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P.P. 2540 Grenchen

4. Februar 2016 | Nr. 05 | 77. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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14. Februar 2016

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Monschtrööse Fasnacht GRENCHEN Wer heute Morgen für die Chesslete aufgestanden ist, hat sich auf die Fasnacht bereits eingestimmt. Wer sie verschlafen hat, darf sich in den nächsten Tagen auf die närrische Fortsetzung freuen. Auf den Putz hauen, kann man an den kommenden Tagen vielerorts – ein kurzer Programmabriss: SABINE BORN (TEXT)

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EUTE, SCHMUTZIGER DONNERSTAG, 14.35 UHR KINDERUMZUG (Von den Schulhausplätzen I und II über Kirch- und Quartierstrasse in die Central- und Schild-Rust-Strasse, Kapellstrasse und Bettlachstrasse zum Zytplatz). 20 UHR NACHTUMZUG MIT ANSCHLIESSENDER STRASSEN- UND BEIZENFASNACHT bis in die frühen Morgenstunden (Route: Von der Bettlachund Centralstrasse über die Schild-Rust- und Kapellstrasse in die Bettlachstrasse). FREITAG, 5. FEBRUAR, AB 14.30 UHR SENIORENFASNACHT im Eusebiushof und in den Alterszentren Weinberg und Kastels. 20.30 UHR GOSCHE-NACHT im Parktheater, Zutritt nur kostümiert, dafür gratis. Programmstart 21 Uhr mit Prix-Göschi Verleihung, DJ’s, riesiger Bar, Schnitzelbänken, Gosche-Film, Guggemusige usw.

Keiner zu klein ein Fasnachtsfan zu sein: 22 Mooswichteli nahmen letztes Jahr am grossen Umzug teil - wir freuen uns auf die diesjährige Ausgabe. (Bild: Joseph Weibel) SAMSTAG, 6. FEBRUAR, 19.30 BIS 23.30 UHR, GRÄNCHNER GUGGE-NIGHT, NonStop-Konzerte auf der Bühne am Markplatz Süd. AB 20 UHR, STRASSEN- UND BEIZENFASNACHt bis in die frühen Morgenstunden. SONNTAG, 7. FEBRUAR, 14.15 UHR, GROSSER FASNACHTSUMZUG (Route: Von der Bettlach- in die Centralstrasse, Bündengasse, Kirch- und Bettlachstrasse), anschliessend Guggenmusiken auf den Strassen und in den Beizen.

MONTAG, 8. FEBRUAR, 20 UHR, LUNABÄLLCHEN im Krebs-Bistro mit DJ und Guggenmusiken. DIENSTAG, 9. FEBRUAR, 14 BIS 17 UHR KINDERBALL IM PARKTHEATER. 20.30 UHR, 4. FASNACHTSBALL ‹BALLACOA› im Baracoa, Eintritt frei, aber nur kostümiert. ASCHERMITTWOCH, 10. FEBRUAR, 20 UHR BÖÖGGVERBRENNEN auf dem Marktplatz Nord. VOM 4. BIS 9. FEBRUAR, RUMMELPLATZ auf dem Marktplatz Nord.

Diese Woche im


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Veranstaltungen

Donnerstag, 4. Februar 2016 | Nr. 05

Bachtelenstrasse 6 – 2540 Grenchen – Tel. 032 653 36 30

EINLADUNG

zur offiziellen Eröffnung am 6. Februar 2016, 8.00–16.00 Uhr mit Apéro und Verlosung Es wäre uns eine grosse Freude, auch Sie als Gast begrüssen zu dürfen. Ihr Blumenkunst-Team Andrea Kupferschmid Romi Schöni

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Hilfe zur Selbsthilfe Procap, der Schweizerische InvalidenVerband, hilft überall da, wo Menschen aufgrund ihrer Behinderung nicht mehr weiterkommen. Helfen Sie mit! Procap, Postfach, 4601 Olten Tel. 062 206 88 88, PC 461809-1 www.procap.ch für Menschen mit Handicap

STELLENMARKT


Amtliche / Kirche

Nr. 05 | Donnerstag, 4. Februar 2016

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Feller Ursula und Rudolf Fichtenweg 21, 2540 Grenchen Bauvorhaben Wärmepumpe im Freien Bauplatz Allmendstrasse 11 / GB-Nr. 2636 Planverfasser W. Heiri Architektur Immobilien + Treuhand AG Dorfstrasse 44, 2544 Bettlach Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

