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Donnerstag, 19. Mai 2016

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

Lenzburger Woche SEITE 6

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 20, 117. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Immobilien Region Agenda Theatertage Szene

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KOMMENTAR

Tipps vom Profi

Der Täter ist gefasst, das Entsetzen bleibt

Triathlon-Weltmeisterin Daniela Ryf verrät im Interview, wie man zum Champion wird, und gibt Tipps für den Lenzburger Lauf.

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Die Einmaligkeit von Bettwil schützen In Bettwil will man mit der Gesamtrevision der Nutzungsplanung das einmalige Erscheinungsbild erhalten und dort nach innen wachsen, wo es möglich ist. Beatrice Strässle

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ergangene Woche wurde die Bettwiler Bevölkerung von der Planungskommission über die bevorstehende Gesamtrevision der Nutzungsplanung informiert. «Diese Revision ist in Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Gesamtrevision vor 35 Jahren stattfand, längst überfällig. Der Zeitpunkt ist nun aufgrund des vom Aargauer Stimmvolk angenommenen Raumplanungsgesetzes aus unserer Sicht ideal», erklärte Vizeammann und Präsident der Planungskommission Peter Brütsch. In den Ausführungen von Teo Rigas, dipl. Architekt FH und Fachberater Ortsbild, Siedlung und Städtebau bei der Abteilung Raumentwicklung BVU, spürte man heraus, dass es der Kommission ein grosses Anliegen ist, das einmalige Erscheinungsbild von Bettwil zu schützen. Da die Bauzone sozusagen ausgenützt ist, legt man das Augenmerk auf die innere Verdichtung. Für die Erarbeitung des «Rezeptes», wie die angestrebte Entwicklung nach innen umgesetzt werden kann, wurde das Büro Marti Partner, Architekten und Planer AG, Lenzburg und Zürich, beauftragt. Thomas Meier und Susanne Hagendorn erläuterten das Vorgehen. Viel schützenswertes Potenzial Bettwil, auf dem Rücken des Lindenbergs gelegen, ist ein Ort von regionaler Bedeutung. Das Kirchenareal hat gar schützenswerten Charakter. Für die Fach-

Bettwil soll trotz Wachstum nach innen seinen bäuerlich-ländlichen Charakter Foto: zvg beibehalten. leute sind in Bettwil noch mehrere Häuser und Häusergruppen im Ortskern, welche als schützenswert bezeichnet werden können, das heisst, nicht abgebrochen werden dürften. Sieht man sich die Zahl der Einwohner pro Hektare mit 23 Personen an, so ist diese Zahl, gemessen an den Berechnungsmodellen mit rund 40 Personen pro Hektare, noch entwicklungsfähig. Von kantonaler Bedeutung ist die Landschaft um Bettwil mit ihrer landwirtschaftlichen Nutzfläche, welche fast ausschliesslich aus Fruchtfolgeflächen besteht. Im Mitwirkungsverfahren hat die Bevölkerung das Wort Susanne Hagendorn erläuterte anhand von Plänen und Bildaufnahmen die Möglichkeiten einer Entwicklung des Dorfes nach innen. Grünräume im Dorf – vor allem die Gärten – sind zu schützen. Da und dort kann man sich eine Baute vorstellen, jedoch immer unter Berücksichtigung der Ausrichtung zu den anderen Häusern. Mit in die Überlegungen einbezogen wird auch der Weiler Königsberg. Die nachfolgende Fragerunde zeigte auf, dass – obwohl nicht viele Fragen gestellt wurden – die Befürchtung vor-

herrscht, kein Mitspracherecht zu haben, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. «Wir sind erst am Beginn des Kochvorganges, um es einfach auszudrücken. Was es nun braucht, ist das Rezept dazu, um für Bettwil das Richtige zu tun», erklärte Teo Rigas. Das Richtige heisst, frühzeitig die Weichen zu stellen, um Bettwil so zu erhalten und weiterzuentwickeln, wie es sich heute präsentiert. Dafür sind Richtlinien notwendig, welche in naher Zukunft geschaffen werden sollen. Dies zusammen mit der Bettwiler Bevölkerung im Mitwirkungsverfahren. Sportlicher Zeitplan Der Zeitplan für die Nutzungsplanungsrevision ist sportlich. Anfang 2017 wird das Mitwirkungsverfahren starten, damit einhergehend die öffentliche Auflage und eine Orientierungsversammlung. Bis Ende Mai will man die Auswertung der Mitwirkung und die kantonale Vorprüfung unter Dach und Fach haben, gefolgt von der öffentlichen Auflage im Juni 2017. Die Gemeindeversammlung soll dann im November 2017 über die Nutzungsplanungsrevision beschliessen.

Mer verchaufe «Sälber Baschtleti Sache» em Lenzopark am Märt Tankrevisionen

Hauswartungen Entfeuchtungen

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s war ein gewisses Aufatmen spürbar, als die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau am vergangenen Freitag den sehnlichst erwarteten Satz «Der Täter ist gefasst» aussprach. Doch das Entsetzen bleibt über die unvorstellbare Tat, die der junge Mann am 21. Dezember begangen hat. Und überall ist die Bewunderung der Arbeit der Ermittlungsbehörde spürbar. Sie hat Ausserordentliches geleistet und sich von da und dort aufkeimender Kritik nicht beirren lassen. Kann man über diesen Schrecken überhaupt Gras wachsen lassen? Meine Meinung: Ja und Nein. Er wird wohl mit der Zeit etwas in den Hintergrund rücken und für den grössten Teil der Einwohner etwas verblassen. Nicht aber für die Angehörigen – die Nächsten. Sie haben das verloren, was wir uns nicht vorstellen mögen – das Liebste. Es wird nie mehr sein wie früher. Ihnen ist zu wünschen, dass die Zeit kommt, in welcher die schönen Erinnerungen überwiegen und man ab und zu den Schrecken ausblenden kann. Sie sind es, denen unsere Gedanken gehören, und ihnen wünschen wir nur das Beste. An dieser Stelle sei die Stellungnahme von Georg Metger, dem Lebenspartner von Carla Schauer, abgedruckt. Verbunden mit dem grossen Dank, dass er für den Lenzburger Bezirks-Anzeiger seine Gefühle aufgezeigt hat. «Mit einer Achterbahn der Gefühle habe ich am letzten Freitag, dem 13., von der Aufklärung des Vierfachmordes erfahren. Erleichterung auf der einen Seite, dass wir nun die sehnlichst erwarteten Antworten auf das «Wer, Wie und Warum» erhalten haben, Unverständnis, Hass und Trauer auf der anderen Seite lösen sich ab, und irgendwie sind diese vier lieben Menschen am letzten Freitag ein zweites Mal gestorben. Ich danke an dieser Stelle allen ganz herzlich, die am Fall mitgearbeitet haben. Allen voran der Feuerwehr, der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Aber auch allen lieben Menschen, die uns Angehörigen mit viel Mitgefühl in diesen schweren Monaten begleitet und, trotz unglaublicher und teilweise pietätloser Medienberichterstattung, stets an uns geglaubt haben. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger war diesbezüglich eine löbliche Ausnahme. Ich wünsche allen, dass wir nun lernen, nach vorne zu schauen. Das Leben geht weiter, die guten Erinnerungen sollen bleiben!» Beatrice Strässle, Redaktionsleiterin


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Mai 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches NIEDERLENZ

Zus. Bew.: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Zus. Bew.: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

AlpenPlakat AG Bösch 80 A, Hünenberg Zwei Werbeflächen (Format F200) Niederlenzerstrasse 46 Parzelle Nr. 1319 Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Simon und Janine Meyer Othmarsingerstrasse 29 Lenzburg Umbau Fenster in Terrassentür Othmarsingerstrasse 29 Parzelle Nr. 1028

Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 20. Mai bis 20. Juni 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Baugesuch 117. Jahrgang

162. Jahrgang 94. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 32 991 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) beatrice.straessle@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauherrschaft: Frei Immo-Bau AG Kantonsstrasse 64, Freienbach Strasse/Parz.: Spittelgasse 6 / 203 Bauvorhaben: Abbruch Liegenschaft AGV 71/ Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage Dieses Baugesuch liegt vom 23. Mai bis 22. Juni 2016 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten. Auenstein, 11. Mai 2016 Gemeinderat

DINTIKON

Baugesuch Bauherrschaft Valentin und Nadja Deflorin Bächenmoosstrasse 22, Dintikon Grundeigent. Valentin und Nadja Deflorin Bächenmoosstrasse 22, Dintikon Projektverf. Widmer AG, Architekturbüro Bahnhofstrasse 25, Dottikon Bauobjekt Aussenaufgang Dachgeschoss Geräteraum, Anpassung Umgebung Standort Bächenmoosstrasse 22 Parz. Nr. 849, Geb. Nr. 402 Öffentliche Auflage vom 20. Mai bis 20. Juni 2016 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinderat

EGLISWIL

Baugesuch Bauherr

Ermel Martin und Ruth Rösliacherweg 12, Schafisheim Bauobjekt Sanierung des Wohnhauses Nr. 182 (inkl. Anbau einer Laube) an der Eichbergstrasse 5 Auflage Baugesuch und Pläne liegen bis zum 20. Juni 2016 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. Egliswil, 17. Mai 2016 Gemeinderat

HENDSCHIKEN

Baugesuch Bauherr:

UFA AG Byfangstrasse 7, Herzogenbuchsee Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Pelletheizung mit Speichersilo und einem Heizkessel sowie zwei Solaranlagen Bauplatz: Bühl 1, Parzelle 377 Weitere Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 20. Mai, bis Montag, 20. Juni 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken. RTB Regionale Technische Betriebe

Altpapiersammlung

Bauherrschaft: Kurt Guetg, Niesenbergstrasse 5, Sarmenstorf Bauobjekt: Sanierung/Umbau bestehendes 2-Familien-Haus Lage: Schongauerstrasse 19 Parzelle Nr. 1391

Dienstag, 24. Mai 2016

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 13. Mai bis 13. Juni 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung KORRIGENDUM Dieses Baugesuch wurde bereits am 12.5.2016 veröffentlicht, jedoch vom Verlag falsch unter der Gemeinde Sarmenstorf platziert. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.

Baugesuch Bauherrschaft: Stefan Rupp, Sarmenstorferstrasse 8, Fahrwangen Bauobjekt: Abbruch bestehender Balkon Neubau Balkon (1.OG) inkl. Tragkonstruktion Ortslage: Sarmenstorferstrasse 8 Parzelle Nr. 1861 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 20. Mai bis 20. Juni 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung

– vormittags Gebiet westlich der ehemaligen Bahnlinie ab 8.00 Uhr – nachmittags Gebiet östlich der ehemaligen Bahnlinie ab 13.00 Uhr

Baugesuche Bauherr Projektverf.

Papier und Karton müssen wie folgt an den Kehrichtsammelplätzen bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Karton ungefähr auf Zeitungsformat geschnitten oder gefaltet und übers Kreuz verschnürt – handliche, nicht zu schwere Bündel Sowohl gefüllte Kartonschachteln, Säcke und Papiertragtaschen als auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier und grossformatige Kartonbündel werden stehen gelassen. Wir nehmen jedoch Ihren grossformatigen Karton zwischen 13.30 und 15.00 Uhr bei der Mulde Rössligasse entgegen. Wir danken für Ihr Verständnis. Lehrpersonen der Schule Niederlenz

Baugesuch Bauherr:

Swisscom (Schweiz) AG Weinberglistrasse 4 Postfach, Luzern Bauobjekt: Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage mit neuen Antennen Objektadresse: Wildeggerstrasse 5, Parzelle 213 Weotere Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 20. Mai, bis Montag, 20. Juni 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

Bauobjekt Ortslage

Adrian Zubler Strangengasse 29 Hunzenschwil besser wohnen ag Junkerngasse 3B, Hunzenschwil Umbau best. MFH Strangengasse 29 Parz. Nr. 66

Bauherr

Heinz und Britta Graf-Fäs Birenackerstrasse 22 Hunzenschwil Projektverf. -/Bauobjekt Erweiterung Garage Ortslage Birenackerstrasse 22 Parz. Nr. 1828 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 19. Mai bis 20. Juni 2016 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten

Papiersammlung Am Mittwoch, 25. Mai 2016, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton, Letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch. Schule Hunzenschwil

Schiesswesen ausser Dienst 300 m: Willkommen auf der grünen Seeterrasse mit Blick in die Alpen und der Infrastruktur einer Zentrumsgemeinde – Willkommen in Fahrwangen! Wir suchen im Auftrag des Gemeinderats Fahrwangen für die Gemeinde im oberen Seetal (rund 2000 EinwohnerInnen) eine/n

GemeindeschreiberIn/ VerwaltungsleiterIn Stellenpensum: 90% bis 100% Stellenantritt: 1. September 2016 oder nach Vereinbarung Aufgabenbereiche: • Operative Geschäftsführung der Gemeinde • Vorbereitung und Abwicklung der Gemeinderatsgeschäfte • Ansprechperson für Bevölkerung, Behörden und Kommissionsmitglieder sowie Medien • Lehrlingsausbildung • Stellvertretung des Finanzverwalters in dessen Abwesenheit Anforderungen: • Abgeschlossene kaufmännische Lehre in einer Gemeindeverwaltung • Fachausweis CAS Öffentliches Gemeinwesen Stufe II – Fachkompetenz GemeindeschreiberIn Aargau oder gleichwertige Ausbildung bzw. mindestens Bereitschaft, Fachausweis zu erlangen • Einige Jahre Führungserfahrung sowie Kenntnisse im öffentlichen und privaten Recht als auch in der aargauischen Verwaltungsorganisation • Zuverlässigkeit, Flexibilität, Loyalität und Verschwiegenheit • Speditive und exakte Arbeitsweise • gute Kommunikationsfähigkeiten Die Gemeinde bietet: • Anspruchsvolle und herausfordernde Aufgaben • Hohe Aufgaben- und Kompetenzdelegation • Moderne Arbeitshilfsmittel (z. B. digitale Geschäftsverwaltung) • Angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen, motivierten Team • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen nach Personalreglement der Gemeinde • Einarbeitung mittels Coaching ist situativ möglich Fühlen Sie sich angesprochen? Beat Neuenschwander, Publis Public Info Service AG, Lenzburg, zurzeit Gemeindeschreiber ad interim, gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte (Mobile 079 429 20 24). Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und Zeugniskopien richten Sie bitte bis am Freitag, 17. Juni 2016, an: Publis Public Info Service AG Beat Neuenschwander Niederlenzerstrasse 25, 5600 Lenzburg oder elektronisch an beat.neuenschwander@publis.ch.

Baugesuch Bauherrschaft Amsler Michael Marchsteinweg 7, Möriken Bauobjekt Aufstockung, Liftanbau Bauplatz Parz. 1749, Geb. Nr. 834 Marchsteinweg 7 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 20. Mai bis 20. Juni 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Baugesuch

Eidgenössisches Feldschiessen 2016

Bauherr

. . .das grösste Schützenfest der Welt. Schiessplatz für Niederlenzer Teilnehmerinnen und Teilnehmer Distanz 300 m: SCHIESSANLAGE «Lenzhard», LENZBURG: Freitag 20. Mai 17.30 bis 20.00 Freitag 27. Mai 17.30 bis 20.00 Samstag 28. Mai 9.00 bis 12.00 13.30 bis 17.00 Sonntag 29. Mai 10.00 bis 11.30 Organisation: SG Lenzburg & SG Staufen ››› Das Feldschiessen Pistole findet ebenfalls in der Schiessanlage Lenzburg statt. Die Teilnahme ist für alle Schützinnen und Schützen eine Ehrensache, ein Muss und erst noch kostenlos! «S’Fäldschüsse chasch nume gnüsse, wenn d’gosch go schüsse...!! Schützenverein Chestenberg die Schützenmeister Bitte aufbewahren Schiesswesen ausser Dienst 300 m:

Einwohnergemeinde Rupperswil, v. d. Gemeinderat Rupperswil, Poststrasse 4, Rupperswil Bauobjekt Umgestaltung Dorfstrasse-Süd für Begegnungszone (Strassen- und Werkleitungsbau Errichtung Bushaltestelle) (Strassenbauprojekt gemäss § 95 Abs. 2 BauG) Bauplatz Parzelle 83 (Dorfstrasse) und Anschlussbereiche umliegender Parzellen uflage 20. Mai bis 20. Juni 2016 Einwendungen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Gemeinderat

Dorfmuseum Rupperswil Internationaler Museumstag Wähen, Wurst und Brot – Festwirtschaft des Landfrauenvereins Am Sonntag, 22. Mai 2016, findet der Internationale Museumstag statt unter dem Motto: «Entdecken Sie Ihr Lieblingsmuseum». Das Dorfmuseum Rupperswil mit der gepflegten Dauerausstellung aus Handwerk, Haushalt und Landwirtschaft bietet einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren. Dazu gehört auch die Saisonausstellung «50 Jahre Bibliothek Rupperswil», die vom Bibliotheks-Team mit viel Engagement gestaltet wurde. Das Dorfmuseum ist von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

2. Obligatorischer Schiesstag 2016 für Niederlenzer Schiesspflichtige und Schützen in der Schiessanlage «Lenzhard», Lenzburg: Donnerstag, 26. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Standblattausgabe nur bis eine halbe Stunde vor Schiessende! Wichtig für AdA: Die persönlich adressierte Aufforderung zum Schiessen mitsamt den Klebeetiketten und das Schiessbüchlein (sofern die Absolvierung und Erfüllung eingetragen werden soll) sind zwingend zum Anlass mitzubringen! Voranzeige:

Eidg. Feldschiessen 2016 in Lenzburg Fr, 27., Sa, 28., und So, 29. Mai 2016 Organisation: SG Lenzburg + SG Staufen Die genauen Schiesszeiten bitte den öffentlichen Plakaten und dem Lenzburger Bezirksanzeiger entnehmen! Schützenverein Chestenberg die Schützenmeister Bitte aufbewahren ✂

Bauplatz:

Baugesuch

Bauobjekt:

Bauernverband Aargau Im Roos 5, Muri Temporärer Erlebnispfad «Buurelandweg Aargau» 2016/17 Region Wildenstein/Bannhalde, Parzellen Nr. 2924, 2467, 2465, 2471, 2472, 1263 Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Bauherr:

Baugesuche

Vorstellung der Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung Die Mitglieder des Gemeinderates möchten Sie über die Gemeindeversammlungstraktanden vom 17. Juni 2016 vorinformieren. Wir laden Sie zur Informationsveranstaltung ein auf Mittwoch, 25. Mai 2016, 19.30 Uhr Singsaal der Gemeindebaute Rössligasse. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Vorfeld zur Einwohnergemeindeversammlung in die Überlegungen des Gemeinderates einweihen zu lassen. Gemeinderat

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Ihrem Lieblingsmuseum. Die Museumskommission

Verkehrsbeschränkung Rupperswil Begegnungszone «Dorfstrasse/Lottenweg» Zur Beruhigung der Verkehrsflüsse und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Langsamund den Fussgängerverkehr im Bereich der Schulanlagen soll auf der Dorfstrasse, südlich der Einmündung Poststrasse, und im anschliessenden Bereich des Lottenwegs bis zur Verzweigung Birkenweg eine Begegnungszone signalisiert werden. Die Begegnungszone wird gemäss Art. 2a der Signalisationsverordnung (Tempo20-Zone) signalisiert. Das Verkehrsgutachten mit Erläuterungen und einem Plan liegt von Freitag, 20. Mai, bis Montag, 20. Juni 2016, bei der Gemeindekanzlei Rupperswil auf und kann während der Bürozeit eingesehen werden. Gegen diese Verkehrsbeschränkung kann innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt vom 20. Mai 2016 beim Gemeinderat Rupperswil schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Rupperswil, 17. Mai 2016 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Mai 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches OTHMARSINGEN

Baugesuch Bauherr:

Berbatovci Muhamet Fliederweg 3, Othmarsingen Objekt: Stützmauer Ortslage: Fliederweg 3, Parzelle 1312 Öffentliche Auflage vom 20. Mai bis 20. Juni 2016 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 17. Mai 2016 Gemeindekanzlei

Sanierung Bahnhofstrasse: Signalisationsverfügung (temporäre Verkehrsbeschränkung) und Baugesuche Für die Sanierung der Bahnhofstrasse genehmigte die Einwohnergemeindeversammlung vom 12. Juni 2015 einen Verpflichtungskredit. Die anstehenden Werkleitungsarbeiten bieten die Chance, die Bahnhofstrasse nun auch baulich den Gegebenheiten, nämlich denen einer verkehrsberuhigten Quartierstrasse, anzupassen. Der Baubeginn erfolgt im August 2016 und die Sanierung der Bahnhofstrasse erfolgt in Etappen. Es wird mit einer Baudauer von ca. 15 Monaten gerechnet. Das Baugesuch/Strassenbauprojekt «Sanierung Bahnhofstrasse» liegt vom 23. Mai bis 21. Juni 2016 in der Gemeindekanzlei auf. Die zwei Bushaltestellen «Bahnhofstrasse» und «Bahnhof» können während der Sanierung nicht aufrechterhalten werden und es werden folgende provisorische Haltestellen vorgesehen: • Fallenacker 4 (in beide Richtungen Mägenwil und Lenzburg) • Giesserstrasse 1 (Richtung Lenzburg) und Kreuzungsbereich Waldrüti-Giesserstrasse (Richtung Mägenwil) Zum Schutz der Passagiere wird im Kreuzungsbereich Waldrüti-Giesserstrasse ein gesicherter Wartebereich erstellt. Die Auflage für das Aufstellen von zwei Betonhindernissen als Baugesuch/Strassenbauprojekt «provisorische Bushaltestelle Waldrüti-Giesserstrasse» erfolgt vom 23. Mai bis 21. Juni 2016 in der Gemeindekanzlei Othmarsingen. Für die Dauer der Baustelle «Sanierung Bahnhofstrasse» werden auf dem Gemeindegebiet Othmarsingen folgende Signale verfügt: Einmündung Mägenwilerstrasse/Hölli in Bahnhofstrasse: • Signal 2.01 «Allgemeines Fahrverbot» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» • Signal 2.43 «Abbiegen nach links verboten» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» • Signal 2.42 «Abbiegen nach rechts verboten» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» Einmündung Giesserstrasse in Bahnhofstrasse: • Signal 2.01 «Allgemeines Fahrverbot» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» Einmündung Mägenwilerstrasse in Fallenacker: • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst und öffentlicher Bus» Fallenacker: • Signal 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatztext «beidseitig» (Die bestehenden Längsparkplätze werden aufgehoben) Einmündung Fallenacker in Waldrüti: • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst und öffentlicher Bus» Einmündung Fallenacker in Fichtenweg: • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» Waldrüti: • Signal 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatztext «beidseitig» Giesserstrasse: • Signal 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatztext «beidseitig» Einmündung Giesserstrasse in Ulmenweg • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» Einmündung Giesserstrasse in Föhrenweg • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst» Einmündung Giesserstrasse in Waldrüti • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst und öffentlicher Bus» Diese Verkehrsbeschränkungen sind befristet bis zur Beendigung der Bauarbeiten für die Sanierung der Bahnhofstrasse (ca. Herbst 2017). Die Signalisationsverfügung wird während 30 Tagen vom 23. Mai 2016 bis 21. Juni 2016 im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 20. Mai 2016 ausgeschrieben. Einwendungen gegen die Signalisationsverfügung und die Baugesuche/Strassenbauprojekte sind vom 23. Mai bis 21. Juni 2016 beim Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, schriftlich einzureichen. Die Einwendung muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkungen werden erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verkehrsbeschränkungen wird gestützt auf § 46 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 4. Dezember 2007 die aufschiebende Wirkung aus Gründen der Verkehrssicherheit entzogen. Othmarsingen, 17. Mai 2016 Gemeinderat

