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Donnerstag, 10. Dezember 2015

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107. Jahrgang – Nr. 50

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Freitag, 11. Dezember 2015 Am Morgen etwas Nebel, sonst freundlicher Mix aus Sonne und hohen Wolkenfeldern. Samstag, 12. Dezember 2015 Wechselhafte Bewölkung. Auch ein paar Regentropfen möglich. Sonntag, 13. Dezember 2015 Weiterhin wechselhaft. Ab und zu einzelne Regenschauer möglich.

Brislach

7 Daniel Marti, Stabsadjutant und seit 2011 Teamchef des Swiss Armed Forces Culinary Team (SACT), der Armee-Kochkunstequipe, hat ein Kochbuch verfasst.

Laufen

8 Das vergangene Wochenende stand im Zeichen des traditionellen Christchindli Märt. Die zahlreichen Stände, die neue Weihnachtsbeleuchtung und das milde Wetter zogen ein grosses Publikum an.

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Starke Worte und viel Applaus An der Sportpreis-Verleihung des Kantons Baselland, die am Freitag in Laufen stattfand, standen Worte und viel Applaus im Mittelpunkt. Der 31. Sportpreisträger Marco Streller war jedoch nur via Videobotschaft anwesend. Edgar Hänggi

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s ist nichts Aussergewöhnliches, dass an Auszeichnungsfeiern viel gesprochen wird. Doch an der Sportpreisverleihung, die vor 13 Jahren bereits einmal in Laufen stattfand, stand das Wort noch stärker im Zentrum. Doch schön der Reihe nach. Sie war zahlreich ins Laufental gereist, die Prominenz aus Politik und Sport: Ständerat Claude Janiak, die Nationalrätinnen Maya Graf und Sandra Sollberger, die Vertreter der Baselbieter Regierung Monica Gschwind, Sabine Pegoraro und Regierungsratspräsident Anton Lauber, Landratspräsident Franz Meyer und Landrätin Elisabeth Augstburger sowie diverse Vertretungen der umliegenden Ortschaften. Laufens Stadtpräsident Alexander Imhof durfte aber auch Personen aus dem Sport begrüssen. Etwa den Ehrenpräsidenten des Nordwestschweizer Fussballverbandes, Hans-Jürg Ringgenberg, oder IGBL-Präsident Peter Stähli. Imhof war sichtlich stolz, den zahlreichen Gästen die Vorzüge «seines» Laufen in den besten Bildern vorzustellen. «Laufen ist eine gute Wahl, denn Laufen ist sportbegeistert.» Man könne praktisch alle Sportarten betreiben und für den Wintersport habe man in nur 20 Minuten den ersten Skilift. Zuerst wurden die

Ehrung: (v. l.) Thomas Beugger, Alexander Imhof, Monica Gschwind, Kuno Cereda, Peter Stähli.

Förderpreise 2015 verliehen. Die gingen an Sofie Bachmann, Tino Polsini, Chamuel Zbinden (alle Orientierungslauf) sowie Maurice Rösch (Karate). Kulturund Sportdirektorin Monica Gschwind sprach danach die Laudatio für die drei Personen, welche in diesem Jahr einen Anerkennungspreis für ihr langes und wertvolles Schaffen im und für den Sport erhielten. Es waren Daniel Bütikofer (Langlauf), Bruno Schindelholz (Leichtathletik) und Kuno Cereda (Liesberg/Fussball). Mit vielen Ämtern Zeit gespart Cereda habe sich, so Gschwind, in 50 Jahren in unzähligen Sparten für den Fussball eingesetzt. Begonnen beim FC Riederwald, wo er «Mädchen für alles» war, bis zum regionalen Fussballverband gab es kaum etwas, das er nicht machte. Ehrenpräsident des FC Riederwald, Ehrenmitglied des NWS FV und vom nationalen Fussballverband das

goldene Verdienstabzeichen – es waren schon einige verdiente Auszeichnungen. Den Anerkennungspreis nahm er aber doch mit Stolz und Genugtuung entgegen. «Als mich Thomas Beugger vom Sportamt informierte, dass ich den Preis bekomme, war ich gerade mit dem Auto unterwegs an eine Veranstaltung im Rahmen des Fussballs. Es freut mich ausserordentlich, denn es ist ein schönes Dankeschön für das, was man leistet.» Cereda konnte all seine Tätigkeiten auch dank der grossen Unterstützung seiner Frau Marianne machen. Gut möglich, dass sie daher auch etwas vom erhaltenen Barpreis erhält. Gefragt, wie er als Lehrer früher derart viele Ämter unter einen Hut bringen konnte, meinte er lachend: «Ich habe so viele Sachen gleichzeitig gemacht, weil es so kurze Entscheidungswege gab und ich viel Zeit sparen konnte.» Einen ganz starken Auftritt hatte Alex Frei, der erfolgreichste Torschütze des Schweizer Fuss-

FOTO: EH-PRESS

balles. Seine Laudatio für den Sportpreisträger Marco Streller war etwas vom Besten und Unterhaltsamsten, was man in Sachen Sportpreisverleihung zu hören bekam und Streller ist doch nun schon der 31. Preisträger. Roger Federer ist der bekannteste, doch andere waren in Laufen anwesend. Kurt Hänger, Roland Hertner, Hanspeter Tschopp, Roger Birrer und die schlagfertige Ariane Gutknecht. Streller selbst konnte seinen Preis nicht persönlich entgegennehmen. Er weilte für das Schweizer Fernsehen gerade in St. Moritz und grüsste via Videobotschaft. Und noch etwas sorgte dafür, dass den Anwesenden an diesem Abend das Wort in bester Erinnerung blieb. Das Duo «Ohne Rolf» begeisterte mit zwei Auftritten, indem es, ohne selbst zu reden, dank Plakaten dem Publikum eine spannende Unterhaltung bot. Thomas Beugger, Leiter des Sportamtes, freut sich bereits auf den Sportpreisträger 2016.

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079 880 66 03 076 414 90 92 Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

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Das Personal geht aus Gemeinderätinnen und -räte sind immer schwerer zu rekrutieren. Auf den kommenden Legislaturwechsel suchen die Parteien CVP und FDP in Liesberg verzweifelt nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. jjz. Eigentlich ist die Gemeinde Liesberg gut aufgestellt. Die Finanzen sind im Lot, das Bevölkerungswachstum ist moderat und das Vereinsleben aktiv. Trotzdem plagen das Dorf Personalsorgen. Gemeinderat Peter Scheurer hatte Ende Oktober aus gesundheitlichen Gründen demissioniert und für die kommende Legislaturperiode hören zwei Gemeinderätinnen auf. Kandidatinnen und Kandidaten sind keine in Sicht, wer will schon die immer anspruchsvollere und aufreibende Arbeit auf sich nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass drei Einwohner die Entscheide der Gemeindeversammlung oder des Gemeinderats immer wieder mit Beschwerden bombardieren. Das vor zwei Jahren beschlossene Feuerwehrmagazin mit Werkhof ist blockiert, die im Bau sich befindende neue Riederwaldbrücke wollten sie ebenfalls mit einem Baustopp belegen. Das zehrt an den Kräften des Gemeinderats und verursacht unnötige Kosten. An der Versammlung der Burgerkorporation musste Präsident Christian Steiner ebenfalls die Demission der Kommissionsmitglieder Kilian Kohler und Alexander Biri bekannt geben.

Auch diese Vakanzen werden schwer zu besetzen sein. Um aus der Personalmisere herauszufinden, stellte Heinz Zahnd, Präsident der FDP Liesberg, an der Gemeindeversammlung den Antrag, den Gemeinderat künftig im Majorz zu wählen. Das heute angewendete Proporzwahlverfahren würde die Kandidaten zu fest an die Parteien CVP und FDP binden. In Liesberg gebe es immer mehr SVP-Anhänger oder unabhängige Wähler, die sich vielleicht für ein Amt zur Verfügung stellen würden. Er forderte die jüngeren Stimmberechtigten an der gut besuchten Versammlung auf, sich die Sache zu überlegen. Für das Jahr 2016 prognostizierte Gemeindepräsidentin Ursi Brem Investitionen von 4,36 Mio. und einen Gewinn von 40 000 Franken. Die Sanierung der Wasser- und Abwasserversorgung wird fast die Hälfte der rekordhohen Investitionen verschlingen. Die Vorsitzende beantragte deshalb der Versammlung, den Wassertarif von Fr. 1.70 auf Fr. 2.– und den Abwassertarif von Fr. 3.20 auf Fr. 3.50 je Kubikmeter zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Wassergrundgebühr auf 100 Franken pro Haushalt verdoppelt werden. Auf diverse Einwände bestätigte Brem, dass Liesberg das grösste Wassernetz pro Einwohner im Laufental habe und deshalb auch die teuersten Wasserpreise ausweise. Trotzdem stimmten die Anwesenden einstimmig den Erhöhungen zu.

ZWINGEN/BLAUEN

Alarmstimmung bei der Burgerkorporation

Die fantastische Winterreise zu Laufen

Keine Reise in die Trostlosigkeit: Am Ende verheissen die vier Interpreten «A Merry Little Christmas». Jonathan Stich, Richard Helm, Cécile Grüebler und Nadja Scheiwiller (v.l.). FOTO: ROLAND BÜRKI

Im Alts Schlachthuus begegneten sich die klassische «Winterreise» von Franz Schubert und der Broadway-Liederzyklus «Dezemberlieder» von Maury Yeston, begleitet von impressiven winterlichen Bildprojektionen. Roland Bürki

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an schrieb die Jahre 1823 und 1824, in denen der deutsche Dichter Wilhelm Müller seinen zweiteiligen Gedichtzyklus «Die Winterreise» veröffentlichte. Liebeslyrik, in der ein von der Liebe schwer enttäuschter Mann auf seiner Reise durch eine kalte Winterlandschaft seinen trostlosen Gedanken und Erinnerungen nachhängt. Der Wiener Komponist Franz Schubert setzte 1827 diese Stimmungen in seinem gleichnamigen Liederzyklus um.

Verlassen in New York 164 Jahre später, nämlich 1991, liess

Quellwasserpumpwerk Bernhardsmätteli: Dieses soll nach Ansicht des Kantons ausser FOTO: ZVG (REINHARD HÄNGGI) Betrieb genommen werden. Der Kanton will den Kantonalen Richtplan anpassen und als Inertstoffdeponie den Standort «Stutz» im Gemeindegebiet Blauen festlegen. Damit würden dieser Deponie eine bis zwei gewichtige Trinkwasserquellen Zwingens zum Opfer fallen, was beim alternativen Deponie-Standort «Schäftlete» nicht der Fall wäre. bü. Die Zusammenfassung der Botschaft an den Landrat ist knapp. Sie spricht von der Pflicht des Kantons, die im Kanton anfallenden, nicht verwertbaren Mengen an Aushub und Bauschutt auf Kantonsgebiet sicher und umweltgerecht abzulagern. Voraussetzung dazu ist die Verankerung der DeponieStandorte im kantonalen Richtplan. Seit 2010 haben die beiden Kantone BaselLandschaft und Solothurn gemeinsam im Gebiet Basel-Laufental-ThiersteinDorneck nach geeigneten Standorten gesucht und in einer Feinevaluation elf mögliche Standorte mit einem Punktesystem bewertet. An erster Stelle findet sich der Standort «Stutz» in Blauen mit 286 Punkten, gefolgt vom Standort «Sunnerai» in Zwingen mit 277 Punkten und der Standort «Schäftlete» in Blauen/Zwingen mit 260 Punkten. Zu den beiden erstgenannten Standorten hält der Bericht mit Blick auf die involvierten beiden Zwingner Trinkwasserquellen fest: «Während die Fandelquelle vermutlich geschützt und genutzt werden könnte, ist der Betrieb der Quelle Bernhardsmätteli aufgrund grosser Nutzungskonflikte in der Schutzzone in Frage gestellt.» Die beiden Quellen stellten somit kein technisches «Ausschluss-

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kriterium» für allfällige Deponiestandorte dar. Diese Negativmeldung an der Versammlung der Burgerkorporation Zwingen vom vergangenen Freitag warf hohe Wellen. Einstimmig beauftragten die Stimmberechtigten den Burgerrat, sich aktiv mit allen rechtlichen und medialen Mitteln gegen den DeponieStandort «Stutz» zu wehren, um damit den Erhalt der Quellen zu sichern. Gegenüber dem Wochenblatt verwies Burgerratspräsident Peter Hueber auf die Bedeutung der beiden hygienisch einwandfreien Trinkwasserquellen: «Die beiden Quellen liefern pro Tag 825 Kubikmeter Trinkwasser oder 60 Prozent des gesamten Zwingner Wasserbedarfs.» Nach der erneuten Trockenperiode im Sommer und Herbst sei es zudem absolut unsinnig, solche kostbaren und qualitativ hochstehenden Wassermengen nicht zu nutzen und als Ersatz mehr Grundwasser von minderer Qualität zu pumpen: «Dieses ist bei Überschwemmungen und Ölunfällen ohnehin weitaus mehr gefährdet.» Hueber rechnete weiter vor, dass bei einem Wasserpreis von einem Franken pro Kubikmeter der Gemeinde jährlich 297 000 Franken flöten gingen oder in 100 Jahren 29,7 Millionen Franken. «Wir verstehen überhaupt nicht, dass der drittplatzierte Standort «Schäftlete», der ohnehin näher an der J 18 liegt, nicht die beiden Quellen retten kann. Welche Behörde kann sich in dieser Situation erlauben, zwei wichtige, im Technischen Leitbild Regionale Wasserversorgung verankerte Quellen zu eliminieren?», schüttelt Hueber ungläubig den Kopf.

sich Maury Yeston, amerikanischer Musicalkomponist, durch die «Winterreise» zu seinen «December Songs» inspirieren. Doch bei ihm ist es diesmal eine verlassene Frau, die durch das winterliche New York flaniert und ihren traurigen Gedanken nachhängt. Für den Kleinlützler Violinisten und Pianisten Jonathan Stich (28), mit Abschluss als Master of Music, war das zeitlose Thema der Kälte einer unerwiderten Liebe bei Frau und Mann Anreiz genug, die «Winterreise» und die «Dezemberlieder» auf der Bühne kontrastieren zu lassen. Was ihm am letzten Sonntagabend zusammen mit der Cellistin Cécile Grüebler, der Musicalsängerin Nadja Scheiwiller, dem Bariton Richard Helm und dem Fotokünstler Martin Staub auf das Vortrefflichste gelang. Dezemberschnee und Liebesbriefe Vor wechselnden winterlichen WaldProjektionen stimmten Cellistin und Pianist zu Beginn mit Dvoraks gefühlvoller «Waldesruhe» das zahlreiche Publikum auf die tiefen Gefühle einer enttäuschten Frau und eines ebenso geknickten Mannes ein. Im Song «Dezemberschnee» sang sich Nadja Scheiwiller als moderne New Yorker Frau vor winterlicher Hochhauskulisse durch den hohen Schnee: «Dichter Schnee

fällt um mich her, fällt von fern und nah. Ich geh ganz allein hindurch. Du bist nicht mehr da!» Und dass es auch in den 1820er-Jahren trotz etwas antiquiert anmutender Sprache in den Herzen nicht anders ausgesehen hat, bewies Opernsänger Richard Helm als Schuberts Mann im «Rückblick» auf die ihm einst «glühenden» zwei Mädchenaugen: «Kommt mir der Tag in die Gedanken, möchte ich noch einmal rückwärts seh’n. Möcht’ ich zurücke wieder wanken, vor ihrem Hause stille steh’n.» Gebannt lauschte man in den Stuhlreihen den Träumen von Liebe, einer Post, die keine Briefe bringt, von Grossmutters mit Band umschnürten und sicher einst auch geküssten Liebesbriefen und von dem Traum, in dem sich alle Trauer in nichts auflöst. Die schöne Sopran- und markante Bariton-Stimme, die Ausdruckskraft des «süssen und teilweise herben» Violoncellos, das einfühlsame Klavierspiel und die fantastischen grossen Fotos von Martin Staub wandelten am Schluss trübe Gedanken in ellenlangen begeisterten Applaus für einen ganz speziellen Sonntagabend um. Und mit etwas Zugabe-Balsam in Form von «Have yourself a Merry Little Christmas» ging männiglich glücklich auf den Heimweg.

VERANSTALTUNG

Colette Greder, «dr glai Prinz»

In Mundart: Colette Greder erzählt die Geschichte vom kleinen Prinzen. Die musikalische «Reisebegleitung» übernimmt Lukas FOTO: ZVG Rohner. WOS. Wenn Colette Greder die Geschichte vom «petit prince» liest und erzählt, schaut man mit staunenden Augen auf unsere Welt. Von aussen besehen muss ja vieles eigenartig wirken, was Erwachsene auf unserem Planeten so treiben. Mit der Unbefangenheit eines Kindes stellt der kleine Prinz Fragen, die zu stellen man längst vergessen hat. Er irritiert mit seinen Fragen und bringt die Menschen zum Nachdenken über das, was sie für selbstverständlich hielten. Die Künstlerin scheint auf der Bühne mit der Figur des kleinen Prinzen zu verschmelzen. Colette Greder, der «Spatz vom Spalenberg», hat «le petit prince» in die baseldeutsche Mundart übersetzt. Sie ist bekannt vom «Pfyfferli» im Theater Fauteuil und von ihren Programmen mit Edith Piaff-Liedern. Die musikalische «Reisebegleitung» übernimmt Lukas Rohner aus Basel, der Klang- und Ton-

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künstler und Erfinder von Instrumenten. Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom kleinen Prinzen, der von Planet zu Planet reist und immer wieder erstaunliche Fragen stellt? Die Geschichte wurde in 110 Sprachen und unzählige Dialekte übersetzt. Beim Lesen oder Zuhören entdeckt man immer wieder neue Facetten der Geschichte. «Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.» Diese Kernaussage aus dem Buch «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry avancierte in den Nachkriegsjahren zu einer der meistzitierten Passagen der Weltliteratur. Saint-Exupéry stieg in Frankreich zum meistgelesenen Autor auf. Seine Werke «Südkurier», «Nachtflug» etc. thematisieren seine Erfahrung als Pilot. Lesung mit Musik: Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Laufen.