GA Technologie GmbH Bielstrasse 1, 2543 Lengnau Bauvorhaben Umbau, Fassadenisolation und Wärmepumpe mit Erdsonden Bauplatz Girardstrasse 61 / GB-Nr. 5677 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Maria und Andreas Balli Rebgässli 14, 2540 Grenchen Bauvorhaben Sitz-, Vorplatzerweiterung Sichtschutzwände Bauplatz Rebgässli 14 / GB-Nr. 5530 Planverfasser Haring + Partner AG Witiweg 7A, 2544 Bettlach Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Shala Nistret Dählenstrasse 12, 2540 Grenchen Bauvorhaben Geräteraum Bauplatz Dählenstrasse 12 / GB-Nr. 5558 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Ueli und Renata Käser-Fischer Allmendstrasse 54, 2540 Grenchen Bauvorhaben Balkonanbau Ausnahmegesuch Unterschreitung des gesetzlichen Gebäudeabstandes zu Allmendstr. 52 Bauplatz Allmendstrasse 54 / GB-Nr. 7082 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Ochsenbein Ueli Centralstrasse 63, 2540 Grenchen Bauvorhaben Umbau Obergeschoss und Dachstock Bauplatz Centralstrasse 63 / GB-Nr. 5708 Planverfasser Atelier 2008, Gibelstr. 25, 2540 Grenchen Einsprachefrist 18. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 4. 2. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 7. Februar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. «Caritas – Nächstenliebe», 1. Korinther 13, 1-13. Pfarrer Donald Hasler. Dienstag, 9. Februar 2016 10.30 Uhr Gottesdienst im Sunnepark. Donnerstag, 11. Februar 2016 Gottesdienst in den Alterszentren: 15.00 Uhr Kastels, 16.00 Uhr am Weinberg. Markuskirche Bettlach Samstag, 6. Februar 2016 18.00 Uhr Abendgottesdienst mit Abendmahl. «Caritas – Nächstenliebe», 1. Korinther 13, 1–13. Pfarrer Donald Hasler. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 6. Februar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 7. Februar 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 9. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Aschermittwoch, 10. Februar 19.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche. Donnerstag, 11. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Freitag, 12. Februar 8.00 Eucharistiefeier.

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CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 7. Februar Kein christkatholischer Gottesdienst. Mittwoch, 10. Februar 19.00 Eucharistiefeier mit Aschensegnung, Pfr. Dr. Klaus Wloemer. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 9. Februar 20.00 Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 7. Februar 2016 10.00 Gottesdienst mit Kinderprogramm.

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 739 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

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«Die Faschingzunft besetzt seit je die wichtigsten Ämter» GRENCHEN Früher war alles besser? «Nein», sagt Hansruedi Gribi von der Faschingzunft Grenchen und kommt dann doch immer auf früher zu sprechen, als man einfach noch viel besser zu fasnachten wusste.

Hansruedi Gribi war rund zehn Jahre lang Wagenbauchef und als solcher verantwortlich für die Umsetzung des geplanten Fasnachtsmotto am Wagen. «Vorschriften betreffend Höhe, Breite, Länge gab es früher auch, die Sicherheitsmassnahmen haben aber zugenommen.» Vor allem war die Unterstützung früher grösser. «Damals haben Firmen das meiste Material gesponsert, heute bezahlt man für jede Schraube», so Hansruedi Gribi, der 25 Jahre lang in Basel gelebt hat und ei-

gentlich ein Solothurner ist. «Ich war in den 25 Jahren nie am Morgestraich und auch für die Solothurner Fasnacht habe ich mich nie engagiert.» Für die Grenchner aber umso mehr. Zum Beispiel auch mit Risotto-Kochen. «Am Vorverkauf für den Plausch, koche ich jeweils für rund 100 Personen Risotto im Baracoa», sagt der Alt-Fasnächtler. Die alte Garde trifft sich nach wie vor regelmässig. Die alte Garde, das sind Ex-Vorstandsmitglieder, wie Hansruedi Gribi, der 2010 aus dem Vorstand zurückgetreten und für sein Engagement mit dem 'Ehrenhändli' ausgezeichnet worden ist. «Ex-Obernarr René Finger organisiert die Anlässe jeweils und wir haben es immer sehr lustig», so Gribi, der früher an der Fasnacht gerne die Nacht zum Tag gemacht hat. «Das Gesellige wird heute vielleicht auch weniger gelebt», so Gribi. Und eigentlich sei die Fasnacht ja auch ein Stück Kultur, um dessen Erhalt er sich gelegentlich etwas sorge. «Aber der aktuelle Vorstand – allen voran Obernarr Diego Kummer – macht seine Sache sehr gut, sie alle sind engagiert und mit Freude an der Arbeit.» Dass die ganze Organisationsarbeit zeitaufwendig sei, das habe ihm kürzlich Diego Kummer bestätigt. Und das weiss auch Hansruedi Gribi, der noch viel früher Spitzensport betrieben hat – Fussball und Handball auf Nationalmannschaftsebene – und der als ehemaliger Präsident des Balser Tennisclubs Roger Federer bereits als Jungspund kennen gelernt hat, als dieser auch schon mal sein Rackett auf den Boden geschmissen und lieber aufs Fussballfeld gegangen wäre ... Aber zurück zur Fasnacht ... Hansruedi Gribi hätte noch manche Anekdote zu erzählen, von früher, von damals, als die Fasnachtsbeizen noch zahlreicher und vor allem besser besucht waren. «Früher, da musste man ja Schlange stehen vor dem Restaurant Krebs.» Aber heute ist es auch nicht schlecht, heute geht’s nämlich los mit der Fasnacht. Monströös soll sie werden. Also, rein ins Getümmel, damit es wieder ein bisschen mehr wie früher wird.

