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Donnerstag, 29. Oktober 2015

106. Jahrgang – Nr. 44

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim

Arlesheim

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40 Jahre WBZ – aus Bewohnersicht Am 1. November findet im WBZ der Tag der offenen Tür statt. Die Mitarbeiterin und Bewohnerin Céline Büchler stellt das WBZ aus ihrer Perspektive vor. Sie ist am Jubiläumsevent auch beteiligt.

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Platzmangel an der Primarschule: Der Dornacher Gemeinderat ergreift auf Antrag der Schulleitung Sofortmassnahmen.

Agenda Stellen Immobilien Events

40 29 28–29 33–34

Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

S

eit 1975 setzt sich das Wohn- und Bürozentrum in Reinach für Menschen mit Behinderung ein. Das Ziel des WBZ ist es, diese Menschen am Leben und Arbeiten teilhaben zu lassen. Die Basis sind Qualität, Kundenorientierung und Zuverlässigkeit. Das WBZ bietet verschiedene Wohnformen an, die vom internen Wohnen mit Tagesstruktur bis zur externen Wohnbegleitung gehen. Im Zentrum steht stets der Mensch. Eine von vielen Die 27-jährige Céline Büchler ist eine der in einer internen Wohngruppe des WBZ lebenden Frauen und Männer. Sie hat eine geburtsbedingte cerebrale Bewegungsstörung und zusätzlich eine Sehbehinderung. Schon mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Elektrorollstuhl. Am Morgen beim Aufstehen ist sie auf einen Transfer angewiesen. Danach arbeitet sie im Wirktreff, wo sie Spanisch lernt oder interne Aufträge erfüllt. Das Mittagessen nimmt sie meist im Speisesaal ein. Nachmittags arbeitet sie in der Computergruppe. Zudem ist sie für die interne Post zuständig. Abends isst sie im Speisesaal oder bereitet sich eine eigene Mahlzeit zu. Bei barrierefreiem öV ist das Fortkommen kein Problem. Bei schwierigen Situationen reko-

Wohnt und lebt seit 2009 im WBZ: Die kommunikative Céline Büchler. gnosziert sie den Weg zuerst. Céline Büchler reist gerne, war schon an vielen Orten, beispielsweise in New York. Am Wochenende fährt sie mit dem Zug ins aargauische Nussbaumen zur Familie. Bevor sie 2009 nach Reinach kam, war sie in einer Institution in Luzern. Ein Schnupperaufenthalt im WBZ überzeugt sie. «Ich schätze am WBZ, dass die Selbstständigkeit gefördert wird», sagt sie, «ich werde nicht übertherapiert

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Dornach

Thomas Brunnschweiler

und man nimmt mir nur ab, was dringend nötig ist.» Vom Wesen her ist Céline Büchler kontaktfreudig und aufgestellt. Sie nimmt gerne an sozialen Angeboten teil, «aber ich muss mit meinen Ressourcen haushalten.» Sie macht meist gute Erfahrungen in der Öffentlichkeit; negativ erlebt sie jedoch gutgemeinte Geldgeschenke. «Aber unterdessen amüsiert mich das eher.» Sie wünscht keine Sonderbehandlung und

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

erklärt: «Ich bin skeptisch gegenüber speziellen Anlässen für Behinderte, da man sich durch diesen bewusst herbeigeführten Sonderstatus automatisch immer wieder selbst ausgrenzt.» Alles unter einem Dach Das WBZ bietet verschiedene Dienstleistungen an: das Grafische ServiceZentrum, die Treuhand, die EDV, das Fortsetzung auf Seite 2

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Im neuen Glanz: Am Sonntag wurde der Dom nach zweijähriger Innenrenovation mit einem feierlichen Gottesdienst wiedereröffnet.

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Donnerstag, 29. Oktober 2015 Nr. 44

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

40 Jahre WBZ

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Fortsetzung von Seite 1 kreativAtelier mit diversen Angeboten, das Restaurant Albatros und den überregional bekannten Flohmarkt. Das WBZ kann durch Spenden und durch Aufträge unterstützt werden. Neben Geldspenden können auch Naturaloder Zeitspenden gemacht werden; man kann das WBZ im Testament oder in einem Legat berücksichtigen. Der Tag der offenen Tür ist eine Möglichkeit, diese Institution von innen kennen zu lernen (vgl. www.wbz.ch). Es lohnt sich.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

Tag der offenen Tür: Sarah-Jane-Tickets gewinnen! Am Sonntag, 1. November, öffnet das WBZ an der Aumattstrasse 70–72 in Reinach seine Türen. Der Anlass beginnt um 10 Uhr. Bis um 18 Uhr finden Führungen durchs Haus, der WBZFlohmarkt mit Café im Restaurant Albatros und diverse Events statt. Um 11 Uhr steht eine von Benjamin Huggel moderiertes Podium zum Thema «Leben mit Behinderung» auf dem Programm. Um 16 Uhr beginnt für geladene Gäste das Konzert mit Sarah-Jane. Wollen auch Sie bei diesen Auftritt mit dabei sein? Das «Wochenblatt verlost 2 × 2 Tickets. Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort «Sarah-Jane» an die Adresse wettbewerb@wochenblatt.ch senden. Einsendeschluss ist der Freitag, 30. Oktober, 14 Uhr. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Viel Glück!

REGION NEUESTHEATER.CH

Gastgeschenke mit freiem Eintritt Während der Eröffnungswochen gilt jeden Mittwoch 19.30 Uhr freier Eintritt sowie offenes Haus mit Theaterführung. Künstler aus der Region schenken dem Publikum sowie neuestheater.ch kleine Programme, im Anschluss besteht die Gelegenheit mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen sowie an den sehr beliebten Theaterführungen teilzunehmen: Am 4.11. feiert Lukas Holligers neues Buch «Glas im Bauch – Betrachtungen durch verschluckte Brillen» Vernissage. Es lesen der Autor selbst sowie die Schauspieler Krishan Krone und Michael Wolf. Mal voll Witz und Ironie, mal fast unheimlich geheimnisvoll. In 87 kurzen Geschichten erzählt der Basler Autor von Momenten der Wendungen im Leben. Hans J. Ammann liest am 11.11. aus seinem Buch «Bretter bohren» und aus seiner Kolumnensammlung «Dazwichentöne». Er lässt uns teilhaben an seinem reichhaltigen Theaterleben, im Speziellen aus der Zeit als Regieassis-

Wahl und Krummenacher

Neuer Geschäftsführer

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim

Ein gutes Gefühl im Wintergarten von Wahl und Krummenacher. ZVG Ein Wintergarten gewährt zusätzlichen Wohnraum, in dem gerne gut geschützt und geborgen schöne Stunden genossen werden. Durch die gläserne Optik, die einen uneingeschränkten Ausblick in die Natur garantiert, fühlt man sich fast wie im Garten sitzend. Speziell während den Wintermonaten dient der Wintergarten auch als wichtiger Lichtspender und wenn die Sonne scheint, als Wärmequelle. Da der Bau eines Wintergartens wohl zu den attraktivsten, optisch schönsten, aber auch zu den kostspieli-

Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 611 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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GESCHÄFTSWELT

INTERGGA

Der Verwaltungsrat der InterGGA hat Christopher Lützelschwab als neuen Geschäftsführer gewählt. Dieser wohnt in Anwil und steht im 53. Lebensjahr. Christopher Er verfügt über ein Lützelschwab fundiertes betriebswirtschaftliches Know-how sowie über breite, langjährige Erfahrung in der Telekombranche und im direkten Kundenkontakt. Zuletzt leitete er das Risk-Geschäft der EOS Schweiz AG. Er tritt seine neue Stelle per 1. November 2015 an.

tent an den Basler Theatern sowie als Dramaturg unter Werner Düggelin und Hans Hollmann am Theater Basel. Hans J. Ammann ist im künstlerischen Beirat von neuestheater.ch und für die Dramaturgie verantwortlich. Er inszenierte 2012 die Schweizer Uraufführung von «Der Heiler» im NTaB-Zwischenhalt Arlesheim. Am 18.11. findet am Vorabend der Premiere der Eröffnungsoper «Da Ponte in New York» ein öffentliches Gespräch zwischen Regisseur Georg Darvas, Dramaturg Hans J. Ammann, Textautor Gabriel Heim, und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sylvia Bodenheimer statt – einiges an Hintergründen zur Oper wird zu erfahren sein! Die Premiere «Da Ponte in New York» mit Maya Boog, Hans Peter Blochwitz, Solenn’ Lavanant Linke, Eunkwang Lee, u.a. und dem Da Vinci Orchestra am 19.11. um 19.30 Uhr ist bereits ausverkauft.

geren Investitionen gehört, ist es unumgänglich, vor der Planungsphase die eigentlichen Nutzerbedürfnisse genau abzuklären. Gut zu wissen, dass hier mit Wahl und Krummenacher AG ein Partner in der Nähe seit über 30 Jahren hochwertige Wintergärten baut. Kompetente Fachleute planen gemeinsam mit Ihnen einen Wintergarten nach Mass. Sie zeigen die vielfältigen Möglichkeiten auf, sie lassen Ihnen aber auch Ihren individuellen Freiraum in der Verwirklichung der eigenen Ideen. Wahl und Krummenacher plant, baut und montiert aber mehr als Wintergärten. Metallkonstruktionen, Treppen, Geländer, Verglasungen oder vieles mehr entsteht in den Montagehallen in Liestal. Seit über 30 Jahren und in bester Qualität. Über unsere Produkte in Dienstleistungen informieren wir Sie gerne. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin. Wahl und Krummenacher AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal www.wkl.ch, info@wkl.ch


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch 200 Jahre Birseck

Podiumsdiskussion mit namhaften Persönlichkeiten Zum Jubiläum 200 Jahre Birseck organisiert die Gemeinde Arlesheim zusammen mit der Trottekommission eine Podiumsdiskussion im neuestheater.ch in Dornach. Der Gemeinderat nützte die Gelegenheit und gestaltet das Jubiläum als Möglichkeit der Begegnung mit der Geschichte. Zum Thema «Birseck und Laufental 1815 – Historischer Beschluss mit brisanten Folgen» diskutieren Georg Kreis, Marco Jori, Reinhard Straumann und Linard Candreia. Die Gesprächsleitung hat Roger Ehret. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 5. November 2015 um 19.30 Uhr im neuestehater.ch beim Bahnhof Dornach statt. Der Eintritt ist frei. Der Gemeinderat Informationsveranstaltungen

geschnitten und einige Neophyten gejätet. Gerade für Familien mit Kindern ist dieser Vormittag ein wunderbares Natur-Erlebnis. Alle Interessierten treffen sich am Samstag, den 31. Oktober 2015, um 8 Uhr beim Bachrechen Eingangs Ermitage. Sie brauchen gute Schuhe und der Witterung angepasste Kleidung. Arbeitshandschuhe und Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt. Die Bürgergemeinde offeriert das Znüni und nach getaner Arbeit erwartet Sie, um ca. 12 Uhr im Pulverhüsli ein feines Mittagessen. Das Mittagessen inkl. Getränke wird von der Gemeinde Arlesheim offeriert, das Dessert von der Jagdgesellschaft Arlesheim. Der Naturschutzverein freut sich auf zahlreiche Helfer/Innen und auf einen fröhlichen und geselligen Samstagvormittag. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Gemeindeverwaltung

Zonenplanrevision Der Gemeinderat führt eine Reihe von Informationsveranstaltungen zum Thema Zonenplanrevision durch. Diese finden jeweils um 19.00 Uhr in der Aula der Gerenmattschulen statt. Die Veranstaltungen im Einzelnen: – Mittwoch, 11. November 2015 – Wohnzonen W1 und W2 – Donnerstag, 12. November 2015 – Wohnzone WG3, Thema Aufzonung – Mittwoch, 18. November 2015 – Neuarlesheim und Talstrasse WG4 – Mittwoch, 25. November 2015 – Gewerbezonen G1a, G1b, G2, G3 – Mittwoch, 2. Dezember 2015 – Ausschlussgebiete Mobilfunkantennen Den aktuellen Zonenplan finden Sie auf unserer Homepage: www.arlesheim.ch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Der Gemeinderat

KFG

Rezertifizierung des Labels

Friedhof Bromhübel

Ökumenische Gedenkfeier Am Sonntag, 1. November 2015, findet um 14.00 Uhr in der Abdankungshalle auf dem Friedhof Bromhübel die alljährliche ökumenische Feier zum Gedenken an die Verstorbenen statt. An der Feier wirkt auch der Musikverein mit. Die Gemeindeverwaltung

Heizungsanlagen

Kontrolle für die Heizperiode 2015/2016 Die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerungskontrollen werden im 2-Jahresturnus nach lufthygienischen und energetischen Kriterien durchgeführt. In diesem Jahr werden alle Anlagen in Liegenschaften, die östlich der Baselstrasse liegen, geprüft. Zusätzlich werden alle atmosphärischen Gasheizungen, die im Laufe dieses Jahres neu eingebaut wurden, gemessen. Diese Abnahmemessung erfolgt einmalig. Die Gebühren betragen: Kontrolle von Öl- und Gasbrennern Einstufig Zweistufig Kontrolle von Zweistoffbrennern Stufe 1 Jede weitere Stufe Nachkontrollen Wie oben plus Zuschlag von

Fr. 70.– Fr. 120.– Fr. 70.– Fr. 50.– Fr. 10.–

Vor vier Jahren erhielt die Gemeinde Arlesheim als dritte Gemeinde der Schweiz das Label «Kinderfreundliche Gemeinde». Nun steht eine Rezertifizierung an. Um diese zu erhalten, musste eine Evaluation zum Aktionsplan I, der in den letzten vier Jahren umgesetzt wurde, durchgeführt, ein Evaluationstag für Unicef organisiert und ein Aktionsplan II für die nächsten vier Jahre erarbeitet werden. Die Evaluation der Umsetzung des Aktionsplans I wiederum fand durch Interviews, Fragebogen und einen Mitredetag von Kindern und Jugendlichen statt. Am 3. November findet nun der Evaluationstag mit den Vertretern von Unicef statt. Bei einem Dorfrundgang werden die verschiedenen Berichte präsentiert und anschliessend der Aktionsplan II diskutiert. Der Gemeinderat

Die Nachkontrollen können (nach beanstandeten Kontrollmessungen) durch eine Brennerservicestelle mit qualifizierten Feuerungskontrolleuren oder Feuerungsfachmännern oder durch den amtlichen Kontrolleur durchgeführt werden. Wird die Nachkontrolle durch die Servicestelle erledigt, stellt diese der Gemeinde die Messresultate zu und verrechnet den Aufwand direkt den Anlagebesitzern und –besitzerinnen. Wir bitten Sie, Ihre Anlagen regelmässig warten zu lassen und den beauftragten Kontrolleur in jeder Hinsicht zu unterstützen. Mit gut funktionierenden Heizungsanlagen wird die Umwelt geschont und beträchtlich Energie gespart. Die Gemeindeverwaltung

Asylsuchende

Einwohnerregister

Herbstmarkt war grosser Erfolg Die Asylsuchenden haben am Herbstmarkt alle Gläser der selbstgemachten afghanischen Ruebli-Konfi verkauft. Und auch die Kaffeezeremonie stiess auf grosses Interesse. Die Asylsuchenden und Ihre Begleitpersonen konnten viele Gespräche führen und bedanken sich an dieser Stelle bei den Besucherinnen und Besuchern für das grosse Interesse. Zurzeit sind in der ALST 93 Personen einquartiert. Noch immer sind viele Nationen vertreten, den Hauptanteil machen jetzt aber die Männer und Frauen aus Syrien, Irak und Afghanistan aus. Der Gemeinderat 31. Oktober 2015: 21. Baselbieter Naturschutztag

Arbeits- und Pflegeeinsatz im Steinbruch Arlesheim Der Naturschutzverein Arlesheim lädt Sie herzlich zum 21. Baselbieter Naturschutztag ein. Im Steinbruch wird das Schnittgut des Halbtrockenrasens zusammen genommen, Sträucher

Wer Räumlichkeiten vermietet oder Personen bei sich aufnimmt, hat Mitteilungspflichten Die Einwohnergemeinden führen Register über diejenigen Personen, die sich bei ihnen niedergelassen haben oder aufhalten. Personen (natürliche und juristische Personen), die Räumlichkeiten weiter vermieten oder bei sich oder in Kollektivhaushalten (Institutionen) Personen aufnehmen, haben gemäss Anmeldungs- und Registergesetz (SGS 111) der zuständigen Gemeindeverwaltung innert 14 Tagen seit dem Mietantritt bzw. seit der Aufnahme Mitteilung zu erstatten. Ebenso ist die Beendigung der Miete innert 14 Tagen zu melden. Die Unterlassung der Mitteilungen kann zu einer Busse bis zu CHF 5000.– führen. Unter den Begriff Kollektivhaushalte fallen beispielsweise Alters- und Pflegeheime, Wohnheime für Erwachsene, Schulinternate, Wohn- und Erziehungsheime für Kinder, Jugendliche, Lernende oder Studierende, etc.

(Fortsetzung auf Seite 4)

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Im Palast der Himmelskönigin Am Sonntag wurde der Dom nach zweijähriger Innenrenovation in einem feierlichen Gottesdienst wiedereröffnet. Der Dom hat bezüglich Ästhetik, Funktionalität und Technik enorm gewonnen. Thomas Brunnschweiler

A

b Januar 2014 schloss der Dom wegen der Sanierung des Hauptschiffs und der Seitenkapellen den Kirchenbetrieb. Mitte Dezember wurde das Hauptschiff wieder eröffnet und die Arbeiten am Chorraum, an den Seiteneingängen und an den Sakristeien wurden hinter einem Trompel’Œil im Chorbogen ausgeführt. Wer heute den Dom betritt, ist fast geblendet vom Licht und den hellen Farben der Deckenmalereien. 4500 Quadratmeter Oberfläche wurden mit Sachverstand und Sorgfalt instand gesetzt oder, wie etwa beim Sandsteinboden im Hauptschiff, neu verlegt. Die Arbeiten nahmen 45 000 Stunden in Anspruch. Die Malereien wurden nur gesäubert. Wie verrusst sie zuvor waren, lässt sich in drei kleinen Zierflächen in einer Kartusche oberhalb der Empore erkennen. Die Sitzbänke sind durch eine leichte Verlängerung bequemer geworden. Die Heizung bildet keine Gefahr mehr für Plastiksohlen, sondern befindet sich neu unter den Sitzbänken; beheizt werden die Heizrohre durch eine Schnitzelheizung der Gemeinde Arlesheim. Licht, Heizung, Glocken und Raumklima werden durch einen Computer gesteuert. Auch der Brandmelder ist mit Lasertechnik auf dem neuesten Stand. Üppiger Barock und Schlichtheit Bereits am Freitagabend wandte sich Kirchgemeindepräsidentin Janine Galgiani im Forum Würth an die Vertreter der Regierung, der Gemeinde und der Kirche und liess die Geschichte der Renovation nochmals Revue passieren. Am Sonntagmorgen wurde der Dom durch Bischof Dr. Felix Gmür feierlich eingeweiht. Der neue Volksaltar, der Sockel für das Taufbecken und der Ambo zeichnen sich durch klare Formen und

TV ARLESHEIM

Turnerabend: Vorverkauf steht an «The Oscar goes to…» – so lautet das Motto des diesjährigen Turnerabends vom Samstag, 21. November, in der Domschulhaus-Mehrzweckhalle. Die Nachmittagsvorstellung beginnt um 14 Uhr (Saalöffnung 13 Uhr). Billette für diese Vorstellung können ausschliesslich an der Kasse vor Ort gekauft werden. Der Billettvorverkauf für die Abendvorstellung um 20 Uhr (Saalöffnung 18.30 Uhr), findet von Donnerstag bis Samstag, 5. bis 7. November, zu den üblichen Geschäftsöffnungszeiten bei expert-Eglin AG, Baselstrasse 56 in Arlesheim statt. Nur Barbezahlung möglich! Kulinarisch verwöhnen wir Sie gerne mit einer feinen Basler Rauchwurst, dazu servieren wir Kartoffel- und grünen Salat. Das reichhaltige Kuchenbuffet steht Ihnen jederzeit zur Verfügung. Zur After-Show-Party wird getanzt und Sie haben die Gelegenheit mit einem Drink aus unserer Bar in einer entspannten Atmosphäre gemütlich zusammen zu sitzen. Währenddessen vergnügen sich die Kinder in ihrer eigenen Disco, im ehemaligen Feuerwehrmagazin, organisiert durch das Jugendhaus. Die allseits beliebte Tombola wird auch dieses Jahr nicht fehlen. Die grossen und kleinen Künstler freuen sich schon jetzt auf ihren sorgfältig einstudierten turnerischen oder tänzerischen Auftritt. Weitere Details zum Turnerabend werden laufend auf www.tvarlesheim.ch zu finden sein. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren BeOK Turnerabend such.

Messfeier: Der Blick geht durch den Mittelgang hin zu Altar und Chor. grosse Schlichtheit aus; sie sind in ihrer Modernität eine unaufdringliche Ergänzung zur barocken Pracht des Doms. Dem bekannten Künstler Kurt Sigrist aus Sachseln ist hier ein eindrückliches Ensemble gelungen. Bis zum Nachmittagsanlass wurde im Domhof und in der Mehrzweckhalle gefeiert. Um 15 Uhr boten Roswitha Schilling (Text) und Markus Schwenkreis an der Silbermann-Orgel eine ernst-launige musikalische Lesung zu Kindheitserinnerungen an den «Palast der Himmelskönigin». Der Aufwand hat sich gelohnt Die Sanierung des Dom-Innenraums und der ganzen Deckenkonstruktion

FOTO HEINER LEUTHARDT

hat rund sechs Millionen Franken gekostet. Das Ergebnis überzeugt. Neben der katholischen Kirche zahlte die Gemeinde Arlesheim 1,1 Millionen an die Arbeiten. Dank einer von Sabine Pegoraro und Isaac Reber initiierten Anpassung der Swisslos-Verordnung konnte der Kanton 2,2 Millionen Franken beisteuern und dadurch auch Beiträge anderer Institutionen auslösen. Baukommissionspräsident Alois Schmidlin bekannte während der Führung sogar, in den Dom «verliebt» zu sein. Wer das Spiel der Sonnenstrahlen auf dem Hauptaltar am letzten Sonntag erlebt hat, der wird sich über dieses Eingeständnis nicht wundern.


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ARLESHEIM

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HEIMATSCHUTZ

Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

Sundgauerhof ausgezeichnet – Buch dazu erschienen

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Die Meldungen können per E-Mail an einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch oder mit den entsprechenden Formularen «Mieterwechsel» oder «Anmeldung zum Aufenthalt in Heimen in Arlesheim» gemacht werden. Die Formulare und gesetzlichen Grundlagen finden Sie auf unserer Homepage (www.arlesheim.ch). Liegenschaftsverwaltungen und Eigentümer haben ausserdem die Möglichkeit, die Meldung online über folgenden Link https://www.e-service.admin.ch/sis/app/mandant/drittmeldung/ vorzunehmen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Einwohnerdienste (Tel. 061 706 95 55) gerne zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung

Nützliche Infos

Kommunale Sozialbeiträge Beiträge an die Pflege zu Hause und an den Besuch von Tages- und Nachtstätten Haben Sie das ordentliche AHV-Alter erreicht und sind auf tägliche Pflege und Betreuung durch Angehörige, Nachbarn oder Freunde angewiesen? Oder sind Sie für die Pflege einer betagten Person verantwortlich? Auf entsprechendes Begehren hin, richtet die Gemeinde Arlesheim im Sinne einer Anerkennung an die Pflegenden von betagten Personen zu Hause Beiträge aus und/oder leistet einen Beitrag an den Besuch dieser Personen in einer Tages- und Nachtstätte. Grundlage dafür ist das Reglement über die Beiträge an die Pflege zu Hause und an den Besuch von Tages- und Nachtstätten der Gemeinde Arlesheim vom 9. April 2014. Mietzinsbeiträge Familien, Alleinerziehende, Rentenbezügerinnen und Rentenbezüger in bescheidenen finanziellen Verhältnissen haben Anspruch auf Entlastung von übermässig hohen Mietzinsbelastungen, wenn dadurch die Fürsorgeabhängigkeit vermieden werden kann. Die Grundlagen sind im Reglement über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen vom 18. Juni 2009 geregelt. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung, Abteilung Gesell-

schaft und Soziales, Domplatz 8, 4144 Arlesheim, Tel. 061 706 95 55. Informationen und Formulare finden Sie auch auf unserer Homepage: www.arlesheim.ch. Für die übrigen Leistungen aus Sozialversicherungen, wie beispielsweise Leistungen der AHV, IV, Ergänzungsleistungen AHV/IV, Erwerbsersatzordnung, Mutterschaftsentschädigung und Krankenkassenprämienverbilligung verweisen wir gerne auf die Homepage der SVA Basel-Landschaft, www.sva-bl.ch. Gemeindeverwaltung Arlesheim

Feuerwehr Arlesheim

Rekrutierungsabend der Feuerwehr Wir suchen engagierte und motivierte Männer und Frauen. Wer sich über die vielfältigen und interessanten Aufgaben der Feuerwehr informieren möchte, ist herzlich eingeladen an unserem Informationsabend teilzunehmen. Dieser findet am Montag, 2. November 2015, um 19.00 Uhr im Feuerwehrmagazin, General Guisan-Strasse 9 in Arlesheim statt. Die in Arlesheim wohnhaften Personen des Jahrganges 1993, welche gemäss Feuerwehrreglement feuerwehrdienstpflichtig werden, sind persönlich angeschrieben und aufgeboten worden. Feuerwehr Arlesheim

Kompostberatung

Wohin mit dem Herbstlaub? Zum Kompostieren vermischt man die Blätter mit Häcksel, Frischkompost oder kleingeschnittenem Grüngut. Eine zu dicke Blätterschicht, die vielleicht noch nass ist, sollte man vermeiden, da es sonst anfängt zu faulen. Das Laub kann auch als sogenannten Mulch verwendet werden. Man streut eine 3–10cm dicke Laubschicht auf ein Beet oder unter die Büsche, die nach und nach zu Humus umgewandelt wird und somit gleichzeitig den Boden schützt. Oder man schichtet das Laub zu einem Haufen und bietet so Kleintieren wie Igel, Spitzmäusen oder Blindschleichen Unterschlupf für den kommenden Winter. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Gemeinde bei den Merkblättern. Die Kompostberatung

FORUM WÜRTH

Druckkünstler erklärt Hundertwasser Friedensreich Hundertwasser war ein wahrer Meister der Druckgrafik. Er verwendete völlig neue Techniken und Materialien. Der Druckkünstler Marcel Göhring erklärt am Sonntag, 1. November, 14 Uhr im Forum Würth Arlesheim, wie die Druckgrafiken hergestellt wurden. Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) zählt zu den faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Druckgrafik wurde ab 1951 ein wichtiges Betätigungsfeld für ihn: «Mit der Druckgraphik betrete ich ein Paradies, das der Malerpinsel nicht mehr erreicht», so Hundertwasser

selbst. Auch im Gesamtwerk nimmt die Druckgrafik einen grossen Stellenwert ein. Hundertwasser schuf Radierungen, Farbholzschnitte in japanischer Tradition und viele Siebdrucke. In der Druckgrafik verwendete er völlig neue Techniken: Metallprägedruck, Phosphorfarben, die in der Nacht leuchten, reflektierende Glasperlen-Aufdrucke, konvexe Prägungen und eine unglaubliche Anzahl von Farbüberdrucken. Der Druckkünstler Marcel Göhring erklärt die technische Seite der Herstellung von Hundertwassers Druckgrafiken anhand von Anschauungsmaterial aus einem Basler Handdruckatelier.

THEATER AUF DEM LANDE

Duo Calva in der Trotte Morgen Freitag, 30. Oktober, 20.15 Uhr gastiert das Duo Calva mit seinem neuen Programm «Zwei für Eins» in der Trotte beim Theater auf dem Lande. Alain Schudel und Daniel Schaerer haben mit Charles Lewinsky zusammengearbeitet und herausgekommen ist ein wunderbares, böses Musikstück, in

welchem hart abgerechnet wird: Weil die beiden Cellisten trotz aller Anstrengungen keine Subventionen bekommen, stehen sie vor dem finanziellen Ruin. Zu jedem musikalischen Opfer bereit, komponieren sie Beethoven’s Neunte marktgerecht um, verkaufen gar einzelne Töne an die Schweizerische Notenbank und tragen Tristan und Isolde eigenhändig zu Grabe. Mit grosser Virtuosität und einer saftigen Portion Humor kämpfen die beiden Streicher ums nackte Überleben. Freuen Sie sich auf einen heiteren, humorvollen Abend mit zwei exzellenten Musikern und viel schöner Musik. Sie können sich auch noch schnell ein Ticket reservieren unter info@tadl.ch. Ihr Theater auf dem Lande

Bijou im Dorfkern: Der aufwendig renovierte Sundgauerhof.

