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Donnerstag, 21. April 2016

108. Jahrgang – Nr. 16

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 22. April 2016 Viele Wolken und gelegentlich Regen. 10ºC 13ºC Samstag, 23. April 2016 Weiterhin trüb und nass. 10ºC 13ºC

10ºC 14ºC

Sonntag, 24. April 2016 Wechselhaftes Wetter, teils sonnig aber auch immer wieder Regen.

Laufen

3 Unter der Leitung von Matthias Kümin überzeugte die Stadtmusik Laufen letzten Sonntag das zahlreich erschienene Publikum in der St. Katharinenkirche.

Dornach

12/13 Am Wochenende ging auf dem Dornacher Widen-Areal die Gewerbeausstellung GEDO ’16 über die Bühne. Das vielfältige Programm lockte viele Besucher an.

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Ein Plädoyer fürs Chaos im Garten Ein lebendiger Garten macht Freude und lädt zum Beobachten ein. Zu diesem Thema gestaltete der Natur- und Vogelschutzverein Büsserach eine Broschüre und Andres Sprecher zeigte in seinem Vortrag, wie ein solcher Garten aussehen kann. Gaby Walther

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rühlingszeit ist Zeit für den Garten. Dieser werde aber immer naturfremder und erlebnisrarer, stellt der Natur- und Vogelschutzverein Büsserach fest und lud deshalb am letzten Donnersteg zum Vortrag «Lebendiger Garten» ein. Andres Sprecher zeigte in seinem Referat, wie ein Garten an Vielfalt gewinnen kann und zum Lebensraum einheimischer Tiere wird. Sein Rezept ist einfach: Beobachten und wachsen lassen. «Die Natur ist chaotisch und darin zeigt sich ihre lebendige Vielfalt», erklärte der Biologe. Man solle den Mut haben, die Pflanzen wachsen zu lassen. Durch Beobachtung sehe man, wo man eingreifen solle und wo man die Natur walten lassen könne. Wie schön ein solcher Garten sein kann, belegte Sprecher mit Fotografien aus seinem grossen Garten in Breitenbach. Die rund 30 Rosenstöcke brauchen kein Gift gegen Mehltau, da sie robust und nicht überzüchtet sind. Die wild wuchernden Sträucher und Blumen, Asthaufen, kleine Steine und Wasserstellen bieten Lebensraum für viele Tiere. Sprecher erfreut sich an den zahlreichen Blindschleichen, Heuschrecken und Insekten, welche seinen Garten be-

Lebendiger Garten: Im Garten von Eva und Andres Sprecher dürfen auch die alten Sonnenblumenstängel stehen bleiben, als FOTO: GABY WALTHER «Landeplatz» für die Vögel und Unterschlupf für Insekten.

wohnen. Begeistert zeigte er Fotos von Wespen, die um einen Apfel «streiten». «Ich brauche zur Erholung nicht fortzugehen, kann ich doch im Garten Spannendes beobachten», meinte Sprecher. In seinem Garten hat es auch Platz für seine Hühner, welche Sommer und Winter lieber draussen bleiben, als im Stall zu übernachten. Lauch brauche er keinen mehr anzusäen, der komme von allein und auch der Nüsslisalat keime dann, wenn das Wetter perfekt dazu sei, erzählte der Gärtner. Für die Erde über den Samen sorge der Regenwurm. Sprecher liebt die Natur, er schwärmt über den Pilz, der im alten Holztisch spriesst, und freut sich über die vielen Orangen, welche er im Wintergarten ernten kann. Denn nebst der Vielzahl an einheimischen Pflanzen haben in seinem Garten durchaus auch fremdländi-

sche Pflanzen Platz. Diese Neophyten, wie zum Beispiel das Tränende Herz oder die Zwergbaumtomate, seien sehr schön zum Anschauen, würden sich aber nicht unkontrolliert vermehren, wie das beim unerwünschten Drüsigen Springkraut der Fall sei, erklärte Sprecher. Mühe hat er hingegen mit jenen Gärten, die aus Steinwüste, «vergewaltigten» Bäumen und englischem Rasen bestehen. In diesen Steinfriedhöfen wachse wegen herumfliegender Samen mit der Zeit trotzdem etwas und der Besitzer müsse dieses «Unkraut» dann mit Gift bekämpfen oder die Anlage durch den Gärtner wieder neu herstellen lassen. Diese Gärten verursachen Kosten für Dünger und Pflanzenschutzmittel und brauchen viel Zeit für die Pflege. Auch der Natur- und Vogelschutzverein Büsserach möchte die Gartenbesit-

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zer ermuntern, anstatt mit dem Rasenmäher und der Giftspritze mit Lupe und Bestimmungsbuch im Garten unterwegs zu sein. Aus diesem Grund haben Iris Häner und Markus Christ eine Broschüre zusammengestellt, welche Anregungen zu einem lebendigen Garten liefert. Es ist nie zu spät, um mehr Lebendigkeit in den Garten zu bringen, sind die beiden überzeugt und sehen Wildkräuter als Bereicherung für den Salat statt als Bedrohung des Gartens. Denn viele der einheimischen Pflanzen seien ausgesprochen schmackhaft, erklärte Iris Häner und zeigte auf die bunten Blumensträusse auf den Tischen, deren Pflanzen alle essbar sind. Informationen und Anregungen für einen lebendigen Garten: www.naturregion.ch/garten. Wildpflanzenmarkt: Samstag, 23. April, Rathausplatz in Laufen.


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LAUFENTAL

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Donnerstag, 21. April 2016 Nr. 16

DUGGINGEN

LAUFEN

«Let’s dance» oder der Musikverein liess Duggingen tanzen

Ein Super-GAU als Höhepunkt Unter der Leitung von Matthias Kümin überzeugte die Stadtmusik Laufen letzten Sonntag das zahlreich erschienene Publikum in der St. Katharinenkirche. Melanie Brêchet Fischlin

F Brasil-Stimmung total: Beim «Brasilian Bay Dance» fehlte nur die Sambatänzerin. FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Mit mitreissender Brass-Band-Musik zum Tanzen brachte der MV Duggingen an seinem Konzert- und Unterhaltungsabend das Publikum in diejenige Stimmung, um dann mit der Take off Tanz- und Partyband auf dem Parkett so richtig abzuheben. bü. Terpsichore, griechisch die Tanzfreudige und auch Muse des Tanzes, schien den MV Duggingen gewaltig umgarnt zu haben. Neben der Aufforderung zum Tanz lagen an diesem gewitterhaften Samstagabend nämlich überall Weisheiten zum Thema Tanzen auf den Tischen. Etwa «Lieber schlecht tanzen als doof herumstehen». In Wirklichkeit sah man aber weder schlechte Tänzer – die Damen können es eh – noch Herumstehende, sieht man vom Andrang beim verlockenden Kuchenbuffet oder bei der sinnvoll-währschaften Tombola ab. So tanzten sich zum Auftakt gleich die jungen Mädchen der DN Steps Dance Show in die Herzen des begeisterungsfähigen Publikums und lösten mit einem Volkstanz zur Kuckuckjodel-Melodie auch rhythmisches Klatschen im Saal aus. Gute Stimmung also bereits für die Hauptsache des Abends, das Konzert des Musikvereins Duggingen. «Trotz des stolzen Alters von 109 Jahren ist der Musikverein unter der Direktion von Lukas Abt absolut auf der Höhe», liessen die beiden witzig-schlagfertigen Moderatorinnen Lisbeth Hirt und Sarah Stähli-Zeugin schon etwas wie Vorfreude auf die Dancing Brass Band aufkommen. Schon bei ihrem rassig gespielten «Maiteli, wenn de witt go tanze» gingen die Beine unter den Tischen im Rhythmus mit. Das Liebeslied der Maori in Neuseeland, «Pokarekare Ana», kam mit schmachtenden Posaunen- und Eufoniumklängen daher und löste zumindest bei den beiden Moderatorinnen Bilder von harten tätowierten Rugbyspielern mit weichem Herz aus. Beim «Bossa Nova Breakout», einer rassigen Mischung aus Samba und Jazz, übte zwar das Publikum nicht die angesagten

«langen Bewegungen mit Hüftschwung», sondern unterstützte mit kraftvollem Klatschen die Perkussionsabteilung der Band. Beim swingenden registerweisen Aufmarsch zu «Swing around the Band» mit jazzigen Intermezzi war das «Let’s dance» bereits in allen Köpfen. Ganz besonders beim wunderschönen Walzer «Un jour de Mai» sah man die Damen und Herren an den Tischen im Takt hin und her wiegen. Die ultimativ heisseste Stimmung löste aber der «Brasilian Bay Dance», verstärkt durch brasilianische Trommeln und Pfeife, aus, welcher einfach mitriss. Dass nach «Dirty Dancing» und entsprechendem Applaus mit dem «Dr. Günther Sabetzky Marsch» und «Euphoria» als Zugaben auch euphorische Stimmung herrschte, nutzten die Herren des Musikvereins, um als Kavaliere möglichst viele Damen in der Halle zum Tanz zu bitten. Und da ging für Jung und Alt mit der Take off Tanz- und Partyband die Post ab, so bei «Alles o. k.», «Alles, was de bruuchsch, isch Liebi» oder bei Andreas Gabaliers «I sing a Liad für di». Unter dem Strich: Ein überzeugendes Konzert des Musikvereins unter souveräner Leitung von Lukas Abt brachte Duggingen und seine Hot Boot’s Line Dance Show wirklich zum Tanzen, der Medizin für Körper und Seele – wie es auf einem weiteren Tisch hiess.

Let’s dance: Die «Take off Tanz- und Partyband» liess die Dugginger auf die Bühne abheben.

ür einen gelungenen Auftakt des musikalischen Sonntagabends sorgte das Flötenorchester der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein. Das Orchester vereint alle Schülerinnen der Querflötenklassen von Miriam Terragni und Regula Bernath. Die jüngsten Mitglieder dieses Orchesters spielen erst seit diesem Schuljahr Querflöte und durften letztes Wochenende somit erste Erfahrungen in dieser Formation sammeln. Die jungen Musikerinnen boten ein abwechslungsreiches Programm und überzeugten mit ihrer Darbietung von Anfang an mit dem «Marche des Rois» von Georges Bizet bis zu den letzten Klängen von «Original Rags» von Scott Joplin.

Erfrischend: Die jungen Flötistinnen der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein sorgten für einen würdigen Auftakt.

Gelungen: Unter der Leitung von Matthias Kümin begeisterte die Stadtmusik FOTOS: MELANIE BRÊCHET Laufen über den ganzen Abend.

Die Stadtmusik Laufen eröffnete ihr Konzert mit dem «Egyptischen Marsch» von Johann Strauss, welcher 1869 seine Uraufführung hatte. Darauf folgte der unbestrittene Höhepunkt des Abends: Das Stück «Nuclear Power» von Otto M. Schwarz, welches ursprünglich vom Musikverein Fluh bei Bregenz in Auftrag gegeben wurde. Die Stadtmusik studierte dieses sehr spezielle Werk für ihren grossen Auftritt am Eidgenössischen Musikfest in Montreux ein, an welchem die Formation aus Laufen vom 17. bis zum 19. Juni in der zweiten Stärkeklasse antreten wird. Das moderne Werk Nuclear Power (2013) beschreibt die grössten Atomunfälle unserer Zeit, angefangen mit der Katastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986 und schliesslich dem jüngsten Ereignis im japanischen Fukushima im März 2011. Zum Schluss wechselt die Szenerie in eine mögliche Stadt der Zukunft, wo

Energie durch Sonne, Luft und Erde im Überfluss erzeugt wird, ohne die tödliche Gefahr eines atomaren Super-GAU. Die Musik von Otto M. Schwarz geht durch Mark und Bein. Die tödliche Gefahr der atomaren Strahlung wird greifbar, den Zuhörer beschleicht ein beklemmendes Gefühl. Der Stadtmusik Laufen gelang mit ihrer Interpretation von «Nuclear Power» ein grosser Wurf, entsprechend fiel zum Schluss der Applaus aus. Überzeugen konnte die Stadtmusik an ihrem Kirchenkonzert unter anderem auch mit den romantischen Klängen von «The last Rose of Summer» von Friedrich von Flotow oder Szenen aus dem Nussknacker von Peter Tschaikowsky. Im Anschluss an das Konzert trotzten die Besucherinnen und Besucher dem schlechten Wetter und versammelten sich auf dem Helye-Platz zu einem geselligen Apéro.

LAUFEN

Rege Debatte zu Abstimmungsvorlagen K469214/003-738357

In aufgeräumter Stimmung: CVP-Vorstand mit Prominenz. In Laufen fasste die CVP Basel-Landschaft die Parolen zu den kantonalen Vorlagen und führte gleichzeitig die Generalversammlung durch. Präsident Marc Scherrer war voller Tatendrang und will die Partei voranbringen. jjz. «Es braucht die CVP», rief Parteipräsident Marc Scherrer selbstbewusst den 62 Parteigängern zu. Bei den Gemeinderäten habe die Partei fünf Sitze gewonnen und bei den Einwohnerräten drei Sitze verloren. Immerhin stelle die Baselbieter CVP den Regierungsrat Anton Lauber und die Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, beide anwesend am Parteitag in Laufen. Stadtpräsident Alexander Imhof stellte das Stettli vor und schwärmte vom Quartier Nau, das als Erholungs- und Wohnzone an der Birs entstehen soll. «Wir sind optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden und gleichzeitig sofort im Grünen», fuhr er in seiner Werbebotschaft fort. Sechs kantonale Vorlagen stehen am 5. Juni zur Abstimmung, die alle sehr kompliziert daherkommen. Regierungsrat Anton Lauber warb für das Abkommen mit Basel-Stadt, das finanzielle Transaktionen vorsieht, die für BaselLandschaft vorteilhaft sind und gleichzeitig die Strategie der Universität Basel unterstützen. Kontrovers und engagiert

FOTO: JÜRG JEANLOZ

wurde die Vorlage diskutiert, ob im Zug des Lehrplans 21 Einzelfächer durch Sammelfächer ersetzt werden sollen. Sammelfächer fassen Physik, Chemie und Biologie in Natur und Technik zusammen und sollen den Schülern vernetztes Denken näherbringen. «Bei Sammelfächern kommen die Buben zu kurz, denn sie sind stärker in den naturwissenschaftlichen Fächern», kämpfte Pascal Ryf gegen die Sammelfächer. Andere Votanten sprachen sich für Sammelfächer aus, denn das sei die Zukunft des Bildungswesens. Mit 29 zu 22 Stimmen wurde die parlamentarische Initiative «Verzicht auf kostentreibende Sammelfächer» favorisiert. Unbestritten war die Vorlage «Bildungsqualität für schulisch Schwächere», die ein Brückenangebot mit einem einjährigen Bildungsgang zur Vorbereitung einer Lehre vorsieht und dieselbe im Bildungsgesetz verankert. Sieben Jahre hatte Géraldine Häring die Junge CVP Basel-Landschaft erfolgreich geleitet, jetzt werden sich Nadja Lüthi und Isaak Nohara ins Co-Präsidium teilen. Gleichzeitig wurden die Beiden in den Vorstand der CVP BaselLandschaft gewählt. Mit grossem Applaus wurde auch Marc Scherrer als Präsident bestätigt. Er versprach den Anwesenden, mit Themen-Workshops neue Mitglieder zu akquirieren.

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 21. April, 20.30 Uhr

Rebel Without a Cause

Regie: Nicholas Ray mit James Dean, Natalie Wood. Drama: USA, 1955, 111 Min. DISCO

Freitag, 29. April, 20.30 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ lndie Jones 20.30–21.30: Tanzkurs «Kizomba»

Miriam und Alain (Bailamos Salsa) führen uns in diesen neuartigen Tanzstil – dazu sind alle willkommen! Im Anschluss gibt DJ lndie Jones seine Premiere mit einem bunten Musikmix. MUNDART-LIEDERABEND

Samstag, 30. April, 20.15 Uhr

*Stefan Heimoz und Oli Kehrli-Mundartliedermacher zu Gast bei Rolland * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Gottesdienste HERZLICHEN DANK

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Für die vielen Zeichen der Freundschaft und der Verbundenheit, die wir beim Abschied unserer lieben Mama, unserem liebsten Omi und Uromi

Laufen Freitag, 22. April, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 22. April, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 24. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Tauferinnerungsgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Zur gleichen Zeit erinnern wir uns daran, dass wir alle, die wir zum Gottesdienst kommen, in der Regel mit dem Wasser der Liebe getauft wurden. So ist über einen jeden von uns das Wort Gottes ausgesprochen, welches heisst: «Mit ewiger Liebe liebe ich dich, darum ziehe ich dich zu mir.» Begleitet von schöner Musik von Tatjana Fuog und Némea Günter, einer Konfirmandin, denken wir über diesen wunderbaren Zuspruch Gottes nach und fragen uns, wie wir ihn im Leben handfest wahrnehmen können. Ein kleines Tauferinnerungsritual macht ihn uns auch im Gottesdienst selbst spürbar. Sie sind uns herzlich willkommen.

