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Donnerstag, 4. Februar 2016

Beachten Sie unsere Informationen auf Seite 22

107. Jahrgang – Nr. 05

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim

Gemeindewahlen 2016

Zeit für den Wahlzettel: Von Arlesheim bis Pfeffingen, von Reinach bis Münchenstein und Aesch werden am 28. Februar die Behörden neu bestellt. Eine Übersicht über jede Gemeinde gibt diese «Wochenblatt»-Ausgabe.

Reinach

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Auch das Birseck ist eine essbare Stadt In diesen Tagen diskutieren das Urban Agriculture Netz Basel und die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum über die Thematik «Unsere Erde – ein globaler Garten?». Die dort erörterten Fragen gehen auch diese Region etwas an. Thomas Brunnschweiler

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

Konkrete Möglichkeiten Jean-Michel Florin, Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goethe-

Intensive Bepflanzung auf kleinstem Raum: Ein Gemüsebalkon mit Tomaten und Bohnen. anum, wies auch auf die seelische Bedeutung von Gärten und begrünten Balkonoasen hin. Für Frich ist die konkrete Umsetzung des Gedankens von Urban Agriculture auch eng verbunden mit einem veränderten Konsumverhalten. Wenn jemand einen Garten habe, soll er heimische Pflanzen – seien es Blumen, Kräuter, Beeren, Fruchtbäume oder Gemüse – anpflanzen. Dies gilt auch für Pflanzungen auf Balkonen, wo auch kleinere Bäume sowie Tomaten, Bohnen oder andere essbare Pflanzen gedeihen. Insbesondere Kräuter eignen sich für Topfbepflanzungen. Frich gibt zu bedenken, dass es ein Umdenken hinsicht-

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Lebensraum gesucht: Der Hermelin soll im Birseck wieder heimisch werden.

aben Sie sich schon einmal gefragt, wo unsere Peperoni herkommen und unter welchen Umständen sie produziert wurden oder wie viele Kilometer unsere Lebensmittel im Durchschnitt hinter sich haben? Viele Ressourcen könnten global geschont werden, wenn wir Lebensmittel wieder vermehrt selbst produzieren würden. Auf den ersten Blick scheint dies für einen Balkonbesitzer oder den Eigentümer eines Kleingartens kein Thema zu sein. Seit einigen Jahren haben aber die Konzepte von Urban Gardening und Urban Agriculture die Menschen in den Städten und Agglomerationen wieder vermehrt sensibilisiert, die kleinsten Flächen wirtschaftlich zu nutzen. Bastiaan Frich, Biologe und Mitbegründer von Urban Agriculture Netz Basel (UANB), stellt die Institution in einen grösseren Zusammenhang. Der Verein betreut momentan 50 Projekte und ist gut vernetzt. Ziel sind geschlossene Produktions-, Verteil- und Recyclingkreisläufe, mit denen die Menschen in der Region eine gewisse Ernährungssouveränität zurückgewinnen können.

lich der «Unkräuter» geben müsse. Viele dieser Pflanzen – wie Brennnessel, Huflattich, Ehrenpreis oder Mädesüss – sind eigentlich Heilkräuter oder können in der Küche Verwendung finden. Hier gilt es, sich in einschlägigen Büchern oder im Internet kundig zu machen. Wer die Möglichkeit hat, kann auch die Fassade begrünen, was Vögeln und anderen Tieren Lebensraum gibt. Beim Saatgut sollte man auf saatfeste (nicht-hybride) Sorten achten, um wieder brauchbare Samen zu gewinnen. Wer auf dem Balkon kein Gemüse anbauen möchte, kann mit Blumenblüten auch etwas für die Bienen tun.

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Weiterbildung ist wichtig Bastiaan Frich betonte, seine Organisation wolle nicht von oben herab beraten, sondern vielmehr Menschen zum Ausprobieren und zum Sichvernetzen animieren. Auf der Webseite von Urban Agriculture Netz Basel gibt es viele konkrete Tipps (Balkonbepflanzung, Gemeinschaftsgärten …) und Hinweise auf aktuelle Projekte. Wer am Freitag und Samstag noch an der landwirtschaftlichen Tagung «Unsere Erde – ein globaler Garten?» am Goetheanum teilnehmen möchte, kann auch Tageskarten erstehen. www.urbanagriculturebasel.ch www.sektion-landwirtschaft.org


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REGION

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

BIRSSTADT

Mobilitätskarte neu aufgelegt – jetzt kostenlos erhältlich WoB. Die Mobilitätskarte Birstal gibt einen Überblick über alle Velorouten, alle Linien des öffentlichen Verkehrs, wichtige Fusswege und eine Vielzahl von weiteren Mobilitätsangeboten im Birstal von Aesch bis ins Kleinbasel. Die Karte wurde neu gedruckt und kann nun auf den Gemeindeverwaltungen gratis bezogen werden. Die Mobilitätskarte erfreut sich grosser Beliebtheit. Nachdem sie im 2007

erstmals erstellt und im 2012 neu aufgelegt wurde, liegt auf den Verwaltungen der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz und Reinach seit anfangs 2016 ein Nachdruck bereit. Die Karte soll ein nützliches Hilfsmittel für Bewohner, Gäste, Touristen, Neuzuzüger oder Geschäftskunden sein. Sie zeigt alle Facetten der nachhaltigen Mobilität in der Energie-Region Birsstadt

auf, von Veloparking und -pumpstationen über Park-and-Ride- und MobilityStandorte bis hin zu Gas- und Stromtankstellen. Auf der Kartenrückseite sind etliche Informationen zu Mobilitätsveranstaltungen wie Slow-up oder Bike-to-work, zu Abos und Billetten von Bus und Tram, zum TNW-Nachtnetz oder zur grenzüberschreitenden Mobilität im Dreiländereck zu finden.

GESCHÄFTSWELT

Umfassende Betreuung und Begleitung im Alter Spitex à la carte richtet sich an Menschen, die sich zu Hause eine umfassende Betreuung und Begleitung wünschen. Die Betreuung kann stundenweise oder länger erfolgen und passt sich den individuellen Bedürfnissen an. Das Dienstleistungsangebot ist vielfältig: Begleitung durch die Tagesaktivitäten, Unterstützung im Haushalt, Hilfe und Un-

terstützung bei der Körperpflege. Bei demenzerkrankten Personen wird darauf geachtet, dass stets die gleiche Person die Betreuung übernimmt. Dadurch kann Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden, und die Angehörigen werden entlastet. Grundpflegerische Leistungen können über die Krankenkasse abgerechnet werden. Zielführend ist ei-

ne hohe Betreuungsqualität durch ausgebildetes Personal und regelmässige Qualitätskontrollen. Die Mitarbeiterinnen von Spitex à la carte sind gut vertraut mit den Bedürfnissen von Menschen, die auf Hilfe und Pflege zu Hause Spitex à la carte, angewiesen sind. Schützenstrasse 10, Liestal, 061 921 07 00

Gesundheit fördern Können Sie es auch kaum mehr hören, wenn überall der Begriff «Grippewelle» fällt? Im Winter ist das Kranksein allgegenwärtig und das wohl beliebteste Gesprächsthema überhaupt. Das höre ich auch an jeder Ecke in Laufen. Dabei wäre doch das Thema Gesundheit viel wichtiger. Denn krank, das wird man oft einfach so. Für die Gesundheit hingegen können wir aktiv einiges tun. Dabei geht es nicht nur um eine lästige Erkrankung wie eine Grippe, die normalerweise innerhalb von Wochenfrist auskuriert ist. Die Gesundheitskosten in der Schweiz steigen Jahr für Jahr. Verantwortlich dafür sind auch die zunehmenden Zivilisationskrankheiten, die von Faktoren wie Stress, zu wenig Bewegung, zu ungesunder Ernährung abhängen und denen mit einfachen Mitteln vorgebeugt werden könnte. Ich bin überzeugt, dass sich diese Kosten senken liessen, würden wir etwas mehr Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen. Und weil sich mehr Bewegung oder ein bewussterer Lebensstil nicht durch Tabletten ersetzen lassen – auch wenn ich mir das selber manchmal wünschen würde, da ich mich manchmal auch dazu überwinden muss, etwas für meine Gesundheit zu tun – unterstützt die EGK-Gesundheitskasse ihre Versicherten dabei, diese Selbstverantwortung wahrzunehmen. Bleiben Sie gesund! Pascal Bolliger Leiter Verkauf

laufen@egk.ch

IMPRESSUM

Pfötli-Hotel in Breitenbach

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim

Betreuung mit Familienanschluss Für Hunde, Katzen Auskunft unter: Mobile 076 588 32 52 www.pfoetli-hotel-breitenbach.ch

Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 865 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Dornach, Herzentalstr. 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Webseite www.alfredneuman.ch


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Kinderumzug

Sperrung des Dorfkerns Anlässlich des Fasnachts-Kinderumzuges vom Freitag, 5. Februar 2016 bleiben die Hauptstrasse im Abschnitt Andlauerweg bis Dornachweg und die Ermitagestrasse, ab dem Tramübergang bis zum Andlauerweg, von 14.00 bis 17.00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Parkierte Autos innerhalb des abgesperrten Bereiches sind blockiert und können während des Umzuges nicht weggefahren werden. Den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern danken wir für ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

Kandidaten für die Wahlen des Gemeinderates und der Gemeindekommission. Dabei bestimmte jede der sechs teilnehmenden Parteien selber, wen sie vor der Kamera präsentieren wollten. Die Sendung wird am Freitag, 5. Februar 2016 auf der Gemeindehomepage (www.arlesheim.ch) aufgeschaltet. Im Fernsehen sind die Beiträge ab Dienstag, 9. Februar 2016 auf dem Servicekanal der InterGGA zu sehen. Die Gemeindeverwaltung

Zonenplanrevision Gemeindeversammlung Am Mittwoch, 20. April 2016 findet um 20.00 Uhr in der Aula der Gerenmattschulen die Gemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt: 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. November 2015 2. Verkauf der Parzelle 1631 «Im Langacker» 3. Ortsplanrevision, Genehmigung Zonenplan Siedlung und Zonenplanreglement 4. Diverses Die Einladung zur Gemeindeversammlung erhalten Sie rechtzeitig im April. Ab diesem Zeitpunkt finden Sie die Unterlagen auch auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik «Politik/Gemeindeversammlung/Einladungen»). Die Gemeindeverwaltung

Umfrage bei der Bevölkerung

Dezentrale Kehrichtsammelstellen Im Rahmen ihrer Maturitätsarbeit führt Livia Stebler eine Machbarkeitsstudie über dezentrale Sammelsysteme für Hauskehricht in Arlesheim durch. Der Hauskehricht würde im Modell also nicht mehr abgeholt, sondern die Einwohnerinnen und Einwohner hätten die Möglichkeit, den Abfall selber zu beliebigen Zeiten und Tagen an mehreren Orten im Dorf zu entsorgen. Dezentrale Sammelstellen haben durchaus Vorteile. Was würden aber die Einwohnerinnen und Einwohner von der neuen Situation halten? Livia Stebler aus Arlesheim macht im Rahmen ihrer Ausbildung ein Praktikum in der Abteilung Raumplanung, Bau und Umwelt der Gemeindeverwaltung. Sie überarbeitet das Abfallreglement und untersucht dabei die oben erwähnte Fragestellung. Dazu hat sie eine Umfrage erarbeitet, die von rund 300 Arlesheimerinnen und Arlesheimern ausgefüllt werden soll. Wir bitten Sie in diesem Zusammenhang um Ihre Unterstützung. Das Resultat soll dem Gemeinderat als Grundlage dienen im Entscheid, ob das Thema überhaupt weiterzuverfolgen ist oder nicht. Der Gemeinderat

Gemeinde-TV

Sendung vom 5. Februar 2016 In der ersten Sendung des neuen Jahres präsentieren wir Ihnen die Kandidatinnen und

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Emotionale Gotthard-Frage bewegt auch Arlesheim Die SP hat zu einer Diskussion über die eidgenössische Abstimmungsvorlage zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels in die Trotte eingeladen. Bea Asper

Informationsveranstaltungen 20. April 2016

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Der Gemeinderat berichtet über die Ergebnisse der Mitwirkung im Zusammenhang mit der Ortsplanrevision und lädt die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung ein: • Mittwoch, 24. Februar 2016 um 19.00 Uhr Die Veranstaltung findet in der Aula der Gerenmattschulen statt. Den aktuellen Zonenplan finden Sie auf unserer Homepage: www.arlesheim.ch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Der Gemeinderat

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 8. Februar 2016 bis Freitag, 19. Februar 2016 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz,Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 22. Februar 2016 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50 besetzt. Familien- und Jugendberatung Birseck

Wahl des Bürgerrates Die Erwahrungsinstanz der Bürgergemeinde Arlesheim hat am 28.01.2016, gestützt auf die eingegangenen Wahlvorschläge, als Bürgerrätin resp. Bürgerräte für die Amtsperiode vom 1.07.2016 bis 30.06.2020, in Stiller Wahl als gewählt erklärt: • Dudler Willi, 1950 • Holzer Bruno, 1956 • Kink Stephan 1951 • Schärmeli Alfred, 1960 • Villaume Daniela, 1963 Aufgrund von § 30 des Gesetzes über die politischen Rechte und § 4 der Bürgergemeindeordnung Arlesheim entfällt somit die Urnenwahl. Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Wahl sind bis spätestens am 3. Tage nach der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, einzureichen. Arlesheim, 22. Januar 2016 Bürgergemeinde Arlesheim

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ine gute Gelegenheit, die Überschneidung der Blickwinkel von Lokalpolitik und nationalen Vorlagen zu fördern, sagte SP-Gemeinderatskandidat Jürg Seiberth und engagierte sich für das Podium in Arlesheim zur Abstimmung vom 28. Februar über den Bau einer zweiten Gotthard-Röhre. Der Grossandrang in der Trotte zeigte, dass das Thema bewegt. Seiberth gelang es, in einem spannenden Streitgespräch zwischen Nina Hochstrasser von der Alpeninitiative und dem freisinnigen Landrat Rolf Richterich die Pro- und Contra-Argumente gegeneinander abzuwägen. Dass dies nicht emotional, sondern mit hoher Sachkompetenz geschah, wurde von den Anwesenden gelobt. Der Gotthard stehe ja auch für Mythos und Bauchgefühl, gab Richterich zu bedenken. «Jeder von uns hat eine bewegende Erinnerung an den 17 Kilometer langen Strassentunnel, der als einer der gefährlichsten wahrgenommen wird.» Der Sicherheitsaspekt sei der Grund für die zweite Röhre und die Logik der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erkläre, warum eine komplette Verlagerung auf die Schiene realitätsfremd sei.

Für künftige Generationen denken Abstimmungskampf ist Kopfsache, konterte Hochstrasser und warnte vor falschen Versprechungen. «Mit der zweiten Röhre würde der Strassentunnel von zwei auf vier Spuren ausgebaut. Die Beteuerungen, jeweils nur eine Spur zu öffnen, ist Augenwischerei: Was gebaut wird, wird auch genutzt.» Der Mehrverkehr würde zum Verkehrskollaps in der übrigen Schweiz und zu mehr Unfällen führen. Da man in Basel bereits jetzt zu viel Verkehr habe, sei es logisch, dass sich die Basler Regierung gegen die Lösung von Bundesrat und Parlament ausgesprochen habe, fügte SP-Regierungsrat

Die Frage lautet: «Wollen Sie die Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet (STVG) (Sanierung Gotthard-Strassentunnel) annehmen?» Hans-Peter Wessels an. Die Alternative – eine rollende Landstrasse –, also während der Sanierung alle Fahrzeuge auf die Schiene zu verfrachten, bestreitet Richterich: «Die Kapazitäten reichen niemals aus und es ist nicht nachhaltig, für viel Geld Verladestationen aufzubauen, die danach wieder teuer abgebaut werden müssen. Mit einer zweiten Röhre sorgen wir dafür, dass künftige Generationen vernünftige Sanierungslösungen haben.» Kosten-Nutzen-Rechnung Hochstrasser sieht dies anders: Die Neat würde torpediert. «Um den Güterverkehr auf die Schiene zu bringen, hat das Schweizer Volk 24 Milliarden in neue Eisenbahn-Alpentunnels investiert. Eine zweite Strassen-Röhre sabotiert diese Investition, die Transportbranche würde auf die Strasse setzen.»

Der finanziellen Aspekte wegen, so hielt Wessels fest, müssten Regionalpolitiker und Bürgerliche gegen die drei Milliarden Franken teure Röhre stimmen, da diese ja nicht der Kapazitätserweiterung diene. Damit stünden Kosten und Nutzen nicht im Verhältnis, zumal in der Bewältigung der regionalen Verkehrsprobleme das Geld an allen Ecken fehle, obwohl man in den Agglomerationen bedeutend höhere Frequenzen zähle. Richterich räumte ein, dass auf den Tag umgerechnet nicht mehr Fahrzeuge durch den Gotthard fahren als durch den Eggfluhtunnel. Viele Voten aus dem Publikum gaben den Tunnel-Gegnern recht: Um die Sicherheit im Gotthard zu erhöhen, brauche es andere Konzepte und es gebe ja noch den technischen Fortschritt. «Wir reden jetzt davon, was in 15 Jahren sein könnte», gab Wessels zu bedenken.

WIRTSCHAFT

Alte Papierfabrik Stöcklin soll Handwerkerpark werden Kleinere und mittlere Unternehmen werden zunehmend aus der Stadt verdrängt und müssen neue Standorte suchen. Die in Aesch ansässigen Sammelstiftungen für berufliche Vorsorge Trikolon und Gewerbepensionskasse haben nun gemeinsam das Areal der alten Papierfabrik Stöcklin in Arlesheim gekauft. Dort wollen sie einen Gewerbepark für Handwerker aus der Region schaffen. Das stadtnahe Areal von 55 000 Quadratmeter mit direktem Au-

tobahnanschluss ist ein attraktiver und steuergünstiger Standort. Die beiden Pensionskassen können so einerseits den Wirtschaftsstandort in ihrer Region unterstützen. Anderseits bietet das Gewerbeareal eine optimale und langfristige Anlagemöglichkeit, um die Renten der Versicherten im heutigen Tiefzinsumfeld zu sichern. Die Vertreter der Pensionskassen haben mit dem Gemeinderat Arlesheim das Gespräch gesucht, damit die Umge-

staltung des Areals für das regionale Gewerbe nicht durch die geplanten neuen Zonenvorschriften erschwert wird (Beispiel: Verbot der oberirdischen Parkierung). Die Pensionskassen sind zuversichtlich, dass die Gemeinde im Interesse aller Beteiligten das Reglement so gestaltet, dass der Transformationsprozess von einem alten Fabrikareal zu einer lebendigen Gewerbezone realisiert Trikolon, werden kann. Sammelstiftung für berufliche Vorsorge

ARLESER FASNACHT

z’ Arlese isch Fasnacht Bereits sit am 23. Januar isch unsere Badge mit em Sujet «Wahl-Spiegel» im Verkauf. Und jetzt got’s denn so richtig los mit dr Arleser-Fasnacht 2016. Morn ab de 14.30 findet dr traditionelli Chinderumzug, wo vom Dorfplatz über d`Ermitagestross, über dr alti bis zum neue Poschtplatz und z’rugg über dr Bachwäg fiert, statt. Mir freue uns jetzt scho uff die viele Chindergärtner, Primarschieler, Spielgruppene und natürlich au uff alli andere Chinder und Erwachsene, wo a dämm Alass mitmache. Gspannt sind mir uff die sicherlich wieder tolle und farbeprächtige Kostüm und Masgge. Aschliessend bechömme die teilnähmende Chinder ä Zvieri, uff em Poschtplatz spendiert.

An dere Stelle e grosses Dangggschön an d Bäckerei Buchmann, wo uns das zumene Spezialprys zur Verfiegig stellt. Denn wärde d’ Ermitageschränzer mit de andere teilnehmende Gugge öppe ab de halbi Vieri e Mini-Guggemonschter durefiere. Aschliessend trifft mr sich denn in de Restaurant zu mene gmietliche fasnächtliche Zämmesie. Reedlischwinge isch am Sunntig, 14. Februar. Ab de 18.30 findet im Steibruch s’Fasnachtsfüür und s’Reedlischwinge, wo organisiert wird vo dr Säulizunft statt. Noch em Fackleumzug z’rugg zum Dorf, wo wie immer vo de Ermitage-Schränzer begleitet wird, findet denn au d’Fasnacht 2016 ihres Änd. Mir freue uns, wenn mir au diesjohr

wieder vieli fasnachtbegeischterti Lüt ’s Fasnachts-Comité dörfe begriesse.

Badge Sujet: «Wahl-Spiegel»


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FILM IM STÄRNE

AUS DER GEMEINDE

«Birdwatchers» von Marco Bechis Klar, Nüchtern und ohne jede unangebrachte cineastische Dramatisierung, orientiert sich der Film «Birdwatchers» von Marco Bechis (Brasilien 2008) nicht nur ästhetisch an realen Verhältnissen: In Brasilien breitet sich direkt neben der smaragdgrünen, stetig kleiner werdenden Fläche des Regenwaldes ein immer grösserer rotbrauner Ackerlandteppich aus, der mit fortscheitender Zeit auch den Lebensraum der dortigen Ureinwohner verschluckt. 12% dieses brasilianischen Bodens wurde als indigenes Land bestimmt, aber 0% davon befinden sich tatsächlich in indigenem Besitz. Im Film verlässt eine Gruppe von Guarani-Kaiowá-Indianern nach dem Selbstmord zweier jugendlicher Stammesangehöriger ihr Reservat, um sich neben dem Land eines Grossgrundbesitzers niederzulassen. Einst dicht bewaldet und von Indianergemeinschaften bevölkert, ist das bis auf einzelne Bäume gerodete Gebiet seit mehr drei Generationen im Besitz einer schwerreichen

Dynastie von Rinderzüchtern. Durch die Rückkehr in ihren angestammten Lebensraum hoffen die verzweifelten Ureinwohner, ihre von Selbsttötungen und Alkoholismus bedrohte Sippe zu retten. Da der offizielle Besitzer des Landes keine rechtliche Handhabung gegen die friedliche Besetzung hat, versucht er, die stetig wachsende Gruppe mit eigenen Mitteln zu vertreiben. Unwillig, die Ureinwohner auf das Klischee des «edlen Wilden» zu reduzieren, gibt Regisseur Bechis den Blick frei auf eine Gesellschaft ausgeprägter Individualisten. Im Monat Februar findet nur eine einzige Vorführung statt und zwar am Samstag, 13. Februar. An diesem Abend gibt es dann das Essen mit einem Menu, das dem Thema bzw. dem Land des Filmes angepasst ist. Das Menu für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden sie sich für das Nachtessen telefonisch an. Das Stärne-Team

SÄULIZUNFT ARLESHEIM

Cochon et Bouchon Am 22. Januar durfte die Säulizunft Arlesheim seine Gäste zum alljährlichen Säuliessen begrüssen. Bereits zum 47. Mal zelebrierte die Säulizunft in der Zunftstube des Hotel Ochsen diesen belieben Event. Zeremonienmeister Lukas Stückelberger durfte rund 70 Personen begrüssen. Im Speziellen die Gäste Regierungspräsident Anton Lauber mit Gattin, René Steinle Meister Zunft zum Stab Liestal mit Gattin, Eduard Etter Meister E.E. Zunft zu Rebleuten Basel, André Voegelin Rebmeister E.E. Zunft zu Rebleuten Basel, Marco Streller, Landschreiber Peter Vetter mit Gattin. Nach einigen eindrücklichen Bildern unseres vergangenen Zunftjahres wandte sich unser Meister Michael Konrad mit seiner Meisterrede an die Gesell-

ARLESHEIM

schaft. Auch die Grussbotschaften der geladenen Gäste wurden mit einem herzlichen Applaus verdankt. Im Anschluss ging es mit der traditionellen und hervorragend zubereiteten Schweinsmetzgete an den kulinarischen Höhepunkt. Als unterhaltsame Einlage durften wir den Comedy-Showact von Joël von Mutzenbecher geniessen. Mit einem Säuliquiz zur Auflockerung gegen Mitternacht liessen wir den gelungenen und zünftigen Abend ausklingen. Bereits steht auch der nächste Anlass vor der Tür: das Fasnachtsfeuer. Das OK freut sich auf eine rege Teilnahme am Sonntag, 14. Februar, vor dem Morgestraich. Säulizunft Arlesheim , der Chronist Fredy Schärmeli

Korridor für Biker Trail genehmigt Der Gemeinderat hat im Dezember 2015 beschlossen, mit der Umsetzung eines Biker-Trails zu beginnen. Voraussetzung dafür war das Einverständnis der betroffenen Waldbesitzer. Nach Diskussionen, Stillstand und Abwarten stehen nun die Ampeln für einen Biker-Trail in Arlesheim auf grün.

Der grösste Teil des Arlesheimer Waldes steht unter kantonalem Schutz. Es sind Wildruhegebiete, Altholzinseln, Schutzwälder oder Sperrgebiete ausgeschieden. Der Waldentwicklungsplan (WEP) koordiniert alle Anliegen, die den Wald betreffen. So auch die Wünsche von Bikern. Im Rahmen der Bearbeitung des Waldentwicklungsplans wurde 2009 das Thema MountainbikeStrecke im Arlesheimer Wald erstmals ernsthaft diskutiert. Der Vorschlag der Biker, die Strecke entlang der Grenze zwischen Münchenstein und Arlesheim anzulegen, stiess auf Widerstand. Drei der vier Waldbesitzer, namentlich die beiden Bürgergemeinden von Arlesheim und Münchenstein und die Bürgergemeinde der Stadt Basel waren mit dem Wunsch der Sportler nicht einverstanden. Die vierte Waldbesitzerin,

die Stiftung Burg Reichenstein war damals nicht betroffen. Die geplante Strecke tangierte Schutzgebiete und durchquerte Wildruhegebiete. Die Einwohnergemeinden hätten mit der Idee leben können, hatten aber, da nicht Eigentümer, keinen Einfluss. Sie nahmen die Rolle des Vermittlers ein. In dieser Rolle und mit grosser Unterstützung aller Beteiligten konnte im August 2015 ein möglicher Korridor für eine Biker-Strecke definiert werden. Lob für die Waldbesitzer Das Gebiet von der Renggersmatt, über das Gspänig und Meierten zum Rebberg Steinbruch der Gemeinde Arlesheim sowie über den Homburgrain zum Spitalwald an die Grenze zu Münchenstein wurde in mehreren Begehungen vor Ort als einziges mögliches Gebiet für eine Biker-Strecke bestimmt. Es werden keine Schutzzonen durchquert und nicht in sensible Gebiete eingegriffen. Nach intensiven Gesprächen erklärten sich alle Waldbesitzer mit dem vorgeschlagenen Korridor einverstanden. Und im Dezember letzten Jahres verabschiedete der Gemeinderat den Routenvorschlag, nach einer Vernehmlassung bei allen involvierten Interessensgruppen. Anet Spengler, verantwortliche Gemeinderä-

Erfolgreiche Arleser Luftpistolenschützen

Inspirierende Klänge

Die Abteilung Ausbildung der Kantonalschützengesellschaft Baselland organisierte in Laufen den zwölften Junioren-Wettkampf Luftpistole und Luftgewehr in der Schiessanlage Nau. Die Luftpistolenschützen hatten in allen Alterskategorien das gleiche Programm, 40 Schüsse auf 10 Meter in 50 Minuten, zu absolvieren. Bei den Jüngsten standen mit Nils Körner und Jose Locher zwei Jungschützen aus Arlesheim auf dem Podest. Spannend verlief der Wettkampf, der auf einer Grossleinwand übertragen wurde, zwischen dem Erstplatzierten Jan und Nils. Während der gesamten Wettkampfdauer lagen die beiden immer Kopf an Kopf. Schliesslich gelang es Jan mit einem einzigen Punkt Vorsprung, den Wettkampf für sich zu entscheiden. 27 Pistolenschützen und -schützinnen und 23 Gewehrschützen und -schützinnen nahmen an diesem Jugendtreffen teil. H. R. Baumberger, Feldschützengesellschaft, Pistolensektion Arlesheim

Das erste Konzert des diesjährigen Programms der Kammermusik Arlesheim in der Aula Gerenmatte am Sonntagnachmittag wurde vom Ensemble Spektrum bestritten; sein Motto: «Inspiration». In der Tarantella op. 6 von Camille Saint-Saëns brillierte Marielle Oggier an der Querflöte, Marc Bätscher an der Klarinette und Kyomi Higaki am Flügel. Das Stück besticht durch eine humoristische Note, den Wechsel von Staccatound Legatopassagen und sein Finale mit schnellen Läufen und Trillern. In Hajime Okumuras «Jahresanfang in Japan», Joaquin Turinas Klaviertrio op. 76 für Violine, Cello und Klavier und Debussys «Première Rhapsodie» für Klarinette und Klavier war das impressionistische Element vorherrschend. Die ins Musikalische übertragene Naturlyrik im Stück von Okumura wusste ebenso zu gefallen wie Turinas kurzweiliges Stück, dessen Anfang aus einer Violinpassage in der höchsten Lage besteht, die Dominique Gisler wie den Rest des Stückes prächtig meisterte. Ursula Hächler entlockte ihrem Cello warme

Klänge, war sehr präsent und zeigte sich in allen Spieltechniken versiert. Im modernen Stück «Off Pist» des schwedischen Komponisten Svante Henryson , das im Cello mit einen Country-artigen Intro beginnt, harmonierten Marc Bätscher (Klarinette) und Ursula Hächler (Cello) hervorragend und beherrschten das richtige Timing in den Pausen. Das Konzert endete mit den vier Trio-Miniaturen für Klarinette, Cello und Klavier von Paul Juon , die von der spätromantischen «Reverie» bis zum Dreivierteltakt der «Danse phantastique» reichen. Kyomi Higaki erbrachte am Flügel mit makellosem Anschlag und grosser Präzision eine Parforceleistung. Lang anhaltender Thomas Brunnschweiler Applaus.

Gemeindewahlen 2016: Die Arlesheimer Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Tanja Pedrolini 1987, Eidg. dipl. Uhrmacher Rhabilleur, Unternehmerin, (parteilos)

Kandidierende Gemeindekommission

Stephan Pfetzer Bisher, 1965, El. Ing. HTL, Unternehmer

FDP

Philippe Anex 1969, Kaufm. Angestellter, Organisationsentwickler

Balz Stückelberger Bisher, 1972, Dr. iur., Geschäftsführer

Kandidierende Gemeinderat

Oliver Ehinger 1968, Vermögensverwalter Johannes Felchlin 1968, Betriebsökonom MBA Christian Högsberg 1975, Sozialarbeiter Patric Käser 1973, Betriebsökonom FH

Pascal Leumann 1974 Dr. iur., Advokat

Musizierstunde ler der Querflötenklasse von Frau Vera Leibacher auf. Es werden neben Solostücken auch Werke für Duo und Trio zu hören sein. Wir laden Sie herzlich dazu ein, die Klangvielfalt der Querflöte live zu erleben und freuen uns auf Ihren Besuch. Das Konzert findet heute Donnerstag, 4. Februar, 18.15 Uhr, statt. Ort: Aula Schulhaus Gerenmatte. Programm auf www.musikschulearlesheim.ch Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

Der Gemeinderat

LESERBRIEF

Markus Eigenmann (bisher) 1971 Geschäftsführer

Im Rahmen unserer Musizierstunden treten heute Abend Schülerinnen und Schü-

Weiteres Vorgehen Bis der effektive Biker-Trail befahrbar ist, wird es noch eine Weile dauern. Damit der Ausbau realisiert werden kann, braucht es eine offizielle Baubewilligung, wofür vom künftigen Betreiber ein Gesuch eingereicht werden muss. Genehmigungsbehörde ist der Gemeinderat. Der Ausbau soll sanft erfolgen. Es kann zu kleineren, baulichen Eingriffen kommen, diese werden aber mit natürlichen Materialen wie Holz oder Steinen ausgeführt. Der Förster, Vertreter der Waldbesitzer und die Gemeinde Arlesheim werden den Ausbau begleiten.

SCHIESSEN

LISTE 1

MUSIKSCHULE

tin spricht den Waldbesitzern ein Lob aus: «Nur Dank dem grossen Verständnis der Waldbesitzer sind die Weichen für eine Biker-Strecke nun gelegt. Und es ist keine Selbstverständlichkeit, dass alle vier Besitzer zugestimmt haben». Für die Bedenken der Naturschützer bringt die Behörde Verständnis auf. Man sei aber zuversichtlich, dass durch den künftigen, geführten Trail weniger willkürliche Fahrten durch den Wald unternommen und dadurch andere, geschützte Gebiete weniger belastet werden, erklärt Anet Spengler.

Fabienne Kiefer 1975, Eidg. dipl. Personalfachfrau Stephan Kux Bisher, 1956, PD Dr. phil., Dozent für Politikwissenschaft

Lukas Stückelberger (bisher) 1967 Finanzanalyst

Pascal Leumann 1974, Dr. iur., Advokat

Brigitte Treyer 1975, lic. iur., Advokatin Martin Zimmermann 1975, Betriebsökonom EMBA

LISTE 2

SP Kandidierende Gemeinderat Jürg Seiberth 1955 Dr. phil., Autor und Gestalter

Kathrin Meffert-Ruf 1969, Dr. med., Kinderärztin, (parteilos) Andrea Mercier Bielser 1956, Eidg. dipl. Erwachsenenbildnerin, Unternehmerin

Kandidierende Gemeindekommission Veronica Münger Bisher, 1986, Personalfachfrau


ARLESHEIM

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Gemeinderat Arlesheim – bleibt alles anders? Doyen Karl-Heinz Zeller tritt ab. Dass die Frischluft den Sitz des noch amtierenden Gemeindepräsidenten halten wird, scheint unbestritten. Wer hingegen das Präsidium erben wird, ist offen. Spannend wird auch, ob die SP ihren Sitz halten wird. Lukas Hausendorf

M

it den Wahlen am 28. Februar wird das Ende einer Ära in Arlesheim eingeläutet. Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller tritt nach 24 Jahren im Gemeinderat, dessen Präsidium er nun drei Amtszeiten innehatte, ab. «Genug ist genug», sagte er sich. Zeit für frische Luft. Der Abgang erfolgt aus freien Stücken, wobei einer Wiederwahl gewiss auch sein Beruf im Weg gestanden hätte. Der Regierungsrat genehmigte seine Doppelfunktion als Gemeindepräsident und Schulleiter von Kindergarten und Primarschule mit einer Ausnahmeregelung, die bis Ende dieser Amtsperiode gültig ist. Mit Karl-Heinz Zellers Abgang verliert die Frischluft ein politisches Schwergewicht, das zu ersetzen nicht ganz einfach wird. Es dürfte allerdings unbestritten sein, dass die Dorfpartei den frei werdenden Sitz verteidigen wird. Das gilt aber nicht für das Gemeindepräsidium. Mit Felix Berchten, der seit Mitte 2014 die Gemeindekommission präsidiert, hat die Partei auf jeden Fall einen fähigen und bestens verankerten Kandidaten für das Gemeinderatsamt aufgestellt, dessen beruflicher Hintergrund als Unternehmer im Bauund Umweltbereich für ein Exekutivamt qualifiziert. Die bisherigen FrischluftKandidaten Daniel Wyss und Ursula Laager haben sich im Gemeinderat verdient gemacht und müssen kaum mit einer Abwahl rechnen. Wer von den beiden sich für das Präsidium bewerben wird, lässt Frischluft-Präsident Thomas Arnet offen. «Was unsere Ambitionen in Bezug auf das Gemeindepräsidium sind, besprechen wir dann nach den Wahlen», sagt er.

te auch ihren Anspruch auf das Amt geltend machen, wenn sie alle drei Kandidaten ins Ziel bringt. Noch mehr: Sie will die Frischluft als stärkste politische Kraft im Dorf ablösen. Dabei sitzen die zwei bisherigen Markus Eigenmann und Lukas Stückelberger nach ihrer ersten Amtsperiode fest im Sattel. Sie geniessen Ansehen weit über die FDP hinaus. Von Eigenmann wird gesagt, dass er Ambitionen auf das Präsidium habe. Parteipräsident Balz Stückelberger lässt sich allerdings auch nicht in die Karten blicken. Vorrangig gilt es, die parteiinterne Rochade an der Urne zu meistern. Anton Fritschi räumt seinen Platz, ihm folgen soll der Advokat Pascal Leumann, der an den letzten Landratswahlen als Erstnachrückender seiner Partei bereits einen Achtungserfolg verbuchen konnte. Den Freisinnigen könnte an der Urne ihr erfolgreiches Engagement gegen die Tempo-30-Schwellen im Dorf zum Vorteil gereichen.

Offenes Rennen um Gemeindepräsidium Es darf auf jeden Fall damit gerechnet werden, dass das Präsidium nicht in stiller Wahl vergeben wird. Die FDP, die ebenfalls drei Gemeinderäte stellt, dürf-

CVP will wieder mitmischen Während ein Mandatsverlust bei FDP und Frischluft, die mit Abstand die stärksten politischen Kräfte im Dorf sind und auch als einzige mit vollen Lis-

Politmärt: Am vergangenen Samstag machten die Arlesheimer Parteien beim Postplatz Werbung für ihre Kandidatinnen und Kandidaten. ten zur Gemeindekommissionswahl antreten, eine Überraschung wäre, ist der Verbleib der SP im Gemeinderat alles andere als gesetzt. Anet Spengler-Neff stellt sich nach einer Amtsperiode nicht mehr zur Wahl. Nachdem ihr Mann vor einem Jahr verstorben war, fehlen ihr schlicht die Ressourcen für das Gemeinderatsmandat neben dem Job. Es reue sie aber schon, zumal die Zusammenarbeit im Rat sehr gut sei. Die SP schickt an ihrer Stelle Jürg Seiberth ins Rennen. Der Autor, Verleger und Präsident des Verkehrsvereins ist im Dorf bestens bekannt und gut vernetzt. Allerdings will ihm die CVP den Platz streitig machen. Die Partei ist seit vier Jahren nicht mehr im Gemeinderat vertreten. An den Wahlen 2012 pokerte sie mit einer Doppelkandidatur zu hoch und musste überraschend die Abwahl von Martin Kohler verdauen. Jetzt schickt sie René Piesker ins Rennen. Der Banker war langjähriger Präsident des Tennisclubs und ebenfalls eine bekannte Person im Dorf. Das ist in Arlesheim wichtig. Wie Seiberth ist er in der Gemeindepolitik aber eher noch ein unbeschriebenes Blatt. Das Wählerpotenzial der CVP ist allerdings schwer abzu-

schätzen. Gewiss ist: Die Partei hatte schon bessere Zeiten. Sie tritt heuer nur noch mit zwei Kandidaten für die Gemeindekommission an, womit sehr fraglich scheint, dass sie dort ihre beiden Mandate wird halten können. Irritierend auch, dass sich Piesker nur für das Exekutivamt zur Verfügung stellt. «Er will den Fokus auf die Gemeinderatskandidatur legen und wir sind überzeugt, dass er als Gemeinderat seine Fähigkeiten optimal einsetzen kann», erklärt Parteipräsident Markus Dudler. Er ist zuversichtlich, dass Piesker reüssieren wird. Grosse Abwesende im Wahlkampf ist in Arlesheim die SVP, die wie die CVP nur mit einem Zweierticket für die Gemeindekommission kandidiert. Nicht ganz chancenlos, aber sicher nur als Aussenseiter, steigen die Grünliberalen mit Jonathan Graf – mit Jahrgang 1981 jüngster Kandidat – in das Rennen um die Gemeinderatssitze. Der GLP wird es auch darum gehen, sich in der Gemeindekommission zu etablieren. Déjà vu im Wahlkampf So deutet vorderhand wenig auf Veränderung hin in Arlesheim. Die Grün-Li-

FOTO: LUKAS HAUSENDORF

berale Koalition, wie das Zusammenspiel von Frischluft und FDP im Gemeinderat auch schon genannt wurde, hat in den vergangenen vier Jahren wunderbar funktioniert. Inhaltlich gibt es im Dorf auch kaum Themen, über die sich die Parteien streiten könnten. Einig sind sich alle, dass die Lebensqualität bewahrt werden muss und die Gemeindefinanzen gesund bleiben sollen. Immerhin, da haben andere Gemeinden andere Sorgen. Der Blick in die Vergangenheit offenbart aber ein Déjà vu. Der Kultursaal ist noch immer nicht in trockenen Tüchern, obwohl sich auch hier alle Parteien eigentlich einig sind. Und die Freisinnigen haben die Vision Sundgauerpark für die anstehende Zonenplanrevision wieder aus der Schublade geholt. «Es macht einfach keinen Sinn, auf einem Wirtschaftsgebiet von nationaler Bedeutung Komposthaufen zu lagern», erklärt Stückelberger. Dies wieder aufs Tapet bringen zu wollen, kündete die Partei schon vor den letzten Gemeindewahlen vor vier Jahren an. Die Zonenplanrevision hat sich allerdings so lange hingezogen, dass das Thema auch vier Jahre später wieder zum Wahlkampf taugt.

