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Donnerstag, 4. August 2016

108. Jahrgang – Nr. 31

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

16ºC 20ºC

14ºC 24ºC

Geburtstag im Doppelpack

Freitag, 5. August 2016 Veränderliche Bewölkung mit etwas Sonne und nur noch selten ein paar Regentropfen. Samstag, 6. August 2016 Trockenes Gemisch aus Sonne und Quellwolken. Dabei etwas Nordwind. Sonntag, 7. August 2016 Sonnig und warm.

15ºC 27ºC

Liesberg

3 Die KELSAG-Deponie ist bis Ende 2016 aufgefüllt. Deshalb wird die Bahn keine Schlacke mehr zu- und somit auch keinen Hauskehricht mehr abführen.

Seewen

12 Am letzten Wochenende lud Jean-Marc Pache in seine Galerie AAD9 in Seewen ein. Zusammen mit dem Sammler Fredy Spinnler zeigte er zeitgenössische Werke aus Afrika.

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Der Turnverein Grindel feierte sein 90-Jahr-Jubiläum mit dem Geburtstag der Schweiz. Ein flotter Umzug durchs Dorf, fetzige Musik, eine ernste Ansprache von Regierungsrat Peter Gomm, die Jungbürgeraufnahme mit Gemeindepräsidentin Ursula Borer und vieles mehr wurden dargeboten. Jürg Jeanloz

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unkle Wolken zogen am Himmel auf, als sich im Unterdorf die Musikgesellschaft Grindel zum Festumzug bereitmachte. Zuerst ein rassiger Trommelwirbel, dann setzten auch die Musikanten ein und kämpften sich wacker Richtung Kirchplatz. Dicht folgten ihnen Turnerinnen, Turner und Gäste, und erst als die Schulanlage in Sicht war, fielen die ersten Tropfen. Der im Jugilager eingeübte Tanz «Hula Hoop» machte den Auftakt zur unterhaltenden Feier. Sie könne ein Lied singen von der Suche eines prominenten Festredners, äusserte sich Gemeindepräsidentin Ursula Borer. Viele Briefe habe sie verschickt und immer nette Absagen erhalten. Als sie im Frühling in Breitenbach gegenüber Regierungsrat Peter Gomm sass, habe sie die Gelegenheit beim Schopf gepackt und ihn angekickt. «Ich hatte Glück, er sagte sofort zu», gab sie bescheiden an. Seit 2005 stehe er dem solothurnischen Departement des Innern vor und wohne in Olten. Als Fürsprech und Notar politisiere

Toller Auftakt: Festumzug durchs Dorf Grindel.

er seit 1997 bei der SP. Peter Gomm bedankte sich für die Gastfreundschaft und die netten Worte. Er könne endlich die Scharte auswetzen, Grindel näher kennenzulernen. Mit einem Augenzwinkern frotzelte er, dass die «Gringler» zwar einen harten «Gring» haben, wenn er sich an die Turbulenzen der Schule erinnere. Aber der Regierungsrat hatte damals auch einen harten «Gring». Weiter erzählte er, dass er die EM in Frankreich besucht habe und der vielen Anschläge wegen auf riesige Sicherheitsmassnahmen gestossen sei. Mehr Sicherheit schränke zwangsläufig die Freiheit ein und diese Diskussion müsse die Schweiz auch führen. Er sei auch in Kosovo gewesen und habe mit Freude festgestellt, dass er unter den neun Solothurner Swisscoys auch zwei Schwarzbuben aus Nuglar und Gempen begrüssen konnte. Er forderte alle Anwesenden auf, die Zukunft mit Optimismus und Engagement anzupacken und die Erfolgsgeschichte der Schweiz wei-

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terzuschreiben. Ursula Borer überreichte dem Festredner einen Geschenkkorb mit Mohrenköpfen, Vieille Prune und anderen Köstlichkeiten aus der Region. Drei Damen mit Jahrgang 1998 konnte sie in der Folge als Jungbürgerinnen aufnehmen. Mit Fragen über die neue 50erBanknote, die Europameisterschaft und den Gotthard fühlte sie den Damen auf den Zahn und konstatierte gutes Allgemeinwissen. Nach der Nationalhymne präsentierte sich der Turnverein mit einem Sketch über die 90-jährige Vereinsgeschichte. Sechs Turner erschienen mit dem Pater auf der Bühne, glänzten durch Unbeholfenheit, landeten letztlich in der Beiz und gründeten gemeinsam den TV im Jahr 1926. Zu den Klängen des «Radetzkymarsches» tobten sie sich am Barren aus. Der Kriegsausbruch 1939 riss die Kameraden auseinander, denn die Turner waren echte Patrioten. «Raus aus dem Nest Grindel» lautete danach die Losung. Der TV beteiligte sich an Wett-

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

kämpfen in der ganzen Schweiz. Im Korbball erreichte Grindel Kultstatus und war 1986 Schweizer Meister! Mit dem TV Erschwil lieferten sie sich Spiele auf höchstem Niveau. Pokale, Medaillen, Wimpel und Fotos konnten in einem Holzhäuschen bewundert werden. Mit einem Feuerspucker, einem Fackelumzug und einer Einmannband klang der kurzweilige Abend aus.

Ernster Festredner: Regierungsrat Peter Gomm.


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Deutsch für Frauen in der Gemeinde Breitenbach im Herbstsemester 2016 Sprechen Sie schon Deutsch? Nein, aber Sie möchten lernen, besser Deutsch zu sprechen beim Einkaufen, beim Arztbesuch, beim Suchen einer Wohnung und auf der Post / Bank? Die Deutsch- und Integrationskurse im K5 Basler Kurszentrum beschränken sich nicht auf Grammatik und Orthografie. Die Erfahrung zeigt, dass sich Sprache immer mit einem bestimmten Lebensumfeld verbindet. Die Migranten und Migrantinnen erhalten die nötigen Informationen, um sich in ihrer unmittelbaren Region wohlzufühlen. Während die Frauen lernen, werden ihre Kleinkinder betreut, die dabei ebenfalls spielerisch in Kontakt mit der deutschen Sprache kommen. Kurszeiten: A1. Anfängerinnen; Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr A1.1 Fortgeschrittene; Montag, 8.20 bis 9.50 Uhr, Dienstag, 8.20 bis 9.50 Uhr A2/B1 Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr. Mittwoch, 8.20 bis 9.50 Uhr Kurskosten: Fr. 5.– pro Lektion, vier Lektionen pro Woche. Ab 22. Aug. bis 21. Dez.: Fr. 300.– Anmeldung und Information: K5 Basler Kurszentrum, Telefon 061 365 90 20, www.k5kurszentrum.ch


LAUFENTAL BURG

Die Burganlage in Burg i. L: Bald kehrt Ruhe ein.

bea. «Die Behauptungen im Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung zur Kirchgemeinde Burg entsprechen nicht der Wahrheit und dienen weder der Wahrheitsfindung noch der Information», sagt Kirchgemeindepräsident Ulrich Imber auf Anfrage vom Wochenblatt. Die bz hatte getitelt: «GanovenMutter greift in Kirchenkasse – die Geschädigten schweigen». Die Bestürzung in Burg war gross. Imber zeigt sich «trotz der schlechten Erfahrung mit Journalisten» bereit, dem Wochenblatt über die Geschehnisse, welche in der Region Aufsehen erregt haben, Auskunft zu geben. Es werde nichts unter den Teppich gekehrt, betont er. Man wolle aber nicht, dass eine in der Zeitung nicht genannte Person, ein Unglück der Kirchgemeinde auf reisserische Art an die grosse Glocke hänge. «Die Vorkommnisse werden sauber aufgearbeitet und juristisch beurteilt und wir haben an der Kirchgemeindeversammlung darüber informiert, und zwar nicht wie in der bz behauptet unter Verschiedenem, sondern als angekündigte Information», stellt Imber klar. Der Kirchgemeinderat habe bei der Polizei Strafanzeige eingereicht und zudem ein externes Büro mit der Überprüfung der Rechnung 2015 beauftragt. Imber bestä-

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LIESBERG

Kirchgemeinde reichte Strafanzeige ein

Langjährige Zusammenarbeit endet tragisch: Die Verwalterin der Kirchgemeinde Burg räumte ein, Fehler begangen zu haben.

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Die KELSAG-Deponie ist bis Ende 2016 aufgefüllt

FOTO: ARCHIV WOCHENBLATT

tigt, dass die Verwalterin verdächtigt wird, 23 000 Franken veruntreut zu haben und sie ihren Posten räumte. Sie habe ihren Fehler gebeichtet noch bevor er in der Rechnungsprüfung zum Vorschein kam. Imber verweist darauf, dass in der Geschäftswelt wohl mehr Betrugsfälle vorkämen als im Gemeinwesen – und nicht viele eine Welle der Entrüstung auslösten. Im Nachhinein sei man immer klüger, so könne man die Lehre ziehen, dass es Möglichkeiten gäbe zur Minimierung des Risikos in Kassenführungen, zum Beispiel mit Mehrfachunterschriften und verschärften Kontrollen, resümiert der Kirchgemeindepräsident. Ein grundsätzliches Misstrauen sei kaum die Regel in ehrenamtlicher Zusammenarbeit. Die Verwalterin war 36 Jahre lang für die Kirchgemeinde und früher auch für die Einwohnergemeinde tätig. «Der Kirchgemeinderat konnte nicht davon ausgehen, dass die Kassierin einen Fehlgriff machen würde.» Die Wiederbesetzung der Stelle sei im Gang und mit vereinten Kräften habe man sichergestellt, dass die Arbeiten in der Kirchgemeinde erledigt werden und der Betrieb weiter funktioniere, erklärt Imber. Die Kirchgemeinde sei keineswegs in finanzielle Schieflage geraten, ausserdem zähle man auf die Versicherung. Imber als auch Gemeindepräsident Dieter Merz gehen davon aus, dass es schon bald wieder ruhig sein wird um das idyllische Dorf Burg im Leimental.

Seit Anfang Juli müssen die Kehrichtsäcke in den KELSAG-Gemeinden bereits ab 7.00 Uhr abholbereit sein, weil die KehrichtLastwagen ihn nun direkt nach Basel fahren. Die Deponie «Hinterm Chestel» ist bald voll, weshalb die Bahn keine Schlacke mehr zu- und somit auch keinen Hauskehricht mehr abführt.

Verkauft: Die Entschrottungsanlage stand der Restauffüllung der Deponie im Weg und wurde verkauft. FOTO: ZVG

Roland Bürki

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inige Leser des Wochenblatts wunderten sich, warum laut der kürzlichen Medienmitteilung der KELSAG die Bahn seit Anfang Juli keine Schlacke aus der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Basel mehr nach Liesberg anliefert und im Gegenzug somit auch keinen Hauskehricht aus dem KELSAG-Gebiet mehr auf der Schiene nach Basel fährt. «Das hat damit zu tun, dass unsere Deponie ‹Hinterm Chestel› bis Ende Jahr vollständig aufgefüllt sein wird und wir dann keine Schlacke mehr benötigen», erklärt Stefan Schwyzer, Geschäftsführer und Betriebsleiter KELSAG, dem Wochenblatt. «Entsprechend laufen auch die Verträge über die Lieferung und den Schienentransport der Schlacke und des Hauskehrichts dieses Jahr aus.» Für Schwyzer ist wichtig, dass die Einwohner in den 33 KELSAG-Gemeinden beachten, dass die Kehrichttouren seit Anfang Juli bereits ab 7.00 Uhr, an Verschiebedaten nach Feiertagen gar schon ab 6.00 Uhr, starten, um die längeren Transportdistanzen und unvorhersehbare Ver-

kehrsüberlastungen in der Stadt bewältigen zu können «Die Säcke sollten deshalb ab diesen Zeiten bereitliegen», so Schwyzer. Für ihn ist ausser Frage, dass die Kosten eines Einweg-Schienentransports für den Kehricht den Kostenrahmen gesprengt hätten. Mehr Fahrzeit durch Mehrkilometer und Stauprobleme beim Strassentransport will er aber nicht negieren, dies habe ja zur Dehnung des Sammel-Fahrplans geführt. Deponie wird renaturiert In der Deponie «Hinterm Chestel» wurden von 1985 bis 1999 in drei Etappen etwa 400 000 Kubikmeter Hauskehricht und siedlungsabfallähnliche Abfälle aus Gewerbe und Industrie der Region eingebracht. Seit dem Deponieverbot für brennbare Abfälle im Jahr 2000 gelangten auf dem Schienenweg vornehmlich Verbrennungsrückstände der KVA, also Schlacken, in die vierte und letzte Etappe. Pro Jahr im Schnitt rund 24 000 Tonnen. Gemäss den Vorgaben des Bundes nahm die KELSAG 2002 eine eigene Anlage zur Entschrottung der Schla-

cken in Betrieb. «Wir haben seither mit der Anlage aus 300 000 Tonnen Schlacken zirka 27 000 Tonnen Eisen und 4500 Tonnen andere Metalle wie Aluminium, Kupfer, Messing usw. entfernt und der Wiederverwertung zugeführt», kommt Schwyzer auf eine Anlage zu sprechen, die in diesem Jahr verkauft und abgebrochen worden ist. «Sie stand der Restauffüllung der Deponie im Weg, die bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll», blickt Schwyzer voraus auf die nachfolgende zeitliche Herausforderung, nämlich das Einbringen einer drei Meter starken Rekultivierungsschicht aus sauberem Aushubmaterial bis zum Sommer 2018. «Eine naturnahe Magerwiese lässt dann die Natur zurückkehren. Zudem seien auf der rekultivierten Oberfläche eine freistehende Photovoltaikanlage sowie durch eine steilere Böschungsgestaltung zusätzliches Deponie-Volumen für sauberes Aushubmaterial geplant», schliesst der omnipräsente und umtriebige Deponie-Fachmann seinen Rückund Ausblick.

