten Sieg feiern zu können. Anfangs zweite Hälfte ein vermeidbarer Elfmeter, Ausgleich und das Team verliert die zuvor gezeigte Linie. Laufen oder Dornach Dornach II wartet nach sechs Partien noch auf einen Sieg, konnte jetzt im Basler Cup gegen Viertligist Diegten Eptingen 2:0 gewinnen und somit das gesuchte Erfolgserlebnis finden. Damit sollte es für das Hodzic Team auch in der Meisterschaft aufwärtsgehen. Laufens erste Mannschaft belegt in der regionalen 2. Liga Platz 11, knapp über

dem Relegationsstrich. Zu denken geben muss Trainer Adnan Ercedogan der Auftritt zuhause gegen Rossoneri (1:1) und im Basler Cup gegen Schwarz Weiss (3. Liga). Bei der 2:3 Niederlage schmerzt nicht nur das Ausscheiden, sondern auch, dass man spielerisch an Ort tritt. Dabei hat das Team durchaus Potenzial, um zumindest im oberen Mittelfeld mitzuspielen. Im Gegensatz zu Dornach I hat man zumindest keine Torimpotenz. Allerdings vermochte Laufen zuletzt dem Gegner das Spiel nicht aufzuzwingen. Am Samstag (19 Uhr) kommt es nun auf dem Gigersloch zum Aufeinandertreffen von Dornach und Laufen. Das Spiel und mehr, das Resultat, wird für beide für die nächsten Auftritte von Bedeutung sein. Wer gewinnt, wird sein Potenzial freisetzen und in weitere Erfolge umsetzen können. Der Verlierer in eine Krise schlittern. Ein Remis hilft in der Situation keinem. Vollgas nach Pause In der 3. Liga waren Laufen II und Breitenbach «Dienstfrei», weil sie im Basler Cup nicht, respektive nicht mehr dabei waren. Beide Teams stehen unter Erfolgszwang. Breitenbach, weil man auf eigenem Platz gegen Schlusslicht Srbija spielt; Laufen, weil man nach dem verlorenen Lokalderby gegen Breitenbach auf den vorletzten Rang abrutschte und jetzt beim Drittletzten Binningen antreten muss. Eine Niederlage könnte das Team von Marc Eigenmann bereits etwas isolieren. Doch nach fünf Spielen ist noch nichts passiert. Ein, zwei Siege und die Situation sieht bereits wieder anders aus. Im Basler Cup musste Brislach die erste Ernstkampf Niederlage einstecken. Das Team aus der 5. Liga hielt sich wacker gegen Drittligist Münchenstein. 2:2 zur Pause ist eine Ehrenmeldung. Danach liessen die Kräfte und damit die Konzentration nach und man verlor 2:6. Jetzt kann sich Brislach auf die Meisterschaft konzentrieren, wo man am Sonntag, um 16 Uhr, auswärts auf Riederwald trifft. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

LESERGALERIE

Von schönen und vorwitzigen Kürbissen und einem verdrehten Kamin

Bei einem Bauernhof am Strassenrand entdeckt: Diese Vielfalt an Kürbisen, da staunt man nur so. Es gibt natürlich auch ein Rezeptbüchlein mit Suppenrezepten und anderen Köstlichkeiten. FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR, BÜSSERACH

Der vorwitzige Kürbis: Will wissen, was im Quartier so läuft... FOTO: MYRTHA HÄNER, ZULLWIL

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Seniorenausflug Gemeinde Breitenbach: Diesen verdrehten Kamin entdeckte der Fotograf auf dem Wehrgang in Murten. FOTO: WALTER STUDER, BREITENBACH


DORFPLATZ

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EINGESANDT

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GEDANKENSTRICH

Wovor haben Sie Angst? – werde ich unerwartet gefragt, als ich mich von den Kindern im Religionsunterricht interviewen lasse. Nach einer kurzen Pause schiebt die Schülerin nach: «Vor Spinnen, Ratten?» «Uff», denke ich, «die Frage ist nicht so ernst gemeint» und erzähle von meiner heldenhaften Haltung gegenüber Spinnen. Doch dann die gleiche Stimme, aus der gleichen Ecke: «Was würden Sie tun, wenn Sie die Stelle verlieren?» Ich suche die Ausflucht: «Ich kann die Stelle nicht verlieren, ich mache ein Praktikum in der Kirche.» Doch sie insistiert: «Ja, aber wenn …?» Erwischt: Ich kenne sie nicht aus Erfahrung, die Angst ums Auskommen – im Gegensatz zum Kind offenbar und zu vielen anderen Menschen. Erwischt: Genau die Angst, dass immer mehr Menschen immer weniger Arbeit finden, beschäftigt mich zur Zeit, wo man von Entlassungen zur Gewinnmaximierung und Robotern hört, wel-

che den persönlichen Kontakt ersetzen. Doch das konnte ich dem Mädchen nicht sagen, auch nicht, dass ich mich für Arbeit statt Renten, aber auch für eine Gesellschaft einsetze, welche Menschen mit und ohne Stelle trägt. Und dass ich in einer Gemeinschaft mitarbeiten will, wo Menschen sein dürfen, wie sie sind, wo sie erfahren können, was in der Bibel x-mal steht: «Fürchte dich nicht! Gott nimmt dich an, so wie du bist.» Gibt sich mir im Reli-Unterricht noch die Gelegenheit, dem Kind etwas davon weiterzugeben? Da ist mein Zutun gefragt. Und damit war meine unbeholfene Antwort doch richtig: «Ich würde weiterhin freiwillig in der Kirche arbeiten.» Ihre Gedanken zum Thema nehme ich gerne entgegen unter nyfelerblaser@breitband.ch. Marianne Nyfeler Blaser Vikarin

