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P.P. 2540 Grenchen

14. Januar 2016 | Nr. 02 | 77. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER

SPIELEND SUDOKU GEWINNEN In dieser Ausgabe finden Sie die Rätselseite

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Heute Abend werden im Bachtelen die Grenchner Kulturpreise 2016 vergeben.

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Mittwoch, 20. Januar Donnerstag, 21. Januar Freitag, 22. Januar Samstag, 23. Januar (auch mittags)

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Treberwürste von W. Ruff, Twann Fr. 26.50 à discrétion Reservationen unter Tel. 032 641 00 55 Wir freuen uns, Sie begrüssen zu dürfen

Winterschnitt! «Jetzt ist der Richtige Zeitpunkt, Bäume und Sträucher zu schneiden».

WOCHENTHEMA

Rennzirkus auf Grenchenberg GRENCHENBERG Am kommenden Wochenende nehmen die Skilifte auf dem Grenchenberg ihren Betrieb auf, genau dann, wenn der Skiclub Selzach zum Jugendskirennen geladen hat. Eine Woche später findet ebenda das zweite trikantonale Parlamentarier-Skirennen statt. SABINE BORN (TEXT)

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er ist der schnellste Parlamentarier, die schnellste Parlamentarierin aus den drei Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn? «Das wird sich am 23. Januar auf dem Grenchenberg herausstellen», sagt Markus Dietschi, Drahtzieher des Parlamentarierskirennens und solothurnischer Kantonsrat. Er hat letztes Jahr im baslerischen Langenbruck das Rennen gemacht, gefolgt von zwei weiteren Solothurner Kantonsräten: Edgar Kupper und Andreas Schibli. Markus Dietschi ist motiviert, seinen Titel zu verteidigen, vor allem aber bemüht, das Rennen, das vor Jahren bereits mehrmals durchgeführt wurde, wieder zur Tradition werden zu lassen. «Zusammen mit der Sportfachstelle Solothurn und den Parlamentsdiensten haben wir den Anlass organisiert, auch einen Wanderpokal produziert, um dem Ansinnen

Letztes Jahr fand das Parlamentarierskirennen in Langenbruck statt, dieses Jahr auf dem Grenchenberg. (Bild: zVg.) Nachdruck zu verleihen», sagt Markus Dietschi und ergänzt: « Dagobert Cahannes wird übrigens als Speaker zugegen sein…»

Jugendskirennen Zuerst wird die Piste auf dem Grenchenberg aber nun für das Jugendskirennen am kommenden Wochenende abgesteckt. «Wir erwarten rund 100 Teilnehmende», sagt Christoph Rauber, OK Mitglied und Präsident des Skiclubs Selzach. «Nachmeldungen sind auch am Renntag selber noch möglich.» Es ist im Prinzip ein Volksskirennen, das

für Aktive gleich drei Mal gewertet wird, als Grenchenberg Slalom Trophy, als Raiffeisen Trophy 2016 und als SSM Verbandsmeisterschaften im Slalom. «Der Grenchenberg ist dank seiner Neigung für die technischen Disziplinen wie Slalom und Riesenslalom sehr gut geeignet», sagt Christoph Rauber. «Es ist wichtig, solche Rennen auch in unserer Region durchzuführen.» An jedem der zwei Renntage sind jeweils zwei Läufe geplant, der erste um 9.30 Uhr, der zweite um 12.30 Uhr. Ein Glück ist der lang ersehnte Schnee endlich da...

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Amtliche / Kirche

Nr. 02 | Donnerstag, 14. Januar 2016

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Cattin Sarah + Simon, Alpenstrasse 85 2540 Grenchen Bauvorhaben Neubau EFH Bauplatz Allmendstrasse 102B / GB-Nr. 6861 Planverfasser RS Architekturbüro, Unter Sagi 10 6362 Stansstad Einsprachefrist 28. 1. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Stotzer Michael + Tanja, Bergstrasse 9 2540 Grenchen Bauvorhaben Parkplätze Bauplatz Bergstrasse 9 / GB-Nr. 6854 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 28. 1. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 14. 1. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Stadtpräsidium / Stadtkanzlei Am Dienstag, 19. Januar 2016, 17.00 Uhr findet im Ratssaal des Parktheaters eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. Traktanden 1. Protokolle der Sitzungen vom 10. November und 1. Dezember 2015 2. VERTRAULICH / NICHT VERÖFFENTLICHEN 3. Schulraumplanung Primarschule: Bericht Phase 1 und Auslösung Phase 2 4. Fachkommission Schulen Grenchen: Reporting 2014/2015 5. Businessplan 2015–2018: Jährliche Berichterstattung zum Aktionsplan per Ende 2015 6. Wirtschaftsförderung: Künftige Aufgabe und Organisation 7. Teilzonen- und Gestaltungsplan Sunnepark mit Sonderbauvorschriften / GB Nr. 4270 und 9205 / Antrag zur öffentlichen Auflage 8. Studienwettbewerbe / Girardstrasse; City-Center; Monbijou / Antrag zur Weiterbearbeitung 9. Neuer Kindergarten Ostquartier: Abklärungen gemäss BAPLUKB 72 vom 10. 8. 2015 / Prüfung von Varianten / Variantenentscheid 10. Kantonales Wirtschafts- und Arbeitsgesetz: Vollzug und Reglemente: 2. Lesung 11. Interpellation Remo Bill (SP): Starker Franken: Sturmwarnungen für die Industrie in der Region und Stadt Grenchen?: Beantwortung 12. Jugendkommission: Demission von Maria Szabo als Ersatzmitglied, Ersatzwahlvorschlag der FDP. Die Liberalen: Patric Schild 13. Jugendkommission: Demission von Argjent Celiku als ordentliches Mitglied, Ersatzwahlvorschlag der SP: Susanne Saladin 14. Genossenschaft Parktheater Grenchen: Vertretung Stadt Grenchen: Nomination zuhanden der ordentlichen Generalversammlung vom Frühling 2016 von Daniel Graf, FDP, als Verwaltungsrat 15. Integrationskommission: Wahl von Ivo von Büren als ordentliches Mitglied 16. Mitteilungen und Verschiedenes 17. Würdigung des abtretenden Stadtbaumeisters Daniel Gäumann STADTKANZLEI GRENCHEN

