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Donnerstag, 17. Dezember 2015

107. Jahrgang – Nr. 51

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

5ºC 11ºC

Freitag, 18. Dezember 2015 Viele Wolken, Aufhellungen zwischendurch. Ein paar Schauer möglich. Samstag, 19. Dezember 2015 Gebietsweise Nebel. Auflösung tagsüber. Sonst sonnig.

6ºC 12ºC Sonntag, 20. Dezember 2015 Nach Auflösung des Nebels weitgehend sonnig. 5ºC 13ºC

Die Sünden eines Jahrhunderts Klingt langweilig, ist es aber nicht. Im Buch über die Restaurierung des Klosters Mariastein lässt es sich wie in einer Schatzkiste wühlen. Gini Minonzio

Laufen

3 Die neue Sonderausstellung im Museum Laufental zeigt Interessantes über die Industriegeschichte im Laufental.

Hofstetten-Flüh

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Der budgetierte Verlust von 112 500 Franken steckte die Gemeindeversammlung von HofstettenFlüh locker weg.

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äbe es das Kloster Mariastein nicht, man müsste es erfinden. Wer die Kirche betritt, betritt gleichzeitig eine andere Welt. Das zeigte sich deutlich am Montag. Die Benediktiner und die kantonale Denkmalpflege feierten zusammen mit 70 Interessierten die Vernissage des Buches über die Restaurierung des Klosters. Wer dachte, Abt Peter von Sury und der kantonale Denkmalpfleger Stefan Blank würden von neu entdeckten Kunstschätzen reden, sah sich getäuscht. Auch die Menge an verbrauchtem Blattgold wurde nicht erwähnt. Ja, es gab nicht einmal eine Führung, um eine der entdeckten Täferdecken anzuschauen. Doch da sich Artikel über Sensationen am leichtesten schreiben lassen, geben wir nicht auf, sondern suchen Pater Bonifaz Born auf. Er war während Jahrzehnten Leiter der Baukommission und legte bei den allerstaubigsten Arbeiten selber Hand an. Was ist denn das Schönste, das die Renovation hervorgebracht hat? «Dass nun alles zusammen ist und wieder eine Einheit bildet», ist Pater Bonifaz’ weise Antwort. Auch damit lässt sich kein Sensationsartikel schreiben. Somit bleibt nichts anderes übrig: Wir setzen uns auf eine der stillen Kirchenbänke, die in weiser Voraussicht dafür herumstehen, und denken nach. Über die Ansprache von Abt Peter von Sury. «Mönche kommen und sterben. Das Kloster bleibt», sagte

Drei Denkmalpfleger: Samuel Rutishauser, Stefan Blank und Georg Carlen stossen auf ihr Buch an.

er. Ein Satz, der die wohltuende Unaufgeregtheit erklärt. Es gibt keinen Personenkult; niemand, der alle Lorbeeren einsackt. Und doch war die Dankbarkeit spürbar für die Hilfe der Wohltäterinnen und des Vereins Freunde des Klosters Mariastein, welche die Renovation unterstützten. 25 Millionen Franken hatte diese verschlungen. Um einen Teil der Kosten zu decken, haben die Benediktiner Liegenschaften verkauft. Solothurn verspekuliert sich Auch der Kanton hat bei der Renovierung geholfen. Gerechterweise, muss man sagen. Denn dieser hatte 1874 die Benediktiner kurzerhand enteignet und davongejagt, wie Regierungsrat Roland Fürst in seiner Ansprache erläuterte. «Das war kein Ruhmesblatt für die weltliche Macht», gab er unumwunden zu. Der Kanton versuchte, das ganze Kloster zu verscherbeln, fand aber nur weni-

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ge Käufer. Dann liess er die Gebäude ein Jahrhundert lang mehr oder weniger vor sich hin gammeln. Erst 1971 gab er das Kloster den Mönchen zurück. Neuer Abt wurde Mauritius Fürst, ein entfernter Verwandter des Regierungsrates Roland Fürst. Von nun an waren die Brüder 40 Jahre mit Bauarbeiten beschäftigt, so Fürst. Bausünde oder wertvolle Kunst? Es war eine langwierige Restaurierung, wie der Denkmalpfleger Stefan Blank erläuterte. Dieser hat nach seinen zwei Vorgängern Georg Carlen und Samuel Rutishauser die Arbeiten begleitet. Denn anfangs herrschte die Meinung vor, dass man die neubarocken Gipsverzierungen entfernen soll, welche die Kirche um 1900 erhalten hat. Das sei Kitsch, welcher die ältere Kirchenausstattung verdeckt. Doch bald kamen Stimmen auf, welche diese Stuckaturen

FOTO: GINI MINONZIO

erhaltenswert fanden. «Über diese Frage debattierten die Experten mehrere Jahre», erklärte Blank. Darob verging so viel Zeit, dass in der Denkmalpflege ein radikaler Umschwung stattfand. «Es wurde anerkannt, dass die neubarocke Ausschmückung einen wichtigen Beitrag in der geschichtlichen Entwicklung der Kirche darstellt», so Blank. In Ruhe nachlesen kann man die spannende Geschichte der Restaurierung und die 600-jährige Baugeschichte im neuen Buch der Denkmalpflege. Wer es nicht so mit dem Lesen hat, kann auch nur die zahlreichen schönen Fotos anschauen. Und den nächsten Besuch von Mariastein bewusster geniessen. Die Restaurierungsgeschichte des Klosters Mariastein. Beiträge zu Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn 4. Zu beziehen bei: Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Solothurn.


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LAUFENTAL GRELLINGEN

LAUFEN

In den sauren Apfel beissen Die Gemeindeversammlung von Grellingen stimmte erneut einer Steuererhöhung zu. bea. Eigentlich hätte Anton Lauber der Grellinger Gemeindeversammlung erläutern sollen, warum die Baselbieter Regierung ihre Sonderzahlung von 430 000 Franken nur leisten will, wenn die Grellinger ihre Gemeindesteuern erhöhen von 65 auf 67 Prozent. Doch die Kantonsexekutive glänzte letzten Mittwoch in Grellingen durch Abwesenheit. Dafür sei auf die Grellinger Verlass, resümierte Gemeindepräsident HansPeter Hänni beim Apéro nach der Gemeindeversammlung. Diese waren zwar enttäuscht über den «Druck aus Liestal», darüber, dass man jene Gemeinde, welche enorme Sozialkosten zu tragen habe mit einer Steuererhöhung weiter belaste. Dadurch verringere sich die Chance auf gute Steuerzahler. «Andere Gemeinden malten schon den Teufel an die Wand, wenn sie den Steuersatz von 46 auf 47 Prozent erhöhen müssten. «Wo bleibt in diesem Kanton die Solidarität?», fragten sich die Grellinger. Dennoch liessen sie die Vernunft obsiegen. «Es bleibt uns nicht viel anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beissen», meinte ein Einwohner und war in der Abstimmung nicht alleine. Bei wenigen Enthaltungen stimmte die Versammlung der vom Gemeinderat beantragten Steuererhöhung zu. Ohne diese und ohne Sonderzahlung von Liestal hätte Grellingen im nächsten Jahr ein Defizit von über 600 000 Franken budgetiert. Nun rechnet man im Budget 2016 mit einem Aufwandüberschuss von 112 000 Fran-

ken. Einmal mehr sind es die Sozialkosten, welche das Grellinger Budget sprengen. 564 Franken pro Kopf müssen finanziert werden, während die Sozialhilfequote in anderen Gemeinden bis zehn Mal kleiner ist. «Bei der letzten Steuererhöhung dachte ich, weiter rauf wird es in meiner Amtszeit nicht mehr gehen», so Hänni Doch gegen ein strukturelles Problem ist ein ganzes Dorf machtlos. Eine Gemeinde könne die Sozialkosten eben nicht plafonieren, gab Hänni zu bedenken. In der Diskussion kam seitens Immobilienbesitzer die Beteuerung, die Wohnungen nur an Personen zu vermieten, die eine Arbeitsstelle hätten. Gemeinderat Stephan Pabst hielt dem entgegen, dass von einer Neuanmeldung auf der Gemeinde bis zum Gang aufs Sozialamt oft nur 20 Tage vergehen würden. Hoffnungen setzt die Gemeinde in die von Grellingen lancierte Gemeindeinitiative über den Ausgleich der Sozialhilfekosten (Ausgleichsinitiative). Man sei auf gutem Weg, Mehreiten zu finden, dass es innerhalb des Kantons zu einem besseren Lastenausgleich kommen könnte, zeigte sich der Gemeindepräsident zuversichtlich. Auch die übrigen Geschäfte der Gemeindeversammlung wurden mit deutlichem Mehr angenommen - etwa die Genehmigung der Mutationen im Zonenplan Siedlung und Ortskern. Allerdings ist infolge einer hängigen Beschwerde beim Regierungsrat gegen Beschlüsse der letzten Gemeindeversammlung im Abschnitt Sunnefeld die Frage nach der Einstufung einer Hecke noch nicht geklärt.

Ungleich verteilte Sozialkosten: Die Gemeindeversammlung schluckte die Steuererhöhung, fragte aber: «Wo bleibt in diesem Kanton die Solidarität?» FOTO: BEA ASPER

BLAUEN

Filmvorführung auf Grossleinwand

Dorfweihnacht

Sonntag, 20.12., 17.00 Uhr, im Restaurant Rössli, Roggenburg. Eintritt frei.

Von Mohrenköpfen und Steinbeissern

Die Industriegeschichte im Laufental: Kurator Hanspeter Steiner zeigt dem Publikum «seine» Ausstellung.

sucherinnen und Besucher quetschten sich tatsächlich von der Eingangstür durch die Gänge, sodass für den Wochenblatt-Journalisten kaum mehr ein Durchkommen möglich war. Horn hielt sich deshalb etwas kurz mit seiner Begrüssung, traf den Nagel in seinen kurzen Worten aber auf den Kopf: «Eine spannende Ausstellung, die eindrücklich zeigt, dass das Laufental noch mehr erfunden hat als die RicolaBummeli.» Zum Beispiel die Steinhauerei, welche einst prägendes Handwerk in der Region darstellte. Grafisch frisch gestaltete Infotafeln mit leicht lesbaren Martin Staub Texten und zahlreichen Bildern zeigen, dass noch heute einige Firmen erfolger Platz in den Gebäulich- reich in diesem Metier tätig sind. keiten des Museums auf dem Schliesslich sei auch der Jurakalkstein Helyeplatz ist eng. «Zu eng für sehr beliebt, erklärte Hanspeter Steiner. eine vernünftige Begrüssung an einer Der Grafiker aus Liesberg ist seit zwei Vernissage», fand Ernst Horn, Präsident Jahren im Vorstand des Museums Laudes Vereins Museum Laufental. Die Be- fental und zuständig für das Ressort Ausstellungen. Im gleichen Raum wie die Steinhauerei wird auch die Aluminium Laufen AG vorgestellt. Dort, wo heute das Birs Center steht, hat die Firma bis 1993 international erfolgreich geschäftet und tut das seither und bis heute in Liesberg (Riederwald). Zum Zuge kommt in dieser Ausstellung natürlich auch die Laufner Keramik-Industrie, deZahltag: Eines der Dokumente aus der Zwingner Papiri. ren erstes Tonwaren-

Die neue Sonderausstellung im Museum Laufental zeigt Interessantes über die Industriegeschichte im Laufental. Zahlreiche Besucher konnten sich anlässlich der Vernissage am vergangenen Donnerstag davon überzeugen.

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ROGGENBURG

WOS. Der Verein Jetzt natürlich! lädt am vierten Advent Kinder und Erwachsene zu einem wunderschönen Weihnachtsfilm ein. Der Spielfilm «Wunder einer Winternacht» aus dem hohen Norden ist sehr berührend; auch für Erwachsene! Vor Hunderten von Jahren begann die schönste Geschichte aller Zeiten… Die Geschichte über den Waisen Nikolas in Lappland, der jedes Jahr bei einer andern Familie wohnt, und so von den Dorfbewohnern grossgezogen wird. Immer Heiligabend kommt er von der einen Familie zur nächsten. Dieses wunderschöne und mit vielen Filmpreisen ausgezeichnete Meisterwerk begeistert mit atemberaubenden Aufnahmen aus dem winterlichen Finnland und einer herzerwärmenden Geschichte.

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WOS. Die Blauner Dorfweihnacht hat Tradition. Morgen Freitag, 18. Dezember, lädt die Primarschule ein zur Weihnachtsfeier und zum Musical «Die Geschichte von den Weihnachtsgeschenken». Die Festwirtschaft in der Mehrzweckhalle öffnet um 18.30 Uhr, die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

FOTOS: MARTIN STAUB

werk 1892 gegründet wurde. Damals wurden Ziegel und Backsteine produziert. Seit 1999 sind das Tonwarenwerk und das Werk der Sanitärprodukte getrennt und unter neuen Besitzern erfolgreich tätig. Für eine süsse Überraschung – zumindest visuell – sorgt die Firma Richterich (gegründet in den 1930er-Jahren), deren Mohrenköpfe in der Region längst Kult sind. In einem Endlosfilm können die Besucherinnen und Besucher die Produktion dieser süssen Versuchungen – Jahresproduktion rund zwei Millionen Stück – verfolgen. Als Glücksfall für die neue Sonderausstellung bezeichneten Präsident Ernst Horn und Kurator Hanspeter Steiner die in Blauen wohnhafte Barbara van der Meulen, Kunstwissenschafterin, die als Beraterin eine «wertvolle Hilfe war». Als Kuratorin der Ausstellung Living Memory im vergangenen Sommer nutzte sie die Gelegenheit, in einem Raum des Museums die Geschichte der Zwingner Papiri noch etwas weiterleben zu lassen. Bilder, ein Film, Protokollbücher und weitere wertvolle Dokumente, die nun in den Besitz des Museums übergehen, können hier eingesehen werden. Bis Ende Mai 2016 haben Interessierte Gelegenheit, diese und noch weitere Geschichten aus der Laufentaler Industrie kennen zu lernen. Immer am ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17.30 Uhr ist das Museum Laufental bei freiem Eintritt geöffnet. Museum Laufental, Helyeplatz 2, Laufen.

