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Donnerstag, 4. Februar 2016

108. Jahrgang – Nr. 05

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 5. Februar 2016 Am Vormittag hat es noch Restwolken, nachmittags ist es freundlicher.

4ºC 10ºC

Samstag, 6. Februar 2016 Am Morgen lokal etwas Nebel, sonst tagsüber ein Mix aus Sonne und Wolken.

2ºC 11ºC

Sonntag, 7. Februar 2016 Am Morgen noch leichter Regen, gegen Abend Aufhellungen.

4ºC 7ºC

Laufen

3 In Laufen entsteht ein neues Gewerbezentrum, und zwar im ehemaligen Bastelzentrum Zeugin.

Nunningen

11 Die FDP liebäugelt bei der Durchsetzungsinitiative mit der SVP. Der Slogan «Mehr Staat, weniger Freiheit» scheint bei einigen gut anzukommen.

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13 15/16 22/23

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Narren übernehmen das Zepter Die Röschenzer haben mit ihrem frühen Kinderumzug am Samstag den lauten und bunten Auftakt zur Fasnachtszeit gegeben. Jürg Jeanloz

S

amurai auf dem Dorfplatz von Röschenz – ein nicht alltäglicher Anblick. Unter den Masken der grimmigen Krieger verstecken sich die gut gelaunten Lumpensammler aus Zwingen, die das Narrentreiben der Mattengumper lautstark unterstützen. Auch ihr Motto zeigt ihre Festtagslaune: «Als Samurai chömme mir do ane, und göh hai mit ere Alki-Fahne.» Vom Vierjährigen bis zum ergrauten Haupt haben sich alle ins kriegerische Outfit gestürzt, um die Kinderfasnacht zu beleben. Voraus im Umzug marschieren junge Männer in Schwingerhosen und Edelweisshemden, die Gugge der Hälmlibieger. Gottlob gibt die dunkle Sonnenbrille den braven Schweizer Knaben einen Hauch James Bond. Sie traktieren ihre Pauken und Trommeln, dass die umliegenden Fensterscheiben zittern. Entlang der Hauptstrasse stehen viele Gäste und freuen sich über das bunte Treiben. Direkt aus Dittingen ist ein Doppeldecker eingeflogen, begleitet vom Pilotenduo mit Windmütze und Overall. Ein Team von Country-Fans lässt es sich nicht nehmen, einen ganzen Saloon mitzuschleppen. Die Kinder im originellen Holzverschlag schmeissen eifrig Räppli aus der fahrbaren Beiz. Den Schluss machen die Samurais: Sie rätzen «Sugar Baby», was das Zeug hält. Gemeindepräsident Remo Oser verfolgt als Waggis in aller Stille den Start der Narrenzeit.

Grimmige Samurais: Lumpensammler Zwingen.

Hebt ab: Doppeldecker mit Crew.

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Regina Imhof 076 307 17 18 Hinterleymenweg 25, 4246 Wahlen Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG

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Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

dipl. Fusspflegerin SFPV dipl. Krankenschwester

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Gemeinde Büsserach

Erfolg der Beschwerde trotz negativem Entscheid des Regierungsrates Einmal mehr hat sich die hohe Hürde für den Erfolg einer Beschwerde gegen Beschlüsse einer Gemeindeversammlung bestätigt. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat die Beschwerde von 20 Büsseracherinnen und Büsserachern, welche unter der Federführung der drei unterzeichnenden Personen eingereicht wurde, in allen Punkten abgewiesen. Dieser auf den ersten Blick klare Entscheid vermittelt ein verzerrtes und undifferenziertes Bild der aufgeworfenen Fragestellungen. Wir wollen mit diesem offenen Communiqué die wesentlichen Anliegen der Beschwerdeführer darstellen. Vor allem aber soll der im Regierungsratsbeschluss nicht ersichtliche Erfolg unseres Engagements aufgezeigt werden. Das Hauptanliegen der Beschwerde führenden Personen lag primär in der Sorge um die Entwicklung der Gemeindefinanzen. Die an der Gemeindeversammlung vom 28. September 2015 genehmigten Kredite im Umfang von Fr. 4,2 Mio. bilden die Spitze der in den nächsten Jahren erforderlichen Investitionen für öffentliche Projekte von ca. Fr. 13,5 Mio. Wären die Ausgaben gemäss dem Finanzplan des Gemeinderates von Büsserach vom September 2015 realisiert worden, wäre eine Steuererhöhung kaum zu vermeiden gewesen. Nur kurze Zeit nach dem Eingang der Beschwerde hat der Gemeinderat den Finanzplan wesentlich verändert und Investitionen um Jahre hinausgeschoben. Dies führt kurzfristig zu einer adäquaten Entlastung der Gemeindefinanzen. Die Finanzierung einiger Projekte bleibt jedoch weiterhin unklar. Positiv dagegen wird der Einbezug des zusätzlichen Raumes im Wydenmatt-Schulhaus für die Schulnutzung gewertet. Diese Erkenntnisse des Gemeinderates basieren auf der Intervention der Beschwerdeführer und dokumentieren die Notwendigkeit der Beschwerde und ihren Erfolg. Die Motion für eine obligatorische Urnenabstimmung bei Investitionen über Fr. 1,0 Mio. wurde von der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 auf Antrag des Gemeinderates für unerheblich erklärt. Dieses Instrument wäre geeignet gewesen, eine wirksame Schuldenbremse zu initiieren und damit eine breiter abgestützte Investitionspolitik zu sichern. In Zukunft muss nun, auch auf Empfehlung des Gemeinderates, an Gemeindeversammlungen vermehrt die Option des Antrages für eine Urnenabstimmung genutzt werden. In Bezug auf die sehr ausführliche Stellungnahme des Regierungsrates zum weiteren Beschwerdeinhalt von 11 Seiten möchten wir nur festhalten, dass sehr deutlich wurde, wie viel politischer und finanzieller Spielraum der Exekutive einer Gemeinde durch die Regierung attestiert wird. Es braucht ein hohes Mass an Inkompetenz und Grobfahrlässigkeit, damit letztlich der Regierungsrat einschreitet respektive einer Beschwerde zum Erfolg verhilft. Betreffend den Ausführungen der Regierung zur Thematik der unklaren Kostenschnittstellen bei den beiden Krediten für die Sanierung und Erweiterung des Wydenmatt-Schulhauses sowie der Realisierung einer Holzschnitzelheizung halten wir an unserer Sichtweise fest. Einen Ausführungskredit für eine Gebäudesanierung ohne einberechnete Kosten für die notwendige Wärmeerzeugung ist und bleibt unvollständig und präjudiziert nicht eine Holzschnitzelheizung. Hingegen ist präjudizierend, wenn im Projekt für die Sanierung des Wydenmattschulhauses ein überdimensionierter Technikraum für die in einem separaten Traktandum beantragten Holzschnitzelheizung geplant wird und dies zu unverhältnismässig hohen Baukosten führt.

Fahrzeugmarkt

Die Beschwerdeführer verzichten unter den bereits beschriebenen Umständen des hohen behördlichen Schutzgrades der Exekutive auf einen juristischen Weiterzug. Wir werden jedoch zukünftige Investitionsprojekte noch kritischer auf Notwendigkeit und Plausibilität prüfen. Dabei setzen und hoffen wir auch auf ein grösseres Interesse der schweigenden Mehrheit in Büsserach. Ein gutes Gemeinwohl erfordert auch vernünftige und angemessene Projekte sowie gesunde Gemeindefinanzen. Heinz L. Jeker

Yvonne Graf Cathomen Germano Taddio

Büsserach, 1. Februar 2016


LAUFENTAL KURSTIPP

Adrian Portmann

SamstagsUni Laufen: Kriminalität und Strafe Strafen sollen die Gerechtigkeit wieder herstellen, die der Täter verletzt hat. Sie sollen die Resozialisierung des Täters ermöglichen und zugleich die Gesellschaft vor weiteren Straftaten schützen. Aber welches Strafmass ist angemessen und gerecht – und wer legt das fest? Wie hoch ist die Gefahr eines Rückfalls? Ist eine Resozialisierung möglich? Lassen sich potenzielle Verbrecher tatsächlich von harten Strafen abschrecken oder fürchten sie sich eher davor, erwischt zu werden? An der SamstagsUni in Laufen widmen sich Expertinnen und Experten dem Thema «Kriminalität und Strafe». Nadja Capus und Peter Albrecht nehmen die rechtswissenschaftliche Perspektive ein und legen Ziele und Zwecke des Strafens sowie das zunehmende Gewicht eines präventiv ausgerichteten Strafrechts dar. Marc Graf von den UPK Basel erläutert die wachsende Bedeutung psychiatrischer Gutachten für die Rechtsprechung. Mit welchen Strafen Delikte seit dem Mittelalter geahndet wurden und wie sich die gesellschaftliche und rechtliche Situation verändert hat, erfahren die Teilnehmenden im letzten Teil der SamstagsUni vom Historiker Franz Egger. U 310 SamstagsUni: Kriminalität und Strafe, Samstag, 27.02.-19.03.2016, 4-mal, 10.15-11.45h. Laufen, Kulturzentrum alts Schlachthuus, CHF 60.00. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

VERANSTALTUNG

Eine berauschende Fantasiewelt

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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

DITTINGEN

Überstunden für neues Gewerbezentrum

Lounge-Konzert: Das Ensemble Amaranth spielet im Alts Schlachthuus. FOTO: ZVG WOS. Das Ensemble Amaranth, bestehend aus Olga Bernasconi (Harfe), Evgeniya Spalinger (Querflöte) und Grigory Maximenko (Bratsche), entführt am Freitag, 5. Februar, ab 20.15 Uhr im Kulturzentrum Alts Schlachthuus seine Zuhörer mit mystischen Tönen in eine emotional berauschende Welt. Unter dem Titel «Mystery Dances» werden Stücke, wie zum Beispiel «Valse» aus dem Ballett «Maskarade von A. Khachaturyan» oder C. Saen-Sains’ «Dance Macabre» vorgetragen. Das Ensemble Amaranth wurde 2012 in Basel gegründet. Olga Bernasconi, Evgeniya Spalinger und Grigory Maximenko, drei begeisterte und talentierte Musikerinnen und Musiker aus Armenien und Russland haben sich während ihres Studiums in der Schweiz zu einem Ensemble zusammengeschlossen. Ihr musikalisch gereiftes und ausgestaltetes Zusammenspiel wurde im April 2014 mit dem 1. Preis am Solisten- und Kammermusikwettbewerb «Svirel» in Slowenien ausgezeichnet. Die Drei interpretieren Werke der klassischen Duound Trioliteratur und bereichern ihr ständig wachsendes Repertoire mit Stücken aus der Welt des Tangos und Volksmusik verschiedener Länder.

LESERBRIEF

Eine Lanze für junge Kandidierende Ich finde es toll, wenn sich junge Frauen und Männer zur Verfügung stellen und bereit sind Freizeit zu opfern. Darum je doppelt auf den Wahlzettel: Fabienne Leutenegger SP und Simon Croll CVP. René Croll, Laufen

Die beiden fleissigen Geschäftsleute: Timo Steiner (l.) und Florian Kottmann.

FOTO: MARTIN STAUB

einem neuen Standort für Kottmanns Handwerkershop BSP Trading GmbH (Arbeitskleider, Arbeitsschutz, Werkzeuge), der im Erdgeschoss öffnen wird, zum andern im Untergeschoss für die Firma Steiner Energietechnik, welche Timo in absehbarer Zeit von seinem Vater Philipp Steiner übernehmen wird. Der ganze Holzbau, der äusserlich nicht verändert wird, bietet im Innern aber noch weit mehr Platz, als die beiden neuen Liegenschaftsbesitzer nutzen können. «Deshalb – und auch damit wir uns diese grosse Investition auch leisten können – machten wir uns auf die Suche nach weiteren Mietern», erklärt Florian Kottmann. Und heute, nach kurzer Suche, stehen von den insgesamt 2200 Quadratmetern Fläche nur noch rund 150 Quadratmeter für Mieter zur Verfügung. Auch die Wohnung im Obergeschoss haben die beiden bereits mit einem neuen Mieter besetzen können. Acht Gewerbetreibende unterschiedlicher Branchen, einige davon sind bereits eingezogen, werden die Räume des ehemaligen Geschäfts für Schulmaterial

und Bastelartikel mit neuem Geschäftsleben füllen; darunter ein Modellbaushop im ersten Stock, der bereits in Betrieb ist, ein Autohändler und ein Gipser. «Das Haus wird also zu einem Gewerbezentrum für Kleinbetriebe», bringt es Kottmann auf den Punkt. Zuvor aber gibt es noch einiges zu tun. «Täglich nach Feierabend sind wir hier am Arbeiten, um den Mietern baldmöglichst die fertigen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen», sagt Steiner. «Zum Glück können wir uns auch auf zahlreiche Helferinnen und Helfer verlassen, die uns tatkräftig beim Umbauen unterstützen», fügt er an. Nebst dem Einbau von Zwischenwänden für die entsprechende Raumteilung sind auch aufwändige brandschutztechnische Massnahmen erforderlich. Florian Kottmann, gelernter Kaufmann, und Timo Steiner, Schlosser, Heizungsmonteur und Servicetechniker, sind guter Dinge, dass sie in Kürze mit den Umbauarbeiten fertig sind, ihre eigenen Geschäfte am neuen Standort in Betrieb nehmen und bald wieder ihren Feierabend geniessen können.

Im Gebäude des ehemaligen Bastelladens Zeugin kehrt neues Leben ein. Zwei Jungunternehmer haben den Komplex gekauft, ziehen mit ihrem Geschäft ein und bieten zudem viel Raum für weitere KMU-Betriebe. Martin Staub

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or rund zwei Jahren schloss der Bastelladen Zeugin an der Baselstrasse 21 in Dittingen. Seither stand der markante Holzbau leer. Seit kurzem stellten Vorbeifahrende fest, dass sich hinter den Fassaden etwas regt. Vor gut vier Monaten sind Florian Kottmann (32) und Timo Steiner (30), zwei innovative Jungunternehmer, daran, das Innenleben des dreistöckigen Gebäudes umzugestalten. Zum einen zu

Laufner Fasnachtsnotizen 3. Teil So, jetz isch’s denn aber sowit. Hüt am schmutzige Donnschdig goht’s i dr Region los. Im Thierschtei und Schwarzbuebeland legge si mit dr Chesslete los und denn goht’s Schlag uf Schlag. D’Hochburg vo dr regionale Fasnacht isch denn am Fritig Chliilützel, wo sich «d’Litzler Chnertsch» wider e Moll nid hei lo lumpe und e riesige Drache i Bärghang überem Dorf platziert hei. Am Samschdig findet dr Breitebacher Umzug statt. Mit rund vierzg Gruppe zellt är zu de gröschte Fasnachtsumzüg im Kanton. Bevor s’denn am Sunndig im Stedtli z’Laufe feuifi schloht, goht’s z’Wahle obe hoch zue und här. Drnooch schtrööme denn alli is Fasnachtszentrum uf Laufe und warte bis denn am zweui z’Midag dr grossi Umzug dur’s Stedtli startet. Über 50zg Gruppe nämme teil und ihri Sujets sii villfältig wie s’vrgangene Johr 2015. Jetz hofft me natürlich i dr ganze Region, dass dr Petrus wider e Moll e Fasnächtler isch, obwohl die langfrischtige Prognose ebbe 50 Liter Niederschleeg für die 3 Däg Laufner Fasnacht mälde ... bitte bitte kei Sturm ... me kennt jo dr Laufner Kriisestab. Also liebi Wätterfrösch vo Nah und Fern,

überlegget euich guet, was dir i die paar neechschte Däg vrzellet. Jetz wünsch i a deere Stell allne Aktive und Passive drei wundervolli Fasnachtsdäg und dängget dra, jeede wo öppis zur Fasnacht biitreit het euisi Uffmerggsamkeit vrdient. Do no e paar Värs vom vrhinderte Laufestäbli. Jä am Sunndig, jo, do nimm i e Halbe Stoss a, uf die sächzgjährigi Schwalbe E richtig’s Duracell isch sie, das Mimmi Vrroot’s euich do, s’isch em Schober sinni S’neuiie städtische Parkierreglemänt Goht mängem uf e Geischt «saggerzemänt» Wo isch si «Laufe d’Stadt zum lääbe» Isch vrchoo zur «Laufe d’Stadt zum blääche» Dr Stadtroot plant e Riesewurf Vo Stararchitekte stammt dr erscht Entwurf Wenn das numme nid i d’Hoose goht Gseh scho dr Alex, wo sinkende Schiff vrloht (rm)

www.kfl.ch LOUNGE-KONZERT

Freitag, 5. Februar, 20.15 Uhr

*Mystery Dances – Lounge-Konzert Das Ensemble Amaranth mit Olga Bernasconi (Harfe), Evgeniya Spalinger (Querflöte) und Grigory Maximenko (Bratsche) spielt fulminante Tänze. THEATERKURS

Dienstag, 16. bis Freitag, 19. Februar

Theaterkurs für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren Ein Workshop für Jugendliche mit anschliessender «Work-in-progressAufführung» für Familie, Freunde und Interessierte. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. Februar, 18 Uhr Abendgottesdienst Pfarrerin Cristina Camichel

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 7. Februar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte

Gäste sind herzlich willkommen.

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn in meinem Leben auch hatte.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

HERZLICHEN DANK

Hugo Schmidlin-Pflugi 24. November 1928 – 1. Februar 2016 Nach einem langen und reich erfüllten Leben ist er von uns gegangen. Wir sind traurig.

