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Donnerstag, 11. August 2016

108. Jahrgang – Nr. 32

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

12ºC 24ºC

Freitag, 12. August 2016 Am Freitag trotz teils vorüberziehenden Wolkenfeldern viel Sonnenschein. Samstag, 13. August 2016 Am Samstag ganztags sonnig und warm.

14ºC 25ºC

15ºC 27ºC

Sonntag, 14. August 2016 Der Sonntag bietet weiterhin viel Sonne und wird bis 27 Grad warm.

Laufen

7 Bereits zum 16. Mal fand in Laufen das Stedtli Beach Turnier statt. Der Volleyballclub Laufen verzauberte die Altstadt in eine Sportarena mit Strandfeeling.

Breitenbach

11 Die beiden Schülerinnen Anja Neumann und Naemi Kipfer haben sich bei ihrer Projektarbeit intensiv mit Asylkindern beschäftigt.

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Schloss Gilgenberg im Kinofieber Noch bis zum Samstag lädt der Kulturclub Gilgenberg in sein einzigartiges Open-Air-Schlosskino ein. Zum 18. Mal führt Movie Mania in den hellen Kinowahnsinn. Letzten Sonntagabend war es der indische Film «The Lunchbox», der berührte. Roland Bürki

W

ahnsinn!», staunt das Paar aus dem vorderen Leimental über die überwältigende Aussicht, aber auch über den vielversprechenden Blick durchs Tor in die romantisch-mittelalterliche Kino-Arena, als es nach einem steilen Aufstieg auf der Brücke zum Schloss Gilgenberg etwas verschnaufen kann. Hinter ihnen an der Eintrittskasse warten zahlreiche Besucherinnen und Besucher, meist aus der Region, um den Brückenzoll von 15 Franken zum ihrer Meinung nach schönsten Open-Air-Kino der Nordwestschweiz zu entrichten. René Croll aus Laufen etwa, ein Movie-Mania-Fan der ersten Stunde, kann dies nur unterstreichen: «So ein Juwel findet man sonst nirgends.» Der Gymnasiallehrer im Unruhestand erinnert sich noch sehr gut an den anfänglichen 8-mm-Filmprojektor mit den Filmrollen. Eine solche Rolle hat den langjährigen Filmoperateur Markus Dietler einmal in arge Verlegenheit gebracht: «Die dritte Rolle liess sich an einem Abend partout nicht mehr abspielen, sodass unsere Gäste sich auf dem unfreiwillig früheren Heimweg den Schluss selbst ausdenken mussten.» Gar ganz verzichten auf die

Ein Schuss Indien: Madleina, Nathalie und Vera (v. l.) verleihen dem historischen Gemäuer einen Touch von Taj Mahal. FOTO: ROLAND BÜRKI

beliebte Movie-Mania-Woche mussten die vielen Filmfreunde zu ihrem Leidwesen in den letzten zwei Jahren. «Wir schalteten eine schöpferische Pause ein und erkannten, dass es diese Filmwoche einfach braucht, ja, dass sie schlicht erwartet wird», erklärt Martin Kofmel vom Kulturclub Gilgenberg. Dessen Mitglieder und Helferinnen wie Helfer zeigen sich an diesem Sonntagabend tatsächlich richtig schöpferisch mit ihren indischen Gewändern, Schönheitspunkten auf der Stirn oder mit den indischen Wandbehängen als Einstimmung auf den nachfolgenden indischen Film «The Lunchbox». Mit ihrem rassigen Curry, das gut aus solch einem indischen Essensbehälter stammen könnte, setzen Madleina, Nathalie und

Vera noch einen drauf. Überdies hofft Vera, ihre Facebook-Einladung, hier im «Gilgenberger Taj Mahal in 1001 Farben und Düfte einzutauchen», locke noch viele Facebook-Bekannte ins Zullwiler Schloss. Die Stuhlreihen zeigen sich jedenfalls kurz vor dem Filmstart recht gut besetzt. Ilas Liebeskost erreicht den Falschen Es ist gegen halb zehn Uhr, als eine der Gastgeberinnen im «Indian Look» charmant Popcorn anbietet und die Gäste sich einen letzten Schluck ihres Cüplis, Biers oder Single-Malt-Whiskys genehmigen. Zeit für Operateur Markus Dietler, unter dem zunehmend funkelnden Sternenhimmel die «Lunchbox» zu öffnen. Es ist die Geschichte der ver-

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nachlässigten Ila, die mit köstlichem Essen die Aufmerksamkeit und Liebe ihres Gatten zurückgewinnen will. Leider lässt der Lieferdienst ihre tägliche Lunchbox nicht ihrem Mann, sondern dem vor der Pensionierung stehenden mürrischen Buchhalter Saajan Fernandez zukommen. Aus dessen erstem Dankesbrief an die ihm unbekannte Ila entwickelt sich eine zarte und beglückende Brieffreundschaft. Ein berührender Filmeinblick von 2013 in die indische Gesellschaft und das chaotischhektische Mumbai.

Letzte Filme: 11. August: Schellen-Ursli, 12. August: The Revenant, 13. August: Das brandneue Testament. www.kcg.ch

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LAUFENTAL

Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

LAUFEN

LAUFEN

Open-Air-Kino Laufen – noch lange kein Filmriss

Hohe Auszeichnung für Zoe Zbinden

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Mit ihrer Geschichte «La promotion de la semaine», zu Deutsch «Das Wochenangebot», hat Zoe Zbinden den zweiten Platz in einem internationalen Geschichtenwettbewerb gewonnen. Die Laufnerin reüssierte in der Kategorie «Französisch als Fremdsprache». Melanie Brêchet Fischlin

D Strahlt Zuversicht und Motivation aus: Markus Burger übernimmt die Leitung des siebentägigen Anlasses. FOTO: MARTIN STAUB

dust. Das Open-Air-Kino Laufen startet in einer Woche in seine 11. Runde. Mit einem neuen Präsidenten. Auf Pascal Bolliger folgt Markus Burger, wie Bolliger ein Mitglied der ersten Stunde. Seine «Beförderung» sieht der gelernte Elek triker, Koordinator bei der EBL und Vizekommandant der Feuerwehr Laufental, ziemlich locker. Interview: Martin Staub Das erste Jahr als Präsident Open-AirKino Laufen. Wie fühlst du dich so kurz vor der Premiere? Markus Burger (MB): Ich bin seit Anbeginn dabei und weiss, wie der Karren läuft. Und mit dem Präsidium kommt zwar etwas Mehrarbeit und vor allem Verantwortung dazu, aber bis jetzt lief alles rund. Dank einer eingespielten Crew, wo jede und jeder weiss, was zu tun ist. Ich sehe das recht locker, mit Ausnahme vielleicht meiner Repräsentationspflicht bei der Eröffnung, die ich aber bestimmt auch erfüllen werde (lacht). Du hast ja langjährige Erfahrung als Verantwortlicher Infrastruktur und Technik. Bleibt diese Ressortverteilung gleich? MB: Im Grossen und Ganzen ja. Was sich bewährt, soll man nicht ändern. Mein Hauptgebiet bleiben die Infrastruktur und die Technik. Dazu muss ich nun auch den Überblick über alle Ressorts behalten. Pascal Bolliger zeichnet weiterhin für die Buchhaltung und das Sponsoring verantwortlich. Wie läuft das Ganze jetzt, kurz vor dem Endspurt? MB: Wir sind wie gewohnt auf Kurs. Alles ist in den entsprechenden Ressorts aufgegleist und natürlich laufen jetzt im Schlussspurt die Drähte heiss. Die Transporte, die Lieferanten, das Eintreffen der Filme . . . Die ganze Logistik und Vorbereitung beginnt jetzt zu spielen und bedarf da und dort eines Telefongesprächs oder einer Korrektur. Apropos Filme. Wie kann sich der Laie das vorstellen, dass er hier auf dem Schlachthausparkplatz die neusten Streifen sehen kann, die aktuell in allen Kinos laufen? MB: Die Filme treffen auf Festplatten bei uns ein. Vor ein paar Jahren waren das noch echte Filmrollen. Heute sind wir der Technik total ausgeliefert. Bis jetzt ist immer alles reibungslos gelaufen. Man muss sich vorstellen, dass die Filmrechte erst kurz vor Aufführungsbeginn eintreffen und dass diese schon

15 Minuten nach Spielende ablaufen können. Da diese Freigabe auf der Filmplatte gespeichert wird, können wir uns keine Startverschiebung erlauben, weil der Film nach Ablauf der Rechte ganz einfach abstellt. Aber klar, meistens sind diese Filmfreigaben doch etwas grosszügiger bemessen. Was passiert jetzt in den letzten Tagen vor dem 18. August noch? MB: Das Wichtigste ist natürlich der Aufbau vom kommenden Mittwoch, wo alle 12 Aktivmitglieder, zahlreiche Freiwillige und sogar der Zivilschutz mithelfen, damit abends gegen 17 Uhr das Grobe steht und mit den Feinarbeiten begonnen werden kann. Bereits am Dienstagnachmittag werden einige den eigentlichen Aufbau vorbereiten. Wie charakterisierst du die Philosophie des Open-Air-Kinos Laufen? Seit unserer Gründung machten wir uns zum Ziel, Filme für jeden Geschmack zu zeigen. Dabei sollen immer auch brandaktuelle sein («Independence Day 2»), solche für die ganze Familie («Ice Age 5», «Angry Birds», «Dschungelbuch») und ein Schweizer Film («Heidi», mit Anna Schinz als Tante Dette live am Event vor Ort.). Mit diesem Konzept haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht. Wie sind die Erwartungen bei dir und beim OK bezüglich Besucherzahlen? Das ist ganz unterschiedlich und hängt jeweils vom Wetter und von der Filmauswahl ab. Wir hatten schon um 2000, aber auch schon über 4000 Besucher über die sieben Filmabende. Natürlich hoffen wir immer auf ein möglichst ausverkauftes Kinoareal, welches mit 800 Plätzen ausgestattet wird. Wird dieses Jahr im Angebot oder an der Infrastruktur gegenüber der letzten Jahre etwas verändert? Selbstverständlich suchen wir immer wieder nach Optimierung. Dieses Jahr werden wir erstmals das Hauptpodium auf der linken Seite überdachen. Zudem beteiligen wir uns am Projekt «KulturLegi beider Basel», einer Aktion der Caritas, durch die sozial oder finanziell Schwächere mit Berechtigung Vergünstigung auf den Eintrittspreis erhalten. Ansonsten läuft alles im gewohnten Rahmen, mit dem bewährten kulinarischen Angebot. Wir freuen uns auf den Start im Filmdorf, das jeweils an den Spieltagen ab 19.30 Uhr geöffnet ist. Vom 18. bis 27. August. www.openairkinolaufen.ch

ie Stunden könne sie nicht beziffern, aber es seien doch einige gewesen, in welchen sie an ihrer Geschichte geschrieben habe, sagt Zoe Zbinden. Ihr sei dabei sicher auch zu Gute gekommen, dass sie bilingue aufgewachsen ist — ihre Mutter spricht Spanisch — trotzdem stecke unendlich viel Arbeit in dieser Geschichte, sagt die Gymischülerin. Sie habe viel recherchiert und im Internet nach den richtigen Ausdrucksweisen gesucht. Da sie eher zu der Gattung der Eulen gehöre und nach Mitternacht am kreativsten sei, habe sie vorzugsweise abends und nachts gearbeitet. Ihre Eltern seien davon nicht immer begeistert gewesen, lacht die 16-Jährige, die in ihrer Freizeit ausserdem hervorragend Klavier spielt und sehr gerne fotografiert. Zu ihrer Geschichte inspiriert worden ist Zbinden an der letzten Fasnacht, an welcher sie in der Birs, unweit der Passerelle, einen Einkaufswagen erblickte. Damit war auch schon der Protagonist der Geschichte gefunden. Die fantasievolle Handlung beginnt damit, dass zwei Männer einen Einkaufswagen in den Rhein werfen. Schnell kommt der Wa-

Begabt: Zoe Zbinden überzeugte die Fachjury von ihrer Geschichte. FOTO:MELANIE BRÈCHET FISCHLIN

gen mit den Forellen ins Gespräch und erzählt diesen vom teilweise tristen Dasein eines «Wägelis», aber auch von interessanten Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen — bis zu dem Tag, an dem er wieder aus dem Wasser gefischt wird. Ob der Einkaufswagen zurück ins Einkaufszentrum muss oder für Grösseres bestimmt ist, sei an dieser Stelle nicht verraten. Wer sich für diese oder weitere prämierte Geschichten des Wettbewerbs PIJA interessiert, kann diese im Buch «La prose 2016» nachlesen, welches im September erscheint. Ebenfalls nächsten Monat, genauer vom 8. bis 11. September, findet im freiburgischen Charmey die Preisverleihung statt. Zoe Zbinden gewinnt mit dem zweiten Platz tausend Franken. Das gewonnene Geld möchte die Schülerin fürs Reisen sparen. Aber auch für ein Abendessen mit Freundinnen und Shopping soll noch etwas übrig bleiben.

Nicht nur Zoe Zbinden hat es in diesem Jahr unter die Finalisten geschafft: Ihre Klassenkameradin Aisha Hamann aus Laufen darf sich ebenfalls unter den Besten des Wettbewerbs einreihen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Zoe Zbinden am PIJA-Wettbewerb teilgenommen. Schon damals schaffte sie es mit ihrer Geschichte «Les yeux couleur ruisseau» unter die Finalisten und gewann schliesslich den HoffnungsträgerPreis der Jury. Der PIJA-Preis wird von vielen Schweizer Kantonen unterstützt. Dieses Jahr wurden insgesamt 400 Texte aus 30 Ländern eingereicht. Ob Zoe Zbinden im nächsten Jahr erneut mitmachen wird, möchte sie offen lassen. Nach den Sommerferien beginnt sie im Rahmen der bilingualen Maturität des Gymnasiums Laufenal-Thierstein ihre zwei Gymnasialjahre in Porrentruy. Da bleibe abzuwarten, ob Zeit für eine weitere Geschichte bleibe.