LAUFEN

Schlacht um Steuererhöhung Laufens Stadtrat wollte den Steuersatz für 2016 um 5 Prozent, die CVP um 2,5 Prozent und die FDP überhaupt nicht erhöhen. Schliesslich entschied sich eine Mehrheit der 236 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung für keine Steuererhöhung. jjz. «Wir wollen für 2016 eine ausgeglichene Rechnung», postulierte Stadtratspräsident Alexander Imhof an der Gemeindeversammlung von Laufen. Mit einer Steuererhöhung bei den natürlichen Personen um 5 auf 64 Prozent und bei den juristischen Personen um 0,3 auf 4,8 Prozent könne dieses Ziel erreicht werden. Die Erhöhungen würden knapp eine Million Mehrertrag generieren. Der ausgewiesene Verlust von 1,7 Millionen im Jahr 2014 dürfe sich auf keinen Fall wiederholen. Sorgen bereiten Imhof die Steigerung der Bildungskosten, der Pflegefinanzierung und des Sozialaufwands. Dank der gesteigerten Steuerkraft erhalte Laufen 2016 auch keine Beträge mehr aus dem kantonalen Finanzausgleich. Imhof rechnete den 236 Stimmberechtigten in der Aula des Gymnasiums vor, dass der Stadtrat 650 000 Franken mit dem Programm Balance 2 und

230 000 Franken dank einprozentiger Lohnreduktion des Personals eingespart hatte, was mit der Steuererhöhung eine Verbesserung der Rechnung um 1,85 Millionen ergibt. Weitere Einsparungen seien nicht möglich und für die Entwicklung von Laufen kontraproduktiv. Für 2016 sind 3,4 Millionen. Nettoinvestitionen vorgesehen, die vor allem die Amthausscheune, die Strassensanierungen, den Hochwasserschutz, die Sanierung der Wasserleitungen und das Stadtentwicklungsprogramm betreffen. «Eine Steuererhöhung ist immer eine unangenehme Angelegenheit, aber sie ist in unserem Fall notwendig», resümierte er. Vielleicht können wir in einigen Jahren den Satz wieder senken, liess er einen kleinen Hoffnungsschimmer durchblicken. Vergleich mit Sissach sinnvoll? «Alex Imhof sehe den Finanzplan durch die Rosabrille», erwiderte Roland Mamie. Er aber sehe eher schwarz, denn der Stadtrat habe die Kostenentwicklung nicht im Griff. Die Verschuldung sei bedenklich. Sissach, das bezüglich Einwohnerzahl und Struktur ähnlich wie Laufen sei, stehe viel besser da. Der Vergleich mit Sissach hinke, replizierte Imhof. Laufen habe einen wesentlich

grösseren Ausländeranteil und Sissach stehe noch vor einem neuen Schulhausneubau. «Vergleiche bringen uns nicht weiter», meldete sich Georg Schnell. Laufen habe eine Defizitwirtschaft, die mit veränderten Strukturen und neuen Automatismen behoben werden müsse. Feilschen um Erhöhung Mamie (FDP) stellte den Antrag, die Steuern nicht zu erhöhen, Ralph Jordi (CVP) wollte die Steuern nur um 2,5 Prozent erhöhen. Die Wogen gingen hin und her, die Erhöhungsbefürworter warfen den Erhöhungsgegnern vor, keine Lösungen zu präsentieren, umgekehrt warnte man vor der Steuerhölle Laufen. Einige Votanten sprachen dem Stadtrat ihr Vertrauen aus und fanden Laufen ein attraktiver Wohnstandort mit hervorragendem Arbeits- und Freizeitangebot. Mit 125 zu 92 Stimmen wurde der Antrag Mamie, die Steuern nicht zu erhöhen, angenommen. Das Budget wurde mit einem Verlust von 1 Millionen Franken genehmigt. Eine Arbeitsgruppe mit den verschiedenen Meinungsträgern soll das festgefahrene Schiff wieder in Fahrt bringen. Eine Herkulesaufgabe in Anbetracht des angerichteten Scherbenhaufens.

Mittwoch, 6. Januar 2016, 16.00 Uhr Wydehof-Center, Breitenbach, erster Stock MÄRLISTUNDE für Kinder von 4 bis 7 Jahren Sonntag, 10. Januar 2016, 17.00 Uhr Aula Primarschulhaus Breitenbach Nicolas d' Aujourd' hui «Anlass für Kinder und Erwachsene» Der bekannte Zeichner entwirft im Austausch mit dem Publikum spontan Figuren und spannende Geschichten Eintritt Fr. 12.–, Fr. 10.–, Fr. 5.– Samstag, 12. März 2016, 20.00 Uhr Gemeindesaal Grien, Breitenbach Häbse-Theater «Eimool nit uffbasst» Dialektkomödie mit «Häbse» Hans-Jörg Hersberger, Susi von Lindenau-Huber, Dani von Wattenwyl, Maik van Epple und Nicole Loretan. Eintritt: Fr. 45.–, 40.–, 20.– Vorverkauf: 11. 12. bis 24. 12. 2015 und ab 26. 2. 2016 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach, 061 781 24 44


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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 20. Dezember 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 18. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 18. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Freitag, 18. Dezember, 20.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, «Eselsbrügg», das neue Album von Stefan Heimoz. Wir werden dabei erfahren, dass seine kleinen Liedergeschichten von Menschen handeln, die eigene Wege gehen und eigene Werte setzen. Das passt bestens zur Weihnachtsbotschaft und wir finden es toll, Sie zu diesem wunderbaren Anlass einladen zu können. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Kollekte. Sonntag, 20. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Adventssingen mit Pfarrer Claude Bitterli, Markus Schlapp (Orgel) und Reina Abe (Querflöte). Donnerstag, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Familienweihnachtsfeier mit Pfarrer Claude Bitterli, Pfarrerin Regine Kokontis und der Weihnachtscombo. Donnerstag, 24. Dezember, 22.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Christnachtfeier mit Pfarrer Claude Bitterli, Fabienne Joye (Oboe), Salvatore Nicosia (Bassklarinette), Jonas Meyer (Klarinette), Luciano Pirelli (Saxophon) und Nicole Biri (Querflöte). Wir feiern das Abendmahl. Kleinlützel Samstag, 19. Dezember, 19.00 Uhr, Fischerhüsli in Kleinlützel, Waldweihnachtsfeier mit Pfarrerin Regine Kokontis und Team.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 18. Dezember, 9.30 Uhr, Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr, Gottesdienst mit Eucharistie Pfarrer Günter Hulin Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr, Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, St. Johannes-Kapelle Hofstetten – Sonntag, 20. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst, zu Gast an den Ökumenischen Sonntagen: «Gesang und Orgel bringen Weihnachten» mit der Mädchenkantorei Basel. Pfarrer Michael Brunner. Anschliessend Apéro. Mit Sonntagsschule

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche Sonntagsschule: Sonntag, 20. Dezember, 9.30–10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 4. Advent, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Monika Hoffmann: Achtung: der Gottesdienst beginnt 45 Minuten früher als sonst! Sonntagsschule/ChinderChilche: So. 20. Dezember 2015, 10.15–11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Einrichten der Kulissen und Hauptprobe in der Kirche. Donnerstag, 24. Dezember, 17.00 bis 18.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Heiligen Abend mit dem Krippenspiel «Ein Stall voller Licht» von der Sonntagsschule/ChinderChilche, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm, Gitarristin Carmen Gerber. Besammlung der Krippenspielkinder bereits um 15.30 Uhr in der Kirche. Freitag, 25. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl und festlicher Musik von Alphornbläser Peter Baumann aus Laupersdorf und Organistin Cristina Serena aus Basel, Pfarrer Stéphane Barth. Samstag, 26. Dezember, 10.30 Uhr, kath. Kirche Grindel, ökumenischer Gottesdienst zum Stephanstag, Predigt: Pfarrer Stéphane Barth, Eucharistie: Pfarrer Bruno Stöckli, ohne Orgelspiel, aber mit der Musikgesellschaft Grindel. Donnerstag, 31. Dezember, 15.30 Uhr, im grossen Saal des Alters- und Pflegezentrums Bodenacker, Breitenbach: Jahresendgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Blandine Abgottspon. Freitag, 1. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Neujahrsgottesdienst mit Apéro, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Blandine Abgottspon. Sonntag, 3. Januar: kein Gottesdienst. Konfirmandenunterricht. Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Alle am 17. Dezember: Finden des Themas für die Konfirmation.

Erschwil, 12. Dezember 2015 Ich hab den Berg erstiegen, der euch noch Mühe macht, drum weinet nicht, ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht.

DANKSAGUNG Wir danken von Herzen für die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegerpapi, Bruder, Schwager, Onkel und Cousin, der nach kurzer, schwerer Krankheit am 12. Dezember verstorben ist.

Guido Kronig-Vogt 7. November 1958 – 12. Dezember 2015

Jeannette Kronig-Vogt Patrik und Fabienne Kronig Germaine und Erich Gruber-Kronig Anton und Christa Kronig-Gsell Leni und Otto Lochmatter-Kronig mit Familien Elfriede Kronig-Koidl Schwägerinnen und Schwäger mit Familien Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 19. Dezember 2015 um 13.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Dreissigster: 16. Januar 2016 um 18.00 Uhr in der Kirche Erschwil. Traueradresse: Jeannette Kronig-Vogt, Mühleweg 15, 4228 Erschwil

KARL SCHÖPFLIN-SONNENBERG Speziell danken wir Dr. F. Rappo und Dr. K. Fuchs für die langjährige Betreuung sowie dem Personal des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, für die kurze, aber liebevolle Pflege. Wir danken Herrn Pfarrer St. Barth-Ehrsam und dem Organisten R. Studer für die einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes. Ein besonderer Dank geht an Beata, Hedi und Heiner und all die lieben Menschen, die Vati in seinen letzten Monaten mit einem Besuch oder einer Geste erfreut haben. Für den letzten Fahnengruss des Turnvereins, der Brass Band Konkordia, der Musikgesellschaft Harmonie und des Männerchores möchten wir uns herzlich bedanken. Ferner möchten wir allen Danke sagen, die Karl auf seinem letzten Weg begleitet haben, insbesondere der Delegation des Ornithologischen Vereins Büsserach. Danke für die zahlreichen Karten, Geldspenden und tröstenden Worte. Büsserach, im Dezember 2015

Die Trauerfamilie

Gilt als Leidzirkular.

Dein Weg ist dir zu beschwerlich geworden. Du hast tapfer durchgehalten bis zu dieser Wegbiegung. Da hat sich ein Engel zu dir gesellt und dir zugeflüstert: Bleib stehen und ruhe dich aus.

Wir müssen Abschied nehmen von meiner lieben Gattin, unserer «Mamä» und Omi, Schwiegermutter, Schwester, Tante und unserem Gotti

Edith Hofer-Dreier 1. 4. 1938 – 10. 12. 2015 Sie wurde heute am frühen Morgen von ihrer Krankheit erlöst und durfte die Reise in die ewige Heimat antreten. Wir sind dankbar für alles, was sie uns gegeben hat, und werden sie stets in lieber Erinnerung behalten.

In stiller Trauer: Robert Hofer-Dreier Markus und Monika Hofer-Dreier mit Pascal und Manuel Bruno und Silvia Hofer-Buser mit Alexander, Lukas und Adrian Christoph und Jacqueline Hofer-Jeger mit Vanessa und Dominic Gerold und Nadja Hofer-Vögtli mit Noah, Yannic und Fabienne Urban und Natalia Hofer-Stebler mit Janina und Tobias, Elia, Mathis und Jonathan

Ich sterbe doch meine Liebe zu euch stirbt nicht. Ich werde euch vom Himmel herab lieben, wie ich euch auf Erden geliebt habe. (M. Minder)

Fehren, 10. Dezember 2015 Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung am Donnerstag, 17. Dezember 2015, um 14.00 Uhr in der Kirche Fehren. Dreissigster: Sonntag, 10. Januar 2016, um 8.30 Uhr. Traueradresse: Robert Hofer-Dreier, Büsserachstr. 113, 4232 Fehren

DANKSAGUNG

Anita Altermatt-Huber Herzlichen Dank allen, die ihr Freundschaft und Zuneigung schenkten, so manch fröhliche und ernste Stunde mit ihr verbrachten und sie auf ihrem letzten Weg begleiteten.

Die Trauerfamilie Fehren, im Dezember 2015 BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 20. Dezember Weihnachtsgeschichte zum Mitspielen für die ganze Familie 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Seewen

Gemeinde Seewen

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Gemeinde Seewen hat am 30. November 2015 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen:

Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann Central 3 Breitenbach bleibt über die Feiertage vom 24.12.2015 bis 3.1.2016 geschlossen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 24.12.2015 bis und mit 03.01.2016 geschlossen.

Kein Vortritt (3.02) mit zugehöriger Bodenmarkierung – Käsereistrasse, Einmündung in die Bretzwilerstrasse – Allmendstrasse, Einmündung in die Bretzwilerstrasse – Alte Bürenstrasse, Einmündung in die Bürenstrasse Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.

Bättwil

Ausschreibung Vakanz Gemeinderat / Einberufung Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den Urnengang vom 28. Februar 2016 Der Gemeinderat der Gemeinde Bättwil gestützt auf § 30 Abs. 1 c und § 127 Abs. 4 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 beschliesst: 1. Wahlfestsetzung / Ausschreibung / Einberufung Das Amt eines Gemeinderates bzw. einer Gemeinderätin wird hiermit neu ausgeschrieben. Am 28. Februar 2016 findet die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 statt. 2. Teilnahme an der Wahl Teilnahmeberechtigt sind alle Stimmberechtigten, die politisch ihren Wohnsitz in Bättwil begründen und nicht anderswo im Stimmregister eingetragen sind. 3. Wahlvorschlag / Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular aufzuführen, welches auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis am Montag, 18. Januar 2016, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Verspätet eingereichte Anmeldungen werden nicht mehr entgegengenommen. 4. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich.

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Dietler Reinold Bauobjekt: Neubau Mehrfamilienhaus Standort: Breitenbachstrasse 62 Grundstück: GB-Nr. 1733 Nutzungszone: W3/W2b/GA Projektverfasser: Fluri AG, Planung + Generalbau, Mümliswil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Januar 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Simone Huber und Alexander von Rohr Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Standort: Mittelstrasse 35 Grundstück: GB-Nr. 587 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Arbacasa GmbH, Bretzwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Januar 2016

Baupublikation Gesuchsteller: Konsortium Neumatt Bauobjekt: Abbruch EFH + Schopf und Neubau Mehrfamilienhaus Standort: Neumattstrasse 23 Grundstück: GB-Nr. 705 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Arch. Niklaus Bühler Himmelried Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Januar 2016

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Mark und Nienke Jones-Boenink Muspenacker 305, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Umbau / Sanierung Bauplatz: Bertelweg 14 und 228 Bauparzellen: GB-Nr. 992 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 7. Januar 2016

5. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format C5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Loses Material ist in die Propagandaschrift einzulegen. Das Wahlpropagandamaterial muss bis spätestens am Montag, 25. Januar 2016, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. 6. Zustellung des Wahlmaterials Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 6. Februar 2016. 7. Briefliche Stimmabgabe Die schriftliche Stimmabgabe muss bis spätestens am Samstag, 27. Februar 2016 (vor dem Wahltag), 18.00 Uhr erfolgt sein (Gemeindebriefkasten). Der Gemeinderat

Nuglar-St. Pantaleon

Zullwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauobjekt: 15-032 Ersatz Durchlass Brunnenbach ( bestehende Bachdole) Grundbuch-Nr.: 90504, 210, 212 und 2362 (Uferschutzzone und Kantonsstrassenareal Adresse: 4412 Nuglar (Neu-Nuglar) Oristalstrasse Gesuchsteller: Kanton Solothurn (Amt für Verkehr und Tiefbau) 4509 Solothurn, Werkhofstrasse 65 Grundeigentümer: 1) Parz.-Nr. 90504 Staat Solothurn (Amt für Verkehr u. Tiefbau) 4509 Solothurn Werkhofstrasse 65; 2) Parz.-Nr. 212 Gemeinde Nuglar-St.Pantaleon, 4412 Nuglar, Ausserdorfstrasse 49 3) Parz.-Nr. 210 und 2362 ME Saladin Dieter 4412 Nuglar, Oristalstrasse 23 4) Parz.-Nr. 210 und 2362 ME Käser Urs 4103 Bottmingen, Therwilerstrasse 8 Planverfasser: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, 4410 Liestal, Rufsteinweg 1 Datum Baugesuch: 14. Dezember 2015 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 8. Januar 2016 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Bauherrschaft: Urs Helfenfinger Kirchweg 197, 4234 Zullwil Bauobjekt: Garage Abbruch und Neubau Dachverlängerung Architekt: Trösch Baudienstleistung GmbH Baumgarten 21, 3376 Graben Bauplatz: Kirchweg 197 Parzelle: GB-Nr. 887 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 1. Januar 2016

Grindel

Baupublikation Bauherrschaft: Gerolf Strugalla Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau EFH mit Sitzplatz Balkon und Garage Ausnahmegesuch für keinen Dachvorsprung

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch Bärschwil

Witterswil

Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauplatz: Hollenacker, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 916 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 8. Januar 2016

