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Donnerstag, 2. Juni 2016

108. Jahrgang – Nr. 22

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 3. Juni 2016 Wechselhaftes Wetter mit gelegentlichen Schauern. 13ºC 20ºC

13ºC 21ºC

Samstag, 4. Juni 2016 Weiterhin wechselhaft. Allerdings abnehmende Niederschlagstendenz. Sonntag, 5. Juni 2016 Vermehrt Aufhellungen und weitgehend trocken.

13ºC 22ºC

Laufen

3 Auch in diesem Jahr fand ein Event der Oltner Kabarett-Tage in Laufen statt. Zwei Komiker-Duos sorgten für Unterhaltung.

Erschwil

9 Drei Tage lang stand Erschwil im Zeichen der regionalen Musiktage. Der starke Regen am Nachmittag funktionierte die beliebte MarschmusikParade zum frohen Ständeli-Happening im Festzelt um.

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Rosengarten hat Bewährungsprobe bestanden Das neue Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen ist seit einem Jahr in Betrieb und wurde nun mit einem Festakt offiziell eröffnet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sozialinstitutionen sowie Mitarbeitende wohnten der Schlüsselübergabe bei und besichtigten die freundlichen und behaglichen Räume. Jürg Jeanloz

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s sei eine spannende, aber auch anstrengende Zeit gewesen, machte Vorstandspräsident Georges Thüring an der offiziellen Eröffnungsfeier klar. Seit 2010, als das Projekt «Neues Seniorenzentrum» spruchreif war, wurde geplant, gebaut, wurden Bewohner und Infrastruktur gezügelt und zuletzt der Altbau abgerissen. Jetzt steht der Komplex da mit seinen orangefarbenen Keramik-Verkleidungen, den weiten Fensterfronten und den grosszügigen Balkonen. Rundherum wurden Bäume gepflanzt, Gartenbeete und Spazierwege angelegt. Im Teich blühen gelbe Iris, und jubilierende Vögel haben die grüne Oase in Beschlag genommen. «Ich hoffe, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner hier wohl fühlen und ein gutes Zuhause bekommen», liess sich Stiftungsratspräsidentin Cécile

Schlüsselübergabe: (v. l.) Vorstandspräsident Georges Thüring, Baukommissionspräsident Felix Nussbaumer, Stiftungsratspräsidentin Cécile Jenzer, Zentrumsleiter Michael Rosenberg und Architekt Matthias Ackermann. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Jenzer vernehmen. 130 Betten in Einerund Zweierzimmern, verteilt auf vier Etagen, stehen dem Laufental zur Verfügung. Sie gratuliere dem Zentrumsleiter Michael Rosenberg und seinem Team für die riesige Arbeit bei der Vorbereitung, der Züglete und dem Einrichten am neuen Ort. Der Entscheid sei richtig gewesen, denn die demografische Entwicklung lasse den Anteil der älteren Wohnbevölkerung rasant ansteigen. Sie durfte im Anschluss symbolisch den Schlüssel und mit den wichtigsten Wegbereitern den verdienten Applaus der 130 Gäste entgegennehmen. Er sei stolz, dankbar und erleichtert, dass dieser 45-Millionen-Bau qualitativ und finanziell problemlos über die Bühne gegangen sei, meinte der Architekt Matthias Ackermann. Die Bauherr-

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schaft habe sich auch sehr kostenbewusst verhalten. Auf einem Rundgang mit Ökonomiechef Markus Neuenschwander wurde ersichtlich, wie sorgfältig für die Bewohner geplant werden musste. Helle Schlafzimmer und freundliche Aufenthaltsräume beeindruckten die Gäste. Ein Balkon mit Aussicht auf Laufen und die Jurazüge ermöglicht ein gemütliches Verweilen mit der Chance eines kurzen Rauchopfers. Im Aktivierungsraum kann gestrickt, gemalt und gebastelt werden, die Badezimmer, Wasch- und Putzräume sind dank dem elektronischen Schlüssel nur für das Personal zugänglich. Im 1. Stock werden die Demenzkranken liebevoll betreut. Überall stehen weiche Sessel und Sofas zur Verfügung

und ein kleiner Garten mit Blumen und Kräutern bringt den Bewohnern Abwechslung in den Alltag. «Wir haben Wände und Vorhänge farbig aufeinander abgestimmt und vermitteln den kranken Menschen Wohnlichkeit und Orientierungshilfe», erklärte Neuenschwander. Im Parterre wurden Cafeteria, Büros, Sitzungs- und Aufenthaltszimmer, Coiffeur, Fusspflege und sogar ein Andachtsraum angesiedelt. Rosenbilder, die als erste Wechselausstellung die Wände beleben, bringen einen Hauch von Naturverbundenheit in die spröde Eingangszone. Die in allen Farben leuchtenden Rosen wurden auf Büttenpapier gedruckt. Sie versprühen Lieblichkeit und verleihen dem Seniorenzentrum Leben und Glanz.


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LAUFENTAL

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Donnerstag, 2. Juni 2016 Nr. 22

LAUFEN

LAUFEN

Das Open-Air-Kino Laufen startet in seine elfte Saison

Olten reicht bis nach Laufen Auch in diesem Jahr fand ein Event der Oltner Kabarett-Tage in Laufen statt. Zwei Komiker-Duos sorgten für Unterhaltung. Gaby Walther

V Für weitere grosse Kinoabende bereit: Das Team OAKL. Kurz nach Ende der zehnten Ausgabe im Jahr 2015 haben sich die Mitglieder des Vereins Open-Air-Kino Laufen (OAKL) darangemacht, die elfte Ausgabe in Angriff zu nehmen. Nach zehn intensiven Jahren hat sich unser Präsident und Gründungsmitglied, Pascal Bolliger, entschieden etwas kürzer zu treten und sein Amt als Präsident zur Verfügung zu stellen. Für den stets unermüdlichen Einsatz, um nicht zu sagen Kampf, für seine Idee und das Kino, danken wir ihm von ganzem Herzen. Ohne Pascal wäre das OAKL heute ganz sicher nicht das, was es ist. Ein nichtmehrwegzudenkender Augustanlass in hochstehendem Format in Laufen. Ein schweres Erbe, welches ich da angetreten habe, gilt es doch, etwas nahezu Perfektes perfekt weiterzuführen und weiter zu entwickeln. Pascal wird weiterhin mitmachen und auch in seinen verbleibenden Ämtern Sponsoring und Kasse dazu beitragen, dass das OAKL weiter bestehen bleibt. Ich von meiner Seite habe den Anspruch mit meinem Team, den Anlass in gleicher Qualität weiterzuführen, selber bin ich zusammen mit Pascal Bolliger und Simon Karrer von Anfang an dabei und investiere mein ganzes Herzblut in den Anlass. Vieles geht mittlerweile einfacher als vor zehn Jahren. Für Infrastrukturbestellungen genügt ein kurzes Telefonat, «Bestellung/Bedarf wie im letzten August, Details klären wir kurz vor dem Anlass» und fertig platziert ist die Bestellung. Wir können auf langjährige Partner-

FOTO: ZVG

schaften mit Sponsoren, Lieferanten, Passivmitgliedern und Gönnern zählen. Dafür sagen wir allen, die sich hiermit angesprochen fühlen einmal mehr danke, denn ohne Sie alle könnten wir den Anlass nicht durchführen. Danke auch den vielen freiwilligen Helfern und Danke auch an alle spontanen und treuen Kinobesucher. Nichts macht mehr Spass und ist mehr Lohn für uns Kinofreunde, als wenn man nach Filmbeginn von der Leinwand her ins Publikum schauen kann und man lauter zufriedene Gesichter sieht, in deren Augen sich das Bild der Leinwand spiegelt. Wir haben wiederum alles gegeben um Ihnen auch in diesem Jahr wieder spannende, romantische, lustige, animierte, actiongeladene, schweizerdeutsche, tragische, heldenhafte, familienfreundliche und traditionelle Filme anzubieten. Seit gestern, 1. Juni, ist das Geheimnis gelüftet und das Programm, welches Sie auch in dieser Wochenblattausgabe finden, ist bekannt. Damit ist auch der Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen eröffnet: Karrer Sportshop, EGK Gesundheitskasse und Picadilly Pub (alle in Laufen). Mehr Infos finden Sie unter www.openairkinolaufen.ch Freuen Sie sich mit mir auf sieben laue Sommernächte im August.

om 18. bis 28. Mai fanden die 29. Oltner Kabarett-Tage statt. Das Satire-Festival gilt als das grösste der Schweiz. Total haben rund 50 Künstler das Publikum unterhalten. Am Samstag standen auch zwei Künstlerduos in Laufen auf der Bühne. Dominik Muheim, der Castingsieger von 2015, hatte am Abend zuvor die Sprungfeder 2016 der Oltner KabarettTage gewonnen. Der Slam-Poet distanzierte Hazel Brugger und Aydin Isik. Sein Stück «Plötzlich zmitzt drin!» ist ein Mix aus Poetry-Slam und Kabarett, verpackt in eine zusammenhängende

Gewinner der Sprungfeder 2016: Dominik Muheim, begleitet von Sanjiv Channa.

Leise Töne: Musik-Kabarett mit Simon & Jan.

Geschichte. Begleitet wurde der Baselbieter vom Perkussionisten Sanjiv Channa. Muheim erzählte Geschichten über das Erwachsenwerden und seine Erlebnisse als Junglehrer in einer verrückten Welt. Mal ruhig und poetisch, mal laut und absurd: «Und plötzlich bist du 22 Jahre alt und plötzlich bist du Lehrer und plötzlich stehst du mitten im Leben. Nun wird von dir erwartet, dass du wie ein erwachsener, vernünftiger Mensch handelst und dich der Gesellschaft anpasst, gleichzeitig wirst du aber auch als jung und unerfahren abgestempelt. Und eigentlich wolltest du doch Rockstar werden.» Muheim will nicht in erster Linie lustig sein, sondern Geschichten erzählen, in denen sich die Leute wiedererkennen. Er erzählte vom perfekten Markus, der immer alles richtig macht und von allen bewundert wird, und vom Roger, der immer alles falsch macht und mit dem niemand tauschen würde. Er erklärte seinen Traum als Lehrer, der die Welt verbessert, von den «unverdorbenen» Kindern und den Eltern, die ihn natürlich in seinem Unterricht «völlig unterstützen». Muheim

FOTOS: GABY WALTHER

berührte mit seinem feinen Humor und seiner sympathischen Art. Ruhig und besinnlich, aber auf eine ganz andere Art ging es nach der Pause weiter. Simon & Jan – ihres Zeichens die Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2016 – zeigten hochkarätiges Musik-Kabarett. Die beiden Deutschen sind Meister der leisen Töne. Sie überzeugten im Gitarrenspiel und Harmoniegesang. Mit ebenso grossem Sinn für das Abgründige wie Alltägliche und genauem Blick auf dahinterliegende Wahrheiten sangen Simon Eickhoff und Jan Traphan auf höchstem musikalischem Niveau über kotzende Kaninchen und einen Jesus, der nach Esspapier schmeckt. Sie gingen dem Sinn des Lebens aus der Sicht aller Religionen auf den Grund und fragten schliesslich, wieso man nicht einfach das Leben hinnimmt. Die fein komponierten Stücke wirkten banal und überraschten doch mit unerwarteten Blickwinkeln. Die zwei optisch sehr unterschiedlichen Musiker begeisterten ihr Publikum dermassen, dass sie noch zwei Zugaben geben mussten.

LAUFEN

Birsrock – Eine Nacht der einheimischen Bandszene

Ihr Markus Burger

PS: Beziehen Sie doch die Tickets im Vorverkauf, denn «es het solangs het»!

LAUFEN

Die Ludothek zieht in die Amthausscheune gwa. Mit dem Wegzug der Stedtlibibliothek vom alten Standort an der Amthausgasse 3 in die Amthausscheune kam auch für die Ludothek, welche im gleichen Gebäude im dritten Stock einquartiert war, die Frage auf, an welchem Ort sie weiterhin ihre Spiele ausleihen kann. Der Stadtrat Laufen hat nun für den gemeinnützigen Verein eine Lösung gefunden. Die Ludothek darf ebenfalls in die Amthausscheune ziehen. Sie wird sich im Parterre, in dem rund 100 Quadratmeter grossen Raum neben der Bibliothek, einquartieren. «Wir sind sehr glücklich über dieser Lösung», sagt die Präsidentin der Ludothek, Barbara

Kummer. Die Kundinnen und Kunden müssen nun die zum Teil grossen Spiele nicht mehr die enge Treppe hinunterschleppen und können den Besuch der Ludothek trotzdem bequem mit einem solchen in der Bibliothek verbinden. Zügeltermin ist im August. Der letzte offene Tag am alten Standort wird der Freitag, 29. Juli, sein. Wiedereröffnung ist am 17. August. Für den Monat Juli, in welchem die Ludothek jeweils nur am Freitag von 16 bis 19 Uhr geöffnet ist, findet eine Sommerspielaktion statt. Bei einer Ausleihe von mindestens drei Spielen ist eines davon gratis.

LAUFEN

Gratulationsfeier – tolle Sache für erfolgreiche Lehrabgänger Dieses Jahr wird es der Mittwoch 6. Juli 2016 sein, wo den erfolgreichen Lehrabgängerinnen und -abgängern im Kulturzentrum alts Schlachthuus die Ehre zuteil wird, die ihnen gebührt. An der Gratulationsfeier, wo frisch gebackene Berufsleute aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland von Wirtschaftsleuten, Politprominenz und Vertretern der beiden Organisationen Forum Schwarzbubenland und Promotion Laufental für ihre erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung geehrt werden, treffen sich

auch Lehrmeister, Eltern sowie Freunde und Freundinnen der gekrönten Berufseinsteiger. Die Organisatoren Promotion Laufental, Forum Schwarzbubenland, der KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung, sowie die regionalen Gewerbevereine, legen Wert darauf, dass auch Lehrabgänger, die in andern Kantonen abschliessen, herzlich zu dieser Feier eingeladen sind. Anmeldeschluss Für die Feier vom 6. Juli ist der 29.6.16 auf E-Mail ‹info@laufental-bl.ch›.

Das Birsrockteam: Cédric Zehr, Corinne Kauer, Eric Schmid und Cédric Fuchs (v.l.). Nicht auf dem Bild ist Pascal Saner. FOTO: MARTIN STAUB

Rockkonzerte vor grösserem Publikum sind in der Region selten geworden. Umso mehr freut man sich auf den 25. Juni, wenn fünf Bands aus der Region die Eishalle in Laufen rocken werden. dust. «Birsrock» nennen die Initianten den Event, der – wenn alles läuft, wie geplant – auch in den Folgejahren weitergeführt werden soll. «Wir möchten eine Plattform für junge, talentierte Bands schaffen und ihnen hier in der Region, wo man sie kennt, eine Auftrittsmöglichkeit bieten», erklärt Cédric Fuchs, Mitinitiant und Präsident des Vereins Birsrock, der genau zu diesem Zweck letzten Herbst gegründet wurde. Das Fünferteam, welches sich um den Brislacher bildete, hat schon einen Grossteil der Aufbauarbeit geleistet und kann nun fünf Bands präsentieren, die sich auf ihren Lokalauftritt vom Samstag, 25. Juni, in der Eishalle freuen. Das Birsrock-Team hat seit seiner Gründung offensichtlich sehr gute Arbeit geleistet. Dies sah jedenfalls auch die Jury des Jugendprojektwettbewerbs Kanton Basel-Landschaft 2015 so und verlieh den innovativen Birsrock-Orga-

nisatoren aus 15 eingereichten Projekten den 2. Rang. Nun folgt noch der Endspurt. Corinne Kauer, Pascal Saner, Cédric Zehr und Eric Schmid freuen sich mit ihrem Drahtzieher Cédric Fuchs auf die Birsrock-Night in der Eishalle, die von Luca La Rocca, (Radiosprecher Energy Basel) moderiert wird. White Trash Trailer Park Von drei befreundeten Musikern 2013 gegründet, mittlerweile zu einem Quartettt angewachsen und voll im Saft. Die Laufner Band berichtet in ohrwurmtauglichen Melodien mit Witz, Charme und einer Prise Satire vom ganz alltäglichen Wahnsinn. The Möles Die Band wird mitunter schon mit Status Quo oder Motörhead verglichen und darf schon auf musikalische Auftritte in Luzern und St. Gallen zurückblicken. Die vier Laufentaler bieten vor allem eines: Rock vom Feinsten. Snakeskin Boozeband Unter dem Namen «Restless» vor sieben Jahren gegründet, zeigen die drei

Musiker aus Laufen und Liesberg energiegeladenen Hard Rock und Rock’n’Roll. Last Leaf Down Seit 2003 sind sie auf Achse. In ihren Anfängen noch mit melodischem Doom-Metal, wechselte ihr Stil zunehmend in Richtung Post Rock und Shoegaze. Die vier Jungs aus Beinwil veröffentlichten 2014 ihr Debut-Album «Fake Lights» und waren damit bereits in Deutschland auf Tournee. Beim Birsrock werden sie als Headliner auftreten. Confuzed Top motiviert, jung und voller Power. So bezeichnen sich die vier Punkrocker aus Basel. Sie zeichnen sich durch packende Songs, dröhnende Gitarren und eine mitreissende Show aus. Nach Auftritten in Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien, sind die vier längst keine unbeschriebenen Blätter mehr und kommen nun nach Laufen ans erste Birsrock. 25. Juni, Eishalle Laufen, ab 18.00 Uhr. birsrock.ch Tickets: www.ticketfrog.ch