EINGESANDT

Praktikum auf der Schweizer Botschaft in Berlin Als ich meine Maturaarbeit im September 2014 bei Schweizer Jugend forscht einreichte, ahnte ich noch nicht, dass ich eineinhalb Jahre später an «meinem» Schreibtisch im dritten Stock der Schweizer Botschaft in Berlin sitzen würde. Angefangen hatte alles mit dem Zeitungslesen: Ich untersuchte den Einfluss der staatlichen Pressezensur im Zweiten Weltkrieg auf ausgewählte Deutschschweizer Tageszeitungen. Nach mehreren Vorausscheidungen im Rahmen des Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht erreichte ich Ende April 2015 das Finale in Davos, wo ich die Ergebnisse meiner Arbeit einem Expertengremium und der Öffentlichkeit vorstellen durfte. Schliesslich erhielt ich das Prädikat «hervorragend» und gewann den Sonderpreis «Einblick in die internationalen Beziehungen und in den diplomatischen Dienst» des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Am 25. April 2016 war es endlich so weit. Vorbei am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude lief ich von meiner Wohnung – die mir für mein zweiwöchiges Praktikum zur Verfügung gestellt wurde – zu der Schweizer Botschaft. Dort wurde ich von der Botschafterin Christine Schraner Burgener und der Gesandten Marion Weichelt Krupski herzlich empfangen. Sogleich erhielt ich von Guylaine Walter eine Führung durch die «Frauenbotschaft», in der die Mehrheit der über 30 Mitarbeitenden und Diplomaten Frauen sind. Dabei erfuhr ich auch einiges zur Geschichte dieses ehrwürdigen Gebäudes. Einst als privates Stadtpalais errichtet wurde es 1919 von der Schweiz gekauft, die es als Kanzlei für die Schwei-

Die Schweizer Botschaft in Berlin: Hier verbrachte der Laufentaler sein zweiwöchiges Praktikum. FOTO: ZVG zer Gesandtschaft und als Residenz des Gesandten herrichten liess. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Botschaftsgebäude das einzige Haus im inneren Spreebogen, das den Krieg ohne grössere Schäden überstanden hatte. Während des Kalten Krieges beherbergte es zunächst eine Schweizerische Delegation, später ein Generalkonsulat. Die Schweiz beschloss nach der Wiedervereinigung, das historische Stadtpalais als künftige Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland zu erhalten. Bei der anschliessenden Renovation wurde auch der Anbau realisiert, in welchem ich für die Dauer meines Praktikums mein Büro hatte. Der EUREF-Campus Die Botschaftsmitarbeitenden erarbeiteten ein sehr spannendes Programm für meinen Aufenthalt. Nicht nur erhielt ich einen Einblick in alle diplomatischen Abteilungen – zu denen auch der Vertei-

digungsattaché und der Polizeiverbindungsoffizier zählen – auch im konsularischen Bereich durfte ich mitanpacken. Bereits am ersten Arbeitstag konnte ich nach einer Einführung in die Arbeit der Abteilung Politik und Medien das Podium «Manufacture 4.0» mitorganisieren. Es ging dabei um die Herausforderungen die sich mit den technologischen Entwicklungen in der Industrie für Wirtschaft und Politik ergeben. Der grösste Anlass, an dem ich mitarbeiten und teilnehmen konnte, war eine Studienreise der kleineren Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Schweiz und des Bundesamtes für Energie (BFE). Mit dieser Delegation verbrachte ich zwei Tage, in denen wir zahlreiche Diskussionsveranstaltungen organisierten, wie beispielsweise jene im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Deutschland. Ausserdem besuchten wir am ersten Tag Schneider Electric und einige Startups auf dem EUREF-Campus

und am zweiten Tag die European Energy Exchange (EEX) in Leipzig. Als ich am Dienstagmorgen um 9.00 Uhr am Staffmeeting in der Bibliothek der Botschaft mit allen Abteilungsleitern und der Botschafterin teilnahm, wurde mir die Komplexität der Diplomatie bewusst. Der grösste Teil der Arbeit eines Diplomaten besteht darin, sich ein Netzwerk aufzubauen, um jene Informationen für die Schweiz zu bekommen, die für die Politik wichtig sind. Im Zentrum stehen dabei sowohl gemeinsame Essen mit Verantwortlichen der deutschen Verwaltung und Politik als auch die Teilnahme an Veranstaltungen. Während meines Kurzpraktikums durfte ich an zahlreichen solchen Events teilnehmen, wie die Vorstellung eines Tschernobyl-Films auf der ukrainischen Botschaft, einer Führung durch die «Spiegel online»-Redaktion oder der Eröffnung von «THE GATE». Letztere ist eine multimediale Erlebnis-Show, in der das Brandenburger Tor von seiner Entstehung bis zu den Jahren nach dem Mauerfall thematisiert wird. Der Plenarsaal des Bundestags Die alltäglichen Arbeiten einer Botschaft erwiesen sich als abwechslungsreich und sehr spannend. So konnte ich beim Verfassen der täglichen Presseschau mithelfen und durfte für die Leiterin der Abteilung Wirtschaft, Fokus Wirtschaft und Finanzen den halbjährlichen Wirtschaftsbericht aufdatieren und aktuelle Themen durchleuchten. Eindrücklich waren auch die Tätigkeiten der konsularischen Abteilung. Sie ist die zentrale Anlaufstelle für Auslandschweizer für alle Fragen und Dienstleistungen, die in der Schweiz von der Gemeindeverwaltung behandelt werden. Dazu kommen auch Probleme von Touristen, die bei-

spielsweise überfallen wurden oder von Personen, die ein Visum für die Schweiz benötigen. Ein persönliches Highlight meines Praktikums waren die Führung durch die Parlamentsgebäude und die Besichtigung von Räumlichkeiten, die im Rahmen eines öffentlichen Rundgangs nicht zugänglich sind. Begleitet wurden wir dabei von der Assistentin eines Mitglieds des Deutschen Bundestags, die uns aufzeigte, was sich hinter den Kulissen abspielt. Neben meinem Programm auf der Botschaft hatte ich auch Zeit, um die zahllosen Sehenswürdigkeiten Berlins zu besuchen. An den Wochenenden und nach der Arbeit suchte ich die Museumsinsel auf, bestieg den Berliner Dom, bestaunte den Wiederaufbau des Stadtschlosses in der Humboldtbox und informierte mich am Checkpoint Charlie über die Teilung der Stadt während über 40 Jahren. Nach zwei Wochen kehrte ich mit unendlich vielen Eindrücken und Erfahrungen in die Schweiz zurück. Ich konnte mir während meines Praktikums ein Bild von der Diplomatie und ihrer Wichtigkeit für die Politik machen. Nicht nur sind Diplomaten jeden Tag mit anderen Problemen und anspruchsvollen Aufgaben konfrontiert, auch tragen sie als Repräsentanten der Schweiz grosse Verantwortung. In den kommenden Monaten werde ich meinen Militärdienst als Durchdiener beenden und mit dem Mathematik-Studium beginnen. Ich werde von meinem Schreibtisch aus nicht mehr eine Aussicht auf das Reichstagsgebäude haben, doch werde ich das mir angeeignete Wissen auch auf meinem weiteren Lebensweg anwenden können. Fabian Schnell, Wahlen


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Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. August, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Hofstetten, Pfarrer Michael Brunner

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Der Kampf des Lebens ist zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz, nun ruhen still die fleiss’gen Hände, still steht dein treues Mutterherz.

Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mama, Grossmama, Schwägerin, Tante und Gotte

Anna Joray-Grun 1. Mai 1930 bis 30. Juli 2016

Laufen Freitag, 5. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 7. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Liesberg Freitag, 5. August, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Rütli (Liesberg), Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 7. August 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Anna Bernasconi-Borer

Erika und Stefan Schwyzer-Joray und Kinder Agatha und Jürg Sutter-Joray und Kinder Verena und Andreas Heiniger-Joray und Kinder Klara Schwarz-Joray und Kind Anna und Christian Hamann-Joray und Kinder Wir nehmen Abschied von Anna Joray-Grun am Freitag, 12. August 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg. Anschliessend Urnenbestattung auf dem Friedhof im engsten Familienkreis. Traueradresse: Agatha Sutter-Joray, Gründlirainstrasse 11, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

11. Februar 1925 – 28. Juli 2016 Unsere liebste Grossmutter, Mutter, Schwester und Ur-Grossmutter hat sich von uns verabschiedet. Wir trauern um den grossen Verlust einer tapferen Ritterstochter, einer Friedensstifterin, die mit ihrer Weisheit, ihrer Liebe, ihrer Geduld, ihrer Warmherzigkeit und ihrem grossen Gerechtigkeitssinn in unseren Herzen weiterlebt. «Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: «Komm heim!»

Sie ist nach einem erfüllten Leben friedlich eingeschlafen.

In liebster Erinnerung, wir vermissen dich Anissa Bernasconi und Familie Marco Bernasconi, Carlo Bernasconi Enkel, Ur-Enkel und Kinder Bruder und Schwester, Verwandte und Anverwandte

Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Kleinlützel statt. Besammlung 14.15 Uhr beim Haupteingang.

Gottesdienste: Sonntag, 7. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 14. August, kein Gottesdienst Sonntag, 21. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Amy Kaufmann, Erschwil, Pfr. Stéphane Barth. Sonntagsschule/ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst Seniorennachmittag. Dienstag, 9. August, 15 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach, Thema: Je älter, desto besser. Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Streifzüge durch ein Buch zum Alter. Mit Zvieri Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend für Könfis und Eltern am Do, 18. August, um 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Do, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach

Schenk uns Dein Erbarmen, o Christ, der Du unsre Hoffnung bist. Schenk uns Dein Erbarmen, o Christ, der Du unsre Liebe bist! Rainer Maria Studer

In tiefer Trauer teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass der liebe Gott unseren geliebten Papi, Lebensgefährten, Bruder, Nonno, Götti, Onkel, Cousin, Schwiegervater, und Schwager

Rainer Maria Studer Kirchenmusiker, Komponist und Dirigent nach einem reich erfüllten Leben und kurzer, schwerer Krankheit in seinem 80. Lebensjahr zu sich in die ewige Heimat gerufen hat. Breitenbach, 25. Juli 2016

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German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

DANKSAGUNG Für die vielen Zeichen und Worte der Anteilnahme zum Hinschied von

Walter Halbeisen-Gasselsberger Schaggi

Trauergottesdienst: Freitag, 5. August 2016, 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach. Beisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Kulturgut Orgel (www.kulturgutorgel.ch) oder des Akademievereins zur Förderung der Kirchenmusik, Hochschule Luzern (www.akademieverein.ch).

12. Februar 1929 bis 28. Juni 2016 danken wir von Herzen. Besonders danken wir Herrn Christof Klingenbeck und dem Organisten für die schöne und würdevolle Gestaltung der Abdankungsfeier. Danken möchten wir auch den Mitarbeiterinnen der Spitex Laufen, den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen sowie allen, die dem Verstorbenen mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Laufen, im Juli 2016

Wir vermissen Dich Rita Jeker Fabienne Studer Christoph und Christine Studer-Hodel mit Joel und Nastassja Claudia Studer und René Balmer Hanni Baumann-Studer, Alexandra Baumann, Dominique Baumann Peter Studer, Petra Studer Dieter Studer und Anne Frey Markus Studer, Laura Studer, Charlotte Studer Jolanda Studer-Rauber

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 12. August 2016, um 19.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche Laufen.

Dreissigster: Freitag, 2. September 2016, 18.00 Uhr. Traueradressen: Rita Jeker, Brislachstrasse 28, 4226 Breitenbach Fabienne Studer, Oberer Moosweg 41, 4203 Grellingen

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Wir nehmen dankbar Abschied von unserer Mutter, unserem Mutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und unserem Gotti

Philomena Müller-Spaar 26. April 1922 – 28. Juli 2016 Sie wurde von ihren Alterbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Mariette Müller Hansjörg Müller Andrea Schlachter-Müller und Hanspeter Studer Susanne, Miriam und Jonas, Julia

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Mittwoch, 7. September 2016, um 14.30 Uhr wird im Sitzungszimmer Nr. 115 des Betreibungs- und Konkursamtes Basel-Landschaft, Eichenweg 12, 4410 Liestal, das nachstehende Grundstück versteigert: Grundbuch Nenzlingen, Liegenschaftsparzelle Nr. 495, haltend 589 m². 4-Zimmer-Einfamilienhaus. Baujahr 1985. 4224 Nenzlingen, Hübelweg 3 Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 690 000.00 Mindestzuschlagspreis: Fr. 2 399.50 Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 100 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung). Besichtigung der Liegenschaft: Mittwoch, 17. August 2016, 15.00 bis 15.30 Uhr

Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden am Dienstag, 9. August 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Meltingen statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man bitte der Stiftung Adulta, wir begleiten Menschen mit einer Behinderung, Werkstube, Gartenstrasse 18, 4147 Aesch, Postkonto 60-463381-2.

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Dreissigster: Samstag, 27. August 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche Meltingen.

Bauherr: Graf Monica Mariasteinstrasse 37, 4114 Hofstetten

Bauherrschaft: E. und M. Ackermann Rigistrasse 182, 6340 Baar

Traueradresse: Hansjörg Müller, Sonnenfeld 159, 4233 Meltingen

Projektverfasser: Christine Koller-Graf Höhenweg 27, 4112 Flüh

Bauobjekt: 6-Familien-Haus

Bauobjekt: Autoabstellplatz

Bauplatz: Grabenackerstrasse

Bauplatz: In den Gärten, 4114 Hofstetten

Bauparzelle GB-Nr: 187 Planauflage: beim Baupräsidenten

Bauparzelle, GB-Nr.: 2764

Nun gingst auch du den stillen Gang, ein Licht erlosch, ein Ton erklang. Das war dein Leben, einfach und recht, sein Sinn war gut, sein Kern war echt.

