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Donnerstag, 23. Juni 2016

108. Jahrgang – Nr. 25

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18ºC 30ºC

Freitag, 24. Juni 2016 Viel Sonne und sommerliche Temperaturen. Gegen Nachmittag steigendes Gewitterrisiko.

18ºC 24ºC

Samstag, 25. Juni 2016 Wechselhaft, es muss immer wieder mit Regengüssen oder Gewittern gerechnet werden. Sonntag, 26. Juni 2016 Weiterhin sehr wechselhaft. Zeitweise auch Regen.

17ºC 23ºC

Porrentruy / Laufen

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Am vergangenen Samstag nahm die erste bilinguale Klasse in Porrentruy ihre Maturazeugnisse in Empfang.

Büsserach

11 Ein Dutzend junger Künstler präsentieren ab morgen Freitag ihre Werke in Büsserach. Anne und Heinz Roth starten damit in die zweite Runde ihrer Förderung junger Kunst.

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Leise Autos, temperamentvoller Piero 22 Elektrofahrzeuge der WAVE-Trophy machten in Laufen einen kurzen Stopp und wurden von den Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule mit Punkten beurteilt. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Morgen war der Auftritt von Piero Esteriore, der mit den Jugendlichen drei Lieder sang. Gaby Walther

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ine Rally verbindet man mit lautem Motorenlärm. Die 22 Fahrzeuge, welche jedoch letzte Woche durch Laufen fuhren, waren kaum zu hören. Der Grund: Sie wurden alle mit Elektromotoren angetrieben. Vom 10. bis 18. Juni fand die grösste Elektroauto-Rally der Welt, die WAVE-Trophy statt. 70 Teams aus 10 Ländern fuhren von Bremerhaven, Norddeutschland, in die Schweiz und machten an mehreren Schulen halt, so auch am Mittwoch, 15. Juni, auf dem Schulhausplatz der Sekundarschule Laufen. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Klimaerwärmung auseinandergesetzt. Sie fertigten Postkarten an, auf denen sie notierten, welchen Beitrag jeder und jede einzelne leisten möchte, um den Ausstoss an Treibhausgasen zu verringern. Diese Klimaversprechen werden die WAVEVerantwortlichen der UNO in Genf übergeben, damit die Versprechen an die nächste UNO-Weltklimakonferenz in Marrakesch gelangen. Mit dieser Kampagne, bei der Jugendliche aus

Akku-Ente: Unter den Elektrofahrzeugen, die über den Pausenplatz fuhren, war nebst modernsten Autos auch ein umgebauter FOTO: GABY WALTHER Citroën 2 CV zu bewundern und zu bewerten.

sechs Kontinenten mitmachen und dadurch das grösste Grusskarten-Mosaik der Welt entstehen soll, erhoffen die Verantwortlichen einen Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde. Im Zwei-Minuten-Takt fuhren die Elektromobile auf den Pausenplatz. Nicht schlecht staunten die Zuschauer, als der Tesla per Fernbedienung auf den Platz rollte. Fleissig verteilten die Jugendlichen Punkte. Gar nicht so einfach, denn die Modelle waren ziemlich unterschiedlich. Da waren unter anderem ein alter Citroën 2 CV, ein rassiger Sportwagen, ein Lastwagen und ein Roller mit Anhänger zu bewerten. Begeistert stiegen einige Schüler in den Bus und liessen sich ein paar Meter mitnehmen, natürlich wurde auch dieser mit Batterie betrieben. Die WAVETrophy, gegründet vom Luzerner Louis

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Palmer, wird seit fünf Jahren durchgeführt. In diesem Jahr wurden rund 20 Schulen im Kanton Bern und Baselland besucht. Die Zieleinfahrt und die Siegerehrung fanden letzten Samstag auf dem Gelände der EBL in Liestal statt. Nach der Präsentation durften sich die Laufner Schülerinnen und Schüler auf einen weiteren Höhepunkt freuen. Nachdem die hauseigene Steelband, die Red Steel Dragons, für musikalische Einstimmung gesorgt hatten, erschien der Laufner Piero Esteriore. Der Musiker, bekannt aus «Music Star», «Big Brother» und der Eurovision, verlangt normalerweise für einen Auftritt mehrere tausend Franken. In Laufen trat er gratis auf. «Er war mir noch einen Gefallen schuldig, weil er vor längerer Zeit zwei Musikvideos hier an der Schule gedreht hatte», erzählte Bernard Räz.

Piero lobte den Lehrer für sein Engagement mit der Steelband und plauderte ausführlich über sein Privatleben und seine Musikkarriere. Er schwärmte von der Wichtigkeit der Familie und betonte, dass «das Leben nicht nur aus Show besteht». Die Show ist jedoch das Metier von Piero. Mit Charme und Temperament motivierte der Showman die Jugendlichen zum Mitsingen, Mitklatschen und Tanzen. Kurzfristig hatte er noch ein Kamerateam organisiert, um den Auftritt mit den Kids filmen zu lassen und diesen eventuell in einen Videoclip zu integrieren. Er präsentierte drei Lieder seiner neuen CD, bevor er dann ins Auto stieg und die zehnstündige Fahrt nach Ostdeutschland auf sich nahm, um dort ein Konzert zu geben. Weiter Fotos Seite 5


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LAUFENTAL

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Donnerstag, 23. Juni 2016 Nr. 25

PORRENTRUY / REGION

Erste zweisprachige Matur abgeschlossen

LIESTAL

Doppelspur statt Staatskasse WOS. Die SP Baselland und die Grünen Baselland treiben den Doppelspur-Ausbau im Laufental voran. Sie fordern, dass der Kanton diese für die Region zentrale Investition vorfinanzieren soll. Die Mittel dafür sind vorhanden. Dafür können und sollen die seit 1997 im «Fonds für regionale Infrastrukturvorhaben» geäufneten Mittel von 109 Millionen Franken eingesetzt werden. Damit reagieren die SP und die Grünen Baselland auf den Versuch der Regierung, diese zweckgebundenen Mittel einfach zur Aufbesserung des Eigenkapitals des Kantons zu vereinnahmen. Der «Fonds für regionale Infrastrukturvorhaben» wurde durch zwei Landratsbeschlüsse in den Jahren 1997 und 2005 aus Verkaufsgewinnen von BLKB-Zertifikaten geäufnet. Dieser Fonds ist Teil des Eigenkapitals des Kantons ausserhalb der Defizitbremse. Die SP und die Grünen schlagen nun vor, diesen Fonds im Sinne des neuen Finanzhaushaltsgesetzes FHG in eine Spezialfinanzierung umzuwandeln und diesen Betrag für die Vorfinanzierung des Doppelspurausbaus der Bahnlinie im Laufental einzusetzen. So könnte der DoppelspurAusbau der Bahnlinie im Laufental entscheidend vorangetrieben werden. Wichtig ist dabei, dass durch das Instrument der Spezialfinanzierung das Volumen der übrigen Investitionen im Kanton nicht reduziert werden müsste, teilen die SP und die Grüne mit.

Die 182 Maturandinnen und Maturanden und viel Publikum: Die Absolventen der zweisprachigen Matur sitzen in der vordersten Reihe.

Am vergangenen Samstag nahm die erste bilinguale Klasse ihre Maturazeugnisse in Empfang. Während zwei Jahren wurden die 18 Schülerinnen und Schüler in Laufen, die letzten beiden Jahre in Porrentruy unterrichtet. Martin Staub

S

chauplatz war die Eisarena des HC Ajoie. Zwischen vier und halb fünf füllten sich die Ränge tatsächlich in ähnlichem Ausmass wie bei einem Eishockey-Spiel der Lokalmatadoren. Kein Wunder bei annähernd 200 Absolventen, die am Lycée cantonal de Porrentruy ihre vierjährige Ausbildung abschlossen und nun hier das Maturazeugnis aus den Händen von Regierungsrat Martial Courtet entgegennehmen durften. Dieses Mal hatte die Maturafeier in

Porrentruy aber ganz besonderen Charakter. Deshalb waren auch zahlreiche Gäste aus dem Baselbiet und dem Schwarzbubenland hier. Sie alle wollten live dabei sein, wenn ihre Töchter, Söhne, ehemaligen Schülerinnen, Schüler ihr Diplom als erste Maturanden mit bilingualer Ausbildung in den beiden Sprachgebieten in Empfang nehmen dürfen. Selbst Monica Gschwind, Bildungsdirektorin des Kantons Basel-Landschaft, war zugegen und gratulierte den Verantwortlichen, die das Projekt der ersten bikantonalen zweisprachigen Matur anrissen und erfolgreich weiterführten. Namentlich Isidor Huber, Rektor am Gymnasium Laufental-Thierstein, habe schon Jahre vor der Einführung dieses Pilotprojektes grosse Anstrengungen unternommen, damit gestartet werden konnte, erklärte Christoph Keller. Der Konrektor äusserte sich zuversichtlich, dass die zweisprachige Matur zwischen den Kantonen Jura und Basel-Landschaft nun definitiv eingeführt werde. Olivier Dubail, Konrektor, und JeanMarc Scherrer, Rektor am Lycée cantonal lobten dieses Projekt ebenfalls in den höchsten Tönen.

FOTOS: MARTIN STAUB

Die Besten: Kathrin Altermatt, beste Matur aller 182 Absolventen, und Dominik Gaiato, beste Matur mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht, flankiert von Regierungsrätin Monica Gschwind und Isidor Huber, Rektor Gymnasium Laufental-Thierstein.

Ab ins Kino!

Zugegeben – das Wetter hat in den letzten Wochen nicht wirklich dazu eingeladen, nach draussen zu gehen. Richtig anstrengend ist das vor allem für Eltern. Während die Kleinen in den warmen Monaten ihre Freizeit eigentlich am liebsten draussen verbringen, sitzen sie nun in der Wohnung und wollen beschäftigt sein.

Freut sich mit den Maturandinnen und Maturanden: Isidor Huber applaudiert.

Warum also nicht auf kreative Art Eintrittskarten für den Film «Ice Age 5» am 19. August 2016 im Open-Air-Kino in Laufen gewinnen? Alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren sind eingeladen, ihr schönstes Ferien- oder Freizeiterlebnis auf einem A4-Blatt zu zeichnen, malen oder kleben. Auf die Rückseite müssen dann nur noch Name, Adresse und Geburtsdatum geschrieben werden sowie die Anzahl der im gleichen Haushalt lebenden Familienmitglieder, die mit ins Kino wollen.

Benjamin Perren, Pfeffingen: Nimmt den Preis für die beste Matur im Bereich Geisteswissenschaften und Sport entgegen.

Bis am Freitag, 22. Juli 2016, können die Zeichnungen auf die EGK-Agentur Laufen gebracht oder per Post an mich geschickt werden: EGK-Gesundheitskasse, Agentur Laufen, Ruth Joseph, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtig. Die besten Zeichnungen werden hier im Wochenblatt publiziert und alle Gewinnerzeichnungen werden am Kino-Abend ausgestellt. Bleiben Sie gesund! Ruth Joseph Leiterin Agentur Laufen

laufen@egk.ch

Ein stolzer Direktor: Jean-Marc Scherrer, Rektor Lycée cantonal de Porrentruy.

Prominenter Referent: Herzspezialist Professor René Prêtre.

Maturanden der bilingualen Klasse Chemie/Biologie Kathrin Altermatt, Kleinlützel Melissa Faggella, Courtételle Emile Monin, Glovelier Mylène Ngouontcheu, Glovelier Ilona Probst, Reinach Maren Trutmann, Breitenbach Wirtschaft/Recht Thierry Y. Albert, Breitenbach Laura Aubry, Boécourt Morgane Chételat, Develier Nathan Domon, Soulce Catherine Eng, Brislach Loana Ferrara, Courtételle Dominik Gaiato, Laufen Benjamin Perren, Pfeffingen Natalie Pflugi, Wahlen Adrien Reber, Delémont Jonas Syed, Zwingen Marcus Tschumi, Wahlen

Spezialauszeichnungen Beste Matur (von 182 Maturanden!): Kathrin Altermatt, Kleinlützel (Preis der Ehemaligenvereinigung des Lycée Porrentruy) Beste Matur mit Schwerpunkt Naturwissenschaften: Kathrin Altermatt, Kleinlützel (Preis der Universität Neuenburg) Beste Matur mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht: Dominik Gaiato, Laufen (Preis der Universität Neuenburg) Beste Maturaarbeit im Bereich Geisteswissenschaften und Sport: Benjamin Perren, Pfeffingen Von insgesamt 9 zu vergebenden Preisen gingen deren 4 an Mitglieder der Classe bilingue intercantonale.


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 24. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 24. Juni, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 26. Juni, kein Gottesdienst in Laufen! Kleinlützel Sonntag, 26. Juni, 11.00 Uhr, Jägerhaus Kleinlützel, ökumenischer Waldgottesdienst, Gemeindeleiter Christof Klingenbeck, Liturgiegruppe und Pfarrerin Regine Kokontis. Anschliessend Bräteln des Selbstmitgebrachten. Kuchen und Getränke können vor Ort bezogen werden.

HERZLICHEN DANK allen, welche

Anton Vogt im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten, ihm Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten, ihm auch am Ende seines Lebensweges zur Seite standen, ihm im Tode auf vielfältige Weise die Ehre erwiesen und uns ihre Anteilnahme und Verbundenheit erfahren liessen. Der Dreissigste findet am Samstag, 25. Juni 2016, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil statt.

Erschwil, im Juni 2016

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 25. Juni 2016 19.00 Uhr Jugendgottesdienst Godi Sonntag, 26. Juni 2016 10.00 Uhr Gästegottesdienst «Vom Bankdrücker zum Stammspieler» mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte 12.30 Uhr Mittagessen Jugendtreff Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 24. Juni 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Paul Schwindenhammer und Pfarrer Armin Mettler, Kirche Leymen/F Sonntag, 26. Juni 10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Michael Brunner 10.45 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst Dienstag, 28. Juni, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil

Die Trauerfamilie

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante und Gotte

Rosa Stebler-Vallata 26.10.1925 – 13.6.2016 Nach ihrem langen Lebensweg wurde sie unerwartet rasch von den Altersbeschwerden erlöst und durfte am Montag, 13. Juni 2016, im Kantonsspital Laufen ruhig einschlafen.

