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Donnerstag, 11. Februar 2016

108. Jahrgang – Nr. 06

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 12. Februar 2016 Stark bewölkt. Zeitweise Niederschläge, von Schnee in Regen übergehend.

0ºC 7ºC

Samstag, 13. Februar 2016 Weiterhin trübes Wetter mit Niederschlägen. 2ºC 6ºC Sonntag, 14. Februar 2016 Unbeständig. Kurze sonnige Abschnitte möglich. Gegen Abend einsetzender Regen.

4ºC 7ºC

Laufen

3 Der Schachklub für Kinder hat Fahrt aufgenommen. Die Kinder haben schon viel gelernt und sind mit Eifer bei der Sache.

Erschwil

Eine stürmische Narrenzeit Weder Regen noch Sturm konnte die Fasnächtler abhalten, mit vollem Elan den Winter (welchen Winter?) zu vertreiben. Gaby Walther

P

etrus holte ein bisschen nach, was er am 1. Mai verpasst hatte – Regen und Sturmböen liess er über die Fasnacht in Laufen hernieder. Doch das schreckte die Narren nicht ab, ihr Programm durchzuziehen, hatten es doch einige dem Stadtrat übel genommen, dass er wegen Sturmmeldung den

11 Bei den Forstbetrieben kriselt es; das Holz ist immer weniger wert. Bald können diese die Waldwege nicht mehr unterhalten.

Explosiv zum Ersten: Die Nasegrübler sind der Knaller, haben sie doch vom 1. August noch ein paar Raketen übrig.

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letzten 1. Mai abgesagt hatte. So schrieben die Pfluderi-Fäger: Das isch z Laufe schtändig s’Motto. Denn do säge sie alles ab! Das hei mir jetzt richtig satt. Am 1. Mai bliebe mir dähei. D’Chlöpfer bliebe ohni Füür ällei. Mir schlugge dä ufgschtauti Fruscht und hei a dr Fasnacht 1. Auguscht!

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Explosiv zum Zweiten: Pfluderi-Fäger feiern endlich den 1. August. FOTOS: GABY WALTHER

Die Dörli-Spränger-Clique, verkleidet als Wetterfrösche, meinte dazu: Ohni eusi prezisä Prognose, chönnet dir grad alli Märt abblosä

Auch über andere Gemeinden wurde gelästert. So dichteten die NonsensWaggis: Z’Röschenz hei sie free W-Lan welle mache, über das tuet jetzt s ganze Laufetal lache.D’Mamiarmee het rebelliert und dä Seich wie ne Zäpfli abgfiert! Die Chessilochruächä nervten sich über die vielen Baustellen in Grellingen: D’Gmeind duet d’Stross noch Öl abchlopfe, zum d’Löcher i dr Kasse stopfe.

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BRISLACH ACHTUNG am 12. Februar 2016 ist infolge 50 JOHR «AUBAN» Hügli im Bereich Hauptstrasse, Hohle Gasse, Bühlrain sowie Sonnenhof von 6.00 bis 24.00 Uhr mit extrem stark frequentierendem Verkehr zu rechnen. Wir bitten um Glückwunsch

ATO-Bau, Brislach

Die Nenzlinger finden es nicht lustig, dass die Kinder nach Blauen müssen und so war das Motto vom Alperösler: Gumpe, lache und umespringe . . . für das muesch d’Chinge jetz uf Blaue bringe. Natürlich wurden auch Ereignisse über das Laufental hinaus kreativ thematisiert. So waren die Skandale der Fifa und der VW dankbare Narren-Themen und die Zuefallsträffer fanden: Überall isch der Wurm drin. Weitere Fotos zur Fasnacht in Laufen Seite 7.


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Empfehlungen

IMPRESSUM

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LAUFENTAL

Donnerstag, 11. Februar 2016 Nr. 06

LAUFEN

LAUFEN

Die Tiefsinnigkeit in der Sprache der Musik

Mit dem Turm durchbrennen

Ausnahmetalent Orpheus hatte von Apollon, dem Gott der Musik, eine Lyra geschenkt bekommen. Orpheus veränderte die Menschen mit seinem lieblichen Klang, die Pflanzen neigten sich ihm zu und selbst Steine blieben Wie der Sage nach Orpheus mit seiner Musik nicht nur seine nicht mehr reglos, geliebte Eurydike in den Bann zog, sondern die Welt positiv wenn Orpheus veränderte, bewegte das Ensemble Amaranth: (v.l.) Grigory sein SaiteninstruMaximenko (Bratsche), Olga Bernasconi (Harfe), Evgeniya Spalinment erklingen FOTO: BEA ASPER ger (Querflöte), und Sprecherin Astrid Marti. liess. Mit der ganzen Schönheit wie bea. Spitzenmusik nicht abgehoben auf der Sage nach Orpheus die Götter, der Bühne, sondern mitten drin; zwi- Menschen, Tiere und Pflanzen betörte, schen den hochtalentierten Künstlern begeisterten die Künstler von Amaranth und den Zuhörern bildet sich Vertraut- am Freitagabend im Lounge-Konzert heit. Inspiriert von einem Anlass in Zü- ihr Publikum. Ein emotionales Feuerrich machte sich Kulturforum-Präsident werk ging durch den Saal, die Musik Martin Blatter an die Konzipierung. machte die Gefühle der tiefen Liebe von Und einmal mehr spielte dem langjähri- Orpheus und Eurydike spürbar, das Leigen Kulturförderer sein breites Netz- den, als Orpheus seine Geliebte verlor werk in die Hände sowie die räumliche und die Spannung, als er in der UnterNähe zur Regionalen Musikschule. Hier welt um ihre Wiederbelebung rang. reifen aus gemeinsamen Übungsstunden Olga Bernasconi hatte zu Beginn des musikalische Ideen zu grossartigen Konzerts dem Publikum versprochen, Konzerten. Mit den Lounge-Konzerten dass ihre Musikwerke die Menschen offeriert das Kulturforum Laufen der mitnehmen in die wunderbare Welt der Region einen weiteren Kulturleckerbis- Geschichten und Gefühle. Die hochgesen auf sehr hohem Niveau – wie der steckten Erwartungen wurden bei weiAuftritt von Amaranth letzten Freitag tem übertroffen, mit tosendem Applaus klar machte. Olga Bernasconi (Harfe), brachten die zahlreich erschienenen Evgeniya Spalinger (Querflöte) und Gri- Gäste ihre Wertschätzung zum Ausgory Maximenko (Bratsche) drangen druck. Und wie von Bernasconi angemit ihren Stücken tief in die Herzen. In tönt, kam es zum Schluss anders als die Zusammenarbeit mit der Sprecherin As- Sage es gedacht hat. Dank der Kraft der trid Marti nahm das Ensemble das Pu- Musik schafften es Orpheus und Euryblikum mit in die Welt um die Gestalt dike die ihnen gestellte Aufgabe zu erdes Orpheus, dessen griechische Sage füllen und sich zurück auf der Erde die ganz grossen Opern beflügelte. Das überglücklich in die Arme zu fallen.

Der Schachklub für Kinder hat Fahrt aufgenommen. Die Kinder haben schon viel gelernt und sind mit Eifer bei der Sache. Gini Minonzio

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n jedem Laufentaler Dorf soll ein Kinderschachklub entstehen», stellt der lizenzierte Schachtrainer Peter Hug seine Vision vor. Den Beginn hat er in Laufen gemacht. In den Räumen des Jugendzentrums treffen sich nun jeden Montagnachmittag Kinder, um Schach zu lernen. Zum Probekurs haben sich 46 Kinder angemeldet, so Peter Hug. Erfahrungsgemäss werden etwa 35 bis 40 Kinder definitiv im Schachklub eintreten. «Ein

Volle Konzentration: Die Kinder haben die Regeln schnell gelernt.

Züge zeigen und Ruhe einfordern: Peter Hug (Mitte) hat mit den SchachFOTOS: GINI MINONZIO kindern alle Hände voll zu tun.

Eintritt ist jederzeit auch später möglich», stellt er fest. Am Montag erhalten die Kinder nach Niveau getrennt Unterricht. Schon die Allerkleinsten haben Spass am Schach und begreifen die erlaubten Züge recht schnell. Bis sie auch taktisch spielen können, wird es eine Weile dauern, was aber dem Spass keinen Abbruch tut. Hug hat zusammen mit dem Schachlehrer Thomas Häring bei den Anfängern alle Hände voll zu tun, die Züge zu überwachen und für allgemeine Ruhe zu sorgen. Wobei «Ruhe» bei den Dreikäsehochs ein relativer Begriff ist. Hug ist schon froh, wenn niemand laut pfeift oder zwischendurch mit dem eroberten Turm davonrennen will. Hug ist überzeugt, dass Schach den Kindern in der Schule helfen kann. Man lerne sich zu konzentrieren, und Schach verbessere auch das Gedächt-

BRISLACH

VERANSTALTUNG

Fasnachtsumzug diesmal auch mit Schule und Guggenmusik

Fremde Torten im falschen Paradies Michèle Fuchs, Fränzi Madörin, Muda Mathis und Sus Zwick spielen brandneue Lieder, Chansons und rücken längst vergessene Begriffe in helles Licht. Seit fast 30 Jahren hält die Basler Frauenband Les Reines Prochaines freundschaftlich zusammen. In ihrem «Königreich» regieren sie mit Witz, Scharfsinn und Poesie und stellen Frauenbilder und Kunstvorstellungen auf den Kopf.

Der «schmutzige Mittwoch», die Altfasnecht-Zunft, Maskenbälle im einmalig dekorierten «Kreuz» oder das «Narrestübli» machten in vergangen Zeiten die Hornvieh-Fasnacht aus. Wie der Schmutzige Donnerstag zeigte, scheint der heuer erweiterte Kinderfasnachtsumzug immer mehr Fans zu gewinnen. bü. Die Begeisterung über den Brislacher Fasnachtsumzug, welchen der Verein Familienzirkel unter Leitung von «Dätschmeister» Patrick Marzetti initiiert hat, ist an diesem grauen Schmutzigen Donnerstag an der Vielzahl gezückter Handys festzustellen. Vornehmlich Eltern, Grosseltern und Bekannte begleiten auf der ganzen Fasnachtsroute die Spielgruppe, zwei Kindergarten- und neu vier Primarschulklassen, die Gugge «Akkord-Wamser» und den Doyen der Laufner Fasnacht, den bissig-satirischen «Pfaffebärgler» aus Brislach. Dieses Jahr ist er, «so alt und immer no sexy», mit einem fahrbaren Lügendetektor unterwegs: «Aber numme eis isch sicher, jetz bin i parat, für die nechschte Wahle han i ä Lügedetektor für d Plakat.»

nis. Er selber war als Kind so zappelig, dass er die Einführungsklasse besuchen musste. Später hat er eine Schreinerlehre gemacht. Dank dem Schachtraining habe er gelernt, sich zu konzentrieren und so konnte er Architektur studieren. Heute ist Hug FIDE-Instruktor, das heisst ein vom Weltverband lizenzierter Schachtrainer. Nun hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Hug hat nicht nur den Schachklub in Laufen aufgebaut, er bietet auch Ferienlager an. Dabei können die Kinder am Morgen jeweils Schach lernen und am Nachmittag Kampfkunst üben oder ein Ballspiel machen. Und wenn die Kinder ein gewisses Niveau erreicht haben, besteht die Möglichkeit, dem Schachklub Therwil beizutreten. Dort können sie dann an Meisterschaften von der 4. Liga bis zur NLB teilnehmen. www.dieschulschachprofis / 079 608 41 66

LITERATURABEND Freitag, 26. Februar, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach «Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney» Szenische Lesung mit Michael Schacht und Jodok Seidel. Ein sichtbarer Hörgenuss. Eintritt Fr. 28.–, Fr. 25.–, Fr. 15.– Vorverkauf: ab 3. 2. 2016 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach, 061 781 24 44

Samstag, 20.2., 20.15 Uhr, Alts Schlachthuus, Vorverkauf: www.kfl.ch und bei Papeterie Cueni, Laufen.

VORTRAG-LESUNG

Donnerstag, 25. Februar, 20.00 Uhr

Tauschhandel: Ein «Bummeli» gegen ein Handyfötteli. meisterin Barbara das Dorf in fasnächtliche Stimmung verwandelt, befehligt Frau Dr. Lehni vom zweiten Kindergarten eine ganze Flotte schmucker weisser Ambulanzfahrzeuge. «Seit Jahresbeginn waren sie mit Eifer am Basteln», flüstert Frau Doktor dem Wochenblatt zu. Schon beherrscht ein langer Dino die Szene, ein veritabler «Stegosaurus Charlyensis», bevor die neue Brislacher

Räuber – Eiger – Matterhorn – Vortrag mit Roger Dolder

FOTO: ROLAND BÜRKI)

Gugge, die Akkord-Wamser in Eiszapfen-Kostümen, auf ihre Pauken, Becken und Trommeln wamsen. «Alle Vögel sind schon da», summen wohl in die Gedanken einige Zuschauer, als da auch die Vögel der zweiten Klasse ihr Gefieder schütteln. «Ist nächstes Jahr zu wiederholen, dieser Kinderumzug», meint eine Grossmutter und macht sich auf zum Maskentreiben in der Turnhalle.

Den Anfang machen die Sechstklässler im «Charivari», auf gut Deutsch einem Mischmasch der Kostüme vom Waggis bis zum grimmigen Totenkopf. Während die erste Kindergartenklasse als zauberhafte Zauberer unter Zauber-

Ein Vortrag über den ersten Schweizer Eigernordwand-Bezwinger Gottfried Jermann (1902–1954). DISCO www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 18. Februar, 20.30 Uhr

Inherent Vice Regie: Paul Thomas Anderson, mit Joaquin Phoenix, Katherine Waterston, Joanna Newsom, Josh Brolin, Benicio Del Toro, Reese Witherspoon, Owen Wilson. Komödie: USA, 2014, 148 Min. MUSIK-KABARETT

Samstag, 20. Februar, 20.15 Uhr

* Les Reines Prochaines – Fremde Torten im falschen Paradies Les Reines Prochaines regieren mit Witz, Scharfsinn und Poesie.

Jung, dynamisch und erfolgreich: Die neue Brislacher Guggemuusig AkkordFOTO: ROLAND BÜRKI Wamser.

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Eine Wucht: Der «Stegosaurus Charlyensis» setzt sich in Bewegung.

FOTO: ZVG JACKY STEINER)

Freitag, 26. Februar, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ DD Tanzen zu aktuellen Hits und Songs aus allen Kontinenten. JAZZ-MATINEE

Sonntag, 28. Februar, 10.30 Uhr

Swiss Yerba Buena Créole Rice Jazz Band Originalität, Qualität, Fröhlichkeit und Spielfreude pur! Tischreservation Tel. 061 761 31 22 * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 11. Februar 2016 Nr. 06

Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. Februar, 10 Uhr Gottesdienst mit Narrenpredigt, Pfeifferinnengruppe der Junteressli aus Basel und Pfarrer Armin Mettler

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 14. Februar 2016 19.30 Uhr Abendgottesdienst Dienstag, 16. Februar 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 11. Februar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Zu Gast «Silberhorn-Duo». Die Gebrüder Hauenstein (Freienwil) erfreuen uns mit ihren urchigen und bekannten Heimatmelodien. Ausserdem unterhalten sie uns mit geistreichen Witzen. Freitag, 12. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 14. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit cand. theol. Niklaus Klose (Basel).

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Danksagung

. . . der Mutter Wort begleiten soll dich immerdar, dann bringt die Sehnsucht dich zur Heimat einst zurück . . . Aus dem Lied: «Zieh in die Welt»

Du hast gelebt für Deine Lieben, all’ Deine Müh’ und Arbeit war für sie, gute Mutter, ruh’ in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.

Wir haben Abschied genommen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Alice Wyss-Studer

In Liebe nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, unserer Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwägerin, Tante, Gotte und Firmgotte

Lydia Jeger-Jeger 15. April 1924 – 2. Februar 2016 Deine mütterliche Fürsorge und alles, was du uns auf den Weg gegeben hast, bleiben uns in dankbarer Erinnerung.