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Fringeli Marcel und Regina Vorderfeldstrasse 226, 4232 Fehren Bauobjekt: Einbau neuer Wärmepumpe Aussenstehendes Gerät

Zullwil

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Bemerkung: Geändertes Projekt

Einsprachefrist: 19. August 2016

Einsprachefrist: 19. August 2016

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater

Franz Probst–Fryand 4. Oktober 1933 – 28. Juli 2016

Bauzone: W2a Besonderes: Bestehende Erdsonde wird stillgelegt Bauplatz: Vorderfeldstrasse 226, 4232 Fehren

Dein gutes und grosszügiges Herz hat aufgehört zu schlagen, aber in unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 436

In Liebe Agnes Probst-Fryand Linus und Pia Probst-Jermann Rolf und Claudia Probst-Borer Gabriella Probst Diana und Familie, Roger, Beat, Mike, Andreas, Sylvie und Corinne Verwandte und Freunde

Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 19. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Saladin André und Madeleine Vorderfeldstrasse 223, 4232 Fehren Bauobjekt: Einbau neuer Wärmepumpe Aussenstehendes Gerät Bauzone: W2a Besonderes: Bestehende Erdsonde wird stillgelegt Bauplatz: Vorderfeldstrasse 223, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 506 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 19. August 2016

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, dem 5. August 2016, um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Remigius in Metzerlen, ohne Urnenbeisetzung, statt. Anstelle von Blumen bitten wir, das Antoniushaus in Solothurn mit einer Spende zu berücksichtigen, Postkonto 45-676-1, mit Vermerk: Franz Probst. Traueradresse: Agnes Probst-Fryand, Rämelweg 2, 4116 Metzerlen

Baupublikation

Gilt als Leidzirkular.

Bauherrschaft: Scherrer Manfred und Esther Vorderfeldstrasse 221, 4232 Fehren Bauobjekt: Einbau neuer Wärmepumpe Aussenstehendes Gerät Bauzone: W2a Besonderes: Bestehende Erdsonde wird stillgelegt

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen.

Bauplatz: Vorderfeldstrasse 221, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 407 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 19. August 2016

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-024 Einfamilienhaus mit Doppelgarage Grundbuch-Nr.: 3414 Adresse: 4412 Nuglar, Hubmattstrasse 22 Gesuchsteller: Ulrich Claudia und Patrick 4416 Bubendorf, Dahlienstrasse 3 Grundeigentümer: Ulrich Claudia und Patrick 4416 Bubendorf, Dahlienstrasse 3 Planverfasser: Swisshaus AG, Architekturbüro 5600 Lenzburg, Bahnhofstrasse 18 Datum Baugesuch: 27. Juli 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 19. August 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL BREITENBACH

BRISLACH

Was mache ich bei einem Unfall?

Schürfung am Ellbogen: Anwendung des Dreiecktuchs. Sieben Kinder lernten von zwei Leiterinnen des Samaritervereins Breitenbach, wie man einen Bewusstlosen lagert, einen Schnitt im Finger behandelt oder eine Verbrennung versorgt wird. jjz. «Kennt ihr die wichtigsten Telefonnummern», lautet gleich zu Beginn des Ferienpass-Kurses die Frage von Elisabeth Jeger. Erstaunlich gut können die fünf Buben und zwei Mädchen die Nummern 117 der Polizei, 118 der Feuerwehr und 144 der Sanität zuordnen. Im Zeitalter des Handys üben die Kinder gleich noch, was sie in einem Notfall am Telefon mitteilen müssen. Wo und wann ist der Unfall passiert, wie viele Patienten sind betroffen, besondere Umstände wie Auto-, Berg-, Wasseroder Gebäudeunfall und zuletzt noch den eigenen Namen angeben. Kinder lernen schnell Jetzt wird es ernst, ein Bewusstloser liegt am Boden. «Wie verhaltet ihr euch?», fragt Elisabeth Jeger. Natalie, eine aktive Pfadfinderin, weiss Bescheid. «Wir müssen ihn auf die Seite legen.» Aber bitte behutsam, immer den Bewusstlosen gegen sich ziehen, ein Bein anwinkeln, die Brille abziehen und den Kopf richtig freihalten, fordert die Samariterin. Diese Vorsichtsmassnahmen sind wichtig, falls der Verunfallte noch erbrechen muss. «Ihr dürft einem Bewusstlosen nie Wasser geben», warnt sie.

Zeit zum Spielen und Basteln

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Ein Schnitt im Finger, eine alltägliche Verletzung, steht bei Leiterin Sabrina Ballmer auf dem Programm. Sie zeigt den aufgeweckten Kindern, wie man ein Pflaster so einschneidet, dass es auf dem Finger auch richtig hält. Ich staune, wie schnell die Kinder lernen, flüstert Ballmer dem Schreibenden zu. Sowohl die Buben wie die Mädchen schneiden die Pflaster derart, dass sie auch sitzen. «Damit ihr auch im Sommer baden könnt, gibt es sogar wasserfeste Verbände», klärt die Leiterin auf. Schwere Verbrennung Znüni-Zeit ist angesagt, Sandwiches und Mineralwasser werden von den beiden Damen offeriert. So macht Ferienpass Spass. «Beim Grillieren verbrennen sich die Leute immer wieder die Finger oder sogar das Gesicht», leitet Jeger den zweiten Teil ein. Mit schwarzer Farbe, künstlichem Blut und papierenen Hautfetzen bestreicht sie den Handrücken von Sandra derart, dass man eine richtige Verbrennung annimmt. Sofort mit Wasser kühlen, ist die erste richtige Massnahme. Über die Hand wird ein Dreiecktuch gelegt, um weitere Infektionen zu vermeiden. «Auf jeden Fall muss der Patient sofort zum Arzt», sagt Jeger. Auf die Frage, ob der Kurs ihnen gefallen habe, meinen Lars und Bastian, dass sie sich am liebsten schon jetzt für nächstes Jahr anmelden möchten.

LAUFEN

Geld zurück bei jedem Einkauf dust. Welches Handelsgeschäft, welcher KMU- oder Gastrobetrieb möchte das nicht: mehr Umsatz, weniger Kosten. Die Cashback-Karte könnte hier nachhelfen. Am Dienstag vergangener Woche luden Christina Fiechter, Unternehmerin in der Kosmetikbranche, und Ede Buser, Geschäftsführer eines Informatikunternehmens, zu einem Info-Abend zu diesem Thema ins Restaurant Hirschen ein. Die Einladung galt eigentlich den Mitgliedern der IG Laufen, erreichte aber offenbar – wegen Ferienzeit oder aus andern Gründen – nicht allzu viele Interessenten. Trotzdem – Informatikspezialist Ede Buser liess sich nicht beirren und zog sein Programm vor den vier anwesenden Besuchern durch. Hinter der Cashback-Lösung verbirgt sich die 2003 gegründete internationale, in über 40 Ländern aktive Lyoness Foundation des österreichischen Gründers Hubert Freidl, die – wie sich herausstellte – auch schon in weniger rühmlichen Zusammenhängen in den Medien bekannt wurde. Buser und Fiechter indes sind von der Cashback-Karte überzeugt. Diese Karte kann ein Geschäft, je nach Paketgrösse «light», «basic» oder «professional» zum Einstiegspreis zwischen 500 und 1300 Franken in verschiedener Auflage an seine Stammkunden abgeben. Mit der Cashback-Karte profitiert der Kunde bei jedem Einkauf von einem Rabatt bis zu 5 Prozent, «was logischerweise zu einer festeren Kundenbindung führt», wie Buser kommentierte. Das ergibt

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mehr Umsatz und schliesslich auch mehr Gewinn. Durch immer grössere Verbreitung der Rabattkarte, die nämlich bei allen «Cashback»-Partnern Anrecht auf prozentuale Rückerstattung gibt, könnten schliesslich auch die Geschäfte untereinander profitieren, so Buser. Anhand mehrerer Beispiele zeigte der begeisterte «Networker» auf, wie nebst dem Rabatt an die Kunden auch der Kreis der beteiligten Geschäfte bei jedem Einkauf eines Kunden mitprofitiert. Ein zusätzliches Punktesystem ähnlich den bekannten Cumulus- oder Supercardpunkten der beiden Grossverteiler, soll die Cashback Karte sowohl für die Kundschaft wie für den Geschäftsinhaber noch attraktiver machen. Buser verheimlichte nicht, dass für die Geschäfts-Mitglieder nebst dem «Starter-Kit» zwar noch weitere Kosten entstehen, die sich aber durch den erhöhten Umsatz und Profit «mehr als lohnen» würden. Christina Fiechter und ein anwesender Kenner dieser Cashback-Solution bestätigten Busers Ausführungen am anderthalbstündigen Vortrag immer wieder deutlich. Trotz zahlreicher Referenzen, wie Jack Wolfskin, Müller Drogerie, Möbel Märki und anderen, blieben die beiden anwesenden Cashback-Nichtkenner skeptisch. «Falls das alles, so wie Sie das uns erklären, stimmen sollte, kann ich mich ja in Zukunft bequem zurücklehnen, und brauche mir über Umsatz und Profit kaum mehr Sorgen machen.» So der Kommentar eines Laufner Augenoptikers.

Verdiente Pause: Ein Stück Brot und eine Reihe Schokolade zum Zvieri.

FOTOS: GABY WALTHER

Auch in diesem Jahr hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, die FerienWerkStadt in Brislach zu besuchen, um dort zu basteln und zu spielen. Gaby Walther

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ie FerienWerkStadt in Brislach, die in diesem Jahr am 25. Juli begann und bis 5. August dauert, ist beliebt. An Spitzentagen besuchten bis zu 200 Kinder die Anlage beim Hundesport in Brislach. Wiederum wurde ein vielfältiges Programm angeboten. Nebst verschiedenen Möglichkeiten zum Spielen und Austoben konnte in den Zelten mit PET-Flaschen, Holz, Stein, Kork, Plexiglas und weiteren Materialien gebastelt werden. Die Organisation «Play 4 You» und ein Instrumentenbauer bereicherten an ausgewählten Tagen das Angebot. «Wir versuchen jedes Jahr neue Bastelideen anzubieten, und in der zweiten Woche wird mit anderen Materialien gebastelt als in der ersten Woche. Es hat Kinder, die besuchen uns während der zwei Wochen täglich», erzählt Lilly Keller. Sie hilft schon seit vielen Jahren beim Ferienpass Laufental-Thierstein mit und hat nun in diesem Jahr die Verantwortung der FerienWerkStadt übernommen. Mit dem Wechsel der Leitung des Ferienpasses von Cécile Jenzer zum Jugendsozialwerk des Blauen Kreuzes Baselland habe sich am Ablauf der FerienWerkStadt nichts geändert. Die Organisation sei vielleicht nur etwas bürokratischer und Liestal weiter weg. Bei einem Problem könne nicht ganz so schnell reagiert werden wie vorher, fügt sie etwas wehmütig hinzu. 15 bis 20 Helferinnen und Helfer stehen im Einsatz, geben Anleitungen zum Basteln, versorgen die Kinder mit Getränken und einem Zvieri und schauen, dass alles rund läuft. «Die Stimmung ist immer sehr friedlich. Wir haben hier keine disziplinarischen Probleme», freut sich Keller. Und tatsächlich machen die Kinder alle einen sehr zufriedenen Eindruck und können am Abend gelungene Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Arbeiten mit Holz: Geduldig erklärt ein Helfer den Mädchen die Arbeit.

Traumfänger: Bis zum Heimnehmen werden die fertigen Werke aufgehängt.

Wettkampf: Der Töggelikasten ist beliebt.

Aquaplay: Schleusen öffnen für die Schiffsfahrt.

Pokémon in echt: PET-Flaschen werden zu Pflanzengefässen.


THIERSTEIN

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BÜSSERACH

Schülerinnen tauschen ihre Schulen Über ein Austauschjahr von drei Schülerinnen aus Südamerika am Gymnasium Laufen hat das Wochenblatt kürzlich berichtet. Rebecca Kübler ist soeben aus Santiago zurückgekehrt und berichtet über ihren sechsmonatigen Schüleraustausch in Chile.

Rebecca Kübler auf Reisen: In der zweitgrössten Stadt Perus, Arequipa.

Martin Staub

R

ebeccas Abenteuer «Schülerinnenaustausch» startete am 16. Februar 2016. Ziel war Santiago de Chile, wo die Büsseracherin während eines halben Jahres die dortige Schweizerschule besuchen sollte. Ungefähr zeitgleich setzte sich dort Isabel in ein Flugzeug Richtung Schweiz. Rebecca und Isabel tauschten für ein halbes Jahr nicht nur ihren Schulort, sondern auch ihre Familien. Während die 16-jährige Chilenin bei Familie Kübler in Büsserach wohnte und das Gymnasium Laufental-Thierstein besuchte, lebte Rebecca mitten in der Hauptstadt Chiles in Isabels Familie und besuchte die dortige Schweizerschule. «Am Anfang fühlte ich mich etwas fremd in meiner Gastfa-

Zu Gast in Büsserach: Isabel aus Chile besuchte das Gymnasium Laufen.

FOTOS: ZVG

milie und auch in der neuen Klasse, obschon mir das Spanisch überhaupt keine Probleme bereitete», erinnert sich Rebecca. «Vielleicht weil ich selber eher etwas zurückhaltend bin, dauerte es zwei, drei Wochen, bis ich mich aufgenommen und akzeptiert fühlte», erzählt die 17-Jährige. Bald aber lernte Rebecca die Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen und ihre Gastfamilie als ausgesprochen offen, herzlich und freundschaftlich kennen. Als Laufner Gymschülerin erfuhr Rebecca Kübler von der Möglichkeit des Schüleraustauschs mit der Schweizerschule in Chile. Bestärkt durch Motivation von Eltern und Freunden stand der Entschluss bald fest, sich für ein Austauschhalbjahr zu bewerben. Und weil auch punkto Schulleistung alles stimmte, konnte sich die Büsseracherin bald auf das bevorstehende Schulhalbjahr in Südamerika freuen. Es hat sich offenbar in jeder Beziehung gelohnt. «Ich schätze dieses Halbjahr als sehr wertvolles Erlebnis und freue mich, auf diese Weise eine andere Welt und andere Leute kennen gelernt zu haben. Als Sahnehäubchen ihres Aufenthalts sieht Rebecca die drei letzten Wochen, in denen sie zusammen mit Freunden auch den Norden Chiles und Peru, inklusive der weltbekannten Rui-

nenstadt Machu Picchu, bereiste bevor sie ihre Heimreise ins Schwarzbubenland antrat. So zieht Rebecca Kübler am Tag nach ihrer Rückkehr beim Besuch des Wochenblatts eine durchwegs positive Bilanz aus ihrem Austauschhalbjahr. «Ich weiss noch nicht in welchem Kontext, aber ich bin mir sicher, dass ich dorthin zurückkehren werde», schwärmt die Schülerin, die nun noch ihre letzten Ferientage zu Hause verbringt, bevor sie nahtlos in ihrer Klasse 3SZ (Spanisch/Zeichnen) das zweitletzte Schuljahr im Gymnasium Laufental-Thierstein antritt und ihre baldige Matura anstrebt.