Jean-Pierre Stocker Bisher, 1949, Betriebsökonom HWV

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Nicole Barthe Seelig 1965, Physiotherapeutin

Jürg Seiberth 1955, Dr. phil., Autor und Gestalter

CVP

Grünliberale

Frischluft

Felix Berchten Bisher, 1964, Forstingenieur

Noëmi Sibold 1972, Dr. phil. I, Stab Hochschulmanagement

Kandidierende Gemeinderat

Kandidierende Gemeinderat

Kandidierende Gemeinderat

Deborah Betschart 1979, Musikerin

Felix Eichenlaub 1998, Lernender Automatiker

René Piesker 1967 Geschäftsstellenleiter UBS Allschwil

Jonathan Graf 1981 Fotograf und Kultur-Manager

Felix Berchten 1964 Forstingenieur

Daniela Eichenlaub 1969, Spitex Mitarbeiterin, Familienfrau

Michael Honegger 1996, Gymnasiast Michael Krisztmann 1972, Heimleiter Franziska Philomena Wagner 1988, Lernende KV Martin Wirz 1965, Sozialpädagoge

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SVP Kandidierende Gemeindekommission Peter Brodbeck Bisher, 1950, Kaufmann Roger Pfister 1951, Unternehmer

Kandidierende Gemeindekommission

Kandidierende Gemeindekommission

Markus Dudler Bisher, 1981, Dipl. Techniker HF Elektronik/Automation

Jakob Karl Rohrbach-Matzinger Bisher, 1959, Dipl. Ing. HTL

Michael Wüest 1982, Leiter Informatik

Jonathan Graf 1981, Fotograf und Kultur-Manager Dorette (Dorothea) Provoost-Meier 1958, Geschäftsführerin B&B Agency Basel Region

Ursula Laager (bisher) 1967 Physiotherapeutin

Jean-Claude Fausel 1948, pensioniert, ehem. Bankfachmann

Beat Feig Stöckli 1964, Velomechaniker Marco Gigli Bisher, 1952, pens. Lehrer Michael Huber 1966, Winzer, Lehrer

Daniel Wyss (bisher) 1966 Winzerberater

Marlise Fausel-Zumsteg 1951, pensioniert, ehem. Pharma-Assistentin Ferhat Koca 1994, Student

Ulrike Bruns 1966, Ärztin

Petra Iten Bisher, 1970, Sekretärin Flurin Leugger 1995, Student Umweltnaturwissenschaften Marcel Liner 1970, Agronom ETH

Kandidierende Gemeindekommission Roger Angst Bisher, 1966, Primarlehrer Thomas Arnet Bisher, 1967, Manager Indirekte Steuern, Nebenamt Lehrer

Gaby Meyer 1962, Jugendhausleiterin Catherine Walter 1995, Studentin, Soziologie / Osteuropäische Kulturen


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ARLESHEIM

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Jugend und Politik?

Engagiert, verantwortungsbewusst

Der 28. Februar für mich ein ganz besonderer Tag! Ich werde genau an diesem Tag 18 Jahre alt und ich stelle mich, natürlich zum ersten Mal, für ein politisches Amt zur Felix Eichenlaub Wahl. (SP) Mit 18 werde ich politisch erwachsen. Ich bekomme viele Rechte, aber es kommen auch Pflichten auf mich zu. Ich kann Verträge rechtsgültig unterschreiben, abstimmen, wählen und mich eben auch wählen lassen. Aber ich muss mich auch mit der Steuererklärung befassen und muss für AHV etc. mehr von meinem Lehrlingslohn «abgeben». Ab meinem 18. Geburtstag bin ich zwar weiterhin Jugendlicher, aber

Es ist leider häufig so: Menschen, die mitten im Leben stehen, sind mit Familie, Beruf und Mandaten so belastet, dass keine Zeit für Politik bleibt. Das ist zu bedauern, denn Kathrin Meffertgenau diese PerRuf (FDP) sönlichkeiten könnten ihre aktuellen Erfahrungen gewinnbringend einbringen. Umso erfreulicher ist es, wenn sich solche Menschen dennoch für Aufgaben in der Politik zur Verfügung stellen.

gleichzeitig ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft. Leider gehen viele von uns Jungen nicht an die Urne, sie finden das System veraltet und äussern ihre Meinung anders. Dabei wäre es gerade jetzt wichtig, treffen uns Jugendliche doch einige der im Kanton aktuell diskutierten Themen besonders: Etwa die Wiedereinführung des Nachtzuschlags, die Streichung der U-Abo-Subventionen oder die massiven Sparmassnahmen in der Bildung. Oft werden wir Jungpolitiker unter dem Motto «ihr seid noch zu jung und habt noch zu wenig Lebenserfahrung» abgestempelt. Und doch werden wir es sein, die zum Beispiel durch den – so, oder so – sanierten Gotthard Tunnel fahren werden. Deshalb vertrete ich die Meinung von uns Jungen und bin auch bereit, diese zu äussern, ganz nach dem Motto «Ändere, was dich stört». Felix Eichenlaub, SP Kandidat Gemeindekommission,

GEMEINDEWAHLEN 2016

Frischluft und GLP wählen! Die beiden Parteien garantieren uns das rasche Anpacken unserer wichtigsten Probleme. Die Frischluft und die GLP garantieren eine zügige Umstellung auf erneuerbare Energien, den Ausstieg aus der Kernenergie und einen sorgsamen Umgang mit den Steuergeldern. In der Gemeinde haben sie bewiesen, dass es möglich ist ein grosses, kulturelles Angebot und ein vielfältiges Gewerbe zu erhalten, die Solidarität mit den sozial Schwachen (auch mit den Flüchtlingen) zu leben und dies nebst der Erfüllung der für uns selbstverständlichen Aufgaben einer Gemeinde und ohne die Steuern zu erhöhen. Es waren die Grünen, die im Jahre 2011 eine Motion einreichten, worauf der Kanton Basel-Landschaft endlich einen Investitionsplan für die kommenden Jahre zu erstellen begann. Es waren

somit die Grünen, die dem von der Wirtschaftskammer dominierten Kanton aufzeigen mussten, wie man einen Kanton (als Unternehmen) führt. Die bürgerlich dominierte Regierung generierte demgegenüber gewaltige Fixkosten, die uns in eine missliche finanzielle Lage brachten. Wenigstens ist die Kosteneinsparung durch Schliessung des überflüssigen Bruderholzspitals nun auch bei der SVP und der FDP salonfähig geworden – eine Forderung, welche die grüne Partei schon vor einem Jahrzehnt gestellt hat. Besser spät als nie! Fazit: wählbar sind nur Frischluft und GLP! Es sind die einzigen Parteien, die zeigen, dass sie das Zeug dazu haben, unsere Gemeinde und unseren Kanton erfolgreich zu führen. Benny Göschke, parteilos

Menschen wie Kathrin Meffert-Ruf, die wohl vielen Arlesheimerinnen und Arlesheimern bekannt sein dürfte. Kathrin Meffert-Ruf ist in Arlesheim aufgewachsen, verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie ist niedergelassene Kinderärztin in Arlesheim und ist auch als Schulärztin im Dorf tätig. Für Kathrin Meffert-Ruf ist eine funktionierende Gemeinschaft wichtig und sie ist sich bewusst, dass es dafür viel persönliches Engagement braucht. Deshalb wirkt sie in der reformierten Kirche als Kirchenpflegerin mit und ist sie auch bereit, in der Dorfpolitik Verantwortung zu übernehmen. Aufgrund ihrer Erfahrung, ihres Verantwortungsbewusstseins für die

Gemeinschaft und ihrer Fachkompetenz empfehle ich sie zur Wahl in die Gemeindekommission. Kathrin Meffert-Ruf ist parteilos und kandidiert auf der Liste der FDP Arlesheim für die Wahlen in die Gemeindekommission am 28. Februar 2016. Balz Stückelberger

GEMEINDEWAHLEN 2016

Erfolgsfaktoren Arleser Lebensqualität Die in der Region einzigartig hohe Lebensqualität in Arlesheim basiert auf drei Säulen: ein Dorfkern mit wunderbaren Einkaufsmöglichkeiten, ein attraktives Sport- und KulturRené Piesker angebot mit über (CVP) 100 Dorfvereinen sowie ein breites Schulangebot für eine vielseitige Bildung. Voraussetzung dafür ist ein Zusammenspiel zwischen Bevölkerung, Gewerbetreibende und Behörden, welche sich täglich mit Herzblut und Leidenschaft für Arlesheim einset-

zen. Ein Beispiel dazu aus meiner langjährigen Präsidialzeit beim Tennisclub Arlesheim ist die für das Weiterbestehen der Vereine unverzichtbar geleistete freiwilligen Arbeit. Diese verdient grosse Anerkennung und Wertschätzung. Umso wichtiger ist es, dafür besorgt zu sein, dass diese Art von ehrenamtlicher Tätigkeit unterstützt und weitergelebt wird, zumal auch Kinder und Jugendliche vom vielseitigen Angebot der Arlesheimer Vereine profitieren. Bereits heute leisten die Arlesheimer Schulen mit Ihrem Wahlfachangebot einen wertvollen Beitrag, dass weniger bekannte Kulturund Sportaktivitäten bei den Schülerinnen und Schülern zum Schnuppern angeboten werden. Eine solche Zusam-

menarbeit führte beim Tennisclub Arlesheim dazu, dass Jugendliche für den Tennissport begeistert und als Mitglieder gewonnen werden konnten. Diese Zusammenarbeit gilt es zu erhalten. Dafür setze ich mich ein, für Sie für Arlesheim. René Piesker, CVP; Kandidat Gemeinderat

GEMEINDEWAHLEN 2016

Kompetentes Mitglied für die Gemeindekommission Als Erwachsenenbildnerin ist Bildung und Weiterbildung ihre Kernkompetenz. Andrea Mercier ist Mitinhaberin der Computare GmbH, ein Consulting- und BilAndrea Mercier dungsunterneh(FDP) men mit vielfältigem Kursangebot. Weiter ist sie seit bald zwei Jahren Mitglied des Schulrates der Sekundarschulen Arlesheim-Münchenstein. Die aktuelle Flüchtlingssituation beschäftigt sie sehr – kam sie doch selber

im Jahr 1973 als Flüchtling von Ungarn in die Schweiz. Deshalb war es für sie eine Selbstverständlichkeit in der Begleitgruppe für die Flüchtlinge mitzuarbeiten. Kürzlich gründete sie den Verein Flüchtlingshilfe Arlesheim. Seit 30 Jahren lebt sie in Arlesheim und setzt sich mit Engagement für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Als Beispiel kämpfte sie als Initiantin für die Entfernung der Schwellen in Arlesheim. Bewegung ist ihr wichtig, sie unterrichtet Line Dance und ist Präsidentin des Vereins Country und Linedance Club beider Basel. Sie ist überzeugt, dass Tanz und Bewegung dem Geist und Körper gleichermassen gut tun. Andrea

Mercier ist Mitglied im Vorstand der FDP Arlesheim und lancierte im vergangenen Herbst die Vortragsreihe «Gesund in Arlesheim». Mit Andrea Mercier wählen Sie ein kompetentes Mitglied in die Gemeindekommission. Andrea Mercier kandidiert am 28. Februar auf der Liste der FDP Arlesheim für die Gemeindekommission. Monica Messmer

GEMEINDEWAHLEN 2016

Arlesheim, eine soziale Gemeinde Arlesheim ist sozial. Wir kümmern uns um Flüchtlinge und sorgen uns um unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Mit «Arleser hälfe enand» besteht die Möglichkeit, sich, geMichael Krisztgenseitig zu untermann (SP) stützen, und wir haben ein gut funktionierendes Sozialsystem. Umso wichtiger ist ein klares Statement für eine zeitgemässe Familienpolitik. Eltern sollen und können zumindest Teilzeit arbeiten. Die Gleichstellung von

Mann und Frau beruht auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Bedingung ist förderlich für die Chancengleichheit der Kinder. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein wichtiges Thema bei den Finanzen oder bei der Natur, sondern auch bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Hilfreich ist eine frühzeitige Erkennung von Ressourcen und Risikoentwicklungen. Familien sollen und können auf sie angepasste Angebote zurückgreifen. Ein starkes Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist ein wichtiges Standbein unserer Gesellschaft. Eltern, Fachpersonen aus Bildung und Politik arbeiten zusammen.

Arlesheim benötigt einen umsichtigen und entscheidungsfähigen Gemeinderat und eine fachlich breit abgestützte Gemeindekommission. Wir von der SP packen an und setzen uns ein für ein soziales Arlesheim. Michael Krisztmann, Kandidat für die Gemeindekommission, SP

19.45 Jassen in der Klause

anschliessend in der Krypta eucharistische Anbetung bis 21.00

Sonntag, 7. Februar 10.00 Predigtgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach zu Lk 10, 38–42: «Von der Sorge und Unruhe um viele Dinge». Anschliessend Kirchenkaffee

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim Donnerstag, 4. Februar 7.30 Laudes 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend musikalische Anbetung. Gest. Messe für Paul Strub Freitag, 5. Februar Herz-Jesu-Freitag, hl. Agatha 7.30 Laudes 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Brotsegnung 5. Sonntag im Jahreskreis: Samstag, 6. Februar 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier.

Gest. Messe für Rudolfo Savitzky-Cassaretto, JZ für Agnes Häring-Stöcklin und für Maria Porta-Steiner Sonntag, 7. Februar 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 11.15 Fasnachtsgottesdienst unter Mitwirkung der Guggenmusik Lady-Killers aus Laufen 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 9. Februar 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung bis 18.30 (Rosenkranz ca. 9.30–10.00)

Mittwoch, 10. Februar Aschermittwoch 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Austeilung der geweihten Asche 14.30 Info-Anlass Seniorenferien im Domhof 15.30 Landruhe: Gottesdienst mit Euchristiefeier und Austeilung der geweihten Asche 19.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Austeilung der geweihten Asche Donnerstag, 11. Februar 7.30 Laudes 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier,

Freitag, 12. Februar 10.15 Obesunne: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Dreissigster für Martha Keller Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Dienstag, 9. Februar 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Freitag, 5. Februar 9.30 Krabbelgottesdienst in der Kirche «Dr gueti Schneemaa» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Mittwoch, 10. Februar 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Katholischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier in der «Landruhe» mit Pfarrer Daniel Fischler


ARLESHEIM

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RÖM.-KATH. KIRCHE

GEMEINDEWAHLEN 2016

LESERBRIEF

Fasnachtsgottesdienst

Gute Männer für den Gemeinderat

Pest oder Cholera...

Die Fasnacht ist eng verbunden mit der katholischen Tradition. Vor der Fastenzeit nochmals lustig sein und das Leben in Fülle geniessen und dann innehalten und sich bewusst auf das Osterfest vorbereiten. Der Gottesdienst am Sonntag, den 7. Februar, um 11.15 Uhr im Dom wird mit einer Verspredigt gestaltet. Die

Gugger aus Laufen (Lady Killer) werden den Dom mit ihren Klängen ausfüllen und sogar Kirchenlieder begleiten. Zu diesem Gottesdienst der besonderen Art, mit fasnächtlichen Klängen und mit Verspredigt laden wir Sie herzlich ein. Daniel Fischler, Pfarrer

GEMEINDEWAHLEN 2016

Kompetenz und Engagement Pascal Leumann ist in Arlesheim aufgewachsen und kennt die Besonderheiten unseres Dorfes. Wie viele andere auch, ist er nach «Wanderjahren» infolge seiner Ausbildung nach Pascal Leumann Arlesheim zurück(FDP) gekehrt und lebt nun hier mit seiner Ehefrau und drei Kindern. Politisch vertritt Pascal Leumann liberale Werte, indem er das Wachstum der Staatsaufgaben im Allgemeinen, speziell aber auch in unserem Dorf, kritisch

hinterfragt, steigende Steuern und Abgaben ablehnt und die Wirtschaftsfreiheit hochhält. Gleichzeitig ist er sich der Verantwortung des Einzelnen für Familie und Gesellschaft bewusst und setzt dies auch aktiv um. Sein politisches Engagement ist von dieser Einsicht geprägt. Für das Amt des Gemeinderats bringt Pascal Leumann alle erforderlichen Fähigkeiten mit: Interesse an neuen Fachgebieten, Bereitschaft zum Dialog, Akzeptanz von demokratischen Mehrheitsentscheiden und das Bewusstsein, dass in einer Exekutivbehörde Entscheide kollegial getragen werden müssen. Als Mitglied der Umwelt und Energiekommission hat er auch politische Erfahrung gewonnen. Seine juristischen Kenntnisse im Bereich der öffentlichen Infrastruktur (Strassen, Energieversorgung, Wasser- und Abwasser), der Raumplanung und des Abgaberechts sind für eine Milizbehörde sehr wertvoll. Ich empfehle Pascal Leumann als kompetenten und engagierten Mitbürger zur Wahl in den Gemeinderat. Toni Fritschi

GEMEINDEWAHLEN 2016

Sachpolitik mit Kultur Mit unserer grünliberalen Politik sind wir klar sachorientiert. Die zu findende Lösung steht stets im Fokus im Gegensatz zu parteipolitischen Überlegungen im überholten Jonathan Graf Links-Rechts(GLP) Schema. Dabei engagieren wir uns für eine nachhaltige Entwicklung, wobei soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele gleichermassen berücksichtigt werden. Als diplomierter Kulturmanager, Fotograf und Musiker liegt mir zusätzlich die Kultur persönlich am Herzen. In der laufenden Planung des Projekts «Unser Saal» engagiere ich mich seit Anbeginn.

Mein grösstes Anliegen dabei ist es, den kulturschaffenden Menschen und Vereinen in unserer Gemeinde einen Rahmen zu geben, den sie verdient haben; denn eine ganzheitliche Kulturpolitik unterstützt nicht «nur» die Kulturschaffenden direkt, sondern fördert sie auch mit dem Zurverfügungstellen der benötigten Infrastruktur. Das Gebot der Nachhaltigkeit ist auch hier gegeben: damit «Unser Saal» eine über Generationen hinweg erfolgreiche Einrichtung werden kann, muss sie mit einem griffigen Betriebskonzept und einer gut funktionierenden Trägerschaft ausgestattet sein. Dies sind auch die beiden Punkte, welche die projektbegleitende Arbeitsgruppe momentan erarbeiten und bei welchen ich mich mit meinen Erfahrungen als Kulturmanager aktiv einbringe. Gerne würde ich mich im Gemeinderat im Sinne dieser nachhaltigen Politik für eine intakte Umwelt, gesunde Finanzen und für eine soziale und liberale Politik einsetzen. Ich zähle auf Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank! Jonathan Graf, Grünliberale, Gemeinderatskandidat, Liste 11

GEMEINDEWAHLEN 2016

Engagement und Sachkompetenz Noëmi Sibold ist verheiratet und Mutter von zwei Mädchen im Primarschulalter. Sie ist aber auch Historikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin der DirekNoëmi Sibold (SP) torin der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Noëmi Sibold setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Gute Betreuungsstrukturen sind ihr wichtig, damit Familienbetreuung einer Erwerbstätigkeit nicht im Wege steht. Noëmi Sibold engagiert sich für eine starke Schule, die allen Schülerinnen und Schülern dieselben Bildungschancen eröffnet. Schliesslich will Noëmi Sibold, dass es in Arlesheim bezahlbaren Wohnraum, auch für Familien gibt.

Noëmi Sibold war in Basel-Stadt als Parteisekretärin tätig und während einer Legislatur Grossrätin. Sie verfügt somit über viel politische Erfahrung, die Arlesheim gut gebrauchen kann. Noëmi Sibold vertritt ihre Meinung und steht dazu. Gleichzeitig ist sie gesprächsbereit und offen für die Diskussion. Am Ende sucht sie aber stets die Lösung, nicht die laute Konfrontation. Sie setzt sich mit Sachverstand und Engagement für die Grundpfeiler unserer Gesellschaft ein: Eine starke Wirtschaft mit sozialer Verantwortung und die Chancengerechtigkeit für alle Mitglieder unserer Gesellschaft. Geben Sie deshalb wie ich Noëmi Sibold Ihre Stimme zur Wahl in die Gemeindekommission. Sie entscheiden sich damit für Kompetenz, Ernsthaftigkeit und Inhalt. Daniel Scheuner, Arlesheim Rechtsanwalt und nebenamtlicher Richter Kreisgericht West/Arlesheim

Alle Ortsparteien versuchten, Frauen zu motivieren, sich für ein politisches Amt in Arlesheim zu engagieren. Für den Gemeinderat fand sich ausschliessPhilippe Anex lich Ursula Laager. (FDP) Ich möchte als Arleser darauf hinweisen, welch bemerkenswert gute Männer uns zur Wahl stehen. Lukas Stückelberger, Markus Eigenmann, Pascal Leumann, René Piesker und Felix Berchten standen schon als Jugendliche mit ihrem Engagement in ihrem jeweiligen Verein für eine sinnvolle Entwicklung unserer Gesellschaft ein. Lukas Stückelberger, der Arleser Turner und Markus Eigenmann, der Pfadfinder, stellten in den vergangenen vier Jahren unter beweis, dass sie Gemeinderäte mit Augenmass sind. Pascal Leumann war JuBla-Leiter in Arlesheim. René Piesker zeigt grosses Engagement im Tennisclub Arlesheim. Felix Berchten schaffte sich mit seinem Engagement gegen das Projekt «auf der Höhe» nicht nur Freunde. Er bleibt aber als sehr engagierter JuBla-Leiter in Erinnerung, der manch gute Idee umsetzte. Sein Engagement für Arlesheim riss nie ab, was er mit der massvollen Sanierung der Ermitage bewies und als Präsident der Gemeindekommission aufzeigt, dass er eine besonnene liberale Politik vertritt. Alle aufgezählten Kandidaten sind engagierte Väter, nebst dem sie in verantwortungsvollen beruflichen Positionen sind. Ich empfehle Ihnen Lukas Stückelberger, Markus Eigenmann, Pascal Leumann, René Piesker und Felix Berchten zur Wahl in den Gemeinderat. Für die Gemeindekommission empfehle ich Ihnen die Liste 1 der FDP Arlesheim. Philippe Anex, Kandidat für die Gemeindekommission FDP Arlesheim

Es war die vielleicht schwierigste Abstimmung in meiner bisherigen Zeit als Landrat. Folgendes mussten wir letzte Woche in Liestal entscheiden: Der Kanton schuldet Balz Stückelden Gemeinden berger (FDP) 45 Millionen Franken für die Abgeltung der Ergänzungsleistungen in den vergangenen Jahren. Dieses Geld war versprochen und bei den Gemeinden budgetiert. Auch in Arlesheim. Nun ist der Kanton aber in finanzielle Schieflage geraten und will nur 15 Millionen bezahlen. Für die vollen 45 Millionen müsste er die Steuern erhöhen. Wir standen damit also vor der Frage: Wollen wir auf den 45 Millionen beharren und dafür eine Steuererhöhung auslösen? Oder geben wir

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uns zähneknirschend mit 15 Millionen zufrieden und akzeptieren einen Wortund Vertrauensbruch des Kantons gegenüber den Gemeinden? Die Mehrheit hat sich – wie ich auch – für die 15 Millionen und gegen Steuererhöhungen entschieden, allerdings nur mit allergrösstem Unwohlsein und einer klaren Erwartung: Der Kanton soll die 30 Millionen zurückbezahlen, sobald er wieder bei Kasse ist. Es ist nun an den Gemeinden, mit einer Gemeindeinitiative dafür zu sorgen, dass diese Schuld nicht vergessen geht und möglichst bald Balz Stückelberger, getilgt wird. Landrat (FDP), Arlesheim

LESERBRIEF

Bald neues Cabarettli? Kultur? Das ist für mich der Kitt, der das Dorf zusammenhält und attraktiv macht: zum Beispiel die Geschichten, die man sich erzählt, über GeneratioJürg Seiberth (SP) nen hinweg, oder die Fasnacht, oder die Vereinskultur. In Arlesheim gibt es mehr als sechzig Vereine. Die wollen Veranstaltungen machen und Feste feiern. Und dazu brauchen sie einen geeigneten Raum. Seit den sechziger Jahren plant man in Arlesheim einen solchen Kultursaal. Mehrere Projekte wurden ausgearbeitet und aus verschiedenen

Gründen verworfen. Die Diskussion über das neueste Projekt «Unser Saal» wurde in den letzten Jahren so konkret, dass man kaum mehr in die Infrastruktur der bestehenden Räume investiert hat. Nun werden die Finanzen knapp. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir trotzdem einen Weg finden, um das Projekt «Unser Saal» zu finanzieren und zu realisieren. Das haben unsere Vereine verdient. Im neuen Saal gibt es dann vielleicht auch wieder eine Arleser Fasnachtsveranstaltung, ein neues Cabarettli. Ein bisschen Satire gehört nämlich auch zur Dorfkultur. Jürg Seiberth SP-Kandidat Gemeinderat und Gemeindekommission

GEMEINDEWAHLEN 2016

Eines Mittags im Birseckerhof

GEMEINDEWAHLEN 2016

Markus Eigenmann: kompetent, souverän Gemeinderatssitzungen sind im Kanton Baselland nicht öffentlich, aber so viel darf ich ohne Amtsgeheimnisverletzung preisgeben: Was mich jeden Dienstag an unserer abendlichen Sitzung beeindruckt, ist die Kompetenz von Markus Eigenmann. Er ist ein souveräner Schnelldenker mit einem ausgesprochen gut ausgebildeten Riecher für innovative, politisch kluge und nachhaltig sinnvolle Entscheide. Er ist sattelfest, und zwar nicht nur in den eigenen Dossiers. Und vor allem: Er ist mit Begeisterung und immer auch mit Spass bei der Sache. Ich wünsche mir, dass wir beide für weitere vier Jahre im Gemeinderat bestätigt werden, zusammen mit unserem freisinnigen Kollegen Pascal Leumann, der neu als Gemeinderat kandidiert. Lukas Stückelberger, Gemeinderat

Es war vor gut vier Jahren an der Heuwaage: Zwei Arlesheimer überlegen sich, ob sie für den Gemeinderat kandidieren sollen. Sie wägen ab, ob und wie sie Beruf, Familie und Gemeindepolitik irgendwie unter einen Hut bringen könnten. Sie sind sich einig, dass dazu unter anderem die Zusammensetzung des Teams wichtig sein würde, und beschliessen, sich gemeinsam zur Wahl zu stellen. Die Sache ist schliesslich aufgegangen: Lukas Stückelberger und ich wurden neu in den Gemeinderat gewählt. Während vier Jahren haben wir uns gegenseitig unterstützt, haben uns immer wieder für liberale Anliegen und unser Dorf eingesetzt und waren dabei häufig erfolgreich. Somit war klar, dass wir bei den Erneuerungswahlen wiederum gemeinsam

antreten, zusammen mit dem neu kandidierenden Pascal Leumann. Besonders freut es mich, dass es der FDP ausserdem gelungen ist, eine Gemeindekommissionsliste mit äusserst qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten zu präsentieren. Ich freue mich darauf, als Team die Herausforderungen der kommenden Amtsperiode anzupacken, und danke Ihnen herzlich für Ihre Stimme! Markus Eigenmann, Gemeinderat FDP.Die Liberalen Arlesheim

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René Piesker – ein Teamplayer In verschiedenen Institutionen in unserer Gemeinde durfte ich René Piesker kennen und schätzen lernen. Dabei imponieren mir seine offene, gewinnende Art, seine Begeisterungsfähigkeit, seine Kollegialität und seine grosse Hilfsbereitschaft. René Piesker äussert sich mit einer klaren, eigenen Meinung, wobei er überzeugende Gegenargumente akzeptieren und Kompromisse eingehen kann. Mit seinem politischen Engagement hat er sich zum Ziel gesetzt, anzupacken statt zu verwalten, Unnötiges zu eliminieren und die vorhandenen finanziellen und weiteren Ressourcen gezielt und sinnvoll einzusetzen. In René Piesker wählen wir einen motivierten, zielorientierten, konsensfähigen und erfahrenen Teamplayer in den Gemeinderat, welcher sich für das Wohl unserer Gemeinde und von uns einsetzen wird. Andreas Siegfried


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ARLESHEIM

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Gemeindefinanzen in intensiver Diskussion

Ein starkes Duo

Die Jahresrechnungen der Jahre 2012, 2013 und 2014 schlossen jeweils mit einer roten Null. Die Ergebnisse zeigten Verluste von rund CHF 342 000 (2012), CHF Thomas Arnet 207 000 (2013) (Frischluft) und CHF 193 000 (2014). Das Budget für die Jahresrechnung 2015 zeigt ein positives Ergebnis

Liebe Arlesheimerinnen und Arlesheimer, Michael Wüest und Markus Dudler, das sind wir – Gemeindekommissionskandidaten für die CVP. Uns verbindet, dass wir Markus Dudler (CVP) seit Jahren unseren Beitrag für unser Dorf leisten. Wir investieren – für uns selbstverständlich – unsere Freizeit für sie liebe Arlesheimerinnen und Arlesheimer, indem wir für sie Musizieren oder aktiv bei der Bürgergemeinde mitmachen. Dabei ist für uns wichtig auch Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten, sei es als Kassier oder auch in der Musikkommission des Musikvereins. Wir sind top motiviert mit unseren Erfahrungen aus diesen Engagements und aus unseren beruflichen

von CHF 185 000. Gemäss Finanzplan 2016–2020 wird das Fremdkapital auf CHF 29,9 Mio. anschwellen. Die Gemeindefinanzen sind im Lot. Sie waren aber auch schon besser. Dem Souverän werden in den Gemeindeversammlungen des Jahres 2016 in Bezug auf die Finanzen, wegweisende Anträge vorgelegt. Die drei wichtigsten sind sicherlich: 1. die erste Tranche von Grundstücken/Liegenschaften, welche aus dem Finanzvermögen (CHF 2,5 Mio. gemäss Finanzplan) verkauft werden soll: Eine Ablehnung würde sicher die weiteren jährlichen geplanten Verkäufe infrage stellen und den Finanzplan der Gemeinde in seinen Grundfesten erschüttern. 2. Die Rechnung 2015: Konnte ein positives Ergebnis gemäss Budget oder sogar noch besser erzielt werden?. 3. Quartierplan Stollenrain: Das Projekt Unser Saal hat bis jetzt alle Hürden der Gemeindever-

sammlung gemeistert. Der Quartierplan ist ein weiterer Meilenstein der den geplanten Bau ab 2018 und Investitionen von rund CHF 6,5 Mio. weiter zementieren dürfte. Die vom Gemeinderat geplanten Verkäufe von Grundstücken/Liegenschaften aus dem Finanzvermögen führen schon jetzt zu intensiven Diskussionen. Die Meinungen gehen auseinander, auch in den Parteien selber. Die Frischluft wird hierzu Stellung beziehen, sobald konkret bekannt ist, um welches Objekt es sich handelt. Für die Frischluft ist die Finanzsituation der Gemeinde zentral. Nur eine gesunde Finanzlage ermöglicht zukunftsträchtige gute Projekte. Bei den Finanzen müssen deshalb alle Verantwortung übernehmen. Thomas Arnet, Frischluft, Kandidat Gemeindekommission (bisher)

Tätigkeiten, die Geschäfte und die Arbeit des Gemeinderates für sie kritisch zu hinterfragen – für ein lebenswertes Arlesheim! Markus Dudler, Michael Wüest CVP, Landrat - (CVP) und Kandidat Gemeindekommission (bisher) Michael Wüest, CVP, Kandidat Gemeindekommission

GEMEINDEWAHLEN 2016

Jürg Seiberth neuer SP-Gemeinderat! So ganz leicht fällt es mir nicht, mich nach vier Jahren schon wieder aus dem Gemeinderat zu verabschieden, denn diese Arbeit ist kreativ, anspruchsvoll,

GEMEINDEWAHLEN 2016

vielfältig und die Auseinandersetzungen mit den anderen sechs sind spannend und fast immer fruchtbar. Streit haben wir nie erlebt, sondern immer guten Diskurs. Und ich habe sehr viel gelernt fürs Leben. Trotzdem höre ich jetzt auf, weil ich meine Aufgaben leider nicht mehr alle bewältigen kann, die seit dem Tod meines Mannes vor einem Jahr, mehr geworden sind; auch weil ich mein Leben jetzt neu packen muss. Es ist aber wichtig, dass die SP im Gemeinderat vertreten ist. Und die SP hat zum Glück einen superguten Kandidaten, der bereit ist, unsere Arbeit in diesem Gremium fortzusetzen: Jürg Seiberth muss man ja in Arlesheim nicht extra vorstellen, durch sein langjähriges En-

gagement in der Kulturszene, in mehreren Vereinen, Kommissionen und Schulräten ist er bekannt und geschätzt. Das Besondere an ihm ist das ganz innige Engagement, das er aufbringt für alles, was ihm wichtig ist und dass er sehr gut anderen zuhören kann. Er arbeitet sich schnell und gern in neue Themen ein und kann diese dann gut an andere vermitteln. Ja, und er ist einfach gescheit und er ist lustig. Mit ihm zusammenzuarbeiten macht Spass und bringt weiter. Ich freue mich für meine Kollegen und Kolleginnen im Gemeinderat, dass er dann für die SP weitermacht mit ihnen. Also, wählen wir Jürg Seiberth! Anet Spengler Neff, SP Arlesheim

matten (im Sommer Sportplatz Hagenbuchen). Präsident: Attilio Restelli, Brachmattstr. 1, 4144 Arlesheim, 061 302 45 32, www.mr-arlesheim.ch

jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20 Uhr.

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Freitag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 Uhr in der Domplatz-Turnhalle. Kontakt: Beat Marti, Präsident (061 701 81 92) oder unter www.mv-arlesheim.ch

Uhr. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Moni Allemann, Präsidentin, Au-strasse 47, 4144 Arlesheim, 061 701 77 58. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab 6 Jahren und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00 Uhr; Anfänger, 17.00–18.00 Uhr; Fortgeschrittene, 18.15–19.15 Uhr. Auskunft und Anmeldung: 061 702 20 92 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch. Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Victor Gass, Kirchbündtenstr. 5, 4107 Ettingen, 061 721 64 37, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch Männerriege Arlesheim. (Faustball, Volleyball, Gymnastik) Mittwoch 19 Uhr, Turnhalle Geren-

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30 Uhr, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Pfadiabteilung Rychestei. Aaron Messmer v/o Azamo, azamo@rychestei.ch, 079 792 10 84, www.rychestei.ch SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige):

Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00

René Piesker in den Gemeinderat Bruno Weishaupt, e. Landratspräsident CVP

An den Gemeindewahlen vom 28. Februar stellen sich drei Mitglieder des Gemeinderates nicht mehr zur Wahl. Nun gilt es, weiterhin fähige Kandidatinnen und Kandidaten in die Gemeinde-Exekutive zu wählen. Ich empfehle aus Überzeugung den Kandidaten der CVP, René Piesker zur Wahl. Er verkörpert alle Voraussetzungen für die Wahl: Kompetenz, Engagement, hat eine breite berufliche Ausbildung, ist einsatzfreudig, innovativ, denkt und handelt pragmatisch. Dass René Piesker bis anhin noch kein politisches Amt innehatte, ist kein Nachteil. Im Gegenteil. Er kann seine Kompetenz, seine Erfahrung als Leiter einer Bank in die Beratungen einbringen. Erfolgreiche Gemeinden werden heute als Unternehmen geführt. Als Arlesheimer Bürger wohnt er mit seiner Familie im Ortskern und hat sich im Vereinsleben der Gemeinde erfolgreich eingesetzt. Wählen wir einen engagierten, beruflich erfolgreichen Kandidaten:

René Piesker.

betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

wachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Kontaktperson: Hugo Guler, 079 458 94 90, www.tcreichenstein.ch

Uhr. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Marie Regez, Tel. 077 442 87 82, Präsidentin. Mehr unter: www.sp-arlesheim.ch Spitex Birseck. Geschäftsstelle, Loogstrasse 24, 4142 Münchenstein; Hilfe und Pflege zu Hause, Mütter- und Väterberatung, in der Oase, Im oberen Boden 26, 4144 Arlesheim. Tel. 061 417 90 90, Mo–Fr 8.00–11.00/15.00–16.00 Uhr, übrige Zeit Telefonbeantworter. Fax 061 417 90 99, E-Mail: info@spitex-birseck.ch Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Eliane Künzli (Präsidentin), Telefon 076 425 02 70, eliane.kuenzli@yahoo.com Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Er-

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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Anton Otto Stöcklin-Amadori, geb. 2. Mai 1922, gest. 31. Januar 2016, von Aesch BL (Pfeffingerstrasse 10). Bestattung: Freitag, 12. Februar 2016, 14.00 Uhr, kath. Kirche Aesch. Arlesheim Andreas Bernhard Böhm, geb. 27. April 1933, gest. 31. Januar 2016, von Basel (Bildstöckliweg 5). Wurde bestattet. Gempen Paul Vögtli-Schneider, geb. 28. Februar 1921, gest. 25. Januar 2016, von Gempen SO (Fluhweg 2). Trauerfeier: Mittwoch, 10. Februar 2016, 14.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche Gempen, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Münchenstein Bruno Franz Edi Zimmer-Witt, geb. 17. September 1923, gest. 28. Januar 2016, von Deutschland (Ringstrasse 19). Abdankung und Beisetzung: Freitag, 5. Februar 2016, 14.00 Uhr, Kirche St. Martin, Friedhof Pfeffingen, Allmendgasse 2, 4148 Pfeffingen. Reinach Béatrice Bächtold-Hesseling, geb. 25. April 1913, gest. 29. Januar 2016, von Basel, Schleitheim SH (Sonnenweg 7). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 4. Februar 2016, 11.00 Uhr, Wolfgottesacker, Basel. Markus Fluri-Schüpbach, geb. 30. April 1948, gest. 24. Januar 2016, von Balsthal SO, Reinach BL (Kürzeweg 16). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 9. Februar 2016, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Hugo Gutmann-Moor, geb. 4. August 1923, gest. 29. Januar 2016, von Steinmaur ZH (Lindenstrasse 2). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 5. Februar 2016, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Franz Hegy, geb. 28. Juni 1943, gest. 21. Januar 2016, von Hölstein BL (Aumattstrasse 79). Abschied: Donnerstag, 11. Februar 2016, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Klaus Herrendorf-Buchholz, geb. 20. Mai 1941, gest. 14. Januar 2016, von Reinach BL (Aumattstrasse 90). Wurde bestattet. Jakob Schaller-Schilling, geb. 14. April 1935, gest. 23. Januar 2016, von Basel, Altbüron LU (Baselstrasse 98a). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Ulrich Zilian-Dussour, geb. 21. Dezember 1934, gest. 21. Januar 2016, von Reinach BL (Robinienweg 67). Wurde bestattet.

Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.

Habakuk 3, 18

Wir sind dankbar für all die glücklichen Jahre, die wir mit Dir verbringen durften. In unseren Herzen lebst Du für immer.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Schwager und Onkel

Anton Stöcklin-Amadori 2. Mai 1922 – 31. Januar 2016 Nach einem reich erfüllten Leben wurde er von seinen Beschwerden erlöst. Seine Güte, Geselligkeit und sein soziales Wesen werden uns immer in guter Erinnerung bleiben.

In Liebe und Dankbarkeit Bernhard und Brigitte Stöcklin-Däublin Christa und Dominik Orler-Stöcklin mit Andreas und Robin Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am 12. Februar 2016 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Aesch statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Traueradresse: Bernhard Stöcklin, Beim Wasserturm 30, 4059 Basel Gilt als Leidzirkular.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Hermelin soll bei uns heimisch werden

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

AUS DEM GEMEINDERAT Der Reinacher Preis 2016 geht an Frau und Herrn Leu vom Milchhüsli Reinach Der Gemeinderat hat entschieden, den Reinacher Preis 2016 an Frau und Herrn Leu vom Milchhüsli Reinach zu vergeben. Die Gemeinde zeichnet damit das Ehepaar für ihre Verdienste um den Detailhandel und die Belebung des Ortskernes aus. Die Preisverleihung findet am Freitag, 11. März 2016, um 18 Uhr im Gemeindesaal statt. Der Anlass ist öffentlich.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Informationen zur Reinacher Fasnacht 2016 • Donnerstag, 4.02.2016: SCHULFASNACHT Motto: «Mit Krach dur d Stadt dasch cheibe glatt!» Teilnehmende: Reinacher Kinder, Guggenmusiken Furzgugge, Grafitti-Spukker und weitere Formationen, anschliessend Kinder-Ball. Zeit: 14.30 bis 15.30 Uhr Sperrung: Hauptstrasse zwischen dem Restaurant Waage und dem Kreisel vor dem CoopCenter Verkehr: Buslinien 62 und 64 werden umgeleitet, für Tram Linie 11 gibt es einen Bus-Ersatz. Die Tramhaltestelle Reinach Dorf wird in die Bruggstrasse verschoben, die Bushaltestelle Reinach Dorf in die Birsigtalstrasse. Für Schülertransport findet eine Extrafahrt um 13.50 Uhr und 14.19 Uhr ab Surbaum statt.

