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Donnerstag, 18. Februar 2016

107. Jahrgang – Nr. 07

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Region

3/7/13/19

Das «Menu Musica» und die ZusammenSpiel-Konzerte sind die ersten Projekte, welche Barbara van der Meulen als neue Programmleiterin Kultur im Kloster Dornach in die Tat umgesetzt hat.

Adieu Fasnacht: Mit der Chäppelihäx und Funggefüür in Reinach sowie nächtlichen Feuersbrünsten in den Nachbargemeinden ging am Wochenende die Fasnachtszeit im Birseck zu Ende.

Dornach

Erste Fussabdrücke im Kloster sichtbar

Thomas Brunnschweiler

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Schränzen im Bäramsle-Dorf: Am Samstag nahmen Guggen und andere Fasnächtler Oberdornach in Beschlag.

Agenda

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Stellen Immobilien Events

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

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n Zusammenarbeit mit der Musikakademie Basel und regionalen Musikerinnen hat Barbara van der Meulen, die Programmleiterin des Klosters Dornach, das Projekt «Menu Musica» entwickelt. Es sind monatlich stattfindende Mittagskonzerte, bei der die Möglichkeit zu einem preiswerten Mittagessen mit Hauptspeise samt Salat oder Suppe besteht (25 Franken). Neben Interpretinnen und Interpreten der Musikakademie Basel werden auch die international renommierte Opernsängerin Marion Ammann, die bekannte Sopranistin Sylvia Nopper und die Arlesheimer Flötistin Myriam Hidber Dickinson mit von der Partie sein. Am 23. Februar wird ein Saxofon-Trio Werke von Mozart und Poulenc spielen, am 29. März sind unter dem Motto «Vive la France inconnue!» französische Musik unbekannter Komponisten der Romantik und Frühmoderne an der Reihe, interpretiert durch Michela Scali (Oboe und Englischhorn) und Nadia Belneeva (Piano). Die Mittagskonzerte sollen eine kreative Pause und einen Ruhepol im hektischen Tagesablauf bilden. Für diese Musikreihe, die ein fester Bestandteil des kulturellen Klosterprogramms werden soll, werden Gönner und Sponsoren gesucht. Neben dieser Reihe sind Fami-

Kompetent, dynamisch und kommunikativ: Programmleiterin Barbara van der Meulen. lienkonzerte in Kooperation mit dem von den Dornacher Musikerinnen Chantal und Hilaria Greiner jüngst gegründeten ZusammenSpiel-Ensemble geplant. Nach einem gut besuchten ersten Konzert im November wird am Sonntag, 13. März, das zweite ZusammenSpiel-Konzert in der Klosterkirche stattfinden: Lehrer der Jugendmusikschule Dornach musizieren mit ihren begabten Schülern. Neues Profil Barbara van der Meulen versucht, allen Veranstaltungen ein Profil zu geben. Die zweifache Mutter, die auch als Kurato-

rin und Dozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW sowie als Mitglied der Fachkommission Kunst BL tätig ist, hat im Kloster als Programmleiterin Kultur ein Pensum von 30 Prozent. Ihr Motto heisst: «Tradition respektieren – ungewohnte Schritte wagen». Nach Treffen mit den involvierten Gruppen hat sie nun ein Programm vorgelegt, das nach einer Übergangszeit im Oktober 2016 mit dem Jahresthema «Geist und Luxus» anlaufen soll. Neben der Organisation von Konzerten, klösterlichen Streifzügen, Hör- und Leseboxen wird sie sich auch der Ausstellungen im Kloster und

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FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

im Aussenraum annehmen. Gelder für das Programm werden noch gesucht. Die Neugestaltung der «Chloschter Poscht», der Aufbau der Pressearbeit, das Fundraising und die Koordination der Mitarbeitenden stehen ebenso auf der Aufgabenliste der Programmleiterin wie die Umgestaltung des Kreuzgangs, die Neukonzeptionierung der Bibliothek und der Aufbau eines Vermittlungs- und Bildungsprogrammes. Der Start des ersten offiziellen Programmquartals fällt auf den 22. Oktober 2016, an dem ein feierlicher Eröffnungsakt stattfinden soll. www.klosterdornach.ch


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 865 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

REGION

MOVIE CAMP

GOETHEANUM

Jetzt anmelden!

Im Goetheanum-Park wird ein Feuchtgebiet eingerichtet

WoB. Nach zwei erfolgreichen Ausgaben des Movie Camps laden die Veranstalter auch dieses Jahr Kinder und Jugendliche im Walzwerk-Areal in Münchenstein (Räumlichkeiten TimeOut BL) zu einem Film-Crashkurs ein. Das einmalige Förderprojekt der Region Basel startet am 21. März 2016 und verspricht eine ereignisreiche Woche voller Emotionen und mit viel Enthusiasmus für das bewegte Bild. Für die «Kleinen» gibt es das Junior-Camp (8 bis 12 Jahre). Die Teilnehmer im Junior-Camp erlernen das Handwerk und die Grundbausteine des Filmemachens, indem sie mit einer Betreuerperson ihren Geschichten verfilmen. Im Movie Camp (Jugendliche von 13 bis 20 Jahren) besuchen die Teilnehmer kompakte Theoriekurse, in welchen die Grundlagen des Filmemachens vermittelt werden. In Folge werben sie für ihre mitgebrachten Geschichten und verwirklichen diese in kleinen Gruppen als kompakte Kurzfilme. Platz hat es für maximal 50 Teilnehmer. Anmeldeschluss ist der am 4. März. Das Movie Camp soll Kids und Jugendlichen inspirieren und bietet ihnen dafür innert einer Woche einen intensiven Einblick ins Medium Film. Nebst der Hoffnung, den einen oder anderen Jungfilmer in ein paar Jahren am Filmfestival in Berlin oder Cannes anzutreffen, ist das Movie Camp in erster Linie ein originelles und einzigartiges Ferienangebot. Die Teilnehmer können sich auf ein volles Programm freuen, welches mit Praxiserfahrungen und sensationellen Wahlkursen von professionellen Instruktoren aufwartet. Am Ende der Woche, am Samstag, 26. März, findet eine öffentliche Premiere der gedrehten Filme im Kino Pathé statt. Das MovieCamp wurde im Jahr 2014 von den Vereinen Artless Films und Innovative EYE gegründet. Sie veranstalten die 3. Ausgabe wieder in gemeinsamer Zusammenarbeit. www.movie-camps.ch

WoB. Der Goetheanum-Gartenpark und seine Umgebung sind von unterirdischen Wasseradern durchzogen. Wo sie hervortreten, bilden sich Wasserläufe, feuchte Stellen und Weiher. Auch das Gelände hinter dem Glashaus auf Arlesheimer Boden ist ein Feuchtgebiet. Früher wuchsen hier Obstbäume und Weiden, deren Ruten der Befestigung von Reben in der Nachbarschaft dienten. Um diesen Naturraum wieder zu erschliessen, hat sich die GoetheanumGärtnerei vom Dornacher Biologen Daniel Knecht beraten lassen. Ergebnis: Eine Feuchtwiese soll die Artenvielfalt in Flora und Fauna erhöhen. In Zusammenarbeit mit den Naturschutzvereinen Arlesheim und Dornach und den zuständigen Behörden wird das in den letzten Jahren verwilderte Gelände seit Februar neu gestaltet: Sträucher, Brombeeren und einige Bäume wurden entfernt, um das Gebiet zu durchlichten. Ziel ist, dass sich im wärmeren und sonnigeren Gelände Tiere wie Amphibien auf der Wildwiese ansiedeln. Neu gegriffen wird in diesem Abschnitt auch der Schwinbach. Das Bachbett soll etwas erhöht werden, um die

KURSANGEBOT

Dogs for Leaders PR. «Dogs for Leaders» ist der andere Führungsworkshop mit direkter Rückmeldung auf das empathische Wirken der Führungskraft. Führungskräfte erhalten in diesem Seminar viel praktisches und theoretisches Wissen rund um die Führung, sowie zu ihrem eigenen Führungsstil und Verhalten. Erfolgsorientierte Institutionen und Personen finden bei uns ein flexibles und individuelles Weiterbildungs- und Schulungsangebot. Nächster Workshop: 10./11. März. www.dogsforleaders.ch

NEUESTHEATER.CH

Neue Jugendtheaterproduktion «Youth – Containing Dreams No.2» ist die neue Jugendtheaterproduktion von neuestheater.ch und Sprachhaus M, die am 25. Feburar, 20 Uhr Premiere feiert. Jugendtheater gehört seit 13 Jahren zum neuen Theater und zeigt sich jedes Jahr mit einer eigenen Produktion, die immer einen besonderen Charakter trägt, wird sie doch von den Teilnehmenden des Jugendtheaterkurses unter der Leitung von Sandra Löwe Jahr für Jahr ganz neu geschaffen. Youth (engl. Jugend) ist eine Eigenkreation und eine Bestandsaufnahme der heutigen Jugend – ein schillernder Wurf, ein Augenzwinkern, ein Feuerwerk der Bilder- und Tanzsprache, kraftvoll, glühend, zart und zerbrechlich. Alle Szenen entwickeln sich aus der Form des Kreises. Sie erzählen von der Lust am Leben, dem Witz, dem

Charme, der Hoffnung, aber auch dem Leid, dem Hässlichen – bis hin zur stillen Einkehr, dem Sakralen, der Geometrie und der Zuversicht. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ich? Du? Wir? Musik wird eine wesentliche Rolle spielen. Teilweise werden Texte selbst geschrieben, weitere stammen u.a. von der Lyrikerin Erika Burkhart und von Hans Christian Andersen. Erinnertes und Traumhaftes mischen sich archaisch und modern zur Realität. «Youth – Containing Dreams No. 2» ist die zweite Produktion einer Reihe, die sich mit Träumen beschäftigt. Premiere ist am Donnerstag, 25. Februar, 20 Uhr, weitere jeweils Freitag, Samstag, Sonntag bis 6. März, 18.00 Uhr. www.neuestheater.ch / 061 702 00 83 neuestheater.ch

Verwildertes Land: Einst wurde diese Fläche als Obstwiese und zur Gewinnung von WeiFOTO: ZVG denruten für den Rebbau genutzt. Böschung zu stabilisieren. Hier laufen noch die Bewilligungen bei den zuständigen Behörden. Schon jetzt weist die Wegführung mit Schredderholz zum

Flanieren ein. Später sollen noch Sitzbänke aufgestellt werden. Später wird auch die Wiese zwischen Verlags- und Glashaus als Feuchtwiese eingerichtet.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch

Portmann Nancy, Bodenweg 5, 4144 Arlesheim – Einfamilienhaus mit Garage, Bodenweg 5, Parz.1286, 4144 Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Swissbau Fertighaus AG, Dorfstrasse 10b, 5102 Rupperswil) Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Einsprachefrist: bis 29. Februar 2016 Einsprachen sind 4-fach an das Kant. Bauinspektorat, Rheinstr. 29, 4410 Liestal zu richten.

Damit wollen die Gemeinden die Voraussetzung schaffen, damit sich Siedlung, Wirtschaft, Verkehr und Landschaft nachhaltig entwickeln können und die Bevölkerung sich hier wohlfühlt. Am Montag, 29. Februar 2016 um 19.00 Uhr findet dazu eine Informationsveranstaltung in der Aula der Gerenmattschulen statt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Der Gemeinderat

Asylsuchende

Friedhof Bromhübel

Kleider selber anpassen

Gräberaufhebung per 31. März 2016

Baupublikationen

Zurzeit wohnen 26 Männer, 13 Frauen und ein Kind in der ALST. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Iran und Somalia. Die Gesuchstellenden werden fast täglich in Deutsch unterrichtet. Zudem hat ein Mitglied der Begleitgruppe eine Nähmaschine in die ALST gebracht. Nun können die Bewohnerinnen die gespendeten Kleider selber abändern, da diese oft zu gross und zu weit sind. Die Männer spielten Fussball gegen ein Team der ZSA Allschwil. Mit Backen von Kuchen und syrischen Spezialitäten wurden die Nachmittage verbracht. Der Gemeinderat

Informationsveranstaltung

Regionalplanung Die sieben Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach haben sich zusammengeschlossen und ein gemeinsames Raumkonzept erarbeitet. Das Ziel: Die Birsstadt soll beliebter Wohn- und Arbeitsort bleiben. Das Raumkonzept zeigt, wie sich die Birsstadt bis 2035 entwickeln soll.

Nach Ablauf der reglementarischen Ruhedauer von 20 Jahren werden per Ende März 2016 auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim folgende Gräber aufgehoben: Feld A (Erdbestattungen): Gräber Nr. 1 - 18 und 728 – 734, Bestattungszeit: März 1995 bis März 1996 Feld C (Urnenbestattungen): Gräber Nr. 407 – 423, Bestattungszeit: März 1995 bis März 1996 Die Angehörigen werden gebeten, für die Abräumung der Gräber bis zum 29. Februar 2016 besorgt zu sein und weitere Familienangehörige entsprechend zu informieren. Angehörige werden nach Möglichkeit durch die Verwaltung persönlich angeschrieben. Grabmäler und Pflanzen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt sind, werden ohne Entschädigungsanspruch durch die Gemeinde entfernt. Wir bitten Sie, beim Abräumen Nachbargräber und Anlagen nicht zu beschädigen. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 061 701 38 48 oder 061 706 95 95. Die Gemeindeverwaltung

Verkehrte Welt: Die Feuerwehr agiert als Brandbeschleuniger

Funkensonntag: Der feuchte Holzstapel brannte nach wenigen Minuten lichterloh.

Das Arlesheimer Fasnachtsfeuer zog wegen des Wetters weniger Leute an als in früheren Jahren. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass der feucht-nasse Holzstapel trotzdem lichterloh brannte. Oliver Sterchi

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inmal im Jahr wechselt die Arlesheimer Feuerwehr die Seiten. Statt den Feuerteufel mit Wasserkanonen und Löschpulver zu be-

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zur Ehe-Initiative der CVP

EIDG. ABSTIMMUNG

Zweite Gotthardröhre ein Unsinn Das Tessin wird bei der Sanierung des Gotthardtunnels nicht vom Rest der Schweiz abgeschnitten. Es wird nur im Winter saniert, es soll auch eine Sanierung nur nachts möglich sein und es wird ein leistungsfähiger Autoverlad auf der Schiene zur Verfügung gestellt. Dies für eine Million Lastwagen und nicht für 600 000 Lastwagen pro Jahr, wie von Leuthard behauptet (absichtliche Desinformation?). Die Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft zeigt klar, dass die Sanierungslösung mit Verlad für das

Tessin und Uri zu keinen volkswirtschaftlichen Verlusten führen wird. Die zweite Gotthardröhre (vierspurig) würde aber im Sottoceneri zu einem Verkehrskollaps führen, was für den Tourismus und die Wirtschaft katastrophale Folgen hätte. Daher ist auch die Mehrheit der Tessiner Stadtpräsidenten (Chiasso, Mendrisio und Bellinzona) gegen eine zweite Gotthardröhre. Auch braucht es eine zwei bis dreimal so grosse Fläche ausserhalb des Tunnels für den Tunnelbau und dies für längere Zeit, als bei einem Autoverlad. Land, was die Urner und Tessiner schlicht nicht haben! Die zweite Gotthardröhre kostet zwei Milliarden mehr als die Variante mit einem Autoverlad. Dieses Geld brauchen wir dringend für viele überfällige Strassenbauprojekte in den Agglomerationen. Für Verkehrssachen, mit einem viel höheren Verkehrsaufkommen als am Gotthard. Es kommen Jahre mit sehr knappen Finanzen auf uns zu. Wir können uns jetzt keine solch, völlig überflüssigen Luxusprojekte leisten. Benny Göschke, parteilos

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Die Heiratsstrafe gehört abgeschafft, darüber sind sich alle einig. Und es ist verlockend, zu glauben, danach sei alles gut. Aber wichtiger ist: Die CVP will, dass die Veronica Münger Bundesverfassung (SP) mit folgendem Satz ergänzt wird: «Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Sie bildet in steuerlicher Hinsicht eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie darf gegenüber anderen Lebensformen nicht benachteiligt werden, namentlich bei den Steuern und den Sozialversicherungen.» Es sind erzkonservative Vorstellungen, die verankert werden sollen und nicht in eine moderne Gesellschaft passen. Ich lege darum am 28. Februar ein Nein in die Urne. Veronica Münger, Kandidatin Gemeindekommission, SP Arlesheim

GEMEINDEWAHLEN 2016

Rene Piesker in den Gemeinderat Unsere Familienpartei, die CVP, baut auf soliden christlichen Werten auf. Deshalb empfehlen wir unseren Kandidaten Rene Piesker in den Gemeinderat. Hugo und Brigitte Huber-Boller

kämpfen, werden die wackeren Männer und Frauen am Sonntag nach Aschermittwoch – dem sprichwörtlichen Funkensonntag – selber zu Brandstiftern. Dann nämlich zünden sie das traditionelle Fasnachtsfeuer im Arlesheimer Steinbruch an. So geschehen auch am letzten Sonntag. Obwohl der Holzstapel infolge des anhaltenden Nieselregens schon etwas feucht war, brannte er bereits nach wenigen Minuten lichterloh. Leider kamen nur wenige Leute in den Genuss des Schauspiels. Petrus’ Launen hielten wohl einige davon ab, die warme Stube zu verlassen und den steilen Weg zum Steinbruch anzutreten. Diejenigen, die trotzdem kamen, wurden dafür mit einem atemberaubenden Blick auf das beleuchtete BirseckTal belohnt. Hie und da sah man sogar

FOTO: OLIVER STERCHI

das entfernte Flackern anderer Höhenfeuer. Dass der Funkensonntag-Holzstapel überhaupt zum Anzünden bereit stand, ist indes keine Selbstverständlichkeit. Anders als in früheren Jahren wurde der Stock dieses Mal am selben Tag aufgestellt. Kam es früher doch tatsächlich vor, dass Spielverderber den Stock bereits am Abend vorher abfackelten. Mit der Zeit ging das Arleser Fasnachts-Comité (Faco) dazu über, den Holzstoss in der Nacht zu bewachen. Faco-Präsident Rudolf Meury höchstpersönlich leistete damals Wachdienst. «Irgendwann hatte ich jedoch genug von den durchzechten Nächten», sagt Meury schmunzelnd. Also habe man sich dazu entschlossen, dass Holz erst am Sonntagmorgen aufzustapeln, so der oberste Fasnächtler.


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ARLESHEIM

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

ST. OTTILIENSTIFTUNG

Arlesheim mitgestalten

René Piesker in den Gemeinderat

Auftakt für sozialen Wohnungsbau

Vor hundert Jahren wurde in Arlesheim intensiv über ein Schulhausprojekt diskutiert, über das heutige Domplatzschulhaus. Dreimal war das Thema an Gemeindeversammlungen traktandiert, bis man sich zu einer Lösung durchringen konnte. Es ging damals interessanterweise nicht um die Kosten, sondern um die Frage, wie so ein grosses Bauwerk in unmittelbarer Nähe zum Dom zu gestalten sei. Schon damals war es den Planern, den Magistraten und den

stimmberechtigten Männern ein grosses Anliegen, den dörflichen Raum nachhaltig attraktiv zu gestalten. Immer wieder, in diesen letzten hundert Jahren, wurde darüber diskutiert, wie unser Ort zu gestalten sei, mussten widersprüchliche Interessen gegeneinander abgewogen werden. Die resultierenden Entscheide waren aus heutiger Sicht meistens glücklich; nicht immer, aber meistens. Diesen demokratischen Ausmarchungen ist es zu verdanken, dass unser Dorf heute noch so attraktiv ist. Zur Zeit diskutieren wir unseren künftigen Orts- und Zonenplan. Auch hier stehen Fragen der attraktiven Raumgestaltung im Zentrum, auch hier sind widersprüchliche Interessen abzuwägen: ökonomische, ökologische und ästhetische. Und auch hier werden wir – davon bin ich überzeugt – Lösungen finden, die für alle und nicht nur für wenige attraktiv sind, für uns und für die kommenden Generationen. Solche Prozesse möchte ich in Zukunft als Gemeinderat Jürg Seiberth aktiv mitgestalten. SP-Gemeinderatskandidat

GEMEINDEWAHLEN 2016

Frischluft wählen! Der Frischluft ist es wichtig, dass Arlesheim ein Dorf ist, wo die Bevölkerung wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen kann. Bewohnerinnen und Bewohner von Arlesheim sollen im Dorf einkaufen können, daher ist es uns wichtig, dass wir ein vielfältiges Gewerbe haben, das attraktive Bedingungen vorfindet. Für die Frischluft ist zudem die Situation der Gemeindefinanzen zentral. Nur eine gesunde Finanzlage

ermöglicht zukunftsträchtige gute Projekte. Sämtliche Entscheide, Massnahmen und Aktionen der Gemeinde sollen nachhaltig sein und auf unsere Umgebung und Natur Rücksicht nehmen. Unterstützen Sie uns und wählen Sie am 28. Februar unsere drei Gemeinderatskandidaten: Ursi Laager (bisher), Dani Wyss (bisher) und Felix Berchten (neu, Präsident der Gemeindekommission). Für die Gemeindekommission empfehlen wir Ihnen, die unveränderte Liste 13 der Frischluft zu wählen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Frischluft sind wie bisher bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich in der nächsten Legislaturperiode für die erwähnten Ziele einzusetzen. Unterstützen Sie uns und wählen Sie Frischluft. Ihre Frischluft

Die Welt verändert sich dauernd und dies immer schneller. Was gestern noch gültig war, ist heute schon veraltet. So stehen wir als Gesellschaft vor imRené Piesker mer neuen Her(CVP) ausforderungen auf die wir aktiv reagieren müssen. Migration, neue Berufe aufgrund der digitalen Umwälzung, die demografische Entwicklung, Energiewende, all dies wird auch das Leben in unserem Dorf beeinflussen. Die Vorstellung, dass alles beim Alten bleibt, wird den Veränderungen in Gesellschaft und Umwelt nicht gerecht. Wir werden uns in den nächsten Jahren mit sozialen Spannungen, kulturellen Veränderungen und ethischen Fragen auseinandersetzen müssen. Die CVP findet es daher wichtig, Bestehendes zu hinterfragen, Bewährtes zu erhalten und Neues zu gestalten. Dazu braucht es Menschen, die tatkräftig, mutig und mit innovativen Ideen Ihre Arbeit als Gemeinderat leisten. Wir sind der Meinung, dass René Piesker als Gemeinderat die richtige Wahl ist. Er steht aktiv im Berufsleben, kennt die Bedürfnisse der Familien, ist gut vernetzt und hat keine Scheu auch andere Meinungen in seine Überlegungen einzubeziehen. Arlesheim soll auch weiterhin ein attraktiver Wohnort sein. Geben Sie daher René Piesker Ihre Stimme. Beatrice Herwig, CVP, ehem. Landrätin

GEMEINDEWAHLEN 2016

Aus der Sicht eines neu Zugezogenen Wir sind vor gut einem halben Jahr aus dem Leimental nach Arlesheim gezogen. Als schon am alten Ort politisch aktive, liberal orientierte Bürger interessieren wir uns natürlich auch hier für das Politgeschehen. Positiv überrascht sind wir vom konstruktiven und sachorientierten Umgang der Parteien untereinander, z. B. an der Gemeindeversammlung. In Hinblick auf die Gemeindewahlen von Ende Februar sind uns die FDP.Die Liberalen besonders aufgefallen. Offensichtlich ist ein kompetentes und engagiertes Team am Werk, das aus Personen mit viel persönlicher und beruflicher Erfahrung besteht. Diese Partei hat ein eigenes liberales Manifest entwickelt, das

zeigt, wie ein zeitgemässer Liberalismus als Zielschnur in der Gemeindepolitik umgesetzt werden kann. Sie lebt einen ganzheitlichen Liberalismus, der Natur, Gesellschaft und Kultur mit einschliesst. Die FDP.Die Liberalen haben zu den aktuellen Fragestellungen, z. B. Ortsplanung, proaktiv eigene Ideen entwickelt, und schlagen auch unkonventionelle Lösungen für anstehende Probleme (z. B. «Vision Sundgauerpark» für die Entwicklung des Gewerbegebiets) vor. Sie politisieren ohne Scheuklappen und setzen sich für liberale Ideen ein. Ich hoffe, dass ihre drei Gemeinderatskandidaten gewählt werden und ihr Team (Liste 1) in der Gemeindekommission gestärkt Kaspar Eigenmann wird.