LESERBRIEF

Sandra Wehrli wählen

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Warum wähle ich Sandra Wehrli für die Sozialhilfebehörde in Laufen: Sandra Wehrli ist eine engagierte und pflichtbewusste Persönlichkeit, die ein grosses Flair für Soziales hat. Sie ist in Laufen aufgewachsen und hat alle Schulen auch hier durchlaufen. Nach einem Aufenthalt im Welschland hat sie sich für eine Ausbildung als dipl. Arztgehilfin entschieden. Sie arbeitete 19 Jahre

im Alters- und Pflegeheim Rosengarten in Laufen. Wer sie kennt, der weiss, dass Sie in diesem Gremium viel Input einbringen kann. Es braucht fachbezogene und kompetente Mitglieder und dies verinnerlicht Sandra Wehrli. Ich mache mein Kreuz mit Überzeugung und hoffe Sie auch. Andreas Wehrli

LESERBRIEF

EINGESANDT

Verkehrschaos verhindern!

Blauen wird für «Besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung» ausgezeichnet

Liebe Laufnerinnen und Laufner, am 25. September 2016 stimmen wir über die Mutation des Strassennetzplans und des Zonenplans im Bereich Nau ab. Das geplante Projekt ist finanziell und planerisch äusserst fragwürdig und ein Risiko für die Stadt Laufen. Die neue Strassenführung und Umlegung der Brücke hat Landenteignungen zur Folge. Wer von euch möchte aus seinem Haus vertrieben werden, um einer Brücke Platz zu machen, welche 180 Meter entfernt besser realisiert werden kann? Können wir Land der Stadt aufwerten und gleichzeitig dies von Mitbürgern komplett entwerten? Die neu geplante Brücke soll an der engsten Stelle in die bestehende Baslerstrasse angeschlossen werden. Ein vernünftiger Verkehrsknoten, mit einem Kreisel der dem heutigen und zukünftigen Verkehrsaufkommen gerecht wird, ist am vorgesehenen Standort nicht realisierbar. Der tägliche Stau morgens und abends an der alten Ampel in Zwingen ist uns noch in nervender Erinnerung. Dort wurde ein Verkehrshindernis aufgehoben, in Laufen wollen Kanton und Stadtrat ein Neues schaffen. Darum stimmen Sie «NEIN» damit wir auch in Zukunft umweltgerechte Verkehrswege in Laufen haben und uns nicht im Stausmog einnebeln. Emmanuel Meyer Laufen

Blauner Delegation in Ungarn: Sie nimmt die Auszeichnung der Gemeinde für «Besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung» entgegen. FOTO: ZVG Bekanntlich wurde Blauen vom Bundesamt für Landwirtschaft als «besonders repräsentative und beispielhafte Gemeinde, die sich durch eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung auszeichnet» für den Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2016 der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung nominiert. Rund 1000 «Dorferneuerungsakteure» aus ganz Europa, darunter eine sie-

benköpfige Delegation aus Blauen, wohnten der feierlichen Preisverleihung in der ungarischen Gemeinde Tihany bei, die den Wettbewerb vor zwei Jahren gewonnen hatte und deshalb Gastgebergemeinde wurde. Der Festakt war in ein buntes Rahmenprogramm eingebettet, das sich vom 8. bis 10. September erstreckte und bei dem sich sowohl die Gastgeber als auch die 24 Wettbewerbsteilnehmer aus elf Staaten auf vielfältige

Weise präsentierten und begegneten. Erwin Pröll, Vorsitzender der ARGE betonte in seiner Laudatio an die Gewinnergemeinden insbesondere die Wichtigkeit der «inneren» Qualitäten einer dörflichen Gemeinschaft. Blauen ist stolz darauf, mit dem Bau des «Begegnungszentrums» die Grundlagen für ein solches, generationenübergreifendes Gemeinschaftsprojekt zu schaffen. Gemeinderat Blauen

Meine Zeitzone

Gaby Walther Nass und trüb war es am letzten Sonntag. Ein Tag Regenwetter und ich habe bereits wieder genug davon. Ist der Sommer nun tatsächlich vorbei? Haben Flipflops und kurze Hosen bereits wieder ausgedient? Die Türkei scheint, was das Wetter anbelangt, es besser zu machen als wir, hat sie doch kurzerhand die Winterzeit gestrichen und verbleibt nun das ganze Jahr über in der Sommerzeit. Dadurch soll das Tageslicht besser genutzt werden. Russland hingegen bleibt lieber in der Normalzeit und Venezuela hatte für einige Jahre sogar eine eigene Zeitzone für sich eingerichtet, nämlich die Uhrzeit um eine halbe Stunde verändert. Damit galt für das Land eine eigene Zeitzone mit -4,5 Stunden zur UTC. Begründet wurde die Umstellung mit Energieeinsparungen und höherer Produktivität einerseits und Protest gegen eine Bevormundung durch die USA andererseits. Nicht schlecht, ich könnte mir auch vorstellen, meine eigene Zeitzone einzurichten. Am Morgen ein bisschen länger schlafen und abends etwas später ins Bett gehen, das wäre mein optimaler Energiesparmodus. Doch bei Regenwetter spielt es keine Rolle, welche Uhrzeit es ist, bereits am Nachmittag zünde ich die Lampen an. Als Trost für das Sommerende gönne ich mir nochmals eine Glace. Die Eiskarte bietet eine riesige Auswahl. 20 verschiedene Coups lachen mich an. Qual der Wahl, alles sieht lecker aus. «Schon gewählt», fragt ungeduldig die Kellnerin. So schnell geht das nicht, doch schliesslich kann ich meine Entscheidung nicht mehr hinausschieben, lasse mich von den Bildern blenden und bestelle eine gewagte Kombination: Pfefferminze mit Schokolade. Kaum bestellt, bereue ich es auch schon. Meine Befürchtung bewahrheitet sich: wieder einmal die falsche Entscheidung getroffen. Eigentlich würde ein Bild genügen: Der Coup Dänemark bleibt mein Favorit, vor allem wenn man eigentlich gar keine Glace mag, sondern nur die warme Schokolade. Doch was solls, der nächste Sommer kommt bestimmt und auch im Herbst lässt es sich gut Eis schlecken, wobei auch eine Portion Vermicelles nicht zu verachten ist.


