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Donnerstag, 22. September 2016

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

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Immobilien Region Agenda Szene

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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 38, 117. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITEN 11–13

SEITE 15

Grossratswahlen

Heimat

Am 23. Oktober ist Wahltag. Die Bezirks-Parteien nehmen die Möglichkeit wahr, ihre Kandidaten und das Parteiprogramm vorzustellen.

Die Arbeiten für die neue Stapferhausausstellung in Lenzburg sind bereits im Gang. Es soll eine ganz neue, persönliche Selbsterfahrung werden.

Salzkorn Wie man gute Entscheidungen fällt

Die langjährigen Brocki-Betreiberinnen: Annelis Widmer, Edith Göhlsdorf, Priska Bundi, Christiane Meyer und Maria Foto: HH Schmid.

Die «Seifenkiste» macht den Deckel zu Schon wieder kündet ein Geschäft in der Lenzburger Altstadt seine Schliessung an. Nach 30 Jahren macht die Brockenstube Seifenkiste ihren Deckel zu. Ab nächstem Wochenende sind Sonderaktionen vorgesehen. Heiner Halder

W

enigstens hinterlässt die Brocki kein leeres Schaufenster. Eine deprimierende Lücke eröffnet sich der zahlreichen Kundschaft aber doch, denn es ist nicht mangelnde Nachfrage, welche die Betreiberinnen zur Aufgabe zwingt, sondern die dringende Dachsanierung am historischen Fabrikgebäude. Seit drei Jahrzehnten können die fünf Frauen – seit 1993 unter der Leitung von Priska Bundi – den Krippenverein Lenzburg mit namhaften Beiträgen unterstützen. Das Purzelhuus wird mit einem fixen Jahresbeitrag alimentiert, hinzu kommt die Finanzierung für «Extras», welche im Krippen-Budget keinen Platz fanden. Das

langjährig amtierende Team engagiert sich freiwillig und ohne Entschädigung. Die Brockenstube wurde am 1. Oktober 1986 als erste Institution dieser Art in Lenzburg eröffnet – eine Gründung des Krippenverein-Vorstandes. Als Lager- und Verkaufslokal stellt die Stadt den Frauen den Dachstock der ehemaligen Seifenfabrik kostenlos zur Verfügung. Am Anfang verfügte die Brocki über eine Fläche von 150 Quadratmetern, welche 2004 um 100 Quadratmeter erweitert werden konnte. Das ermöglicht nebst zusätzlichen Lagerräumen auch die Benutzung des Warenliftes für grössere Anlieferungen. Die örtlichen Rahmenbedingungen sind trotzdem nicht optimal. Es ist eng, im Sommer steigt die Temperatur bis auf 30 Grad, im Winter sinkt sie gegen den Gefrierpunkt, in den Regenperioden dazwischen leckt das Dach. Deshalb ist die Brocki jeweils von Dezember bis März geschlossen. In der Saison hingegen ist sie jeden Dienstag geöffnet. Von 1996 bis 2003 wurde das Angebot am Herbstmarkt der Landfrauen unter den Arkaden des benachbarten alten Gemeindesaals an einem Flohmarktstand präsentiert und von 1998 bis 2003 war die Brocki daselbst zu

Gast bei der traditionellen Brocante, mit deren Sortiment sie sich durchaus messen konnte. In der «Seifenkiste» wird gehortet, gepflegt und zu moderaten Preisen gehandelt, was in den Haushalten keinen Platz mehr hat und trotzdem noch durchaus zu gebrauchen ist: Geschirr, Gläser, Haushaltartikel (aktuell Steamer), Kleinmöbel, Nippsachen, Spiele, Spielwaren, Plüschtiere, Puppen, Kleider, Schuhe, Bücher, Bilder, Bilderrahmen, Schallplatten und vieles mehr. Nun bietet sich die letzte Gelegenheit, um in der unendlichen Vielfalt zu stöbern und mit Glück und Geschick auch mal auf echte Trouvaillen zu stossen. Alles muss weg Der «Ausverkauf» beginnt am SonderÖffnungstag, dem Samstag, 24. September 2016; sämtliche Waren werden zum 1 /4 Preis verkauft. Während des ganzen Oktobers (inkl. 27. September) gelten die- selben Rabatte. Am letzten Öffnungstag, dem 1. November 2016, werden gar 90 Prozent Rabatt angeboten. Es können auch Brocki-Einrichtungsgegenstände wie z.B. Regale gekauft werden, die nach der Schlussräumung abgeholt werden können.

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Ein Anruf lohnt sich!

Ich war vor kurzem dabei, wie ein Freund während der Ferien eine grosse Entscheidung zu fällen hatte. Er war im Dilemma. Bleiben oder Gehen? SiRolf Kromer cherer Hafen oder offenes Meer? Als Freund habe ich ihn so gut wie möglich beraten. Ich zeigte ihm auf, was die Vorteile seines Entscheides sein könnten und was die Nachteile. Immerhin ging es um seine berufliche Zukunft. An einem Abend kam er ins Hotelrestaurant und war felsenfest davon überzeugt, dass er sich für das Bleiben entschieden hatte. Und am Tag darauf kam er ins Hotelrestaurant und war sich sicher, nun doch zu wechseln. Es war zum Verzweifeln, denn er litt sichtlich an seiner eigenen Unentschlossenheit. Eine einfache Ja-Nein-Entscheidung ist statistisch in 50 Prozent aller Fälle richtig. Bei dieser Ausgangslage könnte er somit getrost eine Münze werfen. Bei grossen Entscheidungen ist das aber eine schwache Hilfe. Lehrbücher raten, dem ersten Impuls nachzugeben. Nur blöd, wenn man diesen Impuls vor lauter Nachdenken längst vergessen hat. Vielleicht hilft der Tipp, dem einen guten Grund zu vertrauen, denn ein wirklich guter Grund reicht. Oder man justiert seinen Wertekompass: Was würde mich an meinem 95. Geburtstag zum Weinen bringen, weil ich es erleben durfte oder weil ich es versäumt habe? Grosse Entscheidungen sind anstrengend und sollten daher weder abends noch mit leerem Bauch getroffen werden. Apropos Bauch: Auf ihn darf man sich verlassen. Unsere Intuition hat in Zeiten, in denen alles messbar sein muss, einen schwierigen Stand. Und doch soll man sich auf sie verlassen! Denn sie ist unser Erfahrungswissen. Wie sonst würde ein Golfspieler das Loch treffen, wenn nicht durch seine Intuition? Durch die Berechnung der Golfball-Flugbahn? Mein Freund hat sich für das offene Meer entschieden. Rolf Kromer, Lenzburg

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Amtliches

Auto Germann News

DINTIKON

Baugesuch Bauherr:

City Partners AG Strangengasse 7, Hunzenschwil Planverfasser: Baumann Waser Partner AG Waschhausgraben 4, Lenzburg Bauobjekt: Abbruch Gewächshäuser inklusive aller Nebenbauten Bauplatz: Untere Widmi Parzelle Nr. 1764 Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 23. September bis 24. Oktober 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Auto Germann AG in Hunzenschwil verfügt über eine moderne Mietwagenflotte für individuelle Ansprüche. Lust auf Open Air mit dem Nissan 370Z Roadster? Der schwarze Nissan 370Z Roadster Automat sieht nicht nur unglaublich schnittig und elegant aus – er lässt auf dem Asphalt auch zünftig seine Muskeln spielen. Wer sich hinter das Lenkrad dieses Sportlers setzt, lässt sich den Wind um die Ohren sausen und kann die Freiheit im quirligen 370Z Roadster Flitzer geniessen. Ideal für ein Wochenende zu zweit. Man gönnt sich ja sonst nichts! Ab 350 Franken pro Tag (Mo–Do). Mit dem Opel Vivaro Personen sicher von A nach B bringen Der Personenbus Opel Vivaro bietet Platz für acht Passagiere und Chauffeur. Er verbindet das Fahrgefühl der Personenwagen-Modelle von Opel mit der Funktionalität eines Personenbusses. Seine grosszügigen Platzverhältnisse, seine BeVivaro quemlichkeit und sein Wohlfühlkomfort überzeugen. Ab 125 Franken pro Tag. Opel Movano – der ideale Bus für Umzüge und Transporte Wer kennt es nicht, der Umzugstermin steht vor der Tür und unzählige Schachteln und Möbel müssen zur neuen Wohnung oder ins neue Haus transportiert werden. Dafür eignet sich der Opel Movano bestens. Mit seiner Ladekapazität und Movano seiner Fahrzeughöhe macht er jeden Transport bedeutend einfacher. Ab 175 Franken pro Tag. Wunsch-Fahrzeug vor dem Kauf länger testen und mieten Nebst den üblichen Testfahrten steht dem Kunden vor dem Fahrzeugkauf die Möglichkeit offen, das Wunschfahrzeug zu mieten und auf Herz und Nieren zu testen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man noch nicht ganz sicher ist, ob das Auto wirklich passt. Bei diesem Mietangebot besteht keine Verpflichtung, das Fahrzeug zu kaufen. Wenn es nicht den Vorstellungen entsprechen sollte, werden lediglich die Mietkosten verrechnet. Ab 99 Franken pro Tag. Unschlagbares Angebot: Statt einem Movano zwei Vivaro Personentransporter mieten Bis vor kurzem beinhaltete die Mietwagenflotte der Auto Germann AG auch den Personenbus Movano für 14 Passagiere und den Chauffeur. Da das Lenken von Fahrzeugen mit mehr als 9 Plätzen je länger je mehr mit Auflagen, Kursen etc. behaftet wird, hat sich die Auto Germann AG entschieden, diesen Bus nicht mehr als Personentransporter zu vermieten. Als Alternative profitieren alle Kunden, die bereits früher einen Movano-14-Plätzer gemietet haben, von einem attraktiven neuen Angebot: Für nur 195 Franken pro Tag erhalten sie gleich zwei Vivaro-Kombis (Personenkapazität jeweils acht Passagiere und ein Lenker). Informieren Sie sich auf: www.autogermann.ch/Service/Mietwagen über Spezial-Tarife, Dimensionen und weitere Bilder. Für eine unverbindliche Reservationsanfrage melden Sie sich unter Telefon 062 889 22 22 oder info@autogermann.ch

Eidgenössische Volksabstimmung vom 25. September 2016 Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag, 24. September, 11.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus Sonntag, 25. September, 9.00 bis 10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 15. August 2016 Stadtrat

117. Jahrgang

162. Jahrgang 94. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 32 991 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) beatrice.straessle@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Einwohnerrat 15. Sitzung des Einwohnerrats von Donnerstag, 29. September 2016 in der Aula des Schulhauses Bleicherain Traktanden: 1. Mitteilungen 2. Inpflichtnahme von Adrian Höhn (GLP) anstelle des zurückgetretenen Daniel Fischer 3. Gesuche um Zusicherung des Gemeindebürgerrechts a) Akshayah Thirumavalavan, geboren 2004, Staatsangehörige von Sri Lanka b) Agaash Thirumavalavan, geboren 2003, Staatsangehöriger von Sri Lanka c) Abirahm Vasanthakumar, geboren 2004, Staatsangehöriger von Sri Lanka d) Thamilarasan Ravinthran, geboren 1994, Staatsangehöriger von Sri Lanka 4. Familienzentrum familie+; Unterstützung durch die Stadt Lenzburg 5. Budget 2017 6. Aufgaben- und Finanzplanung 2017 bis 2021; Kenntnisnahme 7. Wassertarife der SWL Wasser AG; Anpassung 2017; Genehmigung 8. Untere Widmi Nord; Erschliessungsstrasse; Kreditabrechnung 9. Feuerwehr; Ersatzbeschaffung für das Tanklöschfahrzeug (TLF) 1981; Kreditabrechnung 10. Beantwortung der schriftlichen Anfrage von Prof. Dr. Martin Killias und Mitunterzeichnenden betreffend «Entwicklung des Stadtbildes im Raum Stadtgässli-Burghaldenstrasse-Aavorstadt» vom 13. Juni 2016 11. Beantwortung der schriftlichen Anfrage von Prof. Dr. Martin Killias und Mitunterzeichnenden betreffend «Zerstörung des Hauses ‹Zum unteren Tor› (‹Törli›, Kirchgasse 4)» vom 13. Juni 2016 12. Beantwortung der schriftlichen Anfrage der GLP-Fraktion betreffend «Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen» vom 23. Juni 2016 13. Umfrage Die Stadtkanzlei stellt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Einwohnerratsvorlagen auf Verlangen gerne zur Verfügung. Diese sind auch im Internet unter www.lenzburg.ch abrufbar. Lenzburg, 15. September 2016 Stadtrat

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2014/2017; Wahlbeschluss stille Wahl Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, wird gemäss § 30 a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) in stiller Wahl als gewählt erklärt: Riesen Florian, 1968, von Oberbalm BE Altweg 30, 5606 Dintikon, SVP Gegen diesen Wahlbeschluss kann gemäss den §§ 66 und 68 GPR innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach dessen Veröffentlichung, beim Regierungsrat schriftlich Beschwerde geführt werden. Dintikon, 20. September 2016 Wahlbüro

Waldumgang 2016 Am Samstag, 24. September 2016, findet in Hunzenschwil wiederum ein Waldumgang statt. Dazu sind alle ganz herzlich eingeladen. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr beim Brunnen Strangengasse/Mühleweg. Gemeinderat und Ortsbürgerkommission freuen sich auf eine rege Teilnahme.

EGLISWIL

Waldumgang «Forstbetrieb Rietenberg» Der Forstbetrieb Rietenberg lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner der Vertragsgemeinden zu einem Waldumgang auf Samstag, 24. September 2016, nach Dintikon ein. Treffpunkt: Forstwerkhof Dintikon (bei der Pirolhütte). Parkplätze stehen zur Verfügung. Sie sind ab Dorfzentrum signalisiert. Der Anlass ist dem Thema «Aktuelles aus dem Forstbetrieb» gewidmet und findet um ca. 16.00 Uhr seinen Abschluss. Egliswil, 22. September 2016 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Fortimo Invest AG Rorschacherstrasse 302 St. Gallen Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nrn. 256 und 266, Abschreibung Baubewilligungen Fahrwangen 2014-012 / BVUAFB.14.1320-1 Ortslage: Bahnhofstrasse 28 Parzelle Nr. 1493 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 23. September bis 24. Oktober 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung

Aufnahme Asylsuchende und Suche Mobiliar Gemäss geänderter, gesetzlicher Grundlage ist die Gemeinde Fahrwangen verpflichtet, seit Juni 2016 mindestens acht Asylbewerber in der Gemeinde aufzunehmen. Aufgrund der stetig steigenden Aufnahmepflicht hat sich der Gemeinderat veranlasst gesehen, eine weitere Wohnliegenschaft für die Unterbringung von Asylsuchenden zuzumieten. Nach langer Suche konnte mit den Eigentümern der Liegenschaft am Hallwilerweg 6 eine vorübergehende Lösung gefunden werden, bis diese Liegenschaft abgerissen und Mehrfamilienhäusern wird weichen müssen. Für die Unterbringung der Asylsuchenden wird die Abbruchliegenschaft wieder minimal hergerichtet. Nun braucht es noch einen Hausrat. Haben Sie Mobiliar für die Ausstattung der Zimmer, welches brauchbar ist und Sie spenden möchten? Gesucht werden Betten, Duvets, kleine Schränke, Geschirr, Gläser, Schreibtische, Bügeleisen etc. Bei Interesse bitten wir Sie, mit dem Sozialdienst Fahrwangen, Tel. 056 667 93 40, Kontakt aufzunehmen. Fahrwangen, 20. September 2016 Gemeinderat

Senioren-Seerundfahrt Der Verwaltungsrat der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG hat wiederum beschlossen, alle AHV-Berechtigten zu einer kostenlosen Seerundfahrt mit den Schiffen «Brestenberg» und «Seetal» einzuladen. Die Seerundfahrt findet am Dienstag, 11. Oktober 2016, statt. Die Abfahrt ist wie folgt angesetzt: Delphin ab: 13.30 Uhr Seengen ab: 13.45 Uhr Boniswil ab: 14.00 Uhr Birrwil ab: 14.15 Uhr Beinwil ab: 14.30 Uhr Mosen ab: 14.45 Uhr Aesch ab: 15.00 Uhr

PRO SENECTUTE Senioren-Mittagessen Datum / Zeit: Dienstag, 4. Oktober 2016, 11.30 Uhr Ort / Restaurant: Meisterschwanden, Restaurant Löwen An- und Abmeldungen zum Mittagessen oder Informationen zum Fahrdienst erhalten Sie bei Frau Mareike Hauri, Tel. 056 667 20 12.

Gewitter und Starkregen im Mai und Juni Information über das weitere geplante Vorgehen In unserer Gemeinde sind bei Starkregenereignissen im Mai und Juni 2016 Überflutungen, insbesondere im Gebiet Gugelacker in Möriken, aufgetreten und Schäden entstanden. Verantwortlich waren sowohl Wasseraustritte aus Gewässern als auch oberflächlich abfliessendes Hangwasser. In der aktuellen Gefahrenkarte der Gemeinde Möriken-Wildegg sind diese Prozesse nicht vollumfänglich abgebildet. Zusammen mit fachkundigen und beteiligten Personen wurde in den letzten Tagen und Wochen in Interviews eine Ereignisdokumentation erstellt. Als nächste Schritte sind die Analyse und Darstellung des aktuellen Gefährdungsbilds, eine Risikoanalyse sowie ein Massnahmenkonzept vorgesehen. Der Gemeinderat hat dazu das erfahrene Ingenieurbüro Hunziker, Zarn & Partner, Aarau, beigezogen. Für die Planungen und Abklärungen ist ein Kredit von Fr. 50 000.– notwendig. Die Gemeindeversammlung vom 28. November 2016 wird über diesen Planungskredit zu befinden haben. Dem Gemeinderat ist es ein grosses Anliegen, die zahlreichen Betroffenen über die geplanten Schritte im direkten Gespräch zu informieren. Dazu laden wir Sie ein auf Mittwoch, 28. September 2016, 19.00 Uhr Gemeindesaal Möriken-Wildegg Traktanden 1. Begrüssung durch Gemeinderat 2. Ereignisdokumentation und Gefährdungsanalyse 3. Erste Ideen für Massnahmenkonzepte, Ausblick der Planung 4. Planung, Bewilligung und Finanzierung wasserbaulicher Projekte (Sektion Wasserbau, ALG, Kanton Aargau) 5. Objektschutz bei bestehenden Gebäuden und Bauvorhaben, Pflichten und Möglichkeiten (Aarg. Gebäudeversicherung AGV) 6. Fragen An diesem Abend werden Fachleute des Kantons wie auch der Aarg. Gebäudeversicherung anwesend sein. Benützen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten und die Planungen der Gemeinde im Hochwasserschutzbereich informieren! Möriken, 20. September 2016 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft Frank Fehlmann Wiesenweg 3, Hausen Bauobjekt Erweiterung Container und Abstellplatz Bauplatz Parz. 958, Marchsteinweg Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 23. September bis 24. Oktober 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.


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Amtliches / Diverses NIEDERLENZ

Bauherr:

Buechhölzli Immobilien AG E. Meier Buechhölzlistrasse 5, Künten Bauobjekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung und Gartengestaltung auf Parzelle 1166 Objektadresse: Bannholz 19, Parzelle 944 Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 23. September, bis Montag, 24. Oktober 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

OTHMARSINGEN

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2014/2017; 1. Wahlgang Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission wurden bis zum Ablauf der Anmeldefrist keine Wahlvorschläge eingereicht. Somit findet am 23. Oktober 2016 eine Urnenwahl statt. Es wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang alle wahlfähigen Stimmberechtigten der Gemeinde Othmarsingen gültige Stimmen erhalten können (§ 30 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte GPR). Die Bekanntgabe von allfälligen Kandidatinnen und Kandidaten hätte bis zum Wahlgang vom 23. Oktober 2016 mittels Inseraten oder Flugblättern zu erfolgen. Othmarsingen, 21. September 2016 Wahlbüro

Herrenloses Fahrzeug, Verwertung eines Personenwagens Die Norbi Bau GmbH (Geschäftsführer: Herr Xhafiqi Sezair aus Gossau SG) sowie allfällige nachfolgende Eigentümer werden aufgefordert, den auf der P+Rail-Anlage am Bahnhof in Rupperswil, Aargau, abgestellten Personenwagen der Marke Citroën, Model Xantia, Farbe Silber/Grau, Kontrollschilder-Nr. TG 151 623, bis spätestens 15. 10. 2016 zu entfernen. Falls dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wird, gehen wir davon aus, dass der Besitzbindungswille am Fahrzeug aufgegeben wurde, was wir als Einverständnis betrachten, das in der Folge als herrenlos zu qualifizierende Fahrzeug unter Kostenfolge in geeigneter Weise zu verwerten. Schweizerische Bundesbahnen SBB Anitha Selvalingam

Zuweisung von Asylsuchenden; Erhöhung der Aufnahmepflicht für Rupperswil Der Kantonale Sozialdienst des Aargauischen Departements Gesundheit und Soziales hat den Gemeinderat orientiert, dass die Gemeinde Rupperswil per Ende September 2016 weitere Asylsuchende aufnehmen muss. Weil in der bestehenden Unterkunft an der Bahnstrasse 12 vorläufig keine freien Plätze bestehen, hat der Gemeinderat beschlossen, die neu zugewiesenen Personen in der freistehenden Mietwohnung im Gebäude der ehemaligen Chäsi an der Dorfstrasse 13 einzuquartieren. Die Wohnung wurde zwischenzeitlich eingerichtet und ist bezugsbereit. Rupperswil, 20. September 2016 Gemeinderat

Urnenöffnungszeiten Am Sonntag, 25. September 2016, finden Abstimmungen statt. Die Urne im Foyer des Gemeindehauses ist wie folgt geöffnet: • Sonntag, 9 bis 10 Uhr Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherr:

Widmer AG, Peter Wassmer Seetalstrasse 42, Schafisheim Planverfasser: Fuchs Aadorf AG Roman Specker Kieswerkstrasse 4, Aadorf Bauobjekt: Ersatz Entstaubungsanlage, Ausserbetriebnahme bestehendes Spänesilo, Inbetriebnahme Brikettierpresse Bauplatz: Seetalstrasse 42 Parzelle Nr. 480 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 23. September bis 24. Oktober 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Regionales Street-Basket-Turnier Freitag, 23. September, und Freitag, 30. September (Final), beim Schulhaus Schafisheim mit Bar und DJ von 19.30 bis 22.30 Uhr. Schafisheim,22. September 2016 Jugendarbeit Lotten

JubiläumsSerie

2016

Baugesuch

SCHAFISHEIM

Baugesuch Bauherrschaft: Christian und Anna Haller Sandackerweg 8, Seengen Vorhaben: Gartenhaus und Abstellplatz sowie Stützmauern Ortslage: Parzelle Nr. 3213 Sandackerweg 8 Öffentliche Auflage vom 23. September bis 24. Oktober 2016 bei der Bauverwaltung oder Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Einladung zum Waldumgang Der Forstbetrieb Rietenberg lädt die Bevölkerung herzlich zum öffentlichen Waldumgang im Gemeindebann Dintikon rund um das Thema «Aktuelles aus dem Forstbetrieb» ein auf Samstag, 24. September 2016, 13.15 Uhr. Treffpunkt: Forstwerkhof Dintikon bei der Pirolhütte Anschliessend an den Waldumgang offeriert der Forstbetrieb Rietenberg allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Imbiss. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze sind vorhanden und werden im Dorf signalisiert. Gemeinderat und Forstbetrieb Rietenberg hoffen auf eine grosse Teilnehmerzahl. Forstbetrieb Rietenberg Gemeinderat Seengen

Strassensperrung Tätschweg Die Sanierung der Bachleitung der Oberdorfstrasse bedingt die Sperrung des Tätschweges. Die Oberdorfstrasse bleibt weiterhin befahrbar. Die Sperrung erfolgt von Dienstag, 27. September, bis Mitte Oktober 2016. Die Zufahrt zum Tätschweg erfolgt in dieser Zeit über die obere Sonnenbergstrasse. Für allfällige Auskünfte steht der Bauleiter, Yves Küng, Ingenieurbüro Franz Bitterli & Partner AG, Neudorfstrasse 32, 5734 Reinach, unter der Telefonnummer 062 765 50 70 zur Verfügung. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Ehrlicher Daniel Breitenrainweg 10B, Seon Bauobjekt: Einzäunung N10 Ortslage: Breitenrainweg 10B Parz. Nr. 3711 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 23. September bis 24. Oktober 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: blüemlisalp ag Verenastrasse 4B, Wollerau Bauobjekt: Anbau und Anpassung für Erschliessung Ortslage: Milchgasse Parz.-Nr. 1078 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 23. September bis 24. Oktober 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat

FC Lenzburg seit 1916

Präsentiert durch:

Die nächste Jubiläumsserie erscheint: Donnerstag, 29. September 2016


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Amtliches / Diverses S TA U F E N

Baugesuch Bauherrschaft: Fritz Bertschi Höhenweg 48, Unterentfelden Grundeigent.: do. Bauvorhaben: Einbau Wärmepumpe (Luft/Wasser) ins bestehende Einfamilienhaus Nr. 543 Standort: Parzelle Nr. 458 am Juraweg 4 Öffentliche Auflage vom 23. September bis 24. Oktober 2016 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

Baugesuch Bauherrschaft: Sonja Wipf, Hinterbergweg 2, Staufen Grundeigent.: Sonja Wipf, Hinterbergweg 2, Staufen Bauvorhaben: Gartenschwimmbad zum bestehenden Wohnhaus Nr. 191 Standort: Parzelle Nr. 609 am Hinterbergweg 2 Öffentliche Auflage vom 23. September bis 24. Oktober 2016 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.


