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Donnerstag, 14. Juli 2016

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

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Immobilien Region Agenda Szene

www.ruegel-seengen.ch

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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 28, 117. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 7

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Das letzte Jugendfest

Sanfte Landung

Es war das letzte Jugendfest für Käthi und Otto Gerber. Für sie wird der Alltag ohne «Krone» ungewohnt sein.

Philipp Gloor ist Geschäftsführer der Realit Treuhand AG in Lenzburg und äussert sich zur Situation auf dem Immobilienmarkt in der Region.

Spielfreude belohnt mit Standing Ovations

Salzkorn Hundertundein Tag

«Ueli de Chnächt 2016» war eine einzige Erfolgsgeschichte. Produktionsleiter Markus Moser zieht nach dem Besuch von über 5000 Zuschauern eine positive Bilanz. Beatrice Strässle

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s ist eine Anreihung an Superlativen, wenn man die Produktion des Freilichttheaters auf dem Staufberg beschreiben will. Wundervoll, phänomenal, traumhaft, Spitzenklasse . . . «Ich hätte mir das nie träumen lassen – jede Vorstellung war ausverkauft und jedes Mal hatten wir Standing Ovations», freut sich Produktionsleiter Markus Moser. Der grosse Erfolg war ein tolles Erlebnis für die ganze Crew und entschädigte für den grossen Aufwand. «Der einzige Diskussionspunkt in den Reihen der künstlerischen Leitung war die Frage, wie viele Zugaben man geben wolle», erzählt Moser schmunzelnd weiter. Nach anfänglichem Lampenfieber bei den Mitwirkenden wich dieses von Vorstellung zu Vorstellung dem Genuss, zu spielen. «Man freut sich auf die besonderen Szenen und auf die Reaktion des Publikums.» Notabene das Ganze ohne Netz und doppelten Boden. Denn einen Durchhänger konnte man sich nicht leisten, da es im Freilichttheater keine Souffleuse gibt. Einen weiteren Punkt, welcher zum Erfolg beigetragen hat, sieht Moser im Drehbuch von Regisseur Peter Locher. «Für den Staufberg wollten wir keine Ballenberg-Version». Die Zusatzgeschichte mit den Jugendlichen kam sehr gut an. Auch haben Peter Locher und Marianne Rohr die Schauspieler so perfekt vorbereitet, dass diese auf einem sehr hohen Level spielen konnten, erklärt Moser den Erfolg weiter. Gepaart mit der eigens für dieses

Das Bühnenbild auf der perfekten Naturbühne. Stück geschriebenen Musik von Urs Erdin und der Choreografie von Simone Frey, präsentierte sich jede Vorstellung wie aus einem Guss. Einen weiteren Grund des Erfolges sieht Moser auch in der Auswahl der talentierten Schauspieler; die Jugendlichen konnten einen riesigen Erfolg verzeichnen. Nicht gespart – und das hat sich ausbezahlt – wurde bei der Technik. Die Bilder und der Ton waren ein Genuss für Augen und Ohren. Der Staufberg – die perfekte Naturbühne Jedoch die grösste Rolle in dieser Erfolgsgeschichte wurde noch gar nicht erwähnt. Es ist die Kirchenpflege Staufberg, welche den wunderschönen Spielort freigibt. «Da sind wir sehr dankbar, dass wir bereits zum dritten Mal Gastrecht bekamen. Es ist für mich eine der schönsten Naturbühnen in der Schweiz überhaupt», kommt der Produktionsleiter ins Schwärmen, natürlich auch wegen der exklusiven Lage der Theaterbeiz.

Foto: Mirjam Stutz

Markus Moser ist überzeugt, dass man diese Version von «Ueli de Chnächt» noch auf vielen weiteren Bühnen in der Schweiz wiedersehen wird. Und wie geht es auf dem Staufberg weiter? «Ich kann mir ‹Ueli der Pächter› sehr gut vorstellen», schliesst Moser mit glänzenden Augen.

Der Kampf um Ueli.

Foto: Fix Zobrist

Beim Abwaschen der Zitronenpresse meinte mein Sohn so nebenbei: «Die hesch ou schon 101 Tag», also ewig. Das brachte mich ins Überlegen, was denn bei mir im Haushalt Beatrice Strässle noch so 101 Tag alt ist. Das Chnöpflisieb beispielsweise, weil man genau weiss, mit wie grossem Druck man den Teig durchstreichen muss, damit es die richtigen Chnöpfli gibt. Der Trichter, der sich immer an einem anderen Ort versteckt, wenn man ihn sucht. Die Lieblingspfanne und die richtigen, scharfen Messer. Und viele haben das Ding ebenfalls in der Küche, das Raffelset. An jeder Ausstellung gab es die zu kaufen. Ob dies immer noch so ist? Meines ist orangegelb, und man kann damit wirklich alles hobeln, raspeln und vieles mehr – und es musste noch nie ersetzt werden. All die kleinen Dinge, die wir eine gefühlte Ewigkeit benutzen und die ihren Dienst versehen, finden kaum Beachtung im täglichen Gebrauch. Ist man mal ohne sie, dann können wir kaum mehr ein Rüebli schälen oder Kräuter fein hacken, ohne vor Verzweiflung die Hände zu «verrühren». Und ausleihen lassen sich die Dinger auch nicht, weil: Sie sind anders. Und so ist es doch auch im Alltag. Die kleinen Dinge versüssen den Alltag, über die ärgerlichen könnte man meistens grosszügig hinwegschauen. Meine kleinen Alltagsdinge? Die fulminante Aufführung auf dem Staufberg. Zwar nicht alltäglich, aber sie hat mir ungemein den Tag bereichert und versüsst. Dazu ein Lächeln am Morgen, ein Autofahrer, der einen einfädeln lässt, eine nette Person, die beim Aufsammeln hilft, wenn die Tragtasche gerissen ist. Dabei auch ein Dank an die Damen an der Kasse, weil sie kaum die Geduld verlieren, wenn ich mich wieder einmal darüber ärgere, dass es im Coop Lenzburg keine expliziten «passabene»-Kassen mehr gibt. Und das seit 101 Tag. Beatrice Strässle, Redaktionsleiterin beatrice.straessle@azmedien.ch

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 14. Juli 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches DÜRRENÄSCH

Auto German News

Baugesuch Bauherr:

Coop Genossenschaft NW-ZSZH, Rupperswilerstrasse 2 Schafisheim Planverfasser: Bechtel Ingenieure AG Leisenbergstrasse 26, Liestal Bauobjekt: Einbau Hausbäckerei und Kamin an Fassade Bauplatz: Augustin-Keller-Strasse 31 Parzelle Nr. 611 Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Die Basis für die Zukunft gelegt

Im August 2017 sind auf unserer Stadtverwaltung zwei

Lernende schliessen Ausbildung bei Auto Germann AG ab Gleich drei Lernende der Auto Germann AG haben kürzlich ihre Diplome anlässlich der QV-Feier des AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz, Sektion Aargau) in Empfang genommen. Zwei werden ihrem Ausbildungsbetrieb weiter erhalten bleiben und nach den Sommerferien die Weiterbildung beginnen. Die Auto Germann AG ist einer der traditionsreichsten Garagenbetriebe im Kanton Aargau. Die grosse Dienstleistungspalette reicht vom Reparatur-Service über den Neuwagen- und Occasions-Verkauf bis hin zum eigenen Tuninglabel «Emotioncar». Die lange Tradition, die ausgebildeten Fachkräfte und das umfassende Leistungsangebot sind drei Eigenschaften, von denen junge Nachwuchskräfte vom ersten Tag an profitieren können. Im Sommer 2016 haben drei Nachwuchsleute den erfolgreichen Berufsabschluss geschafft: Roman Brunner (Automobil-Fachmann EFZ), Yared Daniel (Automobil-Assistent EBA) und Robin Heiz (Detailhandelsfachmann). Weiterbildung und Weiterbeschäftigung Auch nach der Grundausbildung werden zwei der neuen Berufsleute der Auto Germann AG, Hunzenschwil, erhalten bleiben. Doch sie ruhen sich nicht auf den Lorbeeren aus. Yared Daniel hat als nächstes berufliches Ziel die Weiterbildung als Automobil-Fachmann EFZ vor Augen. Roman Brunner startet ab August mit der Weiterbildung zum Automobil-Mechatroniker EFZ. Patrick Germann blickt optimistisch nach vorne: «Diese Mitarbeitenden bringen die besten Voraussetzungen für eine tolle Karriere im Autogewerbe mit. Umso schöner ist es, dass wir sie weiterbeschäftigen können. Dies ist für beide Seiten eine Win-win-Situation. An dieser Stelle danke ich aber auch unserem Lehrlingsausbildner und Werkstattleiter Martin Döbeli.»

Erfolgreiche Lernende der Auto Germann AG: v.l. Roman Brunner, Automobil-Fachmann EFZ; Lehrlingsausbildner und Werkstattleiter Martin Döbeli; Robin Heiz, Detailhandelsfachmann. Vorne: Yared Daniel, AutoFoto: zvg mobil-Assistent EBA. Auto Germann AG Hauptstrasse 37 5502 Hunzenschwil Telefon 062 889 22 22 info@autogermann.ch www.autogermann.ch

Verwaltungslehrstellen als Kauffrau/Kaufmann EFZ (E- oder M-Profil) neu zu besetzen. Aufgeweckte und zuverlässige Interessentinnen und Interessenten erhalten die Gelegenheit, sich in unseren Abteilungen Bauverwaltung, Einwohnerkontrolle, Regio Steueramt, Soziale Dienste, Stadtkanzlei und Abteilung Finanzen mit der vielseitigen und interessanten Tätigkeit einer Stadtverwaltung vertraut zu machen. Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugniskopien sind an die Abteilung Finanzen, 5600 Lenzburg, zu richten. Für nähere Auskünfte steht der Leiter Finanzen, Marc Lindenmann, Telefon 062 886 44 10, gerne zur Verfügung.

Baugesuche Bauherr: Bauobjekt: Standort:

Sommerhalder Beat und Sonja Hellmattring 4, Dürrenäsch Ausbau und Umnutzung Malerwerkstatt in Schlafzimmer und Keller im Gebäude Nr. 653 Parz. 916, Hellmattring 4

Bauherr:

Roth Bau + Planungs AG Schanzweg 6, Dürrenäsch Grundeigent. Suter Roland und Forster Sonja Milchgasse 16, Seon Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit angebauter Doppelgarage und Umgebungsgestaltung Projektänderung Fassadenänderung, Einbau von zusätzlichen Fenstern im Gebäude Nr. 671 Standort: Parz. 849, Brühlmattstrasse 22 Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5724 Dürrenäsch, zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 12. Juli 2016 Gemeinderat

117. Jahrgang

162. Jahrgang 94. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 32 991 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) beatrice.straessle@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Boniswil, Kantonsstrasse K249; Ausbau mit Gehweg

Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten Für den Einbau des Deckbelags wird die Seetalstrasse K249 von der Kreuzung Weidweg bis zur Kreuzung Schulstrasse sowie die Seengerstrasse K251 und die Leutwilerstrasse K341 im Ortszentrum Boniswil (neuer Kreisel) von Samstag, 16. Juli, 17.00 Uhr bis Montag, 18. Juli 2016, 5.00 Uhr für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Für Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Gehweg jederzeit benutzbar. Die Sperrung der Kantonsstrasse K249 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den 23. Juli 2016. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 5. Juli 2016 Der Kantonsingenieur

Baugesuch Bauherrschaft: Fortimo Invest AG Rorschacherstrasse 302 St. Gallen Bauobjekt: Projektänderungen zur Baubewilligung 2015-024 (ohne Profilierung) Überbauung Bahnhofstrasse – 4 MFH mit Gewerbe Haus A und Tiefgarage – Grundrissanpassungen Wohnhäuser und Tiefgarage – zusätzliche UnterflurContaineranlage – Änderungen Ein- und Ausfahrt Tiefgarage Ortslage: Bahnhofstrasse 32–36 Parzelle Nr. 1437 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 15. Juli bis 15. August 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung

Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün Sie finden die Details zur Einladung und die Traktandenliste zur öffentlichen Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün von Mittwoch, 10. August 2016, unter den Publikationen der Gemeinde Othmarsingen in dieser Ausgabe des Lenzburger Bezirksanzeigers. Vorstand Regionale Feuerwehr Maiengrün

EGLISWIL

Gemeindeverwaltung; Betriebsferien Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von Dienstag, 19. Juli 2016, bis und mit Montag, 1. August 2016, geschlossen. Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist gewährleistet. Auskunft erteilt der automatische Anrufbeantworter unter Telefon 062 769 75 75. Egliswil, 12. Juli 2016 Gemeinderat

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. Mai 2016 und der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 24. Mai 2016 in Rechtskraft erwachsen. Egliswil, 12. Juli 2016 Gemeinderat

Bauherrschaft: Hufschmid Leo Zürcherstrasse 29, Bremgarten Grundeigent.: Hufschmid Leo Zürcherstrasse 29, Bremgarten Bauvorhaben: Neubau von zwei Einfamilienhäusern mit Doppelgarage Bauplatz: Mürbe, Parzelle Nr. 879 Auflagefrist 15. Juli bis 15. August 2016 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Gemeinderat

Bauherrschaft: Rudolf Urech-Trippel Seetalstrasse 85, 5705 Hallwil Grundeigent.: Rudolf Urech-Trippel Seetalstrasse 85, 5705 Hallwil Bauvorhaben: Anschluss der bestehenden Bauernliegenschaft an die Kanalisation Bauplatz: Seetalstrasse 85 Parzelle Nr. 1021 Gebäude Nr. 85 (ausserhalb Baugebiet, Landwirtschaftszone L) Auflagefrist 15. Juli bis 15. August 2016 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Gemeinderat

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 3. Juni 2016 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat

HENDSCHIKEN

HALLWIL

Baugesuch-Planauflage Bauherrschaft: Erika Ecker Käsereistrasse 109, Hallwil Grundeigent.: Erika Ecker Käsereistrasse 109, Hallwil Bauvorhaben: Rückbau Schopf, Erstellen von zwei Fertiggaragen Bauplatz: Käsereistrasse 109 Parzelle Nr. 1192 Auflagefrist 15. Juli bis 15. August 2016 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden.