Zu Gast in Chile: Sie alle besuchten mit Rebecca (vorne l.) zusammen die Schweizerschule in Santiago de Chile.

NUNNINGEN

Mehr Mut und Selbstbewusstsein gegen Zukunftsängste Regierungsrätin Esther Gassler wünschte der Schweiz, neue Herausforderungen und Zukunftsängste mutig und selbstbewusst wie unsere Vorfahren anzugehen. bü. Auch dieses Jahr dominierte unablässig, fantasielos knallendes Serie-Feuerwerk den Sonn- und Bundesfeiertag. In Brislach beispielsweise störte eine frühe Knallerei schon am Sonntagvormittag den Gottesdienst. Nicht zuletzt wegen der Ruhe rund um gehaltvolle Ansprachen zum Nationalfeiertag hat sich das APH Stäglen in den vergangenen Jahren zur eigentlichen Bundesfeieroase des Schwarzbubenlands entwickelt. So konnten National-, Ständeund Regierungsräte hier ihre Gedanken zu unserem Land ungestört von Krachern, Luftheulern und Raketen äussern. «Es ist mir heute eine ganz besondere Freude, im Stäglen zum ersten Mal eine Frau ans Rednerpult bitten zu dürfen», begrüsste Heimleiter Christophe Loetscher Regierungsrätin Esther Gassler, die seine Einladung nach Nunningen in Rekordzeit angenommen und bestätigt habe. Ein warmer Applaus aus dem dicht besetzten Saal hiess die Magistratin entsprechend herzlich willkommen. Unter den Gästen auch die Gemeindepräsidenten von Nunningen und Zullwil, Heiner Studer und Roger Hänggi, sowie der Stiftungsrat des APH Stäglen mit Christina Hänggi als Vertreterin des Gemeinderats, Präsident Toni Stebler, Dieter Stebler und Dieter Stich. Für rassige Unterhaltung sorgte einmal mehr das Trio Minder mit Peter und Käthy Minder sowie Pudel Cindy. Von den Vorfahren lernen «Wir dürfen in einem wunderbaren Land leben, was aber von der Geschich-

Das Milizprinzip: Alle Bürger sollten einmal Zeit für ein Engagement in Politik, Feuerwehr, Militär oder Vereinen opfern, so Esther Gassler zu einem der CH-Erfolgsfaktoren. FOTO: ROLAND BÜRKI

te her keine Selbstverständlichkeit ist», erinnerte Regierungsrätin Esther Gassler an Kämpfe, Bürgerkriege und stete Veränderungen wie etwa das französische Regime im 18. Jahrhundert. Man habe sich immer wieder zusammenraufen müssen, um zum heutigen Staat zu finden. «Man könnte sich selbstzufrieden zurücklehnen, wären da nicht Verunsicherungen und Ängste», nannte Gassler diese beim Namen. So etwa Erderwärmung und Unwetterkatastrophen, Globalisierung mit Verlust von Firmen und Arbeitsplätzen oder mit masslosen bis unverschämten Managerlöhnen, Krieg und Terror mit entsprechenden Flüchtlingsströmen und schliesslich die Verlagerung einst gesellschaftlicher Aufgaben an den Staat. Am Beispiel des hochriskanten Übergangs von der damaligen Agrarwirtschaft zur Industriegesellschft zeigte Gassler auf, dass nicht die Mutlosen und Bewahrer, sondern zukunftsgläubige, innovative

Unternehmer, teilweise ohne roten Pass, die Schweiz vorwärtsbrachten. «Das ganze entwickelte sich zu einer riesigen Erfolgsgeschichte», zeigte die Regierunsrätin den Weg in die stark herausfordernde, zuweilen auch ängstigende Zukunft auf, nämlich mit mehr Mut, Selbstbewusstsein und mit helvetischen Werten wie Fleiss und Innovation, mit Respekt und Offenheit für fremde und ältere Menschen, mit dem Bewahren des Milizprinzips, mit Eigenverantwortung und mit der Tugend der Bescheidenheit im Geben und Nehmen. «Wenn diese Werte und Tugenden gelebt werden, kann die Schweiz der Zukunft mit Zuversicht und Optimismus begegnen», schloss Gassler unter langanhaltendem Beifall. Ein bunter Blumenstrauss und das «Trompetenecho» des Trios Minder versüssten ihr den Abschied aus dem Schwarzbubenland, das sie so sehr schätzt.


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THIERSTEIN

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VERANSTALTUNG

REGION / BREITENBACH

Movie Mania 2016 – Die Filmwoche im Schloss Gilgenberg.

Die Gefühle sprechen lassen

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Hunde müssen nicht draussen bleiben: Wer im Zentrum Passwang lebt oder arbeitet, hat die Chance, die Tierliebe zur Verschönerung des Alltags und therapeutisch zu erfahren. Bea Asper Schloss Gilgenberg: Bereit für das Open-Air-Kino. WOS. Vom 6.- 13. August verwandelt sich das Schloss Gilgenberg zum 18. Mal in ein Open-Air Kino mit faszinierender Filmkulisse. «Movie Mania» öffnet für eine Woche das Tor und lädt mit einem vielseitigen Kinoprogramm sowie kulinarischen Leckerbissen zum Erholen ein. Den Auftakt am Samstag macht ein Action-Thriller: «James Bond – Spectre». Zum 24. Mal zieht der Geheimagent ihrer Majestät in Sam Mendes in den Kampf, um böse Schurken, die nach der Weltherrschaft greifen, aufzuhalten. Neben einem Feuerwerk an aufwändigen Actionsequenzen bietet «Spectre» einen Daniel Craig in Bestform, knackig-scharfzüngige Dialoge und zynisch-spassige Oneliner. Am Sonntag geht es mit «The Lunchbox» weiter zu einem kulinarischen Leckerbissen, denn Liebe geht durch den Magen – auch in der indischen Metropole Mumbai, wo Ila (Nimrat Kaur) lebt. Sie wird von ihrem Mann vernachlässigt, was sie mittels ihrer würzigen Kochkunst ändern will. Die köstlichen Mahlzeiten, die sie zaubert und ihm zur Arbeit schickt, landen aber bei nicht bei ihm, sondern beim einsamen Saajan (Irrfan Khan) zu dem sich schliesslich eine zarte Freundschaft entwickelt. Am Montag folgt eine hinreissende surreale Komödie über zwei in die Jahre gekommene Freunde, die in einem Hotelressort in den Bergen ihr Leben Revue passieren lassen. Während der berühmte Komponist und Dirigent Fred Ballinger (Michael Caine) in «Ewige Jugend» seinen Ruhestand geniesst, ist der noch immer als Filmregisseur aktive Mick Boyle (Harvey Keitel) in Gedanken häufig bei seinem nächsten Projekt, das zugleich sein letztes werden soll. Als Fred angefragt wird, für die Queen persönlich ein Konzert zu dirigieren, lehnt dieser dankend ab, da er viel lieber gemeinsam mit Mick über Gott und die Welt sowie die skurrilen anderen Gäste philosophiert. Der seit Gladiator historisch erfahrene Hochglanz-Action-Spezialist Ridley Scott entführt den abenteuerlustigen Cineasten ins Mittelalter und die Zeit der Kreuzzüge, wie Hollywood es sich vorstelllt. Am Dienstag zeigt «Königreich der Himmel», wie im 12. Jahrhundert Europäische Kreuzritter versuchen, die Stadt Jerusalem, bei der Jesus gekreuzigt wurde, gegen die Truppen Saladins zu verteidigen.

FOTO: ZVG

Mit «Samba» läuft am Mittwoch eine französische Sozialkomödie über Menschen, die am Limit leben und neuen Halt suchen. Der Senegalese Samba, der sich in Paris mühsam mit Gelegenheitsjob über Wasser hält und die Angestellte Alice, die sich nach einem Burnout als Sozialarbeiterin bemüht, werden darin «ziemlich beste Freunde». Am Donnerstag zeigt «Schellen Ursli», wie ein Kinderbuchklassiker fürs Kino belebt werden sollte. Ursli hilft im idyllischen Unterengadin seinen Eltern bei der harten Arbeit auf der Alp. Als bei der Alpabfahrt ein Teil der Ernte verloren geht, muss sich Urslis Familie beim wohlhabenden Ladenbesitzer des Dorfes verschulden. Für Ursli bricht eine Welt zusammen, denn er soll sein Zicklein Zila dem reichen Krämersohn Roman abgeben. Als er für den Chalanda Marz Umzug auch noch die kleinste Glocke erhält, stürzt er sich in ein kühnes Abenteuer, um die grosse Glocke aus dem eisigen Maiensäss zu holen. In «The Revenant» am Freitag wird der legendäre Jäger und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis von einem Bären attackiert und von seinen Jagdbegleitern, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, zurückgelassen. Angetrieben von der Liebe zu seiner Familie und einem schier übermenschlichen Willen zu überleben, kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter und eine feindliche Wildnis zurück ins Leben. DiCaprio gewann für seine Leistung in The Revenant erstmals einen Oscar. Was wie eine bitterböse Religionssatire beginnt, wandelt sich in eine melancholische Preisung des menschliche Lebens: den Abschluss am Samstag macht der Spielfilm «Das brandneue Testament». Im neuen Streifen des renommierten belgischen Filmemachers Jaco van Dormael wohnt Gott in einer Plattenbausiedlung in Brüssel, sein Sohn JC hat sich unter die Menschen gemischt und Tochter Ea will es ihrem Bruder gleich tun. Zuvor zerstört sie den göttlichen Computer, nicht, ohne noch allen Menschen ihr jeweiliges Todesdatum per SMS zu schicken. Alle Vorführungen des Movie Mania finden ab ca. 21.00 Uhr statt, Essen und Trinken stehen ab 19.30 Uhr bereit. Sämtliche Informationen zur Kinowoche und zu den Filmen finden sich auch unter www.moviemania.ch

E

s ist Alltag im Demenzzentrum in Breitenbach, die Menschen sitzen in ihrem Rollstuhl, oder auf den Stühlen und Bänken im Flur, im Aufenthaltsraum und auf der Terrasse. Sie harren den Dingen, manche wortlos, manche erzählend, manche suchend. Die Mitarbeitenden geben ihr Bestes, strahlen Herzlichkeit aus und wissen, was zu tun ist. In den Gedankengängen der Besucher spielen die Gedanken verrückt. Man versucht, die Gefühle zu deuten. Was verraten die Blicke? Welche Worte werden verstanden? Welche Gesten sind gefragt? Plötzlich ist es anders. «Hosteen» betritt den Flur, er steht nur da und doch zieht er alle Blicke auf sich. Eine Bewohnerin lächelt, eine andere steht auf und sucht die Nähe des Hundes. Kaum berührt, verfallen beide in Glückseeligkeit, der 60 Kilogramm schwere Bernardiner-Mischling legt sich auf den Boden und die Bewohnerin badet ihre Hände im kuscheligen Fell. Es dauert nicht lange und «Hosteen» hat in der «Abteilung Gempen» auf seine Art Lebensfreude geweckt, wo Gefühle und die nonverbale Kommunikation wichtiger sind als menschliche Worte. Die Wissenschaft versucht das Phänomen – den positiven Einfluss der Tiere auf den Menschen – zu ergründen, der Alltag im Zentrum Passwang lässt es einfach wirken. Für Michael Rosenberg, Leiter des Zentrums Passwang, war schon immer klar, dass es in einem offenen Haus auch Platz für Tiere hat. «Die Tiere spielen im Leben der Menschen eine wichtige Rolle, dies sollte ihnen gerade im Alter und bei Krankheit nicht verwehrt sein.» Ebenso gehöre es zur Motivation von Mitarbeitenden, deren Fähigkeiten für tiergestützte Therapien zu fördern.

KLEINLÜTZEL

Dank den Sponsoren WOS. Der Bunkerverein Kleinlützel ist laufend auf Sponsoren und Gönner angewiesen. Am 13. August dankt der Verein mit einer privaten Einladung.

Ideale Ergänzung Der Wandel kam und Dominguez wurde Leiterin des Arbeitsbereichs Tierpflege der Psychiatrie Basel. Ihre Erfahrungen aus dem Alltag veranlassten den Wissenschaftler Denis Turner, die Baslerin als Dozentin mit ein zu beziehen im Ausbildungsprogramm für tiergestützte Therapie. In ihrer jetzigen Arbeit als Gruppenleiterin im Zentrum Passwang sieht Dominguez die Tiere als ideale Ergänzung, um die Bedürfnisse der Bewohner wahrzunehmen. «Die Rückbildung der Sprache ist eine der Auswirkungen von Demenz. Die Krankheit raubt die erlernten Fähigkeiten. Umso wichtiger wird die nonverbale Kommu-

nikation – und dabei kann ein gut ausgebildeter Hund mit seinem feinen Gespür den Mitarbeitenden eine Hilfe sein – vorausgesetzt man versteht die Hundesprache, das heisst, was der Hund anzeigt.» Sie habe aber auch schon Schafe oder Kücken mitgebracht und arbeite derzeit an der Ausbildung von Ziegen. Ausserdem leben auch zwei Katzen im Zentrum Passwang. «Die Tierarbeit soll auch einfach den Alltag der Bewohner bereichern und verschönern», sagt Dominguez. «Wenn der Hund mit seinem Ballspiel einer Bewohnerin ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder einen anderen Bewohner, der die Bewegung verweigert, zu einem Spaziergang motiviert, dann freut dies alle.» Natürlich bekomme der Hund seine wohlverdienten Pausen, bleibe im Besitz der Mitarbeiterin und komme nicht täglich mit auf die Arbeit. Dennoch sollte der Hund den Bewohnern mehr als nur eine Stunde in Form eines Besuchs zur Verfügung stehen, damit Begegnungen ungezwungen entstehen und Beziehungen wachsen könnten. Auf der anderen Seite brauche es einen Schutz für die Tiere vor Überforderung und klare Regeln für die Tierhalter. Ihre Tiere müssten einen sehr guten Grundgehorsam zeigen, ein ruhiges, ausgeglichenes und menschenfreundliches Wesen haben, sich gerne berühren lassen und die Hunde dürften nicht kläffen, führt Trix Dominguez aus. Interessierten bietet sie ihre Unterstützung und Beratung an.

