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P.P. 2540 Grenchen

25. Februar 2016 | Nr. 08 | 77. Jahrgang

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ROBERT GERBER ist gelernter Landwirt, war im Militär Oberstleutnant in einer Territorialdivision, sass in der Legislative im bernischen Rubigen, als Ratsmitglied und Gemeindepräsident, und war auch Mitglied im Solothurner Kantonsrat. Als wäre das nicht schon ein genügend grosses Palmares – Den umtriebigen gebürtigen Berner Oberländer kennt man hierorts vor allem als Kommandant der Stadtpolizei Grenchen. Ende Jahr ist er offiziell zurückgetreten.

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JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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ir sitzen in seinem «neuen» Büro an der Simplonstrasse, da wo die Sicherheits- und Bereitschaftsdienste der Stadt Grenchen einquartiert sind. Wenn er Unterlagen suche, so finde er sie noch nicht auf Anhieb, sagt er fast entschuldigend. Wen wundert es. Er sass 22 Jahre lang auf dem Kommandosessel der Stadtpolizei Grenchen – in einem anderen Büro. Offiziell ist er gar nicht mehr im Amt, sein bisheriger Stellvertreter Hugo Kohler führt das 24-köpfige Korps bis der bereits gewählte Nachfolger sein Amt antritt. Robert Gerber hat noch eine ganz andere Aufgabe, ehe er sich ein bisschen aufs Altenteil setzt.

Ein Bild aus dem Privatarchiv: Robert Gerber vor 27 Jahren. Organisator eines wichtigen Anlasses Zum einen wird Robert Gerber morgen Abend noch seinen letzten Korpsrapport der Stapo Grenchen leiten – an seinem 63. Geburtstag notabene! Zum andern, und diese Aufgabe beschäftigt ihn noch eine Weile, ist er OK-Präsident der Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung Städtischer Polizeichefs, die im Mai zum ersten Mal in Grenchen stattfindet. Diese Tagung mit 50 bis 60 Teilnehmern fin-

det oft an illustren und idyllischen Orten statt. «Zum Beispiel Luzern, Montreux, Lugano, Crans-Montana, Locarno, St. Moritz, Genf oder Basel, waren die letzten Austragungsstätten», sagt Gerber. Vorgesehen war ursprünglich Olten. Dort wurde aber die Stadtpolizei zwischenzeitlich aufgehoben. Mehr zum abtretenden Grenchner Polizeichef, der mit Fug und Recht sagt: «Es hat sich ganz schön viel verändert» – in dieser Ausgabe.

Neu: MFK-Vortest


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Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Februar 2016 | Nr. 08

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82. Generalversammlung 2016 Regionalgruppe Grenchen Datum: Donnerstag, 3. März 2016, 19.00 Uhr Ort: Parktheater im Ratsaal, Grenchen Traktanden: 1. Begrüssung / Präsenzliste 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der 81. Generalversammlung vom 25. Februar 2015 ( liegt beim Mitgliederdienst BGU-Büro ab 30. Januar 2016 auf ) 4. Bericht des Präsidenten 5. Bericht der Kassiererin und der Revisoren 6. Entlastung des Vorstandes 7. Jahresprogramm 2016 8. Budget 2016 9. Verschiedenes

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AMTLICHE PUBLIKATIONEN

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Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

PS Baumanagement AG Le-Corbusier-Platz 7, 3027 Bern Bauvorhaben Abbruch Treibhäuser und Neubau MFH AusnahmeUnterschreitung des gesetzlichen gesuch Gebäudeabstandes zwischen MFH und Autounterstand Bauplatz Bachtelenstrasse 4 + 4A, 6A–6D / GB-Nr. 7314 + 9911 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 10. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Amacker-Bürki Manfred und Christine Kastelsstrasse 96, 2540 Grenchen Bauvorhaben Balkonanbau Bauplatz Allmendstrasse 6 / GB-Nr. 6283 Planverfasser Bigolin + Crivelli Architekten AG Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen Einsprachefrist 10. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Bigler Martina und Fröhlicher Nicola Tannlimattweg 4, 2544 Bettlach Bauvorhaben Neubau EFH Bauplatz Allmendstrasse 102A / GB-Nr. 9830 Planverfasser Jörg Ryf Müller, Architektur u. Baumanagement, Solothurnstr. 54B 4536 Attiswil Einsprachefrist 10. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Amsler Christine, Rue E. Racine 12 1202 Genf Bauvorhaben Nutzungsänderung (alt: Garage neu: Atelier) Bauplatz Langhagstrasse 7 / GB-Nr. 5995 Planverfasser Claden Andermatt Architectes Silbergasse 2, 2502 Biel Einsprachefrist 10. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Ypsotec AG, Adolf-Furrer-Strasse 7 2540 Grenchen Bauvorhaben Mauerabbruch, neuer Zaun Bauplatz Adolf-Furrer-Strasse 7 / GB-Nr. 4934 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 10. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 25. 2. 2016

