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P.P. 2540 Grenchen Post CH AG

31. März 2016 | Nr. 13 | 77. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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BETTLACH Wenn sich Kinder einen Hund wünschen, müssen die Eltern voll dahinter stehen. Sie tragen die Verantwortung, und die lässt sich nicht auf die Kinder abschieben.

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n jedem vierten Schweizer Haushalt lebt eine Katze. Nummer zwei auf der Beliebtheits-Skala der Haustiere belegen die Hunde. Katzen und Hunde sind damit mit Abstand die beliebtesten Gefährten des Menschen. «Doch während eine Katze relativ einfach zu halten ist, benötigt ein Hund viel Zuwendung und Pflege», weiss Gabriela Bertini, zertifizierte SKN-Hundetrainerin aus Bettlach. «Deshalb müssen die Eltern hundertprozentig dahinter stehen, wenn es darum geht, ob sich die Familie einen Hund anschafft.» Viele Kinder wünschen sich einen Hund, versprechen im Vorfeld auch, sie würden sich ganz bestimmt und 100-prozentig um ihn kümmern. Und nein Mami, du hast ganz sicher rein gar nichts mit dem Hund zu tun. Das mag in Ausnahmefällen zutreffen. «Das ein Kind aber regelmässig noch vor der Schule mit dem Hund raus geht, wird wohl eher selten der Fall sein», sagt Gabriela Bertini. Verlassen sich die Eltern auf die Versprechungen ihrer Kinder und sind selber nicht bereit, Zeit in einen Hund zu investieren, landet dieser in vielen Fällen irgend-

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Gewerbe in Bettlach Gabriela Bertini mit ihrem Rüden Samso. (Bild: zVg.) wann im Tierheim. «In dem Fall wäre eine Katze oder ein Meerschweinchen als Haustier angebrachter.» Steht allerdings die ganze Familie oder zumindest ein Elternteil hinter dem Projekt ‹Hund›, dann ist er mit Sicherheit eine riesengrosse Bereicherung für die Familie. Das Zusammenleben mit einem Hund kann sich positiv auf die emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes auswirken, sein

Verantwortungsbewusstsein stärken. Gabriela Bertini hat sich ihren Wunsch nach einem Hund erst als Erwachsene erfüllt und vor neun Jahren den Rüden Samso in die Familie aufgenommen, als ihre beiden Kinder 11 und 13 Jahre alt waren. Heute arbeitet sie als mobile Hundetrainerin, bietet auch Gruppenkurse an und ist Anlaufstelle für den obligatorischen Sachkundenachweis (SKN).

Einwohner: 4860 Höhe über Meer: 489 m Fläche: 12,2 km2

B e t tl a c

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Diese Woche im


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Veranstaltungen

Donnerstag, 31. März 2016 | Nr. 13

Herzliche Gratulation! Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter der Firma Bolliger & Co. AG in Grenchen/Aarberg/Biel/Münchenbuchsee gratulieren

Herrn Jonas Schwarzenbach zum 30-Jahr-Firmenjubiläum. 1137111

Für deine langjährige Mitarbeit, dein Engagement danken wir dir herzlich.


Amtliche / Kirche

Nr. 13 | Donnerstag, 31. März 2016

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Thaçi Sherif, Witmattstrasse 25 2540 Grenchen Bauvorhaben Velounterstand Bauplatz Witmattstrasse 25 / GB-Nr. 1722 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 14. 4. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Paris Marco, Adolf-Furrer-Strasse 55 2540 Grenchen Bauvorhaben Sitzplatzüberdachung Bauplatz Adolf-Furrer-Strasse 55 / GB-Nr. 8657 Planverfasser Fortmann AG, Wassergasse 14 4375 Lohn-Ammannsegg Einsprachefrist 14. 4. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen.

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 3. April 2016 10.00 Gottesdienst mit Taufe. «Bekehrung», Predigt über den Philipperbrief 3, 1–16. Pfarrerin Kornelia Fritz. 10.00–11.00 KIK – Kinder Kirche. Donnerstag, 7. April 2016 9.00 Chinderchile Zytglöggli. Markuskirche Bettlach Sonntag, 3. April 2016 10.00 Gottesdienst zum Sonntag Quasimodogeniti. «Wie neu geboren!», 1. Petrus 1, 3–9. Pfarrer Donald Hasler.

Gesuchsteller

Grenchen, 31. 3. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Stadtpräsidium / Stadtkanzlei Am Dienstag, 5. April 2016, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. Traktanden 1. Protokoll der Sitzung Nr. 2 vom 1. März 2016 2. Genehmigung Demission von Heinz Müller, ordentliches Mitglied des Gemeinderates (SVP), und Kenntnisnahme Wahlfeststellungen Marc Willemin, ordentliches Mitglied, und Alexander Spiegel, 1. Ersatzmitglied 3. VERTRAULICH / NICHT VERÖFFENTLICHEN 4. Polizeikommandant Christian Ambühl – Ernennung zum Hauptmann 5. Tagesstrukturen: Verschiebung von Tagesstrukturund Mittagstischkapazitäten 6. Bewilligung von Kreditüberschreitungen für das Jahr 2015 Kreditkompetenz Gemeinderat 7. Bewilligung von Kreditüberschreitungen pro 2015 8. Teilzonen- und Gestaltungsplan Sunnepark mit Sonderbauvorschriften / GB Nr. 4270 u. 9205 / Antrag zur öffentlichen Auflage / Projektanpassung 9. Energiestadt Grenchen / Re-Audit 2016 / Energiepolitisches Programm 2016–2020 / Genehmigung 10. Projekt Effibau: Informationen zum Projektstand 11. Kantonales Projekt Start.Integration: Teilnahme als Pilotstadt 12. Gemeinderatskommission: Demission von Gemeinderat Heinz Müller als Ersatzmitglied, Ersatzwahlvorschlag der SVP: Gemeinderat Richard Aschberger 13. Genossenschaft Parktheater Grenchen: Vertretung Stadt Grenchen: Nomination von Christian Egli, Baudirektion, als Verwaltungsrat 14. Mitteilungen und Verschiedenes STADTKANZLEI GRENCHEN

VERANSTALTUNGEN

Vereinigte Schützengesellschaften Grenchen-Bettlach Schiessbetrieb in der Schiessanlage Lauacher in Bettlach 2016. Die Schiessanlage Lauacher wird durch die Vereine vom Montag, 28. März 2016, bis Samstag, 29. Oktober 2016 wie folgt belegt: Montag bis Freitag 17.00–21.00 Uhr Samstag 7.00–12.00 Uhr und 13.00–19.00 Uhr Sonntag und Feiertage 7.00–12.00 Uhr Diese Zeitangaben haben Gültigkeit für die 300-m-, sowie für die 50-m- und die 25-m-Distanz. Die genauen Zeitangaben der einzelnen Sektionen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Die Pistolenschiessanlage Lauacher wird von der Stadtpolizei vom Montag, 28. März 2016, bis Samstag, 25. März 2017 wie folgt belegt: Montag bis Freitag 7.30–12.00 Uhr und 13.00–17.30 Uhr Diese Zeitangaben haben Gültigkeit für die 50-m- und die 25-m-Distanz. Die genaue Planung der einzelnen Schiessanlässe obliegt der Stadtpolizei. Vor dem Betreten der Gefahrenzone wird gewarnt. Wir bitten, die Warntafeln, den Warnsack und die Wegsperren zu beachten. Die Schützenstube ist bei allen Anlässen geöffnet. Für die VSGB Die Betriebskommission P. Kupper Quartierstrasse 23 2540 Grenchen Tel. 032 653 04 94

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 2. April 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Weisser Sonntag, 3. April 10.00 Eucharistiefeier – feierliche Erstkommunion gemeinsam mit den italienischen und spanischen Missionen. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache entfällt. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache entfällt. Dienstag, 5. April 9.00 Eucharistiefeier in der Josefskapelle. 19.00 Abendlob in der Kapelle.

