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P.P. 2540 Grenchen

28. Januar 2016 | Nr. 04 | 77. Jahrgang

Ihr Fachmann für Sonnen- und Wetterschutz

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Beat Leimer führt in Bettlach ein Museum mit Bildern von Frank Buchser.

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GRENCHEN Die ankommenden Flüchtlinge alle unterzubringen, das bleibt ein schwieriges Unterfangen, so dass der Kanton nach Balmberg nun auch in Grenchen eine neue Unterkunft eröffnet hat. Am 6. Februar kann man sich anlässlich eines Tags der offenen Tür vor Ort ein Bild machen und Fragen stellen. SABINE BORN (TEXT, BILD)

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arimi Sohrab kommt aus Afghanistan und ist vor rund zwei Monaten in die Schweiz eingereist. Er ist einer von vielen Flüchtlingen, die auf verschiedenen, zum Teil beschwerlichen Wegen, nach Europa flüchten. Im Land wüten nach wie vor Gefechte zwischen westlichen Regierungstruppen und den islamistischen Taliban. Es herrschen prekäre Verhältnisse, die viele Menschen zur Flucht bewegen. Während einige in die Nachbarländer Iran und Pakistan reisen, wagen andere den Weg nach Deutschland und seit Ende letzten Jahres vermehrt auch in die Schweiz. Die ersten Stationen in der Schweiz sind die Empfangszentren des Bundes, zum Beispiel in Chiasso, Vallorbe, Kreuzlingen oder Basel. Da werden erste Interviews mit den Asylsuchenden geführt, bevor sie

Der Afghane Karimi Sohrab ist seit rund zwei Monaten in der Schweiz, kürzlich in die Asylunterkunft in Grenchen eingezogen und sagt: «Grenchen is nice.» aufgrund eines Personenschlüssels den jeweiligen Kantonen zugeteilt werden und in Asylunterkünften auf ihren Asylentscheid warten. Später dann werden sie den Gemeinden zugeteilt und in Wohnungen oder Wohngruppen untergebracht. Karimi Sohrab ist gestern vor zwei Wochen mit 20 weiteren Asylsuchenden in die neue Asylunterkunft unterhalb des Sunneparks eingezogen. In-

zwischen ist die Anzahl der Bewohner auf 54 angewachsen. «Kapazität haben wir für 100 Personen», sagt Zentrumsleiter Bruno Calce. Er arbeitet für ORS, eine Organisation, die schweizweit Asylunterkünfte betreut. «Die Zusammenarbeit mit dem Sunnepark, auch mit den Mitarbeitenden des Zivilschutzes vor Ort, ist hervorragend. Dafür sind wir sehr dankbar.»

Diese Woche im


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Veranstaltungen

Donnerstag, 28. Januar 2016 | Nr. 04

Mittwoch > 3. Februar 2016 > 20.00 Uhr

Der Vorname Komödie von Matthieu Delaporte & Alexandre Patellière

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Foto © Bernd Böhner

Diese spritzige Gesellschaftskomödie ist ein Fest für Schauspieler und Zuschauer. In diesem Stück eskaliert die Diskussion um den Namen eines noch nicht einmal geborenen Babys auf urkomische Weise zur demaskierenden Krise im Freundesund Familienkreis. Der ebenso fulminante wie urkomische Seelenstriptease im Bildungsbürgermilieu zeichnet sich nicht nur durch viel Liebe zum Detail und überaus stimmig gezeichnete Figuren aus, sondern bietet auch intelligente Unterhaltung und funkelnden Witz. Regie: Ulrich Stark

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 739 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 04 | Donnerstag, 28. Januar 2016

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Ruppen Oliver, Witmattstrasse 30 2540 Grenchen Bauvorhaben Einfriedung (für Katzen) Bauplatz Witmattstrasse 30 / GB-Nr. 6934 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 11. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Roger Gogniat AG, Höhenweg 3 2540 Grenchen Bauvorhaben Abbruch + Neubau Lagerunterstand Ausnahmegesuch Unterschreitung des gesetzlichen Baulinienabstandes Bauplatz Höhenweg 1 / GB-Nr. 4308 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 11. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen.

2. Baupublikation Gesuchsteller SWG, Brühlstrasse 15, 2540 Grenchen Bauvorhaben Antennenanlagen Ausnahmegesuch ausserhalb Bauzone (Allerheiligenstrasse 200) Bauplatz Dählenstrasse 50, Tannhofstrasse 18 und Allerheiligenstrasse 200 GB-Nr. 5467, 8980 und 5116 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 11. 2. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 28. 1. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Reglement über Anlassbewilligungen und die Einzelausnahmebewilligung für Wirteschluss vom 19. Januar 2016 Der Gemeinderat hat am 19. 1. 2016 das betreffende Reglement beschlossen (GRB Nr. 2051). Der vollständige Wortlaut wird während 10 Tagen im Informationskasten beim Stadthaus ausgehängt und kann bei der Stadtkanzlei bezogen werden. Das Reglement kann auf der Homepage www.grenchen.ch heruntergeladen werden. STADTKANZLEI GRENCHEN

Stiftung Adrian Girard und dessen Nachkommen Maria Dorer-Girard und Arthur Girard 2540 Grenchen

Stipendien/Beiträge Grundsätzlich sind Stipendiengesuche für Studien- und Berufsausbildung beim Departement für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn einzureichen. Die Stiftung Adrian Girard kann Härtefälle mildern. 1

Die Stiftung bezweckt die Förderung des sozialen Wohles der Grenchner Bevölkerung. Sie ermöglicht insbesondere die Aus- und Weiterbildung von in Grenchen niedergelassenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in Grenchen ununterbrochen während mindestens einem Jahr vor Beginn des Semesters, für welches um ein Beitrag nachgesucht wird, ansässig sind.

