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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

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Immobilien Region Agenda Szene

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 41, 116. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche

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Talente

Verschiedene Welten

Bewohner des Hochhauses an der Fünflindenstrasse in Lenzburg haben ihre gemalten Werke zusammengetragen und laden nun ein zur Vernissage.

Herzlich willkommen! 056 621 82 42

Patricia Moukoko aus Lenzburg und Kamerun möchte Miss Africa Deutsch-Schweiz werden. Sie findet sich mittlerweile in beiden Kulturen zurecht.

Der «Lenzburger Schlossberg Auslese» wird spitze SANITÄR PLÄTTLI HEIZUNGEN BADEZIMMERRENOVATIONEN

Wir gehen jedem Problem auf den Grund

Der Jahrgang 2015 vom Lenzburger Rebberg wird ein super Wein. Kurt Wernli von der Vereinigung Räblüs Lenzburg teilt diese Feststellung gemeinsam mit Kathrin Hartmann, Kellermeisterin von ck-Weine, Schinznach-Dorf.

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Peter Winkelmann

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ach zwei Vorlesen am 16. und 26. September gingen am letzten Samstag nochmals rund 40 Räblüs-Mitglieder in den steilen Rebberg, um die restlichen Trauben zu lesen. So früh wie schon lange nicht mehr. Die Trauben für den Schaum- und Weisswein sind bereits verarbeitet, am Samstag gingen die Trauben für den Pinot Noir ins Fass. Dieses Jahr wurden noch zwölf Reihen besonders gekennzeichnet: Aus diesen Trauben soll wieder einmal ein Pinot Noir Barrique hergestellt werden. «Die Qualität der Trauben ist einfach zu gut, um keinen Versuch zu wagen», sagte Kurt Wernli. Rund 225 Liter Ertrag werden erwartet, und man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Auch Kathrin Hartmann ist davon überzeugt: «100 Öchslegrad sind kein Problem», ergänzt sie, «die Bedingungen für einen super Wein sind dieses Jahr einfach gegeben.» Wie beim heissen Sommerwetter wird auch beim Wein der Sommer 2003 als Vergleich herbeigezogen. Reife und Zuckergehalt sind etwa gleich, aber die Gesamtsäure ist sicher besser. Die Trauben sind allesamt sauber, es wird beim Lesen sehr wenig Abfall geben. Auch die schädliche Kirschessigfliege oder Pilzerkrankungen gaben keine Probleme. So sind die Schätzungen für das Jahr 2015 gut kalkulierbar: Rund 220 Liter Schaumwein, 600 Liter Blanc de Noir, 1000 Liter Pinot Noir und 225 Liter Pinot Noir Barrique werden erwartet. «Wir könnten mehr erreichen, aber wir wollen bewusst eine reduzierte Ernte

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Instruktion: Kurt Wernli (hinten links) und Hansjörg Salm (rechts) geben letzte Fotos: PWi Anweisungen vor dem Start zum letzten «Wümmet» in diesem Jahr. einbringen. Die Qualität ist wichtiger als die Quantität», meinte Kurt Wernli zu den geschätzten Zahlen. Die Arbeit im Rebberg machte allen Spass Die grosse Anzahl arbeitswilliger Traubenleserinnen und -leser beweist, dass ihnen die Arbeit draussen in der Natur viel Freude bereitet. Nachdem Kurt Wernli über den Ablauf orientierte, zeigte Kathrin Hartmann den Anwesenden, worauf die «Wümmer» beim Schneiden und Verlesen der Trauben achten müssen. «Dieses Jahr ist die Arbeit kein Vergleich zum letzten Jahr», machte sie allen Mut, und dann ging die Arbeit im Rebberg richtig los. Während der Grossteil Kiste um Kiste mit Trauben füllte, mussten auch die Klammern von den Rebstöcken entfernt werden, aber auch die vielen kleinen PET-Flaschen, die gut gefüllt waren mit Wespen und andern Schleckmäulern, wurden eingesammelt und gereinigt. Yvonne Rolli war zum zweiten Mal dabei: «Dieses Jahr ist die Arbeit viel einfacher als beim ersten Mal», sagte sie und schon bald war wieder eine Kiste voll. Auch Bernhard Steiner war emsig am Schneiden und Kontrollieren: «Eine

tolle Abwechslung zum Alltag und Job, das Wetter stimmt und die Trauben schmecken hervorragend.» Und mit allen andern freute er sich auf den währschaften Winzerzobig im Werkhof – ein kleiner Lohn für die geleistete Schwerarbeit im steilen Lenzburger Rebberg.

Schlusskontrolle: Bevor die Trauben ins grosse Fass verschwinden, werden sie durch Hansjörg Salm (links) und René Rauber (rechts) nochmals einer Schlusskontrolle unterzogen.

Salzkorn Schanselise Vor Kurzem fuhr ich im Eilzug für ein paar Tage nach Paris. In nur vier Stunden erreichte ich die Kapitale der grossen Nation. Es war ein Heimkommen, denn in Paris war ich schon oft. Auch diesmal besuchte ich das Rolf Kromer Centre Pompidou, die berühmte Treppe auf dem Montmartre direkt vor der Sacré-Cœur, den Eiffelturm, die Metro mit ihren wohlklingenden Haltestellennamen wie «République», «Bastille» oder «Concorde» und selbstverständlich schlenderte ich der Schanselise entlang. Jetzt frage ich mich, wie ich vor der Digitalisierung auf die Schnelle herausgefunden hätte, wie man diesen Strassennamen korrekt aufs Papier bringt. Wie hat man vor Google, Wikipedia und dergleichen die dringenden Fragen des Lebens beantwortet? Wie etwa: Kann man hinter der Autoscheibe braun werden? Wie gross ist die Stadt Goslar, wo Sigmar Gabriel offenbar herkommt? Was kostet eine Stadtrundfahrt durch Paris? Wie sieht das Segelschiff meines Kollegen, eine Corsaire, aus? Was hat es mit dem Ödipuskomplex auf sich? Für was steht eigentlich die Abkürzung TGV? Und was ereignete sich schon wieder 1315, 1415, 1515 und 1815? Das Internet macht vergesslich. Aufgrund der schnellen Verfügbarkeit lernt niemand die Suchergebnisse auswendig. Und wahrscheinlich klärt man Fragen, deren Antwort gar nicht so entscheidend ist. Trotz der Gefahr digitaler Demenz möchte ich nicht zurück ins letzte Jahrtausend, denn die Vorteile der schnellen Informationsbeschaffung sind grösser als die Nachteile des Vergessens. «Schanselise» schreibt sich übrigens korrekterweise so: «Avenue des Champs-Élysées». Gut zu wissen, n’est-ce pas? Und sonst vergessen Sie es gleich wieder. Rolf Kromer, Lenzburg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Oktober 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches

Angebot der ambulanten Diabetesberatung im

Baugesuch Bauherr: • Zimmerarbeiten • Um- und Neubauten • Dachsanierungen • Dachgeschossausbauten • Holz-Elementbau • Photovoltarik

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amit Diabetesbetroffene in ihrem Alltag den Diabetes gut bewältigen können, werden sie innerhalb der Diabetesberatung informiert und beraten.

AFW Wohnbau AG c/o Alpha Immobilien Hof GmbH Titlisstrasse 5, Buchs Planverfasser: Kuhn Altendorfer Architekten AG Oberstadtstrasse 10A, Baden Bauobjekt: Abbruch Schreinerei Hächler Assek. Nrn. 248, 353, 354 Neubau Wohn- und Geschäftshaus Bauplatz: Stadtgässli 18, Parzelle-Nr. 258 Zus. Bewillig.: Kantonale Denkmalpflege Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 9. Oktober bis 9. November 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Lenzburg, 7. Oktober 2015 Stadtrat

AMMERSWIL

Baugesuch Noall-Apotheke Region Lenzburg Nach Geschässchluss bis 22.00 Uhr sowie an Sonn-, Fest- und Feiertagen: Bahnhof-Apotheke Aarau: 062 824 44 44 (geöffnet von 7.00 bis 22.00 Uhr) Während der Nacht von 22.00 bis 7.00 Uhr: Regionale Dienstapotheke Tel. 0800 300 001

In Zusammenarbeit mit der Aargauer Diabetesgesellschaft findet am Spital Menziken immer dienstags eine ambulante Diabetesberatung in den Räumlichkeiten des Ambulatoriums am Spital Menziken statt. Diabetiker, welche für dieselben Beratungen bisher nach Aarau reisen mussten, können diese Dienstleistung nun seit einem Jahr in ihrer Region erhalten. Die individuell angepasste Beratung erlaubt den Patientinnen und Patienten sowie – wenn gewünscht – den Angehörigen, den Umgang mit Diabetes im Alltag gezielt und eigenständig bewältigen zu können. Weiter werden auch die Erhaltung der Lebensqualität, sowie die Verhütung von krankheitsbedingten Spätfolgen erklärt und zusammen mit den Betroffenen geeignete Möglichkeiten zur Vorbeugung besprochen. Kompetente Beratung Das Angebot richtet sich an Personen mit Diabetes Typ 1 und 2, Schwangerschaftsdiabetes sowie Sonderformen des Diabetes. Um eine optimale Diabetestherapie zu gewährleisten, besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Hausärzten oder je nach dem den Spitalärzten. Die speziell ausgebildete und sehr erfahrene Beraterin und Dipl. Pflegefachfrau HF, Maria Wilders, hält sich durch gezielte Weiterbildungen stets auf dem neusten Stand. Sie übernimmt die Beratungen am Ambulatorium des Spital Menziken, unter dem Patronat der Diabetesgesellschaft, mit Sitz in Aarau, wo sie ebenfalls in der Diabetesberatung tätig ist.

Bauherrschaft: Mirjam Schmid, Ammerswil Grundstückeigentümer: Willy Schmid, Ammerswil Bauvorhaben: Umnutzung Garage Gebäude Nr. 36 Ortslage: Parz. Nr. 89, Zihlrainstrasse 11 Öffentliche Auflage vom 9. Oktober bis 9. November 2015 in der Gemeindekanzlei Ammerswil. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat einzureichen. Ammerswil, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Bootsentnahme im Seezopf Delphin Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin ab dem 15. Oktober 2015 an den nächstfolgenden sechs Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Fahrwangen, 7 Oktober 2015 Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Holderbank

Baugesuch Bauherr:

Einwohnergemeinde Holderbank v. d. Gemeinderat Holderbank Bauobjekt: Abbruch Liegenschaft Nr. 25 sowie Erstellung Kiesplatz 350 m² Bauplatz: Talstrasse 1, Parzelle 635 Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 9. Oktober bis 9. November 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Holderbank, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

BONISWIL www.boniswil.ch

Baugesuch

116. Jahrgang

161. Jahrgang 93. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim.

Bauherrschaft: Sandra und Johannes Emmenegger Pfaffenhalde 21, Boniswil Bauvorhaben: Umgebungsgestaltung Ortslage: Parzelle 1021 Pfaffenhaldenstrasse Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 9. Oktober bis und mit 9. November 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

EGLISWIL

Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See.

Hauptübung Feuerwehr Seon-Egliswil

Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Kennzahlen: Gesamtauflage: 31 939 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch

Am Samstag, 17. Oktober 2015, findet die Hauptübung der Feuerwehr Seon-Egliswil statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist um 15.00 Uhr bei der Firma Teppich Gehrig, Unterdorfstrasse 65 in Seon. Wir laden die Bevölkerung anschliessend an die Übung herzlich zu einem Apéro ein. Egliswil, 7. Oktober 2015 Kommando Feuerwehr Seon- Egliswil

Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Rahel Stauffer (RSt), Alexander Studer (Ast), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Bei unserer Gemeindeverwaltung (Einwohnerkontrolle, Gemeindekanzlei, Finanzverwaltung, Steueramt) ist auf Herbst 2016 eine

Lehrstellenausschreibung

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann wiederzubesetzen. Interessentinnen und Interessenten mit Bezirks- oder Sekundarschulbildung sind eingeladen, ihre Bewerbung, zusammen mit den üblichen Unterlagen, bis zum 26. Oktober 2015 an den Gemeinderat Egliswil, Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil, zu richten. Egliswil, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Bootsentnahme im Seezopf Delphin Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin ab dem 15. Oktober 2015 an den nächstfolgenden sechs Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Meisterschwanden, 7. Oktober 2015 Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Baugesuch Bauherrschaft: Metzler Gerold Hauptstrasse 34, Wolfwil Bauobjekt: Sanierung/Unterhalt Treppe aussen, Fenster, Boden Wände innen, Bootshaus 266 Innere Seehalde Parzelle Nr. 1249 Zus. Bew.: Kantonale Zustimmung Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Oktober bis 9. November 2015 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Meisterschwanden, 7. Oktober 2015 Regionale Bauverwaltung

Baugesuch Bauherrschaft: Metzler Gerold Hauptstrasse 34, Wolfwil Bauobjekt: Nachträgliches Baugesuch: Sanierung/Unterhalt Fenster und Türen, Bootshaus 259, Innere Seehalde, Parzelle Nr. 1249 Zus. Bew.: Kantonale Zustimmung Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Oktober bis 9. November 2015 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Meisterschwanden, 7. Oktober 2015 Regionale Bauverwaltung

Mögliche Themen der Beratungen sind: Grundwissen über den Zuckerstoffwechsel; Lebensstil und Bewegung; Instruktion zur Blutzuckerselbstmessung; Information über medikamentöse Therapien; Instruktion bei Insulintherapie; Massnahmen bei Notfallsituationen, Krankheit, Sport und Reisen; Integration der Diabetestherapie in den Alltag; Schulung und Betreuung bei Gestationsdiabetes; Diabetespass erklären und Fusspflege und Fusskontrolle. Die Diabetesberatung versteht sich begleitend zu den ärztlichen Instruktionen und Verordnungen. Die Diabetesberatung erfolgt auf ärztliche Verordnung der Spital- oder Hausärzte. Die Kosten der Beratungen werden durch die Krankenkasse übernommen. Asana Gruppe Spital Menziken 5737 Menziken Telefon 062 765 31 31 www.spitalmenziken.ch

Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Marketing Nino Russo nino.russo@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2014 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauherrschaft Stockwerkeigentümergemeinschaft Schlossblick, Steinlerstrasse 8 A und 8 B, Wildegg Bauobjekt zwei Wärmepumpen (Aussenaufstellung) Bauplatz Parz. 1614, Geb. Nr. 1753/1754 Steinlerstrasse 8 A und 8 B Öffentliche Auflage des Baugesuchs in der Gemeindekanzlei vom 9. Oktober bis 9. November 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 7. Oktober 2015 Gemeindekanzlei

Häckseldienst Für diejenigen Einwohner von Möriken-Wildegg, die das Baum- und Strauchschnittmaterial im eigenen Garten wiederverwenden möchten, stellt die Gemeinde einen Häckseldienst zur Verfügung. Das Häckselgut muss in jedem Fall zurückgenommen werden. Es sind dafür genügend grosse Behälter bereitzustellen. Der Häckseldienst findet statt am Donnerstag, 29. Oktober 2015, ab 7.30 Uhr. Anmeldungen für diesen Häckseldienst sind bis Dienstag, 27. Oktober 2015, 12.00 Uhr an die Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, Telefon 062 887 80 60, zu richten. Das Häckselgut ist an einem für die Maschine gut zugänglichen Platz an der Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ist das Material nach der Dicke der Äste aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. Bei regnerischem Wetter ist das Material etwas abzudecken. Die Bevölkerung wird eingeladen, von dieser Dienstleistung regen Gebrauch zu machen. Möriken, 7. Oktober 2015 Regionale Technische Betriebe

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Bürkler Andreas Meisenweg 14, Niederlenz Bauobjekt: Anbau Glasdach mit Sonnenstore Objektadresse: Meisenweg 14, Parzelle 1986 Öffentliche Auflage des Baugesuches vom Freitag, 9. Oktober, bis Montag, 9. November 2015, bei der Gemeindeverwaltung Niederlenz. Einsprachen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Gesucht Abgeordneter RTB Im Normalfall laden die Regionalen Technischen Betriebe im Frühjahr und im Herbst zur Abgeordnetenversammlung ein. Die Interessen der Niederlenzer Bevölkerung werden bei den RTB durch Abgeordnete vertreten. Infolge Wegzugs wird ein Sitz bei den Abgeordneten aus Niederlenz frei. Die Teilnahme an den Versammlungen ist für Abgeordnete obligatorisch. Personen sollten über technisches Flair und über Kenntnisse im Finanzbereich verfügen. Möchten Sie mithelfen, die Geschicke der RTB zu begleiten? Personen können ihr Interesse bei Thomas Steudler, Gemeindeschreiber, 062 886 60 31 oder th.steudler@niederlenz.ch, bis 16. November 2015 anmelden. Die Wahl erfolgt über den Gemeinderat. Niederlenz, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherr:

Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21

Baugesuch

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 28. August 2015 in Rechtskraft erwachsen. Hunzenschwil, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Baur Urs und Elsbeth Bettwilerstrasse 8, Sarmenstorf Projektverf.: Veil AG, Brunnmattstrasse 27 Sarmenstorf Bauobjekt: Einbau Solaranlage Bauplatz: Bettwilerstrasse 8, Geb. Nr. 560 Zone: Dorfzone Parzelle: 852 Öffentliche Auflage vom 9. Oktober bis 9. November 2015 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Sarmenstorf, 7. Oktober 2015 Gemeinderat


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Amtliches / Diverses

5504 Othmarsingen, Tel. 062 896 26 30

Baugesuch

Baugesuch

Bauherrschaft: Paul und Margrit Bopp Weingartenstrasse 31A Seengen Vorhaben: Erweiterung Dach über Sitzplatz Ost Ortslage: Parzelle Nr. 3058 Weingartenstrasse 31A Öffentliche Auflage vom 9. Oktober bis 9. November 2015 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Seengen, 7. Oktober 2015 Gemeindekanzlei

Birnel-Aktion 2015 Jetzt wieder von der Birnel-Aktion der Winterhilfe Schweiz profitieren! Das gesunde und schmackhafte Birnensaftkonzentrat stammt ausschliesslich von Früchten einheimischer Feldobstbäume. Birnel kann in folgenden Einheiten bezogen werden: Glas Kessel Kessel

