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Donnerstag, 7. April 2016

108. Jahrgang – Nr. 14

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 8. April 2016 Trüb und immer wieder Regenschauer. 4ºC 10ºC

4ºC 13ºC

Die St.-Katharinen-Kirche in Laufen ist aufgrund ihrer hervorragenden Akustik für Konzerte sehr beliebt. Eine Renovation ist dringend und unumgänglich, wie ein aktueller Zustandsbericht zeigt.

Samstag, 9. April 2016 Wetterberuhigung, zwischen vielen Wolken auch ein paar Sonnenstrahlen. Sonntag, 10. April 2016 Es zeigt sich die Sonne wieder vermehrt.

6ºC 18ºC

Laufen

3 Die Region hat punkto junger Nachwuchsmusiker einiges zu bieten. Im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen wurde dies letzten Samstag demonstriert.

Zullwil

11 Das Projekt für eine Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene von Zullwil mit Breitenbach und Büren ist gescheitert.

Aktuell Stellen Immobilien

Sanierung dringend notwendig

17/18/19 20 30/31

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Martin Staub

D

ie St.-Katharinen-Kirche beim Laufner Untertor kennt jeder und jede. Musikliebhaber vor allem als akustisch hervorragenden Konzertraum. Christkatholiken und andere Gläubige als barocken Kirchenraum und alle andern zumindest als schönes, markantes Bauwerk im Stadtbild von Laufen. «Die St.-KatharinenKirche ist leider in die Jahre gekommen und gewisse Instandstellungsmassnahmen sind dringend nötig», erklärt Denise Wyss, Pfarrerin der Christkatholischen Kirchgemeinde Laufen. Die letzte Renovation erfuhr dieses Gotteshaus in den Jahren 1971/72. Eine lange Zeit. «Dazu kommt, dass vor 44 Jahren auch schon der Kostenfaktor mitspielte und einige Details nicht ganz optimal ausgeführt wurden», sagt Martin Plattner, ein auf Kirchensanierung spezialisierter Architekt. Risse im Deckenbereich des Chors und an weiteren Stellen sind sichtbare Zeichen eines maroden Dachstuhls, der zudem vom Hausbock, einem «fiesen» Schädling, befallen sei, wie Plattner ausführt. Ein von Martin Plattner erstellter Zustandsbericht macht deutlich, welche Massnahmen dringlich, welche notwendig und welche wünschenswert sind und auch noch später ausgeführt werden können. Schon jene der Dringlich-

Architekt und Pfarrerin: Martin Plattner und Denise Wyss liegt der Erhalt der St.-Katharinen-Kirche am Herzen. FOTO: MARTIN STAUB

keitsstufe 1 belaufen sich laut Kostenschätzung auf rund 130 000 Franken. Diese betreffen vor allem das Dachgebälk mit der ganzen Tragkonstruktion. «Die Tragsicherheit ist an einigen Stellen zunehmend gefährdet», erklärt der

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Fachmann, der schon verschiedene Kirchenrenovationen in der Region als Architekt betreut hat. Dazu kommen erforderliche Massnahmen, deren Ausführung mit Vorteil im gleichen Zuge auszuführen wären und laut Plattner mit

ungefähr 70 000 Franken zu Buche schlagen dürften. Weitere wünschenswerte Massnahmen, welche schliesslich aus der St.-Katharinen-Kirche wieder ein von innen und aussen erstrahlendes Schmuckstück des Barocks (1698 vollendet, Turm 100 Jahre später) machen würden, seien auch zu einem späteren Zeitpunkt ausführbar, wie Plattner erläutert. Dafür wären aber nochmals einige 100 000 Franken fällig. «Dass wir dringend handeln müssen, ist klar», erklärt Denise Wyss. Als Pfarrerin, aber auch als Mitglied der zu diesem Zweck gebildeten Baukommission setzt sie sich für das Projekt ein. «Wir sind auf der Suche nach Geldgebern, denn die christkatholische Kirchgemeinde mit ihren 130 Mitgliedern kann nicht einmal die Kosten für die dringendsten Arbeiten stemmen.» Die St.-Katharinen-Kirche ist für Laufen ein Wahrzeichen und steht unter Denkmalschutz. Auch deshalb strahlt die Pfarrerin Zuversicht aus. «Der Erhalt und die Renovation dieses Bauwerks ist sicher von allgemeinem Interesse», sagt sie und erklärt, dass sie zusammen mit dem Kirchenrat und der Baukommission in diesen Tagen auf die Suche nach Geldgebern gehen werde. «Es schwebt mir auch die Gründung eines Vereins ‹Freundinnen und Freunde der St.-Katharinen-Kirche› vor, der sich für den Erhalt dieses geschichtsträchtigen Gebäudes einsetzt», sagt die Theologin. So weit ist es aber noch nicht. Eine Mitgliederversammlung der Christkatholischen Kirchgemeinde Laufen am 27. April wird beschliessen, mit welchen Arbeiten begonnen werden soll. «Länger warten können wir nicht», sind sich Architekt und Pfarrerin einig. Noch diesen Sommer dürften die ersten Handwerker am Helyeplatz auffahren, um vorerst dem Holzbock, den faulen Holzsparren und dem undichten Dach zu Leibe zu rücken.


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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

LIESBERG

Hoffnungsvoller Musikernachwuchs

Über den Wolken mit der Brass Band

Charismatisch: Die Band Terix Cluster Experience um Frontmann Yannik Freudemann. Die Region hat punkto junger Nachwuchsmusikerinnen und -musiker einiges zu bieten. Im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen wurde dies letzten Samstag eindrücklich demonstriert. meb. «Von Rap bis Jazz – frisches Musikschaffen aus dem Laufental und Thierstein», versprach der Anlass letztes Wochenende im Kulturforum Alts Schlachthuus. Und dieses Versprechen wurde mehr als eingelöst. Die jungen Musikerinnen und Musiker meisterten ihre Auftritte allesamt hervorragend und unterhielten das zahlreich erschienene und hauptsächlich junge Publikum bestens. Den furiosen Auftakt an diesem Abend und damit gleich ein erstes Highlight bot die junge Musikerin RachL Rhymes, mit bürgerlichem Namen Ra-

Entdeckung: Anouk begeisterte mit ihrer unverwechselbaren Stimme. FOTOS: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN

hel Lutz. Kaum zu glauben, dass die Rapperin gemeinsam mit ihren Freunden auf der Bühne ihren ersten Auftritt überhaupt bestritt. Locker und souverän interpretierte die zweisprachig aufgewachsene Rahel Lutz die ausnahmslos englischen Songs. Ihre Bühnenpartnerinnen begleiteten sie mit äusserst beeindruckenden Stimmen und rappten zusätzlich in Französisch beziehungsweise Spanisch. Im Anschluss brillierte gleich ein weiteres Mal eine junge Frau. Anouk begeisterte das Publikum mit Folk Songs, sowohl eigenen als auch Coverversionen. Quasi verschmolzen mit ihrer Gitarre, überzeugte Anouk durchwegs mit einer starken Bühnenpräsenz und verlieh den Songs mit ihrer unverwechselbaren Stimme – wie bereits im Programm angekündigt – ihre ganz eigene Note. Das Publikum verdankte ihren Auftritt und eine geforderte Zugabe mit grossem Applaus. Nachdem die Ladys zu Beginn des Abends überzeugt hatten, durften nun die jungen Männer zeigen, was sie drauf haben. Unterlegt von fetten Beats rappte Klegs Lafayette in beeindruckendem Tempo sein Material und heizte den Anwesenden ordentlich ein. Im Gegensatz zu RachL Rhymes performte Klegs Lafayette in Mundart. Dass er nicht nur textsicher ist beziehungsweise sehr schnell sprechen kann, sondern durchaus auch Freestyle kann, bewies er, indem er drei aus dem Publikum eingeworfene Begriffe im Handumdrehn in einen Rap verpackte. Das Finale bestritt schliesslich die Band Terix Cluster Experience. Die Combo, die erst letztes Jahr gegründet worden war, sorgte mit ihrer Mischung aus Funk, Jazz, Rock und Soul dafür, dass kein Bein unbeteiligt dastand. Die soulig weiche Stimme von Frontmann Yannik Freudemann stand dabei klar im Vordergrund.

Sand im Getriebe: Zum spanischen Beitrag passten diese Reibereien vortrefflich.

Der Musikverein Brass Band Liesberg zeigte sich am vergangenen Samstag «ready to take off». Gute Musik gabs bereits während des Boardings. Martin Staub

H

armony in Brass», ein dynamisch äusserst differenzierter Konzertmarsch aus der Feder des bekannten Brass-Band-Komponisten Goff Richards, eröffnete das diesjährige Jahreskonzert des Musikvereins Brass Band Liesberg. Dies, als das Bodenpersonal noch lange mit dem Abfertigen der unzähligen Passagiere, welche sich noch eine Platzkarte ergattern wollten, beschäftigt war. Zudem hatte auch die Bordküche noch alle Hände voll zu tun, bis alle Gäste verpflegt waren. Käpt’n Thomas Scherrer liess unterdessen seine Maschine mit vier Titeln warmlaufen, die Flight Attendant Charlotte Kübler jeweils in charmanter Weise auf dem Silbertablett servierte. Die Crew schien bestens vorbereitet zu sein, liess sie doch in sämtlichen Passagen keinerlei Schwächen erkennen. Bereits das Solistenquartett, Andreas und Peter Widmer, Samuel Borer sowie Flügelhornist Michael Franz, kitzelte in Mexi-

can Holiday besonders feurige Rhythmen aus ihren Instrumenten. Der Gleitflug wurde dann bei der ruhigen Filmmelodie «Feather» aus «Forrest Gump» zelebriert. In «Fire in the Blood» bewiesen die rund 30 Musikantinnen und Musikanten, dass sie alle genügend Glut im Blut haben, um mit diesem Selbstwahlstück in zwei Monaten am Eidgenössischen Musikfest in Montreux in der 2. Klasse bestehen zu können. Eine Pause hatte sich nun die Mannschaft – mit mehreren Frauen an Bord – nach diesem virtuosen Tongefüge verdient, bevor diese dann im zweiten Teil in alle Welt abhob. Zuvor aber hiess es nochmals auftanken in flüssiger und fester Form. Und dann: «Fasten your seat

LAUFEN

Gewäsch mit Tiefgang

Asprion verzichtet auf Kandidatur

Gut gewürzt: Das Ensemble «Pers!l» sorgte für einen vergnüglichen Abend. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Gerichte. Die Gastgeberin verspätet sich, die Gäste schlagen sich aber den Bauch mit Gerichten und Gerüchten voll und versuchen sich mit teuren Geschenken zu profilieren, alle im Bestreben, bei der reichen Klara Eindruck zu schinden. Zuerst werden die Gäste für kurze Zeit im Glauben gelassen, Klara Frauchiger sei todkrank. Anschliessend geht das Gerücht herum, die Dame verfüge über noch viel mehr Besitz, als allgemein angenommen. Als den Gästen

via Dessert schliesslich vermittelt wird, dass das ganze Vermögen aufgebraucht sei, gerät die Geburtstagsgesellschaft völlig aus dem Häuschen… Das Ensemble Pers!l spielte und sang die «Gerüchteküche» virtuos und verwebte darin Werke der Klassik, Jazz und Musical, teils in Originalversion teils mit adaptiertem Text. Damit bot die Truppe eine durchaus gelungene Komposition, die bedauerlicherweise nur von sehr wenig Publikum besucht wurde.

belt», bitte anschnallen. Pilot Scherrer lenkte mit seinem Dirigentenstock zielsicher nach Südamerika: «Windows of the World – Amazonia». Flight Attendant Charlotte Kübler kam kaum noch dazu, ihre notwendigen Anweisungen beim Publikum zu platzieren, während die Band wie im Rausch von einem ans andere Ende der Welt jetete. Auf «New York, New York», folgte Spanien mit «Hernando’s Hideaway», worauf auch Russland (Kalinka), Griechenland und Irland nicht lange auf sich warten liessen. Ein Flug mit beabsichtigten Turbulenzen, welchen die Liesberger Musikantinnen und Musikanten mit Bravour meisterten und den die Passagiere im Saal bis zur letzten Minute genossen.

Alles im Griff: Käpt’n Thomas Scherrer und Kornettist Andreas Widmer als Solist.

LAUFEN

meb. Was tun, wenn die vermeintlich treuen Freunde nur hinter dem Geld her sind? Mit dieser Frage mussten sich letzten Donnerstag auch Klara Frauchiger und das Ensemble Pers!l im Alte Schlachthuus in Laufen im Stück «Gerüchteküche» auseinandersetzen. Klara Frauchiger darf bereits ihren 80. Geburtstag feiern und lädt dazu ihre besten Freunde ein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn Klara will sich an diesem Feiertag nicht lumpen lassen und mit der grossen Kelle anrühren. Behilflich ist ihr dabei ihr treues Servicepersonal, welches die Speisen liebevoll auf dem Buffet drapiert. Die Leckereien warten dabei gespannt darauf von den Gästen entdeckt und verspeist zu werden und zeigen dabei ihr wahres Gesicht. Da philosophiert eine poetische Heidelbeere über die Macht der Sehnsucht, ein schicker Chicorée gibt sich verbittert und ein Witzpilz lässt einen Flachwitz nach dem anderen vom Stapel. Klara Frauchiger ist wohlhabend und teilt ihr Glück gerne mit anderen. Per Telefon weist sie ihr Personal an, alles nur Erdenkliche für ihre Gäste bereit zu stellen. Das Personal ist aber skeptisch und befürchtet, dass sämtliche Eingeladenen nur hinter dem Geld der alten Dame her sind. Sie spicken daher die Speisen mit einer Prise Drama, einem Kaffeelöffel unguter Gefühle, einer Messerspitze Krimi, einem Hauch Horror und einem Fünkchen Wahrheit und bringen so ordentlich Gerüchte in die

FOTOS: MARTIN STAUB

meb. Das Amt des Laufner Stadtpräsidiums dürfte in der Hand der CVP und somit bei Alex Imhof bleiben. Nach den vergangenen Stadtratswahlen vom 28. Februar, präsentierte sich die Ausgangslage äusserst spannend. Sowohl Alex Imhof von der CVP als auch SP-Frau Sabine Asprion brillierten mit hervorragenden Ergebnissen. Und Sabine Asprion äusserte sich noch am Wahlsonntag dahingehend, eine allfällige Kandidatur für das Stadtpräsidium ins Auge zu fassen. Sie könne sich vorstellen, sich dieser Herausforderung zu stellen und sei durchaus gewillt eine Kandidatur zu prüfen (Wochenblatt vom 3. März 2016). Nach Gesprächen mit der Partei und reiflicher Überlegung sei sie nun zum Schluss gekommen, auf eine Kandidatur zu verzichten, erklärt Sabine Asprion gegenüber dem Wochenblatt. Ihre politische Erfahrung und das erfreuliche Wahlresultat sprächen zwar für eine Kandidatur, ihre Wahlchancen seien im bürgerlich dominierten Laufen aber eher ungewiss. Ausserdem fehle in Laufen der linke Allianzpartner, um die Kandidatur zu stärken, sagt Asprion weiter. Ihr Fokus liege nun auf den hängigen, wichtigen Geschäften und der Beendigung der laufenden Legislatur.

