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Donnerstag, 12. Mai 2016

108. Jahrgang – Nr. 19

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Das Geheimnis der ewigen Jugend

Freitag, 13. Mai 2016 Trüb und nass. 11ºC 15ºC Samstag, 14. Mai 2016 Weiterhin viele Wolken und regnerisch. 10ºC 14ºC Sonntag, 15. Mai 2016 Wechselhaft. Sonne und Wolken lösen sich ab. 8ºC 14ºC

Die erste Ausgabe des Europäischen Jugendchor Festivals in Laufen übertraf die Erwartungen und weckt Hoffnungen auf Fortsetzung. Bea Asper

Röschenz

3 Das Röschenzer Völklein musste sich an der Banntags-Wanderung Wurst und Brot hart verdienen.

Rodersdorf

13 Globale Asylfragen, Umverteilung von Steuergeldern für den Strassenausbau und Wählermobilisierung beschäftigten die Solothurner Freisinnigen an ihrer Versammlung.

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in gesangliches Feuerwerk, eine Wundertüte voller Meisterwerke, Standing Ovations, emotionale Überschwänglichkeit in der Katharinenkirche: Dies vollbrachten die Jugendlichen aus der Schweiz und aus Georgien sowie das zahlreich erschienene Publikum letzten Donnerstagabend in Laufen. 20 Jahre nach seiner Gründung und seinen Festen in Basel versprühte das Europäische Jugendchor Festival in diesem Jahr zum ersten Mal in Laufen seinen Zauber. «Und wird bei seinen künftigen Ausgaben hoffentlich auch immer in Laufen auftreten», sprach Laufens Vizepräsidentin Sabine Asprion die Wünsche vieler Zuschauer aus. Veronika Karrer hatte vor zwei Jahren beim letzten Europäischen Jugendchor Festival in Basel festgestellt, dass Laufen bei den Aussenauftritten nicht vor-

Bringen 1200-jährige Tradition, Popmusik und humorvolle Choreografien in Einklang: Die Singknaben der SanktUrsen-Kathedrale, Solothurn.

Überzeugten gesanglich auf der ganzen Linie und brachten mit ihrem energiegeladenen, ausdrucksstarken Auftritt die Katharinenkirche zum Beben: Der Jugendchor Tutarchela aus Georgien. FOTOS: BEA ASPER

kommt, und überlegte sich, dies zu ändern. Gedacht – getan: «Ich habe Kontakt aufgenommen mit Festival-Organisatorin Kathrin Renggli und zusammen mit einem tollen Helferteam letztlich die Vorbereitungen getroffen», erklärt Karrer auf Anfrage. Belohnt wurde sie mit einem riesigen Zuschaueransturm – die Katharinenkirche war bis auf den letzten Meter

besetzt –, mit viel Lob und mit einem unvergesslichen gesanglichen Spektakel. Asprion machte in ihrer Rede auf das Geheimnis der ewigen Jugend aufmerksam, welches sich im Raum verbreitete. Jahrhundertealte Tradition und doch aktueller denn je und zukunftsträchtig: Dies symbolisierten die Auftritte des legendären Chors der Singknaben der Sankt-Ursen-Kathedrale, Solothurn, des neu gegründeten Chors «Jutz» mit eindrücklichem Naturjodel sowie das energiegeladene und lebenslustige Singen und Tanzen des Jugendchors Tutarchela aus Georgien. Die Lernenden der Musikschule für ethnische Musik in Rustavi haben für ihre Auftritte im In- und Ausland bereits Preise erhalten und ihre Leiterin Tamar Buadze ist für die Popularisierung des georgischen Liedguts in Europa 2012 vom Staatspräsidenten mit dem Verdienstorden ausgezeichnet worden. Meisterhaft gelang es auch Andreas Reize und den Singknaben der Sankt-

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Ursen-Kathedrale, eine über 1200-jährige Tradition mit Popsongs und modernen Choreografien zu vereinen und das Publikum zu fesseln. Im Innern verfolgt der Chor die musikalische und stimmliche Bildung, aber auch die Förderung der Kameradschaft. Nebst dem mehrstündigen Training pro Woche stehen Singlager und Konzerttourneen auf dem Programm. Weitere Auftritte planen auch die Jugendlichen von «Jutz» mit Leiter Marco Beltrani. In einem Casting waren aus der ganzen Schweiz die besten Sängerinnen und Sänger im Alter von 15 bis 25 Jahren für den Jodelgesang ausgewählt und einander nähergebracht worden. In der kurzen, aber intensiven Probezeit seit Januar studierte der Chor ein Programm ein, das unter die Haut geht. Schwierigster Naturjodel und heimatliche Klänge hallten durch die Katharinenkirche und erfüllten Geist und Seele mit Ehrfurcht und Sehnsucht.


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Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

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LAUFENTAL LIESBERG

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Donnerstag, 12. Mai 2016 Nr. 19

RÖSCHENZ

Riederwald hat seine Brücke wieder

Kampf mit dem Aufstieg Das Röschenzer Völklein musste sich an der Banntags-Wanderung Wurst und Brot hart verdienen. Auf dem Zimmermannsplatz gab es dafür Bier, Mineralwasser und eine phänomenale Aussicht auf die Jurazüge. Jürg Jeanloz

Eröffnungsband wird durchgeschnitten: Gemeinderätin Bernadetta Christ-Albrecht und Bauingenieur Alain Chevrolet. FOTOS: JÜRG JEANLOZ Nach sieben Monaten Bauzeit wurde die neue Riederwaldbrücke eingeweiht. Das elegante Bauwerk passt ausgezeichnet in die Birslandschaft, ist 32 Meter lang und einspurig befahrbar mit einer Traglast von 40 t. jjz. «Eine Brücke bringt die Menschen zusammen und ist ein Bauwerk für die Zukunft», so der federführende Gemeinderat Markus Wackernagel aus Liesberg an der Einweihungsfeier. 90 Jahre habe die alte Riederwaldbrücke gehalten, Korrosionsschäden und bröckelnder Beton hätten ihr in all den Jahren arg zugesetzt. Anlässlich des Hochwassers von 2007 wurde festgestellt, dass durch die mächtigen, beidseitigen Brückenpfeiler das Wasser gestaut wurde. Im Zuge der Verbreiterung der Birs musste eine neue Brücke mit grösserem Wasserdurchlass gebaut werden. Bauingenieur Alain Chevrolet ergänzte, dass die dreissig Tonnen schwere Brücke auf vier Pfählen liegt, die in einer Tiefe von 14 Metern versenkt wurden. Während der Katastrophe von

Elegant und zweckmässig: Neue Riederwaldbrücke.

2007 sei die Wassermenge von umgerechnet 31 000 Kisten Bier pro Sekunde durch die Brücke geflossen! Die Wasserschäden im Industriegebiet von Liesberg seien immens gewesen, weshalb die Kantone Jura und Basel-Landschaft ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet hatten. Mit der Birskorrektur sei der Flusslauf ökologisch aufgewertet worden, indem seltene Tiere und Pflanzen wieder heimisch werden. Mit würdevollen Schritten überquerte Abbé Justin die neue Brücke und segnete sie allseits. Doppelt genäht hält besser, dachten sich die Organisatoren und liessen gleich noch einen Geissbock über die Brücke springen, um den Begehrlichkeiten des Teufels Rechnung zu tragen. Das rote Band war gespannt, Gemeinderätin Bernadetta Christ-Albrecht und Alain Chevrolet, Bauingenieur ATB SA Laufen, griffen zur Schere und schnitten unter dem Applaus der 200 Gäste dasselbe durch. So soll das Bauwerk wieder 100 Jahre den Riederwald mit dem Rest des Dorfs verbinden. Zur Melodie «Sur le pont …» machten die Schulkinder ein köstliches Tänzchen, worauf der Jodlerklub Jurarösli Riederwald die «Schwälbeli» besang, die hoch oben in den Lüften kreisten und sich über das prächtige Wetter freuten. Zur Feier des Tages liess der Musikverein Brass Band Liesberg das Stück «Schützenliesel» steigen, eine glänzende Gelegenheit, ans kalte Buffet zu treten, das die drei Bauernfamilien im Riederwald liebevoll zusammengestellt und gesponsert hatten.

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anderwetter, wie es im Buche steht, aber aufgepasst, der Weg war für Kinderwagen ungeeignet und gutes Schuhwerk in Anbetracht der Pfützen und des lehmigen Bodens empfehlenswert. Trotz Warnung des Rottenführers Mark Kellerhals brachen 350 Röschenzerinnen und Röschenzer frohgemut auf und verschwanden in der «Gasse» Richtung Bromberg. Kellerhals und seine Kollegen schlugen ein beachtliches Tempo an und waren bald in der Schachlete verschwunden. Wie eine Handorgel zog sich das Feld in

Start zur Wanderung: Banntags-Enthusiasten auf dem Dorfplatz. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

die Länge, unterwegs wurde geschwatzt, diskutiert und erzählt. Bäume und Sträucher erwarteten die Wanderfreudigen in zartem Grün und bewahrten sie vor der heissen Mittagssonne. Überall wuchs Bärlauch und wer versehentlich ins Kraut trat, hinterliess eine verdächtige Duftwolke. Auf den Matten blühte das Wiesenschaumkraut,

Endlich auf dem Zimmermannsplatz: Die Stadtbachratten servieren den Apéro.

in Mundart auch Hexenspucke oder Bettseicheler genannt. Entlang der Dittinger Grenze marschierte das Röschenzer Völklein voller Elan Richtung Hinter Forst. Aber oha, der Weg wurde immer steiler, die Puste immer knapper und die ersten Schweisstropfen kullerten über die Stirn. Innert 800 Meter mussten 160 Meter Höhe überwunden werden, was nur die gut Trainierten locker wegsteckten. Entlang mächtiger Felsen zog sich der Weg Richtung Sänteberg, wo endlich der Zimmermannsplatz mit ersehnter Tranksame in Sicht war. Das Bier, ausgeschenkt von den Stadtbachratten, schmeckte ausgezeichnet und mit den Pommes Chips konnte der Salzverlust wieder wettgemacht werden. Es roch nach frisch gemähtem Gras und in der Ferne bot sich eine fantastische Aussicht auf Stierenberg und Passwang. Noch eine Viertelstunde und nach einem gelben Rapsfeld war der Hof Cholholz endlich Tatsache. Chlöpfer mit frischem Brot wurden gratis abgegeben, dazu ein beliebiges Getränk. Bis in die späten Abendstunden wurde dieser eindrückliche Banntag unter Alteingesessenen und Neuzuzügern ausgiebig gefeiert.

WAHLEN

Inspiration Wasser Beim Jahreskonzert des Musikvereins Wahlen drehte sich heuer alles um die «Inspiration Wasser». Im Mittelpunkt stand für einmal aber nicht die Musik, sondern ein ganz besonderes Jubiläum. meb. Für ein Mitglied des Musikvereins Wahlen war es ein ganz besonderer Abend. German Halbeisen ist nämlich seit sage und schreibe 67 Jahren Mitglied im Verein und gehört damit zu den Gründern. Nach dieser langen Zeit hat sich German Halbeisen nun dazu entschlossen, sein Es-Horn an den Nagel zu hängen. Als Dankeschön für seine wertvolle Arbeit durfte er vergangenen Samstag das letzte Stück des Abends und die Zugaben auf einem Sofa auf der Bühne verfolgen. Und auch seine Frau Helen Halbeisen, die ihn über all die Jahre unterstützt hat, durfte sich zu ihm setzen. Präsident Peter Strohmeier richtete einige herzliche Worte an den Jubilar und bereitete diesem somit einen würdigen Abschied aus dem aktiven

Vereinsleben. Mit dem Stück «Der alte Kamerade» und Rosen verabschiedeten sich die Musikantinnen und Musikanten von ihrem ältesten Mitglied. Zuvor präsentierte der Musikverein Wahlen Stücke aus dem Repertoire für das Eidgenössische Musikfest im Juni. «Geisterstunde» nennt sich das Stück, welches der Verein in Montreux als Aufgabenstück vortragen wird. Die Gruselgeschichte, die von tödlichen Unfällen und Untoten handelt, wurde von der Brass Band musikalisch untermalt. Selbstwahlstück des Musikvereins Wahlen für das Eidgenössische Musikfest ist «Voyage with the VOC». Es beschreibt die Reise eines Handelsschiffes nach Asien im Jahr 1600. Gegliedert ist das Stück in fünf Sätze, die verschiedene Stationen beschreiben, vom Auslaufen des Schiffs über tödliche Krankheiten an Bord bis zur freudigen Heimkehr. Im zweiten Teil des Konzertabends bot der Musikverein Wahlen Klassiker und Modernes rund um das Thema Wasser. Das Publikum

kam in den Genuss des Musical-Evergreens «Singing in the Rain», das eingängige «Pirates of the Caribbean» aus dem gleichnamigen Blockbuster oder des 70er Hits «Rivers of Babylon» von Bonny M. Als Zugaben hallten die «Schiffsfegerpolka» und der Deep-Purple-Klassiker «Smoke on the Water» durch das Wahlner Gemeindezentrum. Mit viel Wortwitz und Charme führte Beat Häner durch den Abend.

www.kfl.ch AUSTELLUNG

20. Mai bis 5. Juni Vernissage: Freitag, 20. Mai, 19.00 Uhr

Alessandra Beeler – Bilder Lara Oser – Skulpturen Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 18.00 – 20.30 Uhr Sonntag: 11.00 – 16.00 Uhr DISCO

Freitag, 20. Mai, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Rolex

Vor der langen Sommerpause noch einmal schwelgen und rocken zu den Klängen von DJ Rolex.

Mutig: Der Musikverein Wahlen stürzte sich musikalisch ins kühle Nass.

FOTO: MELANIE BRÊCHET


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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Mit vielen guten Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitarbeiter

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Gottesdienst, Sonntag, 15. Mai mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Hugo Hamann 1930 bis 2016

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Über viele Jahrzehnte hat er das Kinder- und Jugendheim Laufen mitgeprägt und mitgestaltet. Wir behalten Hugi als markanten, charakterstarken, kraftvollen und liebenswürdigen Menschen in bester Erinnerung. Wir bedanken uns für sein Engagement und für seine Verbundenheit mit unserer Institution.