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Bestellungen sind bis 30. Oktober 2015 an die Gemeindekanzlei Seengen, Tel. 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, zu richten. Die gewünschte Menge kann nach Eingang der Lieferung gegen Bezahlung bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Seengen, 7. Oktober 2015 Gemeindekanzlei

Häckseldienst Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, ab 7.30 Uhr wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichem Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, angemeldet werden. Seengen, 7. Oktober 2015 Gemeindekanzlei

Hauptübung Feuerwehr Seon-Egliswil Am Samstag, 17. Oktober 2015, findet die Hauptübung der Feuerwehr Seon-Egliswil statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist um 15.00 Uhr bei der Firma Teppich Gehrig, Unterdorfstrasse 65 in Seon. Wir laden die Bevölkerung anschliessend an die Übung herzlich zu einem Apéro ein. Seon, 7. Oktober 2015 Kommando Feuerwehr Seon- Egliswil

Informationen aus dem Steuerbereich Die Abteilung Finanzen weist Sie höflich darauf hin, dass die provisorischen Steuern für das Jahr 2015 entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bis 31. Oktober 2015 zu bezahlen sind. Ab dem 1 . November 2015 läuft der Verzugszins. Bei den periodischen Steuerrechnungen für das Jahr 2015 handelt es sich infolge der Gegenwartsbesteuerung ausschliesslich um provisorische Forderungen. Die definitiven Steuerveranlagungen für das Jahr 2015 können erst nach Vorliegen der Steuererklärungen 2015, also im Verlauf des Jahres 2016, eröffnet werden. §Wir machen Sie ausdrücklich darauf aufmerksam, dass für nicht bezahlte provisorische Steuern 2015 im Januar 2016 die Betreibung eingeleitet werden kann. Setzen Sie sich bitte mit der Abteilung Steuern (062 769 85 10) in Verbindung, falls sich die Grundlagen der Besteuerung verändert haben (z. B. wesentliche Einkommensveränderungen, hohe Liegenschaftsunterhaltskosten). Nehmen Sie bitte Kontakt mit der Abteilung Finanzen (062 769 85 20) auf, falls Sie nicht in der Lage sind, die Steuern bis zum 31 . Oktober 2015 zu bezahlen. Die Abteilung Finanzen dankt Ihnen herzlich für eine fristgerechte Bezahlung. Seon, 7. Oktober 2015 Abteilung Finanzen

Bauherrschaft: Sprich Daniel Im Pfauenhof 3, Liestal Bauobjekt: Fenstereinbau (ohne Profilierung) Ortslage: Pilatusstrasse 13 Parz. Nr. 3174

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Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 9. Oktober bis 9. November 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Mitwirkungsverfahren zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland Sehr geehrte Damen und Herren Wir machen Sie auf das Mitwirkungsverfahren zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland der Gemeinde Seon aufmerksam. Parallel zum kantonalen Vorprüfungsverfahren im Sinne von § 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) liegen in der Zeit vom 12. Oktober bis 10. November 2015 zu den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindekanzlei Seon folgende Unterlagen öffentlich auf: – Planungsbericht nach Art. 47 Raumplanungsverordnung (RPV) – Leitbild zur räumlichen Entwicklung – Bauzonenplan / Kulturlandplan – Bau- und Nutzungsordnung (BNO) – Synoptische Darstellung BNO – Arbeitsplan Naturgefahren; Gefahrenkarte Hochwasser – Arbeitsplan Naturgefahren; Hochwassergefahrenzonen – Landschaftsinventar (Plan und Kurzbericht inkl. Beilagen) – Erschliessungsplan, Aufhebung Baulinienplan (Webereistr., Breitenweg, Neulenstr.) – Zulassungsplanung von Mobilfunkanlagen (Plan und Kurzbericht) – Kommunaler Gesamtplan Verkehr (KGV) – Entwicklungsrichtplan Mitteldorf (Plan und Bericht) Die Unterlagen sind während der Auflagefrist ebenfalls auf der Webseite www.seon.ch einsehund abrufbar. Am 20. Oktober 2015 um 19.00 Uhr findet in der Halle 4, Seon, eine öffentliche Orientierungsveranstaltung zum Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) statt. Am 26. Oktober 2015 um 19.00 Uhr wird ausserdem eine Informationsveranstaltung zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung durchgeführt. Zu diesen Veranstaltungen sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat, Oberdorfstrasse 11, 5703 Seon, eingereicht werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren nicht um das Auflageverfahren mit Einwendungsmöglichkeit nach § 24 BauG handelt. Dieses wird nach der kantonalen Vorprüfung zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Seon, 7. Oktober 2015 Gemeinderat

Lenzburgerstrasse 4, 5103 Wildegg Tel. 062 893 12 18, Fax 062 893 27 51 E-Mail: kull.haustech@bluewin.ch


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Stadt Lenzburg

Schlummern noch mehr Talente hinter den Türen? Wer hinter der Fassade des Hochhauses an der Fünflindenstrasse in Lenzburg Anonymität vermutet, ist auf dem Holzweg. Bewohner haben ihre gemalten Werke zusammengetragen und laden nun ein zur Vernissage.

Wohnen 55+ in der Region Lenzburg

Beatrice Strässle

L

angsam schaukelt der Lift an der Fünflindenstrasse 5 in den 11. Stock. Für die Schreibende, welche die Höhe nicht gut verträgt, stellt sich ein mulmiges Gefühl ein. Wohl in der luftigen Höhe fühlt sich Anna Rosa Brito, sie wohnt seit rund einem Jahr im Hochhaus an der Fünflindenstrasse. «Ich fühle mich in meinem neuen Zuhause sehr wohl und durfte während dieser kurzen Zeit schon viele schöne Begegnungen erleben», erzählt Anna Rosa Brito. Mit ihr sind auch ihre zwei Hunde Bailey und Vanille sowie die Katze Mia eingezogen – und ihre Bilder. Die Vermieter hatten nichts dagegen einzuwenden, dass der schlichte Eingang und der 11. Stock durch die Bilder von Anna Rosa Brito Farbe und eine gewisse Fröhlichkeit erhielten. Bald einmal bemerkte sie, dass auch noch andere Mitbewohner künstlerisch tätig sind. «An einem zufälligen Treffen im Geschäft für Malutensilien mit Lourdes Lotz, welche ebenfalls im Hochhaus wohnt, wurde der Grundstein für die Vernissage vom 17. Oktober gelegt», erinnert sich Anna Rosa Brito. Etwas später stiess auch Reinhard Suter zum Duo. Er ist der Einzige, welcher seine Bilder schon einem grösseren Publikum gezeigt hat. Suter wird den Anlass nicht nur mit seinen Bildern bereichern, sondern für die Gäste das Piano erklingen lassen.

INSERATE

«Ich fühle mich wohl und behütet»: Anna Rosa Brito mit Vanille und Bailey. Nicht im Hochhaus, aber im selben Quartier wohnt Blanka Novotny, die Vierte im Bunde. Anna Rosa Brito ist überzeugt, dass sich bei den rund 55 Parteien des Hochhauses noch das eine oder andere Talent verbirgt. «Vielleicht wird unsere Ausstellung ein Anfang für weitere Kontakte und eventuell Präsentationen», hofft sie. Aufmerksam auf das, was sich im Hochhaus kulturell anbahnt, wurde auch die Vereinigung Freizeittreff LenzburgWest und war bereit, den Anlass unter ihr Logo zu stellen. Der Freizeittreff hat sich zum Ziel gesetzt, dem westlichen Teil der Stadt Lenzburg mehr öffentliches Leben einzuhauchen. Auf die Frage, ob denn die Bilder verkäuflich seien, meint Brito: «Das steht für uns nicht im Vordergrund, wir möchten den Anlass dazu benützen, dass weitere Kontakte entstehen, und vor allem die ganze Bevölkerung zu uns einladen.» Wenn dann doch ein kleiner Erlös aus dem Tag resultieren sollte, möchte man diesen für die Förderung der Malschule für Kinder, welche im

Erdgeschoss eingerichtet ist, verwenden. Die Vernissage findet am 17. Oktober, von 11 bis 16 Uhr, an der Fünflindenstrasse 5 statt. Neben der musikalischen warten auch kulinarische Überraschungen auf die Gäste.

Wer vor dem dritten Lebensabschnitt steht, macht sich Gedanken über die eigenen künftigen Wohnverhältnisse. Gründe dafür gibt es zahlreiche. Womöglich ist das Eigenheim zu gross geworden oder die Gartenpflege ist mit grosser Mühe verbunden. Vielleicht befinden sich die Zimmer nicht auf einer einzigen Etage. Oder möchten die Eltern dem eigenen Nachwuchs Platz machen? Mieter und selbst Eigentümer von Wohnungen können sich nach Veränderungen sehnen: Vermisst werden ein Lift und ein zweckmässiger Balkon. Allenfalls rufen gar gesundheitliche Sorgen nach einer altersgerechten Wohnung. Leben an zentraler Lage mit Bushaltestelle, Läden, Restaurants, Post, Bank und Dienstleistungen wie Arzt oder Coiffeur? Oder wird gar geträumt von einer Hausgemeinschaft, bei der die

Nachbarschaftshilfe kein Fremdwort ist? Quasi nach der Devise: Zusammen leben und gleichwohl in den eigenen vier Wänden wohnen. Eine lose Gruppe in Lenzburg arbeitet an der Vision «Wohnen 55+ in der Region Lenzburg» und schaut sich um nach Möglichkeiten für den Kauf von Land, einer bestehenden Liegenschaft oder einer Überbauung, die geplant wird. Angestrebt werden erschwingliche Erwerbskosten oder Mietzinse. Die lose Gruppe orientiert sich an einem bereits realisierten Beispiel auf dem Viehmarktareal in Lenzburg. Von der Vision zur Realität – keine leichte Aufgabe. Wer fühlt sich von der Vision zur Mitarbeit angesprochen? Kontakt aufgenommen werden kann mit Toni Schmidt, Lenzburg, Telefon 062 892 25 69, oder Ueli Meyer, Schafisheim, Telefon 062 891 86 13. AG

Erhellt den Eingangsbereich.

PRO SENECTUTE Radsportgruppe Donnerstag, 15. Oktober, Besammlung: 13.20 Uhr Tennisplatz Lenzburg. Route: Schlusstour. Die Tour führt ber Wildenstein ins Lindholz nach Niederlenz–Wildegg an die Aare. Gemütlich entlang der Aare bis Rohr und zurück über Rupperswil– Hunzenschwil nach Staufen. Im Restaurant zur Linde in Staufen wird der Schlusshock abgehalten. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleitung (Christine Sandmeier Telefon 062 896 10 46) zwischen 10.30 und 11.30 Uhr Auskunft über die Durchführung. Bei nasser Witterung trifft sich die Radsportgruppe direkt im Restaurant zur Linde zum Schlusshock. Distanz: ca. 24 km / ca. 120 Höhenmeter. Hauptleitung: Christine Sandmeier. Wandergruppe Donnerstag, 15. Oktober. Besammlung Bahnhof Lenzburg um 8 Uhr. Route: Remigen–Villigen–Ruine Besserstein–Geissberg–Chameren–Bürensteg–Wüestacher–Remigen. Nach dem Motto «Wieso in die Ferne schweifen», erreicht die Gruppe den Ausgangspunkt bereits nach 35 Minuten und wandert in den «heimatlichen» Rebbergen von Remigen nach Villigen. Im Steinbruch auf dem Geissberg hausen

die Gämsen. Die «Chameren», welche ja auch vom Staufberg sichtbar ist, sollte bis zum Mittagessen erreicht sein. Der Weg im Wald und am Waldrand und wieder durch die Remiger Weinberge führt zurück nach Remigen. Anmeldungen an Anita Ineichen, Telefon 062 891 476 33. Wanderzeit: 41/4 Stunden, Höhendifferenz: Aufstieg ca. 390 m / Abstieg ca. 390 m. Kurs DocuPass – Vorsorgeauftrag Das neue Erwachsenenschutzgesetz gibt im Bedarfsfall (Urteilsunfähigkeit) die Möglichkeit, seine persönlichen, rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten an eine Person oder Institution nach freier Wahl zu delegieren. Man erfährt, was mit dem Vorsorgeauftrag geregelt werden kann und wie die richtige Vorgehensweise aussieht. Der Kurs findet am Donnerstag, 5. November, 14 bis 16.15 Uhr statt. Kosten: 35 Franken. Anmeldeschluss: 16. Oktober. Shibashi Shibashi – auch bekannt als die 18 Gesundheitsübungen des Qi Gong – ist Meditation in Bewegung. Es verbindet östliche und westliche Spiritualität. Verspannte Muskeln werden gelockert, der Energiefluss im Körper wird harmonisiert und der Geist wird ruhiger

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und wacher. Kursdaten: Montag, 02./09./16./23./30. November, 18.45–19.45 Uhr. Kurslokal: Beratungsstelle Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg. Kosten: 100 Franken. Anmeldeschluss: 23. Oktober. Windows 7 / Internet / E-Mail (PC Schnupperkurs) Dieser Einstiegskurs richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger, die keinerlei Kenntnisse haben und sich die neue Welt des Computers vorerst einmal «erschnuppern» wollen. Der Kurs soll einen Umgang am PC ohne Scheu vermitteln. Erste Erfolgserlebnisse, Zusammenhänge erkennen, was kann der Computer alles, was kann er nicht? Arbeiten mit dem Computer, Tastatur und Maus, Programme starten. Schnuppern im Internet, erste E-Mail-Anwendung. Was braucht heute ein PC? Kursdaten: Montag, 09./16./23./30. November und 7. Dezember, 8.30–10.45 Uhr, in den Räumlichkeiten des Weiterbildungszentrums Lenzburg. Kurskosten: 355 Franken. Anmeldeschluss: 30. Oktober. Anmeldung und Auskunft Pro Senectute, Beratungsstelle Lenzburg. Telefon: 062 891 77 66 oder unter www. ag.pro-senectute.ch (Eing.)

Visionäre Bauprofile für das visionäre Projekt «Wohnen 55+»

Foto: zvg

Hypi-Tanz in Lenzburg Die Hypothekarbank Lenzburg AG lädt herzlich zum traditionellen Hypi-Tanz ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 27. Oktober, von 14 Uhr bis ca. 17 Uhr im reformierten Kirchgemeindesaal Lenzburg statt. Ob Tänzer(in) oder Nichttänzer(in), ein genussvoller, kurzweiliger Nachmittag bei Musik, Kaffee und Kuchen in gemütlicher Gesellschaft ist garantiert. Der Alleinunterhalter «Badisolo» wird mit seiner Tanzmusik für gute Stimmung sorgen. Für die Verpflegung wird das Hypi-Personal besorgt sein und verINSERATE

schiedene Getränke sowie einen süssen Zvieri servieren. Die Teilnahme am Hypi-Tanz ist kostenlos. Anmelden kann man sich ab Donnerstag, 15. Oktober, (solange Vorrat) an den Schaltern des Hauptsitzes sowie sämtlichen Geschäftsstellen. Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Die Hypothekarbank Lenzburg AG wünscht einen gemütlichen Nachmittag. Billette sind nur am Schalter erhältlich ab 15. Oktober. Keine telefonischen Reservationen möglich. (iw)


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Oktober 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

Petition für Erhalt des KV Lenzburg-Reinach übergeben Neuer Meilenstein im Fall KV Lenzburg-Reinach: Die Unterschriftensammlung zum Erhalt des KV-Schulhauses, mit der am 11. August begonnen wurde, war ein voller Erfolg. Selina Berner ber 2500 Leute unterschrieben und

Ü sprachen sich somit für die Weiter-

führung des KV-Standortes in Lenzburg aus. Kathrin Scholl-Debrunner, Grossrätin und Schulvorstandspräsidentin des KV, spricht von einer einfachen Sammelaktion: «Wir hatten die Unterschriften sehr schnell zusammen. Die Leute und natürlich die Lehrbetriebe hat es

Die Referenten: Charles Eugster, Sylvia Gattiker und Lucio Carlucci (v.l.)

wahnsinnig beschäftigt. Es war eine grosse Betroffenheit vorhanden.» Denn nicht nachvollziehbar seien die «Pläne zur Entwicklung der Berufsfach- und Mittelschulen» des Kantons, in welchen das KV Lenzburg-Reinach in zwei von drei Varianten geschlossen würde. Das überparteiliche Komitee zur Übergabe der Petition, bestehend aus Linda Kleiner, Einwohnerratspräsidentin, Franziska Möhl-Wey, Vizeammann, Sabine Sutter-Suter, CVP-Einwohnerrätin, sowie Kathrin Scholl-Debrunner überreichte Regierungsrat Alex Hürzeler die Unterschriften am letzten Montag. «Wir erwarten jetzt klar, dass die Argumente, die wir nennen, aufgenommen werden und dass man davon abkommt, das KVSchulhaus in Lenzburg schliessen zu wollen», erklärt Scholl-Debrunner bei der Übergabe.