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DIES UND DAS

MUTTER UND KIND

START-UPS

Die Praxisgemeinschaft rundum öffnet ihre Türen

«Mach dich selbstständig» – Infoabend in Breitenbach

Neuer Standort: Das rundum-Team hat eiFOTO: ZVG ne neue Adresse. Am 24. September 2016, von 10.00 – 17.00 Uhr, sind Sie herzlich willkommen, einen Einblick in unsere Arbeit zu erhalten. Im Rahmen von unserem Umzug in die BKW-Strasse 14 haben sich Name und Angebot verändert und erweitert. Als Praxisgemeinschaft rundum stellen wir uns am Tag der offenen Tür

bei Ihnen vor. Besichtigen Sie unsere neu renovierten Räumlichkeiten und erhalten Sie einen persönlichen Eindruck von unserem vielseitigen Angebot. Wir bieten ihnen bereits kurz nach der Türöffnung um 10.00 Uhr ein abwechslungsreiches und informatives Rahmenprogramm mit Demos und Kurzvorträgen. Nehmen Sie an Meditationen und Aerial Yoga teil und erleben Sie verschiedene fitdankbaby® Vorführungen. Erfahren Sie in einem geschützten Rahmen eine Familienaufstellung. Bei unseren manuellen Therapeutinnen können Anfühlproben in den jeweiligen Räumlichkeiten ausprobiert werden. Informative Kurzreferate über Traumaarbeit, Schwangerschaftsbegleitung durch die Hebamme und Fitnesscoaching runden den Tag ab. Gerne beantworten wir in persönlichen Gesprächen ihre individuellen Fragen. Das detaillierte Rahmenprogramm und ergänzende Informationen finden sie auf unserer Homepage www.praxisrundum.ch Wir freuen uns auf Sie, am kommenden Samstag in der Praxisgemeinschaft rundum an der BKW-Str.14 in Laufen.

GESUNDHEIT

Herbst – Pendel- Kurs in Laufen Eine Einführung in die Kunst des Pendelns für interessierte Laien PR. Mit Hilfe eines Pendels kann Erspürtes sichtbar gemacht werden, sowohl bei geobiologischen, psychologischen oder medizinischen Belangen, wie auch bei ganz alltäglichen Fragen, wie z.B., ob ein Lebensmittel, Medikament oder Baumaterial zuträglich ist. Neben der theoretischen Einführung

wird viel praktisch geübt. Der Pendelkurs findet an 4 aufeinanderfolgenden Mittwochabenden (16. Nov. bis 7. Dez. 2015 , jeweils von 19.00 bis 22.00 Uhr) im röm. kath.Pfarreiheim, Röschenzstr. 39, in Laufen statt, unter der Leitung von Petra Baumgartner, dipl. Innenarchitektin, Feng Shui- und geobiologische Beraterin. Auskunft und Anmeldung siehe Inserat.

PR. Sie haben eine Geschäftsidee und wollen eine eigene Firma gründen? Der Business Park Laufental & Thierstein und der Business Parc Reinach laden Sie in Zusammenarbeit mit dem Forum Schwarzbubenland und der Promotion Laufental zu einer Infoveranstaltung ein. Informieren Sie sich über die Chancen und Risiken der beruflichen Selbstständigkeit und profitieren Sie vom Erfahrungsschatz der Referenten und Podiumsteilnehmer, alles regionale Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie erhalten Informationen zu kostenlosen Beratungsangeboten für Firmengründer und erfahren mehr über die Hilfsmittel Business- und Finanzplan. Anschliessend teilen Start-ups aus der Region im Rahmen eines Podiumsgesprächs ihre Erfahrungen mit der eigenen Firma. Die Jungunternehmer und Referen-

ten beantworten Ihre Fragen gerne. Ein Apéro bietet den idealen Rahmen für Erfahrungsaustausch und Gespräche rund um die Unternehmensgründung und die Selbstständigkeit.