Amtliche / Kirche

Nr. 08 | Donnerstag, 25. Februar 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Stadtpräsidium / Stadtkanzlei Am Dienstag, 1. März 2016, 17.00 Uhr im Medienraum 1. OG., im Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25, Grenchen, eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. Traktanden Begrüssung durch Vertretung des Velodrome Suisse 1. Protokoll der Sitzung Nr. 1 vom 19. Januar 2016 2. VERTRAULICH / NICHT VERÖFFENTLICHEN 3. Eschenrain: Treppenweg Abschnitt Schlachthausstrasse bis Eschenstrasse / Projektgenehmigung / Kreditbewilligung (IR 6150, Gemeindestrassen) / Abklärungen 4. Velodrome Suisse: Anlieferung über die Neumattstrasse / Grundsatzentscheid / neue Varianten 5. Stadtbibliothek: Verlegung in die Alte Turnhalle / Bewilligung eines Projektierungskredites 6. Schwimmbad Grenchen: Unterschutzstellung / Zustimmung 7. Interpellation Fraktion SVP: Sicherheit Flughafen Grenchen: Beantwortung 8. Postulat Fraktion FDP: Rechnungsprüfungskommission – Funktionsüberprüfung: Beschluss über Erheblicherklärung 9. Postulat Richard Aschberger (SVP): Museen Grenchen, Prüfung auf Synergien und Zusammenlegung: Beschluss über Erheblicherklärung 10. Projekt Effibau 15: Weiteres Vorgehen, Orientierung 11. Genehmigung Demission von Alexander Kohli, Ersatzmitglied des Gemeinderates (FDP.Die Liberalen), und Kenntnisnahme Wahlfeststellung (Konrad Schleiss) 12. Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr: Demission von Ivo von Büren als Mitglied, Ersatzwahlvorschlag der SVP: Marc Willemin 13. ARA Regio Grenchen: Wahl eines Delegierten, Vorschlag der SVP: Ivo von Büren 14. Mitteilungen und Verschiedenes 15. Würdigung des abtretenden Leiters Sicherheits- und Bereitschaftsdienste Robert Gerber

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 28. Februar 2016 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Donald Hasler. Mitwirkung der 3. Klassen und Claudia Scherrer, Katechetin, Dagi Gerber und Monika Köhli, KUW-Mitarbeiterinnen. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. 10.00– 11.00 Uhr KIK – Kinder-Kirche. Markuskirche Bettlach Freitag, 26. Februar 2016 19.00 Uhr Thomasfeier zum Thema «Respekt zwischen den Geschlechtern». Mit Theres Pfluger, Sozialarbeiterin/ Supervisorin Frauenzentrale Kanton Solothurn. Sonntag, 28. Februar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Marcel Horni. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 27. Februar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier mit Kindergottesdienst KiGo und Jugendband. Sonntag, 28. Februar 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 1. März 9.00 Eucharistiefeier in der Josefskapelle. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 2. März 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 3. März 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 4. März 8.00 Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 28. Februar 9.30 Eucharistiefeier, Bischof em. Hans Gerny, anschliessend Kirchenkaffee nach Ansage. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 28. Februar 9.30 Gottesdienst mit Sonntagschule. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 28. Februar 2016 19.00 Abendgottesdienst.

Sonntag, 28. Februar 2016 Familiengottesdienst mit Mittagessen 10.00 Uhr an der Mühlestrasse 9. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 08 | Donnerstag, 25. Februar 2016

Ein Mann der Worte, Taten und Statistiken GRENCHEN Sein 25-Jahr-Jubiläum bei der Stadtpolizei Grenchen feierte er im Oktober vor zwei Jahren. Das Vierteljahrhundert voll als Kommandant hätte er 2019. So lange mag Robert Gerber, schon fast ein Ur-Grenchner, aber nicht mehr warten. Zumal er dereinst schon über das Pensionsalter hinaus wäre. Ende letzten Jahres gab er offiziell das Kommando als Chef der Sicherheits- und Bereitschaftsdienste (vor drei Jahren wurde er für die Gesamtleitung berufen) ab.

vorteile sagt er Jedem, auch jenen, die sie nicht hören wollen. «Nur so viel: Grenchen wird von seiner eigenen Bevölkerung schlecht gemacht.» Punkt. Ihm jedenfalls gefällt es hier. Und wenn es nicht anders geht, hat Robert Gerber eine seiner Statistiken in der Hand. Eine Leidenschaft von ihm. Beispiele gefällig? «Ende Januar», sagt er, «zählte Grenchen 17092 Einwohner. Es waren auch schon nur 16 050.» Oder: 1989 waren 19 Prozent der Bevölkerung ausländischer Herkunft, 2016 33,78 Prozent. Weiter im Text: Nach der Autobahneröffnung 2002 stieg die Kriminalitätsrate sprunghaft nach oben (+ 20 bis 25 Prozent). Er hat auch schwarz auf weiss, dass in den letzten Jahren vor allem eine Zunahme bei den PW zu verzeichnen war. «Gewerbliche Lastwagen blieben praktisch konstant.» Und gut nachgemessen hat er auch. Würde man die eingelösten PW und LKW in der Stadt in Grenchen auf di A5 stellen, so ergäbe das einen Stau bis Neuenburg.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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obert Gerber zögert keinen Moment mit der Antwort, wenn man ihn fragt, ob eine Stadtpolizei für einen Ort mit knapp 17 000 Einwohnern noch zeitgemäss ist. «Ich sage immer: die Polizei ist solange für alles zuständig, bis sich jemand findet, der diesen Bereich mit anderen Kräften abdeckt.» Es habe eine Zeit gegeben, als die Stadtpolizei für das damalige Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) ausgewählte Mietzinsen erhob und die Lehrwohnungsziffer eruierte. Der Rettungsdienst lag ebenfalls lange Zeit im Verantwortungsbereich der Stapo. In den neunziger Jahren, so Gerber, habe sich die Polizei dann zu vieler Aufgaben entledigt. «Mittlerweile ist die Kompetenz der Stadtpolizeikorps im Kanton Solothurn (Grenchen und Solothurn) grösser als in anderen Kantonen. Wir spielen auch nach der Reorganisation von Kantons- und Stadtpolizei im Jahr 2010 noch in der gleichen Liga».

