Page 1

Donnerstag, 19. November 2015

107. Jahrgang – Nr. 47

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

Die neu entdeckte Lust am Fabulieren

12ºC 14ºC

Freitag, 20. November 2015 Bewölkt und zunehmend regnerisch. Starker Südwestwind mit Böen von 60 bis 80 km/h.

9ºC 11ºC

Samstag, 21. November 2015 Regnerisch mit einigen Auflockerungen. Schneefallgrenze auf 500 bis 700 Meter sinkend.

3ºC 5ºC

Sonntag, 22. November 2015 Stark Bewölkt und zeitweise Schneeschauer. Erster kleiner Wintereinbruch möglich.

Laufen

3 Letzten Sonntag stellte Buchhändlerin und Bloggerin Manuela Hofstätter am Literaturapéro, spannende Bücher zum Träumen, Weinen und Lachen vor.

Kleinlützel

9 Das Leben auf der Alp ist friedlich – mit Überraschungen. Eine Kostprobe davon liefert der Dreiakter «Älplerläbe», dargebracht vom Theaterteam der Landjugend Thierstein-Laufental.

Aktuell Stellen Immobilien

15/16/18 22 26/27

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Die neueste Ausgabe des Jahr- und Heimatbuchs «Dr Schwarzbueb» beschäftigt sich mit Wünschen und Visionen. Dimitri Hofer

I

m Schwarzbubenland und Laufental fiebern Heimatverbundene jedes Jahr dem Herbst entgegen. Der Grund ihrer Neugier ist viereckig, besteht aus über hundert Seiten und passt perfekt auf den heimischen Nachttisch. Mitte November erscheint jeweils die neue Ausgabe des Jahr- und Heimatbuchs Dr Schwarzbueb. Am Montagabend war es endlich wieder soweit: An der Vernissage im kürzlich eröffneten Neuen Theater Dornach stellte Kalenderfrau Ulla Fringeli die bereits 94. Ausgabe dieser auf Papier gedruckten Institution vor. Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit Wünschen, Träumen und Visionen. Auch dieses Jahr ist es der Redaktorin gelungen, für das Heimatbuch namhafte Autoren zu gewinnen. Neben den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck wird auch das Laufental in lesenswerten Beiträgen behandelt. Schon Albin Fringeli, ihr Schwiegervater und Gründer des Schwarzbuebs, habe das Laufental immer berücksichtigt, meint Ulla Fringeli. «Es gibt deshalb keinen Grund, damit aufzuhören.» Eine fiktive Zahnradbahn Der in Laufen wohnhafte Autor und frisch gebackene Landrat Linard Candreia beschäftigt sich in einem seiner Texte mit zwei Grössen der Laufentaler Politik. Die im vergangenen Jahr kurz nacheinander verstorbenen Rudolf Imhof und Rudolf Schmidlin waren zeitlebens politische Widersacher. In der neuesten Ausgabe des Schwarzbuebs wer-

061 763 77 77 www.edel-swiss.ch

GLASBRUCH

Präsentieren den neusten Schwarzbueb: (v. l.) Thomas Kramer vom herausgebenden Verlag AZ Anzeiger AG, FOTO: DIMITRI HOFER Kalenderfrau Ulla Fringeli, Sprachvirtuosin Roswita Schilling sowie Autor und Beirat Thomas Brunnschweiler.

den sie auf gegenüberliegenden Seiten mit gleich langen Texten gewürdigt. «Es war mir Anliegen, diese beiden für die jüngere Geschichte des Laufentals sehr wichtigen Exponenten auf identische Weise zu beleuchten», sagt Candreia. Er ist Mitglied des Beirats des Heimatbuchs, dem neuerdings auch der ehemalige Solothurner Regierungsrat Klaus Fischer angehört. Die meisten enthaltenen Texte drehen sich aber um die verschiedensten Aspekte des Lebens im Dorneck-Thierstein. Das kreativste, vergnüglichste und letztlich auch beste Werk des Jahrgangs stammt aus der Feder von Thomas Brunnschweiler. Der Journalist liess sich unter dem Pseudonym Joachim Fontanavilla von tatsächlichen Geschehnis-

sen inspirieren und spinnte daraus eine fiktive Geschichte. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts gab es Pläne, eine Zahnradbahn von Dornach auf die Schartenfluh zu bauen. Das ambitionierte Vorhaben scheiterte schon früh am fehlenden Geld. Bei Brunnschweiler wurde das Verkehrsmittel jedoch errichtet und spaltete die Schwarzbuben: «Die Bevölkerung verhielt sich gegenüber der Bahn ambivalent. Die einen sahen in ihr einen Lichtstrahl aus einer besseren Zukunft, die anderen eine Bedrohung», heisst es. Mit der Zeit freundete sich das Volk aber mit der Zahnradbahn an. Was auch daran lag, dass sie viel Prominenz in die Region lockte. Im Rahmen der Vernissage wurde der Beitrag vom Autor selbst, mit Unterstützung der Arles-

heimer Sprachvirtuosin Roswita Schilling, gelesen und musikalisch untermalt. Erst Türverkauf, dann im Handel Nicht fehlen dürfen in der aktuellen Ausgabe, die erneut von der AZ Anzeiger AG herausgegeben wurde, die traditionellen Rubriken. Dazu gehören unter anderen das ausführliche Kalendarium – diesmal reich bebildert von der Basler Künstlerin Pina Dolce –, eine Übersicht über die Förderpreise des Kantons Solothurn sowie die Totentafel. Dr Schwarzbueb wird wie immer mittels Türverkauf im Dorneck-Thierstein vertrieben. Zudem kann er an diversen Kiosken und Buchläden für 16 Franken erworben oder via E-Mail bestellt werden: inserate.laufen@wochenblatt.ch.


2

Empfehlungen

1m3 – 40 m3 Was haben wir alles zu bieten? • Muldentransporte • Hausräumungen • Baumaschinen-Transporte • Baumaterial-Lieferungen

479006

MULDENSERVICE

Unsere Stärken sind: • Zuverlässigkeit • Pünktlichkeit • Angemessene Preise • Langjährige Erfahrung • Kompetente Beratung

Für Bestellungen und Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, rufen Sie uns an:

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ein Produkt der

Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.85, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Suche/kaufe Mofas aller Marken Zustand egal

GYMSTUDIO SANA

Breitenbachstrasse 31, 4227 Büsserach Figurtraining Rückenfitness

Alexa Vilma

079 275 66 43 079 600 92 67

Freuen Sie sich auf ausgewogenes/gezieltes Training. Gratis Probelektionen!

079 880 66 03 076 414 90 92

Nähecke 4232 Fehren Empfehle mich für: Änderungen, Neuanfertigungen, Bügelservice Tel. 061 793 97 13


LAUFENTAL RÖSCHENZ

LAUFEN

Die Gemeinde Röschenz will Gewerbeareal kaufen

Ansteckendes Fieber

Die Gemeindeversammlung von Röschenz gab grünes Licht für den Erwerb des Karrer-Küchen-Arals für 2,5 Millionen Franken. Das Internet für alle auf dem Dorfplatz ist Geschichte. bea. Die Gemeinde Röschenz sichert sich in der Gewerbezone 3720 Quadratmeter Land, welches teils bebaut ist mit Halle, Werkstatt, Schopf und Wohnhaus. Mit seinem Angebot von 2,5 Millionen Franken hatte der Gemeinderat in letzter Minute die Versteigerung der Karrer-Küchen-Immobilie gestoppt und letzten Donnerstag von der Gemeindeversammlung mit grosser Zustimmung zu 18 Gegenstimmen grünes Licht für den Erwerb bekommen. In der Diskussion gingen die Meinungen auseinander. Kritiker ermahnten, dass es nicht Aufgabe einer Gemeinde sei, Gewerbeland zu kaufen und Immobilienverwalter zu spielen. Der Gemeinderat erklärte, er wolle «ortsansässigem oder regionalem Gewerbe geeigneten Raum zur Verfügung stellen und damit Arbeitsplätze im Dorf schaffen.» Das Gebäude biete dem lokalen Gewerbe Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Das selbe gelte für die Gemeinde, auch diese müsse sich entfalten können und benötige dafür Raumreserven und auch Landreserven. Kapital langfristig angelegt Konkret angesprochen wurde die Kinderbetreuung. Aus der Versammlung kamen Vorschläge wie die Einrichtung einer Gymnastikhalle für den nahe gelegenen Kindergarten als auch für die Vereine. Letztlich verbliebe die Möglichkeit der Umzonung vom Gewerbe- in die Bauzone, was allerdings unter anderem auch von Gemeindepräsident Remo Oser als «nicht einfach» benannt wurde. Insgesamt stuften Rat und Souverän die Risiken als gering ein: «Anders als bei einer Investition in Fahrzeuge oder technische Anlagen verliert die Liegenschaft langfristig keinen Wert. Das Kapital ist aus diesem Grund nicht verloren, sondern langfristig angelegt.»

W-LAN gekippt In der zweiten spannenden Grundsatzfrage, was zum Angebot der Gemeinde Röschenz gehören soll, folgte die Versammlung nicht dem Gemeinderat, beim Dorfplatz der Öffentlichkeit eine Internetverbindung zu ermöglichen. Mit 78 zu 19 Stimmen lehnte der Souverän den Antrag des Gemeinderates ab, das Aufschalten des öffentlichen WLAN weiterzuführen. Der Rat hatte mit dem Dorffest ein Pilotprojekt gestartet und mit Hilfe von Netzanbietern versucht, die drahtlose Internetverbindung von Röschenz für alle zu verbessern. Er versicherte zwar, dass die Bevölkerung mitbestimmen könne, für welche Inhalte der Internetzugriff gesperrt werden soll, dennoch konnten die Bedenken — vor allem seitens Eltern — nicht ausgeräumt werden. Hauptbefürchtung war, dass sich Jugendliche beim Dorfplatz treffen und die Möglichkeit, gratis durchs virtuelle Netz zu surfen, voll auskosten. Wobei gratis, so machte der Referent von Cablecom deutlich, gebe es heute nichts mehr in der Welt. Die Kosten trage die Gemeinde. Veranschlagt waren diese mit 25 000 Franken. Dass das freie Surfen heutzutage in Restaurants oder an Bahnhöfen oder im Postauto möglich ist, hielt die Röschenzer nicht davon ab, nicht auf diesen Zug aufzuspringen. Sie wollten sich für Werte einsetzen, die es nicht im Netz gebe. Oser sagte gegenüber dem Wochenblatt, dass Röschenz nicht die erste Schweizer Gemeinde sei, die der Öffentlichkeit WLAN zur Verfügung stellen möchte. In den Städten sei es gelebter Alltag. Internet-Nutzung an der Schule verbessern Dem Kredit von 70 000 Franken für das Projekt, welches die Computerund Internet-Nutzung an der Schule verbessert, stimmte die Versammlung zu und sie verabschiedete das Budget 2016, welches bei einem Ertrag von 7,358 Millionen einen Ertragsüberschuss von 31 802 Franken vorsieht.

In der Masse der Neuerscheinungen das Richtige zu finden, ist nicht einfach. Manuela Hofstätter hilft. Letzten Sonntag stellte die Buchhändlerin und Bloggerin am Literaturapéro, organisiert von der Stedtlibibliothek, mit kreativer Art spannende Bücher zum Träumen, Weinen und Lachen vor. Gaby Walther

W

er unter einem Literaturapéro einen trockenen, langweiligen Anlass erwartet, wurde am letzten Sonntag eines Besseren belehrt. Mit selbst gebackenem Apfelkuchen zur Auflockerung, mit Schokoladenkugeln gegen Depressionen, versteckter Stofftasche unter dem Stuhl, um die Sitzenden zu bewegen, und natürlich mit einer spannenden Auswahl von Büchern sorgte Manuela Hofstätter am letzten Sonntag für beste Unterhaltung. Die Stedtlibibliothek Laufen hatte mit der Thunerin eine gebürtige Nachfolgerin für Heidi Bühler, welche jahrelang den Anlass moderierte, gefunden. Bücher sind Manuela Hofstätters Leidenschaft. Sie leidet unter Lesefieber, unter diesem Namen ist sie auf Tournee und online präsent. Auf ihre Website stellt sie wöchentlich zwei Rezensionen und ist präsent auf Facebook und Twitter mit rund 10 000 Followers. 16 ausgewählte Bücher stellte die Buchhändlerin im Kulturforum Laufen vor. Dabei verknüpfte sie die Geschichten auf lebendige Art auch mit ihrem Leben oder mit Aktualitäten. «Pulang (Heimkehr nach Jakarta)» von Leila S. Chudori ist so ein Buch, das die Mutter von zwei Kindern sehr berührte, einer-

Macht Lust zum Lesen: Manuela Hofstätter präsentiert lesenswerte Bücher. FOTO: GABY WALTHER

seits, weil sie eine Freundin aus Indonesien habe, und anderseits, weil die politischen Ereignisse im Buch – 1965 wurden in Jakarta von der Regierung 100 000 Menschen ermordet – Parallelen zum Terroranschlag in Paris zeigen. Kein gemütliches und einfaches Buch, jedoch berauschend ehrlich, mit dem Thema «Verantwortung übernehmen», sei «So etwas wie Familie» von Pierre Chazal. Als «ihr Buch vom Jahr» lobte Hofstätter: «Der Kammerdiener» des Schweizers Lorenz Stäger. Der Verlag Lokwort bringe immer wieder hervorragende Bücher heraus. Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Hans Keusch, der wegen seiner schlechten Leistungen schon früh die Schule verlässt und auf seinen vielen Reisen durch Persien, Batavia und weitere exotische Orte als Kammerdiener Bekanntschaft unter an-

derem mit Rousseau, Diderot, Jules Verne, Karl May und dem Pianokönig Steinway macht. «Dieser Roman ist einfach berauschend. Mit Hansli durch die Welt zu reisen, das lässt einen alles andere vergessen und einfach nur staunen», so Hofstetter, und spontan übergibt sie das signierte Buch an eine Zuhörerin. Es sind noch weitere Bücher, welche die sympathische 40-Jährige verschenkte. Am Schluss ihres zweistündigen Vortrags präsentierte sie noch die Liebesgeschichte «Fünf Viertelstunde bis zum Meer» von Ernest Kwast, die unbedingt gelesen werden müsse. Alle vorgestellten Bücher können in der Stedtlibibliothek ausgeliehen werden. Weitere Buchvorschläge von Manuela Hofstätter unter www.lesefieber.ch.

LAUFEN

LAUFEN

Mit wenig Talent und ohne Vorbereitung auf der Bühne

Der Conseil Communal trifft den Stadtrat

gwa. Ist Philipp Fankhauser wirklich so locker und unkompliziert, wie er sich gibt, oder ist alles nur gespielt? Am letzten Freitag war der Bluesmusiker zu Gast im Alts Schlachthuus, sass auf einem Barhocker, spielte etwas Blues und erzählte aus seinem Leben. Unvorbereitet, denn «Blues muss spontan sein», so der 51-Jährige. Er machte das gut und man fragte sich, ob sein Geplauder wirklich so spontan ist oder ob er nicht einfach auch ein guter Schauspieler und gewitzter Geschäftsmann ist. Dass er sich selber treu bleibt, seinen eigenen Weg verfolgt und sich nicht von anderen beirren lässt, beweist zumindest seine Biografie. Statt Matur und Studium, wie es sich sein Vater, angesehener Lehrer mit Latein- und Griechischkenntnis erhofft hatte, machte er mit Ach und Krach nach zwei abgebrochenen Lehren auf Wunsch seiner Eltern eine Ausbildung zum Kaufmann. Sein wirkliches Ziel sei aber immer gewesen, Musiker zu werden, erzählte Fankhauser. Viel Talent habe er zwar nicht gehabt und andere täten viel besser Gitarre spielen und singen als er, aber er habe sich mit den richtigen Leuten zusammengesetzt, und dies sei der Grund seines Erfolges. Mit viel Charme erzählte Fankhauser aus seinem Leben, von seinem Weg als Musiker, vom Einfluss anderer Musiker, von seinen Tou÷rneen durch die USA und hin und wieder spielte er einen Blues. Er zeigte, wie man mit nur drei Akkorden schon gute Musik machen kann und dass sein Lieblingsgitarrengriff E- und nicht G-Dur ist, weil der eben einfacher zu spielen sei. Mit rauer Stimme, die auch ganz fein tönen kann, liess er den Blues erklingen und widerlegte damit, dass er kein Talent hat. So begeisterte er unter anderem mit seiner

3

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

WOS. Der Conseil communal de Delémont hat am Montag 9. November, den Stadtrat Laufen besucht. Wie der Laufner Stadtrat mitteilt, kam an der Besprechung die Verkehrssituation, sowohl auf der Strasse wie auf der Schiene, zur Sprache. Für beide Gemeinden sei der Doppel-

spurausbau der SBB-Linie von grosser Bedeutung. Weitere Themen waren die zweisprachigen Klassen, Märkte und die Wirtschaftsförderung. Beide Räte sind übereingekommen, sich vermehrt zu treffen und auszutauschen. Die Zusammenarbeit in einzelnen Bereichen soll geprüft werden.

KABARETT

Samstag, 21. November, 20.15 Uhr

* Bänz Friedli – «Gömmer Starbucks?» VERANSTALTUNG Dienstag, 24. November, 18.00 Uhr www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 19. November, 20.30 Uhr

Mitten ins Land Regie: Norbert Wiedmer, Enrique Ros; mit Pedro Lenz, Yolanda Biefer, Dolores Linggi, Volkan Inler u. a. Dokumentation: CH, 2014, 90 Min. AUSSTELLUNG

Blues und autobiografische Geschichten: Philipp Fankhauser erzählt aus seinem Leben FOTO: GABY WALTHER und spielt ein bisschen Musik. Interpretation des Welthits «Everybody Needs Somebody to Love». Wer Auftritte von Philipp Fankhauser mit Band kennt, wurde am letzten Freitag vielleicht etwas enttäuscht , denn an diesem Abend stand vor allem seine Person und nicht die Musik im Vorder-

grund. Anderseits war es spannend und unterhaltsam, ihn so persönlich kennen zu lernen, ihm zuzuhören und sich beeindrucken zu lassen von seiner lockeren Art und seinem Weg, den er konsequent verfolgt. Ein bisschen mehr Musik hätte aber nicht geschadet.

Crowdfunding Wozu, weshalb und wie? Informationsveranstaltung über eine neue Finanzierungsmöglichkeit für Projekte. KABARETT

Samstag, 28. November, 20.15 Uhr

* Comedia Zap – Bitte Wenden!

Freitag, 20. November – Sonntag, 6. Dezember Vernissage: Freitag, 20. November, 19.00 Uhr

Eine schräge Kreuzquerfahrt zum 51° Breitengrad.

Anna Aregger – Das Schöne und das Gute

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch

Öffnungszeiten: Do und Fr: 18.00–20.30 Uhr So: 11.00–16.00 Uhr. Die Künstlerin ist an der Vernissage und jeweils sonntags von 13.00 bis 16.00 Uhr in der Galerie anwesend.


4

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Gottesdienste Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 22. November 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Montag, 23. November 2015 19.00 Uhr Glaubenskurs Gäste sind herzlich willkommen.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Fridolin Kohler-Borer

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

11. Februar 1931 bis 12. November 2015

Laufen Donnerstag, 19. November, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 20. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 20. November, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 22. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ewigkeitsgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Tatjana Fuog (Klavier/ Orgel) und Ferhan Grosgurin (Violoncello). Heute ist Chinder-Sunntig!

Nach kurzem Spitalaufenthalt ist er überraschend von uns gegangen. Wir vermissen dich Kläri Kohler-Borer Hannelore und Daniel Studer-Kohler mit Dominik und Rebecca Regina und Dieter Häner-Kohler mit Raphael und Jeannine Roger Kohler und Natascha Schmid Die Abdankungsfeier findet am Freitag, dem 20. November 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Kläri Kohler-Borer, Kappenmatt 159, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilche Sonntagsschule: Samstag, 21. November, 10.00 Uhr, in der Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, ökumenische Totengedenkfeier für die im letzten Jahr im Heim Verstorbenen, Pfarrer Stéphane Barth und Pfarrer Stephan Stadler. Sonntag, 22. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag zum Gedenken an die im letzten Jahr in der Kirchgemeinde Verstorbenen, Pfr. St. Barth. ChinderChilche/SoSchule: um 10.15 Uhr im Gemeindesaal. Donnerstag, 26. November, 15.30 Uhr, im Aktivierungsraum des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 29. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 1. Advent, Taufe von Yaël Meyer aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth. ChinderChilche/SoSchule: um 10.15 Uhr im Gmeindesaal. Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst im Gemeindesaal, zubereitet von KGR Sandra Martino. Mittwoch, 2. Dezember, 6.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökumenische Rorate-Morgenfeier, Pfarrer Stéphane Barth und Katechetin Marianne Lombriser, Thema: «Weiss nid, was es isch» nach dem Lied von Stephan Eicher Konfirmandenunterricht. Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2: 19. November. Bei den Spaghettiessen aus beiden Gruppen mit dabei gemäss Einsatzplan: am Mi, 25. 11., von 12.00 bis 13.30 Uhr, und am Sa, 28. 11., von 11.30 bis 13.30 Uhr. Jugendgruppenabend. Freitag, 20. November, 19 bis ca. 21 Uhr, Jugendraum unten im Pfarrhaus am Archweg 4, Breitenbach: Zusammensein, Spielmöglichkeit und wer mag: Adventskalender basteln. Dafür mitnehmen: 6, 12 oder 24 WC-Rölleli. Leitung: Pfr. St. Barth. Der JG-Abend findet vorläufig 1× pro Monat statt. Alter: 16 bis 18 Jahre. Spaghetti-Essen für alle. Mittwoch, 25. November, und Samstag, 28. November, von 12.00 bis 13.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Saucen: Bolognaise, Carbonara und Pesto; Dessertbuffet mit selbstgemachten Kuchen; Topfkollekte mit Erlös zu Handen der Jugendarbeit hier und auswärts. Chilespatzenchörli. Freitag, 27. November, 19 bis 20 Uhr, im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Leitung: C. Gerber. 130. Kirchgemeindeversammlung: Montag, 30. November, 19 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Voranschlag 2016.

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Nach einem schönen und erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter

Johanna Walser-Fiedler 15. Mai 1929 – 11. November 2015 nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Charles und Therese Walser-Vögtli Sascha Walser Erika und Felix Vogt-Walser Rosmarie und Martin Gugl Urs Walser und Monika Mühlethaler Melanie Walser Michael Walser Bekannte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 19. November 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Die Urnenbeisetzung findet anschliessend im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 19. Dezember 2015, 18.00 Uhr in der Kirche in Meltingen. Traueradresse: Urs Walser, Hauptstrasse 62, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind die Erinnerungen.

