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Donnerstag, 24. März 2016

108. Jahrgang – Nr. 12

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

3ºC 11ºC

5ºC 14ºC

5ºC 12ºC

Freitag, 25. März 2016 Am Karfreitag meist bewölkt und am Nachmittag aus Westen aufkommender Regen. Samstag, 26. März 2016 Nach Restwolken zunehmend Sonne und frühlingshaft mild. Sonntag, 27. März 2016 Ostern dürfte etwas durchzogen sein. Sonne, Wolken und auch etwas Regen.

Effizient – wie eine Unternehmung Nicht jammern, Vollgas geben: Der Gewerbeverein Laufental geht die Herausforderungen positiv an. Zu erfahren war dies an der Generalversammlung von letzter Woche. Bea Asper

Laufen

7 Der Ehemaligenverein des Gymnasiums Laufental-Thierstein war bis 2009 aktiv. Danach herrschte Stille. Die Erstausgabe der Zeitschrift «4EVer» kündigt einen Neubeginn an.

Gempen

12 An der 35. Generalversammlung des Gewerbevereins Dorneckberg interessierte vor allem die Mitte April 2016 stattfindende Gewerbeshow GEDO 16 in Dornach.

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onkurrenz belebt das Geschäft, Zusammenhalt beflügelt. In diesem Sinn fördert der Vorstand des Gewerbevereins Laufental den Gedankenaustausch seiner Mitglieder in entspannter Atmosphäre. Nebst der legendären Gewerbeausstellung stehen Ausflüge, Brunch, Lunch und Apéros auf der Agenda der Jahresprogramme. Bei den ordentlichen Geschäften der Generalversammlung letzte Woche beschränkte sich Präsident Marc Scherrer aufs Wesentliche, stellte eine gigantische Show der beiden aufstrebenden Künstler Ivo Studer und Jan Schmutz, die Weltmeister sind im Yo-Yo mit atemberaubenden Figuren und actiongeladener Feuershow, in den Mittelpunkt, und verwöhnte die über 120 anwesenden Personen in der Aula Röschenz mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Wette mit dem Ehrenmitglied Hanspeter Schneider gewann Scherrer: In weniger als 50 Minuten hatte er die ordentlichen Geschäfte vom Protokoll über Jahresbericht, Jahresrechnung, Budget bis zum Diversen abgehandelt und somit die bisherigen Rekorde von einer Stunde klar geschlagen. Die Gastredner der Wirtschaftskammer und der befreundeten Gewerbevereine aus dem Schwarzbubenland hatten Zeitvorgaben und Scherrer pochte auf Einhaltung. «Wir arbeiten effizient – wie eine Unternehmung», erklärte Scherrer gegenüber die-

Setzen beim Jahresprogramm weiterhin auf Gedankenaustausch in entspanntem Ambiente: Vize Martin Schindelholz und Präsident Marc Scherrer. Und schlagen an der GV die Zeitrekorde von Ehrenmitglied Hanspeter Schneider (v. l.). FOTO: BEA ASPER

ser Zeitung. Man biete den Mitgliedern ausgesprochen gute Medienpräsenz (für die Seite im Wochenblatt Nachfrage grösser als Angebot) und verbessere laufend die Vernetzung – aktuell im Lehrstellenbereich. Für Politisches und Informatives gebe es zusätzliche Plattformen und bei Anfragen von Mitgliedern suche man im individuellen Gespräch und mit Unterstützung des vielseitigen Beratungsangebotes vom Mutterverband nach massgeschneiderten Lösungen. Das Vereinsleben soll den Mitgliedern Freude bereiten. Natürlich, so betonte Scherrer, nehme man auch Anliegen wie etwa zum

Thema Verkehr auf und setze sich auf politischer Ebene oder in der Verwaltung für regionale Lösungen ein – und zwar mit vereinten Kräften mit der regionalen Wirtschaftsförderung, der Wirtschaftskammer und anderen Gewerbevereinen. Doch auf Klagelieder zur schwierigen Situation (Frankenstärke) verzichtete Scherrer in seinem Jahresbericht und regte an zu Power und Kreativität wie mit dem auf der Bühne gebotenen Entertainment von Machern mit Visionen und Zielen. Der Erfolg bestätigt den eingeschlagenen Weg des Vorstands. Die Anlässe sind immer sehr gut besucht und jeder

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zweite Unternehmer macht beim Gewerbeverein Laufental mit, während andere Gewerbevereine kaum jeden vierten zum Mitmachen bewegen können. Mit knapp 300 Firmenmitgliedern zählt der Gewerbeverein KMU Laufental im Kanton Basel-Landschaft zu den grössten und aktivsten Vereinigungen von Unternehmern und ist mit Reserven im sechsstelligen Bereich ohne Geldsorgen. Dass die Jahresrechnung 2015 mit einem Verlust abschloss, gab keinen Anlass zu Diskussionen. Für dieses Jahr ist ein kleiner Gewinn veranschlagt. Der Gewerbeverein Laufental war 1990 mit 86 Mitgliedern gegründet worden.


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Donnerstag,

24. März 2016

ab 15.30 Uhr geschlossen

Karfreitag,

25. März 2016

geschlossen

Ostersamstag, 26. März 2016

geschlossen

Ostermontag, 28. März 2016

geschlossen

Wir wünschen ein frohes Osterfest.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

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Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL BLAUEN

bea. «Kompromiss – das ist Gemeindepolitik», sagte Dieter Wissler nach der Gemeindeversammlung von Blauen letzten Mittwoch. Er und seine Ratskollegen hatten der Versammlung vorgeschlagen, man soll auf die Wünsche der beim Bauinspektorat vorstellig gewordenen Einwohnern eingehen. Bei der Einsprache gegen das Baugesuch des Begegnungszentrums handle es sich offenbar um ein grösseres Interesse, wie die Petition mit den 96 Unterschriften zeige und aus den geführten Verhandlungen hervorgehe. «Sicher gibt es auch Einwohner, die einem neuzeitlich geprägten Bau, ohne Schlagläden, den Vorzug gegeben hätten. Dazu gehörte auch der Gemeinderat», sagte Wissler. Doch im Hauptinteresse, den Bau vom Begegnungszentrum und Blauen weiter zu bringen, sage man ja zum eher traditionell orientierten Erscheinungsbild und damit zur Einigung. 61 Stimmberechtigte unterstützten dies, einige wenige enthielten sich der Stimme. Das einstige Materialisierungs- und Farbkonzept wird angepasst. Die Fenster werden etwas kleiner und mit Schlagläden bestückt. Die dominante Fensterfront des Dorfstübli wird neu mit einer Lattierung versehen. Die Türe zum Wohn- /Kitabereich wird überwiegend in Holz ausge-

führt. Die Bedachung erfolgt mit Schiebeziegeln in ortstypischer rotbrauner Farbe. Auf eine neue Dachkonstruktion mit Aufschieblingen wird verzichtet, da bei Ersatz-Neubauten im Dorfkern Aufschieblinge laut Kantonaler Ortsbildpflege nicht genehmigungsfähig sind. Zu einer offenen Diskussion regte der Gemeinderat auch beim Thema Kindergarten an. Durch die Einführung der sechsten Primarklasse und der Zusammenarbeit mit Nenzlingen braucht es für den Kindergarten in Blauen eine neue Lösung. Der Gemeinderat hatte vorgeschlagen, das Musikzimmer in der Mehrzweckhalle zusammen mit dem Einbau einer Empore im Foyer zum Kindergarten umzufunktionieren. Einwohner regten eine Verlängerung der Empore sowie den zusätzlichen Einbau von einem Fenster an, was beim Gemeinderat auf offene Ohren stiess. Er lud sogar zur Besichtigung vor Ort ein und liess im vielseitigen Meinungsaustausch die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Letztlich sprach sich die Mehrheit der Stimmberechtigten für die grössere Variante aus – «zum Wohle der Kinder», wie Votanten betonten. Einstimmig verabschiedet wurde die Zonenplanung Landschaft. Es ist das Resultat eines jahrelangen Entwicklungsprozesses, bei dem im Mitwirkungsverfahren die Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen angehört wurden, man Kompromisse schloss und Einigungen erzielte.

Wer wandert, hat mehr vom Leben Der Verein Wanderwege beider Basel organisiert Wanderungen / Veranstaltungen und sorgt für die Instandhaltung der Wanderwege. 168 Mitglieder nahmen an der GV in Laufen Kenntnis von der Rechnung und den Aktivitäten 2015. Jürg Jeanloz

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ass das Laufental ein Mekka der Wanderer ist, bekundete Stadtpräsident Alexander Imhof mit seinem Auftritt in Wanderschuhen, kurzen Hosen und kariertem Hemd. «Laufen hat Charme und ist Ausgangspunkt vieler herrlicher Wanderungen», empfahl er den 168 anwesenden Mitgliedern im Schlachthaus Laufen. Ob solch erfreulichen Nachrichten schenkte ihm Co-Präsident Othmar Cueni kurzerhand ein Jahr Vereinsmitgliedschaft mit der Option, alle Wanderwege gratis benützen zu dürfen! «Wandern ist der beliebteste Sport, 44 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung bezeichnen sich als Wanderer»,

Vorstand des Vereins: (v.l.) Damen: Sandra Arnold und Susanne Brodbeck; Herren: Arthur Rohrbach, Heinz Wüthrich, Fritz Aebi, Co-Präsidenten Hans Schmid FOTOS: JÜRG JEANLOZ und Othmar Cueni sowie Landratspräsident Franz Meyer.

setzte Landratspräsident Franz Meyer nach und dankte den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die das Netz von 1107 km im Baselbiet und Basel tadellos unterhalten. In der Schweiz seien 65 000 km Wanderwege signalisiert, die beiden Basel seien in dieser Hinsicht vorbildlich. Der zweite Co-Präsident, Hans Schmid, wies auf 82 Wanderungen hin, die 2015 organisiert wurden. Er sei stolz

Blick in den Laptop: Stadtpräsident Alexander Imhof und die beiden Co-Präsidenten Othmar Cueni und Hans Schmid (v.l.).

auf seine 56 freiwilligen Kameradinnen und Kameraden. In den grossen Kantonen Zürich und Bern seien 78 respektive 41 Wanderungen angeboten worden. Advents-, Schneeschuh-, Themen- oder Kulturwanderungen in allen Gegenden der Schweiz stehen jedes Jahr auf dem Programm und werden tadellos vorbereitet. 2358 Wanderfreudige hatten 2015 an diesen Wanderungen teilgenommen. Schmid appellierte aber auch an die Anwesenden, sich für die Organisation und Instandstellung der Wanderwege zur Verfügung zu stellen. Der Verein könne nur funktionieren, wenn das Personal vorhanden sei. Finanziell sei der Verein gut aufgestellt, er freue sich aber über neue Mitglieder, Spenden und Legate. Dank drei Sponsoren aus Laufen konnten die Mitglieder an einem Wettbewerb mit Fragen über Laufen mitmachen. Zu gewinnen gab es Gutscheine aus einem Sportshop und Bonbons. Zur Auflockerung trat zum Schluss der Komiker Fredy Schär auf und nahm die Autofahrer mit ihren Navigationsgeräten auf die Schippe. «Ich bin 1000 Mal falsch gefahren», sang er im Stil ausgebuffter Schlagergrössen. Die Gäste schüttelten sich vor Lachen, applaudierten heftig und schritten frohgemut an das kalte Buffet.

LAUFEN

BLAUEN

Gemeindefusionen in weiter Ferne

Lesestoff über Ostern

Die Gemeindeversammlung von Laufen lehnte es ab, dem Stadtrat ein Mandat zu Fusionsverhandlungen zu übertragen. Die Waldbaulinie an der Weststrasse wurde angenommen und das Reglement betreffend Energiesparmassnahmen aufgehoben.

dust. Die in Blauen wohnhafte Autorin Ursula Pecinska hat vor rund einem halben Jahr ihr neustes Werk veröffentlicht. «Hallgatás - das Tagebuch der Krisztina» erzählt vom Verlassen werden, und von bitterer Enttäuschung und entführt in die Zeit der letzten Jahre der Donaumonarchie.

VERANSTALTUNG

Gerüchteküche – eine Geburtstagsballade

Ensemble PERS!L: Dagmar Elgart, Schauspiel/Geschichte, Elisabeth Studer, Gesang, Francisca Näf, Gesang, und Jana Sviezena, Klavier (v.l.). FOTO: ZVG WOS. Klara Frauchiger lädt zu ihrem 80. Geburtstag ein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Servicepersonal rennt aufgeregt herum. Die Speisen warten unter den Buffetglocken gespannt darauf, entdeckt und gegessen zu werden Es wird mächtig aufgetischt. Gerichte kursieren, Gerüche strömen in die Nasen, mundgerechte Häppchen locken. Gaumenschmeicheleien florieren – sorgfältig komponierte Speisen erzählen unglaubliche Geschichten. Sensationen mit Würze. Allmählich kommen die Gäste auf den Geschmack, alles Geschluckte, Gehörte und Gerochene zu glauben. Ja, Klara hatte ein reiches Leben. Hatte? Aber sie lebt ja noch. Und noch ist ihr Testament nicht geschrieben. Die Gäste schenken ihr alles Mögliche und Unmögliche. Jeder möchte ihr

am Nächsten stehen. Der Wettbewerb «The Best Guest» steigert sich zu einer Schlacht am Buffet. Eine farbige, klangvolle Tischbombe explodiert. Das vierköpfige Ensemble behandelt Stoffe unterschiedlichster Struktur und Klangfarbe mit Herzenswärme, Bauchtrommelwitz und Traumschaum. Reiner Gesang verwoben mit Theater sprudeln eine Geschichte, ein Stück, das vom wohl temperierten Klavier begleitet und buntgewaschen wird. Durch seine ungewöhnliche Zusammensetzung erzielt PERS!L eine erstaunliche Wirkung: es bringt Augen zum Hören und Ohren zum leuchten. Seine Geschichten dringen in jede Mikrofaser ein. Donnerstag, 31. März, Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Laufen. Beginn 20.15 Uhr. Vorverkauf: persiel@bluewin.ch; 079 356 36 45

LESERBRIEF

Enteignung und Abriss Wöchentlich liest man in der Zeitung, wie schön und wichtig die neue Wohnsiedlung im Areal Nau sei. Was der Steuerzahler nicht liest, sind die immensen aber zu vermeidenden Kosten, die dieses Projekt in der vorgeschlagenen Variante aufwirft: 2-3 Millionen Franken Mehrkosten für die Verlegung der Naubrücke an den neuen Standort neben der Eishalle. Neue Fussgängerbrücke beim Schlachthaus (mindestens 0,5 Mio), zusätzliche Planungs- und Erschliessungskosten (mindestens 0,5 Mio) und viele weitere Ausgaben wie zum Beispiel den Erwerb unseres Grundstückes, auf dem die Brücke endet (CHF 1-2 Mio.). Die Brückenverlegung bedingt den Abriss unseres Wohnund Geschäftshauses an der Baselstrasse, was der Stadtrat möglichst oft verschweigt. Trotz unseren Vorschlägen für eine Ersatzsiedlung hat der Stadtrat bis-

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LAUFEN

Blauen setzt auf Kompromiss Die Gemeindeversammlung geht auf Anpassungen beim Bucherhaus ein, plant neue Räumlichkeiten für den Kindergarten und genehmigt die Zonenplanung Landschaft.