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Stadt Lenzburg

Schweizer Schlössertag

Genüsse für den Gaumen und die Seele Das Herbstfest im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg findet zum ersten Mal im neu erbauten Pflegeheim statt und lockt mit vielen Attraktionen.

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Einblick in alte Handwerke am Schlössertag.

Schweizer Schlössertag auf Schloss Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und Habsburg. Das Museum Aargau bietet am 2. Oktober gleich auf vier Schlössern ein Spezialprogramm.

Foto: zvg

as Museum Aargau begeht gemeinsam mit 15 weiteren Schlössern und Burgen aus der Deutschschweiz, der französischen Schweiz und dem Tessin am 2. Oktober 2016 den ersten Schweizer Schlössertag. Je zwei Schlösser spannen für diesen Tag zusammen und sind mit einem Angebot zum Mitmachen auf dem Partnerschloss zu Gast. Den Aargauer Schlössern Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und Habsburg erweisen Gäste aus dem Waadtland und dem Tessin die Ehre. Sie bestreiten mit ihnen einen Tag mit szenischen und thematischen Führungen, Schatzsuchen, Rätseln, Entdeckungstouren und kulinarischen Besonderheiten.

Schloss Hallwyl verteidigt sich Schloss Hallwyl tritt zusammen mit Schloss Chillon auf und macht die gemeinsame Art der Verteidigung zum Thema. So inspiziert der Savoyer Schlossherr von Chillon das Schloss Hallwyl und prüft, ob die Anlage einem Angriff standhalten würde. Dabei erzählt er auch gerne von seiner eigenen Burg und spart nicht mit Anekdoten aus seiner beeindruckenden Karriere. Selbst Hand anlegen können die Besucherinnen und Besucher beim Versuch, mit einer «Katze» ein Tor aufzustemmen und das Schloss zu stürmen. Dabei erfahren sie, wie die Verteidigungsanlagen des Schlosses funktionierten und ob sie mit brennenden Pfeilen dem Schloss etwas anhaben könnten. Zumindest einen Versuch können sie wagen und dazu selbst eine Fackel basteln. Dass schon so mancher Angriff auf Schloss Hallwyl erfolgte, zeigen die archäologischen Funde im Schlossgraben, die es auf Führungen zu erkunden gibt.

Eine blumige Angelegenheit auf Schloss Wildegg Schloss Wildegg widmet sich gemeinsam mit seinem Partnerschloss Schloss Prangins den Gärten. Die Gärtnerin von Château de Prangins von anno 1780 ist zu Besuch und streift durch den Nutzund Lustgarten des Aargauer Schlosses. Dabei erzählt sie spielerisch von den Vorzügen ihres eigenen Schlossgartens und gibt den Besucherinnen und Besuchern Einblick in die Gärten von Schloss Prangins. Für Familien gibt es Führungen durch einen kleinen Schnupper- und Geschmacksparcours, auf dem sie sich mit verbundenen Augen auf ungewohnte Weise den Pflanzen nähern können. Genau hinschauen hingegen muss man auf den Kurzführungen durchs Schloss, auf denen die Blumenmuster auf Vasen und Kunstwerken das Thema sind.

Auf den Spuren der Landvögte auf Schloss Lenzburg Schloss Lenzburg begibt sich gemeinsam mit den Schlössern Bellinzona und Grandson auf die Spuren der Landvögte, die sie einst regierten. Die Besucherinnen und Besucher können etwa dem Schreiber des Landvogts bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und sehen, wie er mit der Feder die wichtigen Botschaften des Landvogts verfasste. Den Siegellack, mit dem er die Botschaften jeweils versiegelte, können sie in einem Mitmachangebot für Erwachsene selbst herstellen. Kinder jagen auf einer kniffligen Schatzsuche im Schloss den Spuren der Landvögte nach und werden am Ende reich belohnt. Weitere Informationen über die Programmpunkte: www.museumaargau.ch und www. dieschweizerschloesser.ch (evA)

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INSERATE

eit vielen Jahren findet im Alterszentrum Obere Mühle zu Beginn des Herbstes ein bunter Anlass mit zahlreichen Attraktionen statt, an dem auch die Öffentlichkeit herzlich willkommen geheissen wird. Nun wird das Herbstfest erstmals im und rund um das im April bezogene, neu erbaute Pflegeheim ausgerichtet. Seit der Betrieb nach zweieinhalb Jahren an den alten Standort am Mühleweg 10 zurückgekehrt ist und sich damit wieder näher an der Altstadt befindet, hat sich das Besucherinteresse deutlich verstärkt. Ein grosser Anziehungspunkt bildet das Mülikafi mit seiner attraktiven Aussenterrasse. Natürlich können die Gartenanlage und das rund um das Gebäude neu gestaltete Gewässer im ersten Betriebsjahr noch nicht ihre ganze, angedachte Pracht entfalten. Gerade darum und in Erinnerung an die nasskalten Frühlingswochen ist es erstaunlich, welche grosse Kraft die Natur am neuen (und ehemaligen) Standort des Betriebes in den wenigen Monaten entwickelt hat. Marktstände, Livemusik und vieles mehr In diesem Ambiente bilden am Samstag, dem 24. September, das Mülikafi mit einem vielfältigen Angebot, unterschiedlichen Marktständen und Livemusik den Rahmen für einen gemütlichen Samstag. Am Büchertisch wartet das eine und andere Schnäppchen auf neue Besitzer; auch Filme sind im Angebot. Die Akti-

Zentrumsleiter Michael Hunziker freut sich auf das Herbstfest mit vielen Gästen. Foto: ST vierung wartet mit handwerklichen Erzeugnissen auf. «Unsere Küche verkauft an ihrem eigenen Stand Butterzöpfe und Pasta aus eigener Produktion. Zahlreiche landwirtschaftliche Produkte finden sich im Buurelade von Familie John, Brunegg. Liebhaber von Honig und Konfitüren kommen ebenfalls bestimmt auf ihre Kosten am Stand von Paula Bieri», macht Zentrumsleiter Michael Hunziker neugierig. An einem gemeinsamen Informationsstand stellen sich die Teams des Fitnessraumes von Coiffeur Kronenhaar und Physiomobile vor. Gegen Durst und Hunger tritt im Mülikafi die Küchenbrigade an. Unter Leitung der neuen Küchenchefin Katrin Gygax steht ein grosses Grill- und Salatbuffet zur Verfügung. Wer es lieber fernöstlich mag, kann wählen zwischen fleischlichen und vegetarischen Curry-Gerichten (die auch nach Curry schmecken!). Selbstredend für das Mülikafi, dass man das Mahl mit einem Gang zum Dessertbuffet abschliessen kann.

Ausstellung in der Hypothekarbank Lenzburg AG Ab dem 26. September findet eine dritte Bilderausstellung in den Räumlichkeiten am Hauptsitz der Hypothekarbank Lenzburg statt. Der neue Aussteller und Künstler Michael Kanalga ist in Idil, Südostanatolien (Aramäer), geboren und lebt mit seiner Familie seit 40 Jahren in Birr. Vor rund vier Jahren hat er die Liebe zum Malen entdeckt, welches inzwischen nebst dem Motorradfahren zu seiner grossen Leidenschaft zählt. Seine erste Ausstellung fand in Lupfig im Haus Eigenamt statt, wo er einige seiner Werke mit anderen Künstlern ausstellte. Michael Kanalga beschäftigt sich gerne auch mit Philosophie und Heilkunde. Zusätzlich unterrichtet er Kinder, die gerne malen.

Seine Bilder sind Ausdruck von bewussten und unbewussten Sehnsüchten, die er thematisiert. Er habe meistens zu Beginn keine korrekte Vorstellung, wie seine Bilder aussehen sollen, wenn sie fertig sind. Es sei ein Prozess, der während der Ausführung stattfindet. Es bereite ihm Freude, mit verschiedenen Farben zu experimentieren und diese zu einem harmonischen Werk mit 3D-Effekt zusammenzufügen. Die Vernissage mit Apéro findet am Freitag, 30. September, zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr am Hauptsitz der Hypi in Lenzburg statt. Die Ausstellung der Bilder finden die Besucher im 1. Obergeschoss. Sie kann während der Banköffnungszeiten noch bis zum 28. Februar 2017 besucht werden. (Eing.)

Blauer Dunst und eine süsse Versuchung zum Abschluss Eine Sünde wert ist sicher das Verweilen bei einer Zigarre- und/oder einem Whisky (Stand von art cigar, Lenzburg) oder beim Stand von Chocolatier Rimann, Baden. Was wäre ein Markt ohne die nostalgischen Klänge einer Drehorgel? Diesmal dargebracht von Margrith Allenbach. Und im Mülikafi sorgen die Sparrow Brothers während des ganzen Tages für musikalische Unterhaltung im Stil von Swing, Jazz und Oldies. Jeweils zur vollen Stunde (letztmals um 15 Uhr) stellt sich ein Mitglied der Geschäftsleitung gerne für eine umfassende Besichtigung des Neubaus zur Verfügung. «Zu Beginn der rot-goldenen Jahreszeit laden wir alle Besucherinnen und Besucher ein, sich inspirieren zu lassen und Nase, Gaumen, Augen, Ohren und der ganzen Seele den einen und anderen Genuss zu gönnen», schliesst Michael Hunziker.


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Stadt Lenzburg INSERATE

Neues Gebührenmodell für den Wassertarif besteht seit über fünf Jahren und entspricht nachweislich einem Bedürfnis der Bevölkerung. Mit verschiedenen Beiträgen hat die Stadt den Trägerverein bisher unterstützt. Am 29. Juli 2016 ist der Trägerverein dem Beschluss des Einwohnerrates nachgekommen und hat dem Stadtrat umfassend Bericht zu den Tätigkeiten des Familienzentrums erstattet. Die Exekutive begrüsst die Weiterführung des Familienzentrums und beantragt, den Trägerverein familie+ weiterhin durch die Einwohnergemeinde finanziell zu unterstützen. Im Budget 2017 ist daher ein Betriebsbeitrag von 30 000 Franken eingestellt und der Stadtrat bekundet die Absicht, auch in den kommenden Jahren wiederkehrende Summen in gleicher Höhe zu budgetieren.

An der Sitzung vom 29. September entscheidet der Einwohnerrat über eine Anpassung der Wassertarife der SWL, über die weitere finanzielle Unterstützung des Familienzentrums familie+ und über das Budget 2017. Alfred Gassmann

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ie SWL Wasser AG, Lenzburg, steht vor grossen Ausgaben. Bis zum Jahr 2030 müssen rund 23 Mio. Franken investiert werden. In der Vorlage an den Einwohnerrat werden die wichtigsten Vorhaben aufgeführt: Die Stöckhofquellen sind zu sanieren, in ca. 15 Jahren soll das Grundwasserpumpwerk Hard I ersetzt werden, und erwogen wird der Ersatz des Reservoirs Schloss. Kommt hinzu, dass das Leitungsnetz dauernd zu unterhalten ist und ins Gewicht fällt die vom Kanton verdoppelte Konzessionsgebühr für die Grundwassernutzung. Das heutige Gebührenmodell, wonach einzig der Verbrauch in Rechnung gestellt wird, soll abgelöst werden. Gemäss den Empfehlungen des nationalen Dachverbandes soll eine Wasserversorgung mit einem Gebührenmodell arbeiten, welches eine fixe Gebühr im Umfang von 50 bis 80 % der Gesamtgebühr kennt. Die SWL Wasser AG schlägt vor, in Zukunft Gebühren mit einem Fixanteil von 50 % zu erheben. Die-

SWL Wasser AG: Ist bestrebt, das Wassernetz im besten Zustand zu halten. Foto: zvg

ses System entlastet Grossverbraucher sowie Mieter, belastet aber Einfamilienhausbesitzer stärker. Mit dem Systemwechsel sollen zudem Mehreinnahmen von 250 000 Franken generiert werden. Im Einwohnerrat dürfte dieser beantragte

Wechsel des Gebührenmodells wohl noch zu reden geben. Unterstützung des Familienzentrums familie+ Das Familienzentrum am Walkeweg

Unveränderter Steuerfuss von 108 % Das Budget 2017 der Einwohngemeinde sieht bei einem unveränderten Steuerfuss von 108 % einen Aufwand und einen Ertrag von je 68,5 Mio. Franken vor. Dieser Betrag liegt damit um 1,1 % unter dem Wert des Budgets 2016. Aufgrund der beruflichen Belastung ist GLP-Einwohnerrat Daniel Fischer zurückgetreten. Damit macht er Platz für Adrian Höhn, welcher sich im Rat ebenso für die Gesundheit, die Wirtschaft und die Umwelt von Lenzburg mit vollen Kräften einsetzen wird. Zu genehmigen sind zwei Kreditabrechnungen, und der Rat wird ersucht, von der Aufgaben-und Finanzplanung 2017 bis 2021 Kenntnis zu nehmen. Ferner wird der Stadtrat drei Anfragen beantworten.

Aus dem Stadtrat Einbürgerungen Folgenden Gesuchen um Aufnahme in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Lenzburg hat der Stadtrat entsprochen, nachdem alle Voraussetzungen für die gesetzesmässige Einbürgerung erfüllt waren: Peter Niggli sowie Fatima Armiento geb. Niggli zusammen mit den Kindern Ilenia und Tristan. Erfolgreiche Ausbildung beim Regio Steueramt Martin Diriwächter, Stellvertreter des Steueramtsvorstehers, hat die Grundausbildung zum dipl. Finanzberater IAF, Fachmann für Vermögen, Vorsorge, Versicherung und Finanzierung, an der Erwachsenenbildung KV Aarau mit Erfolg bestanden. Der Stadtrat hat mit Genugtuung vom bestandenen Abschluss der Ausbildung Kenntnis genommen und gratuliert Martin Diriwächter herzlich zu seinem Ausbildungserfolg. (CHo)

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Schulhaus Lenzhard eingeweiht ANTI-STRESS-TIPP 1: • • • •

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die abgeschlossenen Um- und Erweiterungsbauten im Lenzhard ist spürbar. Geschaffen wurden vier Schulzimmer samt Gruppenräumen, eine Aula und vorgelagert ein Foyer sowie 450 gedeckte Veloabstellplätze in einer teilweise umgestalteten Umgebung. Der Kostenvoranschlag wird eingehalten und Bauunfälle gab es keine. Architekt Benedikt Graf erwähnte Aristoteles mit seiner Aussage, wonach das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Die Teile untereinander stehen fühlbar in bestmöglicher Beziehung: Der Rundgang in den sanierten und erweiterten Räumen belegt es.

Nach 19 Monaten Bauzeit durfte Lenzburg im Lenzhard die Einweihung der sanierten und erweiterten Schulanlage feiern. Das neue Kompetenzzentrum Oberstufe mit den benötigten Schulräumen ist Realität. Alfred Gassmann

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n der rot bemalten Aula und früheren Turnhalle im Lenzhard gratulierte Regierungsrat und Bildungsdirektor Alex Hürzeler zum geschaffenen Kompetenzzentrum Oberstufe. Er lobte nicht nur den finanziellen Einsatz der Stadt, sondern auch die nunmehr klare Struktur: hier die Oberstufe, im Angelrain die Primarstufe. Alex Hürzeler kann sich gut in die Züglete hineinversetzen und sprach an der würdigen Einweihungsfeier von einer logistischen Meisterleistung. Eingangs blickten die Schulleiter Emil Klaus und Edgar Kohler zurück auf den Spatenstich am 20. Februar 2015 und konnten melden, dass die damals gepflanzte Linde nun Blätter trägt

Regieungsrat Alex Hürzeler teilte viel Lob aus. und prächtig gedeiht. Unter dem Motto «zäme wachse» wurden am 8. August das neue Schulhaus und die umgebaute Bausubstanz bezogen. «Der innere Umbau hingegen ist noch nicht abgeschlossen», hielt Edgar Kohler fest. Es gelte, weiter zu wachsen.

Foto: AG

Aus der farblosen Turnhalle mach eine rote Aula «Nun befinden sich die drei Oberstufen unter einem Dach, ein Etappenziel ist erreicht», äusserte sich Stadtammann Daniel Mosimann. Seine Freude über die neue Schulstruktur sowie über

Kunst am Kamin und Kunst im Foyer Die Schüler durften ebenfalls mitbauen, genauer gesagt mit Graffitikünstler Pirmin Breu, Muri, den Kamin farblich umgestalten. Die Anfangsbuchstaben der ganzen Schülerschaft sind aufgemalt und steigen mit den Wolken ins Ungewisse des Lebens. Das fast vergessene Betonrelief «Bremer Stadtmusikanten» von Bildhauer Peter Hächler schmückt restauriert neu das Foyer. Die Architekten schufen helle und zweckdienliche Räume. Nun sind die Schüler am Ball. Zäme wachse und lernen fürs Leben.

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 22. September 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg «Bitte kein Mitleid» Anlass für pflegende Angehörige am 27. September Pflegende Angehörige erbringen tagtäglich eine ungeheure Leistung. Oft bis sie selber an den Rand der Erschöpfung geraten. Der Informationsanlass soll diesen engagierten Menschen aufzeigen, dass es durchaus Entlastungsmöglichkeiten gibt. Am Anlass sind neben den lokalen Anbietern Spitex Region Lenzburg, Alterszentrum Obere Mühle und Im Lenz auch diverse regionale oder kantonale Organisationen, die Entlastung und Unterstützungen anbieten, präsent. Ab 16 Uhr können sich alle Interessierten an verschiedenen Ständen im Foyer des Alterszentrums Obere Mühle informieren. Ab 17.30 Uhr folgen Grussworte und ein Referat von Iren Bischofberger. Sie ist Programmleitern «work & care» an der Fachhochschule Zürich. Anschliessend sind alle zu einem Apéro riche eingeladen. Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig. (Eing.)

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TAI CHI CHUAN Der authentische Yang-Stil

Tai Chi am Montag in Lenzburg Kursbeginn: Kursende: Einstieg möglich bis zum Zeit:

24. 10. 2016 19. 12. 2016 31.10. 2016 17.00–18.00

Wo: Baronessa, Sägestrasse 44 Wisa-Gloria-Areal, 5600 Lenzburg Info: Thomas Mennig t.mennig@itcca.ch www.itcca.ch

079 378 72 32 tc@teem.ch www.teem.ch

lnternat. Tai Chi Chuan Association ITCCA Branch of Geneva

PRO SENECTUTE

Mittelalterliches Markttreiben auf Schloss Lenzburg.

Ritter, Fräuleins und Gesinde bevölkerten das Schloss Rund 7700 Besucherinnen und Besucher trotzten vergangenes Wochenende dem Wetter und liessen sich am 9. Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg ins Mittelalter zurückversetzen.

Atemgymnastik Eine gute Atmung fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden und steigert die Lebensqualität. Die Teilnehmenden lernen leichte und lockere Übungen, um Atmung, Kreislauf, Drüsen und Nervensystem zu stimulieren. Mit ruhigen, dehnenden, schwingenden und kräftigenden Bewegungen wird das nervliche Gleichgewicht gestärkt. Kursdaten: Mittwoch, 12./19./26. Oktober, 2./9. November, jeweils 14 bis 15 Uhr (5 Kurstage). Kursort: Pro-SenectuteBeratungsstelle Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg. Anmeldeschluss ist der 2. Oktober. Kosten: 100 Franken.

Melanie Solloso

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ühner gackern, der Duft von frischen Kräutern und Backwaren vermischt sich mit dem Rauch der Feuer und dem herben Geruch von gelbem Färbekraut, das den hineingetauchten Stoff bereits in Hellgelb leuchten lässt. Das rhythmische Schlagen auf Metall des Schmieds hinkt leicht hinter dem Takt der Musikanten drein: Letztere bestückt mit Schalmei, Laute und Perkussion. Dazwischen das Lachen der Tänzerinnen und Tänzer, bunt gemischt, bestehend aus Mägden, Knechten, Burgherren und -fräuleins, aber auch gemeinem Fussvolk. Vor passender Kulisse, in und um das Schloss Lenzburg, herrschte vergangene Woche, vom Freitag bis und mit Sonntag, ein buntes mittelalterliches Treiben: Es war Mittelaltermarkt auf dem Schloss. Trotz durchzogenem Wetter und immer mal wieder ein bisschen Regen war der mittlerweile 9. Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg gut besucht. Rund 7700 Besucherinnen und Besucher wollten sich in die vergangenen Zeiten der Burgfräuleins und Ritter zurückversetzen lassen. Falkner, Gaukler und Met An über 53 Ständen und Orten für Aktivitäten im Schlosshof, im Ritterhaus und INSERATE

Wandergruppe Dienstag, 4. Oktober, Besammlung Bahnhof Lenzburg um 12.25 Uhr. Route: Eschenbach–Roggwil–Ober Meiegrüeni–Emmedinge–St. Kathrine–Gisikon Root. Diese Wanderung führt nicht weg von der Zivilisation, aber auch immer wieder an ruhige Stellen mit schönen Ausblicken. Ein solcher ist zum Beispiel die Kapelle St. Katherine. Am Schluss der Wanderung überquert die Gruppe die Autobahn und folgt dem Flusslauf der Reuss. Durch das flache Tal geht es dem Ziel Gisikon Root entgegen. Anmeldungen an Erika Sigg, Telefon 062 726 01 69. Wanderzeit: 2 Std. Höhendifferenz: Aufstieg ca. 80 m / Abstieg ca. 80 m.