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Daniel Stegmüller Hof Mettlen 382, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Umbau Anbindestall in Mutterkuh-Laufstall mit drei seitlichen Anbauten (Süd-Ost, Nord-Ost, Nord-West), Neubau Jauchegrube mit Laufhof und Mistplatz. Abbruch bestehender Mistplatz und Geländeauffüllung. Bauplatz: Hof Mettlen 382 Bauparzelle: GB-Nr. 221 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Dezember 2015

Bauherrschaft: Proinnova AG Hauptstrasse 130, 4147 Aesch Projektverfasser: Proinnova AG, Aesch Grundeigentümer: Alfons Matter Ettingerstrasse 15, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 34-15, EFH Bauplatz: Dofelmatt Bauparzelle: GB-Nr. 1830 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 7. Januar 2016


LAUFENTAL

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ZWINGEN

RÖSCHENZ

Widerstand gegen geplante Inertstoff-Deponie

Doppelkonzert macht Freude

tim. Das Budget gab an der Gmeini Zwingen nicht zu reden. Dafür sprach sich die Versammlung nach längerer Diskussion in einer Konsultativabstimmung einstimmig gegen eine geplante Inertstoff-Deponie aus. tim. Am Schluss der Gmeini orientierte Gemeinderat Hans-Peter Gilgen über die geplante Inertstoff-Deponie im Gebiet Stutz/Sonnenrain auf Gemeindegebiet von Blauen. Der Gemeinderat habe «regen Mailverkehr» mit dem Kanton gehabt. Ausserdem gab es Kontakte zur landrätlichen Bau- und Planungskommission und den sechs Laufentaler Landräten. Dabei habe der Gemeinderat immer darauf hingewiesen, dass diese Deponie in einem sensiblen Gebiet liege und zwei wichtige Quellen tangiere. Der Gemeinderat wolle diese Deponie nicht. Genauso sah es die Versammlung. Der Ingenieur Peter Jermann wies darauf hin, dass die Kapazität der Deponie bei 36 Millionen Kubikmeter liegt. Wenn jährlich 400 000 Kubikmeter herangeführt würden, dauere es 90 Jahre, bis die Deponie gefüllt sei – und dies bei rund 300 Lastwagen jeden Tag, welche die ohnehin stark belastete H18 lahmzulegen drohten. Deshalb beantragte er eine Konsultativabstimmung. Ein anderer Bürger sieht in einer solchen, obwohl unverbindlichen, Abstimmung die Möglichkeit, Druck zu machen und die Position der Zwingner Be-

völkerung kundzutun. Alt Gemeinderat Georg Furler wies auf die «strategische Bedeutung der zwei Quellen beim Ausfall des Birsstroms hin.» Und der Werkhof-Mitarbeiter Philipp Henz sagte: «Inertstoffe sind problematischer Abfall». Ohne Gegenstimmen beauftragte die Versammlung den Gemeinderat in der Konsultativabstimmung, alles zu unternehmen, um diese Deponie zu verhindern. Einhellig Zustimmung für das Budget Beim Hauptgeschäft des Abends, das Budget 2016, gab es dagegen keine Diskussion. Gemeindepräsident Ermando Imondi wies auf die stark gestiegenen Kosten bei der Sozialhilfe, den Pflegebeiträgen und der Bildung. Auf der anderen Seite rechnet Imondi mit einem «moderaten Anstieg der Steuereinnahmen», weshalb der Steuersatz unverändert bei 59 Prozent bleiben soll. Einem Aufwand von 9,23 Millionen steht ein Ertrag von 9,08 Millionen gegenüber; daraus resultiert ein Defizit von 154 000 Franken. Um das Clubhaus sanieren zu können, soll der Fussballclub einen Beitrag von 300 000 Franken erhalten. Ein Antrag, die Abfallgebühren von 70 auf 50 Franken zu senken fand mit 35 Ja gegen 21 Nein eine Mehrheit. Diese Kasse generiere Überschüsse, weshalb eine Senkung gerechtfertigt sei, begründete der Antragssteller seinen Vorstoss. Dem Budget stimmte die Versammlung einhellig zu.

Gemeinsamer Abschluss: Der Musikverein spielt «Oh Happy Day», «Stärneglanz» singt kräftig mit.

Der Musikverein Brass Band Röschenz lud zum Kirchenkonzert ein. Der neu gegründete Kinderchor «Stärneglanz» glänzte als Stargast.

BRISLACH

Weg frei ins Chlybasel

Brislacher Brüggli saniert: Der im Volksmund «Christophorus-Brüggli» geheissene Lüsselübergang ins Brislacher «Chlybasel» wurde total saniert. Ein Autokran bringt hier neue FOTO: ROLAND BÜRKI Stahlträger ein.

Martin Staub

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rstaunlich, dass bei so vielen parallel laufenden Veranstaltungen noch genügend Leute da sind, um jedes Konzert und jede Aufführung zu einem Publikumserfolg zu krönen. In Röschenz jedenfalls war der Kirchenraum prallvoll, als die rund 30 Kinder unter der Leitung von Tanja Schmidlin zum Eröffnungssong anhoben: «Schön, sit dir hüt alli do» aus dem Musical «Stärnestaub und Liechterglanz». Eigentlich war der erst vor zwei Monaten gegründete Chor «Stärneglanz» nur Gast am traditionellen Kirchenkonzert des Musikvereins Brass Band Röschenz, steigerte sich aber von Lied zu Lied zur Hauptattraktion. Schuld daran war sicher auch die Leiterin Tanja Schmidlin, welche ihre «ganz, ganz tollen Kinder» ausnahmsweise mit «links» (hat unglücklicherweise letzte Woche den rech-

ten Arm gebrochen) durch das vorweihnachtliche Repertoire, mit vielen Solosängerinnen und -sängern, führte. Das Publikum applaudierte begeistert und löste damit die entsprechenden Zugaben aus. So kam der Musikverein etwas verspätet, dank einigen Aushilfen aber mit voller Besetzung und unter der Leitung von Michael Ferner zum Zug. Mit einem ausgewogenen Programm, darunter die bekannten Titel «Vivaldi’s Winter», «Chariots of Fire» von Vangelis

FOTOS: MARTIN STAUB

und Peter Rebers «E Vogel ohni Flügel», leiteten die Musikantinnen und Musikanten den vorweihnachtlichen Konzertabend zum Höhepunkt. «Oh Happy Day» zusammen mit dem Kinderchor bildete den fulminanten Abschluss dieses abwechslungsreichen Programmes, welches vom Kornettisten Gabriel Küng, etwas heiser zwar, trotzdem aber locker und kompetent in Worten dokumentiert wurde. Beim anschliessenden Glühwein wärmte man nach der Seele auch noch den Körper auf.

Kinderchor in Aktion: Singen schön und sehen gut aus in ihren selbst gemachten Schals.


THIERSTEIN

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MELTINGEN

Wallfahrtskirche in neuem Glanz

Einsegnung: Generalvikar Markus Thürig läuft mit Weihwasser durch die Bankreihen.

Die Meltinger Kirche erstrahlt nicht nur aussen, sondern seit Sonntag auch innen in hellem Glanz. Martin Staub

D

er dritte Adventssonntag war ein besonderer Tag für Meltingen. Erstmals seit August dieses Jahres wurden die Pforten der St.-Josefs-Kirche wieder geöffnet. Und die Meltinger – und auch einige Auswärtige – erschienen zahlreich im frisch renovierten Gotteshaus auf dem Kirchhübel.

Der Einweihungsgottesdienst wurde von Generalvikar Markus Thürig zelebriert, mit Unterstützung des Gemeindeleiters, Diakon Rolf Zimmermann, Pfarrer Ignacy Bokwa und zwei Ministranten. Der Kirchenchor, unter der Leitung von Paul Stebler, bettete den Einweihungsgottesdienst mit seinem harmonischen Gesang in den passenden festlichen Rahmen. Höhepunkt der Zeremonie war die Einsegnung durch den Generalvikar. Die Wallfahrtskirche Maria im Hag soll laut Geschichtsbüchern über 500 Jahre alt sein. Das Kirchenschiff, erbaut 1730, wurde nun in fünfmonatiger Bauzeit sanft renoviert. «Gaudete – freut euch», rief Diakon Rolf Zimmermann in das

FOTO: MARTIN STAUB

neu erstrahlende Kirchenschiff, die Botschaft zum dritten Advent, die an diesem Sonntag fast mehr der neuen Meltinger Kirche als der kommenden Weihnacht galt. Mit der Renovation des Innenraums neige sich die umfassende Sanierung der Meltinger Kirche dem baldigen Ende zu, berichtete Lorenz Vögtlin zum Schluss des Gottesdienstes. Zwischen 2007 und 2015 seien das Dach, die Aussenfassade, die Glocken, das Zifferblatt, das Uhrwerk, der Aussenbereich und zuletzt der Innenraum gründlich renoviert worden. «Nun fehlt nur noch die Orgel», erklärte ein sichtlich zufriedener Kirchenratspräsident, «und diese wird im Februar 2016 gründlich revidiert.»

BEINWIL

Adventsjutz im Kerzenlicht In der heimeligen Klosterkirche Beinwil feierte der Jodlerklub Erschwil-Beinwil mit seinen Gästen den dritten Advent mit besinnlichen Jodelliedern. Zwei Euphonien und die Klosterorgel begleiteten den abwechslungsreichen Melodienreigen. jjz. Von der Empore ertönte aus silbrigen Pfeifen das zartfühlende Lied «Uf em Heiwäg», als die Jodlerinnen und Jodler mit andächtigen Schritten die Kirche betraten. Auf der Treppe vor dem Altar stellten sie sich auf und stimmten den «Glogge-Jodel» an. Der zweite Bass begann mit einem tiefen «Bim-Bam», worauf die anderen Register mit helleren Tönen in den Glockenrefrain einfielen. Zuletzt untermalten die zwei Jodlerinnen und der Solojodler den Gleichklang mit einem feinen Jutz. Feierlich war die Stimmung, überall brannten Kerzen, derweil die Gäste in der voll besetzten Kirche andächtig dem aussergewöhnlichen Vortrag lauschten. «Wir möchten Sie auf Weihnachten einstimmen und Ihnen die Herzen mit unseren Liedern erwärmen», erklärte Präsident Franz Hänggi. «Chumm mit mir» forderte der Jodlerklub Erschwil-Beinwil musikalisch die Gäste auf. «Ganz unbeschwärt und ohni Sorge, mit dir dörfe zäme si», endete das Lied, das eine Bergwanderung mit freundschaftlicher Verbundenheit zum Inhalt hatte.

Glogge-Jodel: Jodlerklub Erschwil-Beinwil.

Uraufführung: Duett Heinrich Bachmann / Eugen Christ Wie es von den Bergen so tönt, offenbarten Ruedi Limacher und Kurt Strübi mit einem starken Euphoniumsolo. Kraft und Leidenschaft beherrschten diesen Vortrag und rüttelten die Gäste in ihren vorweihnächtlichen Gedanken auf. Tobias Cramm verlegte sich mit seinem Orgelvortrag «S’Mälche» gekonnt auf die Alpwirtschaft und die Jodler besangen anschliessend den «Bärgobe», der mit Sonnenuntergang und einkehrender Ruhe stimmungsmässig kaum zu überbieten war. Die Gäste im entlegenen Beinwil kamen noch in den Genuss einer Urauf-

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

führung, denn Eugen Christ und Heinrich Bachmann sangen zum ersten Mal im Duett. «Nächstenliebe» lautete ihre Losung; sie harmonierten ausgezeichnet und interpretierten mit feinen Stimmen das rührende Lied. Mit «Danke säge» richtete sich der gesellige Klub nochmals an die aufmerksamen und beglückten Gäste. Gemeinsam sangen Gäste und Sänger mit Orgelbegleitung «Leise rieselt der Schnee», bevor sie in die kalte und sternenklare Nacht hinaustraten. Halt! Die Jodler warteten im geheizten Aufenthaltsraum noch mit Glühwein und Gebackenem auf.

Wiehnachtszyt: Quartett Erschwil-Beinwil.


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THIERSTEIN KLEINLÜTZEL

Tausend Lichter der Solidarität Hunderte Kerzenlichter erstrahlten am Samstagabend in und um die Kirche in Kleinlützel. Die Caritasaktion «Eine Million Sterne» erwärmte die Gläubigen in der Kirche und beim Adventskalender auf dem Dorfplatz. Martin Staub

M

it diesen Lichtern wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit den Schwachen und in Not geratene setzen», schrieb Gemeindeleiter Christof Klingenbeck im Pfarrblatt. Zahlreiche Kirchgänger, darunter auch viele Kinder folgten seinem Aufruf am letzten Samstagabend und feierten mit beim lichtvollen Gottesdienst. Bereits in der Kirche, während des Wortgottesdienstes sorgten fast ausschliesslich Kerzenlichter für die Beleuchtung. Die anschliessende Lichterprozession auf den Dorfplatz, wo Angehörige der Liturgiegruppe bereits hunderte von Kerzenlichtern, zum Teil zu grossen Sternen formiert, platzierten, setzte ein beeindruckendes Zeichen und lockte noch einige Passanten an, die adventlichen Geschichten der Liturgiegruppe bei wärmendem Tee und Weihnachtsgebäck zu geniessen. Kollekte und der Erlös aus dem Verkauf von Wunschkerzen kamen der Caritasaktion «Eine Million Sterne» zugute. An über hundert Orten in der ganzen Schweiz stellten an diesem 13. Dezember Freiwillige Kerzen auf und illuminierten Kirchen, Strassen und Plätze als leuchtendes Zeichen der Solidarität mit Menschen in der Schweiz, denen es nicht so gut geht. Zum Beispiel zahlreichen Armutsbetroffenen.

Von der Kirche in Richtung Dorfplatz: Die Lichterprozession.

FOTO: MARTIN STAUB

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Ein besonderes Geschenk ...

Jodlerchörli sucht Unterstützung

... ist der erst kürzlich erschienene Bildband «Laufental». Linard Candreia verfasste die Texte, Kurt Hamann fotografierte passend dazu. Entstanden ist ein Buch von und über das Laufental. Am Sonntag, 20. Dezember, bietet sich nun die Gelegenheit, ein signiertes Exemplar zu erwerben.

Linard Candreia und Kurt Hamann sind zu Gast in der Bibliothek Breitenbach und signieren persönlich zwischen 14.00 und 15.00 Uhr ihr neustes Buch. Sonntagsverkauf im Wydehof: 20. Dezember 2015, 10.00 – 17.00 Uhr. Hannelore Rüegg

KLEINLÜTZEL

Steuern um fünf Prozent gesenkt dust. Bereits vor Beginn der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag musste der Samichlaus zu Besuch im Gemeindesaal gewesen sein. Jedenfalls wurden die 58 Stimmberechtigten diesmal nicht nur von Mineralwasser, sondern auch von Nüssli und Mandarinli empfangen. Die feierliche Stimmung sollte sich an diesem Abend noch steigern, denn die vom Gemeinderat vorsichtig empfohlene Steuersenkung von 140 auf 137 Prozent wurde dank eines ausführlich dokumentierten Antrags des ehemaligen Gemeindepräsidenten Philipp Flury mit grossem Mehr um weitere zwei Prozentpunkte heruntergeschraubt. Somit wurde Kleinlützels Gemeindesteuersatz innert zweier Jahre um satte 10 Prozentpunkte, von 145 auf 135 gesenkt. Ein Weihnachtsgeschenk, welches aber dank sorgfältiger Finanzpolitik in den letzten Jahren sehr wohl begründet ist. Während vor wenigen Jahren in der Lützler Rechnung noch ein stetig steigender Finanzfehlbetrag für die vom Kanton auferlegte Steuererhöhung sorgte, schreibt die Gemeinde seit 2011 schwarze Zahlen. Im Budget 2016 wird der Ertragsüberschuss auch mit dem neuen Steuersatz mit einem Auf-

wand von 5 753 523 und einem Ertrag von 5 818 500 noch immer rund 65 000 Franken betragen. Ein genügendes Polster, «wenn man bedenkt, dass auch alle Spezialfinanzierungsfonds (Wasser, Abwasser, Abfall) ordentlich gefüllt sind», wie der Antragssteller feststellte. Heftig diskutiert wurde an dieser Budgetversammlung aber dann doch noch. Die Abwasserleitung vom Niederhuggerwald in den Huggerwald mit vorgeschlagenen 230 000 Franken, für vorerst lediglich drei bis vier Haushalte schien einigen Votanten dann doch etwas viel. Dass diese Investition aber vom Kanton gemäss generellem Entwässerungsplan notwendig ist und die Kosten über den Abwasserfonds finanziert werden, bewegte dann doch 30 Stimmberechtigte dem Projekt grünes Licht zu gewähren, während 19 dieses um fünf Jahre hinauszögern wollten. Zu einer Revision der Ortsplanung (25 000 Franken) einem Projektierungskredit (60 000 Franken) für die Hangsicherung Dorfhollen und einer dringenden Messkampagne für die Trinkwasserqualität Amsbergquelle über 75 000 Franken sagten die Lützler Einwohnerinnen und Einwohner ebenfalls grossmehrheitlich ja.