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her keine konkreten Lösungen mit uns erarbeiten wollen. Letztendlich werden wir wohl enteignet und mit dem Minimum entschädigt werden. Mit der geplanten «Genehmigung der neuen Zonenvorschriften» an der Gemeindeversammlung vom 28.04.16 würden auch die neuen Strassenführungen festgelegt. So versteckt der Stadtrat das unnötige Brückenverlegungsprojekt unter dem Vorwand, die Planung für das scheinbar rentable Projekt NAU vorantreiben zu müssen. Deshalb: Kommen Sie an die Gemeindeversammlung und weisen Sie die Zonenvorschriften am 28.04.16 zurück an den Stadtrat, damit eine kostenmässig sinnvolle Lösung (ohne Brückenverlegung) erarbeitet wird und niemand sein Haus aufgeben muss. Beat Egli, Laufen

jjz. «Gemeindefusionen müssen wachsen und können nicht von oben diktiert werden», meinte Stadtpräsident Alexander Imhof an der Gemeindeversammlung von Laufen. «Wenn nicht jetzt, dann wann?» fragte Thomas Locher. Er hatte an der Versammlung vom 10. Dezember 2015 den Antrag gestellt, der Stadtrat solle Verhandlungen mit umliegenden Gemeinden aufnehmen. Die Zusammenarbeit mit den Laufentaler Gemeinden funktioniere zwar gut, aber die Zweckverbände mit umständlichen Kostenverteilern und Delegiertenversammlungen seien einfach schwerfällig. «Wir müssen alle Strukturen hinterfragen und endlich den Anfang machen», argumentierte Locher weiter. Die Laufentaler Gemeinden seien in Konkurrenz mit dem Speckgürtel des Baselbiets und müssten sich deshalb zusammenschliessen. «Es fehlt uns nicht an Mut, aber wir setzen andere Prioritäten», erwiderte Imhof. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden sei kein Lippenbekenntnis, aber die Gemeinden wollen gegenwärtig selbständig bleiben. Immerhin würden sich die Gemeindepräsidenten regelmässig austauschen und ein Leitbild für die Region sei ebenfalls erstellt. Er habe keine Gemeinde gefunden, die willens wäre, mit Laufen zu fusionieren. Der

Stadtrat solle seine Energie für die Stadtentwicklung aufwenden. «Solange der Finanzausgleich die umliegenden Gemeinden bediene und Laufen zahle, haben diese an einer Fusion kein Interesse», warf Hans Herter ein. Mit 24 zu 8 Stimmen wurde der Antrag Locher als nicht erheblich abgeschrieben. Über die Waldbaulinie an der Weststrasse sind sich der Kanton BaselLandschaft und die Stadt Laufen nicht einig. Laufen möchte einen Waldabstand generell von 10 Metern tolerieren, damit Bauvorhaben leichter realisiert werden, verdichtetes Bauen möglich und Gleichberechtigung der Grundeigentümer gewährt ist. Der Kanton ist damit nicht einverstanden und verlangt, dass für jedes einzelne Grundstück die Waldbaulinie separat festgelegt und begründet wird. Stadträtin Lilly Kuonen erläuterte für jede Parzelle die Waldbaulinie und liess dieselben von der Versammlung in globo beschliessen. Unter Verschiedenem verurteilte Dr. Christoph Hollenstein die Entwicklung im Spital Laufen. Die Geburtenabteilung sei bereits geschlossen, die operativen Eingriffe würden immer mehr reduziert. Die Privatisierung der Spitäler führe zu reinem Rentabilitätsdenken und habe nur noch den Gewinn im Fokus. Die Fachkräfte würden abwandern und das Personal sei verunsichert. Er wünsche sich, dass die politischen Kräfte sich engagieren und der fatalen Entwicklung Einhalt gebieten. Stadtpräsident Imhof versicherte, dass er mit dem Standortleiter Michael Rolaz demnächst ein Gespräch habe und dieses Problem anspreche.

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Donnerstag, 24. März 2016 Nr. 12

Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 24. März, ab 19 Uhr Ökum. Gebetsnacht, Kirche Witterswil Freitag, 25. März, 10 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Ref. Kirchenchor, Instrumentalisten, Jasmine Weber und Pfarrer Armin Mettler Sonntag, 27. März, 10 Uhr Familiengottesdienst mit anschl. Zmorgenessen, Pfarrer Armin Mettler, Martina Hausberger, Shani Shachar, Oboe, und Sharon Prushansky, Orgel

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Freitag, 25. März 2016 19.30 Uhr Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Samstag, 26. März 2016 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 28. März 2016 10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 29. März 2016 19.30 Uhr Allianzabend Referat zum Thema: Wir Christen und die Flüchtlinge Referent: Hansjörg Schärer, Leiter MEOS-Fachstelle «Migration und Asyl» Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 24. März, 21.00 Uhr, Kapelle unterhalb der kath. Kirche Laufen, Gebetsnacht, mit dem ökumenischen Taizé-Team. Ein- und Austritt ist zu jeder vollen Stunde möglich. Dauer von 21.00 bis 24.00 Uhr. Freitag, 25. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 25. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Karfreitagsgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Sebastian Braun (Cello) und Tatjana Fuog (Flügel/Orgel). Wir feiern das Abendmahl. Sonntag, 27. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ostergottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Armin Bachmann (Posaune) und Tatjana Fuog (Flügel). Wir weihen den Flügel ein und feiern das Abendmahl. Heute ist Chinder-Sunntig!

Still und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im ewigen Heimatland.

TO D E S A N Z E I G E In Liebi und Dankbarkeit nähme mir Abschied vo öisem Mutti, Schwiegermutti und Grosi

Therese Fringeli-Roth Mir wärdä di vermissä und niä vergässä, was du alles für öis gmacht hesch.

I lieber Erinnerig Susanne und Xaver Baschung-Fringeli mit Dominik, Stefanie und Michaela Franziska und Fredy Furrer-Fringeli mit Daniel, Patrick und Robin Rita und Josef Grolimund-Fringeli mit Tanja, Sandra, Christian, Andreas, Lukas und Nadja Esther Fringeli und Roman Kohler

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Donnerstag, 24. März, 15.30 Uhr, im gr. Saal des AZB, Breitenbach, Gründonnerstagsgottesdienst: Abendmahl und feierliche Musik vom Flügel, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon und Helferin S. Billeter Freitag, 25. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst: Abendmahl und feierliche Musik, Pfr. St. Barth, Sängerin B. Schneebeli und Org. T. Cramm, SoSchule-ChinderChilche: Beginn im Gde.-Saal, 10.15 Uhr Samstag, 26. März, 20.30 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Osternachtsfeier mit Kindern der SoSchule-ChinderChilche, Pfr. St. Barth, SoSchul-Leiter/innen, mit Bilderbuch «Die Ostergeschichte» von Anselm Grün und Giuliano Ferri, anschl. im Gde.-Saal: Eiertütschete Sonntag, 27. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfr. St. Barth und KGR Sonntag, 3. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Pfr. Georg Pace aus Moutier, anschl.: Kirchenkaffee Konfirmandenunterricht. Abgabetermin für den Gottesdienstausweis: Osterwochenende. Konfirmandenlager: vom Mi, 30. März, bis Sa, 2. April, in Rüdlingen SH. Besammlung am 30. 3. auf dem Coop-Parkplatz Laufen zwischen Bhf. und Birs um 7.00 Uhr: Gepäckverlad auf Materialbus. Zugsabfahrt um 7.35 Uhr in Richtung Basel. Rückkehr am Sa, 2. 4., um 17.31 Uhr am Bhf. Laufen. Pfarrvertretung: In der Woche nach Ostern, vom Dienstag, 29. März, bis und mit Samstag, 2. April, wird Pfr. Stéphane Barth (im Konfirmandenlager) vertreten von Pfr. Reiner Jansen aus Frenkendorf. Er ist zuständig für Beerdigungen sowie für seelsorgerliche Notfälle und ist erreichbar via Festnetz: 061 901 20 62 und Mobile: 079 384 45 48. Diese Nummern werden auf dem Telefonbeantworter des Pfarramts hinterlegt.

Wir danken herzlich

7. September 1942 – 15. März 2016

Grellingen Freitag, 25. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Karfreitagsgottesdienst mit Vikarin Marianne Nyfeler Blaser und Pfarrerin Regine Kokontis. Wir feiern das Abendmahl.

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine bleibende Heimat gefunden, so lebe ich in euch gerne weiter.

Trauergottesdienst: Donnerstag, 31. März 2016, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Beinwil SO, anschliessend Urnenbeisetzung. Dreissigster: Samstag, 30. April 2016, um 19.30 Uhr in Beinwil SO. Traueradresse: Esther Fringeli, Schlössliweg 5, 4717 Mümliswil Gilt als Leidzirkular.

Des Herrn Wort ist wahrhaftig Und was er zusagt, hält er gewiss. Psalm 33, 4

allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Schulkameraden für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Marga Schär erfahren durften. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam, der Organistin Helga Varadi und dem Alphornisten Peter Baumann für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes. Herrn Dr. med. Vladimir Misev und Frau Dr. med. Isabelle Kalinke für die medizinische Betreuung. Den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonspitals Liestal für die liebevolle Betreuung und Pflege. Der Spitalexternen Onkologiepflege Baselland, Seop, der Lungenliga Solothurn und der Spitex acura für die kompetente Unterstützung. Frau Caroline Munschauer und Frau Judith Züger für die unschätzbare Unterstützung während der Sterbebegleitung. All jenen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art zum Ausdruck brachten, sei es durch Karten, heilige Messen, Blumen und Spenden, danken wir von Herzen. Danken möchten wir auch allen, die Marga in Liebe und Freundschaft begegneten und ihr ein schönes Andenken bewahren.

Elisabeth Sommer-Fürst 20. Juli 1925 – 27. Februar 2016

Erschwil, im März 2016

Die Trauerfamilie

Wir danken von Herzen Es schmerzt sehr, einen lieben Menschen zu verlieren. Danke sagen wir allen für die vielen Zeichen des Mitgefühls, der Freundschaft und der herzlichen Anteilnahme. Wir danken besonders: Frau Pfarrerin Regine Kokontis für die würdevolle Abschiedsfeier; Frau Tatjana Fuog für ihr Orgel- und Klavierspiel; Heinz Küng und Sandra Wiggli für ihr Spiel mit Gitarre und Querflöte; den Ärzten und den Pflegenden des Kantonsspitals Laufen; Dr. Buser und seinen Mitarbeiterinnen für die Hausbesuche; der Spitex Laufental für die mehrjährige Betreuung. Wir danken allen, die unserer Mutter während ihres Lebens in Liebe und Freundschaft verbunden waren und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Du bist fortgegangen aus unserer Mitte, aber nicht aus unseren Herzen. Zwingen, im März 2016

Die Trauerfamilie

Christus spricht zu einem Geheilten: Kehre nach Hause zurück und erzähle, was Gott an Dir getan hat. Jak 2, 1 Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

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Donnerstag, 24. M채rz 2016 Nr. 12

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Donnerstag, 24. März 2016 Nr. 12

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin Allgemeine und Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

TO D E S A N Z E I G E

TO D E S A N Z E I G E

Bestürzt und traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem

Bestürzt und traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem

Ehrenmitglied

Ehrenmitglied

Kurt Stürchler

Walter Gyr

geb. 1. Mai 1941

17. Juni 1932 – 15. Januar 2016

Wir werden unserem treuen Vereinskameraden ein ehrendes Andenken bewahren.

Wir werden unserem treuen Vereinskameraden ein ehrendes Andenken bewahren.

Musikgesellschaft Büren

Musikgesellschaft Büren

vom Samstag, 2. April bis Sonntag, 17. April 2016

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

für eine stille Umarmung für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben für einen Händedruck, wenn Worte fehlten für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft für grosszügige Blumen- und Geldspenden für die grosse Anteilnahme beim Abschied Ein besonderer Dank gebührt Paul Stebler für die würdevolle und einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier sowie Nathalia Hofer und Kathrin Hänggi für die gesangliche und musikalische Umrahmung. Ebenfalls danken wir dem Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach für die langjährige liebevolle Betreuung.

Baupublikation Gesuchsteller: Rolf und Verena Zbinden-Linz Breitenbachstrasse 55a, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sitzplatzvergrösserung mit Verglasung und Einbau Dachflächenfenster Standort: Breitenbachstrasse 55a Grundstück: GB 2065 Nutzungszone: WG2 Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 11. April 2016

Die Trauerfamilie

Meltingen, im März 2016

Dreissigster am Sonntag, 10. April 2016, um 9.00 Uhr in der Kirche Meltingen.

Gesuchsteller: Christian und Sandra Henz-Künzli Fehrenstrasse 24, 4227 Büsserach Bauobjekt: Um- und Anbau EFH und Wärmepumpe mit Erdwärmesonde Standort: Fehrenstrasse 26 Grundstück: GB 1580 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 11. April 2016

Tränen sind Sterne, die vom Himmel fallen. Fang sie auf und verwahr sie in deinem Herzen. Bald kommen bessere Tage, Tage, die nach Freude duften und nach Glück klingen, dann hängst du all die Sterne wieder auf in deinem Seelenhimmel. Jochen Mariss

Traurig, doch mit grosser Dankbarkeit für alles Liebe und Gute, das sie uns geschenkt hat, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, Grossmami, unserer Schwester, Schwägerin und unserem Gotti

Heidi Splendore-Schmidlin 27. Juni 1944 – 20. März 2016

Wir vermissen Dich Sabrina Splendore und Raphael Schmidlin mit Nina und Malaika Sandro Splendore mit Ocean Maria und Fritz Waber Stephan Waber und Carmen Hege mit Julia, Lisa und Lena Patrick Waber und Andrea Stirnimann mit Mareen Therese Gysin mit Manuel Gysin Suzie und Harold Appuhamy mit Hanshani

Baupublikation Gesuchsteller: Stefan Borer Niederfeldstrasse 2, 4227 Büsserach Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster und Einbau Cheminéeofen und Aussenkamin Standort: Niederfeldstrasse 2 Grundstück: GB 1335 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 11. April 2016

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 29. März 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche in Dittingen statt. Die Urnenbeisetzung findet später im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man Heidis Projekt: http://keralaprojekt.blogspot.ch Valiant Bank AG, 3001 Bern, Heidi Splendore, IBAN CH86 0630 0016 9526 1970 4 Kontonummer: 16 9.526.197.04, Vermerk: KERALA. Traueradresse: Sabrina Splendore, Hollenweg 16, 4243 Dittingen Gilt als Leidzirkular.

