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Donnerstag, 15. September 2016

108. Jahrgang – Nr. 37

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Heimspiel für Piero

Freitag, 16. September 2016 Veränderlich mit Regengüssen und kühl. 14ºC 18ºC Samstag, 17. September 2016 Meist bewölkt und zeitweise nass. Weiterhin kühl. 13ºC 18ºC

12ºC 19ºC

Sonntag, 18. September 2016 Wechselhaftes Wetter, Sonne und Wolken lösen sich ab, einige Regentropfen sind nicht ausgeschlossen.

Laufen

3 Die drei Laufner Landeskirchen sowie Bewegung Plus begeben sich ins Quartier rund um den Rosengarten und laden alle Menschen zum gemeinsamen Feiern ein.

Rodersdorf

10 Das Kulturfestival in Rodersdorf übertraf die Erwartungen – und hielt den Spiegel vor.

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könnten auch Leute dabei sein, die ihm nahestehen, die aber nicht so lange Wege auf sich nehmen könnten, um ihn zu sehen. Etwas bedauerlich sei, dass seine Grossmutter nicht dabei sein könne, aber sie weilt genau zum Zeitpunkt seines Auftritts in den Ferien in Italien.

Piero Esteriore gastiert am 23. September im Kulturzentrum Alts Schlachthuus vor heimischem Publikum. Der Laufner erzählt dem Wochenblatt, wie er sich vor dem Auftritt fühlt und warum er positiv in die Zukunft schaut.

Neues Album im Gepäck «Zwei2Due» heisst der neuste Wurf von Piero Esteriore. Erschienen im Frühling, fällt das Album durch seine Zweisprachigkeit auf. «In Mundart zu singen, war schon immer ein Herzenswunsch», sagt Piero. Bis jetzt sei es aber noch nicht dazugekommen, da von ihm als Italiener immer erwartet wurde, dass er auch auf Italienisch singe. Demosongs habe er aber auch schon früher in Mundart aufgenommen. Die Plattenfirma Universal habe nun endlich Potenzial darin gesehen und ihn das Album in zwei Sprachen machen lassen. Die Reaktionen seien bis jetzt durchs Band positiv gewesen, freut sich Piero. Auf «Zwei2Due» geht es um Dinge, die die Menschen tagtäglich beschäftigen, «um das Leben, den Alltag, Frieden, die Menschen und natürlich die Liebe», sagt Piero schmunzelnd.

Melanie Brêchet Fischlin

P

iero hat morgen in einer Woche gleich mehrere Gründe zum Feiern. Zum einen zelebriert der singende Coiffeur seinen 39. Geburtstag, zum anderen sein Leben als gesunder Mann. Vor einem Jahr wurde beim Entertainer Hodenkrebs diagnostiziert. Ein schwerer Schlag, wie er heute sagt. Nach der Diagnose habe er in sich nur noch Leere gefühlt. Er habe auf sich selbst eine grosse Wut entwickelt. Eine Wut, weil er seinem Körper in jüngeren Jahren sehr viel zugemutet habe. Er habe sich grossem Stress ausgesetzt und sei zeitweise auch sehr unglücklich gewesen. «Das alles geht am Körper nicht spurlos vorbei», sagt Piero heute. Der Ausbruch der heimtückischen Krankheit wundere ihn daher nicht. «Wir tragen den Krebs in uns, bei manchen bricht er aus, bei anderen wiederum nicht», resümiert er. Heute gilt Piero als geheilt, «als stabil», sagt er weiter. Vorwärtsblicken Jetzt gehe es darum, nach vorne zu schauen. Zum Musikbusiness pflegt Piero Esteriore eine Art Hassliebe. Das Geschäftliche, wie die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma oder auch das ganze Marketing, möge er eigentlich nicht so gerne, hingegen liebe er den Auftritt

Neues Material: Piero Esteriore hat im Schlachthaus seine neue CD mit im Gepäck. FOTO: MELANIE BRÊCHET

selbst, die Konzerte, das Performen auf der Bühne – dafür mache er Musik, sagt Piero. Generell habe er aber einen Gang zurückgeschaltet. «Ich brauche nicht viel zum Leben, und für das, was ich

brauche, reichts», sagt Piero. Wichtig sei ihm jetzt eine gute Work-Life-Balance. Und diese sei im Moment absolut in Ordnung. Auf den Auftritt in Laufen freue er sich ganz besonders. Dort

Aufgeben gibt es nicht Als Künstler sucht Piero Esteriore immer noch Bestätigung. Er hoffe, bald ernten zu können, wofür er all die Jahre gearbeitet habe. Das Publikum gibt ihm die Energie, weiterzumachen. Aufgeben gibt es nicht. Wenn er hätte aufgeben wollen, hätte er das wohl schon lange tun müssen, sagt er nachdenklich. Piero Esteriore ist aber davon überzeugt, «aus dem dunklen Tunnel hinauszufinden» und für seine Arbeit als Musiker auch hierzulande respektiert zu werden. Freitag, 23. September, 20.15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus: Piero Esteriore – Zwei2Due. Erwachsene: Fr. 30.–, SchülerInnen, Lehrlinge: Fr. 20.– , Aftershowparty in der Salmen Lounge Bar.

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 15. September 2016 Nr. 37

LAUFEN

LAUFEN

Der Amerikanerin gefiel Laufen, und sie liebt Ricola

Den Bettag gemeinsam feiern

bea. Wer dieses Konzert verpasst hat, kann zumindest auf eine neue Chance im nächsten Jahr hoffen. Die US-Sängerin Eilen Jewell verriet dem Wochenblatt, dass sie ihren Aufenthalt in der Schweiz genoss und ein Wiedersehen nicht ausschliesse, insbesondere in Laufen. «I love Ricola», meinte sie lachend. Bereits nach den ersten Minuten Bühnenpräsenz war klar: Als Martin Meier, der Laufner «Musikspinner», wie er sich selber bezeichnet, ein musikalisches Juwel ankündigte, war das untertrieben. Country-Fans wissen es natürlich: Meier, der jedes Jahr nach Austin (Texas), ins Mekka der Musikszene, fliegt, kennt die echten Juwelen und würde die anderen niemals in die Schweiz holen. Am 9. Oktober trumpft er in Laufen mit den Texanerinnen Jamie Lin Wilson & Sunny Sweeney auf und am 31. Oktober im Landgasthof Riehen mit den Krueger Brothers & The Chamber Ensemble. Jewell sang sich am Dienstagabend im Kulturzentrum alts Schlachthuus mit ihrer wundervollen Stimme direkt in die Herzen der Zuschauer. Die für die Westernmusik typische Liebeserklärung an die Heimat und die wundervolle Landschaft kam auch in Jewells Programm vor. Ihre Heimat, Idaho, die Berge und die Wildnis dort, sind aber auch «beautiful». Doch ihre Musik ist weit mehr als der traditionelle Klang der amerikanischen Volksmusik. Es ist Leidenschaft pur.

Die Musik fliesst in ihren Adern und es verwundert nicht, dass der Topgitarrist Jerry Miller in ihrer Band spielt. Es gibt kaum einen Griff, den er nicht schon ausprobiert hat und wahrscheinlich trennt er sich von seiner Gitarre so wenig wie die Cowboys von ihren Boots – selbst beim Zubettgehen. Jewells Programm überzeugte durch Abwechslung. Die Vielseitigkeit schlägt sich auch in den Texten nieder. Das klassische Liebeslied gab es, doch in den meisten Songs steckt viel Tiefsinnigkeit. Sie kann auch aus reichen Lebenserfahrungen schöpfen, ihre Musikkarriere startete sie als Strassenmusikerin und mit Auftritten in kleinen Clubs. Diese Zeit möchte sie nicht missen. Sie erinnere sich an das Gefühl, frei zu sein: «Nur ich und meine Gitarre». Sie lebte und arbeitete an verschiedenen Orten Amerikas und scheute auch die Reise über den grossen Teich nach Europa nicht. Ihr schönstes Lied, das sie zum Schluss des Konzerts ohne Band präsentierte, ist ihrer zweijährigen Tochter gewidmet. «Ich könnte mir ein Leben ohne Dich nicht mehr vorstellen», hauchte sie ins Mikrophon. Ohne ihre Kleine gehe sie nicht auf Tournee, ob in den Staaten, in Europa oder in Australien, erzählte Jewell dem Publikum, zu dem sie immer wieder den Kontakt suchte und sich nach ihrem Auftritt Zeit nahm für persönliche Gespräche. Hoffentlich wieder im nächsten Jahr.

Freuen sich auf die gemeinsame Bettagsfeier: Regine Kokontis, ref. Pfarrerin, Michael Rosenberg, Leiter Seniorenzentrum Rosengarten, Frau Karrer, Bewohnerin Rosengarten, und Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter röm.-kath. Herz-Jesu-Parrei. FOTO: MARTIN STAUB

Die drei Laufner Landeskirchen sowie Bewegung Plus begeben sich ins Quartier rund um den Rosengarten und laden alle Menschen zum gemeinsamen Feiern ein. Martin Staub

D Eilen Jewell und ihre Band: Sie traten in Zürich und in Laufen auf. Weiter geht es nach FOTO: BEA ASPER Stuttgart.

ass der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag in Laufen ökumenisch gefeiert wird, ist nicht neu. Vor zwei Jahren luden die drei Laufner Landeskirchen am dritten Sonntag im September erstmals ins Freie zum gemeinsamen Gottesdienst im Stedtli ein. Letztes Jahr wurde auf dem Areal des neuen Schulhauses Serafin gefeiert. Diese Tradition soll nun weitergeführt werden, und zwar in den Quartieren von Laufen. «Wir beginnen mit dem Quartier Bruggmatt, Delsbergerstrasse,

Grienweg, also rund um das Seniorenzentrum Rosengarten», informiert Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter der röm.-kath. Herz-Jesu-Pfarrei. «Zusammen mit der christkatholischen und der reformierten Kirche sowie der Gruppierung Bewegung Plus wollen wir beim Teich im Rosengarten einen gemeinsamen Gottesdienst feiern», so Klingenbeck. Unter dem Motto «Brücken bauen» werden Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen diese Feier mitgestalten. «Wir wollen mit diesem Bettagsgottesdienst zu den Leuten gehen», erklärt Regine Kokontis, Pfarrerin der reformierten Kirche Laufen, und ergänzt: «Es sind alle, egal welcher Herkunft und Kultur, willkommen, mitzufeiern.» Musikalische Beiträge, ein Gebet aus Eritrea, Mitwirkung von Quartierbewohnern und weitere kulturenverbindende Momente sollen diesem Gottesdienst etwas Besonderes verleihen. «Als Kernthema haben wir uns für den respektvollen Umgang miteinander entschieden», sagt Regine Kokontis. «Man lebt nahe beieinander und kennt sich

LAUFEN

LAUFEN

Das Museum hat geöffnet

Graffiti verschmelzen zu veränderlichen Farborgien

WOS. Am Sonntag, 18. September ist das Museum Laufental auf dem Helyeplatz von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Eine gute Gelegenheit, die aktuelle Sonderausstellung «Aus der Industriegeschichte des Laufentals» zu besuchen. Der Vorstand des Museums freut sich auf reges Interesse.

kaum. Nur schon mit einem freundlichen Gruss kann man doch Grenzen sprengen», nennt Christof Klingenbeck einen Anknüpfpunkt. Die Feier geht weiter Die Brücken bauende Feier soll nach dem Gottesdienst noch weitergehen. Ab 11 Uhr werden die Besucherinnen und Besucher im Garten des Seniorenzentrums, oder bei ungünstiger Witterung in der Cafeteria, zusammensitzen und gemeinsam essen. «Jeder und jede bringt etwas Gebackenes oder Gekochtes mit fürs Buffet», schreiben die vier beteiligten Glaubensgemeinschaften auf die Einladung. «Eine feine Gerstensuppe wird vom Seniorenzentrum Rosengarten, die Getränke von den beteiligten Kirchen spendiert», zeigen sich Kokontis und Klingenbeck dankbar. Und für die Kinder gibts sogar ein Extraprogramm. Die Pfadi Laufen engagieren sich mit einem massgeschneiderten Kinderprogramm auf der Wiese in der Nähe des Rosengartens. Bettagsfeier im Quartier, Sonntag, 18. September, 10 Uhr beim Seniorenzentrum Rosengarten.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

bis 29. September

Raphaël Borer und Lukas Oberer – Grafitti

Das Museum Laufental ist immer am ersten und dritten Sonntag des Monats von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr DISCO

Freitag, 16. September, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Donald

Mit Sommer-Feelgood-Musik und der Premiere von DJ Donald starten wir in die neue Saison.

Die beiden Kunstschaffenden vor einem ihrer gemeinsamen Werke: Lukas Oberer (l.) und Raphaël Borer. dust. Raphaël Borer und Lukas Oberer eröffneten am vergangenen Freitag die Ausstellungssaison nach der Sommerpause im Kulturforum Laufen mit ihren «etwas anderen Arbeiten». Die Passion zur Malerei entdeckten die beiden schon in jugendlichen Jahren als Graffiti-Künstler. Raphaël Borer (32) ist in Breitenbach aufgewachsen und lebt, wie Lukas Oberer (34), in Basel. Experimentierfreudig und immer wieder die Grenzen des künstlerisch Machbaren auslotend, wie sie beide sind, beschlossen sie irgendwann, als Künstlerduo weiterzugehen. Bilder, wie sie in der Galerie Kulturforum alts Schlachthuus ausgestellt sind, kennt der Rest der Welt schon lange.

Oberer und Borer waren mit ihren Werken schon am Blue Balls Festival in Luzern (2016) oder am Jazz Festival in Montreux (2015). Sie durften 2014 auch an der Regionalen15 (Basel, Dreiland) teilnehmen. Und jetzt hat Laufen die Ehre, die beiden jungen Künstler vor Ort zu bestaunen. Lukas Oberer und Raphaël Borer sind ihrer Graffiti-Kunst treu geblieben, haben diese aber so verfeinert, dass vermutlich auch der vehementeste Gegner dieser Art an den Werken der beiden Künstler Gefallen fände. Borer und Oberer arbeiten mit der dritten Dimension. So präsentieren sich einige der rund zwanzig grossformatigen Werke veränderlich. Beim Vorbeigehen kön-

FILM FOTO: MARTIN STAUB

nen viele Form- und Farbveränderungen festgestellt werden. Auf diese Weise kommunizieren die beiden Künstler miteinander und vereinigen zum Beispiel zwei Einzelwerke in ein gemeinsames Werk. «In diesem Sinn ist auch unsere Zusammenarbeit zu verstehen», erklärt Borer. «Wir verarbeiten beide persönliche Ideen und bringen diese zum Schluss auf einen gemeinsamen Nenner», präzisiert Oberer. Die Ausstellung des Künstlerduos ist «mal was anderes», wie sich ein Besucher an der Vernissage ausdrückte. Diese zu beschreiben, ist schwierig. Es empfiehlt sich ein Besuch. Kulturforum, Fr, 17–21, So, 11–16, Finissage So, 25. 9.