Kämpfer für die Sache Man kann Robert Gerber auf einen wichtigen Nenner reduzieren: Er war und ist ein Kämpfer für die Sache. Er hat die Stadtpolizei nie in Frage gestellt, sondern vielmehr Begründungen geliefert, wieso sie weiterhin gebraucht wird. Seiner Meinung nach nehmen gerade Beamten, die selber

Die Geschichte mit «Ganoven-Edi» Bald nimmt Robert Gerber endgültig Abschied von seiner langjährigen Wirkungsstätte bei der Stadtpolizei Grenchen. aus der Stadt oder der Region kommen, eine wichtige Funktion ein: «Sie gehen lokale Probleme anders an und lösen sie vielleicht auch mal nicht stur nach Pflichtenheft, sondern nach dem Gesetz der Vernunft oder Verhältnismässigkeit.»

Eine Trotzreaktion Diese und andere Worte spricht der scheidende Polizeikommandant in gewohnt ruhiger Manier, ohne theatralische Bewegungen oder ansteigender Stimmlage. Der Berner Oberländer Dialekt ist auch nach über einem Vierteljahrhundert Daseins im Solothurnischen unverkennbar. Und trotzdem möchte er nicht mehr zurück in seine Heimatgemeinde Boltigen im Simmental. Als er 19 Jahre alt war, starb seine Mutter. Er bekam deshalb noch ein halbes Jahr einen Beistand, weil damals die Mündigkeit erst mit 20 begann. Als er mit 21 in der Offiziersschule war, fiel die Berghütte, die zur

Hälfte seiner minderjährigen Schwester und ihm, sowie die zweite Hälfte der Tante gehörte, einem Feuer zum Opfer. Der Wiederaufbau war nicht vollständig gedeckt durch die Versicherung. «Meine Schwester und ich konnten für unseren Teil am Neuaufbau nicht aufkommen. Unsere Tante griff uns unter die Arme.» Die Alp gehört heute zu drei Viertel Robert Gerber. Seine Schwester wohnt noch in Boltigen, somit ist zumindest ein familiärer Kontakt zu seiner Heimatgemeinde noch vorhanden. Geprägt hat ihn damals auch die Wahl zum Präsident der Alllmendgemeinde mit noch nicht mal 20 Jahren. Er sei damals von den «Underdoggs» im Dorf gewählt worden. «Es war quasi eine Trotzreaktion gegen die damaligen Interessensvertreter.»

Politik hat ihn immer interessiert Das war noch nicht der Einstieg in die Politik, die ihn im Übrigen immer interessiert hat. Zu einer Zeit, als er

den Kanton Solothurn bestenfalls von der Landkarte her kannte, bewunderte er bekannte Solothurner Politiker wie etwa Ständerat Max Affolter oder den späteren SRG-Chef Professor Leo Schürmann. «Ich habe den Auftritt und die Entschlossenheit dieser beiden Männer mit hoher Achtung genossen.» Er selber war dann im Gemeinderat und später Gemeindepräsident in Rubigen. Dieses Nebenamt bescherte ihm damals ein jährliches Honorar von 1900 Franken. «Und dann bin ich irgendwann nach Grenchen gekommen», schmunzelt er. Politisiert hat er im Kanton Solothurn auch. Als Kantonsrat.

Der Hobby-Statistiker Sein Wirken hat viele Spuren hinterlassen. Er stand zeitweilig auch in der Kritik, die er annahm. In Frage gestellt wurde der umtriebige Polizeichef aber nie. Aus seiner Liebe zu Grenchen macht er keinen Hehl. Die Standort-

«So fertig», macht er selbst eine Zäsur. Gut so. Ich wollte eigentlich noch wissen, was es mit dem «GanovenEde», wie Eduard Zimmermann, Moderator der TV-Sendung «XY ungelöst» liebevoll genannt wurde, auf sich hat. Vor 15 Jahren habe er den dringenden Wunsch gehabt, den «Ganoven-Ede» einmal für einen Korpsrapport nach Grenchen zu holen. Nach ein paar Umwegen entstand der Kontakt und Eduard Zimmermann kam nach Grenchen. Sein Honorar: Gratis-Unterkunft für eine Nacht und die Ticketspesen. Aus dieser Begegnung entstand eine Freundschaft. «Wir haben uns regelmässig in Leukerbad getroffen». Gerber und seine Frau haben im Walliser Kurort eine Ferienwohnung gekauft. Eduard Zimmermann starb 2009 mit 80 Jahren. Er hätte noch viele andere Geschichten zu erzählen, der «Ganoven-Röbi», wie wir ihn vergleichsweise nennen könnten. Robert Gerber bleibt Grenchen erhalten. Und man wird ihn trotz Ferienwohnung in Leukerbad wohl des Öftern in der Stadt antreffen.

4-Fragen an: Kurt M. Hohler, CEO GAG Grenchen

Trotz grossen Investitionen keine Gebührenerhöhung Alles wird schneller und besser: Das Digital-Fernsehen ist schon länger Tatsache, der Radio-Empfang von «SRG SSR» wird umgestellt auf DAB+, die Telefonie wird auch über das Internet geschaltet. Um den künftigen Anforderungen gewachsen zu sein, hat die Gemeinschaftsantennen-Anlage Grenchen (GAG) kürzlich einen neuen Zentralcomputer in Betrieb genommen, und das Koaxialkabelnetz wird im gesamten Versorgungsgebiet durch noch mehr Glasfaserkabel sukzessive abgelöst. Wir haben uns mit GAG CEO Kurt M. Hohler unterhalten. JOSEPH WEIBEL/RAPHAEL HEFTI

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err Hohler, die Umstellung der Fernsehprogramme, generell auf Digital-TV ist bereits vollzogen. Waren oder sind Endkonsumenten von dieser Umstellung betroffen, wenn Sie ein altes TV-Gerät zu Hause stehen haben?

