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Donnerstag, 16. Juni 2016

108. Jahrgang – Nr. 24

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

17ºC 20ºC

Freitag, 17. Juni 2016 Wechselhaftes Wetter, trotzdem zeigt sich die Sonne ab und zu. Samstag, 18. Juni 2016 Weiterhin wechselhaft, immer wieder Regenschauer.

13ºC 21ºC Sonntag, 19. Juni 2016 Keine grosse Veränderung. Mal Sonne, mal Regen. 14ºC 20ºC

Laufen

3 Eine musikalische Reise durch die skandinavischen Länder unternahm das Orchester Laufental-Thierstein in der katholischen Kirche Laufen.

Breitenbach

9 Deutlich ja sagte die Gemeindeversammlung zum räumlichen Teilleitbild «Areal Isola Nord» mit. Die tiefschwarze Rechnung 2015 sowie der Verkauf einer Gemeindeparzelle gingen einstimmig durch.

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Pfarreizentrum soll Begegnungen mit Herz dienen Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Hofstetten-Flüh segnete ihr neues Pfarreizentrum mit einer feierlichen Messe ein. Den Segen erhielt auch eine Bronzetafel, die den neuen Werteweg durch das Schwarzbubenland mit den Gedanken der Pfarrei St. Nikolaus bereichern soll. Roland Bürki

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egegnung» und «Herz» waren am Festgottesdienst zur Einsegnung des neuen Pfarreizentrums Sternenberg die meistgehörten, bedeutungsreichsten Worte. «Wir feiern ein Fest zur Einweihung des Pfarreizentrums unter dem Segen Gottes, eines Ortes, wo wir uns mit Herz begegnen sollen», blickte denn auch Pfarrer Günter Hulin in die Zukunft. Es gebe nämlich noch eine Zukunft, eine Freude und eine Geborgenheit in dieser Welt, in welcher dieses Fest für einen neuen Begegnungsort ein Zeichen der Hoffnung setze. Mit seinen beiden fröhlich-frischen Liedern unterstrich der Kinderchor «Sunneschyn» des Pfarrers Zuversicht in die Zukunft. Gastprediger Abt Peter von Sury widmete, einmal mehr prägnant, den Menschen aus Hofstetten-Flüh, die hier im Leimental im Ruf stünden, «gerne mit der grossen Kelle anzurichten», ein Kränzchen für ihren Mut, eine Liegenschaft zu erwerben, zum Pfarreizentrum auszubauen und einen Wandel einzuleiten. Und das in einer Zeit, wo die Kirche angesichts aller Veränderungen einen müden Eindruck hinterlasse. «Ihr habt gewagt, einen Pflock einzuschlagen für Wandel, Ver-

Restaurant wandelte sich zum Pfarreizentrum: Auch hier sollen sich wieder Menschen begegnen. Der Musikverein HofstetFOTOS: ROLAND BÜRKI ten-Flüh lud bei der Einweihung mit frohen Melodien dazu ein.

änderungen und das Wesentliche, für Begegnungen mit Herz», so der Abt. Am Beispiel von Begegnungen des Volkes Israel mit Gott und der Sünderin mit Jesus schloss er: «Das geschieht auch hier, Jesus ist mitten unter uns, in unseren Kirchen, unseren Pfarreien, hier geschieht die Wandlung, die uns geschenkt ist. Er hat auch mit der grossen Kelle angerichtet. Nehmt und esst!» «Ist das Stand-by, das sich Bereithalten vieler Geräte, nicht auch bei vielen Menschen in Bezug auf den Glauben und die Kirche festzustellen?» fragte Kirchgemeindepräsident Linus Grossheutschi am Ende des Gottesdienstes, während sich neben ihm zur Überraschung der Festgemeinde Kirchenclown Julie als feuriger «Clown de Dieu» zu Stand-by- und Fragezeichen-Posen aufbaute. «Mit dem neuen Zentrum wollen wir möglichst viele Menschen aus der

Warteschlange abholen», sagte Grossheutschi und bedankte sich bei allen Beteiligten mit Namensnennung für ihren «By-Stand» beim Bau des Pfarreizentrums oder bei der Ausrichtung des Einweihungsfestes. Die Einsegnung des neuen Pfarreizentrums erfolgte dann in dessen von Weihrauch geschwängertem St.-Nikolaus-Saal, wo der frühere Pfarrer Josef Lussmann feststellte: «Hier geschieht auch Kirche», Abt Peter Segen und Schutz für das Haus erbat und Pfarrer Günter Hulin den Saal segnend mit Weihwasser besprengte. Gerhard Stöcklin, Vizepräsident des Pfarreirates, hatte das letzte Wort und erklärte Sinn und Zweck der Wert-Zeichen-Tafel, die ebenfalls eingesegnet wurde, um ab September 2016 den neuen Werteweg durch das Schwarzbubenland mit den Gedanken und Wünschen der Pfarrei St. Nikolaus zu bereichern. Zu lesen

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sind auf der Tafel die Worte des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant: «Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.»

Einsegnung des Pfarreizentrums: (v. l.) Die beiden Pfarrherren Josef Lussmann und Günter Hulin sowie Abt Peter von Sury im St.-Nikolaus-Saal.

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LAUFENTAL NENZLINGEN

reicht wurden 648 248 Franken, zeigte Gautschi auf. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung 2015 diskussionslos. Ja sagten die Nenzlinger auch zur Gemeindeinitiative für eine faire Kompensation der EL-Entlastung (Fairness-Initiative). Unter Verschiedenem gaben die Schäden aus dem Unwetter zu reden. «Diese Regenmenge, 60 Liter innert kurzer Zeit, hat Nenzlingen noch nie erlebt», sagte ein Feuerwehrmann. «Die Hauptstrasse hatte sich in einen Bach verwandelt.» Keller wurden überflutet, ein Hang geriet ins Rutschen und einige Wege erlitten grosse Schäden. Die Einsätze der Hilfskräfte hätten einmal mehr die Bedeutung der Feuerwehr ins Bewusstsein geholt – «der Feuerwehr gilt unser Dank und unsere Wertschätzung», sagte Conrad. Gemeinderat Felix Nussbaumer informierte, dass er mit Vertretern der Melioration bereits daran sei, die Weg-Schäden zu erfassen, die Sanierung und Finanzierung sicherzustellen. «Eine erste Begehung fand am Dienstag statt», so Nussbaumer. Ein Votant machte darauf aufmerksam, dass im Dorf Thuja angepflanzt worden sei, was laut Baureglement verboten sei. Er brachte den Wunsch an, für die Grüngutmulde einen neuen Standort zu finden anstatt mitten im Dorf. Die Verschönerung des Dorfplatzes sei dem Gemeinderat ein grosses Anliegen, sagte Conrad. Doch seien der Gemeinde die Hände gebunden, da es sich um Privateigentum handle und das lang ersehnte Überbauungsprojekt liesse auf sich warten. In die Länge ziehen sich auch die Baubewilligungen für Neubauten im Quartierplan-Gebiet. Offenbar stosse man bei den Kantonsbehörden auf Missverständnisse wegen Grenzabständen, erklärte Nussbaumer.

Nordischer Ausflug zweier Jungstars Eine musikalische Reise durch die skandinavischen Länder unternahm das Orchester Laufental-Thierstein in der katholischen Kirche Laufen. Den Glanzpunkt setzte der Pianovirtuose Jodok Zwahlen mit dem Klavierkonzert von Edvard Grieg. Gruppenbild mit Dirigent Raphael Ilg: Orchester Laufental-Thierstein. Jürg Jeanloz

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rfrischend und lebendig war der Auftritt der beiden Jungkünstler anlässlich des Sonntagskonzerts in Laufen. Während der 19-jährige Solist Jodok Zwahlen hingebungsvoll in die Tasten seines Flügels griff, dirigierte der um einige Jahre ältere Raphael Ilg das Orchester Laufental-Thierstein. Beide trugen dazu bei, dass das Klavierkonzert in a-Moll von Edvard Grieg zu einem musikalischen Leckerbissen der vielen Gäste wurde. Im lüpfigen Allegro entlockte der Solist seinem Piano liebliche Klänge, derweil das Orchester kraftvoll begleitete. «Geniessen Sie die ver-

führerische Tanzmusik», forderte Dirigent Raphael Ilg die Zuhörerschaft vor Beginn des Konzerts auf. Wirklich, das tänzerische Spiel wurde bis zur mächtigen Ekstase ausgereizt und hinterliess ein stimmiges Klangbild. Leidenschaftlich kam das Adagio daher, Jodok Zwahlen liess seine Gefühle für die Komposition aufleben. Nur ein kurzer Blick zum Dirigenten genügte, um seine Einsätze effektvoll einzufliessen zu lassen. Ohne Noten interpretierte der Jungstar auch das Allegro moderato des norwegischen Komponisten, das mit einem kräftigen Finale des Orchesters endete. Begeisternder Applaus prasselte

Star des Konzerts: Klaviervirtuose Jodok Zwahlen. Der bisherige ist auch der neue Gemeinderat von Nenzlingen: (v. l.) Vinzenz Hodel, Therese Conrad, Felix Nussbaumer, Jeannette Egli und Remo Schneider. FOTO: BEA ASPER

LESERBRIEF

Der richtige Moment Das Seniorenzentrum Rosengarten sollte eher Trauergarten heissen, wenn man das Foto der fünf Personen auf dem Bild zum Beitrag anschaut. Kein Lachen, keine Freude, kein Stolz, keine Ausstrahlung. Aber dann genau solche Worte von sich geben grenzt schon fast an Arroganz. Da bekommt man – verdient und mit Freude – für unsere «Senioren» einen Schlüssel zu neuem Betreuungsglück und mehr Lebensqualität, doch hat man eher den Eindruck, es ist der Schlüssel zur Höllenpforte der überge-

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LAUFEN

Die Sorgen gehen nicht aus bea. Kaum hat er die Gemeindefinanzen aus der Schieflage gebracht, hat der Gemeinderat von Nenzlingen andere Sorgen. Es gelang ihm bisher nicht, den dritten Sitz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission zu besetzen. Damit droht der Gemeinde, für die Prüfung der Geschäfte einen Treuhänder beauftragen und neue Mehrkosten hinnehmen zu müssen. Gemeindepräsidentin Therese Conrad wandte sich am Dienstagabend an die Gemeindeversammlung und bat die Anwesenden um Mithilfe. Allerdings erreichte sie auf diesem Weg nur wenige Ohren, nebst dem Gemeinderat waren neun Einwohner zur Versammlung erschienen. Vollzählig und topmotiviert ist die Exekutive, alle bisherigen Gemeinderäte stellen der Gemeinde in der neuen Legislatur ihre Ressourcen weiter zur Verfügung. Die Rechnung 2015 von Nenzlingen schliesst mit einem Verlust von 84 220 Franken. Dennoch sprach Finanzverwalterin Manja Gautschi von ersten positiven Anzeichen und dass die Gefahr der Zwangsverwaltung gebannt sei. Der Verlust ist um 100 000 Franken geringer ausgefallen als budgetiert, sagte Gautschi. Und zwar infolge Kostenreduktion, obwohl sich die Schulauslagerung vom letzten Sommer erst teilweise auswirkte. «Abschreibungstechnisch gab es noch keine Ersparnisse, doch», führte Gautschi aus, «bei der Lehrerbesoldung konnte die Gemeinde Nenzlingen 70 000 Franken einsparen.» Wäre der Steuerertrag des Jahres 2014 (761 000 Franken) erreicht worden, hätte die Rechnung 2015 sogar mit einer schwarzen Null abgeschlossen. Doch infolge Wegzug guter Steuerzahler mussten Mindereinnahmen von 100 000 Franken verkraftet werden. Budgetiert waren 775 000 Franken Steuererträge, er-

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ben wurde. Ein Lob dem Fotografen zu diesem Bericht, er hat genau den richtigen Moment erwischt. Zum Schluss trotzdem etwas Positives; das neue Seniorenzentrum Rosengarten sieht gut aus, macht einen würdigen Eindruck und darum bin ich mir sicher, dass die Bewohner darin mehr lachen als die fünf «Schlüsselträger» was auch so sein muss. «Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt» (Konfuzius). Alex Hamann

EINGESANDT

Erfolgreiche Brass Band Liesberg

In Montreux: Der Musikverein Brass Band Liesberg.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

auf den Solisten nieder, der die Ovationen bescheiden entgegennahm. So schnell durfte aber der Jungstar das Kirchenrund nicht verlassen; er setzte sich nochmals an den Flügel und intonierte solo das Stück «An den Frühling» von Edvard Grieg. Mit einer Innigkeit liess er die entzückenden Klänge ertönen und verabschiedete sich damit mit einer eindrücklichen Zugabe. In seinem Gepäck hatte das Orchester auch die Karelia-Ouvertüre von Jean Sibelius. 28 Jahre alt war der finnische Komponist, als er den Auftrag erhielt, für einen patriotischen Umzug die Festmusik zu schreiben. Der jugendliche Marschcharakter des Stücks wurde abwechslungsweise durch die Streichinstrumente und dann wieder durch die Bläser wundervoll wiedergegeben. Die lieblichen aber auch kräftigen Passagen spiegelten die herrliche Natur der finnischen Landschaft Karelien wieder. Zum Abschluss des Konzerts war die «Sinfonie singulière» des schwedischen Komponisten Franz Berwald an der Reihe, die in einem gewaltigen Finale endete und dem glanzvollen Konzert eine besondere Note gab.

BRISLACH

Im Bikepark geht die Post ab Zum dritten Mal lädt der Verein Bikepark Brislach zu seinem Bike Race ein, einem Bike-Rennen auf seiner Buckelund Kurvenpiste, auch Pumptrack genannt. Eine Festwirtschaft sorgt für Dorffest-Ambiance und eine Schweizer Filmpremiere für den Biker-Duft der grossen weiten Welt. bü. Pumptracks liegen im Trend. Vor allem Kinder und Jugendliche geniessen es, durch dynamisches Belasten ihrer Vorder- und Hinterräder, dem sogenannten «Pumpen», Tempo zu machen, ohne je einmal in die Pedale treten zu müssen. Seit 2014 stellt der 2012 gegründete Verein Bikepark Brislach seinen in Eigenarbeit erstellten Pumptrack Jung und Alt gratis zur Verfügung. «Mit der Ausrichtung unseres dritten Bike Race am kommenden Samstag hoffen wir, auch das Interesse der Bevölkerung an unserem Sport wecken zu können, zumal eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl und entsprechend gute Stimmung sorgen wird», erklärt Martin Bucher, Präsident Bikepark Brislach. Der Verein sei auf diese Art Unterstützung angewiesen und deshalb dankbar für jeden Besuch. So ist ab 11.30 Uhr die Festwirtschaft offen, während ebenfalls ab halb Zwölf Rennteilnehmer sich gegen ein Startgeld von fünf Franken anmelden und auf der Piste trainieren können.

