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Donnerstag, 21. Juli 2016

108. Jahrgang – Nr. 29

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

17ºC 26ºC

17ºC 24ºC

16ºC 24ºC

Freitag, 22. Juli 2016 Nur noch teilweise sonnig. Bei schwülwarmen Temperaturen zunehmend gewittrig. Samstag, 23. Juli 2016 Bei etwas kühleren Temperaturen und starker Bewölkung zeitweise Niederschlag. Sonntag, 24. Juli 2016 Wieder zunehmend sonnig und nur noch vereinzelt Schauer.

Grellingen

3 Am 30. Juni endeten für Franz Meyer die insgesamt 13 Monate als Landratspräsident. Das Wochenblatt hat den CVP-Politiker in seinem Haus in Grellingen besucht.

Region

12 Laufens Hockeyfrauen haben einen Vereinswechsel vollzogen und spielen per sofort als EHC ZunzgenSissach. Eine reine Vernunftsache.

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Orgelwälserli mit Kuhhorn-Echo An einem aussergewöhnlichen Sommerkonzert gastierten der Organist Wolfgang Sieber und der Bläser Heinz della Torre im Kloster Mariastein. Das Zusammenspiel von Orgel, Trompete, Kuh- und Alphorn begeisterte die grosse Zuhörerschaft. Jürg Jeanloz

A

ls Heinz della Torre zum Kuhhorn griff und die mächtigen Töne in die Basilika Mariastein schmetterte, wähnte man sich auf einer hohen Alp. Der Hirt im weissen Sennechutteli schickte die Melodie «’s Pilatusghörn» über die innerschweizerischen Hügelzüge und kreierte einen stimmungsvollen Alpsegen. Mit feinen, warmen Tönen begleitete Wolfgang Sieber an der grossen Orgel. Der Auftakt hätte nicht trefflicher gestaltet werden können. Mit einem lüpfigen Toggenburger Tänzchen leitete der Organist zur traditionellen Volksmusik über. Die Töne purzelten munter über die Empore und erinnerten die Gäste an die urchigen Tanz-Stubeten von damals. Zu Ehren der Älggialp, des geografischen Mittelpunkts der Schweiz im Kanton Obwalden, liess Wolfgang Sieber das gleichnamige Stück ertönen. Lieblich ertönten die Orgelflöten und bewogen den Pater von Mariastein, der schrecklichen Ereignisse in Nizza und Istanbul zu gedenken. «Wir wollen ein Zeichen der Hoffnung setzen und gleichzeitig einen fröhlichen, aber besinnlichen Abend miteinander verbringen», begrüsste er die Anwesenden, die

Zwei Meister ihres Fachs: Organist Wolfgang Sieber und Heinz della Torre mit Kuhhorn.

dicht gedrängt in den Bänken sassen und andächtig dem Gebotenen lauschten. Um die Worte des Paters zu verinnerlichen, liess Sieber «Wolfgangs Orgelwälserli» folgen, eine wunderschöne Passage aus seiner Jodlermesse «Bhüet Euch». Im Walzertakt erklangen die hellen Pfeifen der Orgel und verbreiteten Glückseligkeit und Wohlbehagen. Gleich danach ertönte das Flügelhorn, das von der Orgel vergnügt unterstützt wurde und in ein grandioses Finale überging. «Hesch g’meint» lautete das Stück, das der Bläser Heinz della Torre

selbst geschrieben hat. Der begnadete Musiker, Pädagoge und Komponist erteilt Unterricht an der Musikschule Baar und ist schon in verschiedenen Sendungen des Schweizer Fernsehens aufgetreten. Der Allrounder bediente sich gleich eines weiteren Blasinstruments und servierte eine Büchel-Fantasie. Als wäre es das Leichteste auf der Welt, entlockte er dem kurzen Horn virtuose Tonfolgen, die rein und klar daherkamen. Zum Schluss präsentierten sich beide Musiker im Chorraum der Kirche. Wolfgang Sieber, der als Multitalent und

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FOTO: JÜRG JEANLOZ

Komponist den Goldenen Violinschlüssel für besondere Verdienste um die Volksmusik erhalten hatte, sich aber auch klassischen und modernen Stilrichtungen widmet, spielte jetzt auf der Chororgel: «Nimmä schneller» lautete der Titel und gleichzeitig die Losung. Die beiden Freunde verstanden sich blind, ihr Spiel harmonierte einfach perfekt. Zum Dank für den grossen Applaus trat della Torre dicht vor die Kirchenbänke, spielte auf seiner Trompete und jodelte abwechslungsweise zu den majestätischen Tönen der Orgel.


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LAUFENTAL

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Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

GRELLINGEN

Franz Meyer blickt mit Genugtuung auf sein Präsidialjahr zurück

Sarah Stöckli, Leiterin Offene Jugendarbeit (OJA) Region Laufen, wird in den folgenden Sommerwochen an dieser Stelle Interviews veröffentlichen mit Jugendlichen, welche das Angebot von OJA kennen oder nutzen. Alina Wüthrich Welches grosse Ziel möchtest Du in den nächsten zwei Jahren erreichen? Meine Lehre erfolgreich zu beenden und eine Stelle im Welschland finden.

Alina Wüthrich (18) aus Blauen, in Ausbildung zur Floristin.

Warum braucht es die Offene Jugendarbeit in Deiner Gemeinde? Was wünschst Du Dir für die Jugendli- Damit Jugendliche eine Anlaufstelle chen Deiner Gemeinde? haben und sich austauschen können. In Blauen wird ein neues Dorfzentrum gebaut, da hoffe ich, dass es für die Ju- Was ich sonst noch sagen wollte...? gendlichen mehr Aktivitäten geben Ich finde es schade, dass die Pfadi wird. Seit einigen Jahren haben wir in Laufen, welche auch grosse JugendarBlauen einen Jugendrat welcher durch beit leistet, von keiner Organisation den Gemeinderat aktiv unterstützt unterstützt wird. wird. Sarah Stöckli, Wodurch kennst du die Offene JuOffene Jugendarbeit gendarbeit Region Laufen? Region Laufen Durch einen Schulbesuch und Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot Freunden. Was gefällt Dir am besten? Im Jugendzentrum in Laufen war ich bisher nur einmal, gut finde ich aber, dass sie die Jugendlichen aus der Region unterstützen. So zum Beispiel auch den Jugendrat in Blauen.

des Kompetenzzentrums Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL und arbeitet im Auftrag der Gemeinden Laufen, Röschenz, Wahlen, Breitenbach, Blauen, Liesberg und Grellingen. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL (www.jugendsozialwerk.ch), bekannter Anbieter in der Nordwestschweiz, engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören die Offene Jugendarbeit, Familienangebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration.

LAUFEN

Edle Schnittchen sahnen ab

Grellinger durch und durch: Franz Meyer im Garten seines Eigenheimes über dem Dorf.

Am 30. Juni 2016 endeten für Franz Meyer die insgesamt 13 Monate als Landratspräsident. Das Wochenblatt hat den CVPPolitiker in seinem Haus in Grellingen besucht und ihn nach seinen Eindrücken während seiner Amtszeit befragt. Interview: Martin Staub

Die Edlen Schnittchen freuen sich über den Kulturpreis der Rauracher Geschichtsfreunde: Sarah Rama Zuber, Pierre Gürtler, Sarah Ley (v.l.). FOTO: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN Die Edlen Schnittchen sind eine wahre Perle der regionalen Kleinkunstszene. Für sein Schaffen wurde das Duo vergangenen Freitag von der Gesellschaft Rauracher Geschichtsfreunde geehrt und beehrte das Publikum auch gleich mit einigen musikalischen Häppchen. meb. Ein Auftritt in Laufen ist für die Edlen Schnittchen mit ihrem ChansonKabarett ein Heimspiel. Entsprechend fand der Sommerliederabend der «Wandelbar» vor vollem Haus, respektive vollem Innenhof des Kulturzentrums Alts Schlachthuus statt. In zwei Sets entführten Sarah Rama Zuber am Piano und die Sängerin Sarah Ley ihr Publikum in ihren Liedern abwechslungsweise nach Amerika, auf die Venus oder ans Meer, wo Muscheln einfach nur kuscheln wollen. Die Edlen Schnittchen servierten aber auch echte Klassiker wie Alice Coopers «Poison» oder den Herzschmerzevergreen «Up Where We Belong» von Joe Cocker und Jennifer Warnes. Die Lieder der Schnittchen sind musikalische Leckerbissen. Die Texte überraschen, sind voller Poesie, Kitsch und Humor und drehen sich in der Regel um das Thema, das die Menschheit seit jeher am meisten beschäftigt: die Liebe. Das komödiantische Talent der Damen ist sagenhaft und in ihrer Gegensätzlichkeit harmonieren die beiden Protagonistinnen perfekt. Dass die bei-

den Sarahs ein eingespieltes Team sind, ist kein Zufall – sie agieren bereits seit 2007 gemeinsam auf der Bühne. Pierre Gürtler ist seit 1998 Obmann der Rauracher Geschichtsfreunde. Alljährlich vergibt die Gesellschaft einen Preis an Kulturschaffende in der Region. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich beispielsweise das Neue Theater am Bahnhof in Dornach oder der Verein «Pro Landskron». Die diesjährigen Preisträgerinnen, die Edlen Schnittchen, hätten ihn und die Mitglieder der Rauracher restlos überzeugt, sagt Pierre Gürtler im Gespräch. Es sei seiner Gesellschaft wichtig, auch junge Künstlerinnen und Künstler aus der Gegend für ihr Schaffen auszuzeichnen. Was die beiden Frauen böten, sei schlicht grossartig, Vergleichbares gäbe es hier im Laufental nicht. Der Kulturpreis der Gesellschaft Rauracher Geschichtsfreunde ist mit 3000 Franken dotiert. Ob die Edlen Schnittchen diesen Betrag, wie letzten Freitag angekündigt, in die Produktion eines Schnittchen-Kalenders stecken werden, bleibt abzuwarten. Wer sich vom Können des Duos überzeugen will, kann dies am 10. September in Basel tun. Dann nämlich spielen die Edlen Schnittchen im Barakuda ihr aktuelles Programm «Herzrasen». Weitere Termine und Infos: www.edleschnittchen.ch; www.rauracher.org

Wie haben Sie das Jahr als Landratspräsident empfunden? Ein tolles, erlebnisreiches und intensives Jahr mit vielen spannenden Begegnungen. Es ist ein exquisites, wunderschönes Privileg, den schönen Kanton Basel-Landschaft ein Jahr lang nach aussen vertreten zu dürfen. Ich genoss das Glück, die enorme Vielfalt an kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Organisationen, welche es in unserem Kanton, und in der ganzen Region gibt, näher kennen zu lernen. Wie erlebten Sie Ihren zeitlichen und administrativen Aufwand an Repräsentationen, die Arbeit im Parlamentsbetrieb und die Präsenz auf Nebenschauplätzen? Der zeitintensivste, aber auch abwechslungsreichste Bereich ist sicher jener der Repräsentationsaufgaben. Ich durfte insgesamt 273 Anlässe/Events besuchen. Bei durchschnittlich rund drei Stunden Aufwand pro Anlass sind das über 800 Stunden. Dazu kommt, dass man bei ungefähr einem Viertel der Anlässe noch eine kurze Rede halten darf, die man auch selber schreibt. So kommen also noch einige Stunden dazu. Am anspruchsvollsten ist sicher das Leiten der Landratssitzungen mit 90 Landrätinnen und -räten sowie fünf Mitgliedern des Regierungsrats. Alles Politiker, die gerne auch ihre Meinung kundtun. Hier gilt es, sich gut vorzubereiten, Ruhe und Sicherheit betreffend Sitzungsführung auszustrahlen und eine gute Mischung zwischen Effizienz und Raum für wichtige Diskussionen zu finden. Ich durfte in den 13 Monaten 22 Landratssitzungen, 24 Geschäftsleitungssitzungen und rund 20 Sitzungen mit Leitungsgremien anderer Kantone und Institutionen leiten. Ohne eine professionelle Unterstützung der ganzen Landeskanzlei, speziell von Ratssekretär Alex Klee, wäre dies für einen Milizpolitiker wie mich nicht zu schaffen gewesen.