Greti Staub-Meyer erfahren durften, bedanken wir uns ganz herzlich. Es hat uns sehr berührt zu spüren, wie geachtet und geschätzt Greti war. Ein grosses Dankeschön möchten wir Herrn C. Klingenbeck für den einfühlsam gestalteten Trauergottesdienst aussprechen. Speziell danken wir Herrn Dr. S. Buser, dem langjährigen Hausarzt, und dem Pflegepersonal des Alterszentrums Bodenacker in Breitenbach für die liebevolle Betreuung. Laufen, im April 2016

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Freitag, 29. April 2016, um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche Laufen.

Kleinlützel Sonntag, 24. April, 14.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 23. April 2016 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 24. April 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte 18.00 Uhr Ystoh fürs Laufetal und für Thierstei Dienstag, 26. April 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Schulung für den Global Outreach Day Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Donnerstag, 21. April, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, AZB Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Samstag, 23. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Versprochen ist versprochen! Sonntag, 24. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. SoSchule/ChinderChilche: mit Beginn im Gottesdienst. Thema: Chilchemüüs und was sie tröschtet Sonntag, 1. Mai, kein Gottesdienst Konfirmandenunterricht. Donnerstagabend, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Gruppe 1 am 21. April. Gruppe 2 am 28. April: Vorbeitungen auf die Konfirmation Singen im Chilespatzenchor. Freitag, 22. April, 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Für alle Kinder ab 7+ Ökumenische Wegbegleitung Dorneck/Thierstein-Laufental. Dienstag, 26. April, 19.30 Uhr im Pfarreiheim Laufen, 1. Stock: Mitgliederversammlung. Wer sich für diesen Freiwilligen-Begleitdienst interessiert: bitte mitkommen! Pfarrer Stéphane Barth nimmt Sie mit seinem Pw mit. Treffpunkt: 19.10 Uhr vor dem ref. KGH Thierstein in Breitenbach, Anmeldung: 061 781 12 50 / 079 465 77 69

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 17. April, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag mit der Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach und ihren Diakonen Alex Wyss und Marek Sowulefski. Mit Pfarrer Armin Mettler, Sonntagsschule. Einladung zum Mittagslunch mit kleinem Buffet, Kaffee und Kuchen. Anschliessend gemeinsamer Besuch der Vesper in der Basilika Mariastein um 15 Uhr. Dienstag, 19. April, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil Mittwoch, 20. April, 9 Uhr Fraueträff mit Znüni, Philosophen-Café, Martina Hausberger und Team Donnerstag, 21. April, 14.30 Uhr Treffpunkt mit der Basler Stadtführerin und Autorin Helen Liebendörfer und ihrem neusten Buch «Des Kaisers neue Socken». Pfarrer Armin Mettler und Team Freitag, 22. April, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pfarrer Günter Hulin, Pflegewohnheim Flühbach

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Donnerstag, 21. April 2016 Nr. 16

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Erschwil Einwohnergemeinde Erschwil

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Einwohnergemeinderat hat am 29. Februar 2016 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen: Allgemeines Fahrverbot – Chäselweg / Abzweigung Weg zum Fasnachtshübeli Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Departement des Inneren, Amt für öffentliche Sicherheit, Ambassadorenhof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Der Gemeinderat

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr/Projektverfasser: Beck + Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Zweifamilienhaus Ausnahmeantrag gemäss § 67 Kantonale Bauvorschriften Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 32A und 32B 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3188 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Bauherr/Projektverfasser: J. Hans und Ursula Gröner, Schlössliweg 6, 4114 Hofstetten SO

Baupublikation

Bauherr: lrene Heer Delsbergerstrasse 144, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau Bienenhaus Bauplatz: Fahrenbodenstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 113 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Taufik Wenger und Sandra Lack Schlossweg 3, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Standort: Schlossweg 3 Grundstück: GB 2226 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Aerni Fenster AG Hauptstrasse 173, 4122 Arisdorf Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Nowosielski Adriana und Oliver Grellingerstrasse 11, 4208 Nunningen Bauobjekt: Dachfenster Verantwortlich: Gisin Architekten GmbH Mossmatt 1, 4426 Lauwil Bauplatz: Grellingerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 2510 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 21. April bis 6. Mai 2016

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Gemeinde Witterswil Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil Projektverfasser: Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen Bauobjekt: Baugesuch Nr. 10-16 Lagergebäude Bauplatz: Areal Gemeindewerkhof Bättwilerstrasse 23 Bauparzelle: GB-Nr. 482 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Bauparzelle, GB-Nr.: 3021 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Himmelried

Baupublikation

Projektverfasser: Steinmann & Berger Architektur, Hauptstrasse 39, 4133 Pratteln

Bauherrschaft: Zuber Stefan und Borer Tanja Fehrenweg 408, 4204 Himmelried

Bauobjekt: Mehrfamilienhaus mit Carport

Projektverfasser/-in: Architektur Stefan Borrer Kirchweg 160, 4204 Himmelried

Bauparzelle, GB-Nr.: 3130

Baupublikation

Bauplatz: Schlössliweg 6, 4114 Hofstetten

Bauherr: Häring & Co AG Sisslerstrasse 15, 5074 Eiken

Bauplatz: Römerstrasse 52, 4114 Hofstetten

Bärschwil

Bauobjekt: Terrassen-Fensterfront und Dachflächenfenster

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. Mai 2016

Bauvorhaben: Autounterstand und Stützmauer Bauplatz: Fehrenweg Bauparzellen: GB-Nr. 407 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 5. Mai 2016


LAUFENTAL EINGESANDT

schen Raumplanungsgesetzes, sodass auch das Amt für Raumplanung Baselland der vorliegenden Gesamtplanung ein positives Zeugnis ausstellt. Ein zentrales Element bildet die Verlegung der Naubrücke nach Osten Richtung Basel um ca. 150m. Die Vorteile dieser Variante der Strassenführung liegen auf der Hand. Der neu geschaffene öffentliche Zugang zur Birs wird nicht durch eine verkehrsreiche neue und längere Brücke unterbrochen. Ausserdem erfahren die zur Verfügung stehenden Grundstücke durch die Arrondierung einen Mehrwert. Auch die vom Kanton zurzeit durchgeführte Machbarkeitsstudie bezüglich «Kernumfahrung Laufen» attestiert der Verlegung einen positiven Nutzen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Erweiterung von zentrumsnahen Parkierungsmöglichkeiten, der direkten Fussgänger- und Veloanbindung über die Birs und der Ausgestaltung des allseits beliebten Kinderspielplatzes. Die Gesamtrealisierung wird gegen 20 Jahre andauern und erfolgt in Etappen, im Detail mit drei einzelnen Quartierplänen. Die Quartierpläne legen unter anderem die Ausnützung, die Bebauungsflächen und –höhen, weitere öffentliche Interessen, etc. fest. Diese werden dann zu gegebener Zeit der Gemeindeversammlung vorgelegt. Mit einem positiven Grundsatzentscheid für die koordinierte Arealentwicklung Nau an der Gemeindeversammlung vom 28. April können die Arbeiten fortgeführt werden. Die Reife des Projektes wird auch zukünftig durch die weitere Mitarbeit aller Interessengruppen (Anstösser, Vereine, IG Laufen, Einwohner, Kanton, etc.) nochmals gewinnen, sodass die beste Lösung, für Laufen, realisiert werden kann. Die Bau- und Planungskommission der Stadt Laufen empfiehlt nach jahrelanger Begleitung des Projektes deren Zustimmung. Peter Jäckle, Wolfgang Borer, Lilly Kuonen Reber, Edmund Frey Kuron, Rolf Stöcklin, Roger Meier, Sandro Borer Präsident, Vice-Präsident und Mitglieder der Bau- und Planungskommission Stadt Laufen

VERANSTALTUNG

Eines der weltbesten Ensemble spielt in der Katharinenkirche WOS. «Il Giardino Armonico», gegründet 1985, seit 1989 dirigiert von Giovanni Antonini, gilt seit langem als eines der weltbesten Ensemble, welches mit Musikern aus den führenden europäischen Musikinstituten auftritt. Das Orchester wird am Sonntag, 24. April, 17 Uhr in der St. Katharinenkirche in Laufen auftreten. Das Repertoire ist vorwiegend auf das 17. und 18. Jahrhundert fokussiert. Gespielte werden Werke von Me-

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ZWINGEN

Arealentwicklung Nau – Mehrwert und Hochwasserschutz Die Absicht zum Kauf des ehemaligen Steiner Areals durch die Gemeinde geht in die 90er-Jahre zurück. Der damalige Gemeinderat und auch die Gemeindeversammlung verfolgten mit dem Erwerb des Grundstückes die Sicherstellung von Landreserven im zentrumsnahen Bereich zur öffentlichen Nutzung, zum Beispiel für den Bau von Feuerwehrmagazin, Mehrzweckhalle, Werkhof, Sportanlagen, etc. Dies wurde auch in die Ortsplanungsrevision von 2004 aufgenommen und im Zonenplan verankert. In den darauffolgenden Jahren studierte, diskutierte und verwarf man diverse Ideen einer öffentlichen Nutzung. Unter anderem auch einen Schulhausneubau. 2005 wurde durch die Gemeindeversammlung der Zentrumsstandort für die Primarschule an der Baselstrasse beschlossen. Nach dem Entscheid der Stützpunktfeuerwehr, den Neubau des Feuerwehrmagazins in der Neumatt zu realisieren, waren die ursprünglichen Gründe der öffentlichen Nutzung nicht mehr gegeben. Durch das 2010 angestossene und 2011 von der Gemeindeversammlung getragene Stadtentwicklungsprogramm wurde die Nutzungszuführung wieder neu diskutiert. An dieser Diskussion arbeitete die Bevölkerung von Laufen in den letzten Jahren sehr aktiv und engagiert mit. Der Kanton seinerseits nahm nach dem verheerenden Hochwasser von 2007 die Aufarbeitung des Hochwasserschutzes in Angriff. Das Projekt liegt nun vor und wird seitens des Kantons in den Jahren 2019 bis ca. 2023 realisiert. Kernelemente der Massnahmen sind eine massive Verbreiterung des Uferbettes und den Neubau einer erhöhten Naubrücke. In den letzten zwei Jahren hat die Stadt Laufen ihre Interessen mit dem Kanton (Geschäftsbereiche Wasserbau und Kantonsstrassen) koordiniert und zusammengeführt. Die Entwicklung und Umnutzung des Areal Nau sieht nebst den Hochwasserschutzmassnahmen eine Überbauung mit Wohn- und Geschäftseinheiten vor. Die zentrumsnahe, verdichtete Bebauung entspricht auch der Zielsetzung des eidgenössi-

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rula, Castello, Rognoni, Van Eyck, Del Buono, Scarlatti, Vivaldi und Legrenzi. Organisiert wird das Konzert vom Verein Kammerkonzerte Laufen. Die Kammerkonzerte werden von der Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung ermöglicht und grosszügig finanziert. Konzert: 24. April, 17 Uhr, Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni, Laufen; Bider&Tanner, Basel; Online Tickets: www.kammerkonzertelaufen.ch

Landrat gewichtet Inertstoff- und Aushubmaterial höher als Quellen Das Komitee «Depo NIE im Quellgebiet» fühlt sich vor den Kopf gestossen. Der Landrat hat die Gebiete Stutz und Sunnerai als Deponiestandorte ungeachtet eines Kompromiss-Angebots in den Kantonalen Richtplan aufgenommen. Nun ergreift das Komitee das Referendum. Roland Bürki

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er Landratsentscheid für die Deponien Stutz und Sunnerai und gegen die beiden Quellen war zu erwarten, dennoch fühlen wir uns nach unserem barsch zurückgewiesenen Kompromiss-Angebot «Schäftlete» vor den Kopf gestossen, ja wir sind empört», gibt Peter Hueber vom Komitee «Depo NIE im Quellgebiet», die Stimmungslage in Zwingen und Blauen wieder. Eine breitere Palette an kleineren Deponien in der ganzen Region hätte eine Monsterdeponie Blauen-Zwingen mit einer Auffüllungsdauer von bis zu 80 Jahren und entsprechendem LKW-Verkehr verhindert und vor allem die Quellen gerettet. Tatsächlich wühlt der offensichtlich fehlende Respekt vor der Natur im Allgemeinen und dem Trinkwasser im Besonderen die Bevölkerung auf. Die über 80 gesprayten Banner mit einem Herz für die Quellen seien eine spontane Selbsthilfe-Reaktion

Peter Hueber, Präsident der Burgerkorporation Zwingen: «Wir wehren uns weiterhin, jetzt mit dem Referendum.» FOTO: ROLAND BÜRKI

der Bürgerinnen und Bürger auf die einseitige Planungs- und Technologiegläubigkeit der Landratsmehrheit, so Hueber. Wie er gegenüber dem Wochenblatt bestätigt, ergreifen die Burgerkorporation Zwingen und das Komitee «Depo Nie im Quellgebiet» nun das Referendum gegen den Landratsentscheid zum Kantonalen Richtplan Deponien vom 14. April 2016. Laut Komitee sollen die beiden qualitativ guten und ergiebigen Quellen in Anbetracht des mit der Erderwärmung wachsenden globalen Wassermangels nicht dem Geld zuliebe geopfert werden, sondern ganz klar den folgenden Generationen erhalten bleiben. Weiter sei das Quellwasser von der Qualität her besser als das Grundwasser, das in Ausnahmefällen wie bei

Hochwasser oder Ölhavarien nicht genutzt werden kann. «Wir wollen uns später nicht dem Vorwurf aussetzen, uns aus kleinlichem Profitdenken nicht für die Quellen gewehrt zu haben», erklärt der Präsident der Burgerkorporation. Deshalb prüfe das Komitee auch die Einleitung rechtlicher Schritte zur Abklärung, ob das Evaluationsverfahren, insbesondere aber die Punktebewertung der elf ausgewählten Standorte, sowie die Zonenbeurteilung von Stutz und Sunnerai fachlich korrekt abgewickelt worden seien. «Schliesslich ist das Juragebiet am Blauen mit seiner besonderen Flora und Fauna, eine Art Juraschutzzone, auch ein wichtiger Wert für Freizeit und Erholung», fügt Hueber zum Thema Zonenbeurteilung bei.

LESERBRIEF

«Richtig» oder «Falsch» hat mit Polemik nichts zu tun In seinem Leserbrief vom 14.4.2016 (Wochenblatt) schreibt Rolf Blatter (Landrat FDP), dass die Gegner der geplanten Aushub- und Inertstoffdeponie Stutz auf «polemische Art und Weise» argumentieren würden, dass durch die Deponien die «Wasserversorgung von Zwingen und Blauen» gefährdet sei. Genau dies aber, so Blatter, sei schlicht «falsch». Blatters Vorwurf der Polemik ist allerdings selbst polemisch, weil die Frage von «richtig» oder «falsch» nichts mit Polemik zu tun hat, sondern mit Fakten, die man sehr unterschiedlich bewerten kann. Angesichts der weltweiten Knappheit der Ressource Wasser und dem drohenden Aussterben naturnaher Wasserquellen in der Schweiz stellt die drohende Zerstörung von Quellen ein Politikum dar. Es geht dem Komitee nicht nur um die zukünftige Wasserversorgung von

Zwingen und Blauen, sondern auch um den heutigen Umgang mit der Ressource «Wasser», mit Blick auf die zukünftig in der Schweiz lebende Generation. Welches Signal möchte der Kanton-Basel-Landschaft in dieser Frage aussenden? Und es geht darum, wie in der Schweiz von heute politische Prozesse eingeleitet und umgesetzt werden. Rolf Blatter betont in seinem Leserbrief die «Objektivität» des Evaluationsverfahrens. Er hebt die «Wichtigkeit» der Evaluationskriterien hervor sowie die «Eindeutigkeit», mit der sich die Standorte Stutz und Sunnerai herauskristallisiert hätten. Aber muss man all dies betonen, wenn die Evaluationskriterien und deren Bewertung über jede Fragwürdigkeit erhaben sind? Jedenfalls entbehrt die von Blatter genannte Summe von 5 Millionen Franken zur Revision der Quel-

len Bernhardsmätteli und Pfandel einer fundierten Kalkulation. Und noch eine Bemerkung zur unterstellten «Polemik»: Rolf Blatter resümiert, dass die «alten Laufentaler Reflexe» niemandem dienen würden. Aber auch eine solche Bemerkung dient niemandem, weil sie nicht eine kooperative Lösungssuche ermöglicht, sondern eine Polarisierung erst provoziert. Wenn es so etwas wie einen «Laufentaler Reflex» gäbe, dann hätte Blatters Bemerkung diesen Reflex in hohem Masse zugedient. Kein guter politischer Stil! Inzwischen hat der Landrat mit 34 zu 48 Stimmen und zwei Enthaltungen dem Kantonalen Richtplan zugestimmt. Das Komitee «Depo-NIE» ist sich einig, dass hiermit längst nicht das letzte Wort gesprochen ist. Nicolaj van der Meulen, Blauen