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 7. April, 20.30 Uhr

St. Vincent Regie: Theodore Melfi mit Bill Murray, Melissa McCarthy, Naomi Watts, Jaeden Lieberher. Komödie, Drama: USA, 2014, 102 Min. LOUNGE-KONZERT

Freitag, 8. April, 20.15 Uhr

* Heimatlieder aus drei Himmelsrichtungen Ungarische, Schweizer und schottische Volkslieder arrangiert für Trompete, Kontrabass und Perkussion. Christian Bruder (Trompete), Daniel Szomor (Kontrabass), Alex Wäber (Perkussion). KABARETT

Samstag, 16. April, 20.15 Uhr

* Rob Spence – Echt stark Ein zwerchfellstrapazierender Abend mit dem Meister der Physical Comedy. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 9. April 2016 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 10. April 2016 19.30 Uhr Abendgottesdienst Dienstag, 12. April 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein! Jesaja

Josef (Seppi) Jermann-Prang 24. September 1945 – 21. März 2016

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 10. April, 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Armin Mettler Mittwoch, 13. April, 17 Uhr Meitliträff 8+. Spieleabend, Anmeldung bis 12. April bei Meli Müller, Tel. 079 109 30 60 Donnerstag, 14. April, 8 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, von der Habsburgerstadt bis zum heiligen Fridolin. Abfahrt Flüh 8.09 Uhr, Treffpunkt Basel SBB, Gleis 4, um 8.50 Uhr. Pfarrer Armin Mettler und Peter Bitterli Voranzeige: Dance Workshop für Menschen von 7 bis 17 Jahre. Anmeldung bis 11. April bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84. Weitere Infos unter www.kgleimental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 7. April, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 8. April, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 8. April, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 9. April, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, mit Sergio Marrini, Violine, Alessio Pianelli, Violoncello und Tatjana Fuog, Klavier. Wir hören das Programm «Frühlingserwachen». Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Kollekte. Sonntag, 10. April, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Sonntag, 10. April, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Benefizkonzert mit Lesungen zugunsten der Pilgerkirche in Bellelay. Der Anlass gehört in eine Reihe von Veranstaltungen des «collectif culturel», welches sich für eine «Abbatiale vivante Bellelay» einsetzt. Mit der erwähnten Reihe sammelt das Collectif Geld für die Erstellung eines Raumes, um Pilger auf dem Jakobsweg von Basel nach Payerne im Südwestteil des Kirchenschiffes empfangen zu können. Die erwähnt Route führ über Laufen. Zum Thema «Wege» werden Thomas Schmid und Linard Candreia im Wechsel von Musik und Lesung ein etwa eine Stunde dauerndes Programm Gestalten. Alle sind dazu eingeladen. Donnerstag, 14. April, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Filmnachmittag». Riederwald Freitag, 8. April, 19.00 Uhr, Kapelle Riederwald, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Grellingen Sonntag, 10. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mir Pfarrerin Regine Kokontis, Sergio Marrini, Violine und Tatjana Fuog, Orgel. Heute ist Chinder-Sunntig!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Sonntag, 10. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, PfarrLehrvikarin in Laufen: Marianne Nyfeler Blaser aus Binningen Sonntag, 17. April, kein Gottesdienst Konfirmandenunterricht. Jeweils donnerstagabends, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach. Gruppe 1 am 7. April. Gruppe 2 am 14. April Youth-Evening/Jugendabend für 16plus. Freitag, 15. April, 19 bis 21 Uhr, Jugendraum Pfarrhaus, Breitenbach. Thema: Sound-Tüfteln mit DJController und Laptop. Das Konzert von «Nightingale’n’Crow» wurde von der Chorleitung abgesagt Seniorennachmittag. Montag, 18. April, 15 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach, Thema: Käsen im Kanton Uri. Käsezvieri von Natascha Ballmann

Nach langer Krankheit konntest Du friedlich von uns gehen. Wir sind sehr traurig und behalten Dich in unseren Herzen.

Ingeborg Jermann-Prang Erich und Liliane Jermann-Cattin Martin und Christine Jermann-Niklaus Göttikinder, Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 15. April 2016 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Therwil statt, mit anschliessender Abdankungsfeier im reformierten Kirchgemeindehaus «Güggel». Traueradresse: Ingeborg Jermann-Prang, Alemannenstrasse 5, 4106 Therwil Gilt als Leidzirkular.

Wenn einer geht aus unserem Kreise Wird es so schmerzhaft uns bewusst Wie kurz sie ist die Lebensreise Wie sehr uns trifft dieser Verlust

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitarbeiter

Le cœur d’une maman est un trésor que dieu ne donne qu’une fois

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Unser Mami, Schwiegermami, Grandmi, Urgrandmi, unsere Schwester, Gotte, Tante und Freundin

Liselotte Simon-Henschel 24. Februar 1925 – 31. März 2016 hat ihre letzte Reise angetreten. Nach einem reich erfüllten Leben ist sie im Kreise ihrer Familie friedlich eingeschlafen, dies im Glauben an ein Wiedersehen mit ihrem so sehr geliebten Charly.

In stiller Trauer Jean-Maurice und Doris Simon-Wittlin mit Kindern und Grosskindern Claudine und Werner Burger-Simon mit Kindern, Gross- und Urgrosskindern Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. April 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Laufen statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Claudine Burger-Simon, Bahnhofstrasse 13, 4132 Muttenz Jean-Maurice Simon-Wittlin, Birkenstrasse 9B, 4304 Giebenach

Ernst Augsburger-Etique 2. Dezember 1949 bis 4. April 2016 Völlig unerwartet ist er am Montagmorgen von uns gegangen. Wir trauern um einen Kollegen, der sich während mehr als 20 Jahren stets durch Fleiss, Zuverlässigkeit, Kollegialität und Liebenswürdigkeit ausgezeichnet hat. Ernst war auch nach seiner Pensionierung mit unserem Unternehmen sehr verbunden. Wir werden ihn vermissen. Seinen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Wir werden Ernst Augsburger in bester Erinnerung behalten und seine Hilfsbereitschaft wird uns fehlen.

Felix Transport AG Zwingen/Arlesheim

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Madeleine Geissmann-Christen erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Bitterli für den feierlich gestalteten Abschiedsgottesdienst und Herrn Schmid für die schöne musikalische Umrahmung.

Heidi Splendore-Schmidlin 1944 – 2016 Herzlichen Dank allen, welche Heidi Splendore im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten, ihr Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten und sie auf ihrer letzten Reise mit guten Gedanken begleiteten. Danke für alle tröstenden Worte, die grosszügigen Spenden, Blumen und schönen Geschichten über Heidi. Danke Johannes Maier und Bruno Bolzern für die berührenden Worte bei der Abschiedsfeier und Anouk Bohler für den wunderbaren Gesang. Die grosse Dankbarkeit und Liebe gegenüber Heidi hilft, den Schmerz ein wenig zu lindern. Der Dreissigste findet am 24. April 2016 um 9.30 Uhr in der Kirche in Dittingen statt.

Die Trauerfamilie

Dittingen, im April 2016

Bedanken möchten wir uns noch beim Pflegepersonal vom Zentrum Passwang «Abteilung Dorneck». Wir danken für die Beileidsbezeugungen und Spenden und allen, die Madeleine auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilien

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region! BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Zmorge-Brunch-Gottesdienst mit Kidstreff Sonntag, 17. April, 10.30 Uhr, Thema: Wenn Gott im Alltag wirkt . . . Wahlenstrasse 81, Laufen Alle bringen etwas mit ☺ Anmeldung nicht erforderlich

Aber sei nur stille zu Gott meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Psalm 62, 6

Tag- und Nachtdienst Überführungen

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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Basel-Landschaft

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nuglar-St. Pantaleon BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Nuglar-St. Pantaleon Gempenstrasse, Nuglar Dorfeingang Nord bis Dorfplatz Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich:

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Eggenschwiler Anton Breitenbachstrasse 56a, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau gedeckter Sitzplatz Standort: Breitenbachstrasse 56a Grundstück: GB 2013 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. April 2016

Baupublikation

– Einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich. Der Verkehr wird über die Gempenstrasse (Richtung Gempen, Signalisation Einbahnstrasse) bzw. via Oberdorfstrasse/Dorfplatz (Richtung Oristal) geführt. – Während der Intensivphase im Ortskern (Vollsperrung, während rund 60 Tagen) wird der Verkehr in beiden Richtungen via Oberdorfstrasse/Dorfplatz geführt und wenn nötig mit Lichtsignalanlage (mit Busbevorzugung) geregelt. – Während der Bauarbeiten im Bereich des nördlichen Ortseingangs erfolgt die Verkehrsregelung mit Lichtsignalanlage. – Die Erschliessungen von angrenzenden Gemeindestrassen und privaten Zufahrten werden den jeweiligen Verkehrsführungen angepasst. – Die Zufahrten zu den Liegenschaften im Baubereich werden vorübergehend behindert. Ersatzparkplätze stehen zur Verfügung. – Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet. – Massnahmen auf Gemeindestrassen werden durch die Gemeinde NuglarSt. Pantaleon separat verfügt. Dauer: 2. Mai 2016 bis Ende April 2017 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Bauobjekt: Böschungsanpassung

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Standort: Bachmattweg

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.

Grundstück: GB 963

Solothurn, 8. April 2016

Gesuchsteller: Saner Kurt Neumattstrasse 13, 4227 Büsserach

Nutzungszone: Landwirtschaftszone

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. April 2016

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-014 Garage und Carport Grundbuch-Nr.: 2906 Adresse: 4412 Nuglar, Drissetstrasse 25a Gesuchsteller: Chappuis Yves 4412 Nuglar, Drissetstrasse 25 Grundeigentümer: Chappuis Yves 4412 Nuglar, Drissetstrasse 25 Planverfasser: Chappuis Yves 4412 Nuglar, Drissetstrasse 25 Datum Baugesuch: 31. März 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 22. April 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Steiner-Wild Lisa und Simon Hauptstrasse 73, 4422 Arisdorf Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport und Wärmepumpenheizung Bauplatz: Hollenweg 3 Projektverfasser: PM Mangold Holzbau AG Hemmikerstrasse 55, 4466 Ormalingen Bauparzelle: GB-Nr. 4118 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, 11. April 2016, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Schulhaus Zelgli Einsprachefrist: Bis 22. April 2016

Bärschwil

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Alain Bahr Wilerstrasse 194, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Umnutzung Restaurant zu Wohnraum, Einbau einer zusätzlichen Wohnung; Abbruch Holzbau und Wiederaufbau mit Anbau Küche und Sitzplatz Bauplatz: Wilerstrasse 194 Bauparzelle: GB-Nr. 1576 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 22. April 2016

Bauherr/Projektverfasser: Roman und Susanna Gazzotti, Hollenweg 52 Bilgischer Martin und Thomas Ohme Homelstrasse 57/55,4114 Hofstetten

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Stefanelli Salvatore Schafmattweg 31, 4102 Binningen Bauobjekt: Baugesuch Nr. 07-16 Fassadenveränderung und Parkplatz Bauplatz: Im Hofacker 12 Bauparzelle: GB-Nr. 1410 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 21. April 2016

Bauobjekt: A: Umgebungsarbeiten und Stützmauern / B: Trockensteinstützmauer Bauplatz, GB-Nr.: A: Hollenweg 52, 4404 / B: Homelstrasse 57 und 55 / 4407 und 4408 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 22. April 2016 (mit Bezug Bauobjekt A / B)


LAUFENTAL

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BURG I.L.

LAUFEN

Ein Fotograf wird achtzig und für sein Lebenswerk geehrt

Zurück zu den Ursprüngen David Pflugi lädt am kommenden Wochenende zur Werkschau in seinem Atelier in Laufen ein. Gaby Walther

E Hugo Jaeggi im Kreis seiner Freunde: (v. l.) Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz, Hugo Jaeggi, Stella Teuger, Lebenspartnerin, Michel Fischer und Eve Jaeggi, FOTO: MARTIN STAUB Initianten des Projektes, Dieter Merz, Gemeindepräsident Burg i. L. dust. Hugo Jaeggi wird bald 80. Zu Ehren des 1936 in Solothurn geborenen Fotografen widmet ihm die Fotostiftung Schweiz ab Ende Mai im Fotomuseum Winterthur eine Retrospektive seines fotografischen Schaffens. Zu dieser Ausstellung im bekanntesten Fotomuseum der Schweiz – Vernissage am 27. Mai –, aber auch als Geschenk zu seinem 80. Geburtstag (15. Mai) gebührt dem Jubilar auch ein Katalog, in dem die wichtigsten in Winterthur präsentierten Arbeiten abgedruckt sind, fand Eve Jaeggi, Ex-Partnerin des Fotografen. Durch einen Aufruf per Briefpost und auch per Crowdfunding via Internet kam dieses Projekt zustande. Am vergangenen Freitag durften die Freundinnen und Freunde des in Burg wohnhaften Künstlers anlässlich der Vernissage ein Exemplar dieser Begleitpublikation «Hugo Jaeggi – Passagen» in der Aktienmühle in Basel in Empfang nehmen.

Unter den Gästen waren auch Dieter Merz, Burgs Gemeindepräsident, Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz und Verfasser des Vorworts der Publikation, sowie Eve Jaeggi und Michel Fischer, die Initianten des Katalogprojektes. Hugo Jaeggi, in Solothurn geboren und aufgewachsen, absolvierte von 1953 bis 1956 eine Fotografenlehre bei Ernst Räss. Seit 1983 lebt er als freischaffender Fotograf in Burg i. L. Neben Auftragsarbeiten widmete sich Jaeggi eigenen Fotoprojekten und erlangte besonders im Bereich Portraits nationale und internationale Bedeutung. Hugo Jaeggi wurde schon mehrfach mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Er hat bis heute seine Neugierde, die es für diesen Beruf braucht, behalten und auch den Anschluss an das digitale Zeitalter im Bereich Fotografie nicht verpasst, wie seine neusten Werke eindrücklich beweisen.

in überdimensionales Baby zeigt sich dem Betrachter. Doch das ist nur der erste Eindruck. Entfernt man sich einige Schritte und geht um das 8 × 3 Meter grosse, reliefartige Werk herum, verwandelt sich das Baby in einen Fussball, nach ein paar weiteren Schritten ist ein Stadion zu entdecken und anschliessend entwickelt sich aus der Skulptur ein Baum. Das letzte Bild sei hier nicht verraten. Dies dürfen die Besucherinnen und Besucher am 8. und 9. April selber entdecken, denn David Pflugi, der eine Zeit lang unter dem Künstlernamen «Dave» auftrat und nun wieder zu seinem Geburtsnamen zurückgekehrt ist, lädt zur offenen Werkstatt in sein Atelier an der Wahlenstrasse 81 in Laufen ein. In dem umgebauten Industriegebäude haben es sich Pflugi und seine Mitarbeiter bequem eingerichtet. Nebst Büro, Ausstellungsraum und Werkstatt befindet sich im Obergeschoss ein grosser Raum, den Pflugi seinen «Notizblock» nennt. Der Boden ist belegt mit grossen Papierrollen, überall stehen Farbtöpfe und angefangene Werke herum. «Hier kann ich meiner Fanta-

Ins Werk integriert: David Pflugi und «The Seeds of Victory».

sie freien Lauf lassen und meine Ideen ausprobieren», erklärt der Künstler. Einen Teil des Raums hat er für seine Frau und seine fünfjährige Tochter reserviert, damit auch sie frei nach Lust und Laune werken können. «Fusionismus» nennt David Pflugi seine Kunst. In seinen Werken vereint er Bildhauerei mit Malerei, dadurch ergibt sich je nach Perspektive ein anderes Bild. Gerne experimentiert Pflugi aber auch mit weiteren Elementen. So vermischt er fluoreszierende Farben mit Ölfarben und schaut, welche Effekte er

VERANSTALTUNG

Klaviertrio WOS. Am Samstag, 9. April, Frühlingserwachen mit Klaviertrio «FeLiTa» in der Reformierten Kirche, Laufen, 17 Uhr.