Donnerstag, 22. September, 20.30 Uhr

Youth

Regie: Paolo Sorrentino mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda Drama: I, F, CH, GB, 2015, 118 Min. KONZERT

Freitag, 23. September, 20.15 Uhr *Piero Esteriore – Zwei2Due Piero besinnt sich auf seine Wurzeln und singt erstmals auch in schweizerdeutscher Sprache.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 18. September 2016 10.00 Uhr Gästegottesdienst mit Gastreferent Jakob Wampfler, Autor des Buches «Vom Wirtshaus ins Bundeshaus», mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Ökumenischer Gottesdienst der verschiedenen christlichen Kirchen zum Dank-, Buss- und Bettag Sonntag, 18. September 10.00 Uhr, Seniorenzentrum Rosengarten mit anschliessendem Apéro www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche: Sonntag, 18. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Einführung ins Abendmahl für die 3.- und 4.-Klässler und deren Eltern, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst Donnerstag, 22. September, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth

Gedanken – Augenblicke – Worte werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen. Dankbar für die gemeinsamen Jahre und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann und unserm Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Cousin, Onkel und Götti

Josef Henz-Lutz 6. 7. 1950 – 11. 9. 2016 Mit bewundernswerter Geduld hat er seine langjährige Tetraplegie getragen und uns durch seine liebenswürdige Art sehr beeindruckt. Wir bleiben mit ihm in Liebe verbunden.

Elisabeth Henz-Lutz Helene Henz Ruth Gasser-Henz mit Familie Hanspeter Henz-Kaufmann mit Familien Alban Henz-Burri mit Familien und Anverwandte

Du hast gesorgt, Du hast geschafft, manchmal über Deine Kraft. Nun ruhe sanft, Du Mutterherz, die Zeit wird lindern unseren Schmerz.

Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem Müeti, vom Grosi und Urgrossmutti

Klara Stebler-Jeger 1. Juli 1934 – 11. September 2016 Sie starb in ihrem 83. Lebensjahr nach einer schweren Herzoperation. Wir werden unser «Müeti» in lieber Erinnerung tief in unseren Herzen behalten.

In stiller Trauer: Hans Stebler-Jeger Lilo und Stephan Kestenholz-Stebler Hansruedi und Sandra Stebler mit Simone, Janine und Matthias Michelle Kestenholz mit Dimitrij Thomas und Katrin Kestenholz mit Sophia Die Abschiedsfeier findet am Montag, dem 19. September 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch, Nunningen, statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Die Trauerfeier halten wir am Freitag, 23. September 2016, um 14.30 Uhr in der St.-Lukas-Kirche von Bärschwil ab.

Dreissigster: Sonntag, den 30. Oktober 2016, 9.00 Uhr in der Kirche Oberkirch.

Dreissigster: Sonntag, 16. Oktober 2016, um 10.30 Uhr.

Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Antoniushauses Solothurn mit Vermerk: Klara Stebler, Postkonto 45-676-1. Traueradresse: Hans Stebler-Jeger, Bächgass 8, 4208 Nunningen

Samstag, 24. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zum Thema Freundschaft, Bilderbuch: «Der faule Freund», anschliessend: Zelfi und Basteln im Gde.-Saal

Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 25. September, kein Gottesdienst

Bärschwil, 12. September 2016

Konfirmandenunterricht 2016/2017: Jeweils donnerstags, 18–19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 1 am 15. Sept. Gruppe 2 am 22. Sept.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Barbara Müller 13. März 1929 – 10. September 2016

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Nach einem erfüllten Leben ist sie von ihrer schweren, aber mit grosser Tapferkeit ertragenen Krankheit erlöst worden.

Die Trauerfamilien

Sonntag, 18. September, 11 Uhr Ökumenischer Sonntag: am Dank-, Bussund Bettag, Gottesdienst auf der Landskron, Pfarrer Michael Brunner, Günter Hulin und Paul Schwindenhammer. Ref. Kirchenchor, Jasmine Weber. Anschliessend Mittagessen.

Der Abdankungsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 22. September 2016, 14.30 Uhr in der Kirche Bärschwil statt. Dreissigster: Sonntag, 2. Oktober 2016, 10.30 Uhr in der Kirche Bärschwil.

Mittwoch, 21 September 16.30 Uhr Streetdance-Minis Schnuppertraining für Interessierte von 6 bis 9 Jahren. Anmeldung bis 19. 9. bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 18.30 Uhr Streetdance-Gruppe, Martina Hausberger

Traueradresse: Lukas Müller-Schmidlin, Schmelzistr. 45, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Freitag, 23. September 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr, Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, St.-Johannes-Kapelle Hofstetten, Martina Hausberger und Team

Todesanzeigen

Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 15. September, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 16. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 16. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, ab 12 Jahren. Sonntag, 18. September, 10.00 Uhr, Gottesdienst im Seniorenzentrum Rosengarten mit Menschen und Beiträgen aus verschiedenen Kulturen. Ab 11 Uhr Essen: jeder/jede bringt etwas Gebackenes oder Gekochtes mit fürs Buffet (Brot, Apéro-Gebäck, Salat, Auflauf, Wähe, Cake ... Name auf das Gefäss schreiben). Getränke werden spendiert. Festareal: Seniorenzentrum Rosengarten beim Teich, Saal und Cafeteria. Für die Kinder: Programm auf der Wiese hinter dem Spielplatz oberhalb des Rosengartens. Kleinlützel Sonntag, 18. September, 10.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Vikarin Marianne Nyfeler Blaser und Pastoralassistent Alexander Mediger. Burg im Leimental Sonntag, 18. September, 19.00 Uhr, Pfarreisaal Burg im Leimental, Vikarin Marianne Nyfeler Blaser und Pfr. Günter Hulin und Tatjana Fuog, E-Piano. Anschliessend: gemütliche Runde mit Imbiss.

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen.

E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Gott handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Ps 103, 10

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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med. pract. M. Franc-Massini

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort, du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, das wir dich niemals wiedersehen.

Tief betroffen müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Stefan Altermatt 2. Mai 1964 bis 31. August 2016

Neumättli 3, 4225 Brislach bleibt vom 26.9.2016 bis 15. November 2016 geschlossen.

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Wir werden dich nie vergessen

Silvio Altermatt mit Familie Margreth Jeger-Altermatt mit Familie Gerda Dalla Vecchia-Altermatt mit Familie Guido Altermatt-Steiner mit Familie

Praxis Dr. med. R. Haberthür FMH Innere Medizin / spez. Hämatologie-Onkologie

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Traueradresse: Gerda Dalla Vecchia, Stäglenweg 8, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.

Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 23. September bis 7. Oktober 2016 geschlossen

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Als Gott sah, dass die Strasse zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach: «Der Friede sei dein.»

Sehr traurig, aber auch in grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Götti, Onkel und Schwager

Siegfried Häner-Müller «Mättler Sigi» 30. August 1929 – 12. September 2016 Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte er sanft einschlafen.

In stiller Trauer: Ruth Häner-Müller Esther und Urs Heizmann-Häner Nadia Heizmann und Roberto Candolfi mit Ciaran Andreas Heizmann und Leah Scheidegger mit Collin René und Heidi Häner-Jeger mit Romina und Sandro Martin Häner, Christine Klötzli Melissa Lüthi Erich und Isabelle Häner-Jeger mit Noelia und Simon Bruno Häner mit Ronja, Ueli und Beat Doris und Silvan Steiner-Häner Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am 21. September um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Oberkirch statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Antoniushauses Solothurn. Traueradresse: Ruth Häner-Müller, Ramstenrütti 9, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL LAUFEN

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LIESBERG

Einmal Salat ohne Storch, bitte

Spitzenkäse von spitzen Hörnern

Kampfkunst ohne Grenzen: Sophie Spieler (Mitte) trainiert gemeinsam mit anderen Bewohnerinnen, Auswärtigen und dem Heimleiter Michael Rosenberg (rechts). FOTOS: GINI MINONZIO

gin. Kampfkunst ohne martialisches Geschrei? Ohne Matten? Dafür mit Gehstock und Rollator? Auch wenn man nur wenig sieht? Junge und alte Menschen gemeinsam im Training? Geht das überhaupt? Ja, sogar sehr gut. Das Laufner Seniorenheim Rosengarten bietet nun seinen Bewohnerinnen und Bewohnern wöchentliche Trainings in Kampfkunst an. Das Gute daran: Auch Auswärtige nehmen daran teil. Dies sei das erste Altersheim der Schweiz, das ein solches Training anbiete, erklärt Michael Rosenberg, Leiter des Senioren-

Gemeinsam: Ikkaido können alle gemeinsam trainieren.

zentrums Rosengarten. Wann immer möglich nimmt auch er am wöchentlichen Training teil. Am Mittwochmorgen trainieren meist sieben Bewohnerinnen und Bewohner, zwei Angestellte und drei Auswärtige mit. Eine der Sportlerinnen ist Sophie Spieler, 86 Jahre alt. «Früher bin ich oft gewandert, aber nun sehe ich fast nichts mehr», erklärt sie. Auch das ist in der Kampfkunst Ikkaido kein Problem. Denn Trainer Klaus-Thomas Hildesheim geht immer wieder bei allen Schülerinnen und Schülern vorbei. Er korrigiert und gibt allen Teilnehmenden individuelle Tipps. «Wir gehen nicht wie ein Storch im Salat, sondern geerdet und zentriert», ist einer seiner Tipps, die für Gelächter sorgen. Überhaupt wird viel gelacht im Training. Hildesheim lehrt die Technik Fudomotion. Dabei fördern die Teilnehmenden gleichzeitig ihre Gesundheit, wenn sie Selbstverteidigung lernen. Und die Übungen machen Spass. «Ich übe auch während der Woche ab und zu, wenn es mir drum ist», erklärt Sophie Spieler. Trainings im Seniorenzentrum Laufen am Mittwochmorgen und neu am Dienstagabend.

Naturnah: Der Käse auf dem Spitzenbühl wird ausschliesslich aus Milch von behornten Tieren hergestellt.

Im Rahmen der Baselbieter Genusswoche steigt am kommenden Wochenende das Eröffnungsfest der Bergkäserei Spitzenbühl in Liesberg. Melanie Brêchet Fischlin

D

er Weg war steinig. Zuerst wurde der Spitzenbühler Käse quasi in der Küche produziert und lediglich auf dem Laufner Wochenmarkt angeboten. Die Produkte fanden aber schnell Anklang, die Genossenschaft Bergkäserei Spitzenbühl wurde gegründet und Abonnenten für die Milchprodukte gefunden. Seit 2014 werden Abonnemente bedient. Einmal wöchentlich können die Produkte an verschiedenen Stationen abgeholt werden,

so zum Beispiel im Milchhüsli im Stedtli Laufen. Mit dem Bau der Käserei soll nun die Kapazität erhöht und die Produktion professionalisiert werden. Der Bau der Käserei erwies sich als langwierige Angelegenheit. Angesichts der Tatsache, dass es die einzige Käserei im Kanton ist, seien die Behörden beim Bewilligungsverfahren oft überfordert gewesen, sagt der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Genossenschaft Christof Schönthal. Leider werde die Käserei zum Eröffnungswochenende noch nicht ganz fertig sein. Die Genossenschaft packe die Gelegenheit der Baselbieter Genusswochen aber am Schopf, um die Eröffnung zu feiern. Schon das Erreichen des Hofs lässt sich am kommenden Samstag und Sonntag abenteuerlich gestalten, indem man durch die wildromantische Tüfels-Chuchi ab Bahnübergang Riederwald aufsteigt. Wer hierfür etwas Anleitung benötigt, kann von der geführten Wanderung Gebrauch machen, die um 10 und

um 13.30 Uhr startet. Festes Schuhwerk ist hierbei von Vorteil. Bequemer ist der Aufstieg mit dem Gratis-Shuttle, der am selben Ort startet. Auf dem Hof wartet Kulinarisches, selbstverständlich direkt vom Hof, insbesondere Raclette und Spitzenbühlbrättli mit Trockenwurst und Käse oder aus Spitzenbühler Milch gefertigtes Eis vom Basler Eiscafé Acero. Für musikalische Unterhaltung sorgen eine Formation der Brass Band Liesberg am Samstag um 11.30 Uhr und der Jodlerklub Jurarösli am Sonntag ab 11 Uhr. Beim Themenspaziergang mit Wettbewerb winken Preise aus heimischer Produktion, und Spiel und Spass wie das legendäre Stiefelwerfen auf den Butterberg kommen nicht zu kurz. Auch für die Kleinsten ist gesorgt: Kindertraktoren, Kreidespiele und eine Strohburg sorgen dafür, dass es den Jüngsten nicht langweilig wird. www.spitzenbuehl.ch

ZWINGEN

VERANSTALTUNG

Blasmusik oder «in vita optimum»

Hof-Theater in der Neuhofschüüre

Frisch voran: So hiess die Musikkapelle aus dem bayrischen Syrgenstein nicht nur, so spielte sie auch. FOTOS: ROLAND BÜRKI

Danke: BBKZ-Präsidentin Bianca Schnell (r.) bei ihrer Laudatio für Iris Eggler (l.).

Urstimmen: Lassen sich mit «Beziehungsweise» aufeinander ein.

bü. Die Brass Band Konkordia Zwingen lud zum Sommerfest der Blasmusik, welche an diesem wunderschönen Samstagabend im Schlosshofareal ein Optimum an Lebensfreude versprühte.

wird: «Mit dem Herzen bin ich immer bei der BBKZ.»

hof-theater.ch ist professionelles und unterhaltsames Theater in der urchigen Atmosphäre eines Bauernhofs. Auch dieses Jaht findet wiederum eine der Aufführungen in der Neuhofschüüre in Laufen statt. Im hinteren Teil der Schüüre können Besucherinnen und Besucher auf Strohballen dem Theaterstück live ganz in der Nähe folgen. Vor und nach der Aufführung hat man, wie gewohnt, die Möglichkeit sich im Saal zu verpflegen. Das hof-theater.ch ist alljährlich von Mai bis September auf den Bauernhöfen der Deutschschweiz unterwegs. Das hof-theater.ch verwandelt den Stall, die Scheune oder den Heuboden für einen Abend in ein Theater und bietet seinem Publikum einen unterhaltsamen, berührenden, anregenden und in jedem Fall unvergesslichen Theaterabend. Die Bauernfamilien treten bei den jeweiligen Anlässen als Gastgeber auf. Sie engagieren sich mit viel Herzblut für eine gemütlich-urchige Atmosphäre und sind mit Speis und Trank – meistens aus Eigenproduktion – für das leibliche Wohl der Gäste besorgt. Der Spielort Bauern-

bü. Appenzeller Bier oder ein Zwingner Blauburgunder? Steak mit viel «Pommes» oder doch ein Stück Kuchen? Solch knifflige Fragen waren am Samstagabend in den dichtbesetzten Bankreihen neben dem Schloss zu lösen, ehe von der gastgebenden Brass Band Zwingen (BBKZ) die scheidende Dirigentin Iris Eggler und Posaunist Benno Jermann die Gehirne mit einem noch viel kniffligeren Schätzspiel folterten. Die Noten-Teigwaren in einem Cellophansack waren nämlich einfach nicht zu zählen. Immerhin bot der MV Brislach, der den Konzertabend eröffnete, dazu gleich eine Art Hilfe an und riet «Everybody needs somebody». Unter der präzisen Leitung von Mathias Christ sorgten die Brislacher mit «Steirermen san very good» für tolle Stimmung, verrieten aber nicht, ob diese Steirer Burschn auch für Schätzspiele gut san.