Applaus für Architekt und Bauherrschaft: Ruedi Riesen, Präsident des Baselbieter Heimatschutzes, gratuliert Florian Rauch, Michael und Alexander Sasha Martz (v. l.). FOTOS: KRAMER/BRUNNSCHWEILER/

bru. Der Baselbieter Heimatschutz übergab am letzten Freitag dem Architekten und den Bauherren des Sundgauerhofs den diesjährigen Heimatschutzpreis. Dieser stand unter dem Thema «Umnutzung und Neunutzung». Unter Anteilnahme der Öffentlichkeit würdigten verschiedene Redner das Projekt, das nach einigen Jahren sorgfältiger Substanzaufnahme, Restauration und behutsamer Ergänzung nun sein befriedigendes Ende gefunden hat. Im Wohnhaus ist eine Bäckerei mit Café, im Ober- und Dachstock eine Maisonettewohnung und in der Scheune ein Veranstaltungsort und Kursraum untergebracht.

Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller betonte, Danyel Martz, dem das Juwel zu verdanken ist, habe das 400-jährige Gebäude wachgeküsst. Walter Niederberger von der Denkmalpflege wies auf den Erhalt der Originalsubstanz und die Reversibilität der Einbauten in der an sich leeren Scheune hin. Jürg Bossardt, Vorstandsmitglied des Heimatschutzes, legte den Fokus auf die Bedeutung der Umnutzung des Ensembles, die der Geschichte und der Funktion des Bauwerks entsprechen müsse. «Der Gebrauchsnutzen ist wichtig, sonst lässt sich ein Denkmal nicht erhalten», sagte er. Am Schluss der Feierstunde konnten Florian Rauch als Architekt und Micha-

BIRSECK / LAUFENTAL 1815

KANT. ABSTIMMUNG

Was geschah damals? – ein Podium

Nein zur Vorlage ELBA-Ausbau

Der Wiener Kongress beschloss vor 200 Jahren, das Birseck dem Kanton Basel und das Laufental dem Kanton Bern zuzuschlagen; damit wurden das Birseck und das Laufental schweizerisch. Der Jubiläumsbeitrag der Gemeinde Arlesheim ist eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, die diesen historischen Vorgang aus europäischer, schweizerischer und regionaler Perspektive beleuchtet. Unter der Leitung von Roger Ehret werden Georg Kreis, Marco Jorio, Reinhard Straumann und Linard Candreia über das Thema diskutieren: Was geschah damals? Welches waren die Voraussetzungen für den Entscheid? Wie wurde er von den beteiligten Städten und Landgemeinden umgesetzt? Was waren die längerfristigen Auswirkungen? Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Entscheid von 1815 und der Kantonstrennung, dem Jurakonflikt und dem Anschluss des Laufentals an den Kanton Basel-Landschaft? Inwieweit prägen diese historischen Ereignisse auch heute noch das Zusammenleben in unserer Region? Und: Hätte auch alles ganz anders kommen können? Die Trottekommission und die Gemeinde Arlesheim laden Sie herzlich ein zu dieser Veranstaltung, am Donnerstag, 5. November, 19.30 Uhr. Ort: neuestheater.ch, beim Bahnhof Dornach. Lukas Stückelberger und Jürg Seiberth

Fast im Wochentakt lesen wir von den Sparmassnahmen der bürgerlichen Regierung und Mehrheit im Landrat. Ihr jüngster Streich: eine lineare Lohnkürzung beim Staatspersonal. Nicht sehr visionär auch die weiteren Pläne: Gespart werden soll beim U-Abo, bei den Prämienverbilligungen, beim Kulturvertrag mit Basel-Stadt oder der Universität – dass nun mit den 80 Mio. Franken aus Basel-Stadt die Institutionen im Kulturbereich und die Universität ihre Arbeit weiterführen können, ist erfreulich. Warum aber in einem finanziell derart angeschlagenen Kanton ausgerechnet ein 1,8 Mia. Franken teures Strassenprojekt «ELBA-Ausbau» realisiert werden soll und nicht die günstigere Variante «ELBA-Umbau» lässt tief blicken und zeigt klar auf, welches Staats- und letztlich auch Gesellschaftsverständnis

el und Alexander Sasha Martz als Bauherren die Urkunden entgegennehmen. Letztlich ist der Preis auch eine posthume Auszeichnung des Mäzens Danyel Martz. Die Geschichte des Sundgauerhofs, seiner archäologischen und kunstgeschichtlichen Erforschung sowie seiner Restaurierung kann in einem neuerschienenen, schön gestalteten Buch nachverfolgt werden. Jürg Seiberth/Heinz Burgener (Hg.): Sundgauerhof Arlesheim. 400 Jahre Ortsgeschichte aus der Perspektive eines Gebäudes, Edition Text und Media, Arlesheim 2015, 43 S., Fr. 20.–.

die rechtskonservative Mehrheit hat. Beim Staatspersonal, beim Umweltschutz, bei Bildung und Kultur können Abstriche gemacht werden – im grossen Stil hingegen soll in Strassen investiert werden. Wie der «ELBA-Ausbau» finanziert werden soll, bleibt offen. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass auch in Zukunft weitere Abbaupläne legitimiert würden. Das ELBA-Gebiet hat tatsächlich Verkehrsprobleme. Damit diese schnell gelöst werden können, ist der «ELBAAusbau» das falsche Projekt! Viel schneller können die – erst noch günstigeren Massnahmen – von «ELBA-Umbau» beschlossen werden. Warum weigert sich die Regierung zu begründen, wieso nicht diese ebenfalls erarbeitete Variante umgesetzt werden soll? Noëmi Sibold, SP Arlesheim

REFORMIERTE KIRCHGMEINDE

200. Geburtstag der Mission 21 Die im Jahr 1815 vom Basler Patriziat bzw. «Daig» gegründete «Basler Mission» (heute Mission 21) feiert ihre 200 Jahre. Wie jedes Jubiläum bietet es Gelegenheit, über Licht und Schatten der eigenen Biografie nachzudenken. Das soll auch in Arlesheim geschehen. Schon immer fühlte sich die hiesige reformierte Kirchgemeinde der Basler Mission 21 partnerschaftlich verbunden. Der kommende Kirchenbasar steht ganz im Zeichen dieser Partnerschaft. Die drei ausgewählten Projekte in Kamerun, für die wir Fundraising betreiben, sind Beispiele und Ausdruck für ein zeitgemässes Verständnis von Mission. Im Vorfeld zum Basarwochenende vom 14./15. November moderiert unser Synodale und frühere Kirchgemeindepräsident Niggi Ullrich eine Forumsveranstaltung mit Pfarrer Peter Felber zum Thema: «Weltveränderung oder Weltbekehrung». Pfarrer Peter Felber, diplomierter Kommunikationsfachmann und Leiter der Kommunikationsabteilung von Mission 21, hat die Ursprungsgeschichte dieses Werkes gründlich erkundet und weiss dies spannend darzustellen. Im Sinne der alten Weisheit «Nur wer Herkunft hat, hat auch Zukunft» zeigt er auf, wie die Ziele, die 1815 unter ganz anderen Umständen gesetzt wurden, in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts aktua-

lisiert werden können. Die Forumsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 5. November, um 20 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus am Stollenrain. Pfarrer Matthias Grüninger


ARLESHEIM GEMEINDEWAHLEN 2016

Die SP ist gut unterwegs! Letzten Frühling beschloss unsere Gemeinderätin Anet Spengler Neff schweren Herzens, ihre politische Karriere per Ende Juni 2016 zu beenden. Sie würde nicht mehr kandidieren, würde ihr Leben nach dem Tode ihres Mannes neu organisieren müssen, informierte sie uns. Mit etwas Wehmut und auch viel Hoffnung machten wir uns auf der Suche nach einer Persönlichkeit in Arlesheim, die sich für die vielfältigen Belange der Gemeinde interessiert, die bereit ist, sich zur Wahl zu stellen und die sozi-

aldemokratischen Werte im Gemeinderat zu vertreten. Wir konnten Jürg Seiberth zur Kandidatur für die Gemeinderatswahl bewegen und haben ihn bereits im Sommer einstimmig nominiert. Jürg Seiberth ist durch seine aktive und ansteckende Liebe zu Arlese, zur Kunst und Kultur wohl bekannt. Er ist ein Organisator und ein Mann des Wortes. Er kann sicher neue Akzente im politischen Leben der Gemeinde setzen. Wir freuen uns über seiSP Arlesheim ne Kandidatur!

«Ballenberg» oder Hochhäuser?

Dorfrundgang: 7. November, 10 bis 12 Uhr

«Moderne» einigermassen entziehen. Da uns der Dorfkern alle angeht und weil sich viele von uns Arlesheimerinnen und Arlesheimern mit dem Dorfkern identifizieren, organisiert die Frischluft am Samstag, den 7. November von 10 bis 12 Uhr einen Dorfrundgang zum obigen Thema. Die Frischluft lädt alle am Thema interessierten Personen herzlich ein. Durch den Ortskern führen uns die Fachreferenten Jürg Bossardt (Heimatschutz BL), Miklós Berczelly (Proplaning Architekten) und Philippe Wälle (Vorstand Arlesheimer Gewerbeund Industrieverein). Die Referenten erläutern uns, was den Arlesheimer Dorfkern aus Sicht von Denkmalpflege und Heimatschutz wertvoll macht, welche Überlegungen sich Architekten und Raumplaner machen und welche Bedürfnisse das ansässige Gewerbe an die Bebauung und Gestaltung hat. Wir freuen uns auf Ihre Frischluft Sie.

KANT. ABSTIMMUNG

Die SP empfiehlt Ein Nein zur Gesetzesinitiative «Für eine unbürokratische bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich» und ein Ja zum FEB-Gesetz – (ausgeschrieben: Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung) als Gegenvorschlag. Zur Stichfrage geben wir mit einem X dem Gegenvorschlag den Vorteil. Wir sagen Nein zur formulierten Gesetzesinitiative «Für einen wirksamen Arbeitnehmerschutz und faire Wettbe-

werbsbedingungen für KMU im öffentlichen Beschaffungswesen», weil bestehende Gesetze dies schon zur Genüge regeln. Wichtig: Unser Nein zum Landratsbeschluss vom 4. Juni 2015 betreffend «ELBA, Entwicklungsplanung Leimenta-Birseck-Allschwil, Stossrichtungsentscheid und Planungs- und Projektierungskredit». Unser Kanton darf nicht in Luxus-Lösungen investieren, sondern Gewicht auf den Umbau der bestehenden Strassen und eine hohe Priorität an die Entwicklung der ÖV und des «langsamen» Verkehrs setzen. Der hellblaue Zettel in den Abstimmungscouverts kann unbenutzt vernichtet werden. Das Mitglied des Ständerats des Kantons Basel-Landschaft ist am 18. Oktober im 1. Wahlgang definitiv gewählt worden und heisst Claude SP Arlesheim Janiak. www.sp-arlesheim.ch

KLINIK ARLESHEIM

Öffentliche Führung im Haus Lukas Am Samstag, 31. September, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein, diesmal mit dem Schwerpunkt «Krebserkrankungen».

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«Drohen, Drängeln, Dreckeln» Den Jahresvortrag der CVP hielt der Medienwissenschaftler Roger Blum. Er sprach magistral, vielleicht etwas zu ausgewogen über das Verhältnis zwischen Medien und politischer Kultur in der Schweiz. Thomas Brunnschweiler

PARTEIEN

Haben Sie gewusst, dass die rechtskräftige Nutzungsplanung für den Dorfkern von Arlesheim bald 30 Jahre alt ist und dass der Gemeinderat deren Gesamtrevision in Angriff nehmen will? Wie Beispiele aus anderen Gemeinden im Raum Basel zeigen, gilt es derzeit wieder als chic, Dorfzentren zu verdichten, städtebauliche Akzente zu setzen oder gar Hochhäuser zu erstellen. Was kommt da allenfalls auf Arlesheim zu? Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre konnte sich unsere Gemeinde den damaligen Strömungen der

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Cäcilia Weiligmann erwartet Sie um 10 Uhr am Eingang vom Haus Lukas, an der Brachmattstrasse 19. Sie wird Ihnen in einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch das Haus verschiedene Einblicke gewähren: in die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen in unserer Klinik, in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öffentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Die nächste öffentliche Führung durch das Haus Wegman findet am Samstag, 14. November 2015, statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.klinik-arlesheim.ch oder unter Tel. 061 705 71 11. Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der aktuellen Ausstellung oder mit einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant im Haus Wegman zu verbinden? Wir freuen uns auf Sie! Verena Jäschke

A

m Montagabend stellte Rolf M. Plattner, Vizepräsident der CVP Arlesheim, in der Trotte den Referenten Roger Blum vor, der Geschichte und Staatsrecht studiert hat und danach als Medienwissenschaftler, Politiker, Journalist und Ombudsmann für die SRG Deutschschweiz tätig war. Der 1945 geborene Blum gehört zum Urgestein der schweizerischen Medienlandschaft. Deshalb waren die Erwartungen an seinen Vortrag entsprechend hoch. Zuerst stellte Blum der Politik und den Medien Zeugnisse aus. Er konstatierte einen Vormarsch der Rechten, eine Abnahme der Informationsmedien, ein Sinken der Qualität und bei den «social media» eine Zunahme des Episodischen und Moralisch-Emotionalen. Er unterschied zwei Arten von politischen Kulturlandschaften: eine polarisierende, meist auf Majorz basierende und Abgrenzung suchende (USA, GB) und eine konsensuale, auf Proporz basierende, Machtteilung anstrebende (CH, D, NL). Blum umriss die politischen Prinzipien in der Schweiz: das Miliz- und Volksbeteiligungsprinzip, das Toleranz- und Konkordanzprinzip sowie das Respektprinzip. Zerfall der politischen Kultur Die SVP sei daran, die Achtung durch Verachtung des politischen Gegners zu vertauschen, einen Kulturkampf zu lan-

Profunder Referent: Roger Blum kennt sich in der Politik wie auch bei den Medien aus. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

cieren und Kooperation durch Konfrontation zu ersetzen. Das zeige sich in einer aggressiven Sprache, eben dem «Drohen, Drängeln und Dreckeln». Blum machte dies an den SVP-Wahlplakaten deutlich, die auf Klischees setzen und Ressentiments schüren. Die Medien seien früher stärker mit den Parteien verbunden gewesen. Heute gebe es eine Entfremdung zwischen Bevölkerung und Parteien sowie eine Entkoppelung von Parteien und Presse. Es gebe weniger Meinungsvielfalt, dafür mehr Angebotsvielfalt. Politiker seien heute auch in der Lage, die Wähler mit eigenen Webseiten anzusprechen. Effekthascherei Da das politische System der Schweiz langsam, konsensual und geordnet sei und damit im Gegensatz zum kurzatmi-

gen, nicht kontinuierlichen Mediensystem stehe, ginge vor allem die Rechte eine populistische Allianz mit den Medien ein, die immer mehr zu Dramatisierung, Emotionalisierung, Personalisierung, Simplifizierung und Skandalisierung neige. Blum gab zwar einige Antworten auf die Frage nach den Gründen der Gefährdung der politischen Kultur, ging aber zu wenig auf die mentalitätsgeschichtlichen und sozialpolitischen Ursachen ein. Sicher scheint, dass die Schule das Bewusstsein für politische Kultur fördern muss, ebenso die Parteien und die Medien. Die Zivilgesellschaft und die Medien sollten die Diskursqualität fördern, ohne auf eine gewisse Boulevardisierung zu verzichten, die laut Roger Blum durchaus legitim sei. Die Diskussion wurde noch rege genutzt.

KLINIK ARLESHEIM

Wenn die Seele erkrankt Bei vielen Menschen geht die dunkle Jahreszeit mit traurigen Gedanken, Einsamkeitsgefühlen, Erschöpfung und Mutlosigkeit einher. Wir mögen nicht mehr gern aufstehen, liegen dennoch frühmorgens wach im Bett, fürchten uns vor dem Alltag. Dies ist zwischenzeitlich normal. Doch wenn es diesmal schlimmer ist als sonst, länger dauert und ich mir gar nicht mehr zu helfen weiss, wird es Zeit, mir Hilfe und Unterstützung zu holen. Wohin gehe ich dann? Ich wende mich an meinen Hausarzt, der mir direkt helfen kann oder zum Facharzt überweist. Mit ihm zusammen suche ich die beste Lösung für meine Situation. Das ist manchmal ein stationärer Aufenthalt. In der Schweiz hat die Klinik Arlesheim das einzige stationäre Angebot, bei dem die schulmedizinische Therapie bei psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen durch die vielfältigen Möglichkeiten der Anthroposophischen Medizin erweitert wird. Auf der Psychiatrie-Station stehen 15 Betten zur Verfügung, auf der Station für Psychosomatik sind es 20 Betten. Meistens sind es verschiedene Formen von Angsterkrankungen, Depressionen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände oder auch diffuse Schmerzen, die keine organische Ursache haben, die dann einen stationären Aufenthalt notwendig machen. Ein wichtiger Schwerpunkt sind auch die posttraumatischen Belastungsstörungen. Über 18-Jährige können auf unseren Stationen aufgenommen werden. Auch der Bereich Psychiatrie/Psychosomatik bietet «doppelte Hilfe». Die medikamentöse Therapie wird ergänzt durch zahlreiche anthroposophische und andere komplementäre Heilmittel. Durch Gesprächstherapien, verschiedene Gruppenangebote und vielfältige Therapien in der Klinik Arlesheim haben die Patientinnen und Patienten viele

Möglichkeiten, mit ihrer Erkrankung umgehen zu lernen. Auch die erweiterten pflegerischen Möglichkeiten mit Wickeln und rhythmischen Einreibungen

unterstützen den Genesungsprozess. Dr. med. Martina Haeck Leiterin Psychiatrie/Psychosomatik der Klinik Arlesheim


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ARLESHEIM

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GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim 31. Sonntag im Jahreskreis: Samstag, 31. Oktober 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Gest. Messe für Abbondio Forzinetti und für Ernesto Brendebach, JZ für Anna und Elisabeth Schmieder, für Claire BlochAckermann, für Therese und Karl Sprecher-Brogli, für Si-mon Moren, für Eduard Frank-Brunner, für Alfred Wicki-Jeker und Maria Brenner und für Cécile Wicki-Jeker Sonntag, 1. November Allerheiligen 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 11.15 Gregorianische Choralmesse zu Allerheiligen unter Mitwirkung der

Schola Cantorum mit Kelly Landerkin 14.00 Bromhübel: Ökum. Totengedenkfeier unter Mitwirkung des Musikvereins Montag, 2. November Allerseelen 19.30 Totengedenkgottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung von Jelina Deuter, Barockoboe Dienstag, 3. November 7.30 Laudes 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Rosenkranz, eucharistische Anbetung von 9.30 bis 18.30 Mittwoch, 4. November 7.30 Laudes 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 5. November 7.30 Laudes

19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, JZ für Hildegard Zürcher-Büchi, anschliessend bis 21.00 Anbetung mit Liedern und Gebeten Freitag, 6. November Herz-Jesu-Freitag 7.30 Laudes 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 19.30 Aula Gerenmattschulhaus: Vortrag über die Hilfsaktion Syrien in Not Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Donnerstag, 29. Oktober 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus Geschichten aus dem Baselbiet mit Pfarrer Markus Wagner Samstag, 31. Oktober

15.30 Ökumenische Gedenkfeier im Saal der Obesunne für die in der «Obesunne» verstorbenen Mitmenschen mit Pfarrer Matthias Grüninger und Theologin Nadia-Miriam Keller

einem Streicherensemble

Sonntag, 1. November 10.00 Birsecker Gottesdienst zum Reformationssonntag mit den Pfarrpersonen Dann Breda, Dornach, Inga Schmidt, Aesch-Pfeffingen und Matthias Grüninger, Arlesheim. Mitwirkung des Kammerchors. Anschliessend Apéro 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier auf dem Friedhof Bromhübel mit Theologin Nadia Miriam Keller, Pfarrer Matthias Grüninger und dem Musikverein 17.00 Gedenkfeier des «Hospiz im Park» in der Kirche mit Hospizseelsorger Beat Müller, Pfarrer Matthias Grüninger und

Mittwoch, 4. November 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft: Carmen Ehinger 061 701 27 44

Dienstag, 3. November 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Donnerstag, 5. November 20.00 Forumsveranstaltung im Kirchgemeindehaus «Weltveränderung oder Weltbekehrung?» mit Pfarrer Peter Felber und Niggi Ullrich

EINLADUNG ZUM VORTRAG Praxis für Akupunktur und chinesische Arzneimittel in Dornach lädt herzlich zum Vortrag am Dienstag, 3. November, von 19 bis 20 Uhr ein. «Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates mit Traditioneller Chinesischer Medizin» Wo: Kloster Dornach, Raum Bibliothek, Amthausstrasse, 7, CH-4143 Dornach Der Nationale Tag der Akupunktur wird in der Schweiz bereits zum achten Mal durchgeführt. Das Thema 2015 ist der «Bewegungsapparat». Sich schmerzfrei und im ganzen Umfang bewegen zu können, ist ein grosses Stück Lebensqualität. Deshalb schenken wir diesen Patienten/Patientinnen grösste

Aufmerksamkeit. Die Behandlungen mit Akupunktur und TCM-Arzneimitteln geht dem Problem und speziell den Ursachen ganzheitlich auf den Grund. An diesem Vortrag werden vor allem Rücken-, Kreuzschmerzen sowie Schulter-, Nackenprobleme thematisiert.

Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten werden besprochen und natürlich alle Ihre weiteren Fragen (zum Beispiel Tennisellbogen, Knieprothesen, Fersensporn) beantwortet. Natürlich sind Freunde, Interessierte und die ganze Familie eingeladen.

Maria Isabel Bühler Granados Praxis Für Akupunktur und chinesische Arzneimittel Amthausstrasse 8, 4143 Dornach, Tel. 061 322 13 88 www.akupunkturpraxisdornach.ch

Spazieren mit Dante in der Ermitage zur «Göttlichen Komödie» von Dante Alighieri mit Text, Tanz und Musik

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Purgatorio/Inferno Samstag, 31. Oktober 20, 17.30 Uhr Purgatorio/Paradiso Sonntag, 1./8. November 2015, 11.00 Uhr Treffpunkt Wegkreuz Mühlebodenweg

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ARLESHEIM MUSIKSCHULE

Lehrerkonzert mit Olivia Steimel Im Rahmen unserer Konzerte von Lehrerinnen und Lehrern tritt Frau Olivia Steimel (Akkordeon) mit ihrem Trio «Saeitenwind» auf. Das Konzert steht unter dem Motto «Phonisische Rameaunicellen» und wird Sie mit musikalischen Leckerbissen in ungewohnter Besetzung erfreuen. Gemeinsam mit Frau

Steimel spielen Karolina Öhmann (Cello) und Jonas Tschanz (Saxophone). Das Konzert findet statt am Samstag, 31. Oktober, 19 Uhr, Aula Schulhaus Gerenmatte. Wir laden Sie herzlich zu diesem Konzert ein. Thomas Waldner, Schulleitung www.musikschulearlesheim.ch

TV ARLESHEIM

Minivolleyball in der Hagenbuchen Am kommenden Sonntag, den 1. November findet in der Sporthalle Hagenbuchen von 9 bis 16 Uhr,ein vom TV Arlesheim organisiertes, regionales Minivolleyball-Grossturnier statt. Zum Saisonauftakt werden an die 50 Mädchen- und Knabenteams der U11, U15 und U16 gegen Teams aus Basel-Stadt

und Basel-Landschaft antreten. Unsere Mini- und Junior-Volleyballer des TV Arlesheim werden mit sechs Teams im Einsatz sein. Sollte sich Ihr Kind für einen dynamischen, technisch anspruchsvollen Teamsport interessieren, dann kommen Sie mit Ihrer Familie vorbei! Matthias Festag

ALLEINERZIEHENDE IN ARLESHEIM

Gesprächsrunde für Alleinerziehende Alleinerziehen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Das nächste Treffen findet statt am Samstag, 31. Oktober von 9.30 bis 11.30 Uhr im Domhof. Die Treffen sind immer offen für Frauen und Männer und ihre Kinder unabhängig von Konfession und Religion. Es besteht

die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsame Veranstaltungen zu planen. Die Kinder werden (nach dem z’Morge) betreut. Anmeldungen unter 076 805 92 97 oder r.hagenbach@rkkarlesheim.ch bis Freitagnachmittag. Rita Hagenbach

PERFORMANCE

Mit Dante durch die Ermitage Die Performancegruppe an-dante wandelt zur «Göttlichen Komödie» von Dante Alighieri durch die mystische Höhlen- und Felsenlandschaft der Ermitage. Die verschlungenen Wege, die Höhlen und der Wald sind Kulisse und Inspiration für die performative Umsetzung der starken Bilder und Sprache dieses grossen italienischen Dichters, der von 1265 bis 1321 lebte. An-dante sind: Beatrice Mahler, Nadine Seeger, Irena Kulka, Francesco Spedicato (performance), Michael Buseke (Text), Felix Probst(sax), Martina

Gloor (fl), Rita Müller (voc). Vom Inferno, über den Läuterungsberg bis ins Paradies und zur Gottesschau hat Dante seine Wanderung in 100 Gesängen beschrieben. Die (deutsch gesprochenen) Texte handeln von Hoffnung, Schuld, Tod und Liebe. Inszeniert und improvisiert wird eine zeitgemässe Auseinandersetzung als Performance mit Text, Tanz und Musik mit diesem vielschichtigen Werk gesucht. Purgatorio/Inferno am 31. Oktober um 17.30 Uhr; Treffpunkt Wegkreuz Mühlebodenweg. Purgatorio/Paradiso am 1. November und 8. November um 11 Uhr; Treffpunkt Wegkreuz Mühlebodenweg. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt! Feste Schuhe sind empfohlen. Es wird keine Haftung übernommen. Der Eintritt beträgt 25 Franken, Kasse vor Ort. Reservationen möglich unter 076 823 68 60 (maximal 20 Personen). www.beatricemahler.ch /Dante

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Was einen Menschen aus Eritrea zur lebensgefährlichen Flucht bewegt Der von der Frischluft organisierte Informationsabend zu Eritrea hat zahlreiche Interessierte in den Pfeffingerhof gelockt. Die Zuhörer zeigten sich überwiegend betroffen, äusserten aber auch Kritik. Isabelle Hitz

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n Arlesheim leben seit der Eröffnung der Asylunterkunft an der General-Guisan-Strasse Mitte Juni um die hundert Asylsuchende, der grösste Teil von ihnen stammt aus Eritrea. Die meisten bleiben nur wenige Wochen in Arlesheim, bevor sie einem Kanton zugewiesen werden. Der in der Schweiz lebende Eritreer Samson Kidane sowie die beiden Sozialarbeiter Cynthia Bambarisha und Hans Peter Portmann berichteten, was die jungen Eritreer dazu bewegt, die lebensgefährliche Flucht durch die Sahara und übers Mittelmeer zu unternehmen, und was sie in der Schweiz erwartet. Kidane erläuterte die Gründe, die pro Monat um die fünftausend Eritreer zur lebensgefährlichen Flucht aus ihrem Heimatland bewegen: Dazu zählen vor allem willkürliche und unbefristete Gefängnisstrafen, fehlende Glaubens-, Meinungs- und Pressefreiheit sowie der unbefristete Militärdienst, zu dem alle jungen Eritreer verpflichtet sind. Letzterer bedeutet Fronarbeit unter schwierigen Bedingungen auf ungewisse Dauer, manchmal für mehr als zehn Jahre. Die Willkür sei schwer zu ertragen und mache es jungen Menschen unmöglich, eine Familie zu gründen oder etwas aufzubauen. Den Schleppern ausgeliefert Vor rund sieben Jahren hat sich auch Samson Kidane auf den Weg nach Europa gemacht. Die lange, gefährliche Flucht in Lastwagen, überfüllten Geländewagen und zuletzt auf einem kleinen Boot ohne Schwimmwesten führte ihn nach vielen Rückschlägen, unfreiwilligen Pausen, und Inhaftierungen durch die Sahara nach Tripolis und von dort nach Italien. Mehrfach wurden die Flüchtenden von der Polizei aufgegriffen, inhaftiert, ein Stück weit zurücktransportiert und an Schlepper verkauft.

