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Donnerstag, 7. Juli 2016

108. Jahrgang – Nr. 27

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

14ºC 27ºC

18ºC 30ºC

18ºC 30ºC

Freitag, 8. Juli 2016 Recht sonnig mit teils ausgedehnteren Schleierwolken. Samstag, 9. Juli 2016 Weiterhin meist sonnig, tagsüber Quellwolken und sommerlich warm. Sonntag, 10. Juli 2016 Weitgehend sonnig, am Nachmittag ansteigendes Gewitterrisiko.

Laufen

3 Menschen mit Beeinträchtigungen sollen in Vereinen wie Judo, Karate oder anderen Kampfkunstarten normal trainieren. Dazu wurde in Laufen der Verband Ikkaido Schweiz gegründet.

Grellingen

xx In Grellingen ist eine bekannte Felsnische der Steinzeit-Menschen schwer beschädigt worden. Die Überreste wurden gerettet. Die Funde sind für die ganze Schweiz ausserordentlich bedeutend.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Blick auf Körper und Augentäuschungen Einer Vielfalt von Themen widmeten sich auch dieses Jahr die Matura-Arbeiten am Gymnasium LaufentalThierstein. Das Wochenblatt hat zwei Präsentationen besucht. Thomas Immoos

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u den Prüfungen, die die Maturanden zu absolvieren haben, gehört jeweils ein selbstgewähltes Thema. Darüber haben die Schülerin, der Schüler vor dem betreuenden Lehrer, vor einem Experten und vor den Augen von Schulkameradinnen und -kameraden sowie von Angehörigen zu referieren. Vergangene Woche war es für den Matura-Jahrgang 2016 soweit. Für ihren 15-minütigen Vortrag vertiefen sich die Maturanden in Bereiche der Naturwissenschaften ebenso wie sie sich mit ästhetischen Fragen beschäftigen. Auf den Vortrag folgt jeweils eine Runde, in der die Prüflinge Fragen der Experten zu beantworten haben.

Optische Täuschungen Das Thema von Eda Gücers Arbeit lautete «Trompe l’œil – das Spiel mit Licht und Perspektive». Dabei geht es um optische Illusion, indem etwas zu sehen ist, was in dieser Form nicht vorhanden ist. Mit perspektivischer Darstellung wird Dreidimensionalität vorgetäuscht. Solche Täuschungen sind etwa die verzerrten Warnzeichen mit aufgemalten Radfahrern oder Schulkindern, wie die Schülerin ausführte. Eda Gücer hat für ihre Arbeit nicht

Optische Illusionen: Eda Gücer. nur theoretische Grundlagen vorgetragen, sondern anhand einer eigenen Zeichnung gezeigt, wie die Augentäuschung funktioniert und wie ein Künstler vorgehen muss, damit diese dreidimensionale Wirkung entsteht. Wichtig dabei seien Licht und Schatten, weshalb sich Schwarz-Weiss-Kontraste eher anböten als farbige Zeichnungen. Die Maturandin zeigte verschiedene Etappen ihrer Zeichnung, wobei gut erkennbar wurde, wie die Illusion schliesslich entsteht. Licht und Schatten Ebenfalls eines ästhetischen Themas angenommen hat sich Julia Gunti. «Lichtund Schattenspiel auf dem weiblichen

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Faszination Fotografie: Julia Gunti. Körper», mit andern Worten: weibliche Aktfotografie. Die Maturandin schilderte ihre Faszination für die Fotografie. Als Vorbilder nannte sie die Schweizer Fotografin Hannah Villiger und den deutschen Fotografen Günter Rössler. Für die praktische Arbeit suchte Julia Gunti ein Modell, das – wie sie selber – noch nicht über grosse Erfahrung mit diesem Thema und doch ein «natürliches, ungezwungenes Verhältnis zu ihrem Körper hat». Sie schilderte auch die Schwierigkeiten, die sich stellen, wenn es darum geht, ein Atelier für die Aufnahmen zu mieten. Das habe sie gezwungen, im Voraus besser zu planen und effizienter zu arbeiten. Was ja im Rahmen einer Matura-Arbeit durchaus

FOTOS: THOMAS IMMOOS

auch von Nutzen sein kann. Für ihre Fotografien wählte sie, wie Villiger, quadratische Formate. Neben dem fotografierten Ausschnitt liess die junge Fotografin viel leere Fläche, um eine grössere Wirkung zu erzielen, wie sie in ihrem Referat ausführte. Um eine bessere Licht-Schatten-Wirkung zu erzielen und den Kontrast zu verstärken, wählte sie schwarz-weiss und insbesondere einen komplett schwarzen Hintergrund. Weil auf den Fotos die Struktur des schwarzen Vorhangs dennoch zu erkennen war, bearbeitete die Fotografin die Bilder nach, damit der Hintergrund auch wirklich ganz schwarz war. Aus Kostengründen musste Gunti allerdings auf grossformatige Abzüge verzichten.


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Praxisferien und Neueröffnung Am Mittwoch, 13. Juli 2016, um 12.00 Uhr schliessen wir die Türen unserer Praxis an der Hauptstrasse 22 und verabschieden uns von Dr. med. Samuel Buser, der nach gut 27 Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Das Team und ich möchten uns hiermit herzlich für sein Engagement bedanken. Ab Montag, 8. August 2016, finden Sie uns an der Hinterfeldstrasse 21 in Laufen unter dem neuen Namen Hausarztpraxis Hinterfeld, 061 765 94 00. Es freut mich mitzuteilen, dass unser Team durch Frau Dr. med. Corinne Küng erweitert wird, eine erfahrene, sehr kompetente Allgemeinmedizinerin. Frau Dr. med. Zora Otter mit Team

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

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Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL

Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

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LAUFEN

LAUFEN

«Der Zusammenhalt der Gemeinden ist mein Herzenswunsch»

Willkommen im Kreis der Kampfkunst

Die Spitex Laufental musste letzte Woche schweren Herzens die Demission ihrer langjährigen Präsidentin Ursula Schwander zur Kenntnis nehmen. Sie als auch Gemeindevertreter erinnerten daran, dass die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der Spitex Laufental vor zwanzig Jahren Pionierleistung war – und die Frage der Solidarität werde die Zukunft der Spitex bestimmen.

Interview: Bea Asper

Wochenblatt: Sie schrieben ein Vierteljahrhundert Spitex-Geschichte, arbeiteten mit am Wandel vom Krankenpflegeverein zum professionellen Dienstleistungsbetrieb. Was ist besser geworden? Was hat sich nicht zum Besseren gewendet? Ursula Schwander: Es hat sich sehr viel verändert, das Frauenbild (vom Fräulein zur Frau), die Berufsbezeichnungen und deren Bedeutung (Krankenschwester zur Pflegefachfrau). Verändert haben sich vor allem auch das Pflegeverständnis und die Bedürfnisse der Gesellschaft. Die betagten und hilfsbedürftigen Menschen können und wollen viel länger zu Hause und möglichst autonom leben. Damit ist die Bedeutung der Hilfe und Pflege zu Hause gewachsen, und die Nachfrage nach Spitex-Leistungen wird weiter steigen. Doch für die Spitex-Mitarbeitenden gestiegen sind auch der Zeitund Kostendruck, dies und die enorme Bürokratie sind negative Folgeerscheinungen. Viele neue Gesetze und Regelungen müssen umgesetzt und eingehalten werden und dies leider oft nicht zu Gunsten der Klienten, der Schwächsten in der Gesellschaft. Die Spitex Laufental war ein Pionierwerk. Mittlerweile schliessen sich Spitexverbünde zu immer grösseren Organisationen zusammen. Wie sehen Sie die Zukunft der Spitex Laufental? Ursula Schwander: 1977 bei der Gründung des Vereins für Familienhilfe und Gemeindekrankenpflege war die Zusammenarbeit von zehn Laufentaler Gemeinden eine Pionierleistung und Vorbild für andere Spitex-Vereine. Bis heute haben sich sehr viele kleinere Orts-Vereine zu grösseren Spitex-Organisationen zusammengeschlossen. Die Spitex Laufental ist eine mittlere Organisation, nach wie vor hervorragend aufgestellt. Um unsere Position weiter zu stärken, stecken wir unsere Fühler

aus und loten Kooperationen aus, mit dem Ziel, Ressourcen zu konzentrieren und Einsparungen zu erzielen – doch nicht zu Lasten der Klienten und auch nicht auf dem Buckel von Mitarbeitenden. Wird die Solidarität unter den Gemeinden halten? Ursula Schwander: Ich hoffe sehr auf den Zusammenhalt und glaube auch, dass dieser die Grundlage bildet für vernünftige, nachhaltige Lösungen. Es ist von mir, vom Spitex-Vorstand und einigen Gemeindevertretern der Herzenswunsch, dass die Solidarität unter den Gemeinden aufrecht erhalten bleibt und gepflegt wird. Unser Wohlstand und die soziale Ausgewogenheit beruhen nicht zuletzt auf dem Solidaritätsprinzip. Private Anbieter entdecken das Geschäft mit der Hilfe für Zuhause und drängen in den Markt, in welcher die Spitex eine Monopolstellung hatte. Wer sind die Gewinner? Wer hat das Nachsehen? Im Thierstein haben einzelne Gemeinden den Vertrag mit der bisherigen Spitex gekündigt. Ursula Schwander: Persönlich bin ich eine Verfechterin der öffentlichen Spitex. Nur diese bedient abgelegene Orte, leistet dort auch einzelne kurze Einsätze (Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet Spitex-Leistungen für alle Einwohner anzubieten), bilden Lernende aus, bieten feste Arbeitsplätze mit Weiterbildungsmöglichkeiten an (Abrufverträge gibt es bei uns nicht). Die entscheidende Frage für die Gemeinden ist, ob private Spitex-Anbieter dies alles langfristig zum Wohle aller Klienten und Gemeinden leisten können. Ihr 26jähriges Engagement im Vorstand der Spitex Laufental war ungebrochen, geht als Vorbild in die Geschichte ein und viele Menschen bewundern Sie dafür. Was hatte Sie bestärkt, ihr Herz der Spitex zu schenken? Ursula Schwander: Die Entstehung der Spitex vor mehr als 100 Jahren hatte mich schon immer fasziniert und sehr beeindruckt. Für mich war es einfach klar, dass ich gerne in dieser wichtigen und sozialen Organisation als Frau Verantwortung übernehmen wollte. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Vorstandsmitgliedern, mit unseren Mitarbeiterinnen war eine Herausforderung, es war sinnstiftend und hat mein Leben während 26 Jahren sehr bereichert, wofür ich dankbar bin.

Die Spitex Laufental mit personellem Wechsel im Vorstand und Geschäftsleitung steht vor grossen Herausforderungen: (v.l.) Anita Schäfli (neue Geschäftsführerin), Käthy Neyerlin (abtretende Geschäftsführerin), Ursula Brem (demissioniert als VorstandMitglied), Ursula Schwander (demissioniert als Präsidentin), Tanja Kobelt, Brigitte Meier, Markus Bieli, Barbara Ammann (neu im Vorstand), Barbara Hellinger( neu im Vorstand). Nicht auf dem Bild infolge Ferienabwesenheit: Barbara Streich, neue Präsidentin.

Aufgestellt und motiviert: Gründerinnen und Gründer Ikkaido Schweiz in Laufen. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen sollen in Vereinen wie Judo, Karate oder anderen Kampfkunstarten normal trainieren. Zur Unterstützung dieser Idee wurde in Laufen der Verband Ikkaido Schweiz gegründet. Jürg Jeanloz

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enschen mit körperlichem oder geistigem Handicap stehen am Rande unserer Gesellschaft und können vielfach nicht am aktiven Leben der Mitmenschen teilnehmen. Der Budosport, zu welchem Karate, Jiu Jitsu, Judo und viele andere

Kampfkunstarten zählen, ist die geeignete Art, die Menschen mit Beeinträchtigungen sinnvoll zu beschäftigen. Gleichzeitig sollen diese Menschen mit den Vereinsmitgliedern des Budosports in Kontakt gebracht werden, körperliche Ertüchtigung anstreben und Berührungsängste auf beiden Seiten abbauen. Ende Juni wurde in Laufen der eidgenössische Fachverband Ikkaido Schweiz gegründet, der zukünftig dem Weltverband in England angehört. Der Verband unter der Leitung des diplomierten Karatelehrers Klaus-Thomas Hildesheim aus Laufen wird versuchen, die tausend Vereine des Budosports in der Schweiz für diese Idee zu begeistern, um Menschen mit körperlichen Schäden, Demenzerkrankungen, altersbedingten motorischen Störungen, psychischen Einschränkungen oder geistigen Defiziten (zum Beispiel Down-Syndrom) zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. «Wir wollen Hindernisse abbauen, um gesunde Menschen mit den Beeinträchtigten zusammenzubringen»,

erklärte Präsident Hildesheim. Er spreche absichtlich nicht von Behinderten, da die Bezeichnung heute sogar als Schimpfwort gelte. Das Kampfkunsttraining Ikkaido, abgeleitet vom Budosport, nimmt auch keine Rücksicht auf Alter, soziale Stellung, Nationalität oder Religion. Der Verband unterstützt die Vereine, indem er die Trainer in Ikkaido-Lektionen ausbildet und gleichzeitig die Qualitätssicherung aufbaut. Alles muss auch dreisprachig sein und die Ausbildung erfolgt ehrenamtlich. Gleichwohl ist ein Jahresbeitrag pro Verein von 240 Franken vorgesehen. Lizenzgebühren für jeden Sportler haben die anwesenden Gründungsmitglieder abgelehnt. Sponsoren, Helfer und Förderer sollen ebenfalls gesucht werden. Die Kunst der Vereinstrainer wird sein, ihre Mitglieder für dieses Vorhaben zu motivieren. Trotzdem profitieren alle von Ikkaido: Dank Sicherheit, Selbstbewusstsein, Konfliktvermeidung, soziales Engagement und letztlich auch Fitness für Geist und Körper.