Wir trauern um unseren geschätzten Mitarbeiter und Kollegen

Christian Wenger geb. 19. 9. 1972

† 10. 11. 2015

Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Mitarbeiter und Kollegen, der durch seine Persönlichkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft äusserst beliebt und geachtet war. Unser Mitgefühl in dieser schweren Zeit gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

In stiller Trauer EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 22. November, 10 Uhr Gottesdienst mit den Konfirmanden, Pfarrerin Cristina Camichel und Katechetin Anita Violante – Mittwoch, 25. November, 20 Uhr Novembergespräche 1/2, «Als Familie/ Grosseltern mit Ritualen leben» mit Monika Stöcklin-Küry, Fachfrau für Rituale, und Cornelia Imboden, Religionspädagogin, ökum. Kirche Flüh – Freitag, 27. November, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Kirche Rodersdorf

René Müller AG, Steinbruchunternehmung, Liesberg/Laufen Geschäftsführung, Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen

466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

5


6

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Du wolltest noch so gerne bei uns sein. Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen, denn ohne dich wird vieles anders sein.

Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht tief und tausendfach zu leben. Hermann Hesse

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Felix Trösch-Schmidli

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mami, Mutti und Urgrossmutti

19. März 1948 – 11. November 2015

Anita Altermatt-Huber

Ganz ohne Vorbereitung, so plötzlich, bist du viel zu früh von uns gegangen. Du bleibst in unseren Herzen.

20. August 1932 – 13. November 2015

Daniel Altermatt und Christiane Müller Tamara Altermatt Thierry Altermatt und Irina Stebler Claudia Lindenberger Carmen und Christoph Bracher mit Jaël Daniel und Anh-Tuyet Bracher mit Lian Patricia und Kurt Stich

In stiller Trauer: Jlona Trösch-Schmidli Daniel und Beatrice Trösch-Wiggli mit Jarno und Sina Adrian und Karin Trösch-Schmid mit Lia und Yanis Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 19. November 2015, um 14.30 Uhr in der St. German-Kirche in Seewen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 26. November 2015, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis in Fehren statt.

Traueradresse: Jlona Trösch-Schmidli, Alte Bürenstrasse 32, 4206 Seewen

Traueradresse: Claudia Lindenberger, Sennmattstr. 250, 4232 Fehren

Gilt als Leidzirkular.

Gilt als Leidzirkular.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Geschäftsführer

Büsserach

Felix Trösch-Schmidli 19. März 1948 – 11. November 2015

Baupublikation Gesuchsteller: Abegglen Therese Bauobjekt: Sitzplatzverglasung Standort: Gehrenweg 10 Grundstück: GB-Nr. 1536 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Abegglen Therese Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

Völlig überraschend wurde er mitten aus dem Leben gerissen. Dies ist für uns persönlich und geschäftlich ein enormer und schmerzlicher Verlust. Jahrzehntelang hat er seine Arbeitskraft und sein umfangreiches Wissen unermüdlich zum Wohl unserer Firma eingesetzt. Wir verlieren in ihm nicht nur einen vorbildlichen Chef, sondern auch einen liebenswerten und hilfsbereiten Freund. Wir werden ihn sehr vermissen und immer in bester Erinnerung behalten.

Trösch Bau GmbH

Baupublikation Gesuchsteller: Paul Neuenschwander Bauobjekt: Trockene Decor-Steinwand Standort: Niedere Grabenstrasse 18 Grundstück: GB-Nr. 2538 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Bedri Gartenbau Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 19. November 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche St. German in Seewen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Himmelried

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Baupublikation Bauherrschaft: Daniela und Roger Hänggi Lichsweg 460, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Umbau- und Sanierungsarbeiten Bauplatz: Lichsweg 460 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 695 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 3. Dezember 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Verena Saladin Widenweg 427, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Kleingarage Bauplatz: Widenweg 427 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 1381 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 3. Dezember 2015

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Petronella Abgottspon-van der Ham, Weisskirchweg 17, 4108 Witterswil Projektverfasser: Yannick Abgottspon Efringerstrasse 10, 4057 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 32-15 Einbau zusätzlicher Wohnung und diverse Um- und Anbauten im Aussenbereich Bauplatz: Weisskirchweg 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1476 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. Dezember 2015

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch


LAUFENTAL

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

ZWINGEN

LAUFEN

Circle Singers bewegten die Seelen ihres Publikums

Surreales zum Ende einer Galerie

Mit seiner «Best of»-Auswahl gelang dem Zwingner Chor eine frenetisch beklatschte Punktlandung mitten in den Herzen der vielen Fans. Und Solistin Fabienne Jäggi liess sie stimmgewaltig die Kraft der Musik spüren. bü. Beseelt von Gospel- und anderer Musik war er schon immer. Der einst von Charly Schmidlin zum Singen erweckte Singkreis Laufental, der vor 15 Jahren zum Zwingner Verein mit dem trendigeren Namen «Circle Singers» mutierte. Eine dicht besetzte Kirche wartete am vergangenen Samstagabend auf die 20 besten Songs des Mega-Chors. Doch vorerst galt das feierliche, von einer Violine angeführte «Evening Rise» sinngemäss dem guten Gelingen des aufziehenden (Konzert-)Abends, bevor Moderator Robert Rüegg dann, einmal mehr sprachlich korrekt, Chorleiterin Monika Sturm-Schmid und die Band mit Ralf Hoffarth (Bass), Thomas Ave (Schlagzeug) sowie Jonathan Stich (Piano/Violine) vorstellte. Aus der Reihe der zu Beginn gesungenen Lieder zu Ehren des Herrn beeindruckte, ja berührte vor allem Hanne Hallers unvergessliches «Vater Unser», das Chor und Solistin Fabienne Jäggi mit Hingabe zum Besten gaben. Auch die entsprechenden fröhlichen afrikanischen Lieder mit magisch anmutender Trommelbegleitung liessen die Herzen in den Bankreihen schon ein erstes Mal vibrieren. Moderator Robert Rüegg, der während des ganzen Konzertes immer wieder mit kurzen Hintergrundinformationen und spassigen Episödchen aufwartete, verstand es ausge-

7

zeichnet, Spannung auf die nächsten Songs aufzubauen. So auf das hymnenartige «Hand in Hand» aus dem Jahr 1988 der Gruppe «Koreana», das auch wunderbar das Zusammengehen von Chor, Solistin und Band an diesem Abend widerspiegelte. Das spürte auch die überzeugende Chorleiterin, die spontan applaudierte, bevor die für den Chor besonders anspruchsvolle «Bohemian Rhapsody» das Publikum erneut mitriss. «Thank You for the Music» Nichts hätte danach die Gefühle im Chor, in der Band und bei der Solistin besser ausdrücken können, als dieser unvergessliche Abba-Song mit dem Dank an die Musik. Und der Dank des Publikums wiederum explodierte nach dem anschliessenden rasanten «Les Humphreys Medley» mit Pfiffen, Bravo-Rufen und rhythmischem Klatschen, was die «Circle Singers» mit einem spontanen da capo von «Mama Loo» quittierten. Und es war auch Grund genug, um dann nach einem Intro der Band mit viel Groove und und letztem Einsatz gleich auch noch «Spirit of Freedom» anzuhängen. Speziell war am Ende, dass nach «Rock my Soul» mit Fabienne Jäggis souliger Stimme die Seelen in der Kirche tatsächlich derart bewegt waren, dass eine ellenlange «Standing Ovation» den Chor zu mehreren Zugaben rockte. Und der Frauenverein Zwingen danach den Chor mit feinem Essen lockte. Letztes Konzert: Sonntag, 22.11.15, 17.00 Uhr, in der röm.-kath. Kirche Breitenbach.

Gemeinsamkeiten nicht offensichtlich: Barbara Wiggli (l.) und im Vordergrund ihr Objekt «Passage» sowie Katharina Berthold vor ihrer Wandzeichnung «Eagles of death metal». FOTO: MARTIN STAUB

Zwei Frauen präsentieren Objekte, Installationen und Bilder in der Galerie Chelsea. Dies ist die letzte von über 130 Präsentationen zeitgenössischer Kunst in 20 Jahren. Martin Staub

U

nterschiedliches zeigen die beiden Künstlerinnen in der Galerie Chelsea: abstrakt die Objekte von Barbara Wiggli, gegenständlich die Bilder von Katharina Berthold. Was aber heisst schon abstrakt? Was gegenständlich? Beim genaueren Hinschauen – und hilfreich waren die Erklärungen der

Sie gaben alles: Die gegen 60 Circle Singers, die Solistin Fabienne Jäggi (mit Mikro) und FOTO: ROLAND BÜRKI die Band.

Kunsthistorikerin Françoise Theis, welche am Sonntag die Einführung anlässlich der Vernissage bestritt – könnten die beiden Begriffe genauso gut ausgetauscht werden. Die gegenständlichen Zeichnungen und auch die Objekte von Katharina Berthold wirken abstrakter, je länger man auf ihnen verharrt. Umgekehrt klären sich die Formen von Barbara Wiggli allmählich auf. So wird beispielsweise die Skulptur «Er innern» von Letzterer bald zum Baufix-Kinderbaukasten, obschon das Ganze aus einem einzigen Akazienholzstück herausgearbeitet ist und wie mit Schrauben zusammengefügt aussieht. Katharina Bertholds Formen in den digital verarbeiteten Bildern wirken abstrakt, bis sie in einen Kontext gebracht werden, der aber für jeden Betrachter individuell sein kann. Ein Bezug zu den Surrealisten drängt sich auf. «Das Spiel einer Ordnung mit sich

LAUFEN

Abschlusskonzert für Anneka Lohn

Grosse Solidarität

dust. Am Wochenende konzertiert das Orchester Laufental-Thierstein das letzte Mal unter der Leitung von Anneka Lohn. Sie war seit 2008 Dirigentin. Als Soloviolinistin tritt die erst 16-jährige Johanna Tüscher aus Dornach auf. Auf

meb. Letzten Samstag fand in Laufen der erste von drei Sammeltagen für Flüchtlinge auf der Balkanroute statt. Und die Bevölkerung zeigte dabei viel Herz. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer wurden regelrecht überrannt: Es konnten 85 Zügelkisten mit Winterbekleidung und Haushaltsartikeln gefüllt werden. Weitere 68 Kisten wurden bis zur Hälfte gefüllt. Nachdem gestern ein weiterer Spendennachmittag über die Bühne ging, besteht nächsten Samstag ein letztes Mal die Gelegenheit, nicht mehr gebrauchte Bekleidung für die kalte Jahreszeit ins Lernwerk am Seidenweg 2 zu bringen. Gemäss Organisatorinnen werden insbesondere noch Männerbekleidung in kleineren Grössen und Socken gebraucht. Spenden werden von 14 – 18 Uhr entgegengenommen.

dem Programm stehen die Sinfonie Nr. 4, e-moll, von Johannes Brahms, und das Violinkonzert , D-Dur von Peter I. Tschaikowsky. Sa, 21. Nov., 19.00 Uhr, Katharinenkirche Laufen, So, 22. Nov., 17.00 Uhr, Kath. Kirche Dornach.

EINGESANDT

«Wir Mitbürgerinnen»

Ins Heim gesteckt, ausgewandert, zurückgekehrt

Filmvorführung: «Wir Mitbürgerinnen» – 70 Min. Film und anschliessend Diskussion, Montag, 23. November, 20.00 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Laufen, Eintritt frei, Kollekte.

Galerie Chelsea, Delsbergerstrasse 31; Di–Do 14–18 Uhr, Fr 14–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. Finissage: So, 13. Dez., 11 Uhr.

LAUFEN / DORNACH

VERANSTALTUNG

WOS. Was ist eine Bürgerin? Was ist ein Schweizer? Was ist eine Migrantin? Wer entscheidet in der Demokratie? Welche gesellschaftlichen Mitgestaltungsmöglichkeiten bestehen unabhängig der Staatszugehörigkeit? Diesen Fragen gingen zugewanderte Frauen im Rahmen des cfd-Projekts Mitgestalten festgehalten auf den Grund. Daraus ist der Dokumentarfilm «Wir Mitbürgerinnen» entstanden. Das Drehbuch haben die Projektteilnehmerinnen gemeinsam erarbeitet. Der Film greift das Thema der Bürgerschaft in einem breiten Sinne auf. Die Kamera begleitet drei engagierte Frauen durch ihren Alltag an verschiedene Orte der Partizipation: In ein Wohnquartier am Rande von Bern, in den Publikumsrat des Schweizer Fernsehens und in den Grossen Rat Neuenburg. Der Film wurde vom cfd (Christlicher Friedensdienst) produziert, ist als Dokumentarfilm in die Auswahlschau für den Berner Filmpreis 2015 ausgewählt worden.

selbst», so der Titel der Ausstellung, könnte passender nicht sein. Die Ordnung spielt mit sich selbst, wird zur Un-, An- oder Überordnung. Mittel dazu sind Worte, Diagramme, Alltägliches, Symbole und Materialien. Barbara Wiggli und Katharina Berthold sind Künstlerinnen, die beide erst dort mit ihrer Kunst ansetzen, wo die eigentliche Funktion eines alltäglichen Gegenstandes oder eines Gebildes aufhört. Wer sich darauf einlässt, gelangt in neue geistige Dimensionen. Nach der Finissage am 13. Dezember schliesst die Galerie Chelsea endgültig. «Nach 130 Ausstellungen in 20 Jahren verliert Laufen damit einen wichtigen Ort zeitgenössischer Kunst», würdigte Françoise Theis das langjährige Engagement von Galeristin Jeannette Schmid.

Die eben zu Ende gegangene BuchBasel bietet Gelegenheit, auf ein Buch aufmerksam zu machen, das unter anderem Einblick in das Leben einer Familie in einer Laufentaler Gemeinde gewährt, als es weder eine Kranken-, noch Altersund Hinterlassenen-Versicherung gab. Einige betagte Zwingnerinnen und Zwingner mögen sich noch aus Erzählungen ihrer Eltern und Grosseltern erinnern, dass einst im Dorf eine Familie Barfuss gewohnt habe. Kinderreich und sehr arm sei diese Familie gewesen. Eigentlich hatte der Vater, mit amtlichem Namen hiess er Bärfuss, seinen Heimatschein im Emmental, aber die Mütter beider Elternteile stammten aus einem Zwingner Burgergeschlecht. Zu Beginn der 1920er-Jahre ersucht die Gemeinde Zwingen bei einem Kinderheim im Kanton Luzern um Aufnahme von drei Mädchen nach, weil die Mutter «phlegmatisch» sei. Zuvor war deren Mann ein Jahr nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg gestorben, wie sie auch mehrere ihrer Söhne durch den Tod verloren hatte. «Schwindsucht» (Tuberkulose) und die Spanische Grippe rafften damals auch im Laufental die Menschen

dahin. In der Folge kamen vier Mädchen in das gleiche Kinderheim, der jüngste Sohn in ein anderes. «Über London und Neuseeland nach Eggiwil» heisst das beeindruckende Buch, in dem die bewegte Lebensgeschichte von Claire-Parkes-Bärfuss festgehalten ist, des letzten noch lebenden «Barfuss»-Kindes. Als Autorin zeichnet die in Boston geborene Journalistin Simone Müller. Sie befasst sich seit einiger Zeit mit Schweizerinnen, die vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nach England ausgewandert sind. Am Donnerstag, den 12. November 2015 konnte Claire Parkes-Bärfuss in Eggiwil im Emmental, wohin sie vor einigen Jahren gezogen ist, ihr 102. Wiegenfest begehen. Herzliche Gratulation und die besten Wünsche auch aus dem Laufental. Christina Borer-Hueber Röschenz «Über London und Neuseeland nach Eggiwil». Die Geschichte der Claire Parkes-Bärfuss von Simone Müller ist im Verlag Hier und Jetzt, Baden, (2. Auflage, 2015) erschienen.


8

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Erschwil

Basel-Landschaft

Erschwil

Baupublikation Bauherr: Wohlgemuth-Christ Camille und Rosi Schmelzistrasse 46, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümer: Borer Katharina Archweg 11, 6370 Stans Bauprojekt: Platzbefestigung mit Mergel Bauplatz: Wydenmattstrasse Bauparzellen: 699 und 840 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

Grindel

Baupublikation Bauherr: Claudio Studer Sonnenbergstrasse 5, 5621 Zufikon Bauobjekt: Abbruch Schopf und Unterbau (bereits ausgeführt) Projektverfasser: Jeker Aushub Pfarrgasse 14, 4227 Büsserach Bauplatz: Kapellenweg 94, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 716 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Karin Pittard Mariasteinstrasse 29, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Bauobjekt: Abbruch Schopf / Berichtigung Strassenbezeichnung Abbruchprojekt Bauplatz: Mariasteinstr. 29a, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2767 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Burgergemeinde Laufen-Stadt

Verkehrsbeschränkung in Erschwil Passwangstrasse, Lüsselbrücke

Anordnung der periodischen Neuwahlen

Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Der Burgerrat ordnet gemäss des Gesetzes über die politischen Rechte für die Amtsperiode vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2020 nachstehende Wahlen an: a) am 28. Februar 2016 • 7 Mitglieder des Burgerrates b) am 5. Juni 2016 • die Burgerpräsidentin/der Burgerpräsident • 3 Mitglieder der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Wahlverfahren: Der Burgerrat und die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission werden nach dem Verhältniswahlverfahren (Proporz) gewählt. Für die Wahl der Burgerpräsidentin/des Burgerpräsidenten gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorz). Stille Wahl: Die stille Wahl ist gemäss § 10 der Gemeindeordnung möglich. Wahlvorschläge: Die Wahlvorschläge für die Wahlen nach dem Mehrheitswahlverfahren (Majorz) sowie für jene nach dem Verhältniswahlverfahren (Proporz) sind beim Burgerschreiber Martin Richterich, Hinterfeldstrasse 27, 4242 Laufen wie folgt einzureichen: a) 28. Dezember 2015 für die Burgerratswahl vom 28. Februar 2016 b) 4. April 2016 für die Wahl der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission vom 5. Juni 2016 c) 18. April 2016 für die Wahl der Burgerpräsidentin/des Burgerpräsidenten vom 5. Juni 2016 Inhalt und Form der Wahlvorschläge: • Gewählt werden können alle in Laufen wohnenden Burgerinnen und Burger der Burgergemeinde Laufen-Stadt. • Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 stimmberechtigten Burgerinnen und Burgern handschriftlich unterzeichnet sein. Er muss die unterschriftliche Zustimmung der vorgeschlagenen Kandidaten enthalten. • Ein/e Stimmberechtigte/r kann nur einen Wahlvorschlag unterschreiben und nach Einreichung des Wahlvorschlags seine Unterschrift nicht zurückziehen. • Jeder Wahlvorschlag hat eine von den übrigen Wahlvorschlägen unterscheidbare Listenbezeichnung aufzuweisen. • Die Wahlvorschläge dürfen höchstens so viele Namen wählbarer Personen enthalten, als Mitglieder zu wählen sind. • Die gleichen Kandidaten oder Kandidatinnen dürfen nur auf einem Wahlvorschlag aufgeführt sein, andernfalls sie auf allen Wahlvorschlägen gestrichen werden. Burgerrat Laufen-Stadt

Grellingen

Baupublikation Bauherr und Projektverfasser: Luigi und Alexandra Membrino, Im Rotländ 8, 4112 Flüh

Einwohnergemeinde Grellingen

Bauobjekt: Pool mit Wärmepumpe Gerätehaus Bauplatz: Im Rotländ 8, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 630 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. Dezember 2015

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 15-024 Einfamilienhaus (2. Publikation) Abgeänderte Baueingabe (Reduktion der Gebäudehöhe und Objektverschiebung an die Baulinie) Grundbuch-Nr.: 2067 Adresse: 4421 St. Pantaleon, Degenmattstr. 10 Gesuchsteller: Baumgartner Karin 4402 Frenkendorf, Gassackerweg 27 Grundeigentümer: Baumgartner Karin 4402 Frenkendorf, Gassackerweg 27 Planverfasser: Siegenthaler + Partner Architektur AG, 4419 Lupsingen, Budlerweg 7 Datum Baugesuch: 1. Oktober bzw. 16. November 2015 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 4. Dezember 2015 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Nunningen

Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Mittwoch, 9. Dezember 2015, 20.00 Uhr

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 30. September 2015 2. Genehmigung des Budgets 2016 sowie der Steueranlagen und der Gebühren 3. Genehmigung der nicht formulierten Gemeindeinitiative über den Ausgleich der Sozialhilfekosten (Ausgleichsinitiative) 4. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an folgende Bewerber: a) Yunus Yildirim (m), geb. 24. Juli 2001, Schüler, Staatsangehöriger der Türkei b) Vlora Hajdari (f), geb. 4. März 1996, Auszubildende, Staatsangehörige von Kosovo 5. Genehmigung der Vereinbarung mit der Spitex Reinach GmbH 6. Genehmigung der Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute 7. Aufhebung der Schutzzonen Neutal I, II und III 8. Genehmigung der Mutationen im Zonenplan Siedlung und Ortskern 9. Verschiedenes Die einzelnen Traktanden sind im Vorbericht näher beschrieben, der an alle Haushalte abgegeben wird. Die Unterlagen zu den Traktanden 1, 2, 3, 5, 6 und 8 sind in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt. Ein Teil ist auch im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, 9. November 2015 Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Breitenbach

Baupublikation

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Bauherr: Stämpfli Anita Roderisweidweg 13, 4208 Nunningen

Einladung zur 130. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Montag, 30. November 2015, 19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus in Breitenbach, Fehrenstrasse 46

Bauobjekt: Fassadenänderung, Einbau Türe Verantwortlich: Marti Holztechnik GmbH Hauptstrasse 102, 4441 Thürnen Bauplatz: Eichelbergstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 131 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 19. November bis 3. Dezember 2015

Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni 2015 3. Beschluss über den Voranschlag 2016 und Festsetzung der Kirchensteuer 2016 4. Verschiedenes Der Voranschlag 2016 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf oder kann vorher beim Finanzverwalter Dieter Semling, Höhenstrasse 9, 4227 Büsserach (Tel. 061 781 37 35), bezogen werden. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 7. Juni 2015 an der Kirchgemeindeversammlung auf. Der Kirchgemeinderat

Wegen Fertigstellungsarbeiten an der Lüsselbrücke in Erschwil sind Verkehrsbeschränkungen erforderlich. Die aktuelle Verkehrsumleitung über die Schmelzistrasse wird aufgehoben. Der Verkehr im Bereich der Lüsselbrücke wird auf nur einer Fahrspur auf der Kantonsstrasse geführt und mittels Lichtsignalanlage geregelt. Die Einfahrt in die Schmelzistrasse von Süden her ist gesperrt. Dauer: 27. November bis ca. 18. Dezember 2015 Bei schlechter Witterung verschiebt sich der Endtermin. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 20. November 2015

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


THIERSTEIN

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

9

KLEINLÜTZEL

Klamauk auf der Alp Das Leben auf der Alp ist eigentlich friedlich, hält aber immer wieder Überraschungen bereit. Eine typische Kostprobe davon liefert der Dreiakter «Älplerläbe», dargebracht vom Theaterteam der Landjugend ThiersteinLaufental.

