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Donnerstag, 21. Januar 2016

108. Jahrgang – Nr. 03

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 22. Januar 2016 Nach etwas Nebel Übergang zu sonnigem Wetter. -3ºC 5ºC

0ºC 6ºC

1ºC 7ºC

Samstag, 23. Januar 2016 Am Morgen noch etwas bewölkt, dann zunehmend sonnig. Sonntag, 24. Januar 2016 Mit Südwestwind etwas milder. Am Morgen noch leicht neblig.

Laufen

3 «Kammerkonzerte Laufen» präsentierte Männerstimmen Basel und war dem Ansturm an Publikum kaum gewachsen.

Bättwil

11 Am diesjährigen Neujahrsapéro des Gewerbevereins Hinteres Leimental beklagte Präsident Paul Schoenenberger den starken Franken. Betriebe müssten Nachteile in Kauf nehmen.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Franz Hueber öffnete sein Dialekt-Schatzkästlein Das Kulturforum Laufen liess an seiner BistroLesung vom Januar den Laufentaler Spuren im Schweizerischen Idiotikon eine geballte Ladung «Zwingedütsch» aus der Feder des Zwingners Franz Hueber folgen. Roland Bürki

T

out Zwingen» und zugewandte Orte bemühten sich vor einer Woche im stark besetzten Bistro des Alts Schlachthuus um einen Sitzplatz. Sie alle wollten es zwei Monate nach dem Referat von Professor Dr. Hans Bickel über Spuren des Laufentaler Dialekts im Schweizerischen Idiotikon (das Wochenblatt berichtete) noch genauer wissen, wie sich der Laufentaler Dialekt, speziell jener Zwingens, so anhört. «Da kommt niemand an Franz Hueber und seinem 2014 veröffentlichten Buch ‹Zwingedütsch› vorbei», begrüsste ein überwältigter Linard Candreia vom Kulturforum Laufen weit über 50 interessierte Damen und Herren. Um gleich festzustellen: «Was Franz Hueber nicht alles gemacht hat, vom Buchautor über Gemeindepräsident und Stiftungsrat bis hin zum Dirigenten des Musikvereins!» Hueber wehrte da bescheiden ab, er sei auch kein Lokalhistoriker, wie im Programm erwähnt, sondern ganz einfach ein alter, eingefleischter «Zwinge-Hueber» aus einem Geschlecht, das schon seit 1523 im Steuerrodel von Zwingen figuriere. Und schon kam er ins Schwärmen von seinen Jugendzeiten, als er durch Radio Beromünster Gotthelf à fond kennen lernte und im Elternhaus nur gerade zwei Bücher greifbar waren: das Kon-

Erinnerungen sind so schön: Franz Hueber liest aus seinem Buch «Zwingedütsch».

sumbüchlein und «Wilhelm Tell». «Aber», fragte Hueber, «interessiert sich überhaupt jemand noch für vergangene Zeiten und alte Geschichten, zumal mein Buch weder Krimis noch Sex enthält?» Zumindest das gesamte Bistro tat das und lauschte gespannt seiner Lesung, während ein Bilderreigen Vergangenes wie die alte, von Kunstmaler August Cueni mehrfach gemalte Steinbrücke wieder aufleben liess. Sich zusammenreissen für gutes «Zwingedütsch» An zahlreichen Beispielen zeigte Hueber die Feinheiten des Zwingner Dialekts auf. Etwa, dass die Einwohner «Zwingner» und «Zwingnere», keinesfalls aber Zwingener sind, und die Leute aus Nenzlingen eben nicht Nenzlinge-

ner, sondern «Änzliger» heissen. Das «Zwingedütsch» mache auch die Anfangskonsonaten P und T weicher und lieblicher, also Babbiiri statt Papiiri oder Drummle statt Trummle, so Hueber. «Wer heute noch ‹Zwingedütsch› sprechen will, muss sich fest zusammenreissen, um nicht aus einer ‹Hang› eine Hand zu machen», nahm sich der Autor selbst aufs Korn. Er habe da nämlich einmal auch ein Ehepaar mit «guete Daag mitenander» statt «mitenanger» begrüsst und sich nachher doch etwas geschämt. Für ihn, den «Usserdörfler», war klar, dass die heutige Mobilität die früheren Dialekt-Eigenheiten einzelner Dörfer fast vollständig verwischt hat: «Wer weiss denn heute noch, was ein ‹Wingebrittli›, ein ‹Bimbaum› oder ein ‹Chummert› ist?» Hueber gab in fast

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FOTO: ROLAND BÜRKI

zwei Stunden zahlreiche Erinnerungen, Geschichten und Geheimnisse aus seinem Zwingner Dialekt-Schatzkästlein preis, so etwa seine Begegnung mit dem «Schäferhung vo dr Waldegg». Dieser stellte dort den mit kurzen Hosen, Wollstrümpfen und «Gstältli» zum Schlittschuhlaufen ausgestatteten Franz und schnupperte an ihm rum: «Dr Schäferhung hets Bei glüpft und mini Schtrümpf si zerscht warm worde und nachere Halbschtung gfroore gsi. A dr ussgfranselte Wulle si gälblichi Iischzäpfli ghange. I ha’mi erscht wieder draue bewege, wo dr Hung bi sim Meischter gsi isch . . .» Das Buch «Zwingedütsch» ist erhältlich zu 20 Franken bei Franz Hueber-Borer, Hübelweg 9, 4222 Zwingen, oder bei Coiffure Susan, Hinterfeldstrasse 1, 4222 Zwingen.


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Empfehlungen

PRAXISSCHLIESSUNG Dr. med. Vladimir Misev Facharzt Innere Medizin FMH Am 31. Januar 2016 werde ich meine Praxistätigkeit als Hausarzt nach 32 arbeitsreichen Jahren altershalber beenden. Leider konnten wir trotz intensiver Suche keine(n) Nachfolger(in) finden, sodass wir die Praxis schliessen müssen. Meinen zahlreichen Patientinnen und Patienten möchte ich für das erwiesene Vertrauen ganz herzlich danken und für die Zukunft alles Gute wünschen. Dr. med. Vladimir Misev, Alice Vogt-Strasse 2, 4226 Breitenbach

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LAUFENTAL GRELLINGEN

Ziegler entlässt 100 Personen und schliesst WOS. Die Ziegler Papier AG in Grellingen wird das Werk voraussichtlich gegen Ende April 2016 schliessen und 100 Mitarbeitende entlassen. Die Ziegler Papier wird zusammen mit der Vertragsgewerkschaft SPV einen Sozialplan ausarbeiten. Das Unternehmen wird das Fabrikgelände umnutzen. Der Entscheid, die Produktion nicht mehr weiterzuführen, wurde aufgrund der anhaltenden Überkapazitäten, der ungünstigen Wechselkurssituation und des daraus entstehenden grossen Preisdrucks gefällt, teilt das Unternehmen mit. Die Ziegler Papier AG hat in den vergangenen Jahren diverse Innovations- und Effizienzsteigerungsprojekte umgesetzt und am Standort Grellingen weiterhin investiert. Doch nun sind die Möglichkeiten ausgeschöpft. Weitere Kostenreduktionen machen keinen Sinn. Zudem ist davon auszugehen, dass sich die Situation und die Aussichten für das Werk Grellingen in den nächsten Jahren nicht grundlegend verbessern werden, zumal sich auch auf der Rohstoffseite keine preisliche Entspannung abzeichnet.

VERANSTALTUNG

Mozart und Eichendorff WOS. Das nächste Hauskonzert bringt eine ungewöhnliche Gegenüberstellung zweier Werke: Madeleine Perler spielt die Klaviersonate in F-Dur, KV 280, von Wolfgang Amadeus Mozart. Dazu liest Werner Schmidlin aus Josef von Eichendorffs Novelle «Aus dem Leben eines Taugenichts». Hauskonzert im Musiksalon Schliffmatt 19, in Laufen, am 24. und 31. Januar, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservationen unter Tel. 061 761 54 72.

LAUFEN

Ein selten mystisches Hörerlebnis So viele Gäste hat die Katharinenkirche an einem Konzert wohl noch selten gesehen. «Kammerkonzerte Laufen» präsentierte Männerstimmen Basel, und war dem Ansturm kaum gewachsen. Martin Staub

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ereits um halb fünf mussten die Besuchenden Schlange stehen. Um 17 Uhr, bei Beginn des Konzertes, wurde die Tür geschlossen, obschon noch Leute auf Eintritt warteten. Gegen 400 Chorbegeisterte mussten es sein, die schliesslich den Raum füllten, viele davon stehend, einige im Chor. Die 34 Männer, die meisten unter 30jährig, liessen ihre Stimmen zu Beginn auf der Empore erklingen, für die meisten Zuschauer nur hör-, aber nicht sichtbar. Das Kirchenschiff dunkel, drangen die feinen Stimmen der in mittelalterlichen Mönchskutten gekleideten Sänger bis in die feinsten Ritzen. «pílagrímr», altnordisch für «Pilger», so die Überschrift dieses Konzerts, versprach Ungewohntes, Mystisches, Vergangenes und vor allem Wohlklingendes. Die Männerstimmen Basel, gegründet 2008 von Dirigent Oliver Rudin mit ehemaligen Sängern der Knabenkantorei Basel, singen normalerweise a cappella. Für dieses Projekt, das tags zuvor im Basler Münster aufgeführt worden war, wirkten auch eine Organistin,

Eine Stimmung wie vor 600 Jahren: Die Männerstimmen Basel als singende Mönche.

Alexandra Nigito, und Martin Huber, ein Perkussionist, mit. Nach drei Werken von Rudolf Mauersberger, Tomas Luis de Victoria und Peter Cornelius, mit zwei Bibeltexten und einem Lukas-Evangelium, begaben sich die Pilger auf die Reise, stiegen mit Laternen herunter und verteilten sich im Kirchenraum. Mittendrin der Dirigent, der das Programm wie an einem Faden dirigierte, und das musikalische und optische Ereignis ohne Unterbruch am Leben hielt. Auffallend dabei das Phänomen, dass trotz des grossen Publikums kein Schnupfen, kein Husten, kein noch so kleines Geräusch die zum Teil hauchzarten Töne der singenden Mönche störte.

Freitag, 22. Januar 2016, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach La Volta Musikschule Reinach «Musikalische Narreteien» Das Jugendensemble aus der Region begeistert mit Musik aus aller Welt. Eintritt Fr. 28.–, Fr. 25.–, Fr. 15.–

Erleuchtung: Der Männerchor als Konzertformation gegen Schluss des Konzertes.

Laufner Fasnachtsnotizen Es ruggt em. I dr ganze Region bechömme d’Wääge, d’Larve, d’Koschtüüm dr letschti Schliff. Ungerem Motto « Rosekavalier im Rosegarte» ghört s`Stedtli vom 7.-9.Hornig de Fasnächtler. Punggt feuifi am Morge, heisst`s am Sunndig denn « Morgeschtreich vorwärt’s Marsch». Bis’ aber sowyt isch, miesse d’Zoggeli no früsch gschtriche wärde, miesse d’Requisite zum Sujet passend montiert wärde, miesse die letschte Zyle vom Zödel no gschriebe wärde und nid z’letscht d’Blaggedde a Maa oder Frau brocht wärde. S’Motto vo dr Laufner Fasnacht het natürlich mit em Neubau vom Altersheim am Schützewäg z’tue. Im Schnällzugstempo isch dr alti Bau z’Boode grisse worde und me mungglet « jää, wenn me länger gwartet hätti, weere die Lüt vom GOPS villicht jetz dört vis à vis vom Zibeli». Me cha sich jetz frooge, wär isch denn dr Rosekavalier? Dr Zibeli sicher nid, denn für sinni Geranie, het’s a dr Fassade vom Neubau zweeni Platz für die Chischtli. Für ihn, dr Zibeli, alias Hänggi Peter , isch’s uf jeede Fall die letschti Fasnacht. Drum hei sinni Kolleege o s’Sujet «Zibeli

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Donnerstag, 21. Januar 2016 Nr. 03

ade, ohjee» usgwählt und me cha sich usmoole, was dr Waage sell darstelle... Wenn mir scho grad bim Waage si, die wärde sälbscht im Ober- und Niederhuggerwald zämmebaut und e Wuche vor dr Fasnacht i d’Nööchi vo Laufe disloziert. He joo, me weiss jo nie, wie d’Stroossevrhältnis chönnte usgseh. E so isch die ganzi Region vo hinge bis füre, vo Liesberg bis Nänzlige iibezooge. Jeedi Schüüre und jeedi Halle si denn am 7.Hornig wider leer, wenn denn alli am grosse Umzug i’s Stedtli Laufe fahre. Will’s e so vill Wääge het, wird das Johr d’Waageusstellig nach em Umzug, bis ufe zum Birscenter z’gseh sii. Die neuii Vrornig vo dr Stadtvrwaltig isch nid unumstritte, aber us Gründ vo dr Sicherheit und eventuelle Unfäll wo im Stedtli chönnte passiere, muess d’Zuefahrt vom Stadtchärn gwährleischtet bliibe. Bis zu dr neechschte Usgob vom Wucheblatt und wytere Gschichtli, rund um d’Laufner Fasnacht 2016 griesst s’Laufestäbli, wo leider wäge Personalmangel das Johr als Schnitzelbank e Pause macht und doch mit sim «Gfasel» uf Telebasel, o das Johr wider z’gseh und z’ghööre isch. (rm)

Im nächsten Teil besangen die Männerstimmen Gott als Beschützer, als Erschaffer des Heils und als Erlöser der Welt. Die Sänger liessen die Kapuzen runter, die Laternen stehen und stiegen nahtlos in einen weiteren Abschnitt. Noch immer erklangen Tenor-, Baritonund Bassstimmen aus ganz verschiedenen Richtungen, was das spannende, aber ungewohnte Hörerlebnis weiterführte. Erst allmählich, im Laufe des Programmes, mutierte diese mystische Veranstaltung zum gewohnten Konzertstil, indem die Akteure sich ihrer Kutte entledigten und in ihrer 50er-Jahre-Kleidung – Markenzeichen der Männerstimmen – sich allmählich zur Konzertaufstellung im Chor der Katharinenkirche formierten. Erst hier wurden die drei Dutzend Männer von Scheinwerfern beleuchtet und das Publikum konnte die Männerstimmen nun auch optisch «arbeiten» sehen. Hier nur von «singen» zu schreiben, wäre untertrieben, denn dieser Männerchor verblüffte zusätzlich mit rhythmischem Atmen und zahlreichen anderen Geräuschen, die die Lieder nebst Orgelmusik und Paukenschlägen bereicherten. Noch immer aber ging es um die Wanderung von Pilgern, welche anfänglich pure Demut übten und Gott in den höchsten Tönen priesen. «Gloria in excelsis Deo» zum Beispiel. Erst gegen Ende der anderthalbstündigen Aufführung wurden die Pilger kecker und sangen von ihrer Unabhängigkeit: «Wir scheren uns um kei-

FOTOS: MARTIN STAUB

nen Pfaffen, wir haben unseren eigenen Segen.» Letzteren bekamen die Männerstimmen zum Schluss in Form von stehenden Ovationen, die kaum enden wollten. Was die extra nach Laufen gepilgerten Basler mit zwei Zugaben quittierten.