Geschäftsausflug Am Dienstag, 24. Mai 2016, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Technischen Dienstes infolge Geschäftsausflugs geschlossen. Der Pikettdienst bei Todesfällen ist unter Tel. 076 536 82 60 gewährleistet. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinderat

Musikschulkonzert Am Freitag, 20. Mai 2016, um 19.00 Uhr findet in der Mehrzweckhalle das traditionelle Musikschulkonzert statt. Unter dem Motto «Grüezi, Salut, Ciao, Allegra» spielen Kinder und Jugendliche in verschiedenen Besetzungen und Ensemblegruppen abwechslungsreiche und fröhliche Stücke. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrpersonen freuen sich auf Ihren Besuch. Musikschule Lenzburg Standort Othmarsingen

Obligatorische Schiessübungen 2016 Mittwoch, 25. Mai 2016 18 bis 20 Uhr (Standblattausgabe bis 19.45 Uhr) Samstag, 27. August 2016 14 bis 16 Uhr (Standblattausgabe bis 15.45 Uhr) Mittwoch, 31. August 2016 18 bis 20 Uhr (Standblattausgabe bis 19.45 Uhr) im Schützenhaus Othmarsingen Wichtig für die AdA Es sind unbedingt mitzubringen: – persönliches Aufgebot mit PISA-Klebeetiketten – Dienstbüchlein – Schiessbüchlein/Leistungsausweis – Personalausweis Schützengesellschaft Othmarsingen Der Vorstand

Am 26. Mai ist Fronleichnam Am Donnerstag, 26. Mai 2016, wird im Bezirk Bremgarten der Feiertag «Fronleichnam» gefeiert. Dieser Tag ist arbeitsrechtlich den Sonntagen gleichgestellt. Das heisst, an Fronleichnam darf nicht gearbeitet werden (auch keine lärmigen Arbeiten in Haus und Garten). Der Gemeinderat dankt für die Rücksichtnahme und wünscht einen schönen Feiertag. Gemeinderat

Ergebnis der Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2014/2017; Stille Wahl Gestützt auf § 30a Abs. 2 GPR wurde in stiller Wahl für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 als gewählt erklärt: Mitglied der Schulpflege • Fricker, Matthias Benedikt, 1976, von Frick AG, wohnhaft Panoramaweg 2b (Partei: CVP) Wahlbeschwerden sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Veröffentlichung des Wahlergebnisses beim Departement Volkswirtschaft und Inneres einzureichen (§§ 68 und 71 Abs. 2 GPR in Verbindung mit § 2 Abs. 1 lit. a Ziff. 11 der Delegationsverordnung). Eine Beschwerde hat nur aufschiebende Wirkung, wenn diese von der Beschwerdeinstanz angeordnet wird (§ 70 GPR). Gemeinderat

Fronleichnamsprozession Sarmenstorf Verkehrsumleitungen am Donnerstag, 26. Mai 2016 Am Donnerstag, 26. Mai 2016, Fonleichnam, führt die Katholische Kirchgemeinde Sarmenstorf die Fronleichnamsprozession durch. Dazu wird die Kantonsstrasse Marktstrasse gesperrt. Für die Verkehrsumleitung werden Gemeindestrassen in Anspruch genommen. Betroffen sind vor allem die Weihermattstrasse und die Breitistrasse. Die Gemeindestrassen werden in der Zeit ab 10 Uhr kurzzeitig tangiert sein. Der Gemeinderat hat der Benützung der Gemeindestrassen sowie der Umleitung zugestimmt. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis. Hinweis: Bei schlechter Witterung wird die Prozession auf das Augstenfest vom Sonntag, 28. August 2016, 10.30 Uhr, verschoben. Gemeinderat

Baugesuch Gesuchsteller/in: Gloor Thomas Moosstrasse 8, Leutwil Bauvorhaben: Aufstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe Standort: Parzelle 755 / Moosstrasse 8 Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 20. Mai bis 20. Juni 2016. Einsprachen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat

Seengen und Fahrwangen Tel. 062 777 66 88 www.widmerdach.ch


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Amtliches / Diverses SCHAFISHEIM

S TA U F E N

«Impuls! Der Abend für Eltern» Ein gemeinsames Projekt der Schulpflege und des Elternvereins Schafisheim

Absage Politapéro vom Sonntag, 22. Mai 2016

Donnerstag, 19. Mai, 19.00 bis 20.30 Uhr Gemeindehaus Schafisheim, Lindensaal

Der Politapéro ist ein in Staufen nicht mehr wegzudenkender Anlass, welcher immer wieder eine grosse Anzahl interessierter Staufnerinnen und Staufner ins Zopfhuus lockt. Die Staufner Behörde schätzt diesen Aufmarsch jeweils sehr und ist jedes Mal bestrebt, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Nun musste mit Bedauern festgestellt werden, dass zurzeit keine spruchreifen Projekte anstehen, über welche die Ressortvorsteher im Detail referieren können. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung entschieden, den Politapéro vom Sonntag, 22. Mai 2016, ausnahmsweise ersatzlos zu streichen. Der nächste Politapéro findet somit erst wieder am Sonntag, 30. Oktober 2016, statt. Die Behörde dankt den Staufnerinnen und Staufner für das entgegengebrachte Verständnis und wünscht allen weiterhin eine schöne Frühlingszeit. Staufen, im Mai 2016 Gemeinderat

Vortrag Rudolf Strahm Bildungssystem Schweiz: Kein Abschluss ohne Anschluss Das duale Bildungssystem aus nationaler und internationaler Sicht. Aktuelle Erkenntnisse spannend und beispielhaft erklärt. Anschliessend Informationen über die Berufswahl und den Bewerbungsprozess. Der Eintritt ist frei! Schafisheim, 19. Mai 2016 Schulpflege und Elternverein

Baugesuch Bauherrschaft: Mirko und Alexandra Baldi Fortunaweg 24, Lupfig Vorhaben: Projektänderung zu Baugesuch 2015-15 (Neubau EFH): Begehbares Flachdach Ortslage: Parzelle Nr. 3436, Rebenweg 10

– 5702 Niederlenz

Öffentliche Auflage vom 20. Mai bis 20. Juni 2016 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Senioren-Mittagessen Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 20. Mai 2016, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Telefon 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Telefon 062 777 06 88, entgegen. Pro Senectute

Tel. 062 891 36 23 E-Mail: n.gjini@bluewin.ch,

Baugesuch Bauherrschaft: Blatter Niels und Nina Stoltenweg 1, Seon Bauobjekt: Erweiterung Einfamilienhaus Ortslage: Stoltenweg 1 Parz. Nr. 3128 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 20. Mai bis 20. Juni 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat

Einladung zum Aktionstag Neophytenbekämpfung Die Naturschutzkommission führt erneut einen Aktionstag für die Neophytenbekämpfung durch. Die Bevölkerung wird dazu herzlich eingeladen auf: Samstag, 28. Mai 2016, 9.00 Uhr Treffpunkt: Gemeindehaus Seon Zusätzlich wird ein Flugblatt allen Haushaltungen zugestellt. Das Flugblatt ist zudem unter www.seon.ch abrufbar. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. Seon, 19. Mai 2016 Naturschutzkommission

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Simon, Jürgen, 1965, männlich, Deutschland, in 5703 Seon, Oberfeldweg 14 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 19. Mai 2016 Gemeinderat

STEUERERKLÄRUNG 2015 Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen? Macht nichts. Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen und wir füllen sie fristgerecht aus und legen sie Ihnen zur Unterschrift vor. Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–. Bei Vorhandensein von Liegenschaften verlangen wir Fr. 160.–, alles inkl. MwSt sowie inkl. Steuerberatung, Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung. J.C.E. SERVICE AG Treuhand- und Wirtschaftsberatung Bahnhofstrasse 3 5600 Lenzburg Telefon 062 892 00 92


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Stadt Lenzburg

Pétanque-Spieler in Spanien

Der Elternverein hat eine neue Präsidentin Melanie Solloso

S Weit weg von daheim: Die Lenzburger Pétanque-Spieler.

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8 Spielerinnen und Spieler unternahmen eine lang geplante Reise nach Spanien, um ihren ausgewanderten Kollegen Ruedi Aschwanden zu besuchen und gegen spanische Gegner im Kugelspiel freundschaftlich anzutreten. Die Spielgeräte (Kugeln) waren schon einen Tag vorher im Ort eingetroffen, denn Martin und Trudi Portmann reisten mit dem Wohnmobil und transportierten die Kugeln. Diese wurden gefasst und ein paar Hundert Meter weiter fand man einen perfekten Spielplatz, wo die ersten Partien gespielt wurden. Die Unterlage konnte man mit der in der Schützenmatte nicht vergleichen. Wie es sich gehört für Spanien, befand man sich auf einem Sandplatz und machte die ersten Erfahrungen damit. Am nächsten Morgen stand der Besuch von Ruedi und Christa Aschwanden in ihrem Haus auf dem Programm. Ein reichlicher Apéro mit ausgiebigen Speisen unterbrach die Diskussionen und Begrüssungen, bis dann um 15 Uhr die Rückkehr ins Hotel beschlossen wurde. Wegen des schlechten Wetters konnte

Foto: zvg

man aber kein Pétanque spielen. Von der Alternative Jassen und Spielen wurde aber reger Gebrauch gemacht. Nach einigen Ausflügen wurde dann zum Spielen gegen Einheimische auf ihren Klubplätzen gerufen. Die Schweizer Crew erneut gehandicapt wegen des nicht gewohnten Untergrundes. Man spielte zwar gut mit, musste aber die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Der Heimreisetag gestaltete sich etwas turbulent. Wegen des Formel-1-Rennens, das am kommenden Wochenende stattfand, musste ein neuer Car angefordert werden, und wegen einer gestohlenen Handtasche einer Reiseteilnehmerin fand die Abreise verspätet statt. Trotzdem konnte Reiseleiter André Bircher sein ganzes Talent und Können zeigen, indem er auf dem Flughafen die polizeilichen Abklärungen so abwickeln konnte, dass die bestohlene Kollegin auch ohne ID heimreisen konnte. Trotz oder wegen allem war es eine schöne Reise, eine gute Erfahrung, und der Dank gilt vor allem André Bircher. (habu)

Sommerlager Blauring Jungwacht Es ist wieder so weit, das Sommerlager von Blauring Jungwacht Lenzburg steht schon bald bevor. Wie jedes Jahr verbringt der Jugendverein zwei actionreiche Wochen mit Schlafen im Zelt, Spielen auf dem Lagerplatz, Geländegames im Wald und noch vielem mehr. Das Leitungsteam ist mitten in der Planungs- und Vorbereitungsphase. Das Programm bietet dieses Jahr wieder einige Highlights und neue Programmpunkte. Unter dem Motto «mit de Jubla dur d Schwiiz» erkunden die Lagerteilnehmer mit Heidi, Chasperli und Wilhelm Tell

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die spannendsten Geschichten, Spezialitäten und Ortschaften der Schweiz. Das Lager findet vom 11. bis 22. Juli 2016 in Vordemwald AG statt. Mitmachen kann, wer zwischen 6 und 15 Jahre alt ist. Das Leitungsteam hofft, dass es auch dieses Jahr wieder einige neue Gesichter begrüssen darf und in die Welt abseits der Zivilisation mitnehmen kann. Den Anmeldetalon und weitere Informationen gibt es auf der Vereinshomepage www.brjwlenzburg.ch oder auf Facebook Seite Jungwacht Blauring Lenzburg. Anmeldeschluss ist der 6. Juni. (Eing.)

eit dem 1. April 2016 ist Josephina Vogelsang die neue Präsidentin des Elternvereins Lenzburg. Sie ersetzt den nach vier Jahren Amtszeit abtretenden Präsidenten Daniel Müller. Mit der neuen Präsidentin gewinnt der Elternverein eine Teamplayerin. Wie sind Sie zum Präsidenten-Amt gekommen? Josephina Vogelsang: Zusammen mit meiner Familie wohne ich seit bald vier Jahren hier in Lenzburg. Von der Ausschreibung des Amtes erfuhr ich durch eine Bekannte. Ich fand die Möglichkeit spannend, aktiv dort mitgestalten zu können, wo man lebt. Besonders fasziniert hat mich die Vielseitigkeit des Vereins, das grosse Angebot. Josephina Vogelsang, die neue Präsidentin vom Elternverein Lenzburg. Wie ging es dann weiter? Der Elternverein war froh, dass sich jemand gemeldet hat, aus dem bestehenden Vorstand wollte niemand das Amt übernehmen. Ich besuchte ein paar Vorstandssitzungen, lernte die Leute kennen und habe mich dann für das Amt entschieden. Waren Sie vorher schon im Verein aktiv? Nein. Es gab aber Berührungspunkte wie etwa der Besuch von Aktivnachmittagen mit meinen zwei Buben. Sie sind 2 und 4 Jahre alt. Für Sie ist der Verein also quasi Neuland? Ja, das kann man so sagen. Ich springe sozusagen ins kalte Wasser. Was zeichnet Sie für das Amt aus? Sicher die Erfahrung in der Geschäftsleitung, die ich mitbringe. Ich war die letzten knapp zehn Jahre in der offenen Jugendarbeit beim Verein für Jugend und Freizeit tätig. Davon die letzten vier Jahre in der Geschäftsleitung. Zurzeit bin ich Projektleiterin im 60%-Pensum für ein Generations- und Integrationsprojekt. Was verbindet Sie mit Lenzburg?

Hier ist mein Lebensmittelpunkt, mein Zuhause. Lenzburg ist der ideale Ort zum Wohnen, es bietet dörfliche, aber auch städtische Strukturen, das schätze ich. Was sind Ihre Stärken? Ich bin Teamplayerin, kann gut anpacken und bin unkompliziert. Ich bin erprobt darin, Menschen abzuholen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Was sehen Sie als Ihre Hauptaufgaben als Präsidentin? Ich schaue, dass der Vorstand gut zusammenspielt und die Zusammenarbeit gut und gewinnbringend ist. Die Leute sollen sich gerne treffen. Was ist Ihnen wichtig in Bezug auf den Verein? Der Zeitgeist ist leider, dass die meisten

Leute nur noch projektbezogen agieren. In Bezug auf den Elternverein ist es mir wichtig, dass er trotz dieser Bewegung weiterhin bestehen kann. Der Elternverein ist ein alter Verein und ein wichtiger Bestandteil von Lenzburg. Wohin wollen Sie als Präsidentin mit dem Elternverein? (schüttelt den Kopf.) Das bestimme nicht ich. Das richtet sich nach den Leuten, die im Verein aktiv sind, aber auch nach den Bedürfnissen der Familien in Lenzburg. Sind mit Ihnen als Präsidentin Neuerungen zu erwarten? Vorerst sicher nicht. Ich möchte die Leute und ihre Arbeit wertschätzen. Für mich als Präsidentin ist es erst einmal ein Jasagen zum Verein, wie er ist.

FOTOS AUS ALTEN TAGEN GESUCHT

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m 10. September feiert der Elternverein sein 40-Jahr-Jubiläum. Geplant ist ein Fest für Familien. Verschiedene Programmpunkte stehen bereits fest. Man darf sich auf eine Theaterinszenierung von Mark Wetter und die Kinderband Hilfssherif Tom freuen. Aber

auch auf einen Rückblick auf die letzten 40 Jahre Elternverein darf man gespannt sein. Dazu ist der Verein noch auf der Suche nach altem Fotomaterial und Dokumenten. Wer dazu beitragen kann, kann den Elternverein unter info@elternver(MS) ein-lenzburg.ch kontaktieren.


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Stadt Lenzburg INSERATE

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«Ich atme einfach tief durch» Am letzten Samstag im Mai gehen über 1000 Läuferinnen und Läufer beim Lenzburger Lauf an den Start. Die richtige Vorbereitung ist das A und O für ein gutes Rennen. Triathlon-Weltmeisterin Daniela Ryf verrät im Interview, wie man zum Champion wird.

DANIELA RYF Sportlerin des Jahres 2015 Die 28-jährige Solothurnerin ist seit 2007 Profi-Triathletin und gewinnt derzeit so ziemlich alles, was es in dieser Disziplin zu gewinnen gibt. Allein 2015 hat sie zwei Welt-, einen Europa- und einen Schweizer-Meister-Titel geholt. Beim Ironman schwimmt Ryf 3,86 km, fährt 180,2 km Rad und läuft 42,195 km in knapp 9 Stunden. 2015 wurde Daniela Ryf Sportlerin des Jahres. Sie ist Botschafterin des Wings for Life World Run, einer Organisation, die Rückenmarksforschung unterstützt, und der Laureus Stiftung Schweiz, die junge Menschen zu mehr Sport motivieren möchte.

Marc Fischer *

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nde Mai werden in Lenzburg Läufer mit mehr oder weniger Erfahrung unterschiedliche Strecken von 800 Metern bis zu 14,4 Kilometern in Angriff nehmen. Wie bereitet man sich am besten vor: Gibt es optimale Trainingseinheiten? Daniela Ryf: Nein, es gibt keine optimale Trainingseinheiten. Man muss das Training einfach machen. Wenn es gemacht ist, dann nicht mehr daran denken. Dann erholt man sich schneller. Wie kann ich meine Performance verbessern? Indem ich im Moment mein Bestes gebe und das vergangene Training vergesse, sobald es fertig ist. Dies wiederholt man ein- bis dreimal pro Tag über zwei bis fünf Jahre, und dann wird die Leistung besser. Wie wichtig ist die Regelmässigkeit? Die Regelmässigkeit ist das Entscheidende. Das einzelne Training ist nur ein kleiner Baustein davon. Wichtig ist, dass über eine lange Zeit konstant trainiert wird, damit man sich langfristig verbessert.

Daniela Ryf Gibt es so etwas wie eine ideale Laufdistanz? Ich denke, die Abwechslung ist entscheidend. Obwohl ich für Halbmarathon und Marathon trainiere, mache ich auch viele kurze intensive Trainings, wie zum Beispiel 30-SekundenHügelrepetitionen. Auf was ist beim Ausdauertraining besonders zu achten? Ich finde es wichtig, dass man Nüchterntrainings einbaut, also Trainings ohne vorherige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. So kann der Körper lernen, auch mit wenig Energie effizient zu werden. Wie wichtig ist die richtige Atmungstechnik? Auf die Atmung achte ich nicht. Ich atme einfach tief durch. Muss ich Beweglichkeit trainieren? Eine gewisse Beweglichkeit ist wichtig, damit die Motorik fein läuft. Allerdings sollte man nicht zu beweglich sein. An ei-

nem Ironman-Rennen ist meine Schrittlänge ja nie so lang wie bei einem Sprinter. Somit muss ich auch nicht so grosse Schritte machen können, da ich es im Rennen wegen der Müdigkeit ja sowieso nicht machen kann. Braucht es Krafttraining? Das Krafttraining kann in die Laufeinheit eingebaut werden, etwa mit Hügelläufen. Krafttraining selber mache ich nicht.

Was bei der Ausrüstung? Man sollte im Rennen nichts Neues testen. Das kann dumm rauskommen, wenn eine Naht plötzlich nicht richtig sitzt. Wie verhält man sich am Wettkampftag? Konzentriert, fokussiert und mit einem Smile von innen.

Und wie bereite ich mich mental am besten auf ein Rennen vor? Wenn ich mich auf ein Rennen freue, dann kommt es meistens gut.

Was machen Sie nach einem Wettkampf-Rennen? Red Bull trinken und Interviews geben (Red Bull ist Sponsor von Ryf, Anm. d. Red.). Aber Spass beiseite: Wenn ich dazu komme, dann versuche ich, locker schwimmen zu gehen oder mit dem Velo auszufahren. Aber zuerst sollte man sich wenn möglich etwas ausruhen und etwas essen, am besten das, worauf man gerade Lust hat.

Was ist bei der Ernährung zu beachten? Immer das zu essen, was man gewohnt ist.

* Marc Fischer ist Journalist BR und Leiter Digitale Medien bei der Hypothekarbank Lenzburg AG, der Hauptsponsorin des Lenzburger Laufs.

Wie kann ich meine Belastungsgrenze ausweiten? Indem man an der Grenze trainiert und tief durchatmet und so tut, als sei es nicht hart.

Pechnase-Projekt zur Präsidial-Premiere Die «Freunde der Lenzburg» finanzieren die Restaurierung des Haupteinganges. Der Zwinger ist die befestigte Toranlage des Schlosses und wurde von den Bernern erstellt. Heiner Halder

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ech für unerwünschte Schloss-Besucher: Wer gewaltsam zum Landvogt vordringen wollte, kehrte als «Pechvogel» ins Tal zurück. So jedenfalls war es von den Bernern vorgesehen, als sie anno 1620/30 die verstärkte Fortifikation von Schloss Lenzburg planten. Landvogt Joseph Plepp zeichnete 1625 die riesigen Bastionen auf, welche primär östlich und südlich die Berner Herrschaften zur Reformationszeit vor den Altgläubigen vom Freiamt oder aus der Innerschweiz schützen sollten. Realisiert wurden jedoch nur die Südbastion, die Ostbastion und eben der Zwinger. Als erste Verteidigungslinie umfasst diese der Burg vorgelagerte Wehranlage das mittlere Torhaus mit zwei Eingängen, ausgestattet mit zwei Doppelflügeltüren und zwei Pechnasen (eine Art Erker, aus welcher man heisses Pech über die Gegner giessen konnte), dann den eigentlichen Zwinger (wo die Kanone steht) und die untere Toranlage mit zu-

sätzlichem Steinschild und dem Berner Wappen. Nach bald 400 Jahren sind die Anlagen sanierungsbedürftig, obwohl sie mutmasslich nie attackiert wurden. Immerhin passieren laut Aussage von Schlossverwalter Peter Jud jährlich rund 100 000 Besucher diese Tore. Davon waren letztes Jahr 1777 «Freunde der Lenzburg», der Gönnerverein des Schlosses, welcher aktuell seine Mitgliederzahl auf 1604 erneut steigern konnte. Mit ihren Beiträgen ermöglichen sie der SchlossStiftung, sich zusätzlich zu den jährlich 250 000 bis 350 000 Franken notwendigen Unterhaltskosten spezielle Extras (vgl. Box) zu leisten. An der 58. Generalversammlung war es dank gefüllter Kasse wieder so weit. An seiner Premiere als neuer Präsident der «Freunde» präsentierte Peter Jud den 120 Teilnehmenden das «Projekt Pechnase», ein Bauvorhaben von immerhin 60 000 Franken. Die Restaurierung der Anlagen wird zusammen mit kantonaler Denkmalpflege, Immobilien Aargau und bewährten spezialisierten Handwerkern aus der Region noch in diesem Jahr erfolgen. Die grosszügigen «Freunde» gaben wie immer grünes Licht und erledigten nach gehabten Gaumenfreuden aus dem «Ochsen» zügig die übrigen Traktanden. So wurden bereits realisierte Projekte abgesegnet: 1500 Franken für die Präsentation des jüngst ersteigerten Konvoluts (Dokumentensammlung des letzten Schlossherrn und Polarforschers

Der Haupteingang wird restauriert. Lincoln Ellsworth) im Museum und 5000 Franken an die Eröffnung des erweiterten Kindermuseums im obersten Dachgeschoss; im «Plirrk» können die Kleinen spielerisch als Polarforscher wirken. Das Jahresprogramm 2016 sieht noch am 18. Juni einen Besuch der Zürcher Altstadt und am 3. Juli die Jugendfestserenade im Schlosshof vor. Die beliebten Familiennachmittage der «Freunde» sind bereits ausgebucht. Buchstäblich Lichtblicke in die trübe Regennacht brachte das Trio Coloro mit fantastischen Lichtspielen, gymnastischer Bodenakrobatik und wirbelnden Jonglagen.