Berichtete über seine Flucht: Samson Kidane aus Eritrea. Medizinische Versorgung gab es keine, auch nicht nach einem Unfall in der Sahara, und nur ein Teil der Flüchtlinge überlebte. Hunger, Durst und Angst waren ständige Begleiter. Das Wunschziel England erreichte Kidane nie: Die verschärften Grenzkontrollen in Calais führten dazu, dass der Eritreer schliesslich im Aufnahmezentrum in Basel landete und in Obwalden Asyl bekam. Samson Kidane hat in Eritrea Agrarwissenschaften studiert und in Zürich einen Masterabschluss in Umweltwissenschaften erlangt. Heute lebt er in Sarnen und ist neben seiner Arbeit als Umwelttechniker als interkultureller Vermittler in diversen Organisationen und Institutionen tätig. Langwierige Verfahren Hans Peter Portmann von der ORS Service AG und Sozialarbeiterin Cynthia Bambarisha, selber als Kind aus Ruanda geflüchtet, erläuterten den Weg vom

FOTO: ISABELLE HITZ

Empfangszentrum in der Schweiz über die Durchgangszentren bis zur definitiven Zuteilung eines Asylsuchenden zu einer Gemeinde. Hervorgehoben wurde dabei vor allem die Langwierigkeit des Integrationsprozesses: So lange das Asylverfahren noch läuft, haben die Asylsuchenden keinen Anspruch auf Integrationsmassnahmen, sodass wertvolle Zeit verloren geht. Kritik und Betroffenheit Die Zuhörer zeigten sich von Kidanes Bericht und den Ausführungen der beiden Sozialarbeiter berührt und betroffen, die Gelegenheit zu Fragen wurde intensiv genutzt. Es wurden aber auch kritische Stimmen laut. So wurde etwa angezweifelt, dass Deserteure und Eritreer, die im Ausland Asyl beantrag haben, bei einer Rückreise in ihr Heimatland inhaftiert würden. Auch der Einwand, dass Flüchtlinge ihr Land im Stich liessen, war zu hören.

VORTRAG

Heide Fischer über Heilpflanzen für die Wechseljahre

GESCHÄFTSWELT

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten? Mit den ersten kühlen Tagen haben bereits einige von uns erfahren müssen, dass es mit Ihrer Abwehr nicht so weit her ist. Infektionskrankheiten entstehen immer aus einem Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren: Erreger, körperliche und psychische Verfassung. Erreger sind immer vorhanden, trotzdem sind wir nicht dauernd erkältet. Also

muss der zu beachtende Punkt die Abwehr sein. Versorgen wir daher unseren Körper ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen. Stress, Konfliktsituationen, Schlafmangel und Rauchen begünstigen die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten zusätzlich. Versuchen Sie also, Ihr psychisches Gleichgewicht zu finden. Gleichen Sie Ihre Work-LifeBalance aus. Echinacea, der rote Sonnenhut, hilft Ihnen, Ihr Immunsystem zu stimulieren und umgibt sie mit einem Schutzschild, an dem Krankheits-Auslöser einfach abprallen. In unserer Apotheke finden sie viele verschiedene Naturheilmittel, homöopathische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von ausgewogenen Vitaminen und Spurenelementen. Gezielt für Sie zusammengestellt, können diese Ihnen helfen, gesund und fit durch die Herbst-Winterzeit zu kommen. Sie können auch die Gelegenheit nutzen und sich einen Termin zur Grippeimpfung am Samstag, den 31. Oktober geben lassen. Wir wünschen Ihnen gesunde Herbst-Winter-Monate und falls doch einmal der Hals schmerzt, die Nase läuft oder Ihnen der Husten den Schlaf raubt, wir beraten Sie gerne und kompetent. Ihr Team der Amavita Apotheke Schneeberger

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schweissausbrüche – kennen Sie diese Symptome auch? Die Wechseljahre sind mit körperlichen und seelischen Beschwerden verbunden, die individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Naturheilkunde kann Frauen auf sanfte, aber effiziente Weise unterstützen. Saner Apotheke lädt zum Publikumsvortrag «Heilpflanzen für die Wechseljahre» ein. Zu Gast in Basel ist

die renommierte Ärztin, Autorin und Spezialistin für Naturheilkunde in der Gynäkologie, Frau Heide Fischer. Es ist ihr ein Anliegen, mithilfe ihrer langjährigen Erfahrung Frauen in ihren Heilungs- und Entfaltungsprozessen zu begleiten. So gibt sie gerne ihr Wissen über natürliche Behandlungsmöglichkeiten in den Wechseljahren weiter – mit wertvollen Tipps und konkreten Anwendungsbeispielen für den Alltag.

Die Abendveranstaltung findet am Dienstag, 3. November, von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Markthalle Basel statt. Tickets für 24 Franken im Vorverkauf in jeder Saner Apotheke (061 205 92 00) oder bei Bider & Tanner (061 206 99 96) oder Online über www.saner-wissen.ch. Saner Apotheke Arlesheim Dorf Saner Apotheke Dornach Bahnhof www.saner-apotheke.ch


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 26. OKTOBER 2015 1. Ins Wahlbüro wird an Stelle der zurückgetretenen Esther Hörmann SP für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 gewählt: Julie Hörmann SP. 2. Betreffend Bericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission zur Vorlage Nr. 1111/15 «Regionale Verkaufsausstellung Kunst in Reinach» nimmt der Einwohnerrat zur Kenntnis, dass die Abrechnung für Kunst in Reinach für das Jahr 2014 mit einem Defizit von CHF 26 431 abschliesst.

4. Die Motion Nr. 136 von Thierry Bloch FDP «Majorzwahlinformationen mit Namen der Kandidierenden» wird zurückgezogen. 5. Das Postulat Nr. 462 von Léonie Laukemann SP/Grüne «Ausfüllen der Steuererklärung für junge Erwachsene» wird überwiesen. Einwohnerrat Reinach Christine Dollinger, Präsidentin Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendums¬frist beginnt am 29. Oktober 2015 und dauert bis zum 30. November 2015.

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Steuererklärung richtig ausfüllen – die Gemeinde soll Unterricht geben Junge Steuerzahler in Reinach sollen von der Gemeinde eine Einführung erhalten. Dies fordert ein Postulat der Grünen. Alexandra Burnell

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raucht die Reinacher Jugend Nachhilfe im Ausfüllen der Steuererklärung? Die SP/Grüne-Einwohnerrätin Léonie Laukemann findet: Ja. «Das Erstellen der Steuererklärung bereitet vielen Jugendlichen Mühe», stellt Laukemann fest. Ohne Unterstützung der Eltern oder der Schule falle es ihnen schwer, diese korrekt auszufüllen. Richtig ausgefüllte Steuer-

erklärungen seien auch im Interesse der Gemeinde. Sie würden den administrativen Aufwand reduzieren und seien auch positiv für die Finanzlage der Gemeinde, sagt Laukemann. Kommunale Nachhilfe Deshalb will die Einwohnerrätin die Gemeinde in die Pflicht nehmen und bittet den Gemeinderat mittels Postulat, zu prüfen, ob die Gemeinde regelmässig für junge Erwachsene eine Einführung im Ausfüllen von Steuererklärungen anbieten soll. Laukemann erinnert an einen solchen Anlass, der 2012 von der Jugendkommission zusammen mit der Steuerverwaltung durchgeführt wurde, und an dem rund 50 Personen anwesend gewesen seien. «Die Jugendlichen haben diese Veranstaltung sehr geschätzt», so Laukemann. Während die

einen Einwohnerräte in der Debatte mehr auf Eigenverantwortung setzten, sahen andere ein solches Angebot der Gemeinde als ein Zeichen des Entgegenkommens für die Jungen. Caroline Mall (SVP) etwa appellierte an Erziehungsberechtigte, ihre Kinder beim Ausfüllen der Steuererklärung zu unterstützen. Worauf Ruedi Mäder von der SP/Grüne entgegnete: «Nicht alle haben den Vorteil, dass sie zu Hause Hilfe haben.» Das Postulat wurde mit 21 zu 16 Stimmen an den Gemeinderat zur Prüfung überwiesen. Gemeindepräsident Urs Hintermann kündigte an, dass die Gemeinde einen solchen Anlass organisieren werde, stellte aber die Frage in den Raum: «Braucht es für alles Kurse, was man machen muss?»

63. BASELBIETER TEAM-OL 3. Betreffend Vorlage Nr. 1113/15 «Energiestrategie Reinach 2013–2030» 3.1. Der Einwohnerrat nimmt den Bericht der Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM zur Kenntnis. 3.2. Der Einwohnerrat nimmt die Energiestrategie Reinach 2013–2030 zur Kenntnis. 3.3. Mit Bezug auf den Strategischen Sachplan Leistungsbereich 62, Periode 2014–2017, und die entsprechenden Wirkungs-, Leistungs- und Kostenziele unterstützt der Einwohnerrat die Stossrichtung der Energiestrategie Reinach mit Zeithorizont 2030.

DIE GEMEINDE INFORMIERT An- und Abmeldetermin der Musikschule Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht an der Musikschule auf Ende des Herbstsemesters 2015/16 (15. Januar 2016) beenden möchten, müssen sich bis spätestens am 15. November 2015 schriftlich abmelden. Spezielle Formulare sind bei allen Musiklehrerinnen und Musiklehrern oder unter www.reinach-bl.ch erhältlich. Bis zu diesem Datum nicht abgemeldete Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen (Fortsetzung auf Seite 12)

Abfuhrdaten 3. November Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 4. November Papierabfuhr Kreis Ost 4. November Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal.

Mit Kompass und Karte quer durch den Wald WoB. Auch in seiner 63. Austragung wurde der Baselbieter Team-Orientierungslauf seinem Status als grösster kantonaler Breitensportanlass vollauf gerecht. Die Hälfte der teilnehmenden Teams starteten in den Kategorien Sie + Er und Familien. Am Start waren gegen 1400 Sportlerinnen und Sportler aller Alterskategorien. So starteten auch Kinder mit Jahrgang 2014, die in der Kategorie Trail-O von Vater oder Mutter im Kinderwagen transportiert wurden. Der älteste Teilnehmer war der 86-jährige Hans Behounek aus Pratteln, der den Walk-OL zusammen mit Friede und Felix Knöpfel zurücklegte. Organisiert wurde der Baselbieter Team-OL vom Sportamt Baselland, unterstützt von einem 25-köpfigen Organisationskomitee und 80 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Aus organisatorischer Hinsicht klappte alles bestens, wie Laufleiter Christian Saladin nach dem Anlass erfreut mitteilen konnte. Die sonnigen Bedingungen im farbigen Herbstwald hätten nicht besser sein können. Der Wettkampf verlief auch nahezu fehlerfrei. Der Sanitätsdienst hatte insgesamt nur sieben Personen zu betreuen, die grösstenteils kleine Blessuren zu beklagen hatten. Massgebend war sicher, dass die Teams den Weg vom Wettkampfzentrum zum Vorstart zu Fuss zurücklegten und dadurch gut aufgewärmt starten konnten. Grösstenteils auf den Wegen unterwegs Nach 2006 diente das Gebiet Bruderholz zum zweiten Mal als Laufgelände des Baselbieter Team-Orientierungslaufs. Das Laufgebiet zeichnet sich durch eine Vielzahl von Wegen und einige Waldränder als Orientierungshilfe aus. Das Gelände weist eine leichte Hanglage auf, sodass viel aufwärts oder abwärts zu laufen war. Aufgrund der dichten Vegetation war vor allem erfolgreich, wer viel auf den Wegen lief und

Früh übt sich ...: Familie Kalbermatten aus Biel-Benken hat einen weiteren Posten gefunden. nur zum Kontrollposten den Weg verliess. Als Hilfsmittel stand die OL-Karte Bruderholz mit Massstab 1:10 000 zur Verfügung. Die beiden Bahnleger Christian Hanselmann und Michael Granacher hatten sehr interessante Laufanlagen zusammengestellt, welche einerseits die OL-Routiniers herausforderten und andererseits von weniger routinierten Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufern gut gemeistert werden konnten. Politikerinnen und Politiker am Start Unter den Teilnehmenden waren auch einige prominente Persönlichkeiten. Nationalrätin Maya Graf meisterte mit Julia Gosteli und Landratsvizepräsidentin Elisabeth Augstburger die blaue Bahn. Den regierungsrätlichen Zweikampf entschied

FOTO: ZVG

in Anwesenheit von Regierungspräsident Anton Lauber und Regierungsrätin Monica Gschwind Regierungsrat Thomas Weber zu seinen Gunsten. Zusammen mit seinem Sohn Philipp war er 8.33 Minuten schneller als das Team von Regierungsrat Isaac Reber mit Landrat Klaus Kirchmayr und Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Auf der kartentechnisch anspruchsvollen Elitebahn setzte sich bei den Männern das Ormalinger Trio Fabian Gürtler, Timon Schweizer und Jannis Schönleber durch. Bei den Frauen waren Romina Schweizer, Chiara Polsini und Hanna Wirz das schnellste Elite-Team. Der 64. Baselbieter Team-Orientierungslauf wird nächstes Jahr am 30. Oktober in Lausen stattfinden.


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REINACH

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Amtliche Publikationen

AUS DER GEMEINDE

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

gelten für das nächste Semester als angemeldet, was automatische Rechnungsstellung für das folgende Semester bedeutet. Kinder, die neu in die Musikschule (Beginn am 18. Januar 2016) eintreten möchten, können sich ebenfalls bis zum 15.11.2015 schriftlich anmelden. Anmeldeformulare sind auf dem Sekretariat der Musikschule erhältlich. Das Sekretariat ist jeden Vormittag von 9–11 Uhr geöffnet, sowie Montag-, Dienstag und Mittwochnachmittag von 14–17 Uhr.

Wie altersfreundlich ist Reinach? Machen Sie mit an der Umfrage Fünf Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz haben eine Projektarbeit zum Thema gestartet und möchten anhand eines Fragebogens die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren in Reinach erfassen. Die Gemeinde Reinach lädt alle Reinacher Seniorinnen und Senioren ein, über diese Frage zu diskutieren. Ihre Meinung und Wünsche sind uns wichtig. Den Fragebogen finden Sie online unter www.reinach-bl.ch unter «News».

VERANSTALTUNGSHINWEISE Bibliothekskonzert mit HarfenschülerInnen am 4. November 2015 Am Mittwoch, 4 November, 18 Uhr, spielen SchülerInnen von Dorothee Hecking in der Gemeinde- und Schulbibliothek, Weiermattstrasse 11 in Reinach.

Reinach bewegt: «Offener Sonntag» Vom 1. November bis 13. März findet in Reinach in der Turnhalle Bachmatten 1 wieder jeden Sonntag von 14-16 Uhr ausser in den Schulferien das Sportangebot «Offener Sonntag» für Kinder bis 6 Jahre statt. In Begleitung einer erwachsenen Person (ab 16 Jahre) können die Kleinen während zwei Stunden (freies Kommen und Gehen) in der Turnhalle herumtoben, spielen, klettern und mehr. Der Anlass

wird vom TV Reinach, der Elternbildung Reinach und dem SVKT Frauensport betreut sowie von der Gemeinde Reinach unterstützt. Mitbringen: Bequeme Kleidung sowie Hallenschuhe, Schläppli oder Antirutschsocken. Kosten: CHF 2.– pro Kind.

Reinach unterstützt FEB-Gesetz und lehnt Initiative ab Die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit ist der Gemeinde Reinach ein grosses Anliegen. Schon seit Jahren bietet sie verschiedene Möglichkeiten der familienergänzenden Betreuung (FEB) an. Sie befürwortet daher das von Regierungsrat und Landrat vorgeschlagene FEB-Gesetz.

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuche 089/15 Gesuchsteller -De Marchi Alois, Eigenweg 40, 4107 Ettingen – Projekt -Umbau Schlosserei in Wohngebäude mit Anbau Treppenhaus, Parz. 199, Hauptstrasse 19a – Projektverfasser -GMG Architektur und Verwaltungs GmbH, Reinacherstrasse 1, 4106 Therwil Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen bis spätestens 09.11.2015 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, p. Adr. Technische Verwaltung, Abteilung Städtebau, Bauten und Sport, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss §127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Die Pläne können während den Öffnungszeiten an der Hauptstrasse 10 im 3. Obergeschoss eingesehen werden.

Reinach sagt klar JA zum FEB-Gesetz Die Gemeinde Reinach ist überzeugt vom Gesetzesvorschlag des Regierungsrats und Landrats und sagt JA zum FEB-Gesetz. Die Initiative lehnt sie ab, denn sie hat Nachteile wie die Beschränkung des gesetzlichen Rahmens auf Kinder im Vorschulalter und die flächendeckende Subjektfinanzierung. Damit folgt Reinach der Empfehlung des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden VBLG. FEB-Gesetz schafft gute Grundlagen zur familienergänzenden Betreuung Der Gesetzesentwurf des Regierungsrats und des Landrats bringt die Interessen der Familien und der Gemeinden in eine gute Balance und ist eine gute Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem FEB-Gesetz bleiben die Gemeinden bezüglich Finanzierungsmodellen (Objekt-/Subjektfinanzierung) und der Angebote (KITA, Tagesfamilien, schulergänzende Angebote, Mittagstisch) völlig frei. Ausserdem regelt das FEB-Gesetz die Betreuung von Kindern bis zum Ende der Primarschule.

Reinach sagt JA zum FEB-Gesetz. Gemeinden sollen über Art und Finanzierung der Kinderbetreuung selbst bestimmen können Mit dem FEB-Gesetz können die Gemeinden weiterhin selbst bestimmen, ob ein Betreuungsangebot objekt- oder subjektfinanziert ist. Das vom Regie-

rungsrat verabschiedete und vom Landrat mit grossem Mehr beschlossene FEB-Gesetz ist breit abgestützt und lässt den Gemeinden weiterhin zu Gunsten ihrer Bevölkerung den nötigen Spielraum. Gemeinderat Reinach

AUS DER GEMEINDE Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

Neuer Mittagstisch im Fiechten geplant Ab August 2016 wird im Fiechtenschulhaus ein neuer Mittagstisch für Kindergarten- und Primarschulkinder angeboten.

Bisher wird an vier Standorten in Reinach ein Mittagstisch angeboten. Dieses Angebot erfreut sich grosser Beliebtheit und wird rege genutzt. Der Gemeinderat hat daher an seiner Sitzung vom 20. Oktober 2015 beschlossen, diese schulergänzende Kinderbetreuung um einen zusätzlichen Standort zu erweitern. Ab August 2016 wird ein zusätzlicher Mittagstisch für Kindergartenund Primarschulkinder beim Fiechtenschulhaus angeboten. Ein geeigneter Raum steht dafür auf dem Schulareal zur Verfügung. Fünfter Mittagstisch in Reinach Der Mittagstisch wird von Montag bis Freitag zwischen 12 Uhr und 13.45 Uhr bei mindestens fünf Anmeldungen durchgeführt. Kinder können für ein bis fünf Mittagsmodule pro Woche angemeldet werden. Die Nachmittagsmodule werden aber weiterhin nur an den

Ein fünfter Mittagstisch wird im Fiechtenschulhaus angeboten. drei bisherigen KITA-Standorten Jungstrasse, Aumatten und Reinacherhof angeboten. Bei Bedarf kann die Mittagstisch-Betreuungsperson die Kinder in diese KITA Standorte begleiten. Das Betreuungsangebot wird für in Reinach wohnhafte Kinder durch die Gemeinde subventioniert. Die Erziehungsberechtigten leisten einen auf ihrem Einkom-

men basierenden Beitrag zwischen CHF 12 und CHF 26 pro Mittagsmodul (inkl. Essen) an die Betreuungskosten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.reinach-bl.ch (Stichwort KITA) oder bei Esther Schüpfer, administrative Leitung KITA, unter Tel. 061 717 87 65. Gemeinderat Reinach

TURNVEREIN REINACH

«ZämmeSpiel» in der Weiermatthalle LESERBRIEF

Import von Foie gras verbieten Letzte Woche hat der Berner Nationalrat Matthias Aebischer (SP) gefordert, ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte einzuführen. Damit hat er nicht nur Freunde gewonnen, sondern auch den Zorn der Romandie auf sich gezogen. Die Tradition, die fast 4500 Jahre alt ist, begann, als die wilden Gänse aus Afrika nach Europa emigrierten. Diese Vögel frassen in der Natur unglaubliche Menge Futter, um Energie zu tanken, um die Reise zu bewältigen. Die Leber eines Vogels wiegt zwischen 50 und 60 Gramm. Während der Migrationszeit wiegt seine Leber 400 Gramm. Diese natürliche Überlebensart hat heute keine Bedeutung mehr. Foie gras hat als Delikatesse eine grosse Tradition und ist heute immer

noch sehr geschätzt in Gourmet-Küchen. Leider hat die Industrie aus dieser Tradition Geld gemacht. Die meisten «Produktionsstätten» sind Industriehallen, in denen Tausende von Vögeln in engen Käfigen eingepfercht sind. Sie können weder aufstehen, noch sich drehen oder auch nur die Flügel ausstrecken. Nebenwirkungen des Stopfens sind Atemnot, Halsverletzungen, Knochenbrüche, Leberblutungen, und Herzversagen. Die Tiere werden geschlachtet, kurz bevor sie an den Folgen des Stopfens sowieso verenden würden. Ich unterstütze den Initianten, denn Tiere müssen mit Respekt gehalten werden, damit das Ökosystem im Gleichgewicht Myrian Kobler-Betancourt, bleibt. Einwohnerrätin CVP

Alle zwei Jahre lädt der Turnverein Reinach zu einem Unterhaltungsabend in die Weiermatthalle ein. Am Samstag, 31. Oktober, trifft sich tout TVR mit Freunden, Verwandten, Bekannten und Einwohnern von Reinach, die gerne gemeinsam einen unterhaltsamen Abend unter dem Motto «ZämmeSpiel» erleben möchten – bei freiemEintritt! Das Abendprogramm beginnt um 19 Uhr mit einem feinen Nachtessen. Dann folgen Sport, Spiel und Unterhaltung auf der Bühne, dargeboten von den Riegen des TVR. Natürlich fehlen auch nicht eine interessante Tombola, ein süsser Kuchenstand und die TVR-Bar. Durch das ganze Jahr bietet der TVR ein vielseitiges, sportliches Programm: Jugi Geräteturnen, Jugi polysportiv, Handball Junioren und für Erwachsene Geräteturnen, Spiel und Fitness, Handball und Jedermannsturnen. Schauen Sie doch einmal bei www.tvreinach.ch hinein, sicher ist auch etwas für Sie und

Ihre Kinder dabei. Wir freuen uns auf Für das OK: Ihren Besuch. Fränzi Adler, Michelle Rohner


REINACH

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KANT. ABSTIMMUNG

GALERIENNACHT

Weichen richtig stellen!

Vielfältiges Kunstschaffen entdecken

Schon wieder liegt ein Stimmcouvert im Briefkasten. Die nächsten Abstimmungen sind bereits am 8. November. Die Vorlagen sind wichtig für unseren Kanton und werden Weichen stellen. Ich versuche, diese kurz zu erklären. Das FEB-Gesetz (Gegenvorschlag zur Initiative) regelt die Pflichten von Kanton und Gemeinden, um ein bedarfsgerechtes Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung sicherzustellen. Nachdem das erste Gesetz vom Stimmvolk deutlich abgelehnt wurde, erarbeitete eine breit abgestützte Gruppe ein neues sehr schlankes Gesetz, das den Gemeinden sehr viele Möglichkeiten lässt. Sowohl Objektfinanzierung (Finanzierung von Einrichtungen und Mittagstische z. B.) wie auch Subjektfinanzierung (jedes zu betreuende Kind erhält einen Gutschein) sind möglich. Die Initiative, die leider nicht zurückgezogen wurde, schreibt Subjektfinanzie-

WoB. Die 8. Ausgabe der Reinacher Galeriennacht öffnet am Wochenende vom 7. und 8. November ihre Türen. Genaugenommen sind es neun Türen, präsentieren sich doch auch in diesem Jahr wieder neun Galerien und geben damit den Besuchern einen attraktiven Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen. In der Galerie Gemeindehaus (Hauptstrasse 10) sind Bilder und Druckgrafiken von Angelika Steiger zu sehen, welche parallel dazu auch in der Galerie Werkstatt (Brunngasse 4) den künstlerischen «Spielraum» voll ausschöpft. In der Galerie 47 (Brunngasse 4) präsentiert Gido Widerkehr Acrylbilder, die er durch das mehrschichtige Auftragen von Farbe komponiert. Ebenfalls präsentiert sich die Gemeindebibliothek Reinach in der Galerie 47. In der Galerie XT (Kirchgasse 8) zeigt Pierre Riche seine aktuellsten Acrylbilder, die er mit Teer kombiniert. Sie stehen im Dialog mit den Holzobjekten von Peter Aebersold, die der Künstler mit Stein oder Metall kombiniert. Im Heimatmuseum (Kirchgasse 9) zeigt Barbara Frommherz ihre neusten Werke zum Thema «kreisrund und kunterbunt», bei denen sie verschiedene Techniken kombiniert. Ebenfalls im Heimatmuseum sind Malereien kombiniert mit Collagetechnik von Lotti Weiss ausgestellt. Im Bürgergemeindehaus (Kirchgasse 11) stellt Gabriela Happle Skulpturen aus Gips und Schwemmholz aus. Spannend zu erleben ist die Kombination mit den Bildern von Susanna Schüepp, welche in der Natur ihre Motive findet, an denen man üblicherweise vorbeigeht. Im Kunstraum 1A (Alte Ettingerstrasse 1A)

zeigt Katharina Kunz-Holdener vielschichtig, in verschiedenen Techniken gestaltete Bilder sowie Skulpturen aus Marmor, Kalk oder Sandstein. Erstmals an der Galerien-Nacht nimmt die Galerie Schreinerei Wenger (Ziegelgasse 4) teil. Sie präsentiert einerseits Jeannine Schneider, die aussergewöhnliche Materialien, wie Holzbeize, Lack, Pigmente, Bitumen etc. verwendet. Mit Siebdruck und Steinen arbeitet andererseits Christoph Schlozer. In der

PARTEIEN

KANT. ABSTIMMUNG

Abstimmungsparolen der SVP

Gemeindeautonomie respektieren!

rung vor. Für die Gemeinden ist es wichtig, dass sie selber entscheiden können, welchen Bedarf sie haben und wie sie dies abdecken und bezahlen wollen. Deshalb Ja zum Gegenvorschlag. Die formulierte Gesetzesinitiative für einen wirksamen Arbeitnehmerschutz will die bestehenden Gesetze zur Bekämpfung der Schwarzarbeit verstärken. Schwarzarbeit ist schädlich für unsere Unternehmungen und muss angegangen werden. Es gibt dazu aber bereits wirksame Regelungen. Bei einer Verstärkung gibt es logischerweise eine Erhöhung der Bürokratie für die Unternehmen und eine grössere Kontrolltätigkeit. Sonst nützt ja ein neues Gesetz nichts. Dieses neue Gesetz wird von der Handelskammer sogar als Bürokratiemonster bezeichnet. Auch wenn es gut tönt, ich werde diese Aufblähung dezidiert ablehnen. Marie-Therese Müller, Landrätin BDP

KANT. ABSTIMMUNG

Keine Milliarden für Luxus-Strassen Ich bin immer wieder erstaunt was für Prioritäten bürgerlich orientierte Parteien im Landrat bei der Finanzpolitik setzen. Gespart wird vor allem in der Bildung z.B. mit Claude Hodel (SP) dem UNI-Vertrag, in der Kultur oder bei der sozialen Wohlfahrt. Wie etwa beim Sozialhilfegesetz, bei dem Sozialhilfeempfangende in Zukunft finanzielle Abstriche in Kauf nehmen müssen. Das ist nicht nur kleinlich sondern menschlich unwürdig. Dafür hat der Landrat jetzt beschlossen in den nächsten Jahren gegen 2 Milliarden Franken in die ELBA zu investieren. Der Ausbau mag innovative Begehrlichkeiten wecken, die sich möglicherweise

für einzelne Gemeinden prosperierend auswirken wird. Doch dieses Projekt ist einfach eine Nummer zu gross für unseren Kanton. Erfolgreich hat die SP zusammen mit den Grünen und Umweltorganisationen das Referendum ergriffen. Mit der Variante Umbau soll die Siedlungsentwicklung nicht nur im Birseck und in Allschwil möglich werden, sondern auch in den Leimentaler Gemeinden. Die Distanzen für den Arbeitsweg werden kürzer, was das Verkehrssystem als Ganzes entlastet. So können mit deutlich kleineren Massnahmen die Verkehrsprobleme gelöst werden. Dazu braucht es den teuren ELBA-Ausbau nicht. Solche Mammutstrassenprojekte kann sich der Kanton im jetzigen Zeitpunkt einfach nicht leisten. Darum schreiben Sie auf ihren Stimmzettel Nein zum ELBA-Ausbau. Claude Hodel, SP-Einwohnerrat

KANT. ABSTIMMUNG

Ja zum Tram Reinach-Dornach Am 8. November wird über ELBA abgestimmt. Dabei geht es um einen Kompromiss, welcher in den letzten fünf Jahren in einem partizipativen Prozess erarbeitet wurde, und Stefan Brugger die regionale Pla(CVP) nung von Verkehr, Siedlungsentwicklung sowie Natur und Erholung auf einander abstimmt. Nachdem die ursprüngliche Südumfahrung von Allschwil bis nach Aesch/Reinach durch wertvolles Kultur- und Erho-

lungsgebiet endlich von Tisch war, wurden dem Landrat noch die Varianten «Ausbau» und «Umbau» vorgelegt. Während die Variante «Umbau» den Fokus auf die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen legt, sozusagen am bestehenden System weiter bastelt, sind bei der Variante «Ausbau» sinngemäss ergänzende Ausbauten sowohl im Bereich des öV wie auch im Bereich des Individualverkehrs vorgesehen. Logisch, dass die nun vorgeschlagene Variante Ausbau dadurch auch deutlich teurer wird! Auch wenn ich den Gegnern der Vorlage recht geben muss, dass leider viele innovative Ideen im Laufe des Prozesses verloren gingen (u .a. Velo-Schnellstrassen oder die S-Bahn-Tangente), so bin ich trotzdem für ein Ja, weil das Glas halb voll und nicht halb leer ist. Neue Strassenprojekte sind zwar nicht toll, aber unter der Berücksichtigung der im Birstal geplanten baulichen Verdichtung unvermeidlich und sinnvoll. Letztlich ist es mir lieber, der Verkehr bleibt dort, wo er ist, d. h. möglichst stadtnah, statt ihn auf das Land zu verlegen! Das Herzstück aus Reinacher Sicht ist aber sicher die geplante Tramverlängerung von Dornach nach Reinach, inkl. Anbindung des Gewerbegebietes Kägen. Damit würde für viele Pendler eine attraktive Anbindung an die SBahn in Dornach/Arlesheim entstehen und Reinach von viel Durchgangsverkehr entlastet. Deshalb sage ich «Ja zu ELBA» und empfehle Ihnen, am 8. November ebenfalls Ja zu stimmen. Stefan Brugger, Gemeinderat

Teil der Galeriennacht: Das Gemeindezentrum mit Werken von Angelika Steiger. FOTO: ZVG/HEINER LEUTHARDT

Galerie Art am Hof schliesslich+ zeigt René Burri Kreidebilder, bei denen er die faszinierenden Möglichkeiten der Pastellkreide auslotet. Ausloten, das ist auch ein Stichwort, das auf die Holzskulpturen von Thomas Hofstetter zutrifft, der dem Holz immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten entlockt. 7. November: Vernissage, 19 Uhr im Gemeindehaus; Galerienbetrieb von 20 bis 24 Uhr. 8. November: Galerienbetrieb von 14 bis 17 Uhr.

