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Donnerstag, 24. September 2015

107. Jahrgang – Nr. 39

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 25. September 2015 Am Freitag meist sonnig und bis zu 20 Grad warm. 8ºC 20ºC

8ºC 19ºC

10ºC 19ºC

Samstag, 26. September 2015 Am Samstagvormittag noch Hochnebel, nach dessen Auflösung Übergang zu recht sonnigem Wetter. Sonntag, 27. September 2015 Der Sonntag zeigt sich etwas wechselhaft, dürfte aber trocken bleiben.

Grellingen

7 Wie aus einem Hirschgeweih im Dreck ein spektakulärer Kalender wird.

Geisskönigin am Herbstmarkt Am letzten Bettag-Samstag trafen sich die Nunninger, die Heimweh-Nunninger und die Menschen aus den umliegenden Gemeinden zum 28. traditionellen Herbstmarkt. Wie immer wartete Nunningen mit einer besonderen Attraktion auf. Dieses Jahr war es Karin Heule, die an der letztjährigen Olma gekürte Geisskönigin. Katharina Kilcher

Witterswil

18 Witterswil wird nicht mit Bättwil fusionieren. Die Gemeindeversammlung hat das Projekt versenkt.

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19/22/24 28 33/35

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A

uch wenn Petrus den Nunningern nicht ganz hold war, so luden die 60 bunten Marktstände dennoch ein zum Staunen, Bewundern und natürlich «zum Märte». Marktchef Patrik Vögtli aus Nunningen war stolz, dass er und seine Marktkommission eine so zahlreiche Produkte-Palette anbieten konnte. Er meinte dann auch: «Wir versuchen, unseren Markt möglichst abwechslungsreich zu gestalten, und freuen uns immer über Bauern, welche ihre regionalen Produkte anbieten möchten.» Ein besonderer Höhepunkt war bestimmt der Umzug der Geisskönigin mit den Kindern der Primarschule Nunningen und natürlich, nicht zu vergessen, mit den Geissen. Die Geisskönigin erzählte mit leuchtenden Augen von ihrer Tätigkeit als Älplerin: «Ich liebe mein Leben und meine Geissen. Sie sind coole Tiere, sehr schlau und eben zickig. Wenn ich nach dem Sommer runter ins Tal komme, dann bin ich schon etwas konsterniert über die vielen Menschen,

Die Geisskönigin mit ihrer Entourage: (v. l.) Walter Stebler (ehemaliger Marktchef), Karin Heule (Geisskönigin), Yves P. FOTO: KATHARINA KILCHER Hänggi (Gemeinderat). welchen die Lebensfreude abhandengekommen zu sein scheint.» Auch das Kuratorium des Dorfmuseums Nunningen war mit einem Stand vor Ort. Dort ging es heiter zu und her. Die Standbetreiber hatten ein Buch mit Fotos von der Fronleichnamsprozession aus dem Jahre 1949 aufgelegt. Da wurden alte Erinnerungen wach und es wurde herzhaft gelacht und nach den Dorfnamen gesucht. Diese Dorfnamen entstanden, weil sehr viele Einwohner dieselben Namen und Vornamen trugen und diese sich so untereinander besser

unterscheiden konnten. Dazu erscheint bald ein Buch «Nunninger Dorfnämme», welches vom Dorfmuseum Nunningen verlegt wird. Nunningen will Beerendorf werden Die Nunninger haben sich auf die Fahne geschrieben, dass sie das erste Beerendorf werden wollen. Sie durften sich am Stand der Stiftung ProSpecieRara kostenlos mit einem Beerenstrauch eindecken und konnten auf dem Dorfplan eintragen, wo sie die Rarität pflanzen werden. Vielleicht gibt es ja nächstes

Parkett-Verlegung in Schreiner-Qualität zu Bodenleger-Konditionen

Jahr selbst gemachte Beerenkonfitüre aus ProSpecieRara-Sträuchern zu kaufen. Der Initiant dieser spannenden Aktion ist der seit drei Jahren in Nunningen wohnhafte Philippe Amman, Bereichsleiter für gefährdete Tiere und Vermarktung bei ProSpecieRara. Wer die Nunninger kennt, der weiss, dass sie sehr stolz sind auf ihren Markt. Er ist bestimmt ein wichtiger Meilenstein für ihr Dorfleben. Ein Anlass, bei welchem man die Gelegenheit hat, sich wieder einmal zu treffen und gemütlich beisammen zu sitzen.


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Wildsaison Laufend Wildspezialitäten aus Eigenjagden Jeden Freitag Wild-Schlemmerbuffet à discrétion Fr. 45.– pro Person ausgenommen bei Grossanlässen Gepflegte À-la-carte-Spezialitäten Reichhaltige Tagesmenüs Für Familien-, Firmen- und Vereinsanlässe sind geeignete Räumlichkeiten vorhanden. Es freuen sich auf Ihren Besuch die Wirtin Doris Schindelholz, das Chez-Georges-Team und der Inhaber.

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LAUFENTAL LAUFEN

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DITTINGEN

Stadtpräsident will Gemeinden stärken

Polit-Talk der Gemeindepräsidenten: (v.l) Peter Buser, Sissach, Alex Imhof, Laufen, FOTO: JÜRG JEANLOZ Giorgio Lüthi, Münchenstein und Doris Scheunemann, Brislach. jjz. Alex Imhof (CVP) kandidiert für den Nationalrat und lud zu einem Wahlkampf-Event im Stedtli ein. Um den Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung zu tragen, möchte er sich in Bern für starke Gemeinden mit mehr Kompetenzen einsetzen.

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Flugtage – Gemeinderat will auf Ängste eingehen Ein runder Tisch des Gemeinderates mit der Bevölkerung, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der Segelfluggruppe Dittingen (SGD) zeigte beides: Ängste bei Vorführungen über Dorfgebiet, aber auch Verständnis und Begeisterung für die traditionellen Flugtage.

Moderator Heiner Leuthardt fühlte Stadtpräsident und Nationalratskandidat Alex Imhof gleich zu Beginn der Wahlveranstaltung auf den Zahn: «Wenn ich Ihr Motto ‹Starke Gemeinden, starke Schweiz› richtig interpretiere, ist in unserem Politgefüge etwas nicht mehr in Ordnung». Den Gemeinden würden immer mehr Aufgaben aufgehalst, erwiderte Imhof. Sozial-, Altersund Bildungsprobleme würden die Gemeinden stark beschäftigen, dabei sei der finanzielle Spielraum sehr eingeschränkt. 80 Prozent der Ausgaben von Laufen könne vom Stadtrat nicht mehr beeinflusst werden. «Nur wenn es den Gemeinden gut geht, geht es der ganzen Schweiz gut», ist Imhof überzeugt. Bezüglich der Umfahrung von Laufen sieht Imhof ebenfalls wenig Lichtblicke. Die Zusammenarbeit und das Lobbying der Region Basel klappe nicht und solcherlei möchte er in Bern verbessern. Mitkandidatin und Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter widersprach ihm und versicherte, dass die Politgruppe Basel am gleichen Strick ziehe. Sie wünsche sich, dass er und sie im Nationalrat die Dossiers mit Umfahrung und Doppelspurausbau aufs Tapet bringen.

Sie haben sich bezüglich des Kantonsspitals und dessen Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer sehr aus dem Fenster gelehnt, bohrte Leuthardt weiter. War es Zufall oder Wahlkampfgetöse? «Ich stehe dazu, dass ein öffentlicher Betrieb nicht bei einer privaten Organisation mitmachen soll», meinte Imhof. Das Rechtsgutachten, das schon im Mai aufgegeben wurde, würde seine Haltung bestätigen. Der Regierungsrat müsse jetzt Stellung beziehen, denn es stehe viel Geld auf dem Spiel. Auf die Frage seiner Belastbarkeit meinte Imhof, dass er das Nationalratsmandat mit seinem Anwaltsbüro problemlos bewältigen könne. «Alex ist ein Leader und die CVP hat ausgezeichnete Kandidatinnen und Kandidaten», lautete Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiters Credo. Die Bevölkerung entscheide meistens wie die klassische Mittepartei. In der Asylpolitik sei die CVP ihrem Grundsatz verpflichtet, aber sie könne sich eine Schutzklausel zur Personenfreizügigkeit vorstellen. Landratspräsident Franz Meyer wünschte sich mehr Politiker im Stände- und Nationalrat, die Exekutiverfahrung aus den Gemeinden mitbringen. Er plädierte für regionale Zusammenarbeit, um Kosten und Ressourcen zu sparen. «Bleib so wie Du bist», rief er Imhof zu. Eine weitere Empfehlung im anschliessenden Polittalk erhielt er auch von den Gemeindepräsidenten Doris Scheunemann, Brislach, Giorgio Lüthi, Münchenstein und Peter Buser, Sissach.

VERANSTALTUNG

RÖSCHENZ

Musikalische Ferienreise mit Stivi

Ein Musikabend mit Flöte und Harfe im Atelier

Roland Bürki

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ut 80 Einwohnerinnen und Einwohner folgten am Montagabend der Einladung des Gemeinderates Dittingen zu einem Runden Tisch, um über die Flugtage und deren Zukunft zu diskutieren. Ihnen gegenüber sassen Jörg Thurnheer, Projektleiter Flugveranstaltungen beim BAZL, Beat Jermann, Urs Winkelmann und Thomas Anklin (alle von der Segelfluggruppe Dittingen, SGD) sowie Vizegemeindepräsident Edi Jermann mit den beiden Gemeinderäten Sven Stegmüller und Marco Zutter. Für den Vizegemeindepräsidenten war es nach einem Rückblick auf die Flugtage, das Wetter und den Flugunfall ein besonderes Anliegen, allen Einsatzkräften und generell allen Helferinnen und Helfern zu danken: «Die Solidarität der Dorfbevölkerung hat mich tief beeindruckt.» Unfallbericht in zwei Jahren Moderator Thomas Kübler verstand es mit seiner ersten Frage nach Problemen bei der Bewilligung dieser Flugtage 2015, das Eis zu brechen. «Die SGD musste zahlreiche Dokumente zu Sicherheit, Verkehr und flugtechnischen Sachen wie Minimalhöhen und Flugprogramme einreichen und hat alle Auflagen erfüllt», sagte Jörg Thurnheer vom BAZL, der jährlich zwischen 20 bis 40 solcher Flugveranstaltungen in der Schweiz registriert. Zudem hät-

WOS. Am Samstag, 29. September, um 20.15 Uhr gibt Vinzenz Stich ein Klavierkonzert im Alts Schlachthuus in Laufen. Er nimmt seine Gäste mit auf eine musiklaische Ferienreise. Dabei spielt er Musik von ABBA, Polo Hofer, Udo Jürgens, Peter Reber, Johann Strauss und mehr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte gesammelt.

Das Duo Ilma im Atelier Folke Truedsson: Pernilla Palmberg an der Harfe, Stefanie Schlangenhauf, Flöte. FOTO: GABY WALTHER

Einfühlsame Moderation: Thomas Kübler (links) befragt BAZL-Vertreter Jörg Thurnheer zur Bewilligung für die Flugtage 2015. FOTO: ROLAND BÜRKI

ten die drei Grasshoppers-Piloten ihr Programm am Freitag vorfliegen müssen, um allenfalls gefährliche Manöver schon im Vorfeld der Flugschau zu eliminieren, so Thurnheer. Zum Hergang des Unfalls, bei dem ein Pilot tödlich verletzt worden war, konnten und wollten weder Thurnheer noch die SGD-Leute spekulieren, sondern die bis zwei Jahre auf den detaillierten Unfallbericht der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST) warten. Ängste, aber auch viel Herzblut für Aviatik In mehreren Voten monierten schockierte Einwohnerinnen «Loopings, Sturzflüge, alles über unseren Hausdächern», während Kinder im Garten spielten. Ein Votant wollte die im Normalbetrieb geltende Motorflugzeugverbotszone über dem Siedlungsgebiet auch auf die Flugtage ausgedehnt wissen. «Ein Restrisiko bleibt immer, sonst müssen wir die Flugtage ganz absagen. In den letzten 30 Jahren ist überdies an solchen Airshows in der Schweiz keine einzige Drittperson zu Schaden gekommen», erklärte Thurnheer. Doch im Vorführluftraum sei Potenzial für Verbesserungen zum Schutz von Dritten vorhanden, auch die Ge-

gwa. Es gibt mehrere Gründe, weshalb es sich lohnt, eine Veranstaltung im Atelier Folke Truedsson in Röschenz zu besuchen: Einerseits ist es die Lage, welche den Besucherinnen und Besuchern einen einmaligen Ausblick auf das Laufental beschert, anderseits ist es die herzliche Gastfreundschaft der Familie Baumann, und schliesslich das kulturelle Angebot. Am letzten Samstag waren es Stefanie Schlangenhauf an der Flöte und Pernilla Palmberg an der Harfe, welche für den musikalischen Genuss zuständig waren. Die beiden jungen Frauen, welche sich an der Hochschule für Musik in Basel kennen gelernt hatten, treten als Duo Ilma seit 2011 gemeinsam als Kammermusikerinnen auf. In Röschenz spielten sie Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gabriel Fauré, Astor Piazzolla, Cesare Ciardi und Bruno Hilse. Es waren Kompositionen, die ursprünglich für Flöte und Orchester, Gitarre oder Klavier geschrieben worden waren, aber in der Kombination Flöte und Harfe ebenso überzeugten und entzückten. Konzentriert lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer den harmonisch sanften, dann wieder kräftigen Klängen, während das hohe Atelierfenster den Blick nach draussen freigab und den besinnlichen Moment der Musik mit einem Regenbogen krönte. Anschliessend an das rund einstündige Konzert verweilten die Gäste beim Apéro und gemütlichen Beisammensein.

meinde könne etwa für das mehrfach zitierte Gefahrengebiet Obermatt ihre Optimierungsvorschläge einbringen: «Wir agieren im BAZL nie gegen den Willen einer Gemeinde.» Eine Verschiebung des Vorführkorridors nach Westen sei denkbar, sagte auch Thomas Anklin von der SGD, welche im Übrigen die Besorgnis der Bevölkerung teilte, aber über die Durchführung der Flugtage 2017 keine Aussagen machen konnte. «Der Entscheid fällt demokratisch im Frühjahr 2016», beschied Obmann Beat Jermann. «Dittingen ist das Synonym für Flugtage», sprachen sich etliche flugbegeisterte Votanten für weitere Flugtage und das Akzeptieren des Restrisikos aus. Eine Einwohnerin regte eine KonsultativAbstimmung im ganzen Dorf an, während Einwohner Urs Asprion die originelle Idee hatte, besorgten Dittingern das Gratis-Eintrittsbändeli gegen eine TNW-Tageskarte zu tauschen. Um dann mal ein bisschen weg zu sein. «Wir wollen auf alle Ängste eingehen und jede Optimierungsmöglichkeit ausloten, aber ein Nullrisiko gibt es nicht», schloss Gemeindevizepräsident Edi Jermann nach anderthalb Stunden eine schwierige, aber ergiebige Diskussion.

FILM

www.kfl.ch

Donnerstag, 1. Oktober, 20.30 Uhr

Wild Tales

Regie: Damián Szifron mit Ricardo Darín, Liliana Ackerman, Luis M. Altamirano García, Alejandro Angelini Komödie, Drama, Thriller; ARG, E, 2014, 122 Min.


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Samstag, 26. September, 10 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Sonntag, 27. September, 10.30 Uhr, Schulstr. 7 in Erschwil, Haus- und Musik-GD bei Organist Tobias Cramm und Sängerin Barbara Schneebeli. Parkieren: beim Restaurant Weisses Rössli. Bus ab Breitenbach Dorfplatz; 10.11 Uhr, Ankunft in Erschwil Dorf: 10.18 Uhr. Donnerstag, 1. Oktober, 10 Uhr, Dachkapelle des Altersheims Stäglen, Nunningen, ref. Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr, ref. Kirche Beatenberg, kirchl. Trauung von Klaus und Isabelle Schaub, Nunningen, Pfr. St. Barth. Sonntag, 4. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Erntedankgottesdienst, Pfr. St. Barth. Gitarre: Esther Thommen. Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach: 2015. Gruppe 1 am Do, 24. September. Gruppe 2 am Do, 1. Oktober. Projektkurse Religion an der KTW Breitenbach: Dienstag, 29. September, 17.30 bis 20 Uhr, Schulhaus Mur, Breitenbach: obligatorisch für die reformierten Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen mit Blick auf die Konfirmation. Chilespatzenchörli. Freitags, 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach. Daten: 25. September mit C. Gerber, dann: Herbstferienpause, am 30. Oktober 2015 mit Pfr. St. Barth. Sammlung für die Flüchtlinge im Aufnahmezentrum Zoll Otterbach in Basel: Wir nehmen zur Weiterleitung bis Ende September entgegen: Neuwertige gewaschene Winterkleider für Erwachsene und Kinder; Tragtücher, Buggys und Kinderwagen, welche noch gut funktionstüchtig. Abgaben via tel. Vereinbarung mit dem Pfarramt: 061 781 12 50.