Foto: zvg

HINWEIS Was die «Freunde» finanzierten 2004/05 Rosengitter, ( 93 200 Franken) 2007/08 Lärchentische Ostbastion, (5000 Franken) 2009/11 Tretrad (Lastkran), (26 000 Franken) 2011 Feuerstellen, (6200 Franken) 2012 Nistplätze Burgdohlen, (2250 Franken) 2013 Panoramatafeln, (1800 Franken) 2015 Konvolut Ellsworth (1500 Franken) 2016 «Plirrk» Kindermuseum, (5000 Franken); Sanierung Zwinger, (60 000 Franken)

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Stadt Lenzburg

«Ein Haus wie ein Möbelstück» – aber ein elegantes Das Haus der Gegenwart soll den Wechselausstellungen der Stiftung Stapferhaus ein neues Zuhause geben. Am Prosecco-Gespräch informierten die federführenden Architekten über das Projekt und stiessen auf reges Interesse. Melanie Solloso

G

anze 17 verschiedene Generalplanerteams aus der ganzen Schweiz nahmen Ende 2014 am Projektwettbewerb «Haus der Gegenwart» der Stiftung Stapferhaus teil. Einstimmig entschied sich die Jury für das Projekt der pool Architekten aus Zürich. «Das Haus demonstriert die Offenheit, die wir haben wollten», begründet Corina Eichenberger, Präsidentin der Stiftung Stapferhaus, vergangenen Freitag am Prosecco-Gespräch im Burghaldenhaus den Entscheid. Eichenberger führte als Moderatorin durch den Abend. Zu Gast waren die

Architekten Thomas Friberg und David Leuthold der Firma pool Architekten. Das Büro formiert sich aus acht gleichwertigen Partnern und ist Arbeitgeber von 70 Mitarbeitern. Mit dem Haus der Gegenwart, dem ersten Kulturprojekt für die pool Architekten, betraten die Planer Neuland. «Es ging für einmal nicht darum, einen Bau mit Präsenz zu erstellen, sondern darum, eine ideale Plattform für die Ausstellungen zu entwerfen», veranschaulicht David Leuthold. Sich bei der Gebäudeplanung zurückzuhalten, erforderte einiges an Disziplin und war ungewohnt, gestehen die Architekten. «Es war für uns fremd, dass ein Haus wie ein Möbelstück gebraucht werden soll», so Leuthold. Dezent, aber einladend Entstehen soll nun ein moderner Bau aus Holz, der den öffentlichen Raum zwar prägt, aber nicht bestimmt und der den Ausstellern die Flexibilität bietet, die sie brauchen. Genau das nämlich sei das Herz jeder Ausstellung, so Friberg: die Flexibilität. «Das Haus der Gegenwart ist zwar ein stehendes Museum, muss sich aber mit den wechselnden Ausstellungen laufend

WAS DAS HAUS DER GEGENWART ALLES BIETET

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as Haus der Gegenwart, direkt am Bahnhof Lenzburg, wird aus zwei Stockwerken mit Ausstellungsräumlichkeiten und einem Untergeschoss mit Werkräumen und Abstellräumen bestehen. Die Ankunft erfolgt über die Gegenwartsbühne, die für jede Ausstellung wieder eine neue Gestaltung ermöglicht. Der

zweite Stock ist das Herzstück der Ausstellungen. Ausserdem gibt es ein Café, Veranstaltungsräume für Events und Sitzungen und Arbeitsplätze für die Verwaltung im oberen Stock. Vorerst sind nur hauseigene Parkplätze im Parkhaus Soderareal angedacht, bis eine definitive Lösung ge(MS) funden werden kann.

wandeln.» Die Besucher sollen beispielsweise sowohl von oben ins Haus gelangen können als auch vom Keller her. Dass man so wenig wie möglich Optionen verbaut und die Fixpunkte optimal setzt, sei die grösste Herausforderung am ganzen Projekt, sagt Leuthold. «Die Frage: Was ist zu viel und was zu wenig?, stand ständig im Raum.» Viele Planungselemente sind denn auch noch nicht zu hundert Prozent fest. Als Beispiel kann sich der Akzentpunkt im zweistöckigen Gebäude – eine runde Treppe im sonst eckigen Haus – noch verschieben. Fest stehen Elemente wie das Fundament oder die wenigen Säulen im Innenraum, der Eingangsbereich mit Toilette, Garderobe und Ticketeria. Denn schliesslich muss der Ausstellungsbetrieb, wenn alles gut läuft ab Herbst 2018, funktionieren. «Derzeit geht es noch um die Optimierung der Dimensionen im Innenraum», so Leuthold. Holz für grösste Flexibilität Die Flexibilität im Haus der Gegenwart gewährleistet auch der bewusst gewählte Baustoff Holz. Das Projekt der pool Architekten ist übrigens das einzige der eingegebenen Projekte, das sich auf den Werkstoff Holz konzentriert. Für die Architekten war das Material «am naheliegendsten»: «Bei Holz kann man am einfachsten Schrauben oder Nägel einschlagen oder nach Bedarf auch mal ein Holzfassadenelement entfernen», begründet Leuthold die Wahl. Die Wettbewerbsgewinner mussten sich in der Vergangenheit den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit der Materialwahl nicht städteplanerisch agieren. Friberg relati-

So soll das Haus der Gegenwart, direkt gegenüber dem Bahnhof Lenzburg, aussehen. Die Eröffnung ist für Herbst 2018 geplant. viert: «Wir stellen ja nicht eine Scheune gegenüber den Bahnhof Lenzburg, sondern ein Gebäude mit Präsenz und Eleganz.» Derzeit liegt das Baugesuch für das Haus der Gegenwart öffentlich auf. Am ProseccoGespräch blieben die kritischen Fragen aus, stattdessen stellten die Anwesenden interessiert Fragen zu Projektdetails. Ganz nach dem Stapferhaus-Motto «Um die Zukunft zu gestalten, muss man die Gegenwart begreifen» holten zum Abschluss Klänge von Fagott und Cello die Anwesenden von der Zukunft wieder in die Gegenwart.

PRO SENECTUTE Wandergruppe Dienstag, 7. Juni, Besammlung Bahnhof Lenzburg um 12.50 Uhr. Route: Kempten–Seeriet–Seegräben– Juckerhof–Talhof–Giwitzenriet–Pfäffikon. Route: Klein, aber fein liegt der Pfäffikersee in der Landschaft. Die Wandergruppe erreicht den See ab Kempten Bahnhof und umwandert seine Fläche. Im Juckerhof nehmen sich die Teilnehmenden Zeit zum Stöbern, bevor es weiter nach Pfäffikon geht. Der Uferweg ist sehr angenehm und ohne grosse Steigung. Gras, Schilf und Bäume schmücken den Weg am Seeufer entlang. Anmeldungen an Bernhard Bütler, Telefon 062 891 43 79. Wanderzeit: 21/4 Std. Höhendifferenz: Aufstieg ca. 70 m / Abstieg ca. 65 m Kurs «Vorsorgeauftrag - Docupass» Das neue Erwachsenenschutzgesetz gibt im Bedarfsfall (Urteilsunfähigkeit) die Möglichkeit, persönliche, rechtliche und finanzielle Angelegenheiten an eine Person oder Institution der eigenen Wahl zu delegieren. Man erfährt, was mit dem Vorsorgeauftrag geregelt werden kann und wie die richtige Vorgehensweise aussieht. Der Kurs findet am Donnerstag, 9. Juni, von 14 bis 16.15 Uhr statt. Kurslokal: Pro Senectute Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg. Kosten: 35 Franken. Anmeldung und Auskunft Pro Senectute, Beratungsstelle Lenzburg, Telefon: 062 891 77 66 oder unter www. ag.pro-senectute.ch (Eing.)

Der Maimarkt in Lenzburg: «Er ist einer der besseren Märkte» Der Maimarkt in Lenzburg findet traditionellerweise jeweils an einem Donnerstag statt. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger ging auf die Strasse und befragte Marktfahrer und Besucher, wie sie den Markt beurteilen. Text und Fotos: StO

Sandra Huser, Villmergen, Mike Krähenbühl, Lenzburg

Lydia Lippmann, Hünenberg See Ich bin ganz zufällig heute hier und wusste gar nicht, dass heute Markt ist. Ich habe das Schloss besichtigt und freue mich, trotz des schlechten Wetters jetzt noch über den Markt zu flanieren. Das Angebot ist sehr vielfältig und kreativ. Alles ist sehr liebevoll gestaltet. Die Altstadt verströmt ein besonderes Flair. Gut zu wissen, vielleicht komme ich nächstes Jahr wieder. INSERATE

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Lenzburg ist grundsätzlich ein attraktiver Standort für einen Markt wie den Maimarkt. Das erhoffte Publikum blieb bis jetzt allerdings aus. Das kann am Wetter liegen, aber auch am Wochentag. Donnerstag ist ein ungeeigneter Tag für einen Markt in der Altstadt. Die meisten müssen arbeiten. Einheimische kommen vielleicht in der Mittagspause mal kurz. Es wäre viel lukrativer und entspannter für alle, den Markt an einem Samstag stattfinden zu lassen, aber das geht ja nicht. Es ist Tradition, dass der Markt donnerstags stattfinden muss. Man könnte auch mal ein bisschen mitdenken, anstatt stur an alten Traditionen festzuhalten. Es wird Zeit, dass sich was tut!

André Rudolf, Niederrohrdorf

Stefan Widmer, Künten

Ich komme seit 25 Jahren mit meinem Stand zum Maimarkt. Lenzburg ist einer der besseren Märkte. Die Altstadt zieht ein breites Publikum an. Die Leute kommen auch von weiter her. Seit einiger Zeit gab es immer wieder mal Spannungen zwischen den Marktfahrern und den Ladenbetreibern in der Innenstadt. Die haben Einsprache erhoben, die Stände blockieren ihre Eingänge und Schaufenster. Früher wurde der Markt über die Gemeinde organisiert. Jetzt ist der Schweizer Marktverband zuständig. Ich habe das Gefühl, früher wurde weniger gemeckert, dabei ist doch allen mit dem Markt gedient. Die Beschwerden verstehe ich nicht.

Ich bin seit vielen Jahren mit dabei. Warum unbedingt aus traditionellen Gründen an einem Donnerstag als Tag festgehalten wird, ist unverständlich, nicht vernünftig und auch nicht mehr zeitgemäss. Donnerstag ist ein Werktag. Das Publikum bleibt aus! Es wäre allen gedient, wenn man den Markt auf ein Wochenende legt. Es gab schon öfter Einsprachen, die jedoch erfolglos blieben mit der Begründung, der Maimarkt sei ein Markt mit Tradition und fände schon immer an einem Donnerstag statt. Die Bereitschaft, vom althergebrachten Dogmatismus abzukehren, wäre in diesem Fall wünschenswert. INSERATE

Andreas, Dina, Oliver und Lili, Lenzburg Wir wohnen in Lenzburg und kommen jedes Jahr zum Maimarkt. Wir geniessen es, uns die Zeit zu nehmen und durch das Städtchen zu laufen. Vor allem auf das Magenbrot möchte ich nicht verzichten! Darauf freue ich mich ganz besonders (sagt Andreas). Der Markt ist ganz traditionell und Teil der Lenzburger Kultur. Dazu gehört halt, dass er an einem Donnerstag stattfindet. Wieso sollte man das ändern? Es war doch schon immer so.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Mai 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 21. bis 27. Mai 2016: Pfr. Bruno Wiher (Tel. 076 460 05 17)

Lenzburg Samstag, 21. Mai 2016 10 Uhr Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus 19 Uhr Taizé-Feier mit anschliessender Teilete in der Stadtkirche, Taizé-Team Sonntag, 22. Mai 2016 10 Uhr Familiengottesdienst mit Taufen in der Stadtkirche; Thema: «Du bist einmalig!»; Lieder: Liedblatt Es wirken mit: die Schülerinnen und Schüler KU3, Katecheten Bertha Keller und Markus Zogg, die Blockflötengruppe der Musikschule, Leitung Sibylle Hämmerli, Andreas Jud, Orgel, und Pfr. Olaf Wittchen Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus Kollekte: Fahrdienst für Behinderte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Montag, 23. Mai 2016 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken Samstag, 21. Mai 2016 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 22. Mai 2016 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 22. Mai 2016 Postautodienst nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf 9.30 Uhr Kirche Ammerswil; Familiengottesdienst zum Thema «arm – reich – teilen»; Gestaltung durch die 5.-Klässler der Kirchgemeinde Ammerswil zusammen mit Katechetin Mirjam Schmid sowie Pfarrer Michael Lo Sardo; Kollekte zugunsten Akwangola; anschliessend Apéro Montag, 23. Mai 2016 Schweigemeditation 9.15–10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 21. Mai 2016 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 22. Mai 2016 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 24. Mai 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe in Wildegg Mittwoch, 25. Mai 2016 – 19.00 Uhr Maiandacht in Wildegg Donnerstag, 26. Mai 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 22. Mai 2016 – 11.00 Uhr Heilige Messe – 11.00 Uhr Chinderchile Dienstag, 24. Mai 2016 – 9.00 Uhr Heilige Messe anschliessend Kaffee Mittwoch, 25. Mai 2016 – 19.00 Uhr Maiandacht anschliessend gemütliches Beisammensein

Seon Freitag, 20. Mai 2016 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 22. Mai 2016 – 9.45 Uhr Wortgottesfeier mit Gesang der Choralschola Donnerstag, 26. Mai 2016 – 19.30 Uhr Maiandacht deutsch/italienisch mit Musik und anschliessendem Apéro

A U E N S TE I N Sonntag, 22. Mai – 9.45 Uhr: PH-Taufgottesdienst mit den Schülerinnen und Schülern des Domino-Treffs 1 und der Katechetin Rita Amrein Taufe von Antonia Schlegel, Schinznach-Dorf Pfr. Árpád Ferencz Sonntagsschule Mittwoch, 25. Mai – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche Donnerstag, 26. Mai – 20.00 Uhr: Treffpunkt am Abend

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 22. Mai 2016 – 10.00 Gottesdienst Pfarrer Arnold Bilinski Predigttext: Psalm 118, 1 Thema: Der dreieinige Gott Lieder: 221, 1–3 / 76, 1–2 / 239, 1–3 / 349, 1–3 Orgel: Hannelore Bartenschlager Kollekte: Lebenshilfe Reinach – 10–11 Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter, im Unterrichtszimmer Montag, 23. Mai 2016 – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Mittwoch, 25. Mai 2016 – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 29. Mai 2016 – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kantonalkollekte: Protestantisch-kirchlicher Hilfsverein Aargau CHILETAXI Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56.

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 19. Mai 2016 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Freitag, 20. Mai 2016 – 18.15 Streetdance, Pfrundhaus Samstag, 21. Mai 2016 – 14.00 Jungschar «Tag der offenen Tür» Pfrundhaus Sonntag, 22. Mai 2016 – 10.10 Gottesdienst, Pfr. H. Maurer anschl. 11.11 Kollekte: Bibellesebund Dienstag, 24. Mai 2016 – 18.15 Streetdance, Pfrundhaus Mittwoch, 25. Mai 2016 – 19.30 GOoD TIME – Lobpreisabend Kirche Birr Donnerstag, 26. Mai 2016 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell, Pfrundhaus

Schinznach-Bad Donnerstag, 19. Mai 2016 – 14.00 Senioren-Café, Kirchgemeindehaus Amtswoche alle Gemeinden bis 22. 5.: Pfr. H. Maurer, 062 822 23 25 ab 23. 5.: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 22. bis 28. Mai: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Freitag, 20. Mai – 10.00 Andacht mit Abendmahl im Alterszentrum Wildegg, Pfr. M. Kuse Sonntag, 22. Mai – 9.30 Holderbank, Konfirmationsfeier Pfrn. U. Vock, Musik: Chiara Kräuchi (Gesang) und Christina Ischi (Piano) Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist für Gottesdienstbesucher kostenlos. Mittwoch, 25. Mai – 9.30 Möriken, Fiire mit de Chliine Pfrn. U. Vock und Team www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 22. Mai – 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. A. Hunziker Kollekte: Verein Entlastungsdienste www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 22. Mai 2016 – 10.15 Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus Thema: «Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!» Einsegnung von Mayra Mettler Mitwirkung der Upgrade-Band Kollekte: Kinderdienst Silvia Dubs

NIEDERLENZ Sonntag, 22. Mai – 9.45 Uhr: Gottesdienst mit Hans Martin Wüster, Laienprediger Lesung: Esther Russenberger Orgel: Christina Heuking Kollekte: HEKS (OeMe-Projekt) Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 – 19.00 Uhr: Offenes Singen in der Kirche Mittwoch, 25. Mai – 9.30 Uhr: Shibashi im Seitenschiff der Kirche Amtswoche/Vertretung: Pfrn. Pascale Killias, Lenzburg

RUPPERSWIL Amtswoche vom 19. bis 31. Mai 2016: Pfr. Wolfram Kuhlmann, 056 442 03 68 Freitag, 20. Mai – 17.00 Uhr: ökumenische Chinderchile «S’chliine Sänfchörnli und die grossi Kokosnuss» Sonntag, 22. Mai – 9.30 Uhr: Gottesdienst Pfr. Wolfram Kuhlmann Kollekte: Mission 21 Kooperationsprogramm Peru/Bolivien Donnerstag, 26. Mai – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Marc Nussbaumer

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 20. Mai – 18.30 Jugendtreff Zündschnur ab 19.30 special mit David Bhend Sonntag, 22. Mai – 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. N. Spreng Predigttext: Johannes 13, 1–17 Kollekte: Stiftung Hilfe für Mutter und Kind Herzlich willkommen zum anschliessenden Apéro im KGH Kein Chinderträff, dafür Kinderhüte während des Gottesdienstes – 17.00 Abend-Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Kinderhüte während des Abend-Gottesdienstes Anschliessend: Teilete Mittwoch, 25. Mai – 9.15 Müttertreff im KGH: Planung des neuen Jahres www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 22. Mai 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Pater Jorge Töppel – 19.00 Maiandacht mit Claudia Nothelfer, Theologin Bildung und Propstei in der Kapelle in Seengen Gestaltet von Schülern der 5. Klasse Donnerstag, 26. Mai 2016 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

OTHMARSINGEN Samstag, 21. Mai 2016 – 19 Uhr: Werktags-Gottesdienst zur Ausstellung «reformiertsein», Pfarrerin Christine Friderich, Margrit Byland liest ihre Erzählung über die Auswirkungen der Reformation in Othmarsingen Musik: Jürg Hochstrasser Kollekte: Protestantische Solidarität Schweiz Anschliessend an den Gottesdienst Vernissage der Ausstellung «reformiertsein» mit Apéro, welche vom 21. Mai bis 3. Juni in unserer Kirche zu Gast ist. Sonntag, 22. Mai 2016 – Kein Gottesdienst Dienstag, 24. Mai 2016 – 13.30 Uhr: Mitenand goht’s besser Donnerstag, 26. Mai 2016 – Ausflug der AlleinStehenden nach Altreu und auf den Brunnersberg

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 22. Mai 10.00 Uhr Egliswil Taufe von Nelia Studer Pfarrer Jan Niemeier Laudes Mittwoch, 25. Mai 6.30 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier Fiire mit de Chliine Mittwoch, 25. Mai 17.00 Uhr, Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 20. Mai – 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst mit Anschlussprogramm bis ca. 20.45 Uhr Pfr. Jürg von Niederhäusern Sonntag, 22. Mai – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Taufe von Louisa Schwarz Pfr. Jürg von Niederhäusern Musikalische Mitwirkung: Flötissimo Kollekte: Diakonische Projekte von G2W, Glaube in der 2. Welt Anschliessend Express-Kafi Montag, 23. Mai – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe Dienstag, 24. Mai – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 25. Mai – 8.45 Uhr: Atem- und Bewegungsturnen Donnerstag, 26. Mai – 9.00 Uhr: Wochengebet Freitag, 27. Mai – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis im Calvin Pfr. Jürg von Niederhäusern und Pfr. Hans-Ulrich Müller www.ref-kirche-seon.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Bettwil, St. Josef Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil Tel. 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Varghese Eerecheril, Pfarradministrator Tel. 056 667 20 40 E-Mail: eracheril@gmail.com Felix Furrer, Präsident Kirchenpflege Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Pfarreisekretärin Freitag, 20. Mai – 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 22. Mai – Dreifaltigkeitssonntag – 9.00 Eucharistiefeier Salz- und Wassersegnung Kollekte für: Hans Haller Stiftung Donnerstag, 26. Mai – Fronleichnam – 9.30 Feldgottesdienst / Aushilfspriester Mit unseren Kindern und ihrer Katechetin Kollekte: «tut», kirchliches Kinder-/Jugendmagazin Mitwirkung der Musikgesellschaft Bettwil Freitag, 27. Mai – 17.30 Eucharistiefeier Samstag, 28. Mai – 16.00 Fiire mit de Chliine Gestaltet durch die Liturgiegruppe 19.30 Eucharistiefeier Kollekte: Stiftung «integra» Wohlen Dreissigster für Margrit Brunner-Stierli Jahrzeiten und Gedächtnisse für: Pauline, Hedwig, Klara Breitenstein, Katharina und Josef Breitenstein-Ineichen, Pfarrer Johann Breitenstein, Cyrill und Krescentia GauchStrebel, Anna und Eligius Furrer-Bütler, Rosmarie Furrer

S TA U F B E R G

Schafisheim Freitag, 20. Mai 2016 – 16.30 Uhr: KiK-Träff im Schlössli Samstag, 21. Mai 2016 – 17.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche mit Pfrn. Astrid Köning Taufe von Linnéa Nora Trüb Thema: Teamgeist Kollekte: Waldenserkomitee in der deutschen Schweiz Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zu einem kleinen Imbiss im Schlössli eingeladen. Wer gerne die Fahrgelegenheit zur Kirche benützen möchte, meldet sich bitte am 21. Mai zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr unter der Nr. 062 891 51 36. Montag, 23. Mai 2016 – 19.00 Uhr: Wöchentliches Friedensgebet und ein kurzer Moment der Stille in der Kirche

Staufen Freitag, 20. Mai 2016 – 16.15 Uhr: KiK-Träff im Zopfhuus Mittwoch, 25. Mai 2016 – ab 14 Uhr KiK-Fest im Zopfhuus Kinder ab Kindergartenalter mit ihren Eltern/Grosseltern sind eingeladen, am Fest mit Hüpfkirche, Spiele, Zvieri etc. teilzunehmen. Das KiK-Team gibt Ihnen gerne Einblick in seine Arbeit. Donnerstag, 26. Mai 2016 – 9.00 Uhr: Kurzandacht im Zopfhuus – 12.00 Uhr: Treff 65+ – Mittagessen mit Spielnachmittag im Zopfhuus. Anmeldung bei Sozialdiakon Markus Zogg: 062 891 80 25 – 19.30 Uhr: Treffen der ehemaligen Glauben12-Kursteilnehmenden, Zopfhuus www.ref-staufberg.ch

Samstag, 21. Mai – 13.45 Uhr: Jungschi/Ameisli Sonntag, 22. Mai – 9.30 Uhr: Gottesdienst/Kids-Kiosk/ Timeout Schnuppertag Donnerstag, 26. Mai – 15.30 Uhr: Seniorennachmittag www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

Im Glauben gehen wir unseren Weg, nicht im Schauen. . 2. Korinther 5, 7


MARKTNOTIZEN

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte-Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Der Mai von seiner schönsten Seite

Maifest bei Oesch Automobile AG.