Die andere Seite des WM-Werks: Je nach Blickwinkel ergibt sich immer ein neues Bild.

FOTOS: GABY WALTHER

je nach Lichteinfall erzielen kann. Oder er kombiniert seine Kunstobjekte mit Menschen und lässt eine Performance entstehen. Seit 1998 erstellt er jeweils ein Werk für die Fussballweltmeisterschaft, welches dann vor dem Finalspiel von den Spielern der beiden Mannschaften signiert wird. Das eingangs beschriebene «Baby» entstand für die WM in Brasilien. Dort lebte Pflugi während eines Jahres mit seiner Familie und schuf das «The Seeds of Victory». Nun steht das grosse Werk in seiner Werkstatt. Noch einige Verbesserungen will er anbringen, während er sich schon Gedanken macht zur WM in Russland 2018 und in Katar 2022. David Pflugi sprüht vor Ideen und so sind gerade mehrere Werke am Entstehen. Ein Styropormodell von zwei Meter Höhe soll später in einen sechs Meter hohen Marmorblock gehauen werden. «Zurück zu den Ursprüngen» ist im Moment das Motto. Doch der gelernte Bildhauer wird auch bei dieser Skulptur seinen Fusionismus einbringen und ein mehrdimensionales Gebilde kreieren. Dieses und viele weitere Arbeiten können an der Werkschau betrachtet werden. Werkschau: Samstag, 9. April, 11–20 Uhr, Sonntag, 10. April, 11–17 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen.

LAUFENTAL / REGION

«Erst ab zwölf Jahren ‹Tagesschau› ansehen» Als Reaktion der Anschläge in Brüssel nimmt die Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel die Thematik des Umgangs mit Kindern und den Schreckensmeldungen des Terrors auf. Brüssel ist nach den terroristischen Anschlägen überall: Nicht nur in den Köpfen und Herzen der Menschen, auch in den Medien, den sozialen Netzwerken und bei Unterhaltungen im Alltag, erregen die jüngsten Geschehnisse unsere Aufmerksamkeit. Ob wir wollen oder nicht: Das bekommen auch Kinder mit. Renato Meier, Leiter der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel (fabe), hat sich mit seinem Team zusammen Gedanken gemacht über die Stellung des Kindes in einer solch schwierigen Situation. Im Interview erklärt er, wann, wie und wieso Eltern ihre Kinder über den Terror aufklären sollten. Wie soll man dem Kind etwas erklären, das einem selbst schwerfällt zu begreifen? Das ist eine sehr zentrale Frage, die Sie hier stellen. Das ist wirklich das Problem. Wenn man als Elternteil selber sehr unsicher ist und Angst hat, ist die Situation schwierig, diese Thematik mit einem Kind zu besprechen. In diesem Fall wäre es gut, wenn man sich zuerst für sich selber eine Unterstützung holt oder mit jemand anderem darüber redet, wie es einem geht. Also sich mit anderen Eltern oder Freunden vorher austauschen. Die Kinder bekommen die Gefühle von den Eltern unmittelbar eins zu eins mit. Man könnte dem Kind sagen, dass es einem auch betroffen macht. Es müsse aber nicht Angst haben. Die Eltern müssen

vermitteln, dass sie da sind und sich die Familie an einem sicheren Ort befindet. Wie erklärt man den Kindern Terrorismus? (Überlegt lange) Menschen, die anderen Menschen nichts Gutes tun. Menschen, die nicht für den Frieden auf der Welt einstehen. In meinem Job habe ich es mit vielen Fragestellungen zu tun. Der Terrorismus ist unberechenbar und nicht kontrollierbar. Darum brauchen wir im Leben eine Sicherheit. Den Kindern müssen wir auch in dieser schwierigen Zeit Sicherheit vermitteln. Macht diese Aufklärung den Kindern nicht unnötig Angst? Die Frage ist, wie man eine solche Aufklärung durchführt. Sie soll so formuliert werden, dass das Kind es auch versteht. Wenn man über eine solch schwierige Situation spricht, muss man schauen, ob das Kind das Ganze nachvollziehen kann. Das Aufklären soll nicht im Sinne von «wir sitzen zusammen und reden darüber», sondern eher nebenbei geschehen, indem man das Kind fragt, ob es etwas darüber gehört hat und wie es dem Kind dabei geht. Ich empfehle über dessen Gefühle, über die Ängste und Sorgen zu sprechen. Eine Unterhaltung über die jüngsten Ereignisse in Brüssel kann das Kind trotzdem verängstigen. Wie können Eltern mit den Ängsten der Kinder einen guten Umgang finden? Wichtig ist, dass die Kinder erhört werden und die Ängste ernst genommen

werden. Die Eltern können schon etwas tun, dass die Kinder weniger Ängste haben. Man muss zuhören, was die Kinder zu sagen haben. Sollten die Kinder Ängste haben, kann je nach Alter das Kind auch mal in den Arm genommen werden, etwas zusammen gespielt oder gezeichnet werden. Wann ist ein Kind zu jung für ein solches Gespräch? Wenn ein Kind ein bisschen älter ist, 13 oder 16 Jahre alt, dann geht es eher darum, über Wertvorstellungen zu sprechen. Was sind wichtige Werte im Leben? Je jünger sie sind, beispielsweise im Kindergartenalter, dann ist es sehr schwierig über diese Ereignisse zu sprechen, da sie es noch nicht verstehen können. Da brauchen sie Schutz und Halt von den Eltern und Erwachsenen. Ein aktives Gespräch über Terrorismus mit einem Kindergartenkind zu suchen, das würde ich definitiv nicht empfehlen. Wichtig ist, dass die Eltern authentisch erzählen wie es ihnen geht. Wenn jetzt ein Elternteil sehr betroffen ist, dann sollte man sich schon ein wenig distanzieren und das Gespräch jemand anderem überlassen. Da muss der Elternteil aber signalisieren, dass die Traurigkeit nichts mit dem Kind zu tun hat. Was halten Sie von einer gänzlichen Vermeidung dieses Gesprächs? Wenn also die Eltern die Verantwortung womöglich anderen überlassen möchten, etwa den Auftrag der Schule weitergeben? Es ist die Aufgabe der Eltern, dies mit den Kindern zu bereden. Wenn es na-

türlich nicht will, dann soll man es auch nicht forcieren. Das ganze nach aussen delegieren? Das geht nicht. Die Kinder möchten von den Eltern wissen, was Schlimmes passiert ist, und nicht von der Schule. Ein Kind, das regelmässig Shootergames spielt, befindet sich in einer virtuellen und brutalen Welt, wo Menschen ihr fiktives Leben lassen. Wie vermittelt man ihnen den Unterschied zwischen dieser Fantasiewelt und der Realität? Den meisten Kindern kann man zumuten, dass sie den Unterschied selber erkennen. Die pädagogische Fragestellung für die Eltern ist aber grundsätzlich, ob es sinnvoll ist, dass das Kind solche harten Spiele überhaupt spielt. Die Gefahr ist durchaus da, dass die Kinder zwischen den beiden Welten nicht recht unterscheiden können und meinen, das ist doch alles ein bisschen gleichgültig. Das Kind kann weniger sensibel auf solche Terrormeldungen reagieren aufgrund dieser Spiele. Besser man fragt, wie die Kinder die Unterschiede sehen. Dann kann man auch entsprechend Position beziehen und sich äussern. Sollte ein Primarschüler mit seinem Vater die «Tagesschau» anschauen? Nein. Unter 12 Jahren, auf keinen Fall. Klar, es ist ein Unterschied, wenn man die Sendung mit Begleitung ansieht. Primarschülern und Jüngeren rate ich eher aber davon ab, solche Bilder zu sehen. Ab einem gewissen Alter ist es natürlich unmöglich, die Kinder zu schützen, weil überall Gratiszeitungen rumliegen. Ein gewisser Schutz für jün-

gere Kinder ist aber unbedingt notwendig. Für Kinos gibt es ja auch eine Altersregelung. Das könnte man von da gut adaptieren. Interview: Michel Zumoberhaus

Zur Person

Renato Meier ist zweifacher Familienvater und seit zehn Jahren Leiter der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel (fabe). Fabe hat auch mit Laufentaler Gemeinden Leistungsvereinbarungen abgeschlossen und berät Familien/Kinder/Jugendliche ein Mal in der Woche auch in Laufen an der Naustrasse. Bisher haben Brislach, Burg, Dittingen, Grellingen, Laufen und Zwingen einen Vertrag mit der Fabe unterzeichnet.


THIERSTEIN

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BREITENBACH / REGION

Finden die Thiersteiner in der Asylfrage zusammen?

Wohnungen für Flüchtlinge in Breitenbach: An der Brislachstrasse. FOTO: BEA ASPER

Die Dornecker Gemeinden haben sich zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zur Asylregion vereint. Im Thierstein ist alles anders. Bea Asper

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n der Asylfrage gibt es keine Thiersteiner Lösung, sondern jede Gemeinde schaut für sich», sagt Breitenbachs Gemeindeverwalter Andreas Dürr auf Anfrage. Ob die Individuallösungen Stand halten, werde sich im Laufe dieses Jahres weisen, meint Dürr. Als die Thiersteiner vor fünf Jahren eine Verbundlösung abgelehnt hatten, sei die Ausgangslage anders gewesen. Jetzt sei der Druck deutlich spürbar. Breitenbach und die meisten anderen Gemeinden stehen vor der Erwartung des Kantons, insgesamt über 100 Asylsuchende aufzunehmen und zu betreuen. Nicht im Rückstand bei der Aufnahme sind der Asylkreis Erschwil-Beinwil sowie die Gemeinden Himmelried und Büsserach. Breitenbach und Nunningen sollten gemäss Verteilschlüssel zusätzlich jeweils 30 Flüchtlinge aufnehmen. Ob die beiden Gemeinden dabei an ihrem jetzigen Betreuungskonzept – durch Privatpersonen und nicht durch eine Firma – festhalten können, werde sich weisen, meinen Dürr und Nunningens neuer Gemeindepräsident Heiner Studer. Beide Gemeinden sind derzeit auf Wohnungssuche. «Wir haben verschiedene Liegenschaftsbesitzer angefragt und versuchen Lösungen zu finden»,

sagt Studer. Breitenbach ist bereits fündig geworden. Dürr verweist auf drei Mietabschlüsse in einer Liegenschaft an der Brislachstrasse. Die Ankunft von rund zwölf Flüchtlingen werde für Mai vorbereitet, führt Dürr aus. Durch das Fehlen einer gemeinsamen Koordinationsstelle entgehen den Thiersteiner Gemeinden Dossierpauschalen von 1500 Franken pro Person durch den Kanton. Dürr verweist jedoch darauf, dass die Gemeinden mit den bisherigen Individuallösungen günstiger gefahren seien als mit einer zentralen Stelle, die unabhängig der Anzahl Flüchtlinge zu finanzieren gewesen wäre. Und bei der Betreuung kämen Vereinbarungen mit Privatpersonen im Ehrenamt die Gemeinden ebenfalls günstiger zu stehen, als die Mandatsvergabe an Firmen. «Private Betreuungskonzepte sind auch sehr menschlich und passen zum Dorf «, sagt Susanne Koch, Gemeindepräsidentin von Erschwil. Ihrer Gemeinde und Beinwil sei es eben gelungen, ein neues Team für die Betreuung der Flüchtlinge zu engagieren, so Koch. Sie sieht im Administrativen beim Flüchtlingswesen dennoch Handlungsbedarf für eine Thiersteiner Lösung und engagiert sich in einer Arbeitsgruppe, welche von der Ammännerkonferenz beauftragt wurde, den Ist-Zustand der Gemeinden zu erfassen und sich gemeinsame Nenner zu überlegen. «Die Flüchtlingsströme und die Situation – insbesondere auch bei der Sozialregion, die vor fünf Jahren erst im Aufbau war, ist heute anders und ruft nach gemeindeübergreifenden Lösungen.» Zum Beispiel gerade auch, um vor Ort Deutschunterricht anbieten zu können, anstatt den Weg nach Olten in die Kurse zu bezahlen, aber auch um Optionen zu prü-

fen für gemeinsame Lösungen in der Bildungsfrage der Flüchtlingskinder. Solche Überlegungen und weitere Fragen der Koordination würden nun diskutiert und den Gemeinden später zur Entscheidung vorgelegt, erklärt der Büsseracher Gemeinderat Dieter Borer, der sich ebenfalls in der Arbeitsgruppe engagiert und die Erfahrungen von Büsserach einbringen kann. Die Gemeinde Büsserach setzt bei der Asylbetreuung auf die Dienste einer Firma und hatte ihr Soll bis Ende 2015 erreicht. «Für dieses Jahr weist uns der Kanton 13 Personen zu», erklärt Borer. Aufgrund der globalen Flüchtlingssituation sind die Solothurner Kantonszentren derzeit nicht zu 100 sondern bis zu 130 Prozent ausgelastet. Der Druck auf die Gemeinden steigt, wer keine Flüchtlinge aufnimmt, muss zahlen. Die Dornecker Gemeinden reagierten mit einer Verbundlösung. «Wenn eine Gemeinde das Aufnahmesoll fortgesetzt nicht erfüllt, kann ein Ersatzvornahmeverfahren eingeleitet und ihr pro Asylsuchenden und Tag 35 Franken in Rechnung gestellt werden», heisst es vom Kanton. Abteilungsleiter David Kummer vom Amt für Soziale Sicherheit des Kantons Solothurn, verweist darauf, dass unter den Flüchtlingen, die der Kanton Solothurn derzeit den Gemeinden zuteilt, sich auch minderjährige Kinder ohne Begleitung befinden, für die Pflegefamilien gesucht werden. Die Dornecker mit ihrer bei der Sozialregion Dorneck angegliederten Asylkoordinationsstelle (das Wochenblatt berichtete) machen sich nun mit vereinten Kräften dafür stark, dass Solothurn Kurse (Deutschunterricht) und Beschäftigungsprogramme auch auf dieser Seite des Passwangs fördert.


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THIERSTEIN

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BREITENBACH

ZULLWIL

Was wäre Breitenbach ohne Naturbad?