(1995 – 2016) Tief berührt danken wir für die überwältigende Anteilnahme, für die vielen Zeichen, Umarmungen, tröstenden Worte und die liebevolle Unterstützung in dieser für uns so schweren Zeit. Wir danken besonders Norbert Engeler für die bestärkenden und berührenden Worte sowie allen Mitwirkenden bei der Gestaltung der Abschiedsfeier. Herzlichen Dank für die grosszügigen Spenden zugunsten des Hilfswerks Timion in Südafrika.

Der Dreissigste findet am 8. April 2016 um 19.30 Uhr in der HerzJesu-Kirche in Laufen statt.

Herzlichen Dank

Baupublikation

Alena Tabea Hübscher

Roland, Manuela, Joel und Thea

Ida Hänggi-Hänggi

Büsserach

In Gott geborgen und für immer in unseren Herzen


LAUFENTAL LAUFEN

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LAUFEN

Designpreis für Studenten der Hochschule für Gestaltung und Kunst

Die Wiederauferstehung des Gymi-Ehemaligenvereins Der in den 1990er-Jahren gegründete Ehemaligenverein des Gymnasiums Laufental-Thierstein war bis 2009 aktiv. Danach herrschte Stille. Die Erstausgabe der Zeitschrift «4EVer» kündigt einen Neubeginn an.

Siegerlächeln: Das Projekt «Baboon Stool» von Joe Griesbach überzeugte die Jury und FOTO: MELANIE BRÊCHET belegte den ersten Platz. Eine Fachjury zeichnete besondere Designobjekte für das Bad aus. Vor einer guten Woche wurden im Laufen Forum der Keramik Laufen AG die Sieger gekürt. meb. Gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK in Basel hat die Keramik Laufen AG ein Modul in Industrial Design begleitet. Einzige Vorgabe: Ein Gegenstand aus Saphirkeramik für das Badezimmer musste entworfen werden. Das Material zeichnet sich durch eine vergleichsweise hohe Härte aus und lässt sich somit dünnwandiger und filigraner verarbeiten als gewöhnliche Keramik. Erfunden wurde dieser Werkstoff im Hause Laufen. Unter der Leitung von HGK Dozent Sven Adolph und dem Laufen Designteam traten 19 Studierende des Studiengangs Industrial Design an, die gestalterischen Grenzen des Materials weiter auszuloten. Nach einem intensiven Entwurfsprozess präsentierten die Studierenden Anfang 2016 zahlreiche innovative Badobjekte aus Saphirkeramik, wie neuartige Ablagesysteme, Möbel, Waschtische und Aufbewahrungsgefässe. Eine renommierte Fachjury zeichnete nun die besten Stücke aus. Ein erster bis dritter Platz wurden vergeben. Prämiert wur-

den die Entwürfe der Studierenden Joe Griesbach, Maya Martin und Alain Frey. Griesbach hat einen Bad-Hocker entworfen, den sogenannten «Baboon Stool», der von den afrikanischen Formen von Trommeln und äthiopischen Kopfstützen inspiriert wurde. Mit dem Objekt, welches sowohl als Ablage als auch als Sitzmöbel genutzt werden kann, versuchte er, die Stabilität und Bruchfestigkeit von Saphirkeramik aufzuzeigen. Maya Martin konnte mit einem dünnwandigen Regal punkten, Alain Frey designte eine Hängeleuchte aus dem speziellen Material. Der Entwurf von Joe Griesbach, der von der Jury als Gewinner gekürt wurde, wird nun von Laufen weiter ausgearbeitet und in Saphirkeramik realisiert. Neben der Arbeit mit dem zukunftsträchtigen Material lag für die Studierenden der Reiz in der Zusammenarbeit mit einem bekannten Industrieunternehmen. Solche Kooperationen würden den angehenden Designern den Weg ins Berufsleben ebnen und böten ihnen die Chance, auf sich aufmerksam zu machen, sagte Sven Adolph von der HGK. Die Entwürfe der HGK Studentinnen und Studenten können noch bis Ende April 2016 zu den Öffnungszeiten des Laufen Forums an der Wahlenstrasse 42 in Laufen bewundert werden.

Martin Staub

D

ie neue Homepage steht, ein fünfköpfiger Vorstand ist bereits seit Monaten aktiv und rund 80 ehemalige Gym-Schülerinnen und -Schüler haben ihre Mitgliedschaft im wiederbelebten Ehemaligenverein des Gymnasiums Laufen bestätigt. Gabriel Pfeiffer, ein Ehemaliger aus Zwingen, der 2013 mit der Matur seine Schulzeit im Gym Laufen abschloss, hat im August 2015 mit weiteren Interessierten die Initiative ergriffen, um diesen Verein zu reaktivieren. «EVer Gymnasium Laufen», so der Name des Vereins, hat zum Ziel, den Kontakt zwischen Gymnasium und Ehemaligen zu pflegen, die Schule als Gönner attraktiver zu machen sowie Gymnasiasten und Gymnasiastinnen bei der Studienwahl zu unterstützen, wie Gabriel Pfeiffer informiert. In einigen Tagen erscheint die Erstausgabe der Zeitschrift «4EVer», die von Eva Allemann, Kleinlützel, als Re-

Der Präsident und die Redaktorin: Gabriel Pfeiffer und Eva Allemann präsenFOTO: MARTIN STAUB tieren das Cover der neuen Zeitschrift.

daktorin gestaltet wird. Die Auferstehung von «EVer Gym-Laufen» wird darin Hauptthema sein. Aber auch über Modernisierungen in den Gebäulichkeiten des Gymnasiums, über das Projekt der bilingualen Matur und über einen Lehrer und Konrektor, der nach 34 Aktivjahren im Sommer in Pension geht, können die Empfänger der Erstausgabe unter anderem lesen. Das Wichtigste aber ist laut Gabriel Pfeiffer und Eva Allemann vorerst die Mitgliederwerbung. «Es dürfte laut unseren Berechnungen 5000 bis 6000 Ehemalige geben, von denen wir die In-

teressierten gerne erreichen möchten», erklärt Pfeiffer. «Und wenn wir einige davon überzeugen könnten, sich bei uns zu melden und dem Verein beizutreten, dann würden wir uns freuen», ergänzt Eva Allemann. Im 16-seitigen «4EVer» wird sich auch die «Gründungsfamilie» des wiederbelebten Ehemaligenvereins vorstellen: Gabriel Pfeiffer, Präsident; Atlanta Borer, Finanzen; Eva Allemann, Redaktion «4EVer»; Sina Steiner, Sekretariat; Anne-Léonie Meier, PR. Infos unter www.ever-gymlaufen.jimdo.com; ever.gymnasium@outlook.de

BLAUEN

Stücke von Tschechow und Frisch unter neuer Regie

GRELLINGEN

Sheya in Love oder Liebe mit Hindernissen

Bereit für spannende Theaterabende: Die Theatergruppe Blauen, unter andern mit (v. l.) Markus Neuenschwander, Theres Wiggenhauser, Pia Cueni, Bruno Frossard und Géraldine Köbberich. FOTOS: MARTIN STAUB

Musical mit Tiefgang: Die 14 Jugendlichen gaben mit Unterstützung des Klassenleitungsteams alles. FOTO: ZVG Die Musik- und Integrationsklasse 4b der Sekundarschule Zwingen berührte mit einem feinfühligen, selbst erarbeiteten und verfassten Musical zum Thema Liebe über Kultur- und Religionsgrenzen hinaus. bü. Vergangenen Freitag und Samstag performten die vierzehn Jugendlichen der Musik- und Integrationsklasse 4b der Sekundarschule Zwingen mit viel Herzblut ihr Musical «Sheya in Love» auf der Bühne der Mehrzweckhalle Grellingen. Eine tolle Leistung, ist man versucht zu sagen angesichts der schauspielerischen und gesanglichen Darbietungen. Doch dazu kommt wertsteigernd noch die Tatsache, dass die Jugendlichen die Story des Musicals selbst erarbeitet, geschrieben und erst noch vier ihrer Mitschüler mit speziellem Förderbedarf nahtlos in ihre Geschichte um die Liebe zwischen der Muslima Sheya und dem Christen Luigi eingefügt hatten. Da blieb dem Publikum am Ende

schlicht nur das Staunen über das bewundernswerte Gelingen des Abschlussprojektes der Klasse 4b. «Wir sind mit Blick auf das Projekt auf diese Idee gekommen, da wir in unserer Klasse sehr viele verschiedene Kulturen und Meinungen vereinen und der eine oder andere mit diesen Themen selbst konfrontiert ist», schrieb einer der Jugendlichen im professionell aufgemachten Programmheft. Dass die Liebe zwischen Sheya und Luigi nach vielen Hindernissen und Kämpfen doch noch zum Happy End führte, berührte das Publikum sehr und regte ebenso zum Nachdenken an. In den langanhaltenden Schlussapplaus für die jungen Darstellerinnen und Darsteller mischte sich aber ebenso ein grosses Lob an die Qualitäten einer solchen Musik- und Integrationsklasse und des Klassenleitungsteams mit Damaris Rickhaus, Benjamin King, Christiane Reiser, Sibylle Stäubli und Benjamin Hafen.

dust. Die Aufführungen der Theatergruppe Blauen haben nicht nur Tradition, sie sind auch legendär. Jeweils im Frühjahr, wenn die Theatersaison der meisten andern Vereine längst vorbei ist, bittet Blauen in seine Mehrzweckhalle und hofft auf den gewohnten Zuschaueransturm. Theater gespielt wird auch dieses Jahr. Obschon diesmal alles anders ist.

Szene aus dem ersten Akt: Popówa und Smirnóff beim Schiesstraining.

«Verliebt – Verlobt – Verheiratet», so der Titel der diesjährigen Aufführung, ist eine Trilogie und erzählt drei verschiedene Geschichten, welche aber treffend zum Titel passen und insgesamt eine Einheit bilden. Schuld an diesem «Pilotprojekt» dürfte der neue Regisseur sein. Der Theatergruppe Blauen ist es gelungen, Georges H. Wolf als Regisseur ins Theater-Boot zu holen. Der in Dittingen wohnhafte Wolf ist als Veranstaltungstechniker, Bühnenbildner und Regisseur in diversen bekannten Theaterhäusern der Region Basel ein erfahrener Profi und für das Blauner Theater sicher ein Glücksfall. Georges H. Wolf hat als Vorlage zwei Einakter des Russen Anton Tschechow – «Dr Bär» und «Dr Hürotsatrag» – sowie «Die grosse Wut des Philipp Hotz», einen Schwank von Max Frisch, zu einem abendfüllenden Theaterabend verarbeitet, der Spannung und Vergnügen verbreiten wird. Im ersten Akt, «Verliebt», wird die schöne Witwe und Gutsherrin Popówa (Pia Cueni) dem grobschlächtigen Gläubiger Smirnóff (Bruno Frosshard) die Augen verdrehen. Weiter geht es im zweiten Akt, «Verlobt», mit dem Hei-

ratsantrag von Lomow (Markus Neuenschwander), der bei seinem Gutsnachbarn Tschubukow (Bruno Frosshard) um die Hand von Tochter Natalia (Géraldine Köbberich) anhält. Mit dem dritten Akt, «Verheiratet», in welchem der intellektuelle Philipp Hotz (Markus Neuenschwander) sich von seiner Frau scheiden lassen will, endet dieser interessante und vergnügliche Theaterabend. Regisseur Georges H. Wolf ist von seinen Leuten begeistert. «Es ist erstaunlich, was diese Amateure, die ja alle einer täglichen Arbeit nachgehen, in dieser kurzen Probezeit zustande bringen», sagt er. Tatsächlich habe man erst nach Weihnachten mit dem Einstudieren begonnen und bis zur Premiere habe man weniger als 30 Proben auf dem Konto, bestätigt Kirsten Spethmann, Präsidentin der Theatergruppe Blauen. «Verliebt – Verlobt – Verheiratet», eine Trilogie mit 3 Werken von Anton Tschechow und Max Frisch. Aufführungsdaten: Freitag, Samstag, 1./2. April, 20 Uhr. Sonntag, 3. April, 15 Uhr. Mittwoch, Freitag, Samstag, 6./8./9. April, 20 Uhr. MZH Blauen. Vorverkauf: www.tgbblauen.yourticket.ch oder 079 842 77 32 (Di und Do, 9–11; Mi und Fr, 17–19).


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Büsserach

Breitenbach

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn Einwohnergemeinden Büsserach und Breitenbach

Öffentliche Planauflage

Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: D’Aquino-Zürcher Isabel und Alfredo Brügglistrasse 28, 4208 Nunningen

Bauherr: Roger Schaad und Sabrina Könitzer Büneweg 18, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Roger Schaad, Team Schaad AG Gartenbau, Strengenhof 1, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Seitenmarkisen, Hecke und Whirlpool Bauplatz: Büneweg 18, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4252 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. April 2016

Bauherr: Müller Robert, Vogt Monica Rotbergstrasse 10, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Wahl und Krummenacher AG Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal Bauobjekt: Glasdach mit Wind- und Wetterschutz Bauplatz: Rotbergstrasse 10, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4341 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. April 2016

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Patrick Plattner Alemannenweg 4, 4112 Flüh Projektverfasser: Patrick Plattner Alemannenweg 4, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz der BotanicosteinStützmauer durch Blockstein-Stützmauer Bauplatz: Alemannenweg 4, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3514 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. April 2016

Bauherr: Patrick Schumacher-Bourquard Pfarrgasse 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Brunner Zimmerei + Bedachungs AG Schulstrasse 409, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Dachstockausbau Dachaufbauten und Photovoltaikanlage Bauplatz: Pfarrgasse 1, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3134 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. April 2016

Bauobjekt: Überdachung Sitzplatz

Gestützt auf §§ 15 ff. und 68 ff. des Planungs- und Baugesetzes wird die nachfolgend aufgeführte Planung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt.