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THIERSTEIN

Rat schonte sich für Weihnachtsfeier

Aus dem Nationalrat

Zum ersten Mal durfte ich als neugewählter Nationalrat zum Sessionsrückblick im Restaurant Schlosshof in Dornach einladen und antreten. Der Rückblick stand primär im Zeichen der Bundesratswahlen und der vielen gewonnenen Eindrücke meiner ersten zwei Wochen im Bundeshaus. Ich hatte mich sehr gefreut darüber, dass mit Guy Parmelin einer der drei vorgeschlagenen Kandidaten in den Bundesrat gewählt wurde. Damit zeigte die vereinigte Bundesversammlung, dass es ihr wichtig ist, bei den bevorstehenden Herausforderungen der nationalen Politik alle politischen Kräfte angemessen im Bundesrat vertreten zu haben. Mit diesem Tagesziel vor Augen war die SVP-Fraktion am 9. Dezember fokussiert, souverän und liess sich durch nichts provozieren. Die Armeereform fand nun auch eine Mehrheit im Nationalrat. Der Sollbestand wird neu bei 100 000 Mann liegen und das ganze wird 20 Milliarden Franken für vier Jahre kosten und nicht wie vom Bundesrat vorgeschlagen nur 18,8 Milliarden. Die Armee wird damit von den Sparanstrengungen des Bundes ausgenommen. Mit der Reform soll die Armee zwar etwas verkleinert, aber besser ausgerüs-

tet und ausgebildet werden. Zudem soll sie schneller eingesetzt werden können. In der gegenwärtigen Sicherheitslage sind nur noch die Linken bereit, bei der Armee weiter abzubauen. Die Stossrichtung der Reform war darum weitgehend unbestritten – vergangenen Sommer wurde sie noch abgelehnt. Noch keine Einigkeit besteht zur Anzahl Wiederholungskurse: der Ständerat will fünf, der Nationalrat sechs WKs zu je drei Wochen. Weiter hat der Nationalrat in einer von der SVP verlangten ausserordentlichen Debatte die Forderung nach systematischer Kontrolle der Landesgrenzen abgelehnt. Die Redner der SVP und selbst die Bundespräsidentin stellten fest, die Kontrolle der Schengen-Aussengrenzen funktioniere nicht mehr. Für die SVP war darum klar, dass die Landesgrenzen wieder systematisch kontrolliert werden müssen, wenn nötig mit Hilfe der Armee. Mit Umsetzung des Schengener Abkommens wurde das Grenzwachtkorps in der Schweiz stark reduziert. Wenn dieses System jetzt nicht mehr funktioniert ist es nur logisch und sinnvoll, dass die Schweizer Grenze wieder stärker kontrolliert wird. Auch die Übung Conex15 der Armee vom vergangenen September hat eindrücklich gezeigt, dass mit verstärkter Präsenz an der Grenze auch die grenzüberschreitende Kriminalität stark eingedämmt werden kann. Die Anwesenden hatten die Gelegenheit, Fragen zu allen laufenden Geschäften von Bundesbern zu stellen. Dabei wurden auch Hintergrundinformationen gegeben, welche nirgendwo zu lesen sind. Zum Schluss wurde den anwesenden Zuhörern ein kleiner Apéro offeriert.

Schliesslich waren es nach einer Bereinigung der Traktanden noch vier Geschäfte, die der Rat am Montag zu behandeln hatte.

D

ie mit Plänen behangenen Stellwände vor dem grossen Ratstisch unterstrichen die Absicht von Bauverwalter Markus Vögtlin, den Gemeinderat mit dem neu vorliegenden Teilzonen- und Gestaltungsplan «Breitgarten» der Grellinger Architektur Nussbaumer zu konfrontieren, bevor er zur Vorprüfung nach Solothurn weitergereicht wird. Der Teilzonenkorridor vom südlich gelegenen Kernzonenteil an der Fehrenstrasse bis zum nördlichen Breitgartenweg überzeugte mit den drei städtebaulich gut eingepassten Gebäudeteilen den Gemeinderat. Nicht abfinden will er sich hingegen mit der vom Kanton auferlegten Erschliessung der Teilzone via Breitgartenweg. «Der Kanton muss in Sachen Zufahrt Fehrenstrasse nochmals über die Bücher», so der Ratstenor. Weiter regte der Rat in Anbetracht der zunehmenden Zweitautos mehr Besucherparkplätze an. Zudem wählte der Gemeinderat Martin Gerber zum Delegierten Breitenbachs für das Alterszentrum Bodenacker, ver-

zichtete im Moment darauf, weitere Pensionskassenvarianten für das Gemeindepersonal zu evaluieren und beschloss, sich im Januar 2016 über das im Gemeindegesetz verankerte Interne Kontrollsystem (IKS) von einer Spezialfirma beraten zu lassen. Weihnachtsfeier wird auch Abschiedsfeier Am Rande der Ratssitzung war zu vernehmen, dass die Ratsmitglieder an der heute Donnerstagabend stattfindenden Weihnachtsfeier für Senioren einmal mehr zusammen mit Damen und Herren der Gemeindeverwaltung Essen und Getränke servieren. Eine echte Knochenarbeit bei exakt 277 Gästen, so Insider. Für Unterhaltung sorgen die Kreiselbach-Musikanten und die Circle Singers, während Gemeindepräsident Dieter Künzli die scheidenden Gemeinderäte Remo Holzherr und Yves Hänggi verabschiedet. «Die Kumulation von

Geschäft und Gemeinderatsamt wurde mir zuviel, ich musste die Notbremse ziehen», erklärt Holzherr, seit März 2011 im Gemeinderat, auf Anfrage dem Wochenblatt. Dennoch, die Erfahrungen mit anderen Sachgebieten oder Gespräche mit interessanten Personen seien ein Mehrwert gewesen, genau wie die energietechnisch wertvolle Sanierung von Turn- und Schwimmhalle oder die Sitzungen mit der Schulbaukommission. Auch Yves Hänggi, seit Oktober 2013 im Amt, hat ähnlich positive Erfahrungen wie Holzherr gemacht. «Sicherheit und vor allem die Raumplanung sind komplexe Gebiete, die aber nicht alle Leute einem jungen Gemeinderat zutrauen», stellt Hänggi alte Vorurteile fest. Das volle Vertrauen gewonnen hat der Agrotechniker HF aber bei einem kantonalen Landwirtschaftsbetrieb in der Ostschweiz, wo er ab Februar 2016 in die Betreuung Straffälliger eingebunden ist.

ZULLWIL

Verwaltung effizienter machen

Zullwil wieder handlungsfähig: Silver Hänggi, Roger Hänggi und Hansjörg Ankli leiten die Geschicke der Gemeinde.

Der Orchideen-Flüsterer

FOTO: ROLAND BÜRKI

Präsidiales Lob: Gemeindepräsident Dieter Künzli bedankt sich bei den scheidenden Gemeinderäten Yves Hänggi (l.) und Remo FOTO: ZVG Holzherr.

Roland Bürki

ZULLWIL

Zullwils WunderOrchidee: Seit acht Jahren gedeiht sie prächtig im hellen Wintergarten von Erna und Toni Hänggi-Jeker. Toni pflegt sie mit Hingabe und redet ihr immer wieder gut zu. Das scheint ihr gut zu tun, denn auf Weihnachten trägt sie erstmals 14 Blütenrispen.

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BREITENBACH

SESSIONSRÜCKBLICK

Christian Imark, Nationalrat

Donnerstag, 17. Dezember 2015 Nr. 51

FOTO: BEA ASPER

Zullwil hat wieder einen handlungsfähigen Gemeinderat und stimmt im Januar ab, ob ein Teil der Verwaltung nach Breitenbach ausgelagert werden wird. bea. Mit Alt Gemeinderat Hansjörg Ankli hat der Gemeinderat von Zullwil wieder ein drittes Mitglied. «Die Wahl ist bestätigt und wir sind handlungsfähig», freut sich Gemeindepräsident Roger Hänggi. Und der Gemeinderat habe an seiner Sitzung bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Mit einer Teilauslagerung der Verwaltung möchte er einige Zehn-

tausend Franken sparen. Mitte Januar soll die Bevölkerung an einer Infoversammlung mit Zahlenmaterial aus der Zullwiler sowie aus der Breitenbacher Verwaltung offen über die Vor- und Nachteile diskutieren können, erklärt Hänggi. «Und am 21. Januar soll die Gemeindeversammlung entscheiden, welche Lösung für Zullwil die beste ist.» Da die jetzige Gemeindeverwalterin ihre Kündigung eingereicht habe – und auch die Bürgergemeinde eine neue Verwalterin suche, dränge sich auf jeden Fall eine Auslegeordnung auf. Wobei Syner-

gien genutzt werden könnten. Weiter haben Roger Hänggi, Hansjörg Ankli und Silver Hänggi an der Gemeinderatssitzung das weitere Vorgehen festgelegt zur Vervollständigung der Dorfexekutive. Drei Sitze werden zur Wahl ausgeschrieben werden. Der Wahltermin sei für Ende Februar festgelegt worden. Ankli führt aus, dass er nach den drei Rücktritten im Gemeinderat Ende November Zullwil nicht im Regen stehen lassen wollte und sich spontan entschieden habe, in die Bresche zu springen. Da er im nächsten Jahr aber seine Reisepläne umsetzen möchte, stelle er seinen Sitz Ende Februar zur Verfügung. Roger Hänggi zeigte sich zuversichtlich, dass sich im Verlauf der nächsten Wochen mindestens drei Zullwiler melden werden, die bereit sind, sich in der Dorfexekutive für die Zukunft der Gilgenberger Schlossgemeinde einzusetzen. «Auf die Zullwiler ist Verlass, dies kommt im vielseitigen Vereins- und Kulturleben und im Engagement für die Gewerbeausstellung immer wieder deutlich zum Ausdruck.»


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Das «Lamm»-Team wünscht allen seinen Gästen und jenen, die es noch werden, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2016. Ab dem 17. Dezember ist nachmittags das Restaurant von 14.30 bis 17.00 Uhr geschlossen. Ausser an Wochenenden und Feiertagen. An den Feiertagen ist das Restaurant jeden Tag offen ausser am 31. Dezember 2015 und am 1. Januar 2016. Wir freuen uns auf Ihre Reservationen: 079 525 54 50, Duffort.

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Warmes Buffet Reh- und Wildschweinpfeffer, Kalbsbraten und Roastbeef, Gemüsebouquet, Kartoffelgratin und Spätzli

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Apéro um 18.15 Uhr im Foyer um 19.30 Uhr Beginn des Galabanketts Preis Galabuffet Fr. 98.– pro Person Das Duo Däni und Peter begleitet Sie musikalisch durch den Abend bis ins neue Jahr. Für Reservationen melden Sie sich bitte bei Frau Schindelholz (Reservationen in der Reihenfolge der Buchungen, Telefon 061 741 17 00). Wirtin Doris Schindelholz mit Team freut sich auf Ihren Besuch.

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SPORT

Donnerstag, 17. Dezember 2015 Nr. 51

17

EISHOCKEY

Ausgangslage optimieren Nach dem 8:4-Sieg in Biel gegen Meinisberg hat der EHC Laufen vor der Festtagspause noch zwei Partien auszutragen. Dabei gilt es die gute Ausgangslage zu optimieren. Edgar Hänggi

N

ach der Heimniederlage gegen Zunzgen-Sissach war das Team von Trainer Christof Amsler erneut gefordert. Eine Negativserie mag es nicht leiden, will man die aktuell gute Ausgangslage nicht gefährden. Der Gang in die neue Tissot-Arena in Biel war wieder so ein Spiel, bei dem man nicht wusste, auf welche Seite die Münze fällt. Das Heimspiel verlor Laufen 5:7. Danach wies sich Laufen durch konstantere Leistungen aus als die Seeländer. Angesichts des Restprogrammes mit Rheinfelden, Altstadt oder Brandis muss Laufen Gegner wie Meinisberg bezwingen. 56 Zuschauer verloren sich im weiten Rund und Stimmung kam so natürlich nie auf. Meinisberg eröffnete das Skore in der zehnten Spielminute. Fabian Burkhalter gelang auf Pass von Adrian Laubacher aber nur wenig später der Ausgleich. Nach überstandenem Unterzahlspiel brachte Marc Grünig sein Team vier Minuten vor Drittelsende in Führung. Meinisberg gelang aber seinerseits der Ausgleich. Zum zweiten

Durchgang musste Laufen einen Goaliewechsel vornehmen. Christoph Imhof ersetzte den angeschlagenen Michi Strasser. Doch jetzt dominierte Laufen und der erneute Führungstreffer durch Roger Kottmann in der 23. Minute die logische Folge. Als Alain Willemin eine Strafe absass, entwischte Laubacher und traf mittels Shorthander zum 4:2. Gegen die aus dem Tritt geratenen Seeländer setzte Burkhalter kurz danach noch einen drauf. Noch vor Drittelsende konnte Meinisberg in doppelter Überzahl verkürzen und sorgte so dafür, dass die Spannung erhalten blieb. Ein Powerplay-Tor durch Pascal Glanzmann sowie ein Treffer von Patrick Willemin zum 7:4 in der 55. Minute machten alles klar. Wenige Sekunden vor Schluss kam

WANDERTIPP

EISHOCKEY

Von Wil nach Wil

So lange die Kräfte reichten

Dynamisch: Andreas Keller beschäftigt seinen Gegenspieler.

FOTO: EH-PRESS

dann auch noch Topskorer Philipp Aeppli im Powerplay zu seinem Tor. Am Samstag muss Bucheggberg bezwungen werden und so weiter Distanz zum Playoff-Strich geschaffen werden. Allerdings sind die Solothurner gut drauf. Am Sonntag gewannen sie das «Heimspiel» in Zuchwil gegen Koppigen 5:3 und rückten auf Platz sechs vor. Allerdings hat man nur zwei Punkte Vorsprung auf den Strich und ist auf Punkte angewiesen. Laufen gewann in Zuchwil, doch bisher gab es für Laufen noch keinen Doppelsieg. Gegen ZS folgte nach dem Heimsieg eine Niederlage, dasselbe gegen Koppigen und auch gegen Meinisberg gab es je einen Sieg. Jetzt wäre der erste Doppelerfolg gegen einen Gegner notwendig.