Wie sieht Ihre ganz persönliche Bilanz aus? Ein tolles, sehr intensives Jahr voller wertvoller Erfahrungen, das ich auf keinen Fall missen möchte. Als sehr positiv sehe ich dies: Es gibt in unserem Kanton / unserer Region sehr viele engagierte Menschen, die mit teilweise sehr bescheidenen Mitteln Tolles leisten. Die grosse Vielfalt an gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Institutionen, die ich in diesem Ausmass nicht kannte, beeindruckte mich. Als negativ empfand ich einzig, dass sich leider im vergangenen Jahr aufgrund der angespannten Finanzlage unseres Kantons sehr viele Debatten nur ums Sparen drehten. Das hemmte die innovative und kreative Arbeit eines modernen und zukunftsgerichteten Parlamentes etwas.

Reden wir doch über Ihre Erfolge. Was ist Ihnen gelungen? Ich hatte mir für das Präsidialjahr drei Ziele gesetzt. Einen guten und intensiven Kontakt mit der Bevölkerung, den Institutionen und unseren Nachbarkantonen zu pflegen, die Landratssitzungen effizient zu führen und den Pendenzenberg abzubauen. Dank der grossen Unterstützung, die ich vonseiten Landeskanzlei/Verwaltung, Regierung und der Landratskolleginnen und -kollegen erfahren durfte, darf ich alle drei Ziele als erreicht werten. Das ist ein sehr schönes Gefühl, stimmt dankbar und entschädigt für die vielen investierten Stunden. Gibt es Höhepunkte in Ihrem Präsidialjahr, die sie besonders hervorheben möchten? Es gibt keinen Anlass, den ich jetzt speziell herausheben möchte. Es sind die vielen tollen Begegnungen, Erlebnisse und Gespräche, die ich in diesem Amtsjahr erleben durfte. Etwas speziell vielleicht die Lehrabschluss-Rangfeier im Juli 2015, wo ich mit alt Bundesrat Adolf Ogi, der als Gastredner anwesend war, Bekanntschaft schloss. Was würden Sie bei einem weiteren Jahr als Landratspräsident anders machen? Nicht viel. Ich hätte mir gewünscht, beruflich während dieser Zeit etwas kürzertreten zu können. Da wir aber Anfang 2015 den Zuschlag zweier grosser und komplexer Projekte erhielten, konnte ich dort nicht so viel reduzieren, wie ich mir eigentlich vorgestellt hatte. So waren 12- bis 16-Stunden-Tage durch das vergangene Jahr nicht Ausnahmen, sondern die Regel. Auch Ferien hatten letztes Jahr nicht mehr Platz im Terminkalender. Das braucht eine sehr tolerante und ver-

FOTO: MARTIN STAUB

ständnisvolle Frau und Familie, die ich glücklicherweise habe. Und jetzt, wo die Last weg ist? Spüren Sie Erleichterung? Sie haben mehr Zeit und vielleicht Pläne? Ja, es ist toll, ein sehr intensives Jahr so abschliessen zu können und das Zepter an meinen Nachfolger und bisherigen Vizepräsidenten Philipp Schoch weiterzugeben. Auch er ist ein sehr erfahrener Politiker und wird seinen Job bestimmt auch sehr gut machen. Es ist schön, wieder mal einen Abend keinen Anlass zu haben und einfach mal nach der Arbeit zu Hause mit der Familie ausspannen zu können. Zu den Plänen: Politisch werde ich mich in der UEK engagieren und dort das Kommissionspräsidium übernehmen. Ich freue mich auch wieder, selbst einige Vorstösse einreichen zu können. Als Präsident und Vizepräsident hält man sich da zurück. Sportlich möchte ich meine Hobbys – Joggen und Bergsteigen – wieder intensivieren. Bereits kommenden August sind jedenfalls einige 3000er und 4000er auf dem Programm. Und das Wichtigste ist mir, wieder mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können.

Der bescheidene Brückenbauer dust. Franz Meyer ist in Grellingen aufgewachsen und da wohnhaft. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Erika zwei Töchter, Silvia (23) und Andrea (18). Der 54-Jährige arbeitet als Projektmanager bei Swisscom und hat selbst während seines Jahres als Landratspräsident praktisch ein volles Pensum geleistet. Franz Meyer ist CVP-Politiker und amtete unter anderem während 16 Jahren im Gemeinderat, 8 Jahre davon als Gemeindepräsident. Franz Meyer war nicht nur 12, sondern insgesamt 13 Monate lang Landratspräsident. Als Vizepräsident 2014/15 sprang Franz Meyer bereits während eines Monats in die Fussstapfen der plötzlich abgetretenen damaligen Präsidentin. Der ebenfalls auf den 30. Juni 2016 abgetretene Regierungspräsident charakterisierte Franz Meyer in seiner Abschlussrede als Brückenbauer zwischen Politik und Öffentlichkeit, der stets Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.


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Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

Gottesdienste Tieftraurig müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen, geschätzten Verwalter

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 24. Juli, kein Gottesdienst Sonntag, 31. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zur Bundesfeier, Pfr. Stéphane Barth Beerdigungs- und Seelsorgepikett: Von Samstag, 16., bis Samstag, 30. Juli, ist Pfr. Stéphane Barth in den Ferien. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Notfälle vertreten von Pfr. Georg Pace aus Moutier, Telefon 032 493 11 09 Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend zum Konfirmandenjahr für Konfirmanden und Eltern am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Donnerstag, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab. Seneca

Andreas Walter Dobler Völlig unerwartet und viel zu früh hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Er hatte stets ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte. Wir vermissen ihn sehr; er wird für immer in unseren Herzen bleiben.

Die Trauerfamilie: Stefanie Dobler und Marco Kohler Fabienne Dobler und Patrick Spies Ruth Läderach-Rentsch, Manuel sowie Nadine und Lars Linda und Markus Portmann-Dobler Erika Dobler, Ramona Dalla Vecchia und Stefan Franz Doris Dobler-Flury und Christof Gehrig Verwandte, Freunde und Bekannte

Freitag, 22. Juli, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Abdankungsfeier: Freitag, 22. Juli 2016, 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche in Liesberg Dorf; Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster: Sonntag, 21. August 2016, 9.30 Uhr, in der Pfarrkirche Liesberg. Traueradresse: Doris Dobler-Flury, Weiherweg 6a, 4254 Liesberg Dorf

Sonntag, 24. Juli 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte 12.00 Uhr Jugendtreff #GRILLANDCHILL Gäste sind herzlich willkommen.

Seinen Angehörigen sprechen wir unsere tief empfundene Anteilnahme aus.

Gemeinderat Liesberg Burgerkorporation Liesberg Mitarbeiter der Gemeinde Kirchgemeinde Liesberg Forstbetriebsgemeinschaft Laufental-Thierstein West Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 22. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Liesberg statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben dort im neuen Heimatland.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, unserem Urgrosi und unserer Schwester

Marie Beyeler-Henz 8. Juli 1927 bis 15. Juli 2016

Gilt als Leidzirkular.

Im Zentrum Passwang durfte sie friedlich einschlafen.

Laufen Freitag, 22. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 24. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Vikarin Marianne Nyfeler Blaser. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Unerwartet hörte sein Herz auf zu schlagen. Wir verlieren in ihm nicht nur einen treuen Mitarbeiter, sondern auch einen guten Freund und Kollegen. Seine Hilfsbereitschaft und sein freundliches Wesen werden wir vermissen. Er hinterlässt eine schmerzliche Lücke.

25. Oktober 1965 – 13. Juli 2016

Wir machen mit beim Ferien(s)pass: Freitag, 22. Juli, 10–12 Uhr Wikingerschach. Anmeldung und Infos unter www.ferienpass-leimental.ch. Organisiert und geleitet von Martina Hausberger

Mittwoch, 27., bis Donnerstag, 28. Juli Zweitägige ökum. Begegnungswanderung, Passwang – Kloster Beinwil – Meltingen. Weitere Infos unter www.oekumenischekirche.ch. Pfarrer Armin Mettler und Team

25. Oktober 1965 – 13. Juli 2016

Tief betroffen nehmen wir Abschied von

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Sonntag, 24. Juli, 10 Uhr Ökumene Special – Die Armee zu Gast. Pfarrer Stefan Junger, Chef Armeeseelsorge, Brigadier Werner Epper, Chef Luftwaffenstab und Rekrutenspielensemble. Pfarrer Michael Brunner. Anschliessend Apéro

Andreas Dobler

In stiller Trauer Hugo Beyeler-Henz Bruno und Isabelle Gobeli-Studer Marlene und Stephan Neyerlin-Gobeli mit Adrian und Ramona Nicole Gobeli Hügli und Dominik Hügli mit Aischa und Salome Heidi Leupi-Gobeli Rebecca und Nicolas Cavadini-Leupi mit Leonie und Noah Claudia und Florian Schlienger-Leupi mit Amelie und Finn Esther Gobeli-Borer Andrea Emre-Gobeli mit Julian und Yanis Martina und Antonino Citrano-Gobeli Serafine Rutschmann-Henz

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, sowie ich ihn im Leben hatte.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Dora Anklin-Schmidlin 29. Januar 1943 – 14. Juli 2016 Nach langer Krankheit konnte sie im Beisein ihrer Familie friedlich einschlafen.

Mutti, wir vermissen dich: Peter und Bettina Anklin mit Yves und Til Reto Anklin Geschwister und Verwandte Freunde und Bekannte

Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 26. Juli 2016, um 14.15 Uhr in der Kapelle im Zentrum Passwang statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Hugo Beyeler-Henz, Hinter der Mühle 1, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 11. August 2016, um 14.00 Uhr in der Schlosskapelle in Zwingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Lungenliga beider Basel, Vermerk: Dora Anklin, Spendenkonto 40-1120-0, IBAN CH90 0900 0000 4000 1120 0. Dreissigster: Samstag, 3. September 2016, um 17.45 Uhr in der Kirche Zwingen. Traueradresse: Peter Anklin, Aumattweg 3, 4222 Zwingen Gilt als Leidzirkular.

Frohlocke, Himmel, und juble, Erde! Ihr Berge, brecht in Jubel aus, denn der HERR tröstet sein Volk, und seiner Elenden erbarmt er sich.

Jesaja 49, 13 466034/003-740143

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

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Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nunningen Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen. Albert Schweitzer

In tiefer Trauer und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geschätzten

Stiftungsrat Andreas Dobler

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Hettich Gabriela und Andreas Liestalerstrasse 13, 4145 Gempen

Bauherr: Johann Volonté AG Lebernstrasse 9–11, 4208 Nunningen

Bauobjekt: Doppelgarage und Dachgaube

Bauobjekt: Neubau Werkhof

Architekt: az Holz AG, Daniel Schläpfer Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Verantwortlich: Johann Volonté AG Lebernstrasse 9–11, 4208 Nunningen

Bauplatz: Talstrasse 8 Bauparzelle: GB-Nr. 2546 Planauflage: Gemeindekanzlei

Bauplatz: Sabelmattstrasse Bauparzelle: GB-Nrn. 1447 / 1448 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 21. Juli bis 4. August 2016

Einsprachefrist: 21. Juli bis 4. August 2016

der plötzlich und völlig unerwartet aus der Blüte des Lebens gerissen wurde. Wir sind dankbar für die Zeit und den Weg, den Andreas Dobler mit unserer Stiftung gegangen ist, wertschätzen die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit mit ihm und bewahren ihn in unseren Erinnerungen mit Hochachtung.

