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Donnerstag, 10. September 2015

106. Jahrgang – Nr. 37

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim

Reinach

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Lichtspektakel an Aescher Schlossfassade Aesch feiert am Freitag, Samstag und Sonntag seine 200-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft mit einer Ton-Licht-Schau, welche die Geschichte des von-Blarer-Schlosses erzählt. Edmondo Savoldelli

Aesch

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Erneut in den Top 3: Nach Platz 2 im Vorjahr holte sich Jonas Walther an den Schweizer Grillmeisterschaften dieses Jahr den dritten Rang.

Agenda Stellen Immobilien Events

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

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orgen Freitagabend ist Uraufführung. Was lange angekündigt war und worauf viele warteten, wird endlich sichtbar: Die Katze wird aus dem Sack gelassen. Das Blarer-Schloss wird zur Leinwand umfunktioniert. Es wird zur Projektionsfläche nicht nur für all das, was psychologisch auf den Aescher Regierungssitz übertragen wird, sondern auch für eine Ton-Licht-Schau, wie sie für das Birseck bis jetzt einmalig ist. Erzählt wird zur 200-Jahr-Feier die Aescher Historie der letzten vierhundert Jahre – und zwar aus der Sicht des Schlosses selbst. Das Schloss wird zum Hauptdarsteller und beginnt im breiten Baselbieter Dialekt selbst zu sprechen. In animierten Bildern wiederholt sich die Geschichte seit dem Bau des Schlosses 1606 in ihren wichtigsten und zum Teil auch leidvollsten Etappen der Pestepidemie, des Dreissigjährigen Krieges, der Besatzung durch napoleonische Truppen, des Wiener Kongresses 1815, der Kantonstrennung und schliesslich der Industrialisierung. Die bewegten Bilder ermöglichen es Gross und Klein, den grossen Zusammenhang dieser Ereignisse bis in die Gegenwart hinein zu verstehen. Dabei ist es interessant zu erfahren, dass der Protagonist nicht immer nur einfach ein

Gruppenbild vom Wiener Kongress 1815: Die Herren beliebten, über die Zukunft des Birsecks zu entscheiden. Dieses Bild ist ein Element der Ton-Licht-Schau, welche ein Team um Benny Fasnacht und Markus Back in den letzten VIDEOSTILL: ZVG/FASNACHT PARTNER Monaten realisiert hat. Schloss war, sondern auch mal ein Lazarett oder ein Schulhaus. Oder eine richtige Festhütte, denn zum Schluss meint es: «Und jetzt, jetzt weimer fiire!» – was den Startschuss bedeutet für ein abschliessendes Ton-Licht-Spektakel, wie man es in den letzten Jahren auch am Bundeshaus in Bern gesehen hat. Macher dieser Schau sind Markus Back von Aesch und der Pfeffinger Benny Fasnacht. Back ist Mittelstufenlehrer in Pfeffingen, Theaterpädagoge, Mitglied der Aescher Kulturkommission und seit 21 Jahren mit dem Cabaret Zwieback unterwegs. Er hat den ganzen Textteil beigesteuert. Fasnacht, der für die technische und bildnerische Umsetzung verantwortlich ist, lebt in Pfeffin-

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gen und ist dort Präsident der Kulturkommission. Er hat von 1985 bis 1988 in San Francisco die CCAC-Filmschule besucht und 1991 in Basel die Firma Fasnacht Partner gegründet, welche heute Kommunikationsstrategien für Unternehmen und Institutionen entwickelt und diese mit modernstem technischem Equipment umsetzt. 1999 hat Fasnacht den Spielfilm «General Suter» mit Hannes Schmidhauser und Wolfram Berger produziert und dabei auch Regie geführt. Vom Zettel zur Animation Diesen Frühling wurde Markus Back von Gemeindeseite her angefragt, ob er eine Idee für eine 200-Jahr-Feier hätte,