NENZLINGEN

«Bienenhaltung ist eine Leidenschaft» Zehn Mädchen und Buben besuchten im Rahmen des Ferienpasses den Bienenstand des Bienenzüchtervereins Laufental, wo Präsident Erwin Borer sie in die Wunder der Bienenwelt einführte. bü. Spannung ist gleich bei der Ankunft vor dem Bienenhaus des Bienenzüchtervereins Laufental angesagt. Überrascht sind nicht nur die sechs Mädchen und vier Knaben dieses Ferienpass-Angebotes, sondern auch gestandene Imker wie Erwin Borer, Präsident des Vereins, oder Käthy Zuber und Ferdinand Fringeli, beide im Vorstand. Im Geäst eines von Bienen umschwärmten Kirschbaums ist nämlich eine grosse Bienentraube auszumachen, die sich um Waben drängt. «Es ist ein Bienenschwarm, der keinen geschützten Ort gefunden hat und nun hier logiert», erklärt Borer, der dann ins Innere des Bienenstandes bittet. Um den Kindern mittels einer eigens verfassten Präsentation zu zeigen, wie Bienen wohnen, arbeiten, Honig machen und auch stechen. «Bienen stechen nur zu ihrer Verteidigung, bleibt also völlig ruhig «, dämpft Borer allfällige Ängste. Ein lebendiges Bienenvolk mit Königin, Arbeiterinnen und Drohnen haben die Kinder draussen in einem Schaukasten bewundert. Jetzt im Bienenhaus erfahren die «Ferienpässler», dass die Königin täglich 2000 Eier legt und ein Volk 30 000 Arbeiterbienen umfasst, die im Sommer nur gerade bis zu sechs Wochen leben und Honig machen, während 300 Drohnen mit einer Lebenserwartung von 25 bis 50 Tagen für die Begattung der Königin und damit für den nötigen Nachwuchs sorgen. Grosses Staunen dann über die Winterbiene, die aus der Herbstbrut hervorgeht und im Gegensatz zur Sommerbiene bis zu acht Monate überlebt, um Königin und Volk sicher über den Winter zu bringen. Käthy Zuber zeigt auf Fragen hin gerne, wie Imker ihre bis fünf Jahre lebenden Königinnen mit Farbe kennzeichnen. Schliesslich demonstriert Fer-

Do it yourself: Im Bienenhaus herrscht eitel Freude über die selbst gerollten Bienenwachskerzen. FOTOS: ROLAND BÜRKI dinand Fringeli, wie die elektrisch betriebene Schleudermaschine den Honig aus den Waben schleudert. Honig, den die Sammelbienen in Form von floralem Nektar und Honigtau in den Bienenstock gebracht haben, damit die Nektar-Abnehmerinnen diese Sekrete dann mit ihren Drüsensäften zu dünnem Honig eindicken können. Eine Bienwachskerze als Souvenir In einem kleinen Fragebogen beweisen die zehn Imkerinnen und Imker in spe, dass sie sehr genau aufgepasst haben. Alle Antworten sind richtig. Oder hätten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, gewusst, dass eine Biene ihre Atemlöcher seitlich am Unterleib hat, Wachs ausschwitzt oder Propolis (Kittharz), Gelée Royale (Futtersaft für Königin), Blütenpollen, Honig und eben Wachs produziert? Oder dass ein ganzes Bienenvolk 100 000 Flugkilometer absolviert, um ein einziges Kilo Honig zu produzieren? Solches und viel mehr von den Bienen wissen die jungen Bienenfreunde, sie

wissen jetzt aber auch, warum beim Eingang steht: «Bienen halten ist eine Leidenschaft». Das feine Honigbrot, die selbst gemachte Bienenwachskerze und der Bienenpfad werden sie noch lange an die fleissigen, für die Pflanzenbestäubung unentbehrlichen Honigbienen erinnern, die zur Passion werden können.

Zufällig entdeckt: Ein Bienenschwarm am benachbarten Kirschbaum beim Bauen der Waben.


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Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. August, 10 Uhr Tour de Leimental wieder Zu Hause; Gottesdienst, Pfarrer Armin Mettler, Kirchenkaffee

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 12. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Samstag, 13. August, 18.00 Uhr, InterkultiGrillabend. Alle sind eingeladen, sich am 13. August, ab 18.00 Uhr hinter dem röm.kath. Pfarreiheim, Röschenzstrasse 39 in Laufen, an der Feuerstelle einzufinden. Bitte einen Salat oder ein Dessert fürs Buffet und was man selber auf dem Grill bräteln will, mitbringen. Getränke stehen zur Verfügung. Sonntag, 14. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Donnerstag, 18. August, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 14. August 2016 10.00 Uhr Gottesdienst in Rickenbach am Gemeindeweekend! Kein Gottesdienst in Breitenbach Dienstag, 16. August 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche: Sonntag, 14. August, kein Gottesdienst Mittwoch, 17. August, 14.30 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, Breitenbach, Abdankung Raymond Hänggi, Pfr. St. Barth Sonntag, 21. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Amy Kaufmann, Erschwil, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst Donnerstag, 25. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, AZB, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 28. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Leonie Vögeli, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend für Könfis und Eltern am Do, 18. August, 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Do, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Am Do, 2. September, kein Konf.: Pfarrerweiterbildung! Gruppe 2 am Do, 8. September, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach Chilespatzenchor: Freitag, 26. August, 19 bis 20 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Leitung: Carmen Gerber

DANKSAGUNG

Dein Leben war ein grosses Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen und dann ein stilles Von-uns-Gehen.

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, zu wissen, wann es Abschied nehmen heisst; nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

In Liebe und Dankbarkeit nehme ich Abschied von meiner lieben Mutter

Von Herzen danken wir für die grosse Anteilnahme, welche wir in den schweren Stunden des Abschieds von unserer lieben

Silvia Bieli-Steg

Jngeborg Fellmann-Cueni 28. November 1931 – 4. August 2016 Der Lebenskreis hat sich geschlossen. Sie durfte friedlich einschlafen.

2. 10. 1952 – 3. 7. 2016 erfahren durften. Besonders danken wir: – den kompetenten Betreuenden der Spitex, der SEOP und des SRK; – den Ärzten Dr. Hans Meyer und Dr. Raphael Haberthür und ihren Teams; – den guten Frauen, welche Silvia das Essen brachten und ihr Gesellschaft leisteten, sodass sie die letzten Monate in der Geborgenheit zu Hause verbringen durfte; – den lieben Freundinnen und Verwandten, welche Silvia durch ihre Besuche immer wieder Freude und Abwechslung in den Alltag brachten; – Herrn Pfarrer Stephan Stadler für die zu Herzen gehende Trauerfeier. In unseren Dank möchten wir alle einschliessen, welche mit uns von Silvia Abschied nahmen, für die grosszügigen Spenden und den schönen Grabschmuck.

Wahlen, im August 2016

Georg Bieli-Steg und Ronny Bieli

In stiller Trauer: Markus Fellmann Anverwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 23. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Brislach statt. Traueradresse: Markus Fellmann, Bodenackerstr. 3, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater, unserem Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Dreissigster: 20. August 2016, 18.30 Uhr.

HERZLICHEN DANK

Karl Schmidlin-Vögtli

für die grosse Anteilnahme beim Abschied unserer geliebten

7. April 1933 – 8. August 2016 Nach langer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

Wir vermissen dich: Anna Schmidlin-Vögtli Christine Bernasconi-Schmidlin mit Jasmin Edi Blättler Anverwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Freitag, dem 12. August 2016, um 10.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbestattung auf dem Friedhof St. Martin. Traueradresse: Anna Schmidlin-Vögtli, Enge Gasse 9, 4242 Laufen

Ruth Wiggli-Jossen

Gilt als Leidzirkular.

4. 2. 1944 bis 8. 7. 2016 Ein besonderer Dank geht an – Herrn Alexander Mendinger für die würdevolle Abschiedsfeier mit den Trost spendenden, feinfühligen Worten; – den Organisten für die schönen Klänge; – für den herzlichen Schwyzerörgeli-Auftritt vom Göttibueb Peter mit Ida und Sepp Vielen Dank für die vielen Karten und Spenden jeder Art. Allen, die unser liebes Mami in ihrem Leben ein Stück begleitet haben und mit ihr viele schöne Stunden erleben durften, ein herzliches Dankeschön. Laufen, im August 2016

Die Trauerfamilie

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben. Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer. Der Glaube ist das tröstende, durch Wolken strahlende Licht.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder und Schwager

Raymond Hänggi 25. November 1963 – 2. August 2016 Nach langer Krankheit hatte Gott Erbarmen mit ihm und holte ihn zu sich. In unseren Herzen wird du immer einen Platz haben.

In stiller Trauer: Carmen und Bruno Hänggi-Zusslin Roger Hänggi Patrik und Marion Hänggi-Borer Anverwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, dem 17. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kapelle im Zentrum Passwang in Breitenbach statt. Gilt als Leidzirkular.

2. Timotheusbrief 1, 10

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Im Alter von 94 Jahren hat unsere Tante

Anna Maria Gasser am 6. August 2016 diese Welt verlassen. Anneli durfte nach einem reich erfüllten Leben friedlich einschlafen. Dem gesamten Team des EMS Les Boveresses in Lausanne und Herrn Dr. Pierre Kohler gebührt ein spezieller Dank für die mit Liebe erbrachte Pflege während den letzten sieben Jahren.

Praxis Albrecht, Nunningen

In stiller Trauer Dorli und Urs Haener-Gasser, Oensingen, und Familie Ruth Kälbling-Gasser, Rudolfstetten Rolf Gasser, Rapperswil, und Familie sowie Angehörige

Bretzwilerstrasse 9 4208 Nunningen Ab sofort endet die Sprechstunde am Freitagnachmittag um 16.00 Uhr.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 17. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kapelle A des Centre funéraire de Montoie in Lausanne statt. Anschliessend wird die Urne auf dem angrenzenden Friedhof Boisde-Vaux in Lausanne der Erde übergeben. Traueradresse: Rietstrasse 10, 8640 Rapperswil

Erschwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Erschwil Passwangstrasse, Schulstrasse bis «Feuerwehrmagazin» Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Passwangstrasse in Erschwil, Abschnitt Schulstrasse bis Feuerwehrmagazin, folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird im Baustellenbereich verengt und teilweise einspurig geführt. – Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichtsignalanlage (Priorisierung ÖV) oder durch einen Verkehrsdienst. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleitstet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet. Dauer: 16. August bis ca. Ende September 2016

Bärschwil

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.

Baupublikation

Solothurn, 12. August 2016

Bauherr: Verein zu Förderung von Geschlechtergeschichte P. A. E. Reinhardt, R. Silberstein Hauptstrasse 8, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neubau Aussenkamin und Einbau eines Peletofens

Nuglar-St. Pantaleon

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Hofstetten-Flüh

Bauplatz: Bachstrasse 43 Bauparzelle: GB-Nr. 1409

Baupublikation

Baupublikation

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Bauobjekt: 16-024 Einfamilienhaus mit Doppelgarage

Bauherr: Benjamin und Sabrina Graf Hofstetterstrasse 36, 4112 Flüh

Grundbuch-Nr.: 3414

Projektverfasser: Benjamin und Sabrina Graf Hofstetterstrasse 36, 4112 Flüh

Einsprachefrist: 26. August 2016

Adresse: 4412 Nuglar, Hubmattstrasse 22

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Hildebrandt Darian Liestalerstrasse 46, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutz, Gartenhaus, Carport und Vordach Projektverfasser: Hildebrandt Darian Bauplatz: Liestalerstrasse 46, 4413 Büren

Gesuchsteller: Ulrich Claudia und Patrick 4416 Bubendorf, Dahlienstrasse 3

Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster

Grundeigentümer: Ulrich Claudia und Patrick 4416 Bubendorf, Dahlienstrasse 3

Bauparzelle, GB-Nr.: 3704

Bauplatz: Hofstetterstrasse 36, 4112 Flüh

Planverfasser: Swisshaus AG, Architekturbüro 5600 Lenzburg, Bahnhofstrasse 18

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Datum Baugesuch: 27. Juli 2016

Einsprachefrist: 26. August 2016

Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 26. August 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Seewen

Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 26. August 2016

Rodersdorf

Baupublikation Bauherrschaft: Giger Andreas Mühleweg 12, 5704 Egliswil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Schneider Bettina und Oliver Oristalstrasse 47, 4410 Liestal

Bauherr: Robert Gröli

Bauobjekt: Neubau Gewerbehaus Wohnmobilhalle mit Attikawohnung

Bauobjekt: Terrainveränderung

Bauplatz: Im Angel 5

Bauobjekt: EFH mit Erdwärmesonde

Bauplatz: Aegertenstrasse

Projektverfasser: Bauherrschaft

Projektverfasser: Holbi14 architekten GmbH Holbeinstrasse 14, 4051 Basel

Bauparzelle: GB-Nr. 928

Bauplatz: St. Pantaleonstrasse 25, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1819

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 25. August 2016

Bauparzelle: GB 3082 Planauflage: Beim Aktuar und am Dienstag, dem 16. August 2016, von 18 bis 19 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 26. August 2016

Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 26. August 2016

Meltingen

Baupublikation Bauherrschaft: Pally Constantin und Simone Mittlere Strasse 277, 4233 Meltingen Bauobjekt: Carport Bauplatz: Mittlere Strasse 277 Bauparzelle: GB 1021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 25. August 2016

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL VERANSTALTUNG

Ein Triathlon: In Rio und in Laufen Am Samstag, 13. August ab 17.00 Uhr findet in Laufen der jährliche TRILA – Triathlon Laufen statt. Breitensportler, Triathlonneulinge sowie Triathlonerfahrene stürzen sich gemeinsam in die Fluten und geniessen auf zwei Rädern und zu Fuss die Landschaft rund um Laufen. Das Motto «dabei sein ist alles» gilt in Laufen wie auch bei Olympia. Für die Teilnahme am TRILA müssen zudem keine Limiten erfüllt werden. Mitmachen kann jeder. Haben Sie Lust Triathlon Luft zu schnuppern und zu erleben, was die Sportler in Rio durchmachen? Wie schnell können Sie vom Schwimmen auf das Velo wechseln. Beobachten Sie am TRILA live wie schnell das bei den Triathleten geht – Sie werden staunen. Kommen Sie an den TRILA und erleben Sie den Anlass als Zuschauer oder noch besser als Athlet. Wenn Sie erschöpft, aber mit einem Lächeln ins Ziel kommen, haben Sie bereits gewonnen. Goldmedaillen und Ruhm können wir Ihnen nicht bieten, aber dafür eine sportliche Herausforderung. Am Donnerstag, 18. August können Sie dann in Rio mit den Männern und am Samstag, 20. August mit den Frauen beim olympischen Triathlon mitfiebern. Drücken Sie unseren Schweizer Athleten die Daumen, wenn es um Gold geht. Als TRILA-Athlet werden Sie dann erneut das Triathlon-Feeling spüren. Schwimmklub Laufen

Ferienstimmung dank Volleyball Bereits zum 16. Mal fand in Laufen das Stedtli Beach Turnier statt. Der Volleyballclub Laufen verzauberte die Altstadt in eine Sportarena mit Strandfeeling und spannenden Wettkämpfen. Gaby Walther

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as Stedtli Beach Turnier ist für den Volleyballclub Laufen einer der wichtigsten Anlässe im Jahr, auch finanziell gesehen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass nebst dem perfekten Ablauf auch das Wetter stimmt. Am letzten Wochenende ging beides in Erfüllung. Dank viel Sonnenschein war gute Stimmung und Strand-

Spiel vor historischer Kulisse: Das Turnier im Stedtli ist auch bei den Spielern beliebt.