Es schliesst sich ein Fenster und ein neues geht auf...

Lina Gygi-Halbeisen HERZLICHEN DANK für die liebe Anteilnahme Wir sind sehr froh und dankbar, dass sie so friedlich einschlafen durfte. Wir danken von Herzen für die vielen Beileidsbezeugungen, für die Zuwendungen an die Bruder-Klaus-Stiftung sowie für die vielen Blumen und Gaben für späteren Grabschmuck. Besonders danken möchten wir: Herrn Pfarrer Kuhn für die schönen Abschiedsworte Frau Dr. med. Claudia Rosamilia und Herrn Dr. med. Paul Schnell, Röschenz für die jahrelange medizinische Betreuung Herrn Kohler, Physiotherapie Barell, Laufen, sowie der Spitex Laufen Laufen, September 2015

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 25. Sept. 2015, 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf jene, die mich lieben.

Laufen Freitag, 25. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 25. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Hansueli Meier (Mission 21) und Ursula Nussbaumer (Orgel). Heute ist Chinder-Sunntig! Riederwald Freitag, 25. September, 19.00 Uhr, Kapelle Riederwald (Saal), Andacht mit Pfarrerin Regine Kokontis.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Agnes Walther-Solcà 18. Oktober 1923 bis 20. September 2015 Nach lang erduldeter Krankheit ist sie kurz vor ihrem 92. Geburtstag und nur 3 Wochen nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes Charles friedlich eingeschlafen und ihm gefolgt. In unseren Herzen werden beide immer weiterleben.

Beatrice Walther und Willy Schweizer Carlo und Jacqueline Walther-Schmidlin mit Mira und Yannik Stefan Walther und Ursula Bützberger mit Alina und Larissa Peter Walther und Anne Prante Walther mit Kristin und Ellen Pascal und Romance Wälchli-Schindelholz mit Noah und Serena Carole und Alain Nicolet-Wälchli mit Lena und Laura sowie Verwandte und Freunde

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 25. September, 9.30 Uhr, Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 10.30 Uhr, Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr, Taizé-Feier, ökum. Kirche Flüh – Sonntag, 27. September, 10 Uhr Erntedankgottesdienst, ref. Kirchenchor, MUSOL, Pfarrer Armin Mettler und Jasmine Weber – Mittwoch, 30. September, 18.30 Uhr Streetdance, Isabel Reimer – Donnerstag, 1. Oktober, 7.50 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, Brugg nach Schinznach. Treffpunkt Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Armin Mettler und Team

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 26. September 2015 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 27. September 2015 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschliessend Mittagessen (Teilete) «Gäste sind herzlich willkommen»

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 4. Oktober Thema: Barmherzigkeit leben mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Wir danken allen, die ihr im Leben mit Liebe und Dankbarkeit begegnet sind. Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 2. Oktober 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche St. Martin in Roggenburg statt. Dreissigster: Samstag, 17. Oktober 2015, 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin in Roggenburg. Traueradresse: Peter Walther, Hauptstrasse 9, 2814 Roggenburg Gilt als Leidzirkular.

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061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen

4233 Meltingen, 17. September 2015 Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grosi, Schwiegermami, unserer Schwester und unserem Gotti

Luzia Meier-Christ 6. 12. 1950 – 17. 9. 2015 Sie wurde heute am frühen Morgen von ihrer Krankheit erlöst. Sie wird uns in ewiger Erinnerung bleiben.

In stiller Trauer: Roger Gigandet mit Rachel Oppliger Daniela und Markus Tidmarsh-Gigandet Sandro und Nicole Gigandet-Hügli Angela und Philippe Strohmeier-Gigandet Olivia und Thomas Fanger-Gigandet und alle Grosskinder Abschiedsfeier am Donnerstag, 24. September 2015, 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch in Nunningen/Zullwil. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster: Sonntag, 25. Oktober 2015, 9.00 Uhr im Pfarreiheim Meltingen. Traueradresse: Sandro Gigandet-Hügli, March 186, 4233 Meltingen


Donnerstag, 24. September 2015 Nr. 39

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Donnerstag, 24. September 2015 Nr. 39

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 30.9.2015. bis und mit 25.10.2015 geschlossen. Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann Central 3 Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, 2.10.2015 bis 11.10.2015 geschlossen.

Erschwil

Bättwil

Witterswil

Aufgebot zur Rekrutierung Gemäss § 76 und 77 des Gebäudeversicherungsgesetzes sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Bättwil und Witterswil vom 21. bis zum 45. Lebensjahr für die Feuerwehr dienstpflichtig. Zur Rekrutierung werden der Jahrgang 1995 sowie die im Zeitraum vom 1. 9. 2014 bis 31. 8. 2015 neu Zugezogenen mit Jahrgängen 1978–1995 aufgeboten. Wann: Montag, 2. November 2015, 20.00 Uhr Wo: Feuerwehrmagazin Witterswil, Benkenstrasse 17 Wir möchten die aufgebotenen Einwohnerinnen und Einwohner darauf aufmerksam machen, dass das unentschuldigte Fernbleiben gemäss Feuerwehrreglement bestraft wird. Entschuldigungen sind deshalb bitte schriftlich und begründet bis 3 Tage vor, bei nicht voraussehbaren Ereignissen bis 3 Tage nach dem Anlass an den Präsidenten der Feuerwehrkommission, Herrn Christian Hallwyler, Mühleweg 10, 4112 Bättwil, zu richten. Er steht Ihnen unter Telefon 079 500 99 00 für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Ihre Feuerwehr / Feuerwehrkommission Verbund Egg

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung

Bauherr: Liechti Sascha Kirchgasse 9, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Kohler Holzbau AG Lehengartenstr. 247, 4234 Zullwil Grundeigentümer: Bauherr Bauprojekt: Anbau Wintergarten (unbeheizt) Bauplatz: Kirchgasse 9 Bauparzelle: 1559 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. Oktober 2015

Montag, 19. Oktober 2015, um 15.00 Uhr

Meltingen

Baupublikation Bauherrschaft: Hofstetter Holz- und Innenausbau Hofstetter Christian Ellenbach 109, 4233 Meltingen Bauobjekt: Unterstand Bauplatz: Ellenbach 109 (GZG Areal) Parzelle: GB-Nr. 308 Grundeigentümer: GZG AG, Gewerbezentrum Gilgenberg Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 9. Oktober 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Dalcher-Singer Heini und Maya Linkenberg 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Erneuerung des best. Waldweges und Verlängerung um 25 Meter Bauplatz: Bettenberg Bauparzelle: GB 1432 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 9. Oktober 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Wohlgemuth-Disler Markus und Cornelia Bretzwilerstrasse 12, 4206 Seewen Bauobjekt: Abbruch Gewächshäuser Bauplatz: Bretzwilerstrasse 12b und 12c Bauparzelle: GB 3018 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 9. Oktober 2015

zuteil wurden. Aufrichtig danken wir Dr. Marc Cueni für die liebevolle und einfühlsame ärztliche Betreuung des Verstorbenen. Ein grosses Dankeschön möchten wir Herrn Pfarrer Franz Sabo für die eindrucksvollen und treffenden Abschiedsworte sowie dem Organisten Vinzenz Stich für die musikalische Umrahmung bei der Trauerfeier aussprechen. Vielen Dank den Jagdkollegen, besonders Hanspeter und Pascal für den musikalischen Abschiedsgruss. Herzlichen Dank den Verwandten, Freunden und Bekannten für die aufrichtige Anteilnahme. Wir danken allen, die Hans auf seinem letzten Weg begleitet haben und ihre Wertschätzung durch Kondolenzschreiben, Blumengrüsse und Spenden für heilige Messen und wohltätige Zwecke bekundet haben.

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 27. September 2015, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz. Danksagung anstelle persönlicher Dankkarten.

im Amthaus Breitenbach, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach, Parterre, Raum 004, öffentlich versteigert: Grundbuch:

Breitenbach Nr. 1905, 770 m², Niderdorf, Wohnhaus, Laufenstrasse 12 Vers.-Wert (100%): Fr. 348 200.– Nebengebäude, Laufenstrasse 12a Vers.-Wert (100%): Fr. 211 500.– Katasterschätzung: Fr. 66 450.– Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 372 000.– Besichtigungstermin: auf Anfrage beim Betreibungsamt Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 10 000.– zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt zur Einsicht auf. Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber

HERZLICHEN DANK Für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Leo Hänggi-Simon erfahren durften. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.

Seewen

Hans Stähli-Schnell

Röschenz, im September 2015

Baupublikation

Bauherrschaft: Halbeisen Remy und Borger Halbeisen Relindis, Unterdorf 7, 4203 Grellingen Kostyal Tamas und Anthea, Niederebnetstr. 10, 4228 Erschwil, Hollenweg 8, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Erschwil Grundeigentümer: Anklin Ruth Oberdorfstrasse 39, 4227 Büsserach Bärtschi Maria Therwilerstrasse 69, 4153 Reinach Bauprojekt: Neubau DEFH mit Gewächs-/Gartenhaus Bauplatz: Brühlweg Bauparzellen: 491/492 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. Oktober 2015

für die zahlreichen Beweise der tiefen Anteilnahme und die vielen persönlichen Zeichen der Verbundenheit, die uns beim Heimgang unseres lieben

FEUERWEHR VERBUND EGG

Infolge Betreibung auf Grundpfandverwertung und Pfändung wird am

Baupublikation

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N

Danke auch Herrn Johannes Maier für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Herzlichen Dank an Manuel Vögtli und seine Frau Bethany für die wundervolle musikalische Begleitung. Zwingen, im September 2015

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 18. Oktober 2015, um 10.45 Uhr in der Kirche Zwingen.

DANKSAGUNG Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied meiner Eltern, Schwester, Bruder, Schwägerin, Schwager, Gotte und Götti

Hildegard Rudin-Schmid Werner Rudin-Schmid erfahren durften.

Der etwas andere Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter Weststrasse 79 Nebelberg 2 4242 Laufen 4208 Nunningen Tel. 061 761 30 50 Tel. 061 791 11 41 dopa@bluewin.ch www.die-bestatterin.ch

Gratisbroschüre «Wegleitung im Todesfall»

Beraten – Begleiten – Betreuen

Abschied nehmen von einem geliebten Menschen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Liebe und Dankbarkeit. Wir danken für die tröstenden Worte und die vielen Karten. Einen besonderen Dank an Herrn Pfarrer Hans-Ruedi Erdin sowie für die vielen Spenden für das Waisenhaus in Zimbabwe, an alle Verwandten, Freunde und Bekannten, die sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Duggingen, im September 2015

Die Trauerfamilie

Dreissigster am Sonntag, 11. Oktober 2015, um 10.30 Uhr im Pfarreizentrum Duggingen.


LAUFENTAL VERANSTALTUNG

Herbstmarkt in Blauen Am 26. September findet in Blauen der bereits zur Tradition gewordene Herbstmarkt statt. Dieser im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende Markt wird in diesem Jahr bereits zum 8. Male durchgeführt. Ab 9 Uhr morgens wird an rund 38 Marktständen im Dorfkern alles, was Land und Garten hergibt, feilgeboten. Zu finden sind Bauernbrot, Züpfe, Konfi und Eingemachtes, Eier, Honig, diverses Gemüse, Kartoffeln, Obst, Kürbisse, Wein, Schnaps, Honig, Würste, Sirup, Olivenöl und vieles andere mehr. Aber auch Gebasteltes, Gestricktes, Gehäkeltes, Gemaltes, Getontes, Wolliges, Flohmarktartikel, Bücher, Mineralien und Fossilien bis zu Giggernillis gibt es zu kaufen. In der Kulturschüre ist eine Raclettestube eingerichtet, ebenfalls in der Kulturschüre ist die Kaffeestube mit selbstgebackenen feinen Kuchen. In der Scheune vom Haus Spain (Dorfstrasse 4) ist das Chorstübli, wo Gulaschsuppe angeboten wird. Beim Dorfladen «zum Milchersepp» gibt es gluschtige Sachen vom Grill, im Holzerbeizli gibt es Speck-Brättli und beim Fischknusperlistand natürlich Fisch. Auf dem Hübeli gibt es den legendären «Hübelikaffi», auf dem Markt ist eine Fahr-Bar mit diversen Getränken unterwegs sowie Ueli Meier aus Kleinlützel wird mit seiner Drehorgel den Markt besuchen. Für die kleinen Marktbesucher ist Kinderschminken, eine Rössliryti und der «Cirkus Maus» mit seinen Geissen und Hühnern angesagt. Der Cirkus Maus wird um 11, 13, 14 und 15 Uhr jeweils eine 15-minütige Vorstellung geben. Das Zämmeläbe-Team

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GRELLINGEN

Wie man ein Hirschgeweih im Dreck in einen spektakulären Kalender verwandeln kann Woher kommen wir? Eine grosse Frage. Ein Teil der Antworten kann Jürg Sedlmeier mit seinem Wissen über unsere Vorfahren, die Steinzeitmenschen, geben. Gini Minonzio

W

ie kann etwas ungeheuer spannend sein, das sich vor 14 000 Jahren abspielte? Wenn es Jürg Sedlmeier erzählt! Seit 40 Jahren beschäftigt sich der Archäologe mit Feuersteinen. Aus Silex, wie die Fachleute diese Steine nennen, machten die Steinzeitmenschen Messer, Speerspitzen, Äxte. Nun hat Sedlmeier den Steinzeitmenschen der Eiszeit ein Buch gewidmet. Am letzten Freitag war in Grellingen die Vernissage seines Werkes «Die letzten Wildbeuter der Eiszeit». «Die Zeit vor 14 600 bis 11 600 Jahren war ungeheuer spannend», erklärte Sedlmeier. Denn gegen Ende der letzten Eiszeit wandelte sich die Landschaft in unserer Gegend stark und das brachte einen enormen Entwicklungsschub bei den Menschen. Bislang war der Boden nur von Flechten, Moosen, Gräsern und Zwergsträuchern bedeckt gewesen. Die Menschen konnten in dieser arktischen Landschaft Wildpferde und Rentiere deshalb mit dem Speer jagen. Dann wurde es etwas wärmer. Damit kamen Föhren und Birken auf. «Im Wald sind Speere nutzlos. Die Menschen mussten lernen, mit Pfeil und Bogen Hirsche zu

jagen. Sie mussten sich eine ganz neue Jagdtechnik zulegen. Dieser ungeheure technische Wandel ist spektakulär», erklärte Sedlmeier. Frauen auf der Jagd Wir können uns die Frage nicht verkneifen: Stimmt es, dass die Jagd nur Männersache war? Sedlmeier schüttelt den Kopf: «Viele meiner Kollegen sind dieser Meinung. Doch dem stimme ich nicht zu. Wir haben genügend völkerkundliche Belege, dass auch Frauen sehr gute Jägerinnen sein können.» Wie muss man sich denn diese Jagd vorstellen? «Die Menschen haben während diesen letzten 3000 Jahren der Eiszeit sehr viele Hirsche gegessen», so Sedlmeier. Sobald an einem Ort das Jagdglück nachliess, wanderten die Gruppen weiter. Nach ungefähr einem Monat zogen sie bis 50 Kilometer weiter und waren so ständig unterwegs. Dabei durchstreiften die Gruppen grosse Gebiete. Man kann nachweisen, dass die Menschen nicht nur im ganzen Jurabogen herumkamen, sondern auch das Mittelland, die Voralpen und die Alpen frequentierten. Aus Dreck wird ein Sensationsfund Eindrücklich ist auch das Kapitel über den Dittinger Steinbruch Schachlete. 1996 fand der Bildhauer Marcel Plösser in einem Felsspalt ein Hirschgeweih, das in der Erde steckte. 14 000 Jahre lag es unbeachtet da und plötzlich war die Hölle los: Plösser alarmierte die Archäologie Baselland. Diese sperrte die Fundstelle ab, um sie zu untersuchen. Und eine dreckgefüllte Felsspalte entwickelte sich so zu einem spektakulären archäologischen Fund, der für weitere Untersuchungen

Grosser Klimawandel: Jürg Sedlmeier erzählt von Jägerinnen, grossen WandeFOTO: GINI MINONZIO rungen und Birkenpollen. enorm wichtig sein wird. Denn den Forscherinnen und Forschern gelang es, diese Dreckspalte in einen äusserst wertvollen Kalender zu verwandeln, mit dem sie andere Fundorte datieren können. Sie konnten das Alter der gefundenen Knochen der Hirsche und Birkhühner feststellen, die in diese Spalte ohne Zutun des Menschen hineingestürzt waren und dort verendeten. Zudem hat Lucia Wick, Botanikerin an der Universität

Auf dem Gehrenhof steigt das dritte Kürbisfest

Circus GO feiert die Derniere mit der Stadtharmonie und der Musikschule

FOTO: ROLAND BÜRKI

Franz Meyer Landratspräsident

Jürg Sedlmeier. «Die letzten Wildbeuter Europas». Schriften der Archäologie Baselland 51. Schwabe Verlag Basel, 2015. 32 Franken.