Foto: SB

Glücklich, aktiv bis ins hohe Alter – ein Widerspruch? Letzte Woche lud die Firma Trium’s Lenzburg zum Infoabend «Mit Freude altern – gesund und vital von 60 bis über 100 Jahre» ein. Unter den Referenten: ein 96-jähriger Leichtathlet und seine Trainerin. Selina Berner

J

ohann Wolfgang von Goethe schrieb 1798 in einem Brief: «Die Summa summarum des Alters ist eigentlich niemals erquicklich.» Doch muss es wirklich so sein? Können sich die Kräfte bis ins hohe Alter nur noch verringern und die Zerbrechlichkeit fortschreiten? «Nein», sagt Sylvia Gattiker. Sie ist Personaltrai-

nerin und Besitzerin eines Masters in Prävention und Gesundheitsmanagement. Die Frau weiss, wovon sie spricht: Mit 90 Jahren kam Ex-Zahnarzt Dr. Charles Eugster zu ihr ins Training. Mit 95 Jahren wollte dieser eine neue Herausforderung wagen: Leichtathletik. Was wie ein schlechter Scherz für Aussenstehende klingt, wurde für die beiden zum Erfolg: Eugster heimste diverse Preise ein und brach heuer den über 200-Meter-Weltrekord in seiner Altersklasse. Ans Aufhören denkt der rüstige Greis noch lange nicht. Es sei nicht aussergewöhnlich, dass er alt und gesund sei, sondern vielmehr, dass so wenige alte Menschen so gesund seien wie er. «Man kann in jedem Alter seinen Köper komplett umbauen und ein neues Leben beginnen», ist sich der 96-Jährige sicher. Mit Muskeltraining zum Erfolg Ist Eugster nun einfach ein Ausnahmetalent oder hat er wirklich recht? «Fit

und gesund im Alter zu sein, das kann jeder. Gezieltes Muskeltraining und eine gesunde, ganzheitliche Ernährung sind der Schlüssel», antwortet Gattiker. Zwar bräuchten ältere Menschen längere Ruhepausen, aber sonst stünden sie den Jungen in nichts nach, erklärt sie weiter: «Unsere Muskeln können ein ganzes Leben lang trainiert werden, und damit bleiben wir nicht nur beweglich, sondern verringern auch das Risiko von chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck.» Nun plant Gattiker, zusammen mit Dr. ETH Lucio Carlucci ein Gesundzentrum für Menschen Ü60 in der Region Lenzburg-Seetal zu errichten. Dieses soll spätestens Mitte 2017 stehen und auf die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt sein – also Betreuung und Fitness-Infrastruktur bieten. «Mein Wunsch ist es, dass ich bald mit einer ganzen Mannschaft an die Leichtathletik-WM reisen kann», sagt Gattiker augenzwinkernd.

Herbstputz der Nistkästen

Der Infobus der Alzheimervereinigung macht halt in Lenzburg.

(zvg)

Informationen auf vier Rädern zum Thema Demenz in Lenzburg D as InfoMobil der Alzheimervereinigung ist im Monat Oktober auf Tour im ganzen Kanton Aargau und macht am Montag, 12., und Dienstag, 13. Oktober, in Lenzburg halt. In einem umgebauten Wohnmobil gibt es für Interessierte kostenlose Broschüren und Info-Blätter rund um das Thema Demenz. Es gibt zum Beispiel Informationen zur Krankheit selbst, aber auch Tipps für Angehörige und Betreuende, Material zu praktischen und

rechtlichen Fragen und Auskünfte darüber, wo man Hilfe und Unterstützung erhält. Im InfoMobil stehen Mitarbeiterinnen der Alzheimervereinigung für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und beantworten Fragen und geben Auskunft zum Thema Demenzerkrankung. InfoMobil ist Teil der Aktionstage Psychische Gesundheit vom 10. September bis am 19. November. (MS) Infos zum InfoMobil: www.alz.ch/ag

AKTIONSTAGE PSYCHISCHE GESUNDHEIT

D

er Kanton Aargau organisiert seit 2014 mit verschiedenen kantonalen Institutionen die Aktionstage Psychische Gesundheit. Unter dem Motto «Gemeinsam statt einsam – wir machen psychische Gesundheit zum Thema» möchten die Institutionen die Aargauer Bevölke-

rung für das Thema sensibilisieren, Informationen vermitteln und ein Bewusstsein schaffen für den Umgang mit psychischen Krankheiten und den davon Betroffenen. (lba) Informationen zu den Aktionstagen unter www.ag.ch/aktionstage

Am Samstag, 17. Oktober, von 9 bis ca. 13 Uhr findet die alljährliche Nistkasten-Putzaktion statt. Treffpunkt: Seifi-Parkplatz (Poststelle 2, Lenzburg). Jedes Jahr im Herbst werden die Nistkästen im Lenzburger Wald und in der Stadt durch den Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg gereinigt, kontrolliert und wenn nötig repariert. Bei diesem Anlass können alle Naturinteressierten den Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg begleiten. Vor allem auch Kinder und Familien sind eingeladen, den Verein zu begleiten und zu sehen, wie die Nester ausgepolstert sind und wer darin gewohnt hat. Die Nistkastenkontrolle findet bei jeder Witterung statt. Dauer des Rundgangs etwa 2 Stunden, im Anschluss wird ein Mittagessen in der Eulenhütte im Lütisbuech offeriert. Infos unter www. nvsvlenzburg.ch.

Regierungsrat Alex Hürzeler nimmt die Unterschriften von Linda Kleiner, Einwohnerratspräsidentin, Franziska Möhl-Wey, Vizeammann, Sabine Sutter-Suter, CVP-Einwohnerrätin, sowie Kathrin Scholl-Debrunner, Grossrätin, entgegen.

VOLKSHOCHSCHULE Anton Gunzinger – Kraftwerk Schweiz Anton Gunzinger möchte den ökologischen Fussabdruck der Schweiz massiv verkleinern und dazu unser Energiesystem umbauen. In seinem Referat reflektiert der Supercomputer-Entwickler und ETH-Professor, wie das zu schaffen wäre. Er zeigt auf, dass unser Land im Umgang mit Ressourcen eine Vorreiterrolle einnehmen könnte und die besten Voraussetzungen dafür hat, schon in 20 Jahren mit erneuerbaren Energien zu bestehen. Prof. Dr. Anton Gunzinger 1956 in Welschenrohr (SO) geboren, absolvierte Anton Gunzinger auf dem zweiten Bildungsweg das Studium zum Elektroingenieur. Seine Dissertation zum

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Thema «Parallele Bildverarbeitungsrechner» wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Als Oberassistent entwickelte er mit einem Team an der ETH das Music-System (Multiprocessor System with Intelligent Communication), mit dem er bei der Weltmeisterschaft der schnellsten Rechner der Welt (Gordon Bell Award) in den Final kam. Der Entrepreneur of the Year 2001 ist heute Verwaltungsratspräsident der Supercomputing Systems und Professor an der ETH Zürich. Dienstag, 20. Oktober, 20 Uhr, Hotel Krone, Lenzburg. Informationen und Reservationen bis 18. Oktober: Volkshochschule Lenzburg, www.vhlenzburg.ch, Telefon 062 891 72 90. Mit Reservation: 25 Franken / VHL-Mitglieder 22 Franken. Abendkasse: 28 Franken.


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Kirchenzettel Staufen, 5. Oktober 2015

Lenzburg, 1. Oktober 2015 Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen in unserem Herzen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter

Sonja Lüscher-Fischer 18. Januar 1936 – 30. September 2015 Erlöst von ihrer schweren Krankheit ist sie im Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal in Schinznach-Dorf ruhig und sanft eingeschlafen.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.

Lotte Kohler-Häuselmann 7. Februar 1930 bis 5. Oktober 2015 Nach langer Krankheit ist unsere liebe Lotte heute Morgen im Wohn- und Pflegezentrum Im Lenz, Lenzburg, ruhig und friedlich eingeschlafen. Ihr Lebenskreis hat sich geschlossen.

In unseren Herzen lebst Du weiter: Willi Kohler-Häuselmann Max Kohler Judith und Toni Wisler-Häuselmann Marcel und Susi Fischer Verwandte und Anverwandte

In stiller Trauer Friedrich Lüscher-Fischer Adrian und Susanne Lüscher-Küffer mit Dominik und Rebekka Verwandte und Freunde Besonders danken möchten wir dem Pflegepersonal Schenkenbergertal, Demenzabteilung, Herrn Dr. med. Geiger, Lenzburg und Herrn Dr. med. Herrmann, Barmelweid.

Bereitschaftsdienst vom 10. bis 16. Oktober: Pfrn. Susanne Ziegler

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau und Schwägerin, unserer Gotte, Tante und Cousine

Wir danken allen, die der Verstorbenen im Leben Zuneigung entgegengebracht haben und ihr in Freundschaft begegnet sind.

Auf Lottes Wunsch findet der Abschied im Familienkreis statt. Traueradresse: Willi Kohler, Mühlacherweg 10, 5603 Staufen

Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Altersheims Schenkenbergertal, Schinznach-Dorf, Postkonto 50-15579-2, Vermerk: Sonja Lüscher.

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN

Meisterschwanden, im September 2015

Lenzburg Sonntag, 11. Oktober 2015 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Tim. 1, 6–8; 13–14 «wider alle Verzagtheit»; Lieder: 574 / 242 / 675 / 835; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Dienst an der Gemeinde Im Anschluss sind alle herzlich zum Kirchenkaffee ins Alte Pfarrhaus eingeladen. 20 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche Montag, 12. Oktober 2015 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken Sonntag, 11. Oktober 2015 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Tim. 1, 6–8; 13–14 «wider alle Verzagtheit»; Lieder: 574, 1, 2, 5 / 242, 1–5 / 835, 1–4; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Dienst an der Gemeinde

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg

Traueradresse: Friedrich Lüscher, Kiburgergasse 10, 5600 Lenzburg

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben – es ist Erlösung.

Samstag, 10. Oktober 2015 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 11. Oktober 2015 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 13. Oktober 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 15. Oktober 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe, mitgestaltet von Frauen

WIR DANKEN VON HERZEN

Der Lebenskreis unserer lieben Tante

Wildegg

allen Verwandten, Freunden, Bekannten für die mitfühlende Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Lucia Häusermann-Friederich so reichlich erfahren durften. Danke für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben für einen Händedruck, eine stille Umarmung für Grabschmuck, Blumen und Spenden für die Teilnahme am Abschiedsgottesdienst für alle Zeichen der Liebe und der Freundschaft Lenzburg, im Oktober 2015

Die Trauerfamilie

. . . und immer sind da Spuren deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern und uns glauben lassen, dass du bei uns bist . . .

Hunzenschwil, 5. Oktober 2015 Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserem lieben Mami, Schwiegermami und Grossmami, unserer Schwester, Schwägerin, Patin und Tante

Trudy (Gertrud) Wernli-Schaffner 18. Januar 1947 – 5. Oktober 2015 die den langen Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit verloren hat.

Eugen Wernli-Schaffner, Hunzenschwil Daniel Wernli und Eliane Spatteneder mit Oliver, Staufen Simon Wernli, Hunzenschwil Hansueli und Ruth Schaffner-Müri, Riehen Monika und Christian Plüss-Schaffner mit Joel, Riehen Traugott Schaffner und Eva Jud, Staufen Brigitte und Stefan Senn-Schaffner, Basel mit Louis und Emilie Nils und Uta Schaffner mit Tabea, Luzern Elisabeth Schaffner-Hänny, Staufen Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 15. Oktober 2015, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche in Hunzenschwil statt. Die Urnenbeisetzung ist vorgängig im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Onkologie-Stiftung, Hirslanden Medical Center Aarau. Bankverbindung: Neue Aargauer Bank, BIC/Swift AHHBCH22XXX, IBAN CH92 0558 1052 0367 1100 2 oder Postkonto 50-1083-6. Traueradresse: Daniel Wernli, Juraweg 3, 5603 Staufen

Abschied und Dank

Frieda Elsa Steiger 7. Januar 1924 bis 29. September 2015 hat sich geschlossen. Im 91. Lebensjahr wurde sie von ihren Leiden erlöst und durfte für immer einschlafen. Im Sinne von Frieda haben wir in aller Stille auf dem Friedhof Meisterschwanden Abschied genommen. Für alle Zeichen der Anteilnahme danken wir herzlich.

In lieber Erinnerung Familie Sybille und Ueli Dürsteler-Steiger Familie Inès und Ruedi Furter-Steiger Felix Steiger Traueradresse: Inès und Ruedi Furter, Seehaldenweg 2, 5616 Meisterschwanden

Sonntag, 11. Oktober 2015 – 11.00 Uhr Heilige Messe

Seon Freitag, 9. Oktober 2015 – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 11. Oktober 2015 – 9.45 Uhr Eucharistiefeier

A U E N S TE I N Sonntag, 11. Oktober – 9.45 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz Dienstag, 13. Oktober – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein Mittwoch, 14. Oktober – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 8. Oktober – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Sonntag, 11. Oktober – 10.10 Gottesdienst, Pfr. H. Maurer Kollekte: Entlastungsdienst Dienstag, 13. Oktober – 18.15 Streetdance, Pfrundhaus Donnerstag, 15. Oktober – 9.00 «Treffpunkt Kleiderkarussell», Pfrundhaus, Secondhand-Laden für Menschen in finanzieller Notlage – 14.15 Seniorennachmittag, Besuch im Schloss Habsburg, Sonderführung und Kaffeepause «Habsburg – Stammsitz einer Weltmacht», Anmeldung unbedingt nötig: Sekretariat, 056 444 90 16 Fahrdienst (Anmeldung notwendig): 13.30 ab Werkhof Schinznach-Bad, 13.35 ab Landi Scherz, 13.45 ab «Volg» Brunegg, 13.55 ab Gemeindehaus Birrhard, 13.55 ab Pfrundhaus Lupfig Amtswoche alle Gemeinden bis 9. 10.: Pfr. H. Maurer, 062 822 23 25 ab 10. 10.: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 11. Oktober 2015 – 10.15 Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus Kollekte: Jugendarbeit

AMMERSWIL Amtswochen für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52 Donnerstag, 8. Oktober 2015 Jass-Nachmittag 14.00 Uhr in der Remise Ammerswil Sonntag, 11. Oktober 2015 10.15 Uhr Ökumeneraum, Dottikon: Gottesdienst mit Abendmahl; Pfarrer Christian Landis; Predigttext: Mt 15, 1–3 und 8; Lieder: 572, 1–3 / 98, 1–3 / 680, 1–3 / 314 / 348; Kollekte zugunsten Theodora-Stiftung Montag, 12. Oktober 2015 Schweigemeditation 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Oktober 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Kirchenzettel R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 11. Oktober 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfarrerin Miriam Anne Liedtke Predigttext: 2. Mose 20 vor allem die Gebote 9 und 10 Thema: «Die lieben Nachbarn» Lieder: 221, 1–4 / 599, 1–3 und 7 / 829, 1, 3, 4 / 734 Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Frauenhaus Aarau Montag, 12. Oktober 2015 – 20.00 Uhr: Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Dienstag, 13. Oktober 2015 – 18.00 Uhr: Blockunterricht 6. Klasse (PH3) Mittwoch, 14. Oktober 2015 – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag im Dankensberg; zu Gast ist die Zithergruppe Seon – 18.00 Uhr: Blockunterricht 7. Klasse Gruppe A (PH3) Donnerstag, 15. Oktober 2015 – 18.00 Uhr: Blockunterricht 8. Klasse (PH4) Freitag, 16. Oktober 2015 – 18.00 Uhr: Blockunterricht 9. Klasse (PH4) Sonntag, 18. Oktober 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Orgel: Elisabeth Müller Kantonalkollekte: Fonds für Ferienhilfe Kirchenkaffee, Gastgeber sind Hanspaul und Elisabeth Müller – 10 bis 11 Uhr: Sonntagsschule mit Melanie Hirt im Unterrichtszimmer CHILETAXI Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher oder René Maurer anzumelden, Tel. 079 155 06 56.

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 11. bis 16. Oktober: Pfr. Henry Sturcke (Stv.), Tel. 056 245 06 47 Sonntag 11. Oktober – 9.30 Othmarsingen, Regional-Gottesdienst mit Jodlermesse von Heinz Willisegger, Jodlerklub Edelweiss aus Untersiggenthal, Pfrn Ch. Friderich, Chilekafi. Fahrdienst mit U. Burger (Tel. 062 893 31 72): Holderbank Trotte 9.00, Wildegg Post 9.05, Möriken Gemeindesaal 9.10. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 11. Oktober – 9.25 Gebet im KGH – 10.00 «Blues to Pop» Gottesdienst mit Taufen, Pfrn. N. Spreng Thema: Geschenkt: Neue Garderobe (Epheser 4, 17–24) Kollekte: Stiftung Hoffnung, Muranpur Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Mittwoch, 14. Oktober – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf Donnerstag, 15. Oktober – 14.30 Erzählcafé im KGH www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 11. Oktober 2015 – 10.00 Gottesdienst mit Pater J. Töppel Donnerstag, 15. Oktober 2015 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 11. Oktober – 9.30 Uhr: Regional-Gottesdienst in Othmarsingen mit Jodlermesse Pfrn. Christine Friderich Anschliessend Chelekaffi In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Mittwoch, 14. Oktober – 9.00 Uhr: Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfrn. Christine Soland, Tel. 062 891 33 80

OTHMARSINGEN Sonntag, 11. Oktober 2015 – 9.30 Uhr: Regionalgottesdienst in Othmarsingen mit Pfarrerin Christine Friderich, der Jodlerklub Edelweiss aus Untersiggenthal singt die Jodlermesse von Heinz Willisegger anschliessend Chilekafi

RUPPERSWIL

HUNZENSCHWIL Sonntag, 11. Oktober – 19 Uhr Abendgottesdienst; Pfrn. R. Riniker Hebr 13, 14 Kollekte: Therapeut. Wohnheim Pegasus Kirchenkaffee Mittwoch, 14. Oktober – 9 Uhr Zmorge mit Andacht Kirchgemeindehaus Donnerstag, 15. Oktober – 14 Uhr Seniorennachmittag Kirchgemeindehaus Eindrücke von der Bretagne, Pfr. U. Bauer Amtswochen: 12./13. 10.: Pfr. W. Kuhlmann 14.–16. 10.: Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Amtswochen 8. bis 24. 10. 2015: Pfrn. Christine Bürk, 062 897 11 57 Sonntag, 11. Oktober – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Taufe von Lenny Dürrenmatt, Pfrn. Christine Bürk Kantonalkollekte: Fonds für Ferienhilfe Dienstag, 13. Oktober – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus, «Anekdoten aus 2000 Jahren Medizingeschichte» Referentin: Brigitte Poffa Fahrdienst, 062 897 28 71 Donnerstag, 15. Oktober – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Gotthard Held

Rupperswil, 4. Oktober 2015 Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Wir nehmen Abschied von meinem geliebten Lebenspartner, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

Ernst Holdener 2. Dezember 1935 bis 4. Oktober 2015 Wir sind traurig über sein Sterben, aber dankbar darüber, dass er von seinen Schmerzen erlöst wurde.