Erna Stich-Müller

Sonntag, 15. Mai 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 15. Mai, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst mit Pater Ludwig Ziegerer vom Kloster Mariastein und Pfarrer Armin Mettler. Mit Sonntagsschule. Anschliessend Apéro Dienstag, 17. Mai, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil Mittwoch, 18. Mai, 10 Uhr Fraueträff unterwegs, Führung durch die Fethi Moschee Basel mit Frau Kardriye Koca-Kasan. Treffpunkt Eingang Moschee (Leimgrubenweg 6). Anschliessend kleiner Imbiss. Anmeldung bis 13. Mai unter Tel. 061 731 38 86. Martina Hausberger und Team

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 12. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «gemeinsames Singen». Interregionaler Anlass mit den Seniorinnen und Senioren der deutschsprachigen Kirchgemeinde Delsberg. Donnerstag, 12. Mai, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 13. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 13. Mai, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, Laufen, an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche: Pfingstsonntag, 15. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe, Täufling: Gian Ammann aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 22. Mai, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation der Gruppe 1 mit: Lara Dinkel, Breitenbach; Noah Hänggi, Himmelried; Naomi Jeker, Beinwil; Joel Linz, Erschwil; Melina Lutz, Grindel; Rahel Pfeuti, Erschwil; Sarina Schütz, Breitenbach, und Celine Zbinden, Büsserach; Thema: Freundschaft. Die SoSchule/ChinderChilche bietet während der Zeit des Gottesdienstes einen Kinderhütedienst an. Konfirmandenunterricht. Donnerstagabend, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Gruppe 1 am 12. Mai Gruppe 2 am 19. Mai. Für die Vorbereitung auf die Konfirmation können an diesen beiden Daten auch die Konfirmanden der jeweils anderen Gruppe freiwillig kommen. Do, 26. Mai = Fronleichnam: In der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr: Fw. Möglichkeit zu Mikrofonproben, Pfarrer da! Hauptprobe für Gr. 1: Sa, 21. Mai, 14 bis 17 Uhr. Hauptprobe für Gr. 2: Sa, 28. Mai, 14 bis 17 Uhr. Chilespatzenchor. Freitag, 13. Mai, von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach: Leitung: Carmen Gerber. Für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren, ökumenisch offen. Youth-Evening für 16plus. Freitag, 13. Mai, 19 bis 21 Uhr, Jugendraum Pfarrhaus, Breitenbach. Film: Adam’s Äpfel (DK 2006). Ein fetziger Film u. a. auch zum Gottesverständnis und der Frage: kommt Gutes wie Böses gleichermassen aus Gottes Hand? Seniorennachmittag. Montag, 23. Mai, 15 bis 17 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach, Film: Herbstzeitlosen (CH 2006). Zum Thema: Aufbruch im Alter. Zvieri in der Filmhälfte wie im Kino.

Unser Vater im Himmel! Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Matthäus 6, 9.10

In stiller Trauer und Dankbarkeit Die Vereins- und Stiftungsratsmitglieder und das Personal des Kinder- und Jugendheims Laufen

6. Januar 1934 – 7. Mai 2016 Nach kurzer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch dankbar für die gemeinsame Zeit.

In stiller Trauer: Heinrich Stich-Müller Evelyne Civatti-Stich und Roman Feld Christian und Belinda Stich-Meury Kevin Stich und Marie Pfeiffer Anverwandte und Bekannte

Ein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen. Die Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Der Mensch, der unsere Mitte war, ist nicht mehr da. Was bleibt, sind die Spuren der Liebe, geprägt in den vielen Jahren des gemeinsamen Lebensweges.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, dem 26. Mai 2016, um 14.15 Uhr in der Kirche Röschenz statt.

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Schweren Herzens haben wir Abschied genommen von unserer lieben Mame, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Seniorenzentrums Rosengarten in Laufen, IBAN CH86 0076 9016 9100 0789 8, Postkonto 40-44-0. Traueradresse: Heinrich Stich-Müller, Rübackerstr. 36, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Martha Fürst-Horni 15. 12. 1919 – 28. 4. 2016 Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie in ihrem 97. Lebensjahr zu Hause, im Beisein ihrer Familie, friedlich einschlafen. Von ganzem Herzen danken wir allen Verwandten, Freunden und Nachbarn, die mit uns zusammen von unserer lieben Mutter Abschied genommen haben. Die vielen tröstenden Worte, die liebevollen Umarmungen und die vielen Beileidsbezeugungen haben uns in dieser schwierigen Zeit des Abschieds Kraft und Trost geschenkt. Es hat uns sehr berührt, wie viele Menschen unsere Mutter geschätzt und ihr auf ihrem Weg zum Grab die letzte Ehre erwiesen haben. Vielen herzlichen Dank allen, die ihr im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Für den feinfühlig gestalteten Abschiedsgottesdienst möchten wir uns bei Pater Günter sehr herzlich bedanken. Vielen Dank auch an René Renz für das Orgelspiel und an alle, die uns unterstützt haben. Frau Dr. K. Eng danken wir für die langjährige medizinische Betreuung. Ebenfalls ein Dankeschön für die Spenden zugunsten der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe. Metzerlen, im Mai 2016

In stiller Trauer:

Jolanda und Sepp Schumacher-Fürst mit Roland Roland Fürst mit Marcel und Fabian Monika und Alain Maler-Fürst Susanne Vogt-Fürst mit Rebecca Anita Espejo-Fürst und Pierre Porchet mit Ludovic, Samuel, Patrik und Karima mit Leyla Paula und Max Fürst-Zuber mit Tamara, Sven, Tina und Sohn Luis Elisabeth und Werner Schluep-Fürst mit Franziska, Susanne mit Tochter Amélie Katharina und Roland Mengisen-Fürst mit Annika, Selina und Misha Friedrich Fürst Franziska Brunner und Adriano Gaier mit Markus, Sarah und Luca

Dreissigster: Donnerstag, 26. Mai 2016, um 19.00 Uhr.

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Therese Bucher-Stich 13. Mai 1943 – 5. Mai 2016 Es ist fßr uns unfassbar. Dein Herz hat einfach aufgehÜrt zu schlagen. Dein plÜtzlicher Tod hat uns alle sehr erschßttert. Wir danken Dir fßr alles, was Du uns gegeben hast, fßr Deine Liebe, Deine Wärme und fßr den guten Weg mit Dir.

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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied: Ernst Bucher-Stich Andrea Bucher Martin und Daniela Bucher mit Leonie und Nicola Verwandte und Freunde

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Traueradresse: Ernst Bucher-Stich, LĂźttenweg 8, 4225 Brislach Die Trauerfeier findet am 13. Mai 2016 um 14.30 Uhr in der Kirche Brislach statt. Dreissigster: Sonntag, 5. Juni 2016, 10.00 Uhr in der Kirche Brislach. Gilt als Leidzirkular.

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Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen, habe ich dort eine bleibende Heimat gefunden, so lebe ich in euch gerne weiter.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, GĂśtti und Onkel

Hugo Theophil Hamann-Hoch * 7. September 1930

†8. Mai 2016

KleinlĂźtzel In stiller Trauer

Baupublikation Bauherrschaft: Schmidlin HĂźgli Jacqueline Kundmatt 726, 4245 KleinlĂźtzel GrundeigentĂźmer: Schmidlin HĂźgli Jacqueline Kundmatt 726, 4245 KleinlĂźtzel Bauobjekt: Gartenhaus, TerrainabstĂźtzung mit Granitsteinen Bauplatz: Hellacker Bauparzelle: 3906 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Mai 2016

Baupublikation Bauherrschaft: LĂśtscher Werner + Patricia Huggerwald 748, 4245 KleinlĂźtzel GrundeigentĂźmer: LĂśtscher Werner + Patricia Huggerwald 748, 4245 KleinlĂźtzel Bauobjekt: Carport Bauplatz: Huggerwald Bauparzelle: 3242 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Mai 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Stich R. + L., Baumgarten 819 4245 KleinlĂźtzel GrundeigentĂźmer: Stich R. + L. Baumgarten 819, 4245 KleinlĂźtzel Bauobjekt: Ăœberdachung Sitzplatz, Einfriedung Bauplatz: Baumgarten Bauparzelle: 3938 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Mail 2016

Meltingen

Margreth Hamann-Hoch Fredy und Beatrice Hamann Florian Hamann und Susanna Atria Christian Hamann und CĂŠline Franz Mario Hamann und Renate Bamert Marco Hamann Yvo Hamann und Yvonne Zsidi Michelle Hamann und Kevin Tschirky Danielle Hamann Alex Hamann und Kasia Imfeld mit Patryk, Kamil und Natalia Franz und Elvira Hamann-Brodbeck und alle AngehĂśrigen

4242 Laufen, SchĂźtzenweg 15 Der Trauergottesdienst ist am Mittwoch, 18. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen. Anschliessend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin statt.

Bauherrschaft: Häner Roland March 213, 4233 Meltingen Bauobjekt: Carport Bauplatz: March 213 Bauparzelle: GB 976 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 27. Mai 2016

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Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die BrĂźcke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

In dankbarer Liebe nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Hans Steiner-LÜffel 18. Dezember 1943 – 3. Mai 2016 Nach langer, mit Wßrde ertragener Krankheit konnte er friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Rosa Steiner-LĂśffel Harry Steiner Marcel und Jini Steiner-Jung Olivia und Michel Borer-Steiner mit Marlon und Elea Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Ruhe sanft in Frieden und hab fĂźr alles vielen, vielen Dank.

In Liebe und Dankbarkeit, mit vielen schĂśnen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mame, Schwiegermame, Grossmame, Urgrossmame und Gotte

Anna Kauffmann-Segginger 13. Juli 1928 – 4. Mai 2016

Baupublikation

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Gedanken und Augenblicke werden uns immer an dich erinnern, uns glĂźcklich und traurig machen und uns dich nicht vergessen lassen.

Rosmarie und Anton Flury-Kauffmann mit Daniel und Dominik Jrene Tschan-Kauffmann Rita und Baldwin Schnell-Kauffmann mit Mathias, Denise und Daniela Margot und Christoph Dietler-Kauffmann mit Fabienne und Janine Hans HaberthĂźr-Kauffmann mit Stephan und Tobias Esther und Beat Nussbaumer-Kauffmann mit Nadine, Mario und Carol Pia MĂźller-Kauffmann mit Sarah und Enzo Cessotto Gisela und Ruedi Schild-Kauffmann mit Caroline und CĂŠline und Anverwandte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 18. Mai 2016, um 14.15 Uhr in der St. Anna Kirche in RĂśschenz statt. Traueradresse: Rosmarie Flury-Kauffmann, Burgstrasse 15, 4244 RĂśschenz

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Besonders danken mĂśchten wir Frau Dr. med. Claudia Rosamilia und Frau Dr. med. Bettina Seifert fĂźr die jahrelange Betreuung, Frau Marianne Murmann fĂźr die wohltuende UnterstĂźtzung und dem Personal der medizinischen Abteilung des Kantonsspitals Liestal fĂźr die liebevolle Pflege.


LAUFENTAL RÖSCHENZ

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RÖSCHENZ

Röschenz nutzt die Sonne

Ein Dorfleben ohne Musik?

Solarkraftwerk: Aus der Luft ist die grosse Dachfläche mit der Photovoltaikanlage auf FOTO: ZVG (WWW.DIEFILMBUDE.CH) dem Gemeindewerkhof gut sichtbar. gwa. Röschenz, das Dorf auf der Sonnenterrasse, nutzt die Energie der Sonne. Auf der grossen Dachfläche des Gemeindewerkhofs an der Hagenbuchenstrasse befindet sich neu eine Photovoltaikanlage. Das kleine Solarkraftwerk, welches seit Ende April im Betrieb ist, soll im Durchschnitt 200 Megawatt im Jahr produzieren. «Der Souverän hatte vor einem Jahr den Kredit von 460 000 Franken für das Projekt bewilligt», erklärte der für das Ressort «Energie» zuständige Gemeinderat Ernst Mani und freut sich, dass die Gemeinde einen Schritt in die Zukunft gemacht hat. Am letzten Samstag lud die Gemeinde Röschenz die Bevölkerung zur Besichtigung der Anlage ein. Den Apéro offerierte die Firma Stich aus Kleinlützel, welche für den Bau der Anlage zuständig war. «Mit dem Ertrag des Stromes könnte man mit einem Elektroauto 30-mal die Erde umfahren, 100 000 Waschdurchgänge mit der Waschmaschine laufen lassen oder den Jahresbedarf von 30 Haushalten abdecken», erklärte der Projektverantwortliche Alex Meier. Der Solarteur zeigte mit einer kleinen Präsentation, wie Solarstrom produziert wird, wie die Technologie

funktioniert und auf was es beim Bau ankommt. Meier ist überzeugt von der Nutzung der Sonnenenergie. Spätestens in zehn Jahren werde auch das Problem der Speicherung der Energie gelöst sein. Die ETH sei am Forschen einer geeigneten und zahlbaren Batterie, erklärte der Fachmann. Der Bau der Photovoltaikanlage auf dem Werkhof dauerte einen Monat. Die vier Arbeiter hatten 824 Module auf dem Dach und 8 Wechselrichter im Werkhof montiert. Ein Rekordergebnis wurde wahrscheinlich bereits am letzten Freitag erreicht, denn 1400 Kilowatt Strom wurden an diesem Tag produziert. So ein sonniger Tag und die noch kühlen Temperaturen des Frühlings seien für die Stromproduktion optimal, erklärte Meier. Primär wird das ganze Werkhofgebäude mit dem Solarstrom versorgt. Der Überschuss wird ins Stromnetz eingespeist. «Es ist wichtig, dass die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangeht», meinte Ernst Mani, der von der Solarenergie überzeugt ist und auf seinem Einfamilienhaus bereits vor eineinhalb Jahren eine Photovoltaikanlage installiert hatte.

Mit Humor und lebensfrohen Klängen das Publikum bestens unterhalten: Die Mitglieder des Musikvereins Brassband Röschenz am Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle. Allerdings hat man derzeit nicht nur zu lachen, sondern kämpft ums BesteFOTO: BEA ASPER hen.

Die Brassband Röschenz konzertierte am Samstag vor Muttertag und machte nebst guter Musik auf ihr Mitgliederproblem aufmerksam. Bea Asper

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as wäre, wenn Röschenz keine Brassband mehr hätte? Dann würden einige traditionelle Dorfanlässe verstummen. Der Musikverein Brassband Röschenz nutzte an seinem Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle die Gelegenheit, auf sein Mitgliederproblem aufmerksam zu machen. Man habe zu kämpfen. «Zur Zeit sind wir 17 Aktivmitglieder, gemischt aus Jung und Alt. Wir haben das selbe Ziel: Mit Freude gemeinsam

zu musizieren und das Vereinsleben aufrecht zu erhalten», erklärte Präsidentin Corinne Züllig, die sich seit 20 Jahren im Musikverein engagiert. «Wir bilden Jungmusikanten aus und können diese in unseren Reihen aufnehmen, worauf wir stolz sind. Doch leider reicht dies nicht. Wir sind dringend auf neue Musikanten angewiesen.» Züllig appellierte an die zahlreich erschienenen Zuschauer, sich oder Bekannte zu fragen, ob im stillen Kämmerchen nicht ein Blasinstrument warte. «Beim Musizieren verhält es sich wie beim Velofahren, man verlernt es nicht, ist höchstens aus der Übung», motivierte Züllig. Ohne Unterstützung von Musizierenden aus anderen Vereinen könnten manche Stücke nicht mehr aufgeführt werden, gibt Gabriel Küng im Gespräch mit dem Wochenblatt zu bedenken. Der ehemalige Präsident hält dem Verein seit 34 Jahren die Treue und möchte die vielen positiven Gemeinschaftserlebnisse nicht missen. An genügend Musikan-

ten fehle es der Region wahrscheinlich nicht, aber möglicherweise meide man heute Verpflichtungen, zum einen für den Verein zu arbeiten, zum andern regelmässig zu üben, meint Küng. Er weiss, dass der Musikverein Röschenz nicht alleine ist mit diesem Problem. «Viele Vereine leiden unter der Zeiterscheinung.» Ob Fusionen die Lösungen sind, werde die Zukunft weisen. An Zuschauern und Begeisterung fehlte es am Samstag keineswegs. Und musikalisch liessen sich die Vereinsmitglieder und Dirigent Michael Ferner nichts anmerken, sorgten einmal mehr mit einer vorzüglichen Stückauswahl und wunderbaren Klängen für beste Unterhaltung. Humorvoll nahm Daniel Linder das Publikum mit auf seine Reise von Nordamerika in den Süden und kündigte einen Ohrwurm nach dem andern an. Ein Stück von den Blues Brothers blieb vielleicht besonders im Ohr: «Everybody needs somebody».

ZWINGEN

Pflüegerchilbi – Ein Fest für Wettpflüger und andere

Die Funktion: Alex Meier (r.) erklärt das Prinzip der Photovoltaikanlage.