Auf dem richtigen Weg Ruben Masar, Mitglied und Presseverantwortlicher von Männerstimmen Basel, kommentierte für das Wochenblatt das Projekt «pílagrímr». «Mit diesen Besucherzahlen haben wir nicht gerechnet. Das Interesse hat unsere Erwartungen gesprengt. Sowohl in der Laufner Katharinenkirche wie auch am Abend zuvor im prallvollen Basler Münster. Es war wunderschön für uns, vor einer derart gut besuchten Kulisse singen zu dürfen. Der grosse Aufwand für dieses Projekt hat sich gelohnt. Das besondere Hörerlebnis mit dem Singen von verschiedenen Positionen aus war eine grosse Herausforderung für die Sänger, die wir aber, so meinen wir, gut gemeistert haben.»

REGION

Der Urknall rückt immer näher

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

Bis Sonntag, 31. Januar

Fabienne Elsener – Bilder Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 18.00–20.30 Uhr, Sonntag: 11.00–16.00 Uhr FILM

Laufen: «Rosekavalier im Garte.»

Donnerstag, 21. Januar, 20.30 Uhr

Wahlen: Hauptsach schöni Plagette.

Das ewige Leben Regie: Wolfgang Murnberger, mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Christopher Schärf. Komödie: A, 2015, 121 Min. KABARETT

Freitag, 22. Januar, 20.15 Uhr

*Rolf Schmid – XXL Ein Abend mit Ecken und Kanten und vor allem einer XXL-Portion Pointen. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch

Roggenburg: Hauptsach schöni Plagette.

Witterswil: «Miir wüsse de Unterschiid zwüsche JO und NEI.»


Gottesdienste ... und immer sind da Spuren deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle, treu und fleissig deine Hand, schlafe ruhig und habe Dank.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 24. Januar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst, mit KinderGottesdienst und Kinderhüte

Viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder, Onkel und Götti

Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

PETER SALADIN-MURER 25. März 1939 – 16. Januar 2016

Laufen Freitag, 22. Januar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende.

In Liebe und tiefer Trauer Eva Murer-Saladin Mario und Estelle, Geraldine, Fabrice Saladin Elsbeth und Kurt Zumbrunn-Saladin und Kinder Pia und Karl Dreier-Saladin und Kinder Martin, Lillyan, Christian, Cécile, Kerstin Murer

Freitag, 22. Januar, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 23. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit dem Chline, Thema: «Ein farbiger Elefant», mit dem Vorbereitungsteam. Sonntag, 24. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig! Sonntag, 24. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gospelmusik mit dem Gospelchor Free Voices. Free Voices freut sich auf Ihren Besuch! Eintritt frei, Kollekte.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 22. Januar, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Armin Mettler, Pflegewohnheim Flühbach Sonntag, 24. Januar, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Freitag, 29. Januar 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen, Martina Hausberger 17.15 Uhr Jungleiterträff; Anmeldung bis 27. Januar bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Alice Wyss-Studer 15. Oktober 1926 – 14. Januar 2016 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie am Donnerstagmittag nach einem kurzen Spitalaufenthalt ruhig und friedlich eingeschlafen. Mutti, wir denken an dich.

In stiller Trauer: Max und Jenni Wyss-Kidd und Kinder Urs und Annemarie Wyss-Borer und Kinder Paul und Cecile Wyss-Hänggi und Kinder Erhard und Margrit Wyss-Graf und Kinder Heidi Küffer-Wyss und Kinder Guido Wyss und Catrin Krebs und Kinder Jörg und Franziska Wyss-Spaar und Kinder Alban und Gabi Wyss-Felber und Kinder und Verwandte

Abdankung findet am 27. Januar 2016 um 14.30 Uhr in der Kirche St. Pantaleon statt. Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Wir bitten, von Blumen und Kränzen abzusehen. Trauerfamilie Saladin-Murer, Neumattstrasse 28, 4412 Nuglar

Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 23. Januar 2016, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Breitenbach statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Thierstein/ Dorneckberg, 4226 Breitenbach, IBAN CH04 0900 0000 4020 0735 9. Dreissigster: Samstag, 27. Februar 2016, um 18.00 Uhr. Gilt als Leidzirkular.

Traurig, aber dankbar für die vielen glücklichen und schönen Jahre nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, meiner Lebenspartnerin, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine, Gotte und Freundin

Verena Dobler-Hänggi 4. Juli 1945 – 17. Januar 2016

Gottesdienste/ChinderChilche Sonntagsschule: Sonntag, 24. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst und ChinderChilche/Sonntagsschule mit Lichtbildern zu den beiden Krippenspielen im Dezember, Pfr. Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee Donnerstag, 28. Januar, 8.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, ökum. Schülergottesdienst, Thema: Brotteilen, Pfr. Markus Fellmann, Pfr. Stéphane Barth, Katechetinnen Marianne Lombriser und Manuela Merckx, Schülerinnen, im Anschluss Zmorgen von «Fehren aktiv» Samstag, 30. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zum Thema: Barry, der Bernhardiner, im Anschluss daran: Znüni und Basteln Sonntag, 31. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2 am 14. Januar. Gruppe 1 am 21. Januar. Gruppe 2 am 28. Januar Chilespatzenchor: Jeweils freitags von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. An den folgenden Daten: 22. Januar; 5. und 26. Februar Jugendgruppenabend: Freitag, 5. Februar, 19 bis 21 Uhr, Jugendraum im Pfarrhaus am Archweg 4, Breitenbach, Thema: «Schmilz!»: Bienenwachskerzen und -figuren giessen und modellieren. Es können maximal 5 Personen an diesem Anlass teilnehmen! Anmeldung bis spätestens Montag, 1. Februar, bei Pfarrer Stéphane Barth: 079 465 77 69.

«Du hast gelebt für deine Lieben, all’ deine Müh’ und Arbeit war für sie, gute Mutter, ruh’ in Frieden, vergessen werden wir dich nie.»

Deine Kraft ist heute zu Ende gegangen. In Liebe und Dankbarkeit werden wir immer an dich denken.

Wir vermissen dich: Marianne und Christian Kamber-Dobler mit Aileen und Kirina Guido Borer Geschwister, Anverwandte, Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, dem 28. Januar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Meltingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Vereins BehindertenWohngruppe Bad Meltingen, IBAN CH44 0630 0441 6799 2368 4. Dreissigster: Samstag, 20. Februar 2016, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Marianne Kamber-Dobler, Hübel 31, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.

Erloschen ist das Leben Dein, Du wolltest gern noch bei uns sein. Wie schmerzlich wars, vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft, und hab für alles vielen Dank.

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem liebsten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Götti und Onkel

Theodor Kohler-Heusler 3. Juli 1927 – 17. Januar 2016 Für uns alle unerwartet ist er von seinem Leiden erlöst worden. In grosser Dankbarkeit wird er in unseren Herzen weiterleben.

In tiefer Trauer: Alice Kohler-Heusler Johann und Katharina Kohler-Schnell mit Jennifer und Pascal Toni und Christina Kohler-Imhof Theo und Heidi Kohler-Früh mit Florian und Yannick Martin und Sonja Kohler-Guthauser mit Frédéric und Simon Verwandte und Freunde Die Abdankung mit anschliessender Urnenbeisetzung findet in der Pfarrkirche Liesberg-Dorf am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, um 14.30 Uhr statt. Dreissigster: Sonntag, 21. Februar 2016, in der Pfarrkirche LiesbergDorf um 9.30 Uhr. Traueradresse: Alice Kohler-Heusler, Riederwaldstr. 16, 4253 Liesberg

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German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kleinlützel, im Januar 2016 Wir sind traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.

Nach einem sehr aktiven, reich erfüllten Leben und mit Würde ertragenen Beschwerden des Alters durfte

Edith Wyser-Borer 2. Januar 1932 – 12. Januar 2016 ihre Augen für immer schliessen. Wir sind dankbar für all deine Liebe und Fürsorge und gönnen dir den ewigen Frieden von Herzen.

In stiller Trauer: Josef Wyser Susanne Wyser Dora und Gregor Steiner-Wyser mit Tobias und Daniela Esther und Thomas Winkler-Wyser mit Carmen und Olivia Elisabeth und Fritz Scherz-Wyser mit Thomas, Frank und Karin Therese Wyser und Erich Rechsteiner Paul und Frieda Borer Silvan und Ruth Borer Die Trauerfeier findet am Freitag, 22. Januar 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche von Kleinlützel statt. Traueradresse: Josef Wyser, Hintere Rütti, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.

Ihre Herzensgüte wird in unserer Erinnerung weiterleben.

Büsserach TO D E S A N Z E I G E

Baupublikation Gesuchsteller: Hunziker Dieter AG Industriering 55, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau Pavillon Standort: Industriering 55 Grundstück: GB 1222 Nutzungszone: GB Projektverfasser: Arch. Roland Wyss, Mümliswil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. Februar 2016

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer über alles geliebten und fürsorglichen Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Gotte und Tante

Rosa Gasser-Thomann 16. November 1914 – 18. Januar 2016 In Liebe und Dankbarkeit werden wir immer mit Dir verbunden sein.

Baupublikation

Rita und Beat Hänggi-Gasser Reto Hänggi mit Enya Elisabeth und Emil Meier-Gasser Patrick Meier Klara und Francesco Simonelli-Gasser Denise und Sandra Simonelli Franz und Vreni Gasser-Gehrig Hannes und Mathis Gasser Robert und Patricia Gasser-Hänggi

Gesuchsteller: Schumacher Fabian Schlossweg 6, 4227 Büsserach Bauobjekt: Aufstockung best. Wohnhaus Standort: Schlossweg 6 Grundstück: GB 1637 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arch. J. M. Moser, Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. Februar 2016

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 16-005 Einfamilienhaus mit Doppelgarage Grundbuch-Nr.: 3401 Adresse: 4421 St. Pantaleon, Degenmattstr. 16 Gesuchsteller: Scherer Hofmeier Kathrin und Hofmeier Urs 4421 St. Pantaleon, Hauptstrasse 30 Grundeigentümer: Scherer Hofmeier Kathrin und Hofmeier Urs 4421 St. Pantaleon, Hauptstrasse 30 Planverfasser: Rosenmund + Rieder Architekten BSA/SIA AG 4410 Liestal, Gerberstrasse 5/2 Datum Baugesuch: 18. Januar 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 5. Februar 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 27. Januar 2016, um 14.30 Uhr in Oberkirch statt. Dreissigster: Samstag, 12. März 2016, um 18.00 Uhr in Oberkirch. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Antoniushauses, 4500 Solothurn, Postkonto 45-676-1.

Verantwortlich: Stebler Peter Riseten 23c, 4208 Nunningen Bauplatz: Riseten

Einsprachefrist: 21. Januar bis 4. Februar 2016

Für die Meldepflichtigen (Militärdiensttaugliche, Schutzdiensttaugliche und Untaugliche) der Gemeinden des Bezirkes Thierstein ist neu die nachfolgende Sachbearbeiterin Sektionswesen zuständig: Frau Margrith Martina-Wey Sektionswesen Thierstein Amthaus Amthausstrasse 2 4226 Breitenbach Telefon 061 785 77 95 sektionswesen.breitenbach@vd.so.ch www.so.ch Bürozeiten: Mittwoch von 8.00 bis 11.30, 13.30 bis 17.00 Uhr Wir bitten um Kenntnisnahme Kreiskommando Solothurn

Sektionswesen Dorneck

Per 31. Dezember 2015 wurden die gemeindeweisen nebenamtlichen Sektionschefs aufgelöst und durch Sachbearbeiter militärisches Sektionswesen ersetzt.

Erschwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Borer-Gunti Walter Nonnenbrühlstrasse 11, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümer: Bauherr Bauprojekt: Gartenlaube bzw. Freisitz/ Geräteschuppen Bauplatz: Nonnenbrühlstrasse 11, 4228 Erschwil Bauparzelle: 505 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 5. Februar 2016

Bauherr: Wyser-Stegmüller Ursula und Martin Holackerweg 15, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Hangsicherung (bereits ausgeführt) / Gartenumgestaltung Bauplatz: Holackerweg 15, 4228 Erschwil Bauparzelle: 316 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 5. Februar 2016

Für die Meldepflichtigen (Militärdiensttaugliche, Schutzdiensttaugliche und Untaugliche) der Gemeinden des Bezirkes Dorneck ist neu die nachfolgende Sachbearbeiterin Sektionswesen zuständig: Frau Jeannette Husistein Sektionswesen Dorneck Amthaus Amthausstrasse 15 4143 Dornach Telefon 061 704 71 95 sektionswesen.dornach@vd.so.ch www.so.ch Bürozeiten: Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 11.30 Wir bitten um Kenntnisnahme Kreiskommando Solothurn

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Bauparzelle: GB-Nr. 2930 Planauflage: Gemeindekanzlei

Per 31. Dezember 2015 wurden die gemeindeweisen nebenamtlichen Sektionschefs aufgelöst und durch Sachbearbeiter militärisches Sektionswesen ersetzt.

Amtliche Mitteilung

Baupublikation Bauobjekt: Gartenhaus

Amtliche Mitteilung

Traueradresse: Rita Hänggi-Gasser, Im Rosengarten 21, 4106 Therwil

Nunningen

Bauherr: Stebler Peter Riseten 23c, 4208 Nunningen

Sektionswesen Thierstein

E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


LAUFENTAL LIESBERG

jjz. Inner- und Ostschweizerische Jodellieder und Naturjutz begegneten sich an Jogg’s Jodlerobe in Liesberg. Verbindendes und Einmaliges der beiden Männerformationen machten diesen Abend zum überwältigenden Erlebnis. jjz. Wenn Jürg Spahr, in Liesberg nur Jogg genannt, zum Jodlerobe einlädt, darf man sich auf auserlesene Jodlerkost freuen. So strömten 400 Volksmusikfreundinnen und -freunde aus der ganzen Region nach Liesberg, um den beiden Vereinen aus Wiesenberg und Wattwil ihre Aufwartung zu machen. Was in der Mehrzweckhalle Seemättli geboten wurde, war Jodelkunst vom Feinsten mit herrlichen Männersolos. Den Reigen eröffneten die Jodler aus dem St. Gallischen Wattwil mit dem «Abschlagsjodel», einem traditionellen Naturjutz. Der Vorjodler begann mit reiner hoher Stimme, seine Kollegen fielen sanft in die Melodie ein. Jeder Ton war zu hören, die Gäste lauschten dem köstlichen Gesang. Gleich darauf liessen sie die Älplerchilbi folgen, der vom Treiben der urchigen Männer erzählte. «Wo ist Francine Jordi», rief Moderator Silvan Steiner den «Wisibärgern» entgegen, als sie die Bühne betraten. Ihr Maskottchen hatte wohl einen anderen Auftritt, was aber an der Qualität des

Jugend ohne Gott

FOTO: JÜRG JEANOZ

Gebotenen keinen Abbruch tat. Der «Musflueh-Juitz» nahmen die Nidwaldner im Schwick und dokumentierten, dass sie auch ohne das «Schätzli der Nation» ihr Metier glänzend beherrschten. Mit dem «Würzbrunne Chilchli» wurden sie eine Spur wehmütig, läutet doch das Silberglöcklein auch zum letzten Gang. «Was hat sich auf dem Wiesenberg geändert, seit ihr von der Weltausstellung in Shanghai zurückgekehrt sind», fragte Steiner in die Runde. «Jedes 5. Kind ist jetzt ein Schlitzäuglein», flachste ein ebensolches Schlitzohr. «E Fröidetag» war die musikalische Reaktion auf diesen Scherz, in welcher sie nochmals ihr ganzes Stimm-Potenzial abriefen. Mit «Läbwohl», einem Zäuerli ihres Dirigenten Ruedi Roth, setzten die Wattwiler zum musikalischen Endspurt an. Genau wegen diesem melancholischen Jodel hatte sich der 21-jährige Lukas dazu entschlossen, dem Verein beizutreten. «Es hett mi gfrore un d’hörli ufgstellt», meinte der sympathische Jungster. «Danke, dass ihr so schön zueglost hend». Riesiger Applaus ging über die Wattwiler und Wiesibärger nieder. Nun waren die Turbo-Örgeler aus Dübendorf an der Reihe und rätzten, was das Zeug hielt. Wer Mut und Elan hatte, wagte sich noch zu einem Tänzchen.

