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Donnerstag, 25. August 2016

108. Jahrgang – Nr. 34

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Nach jahrelanger Durststrecke – «Zit für e Fäscht»

Freitag, 26. August 2016 Viel Sonnenschein, blauer Himmel und heiss. 16ºC 31ºC Samstag, 27. August 2016 Nach wie vor schönes und heisses Sommerwetter. 18ºC 31ºC

19ºC 32ºC

Sonntag, 28. August 2016 Es geht mit hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur weiter.

Laufen

3 Freunde und Leseratten trafen sich am vergangenen Samstag zur Eröffnung der neuen Stedtlibibliothek in der renovierten Amthausscheune.

Breitenbach

11 Zahlreiche Hindernisse galt es zu überwinden, bis das neue Reservoir Rohrholz der Lüsseltaler Wasserversorgung (LWV) am Samstag offiziell eingeweiht werden konnte.

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Was diese Woche innert vier Tagen auf die Beine gestellt wird, ist das Resultat von zwei Jahren Vorbereitung. Nunningen ist bereit für sein «Dorffäscht». Martin Staub

V

or rund zwei Jahren entstand bei einigen Nunningern die Idee: Es isch Zit für e Fäscht. «Mehr Gründe brauchten wir nicht», erklärt Diego Koch, der sich in der Folge daran machte, mit einigen Gleichgesinnten ein OK zusammenzustellen. So kam die Maschinerie «Dorffäscht Nunningen 2016» unter Kochs OK-Präsidium bald einmal in die Gänge. Nur eine Person im neunköpfigen OK war schon beim letzten Nunninger Dorffest, das 14 Jahre zurückliegt, im Team. «So konnten wir völlig unabhängig und frisch planen, sagt Michèle Hänggi, die für das Sekretariat zuständig ist. In unzähligen Gesamt-, aber noch mehr Teilsitzungen ist nun in den letzten Monaten das Dorffest Nunningen 2016 konkret geworden. Seit Montag dieser Woche ist fast das ganze Dorf auf den Beinen, um im Dorfzentrum, rund um die Zehntenscheune ein Festareal aufzubauen, das seinesgleichen sucht. «Es ging uns darum, möglichst viele Scheunen und bestehende alte Lokale für unsere Beizli zur Verfügung zu haben, um eine heimelige Dorffestatmosphäre entstehen zu lassen», so Koch. Das OK kann nun dem Festbeginn von morgen Freitag gelassen entgegen-

Das OK hat gute Vorarbeit geleistet und freut sich auf das Fest: (v. l.) Lars Vögtli, Diego Koch, Gabriela Wohlgemuth, FOTO: ZVG Michèle Hänggi, Marco Volonté, Gelgia Herzog, Marcel Hänggi. Nicht auf dem Bild ist Yves Hänggi.

sehen. «Wir ziehen die Fäden im Hintergrund, behalten das Ganze im Blick und sind für das Gesamte verantwortlich», erklärt Finanzchefin Gabriela Wohlgemuth. Die einzelnen Beizli und Attraktionen haben die Vereine und zahlreiche andere Anbieter im Griff. «Und von den 30 000 Losen der Tombola sind dank dem Grosseinsatz der Beteiligten nicht mehr allzu viele übrig», freut sich der OK-Präsident. Am Freitag eröffnen Nationalrat Christian Imark, Gemeindepräsident Heiner Studer und OK-Präsident Diego Koch das Fest. Im Anschluss findet die Jungbürgeraufnahme in diesem gediegenen Rahmen statt. Die Nunninger Vereine sind fast vollständig dabei: Von der Fischstube, Cüplibar, Texas-Bar, Rösti Schüre, Glace-

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und Waffel-Ecke, dem Musig-Stübli, Biercorner, Steakzelt bis zur Döner-Kebab-Bude ist alles vorhanden. Wichtig auch das Kinderparadies in der Zähnteschüür, das fast durchgehend geöffnet ist. Die Ausstellung «Kunst im Dorf» mit zehn regionalen Kunstschaffenden, das Jassturnier des Musikvereins, für das man sich übrigens noch immer anmelden könne, die Oldtimer-Ausstellung mit Bührer-Traktoren und die Alphorngruppe müssten in diesem Bericht unbedingt auch noch erwähnt werden, meinen die drei Gesprächspartner. Auf der Bühne im Festzelt wird das Mikrofon von regionalen, nationalen und gar internationalen Künstlern und Künstlerinnen von Hand zu Hand gereicht. Unzählige weitere Attraktionen, wie sie nur an wirklich grossen Dorffes-

ten anzutreffen sind, sorgen für drei unvergessliche Tage für die ganze Familie. «Es war unser wichtigstes Ziel, jedem und jeder, von Jung bis Alt, etwas zu bieten», sagt Michèle Hänggi. Deshalb ist auch das Unterhaltungsprogramm am Nunninger Dorffest vielfältig: Von Alex Costanzo über Oliver Blessinger bis hin zu MooR sind die rockigeren Klänge und Rhythmen am Zug. Nachwuchstalente Leah Schneider und Janine Dreier geben Zeugnis ihrer talentierten Stimmen ab, und auch die Liebhaber von fetziger Volksmusik aus dem Zillertal kommen nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight dürfte noch Rinalda Caduff sein, die am Samstag zum Nachmittagstee mit bekannten Chansons aufspielt. Fr/Sa/So, 26–28. August. Infos: dorffest-nunningen.ch.


Kinderarztpraxis in Laufen Dres. med. N. Zell / B. Zahn Dr. med. Stephanie Gruson Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin freut sich, ab August 2016 die Nachfolge von Dr. med. N. v. Hornstein anzutreten. Neuanmeldungen sind willkommen. Sprechstunden nach Vereinbarung. Tel. 061 761 15 71, Fax 061 761 21 81 Rampenweg 2, 4242 Laufen

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LAUFENTAL DUGGINGEN

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

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LAUFEN

Ein Glücksbringer für Duggingen

Wer wird die Kiste in Zukunft einmal ausgraben? (v.l.) Baupräsident und Gemeinderat Hugo Bürki, Gemeindepräsident Beat Fankhauser und Gemeindevizepräsident Peter FOTO: BEA ASPER Tschudin betonierten im Fundament Zeitzeugen von heute ein.

So macht Lesen Spass Freunde und Leseratten trafen sich am vergangenen Samstag zur Eröffnung der neuen Stedtlibibliothek in der renovierten Amthausscheune. Auf zwei taghellen Stockwerken sind Bücher und andere Medien sauber aufgereiht und laden zum Schmökern ein. Rege Diskussionen: Foyer der neuen Stedtlibibliothek.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Jürg Jeanloz Mit einer feierlichen Grundsteinlegung läutete der Gemeinderat den Bau des viel diskutierten Gemeindehauses ein. bea. Die Dugginger und die kommenden Generationen dürfen sich freuen: Die Gemeinde investiert in neue Räumlichkeiten und hat das Fundament mit einem Glücksbringer versehen. An einer feierlichen Grundsteinlegung liess der Gemeinderat einige Symbole, Münzen sowie Kopien von den Bauplänen und Gemeindedokumenten in einer verschlossenen Kiste einbetonieren. Dies sei ein ganz spezieller Moment, sagte Gemeindepräsident Beat Fankhauser. Nicht nur weil eine 20-jährige Diskussion zu Ende geht, ob und wo Duggingen ein neues Gemeindehaus bekommen soll. Sondern, weil mit dem Gedanken, wer diese Zeitkapsel jemals entdecken wird, spannende Fragen auftauchen. «Wie wird das Leben in 200 Jahren in Duggingen aussehen? Welche Techniken werden dann als Innovation gefeiert werden?» Bei einem Apéro – wunderbar hergerichtet vom Dorfladen – hatten Gemeindebehörden, Planer und die Verantwortlichen von der Baufirma Gelegenheit, Hypothesen zu diskutieren, humorvoll darüber zu spekulieren, was die Zukunft bringen wird. Die Grundstein-

legung sei ein historischer Brauch, betonte Hugo Bürki, Gemeinderat und Präsident der Spezialkommission für den Bau des neuen Gemeindehauses. Ein Haus soll den Beteiligten Glück bringen. Dem Fundament zu Füssen gelegte Glücksbringer verstärkten diesen Wunsch. Nach der mehrmonatigen Bauzeit dürfen sich die Dugginger auf jeden Fall freuen über neue Nutzungsmöglichkeiten in ihrem Dorf. Für die Bevölkerung und die Vereine entstehen ein Mehrzweckraum mit einer kleinen Küche sowie ein neuer Schalter mit Büroräumlichkeiten der Verwaltungen, Sozialhilfebehörde und Bürgergemeinde. Im grosszügig gestalteten Schalterraum wird auch eine Kopierstation sowie die Postverarbeitung eingerichtet werden, ist von Gemeindeverwalter Christian Friedli, zu erfahren. Ein kleines Besprechungszimmer für die Anliegen aus der Bevölkerung sowie weitere Sitzungszimmer runden das Raumangebot ab. Im Untergeschoss wird ein Zivilschutz-Raum mit Platz für rund 100 Personen gebaut, da in Duggingen ein Mangel an Schutzplätzen bestehe. Der Schutzraum ist vom Bund aus gesetzliche Pflicht. Er könne aber auch für das Aufbewahren von Dokumenten genutzt werden, erklärt Friedli.

E

r strahlte übers ganze Gesicht, als er die vielen Gäste vor der neuen Stedtlibibliothek begrüssen durfte. «Wir sind stolz und freuen uns über das gelungene Werk», sagte Vereinspräsident Martin Tschan. Die 32-jährige Stebi sei eine Erfolgsgeschichte und diene Leserinnen und Lesern aus dem Laufental und Thierstein. Auf zwei Stockwerken stünden 15 000 Bücher und elektronische Medien zur Auswahl bereit. Um die Nähe zur eindrucksvollen Amthausscheune zu betonen, seien die Büchergestelle aus gepresstem Stroh und die Tablare aus verzinktem Blech angefertigt. Mit seiner ansteckenden Art, Hürden zu überwinden, habe Martin Tschan hier Grosses geleistet, lobte Kantonsbibliothekar Gerhard Matter den unermüdlichen Förderer. Ein moderner und freundlicher Treffpunkt sei entstanden, wo man ohne Eintrittsgeld und Konsumationszwang einfach verweilen und sich in literarische Texte vertiefen könne. Als Geschenk brachte er ein grosses Buch mit leeren Seiten mit. «Wenn Sie eine Seite ans Sonnenlicht stellen, werden darauf herrliche Texte, Grafiken und Bilder erscheinen», bemerkte er zu diesem kleinen Wunderwerk. Stadtpräsident Alex Imhof dankte den Laufnerinnen und Laufner, dass sie vor zwei Jahren 2,7 Millionen. für den

Umbau der Amthausscheune bewilligt hatten. Wettbewerbsgewinner und Architekt Markus Jermann habe mit viel Gespür und Weitsicht aus dem angegrauten Gebäude ein Bijou gemacht, das von der Öffentlichkeit als kulturelles Juwel genutzt werden könne. Die Stebi strahle weit über die Region hinaus und reihe sich würdig in die Aufwertung der Altstadt Laufen ein. Besondere Anerkennung geniesse aber der Vereinsvorstand, der 400 000 Franken für den Innenausbau selbst aufgebracht habe. Die Hälfte davon sei vom Swisslos-Fonds des Kantons Basel-Land-

Offizielles Trennen des Eröffnungsbands: Gemeindepräsident Alex Imhof und Vereinspräsident Martin Tschan.

VERANSTALTUNG

Omeli feiert 90 Jahre dust. Der Feuerwehrverein der Stadt Laufen zählt rund 100 Mitglieder. Als Hauptzweck sieht der 1980 gegründete Verein den Unterhalt der Automobilspritze Saurer, liebevoll «Omeli» genannt. Mit Jahrgang 1926 feiert die älteste noch fahrbare Automobilspritze der Schweiz, am kommenden Sonntag Omeli seinen 90. Geburtstag – bei bester

Gesundheit», wie es im Einladungsflyer heisst. Ab 10 Uhr startet im Stedtli und auf dem Rathausplatz dazu passend der 3. OldtimerTräff. Gleichzeitig herrscht hier Festbetrieb für die Bevölkerung. Um 14 Uhr steht der Festakt 90 Jahre Omeli auf dem Programm. Ab 15.15 Uhr wird die Jubilarin Omeli auch für Rundfahrten zur Verfügung stehen.

schaft übernommen worden, die andere Hälfte von Privaten gesponsert. Sichtlich gerührt von den lobenden Worten und einem Geschenk des Vereinsteams durchschnitt Martin Tschan mit Alex Imhof das rote Eröffnungsband und machte den Gästen den Weg frei, die freundlichen Räume im altehrwürdigen Gewand in Beschlag zu nehmen. «The Country Pickers» liessen fetzige Melodien ertönen, derweil sich die Gäste am Buffet gütlich taten. Mit Festaktivitäten, Grilladen und einer Buchbesprechung von Manuela Hofstätter klang der gelungene Eröffnungsakt aus.

VERANSTALTUNG

In Roggenburg ist Motocross tungen erbringen, um den Fahrern und Besuchern dieses Events den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten! Neben der spektakulären Piste bieten wir eine Festwirtschaft mit eingespieltem Team, die Leckeres vom Grill und verschiedene Teigwaren bietet, Aussteller aus der Motocross-Szene sowie einen Parcours für Kinder, die mit Organisieren Grossanlass: OK-Präsidentin Chriseinem kleinen Motocross-Töff tiane Jacquemai und Vereinspräsident Noldi FOTO: ZVG Jacquemai. ein paar Runden drehen möchten. Familien sind herzlich willWir sind wieder am Start! Am 27. und kommen! 28.August 2016 findet in Roggenburg Der Samstag Abend verspricht spanzum mittlerweile 44. Mal das jährliche nend zu werden: Neben der obligatoriGrossereignis Motocross statt. Im Mit- schen Fahrervorstellung der 30 qualifitelpunkt steht natürlich die Kategorie zierten Seitenwagenteams, findet dieses «World Championship Sidecar Cross» Jahr erstmalig die Uraufführung unseres am Samstag (Zeittraining) und Sonntag neuen Imagefilmes statt, der die Beson(Rennen), aber auch die anderen Ren- derheiten einer Naturpiste, wie sie hier nen können sich sehen lassen: am in Roggenburg jährlich aufs Neue erSamstag Yamaha Cup und Regio Open richtet wird, in den Mittelpunkt stellt. sowie am Sonntag Swiss MX2 und Anschliessend wird die Basler Band Swiss MX Open. Flugmodus die Festhalle in Stimmung Interessant dürften hierbei für einge- bringen und die Bar ist für alle Nachtfleischte Motocross-Fans vor allem die schwärmer bis 4 Uhr geöffnet. Der EinKämpfe an der WM-Spitze zwischen tritt für die Abendveranstaltung ist übriHendrickx/van den Bogaart als Führen- gens wie immer frei! de und ihre Verfolger Adriaenssen/DaiGenauso, wie für Kinder und Jugendders und Brown/Chamberlain sein. Alle liche bis 16 Jahren die Tagesveranstalkönnen den Titelkampf noch für sich tung gratis ist! Erwachsene zahlen am entscheiden. Mehr Infos zu den aktuel- Samstag 15,- und am Sonntag 25,-Fr. len Ranglisten national und internatio- Das Wochenendticket ist bereits für nal haben wir auf unserer Webseite 30,-Fr zu haben. Die Möglichkeit zum www.mc-roggenburg. veröffentlicht. Campen gibts für 10 Fr. OK Motoclub Roggenburg Wir sind wieder am Start heisst aber auch für unser Dorf Roggenburg, dass unzählige Helfer rund um ein gut aufge- Am 27. und 28. August 2016 findet in Roggenburg das stelltes OK-Team hervorragende Leis- jährliche Grossereignis Motocross statt.


Gottesdienste Nun wohnst du in der Freiheit, nichts ist mehr fern noch nah, der Erde los und ledig, nur Gott ist da. Gott öffnet weit sein Leben und hüllt dich ein in ein neues Kleid.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 27. August 2016 19.00 Uhr Jugendgottesdienst Godi in den Räumlichkeiten der BewegungPlus Laufen Sonntag, 28. August 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte 12.00 Uhr Jugendtreff #RACE

Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 25. August, 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Offene Runde – Bibel heute. Sich vertiefen und einander auf die Sprünge helfen bei gemeinsamer Bibellektüre. Weiter Daten, frei wählbar: 29. September, 27. Oktober, 24. November. Freitag, 26. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 26. August, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 28. August, Kein Gottesdienst in Laufen! Sonntag, 28. August, 10.30 Uhr, Sternmarsch. Feuerstelle Ritzigrund, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Wir wandern, radeln und fahren in den Wald auf dem Ritzigrund, nähere Infos im «Kirchenboten» und ein Artikel erscheint 1 Woche vor dem Anlass im Wochenblatt. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der reformierten Kirche Laufen statt. Die Telefonnummer 1600 gibt ab 7 Uhr Auskunft über die Durchführung.

Kurt Rose

WIR DANKEN HERZLICH für die liebevollen und mitfühlenden Worte und Gedanken, die stillen Gebete, die Spenden, die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserem geliebten Papi, Lebensgefährten, Bruder, Nonno, Götti, Onkel, Cousin, Schwiegervater und Schwager

Rainer Maria Studer Kirchenmusiker, Komponist und Dirigent Danke allen, die ihm in Freundschaft verbunden waren und mit Achtung begegnet sind. Spezieller Dank geht an • das Ärzte- und Pflegeteam der Intensivstation und der Abteilung des Kantonsspitals Bruderholz für die fürsorgliche Betreuung und Ehrlichkeit; • Dr. Mario Bianchetti, sein Team und das Pflegeteam des Spitals Laufen; • Pfr. Markus Fellmann und seine Mit-Zelebranten sowie Pfr. Ruedi Kleiner für die mitfühlenden Worte. Die Trauerfamilien Dreissigster: Freitag, 2. September 2016, 18.00 Uhr, katholische Kirche Breitenbach.

