Page 1

Donnerstag, 5. Mai 2016

108. Jahrgang – Nr. 18

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Grünes Juwel zum Blühen erweckt

Freitag, 6. Mai 2016 Der Freitag zeigt sich sehr sonnig und warm. 6ºC 21ºC

10ºC 23ºC

11ºC 22ºC

Samstag, 7. Mai 2016 Am Samstag weiterhin schönes Wetter mit bis zu 23 Grad. Sonntag, 8. Mai 2016 Am Sonntag ziemlich schön, dazwischen aber durchziehende Wolkenfelder.

Laufen

3 Das Jahrhundertprojekt kann Fahrt aufnehmen. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Projektierungskredit, der Verlegung der Naubrücke und dem Zonenplan zu.

Breitenbach

11 Die Gewerbeausstellung in Breitenbach wird nicht nur das Gewerbe fördern und das Publikum unterhalten, sondern auch den Jugendlichen Chancen bieten.

Aktuell Stellen Immobilien

13 16 22/23

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Rund um das Bächlein im Brunnenbachtal von Nuglar verwirklicht eine Schar Idealisten eine einzigartige Naturlandschaft mit luftigen Baumbeständen, Feuchtwiesen, Tümpeln und Trockenstandorten, um seltenen Tieren und Pflanzen einen neuen Lebensraum zu geben. Jürg Jeanloz

A

us dem hässlichen Entlein einen schönen Schwan machen, war die Idee einiger Enthusiasten, die vom Solothurner Amt für Wasserbau die Rüge verinnerlichten, das Brunnenbachtal sei nicht gerade ein Vorzeigeobjekt. Ein verlottertes Haus, ein mit Bauschutt korrigiertes Bächlein, dunkle Tannenwälder und viel Gebüsch machten aus dem lieblichen Tal ein wildes Durcheinander. Das Brunnenbachtal beginnt östlich von Nuglar und schlängelt sich auf einer Länge von drei Kilometern Richtung Neunuglar bis zur Hauptstrasse nach Liestal. Hans Peter Schmid, ehemaliger Gemeindepräsident von Nuglar, nahm die Herausforderung an und stellte eine Sonderkommission Brunnenbach zusammen. Unter der Leitung des Forstingenieurs Felix Berchten begannen 2015 viele Helfer und Freiwillige, dem Brunnenbachtal ein neues Outfit zu verpassen und es ökologisch zu entrümpeln. Am vergangenen Samstag luden die Verantwortlichen zu einem ersten Augenschein der eingeleiteten Massnahmen ein. «Wir sind von den Projektfort-

Umweltsünden im Wasserbau: Ulrich Harder (Amt für Umwelt, Solothurn) freut sich über die gelungene Renaturierung FOTO: JÜRG JEANLOZ

schritten hell begeistert», wendete Schmid sich an die anwesenden Eigentümer, Pächter und Interessierten. Auch Trockenstandorte haben Platz Tatsächlich, im untersten Teil in Neunuglar präsentierte sich das Bächlein von seiner besten Seite und schlängelte sich durch blumenreiche Matten. Die Weidenstöcke waren zurückgeschnitten und die gelben Köpfe der Sumpfdotterblumen lugten fröhlich über den Bachrand. «Wir lassen den Bach ausufern und geben ihm Platz, wenn starker Regen fällt», erklärte der Projektleiter Felix Berchten. Es sollen daneben Feuchtwie-

EdelSwiss Daniel Züger Glasbruch 061 763 77 77 www.edel-swiss.ch

sen entstehen, denn diese seien schweizweit stark zurückgegangen. Auf ungedüngten Feuchtwiesen gedeihen seltene Gräser und Seggen, die Ringelnatter und der Moorfrosch werden wieder heimisch. Zusätzlich wurden Weiher angelegt, wo bereits die ersten Knäuel Froschlaich zu sehen waren. Das unbewohnte Brunnenbachtal umfasst eine Fläche von 80 Hektaren, drei Viertel davon sind Wald. Unter der Leitung des Revierförsters Roger Zimmermann wurde begonnen, den Wald auszulichten und die Tännchen entlang dem Bach zu roden. An sonnigen Hängen werden nur noch einige Eichen und

Föhren stehen gelassen, damit Trockenhabitate entstehen. Dort gedeihen Orchideen und seltene Pflanzen; Schlangen, Eidechsen und Schmetterlinge erhalten ein neues Zuhause. Die Arbeiten im Brunnenbachtal dauern 10 Jahre und kosten eine halbe Million Franken. «200 000 Franken erhalten wir vom Solothurnischen Lotteriefonds, weitere Gelder wurden von diversen Stiftungen zugesichert», meinte Schmid. Die Bevölkerung von Nuglar stehe klar hinter dem Konzept, denn durch die Aufwertung des vielfältigen Tals entstehe eine einzigartige Wander- und Erholungsoase.


2

Empfehlungen

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ein Produkt der

Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL

3

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

LAUFEN

LAUFEN

1. Mai-Märt oder der Tanz der Regenschirme

Jahrhundertprojekt nimmt Fahrt auf Im Gebiet Nau soll eine attraktive Wohnzone mit 100 Wohnungen und Büros für 170 Arbeitsplätze gebaut werden. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Projektierungskredit von 450 000 Franken, der Verlegung der Naubrücke und dem Zonenplan zu.

Weisse Häusergruppen: Wohnsiedlungen Nau Süd und Nau Nord, dazwischen die Birs. FOTO: ZVG

Jürg Jeanloz Tanz der Regenschirme: Sie dominierten das Stedtli. Petrus hat sich mit Laufen noch nicht völlig versöhnt. Nach dem letztjährigen Sturm-Aus ging der 1. Mai-Märt dieses Jahr zwar wieder über die Bühne, zog aber bei nasskaltem Wetter nur etwa einen Viertel der sonst üblichen Besucher an. bü. «Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten», sagt eine Bauernregel. Nun, das wollten die Damen und Herren hinter den total 334 Ständen der Marktfahrer und der IG Laufen im Stedtli und rund ums Birscenter nicht gerade unterschreiben, machten aber gute Miene zum bösen Spiel des Petrus. So etwa der Soft-Ice-Verkäufer, der achselzuckend auf wärmere Tage warten wollte. Gefragter waren am Stand nebenan die Crêpes. Und am Stand von Ehepaar Schulz gab man sich vorsichtig optimistisch: «Für unsere Regenschirme zeichnet sich doch einiges Interesse ab.» Ein Aufsteller unter diesem permanent grauen, nassen Himmel waren etwa die farbige Blumenpracht bei der Gärtnerei Sommerer oder die bunten Tricots des EHC Laufen in ihrer Pizza-Beiz. Zwischen den Standreihen wölbten sich Regenschirm an Regenschirm in einem eigentlichen Tanz gegen den Nieselregen. Die total nass-glitschige Showbühne erwies sich als zu gefährlich und blieb leer. Zur Freude des Publikums, das laut Marktchefin Margot Borer zu ihrer Enttäuschung nur etwa einen Viertel des üblichen Besucherstromes ausmachte, tanzte die Kindertrachtengruppe «Am Birsfall» zu den Klängen des «Bündnermeiteli» mitten auf der Strasse, während

FOTOS: ROLAND BÜRKI

neben Stedtlicoiffeur Christian Hamann Sängerin Melanie von den «Schloss-Buam» die Passanten «Atemlos» machte. «Solches Wetter haben wir für unsere Arbeit nicht verdient», verschaffte sich dagegen Hamann Luft. Seine zukünftige Praktikantin Senait aus Eritrea zauberte indessen Rasta-Frisuren auf die Köpfe.

E

s war eine zähe Auseinandersetzung, gespickt mit vielen Anträgen, aber zuletzt stimmten die 321 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung Laufen mit 60 Prozent dem Strassennetzplan, dem Zonenplan, dem Zonenreglement und dem Projektierungskredit von 450 000 Franken zu. Nur wenige Votanten sprachen dem beachtlichen und wohlüberlegten Projekt Nau seine visionären Erfolgsaussichten ab, aber es waren einzelne Punkte, die von den Betroffenen arg kritisiert wurden. Am meisten zu reden gab die Verlegung der Naubrücke Richtung Eishalle. Wie Stadtpräsident Alexander Imhof ausführte, soll die Verlegung der Naustrasse eine Begegnungs- und Hochwasserschutzzone an der Birs ermöglichen und gleichzeitig die neuen Wohnungen umfahren. Der Kanton wird die Naustrasse und Naubrücke bauen und den Absichten der Projektverantwortlichen entgegenkommen. Energisch gegen die neue Brücke wehrten sich Susanne Lais und Daniela Borer, die im Lochfeld, dem neuen Standort der Einmündung der Naubrücke in die Baselstrasse, wohnen. Sie befürchten mehr Lärm, Velos

die auf dem Trottoir fahren und Schwierigkeiten beim Einmünden in die Baselstrasse. Überdies monieren sie Wertverlust der umliegenden Liegenschaften. Bedenken kamen auch bei der allgemeinen Verkehrssituation in Laufen. Der Schwerverkehr Delsberg-Basel hat massiv zugenommen und die Situation am Bahnhof wird trotz neuem Busterminal kritisch bleiben. «Wir brauchen eine grosse Umfahrung von Laufen», erwiderte Imhof allen Stimmberechtigten, die diese Missstände anprangerten. Die neue Naustrasse sei lediglich eine Zentrumsentlastung. Er wies auch auf eine neue SBB-Unterführung am Schliffweg hin. In der neuen Wohnzone Nau werde es aber keine Einkaufsläden geben, der Stadtrat wolle keine Konkurrenz zu den hiesigen Betrieben. Auf den Vorwurf, mit Herzog & de Meuron einen teuren Planer ausgewählt zu haben, erwiderte er, dass sie die Günstigsten gewesen waren und dass sie auch einen hervorragenden Job mit grossem Fachwissen verrichtet hatten. Das ganze Projekt bezifferte er auf 13 Mio. Franken. Landrat Rolf Richterich wollte den Quartierplan den privaten Investoren der Überbauung überbürden und des-

halb den Planungskredit zurückweisen. «Wir müssen die Gesamtverantwortung behalten und werden danach die Planungskosten den Investoren in Rechnung stellen», meinte Imhof. Dem Rückweisungsantrag von Richterich wurde nicht stattgegeben. Stadträtin Lilly Kuonen ergänzte, dass die neue Wohnzone Nau in nächster Nähe des Bahnhofs, der Schulen, der Läden und der Kulturzentren sei und eine neue Fussgängerbrücke direkt in die Altstadt führe. Die neuen Häuser seien 2 bis 5-stöckig, würden alle Lärmvorgaben erfüllen und seien von allen Fachgremien gelobt worden. Die ganze Überbauung werde in drei Etappen gegliedert: Nau Süd, Nau Nord und Amthausparkplatz. «Gouverner c’est prévoir», meldete sich Landrat Linard Candreia zu Wort. Das Projekt sei genial und nachhaltig, weil es den Hochwasserschutz und neu geschaffenem Erholungsraum mit Wohnungen und Arbeitsplätzen sinnvoll verknüpfe. Für dieses Projekt gebe es finanzielle Unterstützung von Kanton und Bund und diese seien unbedingt abzuholen. «Wir sind schlau und planen im Nau», war seine witzige Losung.

Rastafrisuren: Serait zaubert beim Stedtlicoiffeur Rastafrisuren auf die Köpfe.

GRELLINGEN Schräg gegenüber machte die Stiftung Tierlignadenhof Kaisten mit einer Tombola zugunsten der hilflosen oder verwaisten Tiere auf sich aufmerksam und beim Birscenter warteten Reihen von Taschen auf Frauen, die etwas Gutes für bedrängte Frauen tun wollten.

Showbühne gesperrt: Die Kindertrachtengruppe «Am Birsfall» kann es auch auf den Pflastersteinen.

«Gier im Wort Regierung» Der wortgewandte Ökonom Ansgar Gmür referierte beim HEV DorneckThierstein. Er lobte Bauboom und tiefe Hypozinsen, warnte aber auch vor der Katerstimmung nach der Party. bea. «Es lohnt sich für die Freiheiten, respektive gegen weitere Einschränkungen zu kämpfen», sagte Andreas Hänggi, Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein letzten Freitag. Er will im Juni an der Delegiertenversammlung des HEV Schweiz für das Vizepräsidium kandidieren. Mit einem Grossandrang demonstrierten die Schwarzbuben, dass sie die Vorstandsmitglieder in ihrem Kampf für die verbliebenen Freiheiten der Hauseigentümer unterstützen. Hänggi verwies darauf, dass gerade auch bei den Steuern und Gebühren vieles am seidenen Faden der politischen Mehrheiten hängt. FDP-Kantonsrat Mark Winkler, Vorstandsmitglied des HEV DorneckThierstein und Präsident des HEV Kanton Solothurn, verdeutlichte ebenso, wie hart politische Entscheidungen die Hauseigentümer treffen können. Derzeit kämpfe er in Solothurn für eine Vereinfachung bei den Kaminkontrollen und gegen ein weiteres Schröpfen mit neuen Regelungen. Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz, meinte später: «Im Wort Regierung steckt eben das Wort Gier.» Und: «Lieber ein Haus im Grünen, als einen linken Grünen im Haus.» Gmür war gerne von Zürich nach Grellingen gekommen. Er verbinde mit der Region viele Erinnerungen an seine Zeit als Auszubildender in der Chemischen – und das Laufental kenne er bestens. «Meine damalige Freundin wohnte in Laufen», berichtete er in seinem Referat über Immobilienwirtschaft. Raffiniert, scharfzüngig, humorvoll vernetzte er Lebensweisheiten aus seiner Bodenständigkeit mit Wirtschaft und

Starker Auftritt, starke Vertretung: Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz, Andreas Hänggi, Präsident des HEV DorneckThierstein und designierter Vizepräsident HEV Schweiz; Mark Winkler, Präsident des HEV Kanton Solothurn. FOTO: BEA ASPER

Politik und machte aus einem mit Fakten unterlegten Lobgesang für die Immobilienbranche süffige Unterhaltung. Die Aufmerksamkeit der vielen Gäste war ihm sicher – sowie anschliessend der Ansturm auf sein Buch, das er zum Vorzugspreis anbot. Allerdings warnte Gmür auch vor den Konsequenzen bei Bauboom und tiefen Hypothekarzinsen. «Die Auswirkungen einer Wirtschaftskrise werden katastrophal sein». Hypozinsen könnten auch wieder steigen. Und es gebe Anzeichen für ein Überangebot. «In Zürich ist die Party mit den Luxuspreisen vorbei. Auf Wohnungen für über 6000 Franken bleibt man sitzen.» Die Mitgliederversammlung war infolge Überbelegung anderer Lokalitäten nach Grellingen verlegt worden, in die Halle «Özlem» an der Baselstrasse, die für spezielle Hochzeiten eingerichtet ist und in der ein Team Hunderten Gästen Tisch, Stuhl und Küchenservice bieten kann. Die ordentlichen Geschäfte waren an der Generalversammlung unbestritten, die Jahresrechnung, die einen kleinen Verlust aufweist, sowie das Budget mit einem Verlust von 16 000 Franken wurden klar genehmigt. Mit über

100 000 Franken Reserven und Mitgliederwachstum können sich die Schwarzbuben zusätzliche Ausgaben fürs Marketing leisten und investieren deshalb in die Auftritte des HEV an den Gewerbeausstellungen der Region, führte Hänggi aus. Er liess durchblicken, dass der Vorstand möglicherweise im nächsten Jahr vorschlagen wird, den Mitgliederbeitrag von 40 Franken auf 50 Franken zu erhöhen, da die Beitragszahlungen an den HEV Solothurn und HEV Schweiz gestiegen seien. Der HEV Dorneck-Thierstein zähle damit noch immer zu den günstigsten Vereinen, die ihren Mitgliedern sogar Beratung in Rechtsfragen offerieren. Mark Winkler verwies zudem auf die Angebote für die Mitglieder (mit Einloggsystem) beim neuen InternetAuftritt des HEV Schweiz und seinen Tochterverbänden. Bei den Wahlen sprachen die Miglieder allen bisherigen Vorstandsmitgliedern das volle Vertrauen aus und bekräftigten dies mit Applaus, insbesondere die Wertschätzung, dass Andreas Hänggi weiterhin als Präsident des HEV Dorneck-Thierstein für die Anliegen der Schwarzbuben Hauseigentümer kämpft.


