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Donnerstag, 28. Juli 2016

108. Jahrgang – Nr. 30

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 29. Juli 2016 Vorwiegend sonnig mit nur harmlosen Quellwolken. 17ºC 28ºC Samstag, 30. Juli 2016 Weiterhin grösstenteils sonnig und warm. 17ºC 29ºC

18ºC 25ºC

Sonntag, 31. Juli 2016 Nur teilweise sonnig. Es muss immer wieder mit Schauern und Gewittern gerechnet werden.

Laufen / Region

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Am letzten Montag hat der Ferienpass Laufental-Thierstein gestartet. Unter neuer Leitung und mit noch ausgefeilterem Konzept.

Region

7 Trotz bedrohlicher Wetterprognose fanden sich letzten Freitag 77 Unentwegte zur 15. Etappe des bz-Leserwanderns von Zwingen via Blattenpass nach Aesch ein.

Aktuell Stellen Immobilien

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Das 1.-August-Abzeichen gehört dazu Am kommenden Sonntag oder Montag wird allerorts gefeiert mit Festwirtschaft, 1.-August-Reden und bunten Feuerwerken. Das dazu passende 1.-August-Abzeichen allerdings hat Seltenheitswert. Eine Laufnerin macht eine Ausnahme. Sie hat alle 94 Ausgaben. Martin Staub

E

s gibt sie noch immer, die 1.-August-Abzeichen. Leider werden immer weniger davon verkauft. So gingen diese Anhänger der Stiftung Pro Patria, deren Erlös jeweils einem Projekt zur Erhaltung von wertvollem schweizerischen Kulturgut zugutekam, beinahe vergessen. Vor vielen Jahren zogen Schulkinder oder Mitglieder eines Dorfvereins von Tür zu Tür und verkauften schon ein bis zwei Wochen vor dem 1. August das fantasievolle Abzeichen, ohne welches man sich damals kaum an die örtliche Bundesfeier wagte. Der Laufner Hans Lutz erinnert sich. «Wir wohnten damals noch in Röschenz und meiner Frau gefielen diese typisch schweizerischen Anhänger so gut, dass sie alle haben wollte.» Asuncion Lutz-Veiga, so der Name von Lutz’ Frau, ist Spanierin, in Coruña (Galicien) aufgewachsen und in den 1960er-Jahren in die Schweiz gezogen. 1968 begann sie zu sammeln, suchte auf Flohmärkten und in Brockenstuben nach fehlenden Jahrgängen. Seit 2003 ist ihre Sammlung lückenlos. Das erste Exemplar von 1923, das die Sammlerin lange Zeit nicht finden konnte, galt es eines Tages bei einem

Antiquar «zum Schnäppchenpreis von 460 Franken» zu erstehen, wie sich Hans Lutz erinnert. Ein hoher Preis für ein «Stoffbändeli», das man damals für einen Franken zu kaufen konnte. Egal, der handgestickte Kirchturm mit rotweissen Fahnen geschmückt, hängt nun, wie die anderen 1.-August-Abzeichen chronologisch aufgereiht im Kranzkasten von Asuncion Lutz. Inklusive der Neustausgabe, die übrigens heute auf der Post für sechs Franken erhältlich ist und deren Erlös für erhaltenswerte Kleinbauten in der Schweiz verwendet wird. Dank einem Bekannten von Familie Lutz-Veiga, der die Sammlung kannte und der die Sammlerin von der Exklusivität dieses Schatzes überzeugte, ist dieser zurzeit im Schaufenster des Kleiderladens Spilag im Stedtli Laufen für die Öffentlichkeit einsehbar. Wer die Sammlung von Asuncion Lutz-Veiga betrachtet, wird staunen, was sich die Grafiker und Designer dieses Abzeichens in all den Jahren haben einfallen lassen, damit keines dem anderen gleicht. Und mit insgesamt «nur» 94 Exemplaren bleibt diese ganze Sammlung auch übersichtlich.

Im Schaukasten vereint: Alle 94 Abzeichen sind derzeit im Kleiderladen Spilag im Laufner Stedtli ausgestellt. FOTO: MARTIN STAUB

Die Sammlerin: Asuncion Lutz-Veiga. Die ersten vier: Die Jahrgänge 1923 bis 1926.

EdelSwiss Daniel Züger Glasbruch 061 763 77 77 www.edel-swiss.ch

FOTO: MARTIN STAUB

FOTO: ZVG


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Empfehlungen

Regionales Entsorgungscenter Laufental-Thierstein AG Güterstrasse 25 4242 Laufen Tel. 061 763 08 88

IMPRESSUM

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Montag, 1. August 2016, geschlossen


LAUFENTAL ZWINGEN

Am ersten Tag des Ferienpass war Dekorieren von Törtchen, den vielgepriesenen Cupcakes, angesagt. Angela Zuber empfing in ihrer Back-Boutique zwölf Kinder und leitete sie an, wie Cupcakes toll verziert werden. jjz. Aufmerksam und mäuschenstill verfolgen neun Mädchen und drei Buben, wie Angela Zuber aus der Zuckermasse «Fondant» Schmetterlinge, Blumen, Rosetten und vieles mehr anfertigt. Mit Ausstechern und Schablonen wird die zähe Masse leichthändig geformt und ausgestochen. Zehn verschiedene Farben stehen zur Verfügung, jede Masse einzeln in eine Folie eingepackt. Sie zeigt den Kindern sogar, wie man ein Röschen herstellt und die Blätter rundherum drapiert. Damit aber noch nicht genug. Angi, wie das Backidol in Zwingen genannt wird, nimmt den Mixer hervor, schüttet Butter, Puderzucker und Frischkäse in die Schüssel und verarbeitet das Ganze zu einer luftigen Cre-

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LAUFEN / REGION

Süsses Dekor für Schleckmäuler

Buttercreme wird zubereitet: Angela Zuber mit aufmerksamen Kindern.

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me. «Was möchtet ihr für eine Farbe», fragt sie in die Runde. Blau lautet die rasche Antwort, worauf Angi der Masse einige Tupfer Gelfarbe beimischt. Die blaue Buttercreme kommt in den Spritzsack und mit einer entsprechenden Tülle und etwas Fingerfertigkeit wird das Cupcake originell dekoriert. Zuletzt werden noch farbige Kügelchen auf die klebrige Masse platziert. «Jetzt seid ihr dran», lautet die Aufforderung der gelernten Köchin und Cupcake-Instruktorin. Ohne Worte machen sich die Kinder an die Arbeit. Sie haben gut zugeschaut und sich nie ablenken lassen. Schildkröten und Katzen werden ausgestochen, Röschen geformt und Buttercreme aufgespritzt, was das Zeug hält. Jedes Kind kann zwei Schoggi- und zwei Vanilletörtchen dekorieren, frei nach Angi’s Motto: Werde ein Cupcake Profi! Die Kinder sind voll bei der Sache, schauen weder nach links noch nach rechts und schlecken sich höchstens die Finger ab. Neal hat seinen Namen auf das Törtchen geschrieben, Lea spritzt auf seinen Cupcake einen rosaroten Turm. Das Atelier ist voller Leben, ringsherum stehen Nippsachen zum Verkauf. Herzchen, Engel, alte Teedosen, Ausstecher und vieles mehr lassen die Herzen von Nostalgikerinnen höherschlagen. In Kartonschachteln tragen die Kinder ihre verzierten Cupcakes nach Hause und träumen vielleicht von Angi’s erfolgreicher Back Box mit feinen Cupcakes, Cookies und ausgefallenen Accessoires.

Ferienpass – beliebter denn je

Koordination und Leitung: Sarah Stöckli und Zeno Steuri im Jugendzentrum Laufen beim Bereitstellen der Notfallsäckli für Begleitpersonen. FOTO: MARTIN STAUB

Am letzten Montag hat der Ferienpass LaufentalThierstein gestartet. Unter neuer Leitung und mit noch ausgefeilterem Konzept. Besonders beliebt sind die Kurse rund ums Essen sowie die Ferienwerkstatt. Martin Staub

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Jetzt wirds ernst: Angela Zuber gibt die letzten Anweisungen.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

übernommen. «Mit rund 620 Anmeldungen liegen wir bereits deutlich über den Zahlen der vergangenen Jahre», freut sich Zeno Steuri, der Gesamtleiter des Ferienpasses. «Und von den rund 200 Kursangeboten werden wir nur ganz wenige mangels Anmeldungen streichen», erklärte Sarah Stöckli, welche während dieser drei Wochen vom Jugendzentrum Laufen aus die Koordination der Kurse führt. Der Übergang vom ehemaligen zum aktuellen Ferienplan ist also reibungslos und erfolgreich über die Bühne gegangen. Davon sind Steuri wie Stöckli überzeugt.

er Ferienpass Laufental-Thierstein lebt, und zwar besser als je zuvor. Die Befürchtung, dass mangels motivierter Leiterpersonen, nach dem Abtreten von Cécile Jenzer, die den Ferienpass über 20 Jahre organisiert hatte, stirbt, hat sich nicht bewahrheitet. Dank der Initiative der regionalen Landeskirchen und anderer Interessierten wurde im Jugendsozialwerk des Blauen Kreuzes Baselland ein neuer Organisator gefunden. Die Abteilung Kompetenzzentrum Kind.Jugend.Familie hat mit dem Ferienpass X-Island im Oberbaselbiet bereits reichlich Erfahrung gesammelt und nun das Zepter für den Ferienpass Laufental-Thierstein

Begleitpersonen fehlen noch immer Etwas harzig verläuft einzig die Suche nach Begleitpersonen. «So stehen einige Kurse leider nur deshalb auf der Kippe, weil bis zum Termin noch keine Begleitperson zur Verfügung steht», bedauert Sarah Stöckli. «Wir freuen uns nicht nur auf Mamis von teilnehmenden Kindern, sondern auch auf Personen, die Spass haben, eine Ferienpassgruppe per Postauto oder Bahn an den Kursort und wieder zurück zu begleiten», erläutert Steuri. «Ich hoffe jeweils bis kurz vor Kursbeginn auf eine E-Mail oder einen Anruf, um keines der Angebote streichen zu müssen», sagt Sarah Stöckli. Noch gibt es viele freie Plätze im dreiwöchigen Ferienpassangebot, welches

noch bis zum 14. August, also kurz vor Schuljahresbeginn, läuft. Dank der neuen, von einem professionellen Anbieter gestalteten Homepage ‹ferienpass.ch› können interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse laufend und auch noch kurzfristig nach Kursangeboten Ausschau halten und sich auch gleich online anmelden. Selbst bei ausgebuchten Kursangeboten empfehlen die beiden Verantwortlichen, immer wieder reinzuschauen, um dank möglichen Abmeldungen doch noch einen Platz zu ergattern. Besonders beliebt seien Angebote rund ums Essen: Beim Brotbacken, bei den Cupcakes- oder Cookies-Workshops beispielsweise seien kaum noch Plätze frei. Auch der Kurs Cocktails & Smoothies, den ich selber leite, ist schon lange ausgebucht», so Sarah Stöckli. Zudem stossen alle Kurse mit Tieren immer auf grosses Interesse. Nicht fehlen im ganzen Ferienpassangebot darf die Ferienwerkstatt in Brislach, die mit viel Aufwand und vielen Helferinnen und Helfern geführt wird. Diese dauert allerdings nur bis 5. August und kann von Kids ohne Alterslimite und ohne Anmeldung besucht werden. ferienpass.ch. Wer sich als Begleitperson zur Verfügung stellen möchte, melde sich per E-Mail bei info@ferienpass.ch oder unter Tel. 061 921 94 74.