W

Ausstellung bei der Ruepp Schreinerei AG in Sarmenstorf.

Die Ruepp Schreinerei AG in Sarmenstorf öffnet ihre Türen Wer schon immer mal etwas Schreinerluft schnuppern wollte, hat am 21. Mai von 9 bis 16 Uhr Gelegenheit, dies bei der Ruepp Schreinerei AG in Sarmenstorf zu tun . . .

A

rbeitsprozesse, Materialien und Techniken lassen sich im Traditionsbetrieb eins zu eins erleben, es wird auch ein spannender Einblick in den Bereich Innenarchitektur geboten. Offen stehen nicht nur die Türen der Werkstätten und Zeichnerateliers, in der grosszügigen Ausstellung sind auch verschiedenste Beispiele und Lösungen aus dem Schaffen der Ruepp Schreinerei zu se-

hen: Küchen, Bäder, Türen, Stil- und klassische Möbel oder Solitäre wie z.B. der Aargauer Schrank. Als spezieller Schwerpunkt der Ausstellung am 21. Mai werden unter dem Motto «Sitzen erleben» Markenstühle von Girsberger und seetal swiss präsentiert. In der Küchenausstellung werden in professionellen Kochvorführungen die Möglichkeiten von Miele-Elektrogeräten demonstriert; ebenso Produkte von Electrolux, V-Zug und der nach unten abziehende Dampfabzug Bora von Suter. Ruepp Schreinerei AG Feldeggstrasse 3 5614 Sarmenstorf Tel. 056 667 13 42 info@rueppschreinereiag.ch

ie immer am ersten Maisamstag durften wir auch dieses Jahr wieder unser Oesches Maifest feiern. Dieses Jahr war uns Petrus hold und hat die Sonne richtig scheinen lassen. Das schöne Wetter brachte unsere super Modelpalette, mit der wir alle Bedürfnisse abdecken können, so richtig zum Leuchten. Als besondere Attraktion galt der neue Astra Sports Tourer mit LED Matrix Licht und Massagesitzen. Natürlich fand auch das «On Star»-System, welches neben Opel in Europa keine andere Marke bieten kann, seine Bewunderer. Nicht umsonst heisst es doch «Opel ärgert die Oberklasse». Was wäre aber das schöne Wetter, die schönen Autos ohne Gäste? Sie als unsere Kundschaft haben den Tag zu einem Highlight gemacht. Sei es bei einem Gespräch über die neuen Modelle, in unserem gemütlichen Beizli oder gar am Rennsimulator, der das Adrenalin hochkommen liess. Wir bedanken uns bei all unseren treuen und auch den zukünftigen Kunden für ihren Besuch. Oesch Automobile AG Bruneggerstrasse 6 5103 Möriken Tel. 062 887 80 90 info@oesch-ag.ch

Die Peter Stritt AG am Ahornweg 9 in Othmarsingen.

Tag der offenen Tür bei der Peter Stritt AG in Othmarsingen Um Interessierten einen Einblick in die neue Werkstatt und ihre Arbeitswelt zu geben, öffnet die Peter Stritt AG für einen Tag ihre Türen.

M

it den drei Abteilungen Spenglerei, Sanitär und Heizung wird ein breites Feld der Gebäudetechnik abgedeckt. Die Firma weist grosse Erfahrung im Bereich Sanierungen aus. Bei Umbauten besteht das Angebot, die Koordination über alle Handwerker der Peter Stritt AG zu übergeben. Die Service-Aufträge stehen täglich im Mittelpunkt, denn wo Wasser ungewollt läuft, besteht schnell die Gefahr von Schäden, daher steht zum Ziel, auch kurzfristig und flexibel für die Kund-

schaft reagieren zu können. Konstant gehören auch Neubauten zum AufgabenRepertoire der Peter Stritt AG. Nach knapp einem Jahr am neuen Standort hat sich die Belegschaft gut eingelebt und nutzt die Gelegenheit am Tag der offenen Tür, die verschiedenen Bereiche vorzustellen, Kontakte zu pflegen, neue aufzubauen und Auskunft zu geben. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, vorbeizuschauen. Tag der offenen Tür am Samstag, 21. Mai 2016, von 10 bis 17 Uhr. Peter Stritt AG Spenglerei, Sanitär, Heizungen Ahornweg 9 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 00 55 peter.stritt@bluewin.ch

Kirchenzettel / Stellen / Immobilien KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Vermieten

Menziken Donnerstag, 19. Mai – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Maiandacht, mitgestaltet vom Vorstand des Kath. Frauenvereins, anschl. gemütliches Beisammensein im Pfarreiheim Donnerstag, 26. Mai – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Felix und Ida Schönenberger-Stehrenberger anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 21. Mai – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski), musikalisch umrahmt von Flöte und Akkordeon Sonntag, 22. Mai – Dreifaltigkeitssonntag – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski), musikalisch umrahmt von Flöte und Akkordeon – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Mittwoch, 25. Mai – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Gesucht in aufgestelltes, professionelles Team per sofort oder nach Übereinkunft:

Maler EFZ • Schweizer Dialekt sprechend • Nichtraucher • Führerschein PW • Arbeitsort Wildegg

Bewerbungen an info@dobler-bautenschutz.ch

Verkauf


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Publireportagen

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag des Lenzburger Bezirks-Anzeigers, 058 200 58 28, susanne.basler@azmedien.ch

Medizinisches Therapie- und Trainingszenter Meisterschwanden

SICHER STEHEN – SICHER GEHEN Das MTTZ in Meisterschwanden beteiligt sich in seiner Kernkompetenz der Sturzprophylaxe und dem sicheren Stehen an der Kampagne des Schweizerischen Physiotherapieverbandes: Sicher stehen – Sicher gehen.

Wer regelmässig trainiert und damit seine Kraft, Stabilität und sein Gleichgewicht aufrechterhält, bleibt mobil und kann sich die Selbstständigkeit bis ins hohe Alter bewahren. Die bfu, Pro Senectute Schweiz, die Rheumaliga Schweiz, physioswiss und die Gesundheitsförderung Schweiz haben sich das Ziel gesetzt, insbesondere ältere Erwachsene für ein regelmässiges Training zu begeistern. Die Kampagne soll vor allem zeigen, dass die richtigen Übungen unter Gleichgesinnten Spass machen und grosse Wirkung zeigen. «Kraft und Gleichgewicht sorgen im Alltag für mehr Sicherheit», das bestätigt uns auch die Inhaberin des MTTZ Meisterschwanden, Sylvia Bugmann (dipl. Physiothapeutin HF). Wir beschäftigen uns jeden Tag genau mit diesem Thema, ich persönlich sogar schon seit 15 Jahren – das ist eine unserer Kernkompetenzen. Das ist auch der Grund, warum wir uns sofort entschlossen haben, uns der Kampagne des Schweiz. Physioverbandes anzuschliessen.

zuzusehen und sich an den persönlichen Bestätigungen zu freuen», so Sylvia Bugmann. Das Team des MTTZ steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und begleitet Sie persönlich durch die Übungen. Vor allem ist es wichtig, dass mit einfachen Varianten gestartet wird und erst allmählich die Schwierigkeit gesteigert wird. Die Übungen werden langsam und kontrolliert ausgeführt und wir achten darauf, dass Sie dabei auch regelmässig atmen. «Das vergessen die meisten», so Nadia Oswald. Sie ist Bewegungspädagogin, die auch direkt auf der Trainingsfläche mit den Mitgliedern arbeitet. Anfänglich ist es perfekt, wenn die Teilnehmer 2-mal pro Woche kommen, wer Lust hat, der darf auch 3-mal pro Woche da sein und die Gemeinschaft geniessen. Schliesslich befindet sich das MTTZ in der alten Turnhalle Meisterschwanden. Sie hat wunderbar hohe Räume mit einer einzig-artigen Ambiance.

Für alle, die gerne mehr wissen möchten über dieses schöne Training, haben wir folgende Info-Termine reserviert: Mittwoch, 1. 6., von 9.00 bis 10.00 Uhr Montag, 6. 6., von 19.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 11.6., von 9.00 bis 10.00 Uhr Wir bitten um telefonische Anmeldung unter folgender Nummer: 056 667 04 40 Physiotherapie und MTTZ Bugmann Alte Turnhalle 5616 Meisterschwanden 056 667 04 40 www.mttz.ch

Wer sicher steht und geht, kann den Alltag mobil und unabhängig gestalten. Die Voraussetzungen dafür sind Kraft und Gleichgewicht – beides ist bis ins hohe Alter trainierbar. «Wir haben erstaunliche Ergebnisse, vor allem bei Personen, die im Alter von 60 Jahren und mehr erst mit dem Training anfangen. Es macht wirklich Spass, diesen Menschen bei ihren Fortschritten

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 7.30–21.00 Uhr, Sa 8.00–16.00 Uhr

INSERAT

Gestützt auf § 5 Abs. 6 der Satzungen Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen werden die Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung vom 12. Mai 2016 publiziert: 1. Protokoll der Abgeordnetenversammlung vom 7. Mai 2015 2. Bericht der Präsidentin 3. Kindes- und Erwachsenenschutzdienst (KESD) a) Rechnung 2015 b) Budget 2017 4. Jugend-, Ehe- und Familienberatung (JEFB) a) Rechnung 2015 b) Budget 2017 5. Mütter- und Väterberatung (MVB) a) Rechnung 2015 b) Budget 2017 6. Wahlen 7. Auflösung Jugendfürsorgeverein 8 . Verschiedenes Allen vorgenannten Traktanden wurde zugestimmt. Gemäss § 13 der Satzungen in Verbindung mit § 77a Abs. 2 Gemeindegesetz werden die Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung der Volksabstimmung unterbreitet, wenn: a) fünf Prozent der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden beziehungsweise 1500 Stimmberechtigte dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen; b) die Gemeinderäte von einem Viertel der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen; c) die Abgeordnetenversammlung oder der Vorstand dies beschliesst. Ablauf der Referendumsfrist: 18. Juli 2016 17. Mai 2016

Der Vorstand


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Im Gespräch

Blickpunkt P

Tummelplatz für Tier- und Pflanzenarten: grüne Dorfplätze und Parkanlagen. Im Bild der Dorfplatz in Birrwil. Dieser könnte laut Sebastian Meyer, Biologe beim (Fotos: MS) Departement Bau, Verkehr und Umwelt, mit wenig Aufwand zum Begegnungsort von Mensch, Tier und Pflanzen werden.

Hier steckt das Optimierungspotenzial für mehr Biodiversität Um die Biodiversität in der Schweiz ist es äusserst schlecht bestellt. Die gute Nachricht ist: Jeder kann etwas tun. Ein Biologe zeigt am Beispiel Birrwil, wo es Möglichkeiten gibt, die heimische Artenvielfalt zu fördern. Melanie Solloso

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Oft sogar mit ganz einfachen Mitteln: Ein Wildbienenhotel im Garten oder ein Sack Kompost auf dem Flachdach sind schon wertvolle Beiträge für mehr Biodiversität. Als Beispiel für eine Überbauung mit Vorbildcharakter in Sachen Biodiversität nennt Meyer die «Goldene Wand» in Birrwil. Zwischen den einzelnen Bauten bietet ein nährstoffarmer Boden, bestehend aus vielen Steinen, aber auch Erde, einen vielfältigen Lebensraum. «Es muss nicht immer Rasen sein», mahnt Meyer. Die Flachdächer der «Goldenen Wand» beheimaten dank einem Nährboden viele sukkulentenähnliche Pflanzen. «Aber es wäre mehr möglich», meint der Biologe. Mehr Substrat ergäbe einen besseren Nährboden und folglich mehr Grün. Vorschläge für eine bauliche Anpassung zugunsten von mehr Biodiversität hat der Biologe viele. Auch beim Vorzeigebeispiel «Goldene Wand». «Hier haben Gebäudebrüter wie beispielsweise Fledermäuse keine Chance.» Eine Lösung wären fassadenintegrierte Brutkästen, die von aussen nur mit einem Loch sichtbar sind. Diese müssten aber bereits beim Bau eingeplant werden. Ein Dorn im Auge ist dem Fachmann ein Streifen mit Monokultur, bestehend aus Hortensien und Holzschnitzeln. «Die Hortensien mögen einerseits den überdüngten Boden mit Holzschnitzeln gar nicht, andererseits ist bei Monokulturen die Artenvielfalt drastisch eingeschränkt.»

as Seetal ist eines der schönsten Täler der Schweiz», sagt Sebastian Meyer, dipl. Biologe und Projektleiter beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer. Wohin man schaut, gibt es im Seetal grüne, saftige Wiesen und blühende Bäume. Doch der Schein trügt. Die Natur ist hier bei weitem nicht so heil, wie es scheint. Die biologische Artenvielfalt, auch Biodiversität genannt, ist in den vergangenen Jahrzehnten landesweit stark zurückgegangen. Laut «pro natura» sind in den letzten 110 Jahren 36 Prozent der Auen, 82 Prozent der Moore und 95 Prozent der Trockenwiesen und -weiden in der Schweiz verschwunden. 36 Prozent der Schweizer Fauna und Flora sind auf der Roten Liste der gefährdeten, vom Aussterben bedrohWie optimieren? ten oder ausgestorbenen Arten. Dass es um die Biodiversität nicht gut Beim Gang durch Birrwil zeigt der Biolobestellt ist, bestätigt auch Biologe Meyer, ge zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten zuständig für das Seetal. Er für mehr Bioführte die Mitglieder des diversität, wel«Besonders im Siedlungs- che eins zu Landschaftsschutzverbands Hallwilersee Ende raum ist die Artenvielfalt eins auch in April anlässlich deren Geanderen Gemassiv unter Druck.» neralversammlung durch meinden anSebastian Meyer, Biologe wendbar wäBirrwil – der Rundgang stand ganz im Zeichen der ren. Im GrundBiodiversität. «Besonders satz gilt: Je im Siedlungsraum ist die Artenvielfalt grösser das Mosaik aus Lebensräumen – massiv unter Druck», so Meyer. Eine ver- beispielsweise Stein versus Sand oder änderte Siedlungsstruktur sei hier der Grün, Schattenspender versus SonnenHauptgrund für den Rückgang vieler Ar- plätzchen –, desto besser für die Biodiversiten. Bei den Neubauten finden sich bei- tät. Denn im Schatten etwa leben ganz anspielsweise kaum mehr Nischen für dere Tier- und Pflanzenarten als in der Mauersegler oder Fledermäuse. Auch Sonne. werden Grünflächen vermehrt asphalAuch sollte man sich nach Möglichkeit tiert, und für den Aussenraum sollen es an die einheimischen Pflanzen halten. meist pflegeleichte, meist nicht heimi- Wahre Vielfaltsparadiese sind Wildhecken sche Arten wie etwa der Kirschlorbeer oder Blumenwiesen. Im Siedlungsgebiet sein. So geht wertvoller Lebensraum für machen Blumenwiesen aber nur dort Sinn, viele Pflanzen und Tierarten, darunter wo die Wiesen nicht oder nur wenig beunzählige Kleinstlebewesen, verloren. gangen werden. In Sachen Pflege von Grünflächen gilt der Grundsatz: Weniger Folgen sind kaum abschätzbar ist mehr. Grosse Rasenmäher, die alles zerDoch was sind die Folgen, wenn die Bio- häckseln, sind verheerend für viele Tierardiversität verloren geht? Biologen rechnen ten. Warum nicht also mal den Rasen wedamit, dass mit jeder verlorenen Pflanzen- niger technisch aufgerüstet schneiden? art die Lebensbasis für 10 Tierarten fehlt. Vielfach wissen aber nicht einmal die Fach- «Grünbereiche im Dorf sind wichtig» leute, was passiert, wenn eine Art verNicht nur Hausbesitzer können auf dischwindet. Denn viele Zusammenhänge in verse Arten zu mehr Biodiversität beitrader Natur sind noch weitgehend unbe- gen, auch die Gemeinden können helfen, kannt. Laut Meyer kann man davon ausge- den Siedlungsraum zugunsten von mehr hen, dass mit dem Verlust der Biodiversität Artenvielfalt aktiv zu gestalten. «Auf öfSchädlinge wie beispielsweise Mücken ver- fentlichen Spielplätzen, Verkehrsinseln, mehrt auftreten. Friedhöfen oder Kirchentürmen haben GeDoch noch ist nicht aller Tage Abend, meinden viele Möglichkeiten, sich in Sasondern Zeit zum Handeln. Die Gemein- chen Biodiversität einzubringen», so Meyden, der Kanton, aber auch Privatpersonen er. Grosses Potenzial bergen beispielsweise haben es laut Meyer in der Hand, der Biodi- auch eingedolte Bäche, welche es im Seetal versität wieder auf die Sprünge zu helfen. zahlreiche gibt. «Besteht die Möglichkeit,

unkto Bezahlmöglichkeiten an den Parkuhren hat Lenzburg die Nase immer wieder vorn. Vor einigen Jahren wurden die Parkuhren beim Schwimmbad entlang der Seonerstrasse so weit ausgerüstet, dass die Gebühr über das Handy bezahlt werden konnte. Nun ist Lenzburg die erste Stadt in der Schweiz, welche das Zahlen mit einer Bank- oder Kreditkarte möglich macht. Einzige Bedingung ist, dass die Karte mit der NFCTechnik ausgerüstet ist, was eigentlich heute bei den meisten Karten der Fall ist. Die Firma Taxomex hat die Uhren auf dem Kronenplatz, der Seifi und dem Schloss mit dieser Technik ausgerüstet. «Wir haben festgestellt, dass vor allem für ausländische Gäste diese Möglichkeit des Begleichens der Parkgebühr eine gute Sache ist», ist von Christian Brenner, Stadtbauamt, zu erfahren. Hat man nun das Höchstmögliche erreicht? Urs Schmid, Geschäftsleiter der Firma Taxomex, schüttelt den Kopf. «Ein direktes Bezahlen über das Parkleitsystem liegt für uns in naher Zukunft.» Man darf auf die kommenden Innovationen der Stadt Lenzburg gespannt sein. ST

So einfach ist das Bezahlen der Foto: ST Parkgebühr in Lenzburg.

F Grüner Kreisel: ein guter Lebensraum. Anstatt exotischer Blumen wären einheimische Pflanzen aber wertvoller für die Biodiversität.

Flachdächer bergen viel Potenzial für mehr Biodiversität.

ür die Schwimm-EM in Funchal (1.– 7. Mai 2016) wurde von Swiss Paralympic die 13-jährige Nora Meister aus Lenzburg selektioniert. Nora Meister startete am Sonntag, 1. Mai, über 100 Meter Freistil S8 und verpasste den Einzug in den Final als Neunte nur knapp. Über 400 Meter Freistil schwamm sie am Montag im Vorlauf auf den fünften Rang, wobei sie mit einer Zeit von 5.51,90 ihre Bestzeit von der LangbahnSM im März um 8 Sekunden unterbot. Im Final verbesserte sie ihre Zeit vom Vorlauf nochmals um mehr als 3 Sekunden und belegte den ausgezeichneten 5. Schlussrang. Auch bei ihrem dritten Wettkampf am Donnerstag konnte sie im Vorlauf über 100 Meter Rücken mit 1.30,15 ihre Bestzeit deutlich unterbieten und zog wiederum als Fünfte in den Final ein. Im Final und somit ihrem letzten EM-Einsatz konnte sie dann nicht mehr ganz an ihre Leistung vom Vormittag anknüpfen und beendete das Rennen auf dem 6. Rang. Nora war in der Klasse S8 als 13-Jährige mit Abstand die jüngste und kleinste Teilnehmerin, ihre Konkurrentinnen waren alle mindestens 17 Jahre und älter. Umso mehr beeindruckt, dass Nora genau zum richtigen Zeitpunkt ihre besten Leistungen abrufen und sich in diesem internationalen Teilnehmerfeld so gut behaupten konnte. (msch)

Hecken bieten zahlreichen Vögeln eine Brutstätte. Wildhecken (im Bild eine Blockhecke) bieten noch mehr Lebensräume. die Bäche erfolgreich in die Landschaft zu integrieren, ist das eine Win-win-Situation für Mensch und Biodiversität», so Meyer. Sorgen bereitet dem Biologen der Trend, dass öffentliche Grünbereiche vermehrt verbaut werden. «Ein Grünbereich im Dorf, wie hier in Birrwil vor dem Gemeindehaus, ist wichtig.» Dabei denkt er nicht nur an die Biodiversität, sondern auch an die Lebensqualität in Anbetracht der massiven Temperaturunterscheide in der Stadt und auf dem Land von oft mehr als 10 Grad Celsius. «Heutzutage gehen die Planer davon aus, dass es die Natur im Siedlungsraum nicht unbedingt braucht. Grünflächen sind aber auch hier wichtig und können massgeblich zur Biodiversität beitragen.» Viele Naturschützer fordern von Gemeinden und Kantonen, sich in Sachen Schutz der Biodiversität vermehrt einzubringen. Der Kanton kann aber den Gemeinden nur begrenzt Vorschriften machen. Genauso wenig kann die Gemeinde den Grundstückbesitzern vorschreiben, wie sie den Garten gestalten sollen. Hier zählt die Eigenverantwortung jedes einzel-

Nora Meister INSERATE

In Kirchtürmen fühlen sich Fledermäuse wohl. Im Birrwiler Kirchturm gibt es seit der Renovation aber keine Tiere mehr. nen. In Sachen Biodiversität nachrüsten tut man übrigens am besten dann, wenn man Dinge ersetzen und erneuern muss.


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Region INSERATE

Eines der vielen Exponate, welche im Museum Seon zu sehen sind.

Foto: zvg

Film- und Bildgeschichte im Dorfmuseum Seon Die Sonderausstellung im Dorfmuseum Seon ist der 100-jährigen Geschichte der Glaslichtbilder gewidmet. Daneben werden Dorffilme gezeigt.