Immerhin wusste der ganze Schlossplatz nach Freddie Mercurys «Crazy little thing called love», wie Liebe bei einer Brass Band tönt. Mit Biber und Appenzeller Alpenbitter machte danach die MG Niederhelfenschwil unter der Direktion von Marcel Eggler (SG) kulinarisch Werbung für die schöne Ostschweiz, verblüffte aber musikalisch gleich mit Duke Ellingtons «Caravan» und dessen prägnantem Posaunensolo. Und weiter ging es im jazzig-mitreissenden «Steamboat Stomp» des Tuba-Trios im Strohhut Richtung New Orleans, bevor sich die Band mit «Flying to the Skies» mit Gesang und Musik in himmlische Sphären aufschwang. Der richtige Moment für BBKZ-Präsidentin Bianca Schnell, die 40 Monate lang in Zwingen dirigierende Iris Eggler mit herzlichen Worten zu verabschieden: «Sie war topmotiviert für tolle Leistungen, offen für Neues und auch dem Festen nicht abgeneigt.» Und charmant verriet die Dirigentin sowie Konzert- und Opersängerin, die künftig in Basel als Musiklehrerin für eine britische Primarschule tätig sein

Ein Prosit der Gemütlichkeit Die einbrechende Dämmerung liess offensichtlich die beiden folgenden Musikvereine mehr am heimatlichen Boden haften. Die Brass Band Liesberg unter Leitung von Thomas Scherrer liess mit dem melodiösen Span-Titel «Louene-See» viel Gefühl aufkommen und setzte mit dem markanten «Steimanndli-Jutz» ein dickes Ausrufezeichen. Überhaupt überraschten die Liesberger mit ihrem frischen, unterhaltsamen Auftritt. Auf bayrische Gemütlichkeit machte mit einem Prosit und mit der Kuschel-Polka der MV «Frisch voran» Syrgenstein. Die Geschichte um den folgenden Marsch «in vita optimum» oder das Beste im Leben liess aufhorchen. Geschrieben hatten ihn Marc Jermann und Dirigent Lukas Bruckmeyer, was an sich nicht so auffallend wäre, spielte der Sohn von Benno Jermann nicht «frisch voran» in den bayrischen Reihen, die noch lange für gemütliche Stimmung sorgten.

FOTO: ZVG

FOTO: ZVG

hof, kombiniert mit Theateraufführung und Gastronomie, ist in dieser Art als Kulturangebot schweizweit einzigartig. Die «Urstimmen» zerlegen singend und spielend die menschliche Beziehung bis ins kleinste Atom. In ihrem neuen Programm «Beziehungsweise» lassen sie sich auf Biegen und Brechen, mit Haut und Haar aufeinander ein – jodelnd und jauchzend, trällernd und tönend, sinnlich und sarkastisch. Doch wer nur einen reinen Gesangsabend erwartet, wird charmant bissig eines Besseren belehrt. Die «Urstimmen», bekannt aus dem Fernsehen, Kleintheatern und A-Cappella-Festivals, verschmelzen Gesang, Szene und Text zu einem sprühenden Strauss aus Witz und Ironie. Sie sind sich für keinen Schlager zu schade und für keine Arie zu schlecht. Halten Sie sich bereit für ein sinnlich-stimmliches Feuerwerk. Neuhof-Schüüre, in den Spitzen 5, 4242 Laufen. Beginn 20.00 Uhr. Bauernküche ab 18 Uhr. Anmeldungen werden direkt unter Tel: 061 761 60 39 oder unter info.neuhof@gmail.com entgegengenommen. www.hoftheater.ch


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Seewen

Nunningen

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Seewen Dorfstrasse Abschnitt In der Herrenmatt bis Bürenstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Dorfstrasse wird im Bereich zwischen der Post und Dummetenstrasse für den Verkehr gesperrt. – Der Verkehr wird in beiden Richtungen via Herrenmattstrasse umgeleitet. Die Verkehrsführung ist einspurig. Dazu ist eine Regelung mittels Lichtsignalanlage mit Priorisierung des öffentlichen Verkehrs nötig. – Die Zufahrt zu den Liegenschaften bis zur Baustelle ist gestattet. – Die Fussgänger werden via Schürenmattstrasse-Dummeten umgeleitet. – Massnahmen auf den Gemeindestrassen werden durch die Gemeinde Seewen publiziert. Dauer: 26. September bis 11. November 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.

Solothurn, 16. September 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Verkehrsbeschränkung in Nunningen Zullwilerstrasse Abschnitt Glasi bis Dorfplatz Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Baupublikation Bauherr: Beeler Reiner Riedenweg 41, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Architekt: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauplatz: Striffenweg Bauparzelle: GB-Nr. 3227 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 15. bis 29. September 2016

Wegen Deckbelagsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Zullwilerstrasse wird im erwähnten Abschnitt für den Verkehr gesperrt. – Die Zufahrt bis zur Baustelle ist gestattet. Die Zufahrten zu den Liegenschaften im Baubereich sind nicht möglich. Ersatzparkplätze werden zur Verfügung gestellt. – Der Verkehr wird in beiden Richtungen via Grellingerstrasse – Im See – Stäglenweg – Lebernstrasse – Totengässli umgeleitet. Während der Dauer der Umleitung gilt auf der gesamten Umleitungsroute ein Parkverbot. – Die Bushaltestelle «Nunningen Post» wird verlegt. Dauer: Freitag, 23. September ab 18.00 Uhr, bis Montag, 26. September 2016, 5.00 Uhr (Die Arbeiten sind temperatur- und witterungsabhängig und können sich verschieben.) Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.

Solothurn, 16. September 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Baupublikation Bauherr: Bührer Christoph Stampfligrabenweg 5, 4208 Nunningen Bauobjekt: Umgebungsarbeiten und Einbau Treppenhaus Architekt: G3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauplatz: Stampfligrabenweg 5 Bauparzelle: GB-Nr. 2649 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 15. bis 29. September 2016

Baupublikation Bauherr: Eifler Sandrine Bündtenmattweg 12, 4202 Duggingen Bauobjekt: Neubau Zweifamilienhaus Architekt: PWW Invest GmbH Birkenstrasse 1, 4106 Therwil Bauplatz: Bretzwilerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1416 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 15. bis 29. September 2016

Hofstetten-Flüh Grellingen

Baupublikation

Gemeinde Seewen SO

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Gemeinde Seewen hat am 12. September 2016 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen: Höchstgeschwindigkeit 30 (2.30) sowie Parkieren verboten (2.50), beidseits, mit Anfangs-, Wiederholungsund Endtafeln (5.04 – 5.06) – Herrenmattstrasse Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder (2.14) mit der Zusatztafel: «Zubringerdienst gestattet» – «In der Herrenmatt», ab Herrenmattstrasse – Bachstrasse, ab Allmendstrasse Diese Verkehrsmassnahme gilt während der Vollsperrung der Dorfstrasse (ab Anfang Oktober 2016 für voraussichtlich 6 Wochen).

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Yolanda und René Wohlgemuth-Lardelli Käsereistrasse 3, 4206 Seewen Bauobjekt: Einbau neues Dachflächenfenster und neues Eingangsvordach auf der Nordostseite Bauplatz: Käsereistrasse 3 Projektverfasser: BMS Mangold Daniela Liestalerstrasse 20, 4412 Nuglar Bauparzelle: GB 2632 Planauflage: Beim Aktuar und am Montag, dem 19. September 2016, von 18.30 bis 19 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 30. September 2016

Bauherrschaft: Frank Pflugi-Schmid Bretzwilerstrasse 22, 4206 Seewen Bauobjekt: Dachverlängerung am best. Gebäude auf der Nordseite Bauplatz: Hof 7a Projektverfasser: Gisin Corinna Moosmatt 1, 4426 Lauwil Bauparzelle: GB 1842 und 1843 Planauflage: Beim Aktuar und am Montag, dem 19. September 2016, von 18.30 bis 19 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 30. September 2016

Mariastein-Metzerlen

Einwohnergemeinde Grellingen

Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6. Mittwoch, 28. September 2016, 20.00 Uhr.

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2016. 2. Genehmigung eines Verpflichtungskredits in der Höhe von CHF 788 400.00 brutto für Massnahmen zur Sicherung der Wachtfelsen. 3. Beitritt zum Feuerwehrzweckverband Klus auf 1. Januar 2017: a) Genehmigung der Statuten des Feuerwehrzweckverbands Klus vom 16. August 2016 bei gleichzeitiger Ausserkraftsetzung des bisherigen Feuerwehrreglements der Gemeinde Grellingen vom 4. Dezember 2013; b) Genehmigung des Abgeltungsbetrags von CHF 200 000.00 brutto; c) Genehmigung des neuen Feuerwehrpflichtersatzreglements der Gemeinde Grellingen. 4. Verschiedenes. Die Detailunterlagen zu den Traktanden 1, 2 und 3 sind in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben weden. Grellingen, im August 2016

Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Claudia Renz Burgstrasse 11b, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Dachlukarne und Vergrösserung Dachflächenfenster Bauort: Burgstrasse 11b, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1679 (2176) Projektverfasser: Camille Wohlgemuth, Dachunterhalt, Schmelzistrasse 46, 4228 Erschwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. September 2016

Bauherrschaft: Dominic und Nadine Wetzel Flühstrasse 37, 4114 Hofstetten Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauort: Döllenring 20, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2199 Projektverfasser: Ing.-Büro Plattner AG Bischofsteinweg 15, 4450 Sissach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. September 2016

Bauobjekt: 16-033 An- und Umbau Wohnhaus Grundbuch-Nr.: 1891 Adresse: 4412 Nuglar, Bifangstrasse 15 Gesuchsteller: Brogli-Mangold Ruth 4125 Riehen, Hinter der Mühle 7 Grundeigentümer: Brogli-Mangold Ruth 4125 Riehen, Hinter der Mühle 7 Planverfasser: PM Mangold Holzbau AG 4466 Ormalingen, Hemmikerstrasse 55 Datum Baugesuch: 8. September 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 30. September 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Bauobjekt: 16-032 Ersatz und Einbau von Dachflächen-Fenster Grundbuch-Nr.: 2846 Adresse: 4412 Nuglar, Drissetstrasse 50 Gesuchsteller: Liuzzo Giuseppe und Manuela 4412 Nuglar, Drissetstrasse 50 Grundeigentümer: Liuzzo Giuseppe und Manuela 4412 Nuglar, Drissetstrasse 50 Planverfasser: Candolfi Edgar 8478 Thalheim a. d. Thur, Im Buck 2 Datum Baugesuch: 8. September 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 30. September 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Thomas und Margrit Marending, Wulliweg 438, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Allsol GmbH, Sternenhofstrasse 11, 4153 Reinach Bauvorhaben: Wärmepumpe (Luft/Wasser) als Ersatz für Ölheizung Bauort: Wulliweg 438 Bauparzelle: GB-Nr. 1400 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 29. September 2016

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Stefan Stadelmann und Andrea Niederfeldstrasse 3, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau Carport und Pelletheizung mit Aussenkamin Standort: Niederfeldstrasse 3 Grundstück: GB 1407 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 30. September 2016

Bauherr: Urs Doppler, Landskronweg 2, 4112 Flüh Bauobjekt: Projektänderung Schallschutzzaun «Landskronweg» (Materialänderung, bereits ausgeführt) Bauplatz: Landskronweg 2, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 585 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 30. September 2016

Baupublikation Projektverfasser: Jeanbourquin Alemannenweg 20, 4112 Flüh Bauobjekt: Einfriedigung Bauplatz: Alemannenweg 20, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 602 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 30. September 2016


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Höchste Zeit für «Medi-Time» Der Breitenbacher René Studer lanciert einen neuen Notfallausweis mit ausführlichen Patienten-Informationen, die im Notfall Zeit sparen und weltweit verstanden werden. Sein Ziel hofft er mit Crowdfunding zu erreichen. Roland Bürki

E

s gibt unzählige Notfallausweise oder Gesundheitskarten, die Aufschluss speziell auch über Risikopatienten geben», erklärt René Studer, früher in der Uhrenbranche tätig, dem Wochenblatt. Die Krux bei diesen Ausweisen in Papier- oder Kartenform sei aber, dass Patienten diese nicht immer auf sich trügen oder die Ausweise in andern Sprachgebieten nicht verstanden würden. «Bereits im Jahr 2001 beschäftigte ich mich intensiv mit der Angabe notfallrelevanter Risiken auf Armbanduhren, in Medaillons oder auf speziellen Armbändern», blickt Studer zurück. Die damals zur Erkennung erforderlichen Chips und das Ausrüsten der Notfalldienste mit Lesegeräten seien aber kostenmässig ausserhalb der zumutbaren Reichweite gelegen. «Die heute überall gebräuchlichen mobilen Apps, Anwendungssoftware für iPhones und Android-Geräte, brachten mich aufgrund ihrer Möglichkeiten auf die Idee, einen neuen Anlauf in Sachen Notfallausweise für Risiko-Patienten zu nehmen», schaut Studer hoffnungsvoll in die Zukunft. Über www.projektstarter.ch, eine Plattform für Crowdfunding-Projekte, hat er nämlich vor ein paar Tagen sein aktualisiertes NotfallAusweisprojekt mit dem Ziel gestartet, in drei Monaten insgesamt 45 000 Franken zusammenzubringen. Die Kosten allein für den Aufbau der ausgeklügelten Notfall-App beziffert Studer auf 38 000 Franken und hofft auf wohlwollende,

Beharrlich: Im zweiten Anlauf will es René Studer mit seinem Notfallausweis FOTO: ROLAND BÜRKI schaffen.

unterstützende Finanzierung, damit 2017 eine erste Testphase über die Bühne gehen kann.

leichterung und Hilfe für Risikopatienten und Nothelfer», nennt Studer die Vorzüge seines Projekts.

Medi-Time enthüllt geheime Risiken Für René Studer ist es unabdingbar, dass Risiko-Patienten ihre für ihre Krankheit relevanten Daten immer mit sich tragen: auf der Uhr, auf einem Armband oder in einem Medaillon. Medi-Time zeigt diese auf einer lasergravierten Folie, welche auf der Uhrrückseite, auf einem Armband oder in einem Medaillon haftet. So sind auf einen Blick die Identität des Trägers, die Telefonnummer der Angehörigen sowie die Blutgruppe mit RhFaktor zu erkennen. Eine Zahl von 1 – 20 markiert 20 Risikogruppen von Diabetes über Asthma und Epileptik bis zu Dialyse und Allergien. Die von Studer projektierte Notfall-App soll auf allen Rettungsstufen, vom Laienhelfer bis zum Notarzt, weltweit die zutreffende Risikogruppe in ihrer Sprache benennen können. Zuätzlich sollen auf einem zusätzlichen QR-Code die Adressen des Hausarztes, der Krankenversicherung und der Patientenverfügung gespeichert werden. «Medi-Time mit seinen lebensrettenden Informationen ist immer auf der Person und damit eine grosse Er-

Infos zum Crowdfunding-Projekt Notfallausweis: www.projektstarter.ch/?sid=79&IID=1194

Medi-Time-Armband: Identität des Trägers (oben) mit Blut- und Risikogruppe, QR-Code (r.) und Star of Life als Hinweis FOTO: ZVG für Rettungsdienste.