LESERBRIEF

Seit mehreren Wochen werden im Gebiet Laufen, Zwingen, Brislach, Duggingen und Grellingen entlang der Birs an «Töfflis» die Schrauben des Hinterrades immer wieder gelockert, abgeschraubt und fortgeworfen. Dass es sich hierbei um eine kriminelle Tat an Leib und Leben des «Töffli»-Fahrers und um eine Sachbeschädigung handelt, ist dem Täter anscheinend nicht bewusst. Oder vielleicht doch? Nicht auszudenken sind die Folgen für den Fahrer, der deswegen einen Unfall erleidet, und auch für den Täter, der erwischt wird. Das Strafrecht sieht in solchen Fällen drastische Strafen vor. Da fragt man sich schon: Was für schlechte Gedanken muss der Täter haben, dass er diese nur mit mit solchen Aktivitäten ausleben und befriedigen kann. Der mögliche Personenkreis entlang der Birs ist bereits eingegrenzt. Wachsamkeit heisst auch hier für uns alle die Devise. Die Anzeige gegen Unbekannt ist bei der Polizei in Laufen erfolgt. Kontrollgänge entlang der Birs sind angelaufen, um diesem Unwesen ein Ende zu bereiten. Michael Hobi, Zwingen

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LAUFEN

Weiter Infos unter www.sklaufen.ch

Manipulation an Töffli

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Dankt den Sponsoren: OK-Präsident Pascal Karrer. feeling im Stedtli spürbar. «Der Freitagabend war kühl, aber trotzdem sehr gut besucht, denn das Plauschturnier, der Kottmann Kohler Beach Cup, ist sehr beliebt», erzählte OK-Mitglied Fabienne Suter. Zehn Teams mit je vier Spielern traten an diesem Abend gegeneinander an. Danach wurde bis um 2 Uhr in der Früh noch gefeiert und die spezielle Atmosphäre im Stedtli genossen. Am Samstag waren dann die Profis am Ball. Das einmalige Ambiente im Stedtli ist auch bei diesen Spielern der zweithöchsten nationalen Kategorie sehr beliebt. Doppelt so viele Teams, wie antreten können, hatten sich für das A2Turnier in Laufen angemeldet. Schliesslich kämpften je acht Frauen- und Männer-Teams um die begehrten Punkte. Bei den Damen ging der erste Platz an Eg-

ger/Bieli – quasi ein Heimsieg, wohnt doch die Brasilianerin Vanessa Bieli in Breitenbach. Bei den Herren setzten sich im Final überraschend Berta/Müller mit 2:1 gegen die U19-Vizemeltmeister Breer/Haussener durch. Der Sonntag galt mit dem U19-Master Turnier im Rahmen der Coop Junior Beach Tour den jungen Talenten. Bei

den Damen siegten Betschart/Böbner. Bei den Herren konnten Haussener/ Jukic punkten und so den ersten Platz ergattern. Damit ein solches Turnier möglich ist, braucht es viel Einsatz, auch weil der Wettkampf an zwei Spielorten, nämlich nicht nur im Stedtli, sondern auch auf den Spielfeldern in der Badi, durchge-

Halbfinal Damen: Die Spielerinnen zeigen vollen Einsatz.

FOTOS: GABY WALTHER

führt wird. So sorgten 15 OK-Mitglieder und über 200 Helfer für einen reibungslosen Ablauf der drei Tage. Am Montagmorgen stand der letzte Einsatz an: Die 160 Tonnen Sand mussten wieder aus dem Stedtli entfernt werden. Viel Arbeit und doch: «Das Turnier war ein voller Erfolg und wir sind sehr zufrieden. Das Wetter war perfekt, die Stimmung super und auch mit der Anzahl Besucherinnen und Besuchern sind wir sehr zufrieden», so die Bilanz von Fabienne Suter.

Geschützt hinter dem Netz: Die Jungs beobachten konzentriert das Spiel.

LESERFOTO

Es lächelt der Teich

Idylle: Regionale Fischzucht.

FOTO: REINHARD HÄNGGI


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Kirche landet wieder Coup Die römisch-katholische Kirche in Breitenbach setzt mit ihrem neuen Pfarrhaus wieder einmal Massstäbe für die Moderne. Gini Minonzio

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ie ein Schiff wird es aussehen, das neue Breitenbacher Pfarrhaus der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Breitenbach-Fehren-Schindelboden. Das alte Pfarrhaus an der Bodenackerstrasse wird abgerissen. «Die nötigen Renovationen am alten Pfarrhaus würden schnell einmal eine Million kosten und das Gebäude wäre trotzdem nicht zweckdienlich», erklärte der Kirchgemeindepräsident Kaspar Sutter. Für das neue Pfarrhaus hat die Kirchgemeinde einen Wettbewerb unter vier Architekturfirmen ausgeschrieben. Gewonnen hat die ARGE Bühler & Jermann Architekten und Raumplaner mit einem sechseckigen Gebäude. «Ich bin ganz stark für dieses Projekt», erklärte Kirchenrätin Imelda Ackermann, die als Sachpreisrichterin in der entscheidenden Jury einsass. Es sei ein helles, innovatives Haus. «Zudem korrespondiert es sehr gut mit der Kirche», sagte Ackermann. Dies ist wichtig, denn im neuen Pfarrhaus werden nebst den sechs Wohnungen auch Räume für das Pfarreisekretariat eingebaut. Dass bei anderen Wettbe-

Ein Haus wie ein Schiff: Kirchenrat Daniel Altermatt vor den Plänen des neuen FOTO: GINI MINONZIO Pfarrhauses.

werbseingaben diese Räume von der Kirche abgewandt sind, veranlasste die Jury zu empfindlichen Punktabzügen. Auch deshalb ist Imelda Ackermann vom Wettbewerbsieger überzeugt, weil es ein sehr modernes Haus wird. «Wir müssen in die Zukunft schauen», sagte sie. Die Balkonbrüstungen sollen aus Photovoltaikpanelen bestehen. Dies wird zwar in der Anschaffung teuer, sollte sich aber auf lange Zeit auszahlen, ist dem Jurybericht zu entnehmen. Als Nächstes werden die Pläne nochmals mit den Architekten besprochen. Die Jury kritisiert etwa, dass die Balkone etwas gar gross seien, was die Kosten in die Höhe treibe.

Sutter rechnet damit, dass das neue Pfarrhaus 2,5 Millionen Franken kosten wird. «Mit den jetzigen tiefen Zinsen kann die Kirchgemeinde diesen Betrag gut verantworten», erklärte er. Dies umso mehr, als mit den neuen Mietwohnungen auch ein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Sollte die Kirchgemeindeversammlung das Projekt absegnen und den Baukredit sprechen, so könnte im Frühling Baubeginn sein. Sutter hofft, dass das neue Pfarrhaus Anfang 2018 bezugsbereit ist. Die Projekte können an folgenden Tagen im Margarethensaal des Pfarreiheimes Breitenbach besichtigt werden: Fr/Sa, 12./13. August, jeweils von 19 bis 20 Uhr. Mo, 15. August, von 11 bis 12 Uhr. Di, 16. August, 19 bis 20 Uhr.

NUNNINGEN

Eine bunte Mischung aus Film und Realität Spektakulär und humorvoll zugleich demonstrierte Goshindo-Lehrer Raymond Laub den Kindern vom Ferienpass in Nunningen, wie man seinen Körper schützen kann, wenn man angegriffen wird. bea. «Welches ist der beste Kampf», fragte Lehrer Raymond Laub die Ferienpass-Teilnehmenden. «Der Kampf, den man gewinnt», riefen die Kinder spontan. «Es geht noch besser», hielt Laub entgegen und forderte die Kinder zum Nachdenken auf: «Wann habe ich gewonnen ohne Risiko der Verletzung? Der beste Kampf ist der Kampf, den man nicht führen muss.» Doch weil man im Leben nicht nur auf die Guten, sondern manchmal auch auf Böse treffe, sei man mit «Goshindo» bereit für alles. Laub demonstrierte zusammen mit seinen langjährigen Schülern David Glanzmann (Himmelried) und Hannah Bock (Nunningen), wie man Räuber in nur drei Sekunden überwältigt, — unabhängig davon, ob man ihre Absichten erkennt oder ob sie zum Beispiel aus dem Dunkeln von hinten angreifen, ob sie ein Messer zücken oder einen Schlagstock einsetzen. Die Zahl der Angriffsmöglichkeiten sei gross, doch jeder Versuch, sei er auch noch so einfallsreich, könne von einem trainierten Körper abgewehrt und der Kampf gewonnen werden, sagte Laub und blieb den Beweis nicht schuldig. In einer bunten Mischung aus Film und Realität — im Zusammenspiel mit seinen langjährigen Schülern — verblüffte er mit einem Trick nach dem andern, spektakulär und humorvoll zugleich, bekannt aus Western-

Selbstverteidigung Goshindo: Schule fürs Leben. drama, Mittelalter-Gefechten oder James Bond-Szenen. «Goshindo» stehe für eine Lebensphilosophie, doch die Bewegungen bereiten auch Spass. Als die Kinder in die verschiedenen Körperhaltungen und Techniken eingewiesen wurden und diese im Zweikampf ausprobierten, waren sich jedenfalls alle einig: «Das macht riesigen Spass». Sehr eindrücklich für die Kinder und die Zuschauer waren die Erfahrungen, zu Boden zu fallen, ohne sich weh zu tun und ohne Hilfe der Hände wieder auf die Beine zu kommen. «Wunderbare Gymnastik für jedes Alter», kommentierte Laub. Dank der ausgezeichneten Infrastruktur im Haus vom Judoklub (Dojo) in Nunningen haben Kinder ab sieben Jahren, aber auch Erwachsene die Möglichkeit, Goshindo zu lernen, jeden Montag von 17.40 bis 18.55 Uhr. Wett-

VERANSTALTUNG

Gottesdienst zum Fest «Maria Himmelfahrt» Am Vortag von «Maria Himmelfahrt», am Sonntag 14. August findet um 10.00 Uhr in der «Listenmatt» (Ökonomiegebäude von Matthias Borer, unmittelbar nach der Meltingerbrücke Richtung Fehren) ein Festgottesdienst statt. Dieser wird vom Chor der Trachtengruppe Thierstein gesanglich mitgestaltet. Anschliessend an den Gottesdienst führt die Trachtengruppe eine Festwirtschaft

mit Angeboten zur Mittagsverpflegung und einem feinen Kuchenbuffet. Am frühen Nachmittag überrascht die Gäste eine Kindergruppe mit Kindertänzen und Liedern. Sie sind zu diesem Anlasse, welcher unter dem Patronat des Seelsorgeverbandes Meltingen/Oberkirch steht, ganz herzlich willkommen. Paul Stebler

FOTO: BEA ASPER

kämpfe stünden nicht im Vordergrund, erklärte Laub. Er spricht weder von Kampfsport, noch von Kampfkunst, sondern von Selbstverteidigung, «vom Weg seinen Körper zu schützen». Und weil Goshindo nicht nur eine Schule für den Körper, sondern auch für den Geist sei, beinhalte die Lehre, den Körper nicht nur vor Gewalt, sondern auch vor schlechten Einflüssen (vor Suchtmittel) zu schützen. Die in Frankreich erfundene Stilrichtung aus der Japanischen Kampfkunst bedeute «ein gutes Leben zu führen.» Laub erklärte den Kindern, dass Goshindo deswegen nicht die Freude am Kämpfen weckt, sondern den Schülern bei der Meisterung ihres Lebens helfen will.» Die Stärkung des positiven Willens und der Persönlichkeit durch Höflichkeit, Respekt und Disziplin stünden im Mittelpunkt.


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Liebe Silvia

Möchtest du mich heiraten? Dein Morini

Die vielen Glückwünsche, Besuche und Geschenke zu meinem 90. Geburtstag haben mich sehr gefreut und ich danke allen von Herzen dafür! Ich durfte einen wunderbaren Tag erleben!

Üse Marco wird morn 20gi Mir gratuliere dir ganz herzlich zu dim grosse Tag, wünsche dir viel Glück und Gsundheit uf dim Läbenswäg.

Besonders möchte ich mich beim Musikverein Konkordia, Nunningen, für das Ständeli bedanken! Auch ich wünsche euch allen gute Gesundheit mit vielen schönen Momenten auf eurem weiteren Lebensweg. Engelbert Hänggi-Brunner, Nunningen

Mami, Papi Antonia, Céline, Michèle Grossmami und Grosspapi


THIERSTEIN EINGESANDT

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Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

KLEINLÜTZEL

Unsere Projektarbeit mit Asylkindern

Wildtiere bei Sonnenaufgang Jäger der Jagdgesellschaft Blauenstein Kleinlützel und Kinder beobachteten Rehe, Füchse, Gemsen und Hasen. Nach einem währschaften Ferienpass-Zmorge liessen sich die Kinder in die Geheimnisse des Jagdwesens einweihen. Jürg Jeanloz

Brücke bauen: Anja Neumann und Naemi Kipfer brachten Kulturen zusammen. Wie üblich mussten die 9. Klassen der Sek E in Breitenbach eine Projektarbeit absolvieren und so kam es, dass wir, Anja Neumann und Naëmi Kipfer, am 30. Mai 2016 unser Projekt mit Erfolg abschliessen konnten. Unser Thema war die Integration von Asylkindern in Breitenbach. Unsere Idee war, mit einem Spielnachmittag eine Brücke zwischen Einheimischen und Asylkindern zu bauen und die verschiedenen Kulturen zusammen zu bringen. So haben wir Kontakt mit Familien verschiedener Herkunft aufgenommen und die Kinder zu einem Spiel- und Bastelnachmittag eingeladen. Wir haben einige Asylkinder und deren Mütter in einem Kinderhort kennen gelernt, wobei die Mütter die Möglichkeit bekommen, einen Deutschkurs zu besuchen, während die Kinder im Nebenraum unterhalten werden. Mit Hilfe von Flyern fingen wir an, zu unserem Nachmittag einzuladen. Als der lang ersehnte Tag dann endlich da war und wir kaum warten konnten anzufangen, tauchte keines der Asylkinder auf. Zusammen mit den einheimischen Kindern fingen wir also mit dem Programm an und hofften inständig, dass die andere Hälfte der Kinder auch noch eintreffen würde. Nach einer dreiviertel Stunde warten entschlossen wir uns, die Mütter anzurufen und zu fragen, ob sie uns vergessen hätten. Als Antwort wurde uns bloss gesagt, dass sie es nicht vergessen hätten und demnächst kommen würden. Tatsächlich tauchten kurz darauf alle zusammen auf und wir realisierten schmunzelnd, dass wir Schweizer viel genauer auf Pünktlichkeit achten als andere Kulturen. Es mag ein wenig gewöhnungsbedürftig und nicht immer von Vorteil sein, dass wir nicht alle gleich ticken, doch es bringt auch Abwechslung

