Page 29

30

Donnerstag, 28. April 2016 Nr. 17

Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Kehrichtabfuhr Auffahrt Am Donnerstag, 5. Mai (Auffahrt), findet keine Kehrichtentsorgung statt. Verschiebetag ist der

Mittwoch, 4. Mai 2016. Abfall bitte ab 7.00 Uhr bereitstellen. Vielen Dank. Gemeindeverwaltung Gempen

Amtliche Publikationen

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Einwohnergemeinde Hochwald Gestützt auf § 111 des Planungs- und Baugesetzes und § 15 der Kantonalen Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und –gebühren, legt die Einwohnergemeinde Hochwald den Beitragsplan und die provisorische Berechnung der Erschliessungsbeiträge während 30 Tagen öffentlich auf. Erschliessung Mattenweg – Beitragspläne Strassenbau, Wasserleitung und Mischwasserkanalisation – Provisorische Berechnung der Erschliessungsbeiträge

Auflagezeit: Freitag, 29. April bis Montag, 30. Mai 2016 Auflageort: Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 1, 4146 Hochwald, zu den offiziellen Öffnungszeiten. Allfällige Einsprachen sind schriftlich und begründet während der Einsprachefrist bis 30. Mai 2016 (Datum des A-Poststempels) an den Gemeinderat, 4146 Hochwald, zu richten. 4146 Hochwald, 19. April 2016 Der Gemeinderat

LESERBRIEF

Entscheiden, wer unser Geld erhält! Als nach der Post auch die Drogerie in Oberdornach ihre Türen schloss, hörte ich eine Nachbarin sagen: «Jetzt muss die Gemeinde aber etwas für uns tun, so geht es nicht weiter!» Ist das so? Nein! Welche Läden in unserem Dorf überleben, hängt von unserer persönlichen Wahl ab. Wir entscheiden über unser Portemonnaie, wer von unserem Geld leben soll. Sollen es die Angestellten von den Grossen sein, sollen es Läden in Deutschland oder die Kleinunterneh-

mer sein, die sich in unserem Dorf engagieren? Wenn bei einem Laden Aufwand und Ertrag nicht mehr übereinstimmen, kann es relativ rasch gehen. Ein Laden, der einmal geschlossen hat, kann nicht wiederbelebt werden. Im Moment stellt sich für unser alteingesessenes, sympathisches Milchhüsli die Frage des Überlebens. Liebe Dornacherinnen und Dornacher, entscheiden wir uns, bevor es zu spät ist! Christine Dettli

DIE POLIZEI MELDET

Vandalen versprayen Schwimmhalle WoB. Unbekannte Vandalen versprayten zwischen Freitag, 22. April, 17 Uhr, und Montag, 25. April, 7 Uhr, beim Schulhaus am Gwändweg in Dornach mehrere Wände. Betroffen war hauptsächlich der Eingangsbereich der dortigen Schwimmhalle. Mittels schwarzer Farbe brachten die Unbekannten Schriftzüge wie «ASTI», «SACD»,

«ESB» und «fXR» an. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren 1000 Franken. Die Polizei sucht Zeugen. Personen, welche Verdächtiges beobachten konnten oder Hinweise zur unbekannten Täterschaft geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach (Telefon 061 785 77 01) zu melden.

GOETHEANUM

Bergschafe auf den Wildwiesen WoB. Im Goetheanum-Gartenpark in Dornach helfen neu auch Bergschafe beim Beweiden der Wildwiesen – zusätzlich zur sechsköpfigen Kuhherde, die seit 2003 dort grast. Das schreibt das Goetheanum in einer Mitteilung. Auf Initiative von Paul Pieterse von der Goetheanum-Gärtnerei sollen die Bergscha-

fe die steileren Hänge und die von den Kühen gemiedenen Brombeerhecken abfressen und damit die Mitarbeitenden der Goetheanum-Gärtnerei entlasten. Das Schafprojekt hat laut Mitteilung eine Laufzeit von zunächst drei Jahren und wird begleitet von Messungen der Artenvielfalt auf den Weideflächen.