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Das Laufental und der Kanton Baselland stehen vor grossen Herausforderungen. Gerade für das Laufental wäre es wichtig, einen fähigen Vertreter im Nationalrat zu haben. Die Projekte Doppelspurausbau und Umfahrung müssen endlich zum Durchbruch kommen. Alex Imhof ist der richtige Mann für das Laufental: Mit seiner Sachkompetenz, mit seiner Erfahrung in der Gemeindepolitik und mit seiner Bodenhaftung kann er unsere Interessen in Bundesbern vertreten. Wählen Sie Alex Imhof, 2 mal auf jede Liste.

Basel, die Pollen von 120 Erdproben untersucht. Damit kann der Wandel in der Vegetation und im Klima belegt werden. «Diese Untersuchungen waren sehr aufwendig. Für jede Probe brauchte ich einen ganzen Tag», so Wick.

BRISLACH

Lüpfige Ländlermusik: Da stehen nicht nur die Kürbisse Kopf, wenn die Musik in die Beine fährt.

Mit beiden Beinen im Leben

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bü. «Herbst ist, wenn Männer rumrennen, als wäre Sommer, und Frauen, als wäre Winter», ist da zum Herbst in einer Sprichwortsammlung zu lesen. Der Brislacher Herbst tickt da etwas anders, da rennen Frauen, Männer und Kinder vereint zum Kürbisfest auf den Gehrenhof. Und das bereits zum dritten Mal. Denn auch am Sonntag, den 4. Oktober, sind dort gut 50 Sorten an Speise- und Zierkürbisse in allen Farben und Formen zu bewundern. «Seit Jahren bauen wir auf heute zwei Hektaren aus Freude diese farbenfrohen, vielgestaltigen Kürbisse an, die eigentlich kein Gemüse, sondern grosse Beeren sind», erklärt Bäuerin Agnes Hügli. Natürlich stehen auch dieses Jahr die Kürbisse im Mittelpunkt. Aufgeschichtet, aufgereiht, geschnitzt, in der Kürbissuppe, in der Kürbisbratwurst oder als

lustige Räbeliechtli an der Bar warten sie an diesem Fest-Sonntag auf viele Besucherinnen und Besucher. Sogar ein Bier mit Kürbisanteilen gibt es zu geniessen, falls man an diesem Tag auf einem totalen Kürbis-Trip ist. Kinder dürfen auch dieses Jahr Kürbisse schnitzen, auf Ponys reiten oder, was besonders beliebt ist, Äpfel zu reinem Apfelsaft pressen. Daneben können sie den Tieren auf dem Bauernhof zuschauen oder sich in einer Hüpfburg müde hüpfen. Da können die Grossen schon mal einen kurzen Abstecher zur beliebten Cüpli-Bar machen oder den Talon des Kürbiswettbewerbs ausfüllen, während «Kari and Friends» für lüpfige musikalische Unterhaltung sorgen. Sonntag, 4. Oktober, 10.00 – 16.30 Uhr, Gehrenhof, Brislach. Wegweiser und Kürbisse weisen den Weg.

Feuershow: Der Muskelmann Sergej zeigt seine Künste. FOTO: ZVG WOS. Der Circus Olympia beendete seine diesjährige Tournee am 29. und 30. September in Laufen. Zur Feier der Derniere werden am Dienstagabend zwei Ensemble der Musikschule und am Mittwochabend die Stadtmusik in der Manege auftreten. Das Wochenblatt verlost 5 x 2 Tickets im Wert von 50 Franken.

Der Circus Go bietet mehr als nur Circus: Hochkarätige Artisten aus aller Welt, Clowns, Magie, Jonglagen, charmanter Gummimensch, bezaubernde Kautschuk-Mongolinnen, atemberaubende Luftnummern, Feuershow, Kraftjonglage vom russischen Muskelmann, die Ballerina aus Moskau tänzelt auf Zehenspitzen auf dem Drahtseil, spannende Katzenrevue und das Hundegenie, das mit seinen Rechenkünsten überrascht. Bauchredner und Multitalent Francesco Beeloo führt mit seiner witzigen Puppe Juanito Gonzalez – der schnellsten Maus Mexicos – durch das Programm. Ein hinreissendes Zirkuserlebnis erwartet die Zuschauer im Schweizer Traditionszirkus mit integriertem Zirkusrestaurant. Vor dem rund zweistündigen Programm trifft man sich im Foyer-Zelt zur Einstimmung und zum Apéro. Im Hauptzelt kann dann im einzigartigen Circusrestaurant bei Speis und Trank die Circus-Show erlebt werden. Circus Olympia: Laufen, Parkplatz Alter Schlachthaus, 29.09.: 14.30 h, 20.00 h, um 19.00 h Ensembles «Star Wars» und «Blechsause» der Musikschule Laufental/Thierstein, 30.09.: 14.30 h, 20.00 h, um 19.00 h Stadtmusik Laufen. Wettbewerb: Das Wochenblatt verlost 5x2 Tickets. Bis spätestens Freitag, 25. September, 12 Uhr ein E-Mail mit Stichwort «Circus GO» an wos.raetsel@azmedien.ch senden. Name, Adresse und Telefon nicht vergessen! Die Gewinner werden am Freitagnachmittag benachrichtigt.


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Politik / Wahlen

Seewen

Gemeinde Seewen

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Gemeinde Seewen hat am 21. September 2015 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Verschiebung der Signalisation: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder (2.14) mit der Zusatztafel: «Zubringerdienst sowie Land- und Forstwirtschaft gestattet» • Bachstrasse. Die bestehende Signalisation westlich des Feuerwehrmagazins (Liegenschaft Bachstrasse 28) wird ostwärts bis zur Einmündung «In der Herrenmatt» verschoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.

Witterswil

Einwohnergemeinde Witterswil

Erschliessungsplan «Gehweg Sonnenrain» Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 ff. legt die Gemeinde Witterswil folgende Planungsunterlage öffentlich auf:

Erschliessungsplan Gehweg Sonnenrain umfassend folgende Unterlage: – Erschliessungsplan (Situation, Längenprofil und Querschnitte) 1:200 Gleichzeitig liegt zur Orientierung (kein Genehmigungsinhalt) der Planungsbericht auf. Dem Erschliessungsplan soll mit der regierungsrätlichen Genehmigung die Bedeutung der Baubewilligung nach § 39 Abs. 4 Planungs- und Baugesetz zukommen. Auflagezeit Die Auflage erfolgt vom 24. 9. 2015 bis 23. 10. 2015 Auflageort Gemeindeverwaltung Witterswil, Bättwilerstrasse 23 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 10.00 Uhr Montag 17.00 bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Einsprachen Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Nutzungsplanung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten. Der Gemeinderat

In unseren Händen wiegt ein grosses Danke In unseren Herzen brennt ein helles Licht In unserer Erinnerung leuchtet leises Glück In unserer Seele bleibt so viel zurück

DANKSAGUNG Tief bewegt und überwältigt sagen wir Danke für die grosse Anteilnahme beim Abschied von meiner lieben Frau, unserem Mami, Grossmami, unserer Schwiegermutter und Schwester

Franziska Wiekert-Karrer Wir danken aus ganzem Herzen für die vielen tröstenden Worte. Für jeden warmen Händedruck. Für alle Zeichen der Anteilnahme. Für die Blumen und Spenden. Ganz besonders aber für euer Dasein. Unser besonderer Dank gilt dem umsichtigen Pflegepersonal der SEOP und der Spitex. Herrn Dr. S. Buser und seinem Team für die langjährige Betreuung. Speziell danken wir Herrn Pfr. Sabo für die einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes.

Die Trauerfamilie

Empfehlungen


LAUFENTAL

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ZWINGEN

BLAUEN

Ein Spitzenjahrgang reift an

Rettung in extremis

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Im Rebkeller des Schosses: Säckelmeister Franz Scherrer empfiehlt seine Tröpfchen. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Der Prachtsommer hinterlässt im Rebgut von Zwingen beschauliche Spuren. Die Rebstöcke tragen reife süsse Beeren und sind von Hagel und Kirschessigfliege verschont geblieben. Die Leset steht vor der Tür und am Winzerfest darf auf einen Spitzenjahrgang angestossen werden. jjz. Rebbergmeister Noldi Anderhalden zückt immer wieder beglückt sein Refraktometer, um den Oechslewert der Trauben zu messen. Der Zuckergehalt liegt zwischen hohen 85 und 90 Grad Oechsle und verheisst einen Superjahrgang. «Der Säuregehalt ist aber ebenso entscheidend für die Qualität des Weins», stellt der langjährige Rebmeister klar. Unter dem grünen Laub hängen Trauben mit kleinen aber vollen Beeren, die nur vereinzelt von Wespen angestochen sind. Der Behang ist gut, aber gegenüber anderen Jahren etwas bescheidener. Dank dem schönen Wetter kann Anderhalden die Ernte 10 Tage früher beginnen. Gestartet wird mit der roten Rebsorte Regent, die gegenüber Mehltau und Schädlingen sehr resistent ist. 12 Mitglieder der Rebzunft zu Ramstein Zwingen werden die Trauben in Kisten ernten und sie dem Kelterer Jörg Thüring in Ettingen übergeben. Etwas später ist der neue Cabernet JURA an der Reihe, der einen harmonischen Rotwein verspricht. Der weisse Chadonnay wird

zuletzt gelesen und glänzt ebenfalls mit rekordverdächtigen Oechslewerten. Mit ihm wird auch der Sekt hergestellt, der allerdings noch mit der Sorte RieslingSilvaner angereichert wird. Hefe und Kohlensäure tragen dazu bei, dass der Schloss-Sekt herrlich und süffig schmeckt. Im Schlossareal Zwingen geht nächsten Sonntag das 8. Winzerfest über die Bühne. «Wir offerieren unsere bekannten Treberwürste und servieren dazu unseren Wein», meint Säckelmeister Franz Scherrer. Die Treberwurst, eine Art Waadtländer Saucisson, wird auf den ausgepressten Trauben (Trester) gegart und nimmt ein verführerisches Aroma an. Wer von den Würsten oder dem Kuchenbuffet zuviel erwischt, kann mit einem Zwingner Marc den Magen aufpeppen. Zur Auflockerung hat Franz Scherrer ein bodenständiges Unterhaltungsprogramm ausgesucht. Die Blasmusikkapelle Ramstein Zwingen begeistert durch bekannte Melodien und der Männerchor Keramik Laufen, verstärkt durch den Wirtechor beider Basel, stimmt trinkfeste Lieder an. Selbstverständlich können der Weinkeller besichtigt und die feinen Tropfen direkt gekauft werden. 8. Winzerfest im Schlossareal Zwingen organisiert durch die Rebzunft zu Ramstein Zwingen: Sonntag, 27. September ab 11.30 Uhr.

Feuerwehr aus der Nähe: Das Publikum legt selbst Hand an.

Ob aus luftiger Höhe, ob im tiefen Schacht oder einfach auf der Strasse, die Stützpunktfeuerwehr Laufental demonstrierte in Blauen, wie Menschen aus prekären Situationen gerettet werden. Jürg Jeanloz

W

er im drei Meter tiefen Schacht bewusstlos wird und den Ausgang nicht mehr selbst erreichen kann, ist auf Hilfe angewiesen. Genau diese Rettung führten die Männer und Frauen der Stützpunktfeuerwehr Laufental am letzten Samstag in Blauen durch. Vor einem hundertfachen Publikum liess sich ein Feuerwehrmann

in den Schacht abseilen, wo eine Person Hilfe brauchte. Sicherheit und Perfektion hatten erste Priorität. «Wer bei der Rettung pressiert, macht Fehler», instruierte Hauptmann Markus Burger das Publikum. Es sei deshalb ausserordentlich wichtig, dass seine Leute exakt und ruhig arbeiten. Und richtig, nach zehn Minuten wurde der Einsatzmann mit der bewusstlosen Person an einer Seilwinde hochgezogen. Parallel dazu galt es, eine verletzte Person im 2. Stock eines brennenden Hauses zu retten. Der Hubretter, ein Grossfahrzeug mit hydraulischem Rettungskorb, wurde vor das Gebäude postiert, worauf ein Feuerwehrmann den Korb vor das Fenster steuerte und die Tragbahre mit dem Patienten auf dem Rettungskorb fixierte. «Mit dem Rettungskorb können wir eine Höhe von 30 m erreichen und 320 kg transportieren», erklärte Burger. Er machte darauf aufmerksam, dass die Mannschaft mit diesen technischen Ausrüstungen ver-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

traut gemacht und deshalb stets beübt werden müsse. In der letzten Übung wurde den Zuschauern vorgeführt, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie an einen Unfallort kommen. «Ruhe bewahren ist das oberste Gebot», meinte Burger. Im vorliegenden Fall hatte sich ein Mann mit einem grossen Fass unbekannten Inhalts verletzt und lag bewusstlos auf der Strasse. Auf dem Handy die Nummer 112 einstellen und dem Polizisten den Unfall mittels der fünf «W» schildern: wer, was, wo, wie viel und weiteres. Der Einsatzleiter der Feuerwehr setzte die Truppe mit Atemschutz ein und organisierte ein dreifaches Schutzdispositiv: Wasser, Schaumgerät und Feuerlöscher. Zuletzt durften die Zuschauer auf dem Spielplatz der Schule Blauen die Fahrzeuge der Feuerwehr in Beschlag nehmen und sie sogar besteigen. An einzelnen Posten konnten sie an Wasserlöschern und Werkzeugen selbst Hand anlegen.