BREITENBACH

Das beste Einbruchswerkzeug ist die Storenkurbel gin. Einbruchschutz? Ja, das ist so eine dieser Aufgaben, die man vor sich herschiebt. Zu kompliziert scheint alles zu sein – und teuer dazu. Dabei macht es einem die Polizei Kanton Solothurn so leicht. Wer ihn bittet, zu dem kommt der Sicherheitsberater Rolf Graf für eine professionelle Beratung sogar gratis nach Hause. «Ob es sich dabei um ein Einfamilienhaus in Planung oder um eine bestehende Mietwohnung handelt, spielt keine Rolle», erklärte Graf letzte Woche im Breitenbacher Wydehof. Hier stand er an zwei Tagen für Auskünfte und erste Beratungen zur Verfügung. Einbrecher geben schnell auf Wer sich ein erstes Bild machen will, kann auch auf die Internetseite der Polizei Solothurn gehen. Ungesicherte Fenstergriffe oder Rollzapfenverschlüsse können Einbrecher in knapp 30 Sekunden überwinden. Das Gleiche gilt für Haustüren, die einen vorstehenden Schliesszylinder haben. Angestrebt wird jedoch, dass die Fenster und Türen eine Widerstandsdauer von mindestens drei Minuten haben. Was drei Minuten aushält, wird mit der Normklasse RC 2 oder WK 2 bezeichnet. «Einbrecher wollen schnell in ein Haus kommen. Wenn sie zu lange haben, gehen sie lieber unverrichteter Dinge weiter», erklärt dazu Graf. Sinnvoll ist auch eine Schockbeleuchtung am Haus. Doch auch hier muss man fachmännisch vorgehen. «Werden die Sensoren tiefer als drei Meter über Boden montiert, können die Einbrecher sie zu leicht ausser Gefecht setzen», sagt Graf. Und was hält er eigentlich von Gittern vor den Fenstern? «In 35 Jahren

Hilfe zum Einbruchschutz: Rolf Graf (l.) mit einem Sicherheitsrollladen und Timo Schmid zeigen, wie man sich vor Einbrechern schützen kann. FOTO: GINI MINONZIO

meiner Tätigkeit habe ich noch nie gesehen, dass ein Einbrecher die Eisenstäbe durchgesägt hätte», antwortet Graf. Und dann folgt das grosse «Aber . . .». Beim Einbau muss man die richtigen Verankerungsschrauben verwenden. Und am besten müssen die Gitter verschweisste Querverstrebungen haben, damit die Stäbe nicht einfach auseinandergebogen werden können. Man sieht: Auch hier ist fachmännische Ausführung nötig, will man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wichtig ist natürlich auch das eigene Verhalten. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster, weil sie für einen Einbre-

cher überhaupt kein Hindernis darstellen. Auch sonst sollte man es den Einbrechern nicht zu leicht machen. Ein wunderbares Multifunktionsgerät ist beispielsweise die Storenkurbel der Terrasse. Damit schlagen die Einbrecher zuerst ein kleines Loch in die Scheibe der Terrassentür und öffnen dann mit dem Haken in wenigen Sekunden einen ungesicherten Türgriff. Polizei Kanton Solothurn, Sicherheitsberatung Rolf Graf, 062 387 70 62. Beratungsbroschüren im Internetauftritt der Polizei Solothurn unter Prävention und Sicherheit. Hier findet sich auch ein Anmeldeformular für eine kostenlose Beratung. Tipps auch unter: www.skppsc.ch.


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THIERSTEIN KLEINLÜTZEL

Banntag mit vielen Facetten

Der Revierförster informiert: Gerhard Walser erklärt, wie hier der Eichenbestand gefördert wird.

Alle zwei bis drei Jahre lädt die Bürgergemeinde Kleinlützel zum Banntag. Nicht an Auffahrt wie alle andern, sondern jeweils an einem schönen Tag im Spätsommer.

der Waldameisen. Begleitet wurde der rund 60-köpfige Banntagszug von Revierförster Gerhard Walser, der über Projekte im Gebiet Schützenebnetchopf informierte. So lernten die Lützler unter anderem nebst den drei bekannten Ahornarten noch eine vierte Art, den Schneeballblätterigen Ahorn, kennen, von denen es in der Region nur ganz wenige geben soll.

FOTOS: MARTIN STAUB

Für die obligate Wurst, einen feinen Salat und die Flasche Bier stellte sich die Fasnachtsclique hinter das Buffet in der FC-Halle. Der Lützelverein trat hier noch einmal positiv in Erscheinung und baute mit kleinen und grossen Kindern zusammen Wildbienenhotels, während der örtliche Musikverein den Lützler Banntag mit fetzigen und volkstümlichen Rhythmen ausklingen liess.

Martin Staub

D

en Festplatz in der Halle des FC Kleinlützel erreichten ab 17 Uhr auch Nichtwanderer problemlos. Wer aber den Lützler Banntag ordentlich begehen wollte, tat gut daran, sich in die Wanderkluft zu schmeissen. Vorzugsweise mit luftigem Oberteil, um die rund 30 Grad wenigstens etwas abfedern zu können. Wer dabei war, lernte auf dieser dreistündigen Begehung nicht nur neue oder seltene Pfade durch den über 16 Quadratkilometer grossen Gemeindebann kennen, sondern konnte dabei noch einiges Interessantes über Ameisen und über Waldpflege erfahren. Britta Lorenz, Präsidentin Lützelverein berichtete – reich dokumentiert mit Anschauungsmaterial – über das Leben

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

Eugen Holzherr als Schwingerkönig

Buscafe in Breitenbach

Die ganze Schweiz sprach letzthin vom neuen Schwingerkönig, aber wer weiss noch, dass auch wir im Schwarzbubenland einst einen eidgenössischen Schwingerkönig hatten? Es war im Jahre 1956, als der 1928 geborene Eugen Holzherr aus Bärschwil, in Thun, die Krone «Schweizerischer Schwingerkönig» erkämpfte. Man kannte ihn als hervorragenden Sportler, Turnen, Schwinger, Ringer und Gewichtheber. Er starb leider viel zu früh im Jahre Walter Studer 1990. Hervorragender Sportler: Eugen Holzherr, Bärschwil. FOTO: ZVG

Quelle: Dr Schwarzbueb 1992

Wie bereits seit einigen Jahren «gastiert» von Donnerstag bis Samstag, 15. bis 17. September 2016 das Buscafé vor der röm.-kath. Kirche in Breitenbach. Bei einer Gratis-Tasse Kaffee und Kuchen kann man «über Gott und die Welt» reden, z.B. über Fragen des Glaubens, von denen es ja eine ganze Reihe gibt. Das Buscafé ist jeweils ab etwa 9 Uhr offen. Hinter dem Anlass stehen mehrheitlich in der Region wohnende freikirchliche Christen. Martin Gerber

Zum 29. Mal – «Chömed cho Märte» Der 29. Herbstmärt vom Bettagsamstag, 17. September 2016, wird von 08.30 – 17.00 Uhr im Dorfzentrum von Nunningen durchgeführt. Wie jedes Jahr werden die Schweizerischen Marktfahrerinnen- und Marktfahrer, sowie einheimische Aussteller, mit verschiedenen Marktständen anwesend sein. Um 09.00 Uhr ist auf dem Dorfplatz der Apéro für alle Marktfahrerinnen- und Marktfahrer. Herzlich willkommen sind auch alle eingeladenen Gäste. Wie jedes Jahr wird der Apéro von der Raiffeisenbank Gilgenberg offeriert. Früher wurden auch in unserer Gegend – zum Beispiel in der «Bürsti» in

Zullwil – Besen hergestellt. Das Dorfmuseum zeigt seinem Märtstand wie ein Besen gefertigt wird. Dank fachkundiger Anleitung durch Helene Spaar-Stebler (92), deren Mutter noch in der «Bürsti» gearbeitet hat und die selbst in Heimarbeit auch noch Borstenbesen hergestellt hat, konnten einige Mitglieder vom Dorfmuseum das Fachwissen erlernen. Die Werkzeuge dazu sind übrigens im Museum erhalten. Auch das Buch «Nunniger Dorfnämme» wird am Stand zum Kauf angeboten. Der Naturschutz Gilgenberg wird an seinem Stand einheimische Wildpflanzen für den Garten verkaufen. Dazu sind die Mitglieder bereit, auch über

gärtnerisches und botanisches Wissen rund um den Garten Auskunft zu geben. Auf dem Märtareal sind weiter verschiedene Dorfbeizli anzutreffen: so unter anderem die Kaffeestube vom Musikverein Konkordia in der Zähnteschüür, das Raclettestübli der Männerriege vom Turnverein Gilgenberg in der Wieden sowie weitere Grillstände und Restaurants und die Tombola der Jugendvereine Blauring und Jungwacht. Für die Kinder ist bei der alten Sägerei in der Wieden der Spielplatz mit vielen Attraktionen anzutreffen. «Chömed cho Walter Stebler Märte.» 29. Herbstmärt! Samstag, 17. September in Nunningen

Naturkunde hautnah: Britta Lorenz (l.) weiss Interessantes über unsere Waldameisen.


DORNECK VERANSTALTUNG

Internationale Ökumene auf Landskron WOS. Wie jedes Jahr findet der ökumenische Gottesdienst am Bettagsonntag, 18. September, 11 Uhr, «open air» im Burghof der Landskron statt. Zusammen mit der Paroisse de Leymen feiern die Evangelisch-Reformierten und die Römisch-Katholischen des Solothurnischen Leimentales gemeinsam zum diesjährigen Thema «Schuldner und Freunde» nach dem Lukasevangelium Kapitel 16,1-13. Musikalisch wird uns der Reformierte Kirchenchor unter der Leitung von Jasmine Weber begleiten. Die Pfarrer Paul Schwindenhammer, Günter Hulin und Michael Brunner gestalten eine ökumenische Liturgie mit Lektorinnen aus den verschiedenen Gemeinden in Französisch und Deutsch. Nach dem gemeinsamen Singen und Beten sitzen wir gemütlich zusammen bei einem Mittagessen, das uns Bernhard Koehl, der Metzger aus Leymen mit seiner Crew zubereitet. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt.

Landskrongottesdienst 2012.

LEYMEN / FLÜH

Verein Pro Landkron tagt auf der Burg dust. Der Verein Pro Landskron setzt sich seit Jahren für die Erhaltung der Ruine Landskron, die auf dem Gemeindegebiet von Leymen (F) steht, ein. Am kommenden Samstag hält der binationale Verein unter Präsidentin Danielle Ott auf der Burg ihre 33. Generalversammlung ab. Der Verein Pro Landskron besteht vorwiegend aus Mitgliedern aus dem angrenzenden Elsass und dem Hinteren Leimental.

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RODERSDORF

Schönes, grausames Dorfleben Das Kulturfestival in Rodersdorf übertraf die Erwartungen – und hielt den Spiegel hin. Bea Asper

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ch wusste, die Rodersdorfer, die machen mit», sagte David Schönhaus, und er sollte recht behalten. Das Kulturfestival, das er zusammen mit weiteren Künstlern letzte Woche in Rodersdorf verwirklichte, wurde zum Erfolg. In den Vorstellungen von Mittwoch bis Sonntag blieb kaum ein Stuhl unbesetzt, die Kulturschaffenden bekamen viel Lob und man genoss den Gedankenaustausch beim gemütlichen Beisammensein. Es war ein Wiedersehen. Musiker Schönhaus hatte vor einigen Jahren in Rodersdorf gelebt. Die Gemeindeversammlungen bis nach Mitternacht sind ihm unvergesslich, doch eben auch ganz viele herzliche Begegnungen. Seine Partnerin, Franziska von Arb, hat ihre Erfahrungen vom gemeinsamen Leben von Alteingesessenen und städtischen Neuzuzügern in Himmelried gesammelt. Ihr Erzähl- und Lieder-Programm, begleitet von David Schönhaus am Eund am Kontrabass, ist eine wundervoll genüssliche Dorfposse mit vielen Facetten, von der Idylle bis zur Hexenverbrennung. Bühnenwirksam ist ihr meisterhaftes Spiel mit der Mimik und der Sprache. Im Dorf Bärlauch passiert eigentlich nichts Aufregendes und doch entstehen daraus Geschichten, die für viel Aufregung sorgen. Herrlich suffisant ihr Lied von der Pfarrköchin, die ihrem Chef beim zärtlichen Früchteverzehr zuschaut und später in der Kirche ihren sehnsüchtigen Traum beichtet vom Wunsch, eine Ananas, ein Apfel oder eine Apfelsine zu sein. «Das Dorf kann brutal sein», räumt

Suffisant und fast aus dem Leben gegriffen: Franziska von Arb und David Schönhaus entzückten mit ihrem Programm. FOTO: BEA ASPER

von Arb im Gespräch mit dem Wochenblatt ein, wobei sie meint, dass die deutlichen Aussenseiter vielleicht noch besser davon kämen als jene, die sich anpassen und gefallen möchten. Fulminanter Saisonabschluss Die Ideen und die Lyrik stammen aus ihrer Feder, wobei von Arb, die noch Psychologie studiert hat, betont, dass da nicht die Psychotherapeutin am Werk war. Es war die ausgebildete Schauspielerin und

Sängerin, die ihrem künstlerischen Schaffen freien Lauf liess und ihrem Herz folgte. Auf ihrer Tournee mit dem MiNiCiRC durch die Schweiz merkten David Schönhaus und Franziska von Arb, dass ihr Programm die Menschen unterhält und berührt. Das MiNi-Kultur-Festival in Rodersdorf bildete den fulminanten Abschluss und sie nehmen den tosenden Applaus als Ansporn für ihr nächstes Programm. Die Premiere wird im Mai 2017 im Basler Teufelhof sein.

Das Dorf möchten die beiden nicht missen. Obwohl sie beruflich in der Agglomeration Liestal tätig sind, haben sie sich für das Laufental entschieden und machten Grellingen zur Wahlheimat. Am MiNi-Kultur-Festival hatten sich Laufentaler, Leimentaler, Frenkentäler, Fricktaler und Basler zu den Rodersdorfern auf den Dorfplatz gesellt und bei schönstem Wetter das vielseitige Kulturprogramm genossen. Ein Wiedersehen nicht ausgeschlossen.

Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter.

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 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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SPORT

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FUSSBALL

Unterschiedliche Gemütslagen der Schwarzbuben

Rückhalt: Dornachs Goalie Nikola Veselinovic ist ein guter Rückhalt – die Probleme liegen im Offensivbereich.

Dornach (2 Teams), Breitenbach und Soleita – vier Teams aus dem Schwarzbubenland und nur eine Mannschaft mit einigermassen positiver Gemütslage. Auch in Laufen gab es wenig Grund zur Heiterkeit. Edgar Hänggi

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VEREINSTURNEN

n der 2. Liga Interregional kommt Dornach nicht vom Fleck. Im Gegenteil, mit der am letzten Donnerstag bei Allschwil kassierten 0:4-Pleite hat sich die Bilanz der Dornecker weiter verdüstert. Eigentlich wollte die Equipe von Stefan Krähenbühl vorne mitmischen. Die Realität sieht anders aus. Mit erst einem Sieg und nur fünf Punkten hat Dornach nach erst fünf Spielen bereits sieben Punkte Rückstand auf Leader Prishtina. Ironie der Situation: Die bisher einzige Niederlage der Berner kassierten sie in Dornach! Gravierend auch das Offensivproblem der Schwarzbuben. Aus diesen fünf Partien resultierten lediglich drei (!) Treffer, der schlechteste Wert in der Gruppe. Doch mit nur drei Volltreffern steht man in der interregionalen 2. Liga nicht allein da. Am Samstag (16 Uhr) spielt Dornach auf dem Gigersloch gegen den FC Bern (4.), und da geht es bereits darum, in welche Richtung in der Tabelle es tatsächlich gehen wird.