Letzte Durchfahrten der Tramlinie 11 und Buslinien 62/64: Tram 11: «Reinach Dorf» Richtung Aesch 14.09 Uhr, Richtung Basel 14.16 Uhr Buslinie 62: «Reinach Dorf» Richtung Dornach 13.55 Uhr, Richtung Therwil 13.58 Uhr Buslinie 64: «Reinach Dorf» Richtung Dornach 14.09 Uhr, Richtung Therwil 14.12 Uhr • Freitag, 5.02.2016: S’VORSPIEL Zeit: ab 19 Uhr Ort: im ganzen Dorf • Samstag, 6.02.2016 bis Sonntag, 7.02.2016: STRASSENFASNACHT Motto: «E Stadt ohni Fescht, derfür e Dorf mit ere Fasnacht» Zeit: 14 bis 17 Uhr, anschliessend Wagenausstellung auf der Hauptstrasse, 19.30 Uhr Guggenkonzert auf dem Gemeindehausplatz Sperrung: Hauptstrasse von Kreisel Bruggstrasse bis Kreisel Austrasse Am Abend im ganzen Ortszentrum Festbetrieb. Im beheizten Zelt auf dem Ernst-FeigenwinterPlatz steht die Bühne allen Guggenmusiken zur Verfügung. Reinigungsarbeiten: Ab Mitternacht. Verkehr: Das Ortszentrum ist ab 13 Uhr bis nach den Reinigungsarbeiten in der Nacht für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Buslinien 62 und 64 werden umgeleitet, für Tram Linie 11 gibt es zwischen Surbaum und Aesch Tramersatzbusse. Die Tramhaltestelle Reinach Dorf und Landererstrasse sind verschoben in die Bruggstrasse, die Bushaltestellen Reinach Dorf und Landererstrasse in die Birsigtalstrasse. Die (Fortsetzung auf Seite 14)

Abfuhrdaten 9. Februar 2016 Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 10. Februar 2016 Papierabfuhr Kreis West 10. Februar 2016 Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal.

Eine solche Umgebung mag das Hermelin: Daniela Gerwig (Mitarbeiterin Solidago) und Patrick Häner (Zivildienstleistender) FOTO: ZVG beim Errichten eines Steinhaufens beim Schulhaus Fiechten.

Die Solidago Naturschutz GmbH aus Reinach hat ein Projekt zur Ansiedelung des Hermelins gestartet. Bereits über 35 Kleinstrukturen in der Region bieten dem Grossen Wiesel einen Lebensraum. Thomas Brunnschweiler

D

as Hermelin ist ein scheues, flinkes Raubtier aus der Familie der Marder und wird auch Grosses Wiesel (Mustela erminea) genannt. Seine weisse Winterfärbung liess es im Mittelalter zum Symbol der Reinheit und Unschuld werden. Hermelinmäntel waren stets ein Zeichen der Macht und in der Heraldik spielt die sogenannte Hermelin-Tinktur eine Rolle. Als Andy Schären, Geschäftsführer der gemeinnützigen Solidago Naturschutz GmbH, im letzten Februar durch den Therwiler Rebberg spazierte, staunte er beim Anblick eines Hermelins nicht schlecht. «Es turnte akrobatisch auf einem Steinhaufen im schneefreien Therwiler Rebberg herum», sagt er, «das Tier war vollkommen weiss, was das in einer verschneiten Winterlandschaft sonst so gut getarnte Raubtier alles andere als unauffällig machte.» Das Hermelin suchte nach Fressbarem. Diese Sichtung inspirierten Andy Schären und Daniela Gerwig zum Hermelinprojekt.

Kleinstrukturen wichtig Der Lebensraum des Hermelins ist eine Landschaft, die reich an Strukturen sein muss: Ast- oder Steinhaufen, Hecken und Altgrasbestände gehören dazu. Eine solche Umgebung ist auch für weitere

seltene Arten wie die Zauneidechse, die Blindschleiche oder den Igel ideal. Seit Oktober 2015 wird dank der Unterstützung von Stiftungen und Gemeinden das Projektgebiet zwischen Reinach, Therwil, Ettingen und Aesch durch Kleinstrukturen aufgewertet. Da die landwirtschaftlich genutzten Flächen meist grossflächig und normiert sind, ist die Einrichtung von Kleinstrukturen für die Ansiedlung des Hermelins wichtig. Im Erlenhof und bei Christian Becker, dem Förster der Bürgergemeinde Reinach, stiessen die Initianten mit ihrem Projekt auf offene Ohren. Da im Schlatthof ein Pächterwechsel ansteht, ist eine Antwort für dieses grosse Areal noch offen. Auch wenn die künstliche Errichtung von Stein- und Asthaufen sowie die Pflanzung von Hecken bei manchem Landwirt auf Skepsis stossen, ist doch sicher, dass das Hermelin ein Nützling ist. Das Grosse Wiesel ernährt sich nämlich ausschliesslich von Mäusen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Projekt «WIN Wieselnetz» hat die ambitionierte Aktion auch überregionale Bedeutung. Landbesitzer gefragt Einen Erfolg konnte das Pro-

jekt am 27. Dezember des letzten Jahres verzeichnen. Auf dem Gelände des Erlenhofes wurde ein Hermelin gesichtet. Nun werden noch Landbesitzer gesucht, welche auf ihrem Areal die Errichtung von Kleinstrukturen gestatten. Bei den Arbeiten helfen Zivildienstleistende mit. Auf der Webseite von Solidago Naturschutz GmbH (www.solidago.ch) sind alle relevanten Informationen und eine Karte der geplanten sowie erstellten Kleinstrukturen zu finden. Interessenten können sich direkt bei Andy Schären (076 522 29 65) melden.

Seltener Anblick: Ein Hermelin im weissen Winterfell. FOTO: RENÉ BÜRGISSER


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REINACH

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Gemeindewahlen 2016: Die Reinacher Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick LISTE 1

Silvio Tondi (bisher) 1966 Sozialarbeiter, Leiter TZA

FDP

Klaus Endress (bisher) 1948 Verwaltungsratspräsident Endress+Hauser Gruppe

Kandidierende Einwohnerrat Jacqueline Bader Rüedi Bisher, 1970, Juristin Fritz Blatter Bisher, 1959, Projektleiter Thierry Bloch Bisher, 1964, Vermögensverwalter Roland Fischer Bisher, 1960, Visuelle Kommunikation Irène Kury Bisher, 1952, Geschäftsführerin Sven Leisi Bisher, 1986, CFO/Geschäftsleiter Gerda Massüger Bisher, 1950, Ökonomin Ines Zuccolin 1970, Assistentin

Kandidierende Einwohnerrat

Urs Waller Bisher, 1957, Automechaniker

Caroline Billerbeck 1980, Kaufm. Angestellte

Ronny Ankli 1982, Lebensmitteltechnologe

Nathalie Dessemontet Bisher, 1972, Med. Praxisassistentin

Olivier Baier 1971, Dipl. Verkaufsleiter

Christine Dollinger-Ladner Bisher, 1966, Fachlehrerin/Übersetzerin

Carmen Burger 1975, Sozialarbeiterin FH

Farideh Eghbali Bisher, 1960, Asyl-Betreuerin

Stefan Hänggi 1987, Angestellter Unispital

Erwin Frei Bisher, 1947, Advokat

Steffen Herbert 1966, Geschäftsführer

Erwin Götschi 1945, Chemiker

Fabienne Herbert 1995, Landschaftsgärtnerin i. A.

Claude Hodel Bisher, 1947, Sozialdiakon

Jonathan Schwenter 1983, Jurist, MLaw

Markus Huber Bisher, 1958, Informatiker

Simon Schaub 1987, Logistikassistent

Rudolf Jegge 1943, Pens. Dipl. Ing. ETH

Sascha Trösch 1987, Maler

Esther Kourrich-Holliger Bisher, 1952, Kauffrau

Sabrina Waller 1984, Product Manager

Christoph Layer Bisher, 1962, Versicherungsbroker

Paul Wenger 1952, Dipl. Ing. FH/Mathematiklehrer

Remo Lüthi 1998, Elektroinstallateur

LISTE 5

Markus Maag 1954, Spediteur Rudolf Maeder Bisher, 1950, Niederlassungsleiter

Melchior Buchs 1956, Geschäftsführer Business Parc Jörg Burger 1959, Plattenleger/Geschäftsinhaber Klaus Endress 1948, VRP Endress+Hauser Gruppe Anita Jung Strub 1968, Sozialpädagogin Roger Leu 1957, Unternehmer

Maria Musy-Febré 1960, Spanischlehrerin Soraya Streib Ladner Bisher, 1993, Studentin Mikula Thalmann 1985, Informatiker Kim Thurnherr 1992, Informatiker Thomas Thurnherr 1960, Berater

Paul Meier 1958, Dipl. Fernseh- und Radioelektriker Manfred Mülchi 1969, Dipl. Chemiker FH Jean-Marc Oeggerli 1956, Kaufm. Angestellter Otto Rudin 1967, Eidg. Dipl. Haustechnikplaner Tony Ryser 1960, Unternehmensberater Fabia Spiess 1987, Rechtsanwältin

Fritz Ungricht Bisher, 1952, Komplementärtherapeut Shiatsu

SVP Kandidierende Gemeinderat Steffen Herbert 1966 Geschäftsführer

Bianca Maag-Streit (bisher) 1953 Drogistin/Kaufm. Mitarbeiterin

Stefan Brugger (bisher) 1975 Lic. Rer. Pol. Abteilungsleiter Bildung, Kultur, Sport

Béatrix von Sury d’Aspremont (bisher) 1961 Kriminologin/ Familienmanagerin

Carmen-Rosa Brillinger Parodi 1960, Kaufm. Angestellte/ Familienmanagerin Matthias Christen Bisher, 1978, Dr. phil. II, Mikrobiologe/Dozent ETH Zürich Martin Grüninger 1967, Projektleiter Christine Hermann Bisher, 1977, Med. Praxisassistentin/ Hausfrau Claudia Kamali 1963, Sozialarbeiterin/Betreuerin Cristopher Kobler 1990, Kleinunternehmer/ Assistent Uni Basel

Kandidierende Gemeinderat Urs Hintermann (bisher) 1955 Dipl. Biologe/ Unternehmer/ Gemeindepräsident

Kandidierende Gemeinderat

Andrea Brügger Bisher, 1976, HR Business Partner

Paul Wenger (bisher) 1952 Dipl. Ing. FH/ Mathematiklehrer

SP

CVP

Kandidierende Einwohnerrat

LISTE 3

Gaudenz von Capeller 1965, Betriebsökonom/CFO

LISTE 2

Urs Treier Bisher, 1948, Produzent Eric Urban Bisher, 1964, Selbst. Architekt

Kandidierende Gemeinderat Melchior Buchs 1956 Dr. rer. Pol. Geschäftsführer Business Parc

Rainer Rohrbach Bisher, 1951, Kaufmann

Kandidierende Einwohnerrat Adrian Billerbeck Bisher, 1982, Dipl. Architekt FH Roman Cueni Bisher, 1971, Firmenkundenberater Mike Diener Bisher, 1976, Feuerwehrmann Andreea Lack Bisher, 1960, Ärztin, Dr. med. Caroline Mall Bisher, 1967, Kauffrau/Hausfrau

Myrian Kobler-Betancourt Bisher, 1971, Wirtschaftsprüferin/ Spanischlehrerin Urs Künti Bisher, 1968, Kaufm. Angestellter im Finanzbereich Christa Strohm-Denoth 1975, Hotelière SHL/Projektleiterin Kongresse/Hausfrau Andreas Suppiger Bisher, 1977, Geschäftsführer im Multimediabereich


REINACH

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Angriff von Rechts – Mitte-Links in der Verteidigung die SVP einen «sehr vielseitigen, bürgerlichen Kandidaten», ist Gemeinderat und SVP-Wahlkampfleiter Paul Wenger überzeugt. Er sieht in der aktuellen Zusammensetzung die SP und die CVP im Gemeinderat übervertreten. Als Präsident der Interessengemeinschaft der Ortsvereine Reinach (IGOR) kennt Steffen Herbert die Situation im Dorf ebenso bestens. «Die Subventionen müssen im Dorf bleiben und nicht nach Basel-Stadt fliessen», fordert Herbert.

Wer bestimmt die künftige Gemeindepolitik? Der Reinacher Gemeinderat und der Einwohnerrat werden am 28. Februar FOTO: TOBIAS GFELLER neu bestellt.

SVP und FDP wollen im Gemeinderat je einen zweiten Sitz erobern und auch im Einwohnerrat zulegen. Die anderen Parteien wollen sich gegen diese Offensive behaupten. Tobias Gfeller

D

ie SVP erlebte bei den vergangenen Gemeindewahlen in Reinach eine Niederlage. Sie verlor einer ihrer beiden Sitze im Gemeinderat, jenen von Paul Wenger konnte sie erst im zweiten Wahlgang sichern. Den SVP-Sitz eroberte Béatrix von Sury für die CVP. Silvio Tondi konnte für die SP den Gemeinderatssitz der zurückgetretenen Eva Chappuis im zweiten Wahlgang souverän verteidigen. Sowohl SVP wie auch FDP wollen zurück zu einstiger Stärke und doppelt im Gemeinderat vertreten sein. SP und CVP dagegen wollen ihre drei beziehungsweise zwei Sitze für vier weitere Jahre verteidigen.

Gemeinderat als Kollegialbehörde Trotz dreier SP-Vertreter findet Gemeindepräsident Urs Hintermann (SP) nicht, dass der Gemeinderat tendenziell links tickt. «Natürlich werden im Parlament die Parteiprogramme vertreten. Aber im Gemeinderat geht es darum, konsensorientiert zu denken und sachpolitisch zu handeln.» Als Gemeindepräsident stehe er für Lösungen, hinter denen möglichst viele Menschen stehen können. Das Suchen nach Kompromissen, das gelinge dem aktuellen Gremium «recht gut». Er selber würde gerne weitere vier Jahre Gemeindepräsident bleiben. Zusammen mit Silvio Tondi und Bianca Maag bildet Hintermann das SP-Dreierticket für den Gemeinderat. FDP will mehr Unternehmertum Auf die finanziellen Herausforderungen der kommenden Jahre weist die FDP hin. Um sich die kommenden Investitionen auch leisten zu können, brauche Reinach eine starke Wirtschaft und damit Rahmenbedingungen, die das ermöglichen, sagt FDP-Präsidentin Gerda Massüger. «Es würde dem Gemeinderat guttun, wenn neben Klaus Endress noch mehr unternehmerisches Gedankengut hinzu käme.» Damit wirbt Massüger für

Hanspeter Thommen 1962, EKAS-Sicherheitsfachmann

LISTE 8

Ladislas von Sury d’Aspremont 1989, Verkehrslinienpilot/Jurastudent

BDP

Marc Wey 1968, Wirtschaftslehrer/Treuhänder

Kandidierende Einwohnerrat

LISTE 7

Daniel Baier Bisher, 1962, Selbstständig

Grüne

Bernhard Bütschli Bisher, 1947, Pens. Bauleiter

Kandidierende Einwohnerrat Léonie Laukemann Bisher, 1987, Kauffrau Katrin Joos Reimer Bisher, 1959, Biologin Jennifer Schmid 1995, Studentin Charles Ferté 1950, Primarlehrer

LISTE 11

Grünliberale Kandidierende Einwohnerrat Benedikt Husi 1975, Lehrer/Jurist Kurt Frei 1963, Polizist/Leiter Jugenddienst Fabian Werren 1967, Business Analyst

Doris Vögeli Bisher, 1960, Personalleiterin/Hausfrau

Fabian Bader 1987, Eidg. Dipl. Baupolier Brigitta Häberli 1948, Pens. Händlerin Auslandbörse Christiane Kälin 1963, Kaufm. Angestellte/Hausfrau Susanne Knechtli 1959, Kosmetikerin/Unternehmerin Kalinka Marchesi 1975, Hausfrau (parteilos) Claire Vögeli 1996, Studentin/angehende Lehrerin Nicole Weber-Jost 1971, Kaufm. Angestellte Michael Wolfelsperger 1970, Eidg. Dipl. Treuhänder Barbara Wyttenbach-Wyss 1974, Sachbearbeiterin Rechnungswesen/ Hausfrau

ihren zweiten FDP-Kandidaten Melchior Buchs. Dieser war während acht Jahren hauptamtlicher Gemeinderat in Thun und baute ab 2010 im Business Parc Reinach sein Start-up-Unternehmen auf. 2014 wurde er Nachfolger von Gerda Massüger als Geschäftsführer des Business Parcs und zog deshalb definitiv nach Reinach. «Ich denke schon, dass ich von meiner Erfahrung als Gemeinderat in Thun profitieren könnte. Aber ich bin keiner, der nach Reinach kommt und alles besser zu wissen meint.» SP und CVP übervertreten? Für die SVP geht es in Reinach darum, ihre Wählerstärke auch in der Exekutive abzubilden. Mit Steffen Herbert biete

«Gut ausgebaute Infrastruktur» Wie die SP will auch die CVP die Angriffe von SVP und FDP abwehren. Wahlkampfleiter und Gemeinderat Stefan Brugger ist bewusst, dass die Ausgangslage für die CVP schwierig ist. «Am Wahltag wird national über die zweite Gotthardröhre und die Durchsetzungsinitiative abgestimmt. Diese Vorlagen mobilisieren eher die Polparteien, was ein Nachteil für die Mitte ist.» Als eines der langfristigen Ziele sieht Brugger neben der Stabilität der Gemeindefinanzen auch eine Ost-WestTangente des öffentlichen Verkehrs, die beide BLT-Tramlinien und damit Reinach mit dem Bahnhof Dornach-Arlesheim direkt verbindet. «Reinach braucht eine gut ausgebaute Infrastruktur», findet Brugger. Mit ihm tritt auch Béatrix von Sury wieder an. Vom Aufschwung profitieren Im Einwohnerrat besitzen die bürgerlichen Kräfte – sofern sie zusammenarbeiten – eine stabile Mehrheit, doch zielen FDP (aktuell acht Sitze) und SVP (9) wie im National- und Landrat auf eine eigene Mehrheit hin. «Natürlich wäre es schön, wenn wir zusammen mit der FDP Geschäfte durchbringen könnten», meint SVP-Wahlkampfleiter Paul

Wenger. Auch die FDP will vom nationalen und kantonalen Aufschwung profitieren und im Einwohnerrat zulegen. Schwierige Ausgangslage für die Grünen SP-Co-Präsident Claude Hodel hofft, dass die SP als stärkste Partei (11) ihre Sitze im Parlament zumindest halten kann. Er sieht die SP in den Sachthemen sehr nahe an der Bevölkerung. Schwierig ist die Ausgangslage für die Grünen. Vor vier Jahren noch mit einer Zehnerliste angetreten, kandidieren dieses Jahr nur gerade vier Grüne, um die beiden Sitze zu verteidigen. «Dadurch, dass die SP in Reinach viele Themen der Grünen übernommen hat, wird es bestimmt schwierig für uns», glaubt Einwohnerrätin Léonie Laukemann. Die Mitte in der Defensive Neben den Grünen mussten zuletzt vor allem die Mitteparteien Federn lassen. BDP-Präsident Christoph Wyttenbach sieht aber nicht ein, weshalb sich dieser Trend auch in Reinach fortsetzen soll und hofft, mit einer Dreierliste möglichst viele der bisherigen vier Sitze zu verteidigen. Für eine starke Mitte braucht es weiter die CVP, die sechs Sitze zu verteidigen hat. Zurück in den Einwohnerrat möchten die Grünliberalen. Sie verloren aufgrund von Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit der Stadtfest-Organisation Einwohnerrat Roland Fischer an die Freisinnigen. Jean-Jacques Welz, Präsident der GLP Reinach-Aesch-Pfeffingen, wünscht sich, dass die Mitte gestärkt wird, und ist im Übrigen sehr optimistisch, dass die GLP wieder in den Einwohnerrat zurückkehrt.


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REINACH

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Amtliche Publikationen

AUS DER GEMEINDE

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

Bushaltestelle Bruggstrasse und Aumatten werden in die Bruggstrasse vor den Kreisel verlegt. Ab Betriebsbeginn am Sonntagmorgen herrscht wieder regulärer Tram- und Busverkehr. Letzte Durchfahrten der Tramlinie 11 und Buslinien 62/64: Tram 11: «Reinach Dorf» Richtung Aesch 12.32 Uhr, Richtung Basel 12.53 Uhr Buslinie 62: «Reinach Dorf» Richtung Dornach 12.55 Uhr, Richtung Therwil 12.58 Uhr Buslinie 64: «Reinach Dorf» Richtung Dornach 12.39 Uhr, Richtung Therwil 12.42 Uhr

Quartierplanung «Dornacherweg»: Informationsanlass zur öffentlichen Mitwirkung Am Informationsanlass vom Mittwoch, 24. Februar 2016, 18.30 Uhr, wird im Gemeindesaal die Quartierplanung zur Wohnüberbauung «Dornacherweg» präsentiert. Die Quartierplan-Unterlagen sind ab 22. Februar 2016 im Gemeindezentrum (vor Büro 206) oder auf der Gemeinde-Website (Stichwort Dornacherweg) einsehbar. Schriftliche Eingaben bis 22. März 2016 an: Gemeinderat Reinach, Quartierplanung «Dornacherweg», Hauptstrasse 10, 4153 Reinach.

Regionalplanung Birsstadt: Mitwirkung startet am 22. Februar 2016 Die Birsstadt soll beliebter Wohn- und Arbeitsort bleiben. Darum haben sich die sieben Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zusammengeschlossen und ein gemeinsames Raumkonzept erarbeitet. Damit wollen die Gemeinden die Voraussetzung schaffen, damit sich Siedlung, Wirtschaft, Verkehr und Landschaft nachhaltig entwickeln können und die Bevölkerung sich hier wohlfühlt. Mehr dazu finden Sie in dieser Wochenblatt-Ausgabe unter dem Titel «Regionalplanung Birsstadt: gemeinsam die Zukunft gestalten». Mitwirkung: 22. Februar bis 31. März 2016 Anliegen zum Raumkonzept können per EMail birsstadt@reinach-bl.ch oder per Post an «Birsstadt», Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach eingereicht werden. Informieren Sie sich direkt: Info-Veranstaltung zum Raumkonzept Birsstadt am Montag, 29. Feb. 2016, 19 Uhr in Arlesheim, Schulhaus Gerenmatte, Mattweg 54.

Zinssätze von Vergütungen und Fälligkeiten für Steuern Der Einwohnerrat hat für das Jahr 2016 die Zinssätze für Vergütungen und Fälligkeiten für die Steuern festgelegt. Der Vergütungszins liegt bei 0.4%, der Verzugszins beläuft sich auf 6%.

Waldpflege entlang des Krummenrainweges ab 8. Februar 2015 Ab Montag, 8. Februar bis ca. 18. Februar 2016, werden in den Böschungen unterhalb des Krummenrainweges durch die Equipe des Forstreviers Angenstein Waldpflegearbeiten durchgeführt. Am Waldrand werden Bäume gefällt und damit Platz für die Entwicklung eines artenreichen Strauchgürtels geschaffen. Dieser dient als wertvoller Lebensraum für einheimische Tier-und Pflanzenarten. Der Holzschlag und die künftige Pflege als stufig aufgebauter Waldsaum entsprechen dem Waldrandpflegekonzept der Gemeinde und erfolgen in Absprache und mit Unterstützung des Waldeigentümers. Das bei der Pflege anfallende Holz wird in der Region genutzt, vorwiegend als Energieholz. Temporäre Aufhebungen von einzelnen Parkplätzen werden durch die Forstequipe ausgeschildert. Wir bitten um Verständnis.

REINACH AKTUELL Sondersendung zu den Gemeinderats- und Einwohnerratswahlen 2016 Am 28. Februar 2016 finden die Gemeinderats- und Einwohnerratswahlen statt. Reinach aktuell war am Wahlpodium dabei und konnte die Kandidierenden der CVP und SP kennen lernen. Zudem zeigt die Sendung, wie die Stimmberechtigten sich mit dem online Wahl-

tool Vimentis einen Überblick über alle Kandidierenden verschaffen können und welche Politikerinnen und Politiker am besten zu den Wählerinnen und Wählern passen. Die Sendung «Reinach aktuell» wird jeweils um 19 Uhr auf dem Gemeinde-TV-Kanal der interGGA gezeigt, in der übrigen Zeit in Wiederholung (analog: Frequenz 119.25 MHz, digital: Sendeplatz 8). Sie kann auch online auf www.reinach-bl.ch und mit der App der Gemeinde unterwegs angeschaut werden.

Öffentlicher Kompostplatz Mischeli Im Generationenpark Mischeli wird neben dem Jugendcafi Paradiso am 27. Februar 2016 ein öffentlicher Kompostplatz eröffnet. Dieser ist für alle Anwohner zugänglich und wird vom Jugendcafi Paradiso mit Hilfe der Konfirmandinnen und Konfirmanden betreut. Mit einem einmaligen Beitrag von 15 Franken, mit dem unter anderem die Hecke um den Kompost finanziert wird, können die Anwohnerinnen und Anwohner den Kompost kostenlos nutzen. Das Projekt wurde von einer Gruppe Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Münchenstein im Rahmen des Schulfaches «Footprint» aufgegriffen. Denn durch das Kompostieren kann der persönliche «ökologische Fussabdruck» reduziert werden. Die Idee, wieder einen Kompostplatz zu eröffnen, steht nämlich schon lange im Raum. Damit alle Nutzer richtig kompostieren, wird eine obligatorische kostenlose Einführung angeboten. Haben Sie auch Interesse etwas für die Umwelt zu tun? Melden Sie sich an und kompostieren Sie mit. E-Mail: kompost-mischeli@gmx.ch, Telefon: 061 711 43 84.

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 8. Februar 2016 bis Freitag, 19. Februar 2016 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz,Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 22. Februar 2016 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50 besetzt. Familien- und Jugendberatung Birseck

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuche 011/16 Gesuchsteller -Müller Tobias und Müller-Thommen Francine, Römerstrasse 26, 4153 Reinach – Projekt –Sitzplatzüberdachung, Parz. 3591, Römerstrasse 26 – Projektverfasser -Furrer Metallbau AG, Kanalstrasse 1, 4415 Lausen Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinachbl.ch). Bürgergemeinde Reinach

Staatskundekurs in Reinach Wiederum bietet die Bürgergemeinde allen Einbürgerungskandidatinnen und -kandidaten sowie sonst Interessierten die Gelegenheit, einen Staatskundekurs zu besuchen. Dieser soll als Vorbereitung fürs Integrationsgespräch beim Bürgerrat dienen. Der Kurs dauert drei Abende und wird von einem GewerbeschuleLehrer erteilt. Jeweils Dienstag, von 20.00 bis 21.45 Uhr, 1., 8. und 15. März 2016 Kursort: Saal des Bürgergemeindehauses, Kirchgasse 11, in Reinach. Kurskosten: Fr. 100.– pro Person. Wir bitten Sie, den Betrag vor Kursbeginn zu überweisen (Raiffeisenbank Reinach; IBAN-Nr.: CH14 8078 0000 0010 9900 1). Mitnehmen: Schreibzeug; detaillierte Kursunterlagen erhalten Sie am ersten Kursabend. Wir freuen uns, wenn Sie von unserem Angebot Gebrauch machen möchten und bitten Sie, uns Ihre Anmeldung bis Dienstag, 23. Februar 2016 zukommen zu lassen (staatskunde@ bgreinach.ch) Freuen Sie sich auf einen interessanten Kurs! Der Bürgerrat

Kanton soll seine Schulden bis in vier Jahren bezahlen Die Gemeinden verlangen vom Kanton die volle Rückerstattung der Kosten, die er seit 2011 durch die Einführung der neuen Pflegefinanzierung gespart hat. Und zwar bis in vier Jahren. Da der Landrat die berechtigte Forderung der Gemeinden nicht berücksichtigt hat, prüfen sie jetzt eine entsprechende Gemeindeinitiative. Seit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung 2011 spart der Kanton jedes Jahr viel Geld, während die Gemeinden jährlich bis zu CHF 15 Mio. mehr ausgeben müssen. Seit der Revision des Krankenversicherungsgesetzes müssen die Gemeinden nämlich höhere Pflegekostenbeiträge leisten, was gleichzeitig den Anteil der benötigten Ergänzungsleistungen (EL) für pflegebedürftige Einwohnerinnen und Einwohner entsprechend reduziert. Von dieser Reduktion profitiert der Kanton sehr viel stärker als die Gemeinden, da die EL-Kosten zu zwei Dritteln vom Kanton getragen werden. Seinerzeit hatte der Kanton den Gemeinden versprochen, ihnen die gesparten Millionen als Ausgleich für ihren Mehraufwand zurückzuerstatten. Jetzt will der Kanton plötzlich nichts mehr davon wissen, da er in eine finanzielle Schieflage geraten ist. Kantonsfinanzen nicht auf dem Buckel der Gemeinden sanieren Die Gemeinden fühlen sich durch dieses Vorgehen hintergangen und fordern vom Kanton die gesparten Ergänzungsleistungen in der Höhe von mittlerweile

CHF 45 Mio.: CHF 15 Mio. sofort, den Rest spätestens in vier Jahren. «Wenn wir warten müssen, bis die Kantonsfinanzen wieder gesundet sind, dann sehen wir das Geld am St. Nimmerleinstag», meint Reto Wolf, Gemeindepräsident von Therwil. «Es kann einfach nicht sein, dass der Kanton auf dem Buckel der Gemeinden seine Finanzen saniert und wir das Nachsehen haben», so Urs Hintermann, Gemeindepräsident von Reinach. Kanton soll bis in vier Jahren die CHF 45 Mio. zahlen Der Landratsbeschluss, wonach der Kanton nun einmalig und abschliessend CHF 15 Mio. an die Gemeinden ausbezahlt, ist für die Gemeinden nicht akzeptabel. Am 8. Juli 2014 hatte der Regierungsrat den Parteien und den Gemeinden den Entwurf einer Landratsvorlage unterbreitet, in der die volle Vergütung der EL-Entlastung des Kantons infolge der neuen Pflegefinanzierung an die Gemeinden enthalten war. Später strich aber der Regierungsrat im mittlerweile verabschiedeten Strategiepapier 2016-19, mit dem der Finanzhaushalt des Kantons wieder ins Lot kommen soll, die Auszahlung der geschuldeten EL-Beiträge an die Gemeinden wieder. Mit dem Landratsbeschluss, wonach den Gemeinden nun CHF 15 statt 45 Mio. ausbezahlt werden sollen, wird das damalige Versprechen gebrochen. Mit dem heutigen Landratsbeschluss wird auch die Absichtserklärung der Regierung, wonach die restlichen CHF 30

Mio. zurückbezahlt werden, «wenn es dem Kanton finanziell wieder besser geht», hinfällig, da die gesprochenen CHF 15 Mio «einmalig und abschliessend» sind. Gemeinden prüfen Gemeindeinitiative Trotz intensiver Information von Regierungsrat und Landrat sind die berechtigten Anliegen der Gemeinden nicht berücksichtigt worden. Diese prüfen daher jetzt eine Gemeindeinitiative, die den Kanton dazu verpflichtet, die restlichen geschuldeten CHF 30 Mio. bis spätestens in vier Jahren den Gemeinden zurückzuerstatten. Hinter dieser Forderung stehen stellvertretend für die Baselbieter Gemeinden die Gemeindepräsidien sämtlicher Regionen: • Peter Buser, GP Sissach (Region Oberes Baselbiet) • Urs Hintermann, GP Reinach (Region Birsstadt) • Alex Imhof, SP Laufen (Region Laufental) • Christine Mangold, GP Gelterkinden (Region Oberes Baselbiet) • Erwin Müller, GP Bubendorf (Region Liestal-Frenkentäler) • Nicole Nüssli, GP Allschwil (Region Leimental) • Lukas Ott, SP Liestal (Region LiestalFrenkentäler) • Beat Stingelin GP Pratteln (Region Rheintal-Hülften) • Reto Wolf, GP Therwil (Region Leimental)

AUS DER GEMEINDE

Reinach setzt auf Sonnenenergie Am 28. Januar 2016 hat die Gemeinde Reinach zusammen mit Energie Zukunft Schweiz die Einwohnerinnen und Einwohner zum Informationsanlass «Sonnenenergie vom eigenen Dach - so geht’s!» eingeladen. Die Fachausstellung und das zusätzliche Beratungsangebot der Energiestadt Reinach fand bei der Bevölkerung grossen Anklang. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Infoveranstaltung nutzten das Angebot, sich aus erster Hand über die neueste Entwicklung im Bereich Solarenergie zu informieren. Viele liessen sich die Vorzüge der innovativen Produkte für eine eigene Solaranlage erklären. Nach der Begrüssung der rund 250 interessierten Liegenschaftsbesitzerinnen und Liegenschaftsbesitzer durch

Der Anlass lockte viele Interessierte an. Gemeinderat Silvio Tondi zeigten die Experten von Energie Zukunft Schweiz sowie die Referenten des Energieversorgers EBM und der Raiffeisenbank Reinach anhand konkreter Beispiele, wie eine Solarstromanlage technisch und finanziell realisiert werden kann. Auch 57 Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer nutzten die Gelegenheit und liessen

sich beraten. Nach einer angeregten Fragerunde wurde der Apéro eröffnet und es ergaben sich noch zahlreiche Gespräche zwischen den Besuchern, den gewerblichen Fachpartnern und den Referenten. Gemessen am Interesse der Besucherinnen und Besucher und der hohen Nachfrage nach Beratungen dürften nun auch in Reinach einige neue Solaranlagen realisiert werden. Weiterführende Informationen Die Referate und Links sind auf der Homepage der Gemeinde, Stichwort «Solarstrom» abrufbar. Der kostenlose Quick-Check unter www.ezs.ch/eigenverbrauch bietet allen Liegenschaftsbesitzern die Chance die Wirtschaftlichkeit bei der Produktion von eigenem Solarstrom zu berechnen. Gemeinderat Reinach

AUS DER GEMEINDE

Jugendhaus auf vier Rädern Das Team des Palais noirs ist an der Fasnacht mit einem Bauwagen an der Hauptstrasse stationiert und lädt mit einem Getränkeangebot, Musik und einer Natel-Ladestation zum Verweilen ein. Während drei Jahren wurde jeweils in den Schulferien gemeinsam mit Jugendlichen an einem alten, ausrangierten Mannschaftswagen gebaut, geschraubt und gehämmert. Entstanden ist ein über sechs Meter langer Wagen mit Verkaufsfenstern, Tischen, einer Natel-Ladestation und Musikanlage sowie vielem mehr. Öffentliche Plätze sollen vermehrt gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen genutzt und gestaltet werden, um Werte des friedlichen Zusammenlebens zu vermitteln und generationenübergreifende Diskussionen zu initiiert. Deshalb war der Bauwagen auch am Stadtfest im Einsatz. Der Bauwagen kann zudem für Anlässe, Feste oder Projekte in Absprachen mit dem Jugendhausteam genutzt und ausgeliehen werden. Das Jugendteam auch an der Fasnacht im Einsatz Seit einigen Jahren ist das Jugendteam des Palais noirs an der Fasnacht unterwegs, besucht Hotspots, unterhält sich mit Jugendlichen und trifft jetzige und

Der Bauwagen kann für Anlässe, Feste oder Projekte in Absprachen mit dem Jugendhausteam genutzt und ausgeliehen werden. ehemalige Jugendhausbesucher. Auch an der kommenden Fasnacht wird das Jugendhausteam mit dem Bauwagen mitten im Geschehen sein. Mit einem kleinen Barangebot, einer Natel-Ladestation und mit Musik ausgestattet, steht der Wagen am Samstag ab 14 Uhr an der Hauptstrasse. Das Jugendhaus ist an diesem Samstag geschlossen. Zudem findet nach der Fasnacht, am Samstag, 13. Februar 2016, der Snowday 2016 statt. Gemeinsam mit der Jugendarbeit Münchenstein wird ein Tag

auf der «Klewenalp» angeboten. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Jugendhauses Palais noir. Öffnungszeiten Jugendhaus Palais noir Montag: 19 bis 22 Uhr / Dienstag: 19 bis 22 Uhr / Mittwoch: 14 bis 22 Uhr / Freitag: 17 bis 24 Uhr / Samstag: 14 bis 23 Uhr / 2. und 4. Sonntag im Monat, 14 bis 19 Uhr. Kontakt und weitere Informationen: Tel. 061 713 16 66, info@palaisnoir.ch, www.palaisnoir.ch Gemeinderat Reinach


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DIE POLIZEI MELDET

AUSSTELLUNG

KURSANGEBOT

Brand in Solarium

Farbenfrohes in Acryl

Linedance für Anfänger

WoB.Vom 12. Februar bis 29. April stellt die Luzerner Künstlerin Chantal Limacher ihre Bilder im Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) an der Aumattstrasse aus. Sie zeigt Werke mit eigenen Motiven, die sie mit unterschiedlichsten Techniken hergestellt hat. «Gerne experimentiere ich mit verschiedenen Materialien, dabei verwende ich Spachtelmasse, Marmormehl, Acrylfarben, Pigmente wie auch Beizen und Airbrushfarben», sagt die Künstlerin Öffnungszeiten sind jeweils Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr. Am Mittwoch, 30. März, ist die Künstlerin persönlich anwesend.

Oft hört man von älteren Damen, dass sie gerne tanzen würden, aber keinen Tanzpartner haben. Linedance ist daher die ideale Tanzform. In einem neuen Anfängerkurs für Damen und Herren ü55 kann man lernen, zu verschiedenen Musikrhythmen zu tanzen. In aller Ruhe erlernen Sie alleine, jeder für sich, ZVG aber alle gleichzei- Im Rhythmus bleiben: Ein Linedance-Kurs startet im März. tig dieselben Schrittfolgen. Das kann ein Cha Cha Cha Standsicherheit und räumliche Orientiesein, ein Walzer, oder Rumba, ein Samba, rung, schönere Haltung. Nicht zu Unter2-Step oder ein Tango. schätzen ist das wichtige GedächtnistraiViele meinen, Linedance kann man ning und die erwiesene Sturzprophylaxe. nur zu Countrymusik tanzen. Tatsache Am Dienstag, dem 1. März beginnt der ist aber, dass man es zu jeder Musik Tan- Anfängerkurs mit einer gratis Schnupzen kann, sei das ein Ländler, ein Pop- perstunde an der Gartenstrasse 16, im song, ein Oldie oder ein Schlager und so Pfarreizentrum St. Nikolaus in Reinach. weiter. Und das ist das Schöne daran. Die Lektion beginnt um 13.30 Uhr und Egal wo man ist und was man gerade für dauert als Schnupperlektion 50 MinuMusik hört, sofort möchte man die ge- ten. Je grösser die Gruppe, um so mehr lernten Tanzschritte tanzen. Was man Spass beim Tanzen. Auskunft und Anauch manchmal tut, das gibt dann im- meldung gibt gerne die Leiterin Heidi mer wieder lustige Geschichten. Line- Gysin, 079 303 35 23 oder unter dance erzeugt gute Nebenwirkungen: www.aloha-linedancers.ch. Heidi Gysin Gruppengefühl, Kontakte, verbesserte

WoB. In einem Solarium an der Hauptstrasse in Reinach brach am Freitagnachmittag ein Brand aus. Die umgehend angerückte Stützpunkt-Feuerwehr Reinach hatte die Situation rasch unter Kontrolle und das Feuer schnell gelöscht. Es entstand aber grosser Sachschaden. Wegen der vorübergehend starken Rauchentwicklung mussten vorerst mehrere Wohnungen in der betroffenen Liegenschaft (Mehrfamilienhaus) für knapp 20 Minuten vorübergehend

evakuiert werden; die Bewohner konnten kurz nach 16 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist offen und Gegenstand von laufenden Abklärungen und Ermittlungen durch die Forensik der Polizei Basel-Landschaft. Die Polizei sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise sind erbeten an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35.