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 5. Juni 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 7. Juni 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 2. Juni, 15.30 Uhr, im Aktivierungsraum des AZB, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 5. Juni, kein Gottesdienst. Sonntag, 12. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntagsschule / ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Chilespatzenchor. Freitag, 3. Juni, von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Buchlese. 30 Jahre Tschernobyl. 5 Jahre Fukushima. Wir lesen zusammen ausgewählte Seiten aus den Büchern: «Zuhause in Fukushima», «Tschernobyl, eine Chronik der Zukunft» und «Baba Dunja’s letzte Liebe». Mit Diskutieren. Kosten: Fr. 60.– für die Bücher. Anmeldung bis Donnerstag, 2. Juni 2016, bei Pfr. St. Barth. Beginn: Do, 16. Juni, 18 bis 19.30 Uhr im Jugendraum des Pfarrhauses am Archweg 4 in Breitenbach. Teilnehmerzahl: max. 6 Pers. Fortgang bis Beginn Sommerschulferien. Kirchgemeindeversammlung. Montag, 6. Juni, 19 Uhr, Gemeindesaal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Genehmigung Jahresrechnung 2015.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 5. Juni Musikalische Abendfeier «Belcanto in der Kirche» mit Agnes Steidel, Gesang, Stefan Pöll, Orgel, und Pfarrer Armin Mettler Mittwoch, 8. Juni, 17 Uhr Meitliträff 8+, Schatzsuche Anmeldung bis 6. Juni bei Meli Müller, Tel. 079 109 30 60 Donnerstag, 9. Juni, 14.30 Uhr Treffpunkt. Szenische Führung mit den Schauspielern David Bröckelmann und Salomé Jantz. Beginn Hauptportal Münster Basel, Ende Lohnhof Eckturm. Anmeldung bis 8. Juni beim Sekretariat, Tel. 061 731 38 86 (vormittags). Pfarrer Armin Mettler und Team Freitag, 10. Juni, 8 Uhr Ökum. Begegnungswanderung im Jura. Abfahrt Flüh 8.09 Uhr, Witterswil 8.13 Uhr, Aesch Bhf. 8.48 Uhr. Weitere Infos unter www.oekumenische-kirche.ch. Pfarrer Armin Mettler und Team

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Hofstetten-Flüh

Einladung zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 12. Juni 2016, 10.45 Uhr im Kirchgemeindehaus Laufen nach dem Gottesdienst Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 12. November 2015 3. Vorstellung der Rechnung (siehe Innenseite) für das Jahr 2015 und Revisorenbericht Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung der Rechnung 2015 4. Gesamterneuerungswahlen Kirchenpflege und Synode für die Amtsperiode 01. 01. 2017 bis 31. 12. 2020 a) Kirchenpflege, 7 mögliche Sitze Zur Wiederwahl stellen sich Désirée Eckert, Laufen, und Daniel Scholer, Laufen Zur Neuwahl stellen sich Melanie Brêchet, Laufen; Hansruedi Gass, Dittingen; Sandra Rieder, Wahlen; Beatrice Zurbrügg, Zwingen Allfällige weitere Wahlvorschläge b) Synode, 2 mögliche Sitze Zur Wiederwahl stellt sich Walter Feller, Grellingen Allfällige weitere Wahlvorschläge c) Vorstellung, Nomination und Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten d) Beschluss Wahlmodus: Die Kirchenpflege beantragt stille Wahl e) Wahlsonntag, 25. September 2016; kritischer Montag, 29. August 2016 5. Jahresbericht 2015 der Präsidentin 6. Verschiedenes und Anregungen (können bis 31. Mai 2016 auch schriftlich eingereicht werden)

Breitenbach

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 26. Juni 2016, 10.45 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst um 10 Uhr) Ökumenische Kirche Flüh Traktanden 1. Begrüssung, Einleitung 2. Wahl der Stimmenzähler/-innen 3. Genehmigung der Traktandenliste 4. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 2.12.2015 5. Jahresbericht 2015 und Informationen über unsere Aktivitäten im laufenden Jahr 6. Jahresrechnung 2015 – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite 7. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 8. Genehmigung Verwendung des Ertragsüberschusses 9. Jahresrechnung 2015 der Verwaltung Ökum. Kirche – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite 10. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der Verwaltung Ökum. Kirche 11. Varia Protokoll und detaillierte Jahresrechnung können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, eingesehen oder angefordert werden. Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch. EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Helmut Zimmerli-Menzi, Präsident

Bättwil

Baupublikation Bauherrschaft: Gebrüder Möschli Hauptstrasse 8, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2016-011 2 Einfriedungen Bauplatz: Hauptstrasse und Eggweg Bauparzelle: GB-Nr. 578 / 5082 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 16. Juni 2016

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: A. und W. Stingelin Bauobjekt: Wintergarten unbeheizt Bauplatz: Rösmattstrasse 14 Bauparzelle: GB-Nr. 526 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Juni 2016

Baupublikation Bauherr: Veronique Hilfiker Bauobjekt: Ersatz der Wärmepumpe durch LW-Wärmepumpe Bauplatz: Ahornstrasse 14 Bauparzelle: GB-Nr.355 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Juni 2016

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden Bodenackerstrasse 3, 4226 Breitenbach

Nunningen

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Dienstag, 14. Juni 2016, um 19.00 Uhr im Margarethensaal, Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der KGV vom 25. November 2015* 4. Zustimmung der Röm.-kath. KG Breitenbach zum öffentlich-rechtlichen Vertrag der Kirchgemeinden innerhalb des Pastoralraumes SO 7 Thierstein** 5. Genehmigung Jahresrechnung 2015 4.1 Nachtragskredite 4.2 Laufende Rechnung 4.3 Investitionsrechnung 4.4 Bestimmung über die Verwendung des Überschusses 6. Mitteilungen 7. Pastorale Arbeiten 8. Verschiedenes Die vorliegende Rechnung liegt ab 2. Juni 2016 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarrhaus zum Bezuge auf. Die Rechnung 2015 inkl. Traktanden wurde am 9. Mai 2016 vom Kirchgemeinderat genehmigt. Die Rechnungsprüfungskommission hat die Jahresrechnung am 18. Mai 2016 überprüft und zur Genehmigung empfohlen. * Das Protokoll kann im Pfarrhaus oder auf der Homepage www.kath-breitenbach.ch eingesehen werden. ** Der öffentlich-rechtliche Vertrag über die Zusammenarbeit im Pastoralraum SO 7 Thierstein kann im Pfarrhaus bezogen oder eingesehen werden. Namens des Kirchgemeinderates

Büren

Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Natascha Heydegger & Sascha Runser

Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal

Bauherr: Zimmer-Léderrey Nicole und Lukas Riedenweg 35, 4208 Nunningen Bauobjekt: Dachfenster Verantwortlich: Roth Holzbau AG In den Weihern 2, 4246 Wahlen Bauplatz: Riedenweg 35 Bauparzelle: GB-Nr. 2974 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 2. bis 16. Juni 2016

Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz: Chilchmattstrasse

Bauobjekt: Je 2 Erdsondenbohrungen (2 EFH)

Bauparzelle: GB-Nr. 339

Projektverfasser: ArchiTeam Design AG Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf

Bauplatz: Kalkofenweg 2 + 4, 4413 Büren

Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. Juni 2016

Grundbuch Nr.: 1717 / 3042 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 17. Juni 2016

Witterswil Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherrschaft: Bürgergemeinde Witterswil Traubenweg 26, 4108 Witterswil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 14-16 Maschinenweg Ausserhalb Baugebiet / Wald Bauplatz: Wolflöcherweg Bauparzelle: GB-Nr. 5001 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 16. Juni 2016

Baupublikation Bauherr/Projektverfasser: R. und R. Brönimann Büneweg 16, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sicht- und Lärmschutzwand Bauplatz: Büneweg 16, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4253 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17. Juni 2016

Gemeinde Nunningen Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 legt der Gemeinderat während 30 Tagen folgende Planungsgrundlagen öffentlich auf: Änderung Zonenreglement, Gewerbezone G – – – –

Gebäudehöhe neu 10,5 m Firsthöhe neu 14,0 m Max. Gebäudelänge neu «frei» Grünflächenziffer neu 10%

Auflagefrist: Auflageort: Zeit:

Montag, 6. Juni, bis Dienstag, 5. Juli 2016 Gemeindeverwaltung Nunningen Während der üblichen Schalterstunden

Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an die Gemeinde Nunningen, zuhanden des Gemeinderates, zu richten. Der Gemeinderat

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL ROGGENBURG

«Solange wir hier sind, soll kein Baby mehr ertrinken»

Alles in Butter: (v. l.) Peter Hufschmid Remo Breu, Daniel Linder und Peter Jäckle enthülFOTO: MARTIN STAUB len die provisorische Gedenktafel.

dust. 25 Jahre dauerte das ganze Projekt. «Wenn man bedenkt, was in dieser Zeit alles vermessen, bereinigt, erschlossen und gebaut wurde, können die Roggenburger mit dieser Abwicklung zufrieden und auf das Resultat stolz sein», erklärte Petra Hellemann vom Bundesamt für Landwirtschaft vor den zahlreichen Geladenen, welche an diesem Nachmittag auf ihr Jahrhundertprojekt anstiessen. Was 1991 unter Hans-Ueli Aeberhard, dem damaligen Präsidenten der Vollzugskommission, begann, 1994 mit dem Wechsel vom Kanton Bern in den Kanton Baselland praktisch mit einem Neubeginn weitergeführt und ab dem Jahr 2000 unter dem neuen Präsidium von Daniel Linder bis zum heutigen Zeitpunkt zur Vollendung gebracht wurde, kann sich sehen lassen. Das ursprüngliche Ziel, die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen zu verbessern, wurden nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Auf insgesamt 529 Hektaren, 10 davon auf Kleinlützler Boden, entstanden von ursprünglich 970 noch 360 neue Parzellen. «Hatte ein Grundeigentümer vorher sieben Parzellen, sind es nun noch durchschnittlich deren zwei», wie Peter Jäckle, Technischer Leiter des Projektes, bilanzierte. «Ein erfreuliches Resultat», so Jäckle. Im Zuge der Roggenburger Feldregulierung, «die sich im

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Jahrhundertprojekt vollendet

Am letzten Samstag wurde die 1991 begonnene Feldregulierung in Roggenburg feierlich abgeschlossen. Mit hohem Besuch und einem kleinen Missgeschick.

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Laufe der Jahre zur Gesamtmelioration mauserte», wie Peter Hufschmid als inzwischen dritter begleitender Gemeindepräsident nicht ohne Stolz mitteilte, «wurde die landwirtschaftliche Infrastruktur enorm verbessert.» Mit dem Projekt wurden rund 16 Kilometer Wege total saniert, über 4 Kilometer neue Wasserleitungen verlegt, Bäche revitalisiert sowie Höfe mit Elektrizität und Wasser erschlossen. Und was Daniel Linder, Präsident der Vollzugskommission, besonders freute: Alle Einsprachen konnten gütlich geregelt werden, «ohne gerichtliche und regierungsrätliche Einsätze», wie auch Remo Breu, bis 2014 Projekt-Hauptverantwortlicher vom Meliorationsamt am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain, bestätigte. Von den rund 8 Mio. Franken Kosten trugen Bund und Kantone den Hauptteil. Eine knappe Million hatte die Gemeinde Roggenburg zu tragen. Prominentes Gewicht verliehen dem Anlass übrigens die Besuche und Ansprachen der beiden Regierungsräte Thomas Weber, Basel-Landschaft, und Jacques Gerber aus dem Kanton Jura, welcher durch diverse Grenzregulierungen und Leitungsverlegungen ebenfalls in das Projekt involviert war. Zum Schmunzeln regte dann die Enthüllung der Gedenktafel an, welche aus unerfindlichen Gründen beim beauftragten Steinhauer verlorenging und in Kürze nachgeliefert wird. Als Ersatz genügte den Anwesenden aber eine provisorische Steintafel, die für die Pressefotografen ihren Zweck durchaus erfüllte.

Bruno Knobel aus Laufen war während zweier Wochen als Helfer in Griechenland. In einem emotional bewegenden Vortrag erzählte er vom Ankommen der Flüchtlinge auf Lesbos. Gaby Walther

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ie andalusischen Feuerwehrleute gehen ins Wasser, um das ankommende Boot zu empfangen. Denn gerade beim Ankommen der Boote ist die Situation wegen der Unerfahrenheit des Steuermanns und des unkontrollierten Aussteigens der Insassen heikel. Doch die Andalusier haben sich vorgenommen, dass solange sie in Lesbos im Einsatz sind, kein Baby mehr ertrinken soll.» Ein kurzes Schluchzen ist zu vernehmen. Die Geschichten, die Bruno Knobel erzählt, lassen niemanden kalt. Auch die drei syrischen Frauen, die wie die anderen rund 50 Gäste dem Vortrag im Kirchge-

Schätzt das Engagement: Der Eritreer Yohannes Adhanom dankt spontan BruFOTOS: GABY WALTHER no Knobel (r.) und Linard Candreia (l.).

meindehaus Laufen zuhören, sind bewegt, wissen sie doch, welches Leiden die Flüchtlinge schon vor der langen Reise in ihrem Land auf sich genommen hatten. «Laut offiziellen Zahlen sind 10 Millionen Syrier, davon 50 Prozent unter 18 Jahren, auf der Flucht», erzählt Knobel. Im Februar flog er für zwei Wochen nach Lesbos, um den Flüchtlingen, wie zahlreiche weitere Freiwillige aus den verschiedensten Nationen, zu helfen. Mit seinem Vortrag vom letzten

Musik verbindet über die nationalen Grenzen hinaus: Beiträge der Musikschule Laufen umrahmten den Vortrag.

Donnerstag möchte er die Menschen anregen, sich mit der Flüchtlingssituation in der Region auseinanderzusetzen und sich für die Migranten in irgendeiner Art und Weise zu engagieren. Wie dieses Engagement aussehen könnte, stand an diesem Abend noch offen, doch die Besuchenden konnten sich in eine Liste eintragen. In einem weiteren Treffen soll in einem Brainstorming überlegt werden, wie man sich einbringen könnte, denn ein schnelles Rezept, wie geholfen werden kann, weiss auch Knobel nicht. Es liege aber an uns, mit welcher Einstellung wir diesen Menschen begegnen, zusammenleben müssen wir sowieso mit ihnen. Eine Syrerin dankte in der anschliessenden Diskussion für den Vortrag. Sie schätzt es sehr, dass sich so viele Menschen für das Schicksal ihrer Landsleute interessieren. Ein Eritreer, der sich ebenfalls sehr dankbar zeigte, wünschte sich, dass es für die aufgenommenen Menschen in der Schweiz vermehrt Arbeits- oder Beschäftigungsmöglichkeiten gebe. Der eindrückliche Abend wurde von Landrat Linard Candreia moderiert und musikalisch von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Laufental Thierstein umrahmt.

LAUFEN

ZWINGEN

Ein versprochener Rosengarten

Kammerchor präsentiert sich und die singende Jugend

Kammerchor, Blockflöten-Ensemble und eine singende Dirigentin: Claire Decaux (l.) bei einem solistischen Einsatz. FOTO: MARTIN STAUB

Eröffnung: Als Vernissage-Gast freut sich Jacques Gubler an den Bildern. gin. Bei anderen Vernissagen sorgen Künstler für die musikalische Umrahmung; bei der Vernissage im Laufner Altersheim Rosengarten stimmte Giuseppe Gerster, Vorsitzender der Kunstkommission, ein französisches Chanson grad selber an und die Gäste summten mit. «L’important c’est la rose» passte zu den Rosenfotos, welche die Waldenburger Künstlerin Andrea Wolfensberger seit letzter Woche ausstellt. Verschiedene Blickwinkel Wolfensberger hatte die Rosenbilder 2014 anlässlich des Wettbewerbes für die Kunst am Bau aufgenommen. Gewonnen hat jemand anders, doch nun darf sie mit ihren Rosenbildern die erste Wechselausstellung im Altersheim Rosengarten bestreiten. «Ich habe häufig

FOTO: GINI MINONZIO

eine Rose aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen. Ursprünglich sollten sie dann auch in spezieller räumlicher Beziehung aufgehängt werden», erklärte Wolfensberger. Die Rose sei eine Ermahnung, dass wir alle sterben, ein Memento mori. Gleichzeitig sei es aber auch Sinnbild dafür, dass wir nicht nur vergehen, sondern wiederkommen. «Jeder Mensch überlegt sich ja, was nach dem Tod kommt», sagte Wolfensberger. Andrea Wolfensberger hat in Genf, Paris und Rom studiert. Sie hat zahlreiche Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland realisiert. Sie hat zahlreiche Skulpturen aus verschiedensten Materialien erschaffen. Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, Wechselausstellung bis 26. September.

dust. «Eine Premiere, eine Derniere und eine Reprise begehen wir heute.» Mit diesen Worten eröffnete Präsident Jean-Pierre Marquis das Konzert des Regionalen Kammerchors Laufental Thierstein in der Schlosskapelle Zwingen. Das Blockflöten-Ensemble, der Kinder- und der Jugendchor der Musikschule Laufental-Thierstein waren mit von der Partie und gestalteten die Musik aus der Renaissance mit. Zusammen mit dem Kammerchor, aber auch mit eigenen Liedern und Stücken, welche dann die im Titel beschriebene Epoche auch durchbrachen. Dies zur Premiere des ersten gemeinsamen Konzertes auf dieser Ebene. Die Derniere liess auch nicht lange auf sich warten: «Claire Decaux, die langjährige musikalische Leiterin, ver-

lässt uns noch diesen Sommer», teilte Marquis mit Bedauern mit. Die temperamentvolle Französin bereicherte mit ihrer eigenen Stimme das unterhaltsame Konzert wohltuend und hatte insbesondere bei jenen Stücken, wo sämtliche Flötistinnen, Sängerinnen und Sänger der drei Formationen mitwirkten, alle Hände voll zu tun. Ihr Einsatz von einem etwas ungewohnten Dirigentenpodest aus beeindruckte. So auch die Musik, welche hier geboten wurde: weltliche Lieder aus der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Musik aus der Renaissance. Damit habe Claire Decaux vor 15 Jahren ihre Leitungstätigkeit beim Kammerchor gestartet, erklärte der Präsident und löste somit das Rätsel der Reprise. Das anderthalbstündige abwechslungsreiche Programm kam beim Publi-

kum, welches die Kapelle bis auf den letzten Platz füllte, sehr gut an. Im Laufe der erfrischenden Einzelauftritte des Jugend- und des Kinderchors kündigte Musikschulleiter Ulrich Thiersch persönlich auch den Rücktritt von Chorleiterin und Musiklehrerin Damaris Rickhaus-Nussbaumer an, welche die Musikschule auf Ende Schuljahr verlässt. Und schliesslich würden sich sowohl der Kammerchor wie auch der Kinderund der Jugendchor der Musikschule über Nachwuchs sehr freuen, wie den Besuchern von den Verantwortlichen mit auf den Heimweg gegeben wurde. Der Kammerchor führte sein Programm zusammen mit dem Blockflöten-Ensemble, unter der Leitung von Ruth Bilkenroth, am Sonntag im alten Schlachthaus in Laufen ohne Kinderund Jugendchor ein zweites Mal auf.