LAUFEN

Rund zwanzig Ferienpässler genossen eine perfekt organisierte Mountainbiketour

Betriebskontrolle: Jedes Bike musste in den Schraubstock.

Gruppenbild vor dem Start: Bald kanns losgehen ...

Letzte Infos vor dem Start: Ueli Zingrich (l., gelbe Weste) gibt Anweisungen.

dust. Die von Sportshop Karrer Laufen organisierte Mountainbiketour ist ein fester Bestandteil des Ferienpasses Laufental-Thierstein. «Seit vielen Jahren schon», bestätigt Ueli Zingrich, Mitarbeiter und Leiter der Tour. Mit rund 20 Teilnehmenden war die diesjährige Ausgabe am Dienstag etwas spärlicher dotiert als auch schon. Möglicherweise sei die noch etwas ungewohnte Handhabung des Anmeldeprozederes mit der neuen Homepage ein Grund für diesen Rückgang, vermutete der Tourleiter. Als Teilnehmer-Höchst-

zahl gab der Organisator 99 Biker an; sie wurde in den vergangenen Jahren laut Zingrich mehrfach annähernd erreicht. Den 20 Mädchen und Knaben konnte die bescheidene Gruppengrösse nur recht sein, genossen sie doch mit dem Leiter und vier Begleitpersonen nahezu persönliche Betreuung. Ab halb neun trudelten die Kinder beim Sportshop Karrer ein und durften da von den Profis ihre Bikes kontrollieren und einstellen lassen. Nach dem Gruppenbild hiess es, in die Pedale tre-

FOTOS: MARTIN STAUB

ten und via Schwimmbad und Radweg Richtung Breitenbach loszufahren. Mehrheitlich auf Rad-, Wald- und Feldwegen gelangte man gegen Mittag zum Rastplatz ob Breitenbach, der dank eines weiteren Helfers grillfertig bereitstand. Um Speis und Trank und eine Glace zum Abschluss kümmerte sich ebenfalls Sportshop Karrer. Ein Besuch im Bikepark Brislach, ein Schlauchwechsel beim eigenen Bike und weitere nützliche Tipps gehörten zum abwechslungsreichen Programm dieser Biketour mit dazu.


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 31. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zur Bundesfeier, Pfr. Georg Pace aus Moutier Sonntag, 7. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Beerdigungs- und Seelsorgepikett: Von Samstag, 16., bis Samstag, 30. Juli, ist Pfr. Stéphane Barth in den Ferien. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Notfälle vertreten von Pfr. Georg Pace aus Moutier, Telefon 032 493 11 09 Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend zum Konfirmandenjahr für Konfirmanden und Eltern am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Donnerstag, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach Seniorennachmittag. Dienstag, 9. August, 15 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach, Thema: Je älter, desto besser. Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Streifzüge durch ein Buch zum Alter

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 29. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 31. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Dienstag, 2. August, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.

Meine Reise ist beendet, der letzte Hafen ist erreicht. Ich danke allen, die mich ein Stück auf dieser Reise begleitet haben, es war eine wunderschöne Zeit.

Nach einem reich erfüllten Leben ist meine liebe Schwester, unsere Schwägerin, Tante, Grosstante und Gotte

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Brigitte Borer

Sonntag, 31. Juli 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 2. August 2016 19.30 Uhr Gebetsabend

1. 12. 1929 – 23. 7.2016

Gäste sind herzlich willkommen.

friedlich eingeschlafen. EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Wir sind dankbar für alles, was wir mit ihr erleben durften. In stiller Trauer: Hedi und Ernst Schilling-Borer Margrit Borer Rainer Borer und Kathrin Horlacher Peter Borer und Ursula Stähli Christoph und Franziska Borer mit Julian Mirjam und Pasquale Catena-Borer mit Elia, Jael und Miro

Sonntag, 31. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Rodersdorf, Pfarrer Michael Brunner und Peggy Hungerbühler

Die Trauerfeier, zu der Sie freundlich eingeladen sind, findet am Samstag, 30. Juli 2016, um 14.30 Uhr in Grindel mit anschliessender Urnenbeisetzung statt. Dreissigster: Sonntag, 25. September 2016, um 10.30 Uhr. Traueradresse: Hedi Schilling, Müllheimerstrasse 178, 4057 Basel Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Tief betroffen und traurig müssen wir uns von unserem lieben Gründungs- und Ehrenmitglied sowie unserer langjährigen Präsidentin und Freundin

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Ruth Meury-Saner «Vogelruth» verabschieden. Mit unermüdlicher Begeisterung, Hartnäckigkeit und enormem Fachwissen hat Ruth im Laufental, und darüber hinaus, viele Menschen inspiriert und motiviert, die Natur wertzuschätzen, über sie zu lernen und sich für sie einzusetzen. Nun hat sie die Erde verlassen, nicht aber unsere Herzen!

Die Praxis von Frau Dr. med. Luzia Huber-Borer bleibt ferienhalber vom 8.8.2016 bis und mit 22.8.2016 geschlossen.

Der Trauerfamilie sprechen wir unsere tief empfundene Anteilnahme aus.

Vorstand und Vereinsmitglieder des NVBDN

DANKSAGUNG

Marie-Louise Aegerter-Hänggi * 26. 6. 1944 DANKE allen, die sich in stiller Trauer in den Tagen des Abschieds von

Guido Künzli mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art zum Ausdruck brachten durch tröstende und einfühlsame Worte und stille Umarmungen. Besonders danken wir der Musikgesellschaft Harmonie für die musikalische Umrahmung der würdigen Trauerfeier, allen Fahnendelegationen und Jonas für sein Trompetenspiel.

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Hans Möschli Chöpfliweg 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Anbau Treppe an Westfassade Glastür statt Geländer Bauort: Chöpfliweg 1, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1828 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 12. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Roger Erb und Carolle Hufschmid Burgstrasse 3, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauort: Burgstrasse 3c, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2200 Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 12. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: René und Mirjana Riss Döllenring 35, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Ersatz und Vergrösserung best. Wintergarten Bauort: Döllenring 35, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2129 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 12. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Sonja Wetzel und Gianpaolo Del Matto, Klosterplatz 21, 4115 Mariastein Bauprojekt: Teilabriss und Neubau Einfamilienhaus Bauort: Brünnliackerweg 5, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1901 Projektverfasser: Wohnart, Doris Renidear Architektin, 8192 Glattfelden Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 12. August 2016

Ebenfalls von ganzem Herzen bedanken wir uns bei Pfarrer Obinna für seine tröstenden Worte. Danken möchten wir den Schulkameraden, allen Freunden, Bekannten und Verwandten für ihre Kondolenzbekundungen.

Die Trauerfamilien

Büsserach, im Juli 2016

Dreissigster: Samstag, 6. August 2016, 18 Uhr, kath. Kirche Büsserach.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es nicht Sterben, sondern Erlösung.

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meinem Vater, Schwiegervater, unserem Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti. Nach langer, schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. Der Herrgott hatte ein Einsehen und erlöste ihn von seinem geduldig ertragenen Leiden.

Pierre Joray-Capello 22. 4. 1933 – 18. 7. 2016

Wir vermissen Dich Ursula und Steffen Klemm-Joray Jasmin und Bernhard Hauenstein-Klemm mit Dana, Gian und Vanessa Benjamin Hügli mit Elias und Verwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 29. Juli 2016, um 14.00 Uhr in der Schlosskapelle in Zwingen statt. Dreissigster am 28. August 2016 um 10.45 Uhr in Zwingen. Anstatt Blumen zu spenden, gedenke man der Krebsliga beider Basel, Postkonto 30-4843-9, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9. Traueradresse: Ursula und Steffen Klemm-Joray, Gehrenweg 38, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

† 7. 7. 2016

HERZLICHEN DANK möchte ich allen sagen, die sich in stiller Trauer mit mir verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten. BESONDEREN DANK Frau Knöpfel für die tröstenden Worte und die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Herrn Dr. Stark für die jahrelange ärztliche Betreuung. Den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Dornach für ihre aufopfernde und hervorragende Pflege. Aesch, im Juli 2016

Im Namen aller Angehörigen Roger Aegerter-Hänggi


LAUFENTAL WAHLEN

ZWINGEN BLAUEN REGION

Kleine Mädchen mit grossen Tieren

Rocky ist startklar: Andrea Stegmüller gibt die letzten Anweisungen. Auf der Ranch von Andrea Stegmüller schnupperten vierzehn Mädchen Pferdeluft, befassten sich mit der Pflege der Tiere und schickten sich an, die ersten Reitversuche zu absolvieren. jjz. Bevor die Ferienpass-Mädchen den Stall betraten, durften sie erleben, wie eine Ente mit zwei Kücken den Morgen und die Kinder begrüsste. Dabei war es gar nicht ihr eigener Nachwuchs, denn dieser hatte den kalten Frühling nicht überlebt. Andrea Stegmüller hatte deshalb kurzerhand zwei gelbe Ersatz-Kücken gekauft und sie der trauernden Mutter untergeschoben. Stolz trappelte die Entendame mit den beiden Kuckuckskindern aus ihrem Häuschen und begann sofort, feine Gräslein zu verzehren. Die Mädchen durften die flauschigen Entenkinder sogar streicheln und liebkosen. «Obwohl die Tiere gross und stark sind, sind sie sehr feinfühlig», begann Andrea ihre Ausführungen über die Pferde. Sie würden besser riechen, hö-

Körperpflege für Rocky und Gringo: Andrea Stegmüller leitet die Morgentoilette.