NEWS

NEWS

SABINE BORN (TEXT, BILD)

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ansruedi Gribi ist seit knapp 50 Jahren Mitglied der Faschingszunft in Grenchen, sie ist die älteste - «wir hatten dieses Jahr die 116. GV», die grösste und auch die bedeutendste Zunft in Grenchen. «Die Faschingzunft besetzt seit je die wichtigsten Ämter. Der Obernarr beispielsweise kommt immer aus unserer Zunft», erklärt Hansruedi Gribi. Auch der Umzugschef, der Chindernarr oder die Obergosche stammen aus den Reihen der Faschingzunft. Ihrer Feder entspringen die Gosche und das Fasnachtsprogrammheft, das Hansruedi Gribi seinerzeit eingeführt hat. Die Faschingzunft hat einen achtköpfigen Vorstand, rund 100 Mitglieder und gehört wie die restlichen Grenchner Zünfte den Vereinigten Fasnachtszünften Grenchen an. Es ist sozusagen der Dachverband. In den Startlöchern soll sich derzeit eine neue Zunft befinden, die Böögge-Zunft, die künftig jährlich das Amt des Bööggiers übernehmen und einen schaurig-schönen Böögg erschaffen soll.

Fasnacht organisieren Aufgabe der Fasnachtszünfte ist es, die Fasnacht auszurichten, die närrischen Anlässe zu organisieren, zu planen, zu kommunizieren, und schliesslich gehörig auf den Putz zu hauen, wenn es denn so weit ist. Aber wie es im Vereinswesen so ist, die Mitgliederzahlen schwinden, immer weniger Leute wollen sich verpflichten, engagieren. «›Früher war alles besser›, sagt unsere Generation häufig», so Hansruedi Gribi. «Wir sollten aber nicht immer von früher re-

Hansruedi Gribi von der Faschingzunft: «Um das Motto ‹Schweizer Militär› umzusetzen, kam ich im Kaputt (Militärmantel), in Militärstiefeln und mit Bajonett.» den, wir leben jetzt und die heutige Zeit ist eine andere.» Und doch spannt Hansruedi Gribi selber immer wieder den Bogen zum Früher. Aber das ist auch gut so. Schliesslich wollen wir wissen, wie es seinerzeit zu- und hergegangen ist, als man beispielsweise in die Zunft aufgenommen wurde. «Eine Aufnahme in die Faschingzunft erfolgt bis heute nur auf Empfehlung eines bestehenden Mitglieds», erklärt Hansruedi Gribi. Die Aufnahmeprozedere seien aber inzwischen vereinfacht worden. Ihm selber wurde damals, vor 50 Jahren, noch einiges abverlangt. «Um das Motto ‹Schweizer Militär› umzusetzen, kam ich im Kaputt (Militärmantel), in Militärstiefeln und mit Bajonett», so Hansruedi Gribi, der dann vor versammelter GV, die traditionsgemäss

am Hilari stattfindet, eine viertel Stunde referieren musste. Kein Problem für Gribi, der gerne parliert und seit zehn Jahren als ‹Schnurri› auf dem Wagen immer noch brilliert. Was nach dem Referat kam, skizzieren wir an dieser Stelle nur kurz. «Bier mit dem Röhrli trinken zum Beispiel.» Stadtpräsident François Scheidegger musste das beispielsweise nicht, als er ●

Wochenthema

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am diesjährigen Hilari in die Faschingzunft aufgenommen wurde. Seine Eintrittsrede hat er trotzdem gehalten und souverän gemeistert. «Dass der jeweilige Stapi Zunftmitglied

wird, ist ebenfalls ein alter Brauch», so Hansruedi Gribi, der auch weiss, dass die Mitgliedschaft in einer Zunft früher mehr als heute eine gewisse gesellschaftliche, selbst politische Relevanz hatte.

Nie am Morgestraich

Erfolgreich auf dem Trampolin GRENCHEN Acht Grenchner Trampoliner am Start, sechs springen aufs Podest. Das ist die erfolgreiche Bilanz vom Internationalen Schüler- und Jugend-Cup, denn das Grenchner-Team im deutschen Weingarten bestritten hat.

GRENCHEN

GRENCHEN

SABINE BORN (TEXT)

Neue Asylunterkunft

Spende für Kinderfasnacht

Seit dem 13. Januar 2016 ist die Asylunterkunft in der geschützten Operationsstelle (GOPS) in Betrieb und leistet einen wichtigen Beitrag für die Unterbringung von Asylsuchenden. Am kommenden Samstag, 6. Februar findet dort nun ein Tag der offenen Tür statt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, den Alltag in einer Asylunterkunft kennenzulernen und sich zu informieren. Der Tag der offenen Tür bietet Begegnungen mit Asylsuchenden und ein Rundgang durch die Unterkunft gewährt einen Einblick in deren Unterbringung und Beschäftigung. Fachleute der betriebsführenden Firma ORS, der Polizei und des Amtes für soziale Sicherheit stehen für Auskünfte zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgen Asylsuchende mit einer kleinen Mittagsverpflegung. Programm 11 bis 15 Uhr freie Besichtigung / Informationen (Kanton, Polizei, ORS) 11 Uhr Begrüssung durch Claudia Hänzi, Chefin ASO 11.30 bis 14 Uhr Mittagessen Ort Asylunterkunft Grenchen, Wissbächlistrasse 48, unterhalb Sunnepark. In der unmittelbaren Umgebung der Anlage stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Die Anreise zu Fuss oder mit dem Bus wird empfohlen.

