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Menschen

Nr. 34 | Donnerstag, 25. August 2016

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Herzlich willkommen GRENCHEN Anfang Woche haben die Schulen der Stadt Grenchen ihre neuen Lehrkräfte und Mitarbeitenden mit einem Willkommensapéro im Kultur-Historischen Museum herzlich begrüsst. SABINE BORN (TEXT, BILDER)

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er Start in ein neues Schuljahr birgt nicht nur für die Kinder viel Aufregung und Spannung, sondern auch für die Lehrpersonen, insbesondere jene, die neu anfangen. Das sind in Grenchen dieses Jahr 14 Lehrkräfte – vom Kindergarten bis zur SEK. Darüber hinaus wurde mit Ruth Bieri eine neue Schulleiterin im Kastels engagiert, ausserdem eine neue Heilpädagogin, ein Hauswart, zwei Schulzahnpflege-Instruktorinnen, eine Logopädin, zwei Bibliothekarinnen, eine

Praktikantin, eine Köchin sowie eine Betreuerin in den Tagesstrukturen. Das sind insgesamt 26 neue Gesichter an den Schulen Grenchen, inklusive Hubert Bläsi übrigens, der am 2. August seinen Dienst als Gesamtschulleiter aufgenommen hat und am Begrüssungsapéro im Kultur-Historischen Museum die neuen Mitarbeitenden – die vielen Frauen und wenigen Männer – begrüsst hat. Gastgeberin war Angela Kummer, die den Willkommensanlass abwechselnd mit Eva Inversini im Kultur-Historischen Museum beziehungsweise im Kunsthaus durchführt. Die beiden Frauen haben den Anlass genutzt, den Lehrpersonen ihre Angebote zu präsentieren. Museum wie Kunsthaus bieten zahlreiche Möglichkeiten – gerne auch massgeschneidert – um den Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Kunst und Museum zu ermöglichen.

Das Schulhaus Halden wird von CHRISTINA BORER (l.) geleitet. Sie erhält Verstärkung von IRENE MAISSEN (Primarlehrerin), FABIAN HOSNER (Primarlehrer), TABEA WINZENRIED (Primarlehrerin), MARINA GLOOR (Primarlehrerin), JASMINE MELCHER (Kindergärtnerin) und CAROLE SCHMID (DaZ-Lehrerin). Ebenfalls auf dem Bild: IRENE BERTENGHI (bisher, Koordination DaZ – 3.v.l.).

Neu im Team von SUSANNE SCHMID, Leiterin Tagesstrukturen, arbeitet IVANA ZERAY als Betreuerin.

MARK WIDMER ist Schulleiter im Eichholz. Er durfte neu CLAUDIA BIGOLIN (Heilpädagogin – 3.v.l.) und JULIA SANTSCHI (Kleinklassenlehrerin – vorne) begrüssen sowie stellvertretend für ROLF GLAUS, Schulleiter SEK I Zentrum, LAURA SCIULLO (SEK 1 – rechts). Mit auf dem Bild NADINE ERARD (Koordination PS) und SANDRA DE BARROS (Koordination DaZ) – links.

Im Kastels gibt es nicht nur neue Lehrerinnen sondern auch eine neue Schulleiterin: RUTH BIERI (2.v.r.) mit ANDREA RANDEGGER (Kindergärtnerin), LISA DÜRRENMATT (DaZ-Lehrerin), SIMONE HÜGLI (Logopädin) und NATHALIE HOFER (Primarlehrerin).

Nicht neu sondern bekannte Gesichter: Gastgeberin ANGELA KUMMER (r.) und Gesamtschulleiter HUBERT BLÄSI mit dem Team der Schulverwaltung (v.l.): CLAUDIA STETTLER, CAROLINE RENTSCH, ANDREA BAUMGARTNER, BARBARA DANZ, MONIKA HEIRI und SILKE STÄHLE.

FIRMEN IM BLICKPUNKT

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Die Vollblutköche im Doppelpack

Erfolg hat einen Namen: Bruno Bertini

GRENCHEN Zwei Namen, zwei Vollblutgastronomen mit vielen Ideen. Das ist Küchenpower im Doppelpack. Zu sehen und zu kosten im Grenchner Parktheater. Seit ein paar Monaten zaubern Trajce Nikolov und Zeljko Cuic schöne Tagesangebote, Leckeres von der Karte oder ein Menu Surprise auf den Teller der wieder zahlreicher gewordenen Gäste im Traditionshaus. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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er eine stammt aus Mazedonien ist aber aufgewachsen in der Schweiz – wie der andere. Ein Kroate. Das neue Küchenchef-Duo im Grenchner Parktheater hat die Kochkunst hierzulande erlernt. Und das nicht zu knapp. «Wir sind immer noch am Tüfteln», sagt Zeljko Cuic, der im «Rebstock» in Tschugg sein Handwerk erlernte und zuletzt zehn Jahre erfolgreich das «L`écluse» in Biel führte. Was mögen die Gäste aus der Uhrenstadt? Was kommt besonders gut an, was weniger? Cuic hat schon früher «Grenchner Erfahrungen» gemacht und schmunzelt: «Ich kochte zweieinhalb Jahre bei Emil Blümli im Krebs. Da habe ich einiges gelernt.»