Sommerzeit – die hohe Zeit der Leserwanderungen

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

ren und sehen als wir Menschen und reagieren viel sensibler. Früher hätten die Pferde in Herden gelebt und sich auch gegen wilde Tiere vorsehen müssen. Demgegenüber haben die elf Pferde in ihrem Stall eigene Boxen mit einem kleinen Auslauf ins Freie. Sie öffnete die Stalltüre von Rocky, der gutmütig die paar Mädchen beschnupperte, die sich in die Box wagten. «Er beisst und schlägt nicht aus», besänftigte Andrea die ängstlicheren Mädchen. Rocky und Gringo, zwei ältere Wallache, wurden aus ihren Boxen geführt, um die Morgentoilette über sich ergehen zu lassen. Und sie liessen es sich gerne geschehen, denn die Streicheleinheiten kamen von zarten Mädchenhänden. Die Mähne, den Rücken und selbst die Beine wurde den gutmütigen Tieren kräftig gebürstet. Jeder hatte sein eigenes Toiletten-Köfferchen, damit Parasiten oder Krankheiten nicht von einem Pferd zum andern übertragen wurden. Rocky erhielt von Andrea noch eine kurze Dusche mit lauwarmem Wasser, was dieser sichtlich genoss. Mit den Hunden Chex und Mex ging es hinaus auf die Koppel, wo Andrea und ihre Helferin Fabienne die Kinder aufsteigen liessen. An der langen Leine, der sogenannten Longe, trabten Rocky und Gringo gutmütig im Kreis herum. Stolz und aufrecht sassen die Mädchen auf den Tieren und genossen sichtlich den ersten Ritt. Dass der Umgang mit Pferden aber nicht nur eitel Sonnenschein ist, erfuhr eine Gruppe, die auf einer anderen Koppel Rossäpfel einsammeln musste.

Das «Pièce de Résistance»: Der Aufstieg nach Blauen. FOTOS: ROLAND BÜRKI

Trotz bedrohlicher Wetterprognose fanden sich letzten Freitag 77 Unentwegte zur 15. Etappe des bz-Leserwanderns von Zwingen via Blattenpass nach Aesch ein. Das Glück war ihnen hold, nass machte nur der schweisstreibende Aufstieg nach Blauen. Roland Bürki

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ür einmal ist beim Geisterbahnhof Zwingen wieder so etwas wie ein Lautsprecher zu hören. Sven Altermatt von der Solothurner Zeitung, seiner Wanderbegeisterung wegen mittlerweile zum «Mister Leserwanderer» geadelt, begrüsst am Megafon zusammen mit Wanderleiter Bruno Mantelli von den Wanderwegen beider Basel exakt 77 Leserwanderer, darunter zahlreiche Politpromis, zu einer «eher flachen»

LAUFEN

Wintereinbruch mitten im Sommer dust. Das Wetter spielt verrückt, die Jahreszeiten sind verschoben und die Klimaerwärmung ist ebenfalls kaum mehr aufzuhalten. So wurde vor einigen Tagen nach sommerlichen Temperaturen ein regelrechter Wintereinbruch in den Alpen und Voralpen ab einer Höhe von 1800 Metern gemeldet. Letzte Woche, also wenige Tage später, erschien der Laufner Guido Stähli auf der Redaktion mit einem Zeitungsartikel vom Montag, 20. Juli 1981. «Auf der Tannalp (Kt. OW, 1960 m ü M) sind 800 Stück Vieh und 20 Alphütten eingeschneit...» stand da im damaligen Blick. Zehn Tage vor diesem Wintereinbruch vor 35 Jahren waren Guido Stähli mit seiner Frau Anneliese und mit Verwandten aus dem norddeutschen Kiel in diesem Gebiet am Wandern, «bei hochsommerlichen Temperaturen», wie sich

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Stähli erinnert. Seine Frau führte damals genauestens Buch über diese Wanderung und hat auch den oben erwähnten Zeitungsausschnitt in ihrem Tagebuch zur Erinnerung eingeklebt. Guido Stähli – seine Frau ist vor rund zehn Jahren verstorben – hat noch heute Kontakt zu seinen Verwandten aus Kiel und es finden regelmässig gegenseitige Besuche statt. Beim Lesen des Zeitungsartikels über den kürzlichen Wintereinbruch liess es sich der Wochenblattleser nicht nehmen, dem Redaktor die damaligen Unterlagen zu zeigen mit dem Kommentar: «Schon vor 35 Jahren spielte das Wetter verrückt, und schon damals konnte es mitten im Sommer für kurze Zeit Winter werden.» Mittlerweile ist ja der Spuk wieder vorbei und wir erleben das andere Extrem. Das Wochenblatt wünscht noch einen schönen Sommer.

Das «Pièce de Joie»: Organic-Schoggi von Nationalrätin Maya Graf für den stellvertretenden bz-Chefredaktor Bojan Stula.

Etappe. Der steile Fussweg hinauf über die Zwingner Hard nach Blauen kostet dann doch etwas Luft und Schweiss. In einer kurzen Pause nach dem Aufstieg kann der mitwandernde Josef Marquis aus Blauen sein Dorf vorstellen und die Geschichte der seit dem Wiener Kongress 1815 bernischen Gemeinde bis zum Wechsel von 1994 in den Kanton Baselland aufrollen. Beim Blick auf die ihm bisher unbekannte Jurakette des Blauens sinniert der im Aargau lebende und gerne wandernde Solothurner Marcel Greder laut darüber nach: «Hüt isch Fryttig, hüt mach y blau und gang drum au s erscht Mol uf e Blaue.» Und weiter geht’s über den Bourbakiweg, der an die Strapazen der 1871 geschlagenen französischen Bourbakiarmee erinnern soll, durch das südexponierte Naturschutzgebiet «Blauenweide», von wo der Solothurner Kantonsrat und Nunninger Gemeindepräsident Heiner Studer den Blick Richtung Passwang und sein Schwarzbubenland doppelt geniesst: «Ich bin als einziger Solothurner ein Exot unter so vielen Baselbieter Amtskolleginnen und -kollegen.» Schokolade für Vize-Chefredaktor Unter Strapazen leidet Bojan Stula, stellvertretender bz-Chefredaktor nicht, eher unter «Gluscht» nach Süssem. Da kommt ihm die «Organic Sea Salt Chocolate» von Nationalrätin Maya Graf sehr gelegen. «What a great taste» steht auf der Verpackung. Noch viel grösser ist aber die BLKB-Jubiläumsbank auf dem Blattenpass, welche Laufens Stadträtin Sabine Asprion flugs zur «Rotkäppli-Buvette» umfunktioniert. An den Sektbechern auch das EVP-Landratskleeblatt mit Elisabeth Augstburger, Sa-

ra Fritz und Andrea Heger sowie die CVP-Kollegen Felix Keller und Franz Meyer. Nach seinem anstrengenden Jahr als Landratspräsident scheint der Grellinger die neue Freizeit hier sichtlich zu geniessen. Auf dem letzten Wegstück hinunter durch die Rebhänge der Aescher Klus freuen sich die drei EVPLandrätinnen wie auch die Laufentaler Josef Marquis und Toni Jermann über die schöne Wanderung, aber ebenso über wertvolle Begegnungen mit anderen Leserwanderern. Ohne einen Tropfen Regen findet Mantellis gelungene Wanderleitungs-Premiere einen harmonischen Abschluss in der Domaine Nussbaumer, dem bekannten Weingut in der vorderen Klus. Klar, geniesst die Wanderschar hier die feinen Tropfen aus dem Weingut, dessen Geschäftsführer Nicolas Dolder sich noch mehr Sonne für die fünf Hektaren Rebland mit einer Jahresproduktion von 70 000 Flaschen erhofft. «Das Rennen um die Oechsle-Grade ist noch offen, das entscheidet sich erst im August/September», erklärt der Fachmann und hofft, dass das Baselbiet mit seinen Weinen auf «Top-Niveau» künftig auch als Weinregion wahrgenommen werde.

Fröhliche Politpromis: Auf der BLKB-Jubiläumsbank.

VORANZEIGE

«Dr Nobby macht’s nomol» WOS. Eigentlich hatte er mit seinen Auftritten auf «grossen Bühne» bereits abgeschlossen. Doch Willy Surbeck, ehemaliger Leiter von Telebasel, widmete ihm einen Artikel in der BaZ vom 19. Februar, über sein Schaffen für Kultur, Traditionen, Sport und Lebensfreude; ein Artikel mit grosser Wertschätzung, für Nobby ein Geschenk. «Das Echo war schlicht und einfach überwältigend! Hunderte von Rückmeldungen, auch mit dem Wunsch verbunden ‹Nobby machs nomol› durfte ich erfreut entgegennehmen», sagt Nobby. Damit war

das Feuer erneut entfacht, und nun lädt Nobby ein zu einem letzten Gala-Abend der Lebensfreude, mit viel Musik, Humor, feinem Essen und viel Herz. Nobbys Herzenswunsch war es, seinen letzten Tango in seiner alten Heimat Aesch, mit der er sehr verbunden ist, zu präsentieren. Nobby verspricht einen unvergesslichen Abend und präsentiert in der Mehrzweckhalle Löhrenacker ein vielseitiges Programm: Stickstoff, Fredy Schär, Stefen Day, Dr Schachersepp, Nonstop R&J Country Band, Duo Blue Magic, Musikverein Aesch und natür-

lich die Moderation des Gastgebers Nobby Bloch und des Co-Moderators Willy Surbeck. Dazu wird vom Restaurant Schlosshof in Dornach ein Drei-Gang-Dinner serviert mit Kalbfleischterrine, Salat, Schweinsfilet, Gratin, Gemüse und Dessert. Der Eintritt kostet 85 Franken. Vorverkaufstellen sind: Von Euw, Herrenmode, Aesch; Restaurant Schlosshof, Dornach; Tabakwaren zum Törli Laufen; Restaurant Birseck-Schmidiger, Münchenstein. Türöffnung im Löhrenacker wird um 17.30 Uhr sein.


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Breitenbach

Witterswil

Büsserach

Baupublikation EINWOHNERGEMEINDE WITTERSWIL

Grundwasserschutzzone der Wasserversorgung Witterswil Öffentliche Planauflage

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden Bodenackerstrasse 3, 4226 Breitenbach

Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 ff. legt die Gemeinde Witterswil folgende Planungsunterlagen öffentlich auf:

EINLADUNG ZUR VERNISSAGE UND AUSSTELLUNG DER BAUPROJEKTE PFARRHAUSNEUBAU Mittwoch, 3. August 2016, um 18.00 Uhr im Margarethensaal, Pfarreiheim, Breitenbach Zur Vernissage und Ausstellung der Bauprojekte für das neue Pfarrhaus sind alle interessierten Pfarreimitglieder herzlich eingeladen. Nach der Vernissage ist die Ausstellung zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag/Samstag, 5./6. August, Freitag/Samstag 12./13. August, jeweils von 19.00 bis 20.00 Uhr, Montag, 15. August (Himmelfahrt), von 11.00 bis 12.00 Uhr und Dienstag, 16. August, von 19.00 bis 20.00 Uhr. Namens des Kirchgemeinderates

Grindel

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Valerija und Andrejs Pada Bifangweg 5, 4246 Wahlen Bauobjekt: Neubau EFH Architekt: Sebastian Restel Schönbeinstrasse 23, 4056 Basel Bauplatz: Horlangenstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 910 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 11. August 2016

Bauherrschaft: Iris und Reinhard Studer-Halbeisen, Horlangenstrasse 231, 4247 Grindel Bauobjekt: Umgebungsarbeiten 2 neue Sitzplätze, Stützmauer und Palisaden Bauplatz: Horlangenstrasse 231 Bauparzelle: GB-Nr. 911 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 11. August 2016