HERZLICHEN DANK

für die grosse und herzliche Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Dora Anklin-Schmidlin 29. Januar 1943 – 14. Juli 2016 erfahren durften. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei allen, die Dora Anklin unermüdlich unterstützt haben. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Herrn Pfarrer Meier und den Organisten Johannes Fankhauser für die schöne und würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes. Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei Viera Homolova für die tägliche Unterstützung zu Hause sowie bei den Herren Dr. Wiederseiner, Dr. Tschan und Dr. Hofer für die ärztliche Betreuung. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Mitarbeiterinnen der Spitex Laufen. Bedanken möchten wir uns auch für die liebevolle Betreuung im Hospiz in Arlesheim. Wir danken allen, die Dorli im Leben Gutes getan haben. Den Verwandten, Bekannten und Freunden, die Dorli die letzte Ehre erwiesen haben und die ihre Anteilnahme durch Beileidsbezeugungen, Zuwendungen für gute Zwecke und Blumen zum Ausdruck gebracht haben.

Dreissigster: Samstag, 3. September 2016, um 17.45 in der Kirche in Zwingen.

Brislach Freitag, 26. August, 18.30 Uhr, katholische Kirche Brislach, Schuljahresanfangsfeier mit Pfarrer Claude Bitterli und ökum. Vorbereitungsteam. Liesberg Samstag, 27. August, 18.30 Uhr, katholische Kirche Liesberg, Schuljahresanfangsfeier mit Pfarrer Claude Bitterli und ökum. Vorbereitungsteam.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche: Donnerstag, 25. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, AZB, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 28. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Leonie Vögeli aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst Samstag, 3. September, 10 Uhr, Kapelle des Zentrums Passwang, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 4. September, 10 Uhr, Kloster Beinwil, Taufgottesdienst im ökumenischen Geist, Täufling: Ryan Riggenbach aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Bruder Christoph Wilden, anschliessend: Apéro und Klosterfest mit Grillieren Pfarrerweiterbildung: vom Mi, 31. 8., bis Fr, 2. 9., übernimmt Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf für Pfr. Stéphane Barth, der in der Weiterbildung ist, Beerdigungen und Seelsorge. Ihre Telefonnummer: 061 901 20 62 Konfirmandenunterricht 2016/2017: Jeweils donnerstags, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Do, 25. August. Am Do. 1. September: Ausfall wegen Pfarrerweiterbildung! Gruppe 2 am Do, 8. September Chilespatzenchor: Freitag, 26. August, 19 bis 20 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Leitung: Carmen Gerber

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 25. August, 14.30 Uhr Treffpunkt, zu Gast: Cornelius Rutgers mit dramatischer Lesung (Leo Tolstoi). Pfarrer Armin Mettler und Team Freitag, 26. August 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen, Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller 20.00 Uhr Taizé-Feier, Pfarrer Armin Mettler, ökum. Kirche Flüh Sonntag, 28. August, 10 Uhr Erstklässler-Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, Brigitte Feiler und Cornelia Imboden

Die Trauerfamilie

Zwingen, im August 2016

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Du wolltest noch so gerne bei uns sein. Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen, denn ohne dich wird vieles anders sein.

Traurig sind wir, dass wir dich verloren haben. Dankbar sind wir, dass wir mit dir leben durften. Getröstet sind wir, dass du in Gedanken weiter bei uns bist.

Zutiefst traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Mann, unserem wundervollen Papi, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund

Sepp Joray-Steiner 6. November 1930 – 19. August 2016

Matthias Hammel-Dorigo (Max)

In kleinen Schritten hast du Abschied genommen, deine Lebenskraft war erschöpft. In Dankbarkeit blicken wir auf viele schöne Jahre zurück.

11. Dezember 1956 – 20. August 2016 Deine Krankheit hat dich zu früh von uns genommen. Wir vermissen dich sehr.

Margreth Joray-Steiner Familie Luzia und Hugo Bienz-Joray Isabelle und Céline Bienz Familie Beatrice Schäfer-Joray Melanie, Florian und Adrian Schäfer Familie Jörg und Monika Schäfer Sowie alle Verwandten und Freunde

Gabriella Hammel Nathalie Markus und Julia Käthi und Seppi Jermann und Kinder Vania Dorigo Emilie Hügli

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 30. August 2016, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche in Liesberg statt.

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 30. August 2016 um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt.

Traueradresse: Margreth Joray, Bäumliweg 13, 4254 Liesberg

Dreissigster: 30. September 2016 um 19.30 Uhr. Traueradresse: Gabriella Hammel, Hinterfeldstrasse 80, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben – es ist Erlösung.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder, Schwager und Götti

Peter Dietler 22. April 1973 – 18. August 2016 Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit dir verbringen durften.

In lieber Erinnerung: Hanni und Reiner Dietler Ramona Dietler und René Schnoz Iris und Daniel Hügli-Dietler Anverwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 30. August 2016, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Büsserach statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Hanni und Reiner Dietler, Niederfeldstrasse 15, 4227 Büsserach

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Himmelried

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nunningen

Umleitung während des Dorffestes

Einwohnergemeinde Himmelried

Während des Dorffestes Nunningen von Freitag, 26. August 2016, ab 17.00 Uhr, bis Sonntag, 28. August 2016, 18.00 Uhr bleiben die Hauptstrasse sowie die Grellingerstrasse im Dorfkern gesperrt. Die Umleitungen werden signalisiert. Danke für Ihr Verständnis OK Dorffest Nunningen

Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §14 ff. legt die Gemeinde Himmelried folgenden Nutzungsplan öffentlich auf: Generelle Wasserversorgungsplanung / Teil-GWP Latschget Beinhaltend folgende Nutzungsplanunterlagen: – Situation 1: 2000 Teil-GWP Latschget – Technischer Bericht Auflageverfahren Auflagezeit:

Die Auflage erfolgt vom 25. August bis 26. September 2016

Auflageort:

Gemeindeverwaltung Himmelried (Schalterstunden Montag, 17.00 bis 19.00 Uhr, Donnerstag, 9.00 bis 11.00 Uhr)

Einsprachen:

Einspracheberechtigt ist jedermann, der durch die Nutzungspläne berührt ist (PBG § 16 Abs. 1). Eine allfällige Einsprache ist während der Auflagezeit schriftlich an den Gemeinderat Himmelried einzureichen. Sie hat eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Himmelried, 22. Augst 2016

Gemeinderat Himmelried

Zullwil EINWOHNERGEMEINDE ZULLWIL SO

NEUVERGABE WINTERDIENST – Gemeindestrassen – Trottoirs Gesucht werden Personen mit geeignetem Fahrzeug (Traktor oder ähnliches). Salzstreuer und Schneepflug sind vorhanden. Interessierte melden sich bitte bis 5. September 2016 (17 Uhr) bei manuel.kohler@zullwil.ch per E-Mail oder telefonisch unter 061 791 09 10.

HERZLICHEN DANK allen, die sich in stiller Trauer beim Tod unserer lieben Verstorbenen

Feuerwehr Büsserach

Philomena Müller-Spaar 26. April 1922 – 28. Juli 2016

Rekrutierung 2016 Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Jaqueline Preiswerk Bauobjekt: Holzzaun 120 cm Bauplatz: Landskronstrasse 42 Bauparzelle: GB-Nr. 906 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 8. September 2016

Es werden aufgeboten: • Jahrgang 1996 (Rekrutierung gemäss Reglement §11 obligatorisch) • alle Feuerwehr-Interessierte der Jahrgänge 1995 und älter (falls Fw-Dienstbüchlein vorhanden, bitte mitbringen) Ort: Feuerwehrmagazin Büsserach Datum: Montag, 5. September 2016 Zeit: 19.00 Uhr Die Feuerwehrkommission Büsserach

Baupublikation Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Philippe und Paulette Jan-Ackermann, Hollenweg 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Böschungsgestaltung Bauort: Hollenweg 1, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2147 Projektverfasser: Fischer Gerold Architekturbüro Fluhstr. 62, 4244 Röschenz Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 9. September 2016

Bauherr: Josef Franz-Henz Bündtenstrasse 466, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Terrassendach Solarlux über Garage Bauplatz: Bündtenstrasse 466 Bauparzelle: GB-Nr. 1832 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. September 2016

Baupublikation Bauherr: Markus Henz-ltin Fringeliweg 421, 4252 Bärschwil

Bauparzelle: GB-Nr. 894 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. September 2016

WIR DANKEN

Rolf Karrer-Flury (genannt Hans)

Bauobjekt: 16-029 Wintergarten Grundbuch-Nr.: 2795 Adresse: 4412 Nuglar, Drissetstrasse 26 Gesuchsteller: Christoffel Johann und Wie Christoffel Hsiou-Iin 4412 Nuglar, Drissetstrasse 26 Grundeigentümer: Christoffel Johann und Wie Christoffel Hsiou-Iin 4412 Nuglar, Drissetstrasse 26 Planverfasser: Schönenberger Einbau AG (Rolf Schönenberger) 4412 Nuglar, Liestalerstrasse 2 Datum Baugesuch: 22. August 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 9. September 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

erfahren durften. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Bokwa für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes sowie allen, die ihre Verbundenheit durch Worte und gestiftete heilige Messen zum Ausdruck brachten. Ein herzliches Dankeschön dem Bestattungsdienst Doris Passalacqua für die liebevolle Betreuung und Unterstützung, die von Herzen kommt. Wir danken herzlich Herrn Dr. Meyer für die langjährige ärztliche Betreuung. Zwingen, im August 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 3. September 2016, um 17.45 Uhr in der Kirche Zwingen.

Erschwil

Baupublikation Bauherrschaft: Hans Mathis Döllenring 56, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Böschungsgestaltung (Stützmauer) und Carport Bauort: Döllenring 56, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2172 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 9. September 2016

Feuerwehr Erschwil

Rekrutierung Datum: Montag, 5. September 2016 Wo: Feuerwehrmagazin Erschwil Beginn 20.00 Uhr Die Rekrutierung ist für den Jahrgang 1996 obligatorisch!

Grindel

Bauobjekt: Neubau Vogelvolière Bauplatz: Fringeliweg 421

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 27. August 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche Meltingen.

Baupublikation

Baupublikation

Bärschwil

Meltingen, im August 2016

herzlich allen Freunden, Bekannten und Schulkameraden für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Bauherr: Karin Weisswange und Peter Engelberger Bauobjekt: Neubau EFH Bauplatz: Bahnhofstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 302 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 8. September 2016

Bauherr: Lilian Appenzeller Kohler und Simon Kohler Bauobjekt: Energetische Sanierung EFH Bauplatz: Eschenstrasse 15 Bauparzelle: GB-Nr. 262 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 8. September 2016

mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten.

Baupublikation Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Grosspeterstrasse 20, 4002 Basel Bauprojekt: Sanierung und Erweiterung der best. Mobilfunkanlage mit Leistungserhöhung Bauort: Klosterplatz 1 (Kirchturm der Basilika) 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1246 Projektverfasser: Hitz und Partner AG Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 9. September 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Peter Lutz Untere Dorfmatt 195, 4247 Grindel Bauobjekt: Wohnhaus Umbau, Abbruch und Wiederaufbau Schopf, Umgebungsarbeiten und Wärmepumpe Bauplatz: Horlangenstrasse 36 Ausserhalb Bauzone Bauparzelle: GB-Nr. 743 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 9. September 2016

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

HERZLICHEN DANK für die Anteilnahme und die vielen Beweise der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Vreni Nussbaumer erfahren durften. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die mitfühlenden Worte und die grosszügigen Spenden. Ein aufrichtiges Dankeschön geht an das Pflegepersonal des Altersheims Stäglen in Nunningen für die fürsorgliche Pflege und Betreuung. Röschenz, im August 2016

Die Trauerfamilie


LAUFENTAL LAUFEN

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

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BURG

Freunde, Freude und Filme

New Orleans meets Castle-Serenade An der 31., längst zur Tradition gewordenen Serenade im Schlosshof zu Burg sorgte die Casa Loma Jazzband mit ihrem NewOrleans-Jazz für tolle Stimmung à la Bourbon Street. Roland Bürki

F So sieht Vorfreude aus: Mit einem Poncho scheint die Sonne von innen. FOTOS: GINI MINONZIO

Es ist unterhaltsam! Es ist entspannt! Es ist glamourös! Es ist unvergesslich! Es ist endlich wieder Zeit für das Open-AirKino Laufen! gin. Noch hat man bis Samstag Zeit, sich einen wirklich schönen Abend zu gönnen. Klar sind die drei Filme ein Knaller: heute Donnerstag die Komödie «Der geilste Tag», am Freitag der Trickfilm «Angry Birds» und am Samstag kommt gar «Heidi» ins Unterland. Doch die Filme sind eigentlich nur nettes Beigemüse (sorry, liebes KinoTeam!). Denn neben dieser entspannten Stimmung, dem unglaublichen Kuchenbüffet und den sündhaften Grill-Versuchungen können die Filme einfach nur zweite Geige spielen, auch wenn es wahre Publikumsmagnete sind. Ganz zu schweigen vom Vergnügen, jeden Abend bis zu 799 Freunde und alte Bekannte zu treffen! Möglich mache dies seit elf Jahren der Verein «Open-Air-Kino Laufen» mit lediglich 12 aktiven Mitgliedern, erklärt der Vereinspräsident Markus Burger. Dazu kommen 15 freiwillige Helfer. «Manche kommen und helfen an allen sieben Kinoabenden. Es sind richtige Angefressene, die jahrelang dabei sind», erzählt Burger. Und das merkt man auch. Gerne holt man sich den dritten Kaffee, nur um einen Vorwand zu haben, mit den Helfern ein paar Scherze zu wechseln. Für Burger ist ganz klar jedes Jahr der Familienabend der Höhepunkt der Wo-

che. «Es ist eine unglaublich zufriedene Stimmung. Und es ist sehr schön, wenn am Schluss die Eltern mit den schlafenden Kindern im Arm nach Hause gehen», sagt Burger, selbst begeisterter Vater zweier kleiner Kinder. Neu ist dieses Jahr, dass die ApéroBühne überdacht ist. Dort und auch an den überdeckten Festbänken wird es übrigens so warm, dass auch Leute mit fehlendem Open-Air-Kino-Gen entspannen und den Film geniessen können. Und alle Leute, die das Open-AirKino-Gen besitzen, sind sowieso mit Mückenspray, Regenponcho und so viel guter Laune gerüstet, dass sie ihre Umgebung anstecken. Open-Air-Kino Laufen beim Parkplatz alts Schlachthuus. Türöffnung 19.30 Uhr. Filmbeginn 21 Uhr. Noch 25. bis 27. August. Vorverkauf Sportshop Karrer, Piccadilly Pub und EGK Agentur Laufen.

Washboard Wiggles: Rolph Dreyer (l.) verblüfft sogar seine Kollegen von der Casa Loma Jazz Band. FOTOS: ROLAND BÜRKI

der Burgthaler Gemeindepräsident Dieter Merz (Tuba), von seinen Kollegen als «Star des Abends» präsentiert. Ebenso stark beeindruckten Robert Merian (cl, sax), Christian Kempa (p) und Bandleader Peter Gutzwiller (bjo, g) sowohl beim Zusammenspiel im musikalischen Grundthema als auch in den freien Soli. Während sich vor allem Damen an den süssen Blumen aus Sidney Bechets «Petite Fleur» erfreuten, lief es Benno Jermann, alt Zwingner Gemeindepräsident und langjähriger Posaunist, bei «Ory’s Creole Trombone» kalt den Rücken runter. «Einfach toll, diese Musik, wir laufen ihr buchstäblich hinterher», schmunzelten er und sein Bruder Fredy. Nicht nur Schmunzeln, sondern Lachen war angesagt, als Rolph Dreyer in «Washboard Wiggles» sein Waschbrett und das auf dem Kopf sitzende Salatsieb mit enormem Einsatz bearbeitete. «Er spielt das Waschbrett nur, weil er eigentlich Persil-Vertreter ist», raunte ein Bandmitglied dem Publikum zu, das an

solchen Intermezzi ebenso Spass hatte wie am begeisternden New-OrleansJazz. Die ellenlang herausgeklatschte Zugabe «I can’t dance» wollte Gemeindeschreiberin Doris Stuker so nicht gelten lassen und tanzte in schönen Pirouetten durchs Schlosstor, beobachtet von einer neugierigen Katze. «Herrlich, diese Musik, herrlich, die Erinnerungen an New Orleans, wo es überall genau so tönte», lobte eine charmante Dame namens Agi am Ende die Musik und Ambiance im historischen Schloss.

Ein Zaungast in luftiger Schlosshöhe: Spielen die auch was aus «Cats»?

DUGGINGEN

Behutsamer Sprachkünstler

Und noch zwei Glückliche: Der ApéroKünstler Stefan Kern und Fabienne Joye.

Mit Open-Air-Kino-Gen: Weiss das Leben zu geniessen.

VERANSTALTUNGEN

Hochstehendes aus der Country-Szene WOS. Martin Meier, Organisator von Country-Konzerten, lädt ein zum Schlussspurt seiner Konzertserie 2016. Die Eilen Jewell Band ist am Dienstag, 13. September, um 20.00 Uhr zum exklusiven und einzigen Konzert in der Schweiz im Kulturzentrum Alts Schlachthuus auf der Bühne. Eilen Jewell verpackt ihre Texte geschickt in verzaubernde Melodien. «Sundown over ghost town» ist ein grossartiges Album geworden, ein Meilenstein voller berührender Melodien, zwischen filigraner Folk-Verletzlichkeit und verspielter Americana-Pracht. Eilen Jewell’s Lieder könnten aus einer alten Jukebox in einer

ür die zusammen mit der Familie Jacobi-Balbach einladende Gemeinde Burg war die 31. Serenade im Schlosshof ein Volltreffer: Es regnete am vergangenen Sonntagabend nicht wie im Vorjahr und der umtriebige Gemeinderat Hans-Jörg Tobler freute sich in seiner launigen Gruss- und Dankesadresse über einen Aufmarsch, den sich die Organisatoren so immer gewünscht hatten. Gut 120 Jazz-Begeisterte fieberten nämlich dem dritten Auftritt der Casa Loma Jazzband in Burg entgegen. Schon mit dem ersten Titel, dem Paradestück «Bourbon Street Parade» der frühen Marching Bands in New Orleans, sprang der Funke über und schon hatte das Publikum den Jazz-Rhythmus in den Beinen. Viel Gefühl und Bedauern dann im eingängigen Song «I lost my Gal from Memphis» oder im folgenden «Melancholy Blues». Die gesungene, humorvolle Vorstellungsrunde «It’s tight like that» mit der Versicherung «Mir kömme immer gärn doo aane» machten die sechs Musiker und den zu allerlei Spässchen aufgelegten Schlagzeuger Rolph Dreyer noch viel, viel sympathischer. Brillant am Blech zeigten sich Antoine «Bix» Moser (tp, ct, voc), Pierre Bernhard (tb, Kazoo, voc) und

vergessenen Bar irgendwo in der weiten Prärie surren. Ein perfekter Soundtrack für imaginäre David-Lynch-Filme. Jamie Lin Wilson & Sunny Sweeney folgen am Sonntag, 9. Oktober, um 19.00 Uhr ebenfalls im Alts Schlachthuus Laufen Die beiden Texanerinnen sind zum ersten Mal in der Schweiz und präsentieren Musik mit viel Witz und Charme! Die Krueger Brothers & The Chamber Ensemble machen diesmal im Landgasthof Riehen am 31. Oktober, 20 Uhr, den Saisonabschluss von Meiers Konzertsaison 2016.