Liebe Reinacherinnen, liebe Reinacher, am 8. November haben Sie wieder die Möglichkeit mit Ihrer Stimme wegweisende politische Entscheide mitzubestimmen. Wir stimmen über drei wichtige Themen ab, die die Familien, den Strassenbau und die KMU betreffen. Der Vorstand der SVP Reinach hat folgende Parolen beschlossen: Frage 1: «Für eine unbürokratische bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich» Initiative: Nein; Frage 2: FEB-Gesetz Gegenvorschlag: Ja; Stichfrage: X bei Gegenvorschlag. «Für einen wirksamen Arbeitnehmerschutz und faire Wettbewerbsbedingungen für KMU im öffentlichen Beschaffungswesen»: Ja. «ELBA, Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil: Ja. Machen Sie Gebrauch von Ihrem Mitbestimmungsrecht in der politischen Vorstand SVP Landschaft.

Familienergänzende Betreuung – kurz FeB – genannt, ist aus dem Alltagsleben vieler Familien nicht mehr wegzudenken. Das am 8. November zur Abstimmung kommende FEB-Gesetz schreibt den Gemeinden einen gewissen gesetzlichen Rahmen vor, in dem es vor allem darum geht, den Bedarf und die Finanzierungsform sicherzustellen. Dabei bleibt jeder Gemeinde freigestellt, ob sie nun direkt eine Institution, mit der sie einen Leistungsauftrag hat oder ihre eigene Tagesstätte finanzieren möchte (Objektfinanzierung), oder ob sie die Eltern mittels Betreuungsgutscheine subventionieren möchte (Subjektfinanzierung). Die Gesetzesinitiative will die Gemeinden jedoch verpflichten, im Vorschulbereich nur die Subjektfinanzierung zuzulassen. Dieses Aufzwingen einer Finanzierungsform widerspricht dem Geist der Charta von Muttenz, in

LESERBRIEF

FRAUEZMORGE

Unser Hausplatz – eine Plakatmüllhalde!

Teenager lieben, leiten und loslassen

Als Hausbesitzer haben wir das Glück/ Pech, dass auf unserer Grundstücksgrenze eine Strassenlampe steht. Die wird jeweils vor den Wahlen zum Plakathalter. Vor diesen Wahlen war es besonders schlimm. Bei Nacht- und Nebelaktionen wurden fünf Plakate übereinander gestossen. Wir müssen diese Plakatflut tolerieren. Was wir aber nicht hinnehmen wollen, ist die Art wie die Plakate entfernt werden. Am Samstag wurde das zuerst aufgehängte Plakat (das zuoberst hängende) auch zuerst wieder weggenommen. Das heisst, dass alle Plakate darunter auch entfernt wurden. Die Konkurrenz-Plakate wurden lose auf unserem Hausplatz am Laternenmast angelehnt zurückgelassen. Es kann doch nicht sein, dass wir als Eigentümer diese abgehängten Plakate auf unserem Hausplatz hüten müssen, bis jede Partei sich bequemt, diese einzusammeln. Ungefragt wird unser privater Hausplatz zur Plakatmüllhalde! Wir dürfen auch noch schauen, dass die Plakate nicht auf Trottoir, Strasse, Fussgängerstreifen fliegen und Passanten verletzen. Für uns stimmt da etwas nicht mit dieser Plakat-Politik. D. Meyer-Degen

Teilen Sie Ihr Heim mit Teenagern? Oder vergehen noch ein paar Jahre, bis es so weit ist? Wie auch immer, die Teenagerzeit ist für Eltern und Kinder eine grosse Herausforderung. Teenager testen, loten Grenzen aus und suchen ihre Identität. Eltern wechseln vom Erziehen zum Leiten. Regeln fürs Zusammenleben sind jetzt besonders wichtig. Für Probleme können nun gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Viele Eltern sind unsicher, wieviel Freiräume sie den Jugendlichen geben sollen. Wie kann Selbständigkeit mit Verantwortung gekoppelt werden? Und schlussendlich kommt die schwierige Frage des Loslassens. Teenager lieben, leiten und loslassen, darum geht es im nächsten Frauezmorge. Wiederum konnten wir dafür eine erfahrene Referentin gewinnen: Annarös Nussbaumer ist lizenzierte STEPTrainerin und arbeitet als Lebensberaterin mit eigener Praxis. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder sowie Enkel. Die ehemalige Abteilungsleiterin in der Krankenpflege engagierte sich auch in Kinder- und Familienprojekten ihrer Kirchgemeinde. Frauen jeden Alters sind herzlich ein-

der sich die Gemeinden unmissverständlich zu mehr Autonomie vom Kanton bekennen. Sollte die Gesetzesinitiative angenommen werden, würde der Kanton den Gemeinden die Subjektfinanzierung im Frühbereich aufoktroyieren. Wo bleibt dann der Spielraum der Gemeinden? Wieder würde ihnen der Kanton eine Aufgabe nach seinen Regeln vorschreiben. Deshalb ist es wichtig, Ja zum FeBGesetz (Gegenvorschlag) zu sagen, aber Nein zur Gesetzesinitiative. Wir brauchen das FeB-Gesetz, um den Bedarf für die Betreuung sicherzustellen. Aber das Wie – ob Objekt- oder Subjektfinanzierung – müssen wir den Gemeinden überlassen! Diese wissen selber am besten, welche Finanzierungsform für sie die richtige ist! Béatrix v. Sury d›Aspremont Gemeinderätin Reinach Ressort Bildung und FeB

geladen, sich während eines feinen Frühstücks und musikalischer Beiträge mit diesem spannenden Thema zu befassen. Und zwar am Samstag, 14. November, von 9 Uhr bis 11 Uhr im Chrischonahaus am Wiedenweg 7 in Reinach. Reservieren Sie sich schon heute einen Platz, spätestens aber bis Samstag, 7. November unter Telefon 061 733 06 50, oder schicken Sie eine E-Mail an frauezmorge4153@gmx.ch. Wir freuen uns auf Sie. Das Frauezmorge ist ein Angebot von BewegungPlus Reinach (CBB) und der Chrischona-Gemeinde Reinach-MünDas Vorbereitungsteam chenstein.

Frauezmorge Samstag, 14. November 2015, 9 Uhr im Chrischonahaus, Wiedenweg 7, Reinach BL Annarös Nussbaumer

Teenager lieben, leiten und loslassen Unkostenbeitrag: Fr. 18.– Anmeldung bitte an: Telefon 061 733 06 50 oder E-Mail frauezmorge4153@gmx.ch


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REINACH

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KANT. ABSTIMMUNG

Ich stimme mit Ja zu ELBA Um was geht es? Wir stimmen am 8. November über die Anpassung des Richtplanes und den Projektierungskredit von 11,2 Mio. Franken für das Projekt «ELBA» sowie Peter Tobler (FDP) den Kredit für das Vorprojekt für die Umfahrung Allschwil ab, nicht mehr und nicht weniger. ELBA, das ist ein Konzept für die Weiterentwicklung der Region in den nächsten Jahrzehnten. Ausgebaut sollen dabei die beiden wesentlichen Verkehrsträger,

nämlich Schiene und Strasse für den öffentlichen Verkehr und Strassen, Velowege etc. für den Privatverkehr. Über die Umfahrung Allschwil selbst müssen wir nicht mehr abstimmen, sie ist bereits früher in der Volksabstimmung mit 68% der Stimmen angenommen worden. Und was haben wir in Reinach davon? Nun, Reinach ist ein Schwerpunkt in der Planung und soll sich gemäss ELBA weiter entwickeln. Eines der wesentlichen Projekte ist die Verbindung der Tramlinien 10 und 11, die Querverbindung von Reinach Süd zum Bahnhof Dornach. Schon allein dafür lohnt es sich am Abstimmungssonntag ein Ja einzuwerfen.

Natürlich werden die Einzelheiten der Planung erst erarbeitet (dazu dient ja der Kredit, über den wir abstimmen), aber die grossen Züge der Entwicklung werden mit der Vorlage festgelegt. Mit einem Ja wissen wir, welchen Weg wir gehen wollen. Die grossen Ausgaben für Elba sind Investitionen in die Zukunft . Die einzelnen Projekte kommen später und müssen wieder vom Volk beschlossen werden. Wir können also nochmals entscheiden und müssen uns heute nicht aus lauter Angst vor dem Defizit die Zukunft verbauen. Darum sage ich überzeugt Ja zu ELBA! Peter Tobler, FDP Reinach

KANT. ABSTIMMUNG

Ja zu ELBA, ja zur Variante Ausbau ELBA heisst Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil. Diese Planung ist umfassend und hat einen Zeithorizont bis ins Jahr 2045. Der Verkehr wird in den nächsMarie-Therese ten Jahren weiter Müller (BDP) zunehmen. Ich bin überzeugt, dass die Verbesserung der Verkehrsführung sowohl im öffentlichen wie im Individualverkehr nur als Gesamtschau möglich ist. ELBA wurde im Landrat deutlich angenommen. Nun

hat die linke Seite wegen der hohen Kosten das Referendum ergriffen. Die von ihnen bevorzugte Variante Umbau ist aber ein Flickwerk, das zwar im Moment weniger kostet, aber die Verkehrsströme werden dabei nicht gesamtheitlich betrachtet. Wenn mit der Variante Ausbau weiter geplant wird, können wir jeweils zu jedem Schritt wieder abstimmen, ebenfalls werden die Kosten auf 30 Jahre verteilt. Es ist also nicht so, dass wir nächstes Jahr 1,8 Mia. Franken ausgeben müssen. Für mich ist ELBA ein wichtiges Planungsinstrument für die nächsten 30 Jahre. Es scheint mir wichtig, dass jetzt über eine Gesamtlösung nachgedacht wird. Dies

beinhaltet optimalerweise natürlich auch den Kanton Baselstadt. Deshalb werde ich, wie auch schon im Landrat ein überzeugtes Ja einlegen. Marie-Therese Müller, Landrätin BDP

711 44 76) Sonntag, 1. November 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrer Benedikt Schölly 10.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag in der Mischelikirche, Abendmahl, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: Lukas 17, 5–10 Alles «selbst-verständlich?» (Kinderhüeti SonntagsRegenbogenland im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum) 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier in der Dorfkirche St. Nikolaus, Marek Sowulewski und Benedikt Schölly Montag, 2. November 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindezentrum Mischeli 20.00 Kantoreiprobe im Kirchgemeindezentrum Mischeli: Neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind zu einem unverbindlichen Probenbesuch eingeladen. Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Aufführungen mitzuwirken Dienstag, 3. November 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindezentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens Montag um 11.00, 061 711 44 76) Bistro Glöggli Öffnungszeiten (Winter): Montag (neu geöffnet) 14.00–18.00 Dienstag 14.00–18.00 Mittwoch–Freitag 9.00–18.00 Samstag 9.00–18.00

Abendmahl, Predigt von Hans Wüst: «Dominus providebit», separates Kinderprogramm Dienstag, 3. November 6.00 Männergebet Mittwoch, 4. November 18.00 Musikworkshop Donnerstag, 5. November 14.30 Nachmittagsbibelkreis

K469214/003-738357

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 30. Oktober Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 31. Oktober Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Eucharistiefeier, Apéro riche zum Dienstantritt für Pfarrer Andreas Gschwind Sonntag, 1. November Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa ca. 15.15 besinnliches Wort, Gebet und Gesang mit der Musikgesellschaft Konkordia auf dem Friedhof Fiechten Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier. Zum Dienstantritt von Pfarrer Andreas Gschwind singt der Kirchenchor und wird ein Apéro riche ausgerichtet 14.00 Ök. Totengedenkfeier mit dem Männerchor Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Dienstag, 3. November Dorfkirche St. Nikolaus 17.00 Rosenkranzandacht Mittwoch, 4. November Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 5. November Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst, anschliessend Monatskaffee Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 30. Oktober 12.00 Ländermittagstisch im Kirchgemeindezentrum, Äthiopien» (Anmeldung bis spätestens Mittwoch um 17.00, 061

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Freitag, 30. Oktober 19.15 Timeout Sonntag, 1. November 10.00 Traditioneller Gottesdienst mit

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 3. November 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 079 229 22 53 Freitag, 30. Oktober 17.00 Fitschool für Primarschulkids Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst. Predigt: Kerstin Rickert Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 4. November 20.00 Gottesdienst

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36 A, Mo und Mi, 9–17 Uhr. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Dienstag, 19.30–22 Uhr: Weiermatthalle; Präs: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Therese Stalder, Tel. 061 713 96 34; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben,

Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Dienstag, 20.00 Uhr, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15 Uhr, Sa um 13.30 Uhr (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder Thomas Kaiser (Präsident), Rainenweg 39 D, 4153 Reinach, präsident@vcreinach.ch. Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info @vnvr.ch. Jugendgruppe 1 × pro Monat für Kinder ab 8 Jahren, jeweils Samstagnachmittag. Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103

Bottmingen, Tel. 061 401 12 62. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45 Uhr. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Volleyballclub HduS Reinach. Damen: 5. Liga (Mo + Mi, 20.00–22.00 Uhr), Juniorinnen B (Mi, 20.00-21.45 Uhr), Juniorinnen C (Mi, 18.30– 20.00 Uhr). Auskunft durch Fr. Jang Ha, Brauereiweg 4, 4153 Reinach, 061 711 52 53, E-Mail jang@ gmx.ch VVR Verein zur Verschönerung von Reinach. Postfach 151, 4153 Reinach 2. Präsident: Stefan Stöckli, 061 711 38 12. Mitglieder und Gönner/innen sind jederzeit herzlich willkommen. Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 oder 079 455 62 73, E-Mail: info@faroanimales.org


Briefmarkensammlerverein BIRSECK Postfach, 4153 Reinach 1

Briefmarken verkaufen oder weitersammeln??? Der Briefmarkensammlerverein Birseck führt am Samstag, dem 7. November 2015, von 15.00 bis17.00 Uhr im Restaurant Mühle in Aesch BL eine Veranstaltung zum Thema Briefmarken durch. Vielleicht haben Sie eine Sammlung geerbt oder geschenkt bekommen. Unser Verein bietet Beratung beim – Verkauf/Kauf/Tausch von Einzelmarken, Briefen und Sammlungen – Vermitteln von Grundkenntnissen der Sammeltätigkeit – Weitere Dienstleistungen des BSV sind u. a. Rundsendungen, Auktionen, Sammlungsverwertung Es lohnt sich, bei uns an diesem Samstagnachmittag vorbeizuschauen. Bringen Sie Ihre Sammlung oder einen Teil davon mit, damit wir Sie vor Ort beraten können. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Primarschule am Anschlag

www.dornach.ch info@dornach.ch

Beschlüsse aus dem Gemeinderat

– Projektverfasser: Gesuchsteller

Der Gemeinderat Dornach hat an seiner Sitzung vom 26. November 2015: Im Bereich Schule: • den Pensenantrag der Schulleitung für das Jahr 2016/2017, welcher 2 Primarklassen mehr vorsieht, bewilligt. • die Bildung einer Zweijahrgangsklasse (2./3.Klasse) bewilligt. • ab Schuljahr 2016/2017 einen flexiblen Pool für die spezielle Förderung bewilligt. • als kurzfristige Lösung das Aufstellen von zwei Containern auf dem Areal des Schulhauses Brühl bewilligt. • beschlossen, ins Budget 2016 zusätzliche Beträge für Sofortmassnahmen aufzunehmen. • das Coaching und die Weiterbildung von Förderlehrpersonen ohne heilpädagogische Ausbildung bewilligt. • eine Planungsgruppe mit der Schulraumplanung für die nächsten Jahre beauftragt. Im Bereich Gebühren: • die jährlichen Abfallgrundgebühren für eine steuerpflichtige Einzelperson auf Fr. 43.– und für ein steuerpflichtiges Ehepaar auf Fr. 83.– festgesetzt. Im Bereich Integration: • beschlossen, dass sich Dornach als Pilotgemeinde für das kantonale Integrationsprogramm KIP zur Verfügung stellt. • Frau Barbara Vögtli bis zum Ende der Pilotphase als Integrationsbeauftragte gewählt. • diverse Unterstützungsgesuche behandelt.

Publiziert am: 29. Oktober 2015 Einsprachefrist bis: 12. November 2015 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Nachtrag zur Sitzung vom 5. Oktober 2015: • Durch den Wegzug von Roger Dahinden rückt der 1. Suppleant, Bruno Holzherr, als Vertreter der CVP in den Gemeinderat nach. Wir wünschen ihm schon heute viel Freude in seinem neuen Amt. Gemeindepräsidium

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2015/0104 Bauherr: Stocker Markus – Adresse: Homburgerstrasse 6, 4132 Muttenz – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Stützmauern, Auffüllungen, Erstellen Sitzplatz, unterirdischer Regenwassertank – Bauplatz: Gempenstrasse 46 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3268 – Architekt: Caduff Roman AG, Hauptstrasse 82, 4132 Muttenz Dossier-Nr.: 2015/0105 Bauherr: Lauber Alex und Lucia – Adresse: Bruggweg 65, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Lauber Lucia – Adresse: Bruggweg 65, 4143 Dornach – Bauobjekt: Fassadenisolation EG zu OG, twl. Verglasung vom Balkon, Verbreiterung Gehweg und Treppe – Bauplatz: Bruggweg 65 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1329

Schliessung der Einwohnerkontrolle am Dienstag, 3. November 2015 Infolge EDV-Schulung bleibt die Einwohnerkontrolle am Dienstag, 3. November 2015 den ganzen Tag geschlossen. Ab Mittwoch, 4. November 2015 steht Ihnen die Einwohnerkontrolle, zu den üblichen Schalterstunden, wieder zur Verfügung. Wir bitten um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis. Gemeindepräsidium

Informationsveranstaltung «Sanierung Apfelseestrasse» am 19. November 2015 Das geplante Sanierungsprojekt Apfelseestrasse, das in den Jahren 2016/2017 umgesetzt werden soll, wird vorgängig allen Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt. Dafür wird eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 19. November, um 19.30 Uhr, in der Aula der Primarschule Brühl durchgeführt. Alle Anwohnerinnen und Anwohner werden noch direkt angeschrieben. Bitte reservieren Sie sich bereits heute diesen Termin. Die Gemeindeverwaltung

Wahl- und Abstimmungsresultate vom 18. Oktober 2015 1. Kantonale Vorlagen 4110 Stimmberechtigte 2152 Stimmende 51,17% Stimmbeteiligung Ständeratswahlen 1124 Bischof Pirmin Rechtsanwalt und Notat, Ständerat, Solothurn, CVP, bisher 535 Meister Marianne Geschäftsführerin, Gemeindepräsidentin, Messen, FDP.Die Liberalen (Fortsetzung auf Seite 19)

Mitdenken auf engstem Raum: Die Klasse 4a von Patric Dubois beim Französischunterricht.

Zu grosse Klassen in zu kleinen Räumen: Die Primarschule Dornach platzt aus allen Nähten und ergreift Sofortmassnahmen. Das Thema mobilisierte rund 40 Bürger an die Gemeinderatssitzung. Lukas Hausendorf

D

as erlebten die amtierenden Gemeinderäte noch nie. Zur Sitzung vom Montag kamen mehr Leute, als in den Zuschauerreihen einen Platz hätten finden können. Die Platznöte und übergrossen Klassen in der Primarschule lassen die Eltern der betroffenen Kinder nicht kalt. «Wir freuen uns über Ihr Interesse», begrüsste sie Gemeindepräsident Christian Schlatter (Freie Wähler) und machte sogleich auch klar, dass sie nur zuhören dürften. Die Situation, wie sie die Schulleitung dem Gemeinderat sodann präsentierte, erklärte das riesige Interesse der anwesenden Eltern und Lehrpersonen eindrücklich. In der Primarschule sind aktuell sechs Klassen überbelegt und zählen zwischen 25 und 27 Schüler. Ihre

Klassenzimmer sind aber nur für 20 bis 22 Schüler angelegt. Damit die Qualität nicht allzu sehr unter den prekären Bedingungen leidet, bewilligte der Kanton kurzfristig je sechs bis acht Assistenzlektionen pro Klasse. Allerdings: In diesen Klassen gibt es Kinder, die speziellen Förderbedarf haben oder Deutsch als Fremdsprache lernen müssen. In einer ersten Klasse sind es gar deren zehn Schüler. Aufgrund der Platznot sind moderne Unterrichtsformen nur schwer umsetzbar. «Wir sind am Anschlag», so Schulleiterin Marie-Therese do Norte. «Die Qualität leidet zurzeit an den äusseren Umständen», stellte Michael Hirschi, Präsident der Fachkommission Schule, abschliessend fest. «Das ist ein Flächenbrand» Das Thema ist brisant, denn die Klassengrösse beeinflusst die Unterrichtsqualität massgeblich. Für die besorgten Eltern geht es hier letztlich auch um die Zukunftschancen ihrer Kinder. Der Gemeinderat ist sich des Ernsts der Lage bewusst, war am Montag aber auch überrascht, wie dramatisch die Situation tatsächlich ist. «Das ist ein Flächenbrand», konstatierte Roland Stadler (FDP). Er fragte allerdings auch – zu Recht – wie es so weit kommen konnte. Das passiere doch nicht von heute auf morgen. Doch, passiert es. Allein in der letzten Sommerferienwoche seien neun

FOTO: THOMAS KRAMER

Kinder in die Gemeinde zugezogen, so do Norte. Hinzu kamen Übertritte aus Privatschulen und mehr Nachwuchs aus den Kindergärten. Antizipieren konnte man wohl nur Letzteres. «Wir sind eine Wachstumsregion, das merkt man auch in den Schulen», meinte Schlatter. Container und mehr Klassen Kurzfristig ist es schwierig, der Lage Herr zu werden. Die Schule beantragte dem Gemeinderat daher, zwei Container auf dem Schulareal aufzustellen, um zusätzliche Räume zu gewinnen. Per nächstes Schuljahr soll die Zahl der Klassen zudem um zwei erhöht werden, mit entsprechendem Mehrbedarf an Lehrpersonal. Dafür sind weniger Assistenzlehrpersonen nötig. Eine zweite und dritte Klasse sollen zudem gemischt als Zweijahrgangsklasse geführt werden. «Im Leimental und am Dorneckberg ist das Usus», erklärte do Norte. Das habe sogar Vorteile, speziell für begabte Schüler. Eine Kommission wird weiter mit der Schulraumplanung für die nächsten Jahre beauftragt. Die insgesamt sieben Anträge wurden vom Gemeinderat praktisch vorbehaltlos genehmigt. Obwohl diese, wie Thomas Gschwind (Freie Wähler) anmerkte, «massive Auswirkungen» auf das Budget der Gemeinde haben. Das fiskalische Ausmass wird sich an der kommenden Budgetgemeindeversammlung dann abzeichnen.


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DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 17)

544 Wobmann Walter KMU Berater, Gretzenbach, SP 1171 Zanetti Roberto Ständerat, Gerlafingen, SP, bisher Nationalratswahlen Anzahl Stimmen: Kandidaten Partei

Liste 1 Bürgerlich-Demokratische Partei 288 292 Liste 2 Grünliberale Partei 901 910 Liste 3 Schweizerische Volkspartei 2409 2488 Liste 4 Sozialdemokratische Partei SP Region Süd/West 329 339 Liste 5 Sozialdemokratische Partei SP Region Nord/Ost 1822 1849 Liste 6 FDP.Die Liberalen Solothurn-Lebern/ Olten-Gösgen 530 538 Liste 7 FDP BW/TG/ DT 1289 1309 Liste 8 Sozialdemokratische Partei 60+ (SP 60+) 129 129 Liste 9 Junge SP Region Olten 118 120 Liste 10 Grüne 2188 2275 Liste 11 Eidgenössisch Demokratische Union 41 44 Liste 12 JungsozialistInnen 109 109 Liste 13 Junge Bürgerliche Demokratische Partei 61 61 Liste 14 Jungfreisinnige A 49 49 Liste 15 Jungfreisinnige B 13 13 Liste 16 CVP – Die Mitte 716 734

Jugendmusikschule • Montag, 2. November 2015, 18.30 Uhr Schülerkonzert der Klavierklasse von Ch. Greiner • Mittwoch, 4. November 2015, 18.30 Uhr Schülerkonzert der Celloklasse von C. Hahn/I. Torres Die Konzerte finden im Saal der JMS am Quidumweg 25 statt. Wir laden Sie herzlich dazu ein.

HOCHWALD

Sorgte dafür, dass die Mitglieder wertvolle Tipps zum rechtlichen Belangen erhielten: Andreas Hänggi, Präsident des Hauseigentümerverbandes Dorneck-Thierstein (2. v. r.) mit den Experten Ruth Saladin, Heidi Halter und Lorenz Altenbach. FOTO: BEA ASPER

An ihrem Herbstanlass gingen die Hauseigentümer des Verbandes DorneckThierstein rechtlichen Fragen auf den Grund. Bea Asper

Bauherrschaft: Bernard u. Vreni Prétôt-Vögtli, Im Burgfelderhof 37, 4055 Basel – Bauobjekt: Carport – Bauplatz: Lohweg 13, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3305 Planauflage: Gemeindesekretariat Hochwald, sowie Montag, 19 bis 20 Uhr bei der Baukommission. Einsprachefrist: bis 12. November 2015 Baukommission

Jugendmusikschule Siehe Amtliche Publikationen Dornach.