Schutzzonenplan und Schutzzonenreglement für die Grundwasserfassungen «Hollenquelle» und «Schmidliquelle» Witterswil Zur Orientierung liegen der Hydrogeologische Schutzzonenbericht und der Konfliktplan als Begleitunterlagen auf. Auflagezeit Auflageort Öffnungszeiten

Donnerstag, 28. Juli, bis Freitag, 26. August 2016 Gemeindeverwaltung Witterswil, Bättwilerstrasse 23 Montag bis Freitag 8.00 bis 10.00 Uhr Montag 17.00 bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

Rechtsmittel Während der Auflagezeit können alle Personen, die durch den neuen Schutzzonenplan und das neue Schutzzonenreglement berührt sind und an dem Inhalt ein schutzwürdiges Interesse haben, beim Gemeinderat der Einwohnergemeinde, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Im Rahmen dieses Auflageverfahrens können keine Schadenersatzbegehren aus materieller Enteignung (§§ 237 ff. kant. EG ZGB) bzw. allfälligen Nutzungseinschränkungen gestellt werden. Diese können im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Nutzungsplans und des Reglements bei der kantonalen Schätzungskommission eingereicht werden. Gemäss § 21 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes tritt der Nutzungsplan mit der Publikation des Genehmigungsbeschlusses im Amtsblatt durch den Regierungsrat in Kraft. Der Gemeinderat

Gesuchsteller: Borer Thomas Breitenbachstrasse 70, 4227 Büsserach Bauobjekt: Gartensitzplatz Standort: Breitenbachstrasse 70 Grundstück: GB 647 Nutzungszone: RW Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 12. August 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Bos Nathalie und Stegmüller Marco, Schützenweg 31, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau EFH mit Doppelgarage Standort: Mittelstrasse 24 Grundstück: GB 2528 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Architektur AG, Daniel Scheidegger, Röschenzstrasse 49, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 12. August 2016

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Susanne und David Ganz Leisibühl 16, 4208 Nunningen Bauobjekt: Garagenanbau Architekt: Karl Hänggi GmbH Rödlerweg 33, 4203 Grellingen Bauplatz: Leisibühl 16 Bauparzelle: GB-Nr. 2876 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 28. Juli bis 11. August 2016


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Ein 1.-Augustfeuer muss sein

An bester Lage: Die IG 1.-Augustfeuer mach Fotopause beim Aufschichten des Holzes.

1.-Augustfeuer sind beliebt und leider selten. In Kleinlützel taten sich deshalb vor acht Jahren einige «Pyromanen» zusammen und gründeten die IG-1.-Augustfeuer. Martin Staub

P

yromanie wird laut Wikipedia als «krankhafte, triebhafte oder süchtige Brandstiftung» beschrieben. Zudem soll dieser Trieb unter Feuerwehrleuten häufiger vorkommen als in anderen Interessengemeinschaften.

Natürlich sieht es Roman Cueni, «stellvertretender Präsident» der IG-1.-Augustfeuer, bloss als Scherz, wenn er bei den rund zehn Mitgliedern von «Pyromanen spricht». Tatsächlich aber ist die Interessengruppe 2008 aus Leuten der örtlichen Feuerwehr und der Fasnachtsclique entstanden. Solchen, die fanden, mit dem vom Lützler Gemeinderat organisierten 1.-August-Brunch am Morgen könne doch die Bundesfeier noch nicht ganz abgehakt sein. Unter der Federführung von Jörg Tschan, noch heute Obmann der Gruppe, wurde an schönster Lage, südlich über dem Dorf ein richtiges 1.-Augustfeuer errichtet und nach dem Eindunkeln gegen 21 Uhr entzündet. «So viel Patriotismus darf sein», finden Tschan, Cueni und die andern Mit-

FOTO: MARTIN STAUB

glieder, welche am vergangenen Samstag damit beschäftigt waren, auch dieses Jahr für den Abend des 1. Augusts ein ordentliches Feuer bereitzustellen. Rund 20 bis 30 Kubikmeter Holz, von der Bürgergemeinde Kleinlützel zur Verfügung gestellt, und durch Mitglieder des Gewerbevereins Lützel an Ort und Stelle transportiert, lagen da, um von den anwesenden Idealisten zu einem riesigen 1.-Augustfeuer aufgeschichtet zu werden. «Mit einer bereitstehenden Grillwanne für mitzubringendes Grillgut, einigen von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Festgarnituren und genügend Getränken, welche die IG-1.-Augustfeuer zum Verkauf anbietet, steht einer würdigen Bundesfeier hoch über dem Dorf nichts mehr im Wege.

EINGESANDT

Meine Erfahrungen mit Zoé – Teil 2

GEDANKEN ZUM SOMMER

NUNNINGEN

Wenn es im Sommer zu heiss wird ...

«Täschli on Tour»

Wenn die Sommerhitze um Mittag unerträglich wird, ist es Zeit für ein Mittagsschläfchen. Oder in den Worten von Mark Twain: «Sommer ist die Zeit, in der es zu heiss ist, um das zu tun, wofür es im Winter zu kalt ist.»

dust. Neuzuzüger in Nunningen erhalten Informationsunterlagen der Gemeinde in einem «NunnigerTäschli». Im Dorfblatt von Nunningen werden nun die «Täschli»-Träger dazu motiviert, jetzt zur Ferienzeit Fotos von diesen Täschli aus aller Welt zu senden, um zu sehen, wo diese Taschen überall herumgekommen ist. «Schicken Sie uns doch Fotos davon, vielleicht noch mit einem schönen Hintergrund. Sie erhalten diese Tasche bei uns kostenlos. Die Fotos werden wir dann auf unserer Homepage veröffentlichen.» So wirbt die Gemeinde in ihrem Dorfblatt und auf der Homepage ‹nunningen.ch›.

30. Januar 2016, 23.45 Uhr Nachdem ich mich geduldig durch Zürichs Nachtleben und viele Passanten geschlängelt habe, komme ich gut aus der Stadt. Planmässig, inklusive Ladezeit sollte ich gegen zwei Uhr zu Hause sein. Alles läuft wie geschmiert bis . . . Einer hat «meine» Ladestation in Schinznach blockiert. Der Ladevorgang ist abgeschlossen, das Kabel aber nicht entfernt. «Sone… D…ösel! Do komma nix mochn.»

passt. Ich atme auf. Ich brauche aber eine E-Move-Karte zum Bezahlen. – Hani aber nid! Da entdecke ich seitlich an der Säule etwas Kleingedrucktes: «Bezahlung per SMS möglich. Senden Sie LADEN – BB – 5678 an 312. Okee, machi.» – Bling! – Es tankt. Juhui! Und nomol – Bling! – s Handy. Swisscom: «Ihr Guthaben ist zu klein um… blabla…» SHIT! Ich habe vergessen, das Handy zu laden! Also, auf geht’s, ein Bancomat muss her.

0.30 Uhr Laut Display habe ich noch Strom für etliche Kilometer. Auf zur nächsten Station: ABB-Gelände Lenzburg. Weit ab vom Schuss, Industriegebiet. Ich fahre vor die Abschrankung, steige aus, um die Ladesäule zu suchen. Plötzlich blendet mich eine Taschenlampe. Der Pförtner. «Oh, ich waiss nich. Darrf Sie nicht rreinlassen.» Wer baut denn Ladestationen HINTER Absperrungen?!? Zoés Energie reicht ja noch für 19 km. Meine wohl auch? Ejoo! Mein TomTom, ich werde ihn fortan beim Kosenamen nennen, sagte mir, dass es beim Gemeindehaus Lenzburg auch eine Möglichkeit gäbe. Ja, gefunden! Aber die Säule ist mit einer Plexiglashaube überdeckt. Abgeschlossen. Den Schlüssel bekäme man sicher auf der Gemeinde. Aber doch nicht am Samstag mitten in der Nacht!? Hm. Next one. Mein Strom schmilzt dahin . . . Ich bleibe cool. Was solls? Wenn ich stecken bliebe, holt Renault Assistance mich raus. 24 Stunden. Sie kommen und schleppen einen ab bis zur nächsten Ladestation. Ist in der Batteriemiete inbegriffen. Und ich fahre ja nicht in der Wüste umher. Und ich habe noch Proviant und Wasser dabei. Und ich bin von Natur aus Optimistin. Renault-Garage Aarau Rohr. Das Display zeigt 9 km Restreichweite an. Wenn es hier nicht klappt, würde ich anrufen müssen. Ja! Stecker frei und

01:20 Uhr Ich gehe zügig in jene Richtung, die am meisten nach Zivilisation aussieht. Komme an einem «Sternen» vorbei. Schade, dass er schon geschlossen hat. Ich hätte gerne etwas Warmes getrunken. Es regnet und stürmt. Trotz Knirps werden Hosen und Jacke bald nass und ich tschalpe hie und da in eine Pfütze. Ich friere. Auch im «Rössli» brennt kein Licht mehr. Da! Weit vorne eine Leuchtanzeige. Beim Näherkommen entpuppt sie sich als «Conny’s Reisebüro». Suche ich nicht, ist aber irgendwie trotzdem noch passend… Endlich, nach einer Viertelstunde: Die Aargauer Bank. Ich liebe sie. Der Bancomat lädt mein Handy erfolgreich. Mir wird gleich ein wenig wärmer. 1:50 Uhr Zurück beim Auto stelle ich fest, dass es immer noch lädt. Quelle chance! Endlich. Sitze runter, Heizung ein und ein Nickerchen. Hm. Es ist nicht möglich zu heizen während des Ladevorgangs. Aber zum Glück habe ich noch trockene, warme Schuhe im Auto. Alles gut. «Hou nei, i mues brünzle!» Und wenn mi öpper gseht? Da war er wieder: Dieser seltene Moment, wo ich mir wünschte ein Mann zu sein. Nach 50% Ladung möchte ich wissen, für wie viele Kilometer es schon reicht und schalte die Zündung ein. Nur so sieht man es. Zack! Ladevorgang un-

terbrochen. Ejo, nicht dass man mit eingestecktem Kabel davonfährt. Aber es sind noch zu wenige Kilometer. Es reicht nicht bis nach Hause. Und noch eine Ladestation suchen? Nein danke. Also nochmal von vorn: Bitte senden Sie…an… Seufz! 02:20 Uhr Endlich weiterfahren. Obwohl die Reichweite höher ist, als die errechnete Fahrt, droht mir Tom ständig damit: «Der Ladezustand ist zu gering, um ihr Ziel zu erreichen. Möchten Sie Ladestationen hinzufügen?». Nein, sicher nicht! Ich fahre so sparsam, dass ich mir sicher keine Sorgen zu machen brauche. Bei Garage Keigel in Zwingen, notabene 9 Kilometer vor meinem Zuhause, frage ich mich, ob ich nun tatsächlich noch einmal laden müsste. So knapp ist es schon. Ich habe einmal gelesen, dass die Leistungen der Batterien bei nasskaltem Wetter extrem nachlassen. Da ich nichts von Schreibtisch-Theorien halte, entscheide ich mich für den praktisch erfahrenen Beweis… In Laufen schaltet das Display auf grün «Sie müssen laden». «Jo, schwieg jetz!» In Röschenz wechselt die Kilometeranzeige kurz auf rot «Leistung reduziert», bevor sie dann gänzlich erlischt. Ui. Heizung und Gebläse reduzieren sich erheblich. 03:30 Uhr «Nojo». Schlimmstenfalls könnte ich im Lützeltal ja wen anrufen. Wenn ich Empfang hätte. Zoé wird mit Gebeten eingedeckt. 03:35 Uhr Parkieren auf dem Hausplatz. Wer nicht Renault Zoé fährt, kennt die wahre Bedeutung von Dankbarkeit und Erleichterung nicht wirklich. Helene Huber, Kleinlützel


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DENKPAUSE

TSV Blauen – Turnen auf der Terrasse am Blauen

Gruppenfoto auf der Sonnenterrasse: Der TSV Blauen.