In stiller Trauer Stiftungsräte, Geschäftsleitung, Mitarbeiter und Bewohner der Stiftung Hirsacker

4242 Laufen, 16. Juli 2016 Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Fida Halbeisen-Stock 12. Dezember 1924 – 16. Juli 2016 Im 92. Lebensjahr durfte sie nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.

Franz und Elke Halbeisen-Schnell Stefan, Yves und Pascal Peter Halbeisen Frieda Halbeisen

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Altermatt Esther und Peter Gempenstrasse 4, 4413 Büren Bauobjekt: Abbruch bestehender Schopf Gempenstrasse 2 Ersatz durch neuen Schopf, Ringweg 7

Baupublikation Bauherr: Stämpfli Anita Roderisweidweg 13, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sichtschutzwand und Gartenhaus (altes Bienenhaus) Architekt: Marti Holztechnik, Marti Susanne Rebgasse 25, 4441 Thürnen

Grundbuch Nr.: 2622 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Da Graca Valter und Andrea Liestalerstrasse 68, 4413 Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Walser Urs Mittelbrühlstrasse 44, 4416 Bubendorf

Projektverfasser/-in: Frutiger AG Basel Schneckelerstrasse 22, 4414 Frenkendorf

Bauobjekt: Sitzplatz mit Überdachung und Fenstertür

Bauvorhaben: Stützmauer

Bauplatz: Hauptstrasse 62

Bauobjekt: Sichtschutzwand, bereits erstellt

Bauort: Im Latschget 416

Bauparzelle: GB 792

Projektverfasser: Da Graca Valter und Andrea

Bauparzelle: GB-Nr. 1115

Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen

Bauplatz: Liestalerstrasse 68, 4413 Büren

Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried

Einsprachefrist: 7. August 2016

Grundbuch Nr.: 2562

Beantragte Ausnahmen: Überschreitung der zulässigen Terrainveränderung

Planauflage: beim Baupräsidenten

Planauflage: Gemeindekanzlei

Planauflage: Gemeindekanzlei

Einsprachefrist: 21. Juli bis 4. August 2016

Einsprachefrist: 21. Juli bis 4. August 2016

Grindel

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Grindel Hauptstrasse 19, 4247 Grindel

Bauherrschaft: Heinz Lutz Hofackerstrasse 216, 4247 Grindel Bauobjekt: Neubau Garage Bauplatz: Hofackerweg Bauparzelle: GB-Nr. 921 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 4. August 2016

Projektverfasser: Ingenieurbüro Götz Kasernenstrasse 24, 4410 Liestal Bauobjekt: Neuer Bachdurchlass und Bachsanierung Chilmetbach Bauplatz: Chilmet Bauparzelle: GB-Nr. 1064 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 4. August 2016

Einsprachefrist: 4. August 2016

Einsprachefrist: bis 5. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Ghion Ivan und Cornelia Brühlweg 8, 4413 Büren Bauobjekt: EFH Projektverfasser: Hess Holzbau AG Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauplatz: Turnplatzweg 4, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2486 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Grossenbacher Remo und Manuela, Liestalerstrasse 31, 4413 Büren Bauobjekt: Torverkleinerung in Haustür Einbau einer Wärmepumpen-Heizung Bau einer Stützmauer 2 Parkplätze Projektverfasser: Grossenbacher Remo Bauplatz: Liestalerstrasse 31, 4413 Büren Grundbuch Nrn.: 2062 / 2329 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. August 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Baumgartner Reto Liestalerstrasse 42, 4413 Büren Bauobjekt: Windschutz Projektverfasser: Baumgartner Reto Bauplatz: Liestalerstrasse 42, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2454 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. August 2016

Bemerkungen: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauparzelle: GB-Nr. 2668

Meltingen

Bauherrschaft: Liechti Gabriel und Monika Im Latschget 416, 4204 Himmelried

Verantwortlich: Hänggi Stefan Balmweg 4, 4208 Nunningen

Bauparzelle: GB-Nr. 131

Traueradresse: Franz Halbeisen-Schnell, Bündtenweg 7, 4244 Röschenz

Baupublikation

Bauobjekt: Siloballenlagerplatz

Bauplatz: Studerhübel

Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 22. Juli 2016, um 14 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche in Laufen statt.

Himmelried

Bauherr: Hänggi Blasius Vorder Erzberg 57, 4229 Beinwil

Bauplatz: Eichelbergstrasse 6

Projektverfasser: Altermatt Esther und Peter Bauplatz: Ringweg 7, 4413 Büren

Baupublikation

Fahrzeugmarkt


LAUFENTAL

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Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

EINGESANDT

GRELLINGEN / REGION

Geschichten über die Papierindustrie an der Birs

Jetzt kommt Zug in die Doppelspur

Der Anlass dieser Rückschau ist die Schliessung der Papierfabrik Ziegler in Grellingen im April 2016. Damit hat auch die letzte «Papieri» in dem einst für die Papierherstellung bekannten Birstal die Produktion eingestellt. Vorweg ein paar Informationen über den Fluss an dem einst viel Papier produziert wurde: Die Birs ist über 70 km lang, sie entspringt am «Pierre Pertuis». Dieser Berg steht zwischen Delémont, und der Uhrenstadt Biel. Bei Basel mündet die Birs in den Rhein. Entlang der Birs führte eine für die Römer sehr wichtige Verbindung von Basel nach Avenches, teilweise sind noch intakte Wegstücke zu sehen. Dank dem starken Gefälle der Birs war es einigen Papierfabriken möglich, mehrere Wasserkraftwerke zu betreiben, Die Papierfabrik Ziegler beispielsweise hatte deren vier. Welche Fabriken lagen an der Birs, angefangen in Delsberg? Da ist zunächst die Zellulosefabrik Dozière SA in Delsberg, gegründet 1951. Diese Fabrik wurde aufgrund der von ihr verursachten Gewässerverschmutzung 1963 geschlossen; sie verschmutzte die Birs so arg, dass das Trinkwasser kaum noch geniessbar war und Fische oft auf dem Rücken Birs abwärts schwammen. Eine richtige Kläranlage konnte oder wollte man sich nicht leisten. Fünfzehn Kilometer flussabwärts der Zellulosefabrik lag die 1928 gegründete Papierfabrik Laufen. Sie stand auf dem Areal der ehemaligen Zementfabrik. (An der Birs gab es früher mehrere Zementfabriken.) Ausser Isolierpapier fabrizierte Laufen keine Spezialitäten, die das Werk einzigartig gemacht hätten. Das erwies sich als Nachteil, als Anfang 1960 die EFTA als europäische Freihandelszone entstand. Wegen der EFTA-Freihandelszone kamen die schweizerischen Papierhersteller unter starken Konkurrenzdruck. Österreich, Finnland und Schweden konnten nun ihre günstiger hergestellten Papiere zollfrei in die Schweiz exportieren. Um die bald schwächelnde Papierfabrik Laufen zu stützen, stieg 1970 die grösste schweizerische Papierfabrik ein: die Papierfabrik Biberist. Diese übernahm auch die Leitung. 1972 hat Biberist das Werk Laufen geschlossen. Weitere fünf Kilometer birsabwärts entstand 1913 die ‹Holzstoff und Papierfabrik Zwingen›. Die Fabrik liegt (noch heute) idyllisch auf einer Insel, auf der einen Seite die Birs auf der anderen der Fabrikkanal. Auf der gleichen Insel befindet sich das Schlossareal Zwingen mit Kapelle und der ab 1248 erstellten Wasserburg, damals noch umflossen von zwei Armen der Birs. In den 1920er Jahren baute man eine zweite und in den 1950er eine dritte Papiermaschine. Zwingen gehörte zu den drei grössten Zeitungspapierherstellern in der Schweiz. 1981 übernahm die Biberholding die Aktienmehrheit und Leitung der Papierfabrik Zwingen. Nach einigem Hin und Her wurde sie im Jahre 2004 geschlossen. Ziegler Papier AG Grellingen Sechs Kilometer unterhalb von Zwingen steht die 1861 gegründete und bis Ende April 2016 älteste noch produzierende Papierfabrik der Schweiz, die Ziegler Papier AG. Wie die Papierfabriken in Laufen und Zwingen hatte auch Grellingen eine Holzschleiferei, diese wurde in den 60er Jahren still gelegt. Man spezialisierte sich auf höherwertige Produkte aus Zellstoff und Hadern als Fasermaterial. Die hochwertigen, hadernhaltigen Papiere wurden hauptsächlich von öffentlichen Ämtern, Notaren, Versicherungen und als Direktions-

papier verwendet. Eine andere Spezialität: Das Lochkartenpapier von Ziegler war weltbekannt und brachte viel Geld in die Kasse. Ziegler hatte eine eigene Computeranlage, um die Lauffähigkeit von Lochkartenpapier auch in der Praxis zu testen. Der Computer stand in einem Raum von ca. 4x7 Meter und brauchte zusätzlich ein Kühlaggregat das nebenan in einem Raum (ca. 3x4 Meter) stand. Die Leistung dieses Computers hatte nicht mal die Leistung eines heutigen Mobiltelefons. Doch machte gerade die Weiterentwicklung der elektronischen Datenverarbeitung die Lochkarten überflüssig. Ziegler gab auch die kostspielige Aufbereitung von Hadern auf. Andere Spezialitäten wurden hergestellt z.B. Diagrammpapiere, Fahrtenschreiber, Bibeldruck, Fotopapiere oder Druckpapiere mit präziser Dicke. Trotz dieser diversifizierten Produktepalette musste der Betrieb im April dieses Jahres geschlossen werden. Auch Stöcklin in Münchenstein Sieben Kilometer weiter birsabwärts, kurz vor Basel gab es die Papierfabrik Stöcklin in Münchenstein. Sie wurde 1877 gegründet und 1981 aufgegeben. Der erste Standort war in Basel am St. Albanteich der als Gewerbekanal von der Birs abgeleitet ist. Der Betriebsleiter, Herr Brauchle, war ein sehr innovativer Mann. Er hatte die Produktion mit Altpapier weiter entwickelt und viele Altpapier verarbeitende Firmen beraten. Er erfand auch Chemikalien um Altpapier umweltschonender aufzubereiten. Mit dem Recycling-Papier wurde der Bedarf an Frischholz, Wasser und Energie wesentlich eingespart. Herr Brauchle war ein Verfechter von Graupapier (keine Bleichchemikalien). Unterschiedliche Gründe Wie schwierig es die Papierindustrie in der Schweiz hat, zeigt eine Fabrik bei Luzern. Die Papierfabrik Perlen ist eine der modernsten Papierfabriken Europas; trotzdem schreibt auch diese Produktionsstätte rote Zahlen. Wer annimmt, die «böse» EFTA sei alleine schuld am Sterben vieler schweizerischer Papierfabriken liegt nicht richtig. Die Skandinavier, vor allem Finnland, unterstützen die heimische Industrie viel besser als die Schweiz. Einige Papierfabriken in der Schweiz erfüllten die strengen Vorgaben des Umweltschutzes nicht oder nur schlecht und wurden per Dekret (siehe Dozière) geschlossen. Sie mussten z.T. Millionen für die Wasserreinigungsanlagen ausgeben. Dazu kamen die Unterhaltskosten der ARA und die Kosten für das gereinigte Abwasser. Hohes Lohnniveau Ein weiterer Punkt sind die extrem tiefen Transportkosten. Nach der Schliessung der Zellulosefabrik Attisholz ist die Schweiz zu 100 Prozent auf den Zellstoffimport angewiesen. Viele ausländische Papierfabriken produzieren die Zellulose selber und schicken sie ohne Zwischentrocknung (das spart viel Geld) direkt in die eigene Papierfabrikation. Auch lohnmässig sind die Schweizer Firmen im Nachteil. Zudem besteht ein weltweite Überproduktion. Viel mehr Pendler Die Schliessung der Papier- und anderer Industrien im Birstal hat auch einen sehr negativen Effekt auf den Verkehr. Die meisten Arbeitnehmer die hier die Arbeitsstelle verloren haben, wurden zu Pendlern und mussten sich nach Basel orientieren. Das Resultat sind überfüllte Bahnen und Strassen. Fredi A. Simonetti Breitenbach

RÖSCHENZ

Neuer Gemeinderat Am 1. Juli hat Yannik Darms (22) sein Amt als Gemeinderat angetreten. Darms ist zuständig für das Departement Bildung und Kultur.