EINGESANDT

Logo festgelegt

Als Drehscheibe für die Nachbarschaftshilfe soll ab 2016 eine internetbasierende Plattform allen zur Verfügung stehen. So können sowohl Private als auch Organisationen deren Dienste ohne grossen Aufwand jedermann und jederfrau anbieten. Dies ist die Grundidee von 3schibe.ch. Um für diese Idee das entsprechende Logo zu generieren, wurde ein Logo Wettbewerb lanciert. Innert 10 Tagen kamen so insgesamt 170 Logo Vorschläge zusammen. Bekannte und Freunde haben dann zum Schluss geholfen, durch deren Votings den Sieger zu küren. Das Logo von 3schibe.ch wirkt frisch und verbindet auf gekonnte Weise die Idee der Nachbarn mit der Hilfe untereinander. Die Finanzierung dieser Idee ist noch nicht gesichert. Daher würde es mich sehr freuen, wenn auch Sie über www.miteinander-erfolgreich.ch mein Projekt unterstützen würden. Denn nur gemeinsam lässt sich diese neue Drehscheibe für alle Formen der Nachbarschaftshilfe auch realisieren. Ralph Jordi Initiant

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LESERBRIEF

ERÖFFNUNG

Kanton will sparen bei Kindern

«Kaffi Gecko» eröffnet in Liesberg-Dorf

Anfangs September wurde ich durch die Polizei Basel-Landschaft darüber in Kenntnis gesetzt, dass auch die Verkehrsinstruktion für Kindergarten und Volksschule nicht von den Sparmassnahmen des Kantons verschont werden soll. Während ich einerseits ein gewisses Verständnis für die Bemühungen unserer Regierung aufbringe, die Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen wieder ins Lot zu bringen, halte ich den Abbau bei der Verkehrserziehung für völlig unangebracht. Dies vor allem, weil die sich daraus ergebenden Konsequenzen entweder nicht vollumfänglich berücksichtigt wurden oder man in geradezu zynischer Art und Weise den Verlust von Menschenleben billigend in Kauf nimmt. Lassen Sie mich dies anhand folgender Zahlen belegen: Seit 1995 haben wir 48,6 Prozent weniger Kinderunfälle im Strassenverkehr bei einem gleichzeitigen Zuwachs des Fahrzeugbestandes von 38,0 Prozent. Dies spricht eine klare Sprache für die erfolgreiche Präventionsarbeit der Verkehrsinstruktoren! Wm Sommer und seine Mitarbeiter sind kompetente Spezialisten, die unsere Kinder gezielt auf die Gefahren im heutigen Strassenverkehr vorbereiten. Es kann nicht angehen, dass der Regierungsrat dieses Erfolgsmodell zugunsten des Staatshaushaltes streicht. Ich setze mich daher mit tiefster Überzeugung dafür ein, dass diese Kürzungsmassnahme in dieser Form so nicht eingeführt wird, denn es kann nicht sein, dass bei den Kleinsten und Schwächsten gespart wird, damit die Grossen nicht auf Ihre Privilegien verzichten müssen. Ich appelliere hiermit ein letztes Mal an Ihr Gewissen in der Hoffnung, dass Sie mir beipflichten, dass ein Menschenleben nicht mit Geld aufgewogen werden kann und beende hiermit diesen Brief, da ich auch Sparen möchte bei Ihrer kostbaren Zeit. Andreas Wehrli Laufen

In seiner wechselvollen und zuweilen dramatischen Geschichte erlebte und erlitt Liesberg Höhen und Tiefen. Das gilt auch für seine Restaurants. Mit der Eröffnung des «Kaffi Gecko» im Gebäude der ehemaligen Poststelle LiesbergDorf ist die Sonnenterrasse am Ende des Laufentals wieder um eine Attraktion reicher geworden. Gisèlle Annaheim – in Lostorf «ännet em Passwang» aufgewachsen – wandelte einen Teil ihrer Wohnung zu einem gemütlichen Treffpunkt um, wo die Gäste Kaffee, Kuchen und Sandwich geniessen können, und wo sich einst vor Jahren eine Filiale der Valiant-Bank befunden hat. Der Ausblick durch die grosse Fensterfront Richtung Süden auf den Wasserberg, den Falkenfluh-Felsen, auf die Roti Flue und Spitzenbühl ist fantastisch! Den Gästen – mir als Autor dieser Zeilen eingeschlossen – gefällt das Kaffi ausserordentlich gut, und Liesberger, die mit dem ehemaligen Bank- und Postgebäude verbunden sind, sind ebenfalls angetan. Der allererste Gast, der am 2. September den grosszügig wirkenden Raum betrat, ist ebenfalls begeistert: Wer Marie-Louise Steiner aus Liesberg-Dorf antreffen möchte, hat neu im Unterdorf 6 gute Chancen. Auch die Einwohner aus Riederwald, Oberrüti oder Liesberg-Station können per Postauto bis zur Haltestelle «Dorf-Platz» fahren und nach ein paar Schritten zu Fuss das «Kaffi Gecko» erreichen: Es liegt für PostautoPassagiere ideal, und auch Automobilisten finden mühelos einen Platz, um ihr Fahrzeug abzustellen. Die Fähigkeiten des Geckos – einer erstaunlichen Echse, die an einer Glasscheibe senkrecht hinaufsteigen kann – benötigen Gäste und Besucher daher auf gar keinen Fall. Gisèlle Annaheim plant, ihr «Kaffi Gecko» ab 1. Oktober 2015 montags wie donnerstags bis um 18 Uhr offen zu halten. Thomas Kofler Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr: 08.30 bis 12.00 Uhr.

LESERBRIEF LESERBRIEF

Die SVP wird zulegen Das war die Meinung aller Wählerinnen und Wähler, welche am vergangenen Samstag die Standaktion der SVP Laufen u. Umgebung, mit allen Nationalratskandidatinnen und Kandidaten in Laufen besuchten. Nebst der grossen Anzahl von Personen, welche immer SVP wählen, bekamen wir ungewöhnlich viel Zuspruch von Passantinnen und Passanten, die in der Vergangenheit auch andere Parteien wählten. Jede und jeder machte eine klare Aussage, warum für sie nur noch die SVP infrage kommt, sie wollen, dass die Schweiz frei bleibt. Die einzige Partei, welche immer, glaubhaft und konstant dieses Ziel verfolgte und keinen EU Beitritt wollte, ist die SVP. In der SVP gibt es nicht einen linken und einen bürgerlichen Flügel, die SVP ist eine Einheit, deshalb kann sich die Wählerschaft auf unsere Partei verlassen. Niggi Jeker Präsident SVP Laufen u. Umgebung

Kompetenter Politiker in den Nationalrat Für mich ist es wichtig, dass uns ein Politiker im Nationalrat vertritt, welcher dank seiner Ausbildung als Betriebsökonom HWV und seinen Kenntnissen in allen Landessprachen, die immer komplexer werdenden Geschäfte kompetent beurteilen kann. Patrick Schäfli, SVP, verfügt über diese Kenntnisse und hat überdies einen ausgezeichneten Leistungsausweis. Er hat sich während 14 Jahren im Landratunter anderem für einen Ausbau der Grenzkontrollen und für mehr Sicherheit der Bevölkerung eingesetzt. Patrick Schäfli hat sich im Landrat auch immer zugunsten des Laufentals eingesetzt und hat familiäre Kontakte in unser Tal. Ich kann ihn sehr zur Wahl in den Nationalrat empfehlen, darum 2x auf jede Liste. Georges Thüring Landrat, Grellingen

LESERBRIEF

LAUFENTAL ZWINGEN

Ungewohnt: Nach der Finissage kam die Vernissage Living Memory, die kunstvolle Ausstellung zur Erinnerung an die alte «Papiri», klang am letzten Freitagabend mit einer Finissage aus. Die Papierfabrik aber lebt in einem aussergewöhnlichen Buch weiter, das an der Vernissage vorgestellt wurde. Roland Bürki

N

ormalerweise beendet eine Finissage eine Ausstellung, die mit einer mehr oder weniger schrillen Vernissage eröffnet worden war. Nicht so in Zwingen. Hier konnte Markus Jermann, Präsident des Schlossvereins Zwingen und OK-Präsident «Living Memory», nach einem gerafften Rückblick auf die Höhepunkte der «Living-Memory»-Ausstellung und einem weit gefassten Dank an all die Macher, Helfer, Vereine, Schulen, Behörden, das Organisationskomitee und selbstverständlich an all die grossherzigen Gönner und Sponsoren mit einem leicht tränenden Auge Abschied nehmen von der «Papiri» , gleichzeitig aber auch schon wieder das andere lachende Auge zeigen. «Ich bin glücklich, dass wir mit unserem brandneuen Buch über die Papierfabrik Zwingen das Buch von Walter Merz über die Geschichte des Schlosses Zwingen von 1311-1923 so passend ergänzen dürfen», freute sich Jermann auf die nachfolgende BuchVernissage. Buch in ungewohnter Aufmachung Den Lack (frz. vernis), mit dem einst die Künstler vor einer Eröffnung ihrer Ausstellung, der Vernissage, ihre Bilder

Gruppenbild mit Dozentinnen: v.l. Marion Fink, Cosimo Wunderlin, David Zumbrunn und Adriano Diethelm sowie Barbara van der Meulen. FOTO: ROLAND BÜRKI

schützten und zum Leuchten brachten, hatte Jermann allerdings nicht umzurühren. Eine diesmal verschleiernde Beschichtung hatten die drei Gestalter des Buches, Adriano Diethelm, Cosimo Wunderlin und David Zumbrunn, bereits auf dem Buchcover in etwas anderer Absicht appliziert. Um etwas Spannung auf das ungewönhnlich gestaltete Buch aufzubauen, in welchem die Leser die Seiten aufreissen müssen, um überhaupt an die zahlreichen einmaligen Fotos zu kommen. «Jedes Buch wird dadurch zum Unikat», lobte Marianne Wackernagel vom verlegenden Basler Schwabe Verlag die unkonventionelle Gestaltung durch die drei Studierenden der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel. Diese hatten sich zusammen mit vier anderen DesignTeams unter der Leitung von Professorin Marion Fink mit dem Auftrag auseinandergesetzt, einen detaillierten Gestaltungsvorschlag für das Buch «Papierfabrik Zwingen» auszuarbeiten.

Das Buch «Living- Memory Papierfabrik Zwingen», ist erhältlich beim Schlossverein Zwingen (info@schlossvereinzwingen.ch) oder im Büro Jermann Architekten und Raumplaner AG, Zwingen

LESERBRIEF

LAUFEN

Unabhängig, aufrecht – weiter so!

Stärkung des Wirtschaftsstandorts

Die Laufentaler Alex Imhof, Remo Oser und Martin Tschan haben mit einem Rechtsgutachten belegt, dass es verfassungswidrig ist, mit öffentlichen Geldern die politischen Aktivitäten der Wirtschaftskammer mitzufinanzieren. Unserem Kanton und den Gemeinden stehen schmerzhafte Sparübungen bevor, was uns alle treffen wird. Steuererhöhungen in den Gemeinden und Leistungsabbau stehen auf der politischen Traktandenliste und sind wohl unausweichlich. Daher geht es meiner Meinung nach nicht an, mit öffentlichen Geldern die einseitige Propagandamaschinerie der Wirtschaftskammer zu un-

terstützen. Es bedarf dabei einer klaren Trennung dieser beiden Ebenen. Diese Verflechtungen publik zu machen, war bestimmt kein einfacher Entscheid, zumal die Wirtschaftskammer mit all deren undurchsichtigen Subunternehmen in unserem Kanton eine gewichtige Machtposition zukommt. Alex Imhof und seine Mitstreiter brauchen nach deren mutigen Auftritt unsere volle Unterstützung. Setzen Sie deshalb Alex Imhof zweimal auf ihre Liste bei den Nationalratswahlen. Denn wir brauchen unabhängige und aufrechte Volksvertreter in Bern. Ralph Jordi, Laufen,

LESERBRIEF

Alex Imhof, kompetent Jacqueline Wunderer nach Bern und sachlich In der Politik gibt es viele Polteri, die für viel Wirbel sorgen und sachlich leider wenig beitragen. Alex Imhof ist ein besonnener Stadtpräsident, der kompetent, ruhig und sachlich, aber auch sehr entschieden, für seine Anliegen eintritt. Als Stadtrat und Stadtpräsident hat er bewiesen, wie man zum Wohl der Bevölkerung arbeitet. In Bern braucht es Nationalräte mit Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Denn gerade in den Gemeinden bündeln sich die Probleme, über deren Lösung dann andernorts entschieden wird – mit erheblichen finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinden. Darum schlagen wir Ihnen mit Überzeugung Alex Imhof vor! Marc Scherrer Präsident CVP Laufental Franz Meyer Vizepräsident CVP Laufental

Dass sie schliesslich durch eine Jury mit der Produktion betraut wurden, trug ihnen an der Vernissage zahlreiche Pfiffe, mächtigen Applaus und Bravo-Rufe ein. «Man muss das Buch leben, drehen und aufreissen, um es in eine permanente zu Papier gebrachte Ausstellung zu verwandeln», gab Fink den Vernissagebesuchern mit auf den Weg. «Unglaublich, dass diese Buchvernissage stattfindet», staunte Barbara van der Meulen immer wieder angesichts der aufgebauten Bücher. Sie hatte über ein Jahr lang als Dozentin und Kuratorin mit ihren Studierenden auf eine Ausstellung hingearbeitet, die erstaunlich viele Facetten des Sich-Erinnerns an die 2004 geschlossene Papierfabrik auftat. Jetzt lebt die «Papiri» wieder auf, zumindest auf 240 Buchseiten.

Wer in einem gastgewerblichen Betrieb arbeitet, weiss was es heisst zu arbeiten, ein Arbeitstag hat im Normalfall 12 bis 16 Stunden. Das Gastgewerbe leistet viel für unsere Schweiz. Mit mehr als 29 000 Betrieben und gegen 210 000 Beschäftigte ist das Schweizer Gastgewerbe einer der wichtigsten Arbeitgeber im privaten Sektor, doch unsere Branche steht vor grossen Herausforderungen. Durch die aktuelle Frankenstärke wird diese noch erschwert. Die Branche ist mehr denn je gefordert, jeden Tag das Beste zu geben. Die Gäste verlangen Leistung und Qualität, die überzeugt. Wer als Anbieter kein klares Profil aufweist, nicht innovativ und kreativ bleibt, hat in Zukunft kaum eine Chance auf Erfolg. Tagtäglich schliessen Betriebe aus wirtschaftlichen Gründen, tagtäglich schliessen schweizweit viele Betrie-

be, weil keine Nachfolger gefunden werden. Immer mehr Auflagen und Vorschriften erschweren die Arbeit. Die Ungleichbehandlung von Abgaben der Mehrwertsteuer bestehen immer noch und führen dazu, dass vergleichbare Produkte im Restaurant teurer sind als an anderen Bezugsorten. Für das Gastgewerbe ist das Fernbleiben dieser Kundschaft von existenzieller Bedeutung. Es kann nicht sein, dass das Schweizer Gastgewerbe als einer der wichtigsten Arbeitgeber in Bern nicht vertreten ist. Den Wirten und auch den Gästen guter Gastronomie empfehlen wir, 2 x Jacqueline Wunderer Liste 3 zu wählen, Sie ist die einzige Vertreterin unserer Branche und führt einen eigenen Gastronomiebetrieb. Isabella und Fritz Schober, Wahlen, seit 40 Jahren in der Gastronomie

WOS. Anlässlich des traditionellen Informationsaustauschs zwischen der Ricola Geschäftsleitung und dem Stadtrat Laufen wurde die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts thematisiert. Ricola bekennt sich zur Schweiz und zum Laufental. Dies zeigen nachhaltige Investitionen in den Produktionsstandort des Unternehmens. Stadtpräsident Alexander Imhof betonte die Wichtigkeit der Ricola für die Stadt und Region Laufen als Arbeitgeberin, aber auch als Imageträgerin und Botschafterin. Laufen setze alles daran, die Attraktivität des Standorts in Hinblick auf die Wohnqualität und die Verkehrsanbindung weiter zu verbessern. Vor dem Hintergrund der Relevanz für die Industrie fördere Laufen mit Nachdruck die Verwirklichung verschiedener Verkehrsprojekte und fordere dazu die Unterstützung von Bund und Kanton.

LESERBRIEF

Alex Imhof vertritt klare Positionen Wer Alex Imhof kennt, weiss, dass er mit klaren Positionen für seine Anliegen eintritt. Allerdings versucht er nicht, diese mit dem Kopf durch die Wand durchzusetzen. Er zeigt sich stets gesprächsbereit und offen für Ideen und Anregungen anderer. Solche Leute braucht es in Bern. Darum ist für mich klar, dass Alex Imhof in den Nationalrat gehört. Stephan Zahn Direktor WBZ Reinach


THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Heisser Lauf für Solothurner Nationalräte Brennende Eisen wie AHV-Revision, Energiewende, politisch desinteressierte Jugendliche, Masseneinwanderungsinitiative oder Landwirtschaftspolitik thematisierten eine Kandidatin und vier Kandidaten der CVP Solothurn für die Nationalratswahlen. Jürg Jeanloz

F

ür die CVP Solothurn sind die Nationalratswahlen eine echte Herausforderung. Der Kanton hat in der nächsten Legislaturperiode einen Sitz weniger, derweil alle sieben Bisherigen wieder kandidieren. Die heutige Verteilung weist je zwei Vertreter von CVP, SP und SVP und einen der FDP auf, so dass es zwangsläufig zu einer Abwahl kommt! Welche Partei muss Haare lassen? «Wir gehen mit der BDP, EVP und GLP eine Listenverbindung ein, um unsere beiden Sitze in der grossen Kammer zu sichern», erklärte Micha Obrecht, Präsident der CVP Dorneck-Thierstein anlässlich einer Wahlveranstaltung in Nunningen. Er geisselte die Polparteien SP und SVP, die dauernd Lärm machten und nichts zu Lösungen beitrügen. Die CVP sei die erfolgreichste Partei, denn sie habe vier von fünf nationalen Urnengängen gewonnen. Obrecht ärgert sich auch über den Plakatwald entlang der Strassen. Kandidatin Susanne Koch Hauser, Erschwil machte sich für die aufgegleiste Rentenreform stark, umso mehr als die Lebenserwartung steigt und die AHV nicht mehr kostendeckend wirtschaftet. Das Rentenalter der Frauen soll auf 65

Für CVP Solothurn in den Nationalrat: (v.l.) Glenn Steiger, Bättwil, Urs Schläfli, Deitingen, Stefan Müller-Altermatt, Herbetswil, Susanne Koch Hauser, Erschwil und Andreas FOTO: JÜRG JEANLOZ Riss, Metzerlen. Jahre erhöht und der Umwandlungssatz der Renten von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt werden. AHV Neurentner sollen monatlich 70 Franken mehr erhalten. Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Herbetswil verteidigte die Energiestrategie 2050, die AKW verbannt, erneuerbare Energien fördert, sowie auslandunabhängig und bezahlbar ist. «Um die Jugendlichen für die Politik zu begeistern, seien klare Botschaften der Parteien auszusenden», verlangte Andreas Riss, Metzerlen. Anständig und ehrlich sollten die Botschaften aber sein. Der Jungpolitiker Glenn Steiger aus Bättwil steht zu den Bilateralen Verträgen mit der EU und verurteilt die Masseneinwanderungsinitiative. Um mehr Schweizer im

Arbeitsmarkt zu berücksichtigen, sei die Bildung auszuweiten und die älteren Arbeitnehmer weiterhin zu beschäftigen. Er plädierte für eine strikte Raumplanung, um Natur und Umwelt zu schonen. Viel zu reden gab schliesslich die Landwirtschaftspolitik, die der Bund jährlich mit 2,9 Mia. Direktzahlungen subventioniert. Ökologische Aspekte, Qualitätsanforderungen und die Bevorzugung der Bergbauern seien ausschlaggebend für die neue Strategie des Bundes, meinte Nationalrat Urs Schläfli, Deitingen. Präsident Obrecht unterliess es nicht, einen flammenden Appell an die 35 Gäste zu richten, nur CVP-Listen einzuwerfen und Pirmin Bischof in den Ständerat zu wählen.