In Liebe und Dankbarkeit Marie Thérèse und Carlo Giordano-Vallata, Belgien Graziella und Antonio Ciccotelli-Vallata, Italien Roland und Marthe Haller-Kitter, Fulenbach Anverwandte und Bekannte Auf Wunsch der Verstorbenen findet der Abdankungsgottesdienst am Freitag, 24. Juni 2016, um 14.30 Uhr in der Kapelle im Zentrum Passwang in Breitenbach statt. Die Bestattung im Gemeinschaftsgrab in Oberkirch findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 16. Juli 2016, um 18.00 Uhr, Kirche Oberkirch.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Allfällige Spenden werden an die Pro Senectute Kanton Solothurn weitergeleitet, Postkonto 45-455-2.

Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche:

Traueradresse: Toni Hänggi-Hänggi, Im See 9, 4208 Nunningen (freiwilliger Beistand)

Sonntag, 26. Juni, 10.15 Uhr, reformierte Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit dem Chilespatzenchor, Pfarrer Stéphane Barth, Gitarristin Carmen Gerber und die singenden Kinder. SoSchule/Chinderchile mit Beginn im Gottesdienst. Sonntag, 3. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Chilespatzenchor. Freitag, 24. Juni, von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Der Chilespatzenchor nimmt am Sonntagsgottesdienst am 26. Juni teil. Voranzeige/Planänderung: Seniorennachmittage. Montag, 4. Juli, 15 Uhr, im Kloster Beinwil (gemeinsame Fahrt im 7-Plätzer-Bus vom ref. KGH in Breitenbach aus: hin um 14.30 Uhr / zurück um 17.00 Uhr). Thema: Klostergärten/Pflanzen in der Bibel. Mit einem Zvieri. – Dienstag, 9. August, 15 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach, Thema: Je älter, desto besser. Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Streifzüge durch ein Buch zum Alter. Anmeldung jetzt zur Kinderwoche zum Thema: Wir türmen! Für Dienstag, 12. Juli, 14 bis 17 Uhr: Turmspiele im ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Für Mittwoch, 13. Juli, 14 bis 17 Uhr: Reise zum Botta-Turm auf dem Moron via ElternFahrgemeinschaft, und für Donnerstag, 14. Juli, 8 bis 17 Uhr: Ajoie-Tag mit Wanderung und Bräteln, Reise via Bus und Zug, Kosten: Fr. 25.–/Kind. Anmeldung bis Freitag, 8. Juli, bei Pfr. St. Barth, Tel. 061 781 12 50 / 079 465 77 69 / st.barth@bluewin.ch

Gilt als Leidzirkular.

Aber sei nur stille zu Gott meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Psalm 62, 6

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend ab 30. Juni bis 17. Juli 2016 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien vom Freitagnachmittag, 1. Juli 2016 bis 17. Juli 2016 geschlossen.

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Metzerlen-Mariastein Flühstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Flühstrasse, Abschnitt Grosser Parkplatz bei Klostermauer in Mariastein bis zum Wylerrank, folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: 1. Vollsperrung Für die Vor- und Hauptarbeiten (inkl. Einbau von Belägen) wird die Flühstrasse im besagten Abschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt (exkl. Wochenende vom 2./3. Juli 2016). Während der Vollsperrung erfolgt die Umleitung des Verkehrs (inkl. Postautodienst, Linien 69 und 113) über die Metzerlenstrasse in Mariastein und umgekehrt. Dauer: 27. Juni ab 5.00 Uhr bis 8. Juli 2016 um 24.00 Uhr exkl. Wochenende vom 2./3. Juli 2016 Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich verschieben. 2. Erschwerte Durchfahrt

Anschliessend erfolgen die Fertigstellungs- resp. Abschlussarbeiten unter Verkehr. Die Durchfahrt ist zeitweilig erschwert. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage oder einem Verkehrsdienst geregelt. Der Postautodienst (Linien 69 und 113) ist gewährleistet. Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt. Dauer: 11. bis 22. Juli 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 24. Juni 2016 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Fehren

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Marc Marti u. Angelika Huber Büsserachstrasse 288, 4232 Fehren Bauobjekt: Sichtschutz – Einfriedung (Süd und West) und Hochbeethöhe 80 cm (Süd) Bepflanzung und Holzwand (gemischt) Höhe 2 m Bauzone: W2b Projektverfasser: Arbacasa, Bretzwil Bauplatz: Büsserachstrasse 288, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 209 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 9. Juli 2016

Bauherrschaft: Ackermann-Saladin Myron und Imelda, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren Bauobjekt: EFH Neubau mit Einliegerwohnung Projektverfasser: Merckx GmbH, Büsserach Bauzone: W2a Bauplatz: Baschiacker, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 34 Besonderes: Ausnützungszifferntransport und Grenzbaurecht (ZL. Gb.-Nr. 398) Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 9. Juli 2016

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Borer Bruno, Muldenweg 254 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Borer Norbert Kastelweg 72, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Holz- und Geräteschuppen Bauplatz: Muldenweg 254 Bauparzellen: GB-Nr. 1185 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 7. Juli 2016

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Frau Streit Susanne und Herrn Ankli Stephan, Lindenrainstrasse 17 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Stützmauer, gedeckter Sitzplatz und Gartenhaus Bauplatz: Lindenrainstrasse 15 und 15a Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 4091 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 8. Juli 2016

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Leupold Helene Hohestrasse 106, 4104 Oberwil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 15-16 Grundstückeinfriedung (Zaun) Bauplatz: Bahnhofstrasse 17a Bauparzelle: GB-Nr. 1486 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 7. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Vögtlin-Kamber Markus und Linda, Hügelstrasse 195, 4232 Fehren Bauobjekt: Div. Fassadenänderungen und Sitzplatz-Überdachung Projektverfasser: Bauherr Bauzone: W2a Bauplatz: Hügelstrasse 195, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 442 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 9. Juli 2016

Kleinlützel Bättwil

Baupublikation Bauherrschaft: Huber-Zülle Markus und Claudia Bättwilerstrasse 5, 4112 Bättwil Projektverfasser: Eric Wilhelm Architekt Im Hofacker 8, 4106 Therwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2016-012 Werkhalle mit Attikawohnung Ausnahme: Flachdach mit Attika Bauplatz: Mühlemattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1035 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 7. Juli 2016

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Dellenbach-Hänggi Manfred und Helga, Huggerwald 152 4245 Kleinlützel Projektverfasser: Brunner Zimmerei und Bedachungen AG, Schulstrasse 409 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Dellenbach-Hänggi Manfred und Helga, Huggerwald 152 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Abbruch Schopf, Neubau Schopf Bauplatz: Huggerwald Bauparzelle: 1906 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. Juli 2016

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Nachbur Beat Kilpenweg 3, 4413 Büren

Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbau Kreisbauamt III Amthausstrasse 15, 4143 Dornach Bauprojekt: Flühstrasse Deckbelag im Hocheinbau, Ableitung von Strassenabwasser Bauort: Flühstrasse / Gebiet Wiler/Unger Sang 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 90019, 5290 Projektverfasser: Amt für Verkehr und Tiefbau Kreisbauamt III Amthausstrasse 15, 4143 Dornach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 8. Juli 2016

Bauobjekt: Diverse bauliche Umbauten – Vergrösserung von Fenstern – Einbau von 2 Dachfenstern – Einbau einer Tür – Bau einer Stützmauer und Gehweg Bauplatz: Kilpenweg 3, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2406 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 8. Juli 2016

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-022 Erweiterung Ponystall und Stützmauer Grundbuch-Nr.: 2753 Adresse: 4412 Nuglar, Hofackerstrasse 18 Gesuchsteller: Kosmalski Marc 4412 Nuglar, Hofackerstrasse 18 Grundeigentümer: Kosmalski Francesca 4412 Nuglar, Hofackerstrasse 18 Planverfasser: Kosmalski Marc 4412 Nuglar, Hofackerstrasse 18 Datum Baugesuch: 21. Juni 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 8. Juli 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbau Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Bauprojekt: Sanierung Burgstrasse innerorts (Kantonsstrasse) Bauort: Burgstrasse, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 90001 Projektverfasser: Ing.-Büro Märki AG Föhrenweg 5, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 8. Juli 2016

Grindel

Baupublikation Bauherrschaft: Kilian Henz-Zbinden Hollenstrasse 68a, 4247 Grindel Bauobjekt: Velohaus 3,00 m × 2,40 m Bauplatz: Hollenstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 920 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 7. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Invoice Center, Postfach 401, 8901 Urdorf Bauobjekt: Swisscom TT Vert/Pus Swisscomdorfzentrale Sanierung von Fassaden- und Dachverkleidung Grundeigentümer: Erbgemeinschaft Niklaus Suter, Ruedi Suter Hofackerstrasse 138, 4247 Grindel Bauplatz: Hauptstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 458 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 7. Juli 2016

Erschwil

Baupublikation Bauherrschaft: Green-Home GmbH Industriestrasse 34, 8152 Glattbrugg Postanschrift: Hackacker 26, 8902 Urdorf Verantwortlicher: Architekt Fuchs Remo Hegenheimermattweg 52, 4123 Allschwil Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Neubau 6 Doppelhäuser mit unbeheizten Wintergärten und Einstellhalle Bauplatz: St.-Benedikt-Weg Bauparzelle: 526 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. Juli 2016

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Elsaesser Christine und Adrian Langackerstrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung, Pizza-Ofen Verantwortlich: Elsaesser Adrian Langackerstrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Langackerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 2523 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 23. Juni bis 7. Juli 2016

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL LAUFEN

Leise Autos, temperamentvoller Piero Fortsetzung von Seite 1

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Donnerstag, 23. Juni 2016 Nr. 25

LAUFEN

Wenn Architekten wieder die Bewohner fragen Wenn hochkarätige Architekten aufeinanderprallen, so gibt es Nahrung für die Gedanken. Die Art Basel fand an einem augenöffnenden Abend in der Keramischen statt. Gini Minonzio

Redet gerne: Piero beantwortet ausführlich die Fragen von Lehrer Mathias Kressig, der Schülerin und dem Schüler. FOTOS: GABY WALTHER

Showman: Piero geniesst den Auftritt auf dem Pausenplatz der Sekundarschule.

I

m Kopf? Im Computer? Im Chemielabor? Wo kann neue Architektur entstehen? Keramik Laufen und Similor haben letzte Woche während der Art Basel hochkarätige Architekten eingeladen, um über ihre Vorgehensweisen zu berichten. Ultraspannend war der Auftritt des brasilianischen Stararchitekten Ruy Ohtake. Er zog mit seinen Ausführungen alle in den Bann. «Ich habe gar keinen Computer in meinem Büro», erklärte er und erntete teils bewundernde, teils schlichtweg neidische Blicke. «Die erste Skizze muss vom Kopf direkt aufs Blatt fliessen», fügte er an. Erst danach sei Platz für Computer, mit deren Hilfe sich die Konstruktionsdetails berechnen liessen. Dabei gelingt es Othake immer wieder, die Grenzen des Bisherigen zu überwinden. Er verlässt das Konventionelle und baut Gebäude, wie sie noch nie gebaut wurden. Benjamin Dillenburger, Architekt und Assistenzprofesser, hingegen macht überhaupt keine Skizzen. Er hat ein Computerprogramm entwickelt, das selbstständig komplexe Formen erfindet. «Wir brauchen den Rechner, um

Umweg: Ruy Ohtake meint, seine Skizzen gingen vom Kopf direkt aufs Blatt. In Wahrheit nehmen sie einen Umweg übers Herz. FOTO: GINI MINONZIO

neue Formen zu finden», erklärte er. Damit liessen sich vorgefasste Meinungen überwinden und neue Formen entdecken. Um seine Skulpturen herzustellen, benutzte er schliesslich einen raumgrossen 3-D-Drucker. «Der Drucker trägt Schicht für Schicht eine Mixtur aus Sand und einem Binder aus Käse auf», so Dillenburger. Als Resultat entstehen Skulpturen und Räume, die an Grotten erinnern. Allerdings könne man mit dieser Technik beliebige Formen sehr günstig herstellen. Gar im Chemielabor hat der Schweizer Architekt und Professor Christian Kerez das Modell für seine Raumskulptur erschaffen, die im Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig zu sehen ist. Seine begehbare Raumskulptur erinnert an eine Tropfsteinhöhle. Das Mo-

dell sieht aus, wie wenn in einer plastischen Substanz Gase entstehen. Das Modell entstand zufällig, mehr will Kerzers nicht verraten. Er wolle erforschen, wie man Räume erschaffen könne. Sowohl Kerez als auch auch Ohtake haben in Brasilien Pläne für Wohnkomplexe in Armensiedlungen gebaut. Erst Ohtakes Pläne wurden bisher umgesetzt. Kerez beschrieb, wie er die Elemente der bestehenden Siedlung aufgenommen und sie künstlerisch umgesetzt hat. Ohtake hingegen schilderte, wie er mit den Erwachsenen und Kindern redete, die in seine Siedlung einziehen sollten. «Erst wenn wir wissen, was die Leute brauchen, können wir sinnvoll bauen», so Ohtake. Wichtig sei es auch, später nachzuschauen, wie die Bewohner die Häuser nutzen.

DUGGINGEN

Kirche schafft Raum für Begegnung und Gemeinschaft

Die Red Steel Dragons: Lehrer Bernard Räz dirigiert seine Schulband; am Schlagzeug, Gabriel Esteriore, der Bruder von Piero.

Die neu gestaltete Dugginger Dorfkirche: Pfarrer Felix Terrier (l.), Architekt Nick Bühler und Bildhauer Norbert Eggenschwiler. FOTO: MARTIN STAUB

Ferngesteuert: Der Tesla, sportlich, luxuriös und dazu noch umweltfreundlich, wird per Fernbedienung auf den Pausenplatz gefahren.