ZUNFT ZU REBMESSERN

Ein zünftiger Umbau Auf der Einladung zum 45. Ratsherrenmähli der Zunft zu Rebmessern stand als Thema: Das Basler Stadtcasino vor dem Umbau. Urs Giger, Bauherr und langjähriges Mitglied der Casinokommission, zeigte uns Zünftlern die Schönheiten und Schattenseiten des Stadtcasinos; er ermöglichte uns einen Einblick in sonst verborgene Räumlichkeiten. Das bevorstehende Umbauprojekt, wird den 1876 erbauten Musiksaal und das Casinogebäude mit dem Restaurant aus dem Jahr 1939 voneinander trennen. Dort wo heute das Foyer und das Treppenhaus sind, entsteht eine Gasse vom Steinenberg zum Barfüsserplatz. Der heutige Garderobentrakt wird von den Architekten Herzog & de Meuron gegen die Barfüsserkirche hin durch einen Anbau ersetzt, welcher etwa dem Volumen des Musiksaales entspricht. Darin sind ein zweistöckiges Foyer mit Eingang vom Barfüsserplatz her, neue Büroräumlichkeiten, Diensträume und eine Lüftungsanlage enthalten.

Im Musiksaal mit seiner ausgezeichneten Akustik werden die Fenster wieder geöffnet, der Balkon in die frühere Neigung versetzt, die Bestuhlung ausgewechselt und farbliche Erneuerungen geprüft. Die Räume, wo sich Künstler auf ihren Auftritt vorbereiten, werden saniert, wobei die engen Verhältnisse leider nicht verändert werden können. Mit der Unterkellerung des Musiksaales kommen nicht nur statische Probleme auf das Bauvorhaben zu, auch die Archäologen werden in Erscheinung treten. Das Bauvorhaben beginnt mit Vorbereitungen nach der diesjährigen Fasnacht, der eigentliche Umbau im 2017; er soll im 2019 fertig werden. Beim anschliessenden Apéro und dem «Mähli» im Restaurant Kornhaus konnten die Eindrücke von diesem imposanten Bauvorhaben diskutiert und vertieft werden. Zeremonienmeister Markus Kilchherr und Statthalter Urs Giger verdienen einen grossen Dank für dieses tolle Programm. Rolf Küfer, Chronist

GEMEINDEWAHLEN 2016

Wahlempfehlungen In den letzten Tagen erhielten die Stimmberechtigten der Gemeinde Unterlagen hinsichtlich der Wahlen vom 28. Februar. Dabei werden von ca. 60 Prozent der Parteien als erstrebenswertes Zukunftsprojekt erneut die Sportzone Fiechten und das Projekt ELBA auf die Fahnen geschrieben. Leider vermisse ich Gegenargumente wie eine Erhaltung der Naherholungszone zwischen Aesch und Reinach, welche mit erschreckender Kadenz zubetoniert wird. Was die Sportzone Fiechten anbelangt, so scheint man sich über allfällige Zu- und Wegfahrtswege inkl. Parkplätze wenig Gedanken zu machen. Bereits Grümpelturniere wie an den vergangenen Wochenenden brachten das Verkehrsaufkommen an den Anschlag. Ende Februar wäre also nicht nur Wahltag, sondern auch Zahltag. Peter Wunderlin

SCHÜTZENGESELLSCHAFT

SG Reinach mit neuen Fähnrichen 26 Stimmberechtigte fanden sich am Freitag, 29. Januar im Saal des Restaurants Rössli in Reinach zur 44. Ordentlichen Generalversammlung der Schützengesellschaft Reinach ein. In seinen einleitenden Worten sprach Präsident Markus Müller über die Verwurzelung von Vereinen, die nur passieren könne, wen die Basis des Vereins funktioniert. Er betonte, dass dies in der SG Reinach der Fall sei und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und mit den Mitgliedern. Die Traktanden wurden ordnungsgemäss abgehandelt und da es für die Schützen ein Wahljahr ist, stand nach den Jahresberichten die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder auf der Traktandenliste. Alle wurden einstimmig wiedergewählt. Verabschieden musste sich der Verein von seinem Fähnrich Rolf Strohmeier, der sein Amt zur Verfügung stellte. Neu stellt die SG Reinach zwei Fähnriche. Erster Fähnrich wird Christian Müller, zum zweiten Fähnrich wählten die Anwesenden Jonas Rotzler.

Ein weiterer grosser Punkt war die Präsentation des Projekts «Zwinky» des Schweizerischen Schiesssportverbands. In dessen Zentrum steht die Gewinnung von neuen Schützen. Teil des Projektes ist auch, Vereine in grossen Gemeinschaftsschiessanlagen fusionieren zu lassen. Die Mitglieder stimmten darüber ab, ob die SG Reinach gewillt ist, entsprechende Gespräche zu führen und eine mögliche Fusion zu prüfen. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme bewilligt. Nach dem Absenden der Jahresmeisterschaft schloss der Präsident die Generalversammlung um 21.40 Uhr. Gleich tags darauf fand in der GSA Schürfeld dasWinterschiessen statt. 57 Schützen absolvierten das Programm. Angeführt wird die Gesamtrangliste vom Schützen der SG Reinach, László Bányay. Beste Dame wurde die Oberwiler Schützin Käthi Rickenbach. Mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 68,72 ging die Schützengesellschaft Reinach als beste Sektion aus dem Wettbewerb hervor. Für die Schützen der SG Reinach, Monika Cadosch

GEMEINDEWAHLEN 2016

Futtergeld für den Tierpark Am vergangenen Samstag haben die Einwohnerrats- und Gemeinderatskandidaten der SVP Reinach Futtergeld für unseren Tierpark gesammelt. Die Passanten zeigten sich grosszügig und spendeten über 230 Franken! Wir haben auf unnötige Plakatwälder verzichtet und werden den Betrag grosszügig aufrunden. Die Präsidentin des Tierparks Therese Stalder freut sich über diese Aktion und wünschte uns im Vorfeld viel Erfolg! Der Tierpark finanziert den Unterhalt und das Futter nur über Spenden und Mitgliederbeiträge. So freuen sich die Verantwortlichen über jeden Rappen. Der eine und andere Kandidat überlegte sich am Samstag bereits, sich für eine Mitgliedschaft zu entscheiden. Nochmals herzlichen Dank für Ihre Spenden sagen Die Einwohnerratskandidaten der SVP Liste 3 Die Gemeinderatskandidaten Paul Wenger und Steffen Herbert

GEMEINDEWAHLEN 2016

Polizei: Vorsicht mit dem Rotstift! Die Kantonspolizei Baselland plant den Abbau von 50 Stellen (ca. 10% des Gesamtkorps). Der Stellenabbau betrifft nicht nur Verwaltungsposten, sondern auch die PoFabia Spiess (FDP) lizisten, die auf unseren Strassen im Einsatz sind. Mir ist bewusst, dass der Kanton zurzeit sparen muss und auch soll. Dennoch möchte ich darauf aufmerksam machen, welche Folgen der geplante Stellenabbau haben kann: Die Kantonspolizei ist zuständig für die Prävention und die Bekämpfung von Einbrüchen. Werden Stellen in zweistelligem Prozentbereich abgebaut, steigt nicht nur die Arbeitsbelastung der verbleibenden Polizisten, sondern auch Bürger und Einbrecher spüren weniger Polizeipräsenz. Besteht Personalmangel, wird sich ihr Arbeitsschwerpunkt der Polizei von der Prävention hin zur Repression verlagern. Dies bedeutet, dass die Polizei weniger Kontrollfahrten in den Quartieren machen und weniger verdächtige Autofahrer kontrollieren kann. So werden weniger Einbrecher vor der Tatbegehung gestoppt. Dafür werden nach Begehung der Straftat Spuren gesichert und Rapporte erstellt. Die aus den Einbrüchen entstehenden Kosten werden dann über die Versiche-

rungen auf die Allgemeinheit abgewälzt. Gerade für die Einwohner einer grenznahen Gemeinde wie Reinach ist jedoch eine in der Einbruchsprävention starke Polizei wichtig. Daher wünsche ich mir, dass sich die bevölkerungsreiche Gemeinde Reinach mit einer wichtigen Stimme gegen das Ansetzen des Rotstifts an der falschen Stelle wehrt. Fabia Spiess, Kandidatin Einwohnerrat, Liste 1 www.fdp-reinach.ch


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GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Liefern statt lafern

Steuern erhöhen? Sicher nicht!

Lohnt es sich für eine Mittepartei, sich gegen falsche Behauptungen von links oder rechts zu wehren? Soll hier aufgelistet werden, welche Mitglieder der Polparteien regelStefan Brugger mässig mit den (CVP) politischen Gegnern stimmen? Ich bin der Meinung: Nein, denn damit würden jene Personen nur noch mehr Aufmerksamkeit bekommen, ohne dafür wirklich etwas geleistet zu haben. Viel lieber berichte ich über den eige-

nen Leistungsausweis, wie zum Beispiel über den erzielten Schulterschluss zwischen den drei schweizerischen Schutzverbänden rund um den Euro Airport. Hier ist es uns nämlich gelungen, dass sich alle Beteiligten auf sieben konkrete Forderungen geeinigt haben, welche zwar die Wichtigkeit des Flughafens für den Wirtschaftsstandort honorieren, aber trotzdem einen wirkungsvollen Schutz der Bevölkerung vor übermässigem Fluglärm erzielen würden. Das ist Politik, die uns weiterbringt, und damit bleibe ich auch meinem Motto treu, lieber zu liefern statt zu lafern. Stefan Brugger, Gemeinderat, CVP Reinach, Vertreter Gemeindeverbund Flugverkehr

Am «Streitgespräch» der SP und CVP haben die Gemeinderäte der SP eine mögliche Steuererhöhung nicht ausgeschlossen. Es ist folgerichtig, dass man darüber spreSteffen Herbert chen muss und (SVP) das Thema darf man nicht totschweigen. Doch auch Alternativen, um Steuererhöhungen zu vermeiden, muss man diskutieren. Bei all den Wünschen, die auch aus SPKreisen kommen, um in Schwung zu bleiben, kann ich das nachvollziehen,

dass mit Steurererhöhungen jetzt schon geliebäugelt wird. Ein top-saniertes Schwimmbad mit Sprungturm und zusätzlichem Becken, ein Robinsonspielplatz, Schulhäuser im Minergie P Standard etc. Doch möchten Sie sehr geehrte Stimmbürger nebst den steigenden Lebenskosten mehr Steuern zahlen? Reinach soll als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv und lebenswert sein. Dazu gehören aber nicht Steuererhöhungen, welche zu grossen Teilen auch dem Finanzausgleich zu Gute kommt. Soll darum die Gemeinde nicht zuerst schauen, dass weniger Geld ausgegeben werden muss? Auch wenn die Gemeinde nur über rund 15 % des Gesamtbudgets selber bestimmen kann,

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Für ein lebendiges, soziales Reinach!

Nein zur Durchsetzungsinitiative

Vor 25 Jahren sind mein Mann und ich mit unseren drei Söhnen nach Reinach gezogen. Bald ist mir klar geworden, dass Reinach sich als sehr familienfreundliche GeMaría E. Musymeinde präsenFebré (SP) tierte. Schon während meiner Jugendzeit habe ich immer versucht am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen und mitzuentscheiden. Bisher habe ich vor allem als Mutter, Sprachlehrerin und in der Kirchgemeinde Aufgaben übernommen. Jetzt ist

Mit der Kandidatur für ein politisches Amt bin ich bereit, mich öffentlich zu exponieren und zu meiner Meinung zu stehen. Dies bedingt etwas Thomas Thurnherr Mut, insbesondere dann, wenn man (SP) mit seiner Meinung keine sichere Mehrheit hinter sich weiss und keine Lösung darin sieht, sich aufgrund Resignation oder Desinteresse der Politik gänzlich zu entziehen. Wer breite Unterstützung erfahren will, hält sich an populistische Provoka-

die Zeit gekommen, etwas auf Gemeindeebene zu bewirken. Schule, Bildung und Kultur sowie soziale Anliegen sind mir wichtig. Die angespannte Stimmung in unserem Land, verursacht durch die Situation der Asylsuchenden, machen mir Sorgen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wir stehen auch vor einer heiklen Abstimmung, welche die humanitäre Tradition der Schweiz und die Vernunft infrage stellt. Falls Sie mir Ihr Vertrauen schenken möchten, bin ich bereit meine Zeit, Erfahrung und Fähigkeiten für unsere Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Deshalb kandidiere ich für den Einwohnerrat. María E. Musy-Febré, SP-Einwohnerratskandidatin

tionen, geisselt das politische Establishment oder spricht gar von herrschender Diktatur in der Schweiz. Das ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich akzeptiere, dass Politwerbung bezweckt, auf möglichst kleinem Raum möglichst viel und meist plakativ zu kommunizieren. Dabei darf aber weder Anstand noch Respekt verloren gehen. Seit Aufkommen pauschalisierender «MesserstecherWerbung» hat sich die politische Diskussion bedauerlicherweise radikalisiert. Plakative Schlagworte sind wichtiger als eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Man gibt vor, die Interessen der Mehrheit zu vertreten, in dem z. B. kriminelle Menschen ohne CH-Pass, auch sogenannte Secondos

GEMEINDEWAHLEN 2016

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Ich mag kein Blabla

Es war einmal ein «Robispielplatz»

Bla, bla, bla, bla … Ich bin nicht der Typ, der um den heissen Brei herumredet. Ich mag keinen Smalltalk und kein Blabla. Probleme muss man ansprechen und auf den Tisch Eric Urban (SVP) bringen. Im Moment mache ich mir Sorgen über unsere Sicherheit. Hausbesetzer, Vandalen, Hooligans, Rechtsextreme, Linksautonome, Pegidaaktivisten, Kriminaltouristen aus Osteuropa, Flüchtlinge aus

In den Steinreben, war er gelegen der wunderschöne Robinsonspielplatz und musste für die Städtebauvisionisten weichen, um günstigen Wohnbau zu realisieren. Das Urs Waller (SVP) neue Wohnbauquartier ist alles andere als günstig und Kinder und Eltern trauern um den allbeliebten «Robispielplatz». Das Städtebau-Kern-Team versprach einen neuen multifunktionalen kinder-

Nordafrika, Selbstmordattentäter. Solche Gedanken machen mir Angst. Ich zögere deshalb keinen Moment, wenn es darum geht, mehr Kontrollen, Videoüberwachung und härteres Eingreifen zu unterstützen. Ich möchte weiterhin sorglos nachts durch alle Quartiere laufen können. Familien sollen ohne Angst an ein Fussballspiel gehen können. Und ich möchte keine Mauer um mein Grundstück bauen müssen. Ich sage, was ich denke – und bin auch darum in der SVP. Ziehen wir die Samthandschuhe aus und gehen auch unangenehme Eric Urban, Entscheidungen an. Einwohnerrat SVP (Liste 3)

freundlichen «Robispielplatz» im Rainerquartier zu erstellen. Es blieb bei den Versprechungen. Oder haben Sie seit der Überbauung des Alten Werkhof ein Tönchen von den Städtebauturbos gehört, dass die Gemeinde Reinach mit dem UNICEF-Label nur Ansatzweise an eine Neuetablierung eines Robinsonspielplatzes gedacht hat? Ein Grossprojekt war geplant mit Quartier-Kaffee und Pfadigruppe, Tierwelt und allem, was dazugehört, um Kinder, Mama, Papa, Opa und Oma glücklich zu machen. Vor den Wahlen werden viele Versprechen abgegeben, nach den Wahlen hören Sie oft nichts mehr davon, denn

muss mit den Ressourcen sorgfältig umgegangen werden. Müssen enorme Mehrkosten für die neuen Schulhäuser im Minergie P bezahlt werden, wenn auch der heutige Minergie-Standard sehr wirksam ist? Der Einwohnerrat hat sich an der letzten Sitzung für die Quartierschulhäuser und entgegen des Gemeinderats für die Minergie Bauweise anstelle Minergie P entschieden und das ist gut so. Ich will vernünftige Lösungen für die Gemeinde, aber diese müssen wir uns auch leisten können. Und genau deshalb möchte ich in den Gemeinderat! Wählen Sie bitte Paul Wenger und mich in den Gemeinderat! Steffen Herbert Gemeinderatskandidat SVP

ohne Gerichtsurteil – auch aufgrund von Bagatellen – sofort auszuschaffen sind. Seltsam aber, dass Vergehen wie Wirtschaftskriminalität, Bombenbau oder Trinkwasserverseuchung davon ausgenommen werden. Sagen Sie Nein zur Zwängerei, eine Verschärfung zu verlangen, ohne die unmittelbar bevorstehende Umsetzung der Ausschaffungsinitiative abzuwarten. Dabei wird suggeriert, etwas längst Beschlossenes endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist wissentlich falsch. Thomas Thurnherr, ER-Kandidat SP Reinach

oft sind die Versprechungen nur leere Worthülsen. Deshalb erstaunt es nicht sehr, dass sich heuer eine Gruppierung für einen neuen «Robispielplatz» einsetzt mittels Initiative. Eigentlich spricht gar nichts gegen dieses Engagement. Im Gegenteil. Schade nur, dass die UNICEF-Label-Gemeinde dieses Projekt nicht schon längst in ihren Versprechens Katalog aufgenommen hat, so müssen halt Unterschriften gesammelt werden, dies kurz vor den Wahlen … Urs Waller, Einwohnerrat, SVP


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

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Politik und Emotionen

Nein zur Durchsetzungsinitiative

Ein starkes Team!

In der Sonntagszeitung las ich kürzlich, wie stark Emotionen in der Politik und Kampagnenberatung in einer komplexen Gesellschaft und medienfokusDoris Vögeli (BDP) sierten Demokratie an Bedeutung gewinnen. Die neuesten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung belegen, dass ein Grossteil menschlicher Entscheidungen durch unbewusste Prozesse und Emotionen zustande kommen. «Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt», schrieb der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal. Und tatsächlich: Viele Entscheidungen, die wir treffen, lassen sich mit Vernunft weder erklären noch verstehen. Hat der Kopf entschieden, der Bauch – oder doch etwas ganz anderes?

Emotionen, so eine weitverbreitete Ansicht, setzen das Denken ausser Kraft und sind daher im politischen Kontext generell schädlich. Sind sie das wirklich? Martin Luther King, Lincoln, Gandhi waren Persönlichkeiten, die mit grosser Menschlichkeit, Wärme und Verständnis ihre politische Gesinnung vertraten. Und von den Bürgerinnen und Bürgern geliebt wurden. Die Emotionen machten sie menschlich und fassbar. Sie zeigten sich von einer Seite, mit welcher sich die Menschen identifizieren konnten: Einsatz und Sturheit, Wärme und Herz. Es ist für mich beruhigend zu wissen, dass meine innere Stimme manchmal die Zahlen, Daten und Fakten übertönt und eine Entscheidung unterstützt, die möglicherweise rational nicht nachvollziehbar ist, aber im Herzen ein absolut gutes Gefühl hinterlässt. Doris Vögeli, Einwohnerrätin BDP Liste 8

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Ich setze mich ein Als Familienvater zweier Söhne und als Leiter einer KMU-Unternehmung, ist es mir ein Anliegen, mich für optimale Bedingungen einzusetzen. Neben Bildung sollte aber Otto Rudin (FDP) auch die Freizeit für Jung und Alt ein Bestandteil der Überlegungen sein. Vereine und Organisationen benötigen Lokale und Infrastrukturen, die finanzierbar und nutzbar sind. Ich setze mich für eine gesunde Wirtschaft ein, die in Reinach Arbeitsplätze schafft. Ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist Garant für unseren

Wohlstand und gibt finanzielle Stabilität, mit der Reinach interessant und ein zuverlässiger Wohnort ist und bleiben soll. Bildung-, Kultur- und Freizeitangebote, welche Reinach zu einem Wohnort mit hoher Lebensqualität machen, aber auch sozial schwächeren und älteren Menschen wo immer möglich Unterstützung bietet. Reinach ist eine schöne und lebendige Stadt vor der Stadt, in der man sich wohlfühlt und ein breit gefächertes Angebot für gross und klein findet … Hierfür setze ich mich ein! Wählen Sie Klaus Endress und Melchior Buchs in den Gemeinderat und Liste 1 für den Einwohnerrat. Otto Rudin, Kandidat Einwohnerrat, FDP Liste1

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Beispiel Oberwil Im Rahmen der Planung für das neue Surbaumschulhaus hatte ich die Gelegenheit, unter kundiger Führung das neue Schulhaus «am Marbach» in Markus Huber (SP) Oberwil, das im Herbst 2015 eröffnet wurde, zu besichtigen. Als kurzes Fazit kann ich sagen: Bravo, Oberwil, gut gemacht! Der Bau wurde aus Kosten- und Effizienzgründen an einen Generalunter

nehmer vergeben und fristgerecht fertiggestellt. Er besteht aus einem Primarschulhaus für zwei Klassenzüge (12 Klassenzimmer) mit sechs Halbklassenräumen, einer Musikschule mit Tanzsaal, einem Kindergarten, einer Kita und einer Aula. Die grossen Fenster lassen viel Licht in die Räume, und viele pfiffige Details bringen viel Nutzen für die Lehrerschaft und die Schülerinnen und Schüler (z. B. Solarpanels auf dem Dach, Pausenplatz auf dem Dach des Kindergartens, Bühnenlift in der Aula etc). So ähnlich stelle ich mir die Planung und Realisierung des neuen SurbaumSchulhauses vor, auch wenn bei uns die Rahmenbedingungen und Anforderungen teils abweichen (drei Klassenzüge, zwei Turnhallen). Als Vize-Preesi der Sachkommission Bau, Umwelt und Energie würde ich mich freuen, mich auch in der kommenden Legislatur für das neue Surbaum-Schulhaus und die anderen grossen Reinacher Projekte einsetzen zu dürfen. Markus Huber, Einwohnerrat SP

2015 hat das Parlament die Ausschaffungsinitiative fristgerecht umgesetzt und dabei bewusst eine Härteklausel eingebaut. Diese Härteklausel erlaubt dem RichBéatrix von Sury (CVP) ter, im Einzelfall die persönlichen Umstände des Täters zu beurteilen und auf eine Ausschaffung zu verzichten. Gegen diese Bestimmung läuft jedoch die SVP mit ihrer Durchsetzungsinitiative Sturm. Sie will kategorisch, dass die Ausschaffung bei einer Verurteilung wegen einer Straftat, die im Deliktkatalog aufgelistet ist, automatisch erfolgt. Dieses Schwarz-Weiss-Denken setzt sämtliche Grundrechte eines Rechtsstaates ausser Kraft, indem dem Richter kein Ermessensspielraum mehr zusteht. Dabei ist dieser Ermessensspielraum ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie und des Völkerrechtes. Wo bleibt das Prinzip der Gleichbehandlung? Bei einem kriminellen Schweizer ist das Prinzip der Verhältnismässigkeit und des Ermessensspielraums gültig, bei einem kriminellen Ausländer, bei gleichem Vergehen, jedoch nicht. Dabei schreibt die Bundesverfassung vor, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind, ob mit oder ohne Schweizer Pass. So wäre eine Ausschaffung auch im Falle eines Bagatelldeliktes zulässig. Wird nun ein EUBürger wegen solch eines Bagatelldeliktes ausgeschafft, wird automatisch das Abkommen zur Freizügigkeit gebrochen. Dies wirft kein gutes Licht auf die Verlässlichkeit unseres Landes. Deshalb müssen wir Nein zur Durchsetzungsinitiative sagen: Sie verletzt sämtliche rechtsstaatlichen Grundsätze und hebelt unsere Gewaltentrennung aus. Béatrix von Sury Vizegemeindepräsidentin

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Miteinander gehts besser Am 13. Januar 2016 hat der amerikanische Präsident Barack Obama in seiner letzten Rede zur Lage der Nation vor Panikmache wegen Einwanderung Roger Leu (FDP) und Terrorismus gewarnt. Er ruft die Amerikaner dazu auf, die politischen Diskussionen wieder rational zu führen. Zudem kritisierte er das giftige Klima zwischen den beiden politischen Lagern. «Der Groll und das Misstrauen zwischen den Parteien ist schlechter anstatt besser geworden. Angst und Spaltung dürfen sich in den USA nicht durchsetzen.» Der Präsident bedauert, dass er es nicht geschafft hat, die weite Kluft zwischen Demokraten und Republikanern zu überbrücken. Voraussetzung für eine bessere Zukunft sei, dass «wir rationale und konstruktive Debatten führen können». Die Gemeinde Reinach ist nicht mit Amerika zu vergleichen. Aber auch bei uns ist das Klima unter den Parteien frostiger geworden. Dies völlig unabhängig von der politischen Gesinnung. «Denen zeigen wir’s. Die gewinnen ja nur, weil sie über ein grösseres Budget verfügen. Unsere Haltung ist die einzig richtige.» Sie fragen sich nun bestimmt, weshalb ich als Kandidat für den Einwohnerrat nicht einen Leserbrief über ein lokales Thema verfasse? Natürlich sind diese Themen für unsere Gemeinde von zentraler Bedeutung. Dies ist selbstverständlich. Aber ich glaube, dass wir auch auf Gemeindeebene bessere und nachhaltige Lösungen finden, in dem wir nicht gegen einander, sondern miteinander politisieren. Roger Leu, Kandidat Einwohnerrat FDP Liste 1, www.fdp-reinach.ch

Die FDP Reinach stellt zwei zielorientierte und kompetente Kandidaten für den Gemeinderat: Klaus Endress und Melchior Buchs. Klaus Endress kenne ich seit den Gerda Massüger neunziger Jahren (FDP) als Mitglied des Einwohnerrates. Er hat sich schon damals als Präsident der EDV-Kommission und als Präsident der wichtigen Finanzkommission für das Wohl Reinachs eingesetzt. Er war es, der sich nach der zweiten Ablehnung einer Steuersenkung im Rat für die Schaffung eines Fonds für Jungunternehmer stark gemacht hat. Später ist daraus der Business-Parc entstanden. Klaus Endress setzt sich seit 2014 als Mitglied des Gemeinderates für ein attraktives Reinach und rasche, unkomplizierte Lösungen

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ein. Als Unternehmer brauche ich Ihnen Klaus Endress nicht vorzustellen. Sein unternehmerisches Denken jedoch ist für Reinach äusserst wertvoll. Melchior Buchs hat 2010 im Business-Parc eine Agentur für innovative Kommunikation gegründet. Seine unternehmerische Erfahrung brachte er bald als Coach für Start-ups im Business-Parc ein. Er engagierte sich auch bald in den Ortsvereinen; so leitete er für die FDP den Landrats-Wahlkampf. Nach meiner Pensionierung im 2014 übernahm er die Geschäftsführung des Business Parcs, den er umsichtig und erfolgreich leitet. Als Kandidat für den Gemeinderat bringt er jahrelange Erfahrung als Gemeinderat in Thun mit. Ein starkes Team! Wählen Sie Klaus Endress und Melchior Buchs in den Gemeinderat – für ein attraktives Reinach! Gerda Massüger, Einwohnerrätin und Präsidentin FDP Reinach, www.fdp-reinach.ch

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Die Lüge der Ausschaffung Schon oft hat sich in Abstimmungskampagnen eine scheinbar erdrückende Mehrheit der «Elite» gegen die SVP versammelt. In Bezug auf die Durchsetzungsinitiative Jonathan heisst es dann: Schwenter (SVP) Nicht nötig, nicht verhältnismässig, nicht schweizerisch, so lauten einige der gängigen Schlagworte. Dabei wird immer wieder die gleiche Lügengeschichte aufgetischt: Bagatelldelikte würden zu einer automatischen Ausschaffung führen. – Es geht in der Durchsetzungsinitiative nicht darum, dass Ahnungslose, denen blöderweise etwas «passiert» ist, ausgeschafft werden. So werden weder ein Ausländer, der während der Mittagspause in der Migros ein Sandwich und ein Cola «klaut», noch einer, der über Nacht mit Kollegen Graffitis sprayt, automatisch ausgeschafft. Sol-

che Fallbeispiele sind falsch und erlogen! Ein Ausländer, der ausgeschafft wird, muss entweder ein rechtsstaatlich verurteilter Schwerverbrecher oder dann ein Wiederholungstäter sein. In diesen Fällen würde die Durchsetzungsinitiative tatsächlich greifen und eine Ausschaffung endlich garantieren. Jonathan Schwenter, Jurist, SVP Reinach

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Lebendiges Reinach Ich habe meine «Wahnvorstellung» in der BZ vom 25. August 2915 unter «Frische Ideen statt tote Hosen» vorgestellt. Mein Wunsch wäre, einen monatlichen Bernhard Bütschli Event immer am (BDP) letzten Freitag des Monats, von April bis Oktober. Dass dies eine Herausforderung wird, ist mir klar. Die Vorstellung wäre, dass Vereine und KMU Zelte oder Stände entlang unserer Flaniermeile im Dorfzentrum aufstellen könnten. Was sie anbieten wollen, entscheidet jeder selbst. Dazu könnten die Geschäfte ihre Läden bis 22 Uhr geöffnet haben. Der Betrieb würde von 19 bis 2 Uhr gehen. Für dies braucht es viel Goodwill von verschiedener Seite: der Anwohner wegen des Lärms, der BLT wegen verlangsamter Durchfahrt und von der Gemeinde

braucht es Verzicht auf Gebühren, das Liefern von Strom und Wasser sowie die Übernahme der Reinigung. Das Ziel, welches ich erreichen möchte, ist, dass Vereine nur den Stand oder das Zelt ev. die Musik selbst finanzieren müssten und dadurch Geld in ihre Kassen fliessen würde. Die Vereine könnten fehlendes Personal aus der Bevölkerung rekrutieren, was einen zusätzlichen Zusammenhalt in der Stadt vor der Stadt fördern würde. Die Gemeinde würde etwas zur Belebung ihrer neu gebauten Flaniermeile und zum Dorfleben beitragen. Anfragen meinerseits beim Präsidenten der IGOR und der neuen Präsidentin der KMU ergaben positive Signale. Es soll bald einmal in der Region heissen: «Ändi Monet goht me nach Rynach. Dört isch öppis los!» Darum, liebe Bürger und Bürgerinnen, geht an die Urne und helft mit, die richtigen Leute zu wählen, die sich engagiert zeigen. Wir von der BDP helfen auf jeden Fall Bernhard Bütschli, mit. Einwohnerrat, BDP Liste 8


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Aktives Reinach für alle Generationen

Silvio Tondi wieder in den Gemeinderat

Gemeinwohl und Sozialgerechtigkeit

In Reinach bin ich aufgewachsen, hier ist mein zu Hause. Hier fühle ich mich wohl. Heute wohne ich mit meinem Mann und unseren zwei Kindern in der gleichen GemeinChrista Strohmde, in der ich auch Denoth (CVP) aufgewachsen bin. Meine Kinder besuchen denselben Kindergarten und die gleiche Schule, die ich damals besucht habe. Es ist schön zu sehen, wie Reinach einerseits beständig

geblieben ist, sich aber auch entwickelt hat. Jedes Wachstum bringt auch Herausforderungen mit sich. Im Gespräch mit Einwohnerinnen und Einwohnern von Reinach höre ich oft, was noch besser gemacht werden müsste und wie man es machen könnte. Ich möchte aber nicht nur darüber reden, sondern auch mit anpacken und etwas bewegen. Deshalb engagiere ich mich für ein vielseitiges Reinach, das auch in Zukunft attraktiv bleibt. Für Jung und Alt. Für uns. Ich bin bereit dafür, mich für dieses Ziel einzusetzen. Vielen Dank für Ihre Stimme. Christa Strohm-Denoth, Kandidatin Einwohnerrat CVP, Liste 5

Als ich Silvio Tondi kennenlernte, war er mir auf Anhieb sympathisch. Der Familienvater ist kein Mensch der lauten Töne, eher wirkt er ruhig und zurückhalSilvio Tondi (SP) tend, das Engagement, mit dem er die Projekte verfolgt, die ihm am Herzen liegen, ist jedoch beispiellos. Silvio Tondi wird nie müde zu erklären, warum wir die eingeschlagene Energiestrategie weiterverfolgen sollen und das Label Energiestadt für Reinach wichtig ist. Sein Einsatz für den Umweltschutz ist bekannt. Stichworte dazu sind die Naturschutzzone Kägenwald, der Themenweg entlang der Birs, der zur Förderung des Natur- und Erholungsraums an der Birs gehört, oder die Naturschutzzone Hohle Gasse. Für die nächste Legislatur ist ein Schwerpunkt die Entwicklung des Areals der ehemaligen ARA zu einer extensiven Natur- und Erholungszone. Für viele dieser Projekte muss man gemeindeübergreifend zusammenarbeiten. Dies ist eine der herausragenden Stärken von Silvio Tondi, der dafür viel Erfahrung mitbringt. Entsprechend wird ihm von allen Seiten attestiert, wie angenehm die Zusammenarbeit mit ihm ist . Besonders am Herzen liegen Silvio Tondi auch Familien und Kinder. Da er im Gemeinderat die Ressorts Umwelt und Energie sowie Ver- und Entsorgung betreut, engagiert er sich dort vor allem bei der Abfallpädagogik (Littering-Prävention). Das alles sind auch für mich wichtige Themen, deshalb wähle ich Silvio Tondi erneut in den Gemeinderat. Christine Dollinger, SP, Einwohnerratspräsidentin

Gemeinwohl als Grundlage sozialer Gerechtigkeit scheint mir das Leitmotiv des politischen Engagements von Bianca Maag zu sein. In allen politischen Ämtern, die sie Bianca Maag (SP) bisher bekleidet hat, hat sie diese Zielsetzung konsequent verfolgt. Als Gemeinderätin (seit 2004) für die Ressorts Soziales und Gesundheit zuständig, setzt sie sich von jeher mit Tatkraft für sozial Benachteiligte und ganz allgemein für Menschen ein, die Mühe haben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. So hat sie vorbildliche Integrationsprogramme für Jugendliche wie auch für arbeitslose Erwachsene mit nachschulischer Sozialarbeit und mit Bewerbungs-

coachings aufgebaut, was zu überdurchschnittlichen Eingliederungsquoten geführt hat. Beispielhaft ist auch die Einführung der Sozialarbeit auf Primarstufe. Bianca Maag war auch federführend beim Umbau der Spitex in eine moderne, leistungsstarke GmbH, die auf Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit ausgerichtet ist, was die Effizienz gesteigert und die Kosten gesenkt hat. Oberstes Ziel bleibt stets, den Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich ein Leben in Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu gewährleisten. Als erfahrene Landrätin versteht es Bianca Maag zudem ausgezeichnet, ihre Anliegen von der Gemeindeebene in die kantonale Gesetzgebung einzubringen. Ihre fundierte, für humane Werte einstehende Haltung und ihre kompetente Arbeit sind heute wichtiger denn je. Erwin Frei, Einwohnerrat SP

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Faire Sitzverteilung im Gemeinderat?

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Benedikt Husi in den Einwohnerrat Seit drei Jahren wohnt Benedikt Husi in Reinach. Seit diesem Jahr ist er Vizepräsident der GLP Sektion ReinachAesch-Pfeffingen. Zuvor war er politisch unter andeBenedikt Husi rem als Vizepräsi(GLP) dent des Wahlbüros in Binningen tätig. Sein berufliches Engagement als Lehrer lässt den studierten Juristen Einblick in viele Bereiche des täglichen Lebens gewähren. Zudem stehen gerade auf Gemeindeebene wichtige bildungspolitische Themen auf der politi-

schen Agenda. Ich denke da auch an die noch ungelöste Problematik des Schulraums. Als Familienvater weiss er, wo es darauf ankommt, Familie, Beruf und Freizeit in Einklang zu bringen und wo für Familien Handlungsbedarf besteht. Es ist Ihm ein grosses Anliegen, dass wir unseren Nachfahren eine intakte Umwelt und einen starken Wirtschaftsstandort überlassen. Für uns ist er nicht nur in Rechtsfragen ein sicherer Berater, sondern wir schätzen ihn auch als verantwortungsvollen Menschen sehr. Mit Kurt Frei, Fabian Werren und Benedikt Husi haben wir ein starkes GLPTeam für den Einwohnerrat. Jean-Jacques Welz . GLP Sektionspräsident

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Mein Wahlversprechen für Reinach Wenn ich unser Wochenblatt durchblättere überkommt mich eine Welle von Wahlversprechen und Kommentare zu allem und zu nichts. Papier ist geduldig und nach Jacqueline Bader Rüedi (FDP) den Wahlen ist alles wieder vergessen. Mein Motto als Unternehmerin ist: Verliere nie dein Ziel aus den Augen, sei sattelfest aber nicht stur, halte die Augen und Ohren offen, sei respektvoll und

schaffe Vertrauen! Dieses Vertrauen steht täglich auf dem Prüfstand. Dies gilt ebenso für die Politik. Es bringt nichts, ausschliesslich seinen Blickwinkel durchzuboxen, ohne auch ein offenes Ohr für andere Argumente haben. Damit eine gute Lösung für das Gemeinwohl entsteht, braucht es offene Ohren und Augen. Es gibt auch Situationen, in denen man über seinen eigenen Schatten springen muss, um eine brauchbare Lösung zu ergattern. Dahinter steht jeweils viel beherzter Einsatz. Und genau dies soll mein WahlverspreJacqueline Bader Rüedi, chen sein! Einwohnerrätin, FDP Liste 1

LESERBRIEF

Fasnacht und Politik In seinem Schnitzelbank an die SVP im letzten «Wochenblatt» hat der Autor leider die Pointe vergessen. Auch ist ihm bedauerlicherweise nicht bewusst, dass Fasnacht und Politik zwingend zusammengehören. Die meisten Fasnachtssujets, ob in der Stadt Basel oder auf dem Land, haben erfahrungsgemäss mit der Politik zu tun. Was wäre also eine Fasnacht ohne Politik? Diese Tatsache hat unsere Partei deshalb zum Anlass genommen, das Fasnachtskomitee Reinach auch finanziell zu unterstützen. Wir machen dies aber nicht einfach mit einer Geldspende, sondern verkaufen die Reinacher Fasnachtsplaketten an die Bevölkerung. Aus Erfahrung wissen wir nämlich, dass der Plakettenverkauf eine Knochenarbeit ist. Ebenfalls ist uns bewusst, dass die Vorbereitung eines Fasnachtswagens arbeitsintensiv und kostspielig ist. Unser Vorgehen ist nun scheinbar einigen Personen in den falschen Hals geraten. Vor allem, wenn das Fasnachtskomitee mitteilt, dass man auf die Spende verzichtet. Wenn das kein gutes Fasnachtssujet ist! Franz Hartmann, Altpolitiker und Basler Schnitzelbänkler

Die folgenden Werte sind leicht gerundet. Anteil SP im Gemeinderat, 3 Sitze, 43% (Wähleranteil 22%); Anteil CVP im Gemeinderat, 2 Sitze, 29% (WähPaul Wenger (SVP) leranteil 14%); Anteil SVP im Gemeinderat, 1 Sitz, 14% (Wähleranteil 26%); Anteil FDP im Gemeinderat, 1 Sitz, 14% (Wähleranteil 19%). Gemessen an Ihrem Wähleranteil ist die SVP deutlich und die FDP ebenfalls klar untervertreten im Gemeinderat. Die Wählerinnen und Wähler werden sich genau überlegen müssen, in welche Richtung Reinach «in Schwung bleiben» soll. Um den geplanten linken Schwung nach rechts zu lenken, braucht es neu 2 Vertreter der SVP und auch 2 Vertreter der FDP im Gemeinderat. Anders ist die seit 25 Jahren links geprägte Politik in Reinachs Exekutive erneut Tatsache. Dies auch deshalb, weil der Präsident der örtlichen CVP vergangene Woche an einem öffentlichen Podium mit der SP deren 3 Vertreter zusammen mit den eigenen Kandidierenden zur Wahl in den Gemeinderat empfohlen hat. Wenn alles beim Alten bleibt, kommt der SVP und der FDP bestenfalls «Zaungästestatus»

zu. Mit einen Anteil von 72% können SP und CVP zusammen im Gemeinderat sehr vieles entscheiden, welches durch eine bürgerliche Optik anders daher käme. Entscheiden Sie selbst; letztlich ist der Volksentscheid zu akzeptieren. Etwas weniger links würde Reinach aber gut anstehen, zumal die SVP erneut zwei vernünftige und pragmatisch handelnde Kandidaten zur Wahl vorschlägt Paul Wenger, bisher, und Steffen Herbert, Paul Wenger, neu! Gemeinderat, SVP Reinach

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch Faustball. Di 19.00–21.00 Uhr, Fiechtenhalle,

Präsident: Roger Wenger, Hinterkirchweg 6, 4153 Reinach, 061 711 09 61. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach


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GOTTESDIENSTE Mittwoch, 10. Februar

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 5. Februar

Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst mit Gottesdient mit Eucharistiefeier und Auflegen des Aschenkreuzes zur Fastenzeit Donnerstag, 11. Februar

Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 6. Februar

Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Auflegen des Aschenkreuzes zur Fastenzeit

Dorfkirche St. Nikolaus Kein Gottesdienst wegen Fastnachtsumzug Sonntag, 7. Februar Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Dienstag, 9. Februar Dorfkirche St. Nikolaus 17.00 Rosenkranzgebet

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 5. Februar 10.00 Krabbelgottesdienst «Fiire mit de Chliine» in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey 18.00 Mischelikonzert in der Mischelikirche, «La Grande Sonade en Bonne Compagnie» Sonntag, 7. Februar 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly

10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: 1. Korinther 13 (Kinderhüeti SonntagsRegenbogenland im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum) «Stamm» der Ökumenischen Gesprächsgruppe «Frau und Kirche jeden dritten Mittwoch (ausser den Schulferien) ab 15.00 im Bistro Glöggli Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag 14.00–18.00 Dienstag 14.00–18.00 Mittwoch–Freitag 9.00–18.00 Samstag 9.00–18.00 Normale Öffnungszeiten ausser an den folgenden Tagen: • Reinacher Kinderumzug: Donnerstag, 4. Februar ab 12.00 geschlossen • Reinacher Fasnacht: Samstag, 6. Februar ab 12.00 geschlossen • Basler Fasnacht: Montag, 15., bis Mittwoch, 17. Februar jeweils ab 14.00 geschlossen

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 4. Februar 14.30 Nachmittagsbibelkreis Freitag, 5. Februar 9.15 Treffpunkt 19.15 Timeout Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Hans Wüst, separates Kinderprogramm Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort

Dienstag, 9. Februar 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 079 229 22 53 Sonntag 7. Februar 10.00 Gottesdienst im Holder-Rümli auf dem Neuhof, Neuhofstr. 136. Predigt: Martin Schneider

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 10. Februar 20.00 Gottesdienst

HOMÖOPATHIE – DIE SANFTE MEDIZIN für Kinder und Erwachsene bei chronischen und akuten Krankheiten. NADA VOGT-POPOVIC lic. phil. Psychologin/klass. Homöopathin/Naturärztin Angensteinerstr. 26, 4153 Reinach (bei Coop Reinach) Tel. 061 703 18 53, Natel 079 527 87 31 Krankenkassen-anerkannt

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LINEDANCE ü55 Anfängerkurs Reinach, Gartenstr. 16, Pfarreizentrum St. Nikolaus Dienstag, 1. März 2016, 13.30 bis 14.30 Uhr 1. Lektion gratis zum Schnuppern Anmeldung: Heidi Gysin, 079 303 35 23

Die Praxis bleibt von Montag, 15. 2. 2016, bis und mit Montag, 29. 2. 2016, geschlossen. Vertretung erfahren Sie am Praxistelefon: 061 711 90 76.