Eine Spur ist nicht genug: ICN über der Chessilochbrücke bei Grellingen.

Wieder direkte Züge durchs Laufental von Basel nach Genf und Schnellzüge im Halbstundentakt. Mit dem Ausbau auf Doppespurabschnitten soll das bis 2021 realisierbar sein. Das Komitee SBB Pro Juralinie setzt Druck auf. Hans-Martin Jermann

M

it vereinten Kräften macht die Nordwestschweiz Druck für einen Ausbau der Bahnlinie im Laufental: Sämtliche Nationalund Ständeräte der Kantone Baselland, Basel-Stadt, Solothurn und Jura sowie Parlamentarier aus dem Berner Jura fordern mit einer Resolution an das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die SBB den Bau eines vier Kilometer langen Doppelspur-Korridors auf der heute durchweg eingleisigen Linie .

Verbesserung nur mit Doppelspur Das politische Powerplay kommt nicht von ungefähr: Im BAV laufen die Vorbereitungen für den Ausbauschritt 2030 der Bahninfrastruktur (Step 2030). Der auf 140 Millionen Franken veranschlagte Doppelspur-Ausbau im Laufental ist zwar Bestandteil des Step 2030. In der 2015 unterzeichneten «Vereinbarung

von Grellingen» verpflichten sich die Kantone Baselland und Jura, das BAV und die SBB, das Bahnangebot auf der Achse Basel-Laufen-Delémont zu verbessern. Das ist technisch nur mit einem Ausbau auf Doppelspur über rund 3 Kilometer im Raum Grellingen möglich. Doch das letzte Wort hat das Bundesparlament; dieses wird voraussichtlich 2019 über das – je nach Variante – 7 bis 12 Milliarden Franken schwere Programm entscheiden. Im zweiten Halbjahr 2017 wird der Bundesrat seine Ideen in die Vernehmlassung schicken. «Die Zeit drängt. Der DoppelspurAusbau muss in dieses Programm», sagt Marc Scherrer, Laufner CVP-Landrat und Co-Präsident des Komitees Pro Juralinie. Bei der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) ist man auf Anfrage zwar weiterhin «sehr zuversichtlich», dass dies der Fall sein und der Doppelspurabschnitt wie geplant 2021 in Betrieb genommen wird. Der Kanton tue einiges dafür: Der Landrat hat bereits 2015 einen Planungskredit von 3,5 Millionen Franken genehmigt, an dem Solothurn, Jura und Basel-Stadt beteiligt sind. Die Baselbieter Regierung ist zudem gewillt, das ganze Projekt vorzufinanzieren, um dem Bund zu zeigen, wie ernst es ihr damit ist. Laut der kantonalen öV-Beauftragten Eva Juhasz wird noch 2016 eine Finanzierungsvorlage an den Landrat überwiesen. Eine Nichtberücksichtigung des Doppelspur-Projekts wäre für das Laufental und den Jura, aber auch für den Raum Basel mit einer weiteren Verschlechte-

FOTO: MARTIN STAUB

rung des Bahnangebots verbunden: Änderungen im SBB-Fahrplan wegen des Grossprojekts Léman 2030 führen dazu, dass die Abfahrtszeit der Schnellzüge auf der Linie Basel–Laufen–Biel per 2021 um eine halbe Stunde gedreht wird. Dies hat zur Folge, dass etliche Direktanschlüsse am Basler Bahnhof SBB verloren gehen. Um dies zu kompensieren, soll zwischen Basel und Biel ein zweiter Regionalexpress eingeführt werden, der den Bahnhof SBB weiter zur vollen Stunde bedient. Aber eben – dies ist nur mit dem zweiten Gleis im Laufental möglich. Herabstufung der Linie droht Aktuell ist die Situation für Bahnreisende unbefriedigend: Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember verkehren keine Schnellzüge mehr direkt von Basel ins Genferseebecken und umgekehrt. In Biel ist jeweils Umsteigen angesagt; die Reisezeit hat sich je nach Destination um bis zu 20 Minuten verlängert. «Wenn wir hier nicht dranbleiben, dann ist die Gefahr gross, dass aus der vorläufigen Verschlechterung ein Dauerzustand wird», betont Scherrer. Die Befürchtungen sind nicht unbegründet: BAV und SBB verhandeln im Rahmen der Fernverkehrskonzession darüber, ob es sich bei der Strecke Biel–Delémont um ein Regionalverkehrs- oder wie bisher um ein Fernverkehrsprodukt handelt. Eine Herabstufung wäre für die öV-Anbindung des Laufentals und des Juras eine mittlere Katastrophe. (BZ, 14. 7. 2016)

DENKPAUSE

Doppelspur Laufental – Für die Entwicklung unseres Tals ist dieser Ausbau entscheidend!

Marc Scherrer Seit Jahrzenten kämpfen wir für den dringend nötigen Doppelspur-Infrastrukturausbau in unserer Region. Denn für uns ist klar: Diese Verbindung stellt ein wesentliches Element für die Attraktivität und Entwicklung unserer Region dar. Doch anstelle der längst überfälligen Priorisierung von Seiten der SBB, folgte im Jahr 2015 die Herabstufung unserer Linie aufgrund einer Baustelle im Raum Lausanne. Im Rahmen der Fernverkehrskonzession prüfen die SBB und das BAV (Bundesamt für Verkehr) gar die Herabstufung der Linie von einer Fernverkehr- in eine

Regionalverkehrsstrecke – Letzteres hätte verheerende Konsequenzen. Aufgrund dieser Ausgangslage haben wir als Komitee beim Bund, beim BAV sowie bei der Regierung des Kantons Basel-Landschaft mehrfach interveniert und immer wieder nach dem seit Jahren fälligen Doppelspurausbau gedrängt – dabei wurde auch immer wieder angeregt, doch eine Vorfinanzierung zu prüfen. Letztes Jahr war es dann endlich so weit, der Landrat hat einen Planungskredit von 3,5 Millionen Franken genehmigt und die Regierung hat bekannt gegeben, den Ausbau vorzufinanzieren. Mittels dieser Vorfinanzierung wird erreicht, dass der Doppelspurausbau bereits auf 2021 erfolgt und weitere Züge auf dieser Achse verkehren können. Doch eine Vorfinanzierung kommt nur zustande, wenn das Projekt Doppelspur in den STEP-Ausbauschritt 2030 des Bundes aufgenommen wird, die darin enthaltenden Projekte werden in den nächsten Monaten definiert. Aus diesem

Grund haben wir letzte Woche, zusammen mit dem Komitee «Liaison directe» eine Resolution zugunsten des Projektes Doppelspur beim BAV eingereicht. Unsere Forderung ist klar; Das Projekt Doppelspur gehört in den Ausbauschritt 2030. Unsere Resolution wird unterstützt von den Parlamenten der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und dem Jura sowie von allen Bundesparlamentariern aus den Kantonen BS, BL, SO und JU, den beiden Ständeräten des Kantons Bern sowie von zahlreiche Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und den betroffenen Gemeinden. Es ist nun von grosser Bedeutung, dass wir als Region Nordwestschweiz – mit vereinten Kräften – Druck ausüben und geeint für den Ausbau der Bahnlinie im Laufental einstehen. Denn: Für die Entwicklung unseres Tals ist dieser Ausbau entscheidend! Marc Scherrer Präsident Komitee Doppelspur Pro Juralinie Landrat, Laufen


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Unser ehemaliger Mitarbeiter

Glückwunsch zur bestandene BM

Urs Ackermann feiert am 20. Juli 2016

seinen 70. Geburtstag! Urs war ein treuer Mitarbeiter in unserer Firma. Er hat 50 Jahre, zuerst als Mitfahrer und später als Chauffeur, gedient.

Bravo Stefan Mir gratuliere dir zur erfolgrich bestandene Abschlusspriefig als

Wir wünschen ihm noch viele glückliche Jahre zusammen mit seiner Frau.

Liebä David Mir gratuliere Dir vo Härze zur erfolgrich abgschlossenä Bruefsmatur Gsundheit und Soziales und wünsche Dir für d’Zuekunft vill Glück und Erfolg.

In enger Verbundenheit gratulieren wir ganz herzlich

Bieli Transport AG Geschäftsleitung und Mitarbeiter

Mami, Papi, Sebastian und Cathrin

Logistiker

Bei guter Gesundheit durfte ich meinen 90. Geburtstag im Kreise meiner Familie, mit den Nachbarn und meinen Freunden feiern. Die vielen Delegationsbesuche, all die guten Wünsche und die Geschenke haben mich sehr gefreut. Ein besonderer Dank gilt meinen Alphornkollegen für das klangvolle Ständchen. mit dr tolle Rang-Note 5,3. Vill Erfolg für dini brueflichi Zuekunft! Mami und Papi, Disi, Grosmutti und Grosvati

Dieser gefreute Tag wird mir in schöner Erinnerung bleiben. Ich wünsche allen beste Gesundheit und alles Gute. Herzlicher Gruss

Martin Borer


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Medieninformation für die Bevölkerung der KELSAG-Region Seit Anfang Juli 2016 wird keine Schlacke mehr per Bahn zur KELSAG angeliefert. Das hat zur Folge, dass der Kehricht nicht mehr bei uns vor Ort in Liesberg abgeladen und für den Bahnrücktransport umgeladen werden kann, sondern direkt zur KVA Basel transportiert werden muss. Aufgrund dieser Umstellung kann es dazu kommen, dass der bisherige Richtzeitplan der Kehrichtabfuhr nicht mehr eingehalten werden kann. WICHTIG: Der Kehricht muss ab 7.00 Uhr bereitgestellt werden. Bei Verschiebedaten infolge von Feiertagen muss der Kehricht bereits ab 6.00 Uhr bereitstehen. Das KELSAG-Team dankt für Ihr Verständnis. Liesberg, im Juli 2016

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Wir ziehen um! Geschätzte Kundschaft Nach über 28 Jahren an der Delsbergerstrasse 2 in Laufen ziehen wir um!

Neueröffnung Es freut uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir am Dienstag, 26. Juli 2016, unseren neuen Standort an der

Baselstrasse 19, 4243 Dittingen, eröffnen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen für Ihre jahrelange Treue recht herzlich danken. Wir würden uns freuen, Sie an unserem neuen Standort begrüssen zu dürfen. Remo Borer Weinhandlung UND Getränkecenter Baselstrasse 19 4243 Dittingen-Laufen Tel. 061 761 61 17 / Fax 061 761 61 18 remo.borer@bluewin.ch

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Die Kinderbetreuung Hinteres Leimental ist eine Non-ProfitOrganisation, die sich für Kinderbetreuung in Tagesfamilien und der KiTa Vogelnest in Bättwil, Stationsgebäude Bahnhof, als Trägerschaft engagiert. Wir sind den Verbänden Tagesfamilien Nordwestschweiz und Kibesuisse (Kinderbetreuung Schweiz) angeschlossen.