KLOSTER DORNACH

Totengedenken an der Birs Der alten christlichen Tradition des Totengedenkens folgend, feiern wir am 31. Oktober ein stilles, schlichtes Ritual am Wasser. Dabei verbinden wir uns mit Menschen, die in den Tod vorausgegangen sind. Wir legen unsere Gefühle, Gedanken und Gebete, unsere Wünsche und Grüsse als schwimmende Lichter auf den Fluss und entlassen sie in die Stille. Wer will, bringt windgeschützte Schwimmlichter aus organischem Mate-

«Die schwarzen von den weissen Schafen trennen»

CVP – Sichere Werte 199 199 Junge CVP Süd-West 47 47 Junge CVP Nord-Ost 102 102 CVP 60+ 144 144 Evangelische Volkspartei 157 163 Liste 22 Direktdemokratische Partei Schweiz 62 111 Liste 23 Schweizerische Volkspartei Frauen 90 97 Liste 24 Junge SVP 61 61 Liste 25 Schweizerische Volkspartei ü55/ International 163 171 Liste 26 Junge Grüne 227 227 Liste 27 el presidente 14 22 TOTAL 12 258 12 603 Die detailliertere Angaben zu den Wahlen beachten Sie bitte auch unsere Homepage www.dornach.ch. Wahlbüro Dornach/Gemeindepräsidium

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Bauherrschaft: Susanne Kalt, Hauptstrasse 22, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Einbau 2 Dachflächenfenster – Bauplatz: Hauptstrasse 22, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3328 Bauherrschaft: Ron Mohel u. Liron Shary Mohel, Laubigartenweg 16, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Einbau Fenster – Bauplatz: Laubigartenweg 16, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3652 Bauherrschaft: Rita u. Michel Pietrantonio – per Adr. Jürg Rhyn, Stockenweg 15, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Unterstand mit Terrasse, Einbau Cheminée – Bauplatz: Baselweg 2, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3425

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Liste 17 Liste 18 Liste 19 Liste 20 Liste 21

Amtliche Publikationen Baupublikationen

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rial mit. Ausgehöhlte Räbenlichter oder kleine Zierkürbisse eignen sich sehr gut als schwimmende Seelenlichter. Treffpunkt 17 Uhr beim Kloster Dornach. Frau Regina Scherer-Buscher, Seelsorgerin, leitet und begleitet den Anlass, der musikalisch umrahmt und etwa eine Stunde dauern wird. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Evelyn Borer, Stiftung Kloster Dornach

V

iel Ärger lasse sich vermeiden, indem man mit dem Mieter nicht Freundschaft schliesse. Diesen Tipp gab Jurist Lorenz Altenbach den Hauseigentümern des Verbandes Dorneck-Thierstein letzten Freitag am Herbstanlass in Dornach. «Sind bei Streitigkeiten in einem Mietverhältnis Emotionen im Spiel, kann dies zu einem langwierigen, nervenaufreibenden Prozedere führen – viel Anwaltsfutter», sagte Altenbach, der aufgrund sechsjähriger Beratungstätigkeit für Hauseigentümer und als Mitglied der Schlichtungsstelle reich an Erfahrung ist. Mit seinem Powerreferat, einer spannenden Diskussion mit den beiden Immobilien-Schätzerinnen Ruth Saladin und Heidi Halter sowie einem Apéro vergoldete der Vorstand seinen Verbandsmitgliedern den Herbst. Diese bekundeten ihr Interesse mit zahlreichem Erscheinen und einigen Detailfragen. Zum Beispiel war unklar, für welche Familienmitglieder Eigenbedarf als Kündigungsgrund Anerkennung findet. «Stellt man einem Anwalt eine Frage, antwortet dieser mit drei Gegenfragen», meinte Altenbach schmunzelnd und gab den Schwarzbuben mit auf den Weg, bei allfälligen Rechtsaus-

künften gut vorbereitet zu sein, die Unterlagen zur Hand zu haben und keine Wunder zu erwarten. «Wer mit zu hohen Erwartungen kommt, riskiert, enttäuscht zu gehen.» Das Leben werde eben immer komplexer. Auch für Hauseigentümer. «Ein Haus oder eine Wohnung zu vermieten, stellt viele vor Probleme. Selbst bei der Vermietung von Garagen oder Abstellflächen müssen Formvorschriften eingehalten werden.» All dies veranlasste den Vorstand zum Themenabend «Rechtsfragen für Hausbesitzer und Stockwerkeigentümer». Formvorschriften einhalten Ein nicht richtig ausgefülltes Mietformular könne zu Schäden von Tausenden von Franken für den Vermieter führen, gab Präsident Andreas Hänggi zu bedenken. «Nicht formgerechte Wohnungsabnahmen, das Anzeigen von Mietzinsveränderungen mit dem nicht amtlichen Formular, nicht richtig formulierte Kündigungen enden vor der Schlichtungsstelle. Dies zeigt sich aus den Praxisfällen unserer Rechtsberatung.» Und Hänggi äusserte die Befürchtung, dass sich «die Problematik in Zukunft noch verschärfen wird, etwa durch die vom Bundesrat mit Formularpflicht verlangte Bekanntgabe des Vormietzinses, aber auch die vielen neuen Eigentumsformen wie Stockwerkeigentum und dessen Vermietung sowie dem Contracting von Heizungsanlagen.» Gefeit vor bösen Überraschungen sei man nie, «doch, wer bei der Auswahl seiner Mieter doppelt oder dreifach prüft, erhöht die Chancen, die schwarzen Schafe von den weissen zu trennen. Nicht nur den Betreibungsauszug der

Wohngemeinde, sondern auch jenen vorheriger Wohnsitze verlangen. Referenzen einholen, sich beim Vorvermieter erkundigen», waren Altenbachs Ratschläge. Er pochte darauf, beim Mietvertrag bis ins letzte Detail die Formvorschriften einzuhalten – insbesondere bei der Kündigung und deren Begründung. Zur Einhaltung der Fristen sollte man zehn Tage dazu rechnen. Wie Wohnungen aussehen, wenn man ein schwarzes Schaf erwischt hatte, führten Fotos der Wohnungsabnehmerin Ruth Saladin den Anwesenden vor Augen. Auf den Bildern türmte sich der Abfall und Ansammlungen von Dreck. «Einprägend», so erzählte Saladin, «sind vor allem die Gerüche.»

KULTURKOMMISSION HOCHWALD

Hommage an vier Pilzköpfe

SCHWARZBUEBE-JODLER

Jodlerabend am 7. November Die Jodler aus Horn Gebenstorf, die Geschwister Moser aus Rüegsbach und das Wärgstattchörli werden in diesem Jahr unsere Gäste sein. Der Jodlerklub Horn Gebenstorf mit seinen 29 Sängerinnen und Sängern pflegt das traditionelle Liedgut, ist aber auch immer offen für Neues. Unter der Leitung von Angela Huber und Alois Jeremias arbeitet der Klub wöchentlich an seinem abwechslungsreichen Liederprogramm. Die Pflege des traditionellen Liedgutes ist nur eine Seite des Vereinslebens. Dieses wird an Jodlermessen, Hochzeiten, Geburtstagen, Jodlerabenden vorgetragen. Daneben ist Geselligkeit im Rahmen von Reisen und Ausflügen ein ebenso wichtiger Pfeiler für gute Kameradschaft. Feste Bestandteile des Klublebens sind auch die Teilnahmen

an den Festen der Jodlerverbände. Rüegsbach: Hoch oben am steilen Hang «klebt» ein malerisches Heimetli, umgeben von Weide und Wald. Es ist das Zuhause von Sandra (9), Claudia (12) und Michaela (14) Moser, die sich als jodelnde Geschwister einen Namen und schon etliche Auszeichnungen ersungen haben. Das Wärgstattchörli trat zum ersten Mal am eidgenössischen Jodlerfest in Davos auf. Die drei Mitglieder der Schwarzbuebe-Jodler haben sich da etwas Spezielles einfallen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Vorträge bei Ihnen gut ankommen! Der Anlass findet in der Turnhalle Bruggweg in Dornach statt. Reservieren Sie unbedingt Samstag, den 7. November. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schwarzbuebe-Jodler Dornach

Die Kulturkommission Hochwald hat sich für ihren traditionellen Herbstmusikanlass am Samstag, 24. Oktober, etwas Spezielles einfallen lassen. Engagiert wurde die Band Sacred Cow für einen Beatles-Abend. Bandleader Andi Messmer ist seit seiner Jugend ein begeisterter Beatles-Fan und besitzt auch eine grosse Sammlung an Singles, LPs, Bücher und Filme über die Beatles. Das war für die Kulturkommission Hochwald ein Glücksfall. So wusste er die rund 70 Besucher mit seinem Vortrag über die Beatles, von deren Entstehung bis zur Trennung, zu begeistern. Sacred Cow spielten mit Gitarrist/Leadsänger Andi Messmer, Mike Turtle am Schlagzeug und dem lokalen Bassisten Face, verstärkt durch Gina Palladino an Klarinette und Mundharmonika 17 BeatlesSongs. Andi berichtete nicht nur über die einzelnen Songs, sondern auch über

Ganz auf Beatles eingestellt: Sacred Cow begeisterten im Hobelträff. das Wirken der vier Pilzköpfe. Die Besucher im Alter zwischen 10 und 85 Jahren bedankten sich mit einem Riesenap-

FOTO: ZVG

plaus. Dieses Programm wird am 25. November in der Vollmondbar in Basel Ruedi Vögtli, Aktuar wiederholt.


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD FREISCHÜTZEN DORNACH

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 31. Oktober 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie für den Seelsorgeverband – mitgestaltet vom Cäcilienchor 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier – Totenehrung und Gräberbesuch, anschl. Kaffeestube 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach Mittwoch, 4. November 15.15 Mittwochstube im TimotheusZentrum 19.00 Taizé-Gebet Freitag, 6. November 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Allerseelen. Gest. JM für alle Verstorbe-

nen der Pfarrei. JM für Hans ZeuginKunz; Gertrud u. Karl Zeltner-Geisert. Gest. JM für Albert u. Denise HolzherrOdient; Anna Stocker-Boder; Leontine u. Eugen Heitz-Christe, Marcel Heitz Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie für den Seelsorgeverband in Dornach 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier – anschl. Gräberbesuch Dienstag, 3. November 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Allerseelen. Gest. JM für Heinz MeierTschan Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie für

den Seelsorgeverband in Dornach 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier – anschl. Gräberbesuch Mittwoch, 4. November 9.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Allerseelen

Thomas Wittkowski. Sonntagschule: 1. November Sonntags, von 10.00 bis 11.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, in Dornach

Donnerstag, 5. November 12.00 Mittagstisch

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00

Sonntag, 1. November 10.00 Reformationssonntag in der reformierten Kirche Arlesheim mit Pfarrer Dan Breda, Pfarrer Matthias Grüninger und Pfarrerin Inga Schmidt.

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00

Sonntag, 1. November 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier in der katholischen Kirche Dornach mit Pfarrer Dan Breda und Gemeindeleiter

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

(* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt) Sontag, 1. November 9.00 Wortgottesfeier

Cornel Bloch erneut Schweizermeister! Am Samstag, 24. Oktober, fanden in Thun die Schweizermeisterschaften Gewehr/Pistole für Junioren und Veteranen statt. Unser Schützenkamerad Cornel Bloch hatte sich mit 194 Punkten in der Qualifikation, die Teilnahme an diesen Titelkämpfen gesichert. Mit ausgezeichneten Resultaten von 195 Punkten im ersten Durchgang und 99 Punkten im Final, gewann Cornel den spannenden Gewehrwettkampf 300m bei den Veteranen. Nach 2013 durfte er sich damit erneut als Schweizermeister feiern lassen. Wir gratulieren Cornel zu diesem fantastischen Resultat Hans Iseli .

Einwohnergemeinde Dornach

Tauchen Sie ein in die Klangwelten alter Zeiten Das Museum für Musikautomaten Seewen SO beherbergt eine der weltweit grössten und bekanntesten Sammlungen von Schweizer Musikdosen, Plattenspieldosen, Uhren und Schmuck mit Musikwerk und anderen mechanischen Musikautomaten aus dem 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Das Museum für Musikautomaten, ein Museum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region Nordwestschweiz und im Schwarzbubenland.

Feuerwehr Dornach Feuerwehr-Kommando, 4143 Dornach

Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer

Hauptübung vom 31. Oktober 2015 dabei zu sein. Das Programm sieht wie folgt aus: 13.30 Uhr Begrüssung der Gäste Beginn der Hauptübung beim Feuerwehrmagazin 13.45 Uhr Verschiebung der Gäste 14.00 Uhr Einsatzübung 14.50 Uhr Übungsbesprechung 15.00 Uhr Ende der Einsatzübung 15.15 Uhr Zurückverschieben ins Magazin und anschliessend Kinderprogramm 16.00 Uhr Besammlung der Feuerwehrleute und der Gäste, Beförderungen, Ehrungen, Verabschiedungen usw. 17.00 Uhr Schluss der Hauptübung 2015 Anschliessend lädt die Feuerwehr Dornach herzlich zum gemeinsamen Apéro ein. Herzlich lädt ein das Kommando der Stützpunktfeuerwehr Dornach EINSATZBEREIT WÄHREND 24 STUNDEN AN 365 TAGEN

Besuch des Musikautomatenmuseums in Seewen SO Donnerstag, 19. November 2015 Treffpunkt: Abfahrt Dornach: Führung: Rückfahrt ab Seewen:

17.10 Uhr vor dem Postauto Buslinie 67, Bahnhof Dornach 17.18 Uhr nach Seewen direkt vors Museum 18.00 bis 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro ca. 20.30 Uhr mit Extra-Bus

COIFFURE DàRTE ROMANA

Coiffeur-Service

Anmeldetalon (Die Anmeldung gilt als definitiv.)

• Besuche zu Hause speziell für ältere, gebrechliche, behinderte Menschen • Kein Weggeld • Termin nach Vereinbarung:

Ich melde definitiv ............ Person(en) für die Führung vom 19. November 2015

Tel. 061 701 76 01 Wollmattweg 8 – 4143 Dornach

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Vorname:....................................

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 20. Oktober 2015 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung • die Traktandenliste und die Erläuterungen für die Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2015 verabschiedet. Die Unterlagen werden der Gemeindekommission zu gestellt. Die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten die Erläuterungen sowie die Einladung in den nächsten Wochen. • Vertreter der privaten Sammelstelle «Entsorgungszentrum Bubendorf AG» empfangen. Der Gemeinderat liess sich über eine mögliche Sammelstelle in Aesch orientieren. An einer der nächsten Sitzungen wird der Gemeinderat das weitere Vorgehen beschliessen. • über das weitere Vorgehen für das Polizeireglement diskutiert. Der Gemeinderat wird an seiner Sitzung vom 3. November 2015 den Ablauf verabschieden. • Kenntnis genommen von den Ergebnissen der Radarkontrollen vom September 2015 Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1733/2015 Parzelle(n) Nr.: 2440 – Projekt: Sitzplatzverglasung, Herrenweg 77, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Pavkovic Jasmina, Herrenweg 77, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Heinz Stich dipl. Arch. ETH, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 9. November 2015 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Planauflage: Quartierplan «Im oberen Egg» Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 23. September 2015 den Quartierplan «Im Oberen Egg» (ALDI) bestehend aus: Plan Nr. 1 Bebauung, Gebäude- und Terrainprofile; Plan Nr. 2 Aussenraum und Erschliessung und Quartierplanreglement genehmigt. Die Unterlagen können während 30 Tagen, vom 29. Oktober bis 27. November 2015 während der Schalteröffnungszeiten, Montag bis Freitag, 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr, Mittwoch, 7.30 bis 12.00 und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr, oder unter www.aesch.bl.ch › Aktuelles › Neuigkeiten eingesehen werden. Innerhalb dieser Auflagefrist können, gemäss § 31 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft, folgende Personen allfällige Einsprachen beim Gemeinderat Aesch begründet und im Doppel einreichen: a. Die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie weitere Personen, die durch den angefochtenen Plan berührt sind und ein schutzwürdiges

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Sich souverän in der digitalen Welt bewegen – Referenten geben Tipps

Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung haben. b. Kantonale Vereinigungen in Form einer juristischen Person, die sich nach den Statuten hauptsächlich und dauernd dem Natur- und Heimatschutz oder dem Umweltschutz widmen, und die seit mindestens 5 Jahren vor der Einspracheerhebung bestehen. Gemeinderat Aesch

Gemeinde Aesch stellt ALST-Löhrenacker für Flüchtlinge zur Verfügung Bund und Kanton benötigen dringend mehr Durchganszentren für neu ankommende Flüchtlinge. Der Gemeinderat Aesch hat an seiner Sitzung vom 27. Oktober 2015 entschieden, dem Kanton die Zivilschutzanlage ALST für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Damit engagiert sich Aesch nach Arlesheim und Allschwil als dritte grössere Gemeinde für ein Durchgangszentrum. Kanton und Bund werden den Entscheid treffen, ob die ALST-Löhrenacker für ein Durchgangszentrum genutzt wird. Der Gemeinderat ist überzeugt, durch das vorausschauende Handeln, im Sinne der Gemeinde zu agieren. Lösung für eine schwierige Situation Die Zivilschutzanlage ALST kann bis zu 100 Flüchtlinge, die neu in der Schweiz eingetroffen sind, aufnehmen. Diese bleiben nur jeweils kurz, bevor sie vom Kanton auf andere Gemeinden umverteilt werden. Eine Integration in die Gemeinde findet daher nicht statt. Die Gemeinde Arlesheim, welche ebenfalls ein solches Durchgangszentrum beherbergt, hat durchwegs positive Erfahrungen gemacht. Gute Erfahrung Bereits im Jahr 2013 wurde die ALST für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Die Betreuung funktionierte reibungslos, so dass die Bevölkerung von der Anwesenheit der Flüchtlinge kaum etwas wahrgenommen hat. Die Plätze, die im Durchgangszentrum in der ALST zur Verfügung gestellt werden, werden der Gemeinde Aesch an das Kontingent von Asylbewerbenden, angerechnet. Für die Gemeinde hat die Flüchtligsaufnahme keine Kostenfolge. Das Durchgangszentrum wird vollumfänglich von Kanton und Bund betrieben sowie finanziert. Die Rolle des Zivilschutzes Bund und Kanton übernehmen das Einrichten und den Betrieb der Anlage und koordinieren dies mit dem Zivilschutz. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 23)

Entspannter Umgang mit dem Computer: Der Seniorentag soll Möglichkeiten und Gefahren von Internet, E-Mail, Facebook usw. aufzeigen.

Der Seniorentag des Seniorentreffs Aesch-Pfeffingen übermorgen Samstag steht ganz im Zeichen der digitalen Medien. Es geht um die Nutzung sowie die Sicherheit für Senioren. Tobias Gfeller

F

ür Jugendliche und junge Erwachsene ist das Internet die normalste Sache der Welt. Nicht so für Senioren, die damit entweder erst spät während ihrer Arbeitskarriere, ihrer Pension oder noch gar nicht in Berührung gekommen sind. Doch gerade für Senioren kann das Internet viele Vorteile haben und Freude bereiten. Dafür ist aber der richtige Umgang nötig, wie Heinz Bader, beim Seniorentreff Aesch-Pfeffingen Mitorganisator des Seniorentags, betont. Das Thema Internet sei für die Senioren wichtig. «Wir stellen aber fest, dass in Bezug auf den Umgang mit dem Internet auch sehr viel Angst vorhanden ist. Wir wollen diese Ängste abbauen und die Blockaden lösen.»

«Spaltung der Generationen droht» Das Internet ist ein unendlich grosses Feld voller Daten und Eindrücke. Ungeübte Senioren sind damit oftmals über-

fordert. «Wir möchten, dass auch ältere Menschen das Internet nutzen können», sagt Bader. Das Internet bringe im hohen Alter, wenn die eigene Mobilität zunehmend abnimmt, wichtige Stützen. Einkäufe online erledigen, GPS-Navigation für den eigenen Rollator oder auch soziale Kontakte aufrechterhalten über Skype oder Facebook sind nur einige davon. Um das Thema digitale Medien möglichst breit zu diskutieren, lud der Seniorentreff den Sozialwissenschaftler Alexander Seifert vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich und Roland Walter von der Beratungsstelle für Verbrechensprävention bei der Baselbieter Polizei für zwei ausführliche Referate ein. Seifert, der bereits zwei Studien zu Senioren und ihrem Internetnutzen publizierte, sieht darin ein gesellschaftlich relevantes Thema. «Wenn gewisse Informationen der Medien, Abstimmungen oder auch das Bezahlen an der Kasse nur noch digital funktioniert, droht eine digitale Spaltung der Generationen, wenn gewisse Kreise davon ausgeschlossen sind.» Senioren als Opfer Alexander Seifert möchte, dass alle die Möglichkeit haben, an solche Informationen zu kommen. Zwingen möchte er aber niemanden. «Nicht jeder muss. Aber der, der möchte, soll können», lautet sein Credo. Der Sozialwissenschaftler wird am Seniorentag die Ergebnisse der Studien präsentieren. Auch gehe es ihm darum, auf die Gefahren der digitalen

FOTO: ZVG

Welt hinzuweisen, ohne diese zu dramatisieren. Dies möchte auch Roland Walter, Präventionsbeauftragter der Polizei Basel-Landschaft. «Die Menschen fallen immer mehr auf digitale Tricks herein, gerade auch Senioren», weiss Walter. Erfundene Lottogewinne, Mails von Banken, die es in der Realität nie geben würde, um an die Bankdaten zu kommen, SMS-Betrüger, Online-Märkte, Spam und Erpressungen sind heute keine Seltenheit. Da ältere Menschen nicht mit dem Internet aufgewachsen sind und weil Betrügereien früher in diesem Ausmass noch nicht so verbreitet waren, sind Senioren als Opfer anfälliger. «Sie sind natürlich auch leichtgläubiger», so Walter. Dazu komme, dass ältere Menschen öfters allein wohnen und auch mal einsam werden und froh über jede Kontaktaufnahme sind. Gesundes Misstrauen nötig Der Polizist rät zu Vorsicht, ohne in Panik zu geraten. «Wie im richtigen Leben auf der Strasse muss man auch im Internet mit einem gesunden Misstrauen und einem guten Bauchgefühl unterwegs sein.» Roland Walter vergleicht das Surfen im Internet mit dem erstmaligen Besuch einer Grossstadt. «Wenn man sich nicht auskennt und nicht vorsichtig genug ist, landet man schnell in einer dunklen Ecke.» Der Seniorentag findet am Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 13 Uhr im katholischen Pfarrheim statt.


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FEUERWEHR KLUS

Amtliche Publikationen

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Rücktritt aus der Ortskernkommission Knappe 25 Jahre lang trug Herr Franz Meury mit grossem Sachverstand und viel Initiative zur Entwicklung und Erhaltung des Ortskerns von Aesch bei. Seit dem 1. November 1990 war er Mitglied in der Ortskernkommission, deren Aufgabe es ist, den Gemeinderat in Bauund Planungsfragen in der Kernzone zu beraten. Per 30. Juni 2016 gibt er aufgrund der neu eingeführten Amtszeitbeschränkung seinen Rücktritt. Damit tritt er auch aus der Arbeitsgruppe Einkaufen/Wohnen im Dorfzentrum aus, der er seit Gründung im März 2011 angehörte. Der Gemeinderat bedankt sich sehr herzlich bei Herrn Meury für seinen unermüdlichen Einsatz und für sein Engagement. Er wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft und weiterhin viel Erfolg. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 3. November 2015 Am Dienstag, 3. November 2015 findet die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Papier-/Kartonbündel werden nicht abgeführt. Bitte stellen Sie das Papier und den Karton (separat gebündelt) am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereit. Papier und Karton werden nur separat gebündelt mitgenommen. Altpapier und Karton, verpackt in Kartonschachteln, Plastik- oder Papiersäcken, werden nicht eingesammelt. Sollte Ihr Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, melden Sie dies bitte unter der Tel. 061 322 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln). Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Vergünstigte Theatertickets für Aescherinnen und Aescher Winterzeit ist Theaterzeit! Seit Jahren unterstützt die Gemeinde im Rahmen der kulturellen Unterstützungen Basel-Stadt das Theater Basel. Auch in dieser Saison kann die Gemeinde Aesch im Sinne der Kulturförderung innerhalb des bewilligten Budgets eine beschränkte Anzahl Tickets für das Theater Basel zu einem subventionierten Preis zur Verfügung stellen.

Die Ermässigung beträgt 50%. Für folgende Vorstellungen stehen Karten zur Verfügung: Oper: – Chowanschtschina, musikalisches Volksdrama in 5 Akten (Modest Mussorgski), Grosse Bühne, Montag, 2.11.2015, 19.30. Kartenpreis: CHF 59.– (statt CHF 118.–) – Jesus Christ Superstar, Rock-Oper (Andrew Lloyd Webber), Grosse Bühne, Montag, 25.01.2016, 19.30. Kartenpreis: CHF 59.– (statt CHF 118.–) Schauspiel: – Der gestiefelte Kater (Thomas Freyer, nach Gebr. Grimm/ab 7 J.), Schauspielhaus, Freitag, 27.11.2015, 18.00. Kartenpreis: CHF 23.– (statt CHF 46.–) Ballett: – Tewje (Richard Wherlock, Musik: Olivier Truan [Uraufführung/Auftragskomposition]), Grosse Bühne, Montag, 23.11.2015, 19.30. Kartenpreis: CHF 59.– (statt CHF 118.–) Die Tickets können während der Schalterstunden bei den Einwohnerdiensten Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 23, bezogen werden. Telefonisch werden keine Bestellungen entgegengenommen. Pro Einwohnerin oder Einwohner, die persönlich am Schalter erscheinen, können maximal zwei Tickets pro Vorstellung bezogen werden. S’het, solang s’het! Gemeinderat Aesch

Energiestadt – Info 10/15

Getränkeverpackungen im Umwelttest Vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) wurde eine Studie zur Ökobilanz von Getränkeverpackungen in Auftrag gegeben. Unter anderem konnte mit dem Abschlussbericht der Mehrwert von Abfalltrennung nachgewiesen werden. Im Weiteren stellt die Studie eine gute Verwertungsquote sowie eine gute Qualität des Sammelgutes fest. Die durchschnittlichen Verwertungsquoten für PET, Alu und Glas liegen bei 94%. Ökologische hergestellte Getränkeverpackungen benötigen bei der Produktion möglichst wenig Material, können rezykliert werden oder sind für eine Mehrfachnutzung konzipiert. Ein effizientes Recyclingsystem und möglichst (Fortsetzung auf Seite 25)

Kommandant von seiner «Privatarmee» verabschiedet Hunderte von Zuschauern fanden sich am Samstag beim Feuerwehrmagazin Aesch ein, um der Hauptübung beizuwohnen, welche ganz im Zeichen des Kommandowechsels stand. Siebzehn Jahre lang leitete Martin Karrer die Feuerwehr Klus mit Umsicht und Kompetenz. Dass das professionelle Engagement Martin Karrers und der gesamten Mannschaft auch regional geschätzt wird, bezeugte ein Grossaufgebot von Feuerwehrautos und anderen Rettungsdiensten aus den Nachbarsgemeinden. Mit Blaulicht und Sirene defilierten sie am scheidenden Kommandanten vorbei. Während der Übung galt es drei Aufgaben zu lösen, die beispielhaft die Feuerwehrlaufbahn von Martin Karrer versinnbildlichten. So sah sich der Kommandant zu Beginn seiner Karriere mit zahlreichen Autounfällen konfrontiert. Anschaulich zeigte Karrer, wie spontan er eine Unfallsituation mit einem brennenden Auto meistern kann. Es wäre ihm jetzt eine Auszeit zu gönnen. Aber als neuer Kommandant der Werkfeuerwehr Roche wird er auf der von der Mannschaft geschenkten Holzbank wohl nur selten ruhige Momente geniessen können. In seiner Abschiedsrede erwähnte Martin Karrer, dass es bei den Einsätzen der Feuerwehr Klus oft hiess: «Jetzt kunnt der Karrer wider mit siner Privatarmee!» Damit war sein persönliches

Nochmals im Einsatz: Im Hintergrund führt Martin Karrer (mit Leuchtweste) Regie, vorne wartet die Mannschaft auf sein Kommando. FOTO: PATRICIA GRABOWICZ Engagement, aber auch das von ihm sehr geschätzte Team gemeint. Zudem betonte er, dass seine Arbeit ohne die Unterstützung aus Politik und Gemeinde nicht in dieser Form möglich gewesen wäre. Auch der Leitspruch der Karrer ins Leben gerufenen Jugendfeuerwehr – «ellei simmer nütt, zämme simmer alles» – zeugt davon, dass die Amtszeit des Kommandanten von einem inneren Feuer und echtem Interesse am Mitmenschen getragen wurde. Entspre-

chend symbolisch war denn auch der Regenschirm als Abschiedspräsent, das er jedem Kameraden zu seinem ganz persönlichen Schutz überreichte, verbunden mit dem Wunsch, dass jeder jeweils heil wieder aus dem Feuer zurückkommen möge. Dieser Geist der Feuerwehr Klus wird vom neuen Kommandanten, Marco Hunziker, und seinem Stellvertreter, Andreas Gerber, sicherlich weitergelebt. Barbara Lehner

MUSIKSCHULE

NVV AESCH-PFEFFINGEN

Neuer Anmeldemodus, neue Angebote

Pflegeeinsatz am Schlatt

Wir möchten Sie daran erinnern, dass wir seit dem Frühjahr 2015 ein neues Anmeldeverfahren haben. Eine erstmalige Anmeldung wird automatisch halbjährlich bis auf Widerruf verlängert. Diese Praxis ist auch in allen anderen umliegenden Musikschulen so üblich. Neuanmeldungen, Abmeldungen und Änderungen der Lektionsdauer oder des Faches müssen jeweils auf 15. November oder 15. Mai für das darauffolgende Semester getätigt werden.Bitte benützen Sie unser Formular, welches Sie auf unserer Homepage (www.msaepf.com) oder im Musikschulzentrum Schützenmattschulhaus Trakt C, Dornacherstrasse 43, 4147 Aesch, beziehen können. Ab kommenden Semester (Beginn 18. Januar 2016) bieten wir an unserer Musikschule zwei neue Kurse an. Es handelt sich um den Kurs Eltern-KindSingen, welcher sich an Eltern mit ihren Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren richtet, sowie um den Einsteigerkurs «Das magische Mini-Saxofon» für Kinder ab dem 2. Kindergartenjahr bis zur 1. Klasse. Beide Kurse richten sich also an das ganz junge Publikum. Der Kurs Eltern-Kind-Singen wird von der erfahrenen Musikgrundkurs- Lehrkraft, Frau Jasmin Roth, geleitet und beinhaltet ein spielerisches Erleben der Musikwelt anhand von Liedern, Tänzen und Spielen. «Das magische Mini-Saxofon» bietet den Kindern einen fantasievollen und abenteuerlichen Einstieg in die Welt des Saxofons. Der Kurs wird von unserer Saxofonlehrkraft, Herr Markus Kohler, geleitet. Bei diesem Kurs ist die Platzzahl beschränkt. Anmeldeschluss für das kommende Semester ist der 15. November 2015. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Infoblättern, welche in der Musikschule aufliegen. Andreas Kirschner - Schulleitung

Der Natur- und Vogelschutzverein Aesch-Pfeffingen organisiert jedes Jahr einen Pflegeeinsatz zugunsten der Natur. Am Samstag, 31. Oktober, anlässlich des Baselbieter Naturschutztags, wollen wir die im letzten Jahr begonnene Pflege der Böschung beim Schlatt weiterführen. Die langsam wieder aufkommenden Brombeeren werden gemäht, weiteres Gebüsch selektiv zurückgeschnitten sowie vereinzelt kleinere Bäume gefällt. Solche pflegerischen Eingriffe sind notwendig, um dieses für die Ökologie wichtige Gebiet erhalten zu können. Durch diese Massnahmen soll die zurzeit stark überwucherte Hecke zu einem wertvollen Lebensraum für Pflanzen

und Tiere, insbesondere den Neuntöter werden. Der Einsatz dauert von 8.45 bis etwa 12 Uhr. Falls vorhanden bitten wir Sie, Werkzeuge wie Rebschere, Astschneider, Fuchsschwanz, Rechen oder Heugabel mitzubringen. Wichtig sind zudem gute trittfeste Schuhe, wetterfeste Kleidung und Handschuhe. Treffpunkt ist um 8.45 Uhr bei den Parkplätzen am Butthollenweg hinter der Landi (Modellflugplatz Aescherfeld) in Aesch. Zum Abschluss gibt es auf dem Neuhof einen kleinen Imbiss, welcher der NVV spendiert. Bei diesem Einsatz würden wir uns freuen, wenn sich auch Nichtmitglieder angesprochen Patrick Schaub fühlen.