GESUNDHEITSTIPP

EINGESANDT

Hokuspokus

Spitex Gemeindedelegiertenversammlung

Zauberspruch oder Name für ein Narrenspiel, oder gar die Veränderung einer kirchlich lateinischen Formel, eines Satzes, welcher durch Unwissenheit des einfachen Volkes in der Übersetzung fehlschlug. Der Name ist nicht endgültig geklärt. Die Naturmedizin fällt auf jeden Fall nicht unter dieses Thema. Weder die Pflanzenheilkunde, Phytotherapie, noch die Homöopathie. Über Jahrhunderte wurden Fakten und Erfahrungen, Empirie, schriftlich festgehalten. So entstanden Erkenntnisse die auf einem tiefen Fundament gründen. Jeder Mensch ist als Individuum einzigartig. 10 unterschiedliche Menschen gleichen Alters mit Diabetes, aber verschiedenen physisch/psychischen weiteren Belastungen lassen sich in der komplexen Naturheilkunde nicht mit denselben Diabetes unterstützenden Naturheilmitteln behandeln. Hier zählt die Erfahrung und die zeitintensive Auseinandersetzung mit der persönlichen Geschichte eines erkrankten Menschen. Die medizinisch wissenschaftliche Forschung differenziert, kann aber nicht individualisieren. Deshalb sind solche Studien v.a. in der Homöopathie grundsätzlich unmöglich. Die Empirie ist nicht theoretisch, sondern praktisch. Unwissenheit ist die Nacht des Geistes, ohne Mond und Sterne. Es braucht Feuer und Begeisterung zur Überwindung. Rosmarin als Naturmedizin kann mithelfen dieses Umfeld zu schaffen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Am 13.9.16 wurde den Delegierten der Spitex-Vertragsgemeinden das Budget 2017 unterbreitet. Die Gemeinden finanzieren als Auftraggeber einen Teil der Spitex-Leistungen mit. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg konnte die Kosten nochmals senken und somit werden die Gemeindebudgets erneut entlastet. Dies ist möglich, weil alle wichtigen Investitionen und Optimierungen in den letzten Jahren gemacht wurden und durch den Einsatz der neuen EDV viel Zeit gespart wird. Zweimal im Jahr werden die Delegierten eingeladen und detailliert informiert. Simone Benne stellte unter anderem die spezialisierten Pflegeleistungen vor, welche die Organisation neben dem Grundangebot professionell und mit gut ausgebildetem Personal erbringt. Es sind dies die ambulante psychiatrische Pflege, die Wundpflege und Palliative Care. Ambulante psychiatrische Pflege wird heutzutage relativ häufig nachgefragt. Unser Fachverantwortlicher Psychiatrie kümmert sich um unsere Klientinnen und Klienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen, Depressionen, Schizophrenie, bipolaren Störungen, Essstörungen, Abhängigkeitserkrankungen usw. Manchmal wird die psychiatrische Spitex im Rahmen einer Auflage der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB erbracht. Wir behandeln rein psychiatrische Patienten und solche mit einer psychischen Erkrankung als Nebendiagnose. Unsere dipl. Wundexpertin sorgt zusammen mit dem Team für optimale

Beratung: Zuerst muss die Geschäftsidee grundlegend besprochen werden.

EINGESANDT

Die FDP wandert und politisiert

Chälengrabenschlucht: Die freisinnigen Wanderer mit Nationalrat Kurt Fluri (4.v.r.) und FOTO: ZVG Regierungsratskandidatin Marianne Meister (3.v.r.). Bei schönstem Wanderwetter trafen sich die Freisinningen der Amtei DorneckThierstein zur traditionellen FDP Wanderung in Hofstetten. Durch die Chälengrabenschlucht und via die Hofstetter-Matte, erreichten wir nach rund einer Stunde die Hofstetter Bergmatte, wo wir mit einem Apero verwöhnt wurden. Anschliessend wanderten wir zurück zum Grillplatz beim Gemeindeholz-

schopf. Nach dem Picknick informierte NR Kurt Fluri kurz über die Abstimmungsvorlagen vom kommenden 25. September. Auch die Kandidatin für die Regierungsratswahlen 2017, Marianne Meister, richtete ein paar Worte an die Anwesenden. Beim gemütlichen Zusammensein liess man am Nachmittag einen gelungenen Anlass ausklingen. Hanspeter Stebler

FOTO: ZVG

Informationsanlass: Donnerstag, 22. September, 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr. Restaurant s’Zäni, Bodenackerstrasse 10, Breitenbach Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung. www.bplt.ch; www.businessparc.ch; www.laufental-bl.ch; www.schwarzbubenland.info

Voraussetzungen für die Wundheilung von akuten, chronischen sowie unheilbaren Wunden zu Hause. Dabei spielt die gute Vernetzung und das Zusammenspiel mit den Hausärzten, Wundambulatorien und Spitälern eine wichtige Rolle. Unter dem Begriff Palliative Care werden Menschen mit einer unheilbaren, fort-schreitenden Krankheit betreut, gepflegt und bis zum Tod begleitet. Ziel ist, dass sie körperlich und seelisch so wenig wie möglich leiden müssen. Die Angehörigen werden mit einbezogen. Die Pflege erfolgt individuell und oft nur für kurze Zeit. Auch hier ist die Vernetzung mit anderen Diensten sehr wichtig. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg beschäftigt rund 65 motivierte und engagierte, gut ausgebildete Mitarbeitende sowie Lernende Fachpersonen Gesundheit. Die Mitarbeitenden wohnen in der Region und sind mit der hiesigen Kultur vertraut. Gemeinsam betreuen sie ca. 400 Klienten im Thierstein und Dorneckberg. Finanziell und personell steht das seit über 40 Jahren in der Region tätige Unternehmen auf soliden Beinen. Die Klientinnen und Klienten schätzen ihre Spitex und die professionelle, menschliche Pflege, die sie erhalten sehr. Wir danken unseren auftraggebenden Gemeinden sowie unserer Kundschaft für das Vertrauen, welches sie seit Jahren in unsere Organisation setzen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Mitarbeitenden, welche sich Tag für Tag mit Hand und Herz für unsere Mitmenschen einsetzen. Simone Benne Geschäftsleiterin


DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge

Virtual Reality Brillen liefern eine perfekte 3D-Simulation Ihrer neuen Korrektur. Virtual Reality (VR) ist Realität geworden: Immer bessere VR-Brillen erobern den Markt mit immer realistischeren Bildern. Die heutige Augenoptik bietet Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten an, mit denen Sie die für Sie optimale Sicht erreichen können. Verschiedene Glasdesigns und Beschichtungen stehen zur Wahl. Aber welche Ausführung ist die, mit der Sie persönlich am besten zurechtkommen werden? Diese Frage konnten Sie im Beratungsgespräch gemeinsam mit Ihrem Optiker bisher nur theoretisch erörtern. Mit einer ganz neuen Technologie aus dem Hause Hoya haben Sie nun die Möglichkeit, die verschiedenen Ausführungen auszuprobieren. Der neue HOYA Vision Simulator

zeigt Ihnen anhand Ihrer aktuellen Glasstärken eine perfekte 3D-Simulation, die die optischen Effekte unterschiedlicher Glasdesigns und Beschichtungen darstellt. Virtuelle und reale Welt verschmelzen dabei und Sie haben die Möglichkeit unter realistischen Bedingungen, die Gläser und Veredelungen auszuwählen, mit denen Sie das beste Seherlebnis wahrnehmen. Die finale Entscheidung, welche Gläser und Beschichtungen für Sie persönlich die richtigen sind, wird damit sehr viel einfacher. Denn Sie wissen schon vor dem Kauf, was Sie von Ihren neuen Brillengläsern erwarten dürfen. Mehr Sicherheit beim Brillenkauf geht nicht.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

Jazz im Gewölbekeller Reinach bute To Pat Metheny» am kommenden Sonntag, 25. September, 18 Uhr, im Gewölbekeller des Gemeindehauses Reinach. Dabei darf man sich auf einen hochstehenden Jazzabend freuen. Eintritt: CHF 30.-. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Nach dem Konzert wird ein Apéro offeriert, wobei der Wein von Urs Baumann + Partner AG, Reinach gesponsert wird.

Apollon – Zirkus erleben mit dem König der Tiere!

Dieses Jahr haben Sie erstmals die grossartige Chance, den Schweizer Traditionscircus Olympia mit der wunderbaren Löwenfamilie von Dominik Gasser junior zu erleben! Die grosse Überraschung im diesjäh-

Das Wochenblatt verlost Tickets Für die Vorstellung vom Dienstag, 27. 9., 20.00 Uhr verlost das Wochenblatt 5x2 Tickets. Für die Teilnahme ist unter dem Stichwort «Circus GO» eine E-Mail an: ‹rätsel@wochenblatt.ch› bis spätestens Sonntag, 25. 9., 23.59 Uhr, zu senden. Vergessen Sie nicht, Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer zu vermerken. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Sonntag, 25. Sept., 18 Uhr, Gewölbekeller Gemeindehaus

rigen Saisonprogramm ‹Apollon› ist der Auftritt von Dominik Gasser jun., dem ‹Gentleman im Raubtierkäfig›. Dominik wurde 1986 geboren und ist der Sohn von Dominik Gasser und der Raubtierlehrerin Catharina Gasser. Seit seiner Kindheit kennt er Raubkatzen, seit seinem 19. Lebensjahr arbeitet er mit seinen eigenen Tieren in der Mange. Er hat dafür viele internationale Auszeichnungen erhalten. Er stellt uns den mächtigen Kalif und seine vier Löwendamen Tara, Clarence, Pepsi und Cola in einer atemberaubenden und sehr persönlichen Nummer vor. Dominik Gasser jun. wurde von seiner Mutter Catharina ausgebildet. Sie ist eine renommierte Tierlehrerin und beim Thema Verhaltenskunde bei Raubtieren eine Koryphäe. Dominik hatte seit seinem 14. Lebensjahr direkten Kontakt mit den Tieren seiner Mutter. Er fütterte und pflegte sie. Mit 17 Jahren begann seine Ausbildung als Tiertrainer. 2005 war sein erster Auftritt mit den Löwen in der Manege und damit war er der jüngste Raubtier-Trainer der Welt!

FOTO: ZVG

Dominik Gasser erarbeitete sich mit seiner Löwenfamilie eine sehr persönliche Nummer: ‹Comedy Show with Lions›. Gefahr und Humor wurden gepaart. Mit dieser Nummer trat er mit seinen Tieren im deutschen Circus Krone auf im zarten Alter von 19 Jahren. Inzwischen erhielt Dominik verschiedene Auszeichnungen für seine Arbeit mit den Raubtieren. Er trat mit diesen u.a. im Russischen Staatscircus, dem Ungarischen Nationalcircucs, dem Gran Circo Mundial in Spanien, im Circus Bouglione, im Parc Saint Paul und dem Weihnachtscircus in Frankreich auf. Kommende Woche, am Dienstag, 27., und am Mittwoch, 28. September, gastiert der Circus GO - übrigens mit vielen weiteren exklusiven Attraktionen mehr, in Laufen.