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Samstag, 12. Dezember, 15.00 Uhr

Shaun das Schaf Regie: Mark Burton, Richard Starzack mit Shaun dem Schaf, dem Hund, dem Bauern, den Schweinen und ganz vielen anderen Schafen. Kinderfilm: GB, F, 2015, 85 Min. LESUNG MIT MUSIK

Sonntag, 13. Dezember, 17.00 Uhr

*Colette Greder liest «Dr glai Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry Mit Lukas Rohner als musikalische «Reisebegleitung».

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* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Gottesdienste Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kann es verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 13. Dezember 2015 17.00 Uhr KiGo-Weihnachtsfeier Kein Abendgottesdienst Dienstag, 15. Dezember 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Mittwoch, 16. Dezember 2015 14.00 Uhr Schatzsucher Gäste sind herzlich willkommen.

Persone che amiamo, non dimenticheremo mai, perché lasciano tracce nei nostri cuori.

Luigi Cirillo-Puente 1. August 1944 – 5. Dezember 2015

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 13. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchenkaffee Pfarrerin Bettina Kitzel – Dienstag, 15. Dezember, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Freitag, 18. Dezember 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pfarrer Günter Hulin Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, St. Johannes-Kapelle Hofstetten

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 10. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «S’isch Advänt». Wir singen mit Matthias Neugebauer (Binningen) Weihnachtslieder, hören von Pfarrer Claude Bitterli besinnliche Weihnachtsgedanken, geniessen die Adventsstimmung und essen feine «Weihnachtsguetzli». Donnerstag, 10. Dezember, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 11. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 11. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 13. Dezember, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Grellingen Sonntag, 13. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, 3. Adventsgottesdienst mit Vikarin Marianne Nyfeler Blaser (Predigt), Pfarrerin Regine Kokontis (Liturgie), Ursula Nussbaumer (Orgel) und Lisa Rieder (Violine). Heute ist Chinder-Sunntig!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche Sonntagsschule: Donnerstag, 10. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, Roratefeier, Pfarrer Stéphane Barth und Katechetin Marianne Lombriser, Thema: «Weiss nid, was es isch» nach dem Lied von Stephan Eicher. Samstag, 12. Dezember, 10.00 Uhr, Zentrum Passwang-Kapelle, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 13. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, 3.-Advent-Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf. ChinderChilche/SoSchule: «Langer Sonntag»: 10.15 bis 14.00 Uhr im Gemeindesaal. Üben fürs Krippenspiel, mit Zmittag für die Kinder. Mittwoch, 16. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, Roratefeier, Katechten Primo Cirrincione und Susanna Isepponi, Thema: «Flüchtlinge – eine Brücke zu Ihnen!?» Danach: Zmorge im Pfarreisaal. Mittwoch, 16. Dezember, 15.00 bis 16.00 Uhr im grossen Saal im AZB, Breitenbach, Krippenspielaufführung: «Ein Stall voller Licht», danach: Advents- und Weihnachtsliedersingen mit den Bewohnern/-innen. Sonntag, 20. Dezember, 9.30 bis 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, 4.-Adventsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche/SoSchule: 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Proben und Einrichten in der Kirche mit Kulissen Konfirmandenunterricht. Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2 am 10. Dezember. Alle am 17. Dezember. Jugendabend. Freitag, 11. Dezember, 19.00 bis 21.00 Uhr, Jugendraum am Archweg 4, Breitenbach, Thema: Vorstellen und Tauschen von Advents- und Weihnachtsgeschichten. Mit einem feinen Panettone. Leitung: Pfarrer Stéphane Barth und Kirchengutsverwalter Dieter Semling. Der Jugendabend findet 1× pro Monat statt. Alter: ab 16 Jahren.

Con grande dolore nel cuore prendiamo congedo dal mio amato marito, il nostro caro papá, fratello, nonno, suocero, cognato, zio e amico. Tiefbewegt nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Bruder, Grossvater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Freund.

Ti portiamo per sempre nel nostro cuore: Visi Cirillo-Puente Josi, Annarosa e Christian Rosaria e Valeria Cirillo Fam. Angelo Cirillo e figli Fam. Palermo Pietro, Enza, Luigi e Rosanna Parenti e amici Der Gedenkgottesdienst zum Dreissigsten findet am Samstag, dem 9. Januar 2016, um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt. La messa di commemorazione si terra sabato 9 gennaio 2016 alle ore 18.00 presso la chiesa cattolica di Breitenbach. Traueradresse: Visi Cirillo-Puente, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach

Seid nicht traurig, wenn ihr an mich denkt. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine, Gotte und Freundin

Wir danken herzlich

Sonja Aeschi

für die überwältigende Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

20. November 1931 – 4. Dezember 2015

Du wirst uns fehlen:

Raymond Grolimund-Brunner erfahren durften. Die vielfältigen Beweise des Mitgefühls und der Freundschaft haben uns tief bewegt. Unser ganz besonderer Dank geht an die Herren Pfarrer Staphan Stadler und Pfarrer Markus Fellmann für die einfühlsame und besinnliche Gestaltung der Abdankungsfeier.

Wally Waldspurger-Aeschi Rolf und Geli Waldspurger-Keller mit Sina und Marco Karin und Ruedi Willi-Waldspurger mit Dominic und Anisha Paul und Margrith Aeschi-Borer mit Denise, Michèle, Roger und Annina Verwandte und Freunde

Aufrichtig danken wir dem Musikverein Brislach und dem Männerchor Brislach-Grellingen für die eindrückliche Umrahmung der Trauerfeier. Ein spezielles Dankeschön geht auch an Remos Musikfreunde Max, Peter und Seppi für die emotionalen musikalischen Abschiedsgrüsse.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 11. Dezember 2015, um 9.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt.

Unser Dank gilt auch den Fahnendelegationen des Reitvereins Laufen und Umgebung, des Musikvereins Brislach und des Männerchors Brislach. Wir danken ebenfalls allen Verbands- und Vereinsdelegationen.

Dreissigster: Freitag, 8. Januar 2016, 19.30 Uhr in der Herz-JesuKirche in Laufen.

Wir bedanken uns bei allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden, die Remo auf seinem Lebensweg begleitet haben und ihm in Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin, Laufen.

Anstelle von Blumen gedenke man des Benediktinerklosters, 4115 Mariastein, IBAN CH32 0900 0000 4000 9323 9. Traueradresse: Paul Aeschi, Hauptstrasse 28, 4242 Laufen

Ein herzliches Dankeschön für das überaus zahlreiche Geleit zur letzten Ruhestätte, für die vielen tröstenden Beileidbekundungen, Blumenschmuck, Gaben für heilige Messen und für alle anderen Spenden. Brislach, im Dezember 2015

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Donnerstag, 17. Dezember 2015, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Brislach.

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Macht Gottes Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist gross und erhaben! Jesaia 12, 4 b

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DANKE für die tröstenden Worte und Zeilen für den Händedruck für die herzliche Umarmung für die Zeichen der Liebe und Anteilnahme für die Blumen und Spenden für die letzten gemeinsamen Schritte für das Dasein in Gedanken für den feinfühligen Gottesdienst durch Pfarrer Markus Fellmann

Praxis Dr. med. Florian Leupold

beim Abschied von

Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 21. Dezember bis 1. Januar 2016 geschlossen. Gerne sind wir ab dem 4. Januar wieder für Sie da! Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und ein gutes Neues Jahr.

Gemma Zicaro-Viteritti 28. Februar 1953 – 25. November 2015 Nach schwerer, mit Geduld ertragener Krankheit ist sie im 62. Altersjahr verstorben.

Rudolf Meier-Köll Breitenbach, Dezember 2015

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung an viele schöne Jahre.

Tief bewegt nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Freundin.

In stiller Trauer: Die Trauerfamilie Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Trauerfamilie

Die Abdankung findet am Sonntag, 13. Dezember 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Liesberg Dorf statt.

DANKSAGUNG (anstatt Karten) Wir bedanken uns bei allen für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Felix Trösch-Schmidli erfahren durften. Herzlichen Dank für die vielen Beileidskarten, Blumen, Spenden sowie allen, die den Verstorbenen zur letzten Ruhe begleitet haben. Danken möchten wir dem Hausarzt Dr. J. Manggold sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Baselland, Liestal, für die medizinische Betreuung und die würdevolle Begleitung in den letzten Stunden. Vielen Dank an Herrn Pfarrer Maduka für die schöne Gestaltung der Abschiedsfeier. Wir danken allen, die den Verstorbenen in guter Erinnerung behalten.

Grindel

Gedanken, Augenblicke, sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Baupublikation Grundeigentümer: Urban Borer Erschwilerstrasse 158, 4247 Grindel Bauherr: Thomas Borer Liestalerstrasse 35, 4052 Basel Bauobjekt: An- und Umbau EFH Projektverfasser: BM Architektur Im Brühl 16, 4244 Röschenz Bauplatz: Erschwilerstrasse 158, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 815 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 24. Dezember 2015

8. Januar 1934 – 6. Dezember 2015 Nach langer, schwerer Krankheit, jedoch unerwartet rasch hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Sie wird in unseren Herzen weiterleben.

In stiller Trauer Konrad Weber-Butz Patricia Vögtli-Weber und Rolf Stucki Jacqueline Weber und Viktor Butz mit Viviane und Melanie Nicole Arn mit Christoph Verwandte und Anverwandte

Bauvorhaben: Umbau und Dachausbau Bauplatz: Kastelweg 298 Bauparzellen: GB-Nr. 1208 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 24. Dezember 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Gross D. + S. Güterstrasse 13, 4133 Pratteln Grundeigentümer: Gross D. + S. Güterstrasse 13, 4133 Pratteln Projektverfasser: Swisshaus AG Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Oberer Mühlerain Bauparzelle: 3949 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Januar 2016

Laufen, 9. Dezember 2015 Wir trauern um unseren lieben Freund und Mitrotarier

Bauherrschaft: Kurt Borer Kastelweg 298, 4204 Himmelried

Bauherrschaft: Spies Hans-Rudolf und Simone Zollgasse 495, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Spies Hans-Rudolf Zollgasse 495, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Gartenpavillon Bauplatz: Neumatt (Erle) Bauparzelle: 691 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Januar 2016

Dreissigster am Samstag, 19. Dezember 2015, um 19.00 Uhr in der St. German-Kirche, Seewen.

Yvonne Weber-Butz

Baupublikation

Baupublikation

Die Trauerfamilie

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meiner geliebten Ehefrau, unserem Mami, unserer Mamama und Gotte

Himmelried

Kleinlützel

Seewen, im Dezember 2015

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, 18. Dezember 2015, um 14.15 Uhr in der Kirche St. Anna in Röschenz. Dreissigster:

Sonntag, 17. Januar 2016, um 10.00 Uhr in der Kirche St. Anna in Röschenz.

Traueradresse: K. Weber-Butz, Kohlrütti 7, 4244 Röschenz

Peter Furrer-Thurneysen 8. September 1925 – 6. Dezember 2015 Der Verstorbene war 55 Jahre Mitglied unseres Clubs. Wir verlieren in ihm unser letztes aktives Gründungsmitglied sowie einen hilfsbereiten Freund, der sich mit den Idealen des rotarischen Gedankens identifiziert hat. Wir werden unserem Clubkameraden ein ehrendes Andenken bewahren.

Rotary-Club Laufen Hanspeter Felix Präsident

John Brosi Sekretär

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 15. Dezember 2015, um 14.30 Uhr in der Friedhofkapelle in Dornach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Dornach.

Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Einwohnergemeinde Nunningen Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen

Bauherr: Meier-Gerster Alexa, Gerster Rolf Riedenweg 29, 4208 Nunningen

Bauobjekt: Feuerstelle

Bauobjekt: Abwandung Gerätelager

Verantwortlich: Einwohnergemeinde Nunningen Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen

Verantwortlich: G3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen

Bauplatz: Bergweg, Aebi

Bauplatz: Riedenweg

Bauparzelle: GB-Nr. 2188

Bauparzelle: GB-Nr. 2963

Planauflage: Gemeindekanzlei

Planauflage: Gemeindekanzlei

Einsprachefrist: 10. bis 24. Dezember 2015

Einsprachefrist: 10. bis 24. Dezember 2015

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


LAUFENTAL

Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

BRISLACH

LAUFEN

Brislacher überrascht mit pfiffigem Militärkochbuch

Streifzug durch aller Herren Länder

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Kochen ist seine Leidenschaft: In seinem Buch lässt Daniel Marti Leserinnen und Leser an seiner Kunst teilhaFOTO: ZVG ben. Daniel Marti ist Stabsadjutant und seit 2011 Teamchef des Swiss Armed Forces Culinary Team (SACT), der ArmeeKochkunstequipe. In seinem brandneuen, reich bebilderten Buch lässt der gelernte Koch seine Leser die Schweizer Militärküche von einst und jetzt miterleben und geniessen. bü. Er ist immer wieder gut für eine Überraschung, der Brislacher Stabsadjutant Daniel Marti vom Kommando Küchencheflehrgang in Thun. Ein allererstes Mal damals, als er nach ersten Kocherfahrungen bei den Pfadi seine Eltern mit dem Berufswunsch «Koch» überraschte. Es war aber kein «momentaner Floh», wie man zu Hause glaubte, sondern der Beginn einer spannenden Kochkarriere. Nach seiner Ausbildung im Direktionsrestaurant der Basler Sandoz, begegnete man dem jungen Koch in verschiedenen gutbürgerlichen Restaurants der Region Basel, später auch in einem Vier-Sterne-Hotel in Magglingen. Seine Zusatzausbildung zum Gastronomie-Koch vertiefte er beim legendären «Chrüteroski» in der «Moospinte» bei Münchenbuchsee, wo er auch dessen Philosophie «Gastfreundschaft leben und zelebrieren» verinnerlichte. Eine weitere Überraschung folgte 2001, als der mit seiner Partnerin Denise in Brislach lebende Marti zum Kommando Küchencheflehrgang der Schweizer Armee nach Thun wechselte, um dort die angehenden Militär-Küchenchefs auszubilden. Dass er als Teamchef SACT dann 2012 in Erfurt mit seinem Team sein zweites Olympiagold holen würde, hätte er wohl nie gedacht. Und auch Brislach staunte nicht schlecht über ihn, als er in diesem Frühjahr auf dem Dorfplatz mit der mobilen Militärküche und rund 300 Portionen Paprika-Gulasch

für die Dorfbevölkerung buchstäblich in aller Munde war. Buchidee entstand beim Apéro Als kürzlich Radio DRS und der Blick über das neue Buch «Das Beste aus der Schweizer Militärküche» von Daniel Marti berichtete, sorgte das hier einmal mehr für eine Überraschung. Ja, geradezu für echte Verblüffung über das reich bebilderte Kochbuch. «Die Idee für ein Kochbuch, nur «öbbis chlises» in Form eines Reglementes, entstand spontan anlässlich eines Apéros», staunt Marti heute selbst über die schliesslich 212 entstandenen Seiten, welche die Geschichte der Soldatenverpflegung zu Römerzeiten bis zur Moderne aufrollt. Diese Verpflegung stand alle Zeiten unter den geflügelten Worten der Militärküchen: Ohne Mampf kein Kampf! So ist da etwa zu lesen, dass die römischen Legionäre die Welt auf vegetarischem Weg mit Weizenpolenta und Brot im Magen eroberten, während die Schweizer Armee anfangs des 19. Jahrhunderts mit einer Fleischportion von 312 Gramm pro Tag dem ganzen Kontinent meilenweit voraus war. Marti bietet neben vielen Hintergrundinformationen eine Fülle von 80 Militärrezepten, umgerechnet auf vier Personen, vom klassischen Pot au Feu bis hin zum trendigen gebeizten Hirschragout mit Schokolade an. Für das Outdoor-Feuer bietet die im WCPapier gegarte Forelle sogar etwas wie einen kulinarischen Nervenkitzel. Meisterhafte vornehmlich ganzseitige Fotos der Rezepte, der Natur und des Soldatenlebens machen Martis Buch zu einer wahren Fundgrube für alle Belange der früheren und heutigen Militärküche. Das Beste aus der Schweizer Militärküche, Autor: Daniel Marti, ISBN 978-3-03818-089-0, CHF 69.-

GRELLINGEN

Gemeinderat verunglimpft Das Kräftemessen in Grellingen eskaliert. In einem Flugbatt, welches per Post in alle Haushaltungen ging, wird ein langjähriges Behördenmitglied diffamiert. bea. «Der Gemeinderat hat sich damit befasst, geht aber nicht weiter auf das Thema ein», ist von Gemeindeverwalter Andreas Meury zu erfahren. Wer hinter dem anonym verfassten Flugblatt stecke, sei der Gemeinde nicht bekannt. «Vor acht Jahre hatte es kurz vor den Gemenderatswahlen eine ähnliche Aktion gegeben», erinnert sich Meury. In Grellingen wird mit harten Bandagen gekämpft. Dabei mahnten Einwohner in diesem Jahr an Gemeindeversammlungen, man wolle keine Grabenkämpfe. «Hätte ich gewusst, was hier abgeht, wäre meine Standortwahl auf eine andere Gemeinde gefallen», sagte ein Zuzüger. Er forderte die Grellinger auf, sich zusammenzuraufen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten zum Wohle der Gemeinde. Doch nun fanden die Einwohner ein Flugblatt in ihren Briefkästen, in dem ein langjähriges Behördenmitglied denunziert wird. «Seit über drei Jahrzehnten ist Herr Pabst in einem öffentlichen Amt tätig, wo Er sich Wohlgefühle und Schwingungszustände als Verhinderer zu seiner Zufriedenheit auf Kosten der

Bevölkerung erreichen konnte», heisst es wörtlich auf dem Blatt, welches Angaben macht zu angeblichen Glücksgefühlen: «Wir gehen davon aus, dass der Mensch, egal was er tut, es nur deshalb tut, weil er sich dadurch ein Wohlgefühl erzeugen möchte. So ein Wohlgefühl ist zum Beispiel das Glücklich-Sein oder Zufrieden-Sein. Glücklich-Sein oder Zufrieden-Sein sind sehr beliebte innere Schwingungszustände. Doch leider sind diese Zustände oft nicht vorhanden und wir erleben unseren Körper in einem anderen Zustand. Es muss also etwas geben, das wir tun, meist unbewusst, das diesen Schwingungszustand mit dem Namen Glücklich-Sein oder ZufriedenSein verhindert. Wir nennen es die Verhinderer.» In einer Aufzählung wird Pabst vorgeworfen, Projekte verhindert zu haben. Stephan Pabst nimmt es mit Humor: «Mir war gar nicht klar, dass ich das alleinige Sagen habe.» Die Aktion ziele darauf, seine Wiederwahl als Gemeinderat zu verhindern. Pabst geht davon aus, «dass sich die Grellinger ihr eigenes Bild machen und ein anonymes Flugblatt als das erkennen, was es ist». Natürlich habe er einen Verdacht und sei versucht, herauszufinden, wer sich hinter einer solchen Aktion verstecke. Doch von einer Anzeige hält er nichts. «Als Politiker muss man schon das Eine oder Andere aushalten können.»