GESCHÄFTSWELT

Pssst … Das meistgekaufte Hörgerät der Schweiz bis zum 31. März für nur 396 statt 495 Franken! Hörverlust geht uns alle etwas an. Fast 1 Million Menschen in der Schweiz leiden unter altersbedingtem Hörverlust. Oft beeinflusst er die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Je länger man das Problem vor sich her schiebt, desto mehr zieht man sich zurück. Es droht noch grösserer Hörverlust, sozialer Rückzug, Altersdepression und Einsamkeit. Gut Hören ist ab sofort kinderleicht. Unsere Hörgeräte sind schon vorprogrammiert und einfach zu bedienen. Nach dem kostenlosen Hörtest setzen wir Ihnen sofort das passende Gerät ein und sie können es während fünf Tagen zur Probe tragen. Wenn Sie zufrieden sind, dürfen Sie das Hörgerät gleich behalten. Sie werden das Hören wieder neu entdecken! Die meisten von uns kennen jemanden, der nicht mehr gut hört oder man ist selbst betroffen. Motivieren Sie Ihr Umfeld! Anmeldungen für einen gratis Hörtest nehmen wir gerne unter 058 851 32 72 entgegen. David Niederberger, Kathrin Reber und Chantal Thommen beraten Sie Team der Amavita Apotheke gerne. Schneeberger

Spatenstich: H. Schäfer, Sutter Aushub; L. Maritz und R. Frei, Baukommission der St. Ottilienstiftung; R. Nyfeler, Flubacher-Nyfeler + Partner Architekten; R. Soder, Baugeschäft AG; FOTO: ZVG J. Flamm, Flubacher-Nyfeler + Partner Architekten. Die St. Ottilienstiftung Hilfe, Schutz & Segen wurde durch letztwillige Verfügung 1936 von Herrn Emil Häner, alt Bezirksrichter und seinen verstorbenen Schwestern, Rosine, Josephine und Albertine errichtet. Die Stiftung besitzt als Eigentum das ihr von den Stiftern hinterlassene Vermögen. Mit einem Teil des Vermögensertrages unterstützt die Stiftung gezielt soziale Organisationen und Institutionen in denen Erwachsene und Kinder aus Arlesheim eine Betreuung finden. Menschen aus Arlesheim, die in Geldnot sind, finden bei der Stiftung

übers soziale Netzwerk spontane Hilfe. Unser Projekt ist ein Bauvorhaben mit 12 Wohnungen auf dem ehemaligen Werkhofareal. Hier entsteht zahlbarer und familienfreundlicher Wohnraum für Einkommensschwache. Das Projekt soll selbstragend, aber nicht gewinnorientiert sein. Die Gemeinde Arlesheim hat der Stiftung das Grundstück im Baurecht abgegeben unter der Bedingung, dass gemeinnütziger Wohnraum entsteht. Lisbeth Maritz, St. Ottilienstiftung

GEMEINDEWAHLEN 2016

Es geht nicht um rechts oder links Am 28. Februar sind kommunale Wahlen. An diesem Wochenende steht aber jenseits der kommunalen Politik eine viel wichtigere Frage im Zentrum. Soll unser erfolgreiPhilippe Anex ches politisches (FDP) System der Gewaltentrennung, welches Ursprung für ein friedliches Zusammenleben und Basis des gesellschaftlichen und finanziellem Wohlstands ist, geopfert werden? Die Erfinder der Durchsetzungsinitiative werden kaum am Ende ihrer Strategie sein, sollte diese Initiative angenommen werden. Es werden weitere Initiativen folgen. Wir vielleicht bald vorgeschlagen, eine politische Ansicht oder eine Religion unter Strafe zu stellen? Ja, das gabs in Europa schon mal und führte zu Krieg mit der eigenen Bevölkerung! Es kommt ohnehin eine spannende Zeit auf uns zu. Viele Menschen mussten mit ihren Lieben das Zuhause verlassen und sich auf den Weg zu uns machen. Weil wir das gelobte Land sind, wo Frieden sowie gesellschaftliche und soziale Sicherheit herrscht. Diese Menschen sollten wir freundlich empfangen und alles daransetzen, dass sie ein würdiges Leben führen und hoffentlich später ihr Land wieder aufbauen können. Setzen Sie ein Zeichen, dass die schweizerischen Werte erhalten bleiben und stimmen Sie Nein zur Durchset-

zungsinitiative! …und wenn Sie schon stimmen, denken Sie an die Liste 1 der Gemeindekommission und die liberalen Gemeinderatskandidaten, die sich im Kleinen der Kommunalpolitik für die schweizerischen Werte engagieren werden. Philippe Anex Kand. Gemeindekommission FDP Arlesheim

EIDG. ABSTIMMUNG

Für künftige Unfälle verantwortlich Heute dürfte der 17 Kilometer lange und enge Gotthard-Strassentunnel nur in einer Röhre im Gegenverkehr gar nicht mehr gebaut werden. Die geltenden Sicherheitsstandards lassen das nicht mehr zu. Mit gutem Grund. Die Unfallgefahr im Gotthard-Strassentunnel ist von zwanzig untersuchten Tunnels in einem grossen Test des ADAC vom vergangenen Sommer am höchsten. Seit 2001 sind 21 Menschen im Tunnel ums Leben gekommen. 18 davon nach Frontalkollisionen. Bei einem Brand in einem Tunnel im Gegenverkehr kann der tödliche Rauch nicht einfach in Fahrrichtung und damit weg von den Menschen abgesaugt werden. Es wird immer jemand vergiftet, weil er auf der falschen Seite des Unfalls blockiert wurde. Der Gotthard-Strassentunnel muss saniert

werden. Wenn wir diese unumgängliche Sanierung nicht nutzen, um diese gravierenden Sicherheitsmängel rasch zu beheben, machen wir uns bei künftigen Unfällen mit schuldig. Das will ich nicht. Ich stimme deshalb am 28. Februar Ja zum Sanierungstunnel am Gotthard. Marco Derungs


ARLESHEIM GEMEINDEWAHLEN 2016

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GEMEINDEWAHLEN 2016

Nachhaltigkeit für nächste Generation Am 28. Februar FDP wählen Gibt es eine verantwortungsvollere Aufgabe, als unseren Kindern eine intakte Umwelt und ein stabiles gesellschaftliches und wirtschaftliches Umfeld zu hinterlasJonathan Graf sen? Überzeugt (GLP) von der Wichtigkeit dieses Anliegens, setze ich mich seit Jahren für eine nachhaltige Politik ein, damit wir der nächsten Generation ein gut funktionierendes duales Bildungssystem und einen gesunden Arbeitsmarkt überlassen können und weder ökologische noch finanzielle Altlasten hinterlassen. Auf kommunaler Ebene engagiere ich mich in diesem Sinne u. a. als Vizepräsi

dent im Musikschulrat und als Mitglied der Arbeitsgruppe «Kinderfreundliche Gemeinde» für die Anliegen und Bedürfnisse unserer Kinder und Jugendlichen sowie für ein vielfältiges Bildungsund Freizeitangebot in Arlesheim. Aber auch ein prosperierendes lokales Gewerbe und ein lebendiges Vereinsleben gehören genau so zum Interesse einer nachhaltigen Politik, denn nur so ist ein langfristiger Erhalt unseres lebendigen Dorfes gewährleistet. Nicht zuletzt dank meiner Erfahrungen als Geschäftsführer eines ortsansässigen KMU und meinen Vereinstätigkeiten sind mir die Anliegen des Gewerbes und der Vereine an die Politik vertraut. Wir Grünliberalen verfolgen aber keine Partikularinteressen, sondern machen nachhaltige Politik für die Allgemeinheit; denn nicht gegeneinander, sondern nur miteinander gibt es Fortschritt. Gerne würde ich mich im Gemeinderat im Sinne dieser nachhaltigen Politik einsetzen. Ich zähle auf Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank! Jonathan Graf, Grünliberale, Gemeinderatskandidat, Liste 11

Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer, im Gemeindewahlkampf wird der Schlussspurt eingeläutet. Für die FDP Arlesheim ist das allerdings nur ein Zwischeneffort. Denn unsere Partei investiert ihre Energie auch zwischen den Wahlen, im täglichen Einsatz für unser Dorf in Gremien und Behörden. Dabei verfolgen wir eine Politik, die zu Arlesheim passt und unseren Überzeugungen entspricht: Mit einer liberalen Grundhaltung, die auf Eigenverantwortung, aber auch einer sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Verantwortung beruht. Gesunde Finanzen sind nicht alles, aber die Grundlage dafür, dass die Gemeinde in sinnvolle Projekte investieren

und Arlesheim dazu machen kann, was es ist: Ein lebendiges Dorf mit einer hohen Lebensqualität. Daher ist uns ein gesunder Finanzhaushalt besonders wichtig. Die solide finanzielle Situation mit einem tiefen Steuersatz ist das Ergebnis einer seit Jahren freisinnig geprägten Finanzpolitik. Die FDP ist bereit, weiterhin Verantwortung zu übernehmen für unser Dorf, mit hervorragend qualifizierten Persönlichkeiten, die Mitten im Leben stehen und denen Arlesheim am Herzen liegt. Wir freuen uns, wenn Sie unser Engagement honorieren und bei den Wahlen in den Gemeinderat Pascal Leumann, Markus Eigenmann (bisher) und Lukas Stückelberger (bisher) Ihr

Vertrauen schenken. Und bei der Gemeindekommission danken unsere 15 Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 1 für Ihre Unterstützung. Ihre FDP Arlesheim Johannes Felchlin, Wahlkampfleiter Balz Stückelberger, Präsident

GEMEINDEWAHLEN 2016

Gewerbefreundlicher Gemeinderat nötig Die Zeiten, als die Politik ohne Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Zonenpläne für das Baugebiet der Gewerbe- und Industriezonen erstellten, sind meiner Meinung nach vorbei. Dies scheint bei der Erarbeitung des neuen Zonenplans für das Gewerbe im Tal der Fall zu sein, sodass jetzt von den Gewerbetreibenden mit erheblichem Widerstand zu rechnen ist. Das Gewerbegebiet im Tal war immer als solches vorgesehen und muss es auch bleiben. Die Erschliessung durch Schiene und Strasse ist für alle optimal und muss genutzt werden. Darum sollte man den

Gewerbebetrieben nicht zusätzlich, unnötige Vorschriften über Baum- und Parkplatzbestimmungen machen, welche mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind. In den wenigen Gewerbegebieten, die wir in Arlesheim haben, müssen möglichst gewerbeverträgliche Bauvorschriften erlassen werden, damit die Arbeitsplätze in Arlesheim erhalten werden können. Denn ohne Arbeitsplätze gibt es keine Wertschöpfung und damit auch keine Steuereinnahmen. Darum müssen wir in den Wahlen vom 28. Februar einen bürgerlichen und gewerbefreundlichen Ge-

meinderat wählen. Ich empfehle Ihnen daher den CVP-Kandidaten René Piesker für die Wahl in den Gemeinderat. Osi Mathis, CVP, alt Bürgerratspräsident

GEMEINDEWAHLEN 2016

Mit Weitsicht und Erfahrung GEMEINDEWAHLEN 2016

Erfolgsgarant duales Bildungssystem Bereits mehrmals berichtete ich an dieser Stelle über die hohe Lebensqualität in Arlesheim. Ebenfalls, dass es mir ein grosses Anliegen ist, diese als wichtige Säule für das Erfolgsmodell Arlesheim weiterzuentwickeln. Einmal mehr im Vordergrund dabei steht ein Zusammenspiel, in diesem Falle zwischen Gewerbe, Schulen und Familien. In meiner Funktion als Geschäftsstellenleiter einer Schweizer Grossbank beschäftige ich laufend drei Lernende, welche entweder die kaufmännische Ausbildung oder ein Bankfachpraktikum absolvieren, dies

nach der Matura oder nach der Wirtschaftsmittelschule. Ein Beweis, welchen grossen Stellenwert unser duales Bildungssystem für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort hat. Eine zentrale Rolle spielen die Primar- und Sekundarschulen für die Rekrutierung von Nachwuchskräften für das Gewerbe. Trotzdem gelingt es im Moment vielen Unternehmungen nicht, die freien Lehrstellen mit qualifizierten Jugendlichen zu besetzen. Ein möglicher Lösungsansatz ist eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Gewerbe, Schulen und Familien. Sei es im Rahmen von Schnuppertagen oder von Informationsveranstaltungen. Nur so können sich unsere Jugendlichen und deren Eltern ein Bild davon machen, welch interessante Lehrberufe mit vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten ganz in der Nähe angeboten werden. Dafür setze ich mich ein, für Sie für René Piesker, CVP, Arlesheim. Kandidat Gemeinderat

Jean-Pierre Stocker, seit 1979 in Arlesheim zu Hause, kandidiert am 28. Februar 2016 auf der SPListe für die Gemeindekommission. Bereits seit Juli 2014 ist er MitJean-Pierre glied der GemeinStocker (SP) dekommission und seit Januar 2009 Mitglied der Finanzplankommission und übt diese Ämter kompetent und zuverlässig aus. Durch seine langjährige Berufserfahrung als Betriebsökonom HWV bringt Jean-Pierre Stocker das notwendige Wissen und Know-how für die Kommissionsarbeit mit. Er zeichnet sich weiter durch sein vielfältiges soziales und poli-

tisches Engagement sowohl in der Partei und in der Gemeinde als auch im Rahmen von Freiwilligenarbeit beim Verein ‹Tischlein deck dich’ aus. Mit seiner Wiederwahl ist die Vertretung einer weitsichtigen Position gewährleistet. Insbesondere im Bereich der Finanzpolitik steht Jean-Pierre Stocker für Nachhaltigkeit ein und verfolgt in Bezug auf die Finanzplanung keine Pflästerlipolitik, sondern denkt an künftige Generationen, an Ihre, seine und meine Kinder. Jean-Pierre Stocker vereint detailliertes Fachwissen und politische Erfahrung mit einem ausgeprägten Gespür für Gerechtigkeit. Er verliert in Sachgeschäften nie den Blick auf den grösseren Zusammenhang und denkt nicht nur an heute, sondern auch an morgen. Aus diesen Gründen empfehle ich Ihnen Jean-Pier-

re Stocker vorbehaltlos zur Wahl in die Gemeindekommission. Lea Mani, Vorstandsmitglied der SP Arlesheim

9.30 Krypta: Rosenkranzgebet, anschliessend eucharistische Anbettung bis 18.30 Mittwoch, 24. Februar 7.30 Laudes 9.00 Krypta: Frauengemeinschaftsmesse 14.30 Kloster Dornach: Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Krankensalbung 19.00 Bibelabend im Domhof Donnerstag, 25. Februar 7.30 Laudes 15.00 Ökum. Altersstube mit dem Seniorentheater Sissach im Ref. Kirchgemeindehaus 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend in der Krypta eucharistische Anbetung bis 21.00 Freitag, 26. Februar 7.30 Laudes 10.15 Obesunne: Kath. Gottesdienst 14.00 Freitagstreff für Senioren und Seniorinnen in der Klause

10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne» Sonntag, 21. Februar 10.00 Predigtgottesdienst Pfarrer Matthias Grüninger zu Lk 7, 24–35: «Festen und Fasten». Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 23. Februar 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 24. Februar 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft: Carmen Ehinger, 061 701 27 44 Donnerstag, 25. Februar 15.00 Ökumenische Altersstube im Kirchgemeindehaus Das Seniorentheater Sissach ist bei uns zu Gast mit dem Stück «S’süesse Läbe vo der Klara Bitterli»

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im

Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Altersturnen Arlesheim. Jeden Montag 17.00–17.50 und 18.00–18.50 Uhr in der Turnhalle am Domplatz. Auskunft: 061 701 21 26. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: A.-M. Scherler (061 701 43 69). Aktivitäten: Ausflüge, Info-Veranstaltungen, Jassturniere, Weihnachtsfeiern. Werden auch Sie Mitglied! Mehr unter www.ava-arlesheim.ch. Adresse: Postfach 106, 4144 Arlesheim. Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 + Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim

Donnerstag, 18. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend in der Krypta eucharistische Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00–20.30) Freitag, 19. Februar 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst 2. Fastensonntag: Samstag, 20. Februar 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Gest. Messe für Paul Hatebur, JZ für Hugo Frei-Sennhauser und für Walter und Emilie Frei-Stüdeli Sonntag, 21. Februar 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 11.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Taufe Dienstag, 23. Februar 7.30 Laudes 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 19. Februar


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

ARLESHEIM

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Mittwoch, 16. März 2016 10.30 Uhr Mittwoch, 20. April 2016 10.30 Uhr Fischessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 30.– 27. 2.–1. 3. 2016 Wintererlebnis in Seefeld Carfahrt, HP und Ausflug nach Innsbruck

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24.–29. März 2016 Ostern in Jesolo Carfahrt, HP und div. Ausflüge

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7.–10. April 2016 4 Tage Mozartstadt Salzburg Carfahrt, HP und Konzertbesuch Fr. 730.– 5.–9. Mai 2016 5 Tage Muttertagsreise nach Zell am See Carfahrt, HP und vieles mehr Fr. 680.– 14.–16. Mai 2016 3 Tage Pfingstreise nach Oberammergau Carfahrt, HP und Besuch Schloss Linderhof Fr. 530.– 17.–27. Mai 2016 Sizilien-Rundreise Carfahrt, Fähre, HP und vieles mehr

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REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

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Chäppelihäx trotzte Witterung

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

DIE GEMEINDE INFORMIERT Mitwirkung Quartierplanung «Dornacherweg» Am 22. Februar 2016 startet die öffentliche Mitwirkung zur Quartierplanung «Dornacherweg». Die Quartierplanung kann im Gemeindezentrum vor dem Büro 206 (während der Öffnungszeiten) oder unter www.reinach-bl.ch eingesehen werden. Ihre Anliegen und Vorschläge zur Quartierplanung «Dornacherweg» können Sie bis am 22. März 2016 schriftlich einreichen an: Gemeinderat Reinach, Quartierplanung «Dornacherweg», Hauptstrasse 10, 4153 Reinach. Info-Anlass: Am Mittwoch, 24. Februar 2016, ab 18.30 Uhr informieren die Gemeinde und die Grundeigentümer im Gemeindesaal über die Quartierplanung. Weitere Auskünfte: Nicole Wehrli, Raumplanung, Tel. 061 716 44 59 oder nicole.wehrli@reinach-bl.ch.

Weiterbildungsangebote für Erwachsene In Reinach gibt es auch in diesem Jahr wieder über 350 Weiterbildungsangebote für Erwachsene: Sprachkurse und Vortragsreihen, Exkursionen, Fachkurse und Kulturelles. Wer etwas für die persönliche oder berufliche Weiterbildung tun will, findet hier ein überaus reichhaltiges Angebot. Kursbroschüren sind direkt beim Anbieter oder im Stadtbüro der Gemeinde Reinach erhältlich. Weitere Informationen auf www.reinach-bl.ch (Stichwort: Erwachsenenbildung).

Verwaltungsrätin / Verwaltungsrat für die interGGA gesucht Die interGGA sucht per Juni 2016 eine Verwaltungsrätin oder einen Verwaltungsrat zur Ergänzung und Unterstützung des 5-köpfigen Verwaltungsrates (siehe Inserat in der Rubrik Region). Bewerbungsunterlagen können bis am 20. März 2016 per E-Mail an Frau Katrin Bayer (bayer@intergga-ag.ch) gesendet werden.

Veranstaltungen auf www.reinach-bl.ch Veranstaltungen, die in Reinach stattfinden, können Sie auf der Website der Gemeinde kostenlos erfassen. Dafür müssen Sie sich auf www.reinach-bl.ch unter «login» registrieren und ein Benutzerkonto anlegen. Hinweise dazu finden Sie in der Anleitung (Stichwort: Übersicht Veranstaltungen). Ihre erfassten Einträge können Sie jederzeit wieder ändern und auch PDF-Dateien anhängen. Die Veranstaltungen werden, nach einer internen Prüfung, auf der Website der Gemeinde sowie auf der App angezeigt. Veranstaltungen, die bis zum 15. des Vormonats online erfasst werden, erscheinen zudem auf dem Kleinplakat, das monatlich an den Kulturnägeln sowie in den Schaukästen der Gemeinde aufgehängt wird.