Es muss marktfrisch sein Geschäftsführer Patrick Tobler schwärmt seit Anbeginn von den zwei Jüngern Bocuse, dem Meister der guten aber schlichten Küche. «Sie sprühen förmlich vor Ideen.» Das spürt man im Gespräch mit den

Beiden. Sie haben auf hohem Niveau gekocht. Das Hotel Elite, wo Trajce Nikolov sieben Jahre Küchenchef war und eine Zeit lang gemeinsam mit Zeljko Cuic arbeitete, wurde mit 15 Punkten im Gault-Millaut ausgezeichnet. Die beiden Kochprofis wollen aber nicht mit solchen Punkten die Grenchner erobern. Vielmehr suchen sie nach der Mischung einer währschaften, regionalen Küche und auch mal speziellen Angeboten und saisonalen Spezialitäten, bei denen immer dasselbe gilt: Es muss marktfrisch sein. Das wissen auch die Lieferanten des «Parktheaters». Sie melden sich sofort bei den zwei Küchenchefs wenn sie Frisches im Angebot haben.

Das Menu Surprise 200 Mahlzeiten pro Tag werden alleine für Kindertagesstätten und die Stiftung Rodania zubereitet. Von einer achtköpfigen Küchencrew, die in zwei Schichten aufgeteilt ist. Daneben gibt es das zwischenzeitlich beliebte Tagesangebot, jeweils fünf frische Marktgerichte und saisonale à-lacarte-Angebote. Da steht auch Menu Surprise. Will heissen? «Der Gast entscheidet, was er in einem Mehr- oder gar Vielgänger auf dem Teller gezaubert haben möchte», erklärt Cuic.

GRENCHEN Bruno Bertini gehört zu Grenchen wie die Rado, Swatch, Tissot oder Certina. Der gelernte Uhrenmacher verkauft und repariert Uhren – seit 20 Jahren. 1996, genau genommen, am 24. August, eröffnete er sein Atelier an der Centralstrasse. Seit 2002 findet man den umtriebigen Uhrmacher mit seinem Team an der Bettlachstrasse. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Sie sind Freunde und leidenschaftliche Köche: Trajce Nikolov (links) und Zeljko Cuic, die beiden Küchenchefs im Grenchner Parktheater. resduft. Wer die kulinarischen Schätze aus dem Meer mag: Muscheln, Tintenfisch oder einfach einen erlesenen Fisch, kann sich auf etwas gefasst machen. Die mediterrane Küche ist die Welt von Cuic Welt. Und die würde er im «Park» gerne noch ein bisschen mehr zelebrieren.

Würziger Meeresduft

Familien-Menschen

Das Angebot macht bekanntlich den Erfolg. Köche haben immer auch ihre besondere Leidenschaft. Trajce Nikolov kommt während der Wildsaison so richtig in Fahrt und daran sollen auch die Gäste diesen Herbst teilhaben: «Es wird eine kleine aber gezielte Karte geben». Zeljko Cuic, der in Kroatien in Meeresnähe geboren wurde, riecht auch nach einigen Jahrzehnten Schweiz noch den würzigen Mee-

Die beiden Profiköche sind aber auch Familien-Menschen. Ihr zuliebe hat Cuic die Selbstständigkeit aufgegeben. «Es wurde einfach zu viel», sagt der Vater von einem Sohn und einer Tochter. Auch Trajce Nikolov ist die private Seite wichtig. Auch er ist Vater von zwei Töchtern. Frau und Kinder freut’s, wenn sie gerne zu Hause sind. Denn auch am eigenen Herd geben die Kochkünstler alles.

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as Geschäft an der Bettlachstrasse 23 in Grenchen ist klein und fein. Seit 20 Jahren vertritt Bruno Bertini die Marken Rado, Tissot, Certina und Swatch. Er verkauft nicht nur Uhren. Er repariert sie auch. Er lernte Uhrmacher und absolvierte seine Lehre in der Uhrmacherschule Solothurn. Walter Berger holte den jungen und talentierten Uhrmacher in die Firma Certina. Nach einer dreijährigen Tätigkeit in der Reparaturabteilung, wechselte er ins Shoppyland Schönbühl und arbeitete ür ein Uhrenfachgeschäft.. Seit 20 Jahren gehört er nun zu den Grenchner Detailgeschäften, die unablässig und mit Erfolg ihrem Handwerk nachgehen.

Vertritt Top-Marken Worin liegt das Geheimnis seines Erfolgs? Bruno Bertini schmunzelt und setzt zu seinem bekannten Lächeln an. «Wir vertreten nach wie vor Topmarken. Ich bin stolz, dass wir auch die Swatch im Sortiment haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit», sagt er. Nicht nur das. Er gehört noch zu den

Bruno Bertini mit seinen Mitarbeiterinnen Christine Allemann (l) und Verena Kaufmann. ganz wenigen Spezialisten, die Certina-Uhren reparieren. «Mit einem Uhrmachergeschäft stehe ich sicher auf der guten Seite. Es gibt sie immer weniger. Nein. Ans Aufhören denkt er aber noch nicht. Das gilt auch Verena Kaufmann, die seit der ersten Stunde bei Bruno Bertini arbeitet. Später kam Christine Allemann dazu. Die Uhrenbranche bleibt interessant. «Vor 40 Jahren», sagt der bekannte Grenchner, hatte die Quarzuhr ihre Hoch-Zeit. Heute geht der Trend wieder mehr in die mechanische Richtung.» Er versteht sein Handwerk. «Schliesslich ist eine schöne Uhr am Handgelenke immer ein Schmuckstück.»

SO WIRD GEFEIERT Bruno Bertini Uhren & Bijouterie feiert sein 20-Jahr-Jubiläum mit einem Kundenapéro am kommenden Samstag, 27. August – von 10 bis 14 Uhr. An diesem Tag gewährt das Geschäft zudem auf alle Artikel 20 Prozent Rabatt. Es gibt ausserdem einen Wettbewerb. Als Hauptpreis lockt eine Rado-Uhr im Wert von rund 2000 Franken.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 34/2016