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Donnerstag, 1. September 2016

108. Jahrgang – Nr. 35

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

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Freitag, 2. September 2016 Recht sonnig, tagsüber vermehrte Quellwolkenbildung. Samstag, 3. September 2016 Nach wie vor freundlich, mit einem Mix aus Sonne und Wolkenfeldern. Sonntag, 4. September 2016 Etwas wechselhaft. Es dürfte aber noch immer trocken bleiben.

Laufen

3 Am Samstag herrscht im Stedtli Ausnahmezustand. «Usestuehle» lautet die Devise, ein Event, der einiges an Attraktionen und Höhepunkten bereithält.

Laufen

7 Zur Förderung des Jugendsports errichtet Fridolin Karrer, Gründer der Karrer Sportshop AG, eine Stiftung. Gleichzeitig wird die Geschäftsführung in neue Hände gelegt.

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Grosser Bahnhof für Bevölkerung, Promis und Postautos Eine heisse Sache war die Eröffnung des neuen Bushofs, den die ganze Region mit Ansprachen, Pauken und Trompeten, karibischen Klängen und viel Tranksame feierte. Roland Bürki In bester Laune: Eine aufgestellte Regierungsrätin Sabine Pegoraro schneidet das Eröffnungsband durch wie nebenan auch Stapi Alex Imhof und Patrick Zingg von PostAuto.

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eiss brennt an diesem Samstag die Augustsonne auf den Bahnhofplatz, der sich emsig für die feierliche Eröffnung des neuen Bushofs rüstet. Während Politprominenz aus Laufental und Schwarzbubenland überall Schatten sucht, die Stadtharmonie Laufen sich ihrer Vestons entledigt und erste Bierdosen zischen, tönt wie zum Hohn aus einem Autoradio: «Wann wird es endlich wieder einmal Sommer?» Grund genug für die Postauto-Leute, mit postautogelben Sonnenbrillen den Gegenbeweis anzutreten. Ob mit oder ohne Sonnenbrille betrachtet: Der neue, überdachte Bushof mit fünf schräg zur Bahnhofstrasse angeordneten Haltekanten, mit Sitzbänken und digitaler Fahrgastinformation findet Gefallen. Ein echter Kontrast zur altehrwürdigen Perrondachkonstruktion des Laufner Bahnhofs, der sich hinter dem Bushof zu verstecken scheint. Ein neues Gesicht hat auch die Bahnhofstrasse mit der grau gefärbten Mittelzone für Fussgänger erhalten, welche das sogenannte flächige Queren der beiden schwarzen Bahnhofstrasse-Spuren ermöglichen soll. Auf knappe acht Millionen Fran-

FOTO: ROLAND BÜRKI

ken beziffert die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion die gesamten Projektkosten. Die Stadt Laufen beteiligt sich an den Kosten des Bushofdachs, während der Bund drei Millionen Franken aus dem Agglomerationsprogramm springen lässt. Das erste grosse Verkehrsprojekt seit 50 Jahren «Ich freue mich ausserordentlich, an der Eröffnung des neuen Bushofes dabei sein zu dürfen», strahlt Regierungsrätin Sabine Pegoraro. In ihrem Rückblick hält sie markante Verkehrzunahmen auf Schiene und Strasse und entsprechend auch zahlreiche Schwächen von Bahnhofplatz und Bahnhofstrasse fest. «Mit

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dem neuen Bushof und der total umgestalteten Bahnhofstrasse werden diese Schwächen behoben», weist Pegoraro auf klare neue Verkehrsabläufe für Postautos und Fussgänger hin. Letztere könnten die Bahnhofstrasse überall überqueren, wo die Mittelzone markiert ist, was übrigens in Thun seit 2012 gut funktioniere. Für Stadtpräsident Alex Imhof sind Bushof und sanierte Bahnhofstrasse das erste grosse Verkehrsprojekt in Laufen seit 50 Jahren, aber auch ein Zeichen für gute Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und zwischen Kanton und Gemeinden. «Der Bushof ist deshalb auch ein Symbol für die Zukunft Laufens und des Laufentals», wünscht Imhof, dass in einer en-

geren Zusammenarbeit künftig wirklich alle am gleichen Strick ziehen. Wie schon seine Vorrednerin bedankt sich der Stadtpräsident bei allen Beteiligten für das tolle Werk. «Für mich ist das heute ein Freudentag, nach nur 18 Monaten Bauzeit einen neuen Bushof als Geschenk zu erhalten», bedankt sich Patrick Zingg, Regionalleiter PostAuto Nordschweiz. Dies auch namens der 1,5 Millionen Fahrgäste, die hier in einem Jahr umstiegen. Dann heisst es tatsächlich umsteigen mit dem «Baselbietermarsch» der Stadtharmonie und dem Durchschneiden dreier Eröffnungsbänder und unter karibischen Klängen der Red Steel Dragons auf Festbetrieb total.


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LAUFENTAL LAUFEN

LAUFEN

Ressourcen sparen für zukünftige Generationen

Autos weg – «Usestuehle»!

Ein hochkarätiges Podium stellte der Jugendrat für eine Veranstaltung am Gymnasium Laufental-Thierstein vom letzten Dienstagvormittag zusammen. Thema war die Volksinitiative für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft, über die am 25. September abgestimmt wird. meb. Gleich zwei Baselbieter Bundesparlamentarier holte der Jugendrat Baselland nach Laufen. Dabei konnten ihre Meinungen verschiedener nicht sein. Da war einerseits die Oberbaselbieterin Maja Graf, langjährige Nationalrätin der Grünen Partei Schweiz, welche unermüdlich für die Vorlage argumentierte, auf der anderen Seite Thomas de Courten, SVP-Nationalrat aus Rünenberg, der in seiner Partei eher dem rechten Flügel zuzuordnen ist und an der Initiative kein gutes Haar liess. Auf der Befürworterseite stand Maja Graf ihr Namensvetter Manuel Graf zur Seite, der im WWF für die politische Arbeit zuständig ist. Mitstreiter von de Courten war Kurt Lanz vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Die Initiative verlangt, dass Bund, Kantone und Gemeinden eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft anstreben. So soll bis ins Jahr 2050 der sogenannte ökologische Fussabdruck der Schweiz so reduziert werden, dass er auf die Weltbevölkerung hochgerechnet eine Erde nicht überschreitet. Dazu führte Manuel Graf ins Feld, dass heute

der ökologische Fussabdruck eines jeden Schweizers 50 000 Quadratmeter betrage, das sei die Fläche, die jeder hierzulande brauche, um seinen Lebensstandard zu halten. Es bräuchte damit 3,5 Mal die Erde, um jedem Erdenbürger den gleichen Standard zu ermöglichen und das sei langfristig nicht möglich. Es sei daher an der Zeit, Ressourcen zu sparen und dafür zu sorgen, dass eine Erde ausreiche. Kurt Lanz von Economiesuisse sagte dazu, dass die Unternehmen an einer grünen Wirtschaft interessiert seien, er vertraue aber auf den Markt und die Innovationen hierzulande und sei gegen Vorschriften aller Art. Etwas vereinfacht formulierte es Thomas de Courten: Er fragte die anwesenden Gymnasiasten und Gymnasiastinnen, ob sie sich zukünftig vorschreiben lassen wollten, was sie tragen oder essen beziehungsweise wie sie wohnen möchten. Maja Graf entgegnete sogleich, dass die Gegner versuchten, Ängste zu schüren. Ziel sei es nicht, auf alles zu verzichten, sondern dank Innovationen und Effizienzsteigerung Ressourcen zu sparen. Genau damit werde garantiert, dass auch zukünftige Generationen noch die Wahlfreiheit hätten und sich nicht einschränken müssten. Als Thomas de Courten die Bildung als einzige Ressource der Schweiz benannte, liess es sich Rektor Isidor Huber nicht nehmen, auf die vergangenen Sparübungen in der Bildung hinzuweisen.

Die drei Drahtzieher machen es vor: Nafi Emri (l.), Sonnja Karrer und Alex Beck.

Am Samstag herrscht im Stedtli Ausnahmezustand. «Usestuehle» lautet die Devise, ein Event, der einiges an Attraktionen und Höhepunkten bereithält, die niemand verpassen sollte. Martin Staub

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In einer heissen Debatte: (v.l.)Thomas de Courten, Kurt Lanz, Fabian Schnell (ModeratiFOTO: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN on), Maja Graf, Manuel Graf

er Gedanke ist nicht neu. «Usegstuehlt» wird bereits in mehreren Zentren der Region. Für Laufen aber ist dieser Anlass ein Novum. Die Idee stammt aus den Reihen des IG-Laufen-Vorstandes. Sonnja Karrer und Alex Beck haben in diesem Frühjahr anlässlich der GV die Mitglieder orientiert, als das Konzept für diesen Grossanlass noch ziemlich vage war. Das Programm hat sich in den vergangenen Monaten mehr und mehr konkretisiert. Auch wenn sich die beiden Initianten Beck und Karrer aufgrund des zeitlichen Aufwandes ein etwas grösseres OK gewünscht hätten, funktionierte mit Nafi Emri zusammen das DreierTeam ausgezeichnet. «‹Usestuehle› ist

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aufgegleist, die Bevölkerung ist informiert, unter anderem durch die Beilage im Wochenblatt in der ganzen Region. Es kann losgehen», freut sich Alex Beck, der als neuer Vizepräsident der IG Laufen das Zepter übernimmt. «Wir sind gespannt, wie das erste ‹Usestuehle› in Laufen ankommt», sagt Sonnja Karrer. «Aber mit diesem attraktiven Programm und den über 30 Geschäften, verteilt über die gesamte Hauptstrasse, sollte nichts mehr schiefgehen», zeigt sich Nafi Emri zuversichtlich. Übermorgen Samstag, 3. September, ab 10 Uhr gehört die gesamte Hauptstrasse im Stedtli den Besucherinnen und Besuchern des ersten Events dieser Art in Laufen. «Usestuehle» bedeutet Präsentationen, Aktionen Präsentieren von über 30 Geschäften der IG Laufen aber auch von solchen, die diese Premiere ganz einfach eine «geile» Sache finden. Im Mittelpunkt stehen ab Vormittag, 11 Uhr die Präsentationen rund um den Rathausplatz. Ein Auftritt des Jodlerklubs Echo vo dr Flueh eröffnet den Anlass auf urchige Art. Danach wirds moderner – und modischer. Nach musikalischer Unterhaltung durch den Laufner DJ Gin Tonic präsentieren sich auf einem 14 Meter langen Laufsteg ab 13 Uhr Models mit Mode aus der Boutique InLine, des Modehauses Ruf und von

FOTO: MARTIN STAUB

Spilag. Besondere Beachtung werden die Kandidatinnen und Kandidaten von «Mister und Miss Nordwestschweiz» finden, die im Anschluss an die Modeschauen sich hier von ihrer besten Seite zeigen. Die Laufstegaktionen werden moderiert von Edi Hirt, Initiator der «Miss und Mister Nordwestschweiz»Wettbewerbe und Ex-Laufner. Weitere Highlights am Nachmittag sind Aerobic-Shows der neuen Fitnessbox Laufen, ein Auftritt der Covermusikerin Sandra Lee mit Hits aus den 1980ern sowie das Konzert der «Raporters», einer Mundart-Hip-Hop-Band aus dem Schwarzbubenland. Die Beteiligten hoffen nun auf gutes Wetter und ein erfolgreiches «Usestuehle», «damit wir nächstes Jahr eine Zweitauflage anstreben können», gibt sich das Dreier-OK motiviert. Allerdings wird auch dann wieder sehr viel Sponsoring nötig sein, ohne welches auch diese Erstausgabe wohl kaum zustande gekommen wäre. «Unter anderem treten alle Künstler ohne Gage auf, die ganze Infrastruktur steht ebenfalls gratis zur Verfügung und zudem haben einige Betriebe aus Laufen und Umgebung namhafte finanzielle Unterstützung geleistet», zeigt sich Alex Beck dankbar. «Usestuehle«: 3. September, Hauptstrasse, Stedtli Laufen.

LAUFEN

LAUFEN

Wenn das Mischpult den Altar ablöst

Infoaktion der SP zur Abstimmung AHV+

Gottesdienst der anderen Art: Gebetswünsche, Papiertaschentücher und die Bibel lieFOTO: GINI MINONZIO gen bereit, während die Band abrockt.

gin. Also einen Altar sucht man vergebens, wenn man einen Gottesdienst der Godi Laufental besucht. Der wurde ersetzt durch dicke Lautsprecher und ein Mischpult so gross wie ein Kleinwagen. «Wir wollen eine andere Kirche ma-

chen. Es gibt schliesslich nicht nur Über-fünfzig-Jährige», erklärt uns der Hauptleiter von Godi Laufental, Simeon Stiefel. Der Godi wolle eine andere Art Gottesdienst anbieten, wo junge Leute Christen kennen lernen können,

die locker drauf seien. Gelingt ihm das? An diesem vergangenen Samstag im Industriegebiet Laufen sicher. Rund 50 junge Leute haben sich an diesem Abend eingefunden. Dabei hat rund die Hälfte eine Aufgabe. Am ohrenfälligsten natürlich die sechsköpfige Band rund um den Wahlner Stefano Bianco. Sie wird ein regelrechtes Pop-Rock-Konzert geben mit eingängigen Liedern. Drei Jugendliche sorgen dafür, dass die religiösen Texte in der richtigen Abfolge an die Wand projiziert werden. Andere sind am MonsterMischpult, bedienen die professionelle Lichtanlage, moderieren, machen Fotos für die Homepage. Das alles sorgt dafür, dass Bewegung in den Gottesdienst kommt. Gemeinsame Gebete gibt es nicht an diesem Abend. Aber immerhin eine Predigt von Simeon Stiefel. Darüber, dass Gott uns alle liebt, so wie wir sind, mit all unseren Mängeln. Eine halbe Stunde predigt Stiefel über die Gnade Gottes. Und was machen die Jugendlichen in dieser Zeit? Sie hören ihm zu. Keiner schaut auf sein Handy, keine muss ihrer Freundin dringend etwas sagen. Danach geht es weiter mit dem satten Sound der Godi-Band. Dazwischen gehen die Körbe für die Kollekte herum. «Wir finanzieren uns durch Spenden», erklärt Stiefel dem Wochenblatt. Ein Gönner habe die ganze Technik vorfinanziert, doch nun müsse sie abbezahlt werden. Wie das gelingen soll, ist im Au-

genblick die grosse Frage. Denn anfänglich kamen bis zu 70 Personen zum Gottesdienst. Im November werde sich das Team überlegen, wie es weitergehen soll. Doch an diesem Samstagabend können noch alle Besucher ihre Zähne in die Pizza schlagen und noch weiter beim Billardtisch und beim Töggelikasten spielen oder in der Sofalandschaft herumhängen, die alle im Versammlungsraum aufgestellt sind.

Am 3. September findet eine Abstimmung über die Zukunft des wichtigsten Sozialwerkes zur Altersvorsorge in der Schweiz statt. Mitglieder der SP Laufental und Landräte werden über den Inhalt der Initiative informieren und stehen den ganzen Morgen für Fragen und Gespräche darüber zur Verfügung. Sa., 3. 9., 9.00 bis 12.30 Uhr Bahnhofstrasse, Brückenkopf

Wer trägt das Godi Trägerschaft des Godi Laufental sind: • Das Godi Network (mit acht verschiedenen Godis). Dieses wird getragen von «Jugend Chrischona Schweiz» und «FEGjugend» (Freie evangelische Gemeinden Schweiz). • Die Freie Missionsgemeinde Laufental Thierstein (eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde). • Die Bewegung Plus Laufen (gehört zu einem evangelischen Freikirchenverband mit 32 lokalen Kirchen). Diese stellt die Räume und hat Simeon Stiefel teilzeit angestellt.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

9. bis 29. September

Vernissage: Freitag, 9. Sept., 19.00 Uhr

Raphaël Borer und Lukas Oberer – Grafitti

Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Sonntag: 11.00–16.00 Uhr Die Künstler sind an der Vernissage anwesend.


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 2. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 2. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Sonntag, 4. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Zehnergottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Christian Müller (Saxophon/Querflöte) und Tatjana Fuog (Orgel/ Klavier). Für die Kinder gibt es während dem Gottesdienst ein Extraprogramm. Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen. Heute ist Chinder-Sunntig. Dienstag, 6. September, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Donnerstag, 8. September, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Spielnachmittag und Geschichte». Wir verbringen den Nachmittag mit Gesellschaftsspielen, einem kleinen Input und viel Gaumenfreuden. Da lachen das Herz und der Magen. Liesberg Freitag, 2. September, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Vorhaben: Mittagessen, anschliessend Lottomatch.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Alice Denise Borer-Stein 21. Januar 1934 – 19. August 2016 Nach kurzer Krankheit wurde sie von ihrem Leiden erlöst. In Liebe und Dankbarkeit wirst du immer in unserem Herzen weiterleben.

In stiller Trauer Pia Steiner-Borer Patrick Steiner Claudia und Richard Schuler-Steiner Marius Borer und Gabriela Anklin Joshua, Atlanta und Nathan Borer Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Samstag, 3. September 2016, um 10.30 Uhr in der Dorfkirche in Liesberg statt.

Samstag, 3. September, 10 Uhr, Kapelle des Zentrums Passwang, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 4. September, 10 Uhr, Kloster Beinwil, Taufgottesdienst im ökumenischen Geist, Täufling: Ryan Riggenbach aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Bruder Christoph Wilden, anschliessend: Apéro und Klosterfest mit Grillieren Sonntag, 11. September, kein Gottesdienst, da Einladung zu den Feierlichkeiten zum 50-Jahr-Jubiläum der kath. Kirche in Breitenbach Sonntag, 18. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Einführung ins Abendmahl für die 3.- + 4.-Klässler und deren Eltern, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst Pfarrerweiterbildung: vom Mi, 31. 8., bis Fr, 2. 9., übernimmt Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf für Pfr. Stéphane Barth, der in der Pfarrerweiterbildung ist, Beerdigungen und Seelsorge. Ihre Telefonnummer: 061 901 20 62 Konfirmandenunterricht 2016/2017: Jeweils donnerstags, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Am Do, 1. September: Ausfall wegen Pfarrerweiterbildung! Am Do, 8. September: Gruppe 2 Chilespatzenchor: Freitag, 9. September, 19 bis 20 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Leitung: Carmen Gerber

für die liebevolle Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Karl Schmidlin-Vögtli erfahren durften. Wir danken Herrn Christof Klingenbeck für den einfühlsamen Gottesdienst sowie Roberto und Cocco für die musikalische Begleitung. Ein besonderer Dank gilt dem Pflegepersonal des Spitals Laufen sowie der Hausärztin Frau Dr. Otter für die ärztliche Betreuung. Ein grosses Dankeschön allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Schulkameraden, die ihre Verbundenheit und Zuneigung mit tröstenden Worten und Umarmungen zum Ausdruck gebracht haben. Wir danken herzlich für die vielen Karten, Blumen und grosszügigen Spenden. Dank allen, die unserem lieben Karl im Leben Gutes getan und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Laufen, im September 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 9. September 2016, um 19.30 Uhr in der HerzJesu-Kirche Laufen.

Traueradresse: Pia Steiner-Borer, Bäumliweg 17, 4254 Liesberg Gilt als Leidzirkular.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche:

HERZLICHEN DANK (statt Danksagungskarten)

Todesanzeigen Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Albert Schweitzer

Dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihr verbringen duften, und traurig über den Verlust, den wir tragen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti und unserer Tante

E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Beatrice Volonté-Sigrist 28. Februar 1927 – 27. August 2016 Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen.

Wir vermissen dich: Carolina Klotz-Volonté mit Luca Christina und Hanspeter Saladin-Volonté Rebecca Saladin und Michael Gutknecht Olivia Saladin und Kevin Mathys mit Tael Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 7. September 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Antoniushauses, Postkonto 45-676-1, in Solothurn. Traueradresse: Christina Saladin-Volonté, Oberdorfstrasse 65, 4412 Nuglar

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 4. September, 18 Uhr Abendgottesdienst, Pfarrer Armin Mettler Mittwoch, 7. September, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab 5 Jahren. Sigrid Petitjean und Martina Hausberger. Anmeldung bis 5. September unter Tel. 061 731 38 84 18.30 Uhr Streetdance-Gruppe Martina Hausberger

Gilt als Leidzirkular.

DANKSAGUNG Für die liebevollen Beweise der Anteilnahme bedanken wir uns bei allen Angehörigen, Freunden und Bekannten herzlich.

Konrad Hueber Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 4. September 2016 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte. Gäste sind herzlich willkommen.

4. September 1949 – 8. August 2016 Es war ein grosser Trost zu wissen, wie geachtet und beliebt er war. Wir sind alle stolz und dankbar für die vielen wunderschönen Jahre voller Liebe, Zuneigung und Harmonie, die wir mit ihm verbringen durften. Wir hatten das Glück, von ihm zu lernen und von seinem Wesen zu gewinnen. Er bleibt für immer in unseren Herzen.