Rassig: Auch dieser rassige Wagen funktioniert mit einem Elektromotor.

dust. Ein ganzes Jahr lang blieb die Kirche den Duggingern verschlossen. Jetzt, pünktlich zum Tag des Kirchenpatrons Johannes der Täufer (24. Juni), erstrahlt sie in neuem Glanz und wird am kommenden Samstag eingesegnet und feierlich eingeweiht. Architekt Nick Bühler präsentierte sein Werk am Dienstag den Pressevertretern und Fotografen nicht ohne Stolz. «Ich stellte mir das Ziel, hier einen grosszügigen Raum für Begegnung, Gemeinschaft und Besinnung zu schaffen», erklärte er. Dabei sei es ihm darum gegangen, den Kirchenraum zu öffnen, «und zwar nach innen und aussen», wie der Architekt aus Himmelried betonte. So präsentiert sich das in Weiss strahlende Kircheninnere neu mit leicht wirkenden Glastüren und Innenfenstern

beim Eingang. Auffallend auch der neue Fussboden in einheimischem Jurakalkstein, der sich nach zwei niedrigen Treppenstufen auch im Chor weiterzieht. Und hier beginnt auch die Kunst, deren sich Bildhauer Norbert Eggenschwiler angenommen hat. Steinbildhauer sei er, erklärte der Solothurner Künstler aus Balsthal, der schon für andere Kirchenräume das Konzept erarbeitet hat. «Hier liess ich es mir nicht nehmen, die gesamte Chorausstattung selber zu Ende zu führen», verriet er. Die vier Kuben – der Altar, das Rednerpult, der Sockel für die Taufschale und ein weiterer Sockel für die Madonna mit Kind – schuf Eggenschwiler aus Douglasienholz, «etwas speziell für einen Steinbildhauer», wie er schmunzelnd anführte. Die ganze Ausstattung beruhe übrigens auf der

Zahl 12, verriet der Künstler. Dies im Zusammenhang mit den 12 Aposteln, von denen Johannes der Täufer in Duggingen schliesslich Kirchenpatron ist. «Sämtliche Masse, die ich hier verwendet habe, sind durch 12 teilbar», so Eggenschwiler. Dazu gehören sicher auch die 12 Kerzenständer, welche die Erkerwölbung im Chor zieren. Da, wo die beiden farbigen Kirchenfenster das neue Kreuz mit himmelblauem Hintergrund von der Seite sanft beleuchten. Ein Element, auch konsequent mit gefrästen schrägen Linien in den vier Quadraten versehen, welche als Aussparung das schlichte Kreuz bilden. Einsegnung der renovierten Kirche Duggingen: Samstag, 25. Juni, 15.00 Uhr Türöffnung, 15.30 Uhr geführte Besichtigung mit Nick Bühler und Norbert Eggenschwiler. 16.15 Uhr Festakt. 18.00 Uhr Festgottesdienst.


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LAUFENTAL

BRISLACH

BUBBLE SOCCER

Über 700 000 Franken Gewinn

Ein Fussballturnier der anderen Art

bea. Brislach ist auch nach Millioneninvestitionen in die Infrastruktur finanziell auf Rosen gebettet. «Ich werde in grosse Fussstapfen treten, doch freue ich mich sehr auf die Herausforderung und die Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde», sagte der neue Gemeindepräsident Hannes Niklaus gegenüber dem Wochenblatt. Als Milchproduzent fehle es ihm in der Tat nicht an Arbeit, doch dank der Unterstützung der Familie in seinem Betrieb sei es ihm durchaus möglich, genügend Zeit freizuschaufeln für die Gemeindegeschäfte.» Als eigenständiger Unternehmer habe er den Vorteil, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten. «Ich erachte es als selbstverständlich, dass ich mir für mein Dorf und seine Einwohner die Zeit nehmen werde, die es braucht», so Niklaus. Mit Standing Ovation bedankte sich

Gestalten wie aus dem Weltraum: Das Bubble-Soccer-Plauschturnier in Röschenz bot viel Spass trotz «Waschküchen»-Wetter.

Wechsel im Gemeindepräsidium: Doris Scheunemann übergibt die Geschäfte Hannes Niklaus. FOTO: ZVG die Gemeindeversammlung letzte Woche bei der abtretenden Gemeindepräsidentin Doris Scheunemann für ihre hervorragende Arbeit und ihre Ausgeglichenheit. Es sei ihr immer wieder gelungen, alle Seiten einzubeziehen und kompromissfähige Lösungen zu erarbeiten und schwierige Situationen mit Bravour zu meistern, sagte Cécile Jenzer in ihrer Laudatio, überreichte einen wunderschönen Blumenstrauss und widmete der langjährigen Gemeindepolitikerin einen Überraschungsapéro. Die tolle Zusammenarbeit in der Gemeinde werde ihr bestimmt fehlen. Doch blicke sie zuversichtlich in die Zukunft mit der Gewissheit, dass die Gemeinde Brislach solide dastehe, sagte Scheunemann. Grosse Zustimmung, kaum ein Geschäft, das ihr die Gemeindeversammlung verweigerte sowie jedes Rechnungsjahr mit positiven Zahlen abgeschlossen, ist die Bilanz ihrer zwölfjährigen Präsidialzeit, welcher bereits vier Jahre Gemeinderatsarbeit vorausgegangen waren. Zum krönenden Abschluss konnte Doris Scheunemann der Gemeindeversammlung für das Rechnungsjahr 2015, welches ganz im Zeichen vom Neubau Schulhaus/Turnhalle stand, nicht nur verkünden, dass eine Million Franken weniger Kredit aufgenommen werden musste und die Zinszahlungen tiefer waren, sondern mit einem Gewinn von 714 814 Franken abschliesst. Dessen Verteilung von 200 000 Franken in die Vorfinanzierung Hilfeleistungslöschfahrzeug und 450 000 Franken in die Vorfinanzierung Umbau Gemeindeverwaltung genehmigte die Versammlung einstimmig. Der verbleibende Ertragsüberschuss von 64 814 Franken fliesst ins Eigenkapital. Klare Zustimmung fanden auch die anderen Geschäfte, der Souverän bestätigte mit Applaus zwei Einbürgerungen und bewilligte den Kredit von 410 000 Franken für die Kanalsanierungen «Abwasser südlich Holzgasse». Mit deutlichen Worten und Einstimmigkeit zur Gemeindeinitiative für eine faire Kompensation der EL-Entlastung (Fairness-Initiative) lässt der Brislacher Souverän den Baselbieter Regierungsrat und Landrat wissen, dass man «Wortbruch» nicht toleriert und nicht länger bereit ist, für die Versäumnisse des Kantons aufzukommen.

dust. Fast wie Ausserirdische wirken die zehn in riesige transparente Plastikbälle gehüllte Figuren, die einem Fussball nachrennen. Wobei bei längerem Hinsehen durchaus zu erkennen ist, dass der Ball nicht immer das Ziel des Heranrennenden zu sein scheint. Vielmehr gehört es offensichtlich zur Taktik beim Bubble Soccer, den Gegner mit Vollgas anzurempeln, worauf dieser in der luftgepolsterten Schutzhülle auf dem Rasen einen ungewollten Rückwärtssalto vollzieht und vorübergehend ausser Gefecht gesetzt wird. Unterdessen kann

der stehende Ball vom Angreifer ungehindert ins Tor geschoben werden. Bubble Soccer, zu Deutsch BlasenFussball, kommt ursprünglich aus Dänemark und erfreut sich wachsender Beliebtheit, weil damit viel Spass verbunden ist. Dies erlebten 16 Teams am letzten Samstag beim Turnier in Röschenz. Der FC Röschenz organisierte dieses Plauschturnier auf der Sportanlage Fluh nach 2015 heuer bereits zum zweiten Mal. Parallel dazu machten die Kinder unter sich einen Sieger bei einem normalen Fussballturnier aus.

Jedem Team sein Mitmachföteli: Ein Spass noch vor dem ersten Kick.

FOTOS: MARTIN STAUB

Schubsen und einschieben: Brandgefährliche Torszene.

Unfreiwilliger Rückwärtssalto: Die Dame kommt bald wieder unversehrt auf die Beine.

LAUFEN

Ein Bentley-Rally durchs Stedtli gwa. Während eine Woche zuvor Autos mit umweltfreundlichstem Energieverbrauch, nämlich mit Elektromotoren, ihr Rally durch Laufen abhielten, gehörte das Rally vom letzten Dienstag zu einer ganz anderen Kategorie. 15 Bentley mit Jahrgang um 1931 präsentierten sich im Stedtli in Laufen. Fahrer aus der Schweiz, Deutschland, England, der USA und sogar aus Australien nahmen am «First International Bentley 8-Litre Rally», organisiert vom Bentley Drivers Club-Swiss Region teil. Die Strecke, die vom 18. bis 25. Juni zu befahren war, verlief durch den Schwarzwald und den Jura. «Wir haben den Bentley extra für dieses Rennen nach Europa einschiffen lassen», erzählen die Amerikaner Mark und Drew Hyman. Den Preis des Oldtimers wollten Vater und Sohn nicht

verraten, viel sei es und zu Hause würden noch einige solche Liebhaberstücke stehen. Es ist den Teilnehmern anzusehen, dass ein solches Hobby eine kostspielige Sache ist. Neben Geld braucht es aber auch die Freude am Basteln an den Motoren. Kaum stehen die grossen Fahrzeuge still, wird die Motorhaube aufgeklappt, Öl nachgefüllt, geschraubt und gedreht. 140 Stundenkilometer fahre so ein Bentley schon, erzählt ein deutscher Fahrer. Um Geschwindigkeit geht es bei dem Rally jedoch nicht, sondern um die Freunde am Ausfahren und an der Geselligkeit. Nach dem Apéro fuhr die Karawane weiter in den Jura. In den nächsten Tagen soll immerhin das Wetter besser werden, sodass das Fahren mit offenem Verdeck mehr Spass macht. Einfahrt: 15 Bentley machen in Laufen eine Pause.

Kolosse: Das Parkieren geht nicht so rassig wie mit einem Kleinwagen.

Rausgeputzt: Lampe, Felgen, alles glänzt an diesem Bentley aus dem Jahr 1931. Gegründet wurde die Automarke 1919 in England. Seit 1998 gehört das Unternehmen der Volkswagen AG.

FOTOS: GABY WALTHER

Einblick in den Motor: Nach jeder längeren Fahrt wird geprüft, ob noch alles funktioniert.


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BLAUEN

«Ihr seid mit den Problemen des Strukturwandels nicht alleine» Die internationale Jury zeigte sich vom «vielseitigen Engagement» der Blauner Dorfbevölkerung beeindruckt und regte an, im September nach Ungarn zu reisen, um sich mit den anderen 55 Gemeinden des Europäischen Dorferneuerungspreises auszutauschen. Es gebe zwar eine Preisverleihung, doch der effektive Gewinn sei, dass man handelte anstatt resignierte.

sondern sei in einem vorbildlichen Meliorationsverfahren gefördert worden, attestierte das Amt für Landwirtschaft dem Dorf Blauen.

Offen für Veränderung: Blauen im Fokus des Europäischen Dorferneuerungspreis 2016.

FOTOS: BEA ASPER

Bea Asper sei den schwierigen Weg der Dorferneuerung gegangen, habe Risiko auf sich genommen, lautete der erste Eindruck der vierköpfigen, internationalen Jury letzten Mittwoch nach ihrem mehrstündigen Dorfrundgang. Die Experten der «Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung» lobten das Engagement der Blauner in den höchsten Tönen. «Zugpferd Dieter Wissler und seinen Gemeinderatskollegen ist es gelungen, mit vereinten Kräften von Jung und Alt sich einen Lösungsprozess zu erarbeiten», meinte Le-

onhard Rill vom Bayerischen Staatsministerium.

 Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

P

ost und Einkaufsläden machen dicht, die Schule wackelt, Vereine verschwinden aus dem Dorfleben, Junge wandern ab, aus einstigen Prachtshäusern werden Ruinen, der ÖV wird weniger, aus lebhaften Dorfgemeinschaften werden gleichgültige Schlafgemeinden. Das ist der Strukturwandel, mit dem viele Gemeinden kämpfen, im Laufental-Schwarzbubenland, in der Schweiz, in vielen Teilen Europas. Blauen habe nicht resigniert, sondern Das sozial-gesellschaftliche Engagement spielt eine wichtige Rolle.» Die Jury der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung nahm Blauen unter die Lupe.

Nominiert für den europäischen Dorferneuerungspreis Blauen ist als Vertreterin der Deutschschweiz in diesem Jahr mit über 50 anderen Gemeinden aus ganz Europa zum Dorferneuerungspreis angetreten und wurde nach Einreichen der Unterlagen letzte Woche vor Ort bewertet. Dem geplanten Begegnungszentrum mit innovativem Dorfladen (Regionale Produkte und 24-Stunden-Service), Dorfstübli und Kindertagesstätte komme sicher eine zentrale Bedeutung zu, doch der Umbau des alten Schulhauses in Seniorenwohnungen sowie der Einsatz des Jugendrates mit Unterschriftensammlung für den Erhalt des ÖV und der Aufbau einer Mitfahr-Zentrale mit bereits über 80 Anbietern seien ebenso wichtige Impulse und sprechen für den Ideenreichtum und die Vielseitigkeit dieser kleinen Gemeinde, meinte die Jury. Die deutsche Architektin Nadja Häupl

nannte den Umbau des alten Schulhaus als vorbildlich: «Ein altes Wahrzeichen wurde nicht aufgegeben, sondern mit einem neuen Bedarf verknüpft.» Dass das alles nur im Dialog und mit Kompromissbereitschaft möglich war, erfuhr die Jury nicht nur vom Gemeindepräsidenten, sondern aus den persönlichen Schilderungen der Vertreter vom Dorfladen, von der Mitfahrzentrale, vom Jugendrat, von der Kita-Idee und von Seniorinnen und Senioren, welche die Dienstleistungen nutzen und schätzen. Betroffene berichteten zudem von ihren Neubauten und Projekten, wie Modernes und Altes in Einklang gebracht, Wohnraum für Zuzüger geschaffen und mit einer Tiefgarage das Parkplatzproblem in der engen Dorfstrasse gelöst werden kann, doch auch, dass dank der Offenheit von Gemeindebehörde und Gemeindeversammlung Visionen, (zum Beispiel auch ein Reitsportzentrum) verwirklicht werden können. Gleichzeitig werde der Schutz der Landschaft und Natur keineswegs vernachlässigt,

Jung und Alt sind in Blauen per Du Das soziale Engagement ist ein wichtiges Kriterium im DorferneuerungsWettbewerb. «Eine Gesellschaft lässt sich daran messen, wie sie mit den Jungen und den Alten umgeht», liess Jurymitglied Hartwig Wetschko aus Österreich die zahlreich erschienene Dorfbevölkerung wissen. Das von Wissler aufgezeigte Ziel, dass Blauen vor allem auch für gute Steuerzahler attraktiv sein möchte, veranlasste die Jury sich nach der sozialen Gerechtigkeit zu erkundigen. «In der Tat war an einer Gemeindeversammlung die Frage, ob man sich Richtung Zweiklassengesellschaft bewegt, aufgetaucht», bestätigte Wissler. Blauen sei ein Einfamilienhäuser-Dorf, von der Unesco als kinderfreundlich ausgezeichnet worden und wünscht sich Familien. Mit Beiträgen an die Region und den Kanton trage in der Schweiz jede Gemeinde zum Lastenausgleich bei. Dass in Blauen, zehn Einwohner 70 Prozent der Steuereinnahmen finanzieren, spüre man im Dorfleben nicht, betonte Wissler. «Man trifft sich auf der Strasse, hält sogar mit dem Auto an für einen kurzen Schwatz, und fast alle im Dorf sind miteinander per Du.» Die detaillierte Bewertung erfahren die Bewohner von Blauen am mehrtägigen Treffen des Dorferneuerungspreises im September in Ungarn. Carlo Lejeune, Jurymitglied aus Belgien, regte an, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, gerade der Austausch mit anderen Gemeinden sei doch der Gewinn in diesem Wettbewerb wie auch das von Blauen Geleistete zur Stärkung der Dorfgemeinschaft und Dorferneuerung. «Darauf kann Blauen jedenfalls bereits sehr stolz sein und soll spüren, man ist mit den Problemen des Strukturwandels nicht alleine», sagte der Belgier.