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Zur Erreichung dieses Zweckes leistet die Stiftung Beiträge bzw. Stipendien an die Kosten des Besuches von Mittel- und Hochschulen, die Fortbildungs- und Fachschulen aller Art, an die Kosten einer Berufslehre irgendwelcher Art sowie Beiträge für den Besuch besonderer Schulungskurse, Auslandsaufenthalte zur Erlernung von Fremdsprachen, Berufsausbildung in speziellen Fächern.

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Sie kann Beiträge leisten an Spital- und Kuraufenthalte und Ferien erkrankter und schwächlicher Schüler und invalider Personen. Sie kann jugendlichen Künstlern Produktionsbeiträge und Beiträge an Werkjahre gewähren und Beiträge an Forschungsprojekte der in Grenchen ansässigen Schulen ausrichten.

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Soweit der jährliche Ertrag nach Ausrichtung der Beiträge gemäss Absatz 2 und 3 hiervor es zulässt, können an Organisationen, die in der Jugendarbeit tätig sind, Beiträge ausgerichtet werden.

Zur Stellung eines Gesuches berechtigt sind Schweizer BürgerInnen und AusländerInnen mit Niederlassungsbewilligung. Dem vollständig ausgefüllten Gesuch gemäss Ziff. 2 ist nebst den verlangten Unterlagen auch der Entscheid des Departements für Bildung und Kultur beizulegen. Eingabetermine Ausbildungsbeginn im Frühjahr 2016: bis 31. Januar 2016 Ausbildungsbeginn im Herbst 2016: bis 30. September 2016 Anmeldeformulare können bei der Stadtkanzlei, Bahnhofstrasse 23, 2540 Grenchen, bezogen werden. Grenchen, 26. Januar 2016 PRÄSIDENT DES STIFTUNGSRATES François Scheidegger Stadtpräsident

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 31. Januar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst zum Kirchensonntag. «Kirche vernetzt», Nelly Furer und Gerd Frera, Kirchgemeinderäte. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. 10.00– 11.00 Uhr KIK – Kinder-Kirche. Markuskirche Bettlach Sonntag, 31. Januar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst zum Kirchensonntag. Der Gottesdienst findet für die ganze Kirchgemeinde in Grenchen statt. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 30. Januar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier, mitgestaltet von der Jugendband. Sonntag, 31. Januar 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 2. Februar 9.00 Eucharistiefeier in der Josefskapelle. Segnung der mitgebrachten Kerzen. 18.30 Abendlob in der Kirche mit Kerzensegnung. Mittwoch, 3. Februar 18.30 Eucharistiefeier mit Blasiussegen. Donnerstag, 4. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 5. Februar 8.00 Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen.

0800 11 8811

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 31. Januar 2016 Kein christkatholischer Gottesdienst. Wir besuchen gemeinsam um 10.00 Uhr den Gottesdienst zu Franziskanern in Solothurn, Abfahrt um 9.30 Uhr vom Parkplatz beim Pavillon. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 31. Januar 2016 10.00 Gottesdienst mit Kinderprogramm.

Sonntag, 31. Januar 2016 Gottesdienst 10.00 Uhr an der Mühlestrasse 9 mit spannendem Kinderprogramm. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 04 | Donnerstag, 28. Januar 2016

«Die Männer sind sehr dankbar für diese Unterkunft» GRENCHEN Unterhalb des Sunneparks hat der Kanton eine neue Asylunterkunft eröffnet. Im Moment leben dort 42 Männer, viele aus Afghanistan. Mit einem Tag der offenen Tür will man die Bevölkerung einladen, sich selber ein Bild zu machen und Berührungsängste abbauen.

vielen Ängsten und Sorgen verbunden sein. Wie geht es weiter? Wird dem Asylgesuch stattgegeben? Ist der Aufenthalt vorübergehend oder vielleicht doch von Dauer? Und Fragen haben immer auch die Menschen vor Ort, in diesem Fall die Grenchnerinnen und Grenchner, auch Ängste, Befürchtungen, und diese nehmen mit dem zunehmenden Flüchtlingsstrom eher noch zu, vor allem auch nach den Vorfällen in Köln. «Auch deshalb organisieren wir einen Tag der offenen Tür», sagt Bruno Calce. «Die Menschen können vorbei kommen, Fragen stellen, auch mit den Asylsuchenden sprechen.» Das Team von der ORS wird vor Ort sein, ausserdem Claudia Henzi, Chefin kantonales Amt für soziale Sicherheit (ASO) und David Kummer, Abteilungsleiter Sozialleistungen und Existenzsicherung. «Mit dem Tag der offenen Tür können wir Begegnungen mit den Asylsuchenden ermöglichen und auf Fragen zum Betrieb der Asylunterkunft konkrete Auskunft geben.»