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m Rahmen des Schweizerischen Museumstages von Sonntag, 22. Mai 2016, zeigt das Dorfmuseum Seon beim Sternenplatz 100-jährige Glaslichtbilder. Zu sehen sind Bilder aus der ganzen Welt. Sie gehören zu einer Sammlung alter Lichtbilder, die die Museumskommission im Estrich des ehemaligen Bezirksschulhauses, heute Gemeindekanzlei, vorgefunden hat. Um sie wieder auf die Leinwand bringen zu können, haben

zwei Mitglieder der Museumskommission einen alten Leitz-Lichtbilderapparat repariert und versunkene Welten, wie sie unseren Urgrosseltern gezeigt worden sind, tauchen wieder auf in altem Glanz. Nicht farbig wie heutzutage, aber eben ihrer Epoche gemäss schwarz-weiss. Von besonderem Interesse dürfte auch die Fotoapparatesammlung sein. Sie umfasst Fotoapparate aus den Anfängen der Fotografie bis in die Gegenwart. In der Museumsscheuer laufen während der gesamten Öffnungszeit ohne Unterbrechung Dorffilme. Dabei wird «wunschkonzertartig» auf die Wünsche der Anwesenden eingegangen. In Schwarzweiss hängen aber auch in allen Räumen des Museums alte Haus- und Quartieransichten.

PRO SENECTUTE

Docupass – das Dossier für die persönlichen Vorsorgedokumente Docpuass ist ein Vorsorgedossier, welches persönliche Anliegen, Bedürfnisse, Forderungen und Wünsche im Zusammenhang mit Krankheit, Pflege, Sterben und Tod umfassend festhält. Das Dossier beinhaltet folgende Elemente: - Ausführliche Informationsbroschüre - Patientenverfügung: Darin wird festgehalten, wie Sie zu medizinischen Behandlungen stehen, falls Sie Ihren Willen eines Tages nicht mehr äussern können und/oder nicht mehr über die nötige Urteilsfähigkeit verfügen, um bestimmten Behandlungen zuzustimmen oder sie abzulehnen. - Anordnungen für den Todesfall: Darin können Sie Anordnungen für Ihr Lebensende oder den Tod festhalten. Realisierbare Wünsche, welche dem Umfeld zugemutet werden können, sind verbindlich. - Vorsorgeauftrag: Bei Verlust der Urteilsfähigkeit infolge Unfall oder einer schweren Krankheit bestimmen Sie mit einem Vorsorgeauftrag eine Person Ihres Vertrauens, welche Ihre Administration erledigt, Ihre Finanzen regelt, Sie in rechtlichen Angelegenheiten vertritt und sich um Ihr persönli-

ches Wohlergehen kümmert. - Anleitung zur Errichtung eines Testaments - Persönlicher Vorsorgeausweis Der Docupass kostet 19 Franken (exkl. Porto und Verpackung) und kann auf der Beratungsstelle von Pro Senectute Aargau in Lenzburg bezogen werden. Die Sozialarbeiterinnen von Pro Senectute Aargau beraten und unterstützen interessierte Personen gerne beim Ausfüllen oder Erstellen der Unterlagen. Gemeinsam werden Antworten auf die persönlichen Fragen gesucht und ausformuliert, damit die Angehörigen bzw. die Pflegenden im Falle einer Urteilsunfähigkeit Entscheidungen in Ihrem Sinne treffen. Ihr Wille und Ihre Meinung stehen dabei im Zentrum. Der nächste Kurs betreffend die Handhabung des Docupasses findet an folgendem Datum statt: Donnerstag, 9. Juni, 14 bis 16 Uhr. Bei weiteren Fragen oder einer Anmeldung steht die Beratungsstelle gerne zur Verfügung. Pro Senectute Aargau, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66. (Eing.)

Ausstellung «Geld» – eine der letzten Gelegenheiten nutzen In wenigen Wochen schliesst die Ausstellung «Geld. Jenseits von Gut und Böse» im Zeughausareal Lenzburg. Am 2. Juni findet unter dem Titel «Reden über Geld: Die Kultur der Zahlen» eine der letzten Veranstaltungen statt. Der Kulturtheoretiker Georg Seesslen lotet die Grenzen der «Kultur der Zahlen» aus und zeigt, welche Möglichkeiten es auf dem Kunst- und Kulturmarkt gibt, andere Werte und Ziele anzustreben. Seit den 1990er-Jahren ist der Begriff der «Kreativwirtschaft» in aller Munde. Das ökonomische Denken hat in der Kulturarbeit und ihren Förderstellen Einzug gehalten: Erfolgreich ist, was die Kassen füllt. Der Kulturtheoretiker Georg Seesslen lotet die Grenzen der «Kultur der Zahlen» aus und zeigt, welche Möglichkeiten es auf dem Kunst-

und Kulturmarkt gibt, andere Werte und Ziele anzustreben. Georg Seesslen ist Kulturtheoretiker und Filmexperte und arbeitet heute als freier Autor unter anderem für «Die Zeit» oder die «taz». Zuletzt hat er das Pamphlet «Geld frisst Kunst – Kunst frisst Geld» veröffentlicht. Der Anlass findet am 2. Juni, von 20 bis 21 Uhr statt. Ausblick Am 16. Juni findet von 20 bis 21 Uhr der Anlass «Reden über Geld: Wie regiert Geld die Welt?» statt. Beide heissen Peter Koenig. Beide beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Geld. Beide sind überzeugt: Geld regiert die Welt. Eine Diskussion über Geld, Gier, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel.

Auf den Museumstag hin wurde auch das «Altertumszimmer» neu gestaltet. In ihm werden die aus der Hallstattzeit (500 v.Chr.) stammenden, im Seoner Fornholz im Jahre 1931 gemachten Funde aufbewahrt.

ÖFFNUNGSZEITEN Öffnungszeiten Dorfmuseum Seon beim Sternenplatz am Museumstag, Sonntag, 22. Mai. Sonntag, 22. Mai, 10 bis 17 Uhr Lichtbilderschau im Museumskeller: 10.45 bis 11.30 Uhr / 14 bis 14.45 Uhr / 15.30 bis 16.15 Uhr Dorffilme in der Museumsscheuer: 10 bis 17 Uhr.

STAUFEN Katja Früh Haas kandidiert als Gemeinderätin: Die Ersatzwahl findet am 5. Juni statt. Katja Früh Haas – Jahrgang 1975 – ist seit dreizehn Jahren wohnhaft in Staufen, parteilos, verheiratet und Mutter von drei Kindern. «Ich kandidiere als Gemeinderätin, weil mir das Wohl von Staufen am Herzen liegt und ich zu der fortschrittlichen Entwicklung unseres Dorfes meinen Beitrag leisten will,» so Früh. Als Mitglied des Vereins «Läbigs Staufen» gilt ihr ehrenamtliches Engagement dem öffentlich zugänglichen Spielplatz und sie ist im OK der Kinderartikelbörse. Wer Katja Früh Haas kennt, weiss, dass sie Visionen und Ideen in die Tat umsetzt. So hat sie vor vier Jahren die «Villa Kunterbunt Staufen» ins Leben gerufen und ein umfassendes Angebot für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung in Staufen etabliert. Früh hat sie ihren beruflichen Werdegang als Hochbauzeichnerin und anschliessend mit der Weiterbildung zur

Trachtezmorge neu in der Mehrzweckhalle in Schafisheim Am Sonntag, 29. Mai, findet neu in der Mehrzweckhalle in Schafisheim das Trachtezmorge statt. Von 9 bis 12 Uhr werden die Gäste mit selbst gemachtem Buurebrot, Zopf, Rösti, Speck und Spiegelei, Käse, Schinken und Fleischkäse, Birchermüesli, verschiedenen Konfitüren und feinem Milchkaffee verwöhnt. Um 10 Uhr Aufführung der Kindertanzgruppe. Die Trachtengruppe Schafisheim hofft, ihren Gästen mit Essen und Plaudern einen gemütlichen Sonntagmorgen

HINWEIS Schafischeim: Theaterprojekt Rudolf-Steiner-Schule «Der Geisterzug» von Arnold Ridley Die 8. Klasse spielt dieses Jahr das Theaterstück «Der Geisterzug». Sechs Reisende stranden an einem gottverlassenen Bahnhof, wo sie in einem schäbigen Warteraum auf den nächsten Anschluss warten müssen. Der Zwischenhalt war nicht geplant; ein Mitreisender hat die Notbremse gezogen, weil sein Hut aus dem Fenster geflogen war. Wie jedes Jahr wurde das Achtklass-Spiel in wenigen Wochen einstudiert und auf die Bühne gebracht. In einem gemeinsamen Prozess wurde zuvor in der Klasse entschieden, welches Stück gespielt wird, sich dem Inhalt genähert, Texte und Rollen gelesen und besprochen, die Rollen verteilt etc. Arnold Ridley, «Der Geisterzug» Achtklass-Spiel Freitag, 20. Mai, um 19.30 Uhr Samstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr Sonntag, 22. Mai, um 17 Uhr Saal der Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Alte Bernstrasse 14, Schafisheim. Freie Kollekte. (sg)

Foto: zvg

INSERATE

Katja Früh

VELTHEIM

zu bieten. Der Preis ist für Erwachsene: 20 Franken, Kinder bis 5 Jahre gratis, 6 bis 12 Jahre: 12 Franken. Neumitglieder sind herzlich willkommen. Die Trachtengruppe pflegt den Schweizer Volkstanz und probt jeweils am Mittwoch um 20.15 Uhr im Postgebäude im 3. Stock in Schafisheim. Charlotte Hofstetter, Telefon 062 891 94 80, sowie alle anderen Mitglieder freuen sich auf Kontaktnahme. Herzlich willkommen in der fröhlichen Runde der Trachtenleute. (Eing.)

Eine reiche Auswahl.

Technischen Kauffrau gestartet. Nach ihrer rund 10-jährigen Tätigkeit für die ISS Schweiz AG – u.a. in leitenden Funktionen im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement und Integrationen von akquirierten Unternehmen – zeichnete sie bis 2010 in einem Familienbetrieb als stellvertretende Geschäftsführerin für die Entwicklung und Umsetzung der neuen Unternehmenstrategie mitverantwortlich. Weitere Informationen stellt Katja Früh Haas unter ihrer eigenen Webseite auf www.katjafrueh.ch zur Verfügung.

Wanderweg Au Richtung Gisliflue Die Route des Wanderwegs von der Au in Richtung Gisliflue kann auf der Veltheimer Seite nicht wie geplant durch die Unteregg geführt werden. Aufgrund der massiven Bedenken vonseiten von Jagd und Forst hat der Gemeinderat beschlossen, den lokalen Wanderweg auf dem Radweg bzw. auf den Flurwegen und über die Ortsverbindungsstrasse Veltheim–Auenstein um das Einstandsgebiet des Wilds herum zu leiten. Dieser Wanderweg wird mit weissen Hinweistafeln ausgeschildert, dies im Gegensatz zur offiziellen Wanderwegroute, welche nach wie vor über Auenstein zur Gisliflue führt. Seifenkistenrennen Das traditionelle Seifenkistenrennen in Schinznach-Dorf findet am 26. Juni statt. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler von der 1. bis 9. Klasse mit ihren selbst gebastelten, Seifenkisten oder mit Seifenkisten, die am Start gemietet werden können. Anmeldung und weitere Informationen: www.seifenkisten-rennen.ch (Eing.)


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Region

«Wir haben uns am neuen Standort gut eingelebt Die Spitex Region Lenzburg hat vor rund einem halben Jahr ihre neuen Räumlichkeiten im Erlengut Lenzburg bezogen. Am kommenden Samstag ist Tag der offenen Tür. Eine gute Gelegenheit, um für einmal hinter die Kulissen der Spitex zu schauen.

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Jugendkulturtag – es hat noch freie Plätze Am Samstag, 28. Mai, findet zum zweiten Mal der regionale Jugendkulturtag statt. Dieser wird organisiert von den Jugendarbeitsstellen der Region. Nach dem Start letztes Jahr in Rupperswil können die Jugendlichen dieses Jahr in Lenzburg Workshops besuchen. Geplant sind Angebote in den Bereichen Bewegung, Technik, Musik und Gestaltung. Dabei reicht die Palette von B wie Beats produzieren oder Bouldern über Fotoshooting und Theater bis zu Z wie Zumba. Bei einem gemeinsamen Abendessen werden die Erlebnisse des Nachmittags ausgetauscht. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.jukuta.ch.

AUENSTEIN Gysulasaal: Konzert von «Ilsah» Die Musikkommission lädt zum Konzert von «Ilsah» ein auf Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr. Die 14 Musikanten zwischen 20 und 60 Jahren sehen sich selbst als «unplugged worldmusic orchestra». Das Orchester sammelt musikalische Freuden, arrangiert sie für seine aussergewöhnliche Besetzung und trägt sie ins Publikum. Eintritt frei mit anschliessendem Apéro.

Was für den Schneiderlehrling in der Novelle von Gottfried Keller schon 1874 wichtig war, ist auch heute noch gültig: Auf die perfekte Kleidung kommt es an. Peter Winkelmann

Beatrice Strässle m neuen Standort ist die Fläche gleich gross, wie in der alten Mühle an der Bachstrasse in Lenzburg. Jedoch können die Räume viel effizienter genutzt werden. «Und Ausbaupo-tenzial wäre vorhanden», erklärt Daniel Lukic, Geschäftsleiter der Spitex Lenzburg und Umgebung. Ideal ist der Standort auch, weil er barrierefrei für die Kunden erreichbar ist, und es mussten nur geringe Investitionen getätigt werden. Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Luzern erarbeitete das Raumkonzept. Rund 20 Studierende machten sich an die Arbeit, was in 38 Vorschlägen gipfelte. «Es hatte unter den Vorschlägen Supergeschichten, jedoch für unsere knappen finanziellen Verhältnisse nicht ausführbar», führt Daniel Lukic weiter aus. Eine Auswahl von 5 Vorschlägen wurde weiter verfolgt, das Konzept von Fabienne Berger wurde schliesslich übernommen. Ihr wird am kommenden Samstag ein Preis überreicht werden. «Wir haben rund 90 % des Vorschlages umsetzen können», erklärt Lukic weiter. Der Umzug geschah generalstabsmässig, da der Betrieb parallel dazu reibungslos ablaufen musste. Nur gerade mal eine Stunde war man nicht online, dann lief al-

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Ein herzliches Willkommen: Geschäftsleiter Daniel Lukic freut sich, viele inteFoto: ST ressierte Personen am neuen Standort begrüssen zu können. les wieder wie am Schnürchen. Bei der Züglete wurde auch das Archiv gesichert mit Unterlagen aus der 135-jährigen Geschichte der Spitex. «Die Unterlagen sind in einem guten Zustand und dokumentieren den Werdegang von der Spitex mit einem Mitarbeitenden bis heute mit rund 60 Personen», freut sich Lukic. Wir fühlen uns alle wohl Am neuen Standort spürt Lukic, dass sich die Mitarbeitenden sehr wohlfühlen. «Wir achten auf eine gute WorkLife-Balance bei unseren Angestellten.» Und er erzählt mit Freude über die Möglichkeiten, sich auch am Arbeitsort kurz ausklinken zu können. Die Dachterrasse des Erlengutes ist ein beliebter Treffpunkt.

Tag der offenen Tür mit Meilenstein Der Samstag, 21. Mai, bietet nun Gelegenheit, sich ein Bild über die neuen Räumlichkeiten zu machen. «Für uns ist dieser Standort ein Meilenstein, und den möchten wir auch physisch setzen», weiss Daniel Lukic. Während der Morgen für die geladenen Gäste reserviert ist und über Mittag die Mitarbeitenden mit ihren Angehörigen eingeladen sind, gehört ab 13.30 Uhr der Ort der Öffentlichkeit (s. Inserat unten). «Wir haben uns einiges einfallen lassen, so beispielsweise eine Olympiade für die Kleinen und ein Wettbewerb mit tollen Preisen für die Erwachsenen. Daneben soll vor allem aber auch Zeit für Gespräche sein», schliesst Lukic.

as wollten auch die jungen Musikantinnen und Musikanten vom Jugendspiel Lenzburg so halten – aber weiterhin mit musikalischen Höchstleistungen. Sie haben sich vor rund einem Jahr Gedanken gemacht, wie das Spiel in Zukunft auftreten will. «Und sie hatten von Anfang an klare Vorstellungen, wie die neue Uniform aussehen soll», sagte Daniel Frey von der Beschaffungskommission. Am Donnerstag, 12. Mai 2016, wurde das Ergebnis an der Uniformenweihe in der Stadtkirche den Sponsoren und Gönnern vorgeführt. Mit dem Musikstück «Ravanello» unter der Leitung von Urs Erdin wurde die alte, mittlerweile 30-jährige Uniform verabschiedet. Und während die jüngsten Mitglieder vom B-Spiel ihr musikalisches Können aufblitzen liessen (Leitung Heidi Huwiler und Ursi Rechsteiner), wurden die Musiker vom A-Spiel in die neue Uniform eingekleidet. Der marineblaue Anzug und das neue Logo – am Jacket eingestickt und auf dem Hosengurt eingraviert – wurden präsentiert. Stadtammann Daniel Mosimann und Barbara Gurini, Präsidentin der Ortsbürgerkommission, spra-

Dankeschön an die vielen Sponsoren und Gönner Die Sponsoren- und Gönnerliste war lang. Viele Institutionen und Private durften Doris Hirt, Präsidentin des Jugendspiels, und Daniel Frey namentlich erwähnen: «Ohne euch ist ein solches Vorhaben gar nicht möglich, und wir danken allen für das grosszügige Engagement.» Mit musikalischen Klängen aus ihrem Repertoire begeisterte das Jugendspiel die Zuhörer, die mit rhythmischem Klatschen die Musikantinnen und Musikanten in die neue Saison verabschiedeten. Beim Apéro im Alten Gemeindesaal konnten die Uniformen genauer betrachtet werden. Barbara Stadelmann, Projektleiterin Schnittentwicklung von der Bekleidungsfirma wederundgut ag, Frauenfeld, zeigte sich erfreut: «Es war erstaunlich, mit welcher Entschlossenheit die Jugendlichen den ganzen Ablauf der Entstehung begleiteten.» wederundgut ist seit rund 15 Jahren auf dem Markt und bietet hochwertige, einzigartige Bekleidungslösungen. Und voller Vorfreude sagte eine junge Musikantin: «Wir wollen auch in der neuen Uniform so viele coole Erfolge feiern wie bisher.»

Einen Dank ans Publikum: Das Jugendspiel.

Die Eröffnung des Dorfmuseums Niederlenz im Jubiläumsjahr

Foto: PWi

SCHAFISHEIM Herzliche Gratulation an Daniela Naef Die Gemeindeschreiber-Stv. Daniela Naef hat mit grossem Erfolg das Certificate of Advanced Studies FHNW, Öffentliches Gemeinwesen Fachkompetenz Gemeindeschreiberin erlangt. Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung gratulieren Daniela Naef ganz herzlich zur bestandenen «Gmeindschriberprüefig» und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit.

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ur 725-Jahr-Jubiläumsfeier von Niederlenz wurde die Dorfgeschichte aufgearbeitet und zu einem Geschichtsfries in 14 Tafeln verdichtet. Diese Tafeln sind im Dorfmuseum zusammen mit ergänzenden Fotografien und Gegenständen ausgestellt. Die Tafeln enthalten ausgewählte Dorfereignisse mit den dazugehörigen Jahreszahlen. Am Eröffnungstag werden die Besucher in einem Vortrag in den Aufbau der Tafeln eingeführt. Daneben werden einzelne Punkte erläutert und ausgeführt. Nicht nur schwerer Geschichtsstoff Vor lauter Geschichtsschwere soll aber das Schmunzeln nicht zu kurz kommen. Nach dem Vortrag sind die Besucher aufgefordert, auf den Tafeln nach Interessantem zu suchen, zu staunen, den Kopf zu schütteln, darüber miteinander zu sprechen, allenfalls Fragen an den Verfasser zu stellen und

chen von einer guten Wahl. «Musikalisch ist das Jugendspiel schon lange top, jetzt aber auch wieder optisch perfekt gekleidet», lobte Mosimann die Verantwortlichen. Barbara Gurini sprach von einer tollen Leistung: «Chapeau – für den riesigen Einsatz und Aufwand im Jugendspiel trotz dem grossen Freizeitangebot, das rundum herrscht.»

Demission Schulpflege Christine Meyer, Rebenhübel 2, Freie Wähler und Wählerinnen, hat per Ende Jahr die Demission in der Schulpflege aus privaten Gründen eingereicht. Der Gemeinderat dankt Frau Meyer für ihren Einsatz. Die Ersatzwahl wurde auf den 25. September 2016 festgesetzt.

Zeitzeugen. ihm gegebenenfalls auch gerne zu widersprechen. Die Erstöffnung des Dorfmuseums Niederlenz findet am Internationalen

Foto: zvg

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Museumstag, am Sonntag, den 22. Mai, um 10 Uhr statt. De Vorträge beginnen um 10.30 und 13 Uhr, und das Museum ist bis um 16 Uhr geöffnet. (hmu)

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Region

Bei den «Chüngelern» geht die Angst um

HINWEIS 300 Schreinereien öffnen ihre Türen Wenn am Samstag, 21. Mai, über 300 Schreinerunternehmen Einblick in ihre Betriebe gewähren, dann ist das der grösste Tag der offenen Tür der Schweiz. 120 000 Besucherinnen und Besucher werden insgesamt erwartet. Präsentiert werden Betriebe, Produkte und der Beruf des Schreiners; mit Attraktionen für Gross und Klein – auch im Kanton Aargau. Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM hat nach dem erfolgreichen Tag der offenen Tür im 2012 die Aktion für die Durchführung 2016 noch einmal optimiert.

Im Kanton Zürich wurden Kaninchenausstellungen verboten, im Wallis ist die gefährliche Chinaseuche ebenfalls ausgebrochen, doch der Kaninchenzüchterverein Niederlenz führte die Jungtierschau durch. Peter Winkelmann

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6 Züchterinnen und Züchter zeigten einen vielfältigen Einblick in ihr interessantes Hobby. Rassen aller Art von Angora, Alaska, Burgunder, Französich-Widder über Japaner, Kleinsilber Gelb und Schwarz, Klein- und Zwergwidder, Loh-Zwerge, Schwarz-Loh, Rote Neuseeländer, Russen, Thüringer bis Weisser Wiener wurden den vielen Besuchern präsentiert. Die Jungtiere im Alter zwischen sechs und zwölf Wochen werden von klein auf gepflegt und «gehätschelt», denn sie sind die kommenden Champions. Bei feinen Grillwaren, Kuchen oder beim Kaffeeklatsch konnten sich die vielen Besucher ein Bild von einem interessanten Hobby machen. Die Angst ist momentan der Hauptbegleiter der Züchter «Man weiss zurzeit nicht, was einen am Morgen im Stall erwartet», sagten die Züchter unisono, «die Angst vor der Chinaseuche bringt einen um einen ruhigen Schlaf.» Hoffentlich leben meine Tiere noch, denkt mancher Züchter beim Gang in den Stall. Wer die Hämorrhagische Krankheit VHK (siehe Kasten) im Stall einmal hat, kann fast nichts mehr dagegen machen. Die Krankheit verläuft rasend schnell, ist sehr ansteckend und eine Behandlung

Jungtierausstellung in Niederlenz. gibt es nicht. Einzig eine Impfung bietet Schutz. «Wir haben bisher keine Fälle bei uns und in den umliegenden Vereinen», sagte Präsident Karl Häusermann, «darum haben wir die Ausstellung auch durchgeführt.» Es ist immer etwas los im Kaninchenzüchterverein Niederlenz Die Ausstellung im Mai ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Vereins. Aber schon im März an der Generalversammlung treffen sich etwa 20 der rund 50 Mitglieder zum ersten Mal im Jahr. Der 5-köpfige Vorstand präsentiert dann das vielfältige Jahresprogramm wie Züchter- oder Brätlihocks und gemeinsame Besuche von Ausstellungen bei vielen befreundeten Züchtern und Vereinen. «Auch bei uns wird die Züchterschar immer kleiner» sagt Häusermann, «aber

Foto: MS wir haben immer wieder junge Nachwuchszüchterinnen und -züchter.» So auch Monika Wyser, die im Lenzburger Bezirks-Anzeiger kürzlich vorgestellt wurde und an der diesjährigen Ausstellung ihre jüngsten Weisswiener-Kaninchen zeigte.