TV Dornach läuft den Verbands-OL am schnellsten

HANDBALL

Brutales Verdikt Schaut man sich die Tabelle in der regionalen 2. Liga an, so ist dies für die Aufsteiger ein brutales Verdikt. Die drei Abstiegsplätze nehmen die drei Aufsteiger ein! Für Birsfelden und Dornach mit nur je einem Punkt sieht die Lage schon prekär aus, während Rossoneri doch schon fünf Punkte auf dem Konto hat. Dornachs zweiter Anzug war beim Saisonstart noch zuversichtlich. Dies hat sich mittlerweile geändert. Spielertrainer Ernes Hodzic versucht alles, von taktischen bis zu personellen Veränderungen. Unter dem Strich ändert sich nichts. Wie die erste Mannschaft, so weist auch das «Zwei» am wenigsten erzielte Tore auf. Die Bilanz von 7:24 Toren sagt eigentlich schon alles, denn damit kann auch kein Platz über dem Strich möglich sein. Am Samstag setzte es in Rheinfelden ein 2:5 ab. Allerdings hat man das Gefühl, dass es ein, zwei Erfolgserlebnisse braucht, damit der Funken zündet. Potenzial ist da, aber je länger die Erfolglosigkeit andauert, desto schwieriger wird die Aufgabe für den Trainer. Keinen Spass hatte am Samstag auch Laufens Trainer Adnan Ercedogan. Sein Team ging gegen Aufsteiger Rossoneri als Favorit ins Spiel und erwartete eigentlich einen Sieg. Mit Ausnahme der Schlussphase kamen die Laufentaler aber nie ins Spiel. Behäbig im Spielaufbau, ungenau in den Zuspielen und zu wenig Bewegung – da war die Hitze nicht allein schuld. Rossoneri ging in der 85. Minute durch Leandro Stasi in Führung und da wettete niemand mehr auf ein Laufner Erfolgserlebnis. Doch der kurz zuvor eingewechselte Lukas Degen haute mit ganzem

FOTO: EH-PRESSE

Frust in der Nachspielzeit den Ball zum 1:1 unter die Latte. Breitenbach gewinnt Lokalderby Laufen und Breitenbach wollten diese Saison früh allen Relegationssorgen entfliehen. Nach vier Runden hingen aber beide bereits wieder im Abstiegssumpf fest. So kam dem Derby noch etwas mehr Bedeutung zu. Marc Eigenmann konnte mit Goalie Steiner, Schmidlin und Degen auf die erwartete Hilfe vom «Eins» zählen. Im Frühling hatte Laufen mit 3:2 noch die Nase vorne gehabt. Jetzt war Breitenbach besser und gewann 2:1. Beide Tore für die Schwarzbuben erzielte Fesnik Jashari, während für Laufen kurz vor der Pause Eric Anklin ausglich. Nachdem Breitenbachs Armend Bufaj, Captain des Teams, vom Platz gestellt wurde, gelang es Laufen nicht, die Überzahl auszunutzen. In der 4. Liga wird die Lage für die beiden Absteiger aus der 3. Liga allmählich heikel. Soleita Hofstetten kassierte gegen Binningen mit dem 2:5 bereits Niederlage Nummer vier! Zusammen mit Röschenz (1:3-Niederlage in Kleinlützel), Oberwil und Aesch rangieren vier Teams mit drei Punkten am Tabellenende. Riederwald verlor gegen Münchenstein mit 3:4 sein erstes Spiel, befindet sich zusammen mit Reinach b aber immer noch an der Tabellenspitze. – Dann wäre da noch ein Blick in die 5. Liga. In der Gruppe 3 hat Brislach das Nachbarduell gegen Zwingen 4:1 gewonnen. Da sich Breitenbach (3.) und Ettingen (2.) 3:3 trennten, ist Brislach schon alleiniger Leader. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus.

Erwartetes Ausscheiden im Schweizer-Cup Aus Sicht der SG Wahlen Laufen liegt zur Zeit noch Potenzial in der Verbesserung der Abwehr. Im Angriff hatten die Einheimischen mit Marc Eng (11 Tore) den überlegenen Scorer. Es war eine gute Erfahrung für die Laufentaler im Cup gegen ein solches Spitzenteam spielen zu dürfen. Aber die Gegner in der am kommenden Samstag beginnenden 1.Liga-Meisterschaft werden nicht einfacher werden und es gilt, sich nun möglichst rasch der wesentlich höheren Spielintensität dieser Liga anzupassen.

Vor dem Start: Nur 5 Minuten Zeit für das StreckenstudiFOTO: ZVG um. Bei optimalem Wetter starteten am 6. September 2016 rund 20 Mannschaften in Dreierteams in verschieden Kategorien in Büren zum Verbands-OL. Dieser wurde durch den Regionalturnverband Dorneck-Thierstein mit der Unterstützung von Franz Karrer ausgesteckt. Sehr erfreut war man an der grossen Anzahl an jungen Läufern, welche den Weg nach Büren fanden. Bereits auf dem Weg zur Anmeldestelle wurden einige Schweisstropfen vergossen. Vor dem Start hatten die Teams 5 Minuten Zeit, die Posten ihrer Kategorie in die OL-Karte einzutragen und los ging es dann, auf die von Franz Karrer ausge-

steckten Strecken. Einige Läufergruppen hatten weniger, andere mehr Mühe die «versteckten» Posten zu finden. Doch schliesslich fanden alle Teams den Weg zurück ins Ziel. In der vom TV Büren gut organisierten kleinen Wirtschaft wurde bis zur Rangverkündigung die Erfolge, Missgeschicke, Resultate rege diskutiert. In der Kategorie G, welches die anspruchsvollste Strecke war, siegte der Turnverein Dornach Gymfit. Die gesamte Rangliste kann auf der Homepage des SOTV aufgerufen werden. Im nächsten Jahr findet der OL in Seewen statt.

Harter Kampf für SG Wahlen Laufen: Patrick Studer (Nr. 11) beim Torwurf. FOTO: FREDY SCHMIDLIN

Wie erwartet stand der Sieger dieser Partie nie zur Debatte. Das Nationalliga B-Team aus Schaffhausen war klar die bessere Mannschaft. Dennoch liessen sich die Laufentaler in der ersten Spielhälfte lange nicht deutlich distanzieren.

SG Wahlen Laufen – GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen 26:41 (15:23) us. Die 150 Zuschauer konnten sich über einige sehenswerte Tore der Gastgeber, bei welchen drei eigene Junioren ihre ersten Erfahrungen im Fanonteam machen durften, freuen.

SG Wahlen Laufen II – TV Birsfelden III 27:20 (12:12) Hier überraschte das «Zwei» mit einer sehr ansprechenden Leistung und es gelang, die wesentlich stärkere Mannschaft aus Birsfelden (2. Liga) aus dem Regio-Cup zu werfen. Vor allem in der Spielgestaltung wurden deutliche Fortschritte gemacht. Mit einer tollen Steigerung im Angriff legte man den Grundstein zum Erfolg – aber auch die Abwehr mit einem überragenden Torhüter vermochte über weite Strecken zu überzeugen.


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Donnerstag, 15. September 2016 Nr. 37


Donnerstag, 15. September 2016 Nr. 37

29. Herbstmärt Nunningen Samstag, 17. September 2016 ab 8.30 –17.00 Uhr im Dorfzentrum – – – – –

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Auch kleine Inserate werden gelesen


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DORFPLATZ

Donnerstag, 15. September 2016 Nr. 37

EINGESANDT

ÖKO-TIPP

Schweizer Meister und Titelverteidiger im UBS Kids Cup

Wie viele T-Shirts braucht ein Mensch?

Die drei Thiersteiner: Aaron Scherz, Justin Borer und Julian Henz (v.l.). Sensationell. Erneut konnte der 8-jährige Justin Borer vom LZ Thiertein seinen Schweizermeistertitel am 3. September 2016 am UBS Kids Cup Schweizer Final im Zürcher Letzigrund verteidigen! Erneut qualifizierte er sich unter ca. 120 000 Kindern aus der ganzen Schweiz an regionalen sowie kantonalen Wettkämpfen für das grosse Finale. Unbekümmert, trotz Favoritenrolle, absolvierte er den 3-Kampf mit 3 neuen persönlichen Bestleistungen: 60m: 9.26

FOTO: ZVG

Sek.; Weitsprung: 3,97m; Ballwurf: 31,80m. Auch unsere beiden anderen Athleten zeigten sehr gute Leistungen, u.a. Aaron Scherz mit einer neuen Bestleistung im Sprint (9.14 Sek.). Er verpasste damit das Podest nur knapp. Als Newcomer überzeugte Julian Henz mit einem guten, soliden Wettkampf. Katja Borer Leichtathletik Zentrum Thierstein

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Kürzlich bin ich dieser Frage begegnet. Irgendwo im Lesewald. Und da musste ich nachdenken, respektive nachzählen. Kommt auf den Sommer an, könnte man meinen. Ist bei mir aber nicht so. Meine T-Shirts besitze ich gewöhnlich mehrere Saisons. In meinen Farbwünschen bleibe ich relativ konstant, aber meine Grösse weitet sich in leisen Schritten. Es gibt Lieblinge, die werden gleich nach dem Waschen wieder angezogen. Und andere etwas Ungeliebtere oder nicht mehr so Gefällige sind immer unten im Stapel. Ein Stapel der, wie ich zugeben muss, etwas unübersichtlich geworden ist.

GEDANKENSTRICH

Alles, alles mussten sie alleine machen

Das Resultat meiner Zählung also: Ich besitze sage und schreibe 22 (!) TShirts. Könnte also locker 3 Wochen ohne zu Waschen durchkommen. Dafür ist mein Fach im Kasten vollgestopft, unübersichtlich und ich merke: Für mich sind es zu viele. Also ausmisten. Zwei alte ausgewaschene und sieben etwas knapp gewordene Stücke müssen weichen. Dann waren’s nur noch 13. Und es fühlt sich toll an. So wie mindestens 10 kg geistig abgenommen, irgendwie. Also viel leichter. Dabei bleibts erstmal. Obwohl – der Ehrgeiz ist geweckt. Mit wie vielen oder wiewenigen könnte ich denn jetzt wirklich auskommen? Ich beschliesse, die 13 erst mal eine Weile zu testen. Und dann sehen, ob sich da noch weiter reduzieren lässt. Weniger ist ja heutzutage mehr. Und natürlich muss für jedes neu einziehende Mitglied im Kleiderschrank ein altes weichen, damit das auch so bleibt. Jetzt könnte ich das noch mit den Hosen, Langarmshirts, Kleidern, Röcken, Jacken, der Unterwäsche, Pyjamas, Socken und Schuhen durchspielen. Na ja, morgen vielleicht. Oder übermorgen. Loslassen will gelernt sein. Marianne Volonté, Nunningen

Ja zur Zukunft – Ja zum Nau Mit Überzeugung habe ich mich dem Unterstützungskomitee Pro Nau angeschlossen. Dies hätte ich vor sechs Monaten nicht mal im Traum gedacht. Ich war der Meinung, dass die zu tragenden Investitionen zu hoch seien und die geplante Wohnfläche die Stadt Laufen überfordern würde. Zwischenzeitlich habe ich mich mit dem Projekt auseinandergesetzt: Das Gebiet erfährt eine hohe Wertsteigerung, die Strasse wird entlang der SBB zur Eishalle geleitet, schönes Wohnen an der Birs und am Rande der Altstadt wird ermöglicht, die Stadt Laufen wird gefordert, jedoch nicht überfordert… Nicht zu vergessen, bei dieser einmaligen Chance finanzieren der Kanton wie auch der Bund direkt oder indirekt mit. Doch es gibt auch eine Kehrseite; Wie bei jeder Verschiebung und jedem Neu-

bau von Strassen, werden auch bei diesem Projekt einige AnwohnerInnen stärker belastet. Für das Wohl aller müssen wenige grössere Abstriche machen als gewünscht. Wiederum werden einige bisher stark belastete AnwohnerInnen deutlich entlastet. Doch Fact ist, mit dem Projekt wurde eine Lösung für die Allgemeinheit und nicht für den Einzelnen gefunden. Was doch auch das erklärte Ziel der Politik sein muss. Wir sind uns sicher, dass die Vertreter der Stadt sämtliche Wünsche und Ängste der Betroffenen in die Planung aufnehmen und gemeinsam eine gute Lösung entstehen wird. Darum, nutzen wir die Chance und stimmen «Ja» am 25. September 2016, es lohnt sich.

Auf dem Flugfeld: Ein aussichtsreicher Platz für den Laufentaler Jugend-Spieltag. FOTO: ZVG

Ein überzeugtes Nein zur Arealentwicklung Nau die man sich von den gewünschten gut verdienenden Neuzuzügern erhofft. Dass dabei noch mehr teurer und letztendlich leer stehender Wohnraum entsteht, während Familien mit Kindern im Jugendalter immer öfter von Laufen wegziehen und sich Richtung Basel orientieren, scheint dabei niemanden gross zu kümmern. Und so ganz nebenbei droht man den von der geplanten Brückenversetzung betroffenen Anwohnern mit Enteignung. Soll so das Laufen der Zukunft entstehen? Ich bezweifle es und stimme deshalb am 25. September überzeugt Nein zur Arealentwicklung Nau. Helfen Sie mit und geben Sie dem Stadtrat die Chance, dieses überrissene Projekt nochmals zu überdenken! Lukas Reinhard

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Chance nutzen In meinem Umfeld finden viele das Projekt Nau einfach genial, dies zu Recht. Es ist schlicht das Entwicklungsgebiet in Laufen, bei dem wir am 25.9 die Weichen richtig stellen müssen. Es gibt auch Widerstand, der aus dem Gebiet des Lochfelds kommt. Auf den ersten Blick kann ich dafür Verständnis aufbringen. Beim genaueren Betrachten der Situation aber muss unterstrichen werden, dass die heute stark verkehrsgeplagten Bewohner in diesem Gebiet durch die weitere Planung der Brückenverlegung und der Strassenführung ebenfalls eine Chance bekommen. Sie können und

Faire Spiele am Jugend-Spieltag in Dittingen

Sandro Borer Unterstützungskomitee Pro Nau

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Das neue Primarschulzentrum baute man in einer der verkehrsreichsten Kurven von Laufen und das neue Feuerwehrmagazin eingeklemmt zwischen Bahnlinie und Birs (ausgerechnet!) – und das alles, um das Filetstück der noch verfügbaren Bauflächen in der Stadt für bessere, sprich rentablere Zwecke aufzusparen? Oder spielt da etwa auch eine gehörige Portion Prestige mit und der Stadtrat will sich mit dem geplanten Projekt im Areal Nau ein städtebauliches Denkmal setzen? Jedenfalls fällt mir auf, mit welch grossem Eifer uns die Stadtregierung regelmässig im Wochenblatt von den Vorteilen dieses Bauprojektes zu überzeugen versucht. Der Stadtrat wird nicht müde, die Mehreinnahmen an Steuergeldern zu preisen,

JUGENDSPORT

sollen Forderungen stellen, die ihre heutige Situation an der verkehrsbelasteten Baselstrasse massgeblich verbessert. So zum Beispiel die Forderung nach einem Flüsterbelag und nach zeitgemässen Lärmschutzwänden. Das Nau bringt der ganzen Bevölkerung von Laufen sehr viel und ist für die kommenden Generationen entscheidend. Für alle, auch für die Bewohner im Gebiet Lochfeld, ist es eine riesengrosse Chance. Darum ein überzeugtes Ja am 25.9.! Annika Bos Laufen

WOS. Am Sonntag, 4. September, haben sich über 430 Kinder auf dem Dittinger Feld zum LTV Jugend-Spieltag getroffen. Die Anlagen waren vom TV Dittingen perfekt vorbereitet und die Hitzewelle machte eine Pause. Die Sportler konnten bei idealen Bedingungen um den Sieg kämpfen. Die Kleinsten waren beim «Ball über die Schnur» in ihrem Element und hatten richtig Spass. Bei den Grösseren war der Ehrgeiz schon erkennbar, es wurde

hart, aber fair um jeden Ball beim Korboder Linienball gekämpft. Die Rangverkündigung fand ohne Regen statt und die Sieger konnten tolle Preise in Empfang nehmen.

