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9. Juni 2016 | Nr. 23 | 77. Jahrgang

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DIE SBB wollen Grenchen als wichtige Zentrumsstadt im Kanton und einer der 12 Topentwicklungsstandorte der Hauptstadtregion Schweiz zu einer Stadt zweiter Klasse machen. Ab 2025 könnte der Schnellzughalt am Bahnhof Süd aus dem Fahrplan fallen. Eine wirklich plausible Begründung für einen solchen Entscheid ist nicht erkennbar. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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och es gibt ein Argument. In Oensingen muss, geht es nach dem «Referenzprojekt 2025», die Haltezeit in Richtung Ost-West auf eine Minute reduziert werden. Und deshalb könne der Halt in Grenchen Süd möglicherweise nicht gewährleistet werden.

Vor zwölf Jahren ein erster Stich Es ist sage und schreibe schon zwölf Jahre her. 2004 haben die gleichen Akteure entschieden, dass die Fernverkehrszüge in Grenchen Süd nur noch jede Stunde einen Halt machen. «Mit diesem Entscheid konnten wir ja noch leben», sagt der Grenchner Stadtpräsident François Scheidegger. «Die nun geschmiedeten Pläne vom Bundesamt für Verkehr und den SBB, sind aber schlicht nicht akzeptabel.»

Ist der Bahnhof Süd bald nur noch ein Bahnhof zweiter Klasse? Nicht nur der Grenchner Stadtpräsident geht auf die Barrikaden. Er erhält breite Unterstützung – von den Nachbarn Bettlach und Lengnau. Arch, Leuzigen, Rüti und Büren haben ebenfalls schon interveniert.

Breite Unterstützung für den Bahnhof Dieser drohende Leistungsabbau bringt die Stadt und eine ganze Region

auf den Plan. Die Solothurner National- und Ständeräte setzen sich ebenso für die Petition «Ja! zum Bahnhof Grenchen Süd» ein wie der gesamte Grenchner Gemeinderat, Kantonsräte, Wirtschaftsverbände und bedeutende Unternehmen mit Sitz in Grenchen. Sie alle wehren sich dagegen, dass Grenchen beim ÖV-Verkehr zu einer Randregion wird.

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Veranstaltungen

Invasive Neophyten Was ist das? Es sind Pflanzen, die nach der Entdeckung von Amerika nach Europa gelangten. Viele dieser Pflanzen fügten sich problemlos in unsere Fauna ein. Es gibt aber einige, die sich stark verbreiten und hartnäckig durchsetzen – invasiv – und damit zu einem Problem werden können. Der Obst- und Gartenbauverein Grenchen lädt zur Informationsveranstaltung ein. Freitag, 17. Juni 2016 Zeit: 16.00 Uhr – Dauer ca. 1 bis 1½ Stunden. Besammlung: beim Viadukt bzw. neben «Express Pizza», Centralstrasse 77. Durch den Anlass führt Tobias Würsch, Leiter Stadtgrün Grenchen. Durchführung bei jeder Witterung. Wir freuen uns auf viele Interessierte und Mitglieder.

Donnerstag, 9. Juni 2016 | Nr. 23


Amtliche / Kirche

Nr. 23 | Donnerstag, 9. Juni 2016

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Brunner-Aerni Hermann und Barbara Grubenweg 22, 2540 Grenchen Bauvorhaben Anbau Wintergarten Bauplatz Grubenweg 22 / GB-Nr. 6009 Planverfasser Gastl Roland, Realis-Storen Scheurenstrasse 7, 3293 Dotzigen Einsprachefrist 23. 6. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 9. 6. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Stadt Grenchen werden eingeladen zur Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 22. Juni 2016, 19.30 Uhr Gemeinderatssaal, Restaurant Parktheater Traktanden 1. Motion Eric von Schulthess: Privatisierung der Kindertagesstätten der Stadt Grenchen: Beschluss über Erheblicherklärung 2. Rechnung und Geschäftsbericht 2015 der SWG 3. Rechnung und Verwaltungsbericht 2015 der Stadt Grenchen Die Anträge des Gemeinderates finden sich samt Unterlagen auf www.grenchen.ch und liegen ab Freitag, 10. Juni 2016, bei der Stadtkanzlei zur Einsicht auf. STADTKANZLEI GRENCHEN

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung auf Montag, 20. Juni 2016, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Markus in Bettlach Traktanden: 1. Begrüssung – Eröffnung 2. Wahl der Stimmenzähler/-innen 3. Feststellung der Anzahl Stimmberechtigten 4. Bereinigen der Traktandenliste 5. Jahresrechnung 2015 / Genehmigung 5.1 – Laufende Rechnung 5.2 – Investitionsrechnung 5.3 – Kreditüberschreitungen 6. Erstellung eines Notausganges im Zwinglihaus Auflage der Sol. Gebäudeversicherung Nachtragskredit von 175 000 Franken / Bewilligung 7. Aufhebung Seniorenpfarramt per Ende Amtsperiode 2013–2017 / Genehmigung 8. Organisationsreglement Bezirkssynode Solothurn / Genehmigung 9. Rückblick des KG-Präsidenten auf das 1. Semester 2016 10. Verschiedenes Die Unterlagen können während der üblichen Büroöffnungszeiten in der Verwaltung eingesehen oder bezogen werden, Tel. 032 654 10 20. Der Kirchgemeinderat

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 12. Juni 2016 10.00 Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Trinitatis mit Taufen. Mitwirkung des Stadtorchesters Grenchen. «Umkehren», 1. Timotheus 1, 12–17. Pfarrer Donald Hasler. 10.00–11.00 KIK – Kinder-Kirche. Donnerstag, 9. Juni 2016 Gottesdienst in den Alterszentren mit Abendmahl. Pfarrer Donald Hasler 15.00 Uhr Kastels 16.00 Uhr am Weinberg Dienstag, 14. Juni 2016 10.30 Gottesdienst im Sunnepark. Pfarrer Donald Hasler. Markuskirche Bettlach Sonntag, 12. Juni 2016 10.00 Tauferinnerungs-Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 11. Juni 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier, mit Ministrantenaufnahme. Sonntag, 12. Juni 9.45 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Kinderheim Bachtelen. 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. 17.00 Konzert in der Kirche. Dienstag, 14. Juni 9.00 Eucharistiefeier. Mittwoch, 15. Juni 19.00 Eucharistiefeier. Donnerstag, 16. Juni 9.00 Eucharistiefeier, mitgestaltet von der Frauenliturgiegruppe. 19.00 Rosenkranz in der Kapelle. Freitag, 17. Juni 8.00 Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 12. Juni 2016 Kein christkatholischer Gottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 12. Juni 2016 9.30 Gottesdienst mit Abendmahlsfeier und Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 12. Juni 2016 19.00 «Experience God» spanisch übersetzt.