Wie gewohnt, führt uns die letzte Wanderung im Jahr, am Sonntag, 27. Dezember, in die Blume nach Bretzwil. Die Leistung ist sekundär, geniessen und zusammensitzen jedoch primär: von Reigoldswil (509m) über Dürrberg Bänkli (700m) nach Bretzwil (625m). Wanderzeit: ca. 2¼ Std. Verpflegung: im Restaurant. Treffpunkt: 10.00 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 24. Dezember bei: Nik Pfister, Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08. Naturfreunde Sektion Birsigtal und Birseck Details, weitere Angebote: www.naturfreunde-nw.ch

HANDBALL

Ungeschlagen in der Qualifikationsrunde Handball 2. Liga SG Wahlen Laufen – Blau Boys Binningen 32 : 22 (18:06) us. Die SG Wahlen Laufen zeigte in der ersten Halbzeit die wohl beste Leistung in der Qualifikationsrunde. Gegen die drittplatzierten Leimentaler konnte man mit einer Topleistung in der Abwehr glänzen und im Angriff eine Trefferquote von 78 Prozent ausweisen. Damit war die Partie eigentlich schon nach der ersten Halbzeit entschieden. Mit diesem Sieg beenden die Laufentaler die 9 Spiele der Qualifikationsrunde ohne Niederlage (ein Unentschieden gegen den 1.-Liga-Absteiger von SG Oberwil/Therwil). In der Meisterrunde spielen nun ab Januar 2016 die 5 Teams (SG Wahlen Laufen, SG Oberwil/Therwil, TV Kleinbasel, TV Birsfelden II und der Sieger aus der letzten Partie zwischen Blau Boys Binningen und HC Vikings Liestal) um den Aufstieg in die 1. Liga. Alle 5 Teams spielen aber sicher in der Saison 2016/17 in der neuen überregionalen 2. Liga. Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen – TV Birsfelden 18 : 22 (6 : 10)

Marco Studer (Torhüter der SG) in Aktion: In der Abwehr Florian Schmidlin (8) und SiFOTO: ZVG mon Kohler (14). Gegen den Tabellenführer zeigten die Laufentaler eine ansprechende Leistung – konnte man doch über weite Strecken des Spiels mithalten. Mit einem konse-

quenteren Einsatz in der Abwehr wäre gar mehr zu erreichen gewesen. Im Team der Laufentaler lieferte Kimi Kohler ein Topspiel ab.

Rückhalt: Laufens Goalie Sandra Seiler war ein guter Rückhalt. Hier stoppt sie die zweifaFOTO: EH-PRESS che Torschützin Choi Yu Jung. eh. Die Frauen des EHC Laufen haben emotionale Tage hinter sich. Am Freitag durften die Spielerinnen vor über 100 Zuschauern gegen ein Olympiateam antreten. Für alle war es wohl etwas Neues, vor dem Spiel die Nationalhymne zu hören. Die Südkoreanerinnen waren den Laufnerinnen in der Körpergrösse zwar unterlegen, waren dafür sehr wendig und schnell auf den Beinen. Nach einem 9:1 gegen die GCK Lions (LNB) und einem 2:1 gegen Reinach (LNA) wollten die von der Kanadierin Sarah Ruth Murray trainierten Asiatinnen einen weiteren deutlichen Erfolg feiern. Die Höhe des Resultates sei nicht der Massstab, sondern sichtbare Fortschritte erzielen, meinte Murray. Anfangs konnten sich die Koreanerinnen mehrmals recht einfach bis in Tornähe durchspielen, doch da parierte eine erneut starke Torwartin Sandra Seiler alle Schüsse. Daher darf das torlose Drittels-Ergebnis für das Team von Christian Ruth bereits als Erfolg gewertet werden. 48 Sekunden nach Wiederbeginn gelang dann aber Kim Hee Won das 1:0 und ab da nahm die Gegenwehr zusehends ab. Zwei Tore kurz vor Spielhälfte lösten bei der Nummer 23 der Welt die Nervosität, doch Seiler stand weiteren Treffern im Wege. Die Kräfte bei Laufen liessen dann jedoch zusehends nach. Angesichts des Trainingsstandes und der Tatsache, dass Südkorea halt doch ein Nationalteam ist mit allen Vorteilen, konn-

te das niemanden überraschen. Als die Asiatinnen in der 53. Minute das 5:0 erzielten, löste sich bei Laufen die Defensive auf. Im Minutentakt fielen weitere Treffer und doch hofften die Zuschauer, dass einerseits den Baselbieterinnen der Ehrentreffer gelingen möge und sie andererseits vor dem «Stängeli» verschont blieben. Beides traf nicht ein. In der 60. Minute musste Laufen noch zwei Gegentreffer zum 0:10 hinnehmen. So wie das Ergebnis für die Gäste untergeordneten Wert hatte, so hatte der Laufner Trainer dafür zu sorgen, dass auch bei seinen Spielerinnen dieses Ergebnis keine Spuren hinterliess. Das Beste aus der Partie nehmen, die neuen und wohl für die meisten Beteiligten einmaligen Emotionen aufsaugen und das Resultat vergessen, das war angesagt. Südkorea wird seinen Europatrip fortsetzen. Dabei nimmt das Team grosse Reisestrapazen auf sich. Angereist in die Schweiz war man aus Finnland in einem Car. Doch alle Spielerinnen sind stolz, dem Nationalteam anzugehören. Man will so viel wie möglich lernen, trainieren, um dann 2018 an den Spielen einen guten Eindruck zu machen. Laufen hatte das Spiel nicht nur gut verdaut, sondern die Emotionen zu einem weiteren Highlight genutzt. Dank dem 4:2-Erfolg zwei Tage später gegen die Fribourg Ladies hat man sich für das Finalweekend im Schweizer Cup qualifiziert!


Alters- und Pflegeheim Wollmatt Wollmattweg 10, 4143 Dornach – Wir nehmen eine wichtige Aufgabe wahr – Wir haben uns der Würde des Alters verpflichtet – Wir begegnen einander mit Respekt und Achtung – Wir stehen im Dialog und sind im Wandel – Wir bieten älteren, selbstständigen sowie auf Pflege und Betreuung angewiesenen Personen ein behagliches Zuhause Im Alters- und Pflegeheim Wollmatt leben 56 pflege- und betreuungsbedürftige Menschen, die auf unterschiedliche Weise Hilfe beanspruchen. Um den gegenseitigen Ansprüchen gerecht zu werden, suchen wir per 1. März 2016 oder nach Vereinbarung:

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Primarstufe Laufen

Einladung zum Weihnachtssingen Wenn Kinder singen, verwandelt sich die Welt wunderbar. Diese Erfahrung machten wir im September, als fast 400 Kinder unserer Schule das Festival Zeiträume in Basel gesanglich eröffnen durften. An diesen Auftritt denke ich voller Freude zurück, vor allem weil die Kinderstimmen manchen Menschen – mitten im Alltag - ein Lächeln aufs Gesicht zauberten. Und in den vergangenen Wochen ertönten in unserem Schulhaus bereits wieder wunderbare Klänge, welche den Auftakt bilden zu einer schönen Tradition: Am letzten Schultag dieses Jahres findet das Weihnachtssingen der gesamten Schule in der katholischen Kirche Laufen statt, wofür fleis-

sig geübt wurde. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein. An diesem feierlichen Anlass werden die Kinder bekannte, aber auch eher unbekannte Melodien aus anderen Ländern singen. Wie schön tönt doch das Lied «Dimri» in albanischer Sprache! Auch die Vertonungen von Andrew Bond gefallen den jungen Sängerinnen und Sängern sehr. Umrahmt wird dieser Anlass von Instrumentalmusik. Diese musikalische Feierstunde, welche etwa eine halbe Stunde dauert, ist öffentlich. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Publikum am 23. Dezember um 11 Uhr in der katholischen Kirche Laufen. me

Weihnachtsfeier 2013: Bild aus dem Jubiläumsbuch «100 Jahre Herz Jesu-Kirche».

GESCHÄFTSWELT

EINGESANDT

Weihnachtsgeschenke von hier im Stedtli

I go mit miner Latärne

PR. Im Milchhüsli Laufen, Hauptstrasse 9, erstrahlt das Schaufenster wieder im weihnächtlichen Dekor, ebenso der Regio-Chäller im Untergeschoss. Alles gestaltet durch die Produzentinnen und Produzenten des Vereins «Produkte aus der Region Laufental und Schwarzbubenland». Es lohnt sich also bei der Suche nach passenden Geschenken, welche bestimmt Freude machen werden, im Milchhüsli Laufen vorbei zu schauen. Es liegt ja so nah und die Produkte und Angebote stammen erst noch alle aus unserer Region. Ein Tipp für Eilige: Um eventuelle Wartezeiten zu vermeiden, lohnt es sich, die gewünschten Geschenkpackungen vorab telefonisch zu bestellen: 061 761 68 83. Trotzdem, ein persönlicher Augenschein sagt mehr als 1000 Worte und inspiriert vielleicht zu weiteren Geschenkideen...

Donnerstag, 17. Dezember 2015 Nr. 51

Sankt Martin ist längst vorbei und die Saison ist buchstäblich gelaufen. Im Training zählen nicht mehr die Kilometerzeiten, sondern der pure Laufgenuss. Ich schnappe mir meine Laterne in Form einer Stirnlampe und mache mich auf in die dunkle Nacht. Doch ganz so dunkel ist es nicht. Da und dort leuchtet ein mit Lichterketten geschmücktes Bäumchen friedlich im Garten und erhellt auch meinen Weg ein Stück. Von Laufen gelange ich über Zwingen auf den Hägenberg und halte kurz an. Still und feierlich steht die imposante Tanne neben dem Bauernhaus und strahlt mit unzähligen kleinen Lichtern in die Nacht. Ich laufe weiter und suche mir den Weg im fahlen Licht der Stirnlampe. Plötzlich taucht vor mir ein junges Pärchen auf, das in inniger Umarmung der Kälte trotzt. Die Lampe auf meinem Kopf wirkt auf einmal stärker, wirft ihr grelles Licht auf die beiden und zerstört diesen romantischen Augenblick wohl für immer. Leicht beschämt trabe ich an ihnen vorbei und erreiche bald darauf Breitenbach, wo mich im Dorf der nächste Lichterbaum in seiner ganzen Pracht erwartet. So langsam bin ich in Adventsstimmung. Auf dem Rückweg entscheide ich mich für einen kleinen Abstecher nach Wahlen. Liebevoll dekorierte Hauseingänge und weihnachtlich geschmückte Fenster weisen mir den Weg. Zurück in Laufen trete ich durchs Obertor ins Stedtli und tauche ein ins Licht der Sterne. Die Stirnlampe brauche ich jetzt nicht mehr. Lichterlöschen. Lukas Reinhard, Laufen

GEDANKENSTRICH

Orchester-Konzert an der Musikschule

Europa, quo vadis?

Auftritt in Laufen: Regio-Orchester der Musikschulen Aesch-Pfeffingen, Arlesheim, BirsFOTO: ZVG felden, Münchenstein, Reinach und Laufental-Thierstein.

Melanie Brêchet Fischlin

WOS. Am kommenden Samstag, 19. Dezember, um 17 Uhr, wird an der Musikschule Laufental-Thierstein das ganze Konzertprogramm «gestrichen» – ja sie lesen richtig! Gestrichen – jedoch mit dem Bogen. Denn die Ensembles der Streichinstrumente gestalten ein gemeinsames Konzert zusammen mit dem Regio-Orchester. Die «Ministrings» eröffnen das Konzert mit Pop und Jazz, danach kontrastiert das Ensemble «Stringendo» mit barocken Klangwelten. Schliesslich spielt das Regio-Orchester Werke von Vivaldi, Purcell, Kalinikov und Tschaikowski. «Streicher auf dem Weg ins Orchester» – so nennt die Musikschule Laufental-Thierstein ihr Konzept der Streichensembles, das den Einzelunterricht wesentlich ergänzt. Zuerst spielen die Kinder in den Ensembles «Ministrings» und «Stringendo», bis sie in das Regio-Or-

chester eintreten können. Wie der Name verrät, spielen im Regio-Orchester nicht nur Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein, sondern auch solche der Musikschulen Aesch-Pfeffingen, Reinach, Arlesheim und Münchenstein. Unter der Leitung von Simon Reich probt das Ensemble wöchentlich und vertieft die Arbeit regelmässig auf einem Sommerlager. Nach dieser fundierten Streicherschule können die jungen Künstlerinnen und Künstler in ein Sinfonieorchester wie das Orchester Laufental-Thierstein eintreten. Das Konzert am Samstag verspricht neben seinem interessanten Programm einen lebendigen Einblick in diese wertvolle Streicher-Arbeit. Samstag, 19. Dezember, 17 Uhr, Forum, Alts Schlachthuus Laufen. www.musikschule-laufen.ch

EINGESANDT

Betreuung ist auch eine Aufgabe des Zivilschutzes In einer dreitägigen Übung Ende Oktober betreuten Angehörige der Regionalen Zivilschutzorganisation Thierstein (RZSO) Bewohnerinnen und Bewohner des APH Stäglen und verbrachten mit ihnen drei interessante und anspruchsvolle Tage. Gemeinsam wurden zwei attraktive Ausflüge geplant und mit der tatkräftigen Hilfe der Zivilschützer umgesetzt. Diese begleiteten die Bewohnerinnen und Bewohner auf die Basler Herbstmesse und in das Musikautomatenmuseum nach Seewen. Doch auch im Alltag spürte man die umsichtigen und helfenden Hände. So wurden die Bewohnerinnen bei der Aktivierung, während den Mahlzeiten oder auf Spaziergängen motiviert und gekonnt begleitet. Daneben wurde auch der Gartensitzplatz im Handumdrehen vom herbstlichen Laub gesäubert und die Jasspartien erhielten neuen Schwung. Die Helfer in der orange-oliven Uniform durften aber auch einmal selbst in die Rolle der Heimbewohner schlüpfen und wurden mit verbundenen Augen durch einen spannenden Erlebnisparcours geschickt. So konnten sie erfah-

Werken: Mit Hilfe eines Zivilschützers.

ren, wie sich ein Transfer mit einem Hängelift oder eine Fahrt im Rollstuhl anfühlt. Anschliessend wurden die Geschmacksknospen auf die Probe gestellt und verschiedene Getränke und Esswaren in leicht «veränderter» Form angeboten. Obwohl es bereits Herbst war, strahlte es sommerlich in den Gesichtern der Zivilschutzleute und der Damen und Herren vom Stäglen. Es fand ein reger Austausch zwischen den Generationen statt und mancher wird noch lange den einen oder anderen Gedanken mit sich tragen. Das grosse Engagement und die Freude der RZSO Thierstein hinterliessen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern bleibende Erinnerungen. So sieht man hie und da noch einen Rollator oder Hut, geschmückt mit roten Rosen von der Herbstmesse. Der tollen Unterstützung, der Planung und dem Engagement von RZSO Thierstein und dem APH Stäglen ist es zu verdanken, dass die Leute vom Stäglen «drey schööni Dääg» verbrachten. Alters- und Pflegeheim Stäglen Nunningen

Perfekte Betreueung: Der RZSO Thierstein. FOTOS ZVG

EINGESANDT

1. Weihnachtsmarkt im «Fritzehuus Büsserach» Am 14. und 15. November fand dieses Jahr der Markt für das Hilfsprojekt Peru von Pater Hugo zum ersten Mal im «Fritzehuus» statt. Der Besitzer stellte den Platz und die Räumlichkeiten den Freiwilligen unter der Leitung von Trudi Saner gratis zur Verfügung. Wie schon viele Jahre leisteten auch dieses Mal fleissige Helferinnen und Helfer einen enormen Einsatz für Marktprodukte wie Adventskränze, Konfitüren und vieles mehr. Einige der