Bedrückend: Auch ein nervenaufreibender Prozess fördert die Wahrheit (noch) nicht zutage.

Eine beeindruckende Leistung zeigte die Klasse 2W des Gymnasiums Laufental Thierstein in ihrer Inszenierung von Ödön von Horváths «Jugend ohne Gott». Melanie Brêchet Fischlin dön von Horváth veröffentlichte seinen Roman im Jahr 1937, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges also. Bereits ein Jahr später wurde das Werk auf die «Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums» gesetzt. Und das hatte seine Gründe: Von Horváths Roman spielt in den Dreissigerjahren. Ein Lehrer fährt mit seinen Schülern in die Berge in ein Ferienlager zur vormilitärischen Ausbil-

Ö

LAUFEN

Malend in die Schutzräume des eigenen Ichs

Zwischen zwei Werken: Fabienne Elsener in der Galerie Kulturforum, Laufen. FOTO: MARTIN STAUB

dust. «Als Fabienne angefangen hat, für diese Ausstellung zu malen, war für sie das Thema ‹Schutz› zentral.» Stephanie Mertel, Freundin der Künstlerin, führte mit diesen Worten in die neue Ausstellung in der Galerie des Kulturforums in Laufen ein. Fabienne Elsener hat mit ihrer Malkunst schon einige Ausstellungen bestritten. Den hellen Raum in der Galerie Alts Schlachthuus bespielt die in Rheinfelden wohnende Baslerin mit ihrer Kunst zum ersten Mal. Und wie die Laudatorin zu Beginn der Vernissage vom vergangenen Freitag erwähnte, hat

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LAUFEN

Wiesenberg grüsst Wattwil

Mit roter Tracht: Jodlerklub Wattwil (SG).

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die 44-Jährige die meisten Werke neu geschaffen, genau für diese Ausstellung. Fabienne Elsener suchte nach Urformen von Schutz und stiess auf einer Ferienreise auf einen alten hohlen Baum – vielleicht vom Blitz getroffen –, dessen Holz sich innen ganz warm anfühlte. Die Künstlerin setzte sich da hinein und stellte sich vor, dieses Gefühl im Schutz dieses Baumes in Bilder umzusetzen. Sie nahm ein Stück Holz von diesem Baum mit nach Hause und begann zu malen. Auch unter Einwirkung des mitgebrachten Stücks Baum. Dies der eine Teil einer Ausstellung, die dominiert

wird von grossformatigen Werken im Format 150×170 cm. «Im Baum» nennt Fabienne Elsener denn auch über die Hälfte aller in der Galerie und deren Vorraum präsentierten 29 Werke. In den andern Bildern zieht sich die Malerin in eine Muschel zurück, und zieht damit das Thema «Schutz» lückenlos weiter. Fabienne Elsener – ihr Handwerk hat sie an der ehemaligen Assenza-Malschule in Münchenstein gelernt – beweist ihr Talent, mit Farben, Formen und Linien umzugehen, eindrücklich. Ihre abstrakten Werke – die meisten in Mischtechnik, die kleineren zusätzlich mit vorgehängtem und ebenfalls bemaltem Acrylglas – sprechen an, ziehen an und geben den eigenen Interpretationen Raum. So bleibt die Vorstellung des Betrachters, sich selber auf die Reise in einen dieser Schutzräume zu begeben, keinesfalls abwegig. Das Formen- und Farbenspiel so vom Innern von Elseners Muschel oder Baum mitzuerleben, führt mit dem Gang durch die Ausstellung zum Entdecken der eigenen visualisierten Traumwelt. Diese spannende Entdeckungsreise in die Schutzräume des eigenen Ichs begünstigten an der Vernissage Ruedi Linders Töne auf dem Kuhhorn und dem Büchel (eine Art gebogenes Alphorn). Galerie Kulturforum, Laufen: Donnerstag, 18–20.30 Uhr; Freitag, 18.30–20.30 Uhr; Sonntag, 11–16 Uhr. Finissage: Sonntag, 31. Januar.

dung. In diesem Lager wird kurz nach einem Streit zwischen zwei Schülern einer von den beiden erschlagen aufgefunden. Es folgen verschiedene Gespräche, eine Beschuldigung und zuletzt ein nervenaufreibender Prozess, in dem der Schuldige gesucht wird. Im Stück ist die Rede vom «Zeitalter der Fische». Gemeint ist damit die Ära des nationalsozialistischen Regimes. Die Kinder werden zu teilnahmslosen Mitläufern erzogen, die ohne eigenständiges Denken Parolen aus dem Radio übernehmen. Emotionslos und kalt erleben sie, was um sie herum geschieht, schwimmen aber nie aus dem schützenden Schwarm heraus. Das Schauspiel der Schülerinnen und Schüler der Klasse 2W war ausnahmslos überzeugend. Sprachlich solide und darstellerisch hervorragend, wussten sie ihr Publikum von der ersten Minute an zu fesseln. Besonders viel wurde der Rolle des Lehrers abverlangt, die aufgrund des grossen Textumfangs auf zwei

FOTO: MELANIE BRÊCHET

Personen aufgeteilt wurde. Dies störte die Inszenierung aber in keiner Weise, da die Aufteilung äusserst geschickt vorgenommen wurde, indem sich die Darsteller sowohl als Erzähler als auch als Akteur in den zahlreichen Szenen abwechselten. Das Theaterstück wurde im Rahmen einer Projektarbeit einstudiert. Der Deutsch- und Geschichtslehrer Peter Hellinger und der Theaterpädagoge Daniel Boos stellten das Stück aus zwei verschiedenen Fassungen zusammen. Ausserdem waren auch Klassenlehrerin Filomena Montemarano und Zeichnungslehrer Martin Meury massgeblich an der Verwirklichung des Theaters beteiligt. Entstanden ist ein atmosphärisch dichtes Stück. Das schlichte und ausgeklügelte Bühnenbild und die geschickt eingesetzte Beleuchtung sorgten zeitweise für eine bedrückende Stimmung, die dem Stoff Ödön von Horváths auch gerecht wurde. Zu Recht ernteten die jungen Leute am Ende grossen Applaus.


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LESERGALERIE

Winter-Impressionen

Passwang: Es hat endlich geschneit.

Gemeiner Schneeball: Mit eisigem Zuckerguss garniert.

FOTOS: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Der Fotograf schreibt dazu: Dieses Veilchen habe ich Mitte Dezember am Blauner Waldweg zum Blattenpass entdeckt und halte es seither bei meinen täglichen Hundespaziergängen ‹unter Beobachtung›. Selbst heute Morgen (14.01.2016), trotz einiger kalter Nächte, steht es immer noch aufrecht am Wegrand. Interessant ist, dass ich trotz intensiver Suche an allen anderen, typischem Frühlingsplätzen für Veilchen entlang dieses Weges, kein einziges weiteres, blühendes Veilchen entdeckt habe. FOTO: DIETER WISSLER, BLAUEN

Auf dem Passwang: Verschneite Föhren, schneebedeckte Strasse.

Kein Schönwetterfoto: Schneegestöber in Oberkirch am vergangenen Sonntagmorgen.

Lichterspiel: Nach Auflösung des Nebels.

FOTO: MARTIN STAUB


THIERSTEIN

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ZULLWIL

Eile mit Weile In Zullwil überschlagen sich die Ereignisse. Knall auf Fall waren drei Gemeinderäte zurückgetreten. Jetzt sind alle Sitze neu besetzt, für die Verwalterin, die gekündigt hat, hat man Ersatz gefunden und in einer Woche stimmt man über eine Lösung mit Breitenbach ab. Bea Asper

S

ein Durchhaltevermögen ist in den letzten Monaten nach aussen sichtbar geworden. «Inzwischen sind es fast 40 Kilogramm Gewicht, die ich abbauen konnte», sagte Gemeindepräsident Roger Hänggi letzte Woche an einer Infoveranstaltung in Zullwil. Es ging um die Frage künftiger Lösungen für die Verwaltung. Dabei stand Hänggi ein für «eine schlanke Lösung» und die zahlreich erschienenen Einwohner zogen mit einem Schmunzeln Parallelen zu seiner Figur. Hänggi nahm es mit Humor – und machte den auch zu seinem Ratgeber im Laufe der Diskussion, in der die Vorschläge des Gemeinderates durchaus kritisiert wurden – man aber doch sachlich blieb. Kritik kam unter anderem von Anita Colin, die Ende November als Gemeinderätin zurückgetreten war zusammen mit Roland Häner und Markus Saner. Die vorgeschlagene Zusammenarbeit mit der Verwaltung Breitenbach könne das Versprechen von grossen Einsparungen nicht halten, sagte sie und ergänzte: Wenn man schon den grossen Wurf plane, dann wäre das eine Einheitsgemeinde Gilgenberg. Hänggi kommentierte diesen Vorschlag als «Wunschdenken» – Generationen weit entfernt, während man mit Breitenbach nun eine handfeste Lösung habe, die ab 2017 auch wieder geändert werden könne. Dabei räumte er ein, dass das grösste Sparpotenzial nicht bei den personellen Aufwändungen sondern bei den Gebäudekosten im Kat-

Standen der Bevölkerung von Zullwil Red und Antwort, wie es mit der Verwaltung weitergehen soll: Die neuen Gemeinderäte von Zullwil, Treuhänderin Sarah Stebler, der neue Wirtschaftsförderer und die Gemeindevertreter von FOTO: BEA ASPER Büren, die im Finanzbereich mit Zullwil zusammenarbeiten.

zenflühli liege, indem die jetzigen Verwaltungsräume ohne Umbaukosten einer Unternehmung vermietet werden könnten. Dann, so gab ein Votant zu verstehen, müsste es aber auch die Variante geben, dass das Dorf Zullwil seine Verwaltungsstelle behält, doch im Gemeindehaus einrichtet – wie es die Lösung mit Breitenbach für den Arbeitsplatz des Gemeindeschreibers vorsehe. Hoffen auf Kosteneinsparungen Andere Votanten hielten dem entgegen, dass man die Gelegenheit beim Schopfe packen soll, mit der Breitenbacher Allianz Strukturen für die Zukunft zu schaffen. «Wagen wir doch jetzt diesen Schritt», appellierte ein Einwohner. Nebst der Sicherstellung einer Stellvertreterlösung, die im Vertrag mit drin sei, könne man in Zukunft Kosten sparen im IT-Bereich, sagte der neue Gemeinderat Dominic Gigandet und hob hervor, dass er Hänggi unterstütze in einem vorwärtsgerichteten Handeln zum Wohle der Allgemeinheit. Das gemeinsame Ziel sei Kostenreduktion durch Abbau von Doppelspurigkeiten unter den Gemeinden – ohne Identitätsaufgabe – und letztlich eine Steuersenkung. Möglicherweise, so äusserten sich weite-

re Votanten, stosse der Gemeindepräsident in die richtige Richtung, doch irgendwie sei einfach der Gedankenaustausch und Reifeprozess übersprungen worden.Dazu sagte Hänggi: «Seit einem Jahr versuchte ich das Thema vor den Souverän zu bringen, doch mit dem 3:2-Entscheid der nun zurückgetretenen Gemeinderäte war ich jeweils zurückgebunden worden.» Vorübergehend alles bestens Mit dem Eklat drohte Zullwil die Bevormundung durch den Kanton. Doch der frühere Gemeinderat Hansjörg Ankli sprang in die Bresche – zeitlich befristet – und Hänggi besann sich einmal mehr auf seine «Vorwärtsstrategie». An der Infoveranstaltung konnte er mit Stolz verkünden, dass der Gemeinderat bereits wieder komplett ist – und erst noch mit Bürgern von Zullwil. Nebst Dominic Gigandet sind in stiller Wahl bestätigt Sandra Christ-Helfenfinger und Manuel Kohler. Und auch für die Verwalterin, die auf Ende Februar ihre Kündigung eingereicht hat, sei Ersatz gefunden. Hänggi stellte den Einwohnern die Zullwilerin Sarah Stebler vor, die als Treuhänderin die Verwaltungsstelle ad interim führen werde und auch die Geschäfte der Bürgergemeinde verwalte.

MELTINGEN

Der allererste schwedische Rollstuhl-Car geht nach Meltingen Das Car-Unternehmen Erika Reisen konnte den allerersten Car ergattern, den Volvo als gänzlich rollstuhlgängiges Fahrzeug entwickelt hat. gin. Im Augenblick wird der neue Volvo-Car noch in Schweden zusammengebaut. Doch im Mai soll er dann nach Meltingen kommen, erklärte Marco Käch, Chauffeur bei Erika Reisen in Meltingen. Es wird der allererste Car sein, den das Volvo-Werk Schweden als spezielles rollstuhlgängiges Fahrzeug entwickelt und gebaut hat. «Im neuen Car werden wir 23 Plätze für Rollstühle einrichten können», erzählte Marco Käch am Freitag am Neujahrsapéro des Gewerbevereins Gilgenberg begeistert. Er ist der Sohn der Geschäftsinhaber Erika und Werner Käch. Gleicher Preis für alle Marco Käch rechnet damit, dass es vier Jahre dauern wird, bis dieser Geschäftszweig mit den Rollstuhlfahrenden richtig läuft. Doch schon jetzt haben sie viele Fahrten für Altersheime und Behindertenheime. Aussergewöhnlich ist, dass Rollstuhlfahrende den gleichen Preis für eine Fahrt bezahlen wie Fussgänger. Denn im neuen Car haben lediglich 23 Rollstühle Platz, während bei einer normalen Bestuhlung 48 Gäste mitfahren können. Marco Käch hat ursprünglich Schreiner gelernt, doch Carfahren ist seine Passion. «Ich liebe die engen Strassen in den Alpen. Je enger, desto besser», so Käch. Auch wenn das einige

Gastgeber: Marco Käch (l) und Erika Käch (3. vl) verwöhnten die Gewerbetreibenden. FOTO: GINI MINONZIO

japanische Fahrgäste nicht unbedingt so sehen. Die Firma Erika Reisen bietet nicht nur eigene Tagesausflüge und Reisen an, sondern fährt auch viel für andere Anbieter. Die japanischen Reisegruppen, die in einer Woche kreuz und quer durch die Schweiz reisen, machen einen grossen Teil davon aus. Zusätzlich ist die Firma auch für den Euroairport und den Flughafen BernBelp auf Pikett. «Diese Arbeit machen wir sehr gerne. Denn die Flugzeuge blei-

ben vor allem im Winter am Boden, wenn es schneit oder dichten Nebel hat», sagte Werner Käch. Mit dem neuen rollstuhlgängigen Car wird Erika Reisen drei Cars haben. Jeder hat rund eine halbe Million gekostet. Eigentlich könnte man einen Car viele, viele Jahre fahren, erklärte Werner Käch. Ein Problem seien jedoch die Abgasnormen, welche die Unternehmen dazu zwingen, die Fahrzeugflotte stetig zu erneuern.