BRIEFMARKEN

Ein Hobby für kalte Wintermonate Stehen Sie kurz vor der Pensionierung oder suchen Sie ein Hobby für die kalten Wintermonate? Oder haben Sie vielleicht eine Briefmarkensammlung, mit der Sie überhaupt nichts anfangen können? So oder so sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Der Briefmarkensammler-Verein Birseck führt am 7. November im Restaurant Mühle in Aesch von 15 bis 17 Uhr einen Informationsnachmittag durch. Wir beraten Sie gerne

beim Verkauf Ihrer Sammlung oder geben Ihnen Impulse, wie Sie das Sammeln von Briefmarken zu Ihrem Hobby machen können. Interessenten mögen ein oder mehrere Ihrer Juwelen aus Ihrer Sammlung mitbringen, damit wir Sie kompetent beraten können. Unser Team erwartet Sie mit Freude und hilft Ihnen gerne. Beachten Sie bitte auch unser Inserat in dieser Zeitung. Briefmarkensammlerverein-Birseck

CÄCILIENCHOR AESCH

Herbstreise an Rhein und Thur Gut ausgeschlafen trafen sich die Sängerinen und Sänger am vergangenen Sonntagmorgen zum Jahresausflug. Durch die farbenprächtige Herbstlandschaft fuhr uns der Bus zum Kaffeehalt nach Kemptthal und weiter nach Winterthur. Auf der Empore der Kirche St. Peter und Paul sangen wir unter der Leitung von D. Rossel im Pfarreigottesdienst aus unserem Repertoire. Die Wendeltreppe in die luftige Höhe war für etliche eine Herausforderung, doch entschädigte uns die wunderschöne Akustik für die Anstrengung. Stein am Rhein mit seinen mittelalterlichen Häusern war das nächstes Ziel, wo wir im Restaurant Badstube kulinarisch verwöhnt wurden. In der alten Badstube konnte sich allerdings kein Sänger entscheiden, sich einem Haarschnitt oder einer Zahnbehandlung zu je 4 Kreuzern zu unterziehen. Für Frauen waren keine Behandlungen vorgesehen. Das Wetter zeigte sich von seiner

schönsten Seite und so entschloss sich eine Gruppe, auf die Insel Werd zu spazieren. Die zweite Gruppe liess sich zu einer Zeitreise ins Museum Lindwurm einladen. Im späteren Nachmittag fuhren wir weiter nach Andelfingen, ans Jahreskonzert ’pílagrímr’ der Männerstimmen Basel. Wir genossen die Chormusik und erlebten, dass die menschliche Stimme das vielseitigste Instrument darstellt. Der Mond begleitete uns auf der Heimreise nach dem herrlichen Herbsttag mit den farbigen Höhepunkten. Vielen Dank den Organisatoren. Verena Portmann


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DIE POLIZEI MELDET

Amtliche Publikationen

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 23)

Bürgergemeinde

geschlossene Stoffkreisläufe schonen Ressourcen und reduzieren die Umweltbelastung. Ein Grund mehr, die kostenlosen Sammelstellen im Dorf für Glas, Blech, Aluminium und Altkleider zu nutzen.

Einladung zur BürgergemeindeVersammlung Montag, 16. November 2015, 20.00 Uhr, im Chesseli-Saal des Gasthofs Mühle

(Quelle: Praktischer Umweltschutz Schweiz, Oktober 2014)

Bauabteilung Aesch Umweltschutz- & Energiekommission

90. Geburtstag Am 24. Oktober 2015 durfte Frau Charlotte Hunziker Reiser ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück, viel Freude, Kraft und Zuversicht. Gemeinderat Aesch

Traktanden: Besprechung und Beschlussfassung über: 1. Beschlussprotokoll vom 15. Juni 2015 2.–6. Einbürgerungen 7. Mitteilung der Rechtswirksamkeit erfolgter Einbürgerungen 8. Budget 2016 9. Bericht aus dem Forstbetrieb 10. Umbau Gasthof Mühle, Information 11. Wahl der Rechnungsprüfungskommission für 2016 12. Verschiedenes Die genaue Traktandenliste ist jedem Bürgerhaushalt direkt zugestellt worden. Wir laden Sie zu zahlreichem Besuch ein: Bürgerrat Aesch

FEUERWEHRRAT KLUS

«Alles Gute Martin und vielen Dank!» 22 Jahre in der Feuerwehr, davon 17 Jahre als deren Kommandant. Das ist der eindrückliche Leistungsausweis von Martin Karrer, welcher dafür von uns allen grossen Respekt und Dank verdient. Martin Karrer hat die Aescher Feuerwehr jahrelang mit aufgebaut und massgeblich geprägt. Er war dafür verantwortlich, dass die Fusion der beiden Feuerwehren Aesch und Pfeffingen erfolgreich über die Bühne ging. Er stand immer in vorderster Reihe, leitete erfolgreich unzählige Einsätze, führte die Jugendfeuerwehr ein und war stets für seine Feuerwehrkameraden und die Bevölkerung da. In der heutigen Zeit Feuerwehrkommandant zu sein, gehört ganz sicher zu den anspruchsvollsten Ämtern überhaupt. Martin Karrer hat diese Funktion stets mit grossem Einsatz und Fachkom-

petenz ausgeübt. Mit seiner ganz persönlichen, menschlichen Art und seiner grossen Erfahrung war er bei seiner Mannschaft, der Politik, dem Kanton und bei anderen Feuerwehren geachtet und hoch geschätzt. Dies wurde bei seiner Verabschiedung eindrücklich demonstriert, als seine Feuerwehrkameraden für ihn eine grandiose, unvergessliche Hauptübung und einen wunderbaren Kompanieabend organisiert haben. Der Feuerwehrrat bedankt sich im Namen der beiden Gemeinden für die von ihm geleisteten Dienste zugunsten der Sicherheit von uns Allen und wünscht ihm und seiner Familie für die Zukunft nur das Beste, Gesundheit und viel Erfolg in seinem anspruchsvollen Beruf. Alles Gute Martin und vielen Dank, wir werden dich vermissen! Paul Svoboda, Präsident

KANT. ABSTIMMUNG

Parolen der Sozialdemokraten Vor einer Woche hat die Delegiertenversammlung der SP in Muttenz die Parolen für die nächsten kantonalen Abstimmungen gefasst. Nein zum ELBA-Ausbau, da er viel zu teuer ist. Wenn wir schon beim U-Abo «schmürzelen» müssen, Löhne streichen, Beiträge kürzen, passt ein so gigantisches Volumen von fast zwei Milliarden Franken nicht in die Landschaft. Bei den Vorlagen zur Familienergänzenden Betreuung (FEB) wird die Initiative abgelehnt und der Gegenvorschlag begrüsst. Er lässt den Gemeinden mehr Spielraum und bezieht – anders als die Initiative – neben dem Vorschulalter auch die Primarschule ein. Nein

zur Initiative, Ja zum Gegenvorschlag. Keinen Schönheitspreis gewann zuletzt die Initiative mit dem sperrigen Titel «Für einen wirksamen Arbeitnehmerschutz und faire Wettbewerbsbedingungen für KMU im öffentlichen Beschaffungswesen». Trotz sieben Seiten Text werden keine zielführenden Instrumente für eine eigentlich sinnvolle Sache geschaffen. Dass diese dann auch noch vom Kanton an die Wirtschaftskammer delegiert werden, macht die Sache nur noch schlimmer. Das Nein zu diesem Papiertigerli war die logische Rolf Coray, Folge. Co-Präsident SP Aesch-Pfeffingen

KANT. ABSTIMMUNG

Grössenwahnsinniges Projekt Lohnkürzungen, baufällige Schulhäuser, Kürzung der Beiträge an Kultur und gemeinsame Universität. Dazu Strassenunterhalt, der aus Kostengründen nur noch während des Tages durchgeführt wird und damit ein totales Verkehrschaos auslöst. Die Finanzlage in unserem Kanton ist katastrophal und ihre Folgen sind täglich mehr zu spüren. In dieser Situation soll nun ein überdimensioniertes Verkehrsprojekt realisiert werden? 1,8 Mia. Franken darf es kosten, und ist damit doppelt so teuer wie der sinnvollere Umbau! Würde eine Firma so haushalten, müsste sie bald Konkurs anmelden. Wie das Ganze bezahlt werden soll, scheint niemanden zu interessieren. Man hütet sich auch, das Wort «Erhöhung der Verkehrssteuer» in den

Mund zu nehmen. Die Rechnung wird uns dann erst nach Annahme der Vorlage präsentiert. Fatal ist auch der Inhalt für uns Aescher. Wer sich das genauer ansieht, wird merken, dass auch eine Teilumfahrung Reinach Süd vorgesehen ist. Das heisst nichts anderes, als dass die langersehnte Verkehrsentlastung durch den Durchstich gleich wieder wegfällt und unsere Verkehrssituation sich gar massiv verschlechtert. Der ganze Verkehr aus Therwil wird dann in Aesch auf die A18 geleitet! 1,8 Mia. Franken für ein überdimensioniertes Projekt sind einfach zu viel. Legen wir ein «Nein» ein und machen wir den Weg frei für eine bessere, bezahlbare Lösung, den Umbau. Paul Svoboda, Gemeinderat

Frontalkollision fordert mehrere Schwerverletzte WoB. Am Sonntagmittag, 25. Oktober, um 12.37 Uhr, ging bei der Polizei Basel-Landschaft die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall auf der Kantonalen Autobahn A18 ein. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kollidierte ein in Richtung Delsberg fahrender Personenwagen aus bislang ungeklärten Gründen mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug. Durch die Frontalkollision wurden insgesamt sechs Personen teileweise schwer verletzt. Im unfallverursachenden Fahrzeug befanden sich vier Personen. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Unfallursache ist unklar und Gegenstand von weiteren Abklärungen durch die Unfallgruppe der Polizei Basel-Landschaft. Der entsprechende Strassenabschnitt blieb während der Unfallaufnahme bis 15.30 Uhr gesperrt. Vor Ort im Einsatz standen diverse Einsatzkräfte, unter anderem die Polizei Basel-Landschaft, mehrere Sanitäten, die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega), ein Abschleppunternehmen sowie die Nationalstrassen Nordwestschweiz AG (NSNW). Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Personen, welche Angaben zum oben geschilderten Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich so rasch wie möglich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal zu melden (Telefon 061 553 35 35).

Schlimmer Unfall: Verschiedene Rettungskräfte standen am Sonntag im Einsatz.

KANT. ABSTIMMUNG

AKKORDEON ORCHESTER AESCH

ELBA: Mehrere Nummern zu gross

Galaabend 2015 fällt leider aus

Gegen 1,8 Mia. Franken sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Unterbaselbiet investiert werden. Damit wäre die Investitionsrechnung des Kantons für die nächsten zwanzig Jahre mit Investitionen in Luxusstrassen blockiert. Dringende Sanierungen maroder Schulhäuser stünden hintan. Zudem beschliesst der Regierungsrat so unsinnige Sparmassnahmen wie die Kürzung der U-Abo-Subvention, um das Luxusprojekt ELBA zu finanzieren. Der Kanton Baselland ist mit 2,9 Milliarden Franken im Verhältnis zu seiner Leistungsfähigkeit doppelt bis dreimal so hoch verschuldet wie die meisten anderen Kantone. Deshalb ist das Projekt ELBA nicht nur eine, sondern gleich mehrere Nummern zu gross für den Kanton Baselland! In finanziell schwierigen Zeiten fast zwei Milliarden Franken für neue Strassen auszugeben, zeugt von null Verständnis für Realitäten. Deshalb stimme ich Nein zu ELBA. Jan Kirchmayr, SP

Bereits 16 Galaabende hat das Akkordeon Orchester Aesch bisher durchgeführt. Der Anlass ist über die Region hinaus bekannt, kommen doch jedes Jahr internationale Showgrössen nach Aesch. Der Galaabend bietet nebst der tollen Unterhaltung auch feine Gastronomie und sorgt damit für einen rundum gelungenen Abend. Wie Sie sicherlich wissen, wird die Mehrzweckhalle in Aesch derzeit saniert. Wegen dieser Arbeiten stehen uns

die Halle und vor allem die Küche für einen Galaabend 2015 nicht zur Verfügung. Nach Prüfung möglicher Alternativen haben wir uns entschieden, auf die Durchführung in diesem Jahr zu verzichten. Dies ist aber kein Grund zur Sorge, denn im 2016 werden wir bereits zurück sein. Notieren Sie sich bereits heute den 5. November 2016, wir werden Sie mit einem tollen Programm überraschen! Simon Zeier, Präsident

SAMAIN

Wiederbelebter Keltenbrauch

KURSANGEBOT

Am 31. Oktober ab 18 Uhr feiern wir Samain auf dem Schlossplatz. Bei den Kelten endete das alte Jahr mit dem Sonnenuntergang am 31. Oktober, das neue Jahr begann mit dem Sonnenaufgang des 1. Novembers. In der Zeitspanne dazwischen war das Tor zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Verstorbenen offen. Irische und englische Einwanderer brachten das Samainfest nach Nordamerika. Von dort kam das Halloweenfest zu uns. Wir wollten

Mit Kinder leben, glauben, hoffen

KANT. ABSTIMMUNG

Die Familie ist ein Ort, wo man Glauben lernt – doch es ist auch eine Herausforderung. In der Kursreihe «mit Kindern leben, glauben, hoffen» möchten wir den Eltern die Gelegenheit geben, zusammen mit anderen Eltern die vielfältigen Fragen und Erfahrungen des Erziehungsalltags auch im Zusammenhang mit religiösen Fragen zu besprechen und auszutauschen. An drei zusammenhängenden Abenden (3.11., 24.11. und 15.12.) werden die Themen «mit Kindern Feste feiern», «mit Kindern durch den Advent gehen» und «mit Kindern Weihnachten erleben» erarbeitet. Dieser Kurs ist für Eltern von Kindern im Kindergartenalter vorgesehen. Die Ausschreibung mit Anmeldung für den Kurs liegt im Schriftenstand in der katholischen Kirche auf oder kann auf unserer Website www.rkk-aesch.ch heruntergeladen werden. Der offizielle Anmeldeschluss war am 27. Oktober, doch Sie können sich jetzt noch anmelden (am besten per Mail an carmen.roos@rkk-aesch.ch), weil wir noch frei Plätze zur Verfügung haben. Zögern Sie also nicht und melden Sie sich gerade an. Wir würden uns freuen. Carmen Roos

FOTO: ZVG

jedoch nicht Halloween feiern, sondern den Brauch der Kelten wieder aufleben lassen. Darum veranstaltet das OK Samain am Abend des 31. Oktobers nun zum elften Mal ein keltisches Neujahrsfest. Keltische Dudelsackbläser und eine Geschichtenerzählerin treten auf. In der Mitte des Schlossplatzes wird ein Feuer brennen, wo Sie Ihre mitgebrachte oder gekaufte Wurst braten können. Ein Familienanlass par excellence. Christine Koch, OK Samain

CVP sagt Ja zum FEB-Gesetz Am 8. November sind im Baselbiet bereits wieder Abstimmungen – u.a. auch über das Thema «familienergänzende Kinderbetreuung». Zur Abstimmung steht einerseits eine Gesetzesinitiative und andererseits ein Gegenvorschlag des Regierungsrats, der auch von der Mehrheit des Landrats gutgeheissen wurde. Auch wir unterstützen den Gegenvorschlag und damit das sogenannte FEB-Gesetz und lehnen die Gesetzesinitiative klar ab. Beide Vorlagen wollen zwar die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern, das FEB-Gesetz lässt im Gegensatz zur Initiative den Gemeinden aber den nötigen Spielraum bei der Umsetzung dieser Absicht. Wir wollen den Gemeinden nicht vorschreiben, was sie zu tun haben. Jede Gemeinde soll selber entscheiden, ob sie eine Einrichtung der familienergänzenden Betreuung oder die Eltern direkt finanziell unterstützt. Aus diesem Grund empfehlen wir Nein zur Gesetzesinitiative, Ja zum Gegenvorschlag (FEB-Gesetz) und auf dem Stimmzettel bei der Stichfrage wiederum den Gegenvorschlag anzukreu-

zen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Für die CVP: Sabrina Corvini-Mohn und Géraldine Häring


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Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Abstimmungstermin vom 8. November 2015 Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung – die Abstimmungsunterlagen sollten allen Stimmberechtigten bereits letzte Woche zugestellt worden sein – möchten wir Sie auf folgende Bestimmungen bezüglich der brieflichen resp. persönlichen Stimmabgabe hinweisen: 1. Die ausgefüllten (oder leeren) Stimm/Wahlzettel sind in einen neutralen Umschlag mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» zu stecken. Es ist darauf zu achten, dass die Stimm-/Wahlzettel nur in einfacher Ausführung im neutralen Kuvert vorhanden sind. Andernfalls müssen alle abgegebenen Stimm- und Wahlzettel für ungültig erklärt werden. 2. Das neutrale Kuvert mit den Stimm-/Wahlzetteln ist zu verschliessen und in das Zustellkuvert zu legen. 3. Der Stimmrechtsausweis ist auf der Vorderseite im vorgesehenen Feld persönlich zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Stimmrechtsausweise sind ungültig. 4. Drehen Sie den Stimmrechtsausweis auf den Kopf und stecken Sie ihn so ins Zustellkuvert, dass die Anschrift der Gemeinde im Sichtfenster erscheint. 5. Das zugeklebte Kuvert muss nicht frankiert werden. Es kann in den Briefkasten bei der Gemeindeverwaltung bis spätestens am Samstag, 7. November 2015, 17 Uhr, eingeworfen werden. Der Einwurf in einen Post-Briefkasten muss bis spätestens Dienstag, 3. November 2015 erfolgen, damit dieses rechtzeitig bei der Gemeindeverwaltung eintrifft. Später eingeworfene bzw. eintreffende Kuverts werden für die Auszählung nicht mehr berücksichtigt. 6. Bei persönlicher Stimmabgabe an der Urne muss der Stimmrechtsausweis dem Wahlbüro abgegeben werden. 7. Das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung ist am Sonntag, 8. November 2015, von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. 8. Wer seine Abstimmungsunterlagen nicht oder nur unvollständig erhalten hat, kann diese bis spätestens am Mittwoch, 4. November 2015, bei der Gemeindeverwaltung verlangen. 9. Wer Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Stimmzettel verteilt, wird mit Busse oder Haft bestraft (Art. 282 bis, Schweiz. Strafgesetzbuch). Wahlbüro und Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Sonderabfälle aus Haushalten – wohin damit? Sonderabfälle aus Haushaltungen dürfen nicht über den Kehrichtsack entsorgt werden! Daher bestehen für diese Abfälle verschiedene Abgabemöglichkeiten: • 1. Priorität: Zurück an die Verkaufsstelle Alle Verkaufsstellen in den beiden Basel sind verpflichtet, Sonderabfälle aus Ihrem Produktesortiment (Altfarben, verbrauchte Lösungsmittel, etc.) kostenlos zurückzunehmen. Daher sind Produkte, deren Herkunft klar erkennbar ist, an die Verkaufsstellen (Do-itYourself, Fachgeschäfte, etc.) zurückzubringen. Diese müssen die Sonderabfälle entgegen nehmen und korrekt entsorgen. Für Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen gilt eine umfassende Rücknahmepflicht wie bei den elektrischen und elektronischen Geräten: wer derartige Produkte verkauft, muss entsprechende Altgeräte jeglicher Marke kostenlos zurücknehmen. Ebenso können Batterien an jeder Verkaufsstelle zurückgegeben werden. • Ergänzende permanente Sammelstellen: Drogerien und Apotheken Dank einer Vereinbarung mit den kantonalen Stellen nehmen die meisten Drogerien in der Region kleinere Mengen an Sonderabfällen aus Haushalten kostenlos zur Entsorgung

entgegen, auch wenn die Produkte nicht dort gekauft wurden. Bei Altmedikamenten und quecksilberhaltigen Abfällen (Thermometer, etc.) sind die Apotheken die Rücknahmestellen. In unserer Nachbarschaft sind folgende Geschäfte an diesem System beteiligt: Drogerie Heiniger, Hauptstrasse 97, 4147 Aesch; Apotheke Kunz GmbH, Hauptstrasse 105, 4147 Aesch • Für dringende Entrümpelung: kantonale Sonderabfall-Sammelstelle Wenn bei einer Haushaltsauflösung grössere Mengen an Sonderabfällen auftauchen, die nicht über einen der vorangehend beschriebenen Wege entsorgt werden können, sind diese unter der Telefonnummer 061 552 55 05 (Amt für Umweltschutz und Energie, Fachstelle Betriebe) anzumelden. Diese gibt dann Zeitraum und genaue Adresse für die Anlieferung bei der kantonalen Sammelstelle bekannt. Die beste Lösung Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird! Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren für die Anwender mit sich bringen. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten.

Umweltschutz- und Energiekommission Pfeffingen

Baupublikation Baugesuch Nr. 1719/2015 GesuchstellerIn: Pecoraro-Gebhart Jacqueline, Grenzweg 7, 4148 Pfeffingen – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parz. 594, Grenzweg 7, Pfeffingen – ProjektverfasserIn: Borer Bruno, Lerchenstrasse 11, 4147 Aesch Baugesuch Nr. 2168/2013 GesuchstellerIn: Acama Immobilien AG, Wassergrabe 6, 6210 Sursee – Projekt: Zwei Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle; Neuauflage: zusätzliches Kamin, Parz. 194, 1726, Langbodenweg/Hollenweg, Pfeffingen – ProjektverfasserIn: IGD Grüter AG, Zügholzstrasse 1, 6252 Dagmersellen Auflagefrist: 9. November 2015 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

BÜRGERGEMEINDE PFEFFINGEN

FDP besichtigt KVA Basel

Frondienst: Dank allen Helfern

Bereits 1942 wurde in Basel die erste Kehrichtverwertungsanlage (KVA) errichtet, um aus Abfall Energie zu gewinnen. Anfang 1999 wurde die heutige KVA Basel in Betrieb genommen. Die Basler Kehrichtverwertungsanlage verbrennt jährlich rund 210 000 Tonnen Abfall und gewinnt daraus Wärme, Dampf und Strom. Der Gesamtwirkungsgrad, also der Anteil der gewonnenen Nutzenergie aus dem Müll, beträgt knapp 80%, das ist europaweit ein Spitzenwert. Basel hat mit 200 Kilometern das grösste Fernwärmenetz der Schweiz, beinahe die Hälfte der benötigten Wärme stammt aus der Kehrichtverwertungsanlage. Die Führung findet statt am Freitag, 6. November, Treffpunkt 17.15 Uhr, Gemeindeverwaltung Pfeffingen. Dauer ca.zwei Stunden. Anmeldung bis Montag, 2. November, bei Philipp Ramseier (Tel. 079 478 88 89 oder per Email p.ramseier@intergga.ch). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Philipp Ramseier

LESERBRIEF

InterGGA: Erstaunliche Stellungnahme Im letzten Jahr, aufgrund einer Reklamation bezüglich weniger Sender bei gleichen Kosten bei der Umstellung zum Provider Quickline, bekam ich von unserer Gemeinde Pfeffingen unter anderen die Antwort: «Unser Verhandlungserfolg innerhalb der InterGGA mit Quickline war, dass viele analoge Sender beibehalten werden.» In der Ausgabe 42 des «Wochenblatts» lese ich zu meinem Erstaunen die Stellungnahme derselben Gemeinde: «InterGGA schafft Platz ….» Mit der Ankündigung dass das Abschalten der analogen Sender als grosse Errungenschaft zu feiern sei! Dass das Anbieten einer kostenlosen Settop-Box das Problem schon letztes Jahr hätte elegant lösen können, nahm man damals von mir nicht an. Im Gegenteil, ungleich anderen Kabelnetzbetreibern, verlangt nun InterGGA für das schmucke Gerät auch noch einen schönen Obulus. Vielen Dank für diesen Service Public. Hans Baumann

SAMAIN

Besinnliches Fest Diesen Samstag (ab 18 Uhr) feiern wir Samain auf dem Schlossplatz Aesch mit den Leisure Pipers, der Scottish Country Dance Group und mit Erzählungen. Am Feuer braten Sie Ihre Würste. Getränke, Suppe und Würste können auch direkt auf dem Platz gekauft werden. Eveline Sprecher, OK Samain

(Fortsetzung auf Seite 27)

findet statt am Montag, 2. November 2015 Dienstag, 3. November 2015 Mittwoch, 11. November 2015 Mittwoch, 25. November 2015 Mittwoch, 16. Dezember 2015 Mittwoch, 6. April 2016

Am letzten Samstagmorgen begrüsste Waldchef Werner Schneider 30 Helferinnen und Helfer zum traditionellen Frondienst um 8 Uhr auf dem KirchenParkplatz. Während der Fahrt auf den Berg konnten alle den Sonnenaufgang und die mystischen Nebelschwaden geniessen: Es sollte ein wunderschöner Herbsttag werden! Nach dem Holzschlag im Sommer mussten im Gebiet Quellenweg die Äste aufgeschichtet werden, damit der Jungwuchs gefördert werden kann. Die Totholzhaufen ihrerseits sind wertvoller Lebensraum für unzählige Insekten, Vögel, Reptilien, Pilze usw. Da das Biotop beim Steinbrunnen trotz Lehm- und Kalkschicht noch immer undicht war, wurde nun eine Folie verlegt. Diese wird nicht mehr sichtbar sein, wenn das Biotop mit Regenwasser

gefüllt ist und die Uferzone im Frühling von Pflanzen überwachsen wird. Die Gruppe «UHU» («ums Huus umme») hatte diverse Arbeiten zu erledigen: das Brennholzhäuschen musste repariert und die Handläufe zur Waldhütte ersetzt werden. Die «Verpflegungstruppe» war mit der Zubereitung des Znünis und des 4-Gang-Menus beschäftigt. Um 13 Uhr konnten alle mit einem wunderbaren Mittagessen belohnt werden. Vielen Dank Guido fürs Kochen! Die Bürgergemeinde dankt den beiden Gemeindearbeitern und allen Helfern ganz herzlich für ihren grossen körperlichen Einsatz. Ohne sie wäre die Durchführung eines solchen Anlasses nicht möglich. Die Bilder dazu finden Sie auf www.bgpfeffingen.ch. Bürgergemeindekanzlei Pfeffingen

70 JAHRE MÄNNERCHOR PFEFFINGEN

Schiff Ahoi! Zum Jubiläum gönnt sich der Chor eine musikalische Reise um den Globus. Dazu braucht es eine tüchtige Mannschaft: Erfreulicherweise konnten wir den Männerchor Arlesheim für das Projekt gewinnen. Um nichts dem Zufall zu überlassen, proben wir seit Monaten abwechselnd in Arlesheim und in Pfeffingen mit den Dirigenten Penelope Monroe, Roland Hilfiker, Andreas Jud und dem Pianisten Riccardo Bovino. Einige Lieder untermalt Ruedi Marfurt mit dem Akkordeon. Natürlich haben wir unsere Seetauglichkeit auf einem gemeinsamen Ausflug getestet – nun, der Bielersee musste genügen. Es hat uns aber zusammengeschweisst! Tauchen Sie an unseren Darbietungen in die Atmosphäre von Träumen und Fernweh ein. Vergessen Sie den Novembernebel und hören Sie den Seemannsliedern aus aller Herren Ländern zu: Hamburg und Batavia, Ungarn und Rumänien, Portugal und Irland, Russland und Amerika und selbst aus dem Orient. Das erste Konzert findet in Pfef-

fingen statt (siehe Inserat), das zweite wird nächsten Frühling in Arlesheim Hans Baumgartner stattfinden.