FOTO: ZVG

in den Alltag und wir denken, dass beide Kulturen von einander lernen können. Neben unserem Spielnachmittag haben wir uns auch mit der Asylbetreuerin in Breitenbach, Frau Bernadette Häner, getroffen. Mit ihr zusammen knüpften wir weitere Kontakte zu erwachsenen Asylsuchenden und bekamen die interessante Möglichkeit, diesen Personen Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Sie waren uns gegenüber sehr offen, erzählten über ihre Vergangenheit und sprachen ein relativ gutes Deutsch. Es war sehr interessant, von ihren Erlebnissen und Sichtweise der ganzen Flüchtlingsbewegung zu hören und half uns sehr, das ganze ein wenig besser zu verstehen. Während diesem halben Jahr, in welchem wir mit Asylanten zusammengearbeitet haben und einen kleinen Einblick in ihr Leben erhalten konnten, hat sich unser Blickwinkel bezüglich Flüchtlingen auf der Suche nach einem neuen Zuhause stark verändert und wir blicken diesem Thema mit viel mehr Emotionen entgegen. Wir können bloss erahnen, wie schwierig es sein muss, alles zurückzulassen und in einem völlig neuen Land ein Zuhause zu finden. So ist es uns beiden sehr wichtig geworden, dass wir den Asylsuchenden in unserem Land ein möglichst wohlwollendes Umfeld bieten können. Uns ist bewusst, dass unsere Projektarbeit nichts Weltbewegendes war, dennoch sind wir überzeugt, dass wir die Gelegenheit genutzt und das in unserer Macht stehende gemacht haben, um diese Personen in unserem Land willkommen zu heissen und ihnen zu helfen, sich wohlzufühlen. Anja Neumann Naemi Kipfer

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er Ferienpass mit Jägern ist ein absoluter Renner, obschon die Kinder zeitig aus den Federn müssen. Am Samstagmorgen um Viertel nach fünf besammelten sich auf dem Kirchplatz in Kleinlützel. 10 Jäger und 20 Kinder und verschwanden im Dunkel der umliegenden Wälder. Verschlafen lag die Challmatte im Morgengrauen, als Jäger Fredy Dreier, Jeremy, Leonardo und der Schreibende Richtung Hochsitz stapften. Es wurde nur noch leise gesprochen, um die Wildtiere nicht zu erschrecken. Der Hochsitz unter der Weisstanne gewährte einen ausgezeichneten Blick auf die saftigen Wiesen und den dahinterliegenden Waldrand. Die friedliche Ruhe wurde nur durch eine Wildtaube unterbrochen, die langweilig vor sich hingurrte. Mit dem Feldstecher wurde die Waldlichtung intensiv abgesucht, aber nirgends regte sich etwas. «Wir haben vier Luchse im Jagdgebiet, das macht die Rehe sehr vorsichtig», erklärte Dreier. Der Luchs laure den äsenden Rehen auf, setze zum Sprung an und beisse das Tier in die Kehle. Ein Luchs erlege ein Reh pro Woche, war der traurige Bescheid. Auf dem Rückweg wurde dann doch noch ein Rehbock gesichtet. Aber das Tier war aufmerksam und verschwand im Wald. Anderen Gruppen war es besser ergangen. Leon zählte voller Stolz auf, dass sie und Jäger Max Cueni acht Rehe, vier Füchse und zwei Hasen gesehen hätten. Die ersten Sonnenstrahlen legten sich auf den Chall, ein Specht liess seinen langgezogenen Schrei ertönen, als sich Kinder und Jäger in der Jägerhütte Blauenstein trafen. Drei Jäger bliesen auf ihren Hörnern die Melodie «Zum Aser», eine Aufforderung zum gemütlichen Znüni mit Wurst und Brot. Eifrig erzählten die Kinder, was sie auf ihrer Erkundungstour alles erlebt hatten. Der Tag mit den Jägern war noch längst nicht zu Ende. Bei Max Cueni

Tierkunde mit Rolf Dreier: Prachtsexemplar eines Wildsauschädels. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Früh übt sich: Max Cueni überwacht das Luftgewehrschiessen. durften sie mit dem Luftgewehr ihre Treffsicherheit erproben. In der Hütte zeigte Claus Mollenkopf den Kindern, was es zum Jagen alles braucht. Verschiedene Gewehre, Feldstecher, eine Säge, um den Hochsitz freizumachen, Mückenmittel und vieles mehr bestaunten die aufgeweckten Kinder. Rolf Drei-

er demonstrierte anhand eines Wildsauschädels das mächtige Gebiss des Schwarzkittels, der Mäuse, Würmer, Schnecken, Eicheln, Früchte frisst. Ein ungeborenes Jungtier mit hellbraunen Streifen durften die Kinder an diesem erlebnisreichen Morgen ebenfalls bestaunen.

eine betonierte 15 Meter lange Eisenbahnbrücke zum Beispiel, oder der Berg im Zentrum der Anlage mit funktionierendem Stausee – beeindrucken nicht nur Hobbyeisenbähnler. Gut machen sich auch die beiden Seilbahnen, welche ständig in Bewegung sind. Letztes Jahr, nach insgesamt fünf Jahren Bauzeit konnten die beiden Bastler die erste Bahn über die fertige Anlage kurven lassen. «Ein schöner Moment», finden Vater und Sohn. Seither hat Christian Stich einige Zugkompositionen mehr, als auf der Anlage gleichzeitig manövrieren können. «Sechs Kompositionen sind mit analoger Magnetschaltung an den Loks gleichzeitig in Betrieb. Diese schalten automatisch die acht Signale und insgesamt 10 Weichen am Bahnhof. So verkehren dann immer drei Züge gleichzeitig. Normalerweise lässt Christian Stich seine Anlage am Wochenende bei schönem Wetter laufen. Drei bis vier Züge verkehren dann elektronisch gesteuert um den Bahnhof «Niedermatt» und erfreuen Passanten und solche, die extra zum Geniessen dieses Schauspiels hierher kommen. «Einmal war ein Chinese hier», erzählt Stich, «der machte die längste Zeit Fotos und fragte mich in gut verständlichem Deutsch, ob er die Bilder im Internet veröffentlichen dürfe.»

Selbst für weniger gutes Wetter hat «Bahnhofvorstand» Stich eine Variante: «Dann fahren Playmobilzüge aus den 1980er/90er-Jahren, mit welchen auch meine Kinder spielen dürfen.» Beim Verlassen des Geländes bemerkt der Schreibende auf dem Rasen ausgelegte Eisenbahnschienen von etwas grösserer Spurweite. «Mein nächstes Projekt», schmunzelt Stich, «eine Gartenbahn zum Draufsitzen für meine Kinder.»

KLEINLÜTZEL

Gartenbahn statt Gartenbad

Die Erbauer der riesigen Gartenbahnanlage: Christian (r.) und Martin Stich. FOTOS: MARTIN STAUB

dust. Wer da, im Quartier Niedermatt, vorbeifährt, staunt nicht schlecht. Dort, wo in andern Gärten Rasenmäher ihre Runden drehen, tun dies Eisenbahnzüge im Kleinformat. Christian Stich hat sich hier in seinem Eigenheim einen Bubentraum erfüllt und einen Grossteil des Gartens mit einer Eisenbahnanlage belegt. Was schön aussieht, und insbesondere Kinderaugen zum Schwärmen

bringt, brachte den Erbauer mehrmals zum Schwitzen. «Es gab auch Phasen, in denen ich ziemlich resigniert davorstand», erinnert sich der gelernte Schreiner, der sich aber jetzt, wo alles läuft, an der LGB Gartenbahn genauso freut, wie seine vier Kinder. Christian Stich (36) hat im Jahre 2011 mit dem Bau der Anlage begonnen. «Kurz nach dem Einzug in unser

neues Haus», wie der Modelleisenbähnler anfügt. Mit dem Montieren von 450 Metern Gleise (Massstab 1:22,5, Schmalspur) gab er sich aber noch lange nicht zufrieden. Dank seines Vaters Martin, der als gelernter Maurer immer mehr Begeisterung für die Sache mitbekam, gestaltete sich die Anlage zunehmend komplexer und interessanter. Seine fachmännischen Konstruktionen –

Betonierte Eisenbahnbrücke: Mit der Räthischen Bahn auf Überfahrt.


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Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

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Plauschfischen 20. und 21. August 2016, Büsserach

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Jodlermesse mit dem Jodlerclub «Bärgbrünneli» um 11 Uhr anschliessend Festbetrieb mit Grill, Salat- und Kuchenbuffet Musikalische Unterhaltung Schwyzerörgeliformation «Seilhüsliflue» Für die Kinder steht die Hüpfburg bereit. Die Bürgergemeinde Nenzlingen freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen.

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Jodlermesse mit dem JK Sunnesyte, Nunningen 11.00 Uhr: Anschwingen: Teilnehmer aus den Kantonen SO, BL, BS, AG und ZG Unterhaltung: JK Sunnesyte, Alphorngruppe Eintritt:

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Neu im «Lamm», Laufen Ab 13. August können Sie jeden Abend thailändische Küche bei uns geniessen. Gekocht von unserer neuen Mitarbeiterin Frau Aitt aus Thailand. Ab 10 Personen können Sie auch Thai am Mittag geniessen, auf Reservation. Die andere Karte von Salaten bis Cordon-bleu usw. bleibt bestehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Nach erfolgreich bestandener Prüfung zum dipl. Techniker HF Holzbau ist Ralf Kohler seit Juli 2016 zurück im Betrieb. Ralf Kohler wird von Ruedi und Kurt Kohler in der Geschäftsleitung unterstützt, um den Betrieb in Zukunft in dritter Generation zu führen. Wir wünschen ihm viel Erfolg in seiner neuen beruflichen Herausforderung und alles Gute.


DORNECK SEEWEN

bea. Eines der Geschäfte, welche die Gemüter in Seewen erhitzten, ist die Überarbeitung des Pachtreglements. Versuchte Vetternwirtschaft hatten sich Involvierte, Betroffene und Politiker gegenseitig vorgeworfen, heisst es hinter vorgehaltener Hand. Es bleibt abzuwarten, wie das Volk die überarbeiteten Formulierungen beurteilen wird. Gemeindeschreiber Andreas Schärer hält auf Anfrage fest: «Der Review-Prozess des Pachtreglements im Entwurf wird unter Mitwirkung eines auf Pachtrecht sowie bäuerliches Bodenrecht spezialisierten Juristen noch im August 2016 abgeschlossen werden.» Meinungsverschiedenheiten und Rücktrittsandrohungen waren seit längerem Begleiterscheinungen in der Dorfpolitik. Am 18. Mai beantragte der Gemeindepräsident Philippe Weber schriftlich seinen vorzeitigen Rücktritt. Der Gemeinderat schreibt in seinen Mitteilungen, dass er diesen Entscheid bedaure, aber per 27. Mai einstimmig genehmigte und beschloss: «Der Vizegemeindepräsident Thomas Müller (CVP) führt interimsweise die Geschäfte des Gemeindepräsidiums. Die Stellvertretung des Vizegemeindepräsidenten übernimmt Kuno Trösch (CVP), bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger fürs Gemeindepräsidium gewählt wurde. Politisch interessierte, qualifizierte und engagierte Einwohnerinnen und Einwohner melden ihr Interesse beim jeweiligen Ortsparteipräsidenten oder di-

rekt beim Gemeinderat von Seewen an.» Schärer erklärt gegenüber dem Wochenblatt, dass die Ersatzwahl für den 25. September angesetzt sei. Ob es zu echten Wahlen kommen wird, entscheide sich nächste Woche anhand der Anzahl Kandidaten. Wahlvorschläge seien auf dem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag müsse von mindestens zehn Stimmberechtigten aus Seewen unterzeichnet sein und bis Montag, dem 15. August, 17 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Die Bekanntgabe der Kandidaten stellt Schärer für nächsten Dienstag in Aussicht auf der Website und den Anschlagbrettern. Seewen ist auch im «Forum Schwarzbubenland» Gesprächsthema. Diesen Samstag sind seine Vertreter im Rheinbundhaus in Hochwald eingeladen zur «spannenden Diskussion rund um das Projekt Vision See Seewen». Gemäss Programm hält Philippe Weber ein Referat zum «Stand Kanton und Gemeinde», während Professor Henning Lebrenz «über die Machbarkeit eines Sees bei Seewen» spricht und Karin Schwendimann von der Fachhochschule Nordwestschweiz ihre Bachelorarbeit: «Ein See für Seewen» vorstellt. Auf die Frage, warum Philippe Weber, der von den Ämtern Seewens zurückgetreten ist, die Gemeinde Seewen am Samstag beim Forum Schwarzbubenland vertritt, erklärt Schärer, dass dem Gemeindepräsidenten ad interim, Thomas Müller, keine Einladung vorliege.

VERANSTALTUNG

Serenade im Schlosshof Burg WOS. Die 1994 gegründete Casa Loma Jazz Band pflegt den New-Orleans-Stil der 20er- und den Swing Stil der frühen 30er-Jahre. Die Besetzung entspricht dem legendären Hot Seven, anstelle des Schlagzeugs tritt das Waschbrett.

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HOFSTETTEN-FLÜH

Seewen vor personellen Änderungen In Seewen gab es Querelen. Philippe Weber ist als Gemeindepräsident zurückgetreten.

Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

Im Anschluss an die Serenade sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. Kollekte nach der Serenade. 31. Serenade 2016 im Schlosshof Burg im Leimental Sonntag, 21. August 2015, 18.00 Uhr.

Räume und finanzielle Mittel gesucht Nach der Schliessung der Kita Kunterbunt steht Hofstetten-Flüh vor der Frage: Wie geht es weiter mit der Kinderbetreuung und dem Mittagstisch? Bea Asper

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ofstetten-Flüh hat in den letzten Jahren Millionen Franken in den Bau von neuen Räumen investiert und steht mit der Umnutzung des alten Schulhauses vor einem weiteren grossen Projekt für eine neue Gemeindeverwaltung und ein Dorfmuseum. Gleichzeitig werden Räume für Mittagstisch und Kinderbetreuung vermisst. Die Betreiber der Kita Kunterbunt hatten sich in Privaträumen an der Ettingerstrasse organisiert; nach der Schliessung des Betriebs diesen Sommer ist die Raumfrage eines der grossen Hindernisse, welche Initianten für eine neue Kita überwinden müssen. Die Kita Kunterbunt hatte dem Gemeinderat personelle Engpässe als Schliessungsgrund genannt. «Es haben sich zwei Personengruppen bei der Gemeinde Hofstetten-Flüh als potenzielle Kita-Betreiber gemeldet. Sie stellen klar, dass es ohne Unterstützung durch die Gemeinde und den Bund nicht möglich ist, zu starten», erklärt der zuständige Gemeinderat Domenik Schuppli auf Anfrage. Es gehe um die nötigen Räumlichkeiten und um finanzielle Hilfe. «Leider ist es nicht möglich, die Räumlichkeiten der Kita Kunterbunt weiter zu nutzen. Von vielen angefragten Immobilienbesitzern gingen aufgrund der befürchteten Emissionen Absagen ein. Und die Gemeinde hat nicht unendlich Ressourcen an Räumen», gibt Schuppli zu bedenken. Optionen sieht er in der vorübergehenden Nutzung von Räumen im alten Schulhaus in Hofstetten und spä-

Begehrt: Im alten Schulhaus haben Vereine ein Zuhause gefunden, auch ein möglicher neuer Kita-Betreiber meldet Raumbedarf an. Der Gemeinderat plant FOTO: BEA ASPER einen Umbau des Gebäudes für Verwaltung und Dorfmuseum.