VEREINSNACHRICHTEN

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach in der «alten Post», Passwangstrasse 15. Jeweils 1. Do im Monat, 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat, 19–20 Uhr. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch.

 Jugendgruppen

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre

Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen.

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»!

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88.

SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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THIERSTEIN

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BÜSSERACH

Junge Kunst im Oberdorf

Die jungen Kunstschaffenden und die drei Kunstförderer: (v. l.) Maeva Rosset, Fabian Matz, Heinz Roth mit Nadia Bader auf dem Skype-Bildschirm, Tyrone Richards, Anne Roth, Moritz Jäger, Kurt Huber, Sandra Seb, Kathrin Zurschmitten. Von den FOTO: MARTIN STAUB Künstlern fehlen Karin Wiesendanger, Linda Wunderlin, Simone Lappert, Jérémie Sarbach und Flurina Badel.

Ein Dutzend junger Künstlerinnen und Künstler präsentieren ab morgen Freitag ihre Werke an der Oberdorfstrasse 24. Anne und Heinz Roth starten damit nach einer erfolgreichen Ausstellung 2015 in die zweite Runde ihrer Förderung junger Kunst. Martin Staub

A

nne Roth ist hier aufgewachsen, wohnt mit ihrem Partner Heinz aber im Kanton Zürich. Letztes Jahr schon starteten die beiden Kunstinteressierten ihr eigenes Projekt zur Förderung junger Kunst. Eine Art «Startup» für «Newcomer». «Das hat gut funktioniert und den beteiligten Kunstschaffenden und uns viel Freude bereitet», erklärt Anne Roth, die hier im danebenliegenden Elternhaus ihre 90-jährige Mutter Hilda Borer betreut. Im Laufe der vergangenen Monate hat sich die Stiftung Hummenberg, welche zum Zwecke der Förderung herausragender junger Kunstschaffender gegründet wurde und welcher als Dritter

im Bunde Kurt Huber angehört, nach neuen Künstlerinnen und Künstlern umgesehen, um in Büsserach, an der Oberdorfstrasse 24, eine neue Ausstellung auf die Beine zu stellen. Den drei Kunstfördernden ist es gelungen, eine vielschichtige und bunte Präsentation von Talenten, die zum Teil noch in künstlerischer Ausbildung oder kurz vor dem Abschluss ihres Kunststudiums stehen, zu organisieren. «Wir finden es grossartig, hier in dieser idealen Umgebung von der Möglichkeit zu profitieren, unsere Arbeiten absolut kostenfrei der Öffentlichkeit präsentieren zu können», schwärmt Fabian Matz, Studierender in Kunst & Vermittlung an der Hochschule Luzern. Kunst in allen Variationen Morgen Freitag ab 19.30 Uhr öffnet «art des hauses» – so der Name dieser etwas anderen Galerie – seine Pforten und lädt ein zur öffentlichen Vernissage. Nebst der Sparte bildende Kunst kommen hier auch andere Kunstrichtungen zum Zuge. Schriftstellerin Simone Lappert («Wurfschatten») beispielsweise, wird ihrer Einführung in die diesjährige Ausstellung von «art des hauses» ihre ganz persönliche Note geben. Maeva Rosset – sie war schon letztes Jahr als Performerin dabei – wartet zudem anlässlich der Vernissage mit einem speziellen, vergänglichen Kunstprojekt auf. Im Zentrum aber stehen die zehn üb-

rigen Künstlerinnen und Künstler, welche für die diesjährige Ausstellung den Zuschlag erhielten. Flurina Badel und Jérémie Sarbach zeigen als Künstlerpaar zwei Werke im Bereich Skulptur und Video. Fabian Matz bespielt einen Raum unter dem Thema «homme/femme». Die Steinbildhauerin Linda Wunderlin beeindruckt mit filigranen Objekten in Kalkstein, Polyethylen und Silikon. Moritz Jäger outet sich mit vier Ölbildern zum Thema «Lebensziele» als hervorragender Maler. «Die Nische», eine Video-Installation von Kathrin Zurschmitten, dürfte sämtliche Blicke der Besuchenden auf sich ziehen. Nadia Bader zeigt sich als begnadete Comic-Zeichnerin und gibt Einblick in ihre gezeichneten Tagebüchlein. Tyrone Richards hat sich mit der Darstellung von religiösen Gruppierungen befasst und zeigt seine Bildserie in Aquarell auf Papier und Holz. Als spannender Kontrast dazu wirken im gleichen Raum die grossformatigen Zeichnungen in schwarzer Ölkreide von Karin Wiesendanger. Und Sandra Seb schliesslich befasst sich in verschiedenen Techniken mit den menschlichen Gefühlen und der Körpersprache. ‹art des hauses.ch›, Oberdorfstrasse 24, 4227 Büsserach. 25. Juni bis 27. August 2016. Öffnungszeiten: Freitag/Samstag, 16–19 Uhr. Letzter Sonntag im Monat 14–17 Uhr. Vernissage: Fr, 24. Juni, 19.30 Uhr. Finissage: So ,28. August, 14 Uhr.

BREITENBACH

Das Zentrum Passwang analysiert den Markt Vorstand und Heimleitung machten eine Auslegeordnung und erarbeiteten die Strategie 2025, die auch den Aufbau eines Gesundheitsnetzwerks beinhaltet. bea. «In jedem Erfolg steckt der Kern des künftigen Misserfolgs», gab Dieter Künzli, Präsident des Vorstandes vom Zentrum Passwang zu bedenken. «Was heute richtig ist, kann morgen falsch sein.» In einem intensiven Workshop gingen der Vorstand und die Heimleitung über die Bücher. «Wir sind keine Hellseher, doch man kann beginnende Entwicklungen erkennen und ihre Auswirkungen auf die Pflegetätigkeit analysieren und sich vorbereiten.» Nach Analyse des Marktes teilte Künzli letzten Donnerstag der Delegiertenversammlung mit, dass die Nachfrage nach Pflege und Betreuung für Demenzkranke wohl kaum zurück gehen, sondern eher steigen wird. «Mit einem Durchbruch bei einem Medikament oder einer Impfung gegen Demenz ist in den nächsten zehn Jahren kaum zu rechnen», führte Heimleiter Michael Rosenberg im Gespräch mit dem Wochenblatt aus. Zu diesem Schluss sei man nach umfangreichen Abklärungen gekommen. Die erarbeitete Strategie 2025 sehe vor, das Zentrum

Passwang noch verstärkt als Spezialist für komplexe Pflegefälle im Bereich der Demenzerkrankung zu positionieren und auf den Aufbau einer ambulanten Beratungsstelle zur Früherkennung von Demenzerkrankungen und der Begleitung von Angehörigen zu setzen. Aus diesem Grund beteilige man sich an der nationalen Demenzstrategie und strebe eine Forschungs- und Ausbildungskooperation mit der Universität Basel an. «Zur Weiterentwicklung der integrierten Pflege und zum Aufbau eines Gesundheitsnetzwerks werden wir zusätzlich Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen für die ambulante Pflege von an Demenz erkrankten Menschen anbieten. Wir streben Kooperationen mit den regionalen Heimen und Spitälern an und fördern so die aktive Überweisung von Demenzpatienten an das Zentrum Passwang.» Die Umsetzung der Strategie sei angelaufen, informierte Künzli. In sechs Projekten werde sie bis Oktober konkretisiert und darüber berichtet werden. Die Delegierten würdigten das weitsichtige Handeln des Vorstandes und der Heimleitung, sowie das Engagement der Mitarbeitenden mit herzlichem Applaus und dankenden Worten.

Die Rechnung 2015 wurde diskussionslos genehmigt. Statt eines budgetierten Verlustes von 74 965 Franken konnte ein Gewinn von 120 051 Franken verzeichnet werden. Künzli sieht das positive Ergebnis als Lohn für die Leistung: «Der gute Ruf des Zentrum Passwang reduziert die Strahlkraft neuer Häuser. Durch unsere Kompetenz bei der Pflege von demenzkranken Menschen sind wir in einer Nische mit konstanter Nachfrage tätig. Durch Kooperation mit dem Seniorenzentrum Rosengarten können wir unseren Aufwand den Erträgen anpassen.» Die beiden Kredite von 183 000 für den Ersatz des Bettenlifts Haus Sana und von 140 000 Franken für den Umbau der Terrasse Nord in einen Aufenthaltsraum wurden einstimmig genehmigt. Bei der Statutenanpassung, die nicht den Gemeindeversammlungen vorgelegt werden muss, beschloss die Delegiertenversammlung, nebst der Kommission auch eine Unternehmung mit der Prüfung der Geschäfte und Rechnung beauftragen zu können. Die Anpassung sei notwendig, weil es nicht einfacher werden wird, bei Demissionen neue Mitglieder für die Geschäfts- und Rechnungsprüfungkommission zu finden, war man sich einig.


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DORNECK

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HOFSTETTEN-FLÜH

SEEWEN

Kein Gebühren-Bon für Vereine Die Gemeinde Hofstetten-Flüh sollte jedem Verein pro Jahr eine Anlassgebühr schenken, lautete ein Antrag aus der Gemeindeversammlung, unterlag aber dem Reglement des Gemeinderates. bea. Der Gemeinderat von HofstettenFlüh beschloss, das Reglement für Anlassbewilligungen knapp zu halten und die Tarife günstiger anzusetzen als der Kanton dies als frühere Leitbehörde praktiziert hatte. Banntag und 1. August Feier, das Fasnachtsfeuer oder die Sportwoche seien nicht ausgenommen von der Bewilligungspflicht, jedoch befreit von den Anlassgebühren, erklärte Ressortchef Markus Gschwind der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend. Ansonsten gelte für alle Veranstalter: Anlässe bis fünf Stunden kosten 50 Franken, ab fünf Stunden 100 Franken, Freinacht-Bewilligungen (egal wie lange) kosten pauschal 50 Franken. Bei der Gebührenerhebung für Grossveranstaltungen sieht der Gemeinderat in seinem neuen Reglement einen Spielraum von 100 bis 3000 Franken vor. Aus der Versammlung wurden Stimmen laut, wonach man sich eine Ermässigung für die Vereine wünschte – als Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit zur Belebung des Dorflebens. Ein Votant beantragte, die Gemeinde soll jedem Verein pro Jahr eine Bewilligung gratis ausstellen. Gemeindepräsident Richard Gschwind hielt dem entgegen, dass die Anlassgebühren von keinem Verein in Frage gestellt worden waren, als sie noch in der Kompetenz des Kantons lagen. Der Gemeinderat habe bei der Ausarbeitung des Reglements Wert darauf gelegt, die Gebühren zu vergünstigen – mit ganz wenigen Ausnahmen (für das Burezmorge ergibt sich eine Steigerung von 40 auf 50 Franken). Gschwind appellierte an die Versammlung, dem Vorschlag des Gemeinderates zu folgen, schliesslich seien die Anlassbewilligungen für die Gemeindeverwaltung mit Aufwand verbunden. Teilweise fallen grössere Abklärungen an. Die Mehrheit der Versammlung lehnte die Idee des Gebühren-Bons ab und genehmigte das Reglement. Gerechterer Kostenverteiler Ja sagten die Stimmberechtigten zur Statutenänderung vom Zweckverband Schulen Leimental. Die vorgeschlagene

Änderung des Kostenverteilers war unbestritten. Dieser ist ein Kompromiss, um den die fünf Gemeinden hart gerungen hatten (das Wochenblatt berichtete). Trotz Schülerpauschale vom Kanton setzen die Gemeinden des Solothurnischen Leimentals nicht alleine auf das Verursacherprinzip (Abrechnung nach Schüler), sondern rechnen zu 50 Prozent auch nach Einwohnerzahl ab. Wie Verwalter Bruno Benz gegenüber dem Wochenblatt ausführte, ist für Hofstetten-Flüh entscheidend, dass nicht mehr nach Steuerkraft abgerechnet werde. Räumliches Leitbild genehmigt Hofstetten-Flüh kann sich nun mit den Details der Orts- und Zonenplanrevision befassen. Die Gemeindeversammlung genehmigte mit grossem Mehr das Räumliche Leitbild, welches im Grundsatz die Ziele der künftigen Gestaltung vorgibt. Die letzte Revision liegt 16 Jahre zurück. Aus der Versammlung kam lediglich die Anmerkung, dass die Erweiterung und Verbesserung der Baugebiete überfällig seien und jene, die jetzt bauten, das Nachsehen hätten. Ressortchef Peter Boss erklärte, dass der Gemeinderat die Änderungen auf Bundesund Kantonsebene abwarten wollte. Möglichst wenig Strahlung Weiter genehmigte die Versammlung das neue Wasserreglement, welches Wasserzähler mit Fernablesung vorsieht, jedoch auf den Wunsch, die Funkuhr auszuschalten, eingehen kann. Ein Votant regte an, generell nur noch Techniken zu verwenden, die auf Reduktion von Strahlung achten. Ressortchef Marc Bönzli verwies darauf, dass es jeweils eine Kostenfrage sei, Hofstetten-Flüh sei nun aber eine der ganz wenigen Gemeinden, die den Einwohnern beim Wasserablesen eine Wahl biete. Unerwartet positiver Abschluss Die Rechnung 2015 gab zu keinen Diskussionen Anlass, dank höheren Steuereinnahmen musste Hofstetten-Flüh trotz Ausbau der Infrastruktur nicht den budgetierten Aufwandüberschuss von 374 800 Franken hinnehmen, sondern weist einen Ertragsüberschuss von 1,391 Millionen Franken aus. Die Rechnung und die Verwendung des Ertragsüberschusses für zusätzliche Abschreibungen wurden einstimmig genehmigt.