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 739 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

Nr. 23 | Donnerstag, 9. Juni 2016

Kein Halt in Grenchen: «Ein völliger Schwachsinn» 2. Liga interregional - Gruppe 5 FC Subingen - FC Rothrist 1 NK Pajde - FC Dulliken SC YF Juventus 2 - Team Aargau U-21 FC Wohlen 2 - FC Olten FC Red Star ZH- FC Kilchberg-R. SC Zofingen - SV Höngg FC Lenzburg 1 - FC Grenchen

Tabelle 2. Liga interregional - Gruppe 5 1. FC Red Star ZH 26 20 1 5 2. NK Pajde 26 17 3 6 3. SC Zofingen 26 14 6 6 4. FC Dulliken 26 14 3 9 5. SV Höngg 26 13 6 7 6. Team Aargau U-21 26 13 2 11 7. FC Lenzburg 1 26 12 4 10 8. FC Wohlen 2 26 12 1 13 9. FC Rothrist 1 26 10 6 10 10. FC Subingen 26 9 5 12 11. FC Olten 26 8 5 13 12. FC Kilchberg-R. 26 6 5 15 13. SC YF Juventus 2 26 6 5 15 14. FC Grenchen 26 1 223

2:4 4:1 0:1 2:1 3:4 2:3 7:2

64:29 61 62:26 54 75:3648 60:41 45 57:34 45 60:50 41 68:5240 44:52 37 50:56 36 38:47 32 32:4929 37:66 23 26:61 23 20:94 5

GRENCHEN Grenchen droht Ungemach auf Bundesebene. 2025 sollen, wenn es nach dem Willen des Bundesamts für Verkehr und den SBB geht, keine Fernzüge mehr in Grenchen Süd halten. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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an sieht Stadtpräsident François Scheidegger selten so enerviert und aufgebracht. «Das ist doch ein völliger Schwachsinn. Und das in der heutigen Zeit». Wenn ich mir den zukünftigen Fahrplan – als «Referenzprojekt 2025» im Internet dargestellt – vor Augen führe, so kann ich nur den Kopf schütteln.» Der Fakt: Grenchen Süd fehlt auf diesem Plan. In Oensingen – im Herz der Transportlogistik – halten auch künftig die Fernverbindungen. Allerdings eine Minute weniger lang. Deshalb könnte laut Planspiel des Bundesamtes in Grenchen Süd kein Halt mehr gewährleistet werden. So banal ist die Begründung.

Alle sind sich einig Früh interveniert

Junioren D2 - Stärkeklasse 3 Fr 10.06.2016 SC Blustavia So. - FC Grenchen b

Junioren D3 - Stärkeklasse 3 Sa 11.06.2016 FC Grenchen c - FC Subingen

18:30

Die Stadt Grenchen hat schon sehr früh interveniert. Genau genommen am 5. November 2014 mit einem Brief an den Direktor des Bundesamts für Verkehr, Peter Füglistaler. Dieses Schreiben war eine Reaktion auf eine Antwort, die das intervenierende Amt für Verkehr des Kantons Solothurn erhalten hat. Der Kanton hat ebenfalls alles andere als Freude, wenn es zu ●

10:30

den. Es gibt kaum ein anderes Projekt oder Geschäft, das eine solche Einheit hervorruft. Stadtpräsident François Scheidegger, die Gemeindepräsidenten Barbara Leibundgut (Bettlach) und Max Wolf (Lengnau) haben vor einiger Zeit das Komitee «Ja! zum Bahnhof Grenchen Süd» gegründet. Unterstützt wird es von allen Solothurner Bundesparlamentariern, unabhängig ihrer Partei-Couleur. Das gilt im gleichen Masse für Gemeindepräsidenten und Kantonsräte, die geschlossen hinter Grenchen stehen. Natürlich gehört auch der Gewerbeverband Grenchen, der Industrie und Handelsverband oder die Repla Grenchen-Büren dazu. Unterschrieben haben bis jetzt die Unternehmen Breitling SA, Eta Sa, Micro Crystal AG, der Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG oder das Velodrome Suisse. Und selbst Biels Stadtpräsident Erich Fehr ist daran interessiert, dass der östliche Nachbar nach 2025 nicht einfach vom Nabel der Jurasüdfusslinie gekappt wird.

Wochenthema

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Einheit herrscht für einmal selbst im Gemeinderat Grenchen – ausnahmslos! Scheidegger ist zuversichtlich, dass dieser politische und öffentliche Druck etwas bewegen wird. «Ich hoffe auch, dass es bald zu weiteren politischen Vorstössen, auch auf Bundesebene, kommt.» Stadtpräsident François Scheidegger befürchtet bei diesem drohenden Kahlschlag Folgen, die sowohl Richtung West wie Ost spürbar wären. «Weil die Anbindung an den Fernverkehr nicht mehr gewährleistet wäre, steigen Pendler auf das Auto um und die Verkehrsbelastung würde auf

Die Petition stösst auf viel Zuspruch in der Region. (Bild: zVg) allen Seiten massiv zunehmen.» Vor allem, wenn das noch immer grosse Entwicklungspotenzial in der Stadt dereinst voll erschlossen ist und die Pendlerströme von und nach Grenchen weiter zunehmen. Das sind keine Hirngespinste. Grenchen gilt als einer der 12 Top-Entwicklungsstandorte der Hauptstadtregion (1) Schweiz. Wenn in dieses Entwicklungsszenario der öffentliche Verkehr nicht miteinbezogen wird, wäre das nicht nur fatal, sondern schlicht ein Hohn.