ter im Mammut, sollten dort die Räume der Gemeindeverwaltung frei werden. Für den Mittagstisch, sagt Schuppli, seien die Möglichkeiten im neuen Schulhaus ausgeschöpft, die Gemeinde hat der Kita Kunterbunt aber den Aufenthaltsraum mit integrierter Küche in den neuen Räumen auf dem Sportplatz Chöpfli offeriert. Ausserdem hatte die Kirchgemeinde Hand geboten.» Die Gemeinde sei auf jeden Fall bereit, Initianten beim Angebot eines Mittagstisches zu unterstützen. Anschubfinanzierung? Das zweite Problem für eine neue Kindertagesstätte für Hofstetten-Flüh sei die Anschubfinanzierung, gibt der Gemeinderat zu bedenken. Eine solche war vor zwei Jahren der Kita Kunterbund gewährt worden. «Die Gemeinde

zahlte 30 000 Franken», sagt Schuppli. «Die neuen Kita-Betreiber werden vom Bund vorläufig kein Geld erhalten, sollte das bisherige Angebot von zwölf Plätzen nicht erweitert werden.» Der Gemeinderat werde wohl in den nächsten Wochen in den Verhandlungen mit den beiden Antragsstellern für eine Kita die Gesuche prüfen und entscheiden. «Ausgeschlossen ist die Übernahme einer Defizitgarantie durch die Gemeinde», zitiert Schuppli die Ratsmeinung. Die Exekutive hielt fest, dass die Gemeinde grundsätzlich bereit sei, eine Kita zu unterstützen wie auch weiterhin Eltern, die bei der Kinderbetreuung auf finanzielle Unterstützung angewiesen seien. Dies gelte auch für eine Kita ausserhalb der Gemeinde, sofern diese eine Leistungsvereinbarung mit Hofstetten-Flüh habe, führt Schuppli aus.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

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Kampfkunst

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Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60. Kampfkunstcenter Laufen. Fudomotion: Mi, 10.00, Seniorenzentrum Rosengarten. TaiChi-QiGong: Do, 18.30, kath. Pfarreiheim. Samurai Kids: Mi, 16.00; Kobudo: Mi, 20.45, beides MZH Serafin. Yoga, Pilates, Feldenkrais. Schnuppern jederzeit möglich. Alle Trainingsformen Ikkaido Schweiz konform. Wir leben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@ bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Jubiläumsfest: 28.8. Kinderkleiderbörse Birscenter Laufen: 23.+24.9. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Montag- u. Donnerstagnachmittag Hütedienst: Fr. Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszei-

ten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


SPORT

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REGIO-FUSSBALL

Wieder Duelle Laufen gegen Dornach Am Wochenende rollt der Ball auch für die Teams in den unteren Ligen. In der interregionalen 2. Liga geht Dornach mit einem neuen Trainerduo in die Saison, während es in der regionalen 2. Liga wieder zu Duellen Laufen - Dornach kommt.

2. Liga Regional Samstag, 13. August 2016

FC Laufen – Old Boys

17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh. – Mit dem Heimspiel gegen die Old Boys beginnt für Laufens 2.-Liga-Team die neue Saison. Die Hauptprobe dafür am vergangenen Samstag im Nau gegen Gruppengegner Birsfelden gelang mit 4:0 ideal. Man sei bereit, aber habe noch Steigerungspotenzial, war von den Verantwortlichen zu hören. Die letzte Saison schloss Laufen auf Platz acht ab. Mit 16 Punkten Reserve auf einen Relegationsplatz wurde es in diesem Punkt am Ende dann doch entspannter, als es zwischenzeitlich aussah. Trainer Adnan Ercedogan machte mit seinem jungen und oft zu unerfahrenen Team gute Arbeit. 4:2 gegen Aesch und ein 8:3 in Arlesheim – so beendete Laufen die Saison . «Das gibt Moral und macht Mut, auch für die neue Spielzeit», weiss Ercedogan und ist daher auch optimistisch, dass der Start gelingen möge. Einen eigentlichen Knipser hat man noch immer nicht, aber das Spiel in Arlesheim zeigte, dass fast jeder treffen kann.

Edgar Hänggi

D

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TURNEN

Hoher Besuch am Nationalfeiertag im SOTV Tenerolager Das Jugendsportlager Tenero des Solothurner Turnverbandes (SOTV) bot den 125 jungen Turnerinnen und Turnern im Alter von 14 bis 20 Jahren ein vielfältiges Sportprogramm. Am Nationalfeiertag war auch der Bundesrat Guy Parmelin zu Besuch im Centro sportivo Tenero. Die motivierten Lagerteilnehmer trainierten jeweils vormittags in ihrem Pflichtfach aus den Disziplinen Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik, Polysport und Schwingen. Am Nachmittag konnten sie dann in zwei Lektionen ein Wahlfach belegen und so neue Sportarten kennenlernen. Beachvolleyball, Biken, Kajak, Kin-Ball, Tae Bo, Wassersport oder diverse Spielvarianten waren unter anderem im Angebot. «Das durchwegs schöne Wetter trug einiges zur guten Lagerstimmung bei» resümierten die Hauptleiter Rosmarie Strähl (Hünenberg) und Markus Blanco (Büsserach). Sie beide führten das 27köpfige Leiter- und Küchenteam bereits zum achten Mal in Folge. Für Blanco war es das letzte Lager als Hauptleiter. Er wird sein Amt an Guy Mäder (Solothurn) übergeben, welcher als langjähriger Leiter Gymnastik kein Unbekannter im Leiterteam ist. Bundesrat auf Lagerbesuch Am 1. August stattete der Bundesrat Guy Parmelin, Chef des VBS, erstmals dem Centro sportivo Tenero (CST) einen Besuch ab. Am Vormittag hielt er im Beisein von Alt-Bundesrat Flavio Cotti, Gemeindebehörden und Bevölkerung eine Ansprache zum Nationalfeiertag. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchte er dann auf seinem Rundgang durchs CST auch kurz das SOTVLager. Am Lager-Besuchstag vom Donners-

ornach 1 geht mit einem neuen Trainerduo in die Saison. Stefan Krähenbühl, der schon in Dornachs Fanionteam als Spieler tätig war und eben Birsfelden in die regionale 2. Liga führte, hat das Amt des Cheftrainers auf dem Gigersloch übernommen. Ihm zur Seite steht Yves Kellerhals. Auch in Sachen Kader ging etwas. Blanco (Bubendorf), Stampfli (Liestal), Fumagalli (Binningen) und Böhlen (Reinach) sind nicht mehr dabei. Neu dafür Troller (Black Stars), Ngan (Muttenz), Käser (Allschwil), Frischknecht (Arlesheim), Tato (Timau) und Saponja (Concordia). Ebenfalls neu ist Serhart Kurt, doch verletzte er sich bereits und fällt die Vorrunde aus. Etwas verändert hat sich auch die Gruppe. Mit Timau kam der Aufsteiger aus der regionalen 2. Liga hinzu sowie mit Bern, Bümpliz, Grünstern und Prishtina weitere Berner Vereine. Die Ansprüche in Dornach sind trotz neuer Saison nicht geringer geworden. Ein Rang möglichst weit oben soll es sein. Die zweite Dornacher Equipe von Spielertrainer Ernes Hodzic geht nach dem Aufstieg mit breiter Brust in die Saison. Man werde sich in der regionalen 2. Liga nicht verstecken. Nur den Ligaerhalt als Ziel zu nennen, ist dem Trainer zu wenig. «Wir verfügen über ein gutes und eingespieltes Team, sodass ich schon mehr erwarte. Die stärksten Teams ärgern und in der oberen Tabellenhälfte rangiert sein, das strebt er mit seinen Spielern an. Einen gravieren-

Offensiv: Dornachs erste Mannschaft will in der interregionalen 2. Liga angreifen. FOTO: EH-PRESSE

den Abgang gab es mit Topskorer Philipp Borer, der aus beruflichen Gründen zum FC Aesch wechselte. Im Mittelfeld sehen sich auch die Laufner. Nachdem die vergangene Spielzeit nicht das brachte, was man sich erhoffte, soll das Team nun weitere Fortschritte machen. Trainer Adnan Ercedogan ist zuversichtlich, dass nun der nächste Schritt erfolgt. Die beiden Spiele zum Ende, als die Gefahr der Relegationsränge weg war, zeigten, welch Potenzial im Team vom Nau steckt. In der 3. Liga gibt es am Ende der Saison drei Absteiger. Was den Stress in Laufen und vor allem Breitenbach erhöht. Während das Team von Marc Eigenmann keine grossen Veränderungen aufweist (der Trainer verlor mit Sandro Meo allerdings seinen Assistenten), gab es bei den Schwarzbuben wieder zahlreiche Mutationen im Kader. Startgegner am Samstag ist Gruppenneuling Srbija Basel. «Auch weil jetzt drei Teams absteigen, wollen wir so schnell als möglich unsere Punkte holen. Ein guter Saisonstart ist dafür sehr wichtig», so Trainer Eigenmann. In Breitenbach musste Trainer Mühlheim sein Team, auch zwangsläufig, mit jungen, eigenen Spie-

lern ergänzen. «Wir werden sicher ruhiger auftreten, aber ich verspreche mir auch eine Leistungssteigerung, denn wir haben gute junge Spieler», so der Trainer. Wenn man die Lehren aus der Basler-Cup-Pleite gegen Arlesheim (2:6) zieht, liegt im Startspiel in Aesch etwas drin. Noch aber gibt es zu viele Schwankungen in den Spielen. In der 4. Liga will Soleita-Hofstetten nach dem ärgerlichen Abstieg wieder angreifen. Trainer Christian Kunz hat jedenfalls alles eingeleitet, damit eine sofortige Rückkehr erfolgen könnte. Das Team blieb praktisch komplett beisammen. Am Samstag kann man auf eigenem Terrain gegen den FC Münchenstein starten. In der Gruppe vier spielen auch Riederwald, Röschenz, Zwingen und Kleinlützel. Apropos Kleinlützel: In der 2. Runde des Basler Cups musste man gegen das gute 3.-Liga-Team aus Binningen antreten und sich lediglich mit 0:2 geschlagen geben. Erfolgt ist auch der erste Ernstkampf des neuen Vereins FC Brislach. Mit 5:1 fertigte das Team aus der 5. Liga den SC Basel Nord (4.) ab. War das schon das Ausrufezeichen für die Gegner in der Meisterschaft?

LEICHTATHLETIK

Grossartiges Projekt ist erst halbe Miete Am Samstag wird auf der Sportanlage Grien in Breitenbach anlässlich der Swiss Athletics Sprint Finals des Kantons Solothurn die neu erstellte 200Meter-Bahn eingeweiht. Ein grossartiges Projekt, das aber erst die «halbe Miete» sein soll.

Geräteturnen: Im Lager wurden verschiedene Disziplinen geübt. FOTO: ZVG tag reiste eine grosse Schar von ehemaligen Lagerleitern und Küchencrews nach Tenero. Nach der Begrüssung der Gäste durch Rosmarie Strähl dankte der Direktor des CST, Bixio Caprara, den Solothurnern besonders für ihre Initiative zur Gründung des CST vor über 50 Jahren. «In den vergangenen Wochen sind rund 60 Spitzensportler(innen) zur Vorbereitung für «Rio 2016» in Tenero im Training gewesen» führte Caprara weiter aus und unterstrich dabei die Wichtigkeit der Begegnung von Spitzensport mit dem Breitensport. Die Grüsse und der Dank der Solothurner Regierung überbrachte der Regierungsrat Dr. Remo Ankli. «Sport ist gesund - und in Tenero erst noch mit Feriengefühlen verbunden» richtetet er sich an die Lagerteilnehmer und Gäste. Er dankte im Speziellen der diesjährigen Lagerleitung und ihren Vorgängern in den letzten 54 Jahren für ihren Einsatz zu Gunsten der Jugend und der Sportförderung. Markus von Däniken

eh. Damit endet ein langer Weg von der Idee über Planung, Finanzierung zur Realisierung und vor allem erforderte er auch viel Geduld. Schon beim Bau der Sportanlage Grien im Jahre 1995, als vor der Tribüne eine 110m-Bahn errichtet wurde, war zu lesen: «Geplant ist in einer späteren Phase der Ausbau der vierspurigen Leichtathletikbahn zu einer 400m-Rundbahn für die Region.» Mittlerweile hat sich auf allen Ebenen einiges verändert. Ganz erloschen sind Gedanken daran vor allem beim Leichtathletik Zentrum Thierstein nicht. Spätestens mit der Übernahme des Präsidentenamtes durch Tobias Holliger kam wieder Leben in dieses Projekt. «Ich will mithelfen, die Leichtathletik in der Region weiter zu entwickeln.» Der LZT leistet vorbildliche Arbeit und der Verein wächst zusehends. Holliger hat sich mit Gleichgesinnten an die Arbeit gemacht und versuchte die Idee der 400m-Bahn in die Tat umzusetzen. «Das Wohlwollen namentlich der Gemeinde Breitenbach war sehr positiv. Auch die Bevölkerung zog erfreulich mit. Die Kosten waren aber doch etwas hoch. Dass wir deswegen das gesamte Projekt wieder in die Schublade legen würden, kam nicht infrage. Wir lancierten die Idee der 200m-Bahn und die konnte nun realisiert werden. Das ist

toll und bringt uns schon mal weiter. Es ist für die Sprinter und Langhürdenläufer zwingend notwendig auf der Bahn zumindest eine Kurve laufen zu können.» In den Schoss fiel die neue Bahn den Leichtathleten nicht und die Gemeinde hat über dem LZT auch nicht das Füllhorn ausgeleert. «Erst das grosse ideelle Engagement der Verantwortlichen des LZT sowie deren Bereitschaft, Eigenmittel in nicht unerheblichem Ausmass aufzubringen, liess das Projekt innert Kürze realisierbar werden», so Andreas Dürr, Leiter der Gemeindeverwaltung in Breitenbach. Die Realisierung der Bahn ergab dieselben Schwierigkeiten wie die Erstellung der gesamten Anlage, da man sich in einer Grundwasserschutzzone befindet. Dass dabei die Rundbahn im ersten Planungspapier genehmigt wurde, hatte mit der jetzigen Umsetzung nichts mehr zu tun. Man musste die Sachlage erneut genau ansehen. Man habe den Spagat zur Zufriedenheit aller Beteiligten geschafft, meinte Dürr. Für Präsident Holliger bedeutete der Spatenstich im Februar aber der Beginn einer Geduldsprobe. Das Wetter spielte nicht mit. Die in vielerlei Hinsicht erschwerte Planung wurde immer wieder Makulatur. Die Einweihung soll, geht es nach Holliger, jedoch erst «die halbe Miete» sein. «Ich habe die Rundbahn noch nicht aus dem Kopf gestrichen. Ich bin von den Staffelläufen begeistert. Sie bilden in der Leichtathletik einen ganz besonderen Teamspirit und sind für unsere Vereinskultur enorm wertvoll. Dafür brauchen wir die Rundbahn.» Holliger schwebt eine Steigerung der Bedeutung des regionalen Zentrums

Wegweisend: Für LZT-Präsident Tobias Holliger ist die 200-Meter-Bahn wegweisend, aber noch nicht das Ende der AusFOTO: EH-PRESSE baupläne. vor. «Aktuell gibt es im Kanton Solothurn nur in Olten eine Rundbahn. Wir hätten mit einem Ausbau der Anlage die Möglichkeit die Disziplinen des Siebenkampfes der Damen oder Zehnkampfes der Herren zu trainieren und müssten für die Spezialtrainings nicht immer nach Basel oder Delémont ausweichen.» Ausführlicher Berichte und Bilder auf www.facebook.com/regiosportalplus


DORFPLATZ

Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Abenteuer im Sommerlager

Das fehlende Gen

INDEPENDENCE DAY 2 / DAS DSCHUNGELBUCH

Martin Staub

Zufrieden: Die Pfadi Laufen verbrachte ih5r Sommerlager in Langnau i. E.