4

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Gottesdienste Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung an viele schöne Jahre.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchenkaffee Pfarrerin Cristina Camichel Mittwoch, 11. Mai, 17 Uhr Meitliträff 8+, Cocktails im Jugi Anmeldung bis 9. Mai bei Meli Müller, Tel. 079 109 30 60

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Mittwoch, 4. Mai 2016 14.00 Uhr Schatzsucher Donnerstag, 5. Mai 2016 10.00 Uhr Auffahrts-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte, anschliessend Mittagessen im GZ (Teilete) Sonntag, 8. Mai 2016 19.30 Uhr Abendgottesdienst Dienstag, 10. Mai 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, unserer Schwiegermama, unserem Grossmami und Urgrossmami

Margrit Rudin-Bischofberger

Gekämpft – gehofft – verloren: Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Wie schmerzlich wars, vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Das Schicksal setzte hart dir zu; nun bist du gegangen zur ewigen Ruh. Erlöst bist du von allen Schmerzen, doch lebst du weiter in unseren Herzen. Schlaf jetzt in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen, vielen Dank.

16. Juli 1923 – 1. Mai 2016

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Nach einem reich erfüllten Leben ist sie heute früh für immer eingeschlafen. Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit ihr erleben durften.

Lydia Maria Saner-Bader

In Liebe und Dankbarkeit Rolf und Margrit Rudin-Stähli Stefan und Andy, Melanie und Rachman Heinz Rudin Doris Rudin und Arthur Mosimann Joel, Vivien und Jessica mit Victoria

4. Juni 1941 – 27. April 2016 Nach kurzer Krankheit ist sie friedlich eingeschlafen. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen und unserer Erinnerung lebst du mit deiner Liebe weiter.

In stiller Trauer: Urban Saner-Bader Urban und Bea Saner-Fluri mit Chiara Victoria Saner Fabiola Saner Barbara und Dominik Karrer-Saner mit Nico, Timo und Fabio Erwin Bader Anverwandte und Freunde

Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 6. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Samstag, 7. Mai, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, mit der Brass Band Meltingen SO. Wir hören das Programm «circle of life». Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Kollekte. Sonntag, 8. Mai, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 12. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «gemeinsames Singen». Interregionaler Anlass mit den Seniorinnen und Senioren der deutschsprachigen Kirchgemeinde Delsberg. Donnerstag, 12. Mai, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Huggerwald Donnerstag, 5. Mai, 14.00 Uhr, Kapelle Huggerwald, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 11. Mai 2016, um 15.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Laufen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im Familienkreis. Traueradresse: Rolf und Margrit Rudin-Stähli, Grauensteinweg 7, 4460 Gelterkinden

Wenn die Freude an der täglich aufgehenden Sonne, den zwitschernden Vögeln und der blühenden Natur verloren ist, die Tage zur Nacht werden, die Dunkelheit und die Kälte überhandnehmen.

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder. Mir vermisse di sehr und hän di lieb, dini Töchtere.

Matthias Otto Karrer

Kirche Claude MusikLuann

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Dreissigster: Freitag, 27. Mai 2016, um 19.30 Uhr. Traueradresse: Urban Saner-Bader, Delsbergerstr. 127, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

In tiefer Trauer, aber mit vielen schönen Erinnerungen haben wir Abschied genommen von

17. 12. 1955 – 29. 4. 2016

Liesberg Freitag, 6. Mai, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Grellingen Sonntag, 8. Mai, 10.00 Uhr, ref. Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Bitterli und Klarinettenensemble der schule Laufen/Thierstein, Leitung: Aknai.

Der Trauergottesdienst findet am Montag, 9. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung.

In stiller Trauer: Sandra und Pascal Bieli-Karrer mit Lean Andrea Karrer und Tobias Reinhardt Sonja Karrer und Reto Baumann Christa Karrer

Otto Buschor Dr. med. 6. März 1929 bis 2. Mai 2016

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 12. Mai 2016, um 14.15 Uhr in der St.-Anna-Kirche in Röschenz statt. Die anschliessende Urnenbeisetzung wünschen wir im engsten Familienkreis.

Marianne Schmid Susanna Parkin-Buschor mit Cornelius, Merlin, Kali und Lucy Ann Eva Maria Martinez-Buschor Franz und Rosalinda Buschor-Evangelista mit Oliver

Traueradresse: Sandra Bieli-Karrer, Naustrasse 39, 4242 Laufen

Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Donnerstag, 5. Mai, 10.15 Uhr, im grossen Saal, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Auffahrts-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth Samstag, 7. Mai, 10 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 8. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, im Anschluss: Kirchenkaffee, Pfr. Stéphane Barth, SoSchule/ChinderChile mit Beginn im Gottesdienst Pfingstsonntag, 15. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe, Täufling: Gian Ammann aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth Konfirmandenunterricht. Donnerstagabend, 18 bis 19.30 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Am Do, 5. Mai: kein Unterricht (Auffahrt). Gruppe 1 am 12. Juni. Gruppe 2 am 19. Juni. Für die Vorbereitung auf die Konfirmation können an diesen beiden Daten auch TN der jeweils anderen Gruppe freiwillig kommen. Chilespatzenchor. Freitag, 13. Mai, von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach: Leitung: Carmen Gerber. Für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren, ökumenisch offen Youth-Evening für 16plus. Freitag, 13. Mai, 19 bis 21 Uhr, Jugendraum Pfarrhaus, Breitenbach. Film: Adams Äpfel (DK 2006). Der Film gibt einiges her zum Thema Gottesverständnis und zu der Frage: Kommt Gutes wie Böses gleichermassen aus Gottes Hand?

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 15. Mai mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Auf Ottos Wunsch findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.

Gertrud Neyerlin-Neyerlin (Trudy) 28. Februar 1927 – 29. April 2016

In stiller Trauer: Astrid und Georges Cueni-Neyerlin und Kinder mit Enkelkindern Marcel und Gerda Neyerlin-Borer und Kinder mit Enkelkindern Rita und Jörg Kölliker-Neyerlin und Kinder Guido Neyerlin und Isabelle Meier und Kinder Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 9. Mai 2016, um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Wahlen statt. Dreissigster: Sonntag, 12. Juni 2016, um 10.00 Uhr in der Kirche Wahlen. Traueradresse: Marcel Neyerlin-Borer, Kundmattweg 17, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

5


6

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach

Nunningen

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Büsserach und Erschwil Passwangstrasse, Chesselgraben Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978

Dr. med. P. Hofer Bahnhofstrasse 16, 4242 Laufen

verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Ferien vom 14.5.16 - 22.5.16

Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an der Brücke Chesselgraben sind im Bereich der Gemeindegrenze Büsserach zu Erschwil Verkehrsbeschränkungen erforderlich. Während der Bauarbeiten werden die Fahrspuren eingeengt.

Ferienvertretung: Dr. med. R. Stäuble In den Zweigen 7, 4246 Wahlen Telefon 061 761 33 00

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 05.05.2016 bis und mit 16.05.2016 geschlossen.

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Fringeli Jasmin und Remo Linz Oberfeldstrasse 14, 4227 Büsserach

Bauherr: Ankli-Häner Christine und Heiner Wühry 14, 4208 Nunningen Bauobjekt: Pergola Verantwortlich: Ankli-Häner Christine und Heiner Wühry 14, 4208 Nunningen Bauplatz: Wühry 14 Bauparzelle: GB-Nr. 2605 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. bis 20. Mai 2016

Bauobjekt: Anbau Keller und Autounterstand Standort: Oberfeldstrasse 14 Grundstück: GB 1528 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 20. Mai 2016

Dauer: 23. Mai bis 10. Juni 2016 Bei schlechter Witterung verschiebt sich der Endtermin. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 6. Mai 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Erschwil

Siehe Verkehrsbeschränkung unter Büsserach Zwingen

Stille Wahl Gemeindepräsident Zwingen (Amtsperiode 1. 7. 2016 – 30. 6. 2020) Grindel

Baupublikation Bauherrschaft: Ivan Bugallo Hauptstrasse 114, 4247 Grindel Bauobjekt: Umnutzung Schopf in Wohnraum Einbau von 2 Fenstern Bauplatz: Hauptstrasse 114 Bauparzelle: GB-Nr. 781 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 20. Mai 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Daniel Balsiger Bifangweg 74, 4247 Grindel Bauobjekt: Ersetzen und Verschieben der Kunststoffscheibe durch eine Glasscheibe an der Westfassade

Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission stellt fest, dass die stille Wahl für die periodischen Neuwahlen des Gemeinderates Zwingen zustande gekommen ist, und erklärt die nachgenannten Kandidaten/Kandiatinnen als in stiller Wahl gewählt: Imondi Ermando, Jg. 1962, SVP, bisher Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission widerruft gemäss § 30 des Gesetzes über die politischen Rechte die für am 5. Juni 2016 angesetzte Urnenwahl des Gemeindepräsidenten. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.

Seewen

Bauplatz: Bifangweg 74 Bauparzelle: GB-Nr. 263 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 20. Mai 2016

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Augusta van Steijn Bauobjekt: Sichtschutz Bauplatz: Oberdorfstrasse 39

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Heinimann Rolf Schürenmattstrasse 26, 4206 Seewen Bauobjekt: Erneuerung und Erweiterung Garagentor und Montage eines Vordaches vor der Garage Bauplatz: Schürenmattstrasse 26a Projektverfasser: Hochreuter Architektur GmbH Untere Grundstrasse 1, 4206 Seewen Bauparzelle: GB-Nr. 3558/2800 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, 9. Mai 2016, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 20. Mai 2016

Bauherrschaft: Weber-Borer Severin und Chantal Dorfstrasse 3, 4206 Seewen Bauobjekt: Anbau Keller, Sitzplatz, Bad, Büro Bauplatz: Mühlemattweg 2 Projektverfasser: Weber-Borer Severin Dorfstrasse 3, 4206 Seewen Bauparzelle: GB-Nr. 1713 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, 9. Mai 2016, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 20. Mai 2016

Bauparzelle: GB-Nr. 413 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 23. Mai 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Kaeser Teresa Grellingerstrasse 10, 4206 Seewen

Bärschwil

Baupublikation

Bauobjekt: Neubau von 4 Parkplätzen entlang der Lindenrainstrasse

Baupublikation

Bauherr: François und Nadja Oser

Bauplatz: Grellingerstrasse 10

Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung, Cheminée Erneuerung Sichtschutz, Gartenzaun

Projektverfasser: Kaeser Teresa Grellingerstrasse 10, 4206 Seewen

Bauherr: Bernadette Stegmüller-Henz Holle 33, 4252 Bärschwil

Bauplatz: Oberdorfstrasse 25c

Bauparzelle: GB-Nr. 4111

Bauparzelle: GB-Nr. 721

Planauflage: Beim Aktuar und Montag, 9. Mai 2016, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli

Bauparzelle: GB-Nr. 1374

Einsprachefrist: Bis 20. Mai 2016

Einsprachefrist: 20. Mai 2016

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 23. Mai 2016

Bauobjekt: Abbruch Bienenhaus Neubau Gartenhaus Bauplatz: Holle 33 Planauflage: Gemeindeverwaltung

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL DUGGINGEN

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

7

LAUFEN

Züribiet am Jodlertisch

Ludothek sucht neue Räume Die Ludothek Laufen ist auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Zwei Orte stehen als Zwischenlösung zur Auswahl. Gaby Walther

W

er in der Ludothek in Laufen ein Spiel ausleihen will, muss einige Treppen hochsteigen, um fündig zu werden. Auf engem Platz stapeln sich im Dachgeschoss die 1125 Spiele und es ist gar nicht so einfach, eine grosse Kiste mit Playmobil oder der beliebte Tischfussballkasten die schmale Treppe hinunter- und bei der Rückgabe wieder hinaufzutragen. Das Ludothekteam ist schon seit längerer Zeit auf der Suche nach geeigneteren Räumlichkeiten. Nun drängt sich zwangsläufig eine Veränderung auf. Die Bibliothek, welche das Parterre und den ersten und zweiten Stock im Gebäude in der Amthausgasse 3 belegt, wird Ende Juni in die Amthausscheune zügeln. «Aufgrund des definitiven Weggangs der Bibliothek hatten wir Anfang November eine ausführliche Dokumentation über mögliche Räumlichkeiten für unsere Ludothek an den Stadtrat Laufen geschickt», erklärt Präsidentin Barbara Kummer. Doch das Problem wurde nicht wirklich angepackt und bis anhin keine Lösung gefunden. An der GV vom 26. April wurde das Thema zusammen mit Stadtrat Patrick Stähli deshalb nochmals intensiv diskutiert. Zur Auswahl stehen nun zwei Orte: die ehemaligen Räumlichkeiten der Bibliothek im EG und ersten Stock oder ein Raum in der umgebauten Amtshausscheune. Der erste Vorschlag ist attraktiv wegen der zentralen Lage und der optimalen Platzverhältnissen, beim zweiten Vorschlag ist die Nähe zur Bi-

bliothek von Vorteil. Für beide Orte hat der Stadtrat aber noch andere Nutzungsideen. Die ehemalige Bibliothek könnte zurückgebaut werden, sodass in den oberen Stockwerken Wohnungen und im Parterre Ladefläche entstehen. Dieser Umbau würde die Stadt aber rund 400 000 Franken kosten. Der Raum in der Amtshausscheune war zur Vermietung als Café, Vinothek oder Ähnliches geplant gewesen, bis anhin konnte jedoch kein geeigneter Mieter gefunden werden. Für die Ludothek ist der Umzug in eine der beiden Räumlichkeit so oder so nur eine Zwischenlösung für drei bis vier Jahre. Danach möchte die Ludothek in die geplanten neu erstellten Räume beim Familienzentrum Chrättli ziehen. Die Ludothek lieh im letzten Jahr 1842 Spiele aus. Öffentlichkeitsarbeit

LAUFEN

VERANSTALTUNG

LAUFEN

Unterschriften sammeln am 1. Mai Markt

Abendmusiken – Schlusskonzert

Vielfältige Jugendprojekte

Gastgeber mit Maskottchen Simon: Jodlerklub «mis Dörfli» Duggingen. Dirigent Jacky Breitenmoser bot seine beiden Jodlerklubs aus Hirzel und Duggingen zu einem volkstümlichen Stelldichein auf und wurde vom AlphornTrio Thierstein und den Örgelifäger aus Brenzikofen erfrischend unterstützt. jjz. «D’Meitschi händ Buebe verfüehrt», tönte es kraft- und lustvoll von den wackeren Frauen und Mannen aus Duggingen und es liesse sich köstlich streiten, ob das immer noch der Fall ist. Der Jodlerklub «mis Dörfli» liess diese Frage offen und stieg musikalisch auf die Alp, ein Lied das Brauchtum und Tradition nicht besser hätte widerspiegeln können. Gleich darauf bat Dirigent Jacky Breitenmoser seinen zweiten Jodlerklub auf die Bühne und, wer möchte es ihm verübeln, stimmte kurzerhand zum «Abschied vo dr Alp» an. Aus dem zürcherischen Hirzel waren seine Kolleginnen und Kolleginnen angereist und überzeugten mit einen herrlichen Chorklang. Als die jungen hübschen Damen zum Jodel ansetzten, lief es einem kalt über den Rücken. Die Gäste in der vollbesetzten Mehrzweckhalle lauschten gespannt den himmlischen Tönen und überschütteten den Jodelklub Hirzel mit einem herzlichen Applaus.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Was wäre ein Jodlerobe ohne Alphornklänge? Die Alphorngruppe Thierstein-Laufental schickte drei ihrer trefflichen Bläser nach Duggingen, die zu gefallen wussten. «Es wott es Froueli z’Märit ga» spielten sie mit einer Leichtigkeit und Souplesse, die seinesgleichen suchte. Zu guter Letzt liessen sie den fetzigen Tiger Rag folgen, eine herrliche Adaption für Alphörner. «Die Leistung der Jodler findet im Hosensack statt», kalauerte Klubpräsident Walter Höhn aus Hirzel. Als «Züri-Schnurri» wolle er den Bogen nicht überspannen, aber er freue sich riesig, hier in Duggingen zu sein. Zum Dank für die tolle Gastfreundschaft sangen die «Hirsler», wie man sie in Zürich nennt, das Lied «Danke säge». Und weil es so schön daherkam und die Herzen ergriff, luden sie die Gäste mit der Zugabe «Chumm mit mir» ein, den Sonntagmorgen in der Natur zu verbringen. Mit dem Gassenhauer «Steimandlijutz» verabschiedeten sich auch die Gastgeber, worauf beide Vereine den BaselbieterKirsch in einem neckischen Vortrag anpriesen. Die jungen Örgelifäger aus Brenzikofen rätzten, was das Zeug hielt und spielten bis in den frühen Morgen zum Tanz auf.

