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Donnerstag, 15. Oktober 2015

107. Jahrgang – Nr. 42

Herbstausstellung Sa/So, 24./25. Oktober 2015 10 bis 17 Uhr

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4ºC 8ºC

9ºC 11ºC

Freitag, 16. Oktober 2015 Meist stark bewölkt und gelegentlich etwas Niederschlag. Nur scheue Auflockerungen. Samstag, 17. Oktober 2015 Weiterhin wechselhaft. Einige Aufhellungen aber auch ab und zu Regentropfen. Sonntag, 18. Oktober 2015 Weiterhin viele Wolken, aber etwas wärmer.

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Zwingen

3 Der Verein für Pilzkunde LaufentalThierstein machte seine Ausstellung trotz pilzarmem Jahr möglich. Gegen 350 Sorten Pilze warteten auf rund 1500 Besucher.

Meltingen

11 Volksfest GiGa: Die Gilgenberger Gewerbeausstellung entpuppte sich als gigantischer Publikumsmagnet. Die Erwartungen des OKs wurden übertroffen.

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Sie sitzen alle in einem Boot voller Musik Am letzten Samstag kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zur Tradition gewordenen Jugendmusiklagers in Sörenberg nach Hause zurück. Mit einem vollgepackten Konzertprogramm, welches in Breitenbach und Liesberg aufgeführt wurde. Martin Staub

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ünktlich um 20 Uhr geht das Licht im vollbesetzten Griensaal aus. Die Bühne ist noch immer leer. Schlagzeuger klopfen einen Rhythmus. Von den seitlichen Eingängen kommt Bewegung ins Spiel. 44 Musikantinnen und Musikanten marschieren mit ihren Instrumenten auf die Bühne. Die ersten Töne. Ein Register nach dem andern setzt ein. Eine schneidige Melodie baut sich auf: «Marchissimo» von Philip Sparke, das Eröffnungsstück zum diesjährigen Abschlusskonzert des JuMuLa (Jugendmusiklager). Ein Knaller gleich zum Auftakt, wo nicht nur Dirigent Philipp Meier, sondern auch die JuMus alle Hände voll zu tun haben. Am Stil wird nichts mehr geändert

13/14 18/20 23

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Volle Aktion: Die Schlagzeuger.

Voller Einsatz: Musikalischer Leiter und Dirigent Martin Schaad im Stück «Indian Fire».

während der folgenden anderthalbstündigen Aufführung. Schlag auf Schlag folgen die Stücke, welche von verschiedenen musikalischen Leitern während der ganzen letzten Woche in Sörenberg einstudiert wurden. Mal tonlich getragen, mit feingeschliffener Dynamik und Ausdruckskraft wie in «The Prayer», einem Werk, das im Original von Céline Dion und Andrea Bocelli interpretiert wird, dann wieder fulminante Passagen, bei denen nebst den Blechinstrumenten auch Hände, Füsse und Stimme zum Einsatz kommen. «Indian Fire» von Mario Bürki sei hier als Exempel genannt. Als Dirigent agiert hier Urgestein Martin Schaad. Er war einer der Gründer dieses Brass-Band-Lagers und seither jedes Jahr dabei. Und alles deutet darauf hin, dass der in Laufen wohnhafte Musiklehrer auch nächstes Jahr, zur 35. Ausgabe dieses Erfolgsmodells, als musikalischer Hauptleiter dabei sein

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wird. «Unseren Erfolg möchte ich aber unbedingt auch mit allen andern Leiterinnen und Leitern teilen», erklärt er. Die andere, kaum mehr wegzudenkende Ikone des JuMuLa ist seine Partnerin Manuela Schaad, welche seit 18 Jahren dabei ist, das ganze Lager schmeisst, von der Organisation über die Abläufe bis hin zur Betreuung der Teilnehmenden. Das Lagermami, wie sie liebevoll genannt wird, darf während des Konzertes zum Dank eine wunderschöne Rose in Empfang nehmen. Nach der Ehrung setzt sich das Lagermami auf seinen Stuhl, um tatkräftig an der Fortsetzung des bunten Konzertprogrammes mitzuwirken. Wie das ganze Leiterteam, spielt auch Manuela Schaad in der 57-köpfigen Brass Band mit und steuert mit ihrem Flügelhorn ihren musikalischen Teil bei. «Mir sitze alli im gliiche Boot» ist schliesslich auch der Leitspruch dieser Lagerwoche, in

FOTOS: MARTIN STAUB

Anlehnung an das Lagermoto «Jumerika»: Eine Schifffahrt durch den ganzen amerikanischen Kontinent. Was selbstverständlich auch die Titelauswahl des Programms beeinflusst: So treten unter anderem die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary – «Winter Games» –, der Wilde Westen mit Melodien von Ennio Morricone oder Brasilien – Màs Que Nada – in Erscheinung. Und nach dem tobenden Applaus der grossen Zuschauerschar spielen die Musikantinnen und Musikanten auch die beiden Zugaben «Addicted to You» und «Follow the Beat» sichtlich mit Verve und vollem Genuss, trotz Müdigkeit nach einer erlebnis- und lehrreichen, aber anstrengenden Woche. Am Sonntag durften die JuMuLas mit ihrem Leiterteam im Seemätteli in Liesberg nochmals eine Menge Leute mit ihren eingängigen Melodien und Rhythmen erfreuen.


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Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

ZWINGEN

Liebesballaden mit viel Pep

«Ein Männlein steht im Walde, ganz rar dies Jahr!»

Launen der Natur: Ein Doppelgänger, der falsche Eierschwamm (r.), lief dem echten Eierschwamm oder Pfifferling (l.) dieses Jahr den Rang ab. Höllisches Duo Madison Violet: Lisa Maclsaac (l.) und Brenley MacEachern.

FOTOS: ROLAND BÜRKI

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Aus dem fernen Kanada reiste das Duo Madison Violet in die Schweiz, um auch im «Alts Schlachthuus» Halt zu machen. Countrysongs, Bluegrassnummern und Balladen wurden von den beiden Sängerinnen mit Leidenschaft und Schmiss vorgetragen. jjz. «Mama ist immer noch die Beste», verkündete die hübsche Lisa Maclsaac und stimmte zum herrlichen Song «Why I love you» an. Mit der Geige liess sie ihren Emotionen freien Lauf, derweil ihre nicht minder attraktive Partnerin Brenley MacEachern sie auf der Gitarre begleitete und gleichzeitig ihre Hochachtung für die Mütter dieser Welt in einen eindrucksvollen Song kleidete. «Brenleys Mutter hat für Sie gestrickt», rief Lisa in wuscheligem Englisch den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer im Laufner Schlachthaus zu und forderte sie auf, in der Pause die gestrickten Mützen in weiss oder schwarz zu kaufen. Die beiden Sängerinnen, die ihre Lieder auch selbst schreiben, beherrschten die Klaviatur der Gefühle perfekt und ernteten dafür riesigen Applaus. Feurig intonierten sie auch den Ausritt «Under Fire», den sie akustisch mit Galopptönen untermauerten und dabei an ihren Gitarren zupften, als wäre die

Hölle los. Ihre Stimmen klangen tief und rau, sie verstanden es ausgezeichnet, die Zuhörerschaft mitzureissen. Sie konnten aber auch anders. Ergreifende Liebesballaden trugen sie mit Leidenschaft und Herzblut vor und untermalten sie mit romantischen Mundharmonika-Einlagen. «You are my Love» ertönte es von der Bühne, die Stimmen der beiden sympathischen Sängerinnen verschmolzen zu einer versonnenen Einheit. Den Liebesschmerz heulten sie sich mit «Crying» von der Seele und bewogen die Damenwelt im Schlachthaus, mit hohen Uh-Schreien ihre Gefühlsausbrüche zu teilen. Wie Tausendsassa Martin Meier ausführte, konnte er das kanadische Duo Madison Violet nach vielen Anläufen endlich buchen und die Fans zufriedenstellen. Bei 200 Konzerten im Jahr war Meiers Engagement ein Meisterstück. Ununterbrochen sind die beiden Damen «On the Roads» und erinnern stark an die Everly Brothers und Simon & Garfunkel. Dass sie auch ohne Verstärker auskommen, bewiesen sie bei der Zugabe, indem sie und Keyboarder Adrian Lawryshyn von der Bühne stiegen und eine Liebesballade zusammen mit dem singenden Publikum eindrücklich zum Besten gaben.

Der Verein für Pilzkunde Laufental-Thierstein machte seine Ausstellung trotz pilzarmem Jahr möglich. Erstaunlicherweise warteten am Wochenende gegen 350 Sorten Pilze auf rund 1500 Besucherinnen und Besucher. Roland Bürki

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ein, der trockene Sommer hatte es dieses Jahr nicht besonders gut mit den Pilzfreunden gemeint. Allzu oft mussten sie in den letzten Wochen den Heimweg mit halbleerem oder gar leerem Korb unter die Füsse nehmen. «Bis vor einer Woche hatten wir noch gar keine Pilze für unsere Ausstellung», bestätigte Fränzi Maler, rührige Präsidentin des Vereins für Pilzkunde Laufental-Thierstein, die Situation in der Region. Glücklicherweise habe dann der einsetzende Regen die Erlösung gebracht. «Und wir konnten unsere Suche zum Glück auch auf den Jura und das Emmental ausdehnen», freute

sich Maler umso mehr über die annähernd 350 Pilzsorten, die, wunderbar zwischen Farnen und Holz im Moos eingebettet, die Besucherinnen und Besucher faszinierten. Dass am Eingang Siegfried von Vegesacks Gedicht «Hast du schon einmal Moos gesehen, nicht einfach so im Vorübergehen?» diesem scheinbar einfachen Gewächs für einmal die Krone aufsetzte, dürften viele Besucher gar nicht erst bemerkt haben. Doch was wäre eine solche Pilzparade ohne Moos? Auf dem grünen Teppich waren sie alle eindrücklich zu bestaunen, etwa die raren Steinpilze oder die bisher fehlenden Totentrompeten, die beide laut der Präsidentin jetzt erst im Kommen seien. Aufgefallen sind ihr nach dem Regen ganze Schübe von Wiesenchampignons, die sich gut für herrliche Pilzgerichte eignen. Ihr Gatte Claus Maler liess es sich nicht nehmen, dem Wochenblatt den dieses Jahr auffallend häufigen falschen Eierschwamm zu präsentieren, der essbar, aber nach einer Beschreibung schwer verdaulich ist und welcher heuer dem sehr raren Eierschwamm oder Pfifferling klar den Rang abgelaufen hat. An den wiederholt von Besuchern angetippten Einfluss des Vollmondes auf das Wachstum der Pilze wollten die Pilzfachleute aber nicht so recht glauben: «Da hat der Regen doch

REGION

LAUFEN

Neuer Bild- und Textband «Laufental»

Zwei weitere Konzert-Höhepunkte

Das Cover: Schon die Umschlagsseite FOTO: ZVG macht «Appetit» auf das Innere. WOS. Der neue Bild- und Textband «Laufental» von Kurt Hamann (Fotos) und Linard Candreia (Texte) wird am

Mittwoch, 21. Oktober, um 19.00 Uhr, im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen vorgestellt. Rund um Candreias historische Miniaturen hat der Laufner Fotograf Kurt Hamann über ein Jahr passende Fotos mit unterschiedlichsten Motiven realisiert. Entstanden ist beim Kulturverlag Herausgeber.ch ein buntes Werk mit 167 Seiten, wo alle dreizehn Laufentaler Gemeinden mit Text und Bild vorkommen. Die Festrede an der Vernissage wird Stadtpräsident Alexander Imhof halten und auch zur 200-jährigen Zugehörigkeit des Laufentals zur Eidgenossenschaft sprechen. Der öffentliche Anlass wird gesanglich umrahmt von Silvana und Mirella Candreia. Vernissage, Mittwoch, 21. Oktober, 19.00 Uhr, Alts Schlachthuus, Laufen.

LAUFEN

Malzach stellt aus dust. Der Laufner Künstler Andreas Malzach öffnet am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober und am Samstag, 31. Oktober sein Atelier und präsentiert da seine neusten Werke. Malzach, gelernter Goldschmied, hat sich mit seinen Metallbildern in der Region und darüber hinaus einen Namen geschaffen. Seine Ausstellungen zeigen jeweils eindrücklich, wie er seinen unverkennbaren Stil weiterentwickelt. Nebst Bildern zeigt Malzach auch Skulpturen im unverkennbaren Malzach-Stil. Andreas Malzach, neue Bilder und Skulpturen, Atelier, Korkstrasse 8, Laufen. Vernissage Freitag, 23. Oktober, 19–21 Uhr. Öffnungszeiten: Sa, 24. 10., 11–20 Uhr; So, 25.10., 11–18 Uhr; Sa, 31.10., 11–20 Uhr.

IN EIGENER SACHE

Das Wochenblatt auf Leserreise dust. Linard Candreia begleitet von heute Donnerstag bis kommenden Sonntag zusammen mit Redaktor Martin Staub in einem Car von Eurobus Saner eine 30-köpfige Gruppe auf der Leserreise nach Graubünden und Südtirol. Autor Candreia führt die Mitreisenden zu einigen Orten, die er in seinem Buch «Hanna, die Südtirolerin» beschriebenen hat.

WOS. Rob Ickes hat als Dobro-Spieler bei Blue Highway und weiteren Projekten bisher 15-mal die Auszeichnung «Dobro Player Of The Year» gewonnen. Er gilt als wahrer Meister auf seinem Instrument! Trey Hensley, ein junger, talentierter Gitarrist und Sänger begann mit Rob Ickes aufzutreten und seither erobern die beiden das Publikum im Sturm! Wie lange diese beiden aussergewöhnlichen Musiker miteinander auftreten werden, weiss heute niemand. Deshalb bietet Organisator Martin Meier eine einmalige Gelegenheit, diese beiden wunderbaren Musiker zu erleben. «Was ich besonders schätze am Stil der Krüger Brothers ist die Gewandtheit ihrer musikalischen Ideen und die Schönheit in ihrem eleganten und oft komplexen Zusammenspiel», sagt Martin Meier und freut sich, diese weltbekannte Formation ein weiteres Mal in Laufen präsentieren zu können. ROB ICKES & TREY HENSLEY, 16. Oktober 2015 KRUEGER BROTHERS am 1. November 2015 Reservationen: Martin Meier, Tel: 079 207 90 19

eine ganz andere Bedeutung.» Von Pilzpastetli und Steinpilzrisotto bis zu Glückspilzen 120 Kilogramm Speisepilze hat der Verein dieses Jahr gesammelt, eingefroren und nun für die Pilzpastetli, Pilzschnitten, Pilzsaucen und den Steinpilzrisotto im Restaurant Zum Pilzli verwendet. Das schien dem dankbaren Publikum, vom «vergifteten» Pilzsammler bis zum «angefressenen» -geniesser, sichtlich zu munden, zumal ein Kaffee «Waldmännli» danach dank eines geheimnisumrankten «Pilzli»-Schnapses die Stimmung merklich hob. So wollte ein begeistertes Damenkränzli die Deko-Fliegenpilze auf seinem Tisch gleich als Glückspilze mit nach Hause nehmen. «Pilzlen ist eben eine Sucht», meinte dazu Pilzexperte Guido Fleury und mahnte zum Masshalten, was Vereinsmitglied Georges Klauser, besser bekannt als «Schoorsch vom Haafebeggi II», nur unterstreichen konnte: «Ich gehe nicht mehr so ins dichte Gestrüpp!» Der Dank des Vereins gilt allen Besuchern, insbesondere aber auch der Gemeinde Zwingen. Neue Mitglieder sind sehr willkommen.