Wir werden dich nicht vergessen Therese Berner Mark und Marlies Holdener mit Chris, Joël, Sil und Stef Roland und Anneke Holdener Nikita Holdener und Raymond Flottmann mit Romy Annemarie Kaufmann-Holdener Roman Berner und Daniela Burri Ralph Berner und Petra Sock Verwandte und Freunde

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 11. Oktober 10.00 Uhr Boniswil, anschliessend Apéro Pfarrer Jan Niemeier Lieder: 557, 1–6 / 676, 1–4, 8 / 838, 1–3 / 343, 1–3 Predigt zu Sprüche 3, 5 (Platz 8 der Bibel-Top-Ten) Dienstag, 13. Oktober Zischtig-Zmorge 9.00 Uhr Kirchgemeindehaus Mittwoch, 14. Oktober Laudes 6.30 Uhr Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 9. Oktober – 9.00 Uhr: Strickgruppe im Bullinger (UG) des ref. KGH Sonntag, 11. Oktober – 19.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Jürg von Niederhäusern Referent Werner Amrein, Gideons International Text: Richter 6+7 + Jesaja 55, 11 Thema: «Gottes Wirken durch die Bibel heute in der Schweiz und in der Welt» Kollekte: Gideons International Anschliessend Express-Kafi Montag, 12. Oktober – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Gospelprojekt-Chorprobe Dienstag, 13. Oktober – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 14. Oktober – 8.45 Uhr: Atem- und Bewegungsturnen – 13.30 Uhr: Ökum. Frauengruppe: Leichtes Wandern, Treffpunkt Bahnhof Seon. – 13.30 Uhr: Block-Unterricht Präparanden/Innen – 13.30 Uhr: 1. Probe Gospelkids – 19.30 Uhr: Singkreis Donnerstag, 15. Oktober – 9.00 Uhr: Wochengebet – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Rest. Frohsinn Freitag, 16. Oktober – 12.30 Uhr: SEENER MÄNNERSTAMM: Besuch Bundesbriefarchiv Schwyz. www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim Sonntag, 11. Oktober 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfr. Gotthard Held Text: 2. Petrus 3, 13 «Er kommt!» Lieder: 1/259/671/865/868 (vom 1. zum letzten Lied im Gesangbuch) Kollekte: Stiftung Diakonie-Rappen, Aarau Wer gerne die Fahrgelegenheit zur Kirche benützen möchte, meldet sich bitte am 11. Oktober zwischen 8.30 und 9.00 Uhr unter der Nr. 062 891 51 36. Weitere Anlässe: Dienstag, 13. Oktober 2015 – 20.00 Uhr: Probe des Kirchenchors im Pfarreisaal, Suhr Herbstlager der 7.-Klässler/-innen vom 12. bis 16. Oktober 2015 in Melchtal. www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Pfarramt: Schulhausstrasse 4 5618 Bettwil; Telefon 056 667 36 39 E-Mail pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Varghese Eerecheril, Pfarradministrator Tel. 056 667 20 40 E-Mail eracheril@gmail.com Felix Furrer, Kirchenpflege-Präsident Natel: 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Sekretariat Donnerstag, 8. Oktober – 19.30 Herbstandacht Frauenverein Freitag, 9. Oktober – 17.00 Rosenkranz – 17.30 Eucharistiefeier Samstag, 10. Oktober Vorabend zum 28. Sonntag im Jahreskreis – 19.30 Eucharistiefeier Kollekte für: Priesterseminar St. Beat Freitag, 16. Oktober – 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Oktober Weltmissionssonntag – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte: Ausgleichsfonds der Weltkirche, MISSIO

F R E I E C H R I S TE N G E M E I N D E LENZBURG Sonntag, 11. Oktober – 9.30 Uhr: Gottesdienst

Die Abschiednahme mit Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Rupperswil statt. Traueradresse: Therese Berner, Stationsrain 2, 5102 Rupperswil

www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Donnerstag, 8. Oktober – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier Sonntag, 11. Oktober 28. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Chorherr Karl Schmuki) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag,15. Oktober – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier gest. Jahrzeit für Peter Schifferle-Notter und Lina und Gottlieb Notter-Sommerhalder anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 10. Oktober – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Chorherr Karl Schmuki) Mittwoch, 14. Oktober – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit


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MARKTNOTIZEN

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Höchster Schlafkomfort mit Boxspring-Betten

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Autocenter Zimmerli GmbH Rupperswil mit Ausstellung und Pneuwechseltagen D as Autocenter Zimmerli in Rupperswil ist die Adresse für kompetente Dienstleistungen rund ums Auto. Den Erfolg verdanke man nicht zuletzt den langjährigen Mitarbeitern, die die Bedürfnisse ihrer Kunden bestens kennen und dank ihrer Erfahrung auch in hektischen Zeiten Reparaturen oder den Service speditiv und kompetent angehen, ist Verkaufsberater Marco Bächli überzeugt. Es ist zudem eine Selbstverständlichkeit, dass die Mitarbeitenden laufend Schulungen und Weiterbildungen besuchen. Aber auch die Marke Peugeot, die mit innovativer Technik und klarem Design seit jeher für Qualität steht, hat zur positiven Entwicklung des Familienunternehmens beigetragen. So erstaunt es denn nicht, dass Peugeot mit dem 208 Urban Soul ein weiterer innovativer Wurf gelungen ist. An der Herbstausstellung kann das Sondermodell im Autocenter Zimmerli begutachtet werden. Der kompakte, dynamische 208 Urban Soul besticht durch einen sensationellen Preis. Aber nicht nur, denn auch die vielen Extras wie DAB+, Sitzheizung, Parkhilfe, elektrisch einklappbare Rückspiegel und das Lederlenkrad machen ihn besonders attraktiv. Selbstverständlich können die Besucher an der Ausstellung auch alle anderen

Modelle besichtigen und Probe fahren. Am gleichen Wochenende finden die Pneuwechseltage statt, bei denen auf Voranmeldung das Auto wintertauglich gemacht wird. Vorbeischauen lohnt sich beim Autocenter Zimmerli in Rupperswil immer – an der Ausstellung jedoch besonders. Ausstellung und Pneuwechseltage Freitag, 16. Oktober, 7.30 bis 19 Uhr Samstag, 17. Oktober, 9 bis 16 Uhr

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Das Paul Scherrer Institut in Villigen und Würenlingen öffnet am Sonntag, 18. Oktober, seine Türen.

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So macht Bewegung Freude.

U

nter dem Motto «Am Puls der Forschung» führt das Paul Scherrer Institut PSI am Sonntag, 18. Oktober 2015, von 10 bis 17 Uhr seinen Tag der offenen Tür durch. Engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren Spannendes aus der Forschung. Die Bevölkerung erhält die Gelegenheit, mit den Forschenden des PSI einen Blick in die Zukunft zu wagen. Weshalb haben winzige Staubpartikel eine globale Wirkung? Welche Moleküle sind für das Sehen verantwortlich? Warum können Archäologen von der Spallationsneutronenquelle profitieren? Weshalb ist die Tumorbehandlung mit Protonen so einzigartig? Kann der Energiespeicher Wasserstoff helfen, unseren steigenden Energiebedarf zu decken? Was erforscht die Teilchenphysik? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es am Sonntag, 18. Oktober 2015, von 10 bis 17 Uhr am Tag der offenen Tür des Paul Scherrer Instituts in Villigen und Würenlingen. Die Bevölkerung hat an diesem Tag die Gelegenheit, den Puls der Forschung zu spüren und die Spitzenforschung an den Grossforschungsanlagen und in den Labors des grössten Forschungszentrums der Schweiz live zu erleben. Am Tag der offenen Tür wird auch der Tunnel des neuen Schweizer Röntgenlasers SwissFEL für die Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Diese werden dort unter anderem erfahren, warum unser Planet für diese neue,

Grosses Ereignis wurde mit den Kunden gefeiert F

Ein grosses Ereignis.

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«Am Puls der Forschung»

ie «Züglete» ist vorbei, wir haben uns bereits an der Talstrasse 73 eingelebt. Die neuen Räumlichkeiten bereiten uns grosse Freude. In der KITA Seon und der KITA PLUS wird speziell auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Bei den Kleineren wird gemeinsam gespielt, gemalt, gebastelt, geturnt, experimentiert. Mit den grösseren Kindern werden zusätzlich auch Hausaufgaben erledigt. Wir laden Sie herzlich ein, uns am «Tag der offenen Türe» am 17. Oktober von 9 bis 17 Uhr zu besuchen. Im Moment läuft das vielfältige Ferienprogramm. Infos: www.kita-seon.ch. Bewegung ist uns wichtig, deshalb sind wir im Moment oft im Hallenbad anzutreffen.

ünf Jahre lang prägte der Name Garage Vogt AG, Nachfolger Pius Gut das Erscheinungsbild. Das hat sich nun geändert. Die Namensänderung auf Garage Gut wurde vollzogen. Auf dieses grosse Ereignis stiessen Pius und Erika Gut sowie ihr Team am 3. Oktober mit allen Kunden und Interessierten an. Bei der Garage Gut in Meisterschwanden ist man nicht nur an der richtigen Adresse, wenn man sich einen Neuwagen anschaffen will oder sich für einen geprüften Gebrauchtwagen zu einem vernünftigen Preis interessiert. Man ist auch am richtigen Ort, wenn man in Sachen Motorfahrzeugkontrolle und Bereitstellung, Reparatur, Wiederherstellung nach Karosserieschäden, Scheibenersatz, Reifenwechsel und bei vielem mehr sucht. Ein erstklassig ausgebildetes und eingespieltes Team rund um Pius und Erika Gut. Die Kundschaft wird gerne persönlich und fachmännisch beraten und die Aufträge werden kompetent und innert

Die Besucher erwartet nicht nur die gesamte Peugeot-Modellpalette, sondern sie können sich auch mit heissen Marroni und «Ghackets ond Hörndli» verwöhnen lassen.

Familienziel Chilbi am 10. Oktober

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Eugen Zimmer und Marco Bächli (v.l.) heissen Sie herzlich willkommen.

nützlicher Frist ausgeführt. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Marke es sich handelt. Mit eigener Migrol-Tankstelle und Selbstbedienungs-Waschanlage wird das Rundum-Angebot optimal ergänzt. Als Lokalvertretung der Marke Hyundai ist es Pius Gut wichtig, allen Kunden und allen Marken denselben Service bieten zu können. Pius und Erika Gut sehen sich als klassischen Familienbetrieb, der wegen seiner Grösse optimale Qualität und einen Top-Service bieten kann. Während Pius Gut vorwiegend für die technischen Belange verantwortlich zeichnet, ist Erika Gut sozusagen «der gute Geist». Bei ihr laufen alle administrativen Fäden zusammen. Garage Gut Lindenmattstrasse 15 5616 Meisterschwanden Telefon 056 667 33 24 info@hyundai-swiss.ch www.hyundai-swiss.ch

Das Team der Garage Gut.

740 Meter lange Grossanlage des PSI zu stark gekrümmt ist. Ebenfalls besichtigt werden können Infrastruktur-Anlagen des Paul Scherrer Instituts, ohne die Spitzenforschung nicht möglich wäre. Die Besucherinnen und Besucher erfahren unter anderem, wofür ein 2000 PS starker Maybach-Dieselgenerator jederzeit einsatzbereit ist. Auf der Open-Air-Bühne unterhält um 13 und 16 Uhr das Physiker-Duo Stella Nova mit einer aussergewöhnlichen Physik-Show. Im grossen Hörsaal erleben die Besucherinnen und Besucher, welche Physik sich hinter den James-Bond-Filmen verbirgt. Und anlässlich einer Experimentalvorlesung besteht die Gelegenheit, in die faszinierende Welt von Feuer, Schall und Rauch einzutauchen. Für den Tag der offenen Tür wird das öV-Angebot eigens erweitert. Ab Brugg, Bahnhof SBB (Haltestelle «Zentrum») verkehren am Sonntag, 18. Oktober 2015, ab 9.50 Uhr im 10-Minuten-Takt direkte Shuttle-Busse ans PSI. Zudem verkehren ab 10.00 Uhr im 15-MinutenTakt P+R-Shuttle ab Siggenthal-Würenlingen, Bahnhof SBB via die P+R-Parkplätze zum PSI Ost. Weitere P+R-Shuttle-Busse fahren ab 10.00 Uhr ebenfalls im 15-Minuten-Takt von den P+R-Parkplätzen im Axpo-Areal Döttingen ans PSI Ost. Die Transporte sind gratis. Ebenso ist die Benützung der öffentlichen Postauto-Busse der Linie 376 (Döttingen–PSI West und Brugg–PSI West) kostenlos. Weil am Paul Scherrer Institut nur eine begrenzte Anzahl Parkplätze zur Verfügung steht, wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr empfohlen. Mehr Informationen unter www.psi.ch


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Im Gespräch

Auf dem Catwalk für zwei grundverschiedene Welten Patricia Moukoko aus Lenzburg und Kamerun möchte Miss Africa DeutschSchweiz werden. Die Migrantin findet sich mittlerweile in beiden Kulturen zurecht. Leicht waren die Anfänge in der Schweiz aber nicht. Melanie Solloso

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ie höflichen Positionierungsanweisungen und Aufforderungen wie «bitte lächeln» oder «zu mir schauen bitte» kann sich der Fotograf heute sparen, stattdessen ist nur das konstante Klicken des Auslösers zu hören. Patricia Moukoko, wohnhaft in Lenzburg, ist mit der Kamera per «Du», sie spielt mit ihr, lässt sich herausfordern, immer wieder aufs Neue: Mal lächelt sie selbstbewusst, mal scheu, dann wieder verführerisch. Unaufgefordert wechselt sie ihren Gesichtsausdruck, ihre Position fast schon im Sekundentakt und hält nach jedem Kamera-Auslöse-Geräusch eine neue Variation bereit. Und immer ist da diese Fröhlichkeit. Von der Geselligkeit in die Isolation «Wir Afrikaner sind fröhlich», erklärt die Zwanzigjährige mit einem breiten, ansteckenden Lächeln. Zum ersten Mal nimmt Moukoko dieses Jahr an einer Misswahl teil, an der Miss Afrika Deutsch-Schweiz. Die Gewinnerin des Schönheitswettbewerbs hat die Ehre, ihr Herkunftsland zu repräsentieren. Moukoko ist in Kamerun bei ihren Grosseltern aufgewachsen. «Ich hatte eine Kindheit voller Fröhlichkeit», erinnert sie sich und beginnt vom Schwarzen Kontinent zu erzählen: «Die Afrikaner leben im Moment. Sie schätzen es, viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, zu reden, Witze zu machen und zu lachen, bis man Bauchweh hat.» In Kamerun gibt es viele verschiedene Ethnien und es werden rund 240 verschiedene Dialekte gesprochen. «Wir feiern fast jeden Tag irgendein Fest», veranschaulicht Moukoko. Und: «In Afrika ist man selten allein», sagt die junge Afrikanerin in akzentfreiem Schweizerdeutsch. Als sie 15 Jahre alt war, holte ihr Vater – ein professioneller Fussballspieler – seine Tochter in die Schweiz. «Es war gerade Trockenzeit in Afrika und sehr heiss», erinnert sich Moukoko. Als sie hier ankam, war es Oktober, die Blätter fielen von den Bäumen und die Temperaturen lagen bei kühlen 15 Grad. So etwas hatte sie zuvor noch nie gefühlt. «Ich hatte grosse Mühe mit der Kälte», sagt sie. Aber auch der Verlust von Freunden, Bekannten und der vertrauten Kultur, die fremde Sprache bereiteten am Anfang Schwierigkeiten. Statt Verbundenheit war da plötzlich Isolation. «In Afrika spricht man mit Fremden auf der Strasse, lacht mit ihnen.» In der Schweiz

merkte die Jugendliche rasch, dass man hier mit wildfremden Menschen anders umgeht als im Heimatland. «Man lächelt einander nicht an und erzählt Menschen auf der Strasse auch keine Witze.» Die Umstellung war gross. Afrika versus die Schweiz, das hört sich an wie Hitze und Kälte, wie Geselligkeit versus Distanz, aber auch Laissez-faire, statt System. Das Schweizer System schätzt Moukoko. «Es wird geschaut, dass sich Ausländer gut in die Gesellschaft integrieren können.» Als Moukoko vor fünf Jahren in die Schweiz kam, konnte sie kein Wort Deutsch. «Ich kam zuerst in eine Integrationsklasse. Am Anfang dachte ich: Das lerne ich nie.» Bald zeigte sich aber ihr Talent für Sprachen. Nach nur sechs Monaten konnte sie bereits in die Regelklasse wechseln. Das neue Land brachte für Moukoko auch neue Möglichkeiten mit sich. «Hier lernte ich schwimmen dank dem Schwimmkurs in der Schule.»

MISS AFRICA DEUTSCH-SCHWEIZ 2015

D

ie «Miss Africa Deutsch-Schweiz» 2015 wird gewählt. Am 17. Oktober treffen sich die Finalistinnen zur Wahl in Zürich. Die Siegerin des Abends repräsentiert ihren afrikanischen Ursprungsort und führt durch die Kultur, die Schmuckstücke und die Künste ihres Landes. Der Event gibt dem Publikum einen authentischen Einblick in die afrikanische

Kultur und ermutigt Eingewanderte, sich ihrer Herkunft bewusst zu werden. Nach dem grossen Erfolg der ersten und zweiten Veranstaltungen wird der Anlass 2015 zum dritten Mal durchgeführt. Infos unter www.missafricadeutschschweiz.ch Samstag, 17. Oktober, ab 21 Uhr, GZ Buchegg, Zürich.

urzeit überqueren wieder Millionen von Zugvögeln die Schweiz auf ihrem Weg nach Süden. Am ersten Oktoberwochenende bot sich an 62 Orten die Gelegenheit, dieses Naturschauspiel zusammen mit erfahrenen Ornithologen mitzuverfolgen. 4660 Vogelzug-Interessierte besuchten die Stände der lokalen Sektionen des SVS/BirdLife Schweiz. In weiteren 40 Ländern Europas verfolgten Interessierte die Vogelzüge. Das grösstenteils sehr schöne Wetter sorgte im Flachland dafür, dass die hoch fliegenden Vögel schlechter beobachtet werden konnten. Trotzdem wurden rund 15 000 Vögel mehr gezählt als im Vorjahr. Der Buchfink wurde 34 000 mal gesichtet. Ungewöhnlich zahlreich trat dieses Jahr der Erlenzeisig in Erscheinung: 6000 Individuen wurden in der Schweiz gezählt. An dritter Stelle der häufigsten Arten folgte der Star mit 4000 ziehenden Vögeln. ansruedi Aeschbach, Dürrenäsch, verpasste im Juni in der Sendung «Happy Day» den Gewinn einer Million Franken nur ganz knapp. Er bekam am vergangenen Samstagabend zusammen mit den andern acht leer ausgegangenen Kandidatinnen und Kandidaten eine Chance für einen «Trostpreis». Er entschied sich nicht für den Sachpreis, sondern pokerte für den ZuAuf Sendung. tritt in die Gelddusche. Und siehe da, der Zufallsgenerator wählte Hansruedi Aeschbach. In der Gelddusche vermochte er 110 Tausendernoten einzusammeln. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger gratuliert herzlich und wünscht dem glücklichen Gewinner viel Freude bei der geplanten Umgestaltung des Gartens.