Setzen sich für die Ludothek ein: (v. l.) Gundi Binkert, Brigitte Schmidlin, Josy Jeger, Präsidentin Barbara Kummer, Silvia Jeger, Hannelore Studer und Dora FOTO: GABY WALTHER Antony.

leistet der Verein auch mit den verschiedenen Spielanlässen, welche jeweils gut besucht werden. Am 28. August feiert die Ludothek mit einem grossen Fest beim Schulhaus Serafin Laufen ihr 25jähriges Bestehen. Im Weiteren ist ein neues Abonnementkonzept geplant. Nebst dem Abonnement von 20 Franken plus Ausleihgebühr will die Ludothek neu ein Pauschalabonnement anbieten, welches berechtigt, pro Mal bis zu sechs Spiele gratis auszuleihen. Die Rechnung 2015 wies bei einem Aufwand von 41 600 Franken einen Gewinn von 32 Franken aus. Dieses positive Resultat ist nur möglich dank Spenden, festen Beiträgen, dem tiefen Stundenlohn von 12 Franken und zusätzlicher Freiwilligenarbeit der Ludothekmitarbeiterinnen im Bereich von 18 400 Franken.

meb. Am kommenden Samstag 7. Mai lädt die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental zum Schlusskonzert der Abendmusiken-Saison ein. Die Brass Band Meltingen präsentiert Stücke unter dem Titel «Circel of Life». Der aktive Dorfverein mit 26 Mitgliedern erfreut seit Jahren ein treues Publikum und wird seit 2012 von der jungen Dirigentin Jennifer Tauder geleitet. Das Konzert findet wie gewohnt in der reformierten Kirche in Laufen statt und beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird gesammelt. Quellen-Referendum steht: Fridolin Scherrer (vorne rechts) von der Burgerkorporation FOTO: ROLAND BÜRKI Zwingen freut sich über 2124 Unterschriften, erforderlich sind 1500.

Konzert: 7. Mai, 17 Uhr, ref. Kirche Laufen

Varianten: Der Zullwiler Lars Braselmann (rechts) verbringt viel Freizeit mit dem FOTO: GINI MINONZIO Schachspiel.

Aufruf an die Laufentaler Bevölkerung zur Unterstützung des Referendums «Depo-NIE im Quellgebiet» Am 17. April hat der Landrat beschlossen, das Gebiet «Stutz» der Gemeinde Blauen im Kantonalen Richtplan als künftigen Ablagerungsort für unverschmutzten Bauschutt und Aushubmaterial («Inertstoff-Deponie») festzulegen. Würde die Deponie dort realisiert, müssten die beiden Quellen ‹Pfandel› und ‹Bernhardsmätteli› in Zwingen, aus denen Blauen und Zwingen den Grossteil ihres Trinkwassers beziehen, unwiderruflich und auf immer geschlossen werden. Obwohl die Trinkwasserversorgung beider Gemeinden aus Grundwasser der Birs auch in Zukunft sichergestellt werden könnte, ist es unverständlich, dass der Landrat das kostbare Lebensgut Wasser ohne Not einer Schuttdeponie opfert, zumal Blauen und Zwingen mit dem Gebiet «Schäftlete/Sauloch» eine Alternative angeboten haben und gemäss Feinevaluation der Bau- und Umweltschutzdirektion auch weitere Standorte in unserer Region in Betracht kämen. Gegen den Beschluss des Landrats und zum Schutz der Quellen hat das Komitee ‹Depo-NIE im Quellgebiet› das Referendum ergriffen. Im Landrat haben bereits Linard Candreia, Franz Meyer, Marc Scherrer, Georges Thüring und Jacqueline Wunderer gegen den Deponiestandort «Stutz» gestimmt. Die Laufentaler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten sind geschlossen für den Schutz der beiden Quellen und bitten die Laufentaler Bevölkerung, das Referendum zahlreich zu unterstützen. Ursi Brem, Liesberg – Therese Conrad, Nenzlingen – Beat Fankhauser, Duggingen – Hans-Peter Hänni, Grellingen – Peter Hufschmid, Roggenburg – Alexander Imhof, Laufen – Ermando Imondi, Zwingen – Dieter Merz, Burg – Remo Oser, Röschenz – Meinrad Probst, Wahlen – Doris Scheunemann, Brislach – Regina Weibel, Dittingen – Dieter Wissler, Blauen

gin. Sie steckten allesamt viel Energie und Zeit in ihr Projekt. Vor einer Woche nun waren 15 Gruppen in Laufen eingeladen, um ihre Arbeit im Final des Jugendprojektwettbewerbes vorzustellen. Der Verein Infoklick schüttete ein Preisgeld von insgesamt 5000 Franken aus. Gewinner war die Gruppe Inhouse TV Röschenz. Die beiden Röschenzer Sandro Karrer und Yannik Darms hatten am Dorffest laufend Filme produziert, die dann auf einer Leinwand zu sehen waren und heute schöne Erinnerungen sind. «Ein solches Inhouse TV ersetzt modernerweise den Platzspeaker. Wir haben Ansagen gemacht, Interviews geführt und diese Minuten später den Festteilnehmern präsentiert», sagte Karrer. Der zweite Platz ging an den Laufner Verein Birsrock. Cédric Fuchs und Corinne Kauer erklärten auf der Bühne, dass sie Ende Juni in der Eishalle Laufen ein Rockfestival organisieren. «Wir wollen junge Bands fördern, die sonst kaum Auftrittsmöglichkeiten haben», sagte Fuchs. Das Ziel des Vereins sei es, mit

den Jahren ein mehrtägiges Festival auf die Beine zu stellen. Der dritte Preis ging an das Projekt «Kinder lehren Kinder Schach». Der Verein Die Schulschachprofis hat in den letzten Monaten verschiedene Schachklubs gegründet. Weitere neun Finalisten erhielten ein Zertifikat. So auch die Laufner Gruppe «Jugend früher vs Jugend heute», die ganz eigenständig einen Film drehte. Von den 15 Finalisten erschienen drei Gruppen nicht zum Anlass, was die Arbeit der Jury erleichterte. Der Verein Infoklick ist in der ganzen Schweiz tätig und unterstützt Kinder und Jugendliche, die eigene Ideen verwirklichen möchten. «Wir sind ein unabhängiger Verein, also nicht staatlich, und finanzieren uns primär über private Gelder (Stiftungen, Gönner, Spender). Wir haben ein Jahresbudget von zirka 2,5 Millionen Franken», erklärte der Geschäftsleiter Markus Gander. Wer im vierköpfigen Vorstand des Vereins ist, wollte er nicht sagen.


THIERSTEIN

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

9

ERSCHWIL

Wenn IT auf Barock trifft Publikation Baugesuche Bauherr: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Bieli Andreas, Fridolinsweg 15, 4226 Breitenbach Bieli Andreas, Fridolinsweg 15, 4226 Breitenbach Überdachung Pool mit Anschluss ans Haus Fridolinsweg 15 3821 06.05.2016 20.05.2016

Bauherr:

Martino Sandro und Sandra, Bettlerbrunnenweg 5, 4226 Breitenbach Alu-Kaupp GmbH, Maybachstr. 3, D-72285 Pfalz-Grafenweiler Terrassenüberdachung Bettlerbrunnenweg 5 3287 06.05.2016 20.05.2016

Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Grenzen sprengen: Tobias Cramm unterrichtet von Erschwil aus Helen Deutscher, die in England übt. FOTO: GINI MINONZIO .

Kantonspolizei: Generelle Leinenpflicht im Wald In den kommenden Wochen bringen viele Wildtiere im Wald ihre Jungtiere zur Welt. Zum Schutz dieser Jungtiere gilt in den Wäldern des Kantons Solothurn in den Monaten Mai und Juni eine generelle Leinenpflicht. Dieser ist unbedingt nachzukommen. Den vollständigen Wortlaut der Medienmitteilung vom 25. April 2016 finden Sie auf der Homepage der Einwohnergemeinde.

EINLADUNG: Auffahrt = Banntag! An Auffahrt (5. Mai) bewandert man die Breitenbacher Grenzen! Der Verschönerungsverein Breitenbach lädt Sie herzlich zur traditionellen Bannbegehung ein. Geniessen Sie gemeinsam mit vielen Breitenbacherinnen und Breitenbachern einen unterhaltsamen Tag: 13:30 Uhr

Möglichkeit, das neue Reservoir beim Schützenhaus zu besichtigen

14:00 Uhr

Besammlung beim neuen Reservoir Erneut mit geführter Kinderwagenroute (Waldweg)!

Im Anschluss trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein, Unterhaltung, Speis und Trank auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur. Der Verschönerungsverein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und offeriert allen ein „zünftiges“ Wurst und Brot mit einem Getränk! Mehr Informationen zum Verschönerungsverein: www.vvb-breitenbach.ch

Ab dem 15. Mai wieder „natürlich“ baden!

Saisoneröffnung 2015 im Naturbad An diesem Sonntag ist der Grill in Betrieb und die Abi‘s zum Kauf bereit!

Was passiert, wenn sich IT und Barock verbrüdern? Von Erschwil aus kann Tobias Cramm seine englische Schülerin unterrichten, die als Wunderkind die ganze Welt verzaubert. Gini Minonzio

D

as weltbekannte Wunderkind Alma Deutscher (11) sitzt in England am Klavier und ihr Lehrer Tobias Cramm (44) in Erschwil. Zusammen improvisieren sie im Pingpongstil barocke Musik. Oder sie spielt ihrem Maestro etwas vor. Seit sechs Jahren gibt Cramm der Musikerin und Komponistin Alma Deutscher und ihrer Schwester Helen (8) über Videotelefonie Unterricht. Wir sitzen an seinem Küchentisch in Erschwil und warten darauf, dass es Zeit wird für eine kurze Lektion mit Helen Deutscher.

Herr Cramm, was ist an Ihrem Unterricht speziell? Tobias Cramm: Eine klassische Ausbildung ist einseitig fokussiert auf die Reproduktion gegebener Stücke. Bei meinem Lernweg geht es um strukturiertes Improvisieren, um eine Wechselbeziehung zwischen vorgegebener Struktur und freier Entfaltung. Haben Sie diese Methode erfunden? Nein. Ich versuche, einen Lernweg aus dem italienischen Barock, das Parti-

mento, wiederzubeleben. Bellini, Donizetti und Rossini waren Komponisten, die Partimento-Schulen besucht haben. Was muss man sich konkret vorstellen? Es geht darum, dass die Schülerin einfache Strukturen und Bauteile lernt, die sie dann frei zusammensetzen kann. Also ähnlich wie beim Schach? Wo man Verteidigungsstrategien, Eröffnungen, Taktiken lernt und dann je nach Bedarf anwendet? Ja, das ist nicht unähnlich. Es ist im Grunde genommen ein Wechselspiel zwischen Reproduzieren und SichEntfalten. Das tönt doch sehr abstrakt und anstrengend, und deshalb sind wir froh, dass Tobias Cramm und seine Schülerin Helen Deutscher per Videotelefonie eine Vorführung machen. Zuerst legt Cramm seiner Schülerin Noten vor. Das Besondere ist, dass es sich nur um eine Bassstimme handelt. Helen spielt also mit der linken Hand ab Blatt und mit der rechten improvisiert sie dazu. Tönt ungemein anstrengend. Scheint es aber nicht zu sein. Denn Helen strahlt und strahlt und spielt mit einer unglaublichen Leichthändigkeit. Und sie strahlt noch mehr, als Cramm sie fragt, ob sie als Nächstes Frage und Antwort spielen sollen. Er fängt an und improvisiert im klassischen Stil eine kurze Sequenz von etwa 15 Sekunden. Beinahe nahtlos antwortet ihm Helen, indem sie ein Motiv aufnimmt und weiterspinnt. Nun ist der Maestro wieder an der Reihe und so geht das musikalische Zwiegespräch

weiter und weiter. Helens Freude ist mitreissend. Brava, brava, Helen. Danke für die Vorführung! Helen Deutscher: Gern geschehen. Wissen Sie, Tobias ist ein sehr guter Lehrer! Wir winken noch in die Computerkamera, verabschieden uns und setzen uns wieder an den Küchentisch. Das war ein wunderbares Erlebnis. Dass ein Kind mit solcher Begeisterung und so gut spielt! Herr Cramm, haben Sie noch weitere Schüler, die Sie nach dieser wiederbelebten Partimento-Methode unterrichten? Tobias Cramm: Ja, eine Schülerin ist in Oslo und zwei sind in Zürich. Und in Laufen? Sie sind ja Klavierlehrer an der Musikschule. Ich möchte für jedes Kind der beste Musiklehrer sein. Um mit der wiederbelebten Partimento-Methode spielen zu können, muss sich ein Kind sehr viel mit Musik beschäftigen. Die meisten Kinder an der Musikschule haben nicht die Zeit dafür. Aber ich versuche, einzelne Aspekte auch in meinen Unterricht in Laufen einfliessen zu lassen. Das Ganze ist aber noch sehr experimentell und ich brauche Zeit dafür.

Wer mehr von Tobias Cramm erleben will, geht dienstags an eine Probe des Kirchenchores Brislach, den er leitet. Oder er hofft darauf, ihn als freischaffenden Organisten zu hören. Oder er geht ins Internet: www.youtube.com/watch?v=nubC3dktQ24 https://partimentotc.wordpress.com

LESERGALERIE

Anlässe im Mai 5. Mai 5. Mai 6. Mai 7. Mai 7. Mai 15. Mai 16. Mai

Banntag, Verschönerungsverein und Männerchor Auffahrtsgottesdienst, Kirchenchor Breitenbach Wanderung, AHV-Wandergruppe Generalversammlung, Guggemusig Hirzefäger Museum geöffnet, 14-16h, Museumsverein Pfingstgottesdienst, Kirchenchor Breitenbach Pfingst-Markt, Einwohnergemeinde

Kirschenblüte

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Frühling: Brislach durch die Blütenpracht.

FOTO: REINHARD HÄNGGI


10

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18


THIERSTEIN VERANSTALTUNG

Ein Tag in der Militärmusik WOS. Die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach (MGHB) organisiert zusammen mit der Brass Band Konkordia Büsserach (BBKB) «Ein Tag in der Militärmusik». Nach dem durchaus gelungenen Anlass im Jahr 2014 konnte wiederum ein Rekrutenspiel der Schweizer Militärmusik nach Büsserach eingeladen werden. Der Anlass findet am Dienstag, 24. Mai, mit der Primarschule in den Schulanlagen Kirsgarten in Büsserach statt, wie das Büsseracher Dorfblettli mitteilt. Am Nachmittag können die Kinder in einem Workshop die verschiedenen Holz- und Blechblasinstrumente sowie Schlagzeug und Tambouren kennenlernen. Sie können die Instrumente anfassen und auch darauf spielen. Am Abend wird dann als Höhepunkt ein Platzkonzert stattfinden, an dem auch die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten der MGHB und der BBKB zusammen mit den Trompetern und Schlagzeugern des Rekrutenspiels auftreten. Dienstag, 24. Mai , ab 13:30 Uhr Workshop Primarschule Büsserach zusammen mit dem Rekrutenspiel der Schweizer Militärmusik. Dienstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr Platzkonzert Rekrutenspiel der Schweizer Militärmusik unter Mitwirkung der Jungmusikanten der MGH und BBKB.

VERANSTALTUNG

Regionales Gesangfest in Nunningen WOS. Der Gemischte Chor Nunningen (GCN) führt das 78. Gesangfest des Sängerverbands Thierstein-Laufental-Dorneck (SVTLD) durch, teilt das Dorfblatt Nunningen mit. Das Publikum kann in der Primarschulhalle zwischen 9.30 und 13.30 Uhr die Liedervorträge von fünfzehn Chören geniessen. Nachmittags um zirka 15.30 Uhr findet der Festakt in der Nunninger Hofackerhalle mit dem Gastauftritt des jungen HeartKhor Ensemble aus Zürich statt. Zur Stärkung gibt es Kaffeestuben, eine Cüpli-Bar und in der Festhalle wird ein Mittagessen serviert. Der Eintritt ist kostenlos!