EINGESANDT

Pro Senectute - auch im Laufental Pro Senectute – so unsere Stiftungsurkunde – ist eine Organisation mit dem Zweck, «das Wohl der älteren Menschen in den beiden Halbkantonen Basel-Stadt und Basellandschaft zu erhalten und zu fördern.» Das ist richtig. Nur: Pro Senectute beider Basel ist mehr, viel mehr. Hinter einer Organisation stehen immer Menschen, die sich zusammengefunden haben, um gemeinsam eine Aufgabe zu erfüllen, eine Vision zu verwirklichen. Beispielsweise sich für ein gesichertes und erfülltes Alter für alle einzusetzen. Pro Senectute beider Basel versteht sich als Dienstleistungsorganisation, die Angebote wie die Sozialberatung, den Treuhanddienst und Dienstleistungen im Rahmen von Hilfen zu Hause bereitstellen, um damit zu einem Alter in Sicherheit und Geborgenheit beizutragen. Darüber hinaus leisten wir einen Beitrag zu einem lebenswerten Alter, zu einem Alter, das Freude macht. Alle, die älter werden, sollen bei uns etwas finden: jene im aktiven Rentenalter, die noch voller Tatendrang sind und jene, die sich bereits in der fragilen Lebensphase befinden, in der man möglicherweise auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist. Nach wie vor wächst die Zahl jener, die unsere Angebote beanspruchen. Wir waren natürlich auch im Laufental tätig. Unsere Sozialarbeiterin, Frau Katja Kleyer hat ältere Menschen bera-

ten, entweder auf unserer Stelle in Laufen oder bei den Betagten zu Hause, Menschen die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder Fragen rund ums Altern haben. Selbstverständlich können sich auch Angehörige jederzeit an uns wenden. Darüber hinaus haben wir alte Menschen, die sich in einer Notlage befinden, zusätzlich finanziell unterstützt. Neben diesen Kernaufgaben ist es uns auch ein Anliegen, uns mit den verschiedenen Organisationen, welche in der Gemeinde im Altersbereich tätig sind, gut zu vernetzen, um damit eine zielgerichtete und optimale Beratung und Betreuung gewährleisten zu können. Eine grosse Auslastung verzeichnet unsere telefonische Info-Stelle, die täglich während zwei Stunden durch ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter besetzt ist. Sie ist die erste Anlaufstelle, wenn es um Fragen rund ums Älterwerden geht, wenn eine kurze telefonische Beratung ausreicht oder wenn jemand Informationen über soziale Dienste und Dienstleistungen in der Gemeinde benötigt oder Region benötigt. In Laufen verfügen wir zudem über ein eigenes Büro, welches mit Käthy Thomann ausgezeichnet besetzt ist. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, Ratsuchende an die richtige Stelle weiterzuvermitteln oder den Kontakt zu unserer Sozialarbeiterin herzustellen Es liegt auf der Hand, dass wir die In-

formationsvermittlung und die Sozialberatung für die Ratsuchenden unentgeltlich erbringen. Pro Senectute ist ausserordentlich froh, dass sich im Jahr 2015 dreizehn Laufentaler Gemeinden dazu entschlossen haben, die Anlaufstelle für Altersfragen an Pro Senectute zu übertragen und dafür eine angemessene Entschädigung zu entrichten. Die Gemeinden haben jeweils mit der Pro Senectute eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet und darin vereinbart, dass sie acht Franken pro Einwohnerin und Einwohner über 60 Jahre bezahlen, um damit die Informationsstelle für Altersfragen mitzufinanzieren sowie einen Beitrag an die Sozialarbeit, welche in den Gemeinden erbracht wird, zu übernehmen. Das hat uns natürlich ausserordentlich gefreut und auch erleichtert. Wir werten dies einerseits als Wertschätzung der von Pro Senectute geleisteten unentgeltlichen Sozialarbeit. Es zeigt aber andererseits auch, dass die Gemeinden im Laufental gewillt sind, ihre Fürsorge gegenüber alten und betagten Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, ernst zu nehmen. Sabine Währen Geschäftsleiterin Pro Senectute beider Basel

Roggenburg in diesem Jahr (zum dritten Mal) ein rund 10 Minuten dauerndes, musiksynchrones Feuerwerk-Spektakel auf die Beine gestellt. Die Feier beginnt am 31. Juli, um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Ausgerichtet wird die Feier von den «Roggäburger-Waggis». Es gibt eine Bar, eine grosse Festhalle mit feinen GrillSpezialitäten und Musik für Jung und

Alt. Ein traditionelles Höhenfeuer und als Krönung des Abends das grosse Feuerwerk. Die Festhalle befindet sich bei der Motocross-Strecke am Höfliweg. Es gibt genügend Parkplätze vor dem Festgelände, sowie einen Park-Service.

Pro Senectute Beratungsstelle Laufen, Bahnhofstrasse 30, Tel. 061 761 13 79, Termine nach Vereinbarung

VERANSTALTUNG

Roggenburg feiert mit grossem Feuerwerk!

Geburtstag der Schweiz: Am 31. Juli wird gefeiert. FOTO: ZVG

Bereits zum fünften Mal lässt die Gemeinde Roggenburg ihr Feuerwerk vom Verein Feuerkunst-Pyrotechnik ausrichten. Wir haben für die Gemeinde

Claudio Speiser


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Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 10. Juli 2016 19.30 Uhr Abendgottesdienst Gäste sind herzlich willkommen.

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Rosa Stebler-Vallata erfahren durften.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 8. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 10. Juli, 10.00 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Gottesdienst mit Vikarin Marianne Nyfeler Blaser und Pfarrerin Regine Kokontis.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Wir machen mit beim Ferien(s)pass: Freitag, 8. Juli, Wikingerschach Freitag, 15. Juli, Mobiles basteln jeweils von 10 bis 12 Uhr. Anmeldung und Infos nur unter www.ferienpass-leimental.ch. Organisiert und geleitet von Martina Hausberger Sonntag, 10. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Metzerlen, Pfarrer Armin Mettler

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Grosstante und unserem herzensguten Gotti

Herzlichen Dank an alle, die Rosa während ihres Aufenthalts im Zentrum Passwang mit einem Besuch erfreuten. Ein spezieller Dank gilt ihrem Hausarzt, Dr. med. F. Rappo, sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal im Spital Laufen für die liebevolle Pflege. In diesen Dank schliessen wir auch gerne das gesamte Personal vom Zentrum Passwang in Breitenbach ein. Danken möchten wir auch dem Diakon Herrn Rolf Zimmermann für die eindrücklich gestaltete Abschiedsfeier in der Kapelle im Zentrum Passwang. Vielen Dank auch an den Handharmonikaclub Edelweiss, Nunningen, für die zahlreiche Teilnahme am Abschiedsgottesdienst. Durch ihren Ehemann Ruedi war Rosa immer sehr verbunden mit dem Handharmonikaclub Edelweiss.

Pia Probst «Röntgen-Pia» 17. Juli 1936 bis 1. Juli 2016 Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte sie für immer einschlafen. Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Wir sagen dir Dankeschön.

Wir vermissen dich: Martha Berger-Probst mit Familie Markus und Claudine Probst-Decrevel mit Familie Therese und Hans Oesch-Probst Alex und Claudine Oesch-Pheulpin mit Joel, Fabienne und Chiara Iris und Matthias Arn-Oesch mit Anina und Livia Verwandte und Freunde

Ebenfalls herzlichen Dank für die Blumen, Spenden für heilige Messen, die Zuwendungen an die Pro Senectute Solothurn. Herzlichen Dank an alle, die Rosa in ihrem Leben mit Freundschaft begegnet sind und am Abschiedsgottesdienst teilgenommen haben. Nunningen, im Juli 2016

Die Trauerfamilien

Dreissigster am Samstag, 16. Juli 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche Oberkirch.

Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 7. Juli, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 8. Juli, 8.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökumenische Schulendfeier, Thema: Schneller, Höher, Weiter…, Pfarrund Katechetenteam und Schüler/-innen, Zmorgen im Anschluss von Fehren Aktiv Freitag, 8. Juli, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Trauerfeier Carmen Hämmerli, 4. 3. 1992 bis 30. 6. 2016. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt, vorgängig Sonntag, 10. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntage, 17. und 24. Juli, keine Gottesdienste Anmeldung jetzt zur Kinderwoche zum Thema: Wir türmen! Für Dienstag, 12. Juli, 14 bis 17 Uhr: Turmspiele im ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Für Mittwoch, 13. Juli, 14 bis 17 Uhr: Reise zum Botta-Turm auf dem Moron mit Fahrt im Kleinbus, und für Donnerstag, 14. Juli, 8 bis 17 Uhr: Ajoie-Tag mit Wanderung und Bräteln, Reise via Bus und Zug, Kosten: Fr. 25.-/Kind. Anmeldung bis Freitag, 8. Juli bei Pfr. St. Barth, Telefon 061 781 12 50 / 079 465 77 69 / st.barth@bluewin.ch Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend zum Konfirmandenjahr für Konfirmanden und Eltern am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Donnerstag, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach Beerdigungs- und Seelsorgepikett: In der Zeit von Sonntag, 17. Juli, bis Samstag, 30. Juli, ist Pfarrer Stéphane Barth in den Ferien. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Notfälle vertreten von Pfarrer Georg Pace aus Moutier, Telefon 032 493 11 09

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, als wärst du nie gegangen.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 8. Juli 2016, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Dreissigster: Freitag, 12. August 2016, um 19.30 Uhr. Traueradresse: Therese Oesch-Probst, Eichholzstr. 13a, 2545 Selzach

Üsä Sunneschyn isch erlöschä. Mir vermisse Di so!

Gilt als Leidzirkular.

Viel zu früh müssen wir schmerzlichen Abschied nehmen von unserer lieben

Carmen Hämmerli 4. März 1992 – 30. Juni 2016

Jemanden zu lieben, den man vergessen hat, ist schwer. Doch jemanden zu vergessen, den man geliebt hat, ist unmöglich.

Sie wurde uns durch einen tragischen Unfall entrissen.

Andreas Frey Daniel und Kathrin Hämmerli-Gerber mit Carlo Erich und Rita Frey Ruedi und Annemarie Gerber-Braun Erich und Elsbeth Hofmann Hämmerli Silvana, Verwandte und Freunde Die Trauerfeier, zu der Sie freundlichst eingeladen sind, findet am Freitag, 8. Juli 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Thierstein, Fehrenstrasse 46, 4226 Breitenbach, statt.

In tiefer Trauer, doch voller Dankbarkeit für die vielen schönen Jahre nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau und meinem lieben Mami

Silvia Bieli-Steg 2. 10. 1952 – 3. 7. 2016 Nach langer Krankheit, welche sie geduldig ertragen hat, durfte sie am Sonntag zu Hause im Kreise ihrer Lieben friedlich einschlafen.

Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

In Liebe Georg Bieli-Steg Ronny Bieli Verwandte und Freunde

Anstelle von Blumen gedenke man des Vereins Kinderheim Selam, Äthiopien, 8422 Pfungen, Postkonto 84-9325-2, mit Vermerk: Carmen Hämmerli. Traueradresse: Daniel, Kathrin und Carlo Hämmerli Talstrasse 424, 4204 Himmelried

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet statt am Freitag, 8. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen. Dreissigster: 20. August 2016, 18.30 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Beschäftigungs- und Wohnheims «Hirsacker» in Liesberg, Postkonto 40-29967-1, mit Vermerk: Silvia Bieli-Steg. Traueradresse: Georg Bieli-Steg, Zweigenweg 25, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular.

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Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 9. Juli 2016 bis und mit 1. August 2016 geschlossen.

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Dornach Gempenstrasse, ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Gempenstrasse, Abschnitt Strada-Bezugspunkt-Nr. 42 bis Gemeindegrenze Gempen, folgende Verkehrsbeschränkungen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird zeitweise verengt und einspurig geführt. – Der Verkehr wird zeitweise mit Lichtsignalanlage (Priorisierung öV) oder Verkehrsdienst geregelt. – Die Geschwindigkeit wird auf 50 km/h beschränkt. – Der Postautodienst (Linie 67) bleibt gewährleistet.

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserer lieben

Dauer: 11. Juli bis 2. September 2016 Nach Abschluss der Vorarbeiten wird die Gempenstrasse für die Belagsarbeiten im Ausserortsbereich zwischen Dornach und Gempen für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Hochwald. Die Bushaltestelle «Schiessstand» in Dornach wird ersatzlos gestrichen. Der Postautodienst bleibt über die Umfahrungsstrecke gewährleistet. Dauer: 16. August 2016, ab 5.00 Uhr, bis 26. August 2016, um 17.00 Uhr Wegen Witterungsabhängigkeit können sich die Termine verschieben. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 8. Juli 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Johanna Laffer Herrmann 19. Februar 1969 bis 11. Mai 2016 erfahren durften. Ein besonderer Dank gilt dem Hausarzt Dr. R. Haberthür, den Ärzten und dem Pflegepersonal des Universitätsspitals Basel für die liebevolle Betreuung. Herrn Pfarrer B. Stöckli danken wir für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier und allen, die gemeinsam mit uns Abschied von Hanni genommen haben. Bärschwil, im Juli 2016

Dreissigster: 10. Juli 2016 um 10.30 Uhr in der Lukaskirche, Bärschwil.