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. Januar 2016 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 26. Januar 2016 unter anderem • die Arbeitsgruppe für die Revision des Polizeireglements verabschiedet. • erfreut von den steigenden Besucherzahlen im Familienzentrum Brüggli erfahren. • entschieden, an der Ettingerstrasser 11, Gemeindehof, fünf weisse Parkplätze in blaue Zone umzuwandeln. Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung begrüsste der Gemeinderat rund 80 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger bei einem Apéro und einem virtuellen Dorfrundgang. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1102/2015 Parzelle(n) Nr.: 1344 – Projekt: Autowerkstatt mit Ausstellungsräumen und Wohnung, Neuauflage: Geändertes Projekt BAU 1, Butthollenring, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Hoffmann Automobile AG, Bahnhofstrasse 2, 4143 Dornach – ProjektverfasserIn: Kren Architektur AG, Mittlere Strasse 2, 4056 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 15. Februar 2016 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Aescher Fasnacht 2016: Information Verkehrsverlauf Am Donnerstag 4. Februar 2016 findet von 14.00 bis 16.00 Uhr die Kinderfasnacht statt. Auf der Strecke Ettingerstrasse - Gartenstrasse - Tschöpperlistrasse - Klusstrasse – Brüelweg kommt es daher zu kurzzeitigen Sperrungen. Am Sonntag 7. Februar 2016, findet von 14.00 bis ca. 19.00 Uhr der traditionelle Fasnachtsumzug mit anschliessender Strassenfasnacht auf der Hauptstrasse statt. Die Route: Neumattschulhaus - Ettingerstrasse - Hauptstrasse - Pfeffingerstrasse - Saalbünten - Gartenstrasse - Ettingerstrasse wird zweimal durchlaufen. Während diesem Anlass sind die vorgenannten Strassen für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitungen sind signalisiert. Die Tramverbindung der Linie 11 zwischen Aesch und Reinach ist unterbrochen und wird durch einen Busbetrieb ersetzt. Der Busbetrieb der Linien 65 und 68 wird umgeleitet. Die Haltestelle Aesch Dorf wird in die Austrasse (Höhe Landjägergässlein) verlegt. Die Hauptstrasse bleibt im Abschnitt zwischen Pfeffingerstrasse und Ettingerstrasse bis ca. 4.00 Uhr gesperrt. Am Montag und Dienstag 8. und 9. Februar 2016, finden der Fackelumzug und die «Schluuchete» (drei Guggenbühnen) mit Beizenfasnacht statt. Die Hauptstrasse ist jeweils von 19.00 bis ca. 24.00 Uhr zwischen Ettin-

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Meilenstein für Aesch Nord – «Durchstich» wird bis 2019 realisiert

gerstrasse und Pfeffingerstrasse für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitungen werden signalisiert. Die Tramlinie Linie 11 fährt gemäss Fahrplan. Die Buslinien 65 und 68 werden umgeleitet. Die Haltestelle Aesch Dorf wird in die Austrasse (Höhe Landjägergässlein) verlegt. Anwohnerinnen und Anwohner, welche während der Sperrung auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind, werden gebeten diese ausserhalb der gesperrten Zone abzustellen. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindepolizei Aesch

Rücktritt aus der Kommission für Altersfragen Frau Monika Schober ist seit dem 1. Januar 2013 Mitglied der Kommission für Altersfragen und amtet in diesem Gremium als Aktuarin. Nun hat sie dem Gemeinderat ihren Rücktritt per Ende der laufenden Legislatur (30. Juni 2016) bekanntgegeben. Der Gemeinderat bedankt sich herzlich bei Frau Schober für ihren Einsatz für die ältere Bevölkerung in den Gemeinden Aesch und Pfeffingen und wünscht ihr alles Gute. Gemeinderat Aesch

Parkplätze Gemeindehof Um die teilweise angespannte Parkplatzsituation in den Quartieren zu entspannen, gab der Gemeinderat letztes Jahr eine Studie in Auftrag. Als erste Massnahme werden fünf Parkplätze beim Gemeindehof von einer weissen in eine blaue Zone ummarkiert. Die öffentlichen Parkplätze rund um den Gemeindehof sind tagsüber meistens durch Langzeitparkierende besetzt. Um den Besucherinnen und Besuchern der verschiedenen Dienste im Gemeindehof – Logopädie, Vorschulheilpädagogischer Dienst, Mütter-/Väterberatung etc. – eine bessere Möglichkeit für Kurzzeitparking zu gewähren, werden auf Empfehlung der Verkehrskommission fünf weisse in blaue Parkplätze ummarkiert. Der Gemeinderat hofft, damit die Parksituation zu entspannen. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung über die weiteren Massnahmen auf dem Laufenden halten. Gemeinderat Aesch

Pflegearbeiten Weiher Klusbach Zusammen mit der Revitalisierung des Klusbaches vor rund 10 Jahren wurden die beiden Weiher in der Etzmatt angelegt. Sie wurden mittlerweilen zu einem wichtigen Standort für Wasserfrösche und Erdkröten sowie Libellen. Naturobjekte wie diese Weiher brauchen neben der regelmässigen Pflege des Gehölzes auch in gewissen Abstän(Fortsetzung auf Seite 22)

Eine Ecke und zwei Ampeln weniger: Der Verkehr vom und in Richtung Leimental wird massiv flüssiger.

P

und der Arlesheimerstrasse weiter zuspitzen. Zwar scheint der für Aesch ebenso wichtige Vollanschluss aufgrund der knappen Kantonsfinanzen in weiter Ferne, doch auch schon der Pfeffingerring bringt gemäss Boris Kunze eine «erhebliche Verbesserung» mit sich. «Er ist ein Baustein der Verkehrsentwicklung im Raum Aesch und Dornach.» So werden mit der Fertigstellung des Zubringers Pfeffingerring im Jahr 2020 auf der Arlesheimerstrasse zwischen Hauptstrasse und dem Kreisel bei der Landi rund 70 Prozent weniger Verkehr erwartet, rechnet Kunze vor. Rund 22,4 Millionen Franken sprach der Landrat für das Projekt. Bei optimalen Bauablauf und ohne verzögernde Einsprachen wird der Ring im Dezember 2019 in Betrieb genommen.

«Baustein der Verkehrsentwicklung» Betrachtet man das aktuelle Verkehrsaufkommen und die Verkehrsprognosen gerade in Hinblick auf die Entwicklung des Gewerbegebiets Aesch Nord, wird sich die Situation auf der Hauptstrasse

Innovativer Unterführungsdeckel Die dreijährige Bauzeit ist in vier Phasen unterteilt. In einer ersten Phase wird die Hauptstrasse bei der Ampelanlage zur Autobahn hin verlegt. Anschliessend, in der Bauphase 2, wird am ursprünglichen Ort der Hauptstrasse unter Aufrechterhaltung des Tramverkehrs gebaut und der seitlich vorfabrizierte Unterführungsdeckel eingeschoben, worüber am Ende wieder die Hauptstrasse, die Tramlinie und unten durch der neue Durchstich führen werden. Während des eigentlichen Einschiebens des Unterführungsdeckels ist der Trambetrieb in den Ferien für rund 14 Tage unterbrochen. Es verkehren in dieser Zeit Ersatzbusse. In den Phasen drei und vier

Mit dem «Durchstich» des A18-Zubringers erhält Aesch den langersehnten Direktanschluss an das Gewerbegebiet Aesch Nord. Und die Pendler von Ettingen her kommen flüssig auf die Autobahn. Tobias Gfeller rojektleiter Boris Kunze vom Tiefbauamt Baselland kommt leicht ins Schwärmen, wenn er über die Weiterführung des Pfeffingerrings spricht. «Aesch erhält ein sehr wichtiges, schönes und auch ein funktionales Bauwerk.» Am Mittwochabend – nach Redaktionsschluss des «Wochenblatts» – informierten die Verantwortlichen der kantonalen Bau- und Umweltdirektion (BUD) mit Vorsteherin Sabine Pegoraro die Aescher Bevölkerung. Die Bauarbeiten für den im Volksmund als «Durchstich» bekannten Pfeffingerring sollen Ende dieses Jahres beginnen. Die Bauzeit beträgt rund drei Jahre.

FOTO: ZVG

wird die Fahrbahn für den Durchstich bis zum Kreisel Butthollen erstellt. Zum ganzen Bauprojekt gehört auch die Vergrösserung der Auf- und Abfahrtsrampe in Richtung Autobahn, wo eine zusätzliche Spur in Richtung Reinach und ein Bypass mit Auffahrtsrampe von Aesch auf die Autobahn entstehen. Einspurigkeiten vermeiden Während der Bauzeit hat neben der Sicherheit auch die Gewährleistung einer gegenüber heute adäquaten Verkehrskapazität oberste Priorität. «Natürlich wird der Verkehrsfluss punktuell beeinflusst. Doch wir versuchen, Einspurigkeiten zu vermeiden», erklärt Projektleiter Kunze. Nur das Linksabbiegen auf der Hauptstrasse von Reinach her kommend auf die Autobahn A18 ist während der ganzen Bauzeit nicht mehr möglich. Dies betreffe aber in den Spitzenstunden am morgens und am abends nur gerade 40 Fahrzeuge pro Stunde, beruhigt Kunze. «Stossen an unsere Grenzen» Für Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger ist der Durchstich für Aesch «ein Meilenstein». Es brauche ihn unbedingt, damit das Gewerbegebiet Aesch Nord weiterentwickelt werden kann. «Wir stossen während der Arbeitszeiten und aufgrund der International School Basel verkehrstechnisch an unsere Grenzen», so Hollinger. Ohne Durchstich wären weitere Ansiedlungen in Aesch Nord nicht mehr möglich. Hollinger sieht den Durchstich auch als nötigen Schritt zum Vollanschluss.

CÄCILIENCHOR

130 Jahre Cäcilienchor Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Mitglieder des katholischen Kirchenchors fast vollzählig im Pfarreiheim zur 130. Generalversammlung des Vereins. Nach einem schmackhaften Nachtessen konnten wir die ausführliche Traktandenliste in Angriff nehmen, durch die uns Präsi Beat Wipf führte. Sein Jahresbericht machte klar, dass wir 2015 viel geleistet hatten. Die 16 Einsätze des Chors sind rekordverdächtig und auch das Spektrum unseres Wirkens hat sich verbreitert: So gestalteten wir erstmals einen Trauergottesdienst musikalisch, ebenso eine

Hochzeitsfeier, beide Anlässe aufgrund von externen Anfragen. Ferner wirkten wir beim Kirchenklangfest «Cantars» mit Werken von J. Rheinberger mit. Die musikalischen Höhepunkte waren natürlich die Festgottesdienste an Ostern und vor allem an Weihnachten, wo als Premiere zwei Kompositionen unseres Dirigenten David Rossel in ungewohnter Melodik erklangen. An nichtkirchlichen Einsätzen sind das Ständeli im Altersheim und der Auftritt an der Aescher Kulturnacht zu erwähnen.

Trotz des eher hohen Durchschnittsalters der Mitglieder ist unser Chor, nicht zuletzt dank unseres jungen Leiters, motiviert, dynamisch und zukunftsorientiert. So werden wir im Dezember wieder mit einem «klassischen» Konzert mit Werken von Joseph und Michael Haydn an die Öffentlichkeit treten. Der Mitgliederbestand blieb unverändert und als neue Vizepräsidentin und Kassierin wurde Ursula Marty bestätigt. Nach einem feinen Dessertbuffet klang die rundum gelungene GV mit einem gemütlichen Zusammensein aus. Elmar Sturm


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AESCH PFEFFINGEN

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Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 21)

den eine grundsätzliche Auffrischung. Letztes Jahr wurde der untere Weiher erfolgreich entschlammt und vom Schilf befreit. Diesen Monat ist der obere Teil im Pflegeplan enthalten. Begleitet werden die Arbeiten vom Werkhof und einem versierten Biologen, so dass dieser wichtige Naturstandort für viele weitere Jahre erhalten werden kann. Gemeindeverwaltung Aesch

Kursprogramm Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen (EBAP) Alle Aescherinnen und Aescher haben kürzlich das Kursprogramm der EBAP mit allen Angeboten und Dienstleistungen in den Gemeinden Aesch und Pfeffingen, das «blaue Büechli», erhalten. Wir sind sicher, dass auch für Sie etwas dabei ist. Schauen Sie einfach rein und staunen Sie. Für Familien mit Kindern finden Sie auf der Rückseite des Programms alle News aus unse-

rem Familienzentrum Brüggli in Aesch. Weitere Exemplare können bei B. Würsten 079 332 27 17 oder unter ebap@aesch.bl.ch bezogen werden. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 8. Februar 2016 bis Freitag, 19. Februar 2016 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz,Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 22. Februar 2016 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50 besetzt. Familien- und Jugendberatung Birseck

RAIFFEISENBANK

Bis 50% Rabatt auf Tickets Als Raiffeisen-Mitglied können Sie von bis zu 50% Rabatt auf Tickets für Konzerte und Events sowie sämtliche Sonn-

tagsspiele der Super League profitieren. Ihnen stehen über 1000 Konzerte und Events zur Verfügung. Tauchen Sie ein in die Welt des Zirkus, gönnen Sie sich einen Abend mit Ihrem Lieblingsstar, lassen Sie sich von einem Musical verzaubern oder jubeln Sie mit, wenn Tore fallen! Als Hauptsponsor der Super League ermöglichen wir Ihnen Tickets zum halben Preis für Sonntagsspiele. Mögen Sie es ruhiger? So besuchen Sie eines der 490 Museen. Als Raiffeisen-Mitglied mit einer Maestro-, V-PAY- oder einer Kreditkarte können Sie von diesen und weiteren Vorteilen profitieren – und Ihre Karte ist gleichzeitig ein Museumspass. Sie finden alle Informationen zu den Angeboten auf dem Mitgliederportal unter: www.raiffeisen.ch/memberplus Wir wünschen Ihnen schon heute viel Vergnügen beim nächsten Konzertoder Museumsbesuch, beim Geniessen eines Musicals oder beim Jubeln an einem Fussballmatch. Ylenia Zarra, Kundenberaterin, Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Atelier Nique zieht nach Reinach Während 25 Jahren haben meine Mitarbeiterinnen und ich in unserem Atelier in Aesch nach Ihren Wünschen und Ideen bezaubernde Cocktail- und Brautkleider genäht. Wir haben für ihn unzählige Vestons passend gemacht, Hosen gekürzt oder Hemden geändert. Wir haben für sie Säume gekürzt, Seidenschals rouliert oder neue Reissverschlüsse eingenäht. Ihrem Pelzmantel haben wir einen neuen, modernen Look verpasst oder das kleine Loch im Lieblingscashmerepulli kunstvoll gestopft. Sie haben uns 25 Jahre lang Ihr Vertrauen geschenkt und uns die Treue gehalten. Dafür danken wir Ihnen herzlich. Ab 13. Februar werden wir allerdings unser Geschäft in Aesch schliessen und am 18. Februar in Reinach das neue Atelier Nique an der Hauptstrasse 45 eröffnen. Das neue Geschäft verfügt über viel mehr Platz und ist gut zu Fuss, mit

Neu a

AESCHER FASNACHT

Molto espressivo

Kinderfasnacht 2016

Die beinahe unbegrenzten Ausdrucksmöglichkeiten der Violine präsentieren wir Ihnen am Vortragsabend der Violinklasse von Simone Schmidlin. Vom süssen Kinderlied bis hin zu anspruchsvollen Werken von Vivaldi und Beriot wird die ganze Palette der musikalischen Möglichkeiten dieses wunderbaren Instrumentes vorgestellt. Der Vortragsabend findet statt am Freitag, 5. Februar, um 18.30 Uhr im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschulhaus Trakt C). Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Andreas Kirschner, Schulleitung

Auch dieses Jahr findet sie natürlich statt; unsere schon zur Tradition gewordene Kinderfasnacht. Am Donnerstag, den 4. Februar 2016 ist es dann endlich soweit. Um 14 Uhr auf dem Neumattpausenplatz stehen wir kostümiert bereit. Die Aescher, Pfeffiger und Dugginger Kindergärten und Primar-Schulklassen, sowie Klassen der HPS Münchenstein und der ISB Aesch sind wiederum dabei. Zusammen sind es 59 Klassen, also über 1000 Kinder! Ihr seht, es waren noch nie so viele Klassen dabei wie dieses Jahr! Nun hoffen wir auf ganz viel

SM’AESCH PFEFFINGEN

AESCHER FASNACHT

Und jetzt der Viertelfinal!

Weiteres «Häiläit»: D’ Schluuchete

WoB. Sm’Aesch Pfeffingen surft weiterhin auf der Europacup-Welle. Nachdem die Damen des Fanionteams im Achtelfinal nach dem skandalbehafteten 3:2 in Israel auch das Rückspiel in Aesch gegen Hapoel Kfar Saba mit einem letztlich klaren 3:1 für sich entscheiden konnten, war der Jubel gross. Die mit Zusatztribünen voll gefüllte Löhrenackerhalle war aus dem Häuschen, die Spielerinnen tanzten vor Freude und Vereinspräsident Werner Schmid herzte Trainer Timo Lippuner. Für die Spielerinnen bedeutet dies jedoch keinesfalls, sich jetzt ausruhen zu können. Am Samstag gehts zuhause gegen Franches-Montagnes. Und schon am nächsten Mittwoch steht das Heimspiel gegen das türkische Team von Trabzon Idman Ocagi an. Das Spiel findet am Mittwoch um 20 Uhr statt. Wiederum sind alle Fans aufgefordert, das Team im Löhrenacker lautstark zu unterstützen. Vielleicht ist ja nach dem Endstreich der Fasnacht noch etwas Energie übrig, um die Damen aus der Türkei mit hiesigen Bräuchen zu beeindrucken!

Mit neuen Ideen und der Motivation, etwas zu verändern, haben sich unter der Schirmherrschaft vom Fasnachtscomité verschiedene Projektgruppen gebildet. Eine davon ist die Projektgruppe der Schluuchete, welche am Fasnachtsdienstag, 9. Februar, stattfinden wird. Der Name Schluuchete kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern von einer Vogelperspektive der Aescher Usestuelete. Dieses Bild wünschen wir uns auch am Fasnachtsdienstag im Schluuch von Aesch: volle Strassen, tolle Stimmung und ein friedliches Fest untereinander, Fasnacht halt. Mit 17 Guggen aus der Region, aus Freiburg DE und aus Döttingen AG möchten wir verschieden Fasnachtskulturen in Aesch begrüssen und den Gästen etwas bieten. Die Schluuchete beginnt am 9. Februar um 17 Uhr. Auf vier Bühnen (Bühne 1 Fresh, Bühne 2 Pub, Bühne 3 ehem. Swisscom-Shop, Bühne 4 Mühle-Treppe) werden die Guggen dann zu hören sein. Der Spielplan wird auf Plakaten und auf der neuen Fasnachts-App publiziert. Direkt bei den Bühnen werden die Guggen wie auch

einach

dem Tram oder dem Auto zu erreichen. Im neuen Geschäft können wir Ihnen nebst unserer eigenen Kollektion «Perks – my choice» noch mehr attraktive Mode präsentieren für Frauen, die Wert auf Qualität, Tragbarkeit und Wertigkeit legen. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch die passende Tasche, ausgewählten Schmuck und exklusive Foulards, um Ihre Garderobe zu vervollständigen. Besuchen Sie uns im neuen Atelier Nique an der Hauptstrasse 45 in Reinach. Unser Geschäft in Arlesheim bleibt während der Basler Fasnacht am Montagnachmittag geschlossen, ansonsten sind wir wie gewohnt für Sie da. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem neuen Geschäft in Reinach oder in Arlesheim. Ihre Veronique Perks und Team vom Atelier Nique

Publikum am Rande der Route. Ich danke jetzt schon ganz herzlich allen Helfern und Helferinnen auf dem Mühleplatz und den treuen Aktiven, die uns unterstützen – hoffentlich bei SonnenFürs OK Kinderfasnacht schein! Yasmin Braschi

Wir danken ganz herzlich unseren treuen Sponsoren für’s Zvieri: Basellandschaftliche Kantonalbank, Zunft zu Wein- und Herbergsleuten, Gasthof «zur Mühle» und Bäckerei Kübler; den Firmen Proinnova AG und Wehrle Solutions, und für den Druck: Firma Promolution GmbH.

die Gäste mit diversen Getränken versorgt. Um 21 wird auf der Bühne 3 die wieder eingeführte Wagenprämierung stattfinden. Zum Abschluss findet um 3.00 Uhr der bewährte Ändsträiich vom Schlossplatz zum Zentrum neu mit allen noch anwesenden Guggen statt. Euer Aescher Fasnachtscomité

Gemeindewahlen 2016: Die Aescher Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Philipp Kläy 1969, Leiter Finanzen

LISTE 1

Cristian Manganiello 1979, Direktor System- und Prozessprüfungen

Peter Rupprecht 1954 Jurist

FDP

GESCHÄFTSWELT

R ebr. in b 18. F

MUSIKSCHULE

Kurt Lienberger 1951, Informatiker

Peter Rupprecht 1954, Jurist

Kandidierende Gemeinderat Marianne Hollinger-Schmidlin (bisher) 1953 Kauffrau

Jeanine Stoll 1958 Kaufm. Angestellte

LISTE 2

SP Kandidierende Gemeinderat

Sabrina Häring-Ossiacher (bisher) 1980 Juristin, Verfahrensleiterin Erbschaftsamt BL Bruno Theiler (bisher) 1954 Marketing-Techniker Textilfarbstoffe

Kandidierende Gemeindekommission Heiner Gammeter Bisher, 1960, Kaufm. Leiter

Eveline Sprecher (bisher) 1963 Bäuerin

Dominik Häring Bisher, 1985, MSc ETH Bauingenieur Barbara Koellreuter Bisher, 1976, Ingenieur-Agronomin ETH Jürg Schütz Bisher, 1953, Betriebsökonom HWV

Pavel Svoboda (bisher) 1967 Leiter Gewässerschutz BS

Alexandra Achermann 1963, Gastronomin

Neuanfertigungen Braut- und Abendmode Änderungen Express-Service

Martin Glatz 1969 Wagenmanager SBB Cargo

Steve Bourquin 1966, Bankier

Patricia Büeler 1989 Controllerin, Ökonomin

Eric Bucher 1995, Student Michael Czwalina 1986, Berater

Stephan Hohl 1979 Selbständiger Generalagent

Hauptstrasse 45, 4153 Reinach Telefon 061 751 71 90

Sabrina Franz 1981, Geschäftsführerin Rolf Gass 1954, Architekt Martin Glatz 1969, Wagenmanager SBB Cargo

Jan Kirchmayr 1993 Stv.-Lehrer, Student Geografie und Geschichte


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Proporz macht Aescher Wahlen unberechenbar Nach den Querelen um die Nichtnomination von Markus Lenherr will die CVP mit frischem Wind zurück in den Gemeinderat. Der Proporz macht auch die innerparteiliche Ausmarchung spannend. Tobias Gfeller

I

n Aesch wird der Gemeinderat im Unterschied zu allen anderen Gemeinden im Birseck noch immer im Proporz gewählt. Die Stärke der Partei entscheidet, wer in den nächsten vier Jahren die Geschicke der Gemeinde bestimmt. Trotz Proporz sind aber die Gemeinderatswahlen in Aesch auch immer Personenwahlen. Genauso wie Verschiebungen zwischen den Parteien kann es zu Verschiebungen innerhalb der Parteien kommen. Attraktiv für Firmen und Private Diesbezüglich ist gerade in der FDP, mit drei Vertretern stärkste Kraft im Gemeinderat, die Ausgangslage spannend. Das etablierte Duo um Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger und Vizepräsident Bruno Theiler scheint gesetzt. Doch gilt dies auch für Sabrina Häring, die vor vier Jahren für die FDP auf Kosten der CVP einen dritten Sitz erobert hat? Die Konkurrenz ist namhaft und lauert auch auf dem eigenen Wahlzettel. So zum Beispiel Stephan Hohl. Der Versicherungs-Unternehmer und Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Industrie und Gewerbe Aesch würde die Interessen des lokalen Gewerbes in den Gemeinderat tragen, wie er selber erklärt. «Um in Aesch Nord weiter Firmen anzusiedeln und auch als Wohnort be-

Christine Koch 1963 Lehrerin, Landrätin

liebt zu sein, muss Aesch weiter seine Standortattraktivität steigern. Doch es gibt bei den Angeboten auch Grenzen. Nicht alles ist Gemeindeaufgabe.» Vertreterin gegen aussen FDP-Präsident Cristian Manganiello sieht diese innerparteiliche Konkurrenzsituation gelassen. Er lobt die drei Bisherigen für ihre «ausgezeichnete Arbeit» und sieht die FDP auch für eine Zeit nach Hollinger und Theiler sehr gut aufgestellt. Frühzeitige Rücktritte, um eigene Kandidaten nachrücken zu lassen, schliesst Manganiello aus. Noch immer hoch motiviert zeigt sich Marianne Hollinger. Seit nunmehr zwölf Jahren ist sie Gemeindepräsidentin von Aesch. Neben der Arbeit im Gemeinderat und in der Verwaltung sehe sie sich auch als Vertreterin von Aesch gegen aussen. «Ich höre den Menschen zu, um zu spüren, wo der Schuh drückt.» Keine links-rechts Politik Noch vor vier Jahren herrschte innerhalb des Gemeinderats grosse Unruhe, die im Heckenstreit ihren unrühmlichen Höhepunkt fand. Die Streitereien wurden auch in der Öffentlichkeit ausgetragen. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Die Auseinandersetzungen hätten sich aber nicht gelegt, verrät SP-Gemeinderat Paul Svoboda. «Sie werden einfach nicht mehr so nach aussen getragen.» Es werde hart um Sachgeschäfte gerungen. «Eine links-rechts Politik sehe ich im Gemeinderat aber nicht», sagt Svoboda zur mit zwei Sitzen nominell unterlegenen SP. Auch Parteikollegin Eveline Sprecher komme mit ihren Anträgen im Hochbaubereich sehr gut durch. Begeistert über die eigene Kandidatenliste zeigt sich SP-Präsidentin Christine Koch. «Das ist die beste Liste, seit ich politisiere.» Mit verschiedenen Rucksäcken bepackt sprächen die Kandidierenden grosse Teile der Bevölkerung an, glaubt Koch. «Mich freut auch,

Wer zieht ein ins Blarer-Schloss? Die Aescher und Aescherinnen haben am 28. Februar zu entscheiden. dass wir junge, sehr engagierte Kandidierende auf der Liste haben.» Verzicht auf den Bisherigen Zur grossen Herausforderung wird die Wahl für die CVP. Die Parteileitung verzichtete auf eine Nomination ihres bisherigen Gemeinderats Markus Lenherr. Er politisiert mittlerweile als Parteiloser und tritt nicht mehr zu den Neuwahlen an. «Wir wollen diesen und hoffentlich auch den vor vier Jahren verlorenen zweiten Sitz zurückgewinnen», sagt CVP-Präsidentin Heidi Häring. Sie sieht die CVP in der Bevölkerung gut verankert. «Wir haben eine politisch bereits sehr aktive Liste.» Eine Person hervorheben, möchte Häring nicht. Die CVP würde dem Gemeinderat gut tun. «Es ist ein offenes Geheimnis, dass der aktuelle Gemeinderat miteinander nicht zurechtkommt.»

Jean-Pierre Müller 1970, Innenarchitekt

Rolf Christen 1951 Mechaniker

Raphael Nagorsnik 1992, Detailhandelsfachmann Pascale Schnell 1969, Personalverantwortliche

Sibylle Probst 1988 Kauffrau, Wirtschaftsstudentin

Erich Wyss 1954 Gefahrgutbeauftragter SBB

Jolanda Wasser 1975 Wagenführerin BVB

Claudia Zumsteg 1975, Pflegefachfrau

LISTE 3

SVP Kandidierende Gemeindekommission

Kandidierende Gemeindekommission Jan Kirchmayr Bisher, 1993, Stv.-Lehrer, Student Geografie und Geschichte Sibylle Probst Bisher, 1988, Kauffrau, Wirtschafts-Studentin Esther Rawyler Bisher, 1962, Dentalassistentin

Andreas Spindler (bisher) 1968 Verkaufsleiter

Nadja Studer 1986 MLaw Juristin

Erich Wyss Bisher, 1954, Gefahrgutbeauftragter SBB Nathan Diaz Zeugin 1997, Gymnasiast (Schwerpunkt Biochemie)

Adrian Möri 1983 Bankfachmann

Toni Ebnöther 1960, Musiker, Schulleiter Aline Fleury 1974, Primarlehrerin Markus Keller 1960, Techn. Sachbearbeiter Mylène Meschberger 1996, Schülerin WMS

Hansjörg Dill 1946 pens. Beamter

LISTE 5

Christian Helfenstein-Gschwind 1958 Betriebsökonom HWV

CVP Urs David 1968 Dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling

Monika Fanti-Hauser 1960 Eidg. Dipl. Winzermeisterin

Adrian Möri Bisher, 1983, Bankfachmann

Kandidierende Gemeindekommission Géraldine Häring Bisher, 1988, MAS FH in Treuhand u. Unternehmensberatung i. Ausb. Roman Häring Bisher, 1985, Eidg. dipl. Kommunikationsplaner Christian Helfenstein-Gschwind Bisher, 1958, Betriebsökonom HWV

Ueli Siegenthaler Bisher, 1966, Eidg. dipl. Landwirt Alexa Küng-Fleig 1981 Floristin

Brigitte Boillat 1957, Büroangestellte

Oliver Wyss Bisher, 1991, Buschauffeur BLT

Theo Bucher 1945, Meisterlandwirt, Trop. Agro. Tech.

Nadja Studer 1986, MLaw Juristin

Karin Buchwalder 1962, Kauffrau

Rolf Christen 1951, Mechaniker Jolanda Wasser 1975, Wagenführerin BVB

Monika Schober Vollgraff Bisher, 1964, Pflegefachfrau

Kommission: Bleibt SP stärkste Partei? SVP-Präsident Peter Lehner schielt auf einen zweiten Sitz im Gemeinderat. Er

hoffe, dass seine SVP den Schwung aus den nationalen und kantonalen Wahlen mitnehmen kann und auch in der Gemeindekommission mehr als die bisherigen drei Sitze erzielt. Mit fünf Sitzen ist die SP die aktuell stärkste Partei in der Gemeindekommission. Den Status quo zu halten sei das Mindestziel, erklärt Präsidentin Christine Koch. Das liberale Gedankengut noch mehr in die Gemeindekommission tragen möchte die FDP und ihren Anteil mit vier Sitzen ausbauen. Für Präsident Cristian Manganiello ist die vorberatende Gemeindekommission ein «wichtiges Gremium». Die drei bisherigen Sitze verteidigen will die CVP. Für beide Wahlkämpfe werde man auf die wilde Plakatierung verzichten, verspricht Präsidentin Heidi Häring. «Wir investieren in Plakate der APG und hoffen, dass dies die Wählerschaft auch goutiert.»

Kandidierende Gemeinderat

Fritz Stenz 1950, Gipser

Kandidierende Gemeinderat

Steuersätze nicht erhöhen Den einzigen Sitz für die SVP halten möchte Andreas Spindler. Er steht gleich doppelt auf der SVP-Liste. Finanzchef Spindler sieht die weitere Stabilisierung der Gemeindefinanzen als zentrale Aufgabe. «Neben Firmen ist es auch wichtig, dass wir Privatpersonen als gute Steuerzahler nach Aesch locken.» Die dafür nötige Attraktivität dürfe aber nicht dazu führen, dass der Dienstleistungskatalog weiter ausgebaut wird. Spindler wehrt sich dagegen, mehr Steuereinnahmen über höhere Steuersätze zu erzielen. Vor vier Jahren verpasste die SVP einen zweiten Sitz auch aufgrund von Proporzpech nur knapp. Kann sie dies nachholen?

FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

Philipp Muster 1969 Eidg. Dipl. Speditionsleiter

Thierry Homberger 1972, Betriebsökonom FH Tobias Kiebele 1979, Betriebsökonom FH

Luc Hutmacher 1996, Konstrukteur Michael Kuny 1995, Velomechaniker

Benjamin Cueni 1988, Eidg. Dipl. Treuhänder

Paul Nicolet 1954 Speditionskaufmann

Christine Masek-Huber 1964, Kauffrau

Hansjörg Dill 1946, pens. Beamter

Patricia Pargger 1964, Musikerin, Kauffrau

Agnès Unterberger 1974, Speditions-Kauffrau

Daniel Wyss 1957, Bankfachmann

Werner Brupbacher 1942, Geschäftsführer

Géraldine Häring 1988 MAS FH in Treuhand u. Unternehmensberatung i. Ausb.


AESCH PFEFFINGEN

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GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Kostenseite im Griff behalten

Ausschaffung?

Engagement und Erfahrungen

Schon wieder starten wir in ein neues Jahr. Wie im 2015 wird auch für 2016 ein verhaltenes Wirtschaftswachstum prognostiziert. Somit ist jeder Gemeindehaushalt Roman Häring gut beraten, die (CVP) Kostenseite im Griff zu haben, vor allem wenn, der eigene Finanzplan für die kommenden Jahre nicht gerade rosig aussieht. Jegliche moderate Sparbemühung, die jetzt initialisiert wird, kann ein zukünftiges, schmerzhaftes Sparprogramm verhindern. Den Willen dazu habe ich seitens unserer Gemeindeexekutive bisher lei-

Dieses Wort ist schlicht falsch, denn es handelt sich um eine bezahlte Rückführung in das Heimatland der abgewiesenen oder straffällig geworRolf Christen denen Person. (SVP) Was soll falsch daran sein, wenn Ausgewiesene in ihre Herkunftsländer zurückgebracht werden und dafür oft noch mit einem grosszügigen Geldgeschenk belohnt werden? Bevor dies geschieht, hat die Schweiz lange (allzu lange?) dauernde Abklärungen getroffen und das Herkunftsland als ungefährlich eingestuft. Es wird niemand Gewalt oder der Todesstrafe ausgeliefert, wie das oft und fälschlicherweise behauptet wird! Militärdienstpflicht (auch bei Eritreern) darf kein Grund sein, nicht nach Hause zurückzu gehen. Wo würde ein Schweizer Militärdienstverweigerer wohl Asyl erhalten? Mir ist kein Land bekannt. Da ausser der SVP keine Partei die Durchsetzungsinitiative unterstützt, wird Ihre Stimme benötigt, damit unsere bereits bestehenden Gesetze und die Bundesverfassung ohne Wenn und Aber endlich eingehalten werden. Unsere Gesetze gelten hoffentlich nicht nur für uns gutmütige Schweizer, sondern für alle Menschen. Auch wenn sich gerade diese Kreise auf ihre «Menschenrechte» statt auf unsere Rechtsordnung berufen. Lösen wird die Probleme in denjenigen Ländern, die sie haben, statt sie zu uns zu importieren. Doch welche Gegner der Initiative helfen dabei? Proteste am Basler Marktplatz bringen kaum eiRolf Christen ne Änderung. Kandidat SVP Aesch, Liste 3

Seit über 25 Jahren lebe ich in Aesch. Fast ebenso lange engagiere ich mich im Dorf. Ich spielte aktiv Volleyball beim VBC Aesch, wie er damals noch hiess, und kurz Christine Koch darauf baute ich (SP) zusammen mit anderen engagierten Frauen die bis heute sehr aktive Minivolley-Bewegung auf. Meine drei Söhne verbrachten ihre Kindheit in Aesch. Frauen wurden für diverse Ämter gesucht. Bald wirkte ich als Stiftungsrätin für das Heimatmuseum, amtete als Präsidentin des Ferienpasses, wurde Mitglied der Gemeinde-

der nicht gespürt. Deshalb bin ich froh um Gemeindeorgane wie die Gemeinde-, Finanzplanungs- oder Rechnungsprüfungskommission, welche solche immer wieder kritisch betrachten und Vorschläge einbringen. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn Anregungen auch entgegengenommen und reflektiert werden würden und nicht einfach die permanente Pauschalantwort kommt: «Das ist halt so, da kann man nichts ändern». Um sich aus Kostenfängen zu befreien, braucht es manchmal eben auch Distanz zum Geschäft und Querdenken. Gerne würde ich in eine 3. Amtsperiode starten und weiterhin die Geschäfte zuhanden der Gemeindeversammlung kritisch prüfen. Roman Häring, CVP, Vizepräsident Gemeindekommission

GEMEINDEWAHLEN 2016

Bezahlbarer Wohnraum – quo vadis? Irgendwann ist es für alle an der Zeit, von zu Hause auszuziehen. Gewisse in meinem Alter haben diesen Schritt schon seit längerem vollzogen, anJan Kirchmayr (SP) dere wohnen wie ich noch im «Hotel Mama». Dies hat verschiedenste Gründe: Zum Beispiel ist man in der Gemeinde gut verankert oder die Nachtverbindungen vom Ausgang nach Hause gehen knapp in Ordnung. Ein weitaus relevanterer Grund ist, dass der Anteil an bezahlbarem Wohnraum immer knapper wird. In anderen Gemeinden wird der Bau von Genossenschaftswohnungen forciert, in Aesch wird das Budget mit

Landverkäufen verschönert. Besser wäre es, man gäbe dieses Land im Baurecht ab. Ein Antrag an der Gemeindeversammlung für mehr bezahlbaren Wohnraum ist knapp gescheitert. Ist die Gemeinde Aesch daran interessiert, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Wohnraum für Junge, Familien und ältere Menschen? Oder denkt sie nur an das Steuersubstrat? Wer nämlich eine günstige Wohnung mietet, versteuert in der Regel wenig Geld. Menschen jedoch, die sich keine teure Wohnung leisten können, dürfen nicht zum Spielball unserer Gesellschaft werden. Für mich ist klar, dass der Wohnungsmarkt sich nicht einfach nach den Begehrlichkeiten des Immobilienmarktes Jan Kirchmayr, richten darf. Kandidat Gemeindekommission, bisher, SP Liste 2

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Investition in unsere Zukunft Erstaunen ist die häufigste Reaktion, wenn ich jemandem erzähle, dass ich Mitglied im Aescher Primarschulrat bin. «Ist man als Schulrat nicht älter?» oder «Hast Patricia Büeler du denn schon (SP) Kinder?», sind Fragen, die mir gestellt werden. Der Grund für mein Engagement ist aber banal: Ich bin der Meinung, dass man sich nicht erst als Eltern mit der Funktionsweise und der Qualität des Schulsystems auseinandersetzen sollte – dann ist es nämlich bereits zu spät, um etwas zu ändern. Erst wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können auch neue

Ansätze umgesetzt werden und zeitgemässe Strukturen geschaffen werden. Dass dies nicht von heute auf morgen möglich ist und von vielen Faktoren abhängt, ist wohl uns allen klar. Die familienergänzenden Projekte, die in Aesch angestossen wurden, konnten nur mit Beharrlichkeit und vorausschauender Zielstrebigkeit umgesetzt werden. Nur deshalb haben wir heute den Mittagstisch und die Nachmittagsbetreuung. Auch ich möchte mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass in Aesch in die Zukunft investiert wird. Und zwar in die kontinuierliche Verbesserung unserer Schulen und deren Strukturen, damit sie weiterhin den Kindern zum bestmöglichen Start ins Leben verhelfen. Patricia Büeler, SP Liste 2 Kandidatin Gemeinderat

Jung, frisch, unverbraucht

Das höchste Gut Schauen wir, dass wir sinnvoll und nachhaltig in unsere Zukunft investieren, und lassen wir die Hände von unverantwortbaren Steuersenkungen und Luxustrassen. Es ist keine Option, nachträglich bei der Bildung Geld abzuzweigen, um die finanziellen Einbussen auszubügeln. Dass alleine mit einer positiven Bilanz alle Probleme vom Tisch sind, ist leider ein Wunschtraum. Die längerfristigen Schäden kann man daraus nicht ablesen. Ich möchte mit einem Zitat von John F. Kennedy enden: Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung. Nathan Diaz Zeugin, Kandidat Gemeindekommission, SP Liste 2

kommission und der GPK, brachte meine Erfahrungen als Mutter und Lehrerin in die «Begleitgruppe familienergänzende Betreuung» ein und rief mit anderen zusammen das Feuerfest Samain ins Leben, welches mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender von Aesch hat. Als Parteipräsidentin der SP AeschPfeffingen konnte ich mithelfen, das Dorf lebenswerter und attraktiver zu gestalten. Seit 2010 bin ich zudem Landrätin und mittlerweile auch in der kantonalen Politik vernetzt. Sehr gerne würde ich als Teil des GemeinderatsTeams diesen Rucksack voller Erfahrungen engagiert in den Dienst unseres Christine Koch, Dorfes stellen. Landrätin, Kandidatin Gemeinderat, SP Liste 2

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Der Kanton Basel-Landschaft steht mit einer unvorstellbaren Menge Geld in der Kreide. 180 Millionen Franken sollen in den nächsten Jahren Nathan Diaz gekürzt werden. Zeugin (SP) Es scheint verlockend, bei der Bildung zu sparen. Doch das ist reine Symptombekämpfung, die uns längerfristig teuer zu stehen kommt. In Aesch sind wir zum Glück von diesem Abbau noch nicht betroffen. Allerdings schreiben auch wir ein Defizit. Tragen wir deshalb Sorge zum Geld.