FOTO: ZVG

Blauen im «Gymnastik zu zweit» ein Duo, welches sich Vize-Kantonalmeister nennen darf. Nebst dem Training ist die Geselligkeit in allen Riegen sehr wichtig. So werden regelmässig Turnfahrten, Skiweekends, Maibummel, Spaghettiessen und sonstige Ausflüge und Tätigkeiten unternommen, in welchen das Zwischenmenschliche gepflegt wird. Als regelmässigen Anlass führt der TSV Blauen alle fünf Jahr einen Turnerabend durch, in welchem auf andere, teilweise witzige Art das Turnen dem Publikum näher gebracht wird. Nächstes Jahr steht dem TSV Blauen ein grosses Highlight bevor. Der Verein organisiert das Regionalturnfest des Laufentaler Turnverbands und des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein auf den Sportanlagen in Zwingen vom 16. – 18. Juni 2017. Dies wurde letztmals 1993 vom damaligen Turnverein Blauen organisiert. Auf viele Zuschauer und Mitfiebernde freuen wir uns bereits jetzt. TSV Blauen Michael Holzherr Präsident Weitere Infos unter: www.tsvblauen.ch

Sarah Stöckli, Leiterin Offene Jugendarbeit (OJA) Region Laufen, wird in den folgenden Sommerwochen an dieser Stelle Interviews veröffentlichen mit Jugendlichen, welche das Angebot von OJA kennen oder nutzen. Naomie Ammann Welches grosse Ziel möchtest du in den nächsten zwei Jahren erreichen? Mein grosses Ziel ist auf jeden Fall, dass ich gut in meine Lehre starte und auch Erfolg haben werde. Was wünschst du dir für die Jugendarbeit Region Laufen? Dass die Jugendlichen weiterhin einen Ort haben, wo sie am Wochenende hingehen können und dass man weitere Veranstaltungen wie beispielsweise die Kinoabende organisiert. Wodurch kennst du die Offene Jugendarbeit Region Laufen? Durch Freunde. Mit ihnen zusammen bin ich ins Jugendzentrum Laufen gegangen.

Naomie Ammann (16) aus Röschenz: Beginnt nach den Sommerferien ihre Ausbildung als Kauffrau EFZ bei Fossil Europe FOTO: ZVG Basel. Ich finde es toll, was die Offene Jugendarbeit Region Laufen alles auf die Beine stellt. Auch die Filmabende in verschiedenen Dörfern sind eine tolle Sache.

Sarah Stöckli, Was gefällt dir am besten? Offene Jugendarbeit Region Laufen Die vielen verschiedenen Veranstaltungen wie die Kinoabende oder das Mädchenangebot «Girls GeneraDie Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot tion». Warum braucht es die Offene Jugendarbeit in deiner Gemeinde? Weil die Jugendlichen auch einen Ort brauchen, wo sie gemeinsam hingehen können. Was ich sonst noch sagen wollte…?

des Kompetenzzentrums Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL und arbeitet im Auftrag der Gemeinden Laufen, Röschenz, Wahlen, Breitenbach, Blauen, Liesberg und Grellingen. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL (www.jugendsozialwerk.ch), bekannter Anbieter in der Nordwestschweiz, engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören die Offene Jugendarbeit, Familienangebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration.

«Ihre Erinnerungen an die Landesausstellung werden weiterleben, lange nachdem alle physischen Spuren der Expo.02 aus der DreiSeen-Region verschwunden sind, und Sie werden zu Ihren Freunden sagen: Erinnert ihr euch, damals 2002…» Die letzte Landesausstellung verzeichnete über 10 Millionen Eintritte! Ich denke, auch wir sollten die Chance wahrnehmen, an verschiedenen Orten unsere schöne Nordwestschweizer Ecke einem breiten Publikum bekannter zu machen. Eine Expo lebt von der Dynamik, Innovation und von Zukunftsvisionen. Die klare Bejahung von typisch schweizerischen Werten und Tugenden, verbunden mit einer natürlichen Offenheit und dem Blick über die Sprach- und Landesgrenzen, zeichnet doch unsere Gegend aus und macht sie modern, attraktiv und erfolgreich. Eine Expo würde diese Haltung nach innen und nach aussen noch zusätzlich stärken und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Nordwestschweiz fördern. Sie haben es sicher gespürt, für eine Expo wäre ich sofort zu haben. Die schönen Erinnerungen an die letzte Landesausstellung sind noch zu präsent. Bei meinen jüngsten Aufenthalten in Biel/Bienne und Neuenburg verweilte ich gerne etwas länger. Der Expo.02 sei Dank! Auch ein Beispiel von Nachhaltigkeit. «Eines Volkes Sein und Schaffen – keine blosse Schau – keine blosses Fest, das verrauscht.» So sahen es schon die Macher an der Landi 1939, und das Motto hat an Aktualität nichts verloren.

Kürzlich wurden in den beiden Kantonen Baselland und Baselstadt Vorstösse eingereicht, welche die Regierungen beauftragen, in Abstimmung mit anderen Kantonen der Nordwestschweiz, zu prüfen und zu berichten, «ob eine Expo zum Ende des nächsten Jahrzehnts in der Region Nordwestschweiz veranstaltet werden kann». Ein interessanter Auftrag, der nach einer Lage- und Chancenbeurteilung ruft. Historisch betrachtet wäre es höchste Zeit, dass unsere in vielerlei Hinsicht dynamische Nordwestschweiz endlich einmal zum Zuge käme. Erst recht, nachdem die Region Bodensee-Ostschweiz sich selber aus dem Rennen genommen hat. Die bisherigen Landesausstellungen gemäss offizieller Zählung fanden zweimal in Zürich statt (1883 und 1939), in Genf (1896), Bern (1914), in Lausanne (1964) und 2002 in Biel, Neuchâtel, Yverdon-les-Bains sowie in Murten. (Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz) Vor mir liegt «Der offizielle Führer durch die Expo.02». Was schreibt denn Nelly Wenger, Präsidentin der Generaldirektion Expo.02, unter anderem im Vorwort betreffend Nachhaltigkeit einer Landi? Linard Candreia, SP-Landrat, Laufen

EINGESANDT

15. Jugendsportcamp des TV Breitenbach/ DTV und TV Pieterlen Am Samstag, 9. Juli, um 10.30 Uhr treffen die Leiter beim Schulhaus Schwedenschanze ein. Hier erwarten wir die Jugendlichen von Breitenbach und Umgebung. Auf der anderen Seite des Juras, in Pieterlen läuft das Gleiche ab. Zum zweiten Mal führen wir unser Jugendsportcamp mit dem DTV und TV Pieterlen durch. Punkt 11.00 Uhr fahren beide Cars Richtung Egnach ab. Wie geplant treffen wir uns zur Mittagsrast auf einem Autobahnparkplatz. Mit etwas Verzögerung treffen wir in Egnach ein, wo wir von einigen Leitern, welche den Lagerort vorbereitet haben, erwartet werden. 82 Jugendliche und 27 Leiter freuen sich auf eine tolle Woche. Nach einem reichhaltigen Frühstück treffen wir uns am Sonntag zur ersten Lektion des Lagers, dem Warm-up. Im Gegensatz zu früheren Lagern findet jeden Morgen ein gemeinsames Einlaufen statt, in welchem auch der diesjährige Flashmob einstudiert wird. Anschliessend geht es in die Gruppenlektionen, bevor wir um 09.30 Uhr zum gemeinsamen Kirchenbesuch aufbrechen. Gespannt warten wir am Abend auf den Beginn des Fussball-EM-Finals, welchen wir draussen auf Grossleinwand geniessen dürfen. Die Wanderung am Montag führt uns nach Amriswil in die Badi. Dort werden die Kinder in einer traumhaften Badi mit einer tollen Rutsche für die Strapazen entschädigt. Am Dienstag steht ein ganz normaler Sporttag vor uns. Sämtliche Gruppen werden von morgens um 08.00 Uhr bis abends um 17.00 Uhr durch die Sportleiter auf Trab gehalten. . Hier spürt man bei den Kleinsten bereits etwas Müdigkeit, worauf wir natürlich reagieren und statt der geplanten Lektion auch mal ein Märchen vorlesen oder Basteln. Nach dem anstrengenden Sporttag stehen am Mittwoch Themenlektionen auf dem Programm. Die Kinder können sich in verschiedenen Lektionen eintragen. Am Donnerstag kämpfen wir noch

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GEDANKENSTRICH

Höchste Zeit, berücksichtigt zu werden

Linard Candreia

Der Turn- und Sportverein Blauen ist sportlich breit aufgestellt: Neben der Jugendabteilung und den Aktivriegen sind in Blauen sowohl eine Volleyballriege, eine 35+ Gruppe und eine Männerriege aktiv. Und wie wenn das noch nicht genug wäre, gibt es für den polyvalenten Wochenstart auch noch das Montagsturnen. Es gibt somit für Jung bis Alt ein passendes sportliches Angebot auf der Terrasse des Blauen. Die Mehrzweckhalle mit seinem Aussenturnplatz bietet wahrscheinlich eine der schönsten Aussichtspunkte aller Laufentaler Turnplätze – aber beim Turnen wird ja nicht die Aussicht genossen, sondern hart am Körper gearbeitet! Dank der hervorragenden und engagierten Arbeit unserer Leiterinnen und Leiter konnten auch in diesem Jahr bereits wieder einige Erfolge gefeiert werden. Die Jugendriege hat am Jugendsporttag in Grellingen den Tagessieg erkoren. Aber auch die Aktivriegen zeigen grosse Leistungsbereitschaft. Bereits zum zweiten Mal ist der TSV Blauen Kantonalmeister im Kugelstossen. Die Damen der Gymnastikgruppe erreichten am Kantonalturnfest den hervorragenden zweiten Platz. Und mit Fabienne und Piera Plattner besitzt der TSV