Grindel Einwohnergemeinde Grindel Hauptstrasse 19 4247 Grindel

Röschenz, im Juli 2016

Öffentliche Reglementsauflage Gestützt auf §§ 15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes wird die nachfolgende Reglementsänderung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt:

Änderung Zonenreglement Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Änderung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat Einsprache erheben. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Auflagezeit: Auflageort:

7. Juli bis 7. August 2016 Gemeindeverwaltung, Cheminéesaal (Eingang Hollenstrasse)

Die Unterlagen können an folgenden Tagen im Gemeindehaus eingesehen werden:

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: lréne Heer Delsbergerstrasse 144, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau Bienenhaus

• Montag, 11. Juli 2016, 19.00 bis 19.30 Uhr • Montag, 18. Juli 2016, 19.00 bis 19.30 Uhr • Montag, 25. Juli 2016, 19.00 bis 19.30 Uhr Einsichtnahme zu anderen Zeiten können mit der Gemeindeschreiberin A. Studer (Tel. 061 763 90 23) vereinbart werden.

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Baupublikation

Einsprachefrist: 22. Juli 2016

Bauherrschaft: Andreas Jeker Schulstrasse 10, 4247 Grindel Projektverfasser: Priohaus GmbH Bodenackerstrasse 1A, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Geräteschopf, Abbruch und Wiederaufbau Grundeigentümer: Gabriela Jeker-Borer Schulstrasse 10, 4247 Gindel Bauplatz: Bärschwilerstrasse 199 Bauparzelle: GB-Nr. 563, Landwirtschaftszone Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 22. Juli 2016

Gesuchsteller: Blackrock Immobilien AG Spitalstrasse 37, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau MFH Standort: Mittelstrasse 22 Grundstück: GB 1329 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Saner Joseph jun. Spitalstrasse 37, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Juli 2016

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Erna Stich-Müller erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Franz Sabo sowie dem Organisten Herrn Vinzenz Stich für den feierlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. Bedanken möchten wir uns bei Frau Dr. Claudia Rosamilia sowie dem Pflegepersonal des Rosengartens in Laufen für die liebevolle Betreuung. Ein Dankeschön den Verwandten, Freunden und Bekannten, die ihr im Leben Gutes erwiesen, und allen, die unsere liebe Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Der Gemeinderat Grindel

Bauparzelle: GB-Nr. 114

Baupublikation

WIR DANKEN HERZLICH

Grindel, 5. Juli 2016

Bauplatz: Fahrenbodenstrasse (in Bauzone)

Büsserach

Die Trauerfamilie

Himmelried

Dreissigster: Sonntag, 10. Juli 2016, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz.

Baupublikation Bauherrschaft: Walser Stephan Schwimmbadweg 1, 4144 Arlesheim Projektverfasser/-in: Architekturbüro Moser Breitengartenstrasse 12a, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wärmepumpe (Luft/Wasser) als Ersatz für Elektroheizung Bauort: Schindelboden 43 Bauparzelle: GB-Nr. 1162 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 21. Juli 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Claudia Schmidlin Borer Leimgrubenstrasse 8a, 4227 Büsserach Bauobjekt: Gartenumgestaltung mit Carport Standort: Leimgrubenstrasse 8a Grundstück: GB 1430 / 2108 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Neuschwander AG Industriestrasse 25, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Juli 2016

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Raeto und Judith Sprecher Bauobjekt: Stützmauer / Maschendrahtzaun Bauplatz: Heuschlugge 9 Bauparzelle: GB-Nr. 620

Jesus spricht: «Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.»

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 22. Juli 2016

Matthäus-Evangelium 11,28


LAUFENTAL

Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

7

GRELLINGEN

Nur das Ganze ist eine unglaubliche Sensation In Grellingen ist eine bekannte Felsnische der Steinzeit-Menschen schwer beschädigt worden. Die Überreste wurden gerettet. Die Funde sind für die ganze Schweiz ausserordentlich bedeutend. Gini Minonzio

Z

erstört. Für immer. Die neue Waldstrasse in Grellingen hat einen Teil der Schweizer Geschichte unwiederbringlich zerstört. Im November 2012 hat der renommierte Himmelrieder Steinzeit-Archäologe Jürg Sedlmeier mit grossem Schrecken festgestellt, dass ausgerechnet beim Abri Wachtfels der Hang abgeholzt worden war und eine breite Waldstrasse angelegt wurde. Dabei ist seit 1935 bekannt, dass hier ein bedeutender Schutzfelsen vorliegt, der vor 13 200 Jahren den Steinzeitmenschen als vorübergehende Behausung und Lagerplatz diente.

Prähistorischer Alleskleber: Die Rückenspitze wurde mit Birkenpech an einem hölzernen Pfeilschaft befestigt. BILDER: ZVG

Abri Wachtfels ist in Schutzzone Auf der Homepage der Gemeinde ist unter der Rubrik «Geschichte» sogar als Erstes das Foto des Abris Wachtfels samt Entdecker, Albert Kohler, zu sehen. Auch auf dem kommunalen Nutzungsplan und auf dem geografischen Informationssystem des Kantons ist für jedermann sichtbar das Gebiet als archäologische Schutzzone ausgewiesen, erklärt der stellvertretende Kantonsarchäologe Andreas Fischer. Trotzdem haben weder die Gemeinde noch das Amt für Wald vor dem Bau der Waldstrasse einen Blick auf diese Karte geworfen. Das Problem sei auch, dass Waldstrassen nicht öffentlich ausgeschrieben werden, und die Archäologie Baselland deshalb keine Kenntnis davon habe. Inzwischen sei man aber daran, die Gemeinden und die kantonalen Fachstellen über archäologische Schutzzonen und Zufallsfunde zu sensibilisieren, so Fischer.

Sensationelle intakte Schichten Dank der Intervention von Sedlmeier wurde nun der Hang stabilisiert, damit wegen des neuen Wegs die Fundstelle nicht weiter erodiert. Letztes Jahr haben der Archäologe Jürg Sedlmeier und das Team um den Grabungstechniker Jan von Wartburg eine kleine Sondiergrabung gemacht. Dabei haben sie Sensationelles gefunden, erklärt Fischer. Anders als erwartet hatte der Entdecker Carl Lüdin von 1938 bis 1941 und von 1955 bis 1957 nicht die ganze Lagerstätte ausgegraben. Deshalb konnten die Archäologen letztes Jahr nicht nur Werkzeuge aus dem Strassenschutt und aus dem alten Grabungsabfall bergen. Sie fanden noch völlig intakte Schichten vor! Diese sind für die Forschung besonders wertvoll. In dieser Grabungsfläche fanden die Forscher 730 Messer, Pfeilspitzen, Kratzer und andere bearbeitete Silexsteine sowie Tierknochen vor. «Diese intakte

Kulturschichten ermöglichen uns eine sehr gute Datierung», erklärt Fischer. Zusammen mit den zukünftigen Untersuchungen der Knochen werde man viel über die Landschaftsgeschichte und unsere Vorfahren erfahren.

Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

plus.ch, www.alphalive.ch

Typisches Silexwerkzeug: Rückenspitze, Rückenmesser, Stichel, Kratzer, Klinge.

Für weitere Grabung fehlt das Geld Eine so intakte Fundstelle mit allen Kulturschichten ist in der Schweiz äusserst selten. In der Vergangenheit wurden zwar schon viele Höhlen untersucht, jedoch mit Methoden, die aus heutiger Sicht als recht unsorgfältig gelten. Trotzdem hat der Kanton momentan nicht das Geld, um hier weiterzuforschen. «Vielleicht können wir uns künftig einmal dank Drittmitteln dieser Fundstelle widmen. Sie hätte es wirklich verdient», hofft Fischer.

Ein kurzer Bericht mit Fotos ist online: www.archaeologie.bl.ch/Pages/jahresbericht.html

Hanglage: Für die Grabung wurde eine Holzplattform eingerichtet.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport

Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch

Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45.

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten!

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch

 Kursangebot

Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegung-

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30

Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60. Kampfkunstcenter Laufen. Fudomotion: Mi, 10.00, Seniorenzentrum Rosengarten. TaiChi-QiGong: Do, 18.30, kath. Pfarreiheim. Samurai Kids: Mi, 16.00; Kobudo: Mi, 20.45, beides MZH Serafin. Yoga, Pilates, Feldenkrais. Schnuppern jederzeit möglich. Alle Trainingsformen Ikkaido Schweiz konform. Wir leben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Jubiläumsfest: 28.8. Kinderkleiderbörse Birscenter Laufen: 23.+24.9. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- u. Do.-

Nachm. Hütedienst: Fr. Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Feuerwehr-Übung endet mit Überraschung Im Rahmen der letzten Sommerübung unter Kommandant Stephan Henzi zeigten Angehörige der Feuerwehr (AdF) ihr Können. Ab Neujahr 2017 übernimmt dann Christoph Hänggi das Kommando.

Rollentausch: Auf den 1. Januar 2017 übernimmt der heutige Oblt Christoph Hänggi (r.) das Kommando von Hptm Stephan Henzi FOTOS: ROLAND BÜRKI

Roland Bürki

D

u musst keine Angst haben, ich bin am Kurbeln», meinte selbstbewusst der Mut zusprechende Feuerwehrmann an der Kurbel des neu angeschafften Rollgliss-Dreibeins, der seinen jungen Kameraden buchstäblich am Seil herunter liess. Und das zum Erschrecken vieler Zuschauer in einen tiefen, dunklen und verschmutzten Abwasserschacht, in den offenbar eine Person gestürzt war. Die Erleichterung war vor allem den erstaunlich zahlreichen Breitenbacherinnen anzusehen, als die gerettete Person in Form einer Puppe wieder am Tageslicht auf dem Boden lag und der mutige, aber beschmutzte Retter aus dem Loch gehievt wurde. Ihnen entging auch nicht, dass bei der Breitenbacher Feuerwehr mit Sonderaufgabe Strassenrettung auch mehrere Feuerwehr-Frauen tatkräftig ihren Mann stellten. An zwei weiteren Posten galt es für die AdF, darunter auch mehrere Rekruten, einen Wassertransport zu erstellen oder den Umgang mit verschiedenen Schneidwerkzeugen vom Akku-Fuchsschwanz bis zur Rettungssäge zu üben. Während anwesende Kinder ihre Füsse im ablaufenden Übungswasser kühlten, verfolgten der kantonale Feuerwehrinspektor, Oberst Markus Grenacher und sein Stellvertreter, Oberstleutnant René Fröhlicher, die Arbeiten mit sichtlich zu-

friedenem Kennerblick. «Das ist eher ungewöhnlich, dass gleich beide Herren Breitenbach die Ehre gaben», freute sich der für die Feuerwehr zuständige Gemeinderat David Häner. In der Schlussbesprechung monierte Übungsleiter Oberleutnant Patrik Fuchs dennoch einige Kritikpunkte wie die verbesserungsfähige Kommandosprache oder die noch nicht überall sattelfeste Bedienung der Geräte. Dank des Gemeinderates «Ich möchte mich namens des Gemeinderates sowohl für die tolle Sommerübung als auch für die während des Jahres zu jeder Tages- und Nachtzeit geleisteten Hilfestellungen bei den Feuerwehrleuten bedanken», forderte Häner das Publikum zu einem unterstützenden kräftigen Applaus auf. «Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen», zitierte er Mark Twain und würdigte sogleich überraschend gleichsam als Schlussfeuerwerk die Verdienste von Feuerwehrkommandant Stephan Henzi. Dieser habe die Feuerwehr in den vergangenen sieben Jahren trotz vieler Umbrüche und Abgänge zu dem gemacht, was sie heute sei: eine tadellos funktionierende Feuerwehreinheit in einem «super Zustand».

Henzi trete zwar erst Ende Jahr zurück, die Sommerübung sei aber die letzte Übung vor Publikum und deshalb absolut angemessen für eine öffentliche Würdigung, so Häner. Für den überraschten Stephan Henzi gab es Geschenke aus den Händen von Gemeinderätin Ingrid Franz und vom Kleinlützler Feuerwehrkommandanten Johann Niederer, während Gemeindevizepräsident Christian Thalmann Henzis Partnerin Daniela Schmutz mit einem prächtigen Blumenstrauss samt obligaten Schmützchen für die vielen Absenzen ihres Stephan entschädigte. Freudig bewegt sah Nachfolger Christoph Hänggi zu, was ihn in Zukunft so alles erwarten dürfte.

Charmantes Dankeschön: Blumen und Küsschen für Daniela Schmutz von Gemeindevizepräsident Christian Thalmann, daneben Gemeinderat David Häner (Mitte) und Hptm Stephan Henzi (r.)