Es gab viel altes Handwerk zu bestaunen. Im Bild das Filzhandwerk. rund ums Schloss erhielt man Einblick in Produkte und Handwerk von damals. Man konnte beispielsweise dem Bogenbauer, dem Wappenmaler, dem Steinmetz, dem Sattler oder dem Schmied über die Schulter schauen. Wem es beliebte, der durfte vielerorts grad selbst anpacken, zum Beispiel beim Filzen, beim Papierschöpfen, dem Kupferstechen, dem Schmiedhandwerk oder dem Bogenschiessen. Und wer lieber seiner spielerischen Ader folgte, hatte mit diversen mittelalterlichen Spielangeboten und Attraktionen Gelegenheit dazu. Auch diejenigen, die gerne nur zuschauen, kamen auf ihre Kosten. Der Falkner führte seine Greifvögel vor, die ihre Flugkünste zeigten, die Gaukler brachten mit Kunststücken zum Staunen und die Tanzgruppen und Musikanten versetzten die Besucher mit ungewohnten Klängen in längst vergangene Zeiten. Beerenwein, Met, mittelalterliche Küche und Süssigkeiten von einst rundeten das Angebot passend kulinarisch ab.

Malen mit Acrylfarben Unter fachkundiger Anleitung lernen die

INSERATE

Mittelalterlicher Tanz im Hof.

Anleitung vom Schmied.

Teilnehmenden, den Aufbau eines Bildes mit Acrylfarben zu gestalten. Dieser Kurs eignet sich sowohl für Anfänger, die ihre Freude am Malen entdecken möchten, sowie für geübte Personen, die ihre Kenntnisse von Maltechniken erweitern möchten. Kursdaten: Freitag, 14./21./28. Oktober / 4./11./18./25. November (7 Kurstage), 8.45–10.45 Uhr. Kurslokal: Kursaum Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg. Kosten: 238 Franken (zusätzlich Materialkosten ca. 20 Franken). Anmeldeschluss: 4. Oktober. Zumba Gold Zumba Gold ist speziell für ältere und aktive Menschen, die ihre Kondition und Beweglichkeit gezielt, aber dennoch langsam aufbauen möchten. Für Zumba Gold braucht es keine Tanzoder Gymnastikerfahrung. Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen vom Zumba Gold sind wissenschaftlich belegt, um fit und in Bewegung zu bleiben. Kursbeginn ist am Montag, 17. Oktober, 15.30–16.30 Uhr. Der Kurs beansprucht 10 Lektionen, letzter Kurstag ist am 19. Dezember. Anmeldeschluss ist am 7. Oktober. Kurslokal: Gymnastikschule Haus alte Mühle, Bachstrasse 2, Lenzburg. Kosten: 200 Franken. Auskunft und Anmeldung Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66, oder unter www.ag.pro-senectute.ch


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Kirchenzettel Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater und Bruder

Charly Fischer-El Hajjaji 21. April 1945 bis 18. September 2016 Nach langer, geduldig ertragener Krankheit wurde er von seinem schweren Leiden erlöst. Nach vielen Spitalaufenthalten ist er am vergangenen Sonntag im Kantonsspital Aarau friedlich eingeschlafen. Dankbar sind wir für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.

In stiller Trauer Naima Fischer-El Hajjaji Aida Fischer Marouane Fischer Jacqueline Fischer Corinne Meier-Fischer Geschwister und Anverwandte Wir nehmen Abschied am Freitag, 23. September 2016, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche in Meisterschwanden. Die Urne wird im Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Naima Fischer-El Hajjaji, Sandweg 7, 5616 Meisterschwanden

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 24. bis 30. September: Pfrn. Regine Lagarde

Lenzburg Sonntag, 25. September 2016 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe im Kirchgemeindehaus (keine Kinderhüte), Pfrn. S. Ziegler und Pfrn. S. Wübker Text: Lk. 12, 15 – 21 Lieder: 247 / 182 / 318 / 702 Musik: Heidy Huwiler, Klarinette, und Andreas Jud, Klavier Kollekte: MS-Gruppe Lenzburg-Freiamt. Alle Gottesdienstbesucher sind herzlich eingeladen, «Früchte ihrer Arbeit» mitzubringen. Nach dem Gottesdienst werden diese dann beim Apéro verteilt.

Hendschiken Sonntag, 25. September 2016 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfr. Christoph Suter Predigt: Mt. 6, 11 «Unser tägliches Brot gib uns heute» Lieder: 574 / 638 / 631 Musik: Luc Moser, Klarinette, und Monika Bryner, Orgel Kollekte: MS-Gruppe Lenzburg-Freiamt. Alle Gottesdienstbesucher sind herzlich eingeladen, «Früchte ihrer Arbeit» mitzubringen. Nach dem Gottesdienst werden diese dann beim Apéro verteilt.

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg Samstag, 24. September 2016 – 17.15 Hl. Messe; Musik: Projektchor Kant. Kirchenmusikverband, Stefan Müller, Harmonium; Florian Zaunmayr, Orgel; Jonas Herzog, Leitung Sonntag, 25. September 2016 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 27. September 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe in Wildegg Donnerstag, 29. September 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 25. September 2016 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 27. September 2016 – 9.00 Heilige Messe anschliessend Kaffee

Seon Freitag, 23. September 2016 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Samtag, 24. September 2016 – 19.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch Sonntag, 25. September 2016 – 9.45 Eucharistiefeier

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen bis 25. September 2016: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 ab 26. September 2016: Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 079 785 17 00 Sonntag, 25. September 2016 – 10.15 Uhr Kirche Ammerswil; Gottesdienst Gestaltung Pfarrerin Kristin Lamprecht Musik: Johanna Bossert Kantonalkollekte zugunsten ½ Cartons du Cœur, ½ Heimgärten Aargau

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 25. September 2016 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus. Thema: «Rachegebet (Psalm 94)». Kollekte: Christliche Ostmission

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 25. September – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Predigttext: 1 Johannes 4, 16 Lieder; 242, 1, 3–5 / 15, 1–5 / 233, 1–3 / 344 Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Heimgarten Aarau Montag, 26. September – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer der Kirche mit Dirigentin Tetyana Wismer Mittwoch, 28. September – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 2. Oktober – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Orgel: Elisabeth Müller Kollekte: CVJM Hasliberg Kirchenkaffee mit Elisabeth Zingg und Corinne Rupp Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher anzumelden. Telefon-Nr. 079 155 06 56.

RUPPERSWIL Amtswoche: 22. 9. bis 1. 10. 2016: Pfr. Christian Bühler, 076 381 68 04 Die Ausstellung «Reformiertsein» kann noch bis 27. September, jeweils von Dienstag bis Sonntag, von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Kirche besichtigt werden. Sonntag, 25. September 19.30 Uhr Abendgottesdienst Pfr. Christian Bühler Kollekte: Lismi-Frauen, Sinai Dienstag, 27. September 14.30 Uhr Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus: «Der Lawinenhund» mit Reinhard Böni, Fahrdienst: 062 897 28 71 Donnerstag, 29. September 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Wolfram Kuhlmann

Boniswil, im September 2016 Wer so gelebt wie du im Leben, wer so getan hat seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, der stirbt auch selbst im Tode nicht.

5704 Egliswil, 20. September 2016

Schmerzerfüllt, aber dankbar für viele schöne Erinnerungen nehme ich Abschied von meiner lieben und herzensguten Frau. Leider ging sie viel zu früh, doch sie lebt weiter durch das, was sie uns gezeigt und vorgelebt hat.

Verena Krüttli Hausmann 5. Februar 1949 bis 8. September 2016 Unverhofft hat dein Herz aufgehört zu schlagen. In Liebe und Dankbarkeit: Heinrich Hausmann Krüttli Beatrice Krüttli-Papaux mit Frederic und Familie und Barbara und Familie Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung, findet am Freitag, dem 23. September 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Seengen statt. Traueradresse: Heinrich Hausmann Krüttli, Widenmattweg 3, 5706 Boniswil

Du, Gott, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade Psalm 109, 21 ist mein Trost.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Bäume nicht mehr blühen, weil der Herr dir nahm die Kraft.

TO D E S A N Z E I G E In Liebe nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Schwester und Gotte

Margrit Hunn-Wacker 4. Juli 1933 bis 20. September 2016 Nach einem erfüllten Leben wurde sie von ihrer Krankheit erlöst. Ihr Leben war geprägt von Arbeit und Umsorgung ihrer Familie. Im Wissen darum, dass diese Welt für sie nicht mehr fassbar und verständlich war, erhalten wir Trost. Mit ihrer unvergesslichen Art bleibt sie für immer in unseren Gedanken.

In guter Erinnerung: Peter und Helene Hunn-Furter Daniela Hunn und Walter Gafner André Hunn Martin und Marlène Hunn-Rey Sandra Hunn Michèle Hunn und Daniele Pellegrino Helene Hunn und Claude Bée Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 27. September 2016, um 12.15 Uhr in der Kirche Egliswil statt. Vorgängig Urnenbeisetzung um 11.30 Uhr auf dem Friedhof. Traueradresse: Peter Hunn, Eichholzstrasse 32, 5704 Egliswil

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 22. September 2016 – 10.00 Andacht mit Abendmahl Haus Eigenamt Samstag,, 24. September 2016 – 14.00 Jungschar, Pfrundhaus Sonntag, 25. September 2016 – 10.10 Missions-Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger, Mitwirkung: Familie Zapate-Hirsig von Latin Link, anschl. 11.11 Dienstag, 27. September 2016 – 18.30 Streetdance, Pfrundhaus Mittwoch, 28. September 2016 – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell, Pfrundhaus – 19.30 GOoD-TIME – Lobpreisabend, Kirche

Birr Donnerstag, 29. September 2016 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell, Pfrundhaus Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Jugendgottesdienst Freitag, 23. September 19.00 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Mark Schwyter Anschliessend Jugendtreff im Kirchgemeindehaus Gottesdienst Sonntag, 25. September 10.00 Uhr, Kirche Seengen Anschliessend Apéro Pfarrer Jan Niemeier Laudes – Morgengebet Mittwoch, 28. September 7.00 Uhr, Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch

A U E N S TE I N Donnerstag, 22. September – 20.00 Uhr: Treffpunkt am Abend Sonntag, 25. September – 9.45 Uhr: Gottesdienst Pfr. Árpád Ferencz, Sonntagsschule Dienstag, 27. September – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein Mittwoch, 28. September – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche

NIEDERLENZ Sonntag, 25. September – 9.45 Uhr: Gottesdienst zum Erntedank mit Pfr. Claudius Jäggi und Klezmer-Musik Predigtthema: Vom Säen und Ernten Predigttext: 2. Korinther 9, 6–10 Lesung: Bram van Egmond Musik: Christina Heuking (Orgel) Kurt Jufer (Klarinette) Kollekte: Green Cross Anschliessend Apéro Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 – 19.00 Uhr: Offenes Singen in der Kirche Freitag, 30. September – 9.30 Uhr: Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

HUNZENSCHWIL Sonntag, 25. September – 9.30 Uhr, Gottesdienst zum Erntedank Pfrn. K. Remund Dekoration durch die Landfrauen Kollekte: Brot für alle Kaffee und Zopf der Landfrauen Donnerstag, 29. September – 20 Uhr, Theologisch-philosophisches Café, Länzihuus Suhr «Navid Kermanis muslimischer Blick auf das Christentum». Pfr. Andreas Hunziker www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Joh’evangelium 11,25


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 22. September 2016 .........................................................................................................................................................................................................................................

Kirchenzettel / Diverses HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 25. September bis 1. Oktober: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag 25. September – 10.00 Möriken, Tauf-Gottesdienst für alle Thema: «Ihr seid das Salz der Erde», gestaltet von der 3. Klasse mit S. Lüscher, Katechetin, und Pfr. M. Kuse, Ch. Ischi, Orgel, Taufen von Laura Marie Schneider, Lukas Umiker und Vivien Zons Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch 28. September – 10.00 Möriken, Fiire mit de Chliine Pfr. M. Kuse und Team Mittwoch, 28. Sept., bis Mittwoch, 5. Okt. – Arbeitseinsatz der Senioren- und Seniorinnengruppe im Ferienhaus Bettmeralp Kontakt: Robert Zeller, Möriken Tel. 062 893 23 32 oder 076 248 68 59 zeller.robert@gmail.com www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 23. September – 17.30 Gebet für Dörfer – 18.30 Jugendtreff Zündschnur Samstag, 24. September – Ab 10.00 Bring- und Holtag im KGH Sonntag, 25. September – 10.00 Blues-to-Pop-Gottesdienst mit B. Flöer Verabschiedung Birgit Hunkeler keine Taufen; Pfrn. N. Spreng; Thema: Lichtblicke in schwierigen Beziehungen Kollekte: JAM Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Herzlich willkommen zum anschliessenden Chiuche-Café Mittwoch, 28. September – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 25. September 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner Jahrzeit für Josef Rohrer-Stocker. Donnerstag, 29. September 2016 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

OTHMARSINGEN Sonntag, 25. September – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Willi Fuchs Dienstag, 27. September – 13.30 Uhr: Mitenand goht’s besser (Der Handarbeitstreffpunkt)

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 23. September – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Hans Maurer und Pfr. Hans-Ulrich Müller Samstag, 24. September – 13.00 Uhr: Abfahrt auf dem Kirchenparkplatz in die Seniorenferien nach Interlaken – 14.00 bis 16.00 Uhr: Ihre Naturalgaben und/oder Spenden fürs Dessertbuffet sowie Beilagen zum Raclette-Essen (kein Käse, da vorhanden) werden im Kirchgemeindehaus gerne entgegengenommen. Sonntag, 25. September – 10.00 Uhr: Erntedank-Gottesdienst Pfr. Hans Maurer Text: Lukas 12, 15–21: Der reiche Kornbauer Thema: «Danken und teilen» Musikalische Mitwirkung: Jodler und Jodlerinnen Seon-Seengen Kollekte: Mission 21, Projekt DR Kongo Anschliessend Raclette-Essen, organisiert von der Trachtentanzgruppe Seon/Niederlenz CHINDERCHILE Montag, 26. September – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: GospelprojektChorprobe Dienstag, 27. September – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 28. September – 8.45 Uhr: Atem- und Bewegungsturnen – 19.30 Uhr: Singkreis Donnerstag, 29. September – 9.00 Uhr: Wochengebet www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim Donnerstag, 29. September 2016 – 8.45 Uhr: Kurzandacht, Schlössli

Staufen Freitag, 23. September 2016 – 16.15 Uhr: KiK-Träff, Zopfhuus Samstag, 24. September 2016 – 14.00 Uhr: Cevi-Staufen, Schulhausplatz (www.cevi-staufen.ch) Sonntag, 25. September 2016 – 10.00 Uhr: Familiengottesdienst in der Kirche zum Thema «Zachäus» Taufen von Alessia Gavilano und Fabian Keller, Einsegnung von Cloé Ladner Mitwirkende: Aline, Dominic, Fabian Remensberger, Enya Früh, Julia Furer, einige Kinder des KiK-Träffs Staufen mit den Leiterinnen Ruth Oberholzer, Myrta Siegrist und Steffi Suppiger sowie Marlène Flammer und Astrid Köning Anschliessend sind alle zum Apéro riche in der Schüür eingeladen. Fahrdienst Staufberg: ab 9.30 Uhr beim Schulhaus Staufen Donnerstag, 29. September 2016 – 9.00 Uhr: Kurzandacht, Zopfhuus – 12.00 Uhr: Treff 65+ – Mittagessen mit Spielnachmittag im Zopfhuus Anmeldung bei Sozialdiakon Markus Zogg: 062 891 80 25 www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Bettwil, St. Josef Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil Tel. 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Hanspeter Menz, Pfarradministrator Tel. 079 259 24 44 E-Mail: hanspeter.menz@pfarrei-villmergen.ch René Aerni, Kaplan E-Mail: rene.aerni@pfarrei-villmergen.ch Felix Furrer, Präsident Kirchenpflege Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Sekretariat Pfarramt Bettwil Samstag, 24. September 26. Sonntag im Jahreskreis-Erntedank – 19.00 Eucharistiefeier (H. M.) Familiengottesdienst; Mitwirkung der Katechetin und Kinder der 1. Klasse Es singt der Kirchenchor Schongau Kollekte: Winterhilfe Schweiz Donnerstag, 29. September – 9.00 Eucharistiefeier (H. M.) Sonntag, 2. Oktober 27. Sonntag im Jahreskreis – 11.00 Eucharistiefeier Aushilfe: Pater Oskar Lang Diözesanes Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle und ausserordentliche Aufwendungen

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Beinwil Samstag, 24. September – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 28. September – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Menziken Donnerstag, 22. September – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 25. September 26. Sonntag im Jahreskreis – Niklaus von Flüe – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 29. September – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Freitag, 23./Samstag, 24. September 2016 – Jungschar Meitli- und Buebeobe Samstag, 24. September 2016 – 13.45 Uhr: Ameisli Sonntag, 25. September 2016 – 9.30 Uhr: Gottesdienst/Timeout www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!


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Publireportagen

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag des Lenzburger Bezirks-Anzeigers, 058 200 58 28, susanne.basler@azmedien.ch

PUBILIREPORTAGE

«Ich frage mich heute, warum ich mit dem Hörtest so lange zugewartet habe» Früher oder später lässt das Gehör der meisten Menschen nach. Was tun? Soll man sich mit den Defiziten arrangieren? Oder kann ein Hörgerät tatsächlich das Verlorene wiederbringen? Rita Knobel, Trägerin eines Hörgeräts, beantwortet diese Fragen, Hörgeräte-Akustikerin Angelika Ronchetti ergänzt mit Infos. Haben Sie diesen Frühling den Gesang der Amseln geniessen können? Ja, ich höre die Vögel wieder singen. Alles ist lebendiger, das ist für mich Lebensqualität! Vor allem aber verstehe ich in einem Gespräch die Menschen wieder. Gibt es Dinge, bei denen Ihr Gehör Sie im Stich lässt? Wenn meine Hörgeräte funktionieren: Nein. Ich fühle mich wieder sicher, weil ich es höre, wenn sich etwas von hinten nähert. Was war der Grund, weshalb Sie eine Hörberatung aufsuchten? Ich arbeite in der Dienstleistungsbranche und musste immer öfter nachfragen, weil ich das Gegenüber rein akustisch nicht verstand. Zwar lernte ich, von den Lippen abzulesen, aber das funktionierte nicht mit Radio und TV. Auch im Verein oder in der Kaffeepause nahm ich nicht mehr an den Gesprächen teil. Allmählich nervte mich dieser Zustand. Ich ak-

zeptierte, dass etwas geschehen musste.

stellt war. Bei inneren Widerständen gegen das Hörgerät und wenn dieses nicht immer getragen wird, kann es SchwieWie verlief die erste Beratung? Zuerst besprach Frau Ronchetti mit mir rigkeiten geben, denn das Gehirn muss meine Probleme. Dann machte sie mit ja lernen, was es ausblenden soll und mir einen Hörtest und zeigte mir, wo worauf es fokussieren muss. meine Defizite lagen. Was raten Sie Menschen, die in Gesellschaft dem Gespräch nur mit grösster Wie sah die Lösung für Sie aus? Bei meinem nächsten Termin passte mir Anstrengung folgen können? Frau Ronchetti zwei infrage kommende Sie sollten unbedingt in eine Beratung Angelika Ronchetti, Hörgeräte-Akustikerin, gehen und einen kostenlosen Hörtest wertet die Testergebnisse aus. Hörgeräte an. A. Ronchetti: Ich zeige den Kunden die machen. Wird ein Hörverlust diagnostiverschiedenen Möglichkeiten auf und ziert, kann man frei entscheiden, ob man bespreche den Budgetrahmen, denn etwas unternehmen möchte. es gibt Hörgeräte in den unterschiedlichsten Preisklassen und mit den un- Bereuen Sie es heute, so lange mit der terschiedlichsten Möglichkeiten. Dann Hörberatung gewartet zu haben? wird eines oder mehrere Geräte in einer Auf jeden Fall. Ich habe es immer wieder Testphase individuell angepasst: Immer hinausgeschoben, hatte keine Zeit oder wieder muss im eigenen Umfeld geprüft sonst eine Ausrede. Plötzlich realisierte Das Hörgerät wird angepasst. werden, wo es unerwünschte Geräusche ich, dass auch wesentlich jüngere Menschen Hörgeräte tragen. gibt oder Verstärkungen nötig sind. A. Ronchetti: Bei Verdacht auf Hörschwäche lohnt es sich, vor dem PensiWie lange dauerte diese Einstellphase? Nach zwei Monaten war alles tiptop, be- onsalter eine Abklärung zu machen: Bis reits nach der ersten Anpassung hörte 65 bezahlt die IV bei einem Mindesthörverlust von 20% einen Pauschalbetrag, ich schon enorm viel besser. Hörgut Ronchetti der ein Paar der günstigeren Hörgeräte Müli-Märt /1. Obergeschoss Hat das Hörgerät Ihr Problem behoben? deckt. Nach der Pensionierung nehmen Bahnhofstrasse 5 Ja, total. Ich bin sehr glücklich. die Leistungen rapide ab – und diese 5600 Lenzburg A. Ronchetti: Bei Frau Knobel ging das erfolgen erst ab einem MindesthörverTel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch problemlos, auch weil sie positiv einge- lust von 35%.

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Grossratswahlen / Der Blick zurück

«Die kollegiale Zusammenarbeit wird uns fehlen» Am 23. Oktober ist das Aargauer Stimmvolk aufgerufen, die Regierungs- und Grossräte zu wählen. Insgesamt bewerben sich aus dem Bezirk Lenzburg 96 Personen für die Grossratssitze. Trudi Huonder (CVP) und Hans Dössegger (SVP) werden für die kommende Amtsperiode nicht mehr als Grossräte zur Verfügung stehen. Sie erzählen an dieser Stelle über ihre Höhepunkte, was fehlen wird und wie sie ihre Zukunft ohne Grossratssitzungen gestalten werden.

Trudi Huonder, Egliswil, seit 2004 im Grossen Rat

Hans Dössegger, Seon, seit 2001 im Grossen Rat

Welches waren für Sie die Höhepunkte im Wirken als Grossrätin?

Der Höhepunkt im Grossen Rat war für mich die knappe Annahme der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zumal dieses Geschäft sehr umstritten war und bisher zweimal abgelehnt wurde. Beim dritten Anlauf führten die lösungsorientierten Vorschläge zum Erfolg: Das Geschäft wurde angenommen. Dies war für die Partei und mich eine grossartige Bestätigung. Ein weiterer Höhepunkt war 2012 das Begehren, das Hallwilersee-Dekret aufzuweichen. Durch umsichtige Verhandlungen mit allen Interessenten gelang es, dieses Dekret zu erhalten. Die Unterschriftensammlung für einen zusätzlichen Schnellzugshalt in Lenzburg nach Zürich ist wirklich eine gelungene Sache und nicht mehr wegzudenken.

Ein Höhepunkt war fast zu Beginn meines Wirkens, als ich bei wesentlichen Neugestaltungen des Aargauischen Gesundheitswesens mitwirken durfte. Dazu gehörten das neue Spitalgesetz und etwas später das neue Pflegegesetz. Und in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode durfte ich die Kommission Gesundheit und Sozialwesen präsidieren, was für mich quasi die Krönung meiner Grossratstätigkeit darstellte. Einerseits bedeutete dies eine Herausforderung, andererseits aber auch viel Schönes.