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BLAUEN / ZWINGEN

LAUFEN

Das Quellopfer – ein Opfer, das hier keiner versteht

PostAutogarage mit Pražák-Leuchtturm

Vorschlag Schutzzonenplan des WVB: WVB-Präsident Georg Furler erwartet weitere konstruktive Gespräche mit dem Kanton. FOTO: ROLAND BÜRKI Das Komitee «Depo-NIE» lud vor einer Woche zum Info-Anlass in Zwingen und Blauen. An beiden Orten gab es gleichzeitig die gleichen Informationen über die Quellen, die Verfahrensabläufe für eine Aushub- und Inertstoffdeponie und über Ungereimtheiten rund um die Deponie-Standorte Stutz und Sunnerai. bü. 90 Interessierte am Info-Anlass in Zwingen, 35 Personen in Blauen und 3756 in fünf Wochen gesammelte Referendums-Unterschriften machen deutlich, dass man hier nicht gewillt ist, die Faust im Sack zu machen. Der Landrat hat sich mit seinem Entscheid vom 14. April für eine Aushub- und Inertstoffdeponie in Blauen und Zwingen und gegen die beiden Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel im Laufental ganz offensichtlich in die Nesseln gesetzt. «Und die Grünen?», suchte ein Fragesteller im Gemeindesaal Zwingen so etwas wie eine grüne Anteilnahme auszumachen. «Die wollten uns bei der Sammlung von Referendumsunterschriften nicht unterstützen», antwortete Peter Hueber, Komiteemitglied und Burgerpräsident von Zwingen. Tröstlich hingegen zu hören, dass ausser Landrat Rolf Richterich alle andern fünf Laufentaler Landräte gegen die Verankerung der Deponiestandorte Stutz und Sunnerai im Kantonalen Richtplan gestimmt hatten. Landrat Marc Scherrer war gar vor Ort und hörte sich aufmerksam an, was das Komitee zu Quellen, Verfahren und zur eigentümlichen Deponiewahl mit drei Laufentaler Spitzenplätzen zu sagen hatte. «Wer verdient an dieser Mega-Deponie?» Gleich zu Beginn der Versammlung zeigte Georg Furler, Präsident des Zweckverbands Wasserverbund Birstal (WVB) in einer Präsentation die Geschichte der beiden Quellen auf. So weist die 1983 genehmigte Schutzzone lediglich den Fassungsbereich S1 der beiden Quellen und die weitere Schutzzone S3 auf, die engere Schutzzone S2 fehlt. Seit der Aufforderung des Amts für Umweltschutz (AUE) von 2005, die Schutzzonen im ganzen Kanton an die revidierte eidgenössische Gewässerschutzverodnung (GSchV) von 1998 anzupassen, hat der WVB in zwei Phasen nach Absprache mit dem AUE Vorschläge für einen neuen, seiner Meinung nach gangbaren Schutzzonenplan ausgearbeitet. Ohne bis Februar 2014 etwas von einer möglichen Deponie im Quellgebiet zu wissen. Das dafür verantwortliche AUE hatte denn auch etwas später mit dem Grundwasserpumpwerk Längacker in Breitenbach gleich eine Alternative zu den gefährdeten Quellen anzubieten. Im aktualisierten WVBSchutzzonenvoschlag sind das allenfalls durch eine weitere Untersuchung reduzierbare Baugebiet «Hübelweg West», die Strassenentwässerung ZwingenBlauen und der GEP Blauen die grössten Nutzungskonflikte. «Wir sind aber zuversichtlich, dass wir aufgrund der guten Trinkwasserqualität mit Massnahmen die beiden Quellen weiter betreiben können», erwartete Furler konstruktive Gespräche mit dem Kanton. Die beiden Quellen hätten sich ange-

sichts des ölverschmutzten Hochwassers von 2007 als unverzichtbar erwiesen. Das Demokratieverständnis des Kantons skizzierte dann Komiteemitglied Remo Stebler etwa so: «Vier Füchse und ein Hase diskutieren, was es zum Nachtessen gibt.» Es sei mit einem potentiellen Volumen von letztlich 35,6 Mio m3 (Stutz und Sunnerai) und einer Höhe von 75 Metern die mit Abstand «gigantischte Deponie seit eh» im Kanton. Dabei verpflichte das in Artikel 22 Raumplanungsverordnung als verbindlich deklarierte «Konzept für Aushubund Bauschuttentsorgung im Kanton BL (1998)» zu einer Aufteilung in Teilregionen mit kurzen Anfahrtswegen, so Stebler: «Das Konzept sieht keine Grossdeponien mit 400 000 m3 pro Jahr aus Baselstadt und dem Leimental vor, aus dem Laufental sind es jährlich nur 40 000 m3.» Weiter seien die Evaluationskriterien, etwa in der Hydrologie oder bei der Verkehrssituation, so geändert worden, dass drei Laufentaler Deponie-Standorte wunschgemäss die ersten drei Plätze belegt hätten. «Wer profitiert, wer wird reich mit dieser Deponie?», brachte eine schockierte Votantin die Stimmung im Saal auf den Punkt. Die Diskussion zeigte nur eine Richtung, nämlich Widerstand mit allen Mitteln, wenn nötig bis zum Bundesgericht. Klar, dass die Präsentation des Zwingner Gemeindepräsidenten Ermando Imondi über die mehrstufigen Verfahrensabläufe von der Referendumsabstimmung über den Gemeindeversammlungsbeschluss zu den angepassten Zonenvorschriften Landschaft bis hin zur allenfalls verfügten kantonalen Nutzungsplanung und zum Bundesgericht die Hoffnung nährte, diesen «ganz dummen Entscheid» des Landrats zu kippen.

Steckbrief der beiden Quellen bü. Die Einwohnergemeinde Zwingen ist Eigentümerin der beiden Quellen, während der Wasserverbund Birstal (WVB) über das Betriebs- und Nutzungsrecht verfügt. Mit einer Trinkwasser-Jahresproduktion von 220 000 – 250 000 m3 decken die Bernhardsmätteliquelle zu 2 /3 und die Pfandelquelle zu 1 /3 rund 60 Prozent der TrinkwasserJahresproduktion des WVB. Die mittlere Schüttung der beiden Quellen beläuft sich auf 825 m3 pro Tag, während sich der Trinkwasser-Tagesverbrauch des WVB je nach Jahreszeit in einer Bandbreite zwischen 1200 und 1700 m3 pro Tag bewegt. Die seit 107 Jahren genutzten Quellen liefern bis auf wenige belastende mikrobiologische Rohwasserproben einwandfreies Trinkwasser. Aus der Präsentation von Georg Furler, WBV

Enthüllung: Nicole Ackermann Pearce(r.) und Stadtpräsident Alex Imhof (l.) lüften das Geheimnis.

Der neun Meter hohe Liftturm der in den 1980er Jahren erbauten Postautogarage erstrahlt wieder in leuchtenden Farben. Das Kunstwerk von Cenek Pražák wurde restauriert. Martin Staub

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er bekannte tschechischschweizerische in Dittingen wohnhafte Künstler Cenek Pražák hat 1985 den 9 Meter hohen Liftturm der damals neuen Laufner

Postautogarage mit seiner Kunst versehen. «In allen Richtungen» nannte der begnadete Kunstmaler und Musiker sein Gemälde, passend zur Funktion des Postauto-Betriebs in der Region Laufental-Schwarzbubenland. Mittlerweile ist – wie an allen andern der Witterung ausgesetzten Pražák-Werken – die Farbe verblasst. Durch Initiative von Nicole Ackermann Pearce, Künstlerin und damalige Schülerin von Cenek Pražák, hat sich PostAuto Schweiz AG entschieden, das Kunstwerk restaurieren zu lassen. Dank erhalten gebliebenen Entwürfen des Künstlers ist es gelungen, nicht nur die Formen, sondern auch die Farben wieder so nachzuzeichnen, wie dies damals Pražák beabsichtigt hatte.

FOTO: MARTIN STAUB

In den vergangenen Wochen war die Firma Severin Borer AG, Büsserach damit beschäftigt, das Kunstwerk wieder aufzufrischen. Am letzten Donnerstag luden die Verantwortlichen ein, das neue und somit das «zur Zeit best erhaltene Pražák-Werk im öffentlichen Raum», wie sich Pražák-Schülerin Ackermann ausdrückte, zu enthüllen. Mit Kurzansprachen von Nicole Ackermann Pearce, Stadtpräsident Alex Imhof und Patrick Zingg, Leiter der PostAuto-Region Nordschweiz. Laufen ist für PostAuto das Zentrum der Region mit 6 Linien, über 50 Mitarbeitenden, 31 Fahrzeugen und 4400 gefahrenen Kilometern täglich. PostAuto Region Laufen befördert jährlich rund zwei Millionen Fahrgäste.

LAUFEN

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«Wo sollen wir das Geld hernehmen?»

Stadtburger wollen Amthaus kaufen

Musikalischer Auftakt: Die Gruppe «Reasons to be Cheerful» beeindruckte Schulrat, Schulleitung (am Tisch) und die 38 anwesenden der total 51 Delegierten. FOTO: ROLAND BÜRKI Instrumentalunterricht an der Musikschule Laufental-Thierstein ist weiterhin erst ab der dritten Klasse möglich. Den Gemeinden fehle das nötige Kleingeld. Hingegen schliesst sich die Schule neu dem Talentförderprogramm der Baselbieter Musikschulen an. Das entschied die Delegiertenversammlung. bü. Die Musikschule Laufental-Thierstein ist laut Schulleiter Ulrich Thiersch die einzige Musikschule in den Kantonen Baselland und Solothurn, welche Kindern Instrumentalunterricht erst ab der dritten Klasse ermöglicht. Der Musikschulrat unter Leitung von Präsident Alberto Jeger beantragte deshalb an der Delegiertenversammlung vom vergangenen Dienstagabend, diesen Unterricht bereits ab der zweiten, in Ausnahmefällen bereits ab der ersten Klasse anzubieten. Das wiederum rief Gemeindevertreter wie den Nunninger Gemeindevizepräsidenten Willi Knecht auf den Plan, der für seine Gemeinde Schlimmes ahnte: «Wir können nicht noch für mehr Musikschüler bezahlen, wo sollen wir das Geld hernehmen?» Vergeblich forderte der Erschwiler Delegierte Markus Wohlgemuth die anderen 37 Delegierten auf, nicht den Gemeinderat, son-

dern die Bevölkerung zu vertreten, welche die Musikförderung klar befürwortet habe. In der Abstimmung verpasste der Ratsantrag das einfache Mehr von 20 Stimmen um knappe zwei Stimmen, so dass der Status quo ab dritter Klasse weiterhin gilt. Mit 24 zu 9 Gegenstimmen reichte es hingegen, dass sich die Musikschule Laufental-Thierstein künftig der Förderung besonderer Musiktalente, einem Programm der Baselbieter Musikschulen anschliesst. Gegen das Budget 2016/17, das wegen der Ausfinanzierung der Pensionskasse und dem Anstieg der Schülerzahlen Mehrkosten von 187 Franken je Schülereinheit (SE=Lektion à 60 Minuten) auf neu 6548 Franken je Schülereinheit aufweist, erhob sich keine einzige Gegenstimme. Als neuen Präsidenten und Vizepräsidenten wählte die Versammlung René Lutz (Laufen) und Karl Wyss (Breitenbach). Mit Akklamation bestätigt wurden als Mitglieder des Musikschulrats: Annalis Kümin, Tamara Merz-Schweingruber und Jürg Vögtlin (alle Bezirk Laufen) und der mit viel Lob und Dank aus dem Präsidentenamt verabschiedete Alberto Jeger sowie Marcel Fringeli und Max Vogt (alle Bezirk Thierstein).

WOS. Die Burgergemeinde LaufenStadt hat an ihrer Versammlung vom vergangenen Freitag einstimmig beschlossen, dem Kanton Baselland das leerstehende Laufner Amthaus abzukaufen. Wie die Basellandschaftliche BZ vom Dienstag schreibt, laufen die Verhandlungen zwischen dem Kanton und der Burgergemeinde bereits seit Herbst 2014. Damit der Verkauf vollzogen werden kann, muss das geschichtsträchtige Gebäude jedoch vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen des Kantons Baselland umgewidmet werden. erst dann sei es möglich, kantonale Räumlichkeiten zu veräussern. Die Burgergemeinde Stadt-Laufen beabsichtigt, das Amthaus zu vermieten. An wen, wollte Burgergemeindepräsident Bruno Imhof noch nicht verraten, denn es gebe mehrere Angebote. Bis der Verkauf vollzogen werden kann, wird sich die landrätliche Finanzkommission mit der Vorlage befassen müssen.


THIERSTEIN

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ERSCHWIL

Groovige Musik -Party dank Regen Ganze drei Tage lang stand Erschwil im Zeichen der regionalen Musiktage. Auf besonderes Interesse stiessen am Sonntag die Wettspielvorträge. Der starke Regen am Nachmittag funktionierte die beliebte Marschmusik-Parade kurzerhand zum frohen Ständeli-Happening im Festzelt um, das mit dem gemeinsamen Marsch San Carlo endete. Roland Bürki

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ein Eindruck von den drei Musiktagen ist absolut positiv», beschied ein omnipräsenter Ivo Cueny, Präsident des Thiersteiner Musikverbands, dem Wochenblatt. Er hatte allen Grund zufrieden zu sein, hatte er doch früher im Verband mehrfach gefordert, mit den Musiktagen wieder «zurück zu den Wurzeln», in die einzelnen Dörfer zu gehen. Anzutreffen war der Präsident immer wieder in der Mehrzweckhalle, wo erstaunlich viele Zuhörerinnen und Zuhörer den Wettspielvorträgen der 17 antretenden Blasmusikformationen lauschten. Dies ganz nach dem im Saal angeschlagenen Motto: «Musik hören und alles andere vergessen». So etwa bei der begeisternden Brass Band Breitenbach, die im Juni erstmals nach 40 Jahren wieder an einem eidgenössischen Musikfest teilnimmt, und zwar in der ersten Stärkeklasse. Sie hinterliess mit dem ellenlangen «Excalibur» einen echt starken Eindruck. Beeindrucken konnte auch die Brass Band Konkordia Büsserach mit «Sinfonietta Nr. 3», das sie ebenfalls in der ersten Stärkeklasse am «Eidgenössischen» in Montreux als Aufgabestück zum Besten geben wird. Den grössten und wahrscheinlich lautesten Beifall dürfte sich aber die MG Grindel als kleinste Formation geholt haben. Ihre fünf Sätze aus «Dakota Indian Sket-

Standing Music-Parade: Der «Trompeter von Metzerlen» macht auf Stimmung: Text FOTOS: ROLAND BÜRKI

ches» von Büffeljagd bis Geistertanz rissen das Publikum von den Sitzen. «Das Niveau der Blasmusik im Schwarzbubenland ist unterschiedlich, von gut bis sehr gut», urteilte Experte Urs Heri, Musiklehrer, Dirigent und Komponist aus Subingen, gegenüber dieser Zeitung. Im Gespräch nach dem Wettstück spreche er mit dem ganzen Verein Klartext, neben aufbauender Kritik gebe es aber auch immer Positives, so Heri. Party-Time statt Marschmusikparade «Wir entscheiden um 15.00 Uhr über die Marschmusikparade», beschied Ivo Cueny am frühen Nachmittag angesichts des anhaltenden Regens. Doch Petrus liess sich dieses Jahr nicht erweichen, so kamen die Gäste im grossen Festzelt in den Genuss einer veritablen Blasmusikparty. Dichtgedrängt um ihre Tische spielten die Musikvereine die angekündigten Märsche, von der MG Beinwil mit «Triumph» bis zur Brass

Band Meltingen mit dem aktuell passenden Titel «Frohes Musikfest». Besonders die Dirigenten taten sich da hervor. So dirigierte und tanzte Jennifer Tauder zur Gaudi des Festzelts auf dem Tisch der Meltinger, während Tristan Uth von der Brass Band Konkordia Büsserach sich flugs ein Horn krallte, um sich beim «San Carlo» der Seewener Musikanten voll auszugeben. Diese eingängige, ja geradezu mitreissende und mehrfach gespielte Melodie schien das ganze Festzelt inklusive Fest-OK dermassen anzustecken, dass Martin Altenbach, cooler Ansager bei den Wettstücken und Dirigent der Brass Band Erschwil, am Ende ein da capo für den San Carlo-Marsch und zwar für alle anwesenden Musikantinnen und Musikanten ansagte. Das Zelt zitterte, das Publikum klatschte und die immer fröhlichere Stimmung erreichte einen Höhepunkt, den sie draussen im Regen wohl kaum erreicht hätte. San(kt) Carlo sei Dank!