SABINE BORN (TEXT, BILD)

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och bevor man den Parkplatz vom Sunnepark erreicht, führt ein unscheinbarer Weg in eine unterirdische Anlage, in die geschützte Operationsstelle in Grenchen, die vor rund zwei Wochen in eine Asylunterkunft umgemünzt wurde. Den Eingang würde man übersehen, stünden nicht zwei Männer davor, die telefonieren, zwei Männer, die letztes Jahr aus Afghanistan geflüchtet und nach einer beschwerlichen Reise nun die Schweiz erreicht haben. Die Unterkunft im Untergeschoss des alten Spitals eignet sich vor allem für die Unterbringung allein reisender Männer, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Sie ist räumlich grosszügig ausgelegt, aber unterirdisch und ohne Fenster. «Die Männer sind sehr zufrieden und dankbar für diese Unterkunft», sagt Bruno Calce, der die Asylunterkunft in Grenchen mit drei Mitarbeitern im Tagesteam und sechs Nacht- und Wochenendbetreuern leitet. «Sie schätzen vor allem die grosszügigen Platzverhältnisse.» Bruno Calce ist als Zentrumsleiter von Oberbuchsiten nach Grenchen berufen worden und Mitarbeiter der Firma ORS, die im Auftrag des Kantons alle kantonalen Durchgangszentren leitet. «Wir betreuen und führen die Unterkunft, stellen die medizinische Grundversorgung der Menschen sicher, zahlen die Asylfürsorgeleistung aus und sind rund um die Uhr vor Ort», fasst Bruno Calce seine Aufgabe zusammen. Er sei quasi von der WCRolle bis zum Quartalsabschluss für alles zuständig. «Das macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend ist natürlich in erster Linie der Kontakt mit den Menschen.»

Zehn Franken am Tag Die Klienten – wie die Asylsuchenden genannt werden – stammen mehrheitlich aus Afghanistan und müssen einmal pro Tag auf einer Liste

NEWS

GRENCHEN / SOLOTHURN

Gut gemacht Die Solothurner c&h konzepte werbeagentur ag hat im Design-Wettbewerb zum 20jährigen Bestehen des Schweizer Museumspasses drei Preise gewonnen. Die Entwürfe der Agentur wurden vom Museum für Kommunikation Bern, vom Absinthe-Museum Môtiers NE und vom Kultur-Historischen Museum Grenchen für die Gestaltung der Jubiläumsstempel ausgewählt. Zum Kundenkreis der Agentur gehören regionale KMU und schweizweit tätige Unternehmen. Die Agentur ist langjährig auch für Auftraggeber im Bereich Kultur tätig, so für das Kunsthaus Grenchen, die Kulturnacht Solothurn und das schweizerische Kirchenklangfest cantars.

> TAG DER OFFENEN TÜR

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ihre Anwesenheit bestätigen. Für zehn Franken am Tag kaufen sie Essen ein, und was sie sonst benötigen. «Das Kochen ist für sie im Moment die beste Beschäftigung», sagt Bruno Calce. Ansonsten sind die Tage lang für die Asylsuchenden. Beschäftigung biete zurzeit der Unterhalt der Anlage. Die Männer putzen gemäss ‹Ämtliplan› Küche, WCs, Duschen, auch Aufenthalts- und Schlafräume. Zusätzliche Beschäftigungsprogramme sind derzeit in Planung. Diese werden vom Zentrum für Ausbildung und Beschäftigung der ORS durchgeführt. «Dabei ist wichtig, dass nicht ein Gewerbe konkurrenziert wird», erklärt der Zentrumsleiter. Die Asylsuchenden helfen vor allem in der Landschaftspflege, Wanderwege in Stand stellen, Neophyten bekämpfen, Naturschutzgebiete pflegen und so weiter. Die Arbeit ist freiwillig, der Lohn ein Zertifikat, das die geleistete Arbeit bestätigt. Daneben wird in der Asylunterkunft auch bereits integrative Arbeit geleistet. «Ein Deutsch-Kurs ist Pflicht, und

Wochenthema

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wir klären auf, wie die Schweizer so ticken», erklärt Bruno Calce. «Wir arbeiten auch präventiv, klären über HIV auf und schon vor den Ereignissen in Köln waren wir auch in Bezug auf die Thematik des Frauenbildes sensibilisiert. Wir gehen das Thema konzeptuell an, um aufzuklären, wie wir in Europa mit Frauen umgehen.» Man habe die Männer beispielsweise auch konkret gebeten, sich nicht vor dem Sunnepark aufzuhalten, weil die Bevölkerung zum Teil Angst habe. «Und das haben die Männer sehr wohl verstanden und halten sich daran.»

Verständigung schwierig Im Eingangsbereich der Unterkunft findet man die Hausordnung – in elf Sprachen. Doch nicht alle können lesen und schreiben, und während man sich in der Vergangenheit mit den

Asylsuchenden meistens auf Englisch, Französisch oder Italienisch verständigen konnte, reisen derzeit vermehrt junge Afghanen ein, die keine dieser Sprachen sprechen. «Dann sind wir auf einen Übersetzer angewiesen und den finden wir fast immer unter den Asylsuchenden», sagt Bruno Calce, der nebst viel Administration auch für die Geschichten der Menschen ein offenes Ohr hat. «Ich höre zu, wenn mir jemand seine Geschichte erzählt, Fragen oder Schwierigkeiten hat», erzählt der Zentrumsleiter. «Gestern ist beispielsweise ein Mann eingetroffen, der sich Sorgen um seine Familie machte, die noch in einem Empfangszentrum war.» Das könne er abklären und den Mann damit beruhigen. Oder ein anderer Fall: Einer der Männer ist noch sehr jung, er sagt, er sei 16, ist gemäss Ausweis 18. «Auf ihn achten wir besonders, sind für ihn da, wenn er Fragen hat.» Sich in einem fremden Land zurechtfinden, weit weg von der Familie – auch wenn das einst der grösste Wunsch war – wird sicher auch mit

Samstag, 6. Februar, 11 bis 15 Uhr Asylunterkunft Grenchen, Wissbächlistrasse 48, unterhalb Sunnepark Programm 11 bis 15 Uhr freie Besichtigung / Informationen (Kanton, Polizei, ORS) 11 Uhr Begrüssung durch Claudia Hänzi, Chefin ASO 11.30 bis 14 Uhr einfache Mittagsverpflegung (tibetische Momos) 15 Uhr Schluss

Bruno Calce, Zentrumsleiter in Grenchen: «Die Zusammenarbeit mit dem Sunnepark, auch mit den Mitarbeitenden des Zivilschutzes vor Ort, ist hervorragend. Dafür sind wir sehr dankbar.»