Hier auf dem Pumptrack geht die Post ab: Grosses Interesse von Gross und Klein am Bike Race 2015. FOTO: ZVG Die Rennen am Nachmittag für Kids, Jugend, Teens und Erwachsene beginnen um 14.00 Uhr mit zwei einzeln auf Zeit gefahrenen Qualifikationsläufen, von denen die bessere Zeit für das Weiterkommen in die Ausscheidunglsäufe zählt. Hier fährt man im Direktduell gegeneinander, um als Sieger dann um 18.00 Ihr in die Finalläufe zu kommen. «Die Siegerzeiten in den letzten beiden Rennen lagen alle unter einer Minute», weiss Karel Hügli, Vizepräsident des Vereins und umtriebiger Schaffer hinter

den Kulissen. Damit sei aber das Bike Race 2016 noch nicht gelaufen, freut sich Bucher: «Um 21.00 Uhr startet nämlich bei uns im Open-Air-Kino die Schweizer Premiere des spektakulären Anthill Biker-Films «Not2bad», der am 15. Juni im Imperial Theatre zu Vancouver seine Weltpremiere feierte. Das Bike Race vom 18. Juni kann bei schlechter Witterung nicht stattfinden. Auskunft am 18. Juni., morgens, unter www.bikepark-brislach.ch oder bei Facebook. Die Filmpremiere findet bei jeder Witterung im Bikepark Brislach um 21.00 Uhr statt.

FOTO: ZVG

SPORT Am letzten Wochenende nahm der Musikverein Brass Band Liesberg am Eidgenössischen Musikfest in Montreux teil. In der 2. Stärkeklasse Brass Band erspielte sich der Verein mit dem Aufgabenstück «Caverns» vom Schweizer Komponisten Fabian Kuenzli 85 Punkte. Für das Selbstwahlstück «Fire in the Blood» von Paul Lovatt Cooper erhielten wir von der Jury 88 Punkte. Mit einem Total von 173 Punkten erreichten

wir in unserer Stärkeklasse das beste Resultat aller teilnehmenden Vereine aus der Region und im Kanton Baselland. Auch die Marschmusik konnten wir bei trockenen Wetterbedingungen erfolgreich absolvieren. Natürlich kam auch das gemütliche und gesellige Beisammensein auf der Festmeile am Seeufer von Montreux nicht zu kurz und wir verbrachten zwei tolle Tage zusammen. Wir freuen uns sehr über diesen grossen Erfolg.

Wer wird Nachfolger von Marco Streller? WOS. Bis am 31. Juli ist es möglich, Kandidatinnen und Kandidaten für den Baselbieter Sportpreis 2016, die Anerkennungs- sowie die Förderpreise zu melden. Gesucht wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Marco Streller, der im Vorjahr mit dem Baselbieter Sportpreis geehrt worden ist. Der Sportpreis wird seit 1986 verlie-

hen. Ausgezeichnet werden können Einzelsportlerinnen oder Einzelsportler, Teams sowie Personen, Gruppen oder Institutionen. Nennungen für den Sportpreis, sowie die Anerkennungsund Förderpreise nimmt Meinrad Stöcklin entgegen, der Präsident der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten. Insbesondere können für An-

erkennungspreise von Sportvereinen und Sportverbänden Personen gemeldet werden, die sich überdurchschnittlich für Ihren Verein oder Verband engagieren beziehungsweise engagiert haben. Auskünfte: Meinrad Stöcklin, Präsident der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten, Gassackerweg 22, 4402 Frenkendorf, E-Mail: meinrad.stoecklin@intergga.ch oder www.bl.ch/sportamt


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 17. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 17. Juni, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 19. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 19. Juni 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 21. Juni 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 19. Juni, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst zu Gast: Evang. Mennonitengemeinde Schänzli, Pastor Emanuel Neufeld und Gemeindechor. Pfarrer Michael Brunner, Jasmine Weber und Ref. Kirchenchor. Mit Sonntagsschule. Anschliessend Apéro Freitag, 24. Juni 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier Pfarrer Paul Schwindenhammer und Pfarrer Armin Mettler, Kirche Leymen (F)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 19. Juni, 10.15 Uhr, im sonnenbeschirmten Innenhof der reformierten Kirche Thierstein, Breitenbach: Freiluftgottesdienst mit Verabschiedung der Katechetin Salome Blum aus Strengelbach AG. Danach: grillieren/dinieren und Töggeliturnier. Salate und Getränke stellt der Kirchgemeinderat. Grillgut selbst nach eigenem Gusto mitnehmen! Bei schlechtem Wetter: GD und Rahmenprogramm: drinnen am Schärme! SoSchule/ChCh: Teilnahme am GD und Fest Montag, 20. Juni, 14.30 Uhr, katholische Kirche Erschwil, Beerdigung von Georg Bergmann-Binkert, 27. 1. 1922 bis 8. 6. 2016, wohnhaft gewesen in Erschwil, zuletzt mit Aufenthalt im AZB, Breitenbach. Sonntag, 26. Juni, 10.15 Uhr, reformierte Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit dem Chilespatzenchor, Pfarrer Stéphane Barth, Gitarristin Carmen Gerber und die singenden Kinder Buchlese. Wie lebt es sich um Tschernobyl 30 Jahre nach der Katastrophe? Dies beschreibt der Roman «Baba Dunjas letzte Liebe» von Alina Bronsky: auch eine Art Liebesgeschichte von einer Grossmutter zu ihrer Enkelin. Kosten: Fr. 18.– für Buchbestellung. Hintergrundwissen steuert Pfarrer Stéphane Barth bei. Geeignet z. B. auch für Schularbeiten in Geschichte, Soziologie, Physik oder Geografie. Anmeldungen: 079 465 77 69/ st.barth@bluewin.ch. Beginn: Do, 16. 6., 18 bis 19.30 Uhr, Archweg 4 in Breitenbach. Fortgang am Do, bis Beginn Sommerschulferien. Chilespatzenchor. Freitag, 17. Juni, von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Projektkurse Religion an der Oberstufe KTW in Breitenbach, im Mur-Schulhaus: Mittwoch, 22. Juni, 13.30 bis 16.30 Uhr, verbindlich für alle, die später konfirmiert werden wollen.

Bereitet dem Herrn den Weg, denn er kommt. Jesaia 40,3

Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Müh und Arbeit war für sie. Liebes Mutti, ruh in Frieden, vergessen werden wir dich nie!

Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. Korinther 4, 18

Mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel

WIR DANKEN HERZLICH

Georg Bergmann-Binkert

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mutti

27. Januar 1922 – 8. Juni 2016

Frieda Stegmüller-Stich

Nach einem langen, erfüllten Leben war es Dir vergönnt, sanft einzuschlafen. Wir alle tragen Dich in unseren Herzen und sind Dir dankbar für die schöne Zeit, die wir gemeinsam mit Dir verbringen durften.

In stiller Trauer: Thomas und Verena Bergmann-Zogg mit Anuschka und Luis und Verwandte

erfahren durften. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Bruno Stöckli für die einfühlsamen und tröstenden Worte, dem Organisten für die feierliche Umrahmung sowie Frau Doris Passalacqua-Burkhalter für die würdige Gestaltung der Abdankungsfeier. Ein spezieller Dank gilt dem Team des Zentrums Passwang (Hohe Winde) und der Spitex Thierstein für die liebevolle Pflege sowie Herrn Dr. Marc Cueni in Laufen für die jahrelange ärztliche Betreuung. Wir danken allen, die Frieda im Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Dreissigster: Sonntag, 19. Juni 2016, um 9.00 Uhr in der Kirche Bärschwil.

Die Trauerfamilie

Bärschwil, im Juni 2016

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod dir nahm die Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren, das wissen wir nur ganz allein.

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, dem 20. Juni 2016, um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche seiner Heimatgemeinde Erschwil statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Hadia Medical Swiss, Lettenstrasse 7d, 8408 Winterthur, Postkonto 87-614510-4, IBAN CH31 0900 0000 8761 4510 4, Vermerk: Georg Bergmann. Traueradresse: Thomas Bergmann, Bünishoferstrasse 247, 8706 Meilen Gilt als Leidzirkular.

Ich gehe langsam aus dieser Welt heraus und was ich war und was ich bin und was ich bleibe, geht mit mir ohne Ungeduld und Eile in ein noch nicht betretenes Land.

DANKSAGUNG (anstatt Karten)

Traurig und dankbar zugleich, weil ihr eine längere Leidenszeit erspart geblieben ist, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mama, Schwiegermama, Grossmama, Urgrossmama, Tante und Gotte

Leontine Kaiser-Lauber 28. Juni 1924 – 6. Juni 2016 Still und friedlich ist sie heute Morgen für immer eingeschlafen.

In liebevoller Erinnerung Gerhard und Yvonne Kaiser-Hartl mit Andy und Alexandra sowie Marco Friedrich und Barbara Kaiser-Geiser mit Nora und Simon Markus Kaiser und Miriam Brodbeck Sandra und Alex Burri-Kaiser mit Louana und Maëlle Yves Kaiser Tobias und Nicolas Döbelin-Brodbeck und Anverwandte Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 21. Juni 2016, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen statt, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Grellingen. Dreissigster: Sonntag, 7. August 2016, um 10.45 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen. Traueradresse: Gerhard Kaiser, Mattweg 94, 4144 Arlesheim

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Wir danken allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Julie Kunz-Scherrer erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön für die zahlreichen Spenden, welche Pater German Kurt Trösch und Pater Josef Vögtli zugutekommen, die vielen Beileidsbezeugungen und die wunderschöne Blumenschale der Firma F. Hoffmann-La Roche AG, Basel. Besonders danken möchten wir Herrn Pfarrer Kilian Maduka für die Gestaltung der einfühlsamen Abschiedsfeier, dem Organisten für die musikalische Umrahmung, den Hausärzten Dr. med. Christoph Schnyder und Dr. med. Monika Reissenberger für die jahrelange Behandlung, der Spitex Dorneckberg für die liebevolle Betreuung während der vergangenen drei Jahre sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Liestal. Ein herzliches «Vergelt’s Gott» an alle, die «Schüly» in irgendeiner Weise liebevoll verbunden waren, und allen, die sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Seewen, im Juni 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 19. Juni 2016, um 9.30 Uhr in der Kirche St. German, Seewen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Adelheid Stebler-Spaar (Heidi)

15. Februar 1927 – 14. Juni 2016 Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie im Altersheim Stäglen in Nunningen friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Theres Ankli-Spaar und Helen Spaar, deine Schwestern Agnes Keiflin, deine Freundin deine Patenkinder sowie Nichten und Neffen mit Familien Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 28. Juni 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Dreissigster: Samstag, 16. Juli 2016, um 18.00 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Klosters Mariastein, IBAN CH32 0900 0000 4000 9323 9.

Tag- und Nachtdienst Überführungen

Traueradresse: Roland Stebler-Strähl, Riedenweg 12, 4208 Nunningen

061 791 93 33

Gilt als Leidzirkular.

Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin Allgemeine und Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

vom Donnerstag, 30. Juni bis Sonntag, 10. Juli 2016

Bättwil

Einladung zur

Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 29. Juni 2016, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2015 3. Rechnung 2015 3.1 Genehmigung Nachtragskredite 2015 3.2 Genehmigung Rechnung 2015 4. Genehmigung Investitionskredit für die Sanierung des Zielbereiches vom alten Schiessstand (Kugelfang) Bruttokredit: Fr. 165 000.– 5. Genehmigung Statutenänderung Zweckverband Schulen Leimental 6. Genehmigung Reglement über Anlassbewilligungen und deren Gebühren 7. Orientierung Schlussabrechnung Investitionsprojekte 8. Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 20. Juni 2016 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat

Hofstetten-Flüh

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Informations- und Mitwirkungsverfahren

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Rénald Schneider und Ilka Sander Neumattstrasse 27, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Sanierung EFH und Neubau Carport mit Sitzplatz Standort: Fabrikweg 2 Grundstück: GB 1264 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 1. Juli 2016

Gestützt auf § 3 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. 12. 1978 legt der Gemeinderat während 14 Tagen öffentlich, vom 17. Juni bis 30. Juni 2016 zur Einsichtnahme auf: Teilzonenplan Mühle Ost mit Ergänzungen zum Bau- und Zonenreglement sowie den überarbeiteten Raumplanungsbericht, Ortsteil Flüh Hinweis:

Ersetzt den Teilzonenplan, welcher vom 10. November bis 9. Dezember 2014 aufgelegen ist. Liegt nochmals als orientierender Inhalt auf. Auflageort: Foyer Erdgeschoss Mehrzweckhalle «Mammut» Büneweg 2, 4114 Hofstetten Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr 9.00 bis 11.00 und 15.00 bis 17.00 Uhr Mi 9.00 bis 11.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr Do 9.00 bis 11.00, nachmittags geschlossen Hinweis: Während der Mitwirkungsfrist kann jedermann beim Gemeinderat HofstettenFlüh, 4114 Hofstetten, schriftlich seine Vorschläge einreichen. Der Gemeinderat

Baupublikation Gesuchsteller: Von Roll Schweiz AG Passwangstrasse 20, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Fassadenleuchtschrift Standort: Industriestrasse 44 Grundstück: GB 1551 Nutzungszone: I Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 1. Juli 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Christian Niklaus Fichtenhof, 4242 Laufen Bauobjekt: Um- und Ausbau Bauernhof Standort: Lüsselstrasse 26 Grundstück: GB 149 Nutzungszone: Landwirtschaftszone Projektverfasser: Architektur & Bautechnik Ch. Halbeisen, Grindelstrasse 31, 4246 Wahlen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 1. Juli 2016

Nunningen

Baupublikation

Erschwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Hänggi-Saner Stephan Schulstrasse 27, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümer: Hänggi-Saner Stephan und Daniela, Schulstrasse 27, 4228 Erschwil Bauprojekt: Pergola Bauplatz: Schulstrasse 27 Bauparzelle: 993 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Juli 2016

Bauherrschaft: Stegmüller Guido und Stegmüller Georg, Ilbachstrasse 9 4228 Erschwil Verantwortliche: Ackermann Gerda Ebnetweg 20, 4225 Brislach Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Neuer Laufhof, Zaun Bauplatz: Ilbachstrasse 9 Bauparzelle: 309 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Juli 2016

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Architektur Stefan Borer, Kirchweg 160, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Vordach an Westfassade, 2× Bauort: Kürziweg 293 Bauparzelle: GB-Nr. 468 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 30. Juni 2016