Info unter www.pilzverein.ch

www.kfl.ch FILM

Donnerstag, 22. Oktober, 20.30 Uhr

Monsieur Claude und seine Töchter

Regie: Philippe de Chauveron, mit Christian Clavier, Chantel Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u. a. Komödie: F, 2014, 97 Min. LESUNG MIT MUSIK

Freitag, 23. Oktober, 20.15 Uhr

*Pedro Lenz in den Seiten, Michael Pfeuti an den Saiten In Zusammenarbeit mit der Stedtlibibliothek Laufen. AUSSTELLUNG

23. Oktober – 8. November

Jacqueline Borner und Sylvia Heuser – Eine Bilderreise

Vernissage: Freitag, 23. Oktober, 19.00 Uhr Einführung: Lilot Hegi; musikalische Untermalung durch Nicole Margrit Wehrli, Mezzosopranistin Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr JAZZ-MATINEE

Sonntag, 25. Oktober 10.30 Uhr

Filet of Soul

Swing, Pop und Filets mehr! Tischreservation: Tel. 061 761 31 22 * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Gottesdienste Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilcheSonntagsschule: Sonntag, 18. Oktober, kein Gottesdienst. Sonntag, 25. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch, Pfarrer Claude Bitterli aus Laufen, Kirchenkaffee im Anschluss, zubereitet von Aktuarin Véronica Ursenbacher. ChinderChilche/Sonntagsschule: um 10.15 Uhr im Sonntagsschulraum: Vorstellung des Krippenspiels. Pfarrvertretung: Von Sa, 10., bis und mit Sa, 24. Oktober, wird Pfarrer Stéphane Barth ferienhalber im Pfarramt vertreten von Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel, Telefon 078 805 27 24. Sie ist bei Beerdigungen und seelsorgerischen Belangen für Sie da.

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem geliebten

Werner Borer-Emmenegger 20. Oktober 1939 – 12. Oktober 2015 In Liebe und Dankbarkeit werden wir immer an dich denken.

Annelies Borer-Emmenegger Andreas Borer und Regin Meury Claudia Borer Tanja Borer und Stefan Zuber mit Emma und Emil Sonja und Günter Bürgler-Borer mit Jan und Sven Doris und Roman Stich-Borer mit Fabian und Julia Petra und Pascal Hofer-Borer mit Timo und Luca Geschwister, Verwandte und Freunde

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 16. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 18. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit cand. theol. Niklaus Klose (Basel). Donnerstag, 22. Oktober, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Himmelried statt. Traueradresse: Annelies Borer-Emmenegger, Steffen 182, 4204 Himmelried Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 18. Oktober 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 20. Oktober 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend «Gäste sind herzlich willkommen»

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 18. Oktober, 10 Uhr Gottesdienst, zu Gast an den Ökumenischen Sonntagen: Die liberale jüdische Gemeinde Migwan mit Präsident Peter Jossi. Pfarrer Armin Mettler. Anschliessend vegetarischer Apéro. Mit Sonntagsschule (Krippenfigurenbasteln). – Dienstag, 20. Oktober, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 21. Oktober 9.00 Uhr Fraueträff mit Znüni, zu Gast: Kadriye Koca-Kasan zum Thema Moses im Islam. Martina Hausberger und Team 18.30 Uhr Streetdance, Isabel Reimer – Donnerstag, 22. Oktober, 14.30 Uhr Treffpunkt, Filmnachmittag: Honig im Kopf. Pfarrer Armin Mettler und Team – Freitag, 23. Oktober 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr Taizé-Feier, Kirche Witterswil

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotte, Tante und Cousine

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind.

Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Gottenkind

Hanspeter Laube-Fischer 30. März 1953 – 9. Oktober 2015

Gottesdienst, Sonntag, 18. Oktober Diagnose Krebs - leben zwischen Himmel und Erde mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Brigitte Hammel-Flury 4. April 1930 – 10. Oktober 2015 Sie durfte nach langer Krankheit im 86. Lebensjahr friedlich einschlafen. Ihre Liebe und Güte werden wir stets in dankbarer Erinnerung behalten.

Käthi und Sepp Jermann-Hammel Anita und Christoph mit Ajana Denise und Adrian mit Amelie Matthias und Gabriela Hammel-Dorigo Nathalie Markus

Er hat seine schwere Krankheit überaus tapfer ertragen und durfte im Beisein seiner Familie zu seinem Schöpfer heimkehren. Er wird uns fehlen, aber in unseren Herzen weiterleben. Marlis Laube-Fischer Patrik Laube und Kerstin Höck mit Jonas Denise und Silvio Meier-Laube Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Freitag, 16. Oktober 2015, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius in Rodersdorf statt.

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Todesanzeigen

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Im Sinne des Verstorbenen gedenke man des Klosters Mariastein, Postkonto 40-9323-9. Traueradresse: Marlis Laube-Fischer, Bahnhofstrasse 14, 4118 Rodersdorf

Die Trauerfeier findet am Freitag, 16. Oktober 2015, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Kleinlützel statt. Dreissigster: Samstag, 14. November 2015, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Kleinlützel. Traueradresse: Käthi Jermann-Hammel, Im Hängler 2A, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Traueranzeige gilt als Leidzirkular.

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

In die Natur ist ein Geheimnis der Liebe eingebaut. Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.

Johann Borer-Dreier (Hans)

4. Oktober 1930 – 11. Oktober 2015

Dr. med. Heinz Schön

FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend: 24. Oktober bis 1. November 2015 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch

Kurz nach deinem 85. Geburtstag hat dein Herz aufgehört zu schlagen. Gerne hätten wir dich noch länger bei uns gehabt.

Wir vermissen dich: Brigitte und Luciano Facchinetti-Borer Martin Borer Rösli Jeker-Borer Freunde und Verwandte

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Stefan Schaffter Hauptstrasse 5, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Wohnhausneubau mit Garagen, Teilabbruch best. Remise Bauort: Hauptstrasse 5b, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2032 Projektverfasser: Gerold Fischer, Architekturbüro Fluhstrasse 62, 4244 Röschenz Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 30. Oktober 2015

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Zweifel Jürg und Edith Rebenweg 49, 4413 Büren

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 16. Oktober 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Traueradresse: Brigitte Facchinetti-Borer, Sennberg 299, 4229 Beinwil Gilt als Leidzirkular. Vorbei ist alles Leiden, jeder Schmerz. Ich reiche Dir, mein Engel, meine Hand. Führe Du mich heim zu Gott.

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Mittwoch, 11. November 2015, um 10.30 Uhr wird im Mehrzweckgebäude Hagebuche, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz, das nachstehende Grundstück versteigert: Grundbuch Röschenz, Liegenschaftsparzelle Nr. 1873, haltend 784 m² 7-Zimmer-Einfamilienhaus. Baujahr 1994. Birkenweg 19, 4244 Röschenz

Bauobjekt: Anbau eines Wohnraums an bestehende Wohnung im UG und Carport

Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 1 360 000.00

Projektverfasser: az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 100 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten.

Bauplatz: Rebenweg 49, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1730 Planauflage: beim Baupräsidenten

Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung).

Einsprachefrist: bis 30. Oktober 2015

Besichtigung der Liegenschaft: Freitag, 23. Oktober 2015, 15 bis 16 Uhr

Baupublikation

Baupublikation Bauherrschaft: Jacqueline Hamann-Doppler Ob den Reben 8, 4108 Witterswil Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Baugesuch Nr. 25-15 Einfriedung (Zaun) Bauplatz: Ob den Reben 8 Bauparzelle: GB-Nr. 1594 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 29. Oktober 2015

Ursula Kamber Mendelin 15. Januar 1953 bis 12. Oktober 2015 Nach langem Leiden, welches sie tapfer getragen hat, ist Ursula im tiefen Glauben an Gott und die Auferstehung ins ewige Licht heimgekehrt. Ursula, du wirst in unseren Herzen immer bei uns sein.

In christlicher Trauer Ruth und Urban Christ-Kamber Mathias Christ Anita und Martin Mangold-Christ mit Noah und Leonie Familien Schweizer, Mendelin und Adrian

Witterswil

Bauherrschaft: Marcel Schweizer Im Höchiacker 9, 4108 Witterswil Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Baugesuch Nr. 20-15 Kleingarage Bauplatz: Im Höchiacker 9 Bauparzelle: GB-Nr. 1602 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 29. Oktober 2015

Tieftraurig nehmen wir Abschied von meiner herzensguten Schwester, Schwägerin, Gotti, Tante und Cousine

Auferstehungsfeier: Freitag, 16. Oktober 2015, um 10.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Laufen. Anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof St. Martin. Dreissigster: Freitag, 20. November 2015, um 19.30 Uhr.

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Mittwoch, 11. November 2015, um 14.30 Uhr wird im Mehrzweckgebäude Hagebuche, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz, das nachstehende Grundstück versteigert: Grundbuch Röschenz, Liegenschaftsparzelle Nr. 1782, haltend 1857 m² Fabrikationsgebäude. Baujahr ab 1960.

Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Spitex Laufental, Postkonto 40-339568-8. Traueradresse: Ruth Christ-Kamber, Langhagweg 9, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Bündtenweg 24, 4244 Röschenz Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 1 860 000.00 Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 100 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung). Besichtigung der Liegenschaft: Freitag, 23. Oktober 2015, 13.30 bis 14.30 Uhr

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

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LAUFEN

Hölderlins vertonte «Bücher der Zeiten»

www.kulturbar.ch

*Oli Blessinger – live Freitag, 30. Oktober 2015, 20.30 Uhr Kulturbar Bären, Laufen (Keller) Oli Blessinger «solo» im intimen Rahmen erleben, hören, sehen.

Oli Blessinger – live am 30. 10. 2015 *Ticketvorverkauf & Reservation: Vorverkauf in der Kulturbar Bären, Laufen oder Reservation: tickets@kulturbar.ch

Ein zeigenössisches Kammeroratorium von Mike Svoboda für drei Frauenstimmen, Posaune und Perkussion hielt in der St. Katharinenkirche ein leider nur spärliches Publikum in Atem Roland Bürki

D

ie St. Katharinenkirche bildete den exakt passenden Hintergrund für ein Kammeroratorium, der Vertonung einer geistlichen Handlung, die von einer kleinen Besetzung traditionell in kirchlicher Umgebung wiedergegeben wird. Mike Svoboda, Professor für Posaune und zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel, hatte für seine eigenwillige Komposition den Text der wortgewaltigen Hymne «Die Bücher der Zeiten» des damals 18-jährigen Dichters Friedrich Hölderlin (17701843) ausgewählt. Weil ihn die darin drastisch geschilderte Offenbarung oder Apokalypse zum Komponieren geradezu inspiriert habe, so Svoboda zum Wochenblatt. Dass da vor Beginn merkwürdige Utensilien an den Plätzen der drei Sängerinnen Svea Schildknecht, Céline Wasmer (beide Sopran) und Anne-May Krüger (Mezzosopran) sowie bei Perkussionist Michael Kiedaisch und Posaunist Mike Svoboda bereit lagen, erhöhte die Spannung enorm. Lagen da doch kleine Glöckchen, «Flüstertüten» genannte Megafone, mit Wasser gefüllte

Mal schrill, mal flüsternd: (v.l.) Michael Kiedaisch, Svea Schildknecht, Céline Wasmer, Anne-May Krüger und Komponist Mike Svoboda an der Posaune. FOTO: ROLAND BÜRKI

Eimer, zwei mit Kies gefüllte Wannen, schwere und weiche Schlägel, Holzhämmer und verschiedene Posaunendämpfer für eine überraschungsreiche Musik-Performance bereit. Sie stehen geschrieben: Hölderlins Offenbarungen Hölderlins reiche und auch drastische Bildersprache über die «Greuel des Erdgeschlechts», die Erlösung des gefallenen Geschlechts durch den Kreuzestod und das nachfolgende «menschliche Riesenwerk der Weltentdecker» deklamierten, besangen, flüsterten und hauchten die drei virtuosen Sängerinnen im Gleichklang mit einer unglaublichen Posaune, die einfach nur immer wieder mit nie vermuteten Tönen und Geräuschen verblüffte. Perkussionist

Micheal Kiedaisch seinerseits liess die Bankreihen nicht nur im Donnergrollen der Greuel erschauern, sondern pfiff auch mal einen Lobgesang, während er mit den Füssen den Kies im Takt knirschen liess oder die grosse Trommel feinfühlig mit dem Gemüsebesen streichelte. Allerhöchste Töne der Sängerinnen zum «Richtstuhl hinan» gingen unter die Haut, während am Ende in einem konzertanten «grande Finale» alle dem «Völkersegen, der Fülle des Brots und der Freude allweit und überall» huldigten. Das leider spärliche Publikum hatte seine helle Freude an der modernen Vertonung des alten Hölderlin-Gedichtes von 1798 und klatschte das dankbar strahlende Quintett mehrmals in den Chor der Kirche zurück.

LAUFEN

Von der Amthaus- zur modernen Lesescheune In der Amthausscheune präsentieren sich im Entrée bereits die beiden im Rohbau fertigen Stockwerke der Stedtlibliothek. Ein Benefizkonzert und verschiedene Aktionen sollen der Bibliothek die noch fehlenden 100 000 Franken einbringen. bü. Die 180 Quadratmeter Fläche auf den drei Etagen des Debrunner-Hauses beim historischen Martinstor platzen seit Jahren aus allen Nähten. Was beim Start anno 1984 für die rund 4000 Bücher durchaus reichte, wurde für die mittlerweile 15 000 Medien in den letzten Jahren zunehmend zum immer grösseren Problem: Es mangelte an Fläche für Sitzgelegenheiten, Arbeitsplätze und eine sinnvolle Trennung von Erwachsenen-, Kinder- und Jugendbereich. Zudem ist die Stedtlibibliothek mit ihren schmalen Treppen ein unüberwindbares Hindernis für Behinderte und Senioren mit Gehhilfen. «Dass wir im kommenden Sommer 2016 in der umgebauten Amtshausscheune nun 400 rollstuhlgängige Quadratmeter zur Verfügung haben, verdanken wir dem Kulturverständnis und der Grosszügigkeit der Stadt Laufen», freute sich ein sichtlich aufgestellter Martin Tschan, Präsident der Stedtlibibliothek, anlässlich eines Augenscheins in dieser Woche. Mit Blick vom Empfangsbereich hinter dem grossen Scheunentor über Treppe und Lift zu den beiden im Rohbau fertigen grosszügigen Etagen schwärmte der Präsident: «Das wird die schönste Bibliothek im Kanton nach der Kantons-

Verhüllt, aber sichtlich auf Kurs: Die neue Stedtlibibliothek öffnet im Sommer 2016 ihre Scheunentore. FOTOS: ROLAND BÜRKI bibliothek.» Während Arbeiter damit beschäftigt waren, die gut erhaltenen Bruchsteinmauern feinsäuberlich auszufugen, wies Tschan explizit darauf hin, dass für praktisch alle Arbeiten einheimische KMU berücksichtigt worden seien. Spenden und ein Benefizkonzert sollen es bringen In einer Leistungsvereinbarung mit der Stadt Laufen verpflichtet sich die Stedtlibibliothek zur fachgerechten Führung des Bibliothekbetriebes, während im Gegenzug Laufen die neuen Bibliotheksräume mietfrei zur Verfügung stellt. «Noch fehlen uns 100 000 Franken an die rund 400 000 Franken Ausstattungskosten», hielt Tschan mit hoffnungsvollem Blick auf das Benefizkonzert und weitere Spendenaktionen fest. Sein herzlichster Dank galt allen, die das schöne Resultat bisher mit ganz grossen bis kleinen Beiträgen und Spen-

Stützen, Regale, Bücher: Eine Spende, welche die neue Bibliothek aufbaut. den ermöglicht hatten, so unter vielen anderen auch die Swisslos Fonds der Kantone Baselland und Solothurn. «Ich setze grosse Hoffnungen auf den Benefizanlass vom 24. Oktober in der Röschenzer Kirche, wo Klaviervirtuose Krystian Zimerman und Journalist Erich Gysling zu Sonate und Gespräch bitten», sprudelte es aus Tschan heraus, der wirklich alles für seine Bibliothek gibt. Alternativ könnten auch Bücherstützen zu 20 Franken, Bücherregale zu 100 Franken und Stühle zu 250 Franken gespendet werden, liess der Präsident zum Schluss nichts unversucht, weitere Spender zu motivieren. Benefizkonzert vom 24.10.2015, 19.00 Uhr in der Kirche Röschenz, Eintritt: Fr. 90.-, Bestellung via info@stebilaufen.ch mit Angabe von Vor- und Nachname sowie Anzahl Tickets. Bezahlung an Abendkasse oder bei der Stedtlibibliothek. Weitere Infos www.stebilaufen.ch. Spenden via IBAN CH85 0076 9042 5295 3200 1 zu Gunsten Stedtlibibliothek Laufen.