FOTO: GABY WALTHER

WOS. Das OK und die Landjugend Thierstein-Laufental luden am Wochenende vom 7. und 8. Mai zur Pflüegerchilbi in Zwingen ein. Am Samstag Abend fand die gut besuchte «Aftersilier-Party» statt und am Sonntag bei schönstem Wetter massen sich die Wettpflüger um die exaktesten Furchen im Grasland. Nebst der Baselbieter-Kantonalmeisterschaft fand auch ein Plauschpflügen statt. Zahlreiche Oldtimertraktoren und auch Maschinen und Modelle der neusten Generation fanden grosse Bewunderung beim Publikum. Für die Kinder gab es viel Beschäftigung im Sandkasten, auf der Strohburg, oder auf dem Spielwagen. Am Start waren Gastpflüger aus den Kantonen Zürich, Thurgau und Schaffhausen. Mit 183 Punkten siegte der Laufentaler Toni Stadelmann aus Roggenburg, gefolgt vom Vize-Weltmeister 2015 im Stoppelpflügen Beat Sprenger aus Wintersingen mit 179 Punkten und dem Drittplatzierten Marco Angst aus

Die Sieger: (v.l.) Marco Angst, Toni Stadelmann, Beat Sprenger. FOTO: ZVG

Wil ZH mit 169.5 Punkten. Toni Stadelmann wird an der diesjährigen Europameisterschaft in Schottland am 19. und 20. Oktober am Start sein und Beat Sprenger wird die Schweiz an der Weltmeisterschaft in England am 10. und 11. September vertreten. Bei den Plauschpflügern siegte Georg Thüring Ettingen, gefolgt von Patrik Jeisy Blauen zusammen mit Dominik Bohrer Nenzlingen und als Dritter Jürg Koch Rickenbach BL. Die diesjährige Schweizermeisterschaft findet am 21. August in Neunkirch SH statt. Die Europameisterschaft 2017 wird am 19.und 20. August in Diessenhofen TG durchgeführt. Ein grosser Dank gebührt dem Landbesitzer Familie Lindenberger, den Sponsoren und Gönnern, sowie der Landjugend Thierstein-Laufental, die mit grossem Engagement einmal mehr wieder das traditionelle Wettpflügen bei schönstem Sonnenschein durchführen konnte.


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Büsserach

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Widmer Haberthür Gabriela Am Rain 8, 4413 Büren

Röm.-kath. Kirchgemeinde Büsserach

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Montag, 23. Mai 2016, 20.15 Uhr im Lokal unter der Kirche

Bauobjekt: Einbau von 2 Dachfenstern Projektverfasser: Widmer Haberthür Gabriela Bauplatz: Rebenweg 13, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1850 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 27. Mai 2016

Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der KGV vom 23.11.2015 3. Zustimmung der röm.-kath. KG Büsserach zum öffentlich-rechtlichen Vertrag der Kirchgemeinden innerhalb des Pastoralraumes SO 7 Thierstein 4. Jahresrechnung 2015 4.1 Laufende Rechnung und Nachtragskredite 4.2 Investitionsrechnung 4.3 Bestimmung über die Verwendung des Überschusses 5. Pastorale Aktivitäten 6. Verschiedenes Das Protokoll der Kirchgemeindeversammung vom 23.11.15, die Rechnung 2015 und der Öffentlich-rechtliche Vertrag über die Zusammenarbeit im Pastoralraum SO 7 Thierstein liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Der Kirchgemeinderat

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Martina Röthlisberger-Kübler Industriering 45, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau Gartenhaus und Swimspa Standort: Industriering 45 Grundstück: GB 1841 Nutzungszone: GB Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 27. Mai 2016

Himmelried Mariastein-Metzerlen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Maria und Thomas Schaffter Rodersdorfstrasse 11, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Photovoltaikanlage auf Westdach Bauort: Rodersdorfstrasse 11, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2110 (Ortsbildschutzzone) Projektverfasser: HQ Energie AG, 4410 Liestal Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 27. Mai 2016

Bauherrschaft: Brigitte und Christian Erb-Gschwind Burgstrasse 3, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Einbau einer Stückgutheizung Bauort: Burgstrasse 3, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1683 (Kernzone) Projektverfasser: Arbacasa GmbH, 4207 Bretzwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 27. Mai 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Mischler Marcel und Linda Waldeck 95, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Mangold Dominik Hauptstrasse 58, 4494 Oltingen Bauvorhaben: Dachsanierung inkl. zusätzliche Dachaufbauten und Dachflächenfenster Bauplatz: Waldeck 95 Bauparzellen: GB-Nr. 1341 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 26. Mai 2016


THIERSTEIN

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BREITENBACH

La Famiglia Dimitri bezauberte, verblüffte und begeisterte Die Tessiner Artistenfamilie bot während fast zwei Stunden non stop ein eigentliches Variétéprogramm aus Akrobatik, Clownerien, Pantomime und viel Musik. Das Publikum war am Ende erschöpft vom andauernden Klatschen. Roland Bürki

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imiTRIgenerations», die drei Generationen der Famiglia Dimitri, halten an diesem Freitagabend vor dem Griensaal die Spannung hoch. Das Tor zu ihrer Familienshow «Numero Due», zu der doch etwas überraschend das für andere Anlässe bekannte Traffic Team als Organisator eingeladen hat, öffnet sich erst kurz nach 20.00 Uhr. Ob technische Probleme oder nicht, Dimitri fliegen gleich die Herzen zu, als er mit seiner Trompete zur Ouverture der neuen Show bläst, einem Mix aus Clownerie, Artistik, Poesie, Tanz und Musik. Und da ist er auch schon auf der Bühne mit seiner leidenschaftlich-verzweifelten Jagd nach dem flatternden Sommervogel, eine an diesem Abend mehrfach wiederkehrende Pantomime, welche seine Fans so lieben. Seit fünfzig Jahren im gleichen Kostüm und gleich geschminkt, macht es ihm sichtlich Freude, zusammen mit seiner Familie auf der Bühne zu stehen. Als «Bindeglied» zwischen den Töchtern Masha und Nina, Enkel Samuel und Clownin Silvana. Oder wie er es salopp ausdrückt, als «Pausenclown». So staunt der Papa und Nonno (80) zusammen mit seinem treuen Fanpublikum über die verblüffenden Seiltricks von Masha, bevor sie minutenlang auf dem

Umwerfende Show der Famiglia Dimitri: v.l. Tochter Nina, Clownin Silvana, Enkel SaFOTOS: ROLAND BÜRKI muel, Tochter Masha und «Pausenclown» Dimitri. Schlappseil mit schwierigen Kunststücken und unglaublicher Anmut brilliert. Dass sie auf dem Seil liegend mit den Füssen einen Sonnenschirm rotieren lässt, ist schon grosse Klasse, dass sie den Schirm am Ende nonchalant mit dem Fuss schliesst, lässt das Publikum mit offenem Mund nur noch staunen. Non stop fügt sich Nummer an Nummer, zwischen denen Dimitri etwa übergrosse Blumentöpfe für ein spezielles Hütchenspiel verwendet oder ausgespuckte Pingpong-Bälle so auf die Saiten einer kleinen Gitarre auftreffen lässt, dass daraus gar eine Melodie entsteht. Tochter Nina wiederum sorgt mit ihrem «Vamos» und südamerikanischen Kompositionen für heisse Rhythmen oder

Dimitris Spiegelbild: Am Ende sieht er vier Spiegelbilder.

duelliert sich als lautstarke, unmögliche Sängerin in «Oh Donna Clara» mit der umwerfenden Pianistin, der Clownin Silvana, die es auch noch mit einem sich selbstständig machenden Klavier zu tun bekommt. Überhaupt ist Silvana, zwar nicht die leibliche, aber immerhin die Tochter von Dimitris Kunst, mit ihrer unnachahmlich gelangweilten oder abschätzigen Mimik und dem notorischruckartigen Hochheben ihres FrackSchwalbenschwanzes ein Gewinn für die Famiglia. Oder gar eine Wucht, wenn sie als weisser Schwan zur Zielscheibe von Amor alias Dimitri und dessen Pfeilbogen wird. Bleibt noch ein unglaublich beweglicher, akrobatischer Enkel Samuel, der mit immer neuen Spässen seiner Spielkiste auf der Bühne entsteigt und sich etwa mit Masha um einen Platz im Rampenlicht balgt. Ein Platz, der letztlich dem omnipräsenten Dimitri gebührt, dem dann vier weitere spiegelbildliche Dimitris die wohlverdiente Ehre erweisen. Anlass genug für das Publikum, sich am Ende zu erheben und minutenlang zu klatschen. «Ich habe während des ganzen Abends so fest geklatscht, dass meine Hände geschwollen sind», erklärt sich Dimitri-Fan Elisabeth aus Solothurn, die jetzt nach kühlendem Wasser Ausschau hält.

BREITENBACH

«Hells Bengels» übten die grosse Auf-Fahrt ins Tessin lich zum Erfolg führten. Sie hätten sich wegen der Ersatzteile mehrheitlich auf die Zweiräder Puch MV oder MS 50 konzentriert. Und einer der neun «verrückten Hells Bengels» mit einem ebenso verrückten, goldenen Feuerwehrhelm nennt da Kaufpreise je nach Zustand von 1000 bis 4000 Franken.

Startfieber: Wer übernimmt die Pole-Position und wer fährt vor dem Besenwagen? FOTO: ROLAND BÜRKI

Neun verrückte «Töfflibuebe» aus der Hirzenmetropole sattelten am Mittwoch vor Auffahrt ihre Hämorrhoidenschüttler, Sackgeldverdunster oder einfach Töffli, um sich ab halb elf Uhr in drei Etappen auf Nebenstrassen Richtung Lugano schütteln zu lassen. bü. Eugen Saner-Platz am Mittwoch vor Auffahrt, es ist kurz vor zehn Uhr. Erste wärmende Sonnenstrahlen durchbrechen die graue Nebeldecke und setzen 50- bis 60-jährige Töffli in das solchen Oldtimern gebührende rechte Licht. Passanten wundern sich oder schütteln gar den Kopf, wenn sie die Kiste Appenzeller Bier auf einem Gepäckträger entdecken. «Fahren die für Bier bis nach Appenzell?», brummelt ein älterer Mann vor sich hin. Licht ins Dunkel

bringt da gleich Dölf Leutwyler, welcher die Geburtsstunde der Hells Bengels mit dem Abbau des diesjährigen Fasnachtswagens der Breitenbacher Hirzezunft, eines 1950er Vauxhall, verbindet. «Der Oldtimer beflügelte unsere Fantasien, die bis in die Jugendzeit mit den beliebten und oft frisierten Töffli führten», erinnert sich Leutwyler oder unter Fasnächtlern einfach Dölf, an jedes Detail. «Warum wir nicht?», hätten sich alle gefragt. Und da sei der Weg von den ein paar Nummern zu grossen «Hells Angels» zu den hiesigen, weitaus ungefährlicheren «Hells Bengels» im Alter zwischen 35 und 75 Jahren auf alten Töffli nicht mehr weit gewesen. Ausführlich schildert Dölf dem Wochenblatt die Suche nach solchen «Oldies» über entsprechende Internetportale, die schliess-

Ein Cüpli auf sicheres Ankommen Berno Haberthür von der Hirzezunft und umtriebiger Organisator hinter den Kulissen hat unterdessen Notfall-Kits mit Pflästerli usw. verteilt und einen «Chlöpfmoscht» knallen lassen, im Ton nicht unähnlich einer Töffli-Fehlzündung. Eine grosse Schar Fans stösst mit den Fahrern Beat, Christian, den beiden Daniel L. und M., Dölf, Hari, Heinz, Mimi und Stefan auf «sicheres Ankommen» an, während Dölf noch schnell eine Gangschaltung fixiert und damit den Start um eine halbe Stunde auf 10.30 Uhr verzögert. Vor allem die Damen scheinen die Stimmung auf dem Eugen Saner-Platz zu geniessen, wohl in Gedanken an frühere Töfflifahrten auf dem Mofa-Gepäckträger ihres Boyfriends. Dann geht es endlich los, aufheulende Zweitakt-Motoren mit entsprechend blauem Öldunst lassen das «Hells Bengels»-Abenteuer real werden und ab geht die Auf-Fahrt in Richtung Passwang, begleitet vom wohlmeinenden Rat des BLKB-Bankers Willi Spaar: «Fahred nit so schnäll!» Nachtrag Nun, so schnell fuhren sie gar nicht. Laut Carmen Oruc-Haberthür erreichten die Töfflibuebe Lugano am Freitagnachmittag, den 6. Mai, um 16.50 Uhr, trotz einiger Gotthard-Tunnel-Hindernisse. Mehr unter www.hellsbengels.ch.


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THIERSTEIN BREITENBACH

Der junge Alessio Adelfio ist der allererste angehende Kleinkindererzieher des Kinderhorts Hirzenkäfer und scheint in seinem künftigen Beruf bereits völlig aufzugehen.

Als Mann sofort willkommen «Ich habe mich im Kinderhort von der ersten Minute an, als man mich so herzlich begrüsste, wohl gefühlt», beschreibt Alessio gegenüber dem Wochenblatt das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Ganz offensichtlich macht ihm die Arbeit, momentan in der Gruppe «Tatzelwurm» mit Kindern im Alter von vier Monaten bis zu drei Jahren, ausgesprochen Freude. «Wir spielen und singen nicht nur, sondern behandeln beim Basteln aktuell beispielsweise einer Sonne auch den

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NUNNINGEN

Kleinkindererzieher stellt seinen Mann

bü. «Alessio, Alessio», rufen die Kinder im Garten spontan und mit sichtlicher Freude, als der junge, sportliche Mann für einen kurzen Moment den neuen Kinderspielplatz des Kinderhorts Hirzenkäfer betritt. Es ist Alessio Adelfio (19), ein aufgestellter, kontaktfreudiger junger Mann aus Laufen, der hier nach einem Praktikumsjahr im ersten Jahr der dreijährigen Ausbildung zum Fachmann Betreuung EFZ mit Fachrichtung Kinder steht. Das heisst im Klartext, Alessio ist der allererste Mann, der sich hier im Breitenbacher Kinderhort unter der Aegide seiner Lehrmeisterin Sabina Brun zum Kleinkindererzieher ausbilden lässt. Seine erste Lehre als Kaufmann hatte er enttäuscht abgebrochen, die trockene Büroatmosphäre und vor allem die fehlenden Kontakte waren absolut nicht sein Ding. «Ich fiel in ein Loch», blickt er heute zurück und ist dankbar für viele verständnisvolle, zukunftsweisende Gespräche mit seinen Eltern und dem Berufsberater. «Sie haben mir zu einem sozialen Beruf, allenfalls auch einem Job im Detailhandel geraten», sagt der junge Mann, der so gerne Kontakte pflegt, Sport treibt und und mit Leidenschaft auf seinem 750er-Motorrad den Durst nach Neuem stillt. Dass er dann eine Schnupperlehre beim Kinderhort Hirzenkäfer antreten durfte, war ein absoluter Glücksfall, so Alessio.