hoffen, dass sie mit vielen, vielen Schachteln mit Petitionsbögen nach Bern reisen können. François Scheidegger schüttelt abermals den Kopf: «Für Zentren wird alles gemacht. Ein grosser Teil der gesamten Infrastrukturkosten wird alleine in Zürich investiert. Die Regionen werden ausgehungert.» Mit Hilfe der Bevölkerung soll das Unheil nun abgewendet werden. 1 Die Hauptstadtregion Schweiz (französisch Région capitale suisse) ist eine regionale Organisa-

Hilfe von der Bevölkerung

tion in der Schweiz und umfasst die Kantone Bern,

Das Komitee «Ja! zum Bahnhof Grenchen Süd!» will nun erneut richtig Druck machen. Eine erste Welle war die Online-Petition, die übrigens nach wie vor läuft (siehe Kasten). Ab dem heutigen Tag können Petitionsbogen unter: www.grenchen.ch heruntergeladen und ausgefüllt werden. Nächsten Donnerstag liegt dem Grenchner Stadt-Anzeiger zudem ein Petitionsbogen bei. Die Initianten

Freiburg, Neuenburg, Solothurn, Wallis sowie rund 20 Gemeinden und regionale Organisationen.

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Eine Petition ist nicht an bestimmte Vorschriften gebunden. Eine Liste muss nicht vollständig ausgefüllt sein. Es reicht, wenn eine Person darauf steht. Ihren Namen auf die Liste setzen dürfen alle Schweizer Bürger, Ausländer und Kinder. Die Petitionsbögen können entweder am Schalter der drei Gemeinden (Grenchen, Bettlach, Lengnau) abgegeben, bei den Gemeindeämtern in den Briefkasten geworfen oder auch per Post geschickt werden. Die Online-Petition läuft unabhängig davon weiter. Der Weg im Netz: www.grenchen.ch Auf der Startseite befindet sich rechts unten der Button «Bahnhof Grenchen Süd». Vom heutigen Tag an kann auf der gleichen Website ein Petitionsbogen heruntergeladen werden. In einer Woche wird ein Bogen dieser Wochenzeitung beigelegt.

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Stadtpräsident François Scheidegger wird mit allen Mitteln und der Hilfe der umliegenden Gemeinden, von Politikern, Wirtschaft und der Bevölkerung versuchen, dass auch künftig Fernzüge in Grenchen Süd Halt machen. (Bild: zVg.)

PETITION UNTERSCHREIBEN

Peter Füglistaler hat weitere ähnliche Schreiben erhalten. Zum Beispiel von den umliegenden Gemein-

Grossunterstützung

dieser Abnabelung im öffentlichen Verkehr kommt und steht in Person von Ludwig Dünbier, Leiter öffentlicher Verkehr, voll und ganz hinter der Petition der betroffenen Gemeinden. Schliesslich geht es wahrscheinlich um den heute bedeutendsten Wirtschaftsstandort im Kanton. Gleich mehrere Firmen mit internationaler Ausstrahlung sind am Jurasüdfuss angesiedelt. Die Swatch etwa, Breitling, das Velodrome Suisse oder der Airport sind einige wenige Beispiele.

Junioren F So 12.06.2016 10:00-12:00 Junioren F-Turnier in Riedholz

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19:00

4 Fragen an Lukas Bäumle, Präsident des Stiftungsrats der Stiftung Schmelzi Schnupperturniernachmittag des FC Grenchen 15 Samstag, 18.06.2016 13:30 Alle KIDS (Mädchen und Knaben) aus der Stadt Grenchen und Umgebung mit JG 2006/2007/2008/2009/2010/2011/ 2012 können teilnehmen. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21, FC Grenchen 15

Voranzeige: 40. Grenchner Schülerfussballturnier des FC Grenchen 15 Sa/So 25.06./26.06.2016 09:00-17:00

43. Grenchner Firmenfussballturnier des FC Grenchen 15 Montag bis Freitag 27.06. - 01.07.2016 17:45-22:30

Ein wöchentlicher Service des

Polen-Delegation auf Studienreise GRENCHEN Der Besuch einer Delegation von Fachpersonen aus der polnischen Provinzstadt Kielce bei der Stiftung Schmelzi ist fast schon zur Tradition geworden. Auch im Jubiläumsjahr interessierten sich Experten aus der Jugendbetreuung für soziale Institutionen in der Schweiz. Über die Hintergründe der Zusammenarbeit hat Lukas Bäumle informiert. SABINE BORN (TEXT)

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achpersonen aus Polen kommen seit mehreren Jahren in die Schweiz und besuchen verschiedene soziale Institutionen – mit welchem Zweck? Dieses Mal ging es um das Thema Kinder-und Jugendheim sowie um psychisch behinderte Menschen. Die Fachleute aus Polen – das sind nebst Mitarbeitenden aus Pflegeberufen häufig leitende Angestellte aber auch Behördenmitglieder auf Gemeindeebe-

referiert. Kielce ist rund 2,5 Stunden von Krakau entfernt. Das umliegende Gebiet heisst auf Deutsch ‹Heilig Kreuz› und entspricht in etwa der Grösse eines Schweizer Kantons.

ne oder Sozial- und Heimleitungen –, sie haben dieses Jahr nebst der Stiftung Schmelzi das Kinder- und Jugendheim Bachtelen besucht, das Zentrum Erlenhof in Reinach und die Heime ‹auf Berg› auf dem Seltisberg im Kanton Baselland. Dabei geht es vor allem um einen Know-how-Transfer. Die Fachleute interessieren sich für Strukturen, Abläufe, für Betreuungsformen aber auch für Finanzierungsmodelle. Sie wollen also konkrete Ideen mit nach Hause nehmen und dort umsetzen. Wie ist der Kontakt mit Polen ursprünglich entstanden? Ursprünglich ist der Kontakt über das DEZA hergestellt worden. Inzwischen organisiert Polen die Reisen selbstständig, und zwar mit Geldern aus der Schweiz, die im Rahmen der sogenannten Kohäsisonsmillarde gesprochen werden. Das sind Gelder, die die Schweiz zehn EU-Staaten zukommen lässt. Dazu gehören nebst den einst kommunistischen Ländern Mitteleuropas wie Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien auch jene des Baltikums (Estland, Lettland, Litauen) sowie Malta und Zypern. Mit dem Erweiterungsbeitrag will sich die Schweiz