Inserieren bringt Erfolg

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 17. Januar 2016 10.00 Uhr Familiengottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias. «Z friede?!», Pfarrer Donald Hasler. Mitwirkung der 6. Klassen und Eva Eiderbrant, Dagi Gerber und Monika Köhli. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. 10.00– 11.00 Uhr KIK – Kinder-Kirche Donnerstag, 14. Januar 2016 Gottesdienste in den Alterszentren. 15.00 Uhr Kastels, 16.00 Uhr am Weinberg. Pfarrerin Sarah Böhm. Markuskirche Bettlach Sonntag, 17. Januar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen. Pfarrer Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 16. Januar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 17. Januar 10.00 Eucharistiefeier. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 19. Januar 9.00 Eucharistiefeier entfällt. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 20. Januar 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. Januar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Freitag, 22. Januar 8.00 Eucharistiefeier entfällt.

0800 11 8811

VERANSTALTUNGEN

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 17. Januar Kein christkatholischer Gottesdienst.

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EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 17. Januar 10.00 Uhr Allianzgottesdienst mit Kindertreff in Büren.

Koch In einem abwechslungsreichen und entwicklungsfähigen Arbeitsumfeld finden Sie bei uns die Chance, Ihre Leidenschaft für Ihre Aufgabe auszuleben. Sie sind kreativ, einsatzbereit und teamorientiertes Arbeiten gewohnt? Dann sind Sie in unserer jungen und motivierten Equipe genau richtig. Pizzeria Pomodoro Solothurnstrasse 139 2540 Grenchen Tel. 032 645 35 40

GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Donnerstag, 14. Januar 20.00 Uhr Vortrag zum Thema Jesus – die exklusivste Persönlichkeit. Freitag, 15. Januar 20.00 Uhr Vortrag zum Thema Jesus – die unübertroffene Autorität. Samstag, 16. Januar 19.30 Uhr Vortrag zum Thema Jesus – der beste Helppoint. Sonntag, 17. Januar 10.00 Uhr Vortrag zum Thema Mein Ziel – für immer bei Jesus.

IMPRESSUM

Sonntag, 17. Januar 2016 Allianz-Gottesdienst 10.00 Uhr in der EMK Büren a. Aare mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

VERANSTALTUNGEN AKTUELL

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 739 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

Donnerstag, 14. Januar 2016 | Nr. 02

«Auf dem Grenchenberg kann man auch langlaufen» GRENCHENBERG Der lang ersehnte Schnee ist da und die Skilifte können am Samstag den Betrieb aufnehmen. Daneben bietet der Grenchner-Hausberg weitere Möglichkeiten, den Winter zu geniessen – und dazu reicht der Schnee bereits seit Anfang Jahr.

Touren, ein Sicherheitskonzept sowie Kontaktdaten und Fotos der Führerinnen und Führer.

Was sonst noch? Wandern, das geht auch im Winter, und zwar auf präparierten Winterwanderwegen, davon gibt es rund um den Grenchenberg zwei: von der Holzerhütte zum Fuchsboden oder vom Oberen Brüggli auf den Bettlachberg. Sowohl Oberes Brüggli als auch der Bettlachberg sind ausserdem Ausgangspunkte von zwei schönen Schlitteltouren. Eine dritte Schlittelroute startet vom Untergrenchenberg und führt in einer zum Teil rasanten Abfahrt bis zur Holzerhütte. Und: «Auf dem Grenchenberg kann man auch langlaufen», sagt Christoph Siegrist. «Es hat zwar keine präparierten Loipen, aber es gibt immer wieder Leute, die auf Langlaufski, ihre eigenen Spuren in den Schnee ziehen. Schöne Aussichten also, um den Winter jetzt endlich rundum richtig zu geniessen.