Der in Duggingen wohnhafte Wolfram Malte Fues hat schon sechs Lyrikbände publiziert. Trotzdem kennt ihn in der Region kaum jemand. Das «Wochenblatt» hat ihn in seiner Bücherhöhle aufgesucht. bru. In einer schnelllebigen Zeit, in der das Wort vor allem der raschen Information oder der Zerstreuung dient, hat es Lyrik schwer. Gefragt, was Lyrik überhaupt sei, verweist der emeritierte Professor für Literaturwissenschaft zuerst auf einen Satz des Philosophen Wittgenstein: «Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.» Fues sagt: «Meiner Sprache. Nicht der Sprache. Die Grenzen der Sprache hat noch niemand erreicht, aber wir machen uns beständig auf die Suche nach ihnen. Denn wir sind auf die Reise in die Sprache existenziell angewiesen, weil wir keinen direkten Zugang zur Welt haben, nur den durch Zeichen.» Lyrik werde durch drei Dimensionen definiert: Musik, Verstakt und Rhythmus. «In ihr kann man Sprache verschieben, anders klingen lassen.» Dies zeigt sich etwa im Gedichttitel «Jetztzeitlose», bei dem der Leser die Verschiebung zu «Herbstzeitlose» selbst vollzieht. «Der

Ich sehe den Kirschbaum. Ich stelle Ich vor. Den Kirschbaum. Dem Kirschbaum. Ich sehe voraus, stellt Ich fest, sich vor den Stamm stellend, mir die Ansicht verstellend, dass mir deiner Vorstellung nach der Kirschbaum blüht. Ich sehe, während sich vorstellt was Ich sich unter mir vorstellt den Kirschbaum, sofern er mich übersieht. Ich schlage die Augen nieder. Der Kirschbaum sieht zu augenlos blühend. aus: «InZwischen» (2014)

Infos: Telefon 079 207 90 19.

Von hohen Bäumen verschattet: Wolfram Malte Fues auf seinem Balkon. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Lyriker vermittelt Denkanstösse», so Fues. Die Schlussfolgerungen müssen die Lesenden ziehen, gleichsam in sich selbst die geschriebenen Worte vollenden. Lyrik schenkt Freiheit «Lyrik macht den Lesenden ein Angebot», sagt Fues, «du erfährst, wie sich deine Sprachgewohnheiten auflösen, wenn du dich auf Lyrik einlässt. Sie schenkt dir ein Stück Freiheit, dich in deiner Sprachwelt bewusster zu bewegen. Sie führt zu einer Entschleunigung, zieht eine andere Lebenszeit an.» Lyrik stehe im Gegensatz zu den Angeboten der Prosa im Roman, wo es um ein bestätigendes Identifikationsangebot gehe. Insofern ist Lyrik offener, «interaktiver» und auch subversiver. Wolfram Malte Fues begann erst in den frühen 70erJahren ernsthaft Gedichte zu schreiben. Wie kommt man zur Lyrik? «Entweder es erschliesst sich von selbst oder es wird nichts», antwortet er. Die Wissenschaft komme ihm beim Schreiben nicht in die Quere. «Wissenschaft und Kunst sind Geschwister, die immer zusammengehören.» Die Reflexion über die von ihm analysierte Literatur ist für ihn beim Schreiben daher «ein zusätzliches Vergnügen». Wie er sich als Literaturwissenschafter vor allem mit der Zeit

der Aufklärung befasst, so fühlt er sich auch als Lyriker der Aufklärung im obigen Sinn verpflichtet. Von der Weser an die Birs Wolfram Malte Fues wurde 1944 in Bremen geboren, wuchs in Wuppertal auf und lebt seit 1965 in der Schweiz. Seit 1980 ist er Bürger von Geroldswil. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte und der Europäischen Volksliteratur an der Universität Zürich, wo er promovierte, führte sein Weg nach Basel, wo er zwischen 1994 und 2011 als Extraordinarius Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Medienwissenschaft lehrte. Neben den wissenschaftlichen Schriften erschienen von ihm seit 1994 sechs Gedichtbände. Auch in seinem letzten erweist sich Fues als erfahrener Handwerker der Sprache und als sorgfältiger Wortkünstler. In Duggingen fühlt sich Fues sehr wohl. «Es leben angenehme Menschen hier. Ich schätze die ruhige Freundlichkeit und den von Frauen geführten Dorfladen.» Wolfram Malte Fues: SkalpeSkalpelle. Gedichte, mit Zeichnungen von Kathrin Wächter und einem Nachwort von Alexander Honold. lyrikedition2000, Allitera Verlag, München 2016. 128 S., Fr. 25.50. Lesung von W. M. Fues am Tag der Poesie: Im Schmiedenhof 10, Basel, 10. September 2016, 19.30 Uhr.


Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewige Ruh. Denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem lieben Mutti, Grossmutti, unserer Schwägerin, unserem Tanti und Gotti

Verena Neyerlin-Hofer 30. Mai 1928 – 20. August 2016

Wir vermissen dich: Martin Neyerlin-Hofer Marius Neyerlin und Esther Borer Lilly und Peter Schmid-Neyerlin mit Christoph und Tamara, Myriam und Kai Pia Neyerlin und Franz Borer mit Johanna Thomas und Brigitte Neyerlin Elisabeth Cambal Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 26. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Hirsacker, 4253 Liesberg, Postkonto 40-29967-1. Traueradresse: Pia Neyerlin, Rennimattstrasse 23, 4242 Laufen Dreissigster: Sonntag, 2. Oktober 2016, um 10.00 Uhr in der Kirche Wahlen. Gilt als Leidzirkular.

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

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Lösung 33/2016:

Sudoku im Wochenblatt

RENNRAD Gewonnen hat:

Jasmin Fogliani Mülirain 2 4225 Brislach Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von Schwarzbuebe-Apotheke, Breitenbach

Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 30. August 2016, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Cosmos Fitness, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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LAUFENTAL LAUFEN / REGION

gleichzeitig stattfindenden Ferienpass X-Island im Oberbaselbiet zuständig ist, konnten Synergien genutzt werden, und Kurse mit Teilnehmenden aus beiden Regionen besetzt werden. «So konnten einige Kurse, welche mangels Anmeldungen auf der Kippe standen, durchgeführt werden», sagt Steuri. Erfreulich auch, dass – was zuerst befürchtet wurde – kein einziger Kurs mangels Begleitpersonen abgesagt werden musste. «Manchmal zwar erst im letzten Moment, aber immer meldete sich noch eine Person, welche den Ausflug mit den Ferienpässlern genoss», zieht Stöckli Bilanz. Ein grosses Lob geht von den beiden Leitpersonen an das Team FerienWerk-Stadt, welches schon seit Jahren einen ausgezeichneten Job macht. Diese Vielfalt an Angeboten in einem einzigen Areal zog auch diesmal wieder unzählige Kinder und Jugendliche spontan nach Brislach, wo sie bei den dortigen freiwilligen Helfern und Helferinnen bestens aufgehoben waren. Zeno Steuri und Sarah Stöckli freuen sich bereits auf die nächste Ausgabe Ferienpass 2017 für den die beiden Jugendfachleute bereits einige weitere Ideen im Köcher haben. In den nächsten Wochen aber soll eine Umfrage bei allen Teilnehmenden ausgewertet werden, um nächstes Jahr noch besser auf die vielen Bedürfnisse reagieren zu können.

Die Ferienpass-Chemiker in der Roche: Der Spass ist ihnen anzusehen.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Ferienpass: Dank dem Team Viele arbeiten schon seit Jahren mit im Ferienpass Laufental-Thierstein. Diese Zeilen seien explizit all diesen Frauen und Männern gewidmet: Eure Erfahrungen, Euren Einsatz ist für die Gesellschaft dieser Region extrem wertvoll. Herzlichen Dank! Dieses Jahr war beim Team vor Ort doppelte Achtsamkeit gefragt. Denn wo Umstellung geschieht, kann leicht etwas vergessen gehen, ein neues System braucht Einarbeitungszeit, Fehler müssen eruiert und für den Moment spontan behoben werden. Die Hauptaufgabe läuft wie jedes Jahr: die sinnvolle Zeitgestaltung mit den Kindern. Euch allen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Werkstatt unter der Leitung von Lilly Keller, Euch allen liebe Helferinnen und Helfer in den einzelnen Programmen und Euch allen Be-

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BLAUEN / ZWINGEN

Einstand Ferienpass geglückt dust. Nach dem soliden Aufbau und der bewährten langjährigen Leitung durch Cécile Jenzer wurde der dreiwöchige Ferienpass Laufental-Thierstein dieses Jahr erstmals zusammen mit dem Kompetenzzentrum KJF (Kind, Jugend, Familie) vom Jugendzentrum Blaues Kreuz Baselland organisiert und durchgeführt. Sarah Stöckli, als Koordinatorin und Ansprechpartnerin vor Ort sowie Zeno Steuri, Hauptleitung, ziehen zu ihrer Erstausgabe eine durchwegs positive Bilanz. «Bei den Teilnehmerzahlen hat sich mit 630 verkauften Ferienpässen der steigende Trend des Vorjahres bestätigt», erklärt Steuri gegenüber dem Wochenblatt. «Wir sind uns aber durchaus bewusst, dass die Arbeit unserer Vorgängerinnen und die Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer während der Ferienpasszeit massgeblichen Einfluss auf unser positives Fazit hat», unterstreicht Stöckli. Die Zufriedenheit der Organisatoren beruht auch auf vielen spontanen Rückmeldungen von teilnehmenden Ferienpässlern und Eltern. Die Laufentaler und Thiersteiner profitierten diesmal von einigen neuen Kursangeboten, welche sehr guten Anklang gefunden hatten. «So beispielsweise das Zubereiten von Cup Cakes, die Exkursion in eine Höhle oder ein Erlebnistag am Bach», wie Stöckli einige Beispiele nennt. Und weil das Ferienpass-Team auch für den

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

gleiterinnen und Begleitern der Kinder zu den Kursen (geplant und spontan) sei herzlich gedankt! Auch ein grosses Merci geht an Petra Keller, die im administrativen Bereich (Sponsoring) und in der Werkstatt als rechte Hand der Leitung tätig war, und an Cécile Jenzer, welche die Crew begleitete, viele Antworten gegeben und wichtige Fragen in neuen Abläufen gestellt hat. Als nächstes wird zusammen mit Zeno Steuri und Sarah Stöckli vom KJF ausgewertet, damit der Ferienpass 2017 wieder etwas entspannter geplant und durchgeführt werden kann. Es danken für Euren Einsatz im Namen der röm. kath. Pfarrei Laufen und der ref. Kirchgemeinde Laufental,

Deponie-Widerstand erhält ein Gesicht 3841 Referendums-Unterschriften sammelte das Ad-hoc-Komitee zur Rettung der Quellen. Seit dem 11. August setzt sich an dessen Stelle der neu gegründete Verein «Depo-NIE im Quellgebiet» für den Erhalt der Quellen und die Anpassungen der Grundwasserschutzzonen in Blauen und Zwingen ein. Unter der Linde des Widerstands: Der neue Vorstand mit (v. l .) Regula Aebi, Peter Hueber, Präsident Remo Stebler, Stefan und Brigitte Jermann. Roland Bürki

M

itten im Schnittpunkt der beiden geplanten Inertstoff-Deponien Sunnerai und Stutz steht sie aufrecht, die junge Sommerlinde, einst in früheren Zeiten Symbol für eine Gerichts-, Verkünd- und Versammlungsstätte, heute gepflanzt als Symbol für das lebenspendende Wasser wie auch als Zeichen des Widerstands gegen die im kantonalen Richtplan geplanten beiden Innertstoff-Deponien. Ein symbolträchtiger Ort also, den sich der junge Vorstand des am 11. August aus der Taufe gehobenen Vereins «Depo-NIE» am vergangenen Freitagabend für seinen ersten öffentlichen Auftritt ausgesucht hat. Remo Stebler aus Blauen, dem ersten Präsidenten des jungen Vereins, bereitet es sichtlich Freude, sein motiviertes Team vorzustellen. So seinen Stellvertreter Peter Hueber, den Präsidenten der Burgerkorporation Zwingen, dann die beiden Damen aus Blauen Regula Aebi, zuständig für das Ressort Wasser, und Brigitte Jermann, die für Kommunikationsbelange zeichnet, sowie last, but not least Kassier Stefan Jermann, ebenfalls aus Blauen. «Weil wir mit einem länger andauernden Kampf um die Deponien rechnen,

fanden wir es ratsam, die Aufgaben des temporären Ad-hoc-Komitees zur Rettung der Quellen im Sinne der Kontinuität einem Verein zu übertragen und damit die Last auf mehrere Schultern zu verteilen», erklärt Stebler die vor einer Woche erfolgte Gründung des «Vereins Depo-NIE im Quellgebiet». Artikel 2 der genehmigten Statuten des Vereins umreisst denn auch klar den Zweck des Vereins, nämlich den Erhalt der Einzugs- und Fassungsgebiete der Pfandelund Bernhardsmätteliquelle mit entsprechenden Anpassungen der Grundwasserschutzzonen in Blauen und Zwingen. Weiter will der neue Verein Gemeinden, Vereine und Privatpersonen unterstützen, welche die Quellen schützen und insbesondere zur Trinkwassernutzung erhalten wollen. «Klar ist, dass wir prioritär zum Schutz der Quellen Deponien in deren Einzugsund Fassungsgebiet zu verhindern suchen, im schlimmsten Szenario uns aber um möglichst verträgliche Deponielösungen bemühen wollen», so der Präsident. Das Nahziel sei aber, die kantonale Abstimmung von voraussichtlich Ende November 2016 rund um die nach-

Den Wert des Wasses schätzen gelernt Die nächste Station an diesem Freitagabend ist die Zwingner Bäckerei Anklin und Stebler, welche mit ihrem eigens zur Quellrettung gebackenen Quellenbrot aus Weizen, Roggen und Urdinkel einen Anteil von einem Franken pro Brot als Starthilfe an den Verein abliefern will. «Ganze 700 Franken sind es geworden», freuen sich die beiden Bäcker Peter Anklin und Markus Stebler zusammen mit Kassier Stefan Jermann. Letzterer hofft mit Blick auf 3841 beglaubigte Unterschriften auf viele Neumitglieder, denen lebenswichtiges Trinkwasser einen Mitgliederbeitrag von 50 Franken wert ist. «Da ist doch noch diese Frau, die in Afrika ihr Wasser nach Hause tragen musste», fügt da plötzlich Peter Anklin noch bei. Sie habe für das Brot immer einen Fünfliber hingelegt und gesagt: «Ich habe den Wert des Wassers sehr schätzen gelernt.» Weitere Infos: www.depo-nie.info, Mitgliederbeitrag Fr. 50.00 via Deponie-NIE im Quellgebiet, 4222 Zwingen, IBAN CH07 0076 9429 0828 8200 1.

LAUFEN

Zum 50. Todestag von August Cueni

Urnenwahl

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts löste sich die Fotografie aus ihrem Pionierdasein, und nach und nach fand diese neue Technik vermehrt Anklang in der Bevölkerung. Doch in vermögenden Familien hielt sich weiterhin der Brauch, sich von einem Künstler porträtieren zu lassen. Der junge August Cueni fand schnell auch in diesem Kunstbereich bemerkenswerte Anerkennung. Bereits vor seinem Besuch der Akademie in München galt er als begabter Porträtist, wie die nachfolgende Bleistiftzeichnung dokumentiert.

WOS. Da zur Wahl in die Sozialhilfebehörde mehr Kandidaten als Sitze zur Verfügung stehen, wird diese am 25. September 2016 an der Urne gewählt.

Cueni hat die Fotografie respektiert und sich auch mit ihr als Fotograf auseinander gesetzt, sie jedoch nie als Vorlage für ein Gemälde benutzt, wie es bekanntlich andere Künstler hin und wieder tun und getan haben.

Gut gegen Fernweh Nach den Ferien ist vor den Ferien, dachte ich jeweils als Kind, wenn die wochenlange schulfreie Zeit im Sommer vorüber war. Das geht heutigen Schulkindern nicht anders und umso grösser ist die Freude, wenn nicht nur die Ferien endlich wieder da sind, sondern wenn man auch noch mit der Familie wegfährt!

Alexander Mediger und Regine Kokontis

FOTO: ZVG

teiligen Änderungen im kantonalen Richtplan zu gewinnen.

AUSSTELLUNG

Wen hat der angehende Künstler hier portraitiert? Handelte es sich um eine einmalige Begegnung zwischen Zeichner und Modell? Wie lange hat die Sitzung gedauert? Wir wissen es nicht. Das von links seitlich einfallende Licht zeigt einen wunderschön herausgearbeiteten Charakterkopf. Hoppla, hat es in Zwingen damals noch solche Männer gegeben? Kunst ging noch mit Können einher. Der feine Strich, die Modulation der Schatten und die nur zu erahnende Gemütslage des Modells zeugen vom meisterlichen Können des angehenden Künstlers.

Schmeckt hervorragend: Selbst gemacht im Ferienpass.