Liebesglück musikalisch eingekleidet Mit auserlesenen Stücken aus der klassischen Musik interpretierte das Ensemble Amaranth die Sage von Orpheus und Eurydike. Thomas Brunnschweiler erzählte dazu die weltbekannte Geschichte. Jürg Jeanloz

W

ie fast immer im Leben beginnt eine Geschichte mit einer innigen Liebesbeziehung. Orpheus ist ein junger hübscher Mann, der eine bezaubernde Stimme hat und die Gabe besitzt, Verse zu schmieden. Mit seinem Saiteninstrument, der Lyra, spielt er so schön, dass sich Eurydike in ihn unsterblich verliebt. Der Erzähler Thomas Brunnschweiler hält inne, Olga Bernasconi greift in die Saiten ihrer Harfe und spielt das liebliche Stück «Au bord du ruisseau». Über hundert Gäste lauschen den feinen Klängen anlässlich der Matinee im Musikautomatenmuseum Seewen. Nichts hätte den Beginn dieser Liebesgeschichte lebendiger wiedergeben können. Um Orpheus’ Musik noch fassbarer zu erleben, unterstützen Evgeniya Spalinger mit der Querflöte und Grigory Maximenko mit der Bratsche die Harfistin und spielen die Komposition «Auf den Flügeln des Gesangs» von Felix Men-

Klassik-Matinee mit genialer Besetzung: Grigory Maximenko, Bratsche, Olga FOTO: JÜRG JEANLOZ Bernasconi, Harfe, und Evgeniya Spalinger, Querflöte.

delssohn. Die drei talentierten Musizierenden aus Russland und Armenien harmonieren ausgezeichnet und verbreiten einen herrlichen Klangteppich. Die Geschichte nimmt ihren Fortgang. Als Eurydike eines Tages dem Ruf einer schmeichelnden Stimme folgt, wird sie von einer Schlange tödlich gebissen. Im «Dance Macabre» beschreibt das Ensemble die Gefühle von Orpheus, der ob dem Tod seiner Geliebten untröstlich ist. Er begibt sich in die Unterwelt und erzählt dem Herrscher Hades den Grund seines wagemutigen Eindringens. Als Orpheus Eurydike erblickt, fallen sich die Liebenden in die

Arme. Mit einem heftigen Csardas beschreibt das Ensemble musikalisch diesen Glücksmoment, die Gäste sind begeistert und unterbrechen ausnahmsweise das Konzert mit grandiosem Beifall. Das Trio lässt sodann den «Reigen seliger Geister» aus der Oper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck folgen und beweist eine stupende Harmonie und Virtuosität. Olga Bernasconi, die die Inszenierung entworfen und die Geschichte leicht umgeschrieben hat, führt in ihrer Erzählung das Liebespaar wieder zueinander und untermalt mit einem lieblichen Intermezzo das aussergewöhnliche Happy End.

BÄTTWIL

Im Team ein Projekt meistern

VERANSTALTUNG

Wallfahrtsfest in Mariastein

Junge Architektinnen: Traumhaus von Marina und Sarah. FOTOS: JÜRG JEANLOZ Erster Auftritt: Band «Noise» mit Mark, Lukas und Reto. Ein Modellflugzeug basteln, eine Theaterbroschüre entwerfen oder ein Springpferd trainieren: Das waren einige der 24 Projektarbeiten, die die Schüler von drei Abschlussklassen in Bättwil ihren Eltern und Freunden vorstellten.

Mariastein: Anfangs Juli wird hier jeweils das Maria Trostfest gefeiert. FOTO: ZVG

Am Samstag, dem 2. Juli, feiern die Benediktinermönche von Mariastein zusammen mit Pilgerinnen und Pilgern das Maria Trostfest, das jährliche Wallfahrtsfest des Pilgerortes. Maria, die Mutter Jesu, wird in der Grotte von Mariastein als Mutter vom Trost verehrt. Die Mönche von Mariastein laden dazu ein, zu diesem Fest die Grotte (Gnadenkapelle) zu besuchen und am festlichen Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Basilika teilzunehmen. Bernhard und Raphael Müller werden diese Feier mit Orgel und Fagott musikalisch mitgestalten. Anschliessend ist Gelegenheit zur Einnahme einer Pilgersuppe im Hotel Kurhaus Kreuz, zu einem Picknick in der Umgebung oder zum Mittagessen in einem der Restaurants vor Ort. Am Nach-

mittag können Interessierte die Tonbildschau des Klosters (14.00 Uhr) ansehen oder sich dem gemeinsamen Rosenkranzgebet in der Gnadenkapelle (14.15 Uhr) anschliessen. Der Wallfahrtstag in Mariastein endet um 15.00 Uhr mit der Non (kurze Gebetszeit der Mönche am Nachmittag) und einem Segen für die Pilgerinnen und Pilger in der Klosterkirche. Pater Leonhard Sexauer Wallfahrtsleitung Mariastein Hinweis zu den öffentlichen Verkehrsmitteln Mariastein ist von der Tramstation Flüh (Tram Nr. 10) zu Fuss oder mit dem Postauto erreichbar. Für den Aufstieg zu Fuss ist eine halbe Stunde zu rechnen. Das Postauto um 10.13 Uhr von Flüh Richtung Metzerlen bringt die Pilgerinnen und Wallfahrer direkt auf den Mariasteiner Klosterplatz (Abfahrt Tram Bahnhof Basel SBB 9.37 Uhr).

jjz. Geduldig sitzt Benny vor seiner Hundehütte und lässt sich trotz Lärm und Rummel nicht aus der Ruhe bringen. Der 8-jährige Berner Sennenhund hat soeben ein bequemes Häuschen erhalten und lässt sich von den Gästen geduldig streicheln. Im letzten Schuljahr mussten sich die Schülerinnen und Schüler von Bättwil für eine Projektarbeit entscheiden, um Kompetenz, Sachwissen und Teamgeist zu trainieren. Simon und Daniele hatten sich kurzerhand entschlossen, Benny eine feudale Hundshütte aus Tannenholz zu bauen. Das Dach aus Plexiglas, der Schlafraum mit einer warmen Wolldecke ausgekleidet und an der Hüttenwand einen Briefkasten, wo die Fans von Benny Hundekekse deponieren können. Sennenhund in Bättwil müsste man sein! Als Einzelkämpferin will Donna Rose gegen die Klimaerwärmung antreten. «Ich mache mir grosse Sorgen, denn der Meeresspiegel steigt konstant an», erklärt die aus Indien stammende Schülerin. Sie sei traurig, dass so wenig gegen die Klimaerwärmung gemacht werde. Der Lebensraum der Eisbären in den Polarregionen nehme rapid ab. Die weltweiten CO2-Emissionen der Hei-

Perfekte Hundehütte für Benny: Erbauer Simon und Daniele. zungen und Fahrzeuge nähmen immer schlimmere Ausmasse an. Die aufgeweckte Schülerin wird nach den Sommerferien Chemielaborantin erlernen. Buschbohnen protokolliert Wie die Schulleiterin Ursula Albrecht ausführt, erhalten die 38 Schülerinnen und Schüler ein Abschlusszertifikat für ihre Projektarbeiten. Die Lehrpersonen begleiten den Prozess, das Produkt muss detailliert beschrieben und bebildert werden, Inhaltsverzeichnis und Quellenangaben sind erforderlich und schliesslich wird auch die Präsentation benotet. Reto, Mark und Lukas haben sich als Projektarbeit die Gründung einer Musikband auf die Fahne geschrieben. Anlässlich der Präsentation der Arbeiten tritt die Band «Noise» gleich den Leistungsbeweis an und präsentiert den

Heuler «Back in Black» von AC/DC. Die Mamis und Papis sind begeistert, wippen mit den Hüften und klatschen zum Rhythmus. Lehrerin Andrea Rubin ruft «Zugabe», so steil hat die Karriere einer Rockband selten begonnen. Besonnen sitzen Marina und Sarah vor ihrem Modell, das die Inneneinrichtung ihres Traumhauses präsentiert. Fein säuberlich haben sie die Möbel, die Küche und sogar das WC gebastelt. Die Liebe zum Detail ist zauberhaft, das Modell würde jeder Innenarchitektin Ehre machen. Der Natur zugewandt hat sich der angehende Chemie- und Pharmatechnologe Kaj, indem er das Wachstum von 25 Buschbohnen-Setzlingen untersucht und protokolliert hat. Die Jugendlichen präsentierten mit Fleiss und Kreativität eine tolle Palette von Projekten.


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BODENACKERSTR. 10 4226 BREITENBACH

Stützpunktfeuerwehr Laufental Einladung zur Sommerhauptübung 2016 Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner Gerne möchten wir Sie zu unserer Sommerhauptübung einladen: Datum: Freitag, 24. Juni 2016 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Röschenz, Gebiet MZA Hagenbuchen Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Stützpunktfeuerwehr Laufental Das Kommando

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! DI, 28. Juni, Rosendorf Nöggenschwiel – Schwarzwald 10.00 h, Fahrt, feines Mittagessen, ID und € Fr. 71.– MI, 13. Juli, Wochenmarkt in Luino 6.00 h, nur Fahrt, Aufenthalt bis 15.30 h Fr. 55.– 17.–24. Juli, Sommerferien Bad Kleinkirchen, Kärnten Fahrt, 4* Hotel mit HP, Kärnten Card, Ausflüge Fr. 999.– DO, 28. Juli, 4-Pässe-Fahrt Brünig/Grimsel/ . . . 7.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 82.– 31. Juli – 2. August, Nationalfeiertag in Klosters Fahrt, 2× HP Hotel Steinbock,1× Kutschenfahrt Fr. 489.– MO, 1. August, Nationalfeiertag am Vierwaldstättersee 14.00 h, Fahrt, 3-Gang-Menü, Schifffahrt Fr. 103.– SA, 6. Aug., Musical «Sugar – Manche mögens heiss» 16.00 h, Fahrt nach Thun, Eintritt Kat. 1 + 2 ab Fr. 160.– 10.–12. August, Grossartige Savoyer Alpenpässefahrt Fahrt, 2× HP im 3* Hotel, Savoyenrundfahrt Fr. 430.– 17.–18. August, Walliser Blumendorf Grimentz Fahrt, 1× HP im 3* Hotel Alpina Fr. 259.– 28. August – 2. September Ostfriesland Fahrt, 5× HP im 4* Hotel, Schiff-, Inselrundfahrt. Fr. 989.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

Grosser Flohmarkt Brockenstube Therwil, Alemannenstrasse 20, mit Apéro am Samstag. An beiden Tagen 50% auf alles! Freitag, 24. Juni 2016 16 bis 20 Uhr Samstag, 25. Juni 2016 10 bis 17 Uhr Aus Platzgründen alles zum halben Preis. Auch dieses Jahr verfügen wir über eine aussergewöhnlich grosse Vielfalt an Artikeln. Wir laden alle zu unserem grossen Flohmarkt ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

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Freitag, 24. Juni 2016 Freitag, 8. Juli 2016 Freitag, 12. August 2016 Freitag, 9. September 2016 Freitag, 16. Dezember 2016

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Kopfhautanalyse mit Kamera. Ihre persönliche Analyse dauert 30 Minuten und kostet Fr. 25.–. Mittwoch, 29. Juni 2016 von 14.00 bis 18.00 Uhr Vereinbaren Sie Ihren Termin unter: 061 781 24 44

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Am 25. Juni 2016 findet am Bruggweg 57 in Dornach von 10 bis 16 Uhr ein Flohmarkt statt. Möbel, Bilder, Bücher, Geschirr, Teppiche und vieles mehr. Es lohnt sich vorbeizuschauen.

von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch

Bürgergemeinde Breitenbach

SO IST ENTSORGUNG HEUTE!

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Fesch i s r i h

Samstag, 25. Juni 2016 ab 14.00 bis 18.00 Uhr bei der Allmendhütte (gedeckte Sitzplätze) Versteigerung von Kirschbäumen Sorten: Kordia, Regina, Heidegger, Langstieler, Schauenburger ab 14.00 Uhr beim Schützenhaus ab 15.00 Uhr in der Kirschenplantage Die Allmendkommission

Empfehlungen


SPORT SCHWINGEN

Basler Cup: Fussballfest in Sissach

Der Beste in seiner Kategorie: Valentin Scherz wird auf den Schultern gefeiert!

FOTO: ZVG

verlor. Mit insgesamt fünf gewonnenen Gängen brillierte er auf dem 3.Rang und konnte ebenfalls einen Doppelzweig entgegennehmen. In der Kategorie 2001/2002 setzte sich ein weiteres Mal Matthias Imobersteg aus Beinwil durch. Auch er stand im Schlussgang und lieferte einen packenden Zweikampf gegen Lars Voggensberger aus Schönenbuch. Das Duell endete erst nach knapp zehn Minuten, als Matthias Imobersteg gegen einen «Kurz» verlor. Mit 57,25 Punkten belegte er den tollen 4.Rang und wurde ebenfalls mit einem Doppelzweig geehrt. Bei den Ältesten erkämpfte auch Reto Schaub aus Beinwil einen Doppelzweig: mit vier gewonnenen Gängen platzierte er sich auf den 3.Rang. Bei den Aktiven ging es Johann Scherrer aus Zwingen, nach insgesamt drei gewonnenen Gängen im letzten Kampf um den Kranz. Er stand im sechsten Gang dem mehrfachen Kranzschwinger Christian Brand aus Metzerlen gegenüber, den er aber nach einem packenden Zweikampf verlor. Er belegte somit den Rang 10k, Björn Gabathuler aus Himmelried erkämpfte Rang 13 und Klemens Stegmüller aus Grindel Rang 14. Das Schwingfest konnte Roger Erb aus Metzerlen für sich entscheiden. Er stand im Schlussgang dem routinierten Eidgenossen Bruno Gisler aus Rumisberg gegenüber, den er nach knapp 10 Sekunden überraschenderweise mit einem blitzschnellen Fussstich bodigte. Für Roger Erb ist das der erste Kranzfestsieg.