BRUNEGG

Baugesuch-Planauflage

Baugesuch-Planauflage

BONISWIL www.boniswil.ch

HALLWIL

Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Gemeinderat

Publikation von einem Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Hendschiken ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Mayer Heinrich, geboren 1997, männlich, aus Deutschland, wohnhaft in Hendschiken, Chriesiweg 8 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeindekanzlei


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 14. Juli 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches Baugesuch

HENDSCHIKEN

Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün Sie finden die Details zur Einladung und die Traktandenliste zur öffentlichen Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün von Mittwoch, 10. August 2016, unter den Publikationen der Gemeinde Othmarsingen in dieser Ausgabe des Lenzburger Bezirksanzeigers. Vorstand Regionale Feuerwehr Maiengrün

Rechtskraft der Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen vom 1. Juni 2016 Die im Lenzburger Bezirksanzeiger vom 9. Juni 2016 veröffentlichten und dem fakultativen Referendum unterlegenen Beschlüsse der Einwohner- und der Ortsbürgergemeindeversammlungen Hendschiken vom 1. Juni 2016 sind seit dem 12. Juli 2016 rechtskräftig, nachdem vom Referendumsrecht innert der gesetzlichen Frist nicht Gebrauch gemacht worden ist. Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft Güntlisberger Roger und Nadia Tannhübel 3, Möriken Bauobjekt Ausbau Dachgeschoss Bauplatz Parz. 2439, Geb. Nr. 1792 Tannhübel 3 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherrschaft Max Fischer AG, Niederlenzerstrasse 79, Lenzburg Bauobjekt Ergänzung Abstellplatz mit HMT inkl. Entwässerung Bauplatz Parz. 1401, Hardring Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Gemeindekanzlei

Schulanlage Hellmatt und Bünz versprayt – Belohnung ausgesetzt Baugesuch Bauherr:

Coop Genossenschaft, Direktion Immobilien, Kasparstrasse 7 Bern-Bethlehem Planverfasser: IE Industrial Engineering Zürich AG, Wiesenstrasse 7, Zürich Bauobjekt: Skulptur auf dem Schoren-Kreisel Bauplatz: Aarauerstrasse, Parzelle Nr. 927 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Baugesuche Bauherr Projektverf. Bauobjekt Ortslage Bauherr Projektverf. Bauobjekt Ortslage Bauherr Projektverf. Bauobjekt Ortslage

Leutwyler & Sandmeier AG Obere Dorfstrasse 6, Suhr Leutwyler & Sandmeier AG Suhr Zweifamilienhaus mit Doppelgarage Oberdorfstrasse 23 Parzelle Nr. 1882 Johler Immobilien AG Römerstrasse 25, Hunzenschwil L + B Architektur AG Badstrasse 6, Sursee Abstellplätze Römerstrasse 25 Parzelle Nr. 738 Benkert Heinz Gyslifluhweg 22, Hunzenschwil Huber Gartenbau und Unterhalt GmbH Vierbrunnenstrasse 1, Birrhard Gartengestaltung, Stützmauer mit Sichtschutz (bereits erstellt) Gyslifluhweg 22 Parzelle Nr. 638

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 14. Juli bis 15. August 2016 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 1. Juni 2016 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat

In der Nacht von Donnerstag, 7. Juli, auf Freitag, 8. Juli, trieben Unbekannte ihr Unwesen und verursachten im Gebiet der Schulanlagen Hellmatt und Bünz Sachschaden von über 30 000 Franken. Im fast fertiggestellten neuen Schulhaus Bünz wurden Türen und Scheiben aufgebrochen und im Innern wurden Räume versprayt. In der Schulanlage Hellmatt wurden verschiedene Wände der Pavillonschule sowie ein vor Kurzem von Schülern neu erstelltes Graffiti versprayt. Dazu wurden auch private Fahrzeuge versprayt. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau haben bisher noch nicht zur Täterschaft geführt. Die Gemeinde Möriken-Wildegg setzt eine Belohnung von Fr. 1000.– aus für Informationen, welche zur Klärung des Falles führen. Entsprechende Hinweise nimmt die Kantonspolizei in Lenzburg (Telefon 062 886 01 17) oder das Gemeindebüro (Telefon 062 887 11 11) entgegen. Möriken, 12. Juli 2016 Gemeinderat

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Allg. Plakatgesellschaft AG Hardstrasse 43, Postfach, Basel Bauobjekt: 2 Reklametafeln Objektadresse: Wildeggerstrasse 60, Parzelle 733 Weitere Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 15. Juli, bis Montag, 15. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

Baugesuch Bauherr:

Victor Condrau und Elisabeth Dürig Condrau Staufbergstrasse 11, Niederlenz Bauobjekt: Anbau Gartenschopf Objektadresse: Staufbergstrasse 11 Parzelle 788 Gebäude Nr. 574 Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 15. Juli, bis Montag, 15. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

Werner Frei Alpenblick 3, Meisterschwanden Bauobjekt: Umnutzung Lager in Produktion (Möbel) Objektadresse: Industriestrasse 3 Parzelle 1399, Gebäude Nr. 856 Weitere Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 15. Juli, bis Montag, 15. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

SCHAFISHEIM

Bauherr:

Baugesuch Qazim Palushi Brüderhofweg 42, Zürich Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 450 und 161, Neubau Doppeleinfamilienhaus mit zwei Doppelgaragen Objektadresse: Jurastrasse 9, Parzelle 880 Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 15. Juli, bis Montag, 15. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

Baugesuch Bauherr:

Coop Genossenschaft, Direktion Immobilien, Kasparstrasse 7 Bern-Bethlehem Planverfasser: IE Industrial Engineering Zürich AG, Wiesenstrasse 7, Zürich Bauobjekt: Skulptur auf dem Schoren-Kreisel Bauplatz: Aarauerstrasse, Parzelle Nr. 927 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Bauherr:

OTHMARSINGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Hansjürg Hauri Poststrasse 2, Seengen Vorhaben: Ersatz Lichtplatten über bestehendem Unterstanddach durch Photovoltaik-Module Ortslage: Parzelle Nr. 1258, Poststrasse 2 Öffentliche Auflage vom 15. Juli bis 15. August 2016 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Einladung zur Abgeordneten- Kontrolle der Hausgärten versammlung der Regionalen auf Feuerbrand Feuerwehr Maiengrün Von Mitte Juni bis Mitte September 2016 von Mittwoch, 10. August 2016, um 20.00 Uhr in der Mensa alte Turnhalle, Othmarsingen Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl Stimmenzähler(in) 3. Protokoll der Abgeordnetenversammlung vom 12. August 2015 4. Jahresbericht des Feuerwehrkommandos 5. Rechnung 2015 6. Wahlen 2. Vize-Feuerwehrkommandant 7. Langfristplanung / Finanzplan 8. Voranschlag 2017 9. Verschiedenes Die Versammlung ist öffentlich. Dem Verband gehören die Gemeinden Brunegg, Hendschiken und Othmarsingen an. Die Unterlagen zu den Traktanden können bei der Gemeindekanzlei Othmarsingen zu den üblichen Schalteröffnungszeiten der Gemeindekanzlei (zu andern Zeiten nach Absprache) ab 20. Juli bis und mit 9. August 2016 eingesehen werden. Vorstand Regionale Feuerwehr Maiengrün

Baugesuch Bauherr:

Vasic Sasa Ringweg 14, Othmarsingen Objekt: Abbruch Gebäude Nr. 340 Neubau 2-Familien-Haus Ortslage: Bahnhofstrasse 25, Parzelle 914 Öffentliche Auflage vom 15. Juli bis 15. August 2016 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 12. Juli 2016 Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherr:

Kishta Tasim Jurastrasse 26, Sarmenstorf Projektverf.: Xaver Meyer AG Winteristrasse 20, Villmergen Grundeigent.: Kishta Tasim und Mersin Jurastrasse 26, Sarmenstorf Bauobjekt: Aussenparkplätze Bauplatz: Jurastrasse 26 Zone: WG2 Parzelle: 436 + 1510 Öffentliche Auflage vom 15. Juli bis 15. August 2016 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Gemeinderat

ist Herr Peter Sandmeier, feuerbrandverantwortliche Person der Gemeinde Seengen, unterwegs. Die Hausgärten werden auf allenfalls vorhandenen Feuerbrandbefall kontrolliert. Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit. Hauptsächlich während der Blütezeit im Frühjahr erfolgt die Übertragung sowohl durch Insekten, Vögel sowie den Menschen, und zwar sehr schnell und mit grossräumiger Verbreitung. Befallen werden Kernobstbäume (Apfel, Birne, Quitte) sowie einige Zierpflanzen (alle Cotoneasterarten, Scheinquitte, Feuerdorn u. a.) und Wildgehölze (Weissdorn, Felsenbirne, Vogelbeere u. a.). Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr!), sondern unverzüglich der Gemeindeverwaltung oder direkt der feuerbrandverantwortlichen Person, Peter Sandmeier (079 222 34 24), melden. Herr Sandmeier wird bei Ihnen vorbeikommen und die nötigen Massnahmen ergreifen.

Kontrolle der Liegenschaften und Hausgärten auf Ambrosia Zwischen Ende Juni und Ende September 2016 ist Herr Peter Sandmeier, ambrosiaverantwortliche Person der Gemeinde Seengen, unterwegs. Es werden die Liegenschaften, Hausgärten, öffentlichen Gartenanlagen, Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale auf allenfalls vorhandene Ambrosiapflanzen kontrolliert. Ambrosia ist eine eingeschleppte, bekämpfungspflichtige Pflanze, die durch ihre Pollen bei vielen Menschen Allergien auslösen kann. Um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern, müssen Befallsherde möglichst schnell entdeckt und vernichtet werden. Dies geschieht durch Ausreissen der Ambrosiapflanzen und Entsorgung mit dem Hauskehricht. Falls Sie Fragen zu Ambrosia haben, wenden Sie sich an die Gemeindeverwaltung oder direkt an die ambrosiaverantwortliche Person der Gemeinde Seengen, Peter Sandmeier (079 222 34 24). Gemeindekanzlei

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 3. Juni 2016 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat

Lenzburgerstrasse 4, 5103 Wildegg Tel. 062 893 12 18, Fax 062 893 27 51 E-Mail: kull.haustech@bluewin.ch

Baugesuch Bauherrschaft: Fam. Urech Webereistrasse 18, Seon Bauobjekt: Wohnhauserweiterung Ost Ortslage: Webereistrasse 18 Parz. Nr. 1679 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 15. Juli bis 15. August 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat GEMEINDE SEON

Holzerei am Aabach; Sagiareal Seon Im Zuge der bewilligten Abbrucharbeiten des bestehenden Sägewerks und vor dem Neubau der bewilligten drei Mehrfamiliengebäude (Parz. 1301/1304) finden über die Kalenderwochen 28–31, d. h. über den Zeitraum vom 14. Juli bis 5. August 2016 hinweg, am Aabach HolzereiArbeiten statt. Die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon nimmt dabei auf den Fortschritt der Rückbauarbeiten Rücksicht und nutzt die einmaligen Platzverhältnisse, die sich durch den Abbruch des Sägewerks ergeben, für den geplanten Holzschlag (Böschung, Insel und Ufer Birchmatt, evtl. Untere Mühle bis Sägehalle etc.). Die Arbeiten sind mit dem Departement, Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, abgesprochen und genehmigt. Gemeindeverwaltung Seon

S TA U F E N

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 1. Juni 2016 in Rechtskraft erwachsen. Staufen, 14. Juli 2016 Gemeinderat

Seengen und Fahrwangen Tel. 062 777 66 88 www.widmerdach.ch


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Kirchenzettel/Diverse R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG

Bereitschaftsdienst vom 16. bis 22. Juli 2016: Pfrn. Susanne Ziegler

Bereitschaft 17. bis 23. Juli: Pfr. Henry Sturcke (Stv.), Tel. 056 245 06 47

Lenzburg

Sonntag, 17. Juli – 9.30 Othmarsingen, Regional-Gottesdienst, Pfrn Ch. Friderich Fahrdienst ab Holderbank (Trotte) 9.00, ab Wildegg (Post) 9.05, ab Möriken (Gemeindehaus) 9.10 mit Ernst Strahm, 062 893 24 02

Samstag, 16. Juli 2016 17.15 Uhr Orgelkonzert zum Wochenende in der Stadtkirche. Marco Amherd, Zürich, spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Jehan Alain, Johann Sebastian Bach und Max Reger. Programme liegen auf. Nach dem Konzert sind die Besucher zu einem «Verre de l’amitié» mit dem Künstler eingeladen. Sonntag, 17. Juli 2016 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe und Segnung in der Stadtkirche, Pfr. Olaf Wittchen; Predigttext: Römer 12, 17–21; Lieder: 57 / 174 / 485 / 798 / 233; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Elternverein Lenzburg

Hendschiken Sonntag, 17. Juli 2016 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum, Pfr. Olaf Wittchen (sein letzter Gottesdienst in Hendschiken); Predigttext: Römer 12, 17–21; Lieder: 57 / 233 / 798 / 350; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Elternverein Lenzburg Freitag, 22. Juli 2016 18.15 Uhr Sommer-Fyrobe-Plausch für Gross und Klein im Kirchenzentrum Das kultur plus+ Hendschiken lädt alle zum gemütlichen Beisammensein ein und freut sich ganz herzlich auf Ihren Besuch.

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 16. Juli 2016 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 17. Juli 2016 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Donnerstag, 21. Juli 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe, mitgestaltet von Frauen

Wildegg Sonntag, 17. Juli 2016 – 11.00 Uhr Heilige Messe

Seon Freitag, 15. Juli 2016 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 17. Juli 2016 – Kein Gottesdienst in Seon

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52 Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Christian Landis Musik: Hans Lutz Kollekte: Blaues Kreuz Aargau

A U E N S TE I N Sonntag, 17. Juli – 9.30 Uhr: Tal-Gottesdienst mit Abendmahl in Veltheim Pfr. Christian Vogt anschliessend Kirchenkaffee

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer: Thomas Hafner Predigttext: Römer 6, 3–9 Lieder: 247, 1, 5–7 / 181, 1–3 /175 «Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt», 1–2 774, 1 + 7 Orgel: Jolanda Hofmann Kollekte: Heimgarten Brugg Kirchenkaffee: Gastgeber ist Heinz Lüscher Mittwoch, 20. Juli 2016 – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 24. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Marianne Weymann Orgel: Philippe Tschopp Kantonalkollekte: Schweizer Kirchen im Ausland Amtswoche: Pfr. Arnold Bilinski CHILETAXI Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56.