LAUFEN

Filmabend in der reformierten Kirche Am 7. November 2015, um 19.30 Uhr, haben Sie die Möglichkeit, den umstrittenen Film «Am Anfang war das Licht» des österreichischen Regisseurs PeterArthur Straubinger in der reformierten Kirche Laufen zu sehen. Der mit über 95 000 Kinobesuchen erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres 2010 in Österreich, befasst sich mit dem Thema «Lichtnahrung», dem unglaublichen Phänomen, dass es Menschen geben soll, die weder essen noch trinken müssen. Der Film nähert sich diesem fast schon ungeheuerlichen Angriff auf unser naturwissenschaftlich aufgeklärtes Weltbild aus der Sicht des modernen Menschen - auf der Basis von unzweifelhaften Erlebnisberichten, Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten. Straubinger besucht mehrere Personen, die angeben, sich nur von Licht zu ernähren und sucht nach möglichen Erklärungen, wie Lichtnahrung funktionieren könnte. Der Zuschauer begibt sich auf eine Fährtensuche rund um den Globus, die Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso mit einschliesst, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition und schlussendlich Denkanstösse gibt, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen. Die Vorführung wird unterstützt vom Filmverleih www.xenixfilm.ch. Dadurch ist der Eintritt frei. Da die meisten Menschen sich jedoch nicht von Licht ernähren können, gibt es eine Kollekte zugunsten von «Tischlein-deck-dich». Wir hoffen, dass wir Sie neugierig gemacht haben und Sie kommen, um mehr über dieses Phänomen «Lichtnahrung» zu erfahren. Désirée Eckert, Laufen 7. Nov., 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen


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Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Helly Vogt, Emmengasse 9 4223 Blauen Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Kosmetik Claudia Heller Breitenbach

Lösung 41/2015: Darlehen

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Sie + Er Kosmetik, Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 20. Oktober 2015, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


THIERSTEIN

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ERSCHWIL

Streitpunkt Spitex

Spitex: Mehrere Gemeinden sind daran, die Angebote genau zu prüfen. FOTO: ZVG

In ihren Sparbemühungen drehen die Gemeinden eher an der Schraube für externe Organisationen als an den eigenen Verwaltungsstrukturen. Derzeit trifft es die Spitex. Diese verliert den Rechtsstreit mit Erschwil. Bea Asper

B GASTBEITRAG

Spitex in Erschwil Gemeinden haben bekanntlich einen engen finanziellen Spielraum. Mehr als 85 Prozent der Ausgaben sind vorbestimmt. Eine Aufgabe, die die Gemeinde jedoch autonom organisieren kann, ist der Spitex-Bereich. Aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde und der jährlichen Kostensteigerungen im Spitex-Bereich hatte der Gemeinderat Erschwil beschlossen, vor Abschluss einer neuen Leistungsvereinbarung eine Submission durchzuführen. Im öffentlichen Beschaffungswesen gibt es Spielregeln, nämlich Submissionsrichtlinien. Mit der Ausschreibung wurden die Spielregeln festgelegt, nämlich Kriterien, nach welchen ein Zuschlag erfolgen soll. Im Spiel «Eile mit Weile» hat der gewonnen, der seine vier Figuren zuerst in der Mitte hat, auch dann wenn der nächste Spieler seine

letzte Figur nur ein Feld vor dem Ziel stehen hat. Im öffentlichen Beschaffungswesen besagen die Spielregeln, dass man, wenn man mit einem Resultat nicht einverstanden ist, beim Verwaltungsgericht Beschwerde führen kann. Dies hat die Spitex Thierstein-Dorneckberg auch gemacht. Das Verwaltungsgericht ist in seinem Urteil zum Schluss gekommen, dass der Gemeinderat Erschwil die Submission korrekt durchgeführt hat und die Vergabe an die Acura, welche ein leicht günstigeres Angebot unterbreitete, rechtens war. Es sei an dieser Stelle festgehalten, dass der Gemeinderat Erschwil mit den Leistungen und der Qualität der Spitex Thierstein-Dorneckberg keine Probleme hat/hatte. Ebenso ist er aber überzeugt, dass die Acura, die ab 1.1.2016 zuständig sein wird, die Spitex-Versorgung in gewohnter Art und Weise gewährleistet. Susanne Koch Gemeindepräsidentin

LESERBRIEF

Markenzeichen: HUT Mitbürgerinnen und Mitbürger – Jetzt haben wir wieder einmal die Gelegenheit, uns für einen kompetenten Nationalrats-Kandidaten gezielt einzusetzen. Mit der Region bestens verwurzelt bringt unser Christian Thalmann, einerseits als ausgewiesener Fachmann auf dem finanzpolitischen Gebiet und anderseits als stets unerschrockener Kämpfer für eine gerechte Sache, die

Voranzeige!

besten Voraussetzungen für dieses Amt mit. Seine langjährige Mitarbeit als Finanzfachmann im Breitenbacher Gemeinderat und ebenfalls in den verschiedenen Belangen der sozialen Unterstützungen, sind ein Garant für eine gute Wahl. Jung, dynamisch und voller Tatendrang ist Christian Thalmann unser Kandidat. Walter Studer, Breitenbach

eide Angebote liegen sehr nahe beieinander», hält das Verwaltungsgericht Solothurn in seinem Urteil fest, dennoch lehnen die Richter die Beschwerde von Pro Senectute Kanton Solothurn ab und stützen den Gemeinderat von Erschwil. «Das Vorgehen der Vergabebehörde war transparent. Die Prüfung der Angebote fand nach einheitlichen Kriterien gemäss Ausschreibung statt», stellt das Gericht fest. Die Ausschreibung eines Auftrags sei eine Verfügung, welche selbstständig mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht anzufechten sei. «Rügen nicht berücksichtigte Offerenten eine mangelhafte Ausschreibung erst, nachdem sie den Zuschlag nicht erhalten haben, so stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit mit dem Gebot von Treu und Glauben. Immerhin kann eine mangelhafte Ausschreibung zum Abbruch eines Vergabeverfahrens führen. Je früher dies festgestellt wird, desto besser. Vorliegend haben sowohl die Be-

schwerdeführerin als auch die Zuschlagsempfängerin die Ausschreibung akzeptiert und entsprechend ein Angebot abgegeben», heisst es im Urteil von letzter Woche. Pro Senectute Kanton Solothurn hatte gegen den Submissionsentscheid geklagt, nachdem der Gemeinderat von Erschwil für die neue Leistungsvereinbarung einen privaten Anbieter der Spitex Thierstein-Dorneckberg vorgezogen hatte. Grindel und Erschwil kehren der Spitex den Rücken, der Gemeinderat von Zullwil prüft derzeit Konkurrenzangebote. Nebst dem Kostendruck und dem Konkurrenzkampf diskutieren die Gemeinden wegen eines Nachtrages zur Leistungsvereinbarung mit der Spitex. Auf Empfehlung des Kantons hatte die Spitex den Gemeinden unterbreitet, die Wegpauschale neu dem Kunden in Rechnung zu stellen, sofern sie das Risiko für diesen Entscheid übernehmen, was Breitenbach zum Beispiel einging: «Das ist Absicherung gegen das Erdbeben», bringt es Gemeinderat Christian Thalmann auf den Punkt. Simone Benne, Leiterin Spitex Thierstein-Dorneckberg, dachte anfangs, die Gemeinden könnten sich in der Frage der Wegpauschal-Verrechnung einigen. Mittlerweile sagt sie: «Wenn Gemeinden die Klausel mit der Haftung nicht unterschreiben möchten, wird die Wegpauschale den Kunden nicht verrechnet. Die Gemeinden tragen die Kosten wie bis anhin.» Spitex günstiger Zum Rechtsstreit mit Erschwil sei es gekommen, weil man eine Ungerechtigkeit empfunden habe, ist von Ida Boos, Geschäftsführerin Pro Senectute Solo-

VERANSTALTUNG

Show-Konzert: Es war einmal ... Wohl gibts kein Märchen auf dieser Welt, welches nicht mit diesen drei Worten beginnt. Wenn am 23. und 24. Oktober um 20.00 Uhr das Show-Konzert der Brass Band Erschwil beginnt, kommt ein weiteres Märchen hinzu. Im eigens für dieses Show-Konzert geschriebenen Märchen gehts darum, dass ... – Nein, das soll ja eine Überraschung sein. Es sei nur so viel verraten, dass zwar die eine oder andere bekannte Märchenfigur darin eine Rolle spielt, aber nichts mehr so ist, wie es einmal war. Vor einem halben Jahr begannen die Erschwiler Musikantinnen und Musikanten mit der Planung. Nun laufen die letzten Vorbereitungen für zwei aussergewöhnliche und unvergessliche Konzertabende. Zum 10-Jahr-Jubiläum des Dirigenten Martin Altenbach hat die Brass

Band Erschwil wieder ein abwechslungsreiches Programm mit einer unterhaltsamen Show für Sie zusammengestellt. Für eine besondere und humorvolle Moderation sorgt wie immer Andreas Wyss. Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie in die Märchenwelt ein. Zur Stärkung davor sind die Türen der Mehrzweckhalle Erschwil und die Küche bereits ab 18.00 Uhr geöffnet. Sitzplatz-Reservationen sind per E-Mail möglich an reservation@bberschwil.ch oder telefonisch am Montag, Mittwoch und Donnerstag von 17.00 – 19.00 Uhr sowie am Samstag von 11.00 – 13.00 Uhr unter der Nummer 061 511 22 46. Werner Kamber Freitag/Samstag, 23./24. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Erschwil. Weitere Infos: www.bberschwil.ch

Herbst-Ausstellung

Samstag/Sonntag, 24./25. Oktober 2015, von 10 bis 17 Uhr

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thurn, auf Anfrage zu erfahren. Das Angebot der Spitex Thierstein-Dorneckberg sei preisgünstiger gewesen als jenes der Konkurrenz. «Wir hatten den Zuschlag nicht erhalten, weil der Anteil der Lehrlinge bei der Acura prozentual leicht höher ist», so Boos. Es habe sich gezeigt, dass Behauptungen, die Spitex sei teurer, falsch seien, hebt Boos hervor und gibt zu bedenken, dass die Gemeinden einiges aufs Spiel setzen. «Die Spitex ist auf Kontinuität angewiesen, um wirtschaftlich gesund zu bleiben und die personelle Stabilität zu gewährleisten. Unsere NPO-Spitex erbringt sowohl qualitativ wie arbeitsrechtlich eine sehr gute Leistung. Dies wollen wir für unsere Kunden aufrechterhalten.» Mit Aussicht auf Gewinn sei der Markt im Bereich Hilfe und Pflege zu Hause aufgemischt worden. «Das war früher anders, die Gemeinden waren froh um die Leistungen der Spitex. Neu drängen private Anbieter auf den Markt, die im Hintergrund Finanzmittel haben – wie die Acura, die zu einer grossen Holding gehört.» Die Spitex habe ihre Hausaufgaben gemacht, längst habe sie sich zu grösseren Einheiten zusammengeschlossen und sei modern ausgerüstet. «Wenn die Gemeinden die Hilfe und Pflege zu Hause steuern wollen, müssten Ziele formuliert und auch gemeinsam angegangen werden», gibt Boos zu bedenken. «Ein gutes Beispiel ist das Zentrum Passwang.» Unter der Ausrichtung «gemeinsam stark» können die Gemeinden mehr gewinnen als mit kurzfristigem, isoliertem Handeln, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der demografischen Entwicklung, so Ida Boos.


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THIERSTEIN

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MELTINGEN / ZULLWIL

Volksfest GiGa Die Gilgenberger Gewerbeausstellung entpuppte sich als gigantischer Publikumsmagnet. Die Erwartungen des OKs wurden übertroffen. Martin Staub

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ereits die Eröffnungsfeier am Freitag deutete es an: Die GiGa 2015 soll ein Erfolg werden. Ansprachen von OK-Präsidentin Michèle Corbat, Marianne Meister, Präsidentin KGV Solothurn und Regierungsrat Remo Ankli wurden von den Ausstellern und Gästen mit viel Applaus quittiert. Um 19 Uhr wurde das Band von der anwesenden Prominenz zerschnitten und die GiGa 2015 war offiziell eröffnet. Die Besucher strömten in Scharen herein, nicht nur um die Stände der 54 Aussteller zu bestaunen, sondern auch, um zu feiern und sich zu unterhalten. Zahlreiche Beizli, ein vielseitiges Unterhal-

Der entscheidende Schnitt: Regierungsrat Remo Ankli, KGV-Präsidentin Marianne Meister, OK-Präsidentin Michèle Corbat und Simon Häner, Präsident GeFOTOS: MARTIN STAUB werbeverein Gilgenberg (v.l.), eröffnen die GiGa 2015. tungsprogramm und nicht zuletzt die aufgestellten Gilgenberger Gewerbler, sorgten dafür, dass ihre Gewerbeschau diesmal noch grösser und erfolgreicher wurde als jene vor fünf Jahren. An allen drei Ausstellungstagen war das Areal rund um die Schulanlage March gut besucht, und die ausstellenden Firmen durften wertvolle Kontakte knüpfen.

Line Dance: Ein Crash-Kurs für Anfänger darf keinesfalls fehlen.

Standbesucher: Lassen sich gerne fürs Fotoshooting überreden.

Fachgespräch: Remo Ankli lässt sich von Kurt Kohler über Holzbau informieren.

Volksnah: Das Trio Lushübel.

Besuch beim Carrossier: Walter Stebler (r.) empfängt Paul Schönenberger, Präsident Gewerbeverein Hinteres Leimental (l.), und Thomas Kübler, Wirtschaftsförderer Schwarzbubenland und Laufental.

Kontaktpflege: Remo Soliva (l.) unterhält sich mit prominenter Kundschaft.

Gewerbezentrum: Toni Volonté (l.) gibt Auskunft über eine 20-jährige Erfolgsgeschichte.

Das Giga OK: Schön aufgestellt anlässlich der Eröffnungsfeier.

Sicher versichert: Zur Kundenpflege gehört auch eine lockere Ambiance.