Geiselnahme: Die Gauner Poldi und Edi fesseln den Sterndeuter Kalinus Lunus und das Fotomodell Clarissa.

Jürg Jeanloz

S

eppli und Resi, ein bodenständiges Älplerpaar, bekommen aussergewöhnlichen Besuch. Das bringt ihren Alltagstrott arg in Schieflage, sind sie doch nur mit dem Bauernbetrieb beschäftigt. Seppli ist zu seinen Kühen liebevoller als zur Gattin Resi, was er mit hervorragender Milchproduktion begründet. Gar nichts am Hut mit der Landwirtschaft hat das Fotomodell Cla-

Sammlung für die Berghilfe: Die ledigen Schwestern Trudi und Berti bitten Bauer Seppli um einen Obolus.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

rissa, das sich nur auf die Alp begibt, um ihren edlen Körper naturnah abzulichten. Kommt sie dem Bauern Seppli zu nahe und macht das Resi eifersüchtig? Verirrt in die abgelegene Alp hat sich auch der Sterndeuter und Mystiker Kalinus Lunus, der mit seinen Ansichten und Gepflogenheiten quer in der Landschaft liegt. Ganz aus anderem Holz sind die ledigen Schwestern Berti und Trudi, die für die Berghilfe sammeln und gleichzeitig sich gerne einen Mann unter den Nagel reissen möchten. «Wir sollten uns vielleicht in der Tierwelt ablichten lassen», meint Trudi etwas dämlich. Aber das Schicksal spielt ihnen in die Hände, denn das Gaunerduo Poldi und Edi kreuzen ebenfalls auf, um den gestohlenen Koffer mit viel Geld in Sicherheit zu bringen. So verlieben sich die beiden Jungfern sinnlos in den jungen Poldi, auch Tigerauge genannt, was zu tollen erotischen Handlungen führt. «Die bei-

den dummen Hühner gehen mir auf die Nerven», meint Poldi zum Verbrecherchef Edi. Wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt, wollen wir hier nicht verraten. Die acht Darstellerinnen und Darsteller leben sich ausgezeichnet in den Schwank ein, spielen mit viel Einfühlungsvermögen und Einsatz. Sie halten das Publikum in Atem und geben ihm immer wieder die Gelegenheit, herzhaft zu lachen. Mit viel Liebe ist auch das Bühnenbild mit Hof, Stall und Strohballen gestaltet. Grosser Applaus in Kleinlützel, wo die Theatersaison der Landjugend Thierstein-Laufental gestartet wurde. Regisseurin Marianne Iseli hat mit ihrem Team ein heiteres Stück eingeübt und bei den Gästen gepunktet. Weitere Aufführungen «Älplerläbe» der Landjugend Thierstein-Laufental: Sa, 21. November in der Mehrzweckhalle Beinwil und Sa, 28.November 2015 in der Mehrzweckhalle March Meltingen, Beginn um 20.15 Uhr. Reservation: 079 381 75 68 täglich 19 bis 20 Uhr.

BREITENBACH

Die Laterne brennt wieder

Vernissage in der Galerie Laterne: Aufmerksame Zuhörerschaft. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

30 Jahre führten Marguerite und Peter Haberthür die Galerie Laterne in Breitenbach, verkauften danach das Gebäude zur Errichtung einer Tagesstätte für ältere Personen und kehren nun mit einer grossen Bilderausstellung an den Ort ihres Wirkens zurück. jjz. «Was soll aus unseren vielen Bildern werden», fragten sich Marguerite und Peter Haberthür nach jahrelanger Begeisterung für die Kunstszene. Entgegen kam ihnen die Pensionierung ihres Neffen Daniel Haberthür, der seine Hilfe anbot, in der Laterne nochmals eine Bilder-Ausstellung in Angriff zu nehmen.

Am letzten Samstag konnte die Familie Haberthür zur Ausstellung mit Werken von Karl Aegerter und weiteren Künstlern einladen. Es hat sich gelohnt, denn in der heimeligen Laterne können 128 Werke bewundert werden. Im 400-jährigen Gebäude am Gängli 5 in Breitenbach präsentieren sie Bilder und zwei Skulpturen in einem einmaligen Cachet mit Bruchsteinmauern, Holzbalken, Holzöfen und antikem Mobiliar. Karl Aegerter, ein Basler Maler, der 1969 im Alter von 81 Jahren gestorben ist, fasziniert durch kraftvolle Zeichnungen und Ölbilder, die an Aussagekraft und Intensität kaum zu überbieten sind.

Laudatio anlässlich der Vernissage: Marguerite Haberthür.

Er zeichnete Menschen bei ihrer Arbeit und Porträts betagter Männer, deren Ausdruck ihr ganzes Leben widerspiegelt. Das Ehepaar Haberthür hat viele Bilder des Künstlers erworben und will sie nun verkaufen. Mit einem Teil des Erlöses möchten die Eheleute Flüchtlingsfamilien unterstützen. Lithografien, Radierungen, Siebdrucke, Holzschnitte und Bilder mit Ölfarbe ergänzen die Ausstellung, deren Reichhaltigkeit und sorgfältige Aufmachung allein einen Besuch wert sind. Landschaften, Dörfer, Menschen aber auch moderne Bilder sind in den verwinkelten Räumen aufgehängt, die zum Verweilen und Staunen einladen. «Wir mussten auch die jahrelang unbenutzten Räume wieder auf Vordermann bringen und hatten vor allem mit Spinnen zu kämpfen», erzählte Marguerite Haberthür in ihrer Laudatio. Tatkräftig habe sich auch der Restaurator Werner Thaler eingesetzt, um alle Bilder perfekt zu präsentieren. Sie hätte ihrem Mann, der engagiert mitgeholfen habe, kein schöneres Geschenk zu seinem 90. Geburtstag machen können, ist die Galeristin überzeugt.

Ausstellung Karl Aegerter und Werke aus Privatsammlungen in der Galerie Laterne am Gängli 5 in Breitenbach bis 13. März 2016 (geschlossen über die Feiertage vom 21. Dezember 2015 bis 8. Januar 2016). Öffnungszeiten: Samstag von 11 bis 16 Uhr und Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Tel. 061 781 14 33.


10

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

BREITENBACH

THIERSTEIN ZULLWIL

Abschied mit Handschlag und «Bhaltis»

Gilgenberg im Wandel Gemeinsame Wege mit Nunningen? Dazu standen (v.l.) Reto Stebler und Gertrud Murer von der Gemeindeverwaltung sowie die Gemeinderäte Peter Jeger und Thomas Spaar dem Publikum Red und Antwort. Eingeladen zur Diskussion hatte die FDP von Meltingen, Zullwil und Nunningen.

Analysen zur Zusammenarbeit und Ideen für weitere Projekte beflügeln die Diskussionen im Gilgenberg. Bea Asper

E Zu Gast in Breitenbach: Oberst Markus Gast instruiert über Ausrichten, Kopfbedeckung FOTO: ROLAND BÜRKI und zu enge «Chittu». bü. Regierungsrätin Esther Gassler bedankte sich bei jedem der 50 Angehörigen der Armee (AdA) aus den Bezirken Dorneck und Thierstein für geleisteten Militärdienst. Das Veteranenspiel Basel sorgte an der Entlassungsfeier und beim Nachtessen für die richtige Stimmung. bü. «Das war eine problemlose und schnelle Materialrückgabe», gönnt sich Oberst Markus Gast, stellvertretender Kreiskommandant, eine kurze Kaffeepause, bevor er die exakt 50 zur Entlassungsfeier angetretenen AdA der Jahrgänge 1981-1985 in drei Glieder aufstellt. Dass sich da einzelne Kittel trotz eingezogenem Bauch nicht mehr schliessen lassen oder die Krawatte fehlt, ist für Gast kein Problem: «Gehen Sie einfach ins hintere Glied!» Neben Regierungsrätin Esther Gassler und Kreiskommandant Diego Ochsner erweisen auch Kantonsratspräsident Ernst Zingg, Breitenbachs Vizegemeindepräsident Christian Thalmann sowie die Sektionschefs Irène Hamann, Margrith Martina und Hanspeter Jeker den Abtretenden die verdiente Ehre. «Wir machen es kurz und schmerzlos, aber würdevoll», verheisst Oberst i Gst Ochsner einen speditiven Verlauf der Feier, während das Veteranenspiel Basel unter Leitung von Sonja Henz mit zwei eingängigen Märschen für die richtige «Militärtemperatur» in der Grienhalle sorgt. «Welche Gefühle haben Sie heute? Wahrscheinlich eine Art Freude und ei-

ne Art Wehmut», mutmasst Regierungsrätin Esther Gassler als langjährige, erfahrene Militärdirektorin. Es sei immerhin schön, dass sie heute «merci» sagen könne für ein paar Monate «Armee», die so vom vielschichtigen Wissen ihrer Bürger Nutzen ziehe. «Auf dieses Wissen sind nach der Militärzeit auch andere angewiesen, die Feuerwehr, die Vereine oder die Politik», erinnert die Militärdirektorin, «damit unser einzigartiges System funktioniert.» Mit einem Handschlag überbringt sie einer Frau und 49 Männern den Dank und Respekt von Regierung und Bevölkerung, während zu den Klängen des Solothurner Marschs Oberst Gast einen «Bhaltis» von KKdt André Blattmann verteilt. Militärschokolade und Biscuits, «s isch nit immer eso gsi!» Ein letztes Strammstehen, dann «ruhn, abtreten und e Guete»! Und die AdA lassen es sich denn auch gut gehen bei einem feinen Essen, Wein und toller Unterhaltung durch das Veteranenspiel, das auch am PromiTisch für Furore sorgt. Etwa mit einem Medley von Schweizer Liedern, mit «San Francisco» oder «Only You». Dass nach dem Basler Marsch auch nochmals der vertraute Solothurner Marsch durch die Halle klingt, macht die Freude im Saal fast vollkommen. Getoppt wird das Ganze nur noch durch Thalmanns Kurzansprache: «Breitenbach spendet zum Start in den Ausgang noch einen Café avec!»

rfolgreiche Zusammenarbeit in der Gemeindeverwaltung», zu dieser Gesprächsrunde hatte die FDP Meltingen, Zullwil und Nunningen letzten Freitag im Restaurant Gilgenberg in Zullwil eingeladen und freute sich über grosses Interesse aus der Bevölkerung. In einem Erfahrungsaustausch unter der Moderation von Thomas Spaar zeigten Peter Jeger, Gemeinderat Meltingen, Reto Stebler, Gemeindeschreiber Nunningen und Gertrud Murer, Finanzverwalterin, zuständig für Meltingen, die Vorteile auf, welche die Teilauslagerung der Gemeindeverwaltung von Meltingen nach Nunningen mit sich gebracht habe. Murer, die zuvor in Himmelried in der Verwaltung tätig war, sieht in der Bildung von grösseren Einheiten für Mitarbeitende eine Chance. «Man ist dann nicht mehr Einzelkämpferin, sondern Teil eines Teams, was den Arbeitsalltag erleichtert.» Eine klar geregelte Stellvertreter-Lösung sowie einfacheres Zugreifen auf Unterlagen würden dem Gemeinderat und den Kommissionen ihre Arbeit erleichtern, waren sich die Anwesenden einig. Dass Verwaltungsangestellte und Gemeinderäte in kleineren Gemeinden anfangs einer Diskussion um Zusammenlegungen nicht die selben Ideen verfol-

FOTO: BEA ASPER

gen wie die vorantreibenden Kräfte, liege auf der Hand, gab Peter Jeger zu bedenken. «Dennoch muss man die Betroffenen in die Arbeitsgruppe miteinbeziehen», ist sein Fazit. Dass sich der Meltinger Gemeinderat in der Frage der Veränderung nicht einigen konnte, sei dem Gemeinwohl zwar nicht förderlich gewesen, doch letztlich nicht ausschlaggebend. «Diese Frage gehört vor die Gemeindeversammlung und eine solche kann auf Begehren aus der Bevölkerung einberufen werden. Allerdings braucht es gute Grundlagen und Variantenvorschläge, die Vor- und Nachteile aufzeigen.» Im Fall von Meltingen sei diese Arbeit von einer Arbeitsgruppe und später von einem Komitee geleistet worden, rief Jeger in Erinnerung. In Zullwil wird sich die Bevölkerung in einer Woche zur Frage äussern können, ob und in welche Richtung sie ihre Verwaltung verändern möchte. Nachdem die Mehrheit des Gemeinderates beschlossen hatte, das Geschäft noch nicht vor die Gemeindeversammlung zu

BÄRSCHWIL

Multiple Sklerose — Krankheit mit Tausend Gesichtern

BREITENBACH

Sozialregion: Situation wird prekär Trotz Leistungskürzung für Sozialhilfebezüger rechnet das Budget 2016 der Sozialregion Thierstein mit Mehrausgaben, weil die Fallzahlen steigend sind. bea. Die Mitarbeitenden der Sozialregion Thierstein hielten sich konsequent an die neuen gesetzlichen Vorgaben, Sozialhilfeempfängern Gelder zu kürzen — bis 30 Prozent, «bei Nichtkooperieren wurde sogar die schärfste Massnahme verfügt: Es gibt nur noch Nothilfe», berichtete Christoph Merckx, Geschäftsführer der Sozialregion Thierstein letzte Woche den Delegierten an ihrer Budget-Versammlung. «Von dieser harten Massnahme betroffene Sozialhilfeempfänger, die der Tabaksucht verfallen sind, werden es sehr schwer haben, ihr Leben mit neun Franken pro Tag zu finanzieren», verdeutlichte Merckx. Eine Erhöhung der Leistungskürzungen auf 30 Prozent, sowie Nothilfe zu verordnen, war die Antwort des Kantonsrates darauf, dass im Kanton Solothurn die Sozialkosten von 62 Millionen Franken im 2008 auf 98 Millionen Franken im Jahr 2013 angestiegen waren. Die Schraube wurde 2015 angezogen und dennoch müssen die Gemeinden des Schwarzbubenlandes bei den Sozialkosten weitere Anstiege hinnehmen und verkraften. «Weil die Zahl der Menschen, die keine Arbeitsstelle mehr bekommen oder von ihrer Rente nicht leben können oder Alleinerziehende mit ihrem Einkommen ihre Kinder nicht ernähren können, immer grösser wird.» Die Zahlen sollten umso mehr aufschrecken,

weil sich dahinter Schicksale verbergen und diese Aufschluss geben über die gesellschaftliche Entwicklung, führte Merckx gegenüber dem Wochenblatt aus. Er appellierte an die Vernunft, die Schuld nicht bei der Sozialhilfebehörde zu suchen, sondern das Bewusstsein zu schärfen für nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen. Die Sozialarbeiter gingen mit gutem Beispiel voran und suchten immer wieder beim regionalen Gewerbe nach Lösungen, Ausgesteuerte ins Arbeitsleben zu integrieren. Mehr Personal nötig Die steigenden Fallzahlen (auf 500 Dossiers) machen in der Sozialregion Thierstein eine Personalaufstockung erforderlich. 618 Stellenprozente stünde der Sozialregion zu, der Vorstand versucht es vorerst mit der Bewilligung einer zusätzlichen 80-Prozent-Stelle, sodass nun 570 Stellenprozente für die Beratung zur Verfügung stehen. Damit und infolge vom Kanton verordneten SoftwareAnpassungen sowie mit den Mehrausgaben für die Sozialhilfe (von 1,397 Millionen Franken im Budget 2015 auf 1,472 Millionen Franken im Budget 2016) steigen die Kosten für die Gemeinden für ihren Zweckverband Sozialregion Thierstein von 1,455 Millionen Franken im Jahr 2014 auf 1,539 Millionen Franken im kommenden Jahr. Dividiert durch die Anzahl Einwohner (14 289) resultieren Pro-Kopf-Kosten von 107,5 Franken. Die Gemeindedelegierten, die zahlreich erschienen waren, genehmigten das Budget 2016 einstimmig ohne Einwände.

bringen, hat Gemeindepräsident Roger Hänggi zum Mittel der Motion gegriffen. Wird diese am 26. November für dringlich und erheblich erklärt, müssten die Zullwiler in einem nächsten Schritt darüber entscheiden, ob sie der Teilauslagerung nach Breitenbach zustimmen. Hänggi begründet seine Motion wie folgt: «Eine Auslagerung nach Breitenbach bringt finanzielle Ersparnisse und weitere Vorteile. Die Gemeindeverwaltung am Bezirkshauptort liegt zentral und ist auch mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar. Die Öffnungszeiten ermöglichen gute Kombinationen mit anderen Erledigungen wie Arztbesuche, Einkauf, Bank und Postbesuche.» Die zeitliche Verfügbarkeit der Dienstleistung verbessere sich massgeblich. «Das personelle und finanzielle Risiko bei einem Arbeitsausfall der Gemeindeverwalterin in Zullwil entfällt.» Die Nachbargemeinden Fehren und Nunningen seien ebenfalls angefragt worden, es seien aber keine Einigungen erzielt worden, resümiert Hänggi.

Ihre Fühlstrasse beeindruckte: v.l. Claudia Pflugi, Luzia Vogel, Erhard Bauhofer und Theodor Wyss. FOTO: ROLAND BÜRKI Offen und eindrücklich berichteten anlässlich eines Info-Abends der Samariter von Bärschwil/Grindel vier von MS Betroffene über ihre Krankheit. An einer Fühlstrasse konnten die Besucher die MS-Störungen nachempfinden. bü. Sie sprachen frisch von der Leber weg Klartext über ihre Multiple Sklerose(MS). Von den ersten Anzeichen über die zahlreichen Abklärungen bis hin zu ihrer heutigen Situation. Sie, nämlich Claudia Pflugi (51), Luzia Vogel (42), Erhard «Hardi» Bauhofer (56) und Theodor Wyss (56) beeindruckten am Informationsabend der Samariter Bärschwil/Grindel mit einer Fülle von Informationen über eine Krankheit, die sich auf fast alle Lebensbereiche auswirkt. « Ich vermutete im Februar 2002 eine Grippe, als die Augen schmerzten, Gleichgewichts- und Gefühlsstörungen auftraten und ich mit dem Sprechen Mühe hatte», blickte «Hardi» Bauhofer auf die ersten MS-Symptome zurück. Bei der Pflegefachfrau Luzia Vogel war es «Ameisenlaufen» in beiden Beinen, was der Hausarzt mit Eisenmangel in Verbindung brachte. Doch dann folgten Seh- und Gleichgewichtsstörungen und eine extreme Müdigkeit. «Bei mir waren es vor 15 Jahren anfänglich Gleichgewichtsstörungen, Gehschwierigkeiten und doppeltes Sehen», erklärte Claudia Pflugi, die sich heute gewandt im Rollstuhl bewegt, aber mit ihrer unkontrollierbaren Hand nicht mehr schreiben kann. Ihrem Lebenspartner Theodor

Wyss, der mit Pflugi in einer behindertengerechten Wohnung lebt, entfernten die Ärzte 2003 wegen seiner Schwindelgefühle und Koordinationsstörungen einen Hirntumor. Doch dann erlitt er in den Toskana-Ferien ein halbes Jahr später einen Zusammenbruch. Diagnose: Multiple Sklerose. Frühe Diagnose ist wichtig Die Erfahrungen der vier Betroffenen mit der Abklärung und der Diagnosestellung mündeten in die Aussage, dass eine frühzeitige Behandlung sowohl körperliche als auch kognitive Einschränkungen vermindern kann. «Der Hausarzt war wegen meiner Symptome und meiner Angst der erste Ansprechpartner, doch dann brauchte es ange-

sichts der Nervenerkrankung einen Neurologen», sprach Erhard Bauhofer auch für die anderen drei Betroffenen von nachfolgenden Untersuchungen mit Magnetresonanztomografie (MRI), von Lumbalpunktion und weiteren neurologischen Abklärungen. Die gebannt zuhörenden Gäste hörten dann immer wieder von Kortison als dem wichtigsten Mittel in der Behandlung der akuten MS-Schübe, während für die Langzeittherapie Medikamente wie Rebif 44 oder Gilenya offensichtlich gut wirken. «Es geht mir sehr gut», sagte etwa Pflegefachfrau Luzia Vogel, die heute zu 80 Prozent im Tagdienst eines Spitals arbeitet. Erhard Bauhofer, dem es gelang, sein stressiges, kankheitsförderndes Arbeitspensum zu reduzieren, setzt neben Medikamenten voll auf Hippotherapie-K (HTK), Fango, Physio, Triggerpunkt-Massage und Dry Needling. Claudia Pflugi und ihr noch in Teilzeit arbeitender Partner Theodor Wyss, beide als Präsidentin und Kassier im Verein MS-Träff «von Betrofffenen für Betroffene» engagiert, berichteten erfüllt über ihre Ausfahrten mit Rollstuhl und vorgespanntem SWISS-TRAC. Ja, und dann durften die Gäste an der Fühlstrasse erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man doppelt sieht, die Hände nicht kontrollieren oder kaum ein Bein vors andere setzen kann. «Unglaublich», meinte eine Dame, die immer wieder versuchte, mit Handschuhen Jeans aufzuknöpfen.