11

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

BREITENBACH

Bernhard Hasenböhler – Künstler von unglaublicher Bescheidenheit Ein Vernissage-Rundgang im Kulturforum 10 mit Professor Peter André Bloch liess die Gäste einfach nur staunen. Über die unglaubliche Schaffenskraft Hasenböhlers und über die Bandbreite seiner Werke, seiner Techniken und seiner Materialien. Roland Bürki

K

ünstlerinnen und Künstler aus der Region sind im Kulturforum 10 des AZB Bodenacker in regelmässigen Abständen zu Gast mit ihren zeitgenössischen Werken. «Wegen des Umbaus aus Brandschutzgründen blieb in den letzten zehn Monaten jegliche Ausstellung verwehrt», begrüsste ein erleichterter Heinz Zenhäusern, stellvertretender Heimleiter, gegen 50 Gäste zur Vernissage eines im wahrsten Sinne renommierten Künstlers. Nämlich von Bernhard Hasenböhler (69), gelernter Vergolder, Galerist und begnadeter Kunstschaffender von unterschiedlichen Werken, angefangen von Grafiken über Öl- und Acrylgemälde sowie Skulpturen bis hin zu Zeichnungen in Bleistift und Tusch. Und last but not least auch noch wertvolle Stütze der Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon am Es-Bass. Dem Vernissagepublikum präsentierten sich im besten neuen LED-Licht 43 Werke Hasenböhlers aus seiner über 40-jährigen Schaffenszeit mit «Hunderten und Hunderten» von Werken, so Professor Dr. phil. Peter André Bloch, der durch die Ausstellung führte. «Seine Kunst ist so redlich, nicht «blöffig», ein Maler, der sich vielen Fragen stellt in einer unglaublichen Bescheidenheit», urteilte mit sichtlicher Bewunderung der Professor. Was Ha-

Pic Chaussy (2 351 m ü.M.): Professor Bloch (rechts) zeigt Bernhard Hasenböhler, was ihn so fasziniert

senböhler zur Replik bewog: «Diesen Wortschatz des Germanisten sollte man haben!» Professor Bloch, seine Beredsamkeit und seine Lieblingswerke Nun, des Professor Blochs Eloquenz liess die von ihm besprochenen Lieblingswerke so erleben, als führte er selbst den Pinsel. «Ich kann nicht zeichnen, ich kann nicht malen, aber ich wüsste, wie es ginge», gab er den Theoretiker und bekannte, «darum schreibe ich darüber.» Zum ersten, mehrdimensionalen Bild mit Blick auf den Pic Chaussy in den Waadtländer Alpen

stellte Bloch kurzerhand fest: «Hier hält die Natur den Atem an.» Das Bild aus Öl, Kohle, Collagen, gesprayten Teilen und angetöntem Abendrot fasse alle Jahreszeiten zusammen, überlasse aber jedem einzelnen Betrachter seine eigene Interpretation. Die Kohlezeichnung einer Kerbelpflanze auf Acrylweiss nebenan entpuppte sich mit Blochs Augen nicht als «Abbild der Natur, sondern als Komposition der Natur». Ein Wunder von Bild, das dem Germanisten und Kunstexperten nach seiner Aussage schlicht am besten gefiel. Besonderes Gefallen fand er auch an Hasenböhlers «Herbstfarben», wo eine Herbstfarbe

FOTO: ROLAND BÜRKI

die andere suche, oder an den «Lilien für N.», einem Zeichen der Trauer in anderen Dimensionen. Und bei den Bleistiftzeichnungen des Künstlers zog Bloch gar einen Vergleich mit der unvergesslichen Basler Künstlerin Irène Zurkinden. Am Ende zeigte sich Professor Bloch von der Ausstellung, die Hasenbühler selbst komponiert habe, überwältigt: «Die Art wie er arbeitet, ist einfach verrückt, seine Vielseitigkeit unglaublich.» Bernhard Hasenböhlers Bilder aus der Zeit von 19702016 sind vom 1. Mai bis 26. Juni 2016 täglich im Kulturzentrum 10 des AZB Bodenacker von 09.30 bis 18.00 Uhr zu sehen.

VERANSTALTUNG

BREITENBACH

Chorkonzert: Canada meets Nunningen

Die Stände sind ausverkauft, die GAB kann kommen gin. «Ausgebucht! Die Stände an der Gewerbeausstellung Breitenbach sind alle ausgebucht!», verkündete die OKPräsidentin Veronika Karrer am Freitag. 38 Mitglieder hatten sich in Breitenbach zur Generalversammlung des Gewerbevereins Lüsseltal eingefunden. An der Gewerbeausstellung Breitenbach (GAB2016) im Frühherbst werden 70 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Firma präsentieren. Die Gewerbeausstellung wird im Grien eine Fläche von 1600 Quadratmetern belegen. Mit dem Motto «regional genial» wolle man die Verbundenheit zum Gewerbe und innerhalb des Gewerbes stärken.

TwelveTones: Die sieben Universitätsstudenten aus Vicotria, der Hauptstadt der Provinz British Columbia im Westen Kanadas singen zusammen mit dem Gemischten Chor FOTO: ZVG Nunningen. Am Montag 9. Mai wird es um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch ein aussergewöhnliches Chorkonzert geben. Unter dem Motto «Canada meets Nunningen!» singen TwelveTones und der Gemischte Chor Nunningen (GCN) gemeinsam. Doch Halt, schön der Reihe nach. TwelveTones wurde im Juli 2013 gegründet und besteht zurzeit aus sieben Universitätsstudenten aus Victoria, der Hauptstadt der Provinz British Columbia im Westen Kanadas. Das Vokalensemble probt zwei Mal pro Woche und verändert sein Repertoire alle zwei Monate, um dieses frisch und vielfältig zu halten. Den Kontakt zum GCN hat dessen Dirigent Tobias Stückelberger hergestellt. Er hat die jugendliche Gruppe auf einer Konzertreise in Kanada kennengelernt. TwelveTones besuchen nun

das Europäische Jugendchorfestival Basel (EJCF), bei welchem dieses Jahr erstmals auch in Laufen Konzerte stattfinden. Letzten Montag war es soweit! Die beiden Formationen treffen sich im Dorfzentrum von Nunningen und wandern gemeinsam auf den Stierenberg zur gemeinsamen Chorprobe im Bergrestaurant. Das eingangs erwähnte Konzert ist für TwelveTones der Abschluss ihrer Reise ans EJCF. Das Publikum wird eine bunte Mischung aus den Liederrepertoires beider Formationen zu hören bekommen. Bruno Rentsch Präsident GCN Konzertdatum: Mo 9. Mai, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Oberkirch (Eintritt frei – Kollekte).

Lokale Künstler Für die Unterhaltung konnte das OK etliche Künstlerinnen und Gruppen gewinnen, die dem Motto entsprechend aus der Region stammen. So treten beispielsweise die Band «Andy Hates us» die Gruppe «Kids Dance Wahlen» und «Yo Fit Zullwil» auf. Den ersten Abend können die Besucher mit der fröhlichen Esteriore Family Band verbringen, so Karrer. Das OK hat auch an die Kinder gedacht. Mit der Unterstützung der Ludothek Laufental-Thierstein wird ein Kinderland aufgebaut. Und sicherlich werden nicht nur Kinderaugen strahlen, wenn die Feuerwehr Breitenbach ihre Demonstration durchführen wird. Jugendlichen Arbeit bieten «Wir wollten wirklich auch etwas für unsere Jugendlichen bieten. Deshalb wird ihnen und auch den Erwachsenen die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung während der GAB kostenlose Kurzgespräche anbieten», er-

Power und Köpfchen: Die OK-Präsidentin Veronika Karrer führt die Gewerbeausstellung zum Erfolg. FOTO: GINI MINONZIO

klärte Karrer. Das OK hat sich auch eine ganz praktische Förderung der Jugendlichen ausgedacht. «An der GAB werden Schülerinnen und Schüler als Hilfskräfte zur Verfügung stehen», erklärte Karrer. Das OK habe das Konzept von der Gewerbeausstellung Gilgenberg übernommen, wo man gute Erfahrungen damit gemacht habe. Die Jugendlichen können beim Auf- und Abbau mithelfen oder auch während der Ausstellung. «Die Jugendlichen sind vielfältig einsetzbar. Und auch für sie ist es ein Gewinn, wenn sie in der

Arbeitswelt Erfahrung sammeln können», so Karrer. Für den Gewerbeverein Lüsseltal wird die Gewerbeausstellung viel Arbeit bringen. Der Verein hat 113 Mitglieder und ein Jahresbudget von 20 000 Franken. Sein Gebiet sind die Gemeinden Breitenbach, Büsserach, Erschwil und Beinwil.

Gewerbeausstellung Breitenbach: 30. 9. bis 2. 10. www.gab2016.ch


12

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Suche/kaufe Mofas aller Marken Zustand egal

Bravo

079 880 66 03 076 414 90 92

Nathalie Saner

zur abgeschlossenen FMS und Fachmaturität Pädagogik. Für dein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Solothurn wünsche ich dir viel Erfolg! Dis Firmgotti

Fahrzeugmarkt Lust auf fachgerechte Gartenpflege?


Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

13

FC Breitenbach Sportanlage Grien Spiele vom Wochenende

Samstag, 7. 5. 2016 19.00 Uhr, 3. Liga

nch FC Mü

enste

in

Flachdach Dachunterhalt Blitzschutz Wir bringen alles unter Dach und Fach Lehengasse 22, 4142 Münchenstein Tel. 061 711 61 61 / Fax 061 711 61 87 muenchenstein@morath.ch

Weitere Spiele:

HB

Kartenverlag AG Ilbachstrasse 39 4228 Erschwil

www.hch-borer.ch

Samstag, 7. 5. 2016 10.00 Uhr Junioren Ec 11.00 Uhr Junioren Eb 14.30 Uhr Junioren D Mädchen 16.00 Uhr Junioren Da

GEMS (Schweiz) GmbH

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! 14.–16. Mai, Pfingsten – Theater im Zillertal Fahrt, 2 × HP, Theater, Zug-/Schifffahrt Fr. 459.– DI, 31. Mai, Schwarzwald – Donauquelle Kolmenhof 9.00 h, Carfahrt, feines Mittagessen Fr. 79.– DI, 14. Juni, «ab ufe Säntis» 8.00 h, Carfahrt, feines Mittagessen, Bahnfahrt Fr. 104.– DI, 28. Juni, Rosendorf Nöggenschwiel – Schwarzwald 10.00 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 71.– 2.–9. Juli, Höhepunkte Südnorwegen Fahrt, Hotels mit HP, Schiff-, Zugfahrt, Führung . . . Fr. 1850.– 15.–23. Juli, Badeferien Adria – Cesenatico, Italien Fahrt, Hotel 3* mit HP, Beach Card . . . ab Fr. 878.– 17.–24. Juli, Sommerferien Bad Kleinkirchen, Kärnten Fahrt, Hotel 4* mit HP, Kärnten Card, Ausflüge Fr. 999.– SA, 6. Aug., Musical «Sugar – Manche mögens heiss» 16.00 h, Fahrt nach Thun, Eintritt Kat. 1 + 2 ab Fr. 160.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06 Weltweit modernste

Schiesssimulationsübung im überbauten Gebiet. Testen am Samstag, 28. Mai 2016. Interessierte Personen mit militärischer Ausbildung melden sich bei: Dieter Borer, db@ambonet.ch oder Mobile 079 302 98 80

KELSAG Papier- und Kartonsammlung

SO IST ENTSORGUNG HEUTE! Dienstleistungszenter Liesberg ÖFFNUNGSZEITEN: – morgens von Montag bis Freitag von 7.45 bis 11.30 Uhr – nachmittags von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr – freitags und vor Feiertagen von 13.30 bis 15.30 Uhr . . . Ihr Kommen ist unsere Freude! Telefon 061 775 10 10

www.kelsag.ch

In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *) 9. Mai Seewen 10. Mai Büren 17. Mai Rodersdorf, Burg Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.

Aktuell: Kompostabgabe solange Vorrat

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 8. Mai 2016, 9.00 –16.00 Uhr ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprod., «OswaldNahrungsmittel», Käserei, Cüpli-Bar, «CELLO’s Schleifservice», Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, den 08. Mai 2016 MZH Liesberg, in 2 Hallen und im Freien. Von 9.00 bis 16.30 Uhr. Mit Festwirtschaft. Grosser Parkplatz. Kommen Sie vorbei, es hat für jeden etwas dabei. Auskunft: Telefon 061 771 02 18


DORNECK WITTERSWIL

Erfolg: Die Theater-Gruppe aus dem Elsässischen Carspach feierte letzten Samstag in Witterswil ihren 30. Gastauftritt und übertraf einmal mehr die Erwartungen. FOTO: BEA ASPER

bea. Einmal mehr ausverkauft: Wenn der Gemischte Chor Leimental den Vorhang öffnet für das Gastspiel aus dem Elsass, kommen die Zuschauer aus nah und fern. 4000 Besucher zählte das Carspach-Theater diese Saison in seinem Stammlokal im Elsass — das grosse Finale widmeten sie letzten Samstag in Witterswil den Schweizern – mit Anpassungen an die örtlichen Gegebenheiten. Liebeskomödie «Siasser Sturm em Ministerium», eine wunderbar heitere Liebeskomödie, Tausend Schmetterlinge im Bauch, politisch brisant, inmitten der Räumlichkeiten der grossen Entscheidungsträgern des Landes. «Die menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten wurden bravourös, schlagfertig und witzig ausgespielt», kommentierte Danielle Spielmann aus Rodersdorf. Sie macht den

15

MARIASTEIN

Ganz schön verliebt

Die Liebeskomödie im Regierungszimmer auf elsässisch begeisterte das Publikum in Witterswil.

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Gastauftritt erst möglich mit einem riesigen Einsatz in der Vorbereitungsarbeit und Platzreservierung. Mit unverkennbarem Charme, ihrem Dialekt und zweisprachigen Wortspiel krönen die Schauspieler ihre Komödie und machen aus Theater ein einzigartiges Bühnenspektakel. «Wir fragen jeweils in Paris an für eines der neusten Stücke der grossen französischen Bühne und schreiben dieses dann ins Elsässische um», erzählt le président, Sylvain Weltin, auf Anfrage. In diesem Jahr feierte man den 30. Auftritt in der Schweiz und hofft im nächsten Jahr auf ein Wiedersehen. Es seien Freundschaften über die Grenzen hinaus, die nicht nur im Theater, sondern auch in anderem kulturellen Engagement wie etwa für die Burgen-Feste gelebt werden, resümieren Weltin sowie Max Rudin vom Gemischten Chor Leimental. Dieser übertraf die Erwartungen einmal mehr auch bei den kulinarischen Köstlichkeiten und der Gastfreundschaft.

«Die Handschrift des Herzens»

«Vom Andachtsbild zum Scherenschnitt»: (v.l.n.) Abt Lukas, Rita Hochuli, Ursula Vögtlin, Pater Augustin und Pia Zeugin haben im Kloster Mariastein und im Kurhaus Kreuz die Ausstellung «Vom Andachtsbild zum Scherenschnitt» zusammengestellt und freuten sich an der Vernissage über die anerkennenden Worte der zahlreich erschienenen Besucher. Die Ausstellung ist FOTO: BEA ASPER noch bis zum Herbst zu bewundern.