Wiederkehr Zwanzig Jahre, nachdem die Amerikaner unter der Führung ihres Präsidenten Thomas Whitmore eine Alien-Invasion zurückschlagen konnten, droht ein erneuter Angriff der Ausserirdischen. Die Menschheit war in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht untätig und hat sich auf einen erneuten Angriff vorbereitet. Die auf der Erde zurückgebliebene Alien-Technologie wurde genutzt, um Waffen und Flugzeuge umzurüsten, ein gigantisches, globales Abwehrprogramm zu entwickeln – doch gegen die zurückgekehrten Aliens hilft das trotzdem nicht. Wieder hängt alles vom Einfallsreichtum einiger Menschen ab. Dauer ca. 120 Minuten (Deutsch, FSK 12) Ausgeliefert Seit er ein Baby war, wird der Menschenjunge Mowgli (Neel Sethi) im Dschungel vom Wolfsrudel um Akela (Stimme: Giancarlo Esposito) und Raksha (Stimme: Lupita Nyong’o) grossgezogen. Unter den strengen Augen von Panther Bagheera (Stimme: Ben Kingsley) soll er die Regeln des Dschungels lernen und befolgen. Als der allseits gefürchtete Tiger Shere Khan

(Stimme: Idris Elba) jedoch hört, dass ein Mensch im Dschungel lebt, fordert er, dass der Junge ihm ausgeliefert wird. Ein Mensch hat ihn nämlich vor Jahren verbrannt, weshalb er alle Menschen tot sehen will. Um Mowgli vor diesem Schicksal zu bewahren, soll Bagheera ihn zu den Menschen bringen. Doch als die beiden bei einem Angriff von Shere Khan getrennt werden, muss der kleine Junge alleine zurechtkommen. Auf seinem Weg durch den Dschungel trifft er unter anderem auf die Schlange Kaa (Stimme: Scarlett Johansson), die mehr über seine Herkunft weiss. Und er begegnet dem gemütlichen Bären Baloo (Stimme: Bill Murray), der Mowglis Erfindungsreichtum für seine eigenen Ziele zu nutzen weiss. Doch nicht nur Shere Khan hat es auf den Menschenjungen abgesehen... Dauer 105 Minuten (Deutsch, FSK 12)

Das Sola 2016 der Pfadi Laufen fand in Langnau i. E. statt. Das Ziel war klar: Wir reisen in die Vergangenheit und helfen Doc bei der Erforschung von Bananenkernen. Ein einfaches Unterfangen für uns Pfadi, doch bald schon lieferten wir uns eine zweiwöchige Verfolgungsjagd durch vier Zeitalter hindurch. Die Turbulenzen begannen schon zu Beginn der Reise, als wir statt wie geplant in der Vergangenheit in der Zukunft landeten! Die Maschine hatte eine Fehlfunktion, doch um sie neu zu programmieren, benötigten wir spezielle Energieteile, eines davon gab es nur beim gefährlichen CEO der Energy Group Enterprises, Richard Dump. Dump hatte finstere Absichten, entführte Doc und wollte sich selbst eine Zeitmaschine bauen. Wir befreiten Doc und flohen ins Mittelalter. Sicher waren wir auch hier nicht, es schien, als ob Dump sich in der Zwischenzeit eine Zeitmaschine gebaut hätte und vor uns im Mittelalter ankam. Es ist ihm gelungen, König Arthur gefangen zu nehmen und in ein anderes Zeitalter zu schicken. Die Hinweise auf seinen Verbleib waren im ganzen Land verstreut. Wir suchten diese, fanden heraus, dass er sich im Wilden Westen befand, reisten ebenfalls dorthin und befreiten ihn. Doch Dump hatte erneut seine Finger im Spiel und es gelang ihm, uns durch einen miesen Trick in einer anderen Dimension zu fangen. Innert 24 Stunden mussten wir aus dieser Dimen-

FOTO: ZVG

sion raus, sonst müssten wir für immer dortbleiben! Nur durch Mut und Tapferkeit konnten wir Dimension und Zeitalter wechseln. In der Antike wurden wir freundlich aufgenommen. Unseren älteren Pfadis, den Pios wurde sogar zugetraut, den lang verschollenen Odysseus wiederzufinden, worauf sie sich zwei Tage an seine Fersen hefteten, bis sie ihn fanden. Der Friede währte allerdings nur kurz, denn Dump hatte sich mit Hades verbündet und das Tor zur Unterwelt geöffnet. Mit vereinten Kräften gelang es uns, die beiden zu besiegen und für immer in der Unterwelt einzusperren. Nach all diesen Anstrengungen mochten wir uns nicht mehr der Forschung der Bananenkerne widmen, wir reisten zurück in die Gegenwart und gingen nach Hause. Gemeinsam mit der Pfadi Adler Pratteln erlebten wir viele aufregende und lustige Momente. Obwohl wir ein wenig Pech mit dem Wetter hatten, hielt unsere gute Laune allem stand. Die zweite Woche war dafür umso schöner. Zu den Highlights gehörten sicher die langen Wanderungen, das Hallenbad, der Dählhölzli Tierpark /Seilpark für die Pios, unser Turm und natürlich das Abschlussessen, welches mit viel Liebe und Aufwand zubereitet wurde. Die Zeit im Sola ist leider schon vorbei, doch wir freuen uns auf das Nächste im 2017! Isabelle Imhof v/o Fiera

EINGESANDT

Die Schweiz besser kennenlernen

(Texte zVg von outnow.ch)

Open-Air-Kino Laufen, 18. bis 27. August, auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». INDEPENDENCE DAY 2, Sa, 20. Aug., DAS DSCHUNGELBUCH, So, 21. Aug. Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr.

VERANSTALTUNG

Sommerschnitt für Obstbäume Am Samstag 27. August führt der Obstund Gartenbauverein Laufental auf dem Dittingerfeld von 8.45 bis 12.00 Uhr einen Sommerschnittkurs durch. Was viele nicht wissen ist, dass Ende Sommer der beste Zeitpunkt ist um grössere Schnitte an älteren, zu dichten Obstbäumen vorzunehmen. Die Bäume treiben im Frühjahr dadurch weniger stark aus als nach einem Winterschnitt und es ist weniger Nacharbeit nötig. Zudem verheilen die Schnittwunden schneller und besser, da die Bäume noch im Wachstum sind. Auch sieht man besser, wie gesund die Bäume sind, welche Äste krank sind und unbedingt entfernt werden müssen. Da der kommenden Herbst die beste Zeit ist, um Bäume zu setzen, wird in ei-

nem kurzen Theorieteil auch erklärt, wie der Pflanzschnitt durchzuführen ist und wie bei der Erziehung von Hochstammbäumen vorgegangen werden sollte. Das Ziel des Vereins ist die Baumpracht der Laufentaler Obstwiesen zu erhalten. Darum muss das Wissen um Schnitt und Pflege von Obstbäume in möglichst breiten Kreisen der Bevölkerung erhalten werden. Deshalb ist der Kurs auch offen für Nicht-Vereinsmitglieder. Diese bezahlen einen Unkostenbeitrag an den Kurs. Roland Roth Obst-und Gartenbauverein Laufental Weitere Informationen: www.obstbauverein-laufental.ch. Anmeldeschluss für den Kurs ist der 25. August 2016.

EINGESANDT

Benefizflüge mit der Motorfluggruppe Basel WOS. Die Motorfluggruppe Basel (MFG) führt alle zwei Jahre kostenlos Rundflüge durch für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Dieses Jahr wurde die Organisation «Abilia» ausgewählt. Unterstützt wird diese Aktion durch Phoenix Charity. Die Aktion erfolgt am Samstag, den 17. Sep-

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tember, ab 9.00 Uhr (Ausweichtermin 24.09.2016) beim Clubhaus «Pintli» der Motorfluggruppe Basel. Diverse Privatpiloten der MFG ermöglichen mit drei Sportflugzeugen 36 Passagieren, Basel von oben zu sehen und die Faszination des Fliegens zu erleben.

Sommerlager 2016 in Stäfa: Das SoLa-Team Dittingen-Blauen-Liesberg verbrachte mit FOTO: ZVG 53 Kinder und Jugendliche ein Lager. Am 23. Juli reiste das SoLa-Team Dittingen-Blauen-Liesberg mit insgesamt 53 TeilnehmerInnen in das Sommerlager nach Stäfa im Kanton Zürich. Unser Motto lautete dieses Jahr «CH muesch gseh ha». Wilhelm Tell lud seine Freunde aus fünf anderen Staaten ein, die Schweiz besser kennen zu lernen. Tell nahm uns alle mit auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise quer durch die Schweiz. Anfangs besuchten wir den Jura, wobei die Kids bereits mit einem Morgenstreich geweckt wurden. Am selben Nachmittag wurde ein grosses Nomadenzelt aufgebaut, welches die ganze Woche über rege genutzt wurde. Tags darauf halfen wir Heidi, ihren entführten Grossvater zu finden. Mit einer Wanderung verbunden, suchten wir unter anderem im Kinderzoo von Rapperswil oder in den schönen Rebbergen am Zürichsee. Am Dienstag stand in der Region Zürich neben dem Böögg verbrennen auch eine schweizerische Olympiade an. Dabei massen sich die verschieden Gruppen in Hornussen, Schwingen, Kirschsteinspucken, usw. Am Dienstag kämpften unsere Eidgenossen erneut gegen die Habsburger. Ebenso durfte an diesem historischen Tag, der Rütlischwur mit anschliessen-

dem Fahnenschwingen nicht fehlen. Nach einem Besuch auf einem Bauernhof in der Nähe, wo Alltag und Tiere aus der Nähe bestaunt werden konnten, durften wir am Abend diverse Sagen in einem abwechslungsreichen Rollenspiel vorzeigen. Zu Besuch bei den Bernern wurden wir auf ein Jassturnier eingeladen. Leider hatten wir keine Karten mitgenommen, deshalb mussten wir diese zuerst erkämpfen. Dies stellte sich jedoch nicht als grosses Problem dar und kurz darauf konnten wir mit einem feinen Schoggifondue als Beilage, an dem Turnier teilnehmen. Am Freitag begleiteten wir ein paar störrische Kühe von der Alp ins Tal, bevor sich unser Sola langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Ich bedanke mich ganz herzlich beim Leiterteam für ihr grosses und tolles Engagement. Danke auch unserem Küchenteam, welches uns die ganze Woche über hervorragend bekocht hat. Das Sola 2016 in Stäfa war einmal mehr ein voller Erfolg mit vielen unvergesslichen Erlebnissen. Damian Cueni

Sommer, Sonne, Sonnenuntergang. Und danach sich einen Film reinziehen. Im Freien selbstverständlich. Openair Kinos haben Saison. Auch in unserer Region. In einer Woche eröffnet das Open-Air-Kino Laufen sein Tor, zurzeit laufen noch die Filme auf Schloss Gilgenberg. Einmal war ich auch dabei. Bereits am frühen Abend ging es los. Bei schönstem Wetter trudelten Dutzende von Kinofans über die Burgbrücke ein und erfreuten sich an der guten Stimmung in der trutzigen Burg. Auch ich genoss die guten Gespräche, die Begegnungen, deren letzte teils monatelang zurückliegen und natürlich auch die kulinarischen Köstlichkeiten, welche die Mitglieder des organisierenden Kulturclubs Gilgenberg auf die Plastikteller zauberten. Ich genoss das süffige Appenzeller Bier und den Sonnenuntergang, der sich an diesem Abend besonders spektakulär inszenierte. Openair Kino ist eine gute Idee und ich überlegte, wann ich mich das nächste Mal auf Gilgenberg schleppe oder das Filmdorf auf dem Schlachthausparkplatz ansteuere. Ich genoss den Filmabend mit meinen Freunden und den anderen Gästen in vollen Zügen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit als der Film beginnt. Eine französische Komödie auf die ich persönlich offensichtlich nicht anspreche. Über mir der sternenklare Gilgenberger Himmel, vor mir quasselnde Franzosen, Afrikaner und weitere Nationalitäten – auf Grossleinwand. Eine Geräuschkulisse, welche die Waldbewohner rund um den mittelalterlichen Bau wohl so nicht gewohnt sind und klappernde Knochen auf Klappstühlen. Eingefleischte Freiluftkinofans beginnen zu schichten. Zuerst mit Jäckchen, dann mit Pullovern und schliesslich mit Wolldecken, Wollmützen und Wollschälen. Passt übrigens ganz gut zur Weihnachtsszene, die vorne grad über die Leinwand flimmert. Ich bin bald mal fertig mit Schichten. Wenn mein zusätzlicher Pullover unter der Wanderjacke nicht genügt, bin ich im falschen Film. Bald schon werde ich wieder ins Kino gehen. Freu mich auf den weichen Kinosessel und ziehe mir bei Raumtemperatur nebst dem Streifen, der über die Leinwand flimmert, ein kühles Vanilleeis rein. Entschuldigt, liebe Organisatoren, ist wirklich nicht böse gemeint: Für Openairkino fehlt mir offensichtlich ein Gen.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch Der Lagerrückblick findet am 23. September um 18.30 Uhr in der Mehrzweckanlage Blauen statt. Infos und Fotos unter www.soladittingenblauen.ch


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Donnerstag, 11. August 2016 Nr. 32

Wichtige Fakten rund ums Auge • sanfte Trockenreinigung mit einem Mikrofasertuch • Ultraschallreinigung bei uns im Geschäft Eine saubere Brille Um die Brille von groben Verschmutzungen zu befreien, empfiehlt sich eine feuchte Reinigung der Gläser unter lauwarmem Wasser. Ein Spritzer Geschirrspülmittel sorgt dafür, dass auch fettige Rückstände entfernt werden. Achten Sie allerdings darauf, dazu kein Spülmittel mit hautschonenden Zusatzmitteln zu verwenden, denn dieses enthält Balsam, der wiederum für Schmierflecken sorgt. Danach die Brille einfach mit einem sauberen Brillentüchlein oder einem Kleenex sanft trocken reiben. Für die kleine Zwischenreinigung eignet sich ein Mikrofaser- Brillentuch. Aber auch hier gilt: Sanft reiben statt polieren, denn durch zu starken Druck werden allfällige kleine Restpartikel ins Glas hineingedrückt. Richtig • Reinigung mit wenig Geschirrspülmittel unter lauwarmem Wasser oder Feuchtreinigung mit speziellem Spray

DIES UND DAS AUTOMOBIL

Komfortabler geht nicht

Falsch • T-Shirt, Pulli und andere Textilien • billige Feuchttücher • ‹Trockenpolieren›

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

EINGESANDT Das Testfahrzeug und der Garagist: Bernhard Zeugin zeigte dem Testfahrer in seiner Garage Seewental in Duggingen die FOTO: MARTIN STAUB unzähligen technischen Rafinessen des Kia Sportage.