Verantwortlich: D’Aquino-Zürcher Isabel und Alfredo, Brügglistrasse 28, 4208 Nunningen

Kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan «Ausdolung Unterer Nidergraben» mit Sonderbauvorschriften, Landerwerbsplan, Querprofilplan, Längenprofilplan und Rodungsgesuch

Bauplatz: Brügglistrasse

Änderung kommunaler Bauzonen- und Erschliessungsplan «Uferschutzzone Unterer Nidergraben» mit Zonenvorschriften der Einwohnergemeinde Büsserach

Einsprachefrist: 24. März bis 7. April 2016

Änderung kommunaler Bauzonen- und Erschliessungsplan «Uferschutzzone Unterer Nidergraben» mit Zonenvorschriften der Einwohnergemeinde Breitenbach

Baupublikation

Die öffentliche Auflage der kantonalen und kommunalen Nutzungsplanung erfolgt vom 29. März 2016 bis und mit 27. April 2016. Auflageorte: – Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn Montag–Freitag, 8.00–12.00 und 14.00–17.00 Uhr – Einwohnergemeinde Büsserach, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (während der Büro- und Schalteröffnungszeiten) – Einwohnergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach (während der Büro- und Schalteröffnungszeiten) Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte kantonale Nutzungsplanung berührt ist und an dessen Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Bau- und Justizdepartement, Rötihof, 4509 Solothurn, Einsprache erheben. Einsprachen gegen die kommunalen Pläne sind bei der entsprechenden Gemeinde einzureichen. Die Einsprachen sind jeweils schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten.

Hofstetten-Flüh

Bauparzelle: GB-Nr. 3272 Planauflage: Gemeindekanzlei

Bauherr: Zürcher Beatrice und Manaresi Dino Brügglistrasse 30, 4208 Nunningen Bauobjekt: Überdachung Sitzplatz Verantwortlich: Zürcher Beatrice und Manaresi Dino, Brügglistrasse 30, 4208 Nunningen Bauplatz: Brügglistrasse Bauparzelle: GB-Nr. 3001 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 24. März bis 7. April 2016

Beinwil

Baupublikation

4509 Solothurn, 17. März 2016

Bauherrschaft: Thomas Kottmann Sonnmatt 170, 4229 Beinwil

Für das Bau- und Justizdepartement Roland Fürst, Regierungsrat

Bauobjekt: Abwasserleitung – Kanalisationsanschluss

Einwohnergemeinden – Büsserach – Breitenbach

Bauplatz: Sonnmatt – Sonnenhalb Bauparzelle: GB.-Nr. 89 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 8. April 2016

Baupublikation Bauherr/Projektverfasser: Ernst Dobler Flühstrasse 2, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Grünhecke Bauplatz: Flühstrasse 2, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4050 / 4171 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 8. April 2016


THIERSTEIN

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BÄRSCHWIL

Maestro von der Muse geküsst 110 Jahre Musikgesellschaft Bärschwil und ein Jahrzehnt unter Dirigent Lorenz Heizmann wurden mit einem Konzert in Bärschwil würdig gefeiert. Der Meister brillierte am Waldwie am Alphorn und erhielt tosenden Applaus. Jürg Jeanloz

E

s war ein bewegender Moment, als der Dirigent verkündete, sein Ensemble werde den Lorenz Heizmann Marsch spielen. Seine Familie hatte ihm den Marsch zum 60. Geburtstag geschenkt und wurde vom verstorbenen Laufner Walter Joseph komponiert. Als würden sich die Musikerin-

Mit den Jagdhornbläsern: Dirigent Lorenz Heizmann.

Nachwuchs in den eigenen Reihen: Musikgesellschaft Bärschwil. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

nen und Musiker von Bärschwil besonders ins Zeug legen, servierten sie den Marsch ihres beliebten Meisters frisch und mit viel Herzblut. Heizmann drehte sich während des Spiels um und animierte die Gäste zum Klatschen. Der Nachwuchs applaudierte ihrem Musikpädagogen innig. «So einer wie Dich muss man pflegen», rief die Präsidentin Ella Gerster in den Saal und liess ihm von einer charmanten Dame einen Blumenstrauss überreichen. Spontan lief er zu seiner Gattin und übergab ihr den Strauss. «Jetzt wollen wir aber noch etwas Fröhliches spielen, sonst kann ich meine Tränen nicht unterdrücken», sagte der sichtlich bewegte Gefeierte. Da kam der Tiger Rag genau richtig, der jazzige Ohrwurm liess die Herzen der Zuhörerschaft höher schlagen. Lorenz Heizmann liess es sich nicht nehmen, das sanfte Stück «Alphornzauber» auch gleich mit dem Alphorn zu begleiten. Sein Ensemble untermalte die kräftigen Töne und zauberte eine herrliche Melodie in den Saal. Weil aller gu-

ten Dinge drei sind, bot Heizmann noch seine Waldhornbläser auf und spielte mit ihnen das Stelldichein der Jagd von Gioacchino Rossini. Vitalität und Naturverbundenheit wurden authentisch zum Ausdruck gebracht. In den ersten drei Stücken spielten auch die Jungmusikanten mit und integrierten sich erfrischend ins Team. Der Gassenhauer «Heal the World» war den Jugendlichen auf den Leib geschrieben und begeisterte die vielen Mamis und Papis. Mit dem Schenkelklopfer «Dos Cervezas», was auf Deutsch zwei Biere heisst, landete die Musikgesellschaft Bärschwil einen weiteren Treffer. Die frivole Liebesgeschichte dazu lieferte die Ansagerin Gina Wintenberger. Ein Tourist in Spanien hatte sich unglücklich in eine Dame verliebt, bis er feststellen musste, dass es sich um einen feurigen Spanier handelte. Disco Swiss machte schliesslich den würdigen Abschluss eines abwechslungsreichen Jubiläumskonzerts.

KLEINLÜTZEL

«Scraps» – musikalische Schnitzeljagd rund um die Welt

Aller guten Dinge sind drei: Moderatorin Ulrike Meyer, Dirigent Martin Schaad und der verstärkte Musikverein Konkordia gaben alles. FOTO: ROLAND BÜRKI Der Musikverein Konkordia brillierte unter ihrem neuen Dirigenten Martin Schaad mit ausnahmslos neu einstudierten Musikstücken. Die musikalischen Schnitzel oder «Scraps» aus der ganzen Welt, teilweise angereichert mit aufsehenerregenden Soli, rissen das Publikum zuweilen richtig vom Hocker. bü. Nicht wirklich «tout Kleinlützel», aber immerhin gegen 200 Zuhörerinnen und Zuhörer warteten am Samstagabend im Gemeindesaal nach dem Kirchenkonzert vom letzten November gespannt auf den im Programmheft angekündigten zweiten Streich des neuen Dirigenten und Musiklehrers Martin Schaad. Und dieser traf mit seiner musikalischen Weltreise exakt den Geschmack des Publikums. Und dies ohne die vielerorts üblichen «Gags» wie Mozartperücken, Pickelhauben oder Clownnasen, sondern mit zehn ausnahmslos für das Konzert 2016 neu einstudierten Stücken. Der Dirigent strahlte nicht nur sichtbare Freude am gewählten Programm aus, sondern ging die verschiedenen Tempi engagiert mit, dirigierte entschlossen und wo nötig auch beschwörend, so dass der Musikverein, verstärkt durch einige Aushilfen, von Beginn weg ganz schön auf Touren kam. Den Zugang zu den einzelnen Stü-

cken öffnete eine Moderatorin, welche genau so viele Detailinformationen lieferte, welche es brauchte, um Hintergründe und Melodien besser zu verstehen und damit auch zu geniessen. Ulrike Meyer freute sich denn auch jedesmal über den verdienten Applaus, wenn sie Licht ins Dunkel der oft geheimnisvollen Titel gebracht hatte. «Dieser Marsch aus England ist ein fester Bestandteil des Militärmusikrepertoirs», erklärte sie etwa dem Publikum, nachdem die letzten Takte des melodiösen, rassigen Eröffnungsmarsches «Imperial Echoes» verklungen waren. In zwei Stunden musikalisch um die Welt Ganz das Gegenteil dann einer der Höhepunkte, der weit weg von England «irgendwohin jenseits des Regenbogens» oder eben «Over the Rainbow» führte. Das stimmungsvolle Lied aus dem Film «Wizard of Oz» liess manche im Saal verzaubert zuhören, zumal Melanie Meyer mit ihrem wunderbaren ES-Horn-Solo dazu die nötige Stimmung schuf und entsprechend beklatscht wurde. Bei einem imaginären Besuch in San Francisco, dem Ursprungsort der Jukebox, tippte die Moderatorin entsprechend imaginär auch die Nummer für «Jukebox» von Goff Ri-

chards ein, das der Musikverein denn auch mit viel Swing und Tempo umsetzte. «Im irischen Volkslied «Carrickfergus» hören Sie die Meeresbrandung und sehen das Grün Irlands», versprach Ulrike Meyer. Ganz sicher hörte das Publikum aber ein begeisterndes, einfühlsames Cornet-Solo von Urs Borer, was ihm langanhaltenden Beifall eintrug. Nicht in 80 Tagen, sondern in nicht ganz zwei Stunden reiste der MV Kleinlützel in «The Journal of Phileas Fogg» um die Welt und liess vertraute Melodien aus dem «Moulin Rouge», der Stierkampfarena oder aus dem Wiener Prater ertönen. Für Furore sorgte nach der Pause der junge Michael Fritschi in «Stick Figures» mit einem minutenlangen, unglaublich rasanten Schlagzeugsolo, dass dem staunenden Publikum Hören und Sehen verging. Der donnernde Applaus dauerte fast so lang wie das Wirbeln der Trommelsticks. Und mit «Waltzing Mathilda» und «You are Karen» blieben auch Australien und Afrika nicht vergessen. Aus den «Marching Scraps» am Ende ragte eindeutig «The River Kwai March» heraus, versuchten doch einige im Saal das «Fröllein, hänn Si my Hündli gsee?» mitzupfeifen. Fazit: Tolle Stimmung und gelungener zweiter Streich des Dirigenten!


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DORNECK

Donnerstag, 24. März 2016 Nr. 12

EINGESANDT

GEMPEN

Landwirtschaft zum Mitmachen

Projekt «Nuglar Gärten: Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Ab April können über das Projekt «Nuglar Gärten» – eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft – lokal und sinnvoll hergestellte Lebensmittel im Ernte-Abo bezogen werden. Der Verein «Nuglar Gärten» bewirtschaftet 7 Hektar Landwirtschaftsland verteilt in und rund um Nuglar-St.Pantaleon als solidarische Landwirtschaft. Gemeinsam bauen die Mitglieder des Vereins einen Landwirtschaftsbetrieb auf, der ein breitgefächertes Angebot an bio-dynamischen Lebensmittel erzeugt: Getreide, Obst, Beeren, Gemüse und Kräuter. Ertrag und Risiko teilen Das Betriebskonzept der Nuglar Gärten orientiert sich am Modell der Community Supported Agriculture, dessen Grundprinzip es ist, dass KonsumentInnen und ProduzentInnen das Risiko und Ertrag miteinander teilen. Statt für das einzelne Produkt zu bezahlen, beteiligen sich die KonsumentInnen im Voraus anteilsmässig an den Betriebskosten. Im Gegenzug erhalten sie die gesamte Ernte des Betriebs untereinander aufgeteilt. Die Mitglieder unterstützen mit dem Abo den Wandel zu einem sinnvollen Umgang mit der Erde, den Tieren und Menschen. Besonders in den ersten Jahren geht ein Anteil des Abobeitrages in den Aufbau von geschlossenen Naturkreisläufen und in faire Arbeitsbedingungen für die LandwirtInnen. Mitmach-Möglichkeiten Wesentlich am Landwirtschaftsmodell der Nuglar Gärten ist der persönliche Bezug zu den eigenen Lebensmitteln. Neben dem zweiköpfigen Gartenteam, das für den fachgerechten Anbau und die stetige Pflege der Landwirtschaftskulturen angestellt ist, sind alle Mitglieder und Gartenbegeisterten eingeladen, am Projekt mitzuwirken. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Vom selber Mitgärtnern, über eigenes Kulturen anlegen bis hin zum Erledigen von Büroarbeiten und dem Mitwirken an Anlässen. Jeder nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Neue Wege gehen Heute sehen sich sowohl ProduzentInnen als auch KonsumentInnen auf vielen Ebenen mit der Verantwortung konfrontiert, sich für eine gesunde und soziale Umwelt einzusetzen. Oftmals ist dies

Sensatione Preise

Vielfältige Produkte In den letzten zwei Jahren hat der Verein die wichtigsten Organisations- und Gartenstrukturen angelegt und kann nun das Ernte-Abonnement 2016/17 für 50 Mitglieder beginnen. Nachdem im letzten Jahr auf kleinen Testfeldern Erfahrungen gesammelt wurden, werden dieses Jahr alle gepachteten Flächen in Betrieb genommen. Der Fokus liegt auf den Getreidefeldern, mit Hafer, Gerste, Roggen, Dinkel und Hirse aber auch auf spezielleren Kulturen wie Quinoa, Linsen und Süsslupinen. Das Gemüse entschied der Verein, mit einer Gemüse-Partnerschaft mit den den Produkten des Eulenhof in Möhlin (AG) - ebenfalls eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft - zu ergänzen. Der eigene Boden braucht noch Zeit für einen fruchtbaren Humusaufbau. Das Früchteangebot kann aus den bereits zahlreichen alten Obstbäumen (Kirschen, Zwetschgen, Birnen, Quitten, Pflaumen) und den angelegten ErdbeerBrombeer und Himbeerbeeten gewonnen werden. Alles in allem ist auf den 7 Hektaren Land im Schwarzbubenland bereits eine nachhaltige Grundlage für eine vielfältige und sinnvolle Lebensmittelversorgung in der Zukunft geschaffen worden. Der Verein nimmt per sofort gerne Anmeldungen für das Abo und alle Anfragen entgegen. Zoé Beutler Weitere Informationen und Besichtigungen: kontakt@nuglargaerten.ch; www.nuglargaerten.ch

lle

1. April 2016 2. April 2016

FOTO: ZVG

für den Einzelnen eine Überforderung und es erscheint unmöglich, alles richtig zu machen. Der Verein Nuglar Gärten bietet die Möglichkeit, sich darin gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam nach Lösungen zu streben. Alle, die eine nachhaltige Landwirtschaft gestalten möchten, sind willkommen. Immer wieder werden Exkursionen und Workshops im Themenbereich Umwelt und Ökologie für Mitglieder und Nicht-Mitglieder angeboten (z.B. Baumschnitt, Wildkräuterexkursionen, Bodenkunde). Zudem ermöglicht die Marktunabhängigkeit dem Verein das Experimentieren mit Spezialkulturen und neuen Landwirtschaftsmethoden. Den Nuglar Gärten ist es wichtig eine artenreiche, achtsame Landwirtschaft zu führen. Die Bodenfruchtbarkeit und -lebendigkeit steht im Mittelpunkt der Anbaumethoden.