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MARKTHOF LENGNAU Jungfraustrasse 2, 2543 Lengnau Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7.00–19.00 Uhr | Samstag: 7.00–17.00 Uhr

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Mittwoch, 6. April 19.00 Eucharistiefeier. Donnerstag, 7. April 9.00 Eucharistiefeier. 19.00 Abendlob in der Kapelle. Freitag, 8. April 8.00 Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 3. April 2016 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Dr. Klaus Wloemer, anschliessend Kirchenkaffee. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 5. April 2016 20.00 Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 3. April 2016 10.00 Gottesdienst mit Kinderprogramm.

Sonntag, 3. April 2016 10.00 Gottesdienst an der Mühlestrasse 9, mit spannendem Kinderprogramm. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen / Bettlach

Nr. 13 | Donnerstag, 31. März 2016

«Ein Hund braucht klare Signale» 2. Liga interregional - Gruppe 5 FC Olten - SC YF Juventus 2 FC Rothrist 1 - FC Dulliken

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Tabelle 2. Liga interregional - Gruppe 5 1. FC Red Star ZH 16 13 0 3 2. FC Dulliken 16 10 2 4 3. NK Pajde 15 8 3 4 4. SC Zofingen 15 7 5 3 5. SV Höngg 16 7 5 4 6. FC Subingen 16 7 4 5 7. Team Aargau U-21 16 7 2 7 8. FC Olten 16 6 4 6 9. FC Lenzburg 1 15 6 1 8 10. FC Wohlen 2 15 6 1 8 11. FC Kilchberg-R. 15 4 4 7 12. FC Rothrist 1 16 4 4 8 13. SC YF Juventus 2 16 4 4 8 14. FC Grenchen 15 0 1 14

36:18 39 41:21 32 28:17 27 38:22 26 30:2026 27:21 25 35:38 23 21:25 22 29:27 19 25:29 19 26:30 16 31:41 16 19:33 16 11:55 1

2. Liga Interregional, Gruppe 5 So 03.04.2016 Meisterschaftsspiel SC YF Juventus 2 - FC Grenchen 1

14:00

BETTLACH Ein Hund braucht eine klare Führung – dann ist er eine Bereicherung für die ganze Familie. Wird ihr Leben durch Verhaltensauffälligkeiten des Hundes eingeschränkt, stecken häufig Kommunikationsprobleme dahinter – hier kann ein individuelles Hundetraining helfen. SABINE BORN (TEXT)

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lingelt man an der Türe bei Gabriela Bertini, hört man kein Hundegebell. Sie öffnet die Türe, begrüsst mich und erst ein paar Schritte hinter ihr steht ein schöner Golden Retriever. Samso heisst er. Der Hund schnuppert, lässt sich streicheln, läuft dann wieder weg, liegt während unseres Gesprächs im Wintergarten und man hört keinen Mucks von ihm. «So sollte es sein», sagt Gabriela Bertini. «Ich führe ‹unser Rudel›. Mein Hund muss mich nicht vor Fremden beschützen.» Genau das sei nämlich häufig das Problem. «Ich komme zu den Leuten und wenn die Türe aufgeht, springt als erstes der Hund an mir hoch.» Ein Indiz dafür, dass in dieser

Familie der Hund die Verantwortung übernommen hat, und damit sei er überfordert.

Körpersprache ist wichtig «Die meisten Schwierigkeiten mit unseren Vierbeinern basieren auf Kommunikationsproblemen», führt Gabriela Bertini weiter aus. «Zum einen ist die Körpersprache sehr wichtig, zum anderen braucht der Hund klare Signale.» Es bringe nichts, den ganzen Tag auf den Hund einzureden. So entstehen im Laufe der Zeit Probleme wie Leinenaggression – der Hund zerrt ständig an der Leine. Aber auch andere Verhaltensauffälligkeiten entwickeln sich und das tönt dann so: «Wir können keinen Besuch empfangen, weil dieser sofort verbellt oder angegriffen wird», «Wir können den Hund nie von der Leine lassen, weil er alles jagt, was sich bewegt – Velofahrer, Jogger, Wildtiere, Katzen auch andere Hunde». Kurz, wenn das Leben eingeschränkt wird, weil sich der Hund ‹schwierig› verhält, sollte der Hundehalter handeln. Und meistens greift in solchen Fällen ein individuelles Hundetraining am besten. Gabriela Bertini besucht ihre Kundinnen und Kunden persönlich, bietet auch kostenlose Beratungsgespräche an. «Ich arbeite da, wo der

Hund zu Hause ist, in seiner gewohnten Umgebung und kann das Training so individuell auf Halter und Hund abstimmen», erklärt die Hundetrainerin. Das ist sehr effektiv. Sie habe mit ihrem ●

Wochenthema

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Rüden Samso selber einst die üblichen Hundeschulen mit angrenzendem Hundepark durchlaufen. Die sind so weit so gut und hilfreich, die Gruppe ist aber zu gross, um auf individuelle Schwierigkeiten einzugehen. «Das haben mir auch viele Hundehalter bestätigt», so Gabriela Bertini.

Sachkundenachweis obligatorisch Auch sie fühlte sich damals in einer solchen Gruppe nicht besonders gut aufgehoben, hat sich vor neun Jahren – als ihr Rüde Samso noch ein Welpe war – dann selber intensiv weitergebildet und ihr Hobby schliesslich zum Beruf gemacht. Gabrieal Bertini arbeitet heute als mobile Hundetrainerin, bietet auch Gruppenkurse an und ist Anlaufstelle für den Sachkundenachweis (SKN), der seit 2008 obligatorisch ist und einen Theoriekurs beinhaltet –

Konsequenz ist wichtig

3. Liga - Gruppe 2 So 03.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Selzach - FC Grenchen 2

11:00

Junioren A+ Di 05.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen - FC Dulliken

20:00

Junioren B1, Promotion So 03.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen - FC Niederbipp

14:00

Da drängt sich einem doch ein bisschen der Vergleich zur Kindererziehung auf. Gabriela Bertini lacht. «Ja das hat was, auch wenn die Leute das nicht gerne hören.» Aber während man einem Kind erklären könne, dass es sonntags auch mal eine extra Glace gibt, verstehe das der Hund nicht. In der Hundeerziehung heisst konsequent, wirklich konsequent. Und so konnte Gabriela Bertini noch jedem Hundehalter zu mehr Lebensqualität verhelfen, indem sie individuell auf das Mensch-Tier-Gespann eingeht. «Mein Hund Samso läuft immer locker an der Leine und bei Fuss, wenn er frei läuft. Wenn er loslaufen darf, genügt ein Befehl und er ist wieder bei mir. Samso kann auch alleine zu Hause sein.» Und so sollte es sein, der Hund ist ein Begleiter des Menschen, sollte überallhin mitgehen können, aber sein Leben nicht einschränken.