Im Namen der Angehörigen Eveline Hueber-Häner Andreas Hueber Mathias Hueber

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 4. September mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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med. pract. M. Franc-Massini Neumättli 3, 4225 Brislach bleibt vom 26.9.2016 bis 15. November 2016 geschlossen.

Büsserach BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Büsserach Passwangstrasse, Schlosshof bis «Steinbruch» Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Passwangstrasse in Büsserach, Abschnitt Schlosshof bis «Steinbruch», folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird im Baustellenbereich verengt und teilweise einspurig geführt. – Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichtsignalanlage (Priorisierung öV) oder durch einen Verkehrsdienst. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleitstet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet. Dauer: 5. September bis ca. 7. Oktober 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin Allgemeine Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. September 2016

vom Freitag, 16.September bis Sonntag, 9.Oktober 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Grindel BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Grindel Hauptstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Bauarbeiten an der Wahlenbachbrücke, Abschnitt Sagenmättli, ist folgende Verkehrsmassnahme erforderlich: – Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich auf eine Fahrspur verengt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Dauer: 5. September bis 23. September 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. September 2016 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Nuglar-St. Pantaleon Erschwil

Baupublikation Bauherr: Stocker Peter Rieselstrasse 9, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Aqua Emotion AG Kreuzackerstrasse 3, 4622 Egerkingen Grundeigentümer: Stocker Peter und Renate Rieselstrasse 9, 4228 Erschwil Bauprojekt: Gartenschwimmbad mit Gartenhaus Bauplatz: Rieselstrasse 9 Bauparzelle: 1215 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. September 2016

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr / Projektverfasser: Markus Haberthür Mariasteinstrasse 9, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Schopfdach Sanierung

Baupublikation

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Bauobjekt: 16-005 Erdwärmesonden (ergänzendes Baubegehren) 3 Erdwärmesonden: Tiefe je 125,00 m Grundbuch-Nr.: 3401 Adresse: 4421 St. Pantaleon Degenmattstrasse 16 Gesuchsteller: Scherer Hofmeier Kathrin und Hofmeier Urs 4421 St. Pantaleon, Hauptstrasse 30 Grundeigentümer: Scherer Hofmeier Kathrin und Hofmeier Urs 4421 St. Pantaleon, Hauptstrasse 30 Planverfasser: Rosenmund + Rieder Architekten BSA/SIA AG 4410 Liestal, Gerberstrasse 5/2 Datum Baugesuch: 18. August 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 16. September 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Bauherrschaft: Max und Ulla Müller Im Zielacker 21, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2016-014 Trockensteinmauer Bauplatz: Im Zielacker 21 Bauparzelle: GB-Nr. 949 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 15. September 2016

Mariastein-Metzerlen

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. September 2016

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Luginbühl Daniel und Barbara Igraben 80, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Bauherrschaft Bauvorhaben: Diverse Unterstände und Stallungen inkl. Teilrückbau von Vordach «Nord» Gebäude Igraben 80a Bauort: Vorderer Igraben Bauparzellen: GB-Nr. 586, 1372 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Unterschreitung Strassenabstand Bemerkung: Bauten sind bereits erstellt (nachträgliches Baugesuchsverfahren) Einsprachefrist: 15. September 2016

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Anna Joray-Grun erfahren durften. Danke allen, die Mama besucht und auf Spaziergängen begleitet haben. Danke dem Pflegepersonal des «Rosengartens» und Frau Dr. C. Rosamilia für die liebevolle Betreuung. Danke für all die tröstenden Worte und stillen Umarmungen. Danke für die zahlreichen Karten, für die Blumen und Zuwendungen. Wir danken Herrn Pfarrer Sabo für die besinnliche Trauerfeier sowie Janine für das schöne Harfenspiel. Liesberg, im September 2016

Die Trauerfamilien

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Colonello Orlando, Gasthof Engel Huggerwaldstrasse 19, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Gasthof Engel Kleinlützel GmbH, Huggerwaldstrasse 19, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Einbau einer neuen Eingangstür Südfassade Bauplatz: Huggerwaldstrasse, Rest. Engel Bauparzelle: 3241

Bauplatz: Mariasteinstrasse 9, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2829

Bättwil

WIR DANKEN HERZLICH

Baupublikation

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Bauherrschaft: Claudia und Markus Bläsi Pumpmattweg 23, 4105 Biel-Benken Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Schwimmteich Bauort: Döllenring 40, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1495 Projektverfasser: Schärer Planen und Bauen Längmattstrasse 16, 4566 Kriegstetten Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 16. September 2016

Einsprachefrist: 16. September 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Sandra Bläsi und Adrian Stützle Lörzbachmühleweg 5, 4123 Allschwil Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauort: Döllenring 42, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2197 Projektverfasser: Schärer Planen und Bauen Längmattstrasse 16, 4566 Kriegstetten Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 16. September 2016

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL LAUFEN

LIESBERG / REGION

Vermächtnis eines Sportartikelpioniers

Kelsag-Führung in der Kritik Die Kelsag scheint mit einigem schief zu liegen in der Landschaft, wundern sich Gemeindepräsidenten. Wer und wie wird es gerade biegen?

«Zustände wie in einer Bananenrepublik»: Kommentierte ein Gemeindepräsident die Verflechtung Kelsag -WIR Bank.

Bea Asper Generationenwechsel: (v.l.) Fredy Friedli, bisheriger Geschäftsführer, Regula BlättlerFOTO: JÜRG JEANLOZ Friedli, neue Geschäftsführerin, und Firmengründer Fridolin Karrer. Zur Förderung des Jugendsports errichtet Fridolin Karrer, Gründer der Karrer Sportshop AG, eine Stiftung, die Schulen und Sportvereine bei der Durchführung von Sportlagern unterstützt. Gleichzeitig wird die Geschäftsführung in neue Hände gelegt. jjz. Unkonventionell und voller Ideen ist Fridolin Karrer, der ursprünglich in Brislach Lehrer war und allmählich ins Sportartikelgeschäft rutschte. «Ich war immer ein komischer Kauz» erinnert sich Karrer an die Zeit, als er Skilager durchführte und die Ausrüstung der Kinder leihweise zur Verfügung stellte. Die Idee schlug ein wie eine Bombe, weitere Schulen organisierten ebenfalls Skilager und mieteten bei ihm die Ausrüstungen. Als auch noch Private auf den Zug aufsprangen, wurde es der Schuldirektion zu bunt und setzte ihn vor die Wahl: Volksschullehrer oder Sportartikelvertreiber. Schweren Herzens entschied er sich für Letzteres. In einer ehemaligen Fabrikationshalle in Brislach eröffnete er vor 28 Jahren den Skishop Karrer und vermietete Skier, Stöcke und Schuhe für Alpin und Langlauf. Sein Markenzeichen waren die Skisäcke, die er unentgeltlich zu den vermieteten Skiern auslieh, damit die Ausrüstung geschont und ordentlich versorgt wurde. Fridolin war aber auch der «Button-König»! Jedem Kind fertigte er einen runden Anstecker mit Vorna-

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men und einem Bild seiner Wahl an. Pionier Karrer ruhte nicht auf seinen Lorbeeren aus und nahm weitere Sportartikel ins Sortiment. Velos und später E-Bikes kamen dazu, Snowboards wurden angeschafft, Handschuhe, Kleider, Brillen, usw. bot er zum Verkauf an. Als die Parkplatzsituation immer prekärer wurde und das Geschäft aus allen Nähten platzte, mietete er sich in einem Gebäude in Laufen ein. Kundennähe ist sein oberstes Gebot: Reparaturen an Skiern, Snowboards und Velos werden in den modern eingerichteten Werkstätten sofort ausgeführt. Heute wird die Karrer Sportshop AG vom Geschäftsführer Fredy Friedli geleitet. Er geht Ende Jahr in Pension und übergibt die Leitung seiner Tochter Regula Blättler-Friedli. Im August errichtete der Firmengründer die «Fridolin Karrer Stiftung», die die sportliche Ertüchtigung der Jugend, insbesondere den Wintersport, fördert. Sämtliche Aktien des Sportshops werden der Stiftung übertragen. Der Stiftungsrat wird die Gesuche der Antragsteller prüfen und je nach Situation finanzielle Unterstützung ausrichten. «Ich bin froh über die Stiftung, denn sie setzt sich für die sportliche Ertüchtigung der Jugend ein und stärkt gleichzeitig unser Geschäft», erklärt die motivierte Geschäftsführerin BlättlerFriedli. Mit den langjährigen Angestellten strebe sie Kontinuität an, werde aber auch das Online-Geschäft überdenken.

LAUFEN

D

en Schritt an die Öffentlichkeit zu wagen, war der schwierigere Weg, als zu schweigen», sagt Urs Bieli auf Anfrage vom Wochenblatt. Seit Jahren führt das Transportunternehmen Bieli Aufträge aus für die Kelsag, das Organ der Gemeinden für die Kehrrichtbeseitigung im Schwarzbubenland und Laufental. Mit seiner in einem Leserbrief publik gemachten Kritik an der Kelsag-Führung riskiert Urs Bieli, dass ihm Aufträge wegbrechen. Doch sein Unverständnis über das blinde Vertrauen der Gemeinden in den Verwaltungsratspräsidenten Germann Wiggli hätten ihn letztlich zum Handeln veranlasst, schildert Bieli. Mit Millionen Konti bei der WIR Bank und der Verpflichtung der Transporteure WIR als Zahlungsmittel zu akzeptieren, sei die Kelsag unter dem Präsidium des WIR Banken Chefs Wiggli in eine Abhängigkeit geraten, die für die Gemeinden nicht ohne Risiko sei. WIR sei kein offizielles Schweizer Zahlungsmittel und im Begriff weiter an Wert zu verlieren: «Wenn man auf dem Markt 100 000 WIR anbietet, bekommt man 65 000 Franken dafür geboten», gibt Bieli zu bedenken. Nachgefragt beim Stadtpräsidium von Laufen erklärt Alexander Imhof: «Wir haben selbstverständlich kein Geld bei der WIR Bank.» Die Berechtigung der in den Medien aufgetauchten Fragen zur Verflechtung Kelsag und WIR Bank zieht Imhof nicht in Zweifel. «Da scheint einiges schief in der Landschaft zu liegen», ist auch die Befürchtung von Dornachs Gemeindepräsident Christian Schlatter und er schliesst nicht aus, dass spezifische Interessen dem Gemeinwohl und dem Umweltgedanken übergeord-

FOTO: BEA ASPER

net wurden. «Beim Transport von Kehricht eine Bahn-Variante auszuschliessen, ist sehr kurzfristig gedacht. Und in einer Ausschreibung die Akzeptanz von WIR zu gewichten, ist aus meiner Sicht unzulässig.» Die nächsten Wochen werden zeigen, welche Schritte die Gemeinden unternehmen werden, um Licht ins Dunkel zu bringen. Nachgefragt bei den Verwaltungsräten der Kelsag verweisen Vizepräsident Daniel Haussener (Liesberg) und der Büsseracher Gemeindepräsident Josef Christ ganz klar auf den Präsidenten als Auskunftsperson. Obwohl der ja in der Kritik steht und Germann Wiggli diese Woche keine Zeit hatte, Fragen zu beantworten für das Wochenblatt. Kurt Henzi (Dornach) und Sabine Asprion (Laufen) gaben zu verstehen, dass sie sich für eine «transparente Informationspolitik» stark machen werden. Henzi sieht Möglichkeiten in einer Informationsveranstaltung, sollten die Gemeinden dies wünschen. «Es ist mir bewusst, dass aufgrund der Berichterstattung der letzten Tage das Informationsbedürfnis gross ist», räumt Asprion ein. Die Verwaltungsräte dürften sich derzeit aber nicht äussern. «Der Grund liegt darin, dass die Ausschreibung nach wie vor läuft und die Offertöffnung diesen Freitag um 12 Uhr erfolgen wird.» Würden sich Verwaltungsräte in der Presse äussern, «weil ein möglicher Anbieter die Rechtmässigkeit der Ausschreibung anzweifelt, wäre die Gleichbehandlung aller Anbieter nicht mehr gewährleistet und das Verfahren könnte nicht korrekt abgeschlossen werden.» Die Ausschreibung hatte Fragen aufge-

worfen, weil die Kelsag in der Bewertung Punkte vergeben will für die Bereitschaft der Transporteure, sich in WIR auszahlen zu lassen. Die Kelsag bewegt sich damit rechtlich auf sicherem Terrain, moralisch könnte es steinig werden. Der Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh, Richard Gschwind, sprach in einer ersten Reaktion von «Zuständen wie in der Bananenrepublik». Geld bei der WIR Bank zu haben, könnte sich Finanzexperte Bruno Benz, Gemeindeverwalter von Hofstetten-Flüh, für eine Gemeinde nicht vorstellen. Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh ist bei der Kelsag vorstellig geworden. Gemeinderat Benjamin Schneebeli sagte dem Wochenblatt, er habe von Esther Grond von der Kelsag folgende Auskunft erhalten: «Die Arbeitsgemeinschaft Bieli/Vogelsanger arbeite seit 16 Jahren für die Kelsag. Die Verträge mit den Transportfirmen wurden bereits im 2014 auf Ende 2015 gekündigt und bis Ende 2016 durch eine Überbrückungsvereinbarung bis Ende 2016 weitergeführt.» Die Submission für die Aufträge ab 2017 sei noch im Gang. Bieli/Vogelsanger hätten eine «umweltfreundliche» Variante in eigener Regie vorgeschlagen für die Anlieferung an die KVA Basel per Bahn ab Liesberg. Auf diesen Vorschlag könne nicht eingetreten werden. «Seit Juli erfolgt die Anlieferung an die KVA Basel unseres Kehrrichts per LKW und die Kelsag bezahlt per LKW 25 Franken mehr pro Tonne», zitiert Schneebeli die Kelsag-Verantwortlichen und bestätigt: Gemäss Ausschreibung seien die Transporteure gefordert, WIR als Teilzahlung zu akzeptieren.

Globi feiert Geburtstag mit Kindern LAUFEN

90-jährig und kein bisschen müde Zur Geburtstagsfeier der 90-jährigen Feuerwehr-Spritze Omeli trafen im Stedtli Laufen über 100 Oldtimer ein. Vom Velo-Solex über den Rolls Royce, MG, Citroën bis den zu antiken Feuerwehrautos war alles zu bewundern. Zaubern mit Globi: Kinder im Serafin. FOTO: JÜRG JEANLOZ 25 Jahre Ludothek und 20 Jahre Familienzentrum «Chrättli» waren es wert, zusammen im Primarschulhaus Serafin ein Jubiläumsfest zu begehen. Basteln, spielen und Globi-Show waren angesagt. jjz. Was wäre ein Kinderdasein ohne Freude am Spiel? Genau diesen Gedanken hatten sich Barbara Kummer, Lilly Kuonen, Silvia Jeger und weitere Mitstreiterinnen verinnerlicht und die Ludothek Laufental-Thierstein vor 25 Jahren aus der Taufe gehoben. «Dank dem unermüdlichen Einsatz vieler Frauen konnten wir die Ludothek bis heute in Schwung halten» sagte Barbara Kummer am Jubiläumsfest. 1300 Spielsachen stünden bereit, um ausgeliehen zu werden. Besonders glücklich seien die Betreiberinnen, dass die Ludothek in der renovierten Amthausscheune ein neues Zuhause gefunden habe. «Wir sind einfach zufrieden und dankbar und die Kinder sind begeistert», fuhr Kummer fort. Spielen sei für die Entwicklung der Kinder äusserst wichtig. Dank Globi konnten sich die Kinder am Fest so richtig amüsieren. «Dr Globi isch euse Fründ», meinte Seifolina, die die Kinder toll in Stimmung versetzte. Sie zauberte aus einem leeren Heft ein farbiges Malbuch und verblüffte damit

die ganze Kinderschar und die vielen Mamis und Papis in der Turnhalle Serafin. Anschliessend forderte Globi zur Polonaise auf und mit Musik ging der Reigen durch den ganzen Saal. Zuletzt wurde noch fröhlich getanzt und gesungen. Draussen konnten sich die Kinder mit einer Riesenkugelbahn vergnügen, auf kleinen Fahrzeugen herumfahren, basteln und zeichnen. Wer an diesem Prachtssonntag Durst hatte, erlabte sich am Festbuffet. Den 20. Geburtstag feierte auch das Familienzentrum «Chrättli», wo Kinder spielen und sich treffen können. «Eltern können mit ihren Kleinsten in die Krabbelgruppe kommen und sich in der Cafeteria austauschen», erklärte Gaby Heizmann, die zusammen mit Vreni Giger vor 20 Jahren diese Institution ins Leben gerufen hatte. Ein Hütedienst sei eingerichtet und das Chrättli an der Naustrasse 73 in Laufen könne für Geburtstagsfeste oder Klassentreffen gemietet werden. Filz-, Mal- und andere Kurse würden angeboten und man sei auch für andere Ideen offen. Gemeinderätin Carole Seeberger dankte allen Frauen, die sich für die Anliegen der Kinder einsetzen. Sie war überzeugt, dass Kinder beim Spielen viel lernen und sich sozial weiterentwickeln können.

jjz. So viele wertvolle Karossen hat das Stedtli Laufen noch nie beherbergt. Intensiver Benzingeruch und nostalgische Hornstösse gaben das notwendige Ambiente. Ein schwarzer Rolls-Royce 1935 vor dem Chäslädeli, ein Packard 1928 vor dem Interdiscount, ein grüner Bührer Traktor vor dem Stedtli-Coiffeur und ein Maybach 1937 vor der Boutique dies & das. Rund um die Oldtimer standen Herr und Frau Schweizer und bestaunten die prachtvollen Blechkonstruktionen, die glänzigen Zierleisten, die feudalen Ledersitze und die Armaturen aus wertvollen Hölzern. Immer wieder fuhren neue Oldtimer ein und suchten sich irgendwo ein Plätzchen. Für einmal stand das Parkplatzregime nicht unter den gestrengen Stadtpolizisten, sondern unter den freundlichen Helfern des Feuerwehrvereins der Stadt Laufen. Zwischen den teuren Karossen kurvte das altehrwürdige Omeli herum, das mittler-

Vorstand Feuerwehrverein: (v.l. ) Vizepräsident Hansjörg Gygi, Präsident Andreas Frey und Omelifahrer Tiziano Formenton.

Geburtstagskind: Omeli mit Ehrengästen. weile 90-jährig wurde. Wie Chauffeur Tiziano Formenton bestätigte, machte dem betagten Gefährt das heisse Sommerwetter zu schaffen. Der Motor streikte beim Anlassen, so dass Vereinspräsident Andreas Frey die Zuschauer aufforderte, einmal kräftig zu klatschen, um den vierzylindrigen Saurermotor zu neuen Leistungen anzuspornen. Wie Frey ausführte, wäre das vom Hochwasser 1973 überflutete Museumsstück beinahe auf dem Kinderspielplatz gelandet, bevor sich Guido Stähli und Paul Hof entschlossen, der alten Dame mittels vieler Handwerkerstunden neues Leben einzuhauchen. Heute ist die älteste noch fahrbare Automobilspritze wieder fit. Während des ganzen Sonntagnachmittags tuckerte Chauffeur Tizi mit Gästen herum, die seitwärts auf zwei Bänken Platz nahmen. Am Morgen waren die Jahrgängerinnen und Jahrgänger 1926 mit dem Omeli angeholt worden.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Zum Geburtstagsfest lud Vizepräsident Hansjörg Gygi auch Altnationalrat und SP-Ikone Helmut Hubacher ein, der ebenfalls 90-jährig geworden war. Er feiere ausgerechnet an diesem Sonntag den Geburtstag seiner Frau Gret, weshalb er die freundliche Einladung ausschlagen müsse, zitierte Gygi den bekannten Basler Politiker. Aus Haltingen, Lörrach, Witterswil und Wangen waren stramme Männer mit antiken Feuerwehrautos angereist und parkierten sie auf dem Rathausplatz. Wie ein Mauerblümchen nahm sich das Omeli neben den nostalgischen roten Kraftwagen aus. Zum Dank ihres Besuchs schenkte Formenton den auswärtigen Feuerwehrleuten eine Urkunde des gastgebenden Feuerwehrvereins. Die Haltinger Feuerwehrleute revanchierten sich unter dem Applaus der vielen Gäste mit hochgradigem Branntwein, worauf Peter Renz einen strammen Marsch anstimmte.


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THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Nebeneinander wohnen und arbeiten ist anzustreben Das Gelände des ehemaligen Industriebetriebs Dreier AG soll möglichst bald umgenutzt werden. Anlässlich eines Infoabends wurde die Bevölkerung zur Mitwirkung zum bereits weit gediehenen Gestaltungsplan aufgerufen.