Baugesuche 016/16 Gesuchsteller. Gabathuler-Vogel Rolf und Eveline, Grubenweg 7, 4153 Reinach – Projekt: Balkonerweiterung mit Wintergarten sowie Carport, Parz. 2797, Grubenweg 7 – Projektverfasser: Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal 017/16 Gesuchsteller: Bott Claudio und Sabina, Im Stockacker 27, 4153 Reinach – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parz. 7935, Im Stockacker 27 – Projektverfasser: Bott Claudio und Sabina, Im Stockacker 27, 4153 Reinach 018/16 Gesuchsteller: Assolari Danilo, Habshagstrasse 31, 4153 Reinach – Projekt: Aussenpool, Parz. 2165, Habshagstrasse 31 – Projektverfasser: Assolari GmbH, Habshagstrasse 31, 4153 Reinach

(Fortsetzung auf Seite #)

Abfuhrdaten 23. Februar 2016 Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 24. Februar 2016 Häckseldienst Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal.

Gfürchig: Chäppelihäx und Teufel scheuen das Feuer nicht.

Auch Windböen und Nässe konnten die Begeisterung für den noch jungen, aber doch urzeitlichen Frühlingsbrauch nicht ersticken. Rund 200 bis 300 Menschen fanden sich beim Funggefüür ein. Thomas Brunnschweiler

A

n einem langen Tisch vor dem Heimatmuseum konnten sich am Samstag die Teilnehmenden mit Fackeln und Chäppelihäx-Ansteckern versorgen, bis um 18.30 Uhr auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz, von den Räre- und Treichleträgern angefeuert, die grosse Rumorete begann. Auf zwei Wagen wurden Feuer entzündet, worin sich Teufel und Chäppelihäx als metallene Schemen zeigten. Jogi Weiss, der Schöpfer der Chäppelihäx-Maske, war

krankheitshalber abwesend. Trotz weiteren Krankheitsausfällen erschienen doch einige Torkelweible und der Dorfmauser aus Oberhofen. Auch die Hexen der Reinacher Turbomüsli beobachteten das Geschehen als Zaungäste. André Sprecher, der Präsident des Vereins «Chäppelihäx», begrüsste die Anwesenden, bevor alle das «Lied von der Chäppelihäx» von Hansjörg Hänggi sangen. Die Begleithexen und die Tambouren – erstmals mit einem Metallhelm ausgestattet – hatten sich in Linie aufgestellt, als die Chäppelihäx aus dem Felsen sprang und zusammen mit dem Teufel zu Trommelklängen ihren Besentanz aufführte. Danach formierte sich der Fackelzug zum Leiwald, wo das Funggefüür entzündet wurde und Füürreedli in den Nachthimmel flogen. Anfangs war es auf dem Füürplatz noch etwas rauchig, aber es waren sogar mehr Leute anwesend als beim Abmarsch. Nur das Wydli auf dem Funggefüür musste sein Leben in Einsamkeit aushauchen. Trotz der unfreundlichen Witterung war die vierte Ausgabe der Chäppelihäx dennoch ein Erfolg.

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Impression: Der Chäppelihäx-Wagen.


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REINACH

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite #)

019/16 Gesuchsteller: Kindshofer Susanne, Im Brunnengrund 4a, D-79725 Laufenburg – Projekt: Zweckänderung Einfamilienhaus in Kindertagesstätte, Parz. 770, Baselstrasse 153 – Projektverfasser: Kindshofer Ljupko, Im Brunnengrund 4a, D-79725 Laufenburg Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinachbl.ch).

Information zur Feuerwehrdienstpflicht Gemäss kantonalem Feuerwehrgesetz sind niedergelassene Frauen und Männer feuerwehrdienstpflichtig. In Reinach dauert diese Pflicht vom 19. bis zum 50. Lebensjahr (§ 7 Feuerwehrreglement der Gemeinde Reinach). Die Dienstpflicht kann erfüllt werden, indem in der Stützpunktfeuerwehr Reinach aktiv Feuerwehrdienst geleistet oder die Ersatzabgabe von 4.2 % der Gemeindesteuer bezahlt wird. Personen, die in einer anderen Feuerwehr Dienst leisten möchten oder sich von der Ersatzabgabepflicht befreien lassen wollen, müssen das entsprechende Formular («Gesuch um Erfüllung der Feuerwehrdienstpflicht in einer anderen Feuerwehr» resp. «Gesuch um Befreiung von der Feuerwehrersatzabgabepflicht») mit den geforderten Dokumenten vor Erhalt der definitiven Steuerrechnung bei der Gemeinde eingereicht haben. Die Formulare können auf der Website der Gemeinde oder im Stadtbüro bezogen werden.

LESERBRIEF

Gemeinde-TV politisch im Abseits Die Gemeinde Reinach fühlt sich offensichtlich verpflichtet, eine Sondersendung über ein Wahlpodium von Reinach-TV zu rechtfertigen. Interviewt wurden nur die Gemeinderatskandidierenden der SP und der Puddingpartei CVP, die in Reinach nach links kippt und im Kanton nach rechts, weshalb sie wohl Erklärungsbedarf hat. Von den Kandidaten der anderen Parteien war nichts zu sehen. Die Einseitigkeit löst richtigerweise Diskussionen aus. Im Fokus steht Gemeindepräsident Hintermann, der die Sendungen von Reinach-TV absegnet.

Diese «Medienarbeit» eines Politikers ist in einem demokratischen System heikel und verlangt viel Fingerspitzengefühl. Immerhin wird Reinach-TV von den Steuerzahlern mitfinanziert. Diese haben ein Anrecht auf eine ausgewogene Berichterstattung vor allem im politischen Bereich. Die Sondersendung zeigt eindrücklich, dass Gemeindepräsident Hintermann der Ausgewogenheit keine Beachtung schenkt. Sonst hätte er auf die Sondersendung verzichtet oder die anderen Parteien erneut für ein Statement aufgeboten. Esther Jundt, Journalistin

EIDG. ABSTIMMUNG

GEMEINDEWAHLEN 2016

Täterschutzklausel?

Schlafstadt Reinach?

Wollen wir eine Täterschutzklausel in unserem Rechtsstaat einführen? Wollen wir wirklich eine Schutzklausel einrichten, welche noch mehr Opfer zu Folge hat? Reicht es den Gegnern der Durchsetzungsinitiative noch immer nicht, dass 57,7 % Tötungsdelikte, 49,9% schwere Körperverletzung, 73% Einbruchsdiebstahl, 95,6% Menschenhandel und 61,3% Vergewaltigungen durch Ausländer verübt werden? Es gibt keine Bagatelle-Delikte im Initiativ-Text, wie dies die Gegner polemisch verbreiten! Die Durchsetzungsinitiative ist eine Konkretisierung der Ausschaffungsinitiative, welche das Schweizer Volk mit grosser Mehrheit angenommen hat. Diese Initiative wurde angenommen, weil die Befürworter davon ausgegangen sind, dass kriminelle Ausländer ohne Wenn und Aber ausgeschafft werden. Was haben aber das Bundesparlament und der Bundesrat mit der Annahme der Ausschaffungsinitiative in der Ausschaffung des Gesetzes gemacht? Sie haben nicht den Volkswillen respektiert, sondern eine Täterschutzklausel eingebaut, die so in der Ausschaffungsinitiative nicht vorgesehen war. Der Souverän wurde einmal mehr ausgetrickst. Wenn Sie mehr kriminelle Ausländer in unserer Schweiz haben möchten, dann stimmen Sie am 28. Februar Nein, wenn Sie aber endlich weniger kriminelle Ausländer haben möchten und weniger Opfer dann stimmen Sie deCaroline Mall, finitiv Ja. Einwohner- und Landrätin SVP

Reinach eine Schlafstadt? Ich persönlich finde das ganz und gar nicht. Auch in diesem Jahr haben wir eine tolle Fasnacht erleben dürfen. Viel Engagement und HerzBianca Maagblut machten dieStreit (SP) sen gelungen Anlass erst möglich, herzlichen Dank allen Beteiligten. Ein weiterer Höhepunkt dieser Jahreszeit ist die Chäppelihäx. Aber auch viele weitere Anlässe finden über das ganz Jahr verteilt statt. Denken wir nur an das Jazz Weekend, die vielen Veranstaltungen von Kultur in Reinach oder der Bürgergemeinde sowie an diverse Ausstellungen und Sportanlässe. Reinach mit seinen fast 100 Vereinen, den Kirchgemeinden und vielen weitere Angebote bietet ein aktives, abwechslungsreiches, kulturelles und sportliches Leben. Ich schätze das sehr und freue mich über die unterschiedlichsten An-

lässe. Ich bin überzeugt, es hat für jeden und jede etwas dabei. Auch die Kinder und Jugendlichen können von zahlreichen Möglichkeiten profitieren. Aber auch die Stadt Basel bereichert unsere «Stadt vor der Stadt». Genau diese Vielfältigkeit macht «unser» Reinach so attraktiv, bunt und lebenswert. Gleichzeitig gilt auch, dass man sich selber bewegen, Kontakte suchen und die Angebote nutzen muss – «vo nüt chunt nüt». Reinach ist aber auch als Arbeitsort interessant und begehrt. Dies soll auch so bleiben, deshalb müssen wir uns weiterhin für eine gute Verkehrsanbindung und ein attraktives öV-Angebot einsetzen. Ebenso sind die Naherholungsgebiete, wie z. B. die Reinacher Heide, für unsere Lebensqualität wichtig und müssen sorgfältig gepflegt werden. Ich würde mich freuen, mich weiterhin im Gemeinderat für ein attraktives und lebenswertes Reinach einzusetzen, sei es als Arbeits - oder als Wohnort. Bianca Maag-Streit, Gemeinderätin SP Reinach

GEMEINDEWAHLEN 2016

Simon Schaub in den Einwohnerrat Simon Schaub ist ein junger und initiativer Mann, der sich schon seit einigen Jahren im SVP-Vorstand Reinach aktiv engagiert, mittlerweile in der Funktion als Vizepräsident der SVP Reinach. Er ist vertrauenswürdig, verantwortungsbewusst und auch vielseitig politisch interessiert, sei es national, kantonal und auch besonders kommunal in der Gemeinde. Besondere Anliegen sind für ihn ausgeglichene gesunde Gemeindefinanzen, die Schul- und Sportinfrastruktur für die Jugendlichen und Kinder und auch eine gute parteiübergreifende, lösungsorientierte Zusammenarbeit im Einwohnerrat für Reinach. Auch beruflich engagiert er sich in einem Industrieunternehmen im Baselbiet als Mitglied der Personalkommission, wo er als Kontaktperson zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung fungiert. Simon Schaub ist jung, politisch sehr interessiert und voller Tatendrang

für ein Engagement im Einwohnerrat Reinach. Ich empfehle Ihnen daher sehr, Simon Schaub für die junge Generation in Reinach in den Einwohnerrat zu wählen. Herzlichen Dank für Ihre Andreas Wolf Unterstützung.

GESCHÄFTSWELT

Der Frühling lässt grüssen Dieses Jahr streckten schon im Januar Schneeglöckchen und Primeli ihre vorwitzigen Köpfchen aus dem Boden, Forsythien- und Rosenknospen schwellen vielversprechend an. Während man sich aber draussen mit der Gartenarbeit besser noch zurückhält, kann man drinnen im Haus ruhig schon seine Putzwut ausleben, dem Wintermief zu Leibe rücken und Tulpen oder vorgetriebene Bütenzweige auf den Tisch stellen. Für Ihre Putzlust finden Sie im ClaroLaden die bewährten umweltschonenden «Held» Produkte aus pflanzlichen Rohstoffen und Mineralien. Unsere Schürzen für Gross und Klein sind keineswegs altmodisch und immer noch praktisch. Für die strapazierten Hände empfehlen wir Ihnen diverse pflegende Seifen und Handcrèmes. Kaum sind die allerletzten Räppli aufgesaugt, verlocken schon die ersten Osterdekoartikel sowie viele zarte frühlingshafte Papierservietten für einen hübsch gedeckten

Tisch. Und per Mitte März werden wir bei unseren Fairtrade-Lieferanten zartfarbene, frühlingshafte Shawls und Schmuck besorgen. Bereits jetzt schon warten farbenfrohe Einkaufstaschen und modische Ledertaschen auf Ihren Besuch im Claro-Laden. Für das Ladenteam, B. Hasler Preis

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Der Weltladen am Strittgässli 2, zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli

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REINACH

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

GEMEINDEWAHLEN 2016

EIDG. ABSTIMMUNGEN

EIDG. ABSTIMMUNG

Kompetenzvermischung

Die Spekulation mit Nahrungsmitteln

Es gut um die politische Haltung

Im Beitrag «Eine Schule für Kinder» legt Frau Anita Jung Strub ihre Sicht zu diversen Themen bezüglich Schule dar. Die Schulleitung Primarschule führt – nach GeBéatrix von Sury nehmigung des (CVP) Konzeptes durch den Schulrat – das «Altersdurchmischte Lernen AdL» in allen Schulhäusern ein. Die Schulwege bleiben für die Kinder dieselben, Mehrverkehr in den Quartieren wird es keinen geben. Gemäss Sonderpädagogik Konkordat hat sich das Stimmvolk für den Weg «Integration vor Separation» entschieden. Reinach geht diesen Weg, wobei nach wie vor Kleinklassen und verschiedene Integrationsklassen geführt werden. Die Schulleitung der Sekundarschule hat den Schulbeginn seit den Herbstferien auf 7.50 Uhr festgelegt. Zur Freude einiger Schüler, weniger bei den berufstätigen Eltern. Das politische System im

Kanton sieht in allen Gemeinden einen Schulrat vor. Schulrat und Gemeinderat sind eigenständige Behörden und haben ihren eigenen Kompetenzbereich: der Schulrat Doris Vögeli im Strategiebe- (BDP) reich, der Gemeinderat im Finanzbereich. Die operative Leitung liegt bei der Schulleitung der jeweiligen Stufe. Die Gestaltung des Pausenplatzes wird mit der Schulleitung besprochen und von der Gemeinde umgesetzt. Reinach verfügt auf allen Stufen über ein kompetentes und äusserst engagiertes Lehrerkollegium. Die personelle Führung der Lehrpersonen obliegt der Schulleitung. Der Schulrat ist die Anstellungsbehörde. Die Vorstellung, als Einwohnerrätin Einfluss auf den operativen Verlauf des Schulgeschehens nehmen zu können, ist also abwegig. Béatrix von Sury, Gemeinderätin, Doris Vögeli, Schulrätin und Einwohnerrätin

GEMEINDEWAHLEN 2016

Was macht Reinach attraktiv? Von bürgerlicher Seite wird gerne die Legende verbreitet, Gemeinden mit einer starken Linken hätten die Finanzen nicht im Griff. Die beiden Basel belegen das Gegenteil: Erwin Frei (SP) hier Basel-Stadt («rote» Finanzministerin) mit gesundem Haushalt, dort das bürgerliche Liestal mit einem gewaltigen Schuldenberg. Oder Reinach: Hier schreibt die Gemeinde unter Führung ihres SP-Gemeindepräsidenten Urs Hintermann seit Jahren Gewinne und hat ihr Eigenkapital vervielfacht. Sein kämpferisches Engagement hat zudem wesentlich zur Entlastung Reinachs bei der Pensionskassen-Reform und beim Finanzausgleich beigetragen. Gesunde Finanzen beruhen nicht zuletzt auf einer Stadtentwicklung, die den Erhalt der Bevölkerungszahl (und damit des Steuersubstrats) anstrebt, wie dies

die SP konsequent verfolgt (z. B. Überbauungen Alter Werkhof, Taunerquartier, Projekte gemeinnützigen Wohnungsbaus Bodmen, Stockacker). Grundlage ist ein ausgewogener Zonenplan, der Aufzonung nahe der Verkehrsachsen und im Gewerbegebiet ermöglicht, die Erholungsräume aber intakt bewahrt. Eine Stadt gedeiht zudem nur dank eines starken Service Public, den die SP stets hochhält (breites Bildungsangebot, zahlbare Kinderbetreuungsplätze, ausgebaute Spitex, Vereinsförderung usw.). Oft wird mehr Unternehmertum in der Politik gefordert. Doch weit mehr sind Politiker/-innen gefragt, die ein Gemeinwesen für alle attraktiv zu erhalten verstehen und so auch die Basis für solide Gemeindefinanzen legen. Eine starke SP hat in Reinach bewiesen, dass sie in diesem Sinn erfolgreiche StandortPolitik betreibt. Darum ist es wichtig, Urs Hintermann, Bianca Maag und Silvio Tondi als Gemeinderäte wiederzuwählen und Liste 2 in die Urne zu legen. Erwin Frei, Einwohnerrat SP

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Grenzenlos Wer in die Schweiz kommt, um ein besseres Leben zu führen, der will bleiben – ein frühzeitiges, umfassendes Integrationsund Schul(ungs)angebot wird ihn zuJonathan dem hier halten. Schwenter (SVP) Es ist daher nicht verständlich, warum den Flüchtlingen und Migranten noch immer ein genereller Rückkehrwille in ihr jeweiliges Herkunftsland unterstellt wird, zumal angesichts der dort vorherrschenden, teilweise prekären Lebenssituationen eine Rückkehr für Jahre unmöglich sein wird. Angesichts dieser Ausgangssituation wäre es demokratisch zu verantworten, wenn der Souverän bis zu einem gewissen Mass darüber mitentscheiden könnte, wer dauerhaft immigrieren soll und

vor allem in welchem Masse Integration überhaupt möglich ist. Oder soll etwa das Helfersystem aus Sozialarbeitern, Integrationsbeauftragten, Sprachlehrern, Ärzten, Rechtsanwälten etc. der Sozial- und Asylindustrie bloss immer weiter aufgebläht werden, ohne dass die braven Steuerzahler selbst mitreden dürfen? Die Schweiz ist nicht auf nach allen Seiten offene Grenzen angewiesen, dies hat die Abstimmung über die SVP-Zuwanderungsinitiative klar zum Ausdruck gebracht. Denn unsere Bürger wissen nur zu gut, dass ihr Land nur darum existiert, weil es Grenzen hat. Diese hat sie gerne geöffnet – aber dies kann nicht grenzenlos und unkontrolliert geschehen. Angesichts des sich bereits im Januar abzeichnenden Asyl-Rekordjahrs 2016 (3’618 Asylgesuche gegenüber 1’565 im Januar 2015) muss Bundesbern endlich umdenken! Jonathan Schwenter, SVP Reinach

3,6 Milliarden Franken! Mit diesem unvorstellbar hohen Geldbetrag spekulierte allein die Credit Suisse im letzten Jahr auf Agrarrohstoffe. Das Mikula Thalmann Wetten auf Nah(SP) rungsmittelpreise mit solch immensen Summen deren Preise beeinflussen, wurde längst belegt und von zahlreichen Ökonomen bestätigt. Schon geringfügig steigende Preise können Millionen von Menschenleben bedrohen. Ein Opfer, das nur zum Zwecke des Profits nicht erbracht werden darf. Die halbherzige Gegenkampagne zur Spekulationsstopp-Initiative verzettelt sich dabei oft in Widersprüchen: Einerseits sei in der Schweiz gar keine Firma betroffen und schon im nächsten Satz heisst es, zahlreiche Unternehmen würden nach Annahme der Initiative das Land verlassen. Solch gegensätzliche Aussagen zeugen von einem akuten Argumentationsnotstand. Auch wird die Initiative gerne in die extreme, sozialistische Schublade geschoben. Ein absurdes Argument, wenn man sich die breite Unterstützung vor Augen führt, die auch Landwirte und Finanzprofessoren erreicht. Nein, diese Vorlage ist nicht extrem, sondern menschlich. Eine Vorlage von weitsichtigen, über die Landesgrenzen hinaus denkenden Menschen, für die ärmsten Menschen dieser Welt. Ich appelliere auch an Ihre Menschlichkeit, geschätzte Stimmbürgerin, geschätzter Stimmbürger und bitte Sie am 28. Februar ein Ja zur Spekulationsstopp-Initiative in die Urne zu legen. Mikula Thalmann, Einwohnerratskandidat SP Liste 2

GEMEINDEWAHLEN 2016

Wo drückt der Schuh? Reinach ist seit je her meine Heimat. Hier sind meine Kinder zur Schule gegangen, hier führe ich mein Geschäft. Hier kümmere ich mich um Betagte. Im Verlaufe der Susanne Knechtli Jahre habe ich vie(BDP) le Gespräche mit Reinacherinnen und Reinachern geführt. So kann ich mir ein gutes Bild machen, wo der Schuh drückt. Dieser Schuh drückt hauptsächlich im Bereich zahlbarer Wohnraum für Familien und Senioren. Aber auch der Umgang mit unseren Landreserven beschäftigt die Leute, und es werden Befürchtungen laut, dass für die Natur und unsere einheimischen Tiere nicht genug getan wird. Immer wieder sehe ich auf meinen Spaziergängen mit meinem Hund, wie achtlos mit unserer Umwelt umgegangen wird. Die Abfälle, die sich an den Glassammelstellen zu Bergen türmen, sind uns allen bekannt. Tiere und Natur sind mir ein grosses Anliegen. Tiere und Pflanzen selbst können nicht sprechen, sie sind auf uns als ihre «Stimme» angewiesen. Als Einwohnerrätin kann ich mich für den Schutz unserer Umwelt, für saubere Energie und für die Schwächeren einsetzen – egal ob Mensch oder Tier. Susanne Knechtli, Liste 8 Kandidatin Einwohnerrat BDP

Am 28. Februar werden wir über vier Vorlagen abstimmen. Zweimal hat das Ergebnis wenig Auswirkungen für Reinach. Sollten jedoch die Durchsetzungsinitiative und die InIrène Kury (FDP) itiative zur Heiratsstrafe angenommen werden, könnten wir dies sehr wohl zu spüren bekommen. Ein Beispiel: Wenn mein guter Bekannter und Nachbar, in Reinach seit Geburt, wegen zwei geringfügigen Vergehen (Beispiele gibt es genügend) verurteilt wird und die Schweiz verlassen muss, kann mich dieser Entscheid sehr wohl moralisch treffen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wie würden sie damit klar kommen, dass ihr Mann und Vater ausgewiesen wird? Müssten sie sich entscheiden, in ein mehr oder weni-