Tag der offenen Tür Freitag Samstag

Gewerbeshow GEDO 16 naht mit Riesenschritten

16.00–21.00 Uhr 10.00–16.00 Uhr

Schumacher Auto AG, Ziegeleistrasse 50, 4242 Laufen Tel. 061 763 03 93, www.schumacherautoag.ch

Die GEDO 16 ist auf Kurs: Darüber informierten OK-Präsident Martin Vögtli (Mitte), Roman Baumann Lorant (links, SponsoFOTO: ROLAND BÜRKI ring) und Jürg Auer (Standbau).

An der 35. Generalversammlung des Gewerbevereins Dorneckberg interessierte vor allem die Mitte April 2016 stattfindende Gewerbeshow GEDO 16. Bedeutend weniger Interesse ortete Präsident Roman Baumann Lorant an zwei vakant gewordenen Vorstandssitzen. Roland Bürki

G

rosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Dass die GEDO 16 als Resultat einer erstmaligen Kooperation der beiden Gewerbevereine Dornach und Dorneckberg zu einem grossen Event heranwächst, zeigten schon die Zahlen, welche OK-Präsident Martin Vögtli vergangenen Freitag locker und süffig servierte. So steht den rund 100 Ausstellern, darunter sechs Restaurants und sechs Verpflegungs- und Marktstände, auf dem optimal gelegenen Swissmetal-Areal in den Weiden eine Fläche von insgesamt 12 000 Quadratmetern zur Verfügung.

«Auch unser Budget von rund 250 000 Franken deutet an, dass die Region Birseck-Dorneck am Wochenende des 15. – 17. April 2016 eine hochstehende und spannende Gewerbemesse erwarten darf», versicherte Vögtli. Seinem OKTeam, einer «tollen Zusammensetzung» mit den beiden Gewerbevereinspräsidenten Roman Baumann Lorant (Dorneckberg) und Heinz Thommen (Dornach)», bescheinigte er Kreativität, Originalität und eine grosse Portion Leidenschaft. Beide Vereine ergänzten sich optimal, erklärten die beiden Präsidenten dem Wochenblatt: «Der Dorneckberg bringt langjähriges Knowhow, Dornach ideale Lage, ÖV-Anbindung und grosszügige Ausstellungsfläche.» Leidenschaft war denn auch aus allen Voten des für die Werbung zuständigen Kurt Kellenberger zu spüren, der möglichst viele Familien an der GEDO 16 haben möchte. Dank Lunapark, Streichelzoo, Säulirennen, Kletterwand oder Kleinbaggerfahrten. «Reden Sie überall von der Gewerbeshow», impfte Kellenberger den Gewerblern ein, damit es dann Mitte April zuhause heisse: «Papi, göömer?» Natürlich kämen auch die Erwachsenen nicht zu kurz, blickte der PR-Mann auf Tanzmusiknacht, sonntägliches Frühschoppenkonzert oder die Stimmungsmusik «Karawanken».

Ungemütlich mit zwei Vakanzen im Vorstand Die eigentliche Generalversammlung gestaltete sich dank speditiver, oft mit Humor gewürzter Versammlungsleitung durch Präsident Roman Baumann Lorant recht kurzweilig. Aufhorchen liessen etwa die elf Austritte von Aktiv- und Passivmitgliedern, die aber durch heftig beklatschte dreizehn Neueintritte wieder kompensiert wurden. Der Jahresbericht des Präsidenten zeigte auf, dass die ganzjährige Vorbereitung der GEDO 16 die OK-Leute «an den Rand des Machbaren» brachte. Mit dem Rücktritt von Redaktor Kurt Kellenberger sei die Zukunft der Gewerbezeitung, eines Flaggschiffes des «Gwärb uf em Bärg» unsicher, so der Präsident. Der Vorstand suche aber eine Lösung. Weiter passierten Rechnung 2015 und Budget 2016 problemlos, so dass Baumann Lorant Aktuar Ignaz Steiner und Redaktor Kurt Kellenberger mit launigen Worten und einem Buch verabschieden konnte. Der ebenso wie Vizepräsident Martin Vögtli und Finanzchefin Anja Hägele mit Applaus wiedergewählte Präsident hoffte angesichts der zwei Vakanzen im Vorstand auf Wunder: «Wir brauchen einfach Leute, sonst könnte es ungemütlich werden.» GEDO 16, Dornach, 15. – 17. April 2016

HOCHWALD/REINACH

Ehrenmitglieder des RTVDT besichtigen die MEVO Fenster AG Das jüngste Ehrenmitglied des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein, Bruno Vögtli aus Hochwald, lud die Ehrenmitglieder zu einer Firmenbesichtigung der MEVO Fenster AG nach Reinach ein. Seiner Einladung folgten 25 Ehrenmitglieder. Nach einer Einführung in die Firmengeschichte wurden die Produkte der MEVO Fenster AG vorgestellt. Die Produktpalette reicht von modernsten Fenstern und Fassaden über Insektenschutzsysteme bis zur einbruchsicheren Türe. Ein Rundgang in der Produktionshalle der MEVO Fenster AG zeigte auf, das hinter der modernen Fenstertechnik wesentlich mehr steckt, als man gemeinhin meint. So sind die über 40 Mitarbeiter der MEVO Fenster AG in der Lage, auch Fensterfassaden für Grossgebäude herzustellen und zu montieren. Trotz eines beachtlichen Maschinenparks ist bei der Produktion von modernen Fenster- und Türsystemen viel handwerkliches Geschick und technisches Verständnis im Metallbau erforderlich. Nach dieser interessanten Firmenbesichtigung offe-

Firmenbesichtigung: Der Regionalturnverband Dorneck-Thierstein in der MEVO Fenster AG. FOTO: ZVG rierte der Gastgeber Bruno Vögtli in der grossen Produktionshalle einen reichhaltigen Apéro. Beim Small-Talk wurden diverse vergangene Turnererlebnisse wieder aufgefrischt. Im Anschluss an diesen interessanten Einblick in die mo-

derne Fenster- und Türproduktion der MEVO Fenster AG fand dieses Ehrenmitgliedertreffen im Restaurant Kreuz in Hochwald mit einem schmackhaften Abendessen einen würdigen Abschluss. Mario Altermatt


SPORT

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JUGENDSPORT

FUSSBALL

Kleine Mehrkämpfer nur knapp am Edelmetall vorbei

Nur Laufen startete wunschgemäss Mit einem 4:0-Heimsieg gegen Therwil gelang Laufen I in der regionalen 2. Liga ein Rückrundenauftakt nach Mass. Doch auch das 0:0 von Laufen II in Dornach darf als gutes Ergebnis gewertet werden. Edgar Hänggi

F Die kleinen Mehrkämpfer vom LZ Thierstein: Zeigten am Schweizer Final des UBS Kids Cup Team hervorragende Leistungen. FOTO: ZVG WOS. Das Leichtathletik Zentrum Thierstein darf auf eine erfolgreiche Wintersaison zurückblicken. Die Wettkämpfe des Kids Cup Team waren für die Kinder das grosse Highlight währen den Wintermonaten. Nachdem sich die jüngsten Athleten mit drei Teams für den Regionalfinal in Therwil qualifiziert hatten, ahnte noch niemand, dass das Wintermärchen noch lange nicht ausgeträumt war. Mit sensationellen Leistungen der U10 und U12 Knaben belegten die Grösseren den zweiten Rang und die Kleinsten vom LZT liessen sich am Regiofinal sogar die goldene Medaille umhängen. Dies bedeutete, dass sich beide Teams für den Schweizer Final qualifiziert hatten, der am Sonntag, 13. März, in Domdidier ausgetragen wurde. Entsprechend nervös reiste eine grosse LZT Familie, gespickt mit Eltern und Freunden in den Kanton Freiburg. Beide Teams legten mit den Sprintdisziplinen los wie die Feuerwehr und merkten aber nach der ersten Disziplin bereits, dass

die Leistungsdichte am Schweizerfinal entsprechend eng wurde. Die Konkurrenz bei den U12 Knaben war enorm stark und so belegte das Team trotz eines tollen Wettkampfs den zwölften Rang. Das U10-Team vermochte seine Chance auf einen Podest Platz bis zur letzten Disziplin wahren. Die Spannung während dem abschliessenden Crosslauf war kaum zu überbieten. Nach einem chaotischen Lauf auf Grund der prekären Platzverhältnisse und einigen Stürzen lag man in der Endabrechnung punktgleich mit einem anderen Team auf dem sensationellen dritten Platz. Das Reglement, das die beste Einzeldisziplin, als ausschlaggebenden Faktor definierte, entschied aber leider gegen die LZTler und so belegten sie den undankbaren vierten Rang. Trotzdem war der Anlass für die Kinder ein grossartiges Erlebnis und alle freuten sich über die Tatsache, dass man sich zu den besten Teams der Schweiz zählen darf!

HANDBALL

SG Wahlen Laufen weiter auf Meisterkurs

ür Laufens 2.-Liga-Trainer Adnan Ercedogan war ein erfolgreicher Rückrundenstart für den weiteren Verlauf der Meisterschaft eminent wichtig. «Im heutigen Spiel gegen Therwil sind die drei Punkte wichtig, nur das zählt.» Nach einer so langen Pause weiss eigentlich keiner so recht, wo man steht. Daher schwebt bei allen eine Spur Vorsicht mit bei Voraussagen für das erste Spiel. Laufen hatte den Vorteil, dass es schon in der 23. Minute in Führung gehen konnte. Yannick Krizoua, in der Winterpause von Rheinfelden gekommen, erzielte bereits seinen ersten Treffer. Er konnte dabei seine Schnelligkeit ausspielen. «Wir hatten schon Spiele, da brachten wir den Ball nicht ins Tor. Heute erzielten wir wichtige Treffer fast aus dem Nichts», sprach Ercedogan vor allem das 2:0 durch Jannik Stöckli kurz vor der Pause und das 3:0 durch Michel Doppler, das zu einem Zeitpunkt fiel, als Therwil besser ins Spiel kam und zwei klare Torchancen hatte. Laufens Goalie Elia Ruberti musste zweimal in höchster Not klären. Doppler machte mit dem 4:0 in der 66. Minute alles klar. Der Rest war Erledigen der Pflicht. «Mit jetzt 23 Punkten haben wir weiter Distanz nach hinten gemacht und können ruhiger auf die kommenden Aufgaben nach Ostern blicken», so ein zufriedener Trainer. Auch Marc Eigenmann, Trainer von Laufen II war nach dem Auftritt seines Teams bei 3. Liga-Leader Dornach zufrieden. Das 0:0 darf als Erfolg für die Laufentaler gewertet werden. «Ich habe immer daran geglaubt, dass wir mit

Kunstschuss: Laufens Jannick Stöckli schlenzt den Ball zum 2:0 ins Netz. Kampf und Einsatz die spielstarken Dornacher stoppen können. Ich ärgere mich aber ein wenig, dass ich meine Torchancen nicht verwerten konnte.» Dornachs Spielertrainer Ernes Hodzic nahm es gelassen. «Die Saison geht ja noch lange. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir wollten zu viel und spielten dadurch zu hastig. Mein Kompliment an Laufen, das kämpferisch gut dagegen hielt.» Die klarsten Möglichkeiten zu einem Tor hatte Laufen durch Marc Eigenmann, der zweimal alleine gegen Goalie Dominik Häring ziehen konnte, aber jeweils am starken Schlussmann scheiterte. Ein Pluspunkt bei Laufen ist sicher auch die Rückkehr von Thomas Friedli in der Abwehr. Wenn man sich das starke Kader der Dornecker betrachtet und dessen Potenzial, da darf Hodzic effektiv gelassen sein. Soleita Hofstetten gelang der Auftakt im Heimspiel gegen Binningen nicht. Zumindest resultatmässig mit dem 0:1

FOTO: EH-PRESSE

nicht. «Es ist eine äusserst bittere Niederlage. Was mein Team nach der Pause punkto Kampf und Wille ablieferte stimmt mich aber zuversichtlich, dass wir die nötigen Punkte für den Verbleib in der 3. Liga holen werden», fasste Trainer Christian Kunz zusammen. Er trug es mit Fassung und meinte angesprochen auf die nun bereits wieder freien Tage. «Jetzt müssen wir an Ostern halt nicht Eier, sondern das gegnerische Tor suchen.» Nicht gespielt werden konnte der Relegationskampf zwischen Röschenz und Breitenbach. Schon früh kam die Mitteilung, dass der Platz keine Spiele zuliesse. Vor allem Breitenbach war darüber nicht unglücklich, meinte doch der neue Trainer Bruno Mühlheim, dass er mit seinem Team nach den Veränderungen im Kader schon noch ein paar Trainings brauche. Spielberichte und weitere Infos zum Regio-Fussball auf www.facebook.com/ehpresse.

EISHOCKEY

Winterthur holte den Wanderpokal

Überlegen: Reto Kohler beim Torwurf. 2. Liga: SG Wahlen Laufen – TV Kleinbasel 25:18 (14:9) us. Auch die zweite Auseinandersetzung innerhalb von 7 Tagen gegen die Städter konnten die Laufentaler klar für sich entscheiden. Die Gastgeber spielten mit dem nötigen Respekt, ohne passiv zu agieren. Nach kurzer Spieldauer war die Abwehr der SG Wahlen Laufen auf die immer wieder über den Kreisläufer spielenden Basler eingestellt. Nach zwei schönen Kontertoren konnte man mit einem 5-Tore Vorsprung in die Pause gehen. In der zweiten Spielhälfte kontrollierte man das Spiel mit einer konsequenten Abwehr und behielt damit die Gäste auf Distanz. Mit diesem klaren Sieg liegen nun die Laufentaler klar an der Tabellenspitze der 2. Liga und könnten im nächsten

FOTO: ZVG

Spiel, nach der Osterpause, mit einem Sieg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg 1. Liga machen. Nächstes Spiel am Samstag, 2. April 2016, Gymnasium Laufen, 17.00 Uhr gegen Blau Boys Binningen. Junioren U15: SG Wahlen Laufen – TV Sissach 14:28 (6:13) Die Oberbaselbieter waren auch körperlich die stärkere Mannschaft und kamen in Laufen zu einfachen 2 Punkten. Junioren U17: SG Wahlen Laufen – SG Leimental 11:18 (5:7) In der ersten Spielhälfte konnten die Laufentaler gegen die stärkeren Leimtaler noch mithalten – mussten sich aber am Schluss dennoch klar geschlagen geben.

eh. Das zweitätige Moskito-Turnier des EHC Laufen zeigte, dass das Turnier ein Bedürfnis ist und eine von allen willkommene Spielgelegenheit bietet. Nachdem der Anlass von Yves Morand, Spieler beim EHC Basel/KLH, 2015 als Matura-Arbeit ins Leben gerufen wurde und dank neuem Sponsor jetzt eine Zweitauflage erfuhr, waren alle des Lobes voll und der Wunsch, man möge den Anlass auch 2017 austragen, wurde gleich mehrfach an das OK herangetragen. Neben dem EHC Laufen stellten auch der EHC Basel, die Argovia Stars, der HC Delémont-Vallée, der Eissportverein Dielsdorf-Niederhasli und der EHC Winterthur Teams mit Spielern der Jahrgänge 2002 (Mädchen), 2003 und jünger. Speziell, aber durchaus interessant, war der Modus. Jedes Vorrundenspiel wurde in zwei Halbzeiten (nicht wie üblich mit Drittel) gespielt, die auch separat gewertet wurden. Zusätzlich fand auch ein Penaltyschiessen statt, das ebenfalls Punkte gab. Erst die Finalspiele wurden im gewohnten Modus gespielt. Matthias Reist vom Präsidium, dem auch Stefan Bühler und Yves Morand angehören, zog ein positives Fazit. «Es war wieder ein guter Anlass, der bei allen Teams gute Resonanz fand. Es zeigte sich auch, dass die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes ideal war. Die Kinder kamen ausserhalb der Spiele zu Kontakten untereinander, was nicht zu unterschätzen ist. Natürlich aber ist für uns vom EHC Laufen der sportliche Vergleich und die Möglichkeit zu sehen, wie weit andere sind und wie sie arbeiten, ein guter Nebeneffekt.»