Verlässliche Partner

Den Kindern vom Ferienpass hat es gefallen: Die Blindenhundeschule in Allschwil laedt jeweils am ersten Samstag im Monat zum Rundgang ein. Die Kinder vom Ferienpass LaufentalThierstein genossen den Besuch der Schule für Blindenführhunde in Allschwil und bekamen für ihre Aufmerksamkeit grosses Lob.

FOTO: ALEX HAMANN, BLAUEN

«Die Haltung vom Zentrum Passwang hatte mich dazu bewogen, von meiner psyhiatrischen Arbeit in Basel nach Breitenbach zu wechseln und meine langjährige Erfahrung in der tiergestützten Therapie einzubringen», sagt Trix Dominguez. Ihre ersten TierMensch-Projekte kreierte sie als Kind im Basler Zoo, als sie auf den Spaziergängen merkte, wie Kinder und Altersheimbewohner den Kontakt zu den Tieren suchten. Ihre Liebe zu den Haus- als auch zu den Nutztieren sowie die innere Stimme leiteten Dominguez in die richtige Richtung. In Kombination mit der Ausbildung zur Psychiatrieschwester begann sie mit tiergestützter Therapie – «in einer Zeit, in der diese Arbeit mehr Kritiker hatte als Befürworter.»

ALLSCHWIL / REGION

LESERFOTO

Blauen, 13. 7. 2016. Nach einem Gewitter.

Gruppenleiterin Trix Dominguez (Mitte): Sie setzt seit Jahren auf die tiergeFOTO: BEA ASPER stützte Therapie und steht Interessierten beratend zur Seite.

bea. Mit Zug und Bus reisten die Kinder unter der Leitung von Melanie Schenker nach Allschwil in die Schweizerische Schule für Blindenhunde. Dieses Angebot vom Ferienpass LaufentalThierstein ist jedes Jahr heiss begehrt und ausgebucht. Begrüsst wurden die Kinder von Mirjam Spinnler und ihrem treuen Begleiter, dem Assistenzhund «Baju». Es dauerte nicht lange, hatte der Golden Retriever die Herzen erobert. Gespannt fieberten die Kinder mit dem Hund mit, als dieser die Aufgabe gestellt bekam, einen Zwanzigräppler vom glatten Boden loszubekommen. Spinnler sitzt im Rollstuhl – und könnte sich ihren

Alltag ohne Baju nicht mehr vorstellen. «Baju, das ist ein Freund für alle Fälle», sagte sie. Er holte ihr das Telefon, als sie im Badzimmer unglücklich stürzte, schleppte Teddys als Unterlage herbei und öffnete der herbeigerufenen Person per Knopfdruck die elektronische Haustüre. Und er schafft es, Geldstücke aufzuheben, sollten diese aus dem Portemonnaie fallen. Nach ein paar Sekunden eifriger Arbeit mit dem Kiefer hat Baju den Zwandzigräppler in den Mund bekommen und überreichte ihn seiner Besitzerin. Sie streichelte ihn liebevoll, lobte ihn von Herzen; die Kinder applaudierten und Baju wedelte zufrieden mit seiner Rute. Hunde für weitere Aufgaben «In der Schule für Blindenführhunde gibt es noch andere Berufslehren für Hunde», erklärte Spinnler und nahm die Kinder mit in den Kinoraum, wo sie in einem eindrücklichen Film erfuhren, wie in Allschwil Hunde ausgebildet werden zu einem verlässlichen Partner, nicht nur zu einem Blindenführhund, sondern auch zu einem Sozialhund oder einem Autismusbegleithund oder eben zu einem Assistenzhund. Gerne nutzten die Kinder die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Baju zu berühren. Spinnler lobte die jungen Besucher für ihre Aufmerksamkeit und zeigte sich begeistert, ob dem regen Interesse der Kinder an der Hundeausbildung. Die Ferienpässler be-

tonten, «ebenfalls mit einem Hund befreundet zu sein oder sich einen Hund als treuen Begleiter zu wünschen.» Die Kinder begannen über vieles nachzudenken. «Warum eigentlich ist der Hund der beste Freund vom Menschen?», fragte eines der Kinder. «Das ist eine spannende Frage», antwortete Mirjam Spinnler. «Die Antwort findet man in der Jahrtausende alten Geschichte der Zucht von Hunden, des Zusammenlebens von Tier und Mensch und in der Ausbildung von Hunden.» Auf dem Rundgang durch das riesige Gelände der Schule machten die Kinder auch Bekanntschaft mit den herzergreifenden Welpen und der grossen Herausforderung für jedes Tier – «seit der Gründung der Schule vor 43 Jahren sind es mittlerweile über 2000 Hunde» einen neuen Namen zu finden mit dem selben Anfangsbuchstaben pro Wurf. «Deswegen sind manche Namen sehr ausgefallen», sagte Spinnler und machte darauf aufmerksam, dass die Hunde ab ihrer zehnten Lebenswoche für ein Jahr eine Patenfamilie brauchen bis sie dann in Allschwil je nach Eignung die mehrmonatige Ausbildung bekommen. Nebst dem Tag der offenen Türe (Sonntag, 4. September 2016) lade die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde in Allschwil (www.blindenhundeschule.ch) immer am ersten Samstag im Monat um 15 Uhr zum Besuchstag ein. Die Kinder wünschten sich auf jeden Fall ein Wiedersehen, als sie Baju tschüss sagten.


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DORNECK

RODERSDORF

SEEWEN

Stimmungsvolle Feier zum und am 1. August

Ein Welt von Zauber und Magie Am letzten Wochenende lud Jean-Marc Pache in seine Galerie AAD9 in Seewen ein. Zusammen mit dem Sammler Fredy Spinnler zeigte er Stammesobjekte und zeitgenössische Bilder aus Afrika. Gaby Walther

«Emotion rouge»: Regierungsrat Remo Ankli freut sich über den schönen Rodersdorfer Wein aus den Händen von Gemeindevizepräsident Roland Matthes (l.). FOTOS: ROLAND BÜRKI Regierungsrat Remo Ankli hielt an der Bundesfeier die Festansprache und stellte in seiner guten Nachricht des Sommers die Heimat in den Mittelpunkt. Als Ort des Vertrauens in sich selbst und in die Zukunft. bü. Es muss nicht immer der 31. Juli sein, sagte sich die FDP Rodersdorf, als sie die Bundesfeier dieses Jahr auf den traditionellen 1. August ansetzte und damit gleich auch noch Wetterglück erntete. Der lauschige Festplatz unter den mit Lampions behangenen Kastanienbäumen strahlte jedenfalls jene Bundesfeier-Atmosphäre aus, wie sie wahrscheinlich auch schon Gottfried Keller gefallen hätte. Da gab es 1.-August-Weggen für die Kinder, einen mit Lampions dekorierten Kinderwagen und eine eifrige Musikgesellschaft Rodersdorf, welche unter ihrer wehenden prächtigen Vereinsfahne die grosse Festgemeinde aufs Beste unterhielt. Etwa mit dem melodiösen Marsch «San Carlo», dem swingenden «Java Jive» oder der obligaten, zum Mitsingen animierenden Nationalhymne, deren Text glücklicherweise auf der Menükarte nachzulesen war. «Ich freue mich, dass auch an einem 1. August so viele Leute hier mit uns feiern», freute sich Gemeindevizepräsident Roland Matthes. Sein ganz spezieller Gruss ging an Regierungsrat Remo Ankli, der nicht zum ersten Mal in Rodersdorf weile. «Ich kann mich aber nicht erinnern, sonst je einen Regierungsrat hier gesehen zu haben», schob Matthes rasch nach. Keine dicke Luft am 1. August «Ich hoffe, meine Rede führe nicht dazu, dass es wiederum Jahrzehnte dauert, bis der nächste Regierungsrat nach Ro-

dersdorf eingeladen wird», spielte Regierungsrat Remo Ankli den Ball elegant zurück. Mit den Empfehlungen des Amts für Umweltschutz «Keine dicke Luft am 1. August» verband er nicht nur eine Entspannung in Sachen Feuerwerk, sondern auch die am Nationalfeiertag üblichen Ferien, die in der Regel auch zu Entspannung und Entschleunigung führten. Zumindest normalerweise. «Diesen Sommer aber hat mich angesichts von Terroranschlägen und Amokläufen das ungute Gefühl beschlichen, die Welt gerate aus den Fugen», sprach Ankli die aus dieser unverhofften «dicken Luft» entstehende Unsicherheit an. Diese bedrohe nicht nur Finanzmärkte und Wirtschaft, sondern auch das Vertrauen in uns, in unsere Institutionen und unsere multikulturelle Gesellschaft. «Auf Vertrauen aber, also Selbstvertrauen und Zuversicht in die Zukunft, sind wir angewiesen und dürfen nicht die Nerven verlieren», so der Regierungsrat. Unsicherheit und Vertrauensverlust ortete Ankli dort, wo die Menschen sich nicht mehr geborgen fühlten. Geborgen fühle man sich aber in der Heimat, wo man vertraut sei mit Menschen, Traditionen und Gebräuchen. «Sie und wir alle brauchen Heimat und die Heimat braucht uns. Wenn wir uns gegenseitig Heimat schenken, dann wird es uns am Gefühl der Sicherheit nicht fehlen und wir werden – dies als gute Nachricht dieses Sommers – das Vertrauen in uns selbst und die Zukunft nicht verlieren», schloss der Regierungsrat unter langem, anerkennendem Beifall. Gerade richtig für das SchwyzerÖrgeli Trio Bruno, Peter und Ueli, um mit dem rassigen Stück «Am Stammtisch» zum Bundesfeier-Talk an den Festtischen überzuleiten.

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in reich verzierter Hocker eines Häuptlings, ein weisse Maske zur Beschwörung von Geistern, ein grosser Tierkopf für rituelle Tänze und eine dunkle Maske mit zottiger Haarpracht als Hilfsmittel für den Medizinmann sind nur einige der vielen afrikanischen Schätze, welche in die Sammlung von Jean-Marc Pache gehören. Am letzten Wochenende lud der Sammler zum Tag der offenen Tür in seiner Galerie AAD9 in Seewen ein. Nebst Objekten aus seiner Sammlung waren auch zeitgenössische afrikanische Bilder aus der Sammlung von Fredy Spinnler aus Lampenberg zu sehen. Seit fünf Jahren sammelt Pache afrikanische Stammeskunst. Seine Faszination dafür erlangte er auf einer Reise zu den Felsmalereien in der Sahara. Inzwischen ist er Besitzer vieler unterschiedlicher Stammesobjekte aus verschiedenen Ländern Afrikas, wobei ein Grossteil aus Kamerun stammt. Die Kunstobjekte bezieht Pache von vier afrikanischen Händlern, zu welchen er schon lange Kontakt hat und denen er vertrauen kann. «Als Weisser hat man kaum die Chance, an solche Objekte zu kommen», erklärt Pache. Die Händler reisen in die Dörfer und lernen Familien kennen, die ihre Erbstücke verkaufen wollen. Danach registrieren und verzollen die Händler die Ware und bringen sie nach Europa. Speckigen Stellen vom Tragen und weitere Gebrauchsspuren weisen daraufhin, dass die Objekte wahrscheinlich benutzt wurden und somit echt sind. Mit einer Holzdatierungsmethode lässt sich deren ungefähres Alter bestimmen, Objekte die nach 1975 entstanden sind, können als Nachah-

Afrikanische Kunst: Jean-Marc Pache hält eine grosse Tiermaske, die für rituelle Tänze gebraucht wurde, in den Händen. FOTO: GABY WALTHER mung betrachtet werden. Die meisten Kunstwerke in der Sammlung von Pache sind zwischen 50 und 60 Jahre alt. Von welchem Stamm die Objekte sind, sei aber nicht immer genau bestimmbar, da zwischen den Völkern ein Austausch durch Schenken von Gegenständen stattgefunden habe. Ebenso seien die Künstler meist unbekannt, so Pache. Seine Sammeltätigkeit sieht Pache als Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit als PR-Angestellter bei der EBM Münchenstein und auch als Beschäftigung im Hinblick auf seine Pen-

Weitere Infos unter www.aad9.ch.

THIERSTEIN / EINGESANDT

Jugilager TV Nunningen in Appenzell

Lauschiger Festplatz: Ideale Bedingungen unter freiem Himmel.

Die ganze Lagerbande: Auf einem Bild vereint.

In vollen Zügen: Schwyzer-Örgeli Trio Bruno, Peter und Ueli.

sionierung in fünf Jahren. Dabei ist es nicht nur das Handwerkliche, sondern auch die kulturellen und spirituellen Aspekte, die ihn an den Objekten interessieren. So weiss er viel über den Gebrauch der einzelnen Figuren und Masken zu erzählen. Mit seiner Galerie möchte er einerseits andere Menschen kennen lernen, welche an afrikanischer Kunst Freude haben, und anderseits unsere europäische Sicht über Afrika erweitern und ergänzen.