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THIERSTEIN ZWINGEN / LÜSSELTAL

«Je suis Gewerbler» Am Neujahrsapéro des Gewerbevereins Lüsseltal (GVL) zeigte man sich gewillt, nicht nur der «Geiz ist geil»-Welle zu begegnen, sondern sich auch über Dienstleistungen und Infrastruktur des Business Parks Laufental & Thierstein zu informieren. Roland Bürki

N

eujahrsapéros häufen sich erfahrungsgemäss im Januar. Meist mit viel Small-Talk. Dass die regionalen Gewerbler dieses Anstossen aufs neue Jahr nicht nur der Geselligkeit wegen pflegen, zeigte sich am vergangenen Montagabend im Business Park Laufental & Thierstein. Dessen Stiftungsrats-Vizepräsident Patrik Doppler und Geschäftsführer Daniel Fiechter liessen als Gastgeber die Lüsseltaler Gewerbler für einmal hinter die Kulissen eines solchen Parks schauen, der zwar im Laufental steht, seine Dienste aber auch dem Bezirk Thier-

Die Akteure des Abends: (v.l.) Markus Würsch, Daniel Fiechter, Patrik Doppler, Willi Spaar und der Business Park. FOTOS: ROLAND BÜRKI

stein anbietet. «Die Einbindung des Thiersteins war mir sehr wichtig, denn Wirtschaft kennt keine Grenzen», erklärte Doppler auch mit Blick auf die Kooperation mit der Wirtschaftsförderung in Laufental und Schwarzbubenland. Fiechter wiederum konnte ein beachtliches Angebot des Parks vorzeigen, das eine kostenlose Erst- und Businessplan-Beratung für angehende Jungunternehmer, Räume für Büros, Sitzungen und Events sowie einen Telefonservice und Sekretariatsdienstleistungen um-

NUNNINGEN

Heiner will Ammann werden

Kandidiert: Heiner Studer möchte für die FDP Gemeindepräsident werden. FOTO: ZVG

WOS. Am 28. Februar 2016 wählt Nunningen einen neuen Gemeindepräsidenten. Nach mehr als 15 Jahren hat Kuno Gasser (CVP) bereits im November seinen Rücktritt auf Ende 2015 bekannt gegeben. Die FDP Nunningen will nun das Amt des Gemeindepräsidenten zurückgewinnen und schlägt den Einwohnerinnen und Einwohnern von Nunningen Heiner Studer zur Wahl vor. Heiner Studer ist seit 2006 Gemeinderat und seit 2009 vertritt er das Schwarzbubenland im Kantonsrat. Seit mehreren Jahren ist er Bauverwalter für Nunningen und weitere Gemeinden. In Nunningen stehen stürmische Zeiten bevor: Die Nunninger Gemeindeversammlung hat das Budget 2016 abgelehnt.

«Je suis Gewerbler»: Willi Spaar sucht neue Ideen zur Förderung des regionalen Gewerbes

BREITENBACH

Hilari: die grosse Indoor-Guggeparty

VERANSTALTUNG

«Ensemble La Volta» – in Breitenbach La Volta, ein Jugendensemble der Region Basel, besteht aus acht bis neun Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren. Zusammen mit ihrem Leiter, Jürgen Hübscher, beherrschen sie ein vielfältiges Repertoire, das von Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts über Internationale Folklore bis zur «POPulären Musik» unserer Zeit reicht. Das Instrumentarium besteht aus Gitarren verschiedener Grössen, historischen Instrumenten wie Laute, Barockgitarre, Barockmandoline, Pandora etc., folkloristischen Zupfinstrumenten aus ganz Europa, Nordamerika und Lateinamerika, Violine, Panflöten und über dreissig Percussionsinstrumenten. Seit seiner Gründung im Jahre 1984 hat sich La Volta einen ausgezeichneten

La Volta: Das Jugendensemble der Region spielt in Breitenbach. FOTO: ZVG

Ruf als innovatives und in der Musikpädagogik richtungsweisendes Jugendensemble erworben. Auf Konzertreisen und bei zahlreichen Engagements in aller Welt begeisterte das Ensemble sein Konzertpublikum und die Musikkritiker. Als Vertreter der musizierenden Schweizer Jugend wird La Volta häufig zu musikpädagogischen Kongressen und Jugendmusik-Festivals eingeladen. La Volta konzertiert regelmässig bei internationalen Gitarrenfestivals: Wien, Berlin, Salzburg, Esztergom, Tychy, Mikulov, Leverkusen, Nürtingen, Aschaffenburg, LiGiTa (Fürstentum Liechtenstein), Guitar Foundation of America etc. Zahlreiche Fernsehauftritte, Radiosendungen und bisher sieben CD-Einspielungen machten das Ensemble einem immer breiteren Hörerkreis bekannt. In Breitenbach wird La Volta «Musikalische Narreteien» präsentieren (bestens passend zur Fasnachtszeit): Närrische Tänze des 16.-18. Jahrhunderts, La Follia – ein verrückter Tanz aus Spanien, Spottlieder aus Finnland und Italien, Carnavalitos aus Argentinien und Brasilien. Humor und Spass vom Feinsten ist garantiert. «Ensemble La Volta» – musikalische Narreteien, Pfarreiheim Breitenbach, Freitag, 22. Januar 2016, 20.00 Uhr.

fasst. Die rund 50 anwesenden Damen und Herren zeigten sich jedenfalls beeindruckt von Infrastruktur und Philosophie des Parks. Weniger Freude hatte Willi Spaar, zuständig für Projekte und Kommunikation beim GVL, an den in der Presse klein aufgemachten Berichten über sinkende Einnahmen beim Detailhandel. «Das gehört auf die Frontseite», unterstrich Spaar und suchte nach guten Ideen, wie man der grassierenden «Geiz ist Geil»-Welle wirksam begegnen könne. Am liebsten würde er der Bevölkerung mit einer Art Ansteckknopf «Je suis Gewerbler» die Leistungen des hiesigen Gewerbes in Sachen Qualität, Lehrstellen und Arbeitsplätze in Erinnerung rufen. «Unsere aufwändige Gewerbeausstellung GAB 2016 vom 30. September bis 2. Oktober gibt uns die ideale Gelegenheit, die Stärken und Vorteile unserer Gewerbebetriebe aufzuzeigen», blickten Spaar und GVL-Präsident Markus Würsch voraus auf den kommenden Herbst, wünschten aber allen Gewerblern mit Nachdruck ein gutes und erfolgreiches 2016.

Erwartungsvolle Ladies: Wann endlich kommt ein Charleston? Sechs Guggenmusiken in Bestform und erstaunlich viele Kostümierte starteten in der dicht besetzten, fasnächtlich dekorierten Grienhalle mit vollen Batterien in die anstehende närrische Zeit. bü. Viele junge Leute der Region kannten am vergangenen Samstagabend nur ein Ziel: Das Hilari in der Breitenbacher Grienhalle. Der Zustrom ab 21.00 Uhr war beachtlich. «Es läuft wie schon im Vorjahr reibungslos», freute sich Michèle Fringeli von den organisierenden «Hirzefäger» über die sich zusehends füllende Halle. Darunter auffallend viele Maskierte, wie Claudio Spaar vom Breitenbacher Fasnachtskomitee feststellte: «Das ist ein gutes Vorzeichen für unsere Fasnacht.» Ins Auge stachen vor allem vier charmante Charleston-Ladys, doch ein echter Charleston zum Abtanzen liess einfach nur auf sich warten. Weiter fielen fünf vom tiefen Ölpreis nicht entmutigte Ölscheichs auf, eine Gruppe Mexikaner mit Riesen-Sombreros beim Anstossen oder zwei entzückende Girls im traditionellen Dirndl. «Versuchen Sie mal den gesunden Grüntee», riet maliziös jemand dem Wochenblatt-Reporter, dem das Ge-

FOTOS: ROLAND BÜRKI

tränk dann ob der Zusammensetzung von Pfefferminze und grünem Wodka für seine Arbeit doch nicht ganz förderlich schien. Angetan von Breitenbach und dem fetzigen Hilari zeigten sich hingegen zwei Guggenmusiken, die aus den Kantonen Uri und Bern angereist waren. Wild wie der Föhn im Urnerland tobten sich die «Feengeischter» aus Erstfeld an ihren Blas- und Schlaginstrumenten aus, während die «Rhüthmus-

hüpfer» aus Ittigen bei Bern mit ihrem Pop und Rock die Tanzfreudigen in den richtigen Rhythmus brachten. Mehrfach zu hören war Helene Fischers «Atemlos», mit dem auch die Laufner «Wällä-Schletzer» das mitsingende Publikum atemlos machten. Role am Sousaphon versprach dieser Zeitung: «Unsere Stücke werden noch perfekter.» Wahrscheinlich wegen des über dem Hilari wachenden Fasnachtsschutzpatrons Hilarius. Weiter drückten die Ventile die weitherum bekannten «Los Ventilos» aus Oberdorf oder bogen ihre Körper im Takt nach dem Muster ihres Guggemajors die Röschenzer «Hälmlibieger». Ganz zu Beginn hatten die «Chläbluusfäger» aus Grindel das Publikum mit ihrer unverkennbaren Guggemusig auf das Hilari eingestimmt, das grosse Finale bestreiten und die Stimmung nochmals auf den Siedepunkt bringen, durften zum Happy End die «Ruinenarre» aus Dornach. Da war doch noch jemand? Ja natürlich, DJ Dave S füllte zuverlässig die guggenmusiglosen Zwischenzeiten mit den aktuellen Hits in gesprächsverhindernder Lautstärke auf.

«Atemlos»: Den «Wällä-Schletzer» aus Laufen ging die Luft nicht aus.


DORNECK HOFSTETTEN

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BÄTTWIL

Ein nervöses Spiel

Einkaufstourismus macht Sorgen Am diesjährigen Neujahrsapéro des Gewerbevereins Hinteres Leimental beklagte Präsident Paul Schoenenberger den starken Franken. Der Detailhandel und andere Betriebe müssten Nachteile in Kauf nehmen. Jürg Jeanloz

Sind besorgt um ihre Gäste: Der Hotelmanager und sein Portier. FOTOS: GABY WALTHER

Nach zwei Jahren stand die Theatergruppe Hofstetten wieder auf der Bühne im «Mammut». Sie spielte am letzten Wochenende das Stück «Zimmer 12a». Am nächsten Samstag wird das Lustspiel in zwei Akten nochmals aufgeführt. gwa. Türen gehen auf und Türen gehen zu, Leute erscheinen und Leute verschwinden, Herr Schmid (Raphael Schwitter) ist einmal krank, dann Ehemann und dann wieder Patient, während Frau Schmid (Andrea Bauer) unter Schluckauf leidet, jedoch der Schwangerschaft verdächtigt wird. Im Hotel Schweizerhof läuft nichts so, wie es sollte. Ständig werden Koffer ein- und ausgepackt, Instrumente hin und her geschoben und das Bett von den verschiedensten Personen belegt. Der Arzt Gabathuler (Konrad Gschwind) möchte mit seiner Arztgehilfin (Brigitte Stöckli) ein Liebeswochenende verbringen. Doch dummerweise erscheint seine Frau (Sandra Gschwind) und das Versteckspiel beginnt. Schon erscheint ein weiterer Hotelgast (Matthias Bieri), der mit seiner alkoholabhängigen Tante Rosa (Regula Schwyzer) das gleiche Zimmer belegen möchte. Schuld am ganzen

Chaos sind aber auch der unfähige Hotelmanager (Marc Stadler), der geldgierige Portier (Kurt Gschwind) und das Zimmer 12a, dem die Nummer fehlt. «Zimmer 12a» ist dann auch der Titel des Lustspiels in zwei Akten, welches am letzten Wochenende auf der Bühne in der Mehrzweckhalle Mammut in Hofstetten zu bewundern war. Präsentiert hatten das Theater die Theatergruppe MVH und der Musikverein Hofstetten. Unter der Regie von Kurt Gschwind, der auch glänzt in seiner Rolle als Portier, haben die neun Laienschauspielerinnen und -schauspieler das lustige Stück einstudiert und mit ihrer Schauspielkunst schliesslich überzeugt. Bereits in der Hauptprobe lief alles wie am Schnürchen. Das Hin und Her machte die Zuschauer ganz kribbelig und am Schluss wartete man sehnlichst darauf, das sich die ganze Geschichte endlich auflöst. Wer das lustige Theaterstück verpasst hat, hat am kommenden Samstag nochmals die Gelegenheit, das Lustspiel zu sehen. Theater «Zimmer 12a»: Samstag, 23. Januar, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Mammut, Hofstetten. Essen ab 18 Uhr möglich. Reservation unter 079 122 13 88. Kollekte zugunsten der Jungmusikantenausbildung.

Sucht nach einer Ausrede: Der Arzt Gabathuler möchte ein nettes Wochenende mit seiner Arztsekretärin verbringen, ohne ihr zu viel für die Zukunft versprechen zu müssen.

SEEWEN

Kindermatinee mit Musik von Schumann WOS. Die erste Matinee der Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen in diesem Jahr findet am nächsten Sonntag, 24. Januar, um 11.15 Uhr im Museum statt. Die Kindermatinee trägt den Titel «Kinderszenen» und bezieht sich auf den gleichnamigen Klavierzyklus von Robert Schumann, aber auch das Buch «Kinderszenen» von Marko Simsa und Doris Eisenburger. Obwohl die Stücke, die jeder ambitionierte Laie schon einmal gespielt hat, von Schumann nicht für Kinder, sondern als «Rückspiegelung eines Älteren für Ältere» geschrieben wurden, eigenen sie sich für das Erzählen von Geschichten. Pfarrerin Franziska Eich Gradwohl und der Musiker Dieter Wagner werden passende Texte lesen, der Pianist Thomas Thüring wird die «Kinderszenen»

interpretieren. Da die kurzen Stücke von Schumann in Rhythmus, Melodik und Charakter sehr prägnant sind, eigenen sie sich ausgezeichnet für eine Kindermatinee. Schumann wollte in diesen Miniaturen durchaus nicht die jeweiligen Titel illustrieren; im Gegenteil entstanden diese erst später. Eine gewisse Idealisierung der Kindheit, wie sie in der Romantik üblich war, ist in diesem Klavierzyklus durchaus spürbar. Das wohl bekannteste Stück aus den «Kinderszenen» ist die «Träumerei», die heute noch zu verzaubern vermag. Selbstverständlich wird diese Matinee, die in Zusammenarbeit mit der reformierten Kirchgemeinde Seewen-Bretzwil-Lauwil entstand, auch Erwachsene bestens unterhalten. Die GMS hofft wie immer auf viel Publikum und eine grosszügige Kollekte.