Helfenden standen auch an diesen Tagen am Herd und am Grill, um die vielen Besucher mit Spaghetti, Grillwürsten und Kuchen zu verwöhnen. Im gemütlichen, mit Kerzenschein schön dekoriertem Lokal kam es zu vielen guten Begegnungen und zusätzlichen Spenden dank dem Lösliverkauf. Die fröhliche Stimmung wurde noch gesteigert durch die Musikanten, welche die Konsumenten mit herrlichen Liedern unterhielten. Viele Menschen kamen, um zu

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helfen und haben dadurch unvergessliche und schöne Stunden erleben dürfen. Die Organisatorin und ihre Helfer danken allen Menschen, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben. Es freut uns, dass ein Reinerlös von 4400 Franken durch Produkt- und Geldspenden sowie gratis Arbeiten für das Projekt «Pater Hugos Kindern» in Peru gesendet werden konnte. Trudi Saner Büsserach

Grossbritannien, Dänemark, Österreich, Schweiz, Polen und zuletzt Frankreich: Die europäische Rechte erstarkt in ganz Europa. Die siegreichen Parteien betonen, dass sie in keiner Weise extrem, geschweige denn fremdenfeindlich seien, sondern dass sie lediglich den Volkswillen respektieren und entsprechend politisieren. Ich möchte aber nun keine Diskussion darüber vom Zaun brechen, ob diese Parteien tatsächlich die einzigen sind, die die Ängste und Sorgen der Menschen in Europa ernst nehmen, oder ob sie es einfach nur hervorragend verstehen, Ängste zu bewirtschaften und ihren Vorteil daraus zu ziehen. Ich werde an dieser Stelle auch nicht die viel zitierte Rassismuskeule schwingen. Aber ich hab da noch ein paar Fragen. Die Rechte in Europa hat ihre prozentualen Ziele in vielen Staaten erreicht oder gar übertroffen, an dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln. Doch jetzt folgt die Bewährungsprobe – auf grosse Worte und Versprechungen müssen auch Taten folgen! Ich bin sehr gespannt, welche Lösungsansätze diese Parteien für die aktuellen und kommenden Probleme zu bieten haben, und wie sie ihre Verantwortung in der Regierungsarbeit zukünftig wahrnehmen werden. Wie begegnen die rechten Parteien der Veränderung der Demografie und damit der Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird und somit für die Arbeitsmärkte neue Lösungen gefunden werden müssen? Wie wird es mit der Energiewende voran gehen, bei welcher es sich nicht gerade um das Steckenpferd der Rechtsaussenparteien handelt, die aber in meinen Augen unbedingt vorangetrieben werden muss? Werden in Zukunft meterhohe Grenzzäune die einzige Antwort auf den Flüchtlingsstrom aus Kriegs- und Krisengebieten sein? Und wie gehen wir mit den Menschen um, die hier Schutz und ein besseres Leben suchen? Wie begegnen die europäischen Staaten der realen Bedrohung durch Terrorismus, einer Form des Krieges, die nur schwer zu kontrollieren ist, und auf welche Waffengewalt kaum die einzige Reaktion bleiben kann? In welche Zukunft blickt die Europäische Union? Die Kritik an dieser Institution wird lauter und Europa steht wegen der Flüchtlingskrise schon jetzt vor einer Zerreissprobe. Für die Lösung dieser und weiterer immensen Herausforderungen, die uns in Zukunft über kurz oder lang erwarten werden, braucht es in der Politik fortschrittliche Menschen, die zu Kompromissen bereit sind und mit Herz und Verstand Entscheidungen treffen. Ich hoffe für uns, unsere Kinder und unsere späteren Nachkommen, dass sich die verschiedenen politischen Kräfte von links bis rechts endlich zusammenraufen und konstruktiv zusammenarbeiten. Ein frommer Wunsch, ich weiss. Aber wann soll ich meinen Wunsch äussern, wenn nicht jetzt, zur Weihnachtszeit. Die Autorin ist Freie Mitarbeiterin beim Wochenblatt


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MARIASTEIN

SEEWEN

Glanzvolle Dernière für zwei Patres

Aufhören, wenn es am Schönsten ist: Pater Notker bedankt sich für den ellenlangen FOTO: ROLAND BÜRKI Applaus. Mit dem festlichen 38. Adventskonzert der Brass Band Konkordia Büsserach verabschiedeten sich die beiden Patres Notker Strässle und Nikolaus Gisler von Organisation und Betreuung der zur Tradition gewordenen Mariasteiner Konzerte. bü. Das Interesse am schon traditionellen Adventskonzert der Brass Band Konkordia Büsserach schien ungebrochen. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn waren am dritten Adventssonntag die Bankreihen in der spätgotisch-barocken Basilika durchwegs besetzt, so dass sich auf beiden Seiten die Klappstühle als willkommene Sitzgelegenheit an diesem Grossereignis geradezu aufdrängten. Grosse Ereignisse wurden schon in früheren Zeiten durch Fanfaren angekündigt, da machten diesmal auch die Bläser der Brass Band Konkordia mit der machtvollen «Investiture Antiphonal Fanfare» von Arthur Bliss keine Ausnahme. «Unsere Fanfare ist etwas ganz Besonderes, wir feiern einen Abschied», lud Dirigent und Moderator Tristan Uth die randvolle Kirche zum Geniessen, ja zum Mitbaden in den farbigen Tönen des von ihm angesagten Stückes «Swiss Colors» von Bertrand Moren ein. Ein rhythmisch und musikalisch sehr schwieriges Stück, das ein dynamischer, omnipräsenter und unmissverständlich fordernder Tristan Uth souverän durch alle Klippen führte. Stellenweise schien die Kirche ob des gewaltigen Donnerns der Pauken förmlich zu zittern. Ebenso gewaltig dann der Applaus des Publikums, das die vielfältig tönenden Farben der Schweiz sichtlich genoss, ebenso auch die nachfolgende «Hymn for Diana» zum Gedenken an die unvergessliche britische Prinzessin. Passend zur einbrechenden Dämmerung brillierte dann Solist José Martin

DORNECK

Blanco in «Nocturno» von Franz Strauss mit dem unverkennbar warmen Ton seines agilen Waldhorns. Aufhören, wenn es am Schönsten ist «Jetzt ist es Zeit für ein Wort des Dankes an zwei Patres, welche mit den zum festen Begriff gewordenen Mariasteiner Konzerten mehr als 35 Jahre lang diesen kirchlichen Raum mit Klang erfüllt haben», wandte sich Abt Peter von Sury an die Patres Notker Strässle und Nikolaus Gisler als «Zeichen grosser Dankbarkeit». Ein Dank also für die jahrzehntelange Serie an hochkarätigen Musikkonzerten. «Es gibt keinen schöneren Rahmen, nach über 35 Jahren aufzuhören, als am aktuellen Konzert mit der Brass Band Konkordia», meinte der Abt. Rolf Stebler am Euphonium konnte da nur beipflichten, war er doch als einziger «Konkordianer» an allen 38 Konzerten dabei und hatte am 18. Dezember 1977 das erste von den beiden Patres organisierte Konzert der Brass Band Konkordia miterlebt. Mit 37 bestrittenen Konzerten kommen ihm da seine beiden Musikkollegen Ignacio Gomez und Roger Strohmeier recht nahe. Dieses lange Gastrecht in der Klosterkirche war für Dirigent Tristan Uth Grund genug, die Patres mit seiner Abschiedskomposition «Discedentibus Notker» auch musikalisch zu ehren, unterstützt von vielen eingestreuten Aah des bereitwillig mitsummenden Publikums. Gute anderthalb Stunden nach Beginn war es nach einer Konzertouvertüre und dem Brass Band-Stück «Lux Aurumque» Zeit für das traditionelle «Stille Nacht», das so manchen Besucher leicht erschauern oder gar ein Tränchen wegwischen liess. Ein Trost blieb: Die Mariasteiner Konzerte stehen auch 2016 wieder auf dem Programm. Mit den beiden Patres als dankbare Zuhörer.

Weltumspannendes zur Weihnachtszeit Eine Auswahl von Klassikern mit einer Brise Weihnachten servierte die Brass Band Seewen den Gästen in der Kirche St. Germanus. Mit Begeisterung wurden die feinen Melodien aufgenommen. Jürg Jeanloz

K

aum war das liebliche «White Christmas» der Jungmusikanten verklungen, übernahm die Brass Band Seewen das Zepter. Wucht und Dynamik begleiteten die Töne der Toccata, die kraftvoll in die Kirche geschleudert wurden. Kein Zweifel, Johann Sebastian Bach stand dieser Version der Blasmusik zu Gevatter. Der Auftakt der Brass Band Seewen war gelungen – die Zuhörerschaft in den Bann dieses Meisterwerks gezogen. Dass auch junge Komponisten grossartige Würfe

Ovationen für den Nachwuchs: Jungmusiker Brass Band Seewen.

Konzentriert: Cornetspieler Brass Band Seewen.

landen können, bewiesen die Damen Jasmin Jung und Manuela Fringeli, die das Requiem «Pie Jesus» von Andrew Lloyd Webber als Duett besinnlich vortrugen. Es-Cornet und Flügelhorn der beiden Musikerinnen wurden stimmungsvoll vom Ensemble begleitet. Als dritter Klassiker kam ein Medley von Mozart zur Aufführung, das bekannte Melodien wie eine kleine Nachtmusik, Zauberflöte oder Figaros Hochzeit in einem wundervollen Arrangement zusammenfasste. Mitsummen war angesagt, die Gäste applaudierten begeistert. Die Brass Band Seewen unter dem temperamentvollen Dirigenten Stephan Bitterlin wartete mit einem weiteren Duett-Vortrag auf. Severin Weber und Elias Wohlgemuth spielten auf ihren Euphonien «Tief im Innern des heiligen Tempels» von Georges Bizet. Die

Kunst für Parkinson-Krankheit

EINGESANDT

Kiwanis Club Dornach

Steuersenkung und ein emotional diskutiertes Polizeireglement ums Schulhaus zu patrouillieren und dafür zu sorgen, dass sich die Jugendlichen an die Regeln halten. Mit einem Reglement bestehe aber auch die Möglichkeit zur Ausweiskontrolle und gegebenenfalls sogar zur Videoüberwachung. Während eines Jahres hatte sich der Gemeinderat intensiv damit beschäftig, wie ein solches Reglement aussehen soll. Er hatte den Entwurf mit Reglementen anderer Gemeinden verglichen und zur Stellungnahme der Bevölkerung, dem Kanton und weiteren Ämtern vorgelegt. Entstanden ist ein neunseitiges, mit 40 Paragrafen versehenes Polizeireglement, welches das friedliche Zusammenleben der Bevölkerung regeln soll. Viel zu umfangreich sei das Reglement, fand Kantonsrat Mark Winkler und stellte den Antrag, einiges zu ändern und zu kürzen. Ein weiterer Votant beschuldigte den Gemeinderat, einen gesetzeswidrigen Punkt im Reglement aufgenommen zu haben. Es sei nicht erlaubt, bei Verweigerung der Ausweiskontrolle die Person festzuhalten, bis die Polizei komme. Der Gemeinderat erwiderte darauf, die Vorlage auch der Kantonspolizei und dem Kanton zugestellt zu haben. Diese hätten das Reglement als rechtsgültig anerkannt. Schliesslich wurden die Anträge der Votanten abgelehnt und der Einführung des Polizeireglements mit 37 zu 18 Stimmen und 3 Enthaltungen zugestimmt.

beiden jungen Musiker trugen die sanft getragene Melodie mit Leidenschaft vor. Wer kennt ihn nicht, den Gassenhauer «E Vogel ohni Flügel», der gemäss der Moderatorin Karin Kohler auf einer Segelreise von Peter Reber zu Ehren seiner Frau komponiert wurde. Weil Swissness ohnehin im Trend ist, liess die Brass Band «Auf dem Munots» folgen. Einfühlsam schilderte sie musikalisch den Sonnenuntergang vom Munotturm und liess immer wieder das feine Glöcklein erklingen. Zum Schluss war Weihnachten angesagt. Happy Christmas, ein Protestlied von John Lennon gegen den Vietnamkrieg, ging richtig unter die Haut und erinnerte die Zuhörerschaft an Leid und Elend auch in der heutigen Zeit. Bei Kerzenlicht intonierte das Ensemble schliesslich «Stille Nacht» und kündigte baldige Weihnachten an.

FLÜH

WITTERSWIL

gwa. Trotz des neuen Finanz- und Lastenausgleichs des Kantons Solothurn, welcher Witterswil zusätzliche Kosten von 100 000 Franken beschert, geht es der Gemeinde so gut, dass sie die Steuern senken kann. Der Souverän stimmte der Festlegung des Steuerfusses für das kommende Jahr von bisher 122 auf 119 Prozent für natürliche wie juristische Personen zu. 9 der 59 Stimmberechtigten hätten sich sogar eine Senkung auf 118 Prozent gewünscht. «Dank zwei sehr guten Steuerzahlern ist die Senkung möglich. Falls diese für längere Zeit in unserer Gemeinde wohnen bleiben – was nicht ganz sicher ist, da es ausländische Zuzüger sind –, können die Steuern vielleicht in einem Jahr noch einmal gesenkt werden», meinte Gemeindepräsident Mark Seelig. Das Budget 2016 mit einen Ertragsüberschuss von 36 000 Franken und das Investitionsbudget 2016 wurden mit grossem Mehr angenommen. Hohe Investitionskosten von 1 210 000 Franken werden für die Sanierung Bahnhof-/ Benkenstrasse erwartet. Für eine längere Diskussion sorgte die Einführung eines Polizeireglements. Ohne Reglement sei es schwierig, angemessen auf die Beschwerden betreffend Lärmbelästigung, Vandalismus und Ähnliches reagieren zu können, erklärte Seelig. Am Wochenende habe zwar eine Bewachungsfirma den Auftrag, rund

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Lebenspartnerin und Galeristin: Dagmar Foerder-Resetka (r.) und Pia Brodmann (2. v. r.) FOTOS: MARTIN STAUB führen in die Ausstellung ein. dust. Egon Simonet-Kuéntz litt an Parkinson und verstarb 76-jährig im Jahr 2009. «Egon malte immer und überall bis kurz vor seinem Tod», erklärte Dagmar Foerder-Resetka. Simonets Lebenspartnerin lebt heute in Schweden und nahm einen langen Anfahrtsweg in Kauf, um an der Vernissage der Ausstellung «Geben und Nehmen» vom vergangenen Freitag in der Galerie JetztOderNie teilzunehmen. «Die Bilder musste sie zum Glück nicht mitnehmen», sagte Galeristin Pia Brodmann, «denn die meisten von ihnen befanden sich in seinem Haus in Lupsingen.» Dort also, wo der gelernte Möbelzeichner und ausgebildete Tenor zuletzt wohnte. Nach seiner Gesangskarriere, wo er auch seine Lebenspart-

Einstimmung: Harfenistin und Gitarristin.

nerin und Maskenbildnerin Dagmar kennen lernte, widmete er sich nur noch der Malerei. Er arbeitete am liebsten im Stillen. Nur 1979 und 1980 stellte er in der Kunsthalle Basel aus und in den letzten Jahren in Liestal und Ettingen. Dort machten auch Brodmanns Bekanntschaft mit Egon Simonet und beschlossen, eine Ausstellung mit seinen Werken zu organisieren. «Geben und Nehmen», nennen Galeristin und Lebenspartnerin diese Retrospektive, deren Erlös für verkaufte Bilder der Schweizerischen Parkinson-Vereinigung zugutekommen. Geschäftsführerin Carmen Stenico liess es sich nicht nehmen, an der gut besuchten Vernissage teilzunehmen und sich in einer kurzen Ansprache für die grosszügige Geste zu bedanken. Harfenklänge (Zoë Bayer) mit Gitarrenbegleitung (Janaia Aisha Simecek) verliehen der Vernissage von «Geben und Nehmen» eine feierliche Note. Die Bilder von Egon Simonet zeigen die Vielseitigkeit eines Malers, der sich unter anderen an Grössen wie Georges Braque, Fernand Léger oder Pablo Picasso orientiert haben dürfte. «Geben und Nehmen», Galerie JetztOderNie, Talstrasse 57, Flüh. Mittwoch und Freitag, 15–18 Uhr; Samstag und Sonntag, 11–16 Uhr. Bis 10. Januar 2016.