Daniel Wisard alias DJ Horse hat anlässlich seines 20-Jahr-Jubiläums in der Disco Sunrise eine grosse Party gefeiert. In der Disco Sunrise werden nur Non-Profit-Anlässe gestattet. DJ Horse hat an seinem Anlass jedoch einen Reingewinn von 1000 Franken erwirtschaftet, den er der Kinderfasnacht Grenchen gespendet hat.

Die Trampolinturner des Turnvereins Grenchen nahmen erstmals am Internationalen Schüler- und JugendCup im deutschen Weingarten teil. Der Wettkampf war für die Grenchner eine erste Standortbestimmung vor der Schweizer Wettkampfsaison, die in einem Monat beginnt. Und obwohl die Übungen noch nicht perfekt sassen, überzeugten die Grenchner. Von acht gestarteten erreichten sechs das Podest. Aus Grenchner Sicht eröffnete Noa Wyss im U13 den Wettkampf. Er zeigte hohe und recht stabile Übungen, musste sich aber aufgrund von Fehlern grössere Abzüge gefallen lassen. Dennoch holte er sich überlegen den Sieg in seiner Altersklasse. In der Alterskategorie U15 bestritt Timo Schmid seinen ersten Auslandwettkampf, turnte seine drei Übungen sicher durch, und erreichte überraschend den Sieg. Bei den Mädchen zeigte Luana Taubers einen sauberen Wettkampf und konnte als dritte ebenfalls aufs Podest. Und auch Ramona Schaad gelang bei den U17-

Erfolgreiches Grenchner-Team, hinten v.l.: Fabio Hug, Luc Waldner, Luana Taubers, Noa Wyss, Timo Schmid und Ramona Schaad. Vorne: Adrian Simon, Andrea Graf (Trainerin), Leonie Georg und Andy Vogt (Kampfrichter und Trainer). (Bild: zVg.) jährigen ein guter Wettkampf. Sie erreichte den tollen zweiten Schlussrang.

An Flugzeit noch arbeiten In der Kategorie der Aktiven holte sich Adrian Simon mit drei sauberen Übungen den Sieg. Die deutsche Gastturnerin Leonie Georg sprang souverän und durfte als dritte ebenfalls aufs Podest. Pech hatte Fabio Hug. Nach einer tollen Pflicht musste er die Kür aufgrund eines Materialfehlers am Gerät unterbre-

chen. Der zweite Versuch missriet dann leider. Er landete im dritten Sprung auf der Matte, so dass nur Rang Sieben resultierte. So oder so, der Wettkampf war die Reise Wert, die Trampolin-Turner konnten wichtige Schlüsse für die weitere Vorbereitung gewinnen. Insbesondere an der Flugzeit muss noch gearbeitet werden. Bis zum Wettkampfstart, dem Grenchner Cup am 5. März, sollte das Team aber gut gerüstet sein.

GRENCHEN

Psalme richtig deuten In der Reihe der Erwachsenenbildungs-Anlässe der röm.-kath. Kirche wird Pater Leonhard vom Kloster Mariastein heute Abend über Psalmen sprechen, die eigentlich im Widerspruch zu Jesus Anliegen von Gewaltlosigkeit stehen. Ein besonders rabiates Beispiel ist der Psalm 137, wo es heisst: «Wohl dem, der Deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert». Ausgehend von diesem Text wird Pater Leonhard über den Sinn des Psalmenbetens sprechen und zeigen, warum man solche Verse dennoch beten kann. Heute Donnerstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, im Eusebiushof. Eintritt: frei (Kollekte). Nach dem Anlass wird ein Apéro offeriert.


Menschen

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Im Streiflicht: Fasnachtsplausch in Grenchen

Monschtrööse Regierungsankündigung

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it witzigen Satiren, grandiosen Guggenmusiken und träfen Schnitzelbänken boten erfahrene Akteure letzten Samstag am Plausch einen derart farbenprächtigen Strauss an fasnächtlichem Kulturgut, dass selbst Bildungsdirektor Remo Ankli und die suspendierten Stapis François Scheidegger und Kurt Fluri zur Weiterbildung kamen. Sollen andere regieren!

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

Markus, Claudia und Gabriella Moser aus Grenchen.

Kevin Auderset und Elena Orozco aus Grenchen.

Edwin und Verena Tobler aus Grenchen.

Heide Brechbühler, Sonja Stephani, und Käthi Müller.

Jeanine Scheidegger aus Grenchen mit Pascal Scheidegger aus Biel.

Melanie Andres, Sarah Schlup und Cornelia Ciervo, alle aus Grenchen.

Thomas Freiburghaus mit Lotti, Tamara und Colin Güggi.

Monika Gilomen, Grenchen, und Corinne Wagner, Lengnau.

Serie Männerküchen, Teil4 von 5

«Es hätte noch Bouillon gehabt ...» Dieses Mal sind wir bei der Büchsechuchi im Schulhaus Halden eingeladen, die ein herbstliches Menü zubereiten wird. Es gibt Kürbissuppe, Hirschschnitzel mit Marroniragout und Zwetschgenplunder zum Kaffee. Das schmeckt bestimmt.

sümiert Gilbert Schelling. Gut verrührt und mit den exotischen Zimtcroûtons ist es aber eine köstliche Vorspeise. Die wahre Herausforderung kommt mit dem Hauptgang, und damit sich die Männer aufs Fleisch konzentrieren können, ist Gaby Keller vorher doch rasch eingesprungen und hat à la Tiptopf frische Spätzli zubereitet.