ZULLWIL

Bergandacht im Schoss der Natur

Im Schuss: Holzebärger Ländlerfründe

Im Hof Schürli in Zullwil begrüsste der Jodlerklub «Sunnesyte» Nunningen Jodlerinnen, Jodler, Örgeler, Alphornbläser und Gäste zu einem volkstümlichen Stelldichein. Mit einer besinnlichen Jodlermesse begann der prächtige Sommersonntag. jjz. «Herrgott hesch du d’Wält schön gmacht», zitierte Katechet Paul Stebler aus dem Lied Bergandacht, das die Bärgbrünneler aus Liesberg soeben stimmungsvoll vorgetragen hatten. Die Worte hätten nicht besser zu dieser zauberhaften Naturkulisse passen können, denn was sich vor den Volksmusikfreunden ausbreitete, war kaum in Worte zu fassen. Mächtige Wolken, saftige Wiesen und ein atemberaubender Blick auf die Ruine Gilgenberg mit ihren wackeren Wächtern Portiflue und Regenberg. Stolz ragte der Kirchturm von Oberkirch in die liebliche Landschaft und im Talgrund waren die Dächer des heimeligen Zullwil zu erblicken.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

«Wir müssen zu unserer Natur mehr Sorge tragen», hob Stebler in seinem Gottesdienst hervor. Er sei sich bewusst, wie schwierig dieser Wunsch zu realisieren sei. Aus den Worten der Jodellieder, die vielfach als heile Welt belächelt würden, könnte man eine ganze Bibel anfertigen, die jedermann verstehen würde, fuhr er fort. Wie sehr Jodellieder zu Herzen gehen, bewiesen die Jodlerinnen

I ha di gärn: Jodlerklub «Sunnesyte» Nunningen.

und Jodler aus Liesberg mit dem Lied «Mueters Hand», das Paul Schreiber für den Jodlerklub Bärgbrünneli geschrieben hatte. «Liebi und Geborgeheit, hesch du i mir is Härz iegleit» lauteten die innigen Worte der Liesberger. Am Nachmittag nutzten auch die Gastgeber eine kurze Verschnaufpause, um ihre Posten am Buffet, am Grill oder an der Röstipfanne kurz zu verlassen. Ihre musikalische Liebeserklärung «I ha Di gärn» kam beim gut gelaunten Publikum bestens an. Mit diesem Lied hatte der Jodlerklub «Sunnesyte» Nunningen am Jodlerfest in Rothrist die Bestnote erreicht und damit seine gute Form unter Beweis gestellt. Zur Freude der Gäste sangen die beiden Jodlerinnen Brigitte Borer und Nadia Stebler das herrliche Lied «Mach’s wie d’Sunneblueme» und ernteten damit riesigen Applaus. Die Alphorngruppe Onoldswil schickte ihre kräftigen Klänge in den sonnigen Tag und reicherte das heimatverbundene Brauchtum mit einer talerschwingenden Trachtendame an. Bis in den späten Nachmittag spielten die Geschwister Zmoos und setzten diesem gemütlichen Jodlersonntag die Krone auf.


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Lust auf: naturnahen Garten?


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Vielschichtige Heiterkeit Die neue Kunstausstellung im AZB lässt heitere Sommergefühle aufkommen. Die Wahlner Künstlerin Eva Schmidlin zeigt die besten Bilder ihres riesigen Gesamtwerks. Gini Minonzio

E

s sind Bilder wie heitere Sommerkleider. Die Wahlner Künstlerin Eva Schmidlin schafft es, in ihren Werken eine sommerliche Heiterkeit einzufangen, die ein Monet bewundern würde. Wobei Schmidlin abstrakt malt. Am Sonntag war Vernissage im Breitenbacher Alterszentrum Bodenacker. Es ist die allererste Ausstellung der Künstlerin. Sie nimmt zwar schon seit zehn Jahren Malunterricht an der Schule für Gestaltung in Basel, doch bisher behielt sie die Bilder lieber für sich. «Es ist nicht einfach für mich, mit meinen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen», erklärte Schmidlin. Dies zeigt sich auch daran, dass sie lediglich 21 Bilder ihres riesigen Gesamtwerkes in die Ausstellung gegeben hat. Vielfältige Inspiration Schmidlin malt mit Acryl, wobei sie Spachtel, Pinsel oder Malerrollos benutzt. «Inspiration hole ich mir aus der Natur, aus dem Garten, aus Ausstellungen, aus dem urbanen Umfeld», erklärte Schmidlin. Auch Zeitungslektüre würde sie inspirieren. Inspiration aus dem Wochenblatt?, fragen wir die Künstlerin. Als Antwort lacht sie herzlich. Die Bilder sind trotzdem grossartig. Weil Schmidlin immer wieder

Kunst: Eva Schmidlin (l.) mit der Besucherin Andrea Hueber.

Schicht um Schicht aufträgt, beginnen die Bilder zu flimmern und erhalten eine faszinierende Vielschichtigkeit. Sie arbeitet immer an mehreren Bildern gleichzeitig, um den Farbschichten Zeit zu geben, trocknen zu können. «Zwischendurch hänge ich die Bilder auf, um Abstand zu gewinnen. Dann

FOTO: GINI MINONZIO

überlege ich mir, ob sie wirklich Substanz haben», so Schmidlin. Wenn sie nicht zufrieden ist, übermalt sie die Bilder gnadenlos.

Ausstellung im Alterszentrum Breitenbach bis 28. August. Öffnungszeiten: täglich 9.30 –18.00 Uhr.

BREITENBACH

Marcel Humairs «Last Tango» im Gemeinderat Nach sieben intensiven Jahren im Gemeinderat brachte Humair an seiner letzten Ratssitzung auch noch die Wassererversorgung der Höfe Ost/Karhollen zum baureifen Abschluss. bü. Es ist Marcels «Meisterwerk» sagte Gemeindepräsident Dieter Künzli zu Humairs letztem Ratsgeschäft, der Genehmigung der Kostenverteilung für den kürzlich in Angriff genommene Bau der Wasserversorgung Höfe Ost/Karhollen und die entsprechend ausgearbeiteten Vereinbarungen mit den fünf betroffenen Landwirten. Humair zeigte sich denn auch zufrieden, dass er nach der Zustimmung der Wasserversorgung Gilgenberg (WVG) zur Wasserlieferung die nicht einfache Geschichte nun zum Ende seiner Amtszeit als Gemeinderat abschliessen könne. Einstimmig segnete der Rat Kostenverteiler und Vereinbarungen ab. Noch einmal, nach der Rechnungsgemeindeversammlung von Mitte Juni, fand Künzli an Humairs letzter Ratssitzung lobende Worte für das «engagierte und beachtete Ratsmitglied». Damals hatte er den Gemeinderat im Ressort Umwelt, Ökologie, Wasser und Abwasser als pragmatischen Macher mit viel Gespür für das Machbare, als Mann mit hoher Sozialkompetenz und als geschickten, sachbezogenen Verhandlungspartner gewürdigt. «Für Marcel zählt immer Leistung statt grossspuriges Auftreten», hatte der Gemeindepräsident damals ausdrücklich betont. Zudem habe er als Pädagoge ein besonderes Geschick gezeigt, an Gemeindeversammlungen komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Sehr komplex gewesen seien auch die von ihm betreuten und zum Abschluss gebrachten Projekte Renaturierung Lüsselauen, Güterregulierung Breitenbach-Büsserach, Wasserlieferungsvertrag mit Büsserach und von Roll AG sowie die Wasserversorgung der Höfe Ost/Karhollen. Gegenüber dem Wochenblatt meinte Humair nach der letzten Sitzung: «Ich habe

Viel Lob für den scheidenden Marcel Humair: Da kommt Freude auf! enorm viel gelernt und profitiert in diesem angenehmen Gremium, vor allem von den spannenden Projekten neben dem Tagesgeschäft, verleidet ist es mir absolut nicht». Künzli blieb am Ende nur noch übrig, Marcel Humair Erfüllung in seiner neuen Tätigkeit als Konrektor des Regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein zu wünschen. Bauboom in Breitenbach Nach der Präsentation des Gestaltungsund Teilzonenplans «Auf Ollen» durch Architektin Ursula Gysin von TauferLaffer Architekten in Basel, zeigte sich der Gemeinderat sehr angetan von der umgebungsfreundlichen Überbauung mit neun unterschiedlich grossen Einfamilien- und vier Mehrfamilienhäusern.

FOTO: ROLAND BÜRKI

Allenfalls müsse vor der Einreichung der Pläne zur Vorprüfung durch den Kanton noch der Materialwahl und Farbgebung Rechnung getragen werden, so die Empfehlung des Rates. Weiter gab der Gemeinderat den Gestaltungs- und Teilzonenplan «Isola Nord» nach kleineren Änderungen zum Mitwirkungsverfahren sowie zur Vorprüfung durch den Kanton frei. Und Bauverwalter Markus Vögtlin schliesslich erhielt die Kompetenz, die Grundlagen zur Erschliessung eines geplanten Mehrfamilienhauses im Gebiet Frohmatt zu erstellen. Öffentlicher Info-Abend über Gestaltungs- und Teilzonenplan «Isola-Nord» am Montag, 11.07.2016, um 19.00 Uhr im Gemeindehaus, Fridolinssaal.


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Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

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Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

DORNECK / THIERSTEIN

SCHWINGEN

DORNACH

Livia wurde getauft

Heimat im Auge des Künstlers Vom 17. Juli bis zum 21. August zeigt das Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach die Ausstellung «Vom Dunkel ans Licht – Bilder aus dem Depot des Museums». Eine Möglichkeit, Entdeckungen zu machen.

Rindli Livia mit dem Taufteam: (v. l.) Urs Wiggli, Züchter, Hermann Bärtschi, OK-Präsident, Janine Stoll, Sponsor Debrunner Acifer AG Nordwestschweiz, und Patrik Straumann, OK-Vizepräsident. FOTO: ZVG

K.S: Zur Rindlitaufe trafen sich vergangenen Freitag Sponsor, Ehrenmitglieder, OK und Vorstand auf dem Eigenhof in Seewen, um dem Rind einen Namen zu geben. Bereits zum 10. Mal wird der Siegerpreis vom Steinegg-Schwinget von der Firma Debrunner Acifer AG Nordwestschweiz gespendet. Das 11 Monate alte RedholsteinRind des Züchters Urs Wiggli, Eigenhof, wurde, von Fa. Debrunner Acifer, vertreten durch Janine Stoll, gebührend auf den schönen Namen Livia getauft.

Am 14. August kämpfen auf der Steinegg die Schwinger aus der Region, aus den Kantonen BL, BS, AG und dem Gastklub Oberwil/ZG um den Siegerpreis. Der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental organisiert bereits zum 26. Mal das traditionelle Schwingfest, welches mit der Jodlermesse eröffnet wird. Der Schwingklub und das Steinegg Team heissen Sie schon jetzt herzlich willkommen. Steinegg-Schwinget, 14. August 2016

HIMMELRIED

Kritik am Wechsel der Spitex-Dienste tim. Es ist selten, dass die Behandlung des Traktandums Verschiedenes an einer Gemeindeversammlung doppelt so lange dauert wie alle ordentlichen Geschäfte zusammen. Dies war in Himmelried der Fall. Hier gab an der gut besuchten Gmeini insbesondere zu reden, dass der Vertrag mit der Spitex Thierstein-Dorneckberg gekündigt wurde und die entsprechenden Dienstleistungen neu von der privaten Acura AG erbracht werden. Der vom Gemeinderat abgeschlossene Vertrag trat per 1. Juli in Kraft. In der Beantwortung einer Motion von Walter Schilling führte Gemeindepräsident Jürg Schneeberger aus, dass die bisherige Spitex für das Defizit von 103 000 Franken im letzten Jahr Nachforderungen an die Gemeinde gestellt habe. Zudem drohten die Kosten auch künftig weiter anzusteigen. Deshalb habe die Gemeinde eine Konkurrenzofferte eingeholt. Die Konditionen der Acura AG seien besser gewesen. Vor allem habe der private Anbieter eine Preisgarantie abgegeben. Während die Spitex quartalsweise eine Vorauszahlung verlange, müsse man bei der Acura nach Leistungserbringung — ebenfalls quartalsweise — bezahlen. In Zeiten knapper Kasse müsse der Gemeinderat «schauen, wo man sparen kann». Dies sei mit der Acura ohne Nachteile für die Senioren im Dorf möglich. Zudem hätten auch andere Gemeinden gute Erfahrungen mit dem

privaten Anbieter gemacht. Die Motionäre Willi Bloch und Walter Schilling äusserten ihr Befremden über das Vorgehen des Gemeinderates. «Ich erwarte Weisheit, Transparenz, Offenheit und Respekt gegenüber allen», so Schilling. Und Willi Bloch kritisierte, dass die Acura ihren Mitarbeitenden offenbar verboten habe, über ihre Arbeitsbedingungen zu sprechen. Das Begehren, einen allfälligen neuen Spitexvertrag der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorzulegen, wies Schneeberger ab: Der Abschluss von Verträgen liege in der Kompetenz des Gemeinderates. Schilling stellte den Antrag, den Vertrag mit Acura vorsorglich auf den nächstmöglichen Termin zu kündigen und bis dahin einen sauberen Vergleich der beiden Spitex-Anbieter zu erstellen. Mit deutlichem Mehr wurde dieser Antrag allerdings abgelehnt. Ebenfalls keine Mehrheit fand der Antrag, den Betroffenen die freie Wahl der Spitexdienste zu ermöglichen. Auch bei den ordentlichen Traktanden folgte die Versammlung — jeweils einstimmig — den Anträgen des Gemeinderates. So schliesst die Jahresrechnung 2015 mit einem Ertragsüberschuss von 60 000 Franken ab. Genehmigt wurden auch die Revision der Benutzerordnung für gemeindeeigene Anlagen und der kommunalen Gebührenordnung.