15. 10. 1926 – 14. 1. 2016

In stillem Gedenken Gaby und Theo Zeier-Jeger mit Familie Peter Jeger Dominik und Sibylle Jeger-Schad mit Familie Matthias Jeger und Christiane Schmitt mit Familie Verwandte und Freunde

Wir danken für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, welche wir beim Abschied von Alice erfahren durften. Besonders danken wir: – Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die gefühlsvolle Gestaltung der Trauerfeier – den Ärzten und dem Pflegepersonal im Kantonsspital Baselland, Laufen – der Spitex Thierstein/Dorneckberg, Breitenbach, für die Pflege und Betreuung – für die mitfühlenden Worte sowie zahlreichen Karten und Spenden – all denen, die Alice im Leben etwas Gutes getan haben – allen Verwandten, Freunden und Bekannten

Die Trauerfamilie

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Samstag, 13. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen statt. Im Sinne von Lydia kann Bethlehem Mission Immensee Comundo, IBAN CH53 0900 0000 6000 0394 4, mit einer Spende unterstützt werden, Vermerk: Lydia Jeger-Jeger. Dreissigster: Sonntag, 28. Februar 2016, 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen. Traueradresse: Peter Jeger, Hauptstrasse 1, 4233 Meltingen

Dreissigster: Samstag, 27. Februar 2016, um 18.00 Uhr.

Meltingen, im Februar 2016

Gottesdienste: Donnerstag, 11. Februar, 10 Uhr, Altersheim Stäglen, Nunningen, Dachkapelle, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 14. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf Sonntag, 21. Februar, kein Gottesdienst Vertretung im Pfarramt: Pfarrer Stéphane Barth ist vom 13. bis 20. Februar ferienhalber abwesend. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Belange vertreten von Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf, Tel. 061 901 20 62 Seniorennachmittag: Montag, 22. Februar, 15.00 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach, Thema: «Bärggrinde» im Prättigau und Montafon, Zvieri von Martha Schenker Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Treffen mit den Firmlingen der Kath. Kirchgemeinde Breitenbach-Fehren: für Gruppe 1 am Donnerstag, 25. Februar, für Gruppe 2 am 3. März. Gruppe 1 am 10. März. Gruppe 2 am 17. März Chilespatzenchor: Freitag, 26. Februar, 19 bis 20 Uhr im ref. KGH Breitenbach; Freitag, 4. März, 19.30 bis 20 Uhr, ebenda; Samstag, 5. März: Singeinsatz in der Kapelle des Zentrums Passwang: Besammlung um 9.30 Uhr beim ref. KGH: Autofahrt im Pw. Retour beim ref. KGH gegen 11 Uhr. Auto-Sitz od. Sitzhilfe mitgeben, danke! Jugendgruppenabend: Fr, 11. März, 19 bis 21 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche, Breitenbach: Das liebe Geld und die allzu schnell nahende Steuererklärung: Wie fülle ich das Ding aus ohne Weh und Ach? Referent: Dieter Semling, Büsserach. Provisorisch anmelden möglich bei: Pfr. Stéphane Barth, 079 465 77 69

Und dann kam er leise und nahm ihn an der Hand und führt ihn von der Reise heim ins Vaterland.

Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schliesse deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer . . .

Es lag in Gottes Ratschluss, meinen geliebten Ehemann, unseren fürsorglichen Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder in die ewige Heimat abzurufen.

Wir trauern um meinen lieben Ehemann, unseren Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, unseren Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Max Stich-Meyer 14. Januar 1931 – 4. Februar 2016

Richard Bernhard Rui-Rappo

Nach einem reich erfüllten Leben ist heute seine Kraft zu Ende gegangen. Friedlich durfte er zu Hause einschlafen.

21. Juli 1935 – 6. Februar 2016

In Liebe und Dankbarkeit werden wir immer an Dich denken.

Nach langer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

Wir vermissen dich: Margrith Rui-Rappo Giuseppe und Sibylle Rui mit Fabio und Sandro Luigi Rui und Barbara Baur Manuel Rui und Nancy Hernandez mit Diego Renato Rui Stefano Rui Silvia und Werner Schnell-Rui Anverwandte, Freunde und Bekannte

Rosa Stich-Meyer Wolfgang und Ruth Stich-Blindenbacher mit David, Jonas und Sarina Ruedi und Suzanne Stich-Grisweg mit Yannick und Olivier Roman und Doris Stich-Borer mit Fabian und Julia Isabelle und Reto Fankhauser-Stich mit Levin Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche in Kleinlützel statt.

Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, dem 17. Februar 2016, um 15.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen statt.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Dreissigster: Donnerstag, 10. März 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche in Kleinlützel.

Dreissigster: Freitag, 18. März 2016, um 19.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche Laufen.

Gottesdienst, Sonntag, 21. Februar mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Traueradresse: Rosa Stich-Meyer, Hof Buschlen, 4245 Kleinlützel

Traueradresse: Margrith Rui-Rappo, Spitalweg 1, 4242 Laufen

Gilt als Leidzirkular.

Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Und immer sind da Spuren Deines Lebens Gefühle – Gedanken – Augenblicke Die uns an Dich erinnern

Jacqueline Wehrli-Ball 18. Juli 1927 – 7. Februar 2016 Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.

Claire Wehrli Margrit und Remo Cueni-Wehrli mit Dominik Monika und Jochen Schellenberg-Wehrli Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier findet am Freitag, 19. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der Krypta der katholischen Kirche Laufen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Margrit Cueni-Wehrli, Langhagweg 108, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Beinwil

André Seiler-Schmidlin 22. Dezember 1951 – 2. Februar 2016

Baupublikation Bauherr: Alpgenossenschaft Erzberg Bauobjekt: Abbruch Remise und Wiederaufbau Holzschnitzellager in bestehendem Hauptgebäude Bauplatz: Vorder Erzberg Bauparzelle: GB.-Nr. 43 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Freitag, 25. Februar 2016

Ganz unerwartet wurde er aus unserer Mitte gerissen. In unseren Herzen wirst du weiterleben.

In stiller Trauer: Dorli Seiler-Schmidlin Manuela Seiler und Martin Erb mit Evan Sonja Seiler und Daniel Dreier mit Yanick Geschwister, Anverwandte und Bekannte

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Bruno und Helen Leus Buttiweg 5, 4112 Flüh Projektverfasser: Bezzola Architektur Talstrasse 42b, 4112 Flüh Bauobjekt: Umbau, Sanierung EFH Stützmauer und Gartengestaltung

Auf Wunsch des Verstorbenen nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied. Traueradresse: Dorli Seiler-Schmidlin, Hirzengarten 1, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Bauplatz: Buttiweg 5, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3339 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. Februar 2016

Baupublikation Bauherr/Projektverfasser: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt A: Vergrösserung Hartbelagflächen/ Zaunsanierung Kindergarten Hofstetten Bauplatz: Auf den Felsen 38, 4114 Hofstetten Bauobjekt B: Umbau- und Sanierung öffentlicher Spielplatz Mammutareal Bauplatz: «Auf den Felsen», 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2599 Bauobjekt C: Umbau- und Sanierung Spielgeräte- und Aussenflächen Kindergarten Flüh Bauplatz: Bachweg 1, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 792 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. Februar 2016 (mit Bezug auf das jeweilige Bauobjekt A–C)

Erloschen ist das Leben Dein, Du wolltest gern noch bei uns sein. Wie schmerzlich wars, vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen Dank.

In unendlicher Liebe, Dankbarkeit und Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem herzensguten Papi, liebevollen Grossvati, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Hansruedi Widmer-Studer 22. August 1943 – 8. Februar 2016 Er ist nach langer und tapfer ertragener Krankheit im Beisein seiner Familie für immer eingeschlafen.

In unseren Herzen lebst Du weiter. Trudy Widmer-Studer Claudia und Johnny Brosi-Widmer mit Elena und Luana Philipp und Antonia Widmer-Leitz mit Justus und Ella

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Ramazan Koyuncu Dürrbergstrasse 29, 4132 Muttenz Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 19-15 Doppeleinfamilienhaus Bauplatz: Bodenmattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 964 Bemerkung: Neuauflage (geändertes Projekt) Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 25. Februar 2016

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 17. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch in Nunningen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Kinderkrebshilfe Schweiz, Olten, PC 50-1225-5, IBAN CH70 0900 0000 5000 1225 5, oder der Stiftung Theodora, Hunzenschwil, PC 10-61645-5, IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5. Traueradresse: Trudy Widmer-Studer, Lebernstrasse 6, 4208 Nunningen Dreissigster: Samstag, 12. März 2016, 18.00 Uhr in der Kirche Oberkirch.


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LAUFEN

Der Fasnachtsumzug in Laufen bringt Farbe ins Stedtli

Furchteinflössend: Stedtli Ruechä mit dem VW im Mund.

Gaudi-Buebe: «Trickst, bschissä und manipuliert...Die Glöön hei drbi aber nüt studiert.»

Tele Rosegartä: Die Senioren sind auch unterwegs.

Hoch zu Ross: D’Lady Killers marschieren als Ritter durchs Stedtli.

Rollatorrenne: D’Spoodzünder machen sich stark für den Rosenpark.

FOTOS: GABY WALTHER

Klassenzimmer: D’Hornviehzunft freut sich über das neue Schulhaus in Brislach.

LAUFEN

Dem Pointen-Feuerwerk der Bänggler drohte keine Absage Vier Schnitzelbänke zogen am Sonntagund Dienstagabend voll Energie von Beiz zu Beiz. Nicht dabei diesmal das «Laufestäbli», das wegen «Personalmangel» pausieren musste. bü. «Was isch im letschte Joor bassiert? Wo het sich naimen ain blamiert?», singen die Studenten in Basel jedes Jahr zum Beginn ihres überaus bissigen Zofinger Conzärtli. Genau solche Fragen stellte sich auch das Laufestäbli, das ohne Edeldame Martha und Musiker Steve dieses Jahr nicht auf die «Tour des Restaurants» gehen konnte, dafür aber im Wochenblatt seine Recherchen als Fasnachtsnotizen publizieren und bei Telebasel sein Insiderwissen einbringen konnte. Kollegial und charmant erinnerten ihn die als Fussballschiedsrichterinnen angetretenen Les Chanterelles aus Kleinlützel mit der Melodie «go west» an gebotenes Fairplay: Der männlich Teil vom Laufestäbli nimmt e Gump übere Kanton sy Gräbli. Er kennt keni Gränze wie Fuessballer, är isch jetz e Huggerwaller. Pass uff, was du für Värse schrybsch, lueg, dass du mit em Thema z Laufe blybsch. Fairplay isch au für Bänggler nüt Neus: Ei-zwo Pointe lohsch für eus! Und zum Kamelrennen auf der Röschenzer Höchi fanden sie, die Kamele aus dem OK hätten es auch getan: Ei arm Kamel, das mues goh, het sy Seel i Himmel ufe gloh.

Uf dr Höchi? Aber nid s OK, wäg däm mien si die roti Charte ha.

Läbre, Blase, Lunge, Harn Niere, Galle, Mage-Darm – Die hani drigstopft gha Jetz bringi dä Ranze nümme zue Ha vil vil zweni Huut derzue – Muess Ungerstützig ha!!

ir Schuelstung D’Politiker und Journalischte, d’Lehrer und d’Schuelröt Ä jede weiss es besser, git si Sänf drzu, s’isch gstört! Drbii: Ob Schnüerli- oder Basisschrift, das Gstürm isch übertriebe He jo: Gli lehre d’Ching eh nummeno uf em Handy schriibe

war allerfeinste Schnitzelbangg-Kunst, die Pointe sass comme il faut! Do einisch isch mi Frau ganz wild, das chunnt sälte vor, Si räklet sich im Negligé, huucht mir lasziv is Ohr: «Säg mir öbbis ganz Verruechts, wo richtig dräggig tönt!» I ha gstudiert und ha denn eifach «VW Diesel» gstöhnt

Le carton rouge des Chanterelles: «D Kamel us em OK (Röschenz) hätte’s do!» Wie erwartet erschienen Raphi & Jölle in total neuer Rolle. Diesmal ganz in weiss als berndeutsch sprechende Ärzte vom «Insu»-Spital Bern. Mit den vielsagenden Namen Dr. med. Gabriel Leibundbluet und Prof. Dr. Hodrian Furzenegger, einem Furioso von zehn Pop-Melodien und unzähligen schnell heruntergespulten lateinischen Fachbegriffen. Schon deswegen blieb kein Auge trocken. Tatsächlich hätte Dr. Leibundbluet beim Beenden seiner Operation im Sinn von Göläs Song nicht blöder tun können: Bim zämmebastle bini kes Genie Ha vil zvil gschwänzt ir Ananatomie S düecht mi s passt gar nümm alles driii I dänk die Miuz lömer da Die Därm e chli drum umme schlah Stopfe d Niere näbe dra De wird dr Kreislauf scho wieder gah:

Raphi & Jölle «uf Bärndütsch» nach vollendeter Operation: «Isch das no d Niere oder d Galle, ainewääg, em Rex wird I s gfalle!» Unterstützung, wenigstens musikalisch gab es für die Wandelbar. Wie aus einem Guss kamen die von der Pfluderi Fäger Clique super getrommelten und gepfiffenen «Ohremyggeli» und «San Carlo» daher. Und von Papageno und Papagena kam Support in Sachen Schnüerlischrift. Natürlich nach der zauberhaften Melodie aus der Zauberflöte: A dr Erziehigsdirektore-Konferänz wird diskutiert Die Schnüerlischrift muess wäg, die isch nid gsung Die ville Richtigswächsel tie nid guet, s’Handglänk wird ruiniert Drum sell me d’Basisschrift jetzt lehre

Papageno und Papagena : Schnürlischrift contra Handytastatur. Und einmal mehr rissen die Lumpesammler aus Zwingen ihre Fans mit ihrem «Jä, nei hösch, dää chasch nit bringe, mir sy vo Zwinge» richtig mit. Und in Zwingen tut sich einiges: Mä plant z Zwinge ä Deponie, dr Kanton chan i nit lobe Drum bät’i i dr Chilche z Zwinge uf e Zeiche vo ganz obe I ha’s Signal denn nit verstange, was han i ächt o gmacht, dass plötzlich s ganze Chilchedach nöchstens zämmechracht Ihr Seitenblick ins Schlafzimmer aber

Dirty Talk der Lumpesammler: Ein guter Schnitzelbangg führt nie in die ursprüngliFOTOS: ROLAND BÜRKI che Richtung! Über den Erfolg verrieten die beiden nichts. Im nahen Breitenbach meinten die Mähldiger zum Thema VW, es sei doch nicht ganz so schlimm: Dr CHÄFER dä dreiht sich im Grab dr POLO meint oh jeee das wo mir do uselöi dr GOLF chas bald nümm gseh Doch liebi VW-Fämily mir schwöre euch bigott dir löht niemals sovill Schissdräck use wie dr Blatter dä Idiott


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Schön, schrill, laut Wenn Babys, Urgrossmütter, Bürger, Ausländer und gar Fehrner nach Breitenbach strömen, dann ist Fasnachtsumzug. Gini Minonzio

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ange bevor man am Samstag den Breitenbacher Dorfplatz erreichte, roch man es schon: Die Guggen, die Cliquen und das Publikum verkürzten sich die Wartezeit auf den Fasnachtsumzug mit riesigen Joints und gewaltigen Mengen an Bier. Vor allem die Aktiven mussten eine rechte Geduld an den Tag legen. Denn es dauerte seine Zeit, bis alle 40 Formationen eingestanden waren.

Möchte man nicht im Dunkeln begegnen: Mafioso der Hirzezunft Breitenbach. FOTOS: GINI MINONZIO

Es geht weiter: Nach dem Umzug ist vor den Konzerten!

Fasnacht für alle: Auch viele erwachsene Zuschauerinnen verschönern den Umzug.

Eine Rarität: Strahlende Guggen.

Verstärkung: Die Bohnanzas Meltingen verteilen Konfetti und Geschenke aus vollen Rohren.

Klein, aber fein: Die Breitenbacher Turnfäger verteilen Sepp-Blatter-Falschgeld..