FOTO: ROLAND BÜRKI

Gedenkausstellung in Zwingen: Freitag, 28. Oktober bis Sonntag, 6. November 2016 in der Schlosskapelle

Der Verwandtenkreis des jungen Augusts lieferte dankbare Modelle und er konnte unbeschwert an seiner künstlerischen Begabung feilen. Eines seiner ersten Gemälde-Portraits zeigt seine Mutter Ottilia, eine geborene Anklin aus der Mühle in Zwingen. Eine schöne Frau mit klaren, stolzen Gesichtszügen unter streng gescheitelten grauen Haaren mit unergründlichem Blick, gekleidet in dunklem Blauviolett. Im ähnlichen Zeitraum entstanden auch mehrere Portraits seines Vaters, seiner fünf Brüder und ab 1920, nach seiner Heirat mit Christine Dahmen, wunderschöne Portraits seiner Frau. Josef Scherrer

Auf Reisen mit Kindern spart man viel Nerven, wenn für alle Fälle vorgesorgt ist. Wir als Gesundheitskasse haben es uns zum Ziel gesetzt, nicht wie bisher nur unseren Grundund Zusatzversicherten, sondern allen Reiselustigen und Fernwehgeplagten die nötige Sicherheit zu bieten. Deshalb haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und bieten ab sofort eine Reiseversicherung an, die individuell kombinierbar ist und damit alle Ihre Bedürfnisse abdeckt. Egal wohin, wie lang und wie oft Sie verreisen, ob alleine oder als Familie – Sie kombinieren zur Grundvariante, die Heilungskosten im Ausland deckt, jene Bausteine, die Sie benötigen; sei es eine umfangreiche Assistance, eine Gepäckversicherung oder die Absicherung der Annullierungskosten. Und was Sie nicht brauchen, lassen Sie einfach weg. Bleiben Sie gesund! Ruth Joseph Leiterin Agentur Laufen

laufen@egk.ch


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Gemeinde Hofstetten-Flüh Die Gemeinde Hofstetten-Flüh mit über 3100 Einwohnern bietet ab August 2017 wieder folgenden Ausbildungsplatz an:

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ Öffentliche Verwaltung (E-/B-Profil) Die vielseitige Verwaltungslehre auf unserer dienstleistungsorientierten Gemeindeverwaltung ist mit regem Publikumsverkehr verbunden. Eine gute Schulbildung (Mindestanforderung: Sekundarstufe E oder P), hohe Lernbereitschaft, Flair für die deutsche Sprache und freundliche Umgangsformen sind die Grundvoraussetzungen dieser Lehrstelle. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf/Foto, Zeugnissen der Oberstufe (inkl. Zwischenzeugnis des laufenden Semesters) sowie einem Basic- bzw. Multi-Check. Diese ist bis zum 30. September 2016 an die Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten, zu richten. Bei Fragen gibt Ihnen Herr Klingele, Berufsbildner, Telefon 061 735 91 91, gerne Auskunft.

Bürofachfrau ab 40 Jahren Für unser lebhaftes Bestellbüro in Grellingen BL suchen wir eine belastbare und flexible Powerfrau (100%). Zu Ihren täglichen Aufgaben gehören: Tagesbestellungen aufnehmen und bearbeiten Die telefonischen Anfragen unser Kunden entgegennehmen und bearbeiten Administrative Arbeiten erledigen Anforderungen: Erfahrung in einem Bestellbüro Französischkenntnisse erforderlich Bereitschaft an 2 Samstagen im Monat bis 16.00 Uhr zu arbeiten. Das Frühaufstehen sollte Ihnen keine Mühe bereiten Bewerbungen mit Foto an Herrn Mesmer Per mail: officekueblerag@bluewin.ch Per Post: Kübler AG, Stauseeweg 4, 4203 Grellingen ACHTUNG: Die uns zugesandten Bewerbungsunterlagen per Post können leider nicht mehr retourniert werden!

Café Konditorei Helfenstein Aesch, Basel und Dornach Seit über 26 Jahren verwöhnen wir unsere anspruchsvolle Kundschaft mit hervorragenden Produkten aus eigener Konditorei und Confiserie und suchen nun

Filialleiterin für unsere Filiale Dornach per Oktober 2016 oder nach Vereinbarung Anforderungen: Ein Abschluss im Detailhandel Erfahrung im Lebensmittelverkauf, Café-Service Erfahrung im Führen eines kleinen Mitarbeiterteams Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Flexibilität , Wochenend- und Ferienablösungen Sie erstellen Arbeits- und Ferienpläne Sind verantwortlich für das Hygienekonzept und deren Protokolle Belastbar, kundenorientiert mit Flair für unternehmerisches Denken Wir bieten: Ein angenehmes Arbeitsumfeld Sehr grosse Eigenverantwortung und selbstständiges Arbeiten Abwechslungsreichen und sicheren Arbeitsplatz Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: konditoreihelfenstein@hotmail.com Café Konditorei Helfenstein Alex Helfenstein Hauptstrasse 85 4147 Aesch

Einwohnergemeinde Dornach www.dornach.ch

Gemeindeverwaltung Hauptstrasse 33, Postfach 4143 Dornach

Die Einwohnergemeinde Dornach bietet ab August 2017 folgende Ausbildungen an:

Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Fachrichtung Werkdienst) und

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THIERSTEIN

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

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BREITENBACH

Feierliche Einweihung einer «grossen Kiste» Zahlreiche Hindernisse galt es in zwölf Jahren zu überwinden, bis das neue Reservoir Rohrholz der Lüsseltaler Wasserversorgung (LWV) am vergangenen Samstag unter kirchlichem Segen offiziell eingeweiht werden konnte. Roland Bürki

G

rosser Bahnhof an diesem bedeckten Samstagvormittag im Breitenbacher Gebiet «Langi Rüti-Rohrholz», wo sonst Hündeler paradieren oder Freizeitsportler sich in die Höhe stressen. Die LWV hatte zur Einweihung ihres im Herbst 2015 in Betrieb genommenen Reservoirs Rohrholz geladen und sie kamen in Scharen, die vielen Wasserfachleute, früher in der Region gerne auch mal mit dem Titel «Wasserpapst» bedacht. Es säumten sich vor dem Reservoir-Eingang Damen und Herren von Kanton, den involvierten LWV-Gemeinden, den Planungs-, Bau- und Installationsfirmen. Und notabene dank Hans Borers glücklicher Eingebung auch die beiden Pfarrherren aus Breitenbach, Stéphane Barth von der reformierten und Markus Fellmann von der römisch-katholischen Kirchgemeinde. Zu einer offiziellen Einweihung eines solch lebensnotwendigen Bauwerkes drängt sich doch eine kirchliche Einsegnung geradezu auf, hatte sich Hans Borer, LWV-Baukommissionspräsident und Organisator dieses Anlasses, gesagt. Pfarrer Barth betonte in seiner

Der Schlüssel zum Trinkwasser: Hans Borer (rechts), Präsident der Baukommission LWV, übergibt das Bauwerk offiziell Urs Grolimund, Präsident der BeFOTO: ROLAND BÜRKI triebskommission LWV.

Betrachtung, wie wichtig das Reservoir mit seinem kostbaren Wasser für die Bevölkerung sei. Dies mit einem Seitenblick auf die Sahel- und Saharazone, wo die Menschen ihre Kleider im heissen Wüstensand waschen müssten. «Wer da dürstet, der komme zu mir», zitierte er aus dem Evangelium nach Johannes und würdigte Wasser als grosses Geschenk Gottes. Pfarrer Fellmann bat um allzeit frisches Trinkwasser und fand ein Dankeschön angebracht, wenn wir den Wasserhahn öffnen. Vor dem Besprengen des 2,44 Millionen Franken teuren Bauwerkes mit «lötigem» Wasser betete er: «Segne dieses Wasserwerk und lasse die Quellen nie versiegen.» Hürdenreicher Weg bis zur Inbetriebnahme «Die LWV versorgt 9 700 Menschen in vier Thiersteiner und der Baselbieter Gemeinde Brislach mit rund 680 000 Kubimetern Trinkwasser pro Jahr», erinnerte Franz Häner, LWV-Päsident, an die Leistungen dieses interkantonalen Zweckverbandes, bevor er den hürden-

reichen Weg von der ersten Planung anno 2004 über die acht Jahre lang andauernde Baubewilligungsphase bis zur Inbetriebnahme des neuen Reservoirs am 15. Oktober 2015 skizzierte. Sein langer Dank galt allen, die in irgendeiner Art am Bau beteiligt waren. So etwa auch Pascal Thönen, Teamleiter Tiefbau bei der Sutter AG in Nunningen, der die 34 mal 16 Meter grosse, dichte «Kiste» mit den zwei Wasserkammern von je 900 Kubikmetern in ihrer Funktionsweise mit dem menschlichen Körper verglich. Seine Eckzahlen verdeutlichten die Grösse des Reservoirs, so 7000 – 8000 Kubikmeter Aushub, 750 Kubikmeter Beton, 100 Tonnen Armierungsstahl und 2200 Quadratmeter Schalungsmaterial. «Ich habe fünf Jahre darauf gewartet», meinte Urs Grolimund, Präsident der LWV-Betriebskommission, als er den silbrigen Monsterschlüssel aus den Händen von Hans Borer empfing und das Reservoir symbolisch für eine Besichtigung mit nachfolgendem Apéro aufschloss.

BREITENBACH

LESERBRIEF

Klassische Arbeitssitzung nach den Sommerferien

Ja zur Grünen Wirtschaft!

bü. Nach dem Gemeinderatsausflug vom Sonntag mit viel Nervenkitzel auf der Gelmerbahn, der steilsten Standseilbahn der Schweiz, galt es am Montag, etliches aufgestautes Papier vom Ratstisch abzutragen. Und diese Fleissarbeit leistete das Ratsgremium mit viel Engagement und auffallend vielen Voten, etwa zum 2007 eröffneten Naturbad, zu dem Gemeindevizepräsident Christian Thalmann an der kommenden Gemeindeversammlung vom 26. September zahlreiche Fakten über Beliebtheit, Technologie und Wirtschaftlichkeit präsentieren wird. Dem Eindruck des Wochenblatts nach ganz im Sinne des Mottos «Tue Gutes und sprich davon». Weiter feilte der Rat in einer ersten Lesung mit viel Ausdauer an einigen Anpassungen in der Gemeindeordnung (GO) sowie in der Dienst- und Gehaltsordnung (DGO), welche ebenfalls für die Gemeindeversammlung von Ende September traktandiert wurden. Schwerpunkte liegen hier in der Erhöhung der nicht mehr zeitgemässen Finanzkompetenzen des Gemeinderates und in der Anpassung der Entschädigungen für Gemein-

«So cha’s nümme witer goh!» – die Erde, unsere Heimat, wird von der heutigen menschlichen Zivilisation in beunruhigendem Tempo verbraucht. Heute leben wir auf Kosten unserer Nachkommen. Man könnte meinen, wir hätten einen Ersatz-Planeten bereit, auf den wir ausweichen könnten! Es ist eigentlich nicht bestritten, dass wir dazu übergehen sollten, die natürlichen Lebensgrundlagen nicht aufzubrauchen, sondern sie so zu nutzen, dass sie auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Am 25. September stimmen wir über die Initiative für eine Grüne Wirtschaft ab, welche diesen Wandel als konkretes Ziel in die Bundesverfassung schreiben möchte. Wirtschaftliche Aktivitäten sollen die Umwelt möglichst wenig belasten und geschlossene Stoffkreisläufe (mehr Recycling, reparierbare Geräte statt Wegwerfartikel) sollen gefördert werden. Bis im Jahr 2050, das heisst innerhalb einer Generation, soll der ökologische Fussabdruck der Schweiz auf das uns zustehende Mass reduziert werden. Das bürgerliche Parlament in Bern hat kurzfristiges Gewinnstreben über den langfristig notwendigen Wandel gestellt und sogar einen deutlich mässigeren Gegenvorschlag zur Initiative abgelehnt. Mit diesem «Laisser-faire» kommen wir nicht weiter. Es braucht Rahmenbedingungen, welche die Nachhaltigkeit gewährleisten. Für eine Zukunft, in der sich leben lässt, ist am 25. September ein kräftiges Ja notwendig – hoffentlich auch aus der Amtei Dorneck-Thierstein! Daniel Urech, Kantonsrat Grüne

derat, Kommissionen und Wahlbüro. Bauverwalter Markus Vögtlin konnte seinerseits News zur Sanierung der Fehrenstrasse präsentieren. So seien zwei Einsprachen und eine Anregung zum Bautermin eingegangen, die nun vom Kanton geprüft würden. «Der Start der Bauarbeiten erfolgt voraussichtlich im Bereich März-April 2017», erkärte der Bauverwalter mit Blick auf den Stand der Vorarbeiten. Tolle Ferienwoche in Artegna Gemeindeverwalter Andreas Dürr berichtete anschaulich über eine tolle, vom Programm her anspruchsvolle Ferienwoche, die fünf Breitenbacher Jugendliche in und um die Partnergemeinde Artegna verbringen durften. «Der von beiden Gemeinden vorgeschlagene Jugendaustausch funktioniert wirklich», zeigten sich Dürr und Gemeindepräsident Dieter Künzli zufrieden, ja begeistert. Beide waren in dieser Zeit mit dabei in Artegna und dachten laut über eine Gegeneinladung nach, die nun in Form eines Vorschlags ausgearbeitet werden soll.

Natürlich Breitenbach: Das Naturbad ist Thema an der Gemeindeversammlung vom 26. September. FOTO: ROLAND BÜRKI


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Empfehlungen


DORNECK SEEWEN

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RODERSDORF

Die Einwohner haben die Wahl bea. In Seewen kommt es am 25. September zu einer spannenden Kampfwahl um das Gemeindepräsidium. Das Wochenblatt hat bei den Kandidaten Thomas Müller und Patrick Watermann nachgefragt, was sie bewegen möchten. Interview: Bea Asper

Was ist Ihre Motivation für die Kandidatur? Warum soll man Sie wählen? Thomas Müller (TM): Ich möchte für die Bevölkerung und ihre Anliegen da sein. Ich möchte mich für mein Dorf einsetzen, ich möchte mehr Leben ins Dorf bringen und mache mich stark für die Durchführung von Anlässen. Patrick Watermann (PW): Ich möchte mich für mein Dorf engagieren und den Bewohnern meine Erfahrung als Präsident eines interkantonalen Verbandes zur Verfügung stellen; doch auch den Wählern eine echte Wahl ermöglichen. Mir geht es darum, unbelastet an die Probleme heran zu gehen und zu helfen, mit Bedacht und Weitsicht die besten Lösungen für die Zukunft dieser Gemeinde zu finden. Es braucht Ideen und Analysen, ein transparentes Vorgehen und dann ehrliche Motivation auf dem Weg, den die politische Mehrheit gehen möchte. Ein Gemeindepräsident soll auch Vermittler sein zwischen den verschiedenen Interessen. Was muss der Gemeinderat in den nächsten Jahren anpacken? Wo sind die Schwerpunkte zu setzen? TM: Derzeit steht die Ablösung des Allmendreglements von 1991 der damaligen Bürgergemeinde durch ein zeitgmässes Pachtreglement der Einheitsgemeinde Seewen an. Weiter gilt es, die Sanierung der GrellingerstrasseBürenstrasse abzuschliessen und für die Wasserversorgung von Seewen die notwendigen Anpassungen bei den Schutzzonen umzusetzen. Mit der Sanierung der Kläranlage (Ara) kommt ein weiteres grosses Projekt auf die Gemeinde zu. PW: Meiner Meinung nach bilden die Finanzen, die Infrastruktur, die Rahmenbedingungen für das Gewerbe, doch auch Ideen zur Nachhaltigkeit sowie der Grundsatz, die Lebensqualität in Seewen zu verbessern, die Schwerpunkte. Das beste Resultat ist das Ziel: Die Lösungsfindung darf gerne differenziert sein. In der Umsetzung sollte der Rat am selben Strick ziehen. Was sollte sich in Seewen ändern? TM: In der Politik von Seewen läuft es recht gut, da wir insbesondere 2016 eine Zunahme von Traktanden sowie Beschlüssen feststellen. PW: Wenn ich auf die Vergangenheit zurückblicke, welche ich von Seewen in den letzten 30 Jahren überschauen kann, habe ich den Eindruck, Seewen wird zur «Schlafgemeinde». Angebote und Dienstleistungen sind verschwunden. Man muss sich auswärtig organisieren – Post, Bank, Arzt – um nur einige

Thomas Müller

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

FOTO: ZVG

Aspekte zu nennen. Dabei mache ich mir Gedanken um Mitmenschen, welche nicht so mobil sind. Wie würden Sie sich als Gemeindepräsident in der Region für eine bessere Zusammenarbeit einsetzen? TM: Seewen arbeitet bereits mit der Gemeinde Hochwald eng zusammen unter anderem mit einer gemeinsamen Finanzverwaltung. Ich würde es begrüssen, wenn man auch im Bereich des Werkdienstes Synergien finden könnte, damit nicht jede Gemeinde einen eigenen Fuhrpark anschaffen und unterhalten muss. PW: Wichtig ist der Dialog und offen zu sein, für neue Vorschläge und Wege. Seewen ist in verschiedenen Bereichen schon ganz gut vernetzt. Zusammenarbeit muss Sinn machen und transparent sein. Die Leute müssen einen Nutzen davon haben. Ein kleiner Steckbrief von Ihnen. Das ist mein Leben: Thomas Müller: Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich erfolgreich die Berufsausbildung zum Maurer (1987–1990) und arbeitete in diesem Beruf. Ab 1997 war ich für eine neue Unternehmung als Kundenmaurer tätig. Im Jahre 2000 wechselte ich in den Tiefbau und bildete mich zum Baupolier Tiefbau mit eidgenössischem Fachausweis weiter. In die Politik stieg ich 2009 als Ersatzmitglied ein, 2012 wurde ich Mitglied des Gemeinderates, später zum Gemeindevizepräsidenten ernannt und im Mai 2016 vom Gemeinderat zum Gemeindepräsidenten ad interim bestimmt. Ich bin verheiratet seit 1993 und habe zwei Kinder.

«Sehnsucht» – das MiNi-Kultur-Festival Vom 7. bis 11. September findet in Rodersdorf ein kleines Festival statt, das Rodersdorf zum Brennpunkt der Kleinkunst macht. Zu den Attraktionen gehören auch der MiNiCiRC, Bait Jaffe und Pink Pedrazzi.

Seit 1993 international unterwegs: Bait Jaffe Klezmer Orchestra mit Sascha Schönhaus, Andreas Wäldele, Niculin Christen und David Schönhaus (v.l.).

Bann schlagen. Der Basler Songwriter Pink Pedrazzi mit seiner aussergewöhnlichen Stimme, der in verschiedenen Bands spielt, bietet Hochkarätiges an «Americana». Schliesslich wird das Bait Jaffe Klezmer Orchestra (Rodersdorf) als eines der führenden Ensembles seines Genres das Publikum zum Tanz bitten.