Multiple Sklerose Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren genaue Ursachen noch unbekannt sind. Dabei werden die Nervenhüllen und Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark vom eigenen Immunsystem beschädigt. Das bewirkt Veränderungen in der Übertragung von Nervenimpulsen und somit in der Steuerung und Funktion von Organen und Muskeln. Die Krank-

heit bricht oft zu Beginn des Erwachsenenalters (zwischen 20 und 40) aus. Bei Frauen ist das MS-Risiko doppelt so hoch wie bei Männern. Die Häufigkeit von MS variiert je nach Region. In Europa steigt sie von Süden nach Norden kontinuierlich an. In der Schweiz leben ungefähr 10 000 Patienten mit MS. Jeden Tag kommt ein neuer Patient dazu. Quelle: www.multiplesklerose.ch


THIERSTEIN

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

11

KLEINLÜTZEL

«Singen macht riesig Spass» «Schwiizergoofe» – diesen Chor kennt jedes Kind. Die 10-jährige Janina Grunder aus Kleinlützel singt in dieser groovigen Gesangsformation mit und freut sich auf ihr «Heimspiel» in Basel. Martin Staub

D

ie Kinder scheinen von den «Schwiizergoofe» infiziert. Ansteckungsgefahr besteht aber durchaus auch bei Erwachsenen. Wer im Internet auf ‹schwiizergoofe.ch› landet und dort den ersten Song anklickt, schnallt es sofort, dass hier musikalisch die Post abgeht. «Goofeparty», ein Song, zu welchem man gleich abtanzen möchte, mit Kinderstimmen und einem satten Background-Rhythmus, eröffnet die aktuelle CD eines Kinderchors, der immer mittwochs aus der ganzen Schweiz in Cham zusammenkommt, um die nächsten Konzerte einzustudieren. Dies ist bereits die fünfte CD, welche der Chor anlässlich des diesjährigen Sommercamps zur Vollendung brachte. Janina ist ein aufgewecktes Mädchen. Vor rund zwei Jahren landete, wie bei vielen andern Schweizer Familien, die «Hello-Family-CD» als Werbekampagne eines bekannten Grossverteilers in Grunders Briefkasten. Die damals Achtjährige liess diese Musik nicht mehr los. «Janina hörte die CD wohl tausendmal, bis sie sämtliche Songs auswendig mitsang», erzählt ihre Mutter. So bewarb sich das Mädchen mithilfe ihrer Eltern für das Singcamp 2013 – und war dabei. Seit diesem Singlager fährt Ursula Grunder mit ihrer Tochter jeden Mittwoch zur Probe der «Schwiizergoofe». «Als Chauffeuse und Managerin», erklärt sie lachend. Ein Stress ist das für beide nicht. «Mir gefällts, weils einfach ‹fägt›», sagt Janina. «Und ich ge-

Chorsängerin und Torhüterin: Janina Grunder in ihrem Zimmer. FOTO: MARTIN STAUB

niesse Janinas Begeisterung mit», fügt ihre Mutter an. Bald schon sickert beim Gespräch durch, dass die zehnjährige Kleinlützlerin noch weitere Hobbys pflegt. Als Torhüterin bei den Piccolos im EHC Lau-

fen verschafft sie gleichaltrigen Feldspielern Respekt. Und freiwillige wöchentliche Englischlektionen sowie Schwimmtraining passen auch noch ins Pensum der Primarschülerin.

Projekt mit Kultstatus «Schwiizergoofe», das sind rund 80 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren aus der ganzen Deutschschweiz, die modernen Kinderpop in verschiedenen Dialekten singen. Vier von fünf «Schwiizergoofe»-CDs haben Platinstatus erreicht und gehören zu den meistverkauften Schweizer Alben. Die Idee für das Musikprojekt «Schwiizergoofe» stammt von

Nikol Camenzind, die anfing, für ihre drei Kinder Textideen zu sammeln und zusammen mit Georg Schlunegger, einem Mitarbeiter ihres Mannes, dem bekannten Produzenten Roman Camenzind, Lieder zu komponieren. Am Sonntag, 29. November, treten die «Schwiizer goofe» im Rahmen ihrer Tour 2015 im Basler Volkshaus auf. Für die beiden Vorstellungen um 13 und 16 Uhr sind nur noch wenige Tickets unter ‹starticket.ch› erhältlich.

EINGESANDT

Gesangfest Nunningen 2016 mit Expertenbewertung Mit zwei frohen Liedvorträgen eröffnete der Gemischte Chor Nunningen (GCN) die Delegiertenversammlung des Sängerverbands Thierstein-Laufental-Dorneck (SVTLD). Der vor einem Jahr neu ins Amt gewählte Verbandspräsident Bruno Rentsch begrüsste anschliessend 54 stimmberechtigte Delegierte und Ehrenmitglieder sowie zahlreiche Gäste im Restaurant Frohsinn, Nunningen. In flottem Tempo konnten die statutarischen Traktanden abgehandelt werden, bis zu dem Punkt, an welchem die Delegierten über das jährliche Gesangfest zu beschliessen hatten. Dieses findet nächstes Jahr turnusgemäss in Nunningen statt, und zwar am 21. Mai 2016. OK-Präsident Werner Hänggi informierte mit Vorfreude, dass das mit dem GCN befreundete HeartKhor ensemble aus Zürich, bekannt aus der Fernsehsen-

dung «Potzumusig», am 78. Verbandsgesangfest dabei sein wird. Nach einem statutarisch nicht festgeschriebenen Zweijahresrhythmus werden die Gesangfeste abwechselnd mit und ohne Expertenbewertung durchgeführt. In zahlreichen Voten wurde kontrovers über Sinn und Zweck einer Expertise debattiert. Schliesslich setzte sich der Vorschlag des Vorstandes ohne Gegenstimmen durch: Am Gesangfest SVTLD Nunningen 2016 werden die Liedervorträge von Experten bewertet. Gleichzeitig wurde ein Antrag verworfen, den Vorstand zur nächsten DV mit einem Vorschlag für eine punktuelle Änderung der Statuten zu beauftragen, um diese immer wiederkehrende Diskussion künftig zu vermeiden. Mit grossem Applaus und einem farbenfrohen Blumenstrauss wurde nach

einer kurzen Verschnaufpause die langjährige Vorstandsarbeit von Jeannette Kölliker herzlich verdankt. Leider konnte für ihr Ressort noch keine Nachfolge gefunden werden. Dafür wurde Heinz Binder, der bereits kurz nach der letzten DV den vakanten Posten als Aktuar übernommen hatte, ehrenvoll in den Vorstand SVTLD gewählt. Eine besondere Freude ist immer die Ernennung verdienter Sängerkameradinnen und Sängerkameraden zu Verbands-Ehrenmitgliedern: In diesem Jahr wurden Brigitte Kellerhals (GC Rö schenz), Walter Gschwind (MC Dornach), Pius Borer, Michel Chavanne und Fredy Zürcher (alle MC Himmelried) für 40 Jahre aktives Chorsingen Bruno Rentsch geehrt. Präsident Sängerverband Thierstein-Laufental-Dorneck

EINGESANDT

Begeisterndes Chorkonzert in Oberkirch Ein zahlreiches Publikum hat am Sonntagabend in Oberkirch das als Liederbummel gestaltete Jahreskonzert des Gemischten Chors Nunningen besucht. Dirigent Tobias Stückelberger hat ein unterhaltendes Programm zusammengestellt; mal fröhlich/beschwingt, mal sehnsüchtig/nachdenklich. Dazwischen ergänzten die Sängerinnen und Sänger die Liedvorträge mit persönlichen Texten über Heimatgefühle; so zum Beispiel: (Heimat ist . . .) «Dort, wo das Herz und die Seele Luftsprünge machen und ich sein kann, wie ich bin». Das bekannte Gedicht «Dr Heimetvogel» von Josef Reinhart war in zwei unterschiedlichen Liedversionen das

Herzstück des Auftritts: «s het dehei e Vogel gsunge» klang es im anspruchsvollen vierstimmigen Chorsatz von Mario Ursprung durch den Kirchenraum. In den Zugaben wurde die (erste?) Nunninger-Strophe uraufgeführt, welche Hanspeter Stebler zum Solothurnerlied, das 2015 hundert Jahre jung wird, verfasst hat: Mir chöomme all vo Nunnigä im Gilgebärgerlang Und singe schoo sit mänge Joohre fröhlich mitenang. Diä vo hinge fürä, so seit me euis in Bâle, eusi Schproch verstöh si nid, doch da isch eus egal

ob hingrem Bärg, ob vor em Bärg, mir bliibe wo mer sii s isch immer s isch immer eso gsi. Beim anschliessenden Umtrunk wurde mit dem Publikum auf die heimatverbundene Darbietung angestossen. Den zufriedenen Gesichtern ringsum war die Freude über das gemeinsame Konzerterlebnis anzusehen. Der Gemischte Chor Nunningen dankt den Konzertbesuchern für die grosszügigen Spenden sowie der Kirchgemeinde NunningenZullwil für die Gastfreundschaft. Bruno Rentsch Präsident Gemischter Chor Nunningen


12

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Cecile Aeberhard, Hauptstr. 14, 2814 Roggenburg Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Kosmetik Claudia Heller Breitenbach

Kaufe in der Region zu günstigen Preisen!

Verkauf vom 28. – 31. Dezember 2015

Lösung 46/2015: Erzieher

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Schwarzbuebe Apotheke Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 24. November 2015, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


DORNECK

13

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

FLÜH

RODERSDORF

Das vielfältige Schaffen des Pierre Meyer in Flüh

Wohntraum ohne Komfortlüftung In Rodersdorf entstehen Strohballen-Lehm-Häuser. Am kommenden Wochenende kann das erste Doppelhaus dieses Ökoprojektes frei besichtigt werden. Martin Staub Vielseitig: Der Künstler Pierre Meyer zwischen zwei seiner seinen Werke. . FOTO: MELANIE BRÊCHET

meb. Werke eines vielseitigen Künstlers können zurzeit in der Galerie JetztOderNie in Flüh bewundert werden. Schon immer war der 77-jährige Pierre Meyer von Formen und Farben, von Steinen, Hölzern und Obstkernen fasziniert. Dies regt ihn bis heute an, in gefundenen Objekten zu suchen, was in ihnen steckt. Meist beginnt er eine Arbeit, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, was daraus wird. Es entsteht dann ein langer Dialog, der manchmal einer Art Meditation entspricht. So sind in den vergangenen vierzig Jahren zwei wichtige Zweige in seinem bildhauerischen Schaffen entstanden: das Schnitzen von Miniaturen und das Bearbeiten von grösseren Steinblöcken oder Holzstücken. In seinen Miniaturen verarbeitet Meyer Aprikosen- und Mirabellenkerne und die Taguanuss. Besonders dieses Material ist ausgesprochen interessanter Natur: Die noch weichen Nüsse werden an der Sonne getrocknet bis sie knochenhart sind und von diesem Zeitpunkt an als pflanzliches Elfenbein bezeichnet werden. Aus diesen Nüssen lässt Pierre Meyer fein ausgearbeitete Preziosen entstehen. Er schnitzt beispielsweise filigrane Gesichter. Pierre Meyer, in Basel geboren, studierte erst Medizin und arbeitete bei der Sandoz und der Clariant bis zu seiner Pensionierung in verschiedenen Funktionen.

Schon in den sechziger Jahren begann Meyer in seiner Freizeit mit der Schnitzerei. Auch das Bildhauen wurde schon bald zu einer lieb gewonnenen Abwechslung im anstrengenden Berufsalltag. Nach der Pensionierung entwickelte sich Pierre Meyer künstlerisch weiter. Er besuchte einen Bildhauerkurs bei Margrit Leuthold in Wegenstetten. Sie war es denn auch, die letzten Freitag in der Galerie «JetztOderNie» die Besucherinnen und Besucher in die Ausstellung einführte. Seit einigen Jahren beschäftigt sich Pierre Meyer mit dem Material Tonerpulver. Mit Hilfe dieses Pulvers und eines Kammes kreiert er in ihrer Entstehung einfache, aber ausdruckstarke Bilder. Er kenne niemanden, der hier mit der gleichen Technik arbeite, sagte Meyer vor seinen Gästen. Die Vernissage vom letzten Freitag war ausgesprochen gut besucht. Die Gastgeber Pia und Albert Brodmann, Inhaber der Galerie JetztOderNie, sorgten für das passende Ambiente. Für den musikalischen Rahmen war Alexandra Gross der Formation «The Pipes and Drums of Basel» mit ihrem Dudelsack zuständig. Das Atelier JetztOderNie zeigt die Werke von Pierre Meyer noch bis zum 29. November. Galerie JetztOderNie, Talstrasse 57, 4112 Flüh; www.galerie-jetztodernie.ch

13. Kulturherbst in Seewen WOS. Bereits zum 13. Mal wird im Museum für Musikautomaten der «Kulturherbst in Seewen» durchgeführt. Ziel ist es jeweils, einen Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern und dem Museum und dessen Musikautomaten aufzubauen. In diesem Jahr werden nicht nur Konzerte geboten, sondern auch eine Lesung steht auf dem Programm. Franco Supino – Lesung aus «Wasserstadt» Der 1965 in Solothurn geborene Schriftsteller Franco Supino hat sich seit 1995 durch seine zahlreichen Veröffentlichungen im deutschen Sprachraum ei-

nen Namen gemacht. Er liest in Seewen aus seinem neuesten Roman. Was zählt wirklich im Leben? Werde ich geliebt, so wie ich bin? Was bedeutet Geld? Mit solchen existentiellen Fragen beschäftigen sich die drei jugendlichen Protagonisten in Franco Supinos Roman «Wasserstadt». Zudem nimmt Supino Bezug auf ein Bauprojekt im Westen der Stadt Solothurn. An einer neuen, künstlich angelegten Flussschlaufe soll ein Wohngebiet entstehen. Das Areal, die ehemalige Stadtdeponie, ist eines der teuersten Sanierungsprojekte der Schweiz. Museum für Musikautomaten, Sonntag, 22. Nov. 11.15 h

D

as Minergie Label beim Wohnungsbau ist mittlerweile in der Schweiz und in der Region Standard. Gemeint damit ist eine hochwertige Bauhülle verbunden mit einer systematischen Lufterneuerung. «Komfortlüftung» heisst das Schlagwort in diesem Zusammenhang, womit in der Regel eine elektronisch betriebene «Luftzirkulation» gemeint ist, um das Öffnen der Fenster zu ersetzen. Somit kann wertvolle Energie effizient genutzt werden, was nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie schont. Auf diesen Zug des ökologischen Bauens wollten auch Christine Schäfer, ihr Partner Andreas Jossi und Sylvia Ott aufspringen und begannen sich intensiv

Die Dritte im Bunde: Sylvia Ott, künftige Bewohnerin des zweiten Hauses. FOTO: ZVG

Die Bauherren und ihr neues Haus: Christine Schäfer und Andreas Jossi möchten ihre ökologische Wohnphilosophie noch weiteren Leuten schmackhaft machen. FOTO: MARTIN STAUB

mit der Planung einer neuen Siedlung auf ihrem Bauland in Rodersdorf zu befassen. «Wir sind daran interessiert, nicht nur für uns, sondern für weitere Gleichgesinnte gesundes Wohnen zu ermöglichen», erklärt Jossi gegenüber dem Wochenblatt. «Die Philosophie unserer Bauprojekte basiert auf der Vision ‹gemeinsam und doch individuell und gesund wohnen in Naturhäusern und -gärten mit viel Kreativität›», bringt es Christine Schäfer auf den Punkt. Die drei Pensionierten wollten sich aber mit dem landesüblichen Minergiestandard noch nicht zufriedengeben. Im grenznahen Deutschland entdeckten sie das Strohballen-Lehm-Haus. Diese Minergie-«Passivhäuser» sind dank natürlicher nachwachsender Materialien wie Lehm, Stroh, Holz, Schilfrohr und Kalk, diffusionsoffen und deshalb ohne Komfortlüftung. Die Wandheizung wird mit Lehm in den Putz integriert und kann mit sehr niedriger Vorlauftemperatur (32 Grad) betrieben werden. Erneuerbare Energiequellen, wie Solarthermie und Photovoltaik (geplant) spielen eine zentrale Rolle.

Gewerbeschau auf Kurs – letzte Plätze noch zu haben tok. Lanciert ist die GEDO’16 – die gemeinsame Gewerbeausstellung der Gewerbevereine Dornach und Dorneckberg – schon seit geraumer Zeit. Der eigentliche Startschuss aber ist mit dem Informationsabend für Aussteller am Dienstagabend, 10. November, gefallen. Im Dornacher Gewerbegebiet Wyden, wo vom 15. bis 17. April 2016 die GEDO stattfindet, versorgte das OK-Team die Anwesenden mit News aus erster Hand. OK-Präsident Martin Vögtli konnte hoch erfreut verkünden, dass bereits gegen hundert Anmeldungen inklusive Vereine und Institutionen eingegangen sind. Er teilte aber auch mit, dass noch einzelne Platzkapazitäten zur Verfügung stehen. Interessierte können sich also auch jetzt noch beim OK melden. Im weiteren Verlauf des Abends konnten die Teilnehmer das Ausstellungsgelände besichtigen, ihre Fragen stellen und anschliessend bei Bier und Chips erste Kontakte knüpfen oder bereits be-

Informationen aus erster Hand: Die Ausstellungsteilnehmer verfolgen aufmerksam die Ausführungen des Organisationskomitees. FOTO: K. KELLENBERGER

stehende vertiefen. Das OK-Team sieht nun mit Vorfreude der GEDO’16 entgegen, welche nicht nur die Vielfalt und das Leistungsvermögen des lokalen Gewerbes oben auf dem Berg und unten im

VERANSTALTUNG

Traditionelles Kerzenziehen

Kuh im Schnee: So, wie hier in Matsch im Südtirol, auf unserer Leserreise vor einigen Wochen, solls dieses Wochenende bei uns aussehen. FOTO: MARTIN STAUB

Samstag, 21. und Sonntag, 22. November, jeweils 10–17 Uhr, in Rodersdorf, Kleinbühlstrasse 15 und 17.

DORNACH

BILDKOLUMNE

Wintereinbruch?

Statt sich auf ihrer Vision auszuruhen, machte das Dreierteam Nägel mit Köpfen und nahm das in der Region einzigartige Projekt in Angriff. Mit einem Architekten und einem Bauteam aus dem grenznahen Deutschland – weil hier noch niemand diese Bauweise anbietet – steht das erste Doppelhaus auf ihrem Grundstück an der Kleinbühlstrasse 15 kurz vor der Vollendung. Das Projekt aber geht weiter. Es sollen vier Häuser für fünf bis sechs Parteien mit einem kleinen Gemeinschaftspavillon entstehen, erklärt Christine Schäfer. Am kommenden Wochenende sind die Türen im neuen Strohballen-Lehm-Haus zur freien Besichtigung geöffnet. Andreas Jossi, Christine Schäfer und Sylvia Ott freuen sich, das Gebäude möglichst vielen Interessierten vorstellen zu können, bevor Christine Schäfer und ihr Partner das erste der beiden Häuser in wenigen Wochen beziehen werden. Wenige Monate später wird auch Sylvia Otts Haus bezugsbereit sein.

Unser traditionelles Kerzenziehen aus Bienenwachs für Gross und Klein findet nach vollbrachten 25 Jahre Vereinsgeschichte auch dieses Jahr wieder statt. Geduld und Ausdauer, verbunden mit der Zeit zu warten, oder warten zu lernen, so wie wir in der Adventszeit auf das Weihnachtsfest warten. Nach dem geduldigen Eintauchen des anfänglich noch dünnen Dochtes in den warmen Wachs, folgt das Erkaltenlassen, bevor erneut ins Wachs getaucht wird. Mit jeder Runde wächst das junge Unikat. Dem einen gefällt das Schlichte besonders gut, dem anderen sind zur Verzierung keine Grenzen gesetzt. Wir wollen unseren Beitrag leisten

und damit vielleicht auch einen Beitrag, um zur kurzen, besinnlichen Ruhe zu gelangen. Wir sind jedenfalls mit Hilfestellung für alle Interessierten da. Auf den Besuch freuen sich die Kinderbetreuung Hinteres Leimental mit Tagesfamilien und KiTa Vogelnest in Bättwil. Elke de Bruyn Nur am Bättwiler Weihnachtsmarkt am OZL Oberstufenzentrum Leimental Samstag 21. November von 13.00 Uhr - 18.00 Uhr Sonntag 22. November von 11.00 Uh r- 17.00 Uhr Der Weihnachtsmarkt auf der Jugendburg Rotberg findet dieses Jahr nicht mehr statt.