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Die Von Roll wird das Nordareal bis Ende März 2016 vollständig räumen. In der letzten Projektetappe wird abschliessend die Entwicklungsabteilung ins Südareal ziehen. Gleichzeitig wird der Bereich Draht ins nahe Frankreich nach Delle verlagert und dort in ein bestehendes Von Roll Drahtherstellwerk integriert. Per Ende 2016 wird die Drahtherstellung in Breitenbach komplett eingestellt. Es wurde ein Sozialplan vereinbart, aber auch dafür gesorgt, dass ein Grossteil der betroffenen Stellen durch natürliche Fluktuation abgebaut wird. Das neue Kompetenzzentrum für «Laminieren und Beschichten» von Mica (Glimmer-) und anderen Bändern steht nun im Südareal in zwei neuen, modernen Produktionshallen. Durch diese Investition wird die Produktion effektiver, der Energieverbrauch sinkt signifikant und die internen Logistikabläufe werden effizienter. Nebst der Modernisierung der bisherigen Produktion wird im ersten Halbjahr mit der Inbetriebnahme von neuen Produktionsverfahren das Produktportfolio ausgebaut. Claudia Güntert Von Roll Corporate Communications

Das geplante Quartier im Modell: Die Dorfeinfahrt von Laufen her im Vordergrund. MODELL: ZVG

Bald kein Sonntagsspaziergang mehr im Wald? Bei den Forstbetrieben kriselt es. Das Holz ist immer weniger wert. Bald können sie die Waldwege nicht mehr unterhalten. Entweder springen die Einwohnergemeinden ein oder Spaziergänge im Wald sind nur noch mit Bergschuhen möglich. Gini Minonzio

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er wird die Waldwege unterhalten?» Diese Frage stellte Kreisförster Martin Roth am Freitag in Erschwil an der heurigen Forstlichen Jahresversammlung Dorneck-Thierstein. Seit einigen Jahren sei der Holzpreis in der Schweiz immer mehr unter Druck geraten. Dadurch gibt es immer weniger holzverarbeitende Betriebe, was wiederum den Holzpreis sinken lässt. «Noch ist es so, dass der Holzerlös die Kosten deckt», erklärte Roth. Doch es bleibe immer weniger Geld übrig, um den Jungwald zu pflegen oder die Waldwege zu unterhalten. Die Waldarbeiter brauchen eigentlich gar keine gut ausgebauten Waldwege, so Roth. Eine bessere Dreckpiste genüge für ihre Zwecke vollauf.

Dem Waldboden gleichgemacht Wenn nun die Forstreviere kein Geld mehr haben, um die Waldwege luxuriös zu unterhalten, werden diese langsam kaputtgehen. In maximal zwanzig Jahren werden sie vom Wald verschluckt. Dann ist fertig mit Waldspaziergang. Es sei denn, die Einwohnergemeinden wären bereit, sich an den Kosten zu beteili-

Gratis-Dienstleistung reduzieren: Martin Roth (l.) und Ruedi Iseli zeigen den Waldbesitzern neue Geldquellen auf. FOTO: GINI MINONZIO

gen. Der laufende Unterhalt eines Waldweges kostet jährlich 1.50 Franken je Laufmeter, rechnete der Forstingenieur Ruedi Iseli in seinem Referat den 35 Anwesenden vor. Immerhin gibt es Einwohnergemeinden, die sich schon an den Kosten der Waldwege beteiligen. So zum Beispiel die Einwohnergemeinde Erschwil, erklärte die Gemeindepräsidentin Susanne Koch. Roth machte deutlich, dass es neben den Waldwegen eine Reihe anderer Dienstleistungen gebe, welche die Forstbetriebe bisher gratis erbracht haben. «Die Forstbetriebe hauen auch Wegkreuze und Aussichtspunkte frei, was sehr aufwendig sein kann», sagte Roth. Auch der Unterhalt der Feuerstellen oder der Wegschilder kann sich zusammenläppern.

KLEINLÜTZEL

REGION / NUNNINGEN / BREITENBACH

Eine Fasnacht für Gross und Klein

Vom Sofa aus die Spielwelt erobern

dust. Der Maskenball vom Fasnachtsfreitag läuft dem sonntäglichen Umzug punkto Publikumsaufmarsch schon längst den Rang ab. Trotzdem ist hier nebst den organisierenden «Litzler Chnertsch» jeweils «tout Litzel» auf den Beinen. Und erstaunlicherweise viele in originellen Verkleidungen. Allen voran die Familien, die mit ihren Kindern den Umzug in vollen Zügen geniessen, um anschliessend an der Maskenprämierung teilzunehmen. Die Litzler Fasnacht am Sonntag – ein Maskenball im Freien.

Das lokale Indi-Game-Studio «Couch Developers» veröffentlicht diesen Sonntag sein zweites App-Spiel. «Sam, the Sumbot» vereint Mathematik und Geschicklichkeit. Dahinter steckt ein Jahr Arbeit.

Lachende Schlümpfin: Eine Mitspielerin in der Kleinlützler Kindergugge.

König Blatter: Knüpft Kontakte.

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ERSCHWIL

Industriegelände im Wandel – Von Roll Schweiz AG modernisiert Die von langer Hand geplante Modernisierung der Fabrikanlagen in Breitenbach und die Errichtung eines Kompetenzzentrums für «Laminieren und Beschichten» steht nun vor ihrem Abschluss. Mit diesem wichtigen Schritt rüstet sich die Von Roll Schweiz AG für die Anforderungen der Zukunft und stärkt den forschungsintensiven Produktionsstandort in der Schweiz. Das Projekt konnte in einer Rekordzeit von nur knapp zwei Jahren fertiggestellt werden und bringt für die Firma und die Anwohner erhebliche Vorteile. Die neuen Anlagen produzieren nun viel umweltfreundlicher bei gleichzeitig tieferem Energieverbrauch. Dem Standort ist auch das Zertifikat für freiwilligen Klimaschutz und Energieeffizienz verliehen worden. Mit dem Verkauf des Nordareals wechselt das Grundstück, welches der Isola, heute Von Roll, seit 1903 gute Dienste geleistet hat, nach 112 Jahren seinen Eigentümer. Die Planung der Umnutzung durch die Lüssel Immobilien AG ist im vollen Gange. Daniel Allemann und sein Team haben den Gestaltungsplan bereits bei der Gemeinde Breitenbach vorgestellt. Das neue Bauprojektziel umfasst die Planung eines Einkaufszentrums und Wohnungen mit Tiefgaragen.

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Die FIFA lässt grüssen: Beschirmte Fussballplatzträgerin.

Die Schweiz ist nicht gerade als Hochburg punkto Entwicklern von Computerspielen bekannt – und die Region Basel schon gar nicht. Doch ein kleiner Zusammenschluss aus sechs begeisterten Gamern und Tüftlern aus dem Birseck, dem Laufental und dem Thierstein hat unter der Bezeichnung «Couch Developers» vor gut einem Jahr mit ihrem Erstling «Fairy King» für den ersten Release aus der Region gesorgt. Ab diesem Sonntag steht das zweite App-Game der Spielentwickler in den App-Stores von Apple und Google bereit. Sein Name: «Sam, the Sumbot». Sam ist ein Roboter, der sich nicht nur durch ein Gewühl von Zahlen zu manövrieren hat; er – respektive der Spieler – muss dabei auch noch Mathematikaufgaben lösen. Hinter dem Spiel steckt die Idee, das Kopfrechnen zu üben, ohne dabei aber zum Lernspiel zu werden. «Selbst ich, der täglich mit Zahlen arbeitet, bin ziemlich aus der Übung», gesteht der federführende «Couch Developer» Oliver Müller aus Reinach, seines Zeichens Astronomie-Doktorand, der schon als Kind vom eigenen Computerspiel träumte. Vor der Veröffentlichung haben Müller und seine Mitstreiter das Game, das aufs Smartphone optimiert ist, einer Schulklasse zum Testspielen überlassen. Die Reaktionen waren positiv. Zielpublikum sind also vorwiegend Schulkinder, «aber es werden auch alle anderen Freude an Sam haben, die gerne spielen und ihre Kopfrechenfähigkeiten auf Vordermann bringen wollen», so Müller.

«Vivian» wirkt noch immer nach Bis 1990 lebten die Forstbetriebe im Schwarzbubenland ausschliesslich vom Holzerlös. Nach dem Orkan «Vivian» begann der Kanton erste Projekte zu finanzieren. Später versuchten immer mehr Forstbetriebe, Arbeiten für Dritte zu erledigen, um ihre Angestellten im Sommer und zu Randzeiten besser auszulasten. Dazu gehören zum Beispiel Baumunterhalt in Privatgärten und Pflege von Flurwegen. Die Fortbetriebe könnten jedoch nicht mehr gratis Dienstleistungen erbringen. Nun sei es an der Zeit, Leistungsvereinbarungen mit den Einwohnergemeinden oder mit Firmen abzuschliessen, so Roth. «In wenigen Jahren wird die Holzproduktion nur noch 50 Prozent des Umsatzes der Forstbetriebe ausmachen», sagte er voraus.

«Sam, the Sumbot»: Die Spiele-Entwickler Oliver Müller (r.) und Tobias Beck zeigen ihr neustes App-Game. FOTO: ZVG Programmieren ist kreativer Prozess Die «Couch Developers», das sind Béatrice Gauvain, Alexander Timmermans, beide in Nunningen aufgewachsen, Eva Schnider, aufgewachsen in Breitenbach, Tobias Beck, Michael Tato und Oliver Müller. Ihre Games zeichnen sich durch die handgezeichnete Oberfläche ihrer Spielwelten aus. Wie bereits beim Vorgänger «Fairy King» steckt auch diesmal Grafiker Tato hinter den Landschaften und dem sympathischen Protagonisten. Diesem Konzept wollen sie auch künftig treu bleiben. Der Name der Couch Developers ist übrigens Programm; die sechs jungen Leute – vorwiegend Studenten – haben weder Studio noch Büro, weshalb sie sich tatsächlich auf den Sofas in ihren Wohnzimmern treffen, um zu diskutieren und zu programmieren. Für sie steht

der Spass an der Entwicklung im Vordergrund: «Wir wollen unsere Kreativität ausleben. Für mich ist das Programmieren ein extrem kreativer Prozess», sagt Oliver Müller. Wirtschaftliche Ziele verfolgen sie dabei nicht. Sie wollen nicht Spiele verkaufen müssen. Darum entwickeln sie sie ausschliesslich als Hobby in der Freizeit. «Sam, the Sumbot», in dem ein Jahr Entwicklungsarbeit steckt, gibt es denn auch gratis. «Wer es aber besonders toll findet, der kann via App eine Spende an uns tätigen», erklärt Müller. Lucas Huber

«Sam, the Sumbot» ist seit Sonntag, 31. Januar 2016, als App-Game im iTunes-Store und Google Play kostenlos erhältlich. www.couchdevelopers.com


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WITTERSWIL / HOFSTETTEN

HOFSTETTEN

Besser studieren und Parkuhren installieren

Volk am Gängelband

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Am Schmutzigen Donnerstag wurde anlässlich des Grunzerlis so richtig über die Reglementierwut des Gemeinderats, die neue Elektrozapfsäule, die Fusion Bättwil/Witterswil, den VW-Flopp und König Sepp Blatter hergezogen. Jedes Jahr eine Formation mehr: Der Witterswiler Umzug wächst. In den Gemeinden des Solothurnischen Leimentals zeigten die Fasnächtler, dass sie nicht nur bei Eitel Sonnenschein lachen, sondern bei Wetterpech erst recht einheizen und dem Nass-Kalt den Garaus machen.

FOTOS: BEA ASPER

Jahr auch wettertechnisch gelohnt. Bei Eitel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen machte die Fasnacht doppelt Spass.

Fasnacht ist: Wenn man in Witterswil über Hundekot lacht und im Robidog-Säckli Süsses wartet. Für Süssigkeiten und Konfetti: Das nimmt man in Witterswil gerne entgegen. bea. «Wer weiss, vielleicht kommen wir wieder», diskutierten die zwölf Mitglieder der Basler Würzle-Clique. Um ihr 65-Jahr-Jubiläum ausgiebig zu feiern, sagten sie dem Witterswiler FasnachtsComité zu, sich am Umzug in der Gemeinde des Solothurnischen Leimentals zu beteiligen. Am Spass fehlte es nicht und die Idee, die drei schönsten Tage in den Landgemeinden zu beginnen, habe seinen Reiz, erzählten die Fasnächtler. Doch sei es abhängig davon, ob man sich das konditionell und von der Arbeit her leisten könne. Die Würzle-Clique war in Gesell-

Süssigkeiten in allen Variationen: Die Fasnächtler in Hofstetten verwöhnten ihr Publikum. schaft weiterer Attraktionen vom Basler Cortège – wobei die Witterswiler sogar in den Genuss kamen, die hoch angesehene Pferde-Formation an ihrer Fasnacht mit dabei zu haben. «Die Witterswiler Fasnacht kann sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken», freute sich Comité-Mitglied Markus Degen. Da engagieren sich viele heimische Fasnächtler, gleich zwei Guggenmusiken mit jeweils bis zu über 40 Musizierenden und «der Umzug ist jedes Jahr um eine Formation reicher und auch der Publikumsandrang ist alles andere als abnehmend.» Die Fasnacht am Samstag vor anderen Gemeinden zu feiern, hat sich in diesem

Echte Fasnächtler Oder man macht es wie die Fasnächtler vom Sonntag in Hofstetten, die sich vom Wetterpech den Spass nicht verderben liessen, sondern mit warmer Kleidung dem Kalt-Nass trotzten, respektive so fantastisch einheizten, dass das Wetter im Verlauf des Umzugs immer besser und das Publikum zahlreicher wurde. Einmal mehr haben die Cliquen keinen Aufwand gescheut und die Zaungäste verwöhnt mit Augenschmaus und Süssigkeiten – und natürlich verzierten sie liebevoll Haar und Kleidung mit bunten Konfettis. Farbenprächtig und einfallsreich nahmen sie kommunale und nationale Themen auf die Schippe und freuten sich über den anerkennenden Applaus und die lachenden Gesichter. Nicht zu kurz kamen die närrischen

Ohrwürmer und Hingucker: Die heimische Gugge überzeugte auf der ganzen Linie. Ratschläge. «Die Zauberhafte» sangen: «Dr Gmeindrot setzt uf blaui Zone Mir glaube, das tuet sich nit lohne Liebi Gmeindröt tüent studiere lieber Parkuhre installiere

Jürg Jeanloz

W

o sy die Gemeinrätli, wo üs alls wei vorschriibe», lässt sich einer der älteren Herren der Wandergruppe vernehmen. Nicht vergebens heisst das diesjährige Motto «Hofamecum» in Anlehnung an die Tatsache, dass der Gemeinderat Instruktionen zur Abfallsammelstelle oder zu den Sportanlagen herausgegeben hat. «Müssen die zweibeinigen Flaschen auch hier entsorgt werden», fragt schliesslich im Sketch «Vademecum» der Herold von Hofstetten. Mit Video werde die Sammelstelle überwacht und zuletzt noch vorgeschrieben, wann die Toilette aufzusuchen sei. Schliesslich sei das Vademecum zu sorgfältigem Studium auf dem WC aufgehängt und ein Schelm sei derjenige, der das Papier zu unfeinem Gebrauch verwende. «Let it be» antworten musikalisch die drei Beatles auf der Bühne des Grunzerlis. «Aus Bitterswil wird nichts», meint Schöggi, der die Fahnen der Gemeinden

Conchita Wurst: Die Zämegwirflete

Witterswil und Bättwil herausputzt, sie in den Wäschekorb legt und eine neu fusionierte Fahne mit je einer Wappenhälfte herauszieht. Noch bunter treiben es die Schnitzelbänkler «Schnapsbagge», die sich über Bundesrat Johann Schneider-Ammann lustig machen, wie er an der Olma gequält ein Säuli streichelt. Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf sei nur deshalb zurückgetreten, um mit ihrem uhu-ähnlichen Outfit die Enkel noch etwas zu verschrecken. Sie wagen einen Blick in die Zukunft: Sepp Blatter werde ihnen herzliche Grüsse direkt aus dem Knast schicken. Zur Auflockerung spielen die «Zämegwirflete» auf ihren Piccolos den San Carlo Marsch und beeindrucken mit

flottem Spiel und farbenfroher Garderobe. Im zweiten Teil treten sie im eleganten Kostüm der Conchita Wurst auf, verkünden ein neues Weltbild und pfeifen den Tiger Rag. Einen Tag im Kindergarten erleben die Gäste im geschmückten Mammut und amüsieren sich köstlich über die Berufswünsche der Kleinen: Sesselkleber, Plättlileger, Religionslehrer oder einfach schwerreicher Abzocker Marcel Ospel. Die Nachtschwärmer malen das Schreckgespenst an die Wand, dass AHV-Teenagers mit dem Rollator und den dritten Zähnen zur Arbeit gehen müssen. Mit der Brass Band «BlackBoxMusic» und ihren Ulkereien geht der unterhaltsame Fasnachtsevent zu Ende.