N

icht alles was billig ist, schmeckt gut», begann Präsident Paul Schoenenberger seinen Jahresausblick vor den Mitgliedern des Gewerbevereins Hinteres Leimental. Er mache sich Sorgen um den Detailhandel, da deren Kunden vermehrt über die Grenze zum Shopping fahren. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses sei eine grosse Herausforderung für die Wirtschaft. Das Lohnniveau in der Schweiz sei hoch, weshalb die Produkte und Dienstleistungen teurer seien als im benachbarten Ausland. Metzger, Weinhändler, Detaillisten und andere Fachgeschäfte seien betroffen und würden unter dieser Situation leiden. «Unterstützen Sie unsere Vereinsmitglieder und sorgen Sie dafür, dass nicht noch mehr Arbeitsplätze verloren gehen», richtete er seinen Appell an die Gäste

Chansonniers Karibum: (v.l.) Christoph Zehnder und Peter Wyss

des Neujahrsapéros. Er rief auch dazu auf, den Schwarzbubentaler (eigene Währung der Region) vermehrt einzusetzen und damit die Gewerbetreibenden zu unterstützen. Die Politik müsse ebenfalls Verantwortung übernehmen und der geforderten Papierflut der Behörden Einhalt gebieten. Schoenenberger freute sich dennoch über den ansehnlichen Aufmarsch der Mitglieder. Zum aufheiternden Teil des Neujahrsapéros konnte Unterhaltungschef Martin Speiser die beiden Troubadours Peter Wyss und Christoph Zehnder vorstellen, die berndeutsche Chansons überzeugend vortrugen. Karibum, wie sich das Duo nennt, pflegte die leisen

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Töne und begann gleich mit dem Zungenbrecher «Dr Papst het z’Spiez ds Späck-Bsteck z’spät bstellt». Aber Spiez lieferte das Besteck nicht, worauf der Papst sie alle exkommunizierte, ausgerechnet die reformierten Spiezer. Noch humorvoller kam die «Ballade vo de Schwümm» daher, die mit einem Pilzgericht begann, das zur Sicherheit und Kontrolle der Katze verfüttert wurde. Als diese schlapp machte, liess sich das Ehepaar aus Angst die Mägen auspumpen und als man nach Hause kam, hatte die Katze vier Jungen geworfen. Nach weiteren Songs wurde das kalte Buffet aufgefahren, das von den Wirtsleuten der Rose liebevoll zubereitet wurde.

LEIMENTAL

Der Pastoralraum im hinteren Leimental entsteht Am Sonntag, 31. Januar um 9.30 Uhr wird Bischof Felix Gmür den «Pastoralraum Solothurnisches Leimental» in einem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche Mariastein errichten und die Einsetzung von Günter Hulin als Pastoralraumpfarrer vornehmen. Die Kirchgemeinden Burg im Leimental, Hofstetten-Flüh, Metzerlen-Mariastein, Rodersdorf und WitterswilBättwil bilden eine Schicksalsgemeinschaft, was katholische Seelsorge und katholische Lebensweise anbelangt. In diesem Lebensraum gibt es schon seit einiger Zeit einen gemeinsamen Priester, der die Geschicke der fünf Kirchgemeinden leitet. Nun werden die Zusammenarbeit zwischen den Kirchgemeinden und der religiöse Zusammenhalt der Katholiken in unserer Region zusätzlich gefestigt.

Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aller Kirchgemeinden, nahm 2012 mit Hilfe von Bischofsvikar Arno Stadelmann die Arbeit an der Planung auf. Pfarrer Günter Hulin nimmt die seelsorgerischen Aufgaben in den fünf Pfarreien ebenfalls seit 2012 wahr. Ab 31. Januar 2016 wird nun unser gemeinsamer Pfarrer auch Pastoralraumleiter sein. Eine Gruppe aus allen Pfarreien bildet den Pastoralraumrat. Der Pastoralraumrat hat die Aufgabe, den Pastoralraumpfarrer zu beraten, zu unterstützen, die Traditionen der Pfarreien aufrecht zu erhalten, zugleich aber auch die Gemeinschaft der Menschen im Pastoralraum zu fördern. Die Hauptaufgabe in naher Zukunft wird die Gemeinschaftsbildung im Pastoralraum sein. Gemeinsame Feste, Ausflüge oder Reisen, Pastoralraumgot-

tesdienste und die Öffnung der religiösen Dorfbräuche für andere Mitchristen werden den Zusammenhalt unter den Menschen im hinteren Leimental fördern. Unser Augenmerk gilt der bereits über vierzigjährigen Tradition der Ökumene. Bereits heute finden bei uns jährlich mehr als achtzig ökumenische Anlässe statt. Unser Pastoralraum umfasst in etwa das gleiche Einzugsgebiet wie die evangelisch-reformierte Kirche des solothurnischen Leimentals. Das gibt uns die Möglichkeit, partnerschaftlich und engagiert zusammenzuarbeiten und damit die Beziehungen unter den Christen im solothurnischen Leimental zu vertiefen. Gerhard Stöcklin Präsident des Pastoralraumrates Infos: www.pastoralraum-so-leimental.ch


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SPORT

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EISHOCKEY DAMEN

Laufnerinnen im Cup-«Final-Four»

Konterangriff: Cassandra Costeggioli gibt Vollgas.

FOTO: EH-PRESS

ein, trotz starkem Gegenwind. «Wir haben auf den untersten Stufen sehr viele Mädchen, die engagiert dem Puck nachjagen», freut sich René Gamper. Das Testspiel im Dezember gegen die Olympiaauswahl von Südkorea war ein erstes Highlight für Spielerinnen und Staff. «Das Spiel war toll für alle. Es hat uns aber auch aufgezeigt, dass bei nur einem Training pro Woche die Kondition und die Automatismen fehlen, um mitzuhalten», so Trainer Christian Ruth. Dank dem 3:2-Auswärtserfolg gegen Meyrin hat sich Laufen nun auch erstmals für die NLB-Playoffs qualifiziert. «Wir haben die entscheidenden Spiele gewonnen. Dazu zähle ich auch den Viertelfinalsieg in Fribourg. Das gibt uns Zuversicht für das Wochenende.» Aus Sicht des Trainers hat sein Team gar nichts zu verlieren. Klarer Favorit sind die ZSC Lions, trainiert vom aktuellen Nationalteam-Coach Daniela Diaz. Die Zürcherinnen dominieren derzeit die Meisterschaft und haben in ihren Reihen zehn aktuelle Schweizer A-Nationalspielerinnen. Zudem je eine aus Frankreich und Österreich sowie drei U18-Auswahlspielerinnen. Mit Altmann, Laura und Sara Benz, Frautschi, Nabholz und Nina Waidacher stehen sechs Bronzemedaillengewinnerinnen im Kader. Weitere gibt es mit Thalmann (Reinach); Forster und Stefanie Marty bei Uni Neuchâtel. Der Eishockeyverband hat diese Saison erstmals den Cup in seinem Urgedanken ausgetragen. Vereine aus den drei Ligen konnten teilnehmen und erküren den Schweizer Cupsieger. 21 Vereine haben die Chance ergriffen. Auch

die Austragungsform mit dem «FinalFour» gab es schon. «Vor 12 Jahren wurde auf diese Art der Schweizer Meister erkoren», erklärt André Weber, Projektleiter im Fraueneishockey. Dass sich die Laufnerinnen mit dem Auswärtssieg in Fribourg für den Finalanlass qualifizieren konnten, sieht EHC Laufen-Präsident Walter Winteler als grosses Glück für den Event. «Wir wollen einen tollen Anlass auf die Beine stellen, damit er allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.» Am Samstag trifft Laufen um 17.15 Uhr auf das starke Team von UNI Neuchâtel. Um 20.15 Uhr machen der SC Reinach AG und die ZSC Lions den zweiten Finalisten aus. Das Gefälle im Frauenhockey ist recht gross, sodass man kein Wahrsager sein muss, um die Paarungen für den Sonntag zu erraten. Laufen dürfte gegen Reinach um die Bronzemedaille spielen. Dies um 14.15 Uhr. Der Final ZSC Lions gegen UNI NE beginnt um 17.15 Uhr. Anschliessend Siegerehrung. Nach jedem Spiel wird auch der «Best-Player» der Teams ausgezeichnet. Rund um die Spiele läuft einiges in und um die Eishalle. 10 Marktstände sollen Chilbistimmung aufkommen lassen. Zudem kann sich jeder bei der Radar-Puckschuss-Anlage testen. Die Konkurrenz für Laufen ist fast schon übermächtig. Trotzdem sieht es Trainer Ruth positiv. «Mir gefällt die Underdog-Rolle. Wir werden das Beste daraus machen. Mit Brich, Hügli und Brand haben wir ja auch U15/U18 Auswahlspielerinnen. Die werden sich für ein A-Team empfehlen wollen.»

Skorer. Leandro Gfeller traf in seinem 11. Spiel für Laufen gegen Altstadt gleich dreimal. FOTO: EHPRESS

Laufen mit zwei weiteren Toren aber wieder heran und Hoffnung. Kurz vor Drittelsende der nächste Dämpfer durch Castellani und seinem Treffer. Trotz dem 3:5 gab Laufen nicht auf. In der 58. Minute gelang Scheidegger im Powerplay das 4:5, doch es reichte nicht mehr zum positiven Ende. Allerdings wissen die Laufner jetzt, dass man auf Kurs ist. Das Amsler-Team trifft noch auf die aktuell unter dem Strich klassierten Argovia Stars und Langenthal. Auf dem Papier sind sechs Punkte möglich. Mit Blick auf eben diesen dritten Rang gar Pflicht. Allerdings wird man dieses Vorhaben nur mit einer Topleistung umsetzen können. Man muss bereits jetzt in den Playoff-Modus kommen. Die Argovia Stars wurden auswärts bezwungen und sind sicher nicht mehr mit dem letztjährigen Gruppensieger und Finalverlierer vergleichbar. Aber das 10:2 gegen Koppigen hat gezeigt, dass wenn nicht die bestmögliche Leistung abgerufen werden kann, es nicht reicht für den Sieg. Auch wenn man am ungewohnten Freitag ein Heimspiel austragen muss, will Laufen den ersten Sieg im neuen Jahr holen.

Frauen-Eishockey kommt derzeit in der Region nicht mehr aus den positiven Schlagzeilen. Nach dem Spiel gegen die Olympiaauswahl von Südkorea und der erstmaligen Qualifikation für die NLB-Playoffs spielt Laufen am Wochenende als einziges B-Team im «Final-Four», das den Schweizer Cupsieger erküren wird. Edgar Hänggi

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enn derzeit einige Funktionäre des EHC Laufen glänzende Augen haben dann nicht nur, weil sie mehr als sonst spätabends noch bei Licht tätig sind. Es ist auch die pure Freude, dass das, was man sich als Ziel vornahm, derzeit derart viele Früchte trägt. Frauen-Eishockey hat(te) längst nicht den Stellenwert, den man sich für den Aufwand wünschte. Mit dem überraschenden Gewinn der Olympia-Bronzemedaille öffnete das Frauen-Nationalteam am 20. Februar 2014 in Sotschi dem Frauen-Hockey die Türen. Immer mehr junge Mädchen wollten fortan Hockey spielen und sie wurden auch nicht mehr belächelt. In Laufen setzten sich viele für die Frauen

EISHOCKEY

Jetzt geht es für Laufen um Rang 3 Die Laufner Eis-Cracks warten in diesem Jahr noch auf den ersten Sieg. Nach der Niederlage gegen Brandis musste man auch in Olten gegen Altstadt mit 4:5 als Verlierer vom Eis. Jetzt geht es im Heimspiel gegen die Argovia Stars um Platz drei. Edgar Hänggi

D

ie Chance war vorhanden und realistisch, dass sich die Laufner Platz zwei in der Gruppe holen. Mit Blick auf die Gruppe vier hätte man so in einem möglichen Viertelfinal das Heimrecht gehabt. Da die «Berner»-Gruppe weniger ausgeglichen ist und die Playoff-Paarungen mittels

Gesamtrangliste beider Gruppen erstellt werden, rangiert Laufen derzeit auf Position sechs und würde in den Achtelfinals wohl auf Koppigen treffen. Doch noch stehen zwei Runden aus und da wird sich bei den derzeitigen Punkteständen noch einiges verändern. Das Team von Trainer Christof Amsler zeigte sich am Samstag beim Tabellenzweiten Altstadt gegenüber der Pleite gegen Brandis stark verbessert. Altstadt führte nach dem ersten Drittel mit 1:0. Die Laufentaler wussten, dass nur ein Sieg den zweiten Platz bringen würde und wollten im zweiten Durchgang das Steuer herumreissen. Nach 46 Sekunden lag man aber 0:2 hinten. Es kam dann noch schlimmer. Kissling erhöhte mit seinem zweiten Treffer gar noch auf 3:0. Wenige Sekunden später musste Simon Fässler auf die Strafbank. Kim Scheidegger erkämpfte sich die Scheibe, bediente Philipp Aeppli und dessen Pass verwertete Leandro Gfeller als Shorthander zum 1:3. Nur ein paar weitere Sekunden setzte es bei einer Laufner Strafe jedoch das 1:4 ab. Gfeller brachte


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SPORT

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VOLLEYBALL

Damen setzen Siegesserie fort

Punkt, Satz, Sieg: Die Damen des VBC Laufen reiten aktuell auf einer Siegeswelle.