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ob man vielleicht die Historie in einem Theaterstück darstellen könne. Nun, dafür war die Zeit natürlich zu kurz, aber als die Ideen Richtung Tonbildschau gingen und Benny Fasnacht ins Team kam, war man sofort Feuer und Flamme, etwas Aussergewöhnliches auf die Beine zu stellen. In Brainstorming-Sitzungen wurden Zettel beschrieben, bis sich daraus Schritt für Schritt ein Drehbuch entwickelte. Nun musste der vom Historiker Hans Utz abgesegnete Text geschrieben und eine Sprache für die bildnerische Umsetzung gefunden werden. In der Baslerin Patrizia Stalder fand man eine Künstlerin, welche die Bilder und die Figuren gestaltete. Fortsetzung auf Seite 2


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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.92, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 611 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

PILZSAISON

Pilzausstellung in Zwingen Der Pilzverein Laufental-Thierstein veranstaltet am 10. und 11. Oktober im Gemeindesaal Zwingen wieder eine grosse Pilzausstellung. Das Ziel ist einem breiten Publikum 200 bis 250 heimische Pilzarten zu zeigen und ihr Interesse für Pilze zu wecken. Der bereits traditionelle Anlass hat jeweils um die 2000 Besucher begeistert. Er bietet eine gute Gelegenheit, sich mit dem Thema «Pilze» auseinander zu setzen und ein gutes Pilzgericht zu testen. Der Verein für Pilzkunde LaufentalThierstein hat mittlerweile über 100 Mitglieder. Das Ziel des Vereins ist die Förderung der Pilzkunde. Dazu werden unter Anleitung von Pilzexperten regelmässige Bestimmungsabende veranstaltet, um die wichtigsten Merkmale der Pilze zu erkennen sowie Exkursionen in die Wälder der Region durchgeführt. Seit einigen Jahren beteiligte sich der Verein auch am Ferienpass LaufentalThierstein, unter dem Thema «Pilze im Wald» wurden die Kinder in die Welt der Pilze eingeführt. Auf unserer Homepage www.pilzverein.ch finden sie Hinweise zu unseren Aktivitäten, das Jahresprogramm, Fotos und Links zu weiteren interessanten Seiten über Pilze. Wir freuen uns über ihren Besuch. Willy Ruess, Verein für Pilzkunde Laufenthal-Thierstein

AUTOMARKT

REGION Lichtspektakel an Aescher Schlossfassade Fortsetzung von Seite 1 Diese wurden in einem auswärtigen Studio in langen Rechenprozessen animiert und bei Fasnacht Partner an der Burgunderstrasse in Basel geschnitten und vertont. Die Sprechstimme für das Aescher Schloss lieferte übrigens David Bröckelmann, der bekannte Stimmenimitator, dem die Aufgabe zufiel, in einem originalen Aescher Dialekt für die richtige Stimmung zu sorgen. Am Wochenende nun wird das Resultat dieser Teamarbeit sechsmal im Aescher Schlossgarten zu sehen sein. Zwei Videoprojektoren mit je 20 000 Ansi Lumen der Firma Audio-Rent Clair aus Aesch werden aus 30 Metern Distanz zusammen mit den Lautsprechern für das Licht-Ton-Spektakel sorgen, welches nicht nur eine mythische Schweizer Geschichte von Freiheit und Selbstbestimmung erzählt, sondern klarmacht, dass die Zugehörigkeit des Birsecks zur Eidgenossenschaft auch mit viel Leid und Tod verbunden war und vor allem einem Verwaltungsakt im fernen Wien zu verdanken ist. Tickets gewinnen Im Rahmen des Ton- und Lichtspektakels «Das Blarer Schloss erzählt seine Geschichte» verlost das «Wochenblatt»

Die Macher: Benny Fasnacht (l.) und Markus Back. 3×2 garantierte Sitzplätze für den festlichen Auftakt vom Freitag, 11. September, 19 bis 21 Uhr. Inbegriffen sind ein Imbiss, Dessert, Mineral und Kaffee sowie ein Sitzplatz unter dem gedeckten Zelt. Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort «Festakt Aesch» an die Adresse wettbewerb@wochenblatt.ch senden. Einsendeschluss ist der Freitag, 11. Sep-

tember, 14 Uhr. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen will, erwirbt sich die Bons im Vorverkauf (20 Franken). Das Ton- und Lichtspektakel wird am Freitag, 11. September, Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September, jweils um 21 und 22 Uhr aufgeführt. Auch hierzu ist der Eintritt jeweils frei.