NUGLAR

Fasnächtliche Höhenflüge mit Herz 17 Guggemuusige, Wagen, Gruppen und die alte Garde der Basler Spale Clique liessen die Herzen der dichtgedrängten Schwarzbuben am Strassenrand höher schlagen. bü. «Tütato, s Poschauto» heisst es dieses Jahr auf der Fasnachtsplakette, zu welcher das Fasnachtskomitee erläutert: «Am Busbahnhof z Lieschtel gsehsch d Lüt cho und go, nur d Nugler und d Päntleönler warte immer no» An der Postautohaltestelle Dorf warten sie an diesem frühlingshaften Samstagnachmittag tatsächlich in Scharen. Auf den Umzug natürlich, in dem schliesslich doch noch ein Postauto mit Schneckenantrieb herankriecht. Viel rasanter geht es bei den seit vier Jahren als Waggisse aktiven jungen «Chirsifrässer» zu, die es in Sachen Mädchen schon recht drauf haben: «Erst locken wir mit Süssem, dann stopfen wir!» Ganz anders die «Wilde Schwarzbuebe», die sich mit ihrer Feldschlösschenbar in luftige

Zurück vom Matterhorn: Die Schwarzbuebe-Schränzer. tanzt. Wunderschön dann der Wettsteinmarsch mit starker Zierstimme, den die Pfeifer der Basler «Spale Clique Alti Garde» im Gässlein zum Restaurant Schwarzbueb so richtig zur Tönen bringen. Die Waggis der «GülleruggerZunft» aus Liestal tragen ihr Herz auf der Zunge, intrigieren, was das Zeug

Au dr Chrindergarte wird Mit so Zälle jetzt verziert Unsri Gmeini, das isch doch dick Hett e Photovolta-Tick Dä Strom, wo do wird produziert Ghört in d Verwaltig injiziert Die würde denn, muesch gar nit gaffe Ändlich e chli schnäller schaffe

Schällä-Ursli macht es möglich: Hofstetter Schlittenfahrt für das Publikum ohne Schnee.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

So richtig «gässle»: Tambourmajor und Pfeifer der Spale Clique Alti Garde. Höhen hieven und Konfetti regnen lassen. Sie feiern ihre wilden 20 Jahre neben ihrem Bier schon mal auch mit einem Schlückchen feinstem Schwarzbuebe-Kirsch. Zur Feier ihrer ebenfalls 20 Jahre lässt sich die Gugge «Chuestall-Rugger» aus «Brätzbel» hoch auf einem Wagen durchs Dorf ziehen. Noch viel höher hinauf haben sich die «Schwarzbuebe Schränzer» gewagt. Auf’s Matterhorn mit der Ausrüstung der Erstbesteiger, aber in «Holzzoggeli» mit eingebranntem Matterhorn. «Uf den Alpe obe isch e herrlechs Läbe» schränzen sie, während ihr Sennemeiteli an der Spitze, umgeben von zahlreichen Walliser Fahnen, sich durch Nuglar

FOTO: ROLAND BÜRKI

hält, schenken aber dem Publikum und Frau Fasnacht zum kommenden Valentinstag « e Blüemli mit Härzli». Für altNationalrat Hans-Ruedi Gysin, den ewigen Sparer und Staatskritiker, haben sie dagegen auf ihrem «Waage-Zeedel» nur ein Bedauern übrig: «Au mir müesse spaare, d Blueme si duss. Für e Gysin hei mir nume no e Kakk-duss!» Dafür gibt’s viel Flower-Power auf dem Hippie-Bus der «Kampftrinker», herzhaft viel rassige Guggemuusig der einheimischen «Los Locos», der Lupsinger «Lupo-Rueche», der «MoskitoWürger» aus Diepflingen und dem Riesenharst der «Üttiger Fotzelcheibe» sowie Hexereien einer besenreitenden «Häxe-Gruppe». Und schliesslich laden die «Stäcklimeitli und –buebe» zum abendlichen Fasnachtsfeuer vom 14. Februar ein.

Schneckenpostauto: Für Nuglar-St. Pantaleon gilt «Eile mit Weile».


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REGION

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LIESBERG

METZERLEN

Rettet das Dorf

Feuchte Räppli, Waggis und die FIFA Die zahlreichen Gruppen und Einzelmasken trotzten dem Regen und verwandelten das Dorf vorübergehend in einen autofreien Vergnügungspark. Martin Staub

Ein Tänzchen gefällig: Pilatösen von Liesberg. Die Schluckspechte treten am grossen Fasnachtsumzug als Spidermen auf.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Die Herren der Schnapspatrouille können sich einfach nicht von den Erinnerungen an die Schule lösen. Sie sitzen in engen Bänken, tragen kurze Hosen, Edelweisshemden und einen alten Schultornister. Alles soll jetzt aus der Schulstube verbannt werden: Das Schweizer Kreuz, die Jesusfigur, das Weihnachtslied, usw.

jjz. «Wir sind Superhelden, wir retten unser Dorf». Sie haben grenzenloses Bedauern mit dem Liesberger Gemeinderat, für welchen sich nur eine Kandidatin und zwei Kandidaten gemeldet haben! Um unter den vielen Kiebitzen doch noch fündig zu werden, verteilen «I dr Schuel, es isch verschisse, wei’s sie warme Würstchen mit dem vielsagenden Zettel: «Sei ein Held, werde Ge- dir s’Edelwysshemmli vom Körper risse. Doch in e Burka bringsch mi nid dri, meinderat». Frivoler verstehen sich die Pilatösen, will ig ä rächte Schwyzer bi.» die bei jedem Halt ein kleines Tänzchen einlegen und in ihrem Gesundheitswahn frische Früchtli verteilen. Die Aebistürmer schleppen ein ganzes Grenzwachthäuschen inkl. Knast mit, jagen ausländische Ganoven und legen sie in Handschellen. Aber es kommt noch besser. In der engen Dorfstrasse erscheint ein We are the World: Michael Jackson und die Schwanenriesiges Gebilde, das den zunft. Gotthard darstellt. Die Teufelschuchi Raudis rufen AffenLieber Stau u längi Fahrt, als e «Jo» für alarm aus und verteilen emsig Bananen, Madame Leuthard. derweil der Sturmtrupp sich den MiniDie Dorfchutzen haben sich in Schotten- ons widmet. Als Besenwagen holpern röcke gestürzt und tanzen bei wilden zum Schluss die Oberrüti Knorrli hinterKlängen und leichtem Nieselregen den her und verteilen feine Gulaschsuppe, Kilt-Rock. Ob das Nein zur zweiten Röh- die Köbi, Gigi und Co so herrlich zubere wohl schottischem Geiz entspringt? reitet haben.

M

etzerlen baut aus. Zumindest was die Fasnachtsaktivitäten angeht. Erstaunlich viele Wagen und Fasnachtsgruppen präsentierten am Sonntag ab 14.14 Uhr ihre Sujets und verwöhnten die echten und die Heimwehmetzerler mit Bier, Schnaps, Süssigkeiten und Konfetti. Vor allem Letzteres à discrétion. Im Zentrum stand auch hier die FIFA. Die Guggenmusiker der Rotbärg-Rueche bliesen dem vervielfältigten Blatter Sepp den Marsch, während die Schluckspächte auf ihrem Wagen die Fussball-WM 26 für Metzerlen ankündigten. Die Heimlifeisse verabreichten mit ihrem aufwändig gestalteten Wagen den «Ichaufs-Tourischte» mit einem deutlichen Pfui eine Lektion. Aufhorchen liessen die Metzer-

Konfettiregen: Die Schluckspechte auf ihrem FIFA-Wagen.

FOTOS: MARTIN STAUB

ler «Triichler», welche das Handwerk mit den synchron bimmelnden Treicheln erstaunlich gut beherrschten. Vie-

le weitere Sujets zogen im gelungenen Metzerler Umzug die Aufmerksamkeit auf sich.

«Suech dr öppis us»: Die «Mittelalte» verteilen Süsses.

Durch Blatters Mund: Die Guggenmusik «Rotbärg-Rueche» schlägt hohe Töne an.

Im Ausnahmezustand: Das Dorfzentrum am Fasnachtssonntag.

MELTINGEN

Konfetti, Karamell und später ein Kater Das fahrbare Schulzimmer: Schnapspatrouille.

Kampf um die 2. Gotthardröhre: Dorfchutze.

gin. Familiär, ausgelassen und mit der besten Stimmung weit und breit. Wenn sich die Meltinger für ihren Fasnachtsumzug ins Zeug legen, so wird viel gelacht. Und viel gearbeitet. Die Unverzicht-Bar grillierte, frittierte und schenkte nonstop aus. Und die Gugge vom Gebirge gehört bekanntlich zu den Besten.

BREITENBACH

Wenn die Masken fallen

Macht Spass: Bei Regen bleiben die Konfetti besonders gut kleben.

FOTOS: GINI MINONZIO

Gut so: Fürs Abendessen ist gesorgt.

Leiden an der Kunst: Die Bohneschränzer Mältige.

FOTO: GINI MINONZIO

Typische Handbewegung: So geht das, wenn man zu viel Karamell-Bonbons ergattert hat.

Schräg und sehr gut: Die Fehrner Donnerwäspi gehören zu den wenigen, die noch so richtig schräg schränzen.


DIES UND DAS SCHNITZELBANK

Mähldiger-Bänk 2016 (zur Melodie von «dr Schacher Seppli»)

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SPORT / EISHOCKEY

Orange wird aus dem Tal verbannt

Dr 1. Auguscht-Bröntsch z’Breitebach do duet me diskutiere sig e Seich und mänge Gascht duet dä au boykottiere Grund isch gsi dr Gegebsuech vo liebe Artegna - Lüt die si willkomme aber Achtung choschte dörf’s denn nüt Erschte no in Breitebagge si mir jetz wieder zrugge weische mir si gseggelet bis weh do het mi Rugge Erwartet het eus warme Vino paar Tschipps e Super Bröntsch mir meinte scho in Breitebagge git’s nur e Saggeli Löntsch Alles neu in Breitebach Migros Coop und’ Poscht ar neue Schuel do si sie dra es hört nümm uf bigoscht Für d’Vierhundertmeterbahn im Grien wird au no grad JO gstumme die gliichi Rennbahn hesch ir Migros um d’Gfrierbehälter umme Schweizer des Jahres oh herrje oh Gott oh Gott oh Gott dr Polo wirds dr Blatter schreit: s’isch alles e Komplott Mältiger des Jahres wird und das scho fascht per se euse Präsi neu-abhängig vo dr CVP Kaspar Melchior Balthasar diä luege ganz verwirrt es selli schiins e Neue gä ganz jung und engagiert Öb Zitig oder Wahlplakat me cha sich fascht nid wehre sogar dr Bischof git em d’Ehr däm König usem Fehre Im chline süesse Schoggi-Zubel rumort’s jo ganz gewaltig uslagere und optimiere d’Finanze und d’Verwaltig Gmeinröt göi es riese Gstürm und s’Wucheblatt das tippt s’Einzige wo sicher isch dr Chindergarte blibt

Torschuss: Roger Stähli (l.) ist Laufens letzter Torschütze der Saison 2015/2016. FOTO: EH-PRESS

Nach den Frauen des EHC Laufen mussten nun auch die Männer gegen den EHC Brandis die PlayoffSegel streichen. Am Samstag bedeutete die 1:2 Niederlage das Ende der Finalträume. Edgar Hänggi

G

anz so aus heiterem Himmel kam das Verdikt ja nicht. Trotzdem war es ein harter Schlag. Nach einer starken Qualifikation mit

dem geteilten Rang zwei wollte das Team mehr. Die letztjährige Halbfinalqualifikation sollte getoppt werden. Brandis, das Team mit dem orangen Dress, wird nun aber mehr und mehr zum Angstgegner. Wer jetzt nach dieser Saison noch davon spricht, Angstgegner gebe es nicht, das sei nur ein Hirngespinst, muss sich der Statistik stellen! Seit Brandis in der Gruppe drei eingeteilt ist (Saison 2011/12) hat man 12 Partien gegeneinander bestritten. Nach deren acht mussten die Laufner den Emmentalern zum Sieg gratulieren! Alleine in dieser Saison kam Brandis zu vier Siegen. Der Kopf wollte, der Körper ebenfalls – doch im Unterbewusstsein wird so mancher Spieler mehr mit dem frühen Ausscheiden gerechnet haben,

als er es hätte zugeben können. Dennoch versuchte das Team alles, ihrem scheidenden Trainer Christof Amsler einen derart abrupten Abgang zu ersparen. In der 18. Minute erzielte Roger Stähli auf Zuspiel von Philipp Aeppli das 1:0 für Laufen. Es war das Drittelsergebnis. Guter Dinge kam Laufen im Mitteldrittel aufs Eis und versuchte den Emmentalern mit einem zweiten Treffer die Selbstsicherheit zu nehmen. Nach etwas mehr als der Spielhälfte sass Stähli eine Strafe ab. Fünf Sekunden fehlten für den Spielergleichstand, als Christian Tschabold der Ausgleich gelang. Die Laufentaler zeigten sich etwas geschockt und so kam es, wie es im Eishockey so oft passiert nach einem Tor. 58 Sekunden waren wieder gespielt, als

Christian Joss den Führungstreffer für Brandis gelang. Noch war genügend Zeit, das drohende Aus zu verhindern. Doch ein wiederum sicherer Kiener im Brandis-Tor und oft bleierne Beine und Hände bei Laufner Spielern bei Chancen sorgten dafür, dass es beim 1:2 blieb. Ob es anders gekommen wäre, wenn das Heimspiel nicht «verschenkt» worden wäre? Der Konjunktiv gewinnt bekanntlich auch im Eishockey nichts. Für Trainer Amsler ein enttäuschender Abschied nach vier Saisons. Jetzt ist die Vereinsführung gefordert. Kann das Kader beisammen gehalten werden? Zwei, drei gewichtige Abgänge und das Gefüge bricht auseinander. Was dabei herauskommt, erfuhren diese Saison die Argovia Stars.

FASNACHTS-SCHNIPSEL

Noch einige Impressionen der diesjährigen Fasnacht im Nachgang

Metzerlen

Metzerlen

Kleinlützel

Metzerlen

Breitenbach

Kleinlützel

Laufen


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DORFPLATZ

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GESUNDHEITSTIPP

LESERBRIEF

STADTRATSWAHLEN LAUFEN

Nomen est Omen

Kein Mehrverkehr und mehr Sicherheit!

«Face to Face» statt Facebook

«Der Name sagt alles». Tatsächlich ist ein Name Identifikation. Er hat eine Bedeutung, will uns etwas erklären. Die kanadische Gelbwurz-Hydrastis canadensis zeigt uns, dass der Wurzelstock gelblich ist. Die kleinen 30 cm hohen Pflänzlein mit ihren grünlichweissen Blüten wuchsen ursprünglich in den feuchten Wäldern Kanadas. Heute wird Hydrastis in Kulturen angebaut. Carl von Linné, ein grosser Naturforscher, beschrieb auch diese Heilpflanze. Der Name «hydor» soll die Beziehung zu Wasser aufzeigen. Fliessen, strömen und sogar einheimisch könnte mit «aste» gemeint sein. Deshalb auch «Wasserbewohnerin». Schon die Indianer nutzten diese Heilpflanze bei Entzündungen von Augen, Hals und Mund. Auch heute wird dieses Naturheilmittel eingesetzt bei Entzündungen allgemein, Bindehautentzündung der Augen, bei Aphten, chronischen Katarrhen der oberen Luftwege, bei Magenschleimhautentzündung und Störungen der Leber. Die Hauptwirkstoffe Hydrastin und Berberin weisen eine Gefäss zusammenziehende Wirkung auf. Deshalb wirkt die Gelbwurz auch bei Blutungen, wie Hämorrhoiden, Myomblutungen und starker Menstruation. Diese Naturmedizin ist vielseitig anwendbar und seit 1883 als Arzneipflanze im deutsch-europäischen Arzneibuch aufgeführt. Faszination Naturmedizin! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

LESERBRIEF

Bolliger in den Stadtrat Mit Pascal Bolliger stellt sich ein engagierter und unabhängiger Laufner zur Wahl in den Stadtrat. Als Kadermitarbeiter der EGK, Präsident der Wohnbaugenossenschaft Laufen, Gründer des Open Air Kino Laufen und Vorstandsmitglied des Alters- und Pflegheimes Rosengarten, ist Pascal Bolliger eng verbunden mit Laufen. Mit diesem vielfältigen Leistungsausweis ist er die richtige Person, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Stadt Laufen positiv zu meistern. Geben Sie Ihre Stimme dem konstruktiven und lösungsorientierten Pascal Bolliger. Beat Gerber, Unternehmer, Laufen