Das Areal Eichgarten: Das Gebiet mit den Gewerbegebäuden in der Bildmitte soll umgezont und neu genutzt werden. FOTO: MARTIN STAUB

Martin Staub

N

ach einer ersten Informationsveranstaltung im April dieses Jahres (das Wochenblatt berichtete), wo erste Vorschläge des beauftragten Architekturbüros Jeker Architekten diskutiert wurden, durften die Kleinlützler am Montag vergangener Woche ein zweites Mal anrücken, um Neues über das Projekt zu erfahren. Die neue Besitzerin Tula Holding AG (die Verkaufsverträge stehen kurz vor dem Abschluss) und die Architekten wussten an diesem Info-Abend Erfreuliches zu berichten, und dies einmal mehr vor einer grossen Zahl Interessierter. Die Anstösser des Areals waren praktisch vollzählig vor Ort und nahmen mit kritischem Interesse die Botschaften von Heinz L. Jeker, Laura Barth (Jeker Architekten) und Christian Stöckling (Tula Holding AG) entgegen. Letzerer wusste gleich zu Beginn mit einer guten Nachricht zu punkten: «Die von Salt geplante Mobilfunkantenne auf diesem Gelände ist so gut wie ‹gestorben›», verkündete der neue Besitzer und Investor, bevor er auf die Pläne seines in Verbindung mit dem Gemeinderat und den Architekten entstandenen Projekts zu sprechen kam. Der Grundtenor schien

Vision? So stellen sich die Planer die Zukunft des Areals vor. bei ihm wie auch bei Gemeinderat und Architekten klar: «Wir stellen sicher nicht einfach Wohnblöcke hin, ohne vorher die Bedürfnisse mit der Bevölkerung abzuklären», so Stöckling. Dieses Votum stiess bei den Anwesenden ebenfalls auf positives Echo. Die Architekten Heinz L. Jeker und Laura Barth wurden schliesslich konkreter und präsentierten die einzelnen Teilzonenpläne «Eich Ost» – hier geht es lediglich um eine Umzonung – und «Eich West», das ehemalige Firmengelände. Letzteres soll nun in einem ersten Schritt von einer Gewerbezone in eine gemischte Wohn- und Gewerbezone mutiert werden. Im Westen der neu entstehenden Zone ist nämlich bereits gewerbliches Leben zurückgekehrt. Ehemalige Mitarbeiter der Firma Dreier AG haben sich zusammengetan und produzieren hier die erfolgreichen Produkte (Türzargen) als neue Firma weiter. Und

VISIONALISIERUNG: ZVG

dies soll laut Planungsteam auch in Zukunft so bleiben. Noch bis zum 5. September liegen die Unterlagen zu den Teilzonenplänen und zum Projekt «Eichgarten» in der Gemeindeverwaltung zur Mitwirkung auf. Über die Nutzung und die Überführung in ein Wohngebiet liegen zwar Ideen vor, konkret ist aber noch nichts. Für Stöckling ist klar, dass das Bürogebäude – wenn alles gut läuft – in der dreistufigen Planung bereits Mitte nächsten Jahres als Erstes an die Reihe kommt. Wohnungen in den beiden oberen Stockwerken und Dienstleistungsräumlichkeiten im Erdgeschoss wären hier eine Option. «Die Bevölkerung ist jetzt aufgerufen, die Gelegenheit zu nutzen, Kritik, Ideen und Visionen anzubringen», rief Jeker die Anwesenden zum Mitdenken und zur Mitwirkung auf. Die eigentliche 30-tägige Planauflage ist auf Mitte Oktober vorgesehen.

BREITENBACH

Warum Altholzinseln im Wald Sinn machen Revierförster Josef Borer und Kreisförster Martin Roth zeigten auf einer Exkursion im Waldgebiet Littstel die Funktionen des Waldes grundsätzlich auf, rückten im Detail aber die Bedeutung der Altholzinseln als wichtigen Lebensraum für Fauna und Flora in den Vordergrund. bü. Um die 20 Naturfreunde folgten vor einer Woche einer Einladung von Pro Natura Solothurn, unter kundiger Führung von Revierförster Josef Borer und Kreisförster Martin Roth mehr über die sogenannten Altholzinseln zu erfahren. «Altholzinseln sind eine Ergänzung zu den Waldreservaten. Darin wird Altund Totholz angereichert, von dem viele höhlenbrütende Vögel, Fledermäuse sowie zahlreiche für ihre Entwicklung auf Totholz angewiesene Organismen wie Pilze, Flechten und Insekten, insbesondere Käfer, profitieren können», beschreibt Pro Natura Solothurn ihr Projekt. Deren Geschäftsführerin, die Biologin Ariane Hausammann, freute sich denn auch zusammen mit der Breitenbacher Bürgergemeindepräsidentin Beatrice Halbeisen über eine gemeinsame Vereinbarung. «Wir verzichten in den kommenden 50 Jahren in der 1,81 Hektaren grossen Altholzinsel unter dem Littstelchöpfli auf jegliche Nutzung», erklärte Halbeisen dem Wochenblatt. Pro Natura entschädige im Gegenzug die Bürgergemeinde für den Nutzungsverzicht. Von Waldnutzung bis Altholzinsel Revierförster Josef Borer nützte diesen traumhaften Sommerabend für einen ersten Halt am Dürbachrain, um hier den Lebensraum Wald in seinen drei Hauptfunktionen vorzustellen, als Schutzwald, als Wohlfahrts- oder Freizeitwald, einem heute grossen Problem,

In seinem Element: Revierförster Josef Borers spannende Führung durch die Lebensgemeinschaft Wald. FOTO: ROLAND BÜRKI

und als Nutzwald. «Für den Förster gilt es aktuell, den Wald zu erhalten und zu nutzen», wies Borer auf einen artenreichen Baumbestand und auf Dürrstände als Relikte des Sturms Lothar hin. «Lothar war für Waldbesitzer eine Katastrophe, für die Natur ein Segen», warf hier Kreisförster Martin Roth ein. Die Natur habe den Altholzbestand besser korrigiert als der blinde Eifer unmittelbar nach dem Sturm. Mit Blick auf den Sommerflor am Wegrand warnte der Revierförster vor dem Mulchen zur Blütezeit: «Das ist der Untergang für viele Insekten und Sommervögel wie Kaisermantel, russischer Bär oder Schillerfalter». Borers Fazit zum aktuellen Standort: «Diese Lebensgemeinschaft hier und die wirtschaftliche Nutzung passen gut zusammen.» Nicht mehr genutzt seit einem Jahr wird hingegen die anschliessend aufgesuchte Altholzinsel «Littstel».

Mitten drin zwischen dürren Ästen und Stämmen erfuhren die Exkursionsteilnehmer von Martin Roth viele Details zu den Solothurner Waldreservaten und den Altholzinseln als für die Erhaltung der Artenvielfalt von Flora und Fauna wichtige Flächen: «Unser Kanton, in Sachen Wald immer ein Pionier, weist heute zehn Prozent der gesamten Waldfläche als Reservate auf, im Schwarzbubenland 1 100 Hektaren.» Am Beispiel einer 120-150 Jahre alten Buche zeigte Borer auf, wie Spechte vorwiegend alte Buchen für ihre Höhlen benötigen, die dann Hohltauben, Fledermäuse, Hornissen, Wildbienen und viele andere als Nachbewohner in Besitz nehmen. «Ohne alte Buchen und den Quartiermeister Specht wäre unser Waldökosystem deutlich ärmer», ist denn beispielsweise auch im Altholzinselprogramm Hessen zu lesen.


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NUNNINGEN

Dies weckt neue Erwartungen

Feuerspucker: Er zog die Zuschauer in seinen Bann.

EINGESANDT

Auf Marcel Humair folgt Ralph Borer

Die Zeit anhalten zu können, wünschte man sich am Dorffest von Nunningen. Bea Asper

E

r kann das Glück kaum fassen. Es war ein spontaner Gedanke gewesen, es sei Zeit für ein grosses Fest. Aus seiner Idee wurde ein Traum-Event, vergoldet von Eitel Sonnenschein und lauen Nachttemperaturen. «Einfach gigantisch, sensationell, überwältigend.» Diego Koch, OK-Präsident vom Dorffest Nunningen, wird mit

Die Freisinnigen Ratsmitglieder: (v.l.) David Haener, Christian Thalmann (Statthalter), Ingrid Franz, Ralph Borer, Dr. Dieter Künzli (Ammann). FOTO: ZVG Am vergangenen Freitag begaben sich zwei Dutzend Breitenbacher Freisinnige nach Nunningen. Genaugenommen in den Roderis, wo der Nachfolger für den scheidenden Gemeinderat Marcel Humair nominiert wurde. Vize-Präsidentin Iris Huber verabschiedete an dieser Stelle die langjährigen Ratsmitglieder Remo Holzherr und Marcel Humair. Als Nachfolger von Marcel Humair wurde Ralph Borer-Hänggi nominiert. Borer arbeitet bei der Soloth. Gebäudeversicherung als Schatzungspräsident, ist verheiratet und Vater von 2 Kindern. Als Baufachmann passt er perfekt in das Ratskollegium. Der 7-köpfige Breitenbacher Gemeinderat besteht aus 5 Freisinnigen. Trotz dieser doch speziellen Konstellation sind die Meinungen sehr vielfältig. Oder um aktuell zu sein: es herrschen keine türkischen Verhältnisse. Als

Präsent wurde dem neuen Gemeinderat eine Packung mit farbigen handgemachten Nudeln überreicht. Kantonsrat und Statthalter Christian Thalmann verglich diese farbigen Teigwaren mit den verschiedenen Gesinnungen und Charakteren im Gemeinderat. Die beiden in diesem Frühjahr angetretenen Ratsmitglieder, Ingrid Franz und David Haener wurden zusammen mit dem Ammann, Dr. Dieter Künzli, mit einem kleinen Präsent für die Arbeit zum Wohle der Gemeinde verdankt. Nach dem offiziellen Teil genoss die Breitenbacher Schar bei sommerlichen Temperaturen und guter Laune eine schön gebratene Forelle. Nach dem gemütlichen Teil zogen die meisten nach Hause, einige steuerten jedoch Richtung Nunningen – richtig, es war ja noch Dorffest… Christian Thalmann

FOTOS: BEA ASPER

Komplimenten überschüttet, reicht das Lob aber weiter an seine Teamkollegen und 60 Helfer. Die Strategie, Jung und Alt aus der ganzen Region nach Nunningen zu holen, ist aufgegangen. Alleine am Samstagabend liessen 3000 Gäste die Kassen klingeln, insgesamt zählte das OK 8000 Besucher am Dorffest Nunningen – und viele von ihnen kosteten das reichliche Angebot (an Trinken und Essen) aus. Nunningen wurde zu einer riesigen Festhütte mit nostalgischer Jahrmarkt-Stimmung und offerierte seinen Besuchern eine riesige Wundertüte mit tollen Attraktionen und Überraschungen. Das OK und die Vereine hatten keinen Aufwand gescheut, die Gaststuben mit Liebe zum Detail verschönert und das Programm mit Topbe-

Wer schafft das Rodeo am längsten? In ihrer Texasbar luden die Ohregrübler zum Bullriding.

setzungen ausgestattet. Die Organisatoren, Parkplatzeinweiser und Gastgeber in den verschiedenen Beizlis stiessen schon fast an ihre Grenzen, freuten sich aber letztlich doppelt über den Grossandrang. «Denn es kam zu keinen Zwischenfällen, alle blieben friedlich», freut sich Koch. In Zahlen kann er den Erfolg noch nicht messen. Viele Abrechnungen seien noch ausstehend. Die Arbeit der letzten zwei Jahre der OK-Mitglieder sei ehrenamtlich erfolgt. Ihnen und allen Helfern möchte Koch aber mit einem Abendessen danken. Mit dem restlichen Gewinn werde den mitwirkenden Vereinen ein Teil des geleisteten Sockelbeitrages rückerstattet. Der Gewinn, der in den Beizlis erwirtschaftet wurde, gehöre zu 100 Prozent den Vereinen, erklärt Koch. Mit dem Erfolg steigen die Erwartungen an den OK-Präsidenten. «Dies alles ruft nach Fortsetzung», lagen ihm viele Besucher in den Ohren. Koch wird darüber schlafen, vom nächsten Dorffest träumen und vielleicht irgendwann seinen Traum wieder verwirklichen.

Muskelanspannung und der Körperbalance: Kevin Renz zeigt, wie man die bewegliche Leiter hochsteigt.

EINGESANDT

Marianne Meister und Remo Ankli nominiert

Remo Ankli Marianne Meister

FOTOS: ZVG

Die Solothurner FDP schickt eine Frau und einen Mann in den RegierungsratsWahlkampf. Am Mittwoch vergangener Woche haben 245 freisinnige Delegierte die Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Messen, Marianne Meister, für die Solothurner Regierungsratswahlen nominiert. Sie soll am 12. März 2017 den Regierungsratssitz der abtretenden Esther Gassler (Schönenwerd) verteidigen. Für die spannende Ausmarchung in

Däniken hatten sich fünf Personen (zwei Frauen und drei Männer) beworben. Nach vier Wahlgängen obsiegte in einem knappen Rennen die 53-jährige Präsidentin des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands mit 120 Stimmen vor Kantonsrätin Anita Panzer aus Feldbrunnen. Die Solothurner FDP hält damit an ihrer 30-jährigen Tradition fest, jeweils eine Frau und einen Mann in den Regierungsrat zu entsenden. Per Akklamation wurde der bisherige Regierungsrat Remo Ankli aus Beinwil für eine zweite Amtsperiode nominiert. Mit dem Duo Ankli-Meister sind die Freisinnigen überzeugt, ihre beiden Sitze bei den Wahlen im nächsten Jahr verteidigen zu können. Marianne Meister und Remo Ankli freuen sich auf eine spannende Wahlkampfzeit mit vielen spannenden Kontakten zur Solothurner Bevölkerung beidseits des Juras. Charlie Schmid Geschäftsführer

BREITENBACH

Pfadi schenkt sich ein Zelt zum Geburtstag Normalerweise brauchen die Pfadfinder

rora vom Jubiläums-OK. Das ganze letz-

Das Dach kommt: Mit Hilfe eines Teleskopladers werden die vorweg zusammengeknüpften Militärblachen...

... über das Drahtseil gelegt.

der Abteilung Thierstein Breitenbach keinen Teleskoplader, um ein Zelt aufzustellen. Aber normalerweise sind ihre Zelte auch nicht aus 132 Militärblachen zusammengeknüpft und ragen nicht sieben Meter in die Höhe. «Für das 50-Jahr-Jubiläum unserer Pfadi muss es schon etwas Besonderes sein», meint Lea Ringgenberg alias Au-

te Wochenende benötigten sie und die weiteren Pfadfinderleiter und freiwilligen Helfer, um das riesige Firstzelt im Breitenbacher Oberdorf aufzubauen, in dem an diesem Samstag gefeiert werden soll. Ab 11 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet. Nebst Grill, Pommes und Raclette gibt es dort auch Schlangenbrot, das

FOTOS SERAINA BORER

man nach typischer Pfadfindermanier selber am Haselstecken bräteln kann. Für Kinder ist ein Unterhaltungsprogramm inklusive Pfadi-Seilbahn geplant. Eine kleine Fotoausstellung soll Einblicke in die Vergangenheit der Pfadi Thierstein liefern, die vor 50 Jahren als Abspaltung der Pfadi Helvetia Laufen entstand. Um 21 Uhr startet der Barbetrieb zu den rockig-bluesigen Tönen der Laufentaler Band Cave Canem. Anschliessend möchte die Baselbieter Gruppe Fall Down mit ihrer Mischung aus Rock’n’Roll und Metal dafür sorgen, dass es die Heringe aus dem Boden jagt. Bis es aber soweit sei, gäbe es noch viel vorzubereiten, sagt Aurora. Etwa das «Bipi-Feuer», ein grosses Lagerfeuer nach der Bauweise des Gründers der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell. Die Pfadfinder freuen sich jedenfalls auf den bevorstehenden AufbauEndspurt. Denn wie schon Baden-Powell gesagt hat: «Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig. Raphael Joray


DORNECK HOFSTETTEN

DENKPAUSE

Grüne Wirtschaft

Mark Winkler

oder öV würde teurer. Aber auch Freizeit und Ferien wären von massiven Preiserhöhungen betroffen. Arbeitsplätze wären in Gefahr. Heute leidet die Schweizer Exportindustrie unter dem starken Franken. Mit einer Annahme der Initiative wäre es für viele Unternehmen nicht mehr möglich, in der Schweiz zu produzieren, und eine Auslagerung der Arbeitsplätze ins Ausland die zwingende Folge. Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie würden mit zusätzliche Vorschriften und Verboten bedacht. Für die Produktion bedeutet dies Mehraufwand und eine Verteuerung der Produkte. Die Zeche bezahlt auch hier der Konsument und Bürger. Bürokratie und Kontrollapparat müssten ausgebaut werden. Um die neuen Vorschriften in allen Bereichen kontrollieren zu können, muss ein ökologischer Beamtenapparat aufgebaut werden. Für Firmen und Private würde sich der administrative Aufwand vervielfachen. Auch hier bezahlen WIR, jeder Einzelne, einerseits mit höheren Steuern, anderseits mit höheren Preisen für Lebensmittel, Produkten des täglichen Bedarfs, Mieten usw. Letztlich geht es auch um unseren Wohlstand. Wohlstand «Marke Schweiz» heisst Freiheit, Verantwortung, Sicherheit, Arbeitsplätze, Bildungsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Sorgetragen zur Umwelt und Fortschritt. Dieser Wohlstand «Marke Schweiz» ist mit der Annahme der Initiative in Gefahr. Deshalb nein zum grünen Zentralismus. Nein zu dieser für unser Land schädlichen und unnötigen Initiative.

«Grüne Wirtschaft – Mehr Steuern und weniger Wohlstand»: Am 25. 9. kommt die Initiative «Grüne Wirtschaft» zur Abstimmung. Einmal mehr schiesst eine Initiative über das Ziel hinaus. Mit den Forderungen der Grünen Partei für eine konsequente Kreiswirtschaft und nach einer Reduktion des ökologischen Fussabdrucks auf eine Erde bis ins Jahr 2050 müsste der aktuelle Ressourcenverbrauch um 2 /3 gesenkt werden. Die Konsequenzen einer Annahme wären gravierend. Wirtschaft und Gesellschaft würden radikal umgebaut. Neue Vorschriften für Verkehr und Mobilität, Wohnen und Bauen, Konsum und Produktefreiheit, neue Steuern und Umweltabgaben wären die Folge. Neue Verbote in allen Lebensbereichen würden unser tägliches Dasein bestimmen und die persönliche Freiheit einschränken. Das Wohnen für Hauseigentümer und Mieter würde sich erheblich verteuern. Neu- und Umbauten sowie Gebäudesanierungen würden mit weiteren Vorschriften belastet und dementsprechend deutlich mehr kosten als heute. Die Mobilität müsste erheblich verteuert werden. Pendeln zum Arbeitsplatz, ob mit dem Auto Mark Winkler ist Kantonsrat FDP die Liberalen.