BREITENBACH

Kosten anders verteilen? bea. So erfinderisch wie Bill Gates in seiner Computerwelt sei man gewesen in der Festlegung des neuen Finanzausgleichs, liess Thomas Steiner, Leiter Gemeindefinanzen, die Behördenmitglieder vom Schwarzbubenland letzten Donnerstag im Grien in Breitenbach wissen. Vom Miterfinder des neuen Finanzausgleichs, Michael Marti von der Firma Ecoplan AG in Bern, erfuhren die Gemeinderäte und Verwaltungsangestellten, wie die «Globalbilanzen» verglichen und die «Steuerungsgrössen» in ausgeklügeltem Verfahren entschieden wurden und wie man mit dem «Härtefallausgleich» die Übergangsfristen abfedern will. Marti versicherte den Schwarzbuben, dass sie zu den Gewin-

nern zählen. «90 Prozent der steuerkraftschwachen Gemeinden profitieren.» Steiner verdeutlichte: «Viele Gemeinden im Schwarzbubenland fahren um mehr als 17 Prozent des Staatssteueraufkommens besser, werden aber erst nach vier Jahren die volle Besserstellung erhalten.» Der neue Finanzausgleich wird das Gemeinwesen aufwühlen. Denn neu ist die Schulsubventionierung (das neue Staatsbeitragswesen Volksschule) mit dabei im grossen Topf, in den der Kanton und die finanzstarken Gemeinden einzahlen und die schwachen Gemeinden Geld erhalten. Über die genauen Auswirkungen der neuen Erfindung «Schülerpauschale» konnten die Behör-

EINGESANDT

FDP in der Amtei Dorneck-Thierstein Die FDP Amtei Dorneck-Thierstein läutete den Endspurt ihrer Wahlkampagne mit einer Wanderung einem Picknick um das Schloss Gilgenberg ein. Der Amteipräsident Hans-Peter Stebler mit seinem Stab aus den örtlichen FDPOrtsparteien hatte diesen Anlass vorbereitet. Kandidatinnen und Kandidaten bekamen die Möglichkeit beim Spazieren und beim Picknick sich mit den Spazierfreudigen über die viele Facetten der heutigen Politik zu unterhalten. Danach organisierte die FDP-Ortsparteien Dorneckberg am 17.09.2015 in Gempen mit grossem Erfolg, eine Begegnung mit dem Ziel «Die FDP in der Amtei stärken». Zum Stelldichein fanden vielen Kandidatinnen und Kandidaten den Weg ins Dorneck. Nebst unsere in der Amtei ansässigen Kantonsräten Mark Winkler und Christian Thalmann

wurden folgende Mitbewerber/innen der diesjährigen Nationalratswahlen herzlich begrüsst: KR Karin Büttler, KR Marianne Meister, KR Anita Panzer, KR Peter Hodel, KR Alexander Kohli, Marc Thommen, Dipl. Architekt FH, KR Kuno Tschumi. Der Moderator stellte alle Kandidaten vor, jede Einzelne erhielt als Aufgabe drei Fragen über die Zukunft der Schweiz. Diese knifflige Aufgabe mussten alle Probanden innert drei Minuten mit klaren Voten vortragen, die Antworten fielen individuell glänzend aus. Merkwörter dazu: Freiheit, Gemeinsinn, Fortschritt, Verantwortung, keine unnötige Bürokratie! Dabei wies Marianne Meister zusätzlich mit Nachdruck auf ihre Visionen: Unterstützung des Gewerbes, des liberalen Gedankens und die Stellung der Frauen. FDP Dorneckberg

denmitglieder an der Infoveranstaltung nur spekulieren. Rolf Fluhbacher, Leiter Finanzen Volksschulamt, sprach von mehr «Gerechtigkeit — dank der neu pro Schulart detaillierten Subventionierung». Die gesetzliche Regelung sei liberalisiert worden, sodass in den Kreisschulverbänden die Kostenverteiler neu diskutiert werden können. Mit dem neuen Finanzausgleich werden nicht mehr die Gemeinden, sondern die Schulträger subventioniert. Aus Bärschwil kam bereits die Forderung, dass Gemeinden mit wenig Schülern grosses Interesse haben, den Kostenverteiler für die Kreisschule nach der Anzahl Schüler und nicht nach Einwohnerzahl zu berechnen.


THIERSTEIN

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AUSSTELLUNG

ZULLWIL

Raum für junge Kunstschaffende

Geht Zullwiler Verwaltung nach Breitenbach? Der Gemeinderat von Zullwil lässt seine Streitfragen von einer Untersuchungskommission beantworten und prüft regionale Verwaltungslösungen. Bea Asper

D Piper Nigrum: Dieses Werk entstand anlässlich der Vernissage vom 21. August durch die FOTO: MARTIN STAUB drei Künstlerinnen Becholey Besson, Maeva Roset und Almira Medaric. dust. Seit Freitag, 21. August präsentieren Anna und Heinz Roth in Büsserach eine Ausstellung von jungen Kunstschaffenden (das Wochenblatt berichtete). Dieses Wochenende ist diese sehenswerte Präsentation nicht nur am Freitag und Samstag, 16 bis 19 Uhr, sondern zusätzlich am Sonntag, 11 bis 16 Uhr geöffnet. Anna Roth hat in ihrem Elternhaus im Ein-

verständnis ihrer Mutter Hilda Borer-Kübler gemeinsam mit ihrem Lebenspartner die Idee zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler auf beeindruckende Art umgesetzt. artdeshauses.ch. Junge Kunst. Büsserach, Oberdorfstrasse 24, Fr./Sa 16-19 Uhr, Sonntag, 27. Sept. 11-16 Uhr. Die Ausstellung ist am Sonntag, 25. Oktober 11-16 Uhr letzmals geöffnet.

er Gemeinderat von Zullwil hat sich am Montag im Beisein eines Coaches für eine Vergangenheitsbewältigung ausgesprochen. Gemeinderat Roland Häner beantragte, der Rat soll nicht wie an der letzten Sitzung beschlossen, einen Treuhänder beauftragen, die in den letzten drei Jahren von Gemeinderat Markus Saner eingereichten Rechnungen für Gemeindearbeiten auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Der Rat solle besser das Dossier einer Untersuchungskommission übergeben. Diese soll Licht ins Dunkle bringen in den Streitfragen der Kompetenzen und Einhalten der gesetzlichen Vorgaben, waren Aus-

sagen am Montag im Rat. Für die Bildung der Kommission machen sich die Gemeinderäte nun auf die Suche nach Fachpersonen aus dem Gemeinderecht. Zullwil aus Grauzone holen Die Aufklärung soll aufzeigen, wie man bei der Ausführung der Gemeindearbeiten aus der derzeitigen «Grauzone» herauskomme und welche Lösung für die Gemeinde Zullwil eine zukunftsorientierte sei. Dass Gemeinderat Markus Saner Arbeiten für die Gemeinde ausführe, gehe auf Gemeinderatsbeschlüsse vor 13 Jahren zurück, sagte Gemeindepräsident Roger Hänggi. Er schlug dem Gemeinderat vor, regionale Lösungen in Betracht zu ziehen, dies gelte auch für die Gemeindeverwaltung. Verwaltung in Breitenbach? Der Gemeinderat sah sich am Montag die Offerte von Breitenbach an für das Übernehmen von Kanzleiaufgaben. Roland Häner und Markus Saner erklärten, dass aus der Offerte nicht klar hervorgehe, ob man Gleiches mit Gleichem vergleiche, deswegen soll man nochmals Rücksprache nehmen mit den Verantwortlichen von Breitenbach. Roger Hänggi

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wies auf das Sparpotential von 40 000 Franken hin. Der Breitenbacher Politiker und Finanzexperte Christian Thalmann macht bereits seit längerem aufmerksam auf das enorme Sparpotential für die Thiersteiner Gemeinden, «könnten sie sich endlich entscheiden auf die unnötigen Doppelspurigkeiten zu verzichten.» Mit der Nutzung von Synergien bei den Verwaltungen «verliert eine Gemeinde nun wirklich nicht ihre Eigenständigkeit», gibt Thalmann auf Anfrage zu bedenken und betont: «Gerade mit der Systemumstellung in den Finanzverwaltungen drängt sich eine Zusammenarbeit regelrecht auf: So müsste nicht jede einzelne Gemeinde für die selben Anpassungen und Weiterbildungen viel Geld ausgeben, ohne dann eine Stellvertreter-Lösung zu haben». Breite Auswertungen hätten ergeben, dass die Schalterbesuche abnehmend seien, während die Nachfrage nach einem Online-Schalter steige. Im Dorneckberg ist eine Arbeitsgruppe daran, für die Verwaltungsaufgaben Synergien auszuarbeiten und in den Räumlichkeiten von Hochwald umzusetzen.

LESERGALERIE

BREITENBACH

Nach dem Regen stehen sie und lächeln

Verschnaufpause für FDP-Service-Team

Gönnten sich eine kurze Erfrischungspause: (v.l.) Christian Thalmann, Anita Panzer, Marc Thommen, Marianne Meister, Ständeratskandidatin und Mark Winkler. Etwas später banden sich auch Nationalrat Kurt Fluri und Nationalratskandidat Peter Hodel die ServiceFOTO: ROLAND BÜRKI schürzen um. bü. Die FDP-Kandidatinnen und Kandidaten für Stände- und Nationalrat hatten mit dem Servieren ihrer begehr-

ten Risotto-Teller am samstäglichen Breitenbacher Markt alle Hände voll zu tun.

VERANSTALTUNG Was Kinder entdecken: Ein herbstliches Naturschauspiel in Grindel.

FOTO: JANINE STEGMÜLLER, GRINDEL

LESERBRIEF

Eine starke Frau für den Nationalrat Eine Wahl eines Vertreters oder einer Vertreterin aus dem nördlichen Solothurner Kantonsteil in den Nationalrat ist arithmetisch gesehen schwierig und nur möglich, wenn eine profilierte Kandidatur mit entsprechend viel Bekanntheitsgrad vorliegt. Eine gute Nachricht gibt es: Mit Susanne Koch Hauser kandidiert eine erfahrene regionale Politikerin für den Nationalrat, welche auch über die Parteigrenzen hinweg für viele Damen (und natürlich auch Herren) wählbar sein dürfte. Susanne Koch ist in unserer Region bestens bekannt als langjährige Gemeindepräsidentin von Erschwil und Mitglied des Kantonsrats. Zudem ist sie seit bald 10 Jahren Präsidentin des Schulvorstands der Kreisschule Thierstein West und Mitglied in

vielen Gremien und somit sehr gut vernetzt und mit dem ganzen Kanton verbunden. Susanne Koch kämpft für eine ehrliche Politik mit sachorientierten Lösungen vor Positionen und setzt sich für eine nachhaltige Zukunft der Schweiz ein. Als langjährige Kantonsrätin und vielleicht zukünftige Nationalrätin unterstützt sie die Interessen strukturschwacher Regionen und fördert die Einzigartigkeit der Schweiz, indem sie zu den Regionen Sorgen trägt. Wer Susanne Koch wählt, wählt eine Vollblutpolitikerin mit Liebe zur Region, aber mit Blick auf das Ganze. Christian Stark Präsidium CVP Dorneck-Thierstein

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DORNECK

WITTERSWIL

Die «Mischtchäfer» zeigen den «Bäramsle» die kalte Schulter VERANSTALTUNG

Ludi Rodersdorf WOS. Rodersdorf feiert weiterhin «500 Jahre Solothurnisches Leimental». Diesmal mit «Ludi Rodersdorf!» für Gross und Klein mit lustigen Darbietungen der Dorfschule und der Vereine, festlichem Programm der Musikgesellschaft, Chörlischmaus und einem historisch anmutendem Theaterstück von und mit Schauspielerinnen und anderen Gauklern aus dem Hinteren Leimental. Selbstverständlich werden auch die Gaumenfreuden mit leckerem aus heimischer Backstube, feurigem Grillstand und der einheimischen Bierbrauerei beglückt. Der Beginn ist am Samstag, 26. September, im Grossbühl Rodersdorf. Um 14 Uhr eröffnet das Brass & Drums Quintett den Nachmittag. Um 15 Uhr geht es weiter mit «Wie anno dazumal», den Darbietungen aus verschiedenen Schulen. Weitere Programmpunkte sind Jürg Mosimanns Chörli, die Jugend Brassband und das Ensemble der Musikgesellschaft, der Jou Jetzä Jugendtheaterverein und um 23 Uhr der Schluss mit Perorando.

DORNACH

Wahlen 2015 – Podium in Dornach Wen wählen am 18. Oktober, wenn das schweizerische Parlament für eine neue Legislatur gewählt wird? Die im Kantonsrat vertretenen Parteien der Amtei Dorneck-Thierstein möchten Ihnen die Entscheidung erleichtern und laden alle Interessierten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Unter der Moderation von Heiner Leuthardt diskutieren am Donnerstag 1. Oktober, 19.30 Uhr, sechs Kandidierende der SVP, FDP, CVP, GLP, der Grünen und der SP im neuen Theatergebäude neuestheater.ch am Bahnhof Dornach Arlesheim (siehe Inserat). Das Interesse an politischen Angelegenheiten und die Beteiligung an den Wahlen sind wichtig für das Funktionieren unserer Demokratie. Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich einen direkten Eindruck von Kandidierenden aus unserer Region zu verschaffen! Nach der Veranstaltung sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem von der Raiffeisenbank Dornach gesponserten Apéro eingeladen. Dabei bietet sich die Möglichkeit, die Podiumsteilnehmerinnen und –teilnehmer im direkten Gespräch noch besser kennenzulernen. Daniel Urech

An der Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag wollten die Witterswiler mit 105 zu 69 Stimmen nicht auf das Fusionsprojekt WitterswilBättwil eintreten. Damit ist das geplante «Zämego!» vom Tisch. Roland Bürki

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ass das Fusionsprojekt vor allem langjährige, mit dem Gemeindeleben verwurzelte Witterswiler, mit Dorfnamen «Mischtchäfer», berührte oder gar aufrüttelte, war dem grossen Aufmarsch nach deutlich zu spüren. 181 Stimmberechtigte waren es schliesslich, als die letzten Nachzügler ihre Plätze in der Halle eingenommen hatten und Gemeindepräsident Mark Seelig in seine herzliche Begrüssung auch André Grolimund, Chef Amt für Gemeinden, einschliessen konnte. Die vom Gemeindepräsidenten festgestellte Spannung im Saal begann sich schon abzuzeichnen, als im Anfangsstadium 62 Stimmberechtigte eine beantragte geheime Schlussabstimmung durchsetzten. Ein erstes Indiz auf eine starke Opposition, die sich offensichtlich beim Abstimmen nicht outen wollte. Seelig liess sich dadurch nicht beirren und führte zur Erinnerung noch einmal gewandt durch alle Erkenntnisse der sieben Fusions-Arbeitsgruppen, welche trotz 47 teilweise kontroversen Arbeitssitzungen «keine unlösbaren Probleme für eine Fusion» festgestellt hatten. «Die bisherige gute Zusammenarbeit bei Feuerwehr und Schule ist eine solide Basis», erklärte Seelig, ein weiterer Ausbau ohne Fusion sei aber eher nicht möglich. Eine solche führe zu einer Gemeinde mit 2700 Einwohnern, sieben Gemeinderäten und nur noch 90 statt 150 Amtsinhabern. Einer Gemeinde mit einer in Witterswil tätigen Verwaltung, deren Personalbestand mittel- bis langfristig um 120 auf 450 Stellenprozente sinken werde. Gemeindevizepräsident Alois Müller sprach in seinem nicht «aus den Fingern gesogenen» Finanzplan von einem bis 2019 auf 112 Pro-