Die kleinste Formation mit dem grösstem Applaus: Die MG Grindel riss das Publikum mit ihren Dakota Indian Sketches mit.

NUNNINGEN

Jung und Alt messen sich 540 Schützinnen und Schützen aus dem Thierstein absolvierten in Nunningen das Feldschiessen mit Gewehr oder Pistole. Regierungsrätin Esther Gassler war als Zaungast, Regierungsrat Remo Ankli als Schütze dabei.

Feldschiessen Nunningen: Regierungsrat Remo Ankli (l.) schiesst für Beinwil.

FOTO: JEANLOZ

jjz. Die Stimmung am Feldschiessen in Nunningen hätte nicht besser sein können. Im 5-Minutentakt trudelten am Sonntagmorgen die Schützen mit ihren Waffen ein, lösten ihre Karten und tranken im Festzelt den ersten Kaffee. Warmes Wetter, gute Sicht und keine Hektik. OK-Präsident Hansruedi Stebler hatte alles im Griff, im 300m- und 25mStand sorgten die Schützenmeister und die vielen Helfer für einen ruhigen und geordneten Ablauf. Einen Wermutstropfen verhehlte Stebler trotzdem nicht: «Vor dreissig Jahren hatten wir am Feldschiessen noch doppelt so viele Schützinnen und Schützen». Die Menschen würden heute so vielen Aktivitäten nachgehen, dass das Schiesswesen in den Hintergrund gerückt sei. «Wir betreiben einen tollen Sport und haben mit Aggressionen nichts zu tun», gab er deutlich zu verstehen. Die Jungschützen seien in den Vereinen gut aufgehoben, würden Konzentration, Einsatz und Teamgeist erfahren. «Das Feldschiessen leidet auch unter dem massiven Abbau der Armee», ergänzte Andreas Bringold, Präsident des Bezirksschützenverbands Thierstein. Die Vereine müssten sich heute doppelt anstrengen, um Nachwuchs zu akquirieren. Einen Hoffnungsschimmer habe er

Treffen sich im Schiessstand: Regierungsrätin Esther Gassler und Regierungsrat Remo FOTO: JÜRG JEANLOZ Ankli. dieses Jahr trotzdem erfahren, als im Thierstein wieder mehr Anmeldungen für die Jungschützenkurse eingegangen waren. Wie in den Vorjahren besuchte Regierungsrätin Esther Gassler verschiedene Schiessstände im Kanton Solothurn. Mit Persönlichkeiten aus Politik und Militär traf das «Rösslispiel» pünktlich in Nunningen ein und wohnte dem Einsatz von Regierungsrat Remo Ankli bei, der sein Pistolenprogramm souverän absolvierte. Sie schätze es, wenn Jung und Alt sich in diesem Sport gemeinsam

messen können, meinte die Regierungsrätin. Sie freue sich jedes Mal auf den Feldschiessen-Rundgang und unterstütze mit ihrer Präsenz diese althergebrachte Tradition. Die Spitzenresultate im Schwarzbubenland wurden schliesslich auch in Nunningen geschossen. 70 von 72 möglichen Punkten (300m) erreichten Bruno Stebler, Zullwil (bester Jungschütze), Sina Jeger, Büsserach (beste Dame) und Stefan Borer, Erschwil. Im Pistolenschiessen errang Gernot Seitz, Bärschwil 179 von 180 Punkten!


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THIERSTEIN EINGESANDT

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NUNNINGEN

Frühlingshafte Konfirmationen in der Kirchgemeinde Thierstein

«Der schönste Begegnungsplatz» Konfirmanden (22.05.): Melina Lutz, Grindel; Lara Dinkel, Breitenbach; Naomi Jeker, Beinwil; Noah Hänggi, Himmelried; Céline Zbinden, Büsserach; Joel Linz, Erschwil; Sarina Schütz, Breitenbach; Rahel Pfeuti, Erschwil; Pfarrer Stéphane FOTOS: ZVG Barth.

An den Sonntagen, 22. und 29. Mai 2016 fanden in der Ev.-ref. Kirchgemeinde Thierstein zwei Konfirmationen statt. Während für beide Termine schlechtes Wetter vorhergesagt war, schien zu beiden Foto-Shootings morgens um 9 Uhr eine lachende Sonne (Fotograf: Paul Mark). Das war toll. Denn so hatten wir einen guten Start in den Festtag und einen Energieschub für den jeweils anderhalbstündigen Gottesdienst. Die erste Gruppe am 22.5. mit sechs Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden behandelte das Thema Freundschaft, die zweite Gruppe am 29.5. mit zwei Konfirmandinnen und acht Konfirmanden das Thema Fair-

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ness. Beide Male wurde viel gesungen: Lieder von Mani Matter, Rainhard Fendrich und von Namika, begleitet von der Gitarre (Carmen Gerber). Zwei Konfirmandinnen, eine aktuelle und eine ehemalige: Naomi Jeker und Noemi Hänggi gaben sogar je ein Gesangssolo, z.T. mit E-Piano-Begleitung (Nicolas Jermann). Inhaltlich ging es bei den Konfirmationen um die Rolle der Freundschaft und Fairness für die heutige Zeit, in der Werte sehr schnell ändern. Herzlich gedankt sei allen Vorbereitenden für den Gottesdienst und den Konfirmierten für das abwechslungsreiche zusammen erlebte Jahr! Pfarrer Stéphane Barth

Konfirmanden (29.05.): (v.l.) Pfarrer Stéphane Barth; Sophie Kosa, Büsserach; Reto Schaub, Beinwil; Dominique Schneider, Breitenbach; Alex Rothen, Breitenbach; Sven Quenet, Breitenbach; Louis Stebler, Nunningen; Florian Murbach, Breitenbach; Sven Bieli, Büsserach; Joël Graber, Büsserach; David Weil, Breitenbach.

Warten nicht ab, sondern leisten Überzeugungsarbeit: Mitwirkende vom Projektteam «Mitenang zum Spielplatz» auf der grünen Wiese, welche zum Begegnungsplatz ausgebaut werden soll – neben dem Sportplatz in Nunningen. FOTO: BEA ASPER

In Nunningen sind Private daran, für 190 000 Franken ein Freizeit-Angebot für Klein und Gross und für die ganze Region zu realisieren. Bea Asper

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us der Erkenntnis, in Nunningen fehlt es an einem mit Kinderwagen gut erreichbaren Begegnungsplatz mit Spielmöglichkeiten, wurde ein 190 000 Franken teures Projekt für Gross und Klein und für die ganze Region – geplant von einem schweizweit erfahrenen Spielplatzbauer. Angrenzend an den Sportplatz in Nunningen soll der Begegnungspark Gilgenzwerg entstehen, ein spannendes Freizeit-Angebot mit Spiel- und Erlebniselementen, und mit einer grossen Feuerstelle, rollstuhlgängig, damit sich hier nicht nur die Kleinen erfreuen, sondern auch Menschen mit einer Behinderung teilhaben können und Begegnungen

stattfinden zwischen allen Generationen. «Es wird der schönste Begegnungsplatz werden, mitten in der wunderschönen Hügellandschaft, und er fördert den Gemeinschaftssinn», sagt Initiantin Manuela Bracher, gebürtige Laufentalerin mit Wahlheimat Nunningen. Es ist ein Marathon, den sich Manuela Bracher vorgenommen hatte. Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Doch dank Ausdauer erreichte sie die Zielgerade – und konnte im Verlaufe ihres Talund Berglaufs immer mehr Nunninger und Zugewandte für ihr Projekt gewinnen – an vorderster Front ihren Ehemann Pascal sowie Nachbarin Annelise Häner. Mit dem Verkauf von selbst hergestellten Windrädern und einem Sponsorenlauf, ebenso mit einem gross angelegten Spendenaufruf sind nun 71,7 Prozent der Gelder beisammen – angelegt auf einem Konto der Gemeinde Nunningen. Nach anfänglicher Skepsis lenkte der Nunninger Gemeinderat ein und offerierte dem Projektteam «Mitenang zum Spielplatz», das Land zur Verfügung zu stellen und den Betriebsunterhalt zu übernehmen; die Bürgergemeinde Nunningen und auch die Gemeinde

Meltingen machten bei der finanziellen Unterstützung mit. «Der Gemeinderat von Meltingen sprach sich dafür aus, das Wasserspiel zu finanzieren mit 10 300 Franken», präzisiert Bracher im Gespräch mit dem Wochenblatt. Auf der Homepage werden auch alle anderen Spender dankend hervorgehoben – im Sinn von jeder Rappen zählt freut sich das Projektteam über jede Unterstützung von nah und fern. Ein HeimwehNunninger würdigte das aussergewöhnliche Engagement vom Projektteam und den anderen Eltern mit einer Spende von 10 000 Franken und die Stiftung «Denk an mich» fördert den Begegnungsplatz mit 47 000 Franken und auch der Rotary Club erachtet das Projekt als zukunftsträchtig und unterstützt es grosszügig. «Sobald die noch fehlenden 54 000 Franken auf dem Konto verbucht werden können, legen wir los», sagt Bracher. «Jetzt geben wir nochmals Vollgas und hoffen vor allem auch, dass am Dorffest das riesige GilgenzwergKässeli gut gefüllt wird.» Kontaktadressen im Internet unter Stichwort: Spielplatz Gilgenzwerg oder Spielplatz Nunningen

EINGESANDT

Kanton soll für Unternehmen attraktiv bleiben Jeweils im Frühling treffen sich die aktiven und ehemaligen Behördenmitglieder der CVP Dorneck-Thierstein zum traditionellen Frühjahrstreffen. In diesem Jahr stand der Besuch in der Braustube zum Pflug der Kleinbrauerei Chastelbach in Himmelried auf dem Programm. Beim Apéro wurde das Sortiment der Chastelbach-Biere degustier,t während der Braumeister und Wirt Gilbert Oberson seinen Betrieb vorstellte. Der politische Teil des Abends bestritt

Regierungsrat Roland Heim. Im ersten Teil des Referates erläuterte er den aufwändigen Budgetierungsprozess des Kantons sowie die finanzielle Steuerung. Im zweiten Teil ging der Vorsteher des Finanzdepartements auf die Unternehmenssteuerreform III ein, die für den Kanton eine grosse Herausforderung darstellt. Das Steuerprivileg für Holdinggesellschaften wird aufgehoben, so will es die OECD-Richtlinie. Im Ge-

genzug können Patente und Lizenzen separat zu einem tieferen Satz besteuert werden, man redet von einer «Lizenzbox». Zur Wahrung der steuerlichen Attraktivität planen einige Kantone eine generelle Steuersenkung für alle juristischen Personen. Diesem Trend kann sich der Kanton Solothurn nicht entziehen, denn sonst besteht die Gefahr der Sitzverlegung. Roland Heim ist gewillt, die steuerliche Attraktivität für die Unternehmen zu gewährleisten. Dazu

sucht er den Dialog mit der Wirtschaft. Auch die Gemeinden mit einem hohen Anteil an juristischen Personen sind von der Reform betroffen – hier dürften die Steuereinnahmen ebenfalls zurückgehen. Obwohl die Lage der Kantonsfinanzen angespannt bleibt, verbrachten die CVP-Vertreterinnen und Vertreter einen gemütlichen Abend in Himmelried. Micha Obrecht Präsident CVP Dorneck-Thierstein

Gemeinden erhalten weniger: Roland Heim will Steuern für Firmen senken. FOTO: ZVG


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Folgende drei Kandidatinnen sind bereit, die anspruchsvollen Aufgaben des Schulrats in den kommenden vier Jahren in Angriff zu nehmen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Andrea Scherrer

Sonya Pernter

CVP Laufen Tanja Rainone

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DORNECK DORNACH

HOFSTETTEN

Schwarzbuben unter einem Dach

Wollen die Region bekannter machen: (v.l.) Oliver Sterchi (Leiter Arbeitsgruppe PR), Gelgia Herzog (Präsidentin), Susanne Koch (Rechnungswesen), Thomas Boillat (Wirtschaftsförderer) und Christian SchlatFOTO: CASPAR REIMER ter (Vize-Präsident). Das «Forum Schwarzbubenland» bündelt wirtschaftliche, touristische und kulturelle Interessen in einem Verein. Letzte Woche fand die erste Generalversammlung statt. cr. Am Mittwoch vergangener Woche fand im Gebäude des Theater Dornachs die erste Generalversammlung des Vereins Forum Schwarzbubenland statt. Die Organisation ist im Laufe des vergangenen Jahres aus einem Zusammenschluss der Vereine Schwarzbubenland Tourismus und Forum Regio Plus entstanden. Infostelle und Hauptsitz des Vereins ist das im September eröffnete Theatergebäude. Gelgia Herzog, Präsidentin des Forums, begrüsste die rund 60 Anwesenden: «Nach einem Jahr interner Reorganisation können wir uns nun auf die eigentlichen Ziele konzentrieren.» Im Forum Schwarzbubenland vereinigt sich eine Vielzahl verschiedener Interessen, die in Arbeitsgruppen gegliedert sind. Es bestehen Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton Solothurn. Scharniergemeinde Dornach Die Arbeitsgruppe Wirtschaft kümmert sich im Auftrag des Kantons um sämtliche wirtschaftlichen Belange der Region. So wurden unter anderem Gemeinde-Workshops für das Zukunftsbild Laufental-Thierstein durchgeführt und diverse Referate über die Wirtschaftsförderung abgehalten. Auch die Arbeits-

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gruppe Tourismus organisiert Tourismuskonferenzen und setzt neue touristische Angebote um. Die Arbeitsgruppe Region führt das Sekretariat der Konferenz der Dornecker Gemeindepräsidien und der Ammännerkonferenz Thierstein. Gebündelt wird alles an der Infostelle Dornach. Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach und Vize-Präsident des Vereins Forum Schwarzbubenland, hob an der Versammlung die Funktion seiner Gemeinde hervor: «Dornach hat eine Art Scharnierfunktion zwischen dem Schwarzbubenland und dem Rest der Region. Das Schwarzbubenland hat jetzt hier am Bahnhof Dornach-Arlesheim eine feste Adresse für alle Anliegen.» Wirtschaftsförderer für das Schwarzbubenland und das Laufental, Thomas Boillat, hob ebenso den Vorteil gebündelter Interessen hervor: «Lange war unsere Region etwas abgeschottet. Mit unserem neuen Auftritt in den beiden Wochenblättern werden wir auch im Speckgürtel von Basel besser wahrgenommen. So erfahren etwa auch die Menschen in Reinach, was bei uns läuft.» Neue Imagekampagne Neben Wirtschaft und Tourismus soll aber auch die Kultur im Schwarzbubenland gezielt gefördert werden: «Im OK unserer neuen Imagekampagne Laufental-Schwarzbubenland sitzen einige Künstler aus der Region», so Herzog. Das Projekt «dreht sich grundsätzlich um die Kultur in unserer Gegend.» Geplant sind unter anderem ein Wohnmobil, ein Architekturwettbewerb «Regionen-Haus» und ein «Wohn-KulturWeg». Boillat betonte an der Generalversammlung auch die Synergien der verschiedenen Bereiche: «Eine touristisch und kulturell interessante Region fördert die Wirtschaft und umgekehrt.» Und wie stellt sich Gelgia Herzog als eine Art Expertin für das Schwarzbubenland die Gegend in zwanzig Jahren vor? «Immer noch wunderschön, mit einem blühenden Tourismus und kreativ genutzten Dorfzentren.»