Junioren C1, Coca-Cola Junior League Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Frick - FC Grenchen a 13:15 Mi 06.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen a - FC Liestal

noch vor dem Kauf eines Hundes – sowie ein Praxis-Training, das im ersten Jahr nach Erhalt des Hundes zu absolvieren ist. «Das Training vermittelt die Grundlagen, wie ein Hund zu führen und zu erziehen ist, was man tun kann, wenn der Hund problematische Verhaltensweisen zeigt, und wie man Risikosituationen erkennt und entschärfen kann», erklärt die Hundeexpertin. Eine gute Sache, findet sie, weil man sich den Kauf eines Hundes wirklich gut überlegen muss, mit allen Konsequenzen. Auch weil man lernen muss, wie ein Hund tickt, unabhängig von seiner Rasse. «Ein Hund braucht beispielsweise ausgedehnte Ruhephasen», erklärt Gabriela Bertini und keine Rundum-die-Uhr-Aktivitäten, wie die Leute zuweilen meinen. Und ganz wichtig: «Der Hundehalter muss die Führung übernehmen. «Mit ein paar wenigen, klaren Signalen lehren wir ihn, was wir von ihm wollen, was gar nicht geht und ziehen das mit aller Konsequenz durch.» Ein kleiner Welpe auf dem Sofa mag herzig sein, ein ausgewachsener Hund vielleicht nicht mehr unbedingt. Das muss man sich aber von Anfang an überlegen: «Wo stecke ich die Grenzen? Und diese muss bereits der Welpe möglichst früh lernen.»

19:00

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GUT ZU WISSEN

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Junioren C2, Stärkeklasse 1 Fr 01.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen b - Team Jurasüdfuss 19:00 Junioren D1, Stärkeklasse 1 Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen a - FC Wiedlisbach

11:00

Junioren D2, Stärkeklasse 3 Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen b - GS Italgrenchen

13:00

Junioren D3, Stärkeklasse 3 Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel SC Derendingen - FC Grenchen c

14:00

Junioren E1, Stärkeklasse 2 Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Fulgor - FC Grenchen a

Junioren E2, Stärkeklasse 2 Sa 02.04.2016 Meisterschaftsspiel FC Grenchen b - FC Biberist

13:00

Ein wöchentlicher Service des

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Junge Orchestertöne zum Frühstück GRENCHEN Am kommenden Sonntag, 3. April lädt die Jugendmusik Grenchen zur Matinée ins Parktheater ein. Die Zuhörer erwartet ein bunter Musikreigen aus bekannten Stücken sowie ein anspruchsvolleres symphonisches Werk.

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SABINE BORN (TEXT)

11:15

Gabriela Bertini bietet auch Spaziergänge in der Gruppe an: «Wir treffen uns an unterschiedlichen Orten, beispielsweise im Wald, am See, in der Stadt oder an häufig frequentierten Spazierwegen.» (Bild: zVg.)

Die Jugendmusik Grenchen – das ist eine motivierte Gruppe junger Musikerinnen und Musiker, die am kommenden Sonntag ihr Jahreskonzert zum Besten geben», erklärt Christa Vogt, Leiterin der Musikschule Grenchen. Dafür haben die Kinder und Jugendlichen viel geübt. In Einzel- aber auch in Gesamtproben und sogenannten Registerstunden, wenn also beispielsweise alle Querflötenspieler gemeinsam üben. Und diese Registerstunden haben es in sich: «Sie sind so gestaltet, das die älteren Jugendmusiker die jüngeren unterrichten», erklärt Christa Vogt. Das

An der Jugendmusik-Matinée am kommenden Sonntag zeigen die jungen Musikerinnen und Musiker auf Grenchen was sie können. (Bild: zVg.) sei auch eine tolle Form der Jugendarbeit. Die älteren Jugendlichen geben den Kindern nicht nur fachlich einiges mit auf den Weg, sondern vermögen sie auch anders zu motivieren als ein Erwachsener. «Auch wenn die Jugendmusiker mit Dirigent Ueli Steffen natürlich eine hervorragende Person an der Spitze haben», lobt Christa Vogt auch. Der

Einzelunterricht sei das eine, das stimmige Zusammenspiel im Orchester nochmals eine andere Herausforderung. Die Schülerinnen und Schüler müssen aufeinander eingehen, zusammen spielen, einander zuhören. Natürlich könne man Fehler auch kaschieren, aber ein solches Konzert verlangt von jedem Einzelnen sehr viel ab.

Diese Einheit musikalisch erlebbar machen, darin ist Ueli Steffen ein Meister. Und das hat nicht nur mit seinen fachlichen, sondern vor allem auch mit seinen menschlichen Kompetenzen zu tun. Er sei ein herzensguter Mensch, der die Kinder gut abholen könne und zwar die kleineren ebenso wie die Älteren. «Ueli Steffen ist sozusagen das schlagende Herz der Jugendmusik.» Der Dirigent wähle jeweils auch Stücke aus, die den Jugendlichen gefallen. «Filmmusiken sind sehr beliebt, bekannte Stücke also, die mitreissen und Emotionen wecken», so Christa Vogt. Aber auch ein symphonisches Werk sei immer dabei. «Das ist viel anspruchsvoller vom Aufbau her, erfordert ein präziseres Zusammenspiel der einzelnen Instrumentalisten.» Aber schliesslich sollen die Jungmusiker an ihrem Jahreskonzert die ganze Palette ihres musikalischen Könnens präsentieren... ●

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JUGENDMUSIK-MATINÉE

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Parktheater Grenchen Sonntag, 3. April 10.15 Uhr

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Seeland / Grenchen

Nr. 13 | Donnerstag, 31. März 2016

Gemeinsames Bäumepflanzen im Eichwald BÜREN AN DER AARE Auch dieses Jahr findet wieder der traditionelle Pflanztag mit der Bevölkerung von Büren an der Aare statt. Grosse und kleine Naturliebhaber sind eingeladen, am 9. April mitzuhelfen Bäume zu pflanzen. Da Büren an der Aare bekannt für ihre Eichenwirtschaft ist und die Aktion im Eichwald stattfindet, werden natürlich Eichen angepflanzt.

noch eine stehen wird. Der Baum, welcher sich am besten entwickelt, wird über die Jahre laufend auch durch die Pflege gefördert.