Nach mehreren Jahren Unterbruch hat der Kiwanis Club Dornach beschlossen, wieder einmal am Weihnachtsmarkt in Dornach teilzunehmen. Bruno Schnellmann, Sekretär des Kiwanis Club Dornach meldete, dass mit ihrem Engagement ein namhafter Betrag zu Gunsten des Kinder- und Jugendheims Laufen (KJLA) zusammengekommen ist. Herr Stefan Köhli, Heimleiter des KJLA, stattete am Sonntagvormittag dem Club einen Besuch ab und konnte sich so einen persönlichen Eindruck von den mit grosser Leidenschaft arbeitenden Kiwaner machen, welche sich so für «seine» Sache einsetzten. Bruno Schnellmann Kiwanis Dornach


DIES UND DAS ZAHNARZTTIPP

sich also darauf verlassen, im Notfall auch über die Weihnachts- und Silvester-Feiertage jederzeit eine professionelle zahnärztliche Behandlung zu erhalten. Denn bei der diensthabenden Notfall-Zahnarztpraxis erhält jeder Notfallpatient umgehend einen Termin für die Notfallbehandlung. Die Notfall-Zahnarztpraxis sorgt etwa für eine rasche Schmerzlinderung und die Erstversorgung geschädigter Zähne. Zudem gibt sie dem Patienten die Röntgenbilder und einen Kurzbericht über die durchgeführte Behandlung zuhanden des persönlichen Zahnarztes mit. Die weitere Behandlung findet dann bei diesem statt. Bei den SSO-Zahnärzten sind Patienten jederzeit in guten Händen. Denn das Gütesiegel SSO steht für Professionalität in der Beratung und Behandlung. Es lohnt sich darum, die Notfallnummer 061 261 15 15 des zahnärztlichen Notfalldienstes zu Hause an einem zentralen Ort aufzubewahren und diese Nummer auch in den Kontaktdaten des Handys zu speichern, damit sie im Notfall sofort gewählt werden kann. Alexandra Köhler, Eidg.dipl. Zahnärztin SSO

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. E-Mail: redaktion.laufen@wochenblatt.ch

LESERBRIEF

Auslagerung der Verwaltung Zullwil Nach langem, hartem Gerangel in der Zullwiler Exekutive um die Auslagerung der Gemeindeverwaltung ist die langjährige Verwalterin einer Auslagerung zuvorgekommen und hat per Ende Februar 2016 ihre Stelle gekündigt. Scheint nun eine Auslagerung unausweichlich? Ob die prognostizierte Kosteneinsparung, an der der Gemeindepräsident beharrlich festhält, sich bewahrheitet, trotz widerlegten Zahlen durch die speziell einberufene Kommission, wird sich nur bei einer tatsächlichen Auslagerung zeigen. Da verschiedene Personen sich gleichzeitig aus der politischen Landschaft zurückgezogen haben (3 Gemeinderäte, die Verwalterin der Bürgergemeinde sowie die Gemeindeverwalterin) und sogar dem für die Gemeinde günstigen Gemeindearbeiter gekündigt wurde, müssen jetzt bei allfälliger Nichtbesetzung diverse Aufgaben von Dienstleistungen teurer auswärts «eingekauft» werden. In den folgenden Jahren werden auf die Gemeinde Zullwil erhebliche Mehrkosten im Schulwesen zukommen. Dies auch aufgrund des neuen Finanzausgleichs, welcher u.a. die nach Steuerkraft abgestufte kantonale Sub-

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HOFSTETTEN-FLÜH

Wenn der Zahn an Weihnachten bricht Die Kerzen am Weihnachtsbaum sind eben erst erloschen und dann passiert es: Ein Biss ins Weihnachtsgebäck und der Zahn bricht ab. Was nun? In so einer Situation bietet der offizielle zahnärztliche Notfalldienst rasche und professionelle Hilfe – auch während der bevorstehenden Feiertage. Rund um die Uhr erhalten Anrufer unter 061 261 15 15 sofort und kostenlos die Telefonnummer und Adresse der diensthabenden Zahnarzt-Notfallpraxis. Wie andere unangenehme Zwischenfälle treten auch Zahnschmerzen oder gar Zahnunfälle zu Unzeiten auf. Damit Hilfesuchende, die ihren persönlichen Zahnarzt nicht erreichen können, dennoch zu jeder Tages- und Nachtzeit professionelle zahnmedizinische Beratung und Behandlung erhalten, gibt es den zahnärztlichen Notfalldienst der Region Basel. Dieser ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar – auch über Weihnachten und Neujahr. Der Notfalldienst ist ein Angebot der Zahnärztegesellschaften beider Basel SSO im Auftrag der Behörden und in Zusammenarbeit mit den Ärzten. Patientinnen und Patienten können

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vention der Besoldungskosten der Lehrkräfte (Klassifikation) durch die Einführung von Schülerpauschalen ersetzt hat. In der Kreisschule Gilgenberg wird nicht mehr nach Einwohnerzahl abgerechnet, sondern die Kosten werden nach Anzahl Schüler der jeweiligen Gemeinden berechnet. Da Zullwil eine sehr grosse Anzahl Schüler hat, werden uns die Bildungskosten in den nächsten Jahren massiv belasten. Eine eingeforderte Steuersenkung wurde an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2015 abgelehnt. Den drei scheidenden Gemeinderäten gebührt an dieser Stelle ein grosses Lob, da sie wesentlich in ihrer Amtszeit dazu beigetragen haben, die Gemeinde von einem grossen Bilanzfehlbetrag zur Bildung eines ansehnlichen Eigenkapitals zu führen. Wachen wir darum kritisch über die im neuen Jahr anfallenden Finanzentscheide der Gemeinde, damit «persönlich favorisierte Projekte» sich mit der Finanzlage der Gemeinde decken und nicht wieder ein Finanzloch droht, welches eine erneute Steuererhöhung erfordern würde. Elisabeth Häner-Linz

Neues Schulhaus hat Bewährungsprobe bestanden Der budgetierte Verlust von 112 500 Franken steckte die Gemeindeversammlung von Hofstetten-Flüh locker weg. Allerdings stehen 2016 schon wieder Investitionen von 3,5 Mio. Franken an. Jürg Jeanloz

Z

um ersten Mal fand die Gemeindeversammlung von Hofstetten-Flüh in der Aula des neuen Primarschulhauses statt. 51 Stimmberechtigte waren gekommen, um vorwiegend über Zahlen abzustimmen. Ruhig und souverän arbeitete Gemeindepräsident Richard Gschwind die acht Traktanden ab. «Die Lehrer haben für das neue Schulhaus ein gutes Feedback abgegeben», meinte Gemeinderat Peter Boss, unter dessen Aufsicht das neue Schulhaus unmittelbar neben der Mehrzweckhalle Mammut gebaut wurde. Es sei ein tolles Projekt, Heizung und Photovoltaikanlage würden tadellos funktionieren, Garantiefälle seien keine pendent. Innerhalb des Gesamtkredits von 10,34 Mio. musste die Versammlung lediglich eine Überschreitung von 142 085 Franken bewilligen, welche auf die Baukostenteuerung, Entsorgung von Bauabfällen und vom Kanton geforderte

Budgetdebatte an der GV Hofstetten-Flüh: (v. r.) Gemeindepräsident Richard Gschwind, Gemeindeverwalter Bruno Benz, Vizepräsident Peter Gubser sowie die Gemeinderäte Benjamin Schneebeli, Markus Gschwind und Domenik FOTO: JÜRG JEANLOZ Schuppli.

Minergie-Beleuchtung zurückzuführen waren. 2016 sind wieder Investitionen in der Höhe von 3,5 Mio. budgetiert, die vor allem in der Bildung, im Strassenbau und bei der Wasser- und Abwasserversorgung anfallen. «Unsere Finanzen sind gesund, wir haben auch keine strukturellen Mängel», liess sich Gemeinderat Peter Gubser vernehmen, der die Einleitung zur Budgetbesprechung vornahm. Die Versammlung genehmigte den budgetierten Verlust von 112 500 bei einem Gesamtaufwand von 17,6 Mio. Franken. Der Steuerfuss für natürliche Personen wurde wie in den Vorjahren bei 119 Prozent der Staatssteuer des Kantons Solothurn festgesetzt. Vor einem Jahr machte sich Gemeindepräsident Richard Gschwind Gedanken über das alte Schulhaus. Der schützenswerte und spätklassizistische Bau

steht mitten im Dorf und wird von der Bevölkerung mit Respekt angesehen. Wie Gschwind an der diesjährigen «Budgetgmeini» ausführte, hat eine Arbeitsgruppe drei Varianten ausgearbeitet: 1. Sanierung von Alt- und Neubau, 2. Sanierung des Altbaus mit Abriss des Neubaus oder 3. ganzer Abriss. Der Gemeinderat hat einem Planungsbüro den Auftrag gegeben, nur die ersten beiden Varianten weiterzuverfolgen. An der nächsten Versammlung soll die Bevölkerung informiert werden. Paul Schoenenberger forderte den Gemeinderat in einer vierten Variante auf, in den nächsten zehn Jahren keine Investitionen in dieses Gebäude zu stecken und es in seinem Zustand zu nutzen. Gschwind entgegnete, dass diverse Räume nicht mehr benutzbar sind und die Versammlung einen Projektierungskredit gesprochen hatte.

WEIHNACHTSWETTBEWERB

Eine Gewinnerin freut sich mit neun weiteren Glücklichen

Glückliche Gewinnerin: Anzeigenchef Markus Würsch übergibt den Gutschein an Ursula FOTO: MARTIN STAUB Müller, die sich sichtlich darüber freut.

dust. Der Weihnachtswettbewerb 2015 des Wochenblatts war auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg. 1353 Leserinnen und Leser haben ihre fast ausnahmslos richtigen Lösungen fristgerecht eingesandt. Insgesamt 35 Nummern galt es bei unseren Inserenten herauszulesen. Die Siegerin und Gewinnerin eines Geschenkgutscheines von Bekam AG in Laufen, im Wert von 500 Franken, heisst dieses Jahr Ursula Müller, wohnhaft in Liesberg. Die weiteren neun Preise gingen an Ruedi SanerStich, Erschwil; Herta Cueni, Röschenz; Monika Tschan, Laufen; Nicole Riggenbach, Breitenbach; Heinz Mendelin, Kleinlützel; Antje Vögtli, Seewen; Esther Vögtli-Weber, Hochwald; Daniela Willemin, Ederswiler; Robert Christen, Laufen. Das Wochenblatt gratuliert und wünscht der gesamten Leserschaft frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.


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DIES UND DAS

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken

 Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15–17 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 16–19 Uhr und Sa 10–14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot

Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yo-

ga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

ter, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen.

Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Jugendgruppen

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

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Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

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 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Mi, 17–19 Uhr. Info: 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

 Tierschutzvereine Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: 061 911 19 44 oder 079 455 62 73. E-Mail: info@faroanimales.org


DIES UND DAS

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EINGESANDT

EINGESANDT

Alilo – ein ganz spezielles Weihnachtskonzert

SP bereit für die Stadtratswahlen

Am Samstagabend war eine Viertelstunde vor Beginn des Konzertes jeder Platz in der Laufner Katharinenkirche besetzt. Es mussten noch Stühle geholt werden, damit sich die Zuhörer alle setzen konnten. Der Contrapunkt Chor lud zu einem besonderen Weihnachtskonzert: Alilo – Georgische Weihnachten. Schon das Plakat beeindruckte mit dem Bild einer riesigen Schafherde, wie man sie bei uns nicht mehr sieht. Aber in Georgien schon, dem Staat, der an der Nahtstelle Eurasiens in Transkaukasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des grossen Kaukasus gelegen ist. Es ist für uns ein unbekanntes Land, wo es viele uralte Rituale, religiöse Hymnen, vorchristliche Gesänge und tanzende Volkslieder zu entdecken gibt. Das hat der Contrapunkt Chor mit seiner Dirigentin, Abélia Nordmann, gewagt. «Alilo» ist ein Lied für den Vorabend von Weihnachten: Die Männer gehen von Haus zu Haus und sammeln singend Geld. So begann das Konzert auch

damit, dass alle Sängerinnen und Sänger langsam und «Alilo» singend in die Kirche eintraten und sich vorne aufstellten. Der volle Klang der siebzig a cappella Stimmen enfaltete sich immer mehr und erfüllte die ganze Kirche . Es folgten noch viele Gesänge, teils nur von Männern oder nur von Frauen und immer wieder dreistimmig von allen Sängern und Sängerinnen gesungen. Liebeslieder, Schlaflieder, Tanzlieder und ein Marienlied. Manchmal auch begleitet von einem Kontrabass und einer georgisch-armenischen Aprikosenholzoboe. Mich begeistert immer wieder das leidenschaftliche Engagement dieses Chores, wo jede und jeder mit Begeisterung dabei ist. Abélia Nordmann dirigiert mit klarer und leichter Hand und verlangt und erhält Höchstleistungen von allen – und überraschte zum Schluss noch als Solosängerin mit ihrer glockenhellen Sopranstimme. Ein wunderbar berührendes Konzert! Christine Eckert

EINGESANDT

Rotary Club zum 20. Mal am Christchindlimarkt

Hansjörg Weber: Organisierte zum 20. Mal den Stand für den Rotary Club. FOTO: ZVG

ja. Zum 20. Mal haben Fabiola und Hansjörg Weber aus Röschenz für den Rotary Club Laufen den Raclette-Stand am Christchindlimarkt in Laufen organisiert. 100 Liter Glühwein wurden an diesem Wochenende ausgeschenkt und 20 Kilogramm Raclettekäse verbraucht. Wie jedes Jahr gab es auch noch die schönsten Mistelzweige am Stand des Rotaryclubs zu kaufen. Während der zwei Tage standen jeweils drei Rotarier während einigen Stunden hinter der Theke und verkauften Raclette auf Brot. Rund 4000 Franken wird der Rotary Club Laufen in den nächsten Tagen an die Organisation Mine-Ex überweisen. Mine-Ex verfolgt den Kampf gegen Personenminen. Einerseits steht sie für ein weltweites Minenverbot und Minenräumung ein, andererseits wird Hilfe vor Ort für Minenopfer geleistet. Rotary Schweiz konzentriert sein Engagement zusammen mit dem IKRK in Kambodscha und Afghanistan. In Kambodscha werden Prothesenmacher ausgebildet und eine Fabrik für Prothesen unterhalten.