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> SPENDEN WILLKOMMEN

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Asylsuchende reisen immer mit wenig Gepäck. Dank vieler Spenden in der Vergangenheit konnten die Männer in Grenchen bereits eingekleidet werden. Ausserdem erhalten sie Geld, um Kleider zu kaufen, und werden auch in der Unterkunft noch eingekleidet. Winterjacken und Winterschuhe für Männer sind dennoch gefragt. Wer Kleider spenden möchte, wendet sich am besten direkt an Bruno Calce, Telefon 032 652 04 96, um einen Termin für die Spendenabgabe zu vereinbaren. Der Zentrumsleiter steht auch sonst jederzeit für Fragen zur Verfügung.

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Anna Rudolf von Rohr: Jeder Anruf zählt Sendung Viva-Volksmusik zum Finale antreten. Nicolas Senn sendet am kommenden Samstag, 20 Uhr live aus Kreuzlingen und begrüsst nebst hochkarätigen Gästen aus der Volksmusikszene wie Sepp Trütsch oder Leo Kälin die drei Nachwuchstalente, um dem Sieger, der Siegerin den Viva-Nachwuchspreis zu verleihen. «Entscheiden werden die Zuschauer», sagt Anna Rudolf von Rohr. «Der Gewinner, die Gewinnerin wird per Telefonvoting gewählt.»

SELZACH Das Selzacher Alphorntalent Anna Rudolf von Rohr hat am kommenden Samstag gute Chancen den Viva-Nachwuchspreis zu gewinnen. Sie wird um 20 Uhr in der SRF-Sendung VivaVolksmusik von Nicolas Senn auftreten. Den Entscheid fällen die Zuschauer, die per Telefonvoting abstimmen. SABINE BORN (TEXT, BILD)

Letztes Jahr im November hat im solothurnischen Niedergösgen ein Folklorenachwuchs-Wettbewerb stattgefunden. Das Ziel der Initianten: die Förderung und Erhaltung der Schweizer Folklore. Am Wettbewerb haben 130 Kinder und Jugendliche in 27 Formationen teilgenommen. Unter ihnen die Selzacher Alphornbläserin Anna Rudolf von Rohr. In der Kategorie Alphorn/Jodel hat die Fünfzehnjährige den zweiten Platz belegt, den Jury-Preis gewonnen und darf nun mit der Solojodlerin Madlene Husistein und der Gruppe Äntlibuecher Bergklänge aus dem luzernischen Escholzmatt in der SRF-

Eine begabte Bläserin

Am kommenden Samstag, 30. Januar hat Anna Rudolf von Rohr gute Chancen den Viva-Nachwuchspreis zu gewinnen.

Anna ist Mitglied der Bettlacher Alphornbläsergruppe ‹Echo vom Jura› und war bereits letztes Jahr bei Nicolas Senn in der Sendung Potzmusig zu Gast. Und auch die Schweizer Illustrierte hat über die talentierte Selzacherin bereits berichtet. Ihr Alphornlehrer Ruedi Bauriedl sagt: «Anna ist eine begabte Bläserin, die aber auch sehr viel und sehr intensiv übt.» Für das Finale am kommenden Samstag hofft Anna Rudolf von Rohr nun natürlich auf viele Stimmen aus der Region. Wir drücken ganz fest die Daumen.


Büren / Seeland

Nr. 04 | Donnerstag, 28. Januar 2016

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Welchen Wintersport betreiben Sie? LENGNAU Wintersport ist vielfältig und eine wunderschöne Abwechslung zum Alltagstrott. Skifahren ist immer noch die Wintersportart Nummer 1, doch immer weniger Leute zieht es auf die Pisten. Zu teuer scheinen oftmals Ausrüstung und Skibillette. Der Verein Schneesportinitiative Schweiz will das ändern und mit tollen Angeboten vor allem Kinder und Jugendliche wieder vermehrt zum Schneesport animieren. Dem Verein gehören nebst nationalen Verbänden aus verschiedenen Schneesportbranchen auch Kantone und der Bund an. Der Verein ist eine Non-Profit-Organisation und bietet Schulen und Lehrern neben Informationen und Lehrmitteln auch fix-fertig organisierte Schneesportlager und -tage zu attraktiven Preisen. Und Sie? Wie halten Sie es mit dem Schneesport. Was machen Sie im Winter und vor allem wo? Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat sich in Lengnau herum gehört. Lars Grossenbacher (Umfrage, Bilder)

Ivan Wild Safnern, BE

Bahar Ghaffouri Port, BE

René Christen Moosseedorf, BE

Janine Roth Lengnau, BE

Oskar Wyss Solothurn, SO

Als ich vier oder fünf Jahre alt war, habe ich angefangen, Ski zu fahren. Mit etwa 26 habe ich noch mit dem Snowboardfahren begonnen. Inzwischen bin ich vor allem auf den Pisten in Prés d’Orvin, Grindelwald, Saas-Fee oder auf der Belalp unterwegs. Und wenn ich nicht gerade auf dem Snowboard stehe, gehe ich gerne schlitteln oder Schlittschuh laufen.