Mädchen: Korbball 1. Brislach 1, 2. Blauen 1, 3. Liesberg 1. Linienball: 1. Liesberg 3, 2. Brislach 4, 3. Röschenz 3. Knaben/Mixed: Korbball 1. Röschenz 1, 2. Blauen 2, 3. Brislach 2. Linienball: 1. Blauen 3, 2. Wahlen 1, 3. Röschenz 7. Ball über die Schnur: 1. Röschenz 10, 2. Brislach 8, 3. Wahlen 3.

EINGESANDT

Der Skibobclub Laufental wird aufgelöst Aus der langen Liste der Laufner Vereine kann einer gestrichen werden. Mit einem gemütlichen Schlussfest wird der Skibobclub aufgelöst. In den letzten Jahren ist es im Verein ruhig geworden. Vor über 40 Jahren entdeckten sportlich unternehmungsfreudige Laufentaler in Grindelwald den Skibob als Alternative zum Ski. Zu den wichtigsten Förderern gehörten die inzwischen verstorbenen Roland Thommen (ehemaliges Pneuhaus) und René Müller (Steinbrüche). Vor allem ihre Initiative führte am 12. Dezember 1975 zur Gründung des Laufentaler Vereins. Für die Wintersaison wurden eine Unterkunft in Grindelwald gemietet, Skiboblehrer ausgebildet und Rennen besucht, ja sogar die Schweizer Meisterschaft. Die Schar mit dem etwas komischen Sportgerät – ein Mittelding zwischen Ski und Bob – wuchs stetig an. Zeitweise umfasste der Verein über 80 Mitglieder. Der Skibobsport konnte sich jedoch

nicht auf die Dauer halten. Das unhandliche Gerät und der mühsame Transport auf den Berg besorgte nicht nur den Skiböblern Mühe, die Bergbahnen und die Skifahrer fühlten sich gestört. Die Entwicklung der neuen Sportart stoppte rasant. Im Skibobclub wurde wieder Ski gefahren, die Mitgliederzahl sank, aber ein harter Kern blieb und fand weiterhin Gefallen am kameradschaftlichen und familienfreundlichen Vereinsleben mit tollen Ausflügen und gemütlichen Wanderungen. Inzwischen sind über 40 Jahre vergangen und die meisten Promotoren aus der Gründerzeit sind nicht mehr unter uns. Deshalb haben die 22 Verbliebenen beschlossen, den Verein aufzulösen und weiterhin als «Ehemalige Skibobclub Laufental» dem Alltag zu entfliehen und die Gemütlichkeit unter Freunden zu pflegen. Ueli Bögli

Gini Minonzio Wissen Sie, was eine «Appen Zellteilung» ist? Damit bezeichnete der Kabarettist Lorenz Keiser die Fortpflanzung der Appenzeller Männer bis ins Jahr 1991. Dann erst anerkannten sie nämlich, dass auch Frauen existieren. Daran musste ich denken, als ich letzte Woche den Beitrag «us em Stadthuus» über die Handwerker in Laufen las. Die Männer mussten um 1800 herum laut diesem Bericht in 46 Berufen bis zum Umfallen schuften. Weshalb wir sie noch heute bewundern und alle ihre Tätigkeiten minuziös festhalten: vom Landwirt über den Nagler bis zum Stricker (was immer der tat: Machte er Socken oder Stricke?). Alles, alles mussten sie alleine machen, denn die Frauen taten in dieser Zeit laut diesem Bericht gar nichts, weshalb wir auch nichts von ihnen zu wissen brauchen. Vielleicht gab es sie auch gar nicht, weil die Mädchen jeweils bei der ersten Geburt starben? Denn ohne eine Hebamme war das Überleben für Frauen bekanntlich sehr schwer. Hebammen gab es aber laut der Berufsaufzählung im Bericht keine. Auch keine Mägde, Dienstmädchen, Näherinnen, Kürschnerinnen, Stickerinnen, Putzmacherinnen, Wäscherinnen, Weberinnen, Metzgerinnen, Ammen, Kindermädchen, Erzieherinnen, Gesellschaftsdamen, Köchinnen, Kauffrauen, Seifensiederinnen, Wirtinnen, Schuhmacherinnen, Meisterinnen aller Berufsgattungen, Händlerinnen, Hausiererinnen, Krämerinnen, Bäuerinnen, Hirtinnen, Eierverkäuferinnen. Und ganz sicher gab es damals auch keine Huren. Jedenfalls laut diesem Bericht. Wer kann denn die Realität so verzerrt darstellen? Zuunterst finde ich die Quelle: ein Heimatbuch von 1976, für das Albin Fringeli die Verantwortung trug. Ob ein heutiger Autor die Realität immer noch so schief beschreiben würde? Urteilen Sie selbst.


DORFPLATZ

Donnerstag, 15. September 2016 Nr. 37

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GERÄTETURNEN

Die Chance in Laufen packen

Dreimal 2. Rang und dreimal 3. Rang

An der Gemeindeversammlung vom 28. April 2016 ist die Vorlage über die «Arealentwickung Nau» grossmehrheitlich angenommen worden. Darauf wurde das Referendum ergriffen und am 25. September stimmen wir ein zweites Mal über das zukunftsweisende Geschäft ab, das der Stadtrat in jahrelanger Arbeit sorgfältig und mit Einbezug der Bevölkerung vorbereitet hat. Diese Vorwärtsstrategie wird sich auszahlen, denn nur so hat Laufen das Zepter in der Hand und wird nicht von aussen nach dem Zufallsprinzip entwickelt. Verschiedene ganz wichtige Faktoren finden bei der etappenweisen Realisierung des Areals Nau ihre Berücksichtigung: der Hochwasserschutz mit der Ausweitung der Uferzonen und der Schaffung von Freizeitraum, eine neue Fussgängerbrücke als positive Nebenerscheinung bei der Verlegung der Naubrücke birsabwärts, die Anbindung des neuen Quartiers via Park an die Altstadt und die längst fällige Anpassung der ge-

fährlichen Bahnunterführung Schliffweg. Neue Wohnungen und Arbeitsplätze werden auch dem Stedtli gut tun, Laufens Attraktivität zusätzlich steigern und neue Steuereinnahmen generieren. Die Initianten des Referendums haben neben einer breiten Diskussion etwas Wichtiges schon erreicht: Wird der Laufner Souverän zur «Arealentwicklung Nau» ja sagen, was ich hoffe, so ist der Stadtrat in der Pflicht, sich bei der Brückenverlegung und der Einmündung Baselstrasse/Naustrasse für eine Kreisellösung stark zu machen (S. 9 im Botschaftstext). Auch im Falle von Enteignungen ist equivalenter Ersatz versprochen worden. Nicht zu vergessen: Da es sich bei der «Arealentwickung Nau» um ein ganzheitlich und clever reflektiertes Projekt handelt, passt es zum Agglomerationsprogramm und es winken Subventionen. Und wenn wir diese nicht abholen, holen es andere. Linard Candreia, Laufen

Die Turnerinnen der Kategorie K1 und K2: Michelle Bührer, Waiata Saner, Katja Gasser, Zora Marchesi, Vanessa Grolimund (v.l.). FOTOS: ZVG Am Samstag, 10. September, waren die Kantonalen Herbstmeisterschaften im Geräteturnen. Nach der langen Sommerpause war man gespannt, ob die Geräteturner vom GETU Dorneck-Thierstein an ihren Erfolgen der Vorsaison anknüpfen können. Und es gelang. Die Kleinsten konnten gleich dreimal punkten. Zora Marchesi im K1 wurde 2. und

Katja Gasser im K2 wurde 2. Den Gruppenwettkampf beendeten sie auf dem 2. Platz. Am Nachmittag zeigten die Turnerinnen aus dem K3 und K4 ihr Können. Trotz kleiner Patzer am Boden wurde Ilona Bloch 3. im K3. Im K4 hoffte der Trainer auf Anna-Lea Gerster. Nachdem er ihr aufgrund der sehr kurzen

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Die Turnerinnen K3 und K4: Ilona Bloch, Anna-Lea Gerster, Delia Burgener, Jasmin Barth, Anne Mosimann (v.l.). Schaukelringe die Übung umstellen musste, war man gespannt ob es sich auszahlt. Sie meisterte das bravurös und wurde am Schluss 3. Ja, und weil es so gut passte, belegten sie mit der Mannschaft auch den 3. Platz. Tanja Bloch Auszug der Rangliste mit Auszeichnung: K2 Waiata Saner 5., Michelle Bührer 27., K3 Delia Burgener 4.

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Wahlen der Sozialhilfebehörde Am 25. September 2016 gilt es, zum Abschluss des alle vier Jahre wiederkehrenden Wahlmodus die Mitglieder der Sozialhilfebehörde zu wählen. Die Wahl erfolgt im Majorzsystem. Sechs Kandidierende, davon vier Bisherige, stellen sich der Wahl. Benützen Sie die Möglichkeit mitzubestimmen, welche Personen Sie in diesem verantwortungsreichen Amt vertreten sollen. Als Mitglied der Sozialhilfebehörde sollte man über eine hohe Sozialkompetenz, einen gesunden Menschenverstand und eine grosse Belastbarkeit verfügen. Gleichzeitig braucht es die Bereitschaft, sich intensiv mit den einzelnen Dossiers zu befassen und sich in die umfangreiche Gesetzgebung ein-

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zuarbeiten. Vielleicht ist es dieser anspruchsvolle Anforderungskatalog, der es einzelnen Parteien verunmöglichte, Kandidaten zu finden. Die CVP hat in der Vergangenheit drei Mitglieder gestellt. Darunter auch die Präsidentin dieser Behörde. Mit Cornelia Düblin und Doris lselin stellen sich zwei Bisherige erneut der Wahl. Sie verfügen beide über das nötige Rüstzeug für eine konstruktive und zielgerichtete Mitarbeit in dieser Behörde. Belohnen Sie deren Bereitschaft im Dienst der Allgemeinheit und berücksichtigen Sie sie bei ihrer Stimmabgabe am übernächsten Thomas Grob Wochenende. Präsident CVP Laufen

Grüne Wirtschaft: Die Welt ist (nicht) genug!

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Ja zu Arealentwicklung Nau Am 25. September 2016 haben wir nochmals die Möglichkeit, unsere Meinung zur Arealentwicklung Nau zu äussern. Dies ist nötig, weil nach dem , «Ja» bei der gut besuchten Gemeindeversammlung vom vergangenen Frühling das Referendum ergriffen worden ist. Wer sich die Zeit genommen hat und in den Abstimmungsunterlagen die Botschaft zur Referendumsabstimmung gelesen hat, kann gut nachvollziehen, dass die Gemeindeversammlung damals den richtigen Entscheid gefällt hat. Denn mit der Brückenverlegung – die bestehende Brücke müsste so oder so entfernt werden – und dem Einbezug der Hochwasserschutzmassnahmen des Kantons, die lange genug auf sich warten liessen, ent-

Wir empfehlen

steht für Laufen ein klarer Mehrwert. Drei neue Wohnquartiere, die lärmige Strassenführung aussen herum und ein neu gestalteter Birspark als Naherholungszone. Unterstützt wird das ganze Vorhaben vom Stadtrat, der Bau- und Planungskommission, der Finanzkommission sowie dem überparteilichen «Komitee pro Nau». Sie alle finden gute Gründe, die für eine Realisierung der schon weit entwickelten städtebaulichen Zukunftspläne von Laufen sprechen. Geben wir uns einen Ruck und stimmen wir der Arealentwicklung Nau ein weiteres Mal zu. Kommende Generationen werden es uns danken. Thomas Grob

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Areal Nau – alternativlos? Der Laufner Gemeinderat verkauft die Pläne für das Nau Areal als einzige Alternative. «Vogel friss oder stirb» heisst es für uns Stimmbürger. Man will um alles in der Welt die Stadt entwickeln. Aber will Laufen wirklich eine Stadt sein, (mit all den Problemen)? Wenn man den Mitwirkungsbericht durchliest, dann sieht man schnell, dass der Gemeinderat einen grossen Teil der berechtigten Einwände (Parkplätze, Attraktivität des Stedtlis, etc.) einfach unter den Teppich wischt, bzw. auf die Zukunft verweist. Es könne alles ja noch ganz anders gemacht werden, heisst es. Nur geht dabei vergessen, dass laut Zonenreglement die Konzeptstudie von Herzog & De Meuron «richtungsweisenden Charakter» hat. Das heisst wenn der Kanton das Zonenreglement akzeptiert, dann dürfte von diesem Konzept nicht abzuweichen sein. Die Beamten des Kantons finden genug Gründe, weshalb das Konzept genau so umzusetzen ist, wie geplant. Dann kann man nur noch in unterirdischen Parkhäusern parkieren.

Weil der Gemeinderat sich ein Denkmal setzen will, darf es keine Alternative geben zur teuren Verlegung der Naubrücke, zur Landenteignung, zur Verkehrsführung mittels Ampeln anstatt Kreisel. Auf dem Papier sieht es so schön aus und die ganzen Architekten jubilieren. Aber der Gemeinderat vergisst, dass wir Laufner nicht auf dem Papier leben und dass die Steuern nicht mit Monopoly Geld bezahlt werden. Das ganze Projekt rentiert sich ja nur, wenn der Bund grosszügig Geld spricht. Und wenn im Rahmen von Sparmassnahmen solche Luxusprojekte nicht mehr finanziert werden können, da das Geld für dringendere Aufgaben benötigt wird? Dieses Projekt birgt darum auch grosse finanzielle Risiken. Und dass Wohnraum an stark befahrener Strasse bei reichen Leuten (und diese wollen wir ja) begehrt sein soll, gehört auch ins Reich der Märchen. Es droht ein Nau-Gettho. «Alternativlos» hat bisher noch nie gute Resultate gebracht. Darum stimmen wir Nein und verlangen nach Alternativen. Roland Roth

Wanderland Schweiz Jura Höhenweg von Dominik Wunderlin Man kann zurzeit noch nicht von «Herbst» sprechen – so wunderbar warm sind diese Septembertage. Aber es ist doch weniger schwül und ideal für schöne Wandertage. Warum nicht im nahen Jura? Dominik Wunderlin ist 1953 in Liestal geboren und lebt in Basel. Er studierte Geschichte, Geographie und Kulturwissenschaft. Unter anderem ist er heute Vizepräsident des Schweizerischen Juravereins und arbeitet als Wander- und Exkursionsleiter. Der Jura Höhenweg ist die beliebteste Fernwanderroute durch die Schweiz. Im vorliegenden Führer wandert man in 15 Etappen von Dielsdorf nach Nyon. Auf angenehmer Höhe geniesst man ein wunderbares Panorama und erlebt abwechslungsreiche Landschaften und Kulturräume. Es werden nicht nur die Wanderungen beschrieben, sondern auch eine Fülle von spannendem Hintergrundwissen vermittelt. Wer wüsste zum Beispiel, dass der Literatur Nobelpreisträger Carl Spitteler (1845–1924) seine Jugendjahre vorwiegend im Schweizer Jura verbracht hat? Mancher Schauplatz in seinen Werken wurde durch erlebte Örtlichkeiten im Jura inspiriert. Das Buch ist mit Farbfotos, Karten und Höhenprofilen farbig illustriert und wiegt nur 175 Gramm. Ein triftiger Grund, sich damit auf Wanderschaft zu begeben! Christine Eckert