STEFAN KAISER (TEXT UND BILD)

Nicht jeder wird aufgenommen

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ünktlicher als zuweilen die Lehrer nach der 10i-Pause sitzen sie schon alle bis auf einen Entschuldigten in der Küche und besprechen kurz das heutige Menü. Die lockere Männerrunde namens Büchsechuchi trifft sich seit 1983 regelmässig, und es gehören ihr nur Lehrer an, ihrer zwölf an der Zahl. Einmal pro Schulmonat, wie sie es nennen, kommen sie in der Hauswirtschaftsküche im Schulhaus Halden zusammen und wagen sich in zwei Gruppen an die Zubereitung von leckeren Dreigängern. Abwechslungsweise schlägt einer von ihnen jeweils ein Menü vor, das er im Vorfeld zu Hause schon einmal gekocht hat, damit er den anderen am Kochabend gegebenenfalls Tipps geben könnte.

Lehrer unter Aufsicht Diesmal ist Röbi Wyss an der Reihe, doch er braucht seinen Kollegen nicht viel zu erklären. Die meisten sind nämlich schon von Anfang an in der Büchsechuchi mit dabei, das heisst, in all den Schulmonaten über 30 Jahre standen sie fast 300 Mal zusammen hinter dem Herd und bereiteten die unterschiedlichsten Gerichte zu. «Seit letzten Sommer sind wir erstmals mehr pensionierte als aktive Lehrer»,

Emsiges Treiben bei den Männern in der Büchsechuchi, denn Dosen sucht man hier vergebens. ergänzt Rolf Steiner. Entsprechend routiniert gehen die Männer also ans Werk. Obwohl dann doch die Hauswirtschaftslehrerin und Gastgeberin Gaby Keller wenn schon nicht die Kelle so doch das Zepter in der Hand hält und aufpasst, dass die Lehrer die Mahlzeiten ordentlich zubereiten. «In der Küche bin ich klar der Chef», betont sie und schmunzelt, «aber die Männer folgen schon recht gut.»

Eine Frage des Geschmacks Nun schnappt sich jeder seine Rezeptblätter und sein Gläschen Wein, an dem er während der Besprechung genippt hat, und begibt sich zu seiner

Gruppe. «Ein eigentlicher Wettkampf entsteht bei uns nicht», beteuert Franz Henzi, obwohl seine Gruppe der anderen später doch gelegentlich Druck macht. Schliesslich will man die einzelnen Gänge im Speiseraum nebenan gemeinsam und warm geniessen – und dann doch ein bisschen vergleichen. Die Gruppenaufteilung geschah eher aus geschmacklichen Gründen: «Wir nennen uns selber die Gruppe Cognac», erklärt Rolf Steiner, nach der Art wie bei ihnen zuweilen die Speisen verfeinert werden. Diesmal verzichten sie zwar darauf, dafür gerät viel Pfeffer in die Suppe, weil jeder immer wieder mal

an den Topf geht, bedächtig rührt und nachwürzt. Schliesslich wird mit Rahm nachgebessert, bis Gilbert Schelling mit einem Glas voll Brühe kommt, aus dem er gelöffelt hatte und sagt: «Hier hätte es noch Bouillon gehabt ...»

«Man beachte die Farbe» Die Suppen werden mit den Groûtons und dem Pesto schön angerichtet. «Man beachte den Farbunterschied», deutet Gaby Keller kurz auf die helle Variante der Gruppe Cognac, dann gehts zu Tisch. Das Kürbisöl schmeckt nicht allen. «Hier wäre der Rahm passender gewesen und man hätte mit ihm ebenfalls dekorieren können», re-

Die Hirschplätzli mit KnoblauchSenf-Marinade werden auf den Punkt gebraten – hier zeigt sich wieder die Routine –, und geraten vorzüglich. Auch das Marroniragout ist ein Schmaus, obwohl sich die Resultate der beiden Gruppen wieder farblich unterscheiden, weil bei der einen der Lauch zu fein geschnitten wurde und seine Farbe in den übrigen Braun- und Beigetönen untergegangen ist. Der Zwetschgenplunder erweist sich aber als einfach zuzubereitendes und leckeres Dessert. Auch die Küche ist schnell sauber gemacht, wobei vermutet werden darf, dass diese Routine den Männern nicht erst hier andressiert wurde. Beim Kaffee gerät das Gespräch schnell vom Kochen weg und es wird angeregt über Sport, Politik und Erlebnisse aus dem Schulalltag diskutiert. Daran möchten andere Lehrer auch teilhaben, «doch wir nehmen nicht jeden auf, er müsste gut zu uns passen», sagt Franz Henzi. Der Name Büchsechuchi ist übrigens nur ein selbstironischer Scherz – hier wurde noch nie aus der Dose gekocht! Wer sich davon überzeugen will, kann dies an einem der grossen Schulanlässe in der Stadt tun, wenn die Meister der Büchsechuchi jeweils ihr Restaurant «Träff» betreiben.


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Donnerstag, 4. Februar 2016 | Nr. 05

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Büren / Seeland

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«Wir wollen den Jugendlichen etwas bieten» RÜTI-ARCH-LEUZIGEN Die Gemeinden Rüti, Arch und Leuzigen haben die Jugendarbeit quasi ausgelagert und dem Verein Jugendwerk übertragen. Der Verein mit Sitz in Münchenbuchsee führt mit acht Fachstellen die Kinder- und Jugendarbeit von 16 Gemeinden im Kanton Bern.