Die einzige offene Abstimmung: 62 Stimmberechtigte setzten eine geheime Schlussabstimmung durch, 35 Stimmen hätten FOTO: ROLAND BÜRKI genügt.

zent sinkenden Steuerfuss, was aber nicht in Stein gemeisselt sei. Sein Kollege Robert Oser fragte: «Es geht uns gut, aber was kommt nach der Fusion?» Und Gemeinderat Anton Wyss plädierte dafür, einen solch wichtigen Entscheid an die Urne zu delegieren. Letzteres konnte Kantonsrat und FDP-Ortsparteipräsident Mark Winkler nur unterstützen: «Etliche emotionale Gründe können gegen eine Fusion sprechen, sachliche gibt es aus meiner Sicht nicht.» Zähflüssiger Diskussionsstart In der Diskussionsrunde schienen die Meinungen gemacht, viele wollten offensichtlich einfach nur abstimmen. Bis sich endlich ein älterer Herr das Mikrofon griff und bedeutungsvoll erklärte: «Gut Ding will Weile haben.» Insbesondere sorgte er sich mit Blick auf die Fusion um die Trinkwasserquellen, den Dorfladen, die seiner Meinung nicht sinkenden Kosten und um den Seniorenausflug. Der Gemeindepräsident konnte

ihn da in allen Punkten beruhigen. Er kenne solche Argumente seit 17 Jahren, sagte André Grolimund vom Amt für Gemeinden, das im Jahr durchschnittlich zwei Fusionen verzeichnet. «Olten, das die Fusion mit Trimbach abgelehnt hatte, «grännet» heute, gab er zu bedenken und riet zu Eintreten und Urnenabstimmung, «weil es doch um die Existenz beider Gemeinden geht». Jovial, gönnerhaft sprach alt Gemeindepräsident Fritz Hänzi über ein unnötiges «Fusiönli», wo es doch Witterswil so gut gehe: «Fusion ja, aber nur mit allen fünf Gemeinden!» Auch in weiteren Voten schimmerten das «Es geht uns doch gut»-Gefühl und das fusionierte Hintere Leimental als Grund für ein Nein durch. Der Riesenapplaus um 21.31 Uhr für die 105 Nein bei immerhin 69 Ja-Stimmen konnte da nicht mehr verwundern. Ob da beim laut explodierenden Applaus noch alte Ressentiments der «Mischtchäfer» gegenüber den Bättwiler «Bäramsle» mitschwangen, blieb ihr Geheimnis.

Bättwil stimmte deutlich zu Mit 94 Ja zu 42 Nein und zwei Enthaltung sprachen sich hingegen die Stimbürger der Gemeinde Bättwil sehr deutlich für das Eintreten auf das Fusionsprojekt aus. «Ich bin super zufrieden mit der sachlichen Diskussion und dem Resultat in Bättwil, aber enttäuscht, dass nach dem Nein in Witterswil kein breit abgestützter Entscheid an der Urne zustande kommt», erklärte Gemeindepräsident François Sandoz dem Wochenblatt. Die postulierte Grossgemeinde sei ein Thema in den nächsten Jahren, aber nur Schritt für Schritt zu erreichen.

BÄTTWIL

Eine Region feiert ihre Errungenschaften Der morgige Anlass wird in die Geschichte des Solothurnischen Leimentals eingehen. Das OZL lädt ein zu einer gigantischen Fest-Reise – in die Vergangenheit und in die Zukunft. bea. Nicht weniger als 600 Hände arbeiten seit Tagen darauf hin, der Region morgen Freitag ab 15 Uhr 500 Jahre Solothurnisches Leimental auf wundersame Art vor Augen zu führen, und mit ihren Bewohnern und ehemaligen Schülern 40 Jahre Oberstufenzentrum Leimental zu feiern. Wer durch die FotoAusstellung pilgert, wird das eine oder andere Gesicht wiedererkennen, das vor 40 Jahren die Schulbank drückte in einer Schule, die wegweisend war und ihren Pioniergeist bewahrt hat, wie Politiker und Lehrer Andreas Riss betont, der seit 38 Jahren mit dazu gehört zum OZL-Team der Wissensvermittler. «Die damaligen Entscheidungsträger bewiesen viel Weitsicht, natürlich werden einige von ihnen morgen mitfeiern und unsere besondere Aufmerksamkeit erhalten», verspricht Riss und verweist mit Stolz auf die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, die umfangreicher nicht sein könnten. Die 13- bis 16-Jährigen führen nicht nur mit einer Fotoausstellung, sondern auch mit Geschichten, mit Videos, selber geschriebenen Songs, mit einem Theater, mit Tanz und Markt-

ständen durch die 40-jährige Geschichte der Institution. Sie vergleichen damals mit heute und wagen den Blick in die Zukunft: Sie zeigen Ansichten, wie

die Bildungsstütze der Region und ihre Nutzer in 40 Jahren feiern werden. Sie veranschaulichen aber auch, wie sich das Leimental in seinen 460 Jahren ent-

Vorbereitung fürs Fest: In Projektgruppen legen sich die Schülerinnen und Schüler voll ins Zeug, damit sie mit Bild, Ton, Theater und vielem mehr, am Freitag die Bevölkerung zu FOTO: BEA ASPER einem gigantischen Festanlass einladen können.

wickelt hat, bevor seine Bewohner das finanzielle Risiko eingingen, aus einer Klosterschule in Mariastein in Bättwil ein gemeinsames Oberstufenzentrum zu bauen. Mit Spiel und Spass geht es auf die Zeitreise und in den Genuss für alle Sinne. Natürlich, so versprechen die drei Schüler vom Infostand, Nick Gschwind, Marco Heini und Alessandro Orlando, kommt das Kulinarische nicht zu kurz: «Eine der 15 Projektgruppen hat sich voll und ganz auf das Essen und Trinken konzentriert.» Mit der Projektwoche haben die drei Jungs derzeit nur Freude an der Schule. «Weil eben der Nutzen der Arbeit direkt ersichtlich ist – und weil es keine Tests gab», verraten die drei auf einem Rundgang durch die Schule. Führungen durch Raum und Zeit bieten sie auch am Freitag an für ehemalige Schüler, Eltern und alle Interessierten. Als Dankeschön, dass man im Hinteren Leimental trotz Vorgaben zu immer grösseren Gebilden noch ein überschaubares Oberstufenzentrum hat, «was bei einer anderen Kantonszugehörigkeit vielleicht nicht der Fall wäre», so Riss, offerieren die Schülerinnen und Schüler am Fest ein kleines Stück Geburtstagskuchen. Wertschätzung komme auch zum Ausdruck mit dem Projekt «Kinder ohne Schule», bei dem Schülerinnen und Schüler eine Patenschaft für ein Dorf in Afrika aufbauen.


Grosse Auswahl an Herbstdekoration

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mitten im Aescher Rebberg 20. Sept. Zunft zu Rebleuten, Basel 27. Sept. Stephan und Sonja Arnold 4. Okt. Zunft zu Wein- und Herbergsleuten, Aesch 11. Okt. Ralph Schwegler, Aesch 18. Okt. Bürgerrat Aesch 25. Okt. Gemeinderat Aesch Patronat Weinbaugenossenschaft Aesch www.weinbau-aesch.ch

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SPORT

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FUSSBALL

Wende dank dem Cup-Exploit? Dass ausgerechnet das Baslercup-Spiel gegen Titelträger Pratteln die Wende zum Besseren geben könnte, schien für Laufen kaum denkbar. Jetzt muss man das Break aber bestätigen. Edgar Hänggi

Hattrick: Enis Bufaj war Mann des Spiels. Mit seinem Hattrick innert acht MinuFOTO: EH-PRESS ten - hier das 4:0 - entschied er die Partie beinahe alleine.

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ie bisherige Saison verlief aus Laufner Optik soso lala. In der 2. Liga-Meisterschaft belegt das Team von Trainer Adnan Ercedogan Rang acht mit neun Punkten. Was auffällt bei den statistischen Werten: Laufen erzielte in sechs Partien lediglich sieben Tore. Nur Arlesheim ist noch um ein Tor schlechter. Auf der anderen Seite aber weist man mit sechs Gegentoren einen Topwert auf. Einzig die beiden Führenden Timau und Reinach haben noch einen Treffer weniger einstecken müssen. «Uns ist bewusst, dass wir im Angriff noch etwas machen müssten. Leider konnten zwei Transfers nicht vollzogen werden. Wir werden aus der aktuellen Situation das Beste machen müssen», hat Sportchef James Bader das Problem längst erkannt. Am Samstag traf Laufen im Nau auf den aktuellen Titelträger im Baslercup. Pratteln ist auch nicht ideal in die Saison gestartet. Mit zehn Punkten hat man nur einen Punkt mehr auf dem Konto. Was bei den Laufnern noch in den Köpfen steckte, war, dass man nach zwei Startsiegen die drei folgenden Spiele mit jeweils 0:1 verlor.

Das Selbstvertrauen konnte bei den drei Partien ohne Torerfolg und Punktgewinn nicht sehr gross sein. Innerhalb der Führungscrew war man aber der Meinung, dass es ein Erfolgserlebnis brauchte, um den Knoten zu lösen. Dass dann dieses ausgerechnet gegen Pratteln eintraf und dann noch derart heftig, daran wagte kaum jemand zu denken. Wenn es läuft, dann läuft es. Das frühe (4.) Tor und dann vier Treffer innert zehn Minuten – das Spiel war bereits nach 31 Minuten beim Stand von 5:0 gelaufen. Pratteln kam dann mit dem Vorsatz von Wiedergutmachung zur zweiten Hälfte auf den Platz. Drei Minuten später sorgte ein Eigentor aber für das 0:6. Neun Tore erzielt – das muss den besagten Knoten gelöst haben. Es ist aber wie im Tennis: das Break muss erst bestätigt werden. Nicht einfach so sagte der Sportchef: «Mir wäre lieber gewesen, wir hätten in der Meisterschaft gewonnen.» Als «Belohnung» für den Sieg hat Laufen im Achtelfinal Leader Timau zugelost erhalten. Doch zuvor

muss man sich auf das zweite Spiel gegen Pratteln innert Wochenfrist konzentrieren. Im Cup gab es zudem eine Überraschung mit dem Heimsieg von Soleita Hofstetten gegen 2. Ligist Gelterkinden zu notieren. «Dass in einem Cupspiel alles möglich ist, zeigte unsere Mannschaft. Wir hielten mit dem Tempo der Gäste mit und wuchsen über uns hinaus», schildert Co-Trainer Jegge Stöckli den nicht erwarteten 3:1 Erfolg. Stöckli hofft, dass man damit für die Meisterschaft den nötigen Kick bekommt. Im Achtelfinal erhielt man ein weiteres Heimspiel gegen einen Zweitligisten. In Hofstetten weiss man, dass auch gegen die US Olympia alles möglich ist und man Vereinsgeschichte schreiben kann. Die nächsten Spiele in der 3. Liga: Heute Donnerstag (20 Uhr) Oberwil – Dornach. Samstag Soleita Hofstetten – Allschwil (17.30), Breitenbach – Amicitia Riehen b (18.00), Röschenz – Muttenz b (20.00). Sonntag Binningen – Laufen (10.15). Am kommenden Mittwoch spielt Dornach um 20 Uhr in Aesch.

HANDBALL

Geglückter Saisonstart

LESERGALERIE

Der Altweibersommer naht

Im Sprung: Flügelspieler Raphael Weber. FOTO: ZVG

Nenzlingen: Der Herbstwald meldet sich. FOTO: RENATO LÜTHI

Handball 2. Liga us. SG Wahlen Laufen – ATV/KV Basel 26:19 (15:10): Die SG Wahlen Laufen startete mit höchster Konzentration in

diese wichtige Startpartie und konnte sich bis zur 20. Spielminute einen 7-Tore-Vorsprung erarbeiten. Nun spielten die Gastgeber nicht mehr mit der gleichen Konsequenz und die Gäste konnten zum 15:10 Halbzeitresultat verkürzen. Nach der Pause kamen die Basler besser ins Spiel und konnten bis auf ein Tor aufschliessen. Nach einem Timeout vermochte sich die SG Wahlen Laufen nochmals zu steigern und konnte am Ende das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden. Am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel beim TV Kleinbasel braucht es sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr nochmals eine Leistungssteigerung (Samstag, 26. September, 18.00 Uhr im Gymnasium Bäumlihof Basel). Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen II – ATV/KV Basel II 25:28 (17:13): Die erste Halbzeit gelang dem jungen Team nach Wunsch und es konnte bis zur Pause einen 4-To-

re-Vorsprung erarbeiten. Leider viel man in der 2. Spielhälfte komplett aus dem Konzept und vergab wegen unnötigen individuellen Fehlern und mangelnder Torauswertung einen möglichen Sieg. Handball Junioren U17 SG Wahlen Laufen – TV Stein 18:30 (07:19): Die U17 Junioren fanden diesmal nie zu ihrer gewohnten Leistung und verloren deshalb gegen die Fricktaler vom TV Stein deutlich. Die Aargauer waren die cleverere Mannschaft und nutzten ihre Chancen konsequent aus. Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen – Blau Boys Binningen 26:14 (13:05): In dieser Begegnung waren die Laufentaler klar überlegen und zeigten nie eine Schwäche. Sie liegen nun in ihrere Qualifikationsgruppe nach drei Spielen auf dem 2. Rang.


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PARLAMENTSWAHLEN 2015

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NATIONALRATSWAHLEN 2015

Kandidatinnen und Kandidaten der Region stellen sich vor Das Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental bot den Kandidatinnen und Kandidaten für die diesjährigen Nationalratswahlen der Region die Gelegenheit, sich der Leserschaft vorzustellen. Die hier präsentierten Kandidatinnen und Kandidaten nutzten die Gelegenheit und empfehlen sich ihren Wählerinnen und Wählern am 18. Oktober 2015 zur Wahl nach Bundesbern.

Jacqueline Wunderer

V

Familie: 1 erwachsener Sohn

on den hier abgedruckten Beiträgen stammen sieben aus dem Dorneck und Thierstein und nur ein einziger aus dem Laufental. Zur Wahl in den Nationalrat stellen sich 13 Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Schwarzbubenland. Deren 6 sind es im Laufental. Im Kanton Solothurn stehen insgesamt 147 Kandidierende für 6 Nationalratsmandate zur Wahl. Im Kanton Baselland stellen sich 112 Personen für die 7 zu vergebenden Sitze zur Verfügung. Wir dürfen gespannt sein, ob es eine Person aus dem Schwarzbubenland oder Laufental in den 200-köpfigen Nationalrat schafft.

Richtig wählen Für die Nationalratswahlen stehen der Bevölkerung zwei Arten von amtlichen Wahlzetteln zur Verfügung: vorgedruckte und leere. Wer einen vorgedruckten Wahlzettel benützt, kann ihn unverändert einlegen, kann ihn verändern, kann leere Zeilen belassen oder sie ausfüllen. Wer einen leeren Wahlzettel benützt, kann die Bezeichnung oder die Nummer seiner bevorzugten Partei selber hinschreiben. Die Bezeichnungen und die Nummern sind auf den vorgedruckten Wahlzetteln zu finden.

Andreas Riss

Glenn Steiger

Geburtsdatum: 18. 3. 1964

Partei: CVP

Partei: Junge CVP

Beruf: Unternehmerin, vorm. Ermittlerin Bundeskriminalpolizei

Wohnort: Metzerlen

Wohnort: Bättwil

Geburtsdatum: 8. 4. 1952

Geburtsdatum: 28. 7. 1997

Beruf: Bezirkslehrer phil. I

Beruf: Maturand

Familie: Verheiratet, eine Tochter (25 Jahre)

Familie: Ledig

Partei: SVP Wohnort: Röschenz Partei: SVP

Freizeit: Meine Hunde, Natur / Wandern, Lesen, Reisen, Politik Mein Engagement Meine langjährige Berufserfahrung im Sicherheits- und Asylwesen haben mich geprägt und dieses Fachwissen wird in Bern gebraucht. Als mittlerweile selbstständige Unternehmerin weiss ich allerdings auch, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gewerbe sind. Und für diese setze ich mich mit aller Kraft ein. Ich bin unabhängig und unbestechlich.