Die Kapazität des Tunnels wird durch den Bau des Sanierungstunnels nicht erhöht. Garantiert wird dies durch den Alpenschutzartikel in der Bundesverfassung und durch die mit dem neuen Gesetz, über welches wir am 28. Februar abstimmen, neu eingebaute Schranke: Auch nach der Sanierung des Gotthard-Strassentunnels darf nur eine Fahrspur pro Richtung offen sein. Die andere dient als Pannenstreifen. So wird der Verkehr nach der Sanierung in beiden Röhren einspurig und richtungsgetrennt geführt. Damit sinkt nicht nur die Unfallgefahr, ein solches System bietet auch im Brandfall grössere Rettungsund Überlebenschancen: Die Anfahrt kann über den Pannenstreifen oder die entleerte Röhre erfolgen und damit wird der Unfallplatz schneller und sicherer erreichbar. Nehmen wir die Chance wahr und sagen am 28. Februar Ja zu mehr Sicherheit und Ja zum GotthardSanierungstunnel. Franz Meyer Landratspräsident Kanton BL

EINGESANDT

Wundpflege auf hohem Niveau Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg beschäftigt rund 65 Mitarbeitende, welche in der Pflege, der Haushilfe und der Administration tätig sind. Vier Pflegeteams kümmern sich in 13 Gemeinden um hilfs- und pflegebedürftige Personen. Heute wird oft nach einem Spitalaufenthalt Hilfe benötigt. Wir haben es öfter mit komplexen Wundbehandlungen zu tun. Unsere Wundexpertin überwacht die fachgerechte Behandlung dieser Wunden und ist Ansprechperson sowohl für Klienten, Angehörige als auch unsere Mitarbeitenden. Sie ist in Kontakt mit Spitälern und Wundambulatorien und sorgt dafür, dass die Wundversorgung auch zuhause nach den neuesten Erkenntnissen mit hoher Professionalität durchgeführt wird. Wollen Sie mehr über uns erfahren? Besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch oder rufen Sie uns unter Tel. 061 783 91 55 an. Wir beraten Sie gerne! Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

In meiner beruflichen Laufbahn und jetzt im Besonderen als Stadträtin zuständig für Soziales bin ich mit der Not von Menschen konfrontiert, welche keinen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt finden oder nur begrenzt für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Öfters sind es Lebensschicksale wie langjährige Arbeitslosigkeit, Überforderung, Krankheit, prekäre Familienverhältnisse (z.B. nach einer Trennung) oder Mangel an Bildung, um nur einige Gründe zu erwähnen. Die Sozialhilfe gewährt die finanzielle Existenzsicherung und ermöglicht ein würdiges Leben trotz allen Freiheitsbegrenzungen. Integrations- und Beschäftigungsprogramme können eine Tagesstruktur anbieten. Nicht alle Personen in der Sozialhilfe sind auf einen geschützten Rahmen angewiesen. Da könnten Unternehmer mit einem Praktikum Hand bieten, wie es in der Region Aarberg mit mehr als zehn Anbieter zum Beispiel der Fall ist. Eine Win-Win-Situation kann es für beide Seiten sein. Nächstens suchen wir intensiver den Kontakt mit dem Laufentaler Gewerbe.

GEDANKENSTRICH

Eine persönliche Begleitung und Unterstützung können viele von uns leisten: Vom Kinder hüten bis Hilfeleistung beim Bewerbungen schreiben oder Deutsch-Nachhilfeunterricht geben. Oder einfach das Leben teilen in einem Kaffee im Stedtli. Die Alterung der Gesellschaft in den kommenden Jahren sehe ich nicht nur als Ursache für zusätzliche Pflegekosten: Pensionierte bleiben lange noch fit und bieten einen Schatz an Erfahrungen, von denen die jüngere Generation profitieren kann. Viele Laufnerinnen und Laufner engagieren sich in Vereinen – es sind da sehr wertvolle Netzwerke vorhanden, die auch verhindern können, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft geraten. Die Kombination von Professionellen und Freiwilligen strebe ich an – das gehört auch zum STEP – im Sinn vom Stadtentwicklungspotenzial – «Stadt Laufen» besteht aus allen Einwohnern und jeder von uns hat etwas zu bieten. Ein offenes Ohr biete ich an und die Bereitschaft Menschen zu vernetzen: Auf Facebook müssen Sie mich lange suchen... ich ziehe «Face-to-face», direkte Begegnungen vor und ich freue mich weiterhin mit Ihnen Laufen vorwärtszubringen. Carole Seeberger Stadträtin Laufen

WEITERBILDUNG

Wie werde ich ImkerIn? Ein Grossteil der Blütenpflanzen ist auf die Bestäubung durch die Honigbiene angewiesen. Unser Ökosystem erfährt ohne sie eine massive Veränderung. 40 Prozent der pflanzlichen Nahrungsmittel bedürfen bei ihrer Entstehung der Bestäubung durch Insekten und hier vor allem der Honigbienen. Ihre Existenz und flächendeckende Verbreitung ist für den wirtschaftlichen Erfolg in der Landwirtschaft, in Gärten und in Obst- und Beerenkulturen von grosser Bedeutung. Mit wirkungsvoller Öffentlichkeitsarbeit ist die Wertschätzung der Bienenhaltung in der Bevölkerung gewachsen. Durch die fast weltweite Verbreitung der Varroamilbe in den Bienenvölkern in den vergangenen 30 Jahren können Bienenvölker ohne Betreuung durch Imker nicht mehr überleben. Es ist darum notwendig, nachhaltig Imker und Imkerinnen auszubilden. Der Besuch eines Grundkurses vermittelt einen guten Einblick in das Leben der Honigbienen und die Aufgaben des Imkers. Der Bienenzüchterverein Thierstein führt ab Frühjahr wieder einen Grundkurs durch. Ziel ist der Erwerb einer guten imkerlichen Praxis, so können Bie-

nen und Imker voneinander profitieren können. Die Grundausbildung Zur einheitlichen Ausbildung besteht ein schweizweites Ausbildungskonzept. Der Grundkurs startet im Frühjahr 2016. Er dauert 18 Halbtage, verteilt auf zwei Jahre. Lernen, Wissen und Erfahrungen führen zum imkerlichen Erfolg. Neben praktischen Arbeiten im Bienenhaus oder am Magazin wird auch theoretisches Wissen vermittelt. Die Kosten betragen pro TeilnehmerIn 500 Franken, inkl. Unterlagen, bestehend aus dem Schweizerischen Bienenbuch, einem Ausbildungsordner und einem Schnupperabonnement der Schweizerischen Bienen-Zeitung. Die Mitgliedschaft im Bienenzüchterverein ist obligatorisch. Am Samstag, 20. Februar, 14.00 – 16.00 Uhr, findet eine Informationsveranstaltung statt. Ziel ist ein vertiefter Einblick in die Ausbildung und die Voraussetzungen. Regina Meury Interessierte am anspruchsvollen Handwerk des Imkers, können sich bei bzv.thierstein@gmx.ch melden.

EINGESANDT

Die Jugend ist trumpf

Führungswechsel bei der RZSO Thierstein

WOS. Gesucht: Die besten und kreativsten Jugendprojekte von jungen Baslern und Baslerinnen. Noch bis Mitte Februar können Projekte für den Jugendprojektwettbewerb Basel-Landschaft eingereicht werden. Es warten Preisgelder und eine Plattform, tolle Ideen der Öffentlichkeit vorzustellen. «Deine Idee ist Trumpf», so lautet das Motto des grossen Projektwettbewerbs, der im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft von der Regionalstelle Nordwestschweiz von infoklick.ch durchgeführt wird. Noch bis zum 15. Februar können Jugendliche Projekte und Projektideen einreichen – und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen. Der Wettbewerb fördert junge «Macher» und ihre Ideen: Tolle Projekte, überzeugende Ideen und persönliches Engagement werden mit Preisgeldern von insgesamt 5000 Franken honoriert. Jugendliche aus dem Kanton BaselLandschaft können ihr Projekt an der öffentlichen Preisverleihung ausserdem vor viel Publikum präsentieren und mit ihren Ideen «trumpfen». Sie erhalten so nicht nur Anerkennung. Jugendliches

Auf das neue Jahr hat es einen Wechsel bei der Regionalen Zivilschutzorganisation Thierstein (RZSO Thierstein) in der Führung gegeben. Der bisherige Kommandant, Roger Jeker, verliess per Ende letzten Jahres, aus beruflichen Gründen, die Organisation und übergab das Amt per 1.1.2016 an Benjamin Küry. Der ehemaliger Kommandant Stellvertreter und Chef Führungsunterstützung ist hauptberuflich IT Manager im Pharmabereich und freut sich auf die neue Herausforderung als Kommandant der RZSO Thierstein. Er selbst sagt: «Ich kann auf ein tolles Team zurückgreifen und bin überzeugt, dass wir die RZSO Thierstein weiter professionalisieren können» Der Zivilschutz, mit seinen verschiedenen Bereichen, hat ein breites Aufgabenfeld und ist schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel im Verbundsystem des Bevölkerungsschutzes positioniert. Angehörige des Zivilschutzes kümmern sich um die Betreuung schutzsuchender Personen, die Pioniere leisten Unterstützungsarbeit bei gemeinnützigen Einsätze sowie Instandstel-

JUGENDPROJEKT

Engagement wird dadurch in der Gesellschaft sichtbar(er) gemacht – und inspiriert so vielleicht weitere junge Menschen, aktiv zu werden und eigene Ideen umzusetzen. Einzeleingaben oder Gruppenprojekte Mitmachen am Projektwettbewerb können alle Jugendlichen aus dem Kanton Baselland unter 26 Jahren, die ihre kreativen Ideen realisieren. Mitmachen können auch Jugendgruppen, Vereine oder Teams. Eingereicht werden können Projekte, die bereits abgeschlossen sind oder kurz vor Abschluss stehen. Die weiteren Teilnahmebedingungen sind auf jugendprojekt-wettbwerb.ch/bl zu finden. Bereits zum fünften Mal werden im Rahmen des Jugendprojektwettbewerbs Basel-Landschaft Jugendliche für ihr Engagement ausgezeichnet. Die Organisatoren freuen sich auf viele Eingaben. Sie stehen ausserdem mit Rat und Tat zur Seite bei Fragen zur Einreichung oder zu Projektabschlüssen. Anmelden kann man sich bis 15. Februar 2016 auf der Webseite: www.jugendprojekt-wettbewerb.ch/bl

Stabsübergabe: Benjamin Küry (l.) überFOTO: ZVG nimmt von Roger Jeker. lungsarbeiten nach Schadensereignissen. Der Bereich Führungsunterstützung leistet Hilfestellung der Führungsorgane (Regionaler Führungsstab – RFS) und die Logistiker betreuen die Zivilschutzanlagen um eine nötige Einquartierung zu gewährleisten. Der Zivilschutz ist im Bevölkerungsschutzverbund integriert, zusammen mit den Partnerorganisationen; Feuerwehr, Polizei, Gesundheitsdienste und Technische Dienste. Elvira Linz

Aufgefallen...!

Roland Bürki «Wär jung isch, stoot uus Heefligkait, dr Drammdiräggder het das gsait». Solches stand in Basel auf der blauen BVB-Schülerkarte, in welche der Billetteur damals in den 1950er Jahren jeweils pro Fahrt ein Löchlein knipste. Es war selbstverständlich, dass wir Schüler aufstanden, wenn wir überhaupt je sassen, den Älteren den Sitzplatz anboten und meist ein herzliches «Danggerscheen» ernteten. Im Postauto von und nach Zwingen ist das «ein bisschen» anders. Die Sek-Schüler aus dem Hornviehdorf stürmen das Postauto jeweils förmlich, um auf einem der begehrten Sitzplätze ungestört ihr Handy zu bearbeiten oder den Schulkollegen unter Riesengelächter das neuste Filmchen vorzuspielen. Derweil ältere Erwachsene mit Einkaufstaschen, Koffern oder Rucksäcken alle Mühe haben, sich dichtgedrängt an Stangen oder Haltegriffen festklammernd ihr Gleichgewicht zu halten. Eine Art Gleichgewicht soll auch das bekannte Spiel «bad Cop – good Cop» oder «böser Polizist – guter Polizist» herstellen. Da war doch kürzlich beim Augenarzt dieser vorwurfsvollzickige und keinen Widerspruch duldende Ton der Assistentin beim verordneten Sehtest. Und dieser Ton nagte unwillkürlich am Selbstwertgefühl, weil es nicht zu Unrecht heisst: «C’est le ton qui fait la musique». Ganz anders die Tonlage bei der anschliessenden Untersuchung durch die Augenärztin: mütterlich-fürsorglich, ausgleichend, empathisch. Dennoch, der Frust über diese «demi-heure d’honte» war nicht einfach nur so wegzustecken. Alte Säcke sind vielleicht doch nicht ganz so unbedarft, wie man offensichtlich in weissgeschürzter Umgebung zuweilen annimmt! Die immer aktuelleren Themen Anstand, Höflichkeit, gutes Benehmen nehme ich mit Blick auf die Teilnehmerliste am Laufner Fasnachtsumzug gerne nochmals auf. Themen, auf die man damals im ehemaligen Humanistischen Gymnasium am Basler Münsterplatz Basel besonderen Wert legte. Schon nur der etwas ländliche Dialekt eines Mitschülers aus dem damals mir völlig unbekannten Brislach veranlasste den Lateinlehrer zur Mahnung: «Müller, nehmen Sie endlich eine urbane Sprache an!» Das war hart. Wenn sich nun aber eine neue Fasnachtsclique unappetitlich «Underhosä Befüechter» nennt, hätte ich vom Laufner Fasnachtskomitee neben dem Hinweis, dass es eigentlich «Ungerhose» heisst, ein «no go» erwartet. Das geht gar nicht. Wo bleibt da das Fasnächtliche, der Humor, die Satire? Den Wagen zierte im Übrigen kein einziger Spruch. Mit ihrem Problem so weit unter der Gürtellinie gehören die jungen Männer ganz einfach nicht an einen Fasnachtsumzug, sondern wegen früher Inkontinenz zum Urologen. Als charmante «Rosenkavaliere» hätten sie die anvisierte Damenwelt wohl weit besser für sich gewinnen können.


DORFPLATZ

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LESERBRIEF

EINGESANDT

Falsche Einwanderungspolitik

«Mir baue e Guggä!»