Jubiläum trotz Deponie-Schliessung

Kelsag Team: Verwaltungsratspräsident Germann Wiggli, Geschäftsführer Stefan Schwyzer, Verwaltungsrätin Sabine Asprion, Vizepräsident Daniel Haussener, Verwaltungsräte Josef Christ und Kurt Henzi. FOTO: JÜRG JEANLOZ

An der 40. Generalversammlung der Kelsag nahmen die Vertreter der Aktionärsgemeinden Kenntnis von einem guten Abschluss 2015, aber auch von der Tatsache, dass Ende 2016 die Deponie für Schlacke und Aushub in Liesberg aufgefüllt ist. Jürg Jeanloz

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er Betrieb der Kelsag ist eine Erfolgsgeschichte. 33 Gemeinden profitieren vom Angebot, den Haushaltskehricht mit Sackgebühr geordnet nach Basel in die Verbrennungsanlage zu transportieren. Gleichzeitig stellt die Kelsag in den Gemeinden Container auf, wo Glas, Blech, Kü-

chenabfälle und Grüngut gratis entsorgt werden. Das rührige Unternehmen hat ein Blockheizkraftwerk für Küchenund Gartenabfälle, Mist und Gülle errichtet, wo nach längeren Anfangsschwierigkeiten Strom produziert wird. Äusserst rentabel ist auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Sammelanlage in Liesberg. Wie Geschäftsführer Stefan Schwyzer an der Generalversammlung in Hofstetten darlegte, bedeutet das Ende der Deponietätigkeit 2016 eine wesentliche Zäsur für die Kelsag. Die Einnahmen für entgegengenommene Schlacken und Reaktormaterial fallen weg. Obschon die letztjährigen Abschlüsse immer sehr gut waren, muss 2017 mit einem Verlust von 400 000 Franken gerechnet werden. Schwyzer ist aber zuversichtlich, dass bereits 2018 eine schwarze Null geschrieben werden kann. Für den Unterhalt und die Folgekosten der Deponie Liesberg wurden 7,4 Mio. beiseitegelegt und für die Vergärungsanlage Bio Power wurden 2,9 Mio. zurückgestellt. Die finanzielle Situation der Kelsag ist in An-

betracht der Liquidität sehr gut. Mit den Erträgen aus Sackgebühr, Wertstoffsammlung, Grüngut und Stromproduktion kann die Geschäftstätigkeit weiterhin rentabel betrieben werden. Für Stefan Schwyzer wurde letztes Jahr ein Nachfolger für die Betriebsleitung bestimmt. Leider hatte dieser aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, weshalb Schwyzer weiterhin im Amt bleibt. Sobald ein neuer Nachfolger gefunden und angetreten ist, kann der routinierte Geschäftsleiter kürzertreten. An der GV verlangte eine Gemeindevertreterin das Sammeln von PlastikAbfällen und eine weitere Votantin bemängelte, dass die Container für Küchenabfälle meist übervoll und undicht seien. Eine braune stinkige Brühe würde sich auf den Boden ergiessen. Schwyzer versprach Abhilfe, indem die Container mit Chromstahlkufen dichtgemacht werden. Zum 40. Jubiläum lud Verwaltungsratspräsident Germann Wiggli zu einem eiskalten Drink und einem schmackhaften Essen im Restaurant Bergmatten ein.

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AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

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Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

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 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 6. Juni Büsserach 15. Juni Nunningen 8. Juni Brislach Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *) 10. Juni Dittingen 22. Juni Fehren, Meltingen, Zullwil 13. Juni Zwingen 23. Juni Hofstetten-Flüh 17. Juni Ederswiler, Roggenburg, 24. Juni Wahlen, Grindel Kleinlützel 27. Juni Bärschwil, Liesberg 20. Juni Himmelried, Nenzlingen 29. Juni Erschwil, Beinwil Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.

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Konzert Die Ausstellung ist täglich (Montag bis Sonntag) geöffnet. Am Samstag ist Beratung vor Ort (9.30 bis 12 Uhr / 13 bis 16 Uhr) Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie.

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Samstag, 11. Juni 2016, 19.00 Uhr Ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein Sonntag, 12. Juni 2016, 17.00 Uhr Katholische Kirche Laufen Dirigent: Raphael Ilg Solist: Jodok Zwahlen Jean Sibelius, Karelia Ouvertüre, op. 10 Edvard Grieg, Klavierkonzert a-Moll, op. 16 Franz Berwald, «Sinfonie Singulière», C-Dur

Am 3. und 4. Juni haben wir wieder unser THAI-BUFFET à Fr. 35.– pro Person Jeden Tag Tagesmenü à Fr. 17.–, auch vegetarisch. Jeden Tag Fisch, Lamm und unsere super Cordon bleu. Wir sind nun schon ein Jahr im Restaurant Lamm.

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SPORT

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FUSSBALL

3.-Liga-Abstiegskampf spitzt sich zu Von der interregionalen bis in die 3. Liga sind bis auf den zweiten Absteiger in der 3. Liga-Gruppe 3 alle Entscheidungen gefallen. Der Kampf um den Begleiter von Röschenz spitzt sich zwei Runden vor Saisonende zu. Edgar Hänggi

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TURNEN

Die Note 10 für Laufen!

Im Glück: Salah Ismailov hat eine hervorragende blanke Zehn erhalten. FOTO: ZVG ALEX GISS

Zwanzig Turnende des TV Laufens sind voller Hoffnung und Spannung nach Lausen an den Vergleichswettkampf gereist und mit fünfzehn Medaillen zurückgekehrt! Der jüngste kantonale Wettkampf im Einzelgeräteturnen ist somit für die Geräteturner des TV Laufens wahrscheinlich der erfolgreichste in letzter Zeit! Fünf Podestplätze und zehn Auszeichnungen sind die Belohnung für die intensiven Aufbautrainings durch die Winterzeit. Und als ob das nicht schon des Glücks genug wäre, hat Salah Ismailov am Barren in der Kategorie 1 eine Übung geturnt, an der nicht nur die Wertungsrichter ihre helle Freude hatten: Er erhielt für seine fehlerfreie Pflichtübung die blanke Bestnote Zehn.

So eine gute Wertung kommt äusserst selten vor und ist auch entsprechend gewürdigt worden. Zudem haben sich drei Laufner Turnerinnen für die Schweizermeisterschaften im Herbst qualifiziert: Noëmi Hübscher, Sarah Hübscher und Irina Strub. Sie werden zur fünfköpfigen Baselbieter Delegation gehören, die zum ersten Mal seit Jahren wieder an den Mannschaftsmeisterschaften teilnehmen darf. Martin Meury Podestplätze: K1 Salah Ismailov, Gold / K2 Gian Hübscher, Silber / K3 Sandra Odermatt, Silber / K5 Sarah Hübscher, Silber; Irina Strub, Bronze. Weitere gute Klassierungen: K1 Alicia Bucher, 14. Platz und Janis Roth, 4. Platz / K2 Liv Jörger, 4. Platz und Nora Seematter, 5. Platz sowie Lorena Odermatt, 10. Rang und Sophie Jung 11. Rang / K3 Sofija Ili•, 5. Platz und Elene Thomann, 6. Platz / K4 Jana Vetter, 8. Rang / K5 Noëmi Hübscher, 4. Rang

n der interregionalen 2. Liga hat Bassecourt dank einer starken Rückrunde den Aufstieg geschafft. Leidtragende sind die Nordwestchweizer Dornach, Allschwil und Binningen, welche im Winter in dieser Reihenfolge noch die Tabelle anführten. Nach dem 0:0 in Binningen geht es am Samstag für Dornach im Heimspiel gegen Allschwil nur noch darum, sich erfolgreich von seinem Publikum zu verabschieden. Gleiches hat der FC Laufen ein Stockwerk tiefer im Heimspiel gegen Aesch vor. Mit zwei Siegen wollen die Laufentaler wenigstens in der Rangliste noch etwas bewegen. In der 3. Liga-Gruppe 3 hat sich Dornach II bereits vor einer Woche Platz eins zementiert und den verdienten Aufstieg gefeiert. Vielleicht zu sehr, werden sich die zusammen mit Breitenbach in den Abstiegskampf involvierten Teams denken. Dornach verlor das Derby in Breitenbach 3:4 und verzichtete dabei unter anderem auf die Leistungsträger Schindelholz, Borer und Pflugi und hatte gerade noch zwei Ersatzspieler im Aufgebot. Allerdings fehlten auch Breitenbach drei Stammspieler. Der Leader, der zuvor nur gegen Allschwil ein Spiel verlor, brauchte sicher nicht mehr um jeden Preis gewinnen. Aber das Team von Spielertrainer Ernes Hodzic machte keine Geschenke. Dreimal ging Dor-

nach durch Captain Michael Rösch, Giuseppe Miele und Davide Seminaroti in Führung – dreimal glich Breitenbach durch Ibraim Ibraimi aus. In der 63. Minute folgte dann gar noch sein vierter und wohl auch wichtigster Treffer zum 4:3 Erfolg. «Es gewann nicht die bessere Mannschaft, aber die mit dem grösseren Kämpferherz», brachte es BreitenbachTrainer Bruno Mühlheim auf den Punkt. Einen wichtigen Heimsieg feierte Soleita gegen Münchenstein mit 2:1. Beide Treffer erzielte Dominic von Graffenried. Aesch verlor sein Heimspiel gegen ein offenbar wieder erstarktes Muttenz 2:3 und bleibt unten drin. Oberwil hat sich dank einem 3:0-Heimsieg gegen Röschenz gerettet. Heikel ist die Lage für Laufen II. Das Team von Marc Eigenmann verlor in Riehen gegen Amicitia 1:2. Dabei ging man bereits in der 11. Minute durch Björn Züger in Führung. Das entscheidende 1:2 musste Laufen erst in der 83. Minute hinnehmen. Wer wird nun Röschenz in die 4. Liga begleiten? Vier Teams sind involviert. Breitenbach ist dank seinen 24

TENNIS CLUB BREITENBACH

JUGENDSPORT

Erste Entscheidungen gefallen

Hervorragende Leistungen am Jugendspieltag

tcb. Die dritte Runde im Rahmen der diesjährigen schweizerischen Interclubmeisterschaft brachte erste Entscheidungen im Kampf um die Teilnahme an den Auf- oder Abstiegsspielen der diversen Ligen mit sich. Ebenso mussten erstmals in dieser Saison Spiele mit Breitenbacher Beteiligung aufgrund des schlechten Wetters verschoben werden. Somit stehen am kommenden Wochenende für den TCB diverse wichtige Nachholpartien auf dem Programm, bevor dann am Wochenende des 11./12. Juni die Promotions- respektive die Relegationsspiele über die Bühne gehen werden. Als grosse Gewinnerinnen des Wochenendes durften sich die Jungseniorinnen in der 2. Liga 30+ feiern lassen. Mit einem soliden 4:2 Auswärtserfolg beim TC Helvetia vermochte sich das Team um Captain Regula Dietler für die Aufstiegsspiele zur 1. Liga zu qualifizieren. Kurz vor der Qualifikation für die Promotionsrunde zur Nationalliga C der Kategorie 45+ steht die 1. Seniorenmannschaft des TCB. Einzig ein kaum zu erwartender hoher Sieg der Gegner aus Wettingen in deren Nachholspiel könnte dem Team noch einen Strich durch die Rechnung machen. Den Gang in die harten Mühlen der Relegation muss das 1. Liga Jungseniorenteam antreten, nachdem man das Verletzungspech bis zum Ende der Gruppenphase nicht los wurde und dem Verlust an Spielern ein weiteres Mal Tribut zollen musste. Am kommenden Wochenende stehen die Nachholpartien des verregneten letzten Wochenendes an. Der TC Breitenbach lädt dabei alle Tennisfreunde ein, die Teams bei diesen wichtigen Spielen auf der Anlage im Grien zu unterstützen. Nächste Heimspiele am 4./5. Juni 2016: SA, 4. Juni 2016, 09:00 Uhr: Herren 2. Liga – TC Arlesheim; 14:00 Uhr: Damen 2. Liga – TC Allschwil.

Druck: Laufens zweite Mannschaft steht unter Druck, wie hier Eric Anklin gegen gleich vier Breitenbacher. Wird sich eines der beiden Teams verabschieden FOTO: EH-PRESSE müssen?

Punkten leicht im Vorteil. Ein Sieg aus den Partien gegen Muttenz (A) und Allschwil (H) reicht zum Klassenerhalt. Aesch wird wohl das Heimspiel gegen Röschenz gewinnen, bräuchte dann aber am Samstag in Allschwil wohl ein Unentschieden. Soleita (Oberwil) und Laufen (Münchenstein) können hoffen, dass ihre Gegner nicht mehr um jeden Preis gewinnen wollen und man so zu einem wichtigen Sieg kommt. In der letzten Runde stehen sich die beiden Teams in Hofstetten dann direkt gegenüber! In der vorletzten Runde kann nur dann bereits eine Entscheidung fallen, wenn Laufen verlieren sollte; Soleita und Aesch gewinnen und Breitenbach nicht verliert. Wahrscheinlicher ist, dass in der letzten Runde die Handys auf drei Plätzen heiss laufen. Passieren könnte auch, dass die Fairplaywertung über den Abstieg entscheidet. Warten wir aber zuerst das kommende Wochenende ab. Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/eh-presse

Voller Einsatz: Die Kinder zeigten sich voll motiviert. Rtvdt. Am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Mai fand der Jugendspieltag des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein, organisieert vom TV MetzerlenMariastein in Bättwil statt. Der zweitägige Jugendspieltag wird alle zwei Jahre durchgeführt. Die drei bestplatzierten Mannschaften in den jeweiligen Kategorien, der Spiele am Sonntag, qualifizieren sich für den Kantonalfinal vom 10. September 2016 in Balsthal. Am Samstag fanden die Einzelwettkämpfe und das Geräteturnen statt. In der Turnhalle in Bättwil zeigten die jungen Sportler bereits am Morgen ihr Können an den verschiedenen Geräten. Bei sonnigem Wetter und angenehm warmen Temperaturen ging der Wettkampf dann für die kleinen Leichtathleten am Nachmittag los. Die rund 450 Teilnehmenden kämpften bei gutem Wetter in verschiedenen Disziplinen um jeden Punkt, jeden Millimeter und jede Sekunde. Zahlreiche Zuschauer unterstützten die ehrgeizigen Sportler in ihrem Vorhaben und feuerten die Kinder lautstark an. Erschöpft aber hochmotiviert für den kommenden Tag machten

FOTO: ZVG

sich die Kinder auf die Heimreise. Trotz eher schlechter Wettervorhersage, wurden die Mannschaftspiele am Sonntag planmässig durchgeführt. Die Teams der Oberstufe spielten Volleyund Korbball. In den Mittelstufen mass man sich gegenseitig beim Kastenball und Ball über die Schnur und in der Unterstufe kämpften die jungen Sportler um die Siege im Völker- und Alaskaball. Nach gutem Wetter am Morgen, öffnete Petrus pünktlich zum Spielbeginn am Nachmittag die Schleusen. Doch die Kinder liessen sich nichts anmerken und zeigten hervorragende Leistungen bei schwierigen Bedingungen. Dies wahrscheinlich auch, da die drei besten Teams der jeweiligen Kategorie sich für den Kantonalen Jugendspieltagfinal vom 10. September 2016 in Balsthal qualifizieren. Nach den Spielen durften die Sportler vom Samstag und Sonntag ihre Medaillen und Pokale strahlend entgegennehmen. Die detaillierte Rangliste und ein paar Fotos können auf der Homepage des SOTV (sotv.ch) unter der Rubrik Dorneck-Thierstein abgerufen werden.


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Spitex Laufental

Mitarbeiter Instandhaltung und Sicherheitsbeauftragter (m/w)

Die Spitex Laufental betreut die Mitgliedsgemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Wahlen und Zwingen.

Das Unternehmen: Die MSL Schloss- und Beschlägefabrik AG in Kleinlützel gehört zu den traditionsreichen Firmen der schweizerischen Schloss- und Beschlägebranche und ist auf dem Gebiet der Schliesstechnik ein führender Produktionsbetrieb für Sicherheit sowie ein kompetenter metallverarbeitender Zulieferer. Seit Anfang 2015 gehört die MSL zum ASSA-ABLOY-Konzern. Die Stelle: In dieser Funktion sind Sie für die selbstständige Ausführung von Unterhaltsarbeiten im Bereich des Facility Management verantwortlich. Sie verlegen Leitungen (Strom und Wasser), montieren Schaltkästen und schliessen Elektrogeräte sowie Anlagen an und nehmen diese in Betrieb. Zudem übernehmen Sie die Planung und Umsetzung der vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten. Zusätzlich haben Sie die Verantwortung bezüglich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und sind in diesen Themen Ansprechperson für unsere Führungskräfte und Mitarbeiter.

Zu Ergänzung unseres interdisziplinären Teams suchen wir

Fachfrau/Fachmann Gesundheit und Pflegeassistent/in (50–70%) Sie verfügen über eine entsprechende Berufsausbildung sowie über den Führerausweis Kat. B, sind teamfähig, flexibel, belastbar und verfügen über gute Deutschkenntnisse, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Die Unterlagen können Sie uns per E-Mail oder per Post zustellen: Spitex Laufental, Käthy Neyerlin, Schützenweg 25, 4242 Laufen Telefon: 061 763 02 89 (vormittags), E-Mail: info@spitex-laufental.ch

Die Anforderungen: Nach Ihrer technischen Grundausbildung als Elektroinstallateur EFZ konnten Sie bereits mehrere Jahre in einer ähnlichen Funktion Erfahrungen sammeln. Sie verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung als Sicherheitsbeauftragter oder haben die Bereitschaft, diese zu absolvieren. Von Vorteil besitzen Sie ein Starkstrom-Zertifikat und sind in der Lage zu schweissen (TIG/MIG). Gute mündliche sowie schriftliche Deutschkenntnisse setzen wir voraus. Englischkenntnisse sind von Vorteil. Hinterlegen Sie Ihre Bewerbung direkt bei der ausgeschriebenen Stelle auf unserer Homepage (www.assaabloy.ch) oder senden Sie sie per E-Mail an: hr.chriw@assaabloy.com

Restaurant Traube, 4227 Büsserach Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 Telefax 061 781 11 08 E-Mail: info@traube-buesserach.ch Internet: www.traube-buesserach.ch

Wir suchen in unseren lebhaften Betrieb per sofort oder nach Vereinbarung junge

Küchenhilfe (m)

Bürofachfrau ab 40 Jahren

Kontaktperson: Vreni Zürcher

Für unser lebhaftes Bestellbüro in Grellingen BL suchen wir eine belastbare und flexible Powerfrau.