Während sich die Herren des Volleyballclubs Laufen mit den Playouts abfinden müssen, reihen die Damen Sieg an Sieg. Fabienne Suter

D TURNVERBAND LAUFENTAL

Turnverein Brislach: Pss pss hoi – einfach fit! Wir vom Turnverein Brislach sind noch ein echter Männerturnverein – und als Männer sind wir Allrounder: Spiele, Leichtathletik, Sixpack-Fitness und Geräteturnen gemischt mit einer grossen Prise Spass. Vor den Turnfesten im Juni liegen unsere Prioritäten in der Vorbereitung unserer Disziplinen wie Wurf, Schleuderball, Pendellauf und Weitsprung. Unsere Spezialität ist aber das Steinheben, das wir als fast einziger Verein im Laufental praktizieren. Wir besuchen jedes Jahr das Laufentaler Verbands- oder Regioturnfest. Abwechslungsweise nehmen wir auch an einem auswertigen Turnfest teil oder machen eine Turnfahrt. Da geben wir dann jeweils «Vollgas», damit wir das anschliessende Bier und die Feier auch verdient haben. Im Herbst nehmen wir an Unihockey- und Volleyballturnieren teil. Am Dorfleben beteiligen wir uns aktiv: Bei unserem alljährlichen Fondueplausch laden wir die Bevölkerung zum gemütlichen Beisammensein ein. Aber auch Jungbürgerfeiern oder BanntagBegehungen werden vom TV Brislach organisiert – zum einen, um der Dorfgemeinschaft etwas zurückzugeben, aber

Reine Männersache: TV Brislach. FOTO: ZVG

auch um die Vereinskasse aufzubessern. Ausserdem bieten wir der Dorfjugend von Brislach mit der Jugendriege ein interessantes Sportangebot auf dem Weg zum jungen Erwachsenen. So werden in der Jugendriege die koordinativen Fähigkeiten geschult und das Eingliedern in eine Gruppe möglich gemacht. Nicht selten entstehen daraus ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und lebenslange Freundschaften. «S’Zämmä lustig ha» kommt bei uns keineswegs zu kurz. Mit alljährlichen Weihnachtsfeiern, Herbstwanderungen und Skiweekend wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war natürlich das Eidgenössische Turnfest 2013 in Biel, wo wir uns mit dem Rest der Schweiz messen konnten. Aber auch das von uns in Zusammenarbeit mit dem TV Zwingen organisierte Regioturnfest 2014 bleibt uns in positiver Erinnerung: Eine Herausforderung, die unsere beiden Vereine näher zusammengebracht hat, aber auch eine Freundschaft die beim gemeinsamen Festen gepflegt wird. Peter Schwyzer (Präsident)

ie Damen verteidigen ihren Platz in der Tabelle: Letzten Samstag konnten Sie bereits den vierten Sieg in Folge verbuchen. Bereits vor zwei Wochen zeigten sie gegen den Tabellenzweiten Solothurn eine überragende Leistung und eines ihrer besten Spiele dieser Saison. Die beiden Hauptangreiferinnen Eveline Konrad und Khaila Vecchi waren in der Mitte für gute Blocks und druckvolle Angriffe besorgt, auf den Aussenpositionen zeig-

ten Rebecca Borer und Stefanie Schmidlin, dass man auch mit gut platzierten Finten punkten kann und am Pass bewies Eveline Borer gute Übersicht. Nicht zuletzt sorgte Libera Josephine Metzger mit präzisen Annahmen dafür, dass gute Pässe und Angriffe überhaupt möglich waren. Die Abstimmung passte perfekt, die Selbstsicherheit war spürbar und so konnten die Damen drei nicht budgetierte Punkte verbuchen. Im letzten Spiel auswärts gegen VFM Franches-Montagnes II konnten die Laufnerinnen nicht ganz an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Den Start verschliefen sie komplett, konnten sich aber steigern. Um die Punkte wurde hart gekämpft, beide Teams wollten unbedingt gewinnen und wichtige Punkte sammeln: Am Schluss musste ein fünfter Satz entscheiden. In diesem Entscheidungsdurchgang sah es lange schlecht aus für die Laufnerinnen. Beim Stand

FOTO: ZVG

von 14:13 für die Jurassierinnen drehten die Damen das Spiel und siegten mit 16:14. Diesen Schwung will das Team nun ins nächste Spiel gegen die drittplatzierten Bernerinnen mitnehmen. Herren müssen Selbstvertrauen tanken Die Herren sind derweil seit fünf Spielen sieglos. Auch in der letzten Partie auswärts gegen VBC Servette StarOnex gab es keine Punkte zu holen. Mit einer klaren 3:0-Niederlage im Gepäck mussten sie die lange Heimreise von Genf antreten. In der Qualifikationsrunde bleibt nun noch eine Partie zu spielen. Anschliessend müssen die Laufner in der Playout-Phase gegen die 4.–8.Platzierten der Nationalliga B Gruppe Ost antreten. Dabei kämpfen die Teams gegen den Abstieg in die 1. Liga. Im nächsten Match will das Team deshalb wieder Selbstvertrauen für die kommenden Spiele sammeln.

LAUFSPORT

Grossandrang beim ersten Formtest der Saison

Start in die 20. Cupsaison: Zahlreiche Laufbegeisterte nahmen am Intersport-Laufcup in FOTO: ZVG Blauen teil. Im März kommt der Dokumentarfilm Free to Run in die Deutschschweizer Kinos. Im Trailer dazu vernimmt man, dass der Laufsport früher in erster Linie den Aussteigern, Freaks und Alternativen vorbehalten war und diese vom Rest der Umwelt mehrheitlich als Spinner betrachtet wurden. Dieser Eindruck schien sich zu bestätigen, als sich am Sonntagmorgen des 10. Januar bei Nieselregen und Nebelschwaden die ersten Unverbesserlichen in Laufkleidern bei der ehemaligen Baudoku in Blauen eingefunden hatten.

Wer genauer hinschaute, merkte aber schon bald, dass die Anwesenden weder verbissen waren, noch sonst irgendeinen Anlass zur Sorge bereiteten. Im Gegenteil, alle waren sie froh und munter und freuten sich auf den bevorstehenden Start in die neue Cupsaison – der mittlerweile zwanzigsten im Rahmen des Intersport-Laufcups! Man erkundigte sich hie und da nach dem Wohlbefinden nach den Feiertagen. Dies in der stillen Hoffnung, der ewige Rivale vom letzten Jahr möge beim weihnächtlichen Festmahl herz-

haft zugegriffen haben und müsse nun vielleicht auf den ersten Metern bergauf dafür büssen. Selbstverständlich blieb aber alles im sportlich fairen Rahmen. Der milde Winter sorgte dafür, dass der Dreikönigslauf schon fast als Osterlauf durchgehen konnte. Die Bedingungen waren auf der ganzen Strecke hervorragend und auch der Nieselregen legte sich, so dass dem ersten regionalen Kräftemessen im neuen Jahr nichts mehr im Weg stand. Dieses konnte zahlreiche Laufbegeisterte an den Start locken. Bei der anschliessenden Verlosung, die wie gewohnt durch attraktive Preise zu begeistern wusste, durfte sich Rolf Stöcklin als Organisations-Chef denn auch bei über hundert teilnehmenden Läufer/innen, Walker/innen und wiederum erfreulich vielen Kindern und Jugendlichen bedanken. Der 20. Intersport-Laufcup findet seine Fortsetzung am 12. April mit dem Chäsel-Berglauf in Erschwil. Weitere Infos sind unter www.lsglaufen.ch/cuplaeufe aufgeschaltet. Lukas Reinhard Auszüge aus der Rangliste: Herren: 1. Hügli Manuel 30.47,32 2. Schnyder Lars 31.10,67; 3. Rüfenacht Nils 31.17,45. Damen: 1. Wigger Linda 37.02,05; 2. Jermann Fränzi 42.19,48; 3. Henz Kathrin 42.41,15. Mädchen und Knaben ab Jg. 2002; 1 km: 1. Hänggi Dennis 03.35,11; 2. Studer Nico 04.11,10; 3. Deucher Leticia 04.14,71. Mädchen und Knaben ab Jg. 2002; 2 km: 1. Leuenberger Xavier 07.55,36; 2. Mayr Dimitri 08.15,27; 3. Küng Fabian 08.37,84.


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VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Märchenhafte Guggä-Night

Theaterworkshop für Jugendliche

«Es war einmal eine riesige Schar von Partygängern, welche sich kurz vor der Fasnacht nach Erschwil im schönen Schwarbubenland aufmachten, um sich an der Guggä-Night zu vergnügen. Ebenfalls reisten sieben Guggen an dieses grosse Fest nach Erschwil. Deren Mitglieder trugen bunte Kostüme und ihre Gesichter waren kunstvoll geschminkt. Einige setzten sogar eindrucksvolle Larven auf, um noch mehr Eindruck zu schinden. Lange Zeit haben sich die Guggen auf ihren grossen Auftritt vorbereitet und viele stimmungsvolle Sounds und aussergewöhnliche Rythmen einstudiert. Schliesslich will jede Guggä eine perfekte Show bieten und die Gäste bestens unterhalten. Im feierlich dekorierten Festsaal liessen es sich alle gut gehen. Denn auch Speis und Trank gab’s an den unterschiedlichen Bars in Hülle und Fülle.

Besonders coole Drinks sorgten für die nötige Erfrischung und Partymacher «DJ Dave S» für anhaltend gute Stimmung mit den passenden Hits zwischen den Auftritten.» ... Jaja, Märchen können durchaus wahr sein. Und wenn Du wissen willst, was die märchenhafte Guggä-Night sonst noch für schöne Geschichten schreibt, dann komm am 23. Januar nach Erschwil! «... denn alle die kamen, lebten glücklich und zufrieden.» In Zusammenarbeit mit der PostAuto Schweiz AG ist die Guggä-Night bequem und sicher mit dem Postauto erreichbar. Stündlich besteht eine Verbindung nach Erschwil und wieder zurück mit Anschluss an die S3. Der PostAuto Fahrplan und weitere Infos sind unter www.bberschwil.ch zu finden. Werner Kamber

VERANSTALTUNG

Das Newa Ensemble zu Gast in der Pfarrkirche Liesberg Seien Sie herzlich willkommen zum diesjährigen Auftritt des Newa Ensembles unter der Leitung von Olga Romanovskaja. Der Gottesdienst wird durch russisch-orthodoxe Kirchenlieder bereichert und im anschliessenden Konzert werden wir verschiedene Volkslieder hören. Nach dem Konzert sind alle herzlich eingeladen, am russischen Apéro die eine oder andere Köstlichkeit zu probieren. Gottesdienst: Sonntag, 24. Januar, 9.30 Uhr, in der Pfarrkirche. Konzertbeginn: ca. 10.30 Uhr; anschliessend russischer Apéro. Freie Kollekte zugunsten des Ensembles. Pfarrei Liesberg Das Newa Ensemble: Sergej Leonovitch, Olga Romanovskaja, Boris Kozin. FOTO: ZVG

Sonntag, 24. Januar, 9.30 Uhr

LESERBRIEF

Durchsetzungsinitiative Entweder Europa und die Schweiz wehren sich oder alle werden untergehen. Die Nationenparlamente werden durch Brüssel langsam entmachtet, die Völker sowieso. Der Schweiz werden ungleiche Verträge aufgezwungen. Hätten die Schweizer gewusst, was alles so in die Personenfreizügigkeit hinein interpretiert wird, wäre sie nie angenommen worden, abgesehen davon, dass die mutmassliche Zahl von Einwanderern 10 mal höher ist als vom Bundesrat vorausgesagt. Der Grundsatz der Selbstbestimmung der Völker gemäss Art. 1 Ziffer 2 der UNO-Charta wird permanent verletzt – auch von EU-Staaten und der EU. Wir Schweizer haben endlich genug von den skandalösen Entscheiden des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes und unserem mit blauäugigen linksgrünen Besserwissern bestückten Bundesverwaltungsgericht. Abgewiesene Asylbewerber werden nicht ausgewiesen, weil sie eine traumatische Belastungsstörung mit depressiver Krise haben und in ihrem Herkunftsland keine medizinische Versorgung auf Schweizer Niveau besteht etc... Sie erhalten dann alles gratis, während jeder Schweizer alles selber zu berappen hat. Verbrecher dürfen nicht in EU-Heimatstaaten zurückspediert werden, weil in diesen europäischen Wertegemeinschaften die

europäischen Menschenrechte nicht optimal eingehalten werden. Die EU-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei wollen keine Muslime. Offenbar halten sich nur die Schweizer an die Europäische Menschenrechtskonvention. Gewaltenteilung wird nicht verletzt, indem die höchsten Organe, Volk und Stände, der Bundesversammlung und unseren Richtern verfassungsmässig vorschreiben, was sie zu tun hätten, wenn sie dem Schweizer Volk verpflichtet wären. Die Gewaltenteilung wird verletzt, weil man diese höchsten Organe der Schweiz missachtet. Gewaltenteilung wurde geschaffen, um den Menschen vor dem Staat zu schützen und nicht den Staat vor dem Volk. Die richterliche Unabhängigkeit ist eine Fata Morgana. Richter sind gefangen in ihrer eigenen Weltanschauung. Wer an Märchen glaubt, dass Ausländer, die einen Apfel gestohlen haben, ausgewiesen werden, muss zuerst den Text der Initiative lesen. Unverhältnismässig ist es wohl, wenn ein die Scharia befürwortender Dieb, der zwei Mal ein Auto gestohlen hat und zwei Mal verurteilt worden ist, in ein Scharia-Land zurückgesandt wird, wo ihm die Hand abgehackt wird. Verständlich wäre es allemal. Peter M. Linz, Büsserach Kantonsrat

Sandra Moser

WOS. In den Fasnachtsferien bieten Birgit Gluth und Sandra Moser bereits zum 3. Mal im Kulturforum «Alts Schlachthuus» Laufen, einen Theaterkurs an, Thema: «.... Und Action!». Aus bekannten und weniger bekannten Filmen werden Szenen ausgewählt, die mit den Workshop-Teilnehmenden bearbeitet, nachgespielt, gerührt und geschüttelt, kräftig improvisiert und dann am Ende des Kurses an einer Werkstattaufführung aufgeführt werden. An den Nachmittagen vom 16. Februar bis Freitag 19. Februar können Jugendliche von 12-18 Jahren in die Welt des Theaters abtauchen. Mit Stimm-, Körper- und Improvisationsübungen lernen sie Techniken des Theaterhandwerks kennen. In Gruppen werden Geschichten entwickelt und Szenen ausprobiert. Es macht ganz einfach Spass, für einmal nicht brav und angepasst sein zu müssen, sondern extrovertiert sein Ego in verschiedensten Kostümen zur Schau tragen zu dürfen

und dafür Applaus zu bekommen. Am Freitagabend um 18.00 Uhr findet für Angehörige, Freunde und Interessierte eine Werkaufführung statt. Die beiden Kursleiterinnen freuen sich auf spannende Theaterstunden. Sandra Moser ist Schauspielerin und Regisseurin. Sie steht bereits seit vielen Jahren immer wieder auf der Bühne und vor der Kamera. Erfahrung mit Jugendlichen hat sie unter anderem als Kursleiterin am Jungen Theater Basel gesammelt. Birgit Gluth wohnt in Laufen, ist Theaterpädagogin und Waldkindergärtnerin. Bekannt wurde sie in Laufen mit ihren Puppentheaterstücken, die sie im Schlachthuus zur Aufführung brachte. Jedes Jahr führt sie Regie beim Adventsmusical der reformierten Kirche Laufental. Die Anmeldung bis 1. Februar geht an die Organisatorin Jeannette Büsser in Laufen (jeannette.buesser@sunrise.ch). Anmeldeformulare sind auch in der Papeterie Cueni erhältlich

LESERBRIEF

Versorgungswege im Nu gekappt

Martin Bracher, Büsserach

Hallen-Flohmarkt in Zwingen WOS. Bereits zum 10. Mal wird am Samstag, 23. Januar, in Zwingen im Gemeindesaal sowie beim Unterstand ein grosser «Antik & Flohmi» durchgeführt; alle Standplätze sind ausgebucht. Aussteller aus der Region sowie aus der ganzen Schweiz laden ein zum Stöbern. Kurioses, lustiges, lang Gesuchtes – alles

ist möglich... Der Flohmarkt ist von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Parkplätze für Besucher beim Coop Baumarkt. Das Team des Verschönung-Verein Zwingen und die Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch. 23. Januar, 9–16 Uhr, Gemeindesaal Zwingen