Der verräterische Kuss Wenn Sie diesen Sommer gereist sind, haben Sie es erleben können: Man begrüsst sich auf verschiedene Weise. Je nach Land küsst man sich 1-mal bis 3mal. Auf Korskia beobachteten wir den Begrüssungskuss unter Männern, die verwandt oder jedenfalls gut bekannt sind. Wie jede herzliche Begrüssung bedeutete er: Hallo, ich nehme dich wahr, freue mich, dich zu sehen! Man könnte auch sagen: Der Kuss zeigte Liebe – und das ist international gleich. Küsse können auch falsch sein, zum Beispiel ein Judaskuss bedeutet Verrat. Judas Kuss war ein Zeichen für die Soldaten, kein Liebesbeweis für Jesus. Oder Küsse demonstrieren Macht: Die Frau gehört mir! – wiederum für andere Männer bestimmt. Wenn ich meinem Mann rasch einen Kuss an den Hals drücke – er ist am Fahren, und hat seinen Frust über den Stau gerade in ruppiger Weise zum Ausdruck gebracht und mich damit geärgert –, was bedeutet dieser Kuss dann? Ist er falsch, ein Verrat an meinem Ärger, ein

Tun-als-ob alles in Ordnung wäre? Mein Mann jedenfalls hat ihn wahrgenommen als Zeichen für ihn von Zuneigung und Versöhnlichkeit – mehr noch als es mir selbst in dem Moment des Ärgers möglich war. Das Klima im Auto verbesserte sich merklich; ich konnte meinen Glauben an unsere Liebe wieder wahrnehmen. Wenn ich Gott lobe, ist das falsch, ein Verrat an meinem Verstand, ein Tunals-ob es Gott gäbe? Es ist wie mein Kuss: Es ist ein Tun, das verrät, dass ich die Möglichkeit eines mir liebend zugewandten Gottes nicht ausschliesse. Ich danke ihm für alles, was ich bekommen habe; nehme es wahr und erlebe dabei Stärkung, um meinen Alltag vertrauensvoll, glaubend leben zu können. Haben meine Gedanken Ihr Interesse oder Ihren Widerspruch erregt, freue ich mich auf Ihre Zuschrift oder ein Zusammentreffe in der ref. Kirche Laufen: Marianne Nyfeler Blaser Vikarin nyfelerblaser@breitband.ch

Die südkoreanische Automarke Kia gibt es seit 1944. Bekannt wurde sie bei uns erst in den letzten Jahren durch ihre attraktive, qualitativ hochstehende Modellpalette. Das Wochenblatt durfte eines der neusten Modelle fahren. Martin Staub

S

ie fahren folgendes Modell: Kia Sportage, 1.6 T-GDi Style GT-Line, Aut. 4x4», stand zuoberst auf dem Papier, das ich vor rund drei Wochen zusammen mit dem Zündschlüssel vom Vertreter in die Hände gedrückt bekam. Für zwei ganze Wochen sollte ich dieses modern designte, elegant anmutende und edel wirkende Auto probefahren und sämtliche Vorzüge dieses Fahrzeuges kennenlernen. Bevor ich über das zweiwöchige Abenteuer «Kia», dem Wunderwerk der Automobiltechnik, zu schwärmen beginne, möchte ich doch noch erwähnen, wie ich in diesen Genuss gekommen bin. Die Garage Seewental AG in Duggingen hat nebst der Marke Skoda, welche Bernhard Zeugin mit seinem 11köpfigen Team seit 10 Jahren als Neu-

wagen-Center und Servicepartner vertritt, seit Anfangs dieses Jahres auch Kia mit im Boot. «Die einzige Kia-Vertretung in der Region Laufental-Schwarzbubenland», wie Zeugin erwähnt. Deshalb hat er, zusammen mit dem Kia-Generalvertreter arrangiert, nebst einer Inseratekampagne in den regionalen Zeitungen, einem Pressevertreter ein Modell dieser aufstrebenden Marke zum Testfahren zu überlassen. Staunen und Geniessen Bereits nach dem Einsteigen bei der Kia-Vertretung in Zürich, stellte ich fest, dass ich da in etwas anderem sitze, als ich gewohnt bin. Zurückschauen war gestern. Der Vertreter machte mich noch kurz vor dem Abschiedswinken darauf aufmerksam, dass dieses Auto mit Rückfahrkamera ausgerüstet ist, als er mich beim Ausparken umständlich den Kopf drehen sah. Dieses standardmässig eingebaute Teil mit Radio und Navi erwies sich im Laufe der weiteren Fahrten als das am wenigsten spezielle. «Das haben doch heute alle», liess ich mich von Autofreaks belehren, die auch die automatische Kofferraumöffnung beim Nähern des Heckteils, die Einparkhilfe seitwärts und rückwärts sowie das Reifendruckkontrollsystem nicht besonders erwähnenswert fanden. Das zuschaltbare Sicherheitssystem welches vor Fahrzeugen seitlich im toten Winkel warnt, die Möglichkeit, sich wie von Geisterhand durch die Fahrspur auf der Autobahn lenken zu lassen oder die Sitzheizung und -kühlung in-

klusive Lenkradheizung machten dann doch etwas mehr Eindruck. Das Lenkrad loslassen darf man übrigens trotz Lenkhilfe nie, das merkt der elektronische «Hilfspilot» sofort und warnt über Display sowie akustisch ziemlich deutlich. Noch unzählige weitere Details, die mich an diesem Auto faszinierten, könnte ich aufzählen und beim Lesen in der umfangreichen Bedienungsanleitung musste ich feststellen, dass ich noch lange nicht alle Besonderheiten des Kia Sportage ausprobieren konnte. Eine wichtige Ergänzung vielleicht noch für die «oben ohne»-Liebhaber: Der Kia Sportage dieser Ausführung hat ein Schiebedach welches vielfältig elektronisch einstellbar ist. Fast ein bisschen «Cabrio». Das Fahren dieses Kia Sportage machte unheimlich Spass, und wer ein preiswertes, etwas grösseres Fahrzeug braucht mit wirklich allem erdenklichen Komfort, der ist mit einem Kia Sportage (es gibt ihn auch in einer Dieselvariante und mit mehr oder weniger Zusatzmodulen) sicher bestens bedient. Zwei zusätzliche Gründe sind sicher die KiaWerkgarantie über 7 Jahre und selbstverständlich die kompetenten Fachleute in der nah gelegenen Garage Seewental in Duggingen, die als Automobilfachbetrieb mittlerweile mit Erfolg auf eine 18 -jährige Erfahrung zurückblicken kann. Garage Seewental AG, Seewenstrasse 18, 4202 Duggingen. www.seewental.ch; seewental@seewental.ch; 061 7451515. Für Details über das beschriebene Fahrzeug: kia.ch

GESUNDHEITSTIPP

VERANSTALTUNG

Kolik

Burgtaler Grümpeli

Krampfartige Schmerzen, meist wellenförmig auftretend, sollten immer gut beobachtet und die Ursache berücksichtigt werden. Es gibt Koliken der Gallenblase, der Nieren, Blase, Harnleiter, Gebärmutter, also der Hohlorgane. Vor allem sind es aber die Hohlorgane Magen und Darm die Krämpfe verursachen. Wärme ist immer angezeigt. Belladonna, die Tollkirsche, enthält Atropin. In homöopathischer oder spagyrischer Herstellung und angepasster Anwen-

dung ist Belladonna eine hilfreiche Naturmedizin für Kinder und Erwachsene. Ebenso Atropinum sulfuricum, schwefelsaures Atropin, das durch chemische Prozesse aus Atropin gewonnen wird. Es bewährt sich sehr bei nervösem Magen durch Aufregung und schlechte Nachrichten verursacht. Chamomilla, homöopathisch, passt bei Krämpfen und Koliken jeder Art. Vor allem bei unruhigen, lebhaften Kindern die herumgetragen werden wollen und reizbaren Erwachsenen, die zu schnellem Ärger neigen. Auch für übermüdete, überlastete Menschen mit Blähungen und Krampfneigung. Cuprum arsenicosum, Kupferarsenit, eignet sich bei entzündlichen, infektiösen Magen-/Darmstörungen, Krämpfen mit schneidenden Schmerzen und auch Durchfall. Entspannen wir uns also, sodass wir uns gemütlich zurücklehnen können. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

WOS. Am Wochenende vom 13. und 14. August findet in Burg wiederum das legendäre Burgtaler Grümpeli statt. Und zwar schon zum 33. Mal. Nebst dem Fussball gibt es auch eine Festwirtschaft mit Freinacht. Dazu gehören auch Live-Sound, Grilladen, diverse Spezialitäten und natürlich die Cüplibar. Selbstredend sind auch wiederum ein «Junioren-Cup» und ein spezielles «Döggeli-Spiel» für die älteren Semester vorgesehen, die ihre Knochen schonen müssen. Infos und Spielpläne sind abrufbar unter: www.burg-cup.ch.

K469214/003-738357


DIES UND DAS

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EINGESANDT

Eröffnungsfest im Jugendhaus Don Bosco

Benni-Fest mit Scherrer-Band

Stiftungsrat: Der ehrenamtlich arbeitende Stiftungsrat des Jugendhauses, Cyrill WunderFOTO: ZVG lin, Patrick Saner, Thomas Gander, Sabrina Stämpfli, Lukas Wiedmann. WOS. Seit Ende letzten Jahres wird das 40-jährige Jugendhaus Don Bosco in Himmelried umgebaut. Ziel ist eine Sanierung, die eine optimale Nutzbarkeit für Organisationen, aber auch Private ermöglicht. Die Sanierung wurde unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und Ökologie ausgeführt. Dazu gehören wärmetechnische Massnahmen am Gebäude, sowie der Einbau sinnvoller Technik und Apparate. Anfangs Juli wurden die Umbauarbeiten fertig und bereits wird das Haus wieder vermietet. Einige können also den Sommer im neu umgebauten Jugendhaus Don Bosco verbringen. Am 13. August lädt der Stiftungsrat zum Eröffnungsfest ein. Es wird ein vielfältiges Programm geben: Ganz im Sinne des Zwecks des Hauses gibt es ein Kinderprogramm auf der dazugehörigen Wiese. Es wird ein Eröffnungsakt, eine Hausweihe, eine Wanderung durchs Chaltbrunnental sowie thematische Führungen im Jugendhaus stattfinden. Zudem wird an der durchgehenden Festwirtschaft lokales Grillgut sowie lokale Getränke angeboten. Informationen und das Festprogramm dazu gibt es auf: www.judonbo.ch.

Das Jugendhaus Don Bosco Die Stiftung für das Jugendhaus Don Bosco (kurz JuDonBo) verwaltet das Lagerhaus in Himmelried, welches vor allem für Jugendorganisationen offen steht. Die alte Bauarbeiterbarracke wurde von der Jungwacht Don Bosco erworben und konnte dank einer Landschenkung in Himmelried definitiv aufgestellt werden. Seit 40 Jahren ist der Stiftungsrat von zumeist ehemaligen Leitern der Kinderund Jugendorganisation Jungwacht Blauring Don Bosco in Basel zusammengesetzt. Der aktuelle Stiftungsrat setzt sich aus einer ehemaligen Leiterin sowie vier ehemaligen Leitern aus drei verschiedenen Leitergenerationen zusammen. Allesamt arbeiten ehrenamtlich.

Da strömen die Gäste wieder, die einen kommen per Pedes, andere mit dem Velo, viele auf vier Rädern. Die Parkplätze um das Haus sind bald alle besetzt. Es ist der erste Augustsonntag und Benni Scherrer hat Familie, Freunde und Vereine zum Fest eingeladen. Wenn alle Plätze der langen Tische mit weissen Tischtüchern und Dekorationen besetzt sind, begrüsst Benni’s Sohn Thomas die Gäste und heisst alle willkommen. Vorgestellt werden von ihm auch gleich die musikalischen Formationen, die heute auftreten werden. Die «Brass Band Konkordia Zwingen», der «Männerchor Dittingen» und natürlich die «ScherrerBand». Das ist Tradition, viel Musik gehört zum Fest. Ein grosses Salatbuffet ist bereit und in der grossen Feldküche ist das Gulasch von den Köchen auf Siedetemperatur gebracht. Es kann also losgehen! Alle freuen sich auf die Köstlichkeiten am Buffet und sind gespannt, wie das Gulasch schmeckt. Herrlich, genau richtig gewürzt, rassig, mit so viel Pfeffer als käme es direkt aus der Ungarischen Provinz! Genug gegessen, die BBKZ macht sich bereit. Die junge Dirigentin nimmt resolut den Taktstock in die Hand und schon brausen die ersten Töne durch die Scheune. Eine ganze Stunde dauert die musikalische Freude, da schmecken Kuchen, Torten, Cremen und Kaffee zum Dessert noch besser. Nach einer kurzen Pause ist der MCD dran. Seit bald 10 Jahren erfreut er die Scherrer-Gäste mit

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Die «Scherrer-Band»: Eine Blasmusik mit einem Dutzend Musikerinnen und Musikern FOTO: ZVG aus der gleichen Familie.

seinen Liedern. Die Männer singen natürlich von Liebe, aber auch vom Wandern und in einem ehemaligen Bauernhof von «Siloballe». Doch dann kommt der Höhepunkt – die «Scherrer-Band». Wo gibt’s denn das sonst noch? Eine reine Blasmusik mit einem Dutzend Musikerinnen und Musikern aus der gleichen Familie. Silvan, der Bruder von Benni, seit über sechzig Jahren dabei, hat keinen Taktstock, aber zwei Zeige-

finger die wie Pistolenläufe auf die Musizierenden zeigen. Da gehorcht jeder auf die kleinste Bewegung! Das Publikum klatscht, bald mehr bald weniger, genau im Takt und applaudiert begeistert. Eine weitere Stunde mit «fätziger» Musik ist schnell vorbei, leider dann auch das Fest. Vielen Dank Benni, es war wieder toll in Zwingen. Christoph Angst