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ger bekanntes Land auszuwandern und Freunde und Schulkameraden zurückzulassen? Das Handeln gegen rechtsstaatliche Grundsätze und gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip bereitet mir grosses Unbehagen. Ein anderes Thema ist die Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe. In den meisten Kantonen, so auch in Basel-Land, sind bereits Massnahmen umgesetzt, um die sogenannte Heiratsstrafe bei der Bundessteuer zu lindern. Nicht zu sprechen von der diskriminierenden Ehe-Definition. Die Initiative will die Ehe abschliessend als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Bundesverfassung festlegen und so ein Eheverbot für gleichgeschlechtliche Paare bewirken. Mein Statement wird das Abstimmungsergebnis kaum beeinflussen, aber es veranschaulicht meine Gesinnung und meine politische Haltung. Irène Kury, Liste 1 Einwohnerrätin FDP

GEMEINDEWAHLEN 2016

Lebendiges Reinach In seinem Leserbrief zeigt Bernhard Bütschli tolle Ideen auf, wie die Flaniermeile aufgewertet und belebt werden kann. Eigentlich sind diese Vorschläge toll und verdienen Steffen Herbert unsere Unterstüt(SVP) zung. Doch leider gibt es ein paar kleine Stolpersteine, welche nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Die Langsamfahrt der BLTTrams und -Busse wird sicher nicht gratis sein. Zudem müssen auch die Autos langsamer fahren, also Einführung von Tempo 30 im Dorfkern? Dann die Idee,

dass das Monatsfest bis 2 Uhr morgens stattfinden darf. Ich höre jetzt schon die Anwohner reklamieren. Denn wenn bereits während der Fasnacht an gewissen Orten im Zentrum nicht gefestet werden darf, wie soll dann ein Monatsfest möglich werden? Wann sollen und dürfen (!) die Zelte und Stände aufgebaut werden, wenn diese Arbeit durch Freiwillige erbracht werden muss? Da braucht es auch von den Anwohnern, der Gemeinde und dem Werkhof sehr viel Goodwill! Ich wäre sofort für eine weitere Belebung der Flaniermeile und würde mich im Gemeinderat gerne dafür einsetzen! Lasst uns diese Idee weiterdenken und passable Lösungen für alle Steffen Herbert finden! Gemeinderatskandidat SVP

GEMEINDEWAHLEN 2016

Mehr Staat – weniger Wachstum Sämtlichen Einwohnern und Unternehmungen wird immer mehr Verantwortung entzogen. Durch immer mehr Regulierungen, somit wird deren Freiheit stetig eingeOtto Rudin (FDP) schränkt. Umfangreiche Studien bestätigen eindeutig den negativen Einfluss eines überbordenden Staates auf Wirtschaftswachstum und Lebensstandards. Vieles könnte durch Private geregelt werden, oder könnte sogar auf vieles verzichtet werden. Ziel muss sein, allen die bestmögliche Freiheit zu geben, damit sich Eigenverant-

wortung und Leistung lohnen. Auch für die Unternehmungen wird es nicht einfacher, durch Beschränkung ausländischer Fachkräfte und die Bewilligungen, die erbracht werden müssen. Vor allem jetzt, durch die momentan erschwerten wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es sinnvoll, sämtliche Regulierung zu überprüfen und nötigenfalls anzupassen. Als liberaler Politiker bin ich überzeugt, dass eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung gegenüber einer Ordnung mit einem starken, umverteilenden und regulierenden Staat im Hinblick auf die öffentliche Wohlfahrt und Prosperität von Vorteil ist. Wählen Sie Liste 1 für den Einwohnerrat mit einer liberalen Politik. Otto Rudin, FDP


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

REINACH

CHÄPPELIHÄX

GOTTESDIENSTE

Danke für ein gelungenes Fest Das vierte «Chäppelihäx und Funggefüür» ist Geschichte. Einmal mehr stiess es auf grosses Interesse und dies trotz Regen, Wind und Wetter. D Chäppelihäx hat sich riesig gefreut und dankt allen, die zum gelungenen Frühlingsfest beigetragen haben. Sie weiss, wenn das fünfte «Chäppelihäx und Funggefüür» am 3. März 2017 alle verhexen wird, sie ruhig im Chäppeliwald ihrem Tagewerk nachgehen kann und sich dennoch wieder auf ein verzauberndes Frühlingsfest freuen kann. Das geht nicht ohne umfangreiche Vorbereitungen, die vom organisierenden Verein Chäppelihäx ausgeführt werden. Die muntere Hexe schätzt dies ebenso wie die breite Unterstützung von

verschiedener Seite. An erster Stelle seien dafür die Bürgergemeinde und die Einwohnergemeinde erwähnt, die nicht nur viel Sympathie für «S Funggefüür und Chäppelihäx» haben, sondern den Anlass auch tatkräftig unterstützen. Das gilt gleichermassen für die BLT, die Polizei und die Feuerwehr. Viele Arbeiten laufen im Hintergrund, wie etwa das Binden der Chienbäse oder das Bereitstellen des Funggefüürs und des Füürplatzes am Morgen vor dem Frühlingsfest. Dafür setzen sich d Buurezunft Reinach und die Jungwacht Reinach ein, unterstützt von freiwilligen Helferinnen und Helfern. Sie sorgen auch mit dem Aufstellen von Finnenkerzen dafür, dass alle den Weg

zum Füürplatz und wieder zurückfinden. Ebenfalls engagiert sind die Zunft zu Rebmessern, die Landererzunft, der Männerchor Reinach und Kultur in Reinach. Ihnen allen, auch den nicht hier namentlich erwähnten, danken d Chäppelihäx und der Verein Chäppelihäx herzlich. Mehr als wünschenswert ist es, wenn weitere Interessierte dem Verein Chäppelihäx helfend unter die Arme greifen. Im Gegenzug erlebt man den einmaligen Anlass hautnah. Deine Anmeldung erreicht uns über: funggefuer@chaeppelihaex.ch oder über: www.chaeppelihaex.ch Ein häxemässig gutes Jahr wünscht allen d Chäppelihäx. André Sprecher Präsident Verein Chäppelihäx

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Altersverein Reinach & Umgebung, Postfach 1226, 4153 Reinach, Präs.: Ernst Bammerlin, 061 711 05 11, Mutationen: Hans Guetg, 061 711 62 25. Neue Mitglieder stets willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, home.intergga.ch/alfreinach Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach «Freizythuus», Brunngasse 4, 4153 Reinach, 061 711 98 05, kurse@freizythuus.ch. Auskünfte: Freizeitkurse über Sekretariat, geöffnet: Di 9 –11 / 14–16 Uhr / Do 9–11 Uhr. Galerie 47: Yvette Hafner, 061 701 68 04; Weihnachtsmarkt: Miriam Elsener, 061 711 56 45; Jazz-Weekend und Vereinspräsidium: Petra Kaderli, 061 711 66 96. Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Na-

tel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 444 48 14.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 19. Februar Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 20. Februar Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 21. Februar Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Kommunionfeier Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Dienstag, 23. Februar Dorfkirche St. Nikolaus 17.00 Rosenkranzgebet Mittwoch, 24. Februar Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 25. Februar Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 21. Februar 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: Markus 12,1–12 (Kinderhüeti SonntagsRegenbogenland im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum) Montag, 22. Februar 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindehaus Mischeli 20.00 Singprobe der Kantorei im Kirchgemeindehaus Dienstag, 23. Februar 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus Mischeli (Anmeldung bis spätestens Montag um 11.00, 061 711 44 76) «Stamm» der Ökumenischen Gesprächsgruppe «Frau und Kirche jeden dritten Mittwoch (ausser den Schulferien) ab 15.00 im Bistro Glöggli Bistro Glöggli Öffnungszeiten:

Montag Dienstag Mittwoch–Freitag Samstag

14.00–18.00 14.00–18.00 9.00–18.00 9.00–18.00

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst, Predigt von Hans Wüst: «Essen – die Bibel verstehen», separates Kinderprogramm Dienstag, 23. Februar 6.00 Männergebet Mittwoch, 24. Februar 20.00 Alle Hauskreise am Wiedenweg Donnerstag, 25. Februar 14.30 Seniorennachmittag Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 21. Februar 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 23. Februar 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Tel. 079 229 22 53 Sonntag 23. Februar 10.00 Gottesdienst im Holder-Rümli auf dem Neuhof, Neuhofstr. 136. Predigt: Petra Meier Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 21. Februar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 24. Februar 20.00 Gottesdienst

Zum 90. Geburtstag gratuliere mir am

Hedi Schumacher Gründigsmitglied (Februar 1958), langjährigs und treus Aktiv- und Ehremitglied vom Samariterverein Rynach. Mir hei üs jederzyt uf Di chönne verloh, denn Du hesch mit Rat und Tat immer chräftig am Vereinswägeli gholfe mitzieh! Hedi, mir wünsche Dir wiiterhin Gsundheit, Glück und Gottes Säge! d’Samariterfamilie vo Rynach

515800

Kaufe Kleinigkeiten für den Flohmarkt. Porzellan, Bilder, Antikes, Nippsachen, Musikinstrumente, Fotoapparate, Modeschmuck, Uhren u. a. Tel. 061 701 86 41


REINACH EIDG. ABSTIMMUNG

GEMEINDEWAHLEN 2016

Selbstverursachte Probleme

Für ein wohnenswertes Reinach

Seit Wochen wird von allen Seiten gegen die Durchsetzungsinitiative geschrieben und gesprochen. Die Hintergründe zur Entstehung einer solchen Initiative werden allerdings verschwiegen. Wir leben grösstenteils ein unbeschwertes und sicheres Leben in unserer Wohlstandsgesellschaft. Dies färbt auf die Gesellschaft und Politik ab. Wenn man in

den Medien die Urteile für schwere Gewaltverbrechen, Mord- und Totschlag liest und hört, kann man sich die Haare raufen. Nicht selten werden solche Verbrechen leider auch von Gästen in unserem Land verübt. Unsere Strafanwendungspraxis wird in vielen Ländern sicher als Witz betrachtet und die Ausnutzung aller Instanzen durch solche Gäste macht diesen Umstand in aller Form deutlich. Es ist auch eine gewisse Sozialromantik in unserer Gesellschaft vorhanden, welche sich in naives Denken niederschlägt. Alle Menschen sind lieb und gut. Wer Böses darüber denkt, den muss man mit der Moralkeule bekehren. In Frankreich, ein von Sozialisten regiertes Land, werden französischen Terroristen die Staatsangehörigkeit entzogen. Frankreich gehörte auch mal zu den grossen Träumern, bis sie die Realität einholte. Wer sich in seinem Gastland einbringt und sich mit den Gastgebern zusammen für ein Vorankommen einsetzt, den belohnt das Leben. Gäste, welche sich aufs übelste aufführen und das Gastrecht in aller Form missbrauchen müssen das Gastland wieder verlassen. Darum Ja zur DurchsetzungsiniAdrian Billerbeck tiative. SVP Einwohnerratskandidat Liste 3

GEMEINDEWAHLEN 2016

Jonglieren mit Weitblick Die Wahlen des Gemeinderates und der Einwohnerräte finden in wenigen Tagen statt. Eine Heerschar von Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung, um Jörg Burger (FDP) ein Amt zum Wohl der Gemeinde zu besetzen. Den vielen Herausforderungen der anstehenden Geschäfte, Bau von Schulen, Schwimmbadsanierung, Sportplatzverlegung und vielen anderen kostspieligen Angelegenheiten Herr zu werden, braucht es besonnene, weitsichtige Köpfe, die sich der Sache annehmen. Bei Startsitzung und einigen Veranstaltungen der FDP Reinach habe ich kompetente, besonnene Bewerber kennengelernt, die mit dem nötigen Weitblick die-

se Aufgaben angehen können. Es wird in Zukunft viel zu diskutieren geben, aber «schwätzen» alleine reicht eben nicht, es muss dann und wann auch mal ein Geschäft zügig realisiert werden und das verursacht immense Kosten. Um die Finanzen künftig im Griff zu behalten, werden wir Wünschenswertes von Machbarem trennen müssen und mit dem nötigen Weitblick, die zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen. Für Schlendrian und utopische Projekte bleibt da kein Spielraum. Gelegentlich wird ein Nein, wenn auch mit einem tränenden Auge zu wünschenswerten Projekten, unumgänglich sein. Mit den Kandidaten der FDP der Liste 1 wählen sie Menschen in den Gemeinde- und Einwohnerrat, die mit dem nötigen Augenmass die Aufgaben angehen werden. Jörg Burger, FDP Reinach, Einwohnerratskandidat Liste 1

Es ist immer die Rede davon, dass wir verdichtet bauen und mehr Wohnraum zur Verfügung stellen müssen, um Reinachs Einwohnerzahl und damit das Steuersubstrat Christine Dollinger (SP) zu halten. Dafür brauchen wir aber auch eine attraktive Gemeinde mit einem belebten Zentrum und Angeboten für Familien. Nur wenn wir etwas zu bieten haben, wollen die Leute bei uns wohnen. Und das bedeutet, dass man nicht jede Idee unter dem Vorwand des Sparens abwürgen darf, auch wenn sie vielleicht nicht von so zentraler Wichtigkeit ist, wie das Schulraumkonzept. So bin ich glücklich, dass wir bald einen «Treffpunk», ein Kultur- und Begegnungszentrum, haben werden. Der Generationenpark im Mischeli ist eine Erfolgsgeschichte. Aber auch ein Robinsonspielplatz wäre eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Angeboten. Ein Sprungturm bringt junge Leute ins Schwimmbad, die vielleicht später wiederkommen und mit Längenschwimmen etwas für ihre Gesundheit tun. Man muss ja nicht nur Dinge unterstützen, die einem selbst etwas nützen. Als ich für eine KITA kämpfte, waren meine Kinder bereits dem entsprechenden Alter entwachsen. Und auf den RobiSpielplatz kann ich höchstens einmal meine Enkel bringen. Ich kann auch nicht versprechen, bald vom Sprungturm zu springen, aber ich finde es wichtig, dass wir uns in Reinach als Gemeinschaft verstehen, die für alle etwas bietet. Und zwar ganz konkret. Für den Blick über den eigenen Tellerrand setze ich mich seit Jahren ein, denn Reinach liegt mir am Herzen. Christine Dollinger, SP, Einwohnerratspräsidentin

SUPPENTAG

Mit Suppe helfen

Am 27.Februar: Supper für guten Zweck. Am Samstag, 27. Februar, laden wir Sie ganz herzlich zu unserem Suppentag von 11.30 bis 13.30 Uhr ins Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstrasse 16, und ins Kirchgemeindezentrum Mischeli ein. Mit dem Reinerlös wird das Projekt vom Fastenopfer und Brot für alle unterstützt. Über Kuchenspenden freuen wir Marianne Weber uns.

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch Faustball. Di 19.00–21.00 Uhr, Fiechtenhalle, Präsident: Roger Wenger, Hinterkirchweg 6, 4153 Reinach, 061 711 09 61. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr.

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Online Treuhand AG, Nenzlingerweg 5, 4153 Reinach, Tel. 061 717 81 99, E-Mail info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstrasse 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter www.hev-reinach.ch Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00 Uhr, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 061 599 29 80.

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL. Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstr. 83, 4153 Reinach, info@koffermarktreinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch Kultur in Reinach (KiR). Präsident: Heiner Leuthardt, Postfach 803, 4153 Reinach. Kulturelle Veranstaltungen in Reinach, Ausstellungen in der Galerie Werkstatt, Club-Anlässe für Mitglieder, Programm auf www.kir-bl.ch (siehe Agenda), Auskunft: 061 712 05 15. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Olivier Humair, 061 741 17 10.

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 316/2016 Parzelle(n) Nr.: 1921 – Projekt: Gebäudeaufstockung und 1 Kamin für Heizung + 1 Kamin für Cheminée-Ofen, Birkenweg 6, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Käsermann Hannes und Ruder Tanja, Im Sesselacker 50, 4059 Basel – ProjektverfasserIn: Jermann Architekten und Raumplaner AG, Dorfstrasse 11, 4222 Zwingen Baugesuch Nr.:0322/2016 Parzelle(n) Nr.: 1868 – Projekt: Kältemaschine, Industriestrasse 37, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Dattler Christophe, Industiestrasse 37, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Dattler Christophe, Industriestrasse 27, 4147 Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 29. Februar 2016 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Häckseldienst Am Dienstag, 23. Februar 2016 (Anmeldung telefonisch oder per Internet!) Am Dienstag, 23. Februar 2016 haben Sie die Gelegenheit, Ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen werden Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten Sie: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten nachfolgende erste Viertelstunde kostet Fr. 30.--. Danach werden pro weitere Viertelstunde je Fr. 50.-- verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Bitte deponieren Sie das Material in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor Ihrer Liegenschaft. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass das Häckselmaterial nicht mitgenommen wird. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass Sie erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 22. Februar 2016, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 / 756 77 50 oder per Internet: www.aesch.bl.ch ›Online-Schalter ›Häckseldienst. Bauabteilung Aesch

Feldhasen werden gezählt Im Gebiet Reinacherebene werden in der Nacht vom 22. Februar auf den 23. Februar die Feldhasen gezählt. Die Zählung wird vom Verein «Hopp Hase» durchgeführt und erfolgt mittels Halogen-Lampen von einem Fahrzeug aus. Gemeinderat Aesch

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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Aescher Fasnachtsfüür lockte bis zu 100 Besucher an

Für folgende Vorstellung stehen noch Karten zur Verfügung: YOUTH – containing dreams No. 2: Sonntag 28.02.2016, 18.00 Uhr. Kartenpreis: CHF 14.– (statt CHF 28.–) Die Tickets können während der Schalteröffnungszeiten bei den Einwohnerdiensten Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 23, bezogen werden. Telefonisch werden keine Bestellungen entgegengenommen. Pro Aescher Haushalt können maximal zwei Tickets pro Vorstellung bezogen werden. S’het, solang s’het! Gemeinderat Aesch

interGGA: Verwaltungsratsmitglied gesucht Die interGGA sucht zur Ergänzung und Unterstützung des 5-köpfigen Verwaltungsrats ein neues Verwaltungsratsmitglied. Detaillierte Informationen können dem Inserat auf Seite 2 oder auf der Homepage der interGGA www.intergga.ch entnommen werden. interGGA

103. Seniorentreff Aesch-Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 23. Februar 2016 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt. Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Dr. med. Tomas Blaettner, Chefarzt der Schmerzklinik am Kantonsspital Laufen, mit dem Titel Selbstbewusst dem Schmerz entgegentreten einladen zu dürfen. Ob im Kopf oder im Rücken, ob in der Hüfte oder im Bauch, für viele sind Schmerzen im täglichen Leben zum ständigen Begleiter geworden. Gegen die akuten Schmerzen z.B. nach einem Sturz oder einer Operation gibt es viele Möglichkeiten. Was tun wir aber wenn der Schmerz nicht mehr gehen will, wenn er unseren Alltag bestimmt? Gibt es ein Schmerzgedächtnis oder bilden wir uns die Schmerzen nur ein? Was weiss die Medizin heute über diese Veränderungen? Mit diesen Fragen setzt sich der Vortrag von Dr. Blaettner genauso auseinander wie mit der Frage: Warum verändert der Schmerz unser Leben und wie können wir damit umgehen? Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für diesen Vortrag geweckt haben und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Getränke sind durch die Besucherinnen und Besucher selbst zu bezahlen. Seniorenrat Aesch-Pfeffingen

Goldene Hochzeit Am 17. Februar durfte das Ehepaar Herr und Frau Johann + Christine Zimmermann-Zurflüh das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und eine weitere schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Vergünstigte Theatertickets Neues Theater Dornach

95. Geburtstag

Winterzeit ist Theaterzeit! Die Gemeinde unterstützt im Rahmen der kulturellen Vergabungen das Neue Theater Dornach. Die Gemeinde Aesch gibt eine beschränkte Anzahl Tickets für das Neue Theater Dornach zu einem vergünstigten Preis an Aescherinnen und Aesch ab. Die Ermässigung beträgt 50%.

Am 13. Februar durfte Frau Marie LanglotzWaser ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück, viel Freude, Kraft und Zuversicht. Gemeinderat Aesch

Sonntagabend auf dem Chatzebuggel: Würste grillieren und den Winter vertreiben.

Eine Regenpause machte die reibungslose Durchführung des Anlasses möglich. Dank der Wagenclique Ratzeputzer wird der alte Brauch in Aesch weitergeführt. Caspar Reimer

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it dem Fasnachtsfüür und dem Schiblischiesse am vergangenen Sonntag fand die Fasnacht 2016 in Aesch ihren Abschluss. Rund fünfzig Fasnachtsbegeisterte trafen sich um 19 Uhr beim Mühleplatz, fassten Fackeln und marschierten, begleitet von ein paar Guggenmusikern, durch die Dunkelheit bin zum Chatzebuggel. Dort wurde extra für den Anlass ein Zelt aufgestellt, doch die meisten Besucher fassten sich ein Bier und schauten draussen zu, wie das Feuer entflammt wurde. Die Veranstalter von der Wagenclique Ratzeputzer hatten Glück und wurden von Regen verschont. Da das Holz aber wegen des Dauerregens der letzten Tage feucht war, kam das Feuer nur langsam in die Gänge, brannte aber schlussendlich die ganze Nacht bis in die Morgenstunden. Einige Besucher stiessen hinzu, als das Feuer schon brannte: «Es waren etwas weniger als die letzten Jahre, doch 80 bis 100 Leute

dürften es schon gewesen sein», sagt Daniel Maritz von den Ratzeputzern. «Angefressene Fasnächter» Zum dritten Mal wurde der Anlass von dieser Wagenclique organisiert. Früher waren für das Fasnachtsfeuer die Jungbürger, die Stäcklibuebe, verantwortlich. Doch wie bei vielen alten Bräuchen nahm das Interesse immer mehr ab, weshalb die Bürgergemeinde – und zwischenzeitlich auch die Feuerwehr – die Durchführung übernahm. «Vor drei Jahren wurden wir von der Gemeinde angefragt, ob wir den Brauch künftig organisieren wollen», berichtet Maritz. Und

FOTOS: ZVG/MIKE KURT

seit die Ratzeputzer eingestiegen sind, findet zusätzlich zum Feuer auch wieder das Schiblischiesse statt. «Es ist uns wichtig, diese Bräuche zu pflegen. Aber wir sind auch wirklich angefressene Fasnächter und haben so eine gute Gelegenheit, nochmals zusammenzukommen und die Fasnacht abzuschliessen.» Wenn man die ungemütlichen Wetterverhältnisse bedenkt, darf das Fasnachtsfüür vom letzten Sonntag als Erfolg bezeichnet werden. Der 44-jährige Daniel Maritz will den Anlass weiter organisieren. Und für Nachwuchs ist gesorgt: «Meine Buben werden sicher auch bald mithelfen.»