AUTO BASEL 2015

100 Aussteller – 40 Marken – freier Eintritt

Neuwagen- und Occasions-Sale Die beiden auf Volvo und Hyundai spezialisierten Garagen führen noch bis Anfang Oktober einen grossen Sale für Neu- und Gebrauchtwagen durch. Bei neuen Volvo-Lagerfahrzeugen profitieren Sie während der Aktion von Rabatten bis zu CHF 20 000.–. Bei Neuwagen von Hyundai beträgt der Nachlass modellabhängig im Gesamten bis zu CHF 12 800.–. Wegen dringendem Platzbedarf werden zurzeit auch diverse Occasionen und Dienstfahrzeuge um bis zu CHF 27000.– günstiger angeboten. Alle Gebrauchtwagen sind ab MFK, servicegepflegt, unfallfrei und mit garantiertem Kilometerstand. Um die hohe Qualität der Fahrzeuge zu verdeutlichen, wird auf alle Occasionsfahrzeuge ein kostenloser Umtausch innert 30 Tagen und bis 1500 km gewährt. Selbstverständlich stehen alle Fahrzeuge für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich! Gehen Sie am besten gleich vorbei, denn wer zuerst kommt, hat die grösste Auswahl. Es gilt die Devise: First come – Centra-Garage AG, first served. Gundeli-Garage AG Leimgrubenweg, Basel www.centra-garage.ch www.gundeli-garage.ch•

FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

Auto Basel: Donnerstag, 17. bis und mit Sonntag, 20. September in der Messe Basel. «Statt von Garage zu Garage zu ziehen, können die Kunden bei uns auf einer übersichtlichen Ausstellungsfläche das ganze Repertoire an einem Nachmittag unverbindlich vergleichen», nennt Bettina Schmid von der Garage Schmid in Reinach den wohl grössten Vorzug der Auto Basel. Die Leistungsschau des Autogewerbes der Nordwestschweiz ist eine Erfolgsgeschichte, die bereits in die zwölfte Runde geht. Das Konzept wurde Jahr für Jahr optimiert. «Wir vereinen nicht nur die Showrooms des regiona-

len Gewerbes, sondern bieten auch einige Modelle, die auf regionalem Terrain ihre Premiere feiern», ergänzt Bettina Schmid, die für das Marketing des Grossanlasses verantwortlich ist. Die Auto Basel hat schon seit langem einen festen Platz in den Terminplanern von Autofreunden weit über die Grenzen der Region hinaus. Nach dem Automobilsalon in Genf und der Auto Zürich ist die Auto Basel die drittgrösste Autoshow der Schweiz. Im Gegensatz zu grösseren Messen sind aber im Rah-

men der Auto Basel auch Probefahrten mit praktisch allen ausgestellten Fahrzeugen möglich. Gemäss Veranstalter scheuen mehr als 100 Aussteller keine Mühen, den erwarteten 25 000 Besuchern alle Fahrzeuge zu präsentieren, die derzeit in den beiden Basel auf dem Markt sind. Rund 40 Personenwagenmarken sowie 10 Nutzfahrzeugmarken präsentieren über 350 Neuwagen und 50 Nutzfahrzeuge auf einer Ausstellungsfläche von rund 15 000 Quadratmetern. Abgerundet wird die viertägige Leistungsschau von Ausstellern aus den Bereichen Tuning, Auto-Zubehör und diversen Dienstleistungen rund ums Rad. «Aufgrund des tiefen Eurokurses ist der Neukauf eines Autos in der Schweiz nach wie vor so günstig wie noch nie. Die Gelegenheit ist günstig!», versichert Bettina Schmid. Wie in den Vorjahren ist das Thema Nachhaltigkeit auch auf der diesjährigen Auto Basel prominent präsent. Der Hauptsponsor «Erdgas» ermöglicht mittels Wettbewerb unter anderem den Gewinn eines Seat Leon ST Kombi mit Erdgasantrieb. Das Engagement von «Erdgas» unterstreicht die Bedeutung der Auto Basel als Plattform für Interessenten für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Hierfür bürgen auch diverse Modelle, die mit Hybrid- und rein elektrischem Antrieb bewegt werden. Weitere Informationen, Öffnungszeiten etc: www.auto-basel.ch