DORNACH

Die Ausstellung zu ‹regionatur.ch›

Noch Land in Sicht? Die Überbauung der Landschaft schreitet munter voran. Auf dem FOTO: ZVG, BEAT ERNST Bild: Blick von Büsserach in Richtung Breitenbach (im Jahr 2012). Seit einem Jahr informiert die Website ‹regionatur.ch› über den Wandel von Natur und Landschaft in der Region Basel. Vom 7. September bis 2. Oktober 2016 stellt eine Ausstellung im Heimatmuseum Schwarzbubenland, Dornach, die Umweltbildungsplattform vor. Der Landschaftswandel ist in der heutigen Zeit mit Raumplanung, Zersiedelung oder Kulturlandverlust in der Öffentlichkeit sehr präsent. regionatur.ch nimmt diese Themen auf und illustriert den Landschaftswandel der letzten 500 Jahre. Die einheimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Wachstum von Siedlungen und Verkehrswegen sind ebenso dargestellt wie die Werke regionaler Landschaftsmaler, Fotografen und Kartografen. Dem Bild kommt eine tragende Rolle zu – Zustände und Wandel werden so eindrücklich dokumentiert – bis heute. Die Ausstellung macht den Wandel erlebbar, sie führt durch Raum und Zeit Im Zentrum der Ausstellung stehen Roll-Up Displays, die mit inhaltlichen Schwerpunkten aus regionatur.ch bedruckt sind. Es werden Beispiele aus der Region gezeigt und mit historischen Bildern und Texten vertieft. Auf den Displays finden sich Fragen und Aufgaben

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für die Recherche auf ‹regionatur.ch›. An einer Computer-Station können Interessierte ‹regionatur.ch› selber und unter Anleitung einer Betreuungsperson erkunden. Während der Ausstellung werden auf Anmeldung Führungen für Gruppen und Schulen angeboten. Mit einer Debatte zum Landschaftswandel in der Region am 14. September, 18.30 Uhr, greift die Ausstellung unter dem Titel «Natur- und Landschaftsschutz in der Birsstadt: Ein Widerspruch?» ein aktuelles Thema auf, das auch das Schwarzbubenland betrifft. Referenten sind Susanne Brêchet Schönthal, Geschäftsführerin Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband (BNV), Liestal, Teilnehmende am Mitwirkungsprozess «Raumkonzept Birsstadt» sowie Christian Schlatter, Gemeindepräsident Dornach, Mitglied der Steuerungsgruppe Birsstadt 2035. Monika Jäggi Kommunikation regionatur.ch Dauer: 7. September – 2. Oktober 2016. Vernissage mit Apéro & Einführung: Mittwoch 7. September, 18.30 Uhr. Ort: Heimatmuseum Schwarzbubenland, Dornach (alte Dorkirche). Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch 18 - 20 Uhr; jeden Sonntag 14 – 17 Uhr. Vortrag/Podium: Mittwoch 14. September, 18.30 Uhr Führungen für Schulen & Gruppen auf Anmeldung: Hans Vögtli 061 272 75 44. Eintritt frei

Fortbewegung anno dazumal Die Kulturwerkstatt Hofstetten-Flüh eröffnet eine neue Ausstellung mit alten Transportmitteln, vom Handwagen bis zum Jauchekarren. Urs Brodbeck

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as älteste Rad wurde weder in Mesopotamien noch bei den Sumerern gefunden, nein vieles deutet nach neuesten Datierungen auf Zürich hin. Verblüffendes Alter des jungsteinzeitlichen Fundstückes: Es wurde auf das Jahr 3 430 v. Chr. datiert und hat einen Durchmesser von 54 cm. Es besteht aus Ahornholz, erhielt später die Bezeichnung «Akadrad», denn es wurde beim Aushub des Akadhauses 1979 gefunden und kann im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich bewundert werden. Die Benutzung von Wagen und Fuhrwerken mit Zugtieren anstelle des Tragens und Schleppens durch Einzelpersonen war eine Entwicklungsstufe im Feld- und Ackerbau, die unmittelbar dem Einsatz des Pfluges folgte. Die älteste Form von Fuhrwerken waren einachsige karrenähnliche Wagen, welche sich durch einfache Bauweise, grosse Wendigkeit und ein leichtes Be- und Entladen auszeichneten. Wachsende Mobilität und besonders der Regionen übergreifende Handel führten zu den entscheidenden Neuhei-

Fortbewegung: Neue Ausstellung mit spannenden Stücken.

ten im Wagenbau: eisenbereifte Speichenräder und Zweiachser mit lenkbarer Vorderachse. Die Grundkonstruktion der zweiachsigen Fuhrwerke bestand damals aus dem Vorwagen und dem Hinterwagen, welche durch den Langbaum miteinander verbunden waren. Diese Konstruktion ermöglichte verschiedene Wechselaufbauten, die einfach zu montieren waren. Neue Ausstellung Nun widmet sich auch die Kulturwerkstatt Hofstetten-Flüh den alten Transportmitteln. Die ausgestellten Objekte datieren aus der 2. Hälfte des 19. und der ersten des 20. Jahrhunderts. Das Kernstück ist ein sogenannter

FOTO: ZVG

«Schnägg» mit nur zwei Rädern und zwei Kufen vorne. Die Achse ist so angebracht, dass sich das Gefährt im beladenen Zustand mehr oder weniger im Gleichgewicht befindet. Er hatte keine Lenkeinrichtung und wurde zu Beginn von Menschen gezogen, hatte also auch keine Deichsel. Ausgestellt wird eine Fülle weiterer Transportmittel, vom Handwagen bis zur Jauchekarrette. Kulturwerkstatt Hofstetten-Flüh, Flühstrasse 30, Hofstetten. Die Ausstellung wird am Sonntag 4. September mit einem Apéro eröffnet und ist bis Juni 2017 jeweils am ersten Sonntag des Monats von 14 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen ist der Besuch auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Weitere Infos finden Sie unter www.kulturwerkstatt-hofstetten-flueh.ch

VERANSTALTUNG

Ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche der Zukunft Einen besonderen Anlass feiern die Christen aus dem Schwarzbubenland am Samstag, 3. September, ab 9.30 Uhr in Mariastein: «77. Dekanatswalfahrt», «25 Jahre Seelsorgerat», «Einweihung des Werteweges» und «Chortreffen Schwarzbubenland». Nach einem Festgottesdienst folgen ein Apéro auf dem Klosterplatz, ein Gratis-Mittagessen im Restaurant «Post», Besichtigung einer Ausstellung zum «Werteweg», Tonbildschau des Klosters und eine Schlussfeier um 15 Uhr in der Basilika. An diesem Sonntag fährt ein Extra-Postauto um 9 Uhr gratis ab Laufen nach Mariastein und um 16 Uhr wieder zurück. «Mit Jesus unterwegs». Dies ist das Thema des diesjährigen Christentreffens Dorneck-Thierstein in Mariastein. «Wenn wir mit Jesus unterwegs sind, setzen wir als lebendige Steine Hoffnung für morgen! Das Treffen soll nach aussen ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche der Zukunft sein.» So umschreibt Willy Bracher, Präsident des Seelsorgerates Dorneck-Thierstein, in einem Informationsschreiben an die

Pfarreien den Inhalt dieses Treffens. Im Zentrum des Anlasses steht eine feierliche Messe in der Basilika des Klosters mit Abt Peter von Sury als Hauptzelebrant und Pater Josef Imbach als Festprediger. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von den Chören des Cäcilienverbandes Schwarzbubenland. Un-

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Kürbisfest in Metzerlen

Lassen Sie sich verzaubern!

Am Samstag, 17. September, ist es wieder soweit. Das bereits zur herbstlichen Tradition gewordene Kürbisfest und der dazugehörige Markt finden von 11.00h bis 18.00h mitten im Dorfkern von Metzerlen statt. Der kleine, aber feine Markt lebt grösstenteils von der Kreativität seiner Verkäufer, welche ein buntes Angebot pflegen und ihre Produkte an liebevoll dekorierten Ständen feilbieten. Selbstverständlich wird auch für ihr leibliches Wohl gesorgt sein. Neben dem Beizli des Kirchenchors, in dem diverse Kürbis-Köstlichkeiten auf dem Menü zu finden sind, kann man sich an der traditionellen Cüplibar des Verein Dorfläbe, im Turner Beizli oder am Raclettestand verköstigen. Lassen Sie sich überraschen und kommen Sie nach Metzerlen, es sind genügend Parkplätze ausgeschildert. Verein Dorfläbe, Metzerlen

Die Ludothek in Hofstetten, welche in diesem Jahr ihr 35 jähriges Jubiläum feiern kann, lädt zu einem speziellen Spielnachmittag ein. Nebst all den neuen Spielen in der Ludothek, wartet auch ein Zauberer auf die Besucher. Es ist nicht Harry Potter persönlich, aber er ist fast so gut. Der Zauberer wird ermöglicht von der Firma Moret-Brodmann AG in Hofstetten. Der Spielnachmittag ist eine gute Gelegenheit, das vielfältige Angebot der Ludothek in Hofstetten noch besser kennen zu lernen. Neben all dem Spielen und Zaubern, gibt es auch ein sympathisches Beizli mit kalten Getränken, Kaffee und Kuchen. Der Spielnachmittag findet am Mittwoch, 7. September, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr (Zauberer 15.00 Uhr) in und um das alte Schulhaus, an der

Beim Üben: Der Pilotchor des Verbandes im Pfarreiheim.

FOTO: ZVG PAUL MARK

ter der Leitung von Isidor Lombriser ertönt eine kurze Messe von Michael Schmoll, geschrieben für Vorsänger, Chor, Volk, Querflöte, Trompete, Euphonium und Orgel. Isidor Lombriser Laufen

Mariasteinstrasse 1 in Hofstetten, statt. Während dieser Zeit können Spiele auch ausgeliehen und zurück gebracht werden. Das Team der Ludothek freut sich auf viele kleine und grosse Besucherinnen und Besucher. Schöne Homepage Die Ludothek ist jeweils Montag 14.00-16.00, Mittwoch und Donnerstag 16.00-18.30 und jeden 1. Samstag im Monat 10.00-11.30 geöffnet. Neu kann man auch bequem von zu Hause aus schon mal bei der Ludothek digital rein schauen. Unter www.ludo-hofstetten-flüh.ch finden Sie sämtliche Informationen über Anlässe, Spielesortiment, die Spielbox, was die Ludothek ist und wie sie funktioniert. Silvia Zimmerli-Menzi


Areal Zeugin

PUBLIREPORTAGE

Neues Gewerbezentrum öffnet die Türen Service Tel. 079 351 22 67 Geschäft Tel. 061 773 92 10 steiner-energietechnik.ch

Das Team des neuen Gewerbezentrums freut sich auf zahlreiche Besucher: (v. l .) Florian Kottmann, Dominik Henz, Urs Schmidli, Timo Steiner, Pierre Gürtler, Corinne Wetzel und Paola Esposito. (Foto: dust)

«Es war eine grosse Kiste, die wir mit diesem Umbau stemmen mussten, aber die Arbeit hat sich gelohnt», erklärt Timo Steiner. Er und Florian Kottmann waren in den vergangenen Monaten daran, das Gebäude des ehemaligen Bastelladens Zeugin an der Baselstrasse 21 in Dittingen zu einem Gewerbezentrum umzubauen. «Einerseits für unsere eigenen Geschäfte, die Firma Steiner Energietechnik und den BSP Handwerker-Shop, andererseits, aufgrund der beachtlichen Grösse des Gebäudes, auch für andere KMU-Betriebe», informiert Florian Kottmann, Betreiber des BSP Handwerkershops. Zusammen mit helfenden Händen aus dem Freundeskreis leisteten die beiden innovativen Jungunternehmer neben ihrem normalen Arbeitstag unzählige Arbeitsstunden zusätzlich. In den vergangenen Monaten füllten sich nicht nur die Regale in Kottmanns Handwerkershop im Erdgeschoss und die Werkstatt im Untergeschoss der Steiner Energietechnik, sondern es zog auch in den anderen Räumen Leben ein. Insgesamt acht Mieter haben im neu entstandenen Gewerbezentrum ihren Platz gefunden und freuen sich, hier ihre Stammkundschaft, aber auch neue Kundinnen und Kunden betreuen zu können. Dieser Neubeginn soll gefeiert werden und die Bevölkerung erhält Gelegenheit, das Innenleben des markanten Gebäudes kennen zu lernen. Dieses Wochenende, am Freitag, 2. September, ab 15 Uhr, und am Samstag, 3. September, ab 9 Uhr, sind die Türen im neuen Gewerbezentrum an der Baselstrasse 21 für alle geöffnet. Ein Festzelt im Freien sorgt auch bei ungünstiger Witterung für angenehmes Klima beim Apéro, das vom ganzen Team des neuen Zentrums offeriert wird.

Einzelne Betriebe im Gewerbezentrum stellen sich vor Steiner Energietechnik Der Fachbetrieb für Wärmeenergie hat seine Werkstatt, das Büro und die Arbeitsräume im Untergeschoss des Gebäudes eingerichtet. «Wir arbeiten zu dritt und sind spezialisiert auf Installationen im Energiebereich», erklärt Timo Steiner, der in absehbarer Zeit die Leitung des Betriebs von seinem Vater Philipp übernehmen wird. Als neues Standbein hat sich Steiner Energietechnik auf Wasserenthärtungsanlagen spezialisiert. «Von der Montage über Inbetriebnahme bis zum Service», informiert der Jungunternehmer. An den beiden Tagen der Eröffnung, 2./3. September, präsentiert sich Steiner Energietechnik mit einer kleinen Energiemesse. Die Mitarbeitenden stehen für Offerten und Beratungen zur Verfügung.

BSP Handwerker-Shop GmbH Florian Kottmann und Dominik Henz haben sich mit ihrem Fachgeschäft auf Werkzeug, Verbrauchsmaterial, Maschinen und Arbeitskleidung für den Handwerkerprofi in den Bereichen Automobil, Industrie und Bau eingerichtet. «Wir führen Vertretungen für diverse Marken, unter anderem Bosch, Knipex oder Hazet», erklärt Kottmann. Eine Spezialität von BSP

Handwerker-Shop ist die grosse Auswahl an Arbeitskleidung mit möglichem Aufdruck von Firmenlogos, wie Kottmann informiert. Selbstverständlich sind auch Hobby-Handwerker, die Wert auf Professionalität und Qualität legen, im BSP Handwerker-Shop willkommen.

Aerobatic Model Shop Schon einige Monate ist Urs Schmidli mit seinem Modellbauladen im ersten Stock des Gebäudes eingezogen. Seine Stammkundschaft hat er vom vorherigen Standort in Aesch mitgenommen, freut sich aber darauf, auch hier im Laufental Modellbaufans als Kunden zu gewinnen. Der Aerobatic Model Shop ist spezialisiert auf Flugzeuge, Drohnen, Schiffe und Automobile. Hier an seinem neuen Standort hat sich Schmidli einen Traum erfüllt und einen Airbus-A320Simulator eingerichtet. «Das neue aviatische Highlight in Dittingen», wie er sein professionell installiertes Cockpit bewirbt, wird bereits rege benutzt. Über www.a320-simulator.ch können Flüge gebucht werden. Urs Schmidli betreibt neben seinem Modellbauladen in den Sommermonaten (April – Oktober) auch eine Modellflugschule.

Shabby Crea Chic und Preziosi Corinne Wetzel und Paola Esposito teilen sich ein Atelier im ersten Stock des Gewerbezentrums. «Dies passt für uns», erklärt Paola Esposito, «weil wir beide nur Teilzeit und auf telefonische Anfrage hier tätig sind». Corinne Wetzel hat sich auf die Renovation von Möbeln und Schriftschildern spezialisiert. «Vorwiegend im trendigen Shabby Chic Look», erklärt die gelernte Malerin, die auch Kurse zur Gestaltung von Schildern anbietet. Paola Esposito, ebenso Liebhaberin von «Shabby Chic», bearbeitet allerlei Deco-Artikel und, wie ihre Atelierpartnerin, Möbel, die sie mit fachmännischen Handwerk auf Vordermann bringt. Als Konkurrentinnen sehen sich die beiden Damen nicht. «Wir haben beide unsere Stammkundschaft und freuen uns auf unser Wirken hier an diesem schönen Ort», sind sich die beiden einig.

Papierigs, Buch und Kunst Schon über zehn Jahre «unterwegs» ist Pierre Gürtler mit seinem Papierigen. Zuerst diskret in Laufen, in einer Ecke auf dem Helyeplatz, dann etwas grosszügiger in einem Raum der ehemaligen Garage Suter hat der Blauner Geschichtskenner seine Kunst, die alten heimatkundlichen Erzeugnisse aus der Region und zahlreiche weitere Dokumente aus vergangenen Zeiten, ins Gewerbezentrum gezügelt. «Ich brauche nicht so viel Platz und hier ist für meine Kundschaft ein idealer Ort, meinen Laden aufzusuchen. Papierigs, Buch und Kunst ist im ersten Stock eingezogen und wird, wie an den beiden alten Standorten jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet sein. Natürlich bin ich auch auf Abruf zu andern Zeiten bereit, mein Sortiment an Schriften, Bildern, Ansichtskarten und vielem mehr zu präsentieren», erklärt Gürtler, der durch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Laufentaler Jahrbuch, mit dem Museum Laufental und anderen Institutionen sich ein enormes Netzwerk geschaffen hat, um zu seinen antiken Trouvaillen aus der Region Schwarzbubenland und Laufental zu gelangen.

Paola Esposito Baselstrasse 21 4243 Dittingen Tel: 079 744 21 43 Mail: preziosi@gmx.ch www.preziosi-pe.ch www.facebook.com/preziosi.pe

Antiquariat Papierigs im 1. Stock geöffnet Dienstag 15.00 – 18.00 Uhr, Samstag 15.00 – 17.00 Uhr, Telefon 079 359 50 02. Wir führen Broschüren, Bücher Dokumente, Ansichtskarten, Stiche Antiquariat Papierigs im 1. Stock geöffnet Dienstag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 15:00 – 17:00 Uhr, Telefon 079 359 50 02. Wir führen Broschüren, Bücher, Dokumente, Ansichtskarten, Stiche und Bilder = heimatkundliche Trouvaillen sowie eine grosse Auswahl an fantastischen POP-UP-Büchern.

und Bilder, heimatkundliche Trouvaillen sowie eine grosse Auswahl an fantastischen POP-UP-Büchern.

Remo Borer Weinhandel und Getränke-Center Festmaterial Einweg & Mehrweggeschirr Festzelt -Vermietung Hauslieferdienst Baselstrasse 19 4243 Dittingen - Laufen Tel. 061 / 761 61 17 Fax 061 / 761 61 18


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FLOHMARKT WAHLEN Sa 3. / So 4. September 2016 ab 10.00 Uhr im Gemeindezentrum Wahlen mit Festwirtschaft Freundlich ladet ein: Gschwellti-Clique Wahlen

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 4. September 2016, 9.00 –16.00 Uhr

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung Freude schenken mit Reisegutscheinen! DI, 6. September, Thunersee mit Schifffahrt 8.00 h, Fahrt, Kaffeehalt, Menü Egli oder Fleisch Fr. 89.– DO, 22. September, Aareschifffahrt – Chasseral 10.00 h, Fahrt, Schifffahrt mit ME auf dem Schiff Fr. 99.– MI, 5. Oktober, Wochenmarkt in Luino 6.00 h, Fahrt, Aufenthalt bis 15.30 h Fr. 55.– DO, 6. Oktober, Herbststimmung am Klöntalersee 8.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 82.– DO, 13. Okt., Goldener Herbst Viamala – San Bernardino 7.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 80.– FR, 14. Okt., Karl’s kühne Gassenschau, Winterthur 17.00 h, Fahrt, Eintritt (AHV 115.– / Kinder 105.–) Fr. 125.– DI, 18. Okt., OLMA-Messe Landwirtschaft / Ernährung 7.00 h, Fahrt, Eintritt Fr. 62.– 20.–23. Oktober, Schlussfahrt – Blumenriviera Italien Fahrt, 2x HP, 2x VP 4* Hotel, Schiff, Musik etc. Fr. 629.– 5.– 6. November, Shoppingweekend in Mailand Fahrt, 1 × ZF im 3* Hotel Ibis Fr. 219.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprod., «OswaldNahrungsmittel», Käserei, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62

Die Idee – selber eine

PERLENKETTE KNÜPFEN und das fachgerechte Montieren des Verschlusses lernen. Tageskurs in Aesch: Samstag, 24. September 2016 Info / Anmeldung: Tel. 062 723 76 02 www.perlenkurse.ch oder perlen@sunrise.ch

50 Jahre Kirchweihe Breitenbach Am 9. und 11. September 2016 feiert unsere Kirchgemeinde das 50-jährige Kirchweihjubiläum.

Gerne laden wir Sie am Freitag, 9. September 2016 um 19.00 Uhr zur Ausstellung/Info-Veranstaltung ein: Wir zeigen Ihnen in unserer Kirche: – – – –

Bilder auf Grossleinwand zur alten Kirche/Kirchenschatz geschichtlicher Abriss, wie es zum Kirchenneubau kam die damals eingereichten Kirchenmodelle in Bildern Worte zur Architektur mit Fotos vom Abriss und Neubau

Anschliessend Apéro. Der Anlass wird von der Brass-Band Breitenbach umrahmt. Kultur am Kreisel Guido Brunner

Roman Brunner

Werner Haberthür

Dieter Künzli

Willi Spaar

Walter Studer

Christian Thalmann

Grellingen Telefon 061 741 17 00

Wildsaison Laufend Wildspezialitäten aus Eigenjagden Freitag Abend Wild-Schlemmerbuffet à discrétion Fr. 45.– pro Person Gepflegte À-la-carte-Spezialitäten Reichhaltige Tagesmenüs Für Familien-, Firmen- und Vereinsanlässe sind geeignete Räumlichkeiten vorhanden. Es freuen sich auf Ihren Besuch die Wirtin Doris Schindelholz, das Chez-Georges-Team und der Inhaber.

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Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt

FC Breitenbach Sportanlage Grien Spiele vom Wochenende

Sonntag, den 04. September 2016 MZH Liesberg, in 2 Hallen und im Freien. Von 9.00 bis 16.30 Uhr. Mit Festwirtschaft. Grosser Parkplatz.