Das Kloster Mariastein lädt ein zum Bewundern filigraner Werke von unbekannten Künstlern und von den drei Künstlerinnen Ursula Vögtlin, Rita Hochuli und Regina Martin. Bea Asper

W

underschön, bewundernswert, das Herz hüpft vor Freude beim Anblick dieser feinen Kunstwerke», waren die Kommentare von Besuchern letzten Sonntag an der Vernissage. Abt Lukas und Pater Augustin haben zusammen mit Pia Zeugin vom Betrieb Kloster Mariastein die Türe zu einem Schatz geöffnet und diese Ausstellung gekoppelt mit den Objekten von drei Künstlerinnen, die berühmt

sind für ihre Scherenschnitt-Kunst. «Vom Andachtsbild zum Scherenschnitt», heisst die Ausstellung, die bis zum Herbst in den Klosterräumen sowie im Hotel Kurhaus Kreuz zu bestaunen ist. Im Klosterarchiv in Schachteln und Büchern hatte Abt Lukas die kleinen Andachtsbilder gefunden und nun in Vitrinen für die Öffentlichkeit aufbereitet. Seit dem 13. Jahrhundert waren Andachtsbilder Ausdruck des tiefen Glaubens. Nach Vorbild des grossen Andachtsbildes entwickelten sich pergamentene oder papierne Bildchen mit einem handgemalten kleinen Medaillon (Schnittbildchen). Später wurden in eine kunstvolle Umrahmung kleine Miniaturen hinein gesetzt. So entstanden Nadelstichbildchen und Spitzenbildchen in reicher Vielfalt, wie die Ausstellung zeigt und die Besucher weiter begeistert mit Werken von heute. «Bilder sind für mich das Tagebuch der Begegnungen. Wenn mich ein Erlebnis berührt, setzen sich die Schwingun-

gen der Seele in meinen Werkzeugen fort. Stift, Schere und Pinsel werden zur Verlängerung der Hand. Meine Bilder sind die Handschrift des Herzens», ist von Ursula Vögtlin (Grellingen) zu erfahren, die kunstvoll Scherenschnitt und Aquarell-Malerei vereint. Ihre Werke sind im In- und Ausland begehrte Objekte, preisgekrönt und Inspiration für die Kursteilnehmer, die Vögtlin unterrichtet. Rita Hochuli (Herzogenbuchsee) hat ihre Liebe zum Scherenschnitt vor 24 Jahren entdeckt und stellt seit der Jahrtausendwende öffentlich aus. Ihre Werke sind immer wieder gefragt für Ausstellungen in den Landesmuseen Prangins und Zürich. Regina Martin (Schönried) begann vor 35 Jahren mit dem Kunsthandwerk, ist im Vorstand «Scherenschnitt Schweiz» und Kursleiterin für Kinder und Erwachsene. Mit ihrem Blick für Tier und Natur zaubert sie mit Papier und Schere die schönsten Alpaufzüge.

Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57.

ten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51.

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Pro Senectute und Spitex

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszei-

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


16

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Einwohnergemeinde Dornach

Gemeindeverwaltung Hauptstrasse 33, Postfach 4143 Dornach

www.dornach.ch

Die Gemeindeverwaltung der lebendigen und stadtnahen Gemeinde Dornach, mit rund 6600 Einwohnerinnen und Einwohnern, erbringt vielfältige Dienstleistungen für die Bevölkerung. Zur Unterstützung unserer Finanzverwaltung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n erfahrene/n und engagierte/n

Sachbearbeiter/in Finanzen (40–50%) Bereich Lohnwesen Sie sind verantwortlich für die monatliche Auszahlung der Löhne und Entschädigungen von ca. 150 Mitarbeitenden und weitere Aufgaben. Aufgabengebiete: • Lohnbuchhaltung der Gemeinde • Auszahlung jährliche Entschädigungen (Sitzungsgelder/Feuerwehrsold) • Personal-/Sachversicherungen • Unterstützung des Teams bei verschiedenen Aufgaben Für diese Funktion bringen Sie mit: • Kaufmännischer Lehrabschluss • Gute EDV-Kenntnisse (Abacus/NEST, MS-Office 2013) • Exakte und selbstständige Arbeitsweise • Nach Möglichkeit Verwaltungserfahrung Wir bieten Ihnen: • Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Arbeit in einer dynamischen Gemeinde • Kleines und gut eingespieltes Team • Zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 23. Mai 2016 per E-Mail an praesidium@dornach.ch. Für ergänzende Auskünfte stehen Ihnen unser Finanzverwalter, Herr Gregor Minzer, oder die Stelleninhaberin, Frau Sandra Minnig, Tel. 061 706 25 30, gerne zur Verfügung. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.

Wir suchen

Landschaftsgärtner mit Fahrbewilligung (Auto) Kurt Kirchhofer Gartengestaltung AG 4225 Brislach, N 079 215 75 65

Die Gemeinden Seewen und Hochwald liegen im solothurnischen Schwarzbubenland auf dem Dorneckberg. Die sonnigen Wohnlagen und die Nähe zur Kulturmetropole Basel machen Seewen und Hochwald zu einem attraktiven Wohnort. Für die administrative Betreuung der 2400 Einwohnerinnen und Einwohner suchen die Gemeinden eine/n

Finanzverwalter/in Pensum: 80 – 100 Stellenprozente Ihre Hauptaufgaben • Sie sind bilanzsicher und führen das Finanz- und Rechnungswesen der Gemeinde Seewen in allen Bereichen (inkl. Gebühren und Spezialfinanzierungen wie Wasser, Abwasser etc.) selbstständig. • Sie beraten Gemeinderat und Gemeindepräsidium in allen finanziellen Angelegenheiten der Gemeinde. • Sie sind verantwortlich für die Erstellung und Betreuung der Finanzplanung sowie der Voranschläge und Rechnungen der Gemeinden. Ihr Persönlichkeitsprofil • Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung und praktische Berufserfahrung im Bereich Rechnungswesen. Der Umgang mit Behörden liegt Ihnen und Sie sind darin versiert. • Sie sind teamfähig, handeln in allen Situationen kundenorientiert und kommunizieren schriftlich wie mündlich kompetent, offen und überzeugend. • Sie schaffen mit ausgeprägtem Realitätssinn, mit hoher Sozialkompetenz und Teamfähigkeit die Voraussetzungen für einen aufbauenden Kontakt mit der Bevölkerung und den Behörden der Gemeinden. Wir bieten Ihnen • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit im Umgang mit Bevölkerung und Behörden. • die Zusammenarbeit in einem kleinen und motivierten Team. • zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen. Stellenantritt: nach Vereinbarung Ihre Unterlagen senden Sie bis Montag, 16. Mai 2016, an die Einwohnergemeinde, CH-4146 Hochwald SO, Gemeindeverwaltung, zuhanden des Gemeindepräsidenten. Für Fragen wenden Sie sich direkt an Herrn Georg Schwabegger, Gemeindepräsident, Tel. 079 706 98 18.


SPORT

17

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

FUSSBALL

Als Aussenseiter wieder erfolgreich?

Gefahr: Allschwil sorgte in der Schlussphase für Wirbel vor Soleitas Tor. FOTO: EH-PRESSE

Laufens 2. Liga-Team ist noch immer auf der Suche nach der gewünschten Form. Letzte Saison überzeugte man vor allem im heimischen Nau gegen die Top-Gegner. Die Gelegenheit, am Samstag gegen Reinach wieder so ein Spiel zu zeigen. Edgar Hänggi

L

aufens Spiel hat immer wieder Phasen, wo man den Gegner dominiert, doch es gibt auch die vielen anderen Momente, wo es nicht passt und man entscheidende Gegentreffer kassiert. Zwar werden viele Chancen herausgespielt, aber an der Effizienz muss gearbeitet werden. Die lediglich 28 Torerfolge bedeuten den drittschlechtesten Wert. In Pratteln versuchte man, mit einem Sieg einen Tabellennachbarn zu überholen. Das Spiel begann auch gut, brachte doch Silvan Tschan sein Team in Führung. In der 63. Minute gelang Pratteln aber der Ausgleich und bei dem Ergebnis blieb es. Ein Remis, das keinem etwas bringt. Am Samstag kommt mit Reinach ein spiel-

starkes und auch offensiv überzeugendes Team ins Nau. Bisher gelang es Laufen jedoch meist, gegen die auf dem Papier stärker eingestuften Gegner gut auszusehen. Eine weitere Bestätigung dafür ist durchaus möglich. In der 3. Liga erstaunte der Auftritt von Breitenbach bei Amicitia Riehen. Dank einem klaren Erfolg gegen Aesch mit viel Selbstvertrauen angetreten, schien alles zugunsten der Riehener zu laufen. Zwar gelang den Schwarzbuben der frühe Führungstreffer, doch dann schlug Amicitia dreimal zu und führte in der 60. Minute 3:1. Hinzu kam, dass Breitenbach ab der 20. Minute in Unterzahl spielen musste. Ramon Steiner sah wegen einer «Notbremse» die rote Karte. Mit viel Moral und Kampfgeist schaffte das Team von Bruno Mühlheim die Wende mit dem Siegestreffer von Arber Frrokaj in der 89. Minute. Ganz anders die Gemütslage bei Soleita Hofstetten. Den frühen Gegentreffer egalisierte Thomas Sutton zwar in der 15. Minute. Nachdem man die eine und andere heikle Szene überstand, schien das Unentschieden Tatsache. In der 92. Minute wurde aber die Niederlage mittels Elfmeter besiegelt. Sehr zum Ärger von Trainer Christian Kunz. «Uns fehlte auf den letzten Metern die nötige Durchschlagskraft.» Röschenz holte mit viel Moral und Einsatz in Muttenz ein 0:0. «Ich schaue jetzt nicht mehr auf die Tabelle. Wir wollen und müssen jedes

Spiel gewinnen. Was dabei herauskommt, sehen wir dann», so Trainer Alessandro Fellino. Eine Heimpleite setzte es für Laufen gegen das aufstrebende Binningen ab. In der 5. Minute brachte Joël Noirjean das EigenmannTeam zwar in Front, doch dann trafen die Gäste dreimal. Ärgerlich das 1:2, das psychologisch ungünstig kurz vor dem Pausenpfiff fiel. Die Entscheidung gelang den Gästen in der 83. Minute. Im Lehnstuhl kam Dornach zu drei Punkten. Gegner Oberwil brachte nicht genügend einsatzfähige Spieler zusammen und trat nicht an! Das Forfaitverdikt folgte sofort. Damit baute Dornach seine Tabellenführung aus, da Münchenstein gegen ein verstärktes Aesch verlor und Binningen als neuer Zweiter bereits sieben Verlustpunkte Rückstand aufweist. Am kommenden Sonntag kommt es in Binningen zum Spitzenkampf. Folgen dieser Ergebnisse waren, dass Oberwil wieder mitten im Abstiegsstrudel steckt und Laufen auf einen Abstiegsplatz rutschte. Nächste Partien: Samstag: 17.00 Uhr Aesch–Laufen, 17.30 Uhr Soleita–Amicitia Riehen b, 19.00 Uhr Breitenbach–Münchenstein. Sonntag: 11.00 Uhr Binningen–Dornach. Donnerstag: 20.00 Uhr Röschenz–Allschwil.

Ausführliche Berichte und Bilder: www.facebook.com/ehpresse

LAUFSPORT EINGESANDT

Via Diagonale – in 14 Etappen quer durch die Schweiz

Turnverein Dittingen – klein aber fein

Jeder hilft mit: Turnverein DittinFOTO: ZVG gen. Im Turnverein Dittingen stehen vor allem der Zusammenhalt und der Spass an der Sache im Vordergrund. Durch die doch geringe Anzahl Turnerinnen und Turner trägt jeder Einzelne zum Gelingen bei. Sei es nun im Hinblick auf ein Turnfest oder bei unserem alljährlichen Oktoberfest in Dittingen oder auch dem kommenden Jugendspieltag am 4. September 2016. Nur durch diese Zusammenarbeit kann ein kleiner Verein funktionieren. Und das tut er. Während der Wintermonate widmen sich die Aktiven dem Aufbautraining. Sei es durch Kraft- oder Ausdauertraining. Vor allem das Unihockey und der Bänkli-Fussball dürfen in unseren Trainings-Stunden am Freitagabend nicht fehlen. Wenn es wieder Frühling wird,

ist es natürlich wieder Zeit, die Nagelschuhe und die Kugeln und Schleuderbälle hervor zu holen. Das Turnfest steht vor der Tür. Trotz der geringen Vereinsgrösse nehmen wir selbstverständlich am 3-teiligen Vereinswettkampf teil. Die fairen Wettkämpfe und das anschliessende Fest gehören wie immer zu den Highlights. Nach der kurzen Sommerpause steht der Spieltag vor der Tür. Die MontagsturnerInnen schlagen dann die Volleybälle über das Netz und die Freitagsturner werfen die Bälle und die Körbe. Vor allem im Herbst kümmern wir uns um die Kameradschaft. Sei es durch die jährliche Turnfahrt, dem BänzenKegeln und der Waldweihnacht. Präsident Daniel Henz Oberturner Pascal Halbeisen

Die Laufsportgruppe Laufen hat in der Vergangenheit bereits verschiedene teils mehrjährige Laufprojekte verwirklicht. So durchquerte man die Schweiz unter anderem schon im sportlichen Laufschritt von Genf bis nach Martina im äussersten Zipfel des Kantons Graubünden oder auf der Nord-Süd-Achse zwischen Chiasso und Basel. Das bislang letzte Projekt galt der Sprachgrenze zwischen der Deutschschweiz und der Romandie. Am Wochenende vom 29.4. – 1.5. starteten eine Handvoll Teilnehmende ins neuste Abenteuer. Unter dem Projektnamen «Via Diagonale» durchqueren die Läuferinnen und Läufer in insgesamt vierzehn Etappen die Schweiz von Rorschach am Bodensee bis Vevey am Genfersee. Die ersten drei Teilstrecken führten am Freitag zuerst von Rorschach nach Appenzell, wo sich am Abend weitere Laufbegeisterte dazugesellten. Am Samstagmorgen ging es dann weiter Richtung Schwägalp, wo nicht nur die verdiente Dusche, sondern gleich ein ganzer Spa-Bereich im Hotel lockte. Doch dieses Wellness-Erlebnis musste man sich erst verdienen. Durch die Wetterkapriolen der vergangenen Tage war die landschaftlich äusserst reizvolle Gegend tief verschneit und man musste sich den Weg teilweise regelrecht bahnen. Immerhin entschädigte die strahlende Sonne für so manche Mühe, so dass der Tag ein voller Genuss wurde.

Auf der ersten Etappe: Läuferinnen und Läufer der Laufsportgruppe Laufen. Der Schnee verhinderte denn auch die geplante Fortsetzung am Sonntag von der Schwägalp nach Amden. Als Alternativroute lief man bei regnerischem Wetter ins Tal zurück und anschliessend der Thur entlang bis Ebnat-Kappel im Kanton St. Gallen. Am Ende konnte man aber trotzdem auf drei erlebnisreiche und vergnügte Tage zurückblicken, an die man sich gerne erinnern wird. Die nächsten drei Etappen folgen bereits am Wochenende vom 2. – 4. Juli.

FOTO: ZVG

Dann führt die Route von Ebnat-Kappel via Siebnen SZ und Einsiedeln nach Zug. Die Tour steht allen Laufsportbegeisterten offen und die LSG Laufen freut sich auch immer wieder über Gäste, die für die eine oder andere Etappe anschliessen. Weitere Informationen zu den Etappendaten, Strecken und physischen Anforderungen können per EMail an kontakt@lsglaufen.ch angefragt werden. Lukas Reinhard


DORFPLATZ NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

GERÄTETURNEN

VERANSTALTUNG

Erfolgreiches Wochenende

Beliebter Flohmarkt in Liesberg

19

GEDANKENSTRICH

Einkaufen mit Tempo

Wir empfehlen

Das fünfte Kind Doris Lessing Der vorliegende Roman erschien bereits 1988 unter dem englischen Titel «the fifth child» in London . Wir haben ihn neu als Taschenbuch in der Stedtlibibliothek angeschafft. Doris Lessing wurde 1919 in Persien, dem heutigen Iran geboren. Sie starb 2013 in London und hinterliess ein grossartiges und umfassendes literarisches Werk. Heute wird ihr Schaffen in drei grosse Themen eingeteilt: das sozialistische Thema (1944 bis 1956), das psychologische Thema (1956 bis 1969) und dann das Thema der islamischen Mystik. 2007 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Der kleine Ben wird als fünftes Kind der Familie Lovatt geboren. Er hat wenig Kindliches an sich und ist mehr ein bösartiger Troll als ein menschliches Wesen. Er erwürgt Hund und Katze und wie ein finsteres Verhängnis bricht er über die Familienidylle herein. Schliesslich sind die Eltern so verzweifelt, dass sie Ben in ein Kinderheim geben. Seine Mutter kann das aber nicht aushalten und holt ihn in die Familie zurück. Das Buch ist spannend und liest sich leicht. Es ist eine Parabel auf das Abgründige und Dunkle im Menschen und auch auf die Kraft unerschütterlicher Liebe. Eine faszinierende Lektüre! Christine Eckert

Gaby Walther

Blumenstrauss: Am Flohmarkt werden Bilder der Malerin Lisa Schmid zum Verkauf angeboten. FOTO: ZVG

Im Spagat: Zora Marchesi.