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Singen mit Lebensfreude und Leidenschaft men wir dem Gesangsbüchlein und das Alter der Interessenten spielt keine Rolle», erklärt Charlotte Burger. Seit zwanzig Jahren leitet Trudi Altermatt die Gesangsrunde. Sie ist ausgebildete Klavier- und Orgelspielerin und beherrscht auch die Konzertzither. Trotz ihren achtzig Jahren ist sie kein bisschen müde, im Gegenteil, das Konzertieren und Begleiten machen ihr Spass. Als der Schreibende ihr zu Hause anrief, setzte sie sich sofort ans Klavier und spielte ihm zur Kostprobe hurtig den Schneewalzer. Ihre musischen Talente verwirklicht sie auch als Gedicht-Schreiberin. Aus dem «Zwüschegräbebächli», wo sie manche Stunden verweilte, zitiert sie wie folgt:

Fühlt sich hier wohl: Azubi Alessio Adelfio vor dem Kinderhort Hirzenkäfer. FOTO: ROLAND BÜRKI

Frühling oder berücksichtigen bei anderen Projekten auch die Herkunftsländer der Kinder», beschreibt Alessio den abwechslungsreichen Hirzenkäfer-Alltag. Zudem seien die Kinder dankbar für Zuwendung und überdies auch immer grundehrlich. Eher schwierig und emotional sei die Verabschiedung liebgewonnener Kinder, spricht der künftige Kleinkindererzieher eine «Schattenseite» seines Jobs an. «Dieser Job war bisher immer eine Frauendomäne, doch die Männer sind im Kommen und bringen das männliche Moment in den Kinderalltag», weist Alessio auf gut zehn Berufskollegen in zwei Klassen der Basler Berufsfachschule hin. Und hier in Breitenbach habe er anfängliche Berührungsängste der Kinder und mögliche Skepsis von Eltern mit deren zunehmendem Vertrauen in seine einfühlsame und kommunikative Arbeit minimieren oder gar beseitigen können. Die spontanen Rufe «Alessio, Alessio» scheinen das zu bestätigen. «Schreiben Sie, dass wir hier ein «Hammerteam» sind, in dem «Mann» kein Thema ist!», sagt er, der sich als ausgeprägter Teamplayer fühlt und der später wegen der vielen sozialen Kontakte gerne einmal in den Traumberuf eines Polizisten wechseln würde.

Lueget vo Bärg und Tal: Singgruppe mit Leiterin Trudi Altermatt-Häner. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Regelmässig treffen sich im Rosengarten eine Handvoll Frauen, um zu singen und die Freundschaft zu pflegen. Trudi Altermatt begleitet das aufgestellte Chörli am Klavier. Der Nachwuchs bleibt leider aus. Jürg Jeanloz

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ir singen so gerne miteinander, aber wir sind jedes Jahr weniger», meint Trudi Altermatt-Häner, eine 80-jährige Witwe aus

Nunningen. Jeden zweiten Freitag verbringt sie mit vier Kolleginnen im Altersheim Rosengarten ein musikalisches Stelldichein. Die Liederbüchlein werden aus dem Schrank geholt, derweil Trudi Altermatt das Klavier bereitstellt und die entsprechenden Noten hervorkramt. Hans Spielmann, stimme deine Fiedel, Munotglöcklein und Mir Senne hei’s luschtig ertönen im Foyer des Altersheims und bringen etwas Leben ins Dasein der Bewohner. Die aufgestellten Damen sind voll bei der Sache und singen aus Herzenslust. Bevor sie ihr lockeres Kränzlein endgültig aufheben, möchten sie nochmals einen Anlauf nehmen und suchen auf diesem Weg Sängerinnen und Sänger, die gerne dem gleichen Hobby frönen. «Wir stellen überhaupt keine Anforderungen, die Worte der Lieder entneh-

I dr Nöchi isch dr Pflanzblätz gsi, us ruucher herter Ärde. Hätte mir das Bächli nid gha, hät mängs Pflänzli nid chönne wärde. Zur Feier des Tages hat Rita Argast die fünf Damen zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Frau Argast sorgt im Altersheim für die Alltagsgestaltung der Bewohnerinnen. «Ich schätze die Gesangsrunde sehr und würde sie schon vermissen», meint die Betreuerin. Zum Dank schenkte sie den Sängerinnen das druckfrische Kochbüchlein «Mir schwinge d’Chelle», das Rezepte von Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen des Altersheim enthält. «Liselottes Chrousimousi» oder «Schänggeli vom Leo Biri» sind nur zwei der gluschtigen Rezepte. Anmeldung für interessierte Sängerinnen und Sänger: Frau Charlotte Burger, Schützenweg 23, 4242 Laufen; Tel. 061 761 37 00

NUNNINGEN/OBERDORF

Glasklare Stimmen aus Kanada

EINGESANDT

Einweihung des Werteweges in Bärschwil

Bei der St. Wendelinskapelle: Der Wertestein von Bärschwil. FOTO: ZVG Bei prächtigem Wetter wurde am Hagelfreitag, 6. Mai, der «Wert» der Kirchgemeinde Bärschwil eingeweiht. Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Seelsorgerates Dorneck-Thierstein wird in diesem Frühjahr in Zusammenarbeit mit den Kirchgemeinden und Pfarreien des Schwarzbubenlandes ein «Werteweg» errichtet. In jeder Kirchgemeinde wird eine Tafel mit einem «Leitwort» oder einem «Bibelwort» an einem speziell dafür vorgesehenen Ort platziert. Die Kirchgemeinde Bärschwil hat ih-

ren «Wert» neben der St. Wendelins-Kapelle aufgestellt. Auf dem schönen, dunklen Stein ist die Bronzeplatte mit dem Psalm «Der Herr ist mein Hirt» befestigt. Der schmucke Stein wurde von der Firma Carlo Bernasconi AG gestiftet. Die Frauengemeinschaft Bärschwil übernahm die Kosten für die Bronzeplatte. Am sonnigen, wolkenlosen Hagelfreitag pilgerte eine Schar von Frauen, Männern und Kindern sowie die Erstkommunion-Kinder der Gemeinden Bärschwil und Grindel zur St. Wendelins-Kapelle. Pfarrer Bruno Stöckli zelebrierte einen feierlichen Gottesdienst, der von den Erstkommunikanten mitgestaltet wurde. Zum Schluss wurde der Stein mit der Bronzetafel eingesegnet. Es lohnt sich, den «Wert» der Kirchgemeinde Bärschwil neben der St. Wendelins-Kapelle in unmittelbarer Nähe von einem bunt blühenden Blumengarten in der prachtvollen Natur zu bewundern. Valeria Henz

Gemeinsam: Die Twelve Tones und der Gemischte Chor Nunningen in Aktion. Die Formation Twelve Tones gastierte letzten Montag in Nunningen in der Pfarrkirche Oberkirch und begeisterte das Publikum mit Chorgesang vom Feinsten. meb. In einem Chor lastet oft nicht so viel Druck auf einem einzelnen Sänger, es ist der Klang des gesamten Chores, der wirkt. Anders sieht das aus, wenn der Chor nur aus sieben Sängerinnen und Sängern besteht und die verschiedenen Stimmen entsprechend dünn besetzt sind. Dünn natürlich nur bezüglich Anzahl Mitglieder und nicht, was das Stimmliche angeht: Denn was die sieben Mitglieder von Twelve Tones letzten Montag abgeliefert haben, war schlicht grossartig. Jeder und jede hatte eine tragende Rolle und konnte sich keinen Patzer erlauben, ohne dass dies auch wahrgenommen worden wäre. Die Formation Twelve Tones wurde im Juli 2013 gegründet und besteht zur-

zeit aus sieben Universitätsstudentinnen und Studenten aus Victoria, der Hauptstadt der Provinz British Columbia im Westen Kanadas. Das Vokalensemble probt zwei Mal pro Woche und verändert sein Repertoire alle zwei Monate um dieses frisch und vielfältig zu halten. Es handelt sich somit nicht um Profisänger. Man merkt: Es ist die Leidenschaft für das Singen, dass die jungen Leute verbindet. Den Kontakt zum Gemischten Chor Nunningen hat dessen Dirigent Tobias Stückelberger hergestellt. Er hat die jugendliche Gruppe auf einer Konzertreise in Kanada kennengelernt und hat in dieser Zeit mit ihnen in einem Highschool-Chor mitgesungen. Aus diesem Chor wiederum entstand wenige Jahre später das aktuelle Ensemble. Das Konzert vom letzten Montag ist für Twelve Tones der Abschluss ihrer Reise ans Europäische Jugendchorfestival, in dessen Rahmen dieses Jahr zum ersten Mal

FOTO: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN

auch in Laufen Konzerte stattfanden. Die Möglichkeit, die junge Formation gemeinsam mit dem gemischten Chor Nunningen zu hören, nahm am Montag eine stolze Anzahl Besucherinnen und Besucher wahr. Die Twelve Tones überzeugten dabei mit einem unglaublich breiten Repertoire, das von lateinischen Werken über Spirituals und Eigenkompositionen bis zu melancholischen Volksliedern aus der Heimat reichte. Die Sängerinnen und Sänger glänzten dabei mit glasklaren Stimmen und einer erstaunlichen Präzision – und dies ganz ohne Dirigent! Den Abschluss machte ein gemeinsamer Auftritt des Gemischten Chores Nunningen mit den Twelve Tones, wobei diese nochmals ordentlich gefordert wurden – mit dem bekannten «Ewigi Liebi» von Padi Bernhard und «Weischus dü» in Walliserdialekt, dürften die kanadischen Besucher vermutlich ihre Premiere auf Schweizerdeutsch absolviert haben.


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Liebe Leser, aufgepasst! Suche versilbertes Besteck, Pelze, Gold-, Bernstein-, Korallenschmuck, M端nzen, Porzellan, Teppiche, Armbanduhren (Handaufzug oder Automatik). Frau Petermann, Tel. 076 738 14 15


DORNECK HOFSTETTEN-FLÜH

RODERSDORF

Ein zweites Dorfzentrum schaffen? Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh geht bei den Umbauplänen für das alte Schulhaus noch einmal über die Bücher. bea. Hofstetten-Flüh blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 374 800 Franken, die Jahresrechnung 2015 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,39 Millionen Franken und weist zusätzliche Abschreibungen von 1,389 Millionen Franken auf. Das gute Resultat sei auf Mehreinnahmen bei den Steuern zurückzuführen, rund 900 000 Franken mehr als in der Rechnung 2014, erklärte Gemeindeverwalter Bruno Benz. Der Umsatz beträgt 19 Millionen Franken. In der Investitionsrechnung liegen die Nettoinvestitionen (843 733 Franken) unter dem Budget (1,981 Millionen Franken). Weiter befasste sich der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh an seiner Sitzung vom Dienstag mit den Umnutzungsplänen für das «Alte Schulhaus». Im historischen Altbau aus dem Jahre 1833 (steht unter Denkmalschutz) sollen die Gemeindeverwaltung und Sitzungszimmer untergebracht werden. Der Anbau aus dem Jahr 1967 soll renoviert oder durch einen Neubau ersetzt und als Kulturraum (Dorfmuseum) genutzt werden. Für die Vereine und die Ludothek, die derzeit die Räume nutzen, würden sich Lösungen im neuen Kirchgemeindezentrum und in der jetzigen Gemeindeverwaltung im Mammut ergeben, heisst es

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im Variantenstudium der beauftragten Arbeitsgruppe. In einer ersten Annahme werden die Kosten für die Sanierung und den Umbau des Altbaus auf 2,1 Millionen Franken geschätzt. Das Nebengebäude zu ersetzen wird als kostengünstiger und zukunftsträchtiger eingestuft als die Sanierung. Die Aufwertung des Aussenraums ist mit 550 000 Franken veranschlagt. Der Gemeinderat legte sich nicht auf eine Variante fest und liess offen, wann er der Gemeindeversammlung einen Projektierungskredit beantragen wird. Es brauche weitere Abklärungen, war der einstimmige Entscheid. Ob und in welchem Rahmen hier ein (zweites) Dorfzentrum geschaffen werden soll, müsse kritisch hinterfragt werden. In der Überarbeitung des Gebührentarifs für Anlassbewilligung sprach sich der Gemeinderat mit vier zu drei Stimmen dafür aus, die Tarife des Kantons zu übernehmen. Diese liegen etwas tiefer als die jetzigen Ansätze, welche von Vereinen beanstandet worden waren. Ressortchef Markus Gschwind hatte sich für eine weitere Senkung eingesetzt – «das ist die Gemeinde dem kulturellen Leben und jenen, die sich in ihrer Freizeit dafür einsetzen, schuldig», sagte er, brachte dies aber nicht durch. Die Änderungen müssen dem Souverän vorgelegt werden. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 21. Juni statt - mit Apéro, wie die Mehrheit des Gemeinderates beschloss.

Das alte Schulhaus: Hier werden möglicherweise die neue Gemeindeverwaltung, Sitzungsräume und das Dorfmuseum untergebracht. FOTO: BEA ASPER

«Wir brauchen diese Bundeszentren» Schweizer Antworten auf globale Asylfragen, die Umverteilung von Steuergeldern für den Strassenausbau, Politiknachwuchs und Wählermobilisierung beschäftigten die Solothurner Freisinnigen an ihrer kantonalen Versammlung in Rodersdorf. Bea Asper

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enn die Solothurner FDP in den äussersten Zipfel des Kantons zur Versammlung einlädt und im Vorprogramm die Besichtigung der Burg Rotberg auf dem Programm hat, erscheinen die Delegierten zahlreich, stellte Präsident Christian Scheuermeyer zufrieden fest. 91 Stimmberechtigte zählte er am Montagabend in der Mehrzweckhalle in Rodersdorf. Die Änderung des Asylgesetzes sowie die Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» diskutierten die Freisinnigen in Abwägung von Pro und Kontra. Dazu hatten sie Christian Imark, SVP-Nationalrat aus dem Thierstein, sowie den Direktor von Auto Schweiz, Andreas Burgener, eingeladen. Ihnen gegenüber stand Kurt Fluri, FDP-Nationalrat. Er, aber auch Votanten aus der Versammlung hoben die Vorteile des neuen Asylgesetzes hervor und zerstreuten die Angstmacherei der Gegner. Zum Schlagwort «Gratisanwälte für Asylsuchende» verwies Fluri darauf, dass die Flüchtlinge bereits jetzt das Recht auf unentgeltlichen Rechtsbeistand hätten und dies auch auskosten würden. Mit dem neuen Asylgesetz sorge man dafür, dass für die Rechtsberatung Pauschalvergütungen angewandt

Prominenz: Tobias Bolliger und Gregor Bachmann, Nationalrat Kurt Fluri, Andreas Burgener, Auto Schweiz, Nationalrat Christian Imark und Christian Scheuermeyer, Präsident FDP Kanton Solothurn. FOTO: BEA ASPER

und aussichtslose Verfahren nicht in die Länge gezogen würden. Die Verkürzung der Verfahren sei von der SVP immer gefordert worden – und nun lehne die SVP die Änderungen des Asylgesetzes ab, konstatierte Fluri und schüttelte den Kopf. Imark hielt entgegen, dass das neue Gesetz das Gegenteil bewirke, was es sollte: «Anstatt abzuschrecken, macht es die Schweiz für Asylsuchende noch attraktiver.» Beim Asylgesetz gehe es um die Verbesserung der Verfahren, gab Fluri zu bedenken. Vorzugaukeln, man könne damit die weltweiten Flüchtlingsströme eindämmen, sei Blenderei. «Wir brauchen diese Bundeszentren – und wir brauchen kantonale Durchgangszentren», sagten Gemeindevertreter und votierten für ein Ja zum neuen Asylgesetz. Den Gemeinden weiterhin Asylsuchende in offenem Abklärungsverfahren zur Betreuung zuzuteilen, führe zu dramatischen Situationen. «Integriert, die Kinder eingeschult, nach drei Jahren kommt die Polizei und führt den Vater zur Ausschaffung ab, so bitte nicht», schilderte Roger Siegentaler. In der Abstimmung sprachen sich 77 Freisinnige für die Änderung des Asylgesetzes und 5 dagegen aus. Ein anderes Bild zeigte die Parolenfassung zur Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung». Hier sagten 48 Nein und 39 Ja. Burgener beharrte darauf, dass die Mineralölsteuer in den Strassenausbau und nicht in die Bundeskasse gehöre. Fluri hielt entgegen, dass eine Steuer

nicht eine zweckgebundene Gebühr sei: «Bei der Tabaksteuer oder der Alkoholsteuer seien die Einnahmen auch nicht den Rauchern und Alkoholikern vorbehalten.» Mit der von den Initianten geforderten Verlagerung des Geldes reisse man ein Loch in die Bundeskasse, ohne damit ein einziges Stauproblem gelöst zu haben. «Dass Ausbauprojekte nicht realisiert werden, liegt nicht am Geld, sondern an Einsprachen», betonte Fluri. Eine kantonale Volksinitiative zu lancieren, sei derzeit Thema bei den neuen Jungfreisinnigen des Kantons Solothurn, informierten Vorstandsmitglieder Tobias Bolliger und Gregor Bachmann und riefen die Schwarzbuben auf, sich für die Gründung einer Regionalsektion zu engagieren. «Für jedes neue Gesetz, das nicht Bundesrecht betrifft, soll ein altes abgeschafft werden.» Mit dieser Regulierungsbremse wolle man den Standort Solothurn attraktiver machen und sich für mehr Freiheiten für die Bürger einsetzen. Das sei ein gutes Wahlkampfthema, meinte Bolliger. Christian Scheuermeyer appellierte bei dieser Gelegenheit an die Freisinnigen, für die Kantonsrats- und Regierungsratswahlen 2017 mindestens so stark zu mobilisieren wie dies bei der Abstimmung im Februar gegen die Initiative der SVP gelungen sei. Über das Eingehen einer bürgerlichen Allianz wollen die Freisinnigen noch nachdenken. Ende August treffen sie sich zur Nominationsversammlung.