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SEEWEN

BRETZWIL

Mittelalterliches Heilmittel entdeckt Beim wiederentdeckten Seewener Schlösschen Steinegg haben die Archäologen ein mittelalterliches Heilmittel gefunden. Die schöne Schabmadonna stammt sehr wahrscheinlich aus der Zeit, als das Schlösschen bewohnt war, also von 1150 bis 1350. gh. Im Mittelalter war eine Pilgerreise für viele ein einmaliges Erlebnis oder sogar die einzige Reise in ihrem Leben. Bereits damals wussten sich die Klöster zu vermarkten mit allerlei Reliquien und die Reisenden brachten Andenken und Allerheilmittel mit nach Hause. Dem Ton der Schabfiguren wurden Reliquienpartikel beigemischt aus dem jeweiligen Pilgerort. Mit einem Messer schabten die Hilfesuchenden etwas von der Schabmadonna in das Essen, auf Wunden oder in einen Sud, welcher getrunken wurde, in der Hoffnung, dass es Krankheiten heilen wird. So soll sie auch im Stall bei den Tieren geholfen haben. Diese Reliquien waren im Mittelalter weit verbreitet und wurden von der Kirche nur geduldet, weil sie die Wirkung bezweifelte. Damals duldete die Kirche, was sie nicht ausmerzen konnte, da der Glaube an die Wirkung solcher Reliquien und Amulette tief verankert war. Die Seewener Schabmadonna konnte in einem Meter Tiefe im Schlösschen Steinegg lokalisiert werden. Sie wurde wahrscheinlich weggeworfen,

Zwei Tiere aus dem Schwarzbubenland waren die Schönsten Die traditionelle Braunvieh- und Fleckvieh-Regionalschau in Bretzwil ist eine kleine, feine Schau. Mit rund 50 Tieren waren das Schwarzbubenland und das Laufental einmal mehr gut vertreten. Benildis Bentolila

Altes Heilmittel: Ob der Glaube daran FOTO: HUBERT GEHRIG half? weil der Kopf abgebrochen war. Der Kopf wurde leider nicht aufgefunden. Aus welchem Kloster oder Wallfahrtsort die Schabmadonna stammt, wird noch recherchiert. Auf der Rückseite der etwa 8 cm grossen Madonna sind die Schabspuren deutlich erkennbar.

VERANSTALTUNG

Jüdische Gemeinde Migwan zu Gast Auf der Suche nach gemeinsamen Spuren Am Sonntag, 18. Oktober, um 10 Uhr, feiern wir in der ökumenischen Kirche Flüh gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Migwan Basel einen Gottesdienst, in dem wir uns anhand der Noah-Geschichte auf die Suche nach unseren gemeinsamen Spuren begeben. Für die Liturgie zeichnen Peter Jossi, Präsident Gemeinde Migwan und Pfarrer Armin Mettler verantwortlich. Wir laden ganz herzlich zu diesem lebendigen Gottesdienst mit viel Musik und anschliessendem vegetarischem Apéro ein.

DORNECK

Erste Generation Migwan-Jugend: Mit FOTO: ZVG Religionslehrerin Ruth Ritter.

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ure Viehschau wird immer grösser», stellte ein ehemaliger Züchter an der Braunvieh und Fleckvieh Regionalschau fest. «Besonders die Braunviehkühe scheinen jährlich an der Zahl zuzunehmen.» Der Mann hat recht: je rund 80 Braunviehund Fleckviehtiere wurden aufgefahren. In einer Gegend, wo das Braunvieh eher in der Minderzahl ist, erstaunt das. Allerdings erstaunt es nicht, wenn man weiss, dass im Frühling 2008 die bekannte Züchterfamilie Gody und Margrit Bachmann aus dem Entlebuch auf den Hof Rechtenberg in Seewen zog. Im Frühling 2011 folgte eine weitere erfolgreiche Züchterfamilie aus dem Aargau, nämlich Franz und Evelyn Annen, die das Hofgut Ramstein in Bretzwil pachteten. Die alteingesessenen Züchterfamilien freut’s: «Für uns sind diese Mitglieder ein Gewinn in jeder Beziehung», sagt Christian Sutter, Bretzwil, Präsident des Kantonalverbands Braunvieh Baselland. Sie hätten untereinander ein freundschaftliches Verhältnis, so dass kein Neid aufkomme, auch wenn halt Bachmanns und Annens Tiere meistens auf dem ersten Platz stünden. «Im Gegenteil», lacht Christian Sutter, «wir sind stolz, diese schweizweit bekannten Züchter in unserem Verein zu wissen.» Bei der Fleckviehrasse war Familie Urban und Alexandra Christ vom Hof Holbach in Erschwil erfolgreich. Die

Zwei Schönheiten aus dem Schwarzbubenland: (v.l.) Miss Braunvieh und Tagesmiss Bachmann’s BS Glenn GLADINA, vorgeführt von Enrico Bachmann, Seewen; Miss Fleckvieh HO Elchamp ESPANA, vorgeführt von Klemens Stegmüller, FOTO: BENILDIS BENTOLILA Grindel.

dreijährige Chrihol Fever AMORE stand nicht nur auf dem ersten Platz bei den Kühen in l. Laktation, sie gewann auch den Titel Miss Schöneuter Fleckvieh. Zudem belegten drei weitere Tiere von Christs in ihren Kategorien den 1. Rang. Auf dem Viehschauplatz Bretzwil ist es gemütlich. Die Züchterfamilien der beiden Rassen, wo solche aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental stark vertreten sind, wechseln sich jährlich ab in der Organisation. Vor dem Mittagessen offerieren sie den Besuchern einen Apero mit herrlichem Bauernbrot und würzigem Käse. Die Fleckviehzüchter hatten Pascal Simon, Leiter Produktion, Markt und Direktzahlungen, Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, gebeten, während des Rangierens generell die schweizerische Landwirtschaft zu kommentieren. «Das ging etwas verloren, als Roland Baumgartner, der ehemalige Tierzuchtlehrer am Ebenrain und kantonaler Experte, pensioniert wurde», hält Ruedi Sutter vom Hof Hinterberg Bretzwil, fest. «Denn das nichtbäuerliche Publi-

kum schätzte seine Erläuterungen zu den verschiedensten Agrar-Themen, die er einstreute in seine Beschreibungen zu den Tieren.

Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Tag und Donnerstag, morgen.

Rangliste Braunviehzüchter Bretzwil und Region: Kühe 1. Lakt. frisch gekalbt: Bachmann’s BS Jack JACKY, Bachmann Gody, Seewen; Kühe 1. Lakt. länger gekalbt: Bachmann’s BS Zaster ZARDINA, Miss Schöneuter junge; Bachmann Gody; Kühe 2. Lakt. frisch gekalbt: Annen BS Julen JULIETTE, Annen Franz, Bretzwil; Kühe 2. Lakt. länger gekalbt: Annen BS Carletto TESSA, Annen Franz; Kühe 3. Lakt.: Bachmann’s BS Glenn GLADINA, Miss Schöneuter mittlere, Miss Braunvieh, Tagesmiss, Bachmann Gody; Kühe 4. Lakt.: Annen BS Glenn IDUNA-ET, Annen Franz; Kühe 5. und 6. Lakt.: Kempf BS Stardust SAMIRA, Miss Schöneuter ältere, Degen-Senft Adrian und Bettina, Zeglingen; Rinder jüngere: Bachmann’s BS Jenor JENORA, Bachmann Gody; Rinder ältere: Annen BS Fantastic IRINA, Annen Franz. Rangliste Fleckviehzuchtgenossenschaft Bretzwil: Kühe 1. und 2. Lakt. SF: Wallbrunn’s Ophir KOREA, Degen-Senft Adrian und Bettina, Zeglingen; Kühe 1. Lakt. RH: Chrihol Abasko AREDA, Christ Urban, Erschwil; Kühe 1. Lakt. HO: Chrihol Fever AMORE, Miss Schöneuter, Christ Urban; Kühe 2. und 3. Lakt. RH: Chrihol Ralstorm POLKA, Christ Urban; Kühe 2. Lakt. HO: Rohrberg Dempsey WINDOWS, Odermatt Armin, Liesberg; Kühe 3. Lakt. SF: BATHIA, GG Sutter R. + M., Bretzwil; Kühe 3. uf Lakt. HO: Elchamp ESPANA, Miss Fleckvieh, BG Sunnebärg, Grindel; Kühe 4. uf Lakt. RH: Chrihol Kimi MEGGI, Christ Urban; Kühe 4. uf Lakt. SF: Bjoern LISA Abächerli Bruno, Titterten; Galtkühe: Kai RESEDA: Amport-Jeker Gottfried, Bretzwil; Rinder: Enzo Valeria, Amport-Jeker Gottfried

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15–17 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 16–19 Uhr und Sa 10–14 Uhr. (Ausnamhe: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

 Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit

Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

 Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch

nik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26.

Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz.

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

 Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Domi-

Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha,

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

 Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

 Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Mi, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

 Tierschutzvereine Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: 061 911 19 44 oder 079 455 62 73. E-Mail: info@faroanimales.org


Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

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Wanderverein 4242 Laufen

54. Internationaler Volksmarsch Samstag/Sonntag, 17./18. Oktober 2015 Start und Ziel: Schulhaus Baselstrasse in Laufen Startzeiten: Sa, 17. Oktober 7 und 12 km 7.30–14.30 Uhr 20 km 7.30–13.00 Uhr So, 18. Oktober 7 und 12 km 7.30–13.30 Uhr 20 km 7.30–12.00 Uhr Strecken:

7, 12 und 20 km, auf Feld- und Waldwegen Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs Herzlich willkommen!

Chrysanthema Lahr 25. Okt., inkl. Mittagessen Rüblimärt Aarau 4. November Wellnes in Tirol 9.–12. November Weihnachtsmarkt Montreux Noël Sonntag, 13. Dezember Spengler-Cup 26.–30. Dez., pro Fahrt inkl. Eintritt

Fr. 82.– Fr. 39.– Fr. 587.– Fr. 48.– Fr. 124.–

GROSSER LOTTO-MATCH Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen Restaurant Central in Laufen Grosser Saal

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung Freude schenken mit Reisegutscheinen! DO, 29. Okt., Crysanthema in Lahr (D) 9.30 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 70.– DO, 5. Nov., Schwarzwald-Reinertonishof 9.30 h, Fahrt, Mittagessen Fr. 73.– SO, 15. Nov., Saisonschlussfahrt ins Emmental 8.30 h, Fahrt, Kaffeehalt, Mittagessen Fr. 78.– MO, 23. Nov., Zibelemärit in Bern 8 h, nur Fahrt, 16.00 h Rückfahrt Fr. 39.– MI, 25. Nov., Wildessen im Schwarzwald/Biederbach 9.30 h, Fahrt, Mittagessen, Fleisch oder Wild Fr. 78.– SA, 28. Nov., Weihnachtsmarkt in Stuttgart 8.00 h, Fahrt, 19.00 h Rückfahrt Fr. 55.– DO, 3. Dez., Samichlausfahrt zum Wullejakob 12.00 h, Fahrt, Nachtessen, Kinderchor, Säckli Fr. 70.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

Samstag, 17. Oktober 2015 Beginn 20.00 Uhr Sonntag, 18. Oktober 2015 Beginn 14.00 Uhr Attraktive Preise: Fleisch, grosse Früchtekörbe, Gemüse- und Früchtekistli usw. Freundlich lädt ein: Ihr Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» und das «Central»-Team

www.jodelklublaufen.ch


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Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

Hauskonzerte im Musiksalon Schliffmatt 19, Laufen Madeleine Perler, Klavier Werner Schmidlin, Sprecher

Winterprogramm 2015/2016 L. van Beethoven (1770–1827) Sonate op. 10 Nr. 2 Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) Der Fischer – Der Zauberlehrling – Erlkönig 6. und 13. Dez. 2015 G. F. Händel (1685–1759) um 17 Uhr Suite Nr. 3 in d-Moll, HWV 428 Stefan Zweig (1881–1942) Georg Friedrich Händels Auferstehung (aus: Sternstunden der Menschheit) 24. Jan. und 31. Jan. 2016 W. A. Mozart (1756–1791) um 17 Uhr Sonate in F-Dur, KV 280 Josef von Eichendorff (1788–1857) Aus dem Leben eines Taugenichts 6. und 13. März 2016 Frédéric Chopin (1810–1849) um 17 Uhr Vier Nocturnes Gerhard Meier (1917–2008) Ob die Granatbäume blühen 25. Okt. und 1. Nov. 2015 um 17 Uhr

Die Konzerte sind öffentlich und dauern eine Stunde. Eintritt frei, Kollekte Reservationen unter Telefon 061 761 54 72


SPORT

Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

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EISHOCKEY

Ohne Fleiss kein Hockeypreis

Platznot: Einziges Manko am Trainingslager – zu wenig und zu kleine Garderoben für die Kinder. FOTO: ZVG/STEFANO FERRO

In der vergangenen Woche führte der EHC Laufen ein einwöchiges Trainingslager für seinen Nachwuchs durch. Eine beachtliche Zahl an Teilnehmern, welchen einiges geboten wurde und die einiges boten. Edgar Hänggi

H

erbstferien ist in Laufen auch Trainingslagerzeit auf und neben dem Eis. 10 Spielerinnen und 58 Spieler von vier bis 16 Jahren meldeten sich für diese Woche an. Erstaunlich dabei: bei den jüngsten Kufencracks (vier bis acht Jahre) waren es 30 Teilnehmer! Speziell auch, dass man sich dabei täglich bereits um sieben Uhr in der Eishalle traf und erst um 17 Uhr Schluss war. Rund 20 Personen (Trainer, Betreuer, Organisation) waren für den Ablauf notwendig. Den Kindern und Jugendlichen wurde einiges geboten und es wurde ihnen aber auch einiges

abverlangt. Nach einem gemeinsamen Morgenessen ging es je nach Altersstufe an unterschiedliche Posten. René Gamper, der zusammen mit seiner Tochter Silvia das Lager organisierte und für die Jüngsten zuständig ist: «Wir verlangen schon etwas, aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auch bis zuletzt voll dabei. Es gab täglich zwei Eislektionen zwischen 70 und 90 Minuten. Doch wir haben nicht nur auf dem Eis gearbeitet.» Mit Matthias Reist nahm sich auch ein Vorstandsmitglied eine Woche Ferien und wirkte auf und neben dem Eis mit. «Es ist effektiv eine Trainingswoche, denn wer nicht daran teilnahm hat meist einen sichtbaren Trainingsrückstand.» Für Reist sind es jeweils verschiedene Punkte, die für den Verein wichtig sind. «Der Nachwuchs, auch wenn es sich dabei um erst 4-jährige Spieler handelt, ist für den Verein enorm wichtig und die Grundschulung noch mehr. Aus diesem Grund haben wir die Ausbildung auf verschiedene Bereiche ausgedehnt.» Auf dem Eis sah man den berühmten «Jöh-Effekt», als die Kleinsten dem Puck nachrannten. Allerdings ist auch schon da einiges an Können vorhanden. In der Turnhalle ging es um Gymnastik, Spiel, Beweglichkeit. Dann gab es auch

Theoriestunden, welche mangels freien Räumen im Restaurant des FC Laufen abgehalten werden konnten. «Gute Kontakte zuanderen Vereinen sind sehr wichtig, wofür wir uns auch bedanken und für die Kinder war es eine zusätzliche Abwechslung.» Die Themen, welche Gamper für die Theorie auf den Projektor warf, hatten es in sich. Da ging es auch um die richtige Ernährung, oder die negativen Auswirkungen von Rauchen oder Drogen. Auchhockeytechnische Aspekte wurden angesprochen. Damit immer auch etwas Auflockerung aufkam, wurden Freizeitaktivitäten eingestreut. Matthias Reist strich dabei das Grillen im Wald oder das Bouldern in Pratteln heraus. Für René Gamper waren verschiedene Zielsetzungen gefordert. «Teamspirit aufbauen, respektive stärken, war sicher eines. Aber auch das Vermitteln von Hockeytechnik oder Sachen lehren, welche für die jungen Spieler kaum an erster Stelle kommen.» Bei so vielen und vor allem sehr jungen Buben und Mädchen kamen beiläufig auch Punkte wie Disziplin, Ordnung oder Knigge zur Sprache. Sowohl Gamper als auch Reist zogen ein positives Fazit. Einzig das Platzangebot (fehlende Garderobenkapazität) macht den Veranstaltern mehr und mehr Sorgen.