SABINE BORN (TEXT)

D

as warme Wetter und in der Folge mangelnder Schnee haben den Schweizer Bergbahnen das Weihnachtsgeschäft mehr als vermiest. Von beträchtlichen Einbussen ist die Rede, die auch mit einem guten Restwinter nicht mehr gänzlich wettgemacht werden können. Das betrifft natürlich auch den Grenchenberg. «Wenn auch nicht in dem Ausmass», sagt Christoph Siegrist, Präsident von Grenchen Tourismus. «Bei uns hängt natürlich wirtschaftlich nicht so viel von einem guten Schneewinter ab wie in den grossen Destinationen.» Oder anders gesagt: Der Grenchenberg hat schon etliche grüne Weihnachten erlebt. Der Grossteil von Skilift- und Tourismusengagierten arbeitet ehrenamtlich. Will der Skilift rentieren und sollen die Zahlen Ende Jahr schwarz sein, ist aber auch hier ein regelmässiger Betrieb Voraussetzung. Jetzt hat es endlich geschneit. Am Samstag werden die Skilifte laufen, die Schneebedingungen sind gut. Dem Jugendskirennen vom kommenden Wochenende und dem Parlamentarierskirennen, das für den 23. Januar geplant ist, steht also nichts mehr im Weg und auch für den zweiten Schneemann-Tag, der am 31. Januar stattfindet, sollte das Baumaterial vorhanden sein. «Entweder man ist selber vor Ort und baut mit der Familie oder mit Freunden einen Schneemann, oder man sitzt vor der Webcam und schaut dem Wachsen der Schneemänner bequem vom Sofa aus zu», be-

Das Schneesportangebot auf dem Grenchenberg ist vielfältig. (Bild: zVg.)

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ANLÄSSE GRENCHENBERG

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wirbt Christoph Siegrist den Event, der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet.

Geführt oder auf eigene Faust Neben dem Skifahren bietet der Grenchenberg viele andere Möglichkeiten, dem Schneesport zu frönen. «Es gibt zum Beispiel vier markierte Schneeschuhtouren, die man auf eigene Faust erkunden aber gerne auch als geführte Tour geniessen kann», so Christoph Sigrist. Letzteres mache sicher dann Sinn, wenn man zum ersten Mal auf Schneeschuhen unterwegs ist. Oder wenn man die nächtliche Winterlandschaft einmal bei Vollmond erleben will. «Die ausgebildeten Tourenführer von Grenchen Tourismus bieten pro Saison rund 30 bis 50 geführte Touren an, einige davon vor, während oder kurz nach Vollmond.» Touren

können für Gruppen auch individuell gebucht werden, dann zum Beispiel kombiniert mit Fondueessen und/oder Schlittelabfahrten. Auf jeden Fall bieten alle Touren wunderbare Schneeerlebnisse und ●

Wochenthema

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weil dafür nicht so viel Schnee erforderlich ist wie fürs Skifahren, herrschen dazu bereits seit Anfang Jahr gute Bedingungen. «Der Trail Gländerwägli ist sicher der Anspruchsvollste, führt durch eine einsame Bergschlucht mit steilen Abhängen. Hier ist bei viel Schnee auf jeden Fall Vorsicht geboten», so Christoph Siegrist. Eine einfache Geniessertour ist der Trail Freiber-

ger. «Er führt über weite Juraweisen und ist vor allem bei schönem Wetter zu empfehlen», weiss der Präsident von Grenchen Tourismus. Der Trail Wandfluh ist der mit der schönsten Aussicht und der Trail Fuchsboden jener, der auch bei schlechtem Wetter begehbar ist, da der Grossteil durch den Wald führt. Jeder Trail führt übrigens an mindestens einem Berggasthof vorbei, wo man kalte Füsse und Hände wieder aufwärmen kann. Eine Karte mit der Übersicht aller markierten Trails ist im Winterprospekt von Grenchen Tourismus abgebildet. Und detaillierte Kartenausschnitte sind auf der Webseite von Grenchen Tourismus zum Download parat, auf www.grenchentourismus.ch, unter der Rubrik «Entdecken», «Schneeschuhwandern». Auf dieser Webseite findet man auch alle Infos zu den geführten

16. und 17. Januar, Jugendskirennen Grenchenberg (Grenchenberg Slalom Trophy, Raiffeisen Trophy 2016 und SSM Verbandsmeisterschaften Slalom), Samstag und Sonntag je zwei Läufe (1. Lauf 9.30 Uhr, 2. Lauf 12.30 Uhr) 23. Januar, Trikantonales Parlamentarierskirennen 13.30 Uhr Start 15.30 Uhr Rangverkündigung im Restaurant Untergrenchenberg 31. Januar, 2. Schneemann-Event, Grenchenberg-Wandfluh bei der Webcam, ab 10.30 bis 15.30 Uhr, Schneemann-Bauen für Familien, Schneenostalgiker und andere 28. Februar, Volksskirennen Grenchenberg. Weitere Details und Anmeldemöglichkeit zu gegebener Zeit unter www.skiclub-selzach.ch

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am 23. Januar im Parktheater. Ein Erlebnis für die ganze Familie, empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. Sbg ●

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RONJA RÄUBERTOCHTER

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Collette und Kurt Weissbrodt stossen auf gemeinsame 65 Jahre Ehe an: «Uns geht es ganz gut!» Stadt. Seine Frau ist froh, dass er jeden Tag das Haus verlässt. «Ich habe genug zu tun im Haushalt, er würde sich doch auf Dauer nur langweilen», sagt sie. Kurt Weissbrodt führte zusammen mit seiner Frau einen Décalquage-Betrieb, mit dem sie Höhen und Tiefen erlebten. Verbunden ist er nach wie vor mit dem FC Grenchen, «auch wenn man mich kaum mehr im ‹Brühl› antrifft.»