Donnerstag, 28. Juli 2016 Nr. 30

immer wir mit dem schlechten und kalten Wetter. Nicht alle Lektionen, welche draussen geplant sind, können wie geplant durchgeführt werden. Einerseits reichen die vier Turnhallen nicht für alle Lektionen und andererseits spürt man nun merklich die Müdigkeit der Jugendlichen. Einige Leiter entscheiden sich kurzfristig, in trockenen Räumen ihre Lektionen umzugestalten und nur die Theorie zu schulen und danach die Kinder mit Gesellschaftsspielen im Kreis zu beschäftigen. Der Freitag beginnt mit Sportlektionen. Heute sind die Kinder besonders nervös, ist dies doch der letzte Tag um die Vorführungen für den Bunten Abend noch fertig einzustudieren. Nach dem Mittagessen führen wir den UBSKids-Cup, welcher wegen schlechten Wetters vom Donnerstag auf Freitag verschoben worden war, durch. Das Training der ganzen Woche spiegelt sich in den guten Resultaten unserer Kids wieder. Über 30 Besucherinnen und Besucher treffen im Laufe des Nachmittags ein und können sich am Bunten Abend davon überzeugen, was ihre Kleinen die ganze Woche gelernt haben. Ich kann nach dem Leitertanz nur noch auf das tolle Sportcamp des Turnvereins Breitenbach und des DTV Pieterlen zurückblicken und mich bei allen Kindern und Leiterinnen und Leitern recht herzlich für die tolle Woche mit vielen sehr schönen Momenten bedanken. Die Durchführung mit Pieterlen ist eine starke Bereicherung. Auch im Leitungsteam hat dies zu vielen schönen Momenten geführt. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Sportcamp im 2018. Nach dem letzten Frühstück beginnt am Samstag das Aufräumen. Pünktlich um 11.00 fahren wir in Egnach ab und pünktlich um 14.00 Uhr fahren wir in Breitenbach und Pieterlen ein und übergeben den wartenden Eltern ihre Kinder wieder wohlbehalten zurück. Franz Brunner Lagerleitung

Das grosse Sommerrätsel

Gini Minonzio Bevor Sie sich zu früh freuen, sage ich es Ihnen lieber gleich, liebe Leserinnen und Leser: Es geht hier nicht darum, Buchstaben zu sammeln, die Sie dann zu einem ausgefallenen Wort zusammensetzen müssen, um etwas zu gewinnen. Nein, es geht hier um 10 Sommerphänomene, die wohl immer ein Rätsel bleiben werden. 1. Wieso hat es ausgerechnet jetzt in Laufen so viele freie Parkplätze, wo sie kein Mensch braucht? Und wenn man sie dann in ein paar Wochen brauchen würde, hat es keine mehr? 2. Wieso wird es im Sommer justament dann kalt, wenn wir die Duvets in die Reinigung gebracht haben? 3. Wieso scheint die Sonne tagsüber? Wäre es nicht viel effizienter, sie würde nachts scheinen? 4. Wieso kleben die Fliegen immer nur so lange an uns, bis wir die Fliegenklatsche in der Hand haben? 5. Wo verschwinden die Mücken, wenn wir nachts blutdürstig das Nachttischlämpchen anknipsen? 6. Und überhaupt: Wieso hat der liebe Gott die Mücken erschaffen? Die gleiche Frage muss er sich übrigens bei den Fliegen gefallen lassen! 7. Wieso wächst das Unkraut immer, immer schneller als das Kraut? 8. Wieso mögen Schnecken kein Unkraut? 9. Wieso startet der Sommerschluss-Verkauf immer vor dem Sommerbeginn? 10. Und zu allerletzt: Wieso überfallen uns in heissen Sommernächten solche Fragen?

WANDERTIPP

Höhen- und Flüsse im Entlebuch Sonntag, 7. August 2016 Wir starten in Schüpfheim, überqueren die Kleine Emme und steigen auf die Obstaldenegg. Beim Pcknick, bei der St. Josephs-Kapelle, geniessen wir die tolle Aussicht. Es folgt eine abwechslungsreiche Höhenwanderung mit schönen Ausblicken ins Entlebuch und ins Napfgebiet. Der Weg nach Entlebuch verliert nun allmählich an Höhe und die nächsuff jetzt stt ieg egg die 56 60 m, , • ten nderze derze erze 5rze km zee i begleitet t : 5 Std., d., .,, uns Auf Kleine Emme. Wanderzeit: 5 Std., Aufstieg 560 m, • Abstieg 570 m. Kosten: Gruppenbillett mit Halbtaxabo CHF 32.00. Verpflegung: aus dem Rucksack, Einkehr nachmittags. Treffpunkt: 07.45 Uhr Schalterhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 3. August 2016 bei: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85 oder Notfall-Handy 077 404 17 64 Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck

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DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge seln oder notfalls völlig auf die Verwendung zu verzichten. • Vermeiden Sie kosmetische Augentropfen, da sie zu einer Schädigung der Augen führen können. • Tragen Sie im Solarium immer eine spezielle Brille, um Ihre Augen vor den potenziell schädigenden UV-Strahlen zu schützen.

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VEREINE

Jugend- und Mädchenriege Grindel in St. Stephan

Make-up & Solarium Worauf Sie achten sollten Make-up und Solarium sind unbedenklich für Ihre Augen, sofern Sie folgende Punkte beachten: • Tragen Sie Wimperntusche nicht zu dick auf, damit es nicht zu Reizungen kommt. • Kajal sollten Sie nur an der Aussenseite des Lidrandes auftragen — auf der Lidinnenseite kann die Farbe die Drüsen verstopfen und Entzündungen hervorrufen. • Konservierungsstoffe, die in Kosmetika enthalten sind, führen manchmal zu allergischen Reaktionen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Marke zu wech-

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

Grund zum Lachen: Die fröhliche Lagerschar aus Grindel.

KUNST UND KULTUR

Lupsingen wird Mittelpunkt der Kunst WOS. Jährlich ehren die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Luzern, Zürich und die Stadt Genf mit dem Performancepreis Schweiz herausragende Leistungen in der Performancekunst. In diesem Jahr gastiert der Performancepreis Schweiz im Baselbiet, präziser in der Gemeinde Lupsingen – Standort des geografischen Mittelpunkts des Kantons Basel-Landschaft. Am 20. August 2016 zeigen dort sieben von einer nationalen Fachjury nominierte Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen ihre Performances unter freiem Himmel. Unter den Nominierten ist auch der in Basel wohnhafte und in Röschenz aufgewachsene Martin Chramosta. Am Ende des Anlasses werden der Performancepreis Schweiz 2016 und ein Publikumspreis vergeben. Der Anlass ist öffentlich. Er wird in diesem Jahr über den Swisslos-Fonds BaselLandschaft finanziert und von kulturelles.bl organisiert. Im Frühjahr 2014 fragte die Gemeinde Lupsingen den Kanton Basel-Land-

schaft nach einer Möglichkeit, den in Lupsingen gelegenen geografischen Kantonsmittelpunkt im Gelände sichtbarer und in der Region bekannter zu machen. Zur gleichen Zeit bot sich der Kanton Basel-Landschaft als Gastgeber für den Performancepreis Schweiz 2016 an. Um der Bitte der Gemeinde Lupsingen nachzukommen und zugleich dem geplanten nationalen Anlass einen aussergewöhnlichen Rahmen zu bieten, wurde gemeinsam mit der Gemeinde die Austragung des Performancepreis Schweiz 2016 am Samstag, 20. August 2016 in Lupsingen – erstmalig als Open Air Ereignis – lanciert. Der Performancepreis Schweiz ist ein gesamtschweizerischer Wettbewerb, welcher der Performancekunst eine adäquate Plattform bietet und sie einer breiten Öffentlichkeit näher bringen möchte. Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an ein breites Publikum. Der Eintritt ist frei. Lupsingen, 20. August 2016

Am 10. Juli trafen sich 44 Kinder und 16 Leiterinnen und Leiter beim Schulhaus in Grindel. Dieser Auflauf konnte nur eines bedeuten: Das alljährliche Jugilager stand wieder an. Verteilt auf einen Car und einen Kleinbus, machte sich die freudige Schar auf nach St. Stephan. Die heissen Temperaturen machten unterwegs nicht nur den Kindern zu schaffen, auch der Kleinbus gab auf halber Strecke den Geist auf. Nach mehrmaligen, nur bedingt erfolgreichen Anfahrversuchen entschied man sich schliesslich, den Kleinbus auf einem Parkplatz abzustellen und die gestrandete Mannschaft im Car unterzubringen. In St. Stephan angekommen, konnten sich die Kinder nach dem Mittagessen auf dem örtlichen Turnplatz bei Geschicklichkeitsstafetten messen. Den sonnigen Tag wollte man in vollen Zügen geniessen, war man sich doch der schlechten Wetterprognose für die gesamte Woche bewusst. Am Montag, bei Spielen für Gross

FOTO: ZVG

und Klein in und ums Haus, hatten die Kinder sichtlich Spass, nicht zuletzt, da das Wetter gnädig war und bis abends freundlich blieb. Nach rund einer Stunde der Wanderung öffnete Petrus am Dienstag derart die Himmelsschleusen, dass die Wanderung kurzerhand abgebrochen und die junge Wandergesellschaft vom Car abgeholt werden musste. Nun war das vorausgesagte schlechte Wetter definitiv im Lager angekommen. Man versuchte folglich das Programm mehr oder weniger beizubehalten, doch mussten einige wetterbedingte Anpassungen vorgenommen werden. Zwei Hallenbadbesuche, eine Olympiade im Lagerhaus und zahlreiche Spiel-, Mal- und Basteleinheiten dienten als Alternativprogramm und halfen das schlechte Wetter vergessen zu machen. Ganz zur Freude der Kinder konnten, trotz kurzer Regenschauer, Programmpunkte wie der Orientierungslauf, das Üben des Lagertanzes und der Sporttag

draussen durchgeführt werden. Den Heimweg am Freitag trat man nur ungern und mit Wehmut an. So war der Besuch des Funparks «Beo» in Bösingen genau das Richtige um sich nochmals auszutoben und das Lager ausklingen zu lassen. Mit der Aufführung des Lagertanzes in Grindel wurde das Jugilager 2016 gebührend abgeschlossen. Trotz des schlechten Wetters wurde den Kindern ein spannendes, herausforderndes und abwechslungsreiches Programm geboten. Ein grosses Dankeschön gebührt dem Carchauffeur, dem Küchenteam, das uns die Woche hindurch mit feinem und nahrhaftem Essen verköstigte und dem kompetenten Leiterteam. Dank auch an die Sponsoren, ohne deren Hilfe ein solches Lager nicht durchführbar wäre. Und natürlich auch an die Kinder für die schönen Erfahrungen, die wir in bester Erinnerung behalten werden! Bis nächstes Jahr! Marzell Koch