Geschafft: Die Winterthurer sind nach der Schlusssirene nicht mehr zu halten. Der EHC Winterthur war eine Klasse für sich. Die Gruppenspiele schlossen die Zürcher mit 27 Punkten auf Platz eins ab. Dahinter war das Feld enger beisammen. Die Finalpartien boten dann aber engere Spiele. Im Halbfinal besiegte Winterthur, das zuvor 35 Tore erzielte, gegen Delémont nur 2:0. Im Endspiel holte sich Winterthur den Wanderpokal dank einem 2:0 gegen Basel. Für Reist und das OK ist eigentlich klar, dass man den Anlass erneut durchführt. «Sicher ist es jedoch noch nicht,

FOTO: ZVG

denn es erfordert viele Helfer und die zu finden wird immer schwieriger. Auf Stufe Moskito geht das noch eher dank den Eltern, die hier noch näher dran sind. Ich hoffe, es klappt.»

Eis wird nun abgetaut Kaum waren die beiden Teams nach dem Final in die Garderoben verschwunden, wurde mit dem Abtauen des Eises begonnen. Bald jedoch geht es auch für die Moskitos mit dem Sommertraining in die neue Saison.


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DIES UND DAS

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FITNESS / GESUNDHEIT

FITNESS

FitnessBox – ein neuer Fixstern für umfassendes Training in Laufen

Muskeltraining ist in jedem Alter möglich

Das Instruktorenteam im neuen Studio: Nico Stalder, Michael Rüfenacht, GeschäftsFOTO: MARTIN STAUB führer, und Timothy Mercier (v.l.). dust. Die Fitnesswelle boomt. Mit gutem Grund. Für junge und ältere Menschen hilft ein gezieltes Training von Muskeln und Herzkreislauf, rank und schlank und vor allem gesund zu bleiben. Der Besuch eines optimal ausgerüsteten Fitnessstudios bietet sich an, weil dort erfahrene Coaches dabei helfen, für jede Kundin und jeden Kunden das beste Trainingprogramm auf den richtigen Geräten zusammenzustellen und regelmässig zu begleiten. Seit kurzem ist in Laufen ein neues Fitness-Zentrum in Betrieb, welches sämtliche obgenannte Kriterien und noch viele mehr auf sich vereint. Die FitnessBox – ein Trainings Center auf zwei Etagen am Langhagweg 45 ging am 1. März 2016 in Betrieb. Geschäftsführer Michael Rüfenacht nutzte beim Aufbau dieses neuen Fitnesstempels die Chance, die ganzen Räumlichkeiten in diesem Neubau so zu gestalten, dass sie für die künftigen Kundinnen und Kunden keinerlei Wünsche offen lassen. Angefangen bei den Garderoben mit Nasszone, wo die Club-Mitglieder mit ihrem eigenen Patch, frei ein und aus gehen können. Von Montag bis Freitag ist das moderne Studio von 6.00 bis 22.00 Uhr, am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen

von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Und dies an 365 Tagen im Jahr. «Nebst den top-modernen Geräten waren diese ausgedehnten Öffnungzeiten ein wichtiger Grund, mich bereits am ersten Tag für eine Mitgliedschaft zu entscheiden», erklärt ein trainierender Kunde dem Wochenblattjournalisten, sich vor einigen Tagen persönlich ein Bild der Top-Anlage machte. Wer sich für für ein Jahresabo in der FitnessBox entscheidet, profitiert nebst dem kompletten Fitnessangebot von vielen Leistungen, unter anderem von isotonischen Getränken à discrétion, von vier Körperanalysen pro Jahr, um den eigenen Fortschritt zu verfolgen und beim Abo Platin (lediglich 100 Franken Mehrkosten gegenüber dem Standardabo Gold) von sämtlichen Kursangeboten. «Wir bieten ein abwechslungs- und umfangreiches Kursprogramm, welches laufend erweitert wird, für jeden Geschmack und jede Leistungsstufe», informiert Michael Rüfenacht beim Besichtigen des grosszügigen Kursraumes. Weitere Infos über die Angaben untenstehend im Kleingedruckten. Fitnessbox AG, Langhagweg 45, 4242 Laufen. 061 781 14 14, www.fitnessbox.ch; info@fitnessbox.ch

FITNESS / GESUNDHEIT

Joggen mit Spass

gwa. «Muskeltraining ist ein sicherer Schutz vor dem Pflegeheim», behauptet Andreas Bredenkamp. Der Sportwissenschafter war 1986 deutscher Meister im Bodybuilding und schrieb mit seinem Buch «Erfolgreich trainieren» einen Bestseller. Mit seinen zahlreichen Vorträgen schafft er es, auf einfache Weise den komplexen Zusammenhalt von Muskeln, Krafttraining, Gesundheit und Ernährung aufzuzeigen. Vor rund 40 Personen zeigte er im BIG Fitness in Laufen in seinem zweistündigen Vortrag auf, weshalb Sport wichtig ist. Älter werden sei eine Situation, die man nicht ändern könne, hingegen könne man die eigene Kraftleistung steigern, erklärte der knapp 60-Jährige. Wem die Kraft fehle, um aufzustehen, bleibe sitzen und werde dabei immer schwächer. Um diese Abwärtsspirale aufzuhalten, sollte man aktiv etwas dagegen tun. Bredenkamp trainiert 80-Jährige, die dank dem effizienten Training leistungsfähiger sind als einige 30-Jährige. Im Hinblick darauf, dass die Lebenserwartungen immer höher werden, sei es wichtig, mit Training die Kraft zu erhalten und zu steigern. Sonst werde nicht nur die Lebenszeit, sondern vor allem die Leidenszeit verlängert. Eindrücklich zeigte Bredenkamp auf, wie die Gesellschaft sich in den letzten 100 Jahren verändert hat. Legte man um 1900 noch rund 20 Kilometer täglich zu Fuss zurück, sind es heute im Durchschnitt noch rund 800 Meter. Mit der Entwicklung von Auto, TV und Haushaltgeräten entstand um 1958 die Krankheit Herzinfarkt, und mit der Möglichkeit, privat einen PC zu besitzen, stieg ab 1990 das Körpergewicht der Bevölkerung merklich an. Da die technischen Errungenschaften und die

Verhältnis von Kraft und Gewicht: Andreas Bredenkamp zeigt, dass wenn er sein Gewicht ändert – konkret hier mit einer Besucherin auf dem Buckel –, seine Kraft mit dem zusätzlichen Gewicht nicht mehr im Einklang steht. FOTO: GABY WALTHER

Folgen des vermehrten Sitzens nicht rückgängig gemacht werden können, ist das gezielte Muskeltraining ein wichtiger Faktor, um gesund bleiben zu können. Den Fitnesszentren komme dabei eine wichtige Rolle zu, ist Bredenkamp überzeugt. Durch das Training an den Geräten und durch die Betreuung der Instruktoren werde der Muskelaufbau gezielt gefördert. Denn nicht das tägliche, sondern das optimale Training, mit den richtigen Erholungsphasen, abgestimmt auf Alter und Gesundheitszustand, führe zum gewünschten Ziel.

Das BIG Fitness versucht, auf diese Anforderungen einzugehen. «Heute gehört das Fitnesstraining zum Breitensport. Nicht nur junge Männer, sondern auch ältere Personen besuchen das Studio», stellt Inhaber Roger Kienberger fest. Die neu angeschafften HightechGeräte können optimal auf die trainierende Person eingestellt werden, um so den besten Trainingseffekt sicherzustellen. – Bredenkamp wird am 16. Juni mit einem weiteren Vortrag zum Thema Gesundheit und Lebensqualität wieder in Laufen zu Gast sein.

EINGESANDT

Letzte GV am alten Standort Bald ist es soweit, am Freitag, 15. Juli öffnet die Stedtlibibliothek ihre Tore an der Amthausgasse 35 für die Bevölkerung der Stadt Laufen und der umliegenden Gemeinden. An der Vereinsversammlung vom vergangenen Donnerstag konnte man diese Vorfreude bereits spüren. Zu Beginn der Versammlung stellte Bibliotheksleiterin Petra Rentsch den Jahresbericht 2015 vor. Darin ist ersichtlich, dass bereits im vergangenen Vereinsjahr viel Vorarbeit für die neue Bibliothek geleistet wurde: Die Finanzierung der Einrichtung konnte dank vieler Spenden gesichert werden und die Möblierung nahm unter der Regie der Innenarchitekten Doppler und Saner konkrete Formen an. Daneben war es in der Stedtlibibliothek jedoch keineswegs ruhig. Im 2015 wurden zahlreiche interessante und teilweise neuartige Anlässe durchgeführt. Ebenso ging der lang gehegte Wunsch einer neuen Homepage in Erfüllung, und die länge-

Vorfreude: Vereinspräsident Martin Tschan erklärt den Stand der FOTO: ZVG Bauarbeiten. ren Öffnungszeiten haben sich gut etabliert. Die Bibliothek zählte im Berichtsjahr 1859 Mitglieder aus 51 Gemeinden. Es wurden rund 53 000 Medien ausgeliehen. Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von rund 4000 Franken ab. Vereinspräsident Martin Tschan verabschiedete die beiden pensionierten

Bibliothekarinnen Sonja Steinhauer und Malu Weber (in Abwesenheit) und bedankte sich für ihre langjährige und unermüdliche Arbeit im Dienste der Stedtlibibliothek. Um die Vorfreude noch zu verstärken, präsentierte Martin Tschan die laufenden Bauarbeiten und die Visualisierungen der Jermann Architekten. Die neue Bibliothek wird über eine doppelt so grosse Fläche verfügen. Dadurch ergeben sich mehr Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen, und die Medien können grosszügiger präsentiert werden. Das Team der Stedtlibibliothek freut sich darauf, dadurch ein noch attraktiverer Ort zu sein, an dem sich Menschen treffen und miteinander kommunizieren. Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, 20. August 2016, statt und wird mit tollen Attraktionen aufwarten. Petra Rentsch Bibliotheksleiterin

AUTOMOBIL Laufen soll Spass machen: Begleitetes Lauftraining mit dem Verein Laufbewegung. FOTO: ZVG

Der Verein Laufbewegung Regio Basel bietet Lauftrainings für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Durch gezielte und begleitete Vorbereitung soll das Ausdauertraining individuell gefördert werden. Damit der Spass am Laufen lange währt. «Mit begleiteten Lauftrainings wollen wir Freude am Laufen vermitteln», sagt Sandra Stiftner, diplomierte Bewegungspädagogin und Präsidentin des Vereins Laufbewegung Regio Basel. Durch gezielte und begleitete Vorbereitung soll das Ausdauertraining sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene individuell gefördert werden. Die Laufbewegung will mit ihrem Trainingsangebot vor allem eines: die Läufer vor Überforderungen schützen, diese zum gesunden Ausdauersport motivieren und in abwechslungsreichen Gruppentrainings die Läufer an ihre persönlichen Ziele heranführen. «Ein fortgeschrittener Läufer hat andere Bedürfnisse als ein Einsteiger», sagt Sandra Stiftner und fügt hinzu, dass falsches Trai-

ning die persönliche Leistungsfähigkeit einschränken könne. Hier setzt der Verein an, arbeitet mit einem bewährten Vierstufensystem, begleitet alle Läuferkategorien in ihrer individuellen Zielsetzung und gestaltet das regelmässige Training in homogenen Laufgruppen. Der Fokus auf Laufeinsteiger Vor allem Einsteiger müssen behutsam ans Laufen heran geführt werden. Zu Beginn werden kurze Laufeinheiten immer wieder mit Gehpausen unterbrochen, um so den Einsteiger ganz behutsam an Tempo und Belastung zu gewöhnen. So dauert das Training in den ersten Wochen mit Einwärmen und Stretching ca. 30 Minuten. Schritt für Schritt werden die Laufeinheiten länger und die Gehpausen kürzer, mit dem Ziel, nach 6 Monaten 30-45 Minuten am Stück joggen zu können. «Wir wollen Überforderungen vermeiden, damit der Spass am Laufen lange währt.» Die Laufbewegung startet jeweils im Frühling mit den Einsteigertrainings.