Gemeindeverwaltung bleibt im Dorf

Natürlich Breitenbach: Die Idylle soll erhalten bleiben. Auch dank neuer Reinigungstechnik. bü. Die Diskussion um einen neuen Reinigungsroboter fürs Naturbad spülte im Gemeinderat Emotionen hoch. Am Schluss überwog die Freude am einzigartigen Naturbad den Frust über die hohen Kosten eines solchen Mariners. Am 7. Juli 2007 war es soweit: Das erste chemiefreie Bad der Region öffnete mit einer Feier seine Pforten. «Es brauchte Mut, aus den Fussstapfen der Gewohnheit herauszutreten», sagte Gemeindepräsident Dieter Künzli damals zu einem Bad, dessen überlaufendes Wasser zur Reinigung in einer um das Bassin verlaufenden Regenerationszone aus Pflanzen- und Kieselfilter versickert. Zur wichtigen Reinigung des Beckenbodens dient seither ein für Hallenbäder konzipierter Reinigungsroboter, der mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommen ist, so Gemeindeverwalter Andreas Dürr am Montagabend. Weil dieses Gerät dem Biofilm als Nährboden für Algenbildung nicht beikomme, müsse der Badmeister den Beckenboden zusätzlich täglich noch von Hand schrubben. «Mit der Anschaffung des neuen Mariners, der mit einem HochdruckAggregat gekoppelt ist, kann der hartnäckige Biofilm nun tatsächlich auch gelöst und abgesaugt werden», wies Dürr zudem auf die Einsparung von zusätzlicher Handarbeitszeit hin. Angesichts des Kaufpreises von 47 800 Franken sah

FOTO: ZVG

sich Finanzchef Christian Thalmann aber sichtlich in die Ecke gedrängt und schüttelte aufgeregt-ungläubig den Kopf: «50 000 Franken für ein Gerät, das gerade mal vier Monate im Gebrauch ist!» Er habe im Internet günstigere Angebote für solche Reinigungsroboter entdeckt, handelte sich damit aber den Widerspruch von Dürr und Bauverwalter Markus Vögtlin ein: «Hallenbad-Mariner kommen schlicht mit dem Biofilm nicht zurecht.» In einer längeren, teilweise emotionalen Diskussion zeigte sich im Gemeinderat dann so etwas wie wiederentdeckte Liebe zu einem ganz besonderen Bad, das zwar etwas kostet, aber eben doch ein Bijou darstellt. Ganz im Sinne von «natürlich Breitenbach». Bei einer Abwesenheit stimmten vier Ratsmitglieder für den neuen vollautomatischen NaturbadMariner, ein Gemeinderat dagegen und einer enthielt sich der Stimme. Und Tobias Tschechtelin, lernender Kaufmann bei der Gemeindeverwaltung, der den ganzen Traktandenberg vorbereitet hatte, konnte erstmals am Ratstisch mitverfolgen, wie abgeklärt der Rat anschliessend die weiteren Geschäfte über schulische Brückenangebote, Waldwanderweg, Beitragsgesuch der Brass Band Breitenbach oder die Beteiligung der Schülerschaft am Schulhausneubau diskutierte und entschied.

VERANSTALTUNG

«Dürfen Kinder aggressiv sein?» Für Eltern von 6-16jährigen Kindern Eltern möchten meist gerne mehr oder weniger brave und liebe Kinder. Gefühle wie Aggressionen oder Wut verunsichern, haben oft keinen Platz und werden als negative Emotionen empfunden. Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, mit diesen wichtigen Gefühlen positiv umzugehen? Was ist hilfreich? Die Elternveranstaltung gibt Anregun-

gen für den Erziehungsalltag. Durch die Veranstaltung führt die kompetente Fachfrau, Silvia Salathé von der Fachstelle kompass. Die Veranstaltung (Kurs Nr. 644) findet am Dienstag, 26. April von 19.15 – 21.15 Uhr in Breitenbach statt. Anmeldungen nimmt die Fachstelle kompass unter 032/624 49 39 oder www.kompass-so.ch entgegen.

Hier wird die Gemeinde auch in Zukunft verwaltet: Mehrzweckgebäude (r.) und Gemeindeverwaltung.

Das Projekt für eine Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene von Zullwil mit Breitenbach und Büren ist gescheitert. Bea Asper

D

ie Stimmbeteiligung betrug satte 70,4 Prozent an der Gemeinde-Volksabstimmung vom Sonntag. Mit 223 Nein zu 80 Ja Stimmen lehnten die Zullwiler das Zusammenarbeits-Projekt mit den Verwaltungen von Breitenbach und Büren ab. Eine Absage erteilten die Zullwiler auch dem Vorschlag des Gemeinderates, die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung zur Umnutzung frei zu geben – mit 213 Stimmen zu 90 Ja-Stimmen. Gemeindepräsident Roger Hänggi sagte auf Anfrage, dass ihn die Wahlbeteiligung von über 70 Prozent sehr freue. Der Gemeinderat hatte einen mutigen Versuch gestartet, doch vor allem das Ziel verfolgt, vom Volk eine Aussage zu erhalten. «Das Resultat ist deutlich. Die Marschroute somit klar.» Die Gemeindeverwerwaltung bleibe im Dorf. Die Zusammenarbeit mit der Breitenbacher Verwaltung komme nicht zustande und eine weitere Auslagerung der FinanzDienstleistungen nach Büren sei auch nicht erwünscht. Bei der weiteren Prüfung von Einsparmöglichkeiten seien andere Einfälle in der Gemeindepolitik gefragt. «Wir suchen nun wieder einen Gemeindeverwalter», meinte Hänggi.

Die Stelle müsse aber durchleuchtet werden. «Es zeigte sich, dass das Pensum tiefer als die bisherigen 70 Prozent angesetzt werden kann», resümierte Hänggi. Das genaue Vorgehen und die Ausschreibung der Stelle werde der Gemeinderat an seinen nächsten Sitzungen aufgleisen. Mit der jetzigen Ersatzlösung sei der Betrieb der Verwaltung bis Ende Juni sichergestellt. «Ideal wäre es, wenn die neue Person im Juni die Stelle antreten würde.» Der Gemeinderat soll die Ausschreibung für die Neubesetzung der Stelle nun zügig an die Hand nehmen, lautet die Forderung von Roland Häner, dem ehemaligen Vizepräsidenten der Gemeinde Zullwil. Er, Anita Colin und Markus Saner waren letzten November aus dem Gemeinderat ausgetreten und hatten in der Volksabstimmung für die Ablehnung des gemeinderätlichen Vorschlages votiert. In der Analyse des Abstimmungsresultats sieht sich Häner in seinem Engagement bestätigt: «Die zurückgetretenen Gemeinderäte sind vollumfänglich rehabilitiert. Wir waren es, welche die im Schnellverfahren durch den Gemeindepräsidenten angekündigte Auslagerung in Frage stellten und weitere fundierte Abklärungen verlangten. Die darauf hin aufgetretenen unüberbrückbaren Differenzen führten zum Rücktritt aus dem Gemeinderat.» Die Stimmberechtigten von Zullwil, kommentierte Häner auf Anfrage, «haben auf eindrückliche Weise gezeigt, dass sie sich wochenlang mit diesem äusserst wichtigen Entscheid auseinandergesetzt haben.» Die Vorlage sei zwar zukunftswei-

FOTO: BEA ASPER

send gewesen, «in der vorliegenden Form allerdings finanziell ein hohes Risiko, organisatorisch sehr anspruchsvoll und daher für die Bevölkerung nicht annehmbar.» Der Gemeinderat sei nun in der Pflicht, die Ist-Kosten dieser Stelle aufzeigen. «Dabei wird sich eventuell weisen, dass die Gemeinde günstiger fährt mit dem bestehenden Modell», führte Häner aus. «Das Pensum des neuen Verwalters (der neuen Verwalterin) wird zu Beginn wohl etwas höher liegen, da man die Einarbeitungszeit nicht unterschätzen darf. Ob man schliesslich bei 70 oder 60 Prozent landet, muss die Praxis zeigen.» Nach seinen politischen Absichten gefragt, antwortete Häner: «Mein Engagement für das Wohl von Zullwil ist nach wie vor ungebrochen. Ich hätte mich sonst nicht so eingesetzt für diese Abstimmung. Es wäre mir eine Ehre mithelfen zu dürfen, die Zukunft der Gemeinde mitgestalten zu können, wie ich das in den vergangenen Jahren getan habe. Dies ist leider mit der aktuellen Konstellation nicht möglich. Ich kann mir eine Zusammenarbeit mit einer Person, die das Kollektiv eines Gemeinderates nicht respektiert und somit die Demokratie untergräbt, nicht vorstellen.» Und wie sieht Gemeindepräsident Roger Hänggi die Zukunft? «Der Auftrag des Souveräns ist klar. Bei Annahme der beiden Vorlagen wäre viel Arbeit auf uns zugekommen. Die bleibt uns jetzt erspart. Der neue Gemeinderat ist nach wie vor top motiviert und auch mir macht es wieder Freude. Zusammen werden wir weiter daran arbeiten, unsere Gemeinde vorwärts zu bringen.»

Aus Hair by Cissi Ackermann wird Borer hair design Am 1. 11. 2002 eröffnete Cissi Ackermann ihren Coiffeursalon in Breitenbach. Erfolgreich steckte sie viel Herzblut und Leidenschaft in ihren Salon. Neben der Betreuung ihrer Kunden hatte sie sich stets auch für die Ausbildung von Lernenden, sowohl im eigenen Betrieb wie auch als üK-Leiterin, engagiert. Nach nun über 13 erfolgreichen Geschäftsjahren übergibt sie den Salon ihrer langjährigen Mitarbeiterin Esther Borer. Cissi zieht es nun definitiv nach Bern, wo sie seit drei Jahren mit ihrem Partner lebt und wo sie neue Kunden von ihrem Können überzeugen wird. Esther Borer hat den Salon, die drei Mitarbeiterinnen und die zwei Lernenden per 1. 4. 2016, übernommen. Dank ihrer fundierten Ausbildung als Damen- und Herrencoiffeuse, Inhaberin der höheren Fachprüfung und Berufsfachschullehrerin, verfügt sie über die nötige Erfahrung und das Fachwissen, um den Salon übernehmen und erfolgreich weiterführen zu können. Die Geschäftsübergabe wird am Samstag, 9. April 2016 mit einem Apéro gefeiert. Kommen Sie zwischen 11 und 15 Uhr vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, den Salon in seinem neuen Erscheinungsbild zu besichtigen.


DORNECK

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SEEWEN

Packendes Hitchcock-Finale am «Eierläset» den geworfenen Eiern. Die gegen 200 Zuschauer gehen mit, applaudieren, wenn die rohen weissen Eier nach einem Flug über den ganzen Platz im Korb landen oder bedauern mit einem «ooh» das Zerschellen eines farbigen gekochten Eis. Die Läufer geben alles, ob mit Flossen, Löffel, Sprungseil, Trottinett oder anderen Schikanen, ja sie versuchen ultimativ, den Sieg in ihr Dorf heimzubringen. Am Ende scheint der sichere Sieg der orangen Bürner Turner doch nicht mehr ganz so sicher, denn das grüne Seewener Quartett auf den Langlaufskis dreht im Schlusssprint mächtig auf, um bis auf eine Skilänge noch an Büren heranzukommen. Das Publikum ist total aus dem Häuschen, besonders als die drittklassierten Turner aus Hochwald am Ende einsam ihre coole Ski-Show auf den Platz legen. Weniger einsam bleiben da die Schalen mit dem frischen Eiersalat, sie gehen rasant weg wie frische Weggli.

Der TV Büren eierte sich sowohl bei der Jugi als auch bei den Aktivriegen auf den ersten Platz. Bei den Aktiven aber nur um eine Skilänge vor dem am Ende stark aufdrehenden TV Seewen. Der TV Hochwald als dritter Sieger nahm es mit viel Humor. Roland Bürki

E

ierläset», ein alter Frühlingsund Fruchtbarkeitsbrauch, gehört in Seewen seit über fünf Jahrzehnten am Weissen Sonntag zur Tradition, wie bestandene «Seebner» dem Wochenblatt vor dem Start bestätigen. «Das habe ich auch von einem al-

Gruppenwurf: Der Fänger muss sich tüchtig strecken.

Wurf aus dem Kasten: Das Ei landet perfekt im Korb.

ten Mann beim Sammeln von Eiern und Geld gehört», versichert Oberturner Stefan Gärtner, der zusammen mit Turnerkameraden sechs mit Eiern ausgelegten Bahnen den letzten Schliff gibt. Bahnen für die Jugend- und Aktivriegen aus Büren, Hochwald und Seewen. «Bei uns kämpfen an diesem Weissen Sonntag nämlich nicht wie vielerorts in der Nordwestschweiz der Winter und der Frühling um den Sieg, sondern drei motivierte Gemeinden», so Gärtner. Motiviert ist auch Speakerin Chantal

Mendelin, welche die dicht besetzten Reihen auf der Zuschauerrampe mit dem Hinweis auf das warme Wetter und die eingebauten Laufschikanen bei bester Laune hält. Die Jugi Büren scheint da ernsthafte Ambitionen auf den Sieg zu haben, läuft sie sich doch vor Start noch ein wie richtige Profis. Doch auch bei den andern Jugendriegen ist der Einsatz nach dem Start um 14.30 Uhr begeisternd: Die Knaben und Mädchen, welche ihre Eier auf Löffeln oder Trottinetts transportieren, sich durch Reifen

FOTOS: ROLAND BÜRKI

winden oder in Dreiergruppen rennen, zwingen die Fänger mit starken oder dann wieder schwachen Würfen zu teilweise akrobatischen Rettungsaktionen. Das alles unter massenhaften Anfeuerungsrufen. Schliesslich gewinnen die Jungs aus Büren mit Vorsprung, sie haben offensichtlich dank des Einlaufens den etwas längeren Atem. Rasant dann der Start der aktiven Turner, da wird gesprintet, was das Zeug hält. Die Spreu in den Fangkörben spritzt nur so hoch ob der Energie in

Ski für Vier: Der TV Seewen will es wissen.