Rodersdorf

Bauherr: Klötzli-Hofer Monika und Heinz Unterrotenweg 3, 4208 Nunningen

Baupublikation

Bauobjekt: Geräte-/Gartenhaus

Bauherr: Martin und Patricia Schnetz

Verantwortlich: Klötzli Heinz Unterrotenweg 3, 4208 Nunningen

Bauobjekt: Stützmauern und Velogarage

Bauplatz: Unterrotenweg

Bauparzelle: GB-Nr. 900

Bauparzelle: GB-Nr. 2797

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf

Planauflage: Gemeindekanzlei

Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 30. Juni 2016

Einsprachefrist: 16. bis 30. Juni 2016

Bauplatz: Aegertenstrasse 29

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Sothis Immobilien GmbH Bruckfeldstrasse 9a, 4142 Münchenstein Projektverfasser: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz: St. Annaweg 27, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3539 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 1. Juli 2016


LAUFENTAL GRELLINGEN

bea. Mit Applaus bedankte sich die Gemeindeversammlung bei den neun Mitgliedern der Arbeitsgruppe «Gemeindeentwicklung» für ihre aufwendige Arbeit. Dass sich Einwohner für Gotteslohn in ihrer Freizeit dafür einsetzen, aktiv nach Zukunftslösungen zu suchen, spreche ganz klar für Grellingen und sei der Beginn des Aufschwungs, hiess es aus der Versammlung. Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni versprach, dass sich der Gemeinderat den Sparvorschlägen annehmen wird: «Wir haben nach den Sommerferien einen Workshop geplant». In einer akribischen Recherche analysierte die Arbeitsgruppe (Christoph Angst, Simone Angst, Peter Baumann, Holger Eckert, Simon Kilchsperger, Daniel Poni, Adrian Schmidlin, Silvana Schneider und Cyrill Wenger) die Strukturen und Kosten aber auch das Potenzial von Grellingen im Vergleich mit anderen Baselbieter Gemeinden und machte Verbesserungsvorschläge. Mit der Kündigung von Verträgen (Bauverwaltung, EBM und EDV-Bereich), mit dem Wechsel zu günstigeren Anbietern, mit einer Fusion der Feuerwehr, mit Änderungen beim Werkhof und Einsparungen bei der Gemeindepolizei, mit einer Verkleinerung der Behörden und mit Optimierungen und Zusammenarbeit im Bildungswesen sollen Kosten gespart werden. Parallel dazu sollen die Rahmenbedingungen für private Investoren zur Schaffung von Wohn- und Arbeitsplätzen (Umwandlung Ziegler-Areal) verbessert und die gemeindeeigenen

Möglichkeiten für Wohnraum vorangetrieben werden – mit dem Ziel, neue, gute Steuerzahler nach Grellingen zu bringen. Die Arbeitsgruppe schlägt vor: «Machbarkeits- und Rentabilitätsstudie für eine Überbauung des östlichen Teils (Hanglage) des Greslyhof-Areals – sofern Umzonung in Bauland möglich ist.» Entscheidend sei, Grellingen besser zu vermarkten. «Das stadtnahe Grellingen bietet eine hervorragende, ruhige Wohnlage mit schönen Wanderwegen. Hier wohnt man im Grünen. Bauland ist zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Basel ist auf Strasse und Schiene in 18 Minuten erreichbar», rührt die Arbeitsgruppe die Werbetrommel und möchte, dass dies in die Welt hinausgetragen wird. Zur Imageaufbesserung hat die Arbeitsgruppe dem Gemeinderat eine Fotodokumentation aus dem Dorf mit Verbesserungsvorschlägen überreicht: « Ein gepflegtes Dorf ist die beste Visitenkarte. Diegten ist dafür ein gutes Beispiel. Auf ein schönes, attraktives Dorfbild wird Wert gelegt: Der Wegmacher ist für die Pflege der Ortsstrassen zuständig, Sprühereien werden unverzüglich entfernt, die Brunnen von Bürgerinnen in Freiwilligenarbeit gepflegt, die Blumen von der Gemeinde gestellt. In der Weihnachtszeit gestaltet der Frauenverein einen begehbaren Adventskalender, die Gemeinde stellt die Weihnachtsbeleuchtung.» Mit der Neugestaltung der Hauptstrasse seien die Voraussetzungen für Grellingen so gut wie nie, jetzt sei Kreativität gefragt. Den Anfang machen könnte ein Blumengarten-Wettbewerb – die Arbeitsgruppe ging mit gutem Beispiel voran, rief die Grellinger auf zum Ideenreichtum und hofft auf Tatendrang.

Wenn Abstand guttut Eine Riesenhalle als Ausstellungsort. Kommt das gut? Ja, wenn die Künstler Rolf Blösch und Gisèle Hügli heissen. Gini Minonzio

W

enn sich Gisèle Hügli und Rolf Blösch für eine Ausstellung zusammentun, entsteht immer etwas Grosses. So auch in der aktuellen Ausstellung in der alten Papiri im Zwingner Industrieareal Ried. Sie haben es gewagt, in einer leer stehenden Halle auszustellen. Und es lässt sich sagen, dass sie es spielend schaffen, die Halle zu füllen. Klar sind es viele Bilder, nämlich hundert. Aber das allein genügt nicht als Erklärung. Vor allem liegt es daran, dass es sehr starke, raumheischende Bilder sind. In dieser grossen Halle zu stehen und die Bilder zu spüren, ist ein überraschendes Erlebnis für sich. Rolf Blösch malt seit seiner Jugend, als er eine Lehre als Hochbauzeichner begann. Als seine Kinder in den 80erJahren ein gewisses Alter erreicht hatten, begann er intensiver zu malen. «Ich

Fliesenmörtel: Gisèle Hügli testet gerne die Möglichkeiten und Grenzen einer neuen FOTOS: GINI MINONZIO Technik aus. male nur abstrakt», sagt er dezidiert und fügt hinzu: «Fürs Gegenständliche habe ich einen Fotoapparat.» Blösch hat lange Jahre in der Region gelebt und hat nun ein Atelier im Kanton Jura. Beim Wiedersehen übermalt Dort besucht ihn Gisèle Hügli immer montags und arbeitet an ihren Bildern. Zu Hause in Brislach hat sie auch ein Atelier, aber da malt sie nicht so viel. «Bei Rolf Blösch hat es viel mehr Materialien, die ich brauchen und mit denen ich experimentieren kann», erklärt Hügli. Zudem tue der Abstand ihren Bildern gut. «Wenn ich am Montagabend das Atelier verlasse, bin ich manchmal von einem Werk richtig begeistert. Und wenn ich in der folgenden Woche das Bild wiedersehe, so muss ich es übermalen. Denn inzwischen habe ich mich verändert», erklärt Hügli ihre Arbeitsweise. Hügli ist schon seit vielen Jahren Blöschs Schülerin. Die Werke der beiden sind ohne Frage miteinander verwandt. Die Ähnlichkeiten und die Differenzen tragen zum Vergnügen dieser Ausstellung bei.

GRELLINGEN

Grellinger flüchten vor Hangrutsch

Ohne Titel: Rolf Blösch, bekannt für seine dunklen Bilder, wendet sich in den neuen Werken vermehrt der Farbe zu. Macht Angst: 80 Grellinger waren in ihrem eigenen Haus nicht mehr sicher.

Ausstellung bis 26. Juni. Öffnungszeiten: Fr, 18–20 Uhr, Sa und So, 15–19 Uhr. Industriegebiet Ried, Zwingen.

EINGESANDT

FOTO: ZVG

WOS. Starke Regenfälle führten letzte Woche in Grellingen zu Murgängen und verursachten Schäden, die auch Evakuationen zur Folge hatten. Es sind keine Verletzten zu beklagen. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Häuser mit insgesamt 80 Personen evakuiert. 60 Personen konnten sich für die Nacht privat organisieren; 20 Personen verbrachten die Nacht in der ZivilschutzBetreustelle in Aesch und wurden dort auch vor Ort betreut. Im Laufe des drauffolgenden Tages konnten bis auf die Bewohner zweier Liegenschaften alle Personen ihre Wohnungen wieder be-

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ZWINGEN

Die Frage der Umsetzung Die Vorschläge zum Sparen und Verändern liegen auf dem Tisch. Die Behörden von Grellingen sind gefordert, zu handeln.

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ziehen. Im Einsatz standen die Feuerwehr Grellingen, der regionale Führungsstab, der Zivilschutz, die Kantonspolizei BL sowie weitere Experten mit insgesamt 120 Einsatzkräften, teilt der Regionale Führungs-Stab Angenstein mit. Am letzten Donnerstag und Freitag haben die Aufräumarbeiten an der betroffenen Hanglage, den betroffenen Liegenschaften sowie der Baselstrasse begonnen. Im Hinblick auf die kommende Wetterentwicklung der folgenden Tage, wurden auf Empfehlung von Geologen präventive Massnahmen angeordnet und ausgeführt.

Referendum eingereicht

Es hat geklappt: Übergabe der Unterschriften.

FOTO: ZVG

Das Komitee Depo NIE im Quellgebiet, hat am 8. Juni dem Landschreiber Peter Vetter 3786 Referendumsunterschriften überreicht. Das Referendum richtet sich gegen den Landratsbeschluss vom 14.4.2016 «Kantonaler Richtplan Deponien» (KRIP Deponien). In den betroffenen Gemeinden Blauen und Zwingen unterzeichneten zwei Drittel der stimmberechtigten Bevölkerung das Referendum. In Blauen waren es 69%

(370) und in Zwingen 67% (960). Wir hoffen, dass die Baselbieter Bevölkerung die Quellen von Zwingen und Blauen wichtiger wertet als die Aushub-Entsorgung. Gerade diese Woche durften wir wieder einmal am eigenen Leib erfahren, wie die Klimaerwärmung auch in unseren Regionen zu spüren ist, deshalb ist der Erhalt der beiden Quellen für zukünftige Generationen wichtig. Komitee Depo NIE im Quellgebiet Peter Hueber


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Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 21. Juni 2016, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Cosmos Fitness-Studio, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Der Bezirkshauptort verändert sein Gesicht Sehr deutlich ja sagte die Gemeindeversammlung zum räumlichen Teilleitbild «Areal Isola Nord» mit behördenverbindlichen Leitsätzen. Die tiefschwarze Rechnung 2015 sowie der Verkauf einer Gemeindeparzelle gingen einstimmig durch. Das neue Gesicht des «Areals Isola Nord»: Unten Laufenstrasse über teilweise renaturierter Lüssel, Mitte Parkplätze über grosser Tiefgarage, rechts umgeFOTO: ZVG nutzte Industriebauten für Coop und Wohnungen

Roland Bürki

E

s war schon lange eine Vision, die schöne Lage an der Lüssel bewohnbar zu machen», sagte Gemeindepräsident Dieter Künzli zum Teilleitbild «Areal Isola Nord», dem seiner Meinung nach «wichtigsten Traktandum» des Abends. Dort, wo früher Generationen arbeiteten, entstehe in Zukunft für eine veränderte Gesellschaft neuer Wohnraum in aufgewerteter Umgebung. Gemeinderat David Häner zeigte im Detail auf, dass die Umnutzung eines Teils des Von-Roll-Areals vom Industrieareal zum gemischten Quartier laut Kanton ein räumliches Teilleitbild als Grundlage für die nachfolgende Gestaltungsplanung erfordere. Aus den Zielsetzungen, Begründungen und Massnahmenvorschlägen des mehrseitigen Teilleitbildes resultierten vier behördenverbindliche Leitsätze, die

durch den Souverän zu beschliessen seien, so Häner. Sie betreffen die Transformation des Industrieareals zu einem gemischten Quartier mit Wohn- und Gewerbenutzung, den Erhalt und Umnutzung von ortsbildprägenden Industriebauten in qualitativ hochwertiger Umsetzung des Strukturwandels, die bauliche und nutzungsspezifische Erweiterung des Ortszentrums und last, but not least die Bemühungen der Gemeinde um eine etappierte, verträgliche Entwicklung. Die angeregte Diskussion vor der Abstimmung drehte sich um die möglicherweise frequenzmässig nicht ausreichende Verkehrserschliessung des Areals, die Anzahl und Lage der Parkplätze für Coop-Kunden, den ungenügenden Ausbau der Neumattstrasse, ins-

LESERGALERIE

LESERBRIEF

Blumiges

Ein rundum gelungener Anlass Am 7. Juni hat die SVP Lüsseltal zur jährlichen GV geladen. Der Parteipräsident Peter M. Linz führte mit Witz und Geschick durch die verschiedenen Traktanden. Weitere Ausführungen aus dem Vorstand haben verdeutlicht, dass es mehr denn je eine starke und konsequente bürgerliche Kraft braucht im Kanton Solothurn. Umso mehr freut es mich, dass ich an dieser GV in den Vorstand der SVP gewählt wurde. Ich bin stolz, dass ich künftig noch stärker für die Werte der SVP einstehen und diese vertreten kann. Direkte Demokratie,

Entdeckt in Erschwil: Schöne Seite eines verregneten Frühlings. FOTO: DIETER BORER, BÜSSERACH

Bienenbesuch: Auf Heckenrose. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Farbtupfer Mohn: Blick von den Erlen auf Brislach. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

besondere deren Einmündung in die Laufenstrasse und die geplante Wegfahrt der zuliefernden Lastwagen von der Neumatt- via Von-Roll-Areal in die Passwangsstrasse. Punkte, die es beim nachfolgenden Gestaltungsplan zu berücksichtigen gilt. Mit 29 Ja, 1 Nein und 2 Enthaltungen stimmte die Gemeindeversammlung sehr deutlich dem Teilleitbild zu. Gar einstimmig segnete sie die Rechnung 2015 (das Wochenblatt berichtete) mit einem trotz gesenktem Steuersatz (neu: 115 Prozent) respektablen Plus von 405 645 Franken ab und gab auch grünes Licht für den Verkauf der ehemaligen Pumpwerkparzelle an der Bodenackerstrasse zum Preis von 99 750 Franken.