Lukas Bäumle, Präsident des Stiftungsrats der Stiftung Schmelzi (Bild: zVg.) am ‹Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU› beteiligen. In dem Zusammenhang auch wichtig zu wissen: Die Schweiz entscheidet selbst, welche Projekte oder Programme sie im Rahmen der Kohäsionsmilliarde unterstützt. Bestehen auch sonst Kontakte mit der Expertengruppe aus Polen? Ja durchaus, ich war beispielsweise vor einer Woche selber in Polen, in der Stadt Kielce, und habe dort über die Altersbetreuung und die ambulante Pflege von betagten Menschen

Wie muss man sich die Situation der sozialen Institutionen in Polen vorstellen? Sie sind grundsätzlich gar nicht so schlecht aufgestellt. Das ist also keineswegs eine marode Geschichte. Wir beraten die Fachleute vor Ort auch, wie sie Gelder sinnvoll einsetzen können. So hatten sie beispielsweise einen Kochherd mit vier Platten um für 80 Personen zu kochen und wollten zur Verfügung gestellte Gelder in eine Gartenanlage investieren. Ich habe ihnen dann geraten, mit dem Geld die Küche aufzurüsten. Im Grunde haben sie aber ein gutes Know-how... auch wenn es natürlich kulturelle Unterschiede gibt, etwa auch dass geistig und körperlich behinderte sowie sozial schwache Menschen alle gemeinsam in einer Institution untergebracht werden. Auch sind die Organisationen insgesamt viel hierarchischer, auch verwaltungsstärker aufgestellt, wo hingegen wir der persönlichen Betreuung der Menschen viel mehr Raum geben.


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Menschen

Nr. 23 | Donnerstag, 9. Juni 2016

Kommunizieren verbindet – wie Leute heute zusammenhalten

Wenn man besser sieht und spürt als hört Für manche Menschen ist es auf der Welt ganz ruhig. Gehörlose hören gar nichts, Hörbehinderte nur sehr eingeschränkt. Viele reden in Gebärdensprache miteinander. Nichts hören kann auch ein Vorteil sein, findet der Gehörlose Urs Buri. SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

S

onntagmorgen, Gottesdienst in der Zwinglikirche. Die Orgel ertönt. Einige hören sie, mindestens die Hälfte der Gottesdienstbesucher aber hört sie nicht. Sie fühlen sie. Sie fühlen den Schall im Raum, den Bass in den Bänken. Der Gottesdienst ist besonders auf Gehörlose ausgerichtet, wird in Lautsprache gesprochen und in Gebärdensprache gebärdet. Felix Weder und Anita Kohler übersetzen für die Gehörlosen oder sprechen den Gottesdienst gleich selber. Anita Kohler ist Pfarrerin im reformierten Gehörlosenpfarramt der Nordwestschweiz, Felix Weder ist Seelsorger der römisch-katholischen Gehörlosenseelsorge Solothurn, Bern und beider Basel. Schon nur die grossen Gebiete, für welche die beiden zuständig sind, zeigen, wie selten Gehörlose sind oder wie selten sie Gottesdienste besuchen. Der Schweizerische Gehörlosenbund geht von 10’000 gehörlosen Personen in der

Urs und Ingrid Buri haben sich 1967 im deutschen Freiburg im Breisgau am Karneval der Gehörlosen kennen gelernt. Zu Hause sprechen sie in Gebärden- und Lautsprache miteinander und lesen Lippen. Schweiz aus, 600’000 sind leicht bis hochgradig hörbehindert. Genaue Zahlen gibt es nicht.

Urs Buri, der Rettungsschwimmer Einer der Gottesdienstbesucher ist Urs Buri. Beim Apéro im Kirchgemeindehaus erzählt er, wie er als Gehörloser lebt, wo er eingeschränkt oder aber gar im Vorteil ist. Urs Buri ist mit der Hörbehinderung aufgewachsen, hat die Sprachheilschule Münchenbuchsee besucht. Dort hat er gelernt, in Lautsprache zu spre-

chen. Daneben hat seine Mutter ihn zu Hörenden in das Rettungsschwimmtraining geschickt. «Im Schwimmbad oder generell am Wasser ist es ein Vorteil, wenn man den Lärm der spielenden Kinder nicht hört, sondern nur sieht, wenn jemand Hilfe braucht», sagt Urs Buri. Im Sehen und Fühlen sind Gehörlose sehr viel besser als Hörende. Sei es in der Badi oder sei es in der Kirche. Urs Buri liest von den Lippen ab. Er versteht die Gebärdensprache, beherrscht sie aber nicht besonders gut,

sagt er. Wenn jemand mit ihm spricht, befolgt er am besten ein paar einfache Regeln: Gesicht Richtung Licht, langsam und deutlich Hochdeutsch sprechen und nachfragen, ob man verstanden wird. So kann Urs Buri, und mit ihm die allermeisten andern Gehörlosen, am besten von den Lippen ablesen. Und so hat Urs Buri auch seinen beruflichen Alltag gemeistert. Er hat bis zu seiner Pensionierung auf der Tiefbaudirektion gearbeitet und sich dort gut verständigen können. Gehörlosigkeit ist hierzulande kein Grund für eine Rente. Auch sonst sieht Urs Buri keinen Nachteil in der Gesellschaft. Zuhause lebt er mit seiner ebenfalls gehörlosen Frau Ingrid, sie sprechen in Gebärden- und Lautsprache und lesen Lippen. Eine Blinkanlage zeigt an, wenn der Wecker läutet oder jemand an der Tür klingelt. Das Natel habe viel erleichtert, so Buri. Ingrid und Urs Buri konnten zusammen die Welt entdecken, nach Mexiko, Kuba und in die Türkei reisen. Obwohl es nicht nur pro Land, sondern sogar pro Region unterschiedliche Gebärdensprachen gibt, meint Urs Buri: «Die Gebärdensprache ist dennoch ein bisschen international. Man kann sich damit eigentlich auf der ganzen Welt verständigen.»