Circus GO. 27. / 28. September auf dem Schlachthausparkplatz in Laufen. Vorstellungen Dienstag, 20 Uhr, Mittwoch, 14.30 Uhr. Circuskasse an Vorstellungstagen von 10.00 – 21.00 Uhr geöffnet. Vorverkauf Circus Ticket Hotline 0900 000 665 (1.19/Min) www.circus-go.ch Vorverkauf Starticket www.starticket.ch

REGION

ERSCHWIL

Grossfusion im Forst abgelehnt

Primarschule aus Erschwil gewinnt einen Preis

In der Diskussion um die Gründung des Zweckverbandes Forstbetrieb Schwarzbubenland gehen die Waldbesitzer auf Distanz zum Fusionsvorschlag. bea. Einig ist man sich offenbar nur in einem: «Die Angelegenheit ist sehr heikel» und die angefragten Mitglieder der verschiedenen Forstkommissionen wollen nicht zitiert werden. Unter anderem weil mangelndes Vertrauen in federführende Personen mit ein Grund ist für die Bedenken gegenüber der geplanten Zusammenlegung der Forstbetriebsgemeinschaften. Man verweist darauf, dass Germann Wiggli (Seewen) mit seinen Verwaltungsratsmandaten bei den Holzabnehmern (Holzkraftwerk Basel AG und Raurica Immobilien AG) der grosse Befürworter der Fusion sei. Nach den Vorwürfen, dass Wiggli als Chef der WIR-Bank seinen Posten bei der Kelsag zur Förderung der Geschäfte mit WIR nutze, sollten die Gemeinden bei neuen Konstrukten Interessenskonflikte vermeiden, heisst es. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den verschiedenen Forstkommissionen hatte eine Fusion der Forstbetriebsgemeinschaften im Schwarzbubenland geprüft – unter Mithilfe eines Umweltbüros aus Solothurn für einige zehntausend Franken. Preiszerfall Auslöser war die Aufforderung des Kantons, für die Betriebsgemeinschaften eine neue Rechtsform zu finden, um sich gegen Haftungsfragen abzusichern. Doch auch der wirtschaftliche Druck zwingt die Waldbesitzer zu einer Reorganisation ihrer Forstbetriebe. Der Preiszerfall in der Holzwirtschaft und das Verschwinden von Schweizer Holzverarbeitern (drei Viertel des Holzes gehen nach China) fordern von den Waldbesitzern eine neue Strategie.

«Eine Fusion der bestehenden Betriebe ist nicht die richtige Lösung für die Probleme im Forst», zitiert Thomas Weiland den Entscheid der Forstbetriebskommission Dorneckberg. Im Gegenteil, mit dem Grösserwerden kämen neue Probleme dazu, zum Beispiel die Distanz zu den Kunden. Ausserdem gebe es zwischen den bestehenden Betrieben grosse Unterschiede. In der Frage der Bewertung gingen die Meinungen weit auseinander, führt Weiland aus. Innerhalb des Bezirks könnten Zusammenlegungen Sinn machen, doch auch darin wurde man sich nicht einig. «Die Forstbetriebsgemeinschaft Dorneckberg bleibt, wie sie ist, bekommt nun aber eine neue Rechtsform», sagt Weiland auf Anfrage. Im Thierstein gehen die Verhandlungen weiter. Josef Borer von der Forstkommission Breitenbach hält fest: «Zur Zeit sind noch verschiedene Fragen offen, die Gemeinden haben ihre Vernehmlassungen eingereicht und die werden an den nächsten Sitzungen ausdiskutiert werden. Aus diesen Gründen macht es wenig Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt zu informieren.» Aus dem Gilgenberg hatte man folgende Stellungnahme erhalten: Meltingen, Zullwil und Nunningen lehnen den Statutenentwurf vom 17. April 2016 zur Gründung eines Zweckverbands Forstbetrieb Schwarzbubenland in der vorliegenden Form ab. «Wir erachten die Gründung eines Forstbetriebs Schwarzbubenland, der die bisherigen FBG Thierstein Süd, FBG Thierstein Mitte und FBG Dorneckberg Süd ersetzt, zwar durchaus als gangbaren Weg. Die Breite der umschriebenen Aufgaben und Geschäftsbereiche und der Umfang der dafür einzusetzenden personellen Ressourcen und Betriebsmittel entsprechen jedoch nicht unseren strategischen und ordnungspolitischen Vorstellungen,

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VERANSTALTUNG

Sehr persönliche Nummer: Die Löwenfamilie von Dominik Gasser.

VERANSTALTUNG

WOS. Im Umfeld der Musikschule Reinach entstand das Jazz-Quartett «The Red One», das von den Musiklehrern Remy Sträuli, Benedikt Vonder Mühll, Markus Stalder und Oliver Pellet gebildet wird. Die vier hervorragenden Musiker haben sich dem Jazz verschrieben und pflegen eine enge Verbindung zum amerikanischen Gitarristen Pat Metheny. Die Reinacher Band «The Red One» gibt ihr Konzert unter dem Titel «A Tri-

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wann der Einsatz eines öffentlich-rechtlichen Unternehmens als sinnvoll erscheint.» Fixkosten tief halten In der Begründung heisst es: «Die Chance einer echten Reorganisation wurde verpasst. Das Problem, was in der Waldbewirtschaftung besser in einer öffentlich-rechtlichen Struktur und was besser in einer privatwirtschaftlichen Struktur erledigt werden kann, wurde leider nicht grundsätzlich hinterfragt.» Weiter heisst es: «Ein gemeinsamer öffentlich-rechtlicher Forstbetrieb zur Entlastung der Gemeinden bei der Erfüllung ihrer waldwirtschaftlichen Aufgaben macht nach unserer Auffassung Sinn, wenn sein Aufgabenbereich auf die Kernaufgaben reduziert wird wie: hoheitliche Aufgaben, Planung, Begleitung und Kontrolle von waldwirtschafilichen Projekten wie Holzschläge, Wegebau/-unterhalt, Planung, Eingabe und Abrechnung von subventionierten Projekten, Vergabe der Holzschläge, Vermarktung der Erzeugnisse, Vergabe der Arbeitsausführung wie Holzhauerei, Herstellung von Holzprodukten, Wegebau und -unterhalt.» Für allfällig nur schwer durch privatwirtschaftliche Unternehmen abzudeckende Leistungen wie Jungwuchspflege oder subventionierte ökologische Programme könne allenfalls eine eigene, minimale Equipe unterhalten werden. Dank der Reduktion auf die Kernaufgaben sollen die Fixkosten möglichst tief und das Beschäftigungsrisiko klein gehalten werden können. «Wesentlich kleinerer Personalbestand und nur ein Minimum an eigenen Betriebsmitteln», lautet die Forderung aus dem Gilgenberg mit dem Antrag: «Der Statutenentwurf ist grundlegend zu überarbeiten und ein neues Vernehmlassungsverfahren durchzuführen.»