FOTO: ZVG

Am 30. April und 1. Mai fanden in Derendingen die kantonalen Nachwuchsmeisterschaften im Einzelgeräteturnen statt. Der Verein Getu Dorneck-Thierstein war erfolgreich mit dabei. Wir durften in allen vier Kategorien (K1-K4) einen Podestplatz sowie zahlreiche Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. K1 Zora Marchesi 1. Platz, K2 Waiata Saner 2. Platz, K3 Ilona Bloch 3. Platz, K4 Anna-Lea Gerster 3. Platz. Wir sind unheimlich stolz auf die Leistungen unserer Turnerinnen und Turner. Weiter so! Alessia Contino Getu Dorneck-Thierstein

Westschweiz sind anzutreffen. Nun erhält der Flohmarkt eine weitere Bereicherung, gelangen doch am nächsten Flohmarkt vom Sonntag, den 8. Mai Bilder der Malerin Lisa Schmid zum Verkauf. Lisa Schmid kommt aus Rheinfelden und ist verwandtschaftlich verbunden mit der Familie Christian SteinerBiri. Da sie gesundheitlich beeinträchtigt ist, ist das Malen zu einem wichtigen Lebensinhalt geworden, dem sie sich mit viel Hingabe widmet. Ihre Bilder sind in Acryl gemalt und meist grossformatig. In kräftigen Farben erstrahlen da vielfältige Blumen, Landschaften , aber auch abstrakte Darstellungen. Wer für sein Heim oder für ein aussergewöhnliches Geschenk auf der Suche nach Bilderschmuck ist, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Christian Steiner

VERANSTALTUNG

MVBB Röschenz «Goes West»

EINGESANDT

Lebendige Alchemie Was können wir tun, wenn die Chemie zwischen uns Menschen nicht mehr stimmt? Die Chemie zwischen unserer inneren und äusseren Natur versagt? Die in Roggenburg beheimatete, von Piero Onori gegründete Organisation SinnZeit lädt zusammen mit der Christoph Merian Stiftung zur Vortragsreihe «Lebendige Alchemie» ein, in der Fachkräfte aus Wissenschaft und Kunst Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben. Keine Lehre besitzt einen so reichen Erfahrungsschatz wie die Alchemie. Aus ihr sind die Naturheilkunde, Chemie, Homöopathie, C. G. Jungs Tiefenpsychologie und der biologische Landbau hervorgegangen. Neue Erkenntnisse aus der Quantenphysik und Hirnforschung sind im Begriff unser Verhältnis zur Natur und die «Chemie zwischen uns Menschen» grundlegend zu verändern. Viel von diesem Wissen – dieser Weisheit! – ist in der alchemistischen Überlieferung aufbewahrt, die wir heute entschlüsseln können.

Der Flohmarkt in Liesberg hat sich in kurzer Zeit zu einem weitbekannten Event entwickelt, der regelmässig über tausend Besucher anlockt. Seitens der Aussteller ist er sehr beliebt, weil die Anfahrt und das Parkieren problemlos sind und viel Platz vorhanden ist. Am Rande sei erwähnt, dass die über hundert Aussteller vom sympathischen Organisationsteam mit einem Kaffee begrüsst werden. Aber auch für die Besucher ist es eine angenehme Sache, auch sie können praktisch bis vor die Marktstände fahren. Zudem ist man in diesem stillen Tälchen unterhalb des Dorfes quasi unter sich und mit der vielseitigen Bewirtung und dem riesigen Angebot an Artikeln lässt es sich gut einige Stunden verweilen. Der Flohmarkt baut aber auch eine Brücke in den nahen Jura, zahlreiche Kunden und Verkäufer aus der

Während die «moderne» Chemie die Erkenntnis und Veränderung der Natur mit rein rationalem Wissen und Handeln vorantreibt, weiht uns die Alchemie in Geheimnisse ein, die uns die Einsicht und Kraft geben, die Veränderung der stofflichen Welt im Einklang mit unserer inneren Wandlung geschehen zu lassen. Die Vorträge, die an jedem Freitag im Mai um 19.30 Uhr in Basel in der Orangerie der Merian Gärten stattfinden, sind von musikalischen Beiträgen umrahmt und können einzeln besucht werden. Piero Onori 6. Mai: «Alchimia» als Säule der Arznei in der Basler Epoche des Paracelsus, Dr. Pirmin Meier, Schriftsteller, Paracelsus-Biograf; Nives Onori: Gesang und Gitarre; 13. Mai: Alchemie der Heilpflanzen – vier Elemente, Signatur und Tria Principia, Dr. med. Stefano Gasperi, Arzt, Anthroposoph; Esther Messmer: Monochord; 20. Mai: Spaziergang durch den alchemistischen Rosengarten, Dr. Sabine Baier, ETH Zürich, Tanz: Clea Onori; 27. Mai: Die Alchemie zwischen uns – wenn die Chemie nicht stimmt, lic. phil. I Piero Onori, Historiker, Buchautor; Olivia Borer: klassische Gitarre. Beginn: jeweils 19.30 Uhr, Einzeleintritt: 15 CHF, Ganze Vortragsreihe: 50.- CHF. Weitere Informationen: sinnzeit.ch oder: merian gärten lebendige alchemie

KORRIGENDUM

Musikschüler verwechselt dust. Im Wochenblatt von letzter Woche wurde der Akkordeonist auf der Titelseite irrtümlich mit dem falschen Namen benannt. Deshalb hier nochmal die bei-

den aufgetretenen Musikanten mit dem richtigen Namen. Die Redaktion entschuldigt sich für dieses Missverständnis.

Nadir Lais: Er war abgebildet und wurde mit dem falschen Namen benannt.

Jan Leupi: Der fälschlich Benannte spielte ebenfalls. FOTOS: MARTIN STAUB

Am Samstag, 7. Mai, führt der MVBB Röschenz sein alljährliches Unterhaltungskonzert in der Aula der Schulanlage Fluh in Röschenz durch. Unter der Leitung von Michael Ferner haben wir für Sie ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert. Wir starten unsere Reise durch den nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents mit dem 1917 komponierten Jazz-Song «Tiger Rag» von Nick La Rocca. Das folgende «It don’t mean a thing» darf als einer der grossen JazzKlassiker bezeichnet werden. Duke Ellington bezeichnet seine Komposition aus den frühen 30er Jahren als Beginn des Swing Zeitalters. Im Anschluss haben unsere Jüngsten ihren grossen Auftritt. Sie präsentieren drei Kompositionen und spielen dann auch gleich noch das nächste Stück der Band mit. «Everybody needs somebody» von Solomon Burke. Der Originalversion von 1964 blieb der Erfolg versagt. Erst durch die Blues Brothers erlangte dieser groovige Blues neuen Schwung, welcher bis in die heutige Zeit anhält. Den ersten Konzertteil beschliesst der MVBB Röschenz mit «In the summertime» der Band Mungo Jerry. Der Song wurde nicht wie man auf Grund des Titels an-

nehmen könnte als Sommerhit konzipiert, sondern der Komponist Ray Dorset wollte den leichten Lebensstil zu Beginn der 70er Jahre glorifizieren. Nach der Pause kommen die Freunde Südamerikas und der Karibik musikalisch voll auf ihre Kosten. Mit «El Porompompero» von Marquess reisen wir via Mexiko in die Karibik. Bei den Klängen von «Caribbean Variation» fehlt nur noch der weisse Sandstrand und die Pina Colada. Dem Komponisten Jacob de Haan würde dies sicher auch gefallen. «Don’t cry for me Argentina» aus dem Musical Evita wurde vom erfolgreichsten Komponisten dieser Musiksparte, Andrew Lloyd Webber, geschrieben. Wir beenden unsere Reise an der Grenze zur USA. «Tijuana Taxi» stammt aus der Feder von Herb Albert. Er gilt als Schöpfer des Tijuana-Brass-Sounds, bei dem traditionelle mexikanische Spielweise mit Jazz und Funk verbunden werden. Mit dem Hit «Chihuahua» von DJ Bobo beendet der MVBB Röschenz den offiziellen Konzertteil. Christian Reinhard MVBB Röschenz Unterhaltungskonzert, MVBB Röschenz, 07.Mai 2016, 20.00Uhr, Aula Schulanlage Fluh

LESERBRIEF

Nein zur Pensionskassen-Sanierung UNI Basel Es ist kein Geheimnis, um unsere Kantonsfinanzen steht es schlecht und wir müssen sparen. Deshalb beschlossen sowohl Regierung wie Landrat, den Kantonshaushalt um 10 Prozent zu reduzieren. Diese Sparmassnahmen treffen uns alle, aber wir stehen in der Verantwortung, der kommenden Generation nicht einen Schuldenberg aufzubürden. Bereits vor drei Jahren hat der Steuerzahler 25 Millionen in die Pensionskasse der Uni Basel zahlen müssen, bereits heute zahlen wir 169 Millionen an die Uni Basel und übernehmen somit 50% der ungedeckten Uni-Kosten, obwohl lediglich 21% der Studierenden aus dem Baselbiet kommen. Die selbstständige Uni Basel ist durchaus in der Lage, bei einem Jahresbudget von rund 700 Millionen Franken und Bilanz-Rücklagen von 220 Millionen das Loch in ihrer Pensionskasse aus eigenen Mitteln zu

stopfen. Mit einem Nein verliert unser Kanton kein Geld, denn nehmen wir die angebotenen 80 Millionen von Basel, verlieren wir unseren Handlungsspielraum und können auf Jahre hinaus keine Verbesserung unserer Finanzlage erreichen. Bei einer Kündigung und Neuverhandlung der UNI-Trägerschaftsverträge sind Einsparungen von jährlich 50 Mio. möglich, bei der Kulturvertragspauschale jährlich 10 Mio. und bei der Immobilienvereinbarung rund 20 Mio. jährlich. Die SVP hat das Referendum ergriffen, damit das Volk, wir Steuerzahler, diese Entscheidung fällen können und nicht nur ein paar wenige Politiker, welche ganz unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Vermögenswerte und in unterschiedlichen Beziehungen zur UNI Basel stehen. Jacqueline Wunderer Landrätin SVP

Beim Einkaufen bin ich zackig unterwegs: Milch, Joghurt, Gemüse und Früchte fliegen in den Korb, weiter geht es zum Brot, zu den Süssigkeiten, zum Fleisch und zum restlichen Krimskrams. Doch seit der Laden umgebaut worden ist, werde ich ausgebremst. Nichts ist mehr dort, wo es einmal war. Meine Reihenfolge kommt völlig durcheinander. Verzweifelt suche ich Schokolade und Kaffee. Ziellos stoss ich mein Wägeli mehrmals durch die gleichen Gänge und muss aufpassen, nicht mit den anderen verirrten Kundinnen zusammenzustossen. Zusätzliche Zeit geht beim Gemüse- und Früchtestand verloren. Obwohl auf der Auslage attraktiv Heidelbeeren und Trauben liegen, ist klar, dass diese Früchte jetzt in der Schweiz keine Saison haben. Auch dass die Ananas aus Costa Rica und die Mango aus Peru kommen, wie gross auf dem Schild zu lesen ist, verwundert mich nicht. Doch wie sieht es aus mit Erdbeeren und Blumenkohl? Reifen die schon bei uns oder werden sie noch von weit her geliefert? «Herkunft siehe Verpackung» steht diesmal in fetten Buchstaben auf dem Schild. So drehe und wende ich Blumenkohl und Erdbeerschachtel. Lesefreundlich ist die Kleinschrift nicht. Endlich scheine ich fündig geworden zu sein und will den Blumenkohl in den Einkaufswagen legen. Doch halt, in Kleindöttingen wird kein Blumenkohl produziert. Doch wen interessiert der Abpackungsort? In Apricena wuchs das Gemüse, finde ich schliesslich doch noch heraus, lege es brav zurück in das Gestell und wähle den Lauch (schon wieder Lauch!), der nicht nur Saison hat, sondern auch in der Region grossgeworden ist. Nun muss ich nur noch den Strichcode finden, denn dank dem eigenhändigen Scannen der Ware bin ich nun wieder schneller, muss nichts aufs Förderband legen, kann auf das Anstehen an der Kasse verzichten und einen neuen Einkaufsrekord aufstellen.


20

DIES UND DAS

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

NEUERÖFFNUNG

Wichtige Fakten rund ums Auge! kann. Eine längere Belastung durch Blaulichtstrahlen erhöht das Risiko einer Makuladegeneration.

BlueControl – Ihr Augenschoner Nahezu jeder Mensch verbringt heute viel Zeit vor digitalen Bildschirmen – sei es beim Lernen, Arbeiten oder zur Unterhaltung. Die unangenehmen Folgen sind: Augenschmerzen trockene Augen Probleme beim Fokussieren verschwommene Sicht Kopfschmerzen oder Konzentrationsverlust Das blaue Licht ist ein natürliches Phänomen und Bestandteil des Sonnenlichts. Von LED-Leuchtmitteln, und somit auch von digitalen Bildschirmen, wird aber ‹unnatürliches› blaues Licht abgegeben, das unsere Augen belastet. Studien haben gezeigt, dass der häufige Kontakt mit LEDs die Sehschärfe mindern und die Netzhaut schädigen

Was also tun? Wir empfehlen die speziell dafür angefertigte Beschichtung «BlueControl», die das blaue Licht reflektiert und nicht ans Auge lässt.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge.

info@chalon.ch

Schönheitssalon für Ihre Lieblinge dust. Claudia Fellino hat sich einen Traum erfüllt. «Schon seit längerem trug ich die Idee mit mir herum, einen Hundesalon zu eröffnen», erklärte die Hundeliebhaberin. Dazu brauchte sie aber auch das nötige Knowhow, um ihre Vision weiterverfolgen zu können. Die Ausbildung zur Hundefriseurin. «Diese Ausbildung habe ich im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen», erklärt die Laufnerin. In den vergangenen Monaten wurde ihr Traum immer konkreter. Im Kellergeschoss ihres Wohnhauses an der Brislachstrasse 59 liess sie sich einen top modernen Salon einrichten, der in den letzten Tagen fertig geworden ist. «Fellinos Hundesalon», so nennt die Fachfrau ihren Betrieb, eröffnet am kommenden Montag, 2. Mai. Letzte Woche durfte das Wochenblatt einen Einblick nehmen in die hellen, modernen Räume, wo künftig die Hunde aller Rassen es sich gut gehen lassen können. «Vom kleinsten Chihuahua bis zur Dogge», sagt die frischgebackene Geschäftsführerin lachend. Auf Terminvereinbarung bietet Claudia Fellino Trimmen-Schneiden- Scheren, Entfilzen

Hundefriseurin Claudia Fellino: In ihrem neugeschaffenen Refugium mit einer Kundin (r.) und zwei Hunden der Rasse Coton de Tulear, Langhaar und Kurzhaar. FOTO: MARTIN STAUB und Kämmen, Baden und Föhnen, Pfoten ausscheren, Krallen- und Ohrenpflege «und was sonst noch im Rahmen der Hundepflege so anfällt», sagt sie. Die Vorfreude auf den Eröffnungstag am nächsten Montag steht der Newcomerin ins Gesicht geschrieben. Den «Ernstfall» hat Claudia Fellino übrigens

mit den Tieren von Bekannten bereits geübt und «die Feuerprobe aufs Beste bestanden», wie eine Kundin beim Besuch des Wochenblattes schwärmt. Fellinos Hundesalon, Brislachstrasse 59, 4242 Laufen. 061 761 39 82, 079 206 13 86, fellino@bluewin.ch. Termine ab 2. Mai auf Vereinbarung.

VERANSTALTUNG

Biberliverkauf der Mütterhilfe

GESUNDHEITSTIPP

Völkerstabilität Nierensteine — Gut zu wissen Dr. med. Mario Bianchetti: Facharzt für Nierenkrankheiten und Allgemeine Innere Medizin. Chefarzt Medizin Kantonsspital Baselland, Standort Laufen Mütterhilfe: Der Biberliverkauf ist die grösste Einnahmequelle.