Am Sonntag, 24.7.2016, trafen sich am Morgen 45 Kinder und Jugendliche sowie 19 Leiterinnen und Leiter des Turnverein Nunningen auf dem Frohsinnplatz zur 17. Auflage des alle zwei Jahre stattfindenden Jugilagers. Nach der Abgabe des Lager-Shirts und der Verabschiedung von den Eltern machten wir uns mit Postauto und Zug auf den Weg nach Appenzell. Unterwegs gab es einen Mittagshalt in Rapperswil, wo wir uns am See die Zeit vertrieben. Nach dem Zimmerbezug und einem feinen Nachtessen standen für die sechs altersgemischten Gruppen drei Dschungel-Prüfungen auf dem Programm. Mit dem obligaten Lagertanz, welcher jeweils vor dem Morgenessen und der Nachtruhe getanzt wurde, endete der erste Lager-

FOTO: ZVG

tag. Von Montag bis Mittwoch konnte das Sport- und Freizeitprogramm bei wechselnden, aber meist trockenen Wetterbedingungen in den Hallen und draussen auf den super Sportanlagen Wühre abgehalten werden. Der traditionelle Tagesausflug führte uns am Donnerstag bei trockenem, gutem Wanderwetter mit dem Zug nach Jakobsbad und dann mit der Luftseilbahn auf den 1663m hohen Kronberg. Dort startete unsere «Schatzsuche». Mit Hilfe von Spiegelschrift, Morsealphabet, Winkelschrift und Schablonenschrift mussten diverse Posten gefunden und nicht ganz einfache Aufgaben gelöst werden. Wieder angekommen bei der Talstation war die Schatztruhe leicht zu knacken. Als Belohnung gab’s für alle Kinder Tickets

für die Rodelbahn und ein Glacé. Am Freitagmorgen ging es mit dem Sportprogramm weiter und endete am Nachmittag mit einem Badibesuch. Ein Dorflauf in den altersgemischten Gruppen sowie zwei Filmabende inkl. Popcorn und Glacé rundeten das Lager am Abend ab. Die Kinder absolvierten während der ganzen Woche in den verschiedenen Gruppen einen Lagerwettkampf, welcher am Freitagabend während dem Dschungelfest mit der Siegerehrung seinen Höhepunkt fand. Eine Dschungelqueen wurde natürlich auch noch gekürt. Nachdem am Samstag das Lagerhaus wieder auf Hochglanz geputzt war, traten wir die Heimreise an. Zur tollen Lagerstimmung hat nebst dem abwechslungsreichen Programm vor allem das vorzügliche Essen von Küchenchef Dominik Hänggi und seinem Team beigetragen. Die Eltern, Verwandten und Freunde konnten sich auf der jederzeit aktuellen Jugilager-Homepage laufend über das Lagergeschehen informieren und hunderte von Fotos anschauen. Auf dem Frohsinnplatz in Nunningen konnten nach der Vorführung des Lagertanzes alle Kinder wieder wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden. Der Turnverein Nunningen dankt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren, dem Lagerleiter Mario Altermatt sowie dem Küchen- und Leiterteam für die Unterstützung und natürlich allen Teilnehmern für dieses tolle Jugilager 2016. Für das Leiterteam Johnny Brosi


Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

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Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung Freude schenken mit Reisegutscheinen! DI, 16. August, Axalp – Berner Oberland 8.30 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 79.– DO, 25. August, Göscheneralp – Dammagletscher 9.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 80.– DI, 6. September, Thunersee mit Schifffahrt 8.00 h, Fahrt, Kaffeehalt, Menü Egli oder Fleisch Fr. 89.– DO, 22. September, Aareschifffahrt – Chasseral 10.00 h, Fahrt, Schifffahrt mit ME auf dem Schiff Fr. 99.– DO, 6. Oktober, Herbststimmung am Klöntalersee 8.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 82.– DO, 13. Okt., Goldener Herbst via Mala San Bernardino 7.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 80.– FR, 14. Oktober, Karl’s kühne Gassenschau – Winterthur 17.00 h, Fahrt, Eintritt (AHV 115.– / Kinder 105.–) Fr. 125.– 20.–23. Oktober, Schlussfahrt – Blumenriviera Italien Fahrt, 2x HP, 2x VP 4* Hotel, Schiff, Musik etc. Fr. 629.– 5.–6. November, Shoppingweekend in Mailand Fahrt, 1 × ZF im 3* Hotel Ibis Fr. 219.–

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Neu im «Lamm», Laufen Ab 13. August können Sie jeden Abend thailändische Küche bei uns geniessen. Gekocht von unserer neuen Mitarbeiterin Frau Aitt aus Thailand. Ab 10 Personen können Sie auch Thai am Mittag geniessen, auf Reservation.

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Die andere Karte von Salaten bis Cordon-bleu usw. bleibt bestehen. Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Sonntag, 7. August 2016, 9.00 –16.00 Uhr ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprod., «OswaldNahrungsmittel», Käserei, Cüpli-Bar, «CELLO’s Schleifservice», Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62

KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *) 9. August Büren 16. August Rodersdorf, Burg 22. August Seewen Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.


SPORT VERANSTALTUNG

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BEACHVOLLEYBALL

Korbballrunde Nationalliga A und B der Damen und Herren in Erschwil Der nationale Korbballtross gastiert am 6. und 7. August wiederum in Erschwil und verspricht spannende Spiele auf höchstem Niveau und viele Emotionen. Am Samstag kämpft das Heimteam der Herren um wichtige Zähler in der Nati A. Die Vorrunde war geprägt von Verletzungen und verlief nicht nach Wunsch; umso wichtiger ist ein punktereicher Start in die Rückrunde. Neben den Herren aus Erschwil stehen mit Grindel, Nunningen, Meltingen und HochwaldGempen weitere Vertreter der Region im Einsatz. Am Sonntag werben die Damen um die Gunst der Zuschauer. Das Team aus Erschwil stellt seit dieser Saison neu mit der Mannschaft auf Grindel eine Spielgemeinschaft. In beiden nationalen Li-

gen ringt ein Vertreter um Siege. Für beide Gruppen ist die Ausgangslage sehr spannend – auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnte. In der Nati A steht Erschwil-Grindel nach einer beinahe makellosen Vorrunde gemeinsam mit Serienmeister Täuffelen auf dem ersten Rang. In der Nati B kämpft Grindel-Erschwil mit lediglich 3 Zählern zu Saisonhalbzeit gegen den Abstieg. Die Ausgangslagen für Samstag und Sonntag versprechen also viel Spannung. Spielbeginn an beiden Tagen auf der Sportanlage Brühl in Erschwil ist um 10.30 Uhr. Verschiebedatum ist der 20. / 21. August. TV und DKT Erschwil

VERANSTALTUNG

Steinegg-Schwinget: «Manne id Hose»

Bald schon: Steinegg-Schwinget.

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FOTO: ZVG

K.S Das traditionelle Schwingfest findet am 14. August 2016 zum 26. Mal auf der Steinegg in Himmelried statt. Ein Schwingfest, das Besucher aus – aber auch über die Region hinaus anlockt. Schwinger aus unserer Region, aus den Kantonen BL, BS, AG und unser Gastklub vom Schwingklub Oberwil/ZG werden an diesem Tag um das Siegerrind Livia kämpfen. Ebenso werden viele Jungschwinger erwartet, welche möglichst viele Siege auf ihrem Notenblatt verbuchen möchten. Das Fest wird mit der Jodlermesse von Pfarrer Eggenschwiler um 9.30 Uhr eröffnet. Der Jodlerklub Sunnesyte

Nunningen umrahmt die Messe mit ihrem Jodelgesang. Ab 11.00 werden die ersten Gänge im Sägemehl eröffnet. Wer sich auf den Schultern seiner Kollegen als Sieger feiern lassen kann, wird derjenige Schwinger sein, welcher nach sechs Gängen die höchste Punktzahl auf dem Notenblatt ausweisen kann. Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Steinstossen, wo sich Jedermann/Frau messen kann. Ebenso wird wieder eine reichhaltige Tombola angeboten. Die Alphorngruppe Onoldswil und der Jodlerklub Sunnesyte werden das Fest den ganzen Tag musikalisch umrahmen. Der Schwingklub DorneckThierstein-Laufental und das SteineggTeam freuen sich über Ihren Besuch und danken ganz herzlich allen Sponsoren und Gönnern. Einen Gang in den Gabentempel, um die tollen Preise zu bewundern, lohnt sich auf jeden Fall. Wer also einen Tag mit Tradition, Folklore und einer einzigartigen Atmosphäre erleben will, ist auf der Steinegg am richtigen Ort.

Stedtli Beach lockt mit Beachvolleyball auf hohem Niveau Das Stedtli Laufen ist dieses Wochenende Schauplatz des 16. Stedtli Beach Turniers. Dank neuem Hauptsponsor findet das Turnier erstmals unter dem Namen globalconsult Stedtli Beach statt. Fabienne Suter

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er Volleyballclub Laufen präsentiert auch dieses Jahr sportliche Highlights am Stedtli Beach. Sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren dürfen sich die Zuschau-

Spannende Duelle garantiert: Am kommenden Wochenende steht das Stedtli Laufen ganz im Zeichen des Beachvolleyballs. FOTO: FABIENNE SUTER

erinnen und Zuschauer am Samstag auf namhafte Teams der nationalen und internationalen Beachvolleyballszene freuen. Bei den Herren sticht das Basler Juniorenweltmeister-Duo Breer/Haussener heraus. Die beiden führen dank ihrer beeindruckenden sportlichen Entwicklung dieses Jahr das Tableau an. Auch das Damentableau überzeugt mit hochkarätigen Paarungen: Mit Grässli/Sciarini und den bekannten Egger/Bieli Jorge sowie Moreira/Laciga haben gleich verschiedene Teams gute Chancen auf den diesjährigen Titel.

Weibliche Eleganz: Im Stedtlisand.

FOTO:DUST

Der Sonntag gehört dem Nachwuchs Am Sonntag dürfen sich die Zuschauer ebenso auf spannende Duelle freuen. Beim U19-Masters Turnier im Rahmen der Coop Junior Beach Tour kämpfen Nachwuchstalente um wertvolle Punkte für die anstehende Schweizermeisterschaft in Tenero. Mit dabei ist auch dieses Jahr wieder ein Laufner: Der 16-jährige Nathan Broch tritt mit seinem Part-

ner Timon Gysin aus Basel an. Die beiden werden zusammen die U17-Schweizermeisterschaft bestreiten und haben aufgrund ihrer erspielten Punkte tolle Titelambitionen. Traditionell wird das Turnier am Freitagabend (ab 18.30 Uhr) mit der Austragung des Kottmann-Kohler Beach Cups eröffnet. Das Plausch-Turnier garantiert gute Unterhaltung und animiert Plausch-Volleyballer zu Höchstleistungen. Auch dieses Jahr sorgt die Festwirtschaft sowie am Freitag- und Samstagabend die Strand-Bar für das leibliche Wohl. Der VBC Laufen und das Organisationskomitee freuen sich auf Ihr Erscheinen und bedanken sich bei allen Firmen, Vereinen, Helfern und Zuschauern, die diesen Anlass durch ihre grosszügige Unterstützung jedes Jahr aufs Neue möglich machen. globalconsult Stedtli Beach, 5.-7. August 2016 www.stedtlibeach.ch; www.vbclaufen.ch

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot

Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde im 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir befinden uns im historischen alten BRAC-Areal in Breitenbach. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir gut erreichbar. Es liegt uns sehr am Herzen, die Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates mit dir zu teilen und ein urbanes modernes Yoga mit traditionellem Hintergrund zu vermitteln. Bei uns findest du verschiedene Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjähriger Unterrichtserfahrung. www.balancestudio.ch, info@balance-studio, Tel. 061.781 40 26 (ab 16.00 Uhr). Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ref. Kirchgemeindesaal, Schutzrain 15, Di, 15.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Birslach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr u. Mi, 14 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro

Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen.

Kampfkunstcenter Laufen. Fudomotion: Mi, 10.00, Seniorenzentrum Rosengarten. TaiChi-QiGong: Do, 18.30, kath. Pfarreiheim. Samurai Kids: Mi, 16.00; Kobudo: Mi, 20.45, beides MZH Serafin. Yoga, Pilates, Feldenkrais. Schnuppern jederzeit möglich. Alle Trainingsformen Ikkaido Schweiz konform. Wir leben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Jugendgruppen

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Jubiläumsfest: 28.8. Kinderkleiderbörse Birscenter Laufen: 23.+24.9. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- u. Do.Nachm. Hütedienst: Fr. Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19,

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch

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 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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DORFPLATZ

Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

GEDANKENSTRICH

Ferien ohne Handy – geht das gut?

Sarah Stöckli, Leiterin Offene Jugendarbeit (OJA) Region Laufen, wird in den folgenden Sommerwochen an dieser Stelle Interviews veröffentlichen mit Jugendlichen, welche das Angebot von OJA kennen oder nutzen.

EDDIE THE EAGLE / ICE AGE 5

Patrizio Nicosia Welches grosse Ziel möchtest Du in den nächsten zwei Jahren erreichen? Ich wünsche mir, dass ich die ersten beiden Ausbildungsjahre souverän absolvieren kann. Was wünschst Du Dir für die Jugendlichen Deiner Gemeinde? Dass es immer ein Angebot für die Jugendlichen gibt. Wodurch kennst du die Offene Jugendarbeit Region Laufen? Ich habe den Raum beim Vorbeigehen gesehen und meine Freunde gefragt, was das genau ist. Seither komme ich mit meinen Freunden regelmässig vorbei. Was gefällt Dir am besten? Mir gefällt, dass alle meine Freunde hier sind und wir uns frei bewegen können. Wir haben hier einen Platz um uns zu unterhalten und unsere Freizeit zu verbringen. In welcher Situation hat Dir die Offene Jugendarbeit geholfen? Ich hatte zum Glück noch nie grössere Probleme oder Unterstützung nötig. Trotzdem bin ich froh, dass die Jugendlichen mit ihren Anliegen hier vorbei kommen können. Warum braucht es die Offene Jugendarbeit in Deiner Gemeinde? In Laufen hat es viele Jugendliche,

von. Werden die beiden das Wunder vollbringen und Eddie vor Millionenpublikum springen lassen? Dauer 106 Minuten (Deutsch, FSK 12)

Patrizio Nicosia (16) aus Laufen. Er beendete eben die 9. Klasse und beginnt nach den Sommerferien die Ausbildung FOTO: ZVG zum Logistiker EFZ. die einen Platz für sich brauchen. Auch die Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden können hier in das Jugendzentrum kommen. Was ich sonst noch sagen wollte...? Die Angebote der Offenen Jugendarbeit Region Laufen sind eine gute Sache. Hoffentlich gibt es sie noch lange! Sarah Stöckli, Offene Jugendarbeit Region Laufen Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot des Kompetenzzentrums Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL und arbeitet im Auftrag der Gemeinden Laufen, Röschenz, Wahlen, Breitenbach, Blauen, Liesberg und Grellingen. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL (www.jugendsozialwerk.ch), bekannter Anbieter in der Nordwestschweiz, engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören die Offene Jugendarbeit, Familienangebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration.