Was werden Sie besonders vermissen?

Mir werden meine Grossratskolleginnen und -kollegen sowie die anregenden Debatten im Parlament sehr fehlen. Jedoch muss ich mir an dieser Stelle eingestehen, dass sich der Ton im Parlament verschärft hat und ich diese «Kehrseite der Medaille» nicht vermissen werde.

Ich konnte mit vielen wertvollen Menschen über Parteigrenzen hinaus zusammenarbeiten. Die gute kollegiale Zusammenarbeit werde ich sicher vermissen.

Ich bin schon fast 13 Jahre im Grossen Rat tätig – da wird es Zeit für einen Rücktritt, um auch jüngeren und aufgestellten Personen Platz zu machen. Dies erlaubt es, auch neuen Ideen Platz einzuräumen und motivierten, leidenschaftlichen Personen die Gelegenheit zu geben, sich für ihre Ideale und Überzeugungen einzusetzen. Nach 13 Jahren lassen die Kräfte doch etwas nach.

Ich war fast 16 Jahre lang Mitglied des Grossen Rates und möchte aufhören, bevor es mir keine Freude mehr macht. Zudem bin ich vor kurzer Zeit 65 Jahre alt geworden und damit eigentlich statistisch gesehen schon im Ruhestand.

Vorerst bin ich noch Präsidentin der Bezirkspartei, jedoch werde ich auch dieses Amt zu gegebener Zeit in andere Hände geben. Jeder Mensch, auch wenn er nicht aktiv politisiert, ist durch seine Handlungen im Alltag politisch. Darin sehe ich auch meine politische Zukunft. Mit grossem Interesse werde ich auch weiterhin alle nationalen und kantonalen Debatten weiterverfolgen und – wenn auch privat – diese ausgiebig in meinem Freundeskreis diskutieren.

Ich werde zwar die Politik weiterhin interessiert verfolgen, gedenke aber, mich nicht mehr aktiv zu engagieren. Es macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn, wenn man sich weiterhin einmischen und alles besser wissen will.

Ich freue ich auf meine Freizeit, die ich sicher mit Wandern, Reisen, Lesen und weiteren Hobbys geniessen darf. Und getreu dem Motto «Wer neugierig ist, lernt, und wer lernt, bleibt neugierig» werde ich sicher interessante Kurse an einer der Volkshochschulen in Lenzburg, Aarau, Wohlen usw. finden und belegen. Des Weiteren möchte ich mehr Zeit mit der Familie und mit Freunden und Bekannten verbringen, die in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind.

Da ich ja vom Alter her bereits im Ruhestand bin, hatte ich schon Gelegenheit, an dieser «Freiheit» zu schnuppern. Ich denke, dass ich diese sinnvoll nutzen kann. Seit Jahren verbringe ich viel Zeit mit Wandern. In der Regel mindestens 40 km pro Woche. Aus Termingründen meist in der Nähe und oft am frühen Morgen. Ich freue mich darauf, auch tagsüber mal eine Wanderung zu machen, und dies auch in anderen Landesteilen.

Bildung ist ein sehr hohes Gut, das nicht abgebaut werden sollte. Ein gutes Berufsbildungssystem mit den Fachhochschulen ist sehr wichtig: Hier gilt es, Sorge zu tragen. Bei den hohen Gesundheits- und Spitalkosten muss zudem die Regierung ihre Register ziehen, damit die Spitalkosten stagnieren können. Im Bezirk keine Schulstandorte schliessen, um so die Durchlässigkeit zwischen den Oberstufentypen zu erhalten.

Ohne Zweifel wird auch in den kommenden Jahren eine der grössten Herausforderungen sein, die Finanzen auf allen Staatsebenen im Griff zu haben. Ich finde es persönlich unfair, wenn wir den Nachkommen Schuldenberge hinterlassen und diese für uns zahlen müssen. Als Politiker, welcher schwerpunktmässig in der Gesundheits- und Sozialpolitik tätig war, möchte ich, dass unsere hervorragende Versorgung auch in Zukunft möglich ist. Die demografische Entwicklung, die hohe Erwartungshaltung der Bevölkerung und die Finanzierbarkeit in Zukunft sind da grosse Herausforderungen. Ich glaube, es muss uns gelingen, den hohen Standard zu erhalten und die Kosten im Griff zu haben. Dazu gehört vielleicht auch, dass nicht alles, was machbar ist, auch sinnvoll ist.

Was hat Sie zum Rücktritt bewogen?

Wie sehen Sie Ihre politische Zukunft?

Das Grossratsamt nahm viel Zeit in Anspruch. Wie wollen Sie die neu gewonnene «Freiheit» nutzen?

Was ist für Sie das vordringlichste Problem im Bezirk Lenzburg / im Kanton, welches es zu lösen gilt?


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Grossrattswahlen

Die Bezirksparteien haben das Wort Die Bezirks-Parteien präsentieren sich zurzeit an den verschiedensten Anlässen im ganzen Bezirk. Nun haben die Parteien in den nachfolgenden Publikationen die Möglichkeit, ihre Kandidaten und das Parteiprogramm vorzustellen.

Neue Wege gehen und Probleme aktiv lösen – das ist die glp

FDP Bezirk Lenzburg will Es rumort in der Bevölkerung! den zweiten Sitz F

D Die EVP-Kandidaten: v.l. Christoph Zingg, Melanie Ramseyer, Therese Spörri, Christian Minder, Debora Baumann-Mettler, Reto Zimmerli, Andi BachmannRoth. Es fehlen: Markus Zogg, Lydia Spörri, Francisca Antezana, Michael Wernli und Marc Urech.

EVP – Der Mensch steht im Zentrum D

ie EVP engagiert sich für den schonender Umgang mit Ressourcen,

wie: ■ Sicheres Velo- und Fussverkehrsnetz in den Agglomerationen ■ Sorgsamer und innovativer Umgang mit Energie ■ Nachhaltig in Mobilität, Gebäudetechnik und Naturschutz

Für die Stärkung der Familien: ■ Freie Wahl bei der Kinderbetreuung ■ Gleiche Chancen in der Bildung ■ Harmonisierung der deutschschweizer Lehrpläne Menschenwürde für alle: ■ Angemessene Beschäftigung vonFlüchtlingen ■ Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Mann/Frau – alt/jung – arm/reich – fremd/einheimisch Das ganze Schwerpunkteprogramm der EVP Aargau finden Sie unter www.

evp-ag.ch/politik. Das spricht für uns: ■ Bei uns steht der Mensch im Zentrum ■ Wir sind unabhängig von Interessensverbänden ■ Unsere Politiker/-innen sind engagiert ■ Wir entscheiden nicht stur im Block von Links oder Rechts

ie Ziele der glp Bezirk Lenzburg im Bereich Wirtschaft sind die Stärkung der KMU und das Schaffen neuer Arbeitsplätze in der Region. In der Finanzplanung gilt es, die Schulden auf allen Ebenen abzubauen. Im Bereich Energie bestehen die Ziele in einer Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern in den nächsten 30 Jahren und öffentliche Gebäude sollen nur noch nach Null-Energiestandard gebaut werden. Die Grünliberalen wollen, dass der Bezirk Lenzburg ein attraktiver Wohnraum, ein Naherholungsgebiet mit wertvollen Ausgleichsflächen für Land, Leute und Natur bleibt. Aufgrund der steigenden Mobilität ist unser Ziel, dass die Verkehrsplanung vermehrt regional über die Gemeindegrenzen hinweg geplant wird. In der Bildung ist unser Ziel, dass sich die Schulen wieder vermehrt auf ihre Kernkompetenz des Unterrichtens konzentrieren können und bis zur Mittelstufe eine dezentrale Schulhausstruktur vorhanden ist. Im Bereich Sicherheit ist unser Ziel, dass insbesondere in den Hotspots eine spürbare Verbesserung erkennbar wird. Auf der Basis unserer Ziele setzen sich die Grossratskandidaten der glp Bezirk Lenzburg in den verschiedenen Bereichen für klare Massnahmen ein. Zum

Die Kandidaten: v.l. Pascal Johner, Rupperswil; Stephan Weber, Lenzburg; Kaspar Schoch, Lenzburg; Heidi Villiger, Boniswil; Gérald Strub, Boniswil; Jeanine Glarner, Möriken-Wildegg; Urs Gall, Hunzenschwil; Rita Eigensatz-Staubli, Niederlenz; Emmanuel Schiess, Lenzburg; Benjamin Riva, Dintikon. Es fehlen: Martin Steinmann, Lenz(Foto: zvg) burg; Eric Wiesmann, Othmarsingen. Grossratskandidaten: v.l. Lukas Baumann, Tim Güttinger, Patrick Fischer, Han-Nuri Kim, Chantal Toker, Urs Hunziker, Beat Hiller, Martin Geissmann, Andrea Gutscher, Patrick Fischer, Barbara Portmann. Es fehlt: Adrian Höhn. Beispiel, indem bei Bepflanzungen auf öffentlichem Grund vermehrt einheimische Bäume und Sträucher eingesetzt werden oder die öffentliche Beleuchtung zwischen 23 und 5 Uhr auf die für die Sicherheit notwendige Stärke reduziert wird. Viele weitere Ideen und alle unsere Grossratskandidaten finden Sie auf unserer Homepage www.bezirklenzburg.

grunliberale.ch Mit unserem Wahlplakat, gestaltet vom Lenzburger Künstler Fritz Huser, wollen wir die Vielfältigkeit der anstehenden Themen wie auch der glp Bezirk Lenzburg zeigen. Ebenso soll das Plakat zeigen, dass die glp Bezirk Lenzburg bereit ist, neue Wege zu gehen und Probleme aktiv zu lösen.

Wählen Sie EVP! Die EVP schlägt für den 23. Oktober folgende zwölf Personen zur Wahl vor: Christian Minder (Lenzburg, bisher), Markus Zogg (Schafisheim), Melanie Ramseyer (Schafisheim), Andi Bachmann-Roth (Lenzburg), Christoph Zingg (Seon), Debora Baumann-Mettler (Boniswil), Lydia Spörri (Lenzburg), Francisca Antezana (Lenzburg), Reto Zimmerli (Othmarsingen), Therese Spörri (Niederlenz), Michael Wernli (Staufen) und Marc Urech (Seon). Mehr Informationen zu allen Kandidierenden sind auf www.evp-ag.ch/wahlen aufgeführt.

D

ie FDP Bezirk Lenzburg steigt mit 12 motivierten Kandidatinnen und Kandidaten in die Grossratswahlen. An Wähleranteil zulegen, zweitstärkste Partei bleiben und einen zweiten Sitz gewinnen, das sind die Ziele. Für den Wahlkampf stehen folgende Kernthemen im Zentrum: 1. Bildung: In den letzten 20 Jahren haben sich die Ausgaben für die Bildung im Kanton Aargau mit einer Erhöhung von 0,9 auf 1,7 Mrd. Franken beinahe verdoppelt. Dieses Geld soll effizienter eingesetzt werden. So soll der heilpädagogische Unterricht beispielsweise wieder ausserhalb der Regelklasse stattfinden, damit sowohl die schwächeren wie stärkeren Schülerinnen und Schüler in der Schule Erfolg haben können. Bildung ist das Kernkapital der Schweiz.

2. Finanzen: Weniger Gesetze, Regulierung und Bürokratie führt zu mehr unternehmerischer und persönlicher Freiheit und weniger Kontrolle durch die Verwaltung, d.h. zu einem effizienten und schlanken Staat. Mit mehr Effizienz und Strukturreformen können die Staatsausgaben weiter gesenkt werden. Eine Steuererhöhung auf Vorrat lehnen wir ab. Jeder Bürger und jedes Unternehmen soll seine Selbstverantwortung wahrnehmen (dürfen).

remd im eigenen Land? Mit der SVP Schweizer Werte erhalten!

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich fremd im eigenen Land. Der Ausländeranteil an unserer Wohnbevölkerung ist trotz hohen Einbürgerungszahlen auf 24 % angestiegen. Kriminalität, Unsicherheit und Unordnung nehmen zu. Bewährte Schweizer Werte und unsere christliche Kultur gehen verloren. Schulklassen fast ohne Schweizer Kinder sind Alltag. Öffentliche Orte werden gemieden, weil sie gefährlich sind. Schweizerinnen und Schweizer ziehen aus überfremdeten Quartieren aus. Zuwanderer leben auf Kosten unserer sozialen Institutionen. Ältere Arbeitnehmende werden durch «billige» Ausländer aus dem Arbeitsmarkt verdrängt. Die bedrohliche radikale Seite des Islams wir aus falsch verstandener Toleranz verharmlost. Unsere Grenzen sind offen für Kriminelle und Flüchtlinge, die nicht bedroht sind. Nur die SVP kämpft glaubwürdig gegen diese Fehlentwicklungen. - Die SVP fordert, dass die Schweiz die Zuwanderung wieder selber kontrollieren kann. - Die SVP will, dass diejenigen, die unser Gastrecht missbrauchen, wieder gehen müssen.

D

M

it Sabine Sutter-Suter und Oliver Hunziker führen zwei bekannte Personen die Liste an. Beide engagieren sich seit Jahren in familienpolitischen Anliegen und erbringen mit ihren ehrenamtlichen Engagements Tag für Tag konkrete Leistungen für Familien – regional, kantonal und national. Auf weiteren Plätzen befinden sich ebenfalls profilierte Amtsträger, die im Bezirk wichtige Arbeit leisten, z. B. Marianne Tribaldos, Einwohnerratspräsidentin Lenzburg, Josef Niederberger, Gemeinderat Möriken-Wildegg, Verena Bütschli, Staufen, Präsidentin des Bezirksschulrates, Daniel Blaser, Einwohnerrat Lenzburg, sowie weitere. Warum sollte man CVP wählen? Die CVP setzt sich für bessere Bedingungen für Familien ein, und zwar über alle Generationen hinweg. Bildung und die Sicherung der Sozialwerke sind für

Für eine aktive Familienpolitik: Die CVP-Kandidaten des Bezirks Lenzburg. die CVP ein Kernanliegen. Dass sich die CVP für Integration, aber auch Bewahrung unserer abendländischen Werte einsetzt, entspricht dem Selbstverständnis der christlich geprägten Partei. Neben der Familienpolitik engagiert sich die CVP für Verkehr, Energie und Sicherheit – Themen, die in den Ortsparteien durch entsprechende Fachleute eingebracht werden. Als bürgerliche Partei setzt sich die CVP für ausgeglichene

Staatsfinanzen ein, weshalb sie als Nachfolge für den erfolgreichen CVP-Regierungsrat Roland Brogli im Finanzdepartement den bestens qualifizierten Kandidaten Markus Dieth aufgestellt hat. Die CVP steht als Mittepartei für gangbare, pragmatische Lösungen. Sie überzeugt durch praktikable Politik statt mit markigen Parolen. Wer Lösungssuche der Problembewirtschaftung vorzieht, sollte Liste 4 CVP einlegen.

Für eine vorausschauende Bildungspolitik Das duale Bildungssystem der Schweiz ist ein Erfolgsmodell. Die BDP steht hinter diesem qualitativ hochstehenden und leistungsorientierten System. Gleichzeitig ist sie aufgeschlossen und unterstützt neue Wege, die sich insbesondere aufgrund neuer Kommunikationstechnologien eröffnen. Im Aargau setzt sich die BDP im Zuge der Sparmassnahmen für tragbare Kürzungen im Bildungsbereich ein – denn Bildung ist unsere wertvollste Ressource. Qualitätsabbau unterstützen wir nicht. Das ist für uns nicht nur eine Floskel. Und: «Bildung schafft Sicherheit.» Für mehr Sicherheit Mit viel Engagement setzt sich die BDP für einen sicheren Kanton ein. So

verlangt die BDP Aargau die Schaffung einer Rechtsgrundlage für den Einsatz von Bodycams und fordert ein Tätigkeitsverbot für vorbestrafte Sicherheitsangestellte. Weiter wurde dank der BDP eine Sicherheitsprüfung der Aargauer Gefängnisse eingeleitet. Ebenso ist vorgesehen, die Kosten für den fürsorgerischen Freiheitsentzug bei gefährlichen jugendlichen Straftätern künftig im kantonalen Finanzausgleich zu berücksichtigen. Der BDP Bezirk Lenzburg ist selbstverständlich auch das Thema einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur ein zentrales Thema. Mit den Kandidierenden im Bezirk Lenzburg ist die BDP lokal bereits gut vernetzt zum Beispiel mit Maya Bally als bisherige Grossrätin, René Bossard als Geschäftsführer der RBL und Präsident Seetaltourismus und mit Dennys Mayer als Einwohnerrat in Lenzburg. Die BDP Bezirk Lenzburg möchte sich auch in Zukunft weiterhin für den Kanton und für die Region einsetzen und zählt auf Ihre Stimme.

Die SVP ist wichtiger denn je! Wir bitten Sie, an den Wahlen teilzunehmen und um Ihre Unterstützung mit der Liste 1. Und in den Regierungsrat wählen Sie bitte Alex Hürzeler und Franziska Roth.

Die Kandidaten: vorne, von links: Alime Köseciogullari, Gabi Lauper Richner, Kathrin Scholl. Hinten von links: Markus Eichenberger, Ueli Röthenmund, Michael Madöry, Aurel Gautschi, Alex Gebhard, Daniel Mosimann. Es fehlen: Alex Lehmann, Cloé Schaub, Roland Zurlinden.

Die Kandidaten der BDP stehen für die Stärkung von Bildung und Sicherheit.

ie BDP setzt ihre Wahlschwerpunkte für die Grossratswahlen bei den Themen Bildung und Sicherheit. In diesen Bereichen war die Partei in der vergangenen Legislatur aktiv und spürbar und wird es bleiben.

- Die SVP kämpft gegen die Fremdbestimmung – es gilt, was das Schweizervolk will. Das ausführliche, 100-seitige SVP-Parteiprogramm der SVP Schweiz und das Legislaturprogramm 2017–2020 der SVP Aargau sind auf www.svp-ag.ch erhältlich.

3. Mobilität: Eine funktionierende Mobilität ist der Wirtschaftsmotor unserer Region. Wir fordern ganzheitliche Mobilitätslösungen, die alle Verkehrsmittel einschliessen. Bestehende Infrastrukturen sollen effizient genutzt und nur wo notwendig ausgebaut werden.

CVP – Familie, Bildung und Sicherung Die BDP – für Bildung der Sozialwerke und Sicherheit Die CVP im Bezirk Lenzburg ist eine sehr aktive Partei und tritt mit einer eindrücklichen Liste von Persönlichkeiten zu den Grossratswahlen an.

Die Grossratskandidatinnen und -kandidaten der SVP Bezirk Lenzburg: hinten (v.l.) René Fiechter, Pascal Furer, Randy Bryner, Michelle Rütti, Milo Stutz, Dennis Matter, Peter Wernli. Vorne (v.l.): Erich Renfer, Jacqueline Felder, Rolf Jäggi, Wolfram Burgy, Alois Huber.

Nur mit uns! Das Spitzentrio der Grünen: v.l. Co-Bezirksparteipräsident Maurus Kaufmann, Grossrätin Irène Kälin, Angela Graf.

Grüne setzen sich von A-Z für soziale und nachhaltige Lösungen ein A

Atom ade. Das Alpiq-Grounding zeigt: Atomstrom rentiert nicht mehr. Jahrelang hat man mit Dreckstrom dank viel zu tiefen Stilllegungskosten Geld verdient, nun, wo es sich nicht mehr rechnet, sollen die Atommeiler in die Hände der Bürger/-innen übergeben werden nach dem Motto: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren. Alpiq ist bereits tief in den roten Zahlen, die Axpo auf dem Weg nach unten. Damit nicht nur die Verluste sozialisiert werden, sondern die Energiewende konsequent umgesetzt wird, fordern wir eine demokratische Kontrolle über die Politik der Ener-

giekonzerne und einen geordneten Atomausstieg, der heute mit Beznau beginnt und 2029 mit Leibstadt endet. B Bahnhöfe ausbauen. Im Bahnhof Lenzburg steigen heute doppelt so viele Menschen um als noch vor zehn Jahren. Trotzdem gelingt es der Gemeinde nicht, bei der SBB-Zentrale genug Druck zu machen für einen Bahnhof-Umbau. Das Beispiel Lenzburg zeigt: Der Kanton muss in Bern konsequenter Druck machen, damit die SBB den Ausbau der regionalen Bahnknoten im Aargau nicht auf die lange Bank schieben. C Chancengleichheit beginnt im Kin-

dergarten. Der integrative Ansatz stimmt. Es ist gut und richtig, dass alle Kinder unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Stärken und Schwächen in dieselbe Klasse gehen. Aber Kinder mit besonderen Bedürfnissen dürfen dabei nicht untergehen. Das funktioniert nur, wenn auch genügend Zeit und Ressourcen für Heilpädagogik, DaZ (Deutsch als Zweitsprache), Logopädie und Motorik zur Verfügung stehen. Gute Bildung ist eine Chance fürs Leben. Die weiteren Buchstaben des grünen ABCs finden sich auf https://grueneaargau.ch/wahlabc/

W

ir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für eine Gesellschaft ein, in welcher die Menschen im Zentrum stehen. Dabei ist uns wichtig, dass wir sorgfältig mit dem vorhandenen Geld umgehen, ohne jedoch längerfristige Investitionen und Entwicklungen zu gefährden. Eine Politik, die ausschliesslich rigorose Abbaupläne umsetzt, ohne die Folgen zu bedenken, schadet uns allen. Die alljährlichen Abbaumassnahmen, insbesondere auch im Bildungsbereich, gehen an die Substanz und sind daher gefährlich. Zudem verliert die Aargauer Bevölkerung wichtige und notwendige Leistungen und der Kanton verliert an Attraktivität als Wirtschafts- und Wohnkanton. Um dies zu verhindern, braucht es eine starke Vertretung der SP im Grossen Rat, welche die Menschen ins Zentrum ihrer politischen Entscheidungen stellt und die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst nimmt.

Bei der SP des Bezirks Lenzburg ist aus all diesen Gründen die Bildung grossgeschrieben. Eine gute Bildung ist für jeden von uns eine entscheidende Lebensgrundlage und ein wertvolles Gut. Sie befähigt uns, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und ist eine wichtige Voraussetzung, damit alle an unserer Demokratie teilhaben können. Bildung schützt vor Armut und hilft, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Eine starke Volksschule bedeutet eine Investition in den Wohlstand unserer Gesellschaft. Die SP des Bezirks Lenzburg ist überzeugt, dass alle Kinder und Jugendlichen die besten Voraussetzungen für den Start ins Schul- und Arbeitsleben verdienen, darum wollen wir eine Volksschule für alle und starke Berufs- und Kantonsschulen, die allen entsprechende Zukunftsperspektiven eröffnen. Mit Ihrer Stimme für die Kandidierenden der SP stärken Sie die Bildung und damit unsere Zukunft.


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Stellen / Diverses


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Im Gespräch

Blickpunkt

Die Gartenbahn in Dottikon.