LESERBRIEF

DORNACH-GEMPEN-HOCHWALD-NUGLAR-ST.PANTALEON

Transparenz

Gemeinsamer Banntag

Vor gut vier Jahren ist unser Gemeindepräsident u. a. mit dem Versprechen zu Wahl angetreten, für mehr Transparenz zu sorgen und einen offenen Dialog mit der Bevölkerung zu pflegen. Seither hat mehr als die Hälfte aller Gemeinderatssitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Wer sich erdreistet, kritische Fragen zu stellen, wird entweder mit kurz angebundenen Bestreitungen abgespeist oder aber – wie jüngst – der Verletzung des Amtsgeheimnisses bezichtigt. Besser wäre es, endlich einige drängende Fragen zu beantworten. Wie kommt es, dass seit seinem Amtsantritt (mit Ausnahme des Finanzverwalters) sämtliche Chefbeamten die Gemeinde verlassen haben oder gehen mussten? Was hat uns dieser massive Verlust an Wissen und diese unerklärliche Fluktuation bisher gekostet? Weshalb löst die ordentliche Kündigung der Gemeindeschreiberin den sechsmonatigen Beizug eines externen Beraters aus? Weshalb wird der Vertragsschluss mit diesem Berater nicht wie jedes andere Geschäft öffentlich verhandelt? Wurden mehrere Offerten eingeholt? Trifft es zu, dass dieser Berater (hochgerechnet auf 100%) ein Jahreshonorar von CHF 330 000.– kassiert? Anstatt sich hinter dem Amtsgeheimnis zu verstecken und sich gleich in die nächste geheime Sitzung des Gemeinderates zu flüchten, sollte sich der Gemeindepräsident endlich dem Gespräch mit der eigenen Bevölkerung stellen. Da wirkt ein nicht unterschriebener Brief der «Geschäftsleitung» (ein Gremium, das weder in der Gemeindeordnung noch im Gemeindegesetz vorgesehen ist) an den Präsidenten der FdP nur noch peinlich. Transparenz und offener Dialog geht anders! Lorenz Altenbach fdp-dornach.ch/aktuell

Aus Anlass des 30-Jahr-Jubiläums des Forstbetriebs Dorneckberg, den die Bürgergemeinde Dornach zusammen mit den Partnergemeinden Gempen, Hochwald und Nuglar-St. Pantaleon führt, finden dieses Jahr keine einzelnen Gemeinde-Banntage statt. Die erwähnten Gemeinden haben beschlossen, einen gemeinsamen Banntag beim Forstwerkhof in Gempen durchzuführen. Deshalb bieten wir dieses Jahr lediglich eine einzige Route an: die Banntags-Wanderer treffen sich am Auffahrts-Donnerstag, dem 5. Mai, um 12.30 Uhr beim Nepomukplatz und wandern dann via Grossacker, Baumgarten, Birebaumdenkmal und Gempen zum Forstwerkhof. Dort sorgt der Frauenturnverein Gempen für Speis und

GEDO 16

Gemeinsam stärker

GESCHÄFTSWELT

Unter dem Motto «Gemeinsam stärker» begrüssten die Pro Senectute Kanton Solothurn, die Spitex Thierstein/Dorneckberg, das Alters- und Pflegeheim Wollmatt Dornach sowie die Spitex Dornach/Gempen/Hochwald die Besucherinnen und Besucher der GeDo 16. Neben den Informationsbroschüren wurde den Besucherinnen und Besuchern handfestes Anschauungsmaterial geboten. Der Notrufknopf konnte anprobiert oder ein Rollator konnte getestet werden. Interessierte konnten sich zum Beispiel den Blutdruck vor Ort messen lassen und erhielten einen Blutdruckpass als Andenken. Die gute Vernetzung spiegelt sich im gemeinsamen Auftreten mit der öffentlichen Spitex und dem Pflegeheim Wollmatt. Für die Non-Profit-Organisation Pro Senectute sind öffentliche Auftritte wichtig, damit möglichst alle Seniorinnen und Senioren wissen, wo sie Bera-