KANTON SOLOTHURN

Alles Müller, Meier, Studer – oder was? Nachnamen Die Bevölkerungsstatistik verrät, welche Familiennamen im Kanton wo am weitesten verbreitet sind Urs Mathys 55 400 Namen und Doppelnamen hat Christian Brunner in der Datenbank des Kantons gefunden – bei einer Gesamteinwohnerzahl von inzwischen 267 836. Von manchen Namensträgern gibt es hierzulande nur einzelne oder einige wenige. Von anderen gibt es um so mehr: zum Beispiel 2210 Müller, 1704 Meier, oder 1510 Studer. Christian Brunner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im kantonalen Amt für Finanzen, hat die Bevölkerungsstatistik 2015 ausgewertet und eine Kantonskarte erstellt, die ihren ganz besonderen Reiz hat. Der bunte Flickenteppich zeigt auf einen Blick, in welchen Gemeinden welche Familiennamen am häufigsten vorkommen. Von «Nestern» und «Streifen» Angesichts der absoluten Zahlen (siehe Tabelle) zur Verbreitung der einzelnen Nachnamen ist nicht ganz überraschend, dass die Müller oder Meier fast in allen Regionen in der einen oder anderen Gemeinde am häufigsten vorkommen. Neben den von Gemeinde zu Gemeinde wechselnden Dominanzen gibt es die «Nester» oder auch die «Streifen», wobei auch hier wieder Müller und Meier hervorstechen. Das grösste zusammenhängende Meier-Gebiet liegt im Niederamt (Lostorf, Ober-, Niedergösgen). Ein riesiges Müller-«Nest» gibt es in der Region Solothurn: von Oberdorf (Leberberg) über die Stadt bis Kriegstetten, also weit ins Wasseramt hinaus. Ebenfalls imposant, drei Bezirke abdeckend, erstreckt sich das Reich der Studer: Nämlich über einen «Streifen», der sich dem Jura entlang von Kestenholz über Oberbuchsiten, Egerkingen (alle Gäu), Hägendorf (Olten) bis Hauenstein-Ifenthal (Niederamt) erstreckt. Das «Nest» der Stampfli liegt im äusseren Wasseramt (Hüniken Etziken, Bolken, Aeschi). «Die Karte bestätigt diverse Kli-

weit auseinander liegen: Niederamt und Dorneck. Nur je einen der übrigen fünf Kantonsteile dominieren die Wyss (Bezirk Olten), die Studer (Gäu), die Meister (Thal), die Schluep (Bucheggberg) und die Borer (Thierstein).

schees», sagt Christian Brunner schmunzelnd. Etwa die Klischees bezüglich der genannten «Nester» und «Streifen» oder auch jenes, wonach die Hänggi in Nunningen dominant sind, die Nützi in Wolfwil, die Walker in Bettlach oder die Bader und Allemann im Thal verbreitet sind, die Zimmermann im

Bucheggberg. Nur ein Geschlecht hat es geschafft, in seiner Wohngemeinde nicht nur zahlenmässig den Ton anzugeben, sondern auch noch den Ortsnamen zu stellen: die Winistörfer in Winistorf. Sind in den meisten Gemeinden mehr oder weniger alteingesessene Nachnamen bis heute dominant, zeigt sich im Wasseramt ein anderes Bild: In Biberist ist der Familienname Dakaj am meisten verbreitet, in Gerlafingen ist der Name Yildiz am häufigsten. Müller in drei Bezirken vorn Die Müller, die die kantonale Rangliste anführen, haben die Nase auch nach Bezirken vorne (kleiner Kartenausschnitt oben): Lebern, Wasseramt und der Stadtbezirk Solothurn sind von diesem Nachnamen dominiert. Die Meier kommen interessanterweise in zwei Bezirken am häufigsten vor, die geografisch

Die häufigsten Nachnamen Müller:2210; Meier: 1704; Studer: 1510; Wyss: 1437; Jäggi: 959; Schmid: 915; Flury: 879; von Arx: 827; Borer: 820; Steiner: 817; Moser: 815; Schneider: 808; Hänggi: 795; Weber: 777; Marti: 756; Brunner: 747; Lüthi: 717; Hofer: 655; Roth: 647; Probst: 625; Fluri: 593; Gerber: 590; Berger: 588; Allemann: 584; Bader: 579; Meyer: 569; Stampfli: 565; Affolter: 563; Zimmermann: 559; Ackermann 554.


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Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach Tel. 061 785 31 31 / Fax 061 785 31 32 www.zentrumpasswang.ch info@zentrumpasswang.ch

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Donnerstag, 14. April 2016, 18.30 Uhr

Öffentlicher Informationsabend zu Aromapflege im Zentrum Passwang – Was ist Aromapflege? Warum sich Düfte positiv auf Stimmung, Wohlbefinden und Hautpflege auswirken. Referentin Trix Dominguez Fachfrau Psychiatrie HF/Aromatherapeutin

FERIEN A LA CAR(TE)

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SPORT

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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

HANDBALL

Vorzeitiger Meistertitel und Aufstieg in die 1. Liga 2. Liga Regional Samstag, 9. April 2016

FC Laufen – FC Gelterkinden 17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen

eh. – Das zweite Heimspiel des FC Laufen wird nach der deutlichen Niederlage gegen Dardania noch bedeutender. Die Oberbaselbieter dürften diese Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Nach der 2:3-Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Old Boys besiegte das Team von Trainer Jonas Uebersax Schlusslicht US Olympia mit 4:2 und hat schon 25 Punkte. Der Spielverlauf war aber enger, als es das Ergebnis widerspiegelt. Die Gäste glichen zweimal aus, und Gelterkinden konnte erst in den letzten zehn Minuten die zwei entscheidenden Tore zum Sieg erzielen. Dreifacher Torschütze war Ramadan Shabani. Jener Spieler, der in der Hinrunde bei Gelterkindens 1:0-Erfolg gegen Laufen den goldenen Treffer erzielt hatte. Mit 12 Toren ist jedoch Rico Waibel der beste Torschütze, auf den die Laufner Defensive aufpassen muss. Mit 40 Gegentoren scheint statistisch gesehen die Abwehr der Problempunkt bei Gelterkinden zu sein. Nur Therwil, Black Stars und Olympia haben mehr Treffer kassiert.

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Aufstiegsteam: Der SG Wahlen Laufen freut sich über den Sieg.

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Der SG Wahlen Laufen feierte am letzten Samstag den Aufstieg in die 1. Liga. Das nächste Ziel ist nun das Erreichen des Cup-Finals. Ueli Schmidlin

M

it dem klaren Heimsieg von 35:25 (19:11) gegen HB Blau Boys Binningen konnte das Fanion-Team der SG Wahlen Laufen am letzten Samstag bereits zwei Runden vor Meisterschaftsende den Gewinn des 2. Liga-Meistertitels und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Liga feiern. Die Gastgeber waren den Leimentalern

in jeder Beziehung überlegen – was vor Spielbeginn nicht so klar war. Nach den üblichen Startschwierigkeiten fand die SG Wahlen Laufen rasch zu ihrem Spiel und konnte bis zur Pause bereits einen guten Vorsprung herausarbeiten. Vor allem konnte man ein weiteres Mal als Team überzeugen. Als Ziel will man nun auch die beiden restlichen Meisterschaftsspiele gewinnen. Der grosse Schluss-Event soll am 23. April zu Hause mit dem Spiel gegen die SG Oberwil/Therwil (letztjähriger Absteiger aus der 1. Liga) stattfinden. Gleichzeitig wird auch der Sponsoren-Apéro, umrahmt mit einem reichhaltigen Programm der Kids-Dance und der beiden Gymnastik-Gruppen des TSV Wahlen, stattfinden. Der Veranstalter hofft auf eine Riesenunterstützung der Freunde und Fans aus der Region. Im Weiteren ist die SG Wahlen Lau-

FOTO: ZVG, FREDY SCHMIDLIN

fen auch noch im Regio-Cup im Rennen. Hier trifft man im Halbfinal auf den ATV/KV Basel (Spiel ist noch nicht angesetzt). Nächstes Ziel ist hier nun das Erreichen des Cup-Finals (dieser findet am 21. Mai statt). 3. Liga SG Wahlen Laufen – TV Pratteln II 18:25 (08:11) Hier zeigte das «Zwei» eine kämpferisch hervorragende Leistung und es fehlt nicht mehr viel und die jungen Spieler könnten auch solche Spiele gewinnen. Junioren U15 SG Wahlen Laufen – RTV Basel 10:15 (08:07) Eine Halbzeit konnten die Laufentaler mit den Städtern mithalten. Dann entschied die bessere Chancenauswertung über den Sieg.

FUSSBALL

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FUSSBALL

Niederlage und dennoch nur Sieger R.B. Gleich vorweg – das Resultat spielte für einmal eine untergeordnete Rolle. Die Senioren 30+ des FC Zwingen empfingen am Samstag den SC Dornach, Serienmeister in der Senioren-Meisterschaft der letzten Jahre, zum CupViertelfinalspiel. Die Mannschaft von Trainer Fabian Dreier brilliert aber nicht nur durch ihre unglaubliche Spielstärke, nein, sie hat auch zwei Aushängeschilder in ihren Reihen, welche für jeden Dorfverein eine Attraktion sind. So kam es, dass mit Marco Streller und Benjamin Huggel am letzten Samstag gleich zwei ehemalige FCB-Spieler und Champions-League Teilnehmer im Eichhölzli aufliefen. Prominenz: Highlight für viele Fussballer – zwischen Für die Spieler des FC Zwin- Benjamin Huggel und Marco Streller kämpft Zwingen und für die rund 250 Zu- gens Simon Lombriser um den Ball. FOTO: ZVG, MICHEL BRODMANN schauer ein spezielles Erlebnis. Gestern noch «Allianz-Arena» – heute «Eichhölzli». Die Mannschaft tag wichtiger als das Resultat und beste des FC Zwingen konnte dank einer sehr Werbung für den (Senioren)Fussball. disziplinierten Abwehrarbeit lange die Marco Streller und Benjamin Huggel «0» halten, ehe Marco Streller mit zwei liessen es sich dann nach dem Spiel Toren kurz vor der Pause die Dornacher nicht nehmen, den Kindern (und auch auf die Siegerstrasse brachte. Nach ei- Erwachsenen) für Selfies und Autonem weiteren Treffer von Streller und gramme zur Verfügung zu stehen und – drei Toren von Pascal Schweizer (Assis- wie es sich im Senioren-Fussball gehört tenztrainer von 3. Liga-Tabellenführer – danach im Clubbeizli auch noch mit Dornach) in der 2. Hälfte hiess es zum dem einen und anderen Getränk anzuSchluss standesgemäss 0:6. Das Erlebnis stossen. Weitere Bilder und Informaund die tolle Atmosphäre auf und neben tionen finden sich auf der Homepage dem Platz waren aber an diesem Sams- des FC Zwingen – www.fczwingen.ch.

Fussballkrimi auf dem Gigersloch Der Verlauf des 3. Liga-Derbys Dornach – Soleita Hofstetten war an Dramaturgie nicht mehr zu überbieten. In der 2. Liga fasste Laufen gegen Dardania eine Packung. eh. Es lief einiges auf den regionalen Fussballplätzen. Allerdings auf dem Nau in Laufen ruhte der Betrieb, denn das 3. Liga-Spiel Laufen gegen Muttenz b musste abgesagt werden. Als Grund gab man den Zustand des Terrains an. Dafür kamen die Zuschauer in Dornach auf ihre Kosten. Tabellenführer Dornach wollte nach dem torlosen Remis gegen Laufen eine Reaktion zeigen und gegen das punktebedürftige Soleita drei Punkte holen. Nach zehn Minuten sah man viele staunende Gesichter. Tore von David von Graffenried und Daniel Eberle brachten den Aussenseiter mit 2:0 voran. Dornach versuchte zwar sofort zu reagieren, doch erst in der 54. Minute gelang Philipp Borer der Anschlusstreffer. Soleita hatte dann durch den eingewechselten Simon Hasenfratz den Matchball auf dem Fuss, doch traf er statt das leere Tor nur den rechten Aussenpfosten. Nikola Nikolic und nochmals Borer, per Elfmeter in der 97. Minute, sorgten für Dornachs Last-Minute-Erfolg. «Wir wurden doch noch belohnt für unsere Bemühungen. Ich war sauer in der Pause, weil wir einfach nicht so spielten, wie es notwendig gewesen wäre. Ich dachte, nach dem Anschlusstreffer kehren wir das Spiel, aber wir verloren den Faden erneut», erklärte SCD-Trainer Ernes Hodzic nach Spielschluss sichtlich zufriedener. Bei Soleitas Trainer Christian Kunz war die Gemütslage natürlich eine ganz andere. «Wir haben grossen Aufwand betrieben und wurden dafür nicht belohnt. Dornach hat stetig Druck auf unser Tor gemacht und wir haben drei, vier dumme Fehler gemacht, die ausgenutzt wurden. Dazu kommt, dass wir Topchancen ausliessen. Hart ist, wenn man gegen den Leader auswärts zwei Tore erzielt und

Exploit: Eine Einzelleistung von Nikola Nikolic brachte Dornach den Ausgleich. FOTO: EH-PRESSE

am Schluss dann doch ohne Punkt dasteht.» Gebessert haben dürfte sich die Laune von Kunz kaum, als er am Sonntag erfuhr, dass Breitenbach das Heimspiel gegen Oberwil gewann. Younus Yousufi kurz vor und Agron Ibraimi kurz nach der Pause legten vor. Oberwils Michel Glaser gelang nur noch der Anschlusstreffer. Mit Röschenz verlor das dritte in den Abstiegskampf involvierte Team in Riehen gegen Amicitia 1:4. Lukas Jecker gelang erst beim Stande von 0:4 das Ehrentor. Heute Donnerstag (20 Uhr) kommt es nun auf der Fluh in Röschenz zum Derby Röschenz gegen Breitenbach. Ein im Relegationskampf wichtiges Spiel. In der 2. Liga fasste Laufen auf dem Bachgraben in Allschwil gegen das spielstarke Dardania eine 0:5-Packung. Die Partie war spätestens nach dem 0:3 in der 48. Minute entschieden. «Wir ka-

men nie ins Spiel, waren immer zu spät und es schien, als hätten wir einen zusätzlichen Einsatz unter der Woche gehabt. Das Vorhaben, möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben, war auch schnell ad acta gelegt», zog ein enttäuschter Trainer Adnan Ercedogan Bilanz und sprach die zwei Gegentreffer nach nur 20 Minuten an. Hätte Dardania nicht noch zweimal nur den Pfosten getroffen – die Partie wäre unter den Augen von Nationalspieler Xherdan Shaqiri schon vor der Pause entschieden gewesen. Nächste Spiele: Samstag, 17.30 Uhr Soleita Hofstetten – Aesch; 18.15 Uhr Binningen – Breitenbach; 20.00 Uhr Röschenz – Münchenstein. Sonntag, 11.00 Uhr Allschwil – Laufen; 14.30 Uhr Muttenz b – Dornach. Ausführlichere Berichte und Bilder auf www.facebook.com/eh-presse


DIES UND DAS VERANSTALTUNG

Spielnacht 2016 Wichtige Fakten rund ums Auge! Wussten Sie, dass… ...die Augenfarbe durch Pigmente in der Iris bestimmt wird. Braunäugige haben am meisten und Blauäugige am wenigsten Pigmente. ...eine Wimper nach 100 bis 150 Tagen ausfällt. Am oberen Lid haben wir rund 250 und am unteren 100 Wimpern. ...die Pupille keine schwarze Fläche ist, sondern eine variable Öffnung in der Iris. Durch sie gelangt Licht auf die Netzhaut. Schwarz ist sie, weil es im Auge dunkel ist! ...optische Eindrücke an über 30 Stellen im Sehgehirn verarbeitet werden.