Fantastische Variationen: Peter Rohrer (Drehorgel) und Stadtharmonie Laufen.

Musikalische Leckerbissen aus fernen Ländern servierte die Stadtharmonie Laufen einem gut gelaunten Publikum in der St.-KatharinenKirche. Dirigent Miguel Etchegoncelay und sein Team genossen den anerkennenden Beifall. Jürg Jeanloz

W

ie verzweifelt das letzte Einhorn seine Artgenossen suchte, schilderte musikalisch die Stadtharmonie Laufen im gleichnamigen Stück. Mit feinen Tönen gaben diverse Solisten die Melodie vor,

worauf das Ensemble mit viel Gefühl einsetzte. Ganz in anderem Stil erklang das Echo in den Bergen, das als Uraufführung in die Annalen der Stadtharmonie eingeht. Heinrich Ciempka, Vater des Klarinettisten Tadeusz Ciempka, arrangierte für den Verein ein Medley aus diversen polnischen Volksliedern. Lüpfige Weisen lösten die starken Echoklänge der Trompeten ab und erfreuten die Herzen der zahlreichen Gäste in der Katharinenkirche. Nicht genug der Überraschungen. Zu Ehren des 95. Geburtstags von Heinrich Weiss, dem Gründer des Musikautomatenmuseums Seewen, komponierte Dirigent Miguel Etchegoncelay fantastische Variationen, die mit Drehorgelmusik verwoben wurden. Wirklich eine gelungene Vorstellung, Peter Rohrer liess seine Drehorgel so erklingen, dass sie sich nahtlos ins Blasorchester integrierte. «Ein ernstes Stück mit einem Schuss Ironie», meinte augenzwinkernd Ansager Roger Döbeli.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Übrigens sei Peter Rohrer, der im Ensemble Trompete spielt, der charmanteste Drehorgelmann auf der Welt! Nach den exklusiv für die Stadtharmonie auserkorenen Stücken waren Gassenhauer an der Reihe. Mit Zartgefühl und gediegenen Saxofoneinsätzen gab das Ensemble «Amazing Grace» wieder. Das herrliche Stück zur Weihnachtszeit kam in der gemütlichen Kirche sehr gut an. Sopransaxofonist Luciano Pirelli, der am Kantonalen Musiktag in Laufen den Solistenpreis gewonnen hatte, liess nochmals den feurigen Csardas aufleben und provozierte Bravorufe mit stürmischen Ovationen. Mit «Nabucco» landeten die smarten Musikerinnen und Musiker der Stadtharmonie einen weiteren Volltreffer. Weil es so schön war und die Verabschiedung des Ensembles kein Ende nehmen wollte, wurde als Zugabe der Einzugsmarsch von Johann Strauss serviert. Chorklang und kraftvolle Einsätze waren einfach einmalig.

BLAUEN

LAUFEN

Streit um die Gestaltung vom Neubau Bucherhaus

Gönneraktion

Einsprachen ehemaliger Gemeindebehördenmitglieder bringen den Bau des Begegnungszentrums von Blauen ins Stocken. bea. Mit Verhandlungen und einer Infoveranstaltung mit Fachleuten der Denkmalpflege im Januar erhofft sich der Gemeindepräsident von Blauen, Dieter Wissler, für das Begegnungszentrum (Bucherhaus) doch noch bald die Baubewilligung zu erhalten. Diese ist im Moment hängig wegen Einsprachen – unter anderem von ehemaligen Behördenmitgliedern, wie Wissler bekannt gab. Zur eingereichten Petition aus der Bevölkerung, die den Gemeinderat auffordert, das Ortsbild zu wahren, machte Wissler an der Gemeindeversammlung von letzter Woche klar, dass damit offene Türen eingerannt würden. «Mit einem Leitpapier und aufgegleisten Projekten hat der Gemeinderat längst gezeigt, dass er sich für das Dorf Blauen einsetzt.» Neu wirbt der Rat auch mit einer Diashow im Internet für «das schöne Blauen auf der Sonnenterrasse». An der letzten Gemeindeversammlung hatte die Gestaltung vom Neubau des alten Bucherhaus mit Raum für Vereine, Dorfladen und Kinderbetreuung zu reden gegeben, insbesondere die Grösse, Anordnung und Farbgebung von Fenster und Dach. Die Versammlung sprach dann aber mit grossem Mehr der eingesetzten Baukommission und dem Gemeinderat ihr Vertrauen aus und bewilligte den Baukredit von 1,8 Millionen Franken. Die damals vom Souverän abgelehnten Anträge sind in den Einsprachen zum Baubewilligungsverfahren wieder Thema, bestätigte Wissler gegenüber dieser Zeitung.

Nebst dem Begegnungszentrum möchte der Gemeinderat mit einer Erweiterung der Räumlichkeiten für den Kindergarten Blauen als Wohnort für Familien attraktiver machen. Die Variante, für den Kindergarten von Blauen und Nenzlingen das Gebäude in Nenzlingen zu nutzen, lehnte die Behörde ab, um die Durchlässigkeit mit den Primarschulklassen und das gemeinsame Unterrichten etwa im Bereich der Musik am Standort Blauen zu gewährleisten. Auch seien es bedeutend mehr Kinder von Blauen als von Nenzlingen, gab Wissler zu bedenken. Die Baukosten von rund 65 000 Franken kamen im Rahmen der Budget-Debatte letzte Woche zur Sprache. Das detaillierte Projekt soll an der nächsten Gemeindeversammlung vorgestellt werden, war das Anliegen aus der Versammlung. Ebenso kam der Wunsch auf, Einsicht in die Detailpläne für die Neugestaltung des Areals bei der Kirche und auf dem Friedhof zu erhalten. Wie Ressortchef Christof Fattinger aufzeigte, hatte eine Umfrage bei der über 60-jährigen Bevölkerung von Blauen den Bedarf nach einem Gemeinschaftsgrab bestätigt. Das Budget 2016, welches einen Ertragsüberschuss von 54 600 Franken vorsieht, wurde klar genehmigt. In der Mittel- bis langfristigen Finanzplanung sieht der Gemeinderat die grössten Chancen für ausgeglichene Erfolgsrechnungen bei einem moderaten Wachstum der Bevölkerungszahl und dem damit verbundenen Mehrertrag bei den Steuern. Grellingens Initiativ-Anliegen, die Sozialkosten im Kanton gerechter zu verteilen, lehnten die Blauener aus Angst vor einem Kostenanstieg ab.

dust. Der sommerliche Schwimmwettbewerb, die Unihockey- und die Schüler-Volleyballmeisterschaft, das sind Veranstaltungen, welche unter dem Namen «freiwilliger Schulsport» durch ehemalige Lehrkräfte der Sekundarschule Laufen entstanden sind und dank Initiative und Einsatz der aktuellen Lehrerschaft noch heute durchgeführt werden. Mit gleichbleibender oder sogar wachsender Beliebtheit bei Jugendlichen und Erwachsenen. Den Schwimmwettbewerb gibt es seit 47, die Schülervolleyballmeisterschaft seit 46 und das Unihockeyturnier seit 10 Jahren. Weil solche Aktivitäten auch immer etwas kosten, lancierten die verantwortlichen Lehrkräfte in diesen Tagen ihre alljährliche Gönneraktion. Sekundarschule Laufen, Bruno Saner, Buchenweg 7, 4242 Laufen. Valiant Bank CH75 0630 0016 9552 9060 3


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LAUFENTAL

LAUFEN

Chrischtchindli brachte viele Besucher mit Das vergangene Wochenende stand im Zeichen des traditionellen Christchindli Märt. Die zahlreichen Stände, die neue Weihnachtsbeleuchtung und das milde Wetter zogen ein grosses Publikum an. Martin Staub

D

ass nur wenige Tage vorher Laufner «Monatsmärt» war, schien überhaupt keine Rolle zu spielen. «Ist ja auch eine ganz andere Veranstaltung», meinte eine der unzähligen Besucherinnen, die letzten Samstag und Sonntag den Christchindli Märt aufsuchten. Tatsächlich – die zahlreichen Stände, welche für diesen speziellen Markt in der Strassenmitte des ganzen Stedtli verteilt standen, waren fast ausnahmslos weihnachtlich geschmückt und liessen zusammen mit der neuen Weihnachtsbeleuchtung eine besinnliche und feierliche Stimmung aufkommen. Was sich auch auf das Geschäft auswirkte. Die meisten vom Wochenblatt besuchten Standbetreiber zeigten sich äusserst zufrieden mit dem Marktbetrieb. «Es läuft immer was, und trotzdem kann man sich Zeit nehmen für ein Gespräch», erklärte die Partnerin eines Hobbyhandwerkers, der hier seine Holzengel, Spielzeuge und andere Handwerkskunst an den Mann und an die Frau brachte. Vor Ort waren auch zahlreiche wohltätige Organisationen, welche die Gelegenheit nutzten, Werkarbeiten von Behinderten, von Kindern oder von Erwachsenen zu verkaufen, für Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Da fehlt doch bloss noch der Schnee: Am Samstagabend am Laufner Christchindli Märt.

Leuchten um die Wette: Der frühabendliche Himmel über dem strahlenden Stedtli.

FOTOS: MARTIN STAUB

Himmel voller Sterne: Und auf dem Tisch warten die Engel auf Kundschaft.

Handwerk vor Ort: So entstehen wunderbare Holzschalen.

Hochbetrieb beim Kerzenziehen: Am Stand von Bewegung Plus, Laufen.

Stimmig: Viele Stände verkauften für einen guten Zweck. Rechts im Bild zum Beispiel Gebackenes, Gestricktes und Gewobenes für ein Hilfsprojekt in Polen.

DIES UND DAS

Plötzlich krank!

Familienzentrum Chrättli: Die beiden Mitarbeiterinnen sind zufrieden mit Besucheraufmarsch und Umsatz.

Fossilien à discrétion: «Ich hätte noch Material für die nächsten 20 Weihnachtsmärkte», sagt Peter Borer (l.) lachend.

Mitten in der Nacht erwacht Herr Meier. Er merkt, dass seine Frau stark zittert. Was sich am Abend mit einem Kratzen im Hals angekündigt hat, zeigt sich nun mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Wie angeflogen! Herr Meier ist sicher, dass das nicht nur eine Erkältung ist. Er packt sie warm ein und fährt sie in die Klinik Arlesheim. Auf dem Notfall wird sie zunächst gründlich befragt und untersucht. Die Blutanalyse bestätigt die erwarteten hohen Entzündungswerte. Zunächst bekommt Frau Meier stärkende Medikamente. Regelmässig schaut die Pflegende nach ihr, um sicherzugehen, dass ihr warm genug ist. Bald aber beginnt der Fieberanstieg. Nun sind entspannende ausgleichende Massnahmen gefragt. Frau Meier spürt, dass sie in guten Händen ist. Das Vertrauen hilft ihr. Aufgrund ihres Allgemeinzustandes überweist sie der diensthabende Arzt auf die Station. Dort wird ein individueller Therapieplan mit ihr festgelegt. Die Anwendungen und Medikamente zeigen bald ihre Wirkung, doch ein paar Tage bleibt sie doch auf Station. Die Notfallstation der Klinik Arlesheim ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr

geöffnet. Über 16-Jährige können sich jederzeit hier melden, wenn sie medizinische Hilfe benötigen. Anthroposophische Medizin ist eine integrative Medizin, weil sie auf einer hohen schulmedizinischen Kompetenz basiert, die durch das ganzheitliche Verständnis der Anthroposophie ergänzt wird. Verschiedenste Heilmittel, Therapien wie Heileurythmie und künstlerische Therapien sowie äussere Anwendungen wie Wickel und Einreibungen erweitern das Behandlungsspektrum. Dieses Konzept bewährt sich auch auf dem Notfall der Klinik Arlesheim. Sicherheit ist durch die technische Diagnostik, Überwachung und die medizinischen Interventionen gewährleistet – die Ergänzung durch den Ansatz der anthroposophischen Medizin ist auch in Akutsituationen die Grundlage für die doppelte Hilfe und die Therapie. Wichtig ist dabei immer, dass sich Schulmedizin und die Erweiterung nicht widersprechen – im Gegenteil: Nur durch das Miteinander und die Integration wird umfassende Hilfe erst möglich. Dr. med. Christoph Kaufmann Medizinischer Leiter Notfall

Die ganze Familie hilft mit: Beim Verkauf von selbst gefertigten Teelichtern.


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Empfehlungen

Aus-/Weiterbildung

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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Die Geduldsfrage – mit musikalischen Antworten im Advent

Konzert im Advent: Der Kirchenchor Breitenbach mit Flötenensemble. FOTO: BEA ASPER

Das Konzert des Kirchenchors Breitenbach vom vergangenen Sonntag war gut besucht und wurde mit anhaltendem Applaus quittiert. Bea Asper

W

enn der passionierte Musiker aus Laufen, Isidor Lombriser, in die Tasten greift zum Komponieren, dann setzt er die Erwartungen an sich sehr hoch - und einmal mehr übertraf sein Werk letzten Sonntag die Erwartungen der zahlreich erschienenen Zuschauer in der Kirche Breitenbach. «Ein wahres Meisterwerk», kommentierten Besucher und brachten mit anhaltendem Applaus ihre Freude zum Ausdruck über das Ad-

ventskonzert vom Kirchenchor Breitenbach und der Profimusikerin Miriam Terragni mit ihrem Flötenensemble der Regionalen Musikschule. «Der rote Faden im Programm ist mir sehr wichtig, doch auch die Stücke so zu schreiben, dass die Talente in vollem Klang zum Ausdruck kommen», verriet Lombriser gegenüber dieser Zeitung. Terragni liess mit ihrem spielerischen Flötenklang die Herzen tanzen und spornte – zusammen mit Lombriser am Piano – die Sänger zur Hochform an. «Die frohe Botschaft der Engel, die Freude der Hirten, das nahende Weihnachtslicht...»: Ein musikalisches Feuerwerk, das mit seinem Licht im Advent den Sonntagabend erhellte und die Herzen erfreute und für einen Moment die Zeit anhielt. «Lieber Gott, gib mir Geduld – aber bitte beeile dich.» Zeit schenken, Geduld aufbringen, das war die Botschaft und die Musik und der Gesang in vier

Sprachen das Geschenk an die Besucher. «Zu oft bleibt Geduld in unserer hektischen Zeit auf der Strecke. Alles haben und das sofort. Wir sind das Warten nicht mehr gewohnt. Durch die heutigen Technologien werden Wartezeiten auf ein Minimum reduziert», gab Sprecherin Margrit Roth zu bedenken. Dabei, so zeigte sie auf, habe der Geduldige Vorteile gegenüber dem Ungeduldigen. Langsam aber sicher erreiche er sein Ziel, während die Ungeduldigen zu rasch den Bettel hinwerfen. Dass sich Geduld auch auszahlt, veranschaulichte sie mit einer 500 Jahre alten Fabel: Das Weizenkorn versprach der Ameise: «Wenn Du mich auf meinem Feld liegen lässt und mich nicht in deine Behausung trägst, werde ich dir in einem Jahr hundert Körner meiner Art zurückgeben». Das Korn hielt sein Versprechen, als die Ameise ein Jahr später zurückkehrte, war gewachsen eine grosse Ähre mit vielen Körnern.