Aus Kostengründen bea. In Himmelried löst der Wechsel von der Spitex Thierstein-Dorneckberg zur Acura AG grosse Betroffenheit aus und führte an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag zu Grundsatzdiskussionen. In der von Antragstellern verlangten Abstimmung stützte die Mehrheit der zahlreich erschienenen Stimmberechtigten die Entscheide des Gemeinderates. Dieser hatte den Vertrag mit der Spitex Thierstein-Dorneckberg auf Ende Juni dieses Jahres gekündigt. Gemeindepräsident Jürg Schneeberger nannte Kostengründe dafür. Der Gemeinderat habe vom Souverän den Auftrag erhalten, Einsparungen vorzunehmen und die Gemeindefinanzen ins Lot zu bringen, um eine Steuererhöhung zu vermeiden. Die Spitex-Thierstein-Dorneck habe ihre Budgets in den letzten drei Jahren kontinuierlich erhöht, alleine für 2015 seien Himmel-

ried Nachzahlungen von über 9000 Franken in Rechnung gestellt worden. Der Gemeinderat habe im Kostenvergleich festgestellt, dass die Acura einige tausend Franken günstiger sei und von der Gemeinde Grindel, die seit drei Jahren mit der Acura zusammenarbeite, positive Referenzen erhielt. Die Bewohner seien ausreichend über alles informiert worden, solche Verträge liegen in der Kompetenz des Gemeinderates, betonte Schneeberger. Die Dorfexekutive musste sich aus der Versammlung den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig Sensibilität bewiesen zu haben und im Offertenvergleich die Kosten über alles gestellt und soziale Aspekte vernachlässigt zu haben. Ein Antrag auf Wahlfreiheit wurde von der Mehrheit abgelehnt. Demnach hätte der Gemeinderat den Einwohnern ermöglichen sollen, frei wählen zu können zwischen Acura und Spitex Thierstein-Dorneckberg.

Thomas Brunnschweiler

K

unst bildet die Welt nicht ab, sie verwandelt sie oder schafft sie gar neu. Die Bilder aus dem Fundus des Heimatmuseums in Dornach sind aus kunsthistorischer Sicht eher als konventionell zu bezeichnen. Sie entsprechen mehr einem konservativen Kunstbegriff als den Ausformungen der Moderne und den Forderungen der Avantgarde. Trotzdem sind sie als Ausdruck des Heimatbezugs und der Auseinandersetzung mit der Landschaft des Schwarzbubenlandes und des Laufentals wertvoll. Insofern gebührt dem Organisator, der Stiftung Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach und insbesondere Dr. Hans Voegtli, der die Ausstellung kuratiert, ein grosser Dank. Gezeigt werden Ölgemälde, Zeichnungen, Aquarelle sowie Linol- und Holzschnitte aus dem eigenen Bestand.

«Am Passwang» (1978): Bild des Malers Severin Borer aus Büsserach. den. Er galt als «der» Schweizer Kubist. Neben solch bekannten Namen stehen aber auch unbekanntere wie Severin Borer aus Büsserach (1924–2010), Johann Kessler aus Breitenbach (1893– 1972) oder Alois Kron aus Ettingen (1913–2004). Besonders interessant sind auch die Werke der künstlerisch tätigen Frauen. Die in Arlesheim 1970 mit 93 Jahren verstorbene Maria Strakosch-Giesler war in Wien zusammen mit Klee, Chagall und Kandinsky in einer Gruppenausstellung vertreten. Der Malerin Rosa Wiggli-Klein aus Olten war 1993 im Kunstmuseum Solothurn eine vielbeachtete Gedächtnisaus-

stellung gewidmet. So führt die Ausstellung in Dornach die Lebensfäden von ganz unterschiedlichen Menschen zusammen, wobei die regionale Landschaft den gemeinsamen Verknüpfungspunkt bildet. Keine Wertung Es ist wichtig, dass archivierte Kunstwerke regelmässig dem tristen Dasein in der Dunkelheit entrissen und im guten Licht einer Ausstellung gezeigt werden. Die Hängung wird in der Ausstellung strikt alphabetisch vorgenommen. Auf eine Wertung wird bewusst verzichtet. Im Katalog zur Ausstellung werden 25 Künstler/innen vorgestellt. Es lohnt sich, die sorgfältig gestaltete und informative Broschüre aus der Feder von Hans Voegtli zu erwerben und zu lesen. Die Vernissage findet am 14. Juli um 18 Uhr im Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach statt und wird von Evgeniya Spalinger und Marisa Minder musikalisch umrahmt.

Bekannte und unbekannte Namen Insgesamt sind drei Künstlerinnen und 29 Künstler in der Sammlung vertreten. Den meisten Menschen in der Region dürfte der Maler August Cueni aus Zwingen bekannt sein, der schon von Albin Fringeli gewürdigt wurde. Der prominenteste Künstler, der gezeigt wird, ist jedoch Wilhelm Gimmi, von dem Werke in Luzern bereits 1911 zusammen mit Hodler, Amiet, Picasso, Matisse und Gauguin ausgestellt wur-

«Steinbruch bei Laufen»: Bild des in Dornach verstorbenen Malers Alfred Glauser.

VERANSTALTUNG

ST. PANTALEON

Naturwanderung

100 Jahre gesund und fleissig

Am 30. /31. Juli und 1. August finden im Schwarzbubenland die Naturwandertage 2016 statt. Es werden an diesen drei Tagen mehrere hundert Wanderer aus allen Teilen der Welt erwartet. Die Streckenführung wird von Zullwil via Gilgenberg, Meltingerberg ins schöne Kaltbrunnental und zurück nach Zullwil führen. Die Länge der Strecken können von jedem Teilnehmer selbst frei gewählt werden. Die obengenannte Variante entspricht der 20-km-Strecke und teilweise auch der 12-km-Strecke. Die Strecke für Senioren und Familien mit Kleinkindern ist natürlich leichter, wird aber auch durchs Kaltbrunnental führen. Es gibt keine Sollzeiten und auch keine Zeitmessung. Das Startgeld beträgt drei Franken, für Familien mit Kindern maximal zehn Franken. Start wird am Samstag von 12 bis 16 Uhr sein, am Sonntag von 6 bis 13 Uhr und am Montag von 6 bis 12 Uhr. Start und Ziel ist beim Restaurant Gilgenberg in Zullwil. Auf der Strecke erwartet die Wanderer eine Festwirtschaft. Weiterhin wird bei heissem Wetter an anderen Stellen Getränke abgegeben. Ebenso können sich die Teilnehmer am Start und Ziel verpflegen. Die Strecken werden vorgängig durch den Verein «Wanderfreunde Weissenstein» im Ehrenamt markiert und signalisiert. Diese Wegweiser werden nach der Veranstaltung auch wieder komplett durch den Verein entfernt. Die Veranstaltung ist durch den Kanton bewilligt worden. Für die Gruppen mit den meisten Teilnehmern warten schöne Erinnerungsgaben. (Voranmeldung für Vereine ist erwünscht.) Sandra Lia Infanger, Präsidentin Verein «Wanderfreunde Weissenstein» Anschrift des Vereins und Anmeldung bei: WF Weissenstein, Postfach 638, 4501 Solothurn, oder via E-Mail infanger@outlook.com

BILDER: ZVG

«Vom Dunkel ans Licht – Bilder aus dem Depot des Museums», Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach, 17. Juli – 21. August 2016; Öffnungszeiten: Mi 18–20 Uhr / So 15–17 Uhr; Vernissage, Do 14. Juli, 18 Uhr; Finissage: So 21. August, 17 Uhr.

Die Staatsmänner feiern mit: Anna Gaugler-Abt freut sich über den Staatsbesuch von Landammann Roland Fürst, Staatsweibel Ueli Lisser, Gemeinderat Staffan Sjögren, GeFOTO: GINI MINONZIO meindepräsident Daniel Baumann und Staatsschreiber Andreas Eng.

gin. Wer Anna Gaugler-Abt begegnet, kommt nicht darum herum, sie zu bewundern. Am Montag feierte sie ihren 100. Geburtstag in St. Pantaleon. Und wie sie ihn feierte! Körperlich ist sie fit und macht noch teilweise den eigenen Haushalt. Geistig ist sie fit und folgt den Gesprächen an ihrem Fest. Und seelisch ist sie in absoluter Hochform! Was immer sie erzählt, erzählt sie mit Heiterkeit. Auch wenn sie von ihrem harten Leben als Dienstmädchen erzählt. Nur einmal schimpft sie: «Wenn das Fernsehen wieder diese dümmliche Werbung bringt, schalte ich den Fernseher ab!» Recht hat sie, das Leben ist zu kurz, um schlechte Werbung zu schauen. Anna Gaugler-Abt hat fünf Kinder, neun Grosskinder und 14 Urgrosskin-

der. Ihre Kinder wohnen alle in der Nähe und kümmern sich zusammen mit den Ehepartnern um sie. Sie denkt gerne an die Zeit zurück, als die Kinder klein waren, obwohl es eine strenge Zeit war. Sie musste im Haus, im Stall und auf dem Feld arbeiten, die ganze Wäsche von Hand machen und die Kinder grossziehen. «Es war trotz allem eine schöne Zeit, die Kinder konnten draussen so schön spielen», erklärt sie. Schier unglaublich ist, dass Anna Gaugler-Abt in ihrem langen Leben keinen einzigen Tag krank im Bett gelegen ist. «Ich habe immer solide gelebt und keinen Tropfen Alkohol getrunken», sagt sie und stösst selbst an ihrem 100. Geburtstag konsequent mit einem Glas Mineralwasser an.


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DORFPLATZ

Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

SPORT / FUSSBALL

GEDANKENSTRICH

Zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Gesundheitliches Risiko

Mit Rang acht erreichte Laufens Fanionteam in der 2. Liga vermutlich nicht das, was sich viele erhofften. Für Trainer Adnan Ercedogan stimmt es, im Moment. Man habe Steigerungspotenzial und das beabsichtigte stabile Fundament erstellt. Dank dieser Basis blickt man denn auch zuversichtlich in die nahe Zukunft.

Gaby Walther

Edgar Hänggi

F

ür Trainer Adnan Ercedogan ist Platz acht in seiner ersten ganzen Saison ein Rang, der in Ordnung geht. «Wir sind mit dem erreichten Rang an einem Ort, den man akzeptieren kann. Allerdings haben wir Luft nach oben.» Dass man vorletzte Saison bis fast zuletzt das Abstiegsgespenst verscheuchen und einen Trainerwechsel vornehmen musste, weckte den Wunsch, in der neuen Saison müsse es besser werden. «Wir gingen mit dem Ziel in die Saison, wieder ein positives Zeichen zu setzen und festen Boden unter die Füsse zu bekommen.» Man wolle sich stabilisieren und so etwas aufbauen, das auf solidem Untergrund gebaut werden könne. Acht neue Spieler mussten integriert werden. Eine Kaderveränderung, die gewollt und teilweise auch notwendig war. Gerade bei jungen Spielern gibt es jedoch oft grosse Schwankungen. «Bis die Spieler aufeinander abgestimmt waren und die Spielideen und die Automatismen funktionierten, verging schon etwas Zeit.» Der Trainer vertraute seiner Arbeit und dem Team, obwohl die Ergebnisse zusehends Druck aufbauten. Unglückliche Spielverläufe mit Gegentoren in der

Geduscht: Es gab Spiele, da fühlte sich Trainer Adnan Ercedogan wie kalt geduscht. Er blieb aber immer positiv.

Schlussphase, welche Punkte und Erfolge kosteten, warfen Laufen zurück, sodass plötzlich das ungeliebte Gespenst auch wieder über dem Nau auftauchte. Adnan Ercedogan liess sich aber nie unterkriegen. «Mir war immer klar, dass wir irgendwann den Rank finden. Nicht einfach so erwähnte ich immer, dass es wichtig sei, die Marke von 30 Punkten zu überschreiten, damit wir sicher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Als das geschafft war, hat man sehen können, was mit dem Team möglich ist, wenn der Druck weg ist.» Mit mehr Coolness vor dem Tor wären einige Punkte mehr möglich gewesen, ist sich der Trainer sicher. Er widerspricht daher auch vehement, wenn man ihm vorhält, seine Offensive hätte keine Durchschlagskraft. «Es war ja nicht so, dass wir uns keine Chancen herausgespielt

hätten. Ich sage dem eben fehlende Coolness und die ist teilweise der Jugend geschuldet. Doch das ist etwas, das mit den Spielen und der Erfahrung besser wird. Man hat ja in den letzten Partien gesehen, was möglich ist, ist erst einmal die Schleuse offen.» Da kann man ihm auch kaum widersprechen. Laufen erzielte in den beiden letzten Partien gleich zwölf Tore! So gelang der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Das war Ercedogan sehr wichtig, denn Erfolg kommt auch mit einer intakten Moral und dafür müssen die Ergebnisse stimmen. «Wir konnten gegen jeden Gegner mithalten und dies nicht nur physisch, sondern auch spielerisch. Das stimmt mich zuversichtlich und ist für alle Spieler ein gutes Omen für die neue Saison.» Am Montag ist Start in die Vorbereitung für die neue Saison. In

FOTO: EH-PRESS

die wird nicht wieder ein auf zahlreichen Positionen verändertes Team gehen. «Wir müssen nicht viel verändern, denn wir haben ein gutes Kader. Andy Jeker wird aus Verletzungsgründen eine Pause einlegen, und da Dominik Studer in die Rekrutenschule muss, wird er längere Zeit unter der Woche nicht dabei sein.» Man werde sich, wen wunderts, noch etwas umsehen, was die Offensive betrifft. Aus Erfahrung weiss Ercedogan jedoch, dass Stürmer, welche sein Team auch weiterbringen, nur schwer nach Laufen zu holen sind. Da die zweite Mannschaft in der 3. Liga blieb und man gute Junioren hat, blickt man in Laufen sehr zuversichtlich in die nahe Zukunft. Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/regiosportalplus

BÄTTWIL

Bättwil sagt ja zur Statutenänderung Der neue Kostenteiler für die Schulen Leimental ist unter Dach und Fach. Die fünf Gemeinden haben sich zusammengerauft.