DAB (Digital Audio Broadcasting) ist eine digitale Übertragungsart für Radioprogramme von «SRG SSR» auf dem terrestrischen Weg, also aus der Luft. Diese unterscheidet sich vom normalen UKW-Radio durch eine bessere technische Qualität. DAB+ ist der heutige digitale Standard, welcher voraussichtlich bis im Jahre 2024 den analogen UKW-Radioempfang ablösen wird. Damit Digital-Radio empfangen werden kann, braucht es ein DAB+ Gerät vom Fachhandel.

Das Versorgungsgebiet der GAG ist bereits seit vielen Jahren mit Glasfaserkabeln erschlossen. Sukzessive werden die Gemeinden mit einem noch dichteren Glasfasernetz ausgebaut, welches grosse Investitionen bedingt. Die Gebühren werden, aus heutiger Sicht betrachtet, gleich bleiben.

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Die Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen (GAG) rüstet auf. Das komplette Übertragungsnetz wird modernisiert. Ein neuer Zentralcomputer wurde aufgeschaltet und das bestehende Übertragungsnetz wird mittels Glasfaserleitungen massiv ausgebaut. Dank der Übertragung mittels Laserlicht (bei der herkömmlichen Koaxialkabelleitung werden die Daten mit Strom übertragen) kann die Qualität deutlich verbessert werden. Bald werden zudem die Internetgeschwindigkeiten markant gesteigert. Das ist nicht nur für die Internetnutzer wichtig, denn neben dem interaktiven Fernsehen können auch Radio und Telefonie über das Internet übertragen werden. In naher Zukunft sollen auch erste Versuche mit der vollständigen Anbindung von Endkunden an das Glasfaserübertragungsnetz vorgenommen werden.

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In naher Zukunft wird das GAG-Versorgungsgebiet vollständig mit Glasfaserkabel erschlossen sein. Wie hoch sind die Gesamtinvestitionen für die GAG und ist mittel- oder langfristig mit höheren Gebühren zu rechnen?

AUFGERÜSTET

Geplant ist auch die Umstellung der Radioprogramme auf DAB. Im Fernsehen werden Spots geschalten, die glauben machen, dass nach der Umstellung ältere UKW-Radios DABSender nicht empfangen können. Stimmt das?

Gerät eine digitale Settop-Box angeschlossen.

Kurt M. Hohler: Die GAG bietet digitales TV/Radio seit zehn Jahren erfolgreich und mit einem grossen Angebot an frei empfangbaren Sendern sowie vielen zusätzlichen Pay-Angeboten an. Endkonsumenten haben den technologischen Wandel mit dem Kauf neuer leistungsfähiger TV-Geräte längst vollzogen oder haben an ihrem älteren analogen TV-

GAG CEO Kurt M. Hohler: «Das Versorgungsgebiet ist seit vielen Jahren mit Glasfaserkabeln erschlossen.»

Die Telefonie wird ebenfalls umgestellt - auf Internet-Telefonie. Was hat das für den Endkonsumenten für Konsequenzen? Die Änderung betrifft die analoge Telefonie von Swisscom, welche auf «Internet-Telefonie» umgestellt wird. Die GAG und Quickline bieten einen verlässlichen und preisgünstigen Telefoniedienst seit vielen Jahren an – an unserem Dienst ändert sich nichts. Gerne beraten wir Endkunden, welche zur GAG wechseln möchten, über die vielfältigen Möglichkeiten und Abonnemente.

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Donnerstag, 25. Februar 2016 | Nr. 08

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Menschen

Nr. 08 | Donnerstag, 25. Februar 2016

«Ich fühle mich sicherer, auch gelöster» Pro Balance in Grenchen

GRENCHEN Pro Balance heisst die Antwort der Pro Senectute auf die zunehmende Gefahr im Alter zu stürzen. Mit gezielten Übungen sollen Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht trainiert werden. Das verleiht Sicherheit im Alltag. Der Kurs wird ab dem 4. März auch in Grenchen angeboten.

Ab Anfang März sollen die Pro-Balance-Kurse auch in Grenchen durchgeführt werden. Sechs Lektionen sind geplant. Sinnvoll ist die Weiterführung, wenn eine Gruppe zustande kommt. Mindestens fünf Personen müssen sich anmelden. Maximale Gruppengrösse: zehn bis zwölf Personen. Die Frauengruppe in Solothurn gibt es in der aktuellen Form bereits seit zwei Jahren und auch Pia Stampfli bestätigt: «Die Frauen haben in der Zeit enorme Fortschritte gemacht.» Ein Angebot, das in eine ähnliche Richtung zielt und für Grenchen ebenfalls angedacht ist, ist das Café Balance. «Sich bewegen und begegnen», lautet das Motto. Hier steht mehr noch als im klassischen Pro-Balance-Kurs die rhythmische Bewegung, das Tänzerische im Vordergrund sowie das gesellige Beisammensein. «Einfache, rhythmische Bewegung zu Musik fördern die körperliche Stabilität und damit auch die Gangsicherheit», heisst es im entsprechenden Flyer. Vorkenntnisse sind auch hier keine erforderlich. Die Kursleiterin passt die Lektionen den teilnehmenden Seniorinnen und Senioren individuell an. Und im Anschluss sitzt man noch gemütlich zusammen, trinkt einen Kaffee. «Eine gute Gelegenheit sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.»