Morbus Menière vor sechs Jahren taub geworden. Für sie ist das Leben ohne Gehör jedoch nicht so einfach zu meistern wie für Urs Buri. «Der Alltag unter Hörenden ist schwierig für mich. Hörende haben meist keine Geduld für uns», sagt sie. Sie nennt das Beispiel auf dem Bahnsteig. Wenn alle Leute zusammen das Perron wechseln, weil die Durchsage ertönt sei, dass der Zug ausnahmsweise auf einem andern Gleis abfahre. Entweder schliesse sie sich dann der Masse unwissend an oder sie verpasse den Zug. Ein Implantat im Kopf hat ihre Situation nur ‹halbbatzig› verbessert. Deshalb habe sie in den letzten Jahren vermehrt Kontakt zu Gehörlosen. «Was mich aber besonders freut: Meine Freundin lernt auch die Gebärdensprache, damit sie mit mir besser kommunizieren kann.» ●

DIE GEBÄRDENSPRACHE

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Hörbehindert durch den Alltag Am Gehörlosengottesdienst hat auch Anne-Käthy Hostettler teilgenommen. Sie ist wegen der Krankheit

Die Gebärdensprache ist ein visuelles Sprachsystem. Wer gebärdet, denkt in Bildern. Gebärdensprache ist also nicht übersetztes Deutsch. Zur Gebärdensprache gehören die Hände, die Arme, die Körperhaltung, die Mimik. Gebärdet wird in einem sogenannten «Gebärdenraum» vor dem Körper. Es gibt auf der Welt weit über hundert verschiedene Gebärdensprachen plus zusätzlich regionale Dialekte, in der Deutschschweiz zum Beispiel fünf solche.

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«Das Ministrieren ist eine gute Schule»

NEWS

GRENCHEN Am kommenden Samstag werden im Vorabendgottesdienst um 17.30 in der Eusebiuskirche sieben neue Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen.

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SABINE BORN (TEXT)

Ministrant – das Wort leitet sich vom lateinischen ‹ministrare› ab für ‹dienen›», erklärt Matthias Willauer, Pastoralassistent in der katholischen Kirche Grenchen. «Die Ministranten übernehmen während der Messe besondere Aufgaben und assistieren dem Priester oder Diakon.» Sie begleiten beispielsweise das Evangelienbuch mit Kerzenleuchtern, sammeln das Opfergeld ein, helfen bei der Gabenbereitung indem sie Brot, Wein und Wasser zum Altar bringen und dem Priester bei der Händewaschung helfen. Nach der Kommunion bringen sie die Gefässe wieder zurück. Und je nachdem wie feierlich ein Gottesdienst ausfällt, kommen weitere Dienste hinzu, beispielsweise das Schwenken des Weihrauchfasses. In Grenchen gibt es gut 40 Ministranten, zehn davon gehören der Leiterschar an. «Die meisten beginnen mit ihrem Dienst, nachdem sie die Erstkommunion empfangen haben», erklärt Matthias Willauer. «Einige stossen auch erst später zu uns, auch das ist möglich.» In der Vorbereitungsphase zur Erstkommunion, die traditionell am Weissen Sonntag, am ersten Sonntag nach Ostern stattfindet, gibt es jeweils einen Intensivtag mit verschiedenen Ateliers. «In einem Atelier stellen die Ministrantenleiter das Ministrieren vor», so Willauer. «Im Anschluss erhalten die Eltern dann noch einen Brief nach Hause geschickt.»

Mini-Fest im Eusebiushof Von den 32 Kindern, die dieses Jahr die Erstkommunion empfangen haben, werden am kommenden Samstag sechs Ministranten ihren Dienst aufnehmen. Hinzu kommt ein Ministrant, der die Erstkommunion bereits

GRENCHEN

6Up Blues Band Morgen Freitag spielt die 6Up Blues Band in der Musigbar. Die moderne Bluesband um den Gitarristen und Sänger Daniel Pattis versprüht viel Spielfreude und Energie auf technisch hohem Niveau. Der als «Guitar-Wizard» bekannte Daniel Pattis tourte schon einige Jahre durch die Nordwestschweiz, bevor sich vor einiger Zeit die jetzige Formation als feste Grösse im Raum Basel etablierte. Das Repertoire besteht aus vielen Eigenkompositionen und ist gespickt mit Blues-Standards in eigenständiger Bearbeitung. Am Bass agiert Holger Goeller, ein Blueser mit grossem musikalischem Background. Ergänzt werden die beiden durch den Drummer Gigi Nervoso Sinnone. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr. Die Musigbar ist ab 21 Uhr geöffnet.

An der letztjährigen Mini-Feier wurden ebenfalls sieben Kinder in die Ministrantenschar aufgenommen. Die Zahl der neuen Minis variiert von Jahr zu Jahr zwischen zwei bis 14 Kindern. (Bild: zVg.) zuvor abgelegt hat. «Am Vorabendgottesdienst, um 17.30 Uhr werden die neuen Minis feierlich in die Schar aufgenommen», so Willauer. Sie werden gefragt, ob sie bereit sind, den Dienst zu übernehmen, erhalten das Ministrantengewand und werden auch ab der Gabenbereitung bereits mitwirken. «Im Anschluss an die Messe findet für die Minis, ihre Familien und Freunde ein Mini-Fest im Eusebiushof statt.» «In sechs Proben werden die neuen Ministranten jeweils auf ihre neue Aufgabe vorbereitet», erzählt Matthias Willauer weiter. Höchstens vor Spezialgottesdiensten, wie Weihnachten, Ostern oder Fronleichnam finden dann noch Spezialproben statt. «Ein bisschen Aufregung gehört dazu», weiss Matthias Willauer, der selber al-

lerdings nie ministriert hat. Vor allem am Anfang brauche es Mut, vor der versammelten Kirchgemeinde zu stehen und die verschiedenen Aufgaben auszuführen. «Es ist aber auch eine gute Schule, weil die Kinder schon früh lernen, sich vor einer grossen Menschenmenge unbefangen zu bewegen», ist Willauer überzeugt.