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Gemeinde-TV

Sendung vom 14. September 2015 In der nächsten Sendung berichten wir über die Aktion «Velafrica» anlässlich des letzten Flohmarktes. Dort wurden Velos für Afrika gesammelt. Der Schriftsteller Rolf Lappert ist am 11. September 2015 zu Gast in der Bibliothek und liest aus seinem neuen Roman «Über den Winter». Das Gemeinde-TV wird auch dort sein. Die Sendung wird am Montag, 14. September 2015 auf der Gemeindehomepage (www.arlesheim.ch) aufgeschaltet. Im Fernsehen sind die Beiträge ab Dienstag, 15. September 2015 auf dem Servicekanal der InterGGA zu sehen. Die Gemeindeverwaltung Asylsuchende

Begleitgruppe Aktuell befinden sich 68 Personen in der Asylunterkunft. Die gemeinnützigen Einsätze finden nach wie vor grossen Anklang und werden entsprechend weitergeführt. Die Stimmung unter den Asylsuchenden ist gut und die Verpflegung durch die Obesunne kommt sehr gut an. Mittlerweile hat sich auch die eingesetzte Begleitgruppe zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich mit den Verantwortlichen des Staatssekretariats, der Betreuungsorganisation und der Gemeinde, um Ideen zu sammeln, was an gemeinsamen Anlässen organisiert werden kann. Ziel ist, die Zeit der Asylsuchenden in Arlesheim abwechslungsreich zu gestalten und persönliche Kontakte zwischen der Bevölkerung und den Asylsuchenden zu lancieren. Zahlreiche Ideen von der Teilnahme an Märkten über gemeinsame Sport und Kulturanlässen kamen zusammen und werden von der begleitgruppe weiter verfolgt. Wir informieren an dieser Stelle und auf der Homepage der Gemeinde über die nächsten Schritte. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für das grosse Engagement und die vielen guten Ideen. Der Gemeinderat Kinderfreundliche Gemeinde

Mitredetag für Kinder und Jugendliche aus Arlesheim Im Rahmen der Rezertifizierung für das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» findet am 11. September 2015 auf dem Sportplatz Hagenbuchen zusammen mit dem Turnverein Arlesheim («Dr schnällst Arleser») der Mitredetag statt.

Luftiges Spektakel trotz schwierigen Bedingungen

Alle Kinder und Jugendlichen aus Arlesheim sind herzlich eingeladen, zwischen 16.00 und 20.00 Uhr mitzureden, wie Arlesheim aus ihrer Sicht aussehen könnte. Die Kinder und Jugendlichen können ihre Ideen, Anliegen und Vorstellungen einbringen und diskutieren. Dabei spielt keine Rolle, ob sie beim Anlass des Turnvereins mitlaufen oder nicht. Die Gemeindeverwaltung Feuerwehr Arlesheim

Hauptübung vom 12. September 2015 Die diesjährige Feuerwehr-Hauptübung findet am Samstag, 12. September 2015, um 14.30 Uhr vor dem Feuerwehrmagazin an der General Guisan-Strasse 9 statt. Wer möchte, kann selber Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau spielen und an verschiedenen Posten aktiv mitmachen. Die Feuerwehr Arlesheim freut sich auf Ihren Besuch. Die Feuerwehr Arlesheim Arleser Bettagsfeier 2015