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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Neue Fusion in der regionalen Bankenwelt Die Raiffeisenbank Gilgenberg überlegt sich den Schulterschluss mit der Raiffeisenbank LaufentalThierstein. Die Geschäftsstelle Seewen wird geschlossen werden. Bea Asper

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ie Raiffeisenbank Gilgenberg konnte im letzten Jahr Kundengelder und Gewinn erneut steigern – dies in einem hart umkämpften Umfeld, in dem die Margen immer kleiner und die gesetzlichen Anforderungen an die Geldinstitute grösser werden. Dies erfordere weitsichtiges Handeln. «Deswegen suchen wir jetzt – aus der Position der Stärke – mit der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein das Gespräch über eine mögliche Fusion», informierte Verwaltungsratspräsident Peter Wagner letzten Samstagabend die Generalversammlung der Raiffeisenbank Gilgenberg im Saal «Grien» in Breitenbach. Das erklärte Ziel sei die Stärkung des Standorts Nunningen, versprach Wagner. Dafür hat die Bank in Nunningen die Liegenschaft «Im Winkel 1» gekauft und plant im Scheunenteil den Bau einer modernen Bank und die bestehenden Wohnungseinheiten zu renovieren. Für die Geschäftsstelle Seewen seien leider die Tage gezählt, teilte Wagner mit. «Der Verwaltungsrat ist sich bewusst, dass dieser Entscheid keine Freude auslöst». Doch die Statistik zeige stark rückläufige Schaltertransak-

Die Raiffeisenbank Gilgenberg unterstützt Vereine in den Bereichen Kultur und Sport: An der Generalversammlung in Breitenbach halfen Vereine der FOTO: BEA ASPER Bank beim Unterhaltungsprogramm.

tionen in Seewen. Ausserdem sei es auch immer eine Frage der Risikoabwägung, führte Wagner aus. Die Sicherheitsfrage stelle sich laufend, wie der Raubüberfall auf die Bank in Nunningen letzten Herbst verdeutlichte. Die Geschäftsstelle in Seewen sei zu klein, um den Anforderungen von morgen zu genügen. Wie von Wagner zu erfahren ist, wird die Schliessung Ende Juni vollzogen werden. Die Eröffnung des Neubaus in Nunningen – mit modernster Infrastruktur – ist für Mai 2018 geplant. Die Mitteilungen des Verwaltungsrates überraschten die zahlreich erschienenen Genossenschafter nicht. Sie waren bereits schriftlich über die Neuausrichtung informiert worden. Auch zum Geschäftsbericht des letzten Jahres gab es keine Wortmeldungen aus dem Plenum. Die Raiffeisenbank Gilgenberg weist einen Gewinn von 236 291 Franken aus.

Den Genossenschaftern zahlt sie die höchst mögliche Dividende von sechs Prozent, lud sie zum Nachtessen ein und offeriert ihren Mitgliedern zahlreiche Vergünstigungen im Freizeitbereich. «Im hohen Zufluss an Kundengeldern zeigt sich, dass wir das höchste Vertrauen unserer Kunden geniessen», sagte Peter Wagner. Seiner Meinung nach ist das über 100-jährige Modell der Raiffeisenbank trendiger denn je. Durch das Partizipieren am drittgrössten Schweizer Geldinstitut ist man breit und modern aufgestellt und setzt gleichzeitig auf die regionale Verankerung. «Als Genossenschaft steht für uns nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Wir handeln im Sinne unserer Kunden», betonte Wagner und verwies auf die vielen kleineren und grösseren Sponsorenbeiträge für Kultur, Sport, Gesellschaft und Gewerbeanlässe.

ERSCHWIL

Familienchörli auf Stippvisite

Halsbrecherische Stimmungsbombe: Trio Wiedmer-Thürler-Kolly.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

worden. Mit «Oberot» verzauberten sie nochmals die Gäste und interpretierten musikalisch den Sonnenuntergang. Die Gastgeber aus Erschwil und Beinwil sangen mit Inbrunst den «Frühlingsgloube», derweil es draussen blitzte und donnerte. Eugen Christ und Heiri Bachmann intonierten das beliebte Bärgbächli und ernteten dafür viel Applaus. Nicht genug der himmlischen Töne, liessen die heimischen Jodlerinnen und Jodler noch den Glogge-Jodel ertönen, um gemeinsam mit den Horejodlern die Schwalben zu besingen, die hier sehnsüchtig erwartet werden. Für den gelungenen Abend bedankten sich die beiden Formationen musikalisch mit «Danke säge». Mit der Verpflichtung des Stimmungs-Trios Wiedmer-Thürler-Kolly hatten die Gastgeber eine glückliche Hand, denn die drei Herren in Schwarz mit weissen Hosenträgern, Schuhen und Hut gaben schon zwischen den Jodelauftritten mächtig Gas. Ihre schmachtenden Tangos waren einfach phänomenal und ihr Turbostil bewundernswert. Zu guter Letzt stand Erwin Kolly noch auf seine Bassgeige, spielte in halsbrecherischer Pose, zog an einer Treichel und animierte die Gäste zum Klatschen.

Aus dem Diemtigtal reisten die Horejodler an, um gemeinsam mit dem Jodlerklub Erschwil-Beinwil einen gemütlichen Abend zu verbringen. Es wurde gesungen, gejutzt und geörgelet, was das Zeug hielt.

Geschwister, zwei Nichten, ein Freund der Familie und ich als Angetrauter», erklärte Thomas Gartwyl aus Diemtigen. Aus einer lockeren Gesangsrunde sei dieses Chörli ins Leben gerufen und seither sind schon zwei CDs aufgelegt

jjz. Genauso bodenständig und urwüchsig wie sich das bernische Diemtigtal präsentiert, traten die Horejodler in Erschwil auf und eröffneten den Liederreigen mit dem herrlichen Lied «D’Alperose sind am blüehje». Wer möchte da nicht ein Bad in den Alpenrosen hoch oben über dem Thunersee nehmen, die tiefroten Farben bewundern und den feinen Duft der Alpenkräuter einatmen. Die kräftigen Stimmen der vier Jodlerinnen und vier Jodler drückten eine einzigartige Naturverbundenheit aus und begeisterten die Gäste in der Mehrzweckhalle Brühl. Und als sie zum Chüematti-Jutz ansetzten, lief es einem kalt den Rücken herunter, so schön und rein hörten sich die verschiedenen Stimmen an. «Im Familienchörli singen vier

Danke säge: Jodler Erschwil und Diemtigtal vereint.


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ZULLWIL

Es herrscht ein guter Geist unter den Frauen Alle Mitglieder konnten ersetzt werden, die aus dem grossen Vorstand der Bäuerinnen und Landfrauen Gilgenberg zurückgetreten sind. Benildis Bentolila

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er Chauffeur im Postauto von Liestal nach Laufen fragte die Fahrgäste am letzten Freitagabend, was denn los sei im Restaurant Gilgenberg: «Auffallend viele schöne und zurechtgemachte Frauen gehen dort hinein.» Der Mann hatte gut beobachtet; die über 60 Bäuerinnen und Landfrauen hatten sich schön angezogen, die Haare gestylt und traten fröhlich plaudernd in den Versammlungssaal. Ein Mitglied meinte, die Frauen würden heute halt nicht mehr in der Tracht an die Generalversammlung (GV) kommen, aber sie seien trotzdem nett angezogen. Das bedeute doch, dass sie ihren Kolleginnen Respekt entgegenbringen. «Genau», meinte eine andere Frau, «da keine Männer anwesend sind, braucht sich keine extra herauszuputzen.» Allerdings überbrachte später Meltingens Gemeindepräsident Gérard Zufferey Grüsse vom Gemeinderat und die frohe Kunde, Meltingen würde den Kaffee offerieren. Er lobte die Frauen allgemein dafür, dass sie ihre GVs zügig abhalten, weil sie unter dem Jahr viel miteinander diskutieren und ihre Zusammenkünfte perfekt organisieren würden. So wie dies auch die Bäuerin Edith Hänggi, Nunningen, tut,

Dank: Vizepräsidentin Corinne Braselmann (l.) überreicht Präsidentin Edith Hänggi Blumen zum Dank für ihre grosse Arbeit im Vereinsjahr 2015. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

die Präsidentin der Sektion Gilgenberg des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands ist. Zwölf Jahre umsichtige Kassierin Edith Hänggi hielt eine Lobrede auf Verena Jeger, welche nach zwölf Jahren wegen Amtszeitbeschränkung als umsichtige Kassierin zurücktrat, jedoch weiterhin Ortsvertreterin von Meltingen bleibt. Ein Beweis, dass die Frauen es gut haben zusammen. Corinne Braselmann, Zullwil, welche seit 2010 als Vizepräsidentin fungiert, erklärte sich bereit, die Kasse zu übernehmen. Somit hielt Edith Hänggi Ausschau nach einem Ersatz und fand ihn in Veronika Waldner, Zullwil, die 2010 als langjährige Präsidentin zurücktrat. «Ich will gerne in die Lücke springen», hielt sie fest, «aber nur kurz, bis ihr eine junge Frau für diesen Posten gefunden habt.» Als Aktuarin am Vor-

standstisch sitzt weiterhin Claudia Volonté, Nunningen. Sonja Hänggi und Regina Räber, beide aus Fehren, legten ihr Amt als Ortsvertreterinnen nieder. Als neue Ortsvertreterin wählten die Anwesenden Nathalie Fuchs. Ursula Kohler, Zullwil, und Silvia Mahrer, Meltingen, wurden als Ortsvertreterinnen in ihrem Amt bestätigt. Als neue Rechnungsrevisorinnen wurden Josi Jeger, Meltingen, und Yvonne Bührer, Nunningen, gewählt. Sie ersetzen die zwei zurückgetretenen Elisabeth Hänggi und Liliane Plattner, welche die Kasse elfmal revidiert hatten. Aus den Würdigungen der Präsidentin ging hervor, dass alle Frauen ihre Ämter viele Jahre ausgeübt hatten und auch stets bereit waren, sich im grossen Vorstand und anlässlich der GIGA (die alle fünf Jahre stattfindende Gewerbeausstellung Gilgenberg) extra einzusetzen.

EINGESANDT

BASEL / KLEINLÜTZEL

Frühlingsgefühle im Bodenacker dank dem JEKA-Fonds

Ein ganzes Kino voller Lützler «Maskenballer»

Musikalischer Gast: Claudio de Bartolo sang Schlager und Evergreens. Am Samstag, 16. April, war es soweit: Im Zäni fand der erste JEKA-Nachmittag statt. Musikalischer Gast war Claudio de Bartolo, welcher mit seinen Schlagern und Evergreens bei so manchem Besucher (oder noch mehr den Besucherinnen) trotz des schlechten Wetters Frühlingsgefühle aufkommen liess. Es wurde mitgesungen, geklatscht und geschunkelt. Für das leibliche Wohl sorgte die Zäni-Küche mit einem wunderbaren Kuchenbuffet. Eingeladen waren alle Bewohnerinnen und Bewohner des AZB mit ihren Angehörigen sowie die Mieter und Mieterinnen der Sagematt. JEKA steht für den edlen Spender bzw. für das Ehepaar Hans und Luise Jeger-Kaufmann sel., welches das AZB in ihrem Testament mit einem Legat berücksichtigt hat. Dieses Legat (JEKAFonds) soll für Projekte zu Gunsten der Bewohnerinnen und Bewohner verwendet werden. In Zukunft werden pro Jahr zwei JEKA-Nachmittage stattfinden, bei denen gemütliches Beisammen-

FOTOS: ZVG

Die Zuschauer sind begeistert: Im der ersten Reihe die Hauptpersonen (v.l.) Andy Zuber, OK-Präsident, Marco Meier, Präsident TV, GeFOTO: MARTIN STAUB org Stich, Initiant Maskenball, Stephan Allemann, OK-Vize, und Sandro Karrer, Regisseur. Rechts aussen ein Gast.

Keine Berührungsängste: Der Sänger erfreute die Zuhörerin. sein mit einem musikalischen Leckerbissen im Zentrum stehen soll (und dies für alle kostenlos). Der nächste JEKANachmittag findet am 25. November 2016 mit dem russischen Ensemble Beriska statt. Natürlich werden mit dem JEKAFonds auch andere Projekte verfolgt. Alterszentrum Bodenacker Breitenbach

dust. Am letzten Sonntagabend pilgerten Mitglieder und geladene Gäste des Turnvereins Kleinlützel nach Basel ins Kino Atelier. Angesagt war die Premiere des Films «Maskenball 2016 – Lützel im Mittelalter». Regisseur und Produzent Sandro Karrer von der Filmbude Karrer in Röschenz war auch dabei und genoss, wie die restlichen über hundert Geladenen seinen bisher längsten Streifen in seiner noch jungen Karriere. «Das Filmen anlässlich der Aufbauarbeiten und während des regional grössten Maskenballs war das eine. Zwei volle Arbeitswochen zur Verarbeitung des

Materials bis zur Fertigstellung des Streifens das andere», sagte der 23-Jährige, der vor rund einem Jahr seine «Filmbude.ch» in Röschenz professionell startete. «Anlass für diesen Film-Auftrag war das diesjährige Jubiläum ‹20 Jahre Maskenball Lützel›, erklärte Marco Meier, Präsident TV Kleinlützel. Der Regisseur verstand es, mithilfe zahlreicher Bilddokumente und eingeschobenen Interviews, die während der Aufbauarbeiten zum diesjährigen 21. Lützler Maskenballs entstanden, einen durchwegs spannenden und unterhaltenden 45-minütigen Dokumentarfilm zusammenzustel-

len. Und diesen schauten die Geladenen – Mitglieder des Turnvereins, Mitwirkende dieses fasnächtlichen Grossanlasses und weitere Ehrengäste – im extra gemieteten Saal des Kinos Atelier in Basel mit Interesse und viel Vergnügen. Mit von der Partie war auch Georg Stich, der als «Initiant und langjähriger OK-Präsident des Lützler-Maskenballs auch im Film eine Hauptrolle spielte. Auch zufrieden zeigte sich das aktuelle OK über das gelungene Werk von Sandro Karrer, welches eine Erfolgsgeschichte dokumentiert, «die sich auch nächstes Jahr fortsetzen soll», wie OKPräsident Andy Zuber lachend beifügte.


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GEDO ’16 DORNACH

Säulirennen, Küchenfliesen und Raclette Am Wochenende ging auf dem Dornacher WidenAreal die Gewerbeausstellung GEDO ’16 über die Bühne. Das vielfältige Programm lockte viele Besucher an. Organisatoren und Aussteller zeigen sich höchst zufrieden. Oliver Sterchi

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etrus muss ein Gewerbler sein: Der Wettermann über den Wolken meinte es jedenfalls gut mit den Ausstellern und Besuchern der Gewerbeausstellung in Dornach. Entgegen allen Befürchtungen gab es am Wochenende immer wieder auch trockene Perioden. Am Samstag zumindest blieb es bei einem gelegentlichen Nieselregen. Und auch der Gewitterregen am Sonntag konnte den Festbesuchern innerhalb und ausserhalb der Zelte die freudige Stimmung nicht verderben. Und Grund zur Freude gab es allemal: Die GEDO ’16 bot ein vielfältiges Programm für Klein und Gross. Während die Erwachsenen im grossen Ausstellungszelt die Stände der Aussteller studierten, fieberten die Kinder draussen beim Säulirennen mit. Vom Gartenbau-Betrieb über den Sanitär-Installateur bis zum Uhrengeschäft waren alle Sparten des lokalen Gewerbes vertreten. Sogar die Kantonspolizei Solothurn war mit einem Stand vor Ort. Die Hüter des Gesetzes informierten unter anderem über Schutzmassnahmen gegen Einbruchdiebstähle. Wer durch die Zelthalle wandelte, wurde allenthalben mit kulinarischen Angeboten an die Stände gelockt. Hier hab es Teryaki-Spiesse vom Grill, dort einen Schwarzbuben-Drink mit Kirsch. Wer nach dem Rundgang trotzdem noch Hunger oder Durst hatte, konnte sich in einem der zahlreichen Restaurants auf dem Messegelände verpflegen. Ob Raclette, bayrische Schmankerl oder Fischknusperli – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Die GEDO ist eröffnet: (v. l.) Roman Baumann, OK und Präsident Gewerbeverein Dorneckberg, OK-Präsident Martin Vögtli, Regierungsrat Remo Ankli, Nationalrat Christian FOTOS: E. SAVOLDELLI/M. STAUB/ O. STERCHII Imark sowie Heinz Thommen, OK und Präsident Gewerbeverein Dornach. Im Hintergrund Christian Schlatter, Gemeindepräsident Dornach.