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ine Goldmedaille reist nach Staufen. Vom 26. bis 27. September fand der 6. Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte in Delémont statt. In verschiedenen Kategorien wurden die besten Produkte mit Gold-, Silber- und BronzeMedaillen ausgezeichnet. Maximal das beste Drittel der eingereichten Produkte wurde ausgezeichnet. In der Kategorie «Öl und Essig» wurde der Süsse Apfelessig «Aceto Meleco» der Mosti Furer, Staufen, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Der beliebte Balsam-Essig – hergestellt aus Äpfeln der Region – vermochte die Jury zu überzeugen. Der Aceto Meleco ist ein nach «Das Beste der Region Aargau» zertifiziertes Produkt. Die Produzenten, Pascal und Barbara FurerHartmann, freuen sich über die Auszeichnung. Sie honoriert die langjährigen Anstrengungen, qualitativ höchststehende Spezialitätenessige aus Früchten der Region herzustellen. (Eing.)

«In Kamerun werden rund 240 verschiedene Dialekte gesprochen. Wir feiern fast jeden Tag irgendein Fest.»

«In Afrika spricht man mit Fremden auf der Strasse, lacht mit ihnen. Hier erzählt man Fremden keine Witze.»

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H

Lächeln für afrikanische Designer; kühle Neutralität für Europäer Die Oberstufe hat Moukoko erfolgreich abgeschlossen und ist nun im zweiten Lehrjahr Detailhandel Textil. In ihrer Freizeit modelt sie für afrikanische, aber auch europäische Designer. Die unterschiedlichen Anforderungen kennt sie mittlerweile. Auf dem europäischen Laufsteg sind meine Gesichtszüge neutral, für die afrikanischen Designer setze ich natürlich ein Lächeln auf», sie lächelt breit. Moukoko hat schon viele Modeschauen mitgemacht, auf dem Catwalk fühlt sie sich wohl. Und es sei nicht die Aufmerksamkeit, die man als Model bekommt, die sie fasziniere. «Es geht darum, die Kleider gut zu präsentieren. Das Model selbst rückt dabei automatisch etwas in den Hintergrund», weiss Moukoko. Mittlerweile beherrscht sie die Präsentation mühelos: Breit schwingen ihre Hüften, die Beine aber bleiben beim Gehen perfekt auf einer Linie. Auch bei der Drehung kommt Moukoko mit 12 Zentimeter hohen Absätzen nicht aus dem Gleichgewicht, wie sie in einer Kostprobe beweist. «Als ich anfing zu modeln, konnte ich mit Absätzen nicht laufen», gesteht die Zwanzigjährige kichernd. Das «Laufen» hat sie sich abgeschaut. «Nur bei den Besten», verrät sie. Auch war sie nicht zu scheu, sich bei Kolleginnen Tipps zu holen. «Wie man dreht, zum Beispiel.» Sprachen lernen statt Model bleiben Die Modelwelt sei zwar faszinierend, trotzdem soll das Modeln nur ein Hobby bleiben. «Schön ist man nicht ewig», sagt sie weise. Sie liebäugelt mit einem 6-monatigen Sprachaufenthalt in England nach der Lehre. Sie begründet: «Sprachen faszinieren mich. Ich möchte mein Englisch perfektionieren.» Auch ein Besuch in Kamerun möchte sie dann anhängen. Denn seit sie ihr Heimatland verlassen hat, ist sie nicht mehr dort gewesen. «Klar», sie vermisse ihre Familie dort, besonders ihre Grossmutter. Aber sie fühle sich jetzt auch in der Schweiz zu Hause. «Ich habe viele Schweizer Freunde hier.» Und die trifft sie gerne und oft. «Am besten jeden Tag.» Die anfängliche Isolation in der

Blickpunkt

Patricia Moukoko aus Kamerun lebt seit fünf Jahren in der Schweiz. Sie hat schon auf vielen Modeschauen mitgemacht, auf dem Catwalk fühlt sie sich zu Hause. Am 17. Oktober nimmt sie in Zürich an den Miss-Africa-Deutsch(MS) Schweiz-Wahlen teil. Schweiz verspürt sie nicht mehr. «Ich fühle mich angenommen.» Und für dieses Angenommen-Sein ist Moukoko dankbar und möchte etwas zurückgeben. «Ich möchte anderen Ausländern helfen, sich gut zu integrieren. Mit der Miss AfricaDeutsch-Schweiz-Wahl sieht sie eine Möglichkeit, dies zu tun. Wenn sie am Samstag, 17. Oktober, an der Miss-Wahl

gewinnt, möchte sie vor allem Afrika repräsentieren, nicht nur Kamerun. Sie erklärt: «In Afrika spielt es keine Rolle, aus welchem afrikanischen Land man stammt. Alle Afrikaner sind ein bisschen wie Bruder und Schwester.» Auf der Homepage von Miss Africa-DeutschSchweiz kann man mitbestimmen, wer von den 8 Kandidatinnen das Rennen macht. Infos zu allen Kandidatinnen unter www.missafricadeutschschweiz.ch

«Mein Heimatland ist Afrika – Kamerun ist ein Teil davon. Alle Afrikaner sind ein bisschen wie Bruder und Schwester.»

Mit Gold ausgezeichnet. INSERATE


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Region INSERATE

Auf zu den Burgen Burgen im Spannungsfeld – Vom Sempacherkrieg 1386 bis zum Schwabenkrieg 1499 bildeten die Burgen des Aargaus heiss umkämpfte Stützpunkte beider Seiten. Unter der Federführung von Jurapark Aargau werden auf einer Wanderung die Burgen Auenstein und Wildenstein besucht. Der Anlass steht unter der Leitung von Kantonsarchäologe Peter Frey. Die Führung findet am 11. Oktober, von 14 bis 17 Uhr statt. Startpunkt: Kirche Auenstein, Auenstein. Endpunkt: Schloss Wildenstein, Veltheim. Anmeldung bei Jurapark Aargau Linn 51, 5225 Bözberg Telefon 062 877 15 04 anmeldung@jurapark-aargau.ch. Anmeldeschluss: 8. Oktober.

SEON Ein für die Biker speziell angelegter Trail.

Foto: ST

Es werden keine Kontrollen gemacht Am 26. Oktober 2013 wurde «Gislibike» eingeweiht, welches dem «wilden» Biken entlang der Gisliflue in Auenstein Einhalt gebieten sollte. Wie hat sich das Projekt bewährt? Beatrice Strässle

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rnst Joho, Gemeinderat Auenstein, zeichnet ein positives Bild über die Wirksamkeit des Projektes «Gislibike». Sechs Strecken wurden vor zwei Jahren geschaffen, welche abseits von Waldstrassen und -wegen angelegt wurden. Für dieses Projekt hatte man sich in Auenstein damals entschieden, weil einerseits vermehrt Reklamationen von

Wanderern kamen, andererseits auch das Wild, insbesondere der Standort der Wildschwein-Fütterungsstelle, massiv gestört wurde. Endgültig ins Rollen brachte das Vorhaben «Gislibike» jedoch eine Waldbereisung der Behörden vor einigen Jahren. Dieser Anlass wurde durch Biker, welche ihre Wege abseits der Waldstrassen suchten, massiv gestört. «Bewährt hat sich die Entflechtung von Wander- und Bikewegen vor allem in Richtung Gisliflue selber», stellt Ernst Joho fest. Dort wurde der Wanderweg hinauf zum Gipfel verlegt und unterhalb der Gisliflue zwei Fahrmöglichkeiten geschaffen. Nicht verhindern könne man, dass Biker ihre teils kostbaren Zweiräder auf die Flue tragen, wenn sie die Aussicht geniessen wollen. Joho stellt den Bikern ein gutes Zeugnis aus, die meisten benutzen die extra für sie angelegten Wege. «Aus-

reisser gibt es immer, besonders ein illegaler Trail wird von Insidern immer wieder gerne benutzt», weiss Joho, selber ein aktiver Biker. Auf gezielte Kontrollen hat und will man auch künftig verzichten. «Ich persönlich halte es so, dass ich die Biker, wenn sie sich auf Abwegen befinden, darauf aufmerksam mache. Meistens verhalten sie sich sehr kooperativ», freut sich Joho. Auch die vermehrte Trainingsaktivität vor dem Gigathlon im Juli habe zu keinen Reklamationen geführt, die Sportler benutzten vorwiegend die markierten Trails. Eine rundum gelungene Aktion. Angesprochen auf eine Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden entlang der Gisliflue, winkt Ernst Joho ab. «Ich weiss, dass auch in Biberstein etwas geplant wird, aber ich kann die Situation nur für Auenstein bewerten und bin gespannt, was in Biberstein entstehen wird», schliesst er.

Wildenstein.

STAUFEN Baubewilligung Folgende Baubewilligung wurde erteilt: Pascal und Barbara Furer-Hartmann, Gässli 4, Staufen, für Dachfenstereinbau und Estrichausbau im bestehenden Wohnhaus Nr. 120 auf Parzelle Nr. 367 im Gässli 4. (nb)

Ökumenischer Bettagsgottesdienst in der reformierten Kirche Seon Traditionsgemäss hatten die Reformierte und die Katholische Kirchgemeinde Seon zum ökumenischen Bettagsgottesdienst in der reformierten Kirche eingeladen. Der Männerchor Seon, unter Stabführung seines Dirigenten Ruedi Remund, eröffnete die Feierstunde mit dem einfühlsam vorgetragenen Lied «Morgenrot». Pfarrer Jürg von Niederhäusern und Dr. Gerhard Ruff begrüssten die Gemeinde mit einem Dank-Psalmwort. In der äusserst lebendig gestalteten Dialogpredigt, die sich an ausgewählten Versen aus dem Epheserbrief orientierte, ging es um das Danken. Mit packenden Beispielen aus dem Alltag wurde auf fröhliche Art nahe gebracht, wie viel wir eigentlich zu danken haben! Nichts, was wir sind und haben, ist selbstverständlich! Alles ein Geschenk «von oben»! Mit den «Zwei geistlichen Chören» von Mendelssohn, wunderschön und in wohltuend deutlicher Sprache vorgetragen, fand der ermutigende Gottesdienst seinen Abschluss. Anschliessend traf sich die Bettagsgemeinde zum frohen Gedankenaustausch und zum Apéro rund um die naturnah herbstlich geschmückten Tische. (msi)

HENDSCHIKEN Turnerinnen in Hamburg Die Hendschiker Turnerinnen machten sich vor kurzem auf die Reise ins ferne Hamburg. Kaum angekommen, nahm ein «Roter Doppeldecker» die Reisegruppe mit auf eine Rundfahrt durch die Hansestadt, gespickt mit Hamburger Humor brachte der Reiseführer den Frauen die Grossstadt Hamburg etwas näher. Die Innenstadt entdeckte man dann flanierend. Ein Spaziergang zu nächtlicher Stunde führte die Frauen zu den St. Pauli-Landungsbrücken, wo einst die Überseedampfer festmachten. Der St. PauliNachtwächter führte die Gruppe umsichtig durch die «sündigste Meile» Hamburgs. Pulsierendes Nachtleben auf der Reeperbahn hin oder her – nach dem Schlummertrunk im Hotel schätzten alle die erholsame Nachtruhe nach dem langen Tag. Eine Fahrt auf den Gewässern der Binnen- und Aussenalster stand am zweiten Tag auf dem Programm, der Höhepunkt war jedoch die Reise in die Musical-Metropole mit dem Besuch von «Der König der Löwen». Ein unvergessliches Erlebnis! Mit der kurzen Fährüberfahrt über die Elbe zurück in die Stadt liessen die Frauen die magische afrikanische Musicalwelt hinter sich und tauchten ein in die historische Welt der Krämer der Hansestadt. In den alten Stuben des ehemaligen Krameramtes wurde zum Nachtes-

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sen «Original Norddeutsche Küche» gereicht. Und auch dem dritten Reisetag war mildes Herbstwetter beschieden. Die Hendschiker Turnerinnen besuchten die historische Hamburger Speicherstadt am Freihafen. Heute stehen die Gebäude unter Denkmalschutz und seit diesem Sommer gehört die Speicherstadt zum UNESCOWeltkulturerbe. Die fachkundige Führung durch das Speicherstadtmuseum rundete das vielseitige und interessante Reiseprogramm ab. Der Aufenthalt in Hamburg, in guter Kameradschaft und froher Stimmung, wird den Turnerinnen des Frauenturnvereins lange in bester Erinnerung bleiben.

SEON Wahl neuer Lernender Gemeindeverwaltung ab August 2016 Die Gemeindekanzlei Seon hat die Lehrstelle für das Jahr 2016 zur Neubesetzung ausgeschrieben. Aus rund 15 Bewerbungen hat der Gemeinderat Mirio Kissling, Seon, gewählt. Er wird die Ausbildung zum Kaufmann im August 2016 beginnen. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal gratulieren Mirio Kissling zur Wahl und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Der Balkon trägt wieder.

Das Berghaus ist wieder in Schuss S

Turnerinnen in Hamburg.

Foto: zvg

eniorinnen und Senioren der Gemeinde Möriken-Wildegg brachten das Berghaus der Gemeinde auf der Bettmeralp wieder in Schuss. Im September hämmerten, sägten, bohrten und malten Freiwillige unter der Leitung von Robert Zeller und Willi Burger an diesem gemeindeeigenen Ferienhaus. Beinahe 1000 Schrauben halten nun den Balkon im zweiten Stock zusammen. Vor drei Jahren wurde das Balkongeländer erneuert. Nachträglich erkannte man, dass ein Unterzugbalken in schlechtem Zustand war. Ein Auswechseln drängte sich auf. Wie ist dies lösbar, ohne das neue Geländer wieder zu zerlegen? Eine Knacknuss für den Schreiner Willi Burger aus Möriken, welcher die Balkongruppe anleitete. Und es gelang sehr gut, schon nach zwei Tagen war der nahezu 20 Meter lange Balkon neu aufgebaut, obwohl dabei auch mehr als 200 Bodendielen neu zugeschnitten, imprägniert und verlegt werden mussten. Eine ausgezeichnete Arbeit der Gruppe Alois Heini, Sepp Oswald, Ruedi Siegwart, alle aus Möriken, und Ernst Stutz aus Wildegg. Peter Schäer und Kasper Störi verlegten einen neuen Boden im Schulzimmer. Die Erfahrungen, welche sie dabei sammelten, können sie sicher nächstes Jahr beim Verlegen des Bodens im Esssaal verwenden. Andere malten unter der Leitung von Robert Käser, Möriken, die Westwand im Esssaal und die Ostwand

im Schulzimmer mit hellgrüner Farbe um. Auch das Entree leuchtet jetzt in goldgelber Farbe. Hier war Jakob Renold, ein ehemaliger Mörkner aus Bern, im Einsatz. Erstaunlich, wie er, trotz seiner bald 90 Jahre, in keiner Weise hinter den jüngeren Senioren zurücksteht. Fritz Bolliger und Otto Bryner, beide Möriken, überraschten mit einer neuen Lichtshow. Die bestehenden Lampen in den Korridoren wurden durch LEDLampen mit Sensoren ersetzt. Diese leuchten eine nach der andern auf, wenn man zum Beispiel nachts die Toilette aufsuchen muss. Ein interessantes Erlebnis und von der Energie her ist dieser Ausflug erst noch bedeutend sparsamer als mit den alten Lampen. Heiri Berger, Wildegg, und Fränzi Schärer, Möriken, verwöhnten die hungrigen Leute während dieses Einsatzes. Immer wieder stand ein gutes Menü, schön angerichtet an jedem Platz. Besonders der Küchenchef Heiri ist schon seit Jahren die zuverlässige Stütze dieses Einsatzes auf der Bettmeralp. Mit einem feinen Apéro zu Beginn, einem Ausflug aufs Bettmerhorn und einem auswärtigen Spezialessen bedankte sich die Gemeinde MörikenWildegg bei allen Einsatzleistenden. Für 2016 warten schon wieder neue Arbeiten – es wäre schön, wenn neue Mitarbeitende das bestehende Team während der nächsten Einsatzwoche unterstützten. (zero)

Wahl Informatiker/System Engineer Die neu geschaffene Stelle als Informatiker/System Engineer wurde zur Besetzung ausgeschrieben. Aus zahlreichen Bewerbungen wurde Roger Peier aus Ehrendingen auserwählt. Roger Peier verfügt über den eidg. Fachausweis als Informatiker, mehrjährige Berufserfahrung und etliche Weiterbildungen. Er wird seine Stelle am 1. November 2015 antreten. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Roger Peier und wünschen ihm einen guten Start und viel Freude und Befriedigung bei der Tätigkeit für die Gemeinde Seon. (Eing.)