Gastrednerin: Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz Im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes im Badhof (Sonntag, 20. September um 10.00 Uhr) heissen wir Elsbeth Müller, Geschäftsführerin von UNICEF Schweiz, herzlich willkommen. Elsbeth Müller studierte ursprünglich Sonderpädagogik und arbeitete als Lehrerin mit hochbegabten Kindern. Später wechselte sie als Dozentin an das Institut für Heilpädagogik in Zürich. Während 12 Jahren war sie zudem Gemeinderätin in Zug und nahm Einsitz in verschiedene Kommissionen. 1994 übernahm sie die stellvertretende Leitung bei UNICEF Schweiz und war zuständig für die Abteilung Kommunikation. Seit über 20 Jahren steht sie nun der UNICEF Schweiz vor. Diese generiert jährlich zwischen CHF 30 und 35 Millionen für die UNICEFProgramme weltweit. Die Arleser Bettagsfeier wird patroniert vom Gemeinderat – vertreten durch Lukas Stückelberger. Im Anschluss an den Gottesdienst laden der Musikverein und der Jodlerclub zu einem Matinée-Konzert ein (11.00 Uhr). Um 11.30 Uhr offeriert die Einwohnergemeinde ein Pot-au-feu und die Weltgruppen der beiden Kirchgemeinden verkaufen Kaffee und Kuchen zugunsten ihrer Projekte. Kuchenspenden werden gerne entgegengenommen. Die Kirchen Arlesheim

Spektakulär: Die spätere Siegerin bei den Frauen, Angelica Moser, schraubt sich dynamisch in die Höhe.

Die absoluten Tophöhen fehlten – trotzdem war das Publikum von der bereits siebten Ausgabe des Goldwurstpower Stabevents im Arlesheimer Dorfkern begeistert. Tobias Gfeller

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er Wind zog durch den Bachweg, in den Häuserzeilen änderte er laufend seine Richtung und sorgte zusätzlich für kühle Temperaturen. Nicht ideal für Leichtathleten und schon gar nicht für Stabhochspringer. Deshalb konzentrierte sich der Blick aller Athleten vor ihrem Sprung auf den Windmesser. «Es liess sich trotzdem gut springen und wir konnten den Zuschauern einen tollen Wettkampf bieten», resümierte am Ende der Veranstaltung Florian Gaul. Der Deutsche vom Vfl Sindelfingen gewann mit einer übersprungenen Höhe von 5,42 Metern die Herren-Einzelkonkurrenz. Seinen letzten Versuch über 5,52 Meter liess er aufgrund eines Ziehens in den Adduktoren aus. «Es war bereits mein zweiter Wettkampf in dieser Woche. Das liess mich am Ende auch mein Körper spüren.»

Der Spass stand im Vordergrund Wie alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwärmte auch Florian Gaul vom Strassenwettkampf in Arlesheim. «Die Atmosphäre und die Anlage haben mir sehr gefallen. Es ist sehr entspannt hier.» Der Sieger sagte dann auch, dass er gerne wiederkommen würde. Gleiches gilt für Angelica Moser, die mit 4,22 Metern die Frauenkonkurrenz für sich entschied. Für die aktuelle U20-Europameisterin aus Andelfingen war der Wettkampf ein lockeres Aus-

springen einer langen Saison. «Der Spass steht bei einer solchen Veranstaltung im Vordergrund. Das Resultat ist nicht so wichtig.» Die Bedingungen seien auch anders als im Stadion. Damit meinte sie die Häuser, die sich anstelle einer Tribüne ins Blickfeld rücken. Richards mit Fieber statt mit Stab Je vier Frauen und vier Männer sprangen am Sonntag um den Sieg. Der grosse Abwesende war ausgerechnet Lokalmatador Marquis Richards. Der Arlesheimer, der in den vergangenen Jahren den Anlass geprägt hatte, zog sich Anfang Woche eine Magen-Darm-Infektion zu und wurde von hohem Fieber geschüttelt. Am Mittwoch vergangener Woche trat er noch bei Weltklasse Zürich im Letzigrund an, musste sich aber anschliessend im Krankenhaus behandeln lassen. «Für mich ist es ganz bitter, hier nicht springen zu können», sagte Richards, der am Sonntag trotzdem anwesend war und seine Kollegen anfeuerte. «Es wäre fahrlässig gewesen, in diesem Zustand zu springen, es kann gefährlich werden, wenn man nicht vollständig bereit ist.» Dass diese Disziplin mit Risiken behaftet ist, brachte erst vor Monatsfrist der folgenschwere Trai-