Flachdach Dachunterhalt Blitzschutz Wir bringen alles unter Dach und Fach Lehengasse 22, 4142 Münchenstein Tel. 061 711 61 61 / Fax 061 711 61 87 muenchenstein@morath.ch

Samstag, 3. 9. 2016 20.00 Uhr, 3. Liga

Kommen Sie vorbei, es hat für jeden etwas dabei. Auskunft: Telefon 061 771 02 18

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Weitere Spiele: Donnerstag, 1. 9. 2016 19.30 Uhr Frauen 4. Liga Samstag, 3. 9. 2016

Einladung zur öffentlichen Vernissage mit Apéro der Ausstellung: regionatur.ch – Natur und Landschaft der Region Basel Mittwoch, 7. September 2016, 18.30 Uhr Dauer der Ausstellung: 7. September bis 2. Oktober 2016 Öffnungszeiten: So, 14–17 Uhr / Mi, 18–20 Uhr Voranzeige: Mi, 14. September, 18.30 Uhr Podium zum Thema («Landschaftswandel in der Region») Es laden ein: Stiftung Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach Verein Natur und Landschaft der Region Basel Realisiert mit Unterstützung von: Kant. Lotteriefonds SO / EG Dornach / Raiffeisenbank Dornach / MCT-Informatik AG, Arlesheim

HB

10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.45 Uhr 14.00 Uhr 14.30 Uhr

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Hast du Lust auf ein Abenteuer? Samstag, 3. September 2016 Abfahrt 8.00 Uhr in Büsserach Thema: Abseilen, Pistolen- und Sturmgewehrschiessen Ziel: Vorbereitung auf RS Anmeldung: Dieter Borer dieter.borer@ambonet.ch Mobile 079 302 98 80, Whatsapp

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TAG DER OFFENEN TÜR Diesen Samstag, 3. 9. 2016, ab 11.00 Uhr Mittelstrasse 46, 4227 Büsserach – Besichtigung der Miet- und Kaufwohnungen – Vorstellung und Veröffentlichung Projekt: Neubau Doppeleinfamilienhäuser in Erschwil – Grill, Getränke und Dessert WWW.IMMO-NIEDERFELD.CH

Kontakt mit dem Jenseits

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Erleben Sie, wie das Medium Herbert Kunz verstorbene Personen wahrnimmt und beschreibt. Er übermittelt Ihnen Botschaften von lieben Angehörigen. Do, 8. September, um 19.30 Uhr Kath. Pfarreiheim Röschenzstrasse 39, Laufen Eintritt Fr. 20.– (keine Veranstaltung der Pfarrei) Einzelsitzungen: Tel. 061 712 18 15 Weitere Infos: www.kunz-beratung.ch

Eröffnung der Bäckerei «Fredis Brothüsli» Wahlenstrasse 15, 4242 Laufen am Samstag, 3. Sept., ab 8.00 Uhr Bauernbrot, Basler Ruchbrot, Nussbrot, Kürbiskernbrot, Leinsamen- und Sonnenblumenkernbrot, Butterzopf und diverses Kleingebäck. Lieferservice Umgebung Laufen für Privatkunden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.00 bis 21.00 Uhr Samstag, 6.00 bis 12.00 Uhr Montag bis Freitag ab 16.00 Uhr Fredis Jura-Fürobebrot und Singlebrot


SPORT KORBBALL

FUSSBALL

Entscheidung – Regionale mittendrin Grindel folgen auf den Rängen sieben und acht. Beide weisen 11 Punkte auf und haben lediglich einen Zähler Reserve auf den zweiten Abstiegsplatz. In Brugg gibt es für alle drei Spiele und im Idealfall sechs Punkte zu holen. Will Nunningen eine Medaille, wird es wohl diese sechs Punkte holen müssen. Für Erschwil wie Grindel müssen mindestens vier Aufstieg: Meltingen kämpft mit Oberdorf um den Auf- Punkte her. Die Spiele finden FOTO: EH-PRESSE stieg in die NLA. von 10.30 bis 16 Uhr statt. Zur selben Zeit finden auch eh. Am Samstag werden in Brugg die die NLB-Partien statt. Für Meltingen, Entscheidungen im Schweizer Korbball das auf Platz drei liegt, und HochwaldNLA/NLB der Herren und Damen fal- Gempen (4.) gilt dasselbe: sechs Punkte len. Aus regionaler Sicht kämpft in der holen und dann schauen, ob es für den NLA der Herren Nunningen noch um Aufstieg reicht. eine Medaille, während sich Erschwil Bei den Frauen kann sich Erschwilund Grindel gegen einen Abstieg zur Grindel an gleicher Stelle zum SchweiWehr setzen müssen. In der NLB dürfen zer Meister küren. Im Stadion Au von Meltingen und Hochwald/Gempen Brugg geht das Team von Marc Schmidvom Aufstieg träumen. Bei den Damen lin als Leader in die drei letzten Partien. geht die Spielvereinigung Erschwil- Nur noch Täuffelen (2 Punkte RückGrindel in der NLA als Tabellenführer stand) kann sie vom Titel abhalten. In in die letzte Runde und in der NLB soll- der NLB hat Grindel-Erschwil die Abte Grindel-Erschwil der Ligaerhalt so stiegsgefahr wohl gebannt. Bei fünf gut wie sicher sein. Punkten Vorsprung müsste für die GegIn der NLA der Herren führt Pieter- ner ja beinahe Weihnachten und Ostern len vor Madiswil und Altnau-Kreuzlin- am selben Tag sein, sollte man noch abgen die Tabelle an. Nunningen folgt auf steigen müssen. Das Wochenblatt wird Platz fünf mit drei Punkten Rückstand vor Ort sein und von den Entscheidunauf den Bronzeplatz. Erschwil und gen berichten.

Grösster Gegner war diesmal die Hitze

Gespräche: Nach dem harzigen Saisonauftakt hat SCD-Trainer Stefan Krähenbühl (in Weiss) noch Gesprächsbedarf. FOTO: EH-PRESSE

Alle Teams kämpften am vergangenen Wochenende auch gegen die Hitze. So gab es teils auch kuriose Ergebnisse. Aus regionaler Optik gab es Glücksgefühle wie Enttäuschungen.

EINGESANDT

Zwei CH-Meistertitel für Erschwil

Edgar Hänggi

N Starke Erschwiler: Die beiden erfolgreichen Teams. Am 28. August wurde in Aarwangen die Schweizermeisterschaft im Jugendkorbball ausgetragen. Knaben und Mädchen massen sich dabei in den Kategorien U14 und U16. Die Teams aus unserer Region wussten dabei durchwegs zu gefallen. Die Erschwiler Jungs reisten mit viel Selbstvertrauen im Gepäck in den Oberaargau, holten sich doch eine Woche zuvor beide Mannschaften ungeschlagen den Kantonalmeistertitel. Ähnlich souverän spielten sie sich dann auch in Aarwangen durch die Gruppenspiele und die Zwischenrunde, was darin gipfelte, dass sich beide für den Final qualifizieren konnten. Die U14 traf im Endspiel auf Madiswil. Das ausgeglichene Spiel wurde

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FOTO: ZVG

durch einen einzigen Korb zu Gunsten der Gelbschwarzen entschieden. Der Finalgegner der älteren U16 Burschen hiess, etwas überraschend, Büsserach. Das Spiel wurde zur Nervensache. Erst die Verlängerung brachte die Entscheidung mit dem besseren Ende für Erschwil. Herzliche Gratulation den Jungs und deren Coaches Dominik Erzer, Peter Iff und Simon Anklin. Ebenfalls herzliche Gratulation an Büsserach zur Silbermedaille sowie an die restlichen Schwarzbubenteams zu den tollen Leistungen TV Erschwil Dieter Borer www.stv-fsg.ch/de/anlaesse/ranglisten)

ichts zu Feiern gab es in Dornach am Wochenende und wenn doch, war es nicht wegen dem Fussball. In der interregionalen 2. Liga kommt man auch unter dem neuen Trainer Stefan Krähenbühl nicht vom Fleck. Nach dem Heimremis gegen Tavannes/Tramelan setzte es nun auswärts beim FC Konolfingen eine 0:1 Niederlage ab. Dadurch weisen die Dornecker nach erst drei Runden schon fünf Punkte Rückstand auf Leader Lerchenfeld auf. Der SCD hat zudem mit nur zwei Toren die geringste Ausbeute der Gruppe. Das in die regionale 2. Liga aufgestiegene Team von Spielertrainer Ernes Hodzic musste in Gelterkinden gar eine 0:7 Abfuhr hinnehmen und belegt nach drei Runden punktelos das Tabellenende. «Wer mich kennt, weiss, dass so etwas nicht spurlos an mir vorbei geht», meinte ein bitter enttäuschter Trainer nach dem Spiel. «Ich hoffe, das war nun wirklich das «Hallo wach», damit wir endlich in die Gänge kommen.»

Laufen dank Enis Bufaj Beim stark in die Saison gestarteten FC Dardania erkämpfte sich Laufens 2. Liga Team ein 4:4. Ruft man sich die 0:5 Klatsche vom Frühling in Erinnerung, so ist dies eine Steigerung. Trainer Adnan Ercedogan ist aber dennoch nicht zufrieden. Wieder hat man den Sieg wegen eines späten Gegentores nicht ins Trockene bringen können. Nach dem Rückstand reagierte Laufen und kehrte das Skore innert 13 Minuten dank Treffern von Enis Bufaj (2) und Noah Guntern zum 3:1 in der 43. Minute. Alle dachten, der Gast gehe mit einem guten Polster in die Pause, doch das täuschte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Dardania zweimal, so dass sie die zweite Hälfte mit psychologischem Vorteil in Angriff nehmen konnten. In der 58. Minute sah Spend Mustafa innert weniger Minuten die Ampelkarte, was bei den Temperaturen kein Vorteil war. Als Bufaj in der 82. Minute sein dritter Treffer gelang und Laufen 4:3 in Führung brachte, schien der Sieg auch deshalb sicher. Aber Dardania hatte noch eine Antwort parat. In der 86. Minute gelang Avdyl Krasniqi mit seinem zweiten Tor der Ausgleich zum 4:4. Laufens zweite Mannschaft geriet am Samstag gegen Türkgücü unter die Räder, wobei es zur Pause erst 0:1 stand. Ein frühes Tor nach der Pause und das 0:3 nach einer Stunde bedeuteten die Entscheidung in der Hitze. Der Rest war Zugabe und hatte viel mit Psychologie zu tun. Schwarzbuben scheiterten Das 3. Liga Team aus Breitenbach musste sich nach dem guten Spiel gegen

Oberwil auswärts bei Amicitia Riehen mit 0:2 geschlagen geben. «Wir haben eine starke erste Hälfte gezeigt, aber zu viele Chancen ausgelassen. Auch nach der Pause trafen wir nur die Latte. Der Gegner war da besser», meinte ein enttäuschter Bruno Mühlheim. Für den Trainer ist aber aufbauend, dass die Leistung stimmte. In der 4. Liga hatte auch Soleita-Trainer Christian Kunz kein erfolgreiches Wochenende. Gegen Therwil wollte man den ersten Heimsieg feiern. Stattdessen gab es eine 2:4 Niederlage. «Wir begingen zu viele Eigenfehler, was nebst der Hitze ausschlaggebend war. Zudem kassierten wir zwei unnötige Elfmeter.» Für den Trainer ist der Saisonstart nach dem Abstieg mit nur einem Sieg und zwei Niederlagen alles andere als wunschgemäss verlaufen. Hype um FC Brislach In der 5. Liga kam der neugegründete FC Brislach in Kleinlützel zu seinem ersten Heimauftritt in der Meisterschaft. Gegen Therwil kam Brislach im dritten Ernstkampf (einmal Cup) bereits zum dritten Sieg. Mit 5:2 Toren fiel der bei Freibier für die Zuschauer auch noch überaus deutlich aus. In der 1. Minute lenkte Matthias Bohler schon mal alles in die gewünschte Bahn. Dann war die Reihe an Kevin Eigenmann, der es auf dieser Stufe sichtlich geniesst und gleich vier Treffer erzielte. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus


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Coaching für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Zusammen gehen wir den Weg zu Ihrem individuellen Ziel Lerncoaching, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Selbstvertrauen, Sinnfindung, Erfolg Es begleitet Sie mit den Prozessen des systemischen Coachings der Akademie Schweiz, St. Gallen Marianne Frossard dipl. Coach, Lehrerin und Erwachsenenbildnerin Tel. 079 699 77 51 marianne.fro@bluewin.ch

Liebi Carmen Me glaubts fascht nid, aber es isch wohr: Oises Mutti, Grossmutti, Urgrossmutti, Schwiegermutti, s Lydia Semplici-Kirchhofer, wird am 1. Sept. stolzi 90 Jöhrli alt.

Das isch ä Grund zum Firä und ihr vo ganzem Härzä z gratulierä. Mir wünschä dir witerhi gueti Gsundheit und no vieli schöni Stung mit Diner grossä Familie Dini Familiä

Mir gratuliere dir vo ganzem Härze zu dim erfolgrieche Abschluss zur Dipl. Pflegefachfrau HF. Mir sin sehr stolz uf di und wünsche dir uf dim witere Weg viel Freud i diner Beruefig. Ab em nüni am Morgä gits Kaffi oder ä Gläsli Wyi und öppis z bissä. Ab em drei am Nomittag ischs GeburtstagsChing uf enerä Kutschäfahrt und aschliessend am Familiäfescht. D Jubilarin freut sich o no am 2. Sept. uf di Bsuech. Sini Familiä

Mami, Caroline und Fabio Grossmami und Gris

Mir gratuliere zum 80. Geburtstag am 6. 9.


DORFPLATZ LESERBRIEF

EINGESANDT

Neues Stundenplankonzept an der Oberstufe Aesch

Abfallfreie Zone

Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde an der Aesch Oberstufe ein neues Stundenplankonzept eingeführt, um aufnahmefähigere, wachere und motivierter Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer anzutreffen. Stundenpläne wie sie in anderen Ländern und an Privatschulen bereits existieren. Der Ansatz war gut gemeint, aber an der Umsetzung hat es doch stark gehapert. Solche Konzepte müssen breit abgestützt sein. An der Oberstufe Oberdorf wurde ein ähnliches Konzept geprüft. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet in der neben der Schulleitung, dem Schulrat auch Eltern Einsitz hatten. Die Arbeitsgruppe kam zum Schluss, dass eine Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ist. Leider wurde es an unserer Oberstufe verpasst, auch die Aescher, Pfeffinger und Dugginger Eltern

in die Diskussionen einzubeziehen. Eltern und Schüler wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Während man an anderen Schulen einen Mittagstisch für alle eingeführt hat, wurde an unserer Schule die Mittagszeit verlängert. Für viele Schüler entfallen somit freie Nachmittage. Auch ist der zwanzig-nach-acht Schulbeginn nicht bei allen Klassen durchgesetzt. Freie Nachmittage sind auch für Jugendliche sehr wichtig. Sei es nur um Kollegen zu treffen, Hobbys zu pflegen oder einen Arztbesuch einzuplanen. Warum muss man ein Konzept, welches noch in den Kinderschuhen steckt, gleich einführen? Und warum lässt man keine Diskussionen zu? Fam. Karrer Pfeffingen

SPITEX

Pflege in komplexen Situationen Nationaler Spitex Tag vom 3.9.2016 Vielen Menschen wird das Zuhausesein im Alter oder nach einem Spitalaufenthalt dank der Spitex ermöglicht. Nebst den Kerndienstleistungen wie Grundpflege, Behandlungspflege, Abklärung und Beratung sowie den hauswirtschaftlichen und sozialbetreuerischen Tätigkeiten verfügt die SPITEX Thierstein/Dorneckberg über ein vielfältiges spezialisiertes Dienstleistungsangebot: • Wir pflegen und betreuen Menschen mit einer lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Erkrankung bis zum Tod. • Wir versorgen akute und chronische Wunden. • Wir unterstützen Menschen mit einer psychischen Erkrankung. • Wir übernehmen die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. • In Zusammenarbeit mit der Kinder-Spitex Nordwestschweiz pflegen wir akut und chronisch kranke Kinder sowie Kinder mit einer Behinderung oder nach einem Unfall. • In vielen Fällen haben wir eine Koordinationsfunktion zwischen Ärzten, Pflegefachkräften, Spitälern, Angehörigen, Therapeuten, Krankenkassen usw.

• Für die Sicherheit rund um die Uhr sorgt unser Spitex-24h-Notruf mit Spitex Mitarbeitenden auf Pikett. Für unsere Spitex sind spezialisierte Profis für die Pflege und Betreuung in komplexen medizinischen Situationen zu Hause im Einsatz. Tag für Tag steht dafür hochqualifiziertes und kompetentes Personal zur Verfügung. Unsere Mitarbeitenden verfügen über vertieftes Fachwissen und langjährige Erfahrung. Die nicht-gewinnorientierte SPITEX Thierstein/Dorneckberg erbringt ihre Dienstleistungen seit über 40 Jahren in der Region. Die rund 65 Mitarbeitenden wohnen in der Region und sind mit der hiesigen Kultur vertraut. Im letzten Jahr betrug die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit der Mitarbeitenden 9,5 Jahre. Das zeugt von einer grossen Zufriedenheit der Mitarbeitenden, nicht zuletzt, weil ihre anspruchsvolle Aufgabe mit einer grossen Sinnhaftigkeit verbunden ist. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, rufen Sie uns unter der Nummer 061 783 91 55 an oder besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch. Wir freuen uns über Ihr Interesse. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

Quelle: Homepage von zerowastehome.com von Bea Johnson. Die Menge Abfall, die ihre 4-köpfige Familie im Jahr 2015 hinterliess, findet in einem KonfitüFOTO: ZVG renglas Platz. Ich kann mich noch gut erinnern. Wir traten ein, es bimmelte leise. Der hohe Raum war mit dunklem Holz getäfert und enthielt viele spannende Regale und Kästli. Interessant waren die grossen Holzschubladen hinter der Theke und es roch ganz nach «em Josy sis Lädeli». Ich muss 4- oder 5-jährig gewesen sein und durfte hin und wieder mit meiner Grossmutter das Lädeli im Dorf besuchen. Immer noch sehe ich sie vor mir «s’Josy», wie sie mit einer grossen Schaufel für uns Haferflocken aus einer der Schubladen in einen Papiersack schaufelte. Oder Zucker, oder Mehl, oder ... Das wünsch ich mir heute zurück. Einen Laden, in dem der Offenverkauf von Lebensmitteln die Hauptrolle spielt

Donnerstag, 1. September 2016 Nr. 35

GEDANKENSTRICH

und in dem die Verkäuferin eine weise alte Grossmutter wäre. Wo ich sogar zu Fuss oder mit dem Velo hinradeln könnte. Da würde ich mit meinen «Stoffsäckli» hingehen und sie mit Allerlei füllen lassen. Und weil ich schon so gross bin, krieg ich nach dem Bezahlen anstatt ein Täfeli ein Lächeln und ein paar herzliche Worte mit auf den Weg ... Und damit wäre ich als Konsumentin heute voll im Trend. Spätestens seit Bea Johnson, eine in Amerika lebende Französin, vor etwa 8 Jahren mit ihrer 4-köpfigen Familie begonnen hat, so wenig Abfall wie möglich zu hinterlassen. In ihrem blog sowie ihrem Buch erklärt sie, wie sie das macht. Zum Beispiel beim Einkaufen. Leider gibt’s beides bis jetzt nur in Englisch, aber die Schweizer NachfolgerInnen haben ihrerseits die homepage zerowasteswitzerland.ch gestartet. Damit wir Deutschsprachigen auch zu den interessanten Informationen kommen, wie man es schaffen könnte, viel weniger Abfall auf diesem Planeten zu hinterlassen. Ich für meinen Teil hab die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben, dass irgendwann so etwas wie «Josy’s Lädeli» wieder aufersteht. Ich würde liebend gerne die Haferflocken wieder offen kaufen. Und den ganzen Verpackungswahn bestimmt nicht vermissen. Marianne Volonté

EINGESANDT

Dankbar unglücklich? «Man kann nicht gleichzeitg dankbar und unglücklich sein.» Dieser Satz vom Spruchkalender bringt mich zum Nachdenken, dann stimme ich zu: Wo ich auf gute Erfahrungen zurückblicke, dankbar bin, verschafft es mir vielleicht nicht ein ausserordentliches Glückshochgefühl, aber eine Zufriedenheit – und ein Grundvertrauen, das mich zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt. Dies kann mich auch durch schwierige Phasen tragen. Ist das Glück? Gibt man den Spruch im Internet ein, erscheinen sofort passende Angebote von Lebensberatern und Coachs. Sie haben den Zusammenhang von Dankbarkeit und Zufriedenheit erkannt; psychologisch lässt sich einleuchtend erklären, was da passiert. Hat mir der Satz wohl so entsprochen, weil er mich an die Bibel erinnert

und an ihre ständige Aufforderung, Gott zu loben und zu preisen und ihm zu danken für erfahrene Bewahrung und Hilfe? Eine alte Weisheit also, die man heute zum Teil psychologisch erklären kann – aber was soll’s, es bleibt doch eine Weisheit! Wollen sie mehr hören zum Thema Lobpreis – und auch, was die Bibel uns sagen kann, wenn der Lobpreis in der Kehle stecken bleibt, weil wir keinen Grund zum Danken sehen? Kommen Sie am Sonntag, 4. September um 10 Uhr in die ref. Kirche Laufen und feiern Sie zusammen mit unseren Zehner-Jubilaren unter dem Thema «Du bist eine Krone in Gottes Hand». Ihre Gedanken zum Thema erhalte ich gerne unter nyfelerblaser@breitband.ch. Marianne Nyfeler Blaser, Vikarin ref. Kirchgemeinde Laufental