«Uns geht es ganz gut» Auf die Feier ihrer Eltern freute sich auch die Tochter, die heute mit ihrer

Familie in Bubendorf (BL) lebt. Sie verbrachte mit ihren Eltern auch die Weihnachtstage in Grenchen. Der Hausherr zeigt auf seine Frau Collette. «Sie ist noch ein bisschen jünger als ich», feixt er. Sie wird im April 85. Eine Frage haben wir noch: Hat sich überhaupt etwas geändert in den vergangenen fünf Jahren. «Natürlich», sagt Collette Weissbrodt. «Wir sind älter geworden und reisen seit drei Jahren nicht mehr in der Schweiz herum. Aber sonst geht es uns ganz gut!» Wir wünschen den Beiden noch viele schöne Jahre!

Ronja Räubertochter, 23. Januar, 14 Uhr, Parktheater Tageskasse bis 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn Türöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Geschichte und Lieder Mundart Dauer ca. 70 Minuten, keine Pause, empfohlen ab ca. 5 Jahren Infos und Vorverkauf www.kindermusicals.ch

Mutig, schlau und neugierig: Das ist Ronja, die Tochter des Räuberhauptmannes Mattis. Sie verbringt ihre Zeit am liebsten im abenteuerlichen Wald, beobachtet Tiere und geniesst ihre Freiheit. Bis plötzlich Birk auftaucht, der Sohn des Anführers der verfeindeten Räuberbande Borka. Darüber ist weder Ronja noch deren Sippe erfreut und sie versuchen, die Eindringlinge aus ihrer Mattisburg zu vertreiben. Doch schon bald entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen Ronja und Birk, die den zerstrittenen Eltern wie auch den vielen Gefahren im Wald zu trotzen scheint. Oder doch nicht? Mit spannenden Ideen, viel Humor und schönen Melodien inszeniert Matthias Keilich eine frische und kindgerechte Interpretation des Bestsellers von Astrid Lindgren. Eine Geschichte über Mut, Freundschaft und Familie,

«Ja-Wort auch leben»

Theater um Ronja Räubertochter GRENCHEN Die quirlige Räubertochter Ronja reist derzeit durch die Deutschschweiz. Am 23. Januar gastiert die Räuberbande im Parktheater.

Als wär es vor fünf Jahren gewesen. Collette und Kurt Weissbrodt wohnen nach wie vor in der Duplex-Wohnung an der Ruffinistrasse 7, im zwölften Stock und auch im schmucken Wohnzimmer hat sich nicht viel geändert. Collette Weissbrodt schmunzelt: «Nun ja. Vor fünf Jahren waren meine Haare noch etwas röter.»

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JOSEPH WEIBEL (TEXT UND FOTO)

Kurt Weissbrodt wird am 19. März 90 Jahre alt. Was die Wenigsten wissen, er hat nicht nur am Seppi-Tag Geburtstag, sein zweiter Vorname ist Josef. Auch wenn er doch einige Gebresten habe, gehe er täglich auf die Post und mache Besorgungen in der

GRENCHEN Vor fünf Jahren haben sich Collette und Kurt Weissbrodt gefragt, ob sie wohl die Eiserne Hochzeit noch erleben werden. Gestern war es soweit: Die Beiden feierten zum 65. Mal ihren Hochzeitstag. «Ich bin jeden Tag dankbar und stolz, dass es uns noch immer gut geht», sagt Collette Weissbrodt.

Kurt heisst auch Josef

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Collette und Kurt Weissbrodt: Eiserne Bande

Am 12. Januar 1951 haben sich die Beiden auf dem Standesamt das JaWort gegeben, einen Tag später vor dem Traualtar in der Kirche. 65 Jahre sind eine lange Zeit. Wie schafft man das? Collette Weissbrodt wiederholt, was sie schon vor fünf Jahren sagte: «Indem man das Ehe-Gelöbnis nicht nur mit einem Ja beantwortet, sondern es auch lebt.»

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Der Grenchner Stadt-Anzeiger verlost 2 mal 2 Tickets (je 1 Erwachsener, 1 Kind) im Wert von 32 bzw. 26 Franken. Rufen Sie uns morgen Freitag von 11.50 bis 12 Uhr an. Telefon 032 654 10 60. Wer zuerst anruft, gewinnt. Viel Glück.