EISHOCKEY

Starker Laufner Saisonauftakt

TRAMPOLIN

NKL-Team 4 mit Fiona Meury und Francesca Ramstein gewinnt Bronze

Podestplatz: Das Team 4 des NKL erreicht in der Division 2 den dritten Rang und gewinnt die Bronzemedaille. Francesca Ramstein, Lia Pichler, Fiona Meury und Anouk FOTO: UELI WALDNER Dalcher (v.l.). uwz. Zum Saisonabschluss gab es im Velodrome in Grenchen noch eine Premiere. Zum ersten Mal wurde der Schweizer Teamwettkampf im Trampolinturnen ausgetragen. Auf Grund des bisherigen Saisonverlaufes gaben nicht ganz unerwartet die Turnerinnen des Nordwestschweizerischen Kunstturnund Trampolinzentrums Liestal (NKL) den Ton an und erreichten vier von möglichen sechs Podestplätzen. Im Vorkampf, bestehend aus Pflicht

und Kür, konnten sich alle fünf Teams des NKL für das Finale qualifizieren. Mit dabei auch überraschenderweise die Knabenmannschaft, die erst ein Jahr lang trainiert. Im Finale wurde wieder bei null begonnen und für die Platzierungen zählte nur noch die Kürübung. In der Division 1 gab es einen Doppelsieg für das NKL. In der Division 2 erreichten die NKL-Teams geschlossen die Ränge zwei, drei und vier. Im Team NKL 4 waren auch zwei Mädchen aus Nuglar dabei. Die zehnjährige Fiona Meury und die neunjährige Francesca Ramstein sprangen schon im Vorkampf auf den dritten Rang. Diesen verteidigten sie zusammen mit Anouk Dalcher und Lia Pichler souverän und gewannen die Bronzemedaille. Aus der Rangliste Division 1. 1. NKL 2 (Anina Wechsler, Emily Mussmann, Janina Müller, Moira Ciliberto) 142,15. 2. NKL 1 (Sylvie Wirth, Anja Zbinden, Silvana Leuenberger Viktoria Bosshard) 133,55. 3. TV Grenchen 1 129,26. Division 2. 1. FSG Aigle-Alliance 2 123,11. 2. NKL 3 (Sina Habegger, Lavinia Bitterli, Sarah Hunziker, Leonie Zbinden) 116,49. 3. NKL 4 (Anouk Dalcher, Fiona Meury, Francesca Ramstein, Lia Pichler) 113,58. 5. NKL 5 (Tom Hunziker, Bertalan Szabo, Leandro Mathys, Nicolas Nietschmann) 105,77.

Shorthander: Philipp Aepplis Shorthander zum 2:2 war mitentscheidend für den späteren FOTO: EH-PRESS Sieg Laufens. Eine starke, überzeugende Leistung ermöglichte dem EHC Laufen gegen das favorisierte Rheinfelden im Saisonauftakt mit 7:3 den ersten Sieg. eh. Es wurde viel geschrieben und gesprochen. Letzte Saison ging man bei Basel/KLH in die Offensive und sprach davon, die Rückkehr in die NLB anzustreben. Dann war jedoch früher Schluss als man nach den Worten erwarten durfte. Ob das nun die Konsequenz war, weiss man wohl nur im Verein selbst. Jedenfalls erfolgte in der Som-

merpause ein wahrer Aderlass an Spielern. Neben Rücktritten von Leistungsträgern wechselten mit Keller, Frunz, Steiner, Maillard, Philipp und Marc-Andrea Lenz und Dintheer gleich sieben Spieler zum EHC Rheinfelden. Fünf zog es zum Ligakonkurrenten Zunzgen-Sissach. Am Freitag kam dann die Meldung, dass auch Laufens Bemühungen, sich den einen und anderen Akteur zu sichern, doch noch belohnt wurden. Leandro Gfeller, ein 25jähriger Offensivspieler, spielte dann auch trotz nur einer Woche Training bereits mit und machte

deutlich, dass man mit ihm einen wertvollen «Fisch» an Land zog. Ein weiterer Spieler könnte folgen, doch bei ihm waren, Stand Montag, noch andere Vereine am Mitwerben. Im Startdrittel neutralisierten sich Laufen und Rheinfelden. Es schien, als ob beide schauen wollten, was vom anderen kommt. Der als Spielertrainer amtierende Thomas Keller musste wegen einer Fussverletzung zuschauen, doch vor allem Marvin Frunz versuchte es immer wieder mit Schüssen. Die Zuschauer bekamen erst in der 25. Minute den ersten Treffer zu sehen. Er fiel durch Ken Steiner für die Gäste. Laufen glich durch Roger Stähli nur wenig später aus. In der 34. Minute brachte mit Louis Maillard der zweite ex-Basler die Gäste wieder in Front. Doch Philipp Aeppli sorgte mit einem Shorthander nur 25 Sekunden später für den erneuten Ausgleich und dann war es Eismeister Raphael Rérat, der Laufen in der 39. Minute erstmals in Führung schoss. Als Captain Stefan Keller nur 41 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels zum 4:2 traf, glaubten die EHCL-Anhänger erstmals an die Überraschung. Aeppli, Alain Willemin und Pascal Glanzmann schraubten das Score nach oben. Rheinfelden kam nur noch durch den ex-Basler Marvin Frunz zu zwei Treffern. Trainer Christof Amsler hat sein Team glänzend auf die Aargauer eingestellt und dass man vermehrt Kondition «büffelte» im Sommer, war auch nicht zu übersehen. Am Samstag kommt es zum Derby gegen Z/S, das mit einem 6:1-Auswärtserfolg in Langenthal aufhorchen liess.


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Der Laufentaler Obsttag – eine neue Attraktion für Laufen

Sauhofbräu Laufen wird 20 Jahre alt

Jordan Aikins unterrichtet Englisch an der Volkshochschule beider Basel

Englisch in Laufen Songtexte verstehen, auf englischsprachigen Webseiten surfen, in anderen Ländern zurechtkommen: Wer die englische Sprache beherrscht, erschliesst sich mehr von der Welt. Warum nicht jetzt damit anfangen? Im Englischkurs 1. Semester von Kursleiterin Jordan Aikins brauchen Interessierte keinerlei Vorkenntnisse. Die gebürtige Britin führt die Teilnehmenden in die Grundlagen der englischen Grammatik ein, übt mit ihnen die korrekte Aussprache der gebräuchlichsten Vokabeln, so dass nach kurzer Zeit schon die ersten Sätze wie Begrüssungen auf Englisch formuliert werden können. Für Lernende mit wenigen Vorkenntnissen bietet sich das 3. Semester an. Hier ist die Unterrichtssprache Englisch. In zahlreichen Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Konversation zu machen und an ihrer Aussprache zu arbeiten. Aikins übt mit den Teilnehmenden die verschiedenen Vergangenheitsformen, führt in englische Bräuche an Weihnachten ein und erklärt sportliche Eigenheiten wie Cricket und Damenrugby. Aktuelle Englischkurse von Jordan Aikins in Laufen: A1 Englisch 1. Semester für Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse, Do 20.10-21.40 Uhr, 29.10.1517.03.16, 17-mal, Kosten: CHF 391.– | A1 Englisch 3. Semester, Do 18.30-20.00 Uhr, 29.10.1517.03.16, 17-mal, Kosten: CHF 391.– | Info und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

DIE POLIZEI MELDET

Schnellfahrer unterwegs WOS. Heftige Fälle von Schnellfahrern gab es kürzlich in Laufen, Liesberg und Röschenz. Am Samstag, in der Delsbergerstrasse in Laufen, wurden drei PWs erfasst. Sie waren in zwei Fällen mit 126 km/h sowie einmal mit 129 km/h unterwegs. Erlaubt wären 80 km/h. In der Delsbergerstrasse in Liesberg wurde am Freitag ein PW registriert, der innerorts mit 97 km/h in Fahrtrichtung Laufen unterwegs war. Und am 1. Oktober, schliesslich wurde in der Challstrasse in Röschenz ein PW mit 134 km/h (im Bereich 80 km/h) gemessen.

LESERBRIEF

Alex Imhof wählen Der Laufner Stadtpräsident kennt die Anliegen der Gemeinden und Randregionen. Er ist in der Lage, das Beste für unsere Region in Bundesbern zu erreichen – nur mit einer guten Vertretung vom Laufental – fürs Laufental kommen unsere wichtigen Infrastruktur-Projekte vorwärts. Die Chancen stehen gut für einen Nationalrat, den wir kennen und der uns kennt. Zusammen sind wir stark: Ich fordere die Laufentaler auf, jetzt am Wochenende zu wählen und Alex Imhof zweimal auf die Liste zu setzen. Christoph Sütterlin, Laufen

Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

Vielfalt: Der Obst und Gartenbauverein Laufental informierte über alte und neue Apfelsorten und das richtige Schneiden der Obstbäume. FOTO: ZVG Am Samstag 3. Oktober fand auf dem Rathausplatz der 1. Laufentaler Obsttag statt, welcher vom Obst-und Gartenbauverein Laufental durchgeführt wurde. Der Verein informierte auf zwei Marktständen über alte und neue Apfelsorten. Viele Leute staunten ab der Vielfalt der Sorten welche verfügbar sind. Bei der Degustation von Fruchtmustern konnte man sehen, dass die neuen, modernen Sorten geschmacklich nicht hinter den alten etablierten Sorten nachstehen müssen. Dass beim Grossverteiler nur die gängigen Einheitssorten verfügbar sind, wurde von manchem Besucher kritisiert. Ausserordentlichen Zuspruch fand darum der Verkauf von alten Apfelsorten wie Goldparmäne, Lederapfel, Berner Rose, Roter Boskoop und Sauergrauech. Auch die Pastorenbirne, welche nur schwer im Handel erhältlich ist, fand guten Absatz. Eine Bilderserie zeigte zudem wie man Hochstamm-Obstbäume korrekt erzieht nach dem bewährten, aber leider

ein bisschen in Vergessenheit geratenen Oeschberg-Schnitt. Eine Knacknuss war für viele Besucher auch die Frage, welche Äste man an einem Niederstammbaum wegschneiden muss, damit daraus mal ein schöner Baum wird. Dafür wurden die Fachleute des Vereins beim Bestimmen von unbekannten Sorten an ihre Grenzen gebracht. Trotz Beizug von Fachliteratur und dem geschmacklichen Vergleich mit dem Ausstellungsobst konnten nicht alle mitgebrachten Muster bestimmt werden. Die feinen, herzhaften Öpfelchüechli (aus rotem Boskoop) und der frische Süssmost wurden rundum gelobt. Und wer den Most mit einem Schuss Gin bestellte, wurde mit einem neuen Genusserlebnis belohnt. Kurzum, der 1. Laufentaler Obsttag fand rundum Zuspruch und hat das Potential eine neue, kleine, aber feine Attraktion für das Laufner Stedtli zu werden. Roland Roth Obst und Gartenbauverein Laufental

LESERBRIEF

STEP in die falsche Richtung Im Wochenblatt vom 1. Oktober skizziert Alex Imhof seine Vision von der Zukunft Laufens mit 6000 Einwohnern dank dem grossartigen STEP «Ansiedelungsprogramm». Helmut Schmidt sagte mal «Wer eine Vision hat, soll zum Arzt gehen». Das wäre auch langsam in diesem Fall angesagt. Tatsache ist, dass STEP bis jetzt nicht den gewünschten Effekt hatte. Im Gegenteil, die Kosten für Bildung und Sozialhilfe sind seit dem Start des Projektes drastisch angestiegen. Es sind eben nicht nur bessere Steuerzahler gekommen, sondern aufgrund der tiefen Zinsen sind viele Laufner in eine der neugebauten, schöneren Wohnungen gezügelt. Dadurch wurde günstiger Wohnraum frei in den bestehenden, abgeschriebenen (und auch teilweise dürftig unterhaltenen) Liegenschaften. Deshalb ist Laufen jetzt ein Sozialhilfe Hotspot und die Sache wird sich verschlimmern, wenn weiterhin Ansiedelungsplanwirt-

schaft à la STEP betrieben wird. Im STEP Programm von 2011 steht, dass als wichtigste Massnahme ein Monitoring Programm zur Überprüfung der Wirksamkeit einzuführen ist. Dies ist bis heute nicht geschehen. Anfragen an der Gemeindeversammlung zum Thema werden nicht aufgenommen. Es wurden keine Kennzahlen zur Messung des Erfolgs definiert. Die Maturarbeit von Alex Imhofs Tochter bezüglich der Sozialproblematik von Laufen, welche Stadtrat Spezi Linard Candreia benotet hat, ist nicht öffentlich zugänglich. Man könnte ja daraus dem Stadtrat nicht passende Schlüsse ziehen. Man will viel mehr die anderen Gemeinden des Bezirks und Kantons solidarisch für die Laufner Sozialhilfekosten haftbar machen. Das dürfte auch Alex Imhofs Programm für Bern sein. Die anderen sollen für die eigenen Fehler zahlen. Roland Roth

VERANSTALTUNG

Die grösste Reptilienbörse der Schweiz in Lausen Schweiz in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen statt. Die Baselbieter Reptilienbörse ist die bekannteste und berühmteste dieser Art in der Schweiz. Es treffen sich über 150 Aussteller aus dem In-und Ausland um insgesamt 3000 bis 5000 exotische Tiere zu präsentieren und zu verkaufen. Rund 3000 Besucher aller Altersklassen besuchen jedes Mal diesen grossartigen exotischen Anlass, um zu staunen oder Informationen auszuEchse: An der Börse können rund 5000 exotitauschen. Die Baselbieter Reptiliensche Tiere bewundert werden. FOTO: ZVG börse findet einmal im Jahr statt. Der Eintrittspreis mit zwei FachvorWOS. Am Sonntag 18. Oktober, 10 bis trägen von je 45 Minuten Dauer beträgt 16 Uhr findet zum 15. Mal die grösste für Erwachsene sieben, für Jugendliche und bestbesuchte Reptilienbörse der zwischen 10-16 Jahren vier Franken.