EINGESANDT

52. Ramsteiner Pistolenschiessen Liebe Schützinnen und Schützen. Mit Ihrer Teilnahme haben Sie unserem Traditionsschiessen wiederum zu einem erfreulichen Erfolg verholfen. Dafür danken wir auch unseren treuen und langjährigen Sponsoren ganz herzlich! Am Ramsteinerstich 50 Meter haben 229 Schützen/innen (Vorjahr 206) mit 29 auswärtigen Gruppen teilgenommen. Den 25-Meter Tiefentalstich schossen 120 Teilnehmende (Vorjahr 95). Auf beiden Distanzen konnten wir folglich einen erfreulichen Zuwachs verzeichnen! Auch unsere Festwirtschaft fand wie immer grossen Zuspruch und bot die Gelegenheit zu ge-

selligem Beisammensein. Vieles mehr finden Sie auf unserer Homepage unter pistolenklubzwingen.ch. Allen auch weiterhin «Gut Schuss!» Reinhard Hänggi Gruppenrangliste 50 Meter: 1. Oberbuchsiten Schützenverein/Tiefmatt 467Punkte; 2. Pistolen Schützenbund Reiden/Lagavulin 466 Punkte; 3. Pistolenklub Zwingen/Ramstein 1 465 Punkte (ausser Konkurrenz); 4. Pistolenklub Zwingen Ramstein 2 463 Punkte (ausser Konkurrenz); 5. Schützengesellschaft Liestal/Sichtern 454 Punkte. Einzelrangliste 50 Meter: 1. Jeker Camille Pistolenklub Zwingen 99 Punkte; 2. Saner Irène Guldental Schützen 98 Punkte; 3. Hüppi Rudolf Pistolenschützen Zwingen 96 Punkte Einzelrangliste 25 Meter: 1. Aregger Kurt Pistolen Schützenbund Reiden 149 Punkte; 2. Kissling Andreas Schützenverein Oberbuchsiten149 Punkte; 3. Wild Philipp Schützenverein Lausen 149 Punkte

VERANSTALTUNG

LTV Jugend Spieltag in Dittingen WOS. Es ist wieder Zeit für einen tollen Anlass auf dem wunderbaren Flugplatz Dittingen. Der TV Dittingen freut sich zusammen mit dem Laufentaler Turnverband in diesem Jahr den JugendSpieltag durchzuführen. Am Sonntag, 4. September 2016, um 9.30 Uhr starten über 400 Kinder zu ihrem Turnier. Neben «Ball über die Schnur» für die Kleinsten wird auch intensiv um Punkte beim Linien- und Korbball gekämpft. Die würdigen Sieger erhalten um 16.30h bei der Rangverkündigung die begehrten Pokale. Für Spannung und Action ist gesorgt! Der TV Dittingen hofft natürlich auf

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eine grosse Fangemeinde. Wer nach der ganzen Anfeuerung Hunger oder Durst hat, kann sich vom Organisator verwöhnen lassen. Es gibt feine Sachen, die Gäste können vom Schnitzelbrot bis zum hausgemachten Kuchen auswählen. Oder wer Lust hat, kann sich zwischendurch ein Soft-Ice zu Gemüte führen. Der TV Dittingen freut sich auf spannende und verletzungsfreie Wettkämpfe und einen wunderschönen Tag auf dem Dittinger Feld. Die Besucher werden mit einer einmaligen Aussicht auf das ganze Laufental erleben können, was der Reiz des Turnens ausmacht.

Ordnung im Beet

Gini Minonzio Letzten Samstag hatte ich ein Monsterprogramm. Am Morgen gab ich Unterricht am freundlichsten Förderkurs für Lehrlinge, den es gibt (Kennern bekannt unter dem Namen «E Lehr mit Kick»). Eine meiner Aufgaben ist es, die Jugendlichen dazu zu bringen, ruhig zu sitzen und zu arbeiten. Was schwierig ist, weil ich möchte, dass es die Jugendlichen selber einsehen. Manche Jugendlichen denken, das sei eine meiner seltsamsten Marotten. «Frau Minonzio, am liebsten wäre Ihnen, wir würden drei Stunden lang nur gerade sitzen, schweigen und arbeiten!», rief Kevin schliesslich aus. Seine Stimme war so voller ehrlicher, abgrundtiefer Empörung, dass sie eine Kerbe in meine Gedanken schlug. Nachmittags auf dem Hof mache ich mich daran, Ordnung in meinen Pflanzblätz zu bringen. Immerhin, die Karotten reklamieren nicht. Sie nehmen es still hin, dass ich jede aus dem Beet spediere, die zu wenig Leistung bringt oder entgegen meinen strengen Vorgaben vier krumme Beine statt nur ein gerades produziert. Nun habe ich Zeit, über Kevin nachzudenken. Sind meine Vorgaben im Schulzimmer wirklich noch zeitgemäss? Kann man von Jugendlichen noch eine halbe Stunde volle Konzentration verlangen? Die Ordnung im Karottenbeet ist bald einmal hergestellt, doch in meinen Gedanken nicht. Ob ich Kevin recht geben soll, weiss ich immer noch nicht. Am Abend dann besuche ich arbeitshalber den Jugendgottesdienst Godi in Laufen. Nach einem ersten Block entspannter Live-Musik geht der Prediger Simeon Stiefel nach vorne. Er predigt und predigt und predigt. Eine halbe Stunde lang! Ich beobachte die Jugendlichen im Saal genau: Jeder und jede sitzt konzentriert da. Still. Hört gespannt zu. Eine halbe Stunde lang! Kevin, es tut mir leid. Sie wurden Opfer eines unglücklichen Zufalls (oder hat Gott mit seinen unergründlichen Wegen nachgeholfen?). Ich weiss nun wieder genau, was Jugendliche können, wenn sie wollen. «E Lehr mit Kick» ist ein Stütz- und Förderkurs des Kantons Basel-Landschaft, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung. Eintritt ist jeweils vor Lehrbeginn einer 3- oder 4-jährigen Lehre. www.lehrmitkick.ch

VERANSTALTUNG

Musikalischer Nachmittag im Stäglen

LESERBRIEF

Die Flüchtlingswelle kommt doch! Anfangs Jahr wurden wir vom Bundesamt für Migration und der Bundesrätin Somaruga vertröstet: Es kommen nur wenige Alylanten in unser Land. Via Radio erfahren wir, dass die Schweiz (Amt für Migration) bereit ist, 900 Flüchtlinge aus Italien und 600 aus Griechenland aufzunehmen. Angeblich will aber kein Flüchtling in der Schweiz bleiben, sondern nach Deutschland weiterreisen. Nun kommen doch wieder mehr Flüchtlinge, berichtet die bz am 24.08.16. Von denen, die per Bahn anreisen, weiss man angeblich, in welches Land sie wollen.

Diejenigen, welche illegal entweder über die «grüne Grenze» oder mittels privaten Schlepperautos bzw. auch mit diversen «Hilfsorganisationen» in unser Land gelangen, wissen wir nicht, wo ihr Reiseziel ist! Identitätspapiere haben sie keine, so können sie sich aussuchen, aus welchem Herkunftsland sie stammen, damit sie allenfalls als Flüchtlinge anerkannt werden! Im Tessin gibt es einen sprunghaften Anstieg von Asylanten, ca. 1/3 stellt einen Asylantrag, ca. die Hälfte taucht unter (gem. Regierungspräsident P. Beltraminelli, bz vom 25.08.16). Weitere 1500 Migranten, von der EU frei-

willig zu übernehmen, hat sich der Bundesrat verpflichtet. Die Oststaaten weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen, wegen der Terrorgefahr. Die Österreicher verhindern, mit Hilfe der Armee, dass unzählige Asylanten unkontrolliert in ihr Land kommen. Auch die Deutschen wollen keine unkontrollierten Flüchtlinge ins Land lassen. Sogar die Franzosen und Engländer haben kundgetan, dass sie keine weiteren Flüchtlinge wollen. Unsere Politiker verhalten sich still und trösten uns seit geraumer Zeit: «das Asylanten-Problem sei klein!»Einige Politiker klagen über die nun überfor-

derten Grenzwächter. Diese sind nun schuldig. Ich frage mich, wie lange es dauert, bis unsere Migrationsleute einsehen, dass der Grenzwache das Militär zu Hilfe kommen muss! Wenn man beobachtet, wie viele Jahre unsere Politiker brauchten, um jetzt, wenn auch nur halbherzig, die Zuwanderung von Ausländern (aufgrund der vom Volk angenommenen Initiative) vernünftig zu regeln, ist man nicht überrascht, wenn die Politikerkaste sich mit mutigen und wirksamen Entscheiden schwer tut! Andreas Caviezel-Stutz Rodersdorf

dust. Am kommenden Sonntag, 4. September können sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Stäglen in Nunningen, sowie alle, die musikalische Klänge geniessen möchten, auf das Programm von Peter Renz und Seppi Grazioso freuen. Die beiden Musiker, Peter Renz auf dem Saxofon, Seppi Grazioso auf dem Keyboard, werden ihren Gästen den Sonntagnachmittag mit ihrer Musik verschönern. Es ist durchaus anzunehmen, dass auch etwas für Tanzfreudige dabei ist. Sonntag, 4.9.2016, 15 Uhr, Stäglen Nunningen


Stellenausschreibung Finanzverwalter/in (40%) Am Oberstufenzentrum Dorneckberg in Büren mit 180 Schülerinnen und Schülern sowie 25 Lehrpersonen ist die Stelle Finanzverwaltung neu zu besetzen. Stellenantritt per 1. November oder nach Vereinbarung. Aufgaben • Lohnwesen • Rechnungswesen inkl. Jahresabschluss • Budgetierung • Allgemeine Sekretariatsarbeiten Profil • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Kauffrau/ Kaufmann mit Weiterbildung im Rechnungswesen oder • Diplom als Betriebswirtschafterin/Betriebswirtschafter einer höheren Fachschule für Wirtschaft (HFW, FHW) • Einige Jahre Berufserfahrung • Gute PC-Anwenderkenntnisse • Hohe Flexibilität und Einsatzfreude Unser Angebot Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem vielseitigen und lebhaften Schulbetrieb. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung an: Christoph Knoll Schulleiter Kilpenweg 1 4413 Büren SO Telefon +41 61 915 95 25 (direkt 95 22) Handy +41 79 473 99 47 oszd.schulleitung@dorneckberg.ch http://www.dorneckberg.ch

Lehrstellen • Aus-/Weiterbildung

Willkommen bei Von Roll Über die Von Roll Holding AG: Als Schweizer Industrieunternehmen fokussiert sich die Von Roll Holding AG auf Produkte zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung. Von Roll ist Weltmarktführer für Elektroisolationsprodukte, -systeme und -services und weltweit an etwa 30 Standorten mit rund 2000 Mitarbeitenden vertreten.

Wir suchen Sie als Lernende in den Berufen » Informatiker/in EFZ (4 Jahre) » Chemielaborant/in (4 Jahre) » Kauffrau/Kaufmann E- oder B-Profil EFZ (3 Jahre) Genau diese Lehrstellen können wir ab August 2017 anbieten. Unsere Berufsbildner/innen vermitteln Ihnen vielfältige und spannende Einblicke in das Berufsleben und helfen Ihnen, das nötige Wissen für einen erfolgreichen Abschluss aufzubauen. Der nächste Schritt liegt jetzt bei Ihnen! Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Schulzeugnissen der letzten vier Semester (wenn vorhanden auch Multicheck oder Basischeck) an folgende Adresse: Von Roll Schweiz AG Human Resources Frau Maria Vogt Passwangstrasse 20 4226 Breitenbach jobs.vrch@vonroll.com www.vonroll.com

Natürlich Russisch! Russischunterricht einzeln oder in kleinen Gruppen für Erwachsene und Kinder. Muttersprachlerin, Sprachlehrerin SVEB1 und Sprachkursleiterin im Integrationsbereich, zweisprachige Rus/De-Animatorin «Geschichten erzählen» – «Family Literacy». Spreche: De, Engl., Franz., Ital., Kroat. und Schweizerdeutsch-Dialekt. Rainmättliweg 14, 4413 Büren, Tel. 079 844 11 84, koisyn@hotmail.com


DIES UND DAS

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20 JAHRE ÖKO-JOB

WAHL UND KRUMMENACHER AG, LIESTAL

Die erfolgreiche Institution lud zur Geburtstagsparty

Ausbildung hat hohen Stellenwert

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Mondgeschichten aus aller Welt von Christine Brand

Selbst dem Plexiglasrohr lassen sich Töne entlocken. WOS. Am vergangenen Freitag feierte Öko-Job auf dem Areal am Bahnhof Gelterkinden vor zahlreichen Gästen sein 20-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest und einem Tag der offenen Tür. Stiftungsratspräsident Thomas Lützelschwab erinnerte daran, dass die 1996 gegründete Institution mit dem Ziel gegründet worden sei, Arbeitslose sowie Beschäftigte, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern und deren soziale Stellung zu festigen. «Im Öko-Job werden auch Spaghetti verarbeitet», verkündete Felix Jehle, Vizegemeindepräsident von Gelterkinden, in seiner Grussbotschaft. Die Spaghetti, präzisierte er, seien aus Kunststoff und dienten in der Werkstatt zum Bespannen von Stühlen. Die Stiftung Öko-Job mit den begleiteten Arbeitsplätzen, hob Jehle hervor,

FOTO: ZVG

erfülle eine wichtige soziale Komponente. Auch Regierungspräsident Thomas Weber würdigte die Institution, die von den KIGAs der Kantone BL und GR unterstützt wird. Im Baselbiet und in Graubünden, so Weber, nehme die Stiftung Öko-Job eine Pionierrolle ein und bürge für einen respektvollen Umgang mit der Natur. «Das Restaurieren von Gartenmöbeln ist auch nach 20 Jahren immer noch unser Kerngeschäft», erklärte Thomas Zgraggen, der die Werkstatt im Öko-Job auf dem Areal am Bahnhof in Gelterkinden leitet. Zudem reparieren sie alles Mögliche, fertigen Spielsachen und viele weitere Produkte an. Musik auf völlig unkonventionellen Instrumenten, dargeboten von Lukas Rohner und Thomas Weiss, sowie ein Konzert der Formation BackTo mit Oldies rundete das Jubiläumsfest ab.

VERANSTALTUNG

Jazz-Open-Air in den Reben .WOS. Der Jazzclub Aesch/Pfeffingen führt am Freitag, 2. September, in Zusammenarbeit mit dem Weinbau Monika Fanti, ein Open Air in der stimmungsvollen Aescher Klus durch. Konzertbeginn am Mittleren Rebbergweg 1 ist um 19.30 Uhr. Ein Shuttlebus verkehrt ab 18 Uhr zwischen der Tramendstation Aesch und dem Veranstaltungsort über der Klus. Für das leibliche Wohl sorgt das Team von M. Fanti und für das musikalische ist die Swiss Ramblers Dixieland Jazzband zuständig. Diese Berner Formation hat sich mit ihren gekonnten Interpretationen aus dem riesigen Fundus des New Orleans Jazz einen Namen geschaffen, der weit über ihre

Region hinaus geht. Die Band spielt einen traditionellen, gehaltvollen New Orleans- und Creole-Jazz. Mit ihrem unverkennbaren Stil steckt sie das Publikum mit der in dieser Musik enthaltenen Unbeschwertheit und Lebensfreude an, denn Freude vermitteln ist ein erklärtes Ziel des auch menschlich gut harmonierenden Septetts, dem man gerne zuhört. Der Banjospieler Hansjürg Scheidegger ist in seinem Alltagsleben praktizierender Arzt in Reinach. JAP Open Air in den Reben bei Weinbau M. Fanti, Mittlerer Rebbergweg 1, 4147 Aesch. Eintritt: Fr. 35.– / JAPMitglieder Fr. 30.– (ohne Konsumation). Reservationen unter Tel. 061 753 07 72 (Weinbau M. Fanti).

AUSSTELLUNG

Fotografien von Werner Bischof Werner Bischof (1916–1954) war einer der herausragendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Sein Berufswunsch war Kunstmaler, aber durch einen äusseren Umstand kam er in die neu gegründete Fotoklasse der Zürcher Kunstgewerbeschule. Er arbeitete zunächst hauptsächlich im Studio und vervollkommnete seine Kunst, bis ihn die Not des Zweiten Weltkriegs zum Reisenden der Menschlichkeit machte: Er berichtete aus vielen Krisengebieten für die bekanntesten Magazine, wobei seine künstlerische Hand immer Mitgefühl und oft auch Hoffnung vermittelte. Schon 1954 verunfallte er tödlich in Südamerika. In diesem Jahr finden in der Schweiz und weltweit mehrere grosse Ausstellungen seiner Werke statt, im Gedenken an seinen 100. Geburtstag. Auch die Klinik Arlesheim stellt sich in diesen Reigen: Vom 3. September bis 13. November 2016 hängen in unserem Eingangsbereich Beispiele seiner Werke. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 8 bis 20 Uhr, am Sonntag von 9 bis 20 Uhr. Die Vernissage ist am Samstag, 3. September um 16 Uhr im Therapiehaus. Georg Hegglin Klinik Arlesheim, Eingangsbereich, 3. Sept. bis 13. Nov. 2016 täglich geöffnet von 8 bis 20 Uhr, am Sonntag von 9 bis 20 Uhr.

Drei von insgesamt fünf: Lehrlinge von Wahl und Krummenacher AG mit ihren Betreuern. PR. Metallbau in allen Variationen, Wintergärten, Verglasungen, Glasdächer, Brandschutztüren und eine grosse Palette von weiteren Produkten und Dienstleistungen: Wahl und Krummenacher in Liestal, das ist buchstäblich mehr als Stahl. Die Ausbildung von Lehrlingen nimmt dabei einen grossen Stellenwert ein. Wir bieten interessierten jungen Menschen einen Ausbildungsplatz und stellen gleichzeitig sicher, dass mit einer guten Ausbildung qualifizierte Fachkräfte mit guten Zukunftsaussichten hochwertige Produkte herstellen. Eben hat unser letzter Lehrling, Silas Huber, seine Lehrzeit mit der hervorragenden Note 5,2 abgeschlossen. Dazu gratulieren wir ganz herzlich und sind froh, dass Silas Huber weiterhin in unserem Betrieb tätig ist. Aktuell bilden wir fünf Lehrlinge in den Berufen Metallbauer EFZ und Metallbaukonstrukteur EFZ aus. Drei davon haben ihre Lehrzeit in diesem Sommer begonnen und werden in den nächsten Jahren lernen, anspruchsvolle Produkte in bester Qualität herzustellen.

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Jedes Produkt genügt höchsten Qualitätsanforderungen und soll dem Benutzer über eine sehr lange Zeit Freude bereiten oder aber einfach da sein, ohne bemerkt zu werden. Zuverlässigkeit ist es denn auch, was alle Geschäftsbereiche der Liestaler Firma auszeichnet. Wenn immer möglich werden Lieferanten aus der Gegend bevorzugt, um so einen Beitrag zur Stärkung unserer Region zu leisten. Dieses Qualitätsverständnis wendet das Unternehmen in allen Bereichen der täglichen Arbeit an. Es trägt mit diesem Verständnis dazu bei, dass qualifizierte Arbeitsplätze trotz Frankenstärke erhalten bleiben. Auch die kontinuierliche Weiterbildung der ausgelernten Mitarbeiter nimmt in der Firma einen hohen Stellenwert ein. Und was haben Sie davon: die Sicherheit für ein hochwertiges und langlebiges Produkt aus dem Baselbiet. Über die Produkte und Dienstleistungen informiert Sie Wahl und Krummenacher AG gerne. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin. Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal. Tel. 061 926 90 20, www.wkl.ch, info@wkl.ch.