Nafi Emri, Geschäftsführer Chalon Optik

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

Eine Nacht lang Spielvergnügen im katholischen Pfarreiheim in Laufen erwartet die Besucher am 16. April 2016. Da die Ludothek dieses Jahr bereits seit 25 Jahren für ihre Kundschaft da ist, hat sie diesmal den Zauberer Urs Fasel engagiert, der um 18 Uhr, um 19.30 Uhr und um 21.00 Uhr für jeweils 20 Kinder einen Zauberworkshop durchführt. Während sich die Eltern mit Gesellschaftsspielen verweilen oder in der Cafeteria einen Snack einnehmen, können die Kinder einen Zaubertrick erlernen. Für diejenigen, die nicht am Zauberworkshop teilnehmen möchten oder können bieten die Ludothekarinnen Spielneuheiten des vergangenen Jahres zum Ausprobieren an. Auf Wunsch erklären sie gern die Spielregeln oder spielen mit. Natürlich fehlen auch Grossspiele wie zum Beispiel Tischfussball, Billard, Königsspiel oder Wey-Kick nicht und laden zum Wettkampf ein. Gundi Binkert Ludothek Laufental-Thierstein

EINGESANDT Samstag, 16. April, 17-23 Uhr, kath. Pfarreiheim Laufen www.ludolauthi.ch

SP im Aufschwung An der diesjährigen Generalversammlung der SP Laufen konnte der Präsident sehr viele, auch neue, Mitglieder begrüssen. Nach den Wahlen der Stadträte ist neuer Schwung in die Partei gekommen. Mit viel Elan und Begeisterung wurde heftig diskutiert, wie sich die Partei weiter entwickeln soll. Die SP Laufen möchte, dass in den umliegenden Gemeinden auch vermehrt Mitglieder der SP in Kommissio-

nen und Gremien vertreten sind. Die SP Laufen wird versuchen, Mitglieder in den Gemeinden zu motivieren und zu unterstützen. Die Partei geht mit Zuversicht in die Zukunft. Nach der interessanten GV sorgte noch ein gemütliches Zusammensein für einen schönen Ausklang des Abends. Der Präsident Rolf Stöcklin

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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

DENKPAUSE

De-Industrialisierung ist ein natürlicher Prozess. Eine Betrachtung.

Christian Thalmann In Laufen und Zwingen wurden einst Papiere fabriziert, die massigen Gebäude zeugen heute noch davon. Auch die letzte am Birslauf angesiedelte Papierfabrik wird ihre Tore schliessen, in Grellingen werden die Maschinen abgestellt, die Kalander stehen still. Schluss mit Papiermachen. Die bekannten grau-roten Kabeltrommeln, beschriftet mit BREITENBACH, gehören der Vergangenheit an. Im Kabelwerk wurden die letzten Verseilmaschinen ins Neuenburgische demontiert. Ende der Kabelindustrie. Ich begann vor 26 Jahren als kaufmännischer Lehrling im Kabelverkauf der Isola meine Berufslehre. Ich versuchte die Unterschiede zwischen einem Soflex-Installationsdraht, einem Stellwerkkabel, einem Flachkabel für Lifte zu lernen; wir wurden als Lehrlinge mit Telex, Telefax, PC mit Disketten-

über Betriebsschliessungen oder die sperrigen Communiqués über den Abbau von Arbeitsplätzen stimmen auch mich nachdenklich. Doch solche Entwicklungen sind nicht neu, die Industrie musste sich ständig dem Markt anpassen. Entweder können andere Hersteller günstiger und schneller produzieren – oder im Laufe der Zeit werden Produkte mit besseren Eigenschaften entwickelt. Oder der Markt – sprich der Käufer – will das Produkt nicht mehr: als Beispiel sei der Herrenhut genannt. Dieser wurde als unpraktisch oder eben nicht mehr als modern abgestempelt (stimmt beides übrigens nicht). Vor 3 Generationen besass jedermann einen Hut, vergleichbar heute mit einem Handy. Die Hutträger trugen indirekt zum Broterwerb der Arbeiter in der Bandindustrie bei, Millionen Meter von Hutband wurden gewoben und mit Färbemittel der Basler Chemie ausgerüstet. Die ältere Leserschaft mag sich nicht nur an Hüte sondern auch an die Herstellung von Keramischen Isolierstoffen (Steatit) in den Isola-Werken, Breitenbach, erinnern; diese berühmte «Abteilung 7» wurde in den 60er Jahren geschlossen, ein weiteres Beispiel der De-Industrialisierung. Die Firma erkannte dazumal in diesen Produkten geringe Wachstums-

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Natürlicher Prozess: Industrieabbau in Breitenbach. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Aus dem Alltag einer Bestatterin… Frühmorgens: «Meine Mutter ist gestern Abend an einem Herzinfarkt gestorben. Ich möchte gerne das, von Ihnen angebotene Ballonritual am Grab. Aber meine Schwester ist dagegen!» Ich beruhige die Dame und erhalte die Adresse ihrer Schwester um bei ihr vorzusprechen. Ich läute an der Türklingel. Eine Frau schaut aus einem Spalt zu mir raus und ruft: «Gehen Sie weg!» Nach längerem Gespräch und halb erfroren weitet sie ihre Haustür. Auweia, was ich da sah! Telefonisch wandte ich mich an die

Schwester und ich erzählte ihr von meinem Besuch. Darauf meint sie: «Ich habe nicht viel Kontakt zu meiner Schwester. Sie hat ein hartes Leben. Ihr Mann ist davon gelaufen, ihre Tochter lebt im Ausland und der Sohn wünscht keinen Kontakt.» Für die Dame im Messie-Haus ist ein Ballonritual genau das Passende! Loslassen ist Priorität bei jedem Verlust, nicht nur im Trauerfall. Fragen Sie nach Hilfe! Rituale begleiten uns an jedem Tag des Doris Passalacuqa Lebens. Bestatterin

KLINIK ARLESHEIM

Im Alter wieder in Schwung kommen Eurythmie-Kurse für Senioren und Seniorinnen Unser Eurythmie-Kurs 60+ hat zwar bereits gestartet, doch Neu-Einsteiger sind noch herzlich willkommen und können ab 18. April mitmachen (Der Kursbeitrag verringert sich entsprechend.). Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs am Montagvormittag wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie möchten im Alter wieder in Schwung kommen? Sie möchten etwas für sich tun und haben Freude am Bewegen? Dann ist unser Eurythmiekurs für Seniorinnen und Senioren vielleicht das Richtige für Sie. Sie lernen Übungen kennen, die Sie in der Lebensphase ab 60 Jahren wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit aufgegriffen. Im Vordergrund steht vor allem das gemeinsame, freudige Üben! Der Kurs dauert bis zum 27. Juni, jeweils montags, um 10.10 Uhr (1. Gruppe) und um 11.10 Uhr (2. Gruppe). Pro Gruppe können maximal 14 Menschen teilnehmen. Die Kursgebühr für den Kurs (10 Termine) beträgt 250 CHF. Kursort ist das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zu unseren Kursen? Dann rufen Sie am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim

laufwerken vertraut gemacht; besuchten nebenbei die Kaufmännische Berufsschule in Breitenbach (im Untergeschoss des Schulhauses Mur), in Schulzimmern ohne Tageslicht – heute wäre dies ein Skandal. Doch dies funktionierte perfekt, weder Lehrer noch Schüler erlitten einen spürbaren Schaden. Schreibmaschine und Telex gehören der Vergangenheit an, bald auch Telefax und die Briefpost. Ein normaler Prozess, an welchem sich nun wirklich kein Mensch empört. Diese Entwicklung wird interessanterweise als eine Normalität, als eine Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Hingegen jaulen Gewerkschafter, Politiker, Bundesräte und Journalisten auf, wenn Unternehmen Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagern oder unrentable Betriebszweige schliessen. Der Kapitalismus wird verteufelt – nebst Herr Jordan, dem Direktionspräsidenten der Schweizerischen Nationalbank, welcher wegen des starken Frankens als Übeltäter beschimpft wird. Dass sich hingegen der Handelsbilanzüberschuss (= Exporte minus Importe) von 20,3 Milliarden im Jahr 2009 auf 36,6 Milliarden im Jahr 2015 ausweitete, wird (bewusst?) verschwiegen!

chancen, die Herstellkosten für dieses Isoliermaterial waren gegenüber ausländischen Konkurrenten zu hoch. Also schloss man diesen Fabrikationszweig und setzte auf andere, bessere Produkte. Ich bin überzeugt, dass der Werk- und Denkplatz Schweiz weiterhin erfolgreich Bestand haben wird. Mit innovativen Produkten (Pharmazeutik, Robotik, Informatik, Nanotechnologie) und mit der notwendigen Freude an Leistung und am Experimentieren sollte dieser Spagat zwischen Wettbewerb und Diversifizierung gelingen. Diese Diversifizierung wird stets vom Aussterben und vom Untergang begleitet sein. Die De-Industrialisierung ist nicht nur Tatsache sondern ein normaler Vorgang. Die Natur ist Vorreiter: Vor ca. 245 Millionen Jahren wurden 96% der Arten auf unserem Planeten ausgelöscht. Vor ca. 65 Mio. Jahren wurde der letzte Dinosaurier gesichtet. Altbekannte Industriebetriebe sterben aus, wie heute bekannte Sprachen irgendwann aussterben werden. Sprachen sterben aus, weil die Sprecher sterben oder in andere Sprachen wechseln oder weil die Muttersprache in Vergessenheit gerät. Die Ursachen sind Globalisierung, Migration, moderne Kommunikation oder auch Zwang – exakt was momentan bei uns in Europa abläuft….

Der Stellenverlust ist für jeden betroffenen Mitarbeiter und seine Familie tragisch. Die Nachrichten Christian Thalmann, Kantonsrat FDP, Breitenbach


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Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

KURSTIPP

DIES UND DAS

LAUFEN

Humor als Schwimmring im Alltag Feier-Abend / Clown Pello zog im «Alte Schlachthuus» alle Register. Am FeierAbend des Kantonsspitals Laufen zeigte er dem Publikum, was Lachen im Alltag für Pflegende und Patienten bedeutet. Urs Geissbühler, Programm-Kommission, empfiehlt

Gegen vieles ist ein Kraut gewachsen Löwenzahn lindert Frühjahrsmüdigkeit, Breitwegerich erfrischt müde Füsse und die Blätter der Blacke helfen bei Kopfschmerzen — mit einheimischen Wildkräutern lassen sich viele Beschwerden auf natürlichem Weg lindern. In der grünen Apotheke am Waldrand oder auf der Wiese finden sich zahlreiche heilkräftige Pflanzen, die es neu zu entdecken gilt. Wie sich aus den Heilpflanzen zeitgemässe Arzneimittel herstellen lassen, zeigt der Naturarzt René Schwarz auf einer Frühlings-Exkursion der Volkshochschule beider Basel. Während einer rund zweistündigen Wanderung erklärt der Naturheilkundefachmann anhand von Beispielen aus der Laufentaler Flora verschiedene Verarbeitungsprozesse für Heilpflanzen und bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte der Naturmedizin. Thematisiert werden auch verschiedene Therapiemethoden, wie zum Beispiel Homöopathie, Spagyrik, Phytotherapie oder die anthroposophische Medizin.

Thomas Immoos Eine Zeitung ist nicht nur zum Lesen da: Aus ihr lässt sich allerlei basteln, wie Pello demonstrierte.

D

ie Bühne im «Alte Schlachthuus» war belegt mit Gabentischen. Auf ihnen türmten sich Humorartikel aller Art: Ballone, Papierschlangen, Masken, Döschen mit Seifenblasenwasser, allerlei Getier. Und überall hingen humorvolle Zitate. Und auf einer Flipchart stand in Versalbuchstaben: «GAR NICHTS MACHEN». Das tat dann Clown Pello nicht. Ihn hatte Thomas Blaettner, Ärztlicher Leiter des Kantonsspitals Laufen, zum traditionellen Feier-Abend für alle in der Region, die im medizinischen Bereich tätig sind: Spitalangestellte, Ärzte, Belegärzte, Spitex-Angestellte, Paramedic. Ihnen allen zeigte Pello in atemberau-

FOTO: THOMAS IMMOOS

bendem Tempo und einem überaus abwechslungsreichen Programm, wie wichtig Humor im Alltag ist. Dies beginne schon am Morgen vor dem Spiegel, erfasse die ersten Begegnungen am Arbeitsplatz, im Umgang mit Arbeitskolleginnen und Kollegen, mit Vorgesetzten, vor allem aber auch im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Nicht, dass dies den Pflegenden nicht bewusst ist. Pello zeigte ihnen aber, mit welch einfachen Mitteln sich ein Lä-

AUTOMOBILE

VERANSTALTUNG

Frühlingsausstellung in Zwingen

Kuba – Die revolutionäre Perle

Kurs Nr. K 120 1070 «Heilpflanzen am Wegrand», Sa 14.05.16, 8.45-ca. 17.00 h, Treffpunkt: Zwingen, Bahnhof, CHF 79.00 inkl. Material. Mittagsverpflegung ist individuell oder in einem Restaurant möglich. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

Reisereportage: Multivisions-Schau über Kuba. FOTO: ZVG

Entdecken Sie die Champions von NISSAN: An der Frühlingsausstellung der Garage Müller AG.

MUSIKUNTERRICHT

Offene Türe der Schlagzeugschule PR. Am kommenden Samstag, 9. April, an der Wahlenstrasse 100, in Laufen (Gebäude Borer Druck AG) ist die Schlagzeugschule von Antonio Maggio von 10 bis 14 Uhr fürs «Ausprobieren» geöffnet. Für Jungs und Mädels ab 6 Jahren ist der Unterricht möglich. Altersbeschränkungen gibt es keine. Antonio Maggio freut sich auf Euren Besuch.

cheln oder gar schallendes Gelächter aufs Gesicht der anderen zaubern lässt. Gerade Pflegende, so eine der Botschaften Pellos, hätten gelernt, zu geben. Aber er plädiert auch für einen gesunden Egoismus: «Wenn du eine helfende Hand suchst, so findest du sie immer am Ende deiner Arme.» Mit kleinen Tricks lasse sich der Humor jederzeit in den Alltag einbauen, auch in «ernste» und ernsthafte Sitzungen. Humor vermöge angespannte Si-

tuationen zu lockern. «Humor ist der Schwimmring im Strom des Alltags», sagt Pello. Mehr noch: Humor stärke die Selbstheilungskräfte der Menschen. Immer wieder band der Humorberater, als der Pello weitherum in Spitälern und Firmen tätig ist, das Publikum ein. Den fulminanten Schlusspunkt bildet eine gemeinsame «Bastelei»: Alle im Saal hatten mehrere Zeitungsseiten ineinander zurollen und zusammenzubinden. Mit einigen geschickten Handgriffen entstand daraus eine Art Baum oder ein vielarmiger Mensch. Alle wedelten mit dem Kunstwerk und strahlten. Pello hatte – einmal mehr – sein Publikum gepackt. Für Thomas Blaettner ist der Anlass die Möglichkeit, den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen für die reibungslose Zusammenarbeit zu danken. Gerade in politisch turbulenten Zeiten, wie es das Gesundheitswesen zurzeit durchmache, sei es wichtig, mit Humor für Entspannung zu sorgen. Was das laufende Jahr angeht: «Wir segeln in ruhigeren Gewässern», sagte der ärztliche Leiter. Die Umbauarbeiten seien beendet. In der früheren Geburtenabteilung sei nun die Geriatrie untergebracht. Blaettner blickt mit verhaltener Zuversicht in die Zukunft des traditionsreichen Laufner Spitals.