Mitglieder sind mittlerweile nicht nur aus Niederlenz, sondern aus der ganzen Umgebung im Verein aktiv. Und neue Mitglieder sind natürlich immer willkommen. Nähere Informationen erteilt gerne Kurt Häusermann, Jurastrasse 26, Niederlenz, Telefon 062 891 67 32.

«Die gefährliche Chinaseuche ist zurück» So titelte die Zeitschrift «Tierwelt» in ihrer Ausgabe vom 6. Mai 2016. Die Virale Hämorrhagische Krankheit (VHK) ist leider wieder in vielen Ställen ausgebrochen. Die Angst der Züchter ist wieder da, Erinnerungen an die 90er-Jahre werden wieder wach. Schon damals wütete die gefährliche Seuche in vielen Ställen. Die Inkubationszeit, also zwischen Ansteckung und Ausbruch, beträgt rund 12

bis 36 Stunden, und es braucht nur wenige Viren für die Ansteckung. Die Übertragung geschieht von Tier zu Tier, aber auch indirekt über Personen, Kleidung, Futter, Einstreu oder auch Insekten. Auskunft erhält der Kaninchenhalter bei: Peter Iseli, Präsident von Rassekaninchen Schweiz, Tel. 079 414 75 64, peter.iseli@kleintiere-schweiz.ch, oder bei jedem Tierarzt.

Mehr als eine Leistungsschau Die Besucherinnen und Besucher erwarten nicht nur eine Leistungsschau unter der Verbandsmarke «Der Schreiner – Ihr Macher», sondern auch viel Gastfreundschaft und bodenständige Handwerkskunst aus der Region. Ein Blick auf die Programmpunkte der Schreinereien zeigt, dass die klassische Führung durch den Betrieb nicht fehlen darf. Auch für die Kleinsten ist mit Attraktionen aller Art gesorgt. Als einer der Höhepunkte darf der Wettbewerb erwähnt werden, der in allen 300 Schreinereien gleichzeitig durchgeführt wird. Die Preise dürfen sich sehen lassen, kann man doch ein Elektroauto, Ballonfahrten und viele andere Preise gewinnen. Ein Blick hinter die Kulissen der Schreinereibetriebe lohnt sich allemal. Sie verkörpern wie kein anderes Handwerk Schweizer Qualitätsarbeit. Tipps für Besucher Die Schreinereien werden am Tag der offenen Tür ein sehr individuelles und attraktives Programm anbieten. So kann es sich lohnen, gleich mehrere Betriebe zu besuchen. Es gilt also, genügend Zeit einzurechnen, um einen abwechslungsreichen Tag mit der ganzen Familie zu erleben! Den Tag zu reservieren, lohnt sich am Samstag, 21. Mai, also ganz bestimmt. Welche Schreinereien ihre Türen öffnen, ist auf der Website www.schreiner.ch ersichtlich. (pg)

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Die Raiffeisen-Finanzinformationen «Smart Home 2030»: Das intelligente Zuhause Die Digitalisierung verändert unser Zuhause und unsere Art zu leben. Intelligente Kühlschränke und automatisierte Lichtsteuerungsanlagen sind erst der Anfang, Vernetzung das Zauberwort. Wie die Zukunft im Immobilienmarkt aussieht, beschreibt die Studie «Smart Home 2030» eindrücklich.

Eindrückliche Demonstration.

Foto: zvg

Flugshow am kantonalen Schwingfest in Lenzburg D rei Wochen vor dem 110. Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg befinden sich die Vorbereitungen für den sportlichen Grossanlass in der Schlussphase. Ein Grossaufmarsch an Zuschauern zeichnet sich ab: 80 Prozent der Tribünenplätze sind im Vorverkauf reserviert worden.

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Einmalige Flugshow Das Training zur Flugshow erfolgt am Donnerstag, 2. Juni, von 11 bis 11.30 Uhr. Die Show findet am Sonntag von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr statt. Demonstration der Luftwaffe mit Einsätzen der Fallschirmaufklärer mit Absprung in die Arena. Nebst den drei Lebendpreisen werden weitere prächtige Naturalgaben die Schwinger erfreuen. Der Gesamtwert des Gabentempels übersteigt den Betrag von 80 000 Franken. Die wichtigsten Eckpunkte sind: Freitag, 3. Juni, Schülerschwingen in der Arena «Schützenmatte» mit ca. 600 Schülern aus Lenzburg; Samstag, 4. Juni, Nachwuchs-/Jungschwingertag mit ca. 150 Schwingern. Ab 17 Uhr die SchwingerChilbi. Sonntag, 5. Juni, 6.30 Uhr, Beginn des 110. Aargauer Kantonalschwingfestes mit einem Schwingerzmorge und volkstümlicher Unterhaltung. 8 Uhr Antreten der Schwinger, 15.10 Uhr Festakt, 16 Uhr Schlussgang. 17.30 Uhr Einmarsch der Schwinger zur Rangverkündigung, Kranzabgabe, Ausklang. Schon jetzt freut sich das OK auf spektakulären Schwingsport in der Schwing-Arena auf der Schützenmatte Lenzburg. Ticketvorverkauf: www.ag16.ch. (pst)

Es ist Montag, acht Uhr morgens. Im Haus von Familie Eberle werden die Rollläden geöffnet, etwas später als üblich. Es muss wohl an der Ferienzeit liegen. Die Lampe im Bad geht an und wieder aus. Das Licht, das aus den Fenstern scheint, wandert durch das ganze Haus. Die Heizung ist schon seit Tagen auf ein absolutes Minimum heruntergefahren, schliesslich ist ja niemand zu Hause. Familie Eberle ist in den Ferien, während ihr intelligentes Heim Aussenstehenden ihre Anwesenheit vortäuscht. Solche kleinere technische Spielereien und Systeme, die sich per Smartphone fernsteuern lassen, machen aber noch kein Smart Home aus einem Haus. Ein intelligentes Gebäude funktioniert als vernetztes Gesamtsystem und verbindet Licht- und Schliessanlagen, die Heizung, den Fernseher und die Waschmaschine. Waschgänge und Abfallrecycling übernimmt künftig das Haus Kluge Kühlschränke, automatisierte Licht-steuerungsanlagen und fernbedienbare Fenster für die Lüftung sind erst der Anfang einer Entwicklung, die jetzt richtig ins Rollen kommt. Darauf deuten die Erkenntnisse der Studie «Smart Home 2030», die Raiffeisen Schweiz mit dem Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) kürzlich durchgeführt hat. Als drittgrösste Bankengruppe der Schweiz beschäftigt sich Raiffeisen intensiv mit Megatrends. Ein spezieller Fokus richtet sich auf die Zukunft des Wohnens, zumal Raiffeisen im Hypothekargeschäft einen Marktanteil von fast 17 Prozent hält. Die Studie legt dar, wie die rasante Digitalisierung auch das Wohnen in den kommenden Jahren revolutionieren wird. Sie formuliert die folgenden sechs Zukunftsthesen: «Statt Hardware bestimmt die Software», «Tradition trifft auf Convenience – das digitale Wohnen wird gemütlicher», «Mehr Transparenz bedeutet mehr Sicherheit – und neue Abhängigkeiten», «Wohnen wird nachhaltiger und preiswerter», «Rundum-Komfort wird wichtiger als die Immobilie» und «Vernetzung ist der Schlüssel zum Erfolg». Gerade die letzte These beschreibt eine zentrale Aussage der Erhebung. Dank Kooperationen werden die Dienstleister künftig noch viel smartere Services und Produkte anbieten können. «Das Haus von übermorgen wird sich äusserlich kaum von heutigen Häusern unterscheiden. Es wird jedoch fast magische Fähigkeiten entwickeln, die Bewohner sehen, hören, spüren und mit ihnen interagieren», erklärt Karin Frick, Co-Studienleiterin vom GDI. Von der eigenständigen Energieproduktion, Klimaregulation übers Wäschewaschen und Putzen bis zum Recyceln von Abfällen werde das «Smart Home 2030» so einiges draufhaben, was heute noch nicht vorstellbar sei. Die Studie steht auf www.gdi.ch/smarthome2030 zur Verfügung.

Jürg Bolliger

Manuel Schriber

Stephan Seiler

062 888 84 24 Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg

062 887 10 22 Raiffeisenbank Aare-Reuss

056 618 77 19 Raiffeisenbank Villmergen


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Mai 2016

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Die Seenger Freischaren beim Spatenstich.

Wird es eng für die Kadetten? Die Seenger Freischaren meinen es ernst. Sie bauen eine Burg und luden zum Spatenstich ein. Alexander Studer

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ird dies die Kadetten beeindrucken? Bei misslichem Wetter lauschten Freischaren, Gemeindevertreter und geladene Gäste den Worten des Generals «Il Grandioso Adriano Capo di Gerbiverdi y Geranio y Tagetas». Er ist voller Zuversicht, dass es diesmal mit einem Sieg klappen wird, und hat das schützende Zelt für die Anwesenden zur «kadettenfreien Zone» erklärt.

Gemäss dem General wird die solid gebaute Freischarenburg allen Angriffen standhalten, und der erste Sieg gegen die Kadetten sollte am 18. Juni im Rahmen des Jugendfestes Tatsache werden. Nur die Bauprofile weisen darauf hin, dass beim Musterplatz etwas Grosses entstehen wird. Die Freischaren versuchen dieses Jahr wirklich alles, um den längst ersehnten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Das nasse Wetter spielt den Freischaren in die Karten, denn bliebe es so, wäre es für die Kadetten nicht angenehm, sich bäuchlings anzuschleichen, meint der General. Erneut soll das Jugendfest ein Höhepunkt für die Jugend, aber auch für alle anderen Teilnehmer und Besucher sein. Mit einer stattlichen Anzahl Beizli, einem grossen Festzelt, einem Konzert der Kreismusikschule, Lu-

napark und verschiedenen Aktivitäten der Kinder wird ein reichhaltiges Programm geboten. Die Vereine sind mit grossem Eifer und Begeisterung an den Vorbereitungen. Freuen wir uns auf ein tolles Jugendfest und unterstützen die Freischaren mit einem dreifachen «Schtärne Feufi», vielleicht hilft ihnen die Unterstützung diesmal.

JETZT WIRD GEPROBT

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ie Freischarenkommission wird am Nachmittag vom Samstag, 4. Juni 2016, im Bereich Musterplatz/Schlattwald Böllerschüsse abfeuern als Übung im Vorfeld des Manövers. Die Freischarenkommission bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Lärmimmissionen. (lba)

Chilchmatt: Stellte sich planerisch als Knacknuss heraus.

Viel komplexer und viel teurer Alfred Gassmann

L BEINWIL AM SEE Strassenaufbrüche Der Swisscom (Schweiz) AG, Network & IT, 4600 Olten, wurden folgende Bewilligungen für Strassenaufbrüche auf Ge-

meindestrassen in Beinwil am See erteilt: Luzernerstrasse (Parz. 2597), vor Liegenschaft Luzernerstrasse 10, Zugschlitz für neue Leitung; Hofmattstrasse (Parz. 830),

bei Einmündung Hofmattweg und angrenzend an Parz. 832, Neubau von zwei Schächten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich noch im Mai ausgeführt.

Rückblick und Ausblick beim Frauenverein Meisterschwanden

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ur 114. Generalversammlung des Frauenvereins konnte die Präsidentin Regine Remund 42 Mitglieder und Gäste im Gasthof Löwen begrüssen. Diskussionslos passierte die Rechnung 2015, die mit einer Vermögenszunahme abschloss. Highlights im 2015 waren unter anderem die Mithilfe am Kuchenbuffet der Musikgesellschaft, der beliebte Erdbeerschmaus im Restaurant Hallwyl, der Ausflug in den

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Rosengarten in Tann/Schenkon, der Kurs für das Bearbeiten von altem Silberbesteck zu Schmuck, der Adventskranz- und Gesteck-Kurs und der Besuch des Christkindli-Märts in Rapperswil-Jona. Unter Traktandum Mutationen standen vier Todesfälle und zwei Austritte zwei Neueintritten gegenüber. Bei den Wahlen konnte die seit der GV 2015 vakante Stelle mit Ursula Erni besetzt werden. Die Präsidentin Regine Remund wurde wiedergewählt. Sie signalisierte für das Jahr 2017 ihren Rücktritt. Die Rechnungsrevi-

sorinnen Barbara Fleischer und Dolores Britschgi stellen sich weiterhin für ihr Amt zur Verfügung. In einer nächsten Sitzung werden die Ämter im Vorstand neu verteilt. Das Jahresprogramm für 2016 beinhaltet unter anderem wieder den Erdbeer-schmaus im Restaurant Hallwyl, einen Ausflug nach Steinhausen und einen Adventskranz- und Gesteck-Kurs. Zur Auffrischung der englischen Sprache bietet der Frauenverein alle vierzehn Tage Englischlektionen an. Auskunft gibt es unter Tel. 056 667 22 49. (eing.)

(AG)

eutwil. 25 000 Franken: Diesen Verpflichtungskredit bewilligte die Gemeindeversammlung Leutwil am 25. November 2011, um für die Chilchmatt einen Gestaltungsplan ausarbeiten zu können. Nun ersucht der Gemeinderat an der kommenden Gemeindeversammlung um einen Zusatzkredit von 90 000 Franken, ohne eine Kostenübersicht über einzelne Positionen vorzulegen. Der Zusatzkredit in dieser aussergewöhnlichen Höhe führt zu Fragen. «Der Ablauf und die raumplanerische Bearbeitung des Gestaltungsplanes Chilchmatt haben sich gegenüber dem bei der Offertstellung angenommenen Pflichtenheft als viel komplexer herausgestellt», hält der Gemeinderat in der Einladung zur Sommer-Gemeindeversammlung fest. Seit dem Frühling 2012

arbeitet das beauftragte Ingenieurbüro Ackermann + Wernli AG, Aarau, am umfangreichen Planwerk. Dieses ist erforderlich, weil die Fläche von 1,6 ha hinter dem Gemeindehaus der Dorfzone mit Sondernutzungsplanpflicht zugeordnet ist. Vor Rechtskraft des Gestaltungsplanes können keine Baugesuche für Strassen oder Hochbauten bewilligt werden. Für Spannung ist gesorgt In den Erläuterungen kommt der Gemeinderat auf das Verfahren, die weitreichenden Forderungen der kantonalen Fachstellen und all die zu lösenden Fragen zu sprechen. In der Tat gilt es, die Erschliessung aufzuzeigen und die strengen Dorfzonenvorschriften, die Topografie, den Wald und den Wanderweg entlang des Mülibachs sowie die divergierenden Interessen der Grundeigentümer zu berücksichtigen. Für Spannung beim Traktandum 5 ist am 1. Juni in Leutwil gesorgt.

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n iale is a i b t te r - F i l M . 1 ro vo m e n T on ON 16 in all und Se I T A K Juni 20 n z burg 3 0 . l te n , L e in O

Der Trachtenchor aus Dürrenäsch hat Grosses vor A

m 12. Juni wird sich der Trachtenchor Seetal aus Dürrenäsch mit der Konkurrenz aus der ganzen Schweiz am Schweizerischen Trachtenchorfest in Lugano messen. Drei Lieder wird der Chor vortragen und bewerten lassen, eines in Mundart, eines in Französisch und das dritte in Italienisch, und um diese so perfekt wie möglich vorzutragen, üben die

Mitglieder seit Wochen intensiv unter der Leitung von Kathrin Regli. Zuvor kann der Trachtenchor die Lieder am Neuzuzüger-Empfang vom 1. Juni in der Turnhalle Dürrenäsch einer grösseren Zuhörerschaft vorsingen. Weitere Informationen zum Schweizerischen Trachtenchorfest findet man unter www.ffcclugano2016.ch (eing.)

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Lindenberg / Unteres Seetal

Die «Seerosen»-Badi startet 2016 erneut mit neuen Pächtern in die Saison Das schöne Wetter im letzten Jahr bescherte der SeerosenBadi, nach einem Verlust im Vorjahr, einen stolzen Gewinn von rund 30 000 Franken. Alexander Studer

Die neuen Pächter Karin Schmitz und Kurt Freudemann, (Ast)

Meisterschwanden. Mit grosser Freude konnte Dieter Studer, Verwaltungsrats-Präsident der «AG Strandbad Meisterschwanden am Hallwilersee«, den Aktionären ein ausgezeichnetes Ergebnis verkünden. Nämlich einen Gewinn von rund 30 000 Franken, gegenüber einem Verlust von 26 000 Franken im Vorjahr, und mit 34 357 Eintritten viermal mehr Badegäste als im Jahr 2014. Studer ist sich aber auch bewusst, dass man bei heissem Wetter einen Andrang an Badegästen hat, der von allen Beteiligten einen enormen Aufwand und Verständnis verlangt. Vor allem das Parkieren bereitet den Verantwortlichen Schwierigkeiten, muss doch die Sicherheit jederzeit gewährleistet sein.

Mit der Verpflichtung eines neuen Pächters zu Beginn der Badesaison 2015 glaubte der Verwaltungsrat, einen Profi gefunden zu haben. Mit der Optimierung der Sicherheitsbelange, Einhaltung der Sauberkeit und Ordnung sei zwar ein Ziel erreicht worden, hingegen hätten sich grosse Divergenzen mit den Badigästen bezüglich der Gastronomie ergeben. Der Pächter entschied sich infolgedessen, nach nur einer Saison das Pachtverhältnis zu beenden. Neue Pächter kennen die Badi Der VR machte sich die Suche nach einem neuen Pächter nicht einfach. Nach der Evaluierung verschiedener Kandidaten und zahlreicher Gespräche konnte mit Kurt Freudemann und Karin Schmitz ein neues Pächterpaar engagiert werden. Freudemann amtete schon seit mehreren Jahren als Bademeister in der Seerosen-Badi. Er kennt also den Bade-Betrieb. Frühstück, Mittagsmenüs, warme Küche bis spätabends, mannigfaltige Auswahl an Glacesorten und vieles mehr sollen dem Gast den Aufenthalt verschönern. Ebenfalls gibt es neu einen geräuschlo-

Der Rekordsommer 2015 brachte der Seerosen-Badi in Meisterschwanden einen stolzen Gewinn. (archiv) sen Kompressor zum Aufblasen von Booten und Luftmatratzen. Freude-

mann und Schmitz freuen sich, die Badegäste zu verwöhnen.

BETTWIL Landverpachtung Die Ortsbürgergemeinde verpachtet die Parzelle 467 mit einer Fläche von 113 Aren im Gebiet Waldmatt im Gemeindebann Schongau LU neu per 1. November 2016. Bewerbungen für die Pacht dieser Parzelle sind bis zum 10. Juni 2016 schriftlich an den Gemeinderat Bettwil

zu richten. Massgebend für die Zuteilung ist das Pachtreglement der Ortsbürgergemeinde vom 10. Februar 2014. Schulhausstrasse Es wird ein weiteres Mal darauf hingewiesen, dass die Schulhausstrasse mit einem Fahrverbot für Motorwagen be-

legt ist, mit der Ergänzung «Zubringerdienst gestattet». Eltern, welche ihre Kinder mit dem Auto in die Schule oder den Kindergarten bringen, werden gebeten, die Zufahrt via Niesenbergstrasse zu benutzen. Der Gemeinderat behält sich vor, die Regionalpolizei Muri für Kontrollen aufzubieten.

Boniswil – Tanzplausch am Tag der Tracht im Seetal

D Die 1. Mannschaft des SC Seengen 2015/2016.

(seseengen.ch)

Der Sport Club Seengen feiert sein 70-jähriges Bestehen Vor bald 70 Jahren wurde der Sport Club Seengen gegründet. Höchste Zeit für einen Rückblick.

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ie oft kommt es vor, dass ehemalige Mitglieder des Sportclubs Seengen beim Clubhaus stehen und über vergangene Erlebnisse philosophieren? Und wen wundert das: Schliesslich gibt es viel zu erzählen aus der reichen Geschichte des traditionsreichen Dorfvereins. Nirgends deutlicher zu erkennen als an der modernen Anlage mit zwei Fussballfeldern und einem Clubhaus mit Garderoben am Dorfausgang von Seengen. Als am 25. Mai 1946 der SC Seengen mit einer offiziellen Gründungsversammlung ins Leben gerufen wurde, war dies noch ganz anders. Seinerzeit spielten die Herren auf einer Wiese im Schlatt. Erst im Oktober 1950 fand die EröffnungsFeier des Musterplatzes statt, und 56 Jahre später wurde schliesslich auch der neue Musterplatz mit einer kleinen Feier

eröffnet. Die ganze Anlage wurde 2008 mit einem Clubhaus komplettiert und ist längst gut ins Dorfbild integriert. Schiedsrichter gesucht Sportlich konnten die Seenger Fussballer nicht immer einen Schritt vorwärts machen, vielmehr war es ein stetes Auf und Ab zwischen der 3. und 4. Liga. Der grösste Erfolg war das Erreichen der Aufstiegsspiele für die 2. Liga in der Saison 2010/2011. In der laufenden Saison ist die 1. Mannschaft auf dem besten Weg, den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga zu realisieren. Mit 4 Aktivmannschaften und 11 Juniorenmannschaften herrscht an den Wochenenden reger Betrieb auf den Plätzen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn auch ein Schiedsrichter das Spiel leitet. Derzeit ist aber das Kontingent an Schiedsrichtern des SC Seengen sehr knapp, sodass der Verein in diesem Bereich dringend Unterstützung benötigt. Wer Interesse an einer Karriere als Schiedsrichter hat, kann sich beim Verein melden. Kontaktangaben findet man unter www.scseengen.ch

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JUBILÄUMSFEIER 70 JAHRE SPORT CLUB SEENGEN

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ie offizielle 70-Jahr-Feier findet am Mittwoch, 25. Mai, statt: im Rahmen der Partie der 1. Mannschaft gegen den FC Buchs 2. Verläuft die Saison weiterhin so erfolgreich wie bislang, kann das junge Team womöglich sogar ausgerechnet an diesem Abend den Aufstieg feiern. Neben erfrischendem Fussball gibt es Verpflegungsmöglichkeiten und mit Sicherheit genug Gesprächsstoff rund um den SC Seengen – und seine Vergangenheit. Mittwoch, 25. Mai, ab 19 Uhr, Musterplatz Seengen.

ie Trachtengruppen aus dem Seetal laden anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums der Schweizerischen Trachtenvereinigung am Montag, 6. Juni, zu einem offenen Tanzen in Boniswil ein. Ab 19 Uhr sind Wurst mit Brot, verschiedene Getränke und Kuchen erhältlich.