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odellbaufans dürfen sich freuen. Am Sonntag, 25. September, darf man mit dem Verein Faszination Eisenbahn in Dottikon in die Welt des Modellbaus und der Modelleisenbahn eintauchen. Ein Highlight am Tag der offenen Tür ist die mittlerweile fertiggestellte digitalgesteuerte Modelleisenbahnanlage der Spur H0m mit verschiedenen Spezialeffekten. Interessant ist es auch, einen Blick in das Herz der Anlage zu werfen: der moderne Leitstand – das ist die digitale Zentrale für die Steuerung sämtlicher Aktivitäten im Modelluniversum. Auch im Aussenbereich gibt es Miniaturbahnen und -autos zu entdecken. Und Sammler und Interessierte können an der Warenbörse auf Miniatur-Schnäppchenjagd gehen. Gegen den Hunger gibt es Grillwürste, Getränke, Kaffee und Kuchen und auch für die musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Sonntag, 25. September, ab 10 Uhr, Bahnhofstrasse 66, Dottikon. MS

A Ein 32 Meter hohes Riesenrad wird für die neue Ausstellung «Heimat – eine Grenzerfahrung» Blickfang sein. Die Baubewilligung dafür ist bereits erteilt.

(pixabay)

«Heimat» überraschend anders Die Bauarbeiten für die neue Stapferhausausstellung in Lenzburg sind bereits im Gang. Ab März 2017 kann man sich dann aufmachen zu einer ganz persönlichen Grenzerfahrung, verspricht Projektleiter Detlef Vögeli. Melanie Solloso

B

le und wirft gleichzeitig gesellschaftspolitische Fragen auf. Denn Heimat hat immer auch mit Grenzen zu tun. Wie weit seid ihr mit der Planungsarbeit? Jetzt im September haben auf dem Zeughausareal bereits die Bauarbeiten begonnen. Das Storyboard und damit der Grundparcours steht auf dem Papier. Wir wissen, wo die verschiedenen Räume anfangen und aufhören. Man könnte sagen, dass Bühnenbild und die Grundgeschichte stehen. Nun gilt es, das Stück im Detail auszuarbeiten.

ei eurer letzten Ausstellung Was darf man von der Ausstelging es um Geld, dieses Mal lung erwarten? habt ihr euch für das Thema «HeiEine persönliche Grenzerfahrung. mat» entschieden. Warum? Wir wollen zu einer AuseinandersetHeimat ist ein zung mit dem Theaktuelles Thema, ma Heimat auf der das bewegt. Es ist «Wir wollen zu einer Aus- persönlichen und zurzeit allgegeneinandersetzung mit dem gesellschaftlichen wärtig: In der PoliEbene anregen. Thema Heimat auf der Der Besucher soll tik, aber auch in der Werbung wird persönlichen und gesell- sich beispielsweise viel mit Heimatbilwerden, schaftlichen Ebene anre- bewusst dern gearbeitet. was Heimat ausgen.» Ausgangspunkt unmacht, was ihm serer Recherche Detlef Vögeli, Projektleiter Heimat bedeutet, war das Thema Miwoher das Bedürfgration, das stark nis danach kommt. polarisiert. Unser Ziel ist es, neue Per- Wer soll dazugehören? Oder welche spektiven in die Migrationsdebatte ein- Regeln sollen in der Heimat gelten? zubringen und zu einem Dialog über Zurzeit sammeln wir im Rahmen der die ideologischen Gräben hinweg anzu- Tournee «1001 Heimat» Heimatstimregen. Dafür ist Heimat ein guter Zu- men. Am Ende der Tournee werden gang. Das Thema betrifft emotional al- wir die gesammelten Stimmen in einer INSERAT

geistigen Landkarte der Heimatgefühle zusammenfassen. Dieses Vorprojekt zur Ausstellung startete bereits am Jugendfest 2016 in Lenzburg. Um was geht es da? Auf einer Tour durch die Schweiz befragen wir die Bevölkerung nach ihrem Heimatgefühl, und das an einem Ort, der ständig in Bewegung ist – auf dem Riesenrad. Dabei interessieren wir uns für die Sehnsüchte und Ängste, welche die Menschen mit dem Thema Heimat verbinden. Die gesammelten Stimmen werten wir aus. Sie werden als Zusammenschnitt in die Ausstellung einfliessen, aber auch Fakten zum Thema liefern. Ihr werdet auch in der Ausstellung ein Riesenrad integrieren. Was hat das mit Heimat zu tun? Wir arbeiten für die Ausstellung Heimat mit dem Bild von der «Chilbi». Die Chilbi ist ein Ort der Sehnsucht und ein Glücksversprechen. Und schien uns damit das richtige Bild für das Thema Heimat. Auch die Ausstellung ähnelt im Aufbau einem Jahrmarkt, im Aussenbereich gibt es ein 32 Meter hohes Riesenrad, das fester Bestandteil des Ausstellungsparcours ist: Dort wollen wir fremde Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Im Innenbereich geht man von Raum zu Raum zu den verschiedenen Stationen, ähnlich wie bei einer Geisterbahn. Was waren die Herausforderungen bei der Planung der Ausstellung? Da gibt es viele. Die grösste Herausforderung ist es sicher, das relativ abstrakte, grosse Thema so zu veranschaulichen, dass es für jedermann – über die ideologischen Gräben hinweg – zugänglich und verhandelbar wird. Worin unterscheiden sich die Ausstellungen «Heimat – eine

Detlef Vögeli ist Projektleiter der Stapferhausausstellung «Heimat». (MS) Grenzerfahrung» und die vorangegangene Ausstellung «Geld – Jenseits von Gut und Böse»? Die beiden Ausstellungen unterscheiden sich grundlegend. Der Aufbau ist bei der Ausstellung «Heimat» komplett anders, das beginnt schon mit dem Eingang an einer anderen Stelle. Auch der Parcours ist ganz anders. Fest steht: Man wird die Zeughaus-Halle nicht wiedererkennen. Trotzdem wird man «Heimat» auch als Stapferhausausstellung erkennen. Beide Ausstellungen behandelten brisante Themen der Zeit, die jeden betreffen, auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Was wollt ihr mit der neuen Ausstellung «Heimat» erreichen? Ziel der Ausstellung ist es, eine Debatte über Heimat auszulösen – auf der persönlichen, aber auch der gesellschaftlichen Ebene. Wir wünschen uns, dass die Menschen die Ausstellung nach einem lustvollen Parcours mit einer neuen Perspektive auf sich und die Welt verlassen.

RÜCKBLICK «GELD – JENSEITS VON GUT UND BÖSE» Die Stapferhausausstellung «Geld – Jenseits von Gut und Böse» war vom 15. November 2014 bis am 25. Juni 2016 im Zeughaus Lenzburg zu sehen. Highlight der Ausstellung war der Fünfräpplerraum, wo man buchstäblich im Geld schwimmen konnte. «Geld», die mittlerweile 10. Ausstellung vom Stapferhaus Lenzburg seit 1994, verzeichnete 81 700 Besucher und ist da-

nfang September nutzten Politikerinnen und Politiker aus dem Bezirk Lenzburg den Tag der offenen Kindergartentür für den direkten Austausch zwischen Schule und Politik (der Lenzburger Bezirks-Anzeiger berichtete). Unter anderem wurde laut der Schulleiterin von Niederlenz, Jeannette Egli, das Anliegen betreffend der Einführung von kantonal obligatorischen Deutschkursen für fremdsprachige Vorschulkinder von den Politikern positiv aufgenommen. Die FDP-Fraktion hat nun am 13. September eine Motion eingereicht für die Schaffung gesetzlicher Grundlagen, damit Kinder bereits bei Volksschuleintritt über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen. Damit soll erreicht werden, dass die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht von Beginn an folgen und sich in die Gruppe integrieren können. Die Rahmenbedingungen seien so auszugestalten, dass keinerlei weitere finanziellen Ressourcen benötigt würden, schreibt die Partei in einer Mitteilung. MS

mit nach der Ausstellung «Entscheiden» mit 109 000 Besuchern publikumsmässig die zweiterfolgreichste Ausstellung. «Geld» wurde am Ende, dank den guten Besucherzahlen, sogar noch verlängert. Das Stapferhaus Lenzburg schafft mit seinen Ausstellungen Räume zur Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen. (MS)

Eröffnung der «Langen Nacht» in Brugg.

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m 18.10 Uhr, am 17. September, läuteten die Kirchen die erste «Lange Nacht» der Kirchen ein. Gemäss Angaben der Kirchgemeinden und Pfarreien haben über 8000 Menschen daran teilgenommen. Die von den Aargauer Landeskirchen initiierte erste kantonsweite Aktion dieser Art in der Schweiz bot in 80 reformierten und katholischen Kirchen insgesamt 400 kostenlosen Events an. Für einmal hatte man die Möglichkeit, Kirche etwas anders zu erleben. Zu den Programmpunkten gehörten unter anderem Konzerte, Kabaretts, Theater, Führungen, Kinderprogramme, Atempausen, aber auch Unkonventionelles. Auch in der Region fanden zahlreiche Anlässe statt.

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Region INSERATE

GROSSRATSWAHLEN

Willkommen bei der CVP: Sabine Sutter-Suter, Oliver Hunziker und Herbert Marchesi (v.r.). Die EVP-Regionalpartei sammelte am Samstag 3× 600 Liter Styropor und leis(MS) tete damit ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit.

CVP-Kandidaten am Markt in Seon EVP-Grossratswahlanlass in Lenzburg B A

uf dem Metzgplatz beim alten Gemeindesaal in Lenzburg waren am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr die Farben Gelb-Blau vorherrschend. Neun Grossratskandidatinnen und -kandidaten der EVP-Regionalpartei Lenzburg-Seetal, darunter der amtierende und wiederantretende Grossrat Christian Minder, machten mit den Parteifarben auf sich und ihr Wahlprogramm aufmerksam. Stellvertretend für die Hauptanliegen der EVP-Regionalpartei stand das Programm der Wahlveranstaltung. Die Styropor-Sammlung machte auf das Anliegen der Partei für einen schonenden Umgang mit Ressourcen aufmerksam, die rege benutzte Kinder-Hüpfburg stand dafür, dass sich die Partei für eine starke Familie einsetzt, und die am Stand erhältlichen Falafel von Al Salam – einem sozialen Gastronomie-Projekt für Migran-

ten und anerkannte Flüchtlinge – standen bezeichnend für die Bemühungen der Partei um Menschenwürde für alle. Neben den Programmpunkten blieb genügend Raum für Gespräche mit Passantinnen und Passanten. EVP-Grossrat Christian Minder strich am Anlass die Vorzüge der Partei hervor: «Als kleine Partei können wir andere Positionen vertreten als die Grossen. Wir setzen uns auch für unpopuläre Positionen ein, wenn sie uns wichtig erscheinen. Zum Beispiel für eine angemessene Beschäftigung von Flüchtlingen.» Das erklärte Ziel der Wahlveranstaltung vom Samstag, sich zu zeigen und ins Gespräch zu kommen, hat die Partei erreicht. Auch leisteten die Grossratskandidaten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, mit 3× 600 Litern gesammeltem Styropor. (MS)

untes Treiben am Markt in Seon am vergangenen Samstag. Gelegenheit für die Bezirks-Parteien, sich und ihre Grossratskandidaten zu präsentieren. Darunter auch die CVP, welche mit dem Slogan «Zäme für euse Aargau!» den Wahlkampf betreibt. Sabine Sutter-Suter, Oliver Hunziker und Herbert Marchesi suchten aktiv das Gespräch mit den Passanten, verteilten Präsente und luden ein, am Glücksrad zu drehen. Zu gewinnen gabs eine Oldtimerfahrt mit Oliver Hunziker, ein Dessertfestival mit Sabine Sutter-Suter in gemütlicher Atmosphäre oder ein Nachtessen mit Regierungsratskandidat Markus Dieth. Im Hintergrund wurden die Grossratskandidaten von der zurücktretenden Grossrätin Trudi Huonder unterstützt. Im Laufe des Tages waren die weiteren Kandidaten Marianne Tribaldos, Verena Bütschli, Therese Schori, Josef Niederberger und Donato Pagliaricci ebenfalls am Markt anzutreffen.

Interessiert nahmen die Kandidaten die Anliegen der Bevölkerung auf, und man liess sich gerne auch auf einen lockeren Schwatz ein. «Für mich sind diese Anlässe keine Pflichtübung, es macht schlichtweg Spass», ist von Sabine Sutter-Suter zu hören. Und wenn man sich so bei den anderen Kandidaten umsah, war ihr Statement wohl stellvertretend für alle gemeint. Bei so viel Bürgernähe kam der Besucherstrom das eine oder andere Mal ins Stocken. Ein Kränzchen auch an die Marktbesucher. Sie liessen sich neugierig auf die Kandidierenden der CVP ein und nahmen, wenn das Glücksrad nicht bei einem grossen Preis anhielt, gerne ein «Schöggeli» oder einen Apfel mit auf den weiteren Weg durch den Markt. Und so manch einer nahm auch die Gewissheit mit nach Hause, welche Namen er nun auf den Listen aufschreiben wird.

SP-Grossratskandidaten und Urs Hofmann am Herbstmarkt Am Herbstmarkt in Seon haben traditionell auch die politischen Parteien ihren Auftritt. Die SP Unteres Seetal durfte nebst mehreren Kandidierenden für den Grossen Rat auch Regierungsrat Urs

Hofmann an ihrem Stand begrüssen. Marktbesucher konnten ihm und den Grossratskandidatinnen und -kandidaten Fragen stellen und ihre Anliegen deponieren. Es fanden angeregte Gespräche statt. (Eing.)

Die FDP Bezirk Lenzburg trifft . . . U

INSERATE

Am Donnerstag, 6. Oktober 2016, findet ab 14 Uhr in der alten Turnhalle in Hunzenschwil der nächste Hypi-Jass statt. Wer wird Hypi-Jasskönigin oder HypiJasskönig 2016? Die beiden Geschäftsstellen Hunzenschwil und Rupperswil der Hypothekarbank Lenzburg AG laden zu einem gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag ein. Gespielt wird Schieber zu vier Passen, eine davon ist eine Streichpasse. Eine Passe sind acht Spiele mit demselben Partner. Die Partner werden jeweils zugelost. Gewertet werden drei Passen. Das gültige Jassreglement wird aufliegen. Die Hypi-Jasskönigin oder der Hypi-Jasskönig wird mit zwei Goldvreneli ausgezeichnet. Als 2. Preis gibt es ein Goldvreneli und als 3. Preis einen Restaurantgutschein im Wert von 100 Franken zu gewinnen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmelden kann man sich bis Dienstag, 4. Oktober 2016, am Schalter der Hypothekarbank Lenzburg AG oder telefonisch bei Isabella Contaldi, Geschäftsstelle Hunzenschwil, Telefon 062 889 46 82. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt. (Eing.)

HINWEIS

Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz (4. von rechts), inmitten der Kandidatinnen Foto: PWi und Kandidaten der FDP Bezirk Lenzburg.

Am Herbstmarkt: Regierungsrat Urs Hofmann, Grossratskandidierende Alime Köseciogullari und Daniel Mosimann, Grossrätin Gabi Lauper Richner.

Hypi-Jass in Hunzenschwil

nter diesem Motto gibt sich die FDP nach aussen offen und an diversen Politveranstaltungen stellen sich die 12 Grossratskandidaten den Fragen aus der Wählerschaft. Ob auf ein Feierabendbier im ganzen Bezirk, oder aber, wie am letzten Donnerstag, 15. September, im Kosthaus der ehemaligen Hero in Lenzburg. Zum Thema «Veränderung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen auf die Mobilität» präsentierte Petra Gössi, Präsidentin der FDP Schweiz und Nationalrätin, den Anwesenden die freisinnigen Rezepte. Petra Gössi sprach über die Auswirkungen in der zukünftigen Arbeitswelt, über das Zusammenspiel zwischen Arbeitsplatz und Familie. «Wir haben verschiedene Herausforderungen, dürfen dabei aber das Alte, das Gegebene, nicht vergessen. Es gibt Menschen, die mit der Angst leben, aus der vertrauten Arbeitswelt verdrängt zu werden, weil neue Arbeitsplätze in Bereichen entstehen, die man bisher nicht kannte. Dazu braucht es nun aber wieder Leute, die Bereitschaft zeigen, sich immer weiterzubilden.» Vorgängig stellten sich die acht anwesenden Kandidaten vor. Die diversen Schwerpunktthemen zeigten dabei auf, wie weitläufig und umfangreich die Vorstellungen der Kandidaten sind. Aber das Hauptthema bleibt schlussendlich ganz klar: Die Mobilität im Bezirk Lenzburg erhalten. Arbeitsplätze vermehrt in den Aargau verlegen, die Wirtschaft soll gute Voraussetzungen dazu schaffen. Als Fazit

stand am Schluss auf der Pinwand: Nein zur Einschränkung des Pendlerverkehrs und Nein zum Mobilitätspricing im öV und Privatverkehr. Feierabendbier in Möriken-Wildegg Am letzten Freitag machten die Grossratskandidaten Halt in MörikenWildegg, Hauptdiskussionsthema war die Bildungspolitik und die Haltung der FDP zu den vorgeschlagenen Massnahmen. Gute Stimmung am Herbstmarkt in Seon Wie jedes Jahr war die FDP am Unterdorfmarkt in Seon mit einem Stand präsent. Kandidatinnen und Kandidaten für den Grossen Rat nutzten die Gelegenheit, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, und führten teils rege Diskussionen über verschiedenste Themen. «Noch nie war unser Stand so gut ‹bestückt› wie in diesem Jahr», bestätigte FDP-Ortsparteipräsident Bernhard Howald. Die Kandidatinnen und Kandidaten Jeanine Glarner, Gérald Strub, Martin Steinmann, Heidi Villiger und Stephan Weber führten einige teils sehr intensive Diskussionen mit der Bevölkerung. Die Gespräche mit den Freisinnigen und die kompetenten Auskünfte zu verschiedenen politischen Themen wurden sehr geschätzt. Hauptthema war der Verkehr.

Mountainbikegruppe Seetal der Pro Senectute Freitag, 30. September, Besammlung: 13 Uhr, Hallenbad Seon, Parkplatz. Rückkehr ca. 16.15 Uhr. Route: Vom PP Hallenbad geht es auf Nebenstrassen und kleinen Trails südwärts bis Beinwil. Danach führt die Route stetig aufwärts bis zu den Weihern des Vogelmooses. In Gormund erreicht die Gruppe das südlichste Ende der Tour, über eine kleine Gegensteigung zum Zihl, dann nach Birrwil, Leutwil und zurück nach Seon. Leichte Tour, ohne nennenswerte technische Herausforderungen. Meistens Forstwege, Feldwege, Schotterstrassen, wenige einfache Singletrails. Fahrtechnische Grundkenntnisse nötig. 50 km, 600 Höhenmeter. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleitung Fritz Mathys, Telefon 079 434 20 05, Auskunft über die Durchführung (10 Uhr). Nach der Tour macht der Tourenleiter ein Resümee über die Sommertouren im Restaurant Hallenbad. Alle, auch jene, die nicht an der Tour teilnehmen, sind zu einem Umtrunk (ca. 16.30 Uhr) eingeladen. (Eing.) INSERATE

1-Jahr-Jubiläum

Zehntengasse 10 Tel. 076 403 76 52


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Region

Die Hendschiker Jugend feiert mit «Spiel und Spass»

Blitz-Licht

In Hendschiken freut man sich nicht nur aufs Jugendfest am kommenden Wochenende. Auf dem Programm steht auch die Einweihung des neuen Schulhauses.

E

röffnet wird das Jugendfest in Hendschiken am Freitag mit dem Laufwettbewerb «der schnellste Hendschiker, die schnellste Hendschikerin». Organisiert wird der Lauf dieses Jahr von den Turnern der Männerriege. Das neue Schulhaus ist eine grosse Sache für so ein kleines Dorf wie Hendschiken. Die Baukommission, der Gemeinderat, die Schulpflege sowie die Schulkinder und ihre Lehrpersonen freuen sich, dass die Bauzeit vorbei ist und das Schulhaus pünktlich auf das neue Schuljahr in Betrieb genommen werden konnte. Die Einweihung wurde bewusst mit dem Jugendfest verbunden. Gehören die Jugend und das Schulhaus doch einfach zusammen. Gefeiert wird dieses Ereignis aber mit der ganzen Bevölkerung. Mit der Eröffnung ist für die Gäste auch Gelegenheit geboten, das neue Schulhaus zu besichtigen, beim Apéro darauf anzustossen und im Anschluss daran beim offerierten Nachtessen sich auf das bevorstehende Jugendfest einzustimmen. Böllerschüsse am frühen Samstag Eingeläutet wird der Jugendfestsamstag um 6 Uhr morgens mit den Böllerschüssen. Um 10 Uhr beginnt die Morgenfeier mit diversen Ansprachen. Die festlich gekleideten Kinder beteiligen sich mit musikalischen Beiträgen. Einer der Höhepunkte für die Kinder ist die Übergabe des Jugendfestbatzens und der Freikarten für den Lunapark. Es sind alle Hendschiker Schulkinder zur Morgenfeier im Festzelt eingeladen. Das heisst, auch die Primarschüler und -schülerinnen, die auswärtige Schulen besuchen, und alle Jugendlichen, welche in Dottikon oder an anderen Orten zur

Wasser in heisses Öl giessen: In solch einem Fall freut sich nur der Küchenbauer. Fotos: PWi

Impressionen vom letzten Jugendfest: Man darf sich auch dieses Jahr auf einen farbenfrohen Umzug freuen. Foto: zvg Schule gehen (7.–9. Klasse). Da das Jugendfest wegen der Schulhauseinweihung in diesem Jahr erst kurz vor den Herbstferien stattfindet, haben sich Schulpflege und OK darauf geeinigt, alle im letzten Juli ausgetretenen Schüler und Schülerinnen der Oberstufe ebenfalls einzuladen. Alle sind herzlich willkommen. Der Jugendfestbatzen sowie die Freikarten werden auch diesen Schülern an der Morgenfeier überreicht. Umzug und Spiele Am frühen Nachmittag rufen weitere Böllerschüsse die am Umzug teilnehmenden Schulklassen, Vereine und Behörden zur Besammlung im Schwarester auf. Der Umzug beginnt um 14 Uhr. Nach dem Umzug trifft man sich im Festzelt auf dem Schulhausplatz, um die Vorführungen der Kindergarten- und Schulkinder zu geniessen. Es werden auch dieses Jahr vielfältige Spiele für die Kinder und Jugendli-

chen angeboten. Organisiert und betreut werden sie vom Elternverein Hendschiken. Als Belohnung winken allen Teilnehmenden attraktive Preise. Als Novum bekommen alle gesangsbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Junggebliebenen die Möglichkeit, ihr Talent beim Karaokesingen unter Beweis zu stellen. Ganz ohne Wettbewerb, einfach aus purer Freude am Singen. Bei gemütlichem Zusammensitzen und musikalischer Unterhaltung lässt man den Samstagabend ausklingen. Schmuckes Dorf Die Strassen des Dorfes werden auf das Jugendfest wiederum mit den neuen Flaggen geschmückt. Das OK würde sich freuen, wenn die Bevölkerung ihre Häuser und Gärten zusätzlich mit dem Hissen von Fahnen etc. schmücken würde. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielen Dank.