Alle Erwartungen übertroffen Der Besucherandrang war an sämtlichen drei Ausstellungstagen gross, und dies trotz der gleichzeitig stattfindenden Muba in Basel. Die Organisatoren werten die GEDO ’16 als vollen Erfolg. «Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir gehen etwa von 20 000 Besuchern aus», sagt OK-Präsident Martin Vögtli. Die Rückmeldungen der Aussteller seien bis jetzt durchwegs positiv, betont Vögtli. Auch die Präsidenten der Gewerbevereine Dornach und Dorneckberg, die die Gewerbeausstellung erstmals gemeinsam realisiert haben, zeigen sich zufrieden. «Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat. Für uns

war diese GEDO ein grosser Erfolg», sagt Roman Baumann Lorant, der Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg. Ähnlich klingt es beim Präsidenten des Gewerbevereins Dornach, Heinz Thommen: «Die Präsentationen der Aussteller waren sehr eindrücklich und es herrschte durchwegs eine gute Stimmung. Alles in allem sind wir sehr zufrieden.» Die Frage, ob sie auch künftig gemeinsame Sache machen werden, können die beiden Gewerbevereinspräsidenten noch nicht beantworten. Es gelte zunächst, Rückmeldungen bei den Vereinsmitgliedern einzuholen.


GEDO ’16 DORNACH

237 Mocken gehen nach Ettingen

Moment der Entscheidung: Glücksfee Jennifer (links) zieht aus allen eingereichten FOTO: FELIX NEBEL Wettbewerb-Talons den Gewinner des Trostpreises. Wie viele 20er-Mocken liegen im Glas? Diese Schätzfrage hat das «Wochenblatt» die Besucher unseres Stands an der GEDO ’16 gefragt – und ein Wettbewerbsteilnehmer hat tatsächlich auf den Mocken genau die richtige Antwort geliefert: 237 Stück! Weil dieser auch die Wissensfragen richtig beantwortet hat (sechs Buslinien machen Halt an der Station Bahnhof Dornach-Arlesheim; fünf Einwohnergemeinden umfasst der Gewerbeverein Dorneckberg) darf sich Jérôme Fivaz aus Ettingen über den

Hauptreis freuen. Er hat die süssen Mocken, das Glas und dazu noch 200 Franken in Form von Schwarzbubentalern gewonnen. Unter allen 350 eingegangenen Talons zog anschliessend die «Wochenblatt»-Glücksfee Jennifer aus Münchenstein den Trostpreis. Über 100 Franken in Form von Schwarzbubentalern darf sich Carla Brechbühl aus Seewen freuen. Ganz herzliche Gratulation! Für Verlag und Redaktion: Thomas Kramer

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REGIOFUSSBALL

Röschenz mit schwieriger Ausgangslage Nachdem der FC Röschenz das Derby in Laufen verlor und die direkten Konkurrenten siegten, hat sich die Ausgangslage verschlechtert. Hoffnung. Der Treffer durch Salva Giganti (l.) zum 2:3 brachte Röschenz nochmals Hoffnung auf einen Punktgewinn. Es blieb aber beim Hoffen.

Edgar Hänggi

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s war ein verrücktes Spiel im Nau. Das favorisierte Laufen führte zur Halbzeit nach Treffern durch Martin Baleno und Eric Anklin 2:0 und konnte nach einem Platzverweis gegen Hans Schneider die zweite Hälfte in Überzahl bestreiten. Laufen-Spielertrainer Marc Eigenmann sowie auch Assistent Sandro Meo ahnten, dass diese Ausgangslage nicht nur ein Vorteil war. Das Heimteam nahm es denn auch etwas gar gelassen und geriet trotz dem 3:0 durch Kevin Eigenmann plötzlich in Bedrängnis. Röschenz, das praktisch mit dem letzten Aufgebot antrat, konnte in den Schlussminuten dank Toren von Glen Lima und Salva Giganti auf einen Punktgewinn hoffen. Doch diese liessen sich dann doch nicht realisieren. Da die direkten Widersacher im Abstiegskampf gewannen, hat das Team von Trainer Alessandro Fellino bereits sieben Punkte Rückstand auf einen rettenden Platz. Nach zwei Auswärtsniederlagen konnte Breitenbach gegen Aesch den zweiten Heimsieg feiern. Dabei liess man sich auch nicht durch einen frühen Rückstand aus der Bahn werfen, sondern konterte mit dem Ausgleich durch Fesnik Jashari in der 7. Minute. Als Agron Ibraimi die Schwarzbuben in der 78. Minute scheinbar si-

FOTO: EH-PRESSE

cher 3:1 in Front schoss, schien das Spiel gelaufen. Der Anschlusstreffer mittels Elfmeter in der 81. Minute sorgte dann aber noch für eine turbulente Schlussphase. Positiv aus Sicht der Breitenbacher: man notierte sich lediglich eine Verwarnung. «Wir konnten die drei wichtigen Punkte holen, obwohl wir stark ersatzgeschwächt antraten», so Trainer Bruno Mühlheim. Nach drei Spielen mit guten Leistungen, aber nur einem Punktgewinn, kam Soleita Hofstetten beim Spitzenteam Muttenz zu einem doch etwas überraschenden 5:3Erfolg. Die Zuschauer staunten auf dem Kunstrasen nicht schlecht, als die Solothurner bis zur 61. Minute dank Toren von David Hermann, Daniel Eberle, David von Graffenried und Simon Hasenfratz (2) mit 5:0 führten. Die Baselbieter waren dann aber in der Ehre gekränkt und konnten noch dreimal zuschlagen. Leader Dornach musste sein Heimspiel gegen Allschwil verschieben. Am Samstag kommt es erneut zu einem Derby im Relegationskampf. Soleita

empfängt Breitenbach, derweil Laufen in Oberwil antreten muss. Eine Knacknuss bekommt Röschenz zu lösen, empfängt es doch Leader Dornach. In der regionalen 2. Liga kassierte Laufen auswärts gegen die Old Boys die dritte Niederlage in Folge. Wie zuletzt gegen Gelterkinden fiel die Entscheidung in den Schlussminuten. Laufen ging zweimal durch Carmelo Fontana (10.) und Enis Bufaj (50.) in Führung. Ein Platzverweis in der 67. Minute gegen Yannick Krizoua veränderte die Partie dann jedoch. OB glich in der 86. Minute aus und nutzte die dadurch entstandene Verunsicherung bei Laufen in der Nachspielzeit gar noch zum Siegestreffer aus. Bitter für das Team von Adnan Ercedogan. Am Samstag gegen Schlusslicht Olympia sowie am Mittwoch, ebenfalls in der Nau, gegen Black Stars, braucht Laufen zwei Siege, dann wird auch mit Blick auf die Abstiegsränge endgültig Ruhe einkehren. Ausführlichere Berichte und Bilder auf www.facebook.com/eh-presse

TRAMPOLIN/KUNSTTURNEN

An zwei Orten erfolgreich

LESERGALERIE

Zwei seltene Exemplare Durch seine rätschenden Rufe fällt der prächtig gefärbte Eichelhäher fast das ganze Jahr über auf: Nur in der Brutzeit verhält er sich heimlicher. Als scheuer Vogel ist er äusserst aufmerksam. Sein Warnruf ertönt meist, bevor der Vogel selbst entdeckt wird und macht nicht nur Artgenossen, sondern auch andere Vögel auf Gefahren aufmerksam.

Sieger: Kevin Kuhni debütierte mit einem Sieg im Programm 4. FOTO: UELI WALDNER

FOTO: KURT HAMANN LAUFEN

Goldammer: Am 6. April in Laufen aufgenommen. FOTO: BENJAMIN LUTZ LAUFEN

uwz. Die diesjährige Wettkampfsaison ist noch jung. Gleichwohl präsentieren sich schon mehrere Turnerinnen und Turner des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL) in einer guten Form. Besonders erfolgreich waren Francesca Ramstein und Laura Schweizer, beide aus Nuglar, und Kevin Kuhni aus Nunningen. Beim Zürcher Oberländercup im Trampolinturnen in Volketswil machten drei Mädchen aus Nuglar auf sich aufmerksam. Beim Saisonauftakt in Grenchen erreichte Francesca Ramstein in der Leistungsklasse (LK) U11 Elite mit Rang zwei ihren ersten Podestplatz. Fünf Wochen später konnte die 10-Jährige ihren ersten Sieg feiern. Mit einem Vorsprung von einem Punkt verwies sie die um ein Jahr jüngere Laura Schweizer auf den zweiten Platz, der zugleich ihr erster auf dem Podest ist.

In der LK U13 Elite verpasste Fiona Meury beim ersten Wettkampf als Neunte den Einzug in den Final um einen Rang. Beim zweiten Anlauf klappte es viel besser. Als Dritte des Vorkampfes hatte sie Chance auf eine Medaille. Die Finalkür gelang gleich gut wie im Vorkampf. Als Fünfte fehlten ihr vier Zehntelpunkte aufs Podest. In der gleichen LK startete auch Justin Kuhni aus Nunningen, der vom Kunstturnen zum Trampolin gewechselt hat und zum zweiten Mal den 16. Rang erreichte. Gegenüber dem Vorjahr starten heuer die meisten Turner im nächst höheren Programm. So auch Kevin Kuhni aus Nunningen, der am Rheintal Cup in Widnau im schon anspruchsvollen Programm 4 debütierte. Bis auf den Abgang am Reck zeigte der 13-Jährige einen fehlerfreien Wettkampf und siegte hochüberlegen. Männercheftrainer Rolf Müller war denn auch mit seinem Schützling sehr zufrieden. Wie hoch die 78,50 Punkte einzuordnen sind, werden die nächsten Wettkämpfe — bei einer hoffentlich grösseren Beteiligung — zeigen.

Doppelsieg: Francesca Ramstein (r.) und Laura Schweizer feierten in der Leistungsklasse der unter Elfjährigen einen Doppelsieg. FOTO: ZVG


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SPORT

Donnerstag, 21. April 2016 Nr. 16

GERÄTETURNEN

Punktgenaue Kraft und perfekte Bewegungen

Körperbeherrschung: Vivienne Vögtlin (GETU-Center Dorneck-Thierstein) zeigt den Grätschwinkelstütz.

FOTO: ZVG

Höchste Konzentration, Kraft und Eleganz: Sie füllten am Samstag in Laufen die ganze Turnhalle und zogen 500 Zuschauer in ihren Bann. Erschaffen wurde diese Atmosphäre von knapp 300 Turnerinnen und Turnern. Gini Minonzio

W

ie jedes Jahr hat der Laufentaler Turnverband diese Gerätemeisterschaft organisiert. «Mit so vielen Anmeldungen ist es der grösste kantonale Wettkampf im Einzelgeräteturnen», erklärte Martin Meury, Verantwortlicher für die Organisation. Die Turnerinnen zeigten am Reck, am Boden, an den Schaukelringen und im Sprung, was sie konnten. Die wenigen Turner hingegen durften sich zusätzlich am Barren messen. Damit musste Meury den Zeitplan für gut 1500 Wettkämpfe und Sprünge auf die Beine stellen. «Mehr ist an einem Tag kaum möglich», sagte Meury. An der Gerätemeisterschaft nahmen vor allem Kinder und Jugendliche aus dem Laufental teil. Ebenso dabei waren Tur-

Wechsel: Beim Einturnen gab es kein Halten mehr. nende aus dem Rest des Kantons Baselland, aus dem Schwarzbubenland und erstmals auch solche aus Basel-Stadt. Für Meury gab es zwei Höhepunkte. Einerseits die turnerische Leistung. «Schon die Allerkleinsten sind voll dabei. Bei allen Niveaus sind die Aufregung, die Konzentration und die Erleichterung einfach ansteckend. Und auf dem höchsten Niveau sind die dargebotenen Übungen absolut spektakulär»,

FOTO:GINI MINONZIO

schwärmte Meury. Für ihn wichtig ist auch, dass die Organisation gut geklappt hat. «Am Schluss hatten wir leidlich eine Verspätung von 15 Minuten», so Meury. Kategoriensiegerinnen Laufentaler Turnverband K1: Noemi Wackernagel, TV Liesberg. K2: Nora Seematter, TV Laufen. K3: Sandra Odermatt, TV Laufen. K4: Lena Döbeli, TV Laufen. Kategoriensieger Laufentaler Turnverband K1: Salah Ismailov, TV Laufen

LAUFSPORT

Das Schwarzbubenland auf die harte Tour erkunden Wer neu in die Region Laufental/Thierstein zieht und regelmässig das Wochenblatt liest, erfährt schon bald, dass in der nahen Umgebung offenbar ein Gebiet namens «Schwarzbubenland» existiert. Zugegeben, um das zu erfahren, muss man nicht zwingend das Wochenblatt lesen. Durch die Lektüre erfährt man aber sehr schnell, dass dieses Schwarzbubenland von aussergewöhnlicher Schönheit sein muss – schliesslich berichten immer wieder verschiedene Vereine, Wandergruppen und Leserbriefschreibende darüber. Nun kann man sich auf den Weg machen und die Region gemächlich mit Rucksack und Wanderstock ausgerüstet erkunden. Oder man lernt sie auf die harte Tour kennen. Und genau diese Möglichkeit bietet sich jeweils im Frühling, wenn der Intersport-Laufcup zum «Chäsel-Berglauf» nach Erschwil einlädt. Dabei spielen die Organisatoren von Anfang an mit offenen Karten, weisen sie doch schon im Titel darauf hin, dass es sich um einen Berglauf handelt. Man darf also davon ausgehen, dass sich die Teilnehmenden ihres Tuns durchaus bewusst sind.

Abend auch ein kleines bisschen Held/in. Am 12. April war es wieder soweit und der Chäsel brachte erneut zahlreiche Laufheldinnen und -helden hervor. Dabei sind vor allem Sven Altermatt und Nadja Weibel zu erwähnen, die das Rennen jeweils für sich entscheiden und den verdienten Sieg feiern konnten. Aber auch alle anderen, die an diesem Abend auf dem Chäsel angekommen sind, haben eine grossartige Leistung vollbracht! Weiter geht es mit dem 20. Intersport-Laufcup am 10. Mai in Grindel. Alle wichtigen Informationen dazu findet man im Internet unter www.lsglaufen.ch/cuplaeufe. Lukas Reinhard

Chäsel-Berglauf: Auf dem Weg zum Helden. Trotzdem dürfte der eine oder die andere Ersttäter/in das Schwarzbubenland doch etwas rauer kennenlernen als erwartet. Gestartet wird in Erschwil, das Ziel befindet sich 400 Höhenmeter wei-

FOTO: ZVG ALFONS BORER

ter oben auf dem Chäsel. Der Starter lächelt fröhlich aus dem Auto, drückt die Stoppuhr – und braust davon. Zurück bleiben rund 60 Läuferinnen und Läufer, die dem Auto nachjagen wollen, da-

Locker: Einige können noch lächeln. bei jedoch gänzlich auf ihre eigene Muskelkraft, Ausdauer und mentale Stärke angewiesen sind. Wer oben im Ziel ankommt, ist nicht mehr nur Läuferin oder Läufer, sondern zumindest für diesen

Auszüge aus der Rangliste: Herren: 1. Altermatt Sven, 24.40,99; 2. Hügli Manuel, 24.41,37; 3. Kron Tobias, 27.37,00. Damen: 1. Weibel Nadja, 29.10,91; 2. Schneider Nadine, 35.16,45; 3. Umek Sabine, 35.27,94. Mädchen und Knaben ab Jg. 2002 (2 km): 1. Mayr Dimitri, 09.46,32; 2. Hänggi Dennis, 09.55,16; 3. Thalmann Mike, 10.32,18.


DORFPLATZ WANDERTIPP

REGION

Zu den Osterglocken in Ferienpass sucht Prés d’Orvin Begleitpersonen Sonntag, 1. Mai 2016. Auf dem Wanderweg zum Chasseral steigen wir in ca. 11/2 Stunden bis Clédar de Pierrefeu (1293m) hinauf. Die wilden Osterglocken und andere Frühlingsblumen sollten in voller Blüte stehen. Nach dem Picknick und einem Kaffeehalt in der Métairie de Prêles (1134m) gelangen wir in ca. 40 Minuten nach Prés d’Orvin (1007m) zurück. Wanderzeit: 3 Std. Billett: selber lösen, CHF 31.60 ab/bis Laufen Verpflegung: aus dem Rucksack Treffpunkt: 8.45 Uhr Schalterhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 27. April 2016 bei: Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59. Es laden ein: Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf: www.naturfreunde-nw.ch

WOS. Für die vielen attraktiven Kursangebote im Sommer 2016 sucht der Ferienpass Laufental-Thierstein ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das neue Team des Ferienpass Laufental-Thierstein mit Unterstützung der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL steht mitten in den Vorbereitungen für das diesjährige Ferienangebot. Damit die Kinder sicher zu den jeweiligen Kursen kommen, sind wir auf freiwillige Personen angewiesen, die sich als Begleiter zur Verfügung stellen. Sind Sie mindestens 18 Jahre alt und möchten mithelfen, dass Kinder und Jugendliche eine spannende Ferienzeit erleben? Dann melden Sie sich bei uns. Gerne laden wir Sie zu einem Informationsabend ein: Donnerstag, 21.04. 2016, 19 bis 21 Uhr im Jugendzentrum Laufen an der Delsbergerstrasse 62. Bei einem Apéro können wir einander kennenlernen und herausfinden, welche Zeit Sie für den Ferienpass aufwenden wollen. Der Ferienpass findet vom 25. Juli – 14. August 2016 in der ganzen Region Laufental-Thierstein statt.