Freizeitspass gehört dazu Pro Monat werden die Ministranten zu ein bis zwei Gottesdiensten aufgeboten. Jeweils vier Minis ministrieren während den deutsch-sprachigen Hauptgottesdiensten am Samstagabend und am Sonntagmorgen. Am Sonntag findet dann jeweils noch ein italienischer Gottesdienst statt, an dem ebenfalls zwei Ministranten anwesend sind.

Ferien- oder sonstige Abwesenheiten können die Kinder eingeben und auch nachträglich Dienste schieben, wenn etwas dazwischen kommt. Das sei von der Leiterschar alles gut und locker organisiert. Diese trifft sich monatlich zu einer Sitzung, macht die gesamte Jahresplanung und zeichnet auch für das Freizeitprogramm verantwortlich. Die Minis dienen nämlich nicht nur in der Kirche, sie machen auch während dem Jahr viele coole Sachen. Rodeln, Fussballturniere, Filmabend mit Fondue, auch ein Besuch des Technoramas war schon dabei – und ebenfalls beliebt und bereits Tradition sind die zwei Minilager – eines findet Anfang Sommer am Bielersee statt, ein weiteres im Herbst.

GRENCHEN / BETTLACH

Alphornduo an Fussball-EM An der heutigen Eröffnungsfeier des Schweizer Pavillons «House of Switzerland 2016» in Paris werden zwei Alphornbläser aus unserer Gegend anwesend sein. Das Alphornduo Caspar und Ruedi (Caspar Riedi , Grenchen und Ruedi Bauriedl, Bettlach) wird die Feierlichkeiten am Donnerstagabend mit Alphornklängen eröffnen. Das Duo wurde vom Eidg. Jodlerverband dem EDA, welches den Schweizer Fantreffpunkt betreut, empfohlen.

GRENCHEN

Grenchen Moutier retour Die zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen Moutier retour. 100 Jahre Grenchenbergtunnel» feiert am Mittwoch, 22. Juni um 19 Uhr mit einer letzten Führung durch die Ausstellung ihren Abschluss.


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Stellenmarkt

Donnerstag, 9. Juni 2016 | Nr. 23


FC Grenchen aktuell

Nr. 23 | Donnerstag, 9. Juni 2016

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Fussballfieber Medienpartner FC Grenchen

Uli Zufijli (links) mit Pizzaiolo Lorenzo Amato vor dem Holzofengrill auf der Terrasse des «Pomodoro» in Grenchen.

Foto: Joseph Weibel

Uli Zulfiji vom «Pomodoro»: Mit Charme und Italianità Als «Uli» Zulfiji noch in seiner Heimat lebte, war er selber begeisterter Fussballer. Jetzt gehört der Geschäftsführer der Spaghetteria Pizzeria Pomodoro zu den Zuschauern. Seit sieben Jahren unterstützt er zudem den FC Grenchen als Mitglied des Clubs 200. «Ich mache das gerne. Schliesslich ist der FCG nach wie vor ein wichtiger Teil der Stadt.» Joseph Weibel

«Uli» steht für den Vornamen Uljusi. Alle würden ihm aber Uli sagen. Seit bald zehn Jahren ist das so. Seit 2004 lebt der gebürtige Mazedonier in der Schweiz. Im Gastgewerbe war er in seiner Heimat, diesem Berufszweig ist er auch in seiner neuen Wahlheimat bis heute treu geblieben. Als Geschäftsführer des «Pomodoro» leitet er sechs Mitarbeitende in der Küche, am Pizzaofen und im Service. Es kommt nicht selten vor, dass am Pizzaplausch, jeweils am Dienstag, 120 bis 130 Personen das Restaurant an der Solothurnstrasse bevölkern. Das ist übrigens schon etwas älteren Einheimischen noch als Restaurant Cadran bekannt. Inhaber ist seit 15 Jahren Manco Graziano.

Pizzaplausch ist ein Renner Der Pizzaplausch kommt ebenso gut an wie der Pastaplausch am Donnerstag. Sechs verschiedene Pastasorten und acht bis neun Saucen stehen zur Auswahl. Am Dienstag sind es zehn Pizzen zum Einheitspreis. «Solche Aktionen kommen hier ganz gut an», freut sich Uli Zulfiji. Die Gastronomie in Grenchen, das hat er in den letzten bald zehn Jahren am eigenen Leib erfahren, ist eine Berg-und-Talbahn. «Mal geht es ganz gut, dann wieder gar nicht.» Aber klagen mag er nicht. Er hat Stammgäste bis auf Solothurn und westlich bis Biel. Die Grenchner kommen sowieso. Momentan spüre man, dass es in der Wirtschaft nicht überall gleich gut

laufe. «Man spart dann zuerst beim Auswärtsessen. Statt einmal in der Woche kommen dann die einen oder anderen Gäste noch einmal im Monat.» Da sei es umso wichtiger, auf Stammkunden zählen zu dürfen.

Die Tage sind lang Uli Zulfiji ist beliebt und immer für einen Spruch gut. Das fällt bei unserem Besuch auf. Es ist Vormittag, zwei ältere Herren treffen sich hier regelmässig zum Morgenkaffee und feixen mit Zulfiji. Es wird viel gelacht. Man spürt, er fühlt sich in seinem Job und in seinem Umfeld wohl. Die Tage sind lang. Bis vor kurzer Zeit war das Restaurant sieben Tage in der Woche geöffnet. Jetzt ist am Montag Wirtesonntag. Dienstag bis Sonntag ist das italienische Spezialitätenrestaurant von 9.30 bis 14.30 und von 17 bis 24 Uhr geöffnet. Da muss man seinen Job mögen!