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 14. Juli 2016 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.10 Gottesdienst, Pfrn. E. Graf anschl. 11.11 Kollekte: Frontiers

Schinznach-Bad Donnerstag, 21. Juli 2016 – 14.00 Senioren-Café, Buschbeizli Amtswoche alle Gemeinden: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11

www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 17. Juli – 9 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer Joh 6, 1–15 Kollekte: HEKS, aktuelle Hilfe www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.15 Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Matthias Brütsch, Kinderhort Anschliessend Sommergrill Kollekte: Jugendarbeit

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 17. Juli – 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Ph. Nanz Predigtthema: Rache oder Vergebung Kollekte: Schweizer Kirchen im Ausland Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi im KGH Kinderhüte während des Gottesdienstes www.kirchweg5.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 17. Juli – 9.30 Uhr: Regional-Gottesdienst in Othmarsingen mit Rolf Friderich, Sozialdiakon Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Amtswoche bis 20. Juli: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32 Amtswoche 21. und 22. Juli: Pfrn. Christina Soland, Tel. 062 891 33 80

OTHMARSINGEN Sonntag, 17. Juli 2016 – 9.30 Uhr: Regio-Gottesdienst mit Sozialdiakon Rolf Friderich anschliessend Apéro Musik: Heinz Suter Kollekte: Diakonissenhaus Riehen

RUPPERSWIL Amtswochen 18. bis 30. Juli 2016: Pfr. Wolfram Kuhlmann, 056 442 03 68 Sonntag, 17. Juli – 9.30 Uhr: Gottesdienst Pfr. Wolfram Kuhlmann Kollekte: Stiftung Schürmatt, Zetzwil Donnerstag, 21. Juli – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Gotthard Held

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN

S TA U F B E R G

Schafisheim Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfr. Gotthard Held Text: Das echte Leben, Matthäus 8, 35 Kollekte: Blaues Kreuz Wer gerne die Fahrgelegenheit nach Schafisheim benützen möchte, meldet sich bitte am 17. Juli zwischen 8 und 8.30 Uhr unter der Tel.-Nr. 079 318 64 37. Mittwoch, 20. Juli 2017 – 19.30 Uhr: Offenes Gespräch über Bibeltexte, Schlössli Donnerstag, 21. Juli 2016 – 8.45 Uhr: Kurzandacht im Schlössli www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Bettwil, St. Josef Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil Tel. 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Varghese Eerecheril, Pfarradministrator Tel. 056 667 20 40 E-Mail: eracheril@gmail.com Felix Furrer, Präsident Kirchenpflege Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Pfarreisekretärin Freitag, 15. Juli – keine Messe und kein Rosenkranz Sonntag, 17. Juli 16. Sonntag im Jahreskreis – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte: MIVA-Christophorus-Opfer Freitag, 22. Juli – Keine Messe und kein Rosenkranz Samstag, 23. Juli 17. Sonntag im Jahreskreis – 19.30 Eucharistiefeier Kollekte: MIVA-Christophorus-Opfer

In aller Stille haben wir von unserer lieben

Helene Büchli 22. April 1940 – 30. Juni 2016 im Familienkreis auf dem Friedhof Staufen Abschied genommen. Wir danken allen, die Helene im Leben freundschaftlich begegnet sind und sie bis zuletzt liebevoll betreut haben.

In liebevoller Erinnerung

Die Trauerfamilie

Menziken Donnerstag, 14. Juli – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 17. Juli 16. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Donnerstag, 21. Juli – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 16. Juli – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 20. Juli – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Sonntag, 17. Juli – 9.30 Uhr: Gottesdienst www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

Am 28. Juli 2016 wird der Lenzburger Bezirks-Anzeiger und der Seetaler/Lindenberg nicht erscheinen.

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 17. Juli – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Edi Bolliger Text: 1. Mose 45, 1–8 Thema: Durchblick Kantonalkollekte: Schweizer Kirchen im Ausland Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 19. Juli – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 21. Juli – 9.00 Uhr: Wochengebet – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Altersheim Pfr. Jürg von Niederhäusern Das Sekretariat bleibt vom 14. Juli bis 26. Juli 2016 geschlossen. www.ref-kirche-seon.ch

Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Pater J. Töppel Donnerstag, 21. Juli 2016 – KEIN Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

ABSCHIED UND DANK

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Gottesdienst Sonntag, 17. Juli 10.00 Uhr Egliswil bei Schönwetter Open Air bei der Kirche Pfarrer David Lentzsch Predigt zu Lukas 18, 18 ff.: Geld und Liebe Lied: 652, 1–2 Musik: Verena Haller (E-Piano) Spirituals mit Bass Willi Müller Anschliessend (nur bei Schönwetter) Apéro www.kirche-seengen.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

Die Ausgabe vom 21. Juli 2016 ist eine Doppelnummer.

E-Mail: r.widmerag@bluewin.ch www.rwidmer.ch, Telefax 062 888 13 89

Wir haben Betriebsferien vom 25. Juli bis 5. August 2016 Unser Telefonbeantworter gibt Ihnen nähere Auskunft über unseren Notfalldienst. Wir wünschen unserer Kundschaft erholsame Sommerferien und freuen uns, ab 8. August 2016 wieder für Sie da zu sein. R. WIDMER AG

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer! Verlag und Redaktion Kronenplatz 12 5600 Lenzburg 2 inserate@lenzburger-lba.ch redaktion@lenzburger-lba.ch


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Stadt Lenzburg Pulverdampf

Die berittenen Beduinen nähern sich, über den Goffersberg kommend, dem Geschehen auf der Schützenmatte.

Fotos: Pia Weber und Beatrice Strässle

Petrus muss ein Lenzburger sein Einmal mehr fand das Lenzburger Jugendfest bei strahlend (Lenzburg)-blauem Himmel und eitel Sonnenschein statt. Davon profitierten sowohl der prächtige Umzug am Vormittag als auch das spektakuläre Manöver am Nachmittag. Und auch dieses Jahr siegten die Kadetten. Pia Weber

D

er neue Zug der Freien hat sich wie alle andern eigentlich nicht schlecht gemacht. Seine Geheimwaffe versprach einiges. «Die Elefanten des Hannibal froren sicher sehr, als sie über die Alpen gehen mussten, also haben wir uns etwas Besseres einfallen lassen», erklärten sie und präsentierten dem General beim Aufmarsch der Freischaren das zuvor verhüllte und mit «surprise» angeschriebene Mammut. Wenn das keinen Erfolg versprach! Tat es auch, aber es hielt das Versprechen nicht, genauso wie alle andern Kampflisten und Tricks. Wieder einmal haben die Kadetten den Sieg davongetragen. Aber die Freischaren gaben natürlich auch diesmal nicht wirklich klein bei. «Wir haben auf der ganzen Linie gewonnen», erklärte der General immer noch grossmäulig, «und wenn es nur das Wetter ist.» Und er versprach ihnen, wahrscheinlich als Motivation für das Manöver 2018, Freibier. Aber nicht im «Ochsen», sondern hier auf ihrem Platz und spendiert vom Generalstab.

Die Freischaren zündeten ihre Burg an, damit sie den Kadetten nicht in die Hände fällt.

Fantasievoll geschmückte Brunnen, hier jener von Martin Stücheli.

An sicherer Hand.

Kinder singen an der Morgenfeier auf dem Freischarenplatz.

Sonnenschein begleitet den Umzug.

Indianer mischen sich ins Geschehen.

INSERATE

Gesucht Pflegefamilie in Lenzburg mit Übernachtungsmöglichkeit für 5-jährige Zwillinge (Buben) 3 Tage pro Woche zwischen Mittwoch und Samstag, zeitweise mit Übernachtung Interessenten/-innen melden sich bitte bei: Soziale Dienste der Stadt Lenzburg Sekretariat, 062 886 46 46 oder michael.gruber@lenzburg.ch

Die Socken: Vorsänger Ulrich Steinmann hielt mit seiner Sockenkreation fest, dass die Freischaren die Einmaligkeit verpasst hätten, eine wirklich gute Geheimwaffe zu präsentieren. Seien doch vor einigen Wochen die richtig bösen Buben auf der Schützenmatte anzutreffen gewesen. Die Schwinger wären weit schlagkräftiger gewesen als die unter einem «Hudeli» versteckte Geheimwaffe.

Die Tambouren in ihren stattlichen Uniformen führen den Umzug an.

«Honolulu 2016» war – wie allen Veranstaltungen in der Jugendfestwoche – grandioses Wetterglück beschieden. Nach dem verregneten Vorsommer hatte der Generalstab sogar die angenehme Aufgabe, sich nicht nur mit der Kadetten-, sondern auch mit der Hitzebekämpfung auseinanderzusetzen. Marketenderinnen-Chefin Andrea Egloff und Quartierund Säckelmeister Edmund Bumann organisierten über 400 Liter Mineralwasser, die bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken wurden. Die Freischaren kümmerten sich nicht alleine ums Wohl des eigenen Corps, sie versorgten – als noble Geste – auch den Manövergegner, die Kadetten, mit Tranksame. * Für ein Mitglied des berittenen Generalstabs kam das kühlende Getränk zu spät. Es musste, von der Hitze ermattet, zu Beginn des Schlussbildes auf der Schützenmatte Forfait geben und im nahen Wald Kühlung suchen. Weil bereits zuvor Landammann Susanne Hochuli und ihre Tochter Kaja – mit gütiger Hilfe von Alt-«Ochsen»-Wirt und Alt-Feldprediger Hanspeter Schatzmann – ihren Pferden in der Reithalle Sonnen- und Schallschutz gewährt hatten, mussten sich General Stephan Gurini und Generaladjutantin Claudia Stutz alleine der Kadettenübermacht stellen. Mit bekanntem Ausgang: Die Freischaren verloren einmal mehr ihre Ehre an die Kadetten und der General seinen teuren Säbel. Um zumindest den finanziellen Schaden des allzweijährlichen Säbelverlustes künftig in Grenzen zu halten, wurde General Gurini beim Behördenessen mit einem Plastik-Ersatzexemplar aus dem Budenstadt-Angebot (8.50 Franken) ausgestattet. * Sehr gute Kritiken erhielt das von Christoph Kneuss gebraute Freischarenbier. Das herbwürzige Gebräu spendete den Freischaren beim Zvieri nach der erneuten Ausmanövrierung durch die Kadetten Trost und Erfrischung. Kurzzeitige Irritation gab um das obligate Freibier im «Ochsen», auch heuer wiederum gespendet von Aktivgeneral Stephan Gurini und Alt-General Urs F. Meier. Trotz jahrzehntelanger Tradition soll es offenbar zu «terminlichen Missverständnissen» gekommen sein, sodass die Terrasse vor der «Satteltasche» ausgebucht war. So wurde der Freibier-Ausschank kurzfristig auf den Freischarenplatz verlegt – dem «Ochsen»-Brunnen-Spruch zum Trotz, der nach dem heissen Manövergefecht ein kühles Bier im «Ochsen» verhiess. Der neue Ausschankort kam beim Freischaren-Corps so gut an, dass die «Freibier im Ochsen»-Tradition wohl gestorben ist. Es lebe die «Freibier auf dem Freischarenplatz»-Novität! * Gemischte Reaktionen gab es zum Einsatz der zweiten «Geheimwaffe» der Freischaren, dem an Hannibal gemahnenden Elefantenzug auf den Goffersberg. Das aufblasbare Mammut soll bei den Kadetten eher Häme und Heiterkeit ausgelöst, als Angst und Schrecken verbreitet haben. Man sehe erneut, dass die Freischaren vor allem mit warmer Luft kämpfen würden. Auch innerhalb des Freischaren-Corps stiess das Mammut auf Kritik: Diese Einlage sei eines Lenzburger Freischaren-Manövers nicht würdig, sondern gehöre eher an die alle acht Jahre in Seengen stattfindende Freischaren-Fasnacht. * Eines Lenzburger Freischarenmanövers ganz sicher unwürdig war der während des Freibier-Genusses auf dem Freischarenplatz zu beklagende Diebstahl: Plötzlich war die Fahne des Beduinen-Reiterzugs verschwunden. Augenzeugen wollen beobachtet haben, wie das vor allem von der Symbolik her wertvolle Tuch von einem «Zivilisten» entwendet worden sei. So oder so wurde Doël Silva, Chef Cortège und Sicherheit, beauftragt, kriminaltechnische Ermittlungen aufzunehmen. Im Moment werden beispielsweise die vielen Dutzend Bilder ausgewertet, welche die Freischarenfotografen beim Abtreten auf dem Freischarenplatz geknipst haben. Noch hat die Täterschaft vor der öffentlichen Blossstellung die Chance, Reue zu zeigen und das gute Stück ins Arsenal zu bringen . . . * Abgesehen von ein paar Überhitzungen gab es keine nennenswerten Vorfälle. Auch die Daumennagel-Verletzung von Artillerie-Chef Frank Haemmerli konnte von Feldscher Dieter Wagner ohne grössere Implikationen behandelt werden. Dabei dürfte der geheuchelte Mitleid-Spott der Freischaren-Cameraden das Opfer wohl mehr geschmerzt haben als die Verletzung selbst. Manöverbeobachter


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Stadt Lenzburg

Der Rundweg ums Schloss ist wieder begehbar Nach einer längeren Zeit der Sperrung ist der Weg ums Schloss Lenzburg wieder begehbar, die Sanierungsarbeiten der Südwestmauern sind abgeschlossen. Beatrice Strässle

I

n einem völlig neuen Bild zeigt sich die sanierte Mauer unterhalb der Fahnenburg. Hier wurden Efeu, Gestrüpp und Erdmassen entfernt und es wurde terrassiert. «Wir hielten es wie unsere Vorfahren, welche vieles über die Mauer entsorgt haben. Bei uns waren es die Rasenschnitte», erzählt Schlossverwalter Peter Jud schmunzelnd. Die Stelle hat sich nun schon fast zum Fotosujet gemausert. Kostenrahmen wird eingehalten Nachdem sich in den Jahren 2012 und 2013 wiederholt einzelne Steine aus den Südwestmauern und dem Schlossfelsen lösten, unterzog man diese einer genauen Untersuchung. Im Sommer 2014 wurden die Mauern eingerüstet. Die Untersuchungen zeigten, dass nebst dem Befreien der Mauern von Wurzelwerk und einer Reinigung weiterreichende Sanierungmassnahmen nötig waren. Nach der Sanierung der Südwestmauer, welche schneller als geplant beendet werden konnte,

wurde auch die Nordwestmauer mit verschiedenen Massnahmen gesichert. «Trotzdem wir rund 35 Prozent mehr Arbeiten an den Mauern ausgeführt haben, konnten wir den Kostenrahmen von 1,3 Mio. Franken einhalten», freut sich Rainer Kaufmann, Ingenieurbüro Kaufmann und Partner AG, Rupperswil. Positiv fallen auch die Kosten bei der Gerüstmiete aus, da spart man rund 200 000 Franken ein. Der Grund dafür liegt darin, dass man, wie bereits erwähnt, die Arbeiten schneller beenden und damit die errechnete Mietdauer bis Ende 2016 massiv reduzieren konnte. Wichtig ist der regelmässige Unterhalt Was nun auf der Lenzburg folgt, ist der regelmässige, zurückhaltende Unterhalt wie Gehölzjäten, Ausbesserung kleiner Schäden, Führen von Rissprotokollen, Mauerwerkskontrollen. Diese Arbeiten sind nicht nur wirtschaftlicher als aufwendige Gesamtsanierungen vernachlässigter Mauern, sondern auch für die Kontinuität der Besiedlung durch Tiere und Pflanzen vorteilhafter. Mit dem Abschluss der Arbeiten auf Schloss Lenzburg endet jedoch nicht das Engagement von Rainer Kaufmann. Er wurde vom Kanton (Immobilien Aargau) beauftragt, bei allen sich im Eigentum des Kantons befindenden Schlössern die Mauern einer Beurteilung zu unterziehen sowie nach der Erstaufnahme eine Mehrjahresplanung zu erstellen.