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EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Spielnacht der Ludothek

Keine Hexerei: Zaubern mit Urs Fasel. FOTO: ZVG

Auch dieses Jahr war die Spielnacht der Ludothek gut besucht. Mehr als 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene verweilten beim Spielen im katholischen Pfarreiheim. Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder war ein Zauberworkshop in dem sie Zaubereien selbst erlernen konnten und auch die Zauberkünste des Zauberers Urs Fasel bestaunen durften. Herausfinden wie so ein Zaubertrick funktioniert, das wollten die Kinder und sie erkannten recht schnell, dass der Zauberstab hinter der offenen Hand

nicht festklebte, sondern mit einem Finger gehalten wurde. Einen Knoten in einer Röhre auflösen und ein Geldstück aus einem Tuch verschwinden lassen oder einen Kartentrick erlernten die kleinen Zauberkünstler mit grosser Begeisterung. Urs erklärte ihnen genau, dass ein Zaubertrick keine Hexerei ist, sondern dass man nur besonders geschickt vorgehen muss, damit ein Trick gelingt. Ausserdem darf man den Trick nicht verraten, damit die Verblüffung bleibt. So mussten alle Kinder versprechen, dass sie ihre neuen Tricks auch sicher nicht verraten. Doch nicht nur die Zaubereien auch mit vielen bereitgestellten Spielen – vom Gesellschaftsspiel bis zum Tischbillard und Töggelikasten vergnügten sich die Teilnehmer bis zur letzten Minute bevor sie durch den Regen den Heimweg antraten. Alle Spiele, die an dem Anlass bereitgestellt wurden, können in der Ludothek (Infos unter www.ludolauthi.ch) ausgeliehen werden und das Spielvergnügen kann zu Hause weitergehen. Gundi Binkert

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

STEP und Nauquartier – die Schwächen

«Ändere was Dich stört!» – Erster regionaler Jugendpolittag

Politiker geben gerne Studien oder Architekturwettbewerbe in Auftrag, am besten bei einem renommierten Büro. Die Architekten, welche viel Fantasie haben, bringen ihre Visionen zu Papier und machen Modelle. Die Politiker sind begeistert. Damit könnte man sich doch ein Denkmal setzen, denken sie. Nur Architekten leben meistens nicht in den Quartieren und Häusern, die sie entwerfen (sonst könnten sie solche Visionen gar nicht entwickeln). Darum geht der finanzielle und auch der soziale Aspekt vergessen. Zum Beispiel wurden im Abschlussbericht vom Büro Metron zur Stadtentwicklung (STEP), keine Annahmen getroffen, was ein starkes Bevölkerungswachstum für die Kosten von Bildung und Sozialwesen bedeutet. Den finanzpolitischen Betrachtungen wird eine halbe (!) Seite von total 58 Seiten gewidmet. Dort wird fantasiert, dass durch STEP bis 2030 16 Mio. CHF zu-

sätzliche Steuern generiert werden können, ohne Angabe der Berechnungsmethode. Das Reinacher Büro Fankhauser probiert in der Kosten-Nutzen Analyse zum Nauquartier vom am 6. April 2016 (!) in vielen Worten das Projekt als rentabel zu beschreiben. Das Quartier soll in Zukunft 250 000 CHF neue Steuern generieren. Dafür muss die Gemeinde 9 Mio. CHF investieren. Das heisst, die Amortisationszeit beträgt 36 Jahre und dann sind erst die Investitionskosten wieder drin. Die jährlichen Kosten für Bildung und Sozialleistungen werden wiederum nicht berücksichtigt. Was dabei rentabel sein soll, weiss ich nicht. Auch einem Politiker sollte einleuchten, dass dies eine Fehlinvestition ist. Darum stoppen wir an der GV vom 28. April das planwirtschaftliche Experiment STEP. Laufen kann sich das schlichtweg nicht leisten. Roland Roth, Laufen

LESERBRIEF

Zwingen – Misthaufen der Region? Mit grossem Interesse und Verärgerung verfolge ich aus meinen Ferien die Debatte um die vom Kanton geplante Deponie in Blauen und Zwingen. Nachdem mit einer Salamitaktik nach und nach alle kantonalen Ämter aus dem Laufental abgezogen wurden, das Amtshaus leer steht und die Schliessung des Spitals in Laufen trotz aller gegenteiligen Beteuerungen wohl auch nur eine Frage der Zeit ist, will man im Laufental eine Deponie errichten. Die geplanten Verkehrsprojekte im Laufental werden auch aus Geldmangel wohl auf lange Sicht nicht realisiert werden. Sind wir nur noch der Misthaufen der Region? So kommt es uns leider vor, denn in Zwingen gibt es bereits zwei grössere Recyclingwerke für Bauschutt etc. aus BL, BS, SO und auch von der anderen Seite des Passwangs. Eines im Ried der Albin Borer AG und am Araweg wurde der RMZ erst kürzlich vom

Kanton die Bewilligung erteilt, die Menge zu verdreifachen, was täglich im Durchschnitt ca. 150 Lkw-Fahrten verursachen wird! Und jetzt sollen nochmals so viele Fahrten über Jahrzehnte dazu kommen? Mit der geplanten Deponie würden Naherholungsgebiete zerstört, wichtige Quellen still gelegt und die Gemeinde Zwingen mit erheblichem Mehrverkehr belastet, obwohl die Hauptstrassen schon jetzt oft überlastet sind. Auch die WIRBank als Käufer des Areals der ehemaligen Papierfabrik Zwingen wird daran wohl keine Freude haben, da der Abzweiger Richtung Blauen gegenüber des Areals liegt, in dem neues Leben mit Gewerbe, Läden und Wohnungen Einzug halten soll. Ich werde mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zusammen mit zahlreichen Gleichgesinnten gegen diese Deponie wehren, es reicht jetzt einfach! Hanspeter Felix, Zwingen

EINGESANDT

Schülereinsatz für die Umwelt Die älteren Schüler und Schülerinnen von Erschwil und Büsserach putzten zusammen die Lüsselufer von der Breitenbacher Grenze bis Ende Erschwil. In 7 Gruppen sammelten wir Abfall, viele grosse 110 Liter Säcke und ein paar grosse Gegenstände (z.B. Felgen, Eisenteile, Glasscheiben usw.). An einem Posten lernten wir auch die Lebewesen in unserer Lüssel kennen. Hoffentlich wird dieses Gebiet nicht wieder mit Abfall

übersät sein. Trotz Arbeit hatten wir viel Spass. Die Gemeinde Erschwil spendierte uns ein Znüni und ein Mittagessen. Einmal mehr verwöhnte uns unser Skilagerkoch Alex Flury. Ein grosses Dankeschön geht auch an die UWK Erschwil, an die Lehrer, den Schulleiter und die Mithelfer. Matea Tunjic Florian Christ Jasmin Peter

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Planung: Mitglieder des Jugendparlaments Schwarzbubenland beim Organisieren des FOTO: ZVG Jugendpolittag. Am 21. Mai veranstaltet das Jugendparlament Schwarzbubenland in der Aula Brühl in Dornach den ersten regionalen Jugendpolittag. Eingeladen sind alle Jugendlichen aus dem Schwarzbubenland zwischen 12 und 20 Jahren. Die Vorbereitungen dafür laufen momentan auf Hochtouren. Neben der Planung des Morgenprogrammes welches hauptsächlich aus freien Diskussionen über die Anliegen, Probleme und Visionen der Jugendlichen bestehen wird, gilt es für alle ein z’Mittag zu organisieren. Am

Nachmittag des Jugendpolittages stossen dann verschiedene Politiker aus der Region zu den Jugendlichen, um sich ihre Ideen anzuhören und mitzudiskutieren. Ziel ist es, dass es am Ende des Tages verschiedene Projektideen gibt, welche das Jugendparlament weiterverfolgt. Glenn Steiger Jugendparlament Schwarzbubenland Weitere Informationen und die Anmeldung findet man unter: www.jupa-sbl.ch/jugendpolittag. Anmeldeschluss ist der 1. Mai.

LESERBRIEF

Votum für die neue Birsbrücke Wasser übt seit jeher seine Faszination auf den Menschen aus. Nicht zufällig sind entlang von Flüssen und Seen zahlreiche Siedlungen entstanden. Natürlich spielten dabei auch praktische Überlegungen eine Rolle. Das Wasser wurde gebraucht, sowohl von Privaten als auch von Unternehmen. Das war auch in Laufen nicht anders. lm Laufe der Zeit hat sich so manches geändert. Die Fabrikationsbetriebe suchten sich grössere Arbeitsflächen am Rande des Ortes oder gaben ihre Betriebe auf. So konnten neue Nutzungen entstehen. Wo einst gearbeitet wurde, stehen heute beispielsweise Wohnungen direkt an der Birs. Da heute jedermann zu Hause über einen Wasseranschluss verfügt, lässt man der Birs ihr Bachbett. Wäsche wird in unseren Breitengraden schon lange nicht mehr im Fluss gewaschen. Dass ein Fluss aber auch seine Tücken haben kann, hat uns das Hochwasser im Sommer 2007 deutlich vor Augen geführt. Es ist daher nur zu begrüssen, dass in naher Zukunft die Um-

setzung der Hochwasser-Schutzmassnahmen umgesetzt werden sollen. Die Birs erhält hinter dem Alten Schlachthuus mehr Platz und eine grosszügige Uferböschung. Dadurch gehen zwar ein paar Parkplätze verloren, dafür erhalten wir alle freien Zugang zum Flussufer. Die bisherige Naubrücke ist dannzumal aber zu kurz. Wollen wir nicht zu einem zweiten Avignon werden, wird sie entfernt. Dafür soll weiter nördlich neben der Eishalle für Ersatz gesorgt werden. Eine gute ldee. Denn einerseits wird dadurch der Verkehr an den Rand unseres Ortes verlegt und andererseits wird die neue Naherholungszone am Birsufer frei von Beton. Oder würden Sie sich gerne unter eine Brücke setzen? Nützen wir die Gelegenheit und setzen wir uns an der Gemeindeversammlung vom nächsten Donnerstag dafür ein, dass Zonenplanänderung und Brückenverlegung verwirklicht werden. Thomas Grob, Laufen

Empfindliches Gehör

Martin Staub Tinnitus habe ich nicht. Probleme mit meinem Gehör aber manchmal trotzdem. Und zwar nehme ich Geräusche wahr, die ich eigentlich nicht hören sollte. Zum Beispiel den Marderschreck ‹Ultrasonic›. «Vertreibt Hunde, Katzen, Marder mittels Ultraschallton», heisst es im Versandkatalog. Der Ton sei für Menschen kaum hörbar (22 bis 26 kHz). Zu welcher Spezies gehöre denn ich? Jedenfalls fange ich jeweils ganz ähnlich zu zucken an, wenn ich nur in die Nähe eines solchen Schallwächters komme, wie Max* der Quartierkater. Ziemlich empfindlich reagiere ich auch bei tiefen Tönen. Zum Beispiel das Rollgeräusch der kürzlich montierten Sommerpneus finde ich ziemlich penetrant. Vor allem, wenn man dazu noch Radio hören möchte. Da muss ich Adele ihr «Hello» schon ziemlich laut aus den Boxen brüllen lassen, damit sie den Generalbass meiner weichen Continentals übertönt. Gut, es gibt auch Momente, da ist Letzteres das kleinere Übel. Werktags, punkt zehn vor acht beispielsweise: «ABC – SRF drüü». In diesen Sekunden teste ich jeweils meine Reaktionsgeschwindigkeit – sicher auch im Sinne der Verkehrssicherheit eine gute Übung. Weiter als bis A... schaffte es die kleine Göhre in den letzten Monaten noch nie. Seit 25 Jahren treiben die SRF-Moderatoren – mittlerweile vermutlich in der dritten Generation – nun dieses Spiel schon und sind offenbar noch stolz auf das Jubiläum. Obschon sie in den 7800 Ausgaben «ABC – SRF drüü» jeden Buchstaben des Alphabets durchschnittlich bereits 300 mal bemüht haben, die Hörerinnen und Hörer für 40 Sekunden auf die Folter zu spannen. Ich schalte dann reflexartig «off» und geniesse den harmonischen, gleichlaufenden Generalbass meiner Sommerreifen. *Name aus Datenschutzgründen von der Redaktion geändert


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Bürofachfrau ab 40 Jahren Für unser lebhaftes Bestellbüro in Grellingen BL suchen wir eine belastbare und flexible Powerfrau.

Für unser Fleischfachgeschäft in Laufen suchen wir eine

Detailhandels-Fachfrau / Charcuterie-Verkäuferin Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Telefon 079 359 65 64

Zu Ihren täglichen Aufgaben gehören: Aufnehmen der Bestellungen und Anfragen unserer Kunden Die Verarbeitung der Bestellungen Leichte administrative Arbeiten Anforderungen: Erfahrung in einem Bestellbüro Bereitschaft, 2× im Monat bis 19.00 Uhr und auch samstags zu arbeiten. Französischkenntnisse von Vorteil aber nicht Bedingung. Bewerbungen bitte mit Foto an: Bäckerei Kübler AG, Herr Mesmer officekueblerag@bluewin.ch

Die Gemeinde Hochwald liegt im solothurnischen Schwarzbubenland auf dem Dorneckberg und ist das Zuhause von rund 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern. Per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung suchen wir eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die Betreuung unserer

Einwohnerdienste Pensum: 40 bis 50 Stellenprozente Ihre Hauptverantwortung • Einwohnerkontrolle • AHV-Zweigstelle • Staatssteuerregisterführung • Schalter- und Telefondienst • Allgemeine Sekretariatsarbeiten Sie bringen mit • Kaufmännische Grundausbildung, idealerweise bei einer öffentlichen Verwaltung • Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse • Freundliches, zuvorkommendes Auftreten am Front-Office und am Telefon • Freude am Kundenkontakt Wir bieten Ihnen • Abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit • Angenehmes Betriebsklima • Gute und gründliche Einführung in das Aufgabengebiet • Anforderungs- und leistungsgerechte Entlöhnung Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre vollständigen Unterlagen senden Sie bitte bis Montag, 2. Mai 2016, an: Gemeindeverwaltung, zuhanden Gemeindepräsident Georg Schwabegger, Hauptstrasse 1, 4146 Hochwald.

Gemeinde Bottmingen

Das Werkhofteam der Gemeinde erledigt eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben; es ist verantwortlich für saubere und funktionierende Strassen, Anlagen und Werke. Zur fachlichen Unterstützung des Teams Grünanlagen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine

Landschaftsgärtner/-in 100% Die Stelle ist befristet bis Ende Oktober 2016. Hauptaufgaben • Unterhalt der Park- und Grünanlagen und der Friedhöfe • Gestaltung, Bepflanzung und Pflege der Rabatten und Anlagen • Umgebungsarbeiten bei Gemeindeliegenschaften • Baum- und Heckenpflege • Mithilfe in sämtlichen im Werkhof anfallenden Arbeitsbereichen u. a. im Naturschutz, bei Veranstaltungen etc. Anforderungen • abgeschlossene Anlehre oder Berufslehre als Landschaftsgärtner/-in • Engagierte und selbstständige Arbeitsweise • Freude im Kontakt mit der Bevölkerung • Belastbar und teamfähig • Führerausweis Kat. B Aufgestellte und initiative Personen, die mit ihrem Einsatz zum hohen Dienstleistungsstandard des Werkhofteams beitragen wollen, richten ihre Bewerbung mit Foto bis zum 30. April 2016 an Gemeinde Bottmingen, z. H. Michèle Givel, Ressortleiterin Personalwesen, Schulstrasse 1, 4103 Bottmingen. Für Auskünfte steht Ihnen Daniel Fehlmann, Leiter Werkhof (werktags zwischen 11.00 und 12.00 Uhr), Tel. 061 426 10 77, gerne zur Verfügung.


DIES UND DAS Wichtige Fakten rund ums Auge! tränen, ist es meistens schon zu spät. Leider spürt man diesen «Augen-Sonnenbrand» erst dann, wenn die Augen bereits gereizt oder angegriffen sind. Dann sollten Sie Ihren Augen unbedingt ein paar Tage Sonnenpause gönnen – und sich eine gute Sonnenbrille anschaffen.