Würde jeder Mensch so leben wie der durchschnittliche Schweizer, so bräuchten wir drei Erden, um unseren Ressourcenverbrauch zu decken. Wir leben offensichtlich auf Kosten künftiger Generationen und anderer Länder – und genau das will die Initiative für eine «Grüne Wirtschaft» ändern. Der ökologische Fussabdruck der Schweiz soll bis ins Jahr 2050 auf eine Erde gesenkt werden. Dazu stellt der Initiativtext dem Bund eine Reihe von Massnahmen zur Verfügung, von Vorschriften für Produktionsprozesse bis hin zu haushaltsneutralen Lenkungssteuern, damit je nach Regulierungsbereich das passende Instrument verwendet werden kann. Das hat nichts mit Planwirtschaft oder «extremem grünen Zwang» zu tun, wie uns die Wirtschaftsverbände weismachen wollen. Im Gegenteil. Mit der Annahme der Initiative verankern wir eine Art Leitplanke in der Verfassung, die sicherstellen soll, dass die Entfaltung der freien Marktwirtschaft nicht zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen führt (was derzeit der Fall ist), sondern dass der marktwirt-

schaftliche Wettbewerb zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen beiträgt und uns langfristigen Wohlstand über Generationen hinweg sichert. Auch unsere Region ist bereits auf den Zug der «Grünen Wirtschaft» aufgesprungen. Einige Beispiele: Überall auf unseren Dächern installieren lokale KMUs Solaranlagen. Auf unseren Jurahügeln sind Windparks in Planung. In Liesberg gewinnt die Kelsag aus Küchenabfällen Strom und ihre Plastikabfallsammlung ist ein weiterer wichtiger Schritt von der Wegwerf- zur Kreislaufwirtschaft. Am neu eingeführten Laufner Flicktag werden kaputte Geräte repariert und dadurch Ressourcen geschont. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Produzenten von sich aus einen Anreiz hätten, möglichst langlebige Geräte herzustellen. Und genau um solche Anreize zu setzen, braucht es diese Initiative. Wir sind auf dem richtigen Weg – aber wir müssen noch weiter gehen. Deshalb am 25. September Ja zur «Grünen Wirtschaft»! Raphael Joray, Laufen


DIES UND DAS

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AUSSTELLUNG

Kunst im Kreuzgang mit Bildern von Manfred Schill dust. Vom 1. September bis 31 Oktober sind im Kreuzgang des Klosters Beinwil Bilder von Manfred Schill ausgestellt. Unter dem Titel «Acryl – Rund ums Kloster Beinwil» hat der Künstler aus dem Kreis der langjährigen Klosterfreunde sich vorwiegend mit Gartenund Naturmotiven rund ums Kloster beschäftigt. Manfred Schill, wohnhaft in Denzlingen (D), kommt seit 1984 regelmässig für ein, zwei Tage nach Beinwil und geniesst dort das Ambiente rund

Zwiebeln: Manfred Schill zeigt seine MaleFOTO: ZVG rei im Kloster Beinwil.

um das Kloster in der ökumenischen Gemeinschaft. «Wer hier Gast ist, möchte sich im Kloster nützlich machen. Er sucht eine Arbeit, die ihm liegt und ihn ausfüllt», sagt der Maler, der hier schon öfter in diesem Sinne sein Talent ausschöpfte und die entstandenen Werke schliesslich auch hier ausstellte. Die Gemäldeausstellung von Manfred Schill im Kloster Beinwil ist täglich von 15 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

EINGESANDT

Padre Lothar Zagst ist tot

Wie er zelebrierte: Lothar Zagst.

FOTO: ZVG

Der frühere Frick- und Laufentaler Vikar und Jugendseelsorger Lothar Zagst ist tot. Der 77-Jährige erlag einer schweren Krankheit in Ecuador, wo er seit Jahren eine bedeutende Missionsstation aufgebaut hatte. Der aus Deutschland stammende ka-

tholische Seelsorger hatte in Freiburg in der Schweiz Theologie studiert. Zahlreiche Frick- und Laufentaler haben ihn als engagierten Vikar der Nordwestschweiz in Erinnerung (1973 bis 1978). Nach weiteren Aufgaben in der Pfarrei Don Bosco BS und als Jugendseelsorger in Laufen BL gründete er 1987 in El Laurel, Ecuador, eine Missionsstation. Aussergewöhnlich war: Der Priester wurde dabei von zwölf Jugendlichen aus dem Fricktal und aus dem Laufental begleitet, die zum Teil in El Laurel, zum Teil an anderen Orten zum Einsatz kamen. Die Missionsstation musste von Grund auf aufgebaut werden. In der Folge entstanden verschiedene Kapellen, eine kleine Medizinstation, eine Apotheke. Weiter gab es Weiterbildungsmöglichkeiten für Frauen, eine Grundschule für Kinder, eine Berufsschule für Jugendliche. Er ermöglichte

eine Reismühle, unterstützte Kleinbauern für die Gründung einer gemeinsamen Genossenschaft. Für Frauen, die zu Hause unter Gewalt litten, reservierte er extra Wohnungen, wohin sie sich zurückziehen konnten. Lothar Zagst war für seine offene und engagierte Art bekannt. In seinem Pfarrhaus lebten oft Jugendliche aus der Pfarrei mit. Er adoptierte sogar einen Jugendlichen, der später Architektur studierte. Die Arbeit in El Laurel wurde während Jahren von einem grossen Freundeskreis aus der Schweiz und aus Deutschland unterstützt. Am kommenden Sonntag, 18. September, findet um 15 Uhr in der katholischen Kirche Magden ein Gedenkgottesdienst statt. Dieser wird von Bernhard Schibli geleitet. Anschliessend sind alle zu einem Apéro eingeladen. Alex Kaiser

SCHULPROJEKT

Im Gilgenberg herrschte Steinzeit WOS. In den letzten Tagen wurde es in Meltingen und Zullwil immer wieder laut. Jeweils kurz nach dem Sonnenaufgang zog eine wilde Horde von 22 Steinzeitkindern und zwei Steinzeitmenschen mit lautem Gebrüll und einem Signalhorn vom Schulhaus March in den Wald hinter der Ruine Gilgenberg. Unterwegs wurde die Gruppe von den Einwohnern und den Automobilisten immer wieder mit grossen Augen und einem Lachen begrüsst. Bei näherem Betrachten erkannte man hinter den selbstgenähten Kleidern, dass es sich um die 4. Klasse von Meltingen und Zullwil handelte. Die Schüler hatten sich schon in der 3. Klasse intensiv mit dem Thema Steinzeit auseinandergesetzt. So haben sie das Naturhistorische Museum in Basel besucht und mit Remo Gugolz Werkzeuge und Waffen aus der Steinzeit erprobt und selber gebaut. Das schlechte Wetter im Juni und Juli liess aber die geplante Projektwoche nicht zu. Am 29. August war es dann so weit. Die Wetterprognose war hervorragend und die Klasse von Herrn Garcia konnte ihre lang ersehnte Projektwoche

durchführen. Am ersten Tag erkundete eine Gruppe den Wald und suchte nach einem geeigneten Platz für eine Hütte. Während ein Teil der Kinder einen Unterstand baute, waren die anderen Kinder auf der Suche nach Wasser und Nahrung, welche morgens von den Lehrpersonen versteckt wurden. Die gefundenen Esswaren zerkleinerten die Kinder mit ihren selbst gefertigten Messern und Silexklingen. Eine weitere Gruppe sammelte Holz und machte alles für ein Feuer bereit. Was fehlte, war nur das Feuer selbst. Alle Versuche, ein Feuer mit Feuersteinen zu entfachen, scheiterten. Die Rettung nahte. Frau Dettli Angela besuchte uns kurz vor der Mittagspause und zeigte, wie man mit einem Feuerbohrer ein Feuer entfachen kann. Das Staunen war bei allen Anwesenden gross und eine warme Mahlzeit war uns gewiss. Diese drei Aufgaben, Hütte bauen, Nahrung sammeln und Feuer machen gehörte zu den täglichen Aufgaben, welche die Schüler erledigen mussten. Nebst diesen Arbeiten setzte sich die Klasse an den kommenden Tagen mit dem Thema Nahrungszuberei-

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EINGESANDT

Ja zur Zukunft statt Angstmacherei!

Indian Summer auf Mur Breitenbach

Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft, über die wir am 25. September abstimmen werden, setzt ein Ziel: bis 2050 soll die Schweiz nur noch so viele natürliche Ressourcen konsumieren, dass die Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Es soll ein Zustand angestrebt werden, in dem die Menschen nicht mehr auf Kosten der künftigen Generationen leben. Das Ziel ist zwar ehrgeizig und wird nicht durch Inaktivität oder Laisser-faire erreicht werden. Mit einem unliberalen Zwang hat dies aber überhaupt nichts zu tun: im Gegenteil, es ist nicht liberal, auf Kosten der Zukunft verschwenderisch zu haushalten. Wenn man die Argumente der Gegner betrachtet, sieht man, dass sie sich im Wesentlichen auf Angstmacherei beschränken: Man könne nicht mehr warm duschen, würde in eine Zwangsjacke gesteckt und Cervelats gäbe es auch

nicht mehr. Das sind keine sachlichen Argumente, zudem sind sie falsch. Dies ist umso störender, als die Gegner keine Alternative aufzeigen, wie denn eine nachhaltigere Welt angestrebt werden soll, wenn nicht einmal ein Ziel gesetzt werden darf. Zum Glück sehen das nicht alle so. In einem bemerkenswerten Interview in der Sonntagszeitung hat der Vizepräsident des Roche-Verwaltungsrats sein Ja zur Initiative begründet: «Die Schweiz kann es sich nicht leisten, bei der grünen Wende und der Cleantech-Revolution abseitszustehen. Wir machen schon vieles gut. Wir können auf die Perspektive, die uns die Initiative gibt, nicht verzichten. Es wird einfacher, wenn wir uns jetzt ein gemeinsames Ziel setzen.» Daniel Urech, Dornach Kantonsrat Grüne

Erfrischende Lieder: Die 3. und 4. FOTO: ZVG Klasse. Letzten Freitag lud das Elternforum der Schulen Breitenbach zum gemütlichen Sommerfest ein. Rund 400 Personen folgten der Einladung und trafen auf einen gut durchorganisierten Anlass, der keine Wünsche offen liess. Der milde und sonnige Sommerabend wurde dem Motto «Indian Summer» mehr als gerecht. Unter der Leitung von Fabienne Jäggi und musikalisch unterstützt durch

Barbara Kipfer eröffneten die 3. und 4. Klasse kurz nach 16 Uhr mit vier erfrischenden Liedern den Anlass. Das Elternforum arrangierte einen Malwettbewerb sowie die Möglichkeit für professionelles Kinderschminken, was die Kinderherzen höher schlagen liess und viel Freude bereitete. Die 5. und 6. Klassen organisierten und betreuten verschiedene Spiele wie

tung auseinander. In einem Erdofen, der uns von Familie Dettli ausgehoben wurde, garten die Kinder ihr Essen. Frau Dettli zeigte den Kindern, welche Pflanzen geniessbar sind, welche einem in der Not helfen können und klärte uns über den Nutzen und die Gefahren auf. Während den nächsten Tagen bereitete sich die Klasse auf die Jagd vor. Eine Gruppe lernte verschiedene Schleichtechniken kennen und übte die Handhabung der Speerschleuder. Eine weitere Gruppe fertigte gemeinsam mit Frau Hirt und Frau Trutmann Gefässe aus Ton. Am Feuer lernten die Schüler, welche Tiere von den Steinzeitmenschen gejagt wurden. Am Donnerstag früh vor dem Sonnenaufgang machte sich die ganze Horde auf ins Kaltbrunnental zur Jagd. Unterwegs lauerten überall wilde Tiere und nur dank der mutigen Jäger und Jägerinnen ist unterwegs niemand zu Schaden gekommen. In den folgenden Tagen erlebten die Steinzeitkinder von Meltingen und Zullwil noch viele lehrreiche Stunden. Für alle Beteiligten endete eine tolle und lehrreiche Woche.

Büchsenwerfen, Pedalo-Parcours fahren oder Wasserpistolen schiessen, um nur einige zu nennen. Die Kinder amüsierten sich untereinander, was den Erwachsenen die Möglichkeit gab, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Kulinarisch sorgte das Elternforum ebenfalls für zufriedene Gesichter; Schlangenbrot, Bratwürste oder Chlöpfer konnten auf dem imposanten Dreibein-Grill durch Mitglieder des Forums knusperig gebraten werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Elternforum und den Schulen Breitenbach ermöglichte allen Beteiligten schöne Stunden. Die Organisatoren blicken mit Freude auf eine erste erfolgreiche Ausgabe zurück und bedanken sich für das zahlreiche Erscheinen. Remo Jeker


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Empfehlungen


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DIES UND DAS

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AUSSTELLUNG

Tagfahrlicht

Auto Basel – Neuheiten des Herbstes 2016 live erleben leistungen (Versicherungen, Leasinganbieter, Verkehrsverbände usw.) die 4-tägige Ausstellung ab. Einzigartig für die Auto Basel ist, dass praktisch alle ausgestellten Neuheiten direkt vor Ort für Probefahrten bereitstehen. Kompetenz in Nutzfahrzeugen Als wichtiger Bestandteil der Auto Basel findet auch in diesem Jahr wieder im Innenhof der Messe eine NutzfahrzeugAusstellung statt. Dort werden von 15 verschiedenen Marken 55 Fahrzeuge mit verschiedensten Aus- und Aufbauten gezeigt, die heute für den KMU-Betrieb als Arbeitsgeräte von Bedeutung sind.