SABINE BORN (TEXT, BILD)

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m Atelier 17 in Solothurn läuft Felicita von Al Bano und Romina Power, knapp zehn Frauen sitzen auf einem Stuhl, stehen auf und laufen im Takt der Musik um den Stuhl herum, sitzen wieder ab, kreisen den Arm über dem Kopf, beugen den Oberkörper nach rechts, dann nach links. Auch die Füsse werden in das Training mit einbezogen, zuerst die Zehen, dann die Fersen heben und wieder senken. Die Anweisungen gibt Pia Stampfli, Kursleiterin und diplomierte Bewegungspädagogin von Pro Senectute. Später kommen Übungen mit dem Theraband hinzu. Die Frauen führen die Übungen gezielt, langsam und konzentriert aus. Auch auf dem Stepper wird trainiert, das Treppengehen simuliert, auf und ab mit abwechselndem Fuss. Die Frauen versuchen auch, kurz auf einem Bein zu balancieren. Sicherheit geben die Stangen, die rundherum montiert sind, und an denen sich die Frauen festhalten können. Auch das Seitwärts-, sogar das Rückwärtsgehen wird geübt. «Man geht auch im Alltag immer mal wieder einen Schritt zurück», weiss Pia Stampfli, «beispielsweise in der Küche.»

Ganzheitlich trainieren «Es geht darum, ganzheitliche zu arbeiten, da gehört beispielsweise auch das Gedächtnistraining hinzu»,

Pro Senectute bietet den Kurs Pro Balance ab März auch in Grenchen an. Mit gezielten Übungen sollen Kraft, Beweglichkeit und das Gleichgewicht gestärkt werden.

SABINE BORN (TEXT)

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ine Kindheit verläuft heute in der Regel anders als noch vor 30 Jahren. Dörfliche Struktu-

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erklärt Pia Stampfli im Anschluss an den Kurs. Während einer Übung fordere ich die Frauen zum Beispiel auf, von 100 rückwärts zu zählen.» Auch die Haltung ist wichtig, aufrecht stehen und gehen, den Körper ins rechte Lot bringen. «Wer unsicher ist, hat oft eine gebeugte Haltung und Unsicherheit fördert die Gefahr zu stürzen.» Mit verschiedenen Übungen sollen Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht, auch das Gedächtnis trainiert werden. «Es ist im Prinzip eine funktionelle Gymnastik», so Pia Stampfli. Die Frau-

en sind begeistert. Sie schwärmen von dem Kurs und bestätigen: «Wir haben sehr rasch Fortschritte gemacht und das hat sich im Alltag ausgewirkt», sagt die eine. «Ich fühle mich sicherer, viel gelöster», eine andere. Es tue ausserdem der Seele gut, beschliesst eine dritte die Feedback-Runde. Auffallend ist, dass im Kurs keine Männer teilnehmen. «Die wären selbstverständlich auch willkommen», sagt Pia Stampfli, die aber auch weiss, dass sich Männer in Gymnastikkursen wie Pro Balance eher rar

machen. «Sie nehmen viel lieber an Outdoor-Aktivitäten teil, die Pro Senectute ebenfalls anbietet. Das Angebot Pro Balance richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, egal wie mobil sie noch sind. «Für unsere Arbeit ist es wichtig, gezielt auf jeden Einzelnen einzugehen.» So seien selbst Teilnehmende mit einem Rollator willkommen. Aber natürlich fordere sie die Frauen auch heraus, zum Beispiel mit Übungen, bei denen es darum geht, bei einem möglichen Sturz richtig zu reagieren.

ren sind häufig Agglomeration gewichen, viele Mütter sind berufstätig. Patchworkfamilien nehmen zu, auch Alleinerziehende sind häufig. Kinder wachsen mehr noch als früher als Einzelkinder oder mit fremdsprachigen, andersgläubigen Eltern auf. Solche gesellschaftlichen Veränderungen fordern auch das Schulwesen heraus und stellen dieses vor die Frage, wie Lehrer, Erzieher und Eltern möglichst gut zusammenarbeiten und die Kinder gemeinsam fördern können. Wie erreichen die Pfadfinder beispielsweise Kinder aus Migrantenfamilien, denen solche Jugendorganisa-

tionen fremd sind? Wie kommen Freizeitangebote nicht zu kurz, wenn Kinder immer weniger freie Zeit haben? Und wie kann der Übergang von einer Ausbildungsstufe zur nächsten möglichst reibungslos gestaltet werden. Vor diesem Hintergrund hat die Jacobs Foundation 2011 das nationale Förderprogramm «Bildungslandschaften Schweiz» lanciert. Es zielt darauf ab, Bildungsgerechtigkeit zu schaffen und eine umfassende Bildungsqualität sicherzustellen. Die Jacobs Foundation ist weltweit im Bereich der Kinderund Jugendentwicklung tätig. Referentin Rita Schweizer, Projekt Mana-

PRO BALANCE

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VERNETZUNGSTREFFEN

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Sechs Lektionen vom 4. März bis 15. April jeweils am Freitag von 10 bis 11 Uhr im Eusebiushof, bei Interesse und genügend Teilnehmenden wird der Kurs weitergeführt. Kosten 90 Franken Anmeldung Fachstelle Solothurn, Telefon 032 626 59 79 Leitung Elsbeth Jäggi www.so.pro-senectute.ch

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Akustische Covers Covers einmal anders, nämlich rein akustisch, sind beim Konzert der Nadscha Acoustic Band am kommenden Freitag in der Grenchner Musigbar zu hören. 2001 sassen die Sängerin Nadscha sowie die Musiker Andy Kocher (Gitarre) und Jänku Spike Zimmermann (Bass) zusammen, um ein bisschen Musik zu machen. Um sich etwas von den zahlreichen CoverBands abzuheben, entschlossen sich die drei, die Songs akustisch zu gestalten. Entstanden ist ein abwechslungsreiches Repertoire. Zu hören am 26. Februar, um 21.30 Uhr in der Musigbar (Türöffnung 21 Uhr).