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Region

Die Banditen eroberten das Publikum im Sturm

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Rund 250 Personen sind für das Gelingen der Operette in Möriken im Einsatz. Die Premiere zu «Banditenstreiche» war ein voller Erfolg. Beatrice Strässle

Im neuen Jahr ziehen die Kindergärtler in Holderbank um

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ie aus der Feder von Franz von Suppé stammende Operette «Banditenstreiche» wurde in Möriken bereits 1977 aufgeführt, nun feierte sie an der Premiere vom vergangenen Samstag erneut einen grossen Erfolg. «Ich bin sehr zufrieden mit der Premiere. Es war ein stimmungsvoller Abend, und der lang anhaltende Applaus hat uns gezeigt, dass unsere Produktion bei den Besucherinnen und Besuchern gut aufgenommen wurde», freut sich Produktionsleiter Daniel Angelini. Natürlich tragen die wunderbaren Kostüme und das wiederum kunstvolle Bühnenbild zur richtigen, südländlichen, Atmosphäre bei. Nicht nur lang anhaltender Schlussapplaus, sondern auch immer wieder aufbrausender Szenenapplaus wurde den Solisten und dem Chor zuteil. Der unbestrittene «Liebling» des Publikums war der Banditenhauptmann Malandrino (Raimund Wiederkehr), welcher es mit List und Tücke schaffte, Lidia, die Tochter des Bürgermeisters (Andrea Hofstetter-Huwiler) gegen den Willen ihres Vaters Babbeo (Niklaus Rüegg) mit Gaetano (Wolf H. Latzel) zu verheiraten. Das Publikum fieberte mit und verfolgte gespannt die Handlung bis zum glücklichen Ende. Wobei, glücklich waren schliesslich nicht alle, Malandrino blieb in der Liebe glücklos zurück. Die Premierengäste lobten die Dramaturgie mit einer Steigerung zum Schluss hin. «Einige Zuschauer versprachen sogar, die Vorstellung nochmals zu besuchen», war von Daniel Angelini zu erfahren.

Bürgermeister Babbeo möchte die Hochzeit verzögern. «Das war bei der ersten Produktion dieses Stücks nicht anders, und am Ende kamen die Leute in Scharen. Die Zufriedenheit des Publikums und die spürbare Lust der Akteure auf der Bühne am Spiel sind gute Indikatoren dafür, dass der Saal in Möriken gut gebucht sein wird. Für die rund 250 Personen, welche für die Produktion im Einsatz sind, wohl eines der schönsten Komplimente, wenn die Zuschauer in Scharen die Operette besuchen. Und welches ist für den Produktionsleiter das persönliche Highlight? «Die gute Stimmung unter allen Beteiligten ist für mich das Wichtigste. Wenn es hinter den Kulissen stimmt, merkt das auch das Publikum.»

Foto: zvg

Trotz der Ferienzeit liessen sich einige Kindergärtler – oder solche, die es noch werden wollen – nicht nehmen, aktiv den Spatenstich für ihren Kindergarten mitzugestalten. Er kommt neben den bereits bestehenden Kindergarten im Schachen zu stehen. Die Standortfrage wurde bereits mit der Vorstellung der Schulramplanung abgeklärt. Nötig wird der Neubau durch das schnelle Wachstum der Gemeinde Holderbank auf mittlerweile 1150 Personen. Entgegen einer früher erarbeiteten Schulraumstudie nahm die Schülerzahl schneller als angenommen zu. Im März 2015 wurde klar, dass eine zusätzliche Kindergartenlehrperson eingestellt werden musste. Provisorisch fand die zusätzliche Kindergartenklasse in einem älteren Einfamilienhaus in der Nähe des Schulhauses Unterschlupf. Nachdem vom Gemeinderat verschiedene Möglichkeiten geprüft wurden, gelangte das gewählte Projekt an die Gemeindeversammlung, welche dem

Kreditantrag zustimmte. Die gewählte Modulbauweise macht es möglich, dass der Neubau innerst kürzester Frist bezugsbereit ist. «Die besichtigten Referenzobjekte überzeugten den Gemeinderat in Grösse, Funktionalität und Aussehen», hält Gemeinderat Urs Pfründer fest. Der Neubau wird sich von der Farbgebung gut in die Umgebung einfügen und passt zum bestehenden Kindergarten. Mit dieser Variante hat man sich auch die Option für eine Erweiterung geschaffen, wenn in ein paar Jahren der alte Kindergarten weichen muss. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 700 000 Franken. Mitte November wird die Montage der Module erfolgen mit anschliessendem Innenausbau. Voraussichtlich wird der Kindergarten in den Sportferien von den Kindern erobert werden. «Der Gemeinderat ist überzeugt, eine langfristige, kostenbewusste Lösung für unsere Gemeinde und die Kinder geschaffen zu haben», schliesst Urs Pfründer. ST

Malandrino bedroht Babbeo. Foto: Peter Siegrist

SPIELDATEN Oktober, 19 Uhr; Sonntag, 1. November, 15 Uhr; Mittwoch, 4. November, 20 Uhr; Freitag, 6. November, 20 Uhr; Samstag, 7. November, 19 Uhr; Freitag, 13. November, 20 Uhr, Samstag, 14. November, 19 Uhr; Sonntag, 15. November, 15 Uhr; Mittwoch, 18. November, 20 Uhr, Freitag, 20. November, 20 Uhr; Samstag, 21. November, 19 Uhr (Derniere). Platzreservationen und weitere Infos unter www.operette.ch

«Die gute Stimmung ist für mich das Wichtigste» Die noch freien Plätze bringen den Produktionsleiter nicht aus der Ruhe, denn er weiss, dass viele Leute erst einmal die Berichterstattung über die Premiere abwarten, ehe sie sich dazu entschliessen, Eintrittskarten zu bestellen.

Die Operette «Banditenstreiche» wird an folgenden Daten aufgeführt: Freitag, 9. Oktober, 20 Uhr; Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr; Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr; Samstag, 17. Oktober, 19 Uhr; Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr; Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr; Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr; Mittwoch, 28. Oktober, 20 Uhr; Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr; Samstag, 31.

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Erfolgreicher Saisonabschluss Mit dem traditionellen Einzelwettfahren beim Fischer-Club Basel, der FCB-Classcis, geht für den Wasserfahrverein Rupperswil eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende. An den Einzelwettfahren startet immer nur ein Wettkämpfer mit dem 10 Meter langen Weidling, dies im Gegensatz zu den häufiger ausgetragenen Paarwettfahren, wo man zu zweit unterwegs ist. Zum Saisonabschluss gab es noch einmal 6 Kranzgewinne, darunter sind 2 Kategoriensiege bei den Frauen und den Schülern. Dank einer tollen Teamleistung erreichten die Robischwiler den 5. Vereinsrang. In der Kategorie Frauen gewann Fabienne Kohler zum ersten Mal an einem Einzelwettfahren und konnte damit bereits den 5. Saisonsieg feiern. Zwei Podestplätze bei den Schülern Auch Rebekka Lüscher siegte in der Kategorie Schüler (bis 13 Jahre) zum fünften Mal und Lea Schärer gewann die Bronzemedaille. Auf den weiteren Rängen folgten Sarah Dössegger und Jasmine Pauli sowie Anina Pauli als Achte. Bei den Jungfahrern (14 bis 16 Jahre) gewannen Adrian Suter als Vierter und Dominik Lüscher als Fünfter einen weiteren Kranz. Luana Callara und Monika Frey klassierten sich auf den Rängen 8 und 9. Tolles Mannschaftsergebnis Einen weiteren Podestplatz feierte Alex Bieri als Dritter bei den Junioren (17 bis 19 Jahre). Stefan Suter verpasste in seinem letzten Juniorenrennen den Kranz als Sechster knapp. Eine weitere Topleistung zeigte Adrian Zubler mit seinem 5. Kranzrang bei den Aktiven. Knapp hinter den Kränzen klas-

sierte sich Lukas Bieri auf Platz 17. Auch die weiteren Aktiven zeigten einen tollen Wettkampf: Urs Zubler (21. Rang), Bruno Matrascia (27.), Colin Schori (36.), Sebastian Härri (37.), Fabian Huber (47.) sowie Roland Joho (15. bei den Senioren) ergänzten das tolle Teamergebnis. Im Vereinsklassement belegten die Rupperswiler den ausgezeichneten 5. Rang. So gut war der Verein an der FCB-Classics noch nie klassiert. Nationales Paarwettfahren 2016 Bis im März ist für die Wasserfahrer Winterpause. Bereits laufen aber die Vorbereitungen auf die nächste Saison. Vom 20. bis 22. Mai 2016 findet in Rupperswil ein nationales Paarwettfahren statt und der Verein lädt die Bevölkerung wieder zu seinem beliebten Fischessen ein. (sk)

Fabienne Kohler gewinnt bei den Frauen.

Gemeinsames Schaufeln für den neuen Kindergarten.

Foto: ST

MÖRIKEN-WILDEGG

RUPPERSWIL

Das claro-Team Möriken in Basel Mit ihrem freiwilligen Engagement halten die Mitglieder des claro-Teams den Fair-trade-Laden neben dem Volg in Schwung. Doch einmal im Jahr lässt man den Laden hinter sich, um Lieferanten besser kennen zu lernen und persönliche Kontakte aufzubauen und zu vertiefen – es wird also das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Diesmal war Basel das Ziel. Zuerst wurde der Laden «mercifair» auf dem Gelände der Basler Mission aufgesucht. Als diese ihren Laden «Kalebasse» aufgeben wollte, haben zwei initiative Frauen den Betrieb übernommen und unter dem neuen Namen «mercifair» ein Unternehmen aufgebaut, das sowohl im Engros-Handel arbeitet als auch im eigenen Laden den Detailhandel pflegt. Eine der Leiterinnen hat höchst eindrücklich über die Probleme und Herausforderungen der Zusammenarbeit mit Fair-trade-Partnern in südlichen Ländern orientiert. Im breiten Kunsthandwerk-Angebot fand sich einiges für den claro Möriken; das Hintergrundwissen über diese Produkte wird dem Team beim Verkauf zugutekommen. Nach der Mittagspause im Gelände der ehemaligen «Grün 80» ging es zu «LETPack – Genossenschaft Arbeit für psychisch kranke Menschen». Von den verschiedenen Abteilungen mit geschützten Arbeitsplätzen ist «LETdeSign» sehr interessant. Da werden kunsthandwerkliche Produkte entwickelt und hergestellt. Auch hier wurde eingehend über den Betrieb informiert, und eine ganze Reihe von LETPack-Produkten wird in Möriken zu kaufen sein.

Seniorennachmitag 14.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Rupperswil. Thema: «Anekdoten aus 2000 Jahren Medizingeschichte». Als Geschichtsvermittlerin im Museum Aargau versteht es Brigitte Poffa, den Zuhörern Geschichten aus der Medizin vom Altertum bis heute auf sehr humorvolle und lebendige Art näher zu bringen. So erfährt man, dass im Altertum bei Krankheit und Medizin zuerst die Götter milde gestimmt werden mussten. Bei den Römern wiederum kam es nicht darauf an, ob der Chirurg das Skalpell beherrschte. Viel wichtiger war, dass er die Schreie der Patienten aushalten konnte. Weiter kurierten sie z.B. Hysterie und psychische Erkrankungen bei Frauen dadurch, dass diese kurzerhand verheiratet wurden. Ebenfalls wird sie erzählen, warum die Klöster im Mittelalter in der Gesundheitsversorgung sehr wichtig waren. Kostenloser Fahrdienst: 062 897 28 71. (Eing.)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Oktober 2015

Boniswil: Revision einen Schritt weiter Die Bedürfnisse der Bevölkerung von Boniswil sind mittlerweile in die Ortsplanungsrevision eingeflossen. Am 27. Oktober stellt der Gemeinderat die Entwürfe vor.

D Auch Zu- und Wegfahrt zum «Eichireben» sollen verbessert werden.

Foto: zvg

«Eichireben» kann erweitert werden Der Erneuerung des Altersund Pflegeheims Eichireben in Sarmenstorf steht nichts mehr im Weg.

A

n der ausserordentlichen Generalversammlung vom 30. September 2015 stimmten die 65 anwesenden Mitglieder der Trägerschaft «Altersheimverein Sarmenstorf» dem vom Vorstand beantragten Projekt «Küchenneubau mit Sanierung sowie Erneuerung der Infrastruktur und Erweiterung Ost» einstimmig zu. Der für die Realisierung erforderliche Kredit von 5,62 Mio. Franken wurde bewilligt. Hievon entfallen 4,25 Mio. Franken auf die zeitbedingten und gesetzlich vorgeschriebenen Sanierungen, den Brandschutz und den Unterhalt. Die Neuerungen umfassen 1,36 Millionen. Kernstück ist die Erneuerung und Vergrösserung der Küche mit Nebenräumen, die den modernen Verhältnissen und

den Anforderungen der Lebensmittelaufsicht angepasst werden. Die technischen Einrichtungen der 42-jährigen Liegenschaft müssen altersbedingt weitgehend ersetzt werden, man dimensioniert die Infrastrukturanlagen gleichzeitig für Möglichkeiten und Ansprüche von zukünftigen Erweiterungsbauten auf dem östlichen Reserveland. Der Ess-Saal wird aufgrund aktueller Platz-Bedürfnisse ausgedehnt, mit den darüberliegenden Obergeschossen entstehen zusätzliche Aufenthaltsbereiche. Die verkehrsmässige Erschliessung kann durch Neugestaltung der Zu- und Wegfahrt verbessert und mit weiteren Autoparkplätzen optimiert werden. Dem positiven Versammlungsbeschluss folgt nun das Baubewilligungsverfahren. Altersheimverein und Heimbewohner sind zuversichtlich, in der Folge zügig mit den Bauarbeiten beginnen und das grosse Vorhaben innert kurzer Frist verwirklichen zu können. (JB)

er Gemeinderat von Boniswil teilt mit, dass die Ziele der Ortsplanungsrevision erreicht seien. Mit einer geringen Verkleinerung des Baugebietes, Verdichtungsmöglichkeiten nach innen, der Verfügbarmachung von Bauland, der Aufwertung des Ortsbildes und dem Schutz von Natur und Landschaft seien die Planungsziele erreicht. Die Entwürfe für die neue Bauordnung, den neuen Bauzonen- und Kulturlandplan lagen im Frühling 2015 für die Bevölkerung zur Einsichtnahme auf. Man habe erkannt, wo der Schuh bei der Bevölkerung noch gedrückt habe, sagt der Gemeinderat in einer Mitteilung. In die Entwürfe sind deshalb noch einige Änderungen miteingeflossen. In der Folge haben 20 von 39 Personen ihre Einwendungen zurückgezogen. Im Rahmen der Revision soll die Tanzmatt ausgezont, stattdessen im Oberdorf ein Grundstück der Gemeinde in gleicher Grösse eingezont werden. Die ursprüngliche Absicht, in der Tanzmatt die notwendige Gestaltungsplanung durchzuführen, war daran gescheitert, dass die

Mitteldorf Boniswil: Hier gibt es Möglichkeiten, um verdichtet zu bauen. Grundeigentümerin sich gegen einen Landverkauf wehrte. Auch das Gebiet im Oberdorf, das als Ersatz eingezont werden soll, ist von Baugebiet umgeben. Ausserdem liegt es unmittelbar bei der SBB-Haltestelle. Insgesamt wird das Baugebiet etwas kleiner. Alte Schmitte soll weichen Ebenfalls im Rahmen der Revision sollen die Strassenräume und das Ortsbild n aufgewertet und bei Neubauten auf verdichtetes Bauen geachtet werden. Auch der Ortsbildschutz wird verstärkt. Statt

bisher nur 8, sollen 29 zusätzliche Gebäude unter Ortsbildschutz gestellt werden. Nicht zu den schützenswerten Bauten zählt die alte Schmitte bei der Einmündung der Mättlistrasse in die Seengerstrasse. Sie soll zugunsten der Verkehrssicherheit und einer Platzgestaltung abgebrochen werden. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember wird über die Ortsplanungsrevision abgestimmt. (MS) Öffentliche Orientierungsversammlung: Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr, Saalbau Boniswil.

Neues Sanierungsprojekt für Seeweg A

nlässlich der Referendumsabstimmung vom 23. Oktober 2011 haben die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen von Boniswil den Baukredit für ein Projekt zur Sanierung des Seeweges, von der Verzweigung Haldenweg bis zum Veloabstellplatz, und dessen Ausbau auf 5 Meter deutlich abgelehnt. Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, welche damals das Referendum ergriffen hatten, verlangten eine schmalere Strasse mit Ausweichstelle(n). Seither hat sich die Ausgangslage für den Ausbau des Seeweges verändert: ■ Es besteht der rechtskräftige Erschliessungsplan «Seeweg» vom 1. Juli 2013. ■ Die Gemeinde ist neu Eigentümerin der Parzelle 1329 oberhalb der Badi Alliswil. Dies gibt mehr Spielraum bei der Trassee-Führung des Flurweges an den See. ■ Der Veloabstellplatz am unteren Ende des Seeweges ist notgedrungen bereits realisiert worden.

Der Seeweg in Boniswil befindet sich in einem schlechten Zustand. Foto: zvg

Der Strassenzustand hat sich in den vergangenen drei Jahren weiter verschlechtert.

Gestützt auf diese Ausgangslage hat der Gemeinderat ein neues Sanierungsprojekt ausarbeiten lassen. Die Strasse weist neu eine geplante Fahrbahnbreite von 3,5 Meter aus und eine Ausweichstelle. Der asphaltierte Seeweg soll bis ans Ende der Liegenschaft Högger Urech, Parzelle 234, als Gemeindestrasse ausgebaut werden. Die Fortsetzung der Strasse, also der Untere Haldenweg, bleibt Privatstrasse und vom Sanierungsprojekt unberührt. Die Flurwegverbindung an den See soll als Flurweg bestehen bleiben. Der Weg wird optimal dem Grundeigentum der Gemeinde, aber auch dem Gelände angepasst werden. Der Fussweg entlang dem See wird belassen, wie er ist. Die Kostenberechnung lautet auf 190 000 Franken. (RH)

Damenturnverein Leutwil sagten «Grüessech» und «Bonjour» Bischof Felix lud die Jugendlichen persönlich nach Luzern.

Jugendliche aus Sarmenstorf waren am Bistumsjugendtreffen in Luzern B istumsjugendtreffen 2015 in Luzern: 45 Jugendliche aus den Aargauer Pfarreien Koblenz, Klingnau, Döttingen, Sarmenstorf und Neuenhof reisten am Sonntag, den 27. September, nach Luzern. Sie besuchten das Bistumsjugendtreffen gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen. Eingeladen hatte Bischof Felix persönlich.