Susanne Koch Hauser

Geburtsdatum: 9. 11. 1944 Beruf: Notar/Kaufmann (pensioniert) Familie: Verwitwet, 1 Tochter Freizeit: Singen, Wandern, Lesen Freizeit: Politik, Sport, Gitarre, Natur

Mein Engagement Ich möchte meine politische Erfahrung einsetzen für eine Schule, die auf den beruflichen Alltag vorbereitet, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für einen fairen Generationenvertrag.

Mein Engagement In die nächste Legislatur fallen viele für unsere Zukunft wegweisende Entscheidungen. Es ist wichtig, dass auch die junge Generation mitgestalten kann und dabei gleichzeitig Verantwortung übernimmt. Und für nachhaltige und beständige Lösungen ist eine starke Mitte unverzichtbar.

Mein Engagement Ich träume von einer Schweiz, die wieder selbstbewusst auf internationaler Ebene, namentlich gegenüber der EU und OECD, ihre Interessen verteidigt und nicht unterwürfig anpassend fremdes Recht übernimmt. Unsere Sicherheit sollte nicht der EU und der Nato überlassen werden. Islamische Schariabefürworter sind auszuweisen.

Mark Winkler

Daniel Urech

Simon Esslinger

Freizeit: Geschichte und Literatur, Garten, Wandern, Hund und Eisenbahn

Partei: CVP

Partei: SP Partei: FDP

Wohnort: Erschwil

Partei: Grüne

Wohnort: Seewen

Wohnort: Dornach

Geburtsdatum: 29. 1. 1972

Geburtsdatum: 18. 7. 1983

Beruf: Schulleiter / selbstständig in der Landwirtschaft

Wohnort: Witterswil Geburtsdatum: 3. 11. 1960

Listenverbindungen Parteien und politische Gruppierungen gehen Listenverbindungen ein, um ihre Wahlchancen zu verbessern. Für die Wählerinnen und Wähler haben Listenverbindungen den Vorteil, dass möglichst wenige ihrer Stimmen verloren gehen: Erreicht eine Partei nicht genügend Stimmen, um ein Nationalratsmandat zu erobern, fallen die Stimmen, die sie erhalten hat, dem Bündnispartner zu.

Peter M. Linz

Geburtsdatum: 4. 9. 1954 Beruf: Betriebsökonomin HWV Beruf: Unternehmer Familie: Verheiratet, 2 erwachsene Kinder

Beruf: Rechtsanwalt Familie: Verheiratet, 5 Kinder

Familie: Verheiratet Familie: Ledig

Freizeit: Gartenarbeit, Theaterbesuche, Horizont erweitern Mein Engagement Die ökologische Verantwortung unserer Generation will ich in Bern übernehmen. Gesellschaftliche Solidarität liegt mir am Herzen und ich will mich dafür einsetzen. So wie Familien das Grundgerüst der Gesellschaft bilden, sind die Regionen das Rückgrat der Schweiz, zu beidem will ich Sorge tragen.

Freizeit: Politik, Reisen, FCB Mein Engagement In Bern braucht es Unternehmer, die die Welt der Wirtschaft mit der Welt der Politik verbinden. Eine liberale Wirtschaftspolitik ist der Garant für Jobs und Wohlstand. Im Asylwesen brauchen wir eine klare Haltung. Asyl ja, aber nicht für Wirtschaftsflüchtlinge. Schutz von Privateigentum und nicht immer mehr Gesetze, dafür setze ich mich ein.

Freizeit: Lesen, Kochen, Wandern, Singen Engagement Mitgestalten. Mit Offenheit, Empathie, Intelligenz und Freude an der Lösungssuche. Im Einsatz für eine Welt, die wir ohne schlechtes Gewissen künftigen Generationen übergeben können. Dafür mache ich Politik, dafür will ich nach Bern! www.daniel-urech.ch

Freizeit: Kantonsrat SO www.ross-hof.ch Mein Engagement Meine Erfahrungen in der Volksschule und der Landwirtschaft prägen meine politische Arbeit: ein starkes Bildungssystem, eine sinnvolle Raumplanung mit dem Schutz von Kulturland und Landschaftsvielfalt und eine nachhaltige, qualitativ hochstehende Landwirtschaft: Für eine Schweiz, die Identität stiftet.


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DORFPLATZ

EINGESANDT

EINGESANDT

Echter Dialog für tragfähige Lösungen

Jetzt natürlich

Die ganz grosse Frage ist doch: Welche Menschen wollen wir in Bern? Welche Politiker brauchen wir im Parlament? Ich sage: Wir brauchen mehr Frauen, wir brauchen Kommunalpolitikerinnen, und wir brauchen mehr echten Dialog. Nichts gegen Männer. Überhaupt nicht. Aber die Frauen sind im Nationalund im Ständerat nach wie vor untervertreten. Der Nationalrat setzt sich aus fast 70 Prozent Männern und gut 30 Prozent Frauen zusammen, im Ständerat sind nur ein Fünftel Frauen ... Frauen politisieren bedacht, sie hören zu, wägen die Argumente ab und folgen in Entscheidungen eher ihrem Gewissen und dem gesunden Menschenverstand. Mehr Frauen im Parlament und daher in politischen Entscheidungsprozessen ist eine Frage von Qualität und Gleichheit. Frauen tragen im Team zu diversifizierteren und damit besseren Entscheidungen bei. Darum: Frauen nach Bern! – und: Frauen an die Urne! – und: Frauen wählen (auch) Frauen! Wir brauchen Gemeindevertreter in Bern. Denn diese müssen in ihrem Dorf auslöffeln, was sie in Bern anrichten.

Daher überlegen sie gut, was sie entscheiden, denn Gemeindepolitiker sind Basispolitiker – sie sind nahe am Volk, sie wissen, wo der Schuh drückt, sie sind unmittelbar mit den Abstimmungsresultaten konfrontiert, sie sind die Handwerker der Politik. Sie sind die Pragmatiker. Und diese brauchen wir in Bern! Und wir brauchen echten Dialog. Die Schweiz hat das am stärksten polarisierte Parteiensystem Europas. Die Auswirkungen dieser Polarisierung in der Politik werden immer spürbarer. Ein Parlament, das sich im parteipolitischen Taktieren verliert, kommt zu keinen tragfähigen Lösungen. Darum brauchen wir Politiker, die sich – auch über Parteigrenzen hinaus – dem echten Dialog stellen, Brücken schlagen, den Konsens zwischen den Strömungen suchen und echte Lösungen finden für die Probleme in unserem Land. Lösungen, hinter denen auch unsere Bevölkerung stehen kann. Aus diesem Grund habe ich im Kantonsrat die parlamentarische Gruppe Dialog gegründet. Diese Idee will ich auch nach Bern tragen. Ich freue mich über Ihre Stimme(n): als Frau, als Gemeindepräsidentin und als Politikerin, die im echten Dialog tragfähige Lösungen findet. Herzlichen Dank! Anita Panzer FDP.Die Liberalen, Liste 6

EINGESANDT

Der Tischtennisclub Breitenbach feierte sein 40-jähriges Vereinsjubiläum Am 6. Oktober 1975 hatte Hansjörg Jud, anlässlich einer Gründungsversammlung, den Tischtennisclub Breitenbach ins Leben gerufen. An dieser Versammlung wohnten 40 Teilnehmer bei. Das Bedürfnis eines Tischtennisklubs in unserer Region war spürbar vorhanden. Mit ein Grund war auch der Coup unseres heutigen Ehrenmitglieds, Erich Bühler, welcher 1976 an den Sommer-Paralympics in Toronto sensationell Gold im Teamanlass gewinnen konnte. Es ist jedoch nicht selbstverständlich, dass ein Randsport-Verein 40 Jahre später sein Bestehen feiern darf. Nicht nur die drei Mannschaften, welche derzeit in der Meisterschaft tätig sind, sondern auch die aktuell 66 Mitglieder und die zahlreichen Aktivitäten zeigen, dass der Verein lebt. Mit einem Fest am 19. September im Schützen-

haus von Büsserach wurde auf das Bestehen angestossen und einige schöne Erinnerungen ausgetauscht. 50 Teilnehmer genossen die vielen Posten (von Geschicklichkeitsspielen bis zum Erkennen von verschiedenen Gerüchen) und durften einen kurzen Rückblick von unserem Präsidenten, Thomas Boillat, auf die vergangenen 40 Jahre bewundern. Abgerundet wurde der schöne Abend mit einer feinen Grillade. Der Verein bietet bereits für Kinder ab acht Jahren und Erwachsenen ein abwechslungsreiches Training an. Am Samstag, 7. November findet die zweite Ausgabe des Volksturniers – ein Anlass für jedermann – statt. Christof Schnell Informationen zum Trainingsbetrieb und Volksturnier finden Sie unter www.ttcbreitenbach.ch.

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass der neue Verein Jetzt natürlich! aus Roggenburg seine Arbeit aufnimmt. Der Verein setzt sich zum Ziel, in Roggenburg und Umgebung Natur und Kultur zu fördern. Wir möchten Sie herzlich zur ersten Veranstaltung am 30. September 2015 um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal Roggenburg einladen, an die sich die Gründungsversammlung und ein gemütliches Apéro anschliessen werden. Diese erste Veranstaltung wird ganz unter dem Zeichen des Schutzes von Natur, Mensch und Landschaft stehen, ist doch in unserer nächsten Umgebung der Windpark Roggenburg-Liesberg ge-

GEDANKENSTRICH

plant, der nicht nur die direkte betroffene Bevölkerung mit Sorgen erfüllt. Martin Sortmann, Dipl. Ing. HTL/FH und Experte für Windenergie, wird uns in Wort und Bild Fragen und Fakten auftischen und zusammen mit dem Publikum nach Antworten suchen. Da selbst aus Regierungskreisen in Liestal verlautet, dass in Deutschland ausser an den Meeresküsten kein einziges Binnen-Windkraftwerk rentabel arbeitet und nur Unsummen von Subventionsund Steuergeldern verschlingt, scheint es uns dringend, diese Diskussion zu führen— jetzt natürlich! Rosmarie Lötscher

VERANSTALTUNG

Rocknacht in Erschwil Einige mögen es schon wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis gestrichen haben, andere behalten das Dorffest «z’Röschenz uf dr Höchi» noch in bester Erinnerung. Die «Röschenzer» boten ein tolles Programm mit einer beeindruckenden Fülle an verschiedenen Attraktionen. Ein kleiner «Vereinsausflug» führte einige Mitglieder der Brass Band Erschwil ebenfalls nach Röschenz. Im Mittelpunkt stand die Rocknacht am Freitagabend, insbesondere der Auftritt von live/wire. Die bekannte AC/DC-Tributeband vermochte alle Besucher zu begeistern. Klassiker wie Highway to Hell, Hells Bells oder You shook me all night long liessen die Herzen aller Hardrock Fans höher schlagen. Die Freude an der Musik von AC/DC stand den fünf Mu-

sikern ins Gesicht geschrieben. Mit viel Herzblut und Energie sorgten sie mit ihrem zweistündigen Auftritt für einen unvergesslichen Rockabend. Unvergesslich soll der Auftritt von live/wire ebenfalls am Freitag, 27. Mai 2016, in Erschwil sein. Zusammen mit anderen Highlights bildet das Konzert von live/wire den Auftakt zu den Regionalen Musiktagen in Erschwil, welche vom 27. – 29. Mai 2016 von der Brass Band Erschwil durchgeführt werden. Für diesen Grossanlass konnten die Organisatoren die AC/DC-Tributeband erneut in die Region holen. Wer live/wire wieder von Nahem erleben möchte, reserviert sich das Datum am besten gleich jetzt. Raphael Vogt Brass Band Erschwil

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Daniele Schneeberger in den Nationalrat

Ein fahrlässiges Signal

Ich habe Daniela Schneeberger während meiner 16-jährigen Tätigkeit im Landrat kennen gelernt. Ich schätze ihren gradlinigen Einsatz und ihre Kenntnisse der Finanzpolitik, die sie als Mitglied der nationalrätlichen Finanzkommission in Bern eingebracht hat. Sie setzt sich engagiert für die Anliegen kleinerer und mittlerer Unternehmen ein, die ihr als Inhaberin eines Treuhandunternehmens gut bekannt sind. Darüber hinaus hat sie sich im Nationalrat für die Beschleunigung des Doppelspurausbaus der Bahn im Laufental sowie für die termingerechte Sanierung des Belchentunnels eingesetzt. Damit sie ihre pragmatische und kompetente Arbeit in Bern fortsetzen kann, wähle ich Daniela Schneeberger wieder in den Nationalrat und setze am 18. Oktober 2015 Ihren Namen zweimal auf meine Liste. Rita Kohlermann e. Landrätin Therwil

LESERBRIEF

Lösungen für das Gewerbe Wir KMU in der Nordwestschweiz haben nicht erst seit der Frankenstärke zu kämpfen. Konkurrenzdruck und enge Margen zwingen uns jeden Tag automatisch, innovativ zu sein. Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass uns die Politik das Wirtschaften erleichtert oder zumindest nicht noch erschwert. Hier überzeugt mich Ständerat Pirmin Bischof. Seine Forderung, dass künftig bei jeder neuen Regulierung vorweg die Kosten für die Betroffenen quantifiziert werden müssen, ist dringend nötig. Auch das neue Firmenrecht, das die KMU-Nachfolge erleichtert, geht auf seinen Vorstoss zurück. Pirmin Bischof bringt Lösungen für das Gewerbe und die Menschen in unserem Kanton. Eben: «Mi erschti Wahl!» Roland Schmid Unternehmer, Himmelried

Ich habe kein Verständnis für den Entscheid unseres Bundesrates, sich bedingungslos an den Umverteilungsprogrammen der EU für Flüchtlinge zu beteiligen, Umverteilungsprogramme, welche noch nicht einmal klar definiert wurden. Im Vergleich zur Bevölkerung in der EU hat die Schweiz weit mehr Asylgesuche bearbeitet und Flüchtlinge aufgenommen und tut dies noch immer. Fahrlässig ist das Signal unseres Bundesrates die planlose Politik der EU zu übernehmen. Damit machen wir uns mitschuldig, dass Millionen von Menschen, zur Bereicherung brutaler Schlepperbanden, sich auf eine lebensgefährliche Reise aus Staaten machen, in denen sie noch nicht einmal direkt an Leib und Leben bedroht sind. Zudem wundert es mich, dass bei einem jährlichen Budget von rund 3 Milliarden Franken für die Auslandhilfe seit 2011 nicht einmal 40 Millionen Franken pro Jahr in die Krisengebiete rund um Syrien geflossen sind. Der Bundesrat hält offenbar lieber eine teure Entwicklungshilfe/ Industrie am Leben, als den wirklich bedürftigen Menschen vor Ort zu helfen, wo jeder Franken ein x-faches mehr bewirken könnte. Jacqueline Wunderer, Landrätin Nationalratskandidatin SVP

Mensch oder Zahl

Melanie Aprin In der Flüchtlingskrise werden wir in Deutschland gerade mit Zahlen bombardiert: 5000 erwartete Neuankömmlinge im Normalfall pro Tag. 25 000 Asylsuchende an nur einem einzigen Wochenende in München. 2000 Menschen täglich in Griechenland an der Grenze zu Mazedonien. 125 000 Flüchtlinge seit Jahresbeginn in Serbien. 21 000 Menschen, die aus Serbien nach Kroatien gekommen sind. Und fast alle wollen mutmasslich in unser Land – in dem laut Bundesinnenministerium das Technische Hilfswerk mit 11 500 Kräften bereits über 100 000 Einsatzstunden zugunsten der Flüchtlinge geleistet hat. Bei all diesen Zahlen schwirrt einem der Kopf. Denn es kommen ja noch viele Statistiken hinzu. Da sind die Zahlen von der Rettung untergehender Flüchtlinge auf hoher See. Plus die Zahlen derjenigen Flüchtlinge, die im Mittelmeer bereits ertrunken sind. Ferner gibt es Zahlen zu freiwilligen Helfern und Angaben zu den Milliarden, die uns das Flüchtlingsdrama noch kosten wird. Das wiederum produziert dann neue Zahlen wie etwa die Angaben zu brennenden Flüchtlingsheimen: Über 60 Stück sind es in Deutschland seit Jahresbeginn bereits gewesen. In diesem Wirrwarr von Zahlen zwischen 60 und ein paar Milliarden erscheint die 48 etwas Überschaubares. Wie ein Hoffnungsschimmer winkt die Stundenzahl aus der Schweiz herüber. Beschreibt sie doch ein Verfahren, bei dem Asylsuchende an einem einzigen Tag angehört und am nächsten Tag abgewiesen werden. So zumindest wird die «Fast-Track»-Methode in der deutschen Presse beschrieben und an vielen Orten – vor allem in Bayern – auch bestaunt. Schliesslich trifft es dabei aus Sicht vieler Bundesbürger nur die Richtigen, und das sind die Menschen aus den Balkan-Staaten. Wirtschaftsflüchtlinge eben und keine Kriegsflüchtlinge. Auf jeden Fall sind es dieses Mal nicht wir, also die Deutschen, die der Eidgenossenschaft fernbleiben sollen – und das ist ja schon mal gut. Denn als die Schweizer uns persönlich aus ihrem Land haben wollten, vor gar nicht allzu langer Zeit, fand man das hierzulande weniger prickelnd. Ziemlich gross war die Empörung über konservative Abgeordnete wie Natalie Rickli, die 2012 allein mit Worten den Auswanderertraum der Deutschen empfindlich störte. Und noch viel grösser war das Entsetzen, als die Schweizer Regierung 2013 auch noch Ernst machte und das Freizügigkeitsabkommen vorübergehend einschränkte. Das traf halt nicht Balkan-Roma, sondern auch EU-Bürger aus Deutschland, die doch einfach nur mit Langzeit-Aufenthaltsbewilligungen in der Schweiz etwas mehr verdienen wollten als daheim. Damit ist man doch nicht gleich ein Wirtschaftsflüchtling! Oder vielleicht doch? Ich kann es gerade selbst nicht so genau sagen. Mir schwirrt der Kopf von all den Zahlen. Die Autorin war als freie Mitarbeiterin für das «Wochenblatt» tätig und lebt seit 2013 wieder in Deutschland.