Fahrzeuge, die auch tagsüber mit eingeschaltetem Abblendlicht oder mit Tagfahrlicht fahren, sind optisch viel besser erkennbar. Deshalb hat der Bund im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms Via Sicura beschlossen, das Fahren mit Licht am Tag für obligatorisch zu erklären. Fahren mit Licht am Tag ist eine einfache Massnahme, die Anzahl und Schwere der Strassenverkehrsunfälle zu verringern. Wer mit Tagfahrlicht oder eingeschaltetem Abblendlicht unterwegs ist, wird besser wahrgenommen. Aus diesem Grund müssen seit dem 1. Januar 2014 Motorfahrzeuge, ausgenommen Motorfahrräder, Fahrräder, EBikes sowie alle vor 1970 in Verkehr gesetzten Fahrzeuge, auch tagsüber und bei guten Sichtverhältnissen mit Tagfahrlichter oder Abblendlichter fahren. Mit dieser Massnahme wird die Sichtbarkeit der Fahrzeuge tagsüber wesentlich

erhöht, sie trägt somit zur Verhinderung von Verkehrsunfällen bei. Aber Achtung: Das Tagfahrlicht hat auch seine Tücken. Da die Schlusslichter in der Regel beim Tagfahrlicht nicht leuchten, ist das Fahrzeug bei schlechten Sichtverhältnissen von nachfahrenden oder aufschliessenden Verkehrsteilnehmern nicht, schlecht oder nicht rechtzeitig erkennbar. Daher reicht das Tagfahrlicht vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen (Nebel, Regen, Schneetreiben usw.) und in Tunneln nicht aus. In diesen Fällen ist zwingend das Abblendlicht einzuschalten. Die Kantonspolizei Solothurn bedankt sich bei allen Autofahrenden für die Einhaltung dieser Richtlinien und wünscht Ihnen eine unfallfreie Fahrt. Kantonspolizei Solothurn

Dieses Wochenende: Die 13. Ausgabe von Auto Basel. Zum 13. Mal wird die Auto Basel vom Donnerstag, 15., bis Sonntag, 18. September, in der Messe Basel ihre Tore öffnen. Und damit werden die autointeressierten Besucher einmal mehr die Gelegenheit haben, alle Neuheiten des Automobilherbsts 2016 kennen zu lernen und miteinander zu vergleichen. Mit vielen Highlights und Attraktionen, die bisher noch nicht im Autohandel zu sehen waren, bezeichnet sich die Auto Basel 2016 damit zu Recht als «Festival der mobilen Faszination». Eine der grössten Automessen Die Auto Basel hat sich als Leistungsshow des Autogewerbes der Nordwest-

FOTO: ZVG

schweiz und als einer der Höhepunkte im schweizerischen Automobilkalender des Herbsts etabliert. Vom Donnerstag, 15., bis Sonntag, 18. September, werden die über 100 Aussteller keine Mühe scheuen, den Besuchern alle Fahrzeuge zu präsentieren, die derzeit in der Region zu kaufen sind. Auf 15 000 m2 Ausstellungsfläche präsentieren die Aussteller bei der diesjährigen Auflage der Auto Basel 41 Neuwagen- und 15 Nutzfahrzeugmarken. Damit kann der Besucher an den vier Messetagen über 300 Neuwagen und über 50 Nutzfahrzeuge entdecken. Wie jedes Jahr runden Aussteller aus den Bereichen Tuning, Autozubehör und Dienst-

Dank Erdgas: Im Wettbewerb ein energieeffizientes Auto gewinnen! Mit einer grossen Ausstellung von Fahrzeugen mit Erdgasantrieb, bei der die Vorteile rund um Erdgas-Biogas als Treibstoff dargestellt werden, und 14 Marken, die auf ihren Ständen die Neuheiten der Fahrzeuge mit rein elektrischem und Hybrid-Antrieb zeigen, ist die Auto Basel die umfassende Informationsplattform für alle diejenigen Besucher, die alles zu den sich mehr und mehr verbreitenden alternativen Antriebsformen kennen lernen möchten. Und dank dem Engagement des Hauptsponsors «Erdgas» gibts in einem attraktiven Wettbewerb als Hauptpreis einen energieeffizienter Skoda Octavia G-TEC mit Erdgasantrieb zu gewinnen.

Alle Informationen zur Auto Basel 2016 sind unter www.auto-basel.ch zu finden.

VERANSTALTUNG

Cabaret-Time in der Kulturschüre EINRICHTEN / WOHNEN

KM-Küchenstudio in neuem Glanz

Knallgelb: Die neue Fassade. PR. Seit 65 Jahren befindet sich der Familienbetrieb KM-Küchenstudio Schreinerei von Sacha und Christoph Abgottspon, mit Yannick Abgottspon in dritter Generation, an der Solothurnerstrasse 69 in Basel/Gundeli. An diesem Domizil befindet sich nebst einer Ausstellung auf zwei Ebenen sowie Verkaufs- und Beratungsräumlichkeiten im Hinterhaus auch die betriebseigene Schreinerei. Hier fliegen noch die Späne, hier riecht es nach Holz, hier sieht man die hohe Kunst des Schreinerhandwerks. Vor gut 10 Jahren erweiterte das KM seine Räumlichkeiten mit einem Showraum für gehobenen Küchenstandard an der Solothurnerstrasse 62. Hier fin-

det sich auch die breite Palette von Austauschgeräten. Das KM-Küchenstudio, stets auf dem neusten Entwicklungsstand in Sachen Küchenneu- und -umbau, wollte das Outfit des Stammsitzes an der Solothurnerstrasse 69 dem Firmenpower anpassen, die Dynamik nach aussen transportieren. Und so wurde die Hausfassade aufwendig aufgefrischt, die Läden renoviert, neue Fenster eingesetzt. Diese nun abgeschlossene Renovation versinnbildlicht den innovativen Fachbetrieb für Schreinereiarbeiten und Küchenbau. Das sympathische Gelb in Kombination mit dem frischen Grün fügt sich harmonisch in die alte typische Gundeldinger Häuserzeile. Nicht nur das Gebäude erfuhr eine FOTO: ZVG Aufwertung, die wohltuende Auffrischung der Fassade ist ein Gewinn für die Solothurnerstrasse und ein willkommener herrlicher Farbtupfer. Dass das Gelb und das Grün im wahrsten Sinne des Wortes die Hausfarben sind, passt wunderbar ins Konzept und zum Corporate Design des KM-Küchenstudios. Für die fachgerechte Umsetzung sorgte das ABC Malergeschäft, eine Tochterfirma des KM-Küchenstudios, das gerade auch bei allen Renovations- und Umbauarbeiten als Generalunternehmer auftritt. KM-Küchenstudio Schreinerei – ein verlässlicher Partner. KM-Küchenstudio Schreinerei, Solothurnerstrasse 62 und 69, 4053 Basel. 061 361 19 43, info@km-kuechenstudio.ch, www.kuechenstudio.ch

WOS. Am Freitag, 23. September, einem voraussichtlich lauen Spätsommer-Abend, heisst es in der Kulturschüre Blauen wieder einmal «Cabaret-Time». Wir, das sind das Büecher-Broggi Laufental und das Team vom «zämmeläbe» präsentieren das Cabaret Zwieback der Basler Brüder Markus und Peter Back. Mit ihrem Programm «z.B.» zielen sie mitten ins Leben – «z.B.» luschtigi…

«z.B.» truurigi… «z.B.» typischi… «z.B.» schuurigi Gschichte us em Alltag. Alles, was die beiden Kabarettisten auf der Bühne (re)-produzieren, ist Alltag. Sie karikieren Situationen, die wir alle kennen und halten uns liebenswürdig den Spiegel unserer eigenen Lächerlichkeit, Spiessigkeit und Wichtigtuerei vor. Ihr schauspielerisches und komisches Talent – nicht zuletzt ihre präzise Beobachtungsgabe – ist verblüffend. Die

WANDERTIPP

ZAHNARZTTIPP

Montsevelier – Recolaine

Weisheitszähne können Beschwerden verursachen

Sonntag, 25. September 2016

Reizvolle Jurawanderung zum Welschgätterli, dann durch die L’Aibaiteusse nach Recolaine im Val Terbi. Wanderzeit: 3¾ Std., aufsteigend 415 m, absteigend 517 m Billett: Basel - Montsevelier, retour ab Recolaine, U-Abo gültig bis/ab Laufen Verpflegung: aus dem Rucksack Treffpunkt: 09.20 Uhr Schalterhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 21. September 2016 bei: Nik Pfister, Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08 Es laden ein Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Die Weisheitszähne – die dritten Backenzähne (Molaren) – sind die hintersten Zähne unserer Zahnreihen im Ober- und Unterkiefer. Sie entwickeln sich im Vergleich zu den anderen Zähnen sehr spät und sind diejenigen Zähne, die am meisten von sich reden machen. Sie können alle vorhanden sein oder teilweise bzw. vollständig fehlen. In der Regel brechen Weisheitszähne im Alter von 15 bis 25 Jahren durch. Verläuft dabei alles normal, können sie, wie die restlichen Zähne auch, bei guter Pflege bis ins hohe Alter gesund erhalten werden. Manchmal geht es aber wie beim «Sässelitanz»: Die zuvor durchgebrochenen Zähne nehmen den Platz ein, der ihnen zukommt. Weil aber die Weisheitszähne die letzten sind, kann es sein, dass für sie kein Platz mehr bleibt. Bei einem Platzmangel, z.B. bei kleinem Kiefer, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Weisheitszähne Durchbruchprobleme und somit Beschwerden verursachen. Dies tritt vor allem dann ein, wenn die vorhandenen Zähne ohnehin schon Stellungsfehler aufweisen. Weis-

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Kulturschüre (sie ist zmitts in Blauen) ist ab 19 Uhr geöffnet, ebenso die Theaterbar. Der Eintritt kostet25 Franken pro Person, die Platzzahl ist beschränkt und nicht nummeriert. Billette gibt es im Vorverkauf per Telefon (079 359 50 02, Pierre Gürtler oder 079 419 61 37, Bernhard Bucher) und an der Abendkasse. Freitag, 23. September, 20 Uhr, Kulturschüre Blauen.

heitszähne können aber auch im Kieferknochen eingeschlossen bleiben und so nicht in die Kauebene gelangen. In diesem Fall steigt das Risiko, dass die schräg im Knochen liegenden Zähne die Wurzel des vor ihnen stehenden Backenzahnes angreifen und gefährden bzw. zu Infektionen Anlass geben. In all diesen Fällen ist es häufig angezeigt, die Weisheitszähne zu entfernen. Früherkennung Weisheitszähne sind aufgrund ihrer Lage im Mund schlecht zugänglich und können oftmals nur mit Mühe gereinigt werden. Hinzu kommt, dass sie beim Durchbrechen teilweise noch mit einem Zahnfleischlappen überdeckt sind, was die Zahnhygiene zusätzlich erschwert. Das Resultat ist eine schmerzhafte Infektion, welche das Wohlbefinden des Patienten akut beeinträchtigen kann. Die SSO-Zahnärzte beraten Sie gerne rund um das Thema Weisheitszähne. Dr. med. & med. dent. Marc Bandi Zahnärztegesellschaft SSO


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Zu vermieten 2 – 2½-Zimmer

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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Kämpfen mit allen Mitteln ZWINGEN/BLAUEN. WOS. Der Verein Depo-Nie im Quellgebiet kämpft gegen die geplante Deponie im Gebiet der beiden Quellen, über die im kommenden November das Baselbieter Stimmvolk zu befinden hat. Um möglichst effizient für sein Anliegen aufzutreten, sucht der Verein mittels eines Rundschreibens nach weiteren Mitgliedern und Sponsoren. Zum selben Zweck wird in diesen Tagen eine Crowdfunding-Plattform eingerichtet: https:// miteinander-erfolgreich.ch /fundables.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

VERANSTALTUNG

Biomill startet in die 13. Runde

FOTO: ZVG

Auf gehts in die – kaum zu glauben – mittlerweile 13. Saison: Zum Auftakt serviert das Biomill-Team ein ebenso hochkarätiges wie vielseitiges Menü: So ist es gelungen, mit «POP.1280» einen internationalen Act mit GeheimtippStatus in die Rock-’n’-Roll-Mühle zu locken. Das Quartett aus New York spielt innovativen, von rotzigem Punk und fiepsigen Elektro-Sounds infizierten Industrial Rock, angesiedelt irgendwo zwi-

landschaften. Wavering Hands stammen aus Luzern, klingen aber – es mag ein Klischee sein – wie Berliner Anarchismus gepaart mit Londoner Coolness. Ganz sicher hat das internationales Format! Den Abend eröffnen werden die Laufentaler Schelm. Das Punkrock-Trio musiziert frisch von der Leber weg, fernab einschränkender Konventionen. Das rhythmische Gerüst ist bemerkenswert tight, was auf versierte Musiker schliessen lässt. Ein Versprechen! Zur neuen Saison offeriert das Biomill-Team zudem einen preislich spannenden Rabatt: Wer bereits vor 21.30 Uhr aufkreuzt, kommt für 10 Franken rein. Anschliessend beträgt der Eintritt zu den Konzerten wie bisher 20 Manfred Lindenberger Franken. Samstag, 17. 9. Open doors: 21.00 Uhr Biomill Laufen, Delsbergerstrasse 181, 4242 Laufen

Verliebt im Konzert LAUFEN. WOS. Dieses Wochenende spielt das Neue Orchester Basel (NOB) sein 1. Saisonkonzert 2016 unter dem Motto «verliebt». Vor seinem Hauptauftritt am Sonntag in der Martinskirche in Basel (17 Uhr) gastiert das NOB am Samstagabend, (17. 9., 20.00 Uhr) in der Katharinenkirche. Als Gastsolistin spielt Beatrice Berrut das Klavierkonzert Nr. 2 von Frédéric Chopin. Unter der Leitung von Christian Knüsel sind weiter «Valse Fantaisie» von Michail Glinka und die Sinfonie Nr. 4 von Ludwig van Beethoven zu hören.

Brandschutztüren

Geheimtipp: Pop.1280.

schen Nine Inch Nails, Joy Division und den Sex Pistols. Die seit 2008 bestehende Band hat eben ihr drittes Album, «Paradise», veröffentlicht und macht auf ihrer EuropaTour zwischen Porto und Lüttich (Belgien) Halt für einen einzigen Schweizer Gig – in Laufen. Wetten, dass die aufstrebenden New Yorker schon bald auf allen Kanälen zu hören sind! Der Feinschmecker wird sich dieses Konzert sicher nicht entgehen lassen. Das Vorprogramm der New Yorker präsentiert sich nicht minder breit gefächert. Eine Entdeckung wert sind Wavering Hands. Deren unkonventioneller und doch in sich stimmiger Stilmix lässt aufhorchen. Das Trio vermischt New Wave, Dream Pop, rhythmische Elemente aus dem Krautrock und an 90erIndie-Rock gemahnende Gitarrenlinien zu faszinierenden, verträumten Sound-

aus eigener Produktion in Büsserach

Spätsommer: Blick über Blauen.

Deutlich mehr arbeitslose Schul- und Lehrabgänger im August KT. SOLOTHURN. WOS. Im August 2016 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 219 auf 4182 Personen. Besonders zugenommen hat die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe der Schul- und Lehrabgänger. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 2,9 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden lag bei 6744 (Vormonat: 6614, Vorjahresmonat: 6080) und war damit um 130 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,5 auf 4,6 Prozent (Vorjahresmonat: 4,2 Prozent). Die Quote im Schwarzbubenland blieb unverändert bei 3,8 Prozent; dies bei vier Stellensuchenden weniger.

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Der Weg in die Selbstständigkeit BREITENBACH. WOS. Am Donnerstag, 22. 9., 18 Uhr laden der «business parc Reinach» und der «Business Park Laufental & Thierstein» zum Infoanlass ins Restaurant s’Zäni im AZB Breitenbach. Nebst Infos zum Weg in die Selbstständigkeit diskutieren drei Jungunternehmen auf dem Podium.

MUSIK-TIPP

Sturgill Simpson Der im US-Bundesstaat Kentucky aufgewachsene SingerSongwriter Sturgill Simpson ist in seiner Heimat ein Star, hierzulande aber noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Das ist mit ein Grund, auf die von ihm selber produzierte und seinem zweijährigen Sohn gewidmete dritte CD «A Sailor›s Guide To Earth» (Warner Music) hinzuweisen. Sie ist mit acht Eigenkompositionen und dem Nirvana-Coverversion «In Bloom» nicht besonders reichhaltg bestückt, aber in den USA auf Platz 1 der CountryCharts gelandet. Wer gegenüber Country-Produktionen grundsätzlich skeptisch eingestellt ist, möge trotzdem mal reinhören. Denn Sturgill Simpson ist kein Vertreter von seichtem Nashville-Country-Pop, obwohl er gelegentlich Streicher und croonigen Gesang anklingen lässt. Er agiert grösstenteils mit viel Energie. Sein eigenständiger Country-Stil ist dank Rock- und Soul-Einflüssen griffig und keineswegs altbacken. Benno Hueber

20160915 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Heimspiel für Piero. DPiero Esteriore gastiert am 23. Septe...