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GEDANKENSTRICH

gwa. Die Brauzunft Sauhofbräu Laufen an der Lützelstrasse 73 lädt am 24. Oktober von 11 bis 18 Uhr zum Oktoberfest ein. An diesem Tag der offenen Tür kann die grösste noch aktive Brauerei im Baselland besichtigt werden, es wird ein Film gezeigt und für Essen und Getränk ist gesorgt. Ein Shuttlebus fährt alle 30 Minuten ab Goetschy Haustechnik, Breitenbachstrasse 17, Laufen zur Brauerei. Der erste Brauversuch im ehemaligen Schweine-Mastbetrieb wurde im März 1995 durchgeführt. 1997 wurde der Verein Brauzunft Sauhofbräu unter Zunftmeister Urs Goetschy, Säckelmeister Jörg Heizmann, sowie mit Gabriel Altermatt und Gerold Nussbaumer gegründet. Zweck des Vereins: Brauen von Bier und gemütliches Beisammensein. Regelmässig gebraut wird Laufner hell und Laufner-Festbier, weiter im Sortiment sind Rauchbier, Weizenbier und Dunkles. Bis zu 1600 Liter pro Sud können hergestellt werden. Fünf Gärtanks mit einem Volumen von insgesamt 3500 Liter stehen zur Verfügung. Tag der offenen Tür: 24. Oktober, 11-18 Uhr, Sauhofbräu Laufen, Lützelstrasse 73. www.sauhofbraeu.ch

LESERBRIEF

Ales Imhof – Kollegialer Teamplayer Als aktiver Blas- und Guggemusiker weiss Alex Imhof, dass nur im Team etwas geleistet werden kann das die Zuhörenden erfreut. Das gilt auch für seine Arbeit in den politischen Gremien, in denen der Stadtpräsident von Laufen bisher mitgewirkt hat: Es kommt auf das Team an, um eine Stadt vorwärtszubringen. Ich bin deshalb überzeugt, dass es Alex Imhof im Nationalrat gelingen wird, Verbündete zu finden, mit denen er dafür sorgen kann, dass unsere Region und die Gemeinden gestärkt werden. Darum: Alex Imhof zweimal auf die Nationalratsliste. René Lutz Laufen

VERANSTALTUNG

Lotto – Match im Central in Laufen Am Samstag 17. und Sonntag 18. Oktober führt der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen seinen traditionellen Lotto-Match im Hotel/Restaurant Central in Laufen durch. Am Samstag ab 20 Uhr und Sonntag ab 14 Uhr. Die vielen tollen Preise dürfen sich sehen lassen! Der Organisator Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen und das Central Team freuen sich, Sie als Lotto-Teilnehmer begrüssen zu dürfen. Dirigent und Sänger gesucht Der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen sucht dringend Sänger zur Verstärkung in allen Stimmlagen. Singen ist für jedermann. Irgend in einer der vorhandenen Register finden Sie den richtigen Platz. Sie lernen den Umgang mit der richtigen Atemtechnik, dies stärkt die Gesundheit. Singen hilft Ihnen, den alltäglichen Stress abzubauen. Wir proben jeden Donnerstag von 20 bis 22 Uhr in der MZH Serafin in Laufen. Fühlen Sie sich angesprochen und haben Freude beim Singen, dann melden Sie sich unverbindlich unter Mobile 079 377 97 87 oder kommen einfach bei einer Gesangsprobe vorbei. Wir suchen dringend oder nach Vereinbarung einen Dirigenten oder Dirigentin ab dem Jahr 2016. Fühlen Sie sich angesprochen und sind gewillt, die gesangliche Chorleitung zu übernehmen, so melden Sie sich bei Kurt Kupferschmid Tel. 061 761 89 24, Mobile 079 439 62 57 oder per E-Mail: kurtkupferschmid@yahoo.de. Kurt Kupferschmid Aktuar Vereinsaktivitäten unter www.jodelklublaufen.ch

Nur noch kurz die Welt retten

Gaby Walther Spenden ist eine gute Sache. Auch ich möchte mich engagieren und habe einiges, das ich loswerden möchte. Spielzeug stapelt sich im Keller, der Schrank ist vollgestopft mit Kleidern und mit neuer Bettwäsche liebäugle ich schon lange. Einfach die Sachen in der Entsorgung abladen, bringe ich nicht übers Herz. Die Bilderbücher sehen noch aus wie neu, der Zauberkasten wurde selten benutzt, die Sammlung an Spielzeugautos und Legos ist immens und der Mantel kaum getragen. Seit Jahren wird einiges im Haus zwischengelagert, in der Hoffnung, dass es doch noch gebraucht werden kann, oder sich ein dankbarer Abnehmer finden lässt. Dank den Flüchtlingsströmen lässt sich das Problem lösen, eine Win-Win-Situation. Endlich kann man seinen ganzen Ramsch loswerden und anderen damit helfen. Inzwischen stapelt sich tonnenweise Ware bei den verschiedenen Hilfsorganisationen und bei jenen privaten Personen, die aus Hilfsbereitschaft zum Sammeln aufgerufen haben. Sie werden überhäuft mit Sachspenden. Nach der Spendenaktion bleibt ein Glücksgefühl in vielfacher Hinsicht: Die Entsorgungsgebühren fallen weg, ich habe mich sozial engagiert, Platz im Schrank geschaffen, um ihn mit neuen Sachen – günstig und zu fragwürdigen Bedingungen in Asien produziert, eingekauft im nahen Ausland zum Schnäppchenpreis – wieder aufzufüllen. Spenden ist eine gute Sache. Und wir, die im Überfluss versinken, können noch viel loswerden. Doch ob weniger Konsum nicht auch zum Wohl der Menschheit beitragen könnte? Das Geld, das dabei gespart werden würde, könnte man immer noch spenden.

LESERBRIEF

Kathrin Schweizer in den Nationalrat Ich gebe am 18. Oktober mit Überzeugung meine Stimme Kathrin Schweizer auf der Liste 2 der SP. Sie politisiert erfrischend und kompetent, lustvoll und dossiersicher. Als erfahrene Verkehrspolitikerin wird sie unserer Region in Bern eine gut hörbare Stimme geben. Es wird in den nächsten Jahren für das Baselbiet unentbehrlich sein, in den dringenden Verkehrsfragen die regionalen Interessen in Bern wirksam zu vertreten und dafür ist Kathrin Schweizer die Richtige. Seit über vier Jahren amtet sie als Fraktionspräsidentin der SP-Landratsfraktion und bringt damit auch einen gut geschnürten Rucksack bezüglich «SoftSkills» wie Taktik, Sozialkompetenz und Kompromissfähigkeit mit. Schicken wir Kathrin Schweizer auf die Reise nach Bern – die Region wird es uns alSabine Asprion len danken! Stadträtin, SP Laufen


Stamm zeigt Flagge Unsere Maurerei hat einen neuen Skipper, Curdin Cathomen, und einen neuen Steuermann, Remo Rickenbacher; die beiden werden ihre – heute rund 140-köpfige – Crew verstärken und suchen hierfür weitere starke Kaderleute, die mit ihnen den Stürmen trotzen und neue Landstriche erkunden.

Sie sind eine anpackende, verantwortungsbewusste und zielstrebige Persönlichkeit, aus- und weitergebildet im Bereich der Bauführung oder Kalkulation oder AVOR, und besitzen die Fähigkeit zum unternehmerischen Denken und Handeln. Zudem verfügen Sie über langjährige Berufserfahrung auf dem schweizerischen Baumarkt.

Haben wir Sie neugierig gemacht und spüren Sie Lust, mehr zu erfahren? Curdin Cathomen und Remo Rickenbacher freuen sich auf Ihre Fragen und darauf, Sie kennen zu lernen.

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SPORT / FUSSBALL

GASTBEITRAG

Laufen bereits in der Spitzengruppe

Gefordert sind Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit

Mit einem nicht unverdienten 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Rheinfelden gehört Laufen in der 2. Liga bereits zur Verfolgergruppe von Leader Timau, der gestern Mittwoch im Baslercup gegen Laufen spielte. eh. Auch in dieser Saison zieht sich der rote Faden für das Laufner Team fort. Spiele unter der Woche und gegen auf dem Papier schwächere Gegner geraten zu mühevollen Partien und enden oft mit einer Niederlage. So überzeugte Laufen beim Tabellenzweiten Reinach und bestätigte den Eindruck gegen Rheinfelden, das erst 8 Punkte holen konnte, spielerisch allerdings mehr drauf hat. Vor allem die technisch starken Krizoua und Zebre gaben Laufen mehrmals heikle Aufgaben auf. Das Ercedogan-Team war bemüht und spielte sich mehrere gute Möglichkeiten heraus. Es brauchte dann aber ein Eigentor, um resultatmässig eine Entscheidung herbeizuführen. Ärgerlich nur, dass es in der Nachspielzeit noch zu einem Platzverweis kam. Andreas Jeker versuchte in seiner gewohnt einsatzfreudigen Art eine Chance zu einem Treffer zu verwerten, geriet dabei mit Gäste-Keeper Fernandez ins Gehege. Beide sahen dann den roten Karton. Das ist insofern ärgerlich, weil man wegen den Strafpunkten bei doch einigen punktgleichen Teams einen für die Psyche besseren Rang verpasst. Gestern Mittwoch kam es im Nau zum Cupspiel gegen Timau, das in der Meisterschaft gegen Old Boys mit 0:5 überraschend die erste Niederlage kassierte. Um Punkte geht es für Laufen erst am Dienstag um 20.15 Uhr in Bubendorf weiter. Ein Wochentagsspiel notabene. Es wäre an der Zeit zu zeigen, dass man diesen Fluch ablegen kann. In der 3. Liga kam Schlusslicht Breitenbach zu seinem zweiten Derbysieg.

Gewonnen: Laufens Verteidiger Carmelo Fontana gewann das Duell gegen Rheinfeldens Stürmer Olivier Boumelaha. FOTO: EH-PRESS

Aufgrund der Formkurve gewann die Equipe von Jürgen Hänggi zuhause gegen Laufen II 4:3. Die Partie war umkämpft und auch wenn die Schwarzbuben immer klar zu führen schienen, war es immer offen. Florin Dema und Fesnik Jashari sorgten bereits nach 13 Minuten für die 2:0 Führung. Laufens Spielertrainer Marc Eigenmann himself sorgte für den Anschlusstreffer. Nur 11 Minuten später sorgte Armend Bufaj für den alten Zweitore-Vorsprung. Nach einer Stunde brachte Björn Züger Laufen wieder heran. Doch 15 Minuten später war es Albert Frrokaj, der auf 4:2 erhöhte. Die Entscheidung war es noch immer nicht, denn Jöel Noirjean sorgte mit dem 3:4 in der 89. Minute noch für hektische Schlussminuten. Es waren drei wichtige Punkte für Breitenbach, das jetzt wieder an seine Chance glaubt. Ebenfalls zum zweiten Saisonsieg kam Soleita beim

4:1 gegen Röschenz, das nun auch wieder in der Region der letzten Plätze liegt. Soleita kam jedoch erst nach der Pause in Fahrt. «Endlich gelang es uns, das vorhandene Potenzial auf den Platz zu bringen. Es war ein verdienter Erfolg», so Co-Trainer Jegge Stöckli. Nach dem Spiel am Mittwoch im Baslercup gegen die US Olympia spielt Soleita am Samstag um 18 Uhr in Münchenstein. Röschenz empfängt am Sonntag um 12.30 Uhr Oberwil. Eine halbe Stunde zuvor empfängt Laufen Amicitia Riehen. Bereits am Samstag um 19 Uhr kommt es zum Schwarzbubenduell zwischen Leader Dornach und Schlusslicht Breitenbach. Hier ist die Favoritenrolle klar vergeben. Dornach siegte unter der Woche gegen Binningen 5:4 und konnte dabei auf den einen und anderen Akteur aus der ersten Equipe setzen.

LAUFEN

Ski-Kanone ohne Starallüren

Andenken an Laufen: Moderator Silvan Steiner überreicht der Rennfahrerin Fabienne Suter zwei Mohrenköpfe. FOTOS: JÜRG JEANLOZ Neben Pullovern, Sportjacken und Handschuhen präsentierte Sportshop Karrer an seiner Modeschau die Skirennfahrerin Fabienne Suter. Moderator Silvan Steiner entlockte ihr einige Geheimnisse aus der Rennkarriere. jjz. «An der Olympiade in Vancouver 2010 wurdest du 4. im Riesenslalom, 5. in der Abfahrt und 6. in der Superkombination, wie hast du das verkraftet», fragte Moderator Silvan Steiner Rennfahrerin Fabienne Suter. Sie habe schon auf die Zähne beissen müssen, aber im Leben passe eben nicht immer alles zusammen, antwortete sie ruhig und besonnen. Der Skirennsport mache ihr aber immer noch sehr Spass, sie habe viele Länder kennen gelernt, viele Freundschaften geschlossen und einige Rennen gewonnen. Sie sei trotzdem ein Familienmensch und kehre gerne nach Hause zurück ins Muotathal. Am Anfang ihrer Karriere hätte sie «Megaheimweh» gehabt und den Sport am liebsten an den Nagel gehängt. «Wie hast du es mit der ewigen Reiserei», bohrte Steiner weiter. «Am besten ist es, man packt den Koffer nie ganz aus», lachte die sympathische Schwyzerin. Auf die dünnen Skianzüge angesprochen, meinte Suter, dass ein Lauf nur

zwei Minuten daure und sie sich danach sofort wieder warm anziehe. Es sei unumgänglich, dass die Fahrerin dem Wind keinen Widerstand biete. Im Starthäuschen vor einer Abfahrt gehe sie im Kopf nochmals jede Kurve, jede Bodenwelle und jede Gleitstrecke durch, aber sie habe in diesem Moment nie Angst. Im Gegenteil, sie könne die Piste angreifen und ihre Erfahrungen

umsetzen. «Würdest du trotz den vielen Verletzungen nochmals den gleichen Weg einschlagen», lautete die nächste Frage. Auf die erste lange Verletzung hätte sie verzichten können, aber Training und Rennbetrieb seien ihr nicht verleidet, so die 30-jährige Ski-Kanone. Nach ihrem Rücktritt könne sie sich einen Job in einem Seilpark vorstellen. «Spielen Sie auch schon Golf», warf ein Spassvogel ein. «Die ersten Anfänge habe ich hinter mir!» Hundert Gäste verfolgten gespannt das kurzweilige Interview mit der bescheidenen Sportlerin, danach durften sie nochmals die neuen Winter-Kollektionen des Sportshops Karrer begutachten. «Wir wollen im Winter einfach warm haben», empfahl Moderator Steiner die vielen Jacken und Hosen. Er schwor auf Innen- und Aussenbelüftung der atmungsaktiven Kleidungsstücke und gelobte absoluten Kälte- und Nässeschutz. Helme, Rückenpanzer, Handschuhe und Skibrillen verbürgen für unfallfreie Tage in den Alpen. Derweil im Lautsprecher der Anton vom Tirol dudelte, wurden Freizeitjacken und Winterstiefel für den Après-Ski vorgeführt. Mit Sekt und belegten Brötchen ging die vielseitige Modeschau zu Ende und leitete zu einer Verkaufsrunde mit ausserordentlichen Rabatten über.

Models auf dem Laufsteg: Modeschau bei Sportshop Karrer

Die Wirtschaft sichert den Wohlstand unseres Landes. Für eine effektive Wirtschaftspolitik, wie sie die Wirtschaftskammer (Wika) gemäss ihren Richtlinien betreiben will und soll, sind Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit unabdingbar.