Föderalismus, Unabhängigkeit und Freiheit sind die Eckpfeiler unseres Landes, auf die wir stolz sein dürfen. Aber Freiheit gibt es nicht umsonst und muss täglich von neuem erkämpft und erhalten werden. In den anregenden und spannenden Diskussionen war deutlich erkennbar, dass sich der Einsatz dafür lohnt. Als krönender Abschluss der GV wurde dann vom Vorstand noch eine Pizza spendiert, die noch für das leibliche Wohl gesorgt hat. Marcel Schenker


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THIERSTEIN

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HIMMELRIED

Coop unterstützt die Sanierung des Jugendhauses Don Bosco

Checkübergabe: Thomas Gander, Stiftungspräsident des Jugendhauses, mit Sandra Engeler, Vizepräsidentin des Coop Regionalrats Nordwestschweiz, und Cyrill Wunderlin, StifFOTO: ZVG tungsratsmitglied (v. l.). Der Coop Regionalrat Nordwestschweiz unterstützt regelmässig sozial engagierte Vereine und Institutionen. 5000 Franken gehen in diesem Zusammenhang an die Stiftung des Jugendhauses Don Bosco in Himmelried. Das Geld fliesst in die Sanierung des Gebäudes. WOS. Dieses Jahr feiert das Jugendhaus Don Bosco sein 40-jähriges Bestehen. Entsprechend sanierungsbedürftig ist

das Gebäude – dringende Arbeiten an Küche und Sanitäranlagen sowie eine sanfte Modernisierung der Innenräume stehen an. Seit letzten November wird die Sanierung unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und Ökologie durchgeführt. Der Coop Regionalrat Nordwestschweiz, der im Wirtschaftsgebiet regelmässig sozial engagierte Vereine und Institutionen unterstützt, spricht für dieses Projekt 5000 Franken. Bei der Checkübergabe freut sich

Thomas Gander, Stiftungspräsident des Jugendhauses Don Bosco: «Die grosszügige Spende hilft uns, dass auch in Zukunft Kinder- und Jugendinstitutionen – aber auch Schulen – die Räumlichkeiten optimal nutzen können. Und wir freuen uns sehr, das Haus zum 40jährigen Bestehen Mitte 2016 wieder zu eröffnen.» Sandra Engeler, Vizepräsidentin Coop Regionalrat Nordwestschweiz: «Das Jugendhaus Don Bosco ist in der Region ein wichtiger Treffpunkt für Jugendliche und Familien. Mit der finanziellen Unterstützung möchten wir einen Teil zum Weiterbestehen des Jugendhauses beitragen.» 1968 erwarb die Jungwacht Don Bosco die damalige «Wohnbaracke», die wegen dem Nationalstrassenbau dem Untergang geweiht war. Acht Jahre später konnte das Jugendhaus in Himmelried offiziell eingeweiht und betrieben werden. Zur Entlastung der JungwachtKasse gründete man 1982 die heutige Stiftung. Ein weiterer Meilenstein gelang 1990, als die Jungwacht das Land vom Besitzer geschenkt bekam. Eröffnungsfest Die Umbauarbeiten sind nun bald fertig. Am 13. August findet ein Eröffnungsfest statt – ganz im Sinne des Zwecks des Hauses – mit Kinderprogramm auf der dazugehörigen Wiese . Zudem gibt es eine permanente Festwirtschaft mit lokalem Grillgut und Getränken, eine Wanderung durchs Chaltbrunnental mit prominenten Ehemaligen der Jubla Don Bosco Basel, eine Hausweihe, ein Eröffnungsakt und Führungen mit thematischen Geschichten rund ums Haus.

GRINDEL

Grindel leitet Notmassnahmen ein Seit der Einführung der Schülerpauschale durch den Kanton streiten sich die Gemeinden um die Anpassung des Kostenteilers in den Kreisschulen. Das Solothurnische Leimental hat einen Kompromiss gefunden, im Thierstein West eskaliert der Streit.

BREITENBACH

Gölä – ganz in Weiss mit einem Blumenstrauss für Mary Sutter

Dank mit Blumen: Gölä überrascht das Ehepaar Sutter. Kaspar Sutter, Inhaber der gleichnamigen Bäckerei-Konditorei in Breitenbach war 12 Jahre Präsident des Verbandes Schweizer Bäcker-Confiseure (SBC). Vor einigen Tagen hat Kaspar Sutter sein Amt anlässlich des Verbandskongresses an seinen Nachfolger Silvan Hotz aus Baar weitergegeben. Als Überraschungsgast am diesjährigen SBC-Kongress trat der Berner Mundart-Rockmusiker Gölä in seiner blütenweissen Bäckerschürze auf.

FOTO: ZVG PANISSIMO

Begleitet von seinem legendären Song «Dr Schwan» und unter grossem Applaus betrat er den Festsaal und überbrachte Mary Sutter, Kaspar Sutters Ehefrau, einen Blumenstrauss. Als Dankeschön für ihre geleistete Unterstützung während all den Jahren an der Seite ihres Mannes. Quelle: Panissimo, Wochenzeitung der Schweizer Bäcker-Confiseure

bea. «Wir sind nicht länger bereit, die anderen Gemeinden zu subventionieren», sagte Gemeindepräsidentin Ursula Borer an der Gemeindeversammlung von Grindel. Weil sich einige wenige Gemeinden quer stellen würden, kämen die Verhandlungen im Kreisschulverband Thierstein West über den Kostenverteiler nicht voran. Für Grindel hat dies fatale Folgen: «40 816 Franken pro Schüler zahlen zu müssen bei effektiven Kosten von 16 767 Franken pro Schüler. Zum Vergleich: Beinwil kostet ein Schüler gerade mal 10 000 Franken», sagte Borer und verwies darauf, dass die Kreisschule seit der Schülerpauschale des Kantons angehalten ist, den Kostenteiler anzupassen. Die Kosten weiterhin nach Einwohner anstatt nach Schüler aufzuteilen, ist ein Auslaufmodell. Der neue kantonale Finanzausgleich brachte die Schülerpauschale. Neu erhalten die Schulträger (nicht mehr die einzelnen Gemeinden) einen vom Kanton festgelegten Kostenbeitrag pro unterrichteten Schüler und nicht mehr wie bis anhin eine der Steuerkraft der einzelnen Gemeinden angepasste prozentuale Kostenbeteiligung an die Lehrerbesoldungskosten. Somit hätten seit Januar 2016 die im Kreisschulverband anfallenden Bildungskosten gemäss Verursacherprinzip pro Schüler aufgeteilt werden müssen, gibt der Gemeinderat von Grindel zu bedenken. «Doch die Gemeinden mit hohen Schülerzahlen spielten auf Zeit, ihre Vertreter glänzten an den Verhandlungen durch Abwesenheit oder Gleichgültigkeit», ärgerte sich Borer. Die Vertreter von Grindel hätten sich sehr um eine Lösung bemüht; Kompromissbereitschaft signalisiert, dass man den Verteiler halt nicht 100 Prozent nach Schüler, sondern einen kleinen Sockelbeitrag weiterhin nach Einwohnerzahl berechnen könnte. «Und dennoch geht es nicht vorwärts, die runden Tische mit Vertretern vom Gemeindeverband und Kanton konnten auch nichts ändern.» Der Gemeinderat

von Grindel sei nicht länger gewillt, «die unverhältnismässig hohen Zahlungen zu leisten» und beantragte der Gemeindeversammlung, Notmassnahmen einzuleiten. «Wir werden nur noch die effektiven, von unseren Schülern verursachten Kosten an den Kreisschulverband überweisen.» Mit einem Zusatzantrag aus der Versammlung stellte man allerdings klar, dass Grindel den Restbetrag gemäss Budgetvorgabe auf ein Sperrkonto überweist und frei gibt, sobald der neue Kostenteiler steht. Dieses Vorgehen wurde von der Gemeindeversammlung bei wenigen Gegenstimmen und einigen Enthaltungen gutgeheissen. Im Solothurnischen Leimental hatten sich Gemeindevertreter ebenfalls überworfen in den Verhandlungen um den neuen Kostenteiler und die Drohgebärde ins Spiel gebracht, dass die Statutenänderung durch eine einzelne Gemeinde verhindert werden kann, da es einen Einheitsentscheid braucht (das Wochenblatt berichtete). Zu Gunsten einer starken, gemeinsamen Schule sprachen sich im Mai alle Gemeinderäte dafür aus, über den eigenen Schatten zu springen. Der Ball ist jetzt bei den Gemeindeversammlungen. Feuerwehr fusionieren Grindel ist einverstanden, die Verhandlungen über die Zusammenlegung der Feuerwehr mit jener von Bärschwil weiterzuführen. Bei wenigen Gegenstimmen und einigen Enthaltungen gab die Gemeindeversammlung grünes Licht. Bärschwil stimmt am 27. Juni ab. Der definitive Fusionsentscheid soll an den Gemeindeversammlungen vom Dezember fallen. Mit der Fusion möchten die Gemeinden vorsorgen, für den Sollbestand nicht zu Zwangsrekrutierung greifen zu müssen und mittelfristig Synergien nutzen und Kosten sparen. Die Gemeindeversammlung von Grindel hat zudem der Erneuerung des Baureglements zugestimmt. Der Gemeinderat hatte die Baukommission beauftragt, Vorschläge zu machen, wie die Vorschriften gelockert werden können. Flachdächer sind neu erlaubt. Die Rechnung 2015 von Grindel schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 61 153 Franken, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 55 240 Franken.

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HIMMELRIED

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WITTERSWIL

Jahrhundertflut im Oristal Die Wassermassen waren unvorstellbar gross. Niemand in unserer Gemeinde, auch die ältesten Einwohner nicht, erinnern sich an eine solche Flut. Der Regen am Nachmittag und Abend vom Mittwoch, 8. Juni, stürzte sintflutartig über unsere Gemeinde. Die Ortsfeuerwehr leistete über ein Dutzend Einsätze. Rund 30 Mann, verstärkt durch Mannschaften der Feuerwehr Dornach und Gempen, kämpften gegen die Wassermassen und pumpten Keller aus. Noch sind die Schäden nicht abschätzbar. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden die Liegenschaften im Umfeld der Raiffeisenbank. Gute 20 Zentimeter hoch schoss das Wasser über die Strasse und stürzte in die Keller. In letzter Minute konnte das Gemeindearchiv geräumt werden. Besonders dramatisch war die Lage in Neunuglar. In etwa zwei bis drei Wochen wäre die zu kleine, alte Röhre abgerissen und der neue Durchlass eingebaut gewesen. Doch jetzt machten die gewaltigen Wassermassen einen Strich durch die Rechnung. Teile der Baueinrichtung wurden weggerissen und noch schlimmer: Wieder wurden die Liegenschaften in Neunuglar durch die Fluten des Brunnenbachs überschwemmt. Innert kurzer Zeit war dies bereits das zweite Flutereignis. Bereits in der Nacht vom 14./15. Mai entging Neunuglar nur knapp einer Katastrophe. Damals hat ein kleiner Zentimeter gefehlt und der Brunnenbach wäre ebenfalls über die Ufer getreten. Bitter ist es, dass die Flut in Neunuglar ausgerechnet in die Bauzeit des neuen Durchlasses des Brunnenbachs fiel. Nur so wenig hätte gefehlt und dann wären die grossen Schäden vermieden

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Philosophieren über Gebühren

Bäume unter Wasser: Gewaltige Wassermassen verwandeln sich zum Fluss.

Mit einem einzigen Stimmenunterschied sagte die Gemeindeversammlung von Witterswil Ja zur Erhebung von Gebühren für Anlässe von 200 bis 500 Personen. Bea Asper

D Kein Gras für die Kühe: Die Wiese wurde FOTOS: ZVG zum See. worden. Andererseits waren die Wassermassen dermassen riesig, dass jetzt die Ingenieure prüfen werden, ob nicht noch weitere Schutzmassnahmen ergriffen werden müssen, um zukünftigen Extremereignissen vorzubeugen. Im oberen Teil des Brunnenbachs richteten die Wassermassen verhältnismässig wenig Schäden an. Der Bach hat sich ein neues Bett gesucht und zeigte, wo er in Zukunft durchfliessen möchte. Hans Peter Schmid Nuglar

ie gute Nachricht ist, die Vereine müssen für ihre Anlässe nicht mehr bezahlen als in der Vergangenheit, in den meisten Fällen werden die Gebühren günstiger», erklärte Stephan Widmer von der Dorfplanungskommission. Diese hatte in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung den Auftrag, ein Gebührenreglement auszuarbeiten für die Anlassbewilligung. Der Kanton hatte die Kompetenz an die Gemeinden delegiert. Der Gemeinderat von Witterswil verlangte einen kostendeckenden Vorschlag für das neue Gebührenreglement, denn die Anlassbewilligung mit entsprechenden Abklärungen und Austausch mit der Polizei bringt der Gemeindeverwaltung Mehrarbeit. Der Rat unterbreitete der Gemeindeversammlung den Vorschlag, bis 200 Personen den nicht gewinnorientierten Veranstaltern keine Gebühren, von den andern 150 Franken zu verlangen, bis 500 Personen 100, respektive 200 Franken und für Anlässe über 500 Personen 150, respektive 300 Franken in Rechnung zu stellen. In jedem Fall aufgerechnet wird der zusätzliche Aufwand für Abklärungen mit 80 Franken pro Stunde. Freinachtbewilligungen kosten 30 bis 40 Franken. Witterswil habe

die Chance verpasst, ein Zeichen für die Kultur zu setzen. Man hätte den nicht gewinnorientierten Veranstaltern für die Anlässe bis 500 Personen die Gebühren erlassen sollen, sagte ein Votant an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag in der Mehrzweckhalle. Er verwies darauf, dass Anlässe, welche die Gemeindebehörden organisieren, gebührenfrei sind. Sein Antrag, dies auch den Vereinen zu ermöglichen, wurde mit einem einzigen Stimmenunterschied abgelehnt und das Gebührenreglement nach Vorschlag des Gemeinderates genehmigt. Der Gemeinderat werde Gesuche auf Gebührenerlass individuell prüfen und handle sicherlich zu Gunsten der Vereine, versicherte Gemeindepräsident Mark Seelig. Trotz Mehrkosten klares Ja Einig waren sich die 26 Stimmberechtigten in der Frage, den Zweckverband Schulen Leimental nicht zu gefährden mit einem Kostenstreit. Als erste Gemeinde sagte Witterswil klar Ja zu den neuen Statuten – auch wenn der überarbeitete Kostenverteiler Witterswil Mehrkosten beschert. Die Einwohner- und Schülerzahlen sind gestiegen, doch der Kostenanstieg könne aufgefangen werden mit Mehreinnahmen bei den Steuern, sagte Seelig. 323 256 Franken Ertragsüberschuss Trotz höherem Gesamtaufwand (7,92 Millionen Franken) als budgetiert (7,55 Millionen Franken) schliesst die Rechnung 2015 mit einem Ertragsüberschuss von 323 256 Franken. Nach Gewinnverteilung mit zusätzlichen Abschreibungen von 60 200 Franken und einer Vorfinanzierung in Höhe von 150 000 Franken für die Sanierung Bahnhofstrasse werden dem Eigenkapital 113 056 Franken zuge-

wiesen. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 12 026 Franken. Zum guten Ergebnis beigetragen haben höhere Steuererträge, bei den natürlichen Personen sind es 219 000 Franken, erläuterte Finanzverwalter Marcel Schneider. Die Gemeindeversammlung verabschiedete diskussionslos die Rechnung 2015 sowie die Trägerschaft Vernetzungsprojekt Hinteres Leimental und stimmte den Anpassungen zu bei den Gebühren für die Baubewilligungen. Da vor allem die kleinen Baugesuche aufwendig seien, nicht zuletzt wegen Einsprachen, werden die Gebühren erhöht von 150 auf 250 Franken. Bisher bildete die Gebäudeversicherungssumme die Rechnungsbasis, im Minimum verlangt wurden 150 Franken. Neu gibt es jeweils eine Grundgebühr von 150 Franken und je nach Bausumme eine Bearbeitungsgebühr von 100 Franken bis 6000 Franken. Gemeinderat Robert Oser gab seine Demission bekannt auf Mitte dieses Jahres, «altersbedingt» – und nur weil er eben auch einen jungen Nachfolger gefunden habe, sagte der langjährige Gemeinderat, der diesen Monat seinen 77. Geburtstag feierte. Der neue Gemeinderat Christian Mende ist vorgeschlagen von der CVP.