Die Ausschaffungs- und Durchsetzungsinitiativen sind das Ergebnis einer völlig falschen Einwanderungspolitik und unbegreiflich milden Urteilen gegenüber Gewaltverbrechern jeglicher Art. Die neueste Einwanderungswelle aus dem islamischen Kulturkreis wird Europa total verändern. Männern, die ein völlig anderes Frauenbild haben mit total mittelalterlichem soziokulturellem Hintergrund, ein Merkblatt in arabischer Sprache in die Hände zu drücken und sie zu verpflichten, die hiesigen Regeln einzuhalten, ist völlig realitätsfern. Es gibt in der EU vielerorts eine Paralleljustiz, wo islamische Friedensrichter auf Grund der Scharia Recht sprechen. Viele Migranten aus dem Morgenland haben keinerlei Respekt vor unserer Kultur. Wer sich aber nicht an die hiesigen Sitten und Gesetze hält, der ist nicht zu schützen. Burka, Burkini, Kopftücher, Verweigerung von gemischtem Schwimmunterricht, Verweigerung, einer Krankenpflegerin oder Lehrerin die Hand zu reichen oder Anweisungen einer Polizistin zu befolgen, nur weil sie eine Frau ist; solche Dinge gehören geahndet. Polizisten im Abendland brau-

chen nicht beim Betreten einer Wohnung als Zeichen der Ehrfurcht vor Allah die Schuhe auszuziehen. Überall, wo in Europa solche Parallelgesellschaften existieren, werden Frauen gezwungen, sich «sittsam und züchtig» zu kleiden. Statt, dass sich also die Einwanderer hier assimilieren, werden über kurz oder lang unsere Frauen gezwungen, sich den neuen Kleidervorschriften anzupassen. Die Mehrheit unserer hohen Politiker, Richter, Gleichstellungsbüros und internationalen Völkerrechtsprofessoren schweben in einem volksfernen Elfenbeinturm. Sie sollten sich einmal mit den Polizisten an der Front austauschen (ohne Maulkorb). Selbst den «armen» EU-Bürger, hier aufgewachsen und seiner Heimatsprache nicht mächtig, der Hausfriedensbruch mit Diebstahl und Sachbeschädigung begangen hat, darf man ausweisen, denn es täte ihm gut, wenn er während 5 Jahren seine Herkunftssprache erlernen und seine Heimat zur kulturellen Bereicherung erkunden könnte. Das Erasmus-Programm könnte da ja helfen. Peter M. Linz, Büsserach (Kantonsrat)

LESERBRIEF

Eine unschweizerische Initiative Die SVP und ihr Übervater tun einmal mehr so, als ob nur sie die echten Schweizer wären. Ihre Durchsetzungsinitiative ist viel zu extrem, echt unschweizerisch: Details will man in die Bundesverfassung schreiben, das Parlament muss keine Gesetze mehr machen und wird ausgehebelt. Auch unsere Richter werden bei einer Annahme der Durchsetzungsinitiative überflüssig. Die Schweiz hält mindestens seit 1848 die Gewaltentrennung sehr hoch und setzt

auf faire, bewährte politische Prozesse. Seien wir doch weiterhin vernünftig und sagen wir am 28. Februar klar nein zu einem Unding, das grosse Unsicherheiten schafft und unser demokratisches Zusammenleben gefährdet. Somit ebnen wir auch den Weg für die schnelle Umsetzung des vom Parlament bereits verabschiedeten und verschärften Gesetzes zur Ausschaffung von kriminellen Ausländern. Linard Candreia, Landrat, Laufen

LESERBRIEF

Zwei Strassentunnel am Gotthard Wer etwas gegen eine richtige Autobahn über den Gotthard hat, wer dort alle Güter mit der Eisenbahn transportieren will, der spricht oder schreibt von der zweiten Gotthardröhre. Das tönt abschätzig und ist schnell verbunden mit dummer oder grosser Röhre. Was kostet der zu erwartende Stau am Gotthard oder die Umfahrung des Passes, wenn der bestehende Tunnel alternativlos repariert werden muss? Wo auf der Welt gibt es eine wichtige Autobahn, die zuerst vierspurig, dann zweispurig ohne Gegenverkehr, dann einspurig mit Gegenverkehr durch einen veralteten Tunnel verläuft? Das gibt es nur am Gotthard. Nun steht das Erneuern dieses Tunnels im Vordergrund, aber wann wird die Strasse endlich zu einer modernen Autobahn, die den zunehmenden Verkehr aufnimmt? Der Güterverkehr durch den für Geschwindigkeiten bis zu 250 km pro Stunde ausgelegten NEAT- EisenbahnBasistunnel ist keine wirtschaftliche Alternative. Nie erwähnt wird, wie schnell

die Güterzüge im Tunnel sicher fahren dürfen und wie schnell der Tunnel dabei verschleisst. Was sagen die noch nicht durch Roboter ersetzten Lokomotivführer, denen es im langen Tunnel schwindlig wird? Sie sagen es dem Arzt. Was kosten die Standzeiten, das normalerweise unnötige Laden und Entladen von Lastwagen auf einer Autobahn, was kosten die Parkplätze? Was wird ei ngespart, wenn das alles entfällt und der Strassenverkehr flüssiger und sicherer wird? Warum wird für das Befahren des Gotthards auf der Strasse nicht an eine Gebühr gedacht, die unterwegs automatisch erhoben wird, eine Gebühr die sich aus Kosten und aus Einsparungen ergibt? Auch für die Tessiner? Wären zwei Gotthard-Scheiteltunnel richtig geplant und gebaut worden als man noch wusste, dass Tunnel keine Röhren sind, dann wäre die bevorstehende Abstimmung überflüssig. Ich kenne die Gotthardroute gut und sage Ja zu deren Erneuerung. Sepp Haener, Laufen

LESERBRIEF

Nicht wählbar... Mein Leserbrief «Sachpolitik» traf wohl die Meinung vieler Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen. Ich habe mich sehr über die Resonanz gefreut und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken. Dennoch musste ich mir das Lächeln bei einigen Reaktionen verkneifen. Aufgrund meiner Parteizugehörigkeit bin ich nicht wählbar? Die Politik in Laufen funktioniert nur solange die drei grossen Ortsparteien den Ton angeben? Während den letzten sechs Jahren arbeitete ich auf öffentlichen Verwaltungen, vier davon in Laufen. Dabei habe ich immer versucht, das Level für den «Service Public» extrem hoch zu halten und habe dafür stets positive Rückmeldungen erhalten. Noch heute kommt für mich das Wohl jedes einzelnen Einwoh-

ners zuerst, und ich versuche Lösungen zu bieten. Politisch werde ich nicht anders agieren, ich handle im Interesse der Öffentlichkeit, ich handle zum Wohl der Menschen. Darum: sehr wohl bin ich wählbar! Ich bin wählbar für eingebürgerte wie auch für linksorientierte Menschen... Genau das wollte ich mit meinem letzten Leserbrief aussagen. Werden meine Bedenken Tatsache? Wird Laufen durch Parteipolitik und nicht durch Sachpolitik geleitet?! Geben Sie der Liste 3 (SVP) die Parteistimme und wählen Sie mich. Kann ich Sie während den kommenden vier Jahren nicht überzeugen, so haben Sie es erneut in der Hand! Für ihre Stimme bedanke ich mich beSandro Borer reits jetzt. Stadtratskandidat SVP

Top motiviert: Das «Bauteam» der wiedererweckten Gugge aus Erschwil. Nach über 10 Jahren «Notprogramm» geben die Turbo-Schnäggä aus Erschwil wieder Vollgas. Sina und Lara Borer bauen mit Kolleginnen und Kollegen an

FOTO: ZVG

der neuen Gugge! Die Guggemusig Turbo-Schnäggä ist wieder aktiv unterwegs. Seit der grossen Kriese 2004 wird der Verein von gerade

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noch drei Mitgliedern verwaltet. Doch beim kleinsten Verein der Welt regt sich was. Begeisterte und aktive Junge nahmen nun die Sache in die Hand. Sina und Lara Borer haben zusammen mit Jannick und Jessica Erzer, Adrian und Julia Bärtschi, Ronny und Glenn Borer fünf Proben, rund ein halbes Duzend Auftritte und sogar ein neues Kostüm organisiert. Dem Aufruf «Turbo-Schnäggä gäbe wieder Vollgas!» im letzten Dezember sind über 20 Gugger gefolgt. So durften sich die Turbo-Schnäggä 2016 in beachtlicher Grösse stolz im neuen Kostüm präsentieren. Nun geht es darum weiter an der neuen Gugge zu bauen, um die TurboSchnäggä wieder aus den Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Vorzeichen für den Aufbau der neuen Turbo-Schnäggä stehen auf jeden Fall gut! Die jungen Gugger sind nach einer tollen Fasnacht 2016 top motiviert. Markus Wohlgemuth

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Besuch Justizvollzugsanstalt Solothurn

Stadtratsmandat: Hut ab vor diesem Job!

Dornecker Freunde der FDP, eine Gruppe aus Rentner, besuchen alle zwei Monate ein besonderer Ort, den man normalerweise eher weniger besucht oder die Möglichkeit dazu sich nicht ergibt. Der erste Besuch in diesem Jahr fand in der neuen Justizvollzugsanstalt des Kantons Solothurn statt. Sie gilt als moderne geschlossene multifunktionale Anstalt auf einer Fläche von 5,4 Hecktaren. Bereits bei der Anfahrt stellt man fest, dass die Anlage durch einen Doppelzaun gesichert ist. Für die Mehrheit der Beteiligten waren die Fragen, wie eine solche Anstalt aufgebaut und organisiert ist und was in einer Justizvollzugsanstalt mit gegen 100 Straftäter angesehen werden kann. In einem Einführungsreferat orientierte Direktor Pablo J. Loosli über den generellen Auftrag und den Betrieb, der während 365 Tagen und 24 Stunden pro Tag aufrechterhalten wird. Bald wurde der landläufige Begriff, das ist ein Gefängnis, doch besser verstanden. Der Kanton Solothurn arbeitet im Verbund mit zehn anderen Kantonen im Strafvollzugskonkordat Nordwest- und Innerschweiz. Für die Justizvollzugsanstalt Solothurn (JVA) gilt der Auftrag: Sicherer, geschlossener Vollzug von Freiheitsstrafen und stationären Massnahmen an rückfall- und fluchtgefährdeten Straftätern zum Schutz der Öffentlichkeit sowie die Vorbereitung der Insassen auf ein deliktfreies Leben nach der Entlassung. Mit vielen neuen Eindrücken verliess die Gruppe nach einem Aufenthalt von gut zwei Stunden den Ort und traf sich

zu einem Zobig. Zur grossen Freude aller Teilnehmer nahm der Direktor Loosli ebenfalls am Zobig teil und stand für die Beantwortung von weiteren Fragen zur Verfügung. Die Diskussionen an den einzelnen Tischen waren sehr unterschiedlich. Erwähnt wurde, dass viele der Insassen ein geregeltes soziales Leben bisher nicht kannten. Eine Besucherin meinte spontan: «Ich weiss ehrlich nicht, wo ich anfangen soll». Der Besuch der Justizvollzugsanstalt im Schachen war in der Tat sehr eindrucksvoll und hat eine ganz neue Welt für mich geöffnet. Wie oft liest man in der Zeitung über Verbrecher die im «Knast» landen und von der Öffentlichkeit in Vergessenheit geraten. Einmal hinter die Kulissen einer Justizvollzugsanstalt zu schauen war für mich sehr lehrreich und bewegend. Meine persönliche Schlussfolgerung: Alle die sich jetzt wieder so schön aufregen, sollen sich mal überlegen, dass die Insassen auch wieder einmal aus der JVA raus kommen. Wenn diese Insassen im Gefängnis jahrelang in einem «Loch« dahinvegetiert hätten, dann sind sie nachher noch gefährlicher und asozialer, als vor der Strafe. Darum macht es Sinn, wenn sie in einer JVA anständig und menschenwürdig behandelt werden. Es war ein Ausflug in eine, für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, andere Welt in ein Thema, das man bisher eher über negative Argumente kannte. Georg Hofmeier Nuglar

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Sorgen mache um die Zukunft der Gewaltenteilung Die Gewaltenteilung im Staat ist wichtig, zu wichtig, um sie mit einer Volksinitiative zu gefährden. Ich erinnere mich an den Staatskundeunterricht in der Bezirks- und Kantonsschule, als wir als Schüler davon hörten, dass es Legislative, Exekutive und Judikative gleichermassen brauche, damit der Staat als Staat funktionsfähig bleibt. Wenn man zum Beispiel die Judikative aushebelt, dann gerät die austarierte Waage in Schieflage. Es braucht das Bundesgericht, ja überhaupt die Gerichte nebst Regierung und Parlament, welche sich beide oft in den Haaren liegen. Auch wenn die Gerichte oft als das schwächste Glied in der dreifachen Gewaltenteilung erscheinen, so haben doch gerade sie die Möglichkeit, politische Kurzsichtigkeiten zu korrigieren. Als Pfarrer sehe ich eine Parallele zur Dreifaltigkeit Gottes. In der Geschichte des Christentums erscheint Gott als Vater, als Sohn Jesus Christus und als Heiliger Geist. Jede dieser trinitarischen Personen hat ihren eigenen Wirkungsbereich: Gott Vater ist für die Schöpfung da, Sohn Jesus Christus für die Vergebung und der Heilige Geist für das Trös-

ten der Menschen. Die drei «Personen» haben natürlich noch weitere Aufgaben. Aber wichtig ist doch zu sehen: Gott teilt seine Macht auf, um den Menschen besser dienen zu können. Warum aber hat die Theologie Gott vor Hunderten von Jahren als ein solcher «dreifältiger» Gott beschrieben? Womöglich doch, dass nicht eine der göttlichen Seiten zu dominant, nicht zu durchsetzend wird. Wenn im Staat oder auch in der Religion eine bestimmte politische bzw. religiöse Kraft zu mächtig wird, leiden am Schluss alle darunter. Lernen wir also von den Fehlern, welche in der Vergangenheit begangen wurden. Was der Verzicht auf die Gewaltenteilung auslösen kann, das zeigt insbesondere die Geschichte Deutschlands von 1933 bis 1945. Darum denke ich, würde uns Moses heute ein neues Gebot geben, nämlich: «Du sollst nicht mutwillig durchsetzen!» Denn durchsetzen bringt nur Verdruss. Wir sollten uns mehr darüber Entsetzen und Protestieren gegen einen solchen Missbrauch der Volksinitiative. Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam Breitenbach

Carole Seeberger ist die dritte Departementsvorsteherin, die ich als Mitglied der Sozialhilfebehörde erlebe. Sie hat sich bestens ins anspruchsvolle Gebiet Gesundheit und Soziales eingearbeitet, ist gut vernetzt und bewegt sich nahe am Geschehen. In nächster Zeit werden uns Flüchtlingsfragen noch vermehrt beschäftigen. Hier braucht es Sachkenntnis, lösungsorientiertes Denken, Ruhe und Gespür. All dies bringt Carole Seeberger mit ihrer vielfältigen Berufsund Lebenserfahrung mit. Klar, dass wir sie wählen! Noch etwas zum Thema ausgleichende Kräfte und funktionierender Stadtrat: Die aktuelle Sitzverteilung stimmt. Es braucht auch zukünftig unbedingt zwei moderate, aber starke Stadträte aus dem linken Spektrum. Ich ziehe den Hut vor allen Stadträten, egal welchen Couleurs. Damit aber «trotz» Laufner Proporz-Wahlsystem die Balance erhalten bleibt, kann’s für mich als Parteiloser nur heissen: Alle sieben Stimmen an die SP! Daniel Gerber-Meury

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«Ein gerechtes Urteil» Ein «gerechtes» Urteil und eine Ausweisung, wie sie die DSI verlangt, sind zwei Sachen! Ich möchte ungern einem oberen Richter in meinem Heimatkanton widersprechen, aber es ist klar, dass die Gerichte weiterhin die Urteile sprechen und das Strafmass festlegen! Wenn nun ein Richter behauptet, oder meint, dass es auch eine Strafe sei, wenn einer ausgewiesen würde, trifft dies nicht zu. Denn es hätte nichts mit einer Bestrafung zu tun, wenn einer in sein Heimatland muss, wo er übrigens frei herumlaufen kann! Bei der DSI geht es überhaupt nicht um eine Bestrafung – wie gesagt, dazu bleibt das Gericht zuständig! -, sondern es geht darum, dass die öffentliche Sicherheit sowie die soziale Sicherheit gewährleistet bleibt in der Schweiz! Es sei auch eine Frage der Finanzen bzw. Kosten. Weil ohne ausländische Wiederholungstäter braucht es dann weniger Gefängnisse! Logisch sei, dass Juristen wie übrigens auch Psychologen, Sozialarbeiter etc. gegen die DSI sind. Weil sie verdienen ja mit bei den Kriminellen! Mit der DSI wird auch endlich die Sozialindustrie eingedämmt nämlich! Aber keine Bange, es bleibt genug Arbeit für Juristen, beispielsweise damit nicht bewilligte Zäune, wovon die entsprechenden Behörden wüssten, weggemacht würden! Respektive ein solches Beispiel zeigt auch, dass niemand wegen einem gestohlenen Apfel ausgewiesen würde, wenn gegen nicht bewilligte Zäune im Schwarzbubenland auch nicht vorgegangen wird und dafür erst noch der benachbarte Bauer nicht mähen kann! André Müller


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DORFPLATZ

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EINGESANDT

STADTRATSWAHLEN LAUFEN

Profitdenken versus Sicherheit!