GESUNDHEITSTIPP

Träumereien

120 Jahre Männerchor Büsserach Dirigenten werden das letzte Mal am Unterhaltungsabend auftreten. Hans Grolimund mit dem Männerchor Büsserach und Sarah Hänggi mit dem Interkantonalen Männerchor – Choeur d`hommes intercantonal. Wir präsentieren in drei Blöcken neben wenigen bekannten Liedern auch Ohrwürmer, darunter eine Folge beliebter Wiener Melodien, sogenannte Wiener Spezialitäten. Männerchor Büsserach

existenziell, genügend Lebensmittelvorräte zu Hause zu haben und andererseits natürlich auch, einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad durch unsere einheimischen Bauern zu erreichen. Weil wir diesbezüglich ja nicht gerade so gut dastehen, empfehle ich auch die Volksinitiative «Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» zu unterschreiben. Diese befindet sich bereits im Endspurt und benötigt noch Unterschriften. Bögen auf www.ernaehrungssouveraenitaet.ch

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Nach harter Arbeit werden wir unseren Unterhaltungsabend 2016 am Freitag und Samstag, 29./30. Januar um 20.00 Uhr im Konzertsaal durchführen. Unser Ehrendirigent Grolimund Hans hat uns während der Abwesenheit unserer offiziellen Dirigentin Sarah Hänggi intensiv vorbereitet. Sarah Hänggi wird nach einem Zusatzstudium in Deutschland eine neue Herausforderung annehmen und verlässt unseren Chor. Die beiden

GEDANKENSTRICH

Birgit Gluth

Kürzlich empfahl der Armeechef André Blattmann, dass wir gut daran täten, uns auf Konflikte, Krisen und Katastrophen vorzubereiten. Schon früher rief er die Bevölkerung dazu auf, sich einen Notvorrat an Lebensmitteln und den wichtigsten Gütern zuzulegen. Dem kann ich nur beipflichten. Angesichts des Pulverfasses, auf dem wir gerade sitzen mit den gezielt nach Europa gelenkten Flüchtlingsströmen und den vielen Konflikten weltweit, kann es gut sein, dass die Versorgungswege von einem Tag auf den anderen gekappt werden. Darum erachte ich es einerseits als

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum! Das mache ich. Mein Beruf ist meine Passion. Es gibt aber noch andere Träume. Die Träume während der Nacht. Wir brauchen sie. Durch sie verarbeiten wir Erlebnisse, Wünsche und Wahrnehmungen zu welchen wir im wachen Zustand keinen Zugriff haben. Wie in einem Mixer alles vermischt wird, können in einem Traum Ereignis-

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se unlogisch zusammengewürfelt werden. Traumentzug führt zu nervösen Störungen. Es gibt Phasen (REM) während des Schlafes in welchen wir besonders aktiv, gefühlsbetont und lebhaft träumen. Wir haben ein Traumbewusstsein und können uns an Träume erinnern. Angst- und Alpträume schüchtern uns alle ein. Durch Erfahrung begründet kennt die Homöopathie verschiedene Heilmittel. Zu diesen gehören, neben anderen Heilmitteln, Aconitum, Belladonna, Passiflora und Chamomilla. Alle sind in der richtigen Dosierung auch für Kinder geeignet. Die Verarbeitung von Realität und Phantasie führt bei manchen Menschen zu nächtlichem Zähneknirschen. Auch dann ist Belladonna wegweisend. In der Naturmedizin haben Träumereien ihren festen Platz. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Verkehrslösung dank Baustelle

Gaby Walther Gewisse Sachen sind rätselhaft. So wird eine Strassenseite tagelang gesperrt, werden Ampeln aufgestellt, wird aufgerissen, gebaggert und geteert, und kaum ist der Spuk vorbei, der Abschnitt wieder normal befahrbar, wird am gleichen Ort das Spiel nochmals durchgeführt, nochmals aufgerissen und nochmals tagelang der Verkehr behindert. Doch wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um einen Planungsfehler oder um schlechte Koordination, sondern ein logischer Grund steckt dahinter. Denn dieses Phänomen ist immer wieder an verschiedensten Orten zu beobachten. Trotzdem, Baustellen sind ein Übel. Wer in der Schweiz mit dem Auto längere Zeit unterwegs ist, kommt kaum baustellenfrei durch die Gegend und muss sich in Geduld üben. Einen Ort gibt es jedoch – und ich nehme an, das ist einmalig –, wo die Baustelle ein Segen ist und das Plakat davor nicht der Wahrheit entspricht. Denn mit Behinderung ist dort nicht zu rechnen, im Gegenteil. War ich noch vor einem Jahr von Wahlen nach Laufen zur falschen Zeit unterwegs, musste ich für diese Strecke einige Minuten mehr einberechnen. Zu Stosszeiten stauten sich die Autos von der Keramik bis zum Bahnhof. Manchmal so lang, dass der Chauffeur die Tür des Postautos auf der Wahlenstrasse öffnete, damit die Leute zu Fuss weitergehen und den Zug am Bahnhof mit etwas Glück noch erwischen konnten. Inzwischen gehört dieses Szenario dank der Umleitung am Bahnhof der Vergangenheit an. Flüssig fliesst der Verkehr vor und hinter dem Coop vorbei und selten kommt es zu Stockungen. Kein Konvoi von Postautos blockiert die ganze Bahnhofstrasse, weil sie alle miteinander losfahren, die Strasse überqueren müssen und gleichzeitig ein paar Privatautos vor dem Coop parkieren wollen, während die Fussgänger auf den vielen Fussgängerstreifen auf ihr Vortrittsrecht pochen. Elegant fahren die Busse nun durch den Kreisel, ohne stark den Verkehr zu behindern, die Autos parkieren auf dem grossen Parkplatz und die Fussgänger benützen die Unterführung oder alle den gleichen Fussgängerstreifen beim Kreisel. Diese Baustelle darf ruhig länger als bis Ende 2016 bleiben. Eine Verkehrslösung dank Baustelle – das wird so schnell wohl kaum jemand nachmachen.

PRÄZISIERUNG

Parteilos – aber auch FDP-Sympathisantin bü. In unseren Berichten zum Neujahrsapéro der Gemeinde Breitenbach und zur Ressortverteilung im Gemeinderat fügten wir Gemeinderätin Ingrid Franz gemäss ihrer Aussage am Apéro jeweils als parteilos ein. In einer nachträglichen Präzisierung betonte sie, zwar parteilos, gleichzeitig aber auch Sympathisantin der FDP zu sein. Die Partei, die sie angefragt und auch nominiert hat.


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Aus-/Weiterbildung

Empfehlungen


DIES UND DAS

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WOHNEN

AUSSTELLUNG

Möbel Eichler in Waldenburg

Die Galerie Laterne erinnert an Maler Karl Aegerter

PR. Ab diesem Freitag, 22. Januar, können Sie in der Turnhalle in Waldenburg das Polstergruppen-Festival mit einer Auswahl an Boxspring-Matratzen von Möbel Eichler besuchen. Von Freitag bis Sonntag stellt Möbel Eichler aus Wolfwil in der Turnhalle Waldenburg das neue Sortiment an Polstergarnituren der Öffentlichkeit vor. Auf Design, modernen oder konventionellen Garnituren wie Sofas, Eckgarnituren u. Sessel kann probe gesessen werden. Bei einer grossen Anzahl der Polstergarnituren sind individuelle Planungsmöglichkeiten mit vielen Extras möglich. Zugleich werden verschiedene aktuelle Modelle der Relax- und Massage-Sessel vorgestellt. Die Bezugsarten wie gewobene Stoffe, Leder oder Alcantara können aus den zahlreichen Kollektionen ausgesucht werden. Gezeigt wird zudem perfektes, ergonomisches

Einer der letzten Expressionisten, der Basler Karl Aegerter (1888–1969), war nicht nur ein über die Landesgrenzen hinaus anerkannter Maler, sondern auch ein selbstloser Advokat für alle vom Leben Benachteiligten. Jetzt widmet die Galerie Laterne in Breitenbach ihm eine Ausstellung. Am 16. März 1888 wird Karl Aegerter als drittes Kind einer Kleinbauernfamilie auf einem Heimetli in den Langen Erlen bei Basel geboren. Seine Eltern waren aus dem Gotthelfland Emmental zugezogen. Doch das Leben empfängt ihn mit Härte; noch im selben Jahr stirbt seine Mutter. Aegerter, vom schattseitigen Leben schon früh geprägt, wollte kein l’art pour l’art-Künstler sein. Für ihn sollte Kunst zugleich Verpflichtung zu ethischem und sozialkritischem Engagement bedeuten. Was Emile Zola mit der Feder war, ist Karl Aegerter mit dem Pinsel. So sind denn Blinde und Behinderte, Kriegsgeschädigte, Verlassene und Verzweifelte, Flüchtlinge und Hungernde, Greise und Einsame die Themen seines ersten grossen Gemäldezyklus’ «Menschen von heute». Es wurden ihm Parallelen zwischen Mensch und Natur bewusst. Beide müssen sich durchsetzen, ans Licht kämpfen, befreien. Die wilde Bergnatur, ein weiteres Thema in Aegerters Schaffen, macht er zum Gleichnis für menschlichen Lebens- und Überlebenskampf. Deshalb sind nicht Blumenwiesen, Strahleberge und glitzernde Seen seine Präferenz, sondern der Kampf der Naturelemente: weglose Wildnis, tiefe Schluchten, Sturzhänge, Strudelwasser und Winterhärte. Solche Motive findet Karl Aegerter in der Rheinschlucht und der Viamala, am Julier- und Albulapass, im Engadin und im Tessin. Aber auch im

Sitzen für jede Körpergrösse und Statur. Ob für Jung oder Alt, klassisch oder modern, manuelle oder elektrische Bedienung, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wellness für Sie zuhause. Auch für speziell kleine Wohnzimmer hat Möbel Eichler etwas im Sortiment. An diesen drei Tagen berät sie Fachpersonal und gibt ihnen wertvolle Tipps. Wer sich für ein Stück aus der MöbelEichler-Kollektion entscheidet, erhält nicht nur die Lieferung gratis, auch Ihre alte Polstergarnitur wird gratis entsorgt und Sie erhalten erst noch zehn Prozent Rabatt plus drei Prozent Barzahlungsrabatt und als Überraschung ein Geschenk. Geöffnet ist das Polstergruppen-Festival in der Turnhalle in Waldenburg zu folgenden Zeiten: Freitag, 22. Januar, 14 – 19 Uhr; Samstag, 23. Januar, 10 – 18 Uhr; Sonntag, 24. Januar, 10 – 18 Uhr.

LESERBRIEF

Ja zur Durchsetzungs-Initiative Die Durchsetzungs-Initiative hat zum Ziel, die Ausschaffungs-Initiative, die vom Volk angenommen wurde, in unserem Land durchzusetzen. Konkret bedeutet das: Ausländer, welche sich nicht an unsere Regeln halten, schwere Straftaten begehen oder wiederholt straffällig werden, müssen unser Land verlassen. Die Schaffung klarer Richtlinien und Tatbestände für die Ausschaffung krimineller Ausländer ermöglicht uns, Ordnung und Sicherheit in der Schweiz wieder zu gewährleisten. Sicherheit ist ein entscheidender Standortfaktor der Schweiz. Am 28. November 2010 wurde die Ausschaffungsinitiative der SVP angenommen und gleichzeitig der Gegenvorschlag deutlich verworfen, welcher eine mildere Umsetzung der Initiative beinhaltet hätte. Viele kriminelle Ausländer wären damit vor der Ausschaffung geschützt gewesen. Anstatt diesen klaren Auftrag des Stimmvolkes ernst zu nehmen und umzusetzen, orientierte sich Bundesbern in der Folge am vom Volk abgelehnten Gegenvorschlag. Mit der so genannten «Härtefallklausel» wird Tür und Tor geöffnet um verurteilte Straftäter vor einer Ausweisung zu verschonen. In der Praxis wird aus einem Drogendealer, welcher einer Frau ein Kind angehängt hat, im Handumdrehen

«ein persönlicher Härtefall» und bei einem Serien-Einbrecher, welcher im Gefängnis etwas Deutsch lernt, wird sogleich eine «unverhältnismässige Ausweisung» festgestellt. Überhaupt werden in der Argumentation der Gegner verurteilte Kriminelle flugs zu bedauernswerten Opfern gemacht. Handlungsbedarf ist aber dringend angezeigt. Im Jahr 2014 waren 73 Prozent der Insassen in Gefängnissen Ausländer. Auch gut integriere Ausländer, welche sich an unsere Gesetze halten, leiden unter den schwarzen Schafen. Die aktuellen Geschehnisse zeigen ebenfalls, dass unsere Gerichtspraxis zu nachlässig ist und nicht ernst genommen wird. Weil in Bern aber die Mehrheiten zur Umsetzung des Volkswillens nicht vorhanden sind, muss das Volk am 28. Februar mit einem Ja zur Durchsetzungsinitiative der Politik erneut die Richtung weisen. Diesmal kann die Politik nicht mehr tricksen, weil die entsprechenden Bestimmungen nun direkt in die Bundesverfassung geschrieben werden. Dies ist die einzige Möglichkeit, um dem berechtigten Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen.

Berner Oberland, im Wallis, im Urnerland, im Jura und natürlich in der Regio Basiliensis malt er. Sozialengagement in der Politik Eine andere Etappe in Aegerters Lebensreise lässt ihn – vorübergehend – vom Maler zum Politiker mutieren, ebenfalls mit der Absicht, eine gerechtere Welt herbeizuführen. So setzt er sich als langjähriger Präsident der SP-Sektion Basel der Standesorganisation der Maler, Bildhauer und Architekten für eine soziale Besserstellung seiner Künstlerkollegen ein, ist neun Jahre Mitglied des Basler Grossen Rates und amtet als Richter. Revival der Galerie Laterne Als Marguerite Haberthür zusammen mit ihrem Mann Peter in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts im wohl ältesten Gebäude des Dorfes Breitenbach, am «Gängli», die Galerie Laterne ins Leben gerufen hatte, begann schon bald mal eine lange und innige Bezie-

hung zum 1969 verstorbenen Basler Maler Karl Aegerter (anfänglich noch in Zusammenarbeit mit dessen zweiter Frau Martha), woraus an die zehn Ausstellungen resultierten. Nach 30 Jahren Galeriebetrieb überliessen sie schweren Herzens das Haus ihrem Sohn, um darin eine Tagesstätte für ältere und behinderte Personen einzurichten. Doch weil dieses Unterfangen nicht zum gewünschten Erfolg führte, standen die Räumlichkeiten der ehemaligen Galerie nun plötzlich wieder zur Verfügung – und es kam zum Galerie-Revival. Was lag da näher, als – zusammen mit anderen Künstlern – den «Maler des Humanen» wieder ins Zentrum zu stellen und ihm diese NeustartAusstellung zu widmen! Heini Hofmann Galerie Laterne, Gängli 5, 4226 Breitenbach, bis 13. März 2016; ein Teil des Gewinns geht an eine Flüchtlingsfamilie. Öffnungszeiten: Samstag 11.00–16.00 Uhr, Sonntag 14.00–17.00 Uhr, oder nach Vereinbarung: Tel. 061 781 14 33 oder 079 664 08 28.