Tal aufzeigt, sondern gleichzeitig ein mehrtägiges Volksfest mit attraktivem Unterhaltungsprogramm für Gross und Klein sein wird. www.gedo16.ch


14

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Visuelle Kommunikation ist mehr als drucken. R채umung von Spenglerei-Schlosserei Wir verkaufen komplettes Inventar zu absolut g체nstigen Preisen. Besichtigung mit Voranmeldung, in Laufen, Telefon 079 444 20 12


Geschenkideen zu fairen Preisen

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Spielwaren, Lego, Playmobil, Weihnachtsdekoration, Haushalt-, Geschenk- und Partyartikel

Grösstes Sortiment in der Region

Besuchen Sie unsere Ausstellung!! Tel. 061 761 71 00 Öffnungszeiten: www.tewis.ch Mo–Fr 8.00 –12.00 / 13.00 –18.00 Uhr 4246 Wahlen Sa 8.00 –12.00 / 13.00 –16.00 Uhr

AUSSTELLUNG KUNSTHANDWERK MIT HAND UND HERZ SCHLOSS ZWINGEN IM RAMSTEINERTURM VERNISSAGE: FREITAG, 20. 11. 2015 17 UHR ÖFFNUNGSZEITEN: SAMSTAG, 21. 11. 2015, 12–20 UHR SONNTAG, 22. 11. 2015, 11–17 UHR

28. November 2015 Mehrzweckhalle Bärschwil

Lottomatch

20.00 Uhr

Mit vielen tollen Preisen: Raclettekörbli, gefüllte Körbe, Zmorgeplättli, Spagettiplausch, Wellnesskörbli, drei Küchengeräte etc. Hauptpreis: Kompaktküchenmaschine, gesponsert von

Auf Ihren Besuch freut sich Damenriege Bärschwil

15


Adventsausstellung

creative floristic Brigitte Beyeler Im Zentrum von 4226 Breitenbach Fehrenstrasse 13 Donnerstag, 19. November / 16.00 –20.00 Uhr Freitag, 20. November / 13.30 –20.00 Uhr Samstag, 21. November / 8.30 –16.00 Uhr

LADYS Night EINLADUNG zum gemütlichen Stöbern und Anprobieren der neuen und exklusiven Silberschmuck-Kollektionen

VIVENTY und

QUINN sowie der trendigen Uhrenmarke

BALMAIN Geniessen Sie einen entspannten Abend mit mit einem Glas Prosecco am 26. November 2015 im Schlachthaus-Bistro in Laufen ab 19 Uhr. Am späteren Abend lassen wir es krachen mit DJ Nordlicht. Wir freuen uns sehr auf den Abend mit Ihnen und Ihren Freundinnen Daniela Asprion, Ursula Bessire, Sandra Häner und Sabine Mürle Anmeldung bitte bis zum 23. 11. 15 info@asprion.net oder 078 764 74 97 Hauptstrasse 42, 4242 Laufen, 061 761 11 77 www.asprion.net


SPORT

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

17

REGIO-FUSSBALL

Potenzial nach oben vorhanden Dem FC Laufen ist die Vorrunde in der 2. Liga gelungen. Seit längerer Zeit muss man nicht um den Klassenerhalt zittern. Trotzdem gibt es noch reichlich Potenzial nach oben. Edgar Hänggi

Z

um Schluss kam das Duell der beiden Ercedogan-Brüder. Laufen gegen Arlesheim oder Adnan gegen Ergün. Mit dem 4:2-Heimsieg konnte sich Laufen im Mittelfeld behaupten, während Arlesheim mit zehn Punkten Rückstand um den Klassenerhalt bangen muss. Dass man ohne akute Relegationssorgen in die Winterpause gehen kann, ist für einige Kaderspieler etwas ungewohnt. Alle sind aber froh, dass es so ist, denn jetzt kann die Vorbereitung ganz anders angegangen werden und dem Auftakt in die Rückrunde kommt nicht gleich ein Zitterspiel-Charakter zu. Die Zielvorgabe war, die Marke von 20 Punkten zu erreichen und genau diesen Wert hat man erreicht. «Ja, damit haben wir eine Zielvorgabe erfüllt. Noch mehr freut mich aber der sichtbare Fortschritt der Mannschaft.» Adnan Ercedogan erhält die Bestätigung für seine Arbeit wenn er hört, dass «unsere jungen Spieler von mehreren Vereinen aus höheren Ligen angegangen werden.» Trainer werden oft schnell entlassen, wenn der Erfolg fehlt, und die Spieler verstecken sich hinter ihrem Chef. Wenn es aber gut läuft, wollen dann viele Personen ihren Anteil daran reklamieren. In Laufen wissen sie jedoch, wie wertvoll die Arbeit ihres Trainers ist. Nicht ganz freiwillig nahm Laufen die Saison mit vorwiegend jungen Spielern in Angriff. Sie kommen wieder vorwie-

gend aus dem eigenen Nachwuchs oder aus der nahen Umgebung, sodass sich die Zuschauer und Sponsoren auch wieder identifizieren können. Der Trainer ist vom Alter her auch nicht so weit weg, und versteht, wie seine Jungs ticken. «Ich jammere nicht darüber, dass mir Spieler in der Vorbereitung wegen Ferien fehlen. Es ist halt so und daraus muss man das Beste machen», sagte er im Sommer und holte einfach einige A-Junioren ins Team. «So hatten wir immer genug Spieler und konnten ein qualitativ gutes Training machen. Sechs Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber. Es scheint, als ob Laufen jeweils Alles oder Nichts spielt. Mit nur 18 Plustoren lässt man nur die beiden Letztplatzierten hinter sich und mit 56 Strafpunkten ist man hinter Dardania «Spitze». Ercedogan, der viele Jahre ein starker Spieler in Laufen und der Region war, beunruhigen solche statistischen Werte nicht. «Sechs neue Spieler, neues System, neue Taktik, Teambildung – all das braucht sehr viel Zeit, auf und neben

EINGESANDT

HANDBALL

Endschiessen

Wichtiger Sieg

Rückhalt: Laufens neuer Goalie Elia Ruberti erwies sich als sicherer Rückhalt einer guten Defensive. FOTO: EH-PRESS

dem Platz. Uns geht, was die Strafpunkte betrifft, halt noch die Erfahrung ab. Wir müssen lernen, in gewissen Situationen ruhiger zu werden.» Auch was die Torstatistik angeht, nimmt es der Trainer gelassen. «Man muss nicht immer viele Tore schiessen, um ein Spiel zu gewinnen», meint er mit einem Schmunzeln. Aber er weiss natürlich, dass ein abschlussstarker Spieler das Team vorwärts bringen kann. Man werde an der Ladehemmung vor dem Tor aber arbeiten. Das Defensivverhalten war gut, denn einzig die Kanterniederlage in Aesch bleibt als Fleck im Reinheft. «Wir haben unseren schlechten Tag gleich als Team eingezogen und dann kommt so etwas heraus. Das ist aber abgehakt.» Adnan Ercedogan will mehr und er spürt, dass es auch die Spieler wollen. «Wir werden dies sicher nicht stoppen. Wer weiss, was da noch drin liegt?» Die Differenz zu Platz zwei ist jedenfalls kürzer als zum ersten Abstiegsplatz.

Am 24./25. Oktober fand in Röschenz das Endschiessen statt. Das Wurstmahl mit Preisverleihung fand am 7. November in der Schützenstube statt. Es war ein gemütlicher und lustiger Abend. Schützen Röschenz Auszug Rangliste: 1. Roland Meier, 2. Mikko Pesu, 3. Thomas Küng, 4. Peter Cueni, 5. Theres Weber, 6. Pascal Cueni, 7. Christian Mamie, 8. Philipp Karrer, 9. Emil Weber, 10. Claudio Visentin.

Beim erfolgreichen Torwurf: Simon Kohler.

EISHOCKEY

FOTO: ZVG

Laufen vor zwei Spitzenkämpfen eh Laufen verlor das Auswärtsspiel gegen Koppigen mit 2:4 und musste die Tabellenführung abgeben. Jetzt kommt es zu zwei Heimspielen; zwei Spitzenspielen! Vom Spielplan her war es etwas Unübliches. Nach der Runde vom 7. November kehrte man die Partien und baute mitten in der Vorrunde gleich die Rückspiele ein. So wähnte man sich beinahe bereits in den Playoffs. Speziell waren dann auch die Ergebnisse. Alle Sieger der Spiele am 7. November verloren eine Woche später. So auch Laufen, das zu Hause noch verdientermassen 7:3 gewann. In Burgdorf reichte vor nur 59 Zuschauern der Treffer von Micha Schär in der 10. Minute zur 1:0 Drittelführung. Laufen glich nach lediglich 103 Sekunden des Mitteldrittels durch Alain Willemin (Assists Roger Kottmann und Adrian Laubacher) aus und auch dieser Treffer war der einzige in den effektiven 20 Spielminuten. Alles war im Schlussabschnitt noch möglich. Dann scheiterte Koppigen mit einem Penalty. In der 49. Minute gelang den Emmentalern aber doch die erneute Führung. Mark Beck

traf in Überzahl. Unmittelbar nach einem Powerplay kassierte Laufen durch Jöel Spaar gar das 1:3. Philipp Aeppli gelang in der 54. Minute auf Zuspiel von Patrick Willemin in Überzahl zwar der Anschlusstreffer, doch Koppigen blieb dran und markierte in der 57. Minute das 4:2. Darauf konnte das Amsler Team nicht mehr reagieren. Mit Jason Kambouris, Stefan Keller und Patrick Willemin waren drei Spieler, welche im Heimspiel gegen Koppigen fehlten, dabei. Dafür fehlten nun zusätzlich Fabian Burkhalter und Leandro Gfeller, der nach seiner Matchstrafe gesperrt war. Am Samstag will man gegen Brandis wieder den Sieg, auch wenn momentan mit Ausnahme von Langenthal, das etwas schwächelt, jeder jeden bezwingen kann. Die bisherigen Begegnungen gegen Brandis waren immer eng und oft mussten die Laufner als Verlierer vom Eis. Letzte Saison sahen die Zuschauer im Heimspiel lediglich drei Tore. Laufen blieb dabei während fast 43 Minuten ohne Treffer. Strafen könnten erneut für den Ausgang wesentlich sein. Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Koppi-

gen waren die 20 Strafminuten am Samstag aber schon positiv. Es braucht aber eine erneute Topleistung, sollen die drei Punkte in Laufen bleiben. Die wären auch darum wichtig, weil drei Tage später das starke Altstadt Olten in Laufen antritt und man so die Chance hat, in einem weiteren Spitzenkampf die Tabellenposition zu bestätigen und in Sachen erstem Saisonziel (Playoffs) einen weiteren Schritt zu machen.

Statistik: Der Treffer von Philipp Aeppli gegen Koppigen hatte nur noch statistiFOTO: EH-PRESS schen Wert.

Handball 2. Liga SG Wahlen Laufen – TV Birsfelden II 35 : 27 (16:13) us. Die SG Wahlen Laufen kam nur in den ersten 10 Spielminuten gegen den 1.Liga-Absteiger in Bedrängnis. Die Gastgeber hatten Mühe, sich gegen die sehr schnellen und technisch guten Spieler in der Abwehr zu behaupten. Mit zunehmender Spieldauer vermochten die Laufentaler jedoch ihre starken Weitschützen immer besser in Position zu bringen. Aber auch den Technikern gelangen immer wieder gekonnte Anspiele an die Kreis- und Flügelspieler. Dank einer Chancenauswertung von 70 Prozent konnten die beiden Punkte gewonnen werden und damit die Führungsposition in der 2. Liga Gruppe gefestigt werden. Am Samstag muss man in Stein (18.00 Uhr Sporthalle Bustelbach) gegen den Tabellenletzten antreten. Erfahrungsgemäss tut sich die SG Wahlen Laufen seit Jahren beim TV Stein immer sehr schwer und es ist zu hoffen, dass die Spieler auch gegen den vermeintlich schwachen Gegner motivier und konzentriert auftreten.

Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen II – TV Birsfelden III 33 : 22 (16:11) Auch dem «Zwei» gelang ein sehr gutes Spiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Birsfelder. Mit diesen 2 Punkten und dem jetzigen 3. Tabellenplatz konnte man sich die Chancen für einen der 2 Plätze zur Teilnahme an der Auf/Abstiegsrunde 2./3. Liga wahren – aber es braucht nun in den nächsten Spielen die Bestätigung. Die SG Wahlen Laufen II bestreitet ihr nächstes Meisterschaftsspiel am kommenden Samstag zu Hause (17.00 Uhr Sporthalle Gym Laufen) gegen den TV Brombach II. Die Süddeutschen liegen nur einen Punkt hinter den Laufentalern. Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen – SG Therwil/Oberwil 23 : 32 (10:16) Leider verlor das Team das wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn um die Qualifikation für die Meisterrunde. Die junge Mannschaft spielte vor allem in der Abwehr eher schwach und ermöglichten den Leimentalern zu viele einfache Tore.


18

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

MARIASTEINER KONZERTE Sonntag, 22. November 2015, 17 Uhr

Basler Madrigalisten Leitung: Raphael Immoos URLICHT Motetten und Bearbeitungen von J. S. Bach und Gustav Mahler Abendkasse

Sonntag, 22. November 2015, um 17 Uhr Dorfkirche Nenzlingen

Lieder, Songs und Chansons in der Stille Ein leichtes, spannendes und vielseitiges Programm aus bekannten Liedern und Songs als Ausklang des Jahres und fröhliche Einstimmung in den Advent! Mit musikalischer und solistischer Begleitung.

Fahrzeugmarkt

Neues Ladenlokal am Löwenplatz 5 in Zwingen vis-à-vis Post.

Weihen Sie am Samstag, 21. November 2015, ab 9.00 Uhr mit uns den neuen Bluemeschopf ein. S´Bluemeschopf-Team freut sich uf Euch!


DORFPLATZ

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Bänz Friedli mit dem Programm «Gömmer Starbucks?

Tagung der Veteranenvereinigung Musikverband beider Basel

Schule geht – Bänz Friedli bringt es auf den Punkt und imitiert die Slangs mit einem Maul, das fast alles kann.» Wer sich um die Jugend von heute Sorgen macht, kann sich diese bei Bänz Friedli von der Seele lachen, denn «Gömmer Starbucks?» ist vor allem eines: ein Plädoyer für die Jungen. Seine urkomischen Betrachtungen über die Jugendlichen rundet Friedli mit Sportlern ab, die viel reden und nichts saBald in Laufen: Bänz Friedli. FOTO: ZVG gen. Satire, die das Leben schreibt. WOS. Als Beobachter des Alltäglichen Im Dezember 2013 pries die NZZ kennt man ihn. Bänz Friedli, das ist der Bänz Friedli als «Entdeckung des Arosa «Hausmann der Nation» aus dem «Mi- Humor Festivals»; im Juli 2014 setzte gros-Magazin», der von der «Zytlupe» die «SonntagsZeitung» ihn auf Rang 2 auf Radio SRF1, der einstige Pendler ihres Comedyratings; und im Mai 2015 aus «20 Minuten». Er schenkt den klei- wurde Bänz Friedli mit dem Internationen, unscheinbaren Begebenheiten Be- nalen Radio-Kabarettpreis «Salzburger deutung, feiert den Alltag als grosses Stier» ausgezeichnet. Abenteuer. «Reines, pures Vergnügen!», lobte Mundart-Doyen Christian Schmid Bänz Friedli macht sich einen Reim auf die Jugend im Kulauf Radio SRF. «Ob es um Politisches, turforum Laufen, Alts Schlachthuus, Samstag, 21. November, 20.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Cueni HauptKulturelles, Gesellschaftliches, um den strasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46, oder online über Haushalt, um Alt und Jung, Kinder und www.kfl.ch/

LESERBRIEF

Darf nicht hingenommen werden Das, was das SP Basismitglied aus Erschwil am Schluss seines Leserbriefes von sich gegeben hat, darf einfach nicht so hingenommen werden. Jedem wahren Schweizer, auch einem SP Mitglied, muss sich zeigen, dass hier in Unkenntnis Schweizerischer Art zu politisieren und Schweizerischer Demokratie geschrieben worden ist . Nie werden in der Schweiz solche Verhältnisse entstehen, wie sie unter Enver Hoxha in Albanien waren. Ob ich nun Mitglied der SVP bin

oder nicht: die SVP ist eine Partei, entstanden unter demokratischen Bedingungen und ist, auch unter diesen Bedingungen, durch demokratische und freie Wahl zur stärksten Partei der Schweiz geworden. Wenn der Leserbriefschreiber meint, diese Partei könnte in der Schweiz eine Diktatur einrichten, dann zeigt mir das: Er hat keine Ahnung von der Schweiz und ihren Menschen. Eduard Wilhelm, Breitenbach

GEDANKENSTRICH

«Ja ist denn … heut schon Weihnachten?»

Edgar Hänggi

Familie Cueni (MV Blauen): Wird geehrt mit drei Generationen in der Musik. Ein strahlender Sonntag wars, als am 8. November in Laufen die Veteranentagung des Musikverbandes beider Basel auf dem Programm stand. Als Organisator war die Stadtharmonie Laufen verantwortlich, welche gleich selber das Eröffnungskonzert vortrug. Richard Hofer (Füllinsdorf) als Präsident der Vereinigung durfte nebst den vielen Mitgliedern mit Anhang eine grosse Anzahl Gäste willkommen heissen. Landratspräsident Franz Meyer vertrat die Politik, Präsident Alex Imhof die Stadt Laufen und Peter Jeger mit Gefolge den MVBB. Alle drei richteten im Laufe der Tagung sympathische Worte an die Anwesenden. Das Protokoll und die Berichte inkl. der Jahresrechnung wurden genehmigt. Leider musste wieder von sechs Ehrenveteranen und neun Veteranen Abschied genommen werden. Der Jahresbeitrag bleibt bei rekordverdächtigen tiefen fünf Franken. Schade nur, dass es jedes Jahr viele Mahnungen braucht. Die Tagung im nächsten Jahr findet in Frenkendorf statt. Ehrenpräsident Ueli Oberli erledigte als Wahlpräsident das Wahlgeschäft zügig. Kassier Andres Wüthrich schied nach 13 Jahren aus. Für ihn konnte Bruno Surer,

FOTO: ZVG

Duggingen, in den Vorstand gewählt werden. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden bestätigt. Präsident bleibt Richard Hofer und Fähnrich bleibt Markus Zeugin, Duggingen. Ehrungen Die Ehrungen sind immer ein Höhepunkt der Tagung. Andres Wüthrich wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Jean-Claude Fausel (MV Arlesheim), Josef Sütterlin (MGC Allschwil) und Peter Günthert (MV Bubendorf) wurden zu Ehrenveteranen ernannt. Die «Familie» Kurt Cueni (MV Blauen) mit den Töchtern Luzia, Andrea und Monika sowie den Enkelinnen Bianca, Rebecca und Carmen wurden für drei Generationen geehrt. Die gleiche Ehrung erfuhr Sylvester Taugwalder mit Sohn Markus und Enkelin Vera (MGC Therwil). Die Ehrungen wurden durch das Veteranenspiel Basel (Leitung Sonja Henz) musikalisch umrahmt. Das Unterhaltungsprogramm wurde durch das Veteranenspiel, die Steelband «Red Steel Dragons» und das Blechbläserensemble «Blechsause» bestritten. Ueli Oberli

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Geniessen – entspannen - abtauchen

Adventskonzert in Nenzlingen

ja. Der Gospelchor Dornach freut sich, Freundinnen und Freunde unseres Chors zum Adventskonzert am 20. November, 20.00 Uhr, in der katholischen Kirche Aesch, oder am 22. November, 16.00 Uhr, in der Klosterkirche Dornach zu begrüssen. Dieses Jahr singen wir ausserdem am 27. November im «neuestheater.ch» um 20 Uhr ein Benefizkonzert für das Thea-

ter. Alle haben den spannenden Bau am Bahnhof Dornach verfolgt, bei jedem Halt am Bahnhof einen Blick auf die Baustelle geworfen. Und eine Sängerin hat gar davon geträumt einmal dort auf der Bühne zu stehen. Nun ist es soweit! Das Theater steht! Doch gibt es noch viele Gegenstände, die für das Haus wünschenswert wären. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten

19

und singen für das Theater und für einen Bühnenvorhang, einen Tanzteppich oder die Ausstattung des Proberaums. Unter dem Motto Geniessen – Entspannen – Abtauchen wollen wir Sie mit neuen und alten, unbekannten und sehr bekannten Gospels verwöhnen, mitreissen und verzaubern. Wir werden unser Bestes geben und freuen uns auf Sie!

WOS. «Lieder, Songs und Chansons in der Stille» in Nenzlingen. Seit Anfang Jahr probt der Kirchenchor Nenzlingen unter der neuen Leitung von Gabriel Gully. Nun wagen sich die 12 Sängerinnen und Sänger am 22. November um 17.00 Uhr, an ihr erstes gemeinsames Konzert. Unterstützt wird der Chor von Gastsängerinnen und -sängern, einem Bass-Solisten, und Instrumentalisten. Ein leichtes, spannendes und vielfältiges Programm aus bekannten Liedern und Songs als Ausklang des Jahres und fröhliche Einstimmung in den Advent sorgt für eine Stunde musikalischen Genuss. Konzert: Sonntag, 22. November, um 17.00 Uhr Kirche Nenzlingen

WANDERTIPP

Kreuz und quer durchs Baselbiet Sonntag, 29. November 2015. Wir wandern von Giebenach (315m) über Moosmatt (358m) – Im Leimen (365m) – Riedacher – Hülfteschanz (345m) – Schönenberg (402m) – Chäppeli (346m) nach Pratteln (300m). Treffpunkt: 10.00 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Wanderzeit: ca. 2 ¾ Std. Verpflegung: im Restaurant. Auskunft und Anmeldung bis 26. November 2015 bei: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58. Es laden ein Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Der dies sagte, war Franz Beckenbauer in einem Weihnachtsspot für digitales Fernsehen. Beckenbauer? Ja, natürlich! Der Kaiser; die Lichtgestalt des deutschen Fussballs. Derzeit aber eher eine dubiose Gestalt in den FIFA-Skandalen. Doch lassen wir für einmal den Sport aussen vor. Wieso ich in die Tasten griff kann man unschwer an meinem Foto erkennen. Ich weiss nicht, ob ich der einzige bin, den es nervt. Vielleicht ist es ja auch bloss, dass ich in die Jahre komme. Oder habe ich im Stile der «Back to the future»Filme unbemerkt einen Zeitsprung gemacht? Anfangs November holte ich die Post aus dem Briefkasten. Da springt mir der Prospekt eines Discounters mit weissen Grossbuchstaben auf rotem Hintergrund in die Augen. Weihnachtskugeln, Sterne und WeihnachtsmannStiefel. Dann kam ein Newsletter eines Elektro-Grossversands mit der Frage «Welcher Weihnachtsbaum soll es sein?» Und in dem Stil ging es weiter. Prospekte für Spielsachen, Weihnachts-Festmenus; TV-Spots mit Weihnachtsmusik untermalt und, und, und. Ende der ersten Novemberwoche war ich in Basel unterwegs. Eifrig wurde da Weihnachtsdekoration aufgebaut, während ich mich der Jacke entledigte, da die Temperatur mittlerweile auf 18 Grad gestiegen war. Auf dem Barfüsserplatz mussten die Passanten vor dem Puppenmuseum die Strassenseite wechseln, da ein Kran die Weihnachtsdekoration mit brennenden Lämpchen an den richtigen Ort beförderte. Letzte Woche präsentierte mein Arbeitgeber den neuen Spot für das Millionenlos. Nicht ein, keine zwei, ja nicht mal drei Weihnachtsmänner sausten da durch den Kamin. Es sind deren 24, wobei auch hier die Emanzipation Einzug gehalten hat und auch Weihnachtsfrauen darunter waren. Ich habe früher gelernt, dass mit dem ersten Advent die Weihnachtsvorbereitung anfängt und so eine natürliche Steigerung mit der Vorfreude auf das Fest hin beginnt. Mir ist schon bewusst, dass die Geschäfte ihre Umsätze machen müssen. Aber ist es wirklich notwendig, dass man immer früher damit loslegt. Man verstehe mich nicht falsch. Ich habe die Weihnachtszeit gerne. Je schlimmer die Nachrichten in den Medien sind, je unsicherer die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind, umso wichtiger ist Weihnachten. Denke ich. Die Stimmung mit den Lichtern und allem Drum und Dran (sofern alles zusammenpasst) kann helfen, die Gemütslage, wenn auch oft nur kurz, zu erhellen. Wenn man aber bald schon nach den Sommerferien Weihnachtsstimmung aufbauen will, besteht die Gefahr, dass dann der 25. Dezember nur noch ein Tag wie jeder andere wird. Oder wir feiern Weihnachten nur noch diskret, in den eigenen vier Wänden, um niemanden zu brüskieren. Doch jetzt werde ich politisch… In diesem Sinne, frohe Ostern.


DIES UND DAS

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

AUSBILDUNG

EINGESANDT

Ausgezeichnete Zertifikatsprüfungen

Piloten sprechen über die Flugtage

Dreimal erfolgreich: Schüler der Schlagzeugschule Laufental. PR. An den diesjährigen Zertifikatsprüfungen in Zeiningen nahmen nur drei Drummers der Schlagzeugschule Laufental teil. Viele Schüler sind in einem Übergangsjahr, wo Technik, Schnelligkeit und Spielwitz zuerst ausgefeilt und in vielen Übungsstunden erlernt werden müssen. Es reichte diesmal nicht ganz aufs Treppchen, aber mit zwei ausgezeichneten Prüfungen haben Dario Spahr aus Laufen und Nicolas Tamas aus Wahlen die 90-er Punktemarke geknackt. (Max. 100 Punkte) Eine gute Prüfung absolvierte auch Antonio Evangelista aus Brislach und

FOTO: ZVG

hat somit das angestrebte Zertifikat in der Tasche. Nächstes Jahr ist mit einer grösseren Anzahl Teilnehmer zu rechnen und auf dieses Ziel wird wieder geübt und geübt und geübt ...! Anmeldungen für eine Schnupperstunde oder für den Unterricht an der Schlagzeugschule Laufental können jederzeit unter der Nummer 079 683 40 17 oder über www.schlagzeugschule-laufental.ch getätigt werden. Auch für die Beratung und den Kauf/Verkauf eines Drumsets und Zubehör (Fasnacht) steht Ihnen Antonio Maggio gerne zu Verfügung.