DIES UND DAS

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KULINARISCHES

KINDERGUGGE

NATIONALRATSWAHLEN KANTON BASELLAND

Ein Gourmet-Restaurant in Wahlen

d’ Rättäpängs suchen ab sofort...

Jacqueline Wunderer Frei bleiben

...Töttöröttö’s..!!!!! Unter der Leitung der Schlagzeugschule Laufental sucht die RhythmusCombo «d’ rättäpängs» Bläser für eine Kindergugge. Posaunisten, Trompeter, Saxophonisten, ebenfalls Lira. etc. Mädchen und Jungs ab 8 bis 14 Jahre sind herzlich willkommen. Keine Schlagzeuger, ausser über die Schlagzeugschule. Die Combo ist ja bestehend. Gestartet wird nach den Herbstferien und erstes Ziel ist die Fasnacht 2016! Falls die knappe Zeit bis dahin nicht reicht für mehrere Songs einzuspielen, gibts eine andere Möglichkeit ....

Gartensitzplatz: Die Gartenterrasse lädt ein, draussen die Sonne zu geniessen.

Antonio Maggio Anmeldungen bitte unter 079 683 40 17 oder www.schlagzeugschule-laufental.ch

WANDERTIPP

Von Klingnau nach Endingen

Blick ins Innere: Eine angenehme Ambiente im Restaurant Traube. PR. Im Restaurant Traube in Wahlen kocht Réne Nicaise aus Marseille, welcher während 35 Jahren in Frankreich Erfahrung als Koch gesammelt hat. Aktuell wird Wild in allen Variationen angeboten. Immer auf der Karte zu finden sind: Rindsfilet auf dem heissen Stein, serviert mit drei Saucen, Gemüse und Pommes frites für 36 Franken, Cha-

FOTOS: ZVG

teaubriand garniert für 41.50 Franken, frischer Fisch und Meeresfrüchte, sowie auf Bestellung, was das Herz begehrt. Das Tagesmenü, welches von Mittwoch bis Freitag angeboten wird, kostet zwischen 15 und 17 Franken. Restaurant Traube: Montag und Dienstagmorgen geschlossen, Tel. 061 761 73 22, www.gourmet-traube.ch

Am Sonntag, 4. Oktober geht die Wanderung von Klingnau nach Endingen. Nach kurzer Besichtigung des Städt-chens steigen wir auf den Achenberg, zum Zurzacherberg, gehen Rebbergen entlang und durch grosse Wälder. Wir geniessen die Aussicht ins Aare- und Surbtal, ev. auch bis zum Rhein. Ab Endingen führt uns der Bus nach Brugg. Wanderzeit: ca. 4 Std., hinauf 450m, hinunter 380m. Verpflegung: aus dem Rucksack, Einkehr ev. am Schluss der Wanderung. Treffpunkt: 08.35 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 30. September bei: Frieda Suda, Tel. 061 711 28 51

Ohne Sicherheit haben wir keine Freiheit. Die Schweiz hat laut Statistik bei der Kriminalität europäisches Niveau erreicht. Die schlechte Nachricht wird zum Erfolg umformuliert. Hinter diesen Zahlen verbergen sich menschliche Schicksale. Die steigende Kriminalität hat eine staatspolitische Dimension. Wenn die Schweiz auf europäisches Niveau in der Kriminalität absteigt, ist der Staat seiner wichtigsten Aufgabe nicht mehr gewachsen. Für die einen ist der Mensch ein rechtloses Subjekt, das der Regierung zu dienen hat. So funktionieren autoritäre Obrigkeitsstaaten. Für die anderen ist der Mensch frei, nicht Untertan, sondern Bürger. Das ist das Gedankengut, das unserem Staate zugrunde liegt. Wir glauben an den freien Menschen. Nicht der Staat bestimmt, sondern jeder von uns selbst. Der freiheitliche Staat hat keine weltpolitische oder religiöse Mission. Der Zweck unseres Staates ist die Freiheit seiner Bürger.

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Darum hat der Staat vor allem einen Auftrag, die Sicherheit zu gewährleisten, die Freiheit zu schützen. Damit diese Staatsform funktioniert, sind wir bereit, einen Teil unserer Freiheit aufzugeben, wir akzeptieren Einschränkungen in Form von Gesetzen. Für die Einhaltung dieser Gesetze bezahlen wir dem Staat Steuern. Gesetze, Steuern, Militärdienst, das ist für den Einzelnen immer ein Freiheitsverzicht. Als Gegenleistung erwarten wir vom Staat, dass er uns die Sicherheit von Leib, Leben und Eigentum garantiert. Unser Gleichgewicht geht verloren, denn es gibt eine wachsende Zahl von Menschen, die keinen Beitrag leisten, keine Verantwortung für sich übernehmen und von anderen profitieren. Die Freiheit gebrauchen kann nur, wer sicher ist. Nirgends kann man das Wohl der Schwachen so gut messen wie an deren Sicherheit im Alltag. Menschlichkeit und Humanität drücken sich nicht im Verständnis für Straftäter aus, sondern im Verständnis für die Anständigen. Menschlichkeit heisst: Es setzt sich nicht der durch, der stärker und gewissenloser ist, sondern der, der Recht hat. Dem Ehrlichen wird gegen den Betrüger geholfen. Dem Gutgläubigen wird gegen den Durchtriebenen beigestanden. Diese Errungenschaft dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Die Politik steht im Verzug. Das Schweizer Volk erfüllt ihre Verpflichtungen, sie haben Anspruch auf die Gegenleistung. Jacqueline Wunderer Landrätin Nationalratskandidatin SVP

GARTENBAU

Ästhetik im Garten

Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch.

Tag der offenen Tür: Besucher beim Geschicklichkeits_FOTO: ZVG baggern.

GESUNDHEIT

Therapien kennenlernen – erst recht im Alter! Gerade im höheren Alter ist es wichtig, zu neuen Lebenskräften zu kommen, wieder Lebensmut und neue Impulse zu finden und so gestärkt die Anforderungen des Alltags besser zu meistern. In der Klinik Arlesheim werden verschiedene Therapien angeboten, die diesen Prozess unterstützen können. Doch für viele Menschen sind diese Therapien zu unbekannt. Und bei vielen ist die Hemmschwelle zu gross, die eine oder andere Therapie einfach einmal auszuprobieren. Deshalb laden wir Sie herzlich ein zum Arlesheimer Seniorentag, an dem Sie die Möglichkeit haben, die eigenen Vitalitätskräfte neu zu erleben und anzuregen und zudem Einblicke in die verschiedenen Therapierichtungen zu erhalten. Gemeinsam wird gesungen, es werden eurythmische Übungen gemacht und Sprachgestaltung geübt. Für ein gemeinsames Znüni ist auch gesorgt. Der Arlesheimer Seniorentag findet statt am Samstag, 17. Oktober von 9 Uhr bis 12.45 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, es gibt aber die Möglichkeit für eine Kollekte. Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, melden Sie sich in unserem Sekretariat an, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim Alexander Faldey Bereichsleitung Therapien

Wer sich hinter den Werbetafeln in den kunstvoll gestalteten Gartenanlagen verbirgt, offenbarte sich am 12./13. September in Büsserach. Die Neuschwander Gartenlandschaft AG feierte ihr 20 Jahre Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Aus dem von Paul Neuschwander in Erschwil gegründeten Kleinbetrieb ist ein erfolgreiches Unternehmen mit derzeit 25 Mitarbeitern entstanden. Einen Einblick über den vielseitigen Tätigkeitsbereich der Firma erhielten die Besucher bei einem Rundgang auf dem Firmengelände. Dieser begann im erst 3jährigen Mehrzweckgebäude und endete im Werkhof, in dessen Eingangsbereich die Besucher mit Speis und Trank verwöhnt wurden. Sehr übersichtlich und informativ ist die neue Musteranlage mit einer Vielzahl bewährter Bauma-

terialien, die zurzeit im Trend liegen. Besonders grosser Andrang herrschte an der Infotour mit dem Kleinbus. Während der jeweils 45-minütigen Rundfahrt durften sich Interessierte bei der Besichtigung diverser Gartenanlagen von der Kreativität und der Qualität vom Team der Neuschwander Gartenlandschaft AG direkt überzeugen. Für Paul Neuschwander ist Gartengestaltung ein Kunsthandwerk. Sein Erfolgsrezept ist die Leidenschaft für den Beruf und die Liebe zur Natur. Bei der Umsetzung seiner Ideen unterstützen ihn seine motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die Treue und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken sich Paul Neuschwander und sein Team herzlich bei allen Kundinnen und Kunden. Werner Kamber


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36

Donnerstag, 24. September 2015 Nr. 39

F O TO D E R W O C H E

KALEIDOSKOP BREITENBACH

Von Roll entlässt wieder 55 Leute gin. Die Von Roll Schweiz AG in Breitenbach will wieder bis zu 55 Personen entlassen. Sie teilt mit, dass sie damit den Standort Breitenbach ausbauen will. Denn mit der Reorganisation soll da ein Kompetenzzentrum für die Bereiche «Imprägnieren und Kaschieren» eingerichtet werden. Von Roll Schweiz AG will den Bereich Drähte (Wire) schliessen. Diesen Bereich will sie auf den Standort Von Roll France SA in Delle konzentrieren. Im Augenblick beschäftigt das VonRoll-Werk in Breitenbach zirka 360 Mitarbeitende, teilt Von Roll mit. Die NZZ hat den Standort Breitenbach als «extrem teuer» bezeichnet. Das Von-Roll-Unternehmen musste 2014 einen Verlust von 90 Millionen Franken hinnehmen.. Der Konzernumsatz betrug 2014 laut Homepage 420 Millionen.

RODERSDORF

Einbrecher erwischt?

Eindrückliche Demonstration: Im Rahmen der Armeeübung Conex15, welche vom 16. bis 25. September im Kanton Baselland stattfindet, konnten die Primarschüler aus Grellingen am letzten Montag einen Super Puma beobFOTO: JOEP NEIJT achten, welcher Wasser aus der Birs schöpfte.

WOS. In der Nacht vom Donnerstag letzter Woche auf Freitag entdeckten Grenzwächter zusammen mit Soldaten im Rahmen der Übung CONEX 15 ein verdächtiges Fahrzeug. Der Lenker und sein Begleiter wollten von Frankreich kommend bei Rodersdorf in die Schweiz einreisen. Zuerst missachtete der Lenker die Haltezeichen, konnte jedoch kurz darauf zum Anhalten gebracht werden. Bei der Kontrolle stellten die Grenzwächter fest, dass ein hinteres Scheibenfenster zertrümmert war. Abklärungen ergaben, dass das Fahrzeug kurze Zeit vorher in Frankreich gestohlen worden war. Der Lenker versuchte zuerst, die Grenzwächter mit falschen Angaben über sein Alter zu täuschen. Es stellte sich heraus, dass der Lenker und sein Begleiter erst 17 Jahre alt waren. Im Fahrzeug fanden die Grenzwächter eine kleine Menge Betäubungsmittel und einen Rucksack mit mutmasslichem Einbruchswerkzeug. Die zwei Jugendlichen wurden mit dem sichergestellten Fahrzeug der Kantonspolizei Solothurn übergeben. Diese hat den 17-jährigen Franzosen und den gleichaltrigen Portugiesen für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen.

t n ei re S ah J 25

IN KÜRZE Fussball-Vandalen BREITENBACH. WOS. In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte in Breitenbach die Fridolinskapelle mit vielen grossen blauen und roten Schriftzügen versprayt. Zudem wurde die Kapellentüre mit einem Feuerzeug angeschwärzt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren 1000 Franken. Wer Angaben zu de Verursachern machen kann wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach in Verbindung zu setzen, Telefon 061 785 77 01. Polizei fängt Einbrecher BREITENBACH. WOS. Nach intensiven Ermittlungen ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, eine Einbrecherbande zu ermitteln, die im Mai in Breitenbach in die Basellandschaftliche Kantonalbank eingebrochen war. Fünf Personen konnte sie bereits im Mai im Raum Olten festnehmen. Ein weiterer Täter hatte sich nach Albanien abgesetzt. Dieser konnte aufgrund eines internationalen Haftbefehls an die Schweiz ausgeliefert werden. Die sechs Angeschuldigten stammen aus dem Kosovo (5) und aus Albanien (1). Zwei sind im Kanton Solothurn wohnhaft, vier im Ausland. Sie sind zwischen 27 und 36 Jahre alt und weitgehend geständig. Violetter Kleinwagen gesucht DITTINGEN. WOS. Am Montag gegen 9.45 Uhr bog ein Personenwagen von Laufen kommend beim Dittingerrank nach links ab in Richtung DittingenDorf. Dabei fuhr er in eine Autofahrerin, die korrekt in Richtung Laufen unterwegs war. Der fehlbare Autofahrer hielt kurz an und fuhr in Richtung Dittingen-Dorf weiter, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern. In diesem Zusammenhang wird ein violetter Kleinwagen gesucht, der an der hinteren rechten Fahrzeugseite beschädigt sein muss. Die Polizei sucht dieses Fahrzeug.

MUSIK-TIPP

Keith Richards Der legendäre Gitarrist der Rolling Stones wird im Dezember 72 und veröffentlichte vor wenigen Tagen nach «Talk Is Cheap (1988) und «Main Offender» (1992) sein drittes Soloalbum. «Crosseyed Heart» (Universal Music) ist mit 15 Tracks grosszügig bestückt. Es enthält Ausflüge in den Reggae («Love Overdue»), Soul («Lovers Plea») und Country («Goodnight Irene», «Robbed Blind»). Die meisten Songs sind jedoch im Rock und Südstaatenblues geerdet, wo sich Keith Richards besonders heimisch fühlt und noch immer Energie und Drive zu bieten hat. Diesbezüglich sind das Titelstück, «Blues in The Morning», «Amnesia» und «Trouble» herausragende Songs. Dagegen gehört das mit Nora Jones gesungene «Illusion zu den glattpolierten und dennoch nicht spannungslosen Titeln dieser mit den Musikerfreunden Waddy Wachtel (Gitarre), Ivan Neville (Keyboard) und Steve Jordan (Schlagzeug) produzierten CD. Sie wird dank des Renommees des Rockveteranen ein sicherer Verkaufshit werden, obwohl er bekanntlich kein begnadeter und ein nicht immer tonsicherer Sänger ist. Andererseits hat seine altersgegerbte Stimme auch ihren Reiz.

Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Geisskönigin am Herbstmarkt. Am letzten Bettag-Samstag trafen sich die Nunninger, d...