NEWS

arbeit auch nicht die Vereine, die ganz anders auftreten und agieren.

Ein abwechslungsreiches Programm

SABINE BORN (TEXT)

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icolas Kamer ist Jugendarbeiter in den Gemeinden Rüti, Arch und Leuzigen. Sein Büro befindet sich in Arch, sein Pensum beträgt 50 Prozent. Er ist ausgebildeter Sportlehrer und war früher sehr engagiert im Bereich Jugend&Sport. Er ist Vereinstrainer und seit sieben Jahren nun in der Jugendarbeit engagiert. Sein Arbeitgeber ist der Verein Jugendwerk mit Sitz in Münchenbuchsee. Der Verein führt acht Fachstellen für Jugendarbeit in 16 Gemeinden, darunter in Rüti, Arch und Leuzigen. Nach drei Projektjahren darf das Jugendwerk die Kinder- und Jugendarbeit in den drei Gemeinden nun weiterführen. Das wurde letztes Jahr entschieden. Im Auftrag von Einwohner- und Kirchgemeinden übernimmt der Verein Jugendwerk die Führung der Kinderund Jugendarbeit. Im Vorfeld werden gemeinsam Zielsetzungen vereinbart und Leistungsverträge abgeschlossen. Und im Gegenzug profitieren die jeweiligen Gemeinden von einer professionellen Führung der lokalen Jugendarbeit, von einem zeitgemässen Konzept, vom grossen Material- und Ideenpool des Jugendwerks sowie von klaren Strukturen und Ansprechpartnern. Fi-

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Auch Lager und Weekends sind eine gute Gelegenheit, um Kindern und Jugendlichen ganz besondere Erlebnisse zu vermitteln. Eine Übernachtung unter freiem Himmel, ein Fackelmarsch durch den dunkeln Wald oder ein Kletterabenteuer wie hier anlässlich des Teamevents 2014: Nicolas Kamer mit einer Jugendlichen beim Abseilen. (Bild: zVg.) nanziell sieht das Modell folgendermassen aus: « Die Gemeinden bezahlen einen gewissen Betrag an den Verein, der Rest wird über den Lastenausgleich des Kantons finanziert», erklärt Nicolas Kamer.

Animationsprogramm am Jugendtreff Die Idee des Vereins: «Wir wollen den Jugendlichen etwas bieten», so Nicolas Kamer. Da gibt es zum Beispiel den Jugendtreff Puzzle in Arch, wo am Freitagabend Jugendliche von der siebten bis zur neunten Klasse zusammen kommen. «Hier bieten wir nicht nur einen beaufsichtigten Treff, sondern füllen den Abend jeweils mit spannenden Animationen.» In der Vergangenheit habe man beispielsweise ein Harassenklettern organisiert oder einen me-

xikanischen Abend, an dem gemeinsam gekocht wurde, Fajitas und mit allem was dazugehört. Und morgen Abend beispielsweise steht ein Wintergrillfest auf dem Plan. Ob es denn in der heutigen Zeit, wo für Jugendliche eher ein Überangebot an Freizeitaktivitäten besteht, überhaupt weitere Angebote und Animationen brauche. «Die Zahlen sprechen für sich», sagt Nicolas Kamer. «Pro Abend haben wir rund 30 bis 40 Jugendliche vor Ort, und das von insgesamt rund 90 Oberstufenschülerinnen und -schülern.» Reale Begegnungen und Erlebnisse ausserhalb von digitalen Treffpunkten wie Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter, Tumblr oder Pinterest seien wichtig und beliebt. Und man konkurriere mit der Jugend-

Grossen Anklang finden beispielsweise auch die Ferienaktivitäten für Kinder der ersten bis sechsten Klasse und seit letztem Jahr auch für Kindergartenkinder. Insgesamt sind für die 29 Angebote über 230 Anmeldungen eingegangen. Ein Angebot, das während den Frühlingsferien stattfindet und ähnlich wie der Grenchner Ferienpass aufgebaut ist. «Für die Kinder der Unterstufen organisieren wir auch während dem Jahr immer wieder Anlässe, wenn auch nicht im engen wöchentlichen Rhythmus.» Und mit dem Jugendtreff Caracol in Arch – für Jugendliche ab 16 Jahren – und dem Ratteloch in Leuzigen (jeweils am Samstagabend für Jugendliche von der sechsten bis neunten Klasse) wolle man das Angebot ergänzen und quasi über die neunte Klasse hinaus sicherstellen. Mit einer Jugendnacht, die fand letzten November zum dritten Mal statt, hat man auch bereits gemeinsame Anlässe auf die Beine gestellt und zwischen dem Ratteloch in Leuzigen und dem Puzzle in Arch einen Limousinen-Shuttle eingerichtet. «Das fand natürlich grossen Anklang bei den Jugendlichen.» Als Jugendarbeiter sei man für die Jugendlichen aber weit mehr als ein Animator. «Viele kommen auch mit ihren Ängsten und Problemen zu mir», erzählt Nicolas Kamer. «Ich bin nicht Vater, nicht Mutter auch nicht Lehrer und gehöre selber nicht mehr zu den Jugendlichen, also bin ich so etwas dazwischen, eine Vertrauensperson, der sich die Jugendlichen gerne anvertrauen.» Auch wenn er die Kinder und Jugendlichen nicht von sich aus angehe ... «Die kommen selber, wenn sie etwas bedrückt.»