BREITENBACH

GESUNDHEITSTIPP

Ohr und Schwanz abgetrennt

Nierenwärmer

Schrecklicher Fund in Breitenbach. Einer Katze wurden Extremitäten abgeschnitten. Die Kantonspolizei Solothurn ermittelt. bea. Im Quartier Neumatt in Breitenbach sitzt Tierliebhabern der Schreck und die Angst im Nacken. Eine Anwohnerin machte einen grausamen Fund: Bubu, der seit Tagen vermisste und intensiv gesuchte Kater von Jolanda Mark, wurde nahe ihres Hauses tot aufgefunden, es fehlten ihm ein Ohr und der Schwanz – offenbar mit einem scharfen Gegenstand von Menschenhand abgetrennt worden – nach seinem Tod. Die Tierärztin kam in ihrer Untersuchung zum Schluss, dass die Katze bereits seit längerem tot war, als sie an den Strassenrand gelegt wurde. «Ich und andere Katzenbesitzer mögen gar nicht daran denken, die Bilder konnte ich mir nicht ansehen; grauenhaft, doch noch entsetzlicher ist die Vorstellung, dass ein Tierquäler sein Unwesen treibt», gibt Jolanda Mark zu bedenken. Laut Mediensprecherin Melanie Schmid sind die Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn noch am Laufen. Jolanda Mark hat wegen Tierquälerei gegen Unbekannt Anzeige erstattet. Die Polizeisprecherin versucht die Breitenbacher zu beruhigen: «Der Polizei sind keine weiteren Fälle in der Region bekannt». Tierfreunde im Neumatt-Quartier hatten Jolanda Mark jedoch mitgeteilt, dass ihre Katzen schon einige Male

unerklärliche Verletzungen aufwiesen, als diese von längeren Spaziergängen heimkehrten. Anwohnerin Priska Hägeli schildert, dass zwei Katzen einst grössere Wunden am Kopf aufwiesen «und einmal hatte eine Katze am ganzen Körper Einstichwunden, die gemäss Tierarztuntersuchung wohl durch Nadeln verursacht worden waren.» Tatenlos werde man nicht bleiben, betont Hägeli. Die Anwohner des Quartiers seien gewarnt, man werde genau hinschauen und vertraue darauf, dass die Polizei Verdächtigungen nachgehe. Augen und Ohren offen halten, sich vergewissern, wo sich sein Tier aufhält und verdächtige Beobachtungen der Polizei melden, sind die Ratschläge vom Tierschutz beider Basel. Sprecher Daniel Bader verweist auf das Tierschutzgesetz und mahnt: «Wer eine vorsätzliche Tierquälerei begeht, wird zu einer Freiheitsstrafe von zwischen sechs Monaten und drei Jahren oder zu einer nach sogenannten Tagessätzen berechneten Geldstrafe verurteilt. Für fahrlässig verübte Tierquälerei sieht das Tierschutzgesetz eine Höchststrafe von 20 000 Franken vor.» Wie Bader auf Anfrage ausführt, handle es sich bei Tierquälern «oft um Personen mit einer tiefen und gefährlichen mentalen Störung sowie einem hohen Aggressionspotenzial.» Tierquälerei und Verstümmelung von Tieren könne auch mit persönlichen Animositäten, mit Macht, Ignoranz oder Perversität zu tun haben.

Scheinbar friedliches Gebiet: Neumatt (Vordergrund) in Breitenbach.

FOTO: BEA ASPER

Der gute altbewährte Nierenwärmer. Meine Grossmutter trug ihn jeden Winter mit grosser Überzeugung. Zuerst aus Wolle, handgestrickt, später etwas luxuriöser, aus Angora. Bei Kälte müssen die Nieren warmgehalten werden. Das war ihre feste Überzeugung. Nicht nur die Nieren werden auf diese Weise warmgehalten, sondern auch der vordere obere Bauchraum mit dem autonomen vegetativen Nervengeflecht Solarplexus. Zu diesem wird auch das sogenannte, wissenschaftlich zum Teil umstrittene, Bauchgehirn gezählt. Wer die Nieren warm hält, wird auch weniger an Händen und Füssen frösteln. Mit Johannisöl kann diese Region in den Wintermonaten besonders gut behandelt werden. Die gespeicherte Sonnenkraft und der nervenstärkende Effekt passen wunderbar zu den Nieren und zum Bauchraum. Die Haut muss vor der Ölbehandlung mit warmem bis heissem Wasser angefeuchtet werden. Dann zieht das Öl bestens in die Haut ein. Auch ein durchblutungsförderndes Rosmarinbad am Morgen unterstützt die wärmende Wirkung. Der Duft von Rosmarin versetzt uns zudem in eine sommerliche Stimmung. Weshalb auf die Wärme im Sommer warten? Die traditionellen Möglichkeiten sind heute moderner denn je. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen


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THIERSTEIN

Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

BREITENBACH

Wechsel im Vorstand

Führen zügig durch die Versammlung: (v. l.) Michael Rosenberg, Zentrumsleitung, Dieter Künzli, Präsident Vorstand, Nicole Ditzler, Präsidentin Delegiertenversammlung, und Urban Imhof, Finanzen. FOTO: GABY WALTHER

Die Delegiertenversammlung Interkantonaler Zweckverband Zentrum Passwang wählte Thomas Kübler in den Vorstand. Anita Colin hatte kurzfristig demissioniert. Gaby Walther

D

ie Kapazitätserhöhung in Neubau des Seniorenzentrums Rosenheim Laufen ist auch im Zentrum Passwang zu spüren. So wechselten drei Bewohner von Breitenbach nach Laufen. Doch dank der Zusammenarbeit der beiden Heime musste kein Personal entlassen werden, sondern die 300 Stellenprozente wurden in Laufen integriert. «Das Jahr starten wir im Zentrum Passwang mit einer Belegung von 90 Prozent, im Budget rechnen wir ab April mit einem Rückgang der Belegung auf 85 Prozent», erläuterte Dieter Künzli, Präsident des Vorstands,

an der Delegiertenversammlung des Interkantonalen Zweckverbands Zentrum Passwang vom letzten Donnerstag das Budget 2016. Ein Neubau bringe immer mit sich, dass Bewohner sich für das neuste Heim entscheiden würden. Trotzdem sei aber das Zentrum Passwang mit seinen 94 Betten immer noch gut ausgelastet, gerade weil es sich als Demenzzentrum spezialisiert habe. Hinzu komme, dass die Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum Rosengarten strategische Vorteile bringe. So könne beim Personal einander ausgeholfen werden, fügte Künzli an. Das Budget wurde von den 30 Delegierten einstimmig angenommen. Darin enthalten sind die Lohnanpassung von ein Prozent und die Beibehaltung des Mindestlohnes von 3800 Franken. Für Investitionen wird mit Aufwendungen von insgesamt 138 700 Franken gerechnet. Nebst den laufenden Sanierungsarbeiten und normalen Werterhaltungen soll eine neue Abwaschmaschine für 60 000 Franken erworben werden. Nach guten bis sehr guten Ergebnissen der Jahresrechnungen 2009 bis 2014 wird für das kommende Jahr ein Minus

erwartet. Für die Betriebsrechnung 2016 rechnet der Vorstand wegen der geringeren Auslastung mit einem Verlust von 92 080 Franken. Bessere finanzielle Resultate seien mit einer Normalisierung von Nachfrage und Auslastung im Jahr 2017 oder 2018 zu erwarten. Künzli teilte mit, dass Anita Colin aus Zullwil kurzfristig ihren Austritt aus dem Vorstand bekannt gegeben habe. Über ihre persönlichen Gründe wollte er sich nicht äussern, er bedaure jedoch ihre Demission. Als Nachfolger für den Bezirk Thierstein wurde Thomas Kübler aus Büsserach in den Vorstand gewählt. Er eigne sich für diesen Posten hervorragend, sei er doch in der Region gut vernetzt und bringe Erfahrung aus der Wirtschaft mit, so Künzli. Am Ende der Delegiertenversammlung zeigte Zentrumsleiter Michael Rosenberg einen Ausschnitt aus der auf SRF 1 gesendeten Sendung «Puls». Zum Thema «Urteilsfähig trotz Demenz» wurde ein Teil der Sendung im Zentrum Passwang gedreht. Der Link zur Sendung ist auf der Website www. zentrumpasswang.ch zu finden.

BÄRSCHWIL

Wie Charaktertiere entstehen

BÜSSERACH

BÜSSERACH / MARIASTEIN

Gemeinde kommt nicht zu mehr Urnenabstimmungen

Adventskonzerte

Grössere Investitionen wie die aktuellen Ausbaupläne für Schule und Vereine sollten in Büsserach künftig an die Urne. Die Gemeindeversammlung beschloss, darauf zu verzichten.

Lauter Charaktertiere: Roland Bracher ist passionierter Laubsäger und FCB-Fan.

gin. Es sind alles Charakterköpfe, die Holztiere, die der Bärschwiler Roland Bracher herstellt. So wie es sich gehört, wenn ein pensionierter Maurer sein Hobby aus der Kindheit wieder aufgreift. Die Schweine, Bambis, Kühe, Ziegen, Hasen, Krokodile und alle anderen Tiere sind alle liebenswert, aber nicht zu süss. Charaktertiere eben. Bracher verlaubsägt jedes Holzbrettchen, das ihm in die Finger gerät. Ob Ahorn, Nussbaum, Linde oder Buche, alles muss dranglauben. Die Brettchen sind alles Holzreste, die er von seinem Sohn Marco erhält. Dieser ist ein passionierter Möbelschreiner. Angefangen hat die Laubsägerei harmlos, doch dann hat es Roland Bracher richtig gepackt. Er ist deswegen sogar schon in der Notfallstation gelandet. «Ich wollte für alle meine Bekannten in der Gehtherapie Hasen sägen. Plötzlich verspürte ich einen grossen Schmerz

FOTO: GINI MINONZIO

und mein Rücken war vollkommen blockiert», erzählt Bracher. Aufgehört hat er deswegen nicht, nein, er hat einfach in eine bessere Säge investiert und weitere Tiere gesägt. «Ich habe sicher schon 500 Tiere verschenkt», erzählt er. Bracher macht aber nicht nur Tiere, sondern dazu auch ganze Ställe und Sparhäuser. Bei diesen geht das Geld für einmal durch den Kamin hinein und nicht hinaus. Die ersten Sparhäuser hat er für seine vier Grosskinder gemacht. Und nun ist auch klar, wieso Bracher so gut weiss, was den Kindern gefällt. Denn er hat ab und zu seine zwei älteren Grosstöchter in seiner Bärschwiler Werkstatt, die schon eifrig das Handwerk üben wollen. Bisher hat Bracher praktisch alle seine Werke verschenkt. Doch er macht auch Spielsachen auf Bestellung. «Ein Abc aus Holz konnte ich sogar nach Deutschland liefern», berichtet Bracher.

bea. Das Modell der Gemeindeversammlung entspreche nicht mehr dem heutigen Lebenswandel – und es verkomme immer mehr zu Wunschkonzerten. «Wer am Abend der Gemeindeversammlung eine andere Verpflichtung hat, ist weg von der Entscheidungsmöglichkeit», gab eine Einwohnerin an der Büsseracher Gemeindeversammlung vom Montag zu bedenken. Sie und weitere Einwohner schlugen durch Änderung der Gemeindeordnung vor, Millionen-Investitionen sollten an der Urne entschieden werden mit ausreichend Vorbereitungszeit – und nicht von einer kleinen Interessensvertretung an einer Abendsitzung. Erst an der letzten Gemeindeversammlung hätten drei Prozent der Stimmberechtigten Investitionen von mehreren Millionen Franken beschlossen. Die Zeche dafür bezahlten alle mit ihren Steuern – und vielleicht später mit Steuererhöhungen. In Dornach zum Beispiel bringe der Gemeinderat grössere Investitionen immer zur Volksabstimmung. «Es ist in Jedermanns Interesse, wenn Entscheidungen von grösserer Tragweite breiter abgestützt sind», doppelten Votanten nach. Projekte an die Urne zu bringen sei in Büsserach bereits jetzt möglich, wenn an der Gemeindeversammlung ein Drittel der Anwesenden dieses Begehren stelle, argumentierte der Gemeinderat. Er empfahl der Versammlung, die Motion als nicht erheblich zu erklären – und gewann diese Abstimmung mit 62 zu 36 Stimmen. Auf der Traktandenliste stand auch die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für die Feuerwehr – ihre Mitglieder wa-

ren zahlreich erschienen zur Gemeindeversammlung. Mit grossem Mehr genehmigte die Versammlung den Kredit von 125 000 Franken für das neue Fahrzeug der Marke Mercedes sowie für die Ausstattung. Das neue Einsatzgerät diene dem Transport der Feuerwehrangehörigen sowie von Material, es soll den 40-jährigen Mowag ersetzen, der nicht mehr fahrtüchtig sei, erklärte Ressortchef Pascal Moser. In der Beratung zum Budget 2016 und zum Investitionsplan kritisierten Einwohner, dass der Gemeinderat das versprochene Kostendach für den Erweiterungsbau beim Schulhaus Kirsgarten heimlich aufgestockt habe, indem er die Honorarrechnungen für die Planer ausklammerte. Finanzchef Ivan Künzli begründete dies mit der Differenzierung von Planungs- und Ausführungskredit. Aus der Versammlung kam zudem der Einwand, dass der Gemeinderat die Prioritäten falsch gesetzt habe, indem zuerst die Räume für die Vereine im Schulhaus Wydenmatt realisiert und erst danach die Raumprobleme für die Schule gelöst würden. Da gegen die Beschlüsse der letzten Gemeindeversammlung beim Regierungsrat eine Beschwerde hängig ist, könnten sich die Grossprojekte verzögern, gab Finanzverwalter Roger Strohmeier zu bedenken. In der Abstimmung wurden Budget (mit Ertragsüberschuss von 52 000 Franken) und Investitionsplan mit grossem Mehr genehmigt. Der Gemeinderat von Büsserach rechnet trotz Investitionen in Millionenhöhe für die kommenden Jahre mit positiven Jahresabschlüssen. Wie Künzli aufzeigte, ist der Steuerertrag dank überdurchschnittlichem Bevölkerungswachstum weiter steigend. Der Steuerfuss wurde bei 116 Prozent belassen.

WOS. Die Brass Band Konkordia Büsserach spielt am Sonntag, 13. Dezember, 16.30 Uhr, ihr traditionelles Konzert in der Basilika Mariastein.

OBERKIRCH

Adventsgottesdienst mit Kirchenkonzert WOS. Nach den «Russischen Nächten» im vergangenen freut sich der Musikverein Konkordia Nunningen auf den traditionellen Adventsgottesdienst am Samstag, 12. Dezember, um 18.00 Uhr, in der Kirche Oberkirch. Der Gottesdienst wird durch den Musikverein mit feierlicher und weihnachtlicher Musik umrahmt. Bekannte Melodien wie zum Beispiel «A Christmas Carol Fantasy» sowie weiche Klänge aus «Andante Religioso» werden verzaubern und auf Weihnachten einstimmen.


THIERSTEIN BREITENBACH

Die Gemeindeversammlung stimmte neben dem Budget 2016 mit einem Minus von 310 000 Franken auch einem Planungskredit über 700 000 Franken für ein neues Schulhaus zu. Sie nahm zudem von einem weiteren Rücktritt im Gemeinderat Kenntnis. bü. Der Gemeinderat lag mit mit der vorsorglichen Abgabe eines «Grittibänzen» samt Glühwein richtig: Es sollten keinerlei Hungergefühle die voraussichtlich längeren Diskussionen um Schulhaus und Budget beeinträchtigen. Letzteres sonst Haupttraktandum stand dieses Jahr ganz im Schatten des geplanten «Riesenbrockens» Schulhausneubau. «Seit Jahren sind wir am Planen für eine im Mur zentralisierte Schule», dankte Gemeindepräsident Dieter Künzli explizit den Nachbargemeinden für ihre Zustimmung zur zentralen Lösung. Grund genug für Karl Wyss, Präsident der speziellen Kommission Schulhausneubau, das ganze Vorhaben in allen bekannten Details vorzustellen. So soll ein «Ersatzneubau» dem heute «randvollen» Kindergarten Luft verschaffen, den Schulen Breitenbach zwölf Klassen- und Zusatzräume bieten und überdies mit vier Räumen für Musikunterricht sowie Vereins- und Mehrzweckraum aufwarten. Vorgesehen für die Kreisschule Thierstein West (KTW) ist ein Annexbau Mur mit sieben Räumen als Klassenzimmer, Gruppen- und Fachunterrichtsräume. Die Gesamtkosten für Bauten, Mobiliar, Einrichtungen, Wettbewerb, Bauherrenbegleitung und Reserve bezifferte Wyss auf rund 15 Millionen Franken. In einem Gesamtleistungswett-

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BREITENBACH

Schulhausneubau nahm erste Hürde

Weiterer Aderlass: Neben Yves Hänggi (l.) und Remo Holzherr verlässt nun auch Marcel Humair (r.) Ende Juli 2016 nach sieFOTO: ROLAND BÜRKI ben Jahren den Rat.

Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

bewerb solle nun eine Totalunternehmung (TU) erkoren werden, welche Planung und Realisierung des Baus übernimmt, so Wyss, der zum Schluss mit Mahatma Gandhi folgerte: «Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.» Vor der Abstimmung über den erforderlichen Planungskredit hatte der Gemeinderat zahlreiche Fragen zum «nicht transparenten Planungskredit» von 700 000 Franken, zur Mitberücksichtigung der angekündigten 300 Wohnungen im von Roll-Areal oder zum nachfolgenden Rückbau im Mur-Areal zu beantworten. Die einstimmige Annahme des Kredits durch alle 72 Stimmberechtigten zeigte auf, dass der Souverän letztlich von den Antworten befriedigt war, die Vorteile der Zentralisierung erkannte und deshalb auch einen Schritt vorwärts machen wollte. Keine Vorbehalte gab es auch gegen das Budget 2016 mit einem Aufwandüberschuss von 310 000 Franken (das Wochenblatt berichtete) und das Globalbudget 2016-2019 der Schulen Breitenbach. Die Gemeinderäte Remo Holzherr und Yves Hänggi treten auf 31. Dezember 2015 respektive 31. Januar 2016 von ihren Ämtern zurück. Gemeindepräsident Dieter Künzli verabschiedete sie mit Dank und kündigte einen weiteren Rücktritt an: «Auch Marcel Humair tritt nach seiner Wahl als Konrektor des Gymnasiums Laufen auf Ende Juli 2016 zurück.» Ein Glück, dass da der frühere Gemeinderat Remo Waldner in den nächsten Tagen für den zurückgetretenen Fridolin Borer wieder zurückkommt. In einem emotionalen Statement verschaffte sich Gini Minonzio, Gattin des Bio-Landwirts Thomas Ackermann, am Schluss Luft über die seit dem Jahr 2000 anstehende Wassererschliessung der Höfe Ost. Gemeinderat Marcel Humair konnte da auf einige Störfaktoren wie die Güterregulierung 2012, den letzlich gescheiterten Vertrag mit der Wasserversorgung Gilgenberg (WVG) und die unrühmliche Rolle des Kantons hinweisen, aber auch die Interimslösung für den Bio-Hof aufzeigen. «Wir wollen die Geschichte möglichst bald abschliessen», zeigte sich Humair am Ende entschlossen.