Sarah Stöckli, Leiterin Offene Jugendarbeit (OJA) Region Laufen, wird in den folgenden Sommerwochen an dieser Stelle Interviews veröffentlichen mit Jugendlichen, welche das Angebot von OJA kennen oder nutzen. Shania Hirt Welches grosse Ziel möchtest du in den nächsten zwei Jahren erreichen? Ich möchte für ein Jahr als Au-pair nach Lausanne gehen. Was wünschst du dir für die Jugendlichen deiner Gemeinde? Dass die Jugendlichen immer wissen, wo sie eine Anlaufstelle haben für ihre Anliegen. Es wäre super, wenn regelmässig Jumo-Einsätze (Jugendmobil) stattfinden würden und die Jugendlichen einen Ort hätten, wo sie sich treffen können.

Shania Hirt (13) aus Wahlen, Schülerin Aber ich weiss jetzt, wo ich mich melden kann, falls ich zum Beispiel Fragen zur Berufswahl habe. Warum braucht es die Offene Jugendarbeit in deiner Gemeinde? Damit sie sich für die Jugendlichen einsetzt und uns bei Bedarf begleiten kann.

Wodurch kennst du die Offene Ju- Was ich sonst noch sagen wollte...? gendarbeit Region Laufen? Die Offene Jugendarbeit Region LauDas Team der Offenen Jugendarbeit fen ist cool! Region Laufen hat sich in meiner Sarah Stöckli, Klasse vorgestellt, ausserdem kannten Offene Jugendarbeit bereits einige meiner Freunde das JuRegion Laufen gendzentrum in Laufen. Was gefällt dir am besten? Mir gefällt, dass man einfach spontan ins Jugendzentrum gehen kann und sie immer wieder tolle Anlässe organisieren. In welcher Situation hat dir die Offene Jugendarbeit geholfen? Bisher war ich noch nicht auf die Hilfe der Jugendarbeit angewiesen.

Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot des Kompetenzzentrums Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL und arbeitet im Auftrag der Gemeinden Laufen, Röschenz, Wahlen, Breitenbach, Blauen, Liesberg und Grellingen. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL (www.jugendsozialwerk.ch), bekannter Anbieter in der Nordwestschweiz, engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören die Offene Jugendarbeit, Familienangebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration.

bea. Meilenweit auseinander lagen die Vertreter des Solothurnischen Leimentals in ihren ersten Verhandlungen über die künftige Aufteilung der Kosten im Schulverband, nachdem der Kanton den Finanzausgleich geändert und die Schülerpauschale eingeführt hat. Jetzt haben alle Gemeinden den Statutenänderungen zugestimmt – letzte Woche auch Bättwil. Der Gemeinderat hatte nach der Delegiertenversammlung, an der Bättwils Wunsch auf spätere Einführung nicht berücksichtigt worden war, mit dem Veto gedroht, dann aber eingelenkt. «Die Statutenänderung hat deutliche finanzielle Folgen für unsere Gemeinde. Bättwil weist derzeit verhältnismässig am meisten Schülerinnen und Schüler auf», führte der Gemeinderat ins Feld. «Durch den Wegfall des Finanzausgleichindexes und durch die Einführung einer verursachergerechten Komponente in der Verteilung der Kosten ergibt sich eine jährliche Mehrbelastung von 140 000 Franken.» Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Risiken einer Ablehnung, habe der Gemeinderat seine Zustimmung beschlossen. «Dies nicht zuletzt, weil mit einer Kostenverteilung nach Einwohnerzahl Bättwil mit einer Zusatzbelastung von ca. 100 000 Franken rechnen müsste. Durch die intensiven Verhandlungen konnte eine deutlich schlechtere Lösung für Bättwil mit einer jährlichen Mehrbelastung von 400 000 Franken verhindert werden». Dafür sprachen mehrere Anwesende dem Gemeinderat ihr Lob aus, wie Yvonne Kilcher, Webmasterin von Bättwil, in ihrem Bericht festhält. Die

Statutenänderung und der Nachtragskredit von 70 000 Franken für das laufende Jahr wurde von den 25 Anwesenden genehmigt. Sie hatten wie viele andere Gemeindeversammlungen infolge der Änderung durch den Kanton auch über das neue Reglement für Anlassbewilligungen zu entscheiden. Der Vorschlag des Gemeinderates wurde angenommen gegen drei Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Einige Anwesende hatten verlangt, den Vereinen die Gebühren zu erlassen. Der Gemeinderat stellte sich auf den Standpunkt, dass die Gebühren sehr moderat ausfallen, doch den Verwaltungsaufwand decken sollen. Laut Reglement werden für Anlässe (bis 200 Personen) mindestens 50 Franken verlangt, für Anlässe ab 200 Personen mindestens 100 Franken. Wiederkehrende Anlässe (monatlicher Flohmarkt) könnten gemeinsam oder einzeln genehmigt werden. «Sie gelten bezüglich der Gebühren jedoch als Einzelanlass und werden dementsprechend verrechnet», heisst es im Reglement. Übersteige der Bearbeitungsaufwand der Bewilligungsbehörde die festgelegten Mindestgebühren, werde dieser nach effektivem Aufwand zusätzlich verrechnet, für 80 Franken pro Stunde. Die Rechnung 2015 der Gemeinde Bättwil gab zu keinen Diskussionen Anlass, sie schloss vor Abzug der zusätzlichen Abschreibungen fast 500 000 Franken besser ab als erwartet. Budgetiert war ein Defizit von 16 200 Franken, in der Rechnung 2015 resultiert ein Gewinn von 10 000 Franken. Den Investitionskredit für die Sanierung vom Kugelfang in der Höhe von 165 000 Franken genehmigte die Bättwiler Gemeindeversammlung mit 21 Ja- gegen drei Nein-Stimmen bei einer Enthaltung.

9998, 9999, 10 0000! Heute habe ich 40 Rappen verdient, denn ich habe die Vorgabe der Krankenkasse erfüllt und 10 000 Schritte an einem Tag hinter mich gebracht. «Ein aktiver Lebensstil kann die Gesundheit erwiesenermassen positiv beeinflussen. Genau dieses Verhalten möchten wir fördern und belohnen», begründet die Krankenkasse, die nun ihre Mitglieder auf Schritt und Tritt überwachen kann, ihre Geschäftsidee. Leider kann ich das Geld nicht einkassieren, da mir ein Schrittzähler fehlt und es mir somit nicht möglich ist, meine Daten zu übermitteln. Beeinträchtigt wird meine Gesundheit momentan sowieso nicht durch zu langes Sitzen, sondern durch den Lärm, der von draussen ins Büro dringt. Den Lärm des Lastwagens, welcher am Morgen das Geschäft unterhalb der Redaktion mit neuer Ware beliefert, kann ich noch ausblenden. Dieser Lärm ist nur von kurzer Dauer. Nervend, aber nützlich und auch schnell vorbei ist die Putzmaschine, welche ihre Runden dreht und dafür sorgt, dass das Stedtli schön sauber ist. Für eine kurze Zeit kann ich meine Gedanken sammeln und versuchen, sie in geschriebene Worte zu transformieren. Doch kaum sind die ersten paar Buchstaben auf dem Bildschirm sichtbar, ist die Znünipause der Bauarbeiter vorbei. Auf den beiden Baustellen in der Viehmarktgasse wird gebaggert, gehämmert und «gepressluftet». Ich schlage die Fenster zu. Nun wäre es zwar ruhiger im Büro, die Luft jedoch drückend heiss, sodass kein klarer Gedanke mehr formuliert werden kann. Nachdem ich das Spiel mit Fenster öffnen und schliessen ein paar Mal durchgespielt habe, gebe ich auf. Ich hole einen Kaffee und verziehe mich später in den Wald, um weitere 10 000 Schritte hinter mich zu bringen. Ob es tatsächlich so viele sind, weiss ich nicht, denn statt Schritte zu zählen, kann ich nun in aller Ruhe meinen Gedanken nachhängen. Geschrieben wird dann in der Stille der Nacht.

KORRIGENDUM WOS. Im Artikel «Fehren gegen neuen Kostenverteiler», vom 30. Juni ist eine Null verloren gegangen. Nicht wie geschrieben um nur 5700, sondern um 57 000 Franken würden in Fehren die Kosten durch den neuen Kostenverteiler der Kreisschule Gilgenberg künftig steigen. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.

KORRIGENDUM/EINGESANDT Beim wunderschönen «Foto der Woche» in Wochenblatt vom Do, 26. Juni, handelt sich nicht um einen kleinen Weissling, sondern um einen Nachtfalter, der am Tag fliegt, namens Siona lineata (aus der Familie der Geometridae (Spanner), wie mir mein Schmetterlingsfreund Florian Altermatt (Professor an Eawag) auf meine Anfrage mitteilte. Pascal Huwyler, Nuglar


THEMENWOCHE GYMNASIUM LAUFEN INTERVIEW

Wie sind Sie auf das Thema gekommen? Am Radio hatte ich mal den Ausdruck «building bridges» aufgeschnappt. Das regte mich in den folgenden Wochen zu Verknüpfungen an. Wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, erkennt man, wie oft man mit diesem Thema konfrontiert wird. Einerseits finde ich Brücken vom Bau und ihrem Zweck her faszinierend, andererseits berührt mich das Thema im übertragenen Sinn. Brücken spielen im Alltag eine zentrale Rolle. An unserem Gymnasium ist eine Schülerschaft aus drei Kantonen untergebracht, Oberstufe und progymnasiale Stufe begegnen sich. Persönlich verbinde ich viele bereichernde Erlebnisse mit Brücken, auf Reisen und im Alltag.

Wer organisiert die Themenwoche und welche Idee steckt dahinter? Für die Themenwoche bildeten Christoph Keller, Sarah Werder und ich ein Organisationskomitee. Die Treffen gestalteten sich sehr konstruktiv, locker und angenehm. Im Vorfeld wurden auch Themen wie «Olympiade» oder «Schwarz-Weiss» auf den Tisch gebracht. Um eines der Themen herum sollten sich verschiedenste Kurse etablieren. Wieso einigte man sich auf das Thema «Brücken bauen»? Aufgrund der vielen Gestaltungsmöglichkeiten wurde schliesslich mein Thema «Brücken bauen» gewählt. Alle Lehrpersonen sollten sich durch ein möglichst weit gefasstes Thema mit Ausgestaltungspotential angesprochen fühlen.

Leiten Sie einen Kurs? Ich bin beim Kurs «Das Schulfest baut Brücken» mit dabei. Zusammen mit Céline, Jasmin und Sabrina kümmern wir uns um den Bereich «Information». Haben Sie einen Favoriten? Ich hätte wohl die Qual der Wahl. Es ist spannend zu erfahren, welches Programm all die angebotenen Kurse beinhalten. Eine der Verlockungen wäre «Über sieben Brücken musst du gehen» oder «Brücken bauen zwischen Berg- und Talbevölkerung». Letztlich führen alle Brücken zum Schulfest. Dieses Fest bildet die Krönung und den Abschluss der Themenwoche und stellt ebenfalls etwas Verbindendes dar. Die Schule lädt Angehörige, Freunde der Schule sowie die breite Öffentlichkeit herzlich ein, gemeinsam einen unvergesslichen Abend zu verbringen und zu geniessen.

«Es braucht Mut zur Begegnung» Im Rahmen der Themenwoche unternahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen gemeinsam mit den Bewohnern des Behindertenwohnheims «Kästeli» einen Ausflug in den Basler Zoo. Jil Claire Schulz

D

ie letzte Schulwoche vor den Sommerferien bricht an. Diese mag für manche unangenehm sein, nicht aber für die Schüler des Gymnasiums Laufen: Die Themenwoche mit dem diesjährigen Motto «Brücken bauen» steht an. Im Rahmen dieser Woche wird eine ganz besondere Brücke gebaut, als sich knapp ein Dutzend Jugendliche auf den Weg zum Zoo Basel machen, wo sie auf Bewohner des Behindertenwohnheims «Kästeli» treffen, um mit ihnen den Nachmittag im Freien zu verbringen.

Flavia Biri und Julia Gunti König der Tiere: Die Löwen begeistern.