Früher während der Schulzeit bin ich in den Skilagern in Saas-Fee jeweils Snowboard gefahren. Seit Kurzem habe ich mit dem Snowbladen begonnen. Das sind 70 bis 80 Zentimeter kurze Ski. Damit fahre ich am liebsten in Prés d’Orvin oder Grindelwald. Nebst dem Snowbladen gehe ich auch gerne mit meinen beiden Kindern Schlitten fahren oder Schlittschuh laufen.

Seit ich drei Jahre alt bin, bin ich regelmässig mit meinen Ski auf der Piste unterwegs. Man findet mich vor allem in den Skigebieten im Berner Oberland. Neben dem Skifahren laufe ich auch noch Schlittschuh, gehe mit meinem Kind gerne schlitteln oder wandere und spaziere in den Bergen, auch dies vor allem im Berner Oberland.

Als ich acht Jahre alt war, habe ich mit dem Skifahren angefangen, dies vor allem im Jura. Mittlerweile sind es fünf Jahre her, seit ich das letzte Mal auf den Ski gestanden bin. Früher ging ich auch noch langlaufen. Heute gehe ich lieber joggen, wandern, spazieren oder mit meinem Kind Schlittschuh laufen oder Schlitten fahren.

Früher bin ich Alpin-Ski gefahren, meistens während zweier Wochen im Jahr, die ich mit meiner Familie unter anderem in Davos, Grans-Montana & Schönried verbracht habe. Mittlerweile gehe ich regelmässig mit meinem Hund wandern, dies besonders im Winter, da es etwas vom Schönsten ist, mit dem Hund durch den Schnee zu spazieren.

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Menschen

Nr. 04 | Donnerstag, 28. Januar 2016

Frank Buchser hat sein Denkmal bekommen BETTLACH Der Solothurner Maler Frank Buchser hat in Bettlach sein eigenes Museum erhalten. Der Betreiber Beat Leimer ist seit 1990 dem Buchser-Virus verfallen. Wer das Museum besucht, taucht ein in das Marokko, das Spanien, das Amerika des 19. Jahrhunderts, in aller Pracht, gemalt von einem Revolutionär und Chrampfer.

losen Zugang zum Museum für Jugendliche und Schulen sowie mit einer Broschüre. «'Der Meister und sein Schüler' soll sie heissen, über Frank Buchser und Cuno Amiet soll sie sein, mit grossen Bildern, welche die Abenteuer der Mutigen erahnen lassen und die Kunst zu den Leuten bringen.» Und wer Beat Leimer kennt, weiss, dass diese Broschüre nicht mehr lange auf sich warten lässt. www.frank-buchser.ch ●

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> FRANK BUCHSER

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SANDRA VON BALLMOOS (TEXT UND FOTOS)

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üll über Frauenarmen, silbrig glänzender Trachtenschmuck auf dem «Sonntagsspaziergang», Hasen im englischen Wald, ein armes Fischermädchen und Irene, ein Trinkspruch hinter einem Zigeunermusikanten, bunte Männerporträts und Schwarze aus der Zeit der Sklavenbefreiung. Frank Buchser ist im 19. Jahrhundert so viel gelungen, dass einen sein Mut beim Besuch des Museums ansteckt, erfrischt, belebt. Man sieht Gegensätze, jung und alt, liebend und abwehrend, einfach und nobel, wild und zahm, fahl und bunt auf einem Bild. Das mochte Frank Buchser. Damit hat er sich sein Denkmal geschaffen. Rund 400 Buchser-Gemälde gibt es, weitere rund 600 sind der Welt als Ölskizzen geblieben.

Die heimgebrachten Kinder Kein Wunder ist Beat Leimer so begeistert von dem Maler. «Man hat sich gefunden, er ist mir sehr sympathisch. Er hat etwas bewegt und 'zwäg' gebracht, das Generationen überdauert», sagt Beat Leimer. Sein erstes Buchser-Werk war eine Studie, eine spanische Tänzerin. 1999 hat er sie erworben. Danach hat er in 15 Jahren Arbeit das Frank Buchser Museum errichtet, seit 2014 ist es offen. «Es brauchte sehr viel Einfühlungsvermö-

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Frank Buchser ist 1828 in Feldbrunnen geboren, 1890 ebenda gestorben, war Maler und Abenteurer, Revolutionär und Motor für die Künstlergarde des 19. Jahrhunderts, hat in England, Holland, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Amerika, Kanada, Spanien, Portugal, Montenegro, Albanien, Griechenland und Marokko gelebt, besass Erinnerungsfotos von etwa 50 Geliebten - «In St. Louis kam ich unverhofft zu Liebe und einem Glas Champagner», steht in seinem Tagebuch - , ewiger Junggeselle, weil vergöttert hat er nur seine Mutter. Er konnte singen, fechten, reiten, sprach fünf Sprachen, malte einmal nach einer Trinkwette gar schneller als ein Fotograf seiner Zeit, hat den amerikanischen Präsidenten Andrew Johnson abgebildet, in Rom einen Trinkklub für Künstler gegründet und war immer sein eigener Galerist. Mehr Geschichten gibts im Frank Buchser Museum in Bettlach.