Endlich rollt der Ball wieder in der UEFA Champions League. Ein grossartiger Anlass, auch einmal die Champions von NISSAN kennenzulernen und live zu erfahren, was in ihnen steckt. Gerne begrüsst Sie das Team der Garage Müller AG an der Frühlingsausstellung am 9. und 10.4. von 10.00 – 16.00 Uhr an der Baselstrasse 31 in Zwingen und lässt Sie bei einer Probefahrt Ihren persönlichen Champion unter den NISSAN Modellen entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit dem neuen NISSAN NAVARA? Er verbindet erstmalig die robuste Dynamik eines Pick-ups mit dem Fahrkomfort eines

Personenwagens und 3,5 Tonnen Anhängelast. Aber auch alle anderen Modelle überzeugen auf ganzer Linie – natürlich auch beim Preis! Also, kommen Sie vorbei und schnuppern Sie Champions-Luft! Zeigen Sie ausserdem, welcher Champion in Ihnen steckt und versuchen Sie Ihr Glück an der Torwand. Die Garage Müller AG ist seit über 35 Jahren Ihr NISSAN Ansprechpartner in der Region. Sie bietet auch Occasionen an und repariert Fahrzeuge aller anderen Marken. Garage Müller AG, Baselstrasse 31, 4222 Zwingen, Tel. 061 761 60 75, www.garagemuellerag.ch

WOS. Multivisions-Schau VIVA CUBA von Corrado Filipponi. Kuba ist da, wo der Tabak wächst, der feinste Rum herkommt und Kolonialstädte viel Charme versprühen. Viva Cuba berichtet über weit mehr als die üblichen Klischees der Karibikinsel. Die Live-Fotoreportage geht abgelegene Wege, wo interessante Begegnungen entstehen, eindrückliches Fotomaterial und einzigartige Geschichten mit herzlichen Menschen. Filipponi war auf den Tabakfeldern bei Zigarrenbaron Don Alejandro Robaina eingeladen und zog mit einem Kammerjäger hautnah durch die rauchigen Häuser Havannas. Es ist ihm als einzigem Fotojournalist gelungen, über das Projekt (Mission Milagro) der staatlichen Augenoperationen in Kuba zu berichten. 5 Monate

reiste der Winterthurer Fotojournalist Corrado Filipponi frei und unabhängig für sein einmaliges Projekt durch Kuba. Tauchen Sie für zwei Stunden in eine andere Welt ab. Staunen Sie, geniessen Sie und lassen Sie sich vom Reiz der Insel begeistern. Filipponi tritt publikumsnah und authentisch auf, was ihn zu einem der besten Referenten macht. Er vermittelt seine sehr grosse Reiseerfahrung gradlinig und schnörkellos. Das Publikum spürt die Echtheit und liebt die vielen persönlichen Kontakte, die seine Reisereportagen bereichern und grossartig machen. Die Multivisions-Schau über Kuba findet am Freitag, 15. April, um 20 Uhr, im Katholischen Pfarreiheim in Breitenbach statt, organisiert vom Kultur- und Leseverein Breitenbach.


DIES UND DAS

Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

START-UPS

VERANSTALTUNG

Wie finanziere ich meine Geschäftsidee?

Breitensport in Hochform

Schweiss kommt vor Preis: Motivierte Vorbereitung für die Gerätemeisterschaft LTV am FOTO: ZVG Samstag, 16. April.

Business Park Laufental & Thierstein: Infoabend am Donnerstag, 14. April. Der Traum der Selbstständigkeit bleibt aufgrund von mangelndem Kapital für viele vor allem das – ein Traum. Welche Möglichkeiten es gibt, sein Start-up finanzieren zu können, zeigt der Business Park Laufental & Thierstein an einem kostenlosen Informationsanlass am 14. April. Family, Friends & Fools, Business Angels, Venture Capital oder doch eher Bankkredit und Darlehen? Und was ist eigentlich Crowd-Funding? Es gibt mittlerweile eine stattliche Anzahl an Finanzierungsmöglichkeiten für seine Geschäftsidee. Doch welche ist in welcher Situation sinnvoll und was sollte allgemein bei der Finanzierung beachtet werden? Pascal Grolimund, KMU Experte bei der Basellandschaftliche Kantonalbank wird diese Fragen anlässlich seines Referats aufgreifen und potenziellen Jungunternehmern Wege aufzeigen, wie sie sich ihren Traum verwirklichen können. Erfahrungsaustausch mit Gründer Nach dem Input-Vortrag von Pascal Grolimund wird Martin Moser vom trailgate Bikeshop in Zwingen von seinen Erfahrungen als Jungunternehmer

FOTO: ZVG

erzählen. Er hat den Bikeshop vor rund zwei Jahren mit Hilfe des Business Parks übernommen und führt ihn seither erfolgreich. Aufgrund seiner gemachten Erfahrungen kann er den angehenden Gründern sicher den einen oder anderen Tipp für die Selbstständigkeit mitgeben. Business Park unterstützt vor der Gründung Eröffnet wird der Event von BPLT-Geschäftsleiter Daniel Fiechter, der die verschiedenen Dienstleistungen bei der Unterstützung von angehenden Jungunternehmen bei all ihren Entwicklungsschritten sowie das wachsende Netzwerk des BPLT beleuchtet. Los geht›s um 18.30 Uhr im Business Park Laufental & Thierstein (BPLT) an der Riedstrasse 8 in Zwingen. Im Anschluss an die Referate sowie beim folgenden Apéro besteht die Möglichkeit für Networking und Austausch mit den Referenten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Stiftung Business Park Laufental & Thierstein, Riedstrasse 8, 4222 Zwingen. Telefon +41 61 205 70 70

WOS. Wer zurzeit die Turnstunden der Laufentaler Geräteriegen besucht, wird über die Intensität des Trainingsbetriebes vielleicht überrascht sein, doch ist diese sportliche Haltung Alltag: Nirgends sonst als in einem Turnverein trai-

nieren gleichzeitig so unterschiedliche Altersstufen und unterstützen sich gegenseitig in der sportlich-technischen Fitness! Zugegeben: Im Moment steht man im Geräteturnen kurz vor der Wettkampf-

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phase und man gibt nochmals alles, um die optimale Form für sich und den Verein herauszuholen. Bevor die Vereinswettkämpfe an den Turnfesten beginnen, werden die Meister im Einzelgeräteturnen erkoren. Den Auftakt dazu macht die Gerätemeisterschaft in Laufen am Samstag, den 16. April. Für den von der Jugendturnkommission des Laufentaler Turnverbandes LTV organisierten Wettkampf haben sich 315 Teilnehmende aller Altersstufen und Kategorien gemeldet, was ein volles Programm mit fantastischen Übungen verspricht. Kein Wunder also, gibt man in den Trainings nun sein Letztes . Geräteturnen fasziniert: an keinen anderen Fitness- oder Sportgeräten lernt man seine Kraft und Beweglichkeit so gut zu koordinieren, dass solch schwierige Elemente wie der Spreizwinkelstütz gezeigt werden können, wie sie der Fotograf beim Laufner Training bewundern durfte. Wer so Spektakuläres sehen will, wird am 16. April im Gymnasium Laufen auf seine Kosten kommen!

ENERGIE

Keine Stromrechnung mehr – dank Fotovoltaik Anlage! Nutzen Sie die Gratis-Sonne, die über Ihrem Haus scheint – mit einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach. «Die Investition für eine Fotovoltaik Anlage wird aktuell vom Bund für die ganze Schweiz mit hohen Einmalvergütungen von 2400 bis 20100 Franken subventioniert. Den eigen produzierten Strom nutzt man direkt selbst und liefert nur noch den Überschuss ins Netz zurück. Somit fällt die Stromrechnung ganz weg, fällt nur noch klein aus, oder weist sogar eine Gutschrift aus», betont Peter Jakob, Geschäftsleitung. Es empfiehlt sich, wie bei jedem Neu-und Umbau für jedes Fachgebiet den Fachpartner, in diesem Fall, das Solarfachgeschäft, mit einzubeziehen, damit Sie für alle Fragen eine kompetente Antwort erhalten und die Arbeiten seriös aufgeführt werden.

PIKEY SOLEY GmbH: Firmendomizil in FOTO: ZVG Böckten. Die Firma PIKEY SOLEY GmbH, Solarprofis für Solarwärme und Solarstrom übernimmt für Sie die gesamte Planung, Berechnung und Auslegung der Solaranlage. Die sorgfältige Ausführung und Umsetzung, sowie die Inbetriebnahme und den Service. Alles aus

einer Hand, selbstverständlich werden Sie auch in Bezug auf die verschiedenen Förderungen, Einspeisevergütungen und die Regelungen des aktuellen Raumplanungsgesetzes beraten. Sämtliche Formalitäten werden für Sie erledigt. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, in eine Solaranlage zu investieren. Das Preis-Leistung Verhältnis stimmt und Sie erhalten zusätzlich Fördergelder vom Bund. Welche Solaranlage passt optimal auf Ihr Hausdach? Melden Sie sich für eine kostenlose Beratung mit Dachanalyse. PIKEY SOLEY GmbH – Das Solarfachgeschäft mit Erfahrung für Solarwärme, Solarstrom und Solarspeicher – aus der Region! Wir werden Sie begeistern! PIKEY SOLEY GmbH, Oberer Chriesmattweg 2, 4461 Böckten. 061 973 07 77; www.pikey.ch; info@pikey.ch

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16 BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26. Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57.

 Mütter- und Väterberatung

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Nachhilfestunden für Primarschüler und Deutsch für Ausländer gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen.

ten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Pro Senectute und Spitex

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszei-

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


DORFPLATZ NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Sylt Merian Die Lust am Reisen Die Insel Sylt war für mich von jeher ein Traumziel. Das ist es aber für viele andere Menschen auch und so ist die Insel immer voller und auch mondäner geworden. In diesem neuen Merianheft werden Orte vorgestellt, wo noch das «alte» Sylt spürbar ist. Das Merian-Magazin ist eine seit 1948 monatlich erscheinende Reisezeitschrift. Die Hefte befassen sich jeweils mit einer geografischen Region, einem Land, einem Landesteil, einer Insel, einer Ländergruppe oder einer Stadt. In Artikeln und Reportagen, meist bebildert, werden die Geografie, die Wirtschaft, die Politik, die Geschichte und Literatur, aber auch Museen, Kunst und Kultur und die Gastronomie einer Region dargestellt. Chefredakteur ist seit 2002 Andreas Hallaschka. Max Frisch schrieb 1949 von Sylt aus an Dürrenmatt : «Hier, zwischen Dünen und endlosem Wasser, ist es herrlich. Eine völlig andere Welt.» Eine völlig andere Welt ist die Insel immer noch. Wenn man Westerland per Bahn erreicht und dann in Hörnum oder Rantum zum ersten Mal über den Dünenkamm auf die offene See schaut, ist das ein überwältigendes Gefühl! Seit Frisch die Insel besuchte, ist vieles anders geworden. Die vielen Touristen füllen die Insel zu jeder Jahreszeit und alles ist kommerzieller und teurer. Aber die hohen Dünen, der scharfe Wind und die mächtige Brandung sind gleich geblieben. Die Wucht der Natur ist immer noch sehr intensiv. Das Heft macht Lust auf Reisen, wie es ja auch der Titel verspricht. So viel Meer sieht man selten und man kann gut verstehen, dass Thomas Mann 1927 schrieb «An diesem erschütternden Meere habe ich tief gelebt.»

Christine Eckert

Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Der lebendige Garten

Bibliotheken und Leidenschaft

WOS. Frühlingszeit – Zeit für den Garten. Der Garten ist ein wichtiger Lebensraum für die einheimischen Tiere. Doch die Tiere und die damit verbundenen Erlebnisse werden rarer, weil die Gärten immer naturfremder werden. Was kann der einzelne tun, damit sein Garten ein besserer Lebensraum für Tiere wie Igel, Vögel, Insekten, usw. wird? In einem Vortrag zum Thema «Lebendiger Garten» möchten der Natur- und Vogelschutzverein und der Referent Andres Sprecher den natürlichen Garten den Zuhörern näher bringen. Der Verein hat zudem eine Broschüre zum Thema Garten erstellt und wird diese vorstellen. Der kostenlose öffentliche Anlass findet am 14. April um 19.15 Uhr im Restaurant Traube in Büsserach statt.

GESUNDHEITSTIPP

Harmlos

Leidenschaft: Gemeinsame Aktion der Bibliothek Breitenbach und Stedtlibibliothek FOTO: ZVG Laufen.

Ein harmloses Naturheilmittel mit grosser Kraft. Rosengewächse sind immer ein Blickfang. Im Frühling zieht uns der herrlich blühende Strauch des Weissdorn-Crataegus in lichten Wäldern und Hecken in den Bann. Die roten Früchte leuchten uns im August entgegen. Seine regulierende Wirkung auf das Herz hat ihm den Namen Herzpflanze eingetragen. Es wird vor allem bei hohem Blutdruck eingesetzt. Wenn die Wirkung von Crataegus allein nicht ausreicht, so könnte seine Begleitung neben einem Herzmedikament mit dem Hausarzt diskutiert werden. Dies um die Dosis eventuell zu reduzieren. Beim muskelschwachen Altersherz mit niedrigem Blutdruck wirkt Weissdorn als Blutdruckregler. Bei Asthma ist eine günstige Kreislaufregulation gewährleistet. Als Seelenmittel wird diese Naturmedizin häufig vergessen. Herz und Rhythmus gehören zusammen. Wenn unsere Leben aus dem Rhythmus fällt, Stress uns in der Zange hält, benötigen wir die Hilfe von Weissdorn. Ruhe kehrt ein, lässt uns besser schlafen und löst Beklemmungsgefühle. Meine Grossmutter trank jeden Abend ihre Tasse Weissdorntee um ihr Herz zu stärken. . In Form von Weissdorntropfen ist diese Naturmedizin noch wirksamer. Gewinnen wir Lebensjahre und verleihen wir der Seele Flügel. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Das Image unserer Bibliotheken ist bei vielen Nicht-NutzerInnen immer noch das einer leicht angestaubten Bücherausleihstation. Wir haben unser Angebot in den letzten Jahren jedoch stark ausgebaut und den modernen Informationsbedürfnissen angepasst. Längst bieten unsere beiden Bibliotheken mehr:

GEDANKENSTRICH

Wir sind Veranstaltungsort und Treffpunkt, Lesesaal, Lernort und Garant, dass verlässliche Informationen allen Interessierten niederschwellig zur Verfügung stehen. Damit die breite Angebotspalette unserer Bibliotheken in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen wird und neue Nutzergruppen erschlossen werden können, wurde im vergangenen Jahr die nationale Imagekampagne BiblioFreak ins Leben gerufen. Das Spektrum der mitwirkenden Bibliotheken reicht vom kleinen, mobilen Bibliobus im Jura bis zur Nationalbibliothek in Bern und spiegelt die Vielfalt der Bibliothekslandschaft Schweiz. BiblioFreak will dafür sorgen, dass diese auch in Zukunft so vielfältig bleibt. In den Monaten April und Mai stehen die Bibliothek Breitenbach und die Stedtlibibliothek Laufen ganz im Zeichen der Imagekampagne BiblioFreak. Überzeugen Sie sich vor Ort oder auch digital über das vielfältige Angebot unserer beiden Bibliotheken und werden Sie ein Freak. Egal, wofür Sie sich begeistern, ob für Segeln oder Slammen, Astronauten oder Hexen, Technik oder HipHop, wir sind für Sie da und unterstützen Ihre Leidenschaften. Zeigen Sie den andern, was für ein Freak Sie sind und wie unsere Bibliotheken Sie dabei unterstützen. Damit wecken Sie Aufmerksamkeit, auch für Ihre Bibliothek. Posten Sie jetzt auf www.bibliofreak.ch! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliothek Breitenbach und Stedtlibibliothek Laufen www.klv-breitenbach.ch www.stebilaufen.ch

LESERBRIEF

Grüne Karte für die KELSAG Ich habe mich sehr gefreut über den Mut und die Realitätsbezogenheit der KELSAG, ihren Flyer zur Abfallentsorgung in 7 Sprachen in den Verteiler zur Bevölkerung zu bringen, deutsch als letzte Sprache. Hervorragend. Wer seine Füsse je einmal in Richtung Süden bewegt hat, der weiss, dass schon bald jenseits der Alpen die Abfallproblematik sichtbar wird. Da liegen Plastiksäckli, vom Winde verweht über die Felder zerstreut, es gibt wilde Deponien mit Elektroschrott und anderem Giftmüll. Je weiter man nach Süden und auch Osten sich bewegt, gar den Weg übers Meer wagt, desto schlimmer wird die tägliche Umweltkatastrophe. Nun strömen die Menschen aber in die Gegenrichtung, zu uns. Sie haben nicht in einem privilegierten Land gelebt. Sie haben keine «Umwelterziehung» schon als Kind erhalten. Ihre Heimatländer haben keine KELSAG.