WALDSCHULE

Herbstmesse In Zeiten der stetigen Schul-Umstrukturierungen, ist Herbstmesse der Waldschule in Pfeffingen ein Anlass, der alles andere als neu ist: Dieser Anlass wird seit mehr als 30 Jahren durchgeführt, immer am ersten Dienstag und Mittwochabend im November von 18 bis 21 Uhr. Dieses Jahr ist es der 3. und 4. November. Durch das jährlich stattfindende Projekt wird den Schülern vermittelt, dass durch Eigeninitiative mit einfachen Mitteln eine «Herbstmesse-Stimmung» entstehen kann (Spielstände, Verpflegung, Musik, Dekoration, Licht, Gerü-

che usw.). Für die Ehemaligen ist es eine gute Gelegenheit, wieder in die Waldschule zu kommen. Alle Interessierten aus der Umgebung und der Stadt haben die Möglichkeit ein Schulheim kennen zu lernen, und dadurch auch die Vorurteile gegenüber Heimen und deren Bewohnern abzubauen. Auch die Eltern und einweisenden Behörden erleben die Waldschule von einer positiven Seite. Die Verpflegungspreise sind sehr moderat, Suppe und Tee sind gratis. Fredi Caderas www.waldschule-pfeffingen.ch

Guggemusig D’Revoluzzer. Postfach 220, 4147 Aesch. Präs.: Marco Stöckli, info@revoluzzer.ch, www.revoluzzer.ch. Proben: Jeweils Montag, 20 Uhr, Neumattschulhaus Aesch.

Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, Tel. 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, Tel. 061 751 26 45, Familienzentrum Brüggli: Kaffeebetrieb Mo 14–17, Hüeti Do 14–17 Uhr, Monica FurrerHänni, Tel. 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Montag um 20.15 Uhr. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von Häckseldienst Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Metall

PARTEIEN

FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postadresse: Postfach, 4148 Pfeffingen. Präsident: Manuel Egger. Postadresse: Manuel Egger, Anton von Blarer-Weg 7, 4147 Aesch. E-Mail: manuel.egger@stud.unibas.ch, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsident: Dieter Ruf, Römerstrasse 8, 4148 Pfeffingen, Tel. G 061 690 40 21, Fax 061 690 40 00; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Formulare: Raiffeisenbank, Aesch-Pfeffingen, 4147 Aesch; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Thomas Schmidli, Tel. G 061 756 80 30.

Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch

Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Pia Schwegler-Helfenberger (Präsidentin), Hauptstrasse 95c, 4147 Aesch, Tel. 061 530 06 30, Mobile 079 229 00 00, pia.schwegler@intergga.ch

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch

Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei der Kirche. Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15

Lady Fäger, die grupfte Hiener, GO Hiener GO. Präsidentin: Monika Ehrensperger, 061 751 14 97; Kassier: Ursi Lehmann, 061 751 46 92. E-Mail: carmen_l@gmx.ch Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Männerchor Aesch. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Christian Helfenstein, Neumattstrasse 27, 4147 Aesch. Telefon 061 751 53 93. Neue Sänger sind jederzeit willkommen (siehe www.maennerchor-aesch.ch). Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. Männerriege Pfeffingen. Jeden Donnerstag, 20.15 Uhr in MZH Pfeffingen. 60 Min. Gymnastik, 45 Min. Spiel (Volleyball/Unihockey). Auskunft: Kurt Kaiser,Tel 061 751 52 04. Marktkommission Aesch. Kontaktadresse: Marcel Hinterobermaier, Bahnhofstrasse 2, 4147 Aesch, Tel. 061 751 10 45.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

Bürgergemeinde Pfeffingen

Wahlen 2016 Im Jahre 2016 stehen die Erneuerungswahlen in den Baselbieter Gemeinden für die Amtsperiode 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2020 an. Die Gemeindewahltermine sind gemäss § 25 Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom Bürgerrat anzuordnen. Basierend auf den Terminempfehlungen der Landeskanzlei vom 19. März 2015 hat der Bürgerrat die Wahltermine 2016 wie folgt festgelegt: • 28. Februar 2016 Wahl Bürgerrat

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GOTTESDIENSTE

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch (Fortsetzung von Seite 26)

Donnerstag, 29. Oktober 2015 Nr. 44

• 10. April 2016 evtl. Nachwahlen für die am 28. Februar 2016 nicht gewählten Bürgerratsmitglieder • 5. Juni 2016 Wahl Bürgergemeindepräsidium • 26. Juni 2016 evtl. Nachwahlen für das am 5. Juni 2016 nicht gewählte Bürgergemeindepräsidium Die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission werden an der Rechnungs-Bürgergemeindeversammlung (Juni 2016) gewählt. Der Bürgergemeindepräsident Werner Schneider hat sich entschieden, nach 24-jähriger Tätigkeit im Bürgerrat, davon 8 Jahre als dessen Präsident, nicht mehr für die Bürgerratswahlen 2016 zu kandidieren. Bürgerrat Pfeffingen

Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 31. Oktober 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie mit Jahrzeiten, mitgestaltet vom Kirchenchor 18.30 Santa messa nell’Alterszentrum Allerheiligen Sonntag, 1. November 11.00 Gottesdienst mit Eucharistie 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier mitgestaltet vom Männerchor und Musikverein anschl. Kaffeestube im Pfarreiheim Dienstag, 3. November 17.15 Andacht in der Kapelle des Alterszentrums 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 4. November 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Donnerstag, 5. November 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche

Briefmarkensammlerverein BIRSECK Postfach, 4153 Reinach 1

Briefmarken verkaufen oder weitersammeln??? Der Briefmarkensammlerverein Birseck führt am Samstag, dem 16. November 2013, von 15.00 bis17.00 Uhr im Restaurant Gempenblick in Reinach eine Veranstaltung zum Thema Briefmarken durch. Vielleicht haben Sie eine Sammlung geerbt oder geschenkt bekommen. Unser Verein bietet Beratung beim – Verkauf/Kauf/Tausch von Einzelmarken, Briefen und Sammlungen – er vermittelt Grundkenntnisse der Sammeltätigkeit – weitere Dienstleistungen des BSV sind u.a. Rundsendungen, Auktionen, Sammlungsverwertung Es lohnt sich, bei uns an diesem Samstagnachmittag vorbeizuschauen. Bringen Sie Ihre Sammlung oder einen Teil davon mit, damit wir Sie vor Ort beraten können. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dr. med. Heinz Schön

Natur- und Vogelschutzverein Aesch-Pfeffingen

FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch zurück am 2. November 2015 Tel. 061 751 63 78 www.dr-schoen.ch

Pflegeeinsatz am Schlatt Samstag, 31. Oktober 2015 Treffpunkt: 8.45 Uhr Butthollenweg (s. Text) Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 31. Oktober Kein Gottesdienst Sonntag, 1. November 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, mit Gedächtnis der Verstorbenen und Gräberbesuch Donnerstag, 5. November 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 6. November 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Schmidt und Gemeindeseelsorgerin Eleonora Knöpfel Montag, 2. November 9.00 Schenk Dir einen Moment der Stille. Eröffnungsfeier in der Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt und Vorbereitungsgruppe Donnerstag, 5. November 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 31. Oktober–6. November Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 1. November 10.00 Birsecker Reformationsgottesdienst mit Abendmahl. In der Ref. Kirche in Arlesheim. Pfarrerin Inga Schmidt, Pfarrer Dan Breda und Pfarrer Matthias Grüninger. Kollekte: Reformationskollekte 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier. In der Kath. Kirche Aesch und anschlies-

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 1. November – Reformationssonntag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst, Predigt von Pfarrer Reinhard Möller über: «Das Herz der Reformation». Kinderhüte; Gemeindekaffee Mittwoch, 4. November 19.30 Bibelabend


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Donnerstag, 29. Oktober 2015 Nr. 44

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Donnerstag, 29. Oktober 2015 Nr. 44

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Ihre Aufgaben: – Beratung und Bedienung unserer Kundschaft im Ladenlokal Dornach – Warenaufbereitung und Warenpräsentation – Umsetzung und Einhaltung der Hygienevorschriften Ihr Profil: – Abgeschlossene Ausbildung als Detailhandelsangestellte/r Branche Fleischwirtschaft – Gute Fachkenntnisse sowie Berufserfahrung – Motivierte, flexible und engagierte Persönlichkeit – Freude am Kundenkontakt – Gute Deutschkenntnisse – Sicheres, gepflegtes und freundliches Auftreten – Fahrausweis für gelegentliche Auslieferungen an Kundschaft Wir bieten: – Abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen – Kleines Team mit angenehmem Arbeitsklima – Bei Teilzeit Arbeitseinsatz mehrheitlich Do/Fr/Sa Sind Sie interessiert? Wir bitten um Zustellung der üblichen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: feinkost.mathis@bluewin.ch oder an folgende Adresse: mathis fleisch & feinkost, Herr R. Mathis Hauptstrasse 41, 4143 Dornach, Tel. 061 761 64 11


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Donnerstag, 29. Oktober 2015 Nr. 44

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Agnes Barbara Vögtli-Wälti, geb. 20. Juli 1921, gest. 26. Oktober 2015, von Gempen SO (Klusstrasse 15). Bestattung: Donnerstag, 5. November 2015, 10.30 Uhr, kath. Kirche Aesch.

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Im Beisein ihrer Kinder durfte unsere Mams, unser Grossmutti und Urgrossmutti friedlich zu Hause einschlafen.

Agnes Vögtli-Waelti 20. Juli 1921 bis 26. Oktober 2015 Wir vermissen dich sehr.

In stiller Trauer Alois Vögtli und Heidi Kern Dominic Vögtli Benedikt Vögtli und Martina Sommerhalder mit Aylin und Louise Peter und Monika Vögtli-Schärer Sandra Vögtli und Michael Jolanda Vögtli und Achim mit Olivia Monika Vögtli und Reto Anita Vögtli und Dominic Rita und Hans-Peter Ramjou¨é-Vögtli Yvonne Ramjoué Wicki und Markus Wicki mit Emilia und Valerio Mireille Ramjoué und Fabio Lazzoi mit Valentina Elisabeth von Arx und Urs Tschudin Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 5. November 2015, um 10.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche in 4147 Aesch statt. Allfällige Spenden werden an die Schweizerische Berghilfe überwiesen. Traueradresse: Trauerfamilie Vögtli, Klusstrasse 15, 4147 Aesch

Bei dir ist die Quelle des Lebens. Lukas 16,10

Arlesheim Roland Werner Aegler, geb. 29. August 1938, gest. 22. September 2015, von Basel, Krattigen BE (Im Baumgarten 11). Wurde bestattet. Paul Hannig, geb. 5. April 1934, gest. 23. Oktober 2015, von Trub BE (Brachmattstrasse 2). Trauerfeier: Freitag, 6. November 2015, 14.00 Uhr in der ref. Kirche in Arlesheim.

2015, von Triengen LU, Münchenstein BL (Gartenstadt 50). Abschiedsfeier: Dienstag, 3. November 2015, 14.00 Uhr, katholische Kirche St. Franz Xaver, Loogstrasse 22, Münchenstein. Jiri (Georg) Josef Krnoul-Burian, geb. 3. Januar 1944, gest. 16. Oktober 2015, von Basel, Münchenstein BL (Platanenweg 9). Abdankung und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 29. Oktober 2015, 14.00 Uhr, reformierte Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Max Christian Martin Müller-Schüpbach, geb. 14. August 1922, gest. 19. Oktober 2015, von Gersau SZ (Grelllingerstrasse 14). Abschied im engsten Familienkreis.

(Neueneichweg 24). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 30. Oktober 2015, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Arlette Thommen-Vuilleumier, geb. 8. Februar 1925, gest. 25. Oktober 2015, von Oberdorf BL, Basel (In den Gartenhöfen 19). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 3. November 2015, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baugesuche Nr.1747/2015 Gesuchsteller: JOWA AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604 Volketswil¨– Projekt: Umbau Backproduktion, Ruchfeldstrasse 15, Parz. 4394, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Burckhardt + Partner AG, Dornacherstrasse 210, 4002 Basel Auflagefrist: 9. November 2015

Abteilung Soziale Dienste heute Donnerstag geschlossen Die Mitarbeitenden der Abteilung Soziale Dienste der Gemeindeverwaltung Münchenstein absolvieren heute Donnerstag, 29. Oktober 2015, eine ganztägige Weiterbildung. Dementsprechend bleibt der Schalter der Sozialen Dienste den ganzen Tag geschlossen. Soziale Dienste

Festlegung Termine Gemeindeversammlungen 2017 Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlungstermine für das Jahr 2017 wie folgt festgelegt: – Dienstag, 21. März 2017 – Donnerstag, 22. Juni 2017 – Mittwoch, 13. September 2017 – Montag, 4. Dezember 2017 Zur Erinnerung: Im kommenden Jahr 2016 finden die Gemeindeversammlungen an folgenden Terminen statt: – Montag, 14. März 2016 – Donnerstag, 16. Juni 2016 – Mittwoch, 14. September 2016 – Montag, 5. Dezember 2016 Die Versammlungen finden in den kommenden beiden Jahren wie bis anhin jeweils um 19.30 Uhr im Kultur- und Sportzentrum Bruckfeld an der Loogstrasse 2 statt. Der Gemeinderat

Abstimmung vom 8. November Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 3. November 2015 nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, können diesen bis spätestens Donnerstag, 5. November 2015 persönlich bei der Gemeindeverwaltung anfordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06) angefordert oder direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» sei auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: – Samstag, 7. November 2015: 18.30 bis 20.00 Uhr – Sonntag, 8. November 2015: 9.00 bis 11.00 Uhr Gemeindeverwaltung Münchenstein

Wasserversorgung Münchenstein soll Spitze bleiben Das Münchensteiner Trinkwasser kann im regionalen und kantonalen Vergleich mit TopWerten in Sachen Qualität und Preis aufwarten. Mit dem neu vorliegenden Wasserleitbild bekennt sich die Gemeinde zu ihrem Wasser und möchte die Öffentlichkeit über den lebenswichtigen Rohstoff informieren. Die Wasserversorgung in Münchenstein blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Die Birs-Gemeinde erfreut sich seit eh und je grosser natürlicher Grundwasserressourcen, die heute von vier Pumpwerken für den Gebrauch aufbereitet werden. Die komfortable Situation beruht unter anderem auf dem Umstand, dass die Birs einen breiten Grundwasserstrom speist, so dass keine künstliche Anreicherung von Grundwasser notwendig ist. Dementsprechend kann das Wasser mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis den Einwohnerinnen und Einwohner zur Verfügung gestellt werden. Die dabei ohne grossen Aufbereitungsaufwand erreichte hohe Qualität des Trinkwassers wurde von der kantonalen Inspektion bereits mehrfach bestätigt.

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Münchenstein schafft eine für Senioren zugeschnittene Koordinationsstelle

Das neue Wasserleitbild dient als zukunftsweisendes Grundlagenpapier für die Wasserversorgung. Unter den Rubriken Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Partnerschaften, Umwelt, Koordination, Kommunikation und Dynamik werden Entscheidungsgrundlagen für eine zukunftsfähige Wasserversorgung festgehalten. Münchenstein begrüsst in diesem Zusammenhang die vom Kanton geforderte Regionalisierung, besteht aber auch auf die selbstständige Versorgung seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Die seit Jahren erfolgreich mit der Nachbargemeinde Arlesheim praktizierte Zusammenarbeit zeigt, wie Synergien im Bereich der Wasserversorgung pragmatisch genutzt werden können. Die Prüfung weiterer Kooperationen im Sinne der Versorgungssicherheit ist integraler Bestandteil des Leitbilds. Das Wasserleitbild Münchensteins ist auf der Gemeinde-Webseite www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Unsere Dienstleistungen» – «Publikationen» oder via Stichwortsuche «Wasserleitbild» zu finden. Schriftliche Publikationen können gerne auf der Gemeindeverwaltung angefordert werden. Die Bauverwaltung

Gemeindebibliothek: Märlistunden, Erzählnacht und BiBüKa Heute Donnerstag, 29. Oktober 2015 sowie am 19. November 2015 und 10. Dezember 2015 findet jeweils von 14.00 bis ca. 15.15 Uhr eine Märlistunde für Kinder ab 4 Jahren statt. Vom 13. auf den 14. November 2015 wird die Erzählnacht für 25 Kinder von 6 bis 11 Jahren veranstaltet. Anmeldeformulare und nähere Informationen zur Erzählnacht sind in der Gemeindebibliothek erhältlich. Das BiBüKa (BibliotheksBücherKaffee) ist ein wahrer literarischer «Leckerbissen» für Erwachsene und findet am 29. November 2015 von 11.00 bis ca. 13.00 Uhr statt. Das Team der Gemeindebibliothek freut sich auf einen regen Besuch.

Naturschutztag am kommenden Samstag: Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Übermorgen Samstag, 31. Oktober 2015, sind alle Münchensteinerinnen und Münchensteiner – ob klein oder gross – herzlich eingeladen, am Naturschutztag der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Münchenstein mitzuwirken. Besammlung ist um 8.00 Uhr beim Werkhof an der Pumpwerkstrasse 7. Der freiwillige Einsatz dauert bis 12.00 Uhr, im Anschluss offeriert die Gemeinde Münchenstein ein Mittagessen. Damit entsprechendes Material und Gerätschaften in genügender Zahl organisiert werden kann, bitten wir um Anmeldung. Diese wird gerne telefonisch (061 416 11 79) oder per E-Mail (seraphine.degen@ muenchenstein.ch) entgegengenommen. Wer sich spontan für eine Teilnahme entschliesst, ist selbstverständlich auch ohne Anmeldung herzlich willkommen. Der Gemeinderat

Termine Jagdtage Münchenstein Die Jagdgesellschaft Münchenstein veranstaltet ihre alljährlichen Jagdtage an folgenden Terminen: – Montag, 2. November 2015, 8.30 Uhr, Treffpunkt Schlössli (Bürgerhütte) – Montag, 9. November 2015, 8.30 Uhr, Treffpunkt Schlössli (Bürgerhütte) – Montag, 23. November 2015, 8.30 Uhr, Treffpunkt Schlössli (Bürgerhütte) – Montag, 7. Dezember 2015, 8.30 Uhr, Treffpunkt Schlössli (Bürgerhütte) Allgemeine Dienste & Sicherheit

Gut besucht wie immer: 340 Seniorinnen und Senioren waren im Kuspo am «Jubilaren- und 80Plus»-Treff dabei.

Der Gemeinderat reagiert auf das neue Altersleitbild und schafft eine Koordinationsstelle für Altersfragen. Die Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute kündigte er auf Ende Jahr.

schnittenes Angebot wünscht. Mit der Koordinationsstelle für Altersfragen erfüllt der Gemeinderat diesen Wunsch», führte Gemeinderätin Heidi Frei gegenüber dem «Wochenblatt» aus.

völkerungsgruppen. Dass Münchenstein im nationalen Gemeindevergleich nun zu den Top 100 gehöre und im Baselbiet die Nase ganz vorn habe, widerspiegle den positiven Prozess, sagte Lüthi. Wichtig in einer Gemeinde seien Austausch, Begegnungen und Vielseitigkeit.

er Gemeinderat lud die ältere Bevölkerung letzten Samstag ein zum traditionellen «Jubilaren- und 80Plus»-Treff mit Musik und Tanz und überraschte die 340 Gäste mit einer frohen Botschaft: Die Senioren dürfen von der Gemeinde Münchenstein ein neues Angebot erwarten: Eine Koordinationsstelle in der Verwaltung, die ihnen mit Rat zur Seite steht, wenn es darum geht, beim Älterwerden Entscheidungen zu treffen. Die Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute hat der Gemeinderat auf Ende Jahr gekündigt. «Aus dem vor kurzem vorgestellten Altersleitbild geht hervor, dass sich die Bevölkerung ein auf Münchenstein zuge-

Wunsch erfüllt Kaum hatte Heidi Frei die Broschüre zum Altersleitbild am Samstag aufgelegt, waren die Exemplare auch schon vergriffen. Doch sie hatte an Nachschub gedacht und freute sich über den grossen Zuspruch im Kuspo – und über die Unterstützung ihrer Ratskollegen beim Altersleitbild. «Mit der Umsetzung von Massnahmen erbringt der Gemeinderat den Beweis, dass er Wünsche nicht nur zu Papier bringt, sondern diese erfüllt», betonte Frei. Die Koordinationsstelle stehe jedermann offen für Auskünfte und verfolge das Ziel, die bestehenden Angebote – ob von der Gemeinde, von Stiftungen, Verbänden, Vereinen oder der Kirche – bekannter zu machen und die Vernetzung zu optimieren. Das Verfahren zur Stellenbesetzung werde diese Woche lanciert, erklärte Gemeindepräsident Giorgio Lüthi und hob hervor, dass die Gemeinde Münchenstein einmal mehr zeige, dass sie sich einsetze für noch mehr Lebensqualität für alle Be-

REFORMIERTE KIRCHMEINDE

VEREIN ZUM SCHWANEN

Proben für das Krippenspiel

Kontinuität ist angesagt

Bea Asper

D

Keine Weihnachten ohne Krippenspiel. Auch dieses Jahr soll das Krippenspiel wieder in Münchenstein aufgeführt werden. Dazu braucht es kleine und grosse Kinder die mitmachen: Schäflein, Hirten, Engel, Soldaten Maria und Joseph. Neue Weihnachtslieder sollen einstudiert werden. Es gibt Rollen zum Spielen und Rollen zum Sprechen. Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen. Zu den Proben braucht man sich nicht anzumelden, man darf einfach kommen. Wenn Sie Fragen haben, rufen sie mich an 061 411 08 11. Proben für das Krippenspiel im Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3: Mittwoch den 4.11, 11.11,18.11, 25.11, 9.12, 16.12 jeweils von 15 bis 16 Uhr; Samstag, den 14.11 und 19.12 von 10 bis 11.30 Uhr. Die Aufführung des Krippenspiels ist am Sonntag, 20. Dezember, um 17 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes im Kirchgemeindehaus. Anschliessend sind alle zu einem weihnachtlichen Zusammensein bei Tee und Zopf eingeladen. Wir freuen uns über jedes Kind, das mitmacht und sind gespannt, wer alles kommt. Pfarrerin Heidrun Werder und Team

Beginn Proben für das Krippenspiel Mittwoch, 4. November, 15.00 bis 16.00 Uhr Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3 Siehe Text

Der Verein zum Schwanen hat am 23. Oktober seine diesjährige Mitgliederversammlung durchgeführt. Der Präsident, Jürgen Rath, lässt das Vereinsjahr Revue passieren. Die sehr gelungene 27. Weihnachtsfeier im fast bis auf den letzten Platz belegten Kuspo, die Carfahrt mit 85 Gästen nach Movelier ins Jura, wo uns ein sehr schmackhaftes Mittagessen mit Musikuntermalung erwartete und der Banntagsanlass hinter dem Mönchskeller, der unsere Aktivitäten im Vereinsjahr abrundete. Bei den Spendeneinnahmen konnten wir erfreulicherweise wieder einen Zugang feststellen. Die Finanzen sind solide und geordnet, die Weiterführung unserer gesamten Aktivitäten können wir wie bisher weiterführen. Ein herzlicher Dank an alle Gönner, Spender und Sponsoren. Die sechs Bisherigen im Vorstand – Freddy Baumann, Conny Christen, Daniel Koch, Ursula Müller, Jürgen und Monika Rath – stellten sich zur Wiederwahl und wurden von der MV bestätigt. Werner Mühlemann, langjähriger Revisor, ist zurückgetreten. Niggi Bücheler stellte sich wieder zur Verfügung und neu wurde Urs Hofmann vorgeschlagen; beide Revisoren wurden gewählt. Der Vorstand dankte Werner Mühlemann, überreichte ein Präsent und starker Applaus der Mitglieder rundete den Dank ab. Die konstanten Gästezahlen an den Anlässen sind für unsere freiwillig Helfenden Bestätigung und Ansporn zugleich. Wir konnten unseren Helferstamm um weitere Mithelfende ergän-

FOTO: BEA ASPER

Eine gnadene Hochzeit Dass die Hälfte der angeschriebenen Personen dem samstäglichen Festanlass beiwohnten, freue ihn umso mehr, sagte Lüthi und sprach den Hochzeitsjubilaren grosse Wertschätzung aus: «Der Luzerner Scheidungsanwalt Benno Gebistorf behauptet in seinem Buch ‹Das elfte Gebot oder Du sollst nicht heiraten›, dass die Ehe das gesellschaftliche Auslaufmodell des dritten Jahrtausends sei. Die Zukunft gehöre neuen, auf bestimmte Aufgaben fokussierte und befristete Partnerschaften. Darüber kann man sich streiten», sagte Lüthi und verwies auf seine 35-jährige Ehe und auf die Jubilare, «die beweisen, dass die Ehe funktioniert.» So feiern in Münchenstein in diesem Jahr 29 Ehepaare goldene Hochzeit (50 Jahre), 12 Ehepaare diamantene (60 Jahre), drei Paare eiserne Hochzeit (65 Jahre) und ein Ehepaar die gnadene Hochzeit (70 Jahre).

zen, das ist sehr erfreulich und motiviert das Team. Weitere Unterstützung können wir brauchen. Melden sie sich bei uns: (061 4118477). Mit unserem obligatorischen Helferessen, das sich wieder grossen Zuspruchs erfreute, klang ein sehr familiärer Abend aus. Monika Rath


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MÜNCHENSTEIN

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 1. November, Reformationssonntag/Woche der Religionen 9.00 Dorfkirche 10.15 KGH Beide Gottesdienste mit Abendmahl und Jubilate Chor. Chillekaffi im Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Heidrun Werder. Kollekte: Reformationskollekte Anlässe: Donnerstag, 29. Oktober 14.00 KGH, Arbeitskränzli 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 30. Oktober 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind Treff

Dienstag, 3. November 12.00 KGH, Suppentopf 14.00 KGH, Kreativgruppe Mittwoch, 4. November 14.00 KGH, Wabadu 15.00 KGH, Probe für Krippenspiel 19.00 Calvinhaus, Baselstrasse 226 in Allschwil. Ein Abend mit Kapitän Schmidt: «Menschen auf der Flucht – und jetzt?» Amtswoche: 31. Oktober–6. November Pfarrerin Heidrun Werder, 061 411 08 11 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Allerheiligen/Allerseelen Samstag, 31. Oktober

17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 1. November 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 9.45 Kinderfeier im Franz-Xaver-Saal, Thema: Allerheiligen. Kollekte: MISSIO. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 14.00 Totengedenkfeier in der Dorfkirche auf dem Friedhof Dienstag, 3. November 12.00 Suppentopf im ref. Kirchgemeindehaus 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend bis 20.30 eucharistische Anbetung Mittwoch, 4. November 9.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucha-

ristiefeier 18.30 Probe: Firmung im Pfarreiheim 19.00 Bibelabend im Franz Xaver Saal Donnerstag, 5. November 14.30 Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus

Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grunli berale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Daniel Altermatt.