EINGESANDT

Die «Bundes Fiir» in Erschwil.

Feldgottesdienst

FOTOS: ZVG

Alles ist möglich Der kleine Eddie Edwards (wird als Erwachsener von Taron Egerton gespielt) träumt von Olympia. Im Hinterhof seines Quartiers übt er die verschiedenen Disziplinen, jedoch mit stetigem Kommentar des Vaters, der ihn runterputzt und seinen Willen zu brechen versucht. Deshalb will Eddie jetzt was anderes: weg von den Sommerspielen und hin zu den Olympischen Winterspielen! Das Skifahren klappt dabei schon ganz gut, jedoch wird Eddie von britischen Komitee als ernsthafter Skifahrer ignoriert, worauf er seine letzte Chance in einer Disziplin sucht, bei der er die grösste Chance einer Olympiateilnahme erhofft: dem Skisprung! Denn aus England traut sich schlichtweg keiner auf die grossen Schanzen... Doch für diese Dinger braucht man Mut, und den hat Eddie zur Genüge. Als er aber nach einem Sprung von der 40Meter-Schanze schwer stürzt, findet er im Schanzenwart Bronson Peary (Hugh Jackman) auf einmal einen Unterstützer, der ihn versteht. Peary, seines Zeichens ehemaliger US-Skispringer und jetzt Trunkenbold, willigt nach permanentem Bitten seines neuen Freundes ein, diesen zu trainieren. Doch bis zur Olympia 1988 in Calgary ist’s nicht mehr weit, und die Zeit läuft dem neuen Team da-

Kollision voraus Scrat stösst bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die Ice Age-Welt verändert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spass und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische Länder und begegnen einer Vielzahl von neuen schillernden Charakteren. Dauer 100 Minuten (Deutsch, FSK 6) (Texte zVg von outnow.ch) Open-Air-Kino Laufen, 18. bis 27. August, auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». Eddie the Eagle läuft am Eröffnungsabend Do, 18. Aug., Ice Age 5 am Fr, 19. Aug.. Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr.

Nationalhymne

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Jungbürgeraufnahme

Festrede

Wir empfehlen

Eine treue Frau von Jane Gardam

Fassstrasse

Rösti

Wie in jedem Jahr organisierte der Kulturverein Erschwil den «Bundes Brunch» 2016 im Schulhaus Brühl. Wir freuten uns über die rege Teilnahme der Erschwiler Einwohner und Gäste. Der Feldgottesdienst wurde vom Kirchenchor umrahmt. Die Nationalhymne und mehr, spielte die Brass Band Erschwil.

Begrüssung und die Jungbürgeraufnahme wurden von der Gemeindepräsidentin Susanne Koch durchgeführt. Die Festrede hielt Nationalrat Christian Imark Anschliessend genossen alle das traditionelle «Röstiessen». Es war wie immer ... wunderbar!!! Der Kulturverein Erschwil iV Heidi Stenz

Zum ersten Mal in der neuen Bibliothek weiss ich nicht, wo die neu angeschafften Bücher sind. Ich stelle hier ja meist neue Bücher aus allen Sparten vor. Früher hatte jede Sparte ihren eigenen Platz: Belletristik unten, Sachbücher oben hinten , Kinderbücher oben vorne. Jetzt sind alle neuen Bücher am gleichen Ort, nämlich im zweiten Stock. Entweder benützen Sie die zwei grosszügigen Treppen oder steigen einfach in den Lift und schon stehen Sie davor. Jane Gardam ist 1928 in Yorkshire geboren. Sie ist eine englische Schriftstellerin und schreibt Erzäh-

lungen, Romane und Kinderbücher. In diesem Jahr wurde sie in Deutschland als «literarische Entdeckung der Saison» gefeiert. Eine junge Frau, Betty, reist nach Hongkong. Zum ersten Mal seit dem Krieg kehrt sie an den geliebten Ort zurück, wo sie als Kind aufwuchs. Dort erhält sie einen überaus korrekten Heiratsantrag, schriftlich und auf Kanzleipapier geschrieben. Weiss Betty, worauf sie sich einlässt, wenn sie dem schönen und erfolgreichen Anwalt Edward Feathers ewige Treue verspricht? Kann sie diesen untadeligen Mann lieben oder liebt sie eher seinen schlimmsten Feind, den smarten und vitalen Anwalt Veneering? Das können Sie beim Lesen herausfinden. Das Buch ist so spannend und gut geschrieben, dass ich es in einem Tag wahrlich verschlungen habe. Es ist ein weiser Roman über die Spielarten von Liebe und Begehren. Und wie auch im wirklichen Leben verhindert die eigentlich löbliche Tugend Treue leidenschaftliches und lebendiges Leben. Viel Spass beim Schmökern in unserer wunderschönen neuen Bibliothek! Christine Eckert

Roland Bürki «Votre Handy, Monsieur» forderte der Sicherheitsmann am Euroairport, als ich folgsam an diesem frühen Donnerstagmorgen Portemonnaie, Uhr und Gürtel in die hingehaltene Schale gelegt hatte. Verdammt, das hatte ich schlicht und einfach zu Hause liegenlassen, wohl noch etwas schlaftrunken so frühmorgens um vier. Auf meinen fragenden Blick schüttelte meine Frau den Kopf. Ihr Prepaid-Handy hatte sie nicht mitgenommen, wie ich ihr am Vortag angeraten hatte. Frustriert haderte ich mit mir und dachte während des Flugs nach Rhodos trotzig über den Kauf eines Billighandys nach. «Kein Handy, das ist Ferienglück pur», meinte dagegen fröhlich Giorgios, der Hotelconcierge in Faliraki. «Freuen Sie sich doch über die ganz neu renovierten Zimmer», versuchte er mich auf andere Gedanken zu bringen. Mir schwante immer noch Arges: Keine SMS, keine Whatsapps und keine Fotos! Der altgewohnte Festnetzanruf zu Hause machte unsern Töchtern dann alles klar… Szenenwechsel. Nachmittags bei der Lektüre einer deutschen Illustrierten am Strand holte mich das für mich unrühmliche Thema «Handy» urplötzlich wieder ein. «Wir schauen täglich 88-mal aufs Handy und verbringen damit pro Tag zweieinhalb bis drei Stunden», verkündete in dicken schwarzen Lettern das Blatt. Das war doch schon so etwas wie ein Zufall und Balsam zugleich auf meine Wunden. Wollte ich denn wirklich während zweier Ferienwochen 30 kostbare Ferienstunden für das «Töggele» rund um den üblichen Alltagskram opfern? Der unreflektierte Gebrauch dieses Gerätes mache den heutigen «Homo digitalis» nämlich unkonzentriert, unproduktiv und sogar unglücklich bis zum «digitalen Burnout», war da weiter eine Aussage von IT-Professor Alexander Markowetz aus Bonn zu lesen. Des Professors Vorschlag für eine «Handy-Diät» fiel mir, dem Depp ohne Handy, natürlich leicht, ja beflügelte mich jetzt erst recht. Der Kauf eines billigen Smartphons kam mir nun gar nicht mehr in die Tüte, stattdessen wollten meine Frau und ich in den gewonnenen 30 Stunden ohne Mobiltelefon das prachtvolle Sommerwetter, das warme Meer und natürlich «the Greek Way of Live» geniessen. Fazit: Die hämischen WhatsappSticheleien eines Bekannten und GC-Fans zum FCB konnten mir nicht die Ferienlaune verderben, ebenso blieben Freundschaftsanfragen uns völlig unbekannter Menschen, Fragen von Cliquenkollegen zum «Baseldytsch» oder die häufigen Aufforderungen für ein «Facebook-Like» völlig aus. Stattdessen studierte ich in der neuen Freizeit das Büchlein «Griechisch schnell gelernt», um etwas mehr als «Kalimera», «Efcharisto» oder «Kali Orexi» sagen zu können. Nur, als ich Barkeeper Teris dann scherzweise, aber stolz andeutete: «Kano Kamaki» oder «ich gehe auf Frauenjagd» lachte der laut heraus: «Too old, Papa!» P.S. Es gab auch ohne Handy Fotos. Und zwar schöne. Vom Hotelfotografen.


DIES UND DAS VERANSTALTUNG

August – Schulbeginn

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Am Dienstag, 16. August 2016, beginnt in vielen Gemeinden im Kanton Solothurn wieder die Schule. Rund 6000 Kinder gehen dann zum ersten Mal entweder in den Kindergarten oder in die Schule. Aus diesem Grund lancieren der TCS, die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und die Polizei wieder die Schulweg-Kampagne. Die Botschaft der Präventionskampagne bleibt unverändert: Fahrzeuglenkende müssen ganz anhalten, um Kinder die Strasse überqueren zu lassen. Kinder sind im Strassenverkehr überHalten Sie am Fussgängerstreifen ganz an. mässig gefährdet. Weil der Schulweg jedoch ein besonderes Erlebnis ist, sollIhre Polizei ten ihn die Kinder – je nach Alter und Entwicklichtreflektierendes Material tragen lungsstand – möglichst selbststänzur Unfallverhütung bei. dig zurücklegen. Unter anderem lernen sie dadurch frühzeitig das Alle Verkehrsteilnehmer: richtige Verhalten im StrassenverNehmen Sie Rücksicht auf die kehr. schwächsten Verkehrsteilnehmer. Kinder können Geschwindigkeiten, Die Polizei empfiehlt Eltern und Distanzen und Gefahren nicht gut Verkehrsteilnehmern: einschätzen. Fahr ahr hrr en n Sii Eltern: Sei eii e • F ahre n Sie aufmerksam. • S eien Sie Vorbild. Setzen Sie die Geschwindigkeit heDas richtige Verhalten lernen Kin» rab, wenn Kinder auf dem Trottoir der am besten, wenn die Erwachf e» oder auf der Strasse unterwegs senen es richtig vormachen. sind. Sie sollten jederzeit bremsen • «w arte , lue ge, lose, laufe» Zeigen Sie ihren Kindern, wie sie können. korrekt über die Strasse gehen solPassen Sie auch besonders bei Halen nmit sii cher her err sttbekannen n Weg g len – am besten den testellen des ÖV auf. ten Grundsätzen. • Immer ganz anhalten, auf Handzeichen verzichten! • W ä hlen Sie d en s iche rs t en We g, nicht den kürzesten. Halten Sie vor Fussgängerstreifen Ein längerer Weg lohnt sich, wenn immer ganz an. Geben Sie keine dadurch gefährliche Strassen oder Handzeichen oder betätigen Sie Situationen umgangen werden nicht die Lichthupe. Das Kind lernt können. Pll a erst zu gehen, wenn das Rad still• P lanen Sie genügend Zeit ein steht. Ihr Kind soll in Ruhe zur Schule agen gen en n Die Kantonspolizei Solothurn und nach Hause gehen können. dankt für Ihre Mitarbeit. • G u t s i c h t b a re K l e i d u n g t r a g e n Kantonspolizei Solothurn Kleidung in auffälligen Farben und

Die Interkantonale Mädchen- und Bubenwoche findet in diesen Herbstferien (11-14. Okt.) erneut statt. Das Workshopangebot für Jugendliche reicht von Schweissen, DJ, Tanzen, Cheerleading, Poker, Tauchen, Raften, Filmen, Löten, Holzschnitzen, Radio, Klettern bis Online-Journalismus. Neu wird es neben den Geschlechter getrennten Workshops zusätzlich rund zehn gemischte Workshops geben. Auf diese Weise können die Jugendlichen aus noch mehr Angeboten auswählen. Ergänzend zum Kursangebot profitieren die TeilnehmerInnen von zwei warmen Malzeiten und einem Abendprogramm. Die Stiftung «Helvetia Patria Jeunesse» hat den Organisatoren einen Check in der Höhe von 3800 Franken überreicht

Checkübergabe: Marc Krauter überreicht den Verantwortlichen der Mädchen- und Bubenwoche das wertvolle Papier. FOTO: ZVG und damit die gesamten Kosten für die Lebensmittel übernommen. Im Namen der Verantwortlichen bedanken wir uns für diese Spende ganz herzlich. Jugendarbeit Dornach JASOL - Jugendarbeit Solothurnisches Leimental Thomas Gschwind & Pascale Thommen Niggi Studer & Meli Müller

Die Interkantonale Mädchen- und Bubenwoche, 11-14. Okt., in Dornach. www.maedchenwoche.ch; www.bubenwoche.ch

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DENKPAUSE

Stimmrechtsbeschränkung für die Alten Kindergarten gesät wird. Die grössten Faschisten sind die Islamofaschisten. Selbstverständlich wird die Masseneinwanderung durch die Linken gefördert, wittern sie doch darin ein Wählerpotenzial. In Deutschland ist die 5. Kolonne Erdogans bereits am Werk, assimiliert sind sie nicht, getreu nach dem Willen ihres Führers. Zur gewollten Masseneinwanderung der Linken und der Grossindustrie kommt noch der Wunsch, aus Zürich und Deutschland, das Stimmrecht der Alten zu beschränken oder abzuschaffen, weil sie in Grossbritannien offenbar für den Brexit waren. Gerade so gut könnte man die Sozialhilfebezüger ausschliessen. Aus meiner 68er Vergangenheit weiss ich, wie man junge Leute verführen kann; sie haben Ideale und glauben an das Gute im Menschen. Die Alten, die aus Erfahrung die Welt nicht so schönfärberisch sehen, sind im Weg. Ihre Erfahrung zählt nicht mehr bis die Jungen merken, dass die Welt nicht aus Peace, joy and pancakes oder Friede, Freude, Eierkuchen besteht. Wenn es keine Alternativen mehr gibt, wird die Demokratie zur Farce. Die Niederländer haben das Assoziationsabkommen der EU mit der Ukraine abgelehnt. Sie lehnten die Europäische Verfassung ab wie auch die Franzosen oder die Irländer. Doch die Volksmeinung interessiert niemanden. Hat sich was geändert? Nein. ... und wenn die Völker nicht wollen, so muss man halt die konservativen Alten ausspannen, denn die Zukunft liegt bei der Jugend. Die Propagandaabteilungen Brüssels, der Deutschen Staatssender und Medien färben bis in die Schweiz ab. Das gefärbte Bundesdeutsch ist auch schon bei unseren Gebührensendern im Vormarsch. Wir passen uns an bis alle Unterschiede und nationalen Merkmale weggehobelt sind. Will unsere Jugend das wirklich?