Sutterbeck, Breitenbach sucht Verstärkung im Team!

Bäcker/in Konditor/in 50–60% Bäcker/in Konditor/in 80–100% Fühlen Sie sich angesprochen? Dann zögern Sie nicht, sich bei uns zu bewerben unter: Sutterbeck AG Frédéric Sutter Fehrenstrasse 4, 4226 Breitenbach info@sutterbeck.ch, Tel. 061 781 10 52

Zu Ihren täglichen Aufgaben gehören: Aufnehmen der Bestellungen und Anfragen unserer Kunden Die Verarbeitung der Bestellungen Leichte administrative Arbeiten Anforderungen: Erfahrung in einem Bestellbüro Bereitschaft, 2× im Monat bis 19.00 Uhr und auch samstags zu arbeiten. Französischkenntnisse von Vorteil aber nicht Bedingung. Bewerbungen bitte mit Foto an: Bäckerei Kübler AG, Herr Mesmer officekueblerag@bluewin.ch

Aus-/Weiterbildung


DORFPLATZ

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LESERBRIEF

TURNVERBAND LAUFENTAL

Steiner und Brêchet

Turnen zwischen Chessiloch und Eggflue

Dieses Wochenende finden nebst vielen anderen Vorlagen auch die Laufner Schulratswahlen statt. Fürs wichtige sechsköpfige Gremium stellt die SP Laufen wiederum zwei Kandidaten zur Verfügung. Thomas Steiner (bisher) hat als Pädagoge wichtige Einblicke ins Schulwesen und empfiehlt sich für die Wiederwahl. Melanie Brêchet (neu), Mutter von drei Kindern und Journalistin, will sich ebenfalls im Schulrat engagieren. Die beiden Kandidaten verdienen unser Vertrauen mit je einer Stimme.

Der Turnverein Grellingen ist ein kunterbunter Verein, welcher sich aus dem Kitu, der Jugendriege, der gemischten Aktivriege sowie der Frauen- und Männeriege zusammensetzt. So ist es nicht verwunderlich, dass der Altersunterschied vom jüngsten bis zum ältesten aktiven Mitglied 77 Jahre beträgt. Wöchentlich treffen sich 76 aktive Erwachsene und 64 Kinder in den verschiedenen Riegen zum Turnen. Nebst den Vorbereitungen zu den regionalen, kantonalen und ausserkantonalen Turnfesten oder der Gerätemeisterschaft darf der Spass nicht zu kurz kommen. Den grössten Kampfgeist zeigen meist die gestandenen Herren der Männerriege. Den Pokal nicht nach Hause zu bringen, wäre für sie beinahe unvorstellbar. Momentan bereiten sich die Kinder fleissig auf den Jugitag vor, welcher dieses Jahr am 5. Juni in Grellingen durchgeführt wird. Das gemeinsame Planen und Vorbereiten auf die Turnerabende, der Nächste findet im Januar 2017 statt, bereitet allen grosse Freude. Da der GrellingerHausberg, die Eggfluh, unseren Aktivmitgliedern zum besteigen nicht mehr

genügt, wird jährlich eine Bergtour durchgeführt, an welcher man die Gipfel der Schweizer Berge erklimmen kann. Ebenso geniessen man das gemeinsame Beisammensein etwa während des Ski-Weekends oder der Turnfahrt. Für die polysportive Aktivriege sind solche Aktivitäten genau das Richtige. Auch an Plauschturnieren können

LESERBRIEF

JUGENDARBEIT

Aus der Praxis in den Schulrat Laufen

Wie Jugendarbeiterin Sarah motiviert, wenn die Hoffnung schwindet

Seit 1999 bin ich Schulleiter der Primarschule Zwingen. (www.primarschulezwingen.ch) Zusätzlich und parallel dazu habe ich mehr als 9 Jahre die Schule Nenzlingen geleitet, mehr als 6 Jahre die Primarschule Dittingen und 2 Jahre die Schulen Burg und Wahlen. Seit 2014 leite ich auch die Schule Duggingen. Die Zusammenarbeit des Schulrats mit dem Stadtrat und der Schulleitung ist eminent wichtig. Sie entwickeln die Schule gemeinsam und daraus entstehen eine Kommunikationskultur sowie ein pädagogisches Profil, das für Erziehungsberechtigte und Schülerinnen und Schüler «unsere Schule» ausmacht. Womit soll sich ein Schulrat konkret beschäftigen? Mit den Urlauben der Kinder? Ich denke eher nicht. Wichtig sind die Steuerungsprozesse, wie sie im Bildungsgesetz und der Verordnung vorgesehen sind und von Frau Bos schon im letzten Wochenblatt aufgezählt worden sind! Wie und wo wird über die Ergebnisse dieser Prozesse informiert? Hat die Schule Laufen eine Homepage? Nein? Auf der Homepage der Stadt Laufen unter Bildung? Finde ich fast nichts. Wissen Sie, wie viele Klassen geführt, wie viele und welche Lehrpersonen an den Kindergärten und an der Primarschule unterrichten und wie viele Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden? Wissen Sie, wo Sie es herausfinden könnten? Nein? Ich auch nicht, aber als Steuerzahler würde mich das eigentlich interessieren. Ich bin für transparente Information. Eine regelmässige Information über die Steuerungsprozesse der Schule einer Stadt ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Alle Einwohner der Stadt sollten die Möglichkeit haben, sich über die verschiedensten Bereiche zu informieren. Ich freue mich über Ihre Unterstützung und danke meinen Wählerinnen und Wählern im Voraus. Im Fall meiner Wahl versichere Ihnen allen mein grosses Engagement für die Schule Laufen.

Das Jugendzentrum Laufen der Stiftung Jugendsozialwerk ist nicht nur ein Treff für Jugendliche zum Chillen und Spielen. Es ist auch ein Ort, wo sich junge Menschen Gedanken über ihre Zukunft machen und dabei unterstützt werden, ihren Zielen näher zu kommen. Niti ist es langweilig. Der 19-jährige Secondo sitzt zu Hause in Breitenbach und hat nichts zu tun. Während seine drei älteren Geschwister ihren Platz im Leben gefunden haben, sucht er noch immer eine Lehrstelle. Aber die Suche ist hart. Bis zu 20 Absagen erhält er im Monat. Niemand scheint dem jungen Breitenbacher eine Chance geben zu wollen. Trotzdem hält Niti an seinem Traum fest, eine Ausbildung als Büro-Assistent zu machen. Unterstützung findet er im Jugendzentrum Laufen. Als Niti aus der Schule kam, motivierte ihn Zentrumsleiterin Sarah Stöckli, eine Lehrstelle zu suchen. «Wenn du keine Lehre hast, wird es schwierig im Leben», hatte sie ihm gesagt. Daran hält Niti fest. Und so schreibt er weiter Bewerbungen. Auch wenn die Hoffnung manchmal schwin-

Linard Candreia und Rolf Stöcklin

LESERBRIEF

Denise Gerber wieder in den Schulrat Ich wähle Denise Gerber in den Schulrat, weil sie die entscheidenden Fähigkeiten dazu mitbringt. Ihr breites Fachwissen und ihre Erfahrung mit verschiedensten Schulgremien, Eltern und Schülern, sind für mich sehr wichtige Gründe, Denise Gerber wieder in den Schulrat zu wählen. Martha Häusermann Präsidentin Kreisschulverband Laufental

LESERBRIEF

Keine schrankenlose Fortpflanzungsmedizin Am 5. Juni sind wir wieder zur Mitverantwortung gerufen. Beim revidierten Fortpflanzungsmedizingesetz ist gefragt, ob die Präimplantationsdiagnostik (PID) auf wenige Fälle beschränkt bleiben soll, oder ob sie flächendeckend bei allen Embryonen zum Einsatz kommt. Die globalen Trends auf dem Gebiet der Fortpflanzungsmedizin lassen nichts Gutes erahnen. In Grossbritannien z.B. hat die Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie (HFEA) bereits die gentechnische Manipulation überzähliger Embryos gutgeheissen. Dazu kommt, dass die Liste mit den erlaubten Selektionskriterien jedes Jahr um dutzende Gendefekte erweitert wird – auch um solche, deren Träger eine gute Lebensqualität hätten. Somit wird menschliches Leben im Anfangsstadium bewertbar und kommerzialisierbar. Darum ist die Ablehnung des FMedG nicht nur eine Sache der Menschenwürde, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit. Wer hat das Recht zu sagen: «Weil du kein ‹Top-Embryo bist, darfst du nicht weiterleben?» Dem Machbarkeitswahn müssen klare ethische und rechtliche Grenzen gesetzt werden. Denn was heute noch als Tabu gilt, wird morgen eine Möglichkeit sein und übermorgen als selbstverständlich propagiert werden. Deshalb Nein zum FMedG am 5. Juni! Rita Bracher, Büsserach

Freundliche Grüsse Erich Rubitschung

GEDANKENSTRICH

Wer spart denn hier?

Gini Minonzio

Feiert in einem Jahr sein 125-jähriges Bestehen: Der Turnverein Grellingen.

FOTO: ZVG

Gross und Klein sowie Jung und Alt ihre Talente unter Beweis stellen. Alle Mitglieder steuern mit viel Elan und sportlicher Vorfreude dem 125-jährigen Jubiläum entgegen, welches der Turnverein Grellingen nächstes Jahr feiern darf. Turnverein Grellingen

det, bei all den vielen Absagen. Sarah Stöckli macht ihm aber nicht nur Mut. Sie hilft ihm auch beim Formulieren der Bewerbungen und sie regte an, dass sich Niti nicht nur auf seinen Traumberuf konzentrieren sollte. So kam er auf die Idee, einen Praktikumsplatz als Kunststofftechnologe zu suchen. Auch einen Temporär-Job würde er gerne annehmen. Schliesslich möchte er das Budget der Eltern entlasten. Wenn immer es geht, besucht Niti das Jugendzentrum Laufen. «Das ist viel besser, als auf der Strasse rumzuhängen», sagt er. Hier hat er Freunde gefunden. Gegenseitig muntern sie sich auf und geben sich Tipps für die Lehrstellensuche. Niti fühlt sich wohl: «Die Zentrumsleitung ist sehr freundlich, aber sie kontrolliert auch viel, damit es keinen Stress gibt und niemand gemobbt wird.» Noch steht Niti vor einer unsicheren Zukunft. Gut, dass er im Jugendzentrum Laufen Menschen findet, auf die er zählen kann. Mirjam Jauslin

VERANSTALTUNG

Wettingens Kirchenchor besucht Laufen

Wohlklang: Cantars Chor Sebastian FOTO: ZVG Wir freuen uns, die diesjährige Chorreise nach Laufen, an den Heimatort unserer Präsidentin, zu unternehmen. Aus diesem Anlass werden wir am Sonntag, 5. Juni, in der Herz-Jesu-Kirch von Laufen die Friedensmesse (Uraufführung am 27. 6. 1943 in Laufen) von Hans Ebner 1902 - 1979 singen. Dirigent Stephan Meier, Organist David Rumsey, Sopran Stefanie Gygax,

Bass Christoph Pfaltz. Hans Ebner war mehr als 45 Jahre Chorleiter und Organist an der Herz-Jesu Kirche in Laufen. Sein Lebensinhalt war die Kirchenmusik. Wir heissen die Bevölkerung von Laufen zu diesem berührenden Werk herzlich willkommen. Im Namen des Kirchenchors St. Sebastian Wettingen Donata C. Imhof

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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LESERBRIEF

Judith Wenk in den Schulrat Judith Wenk ist selber Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern und auch Sie brennt wie alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten, sich aktiv im Schulrat einzubringen. Unsere Kinder bringen eine Vielfalt an individuellen Stärken mit

in den Kindergarten und in die Schule. Ich bin überzeugt, dass Judith Wenk diese Vielfalt auch im Schulrat einbringt. Wir von der SVP Laufen unterstützen Judith Wenk. Thomas Hofer

Ich bin stolze Besitzerin der bestgeputzen Pultunterseite der Schweiz – was sage ich: des Universums! Dies verdanke ich dem Internet und dem Telefon. Denn alle paar Wochen schweigen diese Kommunikationsapparate. Beim Helpdesk jagen mich die netten Helfer dann mehrmals unters Pult: «Überprüfen Sie die Anschlüsse!» und «Stecken sie den Strom für zwei Minuten aus!» und «Stecken Sie die Telefonkabel für 20 Sekunden aus!». Wenn ich mehrmals vergeblich unters Pult getaucht bin, merkt Swisscom am nächsten Tag, dass das Problem bei ihr liegt. Und sie schickt mir ein E-Mail (das ich nicht lesen kann, weil das Internet ja nicht funktioniert), dass ein Techniker vorbeikommt. «Wissen Sie, das kommt viel zu teuer», versicherte mir der nette Techniker letzte Woche. Swisscom könne es sich nicht mehr leisten, ein Telefonnetz aufrechtzuerhalten. Hallo, denke ich mir. Die Schweizer Telefongesellschaft kann kein Telefonnetz mehr unterhalten? Weil ein jährlicher Reingewinn von 400 Millionen Franken zu wenig ist? «Spätestens Ende 2017 können die Kunden nur noch über das Internet telefonieren, das kommt viel billiger», fährt der Techniker weiter. Ich frage ihn, wie das genau funktioniert. Kaum ist er weg, mache ich eine Liste, was ich alles unternehmen muss, damit Swisscom sparen kann. a) Meine aktuellen Telefone kann ich wegschmeissen und muss neue kaufen. Sie sind mit der neuen Technologie nicht kompatibel. Nebst den 200 Franken an Kosten fällt noch ein Tag Arbeit an, um die Telefone im Swisscom-Shop zu kaufen, mich beraten zu lassen und die Dinger einzurichten. b) Meinen aktuellen Computer kann ich wegschmeissen. Er wird mit der neuen Technologie nicht mehr zurechtkommen. Nebst den 3000 bis 4000 Franken fallen erfahrungsgemäss rund fünf Tage Arbeit an, um mich zu informieren und den Computer einzurichten. c) Wenn Stromausfall ist, kann man mit der Internettelefonie nicht mehr telefonieren. Ab 2018 kann ich also der EBM gar nicht mehr telefonieren, dass ich doch gerne wieder Strom hätte, um telefonieren zu können. Oder um zu melken. Und wenn das Internet ausfällt, kann ich auch nicht mehr Swisscom anrufen oder mailen, um Hilfe anzufordern. Also muss noch ein Handy her. Ich fasse also zusammen: Weil Swisscom nicht mehr zwei Systeme (Telefon und Internet) unterhalten und die Gewinne steigern will, muss nun ich zwei Systeme unterhalten (Handy und Internet) und ganz schön viel Geld ausgeben.


DIES UND DAS VERANSTALTUNG

Jugendsporttag Der Laufentaler Jugitag findet dieses Jahr auf den Sportanlagen der Langenmatt und rund um die Mehrzweckhalle in Grellingen statt. Mehr als 580 Mädchen und Knaben der Jugendriegen aus dem ganzen Laufental kämpfen im UBS Kids Cup (Leichtathletik) und in den Vereinswettkämpfen um die Siegerlorbeeren. Am Sonntagvormittag finden die leichtathletischen Disziplinen im satt, bei dem sich die Besten für den Kantonalfinal und danach eventuell sogar für den Schweizer Final im Stadion von Weltklasse Zürich am 3. September 2016 qualifizieren können. Gleichzeitig bestreiten die kleinsten den Wettkampf. Am Nachmittag werden die drei- und einteiligen Vereinswettkämpfe durchgeführt, Alle Kinder der Jugendriegen freuen sich natürlich, wenn möglichst viele «Fans» nach Grellingen kommen und sie bei ihrem Wettkampf kräftig unterstützen würden, ganz nach dem Motto: «Zämme springe – zämme gwünne!!!» OK Jugendsporttag Grellingen 2016

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Wichtige Fakten rund ums Auge! • Volle und deutliche Sicht auf den ganzen Bildschirm und die näher platzierten Vorlagen • Eine natürliche Haltung und kein Suchen nach zufriedenstellender Schärfe Wir laden Sie gerne zu einer umfassenden Beratung ein.