Stabübergabe: Christian Mende (l.) überFOTO: BEA ASPER nimmt von Robert Oser.

LEIMENTAL

Start der Anlaufstelle für Altersfragen im Leimental

VERANSTALTUNG

Ökumenischer Sonntag mit der Ev. Mennonitengemeinde Schänzli WOS. Am Sonntag, 19. Juni, 10.00 Uhr, feiern in der Ökumenische Kirche Flüh Mennoniten, Katholiken und Reformierte zusammen Gottesdienst und füllen die Kirche mit Gesang: Der Gemeindechor der Mennoniten singt mit dem Reformierten Kirchenchor Solothurnisches Leimental und mit der ganzen grossen Gemeinde vierstimmig – ein berauschendes Musik- und Kirchenerlebnis! Die Anfänge dieser weltweit aktiven Freikirche liegen in der Täuferbewegung der Reformationszeit – insbesondere der

Stich Menno Simonis. FOTO: ZVG

Zürcher Reformation. Die Täufer litten über Jahrhunderte unter starker Verfolgung – wegen ihrer radikalen Glaubensüberzeugungen, zu denen neben der Glaubenstaufe für Erwachsene Gewaltverzicht bis hin zu Militärdienstverweigerung gehörte. In neuerer Zeit näherten sich Mennonitische und andere Kirchen auf nationaler und internationaler Ebene einander an und unternahmen viele wertvolle Schritte der Versöhnung. So auch an diesem Sonntag in der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz.

GEMPEN

Immer ein fröhlicher und lehrreicher Sonntag

Suche nach Antworten: Die Website bietet Hilfe bei Fragen nach der Pensionierung. FOTO: ZVG

WOS. Wie in allen Lebensabschnitten wird auch das Leben nach der Pensionierung bis ins hohe Alter von kleineren und grösseren Herausforderungen begleitet. Deshalb haben die Gemeinden des mittleren und solothurnischen Leimentals die «Anlaufstelle für Altersfragen» als zweijähriges Pilotprojekt geschaffen. Die Anlaufstelle ist seit dem 1. Juni 2016 geöffnet und unterstützt die EinwohnerInnen und ihre Angehörigen der untenstehenden Gemeinden kostenfrei bei der Suche nach passenden Angeboten und Dienstleistungen rund ums Alter und Älterwerden. Die Webseite www.altersfragen-leimental.ch bietet eine Übersicht über bestehende regionale und kantonale Angebote und Dienstleistungen in den folgenden Bereichen: Beratungsstellen, Freizeit, Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft zu Hause, Unterstützung zu

Hause (Mahlzeitendienst, Fahrdienst, administrative Hilfe usw.),Wohnangebote im Alter. Bei den unten aufgeführten Gemeinden können Sie ausserdem eine Informationsbroschüre über die Anlaufstelle beziehen. Diese enthält auch eine Kurzanleitung für die Benutzung der Webseite. Bei persönlichen Anliegen oder Fragen rund ums Alter und Älterwerden stehen Ihnen ausserdem fachlich kompetente Mitarbeiterinnen unter der Telefonnummer 061 721 00 18 für eine kostenfreie Beratung und Unterstützung zur Verfügung (erreichbar zu Büroöffnungszeiten). Die Anlaufstelle ist ein Angebot im Auftrag der Gemeinden: Bättwil, Ettingen, Rodersdorf, Biel-Benken, Hofstetten-Flüh, Therwil, Burg i. L., Metzerlen-Mariastein und Witterswil.

BB. Heuer hatte Familie Balzli vom Hof Schönmatt in Gempen zur Obstgartenbegehung der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland (OVS) eingeladen. Der Anlass ist aus mehreren Gründen beliebt: Erstens öffnet die einladende Bauernfamilie ihre Türen, legt ihre Bewirtschaftungs-Philosophie dar, verrät, was bei ihr zum Erfolg führt, und erzählt von Hof und Familie. Zweitens treffen sich nicht nur die Männer wie an Generalversammlungen oder Schnittkursen, sondern alle Familienmitglieder und Helfer/innen versammeln sich für einen fröhlichen Tag. Drittens wird eine Fachperson engagiert, die zu einem speziellen Thema referiert. Schliesslich sitzen alle am Tisch, schmausen Feines vom Grill und bedienen sich am Kuchenbuffet. Oder wie ein Gründungsmitglied meinte: «Es würde etwas fehlen

Im Hochstammgarten erklärt Ueli Balzli das Vernetzungsprojekt Dorneckberg: Rechts von ihm Stella und Malena beschirmt von Andreas Vögtli, Präsident SolothurniFOTOS: BENILDIS BENTOLILA scher Bauernverband, und Lukas Merkelbach, BirdLife Schweiz.

Seit 70 Jahren In den Händen von Balzlis: Die zweite Generation verkörpert Ueli Balzli und die dritte seine Tochter Barbara.

in unserem Obstjahr, hätten wir diesen Sonntag nicht.» Barbara Balzli betreibt den Hof Schönmatt seit 2010 in Generationengemeinschaft mit ihren Eltern Ueli und Margrit. Zwölf Obstarten werden angebaut, deren Ernte hauptsächlich im eigenen Hofladen abgesetzt wird. 15 Angus-Mutterkühe mit ihren Kälbern, 15 Mutterschafe mit ihren Jungen, 80 Hühner, zwei Schweine und 40 Bienenvölker leben artgerecht auf dem Hof. Ueli

Balzli erläuterte das einmalige Projekt «Obstbaulandschaft Schönmatt-Stollenhäusern», ein eindrückliches Beispiel aus dem kantonalen Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft. Biologe Lukas Merkelbach, Artenschutzprojektleiter BirdLife Schweiz, erklärte die Programme «Steinkauz – bedrohter Vogel des Kulturlands» und «Lebensräume für den Gartenrotschwanz», welche von Mitgliedern der OVS unterstützt werden.


Restaurant Pizzeria Spanische Spezialitäten Baselstrasse 23 4243 Dittingen Tel. 061 763 02 92 – Meeresfrüchte – Fisch – Fleisch – Pizzen – Tapas (Tintenfisch, Kroketten, Garnelen, Serrano-Schinken…) – Mittagsmenü mit Suppe und Salat, Pizza, Teigwaren, Fisch oder Fleisch, Dessert, Getränk 3 dl und Kaffee Fr. 20.– – Pizzen zum Mitnehmen Fr. 12.– – Bei jedem Getränk ein Pincho gratis

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Aus-/Weiterbildung

Montag–Freitag: 8.00–11.00/15.00–18.00 Uhr Samstag: 8.00–11.00 Uhr Fr. 4.80 pro kg Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Familie Wackernagel, Hof Albach Liesberg, Tel. 061 771 01 45

Deutsch für Frauen in der Gemeinde Breitenbach im Herbstsemester 2016 Sprechen Sie schon Deutsch? Nein, aber Sie möchten lernen, besser Deutsch zu sprechen beim Einkaufen, beim Arztbesuch, beim Suchen einer Wohnung und auf der Post / Bank? Die Deutsch- und Integrationskurse im K5 Basler Kurszentrum beschränken sich nicht auf Grammatik und Orthografie. Die Erfahrung zeigt, dass sich Sprache immer mit einem bestimmten Lebensumfeld verbindet. Die Migranten und Migrantinnen erhalten die nötigen Informationen, um sich in ihrer unmittelbaren Region wohlzufühlen. Während die Frauen lernen, werden ihre Kleinkinder betreut, die dabei ebenfalls spielerisch in Kontakt mit der deutschen Sprache kommen. Kurszeiten: A1. Anfängerinnen; Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr A1.1 Fortgeschrittene; Montag, 8.20 bis 9.50 Uhr, Dienstag, 8.20 bis 9.50 Uhr A2/B1 Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr. Mittwoch, 8.20 bis 9.50 Uhr Kurskosten: Fr. 5.– pro Lektion, vier Lektionen pro Woche. Ab 22. Aug. bis 21. Dez.: Fr. 300.– Anmeldung und Information: K5 Basler Kurszentrum, Telefon 061 365 90 20, www.k5kurszentrum.ch

Lehrstelle als Dentalassistentin Auf Sommer 2016 haben wir in unserer modernen, vielseitig orientierten Zahnarztpraxis eine zusätzliche Lehrstelle als Dentalassistentin frei. Gerne erwarten wir Ihre Unterlagen mit Foto. Salmen Praxis Dr. med. dent. Stephan Jeker Rampenweg 2, 4242 Laufen Telefon 061 761 61 61

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SPORT TRAMPOLIN/KUNSTTURNEN

Podestplatz: Fiona Meury aus Nuglar gewinnt in der Leistungsklasse U13 Elite die FOTOS: UELI WALDNER Bronzemedaille.

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FUSSBALL

Vier Podestplätze für Trio aus Nuglar uwz. Die Schweizer Meisterschaften im Trampolinturnen in Vouvry (VS) verliefen für die Turnerinnen des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL) sehr erfolgreich. Die guten Resultate an den Qualifikationswettkämpfen konnten sie bestätigen und die hohen Erwartungen erfüllen. Sie gewannen drei Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen in den Einzelwettkämpfen. Dazu kamen noch zwei goldene und eine bronzene Auszeichnung im Synchronspringen und auch in der Mannschaftswertung reichte es für Silber. Zu diesem Medaillensegen trugen auch drei junge Turnerinnen aus Nuglar bei. In der Leistungsklasse (LK) U11 Elite zählten Francesca Ramstein und Laura Schweizer zum Favoritenkreis. In einem spannenden Finaldurchgang setzte sich die zweifache Saisonsiegerin Francesca Ramstein knapp vor Lia Pichler (Frenkendorf) und Laura Schweizer durch. Grund zum Jubeln hatte auch Fiona Meury, die sich heuer in der LK U13 Elite von Wettkampf zu Wettkampf steigern konnte und ihre zweite SM-Medaille gewann. Dieses Mal war es Bronze, letztes Jahr bei den unter 11-Jährigen Silber. Nach Bronze im Einzel holte Laura Schweizer im Synchronspringen C mit ihrer Partnerin Melissa Tonelli (Rickenbach) auf Grund der besseren Synchronität gar Gold ab. Das Paar Fiona Meury/Francesca Ramstein musste seine Medaillenträume schon im Vorkampf

Donnerstag, 16. Juni 2016 Nr. 24

Breitenbacher Frauen im Cupfinal Am Samstag um 13 Uhr bestreiten die Frauen des FC Breitenbach das Endspiel des Baslercups in Sissach gegen das einheimische Team. Ein grosser Erfolg, aber auch ein Lohn für die geleistete Arbeit für den Frauenfussball im Schwarzbubenland. Edgar Hänggi

D Durchgebissen: Trotz Magenverstimmung zeigte Vanessa Hügli aus Wahlen im Programm 2 einen sturzfreien Wettkampf. begraben, da es die Übung nicht zu Ende springen konnte. Vanessa Hügli kämpfte tapfer Gleichzeitig fanden in Lenzburg auch die Schweizer Meisterschaften (SM) im Kunstturnen der Juniorinnen statt. Nach dem Lynn Schulz aus Nunningen vor fünf Wochen ihren Rücktritt vom Leistungsport bekannt gegeben hatte, war Vanessa Hügli aus Wahlen die einzige Turnerin aus dem Einzugsgebiet des Wochenblattes. Die Elfjährige nahm nach einer halbjährigen Pause im letzten Jahr das Training im NKL in Liestal wieder auf und qualifizierte sich problemlos für die SM. Zwei Tage vor dem wichtigsten Wettkampf hatte sie gesundheitliche Probleme mit ihrem Magen. Trotzdem wollte sie starten und kämpfte sich sturzfrei durch den Wettkampf. Auch wenn es «nur» zu Rang 25 von 48 Klassierten reichte, war sie mit sich selbst zu frieden. Auch vom Cheftrainer erhielt sie für ihre Einstellung ein Lob zugesprochen.

er FC Breitenbach gilt in der nahen und weiteren Region als Pionier im Frauenfussball. Vor knapp 40 Jahren entschied die Vereinsleitung, trotz starkem Gegenwind ein Frauenteam aufzunehmen. Dank den professionelleren Strukturen im Frauenfussball, aber auch mit dem Eintritt von Hari Stich in den Verein, verbesserte sich das Niveau und die Akzeptanz. Aktuell verfügt der Verein über ein Team in der 3. Liga, ein B-Juniorinnen und ein D-Juniorinnen-Team. Allerdings harzt es derzeit. Max Zeugin, Trainer der Frauen, klagt über ein zu knappes Kader und zu viele Abgänge. «Wir verloren zuletzt immer wieder gute Spielerinnen zu anderen Vereinen, und keine, die zwischenzeitlich weiter oben spielte, kommt zurück.» Das bestätigt auch Sportchef Stich. «Uns verliessen in den letzten Jahren gut 10 Spielerinnen und keine kam zurück. Warum ist kaum erklärbar. Diese Feststellung machen wir ja auch bei den Jungs. Es gibt mittlerweile auch viele Vereine mit Frauenfussball, auch in der Region, wie etwa Arlesheim, Therwil, Reinach.» Man verfüge momentan zwar nicht über ein fussballerisches Topteam, aber man sehe ein echtes Team, bei dem jede für die andere kämpft und man denkt auch weiter. «Die Frauen haben zuletzt unsere erste Mannschaft bei wichtigen Spielen laut-

Zuversichtlich: Trotz der klaren Aussenseiterrolle gehen die Breitenbacherinnen FOTO: EH-PRESSE zuversichtlich ins Endspiel.