WOS. Das Echo auf den 19. nationalen Kreativ-Wettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen» war grösser als je zuvor. Hobbykünstler aus der ganzen Schweiz – darunter vor allem Jugendliche, Kinder und Schulen – reichten insgesamt 260 Kunstwerke aus gebrauchten Metallverpackungen zum Wettbewerbsthema «Chilbi» ein. An der Preisverleihung am 17. September 2016 in Knies Kinderzoo in Rapperswil gingen 36 Kunstwerke als Sieger hervor – 28 davon kreiert von Kindern und Jugendlichen. Unter den Gewinnern war auch die Primarschule Erschwil mit dem Kunstwerk «Hau den Lukas». Neben dem Sammeln und Recyceln eignen sich gebrauchte Metallverpackungen wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen, Kaffeekapseln aus Aluminium und Konservendosen aus Stahlblech auch zum Kreieren von Kunstwerken. Jedes Jahr aufs Neue verdeutlicht dies der Kreativ-Wettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen. Zur 19. Austragung gingen 260 Kunstwerke zum Thema «Chilbi» ein. Die Mehrheit stammt von Kindern, Jugendlichen und Schulen. Der Wettbewerb wird jeweils durch die beiden Recyclingorganisationen IGORA und Ferro Recycling organisiert. Zur Preisverleihung reisten kleine und grosse Hobbykünstler aus der ganzen Schweiz in den Kinderzoo, um live zu erfahren, ob ihr Kunstwerk auf dem Siegerpodest ist. Markus Tavernier, Geschäftsführer der IGORA und von Ferro Recycling, zeigt sich in seiner Eröffnungsrede erfreut über den grossen Enthusiasmus, den die Teilnehmer in unzähligen Stunden in die prachtvollen Arbeiten steckten. Als Dank werden nicht nur 36 Kunstwerke honoriert, sondern die beiden Recyclingorganisatio-

Jungkünstler und Clown: Christian NeuFOTO: ZVG enschwander mit Clown Mugg. nen spenden zusätzlich pro Kunstwerk 50 Franken an die Behindertenorganisation Pro Infirmis. Somit wird die Kreativität mit dem sozialen Engagement der Veranstalter ergänzt und alle Wettbewerbsteilnehmer gestalten indirekt für einen guten Zweck. Auch Jurypräsident Franco Knie ist voll des Lobes über die kreativen Leistungen und vor allem schätzt er, dass immer mehr Lehrpersonen das Gestalten mit Metallverpackungen in ihr Programm aufnehmen und so den sinnvollen Umgang mit Gebrauchtem vermitteln. Er wünscht sich, dass diese kreative Betätigung in Zukunft noch bewusster gelebt wird. Gewinner aus Erschwil Gesamthaft wurden 28 Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen in den Kategorien Einzelkünstler und Gruppen sowie 7 Kunstwerke von erwachsenen Hobbykünstlern ausgezeichnet. Bei der Kategorie Kinder gewann die Primarschule Erschwil mit der Lehrperson Elfriede Lais und dem Jungkünstler Christian Neuenschwander (im Bild zusammen mit Clown Mugg). Sie konnten als Preis ein Goldvreneli in Empfang nehmen.


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IN KÜRZE Wechsel in der Geschäftsleitung ZWINGEN. WOS. Per Ende August 2016 wurde die Geschäftsführung der Jermann Architekten und Raumplaner AG in jüngere Hände übergeben. «Pascal Jermann, dipl. Architekt FH und langjähriger Mitarbeiter, wird die Geschicke unseres Architekturbüros künftig gestalten und leiten», heisst es in einer Medienmitteilung. Markus Jermann wird als stellvertretender Geschäftsführer dem Büro auch weiterhin zur Verfügung stehen.

Deshalb lieben wir Laufen: Noch bevor die Wochenblatt-Redaktorin ihre Arbeit aufnimmt, haben Niederbergers Bäcker FOTO: GINI MINONZIO längst die ersten Gipfeli aus dem Ofen geholt und geniessen ihre wohlverdiente Pause.

Liederabend mit Gastauftritt KLEINLÜTZEL. dust. Les Chanterelles, das sind die Geschwister Marianne Altermatt und Helene Huber, geben ihren nächsten Liederabend bekannt. Am Freitag, 30. September, ab 19.30 Uhr, singen die beiden in der Aula des Schulhauses «Bekanntes und Unerhörtes in deutsch, schwarz- und spitzbübisch...» Als Gast – auch das Tradition an diesem Anlass – präsentieren Les Chanterelles das Lützler Nachwuchstalent Lorena Tschan.