Ein starkes Team für Wahlen

Die Finanzen laufen aus dem Ruder

Im Leben einer Behörde gibt es nicht immer angenehme Entscheide zu fällen. Sobald Anlässe auf öffentlichem Grund stattfinden und dabei Personen zu Schaden kommen, wird Regress auf die Gemeinde resp. die Behörde gemacht. Fehlen dann noch Sicherheitskonzepte der Veranstalter ist es klar, was das für die Behörden heisst: angeklagt und verurteilt! Das eindrückliche Beispiel war das eidg. Turnfest. Ein solches kritisches Ereignis mit der entsprechenden Wetterwarnung hat sich für den 1. Mai 2015 angekündigt. Die Wetterwarnung war klar: Sturm und viel Wasser. Die verantwortlichen Personen inkl. dem OK haben sich getroffen und es hat sich bald herausgestellt, dass seitens OK kein Sicherheitskonzept vorhanden war. Die Behörden haben die Aufgabe, alle Informationen von allen Seiten aufzunehmen, abzuwägen und zu entscheiden. Die Behörde hat entschieden und den Markt abgesagt, im Wissen, das der Entscheid nicht populär ist. Wie Sie wissen, blieb der Sturm aus, jedoch fiel viel Regen im Jura und auch in Laufen. Dies manifestierte sich in der Birs, welche sehr viel Wasser führte. Was die Bevölkerung auch nicht erfahren hat: Der regionale Führungsstab, sowie Vertreter des Kanton und die verantwortlichen Gemeindevertreter waren bis ein Uhr Nachts unterwegs und mussten entscheiden, ob die Bevölkerung von Laufen, Liesberg, Zwingen und Dittingen gewarnt werden muss. Dieses Sicherheitskonzept hat funktioniert und wir konnten, nachdem wir die neuralgischen Punkte geprüft hatten, Entwarnung geben. Wir brauchen Personen im Stadtrat, welche allen Unkenrufen zum Trotz solche unangenehme Entscheidungen fällen und mittragen können. Dies hat der Stadtrat bewiesen. Übrigens musste das Fasnachtskomitee von Laufen erstmals auf Geheiss des Stadtrats sich auch mit einem Sicherheitskonzept auseinandersetzen. Das Gleiche in Bezug auf die Monatsmärkte und dem Christchindlimarkt. Natürlich hoffen wir, dass nie ein Vorkommnis eintreten wird. Aber auch Veranstalter haben eine Verantwortung, nicht nur die Behörden, sprich der Stadtrat. Juliana Nufer, Stadträtin Laufen, Ressort Sicherheit

Die Kandidaten: René Dreier, Marcel Neyerlin und Michel Kneuss (v.l.). FOTO: ZVG Mit diesem Slogan startet die FDP Ortspartei von Wahlen in den Gemeinderatswahlkampf. Erfahrung, Innovationswillen und Entschlossenheit zeichnen ihre Kandidaten aus und sollen die FDP zum Erfolg führen. Am 28. Februar finden im ganzen Kanton Baselland Gemeinderatswahlen statt. Auch Wahlen hat Wahlen. Hier werden vom Stimmvolk und Souverän fünf neue Gemeinderäte bestimmt. Die FDP, als einzige offizielle Ortspartei, steigt mit einem dreier Ticket, bestehend aus René Dreier, Michel Kneuss und Marcel Neyerlin ins Rennen ein. «Wir haben uns bewusst für lediglich diese drei Kandidaten entschieden, denn wir waren zu Kompromissen nicht bereit.», erklärt Bruno Schmidlin, Präsident der FDP Ortspartei. Ein grosser Teil der Gemeinde internen Aufgaben ist bereits durch den Gesetzgeber vorgegeben und kann von der Verwaltung selbstständig bearbeitet werden. Dafür nehmen die interkommunalen Aufgaben, wie zum Beispiel Verhandlungen in regionalen Zweckverbänden und mit dem Kanton stetig zu. Regionale Zusammenarbeit wird in Zeiten knapper Finanzen immer schwieriger und der Kanton versucht, mehr und mehr Aufgaben auf die Gemeinden abzuwälzen. «Wir brauchen deshalb Leute, die mit Sachverstand, Durchhaltevermögen und Entschlossenheit die Anliegen der Gemeinde auch nach aussen vertreten können.», ist sich Präsident Schmidlin sicher. Weiter sagt er: «Mit René Dreier, Michel Kneuss und Marcel Neyerlin als Team, kann die FDP Wahlen ihren Teil zur Bewältigung dieser schwierigen Aufgaben beisteuern.» So blickt René Dreier bereits auf neun Jahre Gemeinderat zurück und war schon an vielen massgeb-

lichen Projekten, wie zum Beispiel dem aktuellen Bauvorhaben der Schulhauserweiterung, beteiligt. Michel Kneuss hat ebenfalls schon vier Jahre Gemeinderat hinter sich und steigt wie René Dreier als bisheriger in den Wahlkampf ein. Er war federführend an der Umsetzung der neuen Ultrafiltrationsanlage der Wasserversorgung beteiligt. Dank dieser Anlage, kann die Gemeinde die eigenständige Versorgung mit «Wahlner Wasser» aufrechterhalten. Ebenfalls sehr grosse Erfahrung im Team der FDP hat Marcel Neyerlin. In seine Amtszeit als Gemeinderat (1993-2000) fallen der Bau des Gemeindezentrums und des Kindergartens. Er musste sich dann aber aus Mangel an Zeit aus der aktiven Politik zurückziehen. «Da ich nun beruflich etwas kürzer trete, kann ich mich auch wieder stärker politisch engagieren.», erklärt Marcel Neyerlin seine Motivation, wieder für den Gemeinderat zu kandidieren. Aus Sicht von Bruno Schmidlin ergänzen sich die drei Kandidaten bestens und sind vor allem im Team sehr stark. Ist das der Grund, weshalb keine Frauen auf der Liste der FDP anzutreffen sind? «Nein!», wehrt Schmidlin vehement ab. «Grundsätzlich spielte für uns das Geschlecht bei der Kandidatensuche keine Rolle. Natürlich haben wir auch mit Frauen gesprochen, schlussendlich aber keine Zusage für das zeitintensive Amt im Gemeinderat erhalten. Wir sind aber zuversichtlich, für die ebenfalls in diesem Jahr stattfindenden Wahlen in die weiteren kommunalen Behörden starke FDP-Frauen zu gewinnen. Ausserdem hat sich gezeigt, dass unsere drei Kandidaten die besten Voraussetzungen für dieses Amt haben.» Bruno Schmidlin-Fringeli Präsident FDP Ortspartei

STADTRATSWAHLEN LAUFEN

Standaktion SP

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CVP-Vertreter in den Gemeinderat Röschenz Die CVP Röschenz ist seit vielen Jahren eine pragmatische und vorwärtsdenkende Kraft, welche sich für das Wohl unserer Gemeinde einsetzt. Mit ihren Anliegen für eine 2. Turnhalle und einer KITA unterstützen sie junge Familien und bieten der Jugend einen Ort, wo sie sich sinnvoll aufhalten können. Als Familienvater sind das die Dinge, die für die Entwicklung unseres Dorfes wichtig sind. Auch bezüglich nachhaltigen Energien handelt die CVP Röschenz zukunftsorientiert, indem sie einen Wärmeverbund aus heimischem Wald unterstützt. Ich wähle deshalb überzeugt die Vertreter und Vertreterinnen der CVP Röschenz. Patrick Gamba, Röschenz

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Engagement für das Gemeinwesen In der Demokratie müssen Lösungen gemeinsam gefunden werden: im Gespräch, in der Auseinandersetzung, im Austausch von Ideen. Die Gemeinde muss sich in den Dienst der Bevölkerung stellen, umgekehrt garantiert nur das Engagement jedes einzelnen eine funktionierende Gemeinde. Die CVP Kandidaten verlangen Engagement für das Gemeinwesen, aber auch von sich selbst. Deshalb braucht es CVP Stadträte. Doris Iselin, Laufen

Stellen Sie sich vor, ein Berufstätiger konnte sein Gehalt in den vergangenen Jahren stets verbessern. Während er im Jahr 2004 noch 4480 Franken pro Monat verdiente, kletterte sein monatliches Gehalt in den vergangenen zehn Jahren auf 5120 Franken. Mit dem Geldsegen hat er auch seinen Lebensstandard erhöht. Während er 2004 noch monatlich 4360 Franken für seinen Lebensunterhalt ausgab und 120 Franken auf sein Sparheft wanderten, betragen seine Ausgaben zehn Jahre später plötzlich 5480 Franken. Er generiert also einen monatlichen Verlust von 360 Franken. Um seinen, in den Jahren angehäuften Schuldenberg etwas zu reduzieren, verkauft er den geerbten Schmuck seiner Grossmutter. Schütteln Sie bei dieser Geschichte nicht auch den Kopf? Was ich hier beschrieben habe, ist in Wirklichkeit die Finanzsituation der Gemeinde Laufen und die Zahlen sind dabei Fünf-

tausendmal höher. Die Verschuldung pro Einwohner hat sich während dieser Zeitspanne mehr als verdoppelt. Wo bleibt da die Vorbildfunktion gegenüber dem Bürger? Wäre es nicht allerhöchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen? Die Wachstumsstrategie greift nicht Einer der Verursacher der steigenden Kosten ist die definierte Wachstumsstrategie aus dem letzten Jahrzehnt. Und dabei stehen wir erst am Anfang. Oder glaubt der Stadtrat tatsächlich, er könne wachsen, ohne die Infrastruktur entsprechend anzupassen? Im Projekt Nau wird immer nur von Baurechtszins-Einnahmen gesprochen. Die neue Strassenführung und der Bau sowie der Unterhalt eines Parkhauses scheinen hingegen gratis zu sein. Als Unternehmer muss ich meine Strategie laufend analysieren und bei Bedarf auch korrigieren. Dies sollte auch in Laufen geschehen. Schlussendlich kann man doch nicht über Jahre erzählen, die Strategie beginnt zu greifen. So viel Zeit und Geld haben wir nicht. Simon Felix Gemeinderatskandidat Laufen

STADTRATSWAHLEN LAUFEN

Eine Entscheidung steht an! - Wo bekomme ich Auskunft? Wir wünschen uns eine integrierte Gesundheitsversorgung. Egal was passiert, die erste Person, welche uns in einer gesundheitlich angespannten Situation vorfindet, muss informiert sein und uns auf alle Fragen eine Antwort bereithalten. Leider kann diese Erwartungshaltung nicht immer erfüllt werden. Die Realität holt uns immer wieder ein. Das ganze Netzwerk im Gesundheitswesen ist dermassen komplex, dass die Betroffenen je nach Krankheitsbild und Alter in ein gutes oder weniger gut organisiertes Netzwerk rutschen, welches die Menschen begleiten und beeinflussen werden. Im Gegensatz zu früher wünscht die heutige Gesellschaft, im Krankheitsfall so schnell wie möglich mit den modernsten Mitteln behandelt zu werden, um wieder fit für die Arbeitswelt zu sein. Hier kann der Hausarzt behilflich sein. Im Alter möchte die Mehrheit der Be-

völkerung so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben, um dort die nötige ambulante Unterstützung zu erhalten. Es stellt sich die Frage, bei wem können sich betroffene Personen und die Angehörigen in der Wohngemeinde über das vorhandene Unterstützungsangebot informieren? Die Gemeinden im Kanton Baselland haben den gesetzlichen Auftrag, eine Koordinationsstelle für das Alter einzurichten. Die Bevölkerung kann sich dort niederschwellig informieren was alles zu Hause, in der Übergangszeit und später bei einem Eintritt ins Pflegeheim möglich ist und was die betroffenen Personen wissen müssen. Die Laufentaler Gemeinden haben sich dazu entschlossen, diese Aufgabe der Pro Senectute zu übertragen. Wir empfehlen diese Auskunftsstelle wirklich zu nutzen. Dies verhindert viele Leerläufe und zeigt den Behörden auf, ob bei uns in der Region noch weiterer Handlungsbedarf nötig ist. Gemeinsam können wir nach Lösungen suchen. Juliana Nufer, FDP Stadträtin, Laufen

STADTRATSWAHLEN LAUFEN

Die CVP-Kandidierenden in angeregtem Gespräch Visionen für Laufen: Letzten Samstag trotzten die Kandidierenden der SP Laufen für den Stadtrat der Kälte und versorgten die Passanten mit warmen Getränken und hausgemachten Schänkeli. In den drei Stunden führten die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 2 angeregte Gespräche und stellten ihre Visionen für die Stadt Laufen vor. FOTO: MELANIE BRÊCHET

GR-Kandidierende der SP Grellingen Überraschung: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP erfreuten die Pendler am Montag früh am Bahnhof mit einem frischen Gipfeli. Die drei bisherigen Gemeinderäte Marlies Feller, Stephan Pabst, Hans Raithofer und Silvana Schneider (neu) machen sich stark, für ein gerechtes und attraktives Grellingen mit gesunden Gemeindefinanzen. FOTO: ZVG

Daumen hoch für die CVP: (v.l.) Patrik Stähli, Alex Imhof, Kathrin Hecht-Jermann und SiFOTO: ZVG mon Croll. Auf dem Bisl fehlt Jean-Raphael Broch. Die fünf Kandidierenden der CVP Laufen für den Stadtrat standen am Wahlstand den Wählerinnen und Wählern Red und Antwort. Gegenüber dem Birs Center waren sie für einige Stunden gesuchte Ansprechpartner der Passanten auf ihrem Weg zu den samstäglichen Einkäufen oder zum Bahnhof. Neben Stadtpräsident Alex Imhof und Stadtrat Patrik Stähli waren Kathrin Hecht-Jermann, Jean-Raphaël Broch und Simon

Croll bald in angeregte Gespräche vertieft. Bei Tee und Kaffee wurde die Möglichkeit genutzt, aktuelle Projekte und politische Fragen der Stadt Laufen zur Sprache zu bringen. Die Besucher wurden ermuntert, bei den Stadtratswahlen vom 28. Februar die Liste 5 mit den fünf CVP-Kandidierenden zu wählen. Thomas Grob Präsident CVP Laufen


DIES UND DAS NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Ein grosser Freund Bilderbuch von Babak Saberi Bilderbücher haben das ganze Jahr Saison. Wir haben in der Stedtlibibliothek ganze Holztröge davon und diese ziehen mich immer wieder magisch an. Ein neu angeschafftes, das aus dem Persischen übersetzt wurde, möchte ich heute vorstellen. Der Autor, Babak Saberi, wurde 1965 im Iran geboren und lebt heute in Yazd. Er ist als Chirurg tätig, sieht aber seine Berufung in der Kinderliteratur. Er liebt es auch, Geschichten hervorzuzaubern, um sie direkt den Kindern selbst zu erzählen. Mehrdad Zaeri ist der Illustrator. Er wurde 1970 im Iran geboren und lebt heute in Mannheim. Eines Tages kam der kleine Rabe ins Nest geflogen und berichtete glücklich, dass er einen Freund gefunden habe. Aber dieser Freund entspricht gar nicht den Vorstellungen der Mutter. Es ist nämlich ein Elefant. «Habe ich dir nicht gesagt, du solltest einen Freund suchen, mit dem du spielen kannst? Einen, der so gross ist wie du.» Aber der kleine Rabe findet das gar nicht. «Wenn ich etwas tiefer fliege und er in die Höhe springt, sind wir genau gleich gross. Und manchmal sind sogar unsere Schatten gleich gross.» Die beiden Freunde machen sich auf den Weg und die Rabenmutter ruft den beiden hinterher: «Mein Kind, komm nicht auf die Idee, ihm zu zeigen, wie er von der Mauer springen kann!» «Aber Mama, er ist ein einfacher Elefant, kein fliegender Elefant», ruft der kleine Rabe zurück. Das Buch ist sehr lustig, sehr liebevoll und ganz schlicht. Ich habe es kleinen Kindern gezeigt und erzählt und die kugelten sich vor Lachen. Und es tut auch den Erwachsenen gut. Christine Eckert

VERANSTALTUNG

Vortrag in Dornach Alfred Fasnacht referiert am Montag, 15. Februar, im Kloster Dornach über 100 Jahre Grenchenbergtunnel; der Bau, die Bauarbeiter, die verkehrs- und kulturgeschichtliche Bedeutung. Montag, 15. 2., 19.30 Uhr, Kloster Dornach.