Ruhe kehrt ein

Vorstand komplett: Zweckverband Alterszentrum Bodenacker.

Nach vorne schauen, lautete die Devise. Die Delegierten des Zweckverbands Alterszentrum Bodenacker genehmigten das Budget 2016. Im Juni wird der Vorstand über die Zukunftsstrategie des Hauses orientieren. Jürg Jeanloz

D

ie finanzielle Ausgangslage des Alterszentrums für 2016 sieht nicht rosig aus. Die Delegierten mussten von einem budgetierten Verlust von 170 000 Franken Kenntnis nehmen. Wie der stellvertretende Heimleiter Heinz Zenhäusern betonte, wird die Taxordnung vom Solothurnischen Regierungsrat vorgegeben und lässt kei-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

ne Erhöhungen zu. Obschon die Auslastung mit 96 Prozent optimistisch budgetiert wurde, kann am Pflegestandard und Stellenetat nicht geschraubt werden. Bezüglich der Investitionen wird ein neues Medikamentenzimmer ausgerüstet und eine elektronische Pflegedokumentation angeschafft. Wie Vorstandspräsidentin Wally Allemann ausführte, ist die Zukunft des Alterszentrums noch Gegenstand dreier Workshops mit dem Vorstand, der Geschäftsleitung und der Beraterin von Curaviva. Dabei soll evaluiert werden, ob ein neuer Heimleiter angestellt oder ob eine Fusion / Zusammenarbeit mit einer ähnlichen Institution angestrebt wird. Das Alterszentrum sei nach wie vor attraktiv, die Stimmung gut und die Finanzen in Ordnung. Ein Nachholbedarf bestehe bei Konzepten und Grundlagendokumenten. Für die verwaiste Administration konnte per 1. März 2016 Regula Altermatt angestellt werden. Ihr stehen zwei Teilzeitkräfte zur

Verfügung. An der DV vom Juni 2016 wird die Präsidentin die Delegierten über die Strategie des Heims orientieren. Für das Knall auf Fall zurückgetretene Vorstandsmitglied Gerold Borer wurde Karl Borer (beide Grindel) gewählt Über eine erfreuliche Geschichte konnte Vorstandsmitglied Beatrice Halbeisen berichten. Johannes Jeger Kaufmann und seine Frau vermachten dem Alterszentrum Bodenacker einen Fonds in der Höhe von 1,9 Mio. Franken. In den nächsten 25 bis 30 Jahren kann das Geld in jährlichen Tranchen für Projekte investiert werden, die den Heimbewohnern direkt zugutekommen. Der Jeka-Fonds nennt diese Vorhaben «Luxusprojekte», die normalerweise in einem Heim nicht getätigt würden. So könnte man damit einen Speziallift anschaffen oder ein aussergewöhnliches Musikzimmer einrichten. Der Vorstand ist für den Verwendungszweck zuständig und im Januar 2016 wird der Fonds ausbezahlt.

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Anmeldung an: Chr. Mathys info.neuhof@gmail.com 061 761 60 39

Gospelchor «Gospelfire»

GOSPEL CHRISTMAS von Reinhard Pikora Wichtige Mitteilung: Die für Sonntag, 13. Dezember, 17.00 Uhr in der Kirche Zwingen vorgesehene Aufführung entfällt. Die Kirche wurde wegen Einsturzgefahr des Daches geschlossen. Einmalige Aufführung: Sonntag, 20. Dezember, 17.00 Uhr Kirche Oberkirch, Nunningen/Zullwil

ABENDMUSIK im ADVENT M.-A. Charpentier (1643–1704) Messe de Minuit / Te Deum Solisten des Vokalensembles Zeronove Ensemble auf histor. Instrumenten Chœur Vivaldi, Delémont Leitung: Lukas Wanner Freitag,18. Dezember 2015, 20.00 Uhr Pauluskirche Basel / Kollekte

SILVESTER-MENU SI I A péééro im Zelt vor dem Haus offfeeriert vom Gastgeber «Weisses Kreuz» of Am muse-Bouche *** Zweeierlei Tatar von Rauchlachs und der Zw g räuchten Forelle mit Salat-Bouquet und ge ger Bläätterteig-Kissen *** * K äftige Kraftbrühe mit Gemüse-Brunoise und Krä Markbeintranchen **** *** Kalbbssteak an klassischer Morchelsauce feinne Nüdeli mit Kartoffel-Herz und Gemüse-Bouquet * ** *** Silvvester-Dessert-Buffet à discrétion iink nklusive Käseplatte ***** *** Pro Person CHF 82.00 – Reservation Pro erw erwünscht.

MARIASTEINER KONZERTE Sonntag, 13. Dezember, 16.30 Uhr

BRASS-BAND Konkordia Büsserach Leitung: Tristan Uth

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Info: www.kreuz-breitenbach.ch Öffnungszeiten während der Festtage 24. Dez., 11.15 bis 15.00 Uhr offen – abends geschlossen 25. bis und mit 28. Dez. geschlossen 29. Dez. bis 2. Januar normal geöffnet! Silvester-Abend offen (ohne Live-Musik)


Adventskonzert Jodlerklub Erschwil-Beinwil Samstag, 12. Dezember 2015 20.00 Uhr in der Klosterkirche Beinwil

Sonntag, 13. Dezember 2015 16.30 Uhr in der kath. Kirche Erschwil Mitwirkende: Tobias Cramm, Orgel Ruedi Limbacher und Kurt Strübi, Euphonium

Galerie und Töpferwerkstatt

Weihnachtsausstellung 2015 Freitag, 11. 12. 2015, 9.00–19.00 Uhr Samstag, 12. 12. 2015, 9.00–17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch und offerieren Ihnen gerne eine Tasse heissen Glühwein. artnic Central 3 4226 Breitenbach

079 451 59 59 info@artnic.ch www.artnic.ch

Besuchen Sie auch unser Konzert in der Basilika Mariastein Sonntag, 13. Dezember 2015, 16.30 Uhr

Verkaufsausstellung Zugunsten der Parkinson-Vereinigung

Egon Simonet-Kuéntz Vernissage: 11. Dez. 15, ab 19 Uhr Mit Harfen- und Gitarrenklängen

Kontakt mit dem Jenseits

12. und 13. Dez. 15, 11–16 Uhr Kürbissuppe und Brot Galerie JetztOderNie, Talstr. 57, Flüh www.galerie-jetztodernie.ch

Weihnachtsbäume Grosse Auswahl, aus eigenen Kulturen frisch geschnitten • Nordmanntannen • Blautannen, Rottannen • Föhren • Diverse Tannen im Container • Nordmann-, Blautannenund Föhrenäste Verkauf ab 11.12.2015 an der Baselstrasse 16 in 4203 Grellingen www.wenger-gartenbau.ch info@wenger-gartenbau.ch

Erleben Sie, wie das Medium Herbert Kunz verstorbene Personen wahrnimmt und beschreibt. Er übermittelt Ihnen Botschaften von lieben Angehörigen. Do, 17. Dezember, um 19.30 Uhr Kath. Pfarreiheim Röschenzstrasse 39, Laufen Eintritt Fr. 20.– (keine Veranstaltung der Pfarrei) Einzelsitzungen: Tel. 061 712 18 15 Weitere Infos: www.kunz-beratung.ch


SPORT

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VOLLEYBALL

Die Teams kommen nicht auf Touren Die Fanionteams des Volleyballclubs Laufen suchen weiterhin den Weg zurück auf die Siegesstrasse: Sowohl die Damen wie auch die Herren verloren am Wochenende klar. Fabienne Suter

D

ie Laufnerinnen trafen letzten Sonntag auswärts auf die Damen des VBC Gerlafingen, die letzte Saison ebenfalls in die 1. Liga aufgestiegen sind. Zwar traten die Laufnerinnen nicht unter idealen Voraussetzungen an, da Stammpasseuse Eveline Borer fehlte, ein Sieg lag dennoch in Griffweite. Das Gastteam startete aber nervös und mit vielen unnötigen Fehlern in die Partie. Vor allem am Service zeigten die Damen grosse Schwächen. Die Gerlafingerinnen konnten ihr Spiel mühelos aufbauen und gewannen den ersten Satz klar. Im zweiten Durchgang legten die Laufnerinnen dank einer starken Serviceserie von Rebecca Borer mit 12:2 vor. Die Damen spielten plötzlich unbeschwerter und selbstsicherer. Laufens Mittelangreiferin Khaila Vecchi setzte mit ihrer Sprungkraft und ihren druckvollen Angriffen den gegnerischen Block unter Druck. Gegen Ende des Satzes jedoch holte das Heimteam punktemässig auf. Dank Kampfgeist und Siegeswille entschieden die Laufnerinnen den Satz mit 25:23 für sich. In Durchgang drei und vier jedoch keine weitere Verbesserung: Beim Gastteam häuften sich Eigenfehler, die starken Services aus dem zweiten Durchgang fehlten. Die Solothurnerinnen wussten dies auszunutzen und sicherten sich bei-

Setzte positive Akzente: Rebecca Borer trug mit ihrer starken Serviceserie zum einzigen Laufner Satzgewinn bei. FOTO: ZVG, WILLY THÜRKAUF.

de Sätze. «Heute hat man wieder gesehen, wie wichtig unsere Services sind. Wenn wir dort nicht konstanter werden, wird es in der Rückrunde schwierig für uns», warnte der sichtlich unzufriedene Laufner Trainer Draho Greso. Am kommenden Samstag starten die Damen in die Rückrunde, wo erneut neun Spiele anstehen: Die nötigen Chancen, um den Abstiegsplatz in Richtung Tabellenmitte zu verlassen. Herren verlieren beim Tabellenleader Die Herren reisten mit nur sieben Spielern zum Tabellenersten nach Lausanne. Die Tatsache, dass Laufen in der Vorrunde als einzige Mannschaft gegen die Waadtländer gewinnen konnte, gab Hoffnung auf einen erneuten Sieg. Mit

nur einem Auswechselspieler (Libero) waren die Voraussetzungen allerdings schwierig. Die Laufner spielten zwar engagiert auf, doch konnten sie längst nicht an ihre Leistung vom Vorrundenspiel anknüpfen. Ehe sie sich versahen, war das Spiel auch schon mit 3:0 verloren und Laufen wieder auf den letzten Tabellenrang abgerutscht. Für die Laufner wird es zusehends eng. Im nächsten Spiel zu Hause gegen Volley Oberdiessbach, das nur einen Punkt mehr als die Laufner auf dem Konto hat, ist ein Sieg dringend nötig. Ansonsten wird die Playout-Phase, wo es um den Abstieg in die 1. Liga geht, immer realistischer. Nächste Spiele: Samstag, 12.12.15, Gymnasium Laufen: 15 Uhr Damen 1-VBC Oftringen, 17 Uhr Herren 1-Volley Oberdiessbach.

EISHOCKEY

Strafen entschieden das Derby Nach dem Sieg gegen Schlusslicht Langenthal musste sich Laufen am Dienstag im Heimspiel gegen Zunzgen-Sissach bezwingen lassen. Am Samstag geht es nun nach Biel gegen Meinisberg. eh. Der Fahrplan stand fest vor den beiden Heimpartien. Gegen den Tabellenletzten Langenthal durfte es keinen Ausrutscher geben, ansonsten das Derby gegen ZS noch mehr Brisanz bekäme. Nach dem 3:0 und auch weil die Oberaargauer wenig Gefahr kreieren konnten, liess das Team von Trainer Christof Amsler etwas nach. Der erste Gegentreffer sowie das Timeout von Amsler schien die Spieler dann geweckt zu haben. In den Schlussminuten traf man noch dreimal und kam so mit 6:1 zum erwartet klaren Sieg. Wollte Laufen Rang zwei verteidigen, brauchte es einen weiteren Sieg gegen Zunzgen-Sissach. In Sissach siegte Laufen noch mit

8:4, doch seither kam das Team von Trainer Michael Amsler besser und besser zurecht. Neben der Tagesform würde es auch darauf ankommen, möglichst wenig Strafen zu nehmen. Im Nachhinein war dies exakt die Erklärung für die 3:6 Niederlage der Laufner. Während ZS lediglich drei kleine Strafen absitzen musste, kassierten die Laufentaler deren 28 Minuten, darin enthalten eine 10 Minuten-Strafe für Simon Fässler kurz vor Schluss. Den Führungstreffer von Niederhauser in der sechsten Minute glich Patrick Willemin im Powerplay noch im ersten Drittel aus. Gleich nach Wiederbeginn des zweiten Drittels ging Laufen durch einem Shorthander durch Philipp Aeppli in Führung. Dann trafen die Oberbaselbieter viermal in Überzahl bis zur 5:2 Führung. Kurz vor Ende des Mitteldrittels fiel das 2:3, was die Ausgangslage für den Schlussabschnitt wieder etwas auf den Kopf stellte. Laufen

versuchte zwar alles, um das Resultat wieder zu wenden, doch die 103 Zuschauer waren sich dann beim 2:4 sicher, dass damit der Sieger feststand. Laufens 3:5 in der 57. Minute durch Aeppli, der zusammen mit dem Rheinfelder Maillard mit 14 Toren bester Schütze der Gruppe 3 ist, konterten die Gäste noch mit dem sechsten Treffer. Nach Verlustzählern belegt Laufen jetzt noch Platz fünf. Primär muss aber vorerst eh die Playoff-Qualifikation her. Am Samstag spielen die Laufner in der neuen Bieler Tissot-Arena gegen Meinisberg. Die Seeländer gewannen das Hinspiel in Laufen und bräuchten jetzt dringend wieder Punkte, verloren sie doch am Dienstag in Burgdorf gegen Koppigen und haben nur noch zwei Punkte Reserve auf die Playouts. Bisher waren Laufens Auftritte in Biel nicht so erfolgreich. In neuer Umgebung könnte dies aber wieder ändern.

EISHOCKEY

Die südkoreanische Nationalequipe spielt gegen das Laufner Frauenteam eh. Am Freitagabend kommt es in der Laufner Eishalle um 19.15 Uhr zu einem interessanten Vergleich zweier Frauen-Eishockeyteams. Das Laufner Frauenteam bestreitet gegen die südkoreanische Nationalequipe ein Testspiel. Die Südkoreanerinnen bereiten sich auf das Olympische Eishockeyturnier 2018 vor. Dann werden in Südkorea, in der Stadt Pyeongchang, ca. 150 km östlich der Hauptstadt Seol gelegen, die Olympischen Winterspiele stattfinden. Als Gastgeber ist Südkorea gesetzt, obwohl man leistungsmässig um Welten hinter den restlichen Teams liegt. Diesen Abstand etwas zu verkürzen ist die Absicht des Verbandes, der sich dies etwas kosten lässt. Mit einer Europareise zum Beispiel will man Spielpraxis und Erfahrung sammeln. Aktuell belegt Südkorea in der Welt-

rangliste Position 23, verbesserte sich in den letzten drei Jahren immerhin um acht Ränge. Südkorea spielte im Frühling in der Gruppe A der Division II zusammen mit Grossbritannien, Kasachstan, Neuseeland, Polen und Kroatien das WM-Turnier. Im schottischen Dumfries verlor Südkorea gegen Kasachstan 0:2 und gegen Grossbritannien 1:3. Gegen Polen gab es einen 4:3 Erfolg im Penaltyschiessen. Danach wurde Absteiger Neuseeland 3:0 geschlagen und zum Schluss Kroatien mit 13:0. «Der südkoreanische Verband suchte Testspielgegnerinnen und als wir angefragt wurden, haben wir erfreut zugesagt. Es kommt ja nicht so oft vor, dass wir einen künftigen Olympiateilnehmer in Laufen haben.» Der Aufwand für dieses Spiel halte sich, so Präsident Walter Winteler, in Grenzen. «Damit wir keine

zusätzliche Eiszeit, die ja sehr kostbar ist, benützen mussten, werden wir das Spiel an Stelle des ordentlichen Trainings durchführen. Im Anschluss an das

Spiel sind die Asiatinnen zum Nachtessen eingeladen.» Wie sich Laufen spielerisch verkaufen wird, ist auch für den Präsidenten fraglich. Man könne das

Motivierend: Laufens Trainer Christian Ruth (r.) zeigt seinen Spielerinnen, wie man gegen die Asiatinnen bestehen kann. FOTO: EH-PRESS

Leistungsvermögen der Asiatinnen nicht einschätzen. Sicher sei es ein interessanter Vergleich für Laufen, das noch immer an der erstmaligen Teilnahme an den Playoffs zur HLA schnuppert. Trainer Christian Ruth bezeichnet die Partie als absoluten Höhepunkt in dieser Saison. Nach dem vergangenen Sonntag ist das Erreichen der Playoffs hingegen in Gefahr geraten. Aktuell belegt Laufen zwar noch Rang vier mit 15 Punkten. Dies trotz der 1:10 Niederlage bei Leader Bassersdorf. Doch Meyrin, einziger Gegner Laufens um die Qualifikation, gewann überraschend gegen den Zweiten Brandis und liegt nur noch drei Zähler hinter Laufen. Die Waadtländerinnen haben zudem das einfachere Restprogramm. Laufen muss daher zwingend das Auswärtsspiel in Meyrin gewinnen.


DORFPLATZ

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VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Wer berichtet schon über die Laufentaler Gemeinden?