FOTO: TOBIAS GFELLER

ningsunfall von Österreichs Stabhochsprung-Rekordhalterin Kira Grünberg zutage. Die 21-Jährige landete kopfüber im Absprungkasten und bleibt infolge eines Halswirbelbruchs tragischerweise vom Hals abwärts gelähmt. Trotzdem: Richards wusste aus eigener Erfahrung, was ihm am Sonntag entging. «Wir gehen zu den Leuten. Und diese sehen aus nächster Nähe, wie Stabhochsprung ausserhalb des Stadions wirkt.» Und diese Wirkung ist beeindruckend, wenn sich die Athleten dynamisch in die Höhe schrauben. Die Höhen werden fassbarer, wenn nebenan die Häuser stehen. «Man erhält auf einmal Ansatzpunkte, die man vor dem Fernseher, aber auch live im Stadion nicht hat», beschreibt Richards. Dichtes Programm für den TVA Für den TV Arlesheim geht es übrigens in diesen Tagen Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Freitag, 11. September, werden auf der Sportanlage Hagenbuchen in den verschiedenen Alterskategorien die schnellsten Arleser erkoren. Wer kurz entschlossen mitrennen will: Eine Anmeldung vor Ort ist ab 17 Uhr noch möglich, der erste Startschuss fällt dann um 17.30 Uhr.

Athleten gegen Gage einladen? tob. Die Veranstalter vom TV Arlesheim hatten es dieses Jahr besonders schwer, ein qualitativ und quantitativ Top-Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Wegen der Weltmeisterschaften in Peking fand der Stabevent zwei Wochen später als gewöhnlich statt. «Die Saison war lang, die Athleten sind müde», betont Marquis Richards, der mit seinen Kontakten immer wieder versucht, die Kollegen nach Arlesheim zu locken. Auch Dieter Völlmin vom TV Arlesheim betont, dass es immer schwieriger werde, einen geeigneten Termin zu fin-

den. «Wir überlegen uns, ob wir im kommenden Jahr den Stabevent in die Qualifikationsperiode für Olympia legen.» Völlmin rechnet für die Zukunft auch mit Veränderungen. 2017 muss die Anlaufbahn neu homologiert werden, damit sie weiter den Verbandsnormen entspricht. Zudem hofft Völlmin künftig auf ein grösseres finanzielles Potenzial. «Es wäre schön, wenn wir nicht nur die Spesen der Athleten auslegen können, sondern gewisse Springer sogar gegen Bezahlung einer Gage nach Arlesheim einladen könnten.»

THEATER AUF DEM LANDE

GOLDWURSTPOWER STABEVENT

Auf in die neue Saison

Herzlichen Dank Unser zum 7. Mal organisierter Anlass ist bei guten Bedingungen durchgeführt worden. Wir bedanken und ganz herzlich bei unseren Hauptsponsoren Goldwurstpower/Jenzer und der Arlesheimer Baufirma Stamm AG. Auch sie hat in diesem Jahr eine neue Rekordmarke aufgestellt beim Bauen der Stabhochsprung Anlage. Um 10.15 Uhr war alles fertig und die Anlage konnte homologiert werden. Herzlichen Dank dafür den Mitarbeitern, die am Sonntag dafür gearbeitet haben. Auch allen Sponsoren des TVA

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danken wir ganz herzlich, denn ohne ihre Unterstützung wertvolle wäre dieser Anlass nicht durchzuführen. Ein Besuch auf unserer Homepage www.tvarlesheim.ch lohnt sich immer, um die neuesten Infos lesen zu können. Ein ganz besonderes Dankeschön auch an die Zuschauer, dank denen die Springerinnen und Springer Jahr für Jahr zu Bestleistungen getragen werden. In diesem Sinne freuen wir uns auf das nächste Jahr! OK Goldwurstpower Stabevent

Das Theater auf dem Lande hat die lange Sommerpause genutzt und freut sich nun auf eine neue Theatersaison mit vielen spannenden, heiteren, ernsten, musikalischen und schauspielerischen Leckerbissen der aktuellen Kleinkunstszene. Start ist am Freitag, 18. September, um 20.15 Uhr mit Bernd Lafrenz und einem seiner berühmten ShakespeareStücke «die lustigen Weiber von Windsor». Mit seinem komödiantischen Temperament und einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik verzaubert er auf ein Neues das Publikum.