LESERBRIEF

Stellungnahme zum Artikel: «Das Personal geht aus» Immer wieder werden wir als «blöd» oder als mit mangelndem Menschenverstand ausgestattete Querschläger hingestellt, weil wir uns wegen den Finanzen unserer Gemeinde Sorge machen. Die Behauptung, dass die Finanzen im Lot seien, ist eine kurzsichtige Betrachtung, immerhin mussten in den letzten sechs Jahren die Steuern von 55% auf 61% angehoben werden und auch die Wasserversorgung resp. die Abwasserentsorgung sind seit Jahren nicht im Lot, was weitere Tariferhöhungen nach sich ziehen wird. Neu werden auch noch Abfallgebühren hinzukommen. Die Kelsag wird 2017 keine Standortgebühr mehr bezahlen und somit sind weitere Steuererhöhungen auszumachen (diese dürften rechnerisch 7% bis 8% ausmachen). Unsere Einsprachen, sind notabene nur möglich, weil die Projekte allesamt nicht seriös aufgegleist wurden, z. T. klar an bestehenden Reglementen vorbei. Es ist für uns nicht einzusehen, weshalb die Einwohnergemeinde allein für die neue unnötige 40t-Brücke aufkommen soll. Weshalb keine Perimeter-Beiträge erhoben werden, ist nicht nachvollziehbar. Übrigens haben wir nie die Einstellung der Bauarbeiten verlangt, sondern der Kanton hat diese verfügt. Dass sie nicht eingehalten wurde, das heisst, es wurde

einfach weitergebaut, ist nur schwer verständlich. Es ist zu hoffen, dass sich neue jüngere Behördenmitglieder finden lassen, die das Gemeindewohl und das der Steuerzahler höher bewerten als Eigeninteressen auf Kosten aller. Unsere Erfahrung mit den jetzigen Behörden lassen nur einen Schluss zu: Alle jetzigen Gemeinderats Mitglieder inkl. GPK sollten, um einen echten Neuanfang zu ermöglichen, zurücktreten! Immer wieder werden wir aufgefordert, uns als Gemeinderäte zur Verfügung zu stellen. Dies ist für uns jedoch völlig unmöglich, denn wir können nicht zu den aufgegleisten, zum Teil unnötigen oder zu teuren Projekten stehen! Mit verschiedenen Vorstössen werden wir unsere Sicht der Gemeindeführung auch in Zukunft zum Wohl der Steuerzahler und Grundbesitzer einbringen. Fazit: Es geht unserer Gemeinde nicht so gut, wie uns die Behörden vermitteln wollen! Raimund Steiner, Kurt Caletti, Hans-Peter Herrmann

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Für die im Februar 2016 stattfindenden Stadtratswahlen im Proporzsystem ist die SP Laufen gerüstet. Das Ziel ist es, auch in der kommenden Amtsperiode mit zwei von sieben Sitzen in der Exekutive vertreten zu sein und konstruktiv bei der Lösung von Aufgaben mitzuwirken. Die bisherigen Sabine Asprion, Juristin, sowie Carole Seeberger, Coach und Spielgruppenleiterin, stellen sich zur Wiederwahl. Ebenfalls auf der SPListe sind die Primarlehrerin Fabienne Leutenegger, der Sekundarlehrer Lukas Reinhard sowie der Architekt Alban Shala. Die SP Laufen freut sich auf die starke und motivierte Liste und hofft auf gutes Gelingen im neuen Jahr. Rolf Stöcklin Präsident SP Laufen

EINGESANDT

Auf der Liste: (v.l.) Lukas Reinhard, Sabine Asprion, (bisher), Carole Seeberger (bisher), FOTO: ZVG Fabienne Leutenegger, Alban Shala.

LESERBRIEF

Laufen hat einen Die Pflegebeiträge der Gemeinden Kinderschachclub an die Alters- und Pflegeheime Der erst sechs Monate junge Schachverein «Die Schulschachprofis» organisiert neu für alle Kinder von Laufen und Umgebung im Jugendzentrum der offenen Jugendarbeit Region Laufen den Kinderschachclub Laufen. Der erfahrene Schachlehrer Thomas Häring sowie Peter Hug (FIDE-Instructor) möchten mit dem Schachangebot die Konzentrationsfähigkeit, die sozialen Kontakte sowie den Wettkampf-und Spassfaktor der Kinder fördern. Es sind alle Kinder eingeladen, welche Freude am Schachsport haben, sowie Kinder, welche den Schachsport noch nicht kennen und nun ihre Chance sehen, am Schachkurs teilzunehmen. Kinder (KIGA bis Primarschule) vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen können sich für den Schachkurs anmelden. Der Schachkurs beginnt am 11. Januar 2016. Nebst dem Semesterkurs können auch drei Probelektionen besucht werden. Die ersten Probelektionen sind auf den 11./18./25.01.2016 angesetzt. Kurszeiten 14.00-14.55 / 15.0015.55 / 16.00-16.55 / 17.00-17.55 / 18.00-18.55. Kurskosten sind 15.- pro Kind/Lektion. Anmeldungen werden noch bis 31.12.15 unter www.dieschulschachprofis.ch oder per mail info@dieschulschachprofis.ch entgegen genommen. Der KSC Laufen sieht sich nicht als Einzelverein, sondern sucht die Partnerschaft mit dem Traditionsverein SC Therwil. Die Kinder sollten später, nach Erlernen der Grundkenntnisse und sowie nach dem Erreichen eines gewissen Spielniveaus bei diesem Verein die Möglichkeit erhalten SJMM, SMM (Schweizermannschaftmeisterschaft) von der 4.Liga bis zur NLB zu spielen. Nebst Laufen möchte der Verein «Die Schulschachprofis», weiteren Gemeinden/Schulen zur Seite stehen, ein Kinderschachclub-Angebot aufzubauen. Nach der Vision: «Unser Dorf, unser Kinderschachclub». Peter Hug Verein «die schulschachprofis»

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

Erlös für Schulhausbau in Kerala Herzlichen Dank an die Primarschule Laufen. Danke an alle fleissigen Bastler und Marktfahrer, die für den Keralastand gearbeitet haben. Schon bald werde ich den grossartigen Erlös beim Bau einer Schule einsetzen können. Frohe Festtage wünscht Heidi Splendore keralaprojekt.blogspot.com, Konto: 16 9.526.197.04 Vermerk: Kerala, Valiant Bank AG, 3001 Bern

Die Pflegekosten in den Alters- und Pflegeheime steigen jährlich an. An diesen Pflegekosten müssen sich auch die Gemeinden beteiligen. Zurückzuführen ist dieser Kostenanstieg für die Gemeinden auch auf die Änderung der Verordnung über die Finanzierung von Pflegeleistungen und die Änderung der Verordnung über die Anpassung der Normkosten für ambulante Pflegeleistungen, welche eine Erhöhung der Pflegenormkosten vorsieht. Im Budget 2016 hat die Gemeinde 260 000 Franken für diese Kosten vorgesehen, letztes Jahr waren es noch 160 000 Franken. Diesen Kostenanstieg von 100 000 Franken nahm ich an meiner Rede an der Adventsfeier des Frauenvereins vom 6. Dezember als Grundlage. Ich versuchte die anwesenden über 65-jährigen Personen die gesundheitlich noch gut «zwäg» sind zu motivieren, um diejenigen Personen in ihrer Nachbarschaft zu unterstützen, denen es nicht mehr so leicht fällt, alles selber zu machen. Es ist aber auch nicht leicht, Hilfe und Unterstützung anzunehmen oder gar

anzufordern. Man will ja niemandem zu Last fallen. Ziel meiner Rede war also, zu versuchen, dass sich die Menschen gegenseitig möglichst lange unterstützen, damit ein Wechsel ins Alters- und Pflegeheim möglichst lange hinausgezögert werden kann, oder gar nicht notwendig wird. Hier habe ich das Beispiel von meiner Mutter erzählt. Zu Beginn meiner Rede ist mir jedoch ein fataler Versprecher passiert. Ich wollte beginnen mit: Die Kosten im Alter steigen an und kosten die Gemeinden immer mehr. Ich begann jedoch: Die Alten kosten die Gemeinde immer mehr! Es ist verständlich, dass dies bei vielen Leuten nicht gut ankam. Es war aber wirklich nicht so gemeint. Für diesen Versprecher entschuldige ich mich an dieser Stelle bei allen Seniorinnen und Senioren aus Grellingen in aller Form. Ich wünsche trotzdem allen Grellingerinnen und Grellinger eine frohe Weihnachtszeit und fürs neue Jahr viel Glück, Erfolg und gute Gesundheit. Euer Presi Hans-Peter Hänni

EINGESANDT

Maturfeier 2015 in Kleinlützel jjz. Weg mit Barbecue, her mit Glühwein! Doch bevor wir uns von einem turbulenten 2015 verabschieden, wollen wir nochmals richtig durchstarten. Am Samstag, 19. Dezember, feiern wir gemeinsam mit den Maturandinnen und Maturanden in Kleinlützel das Ende ihrer Schulzeit. Wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seid und Lust auf eine unvergessliche Party habt, dann kommt an die Maturfeier 2015. Oder noch besser: Kauft noch heute ein günstiges Vorverkaufsticket bei der Salmen Lounge Bar in Laufen oder der Viva Bar in Kleinlützel. Damit spart ihr Geld und habt erst noch einen garantierten Eintritt. Für die passende Musik sorgt DJ Flever, der mit

80er, 90er, Dance, House, Charts und Partytunes ordentlich Stimmung in die Bude bringt. Die Türen des Tellsaals in Kleinlützel öffnen sich um 21.00 Uhr. Nach Veranstaltungsende fahren zusätzliche Postautos nach Laufen, Breitenbach, Büsserach und Wahlen. Also schnappt euch eure Freunde, kommt an die Maturfeier 2015 und hebt mit den diesjährigen Absolventen ab in einer unvergesslichen Abend. Ready for take-off! Maturafeier im Tellsaal Kleinlützel am Samstag, 19. Dezember (Türöffnung 21.00 Uhr). Eintritt: Fr. 15.- Abendkasse; Fr. 10.- Vorverkauf (Salmen Lounge Bar, Laufen, Viva Bar, Kleinlützel)


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Liebe Gönner Partner und Mitglieder Im Namen vieler Junioren/-innen und Aktiven danken wir Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung! Frohe Festtage wünschen Supporter-Club FCB und FC Breitenbach

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Linda Müller, Im Geitacker 8 4208 Nunningen Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Kosmetik Claudia Heller, Breitenbach

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IN KÜRZE Mann nach Einbruchversuch angehalten DORNACH. WOS. Nach einem Einbruchversuch in eine Pizzeria in Dornach konnten Passanten den mutmasslichen Einbrecher zurückhalten. Ein aufmerksamer Passant hatte der Kantonspolizei Solothurn am Sonntag, 13. Dezember, gegen 2.45 Uhr, gemeldet, dass ein Mann bei einer Pizzeria die

Scheiben einschlagen würde. Der Melder konnte den Einbrecher zusammen mit zwei weiteren Passanten zurückhalten. Er wurde von Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft beim Bahnhof Dornach angehalten und der Kantonspolizei übergeben. Der 22-jährige Somalier wurde zwecks weiterer Ermittlungen vorläufig festgenommen.

MUSIK-TIPP

Klassische Geschenkideen für Weihnachten

In die Wüste geschickt: Das Internet-Projekt ihres Gemeinderats haben die Röschenzer an ihrer letzten GemeindeverCARTOON: MORITZ ANTONY sammlung mit 78 zu 19 abgeschmettert.

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Auffangzentrum für Flüchtlinge beim Spital

Weihnachtslieder im Birs Center

jjz. Hinter dem Spital Laufen sollen in der geschützten und unterirdischen Operationsstelle (GOPS) 100 Flüchtlinge untergebracht werden. Der Laufner Stadtrat wünscht sich nur Familien. Stadträtin Juliana Nufer machte an der Laufner Gemeindeversammlung von letzter Woche den 236 Stimmberechtigten unmissverständlich klar, dass der Kanton Basel-Landschaft keine Bewilligung von Laufen braucht, um in der geschützten Operationsstelle ein Auffangzentrum für Flüchtlinge einzurichten. «Wir müssen schnell handeln und können die Menschen nicht draussen an der Kälte lassen», argumentierte sie. Ab dem 18. Dezember soll die Unterkunft in Betrieb gehen. Sechs Monate sind vorgegeben, um in diesen Räumen, die dem Kanton gehören, t n ei re S ah J 25

ein solches Zentrum zu betreiben. Nufer geht von fünf bis acht Wochen aus, während welchen die Flüchtlinge dort untergebracht werden. Je nach Aufnahmestatus werden sie weiterplatziert. Eine private Firma wird das Auffangzentrum leiten, die Kosten übernimmt der Kanton. Was die Übernahme von möglichen zusätzlichen Kosten betrifft, sei der Stadtrat mit dem Kanton in Verhandlung. Eine Begleitgruppe werde für Ruhe und Ordnung sorgen. Zudem mache sich der Stadtrat sich stark, dass beim Spital Laufen ganze Familien aufgenommen werden. Die Kinder jedoch werden nicht in Laufen zur Schule gehen. Wie Nufer weiter informierte, muss jede Gemeinde 0,8 Prozent der Einwohner als Asylanten aufnehmen.

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WOS. Morgen Freitag, 18. Dezember, um 17 Uhr, tritt traditionsgemäss der Männerchor der Keramik Laufen AG im Birs Center auf. Der 1944 gegründete Chor , mit aktuell 34 Mitgliedern, singt einige Weihnachtslieder aus seinem vielfältigen Repertoire. Der Männerchor der Keramik AG ist heute der einzige aktive Betriebsmännerchor der Schweiz und wird finanziell durch die Firma unterstützt und gefördert. Seit 2013 ist Franz Scherrer aus Laufen für die Chorleitung verantwortlich. «Wir singen, was uns Spass macht und dem Publikum Freude bereitet», erklärt Präsident Urs Kurth. Jährlich ist der Verein an durchschnittlich 40 Proben und Anlässen aktiv.

Gute Fahrt ins neue Jahr

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Die 35-jährige Russin Olga Peretyatko hat dank ihrer facettenreichen Stimme und starken Bühnenpräsenz als Sopranistin einen sehr guten Ruf. Sie erntete zuletzt mit ihrem «Rossini»-Rezital (Sony) viel Kritikerlob. Die CD setzt sich aus mehr oder weniger bekannten Opernarien des famosen italienischen Komponisten zusammen. Olga Peretyatko setzt ihre wunderbare Stimme effektvoll, aber nie manieriert ein. Sie begeistert mit brillanten Spitzentönen, natürlich perlenden Koloraturen und gefühlvollem Legato. Die Musiker des Orchestra del Teatro Comunale di Bologna unter der Stabführung des RossiniSpezialisten Alberto Zedda erweisen sich als kongeniale Begleiter. Das vom deutschen Startenor Jonas Kaufmann mit dem Chor und Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Antonio Pappano am Dirigentenpult in Rom aufgenommene «Nessun dorma – The Puccini Album» (Sony) ist eine weitere Empfehlung. Es bietet leidenschaftliche und mitreissende Gesangskunst auf höchstem Niveau. Bemerkenswert ist, dass ausser «Nessun

dorma» aus der Oper Turandot viele der populärsten PucciniEvergreens aus plattenvertraglichen Gründen fehlen. Doch Jonas Kaufmann macht ebenfalls die weniger oft gehörten, aber nicht minder berührenden Arien dank seinem kraftvollen und trotzdem geschmeidigen sowie nuancierten Gesang zu Pretiosen. Das 48 Aufnahmen enthaltende Doppelalbum «Ten Top Tenors» (Universal) ist für Belcanto-Fans ebenfalls hörenswert. Luciano Pavarotti, José Carreras, Andrea Bocelli, Placido Domingo, Roberto Alagna, Jonas Kaufmann, Fritz Wunderlich, Juan Diego Flórez, Rolando Villazón und Joseph Calleja sind die Protagonisten. Sie präsentieren in ihrem unverkennbaren Gesangsstil mit individueller Klangfarbe eine Fülle von populären Arien aus Oper und Operette, dazu noch sakrale Lieder, traditionelle Volkslieder vorwiegend aus Italien und Film- bzw. Musicalstücke. Die zehn Tenöre sorgen für eine geballte Ladung Ohrwürmer. Benno Hueber

20151217 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Die Sünden eines Jahrhunderts. Klingt langweilig, ist es ab...

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