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«Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen» Donnerstag, 10. März, 19 Uhr, Aula Schulhaus IV, Schulstrasse 35 Referentin Rita Schweizer, Jacobs Foundation Programmleitung «Bildungslandschaften Schweiz» Der Anlass steht allen Interessierten offen. Im Anschluss findet eine Diskussion/Fragerunde statt. Mit dem Vernetzungsapéro wird der Abend abgerundet. Anmeldung bis zum 1. März 2016 per Mail an barbara.danz@grenchen.ch oder mit dem Talon auf www.grenchen.ch/schule

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Migration im Fokus

GRENCHEN

«Eine Kindheit verläuft heute in der Regel anders als noch vor 30 Jahren», sagt Rita Schweizer. (Bild: zVg.)

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NEWS

gerin bei der Jacobs Foundation, wird in Grenchen anlässlich des Vernetzungstreffens über die Chancen von Bildungslandschaften sprechen und sagt: «Ganzheitliche Bildung entsteht, wenn wir Bildung als gemeinschaftliche Aufgabe wahrnehmen. Verantwortlichkeiten werden gestärkt, Aufgaben verschränkt und Synergien zwischen den verschiedenen Beteiligten genutzt.» Mit den jährlich stattfindenden Vernetzungstreffen – die von der Jacobs Foundation finanziell unterstützt werden – bieten die Schulverantwortlichen in Grenchen jenen eine Austausch-Plattform, die in der ‹Frühen Förderung› tätig sind. Das Angebot richtet sich somit an Mitarbeitende von Beratungsstellen ebenso wie an Spielgruppenverantwortliche, Kinderärzte, Lehrer und natürlich Eltern.

«Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen» GRENCHEN Am 10. März lädt die Grenchner-Schulverwaltung zum diesjährigen Vernetzungstreffen ein. Es geht um die Frage, wie Lehrer, Erzieher und Eltern angesichts des starken gesellschaftlichen Wandels optimal zusammenarbeiten können.

Das Projekt «MiM-Musée imaginaire des migrations» stellt am Freitag, 11. März um 19 Uhr im Kultur-Historischen Museum Grenchen sein 10. Porträt einer Migrantin vor. Autor Franco Supino schrieb die Geschichte seiner Mutter Olga Supino-Pascale auf, wie sie als junge Frau in Grenchen Arbeit in der Uhrenindustrie fand. In einer Koffervitrine wird ihre Geschichte im Museum präsentiert. Beat Mazenauer stellt das Projekt «Musée imaginaire des migrations» vor und Franco Supino liest Teile der Geschichte seiner Mutter. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.


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Seeland / Grenchen

Donnerstag, 25. Februar 2016 | Nr. 08

Spannender als man denkt: Alles über Décolletages LEUZIGEN Décolletages ist die Fabrikation von kleinen Drehteilen aus Metall oder Kunststoff. Man findet sie überall – in Uhren, Autos, Haushaltgeräten. Viele Handwerker aus der Region haben sich einst auf deren Produktion spezialisiert, so auch in Leuzigen. Ihnen widmet das 'Dorfmuseum Turm' dieses Jahr seine Wechselausstellung. SABINE BORN (TEXT, BILD)

U

nd wer nun meint, er habe mit Technik, Industriebetrieben, kleinen Metallund Kunststoffteilen eigentlich gar nichts am Hut, der wird überrascht sein, wie spannend ein näheres Hingucken wirklich ist. Der Blick durchs Mikroskop oder die Lupe rückt kleinste Mettalteile, die von blossem Auge kaum sichtbar sind, in eine erkennbare Optik. Wer dann die feinen Kerben, Löcher und Einbuchtungen entdeckt, wird beeindruckt sein und kaum glauben, dass auf schweren Produktionsmaschinen mit Riemenantrieb – die ebenfalls ausgestellt sind – solche Kleinstteile überhaupt hergestellt werden konnten. Eine Reise in die Vergangenheit, als sich in Leuzigen mehrere Betriebe auf diese Arbeiten spezialisiert hatten. Insgesamt waren es neun Betriebe, die häufig in einer kleinen Werkstatt im Haus begonnen hatten und oft auf die nächste Generation übergingen, dann aber zum Teil keine Zukunft mehr hatten und eingingen oder – wie bei fünf Betrieben der Fall – bis heute erfolgreich sind, nicht mehr auf riemenbetriebenen Maschinen, sondern auf hochautomatisierten CNC-gesteuerten Präzisionsmaschinen.