KUNSTTURNEN

Kevin Kuhni gewinnt Silbermedaille

Silbermedaille: Kevin Kuhni zeigte an den SM der Junioren im Programm 4 heuer seinen besten Wettkampf und gewann die Silbermedaille. FOTO: UELI WALDNER

uwz. Die Schweizer Juniorenmeisterschaften (SJM) in Maienfeld waren für die Nachwuchskunstturner zugleich Abschluss und Höhepunkt der laufenden Wettkampfsaison. Die Turner des Nordwestschweizerischen Kunstturnund Trampolinzentrums Liestal (NKL) konnten die hohen Erwartungen der Trainer in mehreren Programmen mehr als nur erfüllen. Sie gewannen zwei goldene und drei silberne Auszeichnungen. Zu den Medaillengewinnern gehört auch Kevin Kuhni aus Nunningen. Auf die diesjährige Wettkampfsaison wechselte er schon ins anspruchsvolle Programm 4 und debütierte beim Saisonauftakt am Rheintal Cup gleich mit einem Sieg. In der Folge gelang dem 13Jährigen nur noch ein fehlerfreier Wettkampf. Die Hauptprobe an den Zürcher Kunstturnertagen misslang ihm sogar

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FUSSBALL

Kleinlützler schwingt obenaus

D.L. Am letzten Wochenende konnte man in Lausen gleich zwei Schwingfeste besuchen. Am Samstag wurde der NWS-Nachwuchsschwingertag und am Sonntag das BL Kant. Schwingfest durchgeführt. Unser heimischer Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental war an beiden vertreten. Beim Nachwuchs wurden die Besten der Nordwestschweiz ermittelt, an welche ca. 30 Prozent Doppelzweige verteilt wurden. Ganz klar zu den Besten durfte sich unter anderem Valentin Scherz aus Kleinlützel zählen. Er dominierte den Wettkampf in seinem Jahrgang und bettete all seine Gegner ins Sägemehl, teilweise gar mit der Bestnote. Somit stand nach fünf Gängen fest, dass er den Schlussgang bestreiten darf. Sein Gegner Milan Jascur aus Muttenz musste sich aber gleich 10 Sekunden nach dem Zusammengreifen geschlagen geben: mit einem Übersprung legte ihn Valentin Scherz flach auf den Rücken und somit konnte der Kleinlützler als bester Nordwestschweizer (Kat.2007/2008) gefeiert werden. In der nächsten Kategorie konnte sich ein weiterer aus unserem Schwingklub in den Schlussgang kämpfen. Marino Christ aus Gempen musste sich aber gegen Florian Eisenring aus Aarau geschlagen geben und belegte mit 57.25 Punkten den tollen 3.Rang (mit Doppelzweig). Corsin Wohlgemuth aus Seewen hatte ebenso die Ehre, den Schlussgang in seiner Kategorie zu bestreiten, den er aber nach dem ersten Zusammengreifen

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gründlich. Trotzdem war Cheftrainer Rolf Müller mit Blick auf die SJM zuversichtlich und sagte: «Kevin kann mit den besten Turnern mithalten, sofern ihm ein fehlerfreier Wettkampf gelingt». Beim wichtigsten Wettkampf hat er nun die Aussage seines Trainers bestätigen können. Mit der höchsten Note am Boden und der zweithöchsten Wertung am Barren legte Kevin Kuhni den Grundstein für seinen bisher besten Wettkampf im Programm 4 und wurde mit dem Gewinn der Silbermedaille belohnt. Im Jahr 2012 debütierte der Nunninger mit Rang sechs im P1, gewann ein Jahr später im P2 Silber und verfehlte an den beiden Vorjahren als Vierter im P3 das Podest jeweils um einen Rang. Bei den Mannschaftswertungen gewann er 2013 im P2 Gold, in den beiden Folgejahren im P3 jeweils Bronze.

Die am Freitag und Samstag in Sissach durchgeführten Finaltage des Grosspeter Basler Cups wurden einmal mehr zu einem Fussballfest. Bei den Frauen war Breitenbach chancenlos, während im Aktivfinal der FC Bubendorf seinen ersten Pokalsieg feiern durfte.

Vereint: Nach dem Final der Frauen freuen sich Sieger Sissach und Verlierer Breitenbach FOTO: EH-PRESSE gemeinsam.

eit der Fussballverband Nordwestschweiz den Basler Cup dank Titelsponsor (Gratiseintritt) und konzentriert an zwei Tagen durchführt, gibt es echte Fussballfeste. So auch in Sissach. Für Verbandspräsident Roland Paolucci, der dem SV Sissach für die Organisation ein Kränzchen windet, versagte einzig Petrus, da das Wetter auch im Oberbaselbiet seinen negativen Einfluss hatte. Kein Spiel ging ohne das Nass aus dem Himmel über den Rasen. Am Freitag gehörte das Spielfeld den Seniorenteams. In der Partie der Senioren 40+ kam es zwischen Allschwil und Black Stars zum Penaltykrimi, nachdem es nach regulärer Spielzeit 1:1 stand. Die Stadtbasler behielten im Nervenduell knapp das bessere Ende für sich. Spannung und viel Zuschauer brachte die Partie der Senioren 30+ zwischen Aesch und Dornach. Wobei sich die Spannung auf die Aufstellung der Dornacher bezog. Bei den Dorneckern stand Marco Streller auf dem Platz, während Beni Huggel absagen musste. Doch Dornach ist keinesfalls «nur» Streller. Mit Schweizer, Abid, Cecere,

Lichtsteiner, Irizik oder Dreier hat es reihenweise Spieler, welche in den obersten regionalen Ligen spielten. Entsprechend dann der Spielverlauf. Zur Pause führten die Dornecker bereits mit 8:1! Marco Streller erzielte dabei vier Tore. Am Ende siegte Dornach 11:1. Am Samstag gewannen die A-Junioren von Muttenz gegen Möhlin-Riburg 2:0; Amicitia Riehen gegen Reinach den Pokal bei den C-Junioren im Penaltyschiessen 9:8; Muttenz mit 4:2 gegen Concordia jenen bei den B-Junioren und bei den B-Juniorinnen war Aesch gegen Arlesheim mit 2:0 erfolgreich. Aus regionaler Sicht interessierte der Frauenfinal dank der Beteiligung von Breitenbach. Allerdings waren die Breitenbacherinnen gegen die eben in die 1. Liga aufgestiegenen Sissacherinnen chancenlos. «Wir wollten möglichst lange ohne Gegentor bleiben», sagte Trainer Max Zeugin zur taktischen Ausrichtung. Nach gut 75 Sekunden war das jedoch bereits Makulatur und zur Pause war die Spannung beim Stande von 4:0 für Sissach verflogen. Die Breitenbacherinnen zeigten jedoch Charakter und kämpften bis zum Abpfiff. Trotz dem klaren 0:6 konnte Breitenbach für den Frauenfussball in der Region positive Werbung be-

TENNIS

LAUFSPORT

TC Breitenbach – IC-Meisterschaft beendet

Der Laufsport ist zuhause angekommen

Edgar Hänggi

S

tcb. Am vergangenen Wochenende standen für die Teams des TC Breitenbach die letzten und alles entscheidenden Spiele der diesjährigen Interclubmeisterschaft auf dem Programm. Der Abschluss der nationalen Mannschaftsmeisterschaften war dabei für die Schwarzbuben mehr als versöhnlich. Zwar konnte sich in den Aufstiegsspielen der diversen Ligen keine Mannschaft des TCB durchsetzen, dafür sicherten sich sämtliche Teams, die in den Abstiegsspielen engagiert waren, den wichtigen Ligaerhalt. Besonders knapp ging es in der 1. Liga Kategorie Herren 35+ zu und her. Das Spiel auswärts beim TC Horw, welches schon eine Woche zuvor trotz des schlechten Wetters ausgetragen werden konnte, stand bis zum Schluss auf Messers Schneide. Beim Stande von 4:4 musste das allerletzte Doppel über Abstieg oder Ligaerhalt entscheiden. Schliesslich schafften es die Breitenbacher in einer spannenden und zum Teil hochklassigen Affiche den Platz als überglückliche Gewinner zu verlassen. Ebenfalls den Ligaerhalt sicherstellen konnte das Fanionteam der Damen. Die 1. Liga Equipe nutzte den Heimvorteil gegen die Gegnerinnen des TC Muttenz eindrücklich und gewann mit 5:1. Als dritte Mannschaft standen die Herren 45+ in der 2. Liga mit dem Rücken zur Wand. Aber auch das Team um Captain Titus Natsch konnte auswärts beim TC Schaffhauserrheinweg in Basel das Ungemach abwenden und siegte verdient mit 5:2. So bleibt der Abteilung Sport des TCB das Fazit die Interclubsaison doch noch einigermassen zufriedenstellend abgeschlossen zu haben. Beim Tennisclub Breitenbach geht es Ende Juli nun mit den Doppelclubmeisterschaften weiter, bevor im August mit dem Clubturnier der alljährliche Höhepunkt auf dem Programm steht.

treiben. David stand in diesem Duell gegen Goliath auf verlorenem Posten. Doch die Erinnerung nimmt den Beteiligten niemand mehr weg. Im Aktivfinal der beiden 2. Ligisten von Bubendorf und Old Boys Basel führten die Städter vor knapp 1000 Zuschauern nach 22 Minuten und zweier Treffer von Arianit Tasholli 2:0. Das Anschlusstor durch Silas Schneider kurz vor der Pause brachte Bubendorf aber ins Spiel zurück. Als der ehemalige Laufen-Spieler Simon Tillessen bereits in der 52. Minute mit einem wuchtigen Kopftor für den Ausgleich besorgt war, drehte das berühmte Momentum vollends. Captain Patrik Hersperger (auch er spielte schon für Laufen) traf per Elfmeter zum 3:2 und krönte mit diesem Tor seine starke Leistung. Er hatte bei allen Treffern seinen Fuss im Spiel, auch beim 4:2, wo seine Eckballhereingabe von Pius Kaderli ins Tor befördert wurde. Trotz Regenwetter liessen es sich die siegreichen Spieler und Zuschauer nicht nehmen, die Nacht zum Tag zu machen. Jetzt hofft man in Bubendorf auf das grosse Cuplos, das da heisst: FC Basel. Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/eh-presse

Start zum 1. Laufner Lauf: Das Bild hat 1981 Barbara Hellinger gemacht. Am 24. Februar verkündet das Britische Königshaus die Verlobung von Prinz Charles und Diana Spencer. Am 12. April startet die Raumfähre Columbia in den USA zur ersten Mission eines Space-Shuttles. Papst Johannes Paul II. überlebt auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat und in Laufen im Kanton Bern starten über 200 Sportbegeisterte zum 1. Laufner Lauf. 35 Jahre später hat sich vieles verändert. Prinzessin Diana kam vor bald zwanzig Jahren bei einem Autounfall ums Leben. Die Raumfähre Columbia verunglückte im Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Papst Johannes Paul II. wurde vor zwei Jahren heiliggesprochen und Laufen gehört seit über zwanzig Jahren zum Baselbiet. All diese Jahre unbeirrt überstanden hat der Laufner Lauf. Das heisst aber nicht, dass sich der Anlass in dieser Zeit nicht verändert hat. Im Gegenteil, in den 35 Jahren seines Bestehens konnte er sich stetig weiterentwickeln. Hatte der Hauptlauf anfangs noch 15,5 km gemessen, so wurde er 2003 auf die klassische Distanz von 10 Meilen (16.095 km) ausgebaut, was der Veranstaltung auch zur heutigen Bezeichnung «10 Meilen Laufen» verhalf. Zusätzlich wurde das Rahmenprogramm erweitert und enthält heute neben der Kurzdistanz über 4 Meilen (6.4 km) und den Walking-Kategorien auch

passende Laufstrecken für Kinder und Jugendliche. Dadurch kann der Nachwuchs schon früh gefördert und aufgezeigt werden, welch grosse Freude und Genugtuung das erfolgreiche Überqueren der Ziellinie mit sich bringt. Den aktiven Läuferinnen und Läufern wird eine vielseitige, landschaftlich schöne und anspruchsvolle 10-Meilen-Strecke angeboten, die zum sportlichen Wettkampf untereinander oder gegen die persönliche Wunschzeit motiviert. Mit seinem breiten Angebot, der einzigartigen Atmosphäre und der wunderschönen Kulisse im Stedtli kann der «10 Meilen Laufen» inzwischen jährlich rund 600 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an den Start locken. Der Laufsport ist definitiv zuhause angekommen – in der Stadt, deren Namen er seit 35 Jahren alle Ehre macht. Darum seien Sie dabei, wenn die Erfolgsgeschichte des «10 Meilen Laufen» am kommenden Samstag, 25. Juni, fortgesetzt wird! Die Kinderläufe werden ab 17 Uhr und die 4 und 10 Meilen um 19 Uhr auf dem Rathausplatz gestartet. Dort befindet sich auch die Festwirtschaft, die zum Verweilen und gemütlichen Beisammensein einlädt. Alle weiteren Informationen sind auf der Website www.10meilen.ch aufgeschaltet. Die Laufsportgruppe Laufen als Organisator freut sich auf Sie! Lukas Reinhard


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Gesucht: «Zahnfee» an der Schule Büsserach

Sind Sie interessiert, mit Kindern zu arbeiten? Haben Sie eine zahntechnische Ausbildung? Sind Sie bereit, Ihr Wissen regelmässig an Fortbildungskursen zu vertiefen? Dann sind Sie bei uns richtig! Ihr Arbeitsfeld umfasst folgende Aufgaben: – sechsmal jährlich eine Zahnprophylaxe-Lektion in allen 6 Primarklassen und in den beiden Kindergartenklassen durchführen – Zusammenarbeit mit dem Lehrerteam und der Schulleitung Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Schule Büsserach, Schulleiter Matthias Fritschi Schulstrasse 2, 4227 Büsserach (Schulleitung@buesserach.ch) Für nähere Auskünfte Telefon 079 944 31 72 4227 Büsserach, 21. Juni 2016

GEMEINDE ETTINGEN

Die Gemeinde Ettingen sucht per Januar 2017

eine Leiterin/einen Leiter Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung Kindergarten und Primarschule Ettingen (30–50%). Die neuen Tagesstrukturen der Schule Ettingen starten im Januar 2017. Das effektive Angebot ist noch von den Anmeldungen abhängig. Die Stellenprozente werden daher erst Anfang September geklärt sein. Ihre Aufgaben umfassen: – Führen und Betreuen der Kindergruppen gemäss pädagogischem Konzept – Leitung des Betreuungsteams – Organisation des Tagesbetriebes – Kleinere administrative Aufgaben Voraussetzungen: – Erfahrung in der Betreuung von Kindern – Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Engagement und Teamfähigkeit – Erwünscht ist zudem eine pädagogische oder sozialpädagogische Ausbildung Wir bieten Ihnen ein professionelles Umfeld und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Genauere Auskünfte zu dieser neu geschaffenen Stelle erhalten Sie von Benno Graber, Projektleiter FEB Ettingen, 061 721 28 85, oder Christine Gorrengourt, Gemeinderätin, 079 364 00 64. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 31. Juli 2016 an: Schulleitung Kindergarten und Primarschule Ettingen, Gempenweg 25 4107 Ettingen, oder per Mail an sekretariat@schule-ettingen.ch Gemeinderat


DORFPLATZ

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EINGESANDT

EINGESANDT

Schatzsuche

Neue Feldornithologen

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GEDANKENSTRICH

Der Morgen danach

Gini Minonzio

Kleider-Bahnhof: Der «Gare DeRobe» ist Secondhand-Kleiderladen und gleichzeitig ein Beschäftigungs- und Förderungsprogramm für Sozialhilfebezügerinnen und Menschen im FOTO: ZVG Asylverfahren.