Hauptsache draussen Meinrad Lüthi liebt seinen Beruf. Seit 32 Jahren ist er als Förster tätig. «Als Förster ist es wichtig, dass man länger im gleichen Gebiet bleibt. Die Bäume entwickeln sich ja auch langsam. Ein ständiger Försterwechsel wäre mühsam», erklärt Lüthi, bereits seit 19 Jahren in Büren als Förster tätig. Gerade mit der Eichenwirtschaft kann er ein sehr interessantes Gebiet verwalten. Es ist nicht weiter überraschend, dass der Förster sich auch in seiner Freizeit am Liebsten in der Natur aufhält. Ob auf den Ski oder auf dem Bike: Hauptsache draussen. Der Pflanztag wird auch dieses Jahr wieder einige Einwohner von Büren nach draussen locken. Bis jetzt hatten sie noch jedes Jahr Glück mit dem Wetter: Absagen musste man den Anlass noch nie. Lüthi freut sich auf viele motivierte Mithelfer. Für die Arbeit an der frischen Luft bekommt man ein Znüni und ein feines Mittagessen.

JENNIFER GERMANN (TEXT, BILD)

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or 18 Jahren fand der erste Pflanztag mit der Bevölkerung von Büren statt. Schon vorher traf man sich, um vor allem grosse Waldflächen von Astmaterial zu räumen, doch Meinrad Lüthi, damals neuer Förster der Burgergemeinde Büren an der Aare meinte, dass es doch für die Leute schöner sei, Bäume anzupflanzen. So fand die Tradition des Pflanztages ihren Anfang. «Wenn man einen Baum pflanzt, entwickelt sich auch eine Beziehung zu dem Baum. Oft kommen die Leute in den Wald um zu sehen, wie es «ihren» gepflanzten Bäumen aus den vergangenen Jahren geht», so der Förster. Dass dank diesem Tag die Bevölkerung auch ein bisschen Waldluft schnuppert, freut ihn. Es sei schön, in der Natur draussen gemeinsam anzupacken, denn heutzutage werde man ja viel zu oft vom Handy abgelenkt, meint Lüthi.

Jeder kann diverse Bäume pflanzen Im Gegensatz zum Pflanztag in Diessbach, wo vor allem Erwachsene kommen, trifft man in Büren oft auch Familien beim Bäume pflanzen. «Die Freude, welche die Kinder an den Bäumen haben, sehe ich besonders gerne», erzählt Lüthi. Eine Familie kann gemeinsam mehrere Bäume pflanzen. Pro Gruppe werden schlussendlich etwa 40 Bäume gesetzt und geschützt. Natürlich arbeitet jede Gruppe in ihrem eigenen Tempo. Dabei habe es durchaus auch schon Wettbewerbe zwischen den Gruppen gegeben, schmunzelt Lüthi. Willkommen um zu helfen sei jeder. «In den letzten Jahren sind auch immer wieder ein paar Asyl-

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PFLANZTAG

Meinrad Lüthi zeigt stolz die älteste Eiche des Waldes.

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«Wir pflanzen junge Eichen» 9. April im Eichwald in Büren an der Aare 8 Uhr Besammlung beim Forstwerkhof am Leimernweg 8.15 bis 14 Uhr Pflanzarbeiten im Wald (Zwischenverpflegung ist organisiert) 14.15 Mittagessen und Abschluss beim Forstwerkhof Ausrüstung: Arbeitskleidung, Handschuhe und wenn vorhanden eine Schaufel. Der Arbeitstag findet bei jedem Wetter statt. Bitte anmelden bis Mittwoch, 6. April bei Meinrad Lüthi unter Angabe von Name und Vorname sowie Anzahl Teilnehmer (Anzahl Erwachsene, Anzahl Kinder). Forstbetrieb der Burgergemeinde Büren an der Aare, Postfach 45, 3294 Büren an der Aare. Natel 079 208 94 05, Fax 032 351 23 10, E-Mail forst_m.luethi@gmx.ch

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suchende gekommen und sie haben ihre Sache sehr gut gemacht», lobt Lüthi. Die Verständigung mit den Asylsuchenden klappe immer irgendwie. Die Vereine des Städtchens würden ebenfalls ihren Beitrag leisten, denn viele Vereine benutzen den Wald auch in ihren Freizeitaktivitäten. Lüthi gefällt es, dass am Baumpflanztag viele unterschiedliche Menschen aufeinander treffen und alle gemeinsam etwas erreichen können. «Es ist ein schönes Miteinander», lacht der Förster.

Eichen stützen den Wald Gepflanzt werden junge Eichen. Um die jungen Bäume kommen Tubex-Schutzröhren, welche sie vor Verbiss und Fegeschäden durch die Rehe schützen. Die Eichen brauchen besonders viel Pflege und Schutz. «Eine Eiche benötigt viel mehr Pflege als beispielsweise

eine Buche», erklärt Lüthi. Das Waldgebiet von Büren ist der grösste Eichenbetrieb im Kanton Bern und die Eichenwirtschaft soll auch weiter gefördert werden. Nicht grundlos wird der Wald «Eichwald» genannt. Da dort der Waldboden nass und flachgründig ist, haben vor allem die Nadelbäume weniger guten Halt als bei tiefgründigen Böden. Bei Stürmen, wie zum Beispiel dem Lothar, fallen zum Teil die Nadelbäume schutzlos um. Das Anpflanzen der Eichen kann dem entgegenwirken. Da die Eichen eine tiefreichende Pfahlwurzel haben, welche zu den vorhandenen Bodenbedingungen passen, verwurzeln sie sich besser als andere Bäume. «Die Eichen sind somit die Pfeiler des Waldes, sie stabilisieren den ganzen Wald und schützen dadurch auch die Nadelhölzer», erläutert Lüthi.

«Ohne Menschenhand keine Eichen» Die ältesten Eichen des Eichwaldes in Büren sind ca. 350 Jahre alt. «Das Vorkommen der älteren Eichen zeigt auf, dass auch schon unsere Vorfahren Eichen nachgezogen haben», meint der Förster. Denn: «Ohne Menschenhand keine Eichen.» Grund dafür ist die Konkurrenz der anderen Baumarten, die die Eiche in der Jugend verdrängen würden. Bei Eichen sei es wichtig, dass sie auf grossen Flächen nachgezogen werden, meint der Experte. Sonst würden sie nicht richtig gedeihen. «Eichen brauchen genügend Licht, Platz und Schutz», erklärt er weiter. «Die Eichenwirtschaft ist mit grossem finanziellem Aufwand verbunden.» Am Pflanztag werden «Eichennester» von jeweils 19 Eichen gepflanzt, von denen im hohen Alter jedoch nur

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ren Ausstellungsinsel präsentiert sich die Firma Eggimann MSL GmbH. Die gemeinsame Begegnungszone mit einer Theke für Gespräche und Austausch ist ebenfalls wie eine Insel gestaltet und wird von Wasser und einer gelungenen Bepflanzung umrahmt. Die Einwohnergemeinde Bettlach und die Baloise Bank SOBA unterstützen grosszügig diese Sonderausstellung. Viermal findet zudem in diesem Gwärbibereich je eine Talk-Veranstaltung mit interessanten Gesprächspartnern, geleitet von Barbara Leibundgut, Gemeindepräsidentin, statt. «Aufbruch»: – nehmen wir die Begeisterung dieser jungen Generation auf und glauben mit ihnen an die Zukunft unseres Gewerbes. ●