Wir sind in der Region Basel das führende Unternehmen für alle Neu- und Umbauten, Renovations- und Kundenarbeiten und suchen für die Schreinerei unseres Kompetenzbereiches Holz per sofort oder nach Vereinbarung einen

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Zahlreiche Kinder hat diese Einrichtung auf ihrem Weg hin zum Schuleintritt und darüber hinaus begleitet. Zum momentanen Angebot gehören nicht nur die Betreuung bis zum Eintrittsalter, sondern auch der Mittagstisch für Schulkinder und die Begleitung zum Kindergarten und zurück. Wir arbeiten im dualen Bildungskonzept Elmar und Emmi Pikler. Unser Motto: Hilf mir, es selbst zu tun. Spricht Sie eine der offenen Stellen an, dann richten Sie Ihre Bewerbung rasch an: Kinderbetreuung Hinteres Leimental / KiTa Vogelnest Hauptstrasse 90, 4112 Bättwil, Telefon 061 721 60 88 (bitte TB nutzen!) E-Mail: kontakt@tagesfamilienhl.ch

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THIERSTEIN

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NUNNINGEN

«Man reist ja nicht, um anzukommen» Goethes Lob auf schöne Reiseerlebnisse gilt besonders auch für das APH Stäglen, das im Juni gleich zweimal auf Reisen ging: Erst als Gäste des Lions Clubs Laufental-Thierstein, dann auf den traditionellen Bewohnerausflug. Roland Bürki

N

ass, nässer, aber alles in trockenen Tüchern», so das Fazit des APH Stäglen zur regennassen Ausfahrt in drei Kleinbussen am ersten Juni-Samstag. Und zwar ging es in Nunningen bei trübem Regenwetter los in Richtung Mariastein, mit viel Hoffnung auf besseres Wetter. Eingeladen zu dieser Fahrt hatte der Lions Club Laufental-Thierstein getreu seinem Motto «We serve oder «Wir dienen», nach welchem jedes Lions-Mitglied den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit stellt. «Die Betreuung der APH-Bewohner war eine schöne, manchmal gar anspruchsvolle, aber sehr dankbare Aufgabe», verriet Lions-Mitglied Andreas Dürr dem Wochenblatt. Offenbar fruchteten die Hoffnung auf besseres Wetter und entsprechende Gebete beim Besuch der Basilika in Mariastein, denn die Weiterfahrt zum idyllisch gelegenen Restaurant Bergmatten in Hofstetten SO gestaltete sich immer mehr zur «Tour du Soleil». So, dass sich

Twannberg: Gutes Essen, aufgeräumte Stimmung und Heimfahrt im Abendlicht. FOTO: ZVG

eine wunderbare Aussicht auf rund 700 m ü.M. von Basel bis hin zum Schwarzwald und zu den Vogesen geniessen liess. Eine hervorragende Zvieri-Platte sorgte dann auch für leiblichen Genuss und damit für Hochstimmung auf der Heimfahrt. Für das APH Stäglen und seine Bewohnerinnen Anlass genug, sich beim Lions Club Laufental-Thierstein nochmals herzlichst für den tollen Ausflug zu bedanken. Von Regen keine Rede beim jährlichen Bewohnerausflug Kaum anderthalb Wochen später fuhr der neue Rollstuhlbus der Firma HeidiReisen, Liesberg, mit seinem Rollstuhllift vor dem APH Stäglen vor. Diesmal ging es unter skeptischen Blicken der APH-Verantwortlichen zum grauen Himmel etwas weiter, nämlich durch den malerischen Jura Richtung Biel. Doch auch diesmal zeigte sich die Son-

ne immer mehr «Stäglen-freundlich», so dass die Fahrt im komfortablen Bus doppelt genossen wurde. Das Hotel Twannberg hoch über dem Bielersee, den über 80 Winzerbetriebe säumen, erwartete die Gäste aus Nunningen mit einem reichhaltigen Mittagessen. LiveMusik, Tanz und der sensationelle Blick auf Bielersee und das Seeland sorgten für eine anregende Stimmung. Diese brachte es mit sich, dass die Heimbewohnerinnen und -bewohner, ihre Angehörigen und die immer offenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heims bald einen regen Gedankenaustausch pflegten. Viel zu früh neigte sich der Tag dem Abend zu, so dass die Rückfahrt mit schönen Erinnerungen und vorbei an grossen, im Abendlicht leuchtenden Juratannen zu einem weiteren Ereignis wurde. Kein Wunder, dass dieser Ausflug noch Tage später Gesprächsthema Nummer 1 im APH Stäglen war.

EINGESANDT

Sommerlager Judoclub Nunningen

Zufriedene Bande: Die Lagerteilnehmer des JCN Nunningen. 32 Judokas und eine 4-köpfige Küchenmannschaft zählte das Judolager des JCN Nunningen 2016. Von Samstag, 9.,

FOTO: ZVG

bis Samstag, 16. Juli verbrachte die Lagerschar, eine unvergessliche, vor allem regnerische Woche im Diemtigtal.

Neben zwei täglichen, schweisstreibenden Judotrainings und dem morgendlichen Joggen bot das Leiterteam den Kindern ein abwechslungsreiches Programm von früh bis spät an. Zum umfassenden Angebot zählten Klettern, Basteln, Backen, ein Nachmittag voller Akrobatik, eine Wasserschlacht und eine kleine Wanderung. Das Küchenteam sorgte jeden Tag für eine gute Stimmung und verwöhnte die Lagerschar mit köstlichem Essen. Ein grosses Dankeschön an alle Kinder, Leiter, an das Küchenteam und die Eltern, ohne deren Unterstützung ein so tolles Lager nicht möglich wäre! Bis zum nächsten Jahr! Ricarda Scherrer Lagerleitung SOLA JCN 2016

Grundkurs Vogelkunde 2016-17 im Laufental-Thierstein In den meisten Laufentaler und Thiersteiner Gemeinden sind Mauersegler im Sommer zu Gast und kreisen mit ihrem lauten «Sriee, sriee» über unseren Köpfen. Im Gegensatz zu Schwalben landen Segler nur zum Brüten und verbringen sonst ihr ganzen Leben in der Luft: Schlafen, Fressen und Jagen. Nachdem die Segler Ende April aus ihrem Winterquartier in Afrika in ihr Brutgebiet bei uns zurückkehrten, wurden sie von kühlem und nassem Maiwetter begrüsst. Trotzdem begannen die meisten Paare Mitte Mai mit ihrer Brut und zogen in den letzten zwei Monaten zumeist erfolgreich zwei oder drei Junge gross. In den letzten Tagen flogen nun die ersten jungen Segler aus und machen sich auf ihre Reise nach Afrika. Bis Ende Juli wird es mit dem Wegzug der Mauersegler wieder ruhig über unseren Dörfern. Einige wenige Seglerpaare sind zwar noch da, bis auch ihre Jungen ausfliegen, sie rufen aber nicht mehr lautstark. Anders die meisten Schwalben, diese bleiben noch bis Anfang September bei uns. Möchten Sie den Unterschied zwischen Schwalben und Seglern kennen-

Ein Leben lang in der Luft: Die MauFOTO: ZVG ersegler. lernen, oder haben Sie sich schon mal gefragt, welche Vögel im Winter ihr Futterhäuschen besuchen, oder von welchem Gesang sie frühmorgens geweckt werden? Dann melden Sie sich für unseren Grundkurs Vogelkunde an. In diesem einjährigen Kurs der Natur- und Vogelschutzvereine der Naturregion Laufental-Thierstein lernen die Teilnehmenden die häufigsten Vogelarten unserer Region selbstständig zu bestimmen und erhalten einen Einblick in die Lebensweise der einzelnen Arten. Der Grundkurs startet am 20. August 2016

und dauert bis im Juni 2017. Insgesamt finden 7 Theorieanlässe und 9 Exkursionen in der Region statt. Die Kosten betragen 180.- für die Mitglieder eines der sechs lokalen Natur- und Vogelschutzvereine, für andere Personen CHF 210.-. Diese beinhalten Kursleitung, Kursordner und Abschlussessen. Susanna Meyer Anmeldung bis am 1. August 2016 unter grundkurs@naturregion.ch. Weitere Informationen unter www.naturregion.ch.


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SPORT

EISHOCKEY

Laufens Frauen zügeln nach Sissach Was im April durchsickerte, wurde unlängst offizialisiert. Laufens Hockeyfrauen haben einen Vereinswechsel vollzogen und spielen per sofort als EHC ZunzgenSissach. Doch was im ersten Moment als Eklat erscheinen könnte, zeigt sich beim näheren Hinschauen als reine Vernunftsache.

LAUFSPORT

Schneller Schwarzbube Felix Schnyder (Meltingen) und Anita Appius vom Törli Sportsteam laufen am Altstadtlauf in Bad Saeckingen (Deutschland) die 6 Runden über 6190 m in schnellen 23:06 resp. 26:31. Dies bei perfekten Laufbedingungen und sommerlich kühlen Temperaturen. Klassiert haben sich beiden jeweils auf dem 2. Podestplatz in der Kategorie M50 und W50.

HANDBALL

Handballspiel Schweiz - Deutschland WOS. Das EM-Qualifikationsspiel Schweiz gegen Deutschland wird am 5. November 2016 im Zürcher Hallenstadion stattfinden. Das hat der Schweizerische Handballverband (SHV) Anfang Juli entschieden. Anpfiff beim Handball-Event gegen den amtierenden Europameister ist 17.45 Uhr. Der Vorverkauf startet Ende August beim SHV-Partner Ticketcorner.