Münchenstein. Präsident Jürg Bühler, Christoph Merian-Strasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 279 90 90, E-Mail info@buehlerpartner.ch, www.igom.ch

HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Str. 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christa Scherrer, 079 388 65 82.

Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Susanna Hunziker, Tel. 061 712 10 31 und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie.

IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch

Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder im Alter von ca. 2–6 Jahren an der schönen Fichtenwaldstrasse 20. Di. und Do., 14.15–17 Uhr. Schnuppern möglich! Auskunft: Anita Huwiler, Präsidentin, www.kinderhüeti.ch

Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Freitag, 30. Oktober 9.30 Chnöpf und Chueche: kreatives Zusammensein Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org Sonntag, 1. November 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei Wir bieten zwei Veranstaltungen mit gleichem Thema zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 061 411 58 90

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein

Uhr. Tel. 061 411 13 13.

FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und 2. Mannschaft, A-Junioren Di. und Do. Sportplatz Au. Damen Mi. und Fr., B-Jun. Mo./Mi. und Fr., C-Jun. Mo. und Do., Da/Db-Jun., Di./ Do. und Fr., Dc/Dd-Jun. Mo. und Mi., Ea-Jun. Di. und Do., Eb-Jun Mo. und Mi., Fa/Fb/Fc-Jun. Di. und Fr., Piccolo Mi. Senioren Di., Veteranen/Ü50 Do., Sportplatz Welschmatt. Weitere Infos finden Sie unter www.fcmuenchenstein.ch

Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch

Gemeindebibliothek Münchenstein. Einkaufszentrum Gartenstadt. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 14–19 Uhr, Sa 9–12

Grüne Münchenstein. Kontaktadresse: Toni Bischofberger, Zollweidenstr. 15, 4142 Münchenstein.

Igom/Interessengemeinschaft

der

Ortsvereine

Montag, 2. November 2015

«Einleitung in die Sahaja Yoga Meditation» Neue Kurse: Einstieg jederzeit möglich. Von 19 bis ca. 20 Uhr auf dem Walzwerk in Münchenstein Tramstrasse 56

• Neu- & Umgestaltung • Unterhalt & Pflege • Natursteinarbeiten & Pflasterungen • Biotope, Zäune • Fäll- & Schneidearbeiten • Baumpflege • Stein- & Plattenbeläge • Allgemeine Gartenarbeiten CH-4153 Reinach BL, Tel. 061 713 13 20 Fax 061 713 13 21, E-Mail: info@prima-gartenbau.ch www.prima-gartenbau.ch

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Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld: jeweils mittwochs, Seniorenturnen ab 18 Uhr, Männerturnen ab 20 Uhr. Nach dem Training treffen wir uns im Restaurant Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident JeanMarc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19,00 Uhr, Singsaal Schulhaus Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. Tel. P 061 701 71 87 oder N 079 128 75 30


MÜNCHENSTEIN PARTEIEN

ELBA: Nicht nur das Geld fehlt Am 8. November geht es um den «Stossrichtungsentscheid ELBA (Entwicklungsplan Leimental-Birseck-Allschwil). Die Regierung empfiehlt uns den «Ausbau» für mindestens 1,8 Mia. Franken – Geld, das wir höchstens in Form von Schulden haben. Dabei wurde in der Planung eine Alternative untersucht, der sogenannte «Umbau», welcher nur gut ein Drittel – mindestens 0,8 Mia. Franken – kosten würde. Bei der Abstimmung geht es zwar nur um einen Planungskredit von 11,2 Mio. Franken, doch der ist an die Variante «Ausbau» gebunden. Wer «Umbau» will, muss den Kredit ablehnen. Was ist denn der zentrale Unter-

schied? «Ausbau» folgt den alten Konzepten: grösser, breiter schneller; «Umbau» fordert eine Vernetzung, ökologisches Denken. Darum ist «Ausbau» auf den ersten Blick einfacher – aber nicht umsetzbar. Warum? Weil er auf einer falschen Vorgabe für die weitere Entwicklung beruht. Wenige stadtnahe Gemeinden – im Birstal vor allem Münchenstein und Reinach – sollen in den nächsten Jahren um 20 bis 40% wachsen, zudem tausende neue Arbeitsplätze schaffen und grossen Mehrverkehr schlucken. Wo denn? Wie denn? Es überrascht nicht, dass die Gemeinden selbst ganz anders planen. Geben Sie der ELBA-Planung eine Abfuhr. Und bitte ebenso «Nein» zu den beiden Gesetzesinitiativen. «Ja» zum FEB-Gesetz des Landrats, mit Kreuz bei «Gegenvorschlag», das ist ein guter Kompromiss. Danke. Daniel Altermatt Landrat, Grünliberale

KANT. ABSTIMMUNG

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Menschen auf der Flucht – und jetzt? Die Flüchtlingstragödie bestimmt das Jahr 2015. Allein im Sommer sind mehr als eine Million Menschen auf der Suche nach einem sicheren Ort nach Europa geflohen. – Und jetzt? Wie gehen wir mit dieser Herausforderung um? Was passiert, wenn so viele Menschen bei uns anklopfen? Welche Schwierigkeiten stellen sich, und welche Lösungen wurden gefunden? Am Mittwoch, 4. November, von 19 bis 21 Uhr im Calvinhaus, Baselstr. 226, in Allschwil diskutieren auf einem Podium Fachleute und Betroffene. Unter ihnen: Schiffskapitän Stefan Schmidt, Flüchtlingsbeauftragter Schleswig-Holstein; Roger Lang, Chef Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylsuchende, Basel, und John Kabongo, Flüchtling aus dem Kongo. Ein gemeinsamer Anlass der reformierten Kirchgemeinden Allschwil und Münchenstein. Weitere Infos zu Fahrgelegenheit unter www.refk-mstein.ch. Pfarrer Markus Perrenoud

FEB: Ja zum «Gegenvorschlag»! Junge Familien stehen in der heutigen Zeit vielen Herausforderungen gegenüber. Unter anderem auch im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Am 8. November hat das Baselbieter Stimmvolk die Möglichkeit, Ja zu einem Gesetz zu sagen, das wichtige Details in Bezug auf die Rechte und Pflichten von Gemeinden und Kanton im Bereich der familienergänzenden Betreuung regelt. Dem überarbeiteten Gesetz gegenüber steht die FDP-Initiative «Für eine unbürokratische, bezahlbare Betreuung im Frühbereich». Die Initiative schreibt die Subjektfinanzierung (Beiträge an die Familien) als einzige Form der Kostenbeteiligung für die Gemeinden vor. Ausserdem beschränkt sich die Initiative auf den Frühbereich. Anders das FEB-Gesetz: Dieses lässt den Gemeinden die Wahl zwischen Subjektfinanzierung,

Objektfinanzierung (Beiträge an die jeweiligen Institutionen) oder Mischfinanzierung. Ausserdem wird im FEBGesetz auch der Primarstufenbereich miteinbezogen. Die in der Initiative angestrebte Subjektfinanzierung in der ausnahmslosen Form ist keine mögliche Option, da zugunsten dieses Modells bewährte Angebote in den Gemeinden geändert oder abgeschafft werden müssten. Dieses Risiko sollte auf keinen Fall eingegangen werden. Das Gesetz trägt dem Wunsch der Gemeinden nach freier Finanzierungsmöglichkeit Rechnung und regelt gleichzeitig wichtige Details. Daher ist zur Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die FEB-Gesetzesvorlage ganz klar zu unterstützen und die Initiative abzulehnen. Miriam Locher, Landrätin SP, Mitglied Spezialkommission FEB

MÜNCHENSTEINER FRAUEN HELFEN

Start in die neue Suppentopf-Saison Das Suppentopf-Team freut sich, Sie nach der Sommerpause wieder zu einer schmackhaften Suppe und knackige Würstli in gemütlicher Runde einzuladen. Zum Nachtisch steht ein abwechslungsreiches Kuchen- und Dessertbuffet zur Auswahl bereit. Kommen und geniessen Sie das Zusammensein beim gemeinsamen Essen für einen guten Zweck am Dienstag, 3. November, ab 12 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3. Der Erlös kommt jeweils einer sozialen Institution zugute; diesmal der Heilpädagogischen Tagesschule Münchenstein. Die weiteren Suppentopftage der Saison: 1. Dezember, 5. Januar, 2. Februar, 1. März Ursula Gallandre und 5. April 2016.

KANT. ABSTIMMUNG

FDP sagt klar zu ELBA Elba ist nicht nur eine schöne Mittelmeerinsel, sondern auch ein Meilenstein infrastruktur-technischer Planung für die Region Leimental, Birseck und Allschwil. Diese Region soll in den nächsten 30 Jahren in 37 Teilprojekten sowohl für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr saniert und ausgebaut werden. Die Gegnerschaft spricht ausschliesslich von «Luxusstrassen». Verschwiegen wird, dass ELBA genauso den ÖV und den Langsamverkehr betrifft. Die Ausgaben in den Strassenbau betreffen nur ein Drittel der viel zitierten 1,8 Mia. Franken. Wobei sich die Kosten beim Strassenbau v.a. bei Tunnelbauten zur Entlastung von Kantonsstrassen anhäufen. Diese Entlastung kommt allen zugute und wird die Staus und den Lärm in den stadtnahen Gebieten ver-

ringern. Darunter auch das Bachgrabengebiet in Allschwil. Diese Region ist für den Kanton von grosser wirtschaftlicher Bedeutung und Investitionen in die Infrastruktur sind sehr wichtig, weil sie Arbeitsplätze direkt stützen und fördern. Es ist anzumerken, dass das Stimmvolk die Umfahrung Allschwil als Teil von ELBA am 8. März mit 62% Ja-Stimmen bereits bewilligt hat. Wichtig: Mit der Abstimmung am 8. November wird nur der Planungskredit in der Höhe von 11,2 Mio. Franken bewilligt. Dieser ist bereits im kantonalen Budget für 2016 enthalten. Dem Kanton werden dadurch keine zusätzlichen Kosten aufgebürdet. Bitten sagen Sie Ja zu ELBA, damit das Baselbiet zukunftsorientiert und nachhaltig für seine InfraDavid Meier, struktur planen kann. Präsident FDP Münchenstein

KANT. ABSTIMMUNG

Nein zu Elba Die Entwicklungsplanung LeimentalBireck-Allschwil ELBA schreibt die bisherige Verkehrspolitik mit Mitteln fort, die bereits früher die Probleme nicht zu lösen vermochten. ELBA leitet den Verkehr in diesem Gebiet definitiv in die Sackgasse. Diese Sackgasse liegt am westlichen Zipfel des Kantons und heisst Allschwil. Zusammen mit Münchenstein und Binningen sollen diese Gemeinden gemäss Planung schwerpunktmässig wirtschaftlich entwickelt werden. Dazu braucht es nach ELBA vor allem zusätzlichen Strassenraum. Mehr Strassen bedeuten aber wiederum mehr Verkehr. Wohn- und Arbeitsorte driften weiter auseinander. Die unerwünschte Zersiedelung der Landschaft wird zusätzlich angeheizt. Unter den negativen Folgen dieser von ELBA gewollten Entwicklung werden vor allem die Gemeinden des Birs- und Lei-

mentals zu leiden haben. Wirtschaftliche Vorteile werden sie nur wenige daraus ziehen. ELBA löst nicht nur keine Probleme, sondern verschärft sie zusätzlich. Dafür kostet diese Entwicklungsplanung umso mehr. Stolze 1,8 Milliarden soll die Realisation nach heutiger Berechnung kosten. Aus der Erfahrung mit Kostenüberschreitungen bei anderen Verkehrsprojekten des Kantons, muss mit wesentlich mehr gerechnet werden. Geld, das der Kanton in seiner finanziellen Schieflage heute und künftig nicht haben wird. Leider hat es der Landrat verpasst, die Zeichen für die Entwicklung dieser Region richtig zu setzen. Die nicht gewählte Umbauvariante wäre wesentlich günstiger gewesen und hätte die Probleme erst noch angepackt. Christoph Frommherz, alt Landrat, Grüne

GESCHÄFTSWELT

Rosalie – Atelier Sibylle Rolli Schon beginnt für mich das zweite Jahr im Pavillon des Restaurants Gartenstadt! Ich blicke zurück auf ein spannendes, inspirierendes Jahr mit treuen Stammkunden, spannenden Begegnungen, lustigen Gesprächen. Dafür bedanke ich mich. Zur Feier meines Jahrestages biete ich vom 10. bis 16. November auf Möbel und Wohnaccessoires 10 Prozent an. Ich freue mich auf Ihr neugieriges Stöbern bei uns. Rosalie – Atelier Sibylle Rolli: Das sind Accessoires für ein gemütliches Zuhause, bepflanzte Blumentöpfe, einmalige Geschenke, Blumen für Ihr Fest. A propos Fest: Feiern Sie Ihr stimmungsvolles Weihnachtsfest bei uns im Restaurant Gartenstadt! Alle Informationen finden Sie unter www.restaurantgartenstadt.ch / www.rosalieatelier.ch. Sibylle Rolli

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VERSCHÖNERUNGSVEREIN

Herbstführung in der Hofmatt Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung von Münchenstein und unsere Mitglieder auf Sehenswertes oder Aktuelles in der Gemeinde aufmerksam machen. Der Vorstand des VVM freut sich, Sie zur traditionellen Herbstführung einzuladen. Die spontane Zusage des Heimleiters der Stiftung Hofmatt, Daniel Bollinger für uns eine Führung mit einem Referat zu machen freut uns sehr. Wir laden die Münchensteinerinnen und Münchensteiner und unsere Mitglieder zur Führung durch den Neubau der Stiftung Hofmatt Münchenstein ein. Programm: Führung durch den Neubau der Stiftung Hofmatt; kleine Erfrischung mit Getränken, serviert im Restaurant Stiftung Hofmatt; Referat von Herrn Daniel Bollinger zum Thema: «Das Alter – was auf uns zukommt». Die Führung findet statt am Freitag, 13. November, um 18 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt ist um 17.45 Uhr am Haupteingang der Stiftung Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3. Kosten: Sie sind Gäste der Stiftung Hofmatt und des VVM. Zwecks Organisation der Füh-

rung in Gruppen ist eine Anmeldung notwendig. Wir bitten Sie sich bis spätestens 7. November anzumelden per Telefon bei 061 411 37 62 oder per Mail an hurolli@ebmnet.ch. Namen, Vornamen und Anzahl Personen nicht vergessen. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen, sodass auch diese Herbstführung zu einem weiteren unvergesslichen Erlebnis wird. Im Namen des VVM, Margrit Rolli

Führung durch den Neubau Stiftung Hofmatt Münchenstein Freitag, 13. November 2015 17.45 Uhr, Haupteingang der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstasse 3, Münchenstein Anmeldung notwendig

KANT. ABSTIMMUNG

Parolen der Grünen Münchenstein Für die Abstimmungen vom 8. November haben die Grünen Münchenstein folgende Parolen beschlossen: Nein zum ELBA-Ausbau; Nein zum FEBGesetz, Ja zum Gegenvorschlag; Nein zur Initiative zum öffentlichen Beschaffungswesen. ELBA-Ausbau: mit 1.8 Milliarden Frannken soll eine weiträumige Umfahrung Basels von Allschwil durchs Leimental und das Birseck gebaut werden. Geld, das der Kanton nicht hat. Die unerwünschte Zersiedelung der Landschaft wird zusätzlich angeheizt. Die nicht gewählte Umbauvariante wäre um eine Milliarde günstiger gewesen und hätte die Probleme erst noch angepackt. Daher: Nein! FEB-Gesetz: Die Initiative verlangt eine Subventionierung der Angebote mittels Betreuungsgutscheinen, was sich bei grossem Angebot und im Vorschulbereich bewährt. Allerdings ist die Realität in kleineren Gemeinden eine andere. Um gemeindegerechte Lösungen verwirklichen zu können, sagen wir Ja zur Vorlage des Landrates, also zum Gegen-

vorschlag, aber Nein zur Initiative. Initiative zum öffentlichen Beschaffungswesen: Die Initiative der FDP will die Vorschriften für die Auftragsvergabe des Staates an die Bauwirtschaft weiter reglementieren und die kantonale Bauwirtschaft vor ausserkantonaler Konkurrenz schützen. Während die FDP und die Wirtschaftskammer am lautesten nach einem schlanken Staat und nach Abbau von unnötigen Gesetzen rufen, haben sie hier ein wahres Bürokratiemonster geschaffen, mit unzähligen neuen Bestimmungen, wo die bisherigen durchaus genügen. Daher: Nein. Anton Bischofberger Grüne Münchenstein

www.gruenemuenchenstein.ch

KANT. ABSTIMMUNG

SP sagt Nein zu ELBA In der aktuellen Zeit der knappen Kassen empfehlt uns der Regierungsrat bei der Vorlage mit dem klingenden Namen «ELBA, Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil; Stossrichtungsentscheid und Planungs- und Projektierungskredit» die Variante Ausbau zur Annahme. Die mutmasslichen Kosten für die Variante Ausbau werden bis ins Jahr 2045 1,8 Milliarden Franken verschlingen. Zieht man die letzten realisierten Strassenbauprojekt des Kantons BL in Betracht, könnte es schlussendlich erheblich mehr sein. Die Variante Umbau, welche dieselben Ziele verfolgt, käme uns 1 Milliarden Franken billiger zu stehen. Der Regierungsrat erwähnt mit keiner Silbe, wie er gedenkt die teuren Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Wie wir wissen sind die Kassen leer, das laufende Sparpaket sieht Einsparungen bei der Bildung (Uni), dem ÖV (U-Abo), der Kultur, dem Personal etc. vor und im selben Atemzug sollen Milliarden in teure Infrastrukturbauten investiert werden? Im Gegensatz zur Variante Umbau sieht die Variante Ausbau die Entwicklungsschwerpunkte vorwiegend in Allschwil, Münchenstein und Reinach vor. In Münchenstein sieht die Variante Ausbau für die nächsten 20 Jahre eine Zunahme der Einwohnerzahl von heute rund 12 000 auf knapp 18 000 vor. Die Anzahl Arbeitsplätze soll um dieselbe Anzahl (5700) gesteigert werden. Ich frage mich, wo in Münchenstein alle diese Häuser und Bürogebäude gebaut

werden sollen. Der Regierungsrat begründet die Bevorzugung der Variante Ausbau hauptsächlich damit, «neue Strassen dienen der Entlastung des dicht besiedelten Siedlungsgebiets…». Mehr Einwohner und mehr Arbeitsplätze bedeuten mehr Verkehr, denn nur die wenigsten arbeiten am Ort, wo sie auch wohnen. Auch wenn bei dieser Abstimmung «lediglich» der Projektierungskredit über 11 Millionen Franken freigegeben werden soll, ist jetzt der richtige Zeitpunkt die Fehlentwicklung zu stoppen und Nein Dieter Rehmann zu stimmen. Co-Präsident SP Münchenstein


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Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, den 1. November 2015 MZH Liesberg, in 2 Hallen und im Freien. Von 9.00 bis 16.30 Uhr. Mit Festwirtschaft. Grosser Parkplatz.

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AGENDA

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Donnerstag, 29. Oktober Münchenstein  Soirée du Matériel: Textildesign – Gestaltung durch Zufall und Intuition. Referentin: Carmen Boog. Offcut-Club, Venedig-Strasse 30. 18.30 bis 20 Uhr.

Freitag, 30. Oktober Arlesheim  Theater auf dem Lande: «Zwei für eins». Ein Streichquartett für zwei Celli. Duo Calva. Trotte. 20.15 Uhr.

Samstag, 31. Oktober Aesch  Seniorentag: Die digitale Welt – Chancen im Alter. Katholisches Pfarreiheim. 9 bis 13 Uhr (inkl. Apéro).  Samain. Keltisches Neujahrsfest. Schlossplatz. Ab 18 Uhr. Arlesheim  Lehrerkonzert der Musikschule. Olivia Steimel (Akkordeon) und das Trio Saeitenwind. Aula Gerenmatte. 19 Uhr.  Spazieren mit Dante. Performances mit Text, Tanz und Musik zur «Göttlichen Komödie» von Dante Alighieri. Purgatorio, Inferno. Ermitage, Wegkreuz Mühlebodenweg. 17.30 Uhr.

Sonntag, 1. November Arlesheim  Spazieren mit Dante. Performances mit Text, Tanz und Musik zur «Göttlichen Komödie» von Dante Alighieri. Purgatorio, Paradiso. Ermitage, Wegkreuz Mühlebodenweg. 11 Uhr.  Druckkünstler Marcel Göhring erklärt Hundertwasser. Forum Würth, Dornwydenweg 11. 14 Uhr.  Hospiz im Park: Festliche Gedenkfeier. Wort, Musik, Kerzenritual. Reformierte Kirche. 17 Uhr. Münchenstein  Froschmuseum geöffnet. Über 10 000 Froschfiguren aus allen Materialien und Formen. Grabenackerstrasse 8. 14 bis 17 Uhr.

Dienstag, 3. November Arlesheim  «Haushoch – ein Arlesheimer auf dem Weg zu den Olympischen Spielen». Marquis Richards im Podiumsgespräch. Trotte. 19 Uhr.

Münchenstein  Unschuld. Öffentliches Symposium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK FNHW). Referate, Gespräche. Aula D1.04 im Hochhaus der HGK. Beginn: 9.30 Uhr. 20 Uhr: Apéro im Ausstellungsraum Der Tank.  «Zaunschärfen in Dunkeldeutschland». Filmvorführung/Präsentation. Haus für elektronische Künste (H3K), Freilagerplatz. 20 Uhr. Pfeffingen  Herbstmesse an der Waldschule. Schlossgut. 18 bis 21 Uhr.

Mittwoch, 4. November Dornach  «Glas im Bauch – Betrachtungen durch verschluckte Brillen» Lukas Holliger, Buchvernissage. Gastgeschenk, Führung und offenes Haus. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr.  Herbstmesse an der Waldschule. Schlossgut. 18 bis 21 Uhr.

Donnerstag, 5. November Dornach  «Birseck und Laufental 1815: Historischer Beschluss mit brisanten Folgen». Podiumsdiskussion mit Georg Kreis, Marco Jorio, Reinhard Straumann, Linard Candreia. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim  «Farben der Erde». Pigmentbilder von Christian Kessler. Klinik Arlesheim. Täglich 8 bis 20 Uhr. Bis 8. November. Dornach  «Transitions». Neue Werke von Philip Nelson. Atelierhaus, Brunnweg 3. Do/Fr, 15.30–19.30 Uhr; Sa/So, 13–18 Uhr. Apéro mit Musik: Sonntag, 8. November, 11 Uhr. Münchenstein  Tree Abies Alba. Ausstellung von

Johannes Willi, mit Vera Bruggmann. Der Tank, Campus der Künste, Freilagerplatz. Bis 1. November, während der Schulöffnungszeiten.  Astrid Imhof, Acrylbilder. Tschudin Einrahmungen, Zollweiden, Baselstrasse 71. Di–Fr, 9–12, 14–18; Sa, 9–12 Uhr. Bis 18. November.  Marco Pittori: «Hi Katie!». Bild-Collagen. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstrasse 29. Mo–Fr, 9–19.30 Uhr. Bis Mitte November. Reinach  Chucho Vellejo. Bilder. WBZ, Aumattstrasse 71. Mo–Do, 7.30–12, 13–17 Uhr; Fr bis 16 Uhr. Bis 23. Oktober.  Paper-Metal. Beat John, Skulpturen; Ina Kunz, Paper-Art. AU6, Raum für Kunst, Austrasse 6. Fr, 16–20 Uhr, Sa/So, 11–16 Uhr. Sonntag, 25. 10., bis Samstag, 14. November.  Barbara Frommherz, Lotti Weiss. Bilder. Heimatmuseum. Sa/So, 14–17 Uhr, Di, 19–21 Uhr. Galeriennacht, 7. November, 20 bis 24 Uhr.

Dornach  Famiglia Dimitri – mit DimiTRIgenerations. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr. Münchenstein  Naturschutztag. Mihelfen bei Arbeits- und Pflegeeinsätzen in der Gemeinde. Besammlung beim Werkhof, Pumpwerkstr. 7. 8 bis ca. 14 Uhr.  «A Rock Strings Night». Loaf of Stone, Exil46, Cell of Hell. Rockfact Music Club, Tramstrasse 66. 20 Uhr. Reinach  21. Baselbieter Naturschutztag. Kleinstrukturen bauen für Hermelin, Zauneidechse und Geburtshelferkröte. Treffpunkt: Erlenhofparkplatz (unterhalb des Hauptgebäudes). Ausrüstung: feste Schuhe, Arbeitshandschuhe. 9 bis 12 Uhr.  «ZämmeSpiel». Unterhaltungsabend des Turnvereins. Turnhalle Weiermatten. Nachtessen ab 19 Uhr. Anschliessend Bühnenprogramm.

Herzlichen Glückwunsch Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 22. Oktober 2015 Catiana Gabutti Weiherweg 16 4153 Reinach In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 2. November 2015, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Buchnacht 2015

1.

Patrick Tschan: «Eine Reise später» Jürgen-Thomas Ernst: «Vor hundert Jahren und einem Sommer»

HANSJÖRG SCHNEIDER:

Ein Feuer im Garten. Erzählungen, Luchterhand Verlag 3. HELENE LIEBENDÖRFER: Des Kaisers neue Socken. Historischer Roman, Reinhardt Verlag 4. Erleben Sie an der Buchnacht einen Wiener Heurigen im Kulturhaus Bider & Tanner. Der Wiener Braumüller Verlag stellt seine beiden Autoren Patrick Tschan und Jürgen-Thomas Ernst mit ihren neuen Büchern vor.

Jürgen-Thomas Ernst erhielt für seine Theaterstücke zahlreiche Preise und Stipendien. Der nun vorliegende Roman wurde bereits vor seiner Drucklegung mehrfach prämiert. Eintritt frei Gratis-Tickets sind im Kulturhaus Bider & Tanner erhältlich. Reservierte Tickets müssen im Voraus bezogen werden. Der Eintritt ist nur mit Gratis-Eintrittskarten garantiert.

Bohrer

2. FRANZ HOHLER:

Patrick Tschan lebt in Allschwil, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Heute ist er für die Kommunikation der GGG Basel zuständig und Präsident der schweizerischen Literatur-FussballNationalmannschaft.

Lösung 43/2015:

Hunkelers Geheimnis. Der neunte Fall. Krimi, Diogenes Verlag

Veranstaltungsort: Kulturhaus Bider & Tanner Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel

UMBERTO ECO: Nullnummer. Roman, Hanser Verlag 5. EVELINE HASLER: Stürmische Jahre. Die Manns, die Riesers, die Schwarzenbachs. Roman, Nagel & Kimche Verlag 6. HENNING MANKELL: Treibsand. Textsammlung, Zsolnay Verlag 7. RAFIK SCHAMI: Sophia oder der Anfang aller Geschichten. Roman, Hanser Verlag 8. FRANK WITZEL: Die Erfindung der RAF durch einen manischdepressiven Teenager im Sommer 1969. Roman, Matthes + Seitz Verlag 9.

Termin: Freitag, 6. November 2014, 19.30 Uhr (Türöffnung 19.15 Uhr)

JENNY ERBPENBECK:

Vorverkauf: Kulturhaus Bider & Tanner Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch

10.

Gehen, ging, gegangen. Roman, Knaus Verlag LETA SEMADENI: Tamangur. Roman, Rotpunkt Verlag

1. MICHAEL KOSCHMIEDER, IRIS KÜRSCHNER, FREDDY WIDMER: Wandern in der Stadt Basel. Wandern, Rotpunktverlag 2. JAKOB TANNER: Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. Geschichte, C. H. Beck Verlag 3. GIULIA ENDERS: Darm mit Charme. Alles über ein unterschätztes Organ. Gesundheit, Ullstein Verlag 4. MAX FRISCH: Ignoranz als Staatsschutz? Politik, Suhrkamp Verlag 5. MICHAEL NEHLS: Alzheimer ist heilbar. Rechtzeitig zurück in ein gesundes Leben. Gesundheit, Heyne Verlag 6. MARKUS SOMM: Marignano. Die Geschichte einer Niederlage. Geschichte, Stämpfli Verlag 7. DANIEL ZAHNO: Wanderverführer. Die schönsten Touren rund um Basel. Wanderführer, Reinhardt Verlag 8. RÜDIGER SAFRANSKI: Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen. Philosophie, Hanser Verlag 9. FREDMUND MALIK: Navigieren in Zeiten des Umbruchs. Die Welt neu denken und gestalten. Management, Campus Verlag 10. BORIS FRIEDEWALD: Maria Sibylla Merians Reise zu den Schmetterlingen. Natur, Prestel Verlag

20151029 woz wobanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck | 40 Jahre WBZ – aus Bewohnersicht. Am 1. November findet im WBZ der Tag...