Berta Schmidlin-Pflugi Barbara und Felix Glatz-Schmidlin mit Tobias, Jonas und Simon Brigitte und Jörg Meier-Schmidlin mit Benjamin und Luisa, Matthias und Anna Silvia Schmidlin und Daniel Winkler Geschwister und Verwandte

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 4. Februar, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 5. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 7. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Donnerstag, 11. Februar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Zu Gast «Silberhorn-Duo». Die Brüder Hauenstein (Freienwil) erfreuen uns mit ihren urchigen und bekannten Heimatmelodien. Ausserdem unterhalten sie uns mit geistreichen Witzen. Liesberg Freitag, 5. Februar, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.

all jenen, die mit uns Abschied genommen haben von unserer lieben

Gottesdienst, Sonntag, 7. Februar Thema: Was macht mich wertvoll? 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Herrn Dr. Florian Leupold danken wir für die jahrelange ärztliche und fürsorgliche Betreuung. Einen ganz herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme, die vielen mündlichen und schriftlichen Beileidsbezeugungen, für die gestifteten heiligen Messen, für die grosszügigen Spenden, die im Sinn der Verstorbenen getätigt wurden, für die Blumen und alle stillen Zeichen, die wir erfahren durften. Wir danken allen, die unsere liebe Palma auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Wir durften viel Trost und Anteilnahme spüren, was uns Kraft gab in dieser Zeit des Abschiedes.

Der Dreissigste wird am Samstag, 27. Februar 2016, um 17.30 Uhr in der Kirche Wahlen stattfinden. Anstelle von Blumen kann auch gerne des Bienenzüchtervereins Laufental gedacht werden unter Raiffeisenbank Region Laufen, 4242 Laufen, IBAN CH70 8009 7000 0055 9317 3. Traueradresse: Barbara und Felix Glatz-Schmidlin, Dorfstrasse 23, 4243 Dittingen

Die Trauerfamilie

Meltingen, im Februar 2016

Dreissigster: Samstag, 6. Februar 2016, um 18.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Meltingen.

So sanft wie der Weg eines Judoka, so sanft hast Du die andere Seite betreten. Und alles, was Du warst, was Du bist und was Du bleibst, geht mit uns in liebevoller Erinnerung, bis wir uns wieder begegnen.

Gottesdienste/ChinderChilche Sonntagsschule:

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Unser besonderer Dank gilt den Herren Pfarrer B. Stöckli und M. Fellmann sowie Herrn Paul Stebler für die würdevolle und einfühlsame Gestaltung des Trauergottesdienstes und der Organistin Frau Fuog für die musikalische Umrahmung.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 11. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Sonntag, 7. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Donnerstag, 11. Februar, 10 Uhr, Altersheim Stäglen, Nunningen, Dachkapelle, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 14. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf Sonntag, 21. Februar, kein Gottesdienst Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Am Do, 4. Februar, entfällt der Konfirmandenunterricht weger Fasnachtsaktivitäten. Die Orientierung zum Konfirmandenlager erfolgt später. Chilespatzenchor: Jeweils von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, an den folgenden Freitagen: 5. und 26. Februar. Jugendgruppenabend: Freitag, 5. Februar, 16 bis 18 und 19 bis 21 Uhr, Jugendraum im Pfarrhaus am Archweg 4, Breitenbach, Thema: Gipsmasken herstellen, evtl. für die Fasnacht vewendbar, Bienenwachskerzen und -figuren giessen und modellieren. Es können ca. 4 bis 6 Personen an diesem Anlass teilnehmen, darum in 2 Runden! Ihr könntet eine provisorische Anmeldung machen, damit ich ungefähr weiss, wie viel Material ich besorgen muss: bei Pfr. Stéphane Barth: 079 465 77 69

Palma Hänggi-Kissling

Wir hatten so viel Hoffnung, ihn bald wieder vom Spital nach Hause fahren zu dürfen. Nun müssen wir schweren Herzens von unserem geliebten Vater, Grossvater, Bruder, Onkel und Götti Abschied nehmen. Wir danken für all die schönen Stunden.

Theo Jorai-Herrmann

Herzlichen Dank für die liebevollen Zeichen des Mitgefühls, der Freundschaft und der grossen Anteilnahme die wir beim Abschied meines geliebten Ehemannes, unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Gross- und Urgrossvaters

Alban Lindenberger-Jeger 3. März 1928 – 3. Januar 2016 erfahren durften. Besonders danken wir: – Diakon Rolf Zimmermann für die würdevolle Trauerfeier – dem Organisten Fridolin Jeger für die musikalische Mitgestaltung – den Mobilen Ärzten für die Betreuung während der Festtage – dem Spitex-Team Thierstein – Dr. Raphael Haberthür für die langjährige Betreuung – den Vereinsdelegationen – den Nachbarn für ihre Aufmerksamkeit und ihre Besuche

10. März 1938 – 27. Januar 2016 Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Emanuel Jorai Patrizia Zaugg-Jorai mit Cristiana, Maria und Philipp Tanja und Sandro Rainone-Jorai mit Elia und Elena Daniel Thüler mit Vanessa und Yannic Eva und Hans Züger-Jorai und Familie Roswitha Steiner-Jorai und Familie Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Freitag, dem 5. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen statt. Dreissigster: 28. Februar 2016 um 10.45 Uhr in der Kirche in Zwingen (Räumlichkeiten unterhalb der Kirche). Traueradresse: Tanja Rainone-Jorai, In den Kurzen 41, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Weiter danken wir allen, die ihm in Freundschaft und Zuneigung begegnet sind und ihm die letzte Ehre erwiesen haben. Danke für die Blumen, Spenden, Messen, Gaben für späteren Grabschmuck sowie die tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben. Er wird immer in unseren Herzen weiterleben. Zullwil, im Februar 2016

Die Trauerfamilie

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Dreissigster: Sonntag, 7. Februar 2016, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch, Zullwil/Nunningen.

E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis von Frau Dr. med. Luzia Huber-Borer bleibt ferienhalber vom 13.02.2016 bis und mit 22.02.2016 geschlossen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 5. 2. 2016 bis und mit

14. 2. 2016 geschlossen. Vom 15. 2. 2016 bis und mit 19. 2. 2016 ist die Praxis morgens geöffnet.

Herzlichen Dank allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Du hast gelitten manchen Schmerz, geduldig viel ertragen. Du warst das beste Mutterherz in frohen und auch trüben Tagen. Wie sehr wir dich vermissen, geliebte Mutter du, du kannst es nicht mehr wissen, denn du hast Gottes Ruh.

Frieda Jeger-Borer erfahren durften. – Ein besonderes Dankeschön gilt Herrn Diakon Rolf Zimmermann für die würdevolle Abdankungsfeier. – Wir danken dem Organisten, Herrn Fridolin Jeger, für die musikalische Umrahmung. – Danken möchten wir auch Herrn Dr. med. Thierry Mosimann für die langjährige ärztliche Betreuung. – Ein spezielles Dankeschön geht an das Pflegepersonal des Zentrums Passwang für die liebevolle und fürsorgliche Pflege. – Wir danken allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, für die tröstenden Worte, die vielen Beileidsbezeugungen und die Spenden zugunsten des Wohn- und Beschäftigungsheims Hirsacker in Liesberg. Meltingen und Zullwil, im Februar 2016

Die Trauerfamilien

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Verena Dobler-Hänggi erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Diakon Rolf Zimmermann sowie an die Sopranistin Susann Hammernick und den Organisten Daniel Pochwala für den feierlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. Herzlichen Dank den Schulkameraden und allen, die unserer lieben Verstorbenen Gutes getan und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Vergelts Gott auch für die vielen Spenden, Karten und tröstenden Worte. Meltingen, im Februar 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 20. Februar 2016, um 18.00 Uhr in der Kirche Meltingen.

Büren

Bättwil

Baupublikation Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Bättwil Rebenstrasse 31, 4112 Bättwil Projektverfasser: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro, 4153 Reinach Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2016-002 Hangsicherung westlicher Bättwiler Berg Bauplatz: Bättwiler Berg Bauparzelle: GB-Nr. 5001 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 18. Februar 2016

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Bogdanovic Dejan Schmidholzstrasse 71, 4142 Münchenstein

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Hartmann Caroline und Felix Baumgartenweg, 4053 Basel

Bauherrschaft: Jürg Auer Im Baumgarten 7, 4413 Büren

Bauobjekt: EFH mit Töpferei und Carport

Bauobjekt: Erdsondenbohrung zu neuer Solewasserwärmepumpe

Projektverfasser: Schärer planen&bauen Schärer René Längmattstrasse 16, 4566 Kriegstetten

Projektverfasser: az Holz AG, Jürg Auer Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Bauplatz: Schlossmattweg 10, 4413 Büren

Bauplatz: Im Baumgarten 7, 4413 Büren

Grundbuch Nr.: 442 und 2611 Planauflage: beim Baupräsidenten

Grundbuch Nr.: 2496 Planauflage: beim Baupräsidenten

Einsprachefrist: bis 19. Februar 2016

Einsprachefrist: bis 19. Februar 2016

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: La Rosa Giovanni Im Winkel 19, 4413 Büren

Bauherrschaft: Auer AG, Jürg Auer Im Baumgarten 7, 4413 Büren

Bauobjekt: Einbau eines Pelletofens im Gebäude Im Winkel 17

Bauobjekt: Neubau MFH (6 Wohnungen) mit Autoeinstellhalle und Kellern

Projektverfasser: La Rosa Giovanni Im Winkel 19, 4413 Büren

Projektverfasser: az Holz AG, Jürg Auer Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Bauplatz: Im Winkel 17, 4413 Büren

Bauplatz: Schlossmattweg 2, 4413 Büren

Grundbuch Nr.: 2440 Planauflage: beim Baupräsidenten

Grundbuch Nr.: 2318 Planauflage: beim Baupräsidenten

Einsprachefrist: bis 19. Februar 2016

Einsprachefrist: bis 19. Februar 2016

Bauobjekt: 2-Familien-Haus Architekt: architektur nussbaumer AG Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Bauplatz: Ramstenrütti Bauparzelle: GB-Nr. 293 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 4. bis 18. Februar 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Ernst Betina und Manuel Hofmatt 4, 4413 Büren Bauobjekt: Erdsondenbohrung für Solewasserwärmepumpe Projektverfasser: az Holz AG, Manuel Ernst Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Schlossmattweg 4d, 4413 Büren

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-008 Einfamilienhaus mit Carport Grundbuch-Nr.: 3411 Adresse: 4412 Nuglar, Oberdorfstrasse 60 (Hübel) Gesuchsteller: Thürkauf Andreas und Petra 4103 Bottmingen, Ruchholzstrasse 15 Grundeigentümer: Thürkauf Andreas und Petra, 4103 Bottmingen, Ruchholzstrasse 15 Planverfasser: Swisshaus AG 5600 Lenzburg, Bahnhofstrasse 18 Datum Baugesuch: 28. Januar 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 19. Februar 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Grundbuch Nr.: 3018 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 19. Februar 2016

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Heiner und Susi Bürgin-Kramer Bachstrasse 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau und Erweiterung Stützmauer, Einbau Biotop, Erneuerung der Einzäunungen, neue Buchenhecke, Erweiterung Mergelplatz Bauplatz: Bachstrasse 1 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB-Nr. 3058 und 3059 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, 8. Februar 2016, von 18.30 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission Einsprachefrist: Bis 19. Februar 2016

Himmelried

Traurig und mit grossem Dank für alles, was du uns gegeben hast. Wir nehmen Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Baupublikation Bauherrschaft: Bulgarelli Brigitte Hombergstrasse 91, 4204 Himmelried Projektverfasser: Architektur Stefan Borer Kirchweg 160, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Teilüberdachung von Balkon an der Ostfassade

Julia Josefine Cueni-Hueber 22. Dezember 1916 bis 29. Januar 2016 Zwingen

Bauplatz: Hombergstrasse 241 Bauparzellen: GB-Nr. 1151 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried

Friedlich ist unsere Mutter eingeschlafen. Wir vermissen dich. In unseren Herzen wirst du weiterleben.

Einsprachefrist: 18. Februar 2016

Erwin und Verena Cueni Hertig Hansjörg und Antonietta Cueni Graziano Markus und Hedi Cueni Jermann Dieter und Johanna Cueni Schneider Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 12. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Zwingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Traueradresse: Dieter Cueni, Hinterfeldstrasse 10, 4222 Zwingen Gilt als Leidzirkular.


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90 Johr alt Mir wünsche Dir alles Liebi und Gueti, viel Glück, Gsundheit und Gottessäge. Mir liebe Di, Annemarie, Elvira und Toni Adrian und Lotti Dini 8 Grosskinder und 14 Urgrosskinder PS: Mir Fire dr Geburtstag vo dr Mame im Rest. Central, Laufen D Gratulante si ab 14.00 bis 18.00 Uhr herzlich iglade.

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THIERSTEIN

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BÜSSERACH

Hoch auf dem gelben Wagen in die alte Kneipe Mit seiner breiten Palette an Liedern aus Klassik und Unterhaltung, speziell aus Wien, traf der 120-jährige Männerchor Büsserach voll den Geschmack seines Publikums. Das Sahnehäubchen obendrauf setzte der Interkantonale Männerchor mit seinen wunderbaren Männerstimmen. Roland Bürki

S

ie waren kurz vor Beginn des Unterhaltungsabends überall im Saal anzutreffen, geschäftig, nervös oder doch eher lässig, die Männer in den blauen Hemden des 1896 gegründeten Männerchors (MC) Büsserach. Endlich, endlich durften sie nach der humorvollen Begrüssung ihres Präsidenten Carol Kübler ran an das Paket voller Lieder, das sie zusammen mit ihrem Interims-Dirigenten Hans Grolimund in vielen Proben so zielstrebig geschnürt hatten. Und ihr vielfältiges Liederprogramm löste am Freitagabend von Beginn weg eine applaudierfreudige Stimmung im Saal aus. Den Grossteil dieses Programms bestritten die Büsseracher Sänger à capella oder mit Klavierbegleitung, darunter so bekannte klassische Weisen aus dem 19. Jahrhundert wie «Am Brunnen vor dem Tore» oder dann frisch von der Leber weg «Hoch auf dem gelben Wagen». Vor allem Damen liessen sich vom Song «Wochenend und Sonnenschein» von 1930 der einstigen Comedian Harmonists so richtig mitreissen, bevor Bariton und Ehrenpräsident Ewald Dreier in «Es klingt ein Lied» mit seinem eindrücklichen Solo an die Kinderzeit erinnerte. «Nein, Lampenfieber habe ich eigentlich nie», versicherte Dreier, der seit 55 Jahren singt und für eine reine Stim-

Des Publikums langer Schlussapplaus: Er galt Dirigent Hans Grolimund und Pianist Kimon Barakos (vorne) sowie dem Büsseracher und Interkantonalen Männerchor (hinten FOTO: ROLAND BÜRKI verdeckt.)

me immer auf fischerfreundliche Halspastillen setzt, dem Wochenblatt. Viel Beifall dann für die «Kleine Kneipe an unserer Strasse», in welcher sich danach die Sänger als dunkle Gestalten im Takt ihres «Kriminaltango» um Baby Miller wiegten. Zum Glück ging der Schuss daneben, sodass der Chor zusammen mit dem virtuosen Pianisten Kimon Barakos im Schlussteil mit viel Charme für Wiener Neujahrskonzert-Stimmung sorgen konnte. Wiener Impressionen waren der ultimative Höhepunkt des Abends, nicht zuletzt auch wegen der neun jungen Herren des Interkantonalen Männerchors, welche den MC Büsserach beim Radetzky-Marsch und beim Operettenlied «Ja, das alles auf Ehr» aus dem Zigeunerbaron so wirkungsvoll unterstützten. Ihre vielstimmige norwegische Liedertrilogie liess am Ende die Emotionen im Saal gar hochgehen. Vielfältiger Unterhaltungsabend Vielfalt auch am Dirigentenpult: Neben dem souveränen Hans Grolimund, der ebenso humorvoll moderierte, gaben auch Sarah Hänggi und Lisa Appenzel-

ler bei den jungen Sängern elegant, aber dezidiert den Ton an. Vielfalt aber auch beim Tenue: Die Büsseracher wechselten in den drei Liederteilen ihre Hemden vom entspannenden Blau über das maskuline Schwarz bis hin zum reinen Weiss des Wiener Opernballs. Die jungen Tenöre und Bass-Sänger repräsentierten hingegen im schwarzen Anzug mit assortierter Fliege auch optisch ihre beachtliche Sangeskunst. Und natürlich gab es viele lobende Worte und Blumen für die scheidende Dirigentin Sarah Hänggi, die von 2010 bis 2015 viel Geduld und Nachsicht bekundet und tolle Arbeit geleistet habe. In einer treffenden, amüsanten Laudatio würdigte Ehrenpräsident Ewald Dreier die unzähligen Verdienste und das Herzblut des für dieses Konzert als Dirigent eingesprungenen Hans Grolimund. Mit dessen Bonmot «s isch nit so schwer, wie dir das singet», hätte Dreier des Dirigenten Philosophie nicht besser verdeutlichen können. Die überreichte «Heilige Schrift des Gesangs» dürfte Grolimund beim schluckweisen Lesen an die Leichtigkeit des Singens erinnern.