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DIE MACHER:

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GRENCHEN

«Wüten, toben, traurig sein!» Wenn Kinder plötzlich schreien oder wild um sich schlagen, sind Eltern stark gefordert. Wie können sie ihre Kinder im Umgang mit diesen starken Gefühlen unterstützen? Für Eltern von 0-6jährigen Kindern. Freitag, 8. April, 9-11 Uhr, Grenchen (Details nach Anmeldung), Leitung: Evelyne Röthlisberger, Fachstelle kompass, Anmeldung erforderlich: 032/624 49 39 oder www.kompass-so.ch

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Philipp Bänninger und Bruno Wüthrich, Bänninger Schreinerei GmbH Andreas Eggimann, Eggimann MSL GmbH Raphael Fessler, Thomas Fessler GmbH Tina Messmer, Messmer Metallbau GmbH Philipp Schluep, Wirth Sport Martin Spielmann, SOL AG Angela Strub, Heinz Strub Elekto-Anlagen

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«Dichter als dicht»

GRENCHEN

NEWS

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Sonderausstellung « Aufbruch» an der Gwärbi in Bettlach er Gewerbeverein Bettlach lancierte vor zwei Jahren das Projekt « New Generation» mit der Absicht, dass innerhalb dieser Gruppe der Erfahrungsaustausch unter Gleichaltrigen, der New Generation, gepflegt werden soll. Das Projekt soll aber nicht nur den beruflichen Teil enthalten, sondern es soll jährlich auch ein geselliger Event stattfinden um sich auch auf einer andern Ebene näher kennenzulernen. Die Gwärbi Bettlach 2016 widmet nun der New Generation mit der Sonderpräsentation «Aufbruch» eine entsprechende Plattform. In einer Eigendynamik und mit viel Freude und Engagement haben die Teilnehmer ein Konzept erarbeitet. Die Ausstellungsstände sind in einer rundlichen Form, welche miteinander verbunden ist, aufgestellt. Diese Symbolik bedeutet, dass sich gemeinsame Unterstützung lohnt, auch in einem für sich unabhängigen Unternehmen. So entsteht eine spannende Vielfältigkeit welche auf gegenseitiger Ergänzung und Synergie beruht. Es werden z.B Sportartikel von Wirth Sport auch an den Ständen von Messmer Metallbau oder der SOL AG zu sehen sein. Die Schreinereien Fessler und Bänninger präsentieren Gegensätzliches und dazwischen lässt Angela Strub von Strub Elekto Anlagen etwas Spezielles entstehen. Als Verbindungsglied mit einer weite-

In der Reihe der Erwachsenenbildungs-Anlässe der röm.-kath. Kirche Grenchen ist der Solothurner Philosoph Reto Stampfli zu Gast und versucht sich mit Lyrik für alle Lebenslagen und Altersgruppen einen Reim aufs Leben zu machen. Montag, 4. April, 19.30 Uhr, im Eusebiushof. Eintritt frei (Kollekte). Mit Apéro im Anschluss.


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Stellenmarkt

Donnerstag, 31. März 2016 | Nr. 13

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Herr Jürg Stotzer aus Büren a. d. Aare – 28 kg Dank dem Ernährungskonzept «Nicht weniger, sondern anders essen» habe ich es geschafft mein Gewicht um fast 30 kg zu reduzieren. Im März 15 (also genau vor einem Jahr) wollte ich meine Töff-Kleider anziehen und musste mit Schrecken feststellen, dass ich da überhaupt nicht mehr reinpasste . . . – das wollte ich nicht einfach so hinnehmen. Endlich hatte ich begriffen, dass ich meinen Lebensstil ändern musste. Genau im richtigen Moment habe ich einen Zeitungsartikel übers Abnehmen mit der ParaMediForm-Methode gelesen. Ohne zu Zögern griff ich zum Telefonhörer, vereinbarte ein erstes Informationsgespräch mit Frau Aebi im PMF-Institut in Büren a. d. Aare. Das Konzept mit natürlichen Lebensmitteln, frisch zubereitet und ohne zu hungern abzunehmen, hat mir sehr imponiert und ich entschied mich sofort mit dem Programm zu starten. In Begleitung von meiner Frau Christine, traf ich mich wöchentlich mit Frau Aebi, die uns mit ihrem Wissen unterstützt hat und uns immer wieder neue Ideen, Tipps und Tricks gab um top-motiviert dran zu bleiben. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, denn heute macht mir «Essen» so richtig Spass und das gemeinsame Kochen mit meiner Frau, zusammen neue Rezepte ausprobieren . . . nur pure Freude!

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Menschen

Nr. 13 | Donnerstag, 31. März 2016

Neun Köche, schmackige Küche und eine «gute Seele» GRENCHEN Männer in der Küche, Männer am Herd. Eine Kombination, die ihren Ursprung ganz gewiss nicht in der Urzeit der Menschen hat. Hobby-Küchen sind aber nach wie vor im Trend – und das seit Jahrzehnten. Wir haben die Hardcore-Kocher unter den Grenchner Männern unter die Lupe genommen und in einer Serie beschrieben. Den Abschluss macht die Wandfluh-Chuchi. JOSEPH WEIBEL (TEXT, FOTOS)

L

ouis Erard (87) ist der Dienstälteste in der Runde, aber nicht mehr aktiv im Kochclub.1967 wurde der Kochclub gegründet mit dem Ziel, Kochkurse für ältere Männer durchzuführen. Kochen war für Louis Erard, das Urgestein der Wandfluh-Chuchi, nichts Neues. Der gebürtige Jurassier erzählt: «Wir haben schon als Jugendliche zu Hause gekocht.» Auch heute, mit bald 90 Jahren, hat er die Freude daran nicht verloren. Gut. Ein bisschen bequemer sei er schon geworden. Seine Passion jedenfalls hat er auf Sohn Ivo übertragen

Vereinschef Jürg Lerch presst die Limetten für die Vorspeisenzubereitung aus.