Um 19.30 Uhr startet ein abwechslungsreiches Tanzprogramm für Jung und Alt. Zuschauer und Tänzer sind herzlich willkommen. Der Tanzplausch findet auf dem Schulhausplatz in Boniswil statt (bei schlechter Witterung im Saalbau). Weitere Informa-

tionen gibt es unter der Telefonnummer 078 609 77 12. Die Schweizerische Trachtenvereinigung wurde 1926 in Luzern gegründet und feiert dieses Jahr ihren 90. Geburtstag. Die Aargauischen Trachtengruppen organisieren deshalb am 6. Juni verschiedene Anlässe und Auftritte. (cw)

Mehr Ruhe für 155 000 Franken Der Gemeinderat Seengen beantragt an der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Juni, einen Bruttokredit von 155 000 Franken zur flächendeckenden Einführung von Tempo 30 zu bewilligen. Alfred Gassmann

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rste Bestrebungen, um mehr Ruhe und Sicherheit auf den Gemeindestrassen zu erzielen, gehen auf das Jahr 2012 zurück. Die Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2013 bewilligte einen Kredit von 35 000 Franken, damit ein Verkehrsplanungsbüro ein Projekt ausarbeiten konnte. Nun liegt die Arbeit des beauftragten Büros TEAMverkehr.zug AG vor. Die Behörde ist überzeugt, dass die reduzierte Geschwindigkeit gleichzeitig auf allen Gemeindestrassen einzuführen sei. Sie hat gute Argumente. Ein einheitliches Temporegime im ganzen Dorf schafft Klarheit für alle Verkehrsteilnehmer und fördert die Verkehrssicherheit

Claro-Weltladen-Fest

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eengen. Am Samstag, 21. Mai, ist in Seengen Claro-Weltladen-Fest. Auf dem Programm stehen Aktionen, Informationen und Degustationen vor dem Claro-Laden und ein Wettbewerb für Gross und Klein. Um 11 Uhr findet ein Luftballonwettbewerb statt. Zwischen 11 und 12.30 Uhr gibt es einen Risottoplausch. Im Claro-Weltladen findet die Kundschaft diverse Produkte aus dem fairen Handel. Samstag, 21. Mai, 9–12.30 Uhr, ClaroWeltladen, Seengen.

Seenger Strassen: Gemeindeversammlung entscheidet am 3. Juni über mehr Wohnlichkeit. (AG) sowie die Wohnqualität. Ein Schilderwald, welcher bei den Fahrzeuglenkenden für Verwirrung sorgt, kann vermieden werden. Rechtsvortritt ist schon heute an vielen Orten vorhanden und muss nicht neu eingeführt werden. Tempo 30 hilft mit, den Verkehr zu beruhigen, und erhöht die Sicherheit al-

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ler Verkehrsteilnehmer. Die Wohnqualität wird verbessert. Die Einführung von Tempo 30 bedingt, dass auf verschiedenen Strassen bauliche Massnahmen zu realisieren sind. Es sind dies voraussichtlich die Oberdorfstrasse, Altackerstrasse, Eichbergstrasse, Bösgasse, Weingartenstrasse und der Roosweg.


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Agenda

Agenda vom 20. bis 26. Mai 2016 THEATER

Freitag, 20. Mai Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 20 Uhr. Comedy: Hazel Brugger. Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 19.30 Uhr. Theater der 8. Klasse: «Der Geisterzug» von Arnold Ridley. Das Stück ist empfohlen ab 10 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Saal 19 Uhr. Jeanne d’Arc – Theateraufführung der 8. Klasse.

Samstag, 21. Mai Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 19.30 Uhr. Theater der 8. Klasse: «Der Geisterzug» von Arnold Ridley. Das Stück ist empfohlen ab 10 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Saal 19 Uhr. Jeanne d’Arc – Theateraufführung der 8. Klasse.

Sonntag, 22. Mai Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 17 Uhr. Theater der 8. Klasse: «Der Geisterzug» von Arnold Ridley. Empfohlen ab 10 Jahren. Eintritt frei, Kollekte.

KLASSIK

Sonntag, 22. Mai Lenzburg: Schloss Lenzburg 17.30–19 Uhr. Chorkonzert «Azzurro». Das Vokalensemble Cantemus präsentiert Madrigale von Monteverdi und italienische Volksmusik.

LITERATUR

Samstag, 21. Mai Schafisheim: Mehrzweckhalle 19 Uhr. «Frontalunterricht» mit Slampoetin Patti Basler und Musiker Philippe Kuhn. Org.: KiS Kultur in Schofise. INSERAT

Sonntag, 22. Mai Lenzburg: Müllerhaus 11 Uhr. Lesung von Claudia Storz. «Aare, mein Fluss . . . ».

Mittwoch, 25. Mai Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 17 Uhr. Lesefest Atelier Litera: «Ein Fest fürs junge Schreiben». Atelier Litera-ILesung, 17–18.30 Uhr, Atelier Litera-IILesung, 19–20.30 Uhr. Zwischen und nach den Lesungen gibt es jeweils einen Apéro. Eintritt frei.

SOUNDS

Freitag, 20. Mai Dürrenäsch: Kirchgemeindehaus 20 Uhr, Klezmerkonzert mit dem Trio «GILBO’A». Eintritt frei, Kollekte. Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Pascal Geiser. Blues. Abendkasse ab 20 Uhr. Möriken-Wildegg: Aula Hellmatt 20 Uhr. Konzert «piCanti bekennt Farbe». Von Azzurro bis Scharlachrot singt der Chor piCanti unter der Leitung von Christoph Prendl ein farbenfrohes Programm quer durch die ganze Musikpalette. Türöffnung eine Stunde vor Konzertbeginn mit Snacks und Drinks. Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Die Exfreundinnen: «Musikalische Therapie mit Nebenwirkungen». Bar geöffnet ab 19 Uhr.

Von Azzurro bis Scharlachrot singt der Chor piCanti unter der Leitung von Christoph Prendl ein farbenfrohes Programm quer durch die ganze Musikpalette. Türöffnung eine Stunde vor Konzertbeginn mit Snacks und Drinks. Boniswil: Saalbau 17 Uhr. Frühlingskonzert «Begegnung im Frühling» mit dem Coro Italiano.

VORTRÄGE

Donnerstag, 26. Mai Lenzburg: Zeughaus 20 Uhr. Reden über Geld: «Geld und Psychologie». Im Rahmen der StapferhausAusstellung «Geld» spricht Rolf Haubl, Psychoanalytiker und Soziologe, über das Verhältnis zum Geld.

VERNISSAGEN

Freitag, 20. Mai Lenzburg: Müllerhaus 19 Uhr. Gruppenausstellung «Aare, mein Fluss vom Mond gesehen». Gewebte Objekte. Vernissage. Öffnungszeiten: Sa/So, 21./22. und 28./29. Mai, von 10–17 Uhr, Di, 24., bis Fr, 27. Mai, von 16–20 Uhr. Ausstellung bis 29. Mai. Lesung mit Claudia Storz: So, 22. Mai, 11 Uhr.

DIES & DAS

Samstag, 21. Mai

Freitag, 20. Mai

Lenzburg: Baronessa 20 Uhr. «Punk-’n’-Roll-Party». Wilder Rock-’n’-Roll-Abend mit zwei Live-Acts: The Silver Shine aus Ungarn und das 2-Mann-Blues-Bopper-Orchestra Dead Deatz aus Österreich. Wer will, kann sich eine 50s-Frisur zaubern lassen. Niederlenz: Cholechäller 20.15 Uhr. Berg, Ruosch & Freunde: «Im Sumpf der Seligkeit». Lisa Berg (Gesang), David Ruosch (Klavier), John Service (Posaune), Martin Meyer (Schlagzeug).

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Rupperswil: Depot Wasserfahrverein Rupperswil 18 Uhr. «Aarefest 2016». Mit Paarwettfahren. Wettkämpfe Sa 9–12/13.30– 18 Uhr, So 9.30–14 Uhr, Rangverlesen 16 Uhr. Festwirtschaft Fr 18–24 Uhr, Sa 8–24 Uhr, So 8–18 Uhr. Fischessen (Hecht und Zander) Fr 18–23 Uhr, Sa 11–23 Uhr, So 11–18 Uhr.

Sonntag, 22. Mai Niederlenz: Schulhaus Rössligasse 17 Uhr. Konzert «piCanti bekennt Farbe».

Samstag, 21. Mai Dintikon: Schützenhaus 12–21 Uhr. Fischessen anlässlich Feldschiessen. Rupperswil: Depot Wasserfahrverein Rupperswil 8 Uhr. «Aarefest 2016». Mit Paarwettfahren. Wettkämpfe Sa 9–12/13.30–18 Uhr, So 9.30–14 Uhr, Rangverlesen 16 Uhr. Festwirtschaft Fr 18–24 Uhr, Sa 8–24 Uhr, So 8–18 Uhr. Fischessen (Hecht und Zander) Fr 18–23 Uhr, Sa 11–23 Uhr, So 11–18 Uhr.

Sonntag, 22. Mai Lenzburg: Schloss Lenzburg 13–17 Uhr. Internationaler Museumstag. Eine Möglichkeit, das eigene Lieblingsmuseum zu entdecken. Mit Siegel und Tinte, Workshop. Museumseintritt. Lenzburg: Museum Burghalde 3–17 Uhr. Würfle dich durch Zeiten und Kulturen – ein Leiterlispiel für die ganze Familie. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 13–17 Uhr. Internationaler Museumstag. Eine Möglichkeit, das eigene Lieblingsmuseum zu entdecken. Mit Pflanzen zur Farbe, Workshop. Museumseintritt. Niederlenz: Dorfmuseum 10–16 Uhr. Eröffnung des Dorfmuseums Niederlenz mit einer Ausstellung zum 725-Jahr-Jubiläum. Rupperswil: Depot Wasserfahrverein Rupperswil 8 Uhr. «Aarefest 2016». Mit Paarwettfahren. Wettkämpfe Sa 9–12/13.30–18 Uhr, So 9.30–14 Uhr, Rangverlesen 16 Uhr. Festwirtschaft Fr 18–24 Uhr, Sa 8–24 Uhr, So 8–18 Uhr. Fischessen (Hecht und Zander) Fr 18–23 Uhr, Sa 11–23 Uhr, So 11–18 Uhr.

Montag, 23. Mai Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos: Telefon 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch Lenzburg: Familie+ 15–18 Uhr. Kreatives Kindertanzen. Kinder tanzen, bewegen und toben.

Dienstag, 24. Mai Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kindertanzgruppe Leutwil: Kinder-Volkstanzen. Weitere Kinder sind willkommen.

Mittwoch, 25. Mai Lenzburg: Familie+ 9–10.30 Uhr. Schenk mir eine Geschichte – «Erzählung und Kindergeschichten auf italienisch». Geschichten erzählt in der Muttersprache. Zeit, sich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Animatorin: Patrizia Grecuccio.

SENIOREN

Donnerstag, 26. Mai Brunegg: Landgasthof zu den drei Sternen 9.30–16.30 Uhr. Pro Senectute Aargau, Bezirk Kulm. Biketour Mellingen–Habsburg. Fahrwangen: Treffpunkt vis-à-vis Bäckerei Lingg zur Abfahrt ins Rest. Bauernhof nach Bettwil 11.30 Uhr. Pro Senectute Senioren-Mittagstisch, Tel. 056 667 23 38. Lenzburg: Schützenmatte 13.20 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Radsportgruppe. Staufen: Zopfhuus 12 Uhr. Treff 65+ – Mittagessen mit Spielnachmittag.

MUSEEN Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober. Auenstein: Hexenmuseum Schweiz Öffnungszeiten: Vollmond-Samstag, 21. Mai, 20–22 Uhr. Internationaler Museumstag, Sonntag, 22. Mai, 14–17 Uhr. Infos unter www.hexenmuseum.ch

AUSSTELLUNGEN Fahrwangen: Bibliothek Läsi-Huus Ausstellung «Upcyling – aus Büchern wird Kunst. Bis 30. Juni 2016. Eine Ausstellung der Klassen 4a und 4b der Kreisschule Oberes Seetal in Fahrwangen. Zu Bibliothekszeiten geöffnet. Infos unter www.laesi-huus.ch Holderbank: Pfarrkirche Ausstellung «Wegen ärgerlichen Läbens». Hörstation mit Chorgerichtsprotokollen. Die Pfarrkirche ist durchgehend geöffnet. Lenzburg: Zeughaus Ausstellung «Geld, jenseits von Gut

Aarefest in Rupperswil: Spannende Wettfahrten gibt es vom 20. bis und mit 22. Mai. Im Bild: Fabienne Foto: archiv Kohler. und Böse». Di/Mi/Fr–So: 10–17 Uhr; Do, 10–20 Uhr. Informationen findet man unter www. stapferhaus.ch Lenzburg: Müllerhaus Ausstellung «Aare, mein Fluss – Textiles». 15 Weberinnen stellen ihre Werke aus. Vom 20. Mai bis und mit am 29. Mai. Öffnungszeiten: Sa/So, 21./22. und 28./29. Mai, von 10–17 Uhr, Di, 24., bis Fr, 27. Mai, von 16–20 Uhr. Lesung mit Claudia Storz: So, 22. Mai, 11 Uhr. Lenzburg: Museum Burghalde Sonderausstellung «Stadt in Sicht»: bis 14. August 2016. Öffnungszeiten: Dienstag, 14–17 Uhr; Sonntag, 11–17 Uhr.

VEREINE

Bettwil Frauenverein: Abendspaziergang ab Gelfingen am Dienstag, 24. Mai, Abfahrt um 19 Uhr beim Chäsiplatz.

Dintikon Feldschützen: Dintikon Feldschiessen: Samstag, 21. Mai, 13.30–17 Uhr.

Staufen Alpenclub Staufberg: Maibummel am 22. Mai, Tel. 062 777 27 57. Pistolensektion Staufen: Samstag, 21. Mai, 16–17.30 Uhr, und Mittwoch, 25. Mai, 17–19.30 Uhr: Freiwillige Übung. Schützengesellschaft Staufen: Feldschiessen in Lenzburg (25 m/50 m und 300 m), Freitag, 20. Mai, 17.30–20 Uhr. Schiessanlage Lenzhard in Lenzburg.

Filmtipp Angry Birds In der animierten 3D-Komödie finden wir endlich heraus, warum die Vögel so sauer sind. Der Film entführt uns auf eine Insel, die ausschliesslich von glücklichen, flugunfähigen Vögeln bewohnt wird – oder zumindest fast. In diesem Paradies gehörten Red, ein Vogel mit der Neigung zu cholerischen Wutausbrüchen, der blitzschnelle Chuck und der unberechenbare Bombe schon immer zu den Aussenseitern. Doch als die Insel eines Tages von mysteriösen grünen Schweinchen besucht wird, liegt es an diesen drei Ausgestossenen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, herauszufinden, was die Schweine im Schilde führen. Kino Urban: D/6 J. Sa und Mi je 17 Uhr; So 14 Uhr.

X-Men: Apocalypse Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel XMen Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach Tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Mensch-

heit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen. Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mithilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren grössten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern. Kino Urban: D/12 J. 3D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr; So 16.30 Uhr. 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr.

The Man who knew Infinity Der Inder Srinivasa Ramanujan (Dev Patel) hat kein Geld, um sich einen einfachen Start ins Leben zu ermöglichen. Aber er hat ein Kapital, das man sich nicht kaufen kann: seinen brillanten Verstand. Während des Ersten Weltkriegs gelangt er so nicht nur in das britische Königreich, um an der Universität von Cambridge studieren zu können, er entwickelt sich auch zu einem Mathegenie. Und so wird sein Geist zu einem Werkzeug, mit dem er sein Leben gestalten kann. Kino Löwen: 12 J. Deutsch: Do/Fr/Sa/ Mo/Mi je 20 Uhr; So 17 Uhr. OV Edf: So und Di je 20 Uhr. Filme unter www.kinolenzburg.ch


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Theatertage

19. Theatertage Lenzburg, 25.–29. Mai

Weihnachtsgeschichte neu erzählt.

Matterhorn Produktionen: Kurz vor der Erlösung In siebzehn Sätzen bringen Matterhorn Produktionen das sprachgewaltige Opus von Michael Fehr zum Klingen: ein Sprechoratorium mit Glockenbegleitung erzählt die Weihnachtsgeschichte neu, in aller Schönheit, mit allem Schmerz, mit aller Sehnsucht. Mit Mitteln der Sprache und der Sprachfindung werden Situationen umkreist, in denen Menschen nach «Erlösung» suchen. Die Flüchtlingsfamilie, die Stammtischrunde, die Familie am Mittagstisch, der Soldat, der Pastor . . . Alle diese Situationen enden im Halleluja-Gesang und wir stellen uns die Frage, was denn Erlösung überhaupt sein könnte. Mittwoch, 25. Mai, 20 Uhr, Alter Gemeindesaal, 35/25 Franken.

INSERAT

In diesem Jahr terminlich vorverschoben, dafür mit einem Besuch des Mondmanns! Das Programm der 19. Theatertage Lenzburg birgt Zerbrechliches, Prozesshaftes, stellt existenzielle Fragen. Ein Fest mit und für das Theater. Für uns Zeitgenossen. Mit Treffpunkt und Theaterbar mitten in der Stadt. Wie immer. Theaterschöneswetter garantiert so einiges . . . Willkommen Ende Mai!

Mittwoch, 25. Mai 19 Uhr Anfang, Apéro, Akkordeon: Charlotte Wittmer und ihr Akkordeon machen den Anfang, Theaterschöneswetter macht den Apéro 20 Uhr Matterhorn Produktionen: Kurz vor der Erlösung

Figurentheater Doris Weiller: Mis nit Dis

Freitag, 27. Mai 10.15 Uhr Figurentheater Doris Weiller: Mis nit Dis 20 Uhr Playades Produktion: Luftschwimmen

Der Rabe baut an seinem Nest – Frühlingsputz nennt sich das. Dabei fällt ihm ein Stöckchen auf den Boden, ausgerechnet vor den Hühnerstall. «Was für ein schönes Stöckchen!», denkt sich das Huhn und nimmt es mit. Genau in diesem Augenblick braucht der Rabe sein Nestbaustöckchen, doch das ist unauffindbar. Jetzt geht die Suche los, von Stall zu Stall. Eine Geschichte über Haben und Nichthaben. Donnerstag, 26. Mai, 10.15 Uhr, und Freitag, 27. Mai, 10.15 Uhr, Arkaden. Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene. Eintritt frei.

Samstag, 28. Mai 14–17 Uhr Mitmach-Atelier: Himmelskörper, Sphärenklänge, Mondgebäck 20 Uhr Picnique Interdit: Sarah

Eine Geschichte nach dem Kinderbuch «Die sind doch alle doof!» von Kaja Bendik und Trond Baenne, Hanser Verlag 2012.

Eine bewegte Liebesgeschiche.

Schertenleib&Seele: Du fragsch mi Die Menschen heiraten und trennen sich, für einen ewigen Bund gibt es keine Garantie. Ausser bei Pfarrer Duda aus Bülach. Er gibt 15 Jahre Ehe-Garantie. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die Paare einmal pro Jahr zu ihm ins Pfarrhaus in den Ehe-Service kommen. Akin und Andreas aus Solothurn garantieren gar nichts. Sie spielen ein Paar, welches sich bei einem Improvisationsworkshop im Jura beim Schweizerliedersingen kennen gelernt hat. Nach gut 20 Jahren, mit vielen Höhen und Tiefen, sind sie immer noch zusammen, ob durch Zufall, Arbeit oder Liebe, dafür gibt es keine einfache Antwort. Aber einen schönen musikalischen Abend lang einen Blick zurück und ins Jetzt einer bewegten Liebesgeschichte. Donnerstag, 26. Mai, 19 Uhr, Arkaden 35/25 Franken.

PROGRAMMÜBERSICHT

Donnerstag, 26. Mai 10.15 Uhr Figurentheater Doris Weiller: Mis nit Dis 19 Uhr Schertenleib&Seele: Du fragsch mi 20.30 Uhr Heinz de Specht: Party

Sonntag, 29. Mai Ab 10 Uhr Frühstück (Kafi, Chäs, Zopf) und Mitmach-Atelier: Mondgebäck 11.30 Uhr Die Nachbarn: Emma und der Mondmann Reservationen und Vorverkauf Tourismus Lenzburg Seetal, Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg, Tel. 062 886 45 42; tourismuslenzburg.ch. Mo 14–18 / Di–Fr 9–11.45 / 14–17 / Sa 9–13 Uhr Theaterkasse 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn Theaterbar und Essen Vor und nach den Vorstellungen unter den Arkaden Spielorte Alter Gemeindesaal und Arkaden, Metzgplatz 2 Programmation Werner Bodinek, Barbara Schwarz, Mark Wetter Die 19. Theatertage Lenzburg werden organisiert und durchgeführt von Vorstand und Mitgliedern des Vereins Theaterschöneswetter. Mit grossem Dank für die Unterstützung an: Aargauer Kuratorium, Swisslos Aargau, Kulturkommission Lenzburg, SWL Energie AG, Hypothekarbank Lenzburg, u+rent me GmbH, Lenzburger Bezirks-Anzeiger Detaillierte Infos www.theaterschoeneswetter.ch


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Theatertage Heinz de Specht: Party

Die Nachbarn: Emma und der Mondmann

In ihrer Art sind sie ohnehin einzigartig. Heinz de Specht sind weder Kabarettisten noch Singer-Songwriter noch Troubadoure noch Comedians. Sie passen in keine Schublade und sind einfach komisch, mitreissend und ganz schön hintersinnig. Ihre Geschichten aus der Vogelperspektive sind in feine Songs mit wechselnder Instrumentierung verpackt, zudem können die drei Künstler so schön im Chor singen. Donnerstag, 26. Mai, 20.30 Uhr, Alter Gemeindesaal, 35/25 Franken.

Emma ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen: Alles ist fremd, Emma fühlt sich einsam und unverstanden, und sie beschliesst, wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Jede Nacht sieht er den Menschen bei ihrem Treiben zu. «Wie gerne wäre ich einmal mit dabei», seufzt er. Eines Nachts erhält er eine überraschende Chance: Mithilfe einer vorbeifliegenden Sternschnuppe gelingt es ihm,

zur Erde zu reisen. Angekommen am Ort seiner Träume, verläuft jedoch alles ganz anders, als er es sich vorgestellt hatte: Die Menschen machen Jagd auf den Ausserirdischen. Zum Glück trifft er Emma! Die beiden machen sich auf, um gemeinsam den Gefahren zu trotzen. Familienvorstellung, ab 5 Jahren. Sonntag, 29. Mai, 11.30 Uhr, Alter Gemeindesaal, 20/12 Franken.

Aufführung mit Christian Weiss, Daniel Schaub, Roman Riklin. Die Gruppe Picnique Interdit verwandelt Kochs Text in einen berührenden Theaterabend über Angst, Trauer – und jugendliche Lebenslust.