NUNNINGEN

Budget 2016 ging im zweiten Anlauf glatt durch bü. Der Auftrag der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2015 an den Gemeinderat war klar: Er hatte die Investitionen für 2016 auf das Niveau von 1,8 Millionen Franken zurückzufahren. Das tat er, wie Gemeindevizepräsident Heiner Studer am Dienstagabend ausführte, auch gleich zu Beginn des neuen Jahres, um möglichst noch vor Beginn der Fasnachtszeit das Einverständnis des Souveräns und damit Handlungsfähigkeit zu erhalten. «Es war deshalb schon eine Ausnahme, dass wir derart knapp eingeladen haben», bat Studer einen deshalb besorgten Einwohner um Verständnis. Finanzverwalter Hansjörg Hänggi blieb es vorbehalten, das Budget 2016 in den relevanten Punkten nochmals zu kommentieren. Den Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung, der früheren Laufenden Rechnung, musste er wegen einer nicht berücksichtigten Lohnzahlung geringfügig um rund 5000 auf total 190 260 Franken erhöhen. Als Hauptgrund für das Defizit führt der Gemeinderat im Bericht, wie viele andere Gemeinden auch, die beträchtlichen Mindereinnahmen im Bildungswesen ins Feld, die durch den neuen Finanzausgleich nicht kompensiert würden. «Hingegen haben wir das zurückgewiesene, als nicht tragbar erklärte Investitionsbudget um 678 600 Franken nach unten gekürzt», kam Hänggi zum Pièce de Résistance der ersten Budgetvorlage. So habe der Gemeinderat im Detail den Betrag für den Gehwegausbau Grellingerstrasse um 118 600 Franken, die Budgetpositionen für die Planwerke GWP und GEP um 250 000 Franken gekürzt und die

Im Mittelpunkt: Nach dem Rücktritt von Kuno Gasser Ende 2015 leitete Gemeindevizepräsident Heiner Studer die Versammlung, unterstützt von Finanzverwalter Hansjörg FOTO: ROLAND BÜRKI Hänggi (links) und Gemeindeschreiber Reto Stebler (rechts). 310 000 Franken für die Werkleitungen Riseten-Bretzwilerstrasse gänzlich aus dem Budget gestrichen. «Neu machen die Investitionen für 2016 somit noch einen Betrag von insgesamt 1 696 960 Franken aus», zog der Finanzverwalter Bilanz. Hänggi verhehlte aber anhand seiner Finanzkennzahlen nicht, dass der Gemeinde mit Blick auf die im Erschliessungsprogramm wartenden Investitionen härtere Zeiten warten. Mit 42 Ja-Stimmen bei nur zwei Enthaltungen segnete die Gemeindeversammlung das Budget 2016 überraschend deutlich ab. Zur Freude von Heiner Studer, der sich bedankte und meinte: «Jetzt erst können wir richtig mit der Arbeit beginnen.» Warmer Applaus zum Schluss Einstimmig wollten die 44 Stimmberechtigten nichts ändern am Steuerfuss

für die natürlichen Personen: Er bleibt weiterhin auf den bisherigen 124 Prozent. Noch vor der Präsentation des Erschliessungsplans 2016-2020 durch Gemeinderat Christoph Bührer meldete eine findige Dame schon in der Eintretensfrage eine doppelt vermerkte Investition. Das tat der einstimmigen Annahme der geballten Ladung an jährlichen Investitionen aber keinen Abbruch. Ebenso so erwuchs der Statutenänderung der Kreisschule Gilgenberg keine Opposition, nachdem Gemeinderat Willi Knecht versichert hatte, die Abrechnung der weiteren schulischen Betriebskosten neu nach Schüler- anstatt Einwohnerzahlen sei für Nunningen im Moment fast kostenneutral. Der schöne Applaus am Ende bewies, dass die Versammlung mit der Zusatzarbeit des Gemeinderats nun offensichtlich zufrieden war.


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THIERSTEIN

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BREITENBACH

NUNNINGEN

Sanierung der Fehrenstrasse rückt in Reichweite

FDP und SVP auf Tuchfühlung

Der Breitenbacher Gemeinderat genehmigte den bereinigten Erschliessungsplan «Sanierung Fehrenstrasse» zur öffentlichen Auflage. bü. Dass die Breitenbacher Fehrenstrasse im Abschnitt vom Centralkreisel bis zum oberen Mettenbühlweg sanierungsbedürftig ist, dürfte mittlerweile allen Fahrzeuglenkern angesichts der holprigen, unruhigen Einfahrt in Breitenbach bewusst geworden sein. So beschäftigte sich auch der Gemeinderat in den vergangenen zwei Jahren mehrmals und stundenlang mit dem «Sanierungsvorprojekt Fehrenstrasse» des Amts für Verkehr und Tiefbau und reichte zahlreiche abweichende Lösungsvorschläge nach Solothurn ein. So räumte er einem vom Kanton geplanten Kreisel an der Verzweigung mit der Rohrgasse/Bodenackerstrasse keine Chancen ein oder wollte an bewährten Situationen von Bushaltestellen, Parkplätzen und Fussgängerstreifen festhalten. «Unsere Begehren wurden alle erfüllt», wies am Montagabend Bauverwalter Markus Vögtlin auf den neuen aufgehängten Erschliessungsplan «Sanierung Fehrenstrasse» im Massstab 1:500 hin. Nach der Zustimmung des Rats gelange der Plan zur öffentlichen Auflage von 30 Tagen verbunden mit einem Informationsabend für die Bevölkerung, sodass der

Regierungsrat den Plan anschliessend nach der Bereinigung allfälliger Anträge in Kraft setzen könne, so der Bauverwalter. Vögtlin rechnete damit, dass bei einem optimalen Verlauf des Planverfahrens, der anschliessenden Detailplanung, des Landerwerbs und der Arbeitsausschreibung die Strassensanierung im besten Fall schon Ende 2016 beginnen könne. Bestimmt aber im Frühjahr 2017. LED statt Mittelinsel? Nicht allen Gemeinderäten gefielen die erhöhten Mittelinseln der Fussgängerstreifen, die zum Schutz der Schüler und älteren Leute in der Vernehmlassung der Gemeinde gefordert worden waren. Zumindest müssten sie farblich abgesetzt auf Strassenniveau gestaltet werden. Gemeinderat David Häner schlug vor, auf die Inseln gänzlich zu verzichten und stattdessen die Streifen nach amerikanischem Muster mit blinkenden LED-Lichtern für die Fahrzeuglenker auffällig unübersehbar zu machen. Der Bauverwalter erhielt den Auftrag, diese Anregung im Hinblick auf die rechtliche Situation in der Schweiz zu prüfen. Einstimmig stimmte der Rat dem Erschliessungsplan «Sanierung Fehrenstrasse» unter dem Vorbehalt der Prüfung des Problems Mittelinseln und des Vorschlags LED-Leuchten zu.

Referenten: Hanspeter Stebler (Mitte), Präsident der FDP Dorneck-Thierstein, konnte für die Parteiversammlung in Nunningen Regierungsrat Remo Ankli (links) und Nationalrat Kurt Fluri als Referenten gewinnen. FOTO: BEA ASPER

Die prominenten Auftritte und der Grossandrang an der Parteiversammlung in Nunningen vom letzten Donnerstag bestärken die FDP in ihren ambitiösen Wahlzielen.

BÄRSCHWIL

Bea Asper

Maskenball in Bärschwil

D

WOS. Bereits zum fünften Mal organisiert die Musikgesellschaft einen Maskenball in der Mehrzweckhalle von Bärschwil. Dieser startet am Samstag, 6. Februar ab 20.00 Uhr unter dem Motto «Tausend und eine Nacht». Vollmaskierte und gut geschminkte Masken haben freien Eintritt. In diesem Jahr spielen die «Sky Birds» aus Laufen zum Tanz auf. Für fasnächtliche Stimmung sorgen die Schnitzharmoniker Bärschwil, Chläbluusfäger Grindel, Roggäburger Waggis und Chesilochruächä Grellige. Wiederum findet eine Masken-

prämierung statt. Als erster Preis winkt ein Gutschein der Metzgerei Studer im Wert von CHF 100.--. Der zweite Preis und dritte Preis werden Restaurants Gutscheine sein. Die Preise vier, fünf und sechs sind Getränkegutscheine, die am diesjährigen Maskenball eingelöst werden können. Ein Shuttlebus ist organisiert und chauffiert auf Wunsch die Gäste in ihre Dörfer im Laufental und Thierstein. Die Musikgesellschaft freut sich auf viele BesucherInnen, Närrinnen und Narren und heisst alle herzlich willkommen.

EINGESANDT

Engelberg zum 1. – zum 2. – und zum ... 37. Mal! Normalerweise gibt die Zahl 37 keinen Anlass zum Feiern, ist sie doch weder eine runde noch eine Schnapszahl. Trotzdem stand sie am vergangenen Donnerstag im Skilager Engelberg am bunten Abend der Sek. E der Kreisschule Thierstein West für einige Minuten im Mittelpunkt. Genauer gesagt wurde die Person geehrt, die wohl als einzige schon 37 Schneesportlager mitgestaltet hat, Toni Stebler. Im Frühjahr 1979 trat Toni Stebler seinen Dienst an der Bezirksschule Breitenbach an. Er war mit Abstand der Jüngste im damaligen Lehrerkollegium und musste sich wohl in vielen Dingen anpassen. Im Februar 1980 fuhr er dann zum ersten Mal mit ins Skilager, wo seine Jugend für einmal auch ein Vorteil war. Am 24. Januar 2016 brach er nun zum letzten Lager im Dienst der KTW auf, wahrscheinlich auch etwas wehmütig. Es erstaunt nicht, dass keiner so viel zu berichten weiss über die vergangenen Lager wie Toni. Deshalb musste er am bunten Abend zu einem Blitztest antreten und verschiedene Fragen beantworten. Als traurigstes Ereignis beschrieb er einen schweren Unfall, bei dem ein Schüler am letzten Tag mit einem Pistenfahrzeug zusammenstiess und eine schwere körperliche Behinderung davontrug. Unzählige Male hat ihn Toni danach besucht und steht auch heute noch in Kontakt mit ihm. Auch das ist typisch Toni. Bei der Frage nach der schönsten Begebenheit kam der Geehrte so ins Schwärmen, dass er die Zeitlimite überschritt. Er erzählte von einem Morgenstreich im Lager, bei dem wohl einige Pfannendeckel verbeult wurden,

er designierte SVP-Präsident Albert Rösti machte die Amteiversammlung der FDP vom Schwarzbubenland zur Chefsache. Die FDP hatte für die Diskussion zur Durchsetzungsinitiative einen Referenten für die Pro-Argumente gesucht. Die SVP-Politiker aus der nahen und weiteren Region mussten aus Zeitgründen absagen. Da kündigte die SVP-Zentrale Nationalrat Albert Rösti aus Uetendorf (bei Thun) für den FDP-Anlass in Nunningen an. Rösti war bis 2013 Direktor der Schweizer Milchproduzenten und galt schon als möglicher Bundesratskandidat. «Allein gewinnt eine Partei keine Abstimmung», sagte Rösti vor den 60 Freisinnigen und machte kein Geheimnis aus seiner Mission: «Sympathiestimmen von der FDP zu gewinnen.» Der Solothurner FDP-Nationalrat Kurt Fluri versuchte dies mit Argumenten gegen die Durchsetzungsinitiative zu verhindern – und war damit nicht allein. Der Angriff der SVP auf die Freiheiten der Judikative veranlasse ihn, sein Schweigen zu politischen Abstimmungen zu brechen, erklärte der freisinnige Richter HansPeter Marti (Breitenbach). In anderen Punkten könne man dem Referenten Rösti Sympathiestimmen einräumen, aber nicht bei der Durchsetzungsinitiative.

Volksprobleme ernster nehmen Der Entscheid wanke zwischen Bauch und Kopf, gab ein anderer Votant zu bedenken. Dass Ausländeranteil und Kriminalität steigen, seien Probleme, welche die FDP ernster nehmen sollte. Fluri appellierte an den Verstand: «Bevor man abstimmt, sollte man sich das Bauchgefühl durch den Kopf gehen lassen, dann kommt man bei der Durchsetzungsinitiative zu einem Nein.» Doch Röstis Engagement für «jede Stimme zählt», blieb nicht ohne Wirkung. Von sechs Freisinnigen bekam er Unterstützung und 20 Anwesende enthielten sich der Stimme in der Parolenfassung der FDP Dorneck-Thierstein. Für ein Nein zur Durchsetzungsinitiative sprachen sich 34 Anwesende aus. Transparenz mit Kopf-Geld Nebst einem weiteren umfassenden Informationsaustausch zu den anderen Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar bekamen die Anwesenden Gelegenheit, mit Regierungsrat Remo Ankli die Umsetzung der Schülerpauschale zu besprechen. «Bei der früheren Kombination von Lehrersubvention durch den Kanton und den Finanz- und Lastenausgleich war die Kostentransparenz nicht gegeben», sagte Ankli. Mit der Schülerpauschale würden die Schulkosten klar ersichtlich und lieferten den Schulgemeinden Entscheidungsgrundlagen in strukturellen Fragen. «Mit dem Kopf-Geld sticht es ins Auge: Bei kleinen Schülerzahlen fliesst vom Kanton auch weniger Geld in die Schulkasse.» Der Entscheid, ob die Gemeinden an einer kleinen Schule festhalten oder grössere Gebilde schaffen wollen, liegt beim Souverän. In der Globalbilanz sei es derzeit so, dass die strukturell schwachen Gemeinden im Schwarzbubenland mehr Geld erhalten als früher. Eine Ausnahme ist Nunningen, wie Ankli einräumte. Er nahm von Anwesenden

zur Kenntnis, dass die Nunninger enttäuscht sind, vom Kanton mit 400 000 Franken weniger Unterstützung de facto bestraft zu werden für eine zurückhaltende Ausgabenpolitik, ihren Schuldenabbau und die Verbesserung des Steueraufkommens. Wähleranteil steigern SVP-Vertreter Albert Rösti war nach Nunningen gekommen, um Sympathiestimmen zu gewinnen. Um Sympathiestimmen ausserhalb ihrer Reihen wirbt derzeit auch die FDP Nunningen – im Wahlkampf um das Gemeindepräsidium. Mit Gemeinderat und Kantonsrat Heiner Studer fordern die Freisinnigen den Kandidaten der CVP, Gemeinderat Christoph Bührer, heraus. Und in Dornach verbessere man den Einfluss mit der Besetzung des Vizepräsidiums, gab Hans Büttiker zu verstehen. Den Wähleranteil zu steigern, im Kantonsrat einen Sitz mehr zu besetzen und die Wiederwahl des Regierungsrates Remo Ankli zu sichern, ist das erklärte Ziel der FDP Dorneck-Thierstein für die Wahlen im nächsten Jahr. Die Nominationen für eine «volle Kantonsratsliste» sind für den Herbst geplant.

Pro und kontra Durchsetzungsinitiative: Der designierte SVP-Chef Albert Rösti auf Stimmenfang im Schwarzbubenland.

EINGESANDT Wurde geehrt: Toni Stebler hatte 37 Schneesportlager mitgestaltet. FOTO: ZVG

oder von jenem Bezirksschüler, der mit seinem Schwyzerörgeli für perfekte Lagerstimmung sorgte ... Beinahe schon zur Geschichtslektion führte die Frage nach den Unterschieden in der Skiausrüstung, wusste Toni doch noch von Holzskiern und Keilhosen zu berichten. Die 37 Lager brachten aber nicht nur denkwürdige Ereignisse, sondern vor allem viel Aufwand. Da sich Toni oft auch in seiner Freizeit in Engelberg aufhielt, war er prädestiniert dafür, Vorabklärungen vor Ort zu tätigen. Was es auch zu tun gab, auf ihn war Verlass, er übernahm Verantwortung. So dankte ihm der aktuelle Lagerleiter Toni Hänggi für die gute Zusammenarbeit, den jahrelangen Einsatz und meinte sogar, ohne Tonis unermüdliches Wirken würde es die Schneesportlager wohl nicht mehr geben. Liliane Scherrer KTW Mur, Breitenbach

Friedensrichter-Tagung in Breitenbach Einmal im Jahr treffen sich die Friedensrichterinnen und Friedensrichter zur Jahresversammlung. Neben dem wichtigen Erfahrungsaustausch untereinander informieren der Gerichtspräsident Markus Christ und der Amtsgerichtsschreiber Remo Morand über wichtige Neuerungen und Erkenntnisse aus der Welt der Gerichtbarkeit. Zudem werden vom Richteramt Dorneck-Thierstein die Eintragungen in den Friedensrichter-Büchern kontrolliert und dabei gleich die Zahl der Zivil- und Strafrechtsfälle evaluiert. Im 2015 wurden 72 Strafrechtsund 11 Zivilrechtsfälle vor den 23 Friedensrichterämtern behandelt. Zwei Drittel der Zivilrechtsfälle konnten durch den Friedensrichter entschieden oder beigelegt werden, in den anderen Fällen wurde eine Klagebewilligung erteilt. In den Strafrechtsfällen ergingen 66 Strafbefehle. Im Anschluss an die Tagung stand für die Mehrheit der Friedensrichterinnen und Alt-Friedensrichter eine Führung im spannenden Industriemuseum von

Weiterbildung: Friedensrichterinnen und Friedensrichter tagen in Breitenbach.

Breitenbach auf dem Programm. Sachkundig erzählten Ernst Hagenbuch und René Studer über die Anfänge und die weitere Entwicklung der Industrie in Breitenbach. Friedensrichterinnen und Friedensrichter sind übrigens Gemeindeorgane

FOTO: ZVG

und nur in denjenigen Fällen für Schlichtungen zuständig, in denen beide Parteien in der gleichen Gemeinde wohnen oder ihren Sitz haben. Für alle übrigen Fälle ist der Gerichtspräsident zuständig. Susanne Koch, Erschwil


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DIE REGION MACHT SCHULE

SEKUNDARSCHULE ZWINGEN

Berufserkundungstage sind Gold wert Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zwingen berichten über ihre Besuche in verschiedenen Betrieben der Region zum Zwecke der Berufserkundung.