Im ganzen Kanton werden in den Tagen um den Muttertag durch Erwachsene und Kinder Appenzeller Biberli verkauft, so auch in Breitenbach, Nunningen und Büren. Dieser Verkauf ist seit 35 Jahren für die Kantonale Mütterhilfe Solothurn die wichtigste Einnahmequelle. Der Verein ist eigenständig und nicht zu verwechseln mit der Stiftung Mütterhilfe. Der Grundsatz der seit 1939 bestehenden Organisation ist eine rasche, diskrete finanzielle Hilfeleistung, teilweise in Verbindung mit andern Institutionen. Unterstützt werden Mütter und

FOTO: ZVG

Väter bis zum AHV-Alter, die im Kanton Solothurn wohnen. Die Mitglieder der Kantonalen Mütterhilfe Solothurn arbeiten ehrenamtlich. Ab Mai findet man uns über die Website www.mütterhilfe-solothurn.ch. Vor zwei Jahren haben wir auch das Logo erneuert, von gelb zu blau/grün, den Farben der Hoffnung und Zuversicht. Wir freuen uns und danken Ihnen, wenn Sie die Kantonale Mütterhilfe Solothurn unterstützen. Irene Kurth, Solothurn

GLAS-METALLBAU

Wahl und Krummenacher mit dem Tram unterwegs PR. Sie sind aus Glas und Stahl. Sie sind langlebig und sehr zuverlässig. Die Rede ist von den Trams, die tagtäglich auf den Schienen im unteren Kantonsteil unterwegs sind. Auch die Produkte von Wahl und Krummenacher sind meistens aus Glas und Stahl. Sie sind ebenfalls immer langlebig und zuverlässig. Da liegt es nahe, das Tram als Werbeträger zu nutzen und auf diesem umweltfreundlichen Transportmittel für die hochwertigen Produkte zu werben. Seit Kurzem sind sie nun unterwegs und bringen auf einfache Art und Weise die hochwertigen Produkte und Dienstleistungen von Wahl und Krummenacher in Fahrt. Wahl und Krummenacher bietet hochwertigen Glas-Metallbau in allen Variationen, Wintergärten, Verglasungen, Glasdächer, Geländer und eine grosse Palette von weiteren Produkten und Dienstleistungen. Das technisch Mögliche baut Wahl und Krummenacher für anspruchsvolle Kunden. Neu im Angebot sind individuell anpassbare Beschattungssysteme für vielfältige Einsatzzwecke. Sei es für einen bestehenden Wintergarten oder auch für Balkon- und Sitzplatzverglasungen, das System Rolax besteht aus Aluminium-Lamellen. Im Sommer hält es die

Nierensteine sind steinartige Gebilde, die im Kelchsystem der Nieren und im Nierenbecken durch Auskristallisation gewisser Stoffe (meist Kalziumoxalsäure ) auftreten können. Der Urin wird in den Nieren kontinuierlich produziert und über die beiden Harnleiter in die Blase transportiert. Eine plötzliche Unterbrechung dieses Urinflusses durch Nierensteine löst — infolge Rückstau des Urins mit Drucksteigerung im Nierenbeckenkelchsystem — die extrem schmerzhaften Nierenkoliken aus. Neben den wehenähnlichen Schmerzen können weitere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, gestörte Darmtätigkeit und blutiger Urin auftreten. Je nach Lage des Nierensteins können die Schmerzen in einer Flanke, im Ober-, Mittel- oder im Unterbauch verspürt werden und sind oft so stark, dass ärztliche Hilfe erforderlich ist. Die speziellen Schmerzmittel werden gelegentlich zur raschen Schmerzlinderung in eine Vene gespritzt. Nierensteine und deren Komplikationen können meist mit Ultraschall und /oder. der Computertomographie diagnostiziert werden, mit Ausnahme von sehr kleinen Steinen (‹ 3 mm) respektive. bei fehlendem Kalziumsteingehalt (z.B. bei reinen Harnsäuresteinen).

Kommt es im Therapieverlauf trotz Medikamenten zu keinem Steinabgang, können diese heute mit schonenden urologischen Techniken behoben werden, z.B. endoskopische Entfernung, Entlastung der Nieren mittels eines Drainageschlauches, Steinzertrümmerung. Die seltenen Infektsteine müssen vollständig operativ entfernt werden. Nach Nierensteinabgang ist der Patient rasch schmerzfrei. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Auch unser zunehmender Wohlstand führt gehäuft zu Nierensteinen. Als Prophylaxe gelten folgende Ernährungsempfehlungen: •Täglich mind. 2,5 – 3 Liter trinken (ungesüsste Getränke über den ganzen Tag verteilt, inkl. vor dem Schlafengehen). Bei starkem Schwitzen muss dies entsprechend erhöht werden. •Meiden von oxalsäurereichen Getränken/Nahrungsmitteln wie Eistee, Schwarztee, Cola, Schokoladengetränke, Bier. •Auf eine ausreichende Kalziumzufuhr achten, d.h. mind. täglich 800 mg Kalzium aus Milchprodukten (z.B. Milch, Joghurt, Käse). •Max. 5 Portionen Fleisch/Fisch pro Woche à je 100–120 g (nicht 2 Mal täglich). •Salzkonsum max. 4–6 g pro Tag, d.h. möglichst nicht zusätzlich salzen. •Täglich total 5 Portionen Gemüse/Früchte essen. Das Kantonsspital Baselland und die Hausärzte der Region stehen im Notfall jederzeit für rasche Hilfe zur Verfügung.

«Durch dick und dünn!» Das stimmt hier nicht ganz. Zuerst durch den dünnen Darm, dann durch den Dickdarm. Das ist der Weg der Nahrung. Etwa 4-5 Meter Strecke müssen überwunden werden. Ein Zurück gibt es nicht. Die Bevölkerung ist einzigartig. Verschiedene Bakterienarten können friedlich nebeneinander leben. Ein saures Milieu im Darm ist wichtig. Das Volk der Laktobazillen und das der Bifidobakterien ist gross. Diese Milchsäurebakterien schützen uns vor fremden Eindringlingen. Daneben leben Fäulnisbakterien, wie zum Beispiel gewisse Kolibakterien, die beim Abbau von Proteinen vermehrt belastende Stoffe produzieren wie Indol und Skatol welche wir loswerden müssen. Wir besitzen mehr Darmbakterien als Körperzellen. Etwa 2 Kilogramm unseres Gewichts sind Darmbakterien. Wenn die einen schwach werden, nutzen die anderen die Gelegenheit, sich zu vermehren. Das kann zu gesundheitlichen Störungen führen. Bakterien wollen uns grundsätzlich nichts tun. Sie suchen sich nur einen Platz zum Überleben. Wir können die Guten stärken und die weniger Guten gering halten. Damit stabilisieren wir unsere Gesundheit und beugen Entzündungen vor. Die richtige Nahrung, Nahrungsergänzungsmittel und Heilmittel helfen uns dabei. Das Gleichgewicht der Völker ist immer und überall ausschlaggebend. Es hat für alle Platz. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

VERANSTALTUNG

Deutsch–französische Romantik zum Muttertag

Jederzeit pünktlich und zuverlässig für Sie da: Das gilt fürs Tram wie auch für Wahl und Krummenacher AG aus Liestal. Wärme fern und im Winter isoliert es zuverlässig gegen übermässige Kälte im Wintergarten. Über die Produkte und Dienstleistungen informiert Sie Wahl und Krummenacher AG gerne. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin. Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal, Tel 061 926 90 20, www.wkl.ch, info@wkl.ch

WOS. Zum Muttertag am 8. Mai veranstaltet der Verein Kultur in Reinach ein Konzert mit dem Klarinettisten Fabio di Càsola und der Pianistin Nadia Belneeva. Es findet um 17.00 Uhr in der Aula des Bachmattenschulhauses statt. Kompositionen der Frühromantiker Mendessohn und Schumann eröffnen das Konzert: Mendelssohns frühe Violinsonate wird in einer Fassung für Klarinette gespielt, es folgen drei Romanzen von Schumann. Die Spätromantiker sind vertreten durch Carl Reinecke, von manchen Zeitgenossen als «Spitzweg der deutschen Musik» bezeichnet, und den beiden französischen Komponisten Camille de Saint-Saëns und Charles

-Marie Widor. Hatte Mendelssohn seine Sonate bereits mit 14 Jahren geschrieben, so machte sich der 85-jährige Saint -Saëns einige Monate vor seinem Tod daran, für alle Holzblasinstrumente eine Sonate zu schreiben. Drei Werke – die mittlere davon ist die Klarinettensonate - konnte er vollenden, alle drei strahlen sie Humor, Witz und Ironie aus. Fabio di Càsola, als Solist und Hochschulprofessor bekannt, ist in Reinach schon einige Male aufgetreten, die in Sofia geborene Nadia Belneeva studierte u.a. an der Schola Cantorum Basel und ist derzeit am Theater und der Musikhochschule in Basel als Korrepetitorin tätig.

VERANSTALTUNG

Fragen zur Heimfinanzierung WOS. Am 19. Mai, 18.30 Uhr, beantwortet die Pro Senectute Breitenbach Fragen rund um das Thema Heimfinanzierung und stellt ihr Dienstleistungsangebot vor. Referentin ist Frau Chantal Neyerlin, Fachstellenleiterin/Sozialberaterin der Pro Senectute Breitenbach. Der anschliessende Apéro bietet die Möglichkeit zur Diskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Claudia Starck Zentrum Passwang Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, Breitenbach


DIES UND DAS

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

21

BLAUEN

«Offen für Veränderungen» Die Gemeinde Blauen nimmt für die Deutschschweiz am Europäischen Dorferneuerungspreis teil. Die Jury will sich im Juni vor Ort ein Bild machen und mit der Bevölkerung sprechen. bea. Den historischen Dorfcharakter bewahren und doch mit der Zeit gehen sowie die Lebensqualität verbessern. Wie die Gemeinde Blauen diese Herausforderung meistert und ob ihr Prozess preiswürdig ist, wird von einer Jury in einem internationalen Wettbewerb beurteilt werden – vor Ort am Nachmittag des 15. Juni. Der Gemeinderat von Blauen hatte sich um die Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 beworben und wurde vom Bundesamt für Landwirtschaft als offizielle Vertretung der Deutschschweiz nominiert als «repräsentative und beispielhafte Gemeinde, die sich durch eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung auszeichnet.» Die Europäische Arbeitsgemeinschaft (Arge) «Landentwicklung und Dorferneuerung» war 1988 gegründet worden mit dem Ziel, den internationalen Erfahrungsaustausch in ökologischen, wirtschaftlichen, soziologischen und kulturellen Fragen des Dorflebens zu fördern. Neben der Schweiz nehmen Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Bulgarien, Polen, Ungarn, die Slowakei sowie Tschechien teil. Nach einer ersten Beurteilung der eingesandten Unterlagen Anfang dieses Jahres will sich die mehrköpfige Jury nun vor Ort ein Bild machen und bereist in den kommenden Wochen die verschiedenen Dörfer. Vier Stunden lang werden die Blauener Zeit

haben, die Jury davon zu überzeugen, dass die ländliche Kleingemeinde einer Randregion den Titel «Offen für Veränderungen» verdient hat. Gemeindepräsident Dieter Wissler hofft auf rege Teilnahme und vielseitige Gespräche. Wie die Arge den Gemeinderat wissen liess, sind die Meinungen der Bevölkerung sehr gefragt. Wissler sieht darin die grosse Chance. «Hier ist nichts im stillen Kämmerchen ausgearbeitet oder verordnet worden.» Der Blauener Dorfentwicklungsprozess sei in unterstützender Zusammenarbeit zwischen Behörde und Bevölkerung entstanden, aus Workshops heraus, welche die Defizite sowie die Wünsche thematisierten. Lösungsvorschläge seien immer im Teamwork erarbeitet und die Umsetzung von der Gemeindeversammlung beschlossen worden. Wo Meinungen auseinanderdriften, pflege man eine offene Streitkultur und setze auf den guten Schweizerischen Kompromiss – wie aktuell bei der Materialauswahl und Farbgebung des neue Begegnungszentrums und in der Frage der Kindertagesstätte. Mit Räumlichkeiten für den Dorfladen, für Vereine, für die ältere Bevölkerung, für die Jugendlichen und die Kleinsten sowie mit Zonenplanänderungen und Reglementserneuerungen für Neu- und Umbauten, mit der Aufwertung der Landschaft nicht zuletzt dank erfolgreichem Meliorationsverfahren habe die Gemeinde die Voraussetzungen geschaffen für Erneuerungen, erklärt Wissler. Die feierliche Bekanntgabe der Bewertungen im Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 wird im September in Ungarn stattfinden.

LESERBRIEF

Die Schule nicht verpolitisieren! Diskussionslos und mit grossem Mehr hat die Appenzeller-Innerrhoder Landsgemeinde am vergangenen Sonntag eine Initiative abgelehnt, welche die Einführung des Lehrplans 21 verhindern sollte. Die Appenzeller wollen den Lehrplan 21 pragmatisch umsetzen und diesen als Vorlage für einen moderaten und eigenständigen Weg nutzen – so, wie dies auch der Bildungsrat in Baselland eigentlich tun möchte. Allerdings wird er dabei von allen Seiten gestört: Sei es von der Starken Schule Baselland, von der Marschhalt-Gruppe der Bildungsdirektorin, die den Bildungsrat im Übrigen präsidiert – oder von rechtsbürgerlichen Parteien, die die Hoheit über den Schulstoff dem Parlament übertragen und den Bildungsrat abschaffen möchten. Der Landrat eignet sich nicht für pädagogische Debatten. Das hat das Baselbieter Stimmvolk be-

reits im Jahr 2011 erkannt und dem Bildungsrat die Kompetenz zur Einführung von Lehrplänen erteilt. Auch die gesetzliche Verankerung von Einzelfächern ist kompletter Unsinn. Damit verbietet das Baselbiet moderne Unterrichtsmethoden und nebenbei auch noch die seit Jahren bewährte Fächerkombination Biologie mit Chemie, die erfolgreich an unseren Sekundarschulen unterrichtet wird. Deshalb am 5. Juni Nein zu den beiden Änderungen im Bildungsgesetz «Einführung Lehrplan 21» und «Verzicht auf kostentreibende Sammelfächer»! Zweimal Nein bedeutet ein Ja zum ausgewogen zusammengesetzten Bildungsrat und zu seinem pragmatischen Weg. Was der Landkanton Appenzell kann, können wir doch auch oder nicht?

Der Jura bietet eine Fülle von Glaskunst – Eine Exkursion von St. Ursanne bis La Neuveville Martin Staub Kaum eine Gegend in der Schweiz ist so reich bestückt mit meisterhafter Glaskunst in Kirchen und Kapellen, wie der Jura. Das Buch «Moderne Kirchenfenster im Jura» illustriert diese Dichte eindrücklich, beschreibt die über 50 Orte und die Künstler, welche diese beeindruckenden Kunstwerke in den letzten Jahrzehnten geschaffen haben. Am Donnerstagabend, 21. April, führte der Künstler Daniel Gaemperle im Rahmen eines Kurses der Volkshochschule beider Basel (vhsbb) im ref. Kirchgemeindehaus in Laufen in das faszinierende Kunsthandwerk ein. Tags darauf konnten die Teilnehmenden anlässlich eines Bus-Tagesausflugs, zahlreiche Kirchen und Kapellen besuchen, wo Kunsthistorikerin Liliane Vindret-Meier und Daniel Gaemperle Interessantes über die Entstehung, die Techniken und die betreffenden Glaskünstler zu berichten wussten. Nach zwei Exkursionen in den letzten beiden Jahren, besuchte man dieses Jahr die südlicheren Standorte des Juras zwischen St. Ursanne, Saignelégier bis nach La Neuveville am Bielersee.

Protestantische Kirche Tramelan: Bodjol, mit bürgerlichem Namen Walter Grandjean, FOTOS: MARTIN STAUB schuf diese Fenster 1958.

Kirche Soubey: Coghufs (Ernst Stocker) abgerundete Formen sind typisch für ihn.

Die Kursleiter: Liliane Vindret-Meier (r.) und Daniel Gaemperle.

Péry-Reuchenette: Der Aufstieg zur Kapelle lohnte sich für Yoki (Emile Aebischer).

La Neuveville: Isabelle Tabin-Darbellay schuf Grosses für die Maria-Himmelfahrts-Kirche.

Les Genevez: Ives Voirol setzte hier einen angenehmen Kontrapunkt.