INSERATE

Die Raiffeisen-Finanzinformationen Mehr als eine Kundenbeziehung Genossenschaften gelten als innovative Alternative zu den rein gewinnorientierten Unternehmensformen. Das Prinzip «Eine Person – eine Stimme» funktioniert auch bei Raiffeisen mit mittlerweile 1,8 Millionen Mitgliedern. Der «GfK Business Reflector 2015» zeigt es auf: Genossenschaften geniessen in der Schweiz ein hohes Ansehen. Die Studie untersucht Unternehmen auf Aspekte wie Image, Bekanntheit, Qualität, Innovation, emotionale Komponenten und Nachhaltigkeit. Raiffeisen landet dabei auf dem vierten Platz und verfügt unter den Banken über die beste Reputation. Mit der Migros (1) und Coop (5) finden sich zwei weitere Genossenschaften in den Top Ten. Ein Erfolgsmodell. Partnerschaftliches Denken – lokal, regional und nachhaltig Jede Raiffeisenbank agiert als unabhängiges KMU. Eine Raiffeisen-Genossenschaft ist eng mit ihrem Standort, der einheimischen Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft verbunden. Eine solide Basis für partnerschaftliches Denken und langfristigen Erfolg. Die lokale Verankerung und der Fokus auf den Schweizer Markt prägt Raiffeisen und hebt die Bank von Mitbewerbern ab. Kunden profitieren bei Raiffeisen nicht nur von vielfältigen Dienstleistungen, sondern werden mit der Zeichnung eines Anteilscheins auch Miteigentümer der Bank. Damit bekennen sie sich zu Raffeisen und einer Philosophie, die nachhaltiges Wirtschaften über kurzfristiges Gewinnstreben stellt. Die Genossenschafter reden als Eigentümer aktiv mit, wenn es um die Ausrichtung der Geschäftspolitik und um die Wahl des Verwaltungsrates geht. Mitglieder, die Raiffeisen zu ihrer ersten Bank machen, leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft vor Ort. Mit den Spargeldeinlagen finanziert die Bank Kredite für andere Raiffeisen-Mitglieder und KMU in der Region. Die Wertschöpfung fliesst in Form von Löhnen, Sozialleistungen und Steuergeldern direkt in den lokalen Wirtschaftskreislauf zurück und trägt zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Finanz- und Freizeitvorteile für Mitglieder Mitglieder profitieren im Gegenzug von Vorzugskonditionen. Zum Beispiel in Form von Gebührenvorteilen für Privatkonten oder Vorzugszinsen auf Sparkonten. Dazu ermöglicht das E-Banking von Raiffeisen rund um die Uhr sichere und schnelle Online-Zahlungen sowie einen direkten Zugriff zum Börsenhandel. Sind die Finanztransaktionen erledigt, kommen Raiffeisen-Mitglieder auch in ihrer Freizeit in den Genuss von diversen Attraktionen und Vergünstigungen. Mehr als 470 Museen und Ausstellungen in der Schweiz besuchen sie gratis. Zum halben Preis erhalten sie Konzert- und Eventtickets, können Sonntagsspiele der Raiffeisen Super League live erleben, Skitageskarten erwerben oder Ausflüge in die schönsten Ferienregionen der Schweiz unternehmen.

Simon Koch

Manuel Schriber

Patrick Stutz

062 888 83 17 Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg

062 887 10 22 Raiffeisenbank Aare-Reuss

056 618 77 35 Raiffeisenbank Villmergen

Feuerwehr einmal hautnah erleben Peter Winkelmann Wer mit Feuer richtig umzugehen weiss, kann auch schnell handeln. An der Hauptübung der Feuerwehr Rietenberg liessen sich viele Hundert Zuschauer davon überzeugen. Es waren vor allem Familien mit Kindern, die einen Einblick in die vielfältige Arbeit einer Feuerwehr nehmen wollten. Einmal selber mit dem Feuerlöscher hantieren oder eine Feuerlöschdecke über eine brennende Pfanne legen: An der Hauptübung vom letzten Samstag, 17. September, rund um das Feuerwehrmagazin in Villmergen war man mittendrin. Janis zog sich die viel zu grosse Atemschutzjacke über, packte das Atemschutzgerät auf seinen Rücken, und helmbewehrt marschierte er in den rauchgefüllten Raum, um zu helfen. Und wie Janis wollten auch viele andere Kinder beim Grilllöschen, am Wasserwerfer oder auf dem vielfältigen Wasserparcours mit ihrem Einsatz einen Bon für eine feine Bratwurst ergattern. Auch das Abseilen oder einmal in einem grossen Tanklöschfahrzeug mitzufahren, waren begehrte Posten. Leider nicht so zum Zuge kamen die Sanitäter sowie die Mitglieder der Samaritervereine von Dintikon und Villmergen. Sie standen oft alleine in der grossen Halle – der Defibrillator ist eben nicht so spannend. «Aber diese Leute sind in einer Feuerwehrorganisation genauso wichtig», sagte der Dintiker Gemeinderat Reinhard Peter, «auch ihre Arbeit und ihre stete Präsenz sind Voraussetzung für eine gut funktionierende Feuerwehrarbeit.» Kommandant Christian Sigel lobte die tolle Kameradschaft in der Feuerwehr Rietenberg, der neben Villmergen mit dem Ballygebiet auch Dintikon und Hilfikon angehören. Er dankte den Einwohnern für das Vertrauen, das sie den Feuerwehrleuten mit ihrem Besuch der Hauptübung entgegenbrachten. Für die problemlose Zusammenarbeit bedankte er sich auch bei den Verantwortlichen. «Wir sind eine innovative, zukunftsgerichtete Feuerwehr», sagte Sigel, «die Kameradschaft bei uns ist grossartig und so macht es auch Freude, diese Gruppe zu kommandieren.»

MÖRIKEN-WILDEGG Kinderartikelbörse Am 28. September 2016 findet im Foyer des Gemeindesaals Möriken die Kinderartikelbörse mit Kinderhort, Kuchenund Getränkeverkauf statt. Warenannahme: Mittwoch, 28. September, 8.30 bis 9.30 Uhr; Verkauf: 14 bis 15.30 Uhr. Rückgabe nicht verkaufter Artikel und Auszahlung: 18 bis 18.30 Uhr. Jeder Artikel muss im Voraus mit grossen Hängeetiketten mit Kundennummer, Grösse und Verkaufspreis beschriftet werden. Die persönliche Kundennummer und das Merkblatt sind bei Brigitte Schödler (Telefon 062 893 07 12, oder b.schoedler@gmx.ch) erhältlich. Nebst dem normalen Börsenbetrieb ist es auch möglich, selber an einem Tisch die funktionstüchtigen Kleider und Spielsachen zu verkaufen. (Eing.)

Spielerisch am Wasserrohr: Simon (5) durfte den Ballon mit dem Wasserstrahl wegspülen.

Alles noch zu gross: Janis (8 Jahre) war einsatzbereit mit dem Atemschutzgerät.

Schneller Einsatz: Andrea (10) löschte das Feuer mit dem Feuerlöscher.

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 22. September 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region INSERATE

Das Kuratorium in Auenstein hat ein Ende gefunden Am vergangenen Sonntag wurden die fünf neuen Kirchenpfleger in corpore in Pflicht genommen. Damit endete ein Koratorium von über drei Jahren.

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uenstein hatte am Eidgenössischen Bettag allen Grund zum Feiern. Nach einem aussergewöhnlich langen Kuratorium von dreieinhalb Jahren konnte nun endlich eine neue Kirchenpflege in Pflicht genommen werden. Pfarrer Árpád Ferencz, selbst erst seit einem Jahr in Auenstein tätig, wurde nicht müde, seine Freude über die Zusage der fünf Personen auszudrücken. Fast zehn Prozent der Kirchgemeindemitglieder wurden von der unermüdlichen Spurgruppe angefragt, bis sich die nötige Anzahl Kandidaten für die Kirchenpflege zur Verfügung stellte. Am 30. Juni 2016 wurden die fünf Mitglieder in die neue Kirchenpflege gewählt: Margrit Hochstrasser, Sandrina Horlacher, Laurent Müller und Simone Suter sowie Ernst Hochstrasser als Präsident. Der grosse Festgottesdienst zur Inpflichtnahme fand, wie immer am Bettag, gemeinsam mit den Nachbargemeinden Rupperswil und Holderbank-Möriken-Wildegg statt. In der gut gefüllten Kirche wurden die Gottesdienstbesucher dann auch von vier Pfarrern begrüsst: Ursula Vock, Möriken, Wolfram Kuhlmann, Rupperswil, Árpád Ferencz als Auensteiner Gastgeber und Vizedekan Peter Weigl, Windisch. Gemeinsam in Pflicht genommen Gemäss Vizedekan Weigl, verantwortlich für die Inpflichtnahme der neuen Kirchenpflege, zeigt sich der Kampf um Gerechtigkeit für das Reich Gottes nicht in schönen Ritualen, sondern in einer Gesellschaft, die sich von Mensch zu Mensch organisiert. Ganz in diesem Sinne hatte die neue Kirchenpflege darauf bestanden, in corpore in Pflicht genommen zu werden. Peter Weigl wünschte der neuen Kirchenpflege Erfüllung in ihrem Amt und ein gutes Miteinander in Leben und Glauben.

LESERBRIEF

Kirchenpfleger mit Pfarrer: v.l. Pfr. Árpád Ferencz, Ernst Hochstrasser, Sandrina Foto: haf Horlacher, Simone Sutter, Margrit Hochstrasser und Laurent Müller. Die fünf neuen Kirchenpfleger haben das Amt mit Freude angetreten. Dies schliesst aber nicht aus, dass es einmal heftig zu und her gehen kann. Gottes Zuwendung zum Leben trägt uns jedoch auch in unseren Meinungsverschiedenheiten, so Weigl. Organistin Francoise Härdi, unterstützt von Alfred Schaffner an der Querflöte, zog alle Register und liess die MetzlerOrgel voll erklingen, um der Freude auch musikalisch Ausdruck zu verleihen. Das «Grosser Gott wir loben dich» wurde in Auenstein wohl selten so fröhlich und stimmgewaltig gesungen. Ein frischer Wind Seit der Wahl der neuen Kirchenpfleger weht ein frischer Wind in der Gemeinde. Das Aufatmen der Gemeindemitglieder war deutlich zu spüren. Die fünf Personen sind mit Pragmatismus an ihre neuen Aufgaben gegangen. Die Auensteiner freuen sich über die wiedererlangte Selbstbestimmung und auf die Neubelebung des Gemeindelebens. Pfarrerin Ursula Vock rief in ihrer Predigt dazu auf, in der Verankerung im Glauben einander Gastfreundschaft zu gewähren. Pfarrer Wolfram Kuhl-

mann ging der Frage nach, was unser Denken und Handeln bestimmt. Pfarrer Árpád Ferencz fokussierte auf die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Muss immer alles gemacht werden, was machbar ist? Oder können auch wir, wie Jesus es tat, eine unabänderliche Situation ignorieren und unsere Energie auf das übergeordnete Ziel richten? Gott solle der neuen Kirchenpflege vernünftige Gelassenheit schenken, sodass ihre verfügbaren Ressourcen Gott und den Menschen dienen. Der neue Kirchenpflegepräsident, Ernst Hochstrasser, dankte Heiner Studer für die lange Amtszeit als Kurator und für die Bereitschaft, Auskunft zu geben, wo noch Hilfe nötig sein sollte. Die Nachbargemeinden überbrachten Grusswörter an die neue Kirchenpflege. So zitierte der Vizepräsident von Möriken-Wildegg, André Gretler, die Bergpredigt. Selig seien diejenigen, die einen Maulwurfshügel von einem Berg unterscheiden könnten. Susanne Fricker, Rupperswil, wies auf den unbelasteten Start hin, den das lange Kuratorium ermöglicht. Die Kirchgemeinde Auenstein ist bereit für den Neuanfang. Cordelia Ehrhardt

Geburtstagskind am Herbstmärt

Toni Wunderlin, ehemaliger Schulleiter Hendschiken

Was die Bevölkerung bewegt A

m Herbstmarkt in Seon machte Markus Dieth, Regierungsratskandidat der CVP, Halt auf seiner Tour «11 Bezirke in 11 Wochen». Gelegenheit für den Lenzburger Bezirks-Anzeiger, dem aussichtsreichen Kandidaten ein paar Fragen zu stellen:

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INSERATE

Alltag als Schulpflegepräsidentin einer Gemeinde, welche finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Sie stellt hohe Forderungen an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zeigt aber auch immer Verständnis für deren Sorgen und Nöte. Ich bin überzeugt, dass Maya Bally als führungserfahrene und verantwortungsbewusste Persönlichkeit unseren zukünftigen Regierungsrat ideal ergänzt. Ich unterstütze ihre Kandidatur vorbehaltlos und empfehle sie Ihnen am 23. Oktober wärmstens zur Wahl.

Markus Dieth: Auf Tuchfühlung mit den Marktbesuchern in Seon.

Die Stiftung Satis in Seon feiert dieses Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Mit einem Stand am Herbstmarkt in Seon gab die Stiftung der Dorfbevölkerung etwas zurück. ei einem solch schönen runden Geburtstag darf man feiern und sich zeigen: 60 Jahre alt wurde die Stiftung Satis in Seon «für Menschen mit Beeinträchtigungen» dieses Jahr. Grund genug, um mit einem Stand am Herbstmärt in Seon, am Samstag, 17. September, vertreten zu sein. Am Stiftungsstand gab es knusprige Flammkuchen, ein erfrischendes Holundergetränk, aber auch attraktive Preise zu gewinnen. Am Glücksrad forderten viele ihre Glücksfee heraus und durften sich über einen Sofortpreis oder einen 10%-Gutschein für einen Produktekauf freuen. Am Stand gab es nämlich zahlreiche

Warum ich Maya Bally in den Regierungsrat wähle Maya Bally hört zu, bildet sich eine Meinung, packt an und entscheidet. So habe ich sie während unserer dreieinhalbjährigen Zusammenarbeit an der Schule Hendschiken kennen und schätzen gelernt. In einer schwierigen Zeit mit vielen Umbrüchen im Bildungsbereich erwies sich Maya Bally als weitsichtige Führungspersönlichkeit mit klaren Strategien. Es gelang ihr stets, unterschiedliche Meinungen und Ansprüche unter einen Hut zu bringen, ohne die übergeordneten Ziele aus den Augen zu verlieren. Die Konzentration auf das Machbare gehören zu ihrem

Zeit für Gespräche am Herbstmärtstand der Stiftung Satis aus Seon. Produkte aus der stiftungseigenen Produktion zu kaufen. Wer mochte, konnte sich über die Stiftung informieren und sich mit den anwesenden Mitarbeitern und Klienten austauschen. Für diejenigen, die sich gerne praktisch betätigen, gab es die Möglichkeit, ein Puzzle aus Holz, ganz nach den Vorbildern der

(zvg)

Stiftungspuzzles, zu fertigen. «Wir wollten eine Plattform für den gegenseitigen Austausch mit der Dorfbevölkerung schaffen», erklärt Geschäftsführerin Luzia Lanz den Zweck der Standaktion. Dieses Ziel hätten sie erreicht, freut sie sich. «Wir haben viele positive Gespräche geführt.» (MS)

RUPPERSWIL Ref. Kirchgemeinde: Seniorennachmittag Dienstag, 27. September, 14 Uhr, im Kirchgemeindehaus. Thema: «Der Lawinenhund» von Reinhard Böni. Spass und Unabhängigkeit gehöre zum heutigen Lifestyle – (fast) jeder Sportler will das auch so erleben. Aber hat z. B. jemand die Pflicht, Schneesportler vor den Gefahren zu schützen? Was bedeutet das? Reinhard Böni aus Grindelwald erzählt von Lawinen und zeigt auf, wie eine Rettung nach einem Lawinenniedergang funktioniert und wie der Lawinenhund ins Unfallgebiet kommt. Er erzählt aber auch, wie viel Zeit und Aufwand es braucht, um einen Lawinenhund auszubilden. Kostenloser Fahrdienst: Telefon 062 897 28 71. (Eing.)

Lenzburg ist der 6. Bezirk auf Ihrer Tour, bereiten Sie sich auf die örtlichen Gegebenheiten vor? Auf jeden Fall, die regionalen Unterschiede sind sehr gross, und ich will wissen, was die Leute bewegt. Welche Probleme bewegen die Menschen im Bezirk Lenzburg? Was ich in der kurzen Zeit heraushören konnte, sind es vor allem Ängste, dass mit der Schliessung von Polizeiposten die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sei. Vordringlich ist natürlich auch die angespannte Verkehrssituation. Den Verkehr kann man nicht wegdiskutieren, jedoch dafür sorgen, dass eine gewisse Sicherheit bei der Fahrzeit gewährleistet ist.

Heute ist in Hunzenschwil Platzkonzert Heute Donnerstag, um 18.30 Uhr, laden die Musikgesellschaften Hunzenschwil/ Schafisheim an der unteren Schafisheimerstrasse zum Platzkonzert ein. Auf einer musikalischen Sinnesreise sorgen die Musiker mit traditioneller und moderner Blasmusik für stimmungsvollen Schwung. Unter der Leitung des neuen Dirigenten Antonio Gallego Planelles bieten die Musikanten den Gästen und Fans ein abwechslungsreiches Programm. Im Anschluss offerieren die Musiker feine Häppchen und eine reiche Auswahl an Getränken. (eing.)

Sind Ihre Antworten vom Parteibuch geprägt? Auf keinen Fall. Hier geht es darum, die Leute und ihre Sorgen kennenzulernen. Und die Bevölkerung will doch in erster Linie wissen, was denn das für einer ist, der sich um das Amt eines Regierungsrates bewirbt. Sie gelten als einer der aussichtsreichsten Kandidaten. Wie gehen Sie damit um? Gewählt wird erst am Schluss, da gibt es im Vorfeld keine Lorbeeren zum Ausruhen. Ich ziehe meinen Wahlkampf wie geplant durch und versuche auch, nicht nervös zu werden und unverkrampft Land und Leuten zu begegnen. Für mich ist es auch ein Genuss, mit so vielen Menschen in Kontakt zu kommen und ihre Anliegen aufzunehmen. Was tun Sie gegen die Nervosität? Früh schlafen gehen (sagt er lachend und wendet sich gut gelaunt den Marktbesuchern zu). ST

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Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag des Lenzburger Bezirks-Anzeigers, 058 200 58 28, susanne.basler@azmedien.ch

Publireportagen

PUBLIREPORTAGE

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MARKTNOTIZEN

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte-Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

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Jeden Donnerstag gibt es auf Kathrin Erne-Höchlis Homepage einen neuen, abwechslungsreichen Menüplan mit 13 Rezepten für die kommende Woche zu entdecken.

Der SchniPoSaCo-Menüplan SchniPoSaCo steht für Schnitzel, Pommes, Salat und Cola. Ein Gericht, das meine vier Kinder jeden Tag essen könnten. Ausser den Salat vielleicht.

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eden Tag frisch zu kochen und meine Familie mit gutem, gesundem und abwechslungsreichem Essen zu versorgen, ist mir sehr wichtig. Seit bald 15 Jahren erstelle ich jede Woche einen Menüplan. Dabei achte ich darauf, dass viele vegetarische, immer saisonale und unkomplizierte Mahlzeiten auf den Tisch kommen. In der Arbeitswelt wie im Familienleben ist oft der Faktor Zeit ausschlaggebend. Die meisten meiner Rezepte stehen in 30 Minuten auf dem Tisch. Gutes Essen in

kurzer Zeit. Möchtest du vielseitig und frisch kochen, ohne lange in der Küche zu stehen? Hast du keine Zeit oder Lust, dir ständig überlegen zu müssen, was du kochen könntest? Hast du Lust, mal wieder Neues zu probieren? Dann kann ich dir das Leben etwas erleichtern. Ich biete jeden Donnerstagabend einen neuen, abwechslungsreichen Menüplan mit 13 Rezepten für die kommende Woche an. Ein Besuch auf meiner Website und die Nutzung meiner Dienstleistung würde mich sehr freuen.

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streifen. Auch heute nimmt der Kachelofen, das Schweizer Traditionshandwerk des Hafners, wieder einen grösseren Stellenwert ein. Ein Schmuckstück im Wohnzimmer, eine Backmöglichkeit und unabhängige Heizung. Ob «Kachelstellöfeli» oder Bauernkachelofen, abgestimmt auf den Wärmebedarf von ihrem Zuhause, kann mit modernster Technik der Speicherofen heute auch als Zentralheizung für das ganze Haus ausgebaut werden. Abends das Flackern des Feuers geniessen und gemütlich die Hektik des Alltags entschwinden lassen. Einen guten Start in die «kalte» Jahreszeit wünscht Ihre Weber Ofenbau AG. Weber Ofenbau AG Hauptstrasse 2 5505 Brunegg 062 896 33 66 spiess@weberofenbau.ch

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Der Kachelofen – der Generationenbegleiter er Kachelofen hat seinen Platz in unseren Häusern nicht verloren. In Grossvaters Stube war er der Mittelpunkt, das Herz des Hauses. Die Wärmequelle, bei der man gesessen ist, das Essen zubereitet wurde, Ein Kachelofen man diskutiert hat bringt im Winter oder sich zu eiwohlige Wärme nem Nickerchen und Gemütlichkeit. auf der Kunst hinreissen liess. Das «Chriesisteisäckli» wurde gewärmt für unter die kühle Bettdecke. Nasse und kalte Winterkleider wurden über Nacht am Ofen getrocknet und wohlig warme Handschuhe konnte man am nächsten Morgen über die Hände

Am vergangenen Wochenende lud man im Flammorama in Rupperswil zur feurigen Hausmesse. Die Gäste konnten sich von dem umfangreichen Angebot von Schwedenöfen, Grill- und Feuerstellen oder Pizzaöfen ein Bild machen. Sicher ist, dass sich so mancher Grillexperte bereits die nächste Saison herbeiwünscht. Aber auch für all diejenigen, welche sich auf gemütliche Winterabende bei behaglicher Wärme in den vier Wänden freuen, haben die Fachleute im Flammorama den richtigen Tipp. Das Flammorama-Team hatte alle Hände voll zu tun, ob bei der Beratung oder der Verköstigung der Gäste, welche sich die feinen Grilladen oder Pizzen nicht entgehen lassen wollten. Und wer den erfolgreichen Event verpasst hat – kein Problem: Am Wiesenweg in Rupperswil ist man auch nach der Messe mit Feuereifer für Sie da.

nehmes Bettklima und verlängern die Lebensdauer. Mit etwas Glück konnte man nebst dem neuen Schlaf-Gefühl zu Hause anlässlich eines Wettbewerbs auch noch eine Übernachtung in einer exklusiven Hotel-Suite gewinnen – wo man selbstverständlich auch auf den hochwertigen Matratzen aus der BicoManufaktur schläft. Die glückliche Gewinnerin – Ursula Koch aus Magden – war voller Freude bei der Preisübergabe bei Möbel Märki in Hunzenschwil. Für ä tüüfä, gsundä Schlaaf das märki mir! Möbel Märki Märkiweg 1 5502 Hunzenschwil Tel. 062 889 08 00 www.möbelmärki.swiss

Volle und natürliche Augenbrauen – in der Wellness-Oase wird dies Wirklichkeit D as Credo von Margrit Spatz, Inhaberin der Wellness-Oase in Rupperswil, ist es, ihren Kunden ein umfassendes Angebot anbieten zu können, wenn es um Wellness und Schönheit geht. Neu hat sie nun das Microblading in ihr Angebot aufgenommen. Ein voller Augenbrauenbogen verleiht dem Gesicht Ausdruck, vermittelt Frische und Jugendlichkeit. Lücken in Ihren Augenbrauen, zu viel gezupfte oder sehr helle oder wenige Härchen gehören mit der neuen Möglichkeit des Microblading definitiv der Vergangenheit an. Microblading ist eine Semipermanent-Make-up-Methode, ausschliesslich für die feine Härchen-Zeichnung der Augenbrauen. Vor der Behandlung wird die optimale Augenbrauenform ausgemessen und aufgezeichnet. Mit einer Art Skalpell

werden anschliessend feinste Striche in die Haut geritzt und mit Pigmentier-Farbe aufgefüllt. «Die Brauen sehen mit dieser Methode voller und symmetrisch aus, man kann die Härchen-Zeichnung kaum von den natürlichen Augenbrauenhaaren unterscheiden», erklärt Margrit Spatz begeistert. Insgesamt dauert das Microblading rund 2 bis 3 Stunden und hält bis zu zwei Jahre. Neugierig? Margrit Spatz gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte und informiert Sie über das umfassende Angebot in ihrer Wellness-Oase. Wellnessoase Margrit Spatz Wiesenweg 39 5102 Rupperswil Telefon 062 897 44 50

Das Ergebnis überzeugt.