Gut gelaunte Organisatoren: Die Jungs von der Wagenclique Ratzeputzer.

GEMEINDEWAHLEN 2016

Meine Aufgaben als Gemeindekommissionspräsident Als Präsident der Gemeindekommission habe ich für einen geregelten Ablauf während den Gemeindekommissionssitzungen zu sorgen. In der ersten Sitzung stellt uns Erich Wyss (SP) der Gemeinderat die jeweiligen Geschäfte vor, die an der Gemeindeversammlung traktandiert

sind, anschliessend gibt es die erste Fragerunde der Kommissionsmitglieder an den Gemeinderat. Zur zweiten Sitzung werden, sofern noch Fragen sind, die für die Geschäfte zuständigen Gemeinderäte eingeladen, um die noch offenen Fragen zu beantworten. Danach werden in der Gemeindekommission die Geschäfte ohne Gemeinderäte besprochen und der Beschluss gefasst, den wir zuhanden der Gemeindeversammlung empfehlen. Die beschlossene Parole vertrete ich an der Gemeindeversamm-

lung und verfasse dazu einen Artikel fürs Wochenblatt. Gerne nehme ich die verantwortungsvolle Aufgabe als Präsident der Gemeindekommission wahr und stelle mich für eine weitere Legislatur als Mitglied dieses Gremiums zu Verfügung. Über Ihre Unterstützung bei den kommenden Wahlen würde ich mich sehr freuen. Erich Wyss, Kandidat Gemeindekommission, bisher Präsident, SP Liste 2

GEMEINDEWAHLEN 2016

Die Schweiz – ein Eldorado für Kriminelle? Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Doch wirft man einen Blick auf die rasant ansteigende Kriminalitätsrate, könnte man etwas anderes behaupten. Michael Kuny Durch die lasche (SVP) Strafpolitik der letzten Jahre wurde die Schweiz zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle und

Verbrecherbanden. Dem soll mit härteren und schnelleren Urteilen wieder entgegengetreten werden. Vor allem bei Gewaltverbrechen wird zu wenig hart durchgegriffen. Um die Kriminalitätsrate wieder zu senken, braucht es härtere Sanktionen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Zudem ist unbedingt wegzukommen vom therapielastigen Vollzug, welcher den Steuerzahler Millionen kostet und keinen vertretbaren Erfolg nachweissen kann. Einen ersten Schritt, die Schweiz für einen Grossteil der Verbrecher wieder

unattraktiv zu machen ist es, die Durchsetzungsinitiative anzunehmen. Dies hätte eine abschreckende Wirkung auf Täter aus dem Ausland und würde die Kriminalitätsrate beträchtlich senken. Die Durchsetzungsinitiative kommt auch den Ausländern zugute, welche sich gut integrieren, eine sichere Schweiz erleben möchten und es leid sind, wenn ihre Landsleute für einen schlechten Ruf unter der Bevölkerung Michael Kuny, Kandidat sorgen. Gemeindekommission Aesch, Liste 3 SVP und Vorstand JSVP BL


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Amtliche Publikationen

AESCH PFEFFINGEN AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite #)

Information zur Feuerwehrdienstpflicht Gemäss kantonalem Feuerwehrgesetz sind niedergelassene Frauen und Männer feuerwehrdienstpflichtig. In Reinach dauert diese Pflicht vom 19. bis zum 50. Lebensjahr (§ 7 Feuerwehrreglement der Gemeinde Reinach). Die Dienstpflicht kann erfüllt werden, indem in der Stützpunktfeuerwehr Reinach aktiv Feuerwehrdienst geleistet oder die Ersatzabgabe

von 4.2 % der Gemeindesteuer bezahlt wird. Personen, die in einer anderen Feuerwehr Dienst leisten möchten oder sich von der Ersatzabgabepflicht befreien lassen wollen, müssen das entsprechende Formular («Gesuch um Erfüllung der Feuerwehrdienstpflicht in einer anderen Feuerwehr» resp. «Gesuch um Befreiung von der Feuerwehrersatzabgabepflicht») mit den geforderten Dokumenten vor Erhalt der definitiven Steuerrechnung bei der Gemeinde eingereicht haben. Die Formulare können auf der Website der Gemeinde oder im Stadtbüro bezogen werden.

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05. Badmintonclub Aesch. Beat Wittlin, Telefon 061 411 04 79. Training: Montag ab 18.30 und Donnerstag 20.00, Juniorentraining: Donnerstag 18.30 Uhr. Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Martin Baumann, 061 751 56 81. CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Tel. 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, Tel. 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, Tel. 061 751 26 45, Familienzentrum Brüggli: Kaffeebetrieb Mo 14–17, Hüeti Do 14–17 Uhr, Monica FurrerHänni, Tel. 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Montag um 20.15 Uhr. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Guggemusig D’Revoluzzer. Postfach 220, 4147 Aesch. Präs.: Marco Stöckli, info@revoluzzer.ch, www.revoluzzer.ch. Proben: Jeweils Montag, 20 Uhr, Neumattschulhaus Aesch. Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postadresse: Postfach, 4148 Pfeffingen. Präsident: Manuel Egger. Postadresse: Manuel Egger, Anton von

Blarer-Weg 7, 4147 Aesch. E-Mail: manuel.egger@stud.unibas.ch, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsident: Dieter Ruf, Römerstrasse 8, 4148 Pfeffingen, Tel. G 061 690 40 21, Fax 061 690 40 00; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Formulare: Raiffeisenbank, Aesch-Pfeffingen, 4147 Aesch; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Thomas Schmidli, Tel. G 061 756 80 30.

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Ein Gewinn für den Gemeinderat

Wählen oder nicht wählen?

An der Gemeinderatswahl von 28. Februar werden die Karten neu gemischt. Die CVP will selbstverständlich ihren Sitz im Gemeinderat verteidigen Monika Fanti und präsentiert (CVP) fünf valable Kandidaten. Eine davon ist Monika Fanti-Hauser. Für uns Wähler stellt sich die Frage nach der zweckmässigen Neubesetzung. Es steht für uns ausser Frage, dass die CVP im Gemeinderat vertreten sein soll. Und was erwarten wir von einem Kandidaten oder Kandidatin? Wer vertritt unsere Anliegen am effizientesten im Gemeinderat? Wer kann weitsichtig die richtigen Weichen stellen? Monika Fanti muss man eigentlich in Aesch gar nicht mehr gross vorstellen. Sie ist in vielen Vereinen tätig und hat sich schon mit viel Nachdruck für die Belange von Aesch, des Gewerbes, die Naherholungszone in der Klus und natürlich auch für den Aescher Weinbau eingesetzt. Wir haben sie als sehr engagierte Kollegin kennen gelernt, die schon seit vielen Jahren in mehreren Funktionen im Vorstand der Weinbaugenossenschaft Aesch mitgearbeitet hat. Wir schätzen dabei ihr Bestreben, auf die Anliegen der Bevölkerung eingehen zu können und sind überzeugt, dass sich Monika Fanti mit ihrer Erfahrung gewinnbringend in den Gemeinderat einbringen kann. Vorstand Weinbaugenossenschaft

Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Pia Schwegler-Helfenberger (Präsidentin), Hauptstrasse 95c, 4147 Aesch, Tel. 061 530 06 30, Mobile 079 229 00 00, pia.schwegler@intergga.ch Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei der Kirche. Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Lady Fäger, die grupfte Hiener, GO Hiener GO. Präsidentin: Monika Ehrensperger, 061 751 14 97; Kassier: Ursi Lehmann, 061 751 46 92. E-Mail: carmen_l@gmx.ch Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Männerchor Aesch. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Christian Helfenstein, Neumattstrasse 27, 4147 Aesch. Telefon 061 751 53 93. Neue Sänger sind jederzeit willkommen (siehe www.maennerchor-aesch.ch). Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. Männerriege Pfeffingen. Jeden Donnerstag, 20.15 Uhr in MZH Pfeffingen. 60 Min. Gymnastik, 45 Min. Spiel (Volleyball/Unihockey). Auskunft: Kurt Kaiser,Tel 061 751 52 04. Marktkommission Aesch. Kontaktadresse: Marcel Hinterobermaier, Bahnhofstrasse 2, 4147 Aesch, Tel. 061 751 10 45. MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Natur- und Vogelschutzverein Aesch/Pfeffingen. Auskunft über Vereinsaktivitäten erteilt Präsident Patrick Schaub, Kirschgartenweg 11, 4147 Aesch, Telefon 077 434 16 56 und www.nvvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Wölfe 7–11 J.: Rahel Cueni, 079 430 16 48. Pfadi 11–16 J.: Fabian Borer, 079 584 76 83. Abteilungsleiter: Claudio Valente, 079 664 84 73. info@baerenfels1941.ch, www.baerenfels1941.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand.

«Die machen ja eh immer das, was sie wollen», «Das interessiert mich nicht, ich gehe nicht wählen», «Ist mir egal …» Solche oder ähnliche Aussagen höre ich immer wieJolanda Wasser der vor oder nach (SVP) Abstimmungen. «Schade» denke ich mir dann immer dabei, denn solche Aussagen sind für mich nicht nachvollziehbar. Bürger aus anderen Ländern wären froh, sie könn-

ten über die Zukunft ihres Landes mitentscheiden und beneiden uns um dieses Recht. Natürlich ist es auch möglich, dass die Mehrheit nicht so entscheidet, wie ich das gerne möchte. Trotzdem ist dieser Beschluss zu akzeptieren, denn nicht die haben das entschieden, sondern die Mehrheit der Wähler. Darum, liebe Aescherinnen und Aescher, stellen Sie sich die Frage «Wählen oder nicht wählen?» nicht, nutzen Sie am 28. Februar die Möglichkeit, auch für die Aescher Zukunft mitzuentscheiden. Jolanda Wasser, Kandidatin der SVP Aesch, Liste 3

EIDG. ABSTIMMUNG

Wissen wir wirklich, was Hunger ist? Wir alle müssen nicht mit der Angst zur hungern durch den Tag gehen. Unser Überfluss sättigt uns alle. Stellen wir uns jetzt vor, wir haben den Blickwinkel aus einer anNathan Diaz deren Welt, in der Zeugin (SP) unsere Sorgen bloss Wohlstandprobleme sind, in der wir um unsere Existenz kämpfen müssen, tagtäglich. Die Spekulationsstoppinitiative vernichtet nicht den Welthunger. Sie ist auch keine Zauberformel gegen Preissprünge. Sie verbietet die Finanzmarktspekulation mit nichtvorhandenen Nahrungsmengen. Diese schädliche Spekulation gleicht nicht die Preisschwankungen aus. Sie treibt die Preise massiv in die Höhe, wie eine Studie der Weltbank eindrücklich zeigt. Man hört auch, dass es andere Gründe für die Achterbahnfahrt der Preise gibt. Das ist auch richtig so! Natürlich steigen Preise bei einer Dürre. Doch diese Ereignisse treten lokal auf, die Spekulation ist ein globales Problem. Wir können als Schweiz einen Teil zur Bekämpfung des Welthungers beitragen. Setzten wir deshalb ein humanitäres Zeichen mit einem klaren Ja zur Spekulationsstoppinitiative. Zeigen wir, dass uns die Schicksale der Hungernden am Herzen liegen

und beweisen Menschlichkeit. Wägen wir zum Schluss noch einmal die Folgen ab. Was haben wir zu verlieren bei der Annahme dieser Initiative? Und dann fragen wir Jan Kirchmayr (SP) uns: Wissen wir wirklich, was Hunger ist? Nathan Diaz Zeugin, Kandidat Gemeindekommission, SP Liste 2 Jan Kirchmayr, Kandidat Gemeindekommission, bisher, SP Liste 2

EIDG. ABSTIMMUNG

Fundamentalangriff auf Gewaltentrennung Am 28.Februar stimmen wir über die Durchsetzungsinitiative des SVP ab. Diese Initiative ist sehr gefährlich, ist sie doch ein fundamentaler Angriff Markus Keller (SP) auf die Gewaltentrennung. Das Parlament würde nach Annahme der Initiative faktisch ausgeschaltet. Zudem ist sehr bedenklich, dass die Prüfung der Verhältnismässigkeit ausser Kraft gesetzt wird. Ein Secondo, in der Schweiz geboren und aufgewachsen, der etwa schwarz arbeitet oder ein Bagatelldelikt begeht, verstösst danach gegen das Gesetz und wird ausgeschafft. Das darf nicht unsere zukünftige Rechtsprechung sein. Nehmen sie daher an der Abstimmung vom 28. Februar teil und legen ein überzeugtes Nein in die Urne. Markus Keller, Kandidat Gemeindekommission, SP Liste 2

GEMEINDEWAHLEN 2016

Sichere Finanzpolitik für die Zukunft Die nächsten Jahre werden finanzpolitisch nicht einfach. In sozialund finanzpolitischen Fragen braucht es klare und konsequente Positionen. Das politische Umfeld Andreas Spindler wird schwieriger (SVP) und der finanzielle Spielraum der Gemeinde wird enger. Mehr Wünsche und immer weniger finanzieller Spielraum das kann nicht aufgehen. Die Stimmen der SVP für eine restriktivere Finanzpolitik wurden in den letzten beiden Jahren leider oft überhört. Die Zeiten werden schwieriger und der sichere Weg wird in naher Zukunft nur über Bescheidenheit führen. Alle können einen Beitrag dazu leisten. Mit einem etwas kleineren Wunschkatalog können wir zusammen mit Elan die Zukunft von Aesch gestalten. Packen wir es an !

Wollen Sie eine klare bürgerliche Politik, dann wählen Sie SVP Liste 3. Andreas Spindler, SVP Liste3 Gemeinderat (bisher)


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

Aufgrund einiger Rückmeldungen von Stimmberechtigten gehen wir davon aus, dass beim Verpacken der Abstimmungs- und Wahlunterlagen durch unsere Druckerei fehlerhafte Wahlzettel für die Gemeinderatswahl verwendet wurden. Anstelle der Wahlzettel der Gemeinde Pfeffingen erhielten einige Stimmberechtigte im Buchstabenbereich «A» bis «Bä» Wahlzettel der Gemeinde Grellingen. Bitte überprüfen Sie den Inhalt Ihrer Abstimmungsunterlagen. Falsche Wahlzettel können Sie bei uns am Schalter gegen korrekte Wahlzettel austauschen. Oder rufen Sie uns unter 061 756 81 20 an, damit wir Ihnen die richtigen Wahlzettel zusenden können. Wir entschuldigen uns für die damit verbundene Umtriebe und danken Ihnen für Ihre Kenntnisnahme. Gemeindeverwaltung und Wahlbüro Pfeffingen

Einführung E-Rechnung E-Rechnung steht kurz für «elektronische Rechnung». E-Rechnungen empfangen Sie dort, wo Sie diese bezahlen – direkt in Ihrem E-Banking. E-Rechnung ist bei den meisten Banken, inkl. Postfinance, fester Bestandteil von E-Banking. Die E-Rechnung ist bequem. Das Abtippen der langen Referenznummer im E-Banking entfällt. Stattdessen prüfen und bezahlen Sie Ihre Rechnungen mit wenigen Mausklicks. Dank der E-Rechnung sparen Sie nicht nur Zeit, sondern erhalten auch keine Papierrechnungen mehr. Über 800 Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bieten die E-Rechnung an. Und mehr als eine Million E-Banking-Kunden haben sich für die E-Rechnung entschieden. Und wann sind Sie dabei? Die Gemeindeverwaltung bietet ab sofort diese Dienstleistung ebenfalls an. In einem ersten Schritt können Sie sich für die Zustellung aller Gebührenrechnungen (Mittagstisch, Hundegebühren, Wasser-/Abwasser, usw.) via E-Rechnung anmelden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Sie auch alle Gemeindesteuerrechnungen als E-Rechnung empfangen und bezahlen können. Melden Sie sich doch gleich für diesen Dienst an! Weitere Informationen finden Sie auf unsere Homepage (www.pfeffingen.ch › E-Rechnungen). Gerne stehen wir Ihnen auch für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Regionalplanung Birsstadt Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Landschaft machen nicht einfach an den Gemeindegrenzen Halt. Darum haben sich die sieben Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zusammengeschlossen und ein gemeinsames Raumkonzept erarbeitet. Das Ziel: Die Birsstadt soll beliebter Wohn- und Arbeitsort bleiben! Das Raumkonzept zeigt, wie sich die Birsstadt bis 2035 entwickeln soll.

PFEFFINGEN

Damit wollen die Gemeinden die Voraussetzung schaffen, damit sich Siedlung, Wirtschaft, Verkehr und Landschaft nachhaltig entwickeln können und die Bevölkerung sich hier wohlfühlt. Reden Sie mit! Die Birsstadt-Gemeinden sind daran interessiert, Ihre Meinung, Vorschläge und Kritik zu erfahren. Mitwirkung: 22. Februar bis 31. März 2016 Anliegen zum Raumkonzept können per EMail an birsstadt@reinach-bl.ch oder per Post an «Birsstadt», Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, eingereicht werden. Informieren Sie sich direkt: Info-Veranstaltung zum Raumkonzept Birsstadt am Montag, 29. Februar 2016, 19 Uhr in Arlesheim, Schulhaus Gerenmatte, Mattweg 54. Raumkonzept Birsstadt ganz konkret Spaziergänge durch zwei Schlüsselgebiete: – Reinach-Dornachbrugg am Samstag, 12. März 2016, 10 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Dornach-Arlesheim, bei der Wendeschlaufe Tram Nr. 10. – Gstad-Schoren, Montag, 14. März 2016, 17:00 Uhr , Treffpunkt: Bahnhof Münchenstein. Raumkonzept und weitere Unterlagen: sind ab 22. Februar 2016 auf der Homepage aufgeschaltet (www.pfeffingen.ch › Externe Links). Gemeinderat Pfeffingen

Danke Pfeffingen Das wird wohl mein letzter Artikel vor den Wahlen sein. Es hat mich sehr gefreut, wie fair wir hier in Pfeffingen Wahlkampf betreiben. Nach der letzten Jean-Jacques Welz Gemeindever(GLP) sammlung gingen wir – die vier Anwesenden Gemeinderatskandidatinnen

und Gemeinderatskandidaten – alle noch etwas trinken. Das nenne ich Fairplay. So macht es Spass. Leider kann ich nicht allen Kandidatinnen und Kandidaten meine Stimme geben. Darum wähle ich die drei bisherigen Gemeinderäte, der Stabilität zu liebe, und weil Sie einfach tolle Typen sind. Gerne würde ich mit Ihnen zusammenarbeiten. Nebst den Drei gebe ich meine Stimme auch noch Susanne Schindler. Wir haben uns über die Politik kennen gelernt. Dabei hat mich Ihre offene, sympathische und

vor allem ehrliche Art sehr beeindruckt. Man merkt, dass Sie als ehemals erfolgreiche Geschäftsfrau weiss, dass man das Geld zuerst verdienen muss, bevor man es ausgeben kann. Sie hat sich stark gemacht, dass man den Steuerfuss in Pfeffingen nicht erhöht. Es sind Werte, die uns verbinden, und das freut mich. Also liebe Pfeffingerinnen und Pfeffinger, wir bitten Sie um Ihre Stimme. Sie werden es nicht Jean-Jacques Welz, bereuen. Gemeinderatskandidat

GEMEINDEWAHLEN 2016

Wählen und abstimmen Der 28. Februar ist ein Datum, das wichtig ist für die Schweiz generell und für Pfeffingen im Besonderen. Wieder einmal haben wir alle die Chance, mitzureden in der GestalRuben Perren tung unserer Zu(parteilos) kunft. Jeder von uns hat Gelegenheit, seine ganz persön-

liche Meinung kundzutun, ob es sich nun um bestimmte Sachverhalte dreht oder um Parteien oder um einzelne Menschen. Was meiner Überzeugung nach zählt, ist, dass wir diese Möglichkeit wahrnehmen, dass wir die direkte Demokratie tatsächlich ausüben. Kurz: dass wir abstimmen und wählen. Blicken wir auf unsere Gemeinde, auf Pfeffingen: In den kommenden vier Jahren stehen grosse und wichtige Projekte an, die weitreichende und langfristige Auswirkungen haben werden. Dabei gilt

es, das Beste für die Einwohnerinnen und Einwohner zu erwirtschaften und zu erreichen – und dafür braucht es Fachwissen und die Fähigkeit zur konstruktiven Lösungsfindung. Zweifellos hilfreich sind auch die Kenntnis der politischen Abläufe und Ressortsicherheit. Wie in der vergangenen Amtsperiode, als Gemeinderat für das Finanzressort, stelle ich mich ein weiteres Mal zur Wahl. Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen. Ruben Perren, Gemeinderat

die neue Legislaturperiode zusammenstellen. Angesichts einer Abschöpfungsquote von bis anhin sage und schreibe 80% des Steuersubstrats einer Gebergemeinde, wie Pfeffingen es ist, empfiehlt es sich, in diesem stark regulierten Umfeld Leute zu haben, die sich mit den Mechanismen des neuen Finanzausgleichs auseinandersetzen. Nach der Aufgabe des Dorfladens wird die Post wohl nachziehen. Somit droht uns wie am Dorneckberg der Hausservice. Da die CH-Post aus ökonomischen Gründen in der Regel eine Postagentur (Shop in ShopKonzept) vorzieht, sollten wir uns alle –

solange es noch geht – zugunsten der älteren Bevölkerung für die Umsetzung eines überlebensfähigen Service-Public-Grundangebots in Pfeffingen einsetzen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die Verfügbarkeit von Gebührenmarken an 19 sehr spezifischen Wochenstunden für die erwerbstätige Bevölkerung befriedigend ist? Für weitere Denkanstösse, Auskünfte und Verfeinerungen stehe ich via E-Mail gemeinderat.pfeffingen@ outlook.com gerne zur Verfügung. Andreas Schärer-Camenisch Dipl. Betriebsökonom FH Kandidat Gemeinderat

16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Adrian Diethelm

GEMEINDEWAHLEN 2016

103. Seniorentreff Aesch – Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 23. Februar 2016 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Dr. med. To-mas Blaettner, Chefarzt der Schmerzklinik am Kantonsspital Laufen, mit dem Titel Selbstbewusst dem Schmerz entgegentreten einladen zu dürfen. Ob im Kopf oder im Rücken, ob in der Hüfte oder im Bauch, für viele sind Schmerzen im täglichen Leben zum ständigen Begleiter geworden. Gegen die akuten Schmerzen z.B. nach einem Sturz oder einer Operation gibt es viele Möglichkeiten. Was tun wir aber wenn der Schmerz nicht mehr gehen will, wenn er unseren Alltag bestimmt? Gibt es ein Schmerzgedächtnis oder bilden wir uns die Schmerzen nur ein? Was weiss die Medizin heute über diese Veränderungen? Mit diesen Fragen setzt sich der Vortrag von Dr. Blaettner genauso auseinander wie mit der Frage: Warum verändert der Schmerz unser Leben und wie können wir damit umgehen? Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für diesen Vortrag geweckt haben und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Getränke sind jedoch durch die Besucher selbst zu bezahlen. Für den Seniorenrat: P. Ackermann, F. Albrecht, H. Bader, M. Streule

Taten statt Worte Liebe Wählerinnen und liebe Wähler, auf der Zielgeraden zu den Gemeinderatswahlen stelle ich fest, dass wir alle als Einwohner und Einwohnerinnen von PfeffinAndreas Schärer gen bereits ge(parteilos) wonnen haben! Sind doch stille Wahlen der Feind der direkten Demokratie. Dank einer nie da gewesenen Kandidatenvielfalt können wir ein weises Gemeinderats-Team für

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 20. Februar 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie mit Jahrzeiten 18.30 Santa messa nell’Alterszentrum Sonntag, 21. Februar 11.00 Gottesdienst mit Eucharistie Dienstag, 23. Februar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 24. Februar 9.15 Gottesdienst mit Kommunionfeier 17.00 Offenes Ohr – Seelsorgegespräche in der Kirche (Eleonora Knöpfel) Donnerstag, 25. Februar 10.15 Gottesdienst mit Eucharistie im Alterszentrum

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Papier-/Kartonsammlung Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (nur gegen Anmeldung) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

findet statt am Dienstag, 23. Februar 2016 Mittwoch, 24. Februar 2016 Mittwoch, 2. März 2016 Montag, 7. März 2016 Mittwoch, 9. März 2016 Mittwoch, 6. April 2016

Schindler und Stohler Maya Greuter eine besonnene und im Dorf und auf Kantonsebene bestens vernetzte Frau, die ohne ideologische Vorurteile auch mit politisch Andersdenkenden im gegenseitigen Dialog zu tragfähigen Lösungen gelangt: Susanne Schindler, Präsidentin der FDP Pfeffingen und Mitglied der Umwelt- und Energiekommission, erhält am 28. Februar meine Stimme. Das gilt auch für den bisherigen Gemeinderat Sven Stohler. Pfeffingen soll auch künftig eine erfolgreiche und blühende Gemeinde sein. Gian Ruppanner, Vizepräsident FDP Pfeffingen

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 20. Februar Kein Gottesdienst Sonntag, 21. Januar 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Freitag, 26. Februar Kein Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Donnerstag, 18. Februar 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum «Im Brüel»

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 21. Februar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pastor Arnold Muggli. Kinderhüte; Gemeindekaffee. Mittwoch, 24. Februar 19.30 Bibelabend.