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«Ronja Räubertochter» – das musikalische Theatererlebnis für die ganze Familie – am 23. Januar um 14 Uhr im Parktheater. (Bild: Nino Gloor/ www.ninogloor.ch)


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Büren / Seeland

Nr. 02 | Donnerstag, 14. Januar 2016

Ein Lengnauer zu Gast an der Artexpo in New York LENGNAU Noch bis Ende Januar sind seine Kunstwerke an der ART Innsbruck zu sehen, Mitte Februar steht eine Vernissage im deutschen Heilbronn auf dem Programm und vom 14. bis 17. April stellt er an der Artexpo in New York aus. Rudolf Paul Renfer, ein Künstler aus Lengnau. SABINE BORN (TEXT)

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udolf Paul Renfer ist in Lengnau aufgewachsen – mit einem Bruder und drei Schwestern – und lebt heute in Olten. Seine Leidenschaft ist das Malen. Im Moment stellt er eine Auswahl seiner Bilder an der ART Innsbruck aus, einer internationalen Messe für zeitgenössische Kunst und Antiquitäten. «Darauf bin ich besonders stolz», sagt der Lengnauer Künstler. Aber damit nicht genug: Am 13. Februar ist eine Vernissage im Rathaus Untergruppenbach bei Heilbronn, Deutschland, geplant. «Mein Partner und ich haben dort unseren zweiten Wohnsitz», verrät der Künstler. Und von Deutschland geht es quasi direkt nach New York. «Eine Kuratorin hat mich an die Artexpo nach New York eingeladen», so Rudolf Paul Renfer. Hier kann er seine Werke an einer der grössten Kunstmessen weltweit einem internationalen Publikum zeigen. «Darauf freue ich mich ganz besonders.»

Wohnen in Olten? Niemals Gemalt hat Rudolf Paul Renfer schon immer sehr gerne. In jungen Jahren war anderes aber wichtiger: Reisen, Freunde, Ausgang und die berufliche Ausbildung. Renfer arbeitet bei der SBB in der Betriebsplanung und sagte einst: «Ich lasse mich überall nieder,

Noch bis am 31. Januar stellt der Lengnauer Künstler Rudolf Paul Renfer seine Werke an der ART Innsbruck aus, bevor er in Heilbronn und schliesslich an der Artexpo New York zu Gast sein wird. (Bild: : zVg.) nur nicht in Olten.» Er lacht. Dann kam das Jobangebot aus Olten. «Das ist nur vorübergehend», dachte ich damals. «Ich packe gar nicht erst aus.» Das war vor 24 Jahren. Inzwischen hat Rudolf Paul Renfer ausgepackt und fühlt sich wohl in Olten. «Die Stadt bietet alles, was man braucht, hat die richtige Grösse und ist ideal gelegen mit regelmässigen Zuganschlüssen in alle grösseren Schweizer Städte.»

Rudolf Paul Renfer arbeitet 80 Prozent. «So habe ich genug Zeit und Musse zum Malen.» Die Kunst ist wieder in den Vordergrund gerückt. Er hat die Liebe zum Malen nie vergessen, oft darüber gesprochen. Mit 38 hat er wieder angefangen zu malen. Inspiriert hat ihn unter anderem Bildhauer Alberto Giacometti. «Seine schlanken Figuren, die trifft man auch bei mir häufig an.» Renfer

malt auch sonst vieles, was ihn bewegt, was ihm begegnet, Leuchttürne, Blumen, Hafenlandschaften, oft auch Abstraktes. Und er fertigt auch Objekte an.

ben ihren Preis, sollen es den Menschen wert sein, die sie kaufen.» Wer Rudolf Paul Renfer kennt, darf ein Bild auch gerne mit nach Hause nehmen, um zu sehen, wie es zu Möbeln, Farben und Wänden passt. Auf die erste Ausstellung folgten weitere. «Ich war beispielsweise regelmässig auf dem Kunstmarkt auf der alten Brücke in Olten zu Gast.» Und er ist Präsident von rail-art.ch, der Schweizerischen Vereinigung der Eisenbahner Maler, Bildhauer und Schriftsteller. «Wir stellen jedes Jahr irgendwo aus, abwechslungsweise in der Schweiz und im Ausland», erklärt Rudolf Paul Renfer. Dieses Jahr im Oktober in Wien. Welchen Bezug er zu Lengnau noch habe? «Ausser das Olten zwei Tannen mehr im Wappen hat als Lengnau ehrlich gesagt keinen grossen mehr.» Seine Eltern sind verstorben. Die jüngste Schwester lebt zwar noch dort, aber sonst habe er in seiner Heimatgemeinde nicht mehr viele Kontakte. «Ich wollte vor drei Jahren zwar an der Klassenzusammenkunft teilnehmen, war dann aber leider verhindert.» In seiner Freizeit zieht es ihn und seinen Partner eher in die grösseren Städte. «Weil wir Opern, Ballett und klassische Konzerte sehr lieben.» Wie so vieles habe sich auch der Musikgeschmack mit den Jahren verändert. «Früher stand ich auf Popmusik.» Heute ziehe ihn einzig Lady Gaga noch in ein Zürcher Hallenstadion. ●

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RENFER ONLINE

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Mehr zu Rudolf Paul Renfer auf www.ruedirenfer.ch und www.artplatformnyc.com/rudolf-paul-renfer

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Mit 40 hat er statt zur Party zu seiner ersten Ausstellung geladen. «Damals habe ich meine ersten Bilder verkauft», erinnert er sich. «Diese ha-