VERANSTALTUNGEN

Schweizer Komponisten und heisse Rhythmen WOS. Das Militärspiel Führungsunterstützungsbrigade 41 leistet im September in Bern seinen regulären Wiederholungskurs. Oberleutnant David Eiermann und sein Kader werden mit den rund 70 Musikern ein abwechslungsreiches und spannendes Konzertprogramm einstudieren und am 26. September in Laufen BL, am 28. in Neuendorf SO und am 29. in Sarmenstorf AG konzertieren. Das Repertoire, der in Harmonie-Besetzung mit Tambouren spielenden Formation, umfasst wie gewohnt traditionelle Stücke und Märsche, aber auch leichte Unterhaltungsmusik wie zum Beispiel «At World’s End – Symphonic Suite from Pirates of the Caribbean» von Hans Zimmer. Speziell zu erwähnen ist aber auch «Bulgarian Dances,

Part I, Op. 35» von Franco Cesarini. Der Tessiner Komponist hat die freie Rhapsodie über mehrere bulgarische Volkslieder als Auftragskomposition für das Eidgenössische Musikfest in Luzern verfasst. Die Tambouren überzeugen mit Werken von Schweizer Komponisten. Ungewöhnliche und heisse Rhythmen, verschiedene Trommelstile, fetzige Beats werden das Publikum mitreissen. «Unit Root» von Wachtmeister Philipp Meyer ist eine Showkomposition, welche ein sehr traditionelles Werk als Basis hat. «Lassen Sie sich von den uralten Melodien, die dem Werk das «i»-Tüpfchen geben, überraschen», erzählt der junge Komponist. Aus einer einzelnen Trommelstimme entstand ein mit visuellen Effekten gespicktes Stück mit Schlegel-

tricks und -würfen und anderen mitreissenden Einlagen. Unter den rund 50 Trompetern, sechs Schlagzeugern und elf Tambouren spielen sieben Musiker aus dem Kanton Basel-Land, zehn Musiker aus dem Kanton Basel-Stadt und weitere zehn Musiker stammen aus dem Kanton Solothurn. Neben den zivilen und militärischen Rapporten und Feierlichkeiten, die das Spiel während seinem Dienst musikalisch begleiten wird, konzertiert die Formation gleich dreimal. Den Auftakt macht das Konzert am 26. September in der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen. Saalkonzert: Laufen, Mehrzweckhalle Serafin, Montag, 26. September, 19.30 Uhr. Platzkonzert: Laufen, Rathausplatz, Donnerstag, 22. September, 10.00 Uhr.

Frischer

Buttenmost Irma Vögtli, Verena und Carmen Ming Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

Praxis für Medial. und Sensitiv. in Aesch BL Einzelsitzung: Jenseitskontakt, Aura, Geist. Heilen, Zirkel Gratis-Meditation mit Voranmeldung Räuchern, Tagesseminar: 1. Oktober in Aesch, 2. Oktober in Bretzwil. Preis Fr. 100.– Infos/Anm.: Tel. 079 101 48 16 S. Wunderli, www.spiritmeeting.ch

Alphörner im Stäglen NUNNINGEN. dust. Am kommenden Sonntag, 25. September, werden die Zuhörenden im Alters- und Pflegeheim Stäglen in den Genuss der etwas anderen Alphornmusik kommen. Die Alphorngruppe Laufen-Thierstein, unter der Leitung von Ruedi Gallati, wird ab 15 Uhr einen Auszug aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Alle sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen. Konzert auf der Brosy-Orgel ERSCHWIL. dust. Liebhaber von klassischer Orgelmusik dürfen sich den Leckerbissen vom Sonntag, 25. September (16.30 Uhr), nicht entgehen lassen. Johannes Strobel, Preisträger des Innsbrucker Paul-Hofmeier-Wettbewerbs und Kirchenmusiker in der Klosterkirche Muri AG, spielt Werke von J.S. Bach, Georg Böhm, Georg Muffat, François Couperin und Henry Purcell.

Dorfgeschichten als Theater ST. PANTALEON. WOS. Die Theatergruppe «Bühne 07» plant ein eigenes Theaterstück aus Leo Gauglers Dorfchroniken, wie dem neuen Mitteilungsblatt von Nuglar-St. Pantaleon zu entnehmen ist. Die Premiere soll am 2. Juni 2017 in St. Pantaleon stattfinden.

MUSIK-TIPP

The Earls Of Leicester Bluegrass-Fans aufgepasst! The Earls Of Leicester haben zwei Jahre nach dem einfach nach ihrem Bandnamen betitelten und mit einem GrammyAward geadelten Debütalbum mit «Rattle & Roar» (Universal Music) ein zweites hochkarätiges abgeliefert. Die Musiker Jerry Douglas (Dobro), Johnny Warren (Geige), Charlie Cushman (Banjo, Gitarre), Jeff White (Mandoline), Barry Bales (Bass) und Shawn Camp (Leadgesang, Gitarre) genügen höchsten Qualitätsansprüchen. Das Sextett spielt mitreissend dynamisch und überzeugt zudem mit präzisem Harmoniegesang. Zur gediegenen Songauswahl gehören beispielsweise die Roy Acuff-Komposition «Steel Guitar Blues», der Earl Scruggs-Titel «Flint Hill Special», Lester Flatts Gospelsong «I’m Working On The Road (To Glory Land)» und das irische Volkstanzstück «Buck Creek Gal». Die CD umfasst total 17 Tracks mit einer Spieldauer von knapp 45 Minuten, die bestens unterhalten. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Klein und gerade deshalb sehr fein. Verborgene Perlen komme...