Engagierte Vogelkundige: Georgette Stebler, Gerda Ugolini, Karin Schwab Troxler, FOTO: ZVG Marcel Hollenstein, Franziska Borer, Judith Brunner

Ich bin auf der Suche nach Schätzen. Grossen und kleinen Perlen, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht wahrnimmt. Aber sie sind da und laufen mir immer wieder über den Weg. Wie kürzlich als ich wieder einmal im Stedtli in Liestal war. Da gab es früher diesen wunderbaren Comestible-Laden. Ein Ehepaar hatte ihn viele Jahre geführt, bis sie altershalber aufhörten und keine Nachfolger fanden. Sie wollten aber nicht irgendein Geschäft in ihrem Laden haben, sondern eines das ihren Wertvorstellungen entsprach. So stand der Laden nun einige Zeit leer. Jetzt nicht mehr. Es hängen Kleider und Taschen im Schaufenster. Modisch bunt durcheinander. Aber interessant. Also trete ich näher und lese «Gare DeRobe», das man als Wortspiel auch mit KleiderBahnhof übersetzen könnte. Ich trete ein und sehe, dass hier SecondhandKleider verkauft werden. Im Hintergrund steht ein Arbeitsplatz mit Nähma-

schine und Bügelbrett. Eine junge dunkelhäutige Frau mit schwarzem Kraushaar und sympathischem Lächeln steht da und bügelt. Als ich auf sie zugehe und mit ihr spreche, fangen ihre Augen an zu leuchten. Ich merke, dass sie noch nicht gut deutsch spricht, aber sie freut sich, sich mit jemandem zu unterhalten und dabei ihr Deutsch zu üben. Sie kommt aus Eritrea, einem Land mit viel Dürre und Trockenheit. Deshalb freue sie sich auch immer sehr, wenn es hier regne. Regen bedeute für sie Leben. Das freut mich zu hören. Ich erfahre weiter, dass der Secondhand-Kleiderladen gleichzeitig ein Beschäftigungs- und Förderungsprogramm für Sozialhilfebezügerinnen und Menschen im Asylverfahren ist. Wieder eine gute Idee, die von Menschen für Menschen und ihre Umwelt umgesetzt worden ist. Ich reihe diese Begegnung auf meine Perlenkette und freue mich an ihrem Glanz.

Im einjährigen «Grundkurs Vogelkunde», den die regionalen Naturschutzvereine regelmässig anbieten, lernen die Teilnehmer die meisten der regional vorkommenden Vögel kennen. Wem dies noch nicht genug ist, kann anschliessend den 18-monatigen Feldornithologiekurs des Vogelschutzverbandes absolvieren. Aus dem letzten Grundkurs haben sich 6 Teilnehmer dazu entschieden, dieses schweizerische Diplom zu erwerben. Dabei lernten sie auf diversen Exkursionen die verschiedenen Lebensräume und die darin heimischen Vögel kennen. In Theoriestunden wurde das Wissen gefestigt und vertieft. Nach der intensiven und sehr abwechslungsreichen Vorbereitungszeit stand am 11. Juni die Feldornithologieprüfung an. Grundlage für die Prüfung war das Erkennen von rund 180 Vogelarten an Hand des Gesangs oder durch Beobachtung im Feld. Die Prüfung fand am aargauischen Flachsee statt. Im prakti-

GESUNDHEITSTIPP

EINGESANDT

Dornen und Staub

Sporttag Kindergarten und Primarschule Breitenbach

Ich halte ein Buch von 1854 in den Händen. Ein Arzt schreibt über die Selbstbehandlung und neue Heilverfahren. Wie er empfiehlt, so bohnerte auch meine Grossmutter die Holzböden im Haus noch mit wohlriechendem Wachs. Der feine Staub blieb daran kleben und flog nicht durch die Zimmer. Auch Parasiten wurden abgehalten. In der Natur trocknet die Sonne den Boden der Felder. Der Wind trägt die fein pulverisierte Erde davon. Diese kann neben anderen Feinstteilen auch Wurmeier enthalten. Aus diesem Grund soll auch der Mist auf dem Acker schnell unter den Boden gebracht werden. Pflanzendornen können Hautreizungen und kleine Geschwüre verursachen. Gegen Entzündung und Wundeiterung durch Dornen und Stacheln hilft die altbewährte Zugsalbe. Sie enthält neben anderen Inhaltstoffen auch wenig Kampfer. Dieser wird auch 1854 zu Heilzwecken aufgeführt. Kampfer, aus dem Kampferöl, heute auch synthetisch hergestellt, wirkt desinfizierend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Staub mit unterschiedlichstem Inhalt kann die Atemwege reizen und Entzündung, Husten und Allergien verursachen. Homöopathische Heilmittel wie Belladonna, Spongia tosta, Hyoscyamus oder Apis mellifica, können die Irritation der Schleimhäute beruhigen. Selbstbehandlung heisst Wissen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Marianne Volonté

schen Teil galt es etwa Kleinspecht, Drosselrohrsänger, Grauschnäpper usw. zu bestimmen, während im schriftlichen Teil die Kenntnisse der Lebensräume, der Verhaltensweisen, des Zugverhaltens etc. geprüft wurden. So mussten von 120 möglichen, mindestens 90 Punkte erreicht werden. Eine Woche nach der Prüfung haben die Teilnehmer nun das Resultat erhalten. Sie haben alle mit Bravour die anspruchsvolle Prüfung bestanden. Herzliche Gratulation den neuen Ornithologen! Wie wird man Feldornithologe? Dazu braucht es zuallererst das Interesse an der Natur und speziell an den Vögeln. Haben auch Sie vielleicht Interesse? Der Einstieg passiert am besten über den nächsten Grundkurs, welcher schon im August 2016 beginnt. Infos dazu unter www.naturregion.ch Markus Christ Natur- und Vogelschutzvereine der Region

Pumptrack: Eine neue Attraktion in Breitenbach.

Spiel und Spass: Genau darum ging es am Sporttag in Breitenbach. Am Dienstag, 7. Juni, fand der Sporttag der Schulen Breitenbach statt. Alle Kinder vom Kindergarten (6-Jährige) bis 6. Klasse nahmen am UBS-Kids-Cup 2016 teil. Sie konnten sich in drei Disziplinen

FOTO: ZVG

messen: Weitsprung (Zone), Ballwurf (200 g) und Sprint (60 m). Weiter angeboten wurde ein Zusatzprogramm bestehend aus Kampfsport (Kung Fu 21) und Fussball (FC Breitenbach). Es war

auch ein Sportangebot vorhanden: Pumptrack (Sportfachstelle Solothurn), Tanz (Fit & Funky 4 Kids), Korbball (TV Erschwil) sowie Spiel und Spass (TV Breitenbach). Alle Kinder hatten viel Spass an Sport, Spiel und Fun. Dieser Tag war grossartig und tadellos organisiert durch ein schuleigenes Organisationskomitee. Das emsige Treiben der Kinder ohne jeglichen Stress war eine richtige Augenweide. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer waren vor Ort und das Elternforum sorgte für eine herrliche Erfrischung zwischendurch. Wir danken allen Freiwilligen ganz herzlich. Nach gutem Wetter am Morgen war uns dann Petrus des Nachmittags weniger hold. Nichtsdestotrotz waren alle Kinder samt Erwachsenen mit Begeisterung dabei. Die Besten der jeweiligen Kategorie kommen einen Schritt weiter und können sich bei einem Kantonalen Wettbewerb klassifizieren. Aber eigentlich geht es um viel mehr als den Sieg: Dabei sein ist alles! Schulen Breitenbach

Fussball: Nicht so bitter ernst wie bei den Grossen.

Weitere Bilder und Ranglisten des Tages können auf der Homepage der Schulen Breitenbach besichtigt werden.

Also von mir aus könnte die Fussball-EM jedes Jahr stattfinden. Ehrlich! Um ja keinen Match zu verpassen, habe ich mir den Spielplan beschafft. So kann ich mein Leben rund um die Spiele organisieren. Ich kann das nur empfehlen. Wie bitte? Sie interessieren sich nicht für Fussball? Aber darum geht es ja gar nicht! Es fängt bei den einfachen Dingen an. Ist abends ein Spiel angesagt, so stellen Sie ein Bier kalt und setzen Sie sich auf die Haustreppe. Nun können Sie so richtig entspannen, denn nie, nie, nie ist es so ruhig wie während eines wichtigen Fussballspiels. Ergiebig sind auch die Spiele, die am Nachmittag angepfiffen werden (das nächste findet übrigens diesen Samstag um 15 Uhr statt). Diese Zeiten eignen sich wunderbar zum Einkaufen. Sie finden Parkplätze en masse und haben in den Läden Platz. Aber Achtung! Als erfahrene EM-Liebhaberin warne ich Sie davor, während eines EMSpiels essen zu gehen (fragen Sie mich nicht, wieso ich das weiss). Wenn Sie diese ersten Schritte als angehende EM-Fachpersonen absolviert haben, können Sie sich an die schwierigere Materie wagen. Dabei kommen Sie nicht darum herum, täglich die Titel der Sportseiten zu lesen und sich eine mehrtägige Strategie zurechtzulegen. Zuerst müssen Sie bei Ihrem Chef vorsondieren. Zu welchem Typus gehört er? Für welche Mannschaft schlägt sein Herz? Dann müssen Sie eiskalt abwägen. Der beste Zeitpunkt wäre der Morgen nach dem Finalsieg seiner Mannschaft. Nur so ein unbedeutender Sieg in den Gruppenspielen tut es nicht. Aber der Morgen nach dem Ausscheiden ist fatal. Es gilt also, kühles Blut zu bewahren, um den richtigen Morgen danach zu erwischen. Und dann, ja dann gratulieren Sie Ihrem Chef zu seinem (!) Sieg und legen ihm Ihren vorbereiteten Antrag vor für vier Ferienwochen am Stück / die Lohnerhöhung / den neuen Bildschirm / einen Firmenparkplatz. Sind Sie auch EM-Fachperson? Schicken Sie mir Ihre Strategien. Gerne auch mit Foto. Das Wochenblatt wird sie abdrucken. EM-Strategien bitte an: Gini.Minonzio@azmedien.ch

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DIES UND DAS EINGESANDT

EINGESANDT

Erfolgreiche Teilnahme am Eidgenössischen

Adieu Montreux!

Sieben Musikvereine aus dem Thierstein und Dorneck nahmen an den beiden Wochenenden vom 11./12. Juni und 17./18. Juni 2016 in Montreux teil. In diversen Kategorien wurden Höchstleistungen durch die folgenden Musikvereine erbracht: Musikgesellschaft Beinwil, Brass Band Breitenbach, Brass Band Konkordia Büsserach, Musikgesellschaft Har-

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monie Büsserach, Musikverein Metzerlen, Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon und Brass Band Seewen. Der Thiersteiner Musikverband sowie der Dornecker Musikverband gratulieren allen Vereinen zu den erbrachten Leistungen. Ivo Cueny Präsident Thiersteiner Musikverband

EINGESANDT

Erfolgreiche Brass Band Konkordia Büsserach

Parademusik: Wenn die Harmonie Büsserach kommt, steht der Verkehr still. Am letzten Wochenende reiste die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach an das Eidgenössische Musikfest in Montreux. Nach einer kleinen Stärkung am Greyerzersee wurden wir am Eingang des Festgeländes durch einen Begleiter herzlich in Empfang genommen. Im Anschluss ging es bereits zur Vorprobe und anschliessend pünktlich zum Wettspielvortrag 2. Stärkeklasse Harmonie im Saal Petit Palais.