Willkommen am Schulfest! f.b. Zum Abschluss der Themenwoche «Brücken bauen» findet heute Donnerstag, 7. Juli 2016 das Schulfest statt. Von 17.00 - 23.30 Uhr werden die Themen und erarbeiteten Produkte der insgesamt 29 Kurse im Gymnasium LaufentalThierstein präsentiert und ausgestellt. Das Neuste aus dem Chemielabor, sportliche Leistungen, Plakate, Näharbeiten aus Chipspackungen, Foto-Reportagen und etliches mehr gibt es zu bestaunen; auch sammeln Schüler und Schülerinnen Geld für Flüchtlinge.

Zudem wird ein vielfältiges Verpflegungsprogramm angeboten – unter anderem: Leckeres aus der Molekularküche, Fribourger Spezialitäten, Risotto und Fajitas. Den Höhepunkt des Abends bildet das Musical «Alice im Wunderland» der Klasse P2m. Die Vorführungen finden um 18 Uhr und um 20.30 Uhr in der Aula statt. Das Schulfest wird im öffentlichen Rahmen gefeiert. Es sind sowohl Eltern und Bekannte als auch Interessierte und Freunde des Gymnasiums Laufen herzlich eingeladen, mitzufeiern und den Abend zu geniessen.

UMFRAGE ZUR THEMENWOCHE

Stimmen aus dem Schulhaus Li Ting Luong, 12. Klasse: «Ich besuche den Kurs ‹Brücken der Hoffnung›. Wir haben zwei Gruppen. Einige nähen Taschen und Etuis aus Chipspackungen. Die andere Gruppe, in der ich bin, mixt Cocktails. Beides werden wir am Schulfest verkaufen und das eingenommene Geld kommt Flüchtlingen zugute. Ich freue mich auf die Woche und vor allem auf die Cocktails.» Ron Korak, Englischlehrer: «Ich leite bereits zum zweiten Mal einen Schachkurs, da er letztes Mal ein grosser Erfolg gewesen ist. Und auch dieses Jahr haben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler angemeldet. Ich finde diese Themenwoche super und freue mich jedes Mal wieder. Wenn es nach mir ginge, könnte man sogar jedes Jahr eine Themenwoche machen.» Filomena Montemarano, Französischlehrerin: «Am besten gefällt mir an der Themenwoche, wenn ich sehe, wie alle an einem Strick ziehen, wie die Vorbereitungen fürs Fest immer konkreter werden und am Schluss die Nervosität steigt. Das Gymnasium Laufen als Gastgeber zeigt sich dann von der besten Seite und wir Lehrerinnen und Lehrer werden für un-

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KENNENLERNEN

Das Gymnasium Laufen baut Brücken

Interview mit Christine Kohler, Französisch-, Deutschlehrerin und OKMitglied der Themenwoche.

Donnerstag, 7. Juli 2016 Nr. 27

seren grossen Arbeitseinsatz so kurz vor den Sommerferien nochmals belohnt.» Joshua Kauf, 8. Klasse: «Ich bin im Chemiekurs ‹Brücken in der Chemie› und finde es super. Wir erforschen die Wasserstoffbrücken. Alles ist sehr gut organisiert und wir machen viele Experimente, das heisst, alles ist sehr praxisnah und lehrreich. Am Schulfest verkaufen wir dann unsere selbst hergestellten Frozen Yoghurts und Drinks mit Trockeneis.» Jonas Linder, 9. Klasse: «Ich besuche den Kurs ‹Brücken der Region›. Wir haben spannende Informationen über verschiedene Brücken gesammelt, welche wir nun besichtigen. Wir machen verschiedene Wanderungen und Ausflüge zu diesen Brücken und stellen unsere Informationen vor Ort der ganzen Gruppe vor. Wir basteln auch grosse Plakate, die man am Schulfest betrachten kann. Bis jetzt gefällt mir die Themenwoche sehr gut.» Petra Schneider, 7. Klasse: «Ich übe mit meiner Klasse das Musical ‹Alice im Wunderland›. Es ist nicht das Originalstück, sondern eine abgeänderte Version. Am Schulfest wird es dann zweimal aufgeführt.»

Hand in Hand: Die Erdmännchen werden bestaunt.

Im «Kästeli» werden Erwachsene mit einer Behinderung betreut. Das Heim unterstützt die Bewohner in allen Lebensfacetten und fördert sie in der Entwicklung ihrer Selbstständigkeit. Bis anhin hatten die Schüler keinen Bezug zu behinderten Menschen, sie seien aber «offen für neue Eindrücke». Im Zoo angelangt, werden kleine Gruppen gebildet, um gegenseitiges Vertrauen zu gewinnen und einen intensiven Austausch zu ermöglichen. So sind auch die anfänglichen Berührungsängste bald überwunden. Hand in Hand geht es zu den schweren Elefanten, den stolzen Löwen und auch die farbenfrohen Flamingos bereiten strahlende Augen. Es wird deutlich, wie sehr die Behinderten diesen Kontakt zur Aussenwelt, gerade auch zu jungen Leuten, geniessen. Eifrig werden die Schüler über ihre Wohnorte und Familien befragt, genauso findet man aber auch Zeit, um

FOTOS: JIL CLAIRESCHULZ

über die Tagesabläufe im Wohnheim und über die persönlichen Lieblingsbeschäftigungen zu diskutieren. Das Fazit der Schüler fällt sehr positiv aus. «Bis zu diesem Treffen war uns ihre Welt vollkommen fremd. Nun können wir zurückblicken auf eine tolle und lehrreiche Erfahrung», so Céline Emch und Selina Heller. Durch die offenen Gespräche sei schnell deutlich geworden, wie viele Parallelen es zwischen den beiden Welten gibt. So machen sich alle gut gelaunt und vollbepackt mit neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg. Auf die Frage, was unsere Gesellschaft am Umgang mit Behinderten verbessern könnte, antwortet Angelika Becker, Mitarbeiterin der Aktivierung, ganz einfach: «Mut zur Begegnung. Die Gesellschaft soll Mut haben, diese Menschen kennenzulernen, denn man wird mit grenzenloser Herzlichkeit bezahlt.»

GESTALTEN

«Kunst ist die Brücke zwischen Mensch und Natur» Morgens um acht Uhr im Hof des Schlosses Zwingen. Eine Gruppe Jugendlicher steht im Kreis und hört aufmerksam ihrem Kunstlehrer Martin Meury zu. Dieser ist gerade dabei zu erklären, wie man die technischen Schwierigkeiten, eine Brücke zu zeichnen, überwindet. Nach einem kurzen Rundgang in der Umgebung des Schlosses, haben sich die Schülerinnen und Schüler bald alle verteilt und widmen sich ihrer Aufgabe: Brücken sammeln. Von diesen finden sich beim Schloss Zwingen nämlich einige, ob aus Stein, Holz oder moderne Brücken aus Beton. Aus allen erdenklichen Winkeln werden sie fotografiert, gezeichnet oder gemalt – teils mit unterschiedlichsten Utensilien. Für Martin Meury ist es ein Vergnügen, den gestalterischen Kurs zu leiten. «Es ist doch schön, den ganzen Tag in der Natur zu sein, Orte zu sehen, die man sonst nicht sehen würde, und draussen

kreativ zu arbeiten», findet er. Dem können auch die Schüler beipflichten. Es sei entspannend, da man beim Zeichnen draussen einfach abschalten könne. Auch Deutschlehrer Amedeo Fantozzi findet, der Kurs sei eine tolle Sache. «Die Schüler sind frei, sich ihre eigenen Motive zu suchen». Es werde engagiert gearbeitet, was schön zu sehen sei, schwärmt er. Znünizeit, Martin Meury kommt mit Einkaufstüten voller Gipfeli dahergeschritten, die er anschliessend an alle verteilt. Eine nette Geste, denn beim vertieften Arbeiten kann der Hunger schon mal vergessen gehen. Als gegen Mittag alle im Schlosshof zusammenkommen und die verschiedenen Arbeiten ausgelegt und besprochen werden, wird die kreative Bandbreite, die sich in diesem Kurs ergibt, sichtbar. Von Bleistift-, Kohle-, oder Rötelstiftzeichnungen über farbige Aquarelle bis

Bleistiftzeichnung: Mit etwas Übung kein FOTO: FABIENNE JEKER Problem. hin zu Projekten mit Zeitrafferfilm oder Lightpainting ist alles vorhanden. Es ist faszinierend, wie zu einem einzelnen Thema so viele verschiedene Arbeiten entstehen können. Zu diesem Kurs passt wohl kein Zitat besser als «Kunst ist die Brücke zwischen Mensch und Natur». Fabienne Jeker

KOCHEN

Traditionelle Gerichte von Syrien bis nach Afrika Gebratenes Fleisch, geschnittenes Gemüse und geschmolzene Schokolade – in der Schulküche der Sekundarschule Laufen herrscht ein reges Treiben. Dort haben sich 32 kochbegeisterte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten versammelt zum Kurs «Fajitas, Orkas and Bananas». Der Sinn dahinter: kulinarische Brücken bauen zu anderen Kulturen. Auf dem heutigen Menüplan steht in der einen Küche Mezze, ein typisches Gericht aus Syrien und in der anderen Küche wird traditionell afrikanisch gekocht. Um das Schulische nicht aussen vor zu lassen, halten einige Schüler informative Kurzvorträge über exotische Gewürze, bevor sie mit dem eigentlichen Kochen beginnen. Während die einen die für Afrika typischen Süsskartoffel schälen, in Würfel schneiden und mit scharfen Chilischoten würzen, werden in der anderen Küche schon mal alle benötigten Zutaten

für Mezze bereitgestellt. Das ist ein Gericht, das sich aus vielen kleinen Speisen zusammensetzt und auf einer grossen Platte serviert wird. Die Schüler haben sich mit den acht traditionellen syrischen Gerichten Humus, Taboulé, Kubba, Fladenbrot, Kofta, Auberginenpüree, Fatusch und Basbusa einiges Lecker: Die Schüler geniessen ihr selbst gemachtes vorgenommen. FOTO: SINA BAMMERT Das Dessert wird auch Essen. schon vorbereitet: Glace, Frozen Joghurt und Brownies stehen auf der Das Kochen mit allem Drum und Speisekarte. Dies hat zwar nicht viel mit Dran dauert etwa zwei Stunden und ist der afrikanischen Küche zu tun, jedoch pünktlich um zwölf Uhr beendet. Nun lassen es sich die Küchenchefs nicht neh- können die hungrigen Schülerinnen und men, bei der ersten Sommerhitze ein Schüler auch endlich von ihrem Essen kühles Dessert zu servieren. Die Gruppe kosten. Alle – auch die Lehrpersonen – Syrien bleibt beim Traditionellen und scheinen sehr zufrieden mit dem Enderbackt Basbusa, einen süssen arabischen gebnis. Sina Bammert Kuchen mit Kokosnussaroma.


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GESCHÄFTSLEBEN

DENKPAUSE

Wieso ist politische Arbeit wichtig und wieso macht sie Freude?

Susanne Koch

DIES UND DAS

tonaler Ebene lohnt es sich: nirgendwo trifft man so viele Menschen, die mit ihrem Wissen und ihren Ideen die Zukunft unserer Heimat mitgestalten – nicht immer gleicher Meinung, aber doch interessiert und engagiert sind. Als Beispiel sei erwähnt die definitive Einführung der Familien-Ergänzungsleistung. Da ist unser Kanton Vorreiter: nach einigen Jahren «Versuchsbetrieb» wurde dieses Angebot nun definitiv beschlossen. Das bedeutet, dass erwerbstätige Familien mit geringem Einkommen und Kindern unter 6 Jahren Unterstützung erhalten können, was zu einer Entlastung der Sozialhilfe führt resp. für Familien eine Erleichterung sein kann, weil unter Umständen gar keine Sozialhilfe beantragt werden muss. Manchmal muss man sich zwischen einer unvorteilhaften und einer schlechten Lösung entscheiden – sich dann trotzdem dafür einsetzen, und Rückgrat zu zeigen, ist nicht immer einfach, aber unabdingbar. Aber: Freude macht die politische Arbeit immer dann, wenn man spürt, dass eine Massnahme oder ein Beschluss ins Grüne getroffen hat, wenn sich zufriedene EinwohnerInnen über eine Beratung oder einen Beschluss freuen und man merkt, dass dies weiterhilft. Nächstes Jahr stehen wiederum Gemeinde- und Kantonswahlen an: es ist Zeit, sich für Gesellschaft und die Allgemeinheit einzusetzen. Wer es nicht selber tut, über den wird bestimmt!