M

itte Januar besuchten alle Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Zwingen an zwei Tagen die Berufserkundung. Sie wählten aus, welche Firma sie jeweils einen halben Tag lang besuchen wollten. Dort wurden sie empfangen, durch den Betrieb geführt und über dort zu lernende Berufe informiert. Lehrpersonen der Schule begleiteten die Jugendlichen. Solche Berufserkundungen finden jedes Jahr statt und sind fester Bestandteil des Schulprogramms im Rahmen der Berufswahlvorbereitung. Die Jugendlichen sind erfahrungsgemäss recht beeindruckt, wenn sie in den Firmen hinter die Kulissen schauen können. Jennifer Baumgartner (Fachverantwortliche Berufswahl)

Mir hat es sehr gut gefallen. Es war interessant und hilfreich bei meiner Berufswahl. Ich werde sicher mehr Erfahrungen in diesem Beruf sammeln. Alessia Trevisan, 3f

Postenlauf in der Raiffeisenbank Ich hatte das Vergnügen, am 11. 1. 2016 mit anderen Schülerinnen und Schülern einen ganzen Nachmittag den Beruf Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein kennen zu lernen. Die Mitarbeiter, die den Anlass leiteten, waren sehr freundlich und organisiert. Sie führten uns zu Beginn in einen Raum, in dem sie sonst Meetings abhalten. Frau Meier, die Lehrlinge und Praktikanten ausbildet, erklärte uns wichtige Fakten und Begriffe, zum Beispiel, was Aktien sind oder wie die Bank gegründet wurde. Weiter stellte sie die verschiedenen Arbeitsaufgaben einer Bank vor: Finanz- und Kundenberatung, Kreditberatung, Schalterberatung und vieles mehr. Anschliessend wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt, um einen Workshop als Wettbewerb zu absolvieren. Die beste Gruppe konnte einen Preis gewinnen. Beim ersten Posten ging es darum, die verschiedenen Sicherheitsmerkmale einer Banknote zu erkennen. Diese sind dafür gut, dass niemand sie so schnell fälschen kann. Der erste Posten wurde von einem Praktikanten geführt und gefiel mir am besten. Bei den nächsten zwei Posten erfuhren wir mehr über Aktiengeschäfte und Hypotheken. Der Workshop war sehr lehrreich und interessant. Nach einer kleinen Verpflegung gab es noch einen Rundgang durch die Bank. Man zeigte uns die strengen Sicherheitsvorkehrungen wie Codes, Alarmanlagen und spezielle Schlüssel. Wir sahen die verschiedenen Büros, das grösste gehörte dem Bankleiter. Das Archiv befand sich ebenfalls im oberen Stock. Es ist mit einer dicken Tür ausgestattet, damit es bei einem Brand nicht zerstört wird. Am Ende zeigte man uns die verschiedenen Ausbildungswege für den Beruf, sei es via Banklehre oder via WMS und anschliessendes Praktikum.

Einblick in die Medizin Im Rahmen der Berufserkundungstage der Sekundarschule Zwingen waren wir im Kantonsspital Baselland in Laufen. Als wir ankamen, wurden wir freundlich empfangen und einige Angestellte des Spitals stellten sich kurz vor. Als Erstes bekamen wir viele Informationen über das Krankenhaus an sich und seine Mitarbeiter, über die möglichen Ausbildungen an den drei Standorten und welche Ansprüche die Ausbildung an Lehrlinge stellt. Um 14.30 bekamen wir eine Führung durch das Krankenhaus, da sahen wir diverse Abteilungen wie die Küche oder die Radiologie-Station. Anschliessend teilten wir uns in vier Gruppen auf, um verschiedene Berufe im Spital genauer kennen zu lernen. Als Erstes erfuhr unsere Gruppe viel über den Beruf Sanitäter, z. B. dass man diese Lehre erst ab 21 Jahren machen kann. Schnuppern darf man in diesem Beruf erst ab 18 Jahren, da man starke Nerven haben muss. Wir lernten viele Geräte kennen, welche zum Berufsalltag dazugehören, leider konnten nicht alle Gruppen intensiver auf diesen Beruf eingehen, da die Sanitäter zu einem Einsatz gerufen wurden. Als Nächstes trafen wir eine junge Studentin, welche momentan im Labor des Krankenhauses arbeitet und uns einiges über die Laborarbeiten im Krankenhaus erzählte. Nach dieser Station stand eine kleine Pause auf dem Programm. Bei der dritten Station wurden uns der Blutzucker, der Puls und der Blutdruck gemessen. Als Letztes wurde uns gezeigt, wer für die Technik und Instandhaltung des Krankenhauses und der Geräte zuständig ist. Wir konnten dort auch noch unseren eigenen Kugelschreiber gravieren. Der Aufenthalt im Spital Laufen war sehr informativ und hat uns bei unserer Berufswahl weitergeholfen. Annina Borer, Jasmine Stebler, 3e

Pflanzenkunde: Die Schülerinnen und Schüler lernen bei der Gärtnerei Wenger einige Pflanzenarten kennen.

Fragerunde: Ein Mitarbeiter bei der Garage Kestenholz klärt die Fragen der Schülerinnen und Schüler

Einführung in die Hotellerie Am 11. 1. 16 um 9.45 Uhr besuchten Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Sekundarschule Zwingen das Hotel Bad Bubendorf. Nach dem freundlichen Empfang erklärte uns eine Frau, die im Hotel als Hotelfachfrau tätig ist, die verschiedenen Arbeiten im Haus. Mithilfe einer Powerpoint-Präsentation erzählte sie die Geschichte und Entwicklung des Hotels. Danach führte sie uns durch das Hotel und erlaubte uns einen Einblick hinter die Kulissen: Wo wird das Essen angerichtet, wo wird die Wäsche gewaschen, wo werden die Lebensmittel gelagert? Nach dem Rundgang erklärte sie uns, welche Anforderungen die jeweiligen Ausbildungen an die Lehrlinge stellen. Zum Beispiel ist es wichtig, dass man Fremdsprachen beherrscht, gern Kontakt zu Menschen sucht und freundlich ist, sowie Wissen über andere Kulturen hat, da ja Gäste aus der ganzen Welt im Hotel sind. Die Arbeit im Hotel scheint mir sehr spannend zu sein. Ich finde den Beruf der Hotelfachfrau sehr anspruchsvoll und interessant, aber die unterschiedlichen Arbeitszeiten im Schichtbetrieb sowie die Arbeit am Wochenende sind speziell und empfinde ich eher als Schattenseite. Noemi Paoletti, 3a Zu Besuch in der Garage Kestenholz Am 12. 1. 2016 wurden einige Jugendliche der Sekundarschule Zwingen von zwei Mitarbeitern des Unternehmens Kestenholz abgeholt und nach Pratteln gefahren. Nach der Begrüssung durch Michael Brunner und Lea Sibolt erfuhren wir im Überblick, auf welchen Geschäftsfeldern Kestenholz arbeitet. Herr Brunner führte uns durch die Werkstatt Nutzfahrzeuge. Dort standen Krankenwagen und kleine Busse zur Reparatur. Dann besichtigten wir das Ersatzteillager. Dies war sehr beeindruckend, weil hier unglaublich viele Teile jeder Art im Wert von zirka 1,2 Millionen Franken lagern und pro Jahr im Wert von gegen 12 Millionen verbaut werden. In der Lackiererei/Spenglerei hatte ich nur Augen für ein Auto mit 570 PS und einem Preis von beinahe einer halben Millionen Franken. Da wurde mir klar, dass auch ein Lackierer nicht nur einfach Blech bearbeitet, sondern eine grosse Verantwortung bei seiner Arbeit trägt. Nach dem Mittagessen, welches die Firma uns offerierte, fuhren wir zum AMG Performance Center. AMG, das ist eigentlich ein Mercedes, der in einem Fitnesscenter auf Power getrimmt wird. Dort hatte es einen getunten Kombi mit 625 PS, das schnellste Auto in der Werkstatt. Absoluter Höhepunkt für mich: Die Flügeltüren öffneten sich von Geisterhand, ich durfte in das Auto steigen, den Motor anlassen und sogar etwas auf das Gaspedal treten. Leider wird das Auto so nicht mehr gebaut. Aber da wäre mein Taschengeld gut investiert. Der sehr spannende Tag ging schon zu Ende. Herr Rossi, der Chefmechaniker, beantwortete unsere verbleibenden Fragen. Beim abschliessenden

FOTOS: ZVG

Kaffee dachte ich nochmals nach: Ich hatte viel gesehen, und jetzt war ich ganz überzeugt, dass Automechatroniker etwas sehr Spannendes für mich sein kann. Berufswahl ist nicht immer easy, aber der heutige Tag war mir eine rechte Hilfe auf dem Weg zu einer begründeten Wahl, was ich einmal werden will. Yvo Holzherr, 3a Fauna und Flora der Gärtnerei Wenger Am Montagnachmittag, dem 11. 1. 16 ging ich in die Gärtnerei Wenger. Dieser grösste Anbieter von Gartenbau-Dienstleistungen in unserer Region befindet sich in Duggingen und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Wir bekamen eine amüsante Führung durch die riesige Firma. Die Berufserkundung gab uns Informationen über verschiedene Arbeiten. Ich muss schon sagen, dass die Gärtnerei

Wenger recht spannend und auch sehr interessant ist. Ich persönlich fand es sehr toll und anständig vom Lehrling, dass er extra an diesem Tag noch geblieben ist, um uns einige Sachen über die Lehre zu erklären. Mein Vater arbeitet in dieser Firma und er ist stolz, dass er seit Jahren dort mitarbeitet. Beim Werkhof stand der Gärtnereimeister. Dieser Herr hiess Martin Müller, er hat schon sehr viele Erfahrungen mit Wenger. Er ist auch der Verantwortliche für die Lehrlinge. Es werden regelmässig fünf bis sechs Lehrlinge ausgebildet. Mit grosser Freude stellte uns Herr Müller den Werkhof vor. Zum Beispiel Mulden, verschiedene Sorten von Erde (Sand), verschiedene Materialien beziehungsweise Maschinen und auch verschiedene Steinsorten, die im Werkhof sortiert waren. Noch eine Klammerbemerkung: Fragen durften wir stellen, die auch beantworten wurden. Man muss sich bewusst sein, dass man sehr viele Muskeln bei diesem Beruf braucht, weil mit Maschinen nicht alles bewältigt werden kann. Ein Gärtner beschäftigt sich hauptsächlich mit der Pflege und dem Anbau von Pflanzen. Aber nicht nur das: Die 410 verschiedenen Pflanzenarten sollte jeder Gärtner auswendig wissen. Das Erstaunliche ist, dass sie die Pflanzen auf Deutsch und Lateinisch kennen müssen. Beim Beruf Gärtner gibt es Vor-, aber auch Nachteile. Der Regen ist ein Nachteil, weil, wenn es regnet, die Arbeit nicht beendet wird. Die Qualität der geleisteten Arbeit ist sehr wichtig für den Kunden. Es ist ein riesiger Vorteil, wenn man freundlich und ehrlich mit dem Kunden über die Arbeit redet. Man muss die Meinung des Kunden respektieren. Garantiert ist, dass die Arbeit bei Wenger immer mit Qualität, Geduld und Schönheit durchgeführt wird. Ich dachte vor dem Besuch der Gärtnerei Wenger, dass der Beruf des Gärtners keine grosse Sache sei, aber jetzt, wo ich alles erfahren habe, denke ich anders.


Fasnachtsartikel

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Fasnachtskleider für Erwachsene und Kinder, Waggiskleider & Zoggeli, Socken, Larven, Perücken, Schminke, Zubehör und Dekoartikel, Girlanden, Ballone, Konfetti, Fasnachtsbändeli u. v. m.

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Neue grosse permanente Ausstellung!!! Tel. 061 761 71 00 Öffnungszeiten: www.tewis.ch Mo–Fr 8.00 –12.00 / 13.00 –18.00 Uhr 4246 Wahlen Sa 8.00 –12.00 / 13.00 –16.00 Uhr

SKI- UND BOARD-EXPRESS

SAANENMÖSER Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 69.– inkl. TK für alle Altersklassen

ADELBODEN – LENK Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 79.– inkl. TK für alle Altersklassen

HASLIBERG Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 79.– (ab 20 J.), Fr. 69.– (ab 16 J.) Fr. 59.– (ab 6 J.) inkl. TK AUTOSALON GENF

Täglich vom 3. bis 13. März 6.30 h Pratteln, Car-Terminal, Rütiweg 5 (Gratisparkplätze stehen bereit) 7.00 h Basel, Meret-Oppenheim-Strasse Carfahrt direkt zum Messegelände Fahrt inkl. Eintritt   Fr. 67.– Nur Fahrt, Erwachsene Fr. 56.– Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2015/2016.

Neuer Einsteigeort in Pratteln! 6.30 h Pratteln, Eurobus-Terminal, Rütiweg 5, Nähe Interio (Gratis-Parkplätze!!) 7.00 h Basel, Meret-Oppenheim-Strasse

Unser neuer Standort:

KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 17. Februar Brislach 24. Februar Nunningen

29. Februar

Büsserach

Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *) 9. Februar Büren 4. März Wahlen, Grindel 18. Februar Hofstetten-Flüh 7. März Bärschwil, Liesberg 22. Februar Zwingen, Hochwald, Seewen 9. März Fehren, Meltingen, Zullwil 23. Februar Rodersdorf, Burg 11. März Ederswiler, Roggenburg 26. Februar Dittingen Kleinlützel 2. März Erschwil, Beinwil 14. März Himmelried, Nenzlingen Karton allein (ohne Papier): 16. März Nunningen 18. März Brislach 21. März Büsserach

4133 Pratteln, Rütiweg 5

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch.

(Nähe Interio)

* «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner).

061 765 85 00 www.eurobus.ch

Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.

Metzgete Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Februar 2016

Die 3 schönschte Däg im

Es hat noch Plätze frei!!

Hirschen z’Laufe

Betriebsferien

gut essen, feiern und sein

Von Dienstag, 9., bis Mittwoch, 17. Februar 2016 hat das Restaurant Steinegg in Himmelried Betriebsferien. Ab Donnerstag, 18. Februar, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Auf Ihren Besuch freut sich Familie Stebler, Restaurant Steinegg, Himmelried Bei Fragen: 061 911 01 17 Öffnungszeiten: Do bis Mo ab 9.00 Uhr, Di und Mi geschlossen

und jede Obe ab 18 Uhr

Tanz mit Live-Musik

Brasil-Bar im Gewölbekeller Empfehlungen

Freitag, 5. Februar 2016 ab 20.00 Uhr Live- und Tanzmusik mit Music Manzi


Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

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Wir suchen ab 1. März oder nach Vereinbarung für unsere dynamische Zahnarztpraxis je eine Dentalhygienikerin und Prophylaxeassistentin 30–40% (evtl. ausbaubar) Sind Sie teamfähig und motiviert, so senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an weber zahnärzte laufen ag, Röschenzstrasse 8, 4242 Laufen

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine AUTOMOBILFACHMANN/-FACHFRAU oder MECHATRONIKER/IN FACHRICHTUNG NUTZFAHRZEUGE Aufgabenbereiche • Ausführen von sämtlichen Reparatur- und Servicearbeiten an Nutzfahrzeugen • Ausführen von Bremsprüfungen, Tachoprüfungen und vieles mehr • Sicherstellung der Qualitäts- sowie Termineinhaltung Anforderungen • Abgeschlossene Berufslehre in einem der oben erwähnten Bereiche • Führerschein Kategorie B und C von Vorteil • Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Sozialkompetenz Es erwarten Sie ein kleines, aber eingespieltes Team, eine modern eingerichtete Werkstatt sowie gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon 061 783 15 15 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Tschan Nutzfahrzeuge AG

Tagesschulen BACHTELEN Dornach

Tagesschulen BACHTELEN Dornach

Wir wollen mit Ihnen eine herausfordernde Aufgabe anpacken, eine Schule erfolgreich aufbauen und weiterentwickeln. Im Auftrag des Kantons Solothurn erweitern wir das Angebot der TADO mit einer

Wir wollen mit Ihnen eine herausfordernde Aufgabe anpacken, eine Schule erfolgreich aufbauen und weiterentwickeln. Im Auftrag des Kantons Solothurn erweitern wir das Angebot der TADO mit einer

Sonderschulklasse Verhalten im Altersbereich 4–8 Jahre

Sonderschulklasse Verhalten im Altersbereich 4–8 Jahre

Wir suchen

Wir suchen eine/einen

eine Kindergartenlehrperson 50 – 80% eine Heilpädagogin 50 –100%

schulsozialpädagogische/n Praktikantin/Praktikanten zu 80%

welche sich darauf freuen, schwierigen Schülerinnen und Schülern wieder günstige Lernbedingungen zu schaffen, in hohem Mass selbstverantwortlich zu handeln, kooperativ zusammenzuarbeiten, Belastungen und Entscheidungen gemeinsam zu tragen. Anstellungsbeginn 1. August 2016. Wenn Sie interessiert sind, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Bachtelen, Sonderpädagogisches Zentrum Grenchen www.bachtelen.ch Ch. Koch, Leiter Koordination und Entwicklung Tel. 032 654 85 11, E-Mail: christof.koch@bachtelen.ch Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 4. März 2016 an: Dr. phil. K. Diethelm, Gesamtleiter Bachtelen Bachtelenstrasse 24, 2540 Grenchen oder per E-Mail: karl.diethelm@bachtelen.ch

welche/r sich darauf freut, Schülerinnen und Schülern wieder günstige Lernbedingungen zu schaffen, in hohem Mass selbstverantwortlich zu handeln, kooperativ zusammenzuarbeiten, Belastungen und Entscheidungen gemeinsam zu tragen. Anstellungsbeginn 1. August 2016. Wenn Sie interessiert sind, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Bachtelen, Sonderpädagogisches Zentrum Grenchen www.bachtelen.ch Ch. Koch, Leiter Koordination und Entwicklung Tel. 032 654 85 11, E-Mail: christof.koch@bachtelen.ch Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 4. März 2016 an: Dr. phil. K. Diethelm, Gesamtleiter Bachtelen Bachtelenstrasse 24, 2540 Grenchen oder per E-Mail: karl.diethelm@bachtelen.ch