Vernissage statt Party

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Donnerstag, 14. Januar 2016 | Nr. 02

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Menschen

Nr. 02 | Donnerstag, 14. Januar 2016

José de Mena: «Für mich ist die Musik wie ein Apfel» GRENCHEN Heute Abend werden die Grenchner Kulturpreise vergeben. Der Anerkennungspreis geht an den Musiker José de Mena. Seit 1998 wird ausserdem ein Nachwuchsförderungspreis verliehen – heuer an die Rockband «Basement Saints» – deren Schlagzeuger Samuel Jaussi einst bei José de Mena gelernt hat... SABINE BORN (TEXT, BILD)

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Der Preis ist eine grosse Ehre für mich und zeigt, dass mein Engagement gewürdigt und anerkannt wird. Es ist eine Belohnung für meine Arbeit als Musiker», sagt José de Mena, der 1996 als erster Schlagzeug-Lehrer im Kanton Solothurn unterrichtet hat. «Als Musiker war ich ein Spätzünder.» José de Mena hat – nicht zuletzt auf Anraten der Eltern – die Ausbildung zum Uhrmacher absolviert, bevor er nach Spanien ging, in seine Heimat, dort wo er geboren wurde. Er zog für 16 Monate in den Militärdienst und sagt rückblickend: «Das war das Beste, was ich tun konnte.» José de Mena war Mitglied der Militärmusik. «Als ich zurückkam, wusste ich, was ich wollte: Musik machen.» Als 24-Jähriger besuchte er das Konservatorium in Biel und sagte zum damaligen Direktor: «Für mich ist die Musik wie ein Apfel. Ich möchte zu den Kernen vorstossen, habe bis jetzt aber erst an der Schale gekratzt.» Und heute? «Heute bin ich den Kernen sehr nahe», sagt der Musiker, der in Biel nur eine Basisausbildung absolvieren durfte, da er mit 24 Jahren bereits zu alt war. Was ihm offen stand, war die Jazzschule in Bern. José de Mena studierte auch in Luzern und

José de Mena erhält heute Abend den Anerkennungspreis für sein unermüdliches, musikalisches Engagement. Er wohnt in Selzach, ist verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 20 und 23 Jahren. lernte bei Dave Doran, einem Schweizer Fusion- und Jazz-Schlagzeuger...

«Sie sind unser Mann» Und irgendwann – noch während der Ausbildung – klopfte José de Mena an die Tür von Wilhelm Steinbeck, damaliger Direktor der Grenchner Musikschule: «Sie sind unser Mann», sagte dieser. «Wir suchen seit Jahren einen Schlagzeug-Lehrer.» Zur rechten Zeit am richtigen Ort sein, das ist de Mena gelungen. Er war der erste Schlagzeug-Lehrer im Kanton Solothurn. Ein einseitiges Portrait in der lokalen Tageszeitung liess das Telefon anderntags heiss laufen. Viele Schülerinnen und Schüler

wollten sich für den Schlagzeug-Unterricht anmelden. Unterrichten, das tut er bis heute, mit Leib und Seele, an den Musikschulen Belose, Grenchen, Oberdorf, Bettlach und Buchgeggberg. In all den Jahren hat er viele kommen und gehen sehen, begabte und weniger begabte, auch solche, die heute auf der Bühne stehen. Samuel Jaussi beispielsweise, Schlagzeuger der Band «Basement Saints», die heute Abend den Nachwuchsförderungspreis abholen. «Ein schöner Zufall», freut sich José de Mena, der Jaussi einmal zufällig getroffen hat. «Er hat zu mir gesagt: ‹Sie haben mich motiviert, dran zu bleiben›.»

Schwieriges Instrument «Schlagzeug spielen ist anspruchsvoll und die Grundausbildung langwierig», sagt der Experte. «Jedes andere Instrument hat die Melodie als Wegweiser, das Schlagzeug nur den Rhythmus.» Schwierig ist auch die sogenannte Quadraphonik: Zwei Hände, zwei Füsse, vier Aufgaben... «Wichtig ist es, regelmässig zu üben, auch wenn es nur zehn Minuten sind.» José de Mena ist aber nicht verbissen, er nimmt sich Zeit für die Jugendlichen, dann etwa, wenn sie etwas auf dem Herzen haben... Unterrichten ist das eine, auf der Bühne stehen das andere. José de Mena war immer auch Mitglied verschiedener Bands, dirigiert heute das Akkorde-

on-Orchester Lommiswil und die Gruppe Collective Percussion aus dem Kanton Solothurn. In der Vergangenheit hat er zahlreiche spannende Musikprojekte realisiert, Schülermusicals wie die West Side Story, das Dschungelbuch oder Navidas beispielsweise. Zweimal war er mit Schülern in Spanien auf Tournee. Für den Künstler Daniel Spoerri hat er im Kunsthaus Grenchen das Bach-Menuett in C-Dur einmal vorwärts, einmal rückwärts gespielt und in einer letzten Version das Orchester halbiert: «Die eine Hälfte spielte vorwärts, die andere gleichzeitig rückwärts.» An der Millenium-Triennale hat er mit einem Orchester ein Feuerwerk begleitet oder in der ehemaligen Galerie Contempo eine Band über vier Etagen verteilt. Hervorragende und besondere Musikerlebnisse hat José de Mena geschaffen, der als Achtjähriger in die Schweiz kam, und als einziger Spanier in der Klasse, zuerst einmal italienisch gelernt hat. «Das war eine harte Zeit.» Schön fand er, dass man in der Schule basteln, turnen und singen konnte. Das gab es in Spanien nicht, da herrschten – zu seiner Zeit noch unter dem FrancoRegime – ganz andere Verhältnisse. Da war die Schweiz ein Paradies dagegen... ●