stark unterstützt und das war auch umgekehrt der Fall», weiss Stich. Dass Breitenbach vor Jahren bereits einmal in der 2. Liga spielte, relativiert Stich. «Zu jener Zeit war der Frauenfussball noch nicht so weit und das Niveau entscheidend tiefer. So gesehen spielen wir zurzeit sicher in der richtigen Liga, zumal wir auf dem guten 3. Platz abschlossen.» Den Breitenbacherinnen gelang nun ein Exploit. Sie werden am kommenden Samstag um 13 Uhr das Endspiel des Baslercup-Finals der Frauen gegen Sissach bestreiten. «Das ist so etwas wie ein Zückerchen für die Mädchen und Frauen im Team und der Lohn für eine gute Saison. Auch für all jene, die in den letzten Jahren viel für den Frauenfussball beim FC Breitenbach gemacht haben und noch immer machen», streicht Stich zu recht heraus. Für Trainer Zeugin ist das Erreichen des Finals ein sehr grosser Erfolg. Das Team hat sich im Halbfinal gegen Old Boys durchgesetzt, ist am Samstag aber krasser Aussenseiter. «Eigentlich haben wir mit der Finalqualifikation schon gewonnen und könnten den Champagner öffnen. Wir müssen die Atmosphäre geniessen und das Ergebnis als nebensächlich mitneh-

men. Sissach spielt auf eigenem Platz, vor sicher vielen eigenen Fans und stieg eben in die 1. Liga auf. Sicher haben Endspiele eigene Gesetze, aber wir machen uns nichts vor. Wir werden jedoch alles versuchen und kämpfen, aber die Unterschiede bei den Frauen sind halt schon recht gross.» Breitenbach sei, so Stich, hinter dem Angenstein so etwas wie ein Sammelbecken für den Frauenfussball. «Die Vereine in der nahen Region müssen zu den Mädchen Sorge tragen. Es ist wichtig, dass Mädchen, die Fussball spielen wollen, das auch machen können und dies ab G-Alter. Den Anfang sollen sie mit den Jungs in ihrem Stammverein machen. Später, meist beim Übergang ins D-Alter, kommen sie zu uns und gehen den Weg in reinen Mädchenteams weiter.» Für ihn ist aber klar, dass man Talente nicht werde halten können. Jüngstes Beispiel ist Annika Rothen, die bis in die D-Kategorie mit den Jungs in Breitenbach spielte, jetzt aber bei den U15 Juniorinnen des FC Basel als grosses Talent gelte und ab diesem Sommer an der CS Academy des SFV in Biel ausgebildet wird. Weitere Berichte/ Bilder auf www.facebook.com/eh-presse

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31,

4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemes-

ter, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Klang Reisen in Breitenbach im balance-studio, Passwangstr. 33. Jeweils 1. Do im Monat von 9–10 Uhr und letzten Fr im Monat von 19–20 Uhr. Ab 1. Juni 2016. Infos: www.tabeth.ch, info@tabeth.ch, Judith Züger, 079 296 86 60.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex  Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 16. Juni 2016 Nr. 24

LESERBRIEF

Denkpause von Herrn Linard Candreia In der Denkpause vom 2. Juni im Wochenblatt muss ich Herrn Candreia recht geben, Verträge zwischen BS und BL sind eine wichtige Angelegenheit, denn beide Kantone sollten voneinander profitieren können. Verträge zwischen den beiden Kantonen hätten verpflichtenden Charakter. Schöner kann man es nicht formulieren. Was Herrn Candreia allerdings aufstösst, ist, dass die SVP die Uni Verträge neu aushandeln möchte, bzw. das Referendum gegen die Sanierung der Pensionskasse ergriffen hat, obwohl der Landrat für die Sanierung der Pensionskasse BS mit 58 Ja zu 21 Nein Stimmen gegen die SVP gestimmt hat, schliesslich gehe es ja nur um 15 Millionen Franken. Hier muss noch erwähnt werden, dass unser Kanton jährlich ca 400 Millionen Franken dem Kanton Baselstadt abgibt und da hat doch der Geberkanton das Recht und die Pflicht, das zu thematisieren, schliesslich sind wir alles andere, als auf Rosen gebettet. Es ist auch das Recht jedes einzelnen,

eine eigene Meinung zu haben und das nennt man Demokratie. Nun hat das Volk am Sonntag, 5. Juni, anders entschieden, nun zählt der Volksentscheid – basta. Das nennt man gegenseitigen Respekt und hat nichts mit schlechter Gesprächskultur oder Populismus zu tun. Die SVP Laufental würde Herrn Candreia auch nie kritisieren, wenn er Wochen vor Abstimmungen in den Altersheimen auf Stimmenfang geht, schliesslich ist das seine eigene persönliche Einstellung und ich würde mich wehren, sollte jemand aus unserer Reihe von schlechtem Stil reden oder schreiben. Unserem politischen System verdanken wir unseren Wohlstand und das darf nie in Frage gestellt werden, oder wäre es Herrn Candreia lieber, wenn die Abstimmungen mit 99 Prozent entschieden würden, wie etwa in den sozialistischen Ländern? Ich hoffe nicht. Niggi Jeker Präsident SVP Laufen u Umgebung

KLINIK ARLESHEIM

Noch mehr Möglichkeiten Die gute Nachricht zuerst: In wenigen Wochen wird unsere Psychiatriestation ein zusätzliches Patientenzimmer in Betrieb nehmen können. Der Bedarf an stationärer Psychiatrie steigt – und für die Patientinnen und Patienten, die Hilfe benötigen, ist es schwierig, länger auf einen Platz warten zu müssen. Deshalb sind wir um diese weitere Unterbringungsmöglichkeit sehr froh. In unserer schnelllebigen Zeit fühlen sich viele Menschen überfordert, ausgebrannt, am Rande ihrer Kräfte und kommen möglicherweise in eine Erschöpfungsdepression. Oft hilft dann nur noch ein kompletter Ausstieg aus dem Alltag, weg von allen ihn belastenden Bedingungen. Eine Möglichkeit der Hilfe bietet die Klinik Arlesheim, die in der Schweiz das einzige stationäre Setting hat, bei dem die schulmedizinische Therapie bei psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen durch die vielfältigen Möglichkeiten der Anthroposophischen Medizin erweitert wird. Auf der Psychiatrie-Station stehen demnächst 16 Betten zur Verfügung, auf der Station für Psychosomatik sind es 20 Betten. Meistens sind es verschiedene Formen von Angsterkrankungen, De-

pressionen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände oder auch diffuse Schmerzen, bei denen keine organische Ursache gefunden wird, die dann einen stationären Aufenthalt notwendig machen. Ein wichtiger Schwerpunkt sind auch die Posttraumatischen Belastungsstörungen. Über 18-Jährige können auf unseren Stationen aufgenommen werden. Wie die anderen medizinischen Bereiche der Klinik bietet auch die Psychiatrie/Psychosomatik «doppelte Hilfe». Die konventionell-medikamentöse Therapie wird ergänzt durch zahlreiche anthroposophische und andere komplementäre Heilmittel. Durch Gesprächstherapien, verschiedene Gruppenangebote und vielfältige Therapien in der Klinik Arlesheim haben die Patientinnen und Patienten viele Möglichkeiten, mit ihrer Erkrankung umgehen zu lernen. Auch die erweiterten pflegerischen Möglichkeiten mit Wickeln und Rhythmischen Einreibungen unterstützen den Gesundungsprozess. Dr. med. Martina Haeck Leiterin Psychiatrie/Psychosomatik der Klinik Arlesheim

DORFPLATZ NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Ländlicher Schmerz S. Corinna Bille Bei der Auswahl meines heutigen Buchtipps habe ich erfahren, dass die meisten Leser S. Corinna Bille nicht kennen. Das ist erstaunlich, denn sie war eine aussergewöhnliche Frau und hat wunderbare Bücher und auch Gedichte geschrieben. S. Corinna Bille wurde 1912 als Stephanie Bille in Lausanne geboren. Sie besuchte die Handelsschule und heiratete den Schauspieler Vital Geymond, mit dem sie in Paris lebte. Die Ehe war nicht glücklich und zwei Jahre später kehrte sie allein ins Wallis zurück. 1939 erschien ihr erster Gedichtband «printemps», gefolgt vom Roman «Theoda». Sie heiratete nochmals, dieses Mal den Schriftsteller Maurice Chappaz, mit dem sie drei Kinder hatte. Der Schwerpunkt ihres literarischen Schaffens sind die Erzählungen. Sie starb 1979 auf einer Reise. «Ländlicher Schmerz» beinhaltet fünfzehn Novellen, die aus dem Leben von Bauern erzählen. «Ich habe diese Novellen geschrieben, weil ich die Bauern liebe. Ich half ihnen bei der Weinlese und bei der Heuernte, ich tanzte mit ihnen und hörte ihnen zu. Es scheint mir, dass ihr hartes Leben trotz allem das wahre Leben ist» schreibt sie zu ihrem Buch. Ich mag ihre Geschichten. Sie schreibt mit leichter Feder und ihre bildhafte Sprache ist einfach brillant. Ein ganz besonderes Lesevergnügen! Christine Eckert

EINGESANDT

FDP mit Fragen zur Rechnung 2015 Die FDP Laufen hat die Traktanden der nächsten Einwohnerversammlung an ihrer Parteiversammlung eingehend besprochen und unterstützt die Genehmigung aller vorgelegten Sachgeschäfte. Bei der Rechnung 2015 werden die Berichte der GRPK und der Revisionsstelle vermisst. Zudem soll der Budgetierungsprozess optimiert werden. Als positives Zeichen erachten wir die Rechnung 2015, die mit knapp einer halben Million Franken Defizit abschliesst. Gegenüber dem Budget ist das Ergebnis über eine halbe Million Franken besser. Trotzdem ist die FDP besorgt, da die Verschuldung im 2015 wieder um 1 Million zugenommen hat. Die Bruttoverschuldung liegt doppelt so hoch wie der Kantonsdurchschnitt. Aufgrund der vom Stadtrat geplanten Investitionsvorhaben lässt der Ausblick auf die kommenden Jahre wenig Optimismus zu. In der Rechnung vermissen wir die Berichte der GRPK und der Revisionsstelle. Wir sind der Meinung, dass diese Berichte mit der Rechnung veröffentlicht werden müssen. Die FDP fordert mit einem Antrag, dass der Budgetierungsprozess optimiert wird. Bei der Verabschiedung des Voranschlags im Dezember müssen verlässliche Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres vorliegen, wie dies auch bei Firmen ähnlicher Grösse gang und gäbe ist. Bei der Beurteilung der Gemeindeinitiative sollte sowohl die Gemeindesicht als auch die kantonale Optik berücksichtigt werden. Natürlich ist das Vorgehen des Regierungsrats nicht Vertrauen erweckend. Die Begründung der Gemeindeinitiative ist damit durchaus nachvollziehbar. Andererseits hat auch die Kompromisslösung des Landrats gute Argumente. Die Finanzlage des Kantons ist kritisch. Kämen die von den Gemeinden geforderten 30 Mio. Franken hinzu, wäre eine Steuererhöhung beim Kanton wohl unausweichlich. Letztlich geht es bei der Gemeindeinitiative um eine Verlagerung von Geldern zwischen Kanton und Gemeinden. Damit haben wir in der Vergangenheit nicht nur gute Erfahrungen gemacht (Sek-Schulhäuser, Ausfinanzierung Pensionskasse). FDP Laufen

EINGESANDT

Flurbegehung einmal anders

Obstplantage: Jörg Niklaus (Mitte) erklärt den Teilnehmern ,auf was es ankommt. FOTO: ZVG Eine der schöneneren Traditionen des Obst-und Gartenbauvereins Laufental ist die Flurbegehung, welche auch dieses Jahr wieder Anfang Juni stattgefunden hat. Das heisst, man wandelt in einer der Obstwiesen der Gegend und begutachtet den Zustand der Bäume, nascht von den ersten reifen Kirschen und zum Schluss wird noch gemütlich bei Wurst und Brot zusammen gesessen. Dieses Jahr allerdings ging es nicht in die Obstwiese, sondern in die Obstplantage der Familie Niklaus in Laufen. Die Familie Niklaus baut auf mehreren Hektaren Äpfel, Birnen und Kirschen an, welche ausschliesslich im Milchhüsli im Laufner Stedtli verkauft werden, der erste Platz für lokales Obst im Tal. Für viele Mitglieder war dies eine neue Erfahrung, stehen doch in einer Obstplantage keine Hochstamm- sondern Niederstammbäume. Jörg Niklaus, führt die interessierte Schar durch die Anlage und erklärte die wichtigsten Arbeiten. Interessant war, dass die Niederstammbäume keinen speziellen Schnitt benötigen, sondern, dass das Runterbin-

den der Äste für einen schnellen Ertrag wichtiger ist als das Schneiden. Einen ersten Ertrag erreicht man so schon im zweiten Standjahr. Bei Hochstammbäumen kann dies durchaus fünf Jahre und länger dauern. Da die Kundschaft grosse Äpfel will, müssen jetzt im Juni die Früchte von Hand ausgelichtet werden. Unter den Bäumen darf kein Gras wachsen, weil es darin gerne Mäuse hat, welche die Wurzeln fressen würden. Mittlerweile gibt es zwar moderne, schorfresistente Apfelzüchtungen, zum Beispiel Ariwa und Topaz. Aber der Kunde ist König und kauft vor allem, was er kennt, darum kommt man ums Spritzen der «bewährten» Sorten nicht herum. Imposant war, dass die vier Meter hohen Kirschbäume wegen der Vögel und der Kirschenfliege komplett eingenetzt werden müssen. Und überrascht waren die Teilnehmer von der Reife ersten Kirschensorten. Diese wurden einer Qualitätsprüfung unterzogen, bevor die Wurst auf den Grill gelegt wurde. Roland Roth Obst-und Gartenbauvereins Laufental

GEDANKENSTRICH

Regenwetter

Gaby Walther Beleidigt stehen die Espadrilles, diese billigen Hippieschlappen, im Verkaufsregal. Nach dem letzten Sommer hatten sie damit gerechnet, nun zum absoluten Verkaufsschlager zu werden. Sie hatten sich rausgeputzt und ihren Preis um das Zehnfache erhöht. Doch wer kauft schon Schuhe aus Baumwollstoff mit Sohlen aus geflochtenem Flachs oder Hanf, welche beim kleinsten Gewitter aufquellen und deshalb fortgeschmissen werden müssen. Sie widerstehen als ausgesprochene Sommerschuhe keinen feuchten Umgebungsbedingungen. Der Regenschirm lacht: «Habt ihr tatsächlich geglaubt, die Schweiz verwandelt sich in ein Sommerparadies? Könnt ihr euch nicht mehr an den Sommerhit vom Peach Weber erinnern: «Nachem Räägne chunnts go schiffe, nachem Schiffe, do seichts, in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz»? Auch die Quellentücher in Zwingen schauen blöd aus der Wäsche. Natürlich sind die Quellen bei Überschwemmungen für die Trinkwasserversorgung wichtig. Doch im Moment, wo sich Rinnsale zu reisenden Flüsse verwandeln, mag sich niemand an Quellen erfreuen. Der Sonnenschirm, zurück in die Hülle verpackt, und der im letzten Jahr gekaufte Rasensprenger bangen um ihre Existenzberechtigung. Der Grill, der zwar in den Einsatz kommt, aber nicht von biertrinkenden Grillfreunden umringt ist, sondern nur schnell auf- und zugeklappt wird, kriegt einen Minderwertigkeitskomplex. «Juhe», rufen immerhin Rasenmäher, Heckenschere und Rasentrimmer. Petrus scheint ein Herz für diese Brummer zu haben. Jeweils am Freitag lässt er die Sonne scheinen, damit die Maschinen mit lautem Gedröhne die dank vielem Wasser prächtig gedeihenden Pflanzen stutzen können. Am Wochenende verschwindet dann der adrett gepflegte Garten wieder hinter den Regenfäden, wuchert vor sich hin, bis das Spiel eine Woche später von vorne beginnen kann. Doch was wäre die Schweiz ohne ihr Wetter. Da würde einem ja glatt der Gesprächsstoff ausgehen.


DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge risierenden Effekt eine sich dem Licht anpassende Tönung. Diese Art von Gläsern genügen den höchsten Ansprüchen und sind die optimalste aktuell erhältliche Sonnenschutzlösung. Gerne führen wir Ihnen die Vorteile dieser Gläser im Geschäft vor.

Polarisierende Brillengläser Polarisierende Gläser dämpfen nicht nur das grelle Sonnenlicht. Sie schalten gleichzeitig die oft sehr störend wahrgenommene Blendung durch Spiegelungen auf Wasser und sonstigen glatten Flächen aus. Eine normale Sonnenbrille reduziert ausschliesslich grelles Licht. Erst die Kombination von Lichtdämpfung, Beseitigung von Spiegelungen und Reflexen ergibt für das Auge eine angenehme Sicht bei hellem Sonnenschein. Ein technisch höchst perfektes Sonnenbrillenglas hat zusätzlich zum pola-

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge.

GESCHÄFTSLEBEN

Seit 25 Jahren bearbeitet die Staudt AG Natursteine gwa. Am letzten Donnerstag feierte die Staudt AG in Zwingen mit rund 100 Kunden, Partnern und Natursteinfreunden das 25-jährige Bestehen der Firma. Nach der Ausgliederung der Sparte «Bau» in die Schwesternfirma staudtcarrere ag, konzentriert sich die Staudt AG seit dem Jahr 2012 auf die Herstellung von Küchenabdeckungen, Waschtischen, Cheminéeverkleidungen und Ähnlichem. 20 Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb. Den Naturstein aus allen Teilen der Welt bezieht die Firma über Italien. Der Geschäftsführer Robert Staudt schwärmt von seiner Arbeit. Sie mache ihm grosse Freude. Mit dem Geschäftsverlauf sei er sehr zufrieden, wünsche sich aber für die Zukunft, den Markt in der Nordwestschweiz stärken zu können, da die Konkurrenz mit den NachBegrüsste die Gäste: Robert Staudt (l.) hat zum 25-Jahr-Jubiläum der Firma FOTOS: GABY WALTHER Staudt AG eingeladen.

info@chalon.ch

DORFFEST GRELLINGEN

Festfreudige Vereine gesucht

dust. Nächstes Jahr lädt Grellingen zum Dorffest ein. «Die beste Gelegenheit unser neu gestaltetes Dorfzentrum zu präsentieren», freut sich OK-Präsident Georges Thüring. Die Vorbereitungen für das dreitägige Event sind schon weit

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Donnerstag, 16. Juni 2016 Nr. 24

gediehen. Nach dem Dorffestmotto «Offen für alle» lädt das OK auch Vereine aus der Umgebung ein, am Grellinger Dorffest einen Stand, ein Beizli oder eine sonstige Attraktion anzubieten. Unsere Vereine machen alle mit, aber wir möchten das Dorffest möglichst attraktiv gestalten», erklärt Thüring, der darauf hinweist, dass jeder teilnehmende Verein auf eigene Rechnung wirtschaftet und sich lediglich beim Verkauf von Tombolalosen und Eintritts-Pins beteiligen muss.

Lachs auf der Gabel: Die Firma Albrecht Catering aus Riehen servierte aussergewöhnliche Kreationen.

barländern gross sei. «Wir haben aber viele Kunden, die ausschliesslich bei uns bestellen und die inzwischen Freunde von uns geworden sind», erzählte Staudt in seiner Begrüssungsrede. Dementsprechend grosszügig verwöhnte er seine Gäste an diesem Abend. Mit weissen Tischtüchern, Kerzenlicht und Blumen hatte Albrecht Catering aus Riehen die hohe Lagerhalle in einen gemütlichen Raum umgewandelt. Nach dem Apéro mit aussergewöhnlichen Häppchen servierten das 20-köpfige Servicepersonal einen feinen Dreigänger. Für musikalische Unterhaltung

sorgte Eliah Levy auf seiner Chapman Stick, einer Gitarre kombiniert mit Bass. Robert Staudt hatte den Musiker in der Steinenvorstadt in Basel gesehen, ihn für den Anlass engagiert und im Nachhinein erfahren, dass dieser weltweit bekannt ist und schon am Jazzfestival in Montreux aufgetreten ist.

Interessierte Vereine melden sich unter 079 644 05 14 oder ‹georges.thuering@bluewin.ch› bis Ende Juli 2016. dorffest-grellingen.ch

In der Lagerhalle: Dank weissen Tischtüchern, Blumen und Kerzen entstand ein gemütliches Ambiente.

Sorgte für Unterhaltung: Der Musiker Eliah Levy aus San Francisco spielt auf der Chapman Stick.

FIRMENJUBILÄUM

Von der Pfeifen- und Stockfabrik zur Drechslerei und zum Fachbetrieb für Photovoltaik dust. Begonnen hat diese Geschichte 1941. Nachdem in Kleinlützel bereits in zwei anderen Firmen Tabakpfeifen produziert wurden, entstand mit der Pfeifenfabrik Stich eine dritte Firma, welche der Bezeichnung «das Pfeifendorf» für Kleinlützel alle Ehre machte. Tabakpfeifen fabriziert Stich AG, Drechslerei & Holzdesign heute noch. «Ganz am Rande, als Souvenirartikel», erklärt Alex Meier, Betriebsleiter, als Nachkomme der Gründerfamilie in der 3. Generation. Mit Pfeifen und Spazierstöcken ist schon lange kein Geld mehr zu verdienen. Das musste schon Gerhard Meier, ehemaliger Betriebsleiter und Vater von Alex, vor Jahren einsehen. Man spezialisierte sich nach und nach auf Drechslerarbeiten. «Eine Branche, die auch heute noch ganz gut läuft», wie Alex Meier bestätigt. Allerdings nur dank vielen Ideen und grossem Einsatz. So erhielt die Firma Stich AG im Jahre 2002 als erste Drechslerei der Schweiz, die FSC Zertifizierung (Zeichen für verantwortungsvolle Waldwirtschaft). Zudem verstand es Alex Meier, zum richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Produkte zu setzen. Beispielsweise bekam auch die Fluggesellschaft Swiss Wind von Stichs Qualitätspfeffermühlen, die teilweise heute in ihrem Firstclass-Bereich in Gebrauch sind. Teure Davidoff Zigarren stecken zum Teil auch in gedrechselten Holzröhrchen der Firma Stich AG. Und weil all diese Nischenprodukte

Bereit für den Jubiläumstag: Das Team der Firma Stich AG Drechslerei & Holzdesign /Photovoltaik mit Geschäftsführer Alex Meier (l.). FOTO: MARTIN STAUB

das Arbeitsvolumen von kreativen und mitdenkenden Mitarbeitern, je nach Saison nicht hundertprozentig ausfüllen, erwies sich die Geschäftsleitung der Stich AG als ausserordentlich kreativ und flexibel und baute sich im Laufe der vergangenen sechs Jahre ein wichtiges Standbein als Photovoltaik-Spezialist auf. «So halten sich heute die beiden Bereiche Drechslerei und Photovoltaik in etwa die Waage», erklärt Alex Meier, der erst vor kurzem seine bisher grösste Solarstromanlage auf dem Werkhofgebäude der Gemeinde Röschenz in Betrieb nehmen durfte. «Die 824 Solarmodule (1318 m2) liefern in Spitzenzeiten rund 241 kWp», erklärt Alex Meier. Am kommenden Samstag, 18. Juni, soll das 75-Jahr Jubiläum mit der Bevölkerung gefeiert werden. Alex Meier und seine sieben Mitarbeiter laden alle Inte-

ressierten ein, die Stich AG Drechslerei & Holzdesign / Photovoltaik kennenzulernen und sich anschliessend bei Festwirtschaft und Grill auszutauschen. Dabei kann den gelernten Drechslern beim CNC-Fräsen, Drehen und Lasern über die Schultern geschaut werden. Auch der Fabrikladen mit eigenen Produkten und Artikeln von Partnerfirmen lädt zum Stöbern und Kaufen ein. Als besondere Attraktion können Elektroautos der Marken Tesla, BMW, Renault und Nissan probegefahren werden. Die Präsentation von Photovoltaik und Speichersystemen gehört selbstverständlich ebenfalls zum Rahmenprogramm an diesem Tag der offenen Tür.

Drechslerei Stich AG, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel, Tag der offenen Tür, 18. Juni 2016, von 09 bis 18 Uhr.


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FIRMENJUBILÄUM

DENKPAUSE

Berechtigte Bedenken zur Baselbieter Steuer auf Energie

Alex Imhof

ter dem Vorwand der Energiepolitik zu betreiben. Das Gesetz bringt für den einzelnen Liegenschaftsbesitzer, für die Unternehmen und für die Verwaltungen grossen administrativen Aufwand. Allenthalben wird nach Abbau der Administration gerufen, doch hier wird fleissig aufgebaut. Die – ebenfalls «partnerschaftlich» erarbeiteten – Änderungen im Gesetz über die öffentlichen Beschaffungen vom letzten Jahr lassen grüssen. Die Abgabe wird bei den Hauseigentümern erhoben. Wer Vermieter ist, wird die Abgabe den Mietern über die Nebenkostenabrechnung weiter belasten. Ob für Hauseigentümer damit ein Anreiz für energietechnische Sanierungen geschaffen wird, ist fraglich. Zudem: Auch mit Subventionen muss der Hauseigentümer den weitaus grösseren Teil der Sanierungen selbst bezahlen und über genügend finanzielle Mittel verfügen. Viele Hausbesitzer, vor allem auch ältere, sind dazu finanziell nicht in der Lage; als Rentner erhalten sie auch von den Banken keine Unterstützung. Fazit: Grössere Immobilienbesitzer können die Abgaben abwälzen, aber alle Mieter und die meisten Eigentümer zahlen. Und von den Subventionen profitieren wenige. Und links-grün? Für sie heiligt der Zweck die Mittel. Sprich: Um das hehre Ziel des Energiesparens zu erreichen, ist man bereit, einzelne Gewerbebranchen zu subventionieren und diese von den Abgaben auszunehmen. Und vergisst, dass die Zeche die Mieter bezahlen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das Gesetz den Wirtschaftsstandort Baselland stärken soll – das Gegenteil ist der Fall. Administrative Hürden, kantonales Sonderzüglein und die neue Steuer schwächen den Wirtschaftsstandort. Der tatsächliche Effekt dieser Abgabe ist nur in unserem Portemonnaie spürbar, nicht aber in unserem Klima. Klima macht nicht vor den Kantonsgrenzen halt. Es ist eine nationale und internationale Aufgabe. Daher haben wir die Energiepolitik zu Recht dem Bund überlassen und nicht den Kantonen. Ja, wir sollten uns für die Energiewende einsetzen–aber nicht im Alleingang mit einer neuen fragwürdigen kantonalen Steuer. Sondern im Zusammenwirken mit den anderen Kantonen und dem Bund. Das ist effektiver und nachhaltiger.

Die geplante Energieabgabe (Steuer) wird von vielen Seiten bejubelt. Dabei sind grösste Bedenken angebracht – auch wenn in Bezug auf das Ziel (Energie sparen) Einigkeit besteht. Folgende Punkte sprechen klar gegen das vom Landrat in erster Lesung verabschiedete Gesetz: Eine neue Steuer! Wie kommen bürgerliche Parteien dazu, das zu unterstützen? Das Argument, die Steuer belaste den Einzelnen nur wenig, ist nicht stichhaltig. Eine neue Steuer bleibt eine neue Steuer. Für eine gutisolierte Dreizimmerwohnung müssten – so wird uns mitgeteilt – nur 12 Franken pro Jahr bezahlt werden. Aber wie sieht es mit Altliegenschaften und Einfamilienhäusern aus? Kanton und Gemeinden (und damit der Steuerzahler) werden mit Tausenden von Franken belastet: Auch sie müssen die Abgabe bezahlen! Unternehmen dürfen sich um eine Entlassung aus der Abgabepflicht bewerben. Es bleibt dabei: Eine neue Belastung des Mittelstands soll eingeführt werden. Energiepolitik ist Bundessache. Der Endverbraucher bezahlt bereits mit der CO2 -Abgabe eine Steuer auf fossile Energien. Mit der neuen Energieabgabe zahlt der gleiche Endverbraucher nochmals eine Abgabe. Er bezahlt also zweimal für das genau Gleiche, was eine unzulässige Doppelbelastung darstellt. Das ist nicht bundesverfassungskonform. Wo kommen wir hin, wenn jeder Kanton zusätzlich zur CO2 -Abgabe eine eigene Energiesteuer erhebt? Subventionen führen erwiesenermassen zu einer Marktverzerrung: Die Anbieter sind nicht gezwungen, miteinander in einen Preiswettbewerb zu treten, denn ihr Angebot wird ja indirekt subventioniert. Aber statt dass der Kanton das Gesetz des Marktes spielen lässt, (Angebot und Nachfrage), greift er in den Regulierungsmechanismus ein und provoziert höhere Preise. Es ist nicht Aufgabe des Kantons, Wirtschaftspolitik für einzelne Branchen un- Alex Imhof, CVP, Stadtpräsident Laufen

KLINIK ARLESHEIM

Öffentliche Führung durch die Klinik Am Samstag, 18. Juni 2016, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein – diesmal wieder zu einer Führung durch das Haus Wegman. Wir erwarten Sie an diesem Samstag um 10 Uhr im Foyer vom Haus Wegman, Pfeffingerweg 1, um Ihnen diesen

DIES UND DAS

Klinikteil vorzustellen. Hier befinden sich sämtliche stationären Angebote der Klinik. In einem etwa 1,5-stündigen Rundgang möchten wir Ihnen verschiedene Einblicke gewähren: in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der Anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öffentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Die nächste öffentliche Führung durch das Haus Wegman findet am 10. September statt, die nächste Führung durch das Haus Lukas mit Themenschwerpunkt Krebserkrankung am 3. September. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.klinik-arlesheim.ch oder unter Tel. 061 705 71 11. Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der Ausstellung im Foyer der Klinik – aktuell sind Bilder von Heinz Messerli ausgestellt – oder mit einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant zu verbinden? Verena Jäschke