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14 Uhr Steinackerhaus. Schachclub Pfeffingen. Präsident: Felix Keller, Bergmattenweg 45, 4148 Pfeffingen, Tel. 079 627 15 05. Offizieller Spielabend einmal pro Monat am Montagabend, weitere Daten nach Absprache, im Gemeindehaus Pfeffingen.

GEMEINDEWAHLEN 2016

Woran erkennt man eine erfolgreiche und blühende Gemeinde? Das kulturelle und gesellschaftliche Leben gedeiht. Die Steuern überborden nicht. Die Finanzen sind im Griff, die Menschen zufrieden. Das Verhältnis zu den Nachbarsgemeinden ist von einer pragmatischen Partnerschaft geprägt. Eine solche Gemeinde ist Pfeffingen. Unser Gemeinderat leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Wenn wir am kommenden 28. Februar einen neuen Gemeinderat wählen, geht es darum, diesen erfolgreichen Kurs weiterhin zu verfolgen. Darum wähle ich nach dem angekündigten Rücktritt von

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GEMEINDEWAHLEN 2016

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Gemeinderatswahl vom 28. Februar 2016

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Präsidentin: Christine Koch, Tel. 061 753 18 15. Für alle statt für wenige! Spitex Birstal. Krankenpflege, Hauspflege und Mahlzeitendienst. Neuhofweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 753 16 16. SVKT Frauensportverband Aesch. Präsidentin: Sonja Fiechter, Dorneckweg 22, 4147 Aesch, Telefon 061 701 86 09. Turnstunden jeden Montag 19.30–20.30 und 20.30–21.30. Schulhaus S1 oben. SVP Schweizerische Volkspartei Aesch-Pfeffingen. Präsident: Peter Lehner, Parkweg 1, Tel. G 061 751 51 52. Tageselternverein

Aesch.

Gemeindezentrum,

Hauptstr. 29. Kinderbetreuung ganztags, halbtags, stundenweise. Spechstunde Freitag, 9.15– 11.15, Tel. 061 756 77 24, Büro. Dienstagnachmittag Privat-Vermittlerin Christine Thurnheer, Tel. 061 751 12 67. Tennis an der Birs. Tennis (9 Hallen- und 5 Aussensandplätze), 3 Squash-Courts, 2 Badmintonfelder, 2 Solarien, grosser Gymnastiksaal, Seminarraum, Tennisschule für Anfänger bis zum Wettkampfspieler, Sommer-Tennis-Club, breites Gymnastikangebot. Auskunft: Herr M. Jörger, Tel. 061 751 51 51. www.tennisanderbirs.ch Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen TennisSandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neumitglieder (Junioren, Familien, Einzelmitglieder und Senioren) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilen Josef Kappeler, Im Hauel 13, 4147 Aesch, Tel. 061 701 71 53, Stephan Gloor, TrauPublizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt». Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

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gott, Meyer-Str. 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch Tischtennis-Club Aesch. Training: Mo und Fr, 19.00–22.00, Turnhalle B, Schulhaus Schützenmatt; Auskunft: Ph. Zeugin, Herrenburg 9, 4202 Duggingen, Tel. 061 751 29 14. Turnerinnen Aesch. Frauen, Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.15–21.45. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.45. Mädchenriege: MZH Löhrenacker, Mi, 17.00– 18.30 (1.–2. Klasse + 3.–5. Klasse). Gymnastikriege Mädchen: S1 Neumattschule, Do, 18.00– 20.15 (10–18J in 2 Gruppen). Ansprechperson: Iris Rietmann, 078 727 32 24. Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch Vereinigung Pensionierter Aesch. Wanderungen jeden Donnerstag in 2 Gruppen, gemäss ausführlichem Monats-Programm. Auskunft: Robi Zimmermann, Tel. 061 751 39 73. Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Paul Schläfli, Fiechtenweg 414, 4147 Aesch, Tel. 061 751 14 17. Volleyballclub Sm’Aesch Pfeffingen. Präsident Werner Schmid, Gartenstrasse 21, 4147 Aesch, Telefon 061 751 23 07. Weitere Informationen: www.smaeschpfeffingen.ch


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend ab Dienstag, 1. März bis inkl. Dienstag, 15. März 2016 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch

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Wohnungen


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Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Jelica Polgár-Plesa, geb. 24. Dezember 1965, gest. 13. Februar 2016, von Aesch und Basel (Steinweg 3). Wurde bestattet. Arlesheim Hans Martin Keller, geb. 18. Dezember 1921, gest. 10. Februar 2016, von Basel (Dornhägliweg 18). Trauerfeier: Donnerstag, 3. März 2016, 15 Uhr, reformierte Kirche Arlesheim. Dornach Wolfgang Rommel, geb. 14. Februar 1945, gest. 11. Februar 2016, von Deutschland (Rüttiweg 73). Trauerfeier: Freitag, 19. Februar 2016, 11.30 Uhr, Kapelle 1, Friedhof Hörnli. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Dornach statt. Münchenstein Peter Anton Bühler-Charmillot, geb. 11. September 1944, gest. 12. Februar 2016, von Oberwil im Simmental BE (Steinweg 18). Abschied im engsten Familienkreis. Edith Anna Elisabeth Glükler-Gerspach, geb. 17. September 1929, gest. 5. Februar 2016, von Basel (Pumpwerkstrasse 3). Wurde bestattet. Bruno Huber, geb. 21. Februar 1951, gest. 6. Februar 2016, von Reiden LU (Dillackerstrasse 55). Wurde bestattet. Reinach Peter Arnold, geb. 30. August 1944, gest. 16. Februar 2016, von Luzern (Sonnenhofring 16, mit Aufenthalt im APH Hofmatt, Münchenstein). Trauerfeier: Mittwoch, 24. Februar 2016, 14.30 Uhr, Friedhof Fiechten. Helene Hintermann-Grimm, geb. 1. August 1921, gest. 10. Februar 2016, von Beinwil am See AG (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 25. Februar 2016, 14 Uhr, Friedhof Fiechten. Andreas Regli-Aeschbacher, geb. 30. März 1926, gest. 6. Januar 2016, von Bern und Hallau SH (Aumattstr. 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 23. Februar 2016, 14 Uhr, Friedhof Fiechten. Lili Skenderi-Shyti, geb. 16. Mai 1934, gest. 8. Februar 2016, von Albanien (Römerstrasse 25). Trauerfeier und Beisetzung: Freitag, 19. Februar 2016, 10 Uhr, Friedhof Fiechten.

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt» Im «Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10.00 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter.

AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20 Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 12.00 Uhr; 13.30 bis 17.00 Uhr Freitag: 7.30 bis 12.00 Uhr, 13.30 bis 16.00 Uhr


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

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Feurige Abenteuer-Romantik

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baugesuche Nr. 0121/2015 Gesuchsteller: Baugemeinschaft Rododendron, v.d. Eicher Stephan Architekten, Strassburgerallee 75, 4055 Basel – Projekt: Um- und Neubau zu 3 Reihen-Einfamilienhäuser – Neuauflage: geändertes Projekt – Parz.: 2569, Gutenbergstrasse 25, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Eicher Stephan Architekten, Strassburgerallee 75, 4055 Basel Auflagefrist: 29.02.2016

Erwahrung der Stillen Wahl in den Kindergarten- und Primarschulrat Gemäss § 15 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) hat die Erwahrungsinstanz nach unbenütztem Ablauf der Beschwerdefrist das Ergebnis von den Gemeindewahlen verbindlich festzustellen und den Erwahrungsbeschluss gemäss § 16 GpR in geeigneter Weise zu veröffentlichen. Das Wahlergebnis der Stillen Wahl folgender Mitglieder des Kindergarten- und Primarschulrates für die kommende Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 wurde durch die Gemeindeverwaltung in den Amtlichen Publikationen vom 28. Januar 2016 publiziert: Gugger Hanspeter, geb. 1954, bisher Regez Catherine, geb. 1970, bisher Würsch Mathias, geb. 1985, bisher Grüninger-Deiss Cécile, geb. 1980, bisher Guex Sandra, geb. 1972, bisher Stoll Meret, geb. 1985, bisher Die dreitägige Beschwerdefrist ist unbenutzt abgelaufen. Der Gemeinderat erklärt somit gestützt auf § 15 Abs. 1 GpR das Ergebnis der Stillen Wahl vom 28. Januar 2016 als gültig. Der Gemeinderat

Revision Zonenplanung Siedlung Informationsveranstaltung Denkmalschutz/Schutzzone/Schonzone am 24. Februar Seit dem 14. Januar 2016 läuft die Mitwirkung zur Revision Zonenplanung Siedlung. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens wurden insgesamt fünf Informationsveranstaltungen durchgeführt, an denen viele interessierte Münchensteinerinnen und Münchensteiner teilgenommen haben. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere die vorgesehenen Änderungen zu den Themen Denkmalschutz sowie Schutz- und Schonzonen viele Fragen aufgeworfen und Verunsicherungen ausgelöst haben. Aus diesem Grund findet hierzu am Mittwoch, 24. Februar 2016, um 19.00 Uhr in der Aula des Schulhauses Loog ein zusätzlicher Informationsanlass statt. Die Eigentümer und Nutzer von betroffenen Liegenschaften werden zu diesem Anlass mit persönlichem Schreiben eingeladen. Der Gemeinderat

Abstimmung/Wahlen vom 28. Februar 2016 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 23. Februar 2016, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, können diesen bis spä-

testens Donnerstag, 25. Februar 2016, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anfordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06) angefordert oder abgeholt werden. Sie können auch direkt im Wahllokal bezogen werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» sei auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal, Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: Samstag, 27. Februar 2016: 18.30 – 20.00 Uhr Sonntag, 28. Februar 2016: 9.00 – 11.00 Uhr Gemeindeverwaltung Münchenstein

Redesign Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch Neuigkeiten aus dem Gemeinderat Seit vergangenem Freitag, 12. Februar 2016, erscheint die Webseite der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch im neuen Design. Neben dem grafisch attraktiveren Auftritt wurden die Übersichtlichkeit und die Benutzerfreundlichkeit gesteigert. An dieser Stelle wird in den kommenden Wochen über diverse Neuerungen berichtet. Neu wird unter der Rubrik Politik & Verwaltung unter dem Titel «Aus dem Gemeinderat» wöchentlich über diverse Beschlüsse aus den Gemeinderatssitzungen berichtet. So können sich die Einwohnerinnen und Einwohner Münchensteins einen besseren Überblick über die aktuellen Geschäfte des Gemeinderates verschaffen. Die Gemeindeverwaltung

Vorstellung Projekt Frauentreff Lange Heid am 22. Februar Am Montag, 22. Februar 2016, findet in der Gemeindebibliothek im Einkaufszentrum Gartenstadt von 19.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr eine öffentliche Präsentation des Projekts «Frauentreff Lange Heid – Bewegung integriert» im Rahmen einer Projektwerkstatt der FHNW in Zusammenarbeit mit den Sozialen Diensten der Gemeinde Münchenstein statt. Eine Studiengruppe stellt das in Zusammenarbeit mit Migrantinnen entwickelte integrative Projekt gemeinsam mit der Leiterin der Familienberatung der Gemeinde Münchenstein der interessierten Bevölkerung vor. Der Eintritt ist frei. Soziale Dienste

Gemeindesteuern 2016 Die Gemeindesteuern 2016 werden am 31. Oktober 2016 zur Zahlung fällig. Vorauszahlungen werden bis zur Fälligkeit mit 0.2 % verzinst. Dieser Vergütungszins ist steuer- und verrechnungssteuerfrei. Auf Steuerbeträgen, die erst nach dem Fälligkeitstermin entrichtet werden, ist ein Verzugszins von 6.0 % zu entrichten. Einzahlungsscheine können mittels Talon auf der Vorausrechnung oder auf der GemeindeWebsite www.muenchenstein.ch im OnlineSchalter bestellt werden. Abteilung Finanzen & Ressourcen

Der Feuerstoss wird in Brand gesetzt: Kinder und Erwachsene trotzten der Kälte und brachten am Sonntag Licht ins Dunkel.

Ein Fasnachtsfeuer mit Abenteuer-Romantik. Die Münchensteiner wissen ihren Brauch zu verschönern. Bea Asper

A

m Banntag darf sich der Bürgerrat oft freuen über einen Ansturm von mehreren hundert interessierten Münchensteinern. Ganz so viele zählte Bürgerpräsident Clive Spichty am Fasnachtsfeuer (noch) nicht. Die Bestrebungen jedoch, den eingeschlafenen Brauch wieder zu beleben, sind auf gutem Weg. «Wir planen mit einer Anlaufzeit von ein paar Jahren», sagte Spichty, «und natürlich ist die Teilnehmerzahl wetterabhängig.» Doch trotz der nassen Kälte fand sich eine grosse Schar Münchensteiner beim Schulhaus Löffelmatt ein zur nächtlichen Abenteuer-Romantik. Gemeinsam nahm man den Aufstieg unter das gute Schuhwerk – zuerst durch die beleuchteten Häusergassen, dann ins Dunkle auf dem idyllischen Pfad durch den

Dies ist der spannende Titel für das aktuelle Krimi-Lustspiel des Riehener Senioren-Theaters, welches am 1. März um 15 Uhr in der Stiftung Hofmatt sein Gastspiel aufführt. Seit 1982 gibt es sie, die Wanderbühne der Theater angefressenen Senioren. Die Idee ist, den Senioren, die nicht mehr ins Theater können, das Theater ins Haus zu bringen.

Ausgerechnet in eine Seniorenresidenz flüchtet in diesem Krimi-Lustspiel der Dieb Kurt Schwarz mit seiner Beute. Was ihm dort alles passiert, können Sie am besten selbst miterleben. Wir freuen uns über Ihren Besuch in unserem neu entstandenen Gebäude, welches wir auch in Zukunft für Gäste öffnen möchBarbara Reinhard, ten. Kollekte.. Leitung Veranstaltungen

Zuckersüsser Schokokuss Fleissige Helfer hatten am Nachmittag das Brennholz ausgeklügelt aufgeschichtet, sodass sich die Flammen rasch ausbreiteten und zu einem lodernden Feuer sich entwickelten. Fasziniertes Staunen und tiefsinnige Gedanken begleiteten die Funken hinaus in die Atmosphäre mit Wünschen, Hoffnungen und der Sehnsucht nach dem Frühling. Mit dem Fasnachtsfeuer macht man dem Winter den Garaus. Aufgetankt mit Wärme und Gemeinschaftsgefühl machte sich die Schar frohen Mutes auf den Rückweg runter ins Dorf, jetzt ausgerüstet mit hell leuchtenden Fackeln.

Im gemütlichen Beisammensein und belohnt mit einem zuckersüssen, schaumigen Schokokuss liess man die Fasnachtsfeuer-Feier auf dem Dorfplatz ausklingen und erhaschte einen letzten Blick auf das hell leuchtende Feuer, welches hoch oben in der Gipfelgrube noch immer über Münchenstein wachte.

Es brennt: Das Fasnachtsfeuer.

FOTOS: B. ASPER

BÜRGERGEMEINDE

Münchensteiner Bilderbogen: Unsere Schule

STIFTUNG HOFMATT

Diamante und Bettsogge

frisch duftenden Wald. Man hörte die Geräusche der sich bewegenden Regenkleidung und beim Auftreten das Knacken der am Boden liegenden Äste, die vom stürmischen Wind von den Bäumen gerissen worden waren. Die Kinder unterbrachen das fast Gespenstige mit einem Lachen, die Erwachsenen machten Gespräche zum Begleiter der Wanderung. Das Erreichen der Gipfelgrube wurde belohnt mit einem prägenden Moment. Gemeinsam entzündete man das Fasnachtsfeuer und entsandte Wärme und ein wunderbares Licht.

Das alte Dorfschulhaus im einstigen Haus «Zum Schwanen». Wann immer Felix Brodbeck als Bürgergemeinde-Archivar und Dokumentalist an einem seiner beliebten BilderbogenAbende in der Trotte ausgewählte Fotografien, Dorfansichten oder andere Belege aus lange vergangener Zeit präsentiert und kommentiert: Diese Bilderreisen in die Vergangenheit sind immer höchst anregend und unterhaltsam, Erinnerungen

werden wach, oder es ergeben sich interessante Vergleiche zwischen dem Damals und dem Heute. Der Bilderbogen-Abend vom 1. März wird erneut mancherlei Vergleichsmöglichkeiten anbieten, wenn das Thema «Schule, Schüler und Schulwesen» heisst. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass um 1905 ein Lehrer für die Heizung des Schulraums zuständig war und dafür mit 20 Franken entschädigt wurde – pro Jahr? Wie hielt man es seinerzeit mit den Klassengrössen, wie war das Schuljahr gegliedert, wie hat sich das Schulwesen in Münchenstein im Verlaufe der Zeit verändert? Gewiss werden Klassenfotografien von anno dazumal viel Vergnügen bereiten. Vielleicht kommt einem da ein Mädchen in seiner braven Schul-Schürze und mit stramm geflochtenen Zöpfen bekannt vor – oder man erkennt im Buben in den kurzen Hosen und dem fast kahl geschorenen Kopf den eigenen Vater oder

gar den Grossvater? Schule, Schüler, Schulwesen: Eine spannende Bilderbogen-Lektion. Nicht versäumen! Für die Kulturkommission, Meta Zweifel


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MÜNCHENSTEIN

GEMEINDEWAHLEN 2016

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FDP in die Gemeindekommission

Turnen beim DTV macht Spass

Neben den Gemeindeversammlungen ist die Gemeindekommission das wichtigste Gremium, welches die Geschäfte des Gemeinderates kritisch unter die Lupe nimmt. David Meier (FDP) Dabei geht es nicht primär um Kritik, sondern um ein konstruktives Gegengewicht zur Exekutive und Bindeglied zum Souverän, dem Stimmbürger. Die Gemeindekommission hat deshalb innerhalb der Gemeindepolitik eine gewichtige Stellung. Um so wichtiger ist es, dass diese Kommission ausgewogen zusammen gesetzt ist. Mit den Bisherigen Sandra Guex, Urs Gerber und Markus Reich ist die Politik der FDP dort aktuell gut vertreten. Ich bitte Sie,

Im Moment sind die Zeitungen voll mit Leserbriefen zum Thema Wahlen. Diese sind sehr interessant und spannend zu lesen. Hier möchte ich aber meine Gedanken wieder mal einem ganz anderen Thema widmen: Letzten Freitag durften wir vom Damenturnverein unsere GV im Saal der Stiftung Hofmatt durchführen. Insgesamt kamen 42 Frauen; von der jungen Mutter bis zur 90-jährigen Seniorin sind bei uns alle dabei. Der Vorstand stellte den Antrag, den Beitrag bei den Mädchen von jährlich Fr. 70.– auf Fr. 80.– zu erhöhen. Dieser Antrag wurde fast einstimmig angenommen. Die Mädchen erhalten für diesen doch immer noch sehr bescheidenen Jahresbeitrag tolle Stunden. Sie turnen jeweils am

liebe Stimmbügerinnen und Stimmbürger, unterstützen Sie uns auch bei diesen Wahlen, damit die liberale, konstruktive und wirtschaftsfreundliche Kraft in Münchenstein weiterhin gut in der Gemeindekommission vertreten ist. Mit ihrer Unterstützung kann unsere Politik sogar noch besser einfliessen. Deshalb empfehle ich Ihnen nicht nur die Bisherigen, sondern ebenfalls unsere neu antretenden Kandidierenden: Dominic Degen, Michael Gerber, Raffaello Masciadri, David Meier und Simon Ursprung. Möchten Sie gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ein prosperierendes aufgeschlossenes Münchenstein? Ja? Dann wählen Sie FDP.Die Liberalen in die Gemeindekommission. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. David Meier, Präsident FDP Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016