Aktionen für einen guten Zweck Aus diesen Ingredienzien ist die humorvolle Abenteuerreise in die Gefilde von «Fernweh und Heimwohl, Schmerz und Triumph, gefundener Liebe, zerronnenem Glück und wundersamen Begegnungen», wie David Schönhaus es formuliert, gemixt. Freitag- und Samstagabend bietet Koch Markus Eschgfäller aus Grellingen kulinarische Köstlichkeiten an. Das Sehnsucht-Festival unterstützt mit einzelnen Aktionen den Verein «be aware and share», zu der Baschi Seelhofer gehört, der sich seit diesem Jahr auf der ägäischen Insel Chios für Flüchtlinge einsetzt. Zur Deckung der notwendigsten Kosten tragen der Lotteriefonds des Kantons Solothurn, die Gemeinde Rodersdorf sowie die Raiffeisenbank Birsig bei. Das Programm für Kinder und Erwachsene ist dazu angetan, Menschen aus der ganzen Region nach Rodersdorf zu locken.

FOTO: FOTO GERI BORN / ZVG

Thoams Brunnschweiler

S

ehnsucht war ursprünglich die Krankheit des schmerzlichen Verlangens, verwandt mit dem Heimund dem Fernweh. Der Musiker David Schönhaus aus Grellingen hat den Begriff zum Titel des einmaligen MiNiKultur-Festivals in Rodersdorf erkoren, mit dem die Kulturszene im Schwarzbubenland aufgemischt wird. Es ist ein Anlass für «Sehnsüchtige, Kopfreisende und andere abenteuerlustige Menschen jeden Alters», die sich gerne von Musik, Erzählungen und Gauklerspiel verzaubern lassen. Der Ort des Geschehens ist das Gebiet rund um den Gemeindesaal, wo eine Begegnungszone entstehen soll, in der auch die leiblichen Genüsse nicht zu kurz kommen. Attraktives Programm Da David Schönhaus einige Jahre in Ro-

dersdorf lebte und sein Bruder Sascha immer noch dort wohnt, lag die Wahl des Ortes nahe. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Rodersdorf Kulturschaffende offenbar magisch anzieht. Zu den hier wohnhaften Teilnehmenden stossen weitere in der nationalen Kleinkunstszene bekannte Künstlerinnen und Künstler. Irmi Fiedler und Stephan Dietrich (Chevenez JU) präsentieren in ihrem MiNiCiRC das Schwein Trüffel von Schnüffel und die beiden Hühner Mesdemoiselles Poulettes. Stimme Kontra Bass (Grellingen), bestehend aus Franziska Maria von Arb und David Schönhaus, wurde 2007 gegründet und zeigt die Eigenproduktion «Bärlauch» zum fiktiven Schwarzbubendorf «Bärlauch», das sich mit einer modernen Hexe herumschlägt. Phlipp Galizia (Muri AG) wird als begnadeter Erzähler am Abend die Erwachsenen in seinen

Das detaillierte Programm: www.sehnsucht-festival.ch.

BÜREN Patrick Watermann: Geboren 1964 in Basel. Schule in Reinach und Aesch. Mitte der 80 Jahre bin ich mit meiner Familie nach Seewen gekommen. Meine Eltern haben ein Haus in der Buchenstrasse gekauft. Von hier aus habe ich meine erste Ausbildung als Automechaniker gemacht. Nach meiner RS bin ich weggezogen, ich habe Berufsabschlüsse in der Fliegerei gemacht sowie zwei weitere Hochschulabschlüsse (Wirtschaft). Seit 20 Jahren arbeite ich in Kaderstellungen. Ich bin seit 14 Jahren verheiratet und habe einen 13-jährigen Sohn. Zum Schluss ein paar persönliche Gedanken zu Seewen und Heimat. TM: Ich bin Bürger von Seewen, ich bin hier aufgewachsen und engagiere mich bereits seit Jahren für das Dorf und seine Einwohner. In Seewen und meinem Eigenheim gefällt es mir sehr gut. PW: Obwohl ich kein «Seebner» bin, ist Seewen meine Heimat. Dies ist auch der Grund, warum ich mit meiner Familie an diesen Ort zurückgekehrt bin. Das Dorf und die Umgebung bieten eine hohe Lebensqualität. Hier können Kinder noch spielen. Man nimmt Rücksicht aufeinander. Es wird heftig diskutiert, doch man kommt zu Lösungen.

Patrik Watermann

FOTO: BEA ASPER

Der Koch verrät das «geheime» Saucenrezept

Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Bäuerin Blanka Häner hat eben Therese Dürrenberger (im Bild) fürs Dessertbuffet diese ZwetschgenroulaFOTO: BENILDIS BENTOLILA de überreicht.

BB. Die einen kamen an die Blue Night wegen des Zwetschgensteaks, die anderen wegen der Zwetschgenleckereien. Der Anlass war einmal mehr gut besucht. Hannelore Hofmeier und Elisabeth Kuhn, beide aus Büren, sitzen mit ihrem Bekannten, Patrick Boss aus Basel, am Samstagabend in der gut besetzten Festwirtschaft an der 19. Blue Night in Büren. Vor sich haben sie Teller, auf denen verschiedene Zwetschgendesserts zu einem kleinen Kunstwerk zusammengestellt sind. «Wir liiieben Süssigkeiten», strahlt Hannelore Hofmeier, «und lassen keine Blue Night aus. «Denn hier können wir ausgiebig naschen und geniessen zu einem moderaten Preis.» Elisabeth Kuhn hält fest, dass sie auch hier seien wegen dem einzigartigen Zwetschgensteak mit dieser himmlischen Sauce. «Es wundert mich schon lange, wie diese wohl kreiert wird», sagt sie.

Das geheime Rezept wird verraten Immer wieder hört man von Gästen, sie wüssten halt gern, wie diese schmackhafte Sauce entstehe. Festwirtschaftschef Dieter Koeninger war am Samstagabend bereit, das Geheimnis fürs Wochenblatt zu verraten. Er lacht: «Ich erzähle, wie ich rund 20 Liter Zwetschgensauce kreiere; für kleinere Mengen muss das Rezept entsprechend angepasst werden.» Obwohl die Köstlichkeit Zwetschgensauce heisst, bereitet der Koch aus drei Kilogramm gedörrten Pflaumen, die er in Hofläden kauft, ein Mus. Zwetschgen seien nämlich für diesen Zweck zu sauer und würden verkochen. Dieses Mus fügt er 17 Liter gebundener brauner Sauce bei und schüttet 3 Liter Rotwein und einen halben Liter Cognac dazu. Nun eine bis zwei Stunden leicht köcheln lassen. Die Sauce kann heiss in Gläser abgefüllt (sterilisiert) und im Kühlschrank einen Monat aufbewahrt werden.

HOFSTETTEN-FLÜH

Steuersenkung ein Thema bea. Die Löhne der Mitarbeitenden der Gemeinde, die Frage von Frühpensionierungen sowie die Entschädigungen für ehrenamtliche Leistungen werden in Hofstetten-Flüh derzeit diskutiert. Der Gemeinderat überarbeitet die Dienstund Gehaltsordnung aus dem Jahre 2007 und will die neue DGO im Dezember der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorlegen. An der Gemeinderatssitzung vom Dienstag verlangte Domenik Schuppli, Ressortchef Bildung und Soziales, dass den gestiegenen Anforderungen an Behördenmitglieder Rechnung getragen werde. Er verwies auf umliegende Gemeinden, in denen die ehrenamtliche Arbeit fairer entschädigt werde. Gemeindepräsident Richard Gschwind hielt dem entgegen, dass es auch grössere Gemeinden gebe wie Breitenbach mit kleineren Entschädigungen für Gemeinderatsmitglieder als Hofstetten-Flüh derzeit bezahle. Marc Bönzli sprach sich dafür aus, auf Gesten zu setzen, zum Beispiel indem einer Kommission ein gemeinsames Essen gegönnt werde. Peter Gubser (Vizepräsident) riet seinen Ratskollegen ab, das eigene Salär anzuheben. «Dies kommt nicht gut an – vor allem, weil wir ja ei-

gentlich eine Steuersenkung ins Auge fassen». In diesem Sinn verzichtete der Rat auf die Erhöhung seiner Entschädigungen, gewährt aber den Ersatzmitgliedern der Exekutive einen Zusatz. Dem neuen Mietvertrag mit der Swisscom AG konnte der Rat am Dienstag nicht zustimmen. Er sprach sich für Nachverhandlungen aus. Die Swisscom AG möchte ihre Mobilfunkantenne auf dem Gebäude Mammut erneuern. Das Baugesuch ist abhängig von der Einwilligung des Gemeinderates für einen neuen Mietvertrag. Der jährliche Mietzins soll steigen um 500 Franken auf 6500 Franken, offerierte die Swisscom AG. Die Gemeinderatsmitglieder führten eine offene Diskussion zum heutigen Bedarf der Bevölkerung nach uneingeschränktem Mobiltelefonieren und den bekannten Bedenken gegenüber Antennen. Der Rat erachtet einen höheren Mietzins «für den zentral gelegenen Ort» als angebracht, ausserdem sollte die Notversorgung sichergestellt werden für den Fall eines Stromausfalles in der Gemeinde. Die Einhaltung der Grenzwerte und aller gesetzlichen Auflagen sei absolute Voraussetzung für eine Zustimmung, hiess es an der Ratssitzung.

Die Gemeinden des Solothurnischen Leimentals möchten Vorschläge erarbeiten wie sie als Grundeigentümer (ausser Hofstetten-Flüh) die Liegenschaft Sägeareal in Bättwil umnutzen könnten. Verena Anliker von der Arbeitsgruppe 50+ legte dem Gemeinderat von HofstettenFlüh nahe, bei der Ideenbörse für dieses zentral gelegene Areal nicht abseits zu stehen. «Ungeachtet der historisch bedingten Nicht-Miteigentümerschaft von Hofstetten-Flüh an dieser Liegenschaft, sollte man bei der Gemeinde übergreifenden Altersplanung einen Einsitz in der Arbeitsgruppe haben», sagte Anliker. Am Forum «Älter werden – gemeinsam gestalten» sei ein starkes Votum formuliert worden für «Wohnen im Alter» – deswegen sollte man sich für altersgerechte Wohnmöglichkeiten und eine medizinische Gemeinschaftspraxis stark machen. Der Gemeinderat stimmte für das Mitmachen in der Projektgruppe, liess aber offen, wer delegiert wird. Es gäbe auch Ideen für andere Nutzungen, sollte es um Alterswohnungen gehen, komme man auf die Mitglieder der Arbeitsgruppe 50+ zurück, sagte Gemeindepräsident Richard Gschwind.


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SPORT

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

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FUSSBALL 2. LIGA

Aufatmen in Laufen

Energisch: Enis Bufaj, Torschütze zum 1:1, setzt sich energisch durch. FOTO: EH-PRESSE

Nach der deutlichen Niederlage gegen die Old Boys konnte Laufen reagieren und gewann verdient das Heimspiel gegen Black Stars mit 3:2. Während Dornach II nicht zum Einsatz gelangte, musste sich in der interregionalen 2. Liga Dornachs erste Mannschaft mit einem 1:1 begnügen. Edgar Hänggi

E

r sei nervös gewesen, gab Laufens Trainer Adnan Ercedogan nach dem Spiel zu. Der Druck, ja keinen Fehlstart hinzulegen, sei nach dem deutlichen Verdikt gegen die Old

Boys vorhanden gewesen. «Wir durften uns keine weitere Niederlage leisten, denn dann gehst du bereits in Rücklage ins nächste Spiel und das wird sowieso nicht einfach. Wir spielen auswärts gegen Dardania.» Die Nervosität nahm dann noch zu, als die Gäste sozusagen aus dem Nichts in Führung gehen konnten. Laufens Spieler waren aber präsent und glichen durch Enis Bufaj wenig später aus. Das Heimteam war überlegen und erspielte sich auch einige gute Möglichkeit. Doch an der Effizienz muss weitergearbeitet werden. In der zweiten Hälfte schlugen zwei Verteidiger zu. Zuerst Hiram Mondragon (46.), später Carmelo Fontana (73.). Wie schon so oft musste das Ercedogan-Team einen späten Gegentreffer hinnehmen. Doch für einmal gab es kein erneutes Zittern, denn die Partie war kurz darauf vorbei. Am Sonntag spielt Laufen um 13 Uhr auf dem Bachgraben in Allschwil gegen Dardania. Dornach II wollte nach der Auswärtsniederlage bei den Black Stars im Heimspiel gegen das unberechenba-

re Dardania drei Punkte. Die Partie musste kurzfristig auf Dienstag (nach Redaktionsschluss) verschoben werden. In der interregionalen 2. Liga gelang Dornach der Start in die neue Saison mit einem 1:0 gegen Prishtina wunschgemäss. Am Samstag hätte nun, erneut auf dem Gigersloch, der zweite Sieg folgen sollen. Gegner Tavannes/Tramelan ist zwar ein unbequemer, weil physisch starker Widersacher, trotzdem war Dornach dem Gegner spielerisch überlegen. Das Team von Trainer Stefan Krähenbühl ging denn auch in Führung durch Jonas Käser nach einem schönen Zuspiel von Fatih Dogan. Besagter Dogan musste in der 31. Minute nach zwei Verwarnungen vom Platz. Den Gästen gelang in der 62. Minute der Ausgleich zum 1:1 und dabei blieb es. Am Sonntag (13 Uhr) muss Dornach beim FC Konolfingen antreten. Im April reichte es Dornach zu einem 2:1 Erfolg. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

LAUFSPORT FUSSBALL (UNTERE LIGEN)

Aus der Sommerpause zurück

Freibier bei Brislachs Heimpremiere

Schachlete-Waldlauf: Auch Jugendliche liefen mit. FOTO: ZVG

Das Schachletetal gilt weitherum als wunderschöner Fleck Erde, der tagsüber zahlreichen Wandersleuten und Gassigängern als liebliche Kulisse dient. So herrscht zeitweise reger Betrieb im sonst so beschaulichen Tal. Wenigstens kehrt jeweils am Abend Ruhe ein und die Schachlete gehört wieder ganz ihren ständigen Bewohnern. An einem Abend im Jahr müssen aber auch Fuchs und Hase ihre gegenseitigen Wunschbekundungen für eine angenehme Nacht auf später verschieben. Dann nämlich, wenn die Teilnehmenden des Schachlete-Waldlaufs die Gegend vorübergehend in Beschlag nehmen. Am 16. August war es wieder soweit und der 20. Intersport-Laufcup kehrte aus seiner mehrwöchigen Sommerpause zurück. Entsprechend erholt und gut gelaunt zeigten sich auch die 54 Teilnehmenden am Start. Als Rolf Stöcklin einige Tage zuvor die Einladungen per E-Mail verschickt hatte, ergänzte er die Informationen um die Anmerkung, dass es sich beim Schachlete-Waldlauf um eine vergleichsweise einfache Strecke handle. Tatsächlich mussten für einmal nur 155 Höhenmeter bewältigt werden – dies allerdings bei drückend heissen Tempera-

turen. Unabhängig davon gehört diese Strecke zu den landschaftlich schönsten, die der Intersport-Laufcup zu bieten hat. Wer einmal bei tiefstehender Abendsonne oben beim Dittinger Feld aus dem Wald und auf die Wiese hinausläuft, den von Obstbäumen gesäumten Weg vor sich und die Passwangkette im Hintergrund sieht, bei dem kommt glatt nochmal so etwas wie Ferienstimmung auf. Weniger auf das Panorama, sondern viel mehr auf die Zeit geschaut haben Manuel Hügli und Isabel Stamm, die jeweils den Tagessieg für sich verbuchen konnten. Wie immer folgte zum Schluss der Veranstaltung die beliebte Verlosung mit zahlreichen Preisen. Der nächste Cup-Lauf findet am 13. September in Brislach statt. Dann wieder etwas kupierter, aber nicht minder schön. Sämtliche Informationen findet man im Internet unter www.lsglaufen.ch/laufcup. Lukas Reinhard Auszüge aus der Rangliste: Herren 1. Hügli Manuel 27.43,52; 2. Meury Samuel 30.08,45; 3. Di Pilla Luigi 31.34,95. Damen 1. Stamm Isabel 38.41,55; 2. Quartenoud Edith 39.27,48; 3. Jermann Fränzi 39.29,29

eh. Vor einer Woche gewann Laufen II im Nau gegen Srbija mit 4:1 und startete so erfolgreich in die neue Saison. Anders die Gemütslage bei Breitenbach (0:7 in Aesch) und in der 4. Liga für Absteiger Soleita-Hofstetten (0:4 gegen Münchenstein). Besser machte es Absteiger Röschenz mit dem Sieg in Arlesheim. Vergangenes Wochenende hatte man teils umgekehrte Verhältnisse. Bereits am Donnerstag trat Breitenbach gegen Oberwil an. «Ich hatte erstmals alle Stammspieler zur Verfügung», konnte Trainer Bruno Mühlheim schon vor der Partie aufatmen. «Wir zeigten, seit ich in Breitenbach bin, unser bestes Spiel», gab er erfreut zu Protokoll. Mit 5:1 blieben die drei Punkte auf dem Grien. Florin Dema, Armend Bufaj (2), Imran Fejzulahovic und Fesnik Jashari waren für Breitenbach erfolgreich. Anders die Situation bei Laufen II. Selbstbewusst nach dem Startsieg trat man in Reinach gegen Posavina an. In der 13.

Minute geriet das Eigenmann-Team in Rückstand. Nur sieben Minuten später gelang durch Martin Baleno per Penalty der Ausgleich. Doch die Partie war zu unruhig und immer wieder gab es Fehler. In der 24. Minute lagen die Laufentaler bereits wieder hinten und weitere fünf Minuten später hiess es 1:3 aus Sicht von Laufen. Als Posavina in der 36. Minute gar auf 4:1 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch die Gäste zeigten Charakter und versuchten nach der Pause alles, um zumindest Resultatkosmetik zu betreiben. Nach Toren von Eric Anklin und Dominik Studer innert sieben Minuten gab es noch eine spannende Schlussviertelstunde. Erst recht, als Posavina nach der 85. Minute in Unterzahl spielen musste. Es blieb aber beim 3:4. In der 4. Liga kam Soleita in Röschenz, im Duell der beiden 3. Liga-Absteiger zu einem 1:0 Erfolg. Den einzigen Treffer erzielte David von Graffen-

ried. Soleita Trainer Christian Kunz: «Im Vergleich zum ersten Spiel standen wir viel kompakter und gingen energischer in die Zweikämpfe.» Zwingen konnte sich mit einem 4:2 Heimerfolg gegen Kleinlützel auf den ersten Platz hieven. Die Gäste gingen zwar in Führung und auch nach dem Ausgleich gelang Kleinlützel nochmals die Führung. Drei Tore von Patryk Imfeld kehrten aber das Spiel. Gut gestartet ist auch Riederwald. Das 3:1 gegen Reinach b war bereits der zweite Erfolg. Gespannt war man auf den ersten Meisterschaftseinsatz des neuen FC Brislach. Mit 4:3 in Aesch startete das Team von Trainer Marco Garganese erfolgreich. Kevin Eigenmann (2), Mirco Schnell und Kevin Garganese waren Brislachs Torschützen. Am Sonntag kommt es in Kleinlützel zum Heimspiel gegen Therwil (15:15 Uhr). Anlässlich des ersten Heimspieles offeriert Brislach den Matchbesuchern 100 Liter Freibier.