ARCH, RÜTI, LEUZIGEN

Dr Archer Noah ist da Dr Archer Noah, das exklusive Käsemagazin der Noah Zunkft Arch, mit Illustrationen von Rodger Scher-Wey und Eusä kommt am kommenden Samstag, 6. Februar druckfrisch in zahlreiche Geschäfte und Restaurants von Arch, Leuzigen, Rüti und Oberwil. Die Fasnachtszeitung ist zum Einzelpreis von fünf Franken oder im 100Jahr-Abo für 999.99 Franken erhältlich. Der Erlös kommt der Kinderfasnacht zu Gute. Die 36. Ausgabe vom Archer Noah nimmt mit gewohnt spitzer Feder alles auf die Schippe, was den hellhörigen NarrenJournis während dem Jahr so alles zugetragen wurde. Nicht nur die Turnvereine müssen dran glauben, die Archer-Damen-Riege ebenso wie das männliche Pendant auch über Weltrekorde, Hühnereier, Vermisstanzeigen und Wetterphänomene wird ausführlich berichtet ... Anekdöteli reiht sich an Anekdöteli – witzig, präzis und wie immer schreibstark auf den Punkt gebracht.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 4. Februar 2016 | Nr. 05

Foto: Grenchen Tourismus. Der Skilift Grenchen ist während der Sportferien täglich in Betrieb.

Sportferien – Ab auf die Piste

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Die Skilifte Grenchenberg sind in den Sportferien täglich geöffnet und werden von der BGU-Buslinie 38 mehrmals pro Tag bedient, sofern die Wetter- und Schneeverhältnisse den Betrieb des Skilifts zulassen. Hungrige Schneesportmägen werden auch dieses Jahr im Restaurant Untergrenchenberg mit «Fünfliber-Menüs» verpflegt. Bis zum 19. Februar ist der Skilift bei passenden Verhältnissen jeden Mittwoch- und Freitagabend in Betrieb und ermöglicht das Skifahren in der einzigartigen Nachtatmosphäre. Informationen zu Schneesituation, Spezialangeboten, Sportferienabos, Skiunterricht durch Fachpersonen, Schneeschuhwanderungen, Anreisemöglichkeiten und weiteren Angeboten erhalten Sie unter WWW.GRENCHENTOURISMUS.CH/SKILIFT.

Live-Webcam Grenchenberg: WWW.GRENCHENTOURISMUS.CH/ SERVICE/WETTER SPORTFERIEN-BETRIEBSZEITEN SKILIFTE GRENCHENBERG VOM 8. FEBRUAR–21. FEBRUAR 2016 Täglich von 12–16.30 Uhr Nachtskifahren am Fr. 5./Mi. 10./ Fr. 12./ Mi. 17./ Fr. 19. Februar, 18.30 – 21.00 Uhr BUSLINIE 38 – ABFAHRTSZEITEN SPORTWOCHE: Bergwärts ab Bahnhof Süd: 11.00/13.00/16.00 Uhr (Sa./So. auch 09.00 Uhr) Talwärts ab Rest. Untergrenchenberg: 11.45/14.45/16.45 Uhr (Sa./So. auch 09.45)

Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 4. FEBRUAR 5.00 Uhr: Chesslete. Treffpunkte: City Nord, Kastels, Bahnhof Süd, Ringstrasse/Solothurnstrasse und Friedhof/Bachtelenstrasse/ ab 5.45 Uhr Monster-Chesslete auf dem Postplatz / anschliessend ab 6 Uhr gratis Mehlsuppe in diversen Beizen nach Ansage Oberchesslerinnen. Div. Treffpunkte. 6.00 Uhr: Fasnacht: «Monschtröös». Schmutziger Donnerstag. Für alle aktiven Chessler gratis Mehlsuppe. Baracoa, Centralstrasse 2. 14.35 Uhr: Kinderumzug. Route: Schulhausplatz I und II – Kirchstrasse – Quartierstrasse – Centralstrasse – Schild-Rust-Strasse - Kapellstrasse – Bettlachstrasse – Zytplatz (Auflösung). 20.00 Uhr: Fasnacht: «Monschtröös». Cocktail-Party mit DJ Dänu S. Hits, Charts, Rock, Funk. Einlass nur mit. Fasnachtsplakette. Baracoa, Centralstrasse 2. 20.00 Uhr: Nachtumzug und Proklamation durch Obernarr. Route: Bettlachstrasse – Centralstrasse – Schild-Rust-Strasse – Kapellstrasse – Bettlachstrasse (Auflösung)/mit Absperrung Bettlachstrasse/Proklamation Bühne Marktplatz Süd.

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg. 20.30 Uhr: Gosche-Nacht. «Superfasnachtsfete» mit Guggenmusiken, Sketchs, Schnitzelbänke, Verleihung des Prix Göschi, DJ Horse, usw. Parktheater, Lindenstrasse 41.