PREISVERLEIHUNG

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Der Kulturpreis der Stadt und Region Grenchen 2016 geht an das Stadtorchester Grenchen, der Anerkennungspreis wird dem Musiker José de Mena und der Nachwuchsförderungspreis der Rockband «Basement Saints» zugesprochen. Die Preisverleihung findet heute Abend um 19 Uhr im Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

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Neujahrs-Apéro des Gewerbeverbands Grenchen

Trotz Regen und Kälte gab es nur fröhliche Gesichter

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er Neujahrs-Apéro des Gewerbeverbands Grenchen hat Tradition. Brauch ist aber auch die (schlechte) Witterung. Mal war es bitter kalt, viel Schnee, Eis und Kälte oder wie an der diesjährigen Austragung nass und kalt. Trotzdem fand die Geste zum neuen Jahr regen Zuspruch. Gleichzeitig wurden auch die besten Schaufenster-Weihnachtsdekorationen prämiert.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Zehn Zentrumsgeschäfte haben sich am Weihnachtsdekorationswettbewerb beteiligt. Drei Dekos wurden von der Jury als die besten gekürt (links): Agnes Chirico (Team-Papeterie), Eliane Caldarero und Christine Bögli (claro Weltladen), Ursula Bur (Goldschmied Oliver Leuenberger) und Igor Cristani (Verantwortlicher GVG für den Deko-Wettbewerb).

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Silvan Granig (Standortmarketing, Kultur und Sport, links) und Hanspeter Lanz parlieren über die Wirtschaft.

Stapi Francois Scheidegger, Alex Kaufmann, Hubert Bläsi, GVG-Präsident Heinz Westreicher und Richard Enzler (GVG Vorstand).

Lachende Gesichter auch von Frauenseite (links): Gudrun Merk, Veronika Scheidegger, Bruna Arnold und Beatrice Ris.

Fränzi Helfer und Blanchette Knuchel (von links) sorgten für die Tranksame in Form von Glühwein und Punsch.

Drei Vorstandsmitglieder vom GVG. In der Mitte der «Hahn im Korb» Christian Hetzel, links Silvia Grünenfelder, rechts Carmen Leimer.

Prost aufs neue Jahr wünschen sich (links): Kurt Seematter, Markus Arnold (GVG Vorstand) und Kilian Messerli (Stapo Grenchen).

Ein Quartett, das auch zusammen kocht (links): Philipp Glocker, Claude Desgrandchams, Heinz Westreicher und Renato Delfini.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 14. Januar 2016 | Nr. 02

Bild: zvg. Grenchen erhält eine neue Theaterbühne! Mit «Das kalte Herz» und dem Grenchner Schauspieler Tom Muster (Kultur-Nachwuchspreisträger der Stadt Grenchen 2015) in der Hauptrolle wird das «Gänggi» am Höhenweg eingeweiht. Die kleine, feine Theaterbühne der Regisseurin Iris Minder.

Das kalte Herz – ein musikalisches Märchen

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Peter Munk ist Köhler und träumt von einem besseren Leben. Er will tanzen können, beim Spiel im Wirtshaus immer genügend Geld im Sack haben und seine Lisbeth erobern. Da er ein Sonntagskind ist, gehen seine Wünsche in Erfüllung. Allerdings hat er sich das ganz anders vorgestellt. In seiner Not geht er zum Holländermichel, um sein Herz gegen einen Stein auszutauschen. Er hofft so, ans Ziel seiner Träume zu gelangen. Es kommt dann alles doch anders als eigentlich gewünscht. Tom Muster tritt in verschiedenen Rollen auf: als Peter Munk, Ezechiel, Schatzhauser und Holländermichel. Nadja Rothenbühler wird die Lisbeth mimen und Iris Minder spielt Mutter Munk. Ein musikalisches Märchen nach Wilhelm Hauff.

Die beiden Musiker Bruno Schaad und Peter Schenker haben Lieder und Begleitmusik zu diesem Märchenspiel für Kinder und Erwachsene komponiert und treten als Band auf. Dieser musikalische Theaterleckerbissen wird geleitet durch Iris Minder, die für Text und Regie zuständig ist. Vorstellungen: 26., 29., 30. Januar und 4., 5., 6. Februar je 19.30 Uhr. 31. Januar um 17.00 Uhr und am 7. Februar um 11.00 Uhr (Derniere mit Apéro). Spielort: «Gänggi», Höhenweg 7, Grenchen. Reservationen erforderlich. Telefonisch von Mo-Sa, 10.00-15.00 Uhr oder per SMS jederzeit mit Angabe von Name, Vorstellungsdatum, Anzahl Plätze. Vorverkaufsnummer: 076 502 44 48.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 15. JANUAR 19.00 Uhr: Lesung und Gespräch mit Melinda Nadj-Abonji. Die serbischungarische Schweizerin gewann 2010 den Deutschen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis. Eintritt frei. Kunsthaus Grenchen.