EINGESANDT

Ein Morgen unter Jägern

LESERBRIEF

KELSAG wirft Fragen auf Den im Wochenblatt vom 4. August veröffentlichten Bericht «Die KELSAGDeponie ist bis Ende 2016 aufgefüllt» habe ich mit Interesse gelesen. Darin wird der Interims-Geschäftsführer der KELSAG, Stefan Schwyzer, unter anderem mit der Behauptung zitiert, ein Einweg-Schienenverkehr hätte den Kostenrahmen für den Kehrichttransport gesprengt. Nun weiss ich, dass die Arbeitsgemeinschaft Bieli/Vogelsanger eine Offerte vorgelegt hat, diesen EinwegSchienenverkehr in eigener Regie zu erbringen. Die dafür anfallenden Kosten hätten den Rahmen in keiner Weise gesprengt, und das Verkehrsaufkommen auf der stark belasteten H 18 wäre um einiges verringert worden. Dennoch ist das Angebot bei der KELSAG auf taube Ohren gestossen, aus welchen Gründen auch immer. Dafür aber hat die KELSAG in der zweiten Jahreshälfte 2016 eine Submission für die Kehrichtsammlung lanciert, und zwar für die nächsten zwei Jahre. Das nun ist geradezu fraglich, denn die erforderlichen Investitionen lassen sich für einen so kurzen Zeitraum gar nicht verantworten. Dass die Submission aus-

serdem erst jetzt und im Schnellverfahren erfolgt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Transportunternehmen bereits an der detaillierten Einsatz- und Streckenplanung arbeiten sollten, stellt eine Zumutung nicht nur für die hier angesprochenen Unternehmen dar, sondern auch für die 33 Gemeinden im KELSAG-Gebiet, die ihre Bürger ja rechtzeitig über neue Startzeiten der Kehrichttouren unterrichten müssen. Es kommt hinzu, dass die Submission der KELSAG mit der Bedingung verknüpft ist, dass ein Anteil der Leistungen in WIR-Geld abgerechnet wird – zum Verständnis: WIR-Geld ist eine synthetische Ersatzwährung (1 WIR = 1 CHF), mit der man aber weder Diesel tanken noch seine Steuern bezahlen kann. Es fällt in diesem Zusammenhang auf, dass der Präsident der KELSAG, Germann Wiggli, zugleich Leiter der WIR-Bank ist. Ich frage mich, ob ein im öffentlich-rechtlichen Raum operierendes Unternehmen wie die KELSAG seinen Auftragnehmern abverlangen kann, in WIR-Geld bezahlt zu werden. Vielleicht kann mir diesbezüglich jemand eine korrekte Antwort geben. Urs Bieli

VERANSTALTUNG

Grosses Jubiläumsfest der Pfadi Thierstein Die Pfadi Thierstein Breitenbach feiert ihren 50. Geburtstag mit einem grossen Jubiläumsfest am Samstag, 3. September 2016, beim Pfadiheim im Blattenackerweg in Breitenbach. Ab 11 Uhr ist die Festwirtschaft für Sie geöffnet, wir bieten musikalische

Unterhaltung und ein tolles Kinderprogramm inklusive Pfadi-Seilbahn! Der Barbetrieb startet um 21 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! OK Jubiläumsfest Pfadi Thierstein Breitenbach

Blattschuss: Sandro zeigt den Einschuss vom Kugelschuss. FOTO: ZVG Am letzten Samstag hiess es für 24 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren früh aus dem Bett zu steigen. Sie hatten sich beim Ferienpassangebot der Jagdgesellschaft Nunningen-Gilgenberg angemeldet. Das Angebot der Jäger fand sehr grosses Interesse. So war der Kurs wenige Tage nach dem Aufschalten ausgebucht. Die Anfrage der Ferienpassorganisatoren, ob wir noch einen weiteren Tag anbieten könnten, war so kurzfristig leider nicht möglich. Pünktlich um 5 Uhr in der Früh trafen die Kinder in Nunningen auf dem Dorfplatz ein. In 8 Gruppen ging es dann in den Wald. In der Hoffnung, Wild beobachten zu können verharrten sie ganz still am Ansitz (was in Gruppen nicht einfach ist). Die Kinder haben das super gemacht.

Bei besten Witterungsverhältnissen erlebten sie wie der Tag erwacht. So konnten Fuchs, Dachs, Rehbock, Rehgeiss und Kitz beobachtet werden. Während des Morgens wurde die Jagdgesellschaft noch von einem Rehriss informiert. So konnte das leidige Thema 1:1 mit dem restlichen Tierkadaver anschaulich erklärt werden. Um 7.00 Uhr wurden die Kinder im Jagdhaus Balm mit heissen Wienerli um warmen Tee verpflegt und sie tauschten ihre Erlebnisse aus. Nach dem Essen wurde den Kindern die Jagd allgemein, die heimischen Wildtierarten mit ihren Eigenarten nähergebracht, eine Schweisshundeübung demonstriert (Schweiss ist in der Jägersprache Blut, das den Wildkörper verlassen hat), die

verschiedenen Jadhunderassen mit ihrem Einsatzgebiet erklärt und mit einem Büchsen- und Flintenschuss die unterschiedliche Wirkung von Kugel- und Schrotschuss auf je eine Scheibe praktisch aufgezeigt. Sehr interessant waren auch die Erläuterungen vom Pelzfellverarbeiter Willi Hofstetter, genannt «s`Fäldhälmi». So erklärte er den Kindern den ganzen Ablauf vom Erlegen des Wildes übers Gerben, zum Lidern und Kürschnern zum fertigen Produkt. Geliderte Felle konnten angeschaut und fertige Fellmützen probiert werden. Pünktlich um 10.00 Uhr konnten die Eltern Ihre Kinder auf dem Dorfplatz wieder in Empfang nehmen. Erhard Hänggi Jagdgesellschaft Nunningen-Gilgenberg

VERANSTALTUNG

Dorfplatz-Fest im Himmelried Alle zwei Jahre ist es wieder soweit: unser kleines aber feines Dorfplatz-Fest findet am Samstag, 20. August, von 15 bis 01 h wieder statt! Organisiert von der Vereinigung Pro Himmelried, dem Gemeinderat und der IGH (Interessengemeinschaft Himmelrieder Vereine). Auch dieses Mal ist ein vielseitiges Programm gestaltet worden: am Nachmittag für Kinder und Familien, Alphornbläser, am Abend folgt die Tanzgruppe United Dance Academy Aesch, die Jeisi Migger Guggemuusig

aus Basel, dann die zwei Livebands Pink & The Twang Gang und Marco Marchi & The Mojo Workers. Abwechslungsreiche Angebote, von Pizzeria, Grill über Weinstube bis zu Fish&Chips im ehemaligen Rest. Frohsinn — jetzt «Froh’s Inn» genannt — bieten die diversen Beizli und bei der Brauerei Chastelbach gibt es zum 10jährigen Jubiläum gar ein Jubi-Bier zu Pullet Pork mit Treberbrötli. Der Erlös wird für die weitere Herstellung von Picknickplatz-Bankgarni-

turen verwendet werden.Mit dem Buttonkauf unterstützt man dieses Vorhaben und nimmt dank der auf der Rückseite angebrachten Glücksnummer gleich an einer Verlosung teil: Es winken Preise wie Reisegutschein, Bierfass, Holzster und weitere Preise. Das Himmelrieder Dorfplatzfest ist familiär — klein aber fein— und daher einen Besuch wert.

Gilbert Oberson


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Wer wir sind: Die Firma Vosseler AG ist eine mittelgrosse Schreinerei in der Nordwestschweiz. Unser Tätigkeitsbereich umfasst den Innenausbau, Türen, Laborbau und Küchen. Unsere rund 30 Mitarbeiter erfüllen tagtäglich die Schreinerwünsche unserer anspruchsvollen und vielseitigen Kundschaft. Was wir suchen: Für unsere Küchenabteilung mit Standort Zwingen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen abschlussstarken und engagierten

Verkaufsberater Privatkunden und Projekte (m/w) In dieser sehr selbstständigen, vielseitigen und abwechslungsreichen Funktion beraten Sie Kunden in unserer neu gestalteten Küchenausstellung, planen die Küchen, kalkulieren Offerten, nehmen Mass am Bau, bereinigen Aufträge und erstellen Teil- und Schlussabrechnungen. Sie verfügen über ein sicheres und gepflegtes Auftreten und verstehen es, auf Kundenwünsche individuell einzugehen. Wir wenden uns an eine erfahrene Verkaufspersönlichkeit mit einer Grundausbildung als Schreiner, Hochbauzeichner oder einer Ausbildung im Bereich Innenarchitektur und Berufserfahrung in der Küchenbranche. Was wir bieten: Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle Verkaufsfunktion in einem dynamischen Markt. Es erwartet Sie ein intensives Einführungsprogramm und umfassende Schulungen on the Job. Fühlen Sie sich angesprochen? Unser Geschäftsführer, Herr Benny Wälterlin, nimmt Ihre schriftliche Bewerbung gern entgegen. Sie erreichen ihn unter b.waelterlin@vosseler.ch.

Bürofachfrau ab 40 Jahren Für unser lebhaftes Bestellbüro in Grellingen BL suchen wir eine belastbare und flexible Powerfrau. Zu Ihren täglichen Aufgaben gehören: Tagesbestellungen aufnehmen und bearbeiten Die telefonischen Anfragen unser Kunden entgegennehmen und bearbeiten Administrative Arbeiten erledigen Anforderungen: Erfahrung in einem Bestellbüro Französischkenntnisse erforderlich Bereitschaft an 2 Samstagen im Monat bis 16.00 Uhr zu arbeiten. Das Frühaufstehen sollte Ihnen keine Mühe bereiten Bewerbungen mit Foto an Herrn Mesmer Per mail: officekueblerag@bluewin.ch Per Post: Kübler AG, Stauseeweg 4, 4203 Grellingen ACHTUNG: Die uns zugesandten Bewerbungsunterlagen per Post können leider nicht mehr retourniert werden!


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KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE Neubau Gemeindeverwaltung DUGGINGEN. WOS. Nachdem in Duggingen seit über 10 Jahren, durch die personellen Wechsel im Gemeinderat und auf der Verwaltung ein Projekt zum Neubau einer Gemeindeverwaltung verzögert wurde, hat die Gemeindeversammlung im September 2015 den Baukredit in der Höhe von 3,2 Mio. Franken genehmigt. Die Baubewilligung wurde im Februar 2016 erteilt und am 17. Mai wurden die Arbeiten begonnen. Nach dem Abriss des bestehenden Gebäudes folgt nun der Aushub. Am 18. August wird der Grundstein gelegt.

CARTOON: MORITZ ANTONY

Heftige Kollision DUGGINGEN. WOS. In der Baselstrasse in Duggingen bei der Einmündung der Aeschstrasse beim Schloss Angenstein kollidierten am Montagmittag zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte ein 40jähriger Autofahrer von der Brücke Angenstein her in die Hauptstrasse einbiegen. Dabei schnitt er einem von links heranfahrenden, vortrittsberechtigen PW-Lenker (38) den Weg ab und es kam zu einer heftigen Kollision. Es entstand grosser Sachschaden in der Höhe von mehreren 10 000 Franken.

MUSIK-TIPP

Bruce Springsteen KANTON SOLOTHURN

REGION

«Raumnot» – Miteinander im öffentlichen Raum

Achtung Kinder!

WOS. Lärm, Littering, Sachbeschädigung, Alkohol: die Probleme im öffentlichen Raum sind überall ähnlich und immer wieder stehen dabei Jugendliche im Fokus. Im Rahmen des Nationalen Programms Jugend und Gewalt des Bundesamtes für Sozialversicherungen hat das Blaue Kreuz das Angebot «Raumnot» entwickelt und im Kanton Solothurn erfolgreich erprobt. Gemeinsam mit allen Beteiligten sucht «Raumnot» nach unkomplizierten Lösungen, damit sich alle im öffentlichen Raum sicher fühlen. Das Angebot beinhaltet die Beratung von Behörden und die Vermittlung zwischen den beteiligten Parteien. Weiter geht es um Interventionen bei Problemen und Spannungen, um die Entwicklung von Nutzungskonzepten und um Interventionen in Krisensituationen. Bei allen Angeboten steht die Mitwirkung der Betroffenen im Mittel-

WOS. In einer Woche beginnt im Kanton Solothurn vielerorts die Schule. Viele Kinder befinden sich dann zum ersten Mal auf dem Schulweg. Die Polizei Kanton Solothurn empfiehlt den Verkehrsteilnehmern: Nehmen Sie Rücksicht auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Kinder können Geschwindigkeiten, Distanzen und Gefahren nicht gut einschätzen. Daher gilt: Fahren Sie aufmerksam. Kinder können unvermittelt auf die Strasse laufen. Setzen Sie die Geschwindigkeit herab, wenn Kinder auf dem Trottoir oder auf der Strasse unterwegs sind. Seien Sie in der Lage, jederzeit zu bremsen. Immer ganz anhalten, auf Handzeichen verzichten! Diese Zeichen führen vielleicht dazu, dass Kinder unachtsam losrennen und nicht auf Gefahren achten, wie etwa den Gegenverkehr.

punkt. Bestehende Strukturen und Ressourcen wie etwa die Jugendarbeit, Vereine oder engagierte Einzelpersonen, aber auch Gemeindeangestellte oder Sicherheitsorgane, werden wenn immer möglich miteinbezogen. Das macht das Angebot nachhaltig und kostengünstig zugleich. «Raumnot» bewegt sich dabei bewusst zwischen dem Sozial- und dem Sicherheitsbereich. Denn für langfristig erfolgreiche Lösungen braucht es beide Ansätze. Nach der erfolgreichen Pilotphase wird das Angebot im Kanton Solothurn nun weitergeführt. Interessierte Gemeinden können sich unter www.raumnot.ch informieren und melden. Der Kanton übernimmt dabei die Hälfte der Kosten. Für die Gemeinden fallen Ausgaben zwischen 4000 und 7000 Franken an, abhängig von Projektgrösse und Ausgangslage.

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Nach dem Springsteen-Konzert in Zürich möchte ich auf das im Dezember 2015 erschienene Boxset «The Ties That Bind: The River Collection» (Sony Music) hinweisen, das vier CDs, 3 DVDs und ein Booklet umfasst. Das bislang zum Teil unveröffentlichte Song- und Filmmaterial ist ausschliesslich der «The River»-Ära gewidmet. Mit dabei ist natürlich das originale «The River»-Doppelalbum, das im Oktober 1980 erschienen und ein Hitparadenstürmer war. Eine weitere CD ist dem 1979 kreierten «The River Single Album» gewidmet, das Springsteen 1979 ein Jahr nach «Darkness On The Edge Of Town» aufgenommen, jedoch nie herausgegeben hatte, weil seines Erachtens den zehn Kompositionen die konzeptionelle Geschlossenheit fehlte. Einige Songs schafften es dann trotzdem auf das «The Ri-

ver»-Album, allerdings mit teilweise anderen Texten und Arrangements. Die vierte CD ist eine umfangreiche Sammlung von Studioouttakes aus den «The River»-Sessions von 1979 und 1980. Diverse Aufnahmen sind absolute Raritäten, die mit dem Boxset erstmals bekannt gemacht werden. Die DVDs präsentieren Aufnahmen von Konzerten von Springsteen und der legendären E Street Band, Proben und ein Interview, in dem Springsteen über die 18 Monate lange Songwriting- und Aufnahme-Phase für das «The River»-Projekt spricht. Ein Buch mit einem Essay des Journalisten Mikal Gilmore, Liner-Notes und vielen Fotos komplettieren das nicht nur für Fans des US-Rockstars interessante Ton- und Filmdokument. Benno Hueber

20160811 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Schloss Gilgenberg im Kinofieber. Noch bis zum Samstag lädt...