Ein Auf und Ab Wir sprechen über den FC Grenchen. Uli Zulfiji schmunzelt: «Es ist bei ihm wie in der Gastronomie: ein Auf und Ab.» Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Unbesehen der guten und schlechten Zeiten war diese Unterstützung des Traditionsklubs beim Geschäftsführer nie ein Thema. «Nur», sagt Zulfiji, «ist es ja ein Geben und Nehmen. Manchmal wünschte ich mir schon etwas mehr Gäste aus der Fangemeinde des FC Grenchen.» Er freut sich aber, dass eini-

ge der Führungscrew immer wieder im Restaurant auftauchen und das reichhaltige Angebot schätzen.

Treues Personal Ein Blick in die Speisekarte macht mehr als nur einen Hauch Italianità spürbar. 26 verschiedene Pizzen können geordert werden. Zubereitet im Holzbackofen. Am Feuer steht Pizzaiolo Lorenzo Amato. Mit Leib und Seele ist er dabei. Das gilt auch für das übrige Personal. «Die

meisten», sagt Zulfiji, «sind seit neun Jahren bei uns.» Zum Beispiel die Serviceleute, die mit Akribie Köstlichkeiten servieren: eine Zuppa Frutti di Mare, Fisch oder Antipasti und die Spezialität Ardoise. Fleischstücke, die auf dem heissen Stein serviert werden, sind sehr begehrt. Stolz ist der Geschäftsführer auch auf die hausgemachten Teigwaren und die saisonale Küche, «die unser Restaurant auszeichnen». Am Kochtopf steht übrigens kein Italiener. Chefkoch ist ein Schweizer. Und der kommt mit seinem Assistenten schon mal ins Schwitzen, wenn das «Pomodoro» volles Haus hat. «Volles Haus» heisst 60 besetzte Innen- und 80 Aussenplätze. Auch wenn das Restaurant an der östlichen Ortsgrenze liegt, so wird es oft und gerne aufgesucht – vor allem auch von Gästen, die neben der guten Küche auch einen sicheren Parkplatz schätzen. Für Kinder steht sogar ein Kinderspielplatz hinter dem Haus zur Verfügung.

Italien wird Europameister Uli Zufijli ist verheiratet, kinderlos und lebt mit seiner Gattin in Bettlach. «Ab und zu lachen die Einheimischen, wenn ich sage, Grenchen hat Charme. Es ist eine schöne Stadt.» Er sei davon überzeugt und schätze vor allem die Naherholungszonen. Er wandert gerne an der Aare oder verbringt seine Freizeit auf dem Grenchenberg. Hand aufs Herz, Uli Zufijli, wer wird FussballEuropameister? Er sinniert einen kurzen Moment, sein Blick fällt auf ein Emblem mit den bekannten drei Farben Grün, Weiss und Rot. «Italien natürlich», sagt er. Natürlich! Ausserhalb der grossen Fussballfeste ist er aber Fan des FC Basel – «und sicher des FC Grenchen», reicht er sofort nach. Aber sicher!

Schnupper-Fussball-Turnier-Nachmittag Wenn eine Saison zu Ende geht, beginnt schon die neue. Der FC Grenchen führt am Samstag, 18. Juni 2016, ein Schnupper-Fussball-Turnier-Nachmittag durch. Und zwar für Kinder mit den Jahrgängen 2006 bis 2012. Besammlung ist um 13.30 Uhr beim Stadion Brühl. Das Turnier dauert bis 15 Uhr. Natürlich sind auch Mädchen herzlich willkommen. Nach dem Turnier lädt der FC alle Teilnehmenden sowie die Eltern zu einer Kalbsbratwurst mit Brot und Senf ein. Mitbringen sollten die «Kicker von Morgen» Fussballschuhe mit Nocken, Turnhose, T-Shirt, Trainingsanzug und Duschzeug. Regentrainer wird je nach Witterung empfohlen. Noch Fragen? Beat Lauper steht gerne zur Verfügung, Telefon 079 251 08 24. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.fcg.ch. Anmeldeschluss ist der 13. Juni 2016. Anmeldungen an: Beat Lauper, Weinbergstrassse 7, 2540 Grenchen. Per Mail: lauper.beat@bluewin.ch


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Immobilien

Donnerstag, 9. Juni 2016 | Nr. 23

VERMIETEN Zu vermieten in Grenchen an ruhiger Südlage, Grenzweg 5, nach Übereinkunft

3-Zimmer-Wohnung mit Balkon Miete Fr. 850.– + NK Tel. 032 637 21 21 (Bürozeit) Mob. 079 800 45 04

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5½-Zi.-Einfamilienhaus Ruhige Lage 1432 m², Bj. 1974, teilrenoviert 2005. Doppelgarage mit direktem Zugang. Sauna mit Dusche/WC. Preis Fr. 875 000.– Kontakt: efh.grenchen@gmail.com


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 9. Juni 2016 | Nr. 23

Foto: zvg. 2016 feiert die Institution Bachtelen ihr 125-jähriges Jubiläum. Zentral dabei ist Grenchen, wo das Bachtelen seit 100 Jahren ansässig ist. Die ganze Bevölkerung ist zu den vielfältigen Veranstaltungen herzlich eingeladen!

Grosses Kinder- und Jugendfest mit Konzerten und vielen Attraktionen

• Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

www.kakadu.ch Speziell für Frauen: Unser Solarium ist durchgehend betreut!

MEHR SONNE IM KAKADU! > 2 topmoderne ERGOLINE-SOLARIEN > Tarif: 5 Minuten = Fr. 5.– > Grosse Räume und gute Lüftung > Ohne Voranmeldung!