EINGESANDT

GESCHÄFTSIDEE

Arbeitsgruppe sucht Verbesserungen der Mobilität der «Berggemeinden»

Gartenunterhalt und mehr

Bekanntlich leidet die Einwohnerschaft der Gemeinden Blauen, Dittingen und Nenzlingen ausserhalb der Hauptverkehrszeiten unter einem sehr schlechten ÖV-Angebot. Die Befürchtungen, dass der Kanton im Rahmen des 8. Generellen Leistungsauftrages 2017-2020 für die Buslinie 119 weitere Kürzungen vorsehen würde, haben sich zwar nicht bestätigt, das leidige Problem der schlechten ÖV-Verbindungen – an Werktagen nach 20.00 Uhr und an den Wochenenden generell – bleibt jedoch bestehen. Das regionale Mitfahrnetzwerk PubliRide (www.publirideblauen) kann leider nicht alle bestehenden Lücken schliessen. Die Gemeinderäte von Blauen, Dittingen, Nenzlingen und Zwingen haben

deshalb eine regionale Arbeitsgruppe einberufen, deren Ziel es ist, Mittel und Wege zu finden, das Mobilitätsangebot für die Bevölkerung der vier Gemeinden zu verbessern. Das kann durch Vereinfachungen der Handhabung des bestehenden PubliRide-Angebotes, durch Zusatzangebote wie Ruftaxis oder auch durch Optimierungen im bestehenden ÖV-Angebot geschehen. Die Arbeitsgruppe ist mit Vertretungen aus den genannten Gemeinden besetzt; die Leitung hat dankenswerterweise der Dittinger Gemeinderat Marco Zutter übernommen.

Dieter Wissler Gemeindepräsident Blauen

VERANSTALTUNG

Hollywood auf dem Bernhardsberg WOS. Am 29. und 30. Juli organisiert der Bernhardsberg in Oberwil ein Open Air Kino und zeigt zwei preisgekrönte Filme. Der Eintritt ist frei. Am Freitag, 29. Juli, beeindruckt Morgan Freeman in «Invictus» mit seiner Darstellung von Nelson Mandela. Der Film erzählt, wie der frisch gewählte Präsident die Kluft zwischen Schwarz und Weiss überwindet – und zwar mit Hilfe der südafrikanischen RugbyMannschaft. Auch im zweiten Film am 30. Juli geht es darum, sich nicht unterkriegen zu lassen. «Les Choristes» wurde vom Basler Oscar-Preisträger Arthur Cohn produziert. Der Film erzählt die Ge-

schichte des erfolglosen Musikers Clemens Mathieu, der Aufseher in einem Internat für schwierige Jungen wird. Er gründet einen Chor und beginnt mit den Jungen zu proben, sehr zum Missfallen des Direktors. Die Filme beginnen jeweils um 21.45 Uhr. Ab 20 Uhr können sich die Besucher mit Barbecue, Salat und Kuchen verpflegen. Bei unsicherer Witterung gibt das Telefon 061 402 12 60 Auskunft, ob das Open Air Kino stattfindet. Dank grosszügiger Sponsoren und der Unterstützung der Gemeinde Oberwil ist der Film-Eintritt gratis. Die Kollekte kommt Onesimo, einem Strassenkinder-Projekt in Manila, zugute.

PR. Club Gartenunterhalt erweitert durch Partnerbetriebe die Dienstleistungen. Alle Mitglieder (Abo-Kunden) erhalten Ende Jahr eine Mitgliederkarte die für das Jahr 2017 gültig ist. Was und wer Partner von Club Gartenunterhalt wird, bleibt noch eine Überraschung. Was man vorweg schon verraten kann, Mitglieder können durch die Partnerbetriebe Geld sparen. Die Dienstleistungen werden stehts erweitert, in allerlei Branchen. Das Tolle, bei einem Abo spart man schon bis zu 25% mit allem was inbegriffen ist! Es ist nicht nur günstiger, bei Club Gartenunterhalt hat man durch den fixen Betrag eine gewisse Sicherheit und die Kosten im Überblick. Die Erfahrung zeigt, dass Personen die schon einen Gärtner hatten, sehr schnell Zusagen und den Preisunterschied deutlich sehen. Personen die viel selber erledigt haben, finden auch unser Angebot zu teuer oder müssen vor der Zusage weitere Offerten einholen, was wir sogar empfehlen bei Bedenken. Das Abo beginnt ab 250 Fr./Monat. Nach der Gartenbesichtigung wird die Jahressumme berechnet und durch 12 geteilt, dies ergibt dann den fixen Monatspreis. In diesem Monatspreis ist dann alles besprochene inbegriffen, die Materialien wie z.B. Dünger, Entsorgungskosten, Maschinen, Geräte, Hin- und Rückfahrten usw. Auch externe Einzelaufträge gibt es viele und macht vor allem Sinn, wenn man uns nur eine gewisse Arbeit geben möchte und ein Abo nicht rentiert. Diese erhalten allerdings keine Mitgliederkarte. Das Konzept kommt gut an, ob jung oder weniger jung, wir sind einfach und unkompliziert. Mathias Hueber Inhaber/Geschäftsführer Club Gartenunterhalt, Grellingerstrasse 23, 4208 Nunningen. Tel: 061 793 00 54. Homepage: www.clubgartenunterhalt.ch; Facebook: www.facebook.com/clubgartenunterhalt; E-Mail: clubgartenunterhalt@bluewin.ch


DIES UND DAS LESERBRIEF

Donnerstag, 28. Juli 2016 Nr. 30

DENKPAUSE

Ein Nachmittag mit Flüchtlingen

Gedanken zum 1. August 2016

Georges Thüring

Alles nur Menschen: Die Laufner Gym-Schüler und die Flüchtlinge. FOTO: ZVG

Im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Laufental-Thierstein besuchten wir am sechsten Juli ein Flüchtlingscamp im deutschen Brombach (bei Lörrach). Mit gemischten Gefühlen reisten wir an, denn schliesslich hatten wir keine Ahnung, welche Menschen wir treffen werden, was für Erfahrungen sie als Flüchtlinge gemacht haben oder wie sie auf unsere Anwesenheit reagieren werden. Werden wir hauptsächlich auf junge Männer treffen oder auf Familien, werden sie offen auf uns reagieren oder eher kritisch? Als wir im Camp ankamen, waren wir alle etwas unsicher. Denn es ist schon ein sehr komisches Gefühl, wenn man in der Bleibe wildfremder Personen einund ausgeht. Überall sassen junge und alte Men-

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schen, aber auch viele Kinder. Zuerst schauten sie uns nur argwöhnisch an. Verständlich, wenn man bedenkt, dass sie keine Ahnung hatten, weshalb wir so plötzlich bei ihnen «hereinschneiten». Es war das erste Mal, dass eine Gruppe Besucher in dieses Camp kam, um etwas mit ihnen zu unternehmen. Daher waren die Flüchtlinge alle sehr erstaunt über unseren Besuch. Doch als wir auf eine kleine Gruppe Kinder zugingen und sie fragten, ob wir etwas zusammen spielen wollten, war das Eis schnell gebrochen. Wir spielten über das ganze Camp verteilt «Fangis» und mit der Zeit kamen immer mehr Kinder dazu und auch Jugendliche in unserem Alter kamen und wollten mit uns spielen. Einige von uns spielten «Zitigsläsä 1, 2, 3» und der Grossteil spielte Fussball. Normalerweise bin ich nicht so leicht fürs Fuss-

ballspielen zu haben, doch die Lebensfreude dieser Kinder und der Wunsch in mir, Flüchtlingen zu helfen und sie zu integrieren, liessen mich keine Sekunde zögern. Wir kannten weder die Geschichten dieser Kinder und Jugendlichen, noch waren sie uns in irgendeiner Sache unähnlich, es sind einfach nur Kinder, Menschen wie du und ich. Ich denke, das ist das Wichtigste, dass wir den Menschen im Vordergrund sehen und nicht immer eine «Bedrohung». Dieser Nachmittag hat mir noch deutlicher gezeigt, dass wir mit Fremdenhass und der Verdrängung des Problems nicht weiterkommen. Auch wenn wir Asylbewerber vielleicht nicht hier haben möchten, lässt sich das Problem nicht einfach so aus der Welt schaffen. Ida-Lin Hübscher (16)

AUSBILDUNG

Auch ohne Lehrstelle zum KV-Abschluss PR. Kaufmännische Berufe stehen bei vielen Jugendlichen weit oben auf der Wunschliste. Während manche sofort eine Lehrstelle finden, schreiben andere monatelang Bewerbungen. Wenn es gar nicht klappen will, bietet die NSH in Basel attraktive Alternativen zur klassischen Lehre. Wer gerne einen kaufmännischen Beruf lernen möchte und jetzt noch keine Lehrstelle hat, sollte NSH Handelsschule: Die Alternative zur FOTO: ZVG mögliche Alternativen prü- KV-Lehre. fen: Ein kaufmännischer Abschluss kann auch an einer Handels- werben die Lernenden auch noch das schule erworben werden. An der NSH Bürofach- und das Handelsdiplom können verschiedene kaufmännische VSH. Sie sind damit bestens fürs BerufsGrundbildungen absolviert werden, die leben gerüstet: Der Weg ist frei zum zu eidgenössisch anerkannten Ab- Traumberuf! schlüssen führen. Die Ausbildung Nächster Start: 15. August 2016. zum/zur Büroassistenten/-in mit Berufsattest vermittelt kaufmännische NSH Bildungszentrum Basel AG, Elisabethenanlage 9, Grundlagen. Und bei der Ausbildung 4051 Basel, Tel. 061 202 12 02, E-Mail info@nsh.ch, zum Kaufmann, zur Kauffrau EFZ er- www.nsh.ch

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

eigentlich so wichtig? Lassen Sie mich dies in zwei Thesen deutlich machen: 1. Die direkte Demokratie garantiert uns Freiheit und Unabhängigkeit! 2. Das Volk ist der Souverän. Als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben wir in allen wesentlichen Fragen das letzte, entscheidende Wort. Gerade die Souveränität ist ein ganz wichtiges Element. Und wenn wir diese Unabhängigkeit und diesen freien Entscheidungswillen nicht fahrlässig aufs Spiel setzen wollen, müssen wir uns auch von zentralistisch dirigierten, multinationalen Organisationen fernhalten. Die schweizerische direkte Demokratie ist mit einer EU in ihrer heutigen Ausprägung nicht vereinbar. Mit einer Mitgliedschaft würden wir nicht nur unsere Souveränität aufgeben, sondern wir müssten auch unser politisches System umkrempeln, respektive es würde in seiner heutigen Form zur Farce. Deshalb wünsche ich mir für die künftigen, sicher nicht einfachen Verhandlungen mit der EU von unserer Seite mehr Selbstvertrauen und Hartnäckigkeit. Wir wollen und sollten mit der EU zusammenarbeiten, keine Frage. Doch wir können das nicht zu jedem beliebigen Preis tun. Wir sind eine Willensnation mit einer besonderen demokratischen Tradition. Dies müssen die EU, Amerika und andere Partner akzeptieren. So gut wir auch deren Eigenheiten respektieren. Unsere demokratischen Errungenschaften, unser Wohlstand und unsere Freiheit sind aber nicht einfach gottgegeben und Selbstzweck. Unser System muss gelebt werden. Deshalb mein Wunsch zum diesjährigen 1. August: Wir alle müssen uns für diese Freiheit und Unabhängigkeit engagieren. Jeder im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten. In diesem Geist wünsche ich allen Leserinnen und Lesern am kommenden Montag einen wunderschönen Nationalfeiertag.