Kompagnie Playades: Luftschwimmen Luftschwimmen beruht auf einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1924. Persephone hat ein aussereheliches Kind zur Welt gebracht und wird deshalb versorgt. Im Zuchthaus lernt sie Dora kennen – Mannsweib mit einer Passion für Militärgeschichte. Von ihren Familien vergessen, schrubben Dora und Persephone 50 Jahre lang die Böden. Gefangen in der Einöde ihrer täglichen Routine kommen sich die beiden Frauen allmählich näher; eine Zweckfreundschaft weicht einer tieferen Verbindung. Zusammen erschaffen sie eine Gegenwelt, in welcher sie verrückte und zunehmend surreale Abenteuer erleben. Freitag, 27. Mai, 20 Uhr, Alter Gemeindesaal, 35/25 Franken.

Picnique Interdit: Saraha Sarah ist 14 Jahre alt, tanzt, seit sie gehen kann, träumt von Amerika, streitet mit ihrer Schwester Jasmine und ist plötzlich mit dem Tod konfrontiert. Sarah erkrankt an Leukämie. Der Journalist und Schriftsteller Erwin Koch erzählt in sei-

ner Reportage «Sarah» die Tragödie eines jungen Mädchens und seiner Familie, die damit umgehen müssen, dass ihr Leben bedroht ist. Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, Alter Gemeindesaal, 35/25 Franken.

Mitmach-Atelier Himmelskörper, Spährenklänge, Mondgebäck Werkstatt mit Werner Bodinek, Barbara Schwarz und Mark Wetter zusammen mit allen grossen und kleinen MitmachGästen. Und zum Abschluss ein gemein-

sames grosses Gestaune für fünf Minuten um 17 Uhr. Samstag, 28. Mai, 14–17 Uhr, Arkaden. Eintritt frei.

Eine Geschichte über Freundschaft, übers Fremdsein und ein aufregendes Abenteuer, frei nach dem Bilderbuch «Der Mondmann «von Tomi Ungerer, Diogenes Verlag.

Szene

Im Cholechäller: Lisa Berg (li) und David Ruosch. Line up Trio: Fausto Medici: drums, perc, Richard Koechli: voc, guitars und Michael Dolmetsch: piano, hamond.

Im Sumpf der Seligkeit D ie beiden Zürcher Lisa Berg und David Ruosch funktionieren als Traumpaar nicht nur auf der Bühne, stets umgibt sie eine Aura von Eleganz und Glamour, gewürzt mit einer Prise Ironie. Ihre Chansons siedeln sie im Mischbereich zwischen Salonmusik, Blues und Pop an. Die Texte ihrer Moritaten, Balladen und Songs sind zuweilen

von skurrilem Humor, dann wieder ziehen sie wacker Fäden aus Herzschmerz. Ihre Lieder stehen zwar in der Tradition eines Paul Burkhard, Georg Kreisler oder einer Edith Piaf, kommen aber trotzdem ganz frisch und eigenständig daher. Infos unter www.lisaberg.info Samstag, 21. Mai 2016, 20:15 Uhr, Cholechäller Niederlenz.

Würfle dich durch Zeiten und Kulturen – ein Leiterlispiel für die ganze Familie

A

nlässlich des Internationalen Museumstages ist das Publikum eingeladen, die unvergleichliche Vielfalt des Museums Burghalde zu erleben. Es gibt allerlei zu entdecken: die Überreste eines Mammuts, römische Götter, den heiligen Nikolaus, Spielzeug, Ravioli und einiges mehr. Ein Leiterlispiel führt die grossen und kleinen Teilnehmer quer durch die Ausstellung. Es gilt, ein paar knifflige Fragen zu beantworten und spassige Aufgaben zu erfüllen. Im Ziel winken Preise und ein Durstlöscher. Freier Eintritt. Sonntag, 22. Mai, 13–17 Uhr, Museum Burghalde Lenzburg.

Blues vom Feinsten in Hunzenschwil K

öchli zählt definitiv zu den besten Blues- und Slide-Gitarristen Europas und ist ein sensitiver Sänger und Songwriter. Er arbeitet seit 26 Jahren als professioneller Gitarrist, Singer/Songwriter und Buchautor. Seit seinem Album «laid-back» (2008) schätzt man den Luzerner als feinfühligen, mehrsprachigen Singer/Songwriter, doch sein grösster Joker bleibt die Slide-Gitarre – das perfekte Bindeglied zum Blues. Sein Buch «Masters of Blues Guitar» wurde mit dem Deutschen

Musikeditionspreis 2011 ausgezeichnet; mit seinen aktuellen CDs beweist der Roots-Musiker respektvoll leidenschaftlich seine Liebe zu den Wurzeln des Blues & Folk – und erhielt dafür 2013 den renommierten Swiss Blues Award. Seine Filmmusik zu «Der Goalie bin ig» wurde 2014 mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. Vor kurzem erschienen sein Roman sowie das Musik-Hörbuch «Dem Blues auf den Fersen», ebenso sein neuestes Sachbuch «Die etwas an-

Öffentliche Sonntagsführung durch die Ausstellung «Stadt in Sicht!»

Im Museum Burghalde gibt es für Gross und Klein viel zu entdecken.

Am Sonntag, 29. Mai, findet eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «Stadt in Sicht! Entdeckungsreisen auf Lenzburger Ansichten» statt. Zahlreiche Künstler waren von Lenzburg angetan und haben die zwischen Schlossund Staufberg eingebettete Stadt ins Bild gesetzt. Für die Ausstellung «Stadt in Sicht!» wurde eine feine Auswahl an Stadtansichten aus Museumsbeständen und privaten Leihgaben zusammenge-

stellt. Entlang gezeichneter, gestochener und gemalter Ansichten von Lenzburg begibt sich das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch die Zeit. Der Bilderbogen spannt sich von den frühesten Darstellungen in den Chroniken des 15. Jahrhunderts bis hin zu Ansichten der Gegenwart. Ohne Anmeldung. Eintritt und Führung kosten 10 Franken. Sonntag, 29. Mai, 11 Uhr, Treffpunkt: «Seifi» Lenzburg, Burghaldenstrasse 57.

dere Gitarrenschule». Solo oder im intim-dynamischen Zusammenspiel mit seinen hochkarätigen Mitmusikern zelebriert Koechli auf der Bühne die Magie der vergänglichen Momente und spielt seine Songs auf alle erdenklichen Arten, nur nicht so wie auf den CDs . . . Auf der Konzertbühne läuft der Blues zur Höchstform auf. Eintritt: Kollekte. Weitere Infos unter www.3x3bühne.ch Freitag, 3. Juni, 20 Uhr, Türöffnung ab 19 Uhr, 3x3 Halle, Hunzenschwil.

INSERAT


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Veranstaltungen / Diverses

Besser als Wellness, Spa, Yoga etc.: ½ Std. PING-PONG und du bist ein neuer Mensch – gratis – guter (und geduldiger) Sparringpartner (freischaffender Künstler) hat 7 Tage pro Woche, je von 8 bis 20 Uhr, Zeit – schöner Raum, Nähe Bushaltestelle Gemeindehaus Schafisheim. Telefon 079 601 41 39

Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG Einladung zur 128. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre auf Montag, 13. Juni 2016, 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Eggen, Meisterschwanden (Türöffnung 15.00 Uhr) Traktanden: 1. Protokoll der Generalversammlung vom 15. Juni 2015 Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung des Protokolls 2. Jahresbericht 2015 Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung des Jahresberichtes 2015 3. Abnahme der Jahresrechnung 2015 und Beschlussfassung über die Gewinnverwendung Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung der Jahresrechnung 2015 und der vorgeschlagenen Gewinnverwendung 4. Entlastung des Verwaltungsrates Antrag des Verwaltungsrates: Erteilung der Entlastung 5. Wahl Revisionsstelle Antrag des Verwaltungsrates: Wahl der K-Vis Gmbh, Baden-Dättwil 6. Ersatz «MS Fortuna»: Antrag des Verwaltungsrates: Ermächtigung zur Beschaffung eines Schiffneubaus 7. Änderung der Statuten der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG Antrag des Verwaltungsrates: Änderung Artikel 3 Abs. 1: Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien: «Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt Fr. 471 000.– und ist in 3140 Namenaktien zu je Fr. 150.– Nominalwert eingeteilt. Das Aktienkapital ist voll liberiert.» Löschen der Abs. 2 «Die Gesellschaft kann Aktientitel und Zertifikate anstelle von einzelnen Aktien ausgeben.» und Abs. 3 «Die Inhaberaktien können jederzeit durch Beschluss der Generalversammlung in Namenaktien umgewandelt werden und umgekehrt.» Art. 14 neu: «Mitteilungen an die Aktionärinnen und Aktionäre erfolgen ausschliesslich an die der Gesellschaft bekannt gegebene Versandadresse auf dem normalen Postweg.» 8. Verschiedenes Der Jahresbericht 2015, die Jahresrechnung 2015 mit dem Bericht der Revisionsstelle sowie das Protokoll liegen 20 Tage vor der Versammlung im Büro der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG in Meisterschwanden werktags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr auf oder können nach der GV schriftlich angefordert werden. Um an der Generalversammlung teilnehmen zu können, müssen Aktionärinnen und Aktionäre registriert sein (OR 697i-j); registrierte Aktionärinnen und Aktionäre können sich nur durch eine(n) andere(n) registrierte Aktionärin oder Aktionär vertreten lassen. Die teilnehmenden Aktionäre haben sich bis 6. Juni 2016 mit untenstehendem Talon schriftlich bei der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG, Delphinstrasse 28, 5616 Meisterschwanden, anzumelden. Aktionärinnen und Aktionäre müssen sich bereits registriert haben und sich beim Eintritt ins Lokal der Generalversammlung amtlich ausweisen können. Der Verwaltungsrat Überfahrt per Schiff: Seengen 14.45 Uhr, Birrwil 15.00 Uhr, Beinwil am See 15.15 Uhr Retourfahrt 21.30 Uhr ab «Delphin» NB: Das anschliessende Nachtessen findet im Seehotel Delphin, Meisterschwanden, statt. -------------------------------------------- hier abtrennen --------------------------------------------------Der Unterzeichnende besitzt_______Aktien Nr. _____________________________________ der SGH und meldet sich zur Teilnahme an der GV vom 13. Juni 2016 an. Ort, Datum __________________________________________________________________ Name: (Druckschrift) __________________________________________________________


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Szene

Der ChorAmmerswil präsentiert «Black & White» M it vollem Elan und einer positiven Energie, die aus einem Mix aus guter Laune und intensivem Probebetrieb besteht, befindet sich der ChorAmmerswil in der Endphase der Konzertvorbereitungen für «Black & White». Mit Einbezug von diversen Gastmusikern präsentiert der Chor aktuelle Pop- und Rocksongs, die sich im Gehörgang festsetzen und mitreissen werden. Das Programm 2016 ist ein klares Statement des ChorAmmerswil hin zur modernen Musik und zu topaktuellen Songs. Nicht zuletzt deswegen erfährt der Chor wieder Zuwachs und eine Verjüngung durch Neumitglieder. Die positiven Feedbacks, jeweils schon nach der ersten Schnupperprobe, bestätigen die gute Stimmung im Chor und auch die frische musikalische Neuausrichtung. Die Mitglieder bringen sich ein und haben mit ihren eigenen Vorschlägen die

Verjüngt: der ChorAmmerswil.

(zvg)

aktuelle Stückwahl bestimmt. Zusammen mit der Umsetzung des neuen Songmaterials und grossem Fleiss steht auch der Spassfaktor immer im Vordergrund. Konzert 2016 «Black & White»: Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr, Kassen- und Türöffnung ab 16.15 Uhr. Gemeindesaal Möriken. Vorverkauf unter Tel. 056 622 74 68.

«Dead Deatz» aus Österreich.

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intage, Punk, Rock ’n’ Roll, trashige Blues Bopper und schöne Frisuren: Es wird wieder wild und laut in der Baronessa Lenzburg. Auf der Bühne heizen zwei Acts so richtig ein: «The Silver Shi-

(zvg)

Maikonzerte «Azzurro» vom Vokalensemble Cantemus D as Vokalensemble Cantemus präsentiert an den kommenden Konzerten ein weltliches Programm voller Italianità und erzählt mit Musik aus verschiedenen Epochen von Liebesglück, Liebesleid und Schwärmerei. Um 1600 ist einer der grösseren Einschnitte der abendländischen Musikgeschichte anzusetzen: Dem Zeitalter des strengen kontrapunktischen Satzes, der niederländischen Vokalpolyphonie, folgt eine Epoche affektbetonten Musizierens, zu deren eigentlichen Schöpfern Claudio Monteverdi gehört. Die Musik von Claudio Monteverdi revolutionierte die Hörgewohnheiten der damaligen Zeit. In seinem neuen Stil stand die musikalische Textausdeutung im Zentrum und die Musik wurde vollends in den Dienst der Nachahmung menschlicher Gefühle und Leidenschaften gestellt. Dem kühnen Werk Monteverdis stehen am Konzert italienische Volkslieder voller Lebenslust gegenüber und spannen so einen abwechslungsreichen Bogen durch das neue Programm. Zu Gassenhauern gewordene neapolitanische Volkslieder wie «O sole mio» und «Santa

Lucia» fehlen ebenso wenig wie der Welterfolg «Azurro», wobei das Vokalensemble Cantemus diesen bekannten Liedern mit seinen eigenen Interpretationen neues Leben einhauchen wird. Der renommierte Akkordeonist Sven Angelo Mindeci wird den Chor bei einigen Stücken begleiten und das gemischte Programm mit jazzigen Eigenkompositionen und italienischer Filmmusik thematisch abrunden. Die originelle Kombination von Akkordeon mit Chor verspricht dem Publikum einen hochklassigen, spannenden und unterhaltenden Abend mit wahrlich berührender italienischer Musik. Das Vokalensemble Cantemus probt unter der Leitung der Lenzburger Dirigentin und Schulmusikerin regelmässig an der Kanti Wohlen und geniesst seit einigen Jahren den Ruf eines erstklassigen Laienchors, der sich vor allem durch seinen ausgeglichenen Chorklang und durch stimmungsvolle Konzerte in den Regionen Lenzburg, Baden und Freiamt auszeichnet. Freitag, 20. Mai, 20 Uhr, Rondell Kanti Wohlen. Sonntag, 22. Mai, 17.30 Uhr, Grosser Rittersaal auf Schloss Lenzburg.

hardt und Igor Bauersima begleiten die Teilnehmer kritisch und eröffnen die Möglichkeit, das literarische Potenzial weiterzuentwickeln und das Bewusstsein für den Umgang mit Sprache nachhaltig zu schärfen. Ausführliche Informationen und die Teilnahmebedingen findet man unter www.aargauer-literaturhaus.ch Text-Einsendeschluss: 27. Mai. Einsenden an mueller@aargauer-literaturhaus.ch

Malerei auf Leinwand von Dorothea Gloor

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ie Kunst begleitet Dorothea Gloor, seitdem sie denken kann. Kunst zu erschaffen, ein Gemälde zu planen, ist für sie ein künstlerischer Prozess, welcher im Geiste entsteht. Erst wenn Gloor das fertige Bild vor dem inneren Auge sieht, beginnt die handwerkliche Ausführung an der Leinwand. Sehr wichtig ist der Künstlerin die Wahl des Maluntergrundes. Denn das Gewebe beeinflusst die Wirkung eines Gemäldes stark. Als Leinwand verwendet Gloor verschiedene Baumwollgewebe, aber auch Rohseide und andere Stoffe. Noch bis am 30. September sind Dorothea Gloors Werke in Lenzburg zu sehen. TRIUM’S, Augustin-Keller-Strasse 31, Lenzburg. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 8–12 Uhr, 13.30–17.30 Uhr, Sa, 8–12 Uhr.

Bild von Dorothea Gloor. Anmeldung erwünscht 062 891 86 77.

ne» aus Ungarn zünden mit ihrem wilden Mix aus Punk und Rock ’n’ Roll ein Feuerwerk. Ihre schweisstreibende Show hat sie schon durch 34 Länder touren lassen und nun kommen sie mit neuem Album im Gepäck endlich wieder in die Schweiz. Eröffnen wird den Abend das 2-MannBlues-Bopper-Orchestra «Dead Deatz» aus Österreich. Sie werden zeigen, wie nur mit Schlagzeug, Kontrabass und Mundharmonika

eine unglaubliche Live-Show zelebriert wird, die so richtig in die Beine geht. Als besonderes Highlight haben die Besucher zudem die Möglichkeit, sich am Stand der charmanten Styleria Ladies aus Wildegg eine schicke Hochsteckfrisur oder Elvistolle zaubern zu lassen. Tickets und Infos unter www.troubadourevents.ch Samstag, 21. Mai, Türöffnung 20 Uhr, Baronessa Lenzburg.

Konzert mit Haydn, Bach und Händel in der Stadtkirche Lenzburg

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Demnächst im Aargauer Literaturhaus Textstatt im Herbst Jetzt läuft die Bewerbungsfrist für die Textstatt im Herbst. Die Schreibwerkstatt im Herbst ist für talentierte Schreiberinnen und Schreiber gedacht, zwischen 17 und 25 Jahren, die sich nicht mit guten Aufsatznoten zufrieden geben, sondern auch in ihrer Freizeit den gestaltenden Umgang mit der Sprache suchen und an eigenen Texten arbeiten. Renata Burck-

(Fotos: zvg)

Ein wilder Mix aus Punk und Rock ’n’ Roll Rock-’n’-Roll-Fans dürfen sich freuen. Am Samstag, 21. Mai, geht die Post ab in der Baronessa.

Das Vokalensemble Cantemus.

The Silver Shine» aus Ungarn.

(zvg)

unter

Telefon

as Vokalensemble opus 48 wird mit dem Capriccio Barockorchester und namhaften Solisten zusammen kostbare Raritäten interpretieren: Michael Haydns Requiem in c-Moll sowie die Bekümmernis-Kantate von J.S. Bach. Als Abschluss folgt die Coronation Anthem Nr. 3 von G.F. Händel. Alle drei Kompositionen sind Meisterwerke ihrer Zeit. Sie weisen eine ihrem Anlass entsprechend feierliche Besetzung auf, werden aber äusserst selten aufgeführt und entsprechen deshalb genau dem Programmkonzept von opus 48, ausgetretene Pfade zu meiden. Opus 48 arbeitet erstmals mit dem renommierten Capriccio Barockorchester zusammen. Als Solisten wirken Barbara Zinniker (Sopran), Roswitha Müller (Alt), Tino Brütsch (Tenor) und Kai Florian Bischoff (Bass) mit. Die Leitung hat Peter Baumann. Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, Stadtkirche Lenzburg. Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr, Stadtkirche Zofingen. Abendkasse. Kein Vorverkauf.

Das Trio «GILBO’A».

(zvg)

Klezmerkonzert mit dem Trio «GILBO’A» in Dürrenäsch berschäumende Spielfreude, Impro-

Ü visationen, virtuose und ungewohnte

Verzierungstechnik lassen die Konzerte mit dem Trio «GILBO’A» zum eindrückli-

chen Hörerlebnis werden. Klezmerkonzert: Freitag, 20. Mai, 20 Uhr, Kirchgemeindehaus Dürrenäsch. Eintritt frei, Kollekte.

Mit Können und Authentizität Pascal Geiser ist mit Blues aufgewachsen. Er lebt und verkörpert ihn. Er begeistert mit Können, Authentizität und unglaublicher Ausstrahlung.

W

underbare Geschichten verpackt er in Songs, die mal sanft, dann aber auch wieder sehr temporeich sind. Pascal Geiser schreibt seine Songs selber. Dann und wann finden jedoch auch Werke seiner grossen Vorbilder (B.B. King, Buddy Guy usw.) Einzug ins Repertoire. Er versteht es, das Publikum restlos in seinen Bann zu ziehen. Im April 2015 gewann er mit seiner Band die Promo Blues Night des legendären Basler Blues Festivals. Zu seiner Rechten ist stets Shanky Wyser. Bereits mit drei Jahren begann dieser, das Piano zu spielen. Heute zählt Shanky Wyser zu den wohl grössten Virtuosen des Landes. Er ist der Musical Director, und darauf darf er stolz sein, denn die exzellente Band rund um Pascal Geiser fällt auf und sorgt für breites Staunen. Mit dabei sind der Bassist Claudio Berla, Gitarrenbauer Boban Stojic und der Jungcrack am Schlagzeug, Fabian Studer. Jeder ist eine Klasse für sich. Zusammen jedoch sind sie schier unschlagbar und

Pascal Geiser & Band spielen in der Baronessa. mehr als nur einen Konzertbesuch wert. Tickets an der Abendkasse oder auf Starticket.ch

(pascalgeiser.com)

Freitag, 20. Mai, 21 Uhr, Türöffnung 20 Uhr, Baronessa Lenzburg, Infos unter www.pascalgeiser.com


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Veranstaltungen

3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr, SO 16.30 Uhr 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr D, ab 12 Jahren:

X-MEN: APOCALYPSE SA+MI je 17 Uhr, SO 14 Uhr D, ab 6 Jahren:

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Deutsch: DO/FR/SA/MO/MI je 20 Uhr und SO 17 Uhr OV Edf: SO + DI je 20 Uhr ab 12 Jahren:

THE MAN WHO KNEW INFINITY www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Steuererklärungen 2015 Auszubildende Fr. 45.–, Einzelpersonen Fr. 65.–, Familien Fr. 85.– mit Liegenschaft Fr. 130.– Genios GmbH, R. Steiger Bruggerstrasse 11A, 5103 Wildegg Breitestrasse 58, 5734 Reinach Tel. 056 443 17 80 oder 0840 436 467

CVP Ortspartei Lenzburg

Einladung zum öffentlichen Vortrag Hilfe zur Selbsthilfe: Landwirtschafts- und Ernährungssysteme in Entwicklungsländern Referentinnen: Dr. Birgit Kopainsky, Dr. Theresa Tribaldos Freitag, 20. Mai 2016, 20.15 Uhr Restaurant Oberstadt, Lenzburg

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FC Seon

Von Azzuro bis Scharlachrot singt der Chor piCanti unter der Leitung von Christoph Prendl ein farbenfrohes Programm quer durch die ganze Musikpalette. Mehr Infos unter www.picanti.ch. Freitag Sonntag Freitag Samstag

20. 5. 2016 22. 5. 2016 27. 5. 2016 28. 5. 2016

Aula Hellmatt, Wildegg Singsaal Rössligasse, Niederlenz 3x3emk Hunzenschwil Dampfschiff Brugg

20.00 Uhr 17.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Sportplatz Zelgli Freitag, 20. 5. 2016

20.00 Uhr

Seon 1 - FC Küttigen 1 Sponsor: Metzgerei Burkart Unterdorfstrasse 5 5703 Seon

Feldschiessen in Lenzburg Freitag, 20. Mai 2016 17.30 – 20.00 Uhr Freitag, 27. Mai 2016 17.30 – 20.00 Uhr Samstag, 28. Mai 2016 9.00 – 12.00 und 13.30 – 17.00 Uhr Sonntag, 29. Mai 2016 9.00 – 11.30 Uhr Schiessanlage Lenzhard in Lenzburg Pistole 25 / 50 Meter Gewehr 300 Meter Jedermann (und jedefrau) ist herzlich willkommen!

Praxis Dr. H. R. Schinz 5615 Fahrwangen

geschlossen 21. Mai bis 12. Juni 2016

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20160519 woz lbaanz  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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