A

m 31. Januar endete beim EHC Laufen mit der Heimniederlage im Playoff-Halbfinal gegen Brandis das, was 2007 begonnen hatte. Die Geschichte von gut 10 Jahren Frauen-Eishockey mit Höhen und Tiefen endete just auf dem eigentlichen Höhepunkt. Im Frühling dieses Jahres qualifizierten sich die Laufnerinnen erstmals für die Playoffs zur SWHL A, der höchsten Liga des Landes, und an der zweitägigen Schweizer Cup-Finalveranstaltung schafften die Laufnerinnen vor heimischem Publikum mit dem Gewinn der Bronzemedaille das, was zuvor keinem Unterklassigen gelang. Für Laura Müller, Captain des Teams, war und ist der Umzug eine reine Vernunftsache. «Wir waren leider nie sehr viele Spielerinnen in den Trainings, da sich unser Kader aus Mitgliedern zusammensetzt, die in diversen anderen Vereinen spielten und teils grosse Distanzen zurücklegen mussten.» Für die 24-jährige Studentin ging der Wechsel problemlos über die Bühne. Alle betroffenen Seiten brachten das nötige Verständnis für die Sache auf. Schade sei für sie einzig gewesen, dass man das Team dann vor vollendete Tatsachen stellte und nicht in die letzten Diskussionen einbezog. Allerdings drohte ohnehin ein Ende, da einige Spielerinnen ei-

Farbwechsel: Die Bronzemedaille im Cup war im Frühling der Höhepunkt. Jetzt werden die Laufnerinnen künftig in Grün FOTO: EH-PRESSE spielen.

nen Wechsel ins Auge fassten. Keinen Einfluss hatte der Wechsel in der Vereinsleitung, denn auch Markus Blatter hätte sich als neuer Präsident ein Frauenteam vorstellen können. Evi Marti war schon bei der Gründung dabei und spielt mit 40 Jahren noch immer Eishockey. Sie macht jedoch den Wechsel nach Sissach nicht mit, da sie beim EHC Laufen auf das neue Amtsjahr die Funktion der Finanzchefin übernommen hat. «Wir hatten damals einige gute Spielerinnen, die aus Basel kamen, und stiegen prompt auf. Die folgenden Jahre waren jedoch nicht einfach. Wir mussten immer kämpfen, damit wir überhaupt ein konkurrenzfähiges Team stellen konnten. Zu Beginn war es schon, ich sage mal: speziell, wie gespielt wurde. Das Niveau hat sich in den letzten Jahren aber extrem verbes-

sert.» Für Müller wie Marti ist klar, dass bei nur einem Training pro Woche und dem knappen Kader das Optimum herausgeholt wurde. «Die Mischung mit erfahrenen und jungen, talentierten Spielerinnen stimmte. Was bei optimalen Voraussetzungen möglich wäre, zeigte das Team im Cup.» So, wie es aussehe, werde das Kader, das neu von Armin Würstlin trainiert wird, beisammenbleiben. «Stichtag ist September, dann wird sich zeigen, wer den Umzug definitiv mitmacht.» Müller, die mit acht Jahren begann, Hockey zu spielen, hat keine Probleme mit dem Klub- und Ortswechsel. «Ich habe in Sissach angefangen und wohne ganz in der Nähe, sodass für mich vieles einfacher wird.» Ob sie nun in einer Halle wie in Laufen oder «nur» noch auf einer gedeckten Eisbahn spiele, sei

für sie nicht entscheidend. «Ich werde weiterhin auf Eis spielen und der Sport bleibt derselbe. Einzig die Farbe des Dresses ist anders.» Tränen gibt es auch bei Marti keine. «Ich konzentriere mich jetzt auf meine neue Tätigkeit im Vorstand. Mir ist sowieso wichtiger, dass es in der Region weiterhin ein Team auf dem Niveau gibt, als, wo es letztlich spielt.» Dass in Laufen einige talentierte junge Mädchen spielen und ihnen nun die Perspektive fehlen könnte, sieht Captain Müller keineswegs so. «Wer gerne Hockey spielt und etwas erreichen will, für den ist auch der Weg nach Sissach kein Hinderungsgrund. Wenn man will, lässt sich fast alles realisieren.»

19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Nachm. Hütedienst: Fr. Morg. www.chraettli.ch

Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/regiosportalplus.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio - be balance be yoga! Wurde im 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen die Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein urbanes, modernes Yoga mit traditionellem Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du verschiedene Yogastilrichtungen, Pilates & QiGong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjähriger Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balancestudio, Tel. 061.781 40 26 (ab 16.00 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18.

Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57.

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

 Kursangebot

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi,

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30

Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60. Kampfkunstcenter Laufen. Fudomotion: Mi, 10.00, Seniorenzentrum Rosengarten. TaiChi-QiGong: Do, 18.30, kath. Pfarreiheim. Samurai Kids: Mi, 16.00; Kobudo: Mi, 20.45, beides MZH Serafin. Yoga, Pilates, Feldenkrais. Schnuppern jederzeit möglich. Alle Trainingsformen Ikkaido Schweiz konform. Wir leben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Jubiläumsfest: 28.8. Kinderkleiderbörse Birscenter Laufen: 23.+24.9. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- u. Do.-

Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.


DORFPLATZ

Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

50 Jahre Pfadi Waldchutz – eine Abteilung feiert!

Die Armee zu Gast in der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz

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GEDANKENSTRICH

Nerven und Humor bewahren

Katharina Kilcher

Im geknüpften Zelt: Ansprache von Sciroppo. Samstagvormittag, 25. Juni 2016. Noch ist es ruhig vor dem Holzschopf in Hofstetten. Man hört nur den Regen auf das Blachenzelt tropfen und sieht viele tatkräftige Leiter, welche dabei sind, Tische zu beziehen, Stände aufzustellen und Lichterketten zu montieren. Die letzen Vorbereitungen für das Jubiläumsfest laufen auf Hochtouren. 16.00 Uhr: Der Startschuss Pfadis, Wölfli, Pios und deren Familien, ehemalige Waldchutzen, wobei sogar Pfadis vom Altpfadiverein darunter sind, kommen auf den Platz. Eine Mischung aus professionell eingerichteter Technik und Pfaditechnik regiert den Platz. Neben der aus Schaltafeln und Palletten geschraubten Bühne findet sich ein ganzes Technikpult mit Reglern für die Lautsprecher, die Scheinwerfer, sowie einen Beamer und der dazugehörenden Leinwand. Darüber das aus Seilen und Blachen geknüpfte Zelt, welches mit Krawatten aus aller Welt dekoriert ist. Die Besucher erfreuen sich an der Mohrenkopfschleuder, bestaunen alte Fotoalben, lassen ihre Uniform mit dem Jubiläumsdruck bedrucken, oder decken sich mit neuen Pfadfinderklamotten ein. Später begrüsst Sciroppo, der OK-Präsident, die Gäste und eröffnet das Buffet, bei welchem mit unzähligen Salaten für jeden etwas dabei ist. Es gibt einen Grill, auf welchem von Fleischspiessen bis zum Vegi-Käse viel Verschiedenes für jeden Geschmack brutzelt. Weiter geht es mit einem von den Stufen selbstentwickeltem Pro-

FOTO: ZVG

gramm. Die Wölfe leiten eine Stafette an, die Pfadis zeigen ihre selbstproduzierten Videos und die Pios bauen innerhalb einer Viertelstunde einen Turm. Dann versammeln sich alle Pfadis vor der Bühne, eine Ukulele gibt den Ton an und schliesslich stimmen alle aktiven Waldchutze zum Jubiläumssong an; «Wi-Wa-Wutz-de kunnsch voll in Fahrt, Wi-Wa-Wutz – Pfadi Waldchutz am Start!» So lauten die letzten beiden Zeilen. Und zugegebenermassen kann man sagen, dass die Teilnehmer, wie auch die Leiter immer stets motiviert und engagiert waren, sonst hätte diese Abteilung wohl kaum ein halbes Jahrhundert überstanden. Nun wird das Dessertbuffet eröffnet, welches sofort belagert wird. Dazu spielt die Band «Lena and the Boyscouts» viele eigens komponierte Songs und trägt zu einer gemütlichen Pfadiatmosphäre im Blachenzelt bei. Abschliessend kann man auf ein gelungenes Jubiläum zurückblicken und es bleibt nur erneut der Dank an das sechsköpfige OK, welches diesen Tag ermöglichte. Hast du Lust, die nächsten 50 Jahre bei der Pfadi Waldchutz mitzuerleben? Wir freuen uns über jeden neuen Waldchutz und jede neue Waldchutzin. Möchtest du mehr erfahren, so kannst du dich gerne auf unserer Homepage www.waldchutz.ch informieren oder dich direkt bei Kaja via kaja@waldchutz.ch oder 079 825 98 03 melden. Für die Abteilung Olivia Zimmerli v/o Kalimba

Pfarrer Stefan Junger

Brigadier Werner Epper

WOS. Am Sonntag, 24. Juli, 10.00 Uhr ist die Armee zu Gast in der Heiliggeistkirche in Flüh, der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz. Die Armee verpflichtet sich seit jeher, die religiöse Herkunft, Tradition und Ausrichtung ihrer Angehörigen zu respektieren. Ökumene ist aufgrund dessen im Militärdienst eine Selbstverständlichkeit und ein Besuch an der Wiege der Ökumene in der

Schweiz bietet sich geradezu an. Die Predigt wird an diesem besonderen Sonntag der Chef Armeeseelsorge, Pfarrer Stefan Junger, halten. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von einem Rekrutenspielensemble, die Armeespitze wird mit Brigadier Werner Epper, Chef Luftwaffenstab, vertreten sein. Verpassen Sie dieses Highlight auf keinen Fall!

Rekrutenspielensemble

EINGESANDT

Lassen Die Firma Meina entwickelt ein neuartiges Produkt. Es trifft die Bedürfnisse der Leute, was die Verkaufszahlen beweisen. Da tritt eine Firma Seinus auf den Markt mit einem identischen Produkt – unter dem gleichen Namen! Die Mitarbeitenden von Meina sind empört und informieren den Chef: «Seinus muss gestoppt werden. Eine Klage beim Patentamt haben wir schon eingereicht.» Doch der Chef antwortet: «Lasst sie. Wer nicht gegen uns ist, ist für uns!» – Wer reagiert schon so? «Wir sahen einen, der heilt Kranke in deinem Namen.» Johannes ist empört und informiert Jesus. «Da er nicht zu uns gehört, haben wir es ihm verboten.» Doch Jesus antwortet: «Lasst ihn. Wer nicht gegen uns ist, ist für uns!» – Was für ein Idealist, dieser Jesus! Damit kommt man nirgends hin, oder? Mein Mann hilft mir im Haushalt und

entlastet mich damit. Dabei erledigt er die Arbeit jedoch nach seiner Weise, was mich manchmal ärgert. Da lese ich das Jesuswort: «Lass ihn. Wer nicht gegen dich ist, ist für dich.» Gelassenheit üben – dabei hilft mir Jesus mit einem überzeugenden Argument. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gelassene Ferienzeit! Falls Sie im Laufental bleiben, mehr zum Thema hören und sich einen besinnlichen Moment gönnen möchten, kommen Sie am Sonntag, 24. Juli, um 10 Uhr in die reformierte Kirche Laufen. Wenn meine Gedanken Ihr Interesse oder Ihren Widerspruch erregt haben, freue ich mich auf Ihre Zuschrift. Marianne Nyfeler Blaser Vikarin, Laufen nyfelerblaser@breitband.ch

SPITEX THIERSTEIN/DORNECKBERG

Auch im Sommer für Sie da Im Sommer, wenn es draussen warm und wärmer wird und die Koffer für die Sommerferien gepackt werden, ist es bei der Spitex nicht etwa ruhig. Unsere Klienten wollen im Sommer genau gleich gepflegt werden wie im Winter. Für unsere Mitarbeitenden bedeutet dies, viele Kilometer in heissen Autos von Klient zu Klient zu verbringen, da auf die kurzen Distanzen die Klimaanlage zu wenig kühlt. Wir schaffen Abhilfe! Unsere Mitarbeitenden können sich am Morgen kostenlos mit Mineralwasser eindecken, damit sie sich zumindest innerlich etwas abkühlen können. Nicht nur in den Autos ist es heiss, auch in den Wohnungen der Klienten herrschen nicht immer angenehme Temperaturen. Die meisten Klienten haben es auch im Sommer gerne warm, sodass es unseren Mitarbeitenden zuweilen einige Schweissperlen auf die Stirn drückt, wenn sie unseren Klienten helfen beim Waschen, Duschen, Mobilisieren oder Verband wechseln. Die Mitarbeitenden, welche in der Haushilfe arbeiten, sind

ebenfalls gefordert, wenn sie den Haushalt unserer Klientinnen und Klienten in Schwung halten. Gerade im Sommer, wenn es andere etwas ruhiger nehmen können, läuft der Betrieb bei uns auf Hochtouren. Wenn Angehörige in die Ferien fahren, braucht es manchmal etwas mehr Spitex-Pflege, um diese Zeit zu überbrücken. Auch in der Buchhaltung wird fleissig gearbeitet, die Halbjahreszahlen ausgewertet und bereits das Budget für das nächste Jahr vorbereitet. Unsere Mitarbeitenden lieben ihren Job! Sie sind auch im Sommer gerne für Sie da! Wenn auch Sie Unterstützung benötigen, rufen Sie uns unverbindlich an. Sie erreichen uns unter Tel. 061 783 91 55. Ich danke allen Mitarbeitenden, die Tag für Tag mit grossem Engagement für unsere Kundschaft unterwegs sind und sich für unseren Betrieb einsetzen. Simone Benne Geschäftsleiterin Spitex Thierstein/Dorneckberg