Wandergruppe Dienstag, 2. August, Besammlung Bahnhof Lenzburg um 11.15 Uhr. Route: Laufenburg–Sisseln–Stein AG. Die Wanderung entlang des Rheinufer-

Unter der Fahnenburg sieht es nun anders aus: Rainer Kaufmann und Peter Foto: ST Jud (v.l.) freuts.

weges führt durch die wunderschöne Altstadt von Laufenburg mit dem Schlosshügel und vorbei an zwei Wasserkraftwerken. Kurz vor Stein AG geniesst man einen schönen Blick auf die historische Holzbrücke. Die Wanderung besteht grösstenteils aus naturbelassenen Wegen und ist meistens durch Bäume geschützt. Anmeldungen an Anita Ineichen, Telefon 062 891 76 33. Wanderzeit: 23/4 Std., Höhendifferenz: Aufstieg ca. 91 Meter / Abstieg ca. 115 Meter.

und Fragen zu stellen. Damit man sich vorgängig mit dem Thema auseinandersetzen kann, erhalten die Teilnehmenden im Vorfeld des Kurses eine Anleitung und Übungsaufgaben. Für diese Veranstaltung werden ein Endgerät (Laptop, Tablet oder Smartphone) und der Umgang damit vorausgesetzt. Kursdatum: Donnerstag, 8. September, 14 bis 16 Uhr. Kurslokal: Kursraum Pro Senectute Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg. Anmeldeschluss ist der 26. August. Kosten: gratis.

iPhone (Apple) – Einsteigerkurs Praxisorientiert alles rund um die Grundfunktionen wie Einstellungen, Telefonie, SMS, MMS, Internet, Apps und Fotos erfahren. Für Anwender, die ihr iPhone als Handy einsetzen. Für den Kurs wird ein eigenes iPhone benötigt. Der Kurs startet am Montag, 22. August, von 8.30 bis 10.45 Uhr in den Räumlichkeiten des Weiterbildungszentrums bei der Berufsschule in Lenzburg. Der Kurs dauert drei Wochen, letzter Kurstag ist der 29. August. Kosten: 201 Franken. Anmeldeschluss: 12. August.

Internet und Mail (Basiskurs) Was ist Internet? Die Teilnehmenden lernen, darin zu suchen und zu finden (z.B. mit Suchmaschinen), sich mit den Einstellungen im Browser zurechtzufinden oder Favoriten zu organisieren. Ebenfalls lernen sie, E-Mails zu senden und zu empfangen, Dateien anzuhängen und das Adressbuch zu erstellen und zu verwalten. Kursbeginn ist am Montag, 29. August, 15.15–17.30 Uhr, in den Räumlichkeiten des wbz in Lenzburg. Der Kurs dauert 5-mal, letzte Kursstunde ist am 26. September. Anmeldeschluss ist der 19. August. Kurspreis: 335 Franken.

SBB-Fahrplan und Ticket-Shop In dieser interaktiven Veranstaltung werden den Kursbesuchern der Umgang mit Online- und mobilen Fahrplänen sowie E-Ticketing erklärt. Ausserdem hat man die Möglichkeit, zu üben

Die beiden Stiftungsräte Dr. Franz Renggli und Frau Sabina Binggeli sind nach vielen Jahren engagierter Mitwirkung aus dem Stiftungsrat der Stiftung Dr. Hans Müller und Gertrud Müller zurückgetreten. Neu in den Stiftungsrat gewählt wurde Sascha Hostettler. Er vertritt als Mitglied der Geschäftsleitung die Hypothekarbank Lenzburg, die in der Stiftungsurkunde als Quästor bestimmt ist. Kompetent und engagiert Franz Renggli hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die beiden Geschwister Dr. Hans Müller und Gertrud Müller 1987 zugunsten der Stadt Lenzburg, des Kantons Aargau und der Eidgenossenschaft die Stiftung errichteten. Achtsam und voller Engagement betreute er die beiden Stiftungsgeber vor der Gründung der Stiftung. Während seiner Tätigkeit als Quästor der Stiftung verwaltete er sorgsam und mit grosser Kompetenz das Wertschriftenvermögen der Stiftung. Damit trug er u.a. dazu bei, dass 2003 und 2004 die umfassende Renovation des wunderschönen, denkmalgeschützten Hauses möglich wurde. Franz Renggli war der eigentliche Hüter des Stiftungsvermögens. Dafür wird ihm ein grosser und herzlicher Dank ausgesprochen.

PRO SENECTUTE Mountainbikegruppe Seetal Freitag, 22. Juli, 13 Uhr, Besammlung: Hallenbad Seon, Parkplatz. Rückkehr ca. 16.30 Uhr. Route: Parkplatz Hallenbad Seon–Schürberg–Gränichen–Rütihof–Wannenhof– Böhler und über den Pfaffenberg zum Weiler Bändli. Zwischen Gontenschwil und Oberkulm erreicht die Gruppe das Tal. Weiter geht es der Wyna entlang talabwärts. Nach Teufental führt die Strecke über die Liebegg hoch, dem Refentalbach entlang und über den Berg bis nach Seon. Wenn immer möglich werden die Waldwege befahren, auf und ab, teilweise über Trails. Je nach Zustand des Geländes sind einige sehr kurze Schiebepassagen nötig. Tour gut befahrbar mit technischen Abschnitten, Forstwege, Feldwege, Schotterstrassen, Singletrails, Wurzeln, Steine, enge Kurven, loser Untergrund, ab und zu steile Up- und Downhills ohne schwere Hindernisse, aber mit Wurzeln, kleinen Stufen und Steinen, vereinzelte Schiebestrecken. Gute und sichere Fahrtechnik mit Gewichtsverlagerung wichtig. 40 km, 750 Höhenmeter. Es ist keine Anmeldung notwendig. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleitung Fritz Mathys, Telefon 079 434 20 05, Auskunft über die Durchführung (10 Uhr).

Müllerhaus Lenzburg: Wechsel im Stiftungsrat

Verschiedene Sprachkurse im 2. Halbjahr 2016 Im 2. Halbjahr stehen bei Pro Senectute Lenzburg wieder verschiedene

Sprachkurse auf dem Programm. Englisch wird auf verschiedensten Stufen unterrichtet. So gibt es Gruppen in der Grundstufe A1 und A2. In den Kursen «English for tourists» werden die wichtigen Redewendungen gelernt, damit man sich auf Reisen verständigen kann. In italienischer Sprache stehen Kurse auf den Levels Anfänger, Grundstufe A1 für Teilnehmende mit wenig Grundkenntnissen, Grundstufe A2 für Personen mit sehr guten Grundkenntnissen sowie Mittelstufe B1 und B2 für Teilnehmende, die Italienisch bereits recht gut verstehen, im Angebot. In den Italienisch-Kursen bietet sich die Gelegenheit, sich auf Ferien beim südlichen Nachbarn vorzubereiten. Auch Spanisch Grundstufe A1 steht im Pro-Senectute-Angebot. Nebst der Sprache wird auch das südländische Lebensgefühl bestens vermittelt. Bei allen Kursen, die durchgeführt werden können, besteht die Möglichkeit, Schnupperlektionen zu besuchen. Sportfest Am 11. August findet im Freibad Aarebrücke in Schinznach Bad des Sportfest statt. Weitere Informationen findet man unter www.ag.pro-senectute.ch Auskunft und Anmeldung Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.ch (Eing.)

Die Literatur lag ihr am Herzen Sabina Binggeli wurde 2006 als Präsidentin der Stiftung Pro Argovia in den Stiftungsrat gewählt. Sie vertrat damit eine kantonale Organisation mit zeitpolitischem Hintergrund und setzte sich insbesondere für die kulturellen Aktivitäten im Stiftungsrat ein. So wurde unter ihrer Ägide das Müllerhaus 2004 mit dem Landschaftstheater «Haus Bellevue» bespielt. Sabina Binggeli setzte sich mit grossem Engagement für die Literatur und damit auch für das Aargauer Literaturhaus Lenzburg ein. Die Stiftung dankt ihr dafür aufs Herzlichste. Der Stiftungsrat freut sich sehr, dass mit dem ausgewiesenen Bankfachmann Sascha Hostettler ein würdiger Nachfolger von Dr. Franz Renggli gefunden werden konnte. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg und als neuer Stiftungsrat ebenfalls Mitglied der Anlagekommission der Stiftung, die von Hans-Jürg Hirter präsidiert wird. Der Stiftungsrat besteht nun aus Dr. Alexander Krebs (Präsident), Daniel Mosimann (Vizepräsident), Dr. Christine Lötscher (zugleich Präsidentin des Beirates des Aargauer Literaturhauses Lenzburg), Dr. Michael Umbricht (Vertreter des Kantons Aargau), Sascha Hostettler (Quästor). Langjährige Geschäftsführerin ist Karin Büchli. Es ist geplant, den Stiftungsrat mit ein bis zwei weiteren Mitgliedern zu erweitern. (Eing.)

Aus dem Lenzburger Stadtrat Mietvertrag für vorläufig aufgenommene Ausländer eingegangen Die Stadt Lenzburg hat eine weitere Wohnung für vorläufig aufgenommene Ausländer gemietet. Eine 41/2-ZimmerWohnung steht per 1. Juli 2016 zur Verfügung, um den Anforderungen des kantonalen Departements Gesundheit und Soziales (DGS) gerecht zu werden. Die Aufnahmepflicht für vorläufig aufgenommene Ausländer wurde per 1. April 2016 für Lenzburg von 30 Personen auf 34 Personen erhöht. (dh)

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Stadt Lenzburg

«Wir sind neugierig auf das, was kommen wird» Es war das letzte Jugendfest für Käthi und Otto Gerber. Für sie wie auch für die Gäste wird es ungewohnt sein, nur noch in die «Krone» und nicht mehr auch zu Gerbers zu gehen. Beatrice Strässle

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ar das Jugendfest der letzte grosse Anlass für Sie beide?

Käthi Gerber: Ja, es war das letzte Jugendfest für uns. Es gibt noch ein, zwei Hochzeiten, die wir versprochen haben durchzuführen. Ende Juli ist endgültig Schluss. Geht das überhaupt, die «Krone» ohne Gerbers und umgekehrt? Käthi Gerber: Das wissen wir noch nicht. Wir hatten ja noch nie die Möglichkeit, dies auszuprobieren (lacht). Wie schwer fällt es, sich zurückzuziehen? Otto Gerber: Die Gäste werden wir ganz sicher vermissen. Bis jetzt kamen die Gäste zu uns, jetzt müssen wir die Kontakte ganz bewusst suchen. Käthi Gerber: Ich sehe in diesem Schritt die sonnigen Seiten und freue mich auf die neuen Freiheiten. War bei diesem grossen Engagement für die «Krone» die Pflege von Freundschaften überhaupt möglich? Auf jeden Fall. Nur konnten wir bei Festen oft nicht dabei sein, weil wir in der «Krone» engagiert waren. Das gab uns schon manchmal einen Dämpfer. Aber unsere Freunde haben das immer akzeptiert. Das gehört nun einmal zum Unternehmertum.

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Auf was freuen Sie sich besonders? Käthi Gerber: Einmal am Morgen Zeit haben, ja sozusagen programmlos sein und miteinander die Tagesstruktur gestalten. Otto Gerber: Wir müssen sozusagen in die Lehre, um zu lernen, ohne die «Krone» zu leben. Wie sieht es mit Reisen aus? Das machen wir sicher und haben es auch immer gemacht. Nur hatten wir immer die «Krone» im Hinterkopf. Der Betrieb hat alles Tun bestimmt. Aber das geht wohl allen Unternehmern so. Wie hat sich die «Krone» in den vergangenen Jahren verändert? Otto Gerber: Das veränderte Konsumverhalten der Menschen machte auch nicht vor der «Krone» halt. Das Geschäft ist unausgeglichener geworden. Der moderne Kunde ist mobiler geworden und probiert gerne Neues aus. Was wir immer vermieden haben, ist die Schubladenküche. Bei uns wird frisch gekocht. Käthi Gerber: Ja, auch wenn es bei vereinzelten Gästen immer zackzack gehen musste. Das Rauchverbot und die Senkung der Promillegrenze waren für unseren Betrieb sehr einschneidend. Ist der Verkauf an Rolf Kasper von Aargau Hotels auch eine Chance für die «Krone»? Durchaus. Wir haben in erster Linie zum Wohle der «Krone» entschieden und wollten auf keinen Fall, dass sie zum RenditeObjekt wird. Die Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt, das war uns ein grosses Anliegen. Auch, dass die «Krone» im ähnlichen Stil weitergeführt wird. Sie haben mit dem Wohnortwechsel schon einen ersten Schritt des Abschieds vollzogen. Käthi Gerber: Ja, wir haben in Dürren-

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Abschluss Interclubsaison: Lenzburger schaffen den Ligaerhalt Die abgelaufene Interclubsaison gestaltete sich für die drei NLC-Teams der Aktiven in der Region wie erwartet schwierig. Dafür spielten die Senioren in der Region Lenzburg/Freiamt eine starke Meisterschaft. Am Ende konnten die Lenzburger Frauen den Abstieg nicht mehr verhindern. Die Lenzburgerinnen, die von Captain Simone Bachmann (R2) angeführt wurden, kamen in ihrer Gruppe ebenfalls nicht über den letzten Gruppenrang hinaus und mussten das Abstiegsspiel auswärts gegen GenèveChampel bestreiten. Und dort war für die Lenzburgerinnen, die den Westschweizerinnen auf dem Papier deutlich unterlegen waren, nichts zu holen. Gleich mit 1:5 mussten sie sich geschlagen geben. In der Abstiegsrunde mussten auch die Männer des TC Lenzburg nach Genf reisen. Sie duellierten sich mit Lancy GE um den Verbleib in der Nationalliga C, nachdem die Lenzburger in einer äusserst ausgeglichenen Gruppe – die vier Teams waren lediglich durch drei Punkte getrennt – den dritten Gruppenrang belegt hatten. Beim Auswärtsspiel in Genf wurden die Lenzburger dann ihrer Favoritenrolle gerecht und entschieden die Begegnung bereits nach den Einzelpartien (5:1) zu ihren Gunsten und werden damit auch im kommenden Jahr in der Nationalliga C auf Punktejagd gehen.