Das kleine Mädchen im Bild war Frank Buchsers Nichte. Deren Grosskind, Katharina Berckum, hat Beat Leimer persönlich kennengelernt. Als Rarität in dieser Zeit hat Frank Buchser Gemälde mit Schwarzen geschaffen, wie links im Raum «Amerika» zu sehen.

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gen, Geduld und Überzeugungskraft. Ich musste den Besitzern von Originalen beweisen, was ich vorhatte», sagt er im Museum, das früher sein Büro war, nun mit mehreren Räumen für mehrere Länder, Ausblick auf Bettlach und weit darüber hinaus. Rund 40 Gemälde sind hier auf Anmeldung zugänglich für alle. Für seinen Einsatz wurde Beat Leimer im Dezember geehrt mit dem Bettlacher Kulturpreis, doch: «Zu Ehren des Malers muss ich die Bilder kaufen, es geht gar nicht anders. Jedes Bild ist für mich wie ein heimgebrachtes Kind, das verschollen war und wieder aufgetaucht ist.» Manchmal wartet er jahrelang, bis er eines bekommt. Und manchmal geht es sehr schnell. Für «Vier schwarze Marmel-

spieler» ist er ruckzuck in die USA geflogen. «Bei einer Google-Suche habe ich auf der 25. Seite den Namen einer amerikanischen Galerie gelesen. Es war ein Freitagabend, 21.30 Uhr, in Amerika Ortszeit 15.30 Uhr. Ich rief an. Am Dienstag bin ich nach Charleston geflogen und habe das Bild gekauft.» Es machte ihn allerdings stutzig, dass das Gemälde viermal teurer war, als der sonst höchste Preis, der je für Buchser bezahlt wurde. «Der Galerist erklärte mir, es gehe nicht um Buchser, sondern um das Motiv. Schwarze Buben seien zu dieser Zeit nicht gemalt worden.» Zwei solche Buben-Bilder aus der Zeit nach dem Sklavenbefreiungskrieg in den 1860er-Jahren hat Beat Leimer in seiner Sammlung ausgestellt.

Und noch eine Vision

«Buchser war ein cleverer Kommunikator», weiss Beat Leimer. In Grossstädten habe er immer Kontakt zu Verlegern oder Chefredaktoren wichtiger Zeitungen Kontakt aufgenommen und zuerst deren Frauen gemalt. In seinem Tagebuch steht dazu: «Heute habe ich aus einer Grisette eine Dame von Welt gemalt.» Es wirkte. Buchser konnte dank Publizität überall gut verkaufen. Weil er wusste, wie, weil er unermüdlich arbeitete, vernetzte, ausprobierte, kann Frank Buchser noch heute ein Vorbild sein. Beat Leimer schreibt auf der Website des Museums: «Jeder 15-jährige Solothurner Schulabgänger soll wissen, wer Frank Buchser war.» Erreichen will Beat Leimer das mit dem kosten-

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«Die Erfahrung ist der beste Lehrmeister» SELZACH Vor rund zehn Jahren hat er von der Bürger- zur Einwohnergemeinde gewechselt und seinen Arbeitsplatz, den Wald, mit dem Werkhof eingetauscht: Bruno Meister, Werkhofchef in Selzach. SABINE BORN (TEXT, BILD)

B

runo Meister leitet den Werkhof in Selzach seit August 2004, in enger Zusammenarbeit mit seinem Vorgesetzten, Bauverwalter Thomas Leimer. Bruno Meister ist kein Mann fürs Büro. «Ich bin lieber draussen, arbeite mit meinem Team auf der Strasse, wo immer es uns braucht.» Und trotzdem obliegt ihm auch viel Koordinationsarbeit. Er hat im Griff, wann welche Arbeiten anstehen. «Strassenund Belagsarbeiten machen wir im Frühling», erklärt Bruno Meister. «Das ermöglicht eine optimale Nachverdichtung der Strasse, was im Herbst mit zunehmender Nässe und Kälte nicht mehr gewährleistet wäre.» Bruno Meister hat sich nach und nach in die Materie hineingearbeitet. Bevor er 2004 von der Bürger- zur Einwohnergemeinde gewechselt hat, war er 20 Jahre lang Forstwart in Selzach. «Die Arbeit im Wald war vielseitig, abwechslungsreich.» Aber irgendwann war die Zeit reif, etwas Neues anzufangen. «Die eine Hälfte habe ich im Wald verbracht, die zweite Hälfte verbringe ich nun im Werkhof», sagt der sympathische Mann, der lachend erzählt, wie er damals, als neuer Leiter des Werkhofs, einfach ins kalte Wasser geworfen wurde. Kein Problem für Bruno Meister, ein Teamplayer, der

Bruno Meister ist Werkhofchef in Selzach, eine weitläufige Gemeinde mit vielen Kilometern Belags- und Naturstrassen, die jährlich überprüft und repariert werden. nicht den Chef herauskehrt, sondern ein Teil des Teams ist. «Ich bin dankbar für Vorschläge, diskutiere gerne und interveniere erst, wenn es nicht rund läuft.» Schliesslich sei er für die korrekte und termingerechte Ausführung der Arbeiten verantwortlich. 200 Bewerbungen sind damals für die Nachfolge von Ernst Trittibach eingegangen und Bruno Meister erhielt den Zuschlag. Eigentlich hat er sich keine grossen Hoffnungen gemacht. Falsch gedacht. Er wurde Werkhofchef und arbeitet heute mit Roland Zumstein zusam-

men, das älteste Teammitglied, und mit Brunnenmeister Ueli von Burg, der ungefähr zeitgleich mit Bruno Meister, Alt-Brunnenmeister Peter Schreiber ersetzt hat. Ebenfalls dabei ist der engagierte Jungspund Jan Brudermann, 22 Jahre alt. «Wir sind ein gutes Team.» Ein Team, das zusammen hält, die Herausforderungen gemeinsam meistert.