HANDARBEIT

«Tag der offenen Tür» im neuen Nähatelier PR. Besuchen Sie uns am Samstag, 3. September, zwischen 10 und 17 Uhr zur Neueröffnung des Nähateliers Jolanda Trächslin in Münchenstein – lernen Sie unser kompetentes Team und unser vielfältiges Angebot kennen. Oder nehmen Sie am Wettbewerb teil und gewinnen Sie einen attraktiven Preis! Mit Nadel und Faden sind wir in unserem Element. Aus hochwertigen und erlesenen Stoffen fertigen wir für unsere anspruchsvollen Kunden massgeschneiderte Kleider aller Art an, führen Änderungen aus und frischen die Lieblingsstücke aus ihrer Garderobe auf – präzise, zuverlässig und mit viel Liebe zum Detail. Zufriedene Kunden sind unser höchstes Ziel. Setzen auch Sie auf das Fachwissen, die langjährige Erfahrung und das grosse persönliche Engagement, das unsere gut ausgebildeten Schneiderinnen täglich unter Beweis stellen. Unsere neuen Räumlichkeiten vis-à-vis dem Einkaufszentrum Gartenstadt ermöglichen uns, die Dienstleistungen weiter zu verbessern und unser Angebot auszubauen. Auch für die beliebten Nähkurse bietet das neue Domizil perfekte Bedingungen. Zudem profitieren unsere Kunden von der optimalen Erreichbarkeit und den Parkmöglichkeiten. Im Nähatelier Jolanda Trächslin geniessen Sie eine persönliche, individuelle Beratung und verlassen sich darauf, dass Ihr Auftrag mit grösster Sorgfalt und viel Engagement zuverlässig und termingerecht ausgeführt wird. Überzeugen Sie sich selbst davon, dass wir halten, was wir versprechen – wir werden Ihre Erwartungen erfüllen oder vielleicht gar übertreffen. Nähatelier Jolanda Trächslin, Parkweg 15, Münchenstein. www.jolanda-traechslin.ch

In den letzten Tagen konnte man oft den wolkenlosen Sternenhimmel betrachten. Was für eine Pracht! Und wie der Mond eine Helligkeit verbreitete – fast wie Tageslicht. Im vorliegenden Buch hat Christine Brand 30 Mondgeschichten aus aller Welt gesammelt und zu Papier gebracht. Christine Brand ist 1973 in Oberburg im Emmental geboren. Nach der Ausbildung zur Lehrerin arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen, seit 2008 für die NZZ. Sie schrieb verschiedene Krimis und in diesem Jahr die Geschichtensammlung über den Mond. Der Mond ist das Auge der Nacht und der Spiegel menschlicher Stimmungen, Gefühle und Fantasien. Zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten werden Mythen und Märchen über diesen wundersamen Himmelskörper erzählt. So gibt es Erzählungen aus Serbien, Nigeria, China, Brasilien, Indien, Kenia, Russland, Grönland, Japan und vielen anderen Ländern. Die Geschichten erzählen von Mondprinzessinnen, von Nächten in Dunkelheit, von Menschen, die auf den Mond reisen, von Mann und Frau im Mond und noch viel mehr. «Mondkind», «das tapfere Mädchen und der Mond», «die Schlange und der leere Mond», «der Schmied im Mond» , «die drei verlorenen Monde» sind nur einige Titel. Nachdem man abends staunend in den Mond geschaut hat, ist es wunderbar, vor dem Schlafen darin zu lesen! Christine Eckert

COIFFURE

HAIRz’Stück feiert Einjähriges PR. Wie die Zeit vergeht! Bereits ist ein Jahr seit meiner Eröffnung des CoiffureSalons HAIRz`Stück mitten im Stedtli Laufen vergangen. Ich blicke auf eine Zeit voller Eindrücke, neuer Herausforderungen und Bekanntschaften zurück und möchte mich bei allen Kunden, Helfern und Bekannten für ihre Treue und Unterstützung herzlich bedanken. Ohne euch wäre mein Traum vom eigenen Coiffure-Salon nie in Erfüllung gegangen. Ich freue mich bereits jetzt auf viele weitere Jahre in denen Damen, Herren und Kinder das Coiffure HAIRz`Stück mit einem Lächeln und neuem Haarschnitt verlassen.

Tamara Karrer: Inhaberin von Coiffure HAIRz’Stück. FOTO: ZVG

Coiffure HAIRz`Stück Karrer Tamara Hauptstrasse 13, 4242 Laufen, 061 761 37 27 Di–Fr, 8.00–12.00, 13.30–18.30; Sa, 7.30–15.00




Gesucht wird: Wir suchen per 1. Mai 2017 oder nach Vereinbarung eine engagierte, gern selbstständig arbeitende, verantwortungsvolle und auch teamfähige Persönlichkeit als

Haus- und Wasserwart Angestellter der Einwohnergemeinde Bärschwil (100%-Anstellung) Gewünschte Voraussetzungen: abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung mit EFZ Führerausweis Kat. B evtl. ausgebildeter Wasserwart gute IT-Kenntnisse mehrere Jahre Berufserfahrung Wohnsitz in der Gemeinde erwünscht Zuverlässige und teamfähige Persönlichkeit Selbstständige, verantwortungsbewusste und exakte Arbeitsweise Bereitschaft für Pikettetdiensteinsätze (Bärschwil erreichbar innerhalb von 20 Fahrminuten) Umgang mit Schulkindern, dem Lehrpersonal, den Gemeindebehörden und der Einwohnerschaft Wir bieten: abwechslungsreiche Tätigkeit in einem lebhaften und interessanten Wirkungsfeld und attraktive Anstellungsbedingungen. Bewerbungsunterlagen bis 31. Oktober 2016 an: Einwohnergemeindepräsidium, Theo Henz Steinweg 114, 4252 Bärschwil oder theo.henz@baerschwil.ch Telefonische Auskünfte erteilt Ihnen gerne Theo Henz, Gemeindepräsident: Telefon 079 215 78 31.

Wir sind in der Region Basel das führende Unternehmen für alle Neu- und Umbauten, Renovations- und Kundenarbeiten und suchen für die Schreinerei unseres Kompetenzbereiches Holz per sofort oder nach Vereinbarung einen

Schreiner (m/w) als Projektleiter / Arbeitsvorbereiter 100% Ihre Aufgaben • Sicherstellen der Auftragsabwicklung ab Auftragseröffnung bis zur Schlussrechnung • Einhalten von Qualität und Termin • Ausarbeiten der fabrikations- und montagetechnisch einwandfreien Kundenlösung • Ausführungs- und Kapazitätsplanung für Technik, Fertigung und Montage • Kundenkommunikation innerhalb des Projektes Ihr Profil • Abgeschlossene Schreinerlehre • AVOR- oder gleichwertige Weiterbildung • Einige Jahre Praxiserfahrung in der Projektleitung im Bereich Bau und Innenausbau • Sehr gute Anwenderkenntnisse in MS Office und CAD, idealerweise auch SAP • Aufgeschlossene Persönlichkeit mit einer hohen Dienstleistungsbereitschaft und guten organisatorischen Fähigkeiten • Initiatives, zuverlässiges und selbstständiges Arbeiten Unser Angebot • Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben • Moderne Infrastruktur • Attraktive Anstellungsbedingungen Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung. Stamm Bau AG J. A. Tanner Aliothstrasse 63 4144 Arlesheim www.stamm-bau.ch

Lehrstelle 2017 als Kauffrau/Kaufmann EFZ Die Gemeinde Oberwil bietet auf Anfang August 2017 eine spannende und abwechslungsreiche Lehre an. Während der Ausbildung lernen Sie die unterschiedlichsten Aufgaben einer Gemeindeverwaltung kennen. Sie sind eine aufgestellte, offene und motivierte Persönlichkeit? Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und Zahlen? Zudem sind Sie engagiert und verfügen über ein vernetztes Denken? Sie besuchen zurzeit die Sekundarschule (Niveau E oder P) oder haben diese bereits erfolgreich abgeschlossen? Haben wir Ihr Interesse geweckt und erfüllen Sie unsere Erwartungen? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien und Multicheck bis zum 16. September 2016 an die Gemeindeverwaltung Oberwil, Bereich Personal, Hauptstrasse 24, 4104 Oberwil, oder an bewerbung@oberwil.bl.ch und zeigen Sie uns, dass Sie die richtige Person für diese Lehrstelle sind. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Stephanie Beck, Lehrlingsverantwortliche (061 405 43 14; stephanie.beck@oberwil.bl.ch), gerne zur Verfügung.

Lehrstellen • Aus-/Weiterbildung


DIES UND DAS

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NACHRUF

DENKPAUSE

Ja zu Stärkung der AHV am 25. September

Linard Candreia und Esther Wüthrich

dem es heisst, dass jede Rentnerin, jeder Rentner es verdient, seine gewohnte Lebenshaltung in angemessener Weise fortzusetzen. Eine nach einigen Jahrzehnten erstmals angepasste AHV-Rente verhindert Altersarmut und garantiert den so wichtigen Ausgleich zwischen den Generationen. Die Erhöhung wird uns selbstverständlich etwas kosten. Je 0,4% mehr Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge plus Bundesbeiträge reichen für die Verbesserung der materiellen Situation von vielen, die dringendst darauf angewiesen sind, da die AHV ihre wichtigste Einnahmequelle ist. Das sind bei einem Einkommen von 6000 Franken 24 Franken monatlich, aber später ein um einiges höhere Rente. Die hohen Einkommen bezahlen anteilsmässig den gleichen Betrag: «Die Reichen brauchen die AHV nicht. Aber die AHV braucht die Reichen», soll einmal Altbundesrat Hans Peter Tschudi gesagt und dabei an die Solidarität appelliert haben. Diese Aussage hat nichts an Aktualität verloren und gilt heute erst recht. Eine Investition in unser wichtiges Sozialwerk lohnt sich alleweil. Sagen wir Ja zur AHVplus-Initiative, sagen wir auch Ja zu einer sehr guten Sache, die fair ausgleichend innerhalb unserer Gesellschaft wirkt und alternden Menschen mit Respekt und Würde begegnet.

Unsere Altersvorsorge, die auf drei Säulen basiert, kommt immer mehr unter Druck. Die Pensionskassen (2. Säule) melden sinkende Beiträge. Das ungünstige Feld im Kapitalmarkt wird als ein wichtiger Grund ins Feld geführt. 13% der Rentner und 38% der Rentnerinnen in der Schweiz leben nur von der 1. Säule, der AHV. Die Altersund Hinterbliebenenversicherung ist nach wie vor ein geniales, transparentes, solides und solidarisches System, das nach dem Umlageverfahren funktioniert und ein exzellentes Preis-, Leistungs-Verhältnis aufweist. Die AHVplus-Initiative, die am 25. September zur Abstimmung kommt, sieht eine Erhöhung der Renten um 10% vor, die allen zu Gute kommt. Es bedeutet nichts anderes als ein längst fälliger Akt der Anpassung an die Realität. Die Erhöhung setzt auch den BunLinard Candreia, Landrat SP, Laufen Esther Wüthrich, SP desverfassungsartikel um, bei Wahlen/Laufen

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Verliebt

Am Klavier: Beatrice Berrut.

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FOTO: ZVG

WOS. Alle Werke des 1. Saisonkonzerts des Neuen Orchesters Basel sind im Rausch der Verliebtheit entstanden. Glinkas Valse Fantaisie bringt die «Erin-

nerung an die Tage der Jugend und der Liebe» zum Klingen. Das Werk wird als Keimzelle der russischen symphonischen Musik betrachtet. Der verliebte Chopin schrieb das von poetischer Melancholie durchzogene f-moll-Klavierkonzert, ein brillantes Virtuosenkonzert der Romantik. Beethovens Sinfonie Nr. 4, geprägt von fröhlichem, idyllischem Charakter, entstammt einer seiner produktivsten Phasen, die vermutlich auch hervorgerufen wurde durch Beethovens enge Beziehung zu Josephine Brunswick. Die Schweizer Pianistin BeatriceBerrut, die auf Einladung Gidon Kremers auch schon in Basel auftrat, ist Solistin im Chopins 2. Klavierkonzert. Katharinenkirche Laufen, 17. September, 20.00 Uhr

Die Musik liess ihn ein Leben lang nicht los Man kannte Rainer Maria Studer in der ganzen Region. Er, der Kirchenmusiker und Träger der päpstlichen Verdienstmedaille «Benemerenti», Chordirigent, Komponist und in jungen Jahren der «Mann am Klavier» in einem Tanzorchester starb für viele unerwartet am 25. Juli in seinem 80. Lebensjahr. bü. Man begegnete Rainer Maria Studer in den letzten Jahren nicht mehr so oft in der Öffentlichkeit. Herzrhythmusstörungen und ein Spitalaufenthalt zwangen ihn vor vier Jahren, kürzer zu treten. Nicht ganz einfach für einen Mann, der ein ganzes Leben lang seiner geliebten Musik eng verbunden war und dem buchstäblich nie etwas zuviel wurde. Mehr und mehr zog er sich zurück in sein Paradies, das er mit seiner langjährigen Lebenspartnerin Rita Jeker teilte. In den blumenreichen Dachgarten nämlich, wo er mit Hochgefühl Geranien und Rosen pflegte. Dennoch, ganz verzichten auf die Musik konnte und wollte der Organist, Chordirigent, Komponist und Liebhaber der schönen Künste nicht, der 1997 für seine Verdienste um 50 Jahre Kirchenmusik mit dem päpstlichen Orden «Benemerenti» ausgezeichnet worden war. Seiner Orgel in der katholischen Kirche Büsserach blieb der langjährige Organist denn auch treu bis kurz vor seinem Hinschied am 25. Juli dieses Jahres. Sein allerletztes Projekt, ein Duo zusammen mit Rolf Stebler am Bariton anlässlich der Messen vom Mittwochmorgen, verfolgte er, bis er nicht mehr konnte. Rund 100 Titel für Orgel und Baritonhorn hatte er arrangiert, um jeweils die Morgenmesse in Büsserach mit drei feierlichen Stücken bereichern zu können. Der 200. Auftritt am 29. Juni war dem Vollblutmusiker seiner angegriffenen Gesundheit wegen nicht mehr vergönnt. Tochter Fabienne sprang für ihn ein und führt heute Va-

So kannte man ihn: Versunken in sein Orgelspiel suchte Rainer M. Studer immer neue FOTO: ZVG Varianten, um seine Zuhörerschaft zu überraschen und zu beglücken.

Musik und nochmals Musik, aber nicht nur Rainers Geschichte «Ein Leben für die Musik», geschrieben im Laufentaler Jahrbuch 2002 von Bernhard Bucher und Pierre Gürtler, weckt Assoziationen an ein musikalisches Wunderkind. So bringt sein Vater Alfons, Lehrer, Organist und Dirigent, dem Sechsjährigen das Klavierspiel bei. Mit acht sitzt der Knabe bereits an der Brislacher Orgel und als Vierzehnjähriger begleitet er die Märchenoper «Hänsel und Gretel» am Klavier. In den folgenden Jahren dirigiert er die Kirchenchöre von Bärschwil und Blauen, spielt als «Mann am Klavier» Tanzmusik, absolviert daneben eine Lehre als Kaufmann und arbeitet 1958 in einer Manchester Speditionsfirma. Als Organist und Kirchenchorleiter

in Büsserach, später auch in Brislach, komponiert der Autodidakt lateinische Messen wie «Jubilate Deo» oder «Cantate Domino», arrangiert aber auch jedes Jahr das so beliebte Brislacher Weihnachtskonzert seiner «Studer Family». Eine für viele unbekannte Seite zeigte Rainer M. Studer, als er mit Albin Fringelis Aufforderung «Chum emol mi Lang cho luege» im Wanderbüchlein «Nordwestschweiz» von Kümmerly + Frey die schönsten Wanderungen der Region aufs Trefflichste beschrieb. Kaum bekannt auch sein Flair für unverfälschte Gerichte aus Grossmutters Küche. Mit Akribie suchte der Gourmet seine Liebsten mit «Menus à la Grandmère» zu überraschen. Ein reich erfülltes Leben hat am 25. Juli seinen Abschluss gefunden, doch man wird sich bei vielerlei Gelegenheiten immer wieder an den Menschen und begnadeten Musiker Rainer Maria Studer erinnern.

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ters letztes Musikprojekt ganz in seinem Sinne weiter.

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VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Öffentliche Führung durch die Klinik

Einladung zum Sommerfest der Blasmusik

Am Samstag, 3. September, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein, diesmal mit dem Schwerpunkt «Krebserkrankungen». Cäcilia Weiligmann erwartet Sie um 10 Uhr am Eingang vom Haus Lukas, an der Brachmattstrasse 19. Sie wird Ihnen in einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch das Haus verschiedene Einblicke gewähren: in die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen

in unserer Klinik, in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der Anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öffentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Die nächste öffentliche Führung durch das Haus Wegman findet am Samstag, 10. September 2016, statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf

www.klinik-arlesheim.ch oder unter Tel. 061 705 71 11. Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der neuen Ausstellung im Haus Wegman «Licht und Schatten» – Fotografien von Werner Bischof – zu verbinden? Die Vernissage zur Ausstellung findet am Samstagnachmittag statt. Oder vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant Verena Jäschke im Haus Wegman.

LESERGALERIE

Drüsiges Springkraut

Schön zu fotografieren: Schlecht für die einheimische Flora.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Unter dem Titel «Sommerfest der Blasmusik» veranstaltet die Brass Band Konkordia Zwingen (BBKZ) einen Unterhaltungsabend für die Freunde der Blasmusik. Die Veranstaltung findet im Schlossareal, im grossartigen Ambiente des Ramsteinerschlosses statt. Es ist uns wiederum gelungen, eine breit aufgestellte Palette von Unterhaltungsmusik zu präsentieren. Der erste Teil des Unterhaltungsnachmittags wird von Brass Band Formationen bestritten. Eröffnet wird das Konzert vom Musikverein Brislach, unter der Leitung von Mathias Christ, gefolgt von der Musikgesellschaft Niederhelfenschwil aus der Ostschweiz. Die musikalische Leitung obliegt Marcel Eggler, dem Bruder unserer Dirigentin Iris Eggler. So ergab sich vor zwei Jahren die Gelegenheit, im Rahmen unserer Musikreise zusammen mit Niederhelfenschwil einen Konzertabend zu bestreiten. Heute freuen wir uns auf ihren Gegenbesuch: Herzlich willkommen. Das Konzert wird fortgesetzt von unserem Partnerverein Brass Band Liesberg unter der Leitung von Thomas Scherrer, welcher als waschechter Zwingner bei uns bestens bekannt ist.

Zum Abschluss des Abends wechselt der Musikstil von Brass-Bandklängen zu bayrischer Blasmusik im böhmischen Stil. Aufspielen wird der Musikverein «Frisch Voran Syrgenstein». Unser allseits bekanntes Mitglied Marc Jermann ist auch Mitglied im Musikverein «Frisch Voran» und damit ein ideales Bindeglied zur BBKZ. Wir hatten vor vier Jahren schon einmal Gelegenheit, diese Formation in Zwingen zu präsentieren. Die BBKZ hatte ebenfalls im Rahmen einer Musikreise vor fünf Jahren einen Gastauftritt in Syrgenstein und diese Kontakte möchten wir nun weiter pflegen. Die Musikkapelle «Frisch Voran» steht unter der Leitung von Lukas Bruckmeyer und wird neben den volkstümlichen Klängen der böhmischen Blasmusik auch ein gutes Stück bayrisches Brauchtum mit im Gepäck haben. Die Brass Band Konkordia Zwingen heisst die Vereine und Sie, liebe KonzertbesucherInnen auf Schloss Zwingen herzlich willkommen und wünscht Ihnen gemütliche Stunden mit viel Musik, Speis und Trank. Benno Jermann Zwingen


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DIES UND DAS

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AUTOMOBIL

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Ateca in schönstem Sonnenschein

Top-Acts an der KMU’16

Fenster dicht gemacht: Ein Parcours, der nur über den Bildschirm zum Ziel führte. FOTO: ZVG

Zwei Powerfrauen in Pratteln: Stefanie Heinzmann und Nubja. JS. Nein! Ich spreche hier nicht von einer Gemeinde in Spanien, sondern vom neuen SEAT Ateca. Der SEAT Ateca ist der erste SUV von Seat und seit rund zwei Monaten auf dem Schweizer Markt erhältlich. Der neue SUV bekommt ein sehr gutes Feedback, auch weil er mit kleinen Eigenschaften heraussticht. Zum Beispiel die spezielle Beleuchtung unterhalb der Seitenspiegel oder, dass es möglich ist, die Heckklappe mit dem Fuss zu öffnen. Das schöne, elegante Design spricht an und hat viele Käufer dazu bewogen, das Auto nur auf Grund von Bildern zu bestellen. Dies spricht doch für sich. Dieses Auto präsentierte die Garage

Remo Borer, Erschwil, letzten Freitag und Samstag bei strahlendem Wetter. Das Ausprobieren des neuen SEAT auf einem Mini Urban Parcours war die grosse Attraktion der Ausstellung. Da das Auto über mehrere Aussenkameras verfügt, wurden die Scheiben kurzerhand abgedeckt und man fuhr mit Blick auf den Bildschirm. Eine sehr ungewohnte Erfahrung, bei der es einem nachher auch ein bisschen schwindlig sein konnte. Nach dieser anspruchsvollen und beeindruckenden Rundfahrt konnte man sich bei einem Apéro und einem Gespräch mit dem Team von der Garage Remo Borer wieder erholen.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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Messen Sie die Gesundheit Ihrer Venen – 12. bis 17. September Beschädigte Venen können das Blut nicht mehr richtig zum Herz transportieren. Die Folgen davon sind vielfältig und teilweise gravierend. Kennen Sie die Anzeichen für Venenleiden? Venenbeschwerden sind häufig, und nicht nur Frauen sind davon betroffen. Mögliche Alarmzeichen wie schwere, schmerzende und müde Beine, Schwellungen, abends Juckreiz an den Beinen, Krampfadern und blaue Flecken mit Ansammlungen von Besenreisern sind mögliche Anzeichen einer Venenschwäche. Wie entstehen Venenbeschwerden? Schliessen die Venenklappen nicht richtig, fliesst das Blut zurück in Richtung Fuss, staut sich und die Vene «leiert» aus. Durch den Blutstau wird Flüssigkeit in das umliegende Gewebe gedrückt und die bekannten Venenbeschwerden entstehen.