Gewerbe- und KMU-Mitglieder wahrbee nehmen? Ebe • Ebenso können die Verwaltungsund Durchführungsgesellschaften der Wika zu Abhängigkeiten vom Kanton führen, z.B. finanzieller und personeller Natur. Andererseits gibt auch der Kanton Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit auf, wenn er staatliche Aufgaben an die Wirtschaftskammer übergibt. Die Problematik in Bezug auf die Rechnungsstellung und Zahlungskontrolle fffgezeigt. ekt ktt ive vee hatG lau au sich ubwü wü übereits r digk igk gk keii t::deutlich ein in ne eff

• Unabhängigkeit vom Kanton und Vermeidung von Interessenkollissionen. Die Mitgliedschaften grosser staatlicher Anstalten wie dem Kantonsspital Baselland (KSBL) und der Psychiatrie Baselland (PBL) gefährden die Unabhängigkeit. Diese erfüllen staatlich vorgegebene Aufgaben. Der Regierungsrat wählt die Verwaltungsräte, genehmigt Unternehmensbeteiligungen und gibt die Eigentümerstrategie vor. Ihre unternehmerische Freiheit ist erheblich eingeschränkt. Gerade die laufende Spitalplanung zeigt mögliche Interessenkonflikte: Soll sich die Wirtschaftskammer für den Erhalt des Bruderholzspitals einsetzen? Dessen Sanierung wäre im Interesse der Baselbieter Bauwirtschaft und des Gewerbes. Aber das KSBL muss die Vorgaben der Regierung umsetzen und das Spital womöglich schliessen. Was ist nun für die Wika wichtiger? Dem Spital folgen oder die Interessen der anderen

• Glaubwürdigkeit: eine effektive Wirtschaftspolitik muss glaubwürdig sein. Glaubwürdigkeit erreicht man mit Transparenz und Unabhängigkeit. Mit Medienschelte und Angriffen auf berechtigte Fragen von Bürgern schadet die Wika sich selbst. Die heftige Reaktion der Wika auf die sich aus unserem Gutachten ergebenden Fragen wirft nur neue Fragen auf. Denn unsere Fragen haben sich an den Kanton bzw. die Regierung als Eigentümer des KSBL und der der PBL gerichtet und nicht an die Wirtschaftskammer. Es ist mir und anderen bürgerlichen Politikern wichtig, dass die Wika eine unabhängige Wirtschaftspolitik betreibt. Wir brauchen eine Wirtschaftskammer, die gegenüber dem Staat die Forderungen der Wirtschaft ohne Wenn und Aber vertreten kann. Alex Imhof Nationalratskandidat CVP, Laufen

VERANSTALTUNG

FraueZmorge: Nur Mut – die Angst besiegen lernen WOS. Gemeinsam wollen wir es uns gut gehen lassen, bei einem reichhaltigen Zmorge und anschliessendem interessanten Vortrag zu obigem Thema. Die Referentin, Frau Monika Riwar, absolvierte ein Studium der Theologie und war 5½ Jahre als Pfarrerin tätig. Danach bildete sie sich zur Beraterin/Seelsorgerin weiter und führt eine eigene Beratungspraxis. Zudem engagiert sie sich als Fachreferentin und Ausbildungssupervisorin. Das Thema «Nur Mut! – Die Angst besiegen lernen» beschreibt Frau Riwar wie folgt: «Die Angst ist unangenehm, doch sie gehört zu uns und alle kennen sie. Für viele Menschen ist die Angst

aber so stark geworden, dass sie sich nicht mehr «einfach so» im Alltag bewegen können. Oft belastet dies auch ihre Beziehung zu Gott. Die Referentin gibt Anregungen, wie wir Ängsten begegnen können.» Das FraueZmorge findet in den Räumlichkeiten der FMG LaufentalThierstein, Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach, statt. Unkostenbeitrag: CHF 15.00. Einladung zum FraueZmorge zum Thema: «Nur Mut! – Die Angst besiegen lernen». Samstag, 31. Oktober 2015, von 9.00 – 11.00 Uhr. Auskunft & Anmeldung (bis 27.Oktober 2015): G. Schlumpf, Tel. 061 771 00 03 oder B. Schmidt, Tel. 061 761 77 21; oder per Mail an: brigitte.schmidt@gmx.ch


Aus-/Weiterbildung

Sie – eine zupackende und begeisterungsfähige Persönlichkeit, wünschen sich eine neue Herausforderung und die Gelegenheit, die Zukunft eines kreativen Betriebes mitzugestalten. Wir – in der Region Basel das führende Unternehmen für alle Neu- und Umbauten, Renovations- und Kundenarbeiten, haben eine neu geschaffene Stelle im Bereich Metallbau/Schlosserei zu besetzen.

Metallbautechniker oder -meister (m/w) als Projektleiter Sie haben eine fundierte Ausbildung (Techniker oder Meister) und verfügen über CAD- und PC-Kenntnisse. Sie sind aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und behalten Ihre Nase in Sachen Innovation gerne im Wind. Sie haben Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein. Sie sind zudem motiviert, in einem erfolgreichen Unternehmen engagiert zu arbeiten. Wir wünschen uns einen Praktiker mit Erfahrung im Metall- und Stahlbau sowie in der Projektleitung. Es warten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Team sowie viel Spielraum für eigene Ideen auf Sie. Ihre Weiterbildungswünsche treffen bei uns auf offene Ohren. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung. Stamm Bau AG J. A. Tanner Aliothstrasse 63 4144 Arlesheim www.stamm-bau.ch

Politische Anzeigen


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WETTBEWERB

LESERBRIEF

Im Finale um das Make-up des Jahres 2015

Alex Imhof wählen

Die Visagistin in ihrem Salon in Röschenz: Sandra Parrinello mit zwei Fotos ihres nominierten Looks. dust. Kennen Sie den Wettbewerb «picture of the year»? Nicht? Dann wird es höchste Zeit, diesen kennenzulernen. Unter ‹pofty.ch› landen Sie auf der Website von «Picture of the year 2015», der Plattform für den Schweizer Förderpreis

Die Präsentation auf ‹pofty.ch›: Model Fabienne Müller. FOTO: ZVG (FOTOGRAF: MIRCO REDERLECHNER)

für Visagismus, und entdecken dort eine Röschenzerin. Und eine junge Dame aus Nunningen. Die Röschenzerin, Sandra Parrinello, Inhaberin des Coiffeur Salons Creatività in Röschenz, hat es mit ihrer Arbeit als Visagistin unter die 12 Finalistinnen geschafft. In Fabienne Müller aus Nunningen, einer Freundin und Kundin fand Sandra Parrinello das geeignete Model für die Umsetzung ihres Looks. «Ich überlegte mir lange, nach welchem Motto ich Fabienne schminken soll, wusste aber von Anfang an, dass es etwas Spezielles werden soll», erinnert sich die Coiffeuse, die seit kurzem auch ihre Ausbildung zur Visagistin erfolgreich abgeschlossen hat. Da sie schon immer ein Flair für die 20erund 30er-Jahre hatte, entschied sich Sandra Parrinello für das Thema «Burlesque». Sie wusste, dass beim Förderpreis für Visagismus «Picture of the Year», der heuer bereits zum fünften Mal vergeben wird, alles stimmen muss: Hairstyling, Make-up und Kostüm, bis ins kleinste Detail. Regelmässige Trainingseinheiten am Model Fabienne Müller, die sich im Alltag übrigens lieber ungeschminkt bewegt, halfen mit, dass Sandra am Prüfungstag – es war der 2. Juli 2015 – die

FOTO: MARTIN STAUB

Abläufe im Griff hatte und es ins Finale der 12 besten Newcomerinnen schaffte. Sandra Parrinello und ihr Model freuen sich auf den 31. Oktober, wenn unter der Moderation von Fernsehfrau Viola Tami die Wahl und Prämierung des «Picture of the Year 2015» im Floor Club in Kloten über die Bühne gehen. Verantwortlich für die Entscheidung wird eine kritische Fachjury sein. Aber auch das Publikum, also Sie, liebe Leserinnen und Leser, können mit Ihrer Stimme Sandra Parrinello zum Erfolg verhelfen. Unter ‹pofty.ch› kann man der talentierten Röschenzerin noch bis zum 30. Oktober, 12.00 Uhr, seine Stimme geben. Sandra Parrinello freut sich aber ebenso auf eine grosse Fangemeinde, welche sie am 31. Oktober ans Finale begleitet, dort die Preisübergabe live miterleben und ihre favorisierte Wettbewerbsteilnehmerin aktiv unterstützen kann. «Tickets zum Event inklusive After-Show-Party, könnt Ihr direkt bei mir zum Vorzugspreis von 20 statt 30 Franken beziehen», schreibt Sandra an die Wochenblatt Redaktion (061 761 28 01). www.pofty.ch

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Der Wahlkampf 2015 steht vor dem Abschluss und am Wochenende bestimmen wir, wer uns im Nationalrat vertritt. Der Auftritt von Alex Imhof in den letzten Wochen hat mir gefallen: Seine Botschaft «Starke Gemeinden – Starke Schweiz» bestärkt mich in der Meinung, dass das Fundament unseres Staates die Gemeinden sind. Als logische Folge kann Alex Imhof seine grosse Erfahrung als Laufner Stadtpräsident zu unserem

Wohle im Nationalrat einbringen. Mit seiner konstruktiven Kritik an der Wirtschaftskammer zeigt Alex Imhof aber auch Rückgrat – eine Fähigkeit, die bei vielen Politikern leider fehlt. Helfen Sie dem Laufental und dem Kanton Baselland, indem Sie Ihre Stimme für Alex Imhof in die Urne legen!

WANDERTIPP

GESUNDHEITSTIPP

Grindel – Erschwil

Störfeld

Grindel - Erschwil Sonntag, 25. Oktober: Nach einem etwas steilen Aufstieg zum Stierenberg werden wir mit einer grandiosen Aussicht auf die Juragipfel und die umliegenden Dörfer belohnt. Was wir hinauf gestiegen sind, müssen wir auch wieder hinunter: Grindel (577m) - Stierenberg Clubhütte (836m) – Erschwil (460m). Wanderzeit: ca. 3 ¼ Std. Verpflegung: aus dem Rucksack, Treffpunkt: 09.25 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 22. Oktober 2015 bei: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58. Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

LESERBRIEF

Rudolf Hafner auf der Liste 2 Grünliberale Er hat bereits schon früher während acht Jahren als Nationalrat des Kantons Bern gewirkt (Grüne Partei) und verfügt über eine breite Erfahrung im Bundeshaus. Als Kantonsrat hat er sich für eine Optimierung der Fachhochschule, rasche Baubeschwerdeverfahren und ökologische Anliegen erfolgreich eingesetzt. Somit wäre er ein würdiger Vertreter des Kantons Solothurn und unserer Region Dorneck-Thierstein im Nationalrat. Dies im Interesse einer grünen und liberalen Politik. John C. Ermel Vorstand Grünliberale Sektion Dorneck-Thierstein

Benno Jermann ehem. Gemeindepräsident Zwingen

Grenzen haben etwas mit Abgrenzung zu tun. Sie sind Durchgangs- und Entscheidungsorte, Schleusen für ein Hinein oder Hinaus. Wir haben viele Grenzbereiche im Körper. Die äussere Grenze bildet die Haut, die innere die Schleimhaut. Bei einer Körperzelle ist es die Zellmembran. Diese Grenzen werden beansprucht durch Risse oder Schnitte bei Verletzungen oder Operationen. Es entstehen innere oder äussere Narben. Diese heilen nicht immer optimal. Narben können mechanisch stören, oder sie behindern den Energiefluss. Ob gross oder klein ist nicht zwingend von Bedeutung. Graphites, ein homöopathisches Heilmittel, unterstützt die Wundheilung. Der Graphit ist ein weiches Mineral aus 96% Kohlenstoff und 4% Eisen. Durch seine Kristallstruktur weist er eine hohe Ordnung auf. Kohlenstoff, bzw. Kohlenstoffverbindungen sind wichtige Bioelemente in unserem Körper. Durch die homöopathische Verabreichung werden unsere Körperzellen angesprochen. Bei Narbenstörungen, Hautverdickung, Ekzemen, rauer Haut an Ellbogen ist Graphites immer angezeigt. Graphites wirkt langsam und muss deshalb mit Ausdauer eingenommen werden. Wir brauchen keine Störfelder! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen


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GASTBEITRAG

EINGESANDT

Stolz, ein Schweizer zu sein

Wird Röschenz zum kulturellen Geheimtipp?

Die Problematik der Flüchtlingskrise beschäftigt Europa zurzeit wohl wie kein zweites Thema. Davon ist auch die Schweiz nicht ausgenommen; in der Politik sowie in der Stammbeiz wird darüber heftig hin und her diskutiert. Mit den anstehenden Parlamentswahlen im Hinterkopf wird auch gerne mal Öl ins Feuer gekippt um den eigenen Wahlkampf anzukurbeln. Dies wiederum löst eine Reaktion der Gegenseite aus und es folgt ein Argumentationsgefecht links gegen rechts und umgekehrt. Viele vertreten die Meinung, dass es zwei Arten von Flüchtlingen gibt, wobei die einen eher unsere Hilfe und Unterstützung benötigen als die anderen. Je nach politischer Überzeugung wird die Linie, welche diese beiden Gruppen von Flüchtlingen trennt, jedoch an unterschiedlichen Punkten gezogen und es scheint keine Einigung in Sicht. Was mich aber stört, und was mich dazu bewegt hat, diese Zeilen zu verfassen, ist die Art und Weise wie gewisse Verantwortliche ihren Wahlkampf führen: Gesunder Patriotismus wird missbraucht um eigenes Gedankengut mittels Panikmache unters Volk zu bringen. Unser Nationalstolz verlange von uns, wir müssten unser Land vor fremden Einflüssen beschützen. Ich habe mir letztens einen Moment Zeit genommen und habe mir folgende Frage gestellt:

Da hängen sie an den Laternenpfählen, die Politiker, und sie lächeln noch dabei. Was auf der Anfahrt zum wunderschön renovierten Röschenzerhof schon den meisten im Publikum aufgefallen ist, wird von Sybille und Michael Birkenmeier zum Anlass genommen für hintersinnige Überlegungen zu unserem Verhältnis zu Politik und Wahlen. Und schon sind wir mittendrin im Theaterkabarett der beiden erfahrenen Könner. Nach einem Apéro im Kaminzimmer sind die Gäste eingestimmt für beste Unterhaltung. Was dann aber im Bacchus Saal geboten wird, ist Kabarett vom Feinsten. Das Publikum wird gleich zu Beginn mit einem Ohrwurm über den Betreuungswahn im Sozialwesen liebevoll augenzwinkernd von den beiden an der Hand genommen und gleich mitten ins Sprudelbad der Ideen geführt. Dabei geht es um Röschenz, um die vielen Ab- und wenigen anwesenden Honoratioren der lokalen Politik an diesem allerersten Kulturanlass im Röschenzerhof, dann fulminante Wechsel mit Abstechern in die Bankenwelt, in die Schule und zum Burn-out. Spitzig-freches mischt sich in rasendem Tempo mit allzu persönlichen Themen und kulminiert immer wieder in wunderschönen Liedern. Der Röschenzerhof ist ein idealer Ort für unvergessliche Anlässe. Dazu trägt der etwas enge Saal für die Darbietun-

«Was habe ich getan um Schweizer zu sein?». Die Antwort war ernüchternd: Nichts. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren worden. Nichts davon setzte allerdings eine aktive Beteiligung meinerseits voraus. Ich hatte schlichtweg Glück; so empfinde ich jedenfalls das Privileg einen Schweizer Pass zu haben. Doch was anfangen mit dieser Erkenntnis? Ich könnte mich zurücklehnen und voller Selbstzufriedenheit meine blaue ID betrachten, oder ich könnte mir überlegen, wie es wäre, eben nicht im Besitz einer solchen zu sein und eben nicht das Glück gehabt zu haben, in einer sicheren und gut situierten Umgebung aufzuwachsen. Jeder Mensch hat von Grund auf die gleichen Rechte und darum sind es in erster Linie keine Flüchtlinge, Migranten oder Asylbewerber, die an unsere Grenzen stossen, sondern Menschen wie wir welche sind. Bis eine gesamteuropäische Lösung gefunden ist, haben wir uns zwischen folgenden Optionen zu entscheiden: Entweder wir helfen so vielen wie möglich, mit dem Risiko einige wenige zu unterstützen, die die hohle Hand machen, oder wir helfen so wenigen wie möglich, um möglichst wenigen die Gelegenheit zu geben, unsere Gutmütigkeit auszunutzen. Doch was ist dann mit denjenigen, die unsere Hilfe ernsthaft benötigen? Welche der beiden Optionen wird Sie am Ende Ihres Tages ruhigen Gewissens einschlafen lassen? Ich habe mich entschieden. Sie entscheiden dieses Wochenende. Marco Muro Nationalratskandidat JCVP

WEITERBILDUNG

Neuer Kurs zur Menschheitsgeschichte Der Kurs zur Steinzeit, den Ingmar M. Braun im Frühling 2015 anbot, stiess auch dank der Publikation im Wochenblatt auf grosses Interesse. Unterdessen hat Braun im Laufentaler Museumsheft 28/2015 den Artikel «Von Jägern und Sammlern zu den ersten Ackerbauern – Urgeschichte des Laufentals» (S.8-12) veröffentlicht. Der Archäologe und Prähistoriker bietet nun zusammen mit Levente Liptay und Christoph Heinrichs erneut einen Kurs zum Thema «Die frühen Menschen und ihre Kulturen» an. Dabei werden die unterschiedlichsten Aspekte beleuchtet, von der Frage nach der Identifikationsproblematik des ersten Menschen, über die kulturelle Entwicklung von den Jägern und Sammlern der Alt- und Mittelsteinzeit bis zu den ersten Ackerbauern und Viehzüchtern der Jungsteinzeit, die Altsteinzeit in der Schweiz bis hin zur modernen Anthropologie. An sechs Montagabenden und bei zwei Exkursionen wird der Stoff ver-

anschaulicht. Die Ausflüge führen ins Anthropologische Museum in Zürich und an steinzeitliche Fundstellen unserer Region. Da alle drei Wissenschaftler einen anderen Ansatz haben, ist der Kurs eine einmalige Gelegenheit, sich multiperspektivisch in das Thema zu vertiefen. Die Teilnehmerzahl soll zwölf nicht überschreiten, damit ein intensiver Austausch zwischen den Teilnehmern und dem Team gewährleistet ist. Der Kurs kostet 350 Franken und beginnt am Montag, den 26. Oktober 2015 in Basel. Die Exkursionsdaten sind der 15. und 29. November 2015. Das genaue Programm ist auf der Homepage von Ingmar M. Braun zu lesen: www.palaeolithikum.com. Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2015. (ingmarbraun@gmx.ch oder Christoph Heinrichs 061 731 31 38).