VERANSTALTUNG

Vorweihnachtlicher Jodlerobe jjz. Die «Jodlerwiehnacht Brätzbel» hat sich zu einem beliebten Anlass gemausert, den die Volksmusikfreunde in der Region nicht missen möchten. Keinen Aufwand gescheut hat der gastgebende Jodlerklub «Echo vom Ramstein», einen tollen Abend am nächsten Samstag zu organisieren. Die Bretzwiler eröffnen den Anlass mit dem Geburtstagsjutz und übergeben das Zepter dem Conferencier Pädu Hess, der mit seinen Witzen und Einfällen dem Abend eine besondere Note verleiht. Wie üblich tritt Maja Amport mit einer Schar Kindern auf, die mit reinen Stimmen und originellen Liedern zu begeistern wissen. Aus den Reihen der Gastgeber singt das beliebte Geschwisterduett Heidi und Susanne Amport bekannte Melodien, die unsere Herzen erfreuen. Als Gäste wird der Jodlerklub «Spitzeflüeli» aus Waldenburg begrüsst. Seine Jodellieder bereichern die Tradition der «Jodlerwiehnacht Brätzbel» und dürften bei den Gästen guten Anklang finden.

Zur Auflockerung des Programms ist das Romanshorner Handglocken-Ensemble mit von der Partie. Mit flinken Händen lassen sie Weihnachtsstimmung aufkommen. Bis zu sechs Glocken bedient jedes Mitglied, um einen perfekten Melodienreigen zu erzeugen. Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden spielt das Schwyzerörgeli-Quartett Passwang. Die vier Musikanten haben mächtigen Zug und spielen nebst Volkstümlichem auch Schlager und Oldies. Eine Tombola mit Selbstgebackenem und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwarten Sie die Bretzwiler an ihrem Jodlerobe. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Freunden in der Turnhalle Bretzwil und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. «Jodlerwiehnacht Brätzbel» in der Turnhalle Bretzwil am Samstag, 21. November 2015 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Reservation: 061 941 15 46

LESERBRIEF

Der Kanton will einen gesunden Zahn ausreissen Das Sparpaket der Regierung des Kantons Basel-Landschaft vom Juli 2015 beschäftigt seit Monaten die Medien. Neben den grossen Brocken wie Universität, Polizeikorps, Kulturbeiträge und Bruderholzspital droht die geplante Streichung der Schulzahnpflegeinstruktionen und Entlassung der Mitarbeiterinnen unbeachtet zu bleiben. Und doch wird dies weitreichende gesundheitliche Konsequenzen für die Menschen und hinausgeschobene finanzielle Belastungen für die öffentliche Hand nach sich ziehen. Generationen von Baselbieter Kindern sind in den Genuss von Putzinstruktionen gekommen. Sie haben in der Schule nicht nur das Zähneputzen geübt, sondern auch vieles zum Thema gesundes Znüni erfahren. Durch die Instruktionen in der Gruppe, als Ergänzung zur Anleitung durch die Eltern und durch die Zahnärzte, ist die tägliche Mundhygiene in Fleisch und Blut übergegangen. Es ist eines der erfolgreichsten Beispiele der Gesundheitsförderung überhaupt. Jährlich erreichen die «Zahnfeen» im Kanton über 20 000 Kinder und erteilen mehr als 1300 Lektionen. Der Regierungsrat hat beschlossen, diese Instruktionen auf Ende des Schuljahres einzustellen. Die Gruppenprophylaxe wird im Kinder- und Jugendzahnpflegegesetz erwähnt. Unter Juristen ist es jedoch umstritten, ob für die-

sen Entscheid die Grundlagen vorhanden sind. Zudem sind im Frühjahr 2015 schon die kieferorthopädischen Subventionen gekürzt worden. Es ist zu befürchten, dass dadurch gerade die kariesanfälligen Kinder nicht die Chance bekommen, eine gute Mundhygiene als eine Selbstverständlichkeit zu erlernen- und dies dann auch ihren Kindern nicht werden weitergeben können. Die Karies ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen – zum Glück- jedoch ändern sich auch die Ess- und Trinkgewohnheiten. Süssgetränke werden so häufig konsumiert wie nie zuvor- die Folgen werden sich erst in einigen Jahren zeigen. Die Instruktorinnen erfreuen sich grosser Beliebtheit und haben durch ihre engagierte Arbeit grossen Respekt bei den Eltern und bei der Lehrerschaft erworben. Ist diese Sparübung auch nachhaltig? Nein! Die eingesparten Kosten fallen auf die öffentliche Hand in Form von steigenden Behandlungskosten in der Kinder- und Jugendzahnpflege und in der Sozialhilfe zurück. Was ist die Zielsetzung dieser Sparmassnahmen, wenn doch das investierte Geld sich als erfolgsversprechend für die Gesundheit unserer Kinder erweist? Die Zahnputzinstruktorinnen: Ornella Maman Manuela Liuzzo Daniela Mathys

Am vergangenen Freitag fand auf dem Flugplatz Dittingen die ordentliche Herbst-Gruppenversammlung der Segelfluggruppe Dittingen SGD statt. Obmann Beat Jermann konnte dazu im Clublokal 36 Mitglieder und 3 Flugschüler begrüssen. Im ersten Teil der Versammlung wurden einige Anträge des Vorstandes über Änderungen in den Statuten und diverser interner Reglemente behandelt. Ziel dieser Anpassungen war es, die ehemaligen Piloten besser in der Gruppe verankern zu können. Alle Anträge wurden mit grossem Mehr angenommen. Der zweite, und im aktuellen Kontext weitaus wichtigere Teil, galt der Nachbearbeitung der Dittinger Flugtage mit dem tödlichen Unfall und anschliessendem Abbruch der Veranstaltung am Sonntag, 23. August 2015. Beat Jermann schilderte den chronologischen Ablauf aus seiner Sicht als Obmann der SGD und Bewohner des Dorfes Dittingen. Er erzählt von einem, in jeder Hinsicht gelungenen Fliegerfest am Samstag und von der jähen Gefühlsänderung nach dem Zusammenstoss der beiden Leichtflugzeuge am Sonntag gegen die Mittagszeit. Jermann schilderte die unmittelbare Reaktion innerhalb der Organisation und die höchst professionelle Arbeit aller Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Polizei und Sanität). Auch Regina Weibel resümierte ihre Zeit während und nach den Flugtagen. Sie ist als OK-Präsidentin, als Gemeindepräsidentin und als direkte Anwohne-

rin der Unfallstelle im Dorfkern mehrfach direkt betroffen. Sie erzählte von sehr schweren Momenten, aber auch vom Gefühl der Hilfe und der Solidarität aus allen Richtungen. Nicht zuletzt die Gespräche mit der Bevölkerung und Rettern hätten ihr geholfen, das Ereignis besser einzuordnen und selber auch ein Stück weit zu verarbeiten. Weiter führte sie aus, dass die Rechnung der Flugtage noch nicht abgeschlossen werden konnte. Es könne aber jetzt schon angenommen werden, dass durch die Grosszügigkeit von Sponsoren und Lieferanten ein Defizit vermieden werden kann. Obmann Beat Jermann berichtete weiter über den, von der Gemeinde Dittingen organisierten Runden Tisch mit der Bevölkerung. Es sei eindrücklich gewesen, wie differenziert die Anwesenden ihr Verhältnis zu diesem Grossanlass wiedergaben. Neben den kritischen Stimmen gab es auch Ideen und Unterstützung für allfällig kommende Flugtage. Sicher hatte dabei auch die Anwesenheit eines Vertreters des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL der Bevölkerung gezeigt, dass diese nicht alleine gelassen wird. Innerhalb der Versammlung wurde dann auch die aktuelle Situation erklärt. Die SGD hat aktiv geholfen den direkt betroffenen Anwohnern jegliche Unterstützung im Kontakt mit den verschiedensten Versicherungen zu geben. Die Tatsache, dass immer noch nicht alle sichtbaren Schäden behoben sind, ist durch die vielen involvierten Versiche-

KLINIK ARLESHEIM

VERANSTALTUNG

Wenn das Herz rast

«Flying High» mit Bait Jaffe

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung überhaupt. Die moderne Spitzen-Kardiologie hat neben der medikamentösen Behandlung mit der minimal-invasiven Technik Möglichkeiten entwickelt, das Vorhofflimmern zu behandeln. Mittels Computergesteuerter Katheter können die Zonen mit Vorhofflimmern gezielt verödet werden. Damit kann ein Teil der Patienten von Vorhofflimmern befreit werden. Immer mehr Patienten wünschen sich aber eine natürlichere Behandlung mit komplementärmedizinischen Methoden. Die Anthroposophische Medizin erweitert die konventionellen Methoden durch Massnahmen und Medikamente, welche die gesunden Kräfte gezielt unterstützen und regulieren. Die individualisierte Therapie wird von Patienten sehr geschätzt und erfährt eine grosse Nachfrage. Die Klinik Arlesheim ist spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Herzens, wie Herzinsuffizienz als Folge von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, Herzmuskelentzündungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck. Dabei kombinieren wir die klassischen Therapien mit den ganzheitlichen Behandlungsmethoden der Anthroposophischen Medizin, von ihrem Grundgedanken her eine integrative Medizin. Unser 24-Stunden Notfall stellt sicher, dass Sie jederzeit kommen können, wenn Sie medizinische Hilfe benötigen – wenn Sie eine akute Erkrankung haben wie zum Beispiel Fieber, Schmerzen, Atemnot, Herzprobleme oder akuter Schwindel. Für die Akutphase steht eine Überwachungsstation bereit, die Anschlussbehandlung erfolgt dann auf den Stationen. Kleinere Notfälle wie akuter Hautausschlag, Blasenentzündung, Halsschmerzen werden ambulant erstversorgt. Bei weniger akuten Situationen kann eine Einweisung in die Klinik über Ihren Hausarzt erfolgen. In der Inneren Medizin behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der inneren Organe, also zum Beispiel Lungenerkrankungen, Infektionen, neurologische und rheumatische Erkrankungen, Baucherkrankungen. Sowohl die ambulante als auch die stationäre Behandlung in der Klinik erfolgt in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt. Dr. med. Christoph Kaufmann Leiter Kardiologie Klinik Arlesheim

hrl. Die Wurzeln von Klezmer, die bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts auch als «jiddische» Musik bezeichnet worden ist, reichen weit zurück. Etwa um das 15. Jahrhundert entwickelten ‹klezmorim› genannte Volksmusikanten eine Tradition weltlicher, nichtliturgischer Musik. Sie orientierten sich an religiösen Traditionen, die bis in biblische Zeiten zurückreichen; ihre musikalische Ausdrucksweise entwickelte sich indessen weiter bis in die Gegenwart. Dem Klezmorim eng verbunden ist das Bait Jaffe Klezmer Orchestra, das sich von der Tradition inspirieren und tragen lässt. Dabei machen «die Kompositionen von Sascha Schönhaus, so-

21

rungen zu erklären. Auch wenn es klar ist, dass eine der Haftpflichtversicherungen die Kosten übernimmt, so streiten sich diese dennoch. In Zusammenarbeit mit dem Aeroclub der Schweiz hat die SGD bereits vor einigen Wochen einen Rechtsanwalt eingeschaltet um den, offensichtlich nötigen, Druck zu machen. Der SGD-Obmann Beat Jermann forderte in der Folge die anwesenden Vereinsmitglieder auf, ihre Eindrücke und Meinungen zu äussern. Er tat dies mit dem klaren Hinweis darauf, dass der Verein frühestens an der ordentlichen Generalversammlung im März über eine Weiterführung der Dittinger Flugtage entscheiden wird. Auch die Anwesenden erklärten ihre Betroffenheit über den Unfall und äusserten sich positiv über die Handhabung der schwierigen Situation und Nachbearbeitung durch alle Ebenen. Viele erzählten davon, dass sie in ihrem Umfeld immer wieder Mut gebend auf die Weiterführung des Traditionsanlasses angesprochen werden. Beat Jermann erklärte dem Verein dann das weitere Vorgehen. Bereits in den nächsten Wochen werden sich das OK und der Vorstand treffen und die vielen Eindrücke, Meinungen und Ideen nochmals zusammentragen. Es wird sich so zeigen, ob und welchen Antrag an die Generalversammlung im Frühjahr gestellt werden kann. In jedem Fall will man sich aber die nötige Zeit geben, um alle Aspekte und Massnahmen zu berücksichtigen. Urs Winkelmann

wie auch die Arrangements von Traditionals und Songs von Andy Statman aber deutlich, dass Sascha und David Schönhaus, Andreas Wäldele und Niculin Christen der Klezmer Musik einen Weg in die Zukunft bahnen und sie neu definieren.» Die Mischung der Musik, Geschichtliches und Geschichten, Lebensfreude, Besinnlichkeit, Traurigkeit und heiter mitreissende Melodien, gespielt vom Bait Jaffe Klezmer Orchestra mit «Flying High», ist zugleich eine wunderbare Antwort auf das, was uns derzeit gefangen nimmt. «Flying High» mit dem Bait Jaffe Klezmer Orchestra, Sonntag, 22. Nov., 17 Uhr, Gewölbekeller Gemeindehaus. Kollekte (Empfehlung: 25 Franken oder mehr).


Ab sofort gesucht

Pächter

für Klub-Beizli in Breitenbach mit Mittagstisch Telefon 076 345 13 75 Die acura wächst und wächst. Zur Ergänzung unseres Teams für das Schwarzbubenland, Birsig- und Laufental suchen wir

dipl. Pflegefachpersonen sowie SRK-PflegehelferInnen 40–60% Ihr Profil: • Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung als diplomierte Pflegefachperson HF/AKP oder als SRK-PflegehelferIn • Sie bringen Fachwissen und Sozialkompetenz mit • Sie arbeiten selbstständig, verantwortungsbewusst und flexibel • Vorzugsweise bringen Sie Erfahrung in der ambulanten Pflege mit • Sie verfügen über einen Führerausweis der Kategorie B

Für unser Metzgerei-Fachgeschäft in Laufen suchen wir eine

Detailhandels-Fachfrau / Assistentin oder Köchin Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Telefon 079 359 65 64

Unser Angebot: • Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit • Fortschrittliche Sozialleistungen und Anstellungsbedingungen • Ein kollegiales, motiviertes und dynamisches Team • Geregelte Arbeitszeiten Montag bis Freitag Sind Sie mit dabei? Auch WiedereinsteigerInnen sind willkommen. Dann senden Sie Ihre Bewerbung vorzugsweise elektronisch an: acura ag, Frau Silvia Wiedemer, Petersplatz 19, 4051 Basel Tel. 061 322 41 74, www.acura-spitex.ch

Aus-/Weiterbildung

Wir sind eine führende schweizerische Familienunternehmung auf den Gebieten der Blechtechnologie, der Oberflächentechnik und der Metallverpackungen. Unsere rund 110 Mitarbeitenden entwickeln und produzieren anspruchsvolle Lösungen für unsere Kunden in verschiedenen Industrien. Innovative Entwicklungen, höchste Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie kundenorientierte Flexibilität zeichnen die Leistungen unserer Unternehmung aus. Zur Ergänzung unseres Werkstatt-Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n dienstleistungsorientierte/n

Elektromechaniker/in 80–100% Sie übernehmen folgende Aufgaben: • Wartungsarbeiten und Störungsbehebung an modernen Produktionsanlagen • Elektrischer und mechanischer Unterhalt an den Produktionsanlangen • Mitverantwortung Einhaltung gesetzlicher Grundlagen gemäss NIV Art. 15 • Ausführung verschiedener Tätigkeiten im mechanischen Bereich • Mitarbeit in der Werkstatt • Neuinstallationen Sie bringen mit: • Abgeschlossene Berufsausbildung als Elektromechaniker/-in • Kenntnisse/Weiterbildung gesetzl. Grundlagen gem. NIV Art. 15 von Vorteil • Gute EDV-Kenntnisse • Bereitschaft zu Pikettdienst • Organisatorisches Geschick, gute Auffassungsgabe und Belastbarkeit • Hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität • Selbstständige, effiziente und exakte Arbeitsweise Wir bieten Ihnen Folgendes: • Eine anspruchsvolle und interessante Tätigkeit • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten • Ein innovatives Team und ein wertschätzendes Arbeitsklima Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an Frau Pina Weck, Personal, oder per E-Mail an pina.weck@steblerblech.ch. Gerne stehen wir unter 061 795 98 83 für weitere Auskünfte zur Verfügung. Stebler Blech AG, Brügglistrasse 4, CH-4208 Nunningen Tel. 061 795 98 83, Fax 061 795 98 89, www.steblerblech.ch


DIES UND DAS

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

23

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

Spitex Erschwil: Vorwärts schauen

Einsatz für die Ärmsten in den peruanischen Anden

Seit einiger Zeit versucht die Spitex Thierstein-Dorneckberg sich mit allen Mitteln gegen die Öffnung der Spitex Branche zu wehren und setzt Gemeinden, Behörden und Bevölkerung mit fragwürdigen Mitteln wie gerichtliches Vorgehen gegen Gemeindeentscheide, Pflegeverträge oder Verunglimpfung anderer Anbieter zum Teil massiv unter Druck. Eine solche Vorgehensweise ist nach Jahren der Zusammenarbeit mit und auf Kosten der Gemeinden nicht angebracht. Nun wurden die Kunden vertraglich aufgefordert, nicht zur acura zu wechseln, da man die Spitex Dienste auch ohne Gemeindebeiträge weiterführe. Damit wird der Konflikt zum Kunden verlegt und man darf sich fragen, weshalb die Gemeinden der Spitex Thierstein-Dorneckberg über all die Jahre hohe Beiträge zahlen, wenn es jetzt plötzlich ohne geht oder der sich abzeichnende Verlust durch die Pro Senectute oder durch andere Gemeinden zu tragen ist? Kann sich ein Handwerker so ein Verhalten gegenüber Gemeinden erlauben? Das Verhalten offenbart auch exemplarisch, weshalb es weitere Anbieter und einen offenen Markt braucht.

hrl. Seit fast drei Jahren arbeitet die Laufnerin Marlen Luckow als Zahnärztin an einem Missionskrankenhaus in den peruanischen Anden. Nach einem früheren Hilfseinsatz in Kambodscha ist ihr klar geworden, dass sie einen längeren Hilfseinsatz zu Gunsten von armen und benachteiligten Menschen leisten möchte. Dabei gewichtete sie drei Faktoren besonders: Einerseits sollte die Zahnklinik zu einer christlichen Institution gehören. Anderseits sollte für ihren Einsatz eine Infrastruktur zur Verfügung stehen, die den Schweizer Qualitätsansprüchen gerecht wird. Zusätzlich wünschte sie sich einen Einsatz in einem spanischsprechenden Land. «Nach längerem Suchen bin ich auf das Hospital Diospi Suyana in Curahuasi gestossen.» Diospi Suyana ist Quechua und bedeutet «Wir vertrauen auf Gott». Der Ort liegt im Herzen der peruanischen Anden auf 2600 Metern über dem Meer, rund 50 Kilometer Luftlinie von der bekannten Inka-Stadt Machu Picchu entfernt. Das Hospital wurde 2007 von einem deutschen Ärzteehepaar gegründet mit dem Ziel der armen Bevölkerung eine qualitativ gute und moderne medizinische Versorgung anzubieten. Die Quechua-Indianer, die als direkte Nachkommen der Inkas gelten, gehören zur ärmsten Bevölkerungsgruppe des

Landes. Ihre soziale Not zeigt sich an einer hohen Kindersterblichkeit, Unterernährung sowie das Fehlen finanzieller Mittel für die oft teuren Behandlungen. Der Einsatz von Marlen Luckow in der Zahnklinik des Diospi Suyana ist ehrenamtlich, daher ist sie auf Spenden angewiesen. Die junge Zahnärztin, welche die Matura am Gymnasium Laufen

NUNNINGEN

LAUFEN

Wer kennt den Mann?

Über 80 Läuferinnen am Dreiländercup

In guten Händen In diesen Tagen nimmt die acura die Vorbereitungsarbeiten auf, damit nach Grindel auch die Bevölkerung in Erschwil ab sofort gut bedient werden kann. In diesem Zusammenhang werden wir bis Ende Jahr das persönliche Gespräch mit den Kunden in Erschwil suchen. Vorab lädt aber die Gemeinde Erschwil und die acura am Montag, den 30.11.2015, auf 19.00 Uhr im Gasthaus Kreuz in Erschwil zu einer Informationsveranstaltung ein, wo Ihnen das acura Team gerne Red und Antwort steht. Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie sich ein eigenes Bild. Die acura ist ein «vollintegrierter» Spitex Betrieb, d.h. sie bietet das gesamte pflegerische Angebot, Nachtwachen, sämtliche Betreuungs- und Hauswirtschaftsleistungen bis hin zur sogenannten 24-Stunden-Betreuung «aus einer Hand» an. Dies ebenfalls mehrheitlich mit Pflegepersonal aus dem Schwarzbubenland. Wir verfügen über sämtliche notwendigen Bewilligungen, um mit den Krankenkassen abzurechnen. Auch

Tina Sasse: Geschäftsführerin Spitex Acura. FOTO: ZVG legen wir Wert auf die Betreuung allein lebender Menschen. Wir bieten einen kostenlosen Besuchsdienst, um mit Ihnen Zeit zu verbringen und sich Ihren «Alltagssorgen» anzunehmen. Ein weiteres Projekt ist «Angehörige pflegen Angehörige». Der pflegerische Aufwand von Angehörigen wird aus unserer Sicht zu wenig wertgeschätzt. Die Berufstätigkeit verbunden mit Familienpflichten bringen viele Angehörige an die Grenzen. Die acura möchte die Angehörigenpflege fördern und nimmt pflegende Angehörige unter Vertrag. Wir freuen uns auf die neue Aufgabe in Erschwil und bedanken uns jetzt schon für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit. Wir werden bemüht sein, Ihnen eine gute Spitex, eine professionelle Hauswirtschaftshilfe, ein aufmerksamer Ansprechpartner, ein verlässlicher Arbeitgeber und Auftragnehmer zu sein. Tina Sasse, Geschäftsführerin Spitex acura Informationsabend: Montag, 30. November, 19.00 Uhr, Gasthaus Kreuz, Erschwil

WOS. Der Täter, der am 9. Oktober, die Raiffeisenbank in Nunningen überfallen hat, ist weiterhin flüchtig. Der Räuber trug schwarze Maske (ausgezogen beim Verlassen der Bank), schwarze Jacke, dunkelblaue Jeans, braune Schuhe und weisse Handschuhe. Statur: mittel, ca. 180 cm gross, zwischen 25 und 35 Jahre alt und kurzer Bart. Er sprach gebrochen Deutsch. Angaben zur gesuchten Person erbeten an Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach: (Telefon 061 785 77 01).