Die Gründung eines Staatswesens und die damit verbundene Selbstbehauptung eines Volkes ist immer ein prägender politischer Willensakt. So war es auch in unserem Fall und dabei spielt es keine Rolle, ob wir uns auf den Rütlischwur vor 725 Jahren oder auf die Gründung des heutigen Bundesstaates im Jahre 1848 besinnen. Der 1. August bietet jedes Jahr eine wunderbare Gelegenheit, dass wir Schweizer uns unseres weltweit einzigartigen politischen Systems bewusst werden. Von ausländischen Bekannten werde ich immer auf die direkte Demokratie angesprochen. Wir werden um dieses System mit den regelmässigen Abstimmungen und den ausgeprägten Mitwirkungsrechten beneidet. Gerade in solchen Gesprächen wird mir bewusst, dass diese direkte Demokratie überhaupt nichts Selbstverständliches ist. Wir empfinden dies zwar so, weil wir zum Glück nichts anderes kennen. Doch der 1. August beziehungsweise die Geschichte unserer Willensnation sollte uns aber auch daran erinnern, dass unserer nationalen Eigenständigkeit ein langer, mühseliger und zum Teil auch blutiger Kampf vorausgegangen ist. Unsere Gründungsväter hatten nicht nur den Willen, sondern vor allem den Mut, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen und sich vom Joch der Fremdherrschaft zu befreien. Doch die Eidgenossen mussten sich nicht nur ihre staatliche Eigenständigkeit erkämpfen, das Volk musste schliesslich auch seine heutigen politischen Rechte erringen. Weshalb ist die direkte Demokratie für unser kleines Land Georges Thüring, Landrat, Grellingen

VERANSTALTUNG

Bilder und Objekte aus Afrika WOS. Die Galerie AAD9 in Seewen zeigt zeitgenössische Bilder aus Ghana und Nigeria (Sammlung Fredy Spinnler, Lampenberg. Ausserdem präsentieren wir eine Auswahl an Tribal Art-Objekten aus West- und Zentralafrika. Sammler und Interessierte finden in unserer permanenten Ausstellung in der Galerie AAD9 in Seewen eine vielfältige Auswahl afrikanischer Objekte, Masken

und Figuren. Afrikanische Objekte haben eine faszinierende Ausstrahlung. Ihre Formgebung ist oft einfach und nahezu perfekt. Die Objekte sind jeweils im Genre der Ethnie geschaffen und zeichnen sich doch durch eine individuelle Bearbeitung aus. Sie wurden aber nicht als Kunstobjekte im europäischen Sinn konzipiert, sondern standen immer in

einem spirituellen und kulturellen Zusammenhang. Öffnungszeiten: Freitag, 29. 7. 2016, 18–22 Uhr (Vernissage); Samstag 30. 7. 2016, 14–22 Uhr; Sonntag, 3. 7. 2016, 10-–18 Uhr; Montag, 1. 8. 2016, 10–18 Uhr (gleichzeitig Antik- und Flohmarkt in Seewen). Samstag, 6. 8. 2016, 14–22 Uhr; Sonntag, 7. 8. 2016, 10–18 Uhr. www.aad9.ch Telefon 061 911 90 00 / 079 231 66 30, Adresse: Dorfstrasse 9, 4206 Seewen


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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 1. August-Feier mit Esther Gassler NUNNINGEN. WOS. Die Bundesfeier in Nunningen findet am 31. Juli ab 16 Uhr im Alters- und Pflegeheim Stäglen statt. Die Festansprache hält Regierungsrätin Esther Gassler. Für bodenständige, musikalische Unterhaltung sorgt das Duo Minder vom Tschoppenhof.

Leckerer Nektar: Sommerlicher Hochbetrieb auf der Distel.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

WAHLEN

KANTON SOLOTHURN

REGION

Nationalfeiertag auf dem Bauernhof

Zahlreiche Einbrüche gemeldet

Rücksicht mit Abfeuern von Feuerwerk

WOS. Ein Nationalfeiertag ohne Brunch auf dem Bauernhof? Schon fast unvorstellbar. Bereits zum 24. Mal laden Schweizer Bauernfamilien am 1. August zum Brunch auf dem Bauernhof ein. Rund 350 Familien aus allen Regionen der Schweiz erwarten auch in diesem Jahr mehr als 150 000 Gäste. Neben dem köstlichen und vielfältigen Essen aus verantwortungsvoller und meist eigener Produktion sind gemütliches Zusammensitzen in der idyllischen Schweizer Landschaft sowie Erlebnis pur in der Welt der Landwirtschaft angesagt. Jede Bauernfamilie macht es auf ihre Art. Im Laufental bietet dieses Jahr die Neuhof Schüüre den beliebten 1. August Brunch an.

WOS. Während den letzten Tagen gingen bei der Kantonspolizei Solothurn vermehrte Meldungen über Einbrüchen ein. Durch erhöhte Aufmerksamkeit, richtiges Verhalten und geeignete Massnahmen lässt sich das Risiko massiv reduzieren, Opfer eines Einbruches zu werden. Die in der Regel bandenmässig organisierten Einbrecher bevorzugen sowohl Ein- wie Mehrfamilienhäuser als auch Geschäftsliegenschaften. Ebenfalls dringen die Einbrecher zu jeder Tagesund Nachtzeit in die Objekte ein. Zum Teil wird es der unbekannten Täterschaft sehr einfach gemacht ins Objekt zu gelangen, wenn Fenster gekippt oder Türen nicht verschlossen werden. Die Kantonspolizei Solothurn hat ihre Präsenz durch vermehrte Patrouillentätigkeit erhöht.

WOS. Das Abfeuern von Feuerwerk ohne Bewilligung ist in aller Regel auf den 1. August (oder in einigen Gemeinden zudem auf den Tag zuvor) beschränkt . Ansonsten braucht es eine entsprechende Bewilligung. Feuerwerk ab der Kategorie 4 darf nur durch Personen mit Fachkenntnissen verwendet werden. Das Grenzwachtkorps in Basel erinnert daran, dass pro Person lediglich 2,5 Kilogramm Feuerwerkskörper in die Schweiz eingeführt werden dürfen. Am Boden knallende Feuerwerkskörper sind zur Einfuhr verboten. Die Polizei Basel-Landschaft appelliert daran, Mitmenschen und Tiere nicht unnötig mit dem Abbrennen von Feuerwerk zu erschrecken. In der Nähe von Häusern sollte deshalb – insbesondere zu vorgerückter Stunde – möglichst keinen Lärm verursacht werden.

Details: www.neuhof-schüüre.ch, Anmeldung für den Brunch unter Tel. 061 761 60 39 an die Familie Mathys.

Wir gratulieren

Nadine Borer

ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als

Pharma-Assistentin EFZ mit Berufsmatur mit den Noten 5,5 im Rang! Wir wünschen Nadine alles Gute und freuen uns, dass sie auch weiterhin in unserer Apotheke tätig sein wird. Das Team der Wydehof-Apotheke, Breitenbach

90 Jahre Turnverein GRINDEL. WOS. Die 1. August-Feier wird in Grindel auch zum Fest für den Turnverein. Dieser feiert in diesem Jahr sein 90. Geburtstag und hatte sich bereit erklärt, die Bundesfeier zu organisieren. Der Anlass beginnt am 31. Juli um 15.30 Uhr mit einem Festumzug durchs Dorf. Die Festansprache hält Regierungsrat Peter Gomm. Für Unterhaltung sorgen die Musikgesellschaft Grindel und der Turnverein mit Sketchs. Um 22 Uhr findet ein Fackelumzug zum Höhenfeuer statt. Einbrüche in Schützenhäuser REGION. WOS. Seit Anfang Juni gab es in der Nordwestschweiz fünf Fälle von Einbruchdiebstählen in Schützenhäuser (drei Fälle im Kanton Baselland, zwei im Schwarzbubenland). Dabei wurden verschiedentlich Waffen, Munition, Waffenverschlüsse sowie weiteres Zubehör entwendet. Von der Täterschaft fehlt jede Spur. Die Polizei bittet die Schützenvereine, die Schützinnen und Schützen respektive die Betreiber von Schützenhäusern darum, Waffen, Munition und Waffenverschlüsse wenn immer möglich verschlossen und getrennt zu lagern/aufzubewahren – oder noch besser: diese Gegenstände wenn möglich jeweils gar nicht im Schützenhaus zurückzulassen. Gleichzeitig bittet die Polizei um generell erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich verdächtigen Personen, Fahrzeugen, etc. im Umfeld von Schützenhäusern. Die Polizei bittet darum, solche Beobachtungen umgehend zu melden. Anlaufstelle ist stets die Notrufnummer 112.

Zahnfee für die Primarschulkinder BLAUEN. WOS. Da der Kanton Baselland die Zahlung der Zahnprophylaxe per Schuljahr 2016/2017 ersatzlos gestrichen hat, wird die Gemeinde Blauen die Kosten von rund 300 Franken pro Schuljahr übernehmen.

MUSIK-TIPP

Mumford & Sons Die britischen Folk-Rocker traten zum Jahresauftakt zusammen mit Senegals Starsänger Baaba Maal, der malawischschwedischen Formation The Very Best und der einheimischen Popband Beatenberg in Südafrika auf. Der Abstecher auf den Schwarzen Kontinent war für Mumford & Sons ein voller Erfolg. Alle sechs Outdoor-Konzerte waren ausverkauft. Während der Tour entstand die nach dem Aufnahmeort benannte EP «Johannesburg» (Universal Music) mit fünf von Mumford & Sons und ihren Konzertpartnern gemeinsam eingespielten Songs. Diese EP ist kein von langer Hand geplantes, sondern ein in nur zwei Studiotagen produziertes und deshalb nicht bis ins letzte kompositorische Detail ausgefeiltes interkulturelles Musikprojekt. Die Synthese von europäischem Folkrock und afrikanischen Klängen hat ihren Reiz. Mal reinhören, lohnt sich. Die Single-Auskopplung «There Will Be Time», der Eröffnungssong der EP, war in Südafrika ein Nummer-eins-Hit. Benno Hueber

20160728 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Das 1.-August-Abzeichen gehört dazu. Am kommenden Sonntag o...