Nach einem feierlichen Gottesdienst stärkten sich die Anwesenden mit einem Imbiss in der Stadt Luzern. Am Nachmittag wurden die Jugendlichen in vier Gruppen ermutigt, die Stadt mit Handy ausgerüstet zu erkunden. Sie befassten sich themenbezogen mit «Entdecken», «Abchecken» und «suchend bleiben». (CS)

N

och in morgendlicher Dämmerung zogen 6 muntere Turnerinnen zur diesjährigen Turnfahrt los. Mit dem Postauto und Zug von Leutwil via Teufenthal, Basel, Moutier erreichte man Perrefitte. Von dort marschierte die Truppe den Hügel hoch. Vorbei an Wäldern, Wiesen, Pferden, Eseln und Kühen, genoss man die Natur pur im «Grüessech»Kanton. Der Moronkette entlang erreichte man bald einmal den Tour de Moron, ein architektonisches Werk aus Kalkstein. Der auf 1336 m Höhe gelegene Turm ist ein wahres Bijou, vom Gipfel aus bietet sich eine fantastische Rundsicht. Nach der Mittagsrast führte die Wanderung weiter durch die unberührte

Damenturnverein Leutwil.

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DÜRRENÄSCH Waldstrasse Steinenbergweid Infolge der heftigen Regenfälle Anfang Mai 2015 kam es im Gebiet der Steinenbergweid zu einem heftigen Hangrutsch. Die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon wurde mit den Sanierungsarbeiten der Waldstrasse beauftragt. Projektgenehmigung Kanalisation Die Abteilung für Umwelt, Abwasser und Siedlungsentwässerung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat das Projekt Kanalisation Sedelstrasse–Dorfplatz–Lindhübelstrasse genehmigt. 16-kV-Hauptleitung Die AEW AG Aargau hat informiert, dass die Bauarbeiten für die Verkabelung der bestehenden 16-kV-Hauptleitung Boniswil–Teufenthal in Angriff genommen werden können. In Dürrenäsch sind von

den Bauarbeiten die Abschnitte Trafostation (TS) Wolfacher bis TS Zopf und TS Breite bis TS Wolfacher betroffen. Kandelaber Breitacherstrasse Im Rahmen der Bauarbeiten in der Breitacherstrasse werden zusätzlich drei Strassenlampen montiert. Stromtarife 2016 Die für das Jahr 2016 geltenden Stromtarife sind festgelegt und können auf der Homepage der Gemeinde Dürrenäsch (www.duerrenaesch.ch) eingesehen oder heruntergeladen werden. Reorganisation Grundbuchführung Aufgrund des Entscheides des Grossen Rates, die Zahl der Grundbuchämter im Kanton Aargau auf vier zu reduzieren, wurde eine Reorganisation der Grund-

Landschaft bis nach Bellelay, wo das Nachtlager war. Bevor das Massenlager bezogen wurde, gab es noch einen Rundgang durch das nahe gelegene Tête-deMoine-Museum. Mit einem feinen Znacht im Magen kehrte man zur wohlverdienten Nachtruhe zurück. Am nächsten Morgen wanderte man weiter in den Kanton Jura zu den «Bonjour’s». Der Etang de la Gruère in Saignelégier ist ein gestauter Moorsee, der sich in einer Mulde auf dem Hochplateau der Freiberge im Jura befindet. Nach dem Mittagsmahl führte die 4-stündige Wanderung zurück in die Zivilisation, zum Bahnhof La Chaux-de-Breuleux und von dort zurück nach Hause.

buchführung nötig. Seit 24. September 2015 fällt die Gemeinde Dürrenäsch in den Zuständigkeitsbereich des Grundbuchamtes Zofingen, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen.

22 bis 6 Uhr ist auch im Innern von Gebäuden jeder Lärm verboten, der die Nachtruhe stört. Verstärkeranlagen dürfen im Freien nur mit Bewilligung des Gemeinderates verwendet werden.

Ruhestörung Gemäss Polizeireglement der Gemeinde Dürrenäsch ist es untersagt, die Ruhe der Öffentlichkeit und der Nachbarschaft übermässig zu stören. Sämtliche lärmintensiven Verrichtungen, insbesondere das Rasenmähen sowie der Einsatz anderer lärmiger Maschinen und Werkzeuge im Freien, sind verboten von Montag bis Samstag von 12 bis 13 Uhr und von 20 bis 7 Uhr (samstags ab 18 bis 7 Uhr) und an Sonn- sowie Feiertagen ganztags. Dringende landwirtschaftliche Arbeiten sowie kurzfristige Arbeiten zur Behebung von Notständen sind gestattet. Von

Mottfeuer sind verboten Abfälle dürfen nur in speziell dafür bewilligten Anlagen verbrannt werden. In Wohngebieten ist das Verbrennen von natürlichen Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien verboten. Kompostierund vergärbare Abfälle aus Feld, Garten und Haushalt sollen einer Grüngutverwertung zugeführt werden. Siedlungsabfälle müssen dem Sammeldienst der Gemeinde übergeben werden, davon ausgenommen ist privates Kompostieren von Grünabfällen, sofern es ohne Gefährdung von Gewässern oder Beeinträchtigung der Nachbarn erfolgt.


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Veranstaltungen / Diverses


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Oktober 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Lindenberg / Unteres Seetal

Mostfest im Schloss Hallwyl Seit 13 Jahren organisiert die Stiftung KLAS (Kultur Landschaft Aare Seetal) in enger Zusammenarbeit mit der Schlossverwaltung Hallwyl jährlich im Oktober ein 2-tägiges Mostfest. Der beliebte Anlass, der dieses Jahr am 11./12. Oktober stattfindet, bietet den Besuchern Gelegenheit, das Mosten von Äpfeln hautnah mitzuerleben. Kinder können sogar aktiv beim Mostpressen mithelfen. Zudem besteht die Möglichkeit, das vielfältige Angebot der regionalen Landwirtschaft kennenzulernen. Der Stiftung KLAS ist es ein Anliegen, dass die Bevölkerung das breite regionale Warensortiment aus einer nachhaltigen Landwirtschaft, insbesondere auch die Hochstammprodukte, kennen und schätzen lernt. Denn nur die Nachfrage nach diesen Produkten sichert den

Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaft. «Landschaftsbilder – Landschaftsqualität» ist denn auch das Thema der diesjährigen Mostfest-Ausstellung. Folgende Führungen zum aktuellen Thema Landwirtschaft und Landschaftsqualität werden angeboten: ■ Samstag: 14.30 Uhr, ■ Sonntag: 11 Uhr und 14.30 Uhr An einem Infostand im Schlosshof informiert die Stiftung KLAS über ihre Arbeit. Sie wird am Mostfest auch ein Glücksrad betreiben, um so Geld für weitere Aufwertungsprojekte und Anlässe zu sammeln. Die glücklichen Gewinner erhalten einen Preis, der von den Marktteilnehmern sowie weiteren regionalen Unternehmen gespendet wurde. (PD)

Bilderausstellung in der «Alten Schmitte» in Seengen Christine Lara Burri und Norbert Lang zeigen ihre Werke. Grafik, Aquarell-, Acryl- und Ölbilder sowie Mixed Media sorgen für eine vielfältige Ausstellung, die ab 17. Oktober 2015 in der Alten Schmitte, Seengen, zu sehen ist.

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hristine Lara Burri ist diplomierte Pflegefachfrau und freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier Felsenburg in Evilard (oberhalb von Biel). In ihrer Malerei kombiniert sie konkrete oder abstrakte Elemente und verarbeitet sie mit verschiedenen Materialien. Dabei treten einzelne Elemente in den Hintergrund. Oft entwickelt sie daraus aber wieder neue Formen und Farbwelten. Norbert Lang ist langjähriges Mitglied der Malgruppe «Altes Schulhaus Tennwil» und lebt in Seengen. Die Natur und die Landschaft am Hallwilersee inspirieren ihn täglich. Seit vielen Jahren entstehen seine farbintensiven Landschaftsbilder (Aquarell- und Acrylbilder) oft in Gemeinschaft mit anderen Künstlern an reizvollen Orten in der Schweiz sowie in Frankreich und Italien. Die beiden Künstler zeigen seit 25 Jahren ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen. (Eing.)

Personalausflug Am Freitag, 18. September, fand der Personalausflug der Gemeinde Fahrwangen statt. Frühmorgens startete der Tag mit der Autofahrt nach Brienz ins

Wo sind in diesem Jahr die Pilze hin? Diese Frage stellen sich heuer viele Hobby-Pilzler, die mit leeren Körben von ihrer Wald-Tour heimkehren. Folglich fehlt es den Pilzkontrolleuren in dieser Saison an Arbeit. Selina Berner

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ie Pilzkontrolle im alten Schulhaus Tennwil ist wie jeden Abend zu dieser Jahreszeit geöffnet. Die drei Pilzkontrolleure des Seetals – Rudolf Hurni, Max Döbeli und James Gurtner – warten auf die zu kontrollierenden Körbe der Hobby-Pilzler. Doch es kommt wie so oft in dieser Saison niemand vorbei. «Es ist einfach zu trocken in diesem Jahr. Die Pilze wachsen spärlich, wenn überhaupt», sagt Döbeli. Zu kontrollieren gibt es also heute nichts, trotzdem harren die drei Männer die Stunde von 18 bis 19 Uhr aus. «Falls doch noch jemand kommt. Die Leute sind froh, wenn wir da sind, damit sie sicher sein können, dass unter den gesammelten Pilzen keine giftigen sind», erklärt Döbeli. Er ist schon seit 1993 Pilzkontrolleur, Hurni sogar noch länger: ab 1980 begann er damit. Gurtner ist hingegen ein Neuling, er machte erst vor drei Jahren die einwöchige Ausbildung. Aus Freude zur Natur, wie er sagt: «Ich finde es spannend, zu se-

James Gurtner, Max Döbeli und Rudolf Hurni haben noch ein paar Pilze Foto: SB gefunden – kennen aber auch die besten Plätze fürs Sammeln. hen, wie und wo die Pilze wachsen, beobachte gerne das Zusammenspiel mit der Natur.» Hurni und Döbeli nicken. Alle drei «pilzlen» in erster Linie nicht für den Gaumengenuss – Döbeli mag Pilze nicht einmal –, sondern der Natur wegen. «Mir geht es darum, die Ruhe als Gegenpol zum hektischen Alltag zu geniessen und die Pilze zuordnen zu können – dafür muss ich sie nicht sammeln», sagt Döbeli. Wieder nickt Hurni und schliesst: «Aber

auch wir finden nur wenige Pilze, weswegen die Pilzsaison 2015 für uns wirklich enttäuschend ist.» Wer sein Pilz-Wissen auffrischen oder einfach wieder einmal ein Pilzgericht geniessen möchte, der ist dieses Wochenende an der Pilz-Ausstellung des Pilzvereins Seetal bestens bedient: Samstag, 10. Oktober 2015, 11 bis 23 Uhr, sowie Sonntag, 11. Oktober 2015, 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden.

Tätschbach in Seengen geöffnet Alfred Gassmann

I Werk von Christine Lara Burri. Vernissage: Sa. 17. Oktober, 16–18.30 Uhr Öffnungszeiten: So, 18. Oktober, 10.30–12.30 / 14–18 Uhr Sa, 24. Oktober, 10.30–12.30 / 14–19 Uhr So, 25. Oktober, 10.30–12.30 / 14–18 Uhr

FAHRWANGEN Ablesen Wasserzähler Brunnenmeister Beat Sandmeier wird im Monat Oktober 2015 die Wasserzähler ablesen. Wir bitten die Besitzer von Liegenschaften, den Zugang zum Wasserzähler freizuhalten und ihm Einlass zu gewähren. Bei Fragen kann man sich direkt an den Brunnenmeister, Beat Sandmeier, Handy 079 660 58 79, wenden.

Schlechte Pilzsaison 2015

Berner Oberland. Nach einem «Zmorge-Kafi» genoss man die Rothorn-Bahnfahrt, wo die Sicht noch prächtig war. Auf dem Rothorn angekommen, zogen bereits die Nebelschwaden auf, bis schliesslich die wunderschöne Weite vollends im Nebel versank. Nach einem wärmenden Trunk im Restaurant ging es weiter. Man wanderte den steilen Berg hinunter bis zur Planalp. Dort wurde ein leckeres Mittagessen serviert. Die Reisegruppe amüsierte sich auch mit Kartenspielen. Nach dem gemütlichen Mittagshalt ging es mit der Rothornbahn wieder bergab nach Brienz und zurück nach Fahrwangen.

n Seengen ist das Baugebiet Bündtli II, zwischen der Egliswilerstrasse und dem Tätschweg bzw. der Oberen Sonnenbergstrasse, erschlossen worden. Erst Ende April war der Spatenstich, und nun sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen. Die unförmigen und nicht überbaubaren Parzellen mit einer Fläche von 32 100 m² sind mittels einer Baulandumlegung neu geordnet worden. Die Einwohnergemeinde Seengen besass ebenfalls zwei Parzellen, konnte eine weitere zukaufen und verfügt nun über ein zusammenhängendes Grundstück mit einer Fläche von 2739 m². Bereinigt wurden zudem die verschiedenen Fusswegrechte. Die neuen Strassen sind auf Hinterdorfstrasse und Rainweg getauft worden. Für den Strassenbau, die Werkleitungen, die Landumlegung, die Bachöffnung und die Nebenkosten addierten sich die Kosten auf knapp 3,2 Mio. Franken. An der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2014 stimmte der Souverän dem Erschliessungsanteil der Gemeinde von 211 250 Franken sowie dem Landkauf von 282 150 Franken zu.

Raus aus der Röhre: Bereichernd für Mensch und Natur.

Gewinn für die Natur Als tolle Leistung und Gewinn für die Natur und das Quartier darf die Offenlegung des Tätschbaches auf 75 Metern Länge erwähnt werden. Ob der ge-

schwungene Bachlauf demnächst noch mit einheimischen Sträuchern bepflanzt wird, wird sich weisen. Seengen hat ein äusserst attraktives Baugebiet geschaf-

Foto: AG

fen. Es erstaunt deshalb nicht, dass im neu erschlossenen Quartier bereits erste Bauprofile für neue Wohnungen bestehen.

Summer X Club Dürrenäsch am Oktoberfest München Am letzten Samstagmorgen startete eine gut gelaunte Truppe, gekleidet in Dirndl und Lederhosen, voller Vorfreude ins Helferfest. Hinter dem Riesenerfolg der Summer X Party 2015 mit neuem Hitzerekord steckt ein Team von über 70 freiwilligen Helfern, welche auch in diesem Jahr grossen Einsatz geleistet haben. Als Dankeschön für die schweisstreibende Arbeit lud der Summer X Club das gesamte Team zu einem Trip ans Oktoberfest nach München ein. Bereits am Nachmittag wurde das eine oder andere Mass auf der Wiesn vernichtet und abends ging das Gaudi am Stieglmaierplatz erst richtig los. Mass um Mass löschte den offensichtlich grossen Durst der Meute und das feuchtfröhliche Treiben, begleitet von rockiger Live-Musik, endete erst in den frühen Morgenstunden. Nach dem Katerzmorge im Hotel folgte das Team wieder dem Ruf der Wiesn. Der Ausflug nach München war absolut gelungen und die Helferreise stellte sich als noch grösser, noch lauter, noch geiler heraus.

Mr/Ms Word im Läsi-Huus Fahrwangen gefeiert

Die Helfer der Summer X Party am Oktoberfest in München.

Foto: zvg

Rekordverdächtige Ausleihzahlen sind nötig, damit eine Klasse der Bezirksschule zur Mr/Ms-Word-Verleihung in der Schul- und Gemeindebibliothek LäsiHuus Fahrwangen eingeladen wird. Den Rekord im vergangenen Schuljahr halten die Klassen 3a und 3b mit insgesamt 508 bzw. 352 Ausleihen. Die 3 Mädchen und Jungs mit den höchsten Ausleihzahlen

erhielten einen besonderen Preis. Die Titel Mr und Ms Word 2015 gingen an Alice Apolloner und Hannes Beck. Ein weiterer neuer Titel konnte gleich mitgefeiert werden: Wilma Heiniger hat ihre Grundausbildung zur Bibliothekarin SAB mit Erfolg abgeschlossen. Das Läsi-HuusTeam gratulierte den Preisträgern und lud alle zu einem feinen Znüni ein. ¸(mc)


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Agenda

Agenda vom 9. bis 15. Oktober 2015 THEATER

Freitag, 9. Oktober Fahrwangen: Mehrzweckhalle 20.15 Uhr. Theater «Wältumrunder» – In 90 Minuten um die Welt. Schwank von Ady Meili. Essen ab 18.30 Uhr.

Samstag, 10. Oktober Fahrwangen: Mehrzweckhalle 20.15 Uhr. Theater «Wältumrunder» – In 90 Minuten um die Welt. Schwank von Ady Meili. Essen ab 18.30 Uhr.

KLASSIK

Freitag, 9. Oktober Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 20 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Banditenstreiche». Operette von Franz von Suppé. Musikalische Leitung: Bruno Leuschner. Inszenierung/Regie: Thomas Dietrich.

Samstag, 10. Oktober Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Banditenstreiche». Operette von Franz von Suppé. Musikalische Leitung: Bruno Leuschner. Inszenierung/Regie: Thomas Dietrich.

Sonntag, 11. Oktober Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 15 Uhr. Operette Möriken-Wildegg: «Banditenstreiche». Operette von Franz von Suppé. Musikalische Leitung: Bruno Leuschner. Inszenierung/Regie: Thomas Dietrich.

LITERATUR

Dienstag, 13. Oktober Lenzburg: Aargauer Literaturhaus Lenzburg 19.15 Uhr. «Im Brennpunkt: Die Ukraine»: Serhij Zhadan und Juri Andruchowytsch.

PARTYS / KONZERTE

Freitag, 9. Oktober Lenzburg: Tomm Bar 20 Uhr. Konzert ab 21 Uhr: Band Nojakin.

Mittwoch, 14. Oktober Lenzburg: Wisa-Bar (WisagloriaGelände) 18–23.59 Uhr. «Mittwoch-Party». Cooler Sound mit DJ Dave. Gluschtige Grilladen.