Bereit für den Dreiländercup: EisläufeFOTO: FRANZ OEL rinnen von Laufen. Der Eislauf Club Laufen heisst Sie zum 12. Dreiländercup, am Sonntag, 22. November 2015, recht herzlich willkom-

EINGESANDT

Zukunftstag 2015 am Progymnasium der P4-Klassen Was soll ich nach der Matura machen? Möchte ich eine Familie gründen? Werde ich Hausfrau/Hausmann oder werde ich vielleicht Teilzeit arbeiten oder Karriere machen? Das sind Fragen, die nicht nur mich, sondern auch sehr viele meiner Kolleginnen und Kollegen beschäftigen. Und genau auf solche Fragen wollten wir letzten Donnerstag im Rahmen des Zukunftstages eine Antwort finden. Die Eröffnung fand in der Aula statt. Wir mussten uns überlegen, ob wir später einmal voll auf die Karriere setzen wollen, oder ob wir Kinder möchten und wenn ja, wie die Arbeitsteilung aussehen sollte. Das Ergebnis war deutlich: Bei uns Mädchen ist es ziemlich ausgeglichen. Der Grossteil von uns möchte Kinder und etwa ein Drittel der Mädchen in meiner Stufe möchten zuhause bleiben und sich als Hausfrau um das Wohl der Kinder kümmern. Für mich ist jedoch, wie auch für viele meiner Kolleginnen, klar, dass ich mir die Kinderbetreuung und das Verdienen des Lebensunterhaltes mit meinem zukünftigen Mann teilen möchte. Bei den Jungs sah das Endresultat ganz und gar nicht identisch aus: Zirka die Hälfte von ihnen möchte alleiniger Familienversorger sein, die andere Hälfte hätte lieber keine Kinder, sondern würde sich gerne auf die Karriere und auf das Bereisen der Welt konzentrieren. Den Job und die Kinderbetreuung mit ihrer Frau zu teilen, können sich gerade einmal zwei Jungs aus unserer Stufe vorstellen. Um uns auf unserem Weg in die Welt der Erwachsenen zu begleiten und uns bei unseren Entscheidungen behilflich zu sein, wurden sechs Referenten ins

Vorübergehend zuhause in Laufen: Zahnärztin Marlen Luckow.

Gymnasium Laufen eingeladen. Anwesend waren: eine Swiss-Pilotin, ein Kinderarzt, ein Forstingenieur, eine Chemikerin, ein Hausmann/ Sozialarbeiter/ehemaliger Profi-Radrennfahrer und eine Berufspolitikerin, nämlich Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Es war eine gute, abwechslungsreiche Mischung von Berufen, so hatte jeder etwas, was ihn interessierte. Jeder von uns durfte drei Referate besuchen. Ich besuchte die Referate der SwissPilotin Annika Portmann, des Forstingenieurs Raphael Häner und des Sozialarbeiters Stefan Mutter. Jeder Vortrag war ein bisschen anders gestaltet und jeder war auf eine andere Art interessant. Beim Vortrag von Annika Portmann hat mich ihre grosse Leidenschaft beeindruckt. Bei allem, was sie sagte, merkte man, dass das Fliegen für sie die schönste Arbeit ist, die es gibt. Ich finde, man hat bei ihr am meisten Begeisterung für den Beruf verspürt und gerade dies machte ihren Vortrag so spannend. Sie erklärte uns sehr ausführlich ihren «Weg ins Cockpit» und auch die Ausbildung wurde genauestens erläutert. Sie zeigte uns die Homepage und welche Ausbildungsmöglichkeiten es für den Beruf des Piloten gibt. Man könne es auch wie sie machen und zuerst eine Ausbildung als Stewardess absolvieren. Auch der Vortrag von Raphael Häner war sehr informativ. Wir erfuhren, dass ein Forstingenieur nicht unbedingt oft im Wald arbeitet, sondern auch Berechnungen und Pläne machen muss. Erstaunt hat mich auch, zu hören, dass er viel mit neuen Technologien wie zum Beispiel Google Maps arbeitet oder auch, dass er oft Luftaufnahmen mit Hilfe von Drohnen macht.

Der Vortrag von Stefan Mutter war sehr aufschlussreich, da wir einen Sozialarbeiter, einen Hausmann und gleichzeitig einen ehemaligen Radrennfahrer der Nationalmannschaft vor uns hatten. Ich denke, es ist für ihn nicht einfach gewesen, vom Profisportler aus dem Rampenlicht direkt in das Leben eines Hausmannes zu wechseln. Doch, sieht er heute bestimmt mit Genugtuung auf seine Arbeit als Hausmann zurück. Schliesslich hat er sehr erfolgreich drei Kinder aufgezogen, auf das kann man mindestens genau so stolz sein, wie auf einen Titel bei einem Radrennen. Auch seinen neuen Beruf als Sozialarbeiter stellte er uns mit Begeisterung vor. Danach gab es noch einen kurzen Abschluss in der Aula und am Nachmittag hatten wir unterrichtsfrei um einen Text über diesen speziellen Tag zu verfassen. Ich denke, alles in allem war es ein sehr gelungener Anlass. Wir bekamen einen Einblick in interessante Berufe und kennen nun viele Vorteile, aber auch einige Nachteile dieser Jobs. Alle Berufe haben ihren Reiz, aber ich denke, dass jeder von uns Schülern einen speziellen Favorit für sich entdeckt hat, für mich ist es der Beruf von Annika Portmann. Ich könnte mir gut vorstellen auch einmal über den Wolken zu arbeiten und ich kann ihre Leidenschaft sehr gut nachvollziehen. Ida-Lin Hübscher

PS. Sollten Sie sich liebe Leserin, lieber Leser angesprochen fühlen am Zukunftstag 2016 am Gymi Laufen Referent zu einem spannenden Beruf oder Lebensmodell zu sein, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich beim Sekretariat melden. (Barbara Kunz, Lehrerin)

FOTO ZVG HEINER LEUTHARDT

absolvierte, berichtet kommenden Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr, im Gymnasium Laufen über ihren vielfältigen Einsatz in Curahuasi. Dabei stellt sie ihre Arbeit und die Lebensumstände der heimischen Bevölkerung vor, berichtet von den faszinierenden Anden und ihre Beweggründe, sich für die Quechuas einzusetzen. Der Eintritt ist frei.

men. Über 80 Läufer/innen aus der ganzen Schweiz werden an den Start gehen und um Podestplätze kämpfen. Bevor am Nachmittag die Läufer/innen der höheren Kategorien ihre Küren zeigen, starten die Jüngeren morgens ab 08.00 Uhr. Auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt. Wir bieten im Restaurant oder im Stübli verschiedene Getränke und Esswaren an. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Tag mit vielen interessanten Darbietungen. Zudem hoffen wir auf zahlreiche Eislaufbegeisterte, die den Weg nach Laufen antreten und die Läuferinnen mit viel Applaus unterstützen werden. Allen Teilnehmern wünschen wir am Dreiländercup 2015 in Laufen viel Erfolg! Karin Hänggi Eishalle Laufen, von 08.00-ca. 18.00 Uhr, Eintritt gratis


24

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

DIES UND DAS

LESERBRIEF

EINGESANDT

Koffermärt im Schloss Zwingen

Eine kleine Erinnerung an den kleinen Marder Capper

«… chunnsch o a Koffermärt am Sunntig im Schloss...», fragte ich einen Besucher im Dorfrestaurant, und er meinte: «Dangge, ig ha scho zwe, wo ig nid bruuch.» Super, dachte ich, dass die schönen Tafeln am Strassenrand ihre Werbung verfehlt haben. Kann es sein, dass keiner da sein wird? Weiss denn niemand was ein Koffermärt ist? Weit gefehlt, weit verfehlt. Der Koffermärt fand am Sonntag 25. Oktober bei sonnigem

Postkartenwetter statt. Das Ambiente im schönen Schlossareal liessen die vielen Besucher in die schöne Welt von Shabby Chic und vielem mehr eintauchen. Die mit viel Liebe bis ins Detail präsentierten Koffer mit ihren selbstgefertigten Produkten und die grosse erlesene Auswahl diverser Artikel liessen keine Besucherwünsche offen. Taschen im Spitzenlook, Ohrhänger mit Rosenmotiven, Ketten und Armbänder in glit-

zernden Strasssteinchen, und vielse mehr, natürlich auch bunte Cup Cakes bis zum Abwinken. Auch der gute Kontakt unter den Ausstellern trug zum guten Gelingen dieses Anlasses bei und ich jedenfalls, wurde an einem gemütlichen Sonntag in eine Welt zwischen Feenstaub und Sara Kay so verzaubert, dass ich nur darauf warte bis nächstes Jahr der zweite Koffermärt im Schloss Myrtha Bader, Zwingen stattfindet.

Immer für einen Streich bereit: Capper in der Federboa.

FOTO: ZVG

An einem sonnigen Samstagabend fanden wir dich als kleines Wesen, das gerade seine Augen geöffnet hatte, alleine und zittrig am Boden liegend. Wir nahmen dich, kleiner Marder, in unsere Obhut und haben dich alle drei Stunden mit Welpenmilch gefüttert. Du wurdest ein wunderschönes flinkes Kerlchen, das unsere ganze Familie auf Trab hielt. Unsere drei Hunde und auch unsere neun Katzen vergnügten sich mit dir oder wurden von dir durchs ganze Haus und über den Balkon gejagt. Und dein grösster Fan war unsere Mixi, deren Vorfahren sogar Jagdhunde waren. Alles, was nicht niet-und nagelfest war, wurde von dir irgendwo hingetragen. Du warst so ein gelehriges Kerlchen, das sogar alle Türen öffnen konnte und wir wurden auch nachts

im Schlaf von dir überrascht, sei es mit einem zärtlichen Biss in die Nase, Ohren oder Zehen. Wir wurden alle gepierct von dir. Doch eines Nachts bist du auf deiner Erkundungstour auf die Strasse gerannt, und wurdest von einem Auto überfahren. Die Hunde und Katzen haben dich noch viele Tage gesucht, Die ganze Familie ist noch immer fest traurig, dass es dich nicht mehr gibt. Du warst eine so herrliche Bereicherung in unserem Leben. Diese kleine Geschichte soll auch die Menschen erreichen, die Marder einfangen und töten, nur weil sie vielleicht einen Schlauch am Auto verbissen haben. In ewiger Erinnerung

Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Deine Ersatzfamilie Lily Cueni, Röschenz

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15–17 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 16–19 Uhr und Sa 10–14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu

Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

 Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi,

19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen ev. Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26.

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Pro Senectute und Spitex  Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen.

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Mi, 17–19 Uhr. Info: 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

 Tierschutzvereine Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: 061 911 19 44 oder 079 455 62 73. E-Mail: info@faroanimales.org


DIES UND DAS

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

VERANSTALTUNG

IMMOBILIEN

Kunstwerk mit Hand und Herz

Kristin Künzli erhält Diplom als Immobilienmaklerin

Der Kreativät freien Lauf lassen: Maja Zbinden in der Werkstatt.

WOS. Mit den Händen etwas erarbeiten, der Kreativität freien Lauf lassen und am Abend müde und zufrieden ins Bett sinken – dies waren Wünsche von Maja Zbinden, als sie mit dem Schmieden begann. «Und ein altes Handwerk erhalten, welches in der heutigen schnellen Zeit fast keinen Platz mehr hat, da es viel Zeit, Hingabe und Eigeninitiative braucht» fasst die Stahlkünstlerin zusammen. Zum sechsten Mal stellt Maja Zbinden, ursprünglich aus Zwingen, ihre Damaszenerstahlschmuckstücke und Messer im Ramsteinerturm in Zwingen aus. Zusammen mit Therese Müller aus Brislach organisiert sie die beliebte Ausstellung Kunstwerk mit Hand und Herz seit Beginn weg. Jedes Jahr bemüht sich das Duo neue Mitaussteller zu finden, welche die Ausstellung im Ramsteinerturm mit ihren Kunstwerken bereichern. Dieses Jahr freuen sie sich auf Danielle Shani aus St. Ursanne welche mit Filzkreationen aufwarten wird, und auf Conny Stebler aus Reigoldswil mit ihren Objekten mit Mosaik. Danielle Shani lässt

FOTO: ZVG

sich für ihre Filzobjekte von ihrer Intuition und Stimmung leiten. Das Material ist so lebendig und so reich an Möglichkeiten und sie liebt es, mit den Farben ohne Vorgaben zu spielen und zu kombinieren. Dabei entstehen Hüte, Gilets, Figuren und noch mehr. Gleich begeistert ist auch Conny Stebler von ihrer Arbeit mit Mosaik. Sie lässt ihrer Phantasie freien Lauf wenn sie mit italienischem Glasmosaik, Spiegelscherben oder Steine Wände, Mauern oder Möbel verziert. Die Auswahl der Farben ist riesig und in Kombination mit verschiedenen Formen entstehen immer wieder neue Muster. Therese Müller lebt ihre Passion mit Silber, Perlen und Edelsteinen aus. Dank verschiedenen Gusstechniken holt sie immer wieder neue Formen aus dem Silber, verarbeitet es in weiteren Schritten zu unvergleichbaren Unikaten. Alle Schmuckstücke sind wahre Hingucker. Ramsteinerturm Schloss Zwingen, 20.-22. November.: Freitag Vernissage ab 17 Uhr, Samstag 12-20 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr.

EINKAUFEN

Migros Breitenbach in modernster Aufmachung PR. Ab Donnerstag, 26. November, präsentiert sich die während rund drei Monaten umgebaute Filiale in modernster Aufmachung. Auf einer Verkaufsfläche von knapp 1500 Quadratmeter sorgen der Marktplatz mit frischen Obst und Gemüse, die bedienten Blumen-, Käse-, Fisch- und Fleisch-Theken und Gourmessa- sowie über 300 Alnatura-Produkte für ein wahres Einkaufserlebnis. Am 26./27. November wird die Neueröffnung gebührend gefeiert: mit vielen Überraschungen für Gross und Klein und zehn Prozent Rabatt. Seit 1964 ist die Migros Basel mit einer Verkaufsstelle in Breitenbach zuhause. Die nun während rund drei Monaten umgebaute Filiale erstrahlt glanzvoll im neuesten Ladenkonzept. Dieses empfängt die Kundschaft mit dem Marktplatz voller frischem Obst und Gemüse und bietet bediente Blumen-, Fisch- und Fleisch-Theken. Feinste Gourmessa-Produkte und über 300 Alnatura-Artikel ergänzen neu das Sortiment. Auch bei Käse und Fisch profitiert die Kundschaft neu von einer noch viel-

fältigeren Auswahl. Und für ein schnelles Einkaufen stehen neuerdings Subito Self-Checkout und Self-Scanning Kassen zur Verfügung. Die sanierte und umgebaute Filiale gewährt der Kundschaft nun wieder ein zeitgemässes Einkaufserlebnis in modernster Atmosphäre. Die Genossenschaft Migros Basel bedankt sich bei der Kundschaft in und um Breitenbach für ihre Treue und Geduld während der gesamten Umbauphase mit zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment an den beiden Eröffnungstagen vom 26. und 27. November. Neben einigen Überraschungen für Gross und Klein können an diesen zwei Tagen auch die neuen Alnatura- und Chocolat Frey-Produkte sowie «Aus der Region. Für die Region.»-Weidebeef vor Ort degustiert werden. MM Breitenbach, Laufenstrasse 4, +41 58 575 84 70 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08.00 bis 18.30 Uhr, Freitag 08.00 bis 21.00 Uhr, Samstag 08.00 bis 16.00 Uhr. Verkaufsfläche: 1490m2. Filialleiter: Wolfgang Friedrich. 44 Mitarbeitende, davon 1 Lehrling. Investition Migros Basel: 3,5 Millionen Franken Bauzeit: August bis November 2015

Bei der Diplomübergabe: Kristin & Thomas Künzli.

tiv abheben. Zur Sicherstellung seiner erstklassigen Dienstleistungsqualität führt der Schweizer Marktführer für Immobilienvermittlungen daher in Dierikon, Luzern, mit nims – Neue Immobilien Maklerschule Schweiz – ein eigenes, eduQua-zertifiziertes Ausbildungsinstitut für angehende Immobilienfachmakler. Der Lehrgang umfasst eine praxisbezogene Ausbildung sowie Schulungstage mit Fachreferenten. Wer die Seminare besucht und die abschliessenden Prüfungen erfolgreich bestanden

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Sponsorenlauf für das Spielplatzprojekt

Kein ÖV-Abbau für Randregionen

Am Samstag. 28. November, findet in Nunningen rund um die Hofackerhalle ein Sponsorenlauf für das Spielplatzprojekt «Mitenang zum Spielplatz» statt. Um 14.30 Uhr starten die ersten Läufer und um 17.30 Uhr werden in der Hofackerhalle die Erfolgreichen prämiert. Ausserdem gibt das Projektteam auch den Namen des neuen Spielplatzes bekannt. Für das leibliche Wohl sorgt ab 14.00 Uhr die Spielplatzbeiz in der Hofackerhalle (Älplermagronen, Schnitzelbrot, Hot-Dog, Kuchenbuffet etc.) und ab 18.00 Uhr sorgt die Musik mit DJ Michi für Unterhaltung. Ob Gross oder Klein, laufen Sie an unserem Sponsorenlauf mit und unterstützen Sie so das Projekt! Teilnahmezettel für den Lauf erhalten Sie bei der Bäckerei Jeker, dem Blumenladen Spiritflowers, auf der Gemeindeverwaltung Nunningen oder auf unserer Homepage. Wir freuen uns über alle Läuferinnen und Läufer, sowie Ihren Besuch in der Spielplatzbeiz. Wir hoffen ganz fest, dass wir es «Mitenang zum Spielplatz» schaffen, einen tollen Erlebnisspielplatz in Nunningen zu bauen. Das Projektteam Manuela und Pascal Bracher, Annelise Häner https://sites.google.com/site/spielplatznunningen

Crowdfunding – Wozu, weshalb und wie?

ren, oder es kann Newcomern ihr erstes Projekt ermöglichen. ‹wemakeit.com› ist eine schweizerische Plattform für Crowdfunding. Das Team von wemakeit stellt anhand von Beispielen die Möglichkeiten dieses Finanzierungsinstrumentes vor.

hat, ist befähigt, sich als ausgewiesener Profi auf dem Immobilienmarkt zu bewegen. Unter den 24 Absolventen des letzten Lehrgangs ist auch Kristin Künzli, RE/MAX Laufental-Schwarzbubenland. Sie durfte am 28. Oktober im Schloss Meggenhorn in Meggen in einem feierlichen Rahmen ihr Diplom entgegennehmen: «Als selbständige Unternehmerin zu arbeiten, war schon lange mein Wunsch. Und die Arbeit als Maklerin ist für mich optimal, denn dabei lerne ich viele spannende Personen kennen und kann mich mit kompetenter Beratung, Leidenschaft und Herzblut für meine Kunden einsetzen. Bei RE/MAX habe ich zudem eine bekannte Marke im Rücken und stehe nicht alleine da. In diesem starken und kollegialen Netzwerk wird jeder Einzelne vom Team unterstützt und profitiert vom Know-how der anderen.» Gleich vom ersten Tag der Ausbildung an war sie in ihrem neuen Beruf aktiv: «So haben sich Theorie und Praxis perfekt ergänzt, und ich fühle mich heute bestens gerüstet, die komplexen Aufgaben rund um den Kauf und Verkauf von Wohneigentum wahrzunehmen.»