Pflanzenmarkt bei Blumen Michel

GEDO 16

Am 28., 29. und 30. April veranstaltet der Blumenladen Michel, direkt vor dem Laden im Zentrum von Dornach zum ersten Mal einen Pflanzenmarkt. Neben Margeriten, Oleander, Olivenbäumchen und anderen mediterranen Kübelpflanzen, wird vor allem auch ein besonderes Augenmerk auf regionale Pflanzen gerichtet. So werden Geranium, Beet- und Kübelpflanzen aus der Region Basel angeboten; aus den Gewächshäusern der Gärtnerei Zumstein in Schönenbuch. Die entsprechend passende Blumenerde kann man vor Ort natürlich auch erwerben, sodass man zuhause gleich mit dem Einpflanzen beginnen kann. Von der Marktstimmung und Farbenvielfalt wird sich der Kunde inspirieren lassen und die ideale Bepflanzung für Balkonkistchen oder Gartenbeete finden. Fachkundige Beratung steht jederzeit für Fragen bereit und die attraktiven Preise locken zusätzlich. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Blumen Michel

Trank, selbstverständlich erhält auch dieses Jahr jeder Dornacher Wanderer einen Bon für die Banntags-Verpflegung Wurst und Brot mit Getränk. Für diejenigen, die nicht so gut zu Fuss sind, bietet sich die Postautoverbindung Dornach-Gempen an. Es gibt auch einige wenige Parkplätze für Privatautos beim Schulhaus Gempen. Achtung: Es ist nicht möglich, bis zum Forstwerkhof zu fahren und dort zu parkieren! Auf unserer Webpage www.buerger-dornach.ch sehen Sie auf einem Situationsplan, wo der Forstwerkhof zu finden ist. Alle Partnergemeinden freuen sich auf ein schönes Banntags-Fest mit vielen Besucherinnen und Besuchern! Bürgergemeinde Dornach

tung und Unterstützung erhalten können. Die Pro Senectute bietet Beratung, Auskunft und Information in Altersfragen und vielseitige Dienstleistungen im Bereich «Hilfen zu Hause» an. Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige und Interessierte sollen sich möglichst lange selber organisieren können. Wollten Sie schon lange etwas fragen, rund um den dritten Lebensabschnitt, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Anfragen für eine gratis Sozialberatung sind möglich an: Pro Senectute Fachstelle für Altersfragen DorneckThierstein, Bodenackerstrasse 6 in Breitenbach unter Telefon 061 781 12 75 von Mo–Fr 8–11 Uhr oder per E-Mail an breitenbach@so.prosenectute.ch. Chantal Neyerlin, Pro Senectute Kanton Solothurn, Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein

Erfolgreiches «Alphüttli» Was möglich ist, wenn sich ein Verein mit einer Jugendorganisation und dem lokalen Gewerbe zu einem gemeinsamen Projekt zusammenschliesst, zeigte sich im «Alphüttli» an der Gewerbeausstellung vom vergangenen Wochenende auf eindrückliche Art und Weise. Der Hüttenverein Dornach, Betreiber der bekannten Pfadihütte unterhalb der Ruine Dorneck, verwandelte zusammen mit den Pfadis der Pfadiabteilung St. Mauritius Dornach und der kreativen Unterstützung von Sandra Berg von der Blumenwiese in Dornach, mit viel Engagement ein gewöhnliches Festzelt in eine gemütliche Raclette-Stube. Für das leibliche Wohl sorgte Michi Röösli mit seinem Team vom Milchhüsli Dornach, indem er unermüdlich sein beliebtes Raclette abstrich – wohl eines der Besten der Region. Die Pfadis bauten zusammen mit der

Jugendarbeit Dornach eine Boulderwand (Kletterwand), die sich thematisch gut einfügte. Während die Eltern gemütlich zusammensitzen konnten, übte sich der Nachwuchs im Klettern. Während dreier Tage war das «Alphüttli» ausserordentlich gut besucht und wurde so zu einem vollen Erfolg. Zur guten Stimmung trugen auch Handörgeli- und Alphornkonzerte bei. Der Hüttenverein konnte unter anderem für sein Umbauprojekt des Pfadiheims werben: Bis 2020 soll es umfassend saniert und mit einer zeitgemässen Infrastruktur für die Zukunft fit gemacht werden. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Für den Vorstand, Patrick Meier vorstand@pfadiheim-dornach.ch