Feinblech für anspruchsvolle Kunden

Unterhalten die Gäste mit launigen Vorträgen: (v.l.) Ehrengast Adrian Steiner, CEO Thermoplan und Direktor Martin Heuschkel, CEO Hakama. Seit 60 Jahren entwickelt die Firma Hakama in Bättwil innovative Gehäuse und Einzelkomponenten aus Feinblech für die Lebensmittel-, Labor- und Elektroindustrie. 160 Mitarbeiter sind im Büro, in der Planung und Fertigung tätig. jjz. Die reinsten Kunstwerke aus Feinblech konnten die Gäste an der Jubiläumsfeier der Hakama bestaunen. Was die Roboter herausschnitten, stanzten, abkanteten und aufschweissten war schlicht sensationell. Dort wo keine menschliche Hand hinkam, wurden noch Nieten hingezaubert, dort wo es brandheiss war, wurde sorgenfrei gewerkelt. Schnell, fleissig und unermüdlich waren die gelenkigen Schwerarbeiter, 24 Stunden pro Tag. Was vor 60 Jahren mit einer kleinen Metalldrückerei begann, hat sich heute zu einem High-Tech Unternehmen gemausert. «Die Roboter ersetzen die manuelle Arbeit, gleichzeitig werden aber

Lauschen dem Jubiläums-Festakt: Gäste im Zelt der Hakama. Stellen im Engineering und in der technischen Weiterentwicklung geschaffen», meinte Verkaufsleiter Claude Kasper. Nicht vergebens hat sich die Firma Hakama das Leitmotiv «Innovation als Tradition» auf die Fahne geschrieben. In Bättwil werden ausgetüftelte Gehäuse und Einzelkomponenten entwickelt, die für den Maschinenbau rationelle und geniale Verbesserungen bringen. Für die Reinigung, Kontrolle und Verpackung braucht es schliesslich auch noch viele Männer und Frauen, die die Teile begutachten und sorgfältig verpacken. «34 000 Vollautomaten hatte das weltberühmte Unternehmen Starbucks Coffee bei uns bestellt», führte Gastredner Adrian Steiner von der Kaffeemaschinen-Herstellerin Thermoplan aus. Dank ausgefeilter Technik und originellem Design habe er mit Hakama eine erfolgreiche Zusammenarbeit aufgebaut. «In einer Partnerschaft braucht es Mut, Visionen und Einsatz», fuhr er fort. Zu-

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

verlässigkeit, Pünktlichkeit und Qualität habe er von der Hakama ausgiebig erfahren können. Martin Heuschkel, Direktor der Hakama, betonte in seiner Begrüssung, dass sein Unternehmen auf Gedeih und Verderb der Weltwirtschaft ausgesetzt sei. Dank Innovation bleibe Hakama kompetitiv und habe auf dem Markt Erfolg. Nur das Beste aus Feinblech sei gut genug, dazu brauche es genaue logistische Fertigungsabläufe, zuverlässige Lieferanten und ein Mitarbeiterteam, auf das man sich verlassen kann. Verkaufsleiter Claude Kasper verriet zum Schluss, dass ein Lampengehäuse für einen Business-Jet in Bearbeitung sei und die Geschäftsleitung die Beschaffung einer Laserbeschriftungsanlage evaluiere. Zur Auflockerung stimmte schliesslich Troubadour Bruno Bieri aus Bern Mani Matters Lied «Lob vo dr Fuulheit» an und leitete zum geselligen Teil der gelungenen Feier über.

HAUSHALT

bekam AG, das Fachgeschäft für Elektrohaushaltgeräte ist neu im Stedtli Laufen

Neu an der Viehmarktgasse 29: Die bekam AG mit Ueli Beutler, Inhaber und Geschäftsführer, Andreas Müller, Kevin Beutler, Manuela Beutler (v.l.). FOTO: MARTIN STAUB

PR. Seit dem 1. Mai ist die bekam AG, das Fachgeschäft für Elektrohaushaltgeräte in Laufen, neu an der Viehmarktgasse 29 zu finden. Nach rund 17 Jahren ist Ueli Beutler mit seinem bekam-Team vom Birs Center in die Viehmarktgasse umgezogen. «Wir sind froh, eine geeignete Lokalität im Stedtli gefunden zu haben», freut sich der Geschäftsmann. «Hier sind wir näher bei der Kundschaft, der Zugang ist ebenerdig und

Parkplätze sind vorhanden», ergänzt Manuela Beutler, seine Partnerin. Die bekam AG sei vorher im Westteil des Birs Centers etwas versteckt und schwierig zu finden gewesen. Dass die Verkaufsfläche nicht grösser als am alten Standort ist, fällt kaum ins Gewicht. Im Gegenteil - im neuen Verkaufsraum können nun alle Geräte optimal präsentiert werden, da dieser einladender und übersichtlicher ist. Die bekam AG bietet

Elektro-Haushaltgeräte aller gängigen Marken in Schweizer- und Euronorm an, wie zum Beispiel Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefriergeräte, Kochherde, Backöfen, Steamer, Glaskeramik, Dunstabzüge, Kaffeeautomaten, Staubsauger usw. sowie jegliche Ersatzteile an. Ebenso auch Klimageräte, welche besonders in den kommenden Sommermonaten aktuell werden. Im Gespräch mit dem Viererteam von bekam wird schnell klar, welche Vorteile das Fachgeschäft an der Viehmarktgasse 29 zu bieten hat. So werden die Geräte nicht nur von der bekam AG verkauft, geliefert und montiert, sondern die Bedienung der Geräte wird auch bei den Kunden zu Hause persönlich erklärt. Falls Anpassungen im Bereich Sanitärinstallationen und/oder Küchenanpassungen anfallen würden, kann auch das von den beiden Montageprofis erledigt werden. «Und das zu Preisen wie im Internet», sagt Ueli Beutler mit Überzeugung. Das bekam –Team freut sich, Sie im neuen «Lädeli» begrüssen zu dürfen.

bekam ag, Viehmarktgasse 29, 4242 Laufen. 061 761 44 77. www.bekam.ch. Di-Fr 9-12/14-18. Sa 9-12

EINGESANDT

Erfolgreiche Samariter-Regioübung Letzten Freitag durfte der Samariterverein Laufen auf dem Areal der Stützpunktfeuerwehr Laufental rund 60 Samariterinnen und Samariter aus der nahen und erweiterten Region zur diesjährigen Regioübung begrüssen. Das Wetter spielte mit, sodass wir in der Fahrzeughalle sowie auch auf dem offenen Gelände unsere Posten platzieren konnten. In drei Gruppen waren die anwesenden Samariterinnen unterwegs: Auf einem Posten wurde das Wissen der SamariterInnen beim Postenstehen getestet. Auf einem weiteren Posten präsentierten uns engagierte Feuerwehrleute einen Teil ihrer Aufgaben mit den entsprechenden Fahrzeugen und Werkzeuge; im Vordergrund stand die Personenrettung. Auf dem 3. Posten brachten uns zwei Mitarbeitende der Paramedic Lau-

Wie geht das?: Die Feuerwehr erklärt die FOTO: ZVG Fahrzeuge. fen ihre Arbeit und Aufgaben bei einem medizinischen Notfall näher. Ein Einsatzfahrzeug der Paramedic konnte besichtigt werden. Die Feuerwehr und die Paramedic sowie auch die Samaritervereine stehen der Bevölkerung im Notfall zur Verfügung. Die anwesenden Samariter konn-

ten sich von der Professionalität der Feuerwehr und der Paramedic überzeugen. Zum Abschluss zeigten die Feuerwehr und die Paramedic in einer gemeinsamen Übung eine Personenrettung mittels Skyworker und medizinischer Versorgung in luftiger Höhe. Nach der Übung konnten sich die Anwesenden bei Speis und Trank gegenseitig kennenlernen und auch austauschen. Der Samariterverein Laufen dankt den Verantwortlichen der Stützpunktfeuerwehr Laufental für das Gastrecht auf ihrem Gelände. Ebenso geht ein Dankeschön an die Paramedic Laufen für ihren Einsatz bei unserer Regioübung. Vorstand Samariterverein Laufen


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Zu vermieten

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 16. Juni 2016 Nr. 24

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Bruno Manser Theaterproduktion DORNACH. WOS. Bruno Manser kämpfte mit seiner Lebenskraft in Malaysia für die Erhaltung des Regenwaldes und die Rechte der Penan. Die auf der Bühne stattfindende Spurensuche nach Bruno Mansers Leben wird von Martin Vosseler vorangetrieben. Er steht der Schauspielerin Annina Polivka als Experte gegenüber. Nächste Aufführungen: www.neuestheater.ch.

Blumen giessen verboten: Es ist erneut Regen angesagt!

FOTO: WALTER STUDER, BREITENBACH

SEEWEN

NORDWESTSCHWEIZ

LAUFEN

Mystery Dances

Alles, was Familien wissen müssen

Zwischenfall in einem Entsorgungscenter

WOS. Informationen für Familien, Beratungs- und Anlaufstellen werden erstmals in einem Familienhandbuch für die Nordwestschweiz zusammengefasst. Die kantonalen Fachstellen für Familien der Kantone Solothurn, Aargau, BaselLandschaft und Basel-Stadt haben das Familienhandbuch Nordwestschweiz erarbeitet. Es richtet sich an Familien in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenslagen. So werden zum Beispiel Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Erziehung, Scheidung, Alter und Gewalt übersichtlich darstellt. Die Informationen werden jeweils mit Adressen von Anlauf- und Beratungsstellen aber auch von Freizeitangeboten ergänzt.

WOS. In einem Entsorgungscenter an der Güterstrasse in Laufen kam es am Montagmorgen, 13. Juni, kurz vor 8 Uhr, zu einem kleinen Zwischenfall. Verletzt wurde niemand. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft wurde beim Beladen eines Entsorgungscontainers Rauch aus einem zu entsorgenden Materialberg festgestellt. Die involvierten Arbeiter wollten die Situation mittels Einsatz von Wasser bereinigen, was jedoch eine chemische Reaktion auslöste. Die alarmierte Stützpunkt-Feuerwehr Laufental war in der Folge rasch vor Ort und hatte die Lage innert kürzester Zeit im Griff. Gemäss den Fachleuten dürfte es sich beim Stoff, welcher die Reaktion ausgelöst hatte, um Gift gegen Nagetiere gehandelt haben. Das Material wurde fachgerecht entsorgt. Der Verursacher ist noch nicht bekannt.

WOS. In eine emotional berauschende Fantasiewelt entführt das Programm von «Mystery Dances». Berühmte Tänze aus der klassischen Musikliteratur verzaubern das Publikum in einem fulminanten Reigen zum Beispiel mit «Valse» aus dem Ballett «Maskerade» von Aram Khachaturyan oder mit «Dance Macabre» von Camille SaintSaëns. Das Ensemble Amaranth wurde 2012 in Basel gegründet. Drei Musikerinnen aus Armenien und Russland, Olga Bernasconi (Harfe), Evgeniya Spalinger (Querflöte) und Grigory Maximenko (Bratsche), haben sich während ihres Studiums in der Schweiz zum Ensemble zusammengeschlossen. Das Repertoire umfasst Stücke aus der Welt des Tangos und der Volksmusik verschiedener Länder. 19. Juni, 11.15 Uhr, im Museum für Musikautomaten Seewen. Eintritt frei; Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Das Familienhandbuch für die Region Nordwestschweiz ist zu finden als Internetseite und elektronisches Dokument unter www.familien-nordwestschweiz.ch.

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Nachtsperrungen an der A18 REGION. WOS. Von Montag, 20. Juni, bis Freitag, 24. Juni, ist die A18 im Bereich Muttenz Süd bis Reinach Süd wegen Belagsarbeiten jeweils in den Nächten von 20 bis 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Einfahrt Muttenz Süd, die Anschlussstelle Reinach Nord sowie die Ausfahrt Reinach Süd sind in Fahrtrichtung Delémont nicht befahrbar. Die Umleitung erfolgt über die Kantonsstrassen. Museum geöffnet LAUFEN. WOS. Am kommenden Sonntag ist das Museum Laufental von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung «Aus der Industriegeschichte des Laufentals» bietet Interessantes aus der Vergangenheit der Region. Der Eintritt ist kostenlos. Der Vorstand des Museums Laufental freut sich auf viele Besucher. Fussball in der Plastikhülle RÖSCHENZ. WOS. Am nächsten Samstag kommt es auf den Fussballplätzen Fluh in Röschenz zu einem Fussballturnier der besonderen Art. 16 Mannschaften haben sich heuer für die Zweitausgabe des Bubble Soccer Turniers des FC Röschenz angemeldet. Bei dieser Sportart, wo jeder Spieler, jede Spielerin, mit einem durchsichtigen Plastikball («Bumperz») umhüllt und dadurch geschützt ist, spielen jeweils fünf Spieler gegeneinander Fussball. Spielbeginn ist um 13 Uhr, die Finalspiele finden ab 18.44 Uhr statt.

MUSIK-TIPP

Roxette Vor 30 Jahren debütierten die Sängerin Marie Fredriksson und der Gitarrist Per Gessle mit der Single «Neverending Love» und der LP «Pearls Of Passion». Seither verkaufte das schwedische Duo im Verlauf der Karriere – mit dem Höhepunkt in den 90er-Jahren – über 75 Millionen Tonträger und landete etliche Hits. Wer erinnert sich nicht gern an «The Look», «It Must Been Have Love» (auch als Soundtrack des Films «Pretty Woman» bekannt) und «Joyride»? Roxette mussten die diesjährige Jubiläumstour wegen der Krebserkrankung von Fredriksson absagen. Sie werden voraussichtlich nie mehr live auftreten. Die Fans müssen sich deshalb mit dem Anfang Juni erschienenen 10. Studioalbum «Good Karma» (Warner Music) und einem Videoclip begnügen. Der Neuling hinterlässt einen etwas zwiespältigen Eindruck. Der experimentierfreudige Versuch, ihren altbewährten Sound mit Synthesizer und anderen elektronischen Effekten zu modernisieren, ist nur bedingt gelungen. Songs wie «You Make It Sound So Simple» und «You Can’t Do This To Me Anymore» hauen wohl niemanden vom Hocker. Dagegen sind «It Just Happens» und «April Clouds» Roxette-typische Songperlen. Ist «Good Karma» das Abschiedswerk? Viele würden es bedauern. Benno Hueber

20160616 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Pfarreizentrum soll Begegnungen mit Herz dienen. Die Römisc...

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