Premio-Partner Garage Saner in Laufen – Modernstes Lenkgeometriegerät in der Schweiz Die Garage Saner GmbH in Laufen, Baselland, ist stolzer Besitzer der ersten berührungslosen Beissbarth Lenkgeometrie-Anlage der Schweiz. Der PremioPartner hat damit eine wichtige Investition für die Zukunft getätigt. Ein geringerer Reifenverschleiss und ein sicheres Fahrverhalten, dafür sorgt eine optimal eingestellte Lenkgeometrie des Fahrzeugs. Mit dem Beissbarth Touchless System verfügt die Garage Saner über das modernste Vermessungsgerät in der Schweiz. «Das Gerät liefert uns exakte Messwerte bei Eingangsund Ausgangsvermessungen, anhand derer wir dem Kunden aufzeigen und erklären können, welche Arbeiten wir gemacht haben, ohne dass wir die Felgen berühren mussten», so Geschäftsführer Urs Saner. Die neue Technologie ist dabei genau und auch schnell: «Das Gerät arbeitet mit einer Kombination aus Stereokameras, innovativen Laserprojektoren und mehrstufigen Bildverarbeitungsalgorithmen, die ein 3D-Mo-

dell des Rades generieren und so eine präzise und berührungslose Vermessung ermöglichen. «Dabei verfügt das Gerät über eine enorme Messgeschwindigkeit. So können wir unseren Kunden eine zusätzliche zuverlässige Dienstleistung anbieten», erklärt Saner weiter. Um die Genauigkeit und Präzision der Messgeräte sicherzustellen, wurde extra ein neuer Nebenraum gebaut, welcher ausschliesslich für die Vermessung von Fahrzeugen gedacht ist. Den Einsatz sieht Saner als lohnenswerte Investition für die Zukunft. «Wir haben es mit immer mehr unterschiedlichen Fahrzeugmodellen zu tun und auch die Zunahme von Fahrerassistenzsystemen macht es notwendig, dass wir mit modernen Geräten arbeiten und uns für zukünftige Entwicklungen rüsten.» Die offizielle Suzuki-Vertretung Garage Saner in Laufen wurde vor 22 Jahren von Urs Saner gegründet. Der Betrieb ist spezialisiert auf die Abstimmung von Fahrzeugen in den Bereichen Fahr-

Freut sich über die neue Investition: FOTO: ZVG Geschäftsführer Urs Saner. werk und Fahrverhalten. Als PremioPartner bietet er darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen für sämtliche Fahrzeugmarken an. Neben der Vermessung der Lenkgeometrie gehören zum Beispiel auch Abgaswartungen an Benzin- und Dieselfahrzeugen und der Verkauf von Felgen, Pneus und Zubehör mit fachmännischer Beratung zum Portfolio der Garage.


DIES UND DAS

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KURSTIPP

Impressionen einer Reise: Auf Marmorbesuch in Carrara von Linard Candreia

Dorothea Jost-Becker, Volkshochschule beider Basel, unterrichtet

Deutsch Wer eine neue Sprache lernt, kennt das Erfolgserlebnis, das sich einstellt, wenn man spontan auf die Frage «Geht es Ihnen gut?» antworten kann oder wenn es gelingt, im Restaurant das Essen auf Deutsch zu bestellen. An der Volkshochschule beider Basel können Anfängerinnen und Anfänger im Intensivkurs Deutsch die Basis für ihren Alltag in der Schweiz schaffen. Die Kursleiterin Dorothea Jost-Becker begleitet Interessierte in die neue Sprache. Mit Partnerübungen, kleinen Dialogen sowie Schreib- und Leseübungen erweitern die Teilnehmenden Ihren Wortschatz. Sie lernen die richtigen Formen korrekt anzuwenden und sich sprachlich immer besser, gewandter und detaillierter auszudrücken. Die zwei Kursabende pro Woche sorgen für rasche Fortschritte und wachsende Sicherheit in typischen Alltagssituationen. Wir freuen uns auf Sie! Aktueller Deutschkurs von Dorothea Jost-Becker in Laufen: A1 Deutsch Intensiv 2 (für Anfänger/-innen mit geringen Deutschkenntnisse), 12.04.-09.06.16, Di und Do 18.30-20.00 Uhr, 17-mal, Kosten: CHF 391.– | Weitere Sprachkurse in Laufen starten Mitte April. | Info und Anmeldung : Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

LESERBRIEF

Erlebt Ein Blumenladen ist ein Ort, wo Freud und Leid zusammen trifft. Ein junger Mann mit einem Brillantring, den er in eine Rose integrieren will, um seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Oder jemand der einem Verstorbenen einen würdigen Blumenabschied bereiten will. Ein älterer Herr der gerade Grossvater geworden ist, oder jemand der einem Schwerkranken Seelennahrung (in Form von Blumen) in das Spital bringt. Kürzlich kam meine Freundin und Bestatterin und erzählte mir von einem «Fall», der sie ein wenig traurig machte: Eine behinderte Frau um die 50 ist gestorben. Beide Beine amputiert, musste sie sich durch das Leben kämpfen. Keine Angehörigen gab es und darum auch kein Geld, um ihren Abschied mit Blumen zu verschönern. Da erreichte mich der Anruf von CoVertriebsleiterin der Zeitung «Surprise». Da die Verstorbene sehr lange bei ihnen gearbeitet hat, bestellte die Firma einen kleinen Kranz mit einem letzten Gruss. Das bestärkt mich darin, auch weiterhin den Menschen am Rande unserer Gesellschaft eine Surprise Zeitung abzukaufen. Ich hoffe, Sie tun das auch ab und zu! Claudia Spaar Nunningen Blumengeschäft Spiritflowers

Carrara/Toskana im Februar 2016: Marmor auf Schritt und Tritt. Statuen, Erinnerungstafeln an Hauswänden von Persönlichkeiten, die hier auf Besuch waren, wie Michelangelo Buonarroti, der vor Ort seinen Davide-Block ausgelesen hatte, oder José Saramago, Literaturnobelpreisträger aus Portugal, Claude Monet, impressionistischer Maler. Und auch der ganz aus Marmor erbaute Dom Sant’Andrea, ein Bijou in Weiss, eine der grossen carraresischen Sehenswürdigkeiten. Sicher einen Besuch wert ist die Accademia: Im alten Lesesaal darf man das bekannte schwarz gefärbte Marmorpferd von Arturo Dazzi (1881-1966) bestaunen. Auffallend, viele chinesische Studenten sind auszumachen. Ich komme mit dem Portier des Hauses ins Gespräch. Wenige Minuten später macht er eine Ausnahme und zeigt mir die ehrwürdige Aula Magna und weitere preziöse Skulpturen. An einem strategisch wichtigen Ort am Eingang der Via Roma fallen die bronzenen Buchstaben auf marmornem Hintergrund auf: Luzio Caflisch. Trudi Flütsch, eine gebürtige Bündnerin, welche die bekannte Zuckerbäckerei und das Café zusammen mit ihrem Bruder Ion führt, freut sich über den Besuch eines Landsmannes. Der Kaffee und il cornetto alla crema sind offeriert. Die etwa siebzigjährige Frau erzählt spannende Geschichten über ihre im vorletzten Jahrhundert nach Carrara ausgewanderten Vorfahren. Auch vom doppelten Beruf des erwähnten Bruders ist die Rede: Dieser sei am Vormittag Pâtissier und am Nachmittag Zahnarzt … Der kleine Bus beim Spital mit der Anzeige «Colonnata», ein Steinhauerdorf, füllt sich nur langsam. Steigt ein neuer Passagier ein, so hört man nicht etwa das übliche italienische «Buongiorno», sondern ein toskanisches «Buondi» kommt von den Lippen. Die Strasse hinauf zum Bergnest der Alpi Apuane ist serpentinenartig und bei jeder engeren Kurve hupt der Chauffeur. Die sich nähernden zahlreichen Steinbrüche, le Cave, erinnern der Farbe und Steilheit wegen an unsere Schweizer Gletscher. Im Dorf solle ich unbedingt ihren berühmten Lardo di Colonnata (Speck) probieren, überhaupt, man esse sehr gut dort oben, «una buona mangiata» wünscht mir ein älterer Herr in Carrara schon etwa um neun Uhr morgens. Die Italiener denken nicht selten schon früh ans Essen … Im Bergdorf winkt mir spontan eine alte Frau aus dem Fenster zu. Auch sie macht für den einheimischen Speck Werbung und erwähnt dabei einen Laden. Und ob ich den neuen Papst Francesco aus Marmor in der Dorfkirche San Bartolomeo schon bewundert habe, will sie noch wissen. Ich hingegen möchte von der 93-jährigen Eva erfahren, wie sie die faschistische Zeit damals erlebt habe. Auf den letzten italienischen Diktator Mussolini angesprochen, kommt eine diplomatische Antwort: «Lui non era né santo né cattivo – Er war weder heilig noch böse.»

Das Trassee der früheren Marmobahn mit dem berühmten Viadukt Ponte di Vara. K469214/003-738357

Die Wunden des intensiven Marmorabbaus in den Alpi Apuane sind gut sichtbar. Die Colonnatesi haben ihren Helden, den Steinhauern, oben auf dem Hügel bei der Kirche das eindrückliche marmorne Denkmal «Al cavatore» gewidmet: ein Christus, der demütig in Richtung Himmel blickt, daneben die verschiedenen Arbeitsphasen in den Steinbrüchen im Spiegel der Zeit, eine harte und immer noch gefährliche Arbeit. Die Römer haben hier oben im unwegsamen steilen Gelände mit alpinem Charakter schon Marmor abgebaut. Mit den neuen Techniken beschleunigten sich die Prozesse vor allem im letzten Jahrhundert. Der Diamantdraht macht’s möglich. Dieser würde die Steine schon fast wie Brot schneiden, meinte ein Carrarese, auf den Rhythmus und die vielen Lastwagen, beladen mit den wertvollen Blöcken, angesprochen. Apropos Transport: Alte Bilder zeigen, wie Ochsengespanne die schwere Last ins Tal und zum Meereshafen führten. Auch die Marmorbahn diente ein paar Jahrzehnte lang als Transportmittel. Auf dem alten Trassee mit den zwei bekannten Viadukten «Ponti di Vara» und den zahlreichen engen Tunnels rasen heutzutage die Lastwagen per Einbahn zu Tale. Ein Chauffeur nimmt mich mit. Mit fast vierzig Tonnen sei er etwas überladen. Das Gefährliche bei seiner

FOTOS: LINARD CANDREIA

Arbeit oben am Berg sei eindeutig die Routine. Kürzlich sei ein Kollege tödlich verunfallt. Etwas oberhalb von Carrara bevorzuge ich es auszusteigen und den Rest zu laufen. Die

Stadt liegt unter mir, mein Blick wandert das Tal hinaus über die Ebene und aufs offene Meer. Bald geht’s wieder heimwärts. Arrivederci Carrara!

Die Stadt Carrara mit dem Mittelmeer im Hintergrund.

Das Denkmal «Al cavatore» in Colonnata erinnert an die harte und gefährliche Arbeit in den Steinbrüchen.

Der romanisch-gotische Dom von Carrara: ganz aus einheimischem Marmor.

Recht beladen mit Marmorblöcken geht’s hinunter ins Tal.

Das traditionsreiche Kaffeehaus Luzio Caflisch in Carrara ist immer noch in Bündner Hand.

Das Steinhauerdorf Colonnata ist heute auch bekannt wegen des schmackhaften Lardo (Speck).


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DORFPLATZ

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NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

EINGESANDT

FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Das doppelte Lottchen von Laufen

Kiwanis Breitenbach spendet an Stiftung Theodora

Wir empfehlen

Der Chat von Klaus/Klaus Ganz anders als das Gedichtbuch des letzten Tipps präsentiert sich das heutige Buch. Knallrot und weiss mit dem kurzen Titel «der Chat» fällt es sofort auf. Die Autoren Klaus/ Klaus machten mich neugierig. Bei näherem Hinsehen sind das Vater und Tochter. Gregor Klaus ist 1970 in Freiburg geboren und lebt heute in Rothenfluh. Er arbeitet als Geograf und Biologe mit Spezialgebiet Naturund Landschaftsschutz. Er hat sich für diesen Roman ein Jahr lang in einem Chat aufgehalten. Seine Tochter, Mirjam Klaus ist 1998 geboren und ist Gymnasiastin in Liestal mit Schwerpunkt Latein. Zusammen haben sie dieses aussergewöhnliche Buch geschrieben. Die Geschichte spielt ausschliesslich im Chat und konfrontiert uns mit den Chancen und Risiken dieser neuen Kommunikationsform. Nach dem Schulunterricht haben die Schülerinnen und Schüler weiterhin Kontakt in einem Klassenchat. Die jungen Chatter kennen keine Grenzen und der Ton ist rüde, ironisch und auch sexistisch. Es wird beleidigt, angemacht und geflirtet. Doch der brutale Mord an der Schülerin Vera bringt alle ans Limit. Im Chat lauert eine tödliche Gefahr. Was hier eine Tochter und ihr Vater schreiben, ist die Stimme der Jugendlichen von heute. Man mag als Oldie etwas schockiert aus diesem Roman herausgehen, aber «der Chat» ist ein authentisches Stück Jugendkultur. Eine Kultur, von der wir wenig wissen und die nachdenklich macht. Christine Eckert

WOS. Anlässlich der Weihnachtsaktion 2015 haben die Mitglieder des KiwanisClub Breitenbach grosse Änisbrötli mit diversen Motiven im Wydehof in Breitenbach verkauft. Wie schon im vergangenen Jahr wurde wiederum ein Erlös von CHF 4100.- erziehlt. Dieser Betrag konnte nun mittels Check an die «Stiftung Theodora» (Lachen und Träume für unsere Kinder im Spital) überreicht werden. Allen Wydehofbesuchern die unsere Idee unterstützt haben, gehört ein grosses Dankeschön! Eingeschlossen die Familie Saner als Wydehofbesitzer die uns Kiwaner immer wieder unterstützen. Eine schöne Idee entfaltet sich Als Kind musste André Poulie nach einem Unfall mehrere Monate im Spital verbringen. Die regelmässigen aufmun-

GEDANKENSTRICH

Keine Schonung

ternden Besuche seiner Mutter Theodora brachten ihm dabei viel Freude und Abwechslung vom tristen Spitalalltag. Mit dieser Vision und im Andenken an ihre Mutter gründeten André und sein Bruder Jan Poulie im Jahr 1993 die Stiftung Theodora. Die Idee, die damals in der pädiatrischen Abteilung des Universitätsspitals Lausanne spross, findet heute internationale Verbreitung. Spitalclowns der Stiftung Theodora sind bereits in acht Ländern in den Spitälern und spezialisierten Institutionen unterwegs und schenken jedes Jahr Tausenden von Kindern Lachen und Freude. Und, die Unterstützung unserer Spender und Partner vorausgesetzt, ist ein Ende dieser schönen Geschichte nicht abzusehen. Zum Wohl der Kinder im Spital.

Vorbild für viele: Charlotte Burger (l.) und Liselotte Simon. FOTO: ZVG Meine Mutter Charlotte (88 Jahre) und die Mutter meiner Frau, Liselotte Simon (91 Jahre) wohnen seit 5 Jahren zusammen in den Seniorenwohnungen neben dem Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Die beiden Damen sind, aus meiner Sicht, ein grosses Vorbild und Motivation für viele ältere Leute. Denn sie helfen und unterstützen sich gegenseitig und sind immer füreinander da. In all den Jahren ist aus einer losen Bekanntschaft eine Freundschaft entstanden. Jede hat ihre eigene Wohnung. Man trifft sich zum Kaffee, zum Mittagessen und man geht zum Singen, zum Spielen etc. mit gleichgesinnten. In Laufen gehören sie fast zum Stadtbild. Immer wieder werden die beiden Damen von Leuten angesprochen und die Leute freuen sich, wenn das «doppelte Lottchen» – Charlotte und Liselotte – mit seinen Rollatoren unterwegs ist. Werner Burger

Ein Check für die Stiftung: Michael Rosenberg (Präsident Kiwanis-Club), Willi Spaar, FOTO: ZVG Peter Seiler (ehrenamtlicher Botschafter der Stiftung Theodora), Sylvia Saner.