In der aktuellen Session des Kantonsrats wurde ein Volksauftrag der Jungen CVP behandelt, der verlangte, dass an unseren Schulen ein eigenständiges Fach «politische Bildung» eingeführt werden soll. Um es vorweg zu nehmen: das Parlament war zwar der Ansicht, dass das ein wichtiges Anliegen sei, dass aber die Finanzen dazu nicht reichen. Wer seit vielen Jahren politisch aktiv ist, merkt immer wieder, dass das Interesse und die Freude an der Politik und damit am konkreten Mitgestalten der Gesellschaft (Bildung, Umwelt, Kultur) zu Gunsten von Freizeitaktivitäten und zur Pflege der persönlichen Interessen auf der Strecke bleibt. Dass ist schade! Der Politik mangeln die Ideen der Generation der 20-, 30- und z.T. sogar 40-jährigen und diesen Generationen das Hineinwachsen in die Politik. Dabei ist die Arbeit in einem Gemeinderat durchaus spannend, man kann bei entsprechendem Engagement einiges bewirken, sei es in der raumplanerischen Entwicklung, bei der Ausgestaltung des öVs oder weiterer Angebote für Susanne Koch, Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin die Bevölkerung. Auch auf kanErschwil

Ade Werkplatz Breitenbach Angeschlagene Von Roll Industriegruppe verlagert Bereich ins Ausland und streicht bis zu 45 Jobs Die bereits arg redimensionierte und finanziell angeschlagene Industriegruppe Von Roll wird noch kleiner. «Das Unternehmen plant umfangreiche Massnahmen, um die Fixkostenbasis zu reduzieren und die Gesamteffizienz zu steigern.» Was im schönsten Managerdeutsch daherkommt, entpuppt sich erneut als harter Schlag für die Beschäftigten. Weltweit sollen der Konzentration auf das Kerngeschäft, die Elektroisolation, bis zu 160 der derzeit 2000 Arbeits-

plätze zum Opfer fallen, wie es erst am Schluss in der Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Davon sollen etwa 50 Jobs an den Schweizer Standorten Wädenswil (Management, Verkauf usw.) und in Breitenbach (Produktion) gestrichen werden. Wo genau wie viele Stellen abgebaut werden, wollte VonRoll-Sprecherin Claudia Güntert mit Verweis auf anstehende Konsultationsverfahren mit der Belegschaft nicht bekannt geben. Nur so viel: «Es ist geplant, den Bereich Composite oder Verbundwerkstoffe aus Breitenbach in unser Werk in Augsburg zu verlagern.»

Bleiben soll das Kompetenzzentrum für Imprägnieren und Laminieren. Damit ist auch gesagt, dass in der Schweiz Breitenbach viel stärker leiden wird als die Konzernzentrale in Wädenswil. Das bestätigt auf Anfrage Dieter Künzli, Gemeindepräsident von Breitenbach. «Wir wurden informiert, dass 30 Beschäftigte betroffen sein werden.» Eine andere verlässliche Quelle spricht gar von 45 Arbeitsplätzen, welche in Breitenbach wegfallen werden. Das wäre dann fast jeder sechste Arbeitsplatz an diesem Standort. bz Nortwestschweiz, Franz Schaible

EINGESANDT

AUSSTELLUNG

Von der weltbesten Schokolade

Zum 50. Todestag von August Cueni

Aus «Dorf- und Ortsansichten»: Zwingen Ramsteinerturm.

Verpackung der Schokoladenbox: Das Bild stammt von Pablo César Amaringo Shuna und stellt zahlreiche natürliche wie auch mystische Gestalten dar. FOTO: ZVG Kürzlich ist es mir wieder einmal passiert. Ich laufe den Eltern eines ehemaligen Primarschülers über den Weg. Solche Momente lasse ich nicht vergehen, ohne nachzufragen, was der damals 10Jährige denn heute mache. Sein Vater erzählt mir, dass der Sohn ins Schokolade-Geschäft eingestiegen sei mit einer neuen nachhaltig und fair produzierten Schokoladenmarke. Den ungewöhnlichen Markennamen hab ich mir sofort aufgeschrieben und zu Hause gegoogelt. Und dann bin ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Der heute 34-Jährige hat sich mit einem Freund zusammengetan. Und die beiden haben sich auch mit vielen Anderen zusammengetan. Mit 35 Bauernfamilien im Alto Huayabamba Tal in Peru. Gemeinsam haben sie eine Firma gegründet, die

den Kakaobauern faire Preise für ihre Bohnen zahlt. Im internationalen Kakaohandel bleibt für die produzierenden Bauern praktisch nichts übrig, während die Händler sehr viel Geld daran verdienen. Das hat sich für die Bauern im Alto Huayabamba Tal nun geändert. Sie sind Teilhaber der eigenen Firma geworden. Was für ein zukunftsweisendes Wirtschaftsmodell. Sie schicken den Kakao direkt in die Schweiz zu einer der weltbesten Schokoladenmanufakturen. Was herausgekommen ist? Ich hab’s natürlich probiert. Ich kann nur sagen: Gratulation zu so einem wunderbaren Produkt, bei dem alles stimmt! Choba Choba! (bedeutet in Quechua so viel wie «Du hilfst mir – ich helfe dir»)

Vor 50 Jahren ist August Cueni, der grosse Maler unserer Heimat, gestorben. Seine Bilder leben weiter und hängen noch immer als Zeitzeugen und kostbare Kleinode in zahlreichen Stuben. Menschen, die seine Bilder einfach gern haben, wachsen auch in der jüngeren Generation heran. Wir kennen den Landschaftsmaler August Cueni, dem es meisterhaft gelungen ist, den Eindruck einer momentanen Naturstimmung, die Darstellung eines Augenblicks, beispielsweise das Spiel der Sonnenreflexe und die Spiegelungen auf dem Wasser auf seine Leinwand zu bannen. Zu Fuss oder mit dem Velosolex ist er meist draussen unterwegs gewesen, die Malutensilien im Rucksack und die Staffelei auf dem Rücken, suchend nach einem lohnenswerten Sujet. Im Verlaufe seines Lebens hat er mehr als zweitausend Gemälde geschaffen. August Cueni war aber nicht nur Landschafts-und Dorfmaler, und nicht alle seine Sujets mussten von ihm erlaufen werden, denn, wer vom Künstler porträtiert werden wollte, musste zu ihm ins Atelier kommen.

Marianne Volonté

DENKPAUSE

Landesaustellung in unserer Region

Mark Winkler

von Anfang an eine tragende Rolle bei der Entwicklung von Strategien, Ideen und Visionen spielen und sich mit den andern Kantonen absprechen. Mit einer EXPO könnten verschiedene Infrastrukturprojekte wie das Herzstück der SBahn, der Weissensteintunnel, der Naturpark Thal, ein Ausbau der H18, des Uni-Campus in Liestal und andere gefördert werden. Dass eine Landesausstellung nur mit einem grossen finanziellen Aufwand realisiert werden kann, ist allen bekannt. Doch brauchen wir nicht immer wieder solche Grossanlässe mit einem guten Mix von Zeitgeist und Aufbruchstimmung? Die EXPO 1914, 1939, 1964 und 2002, aber auch eine Grün 80 in unserer Region, haben gezeigt, wie wichtig solche Grossanlässe für unsere Bevölkerung, eine Region und unser Land sein können. In diesem Sinne erhoffen wir, dass sich auch die Regierung des Kantons Solothurn für eine entsprechende Machbarkeitsstudie einsetzen wird.

Wie auch in den Kantonen BaselStadt und Basel-Land wird die Solothurner Regierung beauftragt zu prüfen, ob eine Expo zu Ende des nächsten Jahrzehnts in der Region Nordwestschweiz veranstaltet werden kann. Die FDP, die Liberalen haben in dieser Woche beim Regierungsrat einen entsprechenden Auftrag eingereicht. Nachdem die Ostschweizer Stimmberechtigten einen Planungskredit für eine EXPO 27 abgelehnt haben, eröffnet sich die Möglichkeit, die EXPO zu Ende des nächsten Jahrzehnts in die Region Nordwestschweiz zu holen. Eine EXPO in der Nordwestschweiz wäre ein würdiges Leuchtturmprojekt. Der Kanton Solothurn soll Mark Winkler, Kantonsrat FDP

Aus «Portraits»: Selbstbildnis 1959. Die Gedenkausstellung im Spätherbst 2016 ist diesem weniger bekannten Schaffensgebiet gewidmet. Der Porträtist August Cueni soll uns näher gebracht werden. Dies Ziel hat sich die Stiftung unter dem Präsidium von Erwin Cueni-Hertig gesetzt und möchte mit einer grösseren Gedenkausstellung das Andenken an den Künstler für die Nachwelt aufarbeiten. Bis zur Ausstellung werden hier in loser Folge einige Portraits des Künstlers vorgestellt werden und ein wenig auf die Ausstellung gluschtig machen. Josef Scherrer Merkdaten / Gedenkausstellung in Zwingen Freitag, 28. Oktober bis Sonntag, 6. November 2016 in der Schlosskapelle


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KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE 51 Menschen spendeten Blut BÄRSCHWIL. WOS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Bärschwil gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste nicht zu verpassende Spendemöglichkeit ist am 24.10.2016 in Bärschwil. Der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.

Kein Sommerloch-Witz: Russische und andere Doping-Sünder erhalten Gelegenheit, ihre Unschuld zu beweisen.

CARTOON: MORITZ ANTONY

EINGESANDT

Die Quellnymphe verabschiedet sich in die Schulferien ihm grosse Reichtümer bescherte, und auch nicht der starke Sohn 2, der sich als Garant für die Fortdauer seiner Macht anbot, sondern seine Tochter, die ihm das lebenswichtige Quellwasser beschaffte. Dabei hatte jedes einzelne Schulkind seinen Part und Quellnymphe: Gut besuchtes Schlussbouquet. FOTO: ZVG natürlich auch die Lehrerinnen, welche für die musikaliAm 29. Juni verabschiedeten sich die sche Begleitung oder die Regie verantKinder der Primarschule und des Kin- wortlich waren. Sie alle taten dies mit dergartens Roggenburg in die Sommer- absoluter Hingabe und schauspieleriferien. Sie taten dies mit der Aufführung schem Geschick. eines Theaterstückes im Mondstübli, der Das zum Brechen gefüllte MondstüQuellnymphe von Anetta Baumann. bli begleitete die Vorführung mit viel Es dauerte eine gute Stunde, bis der Applaus und lernte dabei, wie wichtig König sich entscheiden konnte, wen er gutes Wasser für die Menschen ist, was als Nachfolger für den Thron bestim- natürlich» die Moral der Geschicht» men wollte. Es war nicht Sohn 1, der war, und ganz nebenbei wurde zudem

allen klar, wie wichtig die Schule für das soziale Leben Roggenburgs ist. Im anschliessend von Schulrat und Schulleitung organisierten Grillabend wurde diese Tatsache gebührend vertieft. Meinerseits, möchte ich mich, als scheidender Gemeindepräsident, bei der Schulleitung, dem Schulrat und ganz besonders bei den Lehrerinnen, für ihre aufopfernde Arbeit bedanken, nicht nur für die Quellnymphe, sondern für die ganzen Jahre, während welchen sie sich mit vollster Hingabe für unsere Schule eingesetzt haben. Und natürlich gebührt mein Dank auch allen Einwohnern von Roggenburg, ob gross oder klein, welche die Gemeinde immer begeistert unterstützen. Peter Hufschmid

Rehkitze nicht berühren REGION. WOS. In den vergangenen Tagen häufen sich Fälle, in denen besorgte Personen Rehkitze, die alleine in der Wiese liegen, aufheben und zum Tierarzt bringen. Doch diese Besorgnis ist unbegründet, ja gar oft tödlich für die Jungen! Denn das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere. Die Mütter bleiben nur zum Säugen kurz bei ihren Jungen. So verhindern sie, dass mögliche Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden. Ausserdem sind die Rehkitze dank ihres gefleckten Fells perfekt getarnt. Ein weiterer Schutz ist der fehlende Eigengeruch. Dies ist auch der Grund, weshalb die Jungtiere nicht berührt werden sollten. Nimmt das Kitz den Menschengeruch an, könnte es von seiner Mutter verstossen werden. Das Amt für Wald beider Basel bittet deshalb, aufgefundene Rehkitze auf keinen Fall zu berühren. Scheint das Tier verletzt, soll die Polizei benachrichtigt werden. Orgel und Bariton im Stäglen NUNNINGEN. WOS. Am kommenden Samstag, 9. Juli (15 Uhr), spielt Rolf Stebler auf seinem Baritonhorn in Begleitung von Rainer Maria Studer an der Orgel ein ganz spezielles Konzert. Seit fünfeinhalb Jahren spielen die beiden meistens mittwochs in der Kirche Büsserach zur Verschönerung des Gottesdienstes. Mittlerweile sind dies mehr als

200 Auftritte. Mit ihren Melodien im Alters- und Pflegeheim Stäglen werden die beiden Musiker dieses seltene Jubiläum mit allen Interessierten feiern.

MUSIK-TIPP

William Bell Nostalgische Soul-Fans erinnern sich gern an die grossartigen Platten, die vom legendären Label Stax Records ausgingen. Dort war zu Beginn der Karriere auch William Bell unter Vertrag. Er stand indessen oft im Schatten von Superstars wie etwa Otis Redding, Wilson Pickett und Eddie Floyd. Zu William Bells grössten Erfolgen zählen die Debütsingle «You Don’t Miss Your Water» (1961), «Private Number» (mit Judy Clay) und «Tryin› To Love Two». Aus seiner Feder stammt ebenfalls der Song «Born Under A Bad Sign», den Albert King zu einem Blues-Klassiker machte. Der am 16. Juli den 77. Geburtstag feiernde Songschreiber und Sänger aus Memphis im US-Bundesstaat Tennessee meldet sich mit «This Is Where I Live» (Universal Music) eindrücklich zurück. Es ist seit zehn Jahren sein erstes Album mit neuem Material und sein erstes seit 40 Jahren, welches beim wieder reaktivierten Stax-Label herausgekommen ist. Wer klassischen Southern Soul liebt, wird an den zwölf von William Bell warmherzig vorgetragenen Songs Gefallen finden. Benno Hueber

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