UV-Strahlung Beim Sonnenschutz für die Augen geht es nicht nur um die Dämpfung des sichtbaren Lichtes (Schutz vor Blendung), sondern auch um den Schutz vor der kurzwelligen ultravioletten Strahlung (UV). Die UV-Strahlung ist unsichtbar, führt aber bei hoher Intensität oder langer Dauer zu schmerzhaften Entzündungen der Binde-, Horn- und Netzhaut, und kann zu bleibenden Schäden führen. Wenn sich Ihre Augen nach einem ausgiebigen Sonnentag übermüdet, gerötet oder verspannt anfühlen oder gar

Nafi Emri, Geschäftsführer Chalon Optik

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

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VERANSTALTUNG

Zweiter Liederabend mit Berner Mundartliedermacher

Die Gäste: Stefan Heimoz ...

... Oliver Kehrli

Der Gastgeber: Rolland

WOS. Am Samstag, 30. April, findet im Alts Schlachthuus in Laufen der zweite Mundartliedermacherabend statt. Der Laufner Liedermacher Rolland stellt dort seine beiden Berner Mundart-Liedermacherkollegen Stefan Heimoz und Oli Kehrli vor. Nach dem Verstummen der legendären Berner Troubadours führen beide auf ihre Art die Tradition des Berner Chansons weiter. Der Berner Oberländer Stefan Heimoz besingt

schnörkellos und leicht spöttisch seine Betrachtungen zu unscheinbaren, täglichen Themen, teils schräge und doch immer sehr treffend - zum Schmunzeln und Nachdenken. In meisterhafter Värslischmiedmanier gelingt es dem Stadtberner Oli Kehrli, Menschen und deren Geschichten in den Mittelpunkt zu stellen. Da werden Fluchwörter zu Poesie und es kann passieren, dass ein mit gewöhnlichem Sand

gefüllter Sack das ganze Weltbild in Frage stellt. Rolland, welcher den Abend moderiert und selber auch zwei neue Lieder präsentiert, wird den Zuschauern neben dem Musikalischen auch die Menschen hinter den Liedermachern näher bringen.

SPORT / FREIZEIT

WILDPFLANZENMARKT

Endlich Velowetter

Einheimische Wildpflanzen und Küchenkräuter

PR. Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug, kommen Sie vorbei wir führen Sie gerne durch unser Angebot. Nebst neuen FLYER Elektrovelos verfügen wir in unserem FLYER Occasionscenter über eine grosse Auswahl an gebrauchten Fahrzeugen sowie neuen im Preis reduzierten Auslaufmodellen. Ebenso finden Sie bei uns Citybikes (ohne Unterstützung) diverser Schweizer Anbieter welche

nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammen gestellt werden können. Falls Ihnen eines unserer ausgestellten Fahrzeuge gefällt, können Sie dieses innerhalb einer Stunde mitnehmen. Auch hierbei beraten wir Sie gerne. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich begeistern wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Scheller Radcenter in Reinach ist auch nach dem Kauf für Sie da! SCHELLER RADCENTER GMBH, Hauptstrasse 23, 4153 Reinach Tel. 061 7114621 www.scheller-radcenter.ch Di-Fr 9-12 und 14-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

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Wildpflanzenmarkt, organisiert von Pro Natura Baselland und dem Jugendnaturschutz Laufental, statt. Aus dem grossen Angebot der Biogärtnerei Hirtenweg in Riehen werden viele einheimische Wildpflanzen sowie ein- und mehrjährige Kräuter angeboten. Die Wildpflanzen sind züchterisch nicht verändert, werden aus Samen gezogen und sind deshalb sehr roWildpflanzen: Grosse Auswahl an Einheimischem auf bust. dem Rathausplatz. Da für die unterschiedlichsten Standorte Pflanzen anWOS. Kein Garten, kein Balkon ist zu geboten werden und die Auswahl von klein, um nicht ein Stück Natur zu be- Jahr zu Jahr variiert, lohnt sich der Beherbergen und ein Refugium für einhei- such des Marktes auf jeden Fall. mische Pflanzen und Tiere zu sein. Auch der Kompostberater der Stadt Am Samstag, 23. April, findet auf dem Laufen wird zur Stelle sein, und Sie gerRathausplatz in Laufen wieder der ne beraten.

VERANSTALTUNG

Jodler-Obe in Duggingen Wir freuen uns, Sie liebe Jodlerfreunde und Anhänger des Jodlerklubs «mis Dörfli» zu unserem traditionellen Jodler-Obe in die Mehrzweckhalle Duggingen einzuladen. Unter dem Motto «Früehligszyt» findet unser volkstümlicher Anlass am Samstag, 30. April, statt. Wir haben uns darauf vorbereitet Ihnen in der schönen Frühlingszeit ein buntes volkstümliches Konzert mit Musik und Gesang darzubieten. Unsere Darbietungen werden bereichert durch das Schwyzerörgeli-Quartett Oergelifäger, dem weitbekannten «Jodlerklub Hirzel» aus dem Zürcheroberland und dem Alphorn-Trio «Thierstein» aus der Alphorngruppe Thierstein-Laufental. Auch der Jodlerklub «mis Dörfli» wird dazu sein Bestes geben. Unser Wirtschaftsteam ist

bestens gerüstet und wird mit Aelplermakronen und weiteren Köstlichkeiten unsere Gäste verwöhnen. Eine reichhaltige Tombola und ein vorzügliches Kuchenbüffet warten ebenfalls auf ihre Liebhaber. Euer Besuch an unserem Anlass freut uns ganz besonders und wir versichern Ihnen, dass Sie dabei eine vorzügliche und gemütliche Unterhaltung geniessen werden. Auf Wiedersehen am Jodler-Obe im heimeligen Duggingen. Saalöffnung mit Festbetrieb und Konsumation ab 18.30 Uhr. Konzertbeginn um 20.00 Uhr, Eintritt: 12 Franken. Jodlerklub «mis Dörfli» Duggingen

Samstag 30. April 20:15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus Laufen. Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen oder unter www.kfl.ch

KURSTIPP

Liliane Scherrer, Programmkommission, empfiehlt:

Zeit sparen mit Excel Tabellen erstellen, Berechnungen und Statistiken aufarbeiten und ansprechend darstellen – wie das funktioniert, zeigt der Informatiker Stefan Hess im aktuellen Kurs der Volkshochschule beider Basel «Tabellenkalkulationen mit Excel 2013» in Laufen. Die nützlichen Excel-Funktionen helfen nicht nur am Arbeitsplatz, sondern bieten auch Unterstützung im Alltag. So lässt sich zum Beispiel das persönliche Budget einfach erfassen und übersichtlich darstellen. Bei konsequenter Bearbeitung schenkt einem also das Excelwissen Zeit für schöne Momente des Lebens – nicht zuletzt, weil das Erfassen in Tabellen viel mühsames Suchen von Dokumenten, Belegen oder Quittungen erspart. K 320 2020 «Tabellenkalkulation Excel 2013», 19.05.-26.05.16, 3-mal, Dienstag und Donnerstag; jeweils 18.00 – 20.00 Uhr. CHF 213.-. Laufen, Gymnasium, Steinackerweg 7. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

Samstag, 30. April 2016, 20.00 Uhr.

EINGESANDT

Für einen verspielten Sommer Die Spielbox ist wieder da, neu in der Ludothek Hofstetten-Flüh. Rechtzeitig auf die wärmere Jahreszeit wurde die Spielbox aus ihrem Winterschlaf erweckt. Den Frühlingsputz hat sie hinter sich, einige Artikel haben eine Verjüngungskur erhalten und viel Neues ist dazu gekommen. Und nun steht sie bereit und kann von allen gemietet werden. Die Spielbox ist ein Anhänger, voll mit Spiel- und Sportgeräten. Beim vielfältigen Angebot ist für jede Altersgruppe etwas dabei. Ob für das Strassenfest, den Vereinsanlass, das Schulhausfest, das Familienfest, den Kindergeburtstag oder den Firmenevent, Einsatzmöglichkeiten gibt es

ons-Club Solothurn Leimental ermöglicht und wird von der Gemeinde Hofstetten-Flüh unterstützt. Betreut und ausgeliehen wird die Box von der Ludothek Hofstetten-Flüh und steht allen Interessierten zur Verfügung. Ludothek-Team Hofstetten-Flüh

Steht wieder zur Verfügung: Die SpielFOTO: ZVG box von Hofstetten-Flüh. viele. Das breite Sortiment ist ideal für jede Art von Spielfest, um gemeinsam eine «bewegte» Zeit zu erleben. Die Spielbox wurde durch den Li-

Anfragen, Reservationen und Auskünfte: Telefon: 061 731 13 21 oder 061 731 41 14 oder ludo.hofstetten-flueh@bluewin.ch Weitere Infos unter www.hofstetten-flueh.ch (Freizeit, Kultur, Sport Vereinsliste Ludothek) Öffnungszeiten Ludothek: Montag 14.00-16.00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 16.00-18.30 Uhr, jeden 1. Samstag im Monat 10.00-11.30 Uhr. Die Spielbox wird natürlich auch ausserhalb der Öffnungszeiten ausgeliehen.


Empfehlungen

Aus-/Weiterbildung

Fahrzeugmarkt


DORNECK BÄTTWIL

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WITTERSWIL

Der Star aus dem Ghetto

«Erfreuliches Resultat in einem ungemütlichen Umfeld» Die Raiffeisenbank Birsig verbucht in der Bilanzsumme eine enorme Steigerung. Die Standorte Witterswil und Hofstetten erfahren Verbesserungen. Bea Asper

Ibrahimovic-Anhänger in Bättwil: Klasse 4B mit Lehrerin Andrea Rubin. Schüler einer Bättwiler Klasse liessen sich von Superstar Zlatan Ibrahimovic inspirieren, zerpflückten seine Biographie und stellten in einem Workshop eine Rätsel- und Aufgabensammlung über den berühmten Schweden zusammen. jjz. Vorhang auf für Ibracadabra tönte es am Freitagabend, als die Bättwiler Klasse 4B zur Vernissage ihrer Aufgabensammlung einlud. Der schwedisch-bosnische Fussballstar Zlatan Ibrahimovic, gegenwärtig immer noch bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, hatte es ihnen angetan und liess sie nicht mehr los. «Ich war ein typischer Jugo, ich hielt mich für unwiderstehlich», zitierte Schülerin Noemi das Grossmaul aus Malmö. Seine Geschichte und Biographie von David Lagercrantz «Ich bin Zlatan Ibrahimovic» ist in der Ich-Form geschrieben und kommt ehrlich und glaubwürdig daher. Er ist in einem Ghetto von Malmö aufgewachsen und hat sich mit allerlei Leuten herumgetrieben. Mit der ersten Million kaufte er sich eine Villa in Malmö und bald darauf musste ein Ferrari Enzo her. «Er ist sehr impulsiv und lässt nichts auf sich sitzen», beschrieb ihn Noemi weiter. Er trainiere aber diszipliniert und nehme keine Drogen, wenn man von seiner Spielsucht an der Play Station absieht. Sogar für das Gymnasi-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

um hätte es ihm gereicht, aber es war nicht sein Milieu. Wer die Rätsel- und Aufgabensammlung der Klasse 4B lösen will, muss das unterhaltsame Buch gut verinnerlicht haben. So wird gefragt, ob Probleme mit Spielern, dem Trainer oder der Frau dem Fussballer schlaflose Nächte bescheren (nur Trainer!). Wenn er früher verlor, wollte er sich welcher Sportart zuwenden? Eishockey. Und wie hiess das hübsche Mädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf ging? Helena, sie wurde später seine Frau und brachte dem Ungehobelten bei, wie Fischbesteck aussieht und wie man Wein trinkt. «Ich bin stolz auf meine elf Schüler und zwei Schülerinnen, die gut gearbeitet hatten», sagte Lehrerin Andrea Rubin, die den Workshop für die 16-Jährigen geleitet hat. Der Deutschunterricht habe davon profitiert. Sie sei heute selbst ein Ibrahimovic-Fan, denn die Biographie sei spannend und für Jugendliche äusserst geeignet. Der zwei Meter grosse Hüne habe Velos geklaut, geflucht, geschlagen und sei doch sich selbst geblieben. Zum Abschluss der Vernissage demonstrierten die Schüler einige Ibrahimovic-Tricks am Ball und servierten den Gästen Selbstgebackenes aus der Schülerküche. Ein Workshop, der alle Facetten des Lebens sinnvoll abgebildet hat.

W

ährend die Entwicklung zum Negativzins vielen Unternehmen zu schaffen macht, blickt die Raiffeisenbank Birsig auf eines ihrer «besten Geschäftsjahre» zurück, verriet Martin Speiser, Mitglied der Bankleitung. An der Generalversammlung vom letzten Freitag nahmen über 1000 Genossenschafter teil, der Hauptanlass fand im Congress-Center Basel statt, die Versammlungen in Witterswil und Hofstetten wurden über eine Grossleinwand und eine Lautsprechanlage mit Bild und Ton versorgt. Verkabelung und Aufwand waren nicht umsonst – die Technik funktionierte. Verwaltungsratspräsident Reto Forrer (Oberwil) konnte die Drei-Ort-Versammlung problemlos über die Bühne bringen und wurde mit Applaus wiedergewählt in das oberste Organ – wie auch seine Kollegen Stephan Hoch (Hofstetten), Reto Grossheutschi (Hofstetten), Boris Frey (Biel-Benken), Roland Kaufmann (Hofstetten), Alois Müller (Witterswil), René Plüss (Rodersdorf) und Heinz Schumacher (Metzerlen). Der Binninger Georges Fünfschilling verabschiedete sich nach 16-jährigem Engagement aus dem Verwaltungsrat. Geschäftsbericht und Jahresrechnung gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Der Gewinn konnte auf 1,270 Millionen Franken gesteigert werden. «Das wirtschaftliche Umfeld war im 2015 turbu-

GV per Videoübertragung: Die Raiffeisenbank Birsig führte letzten Freitag ihre Generalversammlung an drei Standorten durch und sorgte mit Ton- und VideoSchaltung für Verbindungen zwischen Basel, Witterswil und Hofstetten. FOTO: BEA ASPER

lent, zum Teil richtig ungemütlich. Umso mehr freue ich mich, ein sehr gutes Ergebnis präsentieren zu können», sagte Hanspeter Straumann, Vorsitzender der Bankleitung und sprach von einer Steigerung der Bilanzsumme von über 57 Millionen Franken. Dies sei der hohen Nachfrage nach Hypothekarkrediten zu verdanken, doch auch dem Zufluss an Kundengeldern («bei uns gibt es eben noch Zinsguthaben»), betonte Martin Speiser gegenüber dem Wochenblatt. Nachdem der Geldautomat in Flüh im letzten Jahr mehrmals und der Geldautomat in Rodersdorf ebenfalls mit roher Gewalt aufgebrochen und geplündert worden waren, wurde das Risiko trotz Sicherheitsmassnahmen wegen der

Grenznähe als zu hoch eingestuft. So sei die Schliessung der Geschäftsstelle Rodersdorf und des Bancomaten in Flüh unumgänglich gewesen, führte Speiser auf Anfrage aus. Im Gegenzug wurde und werden an den Standorten in Witterswil und Hofstetten Investitionen vor allem auch im Sicherheitsbereich getätigt und das Angebot für die Kunden (Bancomat in Witterswil) weiter verbessert. Er informierte die Mitglieder der Raiffeisenbank, dass die offerierten Reise-Vergünstigungen auch ohne Maestrooder Kreditkarte einlösbar seien, bei Fragen zum Katalog der Vergünstigungen für den Freizeit-Bereich könne man sich an die Mitarbeitenden der Raiffeisenbank wenden.