Christoph Hänggi

LAUFEN

Berner Mundartliedermacher in Laufen

LESERBRIEF

Gut für das Gewerbe Bereits zum dritten Mal erhalten wir in unserem Restaurant die Chance und ich bezeichne es bewusst als Chance, Jugendlichen ab der 7. Klasse aus dem Jugendprojekt LIFT während drei Monaten einen Wochenarbeitsplatz anzubieten zu dürfen. Diese jungen Menschen haben zum Teil erschwerte Ausgangslagen bei der Lehrstellensuche oder dem Berufseinstieg. Vielleicht weil ihre Schulleistungen nicht optimal sind, sie den Ernst des «Lernens» erst erkennen müssen, vielleicht weil sie eher scheu sind und ihr Selbstwertgefühl noch steigern müssen oder möglicherweise durch ihr Umfeld Gefahr laufen, den Berufseinstieg nicht zu packen. Die Schüler, welche sich bei uns melden, nehmen freiwillig an diesem Programm teil. Sie stellen sich gemeinsam mit ihren Eltern bei uns vor und bringen einen sauber abgefassten Lebenslauf mit. Sie sind bereit in ihrer Freizeit, für ein wirklich kleines Taschengeld, erste Einblicke in die Berufswelt zu wagen und zu arbeiten. Den Entscheid, sich bei einem Gastronomiebetrieb zu melden ist toll. In der Gastronomie ist Sitzen ein Fremdwort, oft geht es wirklich hektisch zu. Im Service ist ein gepflegtes Äusseres, gute Umgangsformen, Aufmerksamkeit und stets ein freundliches Lächeln gefragt, auch dann,

wenn einem nicht nach lächeln zumute ist. In der Küche eine schnelle Auffassungsgabe, sehr viel Durchhaltekraft und eine gute körperliche Verfassung um bei den hohen Raumtemperaturen nicht schlapp zu machen. Die zwei Jugendlichen, welche diesen Schritt bereits gewagt haben und mit einem guten, ehrlichen Zeugnis unseren Betrieb wieder verlassen haben, sind mit eindrücklichen Erfahrungen sicher etwas reifer geworden. Einsatz und Durchhaltewille machten sich bezahlt. Wer weiss, vielleicht ist es uns gelungen, Sie für einen der vielseitigen und kreativen Berufe in der Gastronomie zu begeistern. Für das Gewerbe ist dieses LIFT Programm eine echte Chance. Aus den erlebten, sehr guten Erfahrungen mit diesen motivierten Schülerinnen und Schülern möchte ich Betriebe aller Art dazu ermuntern, an diesem sinnvollen Projekt mitzumachen. Man braucht kein Lehrbetrieb zu sein. Vertrauen Sie auf die unterschiedlichsten Fähigkeiten dieser Jugendlichen, die möglicherweise genau in ihrer Branche gute manuelle Fähigkeiten mitbringen und irgendwann eine wertvolle Kraft in ihrem Gewerbezweig werden. Jacqueline Wunderer Restaurant zur Sonne Röschenz

WOS. Lauter fröhliche und zufriedene Gesichter waren nach dem zweiten Mundart-Liedermacher-Abend in Laufen im Alts Schlachthuus vom Samstag, 30. April zu sehen. «Das ist eine Aufwertung des Kulturangebots in Laufen» und «ich komme sicher wieder» tönte es aus dem Munde verschiedener Besucher. Und auch die auftretenden Künstler Stefan Heimoz und Oli Kehrli, welche aus Bern bzw. aus dem Berner Oberland nach Laufen gereist waren, lobten den Anlass: «Das war einer meiner schönsten Auftritte» und «Ihr habt schöne Räumlichkeiten und ein tolles Publikum hier in Laufen» klang es aus ihren Kehlen, aus denen zuvor ihre wortstarken Mundartlieder zu hören waren. Den Auftakt machte der lokale Mundartliedermacher Rolland, welcher den Anlass organisiert hatte und mit seinem neusten Lied «Mis Navi» gleich einmal die Lachmuskeln der zahlreich erschienenen Besucher aufwärmte. Er stellte danach seinen Kollegen Stefan Heimoz vor, der bereits fünf CDs auf den Markt gebracht hat, bei uns aber noch weitgehend unbekannt war – eben bis am Samstagabend! Heimoz’ Repertoire war gespickt von witzigen und auch nachdenklichen Liedern, die er wunderschön auf seiner Gitarre beglei-

Gemeinsam auf der Bühne: (v.l.) Stefan Heimoz, Rolland und Oliver Kehrli. te. Auch der anschliessende Auftritt von Oli Kehrli war ein Angriff auf die Lachmuskulatur, vermischt mit besinnlichen Texten und Liedern im vertrauten Berndeutsch, so wie einst die bekannten Berner Chansonniers klangen. Auch Kehrli hat bereits drei CD’s veröffentlicht. Und die beiden Gäste liessen sich auch diesmal von Rolland dazu überreden, mit

FOTO: ZVG

ihm zusammen eines seiner Lieder zu singen, was das Publikum mit grossem und herzhaftem Applaus verdankte. Rolland lud zum Schluss die Zuschauer ein, sich bereits den 5. November vorzumerken. Dann findet nämlich der nächste Mundart-Liederabend mit zwei weiteren Gästen aus dem Bernbiet statt.


22

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

Zu vermieten 1 – 1½-Zimmer In KLEINLÜTZEL zu vermieten per 1. August 2016 schöne, helle

1½-Zimmer-Wohnung

3 – 3½-Zimmer Himmelried, zu vermieten grosse

3½-Zimmer-Wohnung

Miete Fr. 650.– inkl. NK

100 m², mit Terrasse Mietzins Fr. 1250.– + NK Fr. 220.–

Tel. 079 302 58 38

Infos: LVW Marve, Tel. 079 626 55 44

2 – 2½-Zimmer In Liesberg Dorf vermieten wir an sonniger Lage, 2 Gehminuten von der Posthaltestelle, schöne, renovierte Wohnung

2½ Zimmer mit grosser Terrasse Monatlicher Mietzins Fr. 950.– Bezug innerhalb von 14 Tagen. Otto Kohler AG Hoch- und Tiefbau 4254 Liesberg Dorf Telefon 061 771 07 56

In KLEINLÜTZEL zu vermieten per 1. Juni 2016 schöne, helle

3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon Südseite Miete Fr. 1080.– inkl. NK

Büsserach Zu vermieten gemütliche, sonnige und helle

3-Zimmer-Wohnung an ruhiger Lage

3 – 3½-Zimmer Ab sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten in Erschwil, Büsserachstrasse 4 attraktive

3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon (Hochparterre)

4 – 4½-Zimmer und grösser

Tel. 079 302 58 38

mit Parkettböden und Balkon. Postautohaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Mietzins Fr. 940.– plus NK pro Monat Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Tel. 061 411 40 60* oder 079 659 58 25*

Preis auf Anfrage Erben Albin Borer-Jeker Rita Müller, 061 789 90 22 oder 079 513 06 50

Bättwil, an zentraler Lage nach Vereinbarung zu vermieten renovierte, heimelige

4½-Zi.-Dachwohnung mit Cheminée (104 m²) und Balkon neuer separater, heller Wohnküche grossem Wohn-/Esszimmer Parkettböden, neues Bad neues sep. WC Fr. 1700.– + Fr. 250.– Einstellhallenplatz kann dazu gemietet werden à Fr. 110.– Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

In 4245 Kleinlützel / Huggerwald per sofort, 145 m²

5½-Zi.-Attika-Wohnung

Zu vermieten ab sofort oder nach Vereinbarung in Laufen, Delsbergerstrasse 104, ca. 5–10 Min. von Zentrum und Bahnhof

mit Balkon, Cheminéeofen, Keller, 2× Parkplatz u. v. m. Miete: Fr. 1780.– inkl.

3-Zi.-Altbauwohnung, EG

Kontakt: 079/ 940 22 36

Miete mtl. Fr. 1100.– + Fr. 250.– Strom Telefon 079 393 50 62*, nur für Mietanfragen

Zullwil Zu vermieten nach Vereinbarung schöne, ruhige, preiswerte

4½-Zi-Wohnung EG Sitzplatz und Garage Tel. 078 611 07 45, 061 791 91 27

Diverses Zu vermieten Autogarage im Laufental Auto-Rep.-Werkstatt 280 m², voll eingerichtet, 14 Autoabstellplätze aussen, Reifenhotel, 2 Büros, WC/Dusche, Garderoben-/Aufenthaltsraum. Interessanter Mietzins. Einrichtungen wie EDV etc. können gemietet werden, Ersatzteillager muss übernommen werden. Tel. 079 322 16 65

4 – 4½-Zimmer und grösser ZU VERMIETEN / EVTL. ZU VERKAUFEN in Neubau, Hinterfeldstrasse 21, Laufen 4½-Zimmer-Gartenwohnung – 145 m² Netto-Wohnfläche – Autoeinstellplatz – Kellerabteil Preis auf Anfrage Auskunft erteilen: Erika und Georg Schnell Tel. 061 761 50 53 /gschnell@hispeed.ch

Büsserach

3½-Zimmer-Dachwohnung Preis 1290.– exkl. NK hell, attraktiv, komfortabel, Nähe öV, eigene WM/TU. Grosser Balkon, z. T. ged. Kellerabteil, Lift, Auto-PP oder EH-Platz. Mail: al.latscha@gmail.com Telefon 061 781 33 60*


Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

23

Zu verkaufen Häuser

Diverses

Wohnungen Neubauwohnung in Dornach zu verkaufen: 4½-Zimmer-Wohnung (124 m²) mit Terrasse (27 m²) – 2 Badezimmer – schwellenlos – Minergie-P-zertifiziert – grosser Kellerraum (21 m²) Preis: Fr. 978 000.– www.im3eck.ch Verkauf und Beratung: Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 www.halter-partner.ch


24

Donnerstag, 5. Mai 2016 Nr. 18

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Gewinnerinnen des Wettbewerbs BREITENBACH. WOS. Das Wochenblatt hatte 2 mal 2 Tickets für die Vorstellung «Famiglia Dimitri» am kommenden Samstag im Grien in Breitenbach verlost. Gewonnen haben Susanne Häner, Nunningen und Monica Gasser, Seewen. Das Wochenblatt gratuliert den Gewinnerinnen und wünscht viel Spass in der Aufführung.

Bling: Nach dem grossen Regen und vor dem Frühsommeranfang

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

ZWINGEN

ZWINGEN

Gemeinde unterstützt «Depo NIE»

Sprint-Orientierungslauf in Zwingen

WOS. Am 14. April hat der Landrat beschlossen, dass die beiden Gebiete «Stutz» (Blauen) und «Sunnerai» (Zwingen) als Deponiestandorte in den kantonalen Richtplan (KRIP) aufgenommen werden. Gegen diesen landrätlichen Beschluss hat das Komitee «Depo NIE» das Referendum ergriffen. Bereits bei der Vernehmlassung zum KRIP hat sich der Gemeinderat Zwingen gegen diese beiden Standorte gewehrt. Dies mit dem Ziel, die massive Zunahme des Verkehrs zu verhindern und den Erhalt der Quellen «Bernhardsmätteli» und «Pfandel» zu sichern. Aufgrund des negativen Landratsbeschlusses hat der Gemeinderat entschieden, das Referendum zu unterstützen. Das Referendumskomitee wird mit einem kleinen einmaligen finanziellen Beitrag unterstützt.

Der ganze Kanton soll unterschreiben Gemäss eigenen Angaben hat das Komitee Depo-Nie die benötigten 1500 Referendumsunterschriften innert acht Tagen beisammen. Ein klares Zeichen setzen auch die betroffenen Gemeinden Blauen und Zwingen. Schon jetzt haben in den unmittelbar betroffenen Gemeinden über 60 Prozent der stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner das Referendum unterzeichnet. Obwohl die benötigten Unterschriften bereits beisammen sind, sammelt das Komitee weiter Unterschriften. In allen Gemeinden im Laufental sind sogenannte Referendumshotspots eingerichtet. Diese werden jetzt netzartig auch im ganzen Kanton BL aufgebaut. Die Referenden wehren sich zudem gegen die zusätzliche Verkehrsbelastung über die mögliche Dauer von 80-100 Jahren.

Brauchen Sie einen sauberen

MALER der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15 Hellacker 470, 4245 Kleinlützel Haushaltauflösungen, Räumungen, Entsorgungen, Transporte, Kleinumzüge Mobil +41 79 784 12 12, Festnetz +41 61 773 00 28 www.räumungen.org, david.bollig@räumungen.org

Haustechnik

Pascal Bochin Sanitär, Heizung, Lüftung Boilerservice und Gasinstallation Baselstrasse 37, 4253 Liesberg

Neben den bekannten Waldorientierungsläufen bietet der OL-LaufentalThierstein auch kürzere Orientierungsläufe im Dorf oder Quartier an. So wird am Mittwoch 11. Mai, in Zwingen ein Trainingslauf um das Schulhaus Zwingen und die Sportanlage Grossmatt durchgeführt. In drei kurzen Schlaufen werden die Posten mit einer Schulhauskarte und einer Karte der Umgebung angelaufen. Im Wald verirren kann man sich also gar nicht! Der Orientierungslauf ist somit auch für Anfänger geeignet. Besammlung und Start: 18.15-18.45 Uhr auf dem Parkplatz Judenacker in Zwingen. Franz Karrer , Brislach Weitere Orientierungsläufe: Montag 31. Mai Bike-OL in Brislach, Mittwoch 15. Juni in Büsserach – Siglisberg. Infos unter www.ol-laufental-thierstein.ch

Traumland WITTERSWIL. WOS. Turnusgemäss führt die MUSOL (Musikschule Solothurnisches Leimental) alle zwei Jahre ein Musiklager durch. Das Resultat präsentieren die Lernenden im Abschlusskonzert am Samstag, 7. Mai, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Witterswil. Zum Muttertag LAUFEN. WOS. Zu Ehren der Mütter und Patienten feiert Pfarrer Kreiselmeyer eine heilige Messe in der Spitalkapelle und der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen singt dazu die Jodlermesse von Jost Marty. Sonntag, 8. Mai um 10.30 Uhr Günstige Ferienlager LIESTAL. WOS. Wie seit vielen Jahren führt die Fachstelle für Jugendarbeit der reformierten Kirche Baselland dieses Jahr wieder Sommer– und Herbstlager für Kinder und Jugendliche durch. Die Lager sind offen für alle Interessierten zwischen 8 und 18 Jahren, unabhängig ihrer Konfession und Herkunft. Die Leitungsteams bestehen aus motivierten Freiwilligen, die diese Aufgabe zum Teil seit Jahren wahrnehmen und so den Teilnehmenden eine schöne und kostengünstige Lagerferienwoche ermöglichen. Aktuell sind diese Angebote auf der Website (www.faju.ch) mit einer Anmeldemöglichkeit ausgeschrieben. Niemand soll aus Kostengründen auf ein Lager verzichten müssen. Wer den Lagerbeitrag nicht aufbringen kann, dem wird geholfen.

Die Welt der Pilze LAUFEN. WOS. Pilze sind die grössten Lebewesen der Welt. Was man ihnen zu sehen bekommt, sind lediglich die Fruchtkörper. Wer mehr über Speisepilze und Giftpilze lernen will, für den hat die Volkshochschule beider Basel einen Kurs beim bekannten Pilzexperten Moritz Antony organisiert. Neben Biologie- und Oekologie-Vorträgen sind auch Exkursionen geplant. Es handelt sich um einen Anfängerkurs. Anmeldung unter 061 269 86 66.

MUSIK-TIPP

Brian Fallon Brian Fallon (36) ist Songwriter, Sänger und Gitarrist. Als Frontmann von The Gaslight Anthem nutzte er die Bandpause, um in Nashville mit dem renommierten Produzenten Butch Walker sein Solodebüt mit dem Titel «Painkillers» (Universal Music) zu realisieren. In den zwölf Songs paaren sich lebensechtes Geschichtener-zählen und gefällige Melodien. Stilistisch ist es ein Mix aus Rock und dezenten Folk- so-wie Country-Anleihen. Die ro-ckigen Songs arten nie in Här-te aus, die sanfteren Stücke nicht in weichgespülten Kitsch. «Painkillers» ist mitunter auf der Fährte eines Bruce Springsteen ein unterhaltsames, aber bei einer kritischen Gesamt-würdigung doch kein absolutes Spitzenalbum. Benno Hueber

20160505 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Grünes Juwel zum Blühen erweckt. Rund um das Bächlein im Br...