Apotheke allen interessierten Personen die Gelegenheit, vom 12. bis 17. September mittels einer Venenfunktionsmessung die Gesundheit der Venen zu prüfen. Für nur Fr. 10.– (statt Fr. 35.–) wissen Sie, wie es um Ihre Venengesundheit steht. Nach der Messung erhalten Sie vom kompetenten Fachpersonal der Apotheke eine Auswertung sowie wertvolle Informationen zu Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten. Zusätzlich profitieren Sie von 20% Rabatt auf den Traumalix Venactiv Gel. Reservieren Sie sich noch heute Ihren Termin unter Telefon 061 765 96 96 – denn Ihre Beine tragen Sie ein Leben lang!

Kann man Venenbeschwerden vorbeugen? Gesunde Ernährung und genügend Bewegung wirken sich auf den Rückfluss von venösem Blut zum Herzen günstig aus. Ungünstig sind langes Stehen und Übergewicht. Weiter helfen Stützstrümpfe sowie Präparate mit den Inhaltsstoffen der Rosskastanie oder des Weinlaubes, die die Gefässwände festigen. Wie gesund sind Ihre Venen? Um Folgen von Venenfunktionsstörungen vorzubeugen, bietet die Stedtli

FOTOS: ZVG

und aussergewöhnlichsten Künstlerinnen in der europäischen Poplandschaft. Vor Heinzmann wird die Berner Reggae-Band Fusion Square Garden das Publikum begeistern. Der Samstagabend (17.9.) gehört dann den aus unserer Region stammenden Interpretinnen Nubya, Nicole Bernegger und Michèle. Nubya gehört sei vielen Jahren zu den sicheren Werten im Schweizer Musikbusiness. Seit dem Gewinn der ersten Staffel von «The Voice of Switzerland» kennt man Nicole Bernegger, die Powerfrau mit der einzigartigen Soulstimme aus Birsfelden. Und bei Michèle, der Gewinnerin von Voice Kids 2013, handelt es sich um das wohl vielversprechendste Schweizer Nachwuchstalent. Und am Sonntagsbrunch spielt schliesslich die Baselbieter Kult-Dixielandband Steppin Stompers auf.

Vom 16. bis 18. September 2016 findet in Pratteln die Gewerbeausstellung KMU’16 statt. Unter dem Motto Gemeinsam sichtbar präsentiert sich ein lebendiges, leistungsstarkes und modernes Prattler Gewerbe in den vier Themenwelten «Mobilität & Technik», «Ökologie & Tradition», «Design & Zukunft» sowie «Gesundheit & Leben». Besondere KMU’16-Highlights sind aber die Konzerte am Freitag- und Samstagabend.

Mit Stefanie Heinzmann, Nubya und Nicole Bernegger treten gleich drei Schweizer Top-Acts im Kultur- und Sportzentrum Pratteln auf.

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Genuss aus Baselland am Ebenraintag

Akkordeon-Wettbewerb in Wehr

WOS. Am Sonntag, 4. September, öffnet das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain in Sissach von 10-18 Uhr seine Tore für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher erwartet dieses Jahr ein besonderer Leckerbissen: Liestal ist Schweizer Genussstadt 2016. Zu diesem Anlass bietet der Ebenrain einen extra grossen Genuss-Bauernmarkt mit zahlreichen regionalen Spezialitäten direkt vom Bauer. Am Ebenraintag ist erstmals eine Schaukäserei zu bestaunen, und das LZE bietet Einblicke in seine vielfältige Arbeit. Neben der Degustation von kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Baselbiet können Sie bei der Käsezubereitung zuschauen, frisch zubereitete Dinkelcrêpes kosten und Nutzpflanzen, Kräuter und Blumen im vielseitigen und einmaligen Ebenraingarten bewundern. Sie finden auch Beispiele regionaler Wertschöpfung vom Hof auf den Teller. Am Ebenraintag laden die Bauernfamilien und Landwirtschaftliche Organisationen auch zum gemütlichen Beisammensein ein. Es erwartet Sie ein vielseitiges Sortiment mit Produkten aus der Region: Gebäck, Obst, Gemüse, Beeren, Fleischwaren, Kräuter, Honig, Teigwaren, Wein, Kirsch, Blumen, Kürbisse, Bauernhof-Glacé und vieles mehr. Für Gross und Klein gibt es Attraktionen: Bauernhoftiere zum Anschauen und Anfassen, ein Streichelzoo, Rundgänge durch den Schulgarten, Kutschenfahrten, Ponyreiten, eine Strohburg zum Klettern und Infostände zu aktuellen Themen der regionalen Landwirtschaft. Am Ebenraintag gibt es auch musikalische Leckerbissen zu geniessen.

Stimmgewaltige Künstlerinnen in Pratteln Der Freitagabend (16.9.) steht voll und ganz im Zeichen von Stefanie Heinzmann. Seit ihrem 2008 erschienenen Debut-Album «Masterplan» zählt Stefanie Heinzmann zu den erfolgreichsten

Sichern Sie sich noch heute Ihr Eintrittsticket Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend kostet der Eintritt für diese einmaligen Show-Acts 59 Franken. Der Vorverkauf läuft. Die Tickets können entweder online unter www.kmu16.ch bestellt, oder bei der BLKB-Niederlassung Pratteln oder bei Blumen Hug in Pratteln direkt bezogen werden.

Die erfolgreichen Akkordeonisten: (v.l.) David Pfammatter, Joshua Pesek, Lukas Venzin, Rahel Kilcher, Nadir Lais, Jan Leuppi und Vincent Menweg. FOTO: ZVG Akkordeonisten der Musikschule Laufental-Thierstein haben am Samstag, 2. Juli 2016, am Bezirkstreffen in Wehr (D) teilgenommen. Dieser Wettbewerb, der vom Deutschen Harmonika Verband unterstützt wird, findet jedes zweite Jahr im Landkreis Lörrach-Waldshut statt. Wie immer sorgten die Vereine für eine tadellose Organisation und einen perfekten Ablauf dieses Wettbewerbs. An diesem Samstag wurden zwischen 12.00 bis 17.00 Uhr nicht weniger als 80 Kandidaten in verschiedenen Altersgruppen (vom Solisten, Duo bis zu Ensemble mit anderen Instrumenten) von einer Fachjury bewertet. Sechs Schüler der Musikschule - Laufen, unter der Leitung von Vincent Menweg haben in diesem Wettbewerb auf sehr gutem Niveau ihr Können gezeigt. Die Vorbereitung und Arbeit hat sich wieder mal gelohnt.

Die Ergebnisse : Kategorie Solo: Jahrgang 2006/2005: Nadir Lais: Prädikat Hervoragend Kategorie Solo: Jahrgang 2004/2003: Rahel Kilcher: Prädikat Ausgezeichnet; Joshua Pesek: Prädikat Ausgezeichnet Kategorie Solo: Jahrgang 2002/2001: Jan Leuppi: Prädikat Hervoragend; Lukas Venzin: Prädikat Ausgezeichnet. Kategorie Solo: Jahrgang 2000/1999: David Pfammater: Prädikat Ausgezeichnet. Gratulation an alle Teilnehmenden für diese gute Ergebnissen. Eine Gratis Schnupperstunde steht den Kindern, die das Akkordeon kennenlernen möchten zur Verfügung. Die Anmeldungen werden bis zum 22. September in der Musikschule LaufentalThierstein aufgenommen. (061 761 36 25). Vincent Menweg

LESERBRIEF

AHVplus Initiative für die Gastronomie nicht verkraftbar

Nicole Kuster, Geschäftsführerin Stedtli Apotheke

Stedtli Apotheke Hauptstrasse 20 | 4242 Laufen Tel. 061 765 96 96 | www.topwell.ch

Die Richtgrössen für die Berechnung eines gesunden Gastronomiebetriebes, rund 30% Lohnkosten, 30% Warenkosten, 12% Betriebsaufwand und 14% Finanz-und Anlageaufwand um einen Gewinn von 14% zu erzielen, sind in der

Schweiz längst nicht mehr realistisch. Für gastgewerbliche Betriebe ist es deshalb von existenzieller Bedeutung, dass sich der Faktor Arbeit nicht durch Erhöhung der Lohn Nebenkosten weiter verteuert. Im Jahr 2014 beliefen sich gemäss Bundesamt für Statistik die Kosten pro Arbeitsstunden für Unternehmen des sekundären und tertiären Sektors gesamthaft auf Fr. 59.60, knapp 50% Lohnkosten. Damit befindet sich die Schweiz im Europavergleich (EU Länder im Durchschnitt Fr. 27.-) an erster Stelle. Die Wettbewerbsfähigkeit, gegenüber dem grenznahen Ausland würde weiter geschwächt werden und jede Verteuerung gefährdet Betriebe und selbsterklärend auch Arbeitsplätze. Die Initiative mag gut gemeint sein, bei genauerer Betrachtung schwächt sie unsere Alters-

vorsorge für die Zukunft, kostet Milliarden und begünstigt die Falschen. Rund 1,9 Milliarden pro Jahr, ein stattlicher Betrag, werden heute vom Gastgewerbe an die AHV bereits bezahlt. Gleichzeitig erwirtschaftet die Branche einen steuerbaren Umsatz von knapp 26 Milliarden. Das Gastgewerbe gehört zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der Schweiz. Wenn auch in Zukunft zirka 210 000 Menschen in der Gastronomie Arbeit haben sollen und über 8 000 Auszubildende eine berufliche Perspektive, dann sollte jeder Gastronom und KMU Betreiber am 25. September 2016 ein Nein zur AHVplus Initiative in die Urne legen. Jacqueline Wunderer, Landrätin, Inhaberin Restaurant zur Sonne Röschenz


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LESERGALERIE

EINGESANDT

Überflieger in Roggenburg

Holzen nicht Schnippseln am Obstbaum-Schnittkurs

Nur fliegen ist schöner: Motocross findet zum Teil auch in der Luft statt. FOTOS: HANSPETER LEUPIN, BREITENBACH

dust. Am letzten Wochenende dröhnten in Roggenburg wieder die Motoren. Trotz sengender Hitze wagten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Renngelände. Darunter auch Hanspeter Leupin aus

Breitenbach. Dank seinem guten Auge, seinem Talent als Fotograf und der Bereitschaft, die besten Bilder der Redaktion zuzusenden, kommt die Wochenblattleserschaft zu einer Serie spektakulärer Bilder.

Vorher: Wie sieht dieser Baum wohl nach dem Schneiden aus? Am letzten Samstag führte der Obst-und Gartenbauverein Laufental den traditionellen Winterschnittkurs wieder einmal in Röschenz durch. Zuerst erläuterte der Sekretär Roland Roth die Theorie des Oeschbergschnittes, welcher immer noch die einfachste und beste Methode ist, um gesunde und ertragreiche Bäume

FOTO: ZVG

zu erhalten. Er ermahnte die 21 Teilnehmer, ihre Bäume konsequent zu erziehen und regelmässig zu schneiden. Um dies zu verdeutlichen, zeigte er abschreckende Beispiele von Bäumen, welche falsch erzogen und vernachlässigt worden waren. Danach folgte der praktische Teil un-

ter der Leitung der beiden Baumwärter Stefan Bohrer und Linus Borer. Beim Röschenzer Schützenhaus wurden zuerst 3-jährige Jungbäume nacherzogen. Das war dringend nötig, wurden diese doch seit dem Pflanzen nicht mehr geschnitten und hatten dadurch schon ziemlich fehlerhafte Baumkronen. Es mussten Äste hochgebunden, abgespreizt und weggeschnitten werden um dies zu korrigieren. Die Teilnehmer staunten dann nicht schlecht als beim Schneiden von älternen Kirschbäumen die Motorsägen aufheulten und am Ende viel Holz am Boden lag. Jetzt war es fertig mit dem Schnippseln mit der Baumschere. Es brauchte grobes Geschütz um den Bäumen, welche 6 Jahre nicht mehr geschnitten worden waren, eine Form zu geben, welche wieder Licht in die Krone dringen lässt. Auch liess sich danach die Leiter wieder so stellen, dass ein gefahrloses Ernten möglich ist. Auf der Homepage des Vereins sieht man das «Vorher» und das «Nachher» in eindrücklicher Art. Roland Roth www.obstbauverein-lauftental.ch .

KLEINLÜTZEL

Pfadi St. Jörg feiern 75 Jahre zusammen mit den Galliern Hinauslehnen erwünscht: Ein Seitenwagengespann.

Am besten das Getümmel überfliegen: Die hohen Sprünge der Profis.

Sucht da einer eine Mitfahrgelegenheit? Der Mann am Rande hilft doch nur Runden zu zählen. Die Heutigen: Leiterinnen und Leiter der jubilierenden Pfadiabteilung St. Jörg schwitzen als Gallier mit Asterix und Co.

Die Gestrigen: Erhard Stich, Willi Hammel und Johann Stich (auf dem Podest v.l.) waren schon 1941 bei der Gründung dabei.

FOTOS: MARTIN STAUB

dust. Die Kleinlützler Pfadi-Abteilung St. Jörg kann heuer auf rekordverdächtige 75 Jahre zurückblicken. Und drei Mitglieder der ersten Stunde sind noch heute, 85- bis 90-jährig quick-fidel dabei. Ob das an Miraculix’ Zaubertrank liegt? Auf jeden Fall sind Pfadi, Wölfli und Pioneers für diese Geburtstagsfeier als Gallier in die Hosen und Röcke gestiegen und schickten auch die Geburtstagsgäste der Pfadi Laufen und der Pfadi Thierstein unter diesem Motto durch den Parcours im Gallierdorf. Am Abend kam der Rest der Bevölkerung in den Genuss einer Feier zu diesem Jubiläum. Im Zentrum stand natürlich die Ehrung der drei Mitglieder der ersten Stunde. Zahlreiche Spiele in Pfadi-Manier rundeten den bunten Abend ab.

Die ganze jubilierende Gesellschaft: An Fäden sind nun Gestrige und Heutige der ganzen Abteilung vernetzt.


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Die Einwohnergemeinde Hochwald vermietet per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung die Räumlichkeiten im Erdgeschoss an der Hauptstrasse 1, 4146 Hochwald, für den Betrieb einer Cafébar oder einer ähnlichen Nutzung. Es handelt sich um zwei ausgebaute und beheizte Räume inkl. Toiletten (total ca. 80 m²) und um einen separaten Lagerraum im UG. Der monatliche Mietpreis beträgt Fr. 1000.– exkl. Nebenkosten. Mietinteressenten haben die Möglichkeit, sich bis zum 7. Oktober 2016 schriftlich bei der Gemeindeverwaltung (Hauptstrasse 1, 4146 Hochwald) zu bewerben. Beizulegen sind die üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Betriebskonzept etc.). Für Fragen steht Ihnen Gemeindepräsident G. Schwabegger (Tel. 079 706 98 18) gerne zur Verfügung.


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Donnerstag, 1. September 2016 Nr. 35

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Lieferwagen brennt während Fahrt NUGLAR-ST. PANTALEON. WOS. Am Samstag gegen 16 Uhr fuhr der Lenker eines Lieferwagens in Nuglar-St. Pantaleon auf der Liestalerstrasse in Richtung Gempen. Im Bereich des Steinbruchs nahm der Lenker plötzlich Rauchgeruch wahr und das Fahrzeug verlor an Leistung. Kurz nach dem Anhalten stand der Lieferwagen bereits in Vollbrand. Trotz raschem Löscheinsatz der Feuerwehr Nuglar-St. Pantaleon brannte das Fahrzeug vollständig aus. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt, teilt die Polizei mit.

Sandmännchenzeit: Blick vom Schloss Gilgenberg kurz vor dem Einnachten.

FOTO: MARTIN STAUB

KANTON SOLOTHURN

MARIASTEIN

Junge Ideen gesucht

Vollbrand im Dachstock

WOS. Die Kinder- und Jugendförderung Kanton Solothurn sucht tolle Jugendprojekte und frische Ideen. Wer den richtigen Riecher hat, gewinnt tolle Preisgelder. Der zehnte kantonale Jugendprojektwettbewerb ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, Ideen und Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zum zehnten Mal schon ruft die Kinder- und Jugendförderung Kanton Solothurn dieses Jahr zum grossen Jugendprojektwettbewerb auf. Insgesamt gibt es Preisgelder von 15 000 Franken zu gewinnen. Bis zum 9. September können Jugendliche unter 26 Jahren Ideen und Projekte einreichen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob Bikepark, Kunstprojekt oder Hilfsaktion — gefragt ist persönliches Engagement. Der Wettbewerb fördert junge Ideen und Macher. Und bietet eine tolle Platt-

form: Die teilnehmenden Jugendlichen können ihr eigenes Projekt an der öffentlichen Preisverleihung vor einem breiten Publikum präsentieren und mit ihren Ideen überzeugen. Jugendliches Engagement – oft unsichtbar - wird sichtbar gemacht: Die Projekte beweisen jedes Jahr, dass Jugendliche Verantwortung übernehmen und ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten. Gleichzeitig ermutigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Vorbilder immer wieder Gleichaltrige, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Die Eingaben werden in drei Kategorien bewertet: die Kategorie «Jugend», die Kategorie «Institution» für Institutionen und Vereine und die Kategorie «Ideen». Dort können Projektvorhaben eingereicht werden, die noch nicht realisiert wurden. www.jugendprojekt-wettbewerb.ch/so

WOS. Im Dachstock eines Mehrfamilienhauses in der Nähe des Klosters Mariastein brach in der Nacht auf letzten Donnerstag ein Brand aus. Mehrere Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Am 25. August wurde gegen 1.15 Uhr der Alarmzentrale gemeldet, dass es in einem Haus am Klosterplatz in Mariastein brennt. Beim Eintreffen der umgehend aufgebotenen Feuerwehren stand der Dachstock des Mehrfamilienhauses zum Teil in Vollbrand. Ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Hausbewohner alarmiert. Diese konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Eine anfangs vermisste Frau wurde schliesslich von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Insgesamt wurden sechs Personen von mehreren Ambulanzen zur Kontrolle vorsorglich ins Spital gebracht.

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Töff fährt frontal in anderen Töff DUGGINGEN. WOS. Auf der Seewenstrasse in Duggingen ereignete sich am Sonntagnachmittag, kurz vor 15.45 Uhr, eine Frontalkollision zwischen zwei Motorradfahrern. Beide Lenker wurden verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei BaselLandschaft fuhr ein 33-jähriger Motorradfahrer auf der Seewenstrasse in Duggingen bergwärts in Richtung Seewen. In einer Rechtskurve kam es zur Frontalkollision mit einem aus Richtung Seewen entgegenfahrenden Motorradlenker (60 Jahre alt). Der genaue Unfallhergang ist noch nicht gänzlich geklärt und Gegenstand von weiteren Abklärungen.Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Seewenstrasse in Duggingen in beiden Richtungen vier Stunden gesperrt. 111 Menschen spendeten Blut BREITENBACH. WOS. 111 Blutspender: Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Operationen das Leben. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. In der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 29. November in Breitenbach. Weitere Informationen sind zu finden unter www.blutspende-basel.ch.

Rega-Einsatz – medizinischem Notfall RÖSCHENZ. WOS. Im Gebiet Brunnhollenweg in Röschenz kam es am Montag, 29. August, kurz nach 16.45 Uhr, zu einem Einsatz eines Helikopters der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega). Grund war ein medizinisches Problem eines 76-jährigen Mannes. Nach der Erstversorgung durch die Sanität Paramedic, musste die Person mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen werden.

MUSIK-TIPP

Yellow Teeth Der Walliser Songschreiber, Sänger und Gitarrist Tiziano Zandonella ist der Frontmann von Yellow Teeth. Er spielte als Jugendlicher einst in Punkbands, war aber immer schon an anderen Musikstilen interessiert, speziell an amerikanischem Blues, Country und Folk. Darauf war das vor zwei Jahren erschienene Debütalbum «Night Birds» (Irascible) fokussiert. Mit der gleichen Band und Stilausrichtung realisierte er die zweite CD «Rags And Pearls» (Irascible). Tiziano Zandonella bestätigt sich mit den zehn neuen Songs als guter Kompositeur und Storyteller. Seine zehn neuen Geschichten handeln vom Leben im Allgemeinen und der Liebe im Besonderen. Sie sind in einen instrumental auf das Wesentliche beschränkten Sound eingebettet, der unaufgeregt und ohrwurmig daherkommt und eine warmherzige Stimmung verbreitet. Benno Hueber

20160901 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Grosser Bahnhof für Bevölkerung, Promis und Postautos Eine...

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