Jeannette Schmid – eine grosszügige Kunstförderin

Podiumsgäste: (v.l.) Gastgeber und Moderator Lorenzo Vasella, Alex Imhof, Stadtpräsident Laufen, Martin Staub Leitender Redaktor Wochenblatt Laufental-Schwarzbubenland FOTOS: ZVG und Dieter Wissler, Gemeindepräsident Blauen. Eine Demokratie braucht Menschen, die mitreden können. Mitreden kann, wer Bescheid weiss. Doch leider stossen die Massenmedien kaum auf die lokale Ebene vor. Wer berichtet schon aus den Laufentaler Gemeinden? Und zwar nicht über den Musikabend oder den Banntag, sondern über die Arbeit des Gemeinderates, über die Traktanden der Gemeindeversammlung, über die aktuellsten Bauvorhaben? Kaum jemand, denn die Berichterstattung aus der Wohngemeinde ist zu teuer. Ist das ein Problem? Und wenn ja, wie kann es gelöst werden? Diesen Fragen widmet sich am 12. Januar 2016 ein Podium des Vereins Öffentliche Zeitung Baselland (ÖZB) in Laufen. Podiumsgäste sind Alex Imhof (Stadtpräsident Laufen), Martin Staub (Chefredaktor Wochenblatt Laufental-Schwarzbubenland) und Dieter Wissler (Gemeinde-

präsident Blauen). Gastgeber und Moderator ist Lorenzo Vasella, Kommunikationsbeauftragter der Gemeinde Oberwil und Präsident des Vereines ÖZB. Ziel des Vereins ÖZB ist es, die demokratierelevante Berichterstattung aus den Baselbieter Gemeinden zu fördern. Wir sind der Überzeugung, dass es einen qualitativ hochstehenden Lokaljournalismus braucht, der die Menschen unabhängig von ihrer Gemeinde informiert. Denn wer mehr weiss, traut sich mehr zu und übernimmt mehr Verantwortung – für sich, für die Familie und für das Gemeinwesen. Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion und laden Sie herzlich ein, mitzureden! Lorenzo Vasella, Präsident ÖZB Raphael Joray, Mitarbeiter ÖZB Podium des Vereins ÖZB, Dienstag 12. Januar 2016, 20 Uhr, Aula Gymnasium Laufen

KLEINLÜTZEL

Wenn Divas backen

Die Galerie Chelsea in Laufen war während 20 Jahren eine wichtige Plattform für zahlreiche nationale und internationale Kunstschaffende. In einem von aussen unscheinbaren Gebäude befinden sich Räumlichkeiten der Chelsea Galerie in Laufen. Die Galeristin Jeannette Schmid erkannte vor 20 Jahren das Potenzial dieser Lokalität mit Industriecharakter als einen geeigneten Ort für die Durchführung zeitgenössischer Kunstausstellungen. Damit setzte sie ihre in Zürich begonnene Galerietätigkeit fort. Jeannette Schmid entwickelte ihr Ausstellungsprogramm mit viel Mut und Enthusiasmus. Mit feinem Gespür und intuitivem Erfassen wählte sie Künstler und Werkkombinationen aus. Dabei beschränkte sie sich oft auf die Rolle der Impulsgeberin und gab den Kunstschaffenden für die Einrichtung der Ausstellung weitgehend «carte blanche». Dank diesem grundlegenden Vertrauen und der Bereitschaft, Risiken einzugehen, ermöglichte sie grossformatige Werke oder raumspezifische Installationen, die sonst kaum entstanden wären. Kommerzielle Ansprüche standen dabei nie im Zentrum. Den Kunstschaffenden eröffneten sich dadurch neue Perspektiven, was wesentlich zur weiteren Entwicklung ihres Werkes beitrug. Zudem war sie darum besorgt, dass kompetente Kunsthistorikerinnen oder Kunsthistorikern Texte zu den Ausstellungen verfassten, welche die Werke in einen grösseren, kritisch würdigenden Kontext stellten. Dies wurde von den Kunstschaffenden sehr geschätzt. Mit der Teilnahme an Kunstmessen in Zürich, Basel, Berlin, Köln und Karlsruhe bot sie den Kunstschaffenden internationale Plattformen. Speziell am Herzen lag ihr das «European art Project», das sie mit andern internationalen Galeristinnen ins Leben rief, in der Absicht speziell junge Kunst zu fördern.

GEDANKENSTRICH

Galerie Chelsea: Für Jeannette Schmid stand die optimale Platzierung eines WerFOTO: RENATA BORER kes immer im Zentrum. Nach über 130 Ausstellungen schliessen sich am 13. Dezember die Tore der Chelsea Galerie. Jeannette Schmid wird zusammen mit ihrem Mann nach Berlin ziehen. Doch, wie wir die Galeristin kennen, wird sie weiterhin zeitgenössische Kunst fördern, auch wenn in anderer Form. Jeannette Schmid hinterlässt eine grosse Lücke, nicht nur hier im Laufental, sondern auch weit darüber hinaus. Die Erinnerungen an Wirkung und Ausstrahlung der vergangenen Ausstellungen bleiben aber unvergesslich. Alle Kunstschaffenden der Galerie Chelsea werden Jeannette Schmid immerfreundschaftlich verbunden bleiben. Im Namen aller: Nicole Ackermann Pearce Renata Borer

Konstruktiver Lösungsvorschlag

Verkünden Weihnachten: Die Freude an den Liedern übertrug sich auf das FOTO: GINI MINONZIO Publikum.

gin. Wenn die MeloDivas&was am Kleinlützler Adventsfenster auftreten, so kommt das Publikum jeweils in Scharen. Auch letzten Freitag war es wieder soweit. 80 Personen genossen das Konzert mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern. Und nach

dem Konzert verwandelte sich der Ohrenschmaus in einen veritablen Mundschmaus. Das legendäre Buffet mit Kuchen, Weihnachtskeksen, Florentinern, Glühwein, Ingwertee, Glühmost und vielen weiteren leckeren Sachen machte dem Publikum gleich nochmals eine Riesenfreude.

Klingende Münzen

Martin Staub

EINGESANDT

An der Gemeindeversammlung von heute Abend muss zwingend eine Steuererhöhung durch das Volk abgesegnet werden. Ohne diese wird die Stadt Laufen nämlich bereits im kommenden Jahr einschneidende Kürzungen auf der Ausgabenseite vollziehen müssen. Dies haben die beiden CVP Vertreter des Stadtrates an der Parteiversammlung der CVP deutlich gemacht. So würde es dann auch zu schmerzhaften Kürzungen in den Bereichen Sport und Kultur kommen, welche die CVP klar ablehnt. Der Vorschlag des gesamten Stadtrates, welcher aus je zwei CVP, FDP, SP Vertretern und einem SVP Vertreter besteht, wurde lange diskutiert. Nur mit einer Steuererhöhung von 5 Prozentpunkten sei es nach der Meinung des Stadtrates möglich, ein ausgeglichenes Budget für 2016 zu präsentieren. Eine

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Steuererhöhung in dieser Grössenordnung wollten die anwesenden CVP Mitglieder aber dem Volk nicht zumuten. Im Wissen darum, dass mit den geplanten Überbauungen auf dem Areal Nau und am Seidenweg schon in absehbarer Zeit neue Baurechtszinsen generiert werden können und zudem das Eigenkapital für eine Überbrückung dieser Durststrecke ausreichen wird, beschloss die CVP Parteiversammlung eine Steuererhöhung um 2,5 Prozent. Dieser Vorschlag ist zwar unpopulär, doch aufgrund der aktuellen Finanzlage der Stadt Laufen aus der Sicht der CVP Laufen unumgänglich. Tragen auch Sie heute Abend an der Gemeindeversammlung mit Ihrer Stimme dazu bei, diesen konstruktiven Vorschlag zu beschliessen. Vorstand CVP Laufen

Das Weihnachtsgeschäft läuft wie geschmiert. Ich selber hatte zwar nie grossen Anteil daran, bot mich für diesen wichtigen Jahresendspurt aller Arten von Anbietern nicht explizit als Umsatzturbo an. Und heute habe ich dafür nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen. Weihnachtsdekorationen, Weihnachtsmärkte, Tausende von Metern PVC-Schläuche mit integrierten LED-Blinkern – der winkende Vierfarben-Chlaus am Zwingner Dorfeingang inkludiert – törnen mich weihnachtsstimmungsmässig eher ab. Da kann ich leider gar nichts dafür. Vielleicht fehlt mir ein Gen, vielleicht habe ich eines zu viel. Abgeklärt habe ich das noch nie. An die Schmerzgrenze punkto Weihnachtsstimmung treibts für mich die Musik. Zugegeben, an diesem Debakel sind auch die Alten schuld. Bing Crosby mit seinem «White Christmas» zum Beispiel oder Frank Sinatra, der mit Weihnachtsliedern schon vor 50 Jahren den halben Jahresumsatz generierte (Bo Katzman muss von ihm gelernt haben), und natürlich Mahalia Jackson mit ihrem legendären «Silent Night». Immerhin – man darf diese Songs von damals bedenkenlos in die Kategorie Weihnachtslieder einordnen. Hören Sie aber doch bitte mal in das Radioprogramm des aktuellen zwölften Monats rein. In jedem zweiten Lied werden Weihnachtsengel, Santichläuse und Hallelujas eingebaut, nur um als Weihnachtssong durchzugehen, während Melodie, Rhythmus und Harmonien dieser klingenden Plattitüden zu gegebener Zeit ebenso gut als Stimmungsmacher am Ballermann ihren Zweck erfüllten. Ganz nach dem Motto: «‹Go, tell it on the Mountains», geh, ruf es von den Bergen. Bald ist Weihnachten, und ich möchte auch noch gerne ein paar klingende Münzen dieses mit Lichtern und Glitzer geschwängerten Goldesels, bevor ich mich wieder den irdischen, weit weniger lukrativen Freuden (und Leiden) des täglichen Lebens hingebe.» Übrigens: Einige Weihnachtsmelodien, die nicht so «geschäftlich» klingen, finde ich ganz schön.


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DIES UND DAS

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LESERBRIEF

EINGESANDT

Wie lange kann und will sich die Promotion ihren Präsidenten noch leisten?

Spitex acura: Belebte Informationsveranstaltung in Erschwil

Das Laufental verfügt mit der «Promotion Laufental» über eine erfolgreiche Wirtschaftsförderungs-Organisation. Hauptträger dieses privatrechtlichen Vereins sind nicht nur die Laufentaler Gemeinden, sondern auch bedeutende Firmen, Vereine und Verbände. Während vieler Jahre durfte ich im Vorstand aktiv mitarbeiten. Auf den Zeitpunkt der Generalversammlung 2014 trat ich zurück. Während der vergangenen Jahre, unter den Präsidien von Hans Hertner und alt Nationalrat Walter Jermann, fand eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Promotion und der Wirtschaftskammer Baselland statt. Von der Schlagkraft, vom breit gefächerten Netzwerk und von dem enormen Know-how des Dachverbandes der Baselbieter KMU-Wirtschaft durfte auch die Promotion bei verschiedenen für das Laufental wichtigen Projekten profitieren. Dabei fallen mir spontan die Lehrstellenförderung oder der TourismusBereich ein. An der diesjährigen Generalversammlung fand nun ein Wechsel im Promotions-Präsidium statt. Der bewährte und erfahrene Walter Jermann übergab das Zepter an Remo Oser, den umtriebigen Gemeindepräsidenten von Röschenz. Für mich und viele andere auch war diese Personalie suboptimal, um es einmal sehr vorsichtig auszudrü-

cken. Weshalb? Oser hat sich in der Vergangenheit nicht nur kritisch, sondern geradezu feindselig gegenüber der Wirtschaftskammer verhalten. Erstmals öffentlich wahrnehmbar wurde dies mit der Regierungsrats-Ersatzwahl im Jahre 2013. Oser äusserte sich damals in halbseitigen Inseraten vehement gegen den SVP-Kandidaten Thomas Weber – u.a. wegen angedichteten «Machenschaften» mit der Wirtschaftskammer. Obwohl dem Parteivorstand der CVP Baselland angehörend – und trotz der Bürgerlichen Zusammenarbeit zwischen CVP, FDP und SVP – liess sich Oser im Wahn seiner Verschwörungstheorie dazu hinreissen, öffentlich zur Wahl des SP-Kandidaten Eric Nussbaumer aufzurufen. Aus seiner Aversion gegenüber dem starken und wichtigen Baselbieter Wirtschaftsverband hat Remo Oser niemals einen Hehl gemacht. Dies wurde auch in diesem Herbst wieder deutlich, als er mit Gesinnungsgenossen – unter anderem dem damaligen CVP-Nationalratskandidaten Alexander Imhof – gegen die Verbands-Mitgliedschaft des selbstständigen Unternehmens «Kantonsspital Baselland» agitierte. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis der Promotion zur Wirtschaftskammer seit dem Präsidium von Remo Oser sehr stark belastet ist. Hinzu kommt, dass Oser auch innerhalb der

Promotion umstritten ist. Zumindest hinter vorgehaltener Hand bestätigen dies verschiedene namhafte Exponenten. Nachdem Oser mit seinen letzten Aktionen gegen die Wirtschaftskammer das Fuder klar überladen hat, befürchte ich sogar einen Austritt des KMU-Dachverbandes aus der Promotion. Kann sich die Laufentaler Wirtschaftsförderung dies wirklich leisten? Es ist selbstverständlich das gute Recht von Remo Oser, für seine Ideen und Überzeugungen einzutreten. Es ist hingegen eine andere Frage, ob er dazu seine Stellung als Promotions-Präsident missbraucht respektive wegen seiner exponierten Funktion das Verhältnis zu einem wichtigen wirtschaftspolitischen Player mutwillig aufs Spiel setzt. Als langjähriges Vorstandsmitglied ist mir die Entwicklung der Promotion Laufental alles andere als gleichgültig. Für eine erfolgreiche Zukunft braucht es ein gutes Einvernehmen und eine konstruktive Zusammenarbeitsbasis mit der Wirtschaftskammer Baselland. Das ist heute nicht mehr gegeben. Die Ursache für diesen Missstand ist Präsident Remo Oser. Ich meine, entweder kann die Promotion ihren Präsidenten zur Ordnung rufen – oder sie muss ihn schleunigst auswechseln. Georges Thüring Landrat, Grellingen

EINGESANDT

Wir «klopfen» dreimal, um allen Spendern herzlich zu danken Kulisse und Kleider waren bereit, die Akteure fehlten noch. Spontan und noch rechtzeitig sind sie dank dem Einsatz von Soziartes eingetroffen, die drei Könige aus Afrika! Ebenfalls kurzfristig erfuhren wir, dass die Kollekte FOTO: ZVG zugunsten des Die drei Könige: Klopften für den Verein Zämme stoo. Projekts «Spielgruppen für alle» vom Verein Zämme das Projekt «Spielgruppen für alle». Elstoo bestimmt wurde. tern mit tiefem Einkommen sollen daDer Verein setzt sich für die Frühför- von profitieren können, damit sie ihr derung von Kindern im Vorschulalter Kind vor dem Kindergarten in einer ein und unterstützt auch ihre Eltern. In Spielgruppe anmelden können – Spieldiesem Rahmen starten wir ab Januar gruppen werden hauptsächlich von El-

ternbeiträgen finanziert. Vom Angebot profitieren Kinder, die in Laufen wohnen und einen Platz in den Spielgruppen Luftibus oder Windrädli bekommen haben. Der Verein übernimmt die Hälfte der Kosten. Die Unterstützung wird so lange gewährt, wie Spendengelder vorhanden sind. Die Sammelaktion der drei Könige am Laufner Christchindli Märt hat einen namenhaften Betrag eingebracht. Mit diesem Geld werden wir nun einige Familien und ihre Kinder beschenken können. Herzlichen Dank den Königen und allen Spendern! Carole Seeberger, Präsidentin Verein Zämme stoo Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf www.zämmestoo.ch

Persönliches Kennenlernen: Die Mitarbeitenden der acura stellen sich FOTO: ZVG vor. Rund 40 Einwohner nahmen die Einladung an, um sich ein eigenes Bild der acura zu machen, die ab 1. Januar 2016 den Spitex-Versorgungsauftrag in Erschwil übernimmt. Wie es sich gezeigt hat, war dieses persönliche Kennenlernen notwendig und gut. Nach einer anfänglich hitzigen Diskussion konnten die Anwesenden sich persönlich überzeugen, dass die acura eine ganz normale Spitex ist und ebenfalls mit einem herzlichen Team aus der Gegend arbeitet. Und – so hielt ein Gast fest –, dass der Gemeinderat aus finanziellen Gründen gar nicht umhinkam, die stetig steigenden und intransparenten Kosten in Frage zu stellen. Denn dank der Ausschreibung hat sich der Gemeinderat gegen starken Druck von aussen überhaupt erst eine Wahlmöglichkeit erschaffen, was nun zur Reduktion der Kosten um zehntausende Franken geführt hat. Das sei auch Aufgabe des Gemeinderates und ebenfalls im Interesse der Bevölkerung und der Mut und die Kostendisziplin verdiene Respekt. Denn schon bald gehöre dieses Vorgehen zur Schaffung von mehr Transparenz und Wettbewerb in allen Gemeinden zum Normalfall. Und mehrfach wurde festgehalten, dass die acura für den ganzen Wirbel am wenigsten dafür kann. Nach der persönlichen Vorstellung des acura Teams wurden den Anwesen-

den auch die Spezialprojekte vorgestellt. Nämlich das Projekt «Angehörige pflegen Angehörige» und den kostenlosen Besuchsdienst durch eine auch theologisch versierte Persönlichkeit. Die Geschäftsführerin, Frau T. Sasse hielt auch fest, dass niemand zur acura wechseln muss, wenn man sich bei der aktuellen Spitex wohl fühlt. Im Gegenteil, das entlastet bis auf weiteres sogar die Gemeindekasse. Die acura heisst aber gerne alle Einwohner mit allen Pflegebedürfnissen jederzeit herzlich willkommen und wird ihnen eine gute Spitex sein. Dann erklärte Frau T. Sasse, dass die acura sich im ersten Quartal 2016 statutarisch von einer privaten in eine gemeinnützige Gesellschaft umfirmieren wird, um die vielen Nachteile einer privaten Spitex abzulegen. Spätestens ab dann ist der letzte Vorbehalt ausgeräumt und die acura ist für alle Gemeinden eine gute Alternative für Spitex-Leistungsaufträge. Im Anschluss genossen alle Anwesenden einen Apéro und vertieften in einer entspannten Runde die Gespräche nach der alten Weisheit: «Jede Veränderung bewegt nur anfänglich mehr als sie eigentlich darstellt.» Und alle Beteiligten wurden sich einmal mehr bewusst, dass nach den Köpfen auch die Herzen der Menschen erobert werden müssen. Thomas Fedrizzi

VERANSTALTUNG

Chorgemeinschaft singt Vivaldi WOS. Da Advent eine Zeit der erwartungsvollen Vorfreude ist, stimmen wir ganz freudig ein mit energievoller Musik vom venezianischen «roten Priester», Antonio Vivaldi. Mit einer Auswahl aus seinem «Gloria» sowie in Musik gesetzten Psalmen werden wir unseren glänzenden Chorklang wirken lassen, begleitet von einem Barockensemble mit Instrumenten der Epoche. Das Programm wird ergänzt durch virtuose Instrumentalsätze aus Vivaldis Sinfonias und Concerti. Unsere Musi-

ker, Mitglieder erstklassiger Schweizer Barockorchester, werden Sie begeistern. Mitwirkende: Chorgemeinschaft Gempen-Hochwald, Gastsänger und -sängerinnen, Barock-Ensemble unter der Leitung von Karel Valter. Ihre Chorgemeinschaft Gempen-Hochwald Freitag, 11. 12., 20 Uhr, Klosterkirche Dornach. Sonntag, 13. 12., 11 Uhr, Kirche Gempen, 17 Uhr, Kirche Hochwald mit anschliessendem Apéro. Eintritt: frei, Kollekte.