Infolge Erweiterung des Fahrzeugparks suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Chauffeur Kat. C/E mit Kranführerausweis Kat. A und Berufserfahrung in Transport- und Kranarbeit. Motiviert, den Bereich Maschinenumzüge zu erlernen und nach Bedarf abzudecken. Ihre Aufgaben: Transporte, Kranarbeiten und Handling-Facharbeiten im Bereich Maschinenumzüge Wir erwarten: Teamfähigkeit Zuverlässigkeit Belastbarkeit Flexibilität freundlich und kundenorientiert stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift Alter: 25 bis 45 Jahre Wir bieten Ihnen eine interessante, abwechslungsreiche, anspruchsvolle Tätigkeit, modernsten Fahrzeugpark, zeitgemässe Anstellungsbedingungen, gezielte Weiterbildungen sowie ein angenehmes Arbeitsklima. Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post oder digital an: Hetramo AG, Industriestrasse 11, 4222 Zwingen info@hetramo.ch DRINGEND GESUCHT

Tagesmutter wohnhaft in Brislach Wir suchen ab März eine Tagesmutter für die Betreuung von zwei Knaben (1,5und 4.5-jährig) in der Gemeinde Brislach für fünf ganze bzw. halbe Tage pro Woche. Bitte melden Sie sich bei Interesse! Gerne informieren wir Sie über unsere Anstellungsbedingungen. Ihre Kontaktstelle: Verein Tagesfamilien Laufental-Thierstein Hauptstrasse 20, 4242 Laufen Telefon 061 761 10 12 (dienstags und donnerstags) oder E-Mail an info@tagesfamilienlaufental-thierstein.ch


Ein wunderschöner Jodlerabend im Seemättli in Liesberg, der für mich wie im Traum vorüberflog, ist bereits Geschichte. Ich möchte mich für das Lob und die vielen positiven Reaktionen des Publikums ganz herzlich bedanken. Ein solcher Anlass, mit über 450 Teilnehmenden, kann nicht ohne perfekte Organisation und ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer gelingen. Und so möchte ich mein herzlichstes Dankeschön ausrichten – der Küchencrew unter Leitung von Daniel Gygi mit Jakob Spahr, Berno Meier und Thomas Halbeisen, die Hervorragendes auf den Tisch gezaubert haben; – den neun Mitgliedern des Servicepersonals, die den ganzen Abend alle Hände voll zu tun hatten und dabei stets cool und freundlich blieben; – dem Moderator Silvan Steiner, der gekonnt durch den Abend führte; – den Helferinnen, die für Dekoration und Ambiente sorgten; – der Einwohnergemeinde Liesberg für die Infrastruktur; – den Barbetreibern, die bis sieben Uhr früh am Tresen standen; – und selbstverständlich den Jodlern und der Tanzmusik, die mit ihren Vorträgen und unvergleichlichen Stimmen den Saal verzauberten. Ich hoffe, wir treffen uns wieder in zwei Jahren! Jürg Spahr (Jogg)


SPORT VOLLEYBALL

Konnten endlich wieder jubeln: Die Herren des VBC Laufen eröffneten die Playout-Phase mit einem Sieg. FOTO:ZVG

fab. Nach fünf Siegen in Serie wollten die Damen auswärts gegen Muri Bern letzten Samstag die nächsten wichtigen drei Punkte holen. Die Bernerinnen legten gleich mit 4:0 vor. Erst danach wachten die Laufnerinnen auf. Die Teams zeigten ein unterhaltsames Spiel, kämpften um jeden Ball, waren punktemässig oft gleichauf. Knapp mussten die Laufnerinnen den ersten Satz mit 26:24 abgeben. Im nächsten Durchgang bekundete das Gastteam zusehends Mühe mit den druckvollen Angriffen der Gegnerinnen: Im Block oft einen Schritt zu spät und damit verwundbar für den Berner Angriff. Die Blockarbeit des Heimteams war zudem vorbildlich, so suchten die Laufnerinnen mit Mühe den erfolgreichen Angriff. Gelang dieser, standen die Bernerinnen genau richtig in der Verteidigung. Einzig mit Finten waren Punkte zu erzielen. Obwohl zwischendurch punktemässig in Führung, verloren die Damen auch den zweiten Satz mit 25:21. Mit ramponiertem Selbstvertrauen startete das Gastteam in den dritten Durchgang, zeigte deutlich weniger Gegenwehr. Beim Stand von 24:17 bäumte sich das Gastteam nochmals auf: Captain Eveline Borer konnte mit einer Serviceserie aufholen, bis beim Stand von 24:21 ein Fehlentscheid der Unparteiischen zum Sieg von Muri Bern führte. «Es ist sehr ärgerlich für uns, dass bei diesem Punktestand ein solcher

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EISHOCKEY

Herren starten Playouts erfolgreich

Während die Damen des VBC Laufen nach fünf Siegen in Folge eine Niederlage einstecken mussten, gewannen die Herren ihr erstes Spiel der Playout-Phase auswärts gegen Voléro Zürich.

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Fehler passiert. Wir hätten gute Chancen gehabt, diesen Satz zu gewinnen», war sich Borer sicher. Coach Wally Schmidlin fand nach dem Spiel klare Worte: «Unsere Blockarbeit war heute schlecht. Daran müssen wir arbeiten. Aber wir lassen uns durch diese Niederlage nicht verunsichern.» Das nächste wichtige Spiel folgt diesen Samstag zu Hause gegen den VBC Schmitten. Erste Punkte in den Playouts Besser lief es für die Herren: Nach sechs Niederlagen in Serie konnten sie im ersten Spiel der Playout-Phase auswärts gegen Voléro Zürich einen 3:2-Sieg feiern. Das Resultat zeigt, wie umkämpft das Spiel war: Beide Teams spielten engagiert und motiviert auf. Im vierten Satz sah es lange nach einem 3:1-Sieg für die Laufner aus. Doch die Zürcher zeigten eine erfolgreiche Aufholjagd zum Satzgewinn, sodass ein fünfter Durchgang entscheiden musste. Dank grossem Kampfgeist der Laufner konnten sie sich diesen knapp mit 19:17 sichern. Laut Captain Markus Fritschi war dieser Sieg extrem wichtig: «Heute haben wir als Team zusammengehalten und Willen gezeigt. Wenn wir diese Leistung halten und sogar noch ein bisschen steigern können, dann blicke ich den kommenden Partien positiv entgegen», meinte er nach dem Spiel. Die Chance, die nächsten Punkte zu holen bietet sich den Laufnern am kommenden Samstag zu Hause gegen VBG Klettgau.

Laufen mit dem Rücken zur Wand Gegen Angstgegner Brandis verlor der EHC Laufen in den PlayoffAchtelfinals das Heimspiel 3:6 und steht am Samstag bereits mit dem Rücken zur Wand. Edgar Hänggi

W

ie oft sagt man, dass Psychologie im Mannschaftssport nur eine untergeordnete Rolle spiele und dass der Begriff Angstgegner nur Gerede sei. Wenn man nun aber die erste Playoff-Partie der Laufner nimmt, dann hat dies sehr wohl eine Bedeutung, nämlich dass Laufen aufgrund der Umstände – selbst konnte man erst in der Overtime gegen Langenthal gewinnen, so dass Altstadt dank der direkten Begegnung, obwohl punktgleich, Platz zwei einnahm. Dann verlor ZS zu Hause gegen Koppigen, und als letzter Strohhalm knickte dann auch noch die Hoffnung, da Freimettigen dem Gegner Brandis nicht mehr ausweichen konnte. Dies alles war bereits wie ein Handicap vor dem ersten Bully. Die Partie vom Dienstag war Spiel Nummer elf in den letzten fünf Jahren und das 6:3 war der neunte Erfolg der Emmentaler sowie der dritte in dieser Saison! Dabei ging Laufen voll motiviert ins Spiel, blendete diese Serie aus. Wie schon oft und zweimal in der laufenden Meisterschaft ging das Team von Trainer Christof Amsler in Führung. In der fünften Minute hiess der Torschütze Leandro Gfeller. Doch nur wenige Sekunden später musste Alain Willemin auf die Strafbank und Brandis nutzte Laufens erste Strafe gleich zum Ausgleich. In der

Wand:Brandis Goalie Kilian Kiener war wie stets eine Wand, an der Laufen FOTO: EH-PRESS kaum ein Durchkommen fand.

12. Minute erzielten die Gäste das 2:1. Im Mitteldrittel waren erst 70 Sekunden gespielt, da lag der Puck nach einem Distanzschuss bereits wieder im Laufner Netz. Als es nur gute drei Minuten später auf der Anzeigetafel 1:4 stand, hatte Goalie Christoph Imhof genug. Für ihn nahm Michi Strasser den Platz ein. Doch der Eindruck aller im Stadion war, dass damit der Sieger der ersten Partie feststand. Brandis war engagierter, kämpfte mehr, ging keinem Zweikampf aus dem Weg und überzeugte auch mit der Defensivarbeit. Etwas, das man bei Laufen so nicht bestätigen konnte. Doch als Stefan Henz 143 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnittes den zweiten Laufner Treffer markierte und wenig später Philipp

Aeppli gar der Anschlusstreffer gelang, war die Hoffnung zurück. Laufen hatte Pech mit einem Pfostenschuss. Als man bereits damit spekulierte, Laufen würde bald den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzen, fiel die Vorentscheidung. Ein Befreiungsschlag der Gäste eröffnete ihnen unverhofft eine Chance, aus der das 3:5 entstand. Das letzte Tor wurde dann ins leere Laufner Gehäuse erzielt. Laufen ist damit gezwungen, das Spiel am Samstag in Hasle zu gewinnen, will man die Schlittschuhe nicht schon vor Beginn der Laufner Fasnacht versorgen. Dass man im Emmental noch nicht gewinnen konnte, darf dabei keine Rolle spielen. Am Samstag findet das wichtigste Spiel der Saison statt!

LEICHTATHLETIK

Mehrkämpfer trumpfen gross auf

Nächste Spiele: Samstag, 6. Februar, Gym Laufen, 15.00 Uhr, Damen 1-VBC Schmitten, 17.30 Uhr Herren 1-VBG Klettgau.

TURNEN

Das Jubiläum kann kommen

Mehrkampf: Die Kinder legten sich ins Zeug.

FOTO: ZVG

35-Meter-Sprint: Grösste Konzentration für den Sprint beim Start auf dem Bauch. FOTO: ZVG pd. Jonas Berger (SC Liestal) und Elisa Mayer (LV Frenke) gewannen am 39. Schüler-Hallenmehrkampf in Liestal bei den Ältesten. An diesem LeichtathletikVierkampf in der Sporthalle Frenke nahmen 523 Mädchen und Knaben bis 15 Jahre teil, fast zehn Prozent mehr als letztes Jahr. Erfolgreichster Verein war der organisierende Sportclub Liestal mit zwei Goldmedaillen und je einer silbernen und bronzenen Auszeichnung. Elisa Meyer wurde für ihre 5,7 Sekunden, die sie im 35-Meter-Sprint erzielt hatte, speziell ausgezeichnet. Sie egalisierte die Disziplinen-Bestleistung des Hallenmehrkampfs. In früheren Jahren erreichten schon sechs Athletinnen die genau gleiche Marke. Die für die LV Fricktal startende Fabienne Hoenke feierte am Sonntag in der Altersklasse U14 einen klaren Sieg; vor Jahresfrist hatte sie schon in der Kategorie U12 gewonnen. Den überlegensten Erfolg realisierte der Ettinger Nico Meier bei den jüngsten Knaben U10. Er war im Sprint, Standweitsprung, Ball-

wurf und im Hindernislauf der Beste seiner Kategorie, totalisierte 2241 Punkte und distanzierte den zweitklassierten Filimon Schmid Salazar (LAS Old Boys Basel) um ganze 347 Zähler. Ganz anders bei den Mädchen U12. Die spätere Gewinnerin Lucia Acklin (LV Fricktal) und die Gelterkinderin Vera Bitterlin lieferten sich ein Kopf-anKopf-Rennen. Lucia Acklin schnitt im Sprint und im Standweitsprung besser ab als Vera Bitterlin. Diese war im Ballwurf und im Hindernislauf stärker als die Fricktalerin, die in der Endabrechnung bloss 21 Punkte mehr aufwies als die Oberbaselbieterin. Der SC Liestal glänzt im Medaillenspiegel (2-mal Gold/1-mal Silber/1-mal Bronze) vor der LV Fricktal (2/0/1) und dem LC Therwil (1/2/1). Der Anlass verlief reibungslos. Die Organisatoren brachten den traditionellen SchülerHallenmehrkampf einmal mehr souverän über die Bühne. Nächstes Jahr steht mit der 40. Auflage wieder ein Jubiläum an.

Mit drei Teams war das Leichtathletik Zentrum Thierstein LZT am UBS Kids Cup Team in Aarau am Start. Beim Nachwuchsprojekt von Swiss Athletics haben sich die Teams in vier Disziplinen aus spielerischen Wettkampfformen der Leichtathletik gemessen. Die vielen Trainings zahlten sich für die jungen Athleten aus und so freuten sie sich über hervorragende Resultate. Die U10 Kna-

ben liessen ihren Gegnern keine Chance und gewannen im Direktvergleich jede Disziplin und liessen sich stolz die Goldmedaille umhängen. Auch bei den sechs Jungs der U12 Knaben verlief der Wettkampf grandios. Die Lauf-, Sprung und Wurfdisziplin gewannen sie souverän. Nur im abschliessenden Cross mussten sie sich geschlagen geben und holten sich somit ebenfalls Gold. Bei

den Mädchen der Kategorie U12 fehlte etwas das Wettkampfglück. Mit sehr guten Leistungen standen sie immer in Reichweite mit den besten Teams und freuten sich am Schluss über die Bronzemedaille. Alle drei Teams haben sich für den Regionalfinal vom 6. März in Therwil qualifiziert. Tobias Holliger

SCHIESSSPORT

Die Damen dominieren die Rangliste beim Nachwuchs WOS. Eine noch bescheidenere Teilnehmerquote als im Vorjahr zeigte sich bei der diesjährigen Ausgabe des Juniorentreffens Gewehr 10m des Sportschützenverbandes beider Basel. Insgesamt 38 Nachwuchsschützinnen und Nachwuchsschützen aus nur fünf Vereinen haben teilgenommen. Sie lieferten am Samstagnachmittag dennoch einen

fairen, spannenden und unfallfreien Wettkampf. In drei von insgesamt vier Kategorien siegten die Damen, was zeigt, dass diese im Luftgewehrschiessen den männlichen Kollegen überlegen sind. Neben dem Einzelwettkampf gab es auch noch ein Gruppenwettkampf. In der kleineren Kategorie siegte die Gruppe Helvetia/Riehen III mit 500 Punkten

und bei der grossen Kategorie ging der Wanderpokal an den Vorjahressieger, an die Gruppe 4133 Fighters (Pratteln), die mit 1099 Punkten gewannen. Die gesamte Rangliste und Fotos des Juniorentreffens Gewehr 10m SVBB 2016 sind auf der Website des Sportschützenverbandes beider Basel (www.svbb.ch) aufgeschaltet.


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DORFPLATZ

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GEWERBEVERBAND

LESERBRIEF

EINGESANDT

Martin Vogel vertritt Was macht Laufen das Schwarzbubenland lebenswert?

Vizepräsident im kgv: Martin Vogel aus FOTO: ZVG Büren SO. WOS. Der bisherige Vizepräsident des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes (kgv) Martin Vogel aus Büren stellt sich für die Jahre 2016 bis 2017 erneut zur Verfügung. Er vertritt das Schwarzbubenland. Der selbstständig Erwerbende ist im Bereich Entsorgung von Spänen mit einer fahrenden Brikettierpresse unterwegs. Er ist weiter in der Planung, Entsorgung und Erweiterung von Absaug- und Filteranlagen und stationären Brikettierpressen sowie im Bereich von Filterproduktion für Industrie und Handel tätig. Für den zurückgetretenen Urs Weder wurde Harry Kocher aus Oensingen als zweiter Vizepräsident im Zentralvorstand gewählt. Die amtierende Präsidentin des kgv, Kantonsrätin Marianne Meister, wurde für weitere zwei Jahre bestätigt. Somit ist das Präsidium des kgv wieder komplett.