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Grosses Kinder- und Jugendfest mit Konzerten und vielen Attraktionen Für alle ist etwas dabei und für alle soll der Tag zu einem einmaligen Erlebnis werden. Das vielfältige, kreative und unterhaltsame Angebot wird Besucher/innen begeistern. So kann z. B. das Bachtelentäli mittels der Drehleiter der Feuerwehr aus der Vogelperspektive bestaunt werden. Die Wanderbühne Dr. Eisenbarth sowie ein Konzert von Schtärneföifi werden Kinder und Jugendliche in ihren Bann ziehen und der Schwingclub lädt zum Hoselupf ein. Sogar Regierungsrat Roland Heim und Philosoph Reto Stampfli geben ein Konzert! Als krönender Abschluss wird der Musiker und Entertainer

18. Juni 2016, 11–23 Uhr in der Festarena Bachtelen Eintritt frei, Verpflegung wird zu günstigen Preisen angeboten.

Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 10. JUNI GRENCHEN 17.30 Uhr: Schlagerabend. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31. 21.30 Uhr: Konzert der 6up Blues Band. Musigbar, Bielstrasse 7.

SAMSTAG, 11. JUNI GRENCHEN 7.00–20.00 Uhr: Agility Meeting 2016 des Kynologischen Vereins Grenchen und Umgebung. Mit Festwirtschaft. Hornusserweg 52.» 7.30–17.00 Uhr: Regionale Langstreckenmeisterschaft im Schwimmen. www.bluestar.ch Schwimmbad, Neumattstrasse 30. 14.00-15.00 Uhr: Besichtigung Kleinwasserkraftwerk mit Armin Meier. Wiesenstrasse 21.

SONNTAG, 12. JUNI GRENCHEN 9.00–16.00 Uhr: 2. Blue Star-Cup. Einladungswettkampf des Schwimmvereins Blue Star. www.bluestar.ch Schwimmbad, Neumattstrasse 30.

Bild: zvg.

Vom Gas- aufs Velopedal – machen Sie mit bei «Bike4Car» Wollen Sie das geniale Freiheitsgefühl auf dem E-Bike erleben? Das Gefühl, dass Sie ohne eigenes Auto mobil, schnell und glücklich sein können? Oft sind es nämlich nur Gewohnheit und Bequemlichkeit, die uns nicht an alternative, ebenso individuelle Verkehrsmittel denken lassen. Die Aktion «Bike4car» von myblueplanet und EnergieSchweiz setzt hier an. «Bike4Car» bietet bis Ende September

Knackeboul mit seinem berühmtberüchtigten Loopgerät «Gudrun» die jungen und jung gebliebenen Besucher/innen begeistern. Rund um diese Events können sich Kinder, Jugendliche und Familien bei weiteren Angeboten wie Kletterwand, Slackline, Gumpischloss, Ponyreiten, Streichelzoo, Kreativatelier, Roboterund Schiffbau, Riesenseifenblasen, Ballonwagen, Kinderkarussell und vielen weiteren Überraschungen vergnügen.

die Möglichkeit während 2 Wochen mit E-Bike und auf Wunsch auch Carsharing unterwegs zu sein – gratis und ganz ohne Verpflichtungen. Nur das eigene Auto müssen Sie in dieser Zeit stehen lassen. Unter allen Teilnehmenden werden je 2 E-Bikes der Marken Stromer und Allegro im Wert von insgesamt 15’500.- Franken verlost. Geniessen Sie die schönen Frühlings- und Sommertage, flitzen

Sie am Stau vorbei, ohne Stress durch Parkplatzsuche und machen Sie mit bei der Aktion «Bike4Car». In Grenchen wird «Bike4Car» bei VELO-ART.ch (Velodrome) umgesetzt. Die Aktion wird durch Energiestadt Grenchen und so!mobil unterstützt. Sie dauert bis Ende September. Alle Informationen für die Teilnahme sind auf www.bike4car.ch zu finden.

9.45 Uhr: Geführte Jurabergwanderung im Rahmen des Jubiläums «100 Jahre

Grenchenbergtunnel» mit den Wanderleitern Hansruedi Kronenberg und Ernst Bühler sowie dem Geologen Piet Ouwehand. Die recht anspruchsvolle Wanderung führt rund über Bergwege, aber auch über schmale, manchmal steile Pfade vom Untergrenchenberg via Oberberg, Binzberg, Graitery nach Moutier. Reine Wanderzeit: ca. 5½ Std. Gesamtdauer: ca. 8–9 Stunden. Anmeldung zwingend unter info@museumgrenchen.ch oder 032 652 09 79. Restaurant Untergrenchenberg.»

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «100 Jahre Grenchenbergtunnel». Neue zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen–Moutier retour». Bis 22. Juni. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Andreas Hofer – «Treibhaus». Werke 1982–2016. Bis 3. Juli. «20m² – Fenster ins Atelier von Stefanie Daumüller». Bis 3. Juli. Mi–Sa 14–17 Uhr/So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: Projektausstellung «Globo Uovo» von Marc Reist. Bis 30. September. Mo-Mi 8.30–12/13.30–17 Uhr Do 8.30–12/13.30–18 Uhr Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr

DEMNÄCHST

17. GRENCHENBERGLAUF 19. Juni: Alle Läufer/innen erwartet im Ziel als Entschädigung für die Strapazen, nicht nur während des Laufes, sondern auch für die Vorbereitung und das Training ein atemberaubendes Alpenpanorama. www.freerunners.

SOMMERGOSPEL 20. August: Der Gospelchor «Generation G» spielt modernen Gospel gespickt mit traditionellen, wohlbekannten Songs; also von fetzigen Rhythmen bis berührenden Balladen. Klein aber fein, werden 15 SängerInnen

die Lieder in die Herzen und Beine der Zuschauer und über den Marktplatz hinaus katapultieren, ganz im Sinne des Liedes «Go tell it on the mountain» vielleicht sogar bis zu den Grenchenbergen. Marktplatz.

GRENCHNER FEST 9.–11. September: Nach acht Jahren kehrt das Grenchner Fest 2016 zurück auf den Marktplatz – mit Cadillacs, Petticoats und Toast Hawaii – ganz im Stile der Fifities: Mit Musik, Verpflegung, Bekleidung und Bereifung aus der Blütezeit unserer Uhrenstadt! Marktplatz

20160609 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 23/2016

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