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DIES UND DAS

EINGESANDT

BANKEN-WEIHNACHT

«Prochain arrêt Delémont»

Stimmungsvolle Überraschung für Neukunden

Die Altstadt von Delémont: Sie lädt zum FOTO: ZVG. L. C. Verweilen ein. Das Musée jurassien in der vieille ville von Delémont präsentiert eine gelungene, eindrückliche Ausstellung: «Nächster Halt Delémont». Für Deutschsprachige stehen übersetzte Dokumente bereit, ein Flyer bringt den Inhalt auf den Punkt: «Die Ausstellung zeichnet ein Porträt der Stadt von gestern, heute und morgen. So wirft sie auch einen Blick in Delémonts Zukunft.» Die Mitwirkung an der Ausstellung, vor allem was das Kapitel Zukunft der Jurastadt anbelangt, ist generationenübergreifend. So haben beispielsweise Primarschulkinder von Delémont ihre «ville de demain» zeichnerisch festgehalten. Parallel zur Ausstellung werden die Einwohner zum neuen Richtplan vernommen. Der Auftritt «Prochain arrêt Delémont» kommt facettenreich daher, nutzt die modernen interaktiven Medien sowie die traditionellen Elemente wie Dokumente, Archivfotos und museale Gegenstände. Eindrücklich ist die Fotomontage eines modernen Trams, das die Passagiere

vom Bahnhof in die etwas erhöhte Altstadt führen soll, ein Projekt, welches 1911 angedacht und beinahe realisiert worden wäre. Angedacht und im Grundsatz schon entschieden wurde auch die Zerstörung der alten Steinbrücke «Pont de la Maltière» in der Nähe des Bahnhofs. Wegen der Weltwirtschaftskrise von 1929 fehlte aber das nötige Geld für die vorgesehene Betonbrücke et le vieux pont war gerettet. Für historisch Interessierte dürfte die Entwicklung von Delémont im Laufe der Jahrhunderte einiges hergeben: Die alten Ansichten, Reliefs und Karten ziehen einen geradezu an. Von der Gründung des fürstbischöflichen Städtchens im Jahre 1289 bis 1875 (Eröffnung der Jurabahnlinie) gab Delsberg das Bild einer mehr oder weniger befestigten mittelalterlichen Stadt auf einem Hügel ab. Dann folgte die Industrialisierung und mit ihr auch ein rasantes Bevölkerungswachstum, unter anderem mit dem Zuzug einer beträchtlichen Anzahl von Deutschschweizern. Von 1880-1910 verdoppelte sich die Bevölkerung von rund 3000 auf 6000 Einwohner. Aktuell zählt Delémont, seit 1979 Hauptstadt des jüngsten Kantons, 12 483 Einwohner. Tendenz steigend. Museen haben nicht selten das Image von verstaubten Einrichtungen, die überwiegend nostalgisch eingestellte Besucher anlocken. Das dynamische Musée jurassien korrigiert das erwähnte Vorurteil: Hier wird aufgezeigt, wie das Gestern, Heute und Morgen untereinander in Beziehung stehen und letztendlich sich stärker beeinflussen, als man denken würde. Linard Candreia, Laufen Die Ausstellung Prochain arrêt Delémont dauert bis zum 21. Februar 2016. Die Öffnungszeiten des Musée jurassien in der Altstadt: Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr.

VERANSTALTUNG

MVBB Röschenz musiziert mit Kinderchor Stärneglanz Am Sonntag, 13. Dezember 2015, 17.00 Uhr führt der MVBB Röschenz sein alljährliches Konzert in der Kirche gemeinsam mit dem Kinderchor Stärneglanz durch. Unter der Leitung von Frau Tanja Schmidlin (Chor) und Herrn Michael Ferner (Band) haben wir für Sie ein unterhaltsames und besinnliches Konzertprogramm einstudiert. Zum Auftakt wird Sie der Chor mit einem Lied aus dem Musical «Stärnestaub und Liechterglanz» in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Es folgen bekannte Melodien der Schwiizergoofe, von Markus Hottiger und Peter Reber. Natürlich ist auch Musik aus dem wohl berühmtesten Weihnachtsfilm, «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel», vertreten. Der Kinderchor «Stärneglanz» bereitet sich mit seinen rund 30 Mitgliedern seit drei Monaten intensiv auf diesen Auftritt vor und die Vorfreude ist riesig. Im Rahmen der Kinderweihnacht vom 24. Dezember, 17.00 Uhr werden die jungen Künstler einen weiteren Auftritt in der Kirche haben. Mit «Mountains Lights» von Mario Bürki eröffnet der Musikverein die zweite Konzerthälfte. «Vivaldi’s Winter»

des gleichnamigen Komponisten aus den «Vier Jahreszeiten» zählt sicher zu den bekanntesten Werken der europäischen Musikgeschichte und überrascht durch seine Leichtigkeit. Die kraftvollen Harmonien des Vangelis-Hits «Chariots of Fire» kommen in einer Kirche besonders zur Geltung. Mystische Klänge erwarten die Zuhörer mit dem «Folksong from Sunnmore» in einen Arrangement von Mario Bürki. Mit viel Schwung folgt nun der 1969 von den Edwin Hawkins Singers veröffentlichte Gospel «Oh happy Day». Wir segeln weiter mit Peter Rebers «E Vogel ohni Flügel» und schliessen den offiziellen Konzertteil mit der Weihnachtskantate «Gloria in Excelsis Deo» von Johann Sebstian Bach ab. Natürlich darf dann zu Schluss ein gemeinsamer Auftritt mit dem Chor nicht fehlen. Es würde uns freuen, Sie in der Kirche Röschenz zu begrüssen und den Abend im Anschluss an das Konzert bei Tee und Glühwein ausklingen zu lassen. Christian Reinhard MVBB Röschenz Konzert in der Kirche, MVBB Röschenz & Kinderchor Stärneglanz, 13. Dezember, 17.00 Uhr, Kirche Röschenz.

VERANSTALTUNG

Lottomatch der Pfluumä-Pfupfer PR. Bereits seit Jahren ist der Lottomatch unserer Guggämuusig ein Highlight im Vereinsjahr. Nebst dem Erproben Ihres Spielglücks können Sie auch ein kühles Getränk und ein feines Essen geniessen. Den Wirtschaftsbetrieb führen wir in eigener Regie durch. Der Lotto-Match findet am Samstag, 19. Dezember, in der Merzweckhalle in Pfeffingen statt. Spielbetrieb: 14.00 bis ca. 23.00 Uhr (Saalöffnung und Restauration ab 13:30 Uhr) Unser Gabentisch umfasst auch dieses Jahr wieder ein Velo, zwei halbe Schweine, weitere schöne Fleischpreise, grosse Früchtekörbe, LED-Fernseher,

Snowboard, Tablet, Haushaltgeräte, Unterhaltungselektronik und vieles mehr. Bei jeder Normaltour werden 5 Preise vergeben. Kartenpreis pro Normaltour Fr. 1.–. Wir spielen auch Supertouren! Sei es wegen Spiel und Spannung, wegen der vielen tollen Preise oder wegen des feinen Essens: Es gibt unzählige Gründe, unseren Lottomatch zu besuchen. Es würde uns ausserordentlich freuen, wenn wir auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, dabei begrüssen dürfen. Kommen Sie frühzeitig, denn wir beginnen pünktlich um 14.00 Uhr! Am 19. Dezember in der Mehrzweckhalle in Pfeffingen.

Am 5. Adventsapéro der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein freuten sich 65 Gäste in der Schalterhalle über einen Mini-Weihnachtsmarkt, fröhliche Weihnachtslieder und den Dank der Bank. bü. Die sonst eher geschäftlich-nüchtern wirkende Schalterhalle der Raiffeisenbank scheint an diesem Mittwochabend so gänzlich verwandelt. Mitten im glitzernden Schnee locken fünf weihnachtlich herausgeputzte Markthäuschen in einer Art Mini-Weihnachtsmarkt mit allerlei Geschenkideen. So etwa wunderschöne Colliers für Damen bei der Perlewält Laufen, Glasfiguren und Engel beim Laufner Maison Naturelle, winterliche Weihnachtsdekorationen beim Röschenzer Blueme Atelier Alexandra Borer, Weihnachtsartikel bei Tewis in Wahlen oder last, but not least Weihnachtsgutzi und Lebkuchenherzen für «Mi Schatz» beim Büsseracher JekerBeck. Die langsam eintrudelnden Gäste bekunden reges Interesse an den herzig illuminierten Chalets, die Hauswart Oliver Henz in vielen Arbeitsstunden liebevoll realisiert und in eine Winterlandschaft eingebettet hat. Eine märchenhafte Welt, gerade richtig für den grossen Auftritt des Kinderchors «Chille-Spatze» aus dem Thierstein. Benjamin, Gabriela, Jasmin, Leandra und Lukas singen zusammen mit ihrer Leiterin Carmen Gerber und Pfarrer Stéphane Barth von der reformierten Kirche Thierstein passend zur Umgebung «Leise rieselt der Schnee», an das sie weitere gefühlvoll wiedergegebene Weihnachtslieder anhängen. Der Dank der Bank gilt aber

Frohe Zeit: Der Kinderchor «Chille-Spatze» mit Leiterin Carmen Gerber (Mitte) und Pfarrer Stéphane Barth (stehend) nimmt sich nach seinem Auftritt Zeit für die Marktstände. FOTO: ROLAND BÜRKI

nicht nur den «Chille-Spatze», sondern auch den Kunden. «Unser grösster Dank des Abends geht an Sie, liebe Kunden, damit Sie auch spüren, wie wertvoll Sie für uns sind», erklärt denn auch namens der Bank ein couragierter Felix Reimann, der bei Raiffeisen sein Praktikum absolviert. Die anwesenden Kinder haben es da eher mit dem elektrischen Schaukelpferd, auf dem man für einen Franken so schön reiten kann. Noch schöner aber ist es, dass die eingeworfenen Franken dem Jugendnaturschutz Laufental-Thierstein zugute-

VERANSTALTUNG

Weihnachtsfeier des Lions-Club Laufental-Thierstein Auch dieses Jahr feiert der Lions-Club Laufental-Thierstein am 24. Dezember in Zwingen ab 17 Uhr Weihnachten (Türöffnung um 16.30 Uhr). Bereits über 20 Jahre wird dieser Anlass erfolgreich durchgeführt und ist eine schöne und beliebte Tradition. Zur Feier eingeladen sind alle Menschen aus der Region, die den heiligen Abend nicht alleine verbringen möchten. Für die Organisation des Anlasses wäre es deshalb wertvoll, wenn die Leser des Wochenblatts potenzielle «Kunden» auf den Anlass aufmerksam machen könnten. Die Teilnahme, das Essen und die Getränke sind kostenlos und werden dank Gönnerbeiträgen regionaler Firmen ermöglicht. Die Gäste können auf Wunsch von den Lions-Mitgliedern auch zuhause abgeholt und nach der Weihnachtsfeier sicher wieder zurückgebracht werden.

Als Highlight erwarten wir dieses Jahr den Gospel-Chor «Circle Singers», der uns einige Lieder darbieten und weihnächtliche Stimmung versprühen wird. Zum Ende der Feier können die Gäste gemeinsam mit dem Chor ein paar stimmungsvolle Weihnachtslieder singen, bevor dann für das leibliche Wohl gesorgt wird. Anmeldungen sind erbeten bei Hanspeter Stebler, Zwigackerstrasse 19, 4208 Nunningen (Tel. 079/580 92 42 oder EMail an steblerhanspeter@bluewin.ch). Der Lions-Club Laufental-Thierstein freut sich darauf, auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen begrüssen zu können und diesen mit der Durchführung der Weihnachtsfeier eine Freude bereiten zu können. Christian Stark 079 580 92 42 oder steblerhanspeter@bluewin.ch

LESERBRIEF

Flüchtlingswelle Seit einigen Monaten werden wir in den Medien mit Schreckensbotschaften von Menschen überflutet, die beim Versuch nach Europa zu kommen, ums Leben kommen. Männer, Frauen und Kinder, die ihre Heimat, ihr gewohntes Leben infolge Krieg oder wirtschaftlicher Not fluchtartig verlassen haben. Diese Menschen wagen ein lebensgefährliches Unterfangen, um ein besseres Leben in ein fremdes Land aufzubauen. Die Menschenmassen strömen zu Tausenden nach Europa und es sieht derzeit nicht so aus, als wäre ein Ende davon in Sicht. Infolge des gewaltigen Menschenandrangs schliessen einige EU-Länder trotz Schengen-Abkommen ihre Grenzen. Andere Länder wiederum lassen die Menschenmassen ungehindert ins Land. Was ist denn nun das richtige Vorgehen? Darf man denn diese Menschen vor verschlossenen Türen stehen lassen? Nein, sicherlich nicht! Ich bin mir aber auch sicher, dass ein ungehinderter Zustrom von solch grossen Menschenmassen in ein Land der falsche Weg ist. Die Schweiz lässt zurzeit alle Flüchtlinge, die an ihre Grenzen kommen, ein, doch wie lange geht das gut? Wie viele Flüchtlinge kann die Schweiz noch aufnehmen? Wie soll ein kleines

Land wie die Schweiz mit einem Ausländeranteil von über 23% weitere Menschenmassen aufnehmen können? Wir sprechen hier von Abertausenden Menschen, die, solange der Krieg in ihrem Land andauert, bei uns bleiben werden. Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass die meisten Flüchtlinge nach dem Ende des Krieges in der Schweiz bleiben werden. Meiner Meinung nach ein verständlicher Wunsch, da die Herkunftsländer der Flüchtlinge den Sozial- und Rechtsstaat nicht kennen und die Menschen hier ein besseres Leben ohne Unterdrückung und Angst geschnuppert und schätzen gelernt haben. Europa darf nicht einfach wegschauen, denn es sterben zu viele Menschen beim Versuch, das «Eldorado» zu erreichen. Meiner Meinung nach hat die EU in der Flüchtlingspolitik elendiglich versagt, denn in dieser speziellen Frage muss man schnell und unkompliziert handeln. Es zeigt sich wieder: Ein starres, künstliches, aus vielen verschiedenen Staaten aufgebautes Konstrukt wie die EU kann nur so lange funktionieren, wie die Mitgliedsländer mitmachen! Nathalie Caduff Präsidentin SVP Zwingen u. U.

kommen. Die schon festlich anmutende Stimmung zieht sich in einen fein-gemütlichen Apéro hinüber, an dem sich unter anderen auch VR-Präsident Ueli Schmidlin und Hannes Häner, Vorsitzender der Bankleitung, auf Augenhöhe mit ihren geschätzten Kunden und Gästen unterhalten. «Dass es so was gibt, überrascht uns, noch mehr wäre übertrieben», meint ein Ehepaar aus Zwingen, das sich sichtlich über die unerwartete Einladung freut. Ein Lob, das auch Janine Borer, Organisatorin des gelungenen Anlasses, freuen dürfte.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Blitzrezepte für Gäste von Claudia Schmidt Es ist noch nicht ganz Zeit für das grosse Festessen, aber für spontane Besuche sind die gemütlichen Adventsabende wie geschaffen. Drum möchte ich Ihnen heute mal wieder ein neues Kochbuch vorstellen, das ganz in meinem Sinne ist: Nämlich blitzschnell etwas Gutes auf den Teller zaubern. Claudia Schmidt ist 1971 in Hamburg geboren und arbeitet als Journalistin und Autorin. Seit 2011 ist sie Food-Redakteurin und führt den erfolgreichen Foodblog www.foolforfood.de. Veronika Tüske ist die Fotografin, die die Köstlichkeiten fotografiert hat. Der Untertitel des vorliegenden Buches heisst «100 unkomplizierte Rezepte für eilige Gastgeberinnen und verwöhnte Gaumen». Das bedeutet also, dass sowohl schnell als auch schmackhaft gekocht wird. Wer hätte nicht Lust auf eine Broccolisuppe mit Ziegenkäse, welche in 10 Minuten auf dem Tisch steht. Oder Flammkuchen mit Champignons, welcher in 20 Minuten fertig ist. Oder sogar ein grosses Menü: Penne mit Schweinefilet in Senfsauce, was in 30 Minuten auf dem Teller ist. Wir haben in der Stebi also nicht nur Belletristik für Leseratten. Auch wer nicht so gerne liest, wird bei uns fündig. Wie eben mit Koch-, Garten-. Reiseoder Bastelbüchern. Nicht zu vergessen die vielen Zeitschriften, die man auch ausleihen kann. Oder auch viele Hörbücher und DVDs. Viel Spass beim Stöbern! Christine Eckert