HANDBALL 1. LIGA

SG Wahlen Laufen vor schwieriger Saison us. Mit dem Gewinn der 2. Liga-Meisterschaft in der letzten Sasion sind die Handballer der SG Wahlen Laufen, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte, in die 1. Liga aufgestiegen. Sie werden bis zum Jahresende in einer Hin- und Rückrunde auf die Teams von SG Pilatus Luzern (Absteiger aus der Nationalliga B), BSV Stans, Handball Emmen, KTV Muotathal, HV Olten, TV Dagmarsellen und TV Pratteln NS stossen. Danach wird die 8er-Gruppe geteilt. Die erste Hälfte spielt mit den besseren Vier aus der Westgruppe um den

Aufstieg in die Nationalliga B – die zweite Hälfte um den Abstieg in die 2. Liga. Die Laufentaler sind ihrer Philosophie treu geblieben und gehen diese schwere Aufgabe mit der bisherigen 2. Liga-Mannschaft und eigenen Junioren an. Man will nicht mit Geld Spieler holen und damit den eigenen Junioren die Chance verbauen, in der ersten Mannschaft zu spielen. Dass dies sehr schwierig werden wird, ist allen Verantwortlichen bewusst und man nimmt die Gefahr eines sofortigen Abstiegs in die 2.

Liga in Kauf. Aber zur Zeit freuen sich alle Spieler gegen die arrivierten Teams spielen zu dürfen. Das erste Spiel findet am Samstag, 17. September 2016, um 17.00 Uhr, im Gymnasium Laufen gegen den Absteiger aus der Nationalliga B, die SG Pilatus Luzern statt. 3. Liga Das «Zwei» startet mit dem Regio-Cup am Samstag, 10. September 2016, um 17.00 Uhr im Gymnasium Laufen gegen den Zweitligisten vom TV Birsfelden.


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Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

LESERBRIEF

TURNVERBAND LAUFENTAL

Haus muss weg

Damenturnverein Brislach – Frauenpower pur!

Im Projekt Nau, über das am 25. September an der Urne abgestimmt wird, ist eine Verlegung der Naubrücke vom Alten Schlachthuus zur Eishalle geplant. Was viele nicht wissen: Es müssen mindestens zwei Häuser der neuen Strassenführung weichen, darunter auch unseres. Zwar haben wir vom Stadtrat ein Angebot erhalten, einige Aspekte werden jedoch hierbei nicht beachtet: Unser Haus wird als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Unsere über 15 jährige IT-Firma (Extra Informatik GmbH), betreibt darin auf über 110 Quadratmetern mit drei Mitarbeitenden ihr Büro, das Lager und die Werkstatt. Wir sind darauf angewiesen, dass eine Lösung mit einem anderen Haus nicht mehr kostet. Eine höhere Hypothek kriegen wir wegen der neuen Vergaberichtlinien nicht. Auch muss die Firma im selben Gebäude wie die Wohnung

bleiben, weil eine externe Miete für die Bank finanziell nicht infrage kommt. Mit dem Angebot der Stadt ist ein solches Haus aber nicht finanzierbar. Wenn nun das Projekt am 25. 9. 16 angenommen wird, kann uns das Haus letztlich enteignet werden. Die geringe «Entschädigung», die wir dann erhalten würden, hätte zur Folge, dass die Firma schliessen müsste (weil es nicht für ein Wohn- und Geschäftshaus reicht) und drei neue Zugänge beim Arbeitslosenamt (im Alter von 60, 47 und 43 Jahren eher schwer vermittelbar) zu verzeichnen wären. Wir bitten Sie, das Projekt abzulehnen, bis die Stadtregierung mit den Betroffenen Lösungen erarbeitet hat, die ein gleichwertiges Weiterleben ermöglichen. Beat und Esther Egli

EINGESANDT

Turbulente Musikreise

Einsetzen zum grossen Finale: Der Kinder- und Jugendchor. Am letzten Samstagabend fand auf der Bühne von neuestheater.ch die Premiere des Kindermusicals «Airline» statt. Die über 40 Kinder aus dem Kindersinglager in Elm, organisiert vom Cäcilienverband Schwarzbubenland, hatten ihre Familien und Freunde mobilisiert. Wohl kaum je hat man den Saal so voll gesehen, entsprechend warm wurde die Raumtemperatur. Schon am Eingang gaben adrett in Rot gekleidete Flugbegleiterinnen Tickets aus und machten Gepäckkontrollen. Das erste Chorlied wandte sich direkt ans Publikum, das angehalten wurde, sich anzuschnallen. Mitten im Publikum stand Carmen Stark-Saner und dirigierte das Ensemble. Neben der turbulenten Geschichte

Unheimliche Atmosphäre: Zur Titelmelodie von «Sweeney Todd».

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

rund um das Jugendorchester «Caecilia», das wegen groben Unfugs seinen Flug verpasst, gab es musikalische Ausflüge in mancherlei Länder. Unheimlich wurde es, als der Titelsong aus dem Musical «Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street» erklang, bei dem die Kindergesichter zu Fratzen wurden, umwabert von Bühnennebel. Erstaunlich war, wie viele solistische Einlagen es gab. Es braucht durchaus Mut, sich vor einem grossen Publikum gesanglich zu exponieren. Auch wenn das harmonische Gefüge manchmal etwas zu schwanken drohte und nicht alle Solistinnen und Solisten sich als Anwärter für den Titel des Schweizer Supertalents erwiesen, ist doch die Gesamtleistung der Crew zu würdigen. Der Spass am Theaterspielen und Singen war allen anzumerken. Schliesslich konnten die Kinder, Regisseurin Lena Laschinger, Chorleiterin Carmen Stark-Saner, Tanzleiterin Selina Fürst, Bandleaderin Sarah Zuber und alle anderen Helferinnen und Helfer lang anhaltenden Applaus entgegennehmen. Thomas Brunnschweiler

EINGESANDT

Heustadelparty Wo kann Mann/Frau im Sommer und in nächster Umgebung noch wie früher das Tanzbein schwingen? An der Heustadelparty in Bärschwil. Am Samstag Abend, 13.08.16, bei strahlendem Sonnenschein durften wir zahlreiche Gäste, in Dirndl und Lederhosen, aber auch ganz locker in Jeans «bim Schöpfli» von Bruno und Fränzi Laffer begrüssen. Mit traditioneller Zillertaler Musik aber auch mit bekannten Schlagern und Gassenhauern gelang es Christian und Thomas (direkt eingereist aus dem Zillertal) alias Zillertaler Gipfelwind, sofort die Gäste zu begeistern. Es wurde getanzt wie früher! Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Vor allem «Römers Braten» ein gespickter Rollbraten mit Zwetschgen, welcher 6 Stunden im «Smoker» geräuchert wurde, kam bei unseren Gästen sehr gut an. Die «Foifliberbar» wurde vor allem von unseren jüngeren Gästen besucht (die älteren haben sie nicht gefunden). Wir freuen uns jetzt schon auf’s nächste Jahr, wenn es am 12.08.2017 wieder heisst: «Auf geht’s Buem!» Familie Fränzi und Bruno Laffer-Henz, Bärschwil

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GEDANKENSTRICH

Essen Sie noch – oder fooden Sie schon?

Benildis Bentolila

Alles im Griff: Der Damenturnverein Brislach. Unser Verein wurde im Jahr 1992 gegründet und zählt im Jahr 2016 beachtliche 40 Frauen. Zusammen mit der Mädchenriege von 53 jungen Turnerinnen, dürfen wir auf eine Mitgliederzahl von insgesamt 93 Mädchen und Frauen stolz sein – Frauenpower pur! Als einziger ausschliesslich weiblicher Turnverein des Laufentaler Turnverbandes liegen unsere Stärken eindeutig in den schätzbaren Disziplinen Geräteturnen und Gymnastik Bühne. Zudem brillieren wir zur Vervollständigung zum am Turnfest üblichen 3-teiligen Vereinswettkampf in der Disziplin Stabwurf. Als Anekdote zum Turnfest 2004 in Röschenz ist hervorzuheben, dass sämtliche unserer Werferinnen die Bestnote 10 erzielten. Seither wird gemunkelt, dass aufgrund dessen die Wettkampfnotenskala im Wurf Seiten des Verbandes angepasst werden musste – Frauenpower pur! Weitere sportliche Höhenpunkte bilden der 2. Rang 2014 am Regionalturnfest in Zwingen in der 2. Stärkeklasse, sowie der 2. Rang 2013 an der KMVW in Frenkendorf. Seit dem Berner Kantonalturnfest 2016 in Thun dürfen wir auch auf unsere Weiterentwicklung in der Leichtathletik anstossen – Weitsprung. Unser Debüt in dieser uns doch eher unvertrauten Disziplin resultierte

FOTO: ZVG

jedoch aufgrund eines Formfehlers bei der Anmeldung. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab, den Wettkampf mit 6 freiwilligen Turnerinnen mit einem Augenzwicker zu bestreiten – Frauenpower pur! Neben unzähligen Sportwettkämpfen engagiert sich der DTV Brislach bei weiteren vereinsinternen Anlässen wie dem alljährlichen Spaghetti-Essen der Mädchenriege, dem Sponsorenlauf für Passivbeiträge und dem Flohmarkt (25. September 2016, es hat noch Plätze frei). Zusätzlich durften wir diesen Frühling den Brislacher Banntag, welcher in einem jährlichen Turnus von verschiedenen Vereinen des Dorfes durchgeführt wird, organisieren. Ziel ist es, weiterhin mit viel Freude an Turnfesten und sonstigen Sportanlässen teilzunehmen und auch aussersportlich mit diversen Veranstaltungen aktiv zu bleiben. Auch das Beisammensein innerhalb unseres Vereins und über die Vereinsgrenzen hinaus mit anderen Turnerinnen und Turnern nach «bestrittenem» Wettkampf darf nicht zu kurz kommen. Wir geniessen den Zusammenhalt innerhalb des Turnverbandes und stossen gerne auf gute Resultate an – Turnerpower pur! Damenturnverein Brislach

LESERBRIEF

Den nächsten Schritt machen Zu Recht war die Freude am Eröffnungsfest der neuen Stedtlibibliothek am vergangenen Samstag gross. Mit der Realisierung des Umbaus der Amthausscheune ist es gelungen, diese markante Scheune in der Altstadt für die Nachwelt zu erhalten und gleichzeitig die altbekannten Platzprobleme der Stedtlibibliothek zu lösen. Die Ludothek konnte ebenfalls einziehen und auch die attraktive Altstadtwohnung ist bereits bewohnt. In absehbarer Zeit werden die Gebäude links und rechts der Amthausscheune fertiggestellt sein. Der Eingang in die Altstadt durch die Amthausgasse wird sich dannzumal sehen lassen können. Dieser neuen Gestaltung gingen viele Jahre der Planung voraus. Von der Idee bis zur Umsetzung dauert es meist sehr lange. Politische Prozesse brauchen ihre Zeit. Gleich verhält es sich auch bei

der Planung des Nau Areals. Seit über sieben Jahren läuft die städtebaulich wichtige Entwicklung des Gebietes zwischen Altstadtmauer und Eishalle. Die Gemeindeversammlung hat am 28. April dieses Jahres klar JA gesagt zur Arealentwicklung Nau. Wegen dem eingereichten Referendum ist nun die Laufner Stimmbevölkerung am 25. September aufgerufen, darüber auch an der Urne abzustimmen. Die Bestätigung des Gemeindeversammlungsbeschlusses an der Urne ist terminlich entscheidend. Nur mit einem JA an der Urne haben wir jetzt noch die Möglichkeit, dass später das neue Quartier und der Birspark nicht von einer Kantonsstrasse durchschnitten wird. Es ist eine einmalige Chance, die sich für Laufen bietet. Packen wir sie, es lohnt sich. JA zum Areal Brigitte Bos, Laufen Nau!

ZWINGEDÜTSCH

Kürzlich reiste ich um die Mittagszeit mit dem Zug von Zürich nach Luzern. Dabei fiel mir einmal mehr auf, wie sich Städte bei der Mittagsverpflegung immer mehr gleichen. Nicht nur in den Bahnhöfen und deren Umgebung. Hier wie dort stecken Alt und Jung, Banker und Arbeitslose, Männer und Frauen, Gestylte und Ungeschniegelte ihre Köpfe in irgendeine beschriftete «Gugge». Oft sind diese – die Papiersäcke, nicht die Leute – verziert mit Fettund anderen Flecken. Die Esser und Fooder schlürfen Beilagen heraus, die zwischen zwei Brötchen liegen, darauf bedacht, dass sie nicht auf den Boden fallen; verbunden mit Körperverrenkungen und undefinierbaren Lauten. Fällt trotz ausgefallener Gymnastik eine Beilage aufs Pflaster, wird ihr nachgeschaut und überlegt, ob sie aufgehoben werden soll. Nein, wieso auch!? Dafür ist Rail Clean zuständig. Oder «Sauberes Zürich von ERZ». Und schon fliegt das Verlorene mit einem Fusstritt weg. Aus den Papiersäcken wird nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Fingern Essen geklaubt. Frauen machen das besonders elegant, mit spitzem, maniküriertem Daumen und Zeigefinger. Die anderen drei Finger geformt wie bei einer Balletttänzerin. Ich warte nur noch auf den «Pas de chat». Hochelegant sieht es aus – bis auch hier ein Stück Cornichon zu Boden fällt. Dann ist die Eleganz im (Abfall-)Eimer. Beste Unterhaltung bieten jene, die mit einer Plastikgabel Glasnudeln aus einem Kartonbecher, der am Mund anliegt, hineinschaufeln. Die Nudeln hängen irgendwie zusammen und folgen also einander dem Weg vom Becher zum Mund. Doch wehe, das Gericht ist angereichert mit Gemüsestücklein oder zerkleinerten Meeresfrüchten. Schon haben wir wieder eine Spezialvorstellung in Mundgymnastik, Kopfverwerfungen und unergründlichen Tönen. Wenn Sie sich gerne mal einfache Zerstreuung gönnen wollen – gratis und franko –, begeben Sie sich mittags dorthin, wo es Fast-Food-Kioske gibt. Der Spass ist garantiert. Beisst allerdings jemand bloss in einen Apfel oder knabbert an einer Banane, wird es halt langweilig. Und übrigens … essen Sie noch oder fooden Sie schon?

D’ Schtandort mache Sorge Fahrt’me oder lauft’me dur Zwinge, gseeht’me a de Gardehääg, Balköön oder Fassade Banner. E Deil si schwarz umrandet, gseh uss wiee Druurcharte, un druffe schtoht: «Quellen retten». S’isch – so isch zvrmuete – s’visualisieerte Losigswort vom Widerschtang. Widerschtang gege Deponieschdandort «Stutz» unge a Blaue un «Sunnerai» vo de Burger vo Zwinge. Me het Angscht, wenn alle Schutt vo Basel bis is Friggdaal, vom Leimedaal is Schwarzbueebeland dört abglaade wird, mi wärdi zum Mischtchübel vo dr Region. No schlimmer isch, ass ’s dört wo deponieert sell wärde, zwee johrhundertalti Quelle mit früschem Wasser git, wo me chönnt dr Gaaruss mache. Das macht Sorge! Dorum: «Quelle rette»! Wäär macht denn

so öppis? Me gfärdet doch, grad i dr hüttige Zitt, keini Wasserquelle. Sie diee wo das mache no ganz bidroscht? Schwätze diee numme vo Naddurschutz? Un Laschtwääge fahre denn, eine nach em angere, uff dr Schtrooss wo drumumme Mensche wohne. Vrgässe si d’ Umwältkatastroofe, Überschwemmige, Muurabgänge, ganz i dr Nöchi. Mit em Ufffülle vo dene zwee Jurafalte verschwinde Blätz vo de Schwümm. Dootedrumbete chönne denn dr Druurmarsch bloose un ’s Revieer vom Haas, Reh, Fuchs und Wildsau wird immer chliiner. Me schwätzt vom Klimawandel un was macht me? So isch’s halt!!!!

Redaktionsschluss Für Eingesandtes, Leserbriefe, PR-Texte und andere Beiträge aus der Leserschaft gilt folgender Redaktionsschluss:

Montag, 12.00 Uhr

Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Franz Hueber-Borer, Zwingen


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DIES UND DAS

Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

FUSSBALL

Wichtige Fakten rund ums Auge

Gesunde Augen durch gesunde Ernährung? «Karotten sind gut für die Augen» – die meisten von uns lernen diesen Satz bereits in frühester Kindheit. Aber kann man mit gesunder Ernährung und Vitaminen den Augen tatsächlich auf die Sprünge helfen? Eine gesunde Ernährung kommt dem ganzen Körper und damit auch den Augen zugute. Wichtige «Augenvitamin»Spender sind: Paprika, Karotten, Rote Rüben, Brokkoli, Feldsalat und Zitrusfrüchte. Grünes Gemüse wie Spinat, Erbsen oder Grünkohl sind nicht nur Vitaminbomben, sondern enthalten auch Lutein, einen Stoff, dem man eine gewisse Schutzwirkung für unsere Netzhaut nachsagt. Allerdings werden sich Sehschwächen, wie beispielsweise Kurz- oder Weitsichtigkeit, auch nicht durch eine

gesunde Ernährung verbessern. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist daher die Einnahme von zusätzlichen Vitaminpräparaten aus augenärztlicher Sicht nicht notwendig, wenn nicht bereits eine Krankheit, wie beispielsweise eine Makuladegeneration besteht. Verzichten sollte man auf Zigaretten: Neben den bekannten gesundheitlichen Risiken bewirkt das Rauchen auch eine verringerte Durchblutung des Sehnervs. Körperliche Bewegung dagegen sorgt für eine bessere Durchblutung und ein erhöhtes Wohlbefinden - das kommt auch den Augen zugute!