Warum ausgerechnet Laufen? Diese Frage höre ich oft, seit ich vor gut fünf Jahren mit meiner Familie aus dem Kanton Aargau hierher gezogen bin. Nebst der guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr und dem malerischen Stedtli ist es vor allem das vielseitige Angebot an Geschäften, öffentlichen Dienstleistungen und Freizeitmöglichkeiten, das uns dazu bewogen hat, uns in Laufen niederzulassen. Gerade durch die vielfältigen Freizeitangebote konnten wir schnell Anschluss finden und neue Kontakte schliessen. So kann ich meine Begeisterung für den Laufsport mit Gleichgesinnten in der LSG Laufen ausleben, während meine Kinder im Turnverein und in der Pfadi vielseitig und sinnvoll ihre Freizeit verbringen. Die Laufner Vereine schaffen Möglichkeiten zur Begegnung für Jung und Alt – dies oft über den eigenen Horizont hinweg. Dadurch bilden sie einen unglaublich wichtigen Grundstein zur erfolgreichen Integration aller, die in Laufen leben oder neu nach Laufen ziehen. Das gilt nicht nur für zugezogene Aargauer, sondern für alle Menschen. Es ist deshalb wichtig, dass die Vereine trotz Spardruck auch durch die Stadt unterstützt werden – sei es durch den Unterhalt der Sportanlagen oder durch das Schaffen zusätzlicher Räume für Freizeit und Kultur. So bleibt Laufen für mich lebenswert, dafür möchte ich mich einsetzen. Bitte unterstützen Sie mich dabei durch Ihre Stimme. Vielen Dank! Lukas Reinhard Stadtratskandidat SP Laufen, Liste 2

GEDANKENSTRICH

Holzen nicht Schnippeln am Obstbaum Schnittkurs Am letzten Samstag führte der Obst-und Gartenbauverein Laufental den traditionellen Winterschnittkurs wieder einmal in Röschenz durch. Zuerst erläuterte der Sekretär Roland Roth die Theorie des Oeschbergschnittes, welcher immer noch die einfachste und beste Methode ist, um gesunde und ertragreiche Bäume zu erhalten. Er ermahnte die 21 Teilnehmer ihre Bäume konsequent zu erziehen und regelmässig zu schneiden. Um dies zu verdeutlichen zeigte er abschreckende Beispiele von Bäumen, welche falsch erzogen und vernachlässigt worden waren. Danach folgte der praktische Teil unter der Leitung der beiden Baumwärter Stefan Bohrer und Linus Borer. Beim Röschenzer Schützenhaus wurden zuerst dreijährige Jungbäume nacherzogen. Das war dringend nötig, wurden diese doch seit dem Pflanzen nicht mehr geschnitten und hatten dadurch schon ziemlich fehlerhafte Baumkronen. Es mussten Äste hochgebunden, abgespreizt und weggeschnitten werden, um dies zu korrigieren. Die Teilnehmer staunten dann nicht schlecht, als beim Schneiden von älteren Kirschbäumen die Motorsägen aufheulten und am Ende viel Holz am Boden lag. Jetzt war es fertig mit dem Schnippeln mit der Baumschere. Es brauchte grobes Geschütz um den Bäumen, welche sechs Jahre nicht mehr geschnitten worden waren, wieder eine

Martin Staub

Der richtige Schnitt: Der Obstbaum wird FOTO: ZVG begutachtet. Form zu geben, welche wieder Licht in die Krone dringen lässt. Auch liess sich danach die Leiter wieder so stellen, dass ein gefahrloses Ernten möglich ist. Auf der Homepage des Vereins (www.obstbauverein-lauftental.ch) sieht man das Vorher und das Nachher in eindrücklicher Art. Roland Roth Obst-und Gartenbauverein Laufental

EINGESANDT

89. GV Turnverein Grindel LESERBRIEF

Stadtratswahlen Laufen Ich habe als Mitglied der Umweltkommission Sabine Asprion als zuständige Stadträtin in den letzten knapp 8 Jahren kennen gelernt – und ich bin von ihrer Arbeit überzeugt. Besonders schätze ich, dass sie ihre Ziele in Sachen Natur und Umwelt konsequent mit kleinen Schritte umsetzt, statt alles und vor allem Bewährtes über Bord zu werfen und das Rad neu erfinden zu wollen. Zu diesen Schritten ihrer bisherigen Amtszeit ge-

hören die Einführung der beliebten Korkzapfensammlung und der jährlich zusammen mit Schulklassen durchgeführte Aktionstag gegen Neophyten. Sie bringt immer wieder neue Ideen in die Kommission, ist aber stets offen für Anliegen und Vorschläge der Mitglieder. Wählen wir sie wieder! Konrad Kottmann Laufen

Am letzten Samstag, den 23. Januar, eröffnete der amtierende Präsident, Daniel Koch, die 89. Generalversammlung des Turnverein Grindel im Restaurant Central in Laufen. Gewohnt souverän führte er durch die Versammlung und liess, unter Mithilfe seiner Vorstandskollegen, auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Sportliche Erfolge durften auch dieses Jahr wieder gefeiert werden. In der Nationalliga B Korbball durfte man die Bronzemedaille, sowie den Aufstieg in die höchste Spielklasse feiern und in der kantonalen 1. Liga Meisterschaft belohnte man sich mit der silbernen Medaille für die guten Leistungen. Das regionale Turnfest in Laufen, sowie zahlreiche Turniere sollen nicht unerwähnt bleiben und gehören sicher auch zu den Highlights des Jahres 2015. Nebst den vielen Aktivitäten der Aktivriege sollte auch die Berichterstattung rund um die Jugend nicht zu kurz kommen. Von einem tollen und von einer hohen Teilnehmerzahl geprägtem Jugilager berichtete uns der Präsident und bedankte sich dabei nochmals bei allen Helferinnen und Helfern. Auch auf organisatorischer Ebene ist der vermeintlich kleine TV Grindel ganz gross! So konnte man im 2015 ein weiteres Mal nach 2008, die Korbball-Jugendschweizermeisterschaft durchführen. Unter der Führung des OK-Präsidenten Ueli Stegmüller und mit zahlreichen Helfern, gelang es dem TV Grindel, einen weiteren Grossanlass mit Bravour über die Bühne zu bringen. Nicht zuletzt dank dieses gelungenen Anlasses präsentierte der neue Kassier, Michel Borer, eine erfreuliche Jahresabrech-

Urknall Nr. 1

nung. Zum gemütlicheren Teil des Vereinsjahres wurde die Turnfahrt, welche uns ins schöne Appenzell führte, speziell erwähnt. Nebst all diesen tollen Ereignissen hatte der Präsident leider auch eine schmerzende Mutation innerhalb des Vorstandes zu beklagen. Reto Borer demissionierte nach 17 ereignisreichen, emotionalen und wundervollen Jahren, wie er betonte, im Vorstand des TV Grindel und gab sein Amt als Beisitzer ab. In dieser langen Amtszeit durfte Reto Borer nicht weniger als sechs Jahre das Amt des Präsidenten zu aller Zufriedenheit ausführen. Weiter gab es in Sachen Personalrochaden auch positive Nachrichten zu vermelden. Jonathan Laffer wurde definitiv und zwei weitere Turner provisorisch aufgenommen. Ausserdem konnte der Vorstand, mit Tobias Henz (Jugendverantwortlicher) und Simon Lutz (Beisitzer), komplettiert werden. Des Weiteren konnte man das Ehrenmitglied Roland Henz als neuen Coach der 1. Mannschaft gewinnen. Die Vereinsmeisterschaft 2015 ging an Konrad Henz, der den Pokal souverän gewann. Der Oberturner Marzell Koch sowie sein Vize, David Garcia, verstanden es einmal mehr mit tollen Turnstunden, die Mitglieder zu hoher Beteiligung zu bewegen. Zum Schluss blickte der Präsident erwartungsvoll auf das neue Vereinsjahr 2016. So wird der TV Grindel nebst all den sportlichen Zielen, sein 90 jähriges Jubiläum feiern. Dieser runde Geburtstag wird in Form einer 1. Augustfeier in Grindel stattfinden. Marc Garcia

Urknall. Seit heute Morgen ist alles anders. Mit dem Urknall, der Chesslete oder dem Morgestraich sind die Narren los. Während sechs Tagen ist es völlig unwesentlich, ob die zweite Gotthardröhre gebaut wird, ob sich die SVP mit ihrer Durchsetzungsinitiative tatsächlich durchsetzt, oder ob rund 80 000 gut verdienende Schweizer Ehepaare künftig weniger Steuern abliefern müssen. Auch spielt es in diesen Tagen überhaupt keine Rolle, wer in den kommenden vier Jahren die Laufentaler Orte als Gemeinderat vertritt. Was zählt, ist Stimmung, Durst und Trullalla. Letzteres darf übrigens ziemlich frei und je nach Neigung des betreffenden Narren definiert werden. Während der Fasnacht werden sämtliche Probleme, Pendenzen und Beschwerden mit Bier, Guggenmusik, Konfetti und lustigen Sprüchen – mitunter auch etwas unterhalb des Bauchnabels – runtergespült. Man haut über die Stränge, prostet einander zu, verbündet sich sogar mit jenen, die man ab Aschermittwoch wieder auf den Mond schiessen würde. Seitenspringen wird zur Paradedisziplin – als Barometer für den eigenen aktuellen Marktwert beim andern Geschlecht. Und wer früh (allein) ins Bett geht, hat schon verloren. «Wir machen durch bis morgen früh und singen . . .» Keine Zeit für Ernstes, Hauptsache, gesund, trinkfest und zu jeder Schandtat bereit – trullalla. An der Fasnacht herrschen andere Gesetze. Aber nur bis Mittwoch. Asche auf mein Haupt für alles Schräge, das ich in den letzten Tagen geboten habe. Die Larve glotzt neben dem schweissberänderten Kostüm, bespickt mit feucht stinkenden Konfetti, hohl vom Zimmerboden herauf. Scheint mitzuleiden am Kater des Trägers, der sich allmählich müde in Schale wirft, um den Alltag danach in Angriff zu nehmen. Und ab sofort gilt: Noch 19 Tage voller Einsatz für die Durchsetzungsinitiative, für die zweite Gotthardröhre und für Steuergeschenke betuchter Ehepaare. Und wer in Zukunft das Wohl der eigenen Gemeinde in der Hand haben wird, darf man bestimmt nicht dem Zufall überlassen. Ich selber hoffe, dass wir Ende Februar von einem Urknall Nr. 2 verschont bleiben.

JUGENDARBEIT

Wie Mädchen sich vernetzen WOS. Mode, Schminken, Frisieren oder Zusammensitzen und einfach nur Reden: Mädchen haben oft andere Bedürfnisse als Jungs. Am Girls ConnectedEvent bekommen sie dafür Zeit und Raum. Damit auch die Mädchen in den Jugendzentren auf ihre Rechnung kommen und andere Mädchen mit ähnlichen Interessen kennenlernen können, organisieren fünf Jugendhäuser der Stiftung Jugendsozialwerk BL (Liestal, Lupsingen, Bubendorf, Sissach, Laufen) jedes Jahr zwei sogenannte Girls Connected-Events. Das Event im Dezember 2015 fand im Jugendzentrum Liestal

statt. Die Zentrumsleiterinnen boten ein Fotoshooting begleitet von einem aufwändigen Styling. Dazu kam extra eine professionelle Kosmetikerin vorbei, die die 22 Teilnehmerinnen schminkte und ihre Frisuren ihren Wünschen entsprechend herrichtete. In den Wartezeiten konnten sich die Girls mit feinen Keksen und anderen gesunden Snacks verpflegen. Gutes Gefühl dank neuem Styling Für das Fotoshooting haben einige Mädchen eine zweite Garderobe mitgenommen. So konnten sie sich mit unter-

schiedlichen Stoffen und Farben präsentieren. «Wir haben ein cooles Fotoshooting gehabt. Daran haben wir grosse Freude. Zudem wurden wir schön geschminkt», meinten Giulia (11) und Jael (11) aus Diegten. Auch Melissa(15) aus Itingen freute sich: «Ich habe mich gut gefühlt. Es wäre toll, wenn es wiederstattfinden würde.» Das nächste Event von Girls Connected findet im Frühjahr oder anfangs Sommer statt. Das Angebot richtet sich an Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren. Weitere Infos gibt es auf www.deinticker.ch


DIES UND DAS

Wuff-wuff Hundemarke AUS ton muss die Teile den verschiedenen Gemeinden zukommen lassen. In den Gemeinden werden diese registriert, an die Hundehalter verschickt, respektiv je nach Gemeinde müssen die Hundebesitzer die Marken persönlich bei der Gemeindeverwaltung abholen. Dies Jahr für Jahr in den Monaten April und Mai. Viele Hundehalter haben für ihre Vierbeiner verschiedene Halsbänder und verzichten seit langem, obwohl dies Pflicht wäre, auf das Anbringen der Hundemarke. Eine Kontrolle ob ein Hund eine Marke trägt oder nicht ist praktisch nicht existent. Zur Identifikation eines Hundes dient ab 2017 ausschliesslich der Chip. Viele Gemeinden, die Tierärzte und die Polizei verfügen bereits heute über ein Chiplesegerät. Die Hundesteuer hat nur indirekt etwas mit der Hundemarke zu tun. Die Hundebesitzer haben bereits heute eine Melde-und Steuerpflicht für ihren Hund. Mit oder ohne Hundemarke, wer seien Hund nicht bei der Gemeinde anmeldet macht sich strafbar. In diesem Jahr wird die Hundemarke noch genutzt. Ab 2017 soll dann auf den Metallanhänger verzichtet werden. Im Kampf gegen unnötige Bürokratie ist wieder ein Schritt gemacht. Die Gemeindeverwaltungen freut’s den Hunden ist’s vermutlich egal. Wuff

Mit 94:0 Stimmen hat der Solothurner Kantonsrat meinen Auftrag zur Abschaffung der Hundemarke gutgeheissen. Seit 2006 müssen alle Hunde mit einem Chip unter der Haut versehen sein. Verantwortlich sind dafür die Tierärzte. Zudem werden die Hunde auf der nationalen Datenbank www.amicus registriert. Diese Datenbank erlaubt in Zukunft Tierärzten, Kanton und Gemeinden eine effiziente Nutzung und Kontrolle. Der Chip hat sich bewährt, die Metallmarke hat ausgedient. Die Doppelmarkierung, Chip und Marke, löst nur viel überflüssige Bürokratie für Kanton und Gemeinden aus wie der Ablauf zeigt. Jährlich hat der Kanton die Metallanhänger einzeln produzieren lassen. Auf jeder Marke ist die Jahreszahl, eine fortlaufenden Nummer und der Name der jeweiligen Gemeinde eingraviert. Der KanMark Winkler, Witterswil, Kantonsrat FDP

ZAHNARZT-TIPP

Intakte Zähne für bessere Gesundheit im Alter Es ist ein Fakt: Heute ist unsere Lebenserwartung höher als vor 50 Jahren. Wir werden aber nicht nur älter als unsere Vorfahren, sondern bleiben auch länger gesund. Immer öfter verfügen Senioren zudem bis ins hohe Alter über ein vollständiges Gebiss oder über ein teilbezahntes Gebiss mit Prothesen. Möglich machen dies nicht nur die medizinischtechnische Entwicklung, sondern auch ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. Dass Gesundheit im Alter unter anderem mit der Mundhygiene zusammenhängt, geht trotz des gesamten Fortschritts öfters vergessen: Wer eine Entzündung in der Mundhöhle oder Karies unbehandelt lässt, riskiert eine Verbreitung der Erreger in der Blutbahn und somit Folgekrankheiten. Bakterielle Infektionen der Zähne oder des Zahnfleischs können beispielsweise Lungenentzündungen, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen. Es gilt daher, auch im Alter mittels korrekter Mundhygiene und regelmässigen Besuchen beim SSO-Zahnarzt Karies, Parodontitis und die damit zusammenhängenden Zahnverluste sowie hohe Kosten für Prothesen zu vermeiden. Da die Zahnpflege mit zunehmendem Alter aufwendiger und schwieriger wird,

sind Senioren auf die Unterstützung ihres Umfelds und Zahnarztes angewiesen. Durch regelmässige Kontrollen kann der SSO-Zahnarzt ein Nachlassen der Hygiene aufdecken und rechtzeitig Gegenmassnahmen einleiten. Er berücksichtigt dabei immer individuelle und altersspezifische Aspekte des Patienten. Beispielsweise sind Senioren aufgrund von Mundtrockenheit – ausgelöst durch Medikamenteneinnahmen – anfälliger für Karies. Denn ohne die schützende Wirkung des Speichels hat Karies ein leichtes Spiel. Bei Prothesen verschlechtert sich meist auch deren Halt. Druckstellen und eine Entzündung der Schleimhäute sind häufige Folgen; das Essen wird zur Qual. Oft kann mit einer neuen, an wenigen Implantaten befestigten Prothese Abhilfe geschaffen werden. Die Mitglieder der Zahnärztegesellschaften SSO beider Basel kennen die speziellen Anforderungen der Alterszahnmedizin. Dazu gehören neben patientengerechter Behandlung, Beratung und sorgfältigen Nachbetreuung auch ein möglichst hindernisfreier, rollstuhlgängiger Zugang zur Praxis. Dr. med dent. Regula Zehnder Mitglied Zahnärztegesellschaft SSO

SOZIALES

WANDERTIPP

60 Menschen spendeten Blut

Wanderung im Fricktal

Der Region fehlt Blut! Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 27.06.2016 in Bärschwil, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte.

Sonntag, 14. Februar 2016. Wir beginnen in Mettau, wandern über den Ischlag zum Steinbruch und weiter nach Schwaderloch. Hoffentlich sehen wir ein paar Gämsen, die sich in diesem Gebiet aufhalten. Wanderzeit: ca. 2 3•4 Std. Verpflegung: im Restaurant. Treffpunkt: 09.40 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 11. Februar bei: Nik Pfister, Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08. Sektion Birsigtal und Birseck

Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.

Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

WOS. 60 Menschen spendeten Blut. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samariterverein Bärschwil gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen.