Peter M. Linz

Heute schreibe ich nicht über den EU-Moloch, dessen Regulierungswut durch die Grossindustrie und Linke gesteuert wird und KMUUnternehmungen zerstört. Auch nicht über die bürokratische Forschungsförderung «Horizon 2020», ohne die die Schweiz scheinbar aus dem Netzwerk hinauskatapultiert würde. Mein Thema ist die linke Elite in der EU, in Deutschland und in der Schweiz, bestehend aus Alt68ern, resp. deren Nachäffern, die das Stimmrecht der Alten einschränken oder abschaffen wollen. Man verherrlichte Che Guevara, Lenin, Ho Chi Minh, Fidel Castro, Mao, die Nelkenrevolution in Portugal oder die Sandinisten in Nicaracua und selbstverständlich las oder rezitierte man «Das Kapital» von Karl Marx. Nach wie vor sind diese Ideen gesellschaftsfähig, obwohl sie Millionen von Toten generiert haben. Linke kämpfen gegen die Überfremdung Tibets; jeder Einheimische, der gegen eine Masseneinwanderung ist, wird dagegen als Rechtsextremist verschrien. Der Attentäter von München gilt nun offiziell nicht als Islamist, sondern als Rechtsextremer, weil er Hitler verehrt habe und am selben Tag wie Hitler Geburtstag hat. Dabei wissen wir alle, dass das meist gelesene Buch im Orient neben dem Koran Hitlers Mein Kampf ist und dass der Juden- Christen- und Ungläubigenhass dort bereits im Peter M. Linz, Büsserach, SO-Kantonsrat der SVP

LAUFEN

Redaktionsschluss

Wohlbefinden mit der Kunst

Für Beiträge auf dieser Seite – Eingesandtes, Leserbriefe, Vereinsmitteilungen und anderes gilt folgender Redaktionsschluss:

Architektur war für Giuseppe Gerster ein weitreichendes Betätigungsfeld und gleichzeitig eine Herzensangelegenheit. Heute sorgt er für Kunstwerke im Rosengarten und als Denkmalpfleger für fachmännische Ratschläge. jjz. Der Wohnraum, in dem sich der Mensch täglich bewege, müsse qualitativ hoch sein, sagt der pensionierte ETH-Architekt Giuseppe Gerster mit Überzeugung. Der Rückzugsort müsse Ruhe, Schutz vor Wettereinflüssen und unerwünschten Lebewesen und schliesslich auch Wohlbefinden garantieren. «Architektur betrifft alle Menschen und ist daher wichtiger als die Medizin», präzisiert er. Als Vorsitzender der Kunstkommission Rosengarten überträgt er diese Gedanken auch auf das Leben im Seniorenzentrum. Kunstwerke würden den Bewohnerinnen, Bewohnern und dem Personal Abwechslung bieten und gleichzeitig eine positive Atmosphäre vermitteln. Gerster legt Wert darauf, dass die Künstlerinnen und Künstler abwechslungsweise aus der weitern und engeren Region eingeladen werden. Gegenwärtig beleben Rosenbilder die nüchterne Eingangszone des Seniorenzentrums und bringen einen Hauch von Naturverbundenheit und Lieblichkeit ins Wohngebäude. Die in allen Farben leuchtenden Rosen sind mit einem Tintenstrahldrucker auf Büttenpapier angefertigt. «Ende Oktober wird Gery Vitt seine Bilder ausstellen», verrät uns Gerster. Vitt ist ebenfalls pensionierter Architekt und war seinerzeit Initiant und Galerist im Brauerei Chäller in Laufen. Vitt hat viele Illustrationen und Zeichnungen für die Region geschaffen und jahrelang am Laufentaler Jahrbuch mitgearbeitet. Gerster will uns nicht verraten, wer im Mai 2017 zum

Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen ohne Vorankündigung kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Praxisgemeinschaft ISIS/OSIRIS, Laufen Herzliche Gratulation den beiden Gewinnern unserer Patientenumfrage 2016: Auf Kunstreise im spanischen Salamanca: Giuseppe Gerster. Zuge kommt, möchte aber, sobald die Wechselausstellungen fester Bestandteil des Seniorenzentrums Rosengarten sind, sich definitiv aus der Kunstkommission zurückziehen. Peppo, wie ihn seine Freunde nennen, hat viel erlebt und viel erreicht. Nach erfolgreichem Architektur-Abschluss an der ETH Zürich arbeitete er zweieinhalb Jahre bei André M. Studer. 1965 erhielt er ein Stipendium für die Analyse von praecolumbischer Freiraumarchitektur in Mexiko. Als gefragter Spezialist wurde ihm sogar eine Dozentenstelle an der Universität Clemson

in South Carolina übertragen. 1971 eröffnete er sein eigenes Büro in Delémont und drei Jahre später übernahm er das Architekturbüro seines Vaters in Laufen. Sein Sprachtalent ermöglichte es ihm, sich französisch, italienisch, englisch und sogar ein wenig spanisch zu verständigen. Gerster hat in der Region viele Akzente gesetzt. In den Spitälern Delémont, Laufen und Le Noirmont sowie der Sekundarschule Laufen hat er wichtige Erweiterungsbauten realisiert und das Verwaltungsgebäude der Keramik Laufen und das Coop-Gebäude am Bahnhof erstellt. Er sass zudem in der

FOTOS: ZVG

eidgenössischen, der basellandschaftlichen und der jurassischen Kommission der Denkmalpflege. Seine letzte grosse Aufgabe war das Präsidium der Baukommission des Seniorenzentrums Rosengarten. Bedürfnisse, Raumprogramme und Ausschreibung des Wettbewerbs für den Neubau hat er mit seinen Mitgliedern erarbeitet. «Es ist nichts für die Ewigkeit geschaffen, alles stirbt einmal», philosophiert der gläubige Peppo Gerster. Schliesslich ist er auch sehr ordnungsliebend, denn in der sensitiven Ordnung liege die Schönheit.

Julia Hofmann, Kleinlützel Sabine Müller, Nunningen Besten Dank an alle Teilnehmer der Umfrage. Sie helfen uns damit, unsere Fachkompetenz weiterhin optimal für Ihre Gesundheit einsetzen zu können. Wir freuen uns, Sie bald wieder in der Praxisgemeinschaft ISIS/OSIRIS an der Viehmarktgasse 37 in Laufen begrüssen zu dürfen. Die Geschäftsleitung P.S. Am 1. Oktober 2016 findet das grosse Fest zum 20. Jahre Jubiläum statt. Weitere Infos folgen.


Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

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Donnerstag, 4. August 2016 Nr. 31

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Wie lange bleibts noch trocken? Die Ernte unter Dach und Fach zu bringen war dieses Jahr für die Bauern wieder ein FOTO: CORNELIA JERMANN, DITTINGEN Wettlauf mit dem Wetter – hier zum Beispiel in Roggenburg mit Blick Richtung Elsass.

KANTON BASELLAND

GRELLINGEN / DUGGINGEN

263 Liter Wasser pro Tag Apaco übernimmt Mitarbeitende WOS. Laut der Wasserstatistik des Kantons Baselland wurde im 2015 deutlich mehr Wasser ab öffentlichem Trinkwassernetz bezogen als im Vorjahr. Für die Trinkwassergewinnung in Baselland wird zu 85 Prozent Grundwasser genutzt. Mit rund 100 Pumpwerken wird das Wasser aus dem Untergrund in die Versorgungsnetze der Gemeinden gefördert. Die restlichen 15 Prozent stammen aus über 150 Quellfassungen. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt aktuell bei 263 Liter pro Tag, meldet das Amt für Umweltschutz und Energie. Diese teilen sich auf in die Bereiche Haushalt und Kleingewerbe (59%), Industrie und Gewerbe (20%), Öffentliche Zwecke, Brunnen und Badeanstalten (7%) sowie Selbstverbrauch der Wasserversorger (1%). Bei den restlichen 13% handelt es sich um Netzverluste und Messdifferenzen.

WOS. Nach der Bekanntgabe zum Jahresbeginn, dass die Firma Bertrams Heatec AG in Pratteln geschlossen wird, hat die Apaco AG in Grellingen entschieden, Mitarbeiter zu übernehmen und den Kundendienst weiter zu führen. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Firma vom Dienstag hervor. Rund 25 Prozent der Belegschaft, das entspricht 10 Personen, der ehemaligen Bertrams Heatec werden bei der Apaco AG weiter beschäftigt. Es handelt sich dabei um erfahrene Spezialisten im Bereich indirekte Prozesswärmeübertragung mittels Wärmeträgerflüssigkeiten oder Gase für industrielle Anwendungen in der ganzen Welt. Diese Fachleute agieren seit 1. August, als eigenständige Abteilung Heatec in Grellingen. Apaco AG ist überzeugt, dass der Standort Schweiz weiterhin die Möglichkeit bietet, solches Spezialwissen in Nischen-

märkten weltweit erfolgreich zu vermarkten. Ebenfalls wird dadurch der Bereich Wärmetechnik der Apaco AG gestärkt. Dieser Bereich plant und baut Dampf- und Heisswasseranlagen für die verarbeitende Industrie und auch das Gesundheitswesen. Apaco AG als Werksvertreter der Firma Bosch Industriekessel vertreibt Grosskessel in der Schweiz/Liechtenstein und plant Gesamtsysteme. Zusammen mit der Rohrleitungsfirma Inrabau AG, seit 1. Januar 2015 eine Tochterfirma der Apaco AG, werden diese Anlagen schlüsselfertig mit der komplexen Steuerung von Apaco AG geliefert. Apaco AG hat unter anderem kürzlich auch den Zuschlag für die Dampfversorgung vom amerikanischen Biotechnologiekonzern Biogen in Luterbach erhalten. Aktuell sind die Ingenieure der Apaco AG daran, diesen Grossauftrag abzuwickeln.

Autobrand erfordert Feuerwehreinsatz RÖSCHENZ. WOS. In der Challstrasse in Röschenz kam es letzten Freitaggegen 17.15 Uhr zu einem Autobrand. Verletzt wurde niemand. Nachdem der Lenker etwas eingeladen und das Fahrzeug wieder gestartet hatte, stieg Rauch aus dem Motorraum auf. In der Folge geriet der Personenwagen rasch in Vollbrand, brannte schliesslich komplett aus und erlitt Totalschaden. Die angerückte Stützpunkt-Feuerwehr Laufental konnte den Autobrand löschen, es musste abgeschleppt werden. Bezüglich Brandursache steht eine technische Ursache klar im Vordergrund. Es kam vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Sperrungen der Challstrasse, teilt die Polizei mit. 1. August ohne grössere Probleme KANTON BASELLAND. WOS. Die Stunden vor und nach dem Schweizer Nationalfeiertag verliefen im Kanton Basel-Landschaft ohne grössere Ereignisse. In der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft gingen zwischen Sonntagnachmittag und Montagnacht zwar mehrere Dutzend Anrufe mit Lärmklagen wegen Feuerwerks sowie mehreren Beschädigungen von Briefkästen und Abfalleimern durch Feuerwerkskörper ein, wirklich grössere Zwischenfälle sind der Polizei indes nicht bekannt. Den Wald vermitteln GRELLINGEN. WOS. Die Burgergemeinde Grellingen hat eine Plakatkampagne zum Thema Wald gestaltet. Auf spielerische Weise wollen sie damit den Waldbenutzern vor Ort vermitteln, welche Gratisleistungen die Waldbesitzer für die Öffentlichkeit erbringen. Vom Oberdorf zum Schmelzenried über die Grossi Weid zum Glögglifels werden auf Plakaten aufgezeigt, wer zum Beispiel zuständig ist für gepflegte Waldränder, Waldwege und Holzvorräte an den Feuerstellen.

Fusspflegepraxis Regina Imhof 076 307 17 18 Hinterleymenweg 25, 4246 Wahlen dipl. Fusspflegerin SFPV dipl. Krankenschwester Bin auch mobil, damit Sie es bleiben!

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MUSIK-TIPP

Tom Odell Der Singer-Songwriter Tom Odell war mit seinem ersten Album «Long Way Down» vor drei Jahren gleich ein Millionenseller gelungen. Das weckte für die zweite CD bei den Fans hohe Erwartungen, was andererseits für den Newcomer immensen Erfolgsdruck bedeutete. Daran sind schon einige Jungstars gescheitert. Tom Odell nicht. Das Leitmotiv von «Wrong Crowd» (Sony Music) ist die fiktive Geschichte eines einsamen Mannes, der sich nach seiner glücklichen Kindheit und Freiheit zurücksehnt, nach einer heilen Welt eben, die es in der Realität nicht gibt. In den Songs voller Emotionen, die zwischen Herzschmerz und Lebensfreude wechseln, steckt persönliches Empfinden des Protagonisten. Streicher und Chöre sorgen in manchen Stücken für einen opulenten bis sogar schwülstigen Sound. Tom Odell kann es auch anders und eindrücklicher. Bei den «abgespeckt» arrangierten Stücken und insbesondere bei den Balladen kommen sein Pianospiel und seine markante Stimme wesentlich besser zur Geltung. Fazit: «Wrong Crowd» ist keine Scheibe für die Ewigkeit, aber doch ein gutes Popalbum mit souligen und rockigen Anleihen. Benno Hueber

20160804 woz wosanz  

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