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

KLEINLÜTZEL

Mitwirken erwünscht dust. Am letzten Montag wurde mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern das Mitwirkungsverfahren für die Teilzonenpläne «Eich Ost» und «Eich West» und der Gestaltungsplan «Eichgarten» im Areal der ehemaligen Firma Dreier AG eröffnet. Die Pläne liegen

nun bis zum 5. September auf der Gemeindeverwaltung auf und die Bevölkerung ist eingeladen, eigene Ideen und Wünsche zur Gestaltung zur künftigen Nutzung des «Eichgartens» einzubringen. Ausführlicher Bericht folgt.

Freude und Trauer bei den Ehrungen An der 77. Delegiertenversammlung des Nordwestschweizerischen Fussballverbandes gab es bei den Ehrungen zwei Novitäten. Mit Jeanette Paolucci wurde erstmals eine Frau Ehrenmitglied und mit dem kurz vor der DV verstorbenen Kurt Haller gab es eine Ehrenmitgliedschaft erstmals posthum. eh. In der Muttenzer Mittenza konnte Verbandspräsident Roland Paolucci, der bereits seit 10 Jahren Präsident ist, mit dem FC Brislach den 100. Verein begrüssen. Präsident Roman Bieli durfte dafür ein Präsent entgegennehmen. Ein zentrales Thema war die Genehmigung der umfassenden Teilrevision der Statuten. Eine an sich staubtrockene Materie konnte WK-Präsident Daniel Schaub den Anwesenden gut verständlich erklären. Als Sportjournalist war er speziell bei den Formulierungen die richtige Person. «Zentral war die Hervorhebung des gemeinnützigen Charakters des Verbandes, der sich insbesondere in der Nachwuchsförderung engagiert und Werte wie Respekt und Fairplay fördert», so Schaub. Er mahnte die Anwesenden, dass man die Statuten nicht einfach durchwinken, sondern sich mit dem Inhalt befassen solle. Keine Überraschung war es dann, dass die Teilrevision genehmigt wurde. Jetzt muss der Schweizerische Fussballverband seinen Segen dazu geben, erst dann gelten sie. Der bereits interimistisch im Verbandsvorstand tätige Attila Sahin wurde danach auch offiziell gewählt. Er ist Präsident der technischen Kommission. Der Vorstand des FVNWS setzt sich nun wie folgt zusammen: Roland Paolucci (Präsident), Werner Rufi (Vizepräsident), René Krug (Finanzen), Hasan Kanber (Integration), Beat Meier (Sicherheit), Atilla Sahin (Präsident Tech-

Komplett: Der Verbandsvorstand ist nach der Wahl von Attila Sahin (2.v.r.)) wieder FOTO: EH-PRESSE komplett. nische Abteilung), Markus Comment (Präsident Schiedsrichterkommission), Daniel Schaub (Präsident Wettspielkommission), René Hirschi (Seniorenobmann). Rücktritte aus Kommissionen gab es mit Peter Menet (WK) sowie Angelo Baltermia und Roger Huber (beides Regionalauswahl-Trainer). Bei den Ehrungen wurde in der Person der langjährigen Verbandssekretärin Jeanette Paolucci erstmals einer Frau die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Danach musste SR-Chef Markus Comment besinnlichere Worte anschlagen. In einer bewegenden Ansprache schilderte er das Wirken von Kurt Haller und schlug vor, ihn posthum zum Ehrenmitglied zu machen. Der verdiente Funktionär im Schiedsrichterwesen war längere Zeit krank und verstarb nur eine Woche vor der DV. Bei den weiteren, zahlreichen Auszeichnungen stach aus regionaler Optik jene für Kuno Cereda, Riederwald, für 20 Jahre Tätigkeit im Verband heraus. Cereda trat letztes Jahr aus dem Vorstand aus und erhielt die Ehrenmitgliedschaft. Nun folgte eine

weitere Auszeichnung und als Geschenk der Ausweis auf Lebzeiten für Besuche von Fussballspielen. Für 40 Jahre Schiedsrichter gab es auch für den in Breitenbach wohnhaften Leo Martina ein Geschenk. Geehrt wurde weiter Christian Spies vom FC Kleinlützel. Er ist seit 1991/92 in unzähligen Aufgaben für den Verein tätig. Der FC Zwingen hat in den Kategorien Junioren A und B den Fairnesspreis und damit je CHF 500.- gewonnen. Bei der SUVA Fairplaytrophy, die schweizweit durchgeführt wird, kam der FC Riederwald auf Platz neun und bekommt dafür 3000 Franken. Eine Änderung im Namen gab es beim Basler Cup, der sicher für drei Jahre Nepple Basler Cup heisst. Die Finaltage 2017 finden am 16. und 17. Juni in Aesch statt. BL-Regierungsrätin Sabine Pegoraro würdigte in ihrer Begrüssungsrede die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereinsverantwortlichen im regionalen Fussball und auch Thomas Beugger, Leiter des BL Sportamtes, zeigte sich beeindruckt von den Zahlen im regionalen Fussball.

VERANSTALTUNG EINGESANDT

Open-Air-Konzert «JazzSelection» beim Bad

Jugi des TSV Röschenz in Weggis

Suchten nach Globi: Die Jugi des TSV Röschenz. Auch dieses Jahr machte sich der TSV Röschenz in der letzten Sommerferien Woche mit über 50 Kindern ins Jugilager nach Weggis am Vierwaldstättersee auf. Das bereits 20. Lager stand unter dem Thema «Typisch Schwyz». Am Sonntagmorgen wurden wir von Knorrli auf dem Dorfplatz begrüsst und gebeten, ihm bei der Suche nach Globi zu helfen, da dieser entführt worden war. Unter der Woche haben wir immer wieder Hinweise zum Aufenthalt von Globi erhalten und mussten typisch schweizerische Dinge wie Jassen oder Schwingen lernen, kamen jeden Morgen in den Genuss einer Tagesschau und schauten am Filmabend den neuen Heidi Film. Ebenso hat uns die Küche mit typisch schweizerischen Gerichten verwöhnt. Am Sonntag auf dem Weg nach Weggis haben wir einen kleinen Umweg über Goldau gemacht und dem dortigen Tierpark einen Besuch abgestattet. An zwei Morgen stand das Trainieren von Ball über Schnur, Linienball und Korbball für den Spieltag auf dem Programm und nachher haben wir uns noch typisch schweizerisch im Volkstanz, Nationalturnen und Gummitwist probiert. Am Montagnachmittag nutzten wir das schöne warme Wetter, um im Vierwaldstättersee zu baden. Das hat einem Teil der Kinder so gut gefallen, dass sie im Wasser waren, bis ihre Lippen blau vor Kälte wurden. Unseren OL am Diens-

Am Freitag, 26. August, 20.00 Uhr kommen die Fans von beschwingter JazzMusik in den Genuss eines Open-AirJazz-Konzerts auf dem Vorplatz der Wohngruppe Bad Meltingen. Der Verein Behinderten Wohngruppe Bad Meltingen möchte mit diesem Konzert (Eintritt frei, Kollekte für die Band) ein kleines Dankeschön an die Bevölkerung für die herzliche Aufnahme in Meltingen zurück geben. Dank einem persönlichen Freund des Heimleiterpaars kommt Meltingen und die Behinderten Wohngruppe zu diesem Openair-Konzert von «JazzSelection» aus dem Berner Oberland.

FOTO: ZVG

tagnachmittag mussten wir leider wegen des Regens abbrechen. Die Kinder waren komplett durchnässt und sie konnten auf ihren völlig aufgeweichten Karten den Weg nicht mehr finden. Wie jedes Jahr führten wir noch eine Lagerolympiade und eine Tageswanderung durch. Bei der Wanderung war eine Gruppe der Grossen ein wenig länger unterwegs, weil ein Leiter auf dem Wegweiser Weggis und Vitznau nicht unterscheiden konnte (oder dachte er, es sei der kürzere Weg?). Auch in diesem Lager durfte der Mädchen- und Knabennachmittag nicht fehlen. Während sich die Mädchen mit Basteln und sich schön machen beschäftigten, waren die Knaben zum Spielen in der Turnhalle. Am letzten Abend gab es noch ein Geländespiel, bevor es am Freitag schon wieder hiess: packen, putzen und ab nach Hause. Und natürlich haben wir am Freitagmorgen noch Globi gefunden und ihn befreit. Knorrli war sehr froh, seinen Freund wieder zu haben. Wir blicken auf eine weitere gelungene Lagerwoche mit motivierten Kindern, tollen Lektionen und vielen Erlebnissen zurück. Zum Schluss danken wir allen die dazu beitrugen, dass wir wieder eine solche unvergessliche Woche erleben durften. Dem Kochteam gebührt ein Kompliment. Wir haben eine Woche lang fantastisch schweizerisch gegessen. Alexandra Mamie, TSV Röschenz

Ein Dankeschön an Meltingen Im Dezember 2014 zügelte die 1980 gegründete Behinderten Wohngruppe Sunnäschiin von Zwingen nach Meltingen. Die Aufnahme durch Behörden und die Bevölkerung von Meltingen war

trotz anfänglicher Skepsis sehr herzlich und äusserst wohlwollend. Eher per Zufall trafen im Winter 2012 eine gute Handvoll etablierte Jazzmusiker anlässlich einer Jamsession aufeinander. Die Chemie stimmte sofort und es war sozusagen «Liebe auf den ersten Ton». Die Auswahl aus der Berner Oberländer Jazz-Szene einigte sich zum gemeinsamen Weiterfahren. Jeder Musiker der «JazzSelection» beherrschet sein Instrument von Grund auf und bringt eine jahrzehntelange Erfahrung in zum Teil verschiedenen Stilrichtungen mit. Die Bläsergruppe besteht aus Trompete, Klarinette/Saxophon und Posaune und erzeugt ein gut abgestimmtes und variables Klangbild. Die Rhythmusgruppe liefert mittels Gitarre/Banjo und/oder Piano sowie Bass und Schlagzeug den nötigen Background-Sound dazu. Zusammen mit «JazzSelection» wird in Meltingen der bestbekannte und be-

gnadete Profi-Sänger Kent Stetler auftreten. Mit Songs von Frank Sinatra, Bing Crosby, Nat King Cole oder Dean Martin lässt er unter anderem die beliebte Swing-Ära wieder aufleben. Der traditionelle Jazz mit all seinen Facetten gehört zum weitreichenden Repertoire. Ob New Orleans, Dixieland, Blues, Swing, Latin oder Rhythm and Blues, es ist von allem etwas dabei. «Es ist uns wichtig, den Jazz in bester Qualität und vor allem mit sehr viel Herz und Freude vorzutragen, was sich jeweils in Kürze aufs Publikum überträgt: so nennen wir unsere Darbietungen kurz und bündig ‹Swingprovisationen›», freut sich Roland Wüthrich, welcher den Auftritt in Meltingen zusammen mit Germaine Wyss und Donat Aebli initiiert hat. Meltingen, Freitag, 26. August, 20.00 Uhr. Türöffnung» 19.00 Uhr, Konzertbeginn 20.00 Uhr. www.wohngruppe-meltingen.ch

SPORT / WETTPFLÜGEN

Stadelmann wird Vizeschweizermeister

Die erfolgreichen Wettpflüger: (v.l.) Peter Ulrich, Neerach ZH, 3. Rang, Marco Angst, Wil ZH, 1. Rang, Toni Stadelmann, Roggenburg, 2. Rang. FOTO: ZVG WOS. Am vergangenen Wochenende vom 21. August 2016 fand bei besten Wetterverhältnissen die 37. Pflügerschweizermeisterschaft im Schaffhauser Klettgau, in Neunkirch bei Familie Erich Stamm auf dem Waldhof statt.

Die Hauptattraktion war die Ausscheidung für die Teilnahme an der Welt- und Europameisterschaft 2017. Die besten vier Pflüger qualifizieren sich immer für die internationalen Wettkämpfe im kommenden Jahr.

Mit 156.5 Punkten erreichte Beat Sprenger aus Wintersingen BL den 4. Rang. Auf dem 3. Platz, mit 157 Punkten war Peter Ulrich aus Neerach ZH. Beide Pflüger werden die Schweiz an der EM 17 in der Schweiz vertreten. Auf dem 2. Rang platzierte sich Toni Stadelmann aus Roggenburg mit 165.5 Punkten als Vize-Schweizermeister und auf dem 1. Rang wurde Marco Angst aus Wil ZH mit 167 Punkten Schweizermeister. Beide Wettkämpfer werden an der 63. Weltmeisterschaft 2017 in Kenia teilnehmen. Vorerst ist aber nun für vier Pflüger noch nicht das Ende der Pflügersaison 2016 eingetroffen. Am 10./11. September reisen Beat Sprenger und Marco Angst an die Weltmeisterschaft nach York England. Am 19./20. Oktober vertreten Ueli Hagen aus Hüttwilen TG und Toni Stadelmann die Schweiz an der Europameisterschaft in Gullane in Schottland. Weitere Infos: www.wettpfluegen.ch; www.worldploughing.org; www.europeanploughingfederation.eu


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NUGLAR / ERLINSBACH SO

EINGESANDT

Black-Boys-Biker an der «Tortour»

Das Team der Black-Boys-Biker: Thomas Plösser (Mechaniker), Vreni Hofer, Alois Züger, Peter Gasser, Urs Hammel, Ursula Schneider und Willi Grolimund (Teamchef). (wg) Die «Tortour» mit rund 800 Teilnehmenden (Fahrer und Betreuer) der grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt, fand vom 18. bis 21. August 2016 zum achten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Schaffhausen forderte den Radsportlern und den Crewmitgliedern alles ab. In nur zwei Tagen musste eine 1000 Kilometer lange Nonstop-Rennstrecke über vier Alpenpässe rund um die Schweiz gemeistert werden – solo oder im Team. Das harte, schweisstreibende Abenteuer war von enormen Emotionen und einzigartigen Erfahrungen geprägt. Auf jeden Fall für alle, Fahrer und Crew, ein bleibendes Wettkampferlebnis in einer beeindruckenden Landschaft am Tag und durch die Nacht. Um die Startreihenfolge zu ermitteln, wurde am Donnerstagnachmittag ein ein Kilometer langer Prolog am Rheinfall gefahren. Die «Tortour» selbst startete in Schaffhausen bei der IWC-Arena und führte über Frauenfeld–Chur–Oberalppass–Sustenpass–Jaunpass–Aigle–Mor-

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ges–Col du Vallorbe–Le Locle–Saignelégier–Delémont–Balsthal–Laufenburg –Glattfelden zurück nach Schaffhausen, um nur einige Fixpunkte zu nennen. Die Strecke und die Wechselstationen der Fahrer waren vorgegeben. Nach etlichen tausend Trainingskilometern, am Tag und in der Nacht, wollte sich auch ein Team der Black-Boys-Biker dieser Herausforderung stellen. Die beiden Fahrer, Alois Züger (Büsserach) und Peter Gasser (Nunningen) wurden wurden von einer 6-köpfigen Crew mit Mannschaftsbus begleitet und betreut. Das Abenteuer am Freitagmorgen früh um 2.43 Uhr los und endete am Samstagnachmittag um 15.36 Uhr. Nach einer Fahrzeit von 36 Stunden 51 Minuten und 36 Sekunden. Mit dieser tollen Leistung katapultierten sich die Black Boys auf den sensationellen siebten Schlussrang von zwanzig Zweierteams. Willi Grolimund

«Mir geht es um Verfälschung» Martin Staub ist kein Mensch, der sich gerne in Szene setzt. Auf den Vorschlag, über ihn als Künstler zu berichten, reagiert der Leiter der Wochenblatt-Redaktion zunächst verhalten. Dann aber kommt er anlässlich seiner nächsten Ausstellung doch zum Gespräch in die «Alte Brennerei» nach Nuglar. Und bringt eines seiner jüngsten Werke mit. Melanie Aprin

S

chon beim ersten Blick wird klar, dass die Bilder von Staub mit den Sehgewohnheiten brechen. «Es geht mir um Verfälschung», sagt der gebürtige Thiersteiner, der als Journalist im Hauptberuf der Wahrheit verpflichtet ist. In der Kunst kann er ausleben, was bei der Berichterstattung über Menschen und Ereignisse im Schwarzbubenland und Laufental nicht möglich ist: Dinge verdrehen und Eindrücke verändern. Bei Staubs grossformatigen Fotopräsentationen wächst dadurch zusammen, was selten zusammengehört – nostalgische Abbildungen aus einem alten Katalog zum Beispiel, in Kombination mit modernen Fotos von FlughafenSchildern, bizarr verfremdet am Computer und mehrschichtig gedruckt auf Plexiglas. Auch Menschen spielen in seiner Foto-Kunst eine Rolle, sind aber zumeist nur schemenhafte Rand- oder Schattenfiguren und verschmelzen oft mit der Natur. Die manchmal düsteren, stets jedoch harmonischen Farbschleier und Farbfäden, die Staubs Collagen häufig überziehen, entstehen mittels Inkjetdruck oder Airbrush-Technik. Erst wenn auch diese externe Arbeit erledigt ist, sieht Staub, ob seine Collagen tatsächlich gelungen sind. «Nach dem Druck fahre ich immer sofort nach Hause und begutachte die Bilder», sagt der Journalist und Künstler, der 1953 im Solothurner Dorf Kleinlützel geboren wurde. Wenn Staub mit dem Resultat zufrie-

Martin Staub mit seinem Werk, das er «Mensch sein» genannt hat: . Die Namensfindung erfolgt bei Staub spontan, ist ihm aber wichtig, «damit das Kunstwerk nicht auf einer Stufe mit Massenprodukten steht». Jeder Name ist in FOTO: MELANIE APRIN seinen Augen «nur ein Tipp, eine Anregung, ein Teaser».

den ist, fällt es ihm inzwischen nicht mehr schwer, sich von einem Kunstwerk zu trennen. Allerdings kann er seine Foto-Bilder nur Käufern anbieten, die weisse Wände haben «Das Weiss bildet den Hintergrund für das durchsichtige Plexiglas», erklärt er und gesteht, dass es in seinen eigenen vier Wänden kaum noch weisse Stellen gibt. Dabei hat jedes seiner Bilder einen Titel. Die Namensfindung erfolge bei ihm spontan und sei ihm wichtig, «damit das Kunstwerk nicht auf einer Stufe mit Massenprodukten steht». Ferner ist der Titel in seinen Augen «ein Tipp, eine Anregung oder Teaser». Und dann erzählt der vielseitige Journalist, warum er im Nebenberuf überhaupt Künstler geworden ist. «Mit meinem Eltern hat es definitiv nichts zu tun.» Seine drei Geschwister und er hätten von Haus aus nicht ein einziges Museum besucht. Vielmehr sei es einem befreundeten Künstler zu verdanken, dass er vor über zehn Jahren nicht länger nur mit eigenen Fotos experimentierte, sondern die Resultate auch exponierte. Schon die erste Ausstellung wurde ein Erfolg – weshalb Staub am Ball blieb und nach Bildformen, Materialien und Techniken suchte, um sich von gängigen Foto-Präsentationen abzuheben. Er stiess auf das Plexiglas als einen idealen Untergrund, der leichter ist als echtes Glas, aber nicht so zerbrechlich. Im zweiten Schritt begann