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Aussicht für Aesch

Monika Fanti (CVP)

Mich reizt die Politik schon seit langem, die Möglichkeit, als Teil einer politischen Kommission Einfluss auf diverse Geschäfte nehmen zu können. Die AbstimmunLuc Hutmacher gen zur Ausschaf(SVP) fungs- und zur Masseneinwanderungsinitiative konnte ich leider nur am Bildschirm mitverfolgen. Gerne hätte ich selbst einen Wahlzettel ausgefüllt. Jetzt, da ich stimmberechtigt bin, sehe ich meine Chance gekommen, mich selber aktiv ins politische Geschehen einzubringen. Mein jugendliches Alter und die damit verbundene, fehlende Erfahrung könnte man als Nachteil werten. Ich jedoch sehe gerade auch darin den

Vorteil, unverbraucht und mit frischem Schwung neue Wege zu beschreiten und die Anliegen der jüngeren Generation politisch zu vertreten. Selbst sehe ich mich als ruhigen und sachlichen Menschen, der sich bemüht, nicht einfach nur Kompromisse zu suchen, sondern vielmehr Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten einen Gewinn darstellen, denn das Allgemeinwohl steht für mich im Vordergrund. Meine Entscheidung für die SVP gründe ich auf meiner eher bodenständigen und konservativen Einstellung sowie meinem Bedürfnis, Missstände nicht einfach nur schönzureden, sondern die Dinge beim Namen zu nennen und ihnen auf den Grund zu gehen. In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn mein Name auch auf Ihrem Wahlzettel stehen würde. Luc Hutmacher, SVP Liste 3 Kandidat Gemeindekommission

Wer liebt ihn nicht, den Blick von der Klus herunter auf unser Dorf, wie es friedlich daliegt im Birseck. Eine, die nicht nur die Aussicht hat, sondern auch den Überblick in Aesch, ist die Winzerin Mo-

ni Fanti. Als Besucher in Ihrem Weingut kenne ich sie als Frau, die weiss, wie die Zeichen der Natur zu deuten sind. Als Gewerbler und Mitglied im Vorstand der IG Aesch kann ich nur bestätigen, dass sie sich in der Funktion der Präsidentin für das Wohlergehen und die verschiedensten Bedürfnisse der Aescher Detaillisten einsetzt. Und als Privatmensch kann ich Ihr Zuverlässigkeit, Zuversicht, Fleiss und Liebenswürdigkeit attestieren. Ich wähle Monika Fanti in den Gemeinderat, die Frau mit Weitblick. Roger Gafner

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Ein starkes Team – Stark für Aesch Die CVP Aesch ist bereit Verantwortung zu übernehmen. Dafür brauchen wir mit unseren Kandidaten Ihre Unterstützung. Gehen Sie am 28. Februar wählen und legen Sie die CVP Liste 5 in die Urne. Geben Sie der CVP und unseren Kandidaten ihre Stimme.

Unsere Kandidaten sind alle stark verwurzelt in Aesch. Tugenden wie Unternehmertum, Teamfähigkeit und Tatendrang haben alle im Blut. Nehmen Sie uns in die Pflicht – wir machen uns stark für Aesch. CVP Aesch-Pfeffingen


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

AESCH PFEFFINGEN

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«Warum gerade Sie wählen»?

Wir sind im Wahlkampf!

Pfeffingen kontinuierlich verbessern

Dass sich jede und jeder Kandidierende für Aesch einsetzen will und ein lebenswertes Aesch möchte, dürfte selbstverständlich sein. Was braucht es Paul Svoboda (SP) aber sonst noch? Wenn Sie für das Gemeinderatsamt ein klares und aussagekräftiges Anforderungsprofil erstellen müssten, wie würde dieses aussehen? Was müsste man an fachlichem Wissen und Können mitbringen? Welche persönlichen Eigenschaften erachten Sie als erforderlich? Sollte da nicht auch Erfahrung in der Politik, in der Gesetzgebung, Sozialkompetenz und Durchsetzungsvermögen dazugehören?

Zwei Amtsperioden im Gemeinderat, eine Amtsperiode im Landrat, dazu langjährige Führungs- und Berufserfahrung als stv. Kantonschemiker und Leiter «Gewässerschutz und Altlasten» erfüllen hoffentlich Ihre Ansprüche an dieses Amt. Ich kann dieses Wissen seit acht Jahren vollumfänglich in «meinem» Departement Umwelt und Sicherheit einbringen. Meine Schwerpunkte liegen beim Erhalt unserer Naherholungsgebiete, bei der Pflege und dem Ausbau unserer Biotope, und ich werde mich weiterhin gegen alle Bemühungen einsetzen, in Aesch Deponien zu errichten und Baumärkte anzusiedeln. Dazu braucht es aber Ihre Unterstützung! Dr. Paul Svoboda, Gemeinderatskandidat, bisher, Liste 2 SP

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Gotthard: Lösungen statt Polemik Vorweg, Güter gehören wenn möglich auf die Schiene – da sind wir uns alle einig. Die Schweiz ist da auch Vorbild und Weltmeister dank dem Alpenschutz. Fakt ist auch, dass Alexa Küng-Fleig trotz Wachstum in (CVP) der Wirtschaft, die LKW-Fahrten am Gotthard abnehmen und die Güter auf den Schienen transportiert werden. Die Richtung stimmt und das ist gut so. Die Sanierung ist unumstritten und ich glaube dem Bund, wenn er sagt, dass dafür eine Vollsperrung nötig ist. Nun gibt also zwei Möglichkeiten den Verkehr zu ermöglichen: 1. Fahrzeuge auf den Zug verladen oder 2. eine zweite Röhre. Beide Varianten wurden vom Bund geprüft. Die erste Variante wäre eine Herausforderung aber machbar.

Für diese Variante benötigen wir Verladestationen die aber der Kanton Uri und das Tessin nicht wollen. Was nun? Ohne Verladestationen ist das keine mögliche Variante. Das Tessin wäre weitgehend vom Güter- und Personenverkehr abgeschnitten. Weiter würde die ganze Infrastruktur der Verladestationen nach der Sanierung unnütz und abgerissen. Mehr als eine½ Milliarde für nichts und bei der nächsten Sanierung in 40 Jahren, das gleiche noch einmal. Mit einer zweiten Röhre wäre das Problem langfristig gelöst. Weiter würde die Sicherheit im richtungsgetrennten Gotthard um einiges verbessert. Wem ist es bei einer Durchfahrt nicht ein wenig mulmig, den es ist einfach gefährlich. So bin ich gewohnt Entscheidungen zu treffen. Zuerst die Tatsachen und Fakten prüfen und aufgrund dieser dann entscheiden. Ich würde mich über Ihre Stimme freuen. Alexa Küng-Fleig Gemeinderatskandidatin

EIDG. ABSTIMMUNG

Ein Nein – für unser Freunde In ausgelassener Fasnachtsstimmung geht ein Streich einer Gruppe Waggis in die Hose. Es kommt zu einer Sachbeschädigung, die durch den Geschädigten eingeklagt wird. Die Fasnächtler werden zu einer Busse und Schadensersatz verurteilt. Damit ist der Fall erledigt. Leider nicht für alle. Einer der Waggis, nennen wir ihn Carlo, ist Italiener. Schon seine Grosseltern sind vor vielen Jahren in die Schweiz gezogen. Carlo ist bestens integriert und eigentlich denken nicht einmal seine guten Freunde daran, dass er keinen Schweizer Pass besitzt. Vor einem Jahr wurde Carlo wegen Übertretung der Höchstgeschwindigkeit zu einer Geldbusse verurteilt. Nach der erneuten Verurteilung müsste er, ginge es nach der Durchsetzungsinitiative, automatisch und sofort ausgeschafft wer-

den. Einzig und allein weil er einen ausländischen Pass besitzt, wird Carlo viel, viel härter bestraft als seine Schweizer Mittäter. Denn die Durchsetzungsinitiative will, dass Personen ohne Schweizer Pass wegen zwei Bagatelldelikten oder leichteren Straftaten ohne Wenn und Aber ausgeschafft werden. Dies führt in ein Zwei-Klassen-Strafrecht. Wieso soll für unsere ausländischen Freunde, die hier aufgewachsen und nie durch schwere Straftaten aufgefallen sind, ein anderes Strafrecht gelten als für ihre gleichaltrigen Schweizer Kollegen? Sagen Sie Nein zu dieser ungerechten Initiative. Monika Fanti-Hauser Heiner Gammeter Christian Helfenstein

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Eldorado für Kriminelle? Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Doch wirft man einen Blick auf die rasant ansteigende Kriminalitätsrate, könnte man etwas Anderes behaupten. Durch die lasche Strafpolitik der letzten Jahre wurde die Schweiz zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle und Verbrecherbanden. Dem soll mit härteren und schnelleren Urteilen wieder entgegengetreten werden. Vor allem bei Gewaltverbrechen wird zu wenig hart durchgegriffen. Um die Kriminalitätsrate wieder zu senken, braucht es härtere Sanktionen um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Zudem ist unbedingt wegzukommen vom therapielastigen Vollzug, welcher den Steuerzahler Millionen kostet

und keinen vertretbaren Erfolg nachweisen kann. Einen ersten Schritt, die Schweiz für einen Grossteil der Verbrecher wieder unattraktiv zu machen ist es, die Durchsetzungsinitiative anzunehmen. Dies hätte eine abschreckende Wirkung auf Täter aus dem Ausland und würde die Kriminalitätsrate beträchtlich senken. Die Durchsetzungsinitiative kommt auch den Ausländern zugute, welche sich gut integrieren, eine sichere Schweiz erleben möchten und es leid sind, wenn Landsleute für einen schlechten Ruf unter der Bevölkerung sorgen. Michael Kuny, Kandidat Gemeindekommission Aesch, Liste 3 SVP und Vorstand JSVP BL

Gut leben wir nicht in den USA, wo scheinbar nur derjenige eine Chance hat, der polarisiert, die anderen Kandidaten schlecht macht und behauptet, Jaqueline Cueninur er sei der Meury (CVP) Richtige für das Amt. In unserem Verständnis für Demokratie gehören alle Parteien in die Exekutive und damit in die Verantwortung. Die CVP empfiehlt Jaqueline Cueni-Meury für den Gemeinderat. Sie sucht nicht das Amt, sondern die Aufgabe und ist bereit mit Augenmass, Kraft und ihrer Zeit mitzuhelfen die Aufgaben für Pfeffingen zu lösen. Die CVP ist die Partei der Mitte, die mithilft Brücken zu bauen und Lösungen zu finden. Danke für Ihre Unterstützung. CVP Aesch-Pfeffingen Heidi Häring, Präsidentin

Liebe Wählerinnen, liebe Wähler, liebi «Pfäffiger», am 28. Februar gilt es fünf Gemeinderäte/-rätinnen zu wählen. Wichtig zu wissen ist, dass die parteilose GemeinAndreas Schärer depräsidentin Dr. (parteilos) Maya Greuter sowie der Vizegemeindepräsident Martin Kiefer, FDP, nach 20- und 16-jähriger Führungstätigkeit im Gemeinderat ersetzt werden müssen. Am 10. Dezember 2015 hat der Gemeinderat Einwohnerinnen und Einwohner gesucht, die sich für die Mitarbeit im Gemeinderat Pfeffingen interessieren. Richtig ist, dass wir neue geeignete Gemeinderäte/-rätinnen wählen müssen, da eben zwei Sitze vakant sind. Im «Wo-

chenblatt» vom 21. Januar wurde in verschiedenen Publikationen «Kontinuität» gefordert! Als Betriebsökonom und Gemeindeverwalter im Schwarzbubenland bin ich in der Lage, eine vorhandene Lücke im Gemeinderat nahtlos auszufüllen. Wie Frau Dr. Greuter, bin ich parteilos und wie Herr Kiefer von den Liberalen (FDP) ein Verfechter des freien Wettbewerbs. Kontinuität bedeutet für mich, das beste Gesamtangebot wird gewählt! Damit Sie sich vergewissern können, dass ich eine kompetente, kalkulierbare und verlässliche Verstärkung für den Gemeinderat bin, ist es mein oberstes Ziel: Mit möglichst vielen Wählerinnen und Wählern persönlich in Kontakt zu treten und ihre Bedürfnisse zu erfahren. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Andreas Schärer, Dipl. Betriebsökonom FH, parteilos

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Susanne Schindler mit Sachverstand GEMEINDEWAHLEN 2016

Für Sie wieder in den Gemeinderat Ich möchte mich gerne für Sie und Pfeffingen engagieren. Ich nehme mir die nötige Zeit und ich habe auch Lust und Freude mich dafür einzusetzen. Seit 6 JahSven Stohler (FDP) ren bin ich im Gemeinderat tätig und kenne die Gemeinde und alle wichtigen Dossiers sowie alle wichtigen Aufgaben bestens. Ich möchte die bestehenden Anliegen und Bedürfnisse weiter fördern. Mir liegt das Wohl von Pfeffingen sehr am Herzen, deshalb ist es mir wichtig unsere Gemeinde als einen attraktiven Lebensort zu erhalten und weiter zu entwickeln. Ich bin ein integer, loyaler, zielgerichteter, teamfähiger und diskussionsbereiter Mensch mit klaren Prinzipien, ohne dabei von meinen Überzeugungen abzuweichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir wieder ihr Vertrauen schenken würden und mich für weitere vier Jahre wählen. Ich werde Sie mit meiner Arbeit nicht enttäuschen. Sven Stohler, Gemeinderat

Pfeffingen geht es gut. Noch – und hoffentlich noch lange. Um dies sicher zu stellen, dürfen wir bei den Finanzen nicht überborden. Ich wünsche mir Gemeinderatsmitglieder, die sich dessen stets bewusst sind. Wir brauchen Exekutivmitglieder, die sorgfältig und mit Umsicht mit unseren Gemeindefinanzen umgehen. Es braucht Persönlichkeiten, die sich in dem Gremium auch klar und unmissverständlich gegen übertriebene Wünsche und Begehrlichkeiten und für

einen massvollen Einsatz der Mittel der öffentlichen Hand einsetzen. Machen wir uns nichts vor: Auch in Pfeffingen wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Pragmatismus und Sachverstand sind im Gemeinderat gefragt. Pfeffingen soll es auch in den kommenden Jahren gut gehen. Darum wähle ich am 28. Februar Susanne Schindler in den Gemeinderat. Rolf Schweighauser, Mitglied der Baukommission Pfeffingen

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Unternehmer in den Gemeinderat Entschlossenheit, Konsensfähigkeit, Engagement, Leidenschaft und sicher auch eine gewisse Beharrlichkeit sind Eigenschaften, die ich als Unternehmer ständig brauche und mich Marco Agostini auch auszeichnen. (Grüne) Auch weitere Qualifikationen, welche für die Gemeinschaft und das Gemeindewesen wichtig sind, wie z. B. Fachwissen, Kompetenz und Verantwortung, haben sich in meiner über 20-jährigen Laufbahn als Unternehmer und Arbeitgeber vertieft und gefestigt. Eine Generalvertretung für Kabel und Leitungen für die Länder CH/D/A führe

ich seit 1993 sehr erfolgreich und nutzbringend von meinem Büro in Pfeffingen aus. Auch die Übernahme und der Wiederaufbau des Fitnessclubs Balena in Reinach waren wichtige Praxiserfahrungen. Das Geschäft übernahmen meine Partnerin Maggie Heiniger und ich 2007 mit weniger als 300 Kunden und übergaben es 7 Jahre später mit über 800 Mitgliedern, rund 30 Angestellten und einem ausgezeichneten Ruf. Unternehmerische Verantwortung heisst auch Verantwortung für das Kollektiv zu übernehmen. Ich bin überzeugt, meine erlangten Fähigkeiten als Unternehmer und Arbeitgeber auch im Gemeinderat zum Nutzen aller einsetzen zu können. Marco Agostini, Gemeinderatskandidat

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Pfadi – gute Lebensschule In der heutigen Zeit ohne viel Bewegung und noch mehr virtuellen Einflüssen, braucht es die Pfadfinder mehr denn je zuvor. Es ist die Generation von morgen. Hier Jean-Jeacques Welz (GLP) wird gelernt, im sozialen Gleichklang mit Natur, Umwelt, Tieren und Menschen zu leben. Schön ist es zu sehen, dass dies auch in Pfeffingen von der Gemeinde und Kirche unterstützt wird. Wir als Eltern von zwei aktiven Pfadileitern freuen uns darüber besonders. Wir sehen, wie sie an Aufgaben wachsen und lernen Verantwortung zu übernehmen. Es gilt den Fokus auf Gleichberechtigung zu richten und Mensch und Natur zu respektieren. Besonders in Pfeffingen, so habe ich einmal in der Weltwoche gelesen, wohnen 18% der Bevölkerung in einer Führungsrolle. Das ist immerhin Platz 5 der Schweiz. Also, liebe Pfadis, wir brauchen euch heute wie auch morgen. Jean- Jeacques Welz, Gemeinderatskandidat

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Zwei starke Frauen für Pfeffingen Neben den drei bisherigen Gemeinderäten, die wieder antreten, stehen für die beiden vakanten Positionen zwei starke Frauen zur Wahl: Jaqueline Cueni (CVP) und Susanne Schindler (FDP). Als KMU-Unternehmer und Inhaber einer Bauunternehmung ist es mir wichtig, dass in unserem Gemeinderat Persönlichkeiten vertreten sind, die wissen, wo den KMU der Schuh drückt. Jaqueline Cueni, die ihre kaufmännische Lehre bei der Spengler AG in Münchenstein absolviert hat, war stets in KMU-Betrieben im Bauneben- und Bauhauptgewerbe tätig. Sie weiss, dass der Branche keine weiteren Steine in den Weg gelegt werden dürfen, wenn sie weiterhin in der Region Jobs und Lehrstellen anbieten soll. Frau Cueni ist nicht zuletzt dank ihrer Arbeit in der Gemeinde- und Jugendmusik-

schulkommission in Aesch und als CVP-Parteivorstand der Sektion Aesch-Pfeffingen bestens vernetzt. Das gleiche gilt für Susanne Schindler, die mit Erfolg eine eigene Firma – ein Putzunternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitenden – aufgebaut, erfolgreich geführt und danach verkauft hat. Auch sie ist bestens vernetzt – sei es als Parteipräsidentin der FDP Pfeffingen, sei es als Mitglied der Umwelt- und Energiekommission – und arbeitet konsequent dafür, dass für Wirtschaft und Bevölkerung attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Jaqueline Cueni und Susanne Schindler sind unternehmerisch denkende und starke Frauen. Ich empfehle beide am 28. Februar zur Wahl in den Gemeinderat Pfeffingen. Remo Franz, Bauunternehmer

www.wochenblatt.ch


AESCH PFEFFINGEN

Pfeffinger Gemeinderatsitze begehrt wie nie

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Amtliche Publikationen Steuererklärung und Easytax 2015

Pfeffinger Fasnacht: Kindermaskenball

Fünf Sitze sind zu vergeben, neun Personen haben ernsthaftes Interesse angemeldet. Die Pfeffinger Gemeinderatswahlen sind spannend wie nie – ein zweiter Wahlgang ist wahrscheinlich. Bea Asper

W

ie auch immer Pfeffingen am 28. Februar wählen wird, so viel ist jetzt schon klar: Mit Maya Greuter tritt diesen Sommer eine profilierte und hochgeachtete Gemeindepräsidentin von der Pfeffinger Politbühne ab, die sich durch stille, aber sehr sach- und zielorientierte Arbeit in der Gemeinde und darüber hinaus einen Namen gemacht hat. Mit der parteilosen Greuter, die insgesamt zwanzig Jahre in der Pfeffinger Exekutive vertreten war, tritt auch Martin Kiefer, der amtierende Vize-Gemeindepräsident ab. Mit dem Bisherigen-Bonus treten Sven Stohler (FDP) so wie die beiden parteilosen Ralf Klossner und Ruben Perren wieder an, mit Ihnen streiten sich sechs weitere Kandidatinnen und Kandidaten um die fünf Gemeinderatssitze. Sitze umkämpft, aber kein Wahlkampf Positiv über das breite Kandidatenfeld äussern sich alle drei bisherigen Gemeinderäte. «Während in anderen Gemeinden Kandidatenmangel herrscht, darf sich Pfeffingen freuen über eine Bewohnerschaft, die noch Zeit und Kraft in das Gemeinwohl investiert», sagt stellvertretend Ralf Klossner. Es komme zu echten Wahlen, doch nicht zum Gerangel. «Wir halten einen Wahlkampf dezent in Pfeffingen, Plakate werden als Ärgernis empfunden.» Ob sein Sitz gefährdet sei, entscheide der Wahltag. Er stehe für Bodenständigkeit und packe mit an, wenn es darum gehe, einen Anlass auf die Beine zu stellen oder sich für die Belebung des Kultur- und Vereinslebens zu engagieren. Bei so vielen Kandidierenden wird eine Wiederwahl kein Selbstläufer, meint Sven Stohler. Pfeffingen ist seit über 30 Jahren seine Heimat. Da er zeitliche Ressourcen zur Verfügung habe, ist für ihn klar, der Gemeinde etwas zurückzugeben. Als Bisheriger will er die Kontinuität sichern und mit Voraussicht die Gemeinde fit halten, um den Veränderungen im Umfeld (Kostenabwälzung des Kantons) mit Stärke zu begegnen. Für Rechtsanwalt Ruben Perren ist der Andrang auf die Gemeinderatssitze auch Ausdruck dafür, dass es dem bisherigen Gemeinderat gelungen sei, durch offene und transparente Politik das Interesse an seiner Arbeit zu fördern. Von

«Wahlkampf» möchte Perren aber nicht sprechen. Der Entscheid der Wiederwahl liege bei den Wählern, er könne nur darauf verweisen, dass er sich intensiv in das Finanzressort eingearbeitet, sich für gute Resultate eingesetzt habe und auch in Zukunft für tiefe Steuern stehen werde. Mit seiner Kandidatur zolle er der Gemeinde Pfeffingen Wertschätzung und möchte für Verlässlichkeit und ebenfalls Kontinuität beitragen: «Eine Gemeinschaft ist stark, wenn sich viele Einzelne einbringen und in gegenseitigem Respekt nach Lösungen suchen.» Einsatz und den Willen, zu vermitteln, brauche es. «Es stehen einige Herausforderungen an, das neue Schulhaus aber auch die Frage, wie sich Pfeffingen in der Regionenbildung in der Birsstadt positionieren will.» Jaqueline Cueni-Meury (CVP) könnte sich ein Leben ohne Engagement für die Gemeinschaft nicht vorstellen. «In den letzten zwanzig Jahren wirkte ich in politischen Gremien, im Musikverein und in OKs mit.» Im Hinblick auf die anstehenden Herausforderungen von Pfeffingen möchte die Kauffrau ihre Zeit und Kraft der Gemeinderatsarbeit widmen. «Ich stehe ein für gute Rahmenbedingungen und möchte die Dorfkultur beleben», so Cueni. Susanne Schindler, die für die FDP Martin Kiefers Sitz verteidigen will, begrüsst die breite Kandidatenauswahl, ein Zeichen dafür, dass Pfeffingen lebt. «Die Parteiversammlung schätzt meine Wahlchancen als gut ein, sie hat mich einstimmig nominiert. Zudem geniesse ich auch ausserhalb der FDP breite Unterstützung.» Pfeffingen stehe gut da, nach der soliden Arbeit des bisherigen Gemeinderates gelte es «zielgerichtet und zweckmässig die aufgegleisten Projekte umzusetzen», so Schindler. Grosses Potenzial an fähigem Personal Pfeffingen dürfe vor allem nicht zur «Schlafgemeinde werden, sagt Handwerker und Berufsunteroffizier Martin Kaiser (parteilos). Und weiter: «Wachstum hat immer auch seinen Preis.» Als Mitglied einer der ältesten Familien von Pfeffingen liege ihm eine nachhaltige und familienfreundliche Gemeindepolitik am Herzen. «Das Beleben der Dorfkultur und traditionelle Anlässe tragen wesentlich bei zur Lebensqualität.» Die Identifikation mit dem Dorf sei seine Motivation für die Kandidatur, «auf jeden Fall keine parteipolitischen Gründe. Ich kandidiere parteilos.» Marco Agostini ist Präsident der Grünen Partei Reinach-Aesch-Pfeffingen, «doch Parteipolitik spielt eine untergeordnete Rolle, bei dieser Wahl geht es um Personen und ihr Engagement für die Lebensqualität in Pfeffingen.» Als ein Schwerpunkt der neuen Legislatur sieht er breit abgestützte Lösungen für die heiklen Fragen beim Schulhausneubau. Er persönlich würde sich besonders einbringen für eine höhere Gewichtung

FOTO: E. SAVOLDELLI

der Gemeinden. «Es gibt gute Beispiele von Gemeindelösungen, die besser sind als die Ideen des Kantons», gibt der Unternehmer zu bedenken. «Ich bin in Pfeffingen eingebürgert und schätze die gute Nachbarschaft und die lebendige Politkultur. Der Wohlfühlfaktor ist hoch und das treibt mich an, etwas zurückzugeben», sagt Agostini, der sich bereits im Kader der Feuerwehr engagierte. «Die Ausgangslage ist äusserst spannend», räumt Jean-Jacques Welz ein. Wie vor vier Jahren tritt der Präsident der Grünliberalen Reinach-Aesch-Pfeffingen erneut an. Der Geschäftsführer im Pflanzengewerbe möchte aktiv teilhaben an der Zukunftsgestaltung seiner Wohngemeinde. Als konkrete Projekte bringt Welz die Jugendförderung, insbesondere der Pfadi sowie neue Wohnformen fürs Alter ins Spiel. Gleichzeitig bricht er eine Lanze für den Dorfladen und die Poststelle. Der Ansturm auf die Gemeinderatssitze spiegle das «vorhandene personlle Ppotenzial» in der Gemeinde Pfeffingen wider, meint Andreas Schärer-Camenisch (parteilos). Hinsichtlich der Verantwortung eines Gemeinderates sei eine Auswahl wichtig – mit seinen Kompetenzen als Betriebsökonom und Gemeindeschreiber wolle er seinen Beitrag dazu leisten. «Der Verband der Luzerner Gemeinden sieht für Gemeinderäte sogar Anforderungsprofile vor», so Schärer. Als Gemeinderat möchte er mithelfen, Wünsche der Bevölkerung wie das Einführen von 30er-Zonen, umzusetzen, und beim Schulhausbau mit professionellem Controlling die Kosten im Griff zu behalten.

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Für das Ausfüllen der Steuererklärung 2015 stellt die Kantonale Steuerverwaltung auch in diesem Jahr wieder die PC-Software «EasyTax 2015» zur Verfügung (die Software kann für mehrere Steuererklärungen verwendet werden). EasyTax können Sie ab sofort direkt auf der Homepage des Kantons Basel-Landschaft herunterladen. Den entsprechenden Link finden Sie auch auf der Homepage der Gemeinde Pfeffingen (www.pfeffingen.ch). Die CD kann aber auch bei jeder Gemeindeverwaltung, bei der Steuerverwaltung Liestal oder bei den Geschäftsstellen der Basellandschaftlichen Kantonalbank abgeholt werden. Die Steuererklärungsformulare erhalten Sie in diesen Tagen per Post zugestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.steuern.bl.ch ››› Aktuell. Den direkten Link finden Sie ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde Pfeffingen. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Blick aufs Dorf: Wer die Gemeindegeschicke in Pfeffingen künftig führt, wird sich am 28. Februar entscheiden.

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Am Dienstag, 9. Februar 2016, organisieren die Mitglieder der «Guggämusig PfluumäPfupfer Pfäffigä», zusammen mit weiteren Helferinnen und Helfern, den traditionellen Kindermaskenball. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Kirche Pfeffingen. Danach geht es «schränzend» in die Mehrzweckhalle Pfeffingen, wo den Kindern ein tolles Programm geboten wird. Für das Stillen von Hunger und Durst wird selbstverständlich gesorgt. Wir freuen uns auf euch und wünschen allen Teilnehmenden viel Vergnügen. Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä

Aescher Fasnacht 2016 Während des Narrentreibens anlässlich der Fasnachtstage vom 7. bis 9. Februar 2016 wird zeitweise die Hauptstrasse in Aesch für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Aus diesem Grund muss auch die Linienführung des BLTBusses 65 geändert werden. Die Buslinie verkehrt zu den nachfolgend aufgeführten Zeiten von der Pfeffingerstrasse über die Hofgasse, die Bahnhofstrasse, die Jurastrasse, die Austrasse in die Dornacherstrasse nach Dornach. Die Haltestelle Alterszentrum wird rund 20 Meter in Richtung Pfeffingen verschoben und die Haltestelle Aesch Dorf wird an die Kreuzung Austrasse/Jurastrasse verlegt. Diese Umleitungen gelten wie folgt:

– Sonntag, 7. Februar 2016 von 13.00 Uhr bis Betriebsschluss – Montag, 8. Februar 2016 von 18.45 Uhr bis Betriebsschluss – Dienstag, 9. Februar 2016 von 18.45 Uhr bis Betriebsschluss Am Sonntag, 7. Februar 2016, wird während des Aescher Fasnachtsumzuges im Ortszentrum der Tramverkehr der Linie 11, zwischen ca. 13.30 Uhr und 18.10 Uhr, eingestellt. Zwischen Reinach Süd und Herrenweg verkehrt wird in dieser Zeit ein Tramersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Wir bitten alle Passagiere um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihr Verständnis. BLT AG

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 8. Februar 2016, bis Freitag, 19. Februar 2016, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Aesch/Pfeffingen/Duggingen, Tel. 061 756 77 80. Ab Montag, 22. Februar 2016 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Team der Familien- und Jugendberatung Birseck

Stille Wahl des Bürgerrates Pfeffingen für die Amtsperiode 1. Juli 2016 – 30. Juni 2020 Gemäss Auszug aus dem Protokoll der Rechnungs- und Geschäftsprüfungs-kommission der Bürgergemeinde Pfeffingen werden unter Vorbehalt des Entscheides über allfällige Beschwerden gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte als Mitglieder des Bürgerrates Pfeffingen in stiller Wahl als gewählt erklärt: • François Fiechter, Pfeffingen (bisher) • Peter Schneider, Pfeffingen (bisher) • Thomas Oser, Pfeffingen (neu) Der auf den 28. Februar 2016 angesetzte Wahlgang des Bürgerrates wird widerrufen. Dieser Beschluss wird hiermit mit einer Beschwerdefrist von 3 Tagen veröffentlicht. Bürgergemeindekanzlei Pfeffingen

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (nur gegen Anmeldung) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

findet statt am Dienstag, 9. Februar 2016 Mittwoch, 17. Februar 2016 Mittwoch, 24. Februar 2016 Montag, 7. März 2016 Mittwoch, 9. März 2016 Mittwoch, 6. April 2016

Die Pfeffinger Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick Kandidierende Gemeinderat Marco Agostini (Grüne) 1964 Unternehmer

Ralf Klossner (parteilos, bisher) 1969 Betriebsleiter Kaserne Liestal

Susanne Schindler (FDP) 1966 Kauffrau Internat. Speditionslogistik

Jaqueline Cueni-Meury (CVP) 1973 Kaufmännische Angestellte

Ruben Perren (parteilos, bisher) 1972 Rechtsanwalt

Sven Stohler (FDP, bisher) 1957 Institutionsleiter Waldschule Pfeffingen

Martin Kaiser (parteilos) 1972 Spengler-Sanitär, Berufsunteroffizier (Instruktor)

Andreas Schärer-Camenisch parteilos 1969 Gemeindeschreiber

Jean-Jacques Welz GLP 1960 Selbstständiger Geschäftsführer, Gärtner/Florist


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

AESCH PFEFFINGEN DIE POLIZEI MELDET

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 6. Februar 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie und Segnung des Agatha-Brotes und Jahrzeiten 18.30 Santa messa nell’Alterszentrum Sonntag, 7. Februar 11.00 Gottesdienst mit Eucharistie und Segnung des Agatha-Brotes Aschermittwoch, 10. Februar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie und Aschenweihe Donnerstag, 11. Februar 10.15 Gottesdienst mit Kommunionfeier und Aschenweihe im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 6. Februar Kein Gottesdienst

Sonntag, 7. Januar 10.15 Fasnachtsgottesdienst Aschermittwoch, 10. Februar 9.15 Gottesdienst mit Aschenweihe in Aesch Freitag, 12. Februar Kein Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst – Birsecker Kanzeltausch mit Noemi Breda aus Dornach. Kollekte: Gassenküche Donnerstag, 11. Februar 10.15 Heilige Messfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 6. bis 12. Februar Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Hinweis: Das Sekretariat bleibt während

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Unfallserie sorgt für lange Staus WoB. Auf Autobahnen im Kanton Basel-Landschaft ereigneten sich am Dienstagmorgen, 2. Februar, gegen 6.30 Uhr innert 90 Minuten vier Verkehrsunfälle, welche auf der Autobahn A2 im Bereich der Verzweigung Hagnau sowie auf der A18 im Raum Aesch/Angenstein für Verkehrsbehinderungen und in der dortigen Umgebung für längere Staus und Wartezeiten sorgte. Um 6.30 Uhr kam es auf der A18 bei Aesch zu einem Unfall. Ein 68-jähriger Autofahrer war in Richtung ReinachSüd unterwegs und musste wegen eines Lieferwagens, welcher von einer Baustelle auf die Fahrspur einbog, bremsen. Dabei verlor der Lenker des

Personenwagens die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in die Wasserrinne. In der Folge drehte sich das Auto um die eigene Achse und überschlug sich, ehe es auf der linken Seite liegend neben der Fahrbahn zum Stillstand kam. Der Lenker konnte sich selbstständig aus dem starken beschädigten Auto befreien, blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Und gegen 8.Uhr kollidierten auf der A18, im Bereich der Zufahrt zur A2 in Richtung Basel, auf der Höhe des Salzsilos, zwei Personenwagen im stockenden Kolonnenverkehr. Diese Auffahrkollision sorgte für weiteren Stau.


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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

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Erste Erfahrungen als Unternehmer

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baugesuche Nr.0208/2016 Gesuchsteller: Boss Vroni, Zelgweg 19, 4142 Münchenstein – Projekt: Umgestaltung von Schwimmbad in Schwimmteich, Parz. 2054, Zelgweg 19, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Boss Peter, Rotbergstrasse 15, 4114 Hofstetten Auflagefrist: 15.02.2016

Schalteröffnungszeiten Gemeindeverwaltung in der Basler Fasnachtswoche Am Fasnachtsmontag, 15. Februar 2016, sowie am Fasnachtsmittwoch, 17. Februar 2016, bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung jeweils am Nachmittag geschlossen. Wie üblich sind diese auch am Donnerstagnachmittag, 18. Februar 2016, nicht geöffnet. Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416 Das Team der Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat wünschen schöne Fasnachtstage.

Künstlerische Wegmarken an den Eintrittsorten Münchensteins In der letzten Januar-Woche 2016 wurden von Mitarbeitenden des Werkhofs an sechs neuralgischen Eintrittsorten Münchensteins rote Stahl-Stelen installiert (siehe auch redaktioneller Beitrag im Wochenblatt vom 28. Januar 2016). Eine weitere Stele wird in den kommenden Wochen auf dem Gebiet der Stadt Basel im Raum St. Jakob – einen Meter jenseits der Kantonsgrenze – platziert. Zahlreiche Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bewegen sich durch die Birsstadt, ohne tatsächlich die Grenzen der Gemeinden und deren Identitäten wahrzunehmen. Mit den augenfälligen Installationen, die gekonnt mit dem Mönch als Wappen-Motiv Münchensteins spielen, soll fortan an den folgenden Eintrittsorten Abhilfe geschaffen werden: – St. Jakob (Installation erfolgt in den nächsten Wochen) – Dreispitz (Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK) – Kreisel Motorfahrzeugprüfstation (MFP) – Kreisel Heiligholz – Eingang Dorf von Arlesheim her kommend (Hauptstrasse) – Birsbrücke beim Bruckgut – Neue Welt, Einfahrt Bruderholzstrasse Im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzepts 2030 (REK) hat sich der Gemeinderat für diese Massnahme entschieden, um den Eintrittsorten ein Gesicht zu geben und diese optisch aufzuwerten. Der entsprechende Projektwettbewerb für Kunstschaffende wurde vom in Münchenstein wohnhaften Bildhauer Martin Raimann gewonnen, da dessen Projektskizzen den Gemeinderat am besten zu überzeugen wussten. Die Bauverwaltung

Friedhof: Bepflanzung Sommerflor nach Pfingsten Für gewöhnlich nimmt die Friedhofsgärtnerei die Bepflanzung der Gräber mit Sommerflor jeweils vor Pfingsten in Angriff. Da sich im laufenden Jahr 2016 die Termine der sogenannten «Eisheiligen» mit Pfingsten überschneiden, wird die Sommerflorbepflanzung erst nach dem Pfingstmontag, ab Dienstag, 17. Mai 2016, angegangen. Mit dieser Massnahme soll verhindert werden, dass allfälliger Frost den nicht winterharten Sommerflor angreifen kann. Betroffen sind jene Gräber, die aufgrund eines Pflegevertrages von der Gemeinde bepflanzt und gepflegt werden. Die Bauverwaltung

Ausbildungsbeiträge des Kantons Basel-Landschaft Wie die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft mitteilt, gewährt der Kanton Basel-Landschaft nach dem Grundsatz der Subsidiarität (d. h. die Kosten können weder durch Angehörige noch auf andere Weise aufgebracht werden) Ausbildungsbeiträge an folgende Ausbildungsrichtungen nach abgeschlossener obligatorischer Schulzeit und unter der Voraussetzung der Anerkennung der Ausbildungsstätte: • Berufslehren und Anlehren; • Fachhochschulen; • Fachschulen; • Höhere Fachschulen; • Maturitätsschulen; • Schulen für Allgemeinbildung; • Universitäten; • Vollzeitberufsschulen. Folgende Kategorien von Personen können sich um Ausbildungsbeiträge bewerben, sofern sie im Kanton Basel-Landschaft stipendienrechtlichen Wohnsitz haben: • Personen mit Schweizer Bürgerrecht einschliesslich Auslandschweizer und Ausland¬schweizerinnen mit Baselbieter Bürgerrecht; • Personen ohne Schweizer Bürgerrecht mit einer kantonalen Niederlassung (Ausweis C) oder einer Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) mit seit fünf Jahren legalem Status in der Schweiz. Gesuche um Ausrichtung von Ausbildungsbeiträgen sind vollständig ausgefüllt innerhalb der vorgeschriebenen Frist der Steuerbehörde bei der Wohnsitzgemeinde der Eltern des Bewerbers oder der Bewerberin einzureichen. Von dieser wird sie nach Kontrolle der Angaben auf der ersten Seite und Eintrag der elterlichen Steuerfaktoren auf der letzten Seite direkt an die erwähnte Adresse weitergeleitet. Für nähere Informationen steht die Abteilung Ausbildungsbeiträge (Telefon: 061 552 79 99, E-Mail: stipendien@bl.ch) gerne zur Verfügung. Weitere aktuelle Hinweise zu Stipendien und Ausbildungsdarlehen sind im Internet unter www.bl.ch zu finden. Die Gemeindeverwaltung

Stolz und mit viel Herzblut bei der Sache: Die jungen CEO der Klasse N2a mit den Produkten ihres Unternehmens (v. l.: Leonard Engel, Samuel Eiriz und Jessica Jespersen). FOTO: ISABELLE HITZ

Letzte Woche präsentierten die Wirtschaftsschüler des Gymnasiums Münchenstein ihre im Rahmen des Company-Programmes von Young Enterprise Switzerland (YES) gegründeten Miniunternehmen. Isabelle Hitz

D

ie zweiten Klassen des Gymnasiums Münchenstein mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft stellten an einem Eröffnungsanlass ihre in kleinen Gruppen gegründeten Unternehmen vor. Motiviert und selbstbewusst präsentierten die jungen Unternehmer und Unternehmerinnen ihre Produkte, informierten über Finanzen und Visionen und stellten sich den zahlreichen Fragen aus dem Publikum wie etwa zur Lieferzeit, Preiskalkulation oder ökologischen Nachhaltigkeit. Der Anlass diente vorwiegend dazu, Partizipationsscheine zu verkaufen und erste Kundenkontakte zu knüpfen.