Peter Guntern, Vizepräsident des Vereins für Heimatpflege: «Die sogenannten Excenterscheiben für die riemenbetriebenen Maschinen mussten berechnet und mit speziellen Maschinen hochpräzise gefräst und geschliffen werden, ein Know-how, das allmählich verloren ging.» Gut vernetzt «Dass sich nach dem Zweiten Weltkrieg viele Décolletages-Betriebe in unserer Region entwickelt haben, ist kein Zufall», erklärt Peter Guntern, Vizepräsident des 2001 gegründeten 'Vereins für Heimatpflege’. Im Eingangsbereich hängen Wegwerfteller mit Informationen zu Betrieben, Folgeunternehmen und ihren Gründern und Nachfolgern. Die Teller hängen an der Decke und sind mit vielen Schnüren miteinander verbunden. «Das versinnbildlicht die dichte Vernetzung dieser Unternehmen.» Ein Beispiel: Josef Müller, Bäcker und Betreiber der Schanzmühle in Solothurn, führte mit dem Basler Erfinder

Jakob Schweizer die in den USA entwickelte Idee der automatischen Herstellung von Schrauben in der Region ein. Die beiden gründeten 1876 die Schraubenfabrik Müller und Schweizer, aus der später die Sphinxwerke hervorgingen. Sie stellten immer diversifiziertere Uhrenteilchen her und begründeten den Industriezweig von Zulieferern, jener Décolletages-Betriebe also, die zum industriellen Aufschwung in der Region beitrugen und in der Ausstellung jetzt präsentiert werden.

Selber Hand anlegen «Wir lancieren seit der Gründung des Dorfmuseums Turm 2001 jedes Jahr eine Wechselausstellung», erklärt

Peter Guntern. Immer geht es darum alte Dokumente, Gegenstände und Informationen über Leuzigen zu erhalten und der Bevölkerung zugänglich zu machen. «Décolletages-Betriebe in den Fokus zu rücken, das lag mir schon lange am Herzen», sagt der Vize-Präsident. Vor allem auch weil damalige Gründer inzwischen ein hohes Alter erreicht haben oder bereits verstorben sind. «Viele sagten mir auch, wir haben doch nichts. Was wollt ihr da ausstellen. Schrauben?» Ja, Schrauben, Kronen, Stifte, Ringe, Zahnräder – und natürlich auch die Endprodukte. Da sieht man beispielsweise einen Tachometer. Die Leuziger Firma Käsermann Décolletage AG hat jahr-

zehntelang Schrauben hergestellt, mit denen das Tachometerblatt an der Armatur befestigt wurde, und zwar für viele namhafte Autohersteller wie Audi, VW, Mercedes. Bis es auf einmal hiess: ‹Wir brauchen die Schrauben nicht mehr, die Tachometer werden jetzt geklebt.› So konnten Grossaufträge von einem Tag auf den anderen wegfallen. «Das Décolletage-Geschäft war nicht immer einfach», hat Peter Guntern während seiner Recherchen auch erfahren. Und so erfährt man in der Ausstellung im Turm viel Wissenswertes über einen für Leuzigen einst wichtigen Industriezweig, über ein Handwerk, das viel Know-how voraussetzte. Selber Hand anlegen kann man im Turm auch, beispielsweise im nachgestellten Büro, «das meistens die Ehefrauen geführt haben.» Hier darf man mit einer kleinen Balkenwaage Kleinstteile zählen, die Kosten auf einer alten Rechenmaschine berechnen und auf der Schreibmaschine fakturieren. Ein rundum spannendes Museumserlebnis, an dem übrigens auch Susanna Kaiser massgeblich beteiligt war: Sie hat aus Interviewaufnahmen und spärlichen schriftlichen Quellen zahlreiche Ausstellungstexte formuliert und Fotos aus Firmen- und Familienalben gescannt, um die Texte zu illustrieren. ●

DORFMUSEUM TURM

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Öffnungszeiten: jeweils Sonntag, 14 bis 16 Uhr, noch bis am 26. Juni, ausgenommen: 27. März, 15. Mai. Geführte Besichtigungen für Gruppen ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Auch für Berufsschulklassen gut geeignet. Auskunft: 032 679 35 67 oder 032 679 32 77

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 25. Februar 2016 | Nr. 08

Foto: zvg.

«Ladykillers» – die neue Produktion der Schopfbühne Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

DEMNÄCHST

INDURAIN GEGEN ROMINGER

KULTURNACHT

17. März, 18.30–22.00 Uhr: Ein Rennabend der Extraklasse steht Grenchen ins Haus. Tour de France-Seriensieger Miguel Indurain fordert Tony Rominger zum Duell der Legenden. Velodrome Suisse.

30. April: Grenchen wird 2016 wieder zur grossen Kulturbühne mit 25 Programmpunkten und rund 100 Künstlerinnen und Künstler. Darunter die Swiss Comedy Award-Preisträgerin Lisa Catena und SRF-Tausendsassa Reeto von Gunten. Es lohnt sich, das Datum bereits heute dick im Kalender zu markieren. Ticketvorbestellungen unter smks@grenchen.ch bereits heute möglich. Innenstadt.