SEEWEN

VERANSTALTUNG

«GMS soll Geld für besondere Schmuckstücke nutzen»

Die Muppet-Show ist in Metzerlen zu Besuch Am kommenden Wochenende, 22. und 23. April, um 20.00 Uhr, wird zum alljährlichen Jahreskonzert des Musikvereins Metzerlen eingeladen. Auch dieses Jahr hat der Musikverein Metzerlen unter der Leitung von Reto Jeger ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm einstudiert. Wir freuen uns, Ihnen das Selbstwahlstück – des Eidgenössischen Musikfests in Montreux - «Inclusion» von Paul Sharman vorzutragen. Seien Sie gespannt, denn im zweiten Teil des Kon-

zerts liegt der Fokus ganz bei Ihrer Unterhaltung – Kermit und Miss Piggy besuchen uns, Burlesque wird getanzt und vieles mehr erwartet Sie. Die Festwirtschaft bietet ab 19.00 Uhr Braten, Kartoffelstock und Gemüse an und nach dem Konzert lädt die gemütliche Kaffeestube mit selbstgemachten Kuchen zum Verweilen ein. Bevor Sie den Heimweg antreten, können Sie einen Schlummertrunk in unser Bar geniessen. Anja Boog

SEEWEN Aktuar, Präsident und neues Ehrenmitglied: Peter Jeger, Hans Büttiker und Daniel Widmer (v.l.). dust. Die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten (GMS) steht auf guten Beinen. «Ende Jahr standen uns noch immer über 80 000 Franken Vermögen zur Verfügung», erklärte Hans Büttiker anlässlich der Generalversammlung vom vergangenen Freitag. Damit wollte der Präsident der GMS andeuten, dass immer noch genügend Geld vorhanden sei, um die Gelegenheit wahrzunehmen, ein seltenes noch fehlendes Stück für das Museum anzukaufen. 32 000 Franken hat die GMS 2015 für sechs neue Musikdosen ausgegeben. Und auch für das laufende Jahr wurden 40 000 Franken für Ankäufe von neuen Exponaten vom Vorstand budgetiert. Diese Informationen führten zur Frage, ob man solch neue Exponate an dieser Stelle nicht den Mitgliedern präsentieren könne, und zur Wortmeldung von Museumsgründer Heinrich Weiss persönlich: «Ich finde das keine gute Sache, einfach für einen bestimmten Betrag

neues Museumsgut einzukaufen und wenn man mal Gelegenheit hätte, ein besonders wertvolles Schmuckstück zu kaufen, hat man kein Geld mehr», übte der bald 96-Jährige Kritik. Der Rest der 25. Generalversammlung erlebten die 94 anwesenden Mitglieder gewohnt zügig. Schliesslich konnte Präsident Büttiker – der Solothurner FDP-Kantonsrat amtet seit zwei Jahren als Präsident der GMS – durchwegs Positives vermelden. « Wir haben die magische Grenze von 400 Mitgliedern auf Ende Jahr mit 413 endlich deutlich übertroffen», freute er sich. Gemischte Gefühle kamen bei der Bilanz der sieben Sonntagsmatineen im vergangenen Jahr auf. 1275 Personen besuchten diese. Mit der freien Kollekte, welche an diesen Anlässen jeweils erhoben wird, zeigte sich der Vorstand aber weniger erfreut. Nicht einmal 5 Franken pro Person und Anlass, erinnere doch eher an

FOTO: MARTIN STAUB

ein Almosen, fand Büttiker, der gleich noch seine Vorstellung von einer würdigen Kollekte platzierte: «Zwischen 10 und 20 Franken kann man doch bei solch prominenten Auftritten, wie wir sie hier an einem Sonntagmorgen präsentieren, wohl erwarten.» Verdiente Ehrenmitgliedschaft Und zu einem echten Höhepunkt kams an diesem Freitag auch noch. Daniel Widmer, viele Jahre Vorstandsmitglied und Vizepräsident der GMS sowie 12 Jahre lang Programmmacher der Sonntagsmatinées wurde unter viel Beifall die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Der abtretende Vizepräsident bedankte sich mit zwei fetzigen Stücken auf dem Instrument des Mainzer Drehorgelbauers Franz Oehrlein mit dem schlagzeugspielenden Clown Charlie. Seinen Posten als GMS-Vizepräsident wird fortan Patrik Stalder übernehmen.

Ein Star der Milchzucht

Auszeichnung: Die fünfjährige Eros-ET Esparcette von Gody Bachmann vom Hof Rechtenberg in Seewen erhielt an der Jahresversammlung 2016 von Braunvieh Baselland und von Braunvieh Schweiz den Titel «Economy Star 2015». Dieser Titel geht an Tiere mit wirtschaftlich hochstehenden Kennzahlen ab der zweiten Laktation. Sie müssen besonders hohe Anforderungen bezüglich Leistung und Fitness erfüllen, wie Merkmale für Milchleistung, Eiweissgehalt, Milchgesundheit, dauerhafte Leistung und Fruchtbarkeit. FOTO: BENILDIS BENTOLILA


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DIES UND DAS

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Motorradsaison – Tipps der Polizei

Mit den steigenden Temperaturen beginnt für viele Motorradfahrer die neue Motorradsaison. Aber Achtung, die Faszination Motorrad birgt auch viele Gefahren. Grundsätzlich gilt, ein dosierter Umgang mit dem Gasgriff und eine vorausschauende Fahrweise ist besonders wichtig, damit die Motorradfahrenden in den kommenden Monaten unfallfrei unterwegs sein und ihr Hobby mit Freuden geniessen können. Zum Start der bevorstehenden Saison ruft die Polizei Kanton Solothurn ein paar Sicherheits- und Verhaltensmassnahmen in Erinnerung: – Lassen Sie nach der langen Winterpause Ihr Motorrad checken und die Verkehrstauglichkeit beim

Spezialisten prüfen (Reifenprofil und -druck, Bremsen, Licht, etc.) – Achten Sie auf eine intakte und komplette, gut sichtbare Schutzkleidung (Helm, Motorradjacke mit Schutz für Schulter, Rücken und Ellenbogen, Handschuhe, Motorradhose mit Knieschoner, Schuhe über die Knöchel) – Fahren mit Licht ist Pflicht! – Achten Sie auf die Strassenverhältnisse. Oft sind nach dem Winter noch Belagsschäden vorhanden. – Überschätzen Sie nach der langen Winterpause Ihr Fahrkönnen nicht. – Fahren Sie vorausschauend und seien Sie doppelt vorsichtig! Die Autofahrer müssen sich auch wieder an die Motorradfahrer gewöhnen. Rechnen Sie immer damit, nicht wahrgenommen zu werden. Die Polizei Kanton Solothurn weist darauf hin, dass der Besuch eines Motorradfahrkurses zu Beginn einer Saison eine gute Gelegenheit zur Festigung und Weiterbildung des Könnens ist. Beachten Sie dazu die vom Verkehrssicherheitsrat (VSR) lancierte Präventionskampagne «www.besserfahrer.ch». Die Polizei Kanton Solothurn wünscht allen Motorradfahrenden eine unfallfreie Saison.

Kantonspolizei Solothurn

AUTOMOBILE

GESUNDHEITS-TIPP

Grosse Frühlingsausstellung bei der Gundeli-Garage

Überleben

auf den Modellen i10, i20 und i30 die Sonderserie «GO!» mit Mehrwert und 2,016 % Leasing. Selbstverständlich stehen Ihnen auch alle anderen aktuellen Modelle für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Ein Kauf an der Frühlingsausstellung lohnt sich gleich mehrfach, denn zusätzlich zu all den Prämien erwartet Sie noch eine Überraschung. Mit etwas Glück können Sie beim Hyundai-Jahreswettbewerb einen Hyundai i20 Active gewinnen. Das Team der Gundeli-Garage freut sich darauf, Sie an der grossen Frühlingsausstellung vom 22. bis 24. April begrüssen zu dürfen. Rufen Sie an, um einen Beratungstermin für Ihr Wunschauto zu vereinbaren.

«Überlebensstrategien Outdoor». Diesen Artikel las ich als junge Frau in einer Zeitschrift. Seither ist die kleine luftund wasserdichte Plastikdose mit Streichhölzern und einem Anzündstreifen ein fester Bestandteil meines Rucksacks. «Überlebenszündhölzer» nenne ich sie! Dazu gehört auch eine kleine Kerze. Der Spitzwegerich, Plantago lanceolata, ist zum Überleben ein günstiger Wegbegleiter. Er steht in der Liste anerkannter Heilpflanzen und ist auch essbar. Seine kleinen, braunschwarzen, noch geschlossenen Blütenköpfe können Sie roh essen. Sie schmecken nussähnlich und passen gut in Salate! Die jungen Blätter müssen klein- und quer zur Faser geschnitten werden. So können sie ebenso Salate bereichern. Äusserlich, wie ein Wickel aufgelegt, sind die Blätter narbenbildend bei Wunden. Als Medizinpflanze hat sich der Spitzwegerich einen grossen Namen geschaffen beim chronischen Bronchialkatarrh und Asthma. Sogar bei Lungentuberkulose kam er zum Einsatz. Plantago lanceolata ist schleim- und krampflösend. Er wird als Teekur angewendet. Ein sehr altes Heilmittel. Als Unkraut jäten wir ihn aus in unseren Gärten, zum Überleben wären wir heilfroh, dass es ihn gibt!

Frühlingsausstellung vom Fr., 22. bis So., 24. April: Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel. Telefon 061 338 66 00. www.gundeli-garage.ch

Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Die Gundeli-Garage lädt zur Frühlingsschau: Viele Neuheiten warten auf die BesucheFOTO: ZVG rinnen und Besucher. Bei der Hyundai Hauptvertretung für die Region Basel erwarten Sie gleich zwei Neuheiten. Die Modellvielfalt des Hyundai i20 (gerade erst mit dem «Goldenen Lenkrad» ausgezeichnet) wird durch den i20 Active mit einer Crossover-Version und erhöhter Bodenfreiheit ergänzt. Ausserdem sind ab sofort sparsame 1.0-l-Turbomotoren mit wahlweise 100PS oder 120PS für den i20 erhältlich. Der i20 ist Testsieger im Vergleich mit vier weiteren Kleinwagen mit 1.0-lTurbomotoren (Auto Zeitung). Zudem können Sie von den attraktiven BIG DEALS mit Rabatten bis zu CHF 6558.- profitieren. Alternativ dazu gibt es interessante Promotionen wie den eco-blue-Bonus auf ökologische Versionen und Spezial-Leasings. Anlässlich der UEFA Euro 2016 und getreu dem Motto «Faire Deals für Fussballfans» lanciert Hyundai ausserdem

VERANSTALTUNG

Einladung zum Geburtstagsfest Am Samstag, 23. April, lädt die Stadtharmonie zum Unterhaltungskonzert in der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen ein. Dieses Jahr ist es ein spezieller Anlass – die Stadtharmonie besteht seit 90 Jahren und möchte das mit einem grossen Geburtstagsfest feiern. Musikalisch präsentieren wir ihnen an unserem Fest deshalb ein Programm, das «Alte» und «Neue» Stücke enthält. Zu den Klassikern gehören etwa der «Ungarische Tanz Nr. 6» von Johannes Brahms oder der Marsch «Pomp und Circumstance» von Edward Elgar. Aber auch Modernes ist für die Stadtharmonie trotz ihrer 90 Jahre nicht tabu, wie wir etwa mit dem Stück «Schwan» von Gölä oder Melodien der Rockband Toto beweisen. Und dass wir in diesem Alter

auch technisch fit sind, zeigen wir unter anderem mit unserem Stück für den Musikpreis am 21. Mai in Basel, «Lexicon oft the Gods» von Rossano Galante. Der Rest sei noch nicht verraten, nur so viel: Auch Kulinarisch werden Sie von uns verwöhnt und haben die Wahl zwischen einem klassischen oder modernen Menu. Julia und Matthias Kümin amten als Tafelmajore und werden Sie vom Apéro, der Ihnen offeriert wird, bis zum Dessert gekonnt und mit viel Witz durch das Geburtstagsfest begleiten. Wir würden uns freuen, Sie an unserem Unterhaltungskonzert begrüssen zu dürfen. Stadtharmonie Laufen Unterhaltungskonzert Stadtharmonie Laufen. Samstag, 23. April 2015, 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Serafin

BUSINESS PARK LAUFENTAL & THIERSTEIN

Einblicke in die Finanzierung von Start-ups PR. Am Informationsanlass des Business Park Laufental & Thierstein von letztem Donnerstag erhielten die zahlreich erschienenen Besucher einen vertieften Einblick in Finanzierungsmöglichkeiten. Rund 25 gründungsinteressierte Personen fanden am 14. April den Weg in den Business Park Laufental & Thierstein in der Industriezone Ried. Grund war der Informationsanlass zum Thema Start-up Finanzierung. Zuerst informierte Daniel Fiechter, Geschäftsführer des BPLT, über die Angebote des Business Parks. So stehen allen Personen, welche mit

dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen, eine kostenlose Erstberatung für den «Ideencheck» sowie anschliessend eine kostenlose Business Plan Beratung zur Verfügung. Ein Business Plan wird in der Regel auch benötigt, wenn man eine Finanzierungslösung braucht. Pascal Grolimund, KMU Berater bei der BLKB, zeigte in seinem Referat die verschiedenen und zahlreichen Finanzierungsformen für Start-ups auf. Auch anhand der Fragen zeigte sich, dass das Thema ein Dauerbrenner ist, wenn es um die Gründung eines Unternehmens geht. Zum Schluss erzählt Martin Moser,

Inhaber des trailgate Bikeshops in Zwingen, aus seinen Erfahrungen bei der Gründung. Von der Idee, den ganzen Vorabklärungen – inklusive Finanzierung – und dem Mut, den es brauchte, um den endgültigen Schritt zu machen. Bereut hat er es bis heute nicht. Auch beim abschliessenden Apéro fand ein reger Austausch statt und die Referenten und Berater des Business Parks standen den Gästen Red und Antwort. Der nächste Informationsanlass findet am 29. September 2016 statt. Weitere Infos siehe www.bplt.ch


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BÄTTWIL

Druck oder Kompromiss? bea. Der Bättwiler Gemeinderat ist noch am Abwägen, ob er der Gemeindeversammlung vom Juni die Statutenänderung für den Zweckverband Schulen Leimental zur Annahme empfehlen will. Es bleibt spannend in der Diskussion, wie die Kosten im Zweckverband Schulen Leimental in Zukunft aufgeteilt werden. Der Gemeinderat von Bättwil lässt noch offen, ob er der Gemeindeversammlung Ende Juni die Statutenänderung zur Annahme empfehlen will. Sollte die Gemeindeversammlung von Bättwil dagegen stimmen, würde sie die anderen Gemeinden vor den Kopf stossen. Dazu sagt François Sandoz, Gemeindepräsident von Bättwil: «Eine Sichtweise dazu könnte aber auch lauten, dass sich Bättwil von den anderen Gemeinden zu einer Lösung gedrängt fühlt.» So sei von der Delegiertenversammlung letztlich nicht die im Vorfeld ausgehandelte Kompromisslösung beschlossen worden, sondern dass die Einführung der neuen Regelung um ein halbes Jahr vorgezogen werde, führt Sandoz auf Anfrage aus. Damit hätte sich eine Mehrheit letztlich auch gegen die Empfehlung des Kantons gestellt. «Der Vereinbarung, die Statutenänderung auf Januar 2017 einzuführen, hatte der Gemeinderat von

Bättwil zugestimmt.» Die Änderung bereits auf Juli 2016 in Kraft zu setzen, sei für Bättwil mit sehr hohen Kosten verbunden. «Deswegen überlegt sich der Gemeinderat nun nochmals, welches weitere Vorgehen er vorschlagen möchte.» Die Statuten des Zweckverbandes sehen vor, dass es für Änderungen die Zustimmung aller Gemeinden braucht. Damit kann eine Gemeinde von ihrem Einflussrecht Gebrauch machen. Es gelte abzuwägen, ob Bättwil das Risiko eingehen möchte, «Geschirr zu zerschlagen», oder ob man dem Frieden zuliebe dem Druck nachgeben sollte, erklärt Sandoz. Metzerlen-Marastein sei in den Verhandlungen Bättwil sehr entgegengekommen, hält Gemeindepräsident Dominik Kamber fest. «Nachdem der Kanton die Spielregeln geändert hat, ist das Verursacherprinzip im Schulverband die logische Folge.» Mit Rücksicht auf die Gemeinde Bättwil mit ihren hohen Schülerzahlen habe Metzerlen-Mariastein der Solidarität zuliebe nachgegeben, dass nicht zu 100, sondern nur zu 50 Prozent nach Schüler abgerechnet werde. «Im Gegenzug erwarten wir nun von Bättwil ein klares Signal zur Kompromissbereitschaft», sagt Kamber. Wie Richard Gschwind, Gemeindepräsident

von Hofstetten-Flüh, erklärt, hat mit der Einführung des neuen Finanzausgleichs zusammen mit der Schülerpauschale ein Paradigmenwechsel im Finanzfluss zwischen Kanton und Gemeinden stattgefunden. «Alle fünf Leimentaler Gemeinden werden gesamthaft mehr zur Kasse gebeten als beim alten System. Die neuen Statuten, welche die Lohnund Sozialkosten je zur Hälfte nach Einwohner- und Schülerzahl berechnen, tragen dem Solidaritätsprinzip Rechnung: Gemeinden mit einer grossen Schülerzahl werden im Verhältnis zu ihren Einwohnern entlastet werden. Und da man sich in der Sache ja einigen konnte, wäre es unfassbar, die gemeinsame gute Schule wegen eines Meinungsunterschieds in Form von sechs Monaten aufs Spiel zu setzen», meint Gschwind. Mark Seelig, Gemeindepräsident von Witterswil, erinnert daran, «dass es in einem Zweckverband immer wieder Situationen gibt, bei denen man gewinnt oder verliert, insgesamt gleicht sich dies aus». Mit dem bisherigen Verteilschlüssel nach Einwohnerzahl habe Bättwil von der Solidarität der anderen profitiert – und beim angestrebten Wechsel sei man Bättwil ebenfalls entgegengekommen.

LESERBRIEF

Kompliment an unser Spital!