Pascal Jost vom TC Lenzburg. Foto: zvg

Ihr letztes Jugendfest in der «Krone»: Käthi und Otto Gerber vor den festlichen Tafeln am Jugendfest. äsch eine gute Möglichkeit gefunden. Und wir sind uns einig, dass man auch gehen können muss. Meine Eltern haben das auch in bewundernswerter Weise gekonnt. Wir lange führten Sie die «Krone» gemeinsam? Käthi Gerber: Das sind 35 Jahre, wobei bei mir ist das ja das ganze Leben. Ich wurde hier geboren. Hat es auch manchmal «gnüegelet»? Otto Gerber: Ja, es gibt Dinge, die man im Alter nicht mehr so «mag lide». Was war Ihre Leidenschaft? Otto Gerber: Ganz sicher das Catering, da haben wir bis zu 2500 Personen bewirtet. Das Schönste daran war, dass auch die Mitarbeitenden diese ungeheure Herausforderung jedes Mal mitgetra-

gen hat, auch wenn es über das normale Mass an Arbeitsstunden herausging. Käthi Gerber: Mein grösstes Augenmerk war, dass unsere Mitarbeitenden gegenüber den Gästen eine natürliche Freundlichkeit zeigten. Und ich bin stolz, dass wir so viele langjährige Mitarbeitende haben, das war gut für das Unternehmen. Ihre Höhepunkte? Käthi Gerber: «Weisch no, Otti, ’s grosse Bankett?» Otto Gerber: Ja, das war mit 2500 Personen etwas Besonderes. In Erinnerung bleibt auch das Führen des Festzeltes am Eidg. Schwingfest im Jahr 2007. Käthi Gerber: Und dann gab es die ganzen Jahre noch den «Otti Style», der da ganz einfach hiess: «Wir machen das.» Der neue Geschäftsführer Marc A. Kilchenmann hat seine Aufgabe im

Foto: ST

Juni aufgenommen. Konnten Sie den Entscheid begleiten? Ja. Wir haben es sehr geschätzt, dass wir in diesen Entscheid eingebunden wurden. Wie sehen Sie die künftige Ausrichtung der «Krone»? Käthi Gerber: Ich glaube, die Zeit des – etwas salopp ausgedrückt – Gemischtwarenladens ist vorbei. Es wird ganz sicher Veränderungen geben, was auch gut ist. Otto Gerber: Wobei ich dieses Komplettangebot immer geschätzt habe. Ich war gl¨ücklich, ein so breit gefächertes Angebot zu haben. Es hätte mir Mühe bereitet, mich nur auf das Eine zu fokussieren. Fürchten Sie sich vor Langeweile? Otto Gerber: Nein, wir schnuppern jetzt einfach, was es um uns herum so gibt. Käthi Gerber: Meine Mutter werden wir im Wallis nun öfter besuchen können.


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Im Gespräch

Blickpunkt L

enzburg: Vandalen demolierten Scheibe bei Schulhaus (Zeugenaufruf). Vandalen waren in der Zeit vom Freitag, 8. Juli, bis Samstag, 9. Juli 2016, beim Schulhaus Mühlematt in Lenzburg am Werk. Mit einem Stein brachten die Unbekannten eine grosse Scheibe zum Bersten. Der Sachschaden, welcher zirka 10 000 Franken betragen dürfte, wurde am Montag der Kantonspolizei gemeldet. Gegen die unbekannte Täterschaft wurde Strafanzeige eingereicht. Die Kantonspolizei in Lenzburg (Telefon 062 886 01 17) sucht Zeugen.

Geborstene Scheibe.

Sie sorgt in der Region für Sicherheit: Die Seetalerin S. Schweizer ist für die Regionalpolizei dort im Einsatz, wo etwas los ist.

(Fotos: MS)

Im Einsatz für Ruhe und Ordnung Die Seetalerin S. Schweizer hat sich Ende zwanzig für den Polizistenberuf entschieden. So etwas wie einen normalen Arbeitstag gibt es bei ihr nicht. Dafür jede Menge Abwechslung, Verantwortung, aber auch Nervenkitzel.

habe ich mir von vornherein vorgestellt, welche Bilder mich erwarten könnten», erklärt sie sachlich. «So war ich auf die Situation besser vorbereitet.» Um das Erlebte zu verarbeiten, hilft Schweizer der Sport in der Natur wie Biken oder Joggen. Aber auch ihr privates Umfeld wie Familie, Freunde oder ihr Büsi ist ihr eine Stütze. Ebenfalls hilfreich sei eine gewisse Distanz zum Erlebten. «Ich versuche, Vorfälle neutral zu sehen, sozusagen von aussen.»

Der Kollege – die Lebensversicherung Eine weitere Art von Lebensversicherung ist für die Polizisten der Arbeitskolie Handschellen klicken. Das müsse lege. Schweizer stand beispielsweise so sein, entschuldigt sich der Poli- nicht per Zufall dort, wo ihr ein Rundumzist. Wer im Polizeiauto mitfahre, müsse blick auf die Bushaltestelle möglich war, zur Sicherheit der Polizisten «Eisen» tra- wo zuvor der Kollege mit dem Jugendligen, sagt er. Polizistin S. Schweizer hält chen gesprochen hatte. «Man muss den dem Jugendlichen Heimausreisser die Kollegen immer im Blick haben», erklärt Autotüre auf. Sie lächelt, aber ihr Lä- sie. Die Patrouillenkollegen geben einancheln wird nicht erwidert. Die Tür fällt der Rückendeckung. Darum ist es wichzu. «Ich möchte die Menschen mit Res- tig, dass sie sich aufeinander verlassen pekt behandeln, egal, was sie angestellt können. Im Ernstfall kann davon sogar haben», sagt die 30-Jährige aus dem See- das eigene Leben abhängen. Schweizers tal mit der sportlich-zierlichen Statur, heutiger Patrouillen-Kollege, S. Rey, den kastanienbraunen Haaren und den kann davon erzählen. Einem Arbeitskolfröhlichen, dezent geschminkten Augen. legen verdanke ich mein Leben, sagt er. «Das ist mir wichtig «Im letzten Moment und das erwarte ich hat der Kollege meiauch von meinen ««Man muss auf Patrouil- nem Angreifer die Kollegen.» Schweigeladene Waffe aus le auf alles gefasst sein.» zer hat im vergander Hand geschlaS. Schweizer, Polizistin gen.» genen August die Polizeischule abgeWenn es in der Reschlossen und ist gion brennt, werden seit Oktober 2015 bei der Regionalpolizei Schweizer und ihr Patrouillen-Kollege im Bezirk Lenzburg und im Seetal im über Funk gerufen. Meistens sind sie als Einsatz. Erste vor Ort. Da ist es wichtig, das richtiJeweils mit einem Kollegen ist sie in ge Gerät dabei zu haben. Schutzweste, der Region unterwegs, meist mit dem Pfefferspray, Schlagstöcke und eine Waffe Einsatzwagen, manchmal aber auch zu verstehen sich von selbst. Das restliche Fuss. Auf Patrouille gleicht kein Arbeits- Material, das benötigt werden könnte, hatag dem anderen, weiss Schweizer mitt- ben die Polizisten im Auto dabei. Das Einlerweile. «Diese Abwechslung gefällt mir, satzfahrzeug ist nicht nur fahrbarer Unterman muss flexibel sein», sie lächelt und satz, sondern auch Materiallager für die jenickt mit dem Kopf, ihr zusammenge- weiligen Einsätze. Schweizer zeigt die einbundenes Haar hüpft auf und ab, zwei zelnen Utensilien. Da gibt es beispielsweiOhrstecker blitzen in der Sonne. Vom se Abfallsäcke für überfahrene Tiere, ein falsch entsorgten Teppich über Ver- Chiplesegerät, eine Feinwaage für Betäukehrsübertretungen, Hunde ohne Leine bungsmittel, ein Alkoholmessgerät, eine im Wald, rauchende Minderjährige bis zu Beatmungsmaske, einen Defibrillator, etlihäuslicher Gewalt oder sogar Mord: che Utensilien für die Verkehrssicherheit, «Man muss auf Patrouille auf alles ge- aber auch spezielle Schutzwesten für fasst sein.» schweres Kaliber. Auf der heutigen Patrouille benötiBratpfanne als potenzielle Waffe gen die beiden Polizisten nichts von Letzteren habe sie aber glücklicher- dem Material; es reichen Worte. Das weise noch nicht erlebt, brenzlige Situa- sei oft so, erklärt Kollege Rey, der vortionen, beispielsweise bei Auseinander- her bei der Kantonspolizei tätig war setzungen, aber schon. Gefasst sein auf und kürzlich zur Regionalpolizei wechdas, was kommt, ist im Polizistenberuf ei- selte: «Worte sind die beste Waffe.» ne Art Lebensversicherung, erfährt die Von Zwangsmitteln versuchen die PoliJournalistin. Im Privathaushalt eine Brat- zisten wenn möglich die Hände zu laspfanne auf dem Kochherd, eine offene sen. «Da gibt es nur Verlierer», meint Flasche Wein auf dem Tisch, ein Küchen- Rey. Auch Schweizer reichten bis jetzt messer auf der Ablage: «Das sind alles die Worte zur Verteidigung. Sie weiss: potenzielle Waffen», sagt Schweizer. Die «Wenn die Leute angriffig auf uns rementale Vorbereitung könne auch hel- agieren, ist das meist nicht persönlich fen, schwierige Situationen besser zu be- gemeint, sondern gegen die Uniform wältigen. «Bei meinem ersten Suizidfall gerichtet.»

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leissig wurde in den Medien – auch im Lenzburger Bezirks-Anzeiger – über den Buurelandweg in Lenzburg berichtet. Nur wo dieser zu finden ist, ging in der allgemeinen Euphorie über das Angebot völlig unter. Start und Ziel des 2,5 km langen Buurelandweges sind bei der Berufsschule Lenzburg, also auch bequem mit dem öV zu erreichen. Der Weg bringt an verschiedenen Posten den Besuchern die Landwirtschaft auf unterhaltsame Weise näher. Auch nächstes Jahr ist der Weg noch in Lenzburg zu erleben, bevor er dann weiterzieht.

Melanie Solloso

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Posten auf dem Buurelandweg.

E Schreibarbeit muss auch sein. S. Schweizer beim Ausfüllen einer Erklärung. Foto: MS

Reden und zuhören Für einen Polizisten unumgänglich sind gute Menschenkenntnisse und Sozialkompetenz. «Oft sind wir Vermittler, zum Beispiel bei Streitigkeiten oder Fällen von häuslicher Gewalt.» In solchen Situationen gilt es, zu beruhigen und selbst die Ruhe zu bewahren. Dass der frischgebackenen Polizistin das liegt, zeigt sie im Gespräch. Als sich ein Sohn über eine Anzeige gegen die Mutter aufregt, die die Polizisten persönlich vorbeibringen, bleibt Schweizer ruhig und erklärt die Situation sachlich. Darauf beruhigt sich der Mann. Reden ist die eine Sache, viel sei aber auch Zuhören. «Jeder verdient es, ernst genommen und angehört zu werden», sagt Schweizer und ihr Kollege fügt an: «Wenn man den Beruf als Polizist ernst nimmt, muss man auch Bagatellen, wie etwa einen falsch entsorgten Teppich, mit Ernsthaftigkeit behandeln.»

folgreich die Polizeischule. Dort wurde sie geschult in Dingen wie beispielsweise Selbstverteidigung, Umgang mit der Schusswaffe, Gesetzgebungen, Gefahrenevaluation, aber auch in Psychologie. Heute ist sie froh, dass sie den Schritt zum Umsatteln gewagt hat. «Die abwechslungsreiche Arbeit als Polizistin gefällt mir sehr. Und die Herausforderung und die Verantwortung kommen im neuen Beruf auch nicht zu kurz.» Hauptsächlich Positives könne sie der Arbeit abgewinnen, «sogar die Schichtarbeit oder der Bürotag für die Schreibarbeit haben ihre Vorteile», meint sie und schiebt bestimmt nach: «Einen reinen Bürojob könnte ich mir aber für mich nicht vorstellen.»

Routine als grösste Gefahr Seit Abschluss ihrer Ausbildung hat Schweizer schon einiges an Erfahrung gesammelt. Von Routine könne aber in Neue Herausforderung musste her diesem Berufsfeld nicht die Rede sein. S. Schweizer, ehemals tiermedizi- «Routine ist die grösste Gefahr für einen nische Praxisassistentin, hat schon lan- Polizisten. Dann ist man nicht mehr alarge mit dem Polizistenberuf geliebäu- miert.» Auch knapp ein Jahr nach der gelt. Schon vor der Ausbildung ist die Lehre und auch Nervosität bei gespäter immer wie«Bei Einbruchalarm wissen Einsätzen der, sagt die 30wie vor Begleischnellt der Puls in die nach Jährige. «Aber es ter. «Bei EinbruchHöhe.» schien so uneralarm schnellt der reichbar.» Denn die Puls in die Höhe», Hürden für das sagt Schweizer. ganze Bewerbungs- und AuswahlverDas sei aber auch gut so. «Man muss fahren schienen zu gross.» Ende zwan- gefasst sein, dass etwas passieren könnte. zig kam die Seetalerin aber plötzlich an Nur so kann man im Notfall reagieren.» den Punkt, wo eine neue HerausfordeDeshalb hofft sie, dass sie auch künftig rung her musste. «Etwas mit mehr Ver- keine Routine walten lässt. Wo sie in Zuantwortung sollte es sein.» kunft hin möchte, weiss Schweizer noch An den Hürden der 10-monatigen nicht. Sie lacht und sagt: «Erst einmal Polizeiausbildung scheiterte Schweizer möchte ich mein Wissen vertiefen und nicht und absolvierte im August 2015 er- Praxiserfahrung sammeln.»

in endgültiges Adieu galt es vor einiger Zeit, im Seetal zu sagen. Der Film- und Videoclubseetal hat sein Clubrestaurant verloren. Der «Seeblick» in Boniswil schloss am 26. Juni für immer seine Türen, nun müssen sie sich nach einem anderen Heim umsehen. Wo dieses sein wird, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Der Blick aufs Jahresprogramm könnte den Schluss nahelegen, dass dies nun der «Frohsinn« in Seon sein könnte. Wer mehr über den Filmund Videoclubseetal erfahren möchte, dem sei die Homepage www.videoclubseetal.jimdo.com ans Herz gelegt.