und ihn ebenfalls für die WandfluhChuchi begeistert. Und was für ihn gut war, soll auch für Sohnemann Yannick recht sein. Er erlebte bei unserem Besuch seine Feuertaufe und setzt damit die Familientradition in dritter Generation fort. Sechs der aktuell neun Hobbyköche treffen pünktlich um 19 Uhr in der Küche des Schulhauses IV ein. Eingekleidet im «Wandfluh-«Habit: Blaue Kochschürze, schwarzes Hemd, mit passendem Tuch um den Hals und auf dem Kopf schwarze Mütze. Edel sehen sie aus. Wenn die nur halb so gut kochen wie sie daher kommen, so wird das ein flotter Abend, denke ich mir. Novize Yannick wird gleich bei seiner Premiere in die Pflicht genommen und ist für das Menu zuständig. Klingt richtig gut: Jungsalat mit gebratener Zucchini und Tomaten-OlivenCrostini zur Vorspeise, Rinderhuftsteak mit Thymian-Speck-Kartoffeln auf geschmorten Auberginen und zum Dessert kommt ein Vanillekipferl-Zitrusfrucht-Tiramisu auf den Tisch. Dazu gibt es einen Pinot Grigio und später einen Ripasso Valpolicella aus der gleichen Kellerei im Veneto. Voilà. Jetzt geht es für Markus Schürpf, Fredy Brunner, Markus Roth, die drei Erards und Jürg Lerch der Vereinschef ans Eingemachte. Louis Erard und der Gast fallen aus der Rolle. Sie stehen da in ziviler Kleidung und harren der Dinge. «Es gibt Arbeit», sagt Ivo Erard und teilt ChuchiGründer und mich kurzerhand in die Dessertküche ein. Fünf Orangen und zwei rosa Grapefruit, steht so im Rezept, müssen geschält, von den weissen Häutchen befreit und in kleine Stücke filetiert werden. Ein Klacks ist das. Denken wir zumindest. Die Praxis sieht anders aus. Diesen «filetierte Orangentürk» habe ich nämlich schon einmal in einem zweitägigen, von meiner Frau gesponserten Küchenpraktikum bei einem Gourmet-Restaurateur erlebt. Der Küchenchef stauchte mich zusammen, weil die weissen Häutchen nicht genügend gut entfernt waren. Es ist drei Mal schlimmer als Kartoffeln pellen mit einem stumpfen Sparschäler. Louis Erard mag nicht schälen und erzählt lieber,

Sechs der aktuell neun Hobbyköche der Wandfluh-Chuchi im Porträt (links): Markus Schürpf, Fredy Brunner, Ivo Erard, Gast Louis Erard, Yannick Erard, Markus Roth und Jürg Lerch. was ihn in den aktiven Küchenjahren in der Wandfluh-Chuchi besonders bewegt hat. Wir schälen und horchen. Seit 50 Jahren führt Louis Erard Tagebuch und weiss deshalb Vieles noch, was er ohne sein schriftliches Gedächtnis wohl längst vergessen hätte. In den Anfängen wurde unter den gestrengen Blicken eines Kochs jeweils ein Menu zubereitet – damals noch in der Schulküche im ASSA- Wohlfahrtshaus. Er erinnert sich etwa an den schwedischen Braten. Er selber war leidenschaftlicher Pilzsammler und band diese Spezialität ein, als die Hobbyküche selber aktiv geworden waren und Menü kreierten. 1993 traten dann verschiedene Mitglieder altershalber aus. Neue Mitglieder wurden gesucht und auch gefunden. Wer damals beitreten wollte, musste drei Mal beim Kochen mit dabei sein und dann einstimmig aufgenommen werden. In jüngerer Zeit gehen die Hobbyköche auch mal «fremd» und lassen sich in neue Kochkünste einweihen. Und einmal im Jahr werden die Frauen zum Mahle eingeladen. Das war schon immer so. «Mit einer Schulküche», so Vereinschef Jürg Lerch, «sind wir zwar zeitlich eingeschränkt, aber die Vorteile überwiegen». Die

Ausstattung ist komplett und zwei Kochinseln sind natürlich gern genommener Luxus. Als Gegenleistung stehen die Hobby-Köche am Sonbre-Fest am Kochherd und versorgen die Festbesucherinnen und –besucher mit im Schnitt 100 bis 120 Kilogramm Fisch. Kurze Zeit, nachdem die Köche sich an Vorspeise, Hauptgang und Dessert gemacht haben, trifft eine Frau ein, die sogleich eine Schürze umbindet und beim Abguss Hand anlegt. Seit 2007 leisten sich die Köche diesen Luxus, damit Kochen, Essen und Geschirr spülen nicht zum grossen Stress wird, weil um 22 Uhr Schluss ist in der Schulküche. Ich schaue den Köchen über die Schulter. Die Orangen sind filetiert. Ivo, Louis Erard und ich haben uns aber die Note 1 nicht verdient. Ivo Erard spart dafür nicht mit dem Grand Marnier, der das ohnehin süsse Dessert noch ein bisschen süsser, aber ganz schön schmackig macht. Markus Schürpf und Fredy Brunner bereiten die Hauptspeise vor. Da gibt es viel Kleinarbeit. 40 kleine Kartoffeln müssen verarbeitet und mit den 250 Gramm Speckwürfeln verarbeitet werden. Fredy Brunner

wagt sich an die Ras el Hanout-Sauce. Fredy hat gute Arbeit gemacht. Markus Roth und Jürg Lerch bereiten den Jungsalat mit gebratener Zucchini und Tomaten-Oliven-Crostini vor. Auch die Vorspeise erhält Beifall. Die Hobbyköche sind jedenfalls gut organisiert. Es wird zwar viel geplaudert, gelacht, und die Seele lässt man auch mal baumeln mit einem Glas Pinot Grigio in der Hand. Aber das Timing stimmt. Nach der Vorspeise wird kurze Zeit danach der Hauptgang serviert. Die Dessertküche hat auch noch ihren Auftritt und serviert das spezielle Tiramisu mit filetierten Orangenstücken. Novize Yannick hat seine Premiere mit Bravour gemeistert. Laut Statuten muss er an vier Chocheten dabei sein, um offiziell aufgenommen zu werden. Für Grossvater Louis indessen ist die Wandfluh-Chuchi Vergangenheit, aber ein grosses Stück Geschichte in seinem Leben. Traditionen sind ihm wichtig. Darum lädt er auch heute noch jedes Jahr seine Familie zu Sauerkraut mit Speck, Wurst und allem Drum und dran ein. Louis hält Zeigefinger und Daumen an den Mund und sagt: «Das ist dann richtig gut.»

«Der Aufwand für 15 Minuten Filmzeit ist gigantisch» ZÜRICH / GRENCHEN «Von Faltbooten und Heringen» heisst der Kurzfilm von Elena Brotschi. An der Kulturnacht zeigt sie ihren Film erstmals in der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. SABINE BORN (TEXT, BILD)

A

uf einem Campingplatz trifft der Vogelliebhaber auf ein kurzsichtiges Mädchen, die Tauchlehrerin hütet ihre Kinderschar und ein junger Schweizer widersetzt sich dem Campingbetreiber, der überkorrekt und mit hochgezogenen Shorts auf seinem spartanisch eingerichteten Campingplatz für Ruhe und Ordnung sorgt. Und dann ist da noch der Junge mit der Taucherbrille, der auch dazugehören möchte... Die Dialoge sind kurz, die Figuren charaktervoll, die Bilder stark. Es geht um Begegnungen, um Kommunikation, um viel Zwischenmenschliches, das nicht immer ganz reibungslos funktioniert. Es bleibt viel Raum für Ungesagtes. Vogelgezwitscher, das Rauschen von Wind und Wasser – die zugehörige Geräuschkulisse verleiht den Worten, die in der Luft hängen bleiben, eine gewisse Leichtigkeit. Ein Film von Elena Brotschi, eine Grenchnerin, die in Zürich lebt und sich da an der Hochschule für Künste zuerst zur Fotografin und später zur Filmemacherin ausgebildet hat. Fünfzehn Minuten kurz ist der Film, ein bisschen