20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum.

SAMSTAG, 16. JANUAR 14.00–16.00 Uhr: Kindernachmittag «Unterwegs mit der Eisenbahn». Für Kinder von 6 bis 11 Jahre. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

Bild: zvg

Kinder Camp: Fun & Action in den Sportferien Erstmals organisiert der Verein Kinder-Camps in den Wintersportferien vom 15.-19. Februar 2016 in der Grenchen eine polysportive Woche für 6- bis 12-jährige Kinder aus Grenchen und Umgebung. Die Stadt Grenchen unterstützt dieses Projekt. Je vielseitiger und regelmässiger sich Kinder bewegen, desto positiver wirkt sich dies auf ihre körperliche, psychische und soziale Entwicklung aus. Ob Sportskanone oder nicht, die

Kinder-Camps bieten Kindern im Kindergarten- und Primarschulalter eine Ferienwoche mit Spiel, Spass und viel Bewegung. Während einer Woche lernen die Kinder nicht etwa nur eine, sondern gleich acht Sportarten kennen. Es steht aber nicht nur der Sport im Vordergrund sondern auch die Interaktion mit anderen Kindern der Region. Geleitet werden die in der ganzen Schweiz durchgeführten Kinder-

DEMNÄCHST

DER SCHAUSPIELDIREKTOR

INT. ZAUBERKONGRESS

26. Januar, 20.00 Uhr: Schauspieldirektor Frank muss für sein finanziell gebeuteltes Tourneetheater eine neue Darstellertruppe zusammenstellen und lädt zum Vorsingen und Vorsprechen ein. Komödie mit Musik in einem Akt von Wolfgang Amadeus Mozart. Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41.

22.–24. April: Zauberei auf höchstem internationalen Niveau. Im kommenden Frühjahr in Grenchen. Parktheater.

Camps von professionellen SportLehrpersonen und Fachspezialisten mit Erfahrung im Kinder-Sport. Die SchweizerischeGesellschaft für Ernährung (SGE) ist fachlicher Partner und unterstützt die KinderCamps ebenso wie Pro Juventute Schweiz. Weitere Details und Anmeldeformulare findet man unter www.kinder-camps.ch.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

KULTURNACHT

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Grenchen – Moutier retour. 100 Jahre Grenchenbergtunnel». Bis 22. Juni. «Der Aufenthalt sollte nur von kurzer Dauer sein – Fotoausstellung über italienische Migration». Beide Ausstellungen Mi/Fr–So 14–17 Uhr

30. April: Grenchen wird 2016 wieder zur grossen Kulturbühne. Es lohnt sich, das Datum bereits heute dick im Kalender zu markieren. Innenstadt.

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression 2015». Bis 31. Januar. www.kunsthausgrenchen.ch Do 14–17 /Mi–Sa 14–17 Uhr/So 11–17 Uhr

20.15 Uhr: Heinz de Specht: «Party». Ein humorvoller Rückblick. Seit zehn Jahren begeistert das Trio Heinz de Specht aus Zürich und St. Gallen mit seiner Mischung aus Musik und Comedy die Schweizerinnen und Schweizer. Die Texte der Lieder von Roman Riklin, Christian Weiss und Daniel Schaub sind witzig und frech. Es sei nach neun ungeheizten Garderoben, acht aufdringlichen Veranstalterinnen, sieben Texthängern, sechs Standing Ovations, fünf zahlende Zuschauern in Bern, vier umjubelten Tontechnikern, drei wirklich lustigen Pointen und zwei Pfnüseln an der Zeit eine Party zu schmeissen, erklären Heinz de Specht. Ein humorvoller Rückblick. Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV). VV: BGU Grenchen, 032 644 32 11. www.kleintheatergrenchen.ch

SONNTAG, 17. JANUAR 9.30–11.30 Uhr: CHINDaktiv – ä Halle wo’s fägt. «Indoorspielplatz» für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren in Begleitung von mind. 1 erwachsenen Person. Jede Halle wird mit einem erprobten und von Sportlehrern konzipierten Parcours eingerichtet. Die Kinder bewegen sich nach ihren Möglichkeiten, ihren Interessen und ihrem Können an den gewünschten Stationen. Die Eltern sind für Ihre Kinder verantwortlich und können sich für Fragen jederzeit an das Hallenpersonal wenden. Doppelturnhalle Süd, Schulstrasse 11.

MITTWOCH, 20. JANUAR 19.00 Uhr: Vortrag über das «Concentrationslager» in Büren an der Aare von 1940 – 1946. Ruedi Käser, Präsident Vereinigung Heimatpflege, Büren a/A referiert über das grösste Flüchtlingslager der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Kultur-Historisches Museum.

20160114 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 02/2016

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