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 Pro Senectute und Spitex

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Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch.

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Silas Kipfer erhält Sportförderpreis

Dornach II ist so gut wie durch Während sich die erste Mannschaft Dornachs in der interregionalen 2. Liga noch immer schwertut, ist die zweite Equipe in der 3. Liga nach dem 5:3Erfolg im Spitzenkampf gegen Binningen so gut wie Gruppensieger. Edgar Hänggi

I Im Mittelpunkt: Delegationen aus dem Umfeld von Silas Kipfer posierten vor der Preisübergabe für den Fotografen. (v.l.) Thomas Rutishauser (Geschäftsleiter NKL), Edgar Senn (Präsident NKL), Silas Kipfer (Sportförderpreisträger), Fabian Hug (Präsident TV Ziefen) FOTO: UELI WALDNER und Amber Rossi (Vize Oberturnerin TV Ziefen). Am 9. Mai hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn in der Raiffeisen Arena in Hägendorf im Rahmen einer öffentlichen Feier 13 Sportpreise in drei Kategorien übergeben. Zu den Preisträgern gehörte auch der Kunstturner Silas Kipfer aus Büren. Der im regionalen Leistungszentrum NKL in Liestal trainierende 17-Jährige startet für den TV Ziefen und durfte einen der sechs Sportförderpreise entgegennehmen. Dem «Wochenblatt» hat Silas Kipfer auf einige Fragen gerne Auskunft gegeben. WOS: Herr Kipfer, Sie haben einen Sportförderpreis vom Regierungsrat des Kantons Solothurn erhalten. Was bedeutet Ihnen dieser Preis? Silas Kipfer: Es ist für mich zuerst einmal eine grosse Ehre und Anerkennung für meine Leistungen im vergangenen Jahr. Es ist aber auch eine Entschädigung für all die Mühe, das viele Training und der gleichzeitige Verzicht auf Dinge, für die man als Spitzensportler halt nicht mehr so Zeit findet. Und letztendlich ist es auch ein willkommener finanzieller Zustupf. Das Jahr 2016 ist für Sie ein spezielles Jahr. Hatte der Lehrabschluss Priorität gegenüber dem Leistungssport? Die vergangenen zwei Jahre waren für mich aus sportlicher und beruflicher Sicht sehr intensiv. Angefangen im 2014 mit der Vorbereitung und Teilnahme an der Junioren-EM in Sofia, den

weiteren internationalen und nationalen Wettkämpfen und schliesslich der Teilnahme am Olympischen Sommerfestival der Europäischen Jugend im 2015 in Tiflis und den bereits beginnenden Vorbereitungen für die Junioren-EM 2016. Dies alles nebst meiner Berufslehre reinzukriegen, war dann doch etwas zu viel, weshalb ich mich im Herbst dazu entschlossen habe, meine Prioritäten zugunsten meines Lehrabschlusses neu festzulegen und den Trainingsumfang vorübergehend zu reduzieren. Das ist auch der Grund, warum ich zurzeit noch keine Wettkämpfe bestritten habe. Haben Sie schon konkrete Ziele? Nach den erfolgten Lehrabschlussprüfungen bin ich nun daran, sukzessive die Trainingseinheiten zu erhöhen. Mein Ziel ist es, als Teil des Team NKL die Schweizer-Mannschaftsmeisterschaft in der Nationalliga B bestreiten zu können. Wie es anschliessend konkret weitergeht, ist zurzeit noch in Diskussion. Mit meinen Eltern, meinen Trainern und meinem Athletenbetreuer prüfen wir momentan verschiedene Optionen. Sportlich möchte ich natürlich möglichst bald wieder dort anknüpfen, wo ich vor meiner Pause aufgehört habe und mich mittelfristig, verbunden mit einem Wechsel ins Verbandszentrum nach Magglingen, fürs Nationalkader empfehlen. Ueli Waldner

LAUFSPORT

«dr schnällscht Laufetaler/Thiersteinr» Am Mittwoch, 1. Juni findet am Nachmittag auf der Sportanlage des Gymnasiums Laufen «dr schnällscht Laufetaler/Thiersteiner 2016» statt. Alle Kinder der Region Laufental und Thierstein sind herzlich eingeladen, an diesem Sprintwettbewerb teilzunehmen. Um 15 Uhr geht’s mit einem gemeinsamen Aufwärmen los. Manuel Hügli, amtierender U23-Marathon-Schweizermeister, wird mit dem Team von «10 Meilen Laufen» die Kinder optimal auf den Wettkampf vorbereiten. Detaillierte Informationen über den Event sind auf der Homepage www.seklaufen.ch unter «dr schnällscht Laufetaler/Thiersteiner 2016» zu finden. Für die drei ersten jeden Jahrgangs gibt es eine schöne Erinnerungsmedaille. Die Teilnahme ist gratis. Alle erhalten einen Preis! Mach mit und melde dich an! Zeitplan: Geleitetes, professionelles Aufwärmen mit «10 Meilen Laufen» Team findet um 15 Uhr statt. 2007 und jüngere über 50m ab 15.45 Uhr, 2003 bis 2006 über 60m ab 16.30 Uhr, 2001 und 2002 über 80m ab 17.15 Uhr. Nachmeldungen sind auf der Sportanlage bis 30 min vor dem Start der jeweiligen Kategorie möglich! Tobias Holliger

Sprintwettbewerb: Wer wird dieses Jahr zuoberst auf dem Podest stehen? FOTO: ZVG

n der 18. Runde der 3. Liga kam es in Binningen am Muttertag zum Spitzenkampf des Tabellenzweiten gegen Leader Dornach. Sollte noch einmal etwas Spannung aufkommen, brauchte es einen Sieg des Heimteams und ebenfalls einen Erfolg des Dritten Münchenstein in Breitenbach. Da die Schwarzbuben aber ebenfalls dringend auf Punktzuwachs angewiesen sind, verlor Münchenstein beim 2:2 bereits am Samstag weitere zwei Zähler. Dornach dagegen löste seine Hausaufgaben, wenn am Ende auch nicht mehr ganz so souverän. Das Überraschungsteam Binningen ging früh in Führung. Dornach kehrte das Skore bis zur Pause aber auf 3:1. Zweifacher Torschütze war Davide Seminaroti. Als es nach einem erzwungenen Eigentor dann gar 4:1 stand, nahmen es die Dornecker gemütlicher. «Wir wähnten uns dann zu sicher, gingen nicht mehr so entschlossen in die Zweikämpfe und waren in manchen Situationen auch mit der Konzentration nicht mehr auf der Höhe», meinte ein abgekämpfter Spielertrainer Ernes Hodzic. Binningen kam mit zwei Vorstössen durch die Mitte noch auf 3:4 heran, doch in der Nachspielzeit machte Dornach mit einem Kontertor von Carlo Loiudice alles klar. Nach Verlustpunkten hat Dornach jetzt zehn Punkte Vorsprung und das bei noch vier ausstehenden Partien. Gewinnt Dornach das Nachtragsspiel gegen Allschwil, kann es am 21. Mai zu Hause gegen Aesch den

Ausgleich: Der wichtige Ausgleich für Dornach erzielte Stefan Schindelholz (20). FOTO: EH-PRESSE

Aufstieg feiern. Nichts zu feiern gab es für Soleita, das auf eigenem Platz gegen Amicitia Riehen 1:6 tauchte. «Wir haben das Spiel in der ersten halben Stunde verloren, denn bis zur 32. Minute lagen wir 0:4 hinten. Wir kamen nach zwei Minuten zu zwei Chancen und haben dann komplett den Faden verloren. Nach der Pause versuchten wir alles, um nochmals zurückzukehren. Doch statt dem Anschlusstreffer fiel das 1:5 und damit auch die letzte Hoffnung», bilanzierte ein enttäuschter Trainer Christian Kunz. Damit bleibt Soleita mit 18 Punkten weiter in akuter Relegationsgefahr, wie auch Laufen, das in Aesch 0:3 verlor. Breitenbach holte zwar einen beachtlichen Punkt beim 2:2 gegen Münchenstein (Tore von Albert Frrokaj und Edison Krasniqi), doch mit den nun 21 Punkten konnte man sich nicht absetzen. Röschenz tritt erst heute Donnerstag zu Hause gegen Allschwil an (20 Uhr). Fünf Teams liegen innert vier Punkten. Das heikelste Restprogramm hat dabei Breitenbach, während Laufen

und Aesch noch Spieler ihrer ersten Equipen einsetzen können. In der regionalen 2. Liga musste Laufen einen weiteren Dämpfer einstecken. Wieder erspielte man sich gegen Reinach zahlreiche gute Torchancen, sündigte aber einmal mehr im Abschluss. Reinach demonstrierte dem Team von Adnan Ercedogan, wie es geht und nach dem 0:1 verlor man den Glauben an ein positives Ende und kassierte mit dem 0:3 bereits die zehnte Pleite. «Die zuletzt unglücklichen Spielverläufe sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen im Keller ist. Da reichen wenige negative Ereignisse und schon geht nichts mehr», so der Trainer. Wegen Pfingsten geht es erst wieder am 21. Mai weiter. Laufen ist zwar auf den elften Rang abgerutscht und hat nur noch acht Punkte Reserve auf Therwil, doch das sollte bei noch fünf ausstehenden Partien für den Klassenerhalt reichen. Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/eh-presse

TENNISCLUB BREITENBACH

SCHWINGEN

Durchzogener Saisonstart

7 Zweige für heimischer Schwingklub

tcb. Jährlich startet Anfang Mai die Schweizerische IC-Meisterschaft von Swiss Tennis. Für die regionale Tennishochburg Breitenbach starteten dabei erstmals acht Mannschaften in die Wettkämpfe. Bei fast schon sommerlichen Bedingungen konnten am ersten Interclubwochenende für einmal sämtliche Partien gespielt werden. Trotz Personalsorgen allenthalben gab es für den TCB drei Siege zu feiern, wobei vor allem die Senioren und die Herren Aktivmannschaft zu überzeugen wussten. Die Aussichten für die Senioren- und Jungseniorenteams hätten ungünstiger kaum sein können. Diverse Absenzen und Verletzungen führten zu einem Notstand an Spielern, wie er noch selten vorkam. Am besten trotzten die Senioren 1. Liga diesen Umständen. Sie erreichten einen 5:2 Heimsieg gegen den TC Herzogenbuchsee und sind somit auf Kurs, damit das Ziel Aufstiegsspiele nicht schon früh aus den Augen verloren wird. Eine ebenso solide Leistung zeigte das Fanionteam in der 2. Liga. Das Team um Captain Marco Künzli zeigte auswärts in Möhlin eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewann verdient mit 6:3. Bei den Damen kam es zur Premiere der neuen 2. Liga Equipe. Die von Denise Dietler geführte Gruppe startete mit viel Motivation ins Abenteuer Interclub und durfte sich beim ersten Auftritt gleich einen 4:2 Erfolg notieren lassen. Nächste Heimspiele am 21./22. Mai 2016: SA, 21. Mai 2016, 09:00 Uhr: Senioren 2. Liga 45+ - TC Gelterkinden, 14:00 Uhr: Damen 2. Liga – TC Reinacherheide; SO, 10. Mai 2015, 09:00 Uhr: Jungsenioren 1. Liga 35+ – TC Hünenberg 1; 14:00 Uhr: Herren 2. Liga – TC Münchenstein.

Ausgezeichnet: (unten v.l.) Dario Christ, Valentin Scherz, Marino Christ, (oben v.l.)Sämi FOTO: ZVG Bachmann, Reto Schaub, Matthias Imobersteg, Gian Thomann. D.L. Nachdem der Schwingerkönig Kilian Wenger an Auffahrt im Rankhofstadion als Festsieger vom Baselstädtischen Schwingertag gefeiert wurde, versuchten am Samstag rund 180 Nachwuchsschwinger auf dem gleichen Platz ihr Glück. Darunter auch wieder einige «böse Buben» von unserem Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental. Am Baselstädtischen Jungschwingertag war es auch wieder für ca. 30 Prozent der Teilnehmer möglich, eine der begehrten Auszeichnungen (Zweige) zu erkämpfen. In der jüngsten Kategorie schaffte dies wieder Valentin Scherz aus Kleinlützel. Mit fünf gewonnenen Gängen belegte er den starken 2. Platz. In der Kat. 2005/2006 konnte Marino Christ aus Gempen mit vier gewonnenen und einem gestelltem Gang einen Zweig entgegennehmen und freute sich über den

3. Platz. Sein älterer Bruder Dario Christ schaffte es in der Kat. 2004/2003 sogar in den Schlussgang, den er aber nach dem ersten Zusammengreifen gegen seinem Aargauer Kontrahenten Yanik Bucher mit einem Hochsprung verlor. Mit vier gewonnenen Gängen und 57.25 Punkten erreichte er den tollen Rang 4a. In derselben Kategorie absolvierte der Himmelrieder Gian Thomann sein allererstes Schwingfest und legte gleich vier seiner Gegner ins Sägemehl. Mit insgesamt 56.00 Punkten konnte er seinen ersten Zweig entgegennehmen. Ebenfalls mit insgesamt 56.00 Punkten konnten Sämi Bachmann aus Seewen und Matthias Imobersteg (Beinwil) auf dem 6. Rang eine Auszeichnung nach Hause nehmen. Und zu guter Letzt erreichte Reto Schaub in seiner Kategorie mit 55.75 Punkten den Rang 5, ebenfalls mit Auszeichnung.