Abschied vom Clublokal.

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Region

Kurzweil auf den Schlössern Wenn auf Schloss Wildegg die Weinfässer Geschichten erzählen, sind auf Schloss Lenzburg Grafen, Ritter und Gefolge in Festlaune. Vom 22. bis 24. Juli finden die mittelalterlichen Erlebnistage statt. Stefanie Osswald

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iele Geschichten ranken sich um die alten Gemäuer des Schlosses Lenzburg. Seit fast 1000 Jahren ist die Lenzburg ein Ort der Begegnung, historischer Begebenheiten, von Entscheiden und Debatten. Seit ihrer Gründung durch die Grafen von Lenzburg 1036 wechselte die mittelalterliche Festung etliche Male die Besitzer und wurde Schauplatz vieler Geschichten. Die Reihe «Ganz Ohr» des Museums Aargau lässt einige dieser Geschichten wieder aufleben, lädt den Schlossbesucher ein zu einer akustischen Entdeckungsreise quer durch die Historie der Burg und macht hör- und sichtbar, was schon längst verklungen ist. Im Wohnmuseum und in den Türmen erzählen Schattenfilme und Hörspiele von der bald tausendjährigen Geschichte der Burg. Auch der uralte Trompetenbaum im Schlosshof weiss einiges zu berichten. Viele Beteiligte, Historiker, Schau- und Rollenspieler, Kreative, Interessierte und Museumsfreiwillige haben die Geschichten der Lenzburg von Anbeginn an recherchiert und aufgearbeitet, sich einzelne Szenen der Historie herausgesucht und nachgestellt. So fügen sich ereignisreiche Momente allmählich mosaikartig zu einem Gesamtbild des Schlosses Lenzburg. Grafen, Ritter und Gefolge in Festlaune – Lenzburg anno 1173 Die Comthurey Alpinum, eine Reenactment Gruppe aus der Schweiz, stellt, auf historische Quellen gestützt, detailgetreu und authentisch eine bewegte Zeit in der Geschichte der Lenzburg nach, entführt

ihr Publikum auf einmalige Weise ins Hochmittelalter und lädt ein, teilzuhaben an den mittelalterlichen Erlebnistagen Lenzburg vom 22. bis 24. Juli von 10 bis 17 Uhr. Die Geschichte: Ein Sommerwochenende im Jahr 1173. Erst im Januar des selbigen Jahres starb Graf Ulrich IV. von Lenzburg, der letzte seines Geschlechts. Die Aufregung ist gross, denn der Kaiser selbst wird das Hausgut, die Ländereien und Lehen an seine Erben vergeben. Auf Einladung Kaiser Barbarossas dem Rotbärtigen kommen Kleriker, Notare und Adelige mit ihrem Gefolge zu einem festlichen Hoftag auf der Lenzburg zusammen. Wer wird wohl das Erbe des letzten Lenzburger Grafen antreten? Die Festvorbereitungen sind in vollem Gange, überall riecht es nach Feuer und Gewürzen. Der seltene Duft von gebratenem Fleisch dringt aus der Schlossküche bis hinunter ins Tal und lockt Schaulustige aus der ganzen Gegend an den Fusse des Schlossbergs. Handwerker stellen diverse Dinge für die Festlichkeiten her und bauen Bühnen auf. Es riecht nach frisch gehobeltem Holz, dem Schmiedefeuer und dem Färbekessel, in der Kapelle nach Weihrauch und Pergament. Graf Albrecht III. von Habsburg ist bereits auf der Burg eingetroffen und auch Kaiser Friedrich I., der bisher nördlich der Alpen weilte, sattelt unverzüglich die Pferde. Aus der Siedlung dringen die Klänge von Trommeln, Flöten und Schalmeien bis hinauf zum Schlossberg. Diverse Vogelfreie, Handwerker, Bittsteller, Spielmänner und Schausteller sammeln sich vor den Burgtoren in der Hoffnung auf Geschenke des Adels und einen sicheren Platz im kaiserlichen Tross. Ein mittelalterlicher Erlebnistag Rund achtzig Personen des Ensembles Comthurey Alpinum stellen die gesamte gesellschaftliche Pyramide am Hofe eines Grafen dar. Vom niedersten Talgsieder im einfachen Wollkleid bis hin zum höchsten Adligen in besticktem Brokat. Es wird genäht, gekocht, gekämpft und gehandelt an diesem Wochenende auf dem Schloss.

Konzentrierte Jasser am ersten Landi-Jass

Ritter und Gefolge verpflegen sich auf Schloss Lenzburg. Der Schlossbesucher trifft auf Damen, welche sich ankleiden, die verschiedenen Kleiderstile und die Bedeutung der Farben erklären. Auch trifft man auf Ritter und ihre Kriegsknechte, die einführen in die hohe Kunst des Bouhurdierens (Massenkampf), sowie auf Musiker und Instrumentenbauer, die das Thema «Ganz Ohr» aufnehmen und auf dem Marktplatz ihre Kunst zum Besten geben. Die mittelalterlichen Erlebnistage auf Schloss Lenzburg: Ein Spectaculum für alle Mittelalterbegeisterten und alle die, welche es noch werden wollen. Fabulierende Weinfässer auf Schloss Wildegg Fünf alte Weinfässer im 800-jährigen Schlosskeller auf der Wildegg fabulieren und bringen die Besucher zum Schmunzeln und Staunen. Auch die Ahnengalerie bleibt nicht stumm. Die ehemalige Schlossherrin, Sophie von Erlach, heisst ihre Gäste in der Ahnengalerie willkommen. Im Schloss erzählen sechs Adelige und ein Knecht auf einem Audiorundgang von den harten Zeiten im 15. Jahrhundert, als die Eidgenossen kamen.

Zum ersten Mal trafen sich über 80 Jasserinnen und Jasser zum Landi-Hallwil-Jass. Schnell sind die Regeln erklärt und es kann mit Jassen begonnen werden. Es wird «gschobe» und vom zugelosten Partner schräg gegenüber kommt ein mutiges «Chrüüz». Gut gewählt, die Kollegin kann das Nell und die Sieben dazu beisteuern. Nach dem letzten Stich wird abgerechnet, nicht nur zahlenmässig, sondern auch jasstechnisch. Nach 12 Spielen wird ein neuer Partner zugelost und schon kann es wie-

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Auf der Wildegg kommen die Weinfässer zu Wort.

Geschäftsführer der «Idee Seetal» bestimmt Per 1. Oktober 2016 übernimmt Cornelius Müller, Hitzkirch, der ehemalige Leiter des Netzwerks Gemeinden der «Idee Seetal», der auch bis Ende Juni 2016 Verbandsleitungsmitglied war, die Geschäftsleitung des regionalen Entwicklungsträgers mit Sitz in Hochdorf. Bis Ende August 2016 ist Cornelius Müller noch als Gemeinderat im Ressort Bau und Umwelt für die Gemeinde Hitzkirch tätig. Somit ist die Nachfolge der Geschäftsführung der «Idee Seetal» nahtlos geregelt.

Neben Kartenglück war auch ein kühler Kopf gefragt.

Fotos: zvg

Anita Dietrich, amtierende Geschäftsleiterin, verlässt die «Idee Seetal» auf eigenen Wunsch per Ende September 2016, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. «Mit Cornelius Müller haben wir einen versierten Fachmann und Kenner der politischen und wirtschaftlichen Szene des Seetals, der auch die ‹Idee Seetal› bestens kennt», argumentiert Fredy Winiger, Präsident der Organisation. Diese Tatsache wird insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Strategieüberlegungen der «Idee Seetal» als ein wichtiges Plus angesehen.

Cornelius Müller war die treibende Kraft für die 2011 unterzeichnete KEK-Vereinbarung, das kantonsübergreifende Entwicklungskonzept Seetal-Hallwilersee. «Ich freue mich sehr über seine Wahl als neuer Geschäftsleiter und bin überzeugt, das dadurch auch die kantonsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt wird und Cornelius Müller sich auch beim Kanton für ein starkes Seetal einsetzen wird», kommentiert Gabi Lauber, Vorsitz Kerngruppe Regionalplanung Lebensraum Lenzburg Seetal und Vorsitz der Begleitgruppe KEK Seetal. (Eing./LBA)

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der weitergehen. Nach 4 Runden wird gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag flogen die Karten nur so auf die Tische, es rauchten die Köpfe. Die älteren Personen jassen gelassener als die jüngeren, meinte ein Spieler anerkennend und so konnte pünktlich um 17 Uhr das Rangverkünden stattfinden. Rangliste: 1. Werner Eberhardt, 2. Heidi Jakob, 3. Ruedi Singeisen. Doch auch die weiter hinten Platzierten konnten einen Preis in Empfang nehmen. KJ/RM

MARKTNOTIZEN Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte-Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

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«Die Landung wird von sanfter Natur sein» Philipp Gloor ist Geschäftsführer der Realit Treuhand AG in Lenzburg und äussert sich zur Situation auf dem Immobilienmarkt in der Region. Beatrice Strässle

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teuern wir auf eine Immobilienblase zu? Philipp Gloor: Wir sind überzeugt, dass wir in nächster Zeit mit Wertkorrekturen rechnen müssen. Momentan stellen wir in verschiedenen Segmenten Seitwärtsbewegungen und teilweise auch einen leichten Rückgang der Preise fest. Der Mieter oder potenzielle Stockwerkeigentümer kann zurzeit auswählen. Die rege Bautätigkeit von Wohnraum basiert unter anderem auch auf der Annahme der Stetigkeit des Bevölkerungswachstums. Nachfrage nach Wohnraum hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Ich möchte als Beispiel die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative nennen. Diese könnte je nach Ausformulierung bis Februar 2017 schweizweit mit regionalen Unterschieden grossen Einfluss auf die Immobiliennachfrage und somit auf die Preise haben. Andererseits kommt die Entwicklung des Arbeitsmarktes in unserer Region hinzu, welche mit LoBos in Schafisheim und dem Neu- und Erweiterungsbau von Lyreco in Dintikon positive Zeichen sendet. Wir können hier bereits eine gesteigerte Nachfrage im Wohnungsmarkt ausmachen. Der Zustrom ins Mittelland lässt auch die bebaubare Fläche schwinden, man rückt näher zusammen. Wie beurteilen Sie die verdichtete Bauweise? Wir haben hier in Lenzburg in der Widmi ja ein Beispiel von verdichteter Bauweise. Mit der Schaffung des Widmiparkes hat die Stadt einen gezielten Ausgleich mit Erholungsraum ermöglicht.

Stadtnähe, öV, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten zeichnen die gute Lage aus.

cher versucht, auf politischer, raumplanerischer und gewerblicher Ebene die Region besser zu positionieren.

Im Augenblick schiessen in Lenzburg, Staufen und der nahen Umgebung vor allem Mehrfamilienhäuser in die Höhe. Wo bleibt das Einfamilienhaus? Es ist nach wie vor ein Wunschtraum vieler, ein Einfamilienhaus zu besitzen. Immer noch gilt: «My home is my castle». Ob wir uns das überhaupt noch leisten können? Bauland für Einfamilienhäuser ist rar; wir werden uns nah an den Zentren an die verdichtete Bauweise gewöhnen müssen.

Sind wir zu provinziell? Nicht unbedingt. Uns mangelt es vielleicht etwas am Selbstbewusstsein, so zwischen den grossen Zentren. Aber wir haben, wie bereits erwähnt, sehr vieles, was uns von den anderen Regionen abhebt. In der Region Lenzburg-Seetal haben wir Wohnraum für Menschen mit einem geringeren Budget, können aber auch Wohnlagen – beispielsweise am See – für die gehobene Klientel anbieten. Zudem finden wir ein sehr hochstehendes kulturelles Angebot in Lenzburg und der Region.

Wie beurteilen Sie die Immobilienpreise in der Nordwestschweiz? Da gibt es ein grosses Gefälle. Kostet in Basel ein frei stehendes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1982, kürzlich saniert und in einem guten Zustand, rund 1,2 Mio. Franken, so muss man in Aarau 860 000 und Lenzburg 835 000 Franken hinlegen. Bei den Eigentumswohnungen beträgt die Differenz rund 250 000 Franken. Sobald die Gemeinden jedoch schlechter ans öV-Netz angebunden sind und Infrastrukturen wie eine gute Ladendurchmischung und ein Schulangebot über alle Stufen etc. fehlen, sinken die Preise rapide. Die Zinsen sind tief, eine Erholung ist nicht in Sicht. Was bedeutet das für den Immobilienmarkt? Da sind die Pensionskassen, welche einen Teil ihrer Gelder wegen den Negativzinsen in Immobilien anlegen wollen, ergo den Markt anheizen, aber auch die Privaten, welche sozusagen die Gunst der Stunde nutzen und zu diesen historisch tiefen Zinsen ihr Eigenheim kaufen. Solang die Immobilie einen gewissen Mehrwert generiert, ist dies kein Problem. Wenn jedoch eine Gegenbewegung eintritt, also die Zinsen steigen und die Immobilie eine Wertkorrektur nach unten erfährt, bereitet dies Sorgen. Zuletzt hatten wir dieses Szenario Anfang

Die Widmi in Lenzburg mit dem Widmipark. Foto: ST der 90er- Jahre erlebt. Bei einer Immobi- Durch ein geschicktes Standortmarkelie gilt nach wie vor für ihren Wert Lage, ting. Für mich wird dies in Baden meisLage und nochmals Lage. terhaft umgesetzt. In den vergangenen Jahren konnte der Standort Baden durchWir haben jetzt vorwiegend über schnittlich einen Nettozuwachs von 40 den privaten Wohnungsbau ge- Firmen jährlich verzeichnen. sprochen, wie sehen Sie die Situation bei den Gewerbeflächen? Und in Lenzburg? Da ist es in Lenzburg im Moment etwas Man müsste viel mehr Gelder in die schwierig, trotz der günstigen Preise im Standortförderung einfliessen lassen, sie Gegensatz zu Zürich. Aber dort kommen noch mehr professionalisieren. Wir hadie Preise auch unter Druck in Anbe- ben sehr viele positive Attribute wie die tracht der Tatsache, dass rund 1 Mio. m² Nähe zur A1, die Altstadt, das NaherhoGewerbeflächen im Raum Zürich frei lungsgebiet und nicht zuletzt die einzigsteht. Da gibt es selten einen Grund für artige Schosslandschaft. Mit einem geKMU oder Gewerbetreibende, ihren Sitz schickten Vorgehen würde uns viel mehr in die Agglomeration zu verlegen. gelingen. Ein guter Ansatz für die WeiterentwickWie kann man trotzdem neues Ge- lung unserer Region zeigt auch der Verwerbe ansiedeln? band Lebensraum Lenzburg-Seetal, wel-