Central-Garage Wälty in Niederlenz: Weltpremiere des neuen Volvo V90 Cross Country Anlässlich der Volvo Art Session vom Donnerstag, 15. September 2016, feierte Volvo Car Switzerland in den MAAG Event Hallen in Zürich die Weltpremiere des neuen Volvo V90 Cross Country.

D Ein Treppenlift für mehr Mobilität. und informieren Sie sich in unserem Ausstellungsraum an der Bruneggerstrasse 45 in Möriken über unser vielseitiges Sortiment oder besuchen Sie uns am MAG in Aarau vom 29. September bis am 2. Oktober 2016 oder an der Expo Seon vom 13. bis am 16. Oktober 2016. moveme ag Bruneggerstrasse 45 5103 Möriken Telefon 062 887 00 40 www.moveme.ch

ie Central-Garage Wälty in Niederlenz freut sich über den lang ersehnten neuen Kombi im Cross-Country-Segment. Der Roll-out der Premium-Limousine S90 fand nach dem Event statt. Der neue Volvo V90 Cross Country ist ab Ende 2016 erhältlich. Technisch orientiert er sich eng an den Oberklasse-Modellen S90 und V90. Er ist die Geländeversion des Kombis V90 und verfügt über mehr Geländefreiheit. Mit seinem Allradantrieb ist er für Abenteuerfahrten ins abgelegene Gelände bestens geeignet. Auch bei der Cross-CountryVersion verzichtet Volvo nicht auf hilfreiche Hightech-Elemente. Die ersten Auslieferungen der PremiumLimousine Volvo S90 sind ab diesem Herbst möglich, der Cross Country V90 kann ab Jahresbeginn 2017 ausgeliefert

Markus Wälty von der Central Garage Wälty AG vor dem neuen Volvo V90 Cross Country. (Chris Regez) werden. Testfahrten mit dem S90 sind ab sofort möglich. Weitere Infos zu allen Details und Probefahrten jetzt bei CentralGarage Wälty in Niederlenz. Telefon 062 888 25 50. (CRC)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 22. September 2016

INSERAT

«Der Anfang ist gelungen»

INSERATE

Das Elternforum Fahrwangen kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Die Vorstandsmitglieder setzten, zusammen mit der Schule, diverse Projekte um und waren erfolgreiche Brückenbauer zwischen Schule und Elternhaus. Melanie Solloso

Bezirksreise der Landfrauen Kulm

Die Landfrauen vom Bezirk Kulm (zvg) auf Reisen.

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it einem gut besetzten Car reisten die Landfrauen vom Bezirk Kulm Richtung Ostschweiz. Von Lenzburg bis zum Baregg machte die Rushhour ihrem Namen alle Ehre. Dies störte die Reisenden jedoch wenig. Es fand sich genügend Gesprächsstoff, um die Reisezeit zu überbrücken und unversehens hielt der Car in Gossau vor dem Restaurant Biergarten zum Kaffeehalt. Weiter ging die Fahrt ins Appenzellerland bis nach Jakobsbad. Mit der Luftseilbahn, ihre Spannweite beträgt 2225 m und ist nur auf 3 Masten gestützt, wurde der Kronberg eingenommen. Im Gipfelrestaurant erwartete die Frauen ein gutes Mittagessen und eine herrliche Aussicht. Zurück in Jakobsbad wurde von vielen der Barfussweg unter die Füsse genommen. Durch kurz geschnittene Wiesen, über gekieste Wege, durchs Moor, entlang dunkler Weiher führte die abwechslungsreiche Wanderung und die Fusssohlen konnten die verschiedenen Strukturen entdecken. Das kühle Bad zum Abschluss erfrischte die warmgelaufenen Füsse angenehm. In Gontenbad traf sich die gesamte Gruppe wieder und reiste weiter Richtung Winterthur, das Tösstal hinab, dem Rhein entlang bis nach Kaiserstuhl. Dort wurde zum Nachtessen Rast gemacht. Auf der staufreien, zügigen Heimfahrt konnten die Frauen die ruhige Abendstimmung mit Sonnenuntergang geniessen. Ein gelungener Tag in einer schönen Ecke der Schweiz. (HG)

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or gut einem Jahr wurde das Elternforum Fahrwangen aus der Taufe gehoben. Mit dem Forum sollten Eltern an der Schule eine Stimme erhalten. Die Eltern wählten damals sieben Vorstandsmitglieder. Sie sollten Bindeglied sein zwischen Elternhaus und Schulseite. Wie das im Detail aussehen sollte, sei in den Anfängen aber noch recht unklar gewesen, erinnert sich Susanne Löpfe vom Vorstand an der Vollversammlung vom vergangenen Donnerstag. «Heute sind wir ein eingespieltes Team und die Zusammenarbeit mit der Schule ist gut.» Im vergangenen Jahr konnte das Vorstandsteam die Schule in und mit mehreren Projekten unterstützen. Beispielsweise lancierten die Elternvertreter eine Unterschriftensammlung gegen die vom Regierungsrat geplanten Sparmassnahmen 2015 oder sie halfen mit bei der Erarbeitung des neuen Leitbilds der Schule, indem sie die Elternsicht dazu lieferten, oder sie übernahmen einen Posten am Sporttag 2016.

Das Elternforum Fahrwangen feiert das 1-Jahr-Jubiläum.

Verstärkung für den Vorstand Am Anfang habe sie auf der Lehrerseite Skepsis gespürt, erinnert sich Löpfe und nimmt an: «Sie befürchteten wohl ein Eingreifen in den Schulalltag unsererseits.» Die Leitplanken für die Arbeit sei-

en für den Vorstand des Forums aber von Anfang an klar gewesen. «Wir greifen nicht in die operativen Abläufe der Schule ein, unsere Aufgabe ist es, die Schule zu unterstützen und Brückenbauer zwischen Eltern und Schule zu sein», erklärt Löpfe. Heute greift die Schule gerne auf die Mithilfe des Vorstands zurück. «Wir profitieren sehr», sagt Schulleiter Franz Frosch und lobt: «Der Anfang ist gelungen.» Das Elternforum sei auf gutem Weg, viel hänge aber noch von der Arbeit der engagierten Vorstandsmitglieder ab. «Sie müssen dran bleiben.» Das dürfte für das zweite Jahr in Folge etwas einfacher werden, denn der Vorstand vom Elternforum Fahrwangen erhält Verstärkung. Im Anfangsjahr waren sieben Mitglieder Bindeglied zwischen Schule und Eltern, das zweite Jahr besteht der Vorstand aus acht Mitgliedern.

Natur in unserem Dorf In diesen Tagen wird an alle Haushaltungen der Flyer «Natur in unserem Dorf» verteilt. Darin informieren die Naturund Landschaftsschutzkommission sowie der Gemeinderat über Möglichkeiten, einen naturnahen Garten zu gestalten. Dies ist mit einfachen und kostengünstigen Massnahmen möglich. Und das Gute daran: Die Grundeigentümer, Grundeigentümerinnen leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Natur. So finden zum Beispiel Schmetterlinge, Vögel und Kleinlebewesen weiterhin Nahrung und Lebensraum in den Gärten.

Gut besuchter Neuzuzügeranlass Am Samstag, 17. September, hat der Neuzuzügeranlass stattgefunden. Gut 80 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger fanden den Weg in die Schulanlage. Nach einer kurzen Begrüssung durch Gemeindeammann Bruno Winkler begaben sich die Teilnehmenden auf einen freien Rundgang. In der Turnhalle präsentierten sich rund 25 verschiedene Vereine, Ortsparteien und Organisationen. Es entstanden viele neue Kontakte und interessante Gespräche. Im Anschluss an den Rundgang offerierte der Gemeinderat einen feinen Apéro.

Neu E-Rechnung erhältlich Ab sofort bietet die Gemeinde Sarmenstorf an, Rechnungen statt per Post als elektronische Rechnung via E-Mail, also E-Rechnung, zu erhalten. Dies gilt für jegliche Rechnungen, die aus dem Gemeindehaus stammen und die Gemeinde betreffen. Ausgenommen sind die Steuerrechnungen, da diese durch die kantonale Verwaltung erstellt werden.

Kirchenchor Seengen reist nach Schlosswil

INSERATE

SARMENSTORF

Der Kirchenchor Seengen zu Besuch in Schlosswil.

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Über 50 Aussteller an der 2. Tischmesse «Lenzburg-Seetal» Am Mittwoch, 21. September, ging die 2. Tischmesse «Lenzburg-Seetal» vonstatten, organisiert vom Lebensraum Lenzburg Seetal. In der Doppelturnhalle bei der Schule Seengen präsentierten sich über 50 unterschiedliche Firmen aus der Region Lenzburg und Seetal an einem eigenen Tisch. «Die Tischmesse bietet die Möglichkeit, sich kostengünstig zu präsentieren und sich effizient und effektiv zu vernetzen», erklärt Daniel Mosimann, Präsident vom Lebensraum Lenzburg Seetal, den Zweck der Veranstaltung. Anders als vor einem Jahr wurde die diesjährige Ausgabe erst am Mittag eröffnet. Danach bestand die Möglichkeit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und das eigene Unternehmen

Neu gewählt sind Tanja Fischer und Brigitte Meier, so wie die anderen Vorstandsmitglieder sind auch sie beide Eltern. Aus beruflichen Gründen zurückgetreten ist eine der Forumsinitiantinnen, Nadine Solazzo. Ihren grossen Einsatz verdankte Löpfe an der Vollversammlung. Dem neu aufgestellten Team gehen auch in Zukunft die Projekte nicht aus, geplant sind unter anderem ein Überraschungs-Workshop für die Schüler, ein übergrosses Adventsfenster oder ein Outdoor-Event. Mit den Projekten zeigt sich klar, nicht nur für Eltern und Lehrer ergibt sich dank der Arbeit der Elternvertreter ein Mehrwert, auch die Schülerinnen und Schüler profitieren davon. Dies entspricht ganz dem Hauptanliegen der Vorstandsmitglieder: Die Schüler sollen sich demnach an der Schule wohlfühlen und eine gute Schulbildung erhalten.

bei den Mitwerbern zu präsentieren. Zusätzlich fanden in der Aula vier Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen, von «Lebensmanagement in Zeiten der Hektik und Instabilität» bis hin zu «Fakten und Argumente einer Regionalpolizei», statt. Am späteren Nachmittag war die Tischmesse auch noch für die Öffentlichkeit zugänglich, bevor die drei besten Tische mit attraktiven Preisen ausgezeichnet wurden. Gewonnen hat die Eichberg Seengen AG mit ihrer kreativen Tischdekoration aus Holz und Bildern. Zum Ausklang der 2. Tischmesse kamen die Aussteller in den Genuss eines Apéros, wo man die neu geknüpften Geschäftskontakte bereits pflegen konnte. (Dominik Minder)

chlosswil? Nicht viele wussten, wo das schmucke Berner Dorf auf der Karte zu finden ist, dafür kannten die Mitglieder des Kirchenchors Seengen ein paar Sänger aus benanntem Dorf. Mit dem Bus ging es frühmorgens Richtung Schlosswil. Am Dorfeingang empfing die Präsidentin vom Kirchenchor Schlosswil die Reisenden aus Seengen. Nach einem kurzen Fussmarsch traf man sich vor der Kirche mit den Sängerfreunden. Nach dem Einsingen wurden die gemeinsam einstudierten Lieder geprobt. Nach dem Gottesdienst, den die Chormitglieder mit ihren Liedern bereicherten, erwartete die Sänger bei sonnigem Wetter ein Apéro vor der Kirche. Die Schlosswiler Sängerinnen und Sänger scheuten keine Mühe und offerierten selbst gebackene «Ankezüpfe» und einen guten Tropfen Weisswein. Danach ging es nach Appenberg bei Zäziwil für ein schmackhaftes Mittagessen. Nach dem Essen und einer gemeinsamen Gesangseinlage erfuhr man von der Wirtin des Appenbergs auf einer Führung die Geschichte der alten Bauten. Just zum Ende fielen die ersten Regentropfen. Glück gehabt! (hh)

Urnenöffnungszeiten Die Urne im Foyer des Gemeindehauses ist für die Abstimmung wie folgt geöffnet: Sonntag, 25. September, 9–10 Uhr.

Turnfahrt ins Appenzell

Der Frauenturnverein Fahrwangen.

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m Samstagmorgen um sieben Uhr trafen sich 13 gut gelaunte Turnerinnen des Frauenturnvereins Fahrwangen zur diesjährigen Turnfahrt ins Appenzellerland. Die Wetteraussichten versprachen zwei traumhafte Tage. Mit Bus und Bahn ging die Reise nach Brülisau. Bereits im Zug konnte der erste Apéro mit Gipfeli und «Schämpis» genossen werden. In Brülisau angekommen, ging die Reise mit der Seilbahn weiter auf den Hohen Kasten. Die Aussicht war phänomenal. Vom Hohen Kasten startete die Turnerschar ihre Wanderung Richtung Berggasthaus Stauber. Im Bergrestaurant Stauber gönnten sich die Frauen einen Kaffee mit oder ohne. Frisch gestärkt ging die Wanderung weiter Richtung Tagesziel Berggasthaus Bollenwees. Nach dem guten Abendessen in gemütlicher und lustiger Runde liess man den Tag gemütlich ausklingen. Am Sonntag ging die Wanderung bei viel Sonnenschein via Sämtisersee–Plattenbödeli zurück nach Brülisau. Von dort ging es mit Bus und Bahn zurück ins Seetal, wo die Turnerinnen mit Regen empfangen wurden. Die Turnerschar liess die Fahrt in der Pizzeria da Luigi gemütlich ausklingen. (eing.)


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Lindenberg / Unteres Seetal

Am Neuzuzügeranlass in Seengen lernen die Einwohnerinnen und Einwohner (ASt) die Vorzüge des Seetals kennen.

Seengen heisst die neuen Einwohner willkommen Alexander Studer

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egen 100 Einwohnerinnen und Einwohner konnte der Gemeindeammann von Seengen, Jörg Bruder, am letzten Samstag auf dem Parkplatz Brestenberg zum Neuzuzügeranlass begrüssen. Nach ein paar Zahlen und Fakten über Seengen und der Vorstellung der übrigen Gemeinderatmitglieder ging es unter der Leitung der Hallwilersee-Ranger Peter Wyss und Peter Häfliger zuerst zur Kinderbadanstalt. Von den Rangern erfuhr man mehr über ihre Arbeit sowie über die Hege und Pflege rund um den Hallwilersee. Nach einem weiteren Halt bei der Badi Seengen ging es vorbei am Pfahlbautenhaus Richtung Männer- und Frauenbad. In unmittelbarer Nähe konnten die Teilnehmer einen kleinen Umtrunk zu sich

nehmen und sich auf die Fortsetzung des Anlasses freuen. Erwähnenswert noch Bruders Aussage, dass die Geschlechtertrennung der Badi heute nicht mehr aktuell sei. Weiter ging die Führung zum Flussbad Dornis, wunderschön gelegen im Naturschutzgebiet Boniswiler und Seenger Ried. Auch hier warteten die Ranger mit interessanten Details zur Fauna und Flora rund um den See auf. Die düsteren Wetterprognosen und die aufkommenden dunklen Wolken gaben den Organisatoren recht, den abschliessenden Imbiss vom Schloss in die Mehrzweckhalle zu verlegen. Beim offerierten Essen konnten sich die Neuzuzüger untereinander austauschen und über die Vorteile ihres neuen Wohnsitzes diskutieren. Bei Fragen und Anregungen standen zudem die Gemeindevertreter jederzeit zur Verfügung. In Seengen versteht man es, den Neuankömmlingen das Leben im Seetal schmackhaft zu machen.

Mit dem Smartphone-QR-Code einscannen und schon kann es losgehen: Es wird direkt ausprobiert.

Parkbankgeschichten mit Erzähltal in Birrwil «Chom ond los zue». Unter diesem Motto kann man es sich in Birrwil auf den Parkbänken gemütlich machen und Geschichten hören. Das Projekt entstand im Rahmen der Veranstaltung Erzähltal. Larissa Hunziker

I

Prominenter Platz für die Fahnen Sarmenstorf. Nach der Schliessung des Restaurants Ochsen mussten der Turnverein und die Damenriege Sarmenstorf ein neues «Zuhause» für ihre Fahnen finden. Der Gemeinderat erteilte den turnenden Vereinen darauf die Zustimmung, dass ein Fahnenkasten in der Mehrzweckhalle an prominenter Stelle platziert werden darf. In Fronarbeit erstellte

ein Mitglied des Turnvereins, Christoph Stutz, eigens einen neuen Ausstellungskasten für die Fahnen. Dieser hängt nun im Foyer der Mehrzweckhalle. «Der Turnverein und die Damenriege Sarmenstorf sind stolz darauf, ihren neuen Fahnenkasten im Foyer der Mehrzweckhalle präsentieren zu können», heisst es in einer Mitteilung der Turnenden Vereine. (Peter Thurnherr)

SEENGEN Wasseruntersuchung Die Bachema AG hat im Auftrag des Gemeinderats das Trinkwasser der Wasserversorgung untersucht. Gemäss vorliegendem Bericht entsprachen sämtliche Proben den gesetzlichen Anforderungen. Es handelte sich durchwegs um hygienisch einwandfreies Trinkwasser. Bushaltestelle Flurenweg Die Bushaltestelle Flurenweg wird auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2016 aufgehoben. Die Aufhebung erfolgt hauptsächlich aus Sicherheitsgründen, da sich die Haltestelle in Fahrtrichtung Meisterschwanden im Ausserortsbereich und auf der Fahrbahn befindet. Es ist deshalb schon zu gefährlichen Verkehrssituationen gekommen. Zudem sind die Fahrgastfrequenzen sehr tief. Die Aufhebung erfolgt auf Antrag der Regionalbus Lenzburg AG. Strassenbeleuchtung Der AEW Energie AG, Lenzburg, wurde der Auftrag für die Erweiterung der Strassenbeleuchtung im Bereich des

Fusswegs im Gebiet Bündtli erteilt. Einladung zur Gratis-Seerundfahrt Die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG lädt auch dieses Jahr wieder alle AHV-berechtigten Personen der Hallwilerseegemeinden zu einer Gratis-Seerundfahrt ein auf Dienstag, 11. Oktober 2016, Abfahrt Schiffstation Seengen um 13.45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Gemeinderat Seengen wünscht eine schöne und gesellige Seerundfahrt. Neues Polizeireglement Seit dem 1. Januar 2015 sind die Gemeinden der ehemaligen Regionalpolizei Seetal der Regionalpolizei Lenzburg angeschlossen. Im Rahmen der Neuorganisation der Regionalpolizei wurde ein neues Polizeireglement für die Gemeinden im Einsatzgebiet der Regionalpolizei Lenzburg erarbeitet. Das neue Reglement ersetzt alle bisherigen Polizeireglemente und ist seit 1. Juni 2016 gültig. Es ist auf der Homepage der Gemeinde, unter www.seengen.ch, ersichtlich.

(LH)

n den letzten Tagen haben die gelben Punkte des Erzähltals die Blicke auf sich gezogen. Seit 2009 findet an jedem Bettagswochenende das Erzähltal in diversen Gemeinden der Region Aargau Süd statt, dieses Jahr bereits zum achten Mal. In Birrwil stand das Erzähltal unter dem Motto «Chom ond los zue», ein Kooperationsprojekt zwischen dem Verkehrsverein Birrwil, der Schule Birrwil und der Jugendarbeit Birrwil. Zahlreiche Interessierte trafen sich am Sonntag, 18. September, auf dem Dorfplatz, wo sie Monique Ernst, Präsidentin des Verkehrsvereins Birrwil, begrüsste. So funktioniert es Monique Ernst erklärte den Anwesenden, um was es sich beim diesjährigen Anlass des Erzähltals in der Gemeinde handelt: Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse von Birrwil dachten sich Geschichten aus, die sie anschliessend

Frauenverein-Reise Meisterschwanden. Am Dienstag, 18. Oktober 2016, ist es wieder so weit. Der Frauenverein Meisterschwanden ist wieder on Tour. Um 8.30 Uhr ist Besammlung beim Schulhüsli in Tennwil, anschliessend bei der ehemaligen Post. Mit dem Car geht es zuerst nach Steinhausen zur Firma Oswald Nahrungsmittel. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli begibt man sich auf den Rundgang durch die Fabrik. Danach bleibt noch genügend Zeit, um zu degustieren und im Fabrikladen einzukaufen. Weiter geht die Fahrt vom Zuger- an den Zürichsee. Auf dem Horgenberg wird ein Mittagshalt mit schönster Aussicht eingelegt. Am Nachmittag steht der Besuch im Wildnispark Langenberg auf dem Programm. Auf einem kleineren oder grösseren Rundgang kann man heimische und ehemals heimische Tiere in naturnahen Anlagen beobachten. Der Park ist eine einzigartige Kombination von Wald, Wildnis und Tieren und bietet ein umfassendes Naturerlebnis. Um ca. 18 Uhr wird man wieder zurück sein. Die Kosten richten sich nach der Zahl der Teilnehmer. Der Frauenverein freut sich über zahlreiche reisefreudige Mitglieder. Es sind auch Herren und Nichtmitglieder willkommen. Anmeldungen bis am 7. Oktober an Ursula Erni, 078 872 45 82, oder Maja Müller, 056 667 17 85. (eing.)

einsprachen. Diese Audio-Dateien wurden in der Folge mit sogenannten QRCodes verbunden. Diese Codes, für jede Geschichte einen, wurden auf gelbe Plaketten des Erzähltals gedruckt, «ErzählPonkt» genannt. Diese Erzählpunkte hat der Verkehrsverein Birrwil an diversen Bänken in der Gemeinde angebracht. Ist man nun im Besitz eines Smartphones und einer App zum Scannen der QR-Codes und kommt an einem solchen Erzählpunkt vorbei, kann man die Audio-Datei der jeweiligen Geschichte abrufen und anhören. Dazu wurden Pläne der verschiedenen Erzählpunkte-Bänke verteilt. Die Bänke sind im ganzen Dorf verteilt, zwei am See, einer an der Grenze zu Beinwil am See und wieder einer in Richtung Homberg, hoch oben in Birrwil. Schüler waren mit viel Eifer dabei Monique Ernst ermunterte die Anwesenden dazu, einen Spaziergang durchs Dorf zu unternehmen und so die verschiedenen Erzählpunkte zu passieren. Sie hielt auch gleich fest, dass sie sich freuen, als zweite Gemeinde nach Menziken-Burg diese Erzählpunkte eingeführt zu haben, noch vor den grossen Gemeinden. Der Prozess des Scannens eines solchen Codes wurde von Lukrecija Kocmanic, der Jugendarbeiterin von Birrwil, direkt vor Ort anhand einer ErzählpunktBank veranschaulicht. Gespannt lauschten die Zuhörer der Geschichte unter INSERAT

Nach diesen Punkten muss man Ausschau halten. (LH) dem Titel «Meine Bank». Lukrecija Kocmanic hielt fest, dass sie sehr stolz auf die Birrwiler Schülerinnen und Schüler sei. Sie hätten mit viel Eifer an den Geschichten gearbeitet und man merke, dass ihnen Birrwil am Herzen liegt und es ihnen hier gefällt. Deshalb seien aus den vorerst drei geplanten Bänken dann auch deren zehn geworden. Die Geschichte geht weiter Und weitere sind in Planung: Der Verkehrsverein Birrwil sucht interessierte Sprecher, die entweder eine ganz persönliche oder auch eine historische Geschichte über Birrwil zu erzählen wissen. Damit schlussendlich jede Bank in Birrwil ihren Erzählpunkt hat.