DORFPLATZ

Donnerstag, 12. Mai 2016 Nr. 19

GASTBEITRAG

EINGESANDT

Schwarzbübische Aussenpolitik

Cupcake-Workshop des Elternzirkels

Die Gruppe Schweiz–Israel reist über das 1. Mai Wochenende zu einem fünftägigen Arbeitsbesuch nach Israel. Obschon ich nicht Mitglied der Gruppe bin, entscheide ich kurzerhand, mich anzuschliessen. Kaum in Israel gelandet, stecken wir bereits in einer vertieften Diskussion über dieses geschichtsträchtige Land. Keine andere Stadt der Welt habe in ihrer Geschichte so viel Blutvergiessen gesehen wie Jerusalem. Sofort wird uns bewusst, wie fest sich der Kampf um die eigene Existenz in das Alltagsleben der Israeli eingebrannt hat. Wir besuchen die Gedenkstätte des Holocausts, Yad Vashem in Jerusalem. Das Museum zur Geschichte des 2. Weltkriegs zeigt das beispiellose Verbrechen der Nationalsozialisten, von Beginn der Machtübernahme durch Adolf Hilter, bis zur Kapitulation der Deutschen sowie der Staatsgründung Israels und den Nachwirkungen des Krieges für das jüdische Volk. Unerträgliche Momente der Verzweiflung lasse ich auf mich wirken. Geschichten von gequälten und deportierten Juden werden in dieser eindrücklichen Museums-Anlage nacherzählt, sodass der Besucher Schmerz und Scham empfindet. Betroffen von diesen beispiellosen Darstellungen und Bildern legen wir einen Kranz nieder, im Gedenken an die Vernichtung von 6 Millionen Menschen und unzähligen Traumatisierten. Allgegenwärtig auf unserer Reise ist der Palästinenser-Konflikt. Schnell wird klar, dass die westeuropäische Darstellung oft zu kurzsichtig und oberflächlich

ist, um der komplexen Situation vor Ort gerecht zu werden. Die Siedlungen Israels in der Westbank, welche immer im Zentrum stehen, seien nur ein Nebenschauplätze des Konflikts. Das Wichtigste und nicht verhandelbare sei die Existenz des Staates Israel. Und der schier unlösbare, weil religiöse Teil am Konflikt sei die Situation um den Tempelberg in Jerusalem. Einen Teil der arabischen Welt sieht diese Existenz noch heute als Provokation. Jeder aber, der den jüdischen Staat akzeptiere, sei willkommener Gesprächspartner in Jerusalem. Anlässlich des Friedensvertrags mit Ägypten von 1979 wurde ein Kompromiss geschlossen und es mussten beidseitig einschneidende Veränderungen hingenommen werden. Bspw. mussten damals die Siedlungen Israels im Sinai komplett geräumt werden. Nur so war ein dauerhafter Frieden möglich. Israel sei auch heute bereit, einen hohen Preis für den Frieden mit den Palästinensern zu bezahlen. Dieser Frieden schulde man den eigenen Nachkommen. Man könne aber nur mit Organisationen verhandeln, welche als Ziel nicht die Zerstörung des jüdischen Staates verfolgten. Es besteht kein Zweifel, dass die Israeli diesbezüglich nichts dem Zufall überlassen werden und die Sicherheit des Staates aufs Spiel setzen. Die vielen Menschen in Israel, welche wir in diesen Tagen treffen, sind in einer äusserst patriotischen Grundhaltung geeint. Sie alle scheinen jederzeit bereit zu sein, für ihre grösste Errungenschaft, die Gründung des Staates Israel, ihr Leben aufzugeben. Eine unter den historischen Umständen in jeder Hinsicht nachvollziehbare Haltung. Nationalrat Christian Imark

Einen detaillierten Reisebericht lesen Sie auf der Webseite: www.schwarzbuben.ch

VERANSTALTUNG

Juventus Musica Basel – W. A. Mozart: Requiem Mit unserem Chor und Orchester Juventus Musica Basel (www.juventusmusica.ch) führen wir am 22. Mai um 17.00 Uhr in der Katharinenkirche Laufen das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Solisten sind: Gabriela Glaus - Sopran, Alexandra Meier – Alt, Timothy Löw – Tenor, Tobias Wurmehl – Bass. Das Requiem von Mozart gilt als eines der bekanntesten Werke dieser Gattung, welches der Komponist leider nicht vollenden konnte. Dies wurde schlussendlich von Franz

Xaver Süssmayr übernommen und von Franz Bayer, dessen Version wir aufführen, nochmals leicht abgeändert. Wir würden uns über viel Publikum sehr freuen! (Eintritt frei, Kollekte) Das gleiche Konzert führen wir am 21. Mai um 20.00 Uhr auch im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein (Lärchenweg 3) auf. Timothy Löw Konzert: 22. Mai, 17.00 Uhr / Katharinenkirche Laufen

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GEDANKENSTRICH

Hartes Brot für zwei Quellen

Roland Bürki Wunderschöne Kalorienbomben: Die Cupcakes von Büsserach. FOTO: ZVG An zwei Abenden im April durften die Mitglieder des Elternzirkels Büsserach an einem Cupcake-Workshop teilnehmen. Wir konnten dafür Fabienne Hänggi von «Fabienne’s Tortenreich» aus Büsserach gewinnen. Sie führte uns mit sehr viel Kreativität, Sympathie und Können durch den Abend. Mit vielen tollen Farben durften wir Fondant einfärben, Blumen, Herzli und jede Menge andere Motive ausstechen und diese dann mit Pinsel, Puder etc. verzieren. Es wurde an jedem Tisch eifrig, mit viel Liebe und Geduld gearbeitet und die Teilnehmerinnen wurden zu wahren Künstlerinnen. Fabienne erklärte uns die Herstellung einer Buttercrème und wir färbten und

aromatisierten diese in leckere und bunte Kalorienbomben ein. Anschliessend durften wir die köstlichen, schon vorbereiteten Muffins, mit unserer Buttercrème und den kreativen Fondant-Auflagen dekorieren. Wir waren bei unserer Ausdauer und Kreativität fast nicht mehr zu stoppen. Am Schluss konnten wir die Cupcakes mit nach Hause nehmen und die Familienmitglieder mit unserem Können überraschen. Es hat allen sehr grossen Spass gemacht und ich bin überzeugt, dass die eine oder andere Teilnehmerin von nun an Fondant daheim auf Lager hat und beim nächsten Geburtstagsfest auch die Gäste überraschen wird. Caroline Reimann Elternzirkel Büsserach

AUSSTELLUNG

Kunstausstellung im Rosengarten WOS. A Promised Rose Garden, so heisst die erste Kunstausstellung im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Die Künstlerin Andrea Wolfensberger zeigt Fotografien von Rosen, die sie Ende 2014 anlässlich des Kunst am BauWettbewerbs für den Innenbereich des Seniorenzentrums gemacht hat. Andrea Wolfensberger, geboren 1961 in Zürich, lebt und arbeitet in Walden-

burg, Baselland. Die Vernissage findet am Mittwoch, 25. Mai, um 17 Uhr statt, mit Führung und Apéro. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 25. September 2016, und kann täglich besucht werden. Ausstellung: Vernissage, 25. Mai, 17 Uhr, Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, Laufen, bis 25. September, www.sz-rosengarten.ch.

LESERBRIEF

Deponie in Blauen Wasser ist Leben — und niemand hat das Recht ein lebenswichtiges Gut zu zerstören! Meiner Meinung nach geht es hier wieder einmal um Profit (Geld) und für diesen Profit wird reines Quellenwasser geopfert! Ich persönlich würde den Verantwortlichen für ein paar Tage

den Hahn zudrehen. Eventuell würde dann ein Umdenken stattfinden. Wo steckt die Wurzel einer solchen Schnapsidee? Haben sie schon einmal gedacht, dass sich die Natur rächen kann und in diesem Fall auch wird? Tilde Fuchs, Blauen, 86 Jahre jung

LESERBRIEF

Sprachliche Gleichstellung Auf meine Interpellation im Kantonsrat, man solle doch einmal aufhören, bei sämtlichen männlichen Funktionsbezeichnungen immer noch die weibliche zu nennen, wurde mir beschieden, dass die Frauen eben auch mitgemeint werden wollen, und zwar nicht nur als Hinweis am Anfang. Mit hoch gestochenen Erklärungen wird versucht, zu erklären, was man nicht erklären kann. « Unsere Denkweise prägt die Art, wie wir sprechen. Aber der Einfluss wirkt auch in der Gegenrichtung (gemäss angeblichen linguistischen Forschungsergebnissen). Bringt man Menschen neue Farbwörter !!? bei, entwickelt sich ihre Fähigkeit, Farben differenzierter wahrzunehmen, positiv.» Daraus leitet die Regierung ab, dass die Verwendung der männlichen und weiblichen Berufsbezeichnungen als wirkungsvolle Massnahme zur Förderung der beruflichen Gleichstellung zu betrachten ist. Im Reglement «Revision Geschäftsreglement Richteramt Solothurn-Lebern», bei dem der Kantonsrat ein Vetorecht hat, wird auf 5 Seiten 66 mal die weibliche Form zur männlichen ergänzt. Die weibliche Nennung umfasst ungefähr einen Fünftel des Reglementes. Jedes Mal wird neben dem Amtsgerichtspräsidenten noch die Amtsgerichtspräsidentin vermerkt,

ebenso Stellvertreterin, Gerichtsschreiberin, Amtschefin, Amtsrichterinnen, Amtsgerichtsschreiberin, Instruktionsrichterinnen, Rechtspraktikantinnen, er oder die Vorgesetzte, Kanzleimitarbeiterin. Es genügt auch nicht zu schreiben «Der geschäftsleitende Amtsgerichtspräsident, resp. Präsidentin», sondern es muss natürlich auch noch ergänzt werden «und die geschäftsleitende Amtsgerichtspräsidentin». Der Kanton Solothurn ist ein Gliedstaat der Eidgenossenschaft und muss nicht jeden Blödsinn, der von oben kommt, mitmachen. Der Bundesleitfaden enthält 191 Seiten über die sprachliche Gleichstellung. Leider kann ich als Kantonsrat diese Praxis nur verurteilen, nicht ändern, denn die Gleichschaltungsindustrie beim Staat inklusive Staatsmedien etc. hat das Wirkungsfeld in der Geschlechterfrage besetzt, es sei denn, die jüngeren Frauen werden einmal den Mut haben, die Auswüchse der 68er Feministinnengeneration wieder zu beschneiden. Höhere universitäre Ausbildungen sind immer mehr gefragt; der normale Menschenverstand bleibt auf der Strecke. Peter M. Linz, Büsserach Kantonsrat SVP

«Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart», diese Lebensweisheit hindert noch heute viele Menschen, Brot zu entsorgen, das andernorts in der Welt zum Leben gebraucht würde. Diese hohe Achtung vor dem täglichen Brot, lässt sich mit Fug und Recht auf das Trinkwasser übertragen, das in vielen Teilen der Welt heute besorgniserregende Mangelware ist. Nun droht auch den beiden Quellen in Zwingen hartes Brot. Vom Kanton. Kürzlich schrieb ich über den Mehrheitsentscheid des Landrats, das unzeitgemässe, idyllische Juratälchen mit «harmlosem» Bauschutt zuzuschütten und auszumerzen. Ganz nach der schon einmal von mir zitierten Aussage von Jane Fonda: Wir gehen mit der Umwelt um, als hätten wir eine zweite im Kofferraum. Die Technologiegläubigkeit des Landrats und dieser blinde Glaube an ewiges Wachstum haben einen Bekannten veranlasst, mir seine Gedanken zur landrätlichen Geringschätzung der uns leihweise überlassenen Natur zukommen zu lassen: Es ist Freitagabend. Das Schweizerfernsehen, SRF1, zeigt in der Tagesschau Bilder. Sie gehen durch Mark und Bein. Kinder, Frauen und Männer in einem Flussbett. Das Wasser reicht kaum bis zu den Knien. In der Regel beträgt der Wasserstand zwei Meter. Hunderte Hektaren guten Ackerlands geben infolge Wassermangels keine Ernte mehr her. Hunger droht. Auf einem Stapel liegen Säcke mit Getreide, um die ausgemergelten Körper zu stärken, und es wird versucht, diese Menschen am Leben zu erhalten. Viele werden sterben. Erschütternde Bilder. Sie lassen einen nachts kaum schlafen. Es ist Samstag. In einer Tageszeitung findet sich ein Spendenaufruf. Er zeigt die Not von Menschen und bittet um Hilfe. Der Grund: Wassermangel! Vor einiger Zeit: Klimakonferenz in Paris. Politiker reden. Letzte Woche in New York: Politiker unterzeichnen das Abkommen bezüglich der Klimaerwärmung. Die Schweiz ist auch vertreten. Man rühmt das Abkommen. Das Eis der Gletscher schmilzt weiter. Und bei uns? Auf dem Weg von Zwingen nach Blauen will man Jahrtausende alte Jurafalten mit Bauschutt füllen. Millionen von Kubikmetern möchte man deponieren. Ohne Rücksicht auf die ebenso alten Quellen, die den Menschen, Tieren und Pflanzen dienen und deren Überlauf die Birs mit frischem und gesundem Wasser nährt. Wo bleibt der Respekt vor der Natur? Wo bleibt die Verantwortung gegenüber dem Volk? Ist diese Politik noch glaubwürdig? Schön, dass es Leute gibt, die sich gegen dieses Tun wehren. Es ist unübersehbar, dass sich immer mehr Leute im Laufental und im übrigen Kanton gegen solches Gebaren stemmen. Über 2000 Referendumsunterschriften in kürzester Zeit fordern mehr Respekt vor der Natur und ihren Quellen. Soll die Baulobby doch ihren nicht ganz unverdächtigen Bauschutt eigenverantwortlich in eigenen Löchern entsorgen, ganz nach ihrem wirtschaftsliberalen Credo: Mehr Freiheit, weniger Staat!