Dickere Haut zulegen «Die Erfahrung ist der beste Lehrmeister», betont Bruno Meister. Davon hat er sich mittlerweile einige

Jahre angesammelt. Die Vielseitigkeit und Abwechslung gefällt Bruno Meister an seinem Job. Woran er sich gewöhnen musste, war der Kontakt zur Bevölkerung. «Ich musste mir eine etwas dickere Haut zulegen.» Denn auch wenn die Gespräche meist positiv, die Leute dankbar sind für die Arbeiten, die das Werkhof-Team das ganze Jahr über leistet, gibt es natürlich auch kritische Stimmen. «Die Gemeinde tut dies nicht und das nicht ...» So wie es überall tönt. «Und das darf man nicht persönlich nehmen», so Bruno Meister.

Und nie gehen die Emotionen so hoch, als wenn es um die Schneeräumung geht. «Wie ist der Winterdienst denn organisiert?», fragen wir. «Das mache ich», sagt Bruno Meister. Während des ganzen Winters. Dazu gehört, das Wetter beobachten, zu gegebener Zeit aufstehen, die Lage beurteilen, ausschwärmen falls nötig, und dann die erforderlichen Leute aufbieten. Keine grosse Sache für Bruno Meister, aber eigentlich auch nicht selbstverständlich. Bruno Meister macht, was es zu tun gibt, und tut es gerne. Auch die Anliegen der Bevölkerung nimmt er ernst. Ob sie nun bei Bauverwalter Thomas Leimer eingehen oder direkt zu ihm kommen. Er koordiniert die Arbeiten und erledigt mit seinem Team sofort, was keinen Aufschub erlaubt. Biberlöcher in der Witi-Strasse flicken beispielsweise. «Der Biber gräbt teilweise Tunnels von der Aare her unter der Strasse hindurch. Wenn die einbricht, ist das gefährlich und muss sofort repariert werden.» Nach Feierabend repariert Bruno Meister gerne Mofas, die heute wieder im Kommen sind. Der Selzacher ist spezialisiert auf die Mofas Maxi, S, N und X30. Er kauft ausgediente Mofas ein, erwirbt Ersatzteile und macht sie wieder fahrtüchtig. Bei Hübi-Tuning in Deitingen stellt er die Töfflis dann aus. Er selber, verheiratet übrigens und Vater zweier erwachsener Söhne, mag den Töff gerne auch gross, fährt eine Kawasaki 650 ERF. Und wenn er dann in den Dolomiten herumkurvt und an einer Tankstelle kurz rastet, hat er dort auch schon Hansueli Wyss getroffen, Werkhofchef in Bettlach. Bruno Meister lacht. Die Welt ist klein ...


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Stellenmarkt

Donnerstag, 28. Januar 2016 | Nr. 04

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Donnerstag, 28. Januar 2016 | Nr. 04

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Grenchner Fasnacht 2016 «Monschtröös» – Unter diesem Motto findet die diesjährige Grenchner Fasnacht statt. Am kommenden Samstag wird das monströse Fasnachtsprogramm mit dem Plausch im Parktheater losgetreten! Ein mönströs gutes Narrenprogramm erwartet Sie: PLAUSCH IM PARKTHEATER, 30. JANUAR

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DEMNÄCHST

DONNERSTAGABEND-RENNEN

INT. ZAUBERKONGRESS

18. Februar, 18.30–22.00 Uhr: Es geht heiss zu und her hier im Velodrom! Es erwarten Sie spannende Bahn-Rennen und eine einmalige Rennatmosphäre. Türöffnung ist jeweils um 17:30 Uhr, die Rennen starten um 18:30 Uhr. Geplanter Rennschluss ist ca. um 22:00 Uhr. Fürs leibliche Wohl ist im Halleninnenraum und auch im Restaurant Velodrome Suisse gesorgt. Die Tickets für die Rennen sind am Empfang des Velodromes, an den SBB Schaltern oder online erhältlich. Velodrome Suisse, Neumattstr. 25.

22.–24. April: Zauberei auf höchstem internationalen Niveau. Im kommenden Frühjahr in Grenchen. Parktheater.

KULTURNACHT 30. April: Grenchen wird 2016 wieder zur grossen Kulturbühne mit 25 Programmpunkten und rund 100 Künstlerinnen und Künstler. Darunter die Swiss Comedy Award-Preisträgerin Lisa Catena und SRF-Tausendsassa Reeto von Gunten. Es lohnt sich, das Datum bereits heute dick im Kalender zu markieren. Innenstadt.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Grenchen – Moutier retour. 100 Jahre Grenchenbergtunnel». Bis 22. Juni. «Der Aufenthalt sollte nur von kurzer Dauer sein – Fotoausstellung über italienische Migration». Beide Ausstellungen Mi/Fr–So 14–17 Uhr