Peter Gysling – 007 referiert in der Hofmatt

Verkehrsunfall fordert Verletzten zeug einen in die gleiche Richtung fahrenden 61-jährigen Velofahrer, welcher zu Fall kam. Dieser musste in der Folge durch die Sanität ins Spital eingeliefert werden. Ein beim Unfallverursacher vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest ergab einen positiven Wert. Er musste seinen Führerausweis an Ort und Stelle abgeben und wird entsprechend an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Neben dem Strafverfahren muss er mit einem mehrmonatigen Entzug seines Führerausweises sowie einer Geldstrafe rechnen.

Learning by doing Die Teilnahme am Company Programm von YES ermöglicht es den Schülern/-innen, praktische Erfahrungen im Wirtschaftsleben zu sammeln und am eigenen Leib zu erleben, was es heisst, unternehmerisch tätig zu sein. Die Jugendlichen gründen und betreiben dabei ein reales Unternehmen, wobei jeder Miniunternehmer eine Funktion innerhalb des Unternehmens einnimmt und diese während des Projekts real auslebt. So erhalten die

Schüler Einblicke in die Funktionsweise der sozialen Marktwirtschaft und Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit werden gefördert. Am Gymnasium Münchenstein hat man mit dem Company Programm von YES bereits gute Erfahrungen gemacht, wie Armin Barandun, Wirtschaftslehrer der N2a, erklärt. Während die Unternehmensgründung früher im Rahmen eines Wahlkurses stattgefunden hat, nehmen nach der Umgestaltung zum vierjährigen Gymnasium alle Wirtschaftsschüler an dem Programm teil. «Wir wollen praxisrelevant arbeiten, das ist auch von unseren Schülern so gewünscht worden» erklärt Barandun. Die jungen CEO aus der N2a zeigten sich begeistert von dem Projekt und schätzen den Realitätsbezug, betonen aber auch, dass sie sehr viel Freizeit in ihre Unternehmen stecken. «Ich habe gemischte Gefühle: Einerseits bin ich stolz, dass wir es bis hierhin geschafft haben, andererseits kommt nun aber auch noch vieles auf uns zu», erzählt Leonard Engel, CEO von Volume Enterprise. www.printit-3d.ch www.recyking-basel.ch www.volume-enterprise.ch

BÜRGERGEMEINDE

DIE POLIZEI MELDET

WoB. Am letzten Sonntag kam es im Bereich des Kreisels Reinacherstrasse/Bruderholzstrasse in Münchenstein zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velo. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 23-jähriger Autolenker von Münchenstein kommend in den Kreisel in Richtung Basel. Bei der Kreiselausfahrt brach das Heck wegen nicht angepasster Geschwindigkeit aus, worauf das Fahrzeug ins Schleudern kam. Während der Drehung touchierte das Fahr-

Handyhüllen, Glaswaren und Turnsäcke In der Klasse N2a sind drei innovative Miniunternehmen entstanden: Die Produktpalette von «Print it» beinhaltet Artikel aus dem 3D-Drucker wie Handyhüllen, Schlüsselanhänger oder individuell gestaltbare Namensanhänger, bei «Volume Enterprise» kann sich der Kunde aus eigenen Textilien, z. B. ausgetragenen Kleidern, individuelle Etuis und Turnsäcke anfertigen lassen. «Recyking» schliesslich produziert Trinkgläser, Blumentöpfe, Kerzenständer und andere Glaswaren aus Altglas – ganz nach dem Firmenmotto «Zum Recyceln bedarf es wenig, doch wer recycelt, ist ein König».

Was hat die Zahl 007 mit dem langjährigen SRF-Korrespondenten Peter Gysling zu tun? Für SRF Schweizer Radio und Fernsehen arbeitete er von 1990 bis 1994 und ab 2008 bis zu seiner Pensionierung Ende 2015 als Korrespondent in Moskau. Dort war er unter der telefonischen Vorwahl «007» erreichbar, und in den Neunzigerjahren – nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zerfall der UdSSR – ein gefragter Ansprechpartner. Gysling vermittelte während 12 Jahren hoch kompetent Aktua-

litäten zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dank seiner langjährigen Aufenthalte in Russland und in Zentralasien weiss der Journalist um die Eigenheiten und politischen Entwicklungen im flächenmässig grössten Land der Welt. Reisen durch die ehemalige Sowjetunion, die Ukraine, nach Weissrussland, Georgien und Armenien und bis in die entlegensten Winkel Zentralasiens verschafften ihm einen tiefen Einblick in die Mentalität dieser Völker. In der SRF-Dokumentationsreihe «Seidenstrasse» entführte er 2012 als Moderator die Zuschauer auf eine beeindruckende Reise von Venedig bis nach China. Am Donnerstag, 25. Februar, wird Peter Gysling in einem Vortrag über Russland, Putin, die Ukraine und Zentralasien aus seinem grossen Erfahrungsfundus berichten. Mit beeindruckenden Bildern wird er Einblick in eine vielfältige Region vermitteln und seine Einschätzung der politischen Situation darlegen. Ein

spannender Vortrag im Hofmattsaal steht bevor! Therese Mathys, Kulturkommission


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

MÜNCHENSTEIN

FASNACHT

REF. KIRCHGEMEINDE

GEMEINDEWAHLEN 2016

Fasnachtsfeuer mit Fackelumzug

Crashkurs Basler Fasnacht

Reizüberflutung

Münchenstein ohne ein Fasnachtsfeuer bei der Gipfligrube: In früheren Zeiten wäre dies undenkbar gewesen. Vermutlich interessierte es seinerzeit nur wenige Leute, dass solche Feuer ursprünglich die Aufgabe hatte, die gefährlichen Dä-

monen des Winters zu vertreiben und die junge Saat zu schützen. Das Fasnachtsfeuer gehörte ganz einfach zum Jahresverlauf im Dorf, das war so der Brauch. Was ebenfalls von Bedeutung war: Unser Fasnachtsfeuer sollte – Ehrensache – höher und prächtiger lodern als das dasjenige der Nachbarn von Reinach oder Arlesheim. Und so gellte denn an einem bestimmten Tag der Ruf «Wälle, Wälle Strau. Gäld nämme mer au!» durch die Strassen. Kinder sammelten Brennbares fürs Feuer und Geldspenden waren auch willkommen. Am Sonntag, den 14. Februar, wird auf Initiative der Bürgergemeinde eine Gruppe von Bürgern bei der Gipfligrube einen Holzstoss aufbauen. Sobald es dunkel geworden ist, wird er durch die Teilnehmer des Fackelumzugs entzündet – und dann darf es wieder einmal weithin und prächtig in die Lande leuchten und Wintergeister vertreiben, unser Münchensteiner Fasnachtsfeuer. Der Fackelumzug begibt sich sodann hinunter auf den Dorfplatz zu einem gemütlichen Zusammensein am Feuer. (siehe Inserat) Meta Zweifel

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Die Parolen der Grünliberalen Der 28. Februar bringt uns neben den Gemeindewahlen auch ein grosses Paket an Abstimmungen. Die Vorlagen sind nur auf den ersten Blick einfach – und auf den zweiten überwiegen die Nachteile: «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe»: Nein; die steuerliche Entlastung wäre – wenn überhaupt wirksam – nur marginal. Dafür soll dann in der Verfassung stehen, dass die Ehe Vorrang vor allen anderen Lebensgem¬einschaften hat. Die Mehrheit der Bevölkerung wäre damit in der 2. Klasse. «Durchsetzungsinitiative»: Nein; diese Initiative ist rein populistisch, basiert auf absichtlich falschen Versprechungen und ist im Grunde verfassungs-

widrig. Wie will man Sicherheit schaffen, wenn jemand erst eine Tat begehen muss, um nachher ausgeschafft zu werden ?! «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!»: Nein; obwohl das Anliegen sehr sympathisch ist (mit Nahrungsmitteln spielt man nicht), die Initiative erreicht das Ziel nicht. Nur mit internationalen Regeln wäre etwas zu erreichen. So jedoch kostet es uns nur Geld ohne Wirkung. «Sanierung Gotthard-Strassentunnel» (2. Röhre: Nein; es gibt günstigere Alternativen – auch mit Strassenbau – welche sogar einen Mehrwert für Uri bringen könnten. Wir müssen die Köpfe frei machen für neue Ideen ! Einfach nur Lochen ist keine nachhaltige Lösung. Möchten sie das nächste Mal bei diesen Diskussionen dabei sein? Eine Mail an muenchenstein@grunliberale.ch und Sie werden herzlich eingeladen. Grünliberale, Ortsgruppe Münchenstein

Ist für Sie der Morgenstreich auch der Beginn der «Drey scheenschte Dääg»? Wollen Sie Ihre Freude mit anderen teilen, die noch nicht alle Feinheiten unseres Weltkulturerbes kennen? Dann haben wir etwas für Sie. Am Sonntag, den 14. Februar, 21 Uhr, werden wir im reformierten Kirchgemeindehaus eine Delegation Toggenburger Konfirmandinnen und Konfirmanden empfangen. Gemeinsam essen wir zu Abend und erklären ihnen dann, was sie am Morgenstreich erwartet. Möchten Sie Ihre Fasnachts-Expertise mit uns teilen, dann melden Sie sich bei m.perrenoud@refkmstein.ch, Tel.: 077 493 21 36. Pfarrer Markus Perrenoud

Liebe Wählerinnen und Wähler, einige von Ihnen haben sich bestimmt gewundert weshalb keine Plakate der CVP hängen auf dem Gemeindegebiet. Aus Erfahrung vergangener Wahlen möchten wir bewusst nicht mitmachen im Überfluss an Informationen und Untergang der Wahlplakate durch Vandalismus. Leider wurden bei den letzten Wahlen dermassen viele Plakate aufgehängt – zum Teil bis fünf Plakate am gleichen Laternenpfahl! – dass wir uns fragen, was von der zu übermittelnden Information da wohl noch ankommt bei den Wählern. Wir setzen deshalb ein Zei-

chen gegen die Reizüberflutung und verzichten auf Plakate bei diesen Wahlen. Wir wünschen uns und Ihnen, liebe Wähler, dass Sie sich bei einem Tee oder Kaffee die Zeit nehmen können, die durch die Post zugestellte Wahlpropaganda zu studieren und für die Gemeindekommission die Liste 5 CVP zu wählen. Geben Sie ebenfalls Giorgio Lüthi, CVP, sowie den anderen drei bürgerlichen Gemeinderatskandidaten Ihre Stimmen als zukünftige Gemeinderäte. Herzlichen Dank im Voraus! Susanne Suter, Kandidatin Gemeindekommission CVP (bisher)

GEMEINDEWAHLEN 2016

In die Gemeindekommission RÖM.-KATH. KIRCHE

Fasnachtsgottesdienst Die Fasnacht ist eng verbunden mit der katholischen Tradition. Vor der Fastenzeit nochmals lustig sein und das Leben in Fülle geniessen und dann innehalten und sich bewusst auf das Osterfest vorbereiten. Der Gottesdienst am Sonntag, den 7. Februar um 9.45 Uhr in der kath. Kirche St. Franz-Xaver wird mit einer Verspredigt gestaltet. Die Clique vom Basler St. Johann-Quartier (Santihans), wirkt in diesem Gottesdienst mit. Zu diesem Gottesdienst der besonderen Art, mit fasnächtlichen Klängen und Versen laden wir Sie herzlich ein. Daniel Fischler, Pfarradministrator

Ich bin 1954 in Reinach geboren. Seit einigen Jahren wohne ich in Münchenstein mit meiner Lebenspartnerin. Als Konstrukteur und Lehrlingsausbilder ist es mir Dieter Rammelsehr wichtig, den meyer (SVP) Wissenstransfer in der Ausbildung junger Menschen aufrecht zu erhalten. Die Jugendlichen von heute werden morgen die Zukunft unseres Landes mitbestimmen und prägen. Für unseren Wirtschaftsstandort, die an-

sässigen Unternehmen und das Gewerbe ist es von essenzieller Bedeutung, qualifizierte Berufsleute zu haben, die auch in unserer Gesellschaft gut verankert sind. Für einen Sitz in der Gemeindekommission kandidiere ich, weil mir unter anderem solche Themen wichtig sind und ich aktiv an der Zukunft der Gemeinde mitarbeiten möchte. Am 28. Februar wählen wir die Rats- und Kommissionsmitglieder für die nächsten vier Jahre. Ich freue mich auf Ihre Stimme für die Wahl in die Gemeindekommission. Dieter Rammelmeyer, SVP Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016 PARTEIEN

EVPÜberraschungsaktion Am Morgen des 1. Februar hingen in Münchenstein an verschiedenen Orten gefüllte EVP-Säckli, die mittels symbolischen Gegenständen auf die politischen Anliegen der EVP aufmerksam machen wollten. Die Überraschung scheint Anklang gefunden zu haben, denn am Abend waren fast alle der 50 Säcklein verschwunden. EVP Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNG

Maulkörbe ausverkauft Hinter den Politkulissen der Bundesstadt kursiert der Pensionierten-Witz: «In Bern sind alle Maulkörbe ausverkauft. Das Umfeld des Verkehrsdepartement (UVEK) wurde damit ausgerüstet». Se non è vero, è ben trovato. Die Abfolge zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels zeigt, die Lösung war frühzeitig auf den Bau eines vierten Alpentunnels ausgerichtet. Die vorhandenen Verlade-/Umschlagsanlagen sowie die Kapazitäten des Gotthard-Bahntunnels und des neuen Basistunnels blieben weitgehend unberücksichtigt. Nicht konforme Ansichten waren verpönt. Die Befürworter verschweigen die laufenden Sanierungen von 20 Bahntunnels auf vier Meter Eckhöhe für die rollende Landstrasse auf den Zulaufstrecken zum Gotthard (CHF 940 Millionen). Die zukünftige Verwendung des Tunnels GöschenenAirolo bleibt unerwähnt, obwohl hier ein Konzept für 7½- Minuten-Takt für Autozüge in den Schubladen liegt. Es fehlt an Ehrlichkeit zur Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene. Die Annahme eines vierten Tunnels durch unsere Alpen ist ein weiterer Schritt zu einer angestrebten Vierspurigen Autobahn Basel-Gotthard-Chiasso (28-Tonnen-Limit aufgehoben, Nachtfahrverbot durchlöchert, usw.). Der Schutz unserer Alpen bleibt ein gesamtgesellschaftliches Thema und kann nicht Einzelinteressen unterstellt werden. An der JEröffnung des Gotthardstrassentunnels im Jahre 1980 sagte Bundesrat Hans Hürlimann: «Der Tunnel ist kein Korridor für den Schwerverkehr!» Deshalb: Ein Nein zur zweiten Strassenröhre bzw. zum vierten Alpentunnel. Bernhard Wittmer

Sachliche Politik der Mitte Ich unterstütze die EVP und bin für eine sachliche Politik der Mitte. Wir setzen uns ein für die Mittelschicht, Familien, gesunde KMU, so wie Bildung und Umwelt – letztere garanHanspeter Buff tieren uns Nach(EVP) haltigkeit und Fortschritt. Die Mittelschicht ist aber auch gefordert sich aktiv am Wandel unserer Schweiz zu beteiligen, und sich

nicht passiv vom Lauf der Dinge und durch manipulierende Medien leiten zu lassen. Ich hoffe, unsere Mitstreiter nehmen sich durch die plakatfreie Werbestrategie der EVP für den mündigen Bürger ein Beispiel. Sich selbst aktiv zu informieren und an der öffentlichen Meinungsbildung teilzunehmen, ist die Voraussetzung für den Erfolg einer direkten Demokratie. Wir sind dabei! EVP Münchenstein. Hanspeter Buff, Kandidat EVP für die Gemeindekommission, Liste 11 mit der glp

Gemeindewahlen 2016: Die Münchensteiner Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick LISTE 1

Raffaello Masciadri 1956, Unternehmer

FDP

David Meier 1965, Informatiker/Statistiker

Kandidierende Gemeinderat

Simon Ursprung 1981, Personalberater

Heidi Frei-Ehrismann (bisher) 1960 Personalfachfrau

LISTE 2

SP Kandidierende Gemeinderat

David Meier 1965 Informatiker/ Statistiker

Kandidierende Gemeindekommission Urs Gerber-Büchle Bisher, 1952, Kaufm. Angestellter

Lukas Lauper (bisher) 1960 Raumplaner FH

Jeanne Locher 1955 Bibliothekarin SAB

Sandra Guex Bisher, 1972, Kaufm. Angestellte Markus Reich Bisher, 1963, Advokat und Notar

Kandidierende Gemeindekommission

Dominic Degen 1989, Student

Yvette Harder Bisher, 1964, Juristin

Michael Gerber 1983, Konstrukteur

Jeanne Locher Bisher, 1955, Leiterin Gemeindebibliothek/ Religionspädagogin


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

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Im Gemeinderatszimmer wird es wohl grüner Die Münchensteiner Gemeindewahlen versprechen Spannung. Mit Jürg Bühler, Felix Bossel und Christine Frey treten gleich drei Bisherige nicht mehr an. Der Grünliberale Daniel Altermatt könnte es diesmal schaffen. Lukas Hausendorf

V

or vier Jahren war Daniel Altermatt schon fast gewählt. Noch am Abend des Wahlsonntags glaubte man, er sei in den Gemeinderat gewählt worden. Eine Stimme vor dem SP-Kandidaten Felix Bossel. Dann tauchten am Montagabend noch 196 Stimmcouverts bei der Post auf und Bossel verteidigte den zweiten Sitz der SP. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Wahlkrimi am 28. Februar nicht wiederholen wird. Aber auch dieses Jahr verspricht die Ausgangslage viel Spannung. Daniel Altermatt tritt wieder an und auch die Grünen schielen mit Sergio Viva auf einen der sieben Sitze im Gemeinderat. Beide Parteien würden im Fall eines Wahlerfolgs zum ersten Mal in der Münchensteiner Exekutive vertreten sein. Und beide dürfen sich mehr als nur Aussenseiterchancen ausrechnen – im Gegensatz zum Parteilosen Markus Eggimann, der sich als neunter Kandidat zur Wahl stellt. Denn im Gemeinderat werden gleich drei Sitze frei. Jürg Bühler (Komitee Pro Münchenstein), Christine Frey (FDP) und Felix Bossel (SP) treten nicht mehr zur Wiederwahl an. Bossel verlegt dieses Jahr seinen Wohnort nach Basel. «Dass er sich nach vier Jahren neu orientieren möchte, ist sehr schade», kommentiert Parteipräsident Dieter Rehmann den überraschenden Abgang seines Gemeinderats. Trotzdem ist die SP guten Mutes, den Sitz halten zu können.

Miriam Locher Bisher, 1982, Kindergarten-/ Unterstufenlehrperson Catherine Regez Bisher, 1970, Geschäftsführerin Dieter Rehmann Bisher, 1966, Kaufmann

Jeanne Locher, Präsidentin der Gemeindekommission, verfügt über einen beachtlichen Leistungsausweis und ist im Dorf sehr bekannt. Der bisherige Lukas Lauper wurde vor vier Jahren schon mit einem sehr guten Ergebnis bestätigt und dürfte darauf aufbauen können. Helfen könnte der SP auch ihr erfolgreiches Engagement zur Wiedereinführung des Ortsbusses, der sich nun im zweiten Anlauf als Erfolg erweist und der Partei viel Goodwill einbrachte. Bürgerlicher Block wird schwächer Sitz halten ist auch die Devise bei der FDP. Hier steigt Parteipräsident David Meier ins Rennen um den frei werdenden Stuhl von Christine Frey. Der gebürtige Zentralschweizer hat sich mit seinem konzilianten Auftreten auch ausserhalb der FDP viele Freunde gemacht. Frey zieht sich aus beruflichen Gründen aus dem Gemeinderat zurück. Schon während der auslaufenden Amtsperiode musste sie einen Teil der Aufgaben ihres Departements Kind, Jugend und Familie innerhalb des Gemeinderats delegieren, was ihr Kritik eintrug. Die Partei verliert gewissermassen aber einen Sitz auf sicher. Jürg Bühler, der sich via Komitee Pro Münchenstein als Vertreter des Dorfgewerbes wählen liess, ist auch FDP-Mitglied. «Ich war aber nicht für die FDP im Gemeinderat», betont er. Nach acht Jahren als parteiunabhängiges Mitglied des Gemeinderats hört er ebenfalls auf. «Ich bin kein Platzhüter», sagt er. Acht Jahre seien genug, jetzt brauche es eine frische Kraft. Von den beiden bürgerlichen Sitzen, die nun frei werden, steht mit David Meier aber nur ein bürgerlicher Kandidat in den Startlöchern. Davon ausgehend, dass SP, FDP, SVP und CVP ihre bisherigen Mandate verteidigen, wird vermutlich Bühlers Sitz jener sein, um den sich GLP und Grüne zanken werden. Die Vorteile liegen dabei klar bei Daniel Altermatt (GLP). Er ist in der Gemeinde etabliert und seit vielen Jahren engagiert. Als Präsident der Geschäftsprüfungskommission und Landrat verfügt er über einen

Susanne Suter Bisher, 1966, Juristin/Personalleiterin

SVP Kandidierende Gemeinderat René Nusch (bisher) 1960 Kaufmann

Mira Gemperle 1995, Wirtschaftsstudentin Henjo Göppert 1960, Gymnasiallehrer

gut gefüllten politischen Rucksack. Sein grüner Mitherausforderer Sergio Viva ist zwar ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Der Blick auf die letzten Wahlen zeigt aber, dass Altermatts damaliger Grüner Herausforderer über 100 Stimmen Rückstand hatte. Das ist keineswegs viel. Viva hat allerdings das Manko wettzumachen, weniger bekannt als Altermatt zu sein. Zum Nachteil gereichen könnten ihm bürgerliche Wähler, die Altermatt auf das Ticket setzen, wenn sie einen allzu weiten Linksrutsch im Gemeinderat verhindern wollen. Immerhin ist klar, dass ein Sitz des bürgerlichen Blocks grün wird – ob mit oder ohne liberalen Suffix. In den Reihen von CVP und SVP bleibt derweil alles beim Alten. René Nusch tritt erneut für die SVP an und Gemeindepräsident

Kandidierende Gemeindekommission

LISTE 3

Moritz Berger 1996, Maturand

Hier tagt der Gemeinderat: Am 28. Februar entscheidet die Bevölkerung darüber, welche Personen hier sitzen werden.

Lucia Stebler-Burkhard 1957, Sachbearbeiterin

Irene Pfisterer 1974, Pflegefachfrau/Kunststudentin

Antonio Madeira 1962, Logistiker

Claudia Wenger 1967, Polarity-Therapeutin

Dieter Rammelmeyer 1954, Konstrukteur

Grüne

Beat Loosli 1962, Leiter Soziales+Gesundheit Gemeinde Reinach

Daniel Biermann 1985, Projektleiter

Kandidierende Gemeinderat Sergio Viva 1963 dipl. Arch. ETH/SIA, Bautreuhänder

Karl Müller Bisher, 1944, Unternehmer

Andreas Knörzer (GLP) Bisher, 1960, Vermögensverwalter/ Geschäftsleitungsmitglied Beat Widmer (EVP) 1962, Primarlehrer

Felix Mangold (EVP) 1969, Physiotherapeut

Daniel Altermatt 1955 Physiker/ Geschäftsführer

Jürg Berger (GLP) 1955, Wirtschaftsinformatiker Cemal Sarica (GLP) 1963, Geschäftsführer Daniel Kohler (GLP) 1967, Physiotherapeut HF

Sergio Viva Bisher, 1963, dipl. Architekt ETH/SIA / Bautreuhänder Renato Angst 1969, Primarlehrer

Giorgio Lüthi (bisher) 1949 Gemeindepräsident

Kandidierende Gemeindekommission

Kandidierende Gemeinderat

Hanspeter Buff (EVP) 1957, Verkaufsberater

Kandidierende Gemeindekommission

Kandidierende Gemeinderat

GLP/EVP/ Parteilos

Cécile Grüninger-Deiss (GLP) 1980, Primarlehrerin

Robert Ensle 1973, Facility Service + Management

CVP

LISTE 11

GLP

Cornelia Abegglen 1956, Oekonomin

LISTE 5

zungen zugunsten neuen Wohnraums stehen bei der ehemaligen Läckerlifabrik im Dychrain sowie auf dem VanBaerle-Areal an. Zudem soll das Bahnhofsareal mit dem Gstad aufgewertet werden. «Geplantes umsetzen», lautet die Devise so Lüthi. Die Weichen für die Entwicklung werden schon bald mit dem neuen Zonenplan gestellt. Kann Münchenstein seine ambitionierten Wachstumsziele erreichen, wird sich auch die finanzielle Situation der Gemeinde substanziell verbessern. Die Richtung gibt der Finanzplan vor. Zurzeit hat die Gemeinde noch ein Finanzierungsproblem und sieht sich mit wachsender Verschuldung konfrontiert. Es stehen weiter auch grosse Investitionen im Bildungsbereich bevor, die bis 2020 rund 30 Millionen verschlingen.

Daniel Altermatt (GLP) Bisher, 1955, Physiker/Geschäftsführer

Kandidierende Gemeindekommission

Maurice Koller 1996, Gymnasiast

Dragana Weyermann 1975, Bibliothekarin SAB

Anna Frommherz 1997, Studentin FMS

Alessia Stebler 1995, Lernende

LISTE 7

Renate Takacs 1987, Briefträgerin

Eric Biegger 1966, Feinmechaniker/ Sozialpädagoge/Künstler

Pamela Koitka 1977, Pharmaassistentin/Lehrerin für Textiles Werken

Stefan Haydn 1972, Geschäftsführer

Patrick Rickenbach 1978, Jurist

Gemeinde im Wandel Die kommenden vier Jahre wird Münchenstein weiter stark von seiner Entwicklungspolitik geprägt sein. Die Gemeinde hat noch viel Wachstumspotenzial, das sie freisetzen will. Nicht nur auf dem Dreispitzareal, dessen Entwicklung in vollem Gang ist. Grössere Umnut-

Gerhard Götz 1951, Kaufmann

Adil Koller 1993, Co-Präsident SP BL/Student Wirtschaft und Soziologie

Ursula Lüscher 1964, Hebamme

Giorgio Lüthi (CVP) hängt ebenfalls noch mal eine Amtszeit dran. Nach vier Jahren Aufbauarbeit sei es noch zu früh zum Abdanken, meint er. Allerdings wird es vermutlich seine letzte Legislaturperiode, wie er auf Anfrage durchblicken lässt. Seine Wiederwahl und Bestätigung im Amt des Gemeindepräsidenten scheint unbestritten. Schon vor vier Jahren verbuchte Lüthi das beste Ergebnis.

David Fünfschilling 1996, Student/Zivildienst Hanspeter Gugger 1954, Sozialpädagoge Isabelle Viva-Haller 1968, dipl. Pflegefachfrau

Parteilos Kandidierende Gemeinderat Markus Eggimann 1967 Hauswart

ZVG

Viviane Kolter (parteilos) 1972, Kaufm. Angestellte/Familienfrau


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

MÜNCHENSTEIN

EIDG. ABSTIMMUNG

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Nein zur Durchsetzungsinitiative

Für Offenheit – gegen Angstmacherei

Abbaupolitik in der Präventionsarbeit

Auf den ersten Blick mag die Durchsetzungsinitiative attraktiv erscheinen. Ich bin selber für mehr Sicherheit und kriminelle Ausländer wünsch’ ich nicht. Allerdings schiesst die Durchsetzungsinitiative am Ziel vorbei. Wir werden in Münchenstein wegen der Durchsetzungsinitiative nicht sicherer. So werden z. B. Kriminaltouristen aus dem nahen Ausland nicht aufgehalten. Gerade dies ist eines der grossen Risiken, welchem Münchenstein ausgesetzt ist. Auch etwaige Straftaten von Asylanten werden nicht verhindert, denn ausgeschafft wird erst nach der Straftat. Die Durchsetzungsinitiative ist zudem eine unnötige und bürokratische Zwängerei. 2010 hat das Schweizer Stimmvolk mit 52,3 % Ja die Ausschaffungsinitiative angenommen. Diese erfüllt die Forderung nach Ausschaffung

von kriminellen Ausländern. Das Parlament hat letztes Jahr eine Umsetzungsvorlage verabschiedet, welche von den politischen Parteien nicht angefochten wurde. Dennoch wurde die Durchsetzungsinitiative lanciert. Aber nicht primär, um die Ausschaffungsinitiative durchzusetzen, sondern um noch strengere Gesetze gegen Ausländer einzuführen. Dies führt im Extremfall dazu, dass ein Ausländer, der im Garten des Nachbars einen Apfel stiehlt, ausgewiesen werden könnte. Wollen wir das? Ich nicht. Es gibt die Ausschaffungsinitiative und eine fertige Umsetzungsvorlage dazu. Das genügt, um kriminelle Ausländer des Landes zu verweisen. Deshalb: Nein zur schädlichen Durchsetzungsinitiative. David Meier Präsident FDP Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016

Erfahren und kompetent Der Wille zur Weiterentwicklung und die Überzeugung, dass sich Münchenstein in die richtige Richtung bewegt, sind deutlich wahrnehmbar. Beides sind Lukas Lauper (SP) unabdingbare Voraussetzungen für eine prosperierende Vorortsgemeinde. Lukas Lauper trägt als Vorsteher des Departements Raum und Umwelt die Verantwortung für die planerischen Voraussetzungen, die die Grundlage für solch überzeugtes Danken und Handeln schaffen. Raumplanung ist ein Geschäft, das Ausdauer und Hartnäckigkeit verlangt. Als langjähriges Exekutivmitglied

erbringt Lukas Lauper den Tatbeweis für beides und belegt seine ehrliche Sorge um die Zukunft unserer Gemeinde Münchenstein. Er hat in den vergangenen Jahren eine klare planerische Handschrift entwickelt, die schon manche Frucht getragen hat und – was noch viel wichtiger ist! – noch viele mehr tragen wird. Als Teil des Exekutivgremiums habe ich Lukas Lauper als sachkompetent, verhandlungsstark und folglich allseits respektiertes Mitglied des Gemeinderats erlebt. Es ist unbestritten, dass die Exekutive von Münchenstein in der kommenden Legislatur nicht auf eine solch erfahrene und kompetente Kraft verzichten kann. Darum wähle ich am 28. Februar Lukas Lauper in den Gemeinderat. Felix Bossel, Gemeinderat

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zum Gotthard-Sanierungstunnel Der Bau eines Gotthard-Sanierungstunnels ist eine kluge Investition für die Zukunft. Wenn man bedenkt, dass sich die Generationen nach uns ca. alle vierzig Jahre mit Stefan Haydn einer erneuten Sa(SVP) nierung konfrontiert sehen, lohnt es sich, ein neues, sicheres Tunnelsystem zu bauen. Dabei entfällt auch das aufwändige Auf- und Abbauen von provisorischen Verladestationen, die Lebensräume verletzen und durch den Umwegverkehr Lärm und Abgasprobleme erzeugen. Mit dem Bau einer zweiten Röhre verfügen wir über ein modernes und wirtschaftlich gesehenes wertvolles Tunnelsystem und mühsame «Flickarbeiten», die mit Nachhaltigkeit nichts zu tun haben, entfallen.

Ein Mehrverkehr wird durch den Bau – wie oft behauptet – nicht entstehen da die Verfassung eine Kapazitätsausweitung ausdrücklich verbietet. Es wird nur eine Spur pro Tunnel und Richtung geben. Eine längere Schliessung des Tunnels hätte für die Kantone Tessin, Uri und Graubünden hohe wirtschaftliche Einbussen zur Folge. Diese Risiken dürfen wir durch eine unsinnige «Pflästerliarbeit», die durch ein Nein entstehen würde, nicht eingehen. Die zweite Röhre schafft nachhaltigen Mehrwert in jeglicher Hinsicht! Gleichzeitig möchte ich Sie bitten, diese Nachhaltigkeit auch auf kommunaler Ebene einzubringen. Sie erreichen dies in dem Sie die Liste 3 (SVP) für die Gemeindekommission einlegen und unseren bisherigen Gemeinderat René Nusch wieder auf Ihren Wahlzettel für die Gemeinderatswahlen schreiben. Stefan Haydn, Co-Präsident SVP Münchenstein/Arlesheim, Kandidat Gemeindekommission Münchenstein

GEMEINDEWAHLEN 2016

Ihre Stimme ist uns Verpflichtung! «Die Einwohnergemeinden erfüllen die Aufgaben von lokaler Bedeutung», so steht es in unserer Kantonsverfassung. Doch immer mehr Aufgaben werden vom Kanton auf Giorgio Lüthi die Gemeinden ab(CVP) geschoben. Ein entsprechender finanzieller Ausgleich findet leider nicht, oder, wenn überhaupt, nur in reduziertem Umfang statt. So werden den Gemeinden die Mittel gekürzt. Daher brauchen wir im Gemeinderat Persönlichkeiten, die für die Anliegen

von Münchenstein einstehen und die Interessen der Gemeinde glaubhaft vertreten. Unsere Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch das Gewerbe und die Industrie haben ein Recht zu wissen, wohin die Reise geht. Zusammen mit Heidi Frei, David Meier und René Nusch möchte ich im Gemeinderat Legislaturziele erarbeiten und diese dann mit Ihrer Zustimmung umsetzen. Denn «Regieren bedeutet vorausschauen», sagt man. Jetzt wählen! Sie haben es in der Hand, wer unsere Gemeinde im Gemeinderat vertritt. Ihre Stimme ist uns Verpflichtung. Giorgio Lüthi, CVP Gemeindepräsident (bisher),

Ich lebe gerne in unserem Land, insbesondere in der Region Basel. Sie ist für Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Diese Lebensqualitäten verdankt die Region nicht zuletzt ihrer Lage im Dreiländereck und ihren Handelsbeziehungen in die weite Welt. Hier ist man das «Fremde» gewohnt und weiss aus Erfahrung, dass alles Fremde nur solang fremd ist, wie man es nicht kennt. Unsere Nachbarn aus nah und fern tragen zudem ganz wesentlich zu unserem Wohlstand bei: Indem sie bei uns arbeiten, mit uns Handel treiben oder unsere Dienstleistungen und Produkte kaufen. Initiativen, welche die Abschottung unseres Landes verlangen, laufen diesem Geist der Offenheit zuwider und schaden dem Wohlstand. Das heisst nicht, dass man Verlustängste nicht ernst nehmen sollte. Die letzte dieser Initiativen, die sogenannte Umsetzungsinitiative, ist sogar ausgesprochen gefährlich. Sie schafft nicht nur ein unterschiedliches Strafmass bei gleichem Vergehen, sondern auch noch ein Klima der Angst. Wenn man bedenkt, wie wenig es braucht, damit eine Person ausgewiesen werden kann, dann läuft die Umsetzung dieser Initiative ganz generell auf eine Einschüchterung der ausländischen Menschen in der Schweiz heraus. Ungleichheit vor dem Gesetz gepaart mit Angstmacherei erinnern mich stark an vergangene ungute Zeiten und weniger an eine freiheitliche, demokratische Schweiz, die bei jeder Gelegenheit hochhalten wird. Christoph Frommherz Co-Vizepräsident Grüne Baselland

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Donnerstag, 4. Februar 15.30 Alters- und Pflegezentrum Hofmatt mit Abendmahl. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud Sonntag, 7. Februar 10.15 Kirchgemeindehaus anschliessend Chillekaffi. Predigt: Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Kollekte: Waldenserkomitee Schweiz Anlässe: Donnerstag, 4. Februar 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 5. Februar 9.30 KGH, Offener Eltern-KindTreff Amtswoche: 6.–12. Februar Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 061 931 11 20 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch 5. Sonntag im Jahreskreis:

Samstag, 6. Februar 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 7. Februar 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier – Fasnachtsgottesdienst mit der Clique JB Santihans. Kollekte: Gassenküche Dienstag, 9. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend bis 20.30 eucharistische Anbetung Aschermittwoch: Mittwoch, 10. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und mit Austeilung der geweihten Asche Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch

Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst/Bibliolog Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org Während der Fasnachtsferien finden am Sonntag, 7. und 14. Februar keine Anlässe statt. Nächste Veranstaltung: Sonntag, 21. Februar.