Diese Länder ersticken im Müll, für dessen Know-how wir mitverantwortlich sind mit unserem vorgelebten «Fortschritt». Nur haben diese Länder kein Geld für Kehrichtverbrennungsanlagen, Recycling und geordnete Deponien… Die Schweizerbevölkerung ist gefordert, diese Menschen, die jetzt unter uns leben, für diese Themen, für die sie meist kein oder wenig Bewusstsein mitbringen, zu sensibilisieren. Das ist nur möglich, wenn sie Anleitungen in ihrer eigenen Sprache lesen können. Deshalb danke ich der KELSAG sehr für die sichtbargemachte Thematik und Problematik, indem sie das Merkblatt in so vielen Sprachen veröffentlicht hat und damit einen wesentlichen Beitrag zur Integration der hier lebenden Menschen aus anderen Kulturen leistet. Brigitte Jaeggi Rodersdorf

AUSSTELLUNG HÖLSTEIN

Katja zurück im Stall ihrer Grossmutter

Züchterglück: Katja mit Thomas Henz (l) und Josef Rohn. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

BB. An der Frühlingsschau Hölstein wurden 125 Tiere der Rassen Weisses Alpenschaf, Schwarzes Bergschaf (SBS), Braunköpfiges Fleischschaf, Texel, Suffolk und Dorper aufgefahren, und zwar je zur Hälfte aus den Kantonen Baselland und Solothurn. Die eineinhalbjährige Aue Katja wird in rund 14 Tagen zum ersten Mal lammen. Sie wurde präsentiert vom Halter

Thomas Henz, Bärschwil, und ihrem Züchter Josef Rohn, Subigen. Katja ist ein Schaf der Rasse SBS, auch unter dem Namen Juraschaf bekannt. Die beiden Männer schwärmen: «Für uns ist das SBS das schönste Schaf, es ist zutraulich, fruchtbar und berggängig.» Die Grossmutter von Katja stand schon in Henzens Stall, wurde dann gekauft von Rohns und nun ist die Enkelin zurück in Bärschwil.

«Bewegende Dimensionen» von Marianne Maritz WOS. Das klassische Verständnis eines Bildes ist, wenn es einmal fertig gestaltet ist, bleibt es unverändert, abgesehen vom unvermeidlichen Alterungsprozess. Diese Grenze überschreitet die in Reinach lebende Künstlerin Marianne Maritz mit einem Teil ihrer Werke, die sie vom 8. bis 30. April in der Galerie Werkstatt und der Galerie Gemeindehaus ausstellt. Für den Betrachter resp. Besitzer eines dieser Werke ergibt sich die Möglichkeit, Bildteile zu bewegen und sie so zu einer neuen Komposition umzugruppieren. Der Gedanke, dass Kunst bewegen kann, erhält damit eine zusätzliche Dimension. Denn wenn man das Bild verändern, eben bewegen kann, so dass daraus eine neue Komposition mit den gleichen zur Verfügung stehenden Elementen entsteht, dann kann man durchaus von «zu bewegender Kunst» sprechen. Gleichzeitig erschliessen die Künstlerin und die entdeckungsfreudigen Betrachter gemeinsam «Bewegende Dimensionen».

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Getragen werden die Arbeiten von Marianne Maritz durch ihre Experimentierfreude und Offenheit, die sich durch ihre Arbeiten wie ein roter Faden verfolgen lassen. Wechselnde Maltechniken, die Verwendung unterschiedlichster Materialien, das Herstellen von Skulpturen, aber auch Collagen, Drucke etc. sind Zeichen der intensiven, künstlerischen Auseinandersetzung und, im Sinne von «Bewegende Dimensionen», das Bestreben die künstlerischen Dimensionen neu zu setzen. Die Ausstellung «Bewegende Dimensionen» wird mit der öffentlichen Vernissage vom 8. April, 19.30 Uhr, im Lichthof des Gemeindehauses eröffnet. Es sprechen Vera Egli-Schlösser und Gemeinderat Paul Wenger. Einen heiter-musikalischen Akzent setzen «Singsalabim». Die Ausstellung ist vom 8. bis 30. April in der Galerie Werkstatt und Galerie Gemeindehaus zu sehen. Weitere Informationen siehe Inserat oder www.kir-bl.ch und www.art.rmm.ch

In die Ecke, Besen, Besen! Seids gewesen

Gini Minonzio Die Welt ist ungerecht! So ungerecht! Ich meine, als ich noch mitten in der Pubertät steckte, gab ich mir auch alle Mühe, die Lehrer so richtig zu ärgern. Eine Zeit lang brachte ich sie in Rage, indem ich im Schulhausgang provokativ «We don’t need no education …» vor mich hinpfiff, also «Wir brauchen keine Bildung, wir brauchen keine Gedankenkontrolle» der Band Pink Floyd. Das war immer ein Mordsgaudi, doch konnte ich höchstens zwei Lehrerköpfe aufs Mal rot anlaufen lassen. Was ich sehr bedauerte. Und heute? Das ist vollkommen ungerecht. Da geben zwei Baselbieter Schüler der Lehrerin die Hand nicht mehr. Und was passiert? Die halbe Schweiz bekommt einen roten Kopf. Die Schulleitung erarbeitet Direktiven, die Journalisten schreiben sich die Finger fusselig, die Bildungsdirektorin spricht ein Machtwort, und es wird sogar ein Gutachten in Auftrag gegeben. Und eine Bundesrätin gerät öffentlich ausser Atem! Ich muss aus vollem Hals lachen. Da haben es zwei Pubertierende geschafft, eine Höchstzahl an Erwachsenen in Rage zu bringen! Chapeau für diese Leistung! – Das waren meine ersten Gedanken zum Thema. Aber harmlos ist dieser Streich eigentlich nicht. Es kann doch nicht sein, dass nun so viele Leute auf diesen zwei Jungs herumhacken. Das ist eine unmenschliche Flut an Kritik. Das hält niemand aus. Mir kommt Goethes Zauberlehrling in den Sinn, der im «entsetzlichen Gewässer» unterzugehen droht, das er im jugendlichen Überschwang und Ungehorsam selber provoziert hat. Die Geister, die er rief, wird er nicht mehr los. Bis sein Meister wiederkommt und souverän mit drei Sätzen den wasserbringenden Besen in die Ecke schickt und so das Unglück aufhält. Es gehört seit Urzeiten zu den Lebenspflichten der Jugendlichen, zu provozieren. Und es gehört zu den Pflichten der Älteren, erst einen roten Kopf zu bekommen und nach einem Donnerwetter schallend zu lachen. Die ersten zwei Punkte hätten wir nun zur Genüge praktiziert. Nun können wir lachen und damit den zwei Jungs und der Schule einen sympathischen Ausweg offen lassen.

LESERBRIEF

Danke Liebe Einwohner/innen von Zullwil Sie haben sich in den letzen Wochen intensiv mit der Abstimmung vom 3. April auseinandergesetzt. Das wurde in der historisch hohen Stimmbeteiligung sehr deutlich sichtbar. Das Wohl und die Zukunft unserer Gemeinde liegt Ihnen am Herzen, egal ob Sie ein Ja oder ein Nein in die Urne gelegt haben. Die wirklichen Gewinner dieser Abstimmung sind alle Zublerinnen und Zubler. Sie haben bewiesen, dass unser Dorf die Demokratie aktiv lebt. Im Namen des unabhängigen Komitees Esthi Wunderlin


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 7. April 2016 Nr. 14

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Akustiktest abgesagt: Nur wenige Testpersonen erschienen am 1. April in Erschwil zur angekündigten Ausmessung der Akustik im Festzelt der Brass Band Erschwil. Schliesslich stand anstelle des grossen Zeltes auch nur eine Miniaturausführung für den Apéro, um den von Markus Wohlgemuth (r.) verfassten Beitrag zu feiern. Immerhin – der fälschlicherweise unterzeichnende Wochenblattredaktor war dabei und freute sich über den gelungenen Aprilscherz mit den Organisatoren des FOTO: MARTIN STAUB kommenden Bezirksmusiktages vom 27. bis 29. Mai 2016.

LAUFEN

LAUFEN

Chormusik in der Katharinenkirche

Die Musikschule präsentiert Instrumente

dust. Der jurassische Kammerchor «Chœur de Chambre Jurassien» ist in Laufen bei den Liebhabern sakraler Chormusik bekannt. Schon öfter waren die Sängerinnen und Sänger aus der Umgebung von Delémont hier in der St.-Katharinen-Kirche für ein ausserordentliches Konzert zu Gast. Am kommenden Sonntag, 17 Uhr, wird der rund zwei Dutzend Interpreten umfassende Chor in der Laufner Herz-Jesu-Kirche einmal mehr eine eindrückliche Kostprobe seines dynamischen Gesanges geben. «Lux aeterna», so der Titel des diesjährigen Konzertauftritts, erstmals aufgeführt am 25. März in Courroux unter der Leitung von Mark Kölliker, beinhaltet nebst dem Titellied «Lux aeterna» von Morten Lauridsen (geb. 1943) auch «Die mit Tränen säen» von Heinrich Schütz (1585–1672), «Requiem» von

Peter Cornelius (1824–1874) und «Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen» von Johannes Brahms (1833– 1897). Dieses Chor-Konzert wird begleitet von der italienischen, in Sizilien geborenen Organistin Caterina Saporna. Der «Chœur de Chambre Jurassien» wurde vor rund fünf Jahren auf Anregung ihres musikalischen Leiters Mark Kölliker gegründet. Seither haben sich die Mitglieder der Formation, die normalerweise als A-cappella-Chor (ohne Instrumentalbegleitung) auftritt, schon verschiedene Auszeichnungen verdient, so unter anderem 2013 am schweizerischen Chorwettbewerb den ersten Preis in der Kategorie «Gemischte Chöre». Im November wird der Chor am diesjährigen Schweizerischen Chorwettbewerb in Aarau teilnehmen. Lux aeterna, Chœur de Chambre Jurassien, Sonntag, 10. April, 17.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche Laufen.

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Lust auf: Essbare Wildkräuter im Garten?

WOS. Die Musikschule LaufentalThierstein lädt am kommenden Samstag, 9. April, zur Instrumentenpräsentation im Alts Schlachthuus in Laufen ein. Um 13.30 Uhr und um 15.00 Uhr finden kurze Musikvorführungen statt. Jeweils danach können alle Instrumente ausprobiert werden und die Kinder und ihre Eltern können sich über die richtige Instrumentenwahl informieren und die Lehrpersonen persönlich kennenlernen. Das Sekretariat ist ebenfalls geöffnet. Anmeldeschluss für das kommende Semester ist der 31. Mai. Erstmals besuchen in diesem Jahr viele Primarschulklassen der Region am Freitag davor exklusiv die Aufführungen des «Musikzauberschloss» der Musikschule. In dieser musikalischen Zaubergeschichte lernen die ca. 600 Kinder alle Musikinstrumente auf humorvolle Weise kennen.

Frauen helfen Frauen LAUFEN/REGION. WOS. Die Taschenbörse der beiden Frauen-Serviceclubs Zonta und Soroptimist Basel und Region entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. Bei der 2. Ausgabe der Taschenbörse in der Basler Elisabethenkirche vom letzten Samstag wechselten erneut Tausende von Handtaschen die Besitzerin. Der Erlös von gegen 40 000 Franken geht an das Haus für Mutter und Kind Wegwarte in Basel und Ita Wegmann in Gempen. Die Institutionen begleiten Frauen mit nachgeburtlichen psychischen Schwierigkeiten. Wer am Samstag in Basel nicht dabei sein konnte, dem bietet sich am Sonntag, den 1. Mai in Laufen Gelegenheit, das Verpasste nachzuholen. Die beiden Frauen-Serviceclubs werden am 1. Mai Markt erneut mit Second-Hand-Taschen präsent sein. Die beiden Verkaufsstände sind eingangs der Bahnhofstrasse beim Birs Center zu finden. Brass Band konzertiert SEEWEN. WOS. Der musikalische Leiter, Stephan Bitterlin, habe es ausgezeichnet verstanden, Musikantinnen und Musikanten auf dieses Konzert einzustimmen, heisst es im Programmflyer zum diesjährigen Jahreskonzert der Brass Band Seewen. Am kommenden Samstag, 9. April, können sich Zuhörerinnen und Zuhörer davon überzeugen, ob dem so ist. Konzertbeginn 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle. Zwei Gastbands innert zwei Tagen BÜSSERACH. WOS. Ihr Jahreskonzert zelebriert dieses Wochenende auch die Brass Band Konkordia Büsserach, unter der Leitung von Tristan Uth. Am Freitag, 8., und Samstag, 9. April, (20.15 Uhr) in der Turnhalle Süd. Sie spielt beidtags im ersten Konzertteil des Abends. Den zweiten Teil bestreiten zwei Gastbands, die es in der Region wohl nicht so bald wieder zu erleben gibt. Am Freitag sorgt die Stadtmusik St.Gallen, unter der Leitung von

Tristan Uth, am Samstag die Bayerische Brass Band Akademie 3BA unter der Leitung von Thomas Ludscher, in Büsserach für einen grossen Auftritt.

MUSIK-TIPP

Birdy Jasmine van den Bogaerde alias Birdy ist die Tochter einer Konzertpianistin und eines Schriftstellers. Die Britin mit niederländisch-belgischen Wurzeln hat schon in früher Kindheit begonnen, Klavier zu spielen und Songs zu schreiben. Erst 14 Jahre alt, schaffte sie 2011 mit ihrer Coverversion von Bon Ivers «Skinny Love» und dem Debütalbum «Birdy» den internationalen Durchbruch. Der Nachfolger «Fire Within» (2013) war ebenfalls ein Volltreffer. Nun liegt mit «Beautiful Lies» (Warner Music) der Longplayer Nummer drei vor. Er handelt vom Erwachsenwerden und umfasst 14 Songs, die Birdy entweder selber oder zusammen mit anderen Autoren kreiert hat. Es ist ein Wechselspiel von reduziert und von ausladend arrangierten Stücken, welche den musikalischen Reifeprozess des Jungstars aufzeigen. Birdy gewährt uns mit ihren Liedern Einblick in ihr Denken und Fühlen. «Beautiful Lies» ist ein weitgehend melancholisches, aber kein allzu bedrückendes Popalbum von guter Qualität. Birdy gastiert am 25. April im Volkshaus in Zürich. Benno Hueber

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