Staufner Senioren packen im Wallis an D ie Senioren des Männerturnvereins Staufen waren wiederum im freiwilligen Bergeinsatz im Weiler Ammern. Dies in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB). Ammern ist ein landschaftlich idyllischer und bauhistorisch wertvoller Weiler im Goms von nationaler Bedeutung. Auf natürliche Weise bietet sich heute noch das Bild eines alten, intakten Weilers. Auf dem Bergbauernbetrieb werden 20 Hektaren Land durch biologische, extensive Bewirtschaftung genutzt, alte Lebensformen sichtbar gemacht und mit dem Anbau alter Getreidesorten und der Aufzucht ursprünglicher Tierrassen den Ideen von «pro specie rara» nachgelebt. Am Montagmorgen wurden die Seoner von den Betreibern des Weilers Ammern, Karolin und Helmut, herzlich empfangen und gleich in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt. Vorgesehen war die Renovation des alten Steinbodens im historischen Weilermuseum, die Bearbeitung und Erneuerung von morschen und defekten landwirtschaftlichen Handgeräten, das Bauen einer Stützmauer aus Steinen sowie die Innenrenovation eines Stalles. Manchmal fehlte den Bauarbeitern ein Sack Beton, grosse und schwere Steine mussten abseits «ausgebuddelt» und her-

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Die Mauerbauer. angeschleppt werden, oder man rutschte auf dem durchnässten Boden aus. Auch der Regen und Morast gab den OutdoorWorkern zu schaffen. Trotzdem war die Stimmung sehr gut. Das Mittagessen wurde fixfertig angeliefert oder es wurden feine Grilladen serviert. Aufgaben sehen, überlegte Vorgehensweise und gekonntes Anpacken haben dazu geführt, dass die für die ganze

Was ist Ihr Rezept für die Zukunft? Wir müssen ein ausgewogenes Angebot an Arbeits- und Wohnplätzen schaffen. Das eine geht nicht ohne das andere. Und vor allem müssen wir auf eine gute Durchmischung achten. Mit diesem Fokus und den Banken, welche eher eine defensivere Ausleihpolitik betreiben sollten, sind wir überzeugt, ihre eingangs gestellte Frage nach einer Immobilienblase folgendermassen beantworten zu können: Wir werden eine leichte Wertkorrektur in Zukunft einkalkulieren müssen, sind aber nach wie vor überzeugt, dass die Landung gemäss heutiger Einschätzung relativ sanft sein wird.

Philipp Gloor

Foto: zvg

AUENSTEIN Neubau Trinkwasserleitung Bündtenweg Ost, Auenstein Seit dem 11. Juli wurde mit den Bauarbeiten der neuen Trinkwasserleitung am Bündtenweg (östlicher Teil) begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 12. August 2016. Witterungsbedingte Verschiebungen bleiben vorbehalten. Während der Bauarbeiten sind für Anstösser Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Die Zufahrten zu den Liegenschaften werden nach Möglichkeit immer gewährleistet. Bei Unterbrechungen in der Wasserversorgung wird der Brunnenmeister per Meldekarte rechtzeitig informieren. Bei Fragen oder Anregungen zum Bauablauf bitten wir, die örtliche Bauleitung direkt zu kontaktieren: Sonja Huber, Porta AG, Tel. 058 580 97 68. Foto: zvg

Woche geplanten Arbeiten im Schnellzugtempo bereits am Mittwoch erledigt waren. Das hat das Besitzerpaar des Weilers schon etwas überrascht. Senioren, die so effizient anpacken können!? Für die restliche Zeit wurden kurzfristig noch weitere Aussenarbeiten im Areal übernommen. Aufschichtung einer kleinen Steinmauer, ein Weglein zum Haupthaus ausbessern, Planierung eines Schräghanges sowie kleinere Umgebungsarbeiten. Eine wackelige Haupttreppe führte zum Aufenthaltsraum, noch blieb Zeit, die Granitstufen neu zu versetzen und zu untermauern. Die Geselligkeit kam natürlich nicht zu kurz. Die Abende verbrachten die Männer jeweils im Ferienhaus Erlensand in Gluringen. Zum Zeitvertreib wurde Pétanque gespielt, gejasst, oder einige bevorzugten die EM-Fussballspiele. Die Koch-Crew, die Creme de la Creme der Spitzenköche, verwöhnte die Gruppe täglich exzellent mit kulinarischen Hochgenüssen. Am Donnerstagnachmittag nutzten alle die Möglichkeit zu einem Abstecher ins Gomser Dorf Münster. Eine interessante Führung im Münster mit seinem imposanten Hochaltar brachte den Männern die Geschichte des Oberwallis näher. Die Besichtigung der Bio-Bergkäserei Goms mit anschliessendem «Raclette avec» rundete den Abend ab. (so)

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Information zur Auffüllung «Oberegg» Am 6. September, um 18 Uhr, informieren die JCF im Wohlfahrtshaus in Wildegg Anwohnende und Interessierte über das Projekt Auffüllung «Oberegg». Die Projektierung der Anlagen ist abgeschlossen und die Aufträge erteilt. Somit beginnen nun in Kürze die Arbeiten an der Aarebrücke, gefolgt von der Installation der Bandanlagen sowie dem Bau des überdachten Umschlagplatzes auf dem Betriebsgelände der JCF. Es ist geplant, die Anlage im März 2017 in Betrieb zu nehmen. Es wird erwartet, dass die Auffüllung der «Oberegg» (Volumen von rund 3 Millionen m³) rund 15 Jahre dauern wird. (jl)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 14. Juli 2016

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Gesperrte Strasse und Kreiselfest

DÜRRENÄSCH Demission Gemeindeammann Markus Boos Gemeindeammann Markus Boos hat aus beruflichen Gründen seine Demission als Gemeindeammann und Gemeinderat eingereicht. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat der Demission zugestimmt. Markus Boos gehört dem Gemeinderat seit 1. Januar 2010 an. In seiner ersten Legislaturperiode oblagen ihm als Ressortvorsteher das Strassenwesen (inkl. Feldwege), Bauamt, Abwasserbeseitigung/Kanalisationen, Gewässerschutz, Entsorgung/Umweltschutz, Feuerwehr und Zivilschutz, Friedhof- und Bestattungswesen und in Stellvertretung das Sozialhilfe- und Vormundschaftswesen sowie die Elektrizitäts- und Wasserversorgung. Per 1. Januar 2014 erfolgte die Wahl als Gemeindeammann und der Ressortwechsel zu Öffentlicher Sicherheit, Finanzen/Verwaltung/Kultur mit Stellvertretung des Ressorts Schulwesen und Bauwesen/Planung. Sein persönliches Engagement als Gemeindeammann und Ratsmitglied ist mit seiner beruflichen Situation nicht mehr vereinbar. Sein Rücktritt wird bedauert. Die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderates und den Gemeindeammann findet am 23. Oktober 2016 statt.

Boniswil muss im Zentrum die Kantonsstrasse während 36 Stunden voll sperren. Grossräumig werden Umleitungen signalisiert. Der Gemeinderat nutzt die Gelegenheit und lädt die Bevölkerung zu einem Kreiselfest ein. Alfred Gassmann

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b Samstag, 16. Juli 2016, 17 Uhr, bis Montag, 18. Juli, 5 Uhr, werden in Seon, Dürrenäsch, Leutwil, Beinwil am See, Mosen, Aesch, Seengen und Egliswil orange Umleitungstafeln zu beachten sein. Die Seetalstrasse im Zentrum von Boniswil wird voll gesperrt. Seit Anfang Juni 2015 wird am Abschnitt Zentrum gebaut. Nun laufen die letzten Vorbereitungsarbeiten für den Deckbelagseinbau. Der Verkehr wird grossräumig umgeleitet. Während der Deckbelagsarbeiten ist eine Zu- und Wegfahrt zu den betroffenen Grundstücken nicht möglich. Die Anwohner der Seetalstrasse sind von der kantonalen Abteilung Tiefbau mit Brief vom 5. Juli über die Behinderungen orientiert worden. Konkret kann der östliche Teil von Boniswil nur via Seengen erreicht werden, der westliche Teil nur von Leutwil her. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet um Verständnis für die Umleitungen während 36 Stunden.

Die GV – ein roter Faden im Jahresgeschehen Eine aufgestellte, fröhliche Schar aktiver und passiver Sängerinnen und Sänger wurde im Kirchgemeindehaus Seengen von Präsidentin Yvonne Siegrist zur Generalversammlung des Kirchenchors begrüsst. Silvia Säuberli stellte ihre sauber geführte Kasse vor und durfte dank Legaten einen Überschuss von 3800 Franken ausweisen. Jedermann freute sich auf den Jahresbericht des scheidenden Pfarrers David Lentzsch. In launischen Worten, ulkig, nachdenklich und spannend beschreibt er das Jahresgeschehen des Chores, das er diesmal unter das Motto «der rote Faden» stellte. Man hätte noch lange zuhören mögen. Der Chorleiter Hans Dieter Lüscher erläuterte das Programm 2016. Man darf gespannt sein auf die Veranstaltungen. Ein besonderes Erlebnis wird die Chorreise ins Emmental zu einem befreundeten Chor werden. Zusammen werden die Chöre in der Kirche Schlosswil einen Gottesdienst gestalten. Ein aktiver, talentierter Chor will auch sein Niveau halten können, und so wird man inskünftig zweimal pro Jahr Emma Stirnimann engagieren, die den Chor mit Stimmbildung und Atemübungen weiter schulen wird. Die GV schloss mit einem Dankeslied. Fleissige Helferinnen bereiteten leckere Salate zu, David Lentzsch grillierte Würste und das Dessertbüffet war eine Augenweide. (Eing.)

Sinnvoller Kreiselschmuck: Eine Linde und Gravuren, wie sich der Ortsname verändert hat. Verkehrsfreie Kreuzung: einmalige Chance für ein Kreiselfest Der vollendete Bauabschnitt Zentrum, der neue Kreisel, die gesperrte Kantonsstrasse, Samstagabend und Sommer: Der Gemeinderat Boniswil hat sich etwas einfallen lassen. Er lädt die Bevölkerung auf

Samstag, 16. Juli, 18 Uhr, zu einem Kreiselfest ein und sponsert das Essen. Drei Böllerschüsse künden um 17 Uhr an, ob das Fest durchgeführt wird oder ob es um eine Woche verschoben werden muss. Der Deckbelagseinbau erfordert trockenes Wetter. Die Musikgesellschaft

Foto: AG

Boniswil wird aufspielen und die Besucher sind gebeten, Laternen mitzubringen. Ein spontanes und unvergessliches Fest soll es werden mit vielen Begegnungen und viel Romantik. Der schönste Kreisel im Kanton Aargau, so der Gemeinderat, will gefeiert werden.

LEUTWIL Anschluss ans Ultrabreitbandnetz von Swisscom Mit dem Ultrabreitband erhalten die Einwohner Zugang zu einem der modernsten Netze der Schweiz. Bereits im Winter/Frühling 2017 beginnt Swisscom mit dem Ausbau der neusten Glasfasertechnologie «Fibre to the Street» (FTTS). Damit können künftig Daten blitzschnell übers Internet übertragen werden, und die Anschlüsse sind auch für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet. Der Netzausbau wird durch einen Partner von Swisscom AG im Mandat des Generalunternehmers ausgeführt. Im Zusammenhang mit dem Projekt Dorfplatz werden Werklöcher umgebaut, damit die Glasfaserkabel für die Breitbandverbindung eingezogen werden können. Zudem werden Mini-Quartierverteiler in den Schächten verbaut, die via Glasfaser mit der Zentrale verbunden werden. Kontrolle von Ambrosia/Feuerbrand In nächster Zeit findet die Kontrolle von Ambrosia und Feuerbrand durch die Beauftragten der Gemeinde statt. Die Fachleute werden die Gärten nach Ambrosia und Feuerbrand kontrollieren, was teilweise bedingt, dass die Beauftragten sich auf die jeweiligen Grundstücke begeben. Bei Unklarheiten kann sich die Bevölkerung bei Walter Scheurer, 079 642 58 93, melden.

Wieder am Tageslicht: Die Mädels des DTV Leutwil am Col des Roches.

Foto: zvg

Moulins souterrains du Col des Roches

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in weiteres Mal zog es 9 Mädels des DTV Leutwil aus dem Dorf. Zur alljährlichen Sommerreise ging es Richtung Welschland nach Glovelier. Unterwegs gab es hausgemachte Brötli, Salametti, Käse und ein Glas Hugo von drei Mitturnerinnen. Das war ein perfekter Start zu einem gelungenen Tag. Mit dem roten Zug durchquerte man die Freiberge, vorbei an den jurassischen Bauernhöfen, Pferden und Kühen, alles umgeben von majestätischen Tannen. Von La Chauxde-Fonds aus erreichte man das Ziel Le Locle. Nach einem guten Mittagessen marschierten die Turnerinnen zu den zwei Kilometer entfernten unterirdischen Mühlen des Col des Roches, nahe der französischen Grenze. Die geführte Besichtigung erklärte einiges.

Fliessen Bäche und Flüsse oberirdisch nur träge dahin, ist die Nutzung von Wasserkraft fast unmöglich. Deshalb begannen Bewohner des Tals von Le Locle, unterirdische Wasserläufe zu nutzen. So entstanden die Höhlenmühlen am Col des Roches im 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit bauten sie in den Höhlen ein ganzes System von Wasserrädern, Mühlen, Dreschmaschinen und Sägen. Fast 300 Tritte «Stägeli uf ond Stägeli ab» ging es in 22 Meter Tiefe. Mit dem Postauto nach Neuenburg und dem Zug via Olten, Aarau erreichte man den Ausgangspunkt. Nach der Ankunft in Leutwil beschlossen die Mädels, den Tag in der neu eröffneten Linde abzurunden. Ein herzliches Dankeschön an die kompetente Reiseführerin Käthi. (Eing.)

Benutzungsreglement Schulanlage Steineggli Der Gemeinderat hat für die nichtschulische Benutzung der Schulanlage Steineggli ein neues Benutzungsreglement erlassen. Das Reglement umfasst folgende Bereiche: Pausenplatz zwischen Schulhaus und Turnhalle, Rasenplatz, Roter Platz/Trockenplatz, Spielplatz und Skateranlage. Für die freie Benutzung der Aussenanlagen durch die Bevölkerung gelten ab sofort folgende Betriebszeiten: ■ Montag–Freitag 14–22 Uhr / Schulferien zusätzlich 9–11.30 Uhr. ■ Samstag 9–11.30 / 14–22 Uhr. ■ Sonntag und Feiertage 14–20 Uhr. Der Pausenplatz war bisher mit einem Fahrverbot für Motorfahrzeuge belegt, das auf Montag bis Freitag von jeweils 7 bis 18 Uhr beschränkt war. Die bisherige Regelung führte vor allem an Wochenenden oft zu Problemen, weshalb das Fahrverbot nun auf alle Wochentage ausgedehnt werden soll.