Einmal mehr verlieh RE/MAX am 28. Oktober 2015 die begehrten Diplome des eigenen Lehrgangs für Immobilienbusiness. Auch Kristin Künzli, RE/MAX Laufental-Schwarzbubenland, schloss die fundierte Ausbildung zur Immobilienfachmaklerin erfolgreich ab. RE/MAX ist es ein grosses Anliegen, dass sich die dem Netzwerk angeschlossenen Maklerinnen und Makler durch fundiertes Wissen, eine hohe Fachkompetenz und umfassendes Können von anderen Anbietern auf dem Markt posi-

VERANSTALTUNG

WOS. Am Dienstag, 24. November findet in Laufen eine Informationsveranstaltung des Kulturforums Laufen über eine neue Finanzierungsmöglichkeit für Projekte statt. Mit Crowdfunding werden Projekte über eine Internetplattform durch viele kleine Beiträge gemeinsam finanziert. Etablierte Profis können dieses Finanzierungsinstrument genauso nutzen, wie engagierte Laien, ältere genauso wie junge Menschen. Die Einsatzmöglichkeiten von Crowdfunding sind breit. Es kann eine Alternative zur herkömmlichen Finanzierung von Vereinsanlässen sein und kann dabei helfen, ein weites Umfeld zu aktivie-

FOTO: ZVG

Die Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung fördert neu lokale Crowdfunding Projekte mit eigenen Beiträgen. Die genauen Bedingungen werden an der Informationsveranstaltung und auf der Webseite ‹www.richterich-beckstiftung.ch› erklärt. Zum Schluss sind Sie herzlich zu einem Apéro eingeladen. Wer unmittelbares Interesse an Crowdfunding hat, kann sich vor Ort zu einem kostenlosen Workshop mit wemakeit anmelden, in dem eigene Projekte besprochen und individuelle Fragen beantwortet werden. 24. November 2015, 18.00 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus. Dauer: ca. 1 Stunde

Es steht ausser Frage, im Kanton Baselland ist es notwendig zu sparen und gewisse Leistungen müssen auf ein vernünftiges Mass reduziert werden. Mit dem generellen Leistungsauftrage im Bereich des öffentlichen Verkehrs übernimmt die Regierung beinahe zeitgleich auch die Massnahme zur Kürzung des ÖV–Angebots an die Hand. Vom geplanten Abbau sind erneut die ohnehin struktur- und finanzschwachen Gemeinden betroffen, bei uns im Laufental sind dies die Gemeinden Blauen, Dittingen und Nenzlingen. Die Regierung stellt sich auf den Standpunkt, dass die betroffene Buslinie keinen ausreichenden Kostendeckungsgrad aufweist. Diese Buslinie wird von den Schülerin-

25

RE/MAX ist der weltweit führende Immobilienvermittler und seit 1999 in der Schweiz vertreten. RE/MAX ist mit über 100 Büros und mehr als 360 Maklerinnen und Maklern die Nummer 1 in der Schweiz und bietet mit rund 3800 Objekten das grösste Angebot. Die Franchisenehmer sind in allen Sprachregionen der Schweiz flächendeckend positioniert. Die RE/MAX Idee – lokal verankerte und kundennahe Maklerinnen und Makler vermitteln Immobilien vernetzt und mit hoher Dienstleistungsqualität – führte zu einem enormen Bekanntheitsgrad der Marke und zu starkem Wachstum. RE/MAX wurde 1973 in Denver, Colorado/USA, gegründet und ist heute in mehr als 95 Ländern aktiv. Rund 100 000 Immobilienmakler und über 6500 Büros sind Teil dieser Erfolgsstory.

nen und Schülern der drei «Berggemeinden» genutzt, von den Berufspendlern und der nicht motorisierten Bevölkerung. Mit der geplanten Reduzierung würden rund 30% der geplanten Verbindungen verloren gehen. Alleine aufgrund der Einwohnerzahlen kann diese Buslinie nie eine in der Agglomeration vergleichbaren Kostendeckungsrad erreichen, aber die Gemeinden benötigen dieses Grundangebot zwingend. Aus rechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Sicht lehnen die SVP Landrätinnen und Landräte aus dem Laufental diesen Leistungsabbau ab. Jacqueline Wunderer, Landrätin Georges Thüring, Landrat

LESERBRIEF

Laufen – Stadt zum blääche! Den Slogan «Laufen – Stadt zum läbe» liest man schon lange nicht mehr. Doch der Slogan und das STEP haben seine Wirkung erzielt. Laufen hat in den vergangenen fünf Jahren einen Bevölkerungszuwachs von über 6, 5 Prozent erlebt und ist dabei um 11, 4 Prozent multikultureller geworden. Zum STEP kommt automatisch auch ein KEP, ein Kostenentwicklungsprogramm, dazu. Leider wird das während der Euphorie bei Projektvorstellungen gern verschwiegen. Und doch, die Kosten haben sich dermassen entwickelt, dass bei dem für die Finanzen zuständigen Gemeinderat nur noch die politische Gesinnung schwarz ist. Um die steigenden Defizite zu decken, wird eifrig nach neuen Einnahmenquellen gesucht. Als neusten Streich sind eine massive Steuererhöhung, welche Laufen beim Steuersatz zu den Schlusslichtern des Kantons katapultiert, sowie eine Nacht-Parkgebühr geplant. Hier will der Gemeinderat die Regeln der blauen Zone in der Nacht ausser Kraft setzen und mit Parkkarten sowie Bussen kräftig abkassieren. Ich staune immer wieder, wie eifrig und erfinderisch der Gemeinderat ist, wenn es darum geht, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Schade, dass er diese Energie nicht für Lösungen zur Kostenoptimierung respektive zur Kostenreduzierung nutzt. Da wäre noch

viel Potenzial vorhanden. Laufen wird immer mehr zur «Stadt zum blääche» und der Begriff Lebensqualität scheint nicht mehr zu existieren. Anstelle die Strategie der vergangenen Jahre zu hinterfragen, sich an erfolgreichen Gemeinden zu orientieren, die Gründe für die steigenden Kosten zu analysieren und zu eliminieren, bleibt man stur in der Richtung und versucht die Kasse mit höheren Steuereinnahmen und Abgaben sowie mit Baurechtszinsen zu füllen. Fakt ist: Eine Strategie, welche nur auf finanzielle Motive ausgerichtet ist, hatte noch nie langfristigen Erfolg. Mein Vertrauen in den jetzigen Gemeinderat ist auf dem Nullpunkt angelangt und ich wünsche mir bei den kommenden Wahlen ein neues Kräfteverhältnis sowie eine neue Richtung. Ich möchte nicht mit einer Steuererhöhung bestraft werden, nur damit mit farbigen, teuren Bänken im Stedtli, mit Prestigebauten für Schüler oder mit teuren Projektstudien von Stararchitekten geprotzt und dabei Ego-Ziele verwirklicht werden können. Ich will in Laufen auch weiterhin ländlich leben und will nicht noch mehr von diesen pseudo-urbanen Wohnsilos, mit der die Gemeinde scheinbar mehr Kosten als Einnahmen generiert. Und ich weiss, ich bin nicht der Einzige, der das so will. Simon Felix, Laufen


26

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

Zu vermieten 2 – 2½-Zimmer

3 – 3½-Zimmer

In Röschenz zu vermieten ab sofort helle

Am Dorfrand von Metzerlen mit Sicht ins Grüne vermieten wir per 1. Dezember 2015 oder nach Vereinbarung heimelige

2-Zimmer-Wohnung (1. OG), für Singles, Glaskeramik, GWM, Dusche/WC, Laminat und Plattenböden, WM + Tumbler im Haus. Auskunft: 061 761 87 37*, ab 18.00 Uhr, 079 583 23 48*

Per 1. Dezember 2015 oder nach Vereinbarung im Dorfkern von Witterswil in 20 Min. mit Tram mitten ins Herz von Basel, ruhig gelegene

2-Zi.-Wohnung (51 m²) 1. OG, Balkon, mit Sicht ins Grüne moderne, offene Küche Dusche/WC Wohnbereich weisser Plattenboden Fr. 1150.– + Fr. 150.– Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

4 – 4½-Zimmer und grösser Zu vermieten in Binningen, 3 Minuten von Einkaufszentrum und Tramstation entfernt, komfortable

4-Zimmer-Wohnung, 2. OG Fr. 1600.–, NK. Fr. 200.– Nettowohnfläche 82 m², grosser Balkon moderne, neu sanierte Küche Bad und sep. WC mit Tageslicht

3½-Zi.-MaisonetteWohnung (95 m²)

ALFRED GSCHWIND ARCHITEKT AG

eigener Garten mit Sitzplatz offene Küche mit GWM Bad/WC Fr. 1400.– + Fr. 200.– PP aussen kann dazugemietet werden à Fr. 30.–

Telefon: 061 721 48 48* 4106 Therwil Infos unter: www.gschwind·architekt.ch

Diverses n g e 16 olz n 3 lin elh bilie erei Grel 41 1 d o n m 3 m hi 17 S c Im Zim 4 2 0 0 6

Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

Zu vermieten im Dorfzentrum von Grellingen per sofort oder nach Vereinbarung

Zu vermieten in Aesch per sofort oder nach Vereinbarung 4. OG, Nähe Dorfzentrum, schöne

Dorfgarage mit Büro Mietzins pro Monat Fr. 1500.– exkl. NK

3½-Zimmer-Wohnung, Lift

Interessenten mögen sich melden bei: Georg Schindelholz, Immobilien Baselstrasse 58, 4203 Grellingen Tel. 061 741 20 50, Herr Spinnler

Mietzins p.M. Fr. 1420.– + NK Fr. 165.–, WF 63 m², optional AEP Fr. 95.–/Mt. Tel. 061 751 12 88 oder 079 342 17 40 Zu vermieten in Grellingen per 1. Februar 2016 oder nach Vereinbarung, an erhöhter Toplage, im Parterre, mit Sitzplatz

3½-Zimmer-Wohnung Miete Fr. 1’360.– + NK Fr. 201.– EH-Platz Fr. 100.– Karl Hänggi, Tel. 079 674 34 42

Günstige Wohnungen zu vermieten im Laufental:

n g e 16 olz n 3 lin elh bilie erei Grel 41 1 d o n m 3 m hi 17 S c Im Zim 4 2 0 0 6

Grellingen 6-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1500.– exkl. NK 4½-Zimmer-Wohnung Neuwohnung mit Sicht auf Stausee Mietzins Fr. 1850.– exkl. NK div. 4-Zimmer-Wohnungen Mietzins Fr. 900.–/Fr. 1300.–/Fr. 1400.– exkl. NK 3½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 900.– exkl. NK div. 3-Zimmer-Wohnungen Mietzinse Fr. 800.–/Fr. 900.–/Fr. 1000.–/Fr. 1050.– exkl. NK 1½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 550.– exkl. NK Freistehendes Einfamilienhaus mit 3 Zimmern, grossem Umschwung, Mietzins pro Monat Fr. 1500.– exkl. NK

Per sofort oder nach Übereinkunft im Industriegebiet in Grellingen letzte Halle zu vermieten: Zu vermieten in Therwil per sofort oder nach Vereinbarung

4½-Zimmer-Wohnung mit Wintergarten 1. Stock, zentrale, sonnige Lage Miete Fr. 1710.–, NK Fr. 180.– Garagenbox Fr. 140.– Tel. 061 721 11 93 / 061 721 30 78

Luftschutzkeller Mietzins Fr. 2000.– pro Jahr Lagerraum Mietzins Fr. 955.– pro Monat 4½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1200.–/Fr. 1450.– exkl. NK Hobbyraum Mietzins Fr. 150.– pro Monat

Duggingen

4 – 4½-Zimmer und grösser

Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Nunningen, im schönen Solothurner Jura (25 Min. nach Basel) komfortable

Maisonette-Wohnung 4½ Zimmer, ca. 170 m², zwei Balkone, Bad mit D-Lavabo, WM/Tumbler, Dusche mit D-Lavabo/WC. Miete inkl. Nebenkosten Fr. 2200.–

3 – 3½-Zimmer Per 1. Dezember 2015 oder nach Vereinbarung zu vermieten in Erschwil, Büsserachstrasse 4 attraktive

3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon (Hochparterre) Preis auf Anfrage Erben Albin Borer-Jeker Rita Müller, 061 789 90 22 oder 079 513 06 50

Zu vermieten ab sofort oder nach Vereinbarung in Laufen, Delsbergerstrasse 104, ca. 5–10 Min. von Zentrum und Bahnhof

3-Zimmer-Wohnung, EG Miete mtl. Fr. 1100.– + Fr. 250.– Strom Telefon 079 393 50 62*, nur für Mietanfragen

Wir vermieten in Röschenz, an bester Wohnlage mit Weitsicht, sonnige, helle

3½-Zimmer-Wohnung 76 m², Wohnküche, Kellerabteil, Balkon, Gartensitzplatz, Estrich, 6 Minuten zu Fuss bis Bus/Zentrum. per sofort oder nach Vereinbarung. Miete Fr. 1’350.– exkl. + Parkplatz. Nichtraucher. Gerne Auskunft über 078 950 68 42

4½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1500.– exkl. NK 2½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1200.– exkl. NK Interessenten mögen sich melden bei: Georg Schindelholz, Immobilien Baselstrasse 58, 4203 Grellingen Tel. 061 741 20 50, Herr Spinnler

Telefon 061 791 09 11

Bättwil, an zentraler Lage nach Vereinbarung zu vermieten renovierte, heimelige

4½-Zi.-Dachwohnung (104 m²) mit Cheminée und Balkon neuer separater, heller Wohnküche grossem Wohn-/Esszimmer Parkettböden, neues Bad neues sep. WC Fr. 1750.– + Fr. 250.– Einstellhallenplatz kann dazugemietet werden à Fr. 110.– Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

Zu vermieten in Breitenbach, im Hirzengarten, an sonniger, ruhiger Lage, Nähe Zentrum, neu renovierte Wohnung. Moderne Küche mit Glaskeramik, Kühl-/Tiefkühlschrank, Granitabdeckung, GWM. Im 3. OG

4½-Zimmer-Wohnung, 86 m²

Fr. 37 000.– Fr. 9 000.–

Interessenten mögen sich melden bei: Georg Schindelholz, Immobilien Baselstrasse 58, 4203 Grellingen Tel. 061 741 20 50, Herr Spinnler

Rollstuhlfahrer sucht eine 2- bis 3- Zimmer-Wohnung im Laufental oder Schwarzbubenland. Ärzte raten zu einer Parterrewohnung, die rollstuhlgerecht nach seinen Massen umgebaut werden kann! (Umbaukosten werden übernommen)! Interessenten melden sich unter folgender Adresse: Gregor Wehrli, Gruppe M, Wohnheim Wyssestei, Weissensteinstrasse 102, 4500 Solothurn, Telefon 032 628 31 65

Röschenz BL

An ruhiger, bevorzugter Lage mit weitem Blick ins Grüne vermieten wir im Dorf Zwingen eine neuwertige, komfortable 2½-Zimmer-Wohnung (ca. 50 m²) Fr. 980.– exkl. • Parkettboden – Steinabdeckung – Glaskeramik – Einbauschränke • stimmungsvoller Südbalkon • wegweisende Architektur in solider Ausführung mit viel Holz und Licht (1996 ausgezeichnet durch den Heimatschutz) • Schulen, Läden, Bahnhof: 3 Minuten • Erholungsraum in nächster Nähe: Finnenbahn, Tennisplätze, Sportanlagen, Birsufer Lassen Sie sich begeistern – rufen Sie uns an: 079 622 62 70

Im Neubau: Halle 425 m2 Mietzins/Jahr plus NK/Jahr

Gesucht

Im Industrieareal

Ihre Traumwohnung

Grellingen

Zu verkaufen Häuser Günstige Mehrzweckwohnung An ruhiger, bevorzugter Lage mit weitem Blick ins Grüne vermieten wir im Dorf Zwingen eine komfortable

4½-Zimmer-Wohnung (ca. 105 m²) Fr. 1560.– exkl. • Abtrennbarer Büro-, Hobby- oder Gästeraum (25 m²) mit Nasszelle und separatem Eingang • Parkettboden – Steinabdeckung – Glaskeramik – Geschirrspüler – Einbauschränke • Terrasse mit Gartenanteil • Wegweisende Architektur in solidester Ausführung mit viel Holz und Licht (1996 ausgezeichnet durch den Heimatschutz) • Schulen, Läden, Bahnhof: 3 Minuten • Erholungsraum in nächster Nähe: Finnenbahn, Tennisplätze, Sportanlagen, Birsufer Lassen Sie sich begeistern – rufen Sie uns an: Tel. 079 622 62 70

Balkon 9 m², sep. Reduit. MZ Fr. 1’200.–, NK Fr. 230.–. Bezug nach Absprache. Sep. Garage Fr. 120.– mtl. Auskunft: Tel. 061 781 16 27

Zu vermieten in Zullwil per sofort oder nach Vereinbarung an zentraler und ruhiger Lage

5½-Zi.-Maisonettewohnung Fr. 1700.– inkl. NK je 1 Parkplatz inkl. Auskunft: Telefon 079 245 53 20

Zu vermieten in Breitenbach ab sofort luxuriöse, schöne, grosszügige

4½-Zi.-Dachwohnung mit allem Komfort und Balkon – Natursteinböden in allen Zimmern – Cheminée-Anlage mit Umluft – Marmor-Bad/Closomat, Badewanne, Dusche, Doppel-Lavabo – Offene Massiv-Küche Miete Fr. 1585.– exkl. Nebenkosten Auskunft erteilt Ihnen gerne Telefon 061 781 20 69.

Im Dorfkern von Biel-Benken sonnige, helle

4½-Zimmer-MaisonetteDachwohnung 100 m², DU/WC + Bad/DU/WC, Terrasse, Lift, Einstellplatz (Fr. 125.–). Busstation vor dem Haus. Miete Fr. 1850.–, NK Fr. 200.– Auskunft: Sanit Design AG, P. Schweizer Tel. 079 228 33 49

Auch kleine Inserate werden gelesen


Empfehlungen

Räumungsverkauf antiker Möbel

Zu verkaufen Häuser

Infolge Geschäftsauflösung viele antike, restaurierte Möbel wie: Schränke, Buffets, Kommoden, Sekretäre, Vitrinen, Tische und Kleinmöbel in Nussbaum-, Kirschbaum- und Tannenholz

Wohnungen

50 –70% Rabatt Henz Antiquitäten, Martha Henz Rieselstrasse 18, 4228 Erschwil Tel. 061 781 34 61oder 079 578 36 50

Fusspflege Happy Feet Dipl. Fusspflegerin SFPV

Verena Imhof 4242 Laufen Tel. 078 809 57 95

Diverses

Bauland Häuser, Wohnungen und Bauland für unsere Kundschaft. Bahnhofstr. 3, Laufen N. Jeker, Tel. 061 761 65 15 info@neu-immo.ch, www.neu-immo.ch

Zu verkaufen in Nenzlingen

BAULAND

GG Immobilienberatung AG Rössligasse 15 4460 Gelterkinden Tel. 061 981 33 94*

Empfehlungen Brauchen Sie einen sauberen

MALER der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Fahrzeugmarkt

Voll erschlossene, baureife Parzelle an der Bauzonengrenze. Fläche ca. 500 m², ohne Verpflichtungen.


28

Donnerstag, 19. November 2015 Nr. 47

KALEIDOSKOP 474616/003-738130

F O TO D E R W O C H E

Storen mit Mehrwert • Top-Service auch für Fremdmarken • 24h-Reparatur-Service • 36 Standorte schweizweit

0800 202 202

• 5 Jahre All-Risk-Schutz • Umweltzertifiziert • CO2-optimierte Produktion/ Logistik

www.storen.ch

IN KÜRZE Probenarbeit live erleben BÜSSERACH. Die Brass Band Konkordia Büsserach ist in den letzten Zügen der Vorbereitung für den Schweizerischen Brass Band Contest 2015 am Wochenende vom 26./27. November, in Montreux. Wer live miterleben möchte, wie Dirigent Tristan Uth mit den Büsserachern auf so einen wichtigen Anlass probt, ist zu einer öffentlichen Probe, heute abend, 20 Uhr, im Probelokal beim Kindergarten Büsserach eingeladen. Konzert mit Apéro WAHLEN. WOS. Der Musikverein Wahlen, unter der Leitung von Manfred Cueni, lädt am Samstag, 21. November, zum Konzert in der Kirche ein (Beginn: 19.00 Uhr). Passend zu den immer kürzer werdenden Novembertagen spielt die Formation Titel, welche die oft «düsteren und nebligen Tage aufheitern und mit Wärme füllen», heisst es im Programmblatt. Der Musikverein Wahlen wagt sich nächstes Jahr erstmals in seiner Vereinsgeschichte ans Eidgenössische Musikfest nach Montreux.

Zwergenhöhle bei Grindel: Arturo, Gabriela, Lotta und Pia besuchen den Zwerg (Tropfstein) im November. FOTO: SIMON LUTZ, GRINDEL

BREITENBACH

METZERLEN

Poststelle auf Sparflamme Wald verschandelt

WOS. Unbekannte haben zirka 60 Reifen in den Wald geworfen, teilt die Polizei Kanton Solothurn mit. Die Umweltverschmutzer waren vermutlich zwi-

t n ei re S ah J 25

Basler Madrigalisten MARIASTEIN. WOS. Im Rahmen der Mariasteiner Konzerte 2015 sind am kommenden Sonntag die Basler Madrigalisten in der Basilika zu Gast. Unter dem Titel «Urlicht» bringen die Sängerinnen und Sänger dieses professionellen Vokalensembles, unter der Leitung von Raphael Immoos, Motetten und Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach und Gustav Mahler zum Klingen. Beginn: 17.00 Uhr. Dies ist das siebte und letzte Konzert dieser Reihe. Vielseitiger Musikverein HOFSTETTEN. WOS. Für das Konzert 2015 ist auch der Musikverein Hofstetten bereit. Am Samstag, 21. November, 20.00 Uhr, zeigt der 1893 gegründete Verein unter der Leitung von Mario Meier in der Mehrzweckhalle Mam-

Jewel Jewel Kilcher (41) ist Amerikanerin mit Schweizer Wurzeln. Sie debütierte 1995 mit «Pieces of You» und hat seither über 30 Millionen Tonträger verkauft, was ein stattlicher Erfolgsausweis ist. Mit der selber produzierten aktuellen CD «Picking Up The Pieces» (Universal Music) zielt sie nicht wie mit dem ziemlich experimentellen «0304»-Album (2003) auf den Dancefloor. Es hat auch nicht den akzentuierten CountryTouch von «Sweet And Wild» (2010). Jewel kehrt mit dem Neuling zu ihren musikalischen Roots zurück und überzeugt mit vorrangig beschaulicher Musik mit ausgeprägtem FolkAnteil und Texten, die ein aufmerksames Zuhören verdienen. «Picking Up The Pieces» ist ihr bisher wohl bestes und reifstes Werk, das neue und einige Songs enthält, die sie bereits bei Konzerten gesungen, aber nie zuvor aufgenommen hat. Beeindruckend nuancierter Gesang und tiefgründiges Songwriting zeichnen die 14 Tracks (darunter je ein Duett mit Dolly Parton und Rodney Crowell) aus. Fazit: ein beachtenswertes Studioalbum.

Mir fürs sind v Bad om F und ach Dac h GmbH

Bedachungen & Sanitäre Anlagen ■ Blitzschutzanlagen ■ Kunststoffbedachungen ■ Kundenservice ■ Umbauten – Reparaturen ■ Sanitärservice

Brühlgasse 4 ● 4153 Reinach Telefon 061 711 19 91 www.messerli-spenglerei.ch

113 784548

Illegales Reifendepot: Auf dem Chall.

schen Freitag und Samstag am Werk. Sie haben die Reifen rund 150 Meter östlich der Bushaltestelle Challhöhe in Metzerlen neben einem Waldweg weggeworfen. Es handelt sich dabei vorwiegend um Autoreifen, die mit einem entsprechenden Fahrzeug transportiert worden sein dürften. Die Polizei hat Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, FOTO: ZVG die Angaben zur Herkunft der illegal entsorgten Reifen oder zum Verursacher machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Mariastein in Verbindung zu setzen.

MUSIK-TIPP

113-792702

dust. Mit der Neueröffnung der Breitenbacher Poststelle wurden auch die Diensleistungen angepasst. So werden die Schalter erst um 08.30 Uhr geöffnet und die Postfächer erst um 09.00 Uhr bedient. «Die Neueröffnung der Postfiliale Breitenbach bringt für die Geschäftskunden massive Nachteile», wehrt sich der Gewerbeverein Lüsseltal in einem Schreiben an die Post. Er bemängelt darin auch die Reduzierung der Anzahl Postfächer. Im Antwortschreiben, das dem Wochenblatt vorliegt, beruft sich die Post auf die aktuellen Kundenfrequenzen, welche aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Mobilisierung kontinuierlich abnehme. Um das Defizit von 100 Millionen Franken im aktuellen Poststellenbetrieb abzubauen, sei es für die Post unerlässlich, solche Anpassungen vorzunehmen, schreibt die Post weiter.

mut sein Können. Bereits um 18 Uhr öffnen die Hofstetter ihren Mammut für die hungrigen und durstigen Gäste. Wenige Wochen später, am 16., 17. und 23. Januar, spielt der Musikverein Hofstetten sein aktuelles Theater 2016.

Möbel-Restaurationen Es gibt Möbel, die nicht zu ersetzen sind. 078 715 11 65 www.möbelrestauration-nussbaumer.ch

Benno Hueber

20151119 woz wosanz  
20151119 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Die neu entdeckte Lust am Fabulieren. Die neueste Ausgabe d...