Am vergangenen Donnerstag wurde im Landrat der Kürzungsantrag des Regierungsrates bezüglich der Leistungsvereinbarungen mit der Frauenoase und dem Zentrum Miriam Locher (SP) Selbsthilfe behandelt. Einmal mehr hat die rechtskonservative Regierung mit diesem Geschäft versucht, mit kurzsichtiger Pflästerlipolitik die Kantonsfinanzen um rund 223 000 Franken zu korrigieren. In Anbetracht der Arbeit, welche die beiden Institutionen leisten und der gesamten Finanzlage des Kantons BL ein nahezu lachhafter Betrag. Beide Angebote zielen mit ihrer Arbeit als nieder-

schwellige Anlaufstellen auf Menschen in Notsituationen. Umso wichtiger deshalb, dass das Parlament das Weiterbestehen dieser so wichtigen Angebote sichert. Und eigentlich sollte mittlerweile auch allen klar sein, dass Kürzungsmassnahmen in Präventionsangeboten immer mit Folgekosten verbunden sind. Mit viel Überzeugungsarbeit von links-grüner Seite konnte die Abstimmung schliesslich gewonnen werden und sowohl das Zentrum Selbsthilfe als auch die Frauenoase können im bisherigen Rahmen weiter bestehen. Ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Menschen welche am Rande der Gesellschaft stehen und ein weiteres wichtiges Signal gegen die rechtskonservative Abbaupolitik in unserem Kanton. Miriam Locher, Landrätin und Kandidatin Gemeindekommission, SP Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Parolen der Grünen Für die Abstimmungen vom 28. Februar haben die Grünen Münchenstein folgende Parolen beschlossen: Nein zur Durchsetzungsinitiative; Nein zur zweiten Tunnelröhre am Gotthard; Nein zur Heiratsstrafeninitiative; Ja zum Verbot der Spekulation mit Lebensmitteln. Zur Durchsetzungsinitiative sagen wir Nein, weil sie ein Angriff auf unsern Rechtsstaat und unser Demokratieverständnis ist. Kriminelle Ausländer werden bereits mit der bestehenden Gesetzgebung rigoros ausgeschafft, eine Verschärfung macht Ausländer zu Menschen zweiter Klasse. Zu einem fünften Loch am Gotthard sagen wir Nein, weil mit dem alten Bahntunnel, dem bestehenden Strassentunnel und den beiden Neatröhren bereits vier Röhren bestehen. Eine fünfte würde den Alpenschutz aushebeln, die Neat zu einem ruinösen Defizitloch für kommende Generationen machen und die Schweiz zur Transithölle verkommen lassen. Zur Heiratsstrafeninitiative sagen wir Nein, weil sie ein antiquierte Familien-

bild in der Verfassung festschreibt, den Weg zu einer bessern Lösung (Individualbesteuerung) unmöglich macht und nur wenigen wirklich Vorteile bringt. Die Spekulationsstoppinitiative befürworten wir, weil mit Lebensmitteln nicht gespielt wird. Hunger muss wo immer möglich bekämpft werden, und die Produktion von Lebensmitteln darf nicht zum Spielball von Börsen und Grosskonzernen werden. Zudem empfehlen wir Ihnen, Sergio Viva in den Gemeinderat und Liste 7 in die Gemeindekommission zu wählen. Anton Bischofberger Grüne Münchenstein

SERGIO VIVA IN DEN GEMEINDERAT UND LISTE 7 IN DIE GEMEINDEKOMMISSION

LESERBRIEF

Wortbruch des Kantons Der Landrat entschied letzten Donnerstag, den Gemeinden die versprochenen Gelder nicht zurückzuerstatten, welche der Kanton seit der Einführung der PfleBeat Loosli (SP) gefinanzierung eingespart hat. Seit 2011 tragen die Gemeinden einen festgelegten und stetig steigenden Anteil an den Pflegekosten für Personen in Alters- und Pflegeheimen. In Münchenstein wurden für diese Pflegefinanzierung für 2015 CHF 1,8 Mio. budgetiert, für 2016 sind es bereits CHF 2,4 Mio. Steigen die Kosten für die Pflege, sinken jene für Hotellerie und Betreuung, welche zum Teil mit Ergänzungsleistungen finanziert werden. Der Kanton übernimmt zwei Drittel, die Gemeinden

einen Drittel der Kosten der Ergänzungsleistungen. Der Kanton hat durch die massive Erhöhung der Pflegekosten bei den Gemeinden rund CHF 45 Mio. weniger an Ergänzungsleistungen finanzieren müssen, hat also klar auf Kosten der Gemeinden profitiert! Von der durch die Regierung zugesicherten vollen Rückerstattung an die Gemeinden wollte der Kanton nun nichts mehr wissen. Die Gemeinden sollen mit 15 Mio. abgespiesen werden. Die SP hat sich erfolglos gegen diesen faulen Kompromiss gewehrt. Der Wortbruch des Kantons ist inakzeptabel und erschwert die künftige Zusammenarbeit zwischen Kanton und den Gemeinen. Die SP setzt sich für die finanziellen Interessen der Gemeinden ein und fordert vom Kanton die ganzen 45 Mio. Franken. Beat Loosli Gemeindekommissionskandidat SP Münchenstein


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

GEMEINDEWAHLEN 2016

GEMEINDEWAHLEN 2016

Sachlichkeit anstatt Polemik

Grünes Quartier

«Man darf niemals ‹zu spät› sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.» Konrad Adenauer. Wenn Sandra Guex (FDP) ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir einen konstruktiveren und sachlicheren Ton in der Politik. Es ist auffallend, dass in letzter Zeit vermehrt bürgerliche Politikerinnen und Politiker persönlich angegriffen werden. Es scheint en vogue zu sein, anstelle von sachlichen Argumenten in die Trickkiste

Im Neue-WeltQuartier wird im Moment rege über die Erschliessung des ehemaligen Läckerli-Areals diskutiert. Das finde ich gut. Vorausschauend hat Sergio Viva, unser Claudia Wenger «grüner» Gemein(Grüne) deratskandidat, bereits an der Gemeindeversammlung vom 18.9.2013 den Antrag gestellt, dass bei der zukünftigen Überbauung des Areals die Vorgaben der 2000-Watt Gesellschaft gelten sollen. Glücklicherwei-

der polemischen Schlagworte zu greifen. Doch wirklich zu überzeugen vermag diese Taktik nicht. Ich bin der festen Überzeugung, dass Sachpolitik von der Bevölkerung geschätzt wird. Ob links, Mitte oder rechts – wir alle wollen unsere Werte in die Gestaltung unserer Zukunft einbringen. Anstatt uns gegenseitig zu bekämpfen, müssen wir mit Argumenten überzeugen und unsere Energie gemeinsam nach vorne richten. Zugunsten einer Politik, die wieder Handlungsspielraum für unsere Kinder ermöglicht. Dafür setze ich mich in Münchenstein ein. Sandra Guex, Liste 1 FDP.Die Liberalen Münchenstein Kandidatin Gemeindekommission

Attraktives Münchenstein

Coelestin, Madagaskar ausgesuchte Stufen

Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

se wurde dieser Antrag angenommen. Ich freue mich, dass in Münchenstein die Offenheit da ist, neue Wohnformen für Menschen umzusetzen, welche bewusst auf ein eigenes Auto verzichten wollen. Dieses Areal ist prädestiniert für ein solches Projekt, da es hinsichtlich öV sehr gut erschlossen ist. So können wir in Zukunft in Ruhe unser schönes Quartier geniessen. Ich finde es wichtig, dass wir neue Ideen entwickeln und darüber diskutieren können. Die Grünen sind bereit dafür. Sie auch? Claudia Wenger Kandidatin Gemeindekommission Grüne Münchenstein, Liste 7

VEREINSNACHRICHTEN

GEMEINDEWAHLEN 2016

Münchenstein muss für Private, ob jung oder alt, wie auch für Gewerbebetriebe noch attraktiver werden. Der neue Zonenplan zeigt eindrücklich auf, wie Bewährtes erUrs Gerber (FDP) halten und Neues ermöglicht werden kann. Die Entwicklung auf dem Dreispitz ist noch längst nicht abgeschlossen und das Areal «Läckerli» und «Bruckfeld» sind neue Herausforderungen für eine sinnvolle Planung.

SERGIO VIVA IN DEN GEMEINDERAT

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Auch das Gebiet «Gstad» bedarf nun dringend einer Lösung. Ein gesunder Finanzhaushalt ist hierfür ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Gemeinde, für Lebens- und Wohnqualität und als Wirtschaftsstandort. Wir können nicht untätig bleiben! Die umliegenden Gemeinden sind das auch nicht. Ich würde mich gerne vier weitere Jahre für ein attraktives Münchenstein einsetzten. Auch unsere beiden Gemeinderatskandidaten Heidi Frei (bisher) und David Meier sind für diese Aufgaben bereit. Urs Gerber (bisher), FDP.Die Liberalen Kandidat Gemeindekommission

Münchenstein

Wellig, 079 430 91 49.

ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch.

Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball für Jugendliche ab 12 Jahren. Montag 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch 20.00 Uhr, Turnhalle Loog, Tel. 061 411 28 85.

CVP Christlich-demokratische Volkspartei Münchenstein. Kontakt: Susanne Suter, Zelgweg 41, 4142 Münchenstein, Tel. 077 424 67 87, E-Mail: cvp.mstein@gmail.com

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vitawellness.ch

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Michel

Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Erwin Streit, Tel. 079 356 80 37, EMail es@streitimmob.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, Postfach 911, 4142 Münchenstein.

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.


SKI- UND BOARD-EXPRESS

SAANENMÖSER Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 69.– inkl. TK für alle Altersklassen

ADELBODEN – LENK Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 79.– inkl. TK für alle Altersklassen

HASLIBERG Daten: Sa/So, bis 26./27. März Fr. 79.– (ab 20 J.), Fr. 69.– (ab 16 J.) Fr. 59.– (ab 6 J.) inkl. TK

Metzgete

AUTOSALON GENF

Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Februar 2016

Täglich vom 3. bis 13. März 6.30 h Pratteln, Car-Terminal, Rütiweg 5 (Gratisparkplätze stehen bereit) 7.00 h Basel, Meret-Oppenheim-Strasse Carfahrt direkt zum Messegelände Fahrt inkl. Eintritt   Fr. 67.– Nur Fahrt, Erwachsene Fr. 56.–

Es hat noch Plätze frei!!

Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2015/2016.

Neuer Einsteigeort in Pratteln! 6.30 h Pratteln, Eurobus-Terminal, Rütiweg 5, Nähe Interio (Gratis-Parkplätze!!) 7.00 h Basel, Meret-Oppenheim-Strasse

Betriebsferien Von Dienstag, 9., bis Mittwoch, 17. Februar 2016 hat das Restaurant Steinegg in Himmelried Betriebsferien. Ab Donnerstag, 18. Februar, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Auf Ihren Besuch freut sich Familie Stebler, Restaurant Steinegg, Himmelried Bei Fragen: 061 911 01 17 Öffnungszeiten: Do bis Mo ab 9.00 Uhr, Di und Mi geschlossen

Unser neuer Standort:

4133 Pratteln, Rütiweg 5 (Nähe Interio)

061 765 85 00 www.eurobus.ch

DAS GUTE GESPRÄCH Singles mit Niveau treffen sich Samstag, 27. Februar 2016, um 14.00 Uhr Auskunft: Tel. 061 511 26 35 oder yeba777@t-online.de

Auch kleine Inserate werden gelesen


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Beschlüsse aus dem Gemeinderat Anlässlich der Sitzung vom 1. Februar 2016 hat der Gemeinderat • die Roboter-Kanalsanierungsarbeiten am Unteren Zielweg vergeben. • der EBM den Auftrag erteilt, die periodische Kontrolle der öffentlichen Beleuchtung durchzuführen. • die Weiterbearbeitung der 2.Etappe von Tempo 30-Zonen zur Kenntnis genommen. • die Schlussabrechnung des Spielplatzes Gigersloch (Bike Park) genehmigt. • der Feuerwehr Dornach für den ausserordentlichen Einsatz am Heiligen Abend eine Prämie zukommen lassen. • die Stellungnahme zum Agglomerationsprogramm Basel, 3. Generation, verabschiedet. Gemeindepräsidium

Verkehrspolizeiliche Massnahme Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Dornach hat am 11. Januar 2016 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Parkieren mit Parkscheibe (4.18.), blaue Zone Quidumweg, 3 Parkplätze vis à vis Regio Schreinerei (Gempenstrasse 23a), Westseite Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 200.6074/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Schalterstunden der Gemeindeverwaltung: – Montag/Mittwoch 8.30 bis 11.30 Uhr / 14.00 bis 16.00 Uhr – Dienstag 7.30 bis 11.30 Uhr / geschlossen – Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr / 14.00 bis 18.00 Uhr – Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr / geschlossen Der Gemeinderat

Dornacher Fasnachtsumzug www.fasnacht-dornach.ch Strassensperrung: – Hauptstrasse/Unterdorfstrasse/Josefengasse: Samstag, 13.02.16 ab 12.00 Uhr bis Sonntag, 14.02.16, 12.00 Uhr – Saffretweg/Schmiedegasse/Grundackerstrasse: Samstag, 13.02.16 ab 12.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr Parkverbote: Öffentliche Parkfelder – Grundackerstrasse/Saffretweg/Sportanlage Gigersloch: Samstag, 13.02.16 ab 6.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr. Parkfelder Gempenring teilweise von Samstag, 13.02.2016, 6.00 Uhr bis Sonntag, 14.02.16, 12.00 Uhr. Zu oder Wegfahrt vom Kreuzweg (Parkplatz) ist am Samstag, 13.02.16 von 12.00 Uhr bis ca.16.00 Uhr nicht möglich. Busverbindung: Vom 13.02.16 ab 12.00 Uhr bis 14.02.16 12.00 Uhr gilt für die folgenden Haltestellen eine andere Haltestelle. Ortsbus 66: Schlatt/Museumsplatz Postauto 67: Musikschule/Museumsplatz Info sind an den Haltestellen ersichtlich. Verantwortlich: R. Dobler, Tel. 079 308 94 54, E-Mail renedobler@intergga

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 8. Februar 2016 bis Freitag, 19. Februar 2016 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz,Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 22. Februar 2016 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50 besetzt. Familien- und Jugendberatung Birseck

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baugesuche Bauherr: Einwohnergemeinde Gempen – Bauobjekt: Salzsilo – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Höfliweg, 4145 Gempen – Baupar-

zelle: GB Nr. 1916. Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 17.2.2016 Baukommission Gempen

Amtliche Publikationen

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Baupublikationen Bauherrschaft: Mirjam + Martin Nebel-Kilian, Seewenstrasse 16, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Neubau Viehscheune, Planänderung vom 18.01.2016 – Bauplatz: Kapellenweg, 4146 Hochwald – Parzelle: GB

LESERBRIEF

Aus für die Hundemarke Mit 94 zu 0 Stimmen hat der Solothurner Kantonsrat meinen Auftrag zur Abschaffung der Hundemarke gutgeheissen. Seit 2006 müssen alle Hunde mit einem Chip unter der Haut versehen sein. Verantwortlich sind dafür die Tierärzte. Zudem werden die Hunde auf der nationalen Datenbank www.amicus registriert. Diese Datenbank erlaubt in Zukunft Tierärzten, Kanton und Gemeinden eine effiziente Nutzung und Kontrolle. Die Hundesteuer hat nur indirekt etwas mit der Hundemarke zu tun. Die Hundebesit-

zer haben bereits heute eine Meldeund Steuerpflicht für ihren Hund. Mit oder ohne Hundemarke, wer seien Hund nicht bei der Gemeinde anmeldet macht sich strafbar. In diesem Jahr wird die Hundemarke noch genutzt. Ab 2017 soll dann auf den Metallanhänger verzichtet werden. Im Kampf gegen unnötige Bürokratie ist wieder ein Schritt gemacht. Die Gemeindeverwaltungen freuts den Hunden ists vermutlich egal. Wuff! Mark Winkler, Kantonsrat FDP die Liberalen

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Zeichen der Wertschätzung Ein Geschenk für den Einsatz an Heiligabend: Der Gemeinderat spricht 400 Franken für die Feuerwehr.

dem Verfahren zum Budget der Gemeinde noch immer hängig ist», erklärte Gemeindepräsident Christian Schlatter. Auch wenn sich diese Beschwerde nicht gegen die Gemeinde, sondern gegen die Verfügung des Kantons richte. Der Beschwerdeführer wehre sich gegen die Beteiligung an den erhobenen Verwaltungskosten.

Bea Asper

D

er Gemeinderat bedankt sich bei den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz an Heiligabend (Löscharbeiten von 19.30 bis 23 Uhr) mit einem Extrageld von 400 Franken. Ausserordentliches verdiene Anerkennung, war die Überlegung der Feuerwehrkommission für ihren Antrag. Mit der Prämie komme die Wertschätzung der Gemeinde zum Ausdruck. Dass zahlreiche Feuerwehrleute selbst am Fest der Liebe den Einsatz für das Gemeinwohl vor ihre privaten Interessen stellten, werde nicht als selbstverständlich abgetan. Ausbezahlt wird das Geld allerdings noch nicht, «weil eine zweite Beschwerde im Zusammenhang mit

Zweite Etappe für Tempo-30-Zonen Weiter diskutierte der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Montag das Konzept für die zweite Etappe der 30-Zonen. Betroffen sind die Sammel- und Erschliessungsstrassen im Siedlungsgebiet zwischen Goetheanumstrasse/Dorneckstrasse und Bruggweg/Hauptstrasse, zwischen Rainweg und SBB-Linie und zwischen Birs und Bruggweg/Weidenstrasse. Ausgenommen seien die Kantonsstrassen sowie der Rainweg. Dornach hatte vor vier Jahren an der Urne die Einführung von Tempo 30 beschlossen und im 2013 in den Gebieten Brühl und Tal mit der Umsetzung begonnen. Jetzt macht sich der Gemeinderat an die zweite Etappe, wobei er am Grund-

satz festhält, dass man auf Signalisation setze anstatt auf bauliche Massnahmen. Das von den Ingenieuren ausgearbeitete Konzept geht zur Prüfung an den Kanton. «Sobald der Regierungsrat den Antrag unterzeichnet hat, können die Massnahmen umgesetzt werden», informierte Schlatter. Ein Jahr nach der Einführung gebe es eine Erfolgskontrolle, aus der mögliche Nachbesserungen resultieren könnten. Weitsicht für Agglomeration gefragt In der Vernehmlassung des «Aggloprogramms, dritte Generation» geben die Dornacher Gemeinderäte den Gemeinden der Birsstadt mit auf den Weg, beim öV die Lücken bei der Querspange Reinach-Dornach zu schliessen und auf einen Ausbau der S-Bahn Laufen-Basel zu setzen. Hauptanliegen: «Die S-Bahn Haltestelle Apfelsee». Parallel dazu soll die Planung für den neuen Anschluss an die A18 vorangetrieben werden «mit einer weitsichtigen Linienführung, die den Planungsprozess im Widenareal aufnimmt», heisst es im Positionspapier des Rates.

MUSIKVEREIN CONCORDIA

Bella Musica am Jahreskonzert des Musikvereins Der Musikverein Concordia Dornach präsentierte sich an seinem Konzertund Theaterwochenende in bester Laune und konnte das Publikum begeistern. Das Konzert feierlich eröffnete die Junior Band Dornach. Seit einem Jahr steht sie unter der Leitung von Jasmine Weber-Studer und erfreut sich über immer mehr sehr motivierte und aufgestellte junge Musiker. Das Motto des Abends – «Bella Italia» – passte perfekt zur Herkunft des neuen Dirigenten Roberto Cereghetti. Der aus Mendrisio stammende Dirigent führte die Concordia mit viel Feingefühl, Präzision und jugendlicher Frische durch das Konzert und präsentierte sogleich mit seinem selber komponierten Marsch «Marcia dei Cereghetti» eine Uraufführung. Ein weiterer Höhepunkt war das vor allem von Tenorstimmen bekannte Gesangstück «Nessun Dorma». Die Sopranistin und Klarinettistin Katelijne De Beul verzauberte die Turnhalle in eine «Hühnerhaut»-Atmosphäre und beeindruckte das Publikum wie auch die Musiker auf der Bühne mit ihrer so einfühlsamen und gewaltigen Stimme. Diverse Ehrungen Dass ein Musikverein nicht nur von der Musik, sondern auch von der Kameradschaft lebt, konnte man bei den Ehrungen erleben. Esther Vögtli wurde für 15 Jahre Aktivmitgliedschaft geehrt und erhält somit an der Generalversammlung die Ehrenmitgliedschaft. Ein besonderer Moment stand dann einem lang gedienten Musikanten bevor, welcher letztes Jahr

MÄNNERCHOR LIEDERKRANZ 3430 + 3882. Planauflage: Gemeindesekretariat Hochwald, sowie Montag, 19 bis 20 Uhr bei der Baukommission. Einsprachefrist: bis 18. Februar 2016 Baukommission

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Chorkonzert mit Jung und Alt Am letzten Freitagabend gab der Männerchor Liederkranz in der Klosterkirche ein Konzert. Das Konzert fand im Rahmen des Matura-Arbeitsprojektes des jungen Chordirigenten Felix Looby, Kinder und Senioren musikalisch zusammenzuführen, statt. So waren 20 junge Sänger aus dem Grundkurs der Basler Knabenkantorei bereit, beim Konzert mitzusingen. Der Grundkurs wird von Anita Schönenberger geleitet. Der Männerchor selbst wurde durch ehemalige Mitglieder der Knabenkantorei verstärkt. Nach vier Liedern spielte Rolf Herter auf dem Flügel Mozarts Fantasie d-moll KV 397. Nach weiteren Liedern kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Genuss von Chopins Nocturne in cismoll Op. 27 No. 1, auf dem Flügel gespielt von Jonas Gasche. Das Projekt war ein voller Erfolg. Ich gratuliere unserem jungen Dirigenten Felix Looby zu seinem ersten Konzert recht herzlich. Fritz Schüpbach

Voller Einsatz: Die Musikantinnen und Musikanten unterhielten das Publikum bestens. FOTO: ZVG

seine verdiente Ehrung im Sommer leider nicht entgegennehmen konnte. Theo Götz wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft als kantonaler Ehrenveteran geehrt. Die Ehrung nahm Ueli Nussbaumer, Präsident des Solothurner Blasmusikverbandes, vor und Theo konnte so auf der Bühne mit dieser nachträglichen Ehrung überrascht werden. Und Theater wurde auch gespielt Nach dem Konzert unterhielt die eigene Theatergruppe das Publikum bestens mit dem Stück «Crazy Days im Altersheim». Das Lachen kam nicht zu kurz

und die Schauspieler hatten sichtlich selber Spass, einmal für eine Stunde Altersheim-Luft zu schnuppern. Ein wunderschöner und sehr emotionaler Abend resp. Nachmittag wurde dem Publikum geboten und der Musikverein Concordia Dornach freut sich bereits auf das Wochenende vom 28./29. Januar 2017, wenn der Vorhang für das Jahreskonzert und das Theaterstück wieder aufgehen wird. Wer die Musik nochmals erleben möchte, kann auf der Website www.mvdornach.ch eine CD bestellen. Musikverein Concordia Dornach

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Freitag, 5. Februar 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Blasiussegen – Kerzensegnung. Gest. JM für Cäcilia Fink-Meister Samstag, 6. Februar 15.30 Gottesdienst mit Kommunion im Spital Dornach Sonntag, 7. Februar 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach Aschermittwoch, 10. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche

Donnerstag, 11. Februar 12.00 Mittagstisch im Hobelträff Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 5. Februar 15.00 Gottesdienst im Alters-und Pflegeheim Wollmatt Dornach mit Pfarrer Dan Breda. Musikalische Begleitung durch Organistin Risa Mori Sonntag, 7. Februar 10.00 Birsecker Kanzeltausch, Gottesdienst mit Pfarrerin Inga Schmidt im Timotheus-Zentrum. Musikalische Begleitung durch Organistin Alexandra Weidlich. Anschliessend Kirchenkaffee Sonntagschule: Keine im Februar

Katholische Gottesdienste in Gempen Aschermittwoch, 10. Februar 9.30 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 7. Februar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie – Blasiussegen – Kerzensegnung Aschermittwoch, 10. Februar 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00 (* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt) Sonntag, 7. Februar 9.00 Wortgottesfeier


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Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

PARTEIEN

AMTSGERICHT

GESUNDHEITSWESEN

Apfelseestrasse/Tempo 30

Hannes Häner will Richter werden

Massage – kreativ lebendig

Bei Schulhäusern und Kindergärten haben wir gegen Tempo-30-Zonen nichts einzuwenden. Was aber bei den Strassen, die bereits über eine solche Zone verfügen, gemacht wurde, sprengt den Rahmen der Vernunft bei weitem. Die unsinnigen Abweisbleche mit Parkplätzen und aufwändigen Strassenmarkierungen sind überflüssig und können in keiner Art und Weise nachvollzogen werden. Obwohl Einwohner und Einwohnerinnen bei der Verwaltung nachgefragt haben, wieviel diese ganze Übung gekostet hat und mit welchen Folgekosten zu rechnen ist, blieb eine Antwort bis dato aus! In Dornach haben wir keine übermässigen Probleme mit Unfällen auf Strassen und es ist deshalb nicht nachvollziehbar, weshalb man die Strassenbenützer mit unnötigen Schikanen plagen will. Bei der Apfelseestrasse handelt es sich um eine Sammelstrasse mit Trottoir.

Die Fussgänger sind also genügend geschützt. Zudem haben wir heute gut platzierte Fussgängerstreifen, die bei einer Tempo-30-Zone wegfallen würden. Auch der Stop-and-go-Verkehr ist für die Anwohner nicht von Vorteil. Insbesondere sind die Lärmbelastungen höher als bei einem normalen Verkehrsfluss. Obwohl wir den Kredit für den Ausbau in der Höhe von rund Fr. 3 Mio. als grundsätzlich zu hoch empfinden, empfehlen wir, in Anbetracht der Notwendigkeit der Sanierung, diesem Begehren zuzustimmen. Wir erwarten von der Gemeinde, dass sie in Zukunft finanziell schlanke Projekte präsentiert und nicht auf jedes Wunschkonzert aufspringt! Der Antrag auf Tempo-30-Zone sollte, auch als Signalwirkung auf weitere solche Begehren, abgelehnt werden. Nutzen Sie Ihre Mitsprachegelegenheit und stimmen Sie am 28. Februar Nein! FdP-Ortspartei Dornach

LESERBRIEF

Die FDP in der Amtei Der Amteipräsident der FDP DorneckThierstein begrüsste die 57 Delegierten an der Jahresversammlung vom 28. Januar in Nunningen. Die eingeladenen Referenten, NR Kurt Fluri FDP, NR Albert Rösti aus Uetendorf und unser FDP-RR Remo Ankli sind bereit eingetroffen und wurden herzlich begrüsst. Der Amteipräsident ruft den Befürworter und geistigen Vater dieser Initiative, Albert Rösti, SVP, und unseren NR Kurt Fluri, Stadtpräsident von Solothurn auf. Das Duell zwischen beiden Rednern versprach eine Menge Zündstoff. NR Rösti benützt zuerst Zahlen: überproportionale Anzahl ausländischen Täter, Überbelegung unserer Gefängnisse durch kriminelle Ausländer, explosionsartiges Wachstum von Delikten, usw. Er nennt Zahlen wie z. B. etwa ca. 500 Ausweisungen jährlich, dabei müsste es über 10 000 sein, wenn man die Wiederholungstäter unter den 74.8% ausländischen Kriminellen in den Schweizer Gefängnissen ausschaffen würden, usw.

Kurt Fluri erwidert energisch mit Tatsachen und stellt eindeutig fest: Diese Initiative ist antidemokratisch, sie schwächt den Rechtsstaat und die Gewaltenteilung. Damit bedroht sie die Grundwerte unserer Demokratie. Sie macht kaputt, was uns alle schützt. Die SVP redet von über 70 % ausländischen Gefangenen, verschweigt bewusst die inhaftierten «Kriminaltouristen», welche mehr als die Hälfte ausmachen. Weil sie kein Bleiberecht haben, können diese Delinquenten nicht ausgeschafft werden. Nach Verbüssung ihrer Strafe werden sie einfach an die Grenzen gestellt, allenfalls der dortigen Justiz zwecks abbüssen weiteren Strafen übergeben! Diese Trugbilder dienen nur dazu, den Hass auf Ausländer zu schüren, die Wahrheit aber beweist den Umgang unseren «Ausländern»: Sie sind nicht schlechter, aber auch nicht aufrichtiger als wir Durchschnittschweizer. Sie sind Menschen wie wir! Darum empfehlen wir ein wuchtiges Nein. Gérald Donzé

Am 28. Februar wird in der Amtei Dorneck-Thierstein ein neuer nebenamtlicher Amtsrichter gewählt. Eugen Hänggi (CVP, Nunningen) hat Ende 2015 das Pensionsalter erreicht und muss das Amt an eine jüngere Person weitergeben. Die CVP Dorneck-Thierstein dankt Eugen Hänggi für den langjährigen Einsatz am Amtsgericht. Für die Nachfolge hat die CVP Dorneck-Thierstein Hannes Häner aus Nunningen nominiert. Er ist 50-jährig, verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt ebenfalls in Nunningen, wo er auch aufgewachsen ist. Hannes Häner hat während vier Semestern das Studium der Rechte absolviert, dann hat er sich auf das Studium der Betriebs- und Bankwirtschaft konzentriert und mit dem Lizenziat abgeschlossen. Er arbeitet als Vorsitzender der Bankleitung bei der Raiffeisenbank LaufentalThierstein. In der Politik hat sich Hannes Häner seine Sporen als Gemeinderat und Präsident der Kreisschule Gilgenberg abverdient. In seiner Freizeit geniesst er die Natur, die Turnerei in der Männerriege und ist Mitglied des Lions Club Laufental-Thierstein. Im Amtsgericht möchte Häner nicht nur der Wahrung des Rechts folgen, sondern auch Gerechtigkeit walten lassen. Die CVP DorneckThierstein empfiehlt den Stimmberechtigten, am 28. Februar Hannes Häner ans Amtsgericht zu wählen. CVP Dorneck-Thierstein, Micha Obrecht, Präsident

Dornach Bibliothek Dornach. Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106, geöffnet: Mittwoch 14.00 –16.00 und 19.00 – 20.00 Uhr, Samstag 10.00 –11.00 Uhr. Ludothek geöffnet: Mittwoch 14.00 –16.00 und 19.00 – 20.00 Uhr. Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timothe-

GERICHTSWESEN

us-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94

Friedensrichter-Tagung in Breitenbach

34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea

Drittel der Zivilrechtsfälle konnten durch den Friedensrichter entschieden oder beigelegt werden, in den anderen Fällen wurde eine Klagebewilligung erteilt. In den Strafrechtsfällen ergingen 66 Strafbefehle. Im Anschluss an die Tagung stand eine Führung im Industriemuseum von Breitenbach auf dem Programm. Friedensrichter sind übrigens Gemeindeorgane und nur in jenen Fällen für Schlichtungen zuständig, in denen beide Parteien in der gleichen Gemeinde wohnen oder ihren Sitz haben. Für alle übrigen Fälle ist der GerichtspräsiSusanne Koch dent zuständig.

nisse als auch an Menschen, die vorgängig bereits eine dreijährige Berufsausbildung oder die Maturität abgeschlossen haben. Der nächste Ausbildungslehrgang zur/m Medizinischen Masseur/-in EFA startet im April 2016, die Fortbildung Rhythmische Massage für Medizinische Masseur/-innen und Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen im Juli 2016. Orientierungstage am 20. Februar und 23. April – jetzt anmelden. Beachten Sie unser vielfältiges Angebot an Kursen und Weiterbildungen: www.rhythmische-massage.ch

DORNACHER FASNACHT

Mached alli mit! Bereits in den frühen Morgenstunden wurde Dornach heute geweckt – die Fasnacht wurde mit der traditionellen Chesslete eingeläutet. Heute Abend findet das Guggenkonzert bereits zum zehnten Mal statt und feiert somit sein Jubiläum. Zehn Guggen werden ab 20 Uhr auf dem Nepomukplatz auftreten. Für das Verständnis der Anwohner danken wir bereits im Voraus. Danach wird es für eine gute Woche wieder ruhig im Ort, bis am Samstag, 13. Februar, bereits zum dritten Mal in Folge der Fasnachtsumzug in Oberdornach stattfindet. Es haben sich bereits zahlreiche Fasnächtler von nah und fern ange-

meldet, der Umzug wird grösser als in den vergangenen Jahren. Obmaa Beni hat bei Petrus auch ein gutes Wort eingelegt, damit es dieses Mal mit dem Wetter klappt. Was jetzt noch fehlt, sind viele Schissdräck-Zügli mit kleinen und grossen Fasnächtler. Anmelden könnt ihr euch noch bis kurz vor dem Umzug, aus organisatorischen Gründen wären wir aber froh, wenn wir eure Anmeldung bis zum Donnerstag, 11. Februar, hätten. Das Formular findet ihr auf unserer Website www.fasnacht-dornach.ch in der Rubrik «Umzug». Wir freuen uns Silja Gasser auf euch! Komitee Dornacher Fasnacht

Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, Telefon 079 530 04 12, www.maennerchor-dornach.ch

A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren,

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68.

Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren,

VEREINSNACHRICHTEN

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald.

Einmal im Jahr treffen sich die Friedensrichterinnen und Friedensrichter zur Jahresversammlung. Neben dem wichtigen Erfahrungsaustausch untereinander informieren der Gerichtspräsident Markus Christ und der Amtsgerichtsschreiber Remo Morand über wichtige Neuerungen und Erkenntnisse aus der Welt der Gerichtbarkeit. Zudem werden vom Richteramt Dorneck-Thierstein die Eintragungen in den Friedensrichter-Büchern kontrolliert und dabei gleich die Zahl der Zivil- und Strafrechtsfälle evaluiert. Im 2015 wurden 72 Strafrechtsund 11 Zivilrechtsfälle vor den 23 Friedensrichterämtern behandelt. Zwei

Berührung – Rhythmus – Heilung, die Kernkompetenzen der Schule für Rhythmische Massage! Lernen Sie den Menschen medizinisch-therapeutisch als Ganzes und im Detail kennen und vielfältig behandeln. Fachkundig mit der Berührung rhythmisch die Eigenregulation und die Immunkräfte anregen. Der Rhythmus als Quelle für die Gesundheit. Als Schule ermöglichen wir Erwachsenen selbstständiges und verantwortungsbewusstes Lernen auf Grundlage der anthroposophischen Menschenerkenntnis. Unsere Angebote richten sich sowohl an Menschen ohne Vorkennt-

Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Tennisclub Dornach. Saisonspielbetrieb von April bis Oktober auf 3 Sandplätzen mitten im Grünen in Dornach neben der Birs. Juniorentraining

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann H. Gallati, Dornach, Tel. 061 701 45 86. Turnen: Mittwoch 17–18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

(auch für Nicht-Clubmitglieder) Mi 14–16 Uhr,

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi;

Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und

Erwachsenen-Gruppen-Training nach Absprache. Kontaktperson: Claudia Schreiber (Präsidentin), info@tcdornach.ch, Tel. 079 622 60 75, www.tcdornach.ch

Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer:

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt».

MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volley-

Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung, etc.

Aerobic: MO; Yoga: DI; Skiturnen: DO. –

Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

ball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärke-

AZ Anzeiger AG 4144 Arlesheim

gruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant

Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe jeden Donnerstag 19.30–21.00 Uhr. Probelokal:

061 706 20 20, inserate@wochenblatt.ch

Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

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AGENDA

Donnerstag, 4. Februar 2016 Nr. 05

Fasnacht 2016 Für alle Veranstaltungen des Wochenblatt-Verteilgebietes in den Bezirken Birseck, Dorneck, Thierstein und Laufental siehe den ausführlichen Fasnachtskalender in letzten Wochenblatt-Ausgabe vom 28. Januar. Oder: www.wochenblatt.ch ›Service ›Archiv.

Donnerstag. 4. Februar Dornach  Stückbox 3: «Brachland» von Dmitrij Gawrisch. Mit Robert Baranowski, Jonas Gygax, Agnes Lampkin. Regie: Ursina Greuel. neuestheater.ch, beim Bahnhof. 20 Uhr.  Wortbox 2: «Gesichter und Lieder» von Matthias Vieider. Die Anwort auf «Brachland» – mit Wiener Schmäh. neuestheater.ch, beim Bahnhof. 21.15 Uhr.  «Orient Express». Eine musikalische Reise mit I Salonisti. Piotr Plawner, Lorenz Hasler ,Violine; Orlando Theuler, Cello; Béla Szedlák, Kontrabass; Gerardo Vila, Klavier. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr.

Freitag, 5. Februar Dornach  Faust II. Szenen aus Faust II, 1. bis 3. Akt, von J. W. v. Goethe. Projektensemble der Goetheanum-Bühne. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr.  Stückbox 3: «Brachland» von Dmitrij Gawrisch. Mit Robert Baranowski, Jonas Gygax, Agnes Lampkin. Regie: Ursina Greuel. neuestheater.ch, beim Bahnhof. 20 Uhr Dornach  Hans im Glück. Ein Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. Gastspiel der Märchenbühne «Die kleine Arche». Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 15 Uhr.

Sonntag, 7. Februar Arlesheim  Konzert mit Erika Radermacher und Urs Schneider, Klavier vierhändig, Therapiehaus der Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1, 16 Uhr. Dornach  Hans im Glück. Ein Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. Gastspiel der Märchenbühne

Herzlichen Glückwunsch Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 28. Januar 2016 Erika Plössnig Bielstrasse 26 4153 Reinach In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

Das Wochenblatt-Team wünscht frohe Fasnacht! «Die kleine Arche». Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 11 Uhr. Münchenstein  Froschmuseum geöffnet. Über 10 000 Froschfiguren aus allen Materialien und Formen. Grabenackerstrasse 8. 14 bis 17 Uhr.

FOTO: ARCHIV

Ausstellungen Arlesheim  «Zarte Impressionen». Aquarelle von Cécile Huber. Klinik Arlesheim. Haus Wegman (Pfeffingerweg 1) tägl. 8–20 Uhr, Haus Lukas (Brachmattstrasse 19)

Mo–Fr 8–18 Uhr. Bis 6. März.  Kunst besser sehen: Marcel Zellweger, Bilder. Schaufenster der Bitterli Optik AG, Hauptstrasse 34. Bis 10. Februar. Münchenstein  «My Boyfriend Came Back From The War. Online since 1996». Die Entwick-

Bider-&-Tanner-Buch des Monats Februar 2016 Fr. 25.20 statt Fr. 31.50

Emmy Hennings: «Gefängnis – Das graue Haus – Das Haus im Schatten» Herausgegeben von Christa Baumberger und Nicola Behrmann 576 Seiten, Wallstein Verlag 2016

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 8. Februar 2016, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

lung des World Wide Web als Medium und Technologie. HeK, Haus der elektronischen Künste, Freilagerplatz. Mi–So 12–18 Uhr. Bis 20 März.  «Bestiaire». Objekte von RaymondEmile Waydelich. Hirslanden Klinik Birshof, Reinacherstrasse 29. Mo–Fr, 9–19.30 Uhr. Bis März 2016.

1.

1. EDITH SCHWEIZER-VÖLKER: Fasnacht ohne Grenzen Des Kaisers neue Socken, Maskeraden im Dreiland. Reiseführer zu Fasnachtshistorischer Roman bräuchen in der Region Reinhardt Verlag Nordwestschweiz – Elsass – Südbaden, Fasnacht, ILV Verlag 2. 2. HANSJÖRG SCHNEIDER: MERCEDES Hunkelers Geheimnis KORZENIOWSKI-KNEULE: Der neunte Fall 111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss Krimi, Diogenes Verlag Stadtführer, Emons Verlag 3. 3. GIULIA ENDERS: SUN-MI HWANG: Darm mit Charme. Alles über Das Huhn, das vom Fliegen ein unterschätztes Organ träumte Gesundheit, Ullstein Verlag Roman, Kein & Aber Verlag 4. BASEL GEHT AUS! 2016: 4. 100 Restaurants neu getestet, MARTIN WALSER: Restaurantführer, Gourmedia HELEN LIEBENDÖRFER:

Ein sterbender Mann Roman, Rowohlt Verlag 5. LETA SEMADENI: Tamangur Roman, Rotpunktverlag 6. BOV BJERG:

Lösung 04/2016: Stimme

Der Roman «Das Gefängnis» sorgte bei Erscheinen für grosses Aufsehen: Mit existenzieller Dringlichkeit und in einer expressiven Sprache schildert Hennings das traumatische Erlebnis einer vierwöchigen Gefängnishaft. Das Verhältnis von Freiheit und Zwang, Gesetz und Gerechtigkeit, Recht und Unrecht beschäftigte sie fast zwanzig Jahre. Davon zeugen die zwei weiteren Romane «Das graue Haus» und «Das Haus im Schatten». Diese werden hier erstmals vollständig publiziert. Ohne Pathos und Sentimentalität und auf höchst subjektive und fesselnde Weise tragen diese Romane zu einer radikalen Kritik des Strafvollzugs bei. Auch die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der drei Romane wird fundiert dargelegt. Emmy Hennings (1885–1948) war Schauspielerin, Vortragskünstlerin, Lyrikerin und Schriftstellerin und zeitweise wichtige Protagonistin der Dada-Gruppe im Cabaret Voltaire in Zürich.

Auerhaus Roman, Aufbau Verlag 7. CAMILLA LÄCKBERG: Die Schneelöwin Krimi, List Verlag

5. PER J. ANDERSSON: Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine grosse Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte, Biografie, Kiepenheuer & Witsch Verlag 6. Das geheime Leben der Bäume. Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt, Natur, Ludwig Verlag 7. NAVID KERMANI: Ungläubiges Staunen Über das Christentum Religion, C. H. Beck Verlag

8. ULRICH STRUNZ: Blut – die Geheimnisse DONNA LEON: unseres «flüssigen Organs» Endlich mein. Commissario Gesundheit, Heyne Verlag Brunettis vierundzwanzigster 9. Fall, Krimi, Diogenes Verlag JOHN LEFEVRE: Ab in die Hölle 9. Die wahre Geschichte eines Investmentbankers von SHUMONA SINHA: Exzessen, Wahnsinn und Milliarden-Deals Erschlagt die Armen! Wirtschaft, Finanzbuch Verlag Roman, Edition Nautilus 8.

10. ALINA BRONSKY: Baba Dunjas letzte Liebe Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag

10. HANS UTZ: Eine Fussnote der Geschichte Französisches und baslerisches Birseck, 1792–1833 Geschichte, Verlag des Kantons Basel-Landschaft

20160204 woz wobanz  
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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck | Auch das Birseck ist eine essbare Stadt. In diesen Tagen diskutieren d...