Computer-Brillen-Gläser Arbeiten am Computer sind für Brillenträger ab dem 50. Altersjahr mit normalen Brillengläsern oft mit grösseren Anstrengungen verbunden. Die Distanz zum Bildschirm, seine Position zu den Augen und evtl. Vorlagen beanspruchen die Augen sehr stark. Für das Arbeiten am Computer existieren spezielle Computergläser, welche individuell auf die gewünschten Bedürfnisse und Distanzen angepasst werden. Damit wird ein entspanntes und komfortables Arbeiten ermöglicht. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Gleitsichtgläsern sind:

Rock am Pool in der Badi Laufen

blem, denn wir können Ihren Wunschring anfertigen. Wir beraten Sie gerne über die verschiedenen Materialien und Möglichkeiten für Ihren Ehering. Unser Familienunternehmen an der Hauptstrasse 19 in Arlesheim ist nur wenige Schritte vom Standesamt entfernt. Verbinden Sie Ihre Hochzeitsvorbereitungen in Arlesheim. Profitieren Sie während der gesamten Ausstellung vom 4. – 18. Juni von 10% Rabatt. Strobel Uhren & Schmuck in Arlesheim – Ihr Trauring-Experte im Baselbiet. www.strobel-uhren.ch

Bitte frühzeitig anmelden Denken Sie also früh daran, ihr Kind wieder anzumelden, da wir höchstens für 30 Kinder pro Mittag Platz haben und bei der Anmeldung das Eingangsdatum zählt. Wir freuen uns auf Ihre Kinder im kommenden Schuljahr. Sonya Pernter Vize-Schulratspräsidentin

Öffentliche Führung durch die Klinik Arlesheim Am Samstag, 4. Juni 2016, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein, diesmal mit dem Schwerpunkt «Krebserkrankungen». Cäcilia Weiligmann erwartet Sie um 10 Uhr am Eingang vom Haus Lukas, an der Brachmattstrasse 19. Sie wird Ihnen in einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch das Haus verschiedene Einblicke gewähren: in die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen in unserer Klinik, in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der Anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öffentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmel-

WOS. Am kommenden Samstag, sofern das Wetter mitspielt, findet im Schwimmbad Laufen das 3. OpenairKonzert «Rock am Pool» statt. Vier junge talentierte Nachwuchsbands aus der Region werden ab 15.30 Uhr für rockigen Sound sorgen. Klegs Lafayette, Anouk, Néon und Young Power nennen sich die vier Formationen, die sich auf ihren Auftritt in der Badi Laufen freuen. Eine alkoholfreie Cocktailbar liefert coole Drinks zum heissen Sound. Organisiert wird «Rock am Pool» von der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Bei ungünstiger Witterung wird die Veranstaltung auf später (Verschiebedatum folgt) verschoben. Rock am Pool, 4.6.2016, ab 15.30 Uhr, Schwimmbad Laufen. Infos zur Durchführung unter www.deinticker.ch/laufen

GESUNDHEIT

wird gebastelt, gemalt, gespielt, gelesen oder in der Turnhalle herumgetobt; so macht das Zusammensein am Mittagstisch richtig Spass.

info@chalon.ch

Das Fest der Liebe

PR. Anlässlich des wärmer werdenden Wetters und den verliebten Paaren widmen wir zwei Wochen den Liebenden. Bei unserer Trauringausstellung im Geschäft findet jedes Paar seinen Traumring. Ist er nicht dabei, ist das kein Pro-

Für das Vertrauen und die Treue aller Eltern und Erziehungsberechtigten in das Mittagstisch Team von Laufen bedanken wir uns recht herzlich! Es ist einfach unglaublich, wie die Zahl der Kinder, welche sehr gerne den Mittagstisch besuchen, stetig zunimmt. Sicher ist die Betreuung der Schlüssel zum Erfolg und nicht nur das täglich frisch zubereitete Menu. Danke auch an Brigitt Thomet, Lilo Grolimund, Vreni Steiner und Sara Hammel, die seit Jahren ihren Job als Betreuungsperson sowie als Köchin ausgezeichnet und mit viel Engagement ausüben. Denn vor und nach dem Essen

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge.

VERANSTALTUNG

Neuer Rekord: Über 2056 gekochte Menüs

Gehören zum Mittagstisch-Team: v.l.n.r. Vreni Steiner, Brigitt Thomet (Leiterin), Lilo FOTO: ZVG Grolimund (Stv.) und Sara Hammel.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik

HOCHZEIT

EINGESANDT

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dung für die Führung ist nicht erforderlich. Die nächste öffentliche Führung durch das Haus Wegman findet am Samstag, 18. Juni 2016, statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.klinik-arlesheim.ch oder unter Tel. 061 705 71 11. Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der aktuellen Ausstellung im Haus Wegman «endlich unendlich» – Bilder von Heinz Messerli – zu verbinden? Oder vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant im Haus Wegman. Wir freuen uns auf Sie! Verena Jäschke


DIES UND DAS NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

GOTTHARD Der Pass und sein Mythos Helmut Stalder Wir alle sind schon über oder durch den Gotthard gefahren und haben uns über Sonnenschein und die ersten Palmen im Tessin gefreut. Dieser Tage ist der Gotthard in aller Munde. Aus diesem Grund haben wir auch dieses interessante Buch neu angeschafft. Helmut Stalder studierte Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften in Zürich, Frankfurt und New York. Als politischer Journalist arbeitete er beim Tages-Anzeiger und beim Beobachter und ist heute bei der Neuen Zürcher Zeitung tätig. Er wohnt mit seiner Familie in Winterthur. Der Gotthard ist ein spezieller Ort. Nicht nur geografisch, sondern auch auf der geistigen Karte Europas. Er ist das uralte Gebirgsmassiv im Zentrum des Kontinents, aber vor allem ist er eine Vorstellung in den Köpfen. Während 800 Jahren, seit denen der Gotthard begangen, befahren, durchbohrt und ausgehöhlt wird, haben die Menschen dieses Gebirge mit unzähligen Bedeutungen aufgeladen : Zentrum Europas, Seele der Schweiz, Lebensader, Schicksalsweg, Fels in der Brandung der Weltgeschichte. Das vorliegende Buch ist reich bebildert und ein facettenreiches Porträt des Passes. Kein anderer Alpenübergang besitzt eine derartige Symbolkraft. Stalder nennt ihn gar etwas pathetisch « Der Fels, auf dem die Nation ruht.» Christine Eckert

EINGESANDT

Plagette gestalten Hesch Du d’Idee wie d’Plagette vo dr nächschte Fasnacht 2017 söll usgseh, denn mol ä Zeichnig und mach am offizielle Plagette-Wettbewärb vom Laufner Fasnachts Comité mit! s’Comité wählt dr Beschti us. Die drei beschte Motiv gwünne tolli Priise! Vill Spass und Glück! Isändeschluss isch dr 25. Juni 2016 a folgendi Adrässe: Fasnachts Comité Laufen, Plagettenwettbewerb 2016, 4242 Laufen

GESCHÄFTSWELT

VERANSTALTUNG

20 Jahre Birs Center – feiern Sie mit!

Mit Mondtraum in die Spätromantik

Ende März 1996 konnte der Rundbau des Birs Center mit seinen Geschäften und Büros und dem angrenzenden Wohntrakt eröffnet werden. Inzwischen ist das Birs Center als Einkaufszentrum im Laufental gut verankert und kaum mehr wegzudenken. Die Kunden kommen aus der ganzen Region. Das 20-jährige Bestehen wird am kommenden Freitag und Samstag ausgiebig gefeiert. Migros, Denner und Vögele Shoes offerieren 10 % Rabatt auf das ganze Sortiment. Kunden können gratis eine Rundfahrt mit dem «Omeli» Feuerlöschauto geniessen und anschliessend ein Cüpli trinken während Kinder sich auf der «Happy Birthday» Hüpfburg vergnügen. Am Künstler- und Hobby-Markt im Obergeschoss präsentieren Aussteller aus der Region ihre kunstvoll gefertigten Produkte. Am Samstag ab 11 Uhr gibts im Obergeschoss übrigens Airbrush Tattoos für Kinder. Wer versucht sein Glück an der BLKB Tombola am Freitag von 9.30 – 11.30 und 14.30 – 16.30 Uhr oder würfeln Sie lieber Einkaufsprozente bei Panissimo? Während der Jubiläumsfeier wird in der Mall ein Festbetrieb geführt mit Getränke und Kuchen à je 2 Franken. Sogar die Wurst vom Grill ist für nur 2 Franken erhältlich. Während dem gemütlichen Beisammensein verwöhnt uns jeweils von 10-16 Uhr Peter mit seiner Live Musik. Nicht zu verpassen ist die Tanzvorführung der Kinder Trachtengruppe am Birsfall am Samstag um 14 Uhr. An diesem Tag verteilt die Basler allen Kindern gratis Ballone. Im Birs Center «isch immer öppis los». Feiern Sie mit uns das 20-jährige Bestehen am kommenden Freitag und Samstag, 3. und 4. Juni. Annamarie Schelling, Birs Center

SH. Das Vokalensemble «Tradiophon», ein neues Vokalensemble mit professionellen Sängerinnen und Sängern aus der Region Basel, lädt auf kommenden Sonntag zu ihrem A-capella-Konzert rund um Fantasien, Wünsche und Träume ein. Das professionelle Vokalensemble «Tradiophon» tritt am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter in Brislach auf. Sarah Hänggi, Dirigentin aus Breitenbach, hat dieses Ensemble aufgebaut, und kann mit den 16 klassischen Sängerinnen und Sängern auf höchstem Niveau arbeiten. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule in Basel und Düsseldorf konzentriert sich die junge Chorleiterin neben ihrer Lehrtätigkeit am Gymnasium in Laufen und der Leitung verschiedener Chöre, vor allem auf die Arbeit mit «Tradiophon». Das VokalEnsemble ist auf dem Weg dazu, sich im

Träumerische Mondlandung: Dirigentin Sarah Hänggi fordert von «Tradiophon» in der Probe alles. FOTO: ZVG Schweizer Kulturleben als professionelle Formation zu etablieren. Auf dem Programm stehen A-capella-Werke zum Thema Mondtraum, das heisst, es geht um Fantasien, Wünsche und Träume. Die dramatischen Texte sind in klangmalerische Musik umgesetzt. Es ist ein

aussergewöhnliches musikalisches Programm, das dem bestimmt erwartungsvollen Publikum ein fantastisches Konzerterlebnis bieten wird. Mondtraum am Sonntag, 5. Juni, 17.00-18.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter, Brislach

Vernetzungsprojekt Dorneckberg erfolgreich unterwegs 90% der direktzahlungsberechtigten Landwirtschaftsbetriebe von Büren, Dornach, Gempen, Himmelried, Hochwald, Nuglar-St. Pantaleon und Seewen machen im Vernetzungsprojekt mit. Sie haben Vereinbarungen unterzeichnet, worin sie sich verpflichten, z.B. auf Mähaufbereiter zu verzichten, Mähdresten entlang gemähter Wiesen stehen zu lassen oder Wiesen zeitlich gestaffelt zu mähen. Auf diese Weise wird auf weit über tausend Landparzellen und auf einer Fläche von rund 400 Hektaren naturnah bewirtschaftet. Das Projekt ist im Frühjahr 2013 gestartet und kommt jetzt in die zweite Phase seiner Laufzeit. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass das Projekt erfolgreich unterwegs ist.

Lebensraum für bedrohte Lebewesen Ein ungemähter Streifen entlang einer Wiese ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für Feldhasen, Reptilien und Kleintiere. Eine spät gemähte Wiese erlaubt es den Bodenbrütern, die Brut abzuschliessen. Bis in den Sommer blühende Wiesen wiederum schaffen die Nahrungsgrundlage für Schmetterlinge. All diese Massnahmen helfen, die natürlichen Lebensräume miteinander zu vernetzen. Für seltene Arten wie z.B. Schachbrettfalter, Gartenrotschwanz, Grünspecht oder Schlüsselblume wird der Lebensraum dadurch aufgewertet. Am Sonntag, 5. Juni stellt das Vernetzungsprojekt auf einem Rundgang einige

Highlights vor. Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten und ist auch für Familien ein attraktives Sonntagsvergnügen. Im Anschluss offeriert der Landwirtschaftliche Bezirksverein allen Gästen auf dem Hof von Familie Gschwind einen kleinen Imbiss. Die Veranstaltung ist kostenlos und wird bei jedem Wetter durchgeführt. Hans Peter Vögtli Präsident Vernetzungsprojekt Dorneckberg

Sonntag , 5. Juni, 10.30 Uhr in Gempen (beim Hof von Familie Gschwind, Stollenhäuser1)

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Für transparente Informationspolitik

Erich Rubitschung in den Schulrat

Die Zusammenarbeit mit den Schulräten ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Gefüges Schule — Gemeinde. Sie wirkt sich direkt auf den Alltag von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrpersonen aus. Die Schule kann das Schulprogramm, Konzepte zu speziellen Themen und Arbeitsprozesse sichtbar machen und regelmässig informieren. Dies und vieles andere kann der Schulrat erarbeiten und damit die Schule weiter entwickeln, wenn in ihm eine aktive Informationskultur gelebt wird. Seit 1999 leitet Erich Rubitschung die Primarschule Zwingen und hat bis 2014 auch selber unterrichtet. Wir sind überzeugt, dass er sich mit seiner ausgewiesenen fachlichen Kompetenz für eine offene und aktive Informationskultur einsetzen wird. Informationen über die Steuerungs-

Unser Sohn besucht die dritte Klasse. Im Kindergarten besuchte er den Unterricht sehr gerne und war glücklich. Dementsprechend motiviert startete er in den Schulalltag. In der 3. Klasse gab es diverse unschöne Situationen und wir bemerkten, dass es an klaren Konzepten fehlt. Wir brauchen einen Profi, der auch die realen Probleme der Erziehungsberechtigen und Kinder in der Schule kennt und diese konzeptionell bearbeitet. Erich Rubitschung ist Schulleiter und kennt so auch das operative Geschäft der Schule bestens. Die Aktivitäten seiner Schule sind sichtbar auf der Homepage der Schule und die Mitsprache der Erziehungsberechtigten willkommen. Alle Bürger der Stadt sollten die Möglichkeit haben, sich über die verschiedensten Bereiche der Schule zu informieren, auch wenn sie keine Kinder haben. Die Elternbriefe erreichen nur gerade die Erziehungsberechtigten. Die Bildung ist, wie immer in der Presse betont wird, sehr wichtig und deswegen darf sie auch viel kosten. Aber wenn an der Gemeindeversammlung der Stadt Laufen vom 10.12.2015 erklärt wird, dass die Kosten der Bildung im 2014 um 30% bzw. 1,893 Mio. gestiegen sind, müsste man mehr dazu sagen können

prozesse der Schule sollen allen zugänglich sein. Über Aktivitäten und Anlässe der Schule soll nicht nur über Elternbriefe informiert werden. Berichte von Projektwochen, Lagern und anderen Aktivitäten gehören zu einer lebendigen Schule und es macht Spass, wenn Eltern, Verwandte, Grosseltern und interessierte Bürgerinnen und Bürger an diesem Erlebten teilhaben können und so Anteil am Geschehen der Schule haben. Auch bietet eine transparente Informationsplattform den Eltern die Möglichkeit der Mitsprache und des Engagements. Hierfür setzt Erich Rubitschung sich ein und verdient sich damit unsere Stimme. Irène Imhof Schneider Ron Schneider

Grillier Dich in die USA! dem eine Mega-Grillparty mit dem Feldschlösschen-Grillbus für 25 Personen inklusive Fleisch und Bier sowie ein neuer Grill verlost. Bald findet die nächste Qualifikationsrunde in der Region statt Samstag, 4. Juni, ab 10.30 Uhr beim Coop Einkaufszentrum Gartenstadt in Münchenstein Alle Grillbegeisterten, Männer wie Frauen ab 18 Jahren, können kostenlos und ohne Voranmeldung mitmachen. Die Aufgabe: Mit einem Grillmenü aus Bio-Fleisch und Gemüse die Fachjury der Swiss Barbecue Association überzeugen. Allen stehen die gleichen Zutaten zur Verfügung und die Jury bewertet Geschmack, Garstufe und Optik des Grillschmauses – ein grosser Grillspass für alle! Für die Besucher gibt’s im Barbecue Village der Partner Bell, Feldschlösschen und Weber viel zu erleben. Zudem können bei einem Wettbewerb Topgrills

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EINGESANDT

ESSEN UND TRINKEN

PR. Wer wird Schweizer Grillchampion 2016? Die nächste Vorausscheidung der Bell BBQ Single Masters findet am Samstag, 4. Juni, in Münchenstein statt. Auf den diesjährigen Grillchampion wartet eine der exklusiven Einladungen ans legendäre Jack Daniel’s World Champions Invitational BBQ in der USA. Weitere Kandidaten haben sich an der vergangenen Vorausscheidung in Winterthur für die Bell BBQ Single Masters, die Schweizer Einzelgrillmeisterschaft für Amateure, qualifiziert. An insgesamt zehn Events messen sich nur die besten Grilleure der Schweiz und kämpfen um einen der begehrten Startplätze beim grossen Final vom 24. September in Brugg. Das Mitmachen lohnt sich dieses Jahr besonders, denn zu gewinnen gibt es für den Sieger eine Reise in die USA für zwei Personen ans legendäre Jack Daniel’s World Championship Invitational BBQ. Unter allen Teilnehmern wird zu-

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Um die Wette grillieren: Am Samstag in Münchenstein. FOTO: ZVG und viele weitere attraktive Preise gewonnen werden. Coop Einkaufszentrum Gartenstadt, Münchenstein. Samstag, 4. Juni, ab 10.30 Uhr

als das, was wir im Protokoll der Gemeindeversammlung lesen. Hier sollte eine gründliche Analyse vorgenommen werden, damit der Schulrat in Zusammenarbeit mit der Schulleitung die notwendigen Massnahmen einleiten kann. Ebenso sollten die Aktivitäten und Anlässe der Schule für die Bürger sichtbar gemacht werden. Fotos und Berichte von Projektwochen, Lagern, Festen und anderen Aktivitäten gehören zu einer lebendigen Schule und es macht Spass, wenn Eltern, Verwandte und Grosseltern und interessierte Bürger diese Bilder anschauen können und so Anteil am Geschehen der Schule haben. Auch kann eine transparente Informationsplattform die Möglichkeit des Feedbacks bieten: Elternmitsprache und Engagement werden ermöglicht. Nicht immer will man einen Termin vereinbaren, manchmal kann ein Mail auch genügen. Dies und vieles andere könnte der Schulrat erarbeiten und damit die Schule weiter entwickeln. Ich freue mich auf einen innovativen Schulrat, der viel von sich hören lassen wird. Isabelle Fankhauser-Stich, Laufen


Der bunt schillernde Eisvogel ist unverwechselbar. Er ist auffallend kurzschwänzig und besitzt einen geraden kräftigen Schnabel. Je nach Lichteinfall wirkt sein Gefieder kobaltblau bis türkisfarben. Er brütet an langsam fliessenden oder stehenden Gewässern mit reichem Angebot an Kleinfischen.