Staub, in Schichten zu denken. Er liess den Untergrund nicht nur von vorne, sondern auch von hinten bedrucken. «Das ist nach meinen Erkenntnissen bis jetzt einzigartig», sagt er und erklärt, dass er bei manchen Werken noch einen Plexiglas-Schieber einsetze, um eine zusätzliche Tiefenwirkung zu erzielen. Heraus kommen bisweilen traumartige Bilder, die seiner Erfahrung nach jüngeren Menschen noch mehr gefallen als älteren. «Jedoch haben eher die Älteren das Geld, um meine Werke zu kaufen», sagt Staub und fügt hinzu, dass seine Collagen, die alles Unikate sind, wegen der bis zu vierstelligen Herstellungskosten pro Bild nicht günstig seien. Er sei daher froh, dass er mittlerweile bei seinen alljährlichen Ausstellungen etliche Bilder verkaufen und den Erlös in neue Werke reinvestieren könne. Denn auf die Kunst mag er bei aller Liebe zum Journalismus nicht mehr verzichten. «In zwei Jahren werde ich ins Pensionsalter kommen. Meine Zeit als Redaktionsleiter könnte dann vorüber sein. Die Foto-Bilder sind etwas, was ich weitermachen kann – zumal ich ohnehin immer eine Kamera dabei habe und ständig über neue Motive stolpere.» Vom 28. August bis zum 18. September stellt die Galerie am Bach in der Hauptstrasse 90 in Erlinsbach SO (bei Aarau) Glas-Bilder und Skulpturen von Gianni Poretti sowie Foto-Bilder von Martin Staub aus. foto-bilder.ch; gianniporetti.ch; galerieambach.ch

RADRENNEN

Bronze an der «Tortour» für die Lombriser Brothers Während in Rio die Spitzenathleten um Olympia-Ehren kämpften, fanden hier die Schweizer Meisterschaften auf der Ultralangdistanz im Radrennfahren statt. Die «Tortour» ist ein Strassenradrennen über die ultralange Distanz von 1000 km und 14 500 Höhenmetern! Die Strecke führt von Schaffhausen rund um die Schweiz via Chur, Oberalppass, Sustenpass sowie den Col des Mosses, den Jaunpass und über die Jurakette zum Ziel am Startort. Mit dabei aus dem Schwarzbubenland war das Duo Black-Boys-Bikers mit Alois Züger (62), Büsserach, und Peter Gasser (55), Nunningen. Mit einer sauberen und konstanten Leistung erreichten sie das Ziel in Schaffhausen auf dem 7. Rang in der Zeit von 36:31 Std. Als Viererteam nahmen die in Büsserach aufgewachsenen Brüder Simon (36), Gabriel (35), Stefan (31) und Lukas (26) Lombriser als Lombriser Brothers teil. Das gesetzte Ziel, gemeinsam an der Tortour teilzunehmen, veränderte die sportlichen Aktivitäten aller vier während des letzten Jahres. Ob Fussballer, OL-Läufer, Triathlet oder Gigathlet: Sie fokussierten ihr Training von nun an auf das gemeinsame Ziel: die «Tortour». Am letzten Freitagmorgen um 3.38 Uhr bei Dunkelheit starteten die vier Brüder in Schaffhausen Richtung Frauenfeld. Die Startstrecke frühmorgens sowie die 10. Etappe entlang dem Genfersee in der Abenddämmerung und die Schlussstrecke am folgenden Mittag ins

Gewinnen Bronze: Die Lombriser Brothers in Aktion.

Ziel mussten die Teams gemeinsam meistern, zusammen zirka 130 km. Die übrigen Strecken wurden in genau festgelegter Reihenfolge abwechselnd von jeweils einem der vier Teammitglieder gefahren, während die anderen im Begleitfahrzeug mitfuhren. Die Lombriser Brothers stiessen schnell auf Platz 3 vor und duellierten sich lange mit dem Team Bosch Packaging Systems. Nachdem der Jüngste, Lukas, am Sustenpass überholt worden war, setzte Stefan zu einer rasanten Verfolgungsfahrt die Passstrasse hinunter an, sodass beide Teams gemeinsam in die Wechselzone in Interlaken einfuhren. Gabriel, welcher die siebte Etappe unter die Räder nahm, konnte sich bald deutlich von seinem Konkurrenten absetzen und übergab nach der Rundtour

FOTO: ZVG

über Beatenberg–Sigriswil zurück nach Interlaken mit einem Vorsprung von 17 Minuten. Diese Zeit konnten seine Brüder Simon und Lukas dann über den Jaunpass bzw. den Col des Mosses sowie das gesamte Team bis nach Morges am Genfersee kontinuierlich ausbauen. Die weiteren Etappen über die Jurahöhen, welche bereits in der zweiten Nacht absolviert wurden, führten dann in rasender Fahrt über Balsthal, Laufenburg zurück in die Ostschweiz, wo die Lombriser Brothers das Ziel mit einer Zeit von 32:23 Std. auf dem 3. Platz beendeten. Bronzemedaille! Wir gratulieren beiden Teams zu ihrer fantastischen Leistung und zum Erreichen ihrer gesteckten Ziele. Pius Lombriser, Büsserach


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GESCHÄFTSWELT

Demenz geht alle an! WOS. Home Instead Seniorenbetreuung bietet im Rahmen ihrer Initiative «Demenz-Freundlich» Geschäften, Firmen und Verwaltungen die Möglichkeit, Mitarbeitende kostenlos im Umgang mit Demenz zu sensibilisieren. In der Schweiz ist bereits heute jeder 12. ältere Mensch von einer Demenzerkrankung betroffen. Bis 2030 wird sich die Zahl der Demenzkranken voraussichtlich verdoppeln. Trotz der steigenden Zahl, ist das Wissen über Demenz allgemein noch sehr gering. Viele Angestellte mit Kundennähe z.B. in Bäckereien, Apo-

theken oder Banken sind im Alltag oft überfordert im Umgang mit dementen Menschen. Home Instead Seniorenbetreuung hat bereits international die Initiative Demenz-Freundlich ins Leben gerufen, um über die Krankheit aufzuklären und besser für die Bedürfnisse der Betroffenen zu sensibilisieren. Der Erfolg ist gross, nun wird die Initiative auch in der Schweiz mit Workshops lanciert. Ziel von Home Instead Seniorenbetreuung ist es, Mehrwert für alle zu schaffen: Die soziale Ausgrenzung von Demenzerkrankten soll verhindert werden. Für Mitarbeiten-

de soll der Umgang mit Betroffenen im Berufsalltag erleichtert werden und ihnen mehr Sicherheit geben. Home Instead Seniorenbetreuung ist ein Anbieter von Dienstleistungen für Senioren, um ein würdiges und selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Das Angebot umfasst u.a. Alltagsbegleitung, Kochen, einfache Hauswirtschaftsdienste, Einkäufe, Begleitung ausser Haus, Fahrdienste, Demenzbetreuung bis hin zur einfachen Grundpflege. Home Instead Seniorenbetreuung, Tel. 061 205 55 77

VERANSTALTUNG

Neuer Bushof und Bahnhofstrasse stehen bereit WOS. Manch einer wird den alten Bushof in Laufen noch lange so in Erinnerung behalten: Bis zu zehn Postautos wenden auf engstem Raum, die Pendlerinnen und Pendler versuchen, hinter haltenden Fahrzeugen nach vorne zu spähen um zu sehen, ob sie die Bahnhofstrasse nun überqueren können oder nicht. Während den Stosszeiten, wenn ganze Züge mit Menschen in Laufen ankommen, bewegen sich ununterbrochen Menschenkolonnen über den Fussgängerstreifen. Die Automobilisten ärgern sich, weil sie nicht vom Fleck kommen. Doch dies ist eben bald nur noch Erinnerung. Denn am 27. August wird der neue Bushof eröffnet. Er ist modern, mit klaren Verkehrsabläufen für Postautos und Fussgängerinnen und Fussgänger. Die neue Mittelzone auf der Bahn-

hofstrasse vereinfacht die Situation: Statt wie bisher auf den zwei Fussgängerstreifen können die Fussgänger jetzt die stark befahrene Strasse überall dort überqueren, wo die Mittelzone markiert ist. Vortritt haben dabei die Autos. Fussgänger warten am Strassenrand auf eine Lücke im Verkehr und gehen in einem ersten Anlauf bis zur Mittelzone. Dort achten sie wieder auf den Verkehr und überschreiten bei freier Bahn den Rest der Strasse. Die Fahrzeuglenkenden fahren mit angemessener Geschwindigkeit, sind aufmerksam und bremsbereit. Die Projektverantwortlichen setzen darauf, dass sich der Verkehr dank gegenseitiger Rücksichtnahme verflüssigt. In Thun wurde 2012 das gleiche Konzept umgesetzt. Videoaufnahmen und Verkehrszählungen belegen, dass der gewünschte Effekt eingetreten ist: Die

neue, durch Aufmerksamkeit, Höflichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme geprägte Verkehrskultur hat sich gut eingespielt. Am Samstag, 27. August 2016 werden der neue Bushof und die neu gestaltete Bahnhofstrasse feierlich eröffnet und dem Verkehr übergeben. Nach den offiziellen Ansprachen von Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Stadtpräsident Alexander Imhof und dem Leiter der PostAuto-Region Nordwestschweiz, Patrick Zingg, sind die Bevölkerung und Interessierte zu einem Apéro eingeladen. Es gibt Grilladen, karibische Klänge und Selfie-Aktionen, eine Hüpfburg, Kinderschminken und Infostände über das Projekt. Am 27. August feiern die Laufner ihren neuen Bushof und die umgebaute Bahnhofstrasse

GESUNDHEITSTIPP

Harzig-bitter

«Esst Wacholder und Bibernell, dann sterbt ihr nicht so schnell»! Anfang 19. Jahrhundert, zur Zeit der Pest, wurde diese Anweisung von Kräuterkundigen weitergegeben. Jetzt ist Sammelzeit für die dunkelvioletten Wacholderbeeren. Sie werden an einem luftigen, schattigen Ort getrocknet. Die Pflanzenmedizinische Anwendung finden wir über die ganze Welt verbreitet. Durch das besondere ätherische Öl, die Gerbstoffe und

Harzbestandteile erhält Wacholder das typische Aroma. Bei Blasenreizung, akuter und chronischer Blasen- und Harnwegsentzündung, aber auch zur Vorbeugung wird Wacholder als Kur angewendet. 4 Wochen lang täglich frühmorgens oder mittags nach dem Essen 2 getrocknete Wacholderbeeren kauen. In der Schwangerschaft oder bei Nierenentzündung wird diese Kur nicht angewendet. Weil Wacholder die Verdauung anregt und Blähungen entgegenwirkt wird es auch Sauerkraut und Fleischrezepten beigefügt. Die tonisierende stärkende Wirkung von Wacholder ist bekannt. In einem guten Gin ist das Wacholderaroma einzigartig. Ein bis zwei getrocknete Beeren, zerstossen, können durch den Tag getrunken einem beliebigen Tee beigegeben werden. Das Aroma verzaubert unsere Sinne. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

VERANSTALTUNG

Dorfladenfest Witterswil

Tolle Atmosphäre garantiert: Am Witterswiler Dorfladenfest. WOS. Bereits zum 17. Mal findet am Wochenende vom 26. und 27 August 2016 das beliebte Witterswiler Dorfladenfest bei der Mehrzweckhalle «Auf der Höhe» statt. Das familiäre Fest hat sich mittlerweile zum grössten jährlichen Anlass in Witterswil gemausert und wird von Gästen aus dem ganzen Leimental besucht. Die Festbesucher werden an beiden Tagen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. So werden nicht nur Grilladen serviert, sondern man kann sich auch mit Raclette (Samstag), Pizza (Freitag) und Asienpfanne (Freitag) eindecken. Selbstver-

FOTO: ZVG

ständlich darf auch ein vielfältiges Kuchenbuffet nicht fehlen. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. So werden die Schlossbuam (ab 19.30 Uhr) am Freitag und das Schwyzerörgeli Trio Flüehblümli (ab 18.30 Uhr) am Samstag für Stimmung sorgen. Der Dorfladen Witterswil hat keinen einfachen Stand im heutigen Wettbewerb mit den Grossverteilern und den Discountern. Deshalb wird der Erlös des jährlichen Festes immer ausschliesslich für nötige Investitionen im Dorfladen eingesetzt. Das Dorfladenteam und das Organisationskomitee freuen sich über jeden Besucher.


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In Trauer


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Donnerstag, 25. August 2016 Nr. 34

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

LEIMENTAL

KANTON SOLOTHURN

Pro Senectute eröffnet probehalber Büro

Sina Jeger holt Gold im Schiessen

Unfall führt zu kolossalem Stau DUGGINGEN. WOS. Auf der Baselstrasse in Duggingen bei der Verzweigung Baselstrasse/Aeschstrasse, ereignete sich am Montag kurz vor 08.30 Uhr eine heftige Kollision zwischen zwei Personenwagen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr die 24-jährige Lenkerin eines Personenwagens von Aesch kommend in Richtung Laufen. Sie überfuhr die Sicherheitslinie und kollidierte seitlich frontal mit einem korrekt entgegenfahrenden Personenwagen. Dessen 27-jährige Lenker und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Die unfallverursachende Lenkerin sowie ein zweijähriges Kind, welches sich im korrekt fahrenden Fahrzeug befand, wurden zur Kontrolle in ein Spital verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste der Eggfluetunnel in Richtung Basel gesperrt werden. In Richtung Jura kam es auf der A18 zu einem Stau, dessen Ende sich bei der Ausfahrt ReinachNord befand.

Dreistellungstitel: Beat Graber, Sina Jeger und Erika Allemann.

FOTO: ZVG

Rock am Pool ist zurück LAUFEN. dust. Nachdem das OpenairKonzert Rock am Pool im Schwimmbad Laufen, wegen schlechten Wetters hatte abgesagt werden müssen, kehrte glücklicherweise nach den Ferien der Sommer zurück. Die Wetterprognosen für nächstes Wochenende sind gut und somit steht Rock am Pool, dem 3. Openair-Konzert im Schwimmbad Nau in Laufen, nichts mehr im Wege. Am Samstag, 27. August, ab 15.30 Uhr, spielen die regionalen Bands Noemi, Klegs Lafayette, Anouk und Néon. Für die Organisation zeichnet das Jugendsozialwerk kjf verantwortlich. Mehr Infos unter www.deinticker.ch/laufen.

machte 440,5 Punkte. Zweiter wurde Beat Graber (Trimbach) und Dritte Erika Allemann (Hofstetten-Flüh), teilt der Solothurner Schiesssportverband mit.

Info-Veranstaltung über Bienen RODERSDORF. dust. Die Umweltkommission Rodersdorf lädt am Freitag, 26.8., ein zu einer Infoveranstaltung.

Melanie Frey macht es vor: Ja, am Open-Air-Kino Laufen gibt es noch bis Samstag Knallerfilme. Doch vor allem schaffen FOTO: GINI MINONZIO der Verein und die Helferinnen mit ihrer Gastfreundlichkeit eine wunderbare Stimmung.

WOS. Ab September bis Ende 2016 eröffnet Pro Senectute probehalber ein Beratungsbüro in Bättwil. Die Fachstellenleiterin für Altersfragen im DorneckThierstein, Chantal Neyerlin, wird an folgenden Tagen für Beratungen zur Verfügung stehen, jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr: 6. und 20. September 4. und 18. Oktober 15. und 29. November 13. Dezember. Dieses Beratungsangebot erbringt Pro Senectute kostenlos. Dazu gehören Kurzberatungen, Beratung in allen Altersfragen, Demenzberatung, Finanzhilfen, Beratung bei Heimaufenthalt. Das Büro befindet sich an der Rebenstrasse 31, Bättwil. Anmeldungen für Beratungsgespräche sind zu richten an: 061 781 12 75 zu richten.

WOS. Bei den Titelwettkämpfen des Solothurner Schiesssportverbandes in Trimbach holte sich Sina Jeger (Hofstetten-Flüh) den Dreistellungstitel. Sie

Your English Teacher Englischunterricht einzeln oder als Gruppe möglich. Diplomierte Englisch-Lehrerin. Muttersprache Englisch (spreche Deutsch). Juliette Demond-Standen 4223 Blauen 079 682 91 38 info@yourenglishteacher.ch Your English Teacher

«Woher der Honig kommt und was Bienen sonst noch für uns tun», lautet das Thema. Ab 18 Uhr kann man sich an an der Bahnhofstrasse 7 und In den Reben 8 ein Bild über Bienen machen, bevor um 19.30 im Gemeindesaal der Film «More than Honey» gezeigt wird. Imker stehen für Fragen zur Verfügung.

MUSIK-TIPP

Paul Simon Paul Simon hatte schon immer ein Flair für aussergewöhnliche Klänge. Das bewies er mit «Graceland» (1987 das Album des Jahres) und «The Rhythm Of The Saints», auf denen er eng mit Musikern aus Afrika und Brasilien zusammenarbeitete. Die 2006 mit dem Klangmeister Brian Eno und den Jazzern Herbie Hancock & Bill Frisell aufgenommene CD «Surprise» war ebenfalls exzellent. An diese Meisterwerke knüpft das im Stilspektrum von Pop, Jazz, Weltmusik und Electronica arrangierte 13. Studioalbum «Stranger To Stranger» (Universal Music) an. Es ist ein gelungenes Experiment von multiinstrumentalen und von allerlei seltsamen Geräuschen geprägten Soundcollagen, die mitreissend grooven. Der 74-jährige Paul Simon überzeugt zudem mit einer immer noch grandiosen Stimme und mit teils bissig-witzigen, teils poetischen Lyrics. Paul Simon gastiert am 15. November im Hallenstadion Zürich. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Nach jahrelanger Durststrecke – «Zit für e Fäscht» Was dies...