SAMSTAG, 6. FEBRUAR 11.00–15.00 Uhr: Tag der offenen Tür in der Asylunterkunft Grenchen. 11 Uhr Begrüssung durch Claudia Hänzi, Chefin des Amts für soziale Sicherheit des Kantons Solothurn. Danach freie Besichtigung und Informationen durch Polizei und Kanton. Einfache Mittagsverpflegung (tibetanische Momos). Asylunterkunft, Wissbächlistr. 48 (unterhalb Sunnepark).

Bündengasse – Kirchstrasse – Bettlachstrasse.

MONTAG, 8. FEBRUAR 20.00 Uhr: Luna-Bällchen Fasnachtsparty. Mit DJ und Guggenmusiken. Restaurant Krebs/Krebsbistro.

DIENSTAG, 9. FEBRUAR 14.00–16.30 Uhr: Bunter Nachmittag. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31. 14.00–17.00 Uhr: Kinderball. Parktheater, Lindenstrasse 41. 21.00 Uhr: Fasnacht: «Monschtröös». 4. Guggen-Night: 20 Jahre Jubi-Fest Schuelschwänzer mit diversen Guggenmusiken aus der Region und DJ Fetty. Baracoa, Centralstrasse 2.

MITTWOCH, 10. FEBRUAR 14.00–15.30 Uhr: Handball-Meisterschaftsspiel. Handballmeisterschaftsspiel gegen Handball Emme 3. Org.: TV Grenchen Abteilung Handball. www.tvgrenchen.ch/handball Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

19.00 Uhr: Gränchner Gugge-Night. Marktplatz.

20.00 Uhr: Böögverbrennen. Marktplatz (Nord).

FREITAG, 5. FEBRUAR 14.30 Uhr: Rodania-Fasnacht. Mit Schnitzelbankgruppen und Guggenmusiken. www.fasnacht-grenchen.ch Parktheater, Lindenstrasse 41.

21.00 Uhr: Fasnacht: «Monschtröös». Fasnachts-Party mit DJ Horse. Musik zum Tanzen von Disco, Dance, Classics, R&B bis House, 80’s und zurück. Einlass nur für Kostümierte. Baracoa, Centralstrasse 2.

14.30 Uhr: Seniorenfasnacht. www.fasnacht-grenchen.ch Eusebiushof, Schulstrasse 1.

SONNTAG, 7. FEBRUAR

15.00–18.00 Uhr: Kastelsfasnacht. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31.

10.00–13.00 Uhr: Katerbrunch. Alterszentrum am Weinberg.

15.00–18.00 Uhr: Weinbergfasnacht. Alterszentrum am Weinberg, Däderizstrasse 106.

14.15 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug. Route: Bettlachstrasse – Centralstrasse –

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Grenchen – Moutier retour. 100 Jahre Grenchenbergtunnel». Bis 22. Juni. «Der Aufenthalt sollte nur von kurzer Dauer sein – Fotoausstellung über italienische Migration». Beide Ausstellungen Mi/Fr–So 14–17 Uhr

Foto: Stadt Grenchen. Bahn frei für Bewegungshungrige in der Schulschwimmhalle.

Sportferien – Badespass im Stadtzentrum Wer dem kalten Wetter lieber entflieht, zieht womöglich lieber bei 28° C Wassertemperatur seine Bahnen im 25-m-Schwimmerbecken der Schulschwimmhalle Grenchen. Diese steht in den Sportwochen rege in Betrieb. Das 29° C warme Nichtschwimmerbecken lädt ein zum gemütlichen Baden und Planschen für Gross, Kleiner und ganz Klein ÖFFNUNGSZEITEN SCHULSCHWIMMHALLE GRENCHEN VOM 8.–21. FEBRUAR 2016: Mo./Di./Do./Fr. täglich: 18.30–21 Uhr

In der ersten Sportferienwoche am Do. und Fr. auch von 14 –17 Uhr Samstag 13–17 Uhr/ Sonntag 10–16 Uhr Am 4./6./7. und 9. Februar bleibt die Schwimmhalle aufgrund der Fasnacht geschlossen. EINTRITTSPREISE: Erwachsene: Fr. 6.— Kinder (Schuleintritt bis 16 Jahre): Fr. 2.50.—

DEMNÄCHST

STAMMTISCH MIT STADTPRÄSIDENT 11. Februar, 18.00–20.00 Uhr: Der Stadtpräsident und der Vize-Stadtpräsident sitzen am Stammtisch und freuen sich auf Gespräche mit der anwesenden Bevölkerung. Rest. Bocciodromo, Flughafenstr. 30.

INFO GRENCHNER FEST 23. Februar, 19.30–21.00 Uhr: Das OK lädt alle Vereine aus der Region sowie interessierte Gruppierungen zu einer Info-Veranstaltung ein, an der die verschiedenen Mitwirkungsmöglich-

keiten am Grenchner Fest im September 2016 (Motto: 50er-Jahre) aufgezeigt werden. Rest. Airport, Flughafenstr. 123.

ALPHABETISIERUNGSKURS ab 25. Februar, 13.45 – 16.00 Uhr: Kurs für Erwachsene. Fremdsprachige Menschen lernen die Grundlagen des Lesens und Schreibens mit dem deutschen Alphabet. Jeweils am Donnerstagnachmittag. Von Ende Februar bis Anfang Juli 2016. Informationen unter 076 495 30 70. Kinderbetreuung bei Bedarf. Lindenhaus, Lindenstr. 29.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 05/2016

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