DIES UND DAS ZAHNARZTTIPP

VERANSTALTUNG

Die richtige Zahnpflege ist besonders bei Diabetes wichtig

Kantonale Gerätemeisterschaften

Diabetes hat einen negativen Einfluss auf Zähne und Zahnfleisch. So weisen Diabetiker unter anderem ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen, Zahnbettentzündung und andere Munderkrankungen auf. Daher ist es für sie im Sinne der Vorbeugung besonders wichtig, ihrer Mundgesundheit erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Längerfristig erhöhte Blutzuckerwerte setzen die Blutversorgung herab – auch im Bereich des Zahnfleischs. Dies führt zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. In der Folge wird die Abwehr gegen Bakterien geschwächt, Keime können sich schnell vermehren und es kommt zu Zahnfleischerkrankungen. Auch die bei Diabetikern häufig auftretende Mundtrockenheit trägt das ihre dazu bei: Sie kann Schmerzen, Aphthen, Zahnfleischprobleme und Karies verursachen, da durch geringen Speichelfluss ein wesentlicher Schutzfaktor im Mund fehlt. Gut eingestellte Diabetes-Patienten mit korrekter Mundhygiene haben allerdings nur wenig Karies, weil sie sich zuckerarm ernähren. Hingegen sind Diabetiker anfällig auf Pilzinfektionen (Mykosen). Diese entwickeln sich in der Mundhöhle bei erhöhtem Glukosespiegel des Speichels besonders gut. Sie lassen sich aber mit Medikamenten heilen und durch korrekte zuckersenkende Behandlung, Tabakabstinenz und gute Mundhygiene vermeiden. Im Normalfall reagiert der Körper bei einer Entzündung mit verstärkter Durchblutung, um die Abbauprodukte der Bakterien abzutransportieren. Bei

schlecht eingestelltem Diabetes kann aber die Durchblutung nicht gesteigert werden: Die Bakterien können sich schnell vermehren und das Zahnfleisch angreifen. Darum leiden Erwachsene und Kinder mit einem erhöhten Glukosespiegel überdurchschnittlich häufig an schwerer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Zahnbettentzündung (Parodontitis). Wie andere vom Diabetes verursachte Komplikationen hängen also auch Zahnfleischprobleme davon ab, ob ein Diabetes gut eingestellt ist oder nicht. Umgekehrt bietet eine gute Einstellung des Diabetikers den besten Schutz vor Zahnfleischerkrankungen und deren Folgen. Diabetiker können mit der richtigen täglichen Zahnpflege auch selber dazu beitragen, dass es nicht zu einer Zahnfleisch- oder sogar Zahnbettentzündung kommt: Putzen Sie mindestens zweimal täglich, morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen, gründlich Ihre Zähne. Ob Sie dazu eine elektrische oder eine herkömmliche Zahnbürste benutzen, ist Ihnen überlassen. Die SSO-Zahnärzte beraten Sie gerne, wenn Sie Fragen zur richtigen Zahnputztechnik haben. Fluoridhaltige Spüllösungen, die einmal täglich angewendet werden, sind empfehlenswert, genauso wie die Benutzung von Zahnseide oder speziellen Zwischenraumbürsten zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Dr. med. dent. Nikola Savic, Mitglied Zahnärztegesellschaft SSO

VERSICHERUNG

1,7 Millionen für Kunden im Raum Aesch Über fünf Prozent mehr Prämienvolumen für die Generalagentur Aesch: Auch 2015 verzeichnet die Mobiliar in Aesch und Laufen ein starkes WachsGeneralagent: Ste- tum. Dank dem phan Hohl FOTO: ZVG anhaltenden Erfolg fliessen 1,7 Millionen Franken direkt an die Kunden in der Region Aesch und Laufen zurück. Im letzten Geschäftsjahr erhöhte die Generalagentur Aesch ihr Prämienvolumen um 5,2 Prozent auf rund 35 Millionen Franken. Dabei vertrauen immer mehr Baselländer nicht nur für Sachund Vermögensversicherungen auf die Mobiliar. Auch bei den Lebensversicherungen verzeichnet Generalagent Stephan Hohl einen Zuwachs. «Wir entscheiden fast alles vor Ort, ohne Umweg über eine Zentrale», erklärt Hohl. «Und genau diese persönliche Beziehung schätzen unsere Kunden.»

ankerung der Mobiliar profitieren nicht Aktionäre, sondern die Kunden selbst vom guten Ergebnis. Im Einzugsgebiet der Generalagentur Aesch fliessen 1,7 Millionen Franken an die über 24 000 Kundinnen und Kunden zurück: Sie erhalten ab Mitte 2016 ein Jahr lang eine Prämienreduktion von 10 Prozent auf die Versicherungen für Motorfahrzeuge und Betriebsversicherungen. 8073 Schäden vor Ort erledigt Im letzten Jahr kümmerte sich die Generalagentur Aesch um 8073 Schäden. Generalagent Stephan Hohl: «Weil wir über neun von zehn Schäden vor Ort erledigen, vergeben wir auch die Arbeiten an das lokale Gewerbe. Mit unseren 79 Generalagenturen in der ganzen Schweiz sind wir darum ein wichtiger Partner für das lokale Gewerbe.»

Kunden profitieren vom Erfolg Aufgrund der genossenschaftlichen Ver-

Wichtige Arbeitgeberin 2015 beschäftigte die Generalagentur in Aesch 35 Mitarbeitende – darunter vier Lernende. «Die Ausbildung von jungen Leuten ist mir wichtig. So investieren wir in unsere Zukunft und stellen sicher, dass wir weiterhin einen Top-Service bieten können», sagt Generalagent Stephan Hohl.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Springkonkurrenz in Laufen

Kinderflohmarkt am 21. Mai in Laufen

Am Pfingstmontag, 16. Mai 2016, führt der Reitverein Laufen und Umgebung für alle Pferdefreunde der Region ein Freundschaftsspringen bei der Reithalle «auf Saal» in Laufen durch. Ab 8.30 Uhr werden Sie in vier Prüfungen fairen und spannenden Sport zu sehen bekommen. In einer gedeckten Festwirtschaft können sich Zuschauer und Konkurrenten mit Steaks und Würsten vom Grill sowie anderen Leckerbissen und feinen Kuchen verwöhnen lassen. Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Gönnern und Sponsoren. Ohne Ihr Entgegenkommen wäre die Durchführung eines solchen Anlasses nicht möglich. Eintritt frei! Reitverein Laufen und Umgebung

Am Samstag, 21. Mai findet in der Turnhalle Schulhaus Serafin in Laufen erstmalig ein Hallen-Kinderflohmarkt statt. Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule verkaufen von 10.00 bis 14.00 Uhr allerlei Krimskrams und freuen sich auf regen Andrang. Geplant ist, dass 2x im Jahr, jeweils im Frühling und Herbst ein Kinderflohmarkt stattfinden wird – unbedingt vormerken: Der nächste Flohmi findet dann am Samstag, 29. Oktober 2016 statt. Organisiert wird der Hallen-Kinderflohmarkt von Sonya Pernter und Tanja Rainone und wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Verkaufstag. Tanja Rainone Sonya Pernter

Am 20./21. Mai 2016 finden in der Turnhalle Gymnasium in Laufen (BL) die kantonalen Gerätemeisterschaften im Einzelturnen statt. Durchgeführt werden sie zum ersten Mal vom Turnverein Breitenbach. Dieser freut sich, diese Meisterschaften mit vielen motivierten Turnerinnen und Turnern aus dem Kanton Solothurn sowie aus zahlreichen Gastkantonen durchführen zu dürfen. Es erwartet uns ein aufregendes Wochenende, wobei wir viele schöne Turnübungen zu Gesicht bekommen. Wir freuen uns alle auf ein spannendes und erfolgreiches Wochenende und wünschen bereits heute allen Teilnehmenden einen gelungenen, fairen und unfallfreien Wettkampf. Alessia Contino Turnverein Breitenbach

WANDERTIPP

Im nahen Grenzgebiet zum Bergsee Sa. 21. Mai 2016 Wir starten in Fridborn (620m) und wandern durch eine liebliche, mit blühenden Ginsterbüschen gesäumte Gegend, über Egg (740m) zum malerischen Bergsee (450m). Nach einer ausgiebigen Pause geht’s hinunter nach Bad Säckingen (300m). Wanderzeit: ca. 3 Std. Billett: ca. 8 Euro, wird von der Wanderleiterin gelöst Verpflegung: aus dem Rucksack oder im Restaurant am Bergsee Wichtig: ID und Euro mitnehmen Treffpunkt: 08.30 Uhr Basel Badischer Bahnhof Auskunft und Anmeldung bis 18. Mai bei: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58 Es laden ein: Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Donnerstag, 12. Mai 2016 Nr. 19

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DENKPAUSE

«Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen …» (Röm. 8,20) schöner Wagen! Aus und vorbei!

Franz Sabo Jedes Jahr im Frühling, insbesondere im Monat Mai, zeigt uns die Natur ihr grösstes und wohl auch schönstes Wunder: neues Leben! Überall zwitschert, grünt und blüht es. Die Menschen zieht es hinaus an die Sonne, in die Wärme, auf die Wiesen, in die Gärten. Sie lassen sich anstecken von der Lebenskraft, welche die Natur gerade jetzt spendet und sendet – einerseits. Andererseits ist es gerade der Mensch, welche diese seine Energie- und Lebensquelle zerstört. Er gräbt sich quasi selbst das Wasser ab. Das Flüchtlingsproblem bereitet einigen Ländern grosses Kopfzerbrechen. Die Umweltzerstörung trifft jedoch den ganzen Planeten. Unsere Enkel werden die Alpengletscher nur noch auf Bildern und in Filmen bewundern können. Da und dort findet sich vielleicht noch ein kläglicher Rest. Daran zu denken, sich das vorzustellen, tut ein bisschen weh.

Ein paar Jahre vorher, ungefähr vor 70 Millionen Jahren, liefen auf der Erde noch eine Menge Dinosaurier herum. Aus und vorbei. Der «Wilde Westen» wurde «befriedet» und die Indianer in Reservate gesteckt. Aus und vorbei mit der Büffeljagd. Der weisse Mann hat auch das geregelt. Was ist mit den Inkas und Azteken passiert? Zum Teil wurden sie abgeschlachtet. Aus und vorbei. Die Hochkulturen der alten Ägypter oder Sumerer und anderer sind verschwunden. Aus und vorbei. Und in ein paar Jahren leben die letzten Schweizer in einem Reservat im Jungfrau-Gebiet oder im Münstertal und hüten dort Geissen, blasen Alphorn und schiessen Äpfel von den Köpfen ihrer Kinder. «Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen», schreibt Paulus im Römerbrief. Und damit der Evolution. Eine unaufhaltsame Entwicklung! Was soll man da machen? Machen wir das Beste draus! Nach uns kommt sowieso früher oder später die Sintflut, bzw. eine Art Jahrtausend-Flut. Oder der Super Gau, ein RiesenErdbeben, ein Monster-Smog, die grosse Dürre und megaheisse Sommer. Tja, und wo bleibt jetzt die gute Nachricht?! Die Schöpfung ist zwar der Vergänglichkeit unterworfen, aber gleichzeitig hat Gott uns Hoffnung geschenkt, führt Paulus weiter aus. Ob das reicht, Hoffnung?! Hoffnung worauf? In der Schöpfungsgeschichte lesen wir: «Gott nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und behüte.» (Gen. 2,15.). Gut gemeint, lieber Gott – aber wozu? Wozu, wenn ohnehin die Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen ist und früher oder später alles bachab geht! Hoffen? Worauf? Wenn das keine Herausforderung ist?!

Ein bisschen Wehmut befällt mich auch, wenn ich an den kleinen Bäckerladen in unserem Dorf zurückdenke. Ich sehe vor meinem inneren Auge die Bäckersfrau und den Bäcker und ich schmecke geradezu den Duft von frischem Brot. Aus und vorbei. Ich höre von weitem das Schnaufen und Stampfen der grossen Dampfloks, wie sie sich langsam mit ihren schweren Wagons dem Dorf mühsam nähern und dabei immer lauter werden. Aus und vorbei. Ich erinnere mich an «Isabella». Das war keine Frau, sondern ein Auto namens Borgward-Isabella. Ein wunderFranz Sabo, Pfarrer von Röschenz

VERANSTALTUNG REGION

500 Schüler unterzeichnen Petition WOS. Anfang Jahr hat der Schülerrat des Oberstufenzentrums Leimental eine Petition lanciert in welchem er die Erhaltung der WMS (Wirtschaftsmittelschule) als weiterführende Schule für die Solothurner Sekundarschüler fordert. Über 500 Schüler haben diesen mittlerweile unterzeichnet. Als vor einem Jahr klar wurde, dass in Zukunft keine Solothurner Schüler mehr an die ausserkantonalen Wirtschafts-, Handels- und Informatikmittelschulen gehen können, begann sich nicht nur politisch Widerstand zu regen. Auch in den Sekundarschulen brodelt es seither. Als Unterstützung für den Volksauftrag «Angemessene Bildungsmöglichkeiten auch in den Randregionen» der Jungen CVP, der die Rücknahme des Entscheides fordert, lancierte der Schülerrat des Oberstufenzentrums Leimental (OZL) eine Petition. Am OZL in Bättwil, der Sekundarschule Dornach , am Oberstufenzentrum Dorneckberg in Büren und an der Kreisschule Thierstein West in Breitenbach begannen sie Unterschriften zu sammeln. Mit ihrem Engagement erhofften sie sich, dem Kantonsrat und der Regierung aufzuzeigen, dass sie als Direktbetroffene nicht hinnehmen wollen, dass sie in Zukunft nicht mehr das volle Bildungsangebot zur Verfügung haben sollen. Gestern Mittwoch (nach Redaktionsschluss wurde das Thema im Kantonsrat behandelt.

Camenisch liest aus Roman «Die Kur» Der Bündner Autor Arno Camenisch liest am Mittwoch, 18. Mai, aus seinem neusten Roman «Die Kur» in der Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach. Dabei nimmt er die Zuhörer an der von der Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach und Kultur in Reinach organisierten Lesung mit in ein Fünf-SterneHotel im Engadin. Denn dorthin verschlägt es einen Mann und eine Frau, die einen Aufenthalt gewonnen haben. Durch diesen werden bei der Frau Sehnsüchte wach. Sie lebt auf. Der Mann hingegen fühlt sich wie auf seinem letzten Gang. Eingebettet in 47 Bildern begleitet der Leser sie und wird Zeuge ihrer Lebensbilanz: Wo kommen wir her? Was wollten wir werden? Wohin gehen wir? Die Liebe, das Leben und der Tod stellen diese zeitlosen Fragen, auf die sie auf ihre persönlichen Antworten geben, bevor es endgültig dunkel wird. Der Autor zeigt sich in seinem Roman als Meister ebenso skurriler wie menschlich vertrauter Geschichten, die auf das absolut existenzielle Minimum reduziert sind. Er überzeugt mit erzählerischem Können und feinem Sprachgefühl und zählt zu Recht zu den herausragenden Vertretern der zeitgenössischen Schweizer Literatur. Arno Camenisch ist 1978 im bündnerischen Tavanasa geboren und schreibt in Deutsch und Rätoromanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Im Anschluss an die Lesung offeriert die Ge-

meinde- und Schulbibliothek einen Apéro ebenso können Werke des Autors erworben werden. Pascale Stocker Informationen: www.bibliothek-reinach.ch und www.kir-bl.ch.


LESERGALERIE

Zwei Leser – eine Leserin und ein Redaktor erleben den Frühling auf ihre Art

Nähe Zwingen: Gelb und Weiss sind Trumpf.

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Üppig: Die Apfelblüten spriessen in sanftem Weiss-Rosa.

Durch die Blume: Schloss Zwingen.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

Jesus ist vor Schreck bei der Baustelle in Fehren vom Kreuz gefallen: Doch damit er weiter alles beschützen kann, wurde er mit einem Seil gefesselt. FOTO: NATHALIE FUCHS, FEHREN

Architektur der Landwirtschaft: Acker auf dem Dittingerfeld.

Bueberg am letzten Sonntag: Das Dorf Röschenz im Hintergrund.

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

Gelb herrscht vor: Rapsfeld mit Hoher Winde.

FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

FOTO: MARTIN STAUB


DIES UND DAS

Donnerstag, 12. Mai 2016 Nr. 19

LESERBRIEF

EINGESANDT

Appenzell Innerrhoden will den Lehrplan 21 nicht!

Eine erfolgreiche Schau

Herr Christoph Hänggi schreibt in seinem Leserbrief, dass die Appenzell Innerrhoder Landsgemeinde eine Initiative gegen den Lehrplan 21 abgelehnt hätte. Diese Aussage kommt wahrscheinlich daher, weil die Schweizer Medien nach der Landsgemeinde vom 24. 4. 2016 genau diesen Eindruck erwecken liessen. Aber war das tatsächlich so, oder ist das nur die halbe Wahrheit? Bei einem zweiten Blick stösst man auf interessante Zusammenhänge, die ich im Folgenden zu schildern versuche. In Appenzell Innerrhoden wurde die Diskussion zum Lehrplan 21 durch die Einzelinitiative «Für eine starke Volksschule» von Paul Bannwart angestossen. Nachdem Erziehungsdirektor und Landammann Roland Inauen dem Initianten weit reichende Zugeständnisse gemacht hatte, wollte Bannwart seinen Vorstoss zurückziehen. Dies war jedoch nicht mehr möglich, weil die Abstimmungsunterlagen bereits verschickt worden waren. Deshalb gelangte die Initiative am 24. April doch zur Abstimmung und wurde nach einer klaren Stellungnahme von Landammann Inauen für die kantonale Schulhoheit von der Landsgemeinde abgelehnt. Da die Anliegen der Initiative durch die Zugeständnisse des Erziehungsdirektors umgesetzt wurden, hat dies zu dem gewollten Rückzug und zu der fast einstimmigen Ablehnung der Initiative geführt!