SCHMUTZIGER DONNERSTAG, 4. FEBRUAR 05.00 Uhr: Chesslete Treffpunkte: City Nord, Kastels, Bahnhof Süd, Ringstr./Solothurnstr., Friedhof/Bachtelenstr. 05.45 Uhr : Monster-Chesslete auf dem Postplatz 14.35 Uhr: Kinderumzug Route: Schulhausplatz I und II – Kirchstr. – Quartierstr. – Centralstr. – Schild-Rust-Str. – Kapellstr. – Bettlachstr. – Zytplatz 20.00 Uhr: beleuchteter Nachtumzug Route: Bettlachstr. – Centralstr. – Schild-Rust-Str. – Kapellstr. – Bettlachstr. anschl.: Strassen- und Beizenfasnacht FREITAG, 5. FEBRUAR ab 14.30 Uhr: Seniorenfasnacht im Eusebiushof und in den Alterszentren Weinberg und Kastels

20.30 Uhr: Gosche-Nacht im Parktheater (Eintritt frei, aber nur für Kostümierte) SAMSTAG, 6. FEBRUAR 19.30 – 23.30 Uhr: Gränchner GuggeNight auf dem Marktplatz ab 20.00 Uhr: Strassen- und Beizenfasnacht SONNTAG, 7. FEBRUAR 14.15 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug Route: Bettlachstr. – Centralstr. – Bündengasse – Kirchstr. – Bettlachstr. anschl. Guggenkonzerte auf den Strassen und in den Beizen MONTAG, 8. FEBRUAR 20.00 Uhr: Luna-Bällchen im KrebsBistro mit DJ und Guggenmusiken DIENSTAG, 9. FEBRUAR 14.00 – 17.00 Uhr: Kinderball im Parktheater 20.30 Uhr: 4. Fasnachtsball «Ballacoa» im Baracoa (Eintritt frei, aber nur für Kostümierte) ASCHERMITTWOCH, 10. FEBRUAR 20.00 Uhr: Böögverbrennen auf dem Marktplatz DURCHGEHEND VOM 4.-9. FEBRUAR Rummelplatz auf dem Marktplatz Nord

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression 2015». Die Ausstellung dauert noch bis zum 31. Januar. Weitere Informationen unter www.kunsthausgrenchen.ch Do 14–17Uhr /Mi–Sa 14–17 Uhr/ So 11–17 Uhr

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 28. JANUAR 17.00–22.30 Uhr: Schweizermeisterschaft Omnium. Abendkasse (Zuschlag). Das Velodrome Suisse startet mit der Schweizermeisterschaft im Omnium ins neue Jahr. An zwei Rennabenden messen sich die besten Schweizer Bahnfahrer in sechs verschiedenen Disziplinen, welche zusammengefasst als Omnium gewertet werden (drei SprintDisziplinen, drei Ausdauer-Disziplinen). Der kompletteste Bahnfahrer gewinnt den Schweizer Meistertitel. Nebst attraktiven Bahnradsport ist aber im Halleninnenraum auch für feine Verpflegung gesorgt. Speaker Christian Rocha informiert zusammen mit Franco Marvulli jeweils übers aktuelle Renngeschehen, und DJ Horse sorgt für die passende musikalische Begleitung. www.velodromesuisse.ch Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 29. JANUAR 17.00–22.00 Uhr: Schweizermeisterschaft Omnium. Abendkasse (Zuschlag). Velodrome Suisse,Neumattstrasse 25.

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg. 21.30 Uhr: Konzert: Doctor’s Order. Rock ’n’ Roll und Ryhtm ’n’ Blues. Seit 1991 stehen die Mannheimer auf den Bühnen Europas und bieten Rock ’n’ Roll und Rhythm ’n’ Blues. Ihre musikalischen Ursprünge sind im britischen Pub-Rock angesiedelt. Sie stehen also in der Tradition von Bands wie Dr. Feelgood oder Nine Below Zero. Angereichert mit ein Rock ’n’ Roll der Südstaaten, traditionellem Blues und der gezielten Dosierung einiger Unzen Swing und Jazz, mixen sie einen ebenso bekömmlichen wie hochwirksamen musikalischen Cocktail. www.doctorsorder.de. Musigbar.

SAMSTAG, 30. JANUAR 20.00 Uhr: «Plausch» – Vorfasnachtsevent. Parktheater, Lindenstrasse 41. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für

Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum.

SONNTAG, 31. JANUAR 10.30–15.30 Uhr: Schneemann Event Grenchenberg – Wandflue. Outdoor – Grenchenberg Wandflue (bei der Webcam).

MITTWOCH, 3. FEBRUAR 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

19.00 Uhr: Generationenkonzert. Die Musikschule Grenchen lädt zum Generationenkonzert ein. Girard-Saal Bachtelen, Bachtelenstr. 24. 20.00 Uhr: «Der Vorname». Komödie von Matthieu Delaporte & Alexandre Patellière. Parktheater, Lindenstrasse 41.

14.30 Uhr: «Impression 2015»: Ausstellung für Druckgraphik. Finissage. «Berühren erlaubt». Sehen, fühlen, riechen: die Dozenten/-innen des Projektmoduls «Drucken» der Hochschule Luzern – Design & Kunst geben einen vertieften Einblick in die Kunst des Druckens – anfassen erlaubt! Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53. 15.00–16.00 Uhr: Museumsführung Sonderausstellung «Grenchen-Moutier retour. 100 Jahre Grenchenbergtunnel». Deutsch/Französisch. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 17.00 Uhr: «Mazzinikonzert 2016». Konzert zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 2016 des Bachtelen mit dem Ensemble Fiacorda. Bachtelen (Girardsaal).

Das Ensemble Fiacorda ist am Sonntag, 31. Januar am zur Eröffnung des Bachtelen-Jubiläumsjahres zu hören.

zvg

20160128 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 04/2016