Kennen Sie solche Situationen auch? Sie stehen an der Barriere beispielsweise vom Coop-Parkplatz, wollen Ihr Parkticket in den Schlitz stecken und es fällt Ihnen zwischen Barriere und Autotür runter. Diese lässt sich natürlich nicht öffnen, weil Sie zu nah an die Barriere gefahren sind. Als wäre dies nicht schon genug, schauen Sie in den Rückspiegel und bemerken die Kolonne, die sich währenddessen hinter Ihnen gebildet hat. Es könnte nicht ärgerlicher sein, direkt hinter Ihnen, befindet sich Ihr verhasster Nachbar, der schon nervös mit den Fingern aufs Lenkrad trommelt. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Rückwärtsgang reinzuwürgen und Ihrem Nachbarn und den ganzen Begriffsstutzigen hinter Ihnen, klarzumachen, dass Sie kurz ausscheren müssen, um ihr Ticket aufzuheben. Es dauert gefühlte zehn Minuten, bis auch der Hinterste begriffen hat, dass er den Rückwärtsgang einlegen sollte. Ein weiteres Szenario gefällig? Sie sind auf dem letzten Drücker stehen an der Kasse des Grossverteilers Ihres Herzens, wenn möglich noch mit einem plärrenden Kleinkind und vor Ihnen steht eine alte Oma, die ihr ganzes Kleingeld mühsam zusammenklaubt und ihren Einkauf bis auf den letzten Rappen rauszählt. Okay, Sie finden das alles noch nicht zum Haareraufen. Wie wäre es damit? Sie sind spät dran am Morgen. Ihrer Tochter fällt ein Glas mit heisser Schokolade auf den frisch geputzten Boden. Nachdem sie ihn zirka zehnmal aufgewischt haben, gönnen Sie sich zur Stärkung ein Glas Orangensaft. Sie stellen es etwas zu nah an den Tischrand. Ihr Göttergatte kommt, will sie umarmen und erwischt statt Ihnen das Glas Orangensaft, welches es sich nicht nehmen lässt und sich in hohem Bogen auf den frisch geputzten Fussboden ergiesst. Das sind Momente, in denen man sich echt fragt, weshalb sich das Schicksal gegen einen verschworen hat. Dies sind alles Dinge, die völlig harmlos sind. Im Nachhinein kann man sich darüber köstlich amüsieren. Ich wünsche Ihnen, dass, wenn Sie nächstes Mal in eine etwas nervige, aber nicht weltbewegende Situation geraten, Sie einen kühlen Kopf bewahren und das Ganze mit einer Brise Humor nehmen. Denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Redaktionsschluss Für Eingesandtes, Leserbriefe, Nachrichten aus Vereinen, PR-Beiträge und anderes aus der Leserschaft gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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DIES UND DAS

Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

GESCHÄFTSLEBEN

Herba-Plastic AG Nunningen – Führungswechsel Mit dem neuen Geschäftsjahr (ab 1. Mai 2016) hat Willi Menth die operative Führung der Herba-Plastic AG und der Mentrex AG an den bisherigen Marketing- und Verkaufsleiter Frank Stegerer (51, Duggingen), übergeben. Menth bleibt Verwaltungsratspräsident der Gilso-Gruppe und verantwortlich für die strategische Ausrichtung der bald 100jährigen Nunninger Firmengruppe. 44 Jahre sind genug Willi Menth, promovierter Betriebswirtschafter, hat die Familien-AG in dritter Generation 44 Jahre lang geführt. Nun, neun Jahre nach Erreichen des AHV-Alters, legt er die operative Führung in jüngere Hände: Frank Stegerer hat sich während dreier Jahre in der Firma eingelebt. Er ist als Direktor Mitglied der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates. Seit dem 1. Mai hat er die Gesamtleitung zusammen mit der bisherigen GL übernommen. Rückzug aufs VR-Präsidium Willi Menth zieht sich auf sein VR-Präsidium zurück und bleibt damit verantwortlich für die Strategie der Gesamtunternehmung. Dort stehen wichtige Umstrukturierungen an: Die Betriebsgesellschaften Herba-PlasticAG und Mentrex AG sollen abgespalten und die Im-

Wechsel erfolgreich vollzogen: Willi Menth (l.) mit Frank Stegerer, dem neuen GeschäftsFOTO: ZVG führer. mobilien in die Holding transferiert werden, sodass sich die leitenden Mitarbeitenden an diesen beteiligen können. Damit lässt sich ein altes liberales Postulat des Firmeninhabers realisieren. Pro memoria Die erste Vorläuferfirma wurde 1920 als Kamm- & Celluloidwarenfabrik AG Nunningen ins Handelsregister eingetragen. Nach wechselvollen Gründerjahren entstand daraus 1945 die Kammfabrik Herba AG, die in zweiter Generation von Josef Menth und J. Meier geführt und zum renommierten Kunststoffverarbeitungsbetrieb weiterentwickelt wurde. Ihnen gelang 1975 der Rückkauf der Firma in reinen Familien-

besitz. Die Unternehmung wurde in Herba-Plastic AG umbenannt und erhielt mit der Gilso AG (von Gilgenberg Solothurn) ihre neue Dachgesellschaft. Optimistischer Blick in die Zukunft Heute sind in Nunningen rund 70 Mitarbeitende beschäftigt. Als Produktionsbetrieb der Kunststoffbranche kämpft die Firma mit den Herausforderungen der Zeit, gegen internationale Konkurrenz, Dumpingpreise und Frankenstärke. Die grosse Herausforderung heisst: Erhaltung der Innovationskraft in allen Bereichen. Die vollzogene Verjüngung der gesamten Kaderstruktur zeigt auf, dass man in Nunningen die Zukunft mit Mut und Optimismus angehen will!

EINGESANDT

Meine Erfahrungen mit Zoé – Teil 1

EINGESANDT

‹3schibe.ch› sucht Crowd Tester

So sieht die Website aus: Bitte ab sofort BILD: ZVG testen. Die Umsetzung der internetbasierenden Plattform für nachbarschaftliche Hilfe «3schibe.ch» schreitet in grossen Schritten voran. Im Frühling 2016 wurde der Auftrag für die technische Umsetzung an einen professionellen Webentwickler vergeben. Seither wurde der Rohbau der Plattform im Detail besprochen und dann grafisch umgesetzt. Im Nachgang

zu dieser Konzeption wurde mit der eigentlichen Programmierung gestartet. Mittlerweilen sind gut 51 Prozent der Ziellösung umgesetzt und vorhanden. Damit die Lösung den Bedürfnissen der Anwender entspricht, soll nun auf Basis eines Crowd Testings die Plattform für Nachbarschaftshilfe von freiwilligen Helfern auf Herz und Nieren getestet werden. Ob Jung oder Alt, spielt dabei keine Rolle, denn zum Schluss soll «3schibe.ch» unabhängig von Alter und Geschlecht mit minimalen InternetKenntnissen genutzt werden können. Seien Sie bei den Ersten, die diese Plattform zu Gesicht bekommen und als Crowd Tester dazu beitragen, dass «3schibe.ch» für alle ein Erfolg wird. Anmeldungen als Test Person bitte per Mail an kontakt@3schibe.ch senden. Herzlichen Dank. Ralph Jordi, Initiant

8. Januar 2016 Ein Besuch bei einer Bekannten in Lengnau bei Biel steht an. Ich plane, schon auf der Hinfahrt nach geeigneten Ladestationen Ausschau zu halten, damit ich mich dann nachts entspannt auf den Heimweg machen könnte. Für die benötigten 67 km reicht die Vollladung von 124 km überaus. In Delémont fahre ich einen kleinen Umweg zur Renault Garage Willemin. Ein älterer gut gekleideter Monsieur fragt mich nach meinen Wünschen. Klar spreche ich französisch, suche aber nach dem passenden Wort für «Ladestation». «Je cherche de l’électricité pour ma Renault Zoé.» Worauf mich der charmante Herr zu seinem zweisprachigen Sohn Olivier ins Büro führt. «Ich möchte gerne die Zoé laden.» «Ah, oui.» Er schnappt sich sein Tablet und gibt ein: Renault – Accessoires… Ich denke mir noch: «Hö? Stromanschlüsse unter Accessoires?...» Und dann: «Alors, non, es gibt nicht Gepäckträger für Zoé, malheureusement.» Nach Klärung des Missverständnisses wird klar: Die Strom-Ladestation befindet sich in der Werkstatt, muss telefonisch reserviert werden, damit der Platz freigeräumt wird (…) und eine Vollladung kostet zehn Franken. Natürlich nur zu den Garage-Öffnungszeiten. Ungeeignet für meine Heimfahrt nachts. Und ich dachte, in allen Renault-Garagen könne man unentgeltlich laden. Ich habe schon ziemlich viel Zeit verloren und steuere mein Ziel direkt an. Als ich in Lengnau ankomme, bleiben mir noch 45 km. Wird schon reichen um beim Heimfahren eine Ladestation anzufahren. Nach einem gemütlichen Tag in Lengnau und Studen, fahre ich heimwärts. In Grenchen soll es eine Renault-Garage geben, die ich problemlos finde. Oje. Es braucht eine Abo-Karte zwecks Bezahlung und die habe ich noch nicht. Während ich überlege, was zu tun sei, kommt ein Monsieur aus der Werkstatt und will gerade abschliessen. Immerhin ist schon 19.30 Uhr und er hätte Feierabend sicher längst verdient. Er liest seine Abo-Karte ein und lässt mich auf seine Kosten laden. Wie nett! Während des Ladevorgangs «gheit dr Schütz use». Zweimal. Alleine hätte ich zum Laden keine Chance gehabt, auch mit Karte. Wir haben Zeit zum Plaudern. Nur schade, dass er nicht hübsch und jung ist… Nett ist es allemal. Bis nach Hause benötige ich Strom für 74 km. Und da der Garagist eben nicht in die Kategorie «schön und jung»