Begeisterndes Duo: Sybille und Michael Birkenmeier im Röschenzerhof. gen ebenso bei wie das hervorragende Essen in exklusiver Atmosphäre. Durch den Umbau hat der Röschenzerhof zwar eindeutig mehr offenes modernes und urbanes Flair bekommen, dennoch atmet er aus jeder Pore Lokalgeschichte. Die wunderschönen Kalksteinböden tragen ebenso dazu bei, wie die vielen Gegenstände und Details aus dem Alltag vergangener Jahrhunderte. Der Theaterkabarettabend am letzten Freitag war der Auftakt für weitere Kul-

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turessen im Röschenzerhof. Wem es nicht gelingt, für die kommenden Anlässe ein Ticket zu ergattern, kann sich damit trösten, dass die Atmosphäre, das Essen und der Wein im Röschenzerhof auch einen ganz gewöhnlichen grauen Oktober- oder Novemberabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen kann. Dazu genügt es anzurufen und einen Tisch zu reservieren. Lynn Blattmann

LESERBRIEF

Gemeindeversammlung Grellingen Unter Traktandum 2.a (Genehmigung der Zonenplan Mutationen) sollten diverse Grundstücke Änderungen im Grundbuch angepasst werden, die vom Gemeinderat vorgeschlagen wurden. Unter anderem lautet der Abschnitt Sonnenfeld auf Anpassung der Stichstrasse, um eine Optimierung der Erschliessung zu erreichen, wo 14 EFH und 3 MFH gebaut werden. Anstelle dieser Genehmigung wurde ein Antrag gestellt, dass ein bestehendes Feldgehölze resp. Bramenfeld geschützt wird, das zuvor vom Bauinspektorat als nicht explizit geschützt ausgeschieden worden ist. Diesem Antrag wurde zugestimmt, weil eine organisierte Gruppe, die vom Präsident der sozialdemokratischen Partei und Gemeinderatsmitglied zusammen mit einem ehemaligen, abgewählten Landrat durch SMS und Rundtelefon aufgefordert wurden, an der Versammlung teilzunehmen, um diesem Antrag zuzustimmen. Sollte das umge-

setzt werden, würden auf die Gemeinde enorme Schadenersatzforderungen zukommen. Es handelt sich praktisch um das letzte grossflächige Baugebiet am schönen Sonnenhang, das von der Firma Georg Schindelholz und Sohn erworben wurde, um dieses Bauprojekt zu realisieren. Dieses Bauland ist voll erschlossen und wenn dieser Schutz in Krafttreten würde, könnten 3 EFH weniger gebaut werden. Die Perimeter Kosten wurden bereits für das gesamte Bauland bezahlt und die Bauplanung ist längst fertig gestellt und kurz vor der Baubewilligungs Erteilung. Es wurden Schadenersatzforderungen von mehreren CHF 100 000 an die Gemeinde gestellt. Ebenso würden der Gemeinde ca. CHF 120 000 Erschliessungskosten und 3 gute Steuerzahler entgehen. Es wird in Grellingen immer gejammert, dass es viele günstige Wohnungen hat und daher Sozialbezüger nach Grel-

lingen ziehen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Firma Georg Schindelholz und Sohn Neuwohnungen verweigert wurden. Die schlechte Finanzlage ist nicht alleine auf die Sozialbezüger zurück zu führen, sondern weil in Grellingen immer wieder die gleichen Verhinderer am Werk sind und es zu wenig Förderer in dieser Gemeinde hat. Dass Grellingen wieder auf einen grünen Zweig kommt, müssen mehr Förderer und weniger Verhinderer zu Tage treten. Georg Schindelholz hofft, dass die Grellingerbürger die Situation erfasst haben und an der nächsten Gemeindeversammlung mehr Förderer teilnehmen. Es ist sowieso beim zuständigen Regierungsrat gegen diesen Beschluss Beschwerde eingereicht worden. Ich hoffe, dass dieser die Realität erahnt. Georg Schindelholz und Sohn

GESCHÄFTSLEBEN

Die Alte Papieri erneuert den digitalen Auftritt

Thomas Brunnschweiler

WEITERBILDUNG

Pubertät –Chance und Herausforderung

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und Sie?

Hans Abt, Dornach alt Kantonsrat, Kantonsratspräsident 2010

Elternkurs 10plus für Mütter und Väter von Kindern ab 10 Jahren Die Pubertät ist eine Herausforderung aber auch eine grosse Chance für Eltern und ihre Kinder. Viel ist in Veränderung bei den jugendlichen Kindern sowie in der ganzen Familie. In diesem Kurs ertät ätt halten Eltern Anregungen wie sie gelassener durch diese turbulente Phase kommen. Im 10plus Kurs werden u. a. folgende Themen behandelt: • Entwicklungsschritte in der Pubertät • Umgang mit Schulthemen (Hausaufgaben, Leistungsdruck) err wei geig • Grenzen setzen und Freiraum währen (Medien, Ausgang etc) • Umgang mit Provokation, Verweigerung und Konflikten Kurs Nr. 531. Donnerstag, 29.10. / 12.11. / 26.11. / 10.12. / 14.1./ 28.1. Jeweils von 19.15 – 21.45 Uhr im Schulhaus Mur, Breitenbach. Anmeldung erforderlich unter: Fachstelle kompass, Solothurn, 032/624 49 39 oder www.kompass-so.ch

Fabrikgebäude mit bewegter Geschichte: Alte Papieri, im Ried, Zwingen. PR. Das Areal der Alten Papieri in der Industriezone Ried in Zwingen bietet Räume mit Charme und Geschichte. Nun ist das Areal mit einer neuen Website auch im digitalen Raum präsent. 1928 wurde die für die damalige Zeit moderne Papierfabrik auf dem heutigen Areal der Industriezone Ried in Zwingen an der Grenze zu Laufen errichtet – auf dem ehemaligen Areal der Portland-Zementfabrik Dittingen. Die Papierfabrik Laufen hatte eine bewegte Geschichte, bis die Gebäude nach der

Schliessung des Betriebs 1988 an die Zwila Immobilien AG übergingen. Die Anlage präsentiert sich heute dank umfassenden Renovierungen in einem hervorragenden Zustand und wird auch im Industriearchäologischen Führer Baselland erwähnt. Damit das Areal auch online einen würdigen Auftritt hat, wurde die Website komplett überarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei ein 3DModell der Gebäude, wo die zu vermietenden Räume dargestellt werden. So kann sich ein Interessent schnell ein

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Bild von den Räumlichkeiten machen. Die Räume tragen dabei die Namen des ursprünglichen Verwendungszwecks, wie z.B. Maschinenhalle oder Holländergebäude, um so den historischen Bezug herzustellen. Verantwortlich für die Umsetzung ist die taktwerk GmbH, welche ihr Büro im Business Park Laufental & Thierstein und somit im Holländergebäude der alten Papiri hat. Weitere Informationen unter www.alti-papiri.ch


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Empfehlungen


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Donnerstag, 15. Oktober 2015 Nr. 42

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Herbst über dem Laufental: Blick über der Ricola-Plantage in Nenzlingen Richtung Süden.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

EINGESANDT

BLAUEN

Bodenständiger Jodler-Obe mit Theater in Nunningen

Berührende Erzählung

Auch dieses Jahr führt der Jodlerklub «Sunnesyte» seinen traditionellen Jodler-Obe durch. Dieser findet am Samstag, 24. Oktober, in der Hofackerhalle in Nunningen statt. Ab 19 Uhr stehen die Türen offen und die Küche wird in Betrieb genommen. Neben einem reichhaltigen Kuchen-Buffet und verschiedenen Snacks, wird auch SchweinehalsBraten mit Gemüse und Kartoffelstock angeboten. Um 20 Uhr beginnt der musikalische Teil, in dem man die Besucher in diesem Jahr überraschen möchte. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Neben dem heimischen Jodlerklub «Sunnesyte», und dessen Kleinformationen, wirkt auch das Schwyzerörgeli-Trio «Geschwister Zmoos» mit. Für fröhlichen Jodelgesang und lüpfige Schwyzerörgeli-Musik ist damit gesorgt. Auch ein Theaterstück darf in diesem

Jahr nicht fehlen. Mit dem Lustspiel «Gülle, Mischt und Schönheitskur» von Lukas Bühler, möchte die Theatergruppe des JK Sunnesyte die Besucher zum Lachen bringen. Anschliessend an das Theater spielt das Schwyzerörgeli-Trio «Geschwister Zmoos» zum Tanz auf. Auch die Festwirtschaft wird weiter geöffnet sein. Zudem wird eine Bar betrieben. Der Eintritt beträgt 12, für Kinder bis 16 Jahre 6 Franken. Mitglieder der Raiffeisenbank Gilgenberg kommen in den Genuss eines vergünstigten Eintritts von 5 Franken. Der entsprechende Bon ist in allen Geschäftsstellen erhältlich (1 Bon pro Mitglied). Jodlerklub & Theatergruppe «Sunnesyte»

WOS. Sàndor Màrais Roman «Die Glut» aus dem Jahr 1942 bildet den Echoraum für Ursula Pecinskas neues Buch «Hallgatàs. Das Tagebuch der Krisztina». Wo Màrai den Leser in rätselhafter Ungewissheit zurücklässt, knüpft Ursula Pecinska geschickt die Geschichte der Freunde Konràd, Henrik und dessen Frau Krisztina an und schafft mit ihrem Tagebuch eine literarische Kulturgeschichte. Die Autorin Ursula Pecinska (68), lebt in Blauen und ist Herausgeberin des Buches «Basel: Visionen und verpasste Chancen». Sie publizierte Beiträge zu kulturellen Themen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und war vor einigen Jahren auch Freie Mitarbeiterin beim Wochenblatt.

Platzreservationen nimmt das Restaurant Steinegg unter 061 911 01 17 entgegen. Anrufe bitte während 9-11 und 14-18 Uhr.

Hallgatàs, Das Tagebuch der Krisztina, 189 Seiten. ISBN 978-3-03762-051-9. CHF 29.80.

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Bewaffneter Raubüberfall NUNNINGEN. WOS. Ein unbekannter Mann hat am vergangenen Freitagmorgen die Raiffeisenbank in Nunningen überfallen. Trotz einer unverzüglich eingeleiteten Grossfahndung konnte der Täter mit einer Beute von einigen 1000 Franken entkommen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. Ein maskierter Täter betrat kurz vor 11 Uhr, die Raiffeisenbank an der Kleinen Seite 6 in Nunningen. Mit einer Waffe bedrohte der Unbekannte einen Angestellten und forderte Geld. Mit einigen 1000 Franken flüchtete der Täter zu Fuss in Richtung Grellingen. Die Polizei hat unverzüglich die Ermittlungen aufgenommen und in Zusammenarbeit mit der Polizei BaselLandschaft und dem Grenzwachtkorps eine Grossfahndung ausgelöst. Bis anhin konnte der Täter nicht angehalten werden. Personen wurden keine verletzt. Der Mann ist von mittlerer Statur, ca. 180 cm gross, zwischen 30 und 40 Jahren alt und hat einen kurzen Bart. Er sprach gebrochen Deutsch. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine schwarze Maske (wurde ausgezogen beim Verlassen der Bank), eine schwarze Jacke, schwarze Jeans, braune Schuhe und weisse Handschuhe. Die Polizei sucht Zeugen, denen im Bereich der Raiffeisenbank in Nunningen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, oder die sachdienliche Angaben zur Identität des Täters machen können. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Solothurn entgegen, Telefon 032 627 71 11. Der Wahlsonntag naht REGION. WOS. Bald werden die vielen Geheimnisse gelüftet, wer von den vielen Kandidatinnen und Kandidaten den Einzug in das eidgenössische Parlament in Bern schafft. Am nächsten Sonntag, 18. Oktober, werden die Wahlkuverts geöffnet und ausgezählt. Falls unter den Gewählten Laufentaler oder Schwarzbuben sein sollten, wird

das Wochenblatt, welches an dieser Stelle allen viel Erfolg wünscht, selbstverständlich darüber berichten Bis zu 1500 Grippetote REGION. WOS. Jedes Jahr sterben in der Schweiz bis zu 1500 Personen an der Grippe und bis zu 5000 Personen müssen in ein Spital eingeliefert werden. Eine Grippeimpfung könne davor schützen, mahnt der Baselbieter Apotheker-Verband. Je einfacher diese Impfung der Bevölkerung zugänglich ist, umso mehr liessen sich impfen, heisst es in einer Medienmitteilung.

MUSIK-TIPP

Alan Jackson Alan Jackson debütierte vor 25 Jahren mit dem Klassealbum «Here in the Real World» und hat sich seither als hartnäckiger Country-Traditionalist mit Superstar-Status erwiesen. Pure Country-Musik bietet ebenfalls die 15. CD «Angels and Alcohol» (Musikvertrieb), die er mit dem altbewährten Weggefährten Keith Stegall produzierte. Leider ist die Spieldauer mit knapp 39 Minuten ziemlich kurz. Dafür stimmt die Qualität der zehn Songs, wovon sieben Eigenkompositionen sind. Da sind in typischer Country-Manier viele Emotionen im Spiel. Diese bringt der von einer kongenialen Band begleitete Alan Jackson authentisch rüber. Der Mix von HonkyTonk, Rockabilly, Western Swing und Balladen mit dem sprichwörtlichen Kuschelfaktor wird Country-Fans nicht enttäuschen. Benno Hueber

20151015 woz wosanz  

Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | Sie sitzen alle in einem Boot voller Musik. Am letzten Samst...