AUSSTELLUNGEN

Freitag, 9. Oktober Seengen: «Alte Schmitte» 19–22 Uhr: Bilder- und Keramikausstellung Dasuma. Die Ausstellung ist am Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Montag, 12. Oktober Rupperswil: Alte Spinnerei 14–18 Uhr. Ausstellung «Vasen, Design & Kunst». Eröffnung. Öffnungszeiten: Mo/Di 14–18 Uhr, Mi–Fr 10–20 Uhr, Sa 11–17 Uhr. Bis 24. Oktober.

Dienstag, 13. Oktober Seon: Galerie R4L 17.30 Uhr. «Signs In Colors». Ausstellung von Hsing-Chuen Schmuziger-Chen und Roy Freeman. Finissage.

VEREINE

Bettwil Samariterverein 20 Uhr: Schulhaus. Vortrag «Krankheitsbilder».

Mosttage auf Schloss Hallwyl am 10. und 11. Oktober.

Boniswil Männerturnverein 17.30–22.30 Uhr. Metzgete im Saalbau.

Meisterschwanden Pilzverein Seetal Pilzausstellung mit Pilzessen in der Mehrzweckhalle. Samstag, 10. Oktober: 11–23 Uhr; Sonntag, 11. Oktober: 11– 17 Uhr.

Oberes Seetal Landfrauen Oberes Seetal Bitte anmelden bis Montag, 12. Oktober, für das Pizzaessen am Donnerstag, 15. Oktober, ab 19 Uhr, in der Pizzeria Sarmenstorf oder an Telefon 056 667 31 67.

Staufen Pistolensektion: Samstag, 10. Oktober, 16–17.30 Uhr. Freiwillige Übung.

DIES & DAS

Freitag: 9. Oktober Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr: Wochenmarkt.

Samstag, 10. Oktober Hallwil: Haldenhof 11 Uhr. Herbstfest. Samstag: Fondue und Raclette; Unterhaltung mit Emanuel und dem Akkustik-Duo Driutti (17 Uhr) und der Steelband Panissimo Steel Music (18.30 Uhr). Sonntag: Kübissuppe, Sauerkraut, Wädli; Unterhaltung der MörWilÖrgeler und Alphornbläser. Lenzburg: Gemeindesaal 13–21 Uhr. Ukrainisches Volksfest Pokrova. Mit Kultur, Sitten und Bräuchen. Seon: Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal 11–17 Uhr: Herbstmarkt mit frischem Moscht ab Presse und vielem mehr.

Sonntag, 11. Oktober Hallwil: Haldenhof 11 Uhr. Herbstfest. Samstag: Fondue und Raclette; Unterhaltung mit Emanuel und dem Akkustik-Duo Driutti (17 Uhr) und der Steelband Panissimo Steel Music (18.30 Uhr). Sonntag: Kübissuppe, Sauerkraut, Wädli; Unterhaltung der MörWilÖrgeler und Alphornbläser.

Dienstag, 13. Oktober Bettwil: Vereinszimmer Schulhaus 9–11 Uhr. Chrabbelgruppe. Fahrwangen: Musikschule Oberes Seetal Eltern- und Kind-Singen. Weitere Infos: www.musikschule-remos.ch

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr: Wochenmarkt. Möriken-Wildegg: Hotel Aarehof Wildegg 18.30 Uhr. Forum kaufm. Berufsfrauen Schweiz (FOKA). 18.30 Uhr: gemeinsames Nachtessen. 20 Uhr: Beginn Forum zum Thema «Schlagfertig und gelassen». Referentin: Gunhild Hinkelmann, Professorin Fachhochschule Nordwestschweiz.

Mittwoch, 14. Oktober Veltheim: Mehrzweckhalle 20 Uhr. Informationsveranstaltung des Gemeinderates und der Petitionäre Steinbruchareal.

SENIOREN

Donnerstag, 15. Oktober Lenzburg: Tennisplatz 13.20 Uhr. Radsportgruppe Pro Senectute, Bezirk Lenzburg: Schlusstour. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleiterin (Christine Sandmeier, 062 896 10 46) zwischen 10.30 und 11.30 Uhr Auskunft über die Durchführung. Bei nasser Witterung trifft sich die Radsportgruppe direkt im Restaurant zur Linde zum Schlusshock.

MUSEEN

Freitag, 9. Oktober Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr.

Samstag, 10. Oktober Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenz-

Foto: archiv

burg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. Mosttage und Herbstmarkt. Hof und Markt gratis, Museum halber Tarif. Für Interessierte werden in der Ausstellung folgende Führungen zum aktuellen Thema «Landwirtschaft und Landschaftsqualität» angeboten: Sa 14.30 Uhr, So 11/14.30 Uhr.

Sonntag, 11. Oktober Auenstein: Hexenmuseum 14–17 Uhr: Offener Sonntag. Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. Mosttage und Herbstmarkt. Hof und Markt gratis, Museum halber Tarif. Für Interessierte werden in der Ausstellung folgende Führungen zum aktuellen Thema «Landwirtschaft und Landschaftsqualität» angeboten: Sa 14.30 Uhr, So 11/14.30 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr.

Dienstag, 13. Oktober Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr.

Mittwoch, 14. Oktober Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr.

Donnerstag, 15. Oktober Lenzburg: Museum Burghalde 18 Uhr: Öffentliche Führung durch die Ausstellung «Stadt in Sicht». Der Lenzburger Alt-Stadtschreiber Christoph Moser führt durch die neu eröffnete Sonderausstellung. Ohne Anmeldung. Eintritt und Führung: 10 Franken. Treffpunkt: «Seifi» Lenzburg, Burghaldenstrasse 57. Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Wildegg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr. Seengen: Schloss Hallwyl 10–17 Uhr. «Wappensuche». Ferienprogramm auch auf den Schlössern Lenzburg, Wildegg und Habsburg sowie im Kloster Königsfelden. 26. September bis 18. Oktober, Dienstag–Sonntag, immer 10–17 Uhr.

INSERAT


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Szene

Von New York nach Lenzburg

Geld. Ein Plädoyer für neue Spielregeln

Am 16. Oktober um 19 Uhr findet im Müllerhaus die Vernissage der Ausstellung «gesehen gesicht sicht» mit musikalischer Umrahmung statt.

Im Rahmen der StapferhausAusstellung «GELD. Jenseits von Gut und Böse» spricht Christian Felber, Wirtschaftsexperte und Autor, auf Schloss Lenzburg.

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m Juni 2014 durfte Yves Siegrist aus Seengen an einer Gemeinschaftsausstellung in der Agorag Galerie in New York eine Auswahl seiner fotografischen Arbeit präsentieren. Dort lernte Yves Siegrist Arlette Zurbuchen aus Bern kennen, die dort zur gleichen Zeit Acrylmalereien ausstellte. Zurück in der Schweiz, blieb der Kontakt bestehen, und bald entwickelte sich die Idee für eine gemeinsame Ausstellung. Man kam schnell auf das Müllerhaus in Lenzburg, wo Yves Siegrist bereits 2009 erfolgreich ausgestellt hatte. Arlette Zurbuchen war von den schönen Räumen im Souterrain des Müllerhauses sehr angetan und so wurde das Projekt sogleich mit viel Enthusiasmus in Angriff genommen. Die Vernissage der Ausstellung «gesehen gesicht sicht» findet im Müllerhaus in Lenzburg am 16. Oktober um 19 Uhr mit musikalischer Umrahmung statt. Alle sind herzlich willkommen. Der Flyer mit weiteren Details zur Ausstellung kann auf der Facebookseite von Yves Siegrist eingesehen werden. Oder per Telefon 062 777 19 61.

Brennpunkt: «Die Ukraine» im Aargauer Literaturhaus Die Autoren Serhij Zhadan und Juri Andruchowytsch sind zwei der prägendsten Figuren der ukrainischen Literaturszene, ihre Texte von beklemmender Hellsichtigkeit. Beide sind heute international bekannt; ihre Texte erscheinen im Suhrkamp Verlag. In seinem neuesten Roman «Mesopotamien» porträtiert Zhadan ein modernes Babylon; Andruchowytsch (zuletzt: «Perversion») lässt in «Euromaidan» Historiker, Soziologen und Politikwissenschaftler über den Albtraum eines neuen Ost-West-Konflikts reflektieren. Übersetzung ins Deutsche: Evgenija Lopata. Moderation: Ulrich Schmid (Slawist, Literaturkritiker). Mit grossem Dank für die Unterstützung der Veranstaltung an die Landis & Gyr Stiftung. Eintritt: Fr. 20.–/15.–. Dienstag, 13. Oktober 2015, 19.15 Uhr im Aargauer Literaturhaus in Lenzburg.

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Yves Siegrist und Arlette Zurbuchen stellen im Müllerhaus aus.

Der irische Liedermacher Kieran Goss und Annie Kinsella im Forum Seon E

s gibt nur wenige einzigartige Solokünstler auf dieser Welt. Kieran Goss, einer der am meisten gefeierten Singer/Songwriter Irlands, ist einer von ihnen. Wenn seine Songs ihn zum Star gemacht haben, so ist es seine Liveshow, die ihn zur Legende machte – denn wenn er auf der Bühne steht, lässt er die Gesichter des Publikums strahlen. Nachdem er viele Jahre mit seinem «Kieran Goss Trio» um die ganze Welt tourte, bestreitet er nun sein neues Soloprogramm «Solo». Dieses verspricht intime und unvergessliche Abende, bei denen er sowohl seine klassischen Hitsingles wie «Out Of My Head» oder «Reasons To Leave» als auch brandneues Material seines neuen Soloalbums zum Besten geben wird, natürlich nicht ohne seine zuweilen spitzbübischen und charmanten Stories und Ansagen zu vergessen. Begleitung: Annie Kinsella In Seon wird er begleitet von der Backgroundsängerin Annie Kinsella. Das Time Out Magazine schrieb über ihren gemeinsamen Auftritt: «Beide sind unabhängig voneinander grossartige Sänger, doch wenn sie zusammen singen, wird

Gouache von Joseph Plepp: Sicht auf die Lenzburg.

Führung durch «Stadt in Sicht!» D er Lenzburger Alt-Stadtschreiber Christoph Moser führt durch die neu eröffnete Sonderausstellung. Er kennt Lenzburg und seine Geschichte wie kein Zweiter und nimmt das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise entlang gezeichneter, gestochener und gemalter Ansichten von Lenzburg. Der Bilderbogen spannt sich von den frühestens

Foto: zvg

n seiner «Lenzburger Rede» legt der renommierte österreichische Wirtschaftsexperte und Autor Christian Felber dar, wie sich das Geld vom Mittel zum Zweck zum Ziel des Wirtschaftens entwickelt hat, und stellt die Spielregeln des Geldes zur Diskussion. Diese sind in seinen Augen nicht bloss unverständlich und undemokratisch, sondern fördern auch rücksichtsloses Wirtschaften, ungleiche Verteilung und Instabilität. Felber zeigt Wege zur Demokratisierung des Geldsystems auf und skizziert Ideen, wie das Geld zu einem öffentlichen Gut werden kann, das in erster Linie dem Gemeinwohl dient. Musikalisch begleitet wird die Rede von Bruno Amstad, Stimmkünstler. Christian Felber ist ein österreichischer Autor und Referent zu Wirtschaftsund Gesellschaftsfragen. Er ist Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität

Foto: zvg

Darstellungen in den Chroniken des 15. Jahrhunderts bis hin zu Ansichten der Gegenwart. Öffentliche Führung durch die Ausstellung «Stadt in Sicht!» am Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr. Ohne Anmeldung. Eintritt und Führung: Fr. 10.–. Treffpunktr: «Seifi» Lenzburg, Burghaldenstrasse 57.

Christian Felber.

Foto: zvg

Wien sowie an der Universität Graz. Der Musiker und Stimmkünstler Bruno Amstad arbeitet mit Loop-Geräten, mit denen er seine eigene Stimme vervielfältigt und so orchestrale Klang- und Rhythmuswelten erzeugt. (lba) 16. Oktober 2015, 19.15 Uhr, im Rittersaal auf Schloss Lenzburg.

BARONESSA Die Bünzlikrachers Böueli Michu, Stäckli Stöffu, Rumpel Tim und Chnebeli Sändu entsprechen zwar rein äusserlich nicht ganz dem Klischee eines Rockstars. Lasst euch aber nicht vom etwas gewöhnungsbedürftigen Äusseren dieser vier Bünzlis täuschen, denn im Herzen sind sie waschechte Rocker. Mit ihrem Repertoire, welches die ganze Bandbreite vom Oldie bis zum aktuellen Charthit einschliesst, lassen die Musiker an ihren Konzerten so richtig die Sau, äh Pardon, den Bünzli raus. http://www.buenzlikrachers.ch/ Baronessa, Freitag, 9. Oktober 2015, 21.00 Uhr, Türöffnung und Abendkasse ab 20.00 Uhr.

Schlagfertig und gelassen

Der irische Liedermacher Kieran Goss kommt ins Forum Seon.

Foto: zvg

Die nächste Veranstaltung des FOKA (Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz) findet am Dienstag, 13. Oktober 2015, im Hotel Aarehof, Bahnhofstrasse 5, 5103 Wildegg, statt. Zeit: 18.30 Uhr gemeinsames Nachtessen, 20 Uhr Beginn Forum. Forumsthema: Schlagfertig und gelassen. Referentin ist Gunhild Hinkelmann, Professorin Fachhochschule Nordwestschweiz. FOKA Sektion AG/SO

das Publikum erst recht verzaubert.» Kein Folk, kein Pop, sondern Kieran Goss. Eine Chance, die man nicht verpassen sollte. www.kierangoss.com

Freitag, 16. Oktober 2015, 20.15 Uhr, im Forum Seon. Bar geöffnet ab 19.00 Uhr. Reservationen Tel. 062 775 22 75 oder 079 215 89 43. www.forumseon.ch

Nojakin in der Tomm Bar

Fabian Unteregger in Staufen D

Die Band Nojakin entführt in eine undurchdringliche, mystische Fantasiewelt. Ihre eigenwilligen Klänge sind verwirrend schön, berühren und erwecken tief schlummernde, vergessen geglaubte Sehnsüchte. Geschickt verwebt die Band um Sängerin und Komponistin Corinne Nora Huber komplexe Elemente des instrumentalen Jazz mit der simplen Schönheit des Songwriting und lässt Platz für Improvisation und Interaktion auf der Bühne. Die Stimme klingt dabei fragil und kraftvoll zugleich: Lustvoll und virtuos schlängelt sie sich durch Klavierakkorde, verschmilzt mit Trompete und Saxofon und huldigt immer wieder der bittersüssen Melancholie. Mit den formal ausgefransten und vielschichtigen Kompositionen und den ineinander verfliessenden Instrumenten erschafft NOJAKîN eine betörende, unverwechselbare Klangästhetik. Die Band besteht aus: Corinne Huber – Voc/Comp Christoph Huber – Tenor Sax Lukas Kohler – Trompete Michael Haudenschild – Piano Benjamin Muralt – Bass Lukas Rutzen – Schlagzeug. Band Nojakin, Freitag, 9. Oktober 2015, in der Tomm Bar im Tommasini Lenzburg. Türöffnung und Bar ab 20 Uhr, Konzert ab 21 Uhr.

er Kulturkommission Staufen ist ein Glücksgriff gelungen. Gestern fand die Premiere des Programms «Doktorspiele» im renommierten «Kaufleuten» in Zürich statt und kurz danach ist der Kabarettist in Staufen zu Gast. Aus der Not wurde eine Tugend, denn die Aufführung findet als Ersatz für die aufgrund der Mutterschaft nicht verfügbaren Sonja Huber statt. Der Kabarettist ist bestimmt mehr als nur Lückenbüsser. Aufgrund der Bekanntheit von Fabian Unteregger aus Radio und Fernsehen war es ein Zufall, dass der Künstler relativ kurzfristig gerade noch einen Termin für den Auftritt in Staufen frei hatte. Nicht nur als frisch promovierter Arzt – im Herbst 2014 schloss er sein Studium ab –, sondern auch mit einem brandneuen Bühnenprogramm «Doktorspiele». Fabian Unteregger nimmt temporeich, frech und gewinnend Themen rund um den Menschen, Gesundheit und den Schweizer Alltag ins Visier. Was er als Arzt und Lebensmittelingenieur ETH in den letzten Jahren erlebt hat, reicht bei weitem für einen ganzen Abend. Wer aber nun mit ödem wissenschaftlichem Geschwafel rechnet, liegt daneben. Als Arzt weiss er, wovon er spricht. Es versteht sich von selbst, dass er sich da nicht als Gesundheitsapostel aufspielt, sondern dem Publikum gewohnt pointiert das

Fabian Unteregger.

Foto: HO

Thema näher bringt. Natürlich kommen auch die Fans seiner SRF3-Kult-Sendung «Zum Glück ist Freitag» nicht zu kurz. Freitag, 23. Oktober 2015, 20 Uhr (Kasse und Bar ab 19.15 Uhr geöffnet) im Zopfhuus oder der Turnhalle – abhängig vom Vorverkauf – in Staufen. Eintritt: Erwachsene (ab 16 Jahren) Fr. 30.–; Fr. 15.– (von 12 bis 15 Jahren). Bitte unbedingt Vorverkauf bis 16. Oktober 2015 unter www.kultur-staufen.ch/reservationen benützen.


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Veranstaltungen

DinnerKrimi Theaterbesuch mit Dinner in Lenzburg, ein Mordsspass! Samstag, 17. Oktober 2015, 17.30 Uhr Hotel Krone, Lenzburg Von der erfolgreichen Schauspielergruppe DinnerKrimi sehen wir das neue Stück «Spurensuche im Rindsfilet». Geniessen Sie kulinarische Höhepunkte mit mörderisch guter Unterhaltung! Ein Abend, den Sie nie vergessen werden! Kosten: Fr. 75.– / pro Person für Theater und Dinner Anmeldung bis 15. Oktober an: TCS Untersektion Lenzburg, Tel. 079 756 09 07

Ab sofort wieder

Metzgete täglich durchgehend ab 11.30 Uhr bis 23.30 Uhr Dienstag geschlossen Stefan Schneider Restaurant Schenkenbergerhof 5212 Thalheim Für Ihre Reservation: Tel. 056 443 12 78 E-Mail: schenkenbergerhof@bluewin.ch

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20151008 woz lbaanz  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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