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EINGESANDT

DENKPAUSE

Mark Winkler

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Vor den Toren Basels baut man an der nächsten industriellen Revolution Industrie 4.0 ist in aller Munde. Das Thema stösst mittlerweile weltweit auf Interesse und die neuen Technologien beschleunigen deren Umsetzung. Am gemeinsamen Anlass von i-net innovation netwoks und dem Business Park Laufental & Thierstein zum Thema Industrie 4.0 informierten führende Spezialisten aus der Nordwestschweiz über die aktuellen Trends und Entwicklungen. Unter anderem präsentierte die Firma MT Robot AG ihre autonomen Transportsysteme. Das Unternehmen ist heute ein international gefragter Spezialist und gestaltet die nächste industrielle Revolution vom Laufental aus mit. Am 27. Januar fand im Business Park Laufental & Thierstein ein Anlass zum Thema «Industrie 4.0: Roboter-MenschSymbiose – die Zukunft der Industrie?» statt. Unter den Fachvorträgen stellte Andreas Drost, CEO der MT Robot AG, ein führerloses Transportsystem (FTS) vor, das Stückgut transportiert und gleichzeitig mit einem aufgebauten Roboterarm Tätigkeiten ausführen kann. Gemäss Drost muss ein robotergestütztes System drei Eigenschaften erfüllen, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden: Es muss flexibel, wandelbar und bedienungsfreundlich sein. Bei der Vorführung des Transportsystems konnten diese Eigenschaften veranschaulicht

werden; durch ein Wechselmodul kann der Roboter auch gleichzeitig den Fussboden reinigen. Anwendungsmöglichkeiten sieht Drost für seine FTS in ganz unterschiedlichen Bereichen. Wo Prozesse vollständig automatisiert werden können, ist das Robotersystem einsatzfähig. Bereits heute sind Module für Reinigung, Transport, Sicherheit, Inspektion und Qualitätssicherung lieferbar. MT Robot AG wurde im Jahr 2008 im Business Park Laufental & Thier-

stein gegründet und gehört heute zu den führenden auf ihrem Gebiet in der Schweiz. Das damalige Jungunternehmen konnte von den verschiedenen Angeboten im Business Park profitieren und bis heute stetig wachsen.

GESUNDHEIT

GASTRONOMIE

BILDUNG

Keine Fasnacht ohne Gehörschutz

Jay’s Café in Breitenbach eröffnet

Vergünstigter Eintritt für Baselbieter Schulen

PR. Was wäre die Fasnacht ohne das Schränzen und Trommeln, das Knallen und das Lärmen? So lustig die närrischen Tage sind: Die Lautstärke kann unser Gehör schädigen. Davon sind immer mehr junge Erwachsene, Kinder und sogar Babys betroffen. Als Vorsichtsmassnahme empfehlen Fachleute allen Fasnächtlern, ihr Gehör zu schützen. Der Schall einer Guggenmusik ist nicht zu unterschätzen. Er beträgt laut SUVA etwa 100 Dezibel (dB) und entspricht damit dem Lärm einer Motorsäge. «Die wirksamste Prävention ist das Tragen eines Gehörschutzes. Dabei wird der Lärm gefiltert, ohne dass die Klangqualität darunter leidet», sagt Markus Topp, Hörgeräteakustiker bei Amplifon Basel. Die Gehörschütze gibt es für Erwachsene sowie Kinder und Babys. Aktiven Fasnächtlern legt der Akustiker einen individuell angepassten Gehörschutzstöpsel nahe. Dieser ist mit einem einzigartigen aktiven Dämmfilter ausgestattet, der eine natürliche Klangwiedergabe ermöglicht und nur die Lautstärke verringert. In den Basler Fachgeschäften von Amplifon werden Hörschütze mittels Ohrabdruck individuell an das Gehör angepasst und die notwendige Dämmstufe eingearbeitet. «Auf diese Weise bleibt die Klangqualität bestehen und die Guggenmusik kann in vollen Zügen genossen werden», hält Markus Topp fest.

PR. Vergangenen Dienstag eröffnete in Breitenbach das neue Jay’s Café. Neben kleinen optischen Veränderungen lädt das Lokal zum Verweilen ein. Angeboten werden viele verschiedene Kaffeeund Teesorten. Daneben gibt es eine kleine Auswahl an Bier und Wein. Auch Kuchen und Gebäcke bis hin zu Sandwiches und Salate dürfen nicht fehlen. Alles kann auch Take Away mitgenommen werden. Wer am Sonntag länger schlafen will, kann im Jay’s Café von 9.00-15.00 Uhr einen feinen Brunch geniessen. Das Jay’s bietet innen Plätze für 22 Personen. Im Sommer kann man dann auch mit einem Glacé im Garten die Sonne geniessen.

WOS. Die Georg H. Endress Stiftung fördert den Besuch des Technoramas von Schülerinnen und Schülern der Baselbieter Schulen in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 300 000 Franken. Mit diesem Betrag werden die Kombitickets von RailAway der SBB für den Technoramabesuch um zusätzlich 50 Prozent zugunsten der Schulklassen vergünstigt. Das Angebot gilt ab sofort und richtet sich an alle öffentlichen Baselbieter Schulen und in der ganzen Laufbahn Bildung vom Kindergarten über die Primarschulen und Sekundarschulen bis zu den Berufsfachschulen und Gymnasien.

Jay’s Café: Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 06.30–18.00 Uhr, Sa. Ruhetag, So. 09.00–16.00 Uhr. Passwangstrasse 31a, 4226 Breitenbach, Tel.+41 061 556 91 91, jayscafe@hotmail.com, http://jayscafe.jimdo.com

Auskunft bei: Alberto Schneebeli, Leiter Stab Bildung der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Kanton Basel-Landschaft, Tel. 061 552 50 53 Weitere Infos unter: http://www.technorama.ch

Schutz: Für die kleinen Fasnachtsbesucher gibt es spezielle Gehörschütze. FOTO: ZVG

Roboter: MT Robot AG präsentiert ihre autonomen Transportsysteme.

FOTO: ZVG

Daniel Fiechter, Geschäftsführer Business Park Laufental & Thierstein Weitere Informationen zum Anlass: http://www.i-net.ch/ event/i-net-cleantech-technology-event-industrie-4-0-roboter-mensch-symbiose-die-zukunft-der-industrie/

LESERBRIEF

Ein sicherer Gotthard für die Schweiz? Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) könnte durch eine 2. Röhre mit einspurigem Betrieb die Zahl der jährlichen Unfallopfer im Gotthard von durchschnittlich 10 auf 5 halbiert werden. Schweizweit verunfallen gemäss Bundesamt für Statistik jährlich über 20 000 Personen im Strassenverkehr, also 2000 (!) Mal mehr Personen als im Gotthard. Der Sicherheitsgewinn durch eine 2. Röhre steht also in keinem Verhältnis zum dafür betriebenen Aufwand. Werden dereinst zwei Spuren in jede Richtung genutzt, wird er weiter relativiert: «Bereits geringe Mengen vom unmittelbar durch den doppelspurigen Betrieb generierten Mehrverkehr im

Gotthard-Strassentunnel machen den durch die Zweiröhrigkeit erzielten Sicherheitsgewinn wieder zunichte», schreibt die BFU. Es geht bei der Gotthard-Vorlage also nicht um mehr Sicherheit, sondern einzig darum, die Kapazität langfristig zu erhöhen. Ein wirklicher Sicherheitsgewinn bietet nur die Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die Bahn. Im Jahr der NEAT-Eröffnung sollten wir deshalb am Ziel eines wirklich sichereren und umweltfreundlicheren Verkehrs festhalten und ein entschiedenes Nein zur 2. Röhre in die Urne legen! Raphael Joray


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

DIES UND DAS

WAHLEN

LESERBRIEF

WAHLEN

Hannes Häner will Amtsrichter werden

Für eine starke Zukunft

Die «Freie Liste» Wahlen empfiehlt sich für die Gemeinderatswahlen

Am 28. Februar wird in der Amtei DorneckThierstein ein neuer nebenamtlicher Amtsrichter gewählt. Eugen Hänggi (CVP, Nunningen) hat Ende 2015 das Pensionsalter erreicht und muss das Amt an eine jüngere Person weitergeben. Die CVP Dorneck-Thierstein dankt Eugen Hänggi für den langjährigen Einsatz am Amtsgericht. Für die Nachfolge hat die CVP Dorneck-Thierstein Hannes Häner aus Nunningen nominiert. Er ist 50-jährig, verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt ebenfalls in Nunningen, wo er auch aufgewachsen ist. Hannes Häner hat während vier Semestern das Studium der Rechte absolviert, dann hat er sich auf das Studium der Betriebsund Bankwirtschaft konzentriert und mit dem Lizenziat abgeschlossen. Er arbeitet als Vorsitzender der Bankleitung bei der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein. In der Politik hat sich Hannes Häner seine Sporen als Gemeinderat und Präsident der Kreisschule Gilgenberg abverdient. In seiner Freizeit geniesst er die Natur, die Turnerei in der Männerriege und ist Mitglied des Lions Club Laufental-Thierstein. Im Amtsgericht möchte Häner nicht nur der Wahrung des Rechts folgen, sondern auch Gerechtigkeit walten lassen. Die CVP Dorneck-Thierstein empfiehlt den Stimmberechtigten, am 28. Februar Hannes Häner ans Amtsgericht zu wählen. Micha Obrecht, Präsident CVP Dorneck-Thierstein

LESERBRIEF

Konstruktive Partei Im Stadtrat braucht es weiterhin Persönlichkeiten, die konstruktiv und sachorientiert zum Gesamtwohl aller Laufnerinnen und Laufner tätig sind. Dies trifft insbesondere auf die beiden CVPStadträte Alex Imhof und Patrik Stähli zu. Überhaupt verdient die Liste der CVP das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler, wenn es am 28. Februar 2016 darum geht, den Stadtrat für die nächsten vier Jahre zu wählen. Anja Suter

Gesundheit fördern Können Sie es auch kaum mehr hören, wenn überall der Begriff «Grippewelle» fällt? Im Winter ist das Kranksein allgegenwärtig und das wohl beliebteste Gesprächsthema überhaupt. Das höre ich auch an jeder Ecke in Laufen. Dabei wäre doch das Thema Gesundheit viel wichtiger. Denn krank, das wird man oft einfach so. Für die Gesundheit hingegen können wir aktiv einiges tun. Dabei geht es nicht nur um eine lästige Erkrankung wie eine Grippe, die normalerweise innerhalb von Wochenfrist auskuriert ist. Die Gesundheitskosten in der Schweiz steigen Jahr für Jahr. Verantwortlich dafür sind auch die zunehmenden Zivilisationskrankheiten, die von Faktoren wie Stress, zu wenig Bewegung, zu ungesunder Ernährung abhängen und denen mit einfachen Mitteln vorgebeugt werden könnte. Ich bin überzeugt, dass sich diese Kosten senken liessen, würden wir etwas mehr Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen. Und weil sich mehr Bewegung oder ein bewussterer Lebensstil nicht durch Tabletten ersetzen lassen – auch wenn ich mir das selber manchmal wünschen würde, da ich mich manchmal auch dazu überwinden muss, etwas für meine Gesundheit zu tun – unterstützt die EGK-Gesundheitskasse ihre Versicherten dabei, diese Selbstverantwortung wahrzunehmen. Bleiben Sie gesund! Pascal Bolliger Leiter Verkauf

laufen@egk.ch

Laufen braucht eine starke CVP-Vertretung im Stadtrat, um die vielfältigen Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich zu meistern. Unter dem Stadtpräsidenten Alex Imhof wurden viele Projekte in die Wege geleitet, die für Laufen sehr wichtig sind und die mit einer starken CVP erfolgreich umgesetzt werden können. Zum einen ist da das Stadtentwicklungsprogramm zu nennen, welches wirklich eine einmalige Chance für unser Städtchen darstellt. Zum anderen sind es viele kleinere und grössere Projekte, wie zum Beispiel der

Busbahnhof, das neue Sekundarschulhaus, die Überarbeitung wichtiger Reglemente, und es wurde viel Zeit investiert in die Vernetzung mit anderen Gemeinden und mit dem Kanton. Die CVP arbeitet lösungsorientiert und hat klare Vorstellungen, wohin sich Laufen entwickeln soll. Alle fünf Kandidaten der CVP stehen für eine Sachpolitik zum Wohle der Bevölkerung ein. Sie verdienen ihre Unterstützung. Brigitte Bos ehem. Stadtpräsidentin

WAHLEN

Das letzte Plakat Bereit für den Gemeinderat in Wahlen: (v. l.) Jonas Lutz, Andreas Stich, Sandra Rieder, FOTO: ZVG Susanne Kohlmeyer und Willy Asprion. Es freut uns, Ihnen eine attraktive «Freie Liste» an Gemeinderatskandidatinnen und Gemeinderatskandidaten präsentieren zu können. Sie alle verfügen über einen fundierten Hintergrund und widerspiegeln in Bezug auf ihre Interessen, ihr Alter und ihr Geschlecht ausgewogen die Struktur der Bevölkerung in Wahlen. Bemerkenswert dabei ist die grosse Selbstverständlichkeit und Bereitschaft der Kandidatinnen und Kandidaten, sich neben den beruflichen und familiären Engagements für die Gemeinde starkzumachen. Kleines Format: Die SP Laufen setzt auf weniger Plakat und mehr Politik. Das letzte in Laufen montierte Plakat wurde von Kandidierenden und Helfern/-innen mit Tee und Glühwein gefeiert. Bei Kälte, Wind und Regen war Heisses heiss begehrt. Die SP hat bewusst auf ein kleines Plakatformat gesetzt – weniger Plakat, mehr Politik. Plakate benötigen viele Ressourcen, Material, Geld und Zeit. Gerne würde sich die SP dem entziehen, ist sich aber bewusst, dass Plakate immer noch das Werbemittel sind, um viele Leute zu er-

FOTO: ZVG

reichen. Zum Glück wird in Laufen derzeit das Reklamereglement überarbeitet. Die SP kann sich gut vorstellen, dass das Reglement so angepasst wird, dass der Wildwuchs ein Ende hat und gar keine Plakate mehr erlaubt sind, die Stadt dagegen den Parteien offizielle Plakatstellen zur Verfügung stellt, wie dies bereits in zahlreichen anderen Gemeinden der Fall ist. Sabine Asprion

LESERBRIEF

SP in den Stadtrat Für mich ist es schon länger klar: Ich wähle die Frauen und Männer der SP in den Stadtrat von Laufen. Unsere bisherigen Stadträtinnen Carole Seeberger und Sabine Asprion setzen laufend Akzente in den Bereichen Alter, Soziales, Umwelt und Energie. Mit Fabienne Leutenegger wählen wir eine engagierte Lehrperson, die als aktive Fasnächtlerin das kulturelle Leben in Laufen mitprägt. Lukas Reinhard ist sportlich unterwegs, ihm ist Bildung und Jugendarbeit über

Sport eine Herzensangelegenheit. Zudem macht ein breites Kultur- und Sportangebot Laufen als Wohnort attraktiv. Schliesslich haben wir mit Alban Shala die Gelegenheit, einer neuen Generation von politisch Interessierten eine Chance zu geben. Er bringt als Architekt wichtige Kompetenzen mit, um Laufen in einer planerisch spannenden Phase voranzubringen. Daher am 28. Februar 2016 Liste 2 einwerfen! Andreas Wehrli

LESERBRIEF

Das Volk hat immer recht Mit der Durchsetzungsinitiative will mir die SVP weismachen, dass das Volk immer recht habe. Als typischer Durchschnittsbürger muss ich konsterniert feststellen, dass ich diesem Anspruch nicht genügen kann und ich mich manchmal mit meinen persönlichen Meinungen in Schieflage befinde. Familie und Freunde helfen mir dann, wieder den Durchblick zu erlangen. Zudem erachte ich gewisse politische Abstimmungen als äusserst anspruchsvoll, verstehe nicht immer den Sachverhalt bis ins Detail und kann die politische Tragweite schwer abschätzen. Ich stimme dann schlussendlich mit dem Bauchgefühl ab, wissentlich, dass die richtige Antwort nicht immer ein Ja oder Nein bedeutet. Naturgemäss lassen wir uns beeinflussen von der weltpolitischen Situation, von Emotionen oder unserer Gesinnung. Daher ist nicht jeder Volksentscheid weitsichtig und richtig. Auch hier braucht es gesellschaftlich regulierende Kräfte, sprich: die staatliche Gewaltenteilung, um einseitige Entscheide wieder ins rechtsstaatliche Lot zu rücken. Weitsichtige, weise Köpfe und un-

sere Väter haben das erfolgreiche Modell der Gewaltenteilung entworfen, welches auf sozialer Verantwortung und rechtsstaatlichen Werten beruht und uns Frieden und Wohlstand gebracht hat. Wir sind sehr gut damit gefahren, und es gibt keinen Grund davon abzuweichen. Die Durchsetzungsinitiative hat diesbezüglich das nötige Augenmass verloren. Es ist Verhältnisblödsinn, jeden ausländischen Kleindelinquenten, welcher womöglich noch in der Schweiz geboren ist, mittels Volksdekret und ohne richterliche Beurteilung einfach auszuschaffen. Vielmehr geht es der Partei darum, die eigenen, immer radikaleren Machtansprüche um jeden Preis durchzusetzen. Lassen Sie sich nicht von angstmachenden Volksfürsten beeinflussen, die mit einfachen Parolen schwierige Probleme lösen wollen und es dann den anderen überlassen, die versalzene Suppe auszulöffeln. Stimmen sie für eine starke, selbstbewusste und demokratische Schweiz, stimmen Sie Nein. Martin Kofmel Nunningen

Auf den Punkt gebracht Jonas Lutz (30, Bankkaufmann und Sozialarbeiter) steht für frischen Wind und generationsenübergreifende Politik. Andreas Stich (40, Landwirt und Hausmann) kennt als gebürtiger Wahlner die

Kultur des Dorfes. Sandra Rieder (50, Liegenschaftsverwalterin und Hausfrau) vertritt die Interessen von Frauen, Frauen mit Kindern und berufstätigen Müttern. Susanne Kohlmeyer (43, Detailhandelsspezialistin) liebt die Herausforderung und möchte sich für die Anliegen der Gemeinde einsetzen. Und zum Schluss: Willy Asprion (66, bisher, pensioniert) will seine langjährige Erfahrung im Gemeinderat weiter einbringen und begonnene Projekte wie die Melioration vorantreiben und erfolgreich zu Ende bringen. Die «Freie Liste» Wahlen bedankt sich für Ihr Vertrauen und Interesse und freut sich auf eine Punktlandung am 28. Februar 2016. «Freie Liste» Wahlen Detaillierte Informationen auf: www.freieliste-wahlen.ch.