Die Grenchner Filmemacherin Elena Brotschi lebt heute in Zürich und zeigt an der Grenchner Kulturnacht ihren Kurzfilm «Von Faltbooten und Heringen».

mit Zug und Velo vor Ort rekognosziert. Auch viele Sonntagsausflüge mit ihrem Freund endeten in der Suche nach dem richtigen Campingplatz. Am Schluss kamen genau zwei in Frage, einer in Graubünden – der aus logistischen Gründen ungünstig lag – und einer in Gütighausen, in der Nähe von Bülach, klein aber fein, mit Flussanschluss und Kiesbank zum Sünnele. «Die Campingbetreiberin hat uns wunderbar unterstützt», erinnert sich Elena Brotschi. Und auch das Wetter war ihnen wohl gesinnt. Gedreht wurde rund eine Woche auf ein paar reservierten Parzellen, einige Szenen auch im allgemeinen Teil, bei den WC-Anlagen, am Fluss, in einem Laden. «Der Aufwand für 15 Minuten Filmzeit ist gigantisch», erklärt die Grenchner Filmemacherin. Drehbuch schreiben, Vorund Nachproduktion, Filmaufnahmen, Schnitt, Tonmischung, Farbkorrekturen – da kommt einiges zusammen.

Faszination Kurzfilm schräg, kunstvoll, auch amüsant und unterhaltsam, eine Abschlussarbeit, für die Elena Brotschi mehrfach ausgezeichnet wurde, zum Beispiel für das beste Drehbuch vom Watersprite Film Festival in Grossbritannien.

Verliebt in den Norden Elena Brotschi ist neugierig und sie liebt Schweden. «Mir gefällt die vielfältige nördliche Landschaft mit dem tiefen Sonnenstand, und es ist wenig verbaut - auch die Städte sind roher und

grüner.» Elena Brotschi hat nach der Kanti ein Austauschsemester in Schweden verbracht und träumt davon, irgendwann dort oben im Norden einen Film zu drehen. Auch die Vorlage für den Campingplatz im Kurzfilm kommt eigentlich aus Stockholm... «Ich habe mir einen möglichst spartanischen und naturbelassen Campingplatz vorgestellt, offen und einladend, ohne Gartenzwerge und Dauercamper, nur mit Zelten», erzählt Elena Brotschi. Per Internet hat sie vorrecherchiert,

Und während viele ihrer Mitstudenten vom Langfilm träumen, schätzt Elena Brotschi das Unkonventionelle, das ein Kurzfilm eher zulässt, auch wenn der Aufwand für einen 120-minutigen Film nicht proportional zunimmt. Auch das erforderliche Team ist gross angelegt. Elena Brotschi führt Regie, dann gibt es Regieassistenten, Kameraleute, Licht- und Tonexperten, ein Kostüm- und ein Scriptverantwortlicher, der für stimmige Übergänge zwischen den einzelnen Szenen sorgt.

Genau diese Teamarbeit gefällt ihr und hat sie unter anderem dazu bewogen ihrem Fotografie- ein Filmstudium folgen zu lassen. «Beides hat mit Beobachten zu tun, aber der Blick ist ein anderer, wenn ich fotografiere oder in der Filmarbeit stecke.» Ihren Film «Von Faltbooten und Heringen» an der Kulturnacht zu zeigen, darauf freut sich Elena Brotschi. «In Grenchen habe ich meine Kindheitsund Jugendjahre verbracht und jeden Quadratzentimeter dieser Stadt in mir gespeichert.» Ihr Vater, auch einige Verwandte, leben immer noch dort. Und wenn sie am Bahnhof Grenchen Süd aussteigt und das Kunsthaus sieht, denkt sie immer: «Wow». Und so ist ihre Bindung zu Grenchen immer noch gross, «obwohl viele Freunde irgendwo auf der Welt leben, aber nicht mehr unbedingt in Grenchen.» Grenchen ist Heimat. Und wer weiss, vielleicht wäre die Uhrenstadt ja irgendwann auch eine gute Kulisse für ein neues Filmprojekt. ●

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DIE BLAUE NACHT

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Samstag, 30. April, ab 16 Uhr Kurzfilmnacht, Kino Rex, 16 bis 23 Uhr Nebst «Von Faltbooten und Heringen» von Elena Brotschi gibt es drei weitere Filme zu sehen. Der ganze Kurzfilmblock dauert rund 50 Minuten und wird während der ganzen Kulturnacht wiederholt. Vorverkauf und Info auf www.kulturnacht-grenchen.ch

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 31. März 2016 | Nr. 13

Foto: Stadt Grenchen. Gestalten Sie die den Grenchner Facebook-Auftritt mit Fotos oder Geheimtipps über Grenchen mit. Alle können mitmachen!

«Grenchen – üsi Stadt» – Treffpunkt der Grenchner Internetgemeinde

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Seit zwei Jahren ist die Stadt Grenchen mit Ihrem Auftritt «Grenchen – üsi Stadt» auf der bekannten Internetplattform Facebook vertreten. Ziel der Facebook-Präsenz ist es, in Text, Bild und Ton über Grenchen in all seinen Facetten zu berichten, z.B. über Veranstaltungen, Ereignisse, Historisches oder die Ideen und Erfolge engagierter Grenchnerinnen und Grenchner. Rund 1 300 «Fans», Menschen, Vereine und Institutionen haben «Grenchen – üsi Stadt» bereits für sich entdeckt und teilen ihre Erlebnisse oder bewerben ihre Anlässe darauf. Der Auftritt soll zum

Beispiel auch bei der Suche nach Freiwilligen helfen. Sie sind noch nicht mit dabei? Dann wird es nun höchste Zeit! Die Seite ist über den Direktlink WWW.FACEBOOK.COM/STADTGRENCHEN erreichbar oder über die Facebook-Suche auffindbar. Voraussetzung zur Nutzung der Seite ist ein eigenes Facebook-Profil, welches kostenlos auf WWW.FACEBOOK.COM erstellt werden kann. Einmal auf der Seite reicht ein Klick auf «Gefällt mir», um stets mit den neuesten Beiträgen versorgt zu werden. Reinschauen lohnt sich! www.facebook.com/stadtgrenchen

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles  Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 1. APRIL 8.00–11.30 Uhr: Infostand Verein Tagesfamilien Kanton Solothurn (VTSO). Informationen für Tagesmütter und Eltern auf dem Wochenmarkt. Wie funktioniert der Verein Tagesfamilien Kanton Solothurn (VTSO)? Tagesmütter stellen ihre Arbeit beim VTSO vor und stehen gerne für Auskünfte zur Verfügung. Die Kinder vergnügen sich in dieser Zeit mit Basteln, Malen und Kinderschminken. www.tagesfamilien-so.ch. Marktplatz.