gehört, sage ich schon nach fünfzehn Minuten bei 75 km «das längt scho». «Weit dir nid sicherheitshauber no chli meh?...» «Ne-nei, das geit de scho. I fahre sehr sparsam.» Er will meine freiwillige Bezahlung nicht annehmen und wünscht mir eine gute Fahrt. Gibt es denn die Kombination nett UND gutaussehend nicht?!? Na, dann mal los Es gilt, die Steigung bis zum Tunnel Pierre Pertuis respektive Tavannes möglichst stromsparend zu bezwingen. Will heissen, ich betätige das Gaspedal sehr sanft, fahre vorausschauend, vermeide brüske Bremsmanöver, fahre extrem langsam, gerade so schnell, wie laut meinem Display energietechnisch ideal ist, hänge mich hinten an Lastwägen, falls es welche hat, um in deren Windschatten zu fahren… Irgendwie entpuppt sich mein neuer Fahrstil als das pure Gegenteil demjenigen einer Verbrennermotor-Fahrerin… Die von TomTom errechneten Kilometer bis ans Ziel liefern sich einen Wettlauf mit den verbleibenden Kilometern der Stromreserve. Ja, die Zoé rekuperiert sehr gut. Normalerweise. Nur jetzt habe ich das Gefühl, die Stromreserve will einfach nicht so flott wachsen. Sie hinkt immer einige Kilometer hinter der errechneten Strecke her… Unten in Delémont stelle ich ernüchtert fest, dass mein Fahrziel nicht erreicht werden kann. Theoretisch. Hätte ich eine Margerite, würde ich ihre Blütenblätter zupfen: «Es reicht, es reicht nicht, es reicht…» Mais moi, je suis optimiste! Es wird reichen, bien-sûr! Stellt sich bloss die Frage, welche Route sinnvoller ist: Im Birstal bleiben und die zusätzlichen Kilometer über Laufen ins Lützeltal in Kauf nehmen? Oder die «Abkürzung» über Liesberg Dorf hoch zur Schanellegi (Tschanenlegi) in Angriff nehmen und einige Watt riskieren wegen der sehr starken Steigung? Oder doch lieber das Tal? In Röschenz hätte es noch eine Ladestation… Aber nach der Höhe kann ich es rollen lassen und es lädt von alleine… An der entscheidenden Kreuzung (Kreuzigung?) übernimmt mein Gefühl das Ruder: Ja, auf gehts! Hoch zur Schanellegi! Heimat, ich komme! Ich kenne die Gegend wie meine Hosentasche. Aber so steil war es in Liesberg noch nie, ich könnte schwören. Unterhalb des Dorfes bei km 14 leuchtet es grün: «Sie müssen laden.» Grummel. Als ob ich das nicht selbst wüsste. Bitte, bitte, nur noch dieses letzte Stützli… Das Auteli wird gesegnet und ich gelobe ihm ewige Liebe, wenn es

mich bloss noch auf die Anhöhe bringt. Mir fällt eine Bemerkung meiner heute besuchten Kollegin ein. Sie hat kürzlich ihr langjähriges Auto verkauft und betont, wie schwer ihr die Trennung gefallen sei. Sie habe so manches mit ihm zusammen erlebt und es auch «Schätzeli» genannt. Einige Stunden vorher habe ich das noch lächerlich gefunden. Jetzt fange ich an zu verstehen. Kurz vor dem Bauernhof von Howalds wird die Anzeige rot und zeigt noch kurz 5 km an, bevor sie ganz erlischt. Auch Heizung und Lüftung reduzieren sich sofort automatisch auf ein Minimum. Uaaahh! Kalte Füsse habe ich doch schon lange! Trotzdem glühen meine Wangen und der Puls galoppiert. Ich fiebere meinem Etappenziel entgegen, der Schanellegi. Sollte mir noch einer erzählen, Bungee Jumping sei aufregend! Die haben noch nie etwas von Elektroautos gehört. Der Adrenalinkick ist unvergleichlich. Komm, liebe Zoé, nur noch diese letzten, läppischen paar hundert Meter… Gut. Schlimmstenfalls könnte ich ja meine Schwester anrufen. Die würde mich sicher holen kommen. Aber meine Ehre und Würde stehen auf dem Spiel. Ja, liebe Zoé, du fährst emissionsfrei. Aber hat man bei den Messungen auch die Rückstände des verdunsteten Angstschweisses des Fahrers berücksichtigt? Ja, Höhepunkt erreicht! Aufatmen. Noch nie haben hier oben die Sterne kräftiger geleuchtet. Notabene: Es ist bedeckt und regnet in Strömen. Und doch haben die Sterne für mich geglitzert. Jetzt kann ich es ja nur noch ins Tal röllelen lassen. Wer hätte gedacht, dass die Strasse im Huggerwald noch einige Male eine kleine Steigung aufweist? Vor dem Mini-Zoo und vor Flurys… Unglaublich, wie unaufmerksam man sonst durch die Gegend fährt. Zum Glück hatte ich keine Verfolger im Nacken, so musste ich praktisch nie auf das Gaspedal treten. Noch ein letztes Mal aber war es nötig beim Abbiegen in den Oberen Eichweg und dann… Hellacker und Schulstrasse und Alex’ Ladestation winkt! Puh, welche Erleichterung! Endlich kann Zoé wieder Strom schlürfen. Und ich zu Hause einen Martigny blanc. Mit Bio-Chips. In so einem Moment ist nur das Beste gut genug. Warum nur, so frage ich mich, ist meine Begeisterung für dieses Auto ungebrochen? Macht Liebe blind? Nein, aber Liebe sieht nur das Allerbeste im Geliebten und bringt das Allerbeste hervor. Ja, liebe Zoé, ich bin stolz darauf, dass du keinen Tropfen Erdöl brauchst für deinen Antrieb. Mit Solarstrom zu fahren hinterlässt einfach ein gutes Gefühl. Trotz allem. Helene Huber, Kleinlützel


Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

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Donnerstag, 21. Juli 2016 Nr. 29

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Die Räder des Sommers: Sonntagsspaziergang über das Dittinger Feld.

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

VERANSTALTUNG

GRINDEL

REGION

Feuerwerk mit Musik in Roggenburg

1.-August-Feier mit 90-Jahr-Jubiläum

Bundesfeiern da und dort

WOS. Bereits zum fünften Mal lässt die Gemeinde Roggenburg ihr Feuerwerk zur Bundesfeier vom Verein Feuerkunst-Pyrotechnik ausrichten. Am 31. Juli – Einlass bereits ab 18 Uhr – findet die gemütliche Roggenburger Bundesfeier auf dem Motocrossgelände am Höfliweg statt. Es gibt eine Bar und in der grossen Festhalle wird eine Festwirtschaft mit Köstlichem vom Grill geführt. Und für musikalische Unterhaltung für Jung und Alt ist ebenfalls gesorgt. Das traditionelle Höhenfeuer darf an diesem Anlass auch nicht fehlen. Als Krönung des Abends startet nach Einbruch der Dunkelheit das grosse musiksynchrone Feuerwerkspektakel der Profis vom Verein Feuerkunst und Pyrotechnik. Für die Organisation des Anlasses zeichnet die Guggenmusik Roggäburger-Waggis verantwortlich.

WOS. 90 Jahre jung ist heuer der Turnverein Grindel. Zur Feier dieses Jubiläums wählte der erfolgreiche Dorfverein den 1. August und organisiert damit auch gleich die diesjährige Bundesfeier, die in Grindel eine besondere Tradition hat. Die Feier startet um 15.30 Uhr mit dem Festumzug durch das Dorf. Um 16 Uhr werden die anwesenden Gäste begrüsst und mit einem Apéro verwöhnt. Die Jugendriege unterhält dazu mit ihrem Jugilager-Tanz. Um 17.30 Uhr wird Gemeindepräsidentin Ursula Borer den offiziellen Teil eröffnen, der mit der Festansprache von Regierungsrat Peter Gomm seinen Höhepunkt erreicht. Jungbürgeraufnahme und musikalische Auftritte der Musikgesellschaft gehören ebenso dazu wie ein Sketch des jubilierenden Turnvereins mit Überraschungsgast nach 19.30 Uhr.

dust. Wie gewohnt feiert Laufen bereits am Sonntag, 31. Juli, ab 18 Uhr auf dem Rathausplatz und in verschiedenen Beizli in der Umgebung. Gekrönt wird die Bundesfeier mit einem Feuerwerk um 22.30 Uhr. Auch Röschenz lädt bereits am 31. Juli zur Bundesfeier im Festzelt beim Fussballplatz. Die Festansprache hält Landrätin und Gemeindevizepräsidentin Jacqueline Wunderer. Breitenbach feiert am 31. Juli, ab 18 Uhr, beim Schulhaus Mur und Bärschwil am 1. August, ab 13 Uhr, auf dem Lindenplatz. Solothurner Regierungsräte melden ihre 1.-August-Ansprachen im Schwarzbubenland an. Am 31. Juli sind Esther Gassler ab 16 Uhr im Stäglen Nunningen, und Roland Fürst ab 18.30 Uhr in Meltingen zu sehen und hören. Remo Ankli hält seine Ansprache am 1. August ab 20 Uhr in Rodersdorf.

Velounfälle fordern mehrere Verletzte NUGLAR, REGION. Am Sonntagnachmittag, 17. Juli, ereigneten sich im Kanton Basel-Landschaft mehrere Velounfälle, bei welchen Velofahrerinnen verletzt wurden. Gegen 12.20 Uhr kam im Mooshagweg in Allschwil eine 58-Jährige auf ihrem Zweirad in einer Kurve auf einem Waldweg zu Fall und musste durch die Sanität Basel ins Spital eingeliefert werden. Gegen 13.50 Uhr kollidierten in der Aeschstrasse in Ettingen zwei hintereinander fahrende Rennvelo-Fahrerinnen. Eine 39-Jährige stürzte dabei auf Kopf und Hüfte, die Sanität Käch brachte sie danach ins Spital. Und in der Hardstrasse in Münchenstein erlitt kurz nach 16.00 Uhr eine 46-jährige Velofahrerin während der Fahrt einen epileptischen Anfall und stürzte. Auch sie wurde durch die Sanität Käch ins Spital eingeliefert. Gegen 14.00 Uhr war zudem die Sanität Liestal zu einem Selbstunfall eines 46jährigen Mountainbikers ins Gebiet Sichtern ob Liestal ausgerückt. Der Unfallort befand sich auf dem Gebiet der Gemeinde Nuglar, sodass die Kantonspolizei Solothurn zugezogen wurde. Naturwanderung an drei Tagen ZULLWIL. WOS. Die Naturwandertage 2016 finden am 30./31. Juli und am 1. August in Zullwil (Start beim Rest. Gilgenberg) statt. An diesen drei Tagen werden mehrere Hundert Wanderer aus allen Teilen der Welt erwartet, schreibt der organisierende Verein Wanderfreunde Weissenstein in seiner Pressemitteilung. Die Streckenführung wird via Schloss Gilgenberg, Meltingerberg ins schöne Kaltbrunnental und zurück nach Zullwil führen. Die Länge der Strecke, 20 oder 12 km, ist wählbar. Start ist am Samstag, 30. Juli, von 12 bis 16 Uhr, am Sonntag, 31. Juli, und am Montag, 1. August, von 6 bis 13 Uhr, möglich. Das Startgeld beträgt 3 Franken für Einzelpersonen und 10 Franken für Familien mit Kindern.

Am Start wie auf der Strecke gibt es Verpflegungsmöglichkeiten und eine Festwirtschaft. Die Naturwanderung durchs Schwarzbubenland findet bei jeder Witterung statt.

MUSIK-TIPP

Jake Bugg «Jake Bugg» (2012) und «Shangri La« (2013) schlugen nicht nur in Grossbritannien gross ein. Der erst 22-jährige Singer-Songwriter aus Nottingham ist seit diesen Hitalben auch hierzulande bestens bekannt. Der dritte Longplayer, «On My One» (Universal Music), ist das Werk eines sich weiterentwickelnden Jungstars. Alle elf Songs sind Eigenkompositionen. Jake Bugg spielt fast alle Instrumente eigenhändig und fungiert zudem noch als Produzent, was für sein Selbstvertrauen spricht. Er hat den Sound im Vergleich zu den Vorgängeralben stilistisch erweitert. Hauptsächlich Blues und Rock, aber ebenfalls Soul, Folk, Country, Pop und sogar Rap sind Ingredienzien der neuen Songs. Jake Bugg wollte dieses Mal (fast) alles selber machen und hat sich dabei (zu) viel zugemutet. Der an und für sich löbliche Versuch, mit Soundtüfteleien Neues auszuprobieren, ist ihm nur teilweise gelungen. «One My One» ist dennoch eine hörenswerte CD. Jake Bugg wird am 26. August am Zürich Openair auftreten. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Orgelwälserli mit Kuhhorn-Echo. An einem aussergewöhnlichen...