LESERBRIEF

Zum Flugblatt «Die Alt-Gemeindepräsidenten melden sich zu Wort» vom 21. 3. 16 «Wo in einem Volk der brutale Egoismus, der blasse Neid und starre Einsichtslosigkeit herrscht, kann sich nicht wohl etwas Gemeinnütziges gestalten» Mit diesem Zitat von Albin Fringeli aus dem Buch Landschaft als Schicksal, grüsse ich die ehemaligen Gemeindepräsidenten und Vizegemeindepräsi-

denten von Zullwil und gedenke ihrer geleisteten Werke. Ich wünsche allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Zullwil besinnliche Ostern und rufe Euch am 3. April 2016 zum Gang an die Urne auf! Roger Pius Hänggi Gemeindepräsident Zullwil

VERANSTALTUNG

Frühlingszeit heisst Fahrradzeit

Vorhang auf für die «DorfBühni» Alltag oder bei Gelegenheitsausflügen. Der Helm schützt aber nur, wenn er auch richtig getragen wird. Folgende Tipps helfen im Umgang mit dem Velohelm:

Am 20. März 2016 begann der Frühling. Dieser wird auch vermehrt wieder die Velofahrerinnen und -fahrer auf die Strassen locken. Achten Sie darauf, dass Sie dabei jederzeit einen Velohelm tragen – auch auf kurzen Strecken. Über drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer treten regelmässig und bei verschiedenen Gelegenheiten in die Pedale. Im Jahr 2014 verunfallten 1035 Velofahrende (Fahrrad 890 und E-Bike 145) schwer, 34 (Fahrrad 29 und E-Bike 5) sogar tödlich. Gemäss Bundesamt für Statistik reduziert ein Helm die Wahrscheinlichkeit von Kopfverletzungen um etwa 40 Prozent. Aus diesem Grund sollte nicht nur für sportliche Fahrten ein Helm aufgesetzt werden, sondern auch auf kurzen Strecken, im

- Kaufen Sie nur einen Helm mit der Bezeichnung EN 1078. - Setzen Sie den Helm vor dem Kauf auf. Nur ein gut sitzender Velohelm, ohne zu drücken und zu wackeln, schützt. - Der Helm sollte zwei Finger breit über der Nasenwurzel sitzen. - Die Bänder müssen straff sein. Zwischen Kinn und Band sollte nur noch ein Finger Platz haben. - Ersetzen Sie den Helm sofort, wenn er einen Schlag erhalten hat. - Ein häufig benutzter Helm sollte spätestens nach fünf Jahren ersetzt werden. - Bekleben Sie den Helm mit Lichtreflektoren. Diese machen Sie bei Dämmerungseinbruch und Nacht sichtbarer. - oder lassen Sie sich beim Kauf von einer Fachperson beraten. Zu einem ungetrübten Velospass gehört der Velohelm! Die Polizei Kanton Solothurn empfiehlt das Tragen eines Helmes und wünscht allen Fahrradfahrenden eine unfallfreie Saison. Kantonspolizei Solothurn

DorfBühni Himmelried: Bereit für den nächsten Spass. Im Abstand von zwei Jahren lädt die DorfBühni Himmelried zum Theaterabend ein. An den zwei letzten AprilWochenenden (22. 4. / 23. 4. / 29. 4. und 30. 4. 2016) ist es wieder soweit und es heisst Vorhang auf für die Komödie «De Sauna-Gigolo». Das Stück spielt sich in einem Wellness-Tempel ab, in dem sich drei Frauen nebst dem Wellnessen auch zum Austausch des Dorfklatschs treffen. Als sie den neuen Masseur erblicken, entbrennt unter ihnen ein erbitterter Kampf um seine Gunst. Dies bleibt den Ehemännern, welche sich wöchentlich

FOTO: ZVG

in der Sauna treffen, nicht verborgen und so kommt es zu verschieden Verwechslungen und Missverständnissen. Für einen unterhaltsamen Abend mit vielen Lachern wird in diesem Stück gesorgt. Unter der Regie von Norbert Clauser, sind die Schauspielerinnen und Schauspieler eifrig am Proben und würden sich freuen, Sie an einer der Aufführungen begrüssen zu dürfen. Peter Holzherr 22./23./29./30. April, MZH Himmelried.

Gaby Walther 16 000 Tassen Kaffee hat meine vollautomatische Kaffeemaschine gebrüht, bevor sie den Geist aufgab und erst dank Revision und neuem Mahlwerk wieder einwandfrei die begehrte Flüssigkeit liefert. Beeindruckt von dieser Menge ist auch der Fachmann. Ein Grund für diese hervorragende Leistung sei der häufige Gebrauch der Maschine, erklärt er mir. Zu viel Schonung tue ihr nämlich nicht gut. So ähnlich verhält es sich auch mit dem menschlichen Körper, erfahre ich ein paar Tage später an einem Vortrag. Auch der Körper mag keine Schonung. Statt dass er davon profitiert, nicht täglich 20 Kilometer zu Fuss hinter sich bringen zu müssen, wie das vor 100 Jahren üblich war, leidet er darunter, sich im Schnitt nur noch 800 Meter täglich zu bewegen. Mit den genialen Erfindungen wie Auto, Waschmaschine, Telefon und Computer kann er sich nicht anfreunden. Statt gesund und fit zu bleiben, entwickelt er, wenn er zu oft geschont wird, Osteoporose, Herzinfarkt und Diabetes. Und so muss dieser in der Steinzeit zurückgebliebene Körper auf Trab gebracht werden. Mangels Gefahren vor wilden Tieren heisst das also, sinnlos durch die Gegend zu joggen, und statt Wäsche am Waschbrett zu schrubben, Gewichte zu stemmen. Auch das moderne Essverhalten begreift der Körper nicht. Jede Diät hält er für eine Hungersnot, fährt den Stoffwechsel hinunter und legt bei der folgenden Nahrungsaufnahme doppelt so viel Fettreserve an wie zuvor. Der Kopf versteht diese altmodische Einstellung nicht und versucht mit immer neuen Erfindungen, das Leben bequemer werden zu lassen, während der Körper auf Faulheit mit Rückenschmerzen reagiert. So muss sich der Mensch ins Fitnesscenter schleppen, seinen Körper malträtieren, während der Kopf darüber nachdenkt, welche Erfindung hier noch angebracht wäre, um es etwas leichter zu haben. Schon präsentieren sich die Foltergeräte computergesteuert. Übungen mitzählen und Gewichte montieren war gestern. Die Fahrräder werden dank teurem Carbonrahmen immer leichter und dank höherer Übersetzung mit geringerem Kraftaufwand zu fahren, sodass eine weitere Strecke gestrampelt werden muss, um den gleichen Effekt wie beim alten Göpel zu erreichen. Was für ein sinnloser Fortschritt, wenn wir doch wieder gleich viel schuften müssen, um gesund zu bleiben.

VERANSTALTUNG

Konzert im Rössli WOS. Am Samstag, 26. März, 20 Uhr tritt im Steakhouse Rössli in Brislach Ricky Leroy Brown auf. «Die Kompositionen von Ricky Leroy Brown schärfen die Sinne der Zuhörer. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mit den Werkzeugen, Elektro, Rock, verzerrten Gitarren und dramatischen Backingvocals, trifft die Band auf komplexe und kunstvolle Songs, die das Publikum von den Sitzen reisst und zum Tanzen bringt», steht in der Band-Biografie.


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IN KÜRZE Selbstunfall mit Elektro-Trottinett LAUFEN. WOS. Am Samstag, 12. März, kurz nach 21.00 Uhr, ereignete sich an der Baselstrasse in Laufen ein Selbstunfall mit einem Elektro-Trottinett. Der alkoholisierte (2,43 Promille), 44jährige Lenker stürzte auf dem Trottoir und verletzte sich. Dabei zog er sich Verletzungen zu und musste ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei BaselLandschaft sucht Zeugen.

Vielleicht nicht ganz das Gelbe vom Ei: Wie Ostereier wurde auch – pünktlich zu Ostern – Büsserachs Dorfbild eingefärbt. Das neue, wohl grösste Industriegebäude der Region, glänzt in frühlingshaftem Gelb und Grün. Bunte Ostereier werFOTO: MARTIN STAUB den gegessen, das eckige Osterei von Büsserach aber bleibt.

KLEINLÜTZEL

VERANSTALTUNGEN

Vögel kennenlernen

Auf Ostereiersuche in der Biomill

Der Lützelverein bietet dieses Jahr zwei Vogelkurse an. Im Einführungskurs werden häufige Vogelarten im Siedlungsraum vorgestellt und es wird Spannendes über die Lebensweise der Vögel berichtet. Im Vertiefungskurs befassen wir uns speziell mit dem Gesang und der Biologie der Vögel. Bereits bekannte Arten werden repetiert und neue Arten vorgestellt. Einführungskurs in die Vogelkunde: «Amsel, Drossel, Fink und Co»: Theorie: 20.4.16 und 27.4.16, 19.30 Uhr – ca. 21 Uhr. Exkursionen: 23.4.16 und 30.4.16, 8.30 Uhr – ca. 10.30 Uhr in Kleinlützel. Vertiefungskurs: «Neugierig wie eine Kohlmeise?». Theorie: 11.5.16, 19.00 Uhr – 21 Uhr Exkursion: Samstag, 14.5.16 ganzer Vormittag, Region Kleinlützel. Britta Lorenz, Lützelverein

An Ostern ist alles anders – auch in der Biomill Laufen, dem Laufentaler Rocktempel. «Eggs, Beer & Rock’n’Roll» lautet das Motto, das Mühlen-Team lädt zur traditionellen Ostereier-Suche. Zu gewinnen gibts Jahresfreipässe für die Biomill, Frei-Eintritte, Shirts, Drinks und mehr. Nicht nur die Stammgäste wissen: Früh kommen lohnt sich, denn die dicksten Eier sind zuerst weg. Ebenfalls lohnt es sich, sowohl am Gründonnerstag als auch in der Osternacht in den Partykeller abzusteigen: Zwei Tagespässe gibts im Vorverkauf für 33 Franken (anstatt 46 Franken einzeln) und an der Abendkasse für 30 Franken (anstatt 40). Nun aber noch ein paar Worte zum Sound. Die Biomill-Termineplaner legen dem geneigten Partyvolk erneut ein qualitativ hochstehendes und vielfältiges Ostermenü vor: An Gründonnerstag

Anmeldung bis 2. April an: brittalorenz13@gmail.com Weitere Details unter www.lützel.ch

locken Otto Normal aus der BreisgauMetropole Freiburg. Das ist treibender Elektro-Pop mit Sprechgesang, den bekannteren Deichkind in Stil nicht unähnlich. Weiter gibts tanzbaren BalkanPartysound von Prekmurski Kavbojci. Ein stilistisches Kontrastprogramm dazu wird Tremendous T. bieten. Ein Gemisch aus Country, Rockabilly und Garage Trash. Stilistische Vielfalt hat auch am Samstag Hochkonjunktur: Europa: ... die neue Leichtigkeit bieten poetischen, feinsinnigen, aber auch augenzwinkernden Schlager- und Variété-Pop. Weitere Highlights sind Le Chef mit Volk, Alternative Rock Songs der Extraklasse, und die Partykapelle Das Pferd, die wohl keinem mehr vorgestellt werden muss. Donnerstag, 24.3., CHF 20.--, Samstag, 26.3., CHF 20--. Beide Tage CHF 30.--. Doors: jeweils 21 Uhr, Age: up 16.

Männerchor lädt zum Eierläset WAHLEN. WOS. Am Ostermontag, 28. März, dürfen sich die Einwohner von Wahlen auf die traditionelle Eierläset freuen. Ab 10.30 trifft man sich auf dem Gemeindeplatz zum Eierlauf. «Freuen Sie sich auf einen amüsanten und sportlichen Wettkampf rund ums Ei», schreibt der einladende Männerchor Wahlen im Gemeindeblatt. Nach dem Wettbewerb lädt die Festwirtschaft zu Spiegelei mit Rösti, Feinem vom Grill sowie Kaffee und Kuchen ein. Die meisten Eierläset der Region finden erst am darauffolgenden Wochenende statt. Eiertätsch auch auf der Sonnenterrasse BLAUEN. WOS. Bereits am Ostersamstag, 26. März, organisiert der TSV Blauen die diesjährige Eierläset auf der Dorfstrasse vor der Gemeindeverwaltung. Treffpunkt 14.00 Uhr. Es treten der Musikverein Blauen, die Feldschützen Blauen und der TSV Blauen gegeneinander an. Der anschliessende Eiertätsch kann in der Mehrzweckhalle genossen werden. Bei ungünstiger Witterung bleibt die Eierläset aus und es geht direkt zum Eiertätsch. Klänge der Welt HIMMELRIED. WOS. Heute, Gründonnerstag, lädt das Heavens’s Pub zum Konzert ein. «Worldsound» hat sich die Band Florian von Dach & Friends auf die Fahnen geschrieben. Der Eintritt ist frei, und die Türen öffnen um 20 Uhr. Kollekte für die Künstler.

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MUSIK-TIPP

Gill Landry Manche werden Gill Landry als Mitglied der Folk-, Countryund Bluegrass-Band Old Crow Medicine Show kennen, bei welcher er als Sänger und Multiinstrumentalist mitwirkt. Diese Band gewann 2014 mit «Remedy» den Grammy Award für das beste Folk-Album. Der Amerikaner musiziert auch unter eigenem Namen als hörenswerter Singer-Songwriter. Er offenbart auf dem «Gill Landry» betitelten dritten Soloalbum (Musikvertrieb) seine Vorliebe für sanften Folk-Rock und melancholische Songs. Mit Ausnahme des mit MariachiSoundelementen ausgestatteten «Fennario» kommen die Songs durchs Band ruhig daher. Akustische und elektrische Gitarren, Bass und Klavier/Keyboard/Harmonium bilden die instrumentale Grundlage. Hin und wieder setzen Schlagzeug, Mundharmonika, Fiddle und Trompete Akzente. Der Soundteppich trägt Gill Landrys sonore Stimme, die den Songs eine berührende Note verleiht. Mit im Studio waren unter anderem Laura Marling als Gesangspartnerin in «Take This Body» und der Startrompeter Nick Etwell, der schon mit Mumford & Sons zusammengespielt hat. Wer Gill Landry live erleben möchte, hat dazu am 29. März in Zürich Gelegenheit, wo er in der Eldorado Bar auftritt. Benno Hueber

20160324 woz wosanz  

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