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Scharia made in Switzerland

Verschnaufpause für Postbuslinie 119

Zur Rechtfertigung ihrer Initiative (DSI) dient den Durchsetzern (DS) der «missachtete Volkswille». Falls sie das ehrlich meinen, so enthüllen sie damit doch ein miserables eigenes Demokratieverständnis. Eine Demokratie ist keine Gesellschaft, wo die Mehrheit willkürlich walten darf. Zuerst räumt sie Minoritäten die gleichen Rechte ein wie allen. Sonst zerstört sich eine Demokratie selbst. Die DS bekämpfen somit in Wahrheit denselben Feind wie die ISAnhänger: die Garanten der Demokratie: gewählte Volksvertretung, unabhängige Gerichte und freie Presse. Kuschen diese nicht, wittern sie gleich Verrat und Verschwörung. Da sie zudem bei 25% der Bevölkerung («Ausländer» in abfälligerem Jargon) mehr Verbrecher-DNA voraussetzen als bei «wahren Schweizern», soll nun ein Rassengesetz für deren «Abschreckung» sorgen. Fortan sollen die damit leben müssen, dass ihre Existenzen sogar wegen Vergehen, nicht nur Verbrechen ruiniert werden können. Woanders hacken sie deshalb Hände ab. Von hier sollen Leute wie wir wegen leichter Delikte ohne jede Rücksicht in ein Land vertrieben werden, das ihnen völlig fremd sein kann. Da Verbannung nicht weniger drakonisch ist als Ver-

Am 4. Februar gab die Bau- und Planungskommission in einer Medienmitteilung bekannt, dass sie dem Landrat eine deutlich abgespeckte Version der ursprünglichen Vorlage empfiehlt: Im Oberbaselbiet soll das öV-Angebot von bisher sechs auf nur noch vier Linien reduziert werden, und von der vorgesehenen Ausdünnung zwischen Dornach und Muttenz sowie im Laufental soll gänzlich abgesehen werden. Die Vorlage geht nun zum Entscheid an den Landrat. Die Gemeinden Dittingen, Blauen und Nenzlingen sind über diese Entscheidung hocherfreut und danken den Landräten Linard Candreia, Franz Meyer, Marc Scherrer und Georges Thüring sowie der Landrätin Jacqueline Wunderer, die sich gegen den Leistungsabbau auf der Linie 119 gestemmt haben, sehr herzlich. Der Dank der drei Gemeinden gibt aber auch dem Jugendrat von Blauen und seiner Unterschriftensammlung sowie der Promotion Laufental, die sich in einem Schreiben an RR Sabine Pegararo ebenfalls gegen eine Kürzung des Leistungsangebotes ausgesprochen hat. Eine Mehrheit der Bau- und Planungskommission hält jedoch an den Sparzielen im Bereich des öV fest. Deshalb beauftragt sie die Bau- und Umweltdirektion, in Zusammenarbeit mit allen Leistungserbringern und der Gemeinden, für die Ausarbeitung des generellen Leistungsauftrages 2018–2021 weitere Kostenoptimierungen vorzunehmen, sodass die ursprünglich

krüppelung, stehen die DS dem IS in Verhältnismässigkeit in nichts nach. Die Scharia sieht wenigstens gleiche Strafen für die gleiche Tat für alle vor. Die DSI nicht. Oft beschwören die DS eine Umsetzung «mit Augenmass». Augenwischerei, genau um die Abschaffung des Augenmasses geht es. Es soll möglichst viele von «denen» treffen. Die DS wollen eine perfide «Scharia made in Switzerland», ein anderes Motiv haben sie nicht. «Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten, also wofür seid ihr, wenn ihr dagegen seid?» Ein unschlagbares Argument? Ja: in seinem Zynismus. Nach dieser Logik wäre es richtig, bei Rot überquerende Kinder gleich totzufahren. Wozu noch lästige Gerichte? Endlich Sicherheit schaffen? Sicherheit abschaffen wohl eher! Die langfristigen Pläne der DS mit allen, die sich den CH-Pass «erschlichen» haben, und wirklich freiheitsliebenden «Urschweizern» selbst, die kein Diktat wollen, was Schweizertum bedeutet, sind jetzt kein Thema; diese nicht zu bedenken, ehe wir uns für eine unwürdige Hetze gegen Wehrlose einspannen lassen, ist naiv. Hilko Schulte Sozialdemokrat, Erschwil

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festgelegten jährlichen Einsparungen von 0,9 Mio. Fr. erreicht oder sogar übertroffen werden. Für die Gemeinden Dittingen, Blauen und Nenzlingen bedeutet der Entscheid der Bau- und Planungskommission somit eine Verschnaufpause von ein bis zwei Jahren. Diese Zeit muss genutzt werden, um konstruktiv nach Alternativen zu stark unterbesetzten und für die Gemeinden kostspieligen Postbuslinien zu suchen: Die Mobilität der Berufspendler, Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule und des Gymnasiums muss unbedingt erhalten bleiben. Mit dem regionalen Mitfahrnetzwerk (www.publiride.ch/blauen) gibt es zwar einen Lösungsansatz, aber er ist nach allgemeiner Einschätzung nicht ausreichend. Der Gemeinderat Blauen schlägt deshalb vor, dass Dittingen, Blauen und Nenzlingen eine gemeinsame Arbeitsgruppe einsetzen, um weitere Alternativen, zum Beispiel die Einführung von Ruftaxen, zu prüfen. Die Gruppe sollte ihre Vorschläge noch im Verlauf dieses Jahres einbringen, damit 2017 ein solider Praxistest erfolgen kann. Zunächst muss jedoch in jedem der drei Dörfer eine Bestandesaufnahme der Frequentierung der schwach besetzten Kurse erfolgen, damit diejenigen Kurse identifiziert werden, die in allen Gemeinden gleichermassen stark unterbesetzt sind. Dieter Wissler GemeindepräsidentBlauen

Unbedingt Ja zur Durchsetzungsinitiative Im Jahre 2010 hat das Schweizer Volk die Ausschaffungsinitiative angenommen. Diese Initiative hatte zum Ziel, kriminelle ausländische Staatsbürger aus der Schweiz ausschaffen zu lassen. 52,3 Prozent der Schweizer StimmbürgerInnen und 17,5 Stände haben die Initiative angenommen. Doch leider wurde der Volkswille vom Bundesrat und Parlament nur unvollständig umgesetzt, sodass die SVP gezwungen wurde, die Durchsetzungsinitiative einzureichen. Lasst euch bitte nicht von den falschen Argumenten der anderen Parteien, alt Bundesräten und sogenannten Volksvertretern beeinflussen! Das Bundesamt für Statistik hat eine klare Aussage gemacht. Der Anteil der Tötungsdelikte bei Ausländern liegt bei 57,7%, bei Vergewaltigungen bei 61,3% und bei Ein-

bruchdiebstahl bei 73%. Die Folge davon ist, dass der Anteil Ausländer in Schweizer Gefängnissen im Jahre 2014 bei 73% lag! Was bezwecken die Gegner der Durchsetzungsinitiative denn um Gotteswillen? Möchten sie, dass kriminelle Ausländer bei uns bleiben und weiter stehlen, rauben, vergewaltigen und töten? Warum müssen diese Menschen beschützt werden? Wer beschützt denn die Opfer? Ich bin überzeugt, dass die Schweiz mit der Annahme der Initiative ein besserer und sicherer Ort für all diejenigen sein wird, die unsere Gesetze befolgen und respektieren. Deshalb sage ich JA zur Durchsetzungsinitiative! Nathalie Caduff Präsidentin SVP Sektion Zwingen u.U.

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Nein zur Durchsetzungsinitiative Von den Befürwortern werden wir damit geködert, dass die Kriminalität in der Schweiz markant zurückgehen würde bei einem Ja zur Initiative. Doch ob das wirklich so ist? Über Weihnachten, Neujahr wurde bei uns in Dittingen mehrfach eingebrochen. Es sollen Banden sein, die aus dem Elsass kommen. Bei denen würde die Initiative schon mal nicht greifen. Bei jedem straffälligen Ausländer in der Schweiz schon, werden sie denken. Doch ist das wirklich so? Nein! Die Grossen lässt man locker gewähren, ohne Sanktionen, Strafe ja, Ausschaffung nein! Der Steuerhinterzieher und der Urkundenfälscher, welche unserem Staat am meisten schaden, dürfen wei-

terhin bei uns leben. Hingegen der Secondo, den wir seit dem Kindergarten kennen, der unsere Sprache spricht, mit dem wir unsere Jungend zusammen verbracht haben und in dem wir nie einen Ausländer gesehen haben, weil er unser Schulfreund ist, weil er hier zu Hause ist, der muss bei einem Ja sehr vorsichtig sein. Was für uns Schweizer ein Vergehen ist, das wir mit den Jahren wieder vergessen, kann für ihn zu einem Ausweisungsgrund werden. Wollen wir das? Hat nicht jeder von uns Freunde, die Giuseppe, Alfonso, Angelina, Fiorella, Antonio, Murat, José oder Hakan heissen? Darum Nein zur Durchsetzungsinitiative! Sabine Zutter, Dittingen glp

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Gegen die Heiratsstrafe der CVP Die CVP wollte bestimmt nur das Beste für die Familie, als sie diese Initiative lancierte, doch leider ging der Schuss nach hinten los. Wird diese Initiative angenommen, geht es der Familie schlechter als vorher. Warum? Das Steuergeschenk für Eheleute würden nur die Reichen bekommen, ca. 80 000 Paare in unserem Land. Jedoch würde dies ein Steuerloch von 1–2 Milliarden Franken reissen, welches wiederum durch Steuererhöhungen ausgeglichen werden müsste, die wir alle zu tragen

hätten. Und mit dem Satz: «Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau» diskriminieren wir jede andere Form von Partnerschaft. Sogar die prüden USA haben die Ehe für homosexuelle Paare eingeführt und wir Schweizer? Wollen wir wirklich Menschen diskriminieren, nur weil sie sich nicht der vermeintlichen Norm fügen? Ich sicher nicht darum sage ich Nein zu dieser Initiative. Sabine Zutter, Dittingen glp

EINGESANDT

Narrenpredigt in Flüh Der diesjährige Fasnachtsgottesdienst vor dem Basler Morgestraich findet am 14. Februar um 10 Uhr in der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz in Flüh statt. Die Narrenpredigt in Versform von Pfarrer Armin Mettler nimmt in gewohnt spitziger Weise so allerhand aus nah und fern aufs Korn. Mit humorvoller Ernsthaftigkeit werden verschiedene Themen aufgegriffen (u. a. Bischof Huonder, Kunderts reformierte Basler

Kirche, Angela Merkels Flüchtlingspolitik). Umrahmt wird dieser etwas andere Gottesdienst von einer Pfeifferinnengruppe der Junteressli Basel mit Olivia und Ramona Zimmerli und der Organistin Sharon Prushansky. Ein wunderbarer Anlass, um sich auf die «Drey scheenschte Dääg» in Basel einzustimmen. Michaela Simonet


VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

Kampfkunst

600 92 67.

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch Zeichnen und Malen, Wochenend-Seminare. Tiere, Gegenständlich, Portrait, Acryl usw. in Bretzwil. Lauf. Seminare für Anfänger und Fortg. Aktuelles Programm: www.kunst-undart.com. Infos: Sabine Wunderli 079 101 48 16

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079

Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos und Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balancestudio.ch, Tel. (ab 16.00) 061 781 40 26.

 Jugendgruppen

Yoga & Pilates. Laufende Kurse in Pilates & Vinyasa Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18.

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 15–16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Nachhilfestunden für Primarschüler und Deutsch für Ausländer gibt Lehrerin in Wahlen. Auskunft: Tel. 079 699 77 51

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

zer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»!

 Mütter- und Väterberatung

Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen.

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, gan-

Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


Donnerstag, 11. Februar 2016 Nr. 06

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Donnerstag, 11. Februar 2016 Nr. 06

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Sirenentest erfolgreich durchgeführt REGION. WOS. Am Mittwoch, 3. Februar, wurde in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt. Im Kanton Basel-Landschaft wurde dabei die Funktionsbereitschaft aller 151 Sirenen mit dem «Allgemeinen Alarm» getestet. Bei 150 Sirenen funktionierte die Alarmauslösung einwandfrei, bei einer Sirene wurde eine Störung am Schallgeber festgestellt. Im Kanton Solothurnfunktionierten 99 Prozent der Sirenen für den Allgemeinen Alarm tadellos. Die zwei mangelhaften Sirenen werden rasch repariert. Die neue Polyalert Sirenenfernsteuerung in der Alarmzentrale der Polizei Kanton Solothurn hat die Feuertaufe ebenfalls bestanden. Aschermittwoch: Das Finale gilt der Stadtreinigung.

LAUFEN/LIESBERG

KANTON SOLOTHURN

FOTO: MARTIN STAUB

KANTON SOLOTHURN

Felssanierungsarbeiten Die Arbeitslosenquote Schutz der Fledermäuse verharrt bei 3,2 Prozent WOS. Der Regierungsrat setzt sich weiWOS. Am Montag, 15. Februar, beginnen im Waldgebiet «Gmür» in Laufen, oberhalb der Kantonsstrasse nach Delsberg, umfangreiche Felsräumungs- und Forstarbeiten im Schutzwald. Wegen der Steilheit und der Gefahr von Steinschlägen während den Arbeiten muss die Strasse jeweils für kurze Zeit gesperrt werden. Im Rahmen der geplanten Arbeiten werden lockere Felsbereiche gesichert und die Stabilität und Verjüngung im Schutzwald oberhalb der Kantonsstrasse verbessert. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass während den Arbeiten im steilen Gelände auch Steinschläge ausgelöst werden, muss die Strasse jeweils während den Räumungs- und Baumfällarbeiten gesperrt werden. Es ist deshalb vom Montag, 15. Februar bis Freitag, 15. April, mit Wartezeiten zu rechnen.

WOS. Die Arbeitslosenquote verharrte im Kanton Solothurn im Januar bei 3,2 Prozent, die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg gegenüber dem Vormonat um 31 auf 4632 Personen. Dieser marginale Anstieg der Arbeitslosenzahlen für Januar ist unüblich. Die wesentlichen Korrekturen nahmen die Firmen anscheinend bereits im Dezember vor. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 6954 und war damit um 17 Personen tiefer als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote sank von 4,9 auf 4,8 Prozent. Die Quote im Schwarzbubenland nahm von 3,9 auf 3,8 Prozent ab. Für den Monat November 2015 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 13 752 Ausfallstunden in 19 Betriebsabteilungen ab. Im Januar 2016 meldeten sich 15 Betriebe für Kurzarbeit an.

terhin für den Schutz der Fledermäuse im Kanton Solothurn ein. Er verlängerte die finanzielle Unterstützung des kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten bis 2019. Der Kanton beteiligt sich seit 1988 am nationalen Fledermausschutzprojekt. Er unterstützte beispielsweise ein Inventar der Fledermausarten, die Gebäude bewohnen und finanziert die Tätigkeiten des kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten. Neue Quartiermöglichkeiten für Fledermäuse wurden geschaffen. Beispiele sind Spaltquartiere in Fledermauskästen an Brücken über Kantonsstrassen oder Flussläufen. Zu den Aufgaben des Schutzbeauftragten gehören auch Beratung und Sensibilisierung der Solothurner Bevölkerung für den Fledermausschutz. Die Schutzbestrebungen des Kantons werden massgebend vom Bund mitfinanziert.

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Selbstunfall mit Lastwagen DORNACH. WOS. Auf der Hochwaldstrasse in Dornach hat am Freitagnachmittag ein Lastwagenchauffeur die Kontrolle über sein Gefährt verloren. Er prallte in einer Kurve in eine Leitplanke, worauf der Lastwagen zur Seite kippte. Sowohl der Chauffeur wie auch sein Beifahrer konnten die Führerkabine selbstständig verlassen. Beide wurden mit einer Ambulanz zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht. Aus dem beschädigten Schlammtank lief Schlammwasser aus. Dieses gelangte über eine steile Böschung zu zwei Einfamilienhäuser und lief dort in deren Keller. Der Lastwagen erlitt Totalschaden und musste durch eine Spezialfirma geborgen werden. Überholmanövern im Tunnel GRELLINGEN. WOS. Im Tunnel Eggfluh beging am Mittwoch, 3. Februar eine 52-jährige Autofahrerin grobe Verletzungen der Verkehrsregeln. Auf der Fahrt durch den Tunnel überholte sie zwei Mal innert weniger als einer Minute ein anderes, vor ihr fahrendes Auto. Wenige 100 Meter nach der Ausfahrt aus dem Tunnel in Richtung Aesch beging sie zudem noch ein wei-

teres Überholmanöver. Zu einem Unfall kam es bei allen drei Fällen nicht. Die Autofahrerin konnte kurze Zeit später angehalten werden.

MUSIK-TIPP

Trauffer Marc A. Trauffer (36) begann seine Musikerkarriere als Sänger der Band Airbäg, die sich 2005 auflöste. Drei Jahre später startete er als Trauffer seine Solokarriere. Der fidele Alpenrocker und Volksmusiker aus Brienz ist ein Gipfelstürmer. Er stieg mit «Heiterefahne» (Sony Music) direkt auf dem Spitzenplatz der Schweizer AlbumCharts ein, wobei er Weltstars wie Adele und den verstorbenen David Bowie hinter sich liess. Was die Fans an Trauffer nach bisher fünf CDs besonders schätzen ist, dass er mit seinen Liedern Partylaune zu verbreiten vermag. Die 13 neuen Aufnahmen tönen dank Schwyzerörgeli und Jodeleinlagen einerseits heimatlich-traditionell, andererseits wegen treibenden Beats und dröhnenden Gitarren ebenfalls modern. Die gefühlsbetonten Texte sind überwiegend simpel und leicht verständlich. Trauffer hat nicht den Anspruch, tiefgründige poetische und gesellschaftskritische Lieder zu schreiben. Er ist primär ein leidenschaftlicher Entertainer. Bei seinem volkstümlichen Berner Mundartrock kann herzhaft mitgesungen und getanzt werden. Benno Hueber

20160211 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Eine stürmische Narrenzeit. Weder Regen noch Sturm konnte d...