EINGESANDT

Zurück ins Mittelalter

GV des TV Meltingen: Von fehlenden Körben und Millimetern

Im 2015 feierten wir im Solothurnischen Leimental 500 Jahre Zugehörigkeit zum Kanton Solothurn. Dies veranlasste uns, unser Motto diesem Thema zu widmen.

Christian Imark Nationalrat

Die Schweiz – ein «failed state»? beit, Vermögen. Ihn kann man ohne grossen Aufwand massiv bestrafen. Jemand der nichts hat, dem kann man auch nichts nehmen. Unsere Gefängnisse sind für diese Leute oft mehr Erholung als Bestrafung. In einen Satz: Unser Staat hat kein funktionierendes Rechtssystem mehr. Aufrechterhaltung der Infrastruktur: Durch die jährlich steigenden Ausgaben im Sozialwesen, heute jeder dritte Steuerfranken, Überalterung, Finanzpolitik und Abnahme unserer Wirtschaftskraft werden wir in Zukunft massive Geldprobleme haben. In einem Satz: Ob wir in Zukunft unsere gewohnte Infrastruktur (Schulen, Spitäler, Strassen, Altersvorsorge etc.) aufrechterhalten können, ist mehr als fraglich. Meine Frau und ich möchten den netten Polizisten danken, die uns nach dem misslungenen Einbruch kompetent geholfen haben. Mitmenschen, die sich bei Tag und Nacht, bei jedem Wind und Wetter für uns in mögliche Gefahrensituationen begeben. Oft ohne nötige Rückendeckung durch ihre Vorgesetzten, unsere Politiker und Medien. Unser Kanton sollte sich bei der massiv erhöhten Einbruchszahl der letzten Jahre überlegen, ob er anstatt 50 Polizeistellen abzubauen, diese nicht erhöhen müsste. Für das Jahr 2016 wünschen wir uns, dass unsere Politiker, Juristen, Richter und Journalisten wieder einen Zugang zur Realität finden und unser Volk endlich wach wird. Roland Stäuble Wahlen

Galerie zu neuem Leben erweckt: Marguerite Haberthür zusammen mit ihrem Mann Peter (im Hintergrund). FOTO: JÜRG JEANLOZ

FASNACHT METZERLEN

LESERBRIEF

Ein Staat gilt als «failed» (Deutsch: misslungen, kaputt), wenn er seine Hauptaufgaben nicht mehr erfüllen kann: äussere Sicherheit, innere Sicherheit, funktionierendes Rechtssystem und Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Demokratien werden noch an anderen Kriterien wie Gewaltenteilung, Eigentumsgarantie, Wahlrecht, Presseund Redefreiheit gemessen. Äussere Sicherheit: Unsere Armee wird auf 100 000 Mann reduziert. In modernen Armeen ist nur eine Minderheit der Soldaten an der «Front», alle anderen sind rückwärtig tätig oder in der Erholungsphase. De facto haben wir im Ernstfall noch 10 000 – 20 000 Soldaten. Die Führung ist miserabel. Strategien, Taktiken und Material sind veraltet oder gar nicht mehr vorhanden. In einem Satz: Unser Staat kann die äussere Sicherheit nicht mehr garantieren. Innere Sicherheit: Die Kriminalität steigt jährlich massiv an und wird durch die offenen Grenzen und lächerlich milden Strafen noch gefördert. Wir haben Zuwanderer, die nur das Recht des Stärkeren kennen oder deren Religion uns als Untermenschen bezeichnet. Unsere Regierung speist uns mit Sätzen ab wie folgendem:» Bei einem Einbruch zieht euch zurück und wehrt euch nicht». In einem Satz: Unser Staat kann die innere Sicherheit nicht mehr garantieren. Funktionierendes Rechtssystem: Ein Rechtssystem kann nur funktionieren, wenn es möglichst gerecht ist. Dies setzt aber eine Gesellschaft voraus, wo alle ähnlich denken und leben. Ein Schweizer hat vieles zu verlieren: Ansehen, Ar-

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Unsere Plakette ist wie immer selber gemacht. Mit den Einnahmen aus dem Plakettenverkauf bezahlen wir Konfetti und Beiträge an die teilnehmenden Fasnachtscliquen. Fasnachtprogramm im nächsten Wochenblatt. Fasnachtkomitee Metzerlen-Mariastein

Vergangenen Samstag, 16. Januar lud der Turnverein Meltingen in der Turnhalle March zur 71. ordentlichen Generalversammlung. Nach dem Apéro führte Präsident David Stampfler vor 58 Mitgliedern durch die insgesamt 15 Traktanden. Die Jahresrückblicke liessen die Höhepunkte des Turnjahres 2015 nochmals aufleben. Tobias Hänggi berichtete aus seinem ersten Jahr als JugendriegeHauptleiter erfreuliches; sei es am Jugendsporttag, am Jugendturnfest oder im Korbball, der Nachwuchs wusste stets gute Ergebnisse zu erzielen. An den Schweizermeisterschaften fehlte der U16 ein einziger Korb für das Erreichen der Finalrunde, womit ein noch besseres Ergebnis leider aus blieb. Nicht minder aktiv war die Männerriege, von welcher es einige fotografische Einblicke in das Jahr 2015 zu bestaunen gab. Riegenleiter Erich Stadelmann berichtete unter anderem vom zehnten Rang am Laufner Regionalturnfest, dem Besuch am von der Aktivriege organisierten MarchCup, vom Ausflug in den Kosovo sowie von der neu gestellten Faustball-Mannschaft. Last but not least war es an David Stampfler, von der Aktivriege zu berichten. Nach dem Lied «Mir hei e Verein» von Mani Matter übergab er das Wort an Raffael Hänggi, welcher nicht nur auf das vergangene Jahr, sondern gleich auf seine ganzen neun Jahre als Vize- wie auch als Oberturner zurückschaute. Zum Abschluss präsentierte

Stampfler die von Mitgliedern eingeschickten Impressionen aus dem abgelaufenen Jahr. Für Raffael Hänggi war es das letzte Jahr als Oberturner des TVM; die Versammlung dankte ihm mit stehenden Ovationen für sein jahrelanges Engagement. Den Posten übernimmt Jan Jeger, welcher nach zwei Jahren als Beisitzer nachrückt. Auch Markus Fellmann gab sein Amt als Beisitzer ab; er demissionierte nach Veränderungen im privaten Umfeld. Die beiden bleiben allerdings dem TV Meltingen weiterhin erhalten. Zum Abschluss der kurzweiligen Versammlung wurden die Auszeichnungen und Ehrungen abgehandelt. Dabei wurde Remo Lindenberger zur prägenden Person; nebst dem Pokal für die meisten Turnstundenbesuche (87 Prozent, zusammen mit Jan Jeger) erhielt er auch denjenigen der Vereinsmeisterschaft überreicht. Bei Letzterem sah er Fortuna auf seiner Seite, verwies er Jonas Stampfler aufgrund eines Millimeters bei der Schätzfrage und dessen damit verbundenen unglücklichen Rangierung auf den zweiten Platz. Das feine Abendessen rundete diesen angenehmen Abend passend ab. Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Brass Band Meltingen, welche für die Bewirtschaftung der durstigen und hungrigen Kehlen verantwortlich war und von der Tunerschar noch bis tief in die Nacht mit Arbeit beschäftigt wurde. Andreas Gruner

EINGESANDT

Pensionierung im Spital Laufen Nach 16 Jahren am Standort Laufen resp. am Kantonsspital Laufen wird Dr. Wolfgang Jockers, Chefarzt Orthopädie/Traumatologie, per Ende Januar seine ordentliche Pensionierung antreten. Für sein grosses Engagement für seine Patientinnen und Patienten und für unser Haus danken wir ihm ganz herzlich. Wir wünschen ihm einen guten Abschluss seines beruflichen Lebens und

alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Das Team der Klinik Orthopädie um Prof. Dr. Beat Hintermann wird das orthopädische Angebot an unserem Standort weiterführen. Die Leitung vor Ort übernimmt Dr. Christian Graf, Leitender Arzt Team Hüfte und Becken, der zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen sowohl die Sprechstun-

den als auch das stationäre Angebot sicherstellen wird. Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Patientinnen und Patienten dank der kompetenten Spezialisten aus der Klinik Orthopädie das Spektrum in Laufen sogar erweitern können. Kantonsspital Baselland Laufen Standortleitung


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Donnerstag, 21. Januar 2016 Nr. 03

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Donnerstag, 21. Januar 2016 Nr. 03

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Donnerstag, 21. Januar 2016 Nr. 03

KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE Unfallgefahr durch vereiste Scheiben KANTON SOLOTHURN. WOS. Die Kantonspolizei Solothurn macht darauf aufmerksam, dass vor Fahrbeginn alle Fahrzeugscheiben vollständig von Eis und Schnee befreit werden müssen. Nur so können Unfälle infolge eingeschränkter Sicht vermieden werden. Wer diese Vorschrift missachtet, muss mit einer Busse, einer Strafanzeige oder sogar mit dem Entzug seines Führerausweises rechnen. Die Polizei wird diesbezüglich weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen.

... wovor die Weltgesundheitsorganisation WHO dringend abrät!

CARTOON: MORITZ ANTONY

REGION

ERSCHWIL

Mobil im Kanton Solothurn

Rekordergebnis für Weihnachtsmarkt

WOS. Die wichtigsten Informationen und Kontaktangaben zu den vielfältigen Mobilitätsangeboten im Kanton Solothurn aus einer Hand – dies leistet die von so!mobil herausgegebene Neuauflage der Informationsbroschüre ‹Mobil im Kanton Solothurn›. Die Broschüre informiert in kompakter und umfassender Form über die vielfältigen Mobilitätsangebote im Kanton Solothurn. Die Broschüren wurde gemeinsam von so!mobil und dem Amt für Verkehr und Tiefbau, Kanton Solothurn erstellt. Die Broschüre gibt es in den vier Regionalausgaben: für die Regionen Solothurn, Grenchen, Olten und DorneckThierstein. Diese enthalten jeweils regionsspezifische Informationen zu den Mobilitätsangeboten in der entsprechend Region. Die Broschüre wird allen Gemeinden im Kanton zur Abgabe an die Bewohnerinnen und Bewohner zu-

gestellt und den öV-Anbietern im Kanton Solothurn zur Auflage an Bahnhöfen / Billettschaltern, Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs, etc. zur Verfügung gestellt. Die 16-seitige Mobilitätsbroschüre im Format 150 x 150mm umfasst Internetadressen, Telefonnummern und Apps von Mobilitätsanbietern der Bereiche ‹Bus und Bahn›, ‹Velo›, ‹zu Fuss›, ‹Auto›, ‹Freizeit›, ‹Mobil in allen Lebenslagen› und ‹weitere Beratungsangebote›. Für die zweite Auflage wurden sämtliche Informationen aktualisiert und ergänzt. Die Broschüre ist auch im Internet mit aktiven Links zugänglich. so!mobil ist das Programm zur Förderung von Mobilitätsmanagement und der nachhaltigen Mobilität im Kanton Solothurn. www.so-mobil.ch

dust. Die Weihnachtsaustellung auf Hof Holbach in Erschwil hat Tradition. 4200 Franken kamen bei der letzten Ausgabe von anfangs Dezember 2015 zusammen. «Soviel, wie noch nie», erzählte Initiantin Hedi Christ bei der Durchgabe des Ergebnisses an das Wochenblatt. «Dieses Mal bekamen wir auch viele Geldspenden von unbekannter Seite», freut sich die Bäuerin, die seit einigen Jahren auch einen Ostermarkt durchführt. Den Erlös für die Handarbeiten, die sie und auch einige Bekannte und Angehörige für die Ausstellung anfertigen, kommt immer einem Hilfsprojekt für Strassenkinder in Peru zugute. Im Oktober dieses Jahres darf Hedi Christ mit ihrem Mann auf Einladung und als Dank nach Cusco, Peru, reisen, und vor Ort, erleben, dass sich ihr Einsatz auf jeden Fall gelohnt hat.

Brislacher dirigiert in Langendorf REGION. dust. «Der offene Geist und die Freude am Singen stehen auch für den neu gewählten Chorleiter des Kirchenchors Langendorf an oberster Stelle», schrieb die Solothurner Zeitung am letzten Freitag. Dieser neue Geist verkörpert Florian Kirchhofer aus Brislach, der als Dirigent des Kirchenchors Nenzlingen, des Musikvereins Nuglar-St.Pantaleon und als Initiator von zahlreichen Musikprojekten im Laufental und Schwarzbubenland kein Unbekannter ist. Vor einigen Monaten brach der Brislacher die Zelte in der Region ab und zog nach Derendingen. Beim Kirchenchor Langendorf ersetzt Kirchhofer Stefan Schmid, der den Chor während 20 Jahren leitete. Cirque du Soleure BÜREN. WOS. Am kommenden Wochenende herrscht im Dorneckberg Zirkusluft. Die Damenriege und der Turnverein Büren laden zum Turnerabend unter dem Motto «Cirque du Soleure». Der Titel entstand in Anlehnung an den weltbekannten «Cirque du soleil». «Wie immer mit spektakulären Auftritten aller Riegen, einem Theater unter der Leitung von Claudio Massimo und einer Festwirtschaft», heisst es in der Einladung. Aufführungsdaten in der Mensa des Oberstufenzentrums Büren: Freitag/Samstag, 22./23. Januar, jeweils 20 Uhr.

MUSIK-TIPP

David Bowie David Bowie ist tot. Er erlag am 10. Januar nur zwei Tage nach dem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung von «Blackstar» (Sony Music) an einem Krebsleiden. Das neue Studiowerk des ebenso nonkonformistischen wie genialen Briten enthält bloss sieben Tracks. Das zehn Minuten lange Titelstück nimmt fast einen Viertel der gesamten Spieldauer der CD ein. Diese bietet schwer verdauliche Kost und ist nicht für Easy Listening-Konsumenten bestimmt. Doch wer sich geduldig auf die klangdichte Musik und die bisweilen geheimnisvollen Texte einlässt, wird die hohe Qualität erkennen. Der Titelsong «Blackstar» und «Lazarus» aus dem gleichnamigen Musical hören sich wie die Ankündigung des Abschieds an. Nach dem Tod ist das Album nun effektiv das finale musikalische Vermächtnis von Bowie. Obwohl er es mit Jazzmusikern um den alle überragenden Saxofonisten Donny McCaslin einspielte, ist «Blackstar» kein Jazzalbum. Es ist vielmehr eine innovative Fusion mit Rock und anderen, auch elektronischen Stilelementen. «Blackstar» ist abseits des Mainstreams ein letztes Meisterwerk des vielseitigen Künstlers, der im Verlauf seiner Karriere die Popkultur wesentlich mitgeprägt und ebenfalls als Maler und Schauspieler erfolgreich gearbeitet hat. Benno Hueber

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Franz Hueber öffnete sein Dialekt-Schatzkästlein. Das Kultu...