EIDG. ABSTIMMUNGEN RAIFFEISEN

Anlage-Apéro im Schulhaus Brühl Am Dienstag, 3. Mai 2016, veranstalten wir um 18.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Brühl in Dornach einen Kundenanlass. Frau Romana Doser, Senior Relationship Manager der responsAbility Investments AG, zeigt Ihnen auf, warum sich Anlagen in nachhaltige Agrarprodukte lohnen und wie Sie als Anleger eine doppelte Rendite erwirtschaften können. Nachhaltig produzierte Agrarprodukte sind begehrt wie nie zuvor. Stetig steigende Bevölkerungszahlen beschleunigen die weltweite Nachfrage. Dieser Trend eröffnet den Anlegern interessante Investitionsmöglichkeiten und verbessert gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Bevölkerung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Herr Elie Peter, Stv. Geschäftsleiter und Leiter Kommunikation und Marketing der Max Havelaar-Stiftung

(Schweiz), widmet sich in seinem Referat wichtigen Fragen: Weshalb ist Fairtrade für eine ganzheitliche Wirtschaftsentwicklung notwendig? Was macht das Erfolgsmodell aus? Was sind die Herausforderungen? Zudem zeigt er auf, warum Fairtrade in überraschende neue Gebiete vorstösst, wie zum Beispiel fair gehandeltes Gold. Im Anschluss an das Referat offerieren wir Ihnen einen Apéro und stehen Ihnen für individuelle Gespräche gerne zur Verfügung. Die Teilnehmerzahl ist limitiert (Reihenfolge Anmeldeeingang). Anmeldungen nehmen wir gerne unter Telefon-Nr. 061 706 86 86, via E-Mail dornach@raiffeisen.ch oder auf unserer Homepage www.raiffeisen.ch/dornach unter der Rubrik «News» entgegen. Wir freuen uns auf Sie. Claude Künzli, Anlageberater, Raiffeisenbank Dornach

Konsens statt Nonsens Die Asylgesetzrevision leistet einen grossen Beitrag zu einer schnelleren Bewältigung der aufkommenden Flüchtlingswelle. Statt Verweigerungspolitik mit Schein-Argumenten und Lügen sagen wir Ja zu dieser Asylgesetzrevision. Am 5. Juni geht es um konkrete Beiträge zu einem besser funktionierenden Asyl-Wesen. Nicht über Anzahl von Flüchtende, nicht über eine Willkommenskultur, auch nicht über die Kontrolle der Aussengrenzen stimmen wir ab, sondern über eine notwendige Asylgesetz-Revision. Zentralisiertes Verfahren in Bundeszentren, menschengerechte Befragung machen den gesamten Asylprozess speditiver und sorgen dafür, dass anerkannte Flüchtlinge schneller an Integrationsprozessen, am öffentlichen Leben und am Arbeitsmarkt teilnehmen können.

Auch in Zukunft werden viele Flüchtende weiterhin in unserem Land Zuflucht suchen. Dieser Anforderung muss das Asylsystem durch zügige und ausgewogene Verfahren gewachsen sein. Allen sollte weiterhin an Verbesserungen gelegen sein, obwohl Wissen und Erfahrung bei der Bewältigung solcher Aufgaben vorhanden sind. Die Beschleunigung von Asylverfahren war jahrelang ein Anliegen der SVP – nun setzt sie auf Fundamentalopposition, ergreift das Referendum und betreibt lieber Nonsens. Mit fadenscheinigen Argumenten setzt sie auf Verweigerungspolitik und Stimmungsmache, um dabei das Schweizer Stimmvolk hinters Licht zu führen. Dieser destruktiven Politik auf dem Buckel der Flüchtenden und die dauernde Diffamierung von Frau BR Sommaruga wollen wir Einhalt gebieten. Unsere Antwort: Ja zur Asylrevision. Gérald Donzé, Dornach

20160428 woz wobanz  
20160428 woz wobanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck | Birsecker Winzer öffnen ihre Weinkeller. Dieses Wochenende findet der...