FOTO: ZVG

Für das Aufgabestück (The Glenmasan Manuscript von Marc Jeanbourquin) erhielten wir 86.33/100 Punkte. Die Darbietung unseres Selbstwahlstücks (Ivanhoe von Bert Appermont) begeisterte die Jury und wir erzielten die hervorragende Punktzahl 93/100. Mit dieser Bewertung belegten wir den 8. Schlussrang von einem Total von 27 Musikvereinen in unserer Expertengruppe. Kleine Patzer in der Parademu-

sik wirkten sich leicht negativ auf das Resultat in dieser Disziplin aus (79/100). Den musikalischen Teil abgeschlossen, konnten wir das restliche Festwochenende an der wunderschönen Riviera geniessen, bevor wir am Sonntagabend müde die Heimreise antraten. An dieser Stelle sei allen anderen teilnehmenden Vereinen zu Ihrer Leistung gratuliert (www.ffm2016.ch). MG Harmonie Büsserach

Strahlende Gesichter: Die Brass Band Konkordia Büsserach nach ihren erfolgreichen Auftritten in Montreux. FOTO: ZVG

EINGESANDT Die Brass Band Konkordia Büsserach kann auf eine erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Eidgenössischen Musikfest in Montreux zurückschauen. In einem äusserst hochstehenden Wettstreit in der 1. Klasse Brass Band hat die Konkordia mit 173.67 Punkte im Konzert-Wettbewerb und 85.33 Punkte im Marsch-Wettbewerb erfolgreich konkurriert. Der Konzert-Wettbewerb im tollen, eindrucksvollen Auditorium Stravinski hat die Brass Band Konkordia schon sehr früh antreten müssen. Trotz dieser frühen Stunde haben die Musikerinnen und Musiker der BBKB eine überzeugende Darbietung ihrer 2 Stücke dargelegt. Das Publikum im Stravinski dankte dies der Brass Band Büsserach mit langen und herzlichen Applaus und die internationale Top-Jury mit insgesamt

173.67 Punkten. Nach dem Mittagessen musste sich die BBKB umgehend auf der Grand Rue zur Marschmusik bereitstellen. Nach einer eingehenden Musterung der gestrengen, militärischen Jury hat die Brass Band Konkordia den Marsch «Eidgenossen» flott hingelegt und mit 85.33 Punkten für die Konkordia ein schönes Marschmusik-Resultat erlangt. All diese tollen Eindrücke dieses Tages konnten die Musikantinnen und Musikanten anschliessend am schönen Genfersee verarbeiten und auch dementsprechend begiessen. Eine intensive und strenge Vorbereitungszeit geht so zu Ende und alle Musikantinnen und Musikanten kehrten müde aber glücklich nach Büsserach zurück. Ignacio Gomez

Das erste Eidgenössische für den Musikverein Wahlen

VERANSTALTUNG

Reinacher Jazz Weekend kehrt mit zehn Top-Bands zurück Nach der letztjährigen Pause, die zu Gunsten des Reinacher Stadtfestes eingelegt worden war, kehrt das Reinacher Jazz Weekend am kommenden Wochenende in alter Frische zurück. In seiner 18. Ausgabe überrascht es die Besucherinnen und Besucher auf vier Bühnen mit 10 Top-Bands, deren musikalisches Spektrum von Dixieland und Swing, zu Country, Boogie Woogie und Rock’n’Roll bis zu Blues und Gospel reicht. Diese Vielfalt, die der musikalische Leiter Louis van der Haegen zusammengestellt hat, verspricht für alle Geschmäcker und Generationen musikalische Perlen, die sie am 25. und 26. Juni geniessen können. Eröffnet wird das jazzige Weekend am Samstag mit der Jazz Night auf dem Ernst Feigenwinter-Platz durch die Improvisante Street Jazz Band und ihren «Showeinlagen on the road». Ab 18.15 Uhr wird auf allen Bühnen gespielt. Auf dem Ernst Feigenwinter-Platz werden die New Castle Jazz Band und danach die Swiss Ramblers mit New Orleans und Dixieland für eine heitere Stimmung sorgen. Beim Platz vor der Schreinerei Wenger heizen die Boogie Connection und Silverback mit sattem Boogie Woogie, Blues und Rock’n’Roll dem Publikum tüchtig ein. Nicht weniger intensiv geht es parallel dazu auf dem Angensteinerplatz zu und her. Hier wird die Ami Warning & Band mit Folk, Soul, Reggae und Blues

für Begeisterung sorgen und danach Bluestonique mit Blues und Rock. Gepfeffert wird der Einstieg in die Jazz Night auf dem Gemeindehausplatz mit den Pepperhouse Stompers sein. Mit klassischem Dixieland, Blues und Swing verwöhnen sie die Zuhörenden, zusätzlich angefeuert durch ihr 30-jähriges Bandjubiläum, aber auch durch ihren Spezialgast, die Sängerin Bianca Daniela Guerok. Einen spannenden Kontrapunkt setzen danach I-Van & The Cargo Handlers mit Folkrock und Blues. Der Sonntagsbrunch beginnt um 10 Uhr mit dem Auftritt des Gospelchors Let’s Gospel. Um 10.30 Uhr folgt der Jazzgottesdienst Oh Happy Day mit Pfarrerin Florence Develey und Diakon Alex Wyss, musikalisch begleitet von Let’s Gospel. Danach wird die Bourbon Street Jazz Band mit solidem New Orleans, Dixieland und Blues für eine gute Stimmung sorgen. Die kulinarische Seite decken an beiden Tagen Ortsvereine gekonnt ab. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch Petrus mit sommerlicher Laune mitspielt. Für Petra Kaderli, Präsidentin des OK’s Jazz Weekend Reinach, ist es wichtig, dass der Anlass einmal mehr auf grosse Unterstützung zählen kann. Weitere Infos: www.freizythuus.ch; www.reinach-bl.ch; www.jazzweekend.ch. OK Jazz Weekend Reinach Heiner Leuthardt

Im Marsch durch Montreux: Der Musikverein Wahlen errang den 1. Platz in der Kategorie Brass Band 4. Stärkeklasse. Das erste Mal in seiner Vereinsgeschichte wagte der Musikverein Wahlen den Schritt an ein Eidgenössisches Musikfest, und das erst noch vor atemberaubend schöner Kulisse in Montreux. Wir liessen uns in der 4. Stärkeklasse messen. Der Komponist Urs Heri schrieb das Aufgabenstück mit dem Titel « Geisterstunde». Die Geister waren uns gut gestimmt. Mit einer Punktezahl von

91.67 von möglichen 100 lagen wir schon mal vorn. Das Selbstwahlstück «VOYAGE with the VOC» komponiert von William Vean brachte uns 84.67 Punkte. Zusammen ergab das 176.34 Punkte und somit den 1. Platz in der Kategorie Brass Band 4. Stärkeklasse. Die Marschmusik konnten wir wie durch ein Wunder trockenen Fusses absolvieren und wir belegten den guten

FOTO: ZVG

Platz 22 von 40 Vereinen. Wir konnten zwei super schöne Tage in Montreux verbringen und mit neuen und alten Kollegen so richtig fachsimpeln oder einfach nur den Moment geniessen. Wir freuen uns riesig über den Erfolg und schauen mit viel Zuversicht nach vorne. Andreas Furler Musikverein Wahlen

EINGESANDT

Grosser Erfolg der MG Beinwil in Montreux

Es darf gefeiert werden: MG Beinwil. Die MG Beinwil nahm nach intensiver Probenarbeit sehr erfolgreich am Eidg. Musikfest in Montreux teil.

FOTO: ZVG

In der 3. Stärkeklasse Brass Band erreichte der Verein mit dem Aufgabenstück «Friendly Takeover» von Oliver

Waespi, bewertet von einer Dreier-Jury 88 Punkte. Im Selbstwahlstück «Belair» von Goff Richards erspielten wir sensationelle 94.67 Punkte. Mit einer Gesamtpunktzahl von 182.67 gab es den 6. Schlussrang von 31 Vereinen in der Turnhalle in Clarens und in der 3. Stärkeklasse Brass Band das beste Ergebnis im Kanton Solothurn. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unserem qualifizierten und motivierten Dirigenten Manuel Borer für sein grosses Engagement, der Gemeinde, der Bevölkerung und den Musikfans für den schönen und überraschenden Empfang. Das tolle Resultat und der grossartige Empfang bleiben uns allen unvergesslich. Wir freuen uns sehr über diesen sensationellen Erfolg. Stephan Borer, MG Beinwil


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Donnerstag, 23. Juni 2016 Nr. 25

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IN KÜRZE Stebler erobert die Ostschweiz NUNNINGEN. gin. In den nächsten fünf Jahren werden die Kantone Graubünden, Thurgau und Zürich jährlich 700 000 Franken blechen. Diese Kantone haben die Firma Stebler Blech AG damit beauftragt, die neuen Kontrollschilder zu liefern und die alten zu entsorgen.

Die Farben des Sommers: Vielleicht wendet auch das Wetter bald auf diesen Kurs.

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NUNNINGEN

Verunreinigung belastet Wasserkasse Die Rechnung 2015 genehmigen wenige Nunninger ohne Worte, die Diskussion um Zukunftsprojekte und die Finanzierung soll an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Herbst geführt werden. bea. Die Nunninger Rechnungsgemeindeversammlung vom Montag geht mit einem neuen Negativrekord in die Geschichte ein. Nebst den Behördenmitgliedern und Mitarbeitenden bekundeten nur zehn Stimmberechtigte mit ihrem Erscheinen Interesse am Gemeindegeschehen. Der angekündigte Apéro nach der Versammlung vermochte daran nichts zu ändern. Die Rechnung 2015 schliesst besser ab als budgetiert. Anstelle des prognostizierten Ertragsüberschusses von 47 030 Franken resultieren Mehreinnahmen von 258 320 Franken. Das gute Resultat sei vor allem auf höhere Steuererträge zurückzuführen, erklärte Finanzverwalter Hansjörg Hänggi. Er warnte vor Euphorie und verwies mit Blick auf die Gesamtfinan-

zierung der Gemeinde auf den Finanzierungsfehlbetrag von 605 518 Franken. In der Investitionsrechnung schlugen Mehrausgaben zu Buche. «Ausgewiesen wird eine Nettoinvestition in der Höhe von 1,495 Millionen Franken anstatt des budgetierten Betrages von 1,365 Millionen Franken. Verschiedene, im Budget nicht vorgesehene Ausgaben belasten die Investitionsrechnung ausserordentlich», gab Hänggi zu bedenken. Schwachpunkte in der Infrastruktur widerspiegeln sich auch in der Spezialfinanzierung Wasserversorgung. Die aufgetretenen Probleme mit dem Trinkwasser hinterlassen ihre Spuren in der Rechnung. Diese musste ein Defizit von 56 582 Franken hinnehmen anstatt Mehreinnahmen von 18 050 Franken gemäss Budget. «Die seinerzeitige Trinkwasserverunreinigung hat einen vermehrten Einsatz unserer Aussendienstmitarbeiter erfordert. Ein personeller Wechsel hat ebenfalls erhöhten Stundenaufwand mit sich gebracht», erklärte Hänggi und benannte den Mehr-

aufwand mit 3 000 Franken. Hinzu kamen ein erhöhter Fremdwasserbezug ab Wasserversorgung Gilgenberg für 14 000 Franken sowie die Beschaffung von aktualisierten Plänen für die Wasserversorgung mit Zusatzausgaben von 13 000 Franken. Die Anwesenden genehmigten die laufende Rechnung 2015 und die Investitionsrechnung ohne Wortmeldung. Für die Diskussion der weiteren Planung von Investitionen und ihrer Finanzierung kündigte Gemeindepräsident Heiner Studer eine ausserordentliche Gemeindeversammlung im Herbst an. «Der Gemeinderat will dann auch Anpassungen von Reglementen zur Abstimmung bringen.» Unter Verschiedenem ging aus der Versammlung der Wunsch an den Gemeinderat, zu prüfen, ob die Zeit reif sei für die Bildung einer Einheitsgemeinde mit der Bürgergemeinde. Zu den Arbeiten an der Zullwilerstrasse sagte Heiner Studer, dass der Zeitplan bisher eingehalten wurde und man zuversichtlich sei, dass die Strasse bis zum Dorffest fertiggestellt sei.

Rega-Einsatz wegen Unfall LIESBERG. WOS. In Liesberg kam es am letzten Samstag, gegen 13.20 Uhr, zu einem Einsatz eines Helikopters der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega). Grund war ein Unfall in einem Einfamilienhaus. Dabei stürzte ein 45jähriger Mann mehrere Meter in die Tiefe. Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Sanität Paramedic wurde der Mann mit einem Rega-Helikopter in Spital geflogen. Integrationsjahr für junge Flüchtlinge KANTON SOLOTHURN. WOS. Der Regierungsrat reagiert: Ab Sommer 2016 startet ein neues, speziell auf die Bedürfnisse junger Flüchtlinge konzipiertes Integrationsjahr an den Berufsbildungszentren in Olten und Solothurn. Das «Integrationsjahr für junge Flüchtlinge (IJ-JF)» wird vorerst als zeitlich befristeter Schulversuch für zwei Jahre angeboten. Ziel für alle Jahreskurse ist, die Potenziale dieser jungen Erwachsenen mit ihrem speziellen Hintergrund zu erkennen und sie an die Berufsbildung heranzuführen. Die Förderung des Spracherwerbs und die soziale Integration stehen dabei im Zentrum. Drei Ladendiebe angehalten DORNACH. WOS. Am Donnerstag, 16. Juni, konnten durch die Polizei in Dornach drei mutmassliche Ladendiebe angehalten werden. Ein aufmerksamer Mitarbeiter vom Denner-Satellit hat die Täter beobachtet, wie sie Tabakwaren aus dem Laden entwendeten. Gleichzeitig wurden sie von der Über-

wachungskamera gefilmt. Der Mitarbeiter rief sofort die Polizei. Diese konnte drei mutmassliche Ladendiebe mit diversem Deliktsgut vor Ort an der Bushaltestelle «Kirche» anhalten. Einen Teil der Waren hatte das Trio zuvor im Coop Dornach gestohlen. Sie trugen Kosmetikartikel und Tabakwaren im Wert von rund 700 Franken auf sich. Bei den Beschuldigten handelt sich um einen Polen und zwei Georgier im Alter von 34, 37 und 38 Jahren.

MUSIK-TIPP

Michael von der Heide Der unter anderem mit dem Prix Walo und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnete und in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiernde Michael von der Heide ist ein herausragender Sänger der Schweizer Musikszene. Er war schon als Knabe ein Fan der Schlagersängerin Paola, seit sie mit dem Lied «Cinéma» am 18. April 1980 am Grand Prix Eurovision de la Chanson in Den Haag den vierten Platz erreichte. 36 Jahre später widmete er ihr sein neues Album. Auf «Paola» (Universal Music) interpretiert er «Bonjour Bonjour», «Blue Bayou» und andere ihrer Erfolgslieder in neuen Arrangements mehrsprachig und einfühlsam. Auf dieser Hommage-CD ist natürlich auch Michael von der Heides jüngster ohrwurmiger SingleTitel «Paolo et moi» dabei.

Benno Hueber

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