Mut zum Aufbruch Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Kanton und Gemeinde geben laufend mehr Geld, aus als sie einnehmen. Die Reserven schmelzen dahin, die Schuldenberge Daniel Altermatt steigen. Obwohl (GLP) die Zinsen heute extrem tief sind: Schulden sind immer noch das teuerste Geld. Und sie blockieren uns für die Zukunft. Als kleiner Unternehmer kenne ich diese Situation: Irgendwie muss man Einnahmen und Ausgaben wieder ins Lot bringen. Mit Mut, neuen Ideen und

Angeboten, neuen Strukturen – und natürlich auch Glück – versuchen wir dann vor allem neue Einnahmen zu erzielen. Für die öffentliche Hand ist das schwieriger: Die Steuerschraube ist schon angezogen, Gebühren sind im Ansatz eher asozial – und traditionelles Sparen ist meist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Der Versuch, Erreichtes zu bewahren, birgt die Gefahr, endgültig ins Loch zu fallen. Bleibt nur mit Verändern von Strukturen Mehrwert zu schaffen, dabei die öffentliche Hand zu entlasten und gleichzeitig zusätzliche Steuern zu ermöglichen. Umbauen, also, keine Schnellschüsse, aber vorwärts machen. Das erfordert Mut, die bekannten Wege zu verlassen. Das erfordert die nötige Zeit, um die Möglichkeiten und Risiken aus zu loten. Und es erfordert Kraft, das Ganze durch zu ziehen. Wollen wir es versuchen ? Daniel Altermatt Gemeinderatskandidat und auf Liste 11, Grünliberale

GEMEINDEWAHLEN 2016

Sergio Viva in den Gemeinderat Gemessen an der Dringlichkeit der heutigen gesellschaftlichen Probleme müssten die Grünen in jeder Gemeinde mit mindestens einer Person im Gemeinderat und Sergio Viva proportional dazu (Grüne) in der Gemeindekommission vertreten sein: Und zwar nicht nur im Kanton Baselland, sondern weltweit. Als Grüner der ersten Stunde kann ich in vielen Politikbereichen mit der Entwicklung unserer Region in den vergangenen 30 Jahren einigermassen zufrieden sein. Ideen, die einst als Utopien verschrien waren, sind salonfähig geworden, zum Wohl der Region. Ich denke da an Tempo 30; die Förderung des ÖV, erneuerbarer Energien; eine Spitalplanung, die den Rahmen nicht mehr sprengt; eine Raumplanung, die den sorgfältigen Umgang mit dem Bo-

den endlich zur Pflicht macht etc. Alle diese kleinen und grösseren Erfolge sind uns nicht einfach zugefallen, sondern mussten beharrlich erarbeitet werden. Als grosser Gegner erweist sich allerdings die Globalisierung, welche unsere Konsumgesellschaft in noch nie da gewesenem Masse anheizt. Mit verheerenden Folgen, welche je länger je mehr auf uns zurückwirken: Etwa in Form von Flüchtlingsströmen, wie man am Beispiel von Syrien relativ leicht aufzeigen kann. Dort sorgte die Klimaerwärmung für Missernten, Versorgungsengpässe. Die Folge war politische Destabilisierung, Krieg und Exodus vieler Menschen aus der angestammten Heimat. Diese globalen Probleme werden sicher nicht in der Gemeinde gelöst, aber eine Welt, in der jede Gemeinde mindestens einen grünen Gemeinderat hätte, würde bestimmt anders aussehen: Darum fangen wir doch am besten gleich mit Sergio Viva in Münchenstein an! Christoph Frommherz, Vizepräsident Grüne Baselland

LESERBRIEF

Verein «Mitten unter uns» Viele von Ihnen kennen den Verein «Mitten unter uns» noch nicht. Da ich selber seit einem halben Jahr aktiv mit dabei bin, möchte ich meine Erlebnisse gerne mit Ihnen teilen. Es geht darum, dass Kinder aus fremdsprachigen Familien einmal in der Woche sprachlich und kulturell integriert werden. «Mein» Mädchen kommt aus Somalia. Die Kleine ist vier Jahre alt und sehr lebhaft. Jeden Donnerstag-Nachmittag springt sie mir freudig entgegen. Für sie bin ich «Fau Isabell», eine Mischung aus Lehrerin, Mutter und Freundin. Für mich ist sie ein Sonnenschein. Unsere gemeinsamen Erlebnisse sind sehr vielfältig. Sie liebt es, im Garten zu helfen, Kuchen zu backen, mit unserem Nachbarsmädchen Trampolin zu springen, Memory zu spielen und vieles mehr. Einer der tollsten Ausflüge mit ihr waren der Besuch des Skulpturenwegs in Reinach, bei dem auch ihr Bruder mitkam, mit anschliessendem Wurst-Braten – und dies im Dezember. Beim ersten Schnee kurvten wir zusammen die Schlittelpiste von Wasserfallen herunter. Und letztes Mal war sie fast nicht mehr aus dem «Gitterli»-Bad zu bekommen. Unterdessen spricht sie recht gut Deutsch und es macht mir Freude, ihre Familie wenigstens einmal die Woche entlasten zu können. Das ist wahre Integration. Alle welche nun «gluschtig» geworden sind und sich vorstellen können, als Gotte oder Götti ehrenamtlich einem Kind ein paar Stunden zu schenken, dürfen sich jederzeit an das Rote Kreuz Baselland in Liestal wenden. Auch ich gebe gerne weitere Auskünfte dazu. Isabelle Viva

Freitag-Abend. Bei den Damen, Frauen und Seniorinnen bleibt der Jahresbeitrag bei Fr. 150.–; auch dieser Beitrag ist in Anbetracht dessen, was man dafür erhältsehr klein. Wir haben supertolle Turnstunden (jeweils Montag um 20 Uhr), gesellige Anlässe, Weekends im Schnee und im Sommer zum Wandern. Wir sind ein Haufen aufgestellter Frauen, so kann man bei uns jede Menge Freundschaften schliessen; selber schuld, wer noch nicht dabei ist. Nach der GV offerierte der Verein wie immer ein Nachtessen. Diesmal wurde uns vom chinesischen Koch ein leckeres Menu hingezaubert. Damenturnverein MünchensteinNeuewelt, Viva Isabelle

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Hunger stoppen! Die Spekulationsstopp-Initiative will, dass Banken und Versicherungen nicht mehr auf fallende oder steigende Lebensmittelpreise wetten können. In den letzten Jahren gab Adil Koller (SP) es einige Preisblasen, die unter anderem durch solche Spekulation entstanden. Das sagen einige Studien, zum Beispiel jene der Weltbank, welche nicht unbedingt gerade als linke Organisation bekannt ist. Steigen die Preise so stark an, können sich viele Menschen auf der anderen Seite der Welt Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. «Endlich eine Initiative der Linken, die ich vollends unterstützen kann». Diesen Satz höre ich immer wieder von Mitteoder Rechtswählern, wenn ich mich auf

der Strasse aktiv für diese Initiative einsetze. Dass die Gegenkampagne «Typisch JUSO» als einziges «Argument» auf ihre Plakate schreibt, ist schade und schwach. Und es zieht nicht. Die Initiative ist unglaublich breit abgestützt. Viele Bäuerinnen, Pfarrer, Hilfswerke, aber auch Ökonominnen und ehemalige Spekulanten sagen Ja zur Initiative, weil ein Verbot in der Schweiz einigen Einfluss hätte: Je nach Schätzung läuft etwa ein Drittel der Spekulation auf Nahrungsmittel über die Schweiz. Und auch die EU und die USA planen härtere Regulierungen oder haben diese bereits eingeführt. Mit dieser Initiative tragen wir unseren Teil dazu bei, dass Menschen weniger hungern müssen, weil es weniger grosse Preisschwankungen gibt. Genug ist genug. Mit Essen wird nicht gespielt. Game over! Adil Koller, Co-Präsident SP Baselland

GEMEINDEWAHLEN 2016

Die beste Demokratie der Welt? Gemäss einer Studie der Universität Zürich liegt die Schweiz im Vergleich mit 29 etablierten Demokratien nur auf Rang 14. Mit ein Grund für das relativ schlechte AbPatrick Rickenbach (SP) schneiden ist, dass sich die politische Partizipation sowohl bei Wahlen als auch bei Abstimmungen auf einem sehr niedrigen Niveau befindet und sich ein grosser Teil der Schweizerinnen und Schweizer nicht an der Politik beteiligt. Nutzen Sie am 28. Februar Ihr demokratisches Recht, wenn kommunale Wahlen und auf eidgenössischer Ebene wichtige Abstimmungen stattfinden. Die SP empfiehlt sich für den Gemeinderat Münchenstein mit dem bisherigen Lukas Lauper und der neuen aber sehr erfahrenen Kandidatin Jeanne Locher. Auch für die Gemeindekommission kandidieren engagierte und motivierte Persönlichkeiten, darunter etwa unsere Fraktionspräsidentin im Landrat, Miriam Locher, und der Co-Präsident der SP Baselland, Adil Koller. Patrick Rickenbach, Gemeindekommissionskandidat SP

GEMEINDEWAHLEN 2016

Starke, motivierte Lehrkräfte Lehrpläne, Fremdsprachen auf Primarschulniveau, Computer auf der Unterstufe. Diese und viele weitere Stichworte aus dem Schulbereich sind alles sehr wichtige TheCatherine Regez men, die kompe(SP) tent diskutiert werden müssen. Aber mal Hand auf Herz: Ein guter Lehrplan ist nur die Grundlage. Er führt nur zu guten Resultaten, wenn die Lehrperson es schafft,

eine gute Beziehung zu den Schulkindern aufzubauen und die Inhalte motiviert zu vermitteln. Deshalb ist die gute Auswahl und Führung der Lehrkräfte oberste Priorität. Die Lehrkräfte müssen kompetent, motiviert und stark sein. Und damit sie auf lange Zeit auch gute Arbeit leisten, müssen die Rahmenbedingungen wie Arbeitsumgebung, Kollegium, Infrastruktur und Schulleitung gut sein. Ich werde mich in den kommenden vier Jahren im Schulrat erneut genau dafür einsetzen, damit wir in Münchenstein unseren Kindern eine gute Schule anbieten können. Catherine Regez, Schulrätin


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

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EIDG. ABSTIMMUNG

GEMEINDEWAHLEN 2016

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Ja zur Spekulationsstopp-Initiative

Pflicht oder Privileg?

Unterwegs in die Zukunft!

Neulich am Mittagstisch: Meine kleine Nichte schiebt ihr Essen auf dem Teller von links nach rechts und fängt an Türmchen zu bauen, worauf ihre dreijährige Miriam Locher Schwester ganz (SP) energisch zu ihr sagt «He, mit em Ässe schpilt me nid!» Genau, recht hat sie! Schon von klein auf lernen die meisten Kinder, dass Nahrungsmittel wertvoll sind und dass viele Menschen auf unserem Planeten nicht genug zu essen haben. Am 28.2.16 haben nun wir alle die Möglichkeit, dem

Liebe Münchensteinerinnen und Münchensteiner. Am 28. Februar wählen wir die Rats- und Kommissionsmitglieder unserer Gemeinde. Ist das Henjo Göppert Abstim(parteilos) men/Wählen für mich als Stimmbürger nun eher eine Pflicht oder ein Privileg? Für mich ist die Antwort klar: sowohl als auch. Aufgewachsen im «grossen Kanton» war der Blick über den Rhein immer auch etwas mit Sehnsucht nach Mitbestimmung verbunden. Galt und gilt noch heute die direkte Demokratie der Schweiz als Vorbild für ganz Europa. Mitbestimmen und mitgestalten zu können, auch im so genannten kleinen Rahmen, auf Gemeindeebene, ist nicht überall selbstverständlich. Damit Münchenstein auch für unsere Kinder «e guets Pflaschter» bleibt, ist es mir als Einwohner Münchensteins ein grosses Anliegen, mich für eine positive Entwicklung unsere Gemeinde zu engagieren. Deshalb werde ich selbstverständlich meine Stimme abgeben. Zusätzlich lasse ich mich für die Gemeindekommission aufstellen. Geben auch Sie Ihre Stimme ab und gestalten Sie damit die Zukunft Münchensteins. Henjo Göppert (Liste 2, parteilos)

Schön war’s: Die Senioren blicken am 24. Februar auf die Toggenburg-Reise zurück.

Spiel mit Nahrungsmitteln auf einer anderen Ebene, nämlich dem Spekulieren damit an den Börsen, ein Ende zu setzen. Die Spekulationsstopp Initiative verlangt, dass Finanzspekulation auf Lebensmittelpreise verboten wird. Es ist an der Zeit, die Lotterie mit dem wichtigen und elementaren Wertstoff für so viele Menschen, zu beenden. Genau dieser Handel ist für viel Leid und Hungerkrisen in den Entwicklungsländern mitverantwortlich. Der jetzige Zustand ist unhaltbar. Für mich ist klar, ich stimme Ja zu dieser wichtigen Initiative! Game over, denn mit Essen spielt man nicht! Miriam Locher, Landrätin und Kandidatin Gemeindekommission Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016

Grünes Pflaster Vor vier Jahren bei den letzten Gemeinderatswahlen wurde uns von einem überparteilichen rechtsbürgerlichen Komitee versprochen, alles besser zu machen und gleichzeitig Sergio Viva die Steuern zu (Grüne) senken, sollten sie gewählt werden. Machen wir uns nichts vor. Die Fixkosten sind gegeben, sodass die Gemeinde nur über einen kleinen bescheidenen Restbetrag frei verfügen kann. Wahlpropaganda mit Versprechungen dieser Art nützt nichts, wenn man sie nicht einhalten kann. Als glücklich Verheirateter und Vater von drei Jugendlichen ist es mir ein Anliegen, die vorhandenen Mittel in unserem Haushalt so einzusetzen, dass alle

Familienmitglieder fair behandelt werden und niemand zu kurz kommt. Dies gilt übrigens auch im Geschäftsleben, wo ich als Bauherrenvertreter bereits mehr als 500 Mio. vorwiegend für Wohn-Neubauten und -Sanierungen treuhänderisch einsetzen durfte. Zudem produziere ich privat auf gemieteten grösseren Dächern sauberen Fotovoltaikstrom für mehr als 200 Haushalte. Dies ist mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz; Taten statt Worte. Als erfahrener «Bauprofi» würde ich im Gemeinderat gerne mein Fachwissen weitergeben und die vorhandenen finanziellen Mittel optimal für das Wohl der Gemeinde einsetzen. Münchenstein als gutes und hoffentlich auch grünes Pflaster hat es verdient, einen «grünen» Gemeinderat zu erhalten. Packen Sie Sergio Viva diese Chance. Grüne Münchenstein Kandidat Gemeinderat

EIDG. ABSTIMMUNG

Sicherheit für weisse Schafe? Ende Monat stimmen wir über die Durchsetzungsinitiative ab. Mit der automatischen Ausweisung krimineller Ausländern (kriminelle Ausländerinnen sind Ursula Lüscher wohl mitgemeint) (SP) will die SVP für unsere Sicherheit sorgen. Für die Sicherheit von uns weissen, stimmberechtigten Schafen. Sicherheit aber entsteht nicht durch eine Zwei-Klassen-Justiz, bei der selbst integrierte Secondos und Secondas oder ausländische Fachkräfte für kleinere

Vergehen ausgewiesen werden könnten. Eine Gleichbehandlung von schweren und Bagatelldelikten würde die Verfassung und die Menschenrechte verletzen. Eine Strafe muss in einem nachvollziehbaren Verhältnis zur begangenen Tat stehen – und zwar für weisse und für schwarze Schafe gleichermassen. Liebe Leserin, lieber Leser, diese menschenunwürdige und beschämende Durchsetzungsinitiative untergräbt das Fundament der schweizerischen Demokratie. Wer dazu Nein sagt – unabhängig von der eigenen politischen Einstellung – wehrt sich gegen die Entmachtung von Parlament und Gerichten und setzt sich damit für die eigene Sicherheit ein. Ursula Lüscher Gemeindekommissionskandidatin SP

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch. Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball für Jugendliche ab 12 Jahren. Montag 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch 20.00 Uhr, Turnhalle Loog, Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Michel Wellig, 079 430 91 49. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP

Christlich-demokratische

Volkspartei

Mün-

chenstein. Kontakt: Susanne Suter, Zelgweg 41, 4142 Münchenstein, Tel. 077 424 67 87, E-Mail: cvp.mstein@gmail.com Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vitawellness.ch Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Erwin Streit, Tel. 079 356 80 37, EMail es@streitimmob.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, Postfach 911, 4142 Münchenstein.

Plattner, Kirchenentwickler, über die Baselbieter Kirchgemeinden? Wie sehen Christinnen und Christen in anderen Ländern und Kontinenten ihre Zukunft? Und wie ist es mit uns: Was für eine Kirche wünschen wir uns hier in Münchenstein? Der Abend ist als Workshop gestaltet. Neben kurzen Impulsen gibt es Zeit zu Diskussion und Austausch. Herzliche Einladung! Reformierte Kirchgemeinde Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein Rückblick Seniorenferien Toggenburg 2015 Mittwoch, 24. Februar, 14.30–16.00 Uhr Workshop «Unterwegs in die Zukunft» Mittwoch, 24. Februar, 19.00–21.00 Uhr Beide Anlässe im ref. Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Kaufen Sie zwei Autos? In der Schweiz sind Hauptstrassen nicht richtungsgetrennt. Auf ihnen kann wie im Gotthardtunnel mit Tempo 80 gefahren werden. Auch auf der San Bernardino-Route hat es kaum richtungsgetrennte Abschnitte, und es kommt immer wieder zu schweren Unfällen. Sollen diese Strassen deshalb wie der Gotthard ausgebaut werden? Der Bau der zweiten Röhre hat nur ein Ziel: Ausbau des LKW-Verkehrs. Er ist heute schon oft unnötig. Wozu braucht es polnische LKWs, die Neuwagen durch die Schweiz in den Süden transportieren? Zudem sind die durch LKWs verursachten Schadstoffe schädlich für Ungeborene, Kinder und Erwachsene (vgl. z. B. Latzin P. et al.). Wenn die zweite Röhre gebaut sein wird, wird die Lastwagenlobby nichts unversucht lassen, um Gesetz und Verfassung abzuändern, damit auch die zweite Röhre, anders als heute versprochen, zweispurig befahren werden kann. Auch Bundesrätin Leuthard musste das kürzlich öffentlich zugeben. Wer kauft ein zweites Auto ausschliesslich für den Fall, dass das erste vorübergehend kaputt ist? Mit einem Ja zur zweiten Röhre würde genau das bewilligt. Liebe Stimmbürger, sagen Sie Nein zur zweiten Röhre, sagen Sie Nein zu zwei Milliarden Subventionen für die LKW-Lobby. Dieses Geld wird, wenn man die Einnahmen des Bundes betrachtet, bei der AHV oder beim Gesundheitswesen fehlen. Wählen Sie auf Gemeindeebene die Grünen in die Gemeindekommission (Liste 7) und in den Gemeinderat (Sergio Viva). Sie garantieren für eine zukunftsorientierte Finanz- und Umweltpolitik. Arnold Amacher Grüne Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016

Lösungsorientiert in die Zukunft! Wo steht Münchenstein in 10 Jahren? Was können wir zu einer positiven Entwicklung beitragen? Wir können mitbestimmen, indem wir am 28. Februar wählen. Unsere Simon Ursprung Stimme zählt. (FDP) Auf Münchenstein kommen in den nächsten Jahren spannende und komplexe Herausforderungen zu. Die Gemeinde ist durch ihre stadtnahe Lage und optimale Infrastruktur für neue Einwohner äusserst attraktiv und hätte grosses Wachstumspotenzial. Zudem stehen für grössere Neubauten zahlreiche Areale zur Verfügung, wo

Münchenstein mit guter Planung neue Steuerzahler in die Gemeinde holen könnte. Hier ist ein guter Mix mit bezahlbaren und exklusiven Objekten wichtig. Es braucht Wohnungen für alle Altersgruppen, Einzelhaushalte und Familien. Mit dieser idealen Ausgangslage könnten wir den Finanzhaushalt aufbessern und alle davon profitieren. Um dies umzusetzen, braucht es im Gemeinderat und in der Gemeindekommission lösungsorientierte, weitsichtige und nachhaltige Entscheidungen. Dafür stehen Heidi Frei und David Meier mit Ihren Ideen und Ihrer Persönlichkeit. Darum wählen Sie die beiden in den Gemeinderat und werfen Sie die FDP-Liste für die Gemeindekommission ein! Simon Ursprung, FDP

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

anschliessend bis 20.30 eucharistische Anbetung

Sonntag, 21. Februar 9.00 Dorfkirche, anschliessend Chillekaffi im Gruethuus 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Tabitha Walther. Kollekte: Haus der Religionen

Mittwoch, 24. Februar 9.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 19.00 Arlesheim: Bibelabend im Domhof

Anlässe: Dienstag, 23. Februar 14.00 KGH, Kreativgruppe Mittwoch, 24. Februar 14.30 KGH, Seniorennachmittag 19.00 KGH, Workshop Unterwegs in die Zukunft Donnerstag, 25. Februar 14.00 KGH, Arbeitskränzli 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 20.–26. Februar Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 96 77

Donnerstag 25. Februar 15.30 Gottesdienst im Altersheim Hofmatt 18.30 Konzert in der Kirche mit Christian Müller

Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst/Kindergottesdienst

Eckstein Birseck

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org

2. Fastensonntag:

Sonntag, 21. Februar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei

Samstag, 20. Februar 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch

Tauschen Sie gerne Erinnerungen an gute Erlebnisse aus? Oder sind Sie eher der visionäre Typ und denken gerne über die Zukunft nach? Wir laden Sie zu zwei Anlässen ein, in denen wir sowohl zurückblicken als auch nach vorne schauen. Am Mittwoch, 24. Februar, 14.30 Uhr im KGH, findet unser Seniorennachmittag statt. Wir blicken zurück auf die Seniorenferien 2015 in Alt Sankt Johann. Mit der Toggenburger Version von «Wer wird Millionär?» testen wir Ihr Wissen. Zu gewinnen gibt es einen echten Toggenburger Schlorzifladen – Mitmachen lohnt sich! Ebenfalls am Mittwoch, 24. Februar, 19 Uhr im KGH, organisieren wir eine Zukunftswerkstatt. Was denkt Roland

Sonntag, 21. Februar 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Kollekte: Weltgruppe Arlesheim Haiti und Andhen

SERGIO VIVA IN DEN GEMEINDERAT LISTE 7 IN DIE GEMEINDEKOMMISSION

Dienstag, 23. Februar 18.30 Firm-up: Film zum Thema «Sterben und Tod» 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier,

Wir bieten zwei Veranstaltungen mit gleichem Thema zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. Tel. 061 411 58 90


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Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH

«Mit drissig durch’s Dörfli schliiche»

www.dornach.ch info@dornach.ch

5-Zimmer Wohnung zu vermieten Schmiedegasse 27 Die Einwohnergemeinde Dornach besitzt eine Liegenschaft an der Schmiedegasse 27, in welcher per 1. Mai 2016 eine 5-Zimmerwohnung zu vermieten ist. Mietzins: Fr. 1’500.- inkl. Nebenkosten Die Wohnung wird nur an Personen/Familien vermietet, die ein jährliches Einkommen von max. Fr. 70’000.- und ein max. Vermögen von Fr. 100’000.- haben. Sollten Sie Interesse haben, so melden Sie sich bitte bei der Einwohnergemeinde, Tel. 061 / 706 25 00, und für eine Wohnungsbesichtigung bei Frau van Dijck unter Tel. 079 / 205 70 81. Einwohnergemeinde Dornach

Die interGGA sucht Verwaltungsratskandidaten Die interGGA sucht zur Ergänzung und Unterstützung des 5-köpfigen Verwaltungsrates neue Kandidatinnen und Kandidaten für den Verwaltungsrat. Falls Sie Interesse haben, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an die Sekretärin Frau Katrin Bayer des Verwaltungsrates (bayer@intergga-ag.ch). Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Inserat auf der Inseratenseite. Verwaltungsrat interGGA

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baugesuch Bauherr: Genossenschaft Sophie Stinde, Oberer Zielweg 34, 4143 Dornach – Bauobjekt: Gartenhag – Architekt: oak GmbH, Oberer Zielweg 34, 4143 Dornach – Bauplatz: Gempenturm-

strasse 1–7, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1693 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3.3.2016

Amtliche Publikationen

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Baupublikationen Bauherrschaft: Isabel + Markus Göller / Peschke, Rüteliwaldweg 4, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Aufstockung über best. Carport – Bauplatz: Rüteliwaldweg 4, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3860 Bauherrschaft: Anita + Patrick Willers, Oberdorfstrasse 13, 4146 Hochwald – Bauob-

jekt: Neubau EFH mit sep. Garage – Bauplatz: Chaletweg, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3556 Planauflage: Gemeindesekretariat Hochwald, sowie Montag 19 - 20 Uhr bei der Baukommission. Einsprachefrist: bis 03. März 2016

Haarige Gäste aus Kaiseraugst: Grossstadtchnulleri, dahinter die Beschränkte aus Aesch.

Guggen dominierten die wie stets leicht verspätete Fasnacht in Oberdornach. Petrus hielt sich mit Regen zurück, sodass fast bis zum Ende des Umzugs Fasnächtler und Zuschauer verschont blieben. Thomas Brunnschweiler

U

Fasnachtstradition noch jung ist und es mit den Ruinenarre nur eine Gugge gibt, setzte das Komitee auf Guggen von nah und fern. Neben den Graffitti-Spukkern aus Reinach, den Revoluzzern aus Aesch und den Chaote aus Basel waren auch die Schwarzbuebeschränzer aus Nuglar und die Grossstadtchnulleri aus Kaiseraugst anwesend. Andere Guggen stammten aus Fribourg, Rapperswil, Bichwil-Oberuzwil, Selzach und Oftringen. Auch die Sau Glogg Gugga aus Köngen (D) und die Querköpf aus Winnenden (D) taten kräftig mit. Über mangelnden Dezibel-Level konnte sich niemand beklagen.

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Motto des Komitees lautete: «Take it easy!», mit dem bereits die Blagette auf das angestrebte Tempo 30 auf der Apfelseestrasse aufmerksam gemacht hatte. «Mit Drissig muesch durch’s Dörfli schliche, per pedes goh wär öbbe s’ Gliche. Die einte sin Kontra, die andere Pro; bi sottige Theme isch’s immer eso», las man. Das Schissdräggzygli der Löchlifligger griff ebenfalls das Tempo-Thema auf und variierte es. D’ Schlobi machten mit ihrem Bollerwagen auf das grassierende Beizensterben aufmerksam: «Willsch z’ Dornach nach em Umzug e Bierli näh, muesch pressiere, denn es wird kei Beizli me gäh...» Der Im-MuClan 2014 machte auf den Schandfleck des Apfelsee-Quartiers aufmerksam, nämlich die Bushaltestelle bei der Werbhollenstrasse, wo offenbar sogar Fernseher und Bürostühle entsorgt werden.

m 14 Uhr riss sogar die Wolkendecke auf und die Sonne schien auf die Umzugsstrecke. Im Jahr 2014 zählte man 23 Formationen, heuer bereits 30. Da im Bäramsle-Dorf die

Blagette mit Tempo-30-Sujet Die Sujets der Dorfpolitik wurden mangels eines eigenen Waggiswagens von den Schissdräggzygli ausgespielt. Das

Grün: Gräppälä-Schränzerin.

Durften in Dornach nicht fehlen: D’ Schwarzbuebeschränzer aus Nuglar.

GOETHEANUM

Meluna, die kleine Meerjungfrau Mit «Meluna, die kleine Meerjungfau» reist das Hamburger Eurythmietheater Orval in seiner jüngsten Produktion diesmal in die italienische Renaissance. Ausgehend von der bekannten Nixengeschichte von Hans Christian Andersen entblättert sich vor den Augen der Zuschauer eine Welt der Wunder: Die Elemente sind in Unordnung geraten, seit die jugendlich-übermütige Nixe Meluna auf den naiven Kaufmannssohn Silvio traf. Ins Spiel kommen dabei der mächtige Unterseeherrscher Pontos, die

griesgrämige Wasserhexe Draghezza, das mitfühlende Seepferdchen Belinda, aber auch ein fröhlich-zänkisches Fischerpaar sowie der Statthalter der süditalienischen Handelsstadt Amalfi – nebst etlichen weiteren Akteuren. Im Gewand eines mystischen Zaubermärchens und mit den Mitteln der Eurythmie, des Schauspiels, von Commedia dell’arte und veritabler Zauberkunst ergibt sich eine turbulente Liebes- und Abenteuergeschichte voller Tragik, Humor und sinnreicher Poesie. Dazu gibt es neapolitanische Weisen, eine Tarantella und italienische Lieder der Renaissance auf der Gitarre, Geige und Flöte, gesungen und von Schlagwerk begleitet. Doch ob zu Land oder zur See, getanzt, gedichtet, gespielt oder gesungen: Immer geht es vor allem um die drängende Frage nach der persönlichen Entwicklung, und ob diese von der eigenen Herkunft bestimmt werden muss. Am Sonntag, 21. Februar, um 16 Uhr im Goetheanum, Grundsteinsaal. Kartenreservierung 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch Marcel Sorge

SPITAL DORNACH

Arterienverschluss und Krampfadern Am Donnerstag, den 25. Februar, von 19 bis 20 Uhr, findet in der Kapelle des Spitals Dornach eine öffentliche Publikumsveranstaltung zum Thema «Arterienverschluss und Krampfadern» statt. Der Eintritt ist frei, im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Eine Einladung/Programm ist an der Porte im Spital Dornach erhältlich. Gefässleiden sind sehr häufige Krankheiten. Akute und chronische Arterienverschlüsse treten meist an den Beinen auf; es können aber auch andere Gefässregionen betroffen sein. Risikofaktoren sind Rauchen, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstö-

rungen. Krampfadern betreffen auch meist die Beine. Ursache ist in 95% eine angeborene Venenwand- bzw. Bindegewebsschwäche. In weiteren ca. 5% sind Krampfadern die Folge von Thrombosen. Dr. med. Daniel Gremmelmaier und Dr. med. Friedrich Hauss, beides Fachärzte für Gefässkrankheiten, informieren Sie in je einem ca. 30 minütigem Vortrag über die Ursachen, Prävention, Diagnostik und Therapie dieser sehr häufigen Gefässleiden. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Dr. Karl Steuer, FMH Innere Medizin und Onkologie-Hämatologie

EIDG. ABSTIMMUNG

Zum Bau des zweiten Gotthardtunnels Bei all den Debatten zum Thema des Gotthard-Strassentunnels fehlte mir immer eine vorausschauende Betrachtung. Jahrzehntelang schaffte es die Basler Regierung, angeführt von den Linken, den Grünen und dem VCS, sich den Verhandlungen mit den Nachbarländern zu widersetzen, um eine gemeinsame Grosszollanlage mit Anschlüssen der Autobahn aller drei Länder zu realisieren. Die über Jahre andauernde Blockadehaltung der Regierung endete darin, dass die französische Behörde aus Frust und Resignation die A35 vor die Tore Basels baute. Und der Verkehr kam, und wie. Nun suchten sich die Transitfahrer den Weg durch die Quartierstrassen Basels. Dies war auch den Gegnern zu viel. Was folgte, war eine Lösung für den Autobahnanschluss, der über den Rhein und unter ganzen Wohnquartieren durchgeführt werden musste. Fazit: Kein Autobahnkilometer in der Schweiz – auch nicht sämtliche Kunstbauten im Alpenraum – war je so

teuer wie die Unterführung Basels. Genau dieses Szenarium droht sich nun auch am Gotthard abzuzeichnen. Schenkt man den Verkehrsplanern der EU und der Schweiz Glauben, nimmt der Landverkehr bis 2050 um 25 bis 30 Prozent zu. Es deutet alles darauf hin, dass die Gegner eines zweiten Strassentunnels mit der «Flaschenhals»-Politik wieder versuchen den Mehrverkehr zu verhindern. Auch hier sind die Folgen klar. Es ist kaum davon auszugehen, dass Ferienreisende von Norden einen Umweg über die österreichischen oder französischen Alpendurchgänge suchen. Man kann sich einfach nicht den Fakten verschliessen. Unter der Prämisse, dass die Staatseinnahmen rückläufig sind, sollte man soviel Geld nicht unüberlegt ausgeben. Der Bau des zweiten Strassentunnels wird aber nie mehr günstiger gebaut werden können als heute, denn er wird kommen (!), ob es den Gegnern passt oder nicht – genau wie in Basel;

wir werden ihn früher oder später bauen müssen. Bruno Schnellmann, FDP Dornach


DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Dornach

se 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

Bibliothek Dornach. Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106, geöffnet: Mittwoch 14.00 –16.00 und 19.00 – 20.00 Uhr, Samstag 10.00 –11.00 Uhr. Ludothek geöffnet: Mittwoch 14.00 –16.00 und 19.00 – 20.00 Uhr.

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann H. Gallati, Dornach, Tel. 061 701 45 86. Turnen: Mittwoch 17–18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe jeden Donnerstag 19.30–21.00 Uhr. Probelokal: Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, Telefon 079 530 04 12, www.maennerchor-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstras-

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KOMMUNALE ABSTIMMUNG

VEREINSNACHRICHTEN

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri.

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Tennisclub Dornach. Saisonspielbetrieb von April bis Oktober auf 3 Sandplätzen mitten im Grünen in Dornach neben der Birs. Juniorentraining (auch für Nicht-Clubmitglieder) Mi 14–16 Uhr, Erwachsenen-Gruppen-Training nach Absprache. Kontaktperson: Claudia Schreiber (Präsidentin), info@tcdornach.ch, Tel. 079 622 60 75, www.tcdornach.ch Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer: MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volleyball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; Aerobic: MO; Yoga: DI; Skiturnen: DO. – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Tempo 30 bringt kein «Stop and Go» Dass die Apfelseestrasse saniert werden muss, dürfte unbestritten sein. Mehr zu reden gibt die Tempo-30-Zone. Was bedeutet das bei der Apfelseestrasse im Speziellen? Die Temporeduktion ermöglicht es, die von den Anwohnern als nötig empfundenen, zusätzlichen Parkfelder zu schaffen. Anders als bei den meisten Quartierstrassen in Dornach, wird dies jedoch nicht zu «Stop and Go»-Situationen» führen, da die Strassenbreite ein Kreuzen von PW’s auch

bei Parkfeldern erlaubt. Nur bei breiteren Fahrzeugen wird dies nicht möglich sein. Die Temporeduktion wird aber auch zukünftig von Bedeutung sein, wenn die Eisenbahnbrücke beim Aescher Bahnhof allenfalls restauriert und verbreitert wird und die Apfelseestrasse plötzlich zur willkommenen Ausweichroute wird. Von den Gegnern der Einführung von Tempo-30-Zonen, wird die grosse Anzahl «blauer Stehlen» ins Feld geführt. Diese Schilder sind die ein-

fachste Möglichkeit, die gestellten Anforderungen an eine Tempo-30-Zone zu erfüllen. Wenn aber, wie bei der Apfelseestrasse eine Totalsanierung vorgenommen wird, können Trottoirausbuchtungen für Strassenquerungen gebaut und die Schilder auf ein Minimum reduziert werden. Aus diesem Grund schlägt der Gemeinderat und die Verkehrskommission die Umsetzung gleichzeitig mit der Sanierung vor. Thomas Gschwind

Katholische Gottesdienste in Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen

Freitag, 19. Februar 15.00 Gottesdienst mit Eucharistie im APH Wollmatt. Nachhaltung für Klara Kunz-Vögtli 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Nachhaltung für Mathilde Bürgi-Kuhn

Sonntag, 21. Februar Kein Gottesdienst

10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum mit Pfarrer Ruedi Stumpf. Musikalische Begleitung durch Organistin Alexandra Weidlich. Anschliessend Kirchenkaffee

Samstag, 20. Februar 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach

Donnerstag, 18. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie

Sonntag, 21. Februar 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Gottesdienst mit Kommunion im Kloster Dornach

Mittwoch, 24. Februar 19.00 Kreuzwegandacht

GOTTESDIENSTE

Mittwoch, 24. Februar 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal

Mittwoch, 24. Februar 19.30 Infoanlass zum Pastoralraum Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag, 21. Februar 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Sonntagschule: Keine im Februar Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00 (* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Sonntag, 21. Februar 9.00 Wortgottesfeier

Sonntag, 21. Februar

Frei + Gaugler SANITÄR HEIZUNG LÜFTUNG

KELSAG Papier- und Kartonsammlung in Hochwald Am Montag, 22. Februar 2016, findet in Hochwald die Papier- und Kartonsammlung im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.


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AGENDA

Donnerstag, 18. Februar 2016 Nr. 07

Samstag, 20. Februar Dornach  «Frau Holle». Ein Märchen der Gebrüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Steh-figuren. Gastspiel der Märchenbühne Die kleine Arche. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 15 Uhr.

Sonntag, 21. Februar Aesch  28. JAP-Brunch mit «His Master’s Choice». Gasthof Mühle. Türöffnung 9.45 Uhr. Konzertbeginn 10.30 Uhr. Reservation 061 753 93 33l Arlesheim  «Der Druide von Iona – eine hybernische Einweihung» von Walter Weber. Mit Rezitation, Gesang und Harfe. Therapiehaus der Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. 16 Uhr. Dornach  «Frau Holle». Ein Märchen der Gebrüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. Gastspiel der Märchenbühne Die kleine Arche. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 11 Uhr.  «Meluna, die kleine Meerjungfrau». Ein süditalienischer Märchenzauber nach Hans Christian Andersen. Eurythmietheater Orval, Hamburg. Thomas Feyerabend, Danuta Swamy von Zastrow, Eurythmie; Marcus Violette, Schauspiel; Roberto Hurtado Salgado, Gitarre; Katja Nestle, Bühne, Kostüme; Julian Hoffmann, Stephan Kraske, Licht; Bettina Grube, künstlerische Mitarbeit; Christoph Gruber, musikalische Beratung; Christoph von Zastrow, Text; Rob Barendsma, Regie. Ab 6 Jahren. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16 Uhr.

Dienstag, 23. Februar Münchenstein  Crashed Net Aesthetics. Filmabend. Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz 1. 20 Uhr. Eintritt frei.

«Meluna, die kleine Meerjungfrau»: Ein süditalienischer Märchenzauber nach Hans Christian Andersen im Goetheanum.

FOTO: ZVG/CHARLOTTE FISCHER

Mittwoch, 24. Februar Münchenstein  «Die Störche der Schweiz – Rückgang und Wiederauferstehung». Vortrag von Peter Enggist, Geschäftsführer Storch Schweiz. Kuspo, Loogstrasse 2. 19 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch

Donnerstag, 25. Februar Dornach  Jugendtheater: «Youth – Containing Dreams No. 2». Premiere. Junges M: 8 Spieler/-innen, Regie: Sandra Löwe. neuestheater.ch, beim Bahnhof. 20 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim  «Zarte Impressionen». Aquarelle von Cécile Huber. Klinik Arlesheim. Haus Wegman (Pfeffingerweg 1), tägl. 8–20 Uhr, Haus Lukas (Brachmattstrasse 19), Mo–Fr 8–18 Uhr. Bis 6. März.

 Kunst besser sehen: Ölbilder von Richard Schmutz. Schaufenster Bitterli Optik, Hauptstrasse 34. Bis 16. März. Münchenstein  «My Boyfriend Came Back From The War. Online since 1996». Die Entwicklung des World Wide Web als Medium und Technologie. HeK, Haus der elektro-

nischen Künste, Freilagerplatz. Mi–So 12–18 Uhr. Bis 20 März.  «Bestiaire». Objekte von RaymondEmile Waydelich. Hirslanden Klinik Birshof, Reinacherstrasse 29. Mo–Fr, 9–19.30 Uhr. Bis März 2016

Erdem Uçar: «Der Himmel über Nebra»

1.

Buchvernissage mit Apéro

Des Kaisers neue Socken, historischer Roman Reinhardt Verlag

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 11. Februar 2016

HELEN LIEBENDÖRFER:

2.

Anita Filippi Hauptstrasse 13 4147 Aesch

LETA SEMADENI:

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

3.

Tamangur Roman, Rotpunktverlag

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 22. Februar 2016, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Etienne Pettit fristet ein Leben als erfolgloser Kleinganove. Für den berüchtigten Patron soll er eine heikle Aufgabe erledigen: Etienne muss die Himmelsscheibe von Nebra – ein unbezahlbares Artefakt – stehlen. Dicht auf der Spur sind ihm der kauzige Kommissär Christoph Lenz und Stefanie Gerber, eine junge Fernsehjournalistin. Wird Etienne Pettit die Himmelsscheibe beschaffen können oder verhindern seine beiden Gegenspieler die Tat? Erdem Uçar, 1987 in Basel geboren, hat an der Universität Basel Wirtschaftswissenschaften studiert. Er arbeitete beim regionalen Fernsehsender Telebasel. Nach ersten Erfahrungen bei dessen Jugendsendung war er als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Moderator tätig. Einleitung: Peter Gill (Staatsanwaltschaft Basel-Stadt)

Lösung 06/2016: Prognose

Veranstaltungsort: Kulturhaus Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel Termin: Dienstag, 23. Februar 2016, 19.30 Uhr (Türöffnung: 19:15 Uhr) Eintritt: Sie sind eingeladen Gratis-Tickets sind im Kulturhaus Bider & Tanner erhältlich. Der Eintritt ist nur mit Gratis-Ticket garantiert. Die reservierten Tickets müssen im Voraus bezogen werden. Vorverkauf: Kulturhaus Bider & Tanner, T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch

1. GIULIA ENDERS: Darm mit Charme. Alles über ein unterschätztes Organ Gesundheit, Ullstein Verlag 2. MERCEDES KORZENIOWSKI-KNEULE: 111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss Stadtführer, Emons Verlag

3. MICHAEL LÜDERS: DONNA LEON: Wer den Wind sät. Endlich mein. Commissario Was westliche Politik Brunettis vierundzwanzigster im Orient anrichtet Fall, Krimi, Diogeues Verlag Politik, C. H. Beck Verlag 4. 4. DAVID PRECHT: ORHAN PAMUK: Geschichte der Philosophie 01. Philosophie Diese Fremdheit in mir Goldmann Verlag Roman, Hanser Verlag 5. 5. BASEL GEHT AUS! 2016: 100 Restaurants neu getestet, DAVID GROSSMANN: Restaurantführer, Gourmedia Kommt ein Pferd in die Bar 6. Roman, Hanser Verlag ANDRÉ AUDERSET: Vo dr 6. Liebi an dr Fasnacht und andere Geschichten «us de FRANZ HOHLER: drey scheenschte Dääg» Fasnacht, IL-Verlag Ein Feuer im Garten Erzählungen 7. Luchterhand Verlag PROZENTBUCH BASEL 15/16 Mit 87 Gutscheinen 7. Gutscheinbuch, HANSJÖRG SCHNEIDER: pro 100 network Hunkelers Geheimnis Der neunte Fall Krimi, Diogenes Verlag 8. ALFRED BODENHEIMER: Der Messias kommt nicht Rabbi Kleins dritter Fall Krimi, Nagel&Kimche Verlag 9. MONIQUE SCHWITTER: Eins im Andern Roman, Droschl Verlag 10. MICHAEL KÖHLMEIER: Das Mädchen mit dem Fingerhut Roman, Hanser Verlag

8. EDITH SCHWEIZER-VÖLKER: Fasnacht ohne Grenzen Maskeraden im Dreiland. Reiseführer zu Fasnachtsbräuchen in der Region Nordwestschweiz – Elsass – Südbaden, Fasnacht, ILV Verlag 9. PETER WOHLLEBEN: Das geheime Leben der Bäume, Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt, Natur, Ludwig Verlag 10. AHMAD MANSOUR: Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen Politik, S. Fischer Verlag

20160218 woz wobanz  

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