LESERBRIEF

Ein gerechtes Urteil!? Wir alle wollen möglichst wenig kriminelle Ausländer (und kriminelle Schweizer) und sind für die Ausschaffung von Ausländern, die schwere Straftaten begangen haben. Aber als Richter sind mir zwei Grundsätze wichtig: Ein Urteil sollte möglichst gerecht sein und eine Straftat sollte mit einer angemessenen Strafe sanktioniert werden. Beides hängt zusammen: Eine zu geringe Strafe ist gegenüber dem Opfer nicht gerecht und eine zu harte Strafe ist gegenüber dem Täter nicht gerecht. Das hat nichts mit Täterschutz zu tun. Die Durchsetzungsinitiative beerdigt mit ihrem Automatismus in Fällen von weniger schweren Straftaten diesen fundamentalen rechtsstaatlichen Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Eines von vielen, realistischen Beispielen: Drei jugendliche Kollegen, ohne Vorstrafen, klettern nachts über den Zaun des Schwimmbades, drücken ein Fenster des Kiosks ein und bedienen sich grosszügig mit Ess-, Raucher- und Trinkwaren. Alle drei erhalten eine bedingte Geldstrafe von etwa 50 Tagessätzen. Damit ist es für die Schweizer erledigt. Einer davon ist aber Lette, in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Er muss gemäss Durchsetzungsinitiative zusätzlich zwingend für mindestens fünf Jahre des Landes verwiesen werden. Er hat seine Familie, sei-

ne Freunde, seine Stelle, also sein gesamtes Umfeld, in der Schweiz, kennt Lettland nur aus den Ferien und kann kaum die Sprache. Er ist für sein ganzes Leben bestraft und mitbestraft ist seine ganze (unschuldige) Familie. Das ist für diese konkrete Tat keine verhältnismässige Strafe und deshalb nicht gerecht. Selbst SVP-Nationalrat und Rechtsprofessor Vogt sieht das gleich, aber man kann halt nicht – wie er das tut – sagen, Secondos seien keine Ausländer. Jeder von uns kann einmal einen Fehler machen und ist dann froh, wenn das Gericht ihn so bestraft, wie es in seinem konkreten Einzelfall geboten ist, und nicht Automatismen spielen. Die Schweiz hat mit dem Umsetzungsgesetz zur Ausschaffungsinitiative ein scharfes Messer für Ausschaffungen, aber die rechtsstaatlichen Minimalanforderungen werden dabei gewahrt. Der Volksmund umschreibt das Verhältnismässigkeitsprinzip wie folgt: «Man soll nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen» oder «Man soll das Kind nicht mit dem Bade ausschütten». Halten wir uns an diese Volksweisheiten und rechtsstaatlichen Errungenschaften und setzen wir auf die Umsetzungsgesetzgebung anstelle der Durchsetzungsinitiative. Hans-Peter Marti Oberrichter FdP, Breitenbach

LESERBRIEF

Nein zur Durchsetzungsinitiative Eine gute Freundin von mir ist Italienerin. Ich bin mit ihr aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sie hat in der Schweiz eine Lehre gemacht und arbeitet hier. Sie unterscheidet sich von einer Schweizer Bürgerin nur dadurch, dass sie keinen Schweizer Pass besitzt. Bei der Annahme der Durchsetzungsinitiative müsste sie für ein nur geringfügiges Vergehen dieses Land, das ihre Heimat ist, verlassen und nach Italien reisen, wo sie noch nie gelebt hat. Das macht doch keinen Sinn und ist ungerecht. Wer als Ausländer oder Ausländerin mit dem Strafgesetz in Konflikt gerät,

muss schon heute damit rechnen, aus der Schweiz weggewiesen zu werden. Aber es muss von den Gerichten geprüft werden, ob die Sanktion angemessen ist. Wenn die Durchsetzungsinitiative der SVP angenommen wird, entfällt dieser Anspruch und der Rechtsstaat wird ausser Kraft gesetzt. Helfen Sie mit einem Nein, eine unsinnige und ungerechte Rechtsprechung und die Abschaffung wichtiger Regelungen in unserem Land wie Rechtsstaat und Gewaltentrennung zu verhindern. Esther Wüthrich Wahlen bei Laufen


DIES UND DAS

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

EINGESANDT

EINGESANDT

Hilfe bei der Steuererklärung

Jeder Einwohner der Gemeinde Blauen spendet einen Fünfliber für syrische Flüchtlingskinder

Überfordert?: Pro Senectute hilft.

FOTO: ZVG

WOS. Personen ab 60 Jahren mit Wohnsitz in Basel-Stadt und Baselland können ihre Steuererklärung bis Ende Mai durch Steuerfachpersonen von Pro Senectute beider Basel ausfüllen lassen. Viele möchten oder können die Steuererklärung nicht selber ausfüllen. Steuerfachpersonen von Pro Senectute beider Basel übernehmen diese Arbeit für

Menschen ab 60 Jahren mit Wohnsitz in den Kantonen Baselland und BaselStadt. Die freitätigen Mitarbeitenden mit Erfahrung aus Privatwirtschaft und Verwaltung werden für diese Aufgabe speziell geschult. Sie sorgen dafür, dass nichts vergessen geht und die Steuererklärung korrekt ausgefüllt wird. Für das Ausfüllen der Steuererklärung wird ein Unkostenbeitrag verlangt. Er ist abgestuft nach dem steuerbaren Einkommen und Vermögen. Bei geringem Einkommen werden die Kosten für diese Dienstleistung durch Spezialfonds von Pro Senectute beider Basel übernommen. Gut 2000 Personen nutzten das Angebot von Pro Senectute beider Basel im vergangenen Jahr und zwar zu gleichen Teilen in Baselland und Basel-Stadt. Um einen Termin für die persönliche Besprechung festzulegen, können Interessierte ab 8. Februar bis und mit 26. Mai eine Sprechstunde vereinbaren unter der Telefonnummer 061 206 44 55. Das Telefon wird Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9 - 12 Uhr bedient, ausgenommen während der Basler Fasnacht vom 15. bis 17. Februar.

Angesichts der Not und des Leidens der vielen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten erliess der Blauner Gemeinderat im Dezember einen Aufruf an die Bevölkerung und bat, als UNICEF-zertifizierte Kinderfreundliche Gemeinde, speziell um Spenden für Flüchtlingskinder aus Syrien. «Schenken Sie ihnen ein bisschen von dem, was für unsere Kinder in Blauen selbstverständlich ist», schrieb der Gemeinderat, «als Ausdruck Ihrer Fürsorge und Nächstenliebe.» Am 27. Januar durfte die Geschäftsführerin von UNICEF Schweiz das Ergebnis der Blauner Sammelaktion in Form eines Schecks über 3 500 Franken aus der Hand von Gemeinderätin Waltraud Zindel in Empfang nehmen. Elsbeth Müller bedankte sich für die grosszügige Spende und fügte hinzu: «Es freut mich ausserordentlich, dass die

Spende: Elsbeth Müller, Geschäftsführerin UNICEF Schweiz (l) erhält von Gemeinderätin Waltraud Zindel den Check über 3500 Franken.

kinderfreundliche Gemeinde Blauen nicht nur an ihre eigenen Kinder denkt, sondern sich darüber hinaus auch für syrische Kinder auf der Flucht einsetzt.» Viele der notleidenden Kinder werden nun mit Winterpaketen versorgt, die warme Kleidung, Stiefel, Wollsocken, Mützen, Schals, Handschuhe und warme Decken enthalten. Der Einwohnerschaft der 700-Seelen-Gemeinde muss diese Unterstützung speziell verdankt werden, kam doch exakt ein Fünfliber pro Kopf der Bevölkerung in die Spendenkasse von UNICEF. «Welch leuchtendes Beispiel für andere Gemeinden der Schweiz», bemerkte der Blauner Gemeindepräsident Dieter Wissler schmunzelnd zu Elsbeth Müller. Gemeindepräsident Dieter Wissler Blauen

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Einkaufsbeutel aus alten Gardinen

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Sparen bei der Bildung? Bekannt ist, dass der Kanton wie die Gemeinden auf Sparkurs sind. Doch warum Sparen bei der Bildung und bei der Kultur? Immer mehr Schulen haben zum Beispiel das Problem, dass die Skilager aus Kostengründen gestrichen werden müssen. Mir ist bewusst, dass es sehr hohe Kosten verursacht, doch die Erlebnisse der Kinder und Jugendlichen sind unbezahlbar. Ausserdem gehören Schullager in unser Schulprogramm, hier werden Sozialkompetenz und Gemeinschaftssinn gelernt

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Dass Plastiksäcke ein eine üble Umweltpest sind, wissen wir ja schon lange. Es dauert Hunderte von Jahren, bis sie verrotten. Sie schwimmen in ganzen Teppichen in den Weltmeeren umher und tragen zur Vergiftung unseres Planeten bei. Besonders schlimm ist die Nutzung von dünnen Plastiktüten für Lebensmittel, zum Beispiel als Obstverpackung. Sie werden nur genutzt, um das Obst und Gemüse nach Hause zu tragen. Dann wandern sie direkt in den Abfall. Wieso nicht mit selbstgenähten Stoffbeuteln zum Obsteinkauf gehen? Dazu lassen sich zum Beispiel alte Gardinen sehr gut nutzen. Einige Leute benutzen auch die kaufbaren Waschsäcklein, die zum schonenden Waschen von Feinwäsche eingesetzt werden. Beide haben den Vorteil, dass man sehen kann, was drin steckt. Die Säcke sind waschbar und immer wieder zu gebrauchen. Einfach dran denken, sie in die Einkaufstasche zu stecken und schon braucht es weniger Plastik. Marianne Volonté

und gelebt. Warum werden Vereinen die Fördergelder gekürzt ohne ersichtlichen Grund? Einfach nur, weil dort am einfachsten gespart werden kann? Gleichzeitig steigen aber die Sozialhilfekosten/Asylkosten immer mehr. Grundsätzlich bezahlt immer der Steuerzahler, dessen Kinder unter ungerechten Sparmassnamen leiden müssen. Wir investieren Tausende von Franken in Projekte mit ungewissem oder endlosem Ausgang. Dies stört niemanden - doch sobald gespart werden muss, nimmt man es den Wichtigsten weg, nämlich unseren Kindern und Jugendlichen. Für mich ist Sparen wichtig, jedoch am richtigen Ort. Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Kinder von heute unsere Zukunft – hier darf auf keinen Fall gespart werden. Cedric Christ

Schnell genäht: Obstbeutel aus Gardinen.

FOTO: ZVG

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BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

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Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

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Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Streit fordert drei Verletzte GRELLINGEN. WOS. Auf dem Gelände eines Veranstaltungslokals an der Baselstrasse in Grellingen kam es in der Nacht auf Samstag zu einem heftigen Streit unter mehreren Männern. Die Meldung war kurz vor 05.30 Uhr via Notruf in der Einsatzleitzentrale der Polizei eingegangen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war es vorgängig aus noch ungeklärten Gründen zu einem Streit zwischen den Männern gekommen. In der Folge erlitten drei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren (alle mit Nationalität Eritrea) teilweise erhebliche Verletzungen und mussten ins Spital eingeliefert werden.

Ausflug: Frühlingshaftes Kaltbrunnental.

FOTO: REINHARD HÄNGGI

HIMMELRIED

REGION

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Mit dem Postauto an die Fasnacht

WOS. Am Dienstag, 26. Januar, um 21.15 Uhr, verlor ein 47-jähriger Autolenker auf der Strasse vom «Eigenhof» in Fahrtrichtung Himmelried die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Fahrer geriet dadurch auf der linken Strassenseite ins Wiesland, wo das Auto mit einem Baumstrunk kollidierte. In der Folge überschlug sich das Auto und kam auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand. Der Lenker wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt, so dass er durch die Feuerwehren Himmelried und Breitenbach befreit werden musste. Er zog sich beim Unfall mittelschwere Verletzungen zu und musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Zum Unfallzeitpunkt waren die Strassenverhältnisse prekär, die Strasse teilweise vereist.

WOS. Während der Fasnacht in Laufen und Basel bietet PostAuto Früh- und Spätfahrten an. Für die Laufner Fasnacht vom 7. bis 9. Februar steht Besuchern im Einzugsgebiet von Laufen ein erweitertes PostAuto-Angebot zur Verfügung: Am Sonntag, 7. Februar, starten die Kurse frühmorgens zwischen 1.30 bis 4.00 Uhr. Nachtbusse In der Nacht von Montag, 8. Februar, auf Dienstag, 9. Februar, (an der «Wyberfasnacht») liegen die Abfahrtszeiten zwischen 0.15 und 3.15 Uhr. Die Postautos bedienen auf Rundkursen folgende Ortschaften: Laufen, Zwingen, Brislach, Breitenbach, Büsserach, Erschwil, Fehren, Meltingen, Zullwil, Nunningen, Röschenz, Kleinlützel, Liesberg, Riederwald, Bärschwil, Grindel und Wahlen.

Müssen Sie räumen???

Unsere neue Adresse: Baselstrasse 3, Nenzlingen, gegenüber Verdyol Ein Besuch lohnt sich. Parkplätze hinter dem Haus (beim Pfotenfutter-Shop) Geöffnet jeweils am Samstag von 9.30 bis 16.00 Uhr Ihr Partner für Teil- und Kompletträumungen, seit bald 20 Jahren, Tel. 079 642 15 66

«Morgestraich» in Basel PostAuto und Bahn bringen die Fahrgäste am Montag, 15. Februar, zum Basler «Morgestraich». Auf folgenden Linien verkehren in den frühen Morgenstunden Postautos, die Anschluss an die Extrazüge gewährleisten: Linie 111/117 Fehren–Nunningen– Himmelried–Grellingen, Linie 112/118 Riederwald–Liesberg, Dorf– Kleinlützel–Laufen und Linie 114/115 Bärschwil–Grindel–Erschwil–Breitenbach– Zwingen. Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) stellt den Besuchern der Basler Fasnacht ein Nachtangebot zur Verfügung. Mit Anschluss auf die Züge aus Basel (1.45 und 2.45/S3 und um 1.50 und 2.50/S1). Postauto bedient ab Zwingen und Laufen verschiedene Gemeinden in der Region. Alle Details: www.postauto.ch/nordschweiz.

Auffahrkollision im Eggfluhtunnel GRELLINGEN. WOS. Im Tunnel Eggfluh bei Grellingen ereignete sich am Mittwochmorgen, 27. Januar, kurz vor 8 Uhr, eine Auffahrkollision zwischen insgesamt fünf Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste der Tunnel Eggfluh für rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt und der gesamte Verkehr via Dorfkern Grellingen umgeleitet werden. Dies führte zu langen Staus und Wartezeiten im morgendlichen Berufsverkehr. Beförderung zum Oberstleutnant NUGLAR-ST. PANTALEON. WOS. Der Gemeinderat von Nuglar-St. Pantaleon, Thomas Giger wurde zum Oberstleutnant befördert. Bauarbeiten an der SBB-Überführung DORNACH. WOS. Am letzten Montag haben in Dornach die Instandsetzungsmassnahmen an der SBB-Überführung Dornachbrugg begonnen. Die Arbeiten finden in mehreren Etappen statt, wobei der Arbeitsbereich jeweils für den Verkehr gesperrt wird. Der gesamte motorisierte Verkehr und der Veloverkehr werden auf der Brücke jeweils seitlich verschoben. Die erste Verkehrsumstellung findet am 8. Fe-

bruar statt. Im Frühsommer muss für einige Wochen ein Gegenverkehrsbetrieb mit Lichtsignalanlage eingerichtet werden. Im Bereich über den SBBGleisen müssen sämtliche Arbeiten in Nachtarbeit ausgeführt werden. Der Abschluss erfolgt im Dezember 2016.

MUSIK-TIPP

Brenna Whitaker Brenna Whitaker kommt aus Kansas City im Mittleren Westen der USA. Sie spielt seit frühster Kindheit Klavier. Schon als Jugendliche hatte sie eine Vorliebe für Aufnahmen von Peggy Lee, Dinah Washington, Ella Fitzgerald, Nina Simone und anderen Granden des Jazz und Blues. Sie wollte ebenfalls Sängerin werden und zog deshalb als 17-Jährige zur Ausbildung nach New York. Vor sechs Jahren wechselte Brenna Whitaker von der Ostan die Westküste nach Los Angeles, wo sie dank begeisternden Club-Auftritten zu einem Plattenvertrag kam. Verve Records-Chef David Foster, der schon Diana Krall, Melody Gardot, Michael Bublé und andere Stars produzierte, nahm die hübsche Blondine unter seine ganz persönlichen Fittiche. Ihr schlicht «Brenna Whitaker» betiteltes Debütalbum (Universal Music) ist mit Standards aus dem Great American Songbook sowie Soul- und Popsongs aus verschieden Epochen bestückt. Es belegt das beeindruckende stimmliche Potenzial dieser aufstrebenden Künstlerin. Benno Hueber

20160204 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Narren übernehmen das Zepter. Die Röschenzer haben mit ihre...