INT. ZAUBERKONGRESS 22.–24. April: Zauberei auf höchstem internationalen Niveau. Spektakuläre Shows der Sonderklasse garantiert. www.magic-grenchen.ch. Parktheater.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «100 Jahre Grenchenbergtunnel». Neue zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen–Moutier retour». Bis 22. Juni. Weitere Informationen unter www.museumgrenchen.ch Öffnungszeiten: Mi/Fr–So 14–17 Uhr

Die neueste Produktion der Schopfbühne Grenchen nahm sich einem Klassiker der schwarzen britischen Komödie an. LADYKILLERS! Basierend auf dem gleichnamigen Kultfilm von 1955 mit Alec Guinness: Professor Marcus plant einen genialen Überfall auf einen Geldtransporter. Dazu braucht er lediglich ein einsam gelegenes Haus in der Nähe des Bahnhofs King’s Cross, eine harmlose, ältere Vermieterin und drei verwegene Mitstreiter. Kaum zu glauben: Das Haus wird gefunden und unter dem Deckmantel, ein Streichquartett zu sein, treffen sich die vier Ganoven in der Mansarde bei Mrs. Wimmerforce, um in Wirklichkeit ihre skrupellosen Pläne voranzutreiben. Doch so genial der Plan des noch genialeren Professor Marcus auch sein mag, gegen die Fürsorge der alten Lady kommt auch er nicht an. Damit die Tarnung nicht

auffliegt, werden Boccherini-Platten aufgelegt, anstatt ihn selbst zu spielen, wird English Breakfast Tea mit Biscuits verzehrt und zur Not wird auch für die gleichaltrigen Freundinnen von Mrs. Wimmerforce ein Konzert gegeben. Als dann doch alles rauszukommen droht, gibt es nur noch eine Lösung: Die Alte muss zum Schweigen gebracht werden. Doch bei aller Geldgier steckt auch in jedem britischen Gangster ein Gentleman und der bringt nicht einfach alte Ladys um… Vorstellungen (jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr): März: 5., 11., 12., 13., 18., 19., 20., 24. April: 1., 2., 3., 8., 9., 10., 15., 16., 17., 22., 23., 24. Vorverkauf in der Coop Vitality Apotheke Grenchen und auf www.schopfbuehne.ch.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 25. FEBRUAR 10.00–18.00 Uhr: Aktion Zahn-Bus. «Gesundheit beginnt im Mund.» Eine richtige Mundhygiene ist wichtig und dabei so einfach. Bei Ihrem Bus-Besuch erfahren Sie auf spannende und unterhaltsame Weise alles Wissenswerte zur Mundhygiene. Marktplatz. 20.00 Uhr: «Mann über Bord». Eine musikalische Midlife-Krise. Parktheater, Lindenstrasse 41.

FREITAG, 26. FEBRUAR 10.00–18.00 Uhr: Aktion Zahn-Bus. Marktplatz. 21.30 Uhr: Nadscha Acoustic Band. Line-up: Nadscha (voc), Andy Kocher (g), Jänku Spike Zimmermann (b). Weitere Informationen unter www.mx3.ch/nadschaacousticband Musigbar, Bielstrasse 7.

SAMSTAG, 27. FEBRUAR 10.00–18.00 Uhr: Aktion Zahn-Bus. Marktplatz.

8.00–21.00 Uhr: Fussballhallenturnier Grenchen. Juniorenfussballturnier der Kategorien G/F/E/D. Organisator: FC Fulgor Grenchen. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11. 15.00–16.00 Uhr: Familienführung. Die Marionette «Gschwindli» führt Kinder ab ca. 4 Jahren mit ihren Eltern, Grosseltern, Patinnen oder Paten, durch die Dauerausstellung. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 20.15 Uhr–22.15: Jan Rutishauser: «BurnOut». Weitere Informationen unter www.kleintheatergrenchen.ch Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35.

21.00–04.00 Uhr: Oscar-Night im Parktheater. Die Oscar-Verleihung findet dieses Jahr nicht nur in Hollywood und zuhause vor dem Fernseher statt sondern auch bei uns im Parktheater. Also runter vom Sofa, rauf auf den roten Teppich und rein ins Vergnügen! Ab 21 Uhr Barbetrieb im Foyer, 23 Uhr Start der Live-Übertragung aus Hollywood im Theatersaal. Mitternachtssnack. Anschliessend «The Oscar goes to…» bis in die frühen Morgenstunden. Eintritt und Mitternachtssnack - Gratis! Aufgebretzelt à la Diva und HollywoodStar oder «Come as you are». Wer sich wie sein Lieblings-Star verkleidet, erhält eine Überraschung! Parktheater, Lindenstrasse 41.

SONNTAG, 28. FEBRUAR MITTWOCH, 2. MÄRZ 8.00–17.00 Uhr: Fussballhallenturnier Grenchen. Doppelturnhalle Zentrum 10.00–14.00 Uhr: Brunch mit der legendären Hilari-Musik. Anschliessend gemütliches Beisammensein. Eintritt nur für Konzert und Brunch möglich. Weitere Informationen unter www.parktheater.ch Parktheater, Lindenstrasse 41.

14.30–18.00 Uhr: Kinderkleiderbörse. Verkauf von Kinderkleidern. Organisator: Verein Kinderkleiderbörse Zwinglihaus Grenchen. Weitere Informationen unter www.kinderkleiderboerse-grenchen.ch Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

Bild: Stadt Grenchen.

Sportlerehrung der Stadt Grenchen In Grenchen hat Sport einen hohen Stellenwert – dies zeigt sich an der jährlich stattfindenden Sportlerehrung. Die Stadt Grenchen ist stolz, dass sie auch dieses Jahr wieder zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus den Disziplinen TrampolinTurnen, Schwimmen, Ballett, Karate, Gewichtheben, Strassenhockey und mehr, ehren darf. Athletinnen und Athleten von Nippon Karate Grenchen präsentieren am Abend ihr Können.

Die Sportlerehrung findet am FREITAG, 4. MÄRZ 2016 UM 19.00 UHR im Velodrome Suisse statt. Die ganze Bevölkerung und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Anlass teilzunehmen. Weitere Informationen: Standortmarketing, Kultur und Sport Tel. 0352 655 66 66 sandra.joye@grenchen.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger 08/2016