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Agenda

Agenda vom 23. bis 29. September auf historischen Instrumenten. Leitung: Cristoforo Spagnuolo. Konzertmeisterin: Renate Steinmann.

LITERATUR

Sonntag, 25. September Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 12–18 Uhr. Offene Lesebühne/Novitätenschau. Neue Texte/Neuerscheinungen. Mit Eintritt, Teilnahme offener Block kostenlos.

Donnerstag, 29. September Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Marlene Streeruwitz: «Yseut». Lesung & Gespräch. Moderation: Michel Mettler (Autor). Mit Eintritt.

SOUNDS

Donnerstag, 22. September Hunzenschwil: Untere Schafisheimerstrasse 18.30 Uhr. Platzkonzert der Musikgesellschaft Hunzenschwil.

Freitag, 23. September Tulpenzwiebelmarkt Am 24. und 25. September gibt es auf Schloss Wildegg wieder rare Tulpenzwiebelsorten zu entdecken. Foto: archiv

THEATER

Freitag, 23. September Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 20 Uhr. Comedy: Simon Enzler mit «Primatsphäre». Schafisheim: Rudolf-SteinerSchule Aargau 20 Uhr. «Wo Liebe ist, da ist auch Gott». Nach «Martin der Schuster» von Leo Tolstoi. Dramatische Lesung, musikalisch bereichert mit Klaviermusik von P. I. Tschaikowski und E. Grieg, von und mit Cornelis Rutgers. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Staufen: Zopfhuus 20–22 Uhr. Professionelle «Kalbereien» vom Musiktheater Plissé.

Sonntag, 25. September Lenzburg: Schloss Lenzburg 13–16 Uhr. «Emilie Wedekind-Kammerer: Eine Frau setzt sich durch». Stück und Regie von Antonia Riz, initiiert und gespielt von Museumsfreiwilligen. Museumseintritt.

TANZ

Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Piledriver. Status Quo Tribute Band. Tickets an der Abendkasse ab 20 Uhr. Seon: Forum Seon 20.15 Uhr. The Airlettes Swingband. Bar geöffnet ab 19 Uhr. www.forumseon.ch

ANDERE KLÄNGE

Freitag, 23. September

Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kinder-Volkstanzen. Kindertanzgruppe Leutwil.

Staufen: Kirche Staufberg 19.30 Uhr. Meditatives Klangkonzert. Klänge für die Seele mit dem Trio Klangrios. Kollekte. Für Menschen mit einer Gehbehinderung ist ein Shuttlebus organisiert. Für eine Fahrt bitte anmelden. Info auf www.aargauer-klangkonzerte.com.

KLASSIK

VORTRÄGE

Dienstag, 27. September

Samstag, 24. September

Samstag, 24. September

Sonntag, 25. September

Niederlenz: Cholechäller . 20.15 Uhr. «Frontalunterricht» mit Slampoetin Patti Basler und Philippe Kuhn.

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 19.30 Uhr. «Viele Wege führen nach Rom». Konzert des Stella Maris Orchestra

Niederlenz: Dorfmuseum 10–12 Uhr. Vortrag «Chäs-Toni, der letzte Käser von Niederlenz». Toni Felder erzählt von seinem Leben als Käser in Niederlenz. 10 Uhr: Türöffnung. 10.15 Uhr: Vortragsbeginn.

INSERATE

DIES & DAS

Freitag, 23. September Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Samstag, 24. September Egliswil: Gemeindesaal 10–16 Uhr. Koffermarkt mit vielen kreativen Ausstellern, die ihre handgemachten Kostbarkeiten in einem schön gestalteten, antiken Koffer anbieten. Der Frauenverein verwöhnt mit Kürbissuppe, Grill und Kuchenbuffet. Lenzburg: Treffpunkt Badiparkplatz Ost 8.15– ca. 12.30 Uhr. Baumwanderung «Baumtrilogie», Baumpflanzete mit anschliessendem Apéro. Org. Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg, Gartenbauverein Lenzburg und Umgebung. Meisterschwanden: Areal ref. Kirchgemeindehaus 10–13 Uhr. Bring- und Holtag. Annahme der Ware 9.30–12 Uhr. Gebrauchsfähige und funktionstüchtige Gegenstände können gebracht (2 Franken/Familie) und abgeholt (kostenlos) werden. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. Tulpenzwiebelmarkt mit erlesenen Herbstspezialitäten. Rare, alte und besondere Tulpensorten von erstklassiger Qualität und ein farbenfroher Herbstmarkt. Hof, Garten und Markt Eintritt frei, Museum halber Tarif, Parkplatzgebühr. Seengen: Tagungshaus Rügel 11 Uhr. «Spirituelles Erwachen ist das Aufwachen aus dem Traum des Denkens». Einübung in eine mystische Spiritualität (24. und 25. September).

Sonntag, 25. September Lenzburg: Museum Burghalde 13–17 Uhr. Familiensonntag: «Die Kunst des Feuermachens». Unkostenbeitrag. Lenzburg: Zelgmatte auf der Wiese Ab 9.30 Uhr. Falun Dafa-Qi Gong-Übungen lernen / kostenlos. Jeweils Mittwoch ab 18.15 Uhr, Sonntag ab 9.30 Uhr. Lenzburg: Mooshof, Bannhalden 38 14–17 Uhr. Info-Fest auf dem Mooshof. Information über das Gemeinschaftsprojekt «mooshofbrot». Mit Bauernhof-Besichtigung und Zvieri. Infos: www.mooshof-lenzburg.ch Lenzburg: Schloss 14 Uhr. Von Minnesang bis Rock’n’Roll. Öffentliche Führung zum Saisonthema «Ganz Ohr!» Musik belebt Schloss Lenzburg. Museumseintritt. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. Tulpenzwiebelmarkt mit erlesenen Herbstspezialitäten. Rare, alte und besondere Tulpensorten von erstklassiger Qualität und ein farbenfroher Herbstmarkt. Hof, Garten und Markt Eintritt frei, Museum halber Tarif, Parkplatzgebühr.

Montag, 26. September Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos: Tel. 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch Lenzburg: Familie+ 9.30–11.15 Uhr. Sprachtreff «Türen öffnen». Integrationsförderung für fremdsprachige Frauen im Bezirk Lenzburg. Information: 062 891 52 32, sprachtreff@familie-plus.ch Lenzburg: Rathaus 17.30–18.30 Uhr. Unentgeltliche öffentliche Rechtsauskunft.

Dienstag, 27. September Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Lenzburg: Alterszentrum Obere Mühle Ab 16 Uhr. Anlass für pflegende Angehörige «Bitte kein Mitleid». Ab 17.30 Uhr: Grussworte und Referat von Iren Bischofberger, Programmleiterin «Work & care» an der FH Zürich. Anschliessend Apéro riche.

Mittwoch, 28. September Lenzburg: Familie+ 13–18 Uhr. Kindercoiffeur & Caffè e latte. Lenzburg: Zelgmatte auf der Wiese Ab 18.15 Uhr. Falun Dafa-Qi GongÜbungen lernen / kostenlos. Lenzburg: Wilmatten-Spielplatz 14–17 Uhr. Aktiv-Nachmittag. Für Kinder im Kindergarten- und Schüleralter. Kleinere Kinder sind in Begleitung willkommen. Beitrag 5 Franken pro Kind. www.elternverein-lenzburg.ch Möriken-Wildegg: Gemeindehaus 14–15.30 Uhr. Kinderartikelbörse. Warenannahme: 8.30–9.30 Uhr. Verkauf: 14–15.30 Uhr. Rückgabe nicht verkaufter Artikel und Auszahlung: 18–18.30 Uhr.

Filmtipp The Purge – Election Year Zwölf Stunden absolute Gesetzlosigkeit. Alle Verbrechen, inklusive Mord, sind in der alljährlichen Purge-Nacht erlaubt. Amerika ist erneut im Ausnahmezustand: In The Purge: Election Year wird der knallharte Überlebenskampf zu einem Phänomen, das inzwischen auch mordlustige Touristen aus aller Welt anzieht. Gleichzeitig plädiert eine aufstrebende Senatorin für die Abschaffung der alljährlichen Säuberung, die sich vor allem gegen die Armen und Unschuldigen richtet, und gerät damit ins Visier der hochrangigen Eliten. Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Leo Barnes (Frank Grillo) sich während der Purge-Nacht im letzten Moment dagegen entschied, an dem Mann Rache zu üben, der Schuld am Tod seiner Tochter hatte. Es ist Wahljahr und mittlerweile arbeitet er als Sicherheitschef der Senatorin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell). Mitten in ihrer Präsidentschaftskampagne steht die alljährliche Purge-Nacht bevor, die ihre politischen Gegner natürlich nicht ungenutzt lassen wollen. Nach einem hinterhältigen Verrat ist die bedingungslose Jagd auf die Senatorin eröffnet und Leo hat alle Hände voll zu tun, diese aus der Schusslinie zu bringen und die Nacht zu überleben ... Kino Urban D/16 Jahre: Do–So, täglich 20 Uhr, So auch 17 Uhr.

SMS für dich Clara (Karoline Herfurth) kommt einfach nicht über den Verlust ihrer grossen Liebe Ben hinweg, der vor zwei Jahren bei einem Autounfall gestorben ist. Selbst ihrer forschen Mitbewohnerin Katja (Nora Tschirner) gelingt es nur mühsam, ihre Freundin zurück ins Leben zu manövrieren. Stattdessen schreibt Clara voller Wehmut SMS an Bens alte Handynummer ... ohne zu ahnen, dass die Nummer gerade neu vergeben wurde. So landen ihre liebevollen, romantischen Erinnerungen direkt im Display des Sportjournalisten Mark (Friedrich Mücke). Verblüfft und zugleich berührt liest dieser die SMS-gewordene Sehnsucht und schlittert in seiner Verwirrung bei seiner Freundin Fiona (Friederike Kempter) von einem Fettnapf in den nächsten. Trotzdem: Er muss die mysteriöse Unbekannte unbedingt finden und spannt auch seinen besten Freund David (Frederick Lau) in die Suche ein. Kino Löwen D/12 Jahre: Do–So täglich 20 Uhr, Sa und So auch 17 Uhr. Von Montag, 26. September, bis Mittwoch, 12. Oktober, Betriebsferien der Kinos Urban und Löwen. teres Seetal Ausstellung von Alice Richner aus Rupperswil. «Magie der Farben.» Bis am 31. Januar 2017. Seon: Galerie R4L Bilderausstellung von Urs Brandenburg. Regionale Landschaftsbilder und Kunstwerke in Öl. Vernissage. Öffnungszeiten: Di–So 13.30–19.30 Uhr. Bis 9. Oktober. Finissage: 15–18 Uhr.

SENIOREN

Dienstag, 27. September Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Der Lawinenhund». Mit Reinhard Böni.

Donnerstag, 29. September Fahrwangen: Treffpunkt Bäckerei Lingg 11.30 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute. Tel. 056 667 23 38. Staufen: Zopfhuus 12 Uhr. Treff 65+, Senioren-Mittagessen mit Spielnachmittag. 12 Franken/Person.

AUSSTELLUNGEN Auenstein Hexenmuseum Öffnungszeiten: Freitag, 23. September, 14–18 Uhr und Mittwoch, 28. September, 14–17 Uhr. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.hexenmuseum.ch Holderbank: Pfarrkirche Ausstellung «Wegen ärgerlichen Läbens». Hörstation mit Chorgerichtsprotokollen. Seon: Alters- und Pflegeheim Un-

MUSEEN Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Dienstag–Sonntag und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober.

VEREINE

Bettwil Frauenverein Bettwil: Erntedankgottesdienst am Samstag, 24. September, 19 Uhr. Für Gaben zur Dekoration Tel. 056 667 34 13.

Lenzburg Naturfreunde Lenzburg: Sonntag, 25. September, 9–17 Uhr: «Güggeli am Spiess» im Naturfreundehaus Oberflachs.

Staufen Pistolensektion Staufen: Samstag, 24. September, 16–17.30 Uhr: freiwillige Übung. Alpenclub Staufberg: Sonntag, 25. September, Wanderung «Niederurnetäli/Hirzli», mittel. Tel. 062 771 53 39.


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Szene

Für ein Feuer braucht es nicht viel.

(zvg)

Die Kunst des Feuermachens D as Museum Burghalde lässt die Funken sprühen. Das Publikum begibt sich auf die Spuren unserer Vorfahren und erfährt, wie die steinzeitlichen Menschen mit einfachsten Naturmaterialien und ohne Feuerzeug und Zündhölzer Feuer erzeugten. Ein erfahrener Feuermacher führt verschiedene Methoden und Tricks der Feuererzeugung vor. An unterschiedlichen

Stationen können die Methoden sowie verschiedene prähistorische Lampen selbst ausprobiert werden. Für jedes ausgefüllte Laufblatt winkt eine kulinarische Überraschung. Zur vollen Stunde finden Kurzführungen durch das Museum zum Thema Feuer und Licht statt. Sonntag, 25. September, 13–17 Uhr, Museum Burghalde.

Demnächst im Aargauer Literaturhaus Offene Lesebühne / Novitätenschau Autorinnen und Autoren lesen aus ihren unveröffentlichten Texten und erhalten Feedback. Eine Anmeldung ist nur an Ort und Stelle möglich. Die Liste für die Einschreibung liegt ab 12 Uhr bereit. Nach der offenen

Lesebühne stellen diverse Autorinnen und Autoren ihre neuen Texte und Publikationen vor. Sonntag, 25. September 2016, 12.20–13.20 Uhr: Offene Lesebühne (Eintritt frei), Literaturhaus Lenzburg, 13.30–17.45 Uhr: Lesungen von div. Autoren.

Der letzte Käser von Niederlenz Die letzte Veranstaltung des Dorfmuseums Niederlenz im Jubiläumsjahr befasst sich mit der Dorfkäserei.

Von Wortketten und roten Fäden Patti Basler und Philippe Kuhn kommen mit »Frontalunterricht» in den Cholechäller Niederlenz.

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rontalunterricht ist das erste abendfüllende Programm des Duos Patti Basler und Philippe Kuhn. Die Slam-Poe-

Die Künstlerin Silke Melanie Hilbert schafft Malerei und Fotografie geprägt von der Fülle des Lebens. ie Farben und Formen in Silke Melanie Hilberts Werken erzählen ihre ganz eigenen Geschichten. Ab 30. September ist Vernissage ihrer Ausstellung im Atelier West in Rupperswil. Bei Silke Melanie Hilbert ist Kunst mit viel Leidenschaft verbunden. Sei es die Fotografie oder auch das Arbeiten mit Farben, sie ist immer auf der Suche nach neuen Motiven und Techniken. Die Farben

Toni Felder, der letzte Käser von Niederlenz, bei der Arbeit.

Piledriver / Status Quo Tribute Band

Bis Toni Felder 1962 nach Niederlenz kam, arbeiteten 7 Käser für die Milchgenossenschaft. Seit über 50 Jahren lebt und arbeitet er mit seiner Frau Josy im Dorf. Zuerst als Angestellter der Milchgenossenschaft Niederlenz, später geschäftete er auf eigene Rechnung. In all den Jahren hat er viel gesehen und erlebt. Aus dieser Zeit erzählt Chäs-Toni von seiner Arbeit und seinen Erlebnissen. Sonntag, 25. September, Museum Niederlenz, Stierenweg 1, Türöffnung 10 Uhr, Vortragsbeginn 10.15 Uhr.

Als Fans der Status Quo aus den 1970erJahren nahmen Michael Sommerhoff und Peter Wagner sich vor, mit Piledriver das Erbe ihrer Lieblings-Band zu bewahren. Allerdings wollten sie eigene Songs schaffen in dem Sound, für den die Originale einst standen. Durch ihre Liebe zum Detail und ihre authentischen Shows, die sich hart an den Vorlagen des «frantic-four-line-ups» orientierten, erspielten sich Piledriver durch jahrelange Bühnenarbeit den Ruf, «live» die legitimen Nachfolger der originalen SQ aus den 1970er-Jahren zu sein. Freitag, 23. September, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr.

Das Stella Maris Orchestra ist in Lenzburg zu hören Das Stella Maris Orchestra präsentiert mit «Viele Wege führen nach Rom» ein barockes Feuerwerk.

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m Rahmen seiner Herbsttournee führt das Stella Maris Orchestra sein Programm «Alle Wege führen nach Rom» am 24. September auch in Lenzburg auf. Das Programm setzt sich hauptsächlich mit dem Star des 17. Jahrhunderts auseinander: Arcangelo Corelli. Kaum ein Komponist in dieser Zeit, der ihn nicht bewunderte und kopieren wollte. In ganz Europa wurden seine Werke verlegt, seine geigerische Virtuosität war berühmt, sein Ruf als Lehrer lässt viele nach Rom reisen. Dazu gehört Georg Muffat, der zur Ausbildung zu ihm geschickt wird. Francesco Geminiani, ebenfalls Geiger, erweist Corelli später Reverenz: Er komponiert dessen Violinsonaten zu concerti grossi um. Das Stella Maris Orchestra präsentiert ein barockes Feuerwerk in spannenden Dialogen von Soli- und Tuttigruppen und spürt den Zusammenhän-

tin und der Pianist erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert wird von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgrün-

fliessen lassen oder mit unkonventionellen Mitteln malen, z.B. anstelle eines Pinsels einen Spachtel einsetzen. Bei der Farbgebung hat sie sich selbst limitiert, sie nutzt rot, blau, gelb (selten grün). Farbkombinationen, welche sich daraus ergeben, sind zufällig und gleichsam gewollt. Silke Melanie Hilbert ist in Deutschland geboren. Seit 2008 lebt sie im Raum Zürich. Kunst war immer ihr Begleiter. Seit ihrer Kindheit ist sie kreativ, macht Schmuck, Skulpturen, sie schreibt, malt und fotografiert. Vernissage: Freitag, 30. September, 19–22 Uhr, Ausstellung: Samstag, 1. Oktober, 14–18 Uhr. Atelier Westblick, Höhenweg 1, 5102 Rupperswil

Das Stella Maris Orchestra. zeichnet sich aus durch professionelle Stimmführungen, einfallsreiche Programme, begabte Jugendliche und engagierte Laien – diese Kombination ist einzigartig. Infos unter www.stellamarisorchestra.ch Samstag, 24. September, 19.30 Uhr, Alter Gemeindesaal, Lenzburg.

Farbenstark: Ein Werk der Künstlerin Silke Melanie Hilbert.

In 80 Minuten durch die ganze Bibel Zwei Stühle, ein Koffer, ein Cello und ein fantastischer Schauspieler – mehr braucht ein tolles Theaterstück nicht.

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ahrwangen. Los ging es mit dem Programm «Espresso-Bibel» am Samstag, 17. September, in der Kirche Meisterschwanden-Fahrwangen mit der Schöpfungsgeschichte und Adam und Eva – und das alles in urchigem «Bärndütsch» aus Eric Wehrlins Kindheit. Schon im Paradies seien die Unterschiede zwischen Mann und Frau offensichtlich gewesen. Mit Witz brachte Wehrlin diese auf den Punkt. Dann ein Ausflug zu Jesus, der Wasser in Wein verwandelt. Der Schauspieler berichtete weiter von Noah, der auf dem Trockenen sitzt und – durchgeknallt? – die Arche baut. Dann setzt Abraham seinem Sohn das Messer an den Hals. Nächste Szene: Gott opfert seinen Sohn. Wehrlin spielt Cello und erzählt dabei von Sprüchen und Psalmen, von Hiob und Propheten, von Zeichen und Wundern, Tod und Auferstehung. Ungewöhnlich der Schluss: Der Schauspieler tritt aus seinem Stück her-

INSERAT

gen der drei europäischen Meister nach. Das Stella Maris Orchestra spielt auf historischen Instrumenten des Barocks und ist in seiner Art der Nachwuchsförderung schweizweit einzigartig. Das Orchester spielt Musik vom Barock bis zur Uraufführung – mal in der Klosterkirche, mal in der Autogarage. Das Orchester

den, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Reservation unter www.cholechaeller.ch oder bei der Hypothekarbank Lenzburg, Filiale Niederlenz, Telefon 062 888 49 80. Samstag, 24. September, 20.15 Uhr, Cholechäller Niederlenz.

Farben und Formen mit eigener Geschichte

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or gut 160 Jahren, im Jahr 1856, eröffneten die Bauern von Niederlenz und Möriken-Wildegg eine Gemeinschaftskäserei in Möriken. Rund 50 Jahre brachten die Niederlenzer Bauern ihre Milch nach Möriken. 1903 wurde dann in Niederlenz eine Milchstube eröffnet, aus der später die Käserei wurde. Der erste Käser war Gottlieb Häusermann-Gohl, der aber schon 1914 mit 54 Jahren verstarb. Er hatte es wohl nicht immer einfach mit den Niederlenzer Bauern. Diese lieferten 1911 ihre Milch nach Lenzburg, da sie dort 1,25 Rappen mehr für den Liter erhielten. Von 1936 bis 1947 war Hermann IseliImobersteg der Käser in Niederlenz. Am Morgen und am Abend brachten ihm die Bauern die Milch, verkauft wurde diese am Abend zwischen 18 und 19.30 Uhr. Jeden Morgen lieferte der Käser auch in kleine Flaschen abgefüllte warme Milch für die Znünipause ins Schulhaus. Die übrig gebliebene Milch verarbeitete er zu Emmentaler und Butter. Noch während des Weltkriegs schaffte die Milchgenossenschaft ein batteriebetriebenes Fahrzeug für den Hauslieferdienst an, und die Käserei wurde modernisiert sowie das Ladenlokal der Zeit angepasst.

Die Slam-Poetin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn.

Schauspieler Eric Wehrlin veranschaulichte mit «Espresso-Bibel» die Bibel in der Kirche Meisterschwanden(zvg) Fahrwangen. aus. Woran er denn selber glaube? Er findet: «Es macht Sinn, Gott und Jesus zu vertrauen.» In 80 Minuten durch die ganze Bibel – mit Charme, Ausstrahlung und Humor ist dies Eric Wehrlin gelungen. Nachher gab es im Kirchgemeindehaus in Café-Ambiente mit Kerzenschein Espresso und Cupcakes für die Besucherinnen und Besucher. (eing.)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 22. September 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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20160922 woz lbaanz  

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