DIES UND DAS WOHNEN

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FOTO: ZVG

sorgt dabei für eine einwandfreie Belüftung. Mit einem Rahmen kann eine bessere Dichtheit erreicht werden. Die schmalen Profile sind thermisch nicht getrennt. Die Sonne scheint in den geschützten Raum, Wind, Regen und auch Lärm bleiben draussen. Falls an einem grösseren Gebäude kein Balkon besteht, so kann dieser von

der Wahl und Krummenacher AG komplett angebaut werden. Ihr Lebensraum vergrössert sich, mit einer Verglasung kombiniert, sogar beinahe ganzjährig. Wahl und Krummenacher AG, das ist aber mehr als Verglasungen: Metallbau in allen Variationen, Wintergärten, Glasdächer, Geländer, Beschattungssysteme und eine grosse Palette von weiteren Produkten und Dienstleistungen. Seit vielen Jahren bildet Wahl und Krummenacher Lehrlinge aus, diese Lehrlinge arbeiten oft auch nach ihrer Ausbildung im Betrieb weiter und geben ihre eigene Erfahrung wiederum an die jungen Lehrlinge weiter. Wahl und Krummenacher trägt mit diesem hohen Qualitätsverständnis dazu bei, dass in unserer Region qualifizierte Arbeitsplätze trotz Frankenstärke erhalten bleiben. Und was haben Sie davon? Ein gutes Gefühl, den richtigen Partner gewählt zu haben, und die Sicherheit für ein hochwertiges und langlebiges Produkt aus dem Baselbiet. Über die Produkte und Dienstleistungen informiert Sie die Wahl und Krummenacher AG gerne. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin. Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal, Tel. 061 926 90 20, www.wkl.ch, info@wkl.ch.

EINGESANDT

Redaktionsschluss

Maximalresultat am Feldschiessen in Laufen

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Die drei Schützenkönige: (v. l.) Markus Köhli (25 m) Daniel Gygi (300 m) Stefan Borer (50 m). FOTO: ZVG 550 Laufentalerinnen und Laufentaler mit dem Gewehr (2015: 494) und 186 mit der Pistole (2015: 123) nahmen am Feldschiessen in Laufen teil. Dies bedeutete eine erfreuliche Mehrbeteiligung von 119 Schützinnen und Schützen gegenüber dem Vorjahr. Für die grösste Beteiligung bei den Gewehrschützen waren die SGS Laufen mit 110, der SV Liesberg mit 101 und die SG Brislach mit 82 Schützinnen und Schützen verantwortlich. Das Wetter (meistens bewölkt, teilweise Regen) sorgte für eine klare Sicht und somit für ideale Schiessbedingungen, was sich positiv auf die Resultate auswirkte. Die Kranzquote auf der Distanz 300 m betrug 67,64% (2015: 62,96%). Nicht weniger als 41 Schützinnen und Schützen schossen 67 und mehr Punkte. Mit dem Maximum von 72 Punkten liess sich

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DENKPAUSE

Verglasungen bringen eine spürbar bessere Lebensqualität

PR. Lassen Sie Lärm und Wetter draussen und behalten Sie trotzdem die volle Aussicht. Mit einer Sitzplatz- oder Balkonverglasung schützen Sie sich gegen Wetter und lästigen Wind. Das rahmenlose Verglasungssystem ist sowohl als Falt- wie auch als Schiebeelement erhältlich. Ein kleiner Spalt zwischen den einzelnen Elementen

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erstmals Daniel Gygi vom Schützenverein Liesberg als Schützenkönig feiern. In der letzten Serie am Sonntag gegen Mittag übertrumpfte er den bisher mit 71 Punkten führenden Markus Zeugin von der SG Duggingen. Bester Nachwuchsschütze war der 17-jährige Mirco Franco von der SG Brislach mit 69 Punkten. Den Laufentaler Sektionswettkampf gewann die SG Zwingen mit 65,662 Punkten, gefolgt von der SG Duggingen mit 64,846 und dem SV Liesberg mit 64,738 Punkten. Auf der Distanz 50 m siegte Stefan Borer vom Pistolenclub Grellingen mit 81 Punkten. Über 25 m gewann wie schon im Vorjahr Markus Köhli von der Pistolensektion Laufen mit 179 Punkten. Der Pistolenklub Zwingen gewann den Sektionswettkampf mit 167,7 Punkten. Ruedi Grun

EINGESANDT

Erfolg für «Zubler» Schützen

Schützenkönig: Bruno Stebler wurde Schützenkönig Gewehr 300 m und sein Bruder Kari gewann den Goldkranz bei den Junioren (U21). FOTO: FREDY KOHLER

Mit dem Partner fair bleiben

Linard Candreia

Dagegen hat die SVP Baselland das Referendum ergriffen. Basel-Stadt hat sich im vergangenen Herbst mit den versprochenen 80 Mio. Finanzhilfe an Baselland schon mal sehr partnerschaftlich und entgegenkommend gezeigt. Zu Recht macht der Stadtkanton diese Gelder vom Abstimmungsresultat am kommenden 5. Juni abhängig. Jean-Luc Nordmann, Präsident des Fördervereins der Universität Basel, bringt die Zusammenhänge mit einer einfachen Frage und plausiblen Rechnung auf den Punkt: «Sollen während 5 Jahren je 3 Mio. Franken oder insgesamt 15 Mio. Franken an die Uni bezahlt werden, um den Entlastungsbetrag von jährlich 20 Mio. Franken oder insgesamt 80 Mio. Franken zu sichern? Angesichts der Differenz von 65 Mio. Franken zugunsten der Baselbieter Finanzen ist die Frage mit einem klaren JA zu beantworten!» (Uni-Informationsblatt, April 2016) Einmal mehr werden wir kurz vor Abstimmungen mit viel Plakatwerbung konfrontiert. Auf gar nicht partnerschaftlichem Niveau zu unserem Nachbarkanton kommt das populistische Sujet der SVP-Baselland daher: Der schwarze Basler Stab verschlingt gierig unser Steuergeld. Mit solchen einfach gestrickten und zudem falschen Motiven degradiert sich eine Partei, die in der Regierungsverantwortung ist, gerade mal selber. Das politische Tagesgeschäft tickt nämlich anders: Gesprächskultur in gegenseitigem Respekt mit dem Partner sind wichtige Grundvoraussetzungen für gute Lösungen.

Basel-Stadt und Baselland sind zwar politisch getrennte Kantone, die Realität ist zum Glück eine andere. In wirtschaftlicher, bildungspolitischer und kultureller Hinsicht läuft vieles Hand in Hand. Die facettenreiche Zusammenarbeit macht uns als Wohnregion Nordwestschweiz sehr attraktiv und stark. Partnerschaftliche Verträge zwischen Nachbarkantonen haben nicht nur einen formellen, sondern auch einen verpflichtenden Charakter. So zum Beispiel ist der Kanton Baselland nach der Abstimmung vom 11. März 2007 ebenfalls Miteigentümer der Universität und damit wie Basel-Stadt zur Hälfte in der Verantwortung. Das ist sehr gut so, denn die Uni ist ein unverzichtbarer Trumpf in unserer Region. In diesen Tagen stimmen wir darüber ab, ob wir Baselbieter bereit sind für eine Teilsanierung der Uni-Pensionskasse in der Grössenordnung von 15 Mio., verteilt auf 5 Jahre. Wollen wir als fairer, vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen werden, so sollten wir der Vorlage unbedingt zustimmen, so wie es der Landrat am 3. Dezember 2015 mit 58 Ja- zu 21 Nein-Stimmen beschlossen hat. Linard Candreia, Laufen, Landrat SP

EINGESANDT

Carreise des Wandervereins Laufen Am vergangenen Sonntag reiste der Wanderverein Laufen mit einigen Freunden und Anhängern mit dem Car nach Frauenfeld, um an der organisierten Wanderung der dortigen Wanderfreunde teilzunehmen. Bei anfänglich gutem Wanderwetter gingen über 30 Wanderer des WVL auf die 5, 11 oder 20 km lange Strecke, welche sehr schön angelegt und ausgeschildert worden waren. Diejenigen, welche auf dem längeren Parcours waren, hatten das Pech,

KLINIK ARLESHEIM

Neue und bewährte Kurse Andrea J. Ritter aus der Kunsttherapie und Daniel Genner aus dem Heilmittellabor der Klinik beginnen eine neue Serie von Ganztagskursen: Heilpflanzen wahrnehmen, kennen lernen und im künstlerischen Gestalten verinnerlichen. Den Anfang machen sie mit den Marienpflanzen Rose am 2. Juli 2016 und Lilie am 1. Oktober 2016. Die Kurse finden jeweils samstags von 9 bis 12.30 und von 14 bis 17 Uhr statt. An einem kreativen Wochenende mit Andrea J. Ritter können Sie Natureindrücke im schöpferischen Tun zu abstrakten Bildgestaltungen weiterentwickeln. Gesammelte Fundstücke aus der Natur bilden dabei Ihre Inspirationsquelle. Die Kurszeiten sind Freitagabend, 18 bis 21 Uhr und Samstag, 10 bis 17.30 Uhr am 10./11. Juni 2016. Wir bieten in der Klinik auch wöchentliche Kurse an zum Erproben und Gestalten mit verschiedenen Techniken und Materialien, plastisches und freies Zeichnen, Malen, Collagen, Farbstudien und plastische Formabfolgen. Diese Kurse finden jeweils dienstags statt von 15.45 bis 17.15 Uhr mit Juliane Staguhn und mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr mit Andrea Ritter. Verena Jäschke Weitere Informationen und Anmeldung über therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch oder das Therapiesekretariat, 061 705 72 70.

verregnet zu werden. Um ca. 13 Uhr öffnete Petrus die Schleusen, sodass die Wanderer richtig geduscht wurden, aber man sagt ja bei uns: «Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlecht bekleidete Leute.» An der Rangverkündigung wurden wir im 4. Rang aufgerufen, was uns sehr freute. Sechs ältere Wanderer unseres Vereins überraschten uns damit, dass sie einen Teil der 5-km-Strecke mit dem Rollator zurückgelegt haben (Bravo!).

Auf der Rückfahrt kehrten wir dann in einem bekannten Restaurant ein und erfreuten uns an der reichhaltigen Dessertkarte. Rechtzeitig kehrten wir gegen Abend nach Hause zurück, froh, etwas für unsere Gesundheit und die Kameradschaft getan zu haben. Ich danke allen Mitreisenden nochmals ganz herzlich für ihr Mitfahren. Der Reiseleiter Paul Fürst


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Donnerstag, 2. Juni 2016 Nr. 22

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 2. Juni 2016 Nr. 22

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Küchenbrand fordert zwei Verletzte GRELLINGEN. WOS. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Baselstrasse in Grellingen kam es am Sonntagabend gegen 23.00 Uhr, zu einem Brand in der Küche. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte ein Bewohner eine Pfanne mit heissem Oel auf dem Herd vergessen, welches sich schliesslich entzündete. Die angerückte Feuerwehr Grellingen hatte die Lage rasch unter Kontrolle. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden.

Nur eine Blindschleiche: Mit dem feuchtwarmen Wetter getrauten sich letztes Wochenende auch die Rasenmonster in FOTO: RENATO LÜTZHI, NENZLINGEN den Garten...

VERANSTALTUNGEN

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Zwei hochstehende Country-Konzerte

Hol- und Bringtag mit Flohmarkt

Offene Hoftüren

WOS. Am Sonntag, 12. Juni, präsentiert Martin Meier als Schweizer Premiere das «Alison Brown Acoustic Quartet» in der Neuhof Schüüre in Wahlen bei Laufen. Dort können sich die Konzertbesucher schon bis zwei vor dem Konzert und in der Pause verpflegen. Konzertbeginn ist 18.30 Uhr. Schon rund zwei Wochen später, am 28. Juni, 20 Uhr, warten am gleichen Ort «High Plains Jamboree» mit einer Europapremiere auf. Diese neue Formation aus Austin besteht aus der Geigerin und Sängerin Beth Chrisman, dem Bassisten und Sänger Simon Flory, dem Gitarristen und Sänger Noel McKay und der hoch talentierten Brennen Leigh an der Mandoline und Gesang.

WOS. Am Hol- und Bringtag dürfen Bücher, Kleider, Küchengeräte oder sonstige Gegenstände gebracht werden. Dinge, die nicht mehr gebraucht werden können, die jedoch zu schade sind, um sie wegzuwerfen. Es muss jedoch alles sauber und brauchbar sein und einwandfrei funktionieren. Der Himmelrieder Hol- und Bringtag findet am Sonntag, 12. Juni, von 10.00 bis 14.00 Uhr im Schulhaus Himmelried statt. Zudem wird separat ein Flohmarkt für Jung und Alt durchgeführt. Jeder und jede darf anpreisen, verkaufen und kaufen. Auch für Verpflegung ist gesorgt: Es gibt einen Stand mit Kaffee & Kuchen, Sandwichs und kalten Getränken. Die Umweltkommission Himmelried, Schule & Familie sowie die Spiel- und Krabbelgruppe Schnäggehüsli freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Reservationen: 079 207 90 19. www.swisstexmusic.ch

WOS. Willkommen auf dem Bauernhof! Am Sonntag, 5. Juni, laden Bauernfamilien Jung und Alt ein. Alle haben die Möglichkeit, Bauernhöfe zu besuchen und Tiere hautnah zu erleben. Besucherinnen und Besucher erfahren aus nächster Nähe, woher unsere Lebensmittel kommen. An dieser Aktion beteiligen sich auch Landwirtschaftsbetriebe der Region. AS Training, Kundmattweg 31 in Wahlen, der Hof von Andrea Stegmüller, lädt ab 10 Uhr Gross und Klein ein, den Hof zu besuchen. Ponyreiten, Wettbewerb, Postenlauf, Reiterflohmi, eine Show im Westernreiten und eine Festwirtschaft sorgen für Unterhaltung. Frank und Severin Klötzli, Huggerwald 90, Kleinlützel, öffnen ihre Hoftüren für das interessierte Publikum ebenfalls am kommenden Sonntag, ab 10 Uhr.

Haustechnik

Pascal Bochin Sanitär, Heizung, Lüftung Boilerservice und Gasinstallation Baselstrasse 37, 4253 Liesberg

Schier unglaubliche Schleuderfahrt DITTINGEN. WOS. In der Baselstrasse in Dittingen geriet in der Nacht auf Sonntag gegen 1.00 Uhr ein Autofahrer auf Abwege und sorgte für grosse Schäden. Der 35-jährige Autolenker war in Richtung Laufen unterwegs, geriet ins Schleudern, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer Strassenlampe. Dann schleuderte er knapp 50 Meter über einen Parkplatz und prallte schliesslich in ein parkiertes Auto, welches dadurch noch in ein Fahrzeug daneben geschoben wurde. Der Verursacher blieb unverletzt. Die drei involvierten Fahrzeuge wurden indes stark beschädigt. Alkohol war nicht im Spiel, teilt die Polizei mit. Auto überschlägt sich RÖSCHENZ. WOS. In der Challstrasse in Röschenz ereignete sich am Freitagabend gegen 22.30 Uhr ein spektakulärer Selbstunfall. Ein 28-jähriger, in der Region wohnhafter Schweizer, war mit einem Personenwagen in der Challstrasse abwärts in Richtung RöschenzDorf unterwegs. Beim Schlangenlinien-Fahren nach einer Baustelle verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Auto kam links von der Strasse ab, stürzte einen steilen Abhang hinunter und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Autolenker konnte sich aus eigener Kraft aus dem

stark beschädigten Fahrzeug befreien und hatte Glück im Unglück. Gemäss letzten Informationen zog er sich lediglich leichtere Verletzungen zu, Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille.

MUSIK-TIPP

Bob Dylan Auf dem kurz vor seinem 75. Geburtstag erschienenen 37. Studioalbum «Fallen Angels» (Sony Music) singt Dylan «It Had To Be You», «Young At Heart», «Melancholy Mood», «Come Rain Or Come Shine», «Maybe You’ll Be There» und andere Evergreens aus dem Great American Songbook. Ihm hatte er schon mit der im vergangenen Jahr veröffentlichten CD «Shadows In The Night» seine Reverenz erwiesen. «Fallen Angels» ist eine Kollektion von Balladen und sanft swingenden Stücken. Die zwölf Kompositionen stammen aus den 20er- bis 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Sinatra hatte sie einst alle ausser «Skylark» ebenfalls aufgenommen, mit Big Band-Orchestrierung natürlich völlig anders. Dylan lässt sich von seiner Tourband nur minimalistisch begleiten und verfügt nicht über Sinatras vokale Brillanz. Er vermag aber trotz seiner brüchigen Stimme als Crooner zu gefallen. Er interpretiert die American Songbook-Klassiker auf seine ganz spezielle Art ehrerbietig und ergreifend. Benno Hueber

20160602 woz wosanz  

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