Sanierung Trockenplatz Schulanlage Steineggli Für die Sanierung des roten Trockenplatzes bei der Schulanlage Steineggli hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 70 000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Platzsanierung an die Walo Bertschinger AG, Bodenbeläge, Zürich, vergeben. Die Sanierungsarbeiten werden während der Sommerferien ausgeführt. Zurzeit wird eine Grossreinigung durchgeführt, bevor die eigentliche Platzsanierung beginnt. Deshalb mussten die Fussballtore entfernt werden.

Vereinsfähnrichkurs in Seengen Heinz Lüscher, Präsident von seetalsingt, konnte in der MZH Seengen 16 Fahnenträgerinnen und Fahnenträger aus den Kantonen Aargau, Basel, Zürich und Thurgau begrüssen. Viele von ihnen sind neu im Amt oder wollten wieder eine Auffrischung. Mit grossen Erwartungen kamen sie ins Seetal, um von Kursleiter Urs Cueni, Fahnenträger beim Männerchor Beinwil am See, das Handwerk der Fahnenzeremonie zu lernen. Nach der Theorie gab es eine kurze Pause. Danach wurde die Praxis im Freien eingeübt. Aufmerksam befolgten die Teilnehmer die Instruktionen von Urs und setzten sie korrekt um. Fahnengruss bei Empfängen, letzter Gruss am Grab, Marschieren mit der Fahne usw. Das alles mussten die Teilnehmer an diesem Morgen lernen. Manche waren am Ende erschöpft, ist doch eine Vereinsfahne nicht einfach ein Federgewicht. Als Dank erwartete die Teilnehmer ein Apéro. Da wurde über das Fahnentragen und lustige Episoden von Fähnrichen diskutiert. Heinz Lüscher Am Samstag, 3. September 2016, findet in der MZH Seengen ein neuer Kurs statt. Info und Anmeldung: www.seetalsingt.ch oder hluesch@bluewin.ch

Der Fahnengruss will geübt sein.

BEINWIL AM SEE

Fröhliche Kinder an der Erlebniswoche der reformierten Kirche Seengen. Foto: zvg

Erlebniswoche mit «Rut» I n der Woche vom 4. bis 8. Juli 2016 fand die Erlebniswoche mit der Geschichte «Rut» im und um das Kirchgemeindehaus Seengen statt. Die zahlreich angemeldeten Kinder, die aufgestellten jugendlichen Hilfsleiter und die motivierten Leiter verbrachten eine lebhafte und fröhliche Woche miteinander. Neben der Erzählung der Geschichte «Rut» wurde in den Gruppenateliers viel gesungen, gebastelt, gemalt, Dessert vorbereitet und gespielt. Bei bestem Wetter durfte je-

weils unter freiem Himmel, Sonnenschirmen und Bäumen das feine Mittagessen und das friedliche Zusammensein genossen werden. Am Mittwoch waren die Asylsuchenden der Gemeinde Seengen zu Gast. Die Krönung fand am Donnerstag statt – die Abendwanderung mit der Suche nach Herzen unterwegs und im Wald, mit der Vorstellung und Besichtigung eines Mähdreschers, mit Popcorn und Wurst vom Feuer und mit fröhlicher und ausgelassener Stimmung. (tk)

Sanierung Lehnenviadukt Hinterdorf Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt hat am 4. Juli 2016 mit der Sanierung des Lehnenviadukts «Hinterdorf» entlang der Aarauerstrasse begonnen. Die Bauarbeiten sollen gemäss Mitteilung des Kantons vor allem während der Sommerferien ausgeführt werden. Der

Verkehr muss während der Bauarbeiten einspurig mit einer Lichtsignalanlage geführt werden. Die Baukosten betragen rund 400 000 Franken und die Gemeinde muss sich an den Kosten mit etwa der Hälfte beteiligen. Der genaue Kostenbeitrag steht noch nicht fest. Sanierung Hombergstrasse Seit April wird die Hombergstrasse saniert. Die Arbeiten der ersten Etappe umfassen die Sanierung (105 m) und den Neubau (185 m) von Kanalisationsleitungen, die Sanierung von Wasserleitungen (325 m) sowie die Sanierung der Strasse (325 m) und sind terminlich auf Kurs. Die Hombergstrasse muss während der Bauarbeiten zeitweise gesperrt werden und es ist eine Umleitung signalisiert. Demnächst finden im Bereich der Kreuzung Hombergstrasse/Kirchstrasse Belagsarbeiten statt und der Abschnitt muss aus diesem Grund für voraussichtlich zwei Tage komplett gesperrt werden.


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Agenda/Szene

Agenda vom 15. bis 21. Juli 2016 LITERATUR

Gelfingen: Schloss Heidegg 11 Uhr. «Seetaler Poesiesommer». Der blinde Pianist. « . . . einen Blick in sein Innerstes gewähren»: Zum 90. Geburtstag von Hansburkard Meier (Baldegg) hat der Schriftsteller Dominik Brun (Engelberg) eine Biografie des blinden Pianisten verfasst.

Kino Urban D/6 Jahre, Sa 17 Uhr, So 14.30 Uhr.

KONZERTE

Independence Day: Wiederkehr 3D/2D

Samstag, 16. Juli Lenzburg: Stadtkirche 17.15 Uhr. Orgelkonzerte zum Wochenende. Marco Amherd spielt Werke von Mozart, Alain, Bach und Reger. Konzertbeschrieb siehe unten. Eintritt frei, Kollekte.

Nachdem Independence Day den Begriff Eventkino neu definiert hat, entführt das nächste epische Kapitel die Zuschauer in eine globale Katastrophe von unvorstellbarem Ausmass. Mithilfe der Alien-Technologie haben die Nationen der Welt gemeinsam ein gigantisches Abwehrprogramm entwickelt, um die Erde zu schützen. Aber nichts kann uns vor der hoch entwickelten und nie da gewesenen Stärke der Aliens bewahren. Lediglich durch den Einfallsreichtum einiger mutiger Männer und Frauen kann unsere Welt vor der Zerstörung gerettet werden.

DIES & DAS

Freitag, 15. Juli Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Kino Urban D/12J. 3D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr und So 17 Uhr. 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr.

Samstag, 16. Juli Vollmond: Bei guter Witterung ist das Schwimmbad Walkematt in Lenzburg am Samstag, 16. Juli, bis 23 Uhr geöffnet. Foto: archiv

Montag, 18. Juli Lenzburg: Familie+ 15–18 Uhr. Kreatives Kindertanzen. Kinder tanzen, bewegen und toben. Weitere Infos: www.familie-plus.ch

tagstisch. Telefon 062 888 87 87 Seon, Kafi Sunneblueme, Altersheim Seon 12 Uhr. Pro-Senectute-Senioren-Mittagstisch. Telefon 062 775 01 26

Dienstag, 19. Juli

Mittwoch, 20. Juli

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Rupperswil: Sportanlage Stockhard 13–17 Uhr. MTB-Gruppe Pro Senectute Bremgarten und Umgebung. MTB-Tour Habsburg. Distanz: 40–45 km, 690–820 Hm. Kondition K2, Fahrtechnik S2–S3. Keine Anmeldung notwendig. Die Durchführung wird vor Ort entschieden. Weitere Auskünfte geben folgende Personen: Hans Suter, Telefon 056 633 65 44, oder Jakob Schüttel, Telefon 062 897 06 30.

SENIOREN

Dienstag, 19. Juli Lenzburg, Hotel/Restaurant Lenzburg 11.30 Uhr. Pro-Senectute-Senioren-Mit-

AUSTELLUNGEN Holderbank: Pfarrkirche Ausstellung «Wegen ärgerlichen Läbens». Hörstation mit Chorgerichtsprotokollen. Die Pfarrkirche ist durchgehend offen. Tennwil: Arbeiterstrandbad Sommerausstellung «Radierungen und Holzschnitte» von Lionel Keller. Öffnungszeiten wie Strandbad. Dauer: bis Mitte August. Weitere Informationen zur Ausstellung: www.tennwil.ch

MUSEEN Auenstein: Hexenmuseum Schweiz Dienstag, 19. Juli: Vollmond, das Museum ist von 20–22 Uhr geöffnet.

Orgelkonzerte zum Wochenende D

ie diesjährigen vier Orgelkonzerte zum Wochenende stehen ganz im Zeichen eines Jubilars. Vor genau hundert Jahren ist Max Reger gestorben, der wohl wichtigste deutsche Komponist für die Orgel nach Bach. In jedem Konzert wird jeweils eines seiner grossen freien Werke erklingen. Den Anfang der diesjährigen Orgelkonzerte macht der junge Schweizer Organist Marco Amherd. Er wird die gewaltige und revolutionäre Symphonische Fantasie und Fuge op. 57 spielen. Marco Amherd absolvierte Studiengänge in Kirchenmusik/Orgel, Dirigieren und Wirtschaftswissenschaften in Zürich und Toulouse mit Auszeichnung. Zu seinen Lehrern gehören Andreas Jost, Michel Bouvard, Jan Willem Jansen, Tobias Willi, Markus Utz und Beat Schäfer. Seit August 2015 ist Marco Amherd als Kantor an der Johanneskirche in Zürich tätig. Nebst seiner regen Konzerttätigkeit als Organist war er als Assistent im Schweizer Jugendchor und dem Oberwalliser Vokalensemble tätig und dirigiert zurzeit mehrere Ensembles in der Region Zürich. Amherd ist Preisträger des Prix Collards der Kiefer Hablitzel Stiftung, zweiter Preisträger des Mendelssohn-Wettbewerbs Aarau, des Stipendiums der Madeleine Dubuis Stiftung und des Joseph

Ice Age – Kollision Voraus! – 2D Scrat stösst bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die IceAge-Welt verändert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spass und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische Länder und begegnen neuen, schillernden Charakteren.

Sonntag, 17. Juli

Lenzburg: Schwimmbad Walkematt Vollmondschwimmen bis 23 Uhr. Ab 18 Uhr: Grillplausch im Badi-Restaurant. Infos: Telefon 062 891 42 05.

Filmtipp

Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10 Uhr: Ferienprogramm für Kinder. «Klimpern, tröten und scheppern». Museumseintritt. In den Museen können Kinder während der Schulferien ein Mini-Orchester basteln. Die Instrumente dürfen am Ende natürlich mit nach Hause genommen werden. Datum: 2. Juli bis 21. August; 1. Oktober bis 23. Oktober. Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10–17 Uhr. Dauerausstellung Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober. Lenzburg: Museum Burghalde Sonderausstellung «Stadt in Sicht»: bis 14. August 2016. Öffnungszeiten: Dienstag, 14–17 Uhr; Sonntag, 11–17 Uhr.

Me Before You – Ein ganzes halbes Jahr Louisa Clark (Emilia Clarke) und Will Traynor (Sam Claflin) könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie ist ein einfaches Mädchen aus der Kleinstadt, das in einem kleinen Café arbeitet und mit ihrem einfachen Leben eigentlich ganz zufrieden ist, bis sie ihren Job verliert. Vor seinem Unfall hatte Will alles, er war jung, erfolgreich und ein Draufgänger. Jetzt, wo er an den Rollstuhl gefesselt ist, ist er depressiv und launisch. Will hält sein Leben nicht mehr für lebenswert, bis Lou in sein Leben tritt, um sechs Monate seine Pflegerin zu sein. Und die kennt von Anfang an keine falsche Zurückhaltung. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen und Lou merkt, dass Wills Glück ihr immer wichtiger wird – und ist alarmiert, als ihr klar wird, warum sie für nur sechs Monate eingestellt wurde . . . Kino Löwen D/12 J. täglich 20 Uhr, So auch 17 Uhr.

Der Giftmischer Viele Geschichten ranken sich um die alten Gemäuer des Schlosses Lenzburg. Im Wohnmuseum und in den Türmen erzählen Schattenfilme und Hörspiele von der bald tausendjährigen Geschichte der Burg. Stefanie Osswald

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Marco Amherd: Der junge Organist macht den Auftakt der Orgelkonzerte. Auchter Förderpreises. Seit 2014 studiert Marco Amherd in der Solistenklasse von Professor Martin Schmeding an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau.

Samstag, 16. Juli 2016, 17.15 Uhr, Stadtkirche Lenzburg. Aufgeführt werden Werke von Mozart, Alain, Bach und Reger. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. www.kirche-lenzburg.ch

in Tag im Februar des Jahres 1626. Vor den Burgtoren tobt der Glaubenskrieg, und die Umbauten zu einer Festung sind in vollem Gange. Die unter der Herrschaft der Stadt Bern stehende Burg diente dem Landvogt als Verwaltungssitz und wurde als Gefängnis genutzt. Dort unten in der Schlosszelle schmoren die Brüder Hans Ueli und Hannes Bärtschi von Dürrenäsch, zu Tode verurteilt, inmitten von Unrat und Ratten. Eisig zieht der Wind durchs Gebälk. Noch schlafen die Übeltäter, doch schon bald wird der eine geköpft und der andere aufs Rad geflochten. Man munkelt, Hans Ueli von Äsch habe zweien seiner Weiber Gift in die Speisen getan. Die eine starb, die andre sei darob gar taub geworden. Sein Bruder Hannes

Auch der Trompetenbaum im SchlossFoto: StO hof weiss einiges zu berichten. stieg derweil in das Pfarrhaus von Kulm ein. Einbruch und Giftmord. Auf beide Missetaten stehe der Tod mit dem Schwert und es werde bald der Scharfrichter aufgeboten. So schmieden die von Folter Gepeinigten einen Plan. Wird es den Brüdern gelingen, sich dem Urteil zu entziehen und ihre Leben zu retten? Die Geschichte der Brüder Bärtschi stützt sich auf wahre Begebenheiten, überliefert aus historischen Quellen. Das Hörspiel im Gefängnis des Schlosses, begleitet den Museumsbesucher bei seiner Entdeckungsreise durch eine düstere Zeit in der Geschichte der Lenzburg.


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Veranstaltungen/Diverse

3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr, SO 17 Uhr 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr D, ab 12 Jahren:

INDEPENDENCE DAY: WIEDERKEHR – 3D/2D SA 17 Uhr, SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

ICE AGE: KOLLISION VORAUS – 2D

Täglich 20 Uhr, SO auch 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

ME BEFORE YOU – EIN GANZES HALBES JAHR www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

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