19.30 Uhr: Meet & Greet Concerts. Konzert mit dem Gewinner des Prix Walo Buddy Dee and the Ghostrider. Org.: Music Center Grenchen Parktheater Grenchen. Weitere Informationen unter www.parktheater-grenchen.ch Parktheater, Lindenstrasse 41. 20.00–22.15 Uhr: «Ladykillers». Schopfbühne, Schützengasse 4.

20.00–22.15 Uhr: «Ladykillers». Ein Stück von Peter E. Wüthrich. Eine herrliche schwarze Komödie von aussergewöhnlichem Witz und jenem Schuss von «Spleen», den man an den Briten so schätzt. Ein Stück von Peter E. Wüthrich. Nach dem Filmdrehbuch von William Rose und Andreas Fischer. Schopfbühne, Schützengasse 4. Vorverkauf: www.schopfbuehne.ch, Schalterverkauf: Coop Vitality Apotheke Bettlachstr. 8, 2540 Grenchen

20.30–23.30 Uhr: « Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. Weitere Informationen unter www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SAMSTAG, 2. APRIL

SONNTAG, 3. APRIL

8.30 Uhr: Exkursion an den Flachsee in Unterlunkhofen. Anmeldung bei Annette Freudiger: a.h.freudiger@ gmail.com.Ein Wasservogelreservat von gesamtschweizerischer Bedeutung. Für Vogelfreunden und -freundinnen ist er für seine Vogelvielfalt und für Spezialitäten der Vogelwelt bekannt. Bahnhof Grenchen Süd (Parkplatz südlich), Bahnhofstrasse 65.

10.00–18.00 Uhr: Gewerbeausstellung mit Festwirtschaft zu fairen Preisen. Dazu Hebebühnen-Trial, Motorsäge Show-Schnitzen, Hüpfburg, Wettbewerb und vielem mehr. Vollenweider-Areal, Tunnelstrasse 29–31.

10.00–11.30 Uhr: Stadtführung zum Thema 100 Jahre Grenchenbergtunnel, Vom Bahnhof Nord zur Alpenstrasse. www.museumgrenchen.ch Treffpunkt Bahnhof Nord. 10.00–18.00 Uhr: Gewerbeausstellung mit Festwirtschaft zu fairen Preisen. Dazu Hebebühnen-Trial, Motorsäge Show-Schnitzen, Hüpfburg, Wettbewerb und vielem mehr. Vollenweider-Areal, Tunnelstrasse 29–31.

10.15 Uhr: Die Musikschule Grenchen lädt zum Matinée Jugendmusik ein. Parktheater, Lindenstrasse 41. 17.00–19.15 Uhr: «Ladykillers». Schopfbühne, Schützengasse 4.

17.00–18.00 Uhr: Inspiration Volkslied. Volkslieder mit dem gemischten Chor Rüti. Christkatholische Kirche, Lindenstrasse 33.

MONTAG, 4. APRIL 19.30 Uhr: Vortrag von Reto Stampfli: «Dichter als dicht». Eintritt frei, Kollekte. Nach dem Vortrag wird ein Apéro offeriert. In der Reihe der Erwachsenenbildungs-Anlässe der röm.-kath. Kirche Grenchen (immer am 4. eines Monats) ist der Solothurner Philosoph Reto Stampfli zu Gast. Reto Stampfli ist Kantilehrer, Theologe, Schriftsteller, Philosoph, Chefredaktor des Kirchenblattes der röm.-kath. Pfarreien im Kanton Solothurn. Er diente früher auch mal für die Schweizer Garde in Rom. Anlässlich seines Vortrages in Grenchen wird er versuchen, sich einen Reim auf das Leben zu machen. Lyrik für alle Lebenslagen und Altersgruppen. Die Besucher werden mit ihm bestimmt einen vergnüglichen und spannenden Abend verbringen. Eusebiushof, Schulstrasse 1.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «100 Jahre Grenchenbergtunnel». Neue zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen–Moutier retour». Bis 22. Juni. www.museumgrenchen.ch Öffnungszeiten: Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Andreas hofer – «Treibhaus». Werke 1982–2016. Bis 3. Juli. www.kunsthausgrenchen.ch Do–Sa 14–17 Uhr/So 11–17 Uhr

Foto: zvg. Die jungen Zillertaler sind gemeinsam mit Francine Jordi, Markus Wolfahrt und den Ländlergiele Hubustei zu Gast in der Tennishalle Grenchen.

Stars & Dinner Sascha Ruefer – ein Abend mit Freunden In seinen Sendungen waren viele Stars schon zu Gast und sind zu Freunden geworden. Jetzt lädt Sascha Ruefer diese Freunde zu seinem Event nach Grenchen ein. Stars&Dinner setzt auf internationale und nationale Top-Acts. Künstler, die im Gespräch sind. Stars eben. Erweitert wird das Programm durch einen national bekannten Künstler und einen regional verankerten Act. Einmaliges Ambiente, gemischt mit kulinarischen Genüssen und einem vielseitigen, für die Region einmaligen Programm, bei dem trotz internationaler Ausrichtung der regionale Aspekt nicht zu kurz kommt.

Zurücklehnen, den Alltag vergessen, geniessen, es sich gut gehen lassen. «Stars&Dinner» präsentiert in ungewohnter Umgebung Saalambiente wie bei einem Gala-Dinner. Dezente Beleuchtung, bequeme Stühle, anspruchsvolles Gedeck und aufmerksames Servicepersonal ergänzen die kulinarischen Highlights, die Teil des Ereignisses sind. Das Gala-Buffet wird nach jedem Gang neu aufbereitet und lässt keine Wünsche offen. TENNISHALLE GRENCHEN, DONNERSTAG, 5. MAI 2016, 18:00 UHR WWW.STARSANDDINNER.CH/ WWW.STARTICKET.CH

DEMNÄCHST

LÄNDERSPIEL U18 20. April, 18.00 Uhr: Die Schweizer U18-Fussballnationalmannschaft trifft in einem Länderspiel auf die Deutsche Nachwuchselite. Stadion Brühl.

Reeto von Gunten. Es lohnt sich, das Datum bereits heute dick im Kalender zu markieren. Vorverkauf CHF 15.– unter smks@grenchen.ch (Abendkasse CHF 18.–). Innenstadt.

WASSERRESERVOIR KULTURNACHT 30. April, 16.00–1.30 Uhr: Grenchen wird 2016 wieder zur grossen Kulturbühne mit 30 Programmpunkten und rund 100 Künstlerinnen und Künstler. Darunter die Swiss Comedy Award-Preisträgerin Lisa Catena und SRF-Tausendsassa

11. Mai, 18.00–19.00 Uhr: Besichtigung des Wasserreservoirs Studen im Rahmen der Ausstellung zu «100 Jahre Grenchenbergtunnel». www.museumgrenchen.ch. Besammlung: Reservoir Ecke Kastelsstrasse/Allmendstrasse.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 13/2016