DIES UND DAS

Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Die Fortführung für das Betreuungsangebot ist gefährdet

Georgische Weihnachten

Mit Schreiben vom 12. Februar 2015 teilte uns die Stadt Laufen mit, dass der Stadtrat im Rahmen des angespannten Haushaltes der Stadt Laufen keine Verlängerung der gemeinsamen Leistungsvereinbarung mit unserem Verein Tagesfamilien Laufental-Thierstein in Betracht zieht. Jedoch bis auf weiteres unseren Verein unpräjudiziell und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht finanziell unterstützen wird. Aus diesem Grund haben wir mit der Stadt Laufen einen vertragslosen Zustand, respektive keine Leistungsvereinbarung. Mit einer solchen Leistungsvereinbarung wird unser Betreuungsangebot für berufstätige Eltern für die familienergänzende Betreuung (FEB) geregelt und von den Gemeinden (Brislach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Liesberg, Röschenz und Zwingen) finanziell unterstützt. Dies gilt vor allem für einkommensschwächere Familien, welche nicht die vollen Kosten für die Betreuung leisten können. Mit Antwortschreiben an den Stadtpräsidenten vom 1. März 2015 haben wir gebeten, den Vertrag zu verlängern und ein persönliches Gespräch anerboten. Am 25. September 2015 hat uns der Stadtpräsident geantwortet, die Stadt Laufen sei bereit eine Leistungsvereinbarung für das Jahr 2016 mit einem Kostendach von CHF 25 000.-- einzugehen. Nach einem Gespräch mit der zuständigen Stadträtin haben wir am 8. Oktober 2015 auf das Schreiben geantwortet und haben folgende Problemstellungen im Schreiben aufgezeigt: • Mit den anderen Gemeinden bestehen Leistungsvereinbarungen ohne Kostendach. • Bis anhin hatten wir keine einschränkende Praxis für unser Betreu-

ungsangebot für die berufstätigen Einwohner von Laufen. Mit dem vorgesehenen Kostendach müssen wir zur Vermeidung eines Verlustes bestehende Betreuungsverhältnisse auflösen und zukünftig eine Warteliste für Einwohner aus Laufen einführen. Ferner verlangten wir eine Auskunft über die Rechtslage zu der am 8. November 2015 zur Abstimmung kommenden Gesetzesvorlage FEB was die Gleichbehandlung der Einwohner von Laufen betrifft. Ebenfalls baten wir um eine persönliche Besprechung. Leider haben wir seither keine Antwort zu unserem Schreiben erhalten. Deshalb sind wir ein wenig ratlos um die Zukunft für die Weiterführung der Betreuung in Tagesfamilien. Nachdem am 8. November 2015 das Gesetz zur familienergänzenden Betreuung FEB vom Baselbieter Stimmvolk angenommen wurde, hielten wir Rücksprache mit politischen und kantonalen Institutionen, welche uns in der Haltung bestärkten, dass das vom Stadtrat Laufen geforderte Kostendach für die Leistungsvereinbarung nicht zielführend sein kann. Einerseits fordern wir einen offenen Zugang aller berufstätigen Einwohner der Stadt Laufen zu unserem Angebot, unabhängig von deren Einkommen. Anderseits fordern wir für zukünftige Änderungen der Leistungsvereinbarungen eine offene Diskussion unter Einbezug der angeschlossenen Gemeinden. Es war nie unser Interesse unsere Institution in die öffentliche politische Debatte einzubringen. Der Stadtrat hat uns leider keine Wahl gelassen. Tagesfamilien Laufental-Thierstein René Korner

EINGESANDT

Gemeinsames Meisterwerk

Advent: Einzeln schön, gemeinsam ein Meisterwerk. FOTO: ZVG

Es ist soweit, es ist Freitag, 9 Uhr. Alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse sitzen im Kreis in der Turnhalle. Gespannt hören sie der Stimme der Lehrerin zu, die ihnen die Geschichte «Der allererste Weihnachtsbaum» erzählt. Anschliessend basteln sie in der Gotti-Götti-Zweiergruppe einen Tannenbaum. (Alle jüngeren Kinder suchen sich anfangs Schuljahr ein Gotti oder einen Götti, das/der sie während des ganzen Schuljahres begleitet und unterstützt). Es ist faszinierend zu beobachten, wie

individuell, unterschiedlich und einmalig die Tannenbäume aussehen, die in gemeinsamer Arbeit entstehen — genauso wie jedes Kind der Schule individuell und einmalig ist. Jede Zweiergruppe gibt dem Baum ein ganz spezielles Aussehen. Zum Schluss singen wir alle noch ein Lied und die Tannenbäume werden zu einem Wald zusammengestellt. Ganz nach dem Motto: Jedes von uns ist einmalig und schön, aber gemeinsam bilden wir ein Meisterwerk. Franziska Häfeli Lehrerin 5./6. Klasse

OBERKIRCH

Gospel Christma – Weihnächtliches Konzert WOS. Mit dem Oratorium «Gospel Christmas» von Reinhard Pikora wollten die Sängerinnen und Sänger von «Gospelfire» ihre Konzertbesucher ursprünglich an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen in Zwingen und dann in Oberkirch Nunningen/Zullwil erfreuen. Nun ist in der Zwischenzeit der Umstand eingetreten, dass die Kirche Zwingen wegen dringlichen Sanierungsarbeiten und Einsturzgefahr des Kirchendaches sofort geschlossen werden musste. Demzufolge entfällt die für Zwingen vorgesehene Aufführung vom Sonntag, 13. Dezember. «Gospelfire» bedauert dies sehr, freut sich aber, die Konzertbesucher am Sonntag, 20. Dezember, um 17.00 Uhr, in der Kirche Oberkirch,

Nunningen/Zullwil zu ihrem Weihnachtskonzert begrüssen zu dürfen. Es handelt sich dabei um die schweizerische Erstaufführung eines Werkes, das mit Gospelgesängen und Texten aus den Evangelien das Weihnachtsgeschehen erzählt. Das Werk ist komponiert für gemischten Chor, Solisten, Erzähler, Klavier, Querflöte, Schlagzeug und Bass-Gitarre. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte aufgenommen, welche nach Deckung der entstandenen Kosten dem «Freundeskreis Cornelius Koch» für Direkthilfe in der Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung gestellt wird. Einmalige Aufführung «Gopsel-Christmas», Sonntag, 20. Dez. 2015, 17.00 Uhr, Kirche Oberkirch

Contrapunkt Chor: Konzertieren in Laufen und Liestal. WOS. Alilo ist die Eintrittskarte in eine neue Welt. Mit diesem Gesang zogen früher die Männer in Georgien vor dem Weihnachtsabend durch die Strassen. Der contrapunkt Chor öffnet ein kleines Fenster in die jahrtausendalte polyphone Musiktradition und überrascht mit der Stärke und Schärfe der Dreistimmigkeit und der Inbrunst der Män-

ner- und Frauenchöre. Er verliert sich in einem Land voller Dialekt, Traditionen und Rituale, die sich in der Reibung zwischen Asien und Europa behauptet und erhalten haben. Das aktuelle Konzertprogramm vermischt die verschiedenen Vertonungen des Alilo mit Tanzliedern, jodelähnlichen Arbeiterstücken und satireartigen

FOTO: ZVG

Volksliedern. Mit Alilo zeigt contrapunkt den Reichtum heidnisch-christlich-othodoxer Gesänge auf und setzt sie in Kontrast mit vorchristlichen Wetterritualen aus den Welten des Kaukasus. contapunkt Chor: Alilo, Sa. 12. Dez., 20 Uhr, Katharinenkirche Laufen; So, 13. Dez., 17 Uhr, Stadtkirche Liestal.

Redaktionsschluss

LESERBRIEF

Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Arme SVP – zur Kolumne von Gaby Walther

VEREINSLEBEN

Erfolgreiches Jahr für den Turnverein Laufen Anlässlich der 130. Generalversammlung konnte der Turnverein Laufen auf ein schönes, intensives und ergiebiges Turnerjahr 2015 zurückblicken. Präsident Peter Hellinger liess das in Laufen durchgeführte Regionalturnfest Revue passieren; dies anhand von beeindruckenden Zahlen: «200 Wertungsrichter, 2350 Starts, 350 Kilogramm Pommes Frites, 385 Liter Mineralwasser – von anderen Getränken ganz zu schweigen!» Spätestens mit der Bekanntgabe des finanziellen Erfolges durch Kassierin Sara Hofer war allen klar: Der TV Laufen hat einiges geleistet! Mit grosser Mehrheit bewilligte die Versammlung einen Kredit für die Beschaffung von neuen, zeitgemässen Geräteturn-Dresses. Die stolze Zahl von 50 Stück zeigt, wie sehr diese Sparte in den letzten Jahren gewachsen ist. Die GeTu-Riege ist bereits damit beschäftigt, Design und Farbe des neuen Auftritts festzulegen. Daniel Gerber-Meury

Frauen werden von der Gleichstellungsindustrie – auch die hochqualifizierten – als wehrlose, unschuldige Opfer betrachtet und instrumentalisiert für Frauenquoten oder Lohnpolizei. Wählerinnen sind in der Mehrheit. Trotzdem wurden nur 1/3 Frauen in die Räte gewählt. Die Frauen sind also im Bundesrat übervertreten. Seit 30 Jahren herrscht ein medialer Mainstream, der Frauen in Beruf, an die Macht, in Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur drängt. Männer an den Herd oder in die Schwerstarbeit. Das biologische Geschlecht soll durch ein soziales und psychologisches Geschlecht ersetzt werden. Wir würden nicht als Mann oder Frau geboren, sondern durch die Umwelt und Erziehung so geformt. Frau könnte also durch entsprechende Verziehung den Stimmbruch bekommen. Die Realität sieht anders aus. Die meisten Frauen arbeiten Teilzeit und Führungspositionen sind selten in Teilzeit zu haben. Sie haben zumeist traditionelle Vorstellungen über Elternschaft und Familie und wählen deshalb entsprechende Berufe. Mütter mit Kindern unter 15 Jahren sind nicht oder unter 50 Prozent erwerbstätig. Sie sind die tatsächlich Diskriminierten. Nicht desto trotz wird dann plötzlich der Beruf des

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Primarlehrers zu einem diskriminierten Frauenberuf! Die SVP will nicht eine Quotenfrau im Bundesrat, sondern eine Person, die dafür sorgt, dass die Unabhängigkeit, die Neutralität und Sicherheit der Schweiz gewahrt werden und dass sie nicht wie das «Alte Rom» durch Masseneinwanderung von nicht integrierbaren Kulturen untergeht. Es scheint auch immer bequem zu sein, die Katholische Kirche zu bezichtigen, frauenfeindlich zu sein, während man den Islam hofiert, obwohl dessen Mehrheit Ansichten pflegt, die nicht mit unseren Grundsätzen einer liberalen Demokratie kompatibel sind. Die Europäischen Sozialstaaten können der derzeitigen Einwanderung aus arabischen und islamischen Diktaturen nicht standhalten und wenn kein Umdenken geschieht, wird die EU und mit ihr ganz Europa mitsamt der Gleichstellung der Geschlechter untergehen. So wie das «Alte Rom». Übrigens wäre die Welt ohne unsere wunderbaren stimmbruchlosen und unverschleierten Frauen, die selbstbewusst ihr Leben gestalten, kaum auszuhalten. Die Frauen sind das starke Geschlecht. Sie brauchen keine Krücken mehr. Peter M. Linz, Büsserach, Kantonsrat SVP


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Verkauf vom 28. – 31. Dezember 2015


Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 10. Dezember 2015 Nr. 50

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 121 Menschen spendeten Blut BREITENBACH. WOS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 1. März 2016 in Breitenbach, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Infos: www.blutspende-basel.ch.

Die Industrie im Laufental LAUFEN. WOS. Das Museum Laufental am Helyeplatz eröffnet mit der Vernissage von heute Donnerstag, 10. Dezember, (17 Uhr), seine neue Ausstellung «Aus der Industriegeschichte des Laufentals». Mit der Sonderausstellung soll aufgezeigt werden, dass neben Ricola noch einige andere Firmen existieren, die auf ihrem Gebiet hervorragende Arbeit leisten. Die Besucher werden in dieser Ausstellung viele spannende Geschichten erleben. (bis Mitte Mai 2016, jeweils 1./3. Sonntag im Monat, von 14 bis 16.30 Uhr. Eintritt: gratis)

MUSIK-TIPP Top Einsatz am Christchindli Märt: Die Tagesstädte Laufen, eine Institution der Eingliederungsstätte Baselland (ESB), FOTO: MARTIN STAUB war mit ihren Handarbeiten dabei.

DORNECKBERG

FLÜH

SEEWEN

Mehr Postautos

«Geben und Nehmen»

gin. Der grosser Gewinner beim Fahrplanwechsel kommender Woche wird der Dorneckberg sein. Nuglar und St. Pantaleon erhalten zu den Stosszeiten von Montag bis Freitag mehr Verbindungen zwischen den beiden Ortsteilen und zu Büren. Zudem werden in Liestal etliche Anschlüsse besser klappen, teilt Postauto Schweiz mit. Wegen der zusätzlichen Kurse dürfen sich auch die Bürner freuen. Sie haben nun morgens eine Chance, im Postauto nach Liestal endlich einen Sitzplatz zu ergattern. Auch die Seewener können sich freuen. Auf der Linie 116 (Nunningen– Bretzwil–Seewen–Grellingen) wird es zusätzliche Kurse nach Grellingen geben. Auch erhalten sie zusätzliche Anschlussmöglichkeiten von und nach Bretzwil.

dust. Am Freitag, 11. Dez., eröffnet in der Galerie JetztOderNie in Flüh (Talstrasse 57), die neue Ausstellung. «Geben und Nehmen» nennt Pia Brodmann diese Bilderausstellung mit Werken des Künstlers Egon Simonet-Kuéntz. «Der Erlös der verkauften Bilder geht an die Schweizerische Parkinson-Vereinigung», erklärt die Galeristin diese Benefiz-Ausstellung. Carmen Stenico, Geschäftsführerin der Parkinson-Vereinigung, wird anlässlich der Vernissage die einleitenden Worte überbringen, Zoë Bayer auf der Harfe, und Janaia Aisha Simecek auf der Gitarre sorgen für die musikalische Umrahmung. Die Retrospektive mit Bildern des an Parkinson erkrankten und 2009 verstorbenen Egon Simonet-Kuéntz gibt Einblick in sein langes und reiches Schaffen .

Brass Band spielt in der Kirche

Mi und Fr 15-18, Sa und So 11-16 Uhr. Bis 10. Januar.

dust. Unter der Leitung von Stephan Bitterlin tritt am kommenden Sonntag die Brass Band Seewen zum traditionellen Kirchenkonzert in der Adventszeit an. Die Musikerinnen und Musiker haben sich zusammen mit ihrem musikalischen Leiter in den vergangenen Wochen intensiv mit diesem letzten Auftritt dieses Jahres auseinandergesetzt. Dass sich die Mühe gelohnt hat, werden Konzertbesucherinnen und -besucher sicher bestätigt bekommen. Stücke wie Bachs Toccata in d-moll in einem Arrangement von Jan van Kraeydonck, Pie Jesu von Andrew Lloyd Webber oder Let it Go aus dem Disneyfilm Frozen, seien hier nur als kleine Auswahl aus den Darbietungen genannt.

Klassische Geschenkideen für Weihnachten «Frohe Weihnachten» (Universal) heisst das festliche Album der Wiener Sängerknaben. Der wohl bekannteste Knabenchor der Welt gibt 18, darunter Jahrhunderte alte traditionelle Weihnachtslieder aus dem internationalen Repertoire vielsprachig zum Besten. Die Chorknaben interpretieren sie mit Orchesteroder Bandbegleitung, bisweilen nur a capella. Das Liederspektrum reicht von geistlicher Musik bis hin zu swingenden amerikanischen Klassikern. Gastauftritte der Sopranistin Aida Garifullina und des Tenors Rolando Villazón veredeln das stimmungsvolle Weihnachtsalbum. Eine aussergewöhnliche CD-Neuheit ist «Peter und der Wolf in Hollywood» (Universal). Als Erzähler fungiert Campino von der deutschen Rockband Die Toten Hosen. Für die Musik ist das Bundesjugendorchester unter der Leitung von Alexander Shelley

zuständig. Sie legen eine auch mit Auszügen aus Werken von anderen grossen Komponisten versehene neue Version des musikalischen Märchens von «Peter und der Wolf» vor, das in der ursprünglichen Fassung aus dem Jahre 1936 von Sergei Prokofiew stammt. Der Handlungsort wird von Russland nach Los Angeles und in die Gegenwart übertragen. Hier in Hollywood erlebt der bei seinem Grossvater wohnende Waisenjunge Peter seine neue Umwelt und das Abenteuer mit dem aus dem Zoo ausgebrochenen Wolf. Die modernisierte «Peter und der Wolf»-Geschichte soll und wird Kinder ansprechen. Das Deluxe-Album wartet mit einem umfangreichen Booklet mit bunten Illustrationen auf. Bei iTunes ist zudem eine interaktive App erhältlich, die für fünf- bis zehnjährige Kinder gedacht ist.

Benno Hueber

Sonntag, 13. Dezember, 18.00 Uhr, Kirche Seewen

Wir haben per 1. August 2016 noch eine

Lehrstelle als Dentalassistentin zu vergeben. Wir sind eine junge, moderne Zahnarztpraxis in Breitenbach SO. Gesucht wird eine aufgeschlossene, zuverlässige Persönlichkeit mit Spass am Umgang mit Patienten. Schulniveau Sek E ist von Vorteil.

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Dr. med. dent. Sybille Beeler Brislachstr. 16 4226 Breitenbach Tel. 061 781 11 44

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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Starke Worte und viel Applaus. An der Sportpreis-Verleihung...