Also da kann nicht von einem Bekenntnis zum Lehrplan 21 gesprochen werden. An der Landsgemeinde bekräftigte der Landammann noch einmal, dass der Lehrplan 21 in Appenzell Innerrhoden nicht einfach übernommen werde: «Ich möchte an dieser Stelle noch einmal klar und deutlich sagen, dass der Kanton Appenzell Innerrhoden den Lehrplan in einer moderaten und eigenständigen Form umsetzen wird. Aus dem Lehrplan 21 entsteht der Lehrplan Appenzell Innerrhoden, der unserer Kultur, unserer Tradition und auch den christlichen Grundsätzen verpflichtet ist.» Auch die inhaltlichen Aussagen von Roland Inauen über die zukünftige Gestaltung der Appenzeller Schule weichen weit vom Lehrplan 21 ab. Damit wird deutlich, dass die Innerrhoder mit dieser Abstimmung keinesfalls den Lehrplan 21 bestätigt haben. In diesem Sinne empfehle ich dem Baselbieter Stimmvolk am 5. Juni 2016 ein dreifaches JA zu den Bildungsvorlagen «Einführung Lehrplan 21 bzw. Lehrplan Volksschule Basel-Landschaft durch den Landrat», «Verzicht auf kostentreibende Sammelfächer» und «Bildungsqualität auch für schulisch Schwächere»! Was die Appenzeller Innerrhoder können, das können auch die Baselbieter! Martin Bracher Büsserach

LESERBRIEF

Lehrpläne nicht verpolitisieren

Franz Meyer Diskussionslos und mit grossem Mehr hat die Appenzell Innerrhoder Landsgemeinde am Sonntag, 24. 4., eine Initiative abgelehnt, welche die Einführung des Lehrplans 21 verhindern sollte. Am 5. Juni hat das Baselbieter Stimmvolk die Möglichkeit auch bei uns ein klares Zeichen zu setzen. Eine parlamentarische Initiative fordert, dass der Landrat über die Einführung des Lehrplans 21 entscheiden soll, das heisst, der Landrat kann den Entscheid des Bildungsrates rückwirkend genehmigen oder verwerfen. Das Parlament ist nicht das richtige Gremium für pädagogische Entscheide. Das hat das Baselbieter Stimmvolk bereits im Jahr 2011 erkannt und dem Bildungsrat die Kompetenz erteilt. Die Einflussnahme des Landrats auf pädagogische und fachliche Dossiers hat der Gesetzgeber bewusst auf die Wahl der Bildungsratsmitglieder beschränkt. Pädagogische und übergeordnete Interessen sollen im Vordergrund stehen und dürfen nicht für politische Auseinandersetzungen herhalten. Der Bildungsrat hat bereits entschieden, den Lehrplan 21 auf Stufe Kindergarten und Primarschule im Schuljahr

Marc Scherrer 2015/16 und auf Stufe Sek I im Jahr 2018/19 einzuführen. Damit schuf er für die Schulen die dringend notwendige Planungssicherheit. Die Schulen, Lehrerinnen und Lehrer benötigen endlich bildungspolitische Ruhe, um ihrer Arbeit professionell nachgehen zu können. Sollte der Landrat im Nachhinein zum Entscheid kommen, den Lehrplan 21 nicht einzuführen, ist nicht klar, wie es in den Baselbieter Volksschulen weitergehen soll. Wird der Lehrplan 21 in der Primarschule wieder abgeschafft? Was passiert in der Sekundarschule? Braucht es einen neuen Lehrplan oder holt man den alten wieder aus der Schublade? Ein Bildungschaos zulasten unserer Kinder ist programmiert. Und nicht zuletzt ist dies auch ein teurer chaotischer Zustand, weil für das Baselbiet extra neue Lehrpläne erarbeitet werden müssen. Darum sagt die CVP am 5. Juni klar Nein zur Änderung des Bildungsgesetzes «Einführung Lehrplan 21»! Franz Meyer, Landratspräsident Vizepräsident CVP Laufental Marc Scherrer, Landrat Präsident CVP Laufental

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Melanies Schwarzhalsziege: Die Jungzüchterin Melanie EmFOTO: ZVG RUTH STICH menegger. Am Samstag, 7. Mai 2016, führte der Ziegenzuchtverein Lüsseltal die alljährliche Frühjahrsschau durch. Bei schönem Vor-Muttertagswetter durfte der neue Vereinspräsident Thomas Vögtlin aus Ramiswil die Züchterinnen und Züchter, Gäste und den aus dem Bernbiet angereisten Experten Roland Bigler begrüssen. Insgesamt elf Züchter stell-

ten ihm mehr als 30 Ziegen zur Beurteilung vor. Er zeigte sich erfreut, auf einem «eher kleinen Schauplatz wie dem Himmelrieder Steinegg» sechs verschiedene Ziegenrassen punktieren zu dürfen. Jeweils die schönste Rassenvertreterin konnte dieses Jahr mit einer Glocke nach Hause gehen. Auf dem Bild ist die Jungzüchterin Melanie Emmenegger

FLÜH

LESERBRIEF

Pfingsten – ein ökumenisches Hochfest

Solidarität, Quellen retten

Ökumenischer Pfingstgottesdienst: Pater Ludwig Ziegerer und Pfarrer Armin Mettler. Wenn am 15. Mai der Heilige Geist über die Heiliggeistkirche in Flüh kommt, dann kommt er ökumenisch. Gemeinsam mit den Katholiken und den Reformierten, unterstützt vom Benediktinerkloster Mariastein, wollen wir diese Gemeinschaft und die ökumenische Tradition im Solothurnischen Leimental pflegen. Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit Pater Ludwig Ziegerer, Pfarrer Armin Mettler und den Gastgebern Franziska Friedmann und Helmut Zimmerli-Menzi, Sonntag, 15. Mai, 10 Uhr in der Heiliggeistkirche Flüh mit anschliessendem Apéro. Evang.-ref. Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental

Zum kürzlich erschienenen Artikel will ich mich nur so weit äussern, als man meinen könnte, er betreffe die Bevölkerung von Zwingen. Die Vorbehalte darin sind an einen andern Adressaten gerichtet. Ich bin zwar der Meinung, dass sich die Schweiz tendenziell auf dem Weg sich zu entsolidarisieren befindet, und ich lege Wert darauf festzustellen, dass Solidarität für die Bevölkerung von Zwingen kein Fremdwort ist. Gestern nicht und heute nicht. Solidarität war in unserer Gemeinde bereits zu einer Zeit präsent, als der Bezirk zum Bistum Basel gehörte. (Judenfriedhof). Beim Kanalbau am Ende des 19. Jahrhunderts für die Stromproduktion einer Cementfabrik, welche sich auf Boden der Gemeinde Dittingen befand. Ich erinnere mich an die Zeiten, wo man in Zwingen frisches Quellwasser holen konnte, wo Quellen in anderen Gemeinden nicht mehr ausreichend für Mensch, Tier und Pflanzen lieferten. Ich mache einen Schritt in die neuere Zeit, zurück zur Gründung des Sekundarschulverbandes Zwingen, Blauen, Brislach und Dittingen oder zur Gründung des ARA-Verbands Laufental/Lüsseltal mit Standort Zwingen. Die Initiativen zu diesen grossen Werken haben ihren Ursprung in

aus Zullwil mit ihrer vom Experten hoch punktierten und als Bockmutter vorgeschlagenen Ziege Amanda (66654) zu sehen. Wir gratulieren allen Züchtern herzlich und wünschen allen Züchterinnen und Züchtern weiterhin «Glück i Stall». Regula Stebler Ziegenzuchtverein Lüsseltal

der Gemeinde Zwingen. Die Regionale Wasserversorgung für Gemeinden im Laufental und Gemeinden im Kanton Solothurn sind ebenso zu erwähnen. In meinem Büchlein «Zwingedütsch» sind einige Errungenschaften, welche den umliegenden Gemeinden dienen und jeweils die Zustimmung der ZwingnerBevölkerung gefunden haben, aufgezählt. Dafür sind wir ihr eigentlich Dank schuldig. An dieser Stelle danke ich dem Leserbriefschreiber, dass er das berechtigte Anliegen zum Erhalt der Natur und der Quellen unterstützt. Ich meine, dass der Klimawandel jedem einigermassen Klardenkenden sagen müsste: Es ist höchste Zeit, sich dieses Themas anzunehmen. Sich nicht der Macht und dem Geld zu unterwerfen, ist ein Gebot der Stunde. Mein Dankeschön gilt auch den 13 Gemeindepräsidenten im Laufental, die sich geschlossen gegen die Deponie Blauen/Zwingen wenden und sich für den Erhalt der Quellen einsetzen. Ich bin überzeugt, dass damit auch zum Ausdruck gebracht wird, dass das Laufental nicht einfach ein Anhängsel im Kanton ist. Franz Hueber uralt Gemeindepräsident, Zwingen


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IN KÜRZE Modelleisenbahnclub präsentiert sich BREITENBACH. WOS. Am kommenden Samstag, 14. Mai, ab 09.30 bis 15 Uhr, präsentiert sich der Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung im Wydehofcenter Breitenbach anlässlich einer Standaktion. Eine Landschaftsmodulausstellung mit Felsen, Landschaft, Brücken und Bahnen dürfte viele Besucher anlocken. www.meclu1981.ch. Ferienhalber in die Pilze HIMMELRIED. WOS. Im August beginnt für Pilzsammler die Hochsaison. Pilze aus unseren Wäldern sind eine Delikatesse, wenn die richtigen in die Pfanne geraten. Für passionierte Pilz-

Neu am Strassenrand!

sammler und solche die es werden wollen, bietet Wochenblatt-Cartoonist und Pilzkontrolleur VAPKO, Moritz Antony, auch dieses Jahr wieder seine beliebten Pilz-Ferien-Wochen an. Dieses Mal zu drei Terminen an drei verschiedenen Orten. Hotel Elmer in Elm vom 21. bis 27. August 2016; Hotel KristallSaphir, Saas-Almagell, vom 18. bis 24 September; Hotel Schwarzwälder Hof, Feldberg Glashütten (D) vom 9. bis 15. Oktober 2016. Die Teilnehmenden profitieren von Exkursionen, Fundbesprechungen, lernen Pilze kennen und bestimmen. Zudem bleibt durchaus Raum, um die kurze Ferienzeit auch zu geniessen. Infos unter pilzferien.ch.

CARTOON: MORITZ ANTONY

MUSIK-TIPP

Beyoncé BREITENBACH

KLEINLÜTZEL

Tiefschwarze Zahlen in Breitenbach

Bunkerverein beteiligt sich am Museumstag

bü. Sichtlich lockere Stimmung herrschte am Montagabend im Breitenbacher Gemeinderat, als Vizegemeindepräsident und Finanzchef Christian Thalmann eine tiefschwarze Jahresrechnung 2015 kommentierte und sie zur Genehmigung zuhanden der Gemeindeversammlung empfahl. Die von Thalmann präsentierten Eckzahlen überzeugten. So resultiert unter dem Strich ein Ertragsüberschuss von exakt 405 644 Franken anstelle der budgetierten 14 273 Franken. Diese Verbesserung sei die Folge höherer Steuererträge, geringerer Zinskosten und tieferer Zahlen bei der Lehrerbesoldung. «Zudem war die Budgetdisziplin grundsätzlich gut», zeigte sich der Finanzchef zufrieden. Und mehr als zufrieden zeigte er sich auch mit dem Cashflow von 1,6 Millionen Franken, der es erlaubt habe, alle Investitionen in der Höhe von rund einer Million Franken aus eigenen Mitteln zu

tätigen. Neu beträgt die Pro Kopf-Verschuldung noch ganze 98 Franken, die sich ohne ausserordentliche Abschreibungen und erstmalige Bildung eines Delkrederes (Wertberichtigung auf gefährdete Debitoren) von insgesamt 513 300 Franken gar in ein Novum, nämlich in ein Pro Kopf-Vermögen gekehrt hätte. Bei den Spezialfinanzierungen musste der Rat ein Minus von 87 000 Franken beim Wasser, jedoch ein Plus von 55 000 Franken beim Abwasser und ein weiteres von 28 000 Franken beim Abfall zur Kenntnis nehmen. Ohne Gegenstimmen ging die Jahresrechnung 2015 mit ihrem Überschuss von 405 644 Franken glatt durch. Ebenso die Rechnungen 2015 der drei Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall sowie auch die Nachtragskredite. Das letzte Wort zur gesamten Rechnung 2015 gehört aber dem Souverän an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni.

WOS. Am Internationalen Museumtag vom Sonntag, 22. Mai, beteiligen sich 27 Solothurnische Museen. Sie laden ein, die Vielfalt der Solothurner Museumswelt zu erkunden. Im Schwarzbubenland öffnet einzig der Bunkerverein Kleinlützel im Rahmen des internationalen Museumstages seine Bunker. Das diesjährige schweizerische Thema «Entdecken Sie Ihr Lieblingsmuseum. Schweizer Museen. Unvergleichliche Vielfalt» ermöglicht den Museen, ihre Besonderheiten hervor zu streichen. In Kleinlützel entdecken die Besucherinnen und Besucher komplett ausgerüstete alte Bunker und werden kulinarisch verwöhnt, unter anderem mit einer Militärkäseschnitte.

Die mit dem Rapper und Musikproduzenten Jay Z verheiratete Beyoncé Knowles geht unbeirrbar ihren eigenen Weg. Sie veröffentlichte ihr sechstes Solowerk samt dem dazugehörigen Video ohne Vorankündigung vorerst exklusiv und werbewirksam beim Streamingdienst Tidal, an dem ihr Ehemann beteiligt ist. Seit dem 6. Mai ist das mit prominenten Helfern produzierte und von Sony Music vertriebene neue Album auch physisch erhältlich. Einer der zwölf Songs ist «Formation», der am 7. Februar während der Super Bowl-Halbzeitshow seine spektakuläre Weltpremiere hatte. Vier Aufnahmen sind Kooperationen mit Jack White («Don’t Hurt Yourself»), The Weeknd («6 Inch»), James Blake («Forward») und Kendrick Lamar («Freedom»). Was die Texte betrifft, beschäftigt sich die

von Ehekrisen nicht verschonte Beyoncé mit Untreue, Eifersucht, Enttäuschung, Rache und Versöhnung. Weitere Themen sind die verbesserungswürdige Situation vieler afroamerikanischer Frauen und die Polizeigewalt gegenüber Schwarzen in den USA. «Lemonade» ist inhaltlich ein emotionales und musikalisch ein von verschiedenen Stilingredienzien geprägtes Konzeptalbum, das Beyoncé als brillante Sängerin auszeichnet. Die mitgelieferte DVD und die CD ergeben ein sich ergänzendes Film- und Musikprojekt von beeindruckender Qualität. Beyoncé kommt am 14. Juli für ein Konzert in die Schweiz. Es findet im Stadion Letzigrund in Zürich statt. Benno Hueber

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