GESUNDHEIT

Die Spitex auf dem Prüfstand tun, was sich ungünstig auf die Kosten auswirkt und somit die Kostenspirale zusätzlich beschleunigt. Demgegenüber stehen die oft an den Pranger gestellten privaten Profit-Organisationen, die wenig bis keine Subventionen erhalten und acura ag: Stellt sich als private und gemeinnützige Spitex dennoch die gleichen FOTO: ZVG dem Wettbewerb. Qualitätsanforderungen PR. Die acura ag ist im Wandel und seit erfüllen müssen. dem 1.1.2016 als gemeinnützige Spitex Die acura ag als private und gemeinfür Sie unterwegs. Mit drei Leistungs- nützige Spitex mit begrenzten Subvenaufträgen nimmt sie bei der Marktöff- tionen hat sich dem regulierten Wettbenung im Gesundheitswesen eine Vorrei- werb für eine effiziente Gesundheitsverterrolle ein und verschafft sich auch bei sorgung gestellt. Mit innovativen ProKritikern Gehör. jekten wie «Angehörige pflegen AngeDie Pflegefinanzierung, eingeführt hörige» und «Zeit schenken» durch die am 01.01.2011, zwingt jede Spitex auf acura-Theologin, die kostenlos unsere den Prüfstand. Wie so oft wurde der betagten Klienten besucht, nimmt sie Komplexität und der Umsetzung an der zudem auch die soziale Verantwortung Basis zu wenig Beachtung geschenkt. wahr. Die Partikularinteressen der einzelnen Die drei Leistungsaufträge der GeKostenträger wie Krankenkassen, Kli- meinden Grindel, Erschwil und Himenten, Kantone und Gemeinden stehen melried zeigen, dass die acura ag keine im Vordergrund und dominieren zuneh- Hürden scheut und an den Herausformend den Spitex-Alltag. Der steigende derungen wächst. Die Gemeinden weradministrative Aufwand und die laufend den finanziell entlastet, ohne an der wachsenden Ansprüche gehen zuneh- Grundversorgungspflicht Abstriche in mend zu Lasten der Pflege. Kauf nehmen zu müssen. Staatliche ReHinzu kommt, dass sich die subven- gulierung und Wettbewerb sind somit tionierten, öffentlichen Spitex-Organi- nicht als unvereinbare Gegensätze zu sationen mit der Marktöffnung schwer- verstehen.

Innert 7 Tagen war ich mit zweien unserer drei Kinder auf der Notfallstation des Kantonsspitals Baselland in Laufen. Ich kann nur rühmen, wie kompetent, einfühlsam und professionell wir dort betreut wurden! Nach kürzester Wartezeit wurden unsere Kinder untersucht, informiert, beruhigt, mit einem Stofftier beschenkt und behandelt. Von den Personen an der Aufnahme, im Notfall, im Röntgen sowie von der Ärzteschaft kann ich nur Positives berichten. Auch ohne Polyblessé-Situation ist man als Mutter schnell einmal nervös, wenn die eigenen Kinder eine Verletzung haben und saugt jedes nette Wort dankbar auf wie ein Schwamm (wäre das Gegenteil

der Fall, würde dies aber auch umso deutlicher gespeichert…). Es ist mir ein Bedürfnis, dass unser Spital und gerade der Notfall auch weiterhin als Akutspital bestehen. Bei jedem solchen Vorfall bin ich froh, wenn es etwas ist, was in Laufen behandelt werden kann. Dies vor allem auch dann, wenn sich der Vorfall ausserhalb der Praxis-Öffnungszeiten des Hausarztes ereignet. Als Med. Praxisassistentin bietet mir das Kantonsspital Baselland in Laufen zudem ein abwechslungsreiches Teilzeitpensum, welches so klein ist, dass es optimal mit Familie vereint werden kann. Jede Woche freue ich mich auf

«Siasser Sturm em Minischterium»

30. Jazz Night in Aesch Aurelie Tropez (Klarinette/Saxophon) ist daran, in Frankreich als Solistin durchzustarten. Nur schon ihre enorme Virtuosität und musikalische Präsenz lohnen den Besuch der Jazz Night am Samstag. Vor «Les Jazzticots» spielen «The Glug Glug Five», eine Top Old-Dixielandband aus dem Kanton Bern. Der renommierte Jazz Club Aesch-Pfeffingen verleiht zum 24. Mal die sogenannte Goldene JAP-Note. Auch dieses Jahr wird sie von Regierungsrätin Sabine Pegoraro verliehen. Preisträger ist Konzertveranstalter und Bandmanager Albi Matter, der das Country Music Festival Albisgütli in Zürich organisiert. Thomas Brunnschweiler Jazz Night, Löhrenackerhalle Aesch, Samstag, 23. April 2016, 20 Uhr; Restauration ab 18.30 Uhr. Ticket Konzert: Fr. 45.-; Kombi Konzert und Essen: Fr. 79.-. Tickets: Copy Shop Aesch oder ticketcorner.ch. www.jap.ch.

Petra Kauf Röschenz

WITTERSWIL

VERANSTALTUNG

Am kommenden Samstag findet in der Löhrenackerhalle in Aesch die 30. Jazz Night mit den hochkarätigen Ensembles «Les Jazzticots» und «The Glug Glug Five» statt. Peter Ducret, der den Jazz Club Aesch-Pfeffingen (JAP) präsidiert, kennt als Organisator der Jazzkuchi in Basel die Szene bestens. «Bei vielen OpenairVeranstaltungen gibt es immer mehr Möglichkeiten, Jazz gratis zu hören», sagt er, «Konzerte mit Eintritt sind vor allem dem älteren Publikum noch etwas wert.» Diese Entwicklung ist tatsächlich für Anlässe mit Eintritt ein Problem. Eine qualitativ hochstehende Formation aber kostet, und dies umso mehr, wenn sie von der französischen Riviera stammt. «Les Jazzticots» sind eigentlich ein erweitertes Familienunternehmen um den Sousaphonisten Jean Marcel Tropez. Ob und wie lange sie noch in der Schweiz zu hören sind, ist fraglich, denn

diesen einen Arbeitstag auswärts des Familientrubels, auf eine befriedigende Tätigkeit und anregende Pausengespräche. Trotz krisengeschüttelter Zeiten, Finanzknappheit und Unsicherheit wünsche ich mir, dass unser Spital uns erhalten bleibt, gerade auch was die Notfallstation angeht. Auch wenn es hoffentlich nicht so schnell wieder vorkommt «Houz aalänge» so komme ich jederzeit gerne wieder zur Behandlung auf die Notfallstation des Kantonsspitals Laufen. Ein herzliches Dankeschön!

Die erfolgreiche Theatergruppe hat sich mit ihren spritzigen Komödien im heimeligen Elsässer-Dialekt ein treues Schweizer Stammpublikum erobert. Die Organisation und das leibliche Wohl der Gäste obliegen dem Gemischten Chor des Leimentals, welcher ab 18.30 Uhr Spaghetti mit verschiedenen Saucen serviert. Wie die Zeit vergeht! Heuer dürfen wir mit berechtigtem Stolz auf dreissig erfolgreiche Gastspiele mit unzähligen Lachern in froher Runde zurückblicken. Vor sage und schreibe dreissig Jahren diskutierten wir mit den elsässischen Freunden spasseshalber über ein Gastspiel in der Schweiz, was überraschenderweise zu einer spontanen Umsetzung führte. Gesagt, getan! Und so konnte am 15. April 1986 zum ersten Mal – notabene mit einer Parforce-Leistung und viel Improvisation aller Beteiligten – in der voll besetz-

ten Mehrzweckhalle Mammut in Hofstetten die Komödie «D’r Hochzitter üs Amerika» einem begeisterten Publikum vorgeführt werden. Was sich damals als einmaliger Theaterabend präsentierte, entwickelte sich Dank regem Interesse und Nachfrage zu einer liebgewonnen jährlichen Tradition mit positiven Nebenwirkungen. Man denke nur an die Pflege freundnachbarlicher und grenzüberschreitender Beziehungen, für unsere Randregion ein nicht zu unterschätzender Faktor. Des Weiteren kann Dank Wertschätzung der SundgauerTheater ein sinnvoller Beitrag zum Erhalt dieses heimeligen Dialektes geleistet werden, geht doch bedauerlicherweise das elsässische Idiom immer mehr verloren und mit ihm elsässische Kultur, Brauchtum, elsässische Geschichte und nicht zuletzt die Identität. Die diesjährige turbulente Komödie «Panique au ministère» wurde 2009 in

Paris uraufgeführt und von Claude Hermann exklusiv fürs Carspacher Theater ins Elsässische adaptiert. Zum Inhalt: Gabrielle, die charmante Chefin des Ministeriums für Bildung lebt nur für ihre Arbeit und ihre Tochter Sara – bis zu dem schicksalshaften Tag, als der neue, knackige Hausmeister Eric zum ersten Mal ihren Weg kreuzt. Zwanzig Jahre jünger und gutaussehend raubt er ihr sogleich den Atem sowie den Verstand. Zeitgleich bahnt sich im Geheimen zwischen der lebenshungrigen Sara und dem Minister Louis eine Liaison an. Im Weiteren sorgt Cécile, die energische, exzentrische und dem Jugendwahn verfallene, in ihrer Hippie-Zeit stehen gebliebene Mutter respektive Grossmutter mit frechem Mundwerk und stürmischem Auftritt für viele Lachsalven und Szenenapplaus. Die Doyenne der Gruppe, Francine Lindecker, einmal mehr einfach hinreissend! Mit einer gehörigen Portion Witz und Charme verstehen es die vier Damen und die beiden Herren meisterhaft das Publikum aus der Reserve zu locken. Glaubwürdig, mit Flair sowie vollem Körpereinsatz und ohne Durchhänger hauchen die sympathischen Akteure ihren Figuren Leben ein. Die menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten werden bravourös, schlagfertig und witzig ausgespielt. Ein entspannter Abend ist gewiss, viel Vergnügen! Danielle Spielmann Einmaliges Gastspiel der Elsässer Theatergruppe aus Carspach am 30. April 2016 um 20.00 Uhr. Mehrzweckhalle Witterswil. Reservationen: 061 731 24 37; da_spiel_mann@bluewin.ch


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Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

nungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45.

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten!

Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot

halle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16

Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57.

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turn-

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden Deutsch und privates Coaching für Erwachsene und Schüler gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Basler Präsentation des neuen SsangYong XLV Wir laden Sie ein zur Besichtigung der neuen Modelle Ford Edge, Focus RS und Mustang

Ausstellungs-Öffnungszeiten: Donnerstag, 28. 4. 2016, 10 bis 21 Uhr Freitag, 29. 4. 2016, 10 bis 19 Uhr Samstag, 30. 4. 2016, 10 bis 18 Uhr Auto Götte AG, Chr. Merian-Ring 3, 4153 Reinach, 061 717 94 50


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SCHWARZBUBENLAND

Verjüngungskur für die Gesucht: freiwillige Migros Laufen Begleitpersonen

Das Steuergefälle ist gross

WOS. Während den vergangenen rund vier Monaten wurde die Migros Laufen komplett saniert und umgebaut. Mit einem Marktplatz voll frischem Obst und Gemüse oder den bedienten Blumen-, Käse- und Fleisch-Theken erstrahlt sie nun glanzvoll im neusten Ladenkonzept. Dazu ergänzen neu über 300 Alnatura-Artikel das Sortiment. Generell profitiert die Kundschaft von einer noch vielfältigeren Auswahl. Für ein schnelles Einkaufen stehen neuerdings Subito Self-Scanning Kassen zur Verfügung. Auch das Parkhaus kommt frisch, hell und übersichtlicher daher. Die Genossenschaft Migros Basel bedankt sich bei der Kundschaft für ihre Treue und Geduld während der gesamten Umbauphase mit zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment an den Eröffnungstagen vom 21. und 22. April.

gin. Wiederum zeigt sich, dass die Schwarzbuben für die Steuern überdurchschnittlich viel auf die Seite legen müssen. Während der durchschnittliche Steuerfuss im Schwarzbubenland bei 126 Prozent liegt, beträgt der Schnitt aller 109 Solothurner Gemeinden nur 119 Prozent. Der tiefste Steuerfuss beträgt 60 Prozent (Kammersrohr), der höchste 150 Prozent (Holderbank). 36 Gemeinden haben für die natürlichen Personen einen tiefen Steuerfuss zwischen 60 und 115 Prozent festgelegt. Dazu gehören zwei Gemeinden aus dem Schwarzbubenland: Dornach (96 Prozent) und Breitenbach (115 Prozent). 27 Solothurner Gemeinden hingegen haben einen hohen Steuerfuss zwischen 130 und 150 Prozent. Davon sind 12 im Schwarzbubenland.

WOS. Das Rote Kreuz Baselland sucht in der Region Brislach freiwillige Begleitpersonen für zwei jugendliche Flüchtlinge. Im Programm «Salute» bieten Freiwillige eine Begleitung und Hilfe für Flüchtlinge und Migranten. Die beiden treffen sich regelmässig und die «Einheimischen» geben einen Einblick in das Leben in der Schweiz. Im Raum Brislach werden für zwei jugendliche Schüler aus Afghanistan dringend zwei freiwillige Begleitpersonen gesucht. Die Aufgaben der Freiwilligen beinhalten Deutschkonversation, Hausaufgabenhilfe, Lernstrategien erarbeiten, Stärken von Alltagskompetenzen. Zeiten: Idealerweise am Nachmittag oder Abend ca. ein bis drei Stunden pro Woche. Weitere Infos unter: freiwillige@srk-baselland.ch, Tel. 061 905 82 00, www.srk-baselland.ch

Hellacker 470, 4245 Kleinlützel Haushaltauflösungen, Räumungen, Entsorgungen, Transporte, Kleinumzüge Mobil +41 79 784 12 12, Festnetz +41 61 773 00 28 www.räumungen.org, david.bollig@räumungen.org

Es geht zu Fuss weiter LIESBERG. WOS. Am Montagmittag, um 11.43 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle in der Laufentaler Gemeinde Liesberg BL ein Motorrad mit Schweizer Kontrollschild, das mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in der Delsbergstrasse in Fahrtrichtung Delémont unterwegs war. Die Messung ergab eine Geschwindigkeit von 161 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt ausserorts sind 80 km/h zulässig. Gemäss neuer Definition gilt der Lenker als Raser. Der Raser, welcher praktisch doppelt so schnell unterwegs war wie erlaubt, muss mit einem Strafverfahren, einer empfindlichen Strafe sowie einem längeren Entzug des Führerausweises rechnen. Weitere Abklärungen sind im Gang, teilt die Polizei mit. Mann stürzt mit rund 2,3 Promille in die Birs und kann gerettet werden Aus Birs gerettet GRELLINGEN. WOS. Am Freitagabend, kurz vor 19.00 Uhr, spazierte ein 44jähriger Schweizer in Grellingen mit seiner Hündin der Birs entlang. Dabei verlor er auf dem rutschigen Untergrund den Halt und stürzte in die rund zweieinhalb Meter unterhalb fliessende Birs. Dort konnte er sich bei einem Wasserstand von 1,5 Metern und nicht allzustarker Strömung auf den Beinen halten, ohne vom Wasser davongetragen zu werden; selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte er sich indes nicht. Nach diversen Hilferufen wurde ein Passant auf ihn aufmerksam. Der Gestürzte konnte dann durch den Passanten sowie durch Angehörige der alarmierten Feuerwehr Grellingen und der Stützpunkt-Feuerwehr Reinach sowie der Polizei aus dem Wasser geborgen werden. Der 44-Jährige blieb unverletzt und wurde zwecks Kontrolle durch die Sanität ins Spital eingeliefert.. Der durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 2,27 Promille.

Südamerikanischer Abend HIMMELRIED. WOS. Im Heaven’s Pub ist am Freitag, ab 20 Uhr Musik zu hören von Ruedi Flores und Friends.

MUSIK-TIPP

Jeff Buckley Von dem 1966 geborenen und 1997 im Mississippi ertrunkenen Singer-Songwriter und Gitarristen Jeff Buckley sind posthum diverse Aufnahmen veröffentlicht worden. Auf der jüngst erschienenen CD «You And I» (Sony Music) sind in sehr guter Tonqualität StudioSessions zu hören, die Jeff Buckley 1993 aufgenommen hatte. Sie wurden bei den Vorbereitungen für eine Sonderedition zum 20. Jubiläum seines einzigen Studioalbums «Grace» (1994) in den Archiven von Sony Music entdeckt. Von den zehn Stücken sind nur «Grace» und «Dream Of You And I» eigene Songs. Die übrigen acht sind u.a. von Bob Dylan, The Smiths und Led Zeppelin, die Jeff Buckley in seiner unverwechselbaren expressiven Art interpretiert. «You And I» ist kein ausgereiftes Frühwerk. Einiges tönt nach «pröbelnden» Demos. Jeff Buckley performt ohne Band, nur mit seiner formidablen Stimme und seinem filigranen akustischen oder elektrischen Gitarrenspiel. «You And I» ist daher ein sehr persönliches und intimes Tondokument des auf tragische Weise viel zu jung gestorbenen Vollblutmusikers. Benno Hueber

20160421 woz wosanz  

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