Weiter geht es dann am 30. Oktober mit dem Duo Calva. Am 4. Dezember zeigen wir den eindrücklichen Dokumentarfilm «thuletuvalu» von Matthias von Gunten. Philipp Galizia und Roman Wyss, das Theater Narrenpack, René Ander-Huber und Helmut Vogel, Zapzarap, Cornelia Montani, das Figurentheater Vagabu und Manuel Stahlberger zeigen ihre neuen Stücke dann ab Januar 2016. Mehr zu unserem neuen Programm finden Sie auf www.tadl.ch. Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit viel Kultur und mit Ihnen. Re-

servieren Sie Ihr Ticket für «die lustigen Weiber von Windsor» unter der Adresse info@tadl.ch für den 18. September. Bis Ihr Theater auf dem Lande bald!

Theater auf dem Lande Freitag, 18. September 2015 20.15 Uhr, Trotte Arlesheim

Bernd Lafrenz mit

«Die lustigen Weiber von Windsor» frei nach Shakespeare Reservation: info@tadl.ch


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ARLESHEIM

PARTEIEN

MUSIKSCHULE

KATHOLISCHER MÄNNERVEREIN

FDP: 15mal für Arlesheim

Südamerikanische Weihnachtslieder

Vortrag zur Europäischen Union

Die Mitgliederversammlung der FDP Arlesheim hat ihre 15 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen in die Gemeindekommission am 28. Februar 2016 nominiert:

Philippe Anex, Oliver Ehinger, Johannes Felchlin, Christian Hoegsberg, Patric Käser, Fabienne Kiefer, Stephan Kux (bisher), Pascal Leumann, Kathrin Meffert (parteilos), Andrea Mercier, Tanja Pedrolini (perteilos), Stephan Pfetzer (bisher), Brigitte Spitz, Balz Stückelberger (bisher), Martin Zimmermann. Die FDP Arlesheim drückt Ihren Kandidatinnen und Kandidaten die Daumen und freut sich auf den Gemeindewahlkampf. Vorstand, FDP.Die Liberalen Arlesheim

KATHOLISCHER FRAUENVEREIN

Ganztagsausflug ins Glarnerland Am 24. August fahren 32 Damen und Herren mit einem Bus der Firma Meier mit dem bewährten Chauffeur Godi Aeschlimann von Arlesheim ab. Alle sind wohlgelaunt, leider regnet es. Mit einem Reisegebet wünscht uns Moni Allemanneinen schönen Tag ohne Zwischenfälle. Die Fahrt führt uns mit viel Stau über die Autobahn Richtung Zürich. Das Wetter wird immer besser, die Sonne zeigt sich ein wenig. Wir fahren durch Zürich Richtung Glarus. In Näfels angekommen, stösst Reiseleiter Peter Straub zu uns. Er erzählt uns Wichtiges aus dem Kanton Glarus, z. B. von Näfels, dem einzigen katholische Dorf. Es wurden am meisten Reisläufer in Kriegsregionen geliefert. 1388 fand die Schlacht in Näfels statt. Habsburger gegen Glarus. Am 1. Donnerstag im April findet seit vielen Jahren eine Bittgangprozession statt, ein religiöses Fest, die Näfelser Fahrt genannt. Übrigens ist die Landsgemeinde schweizweit einmalig. Im 12. Jahrhundert machten Webereien Glarus reich.

In Elm sehen wir am Berg das Martinsloch, durch das die Sonne zweimal im Jahr zu einer bestimmten Uhrzeit auf die Kirche scheint. Wir besichtigen das Schiefertafelmuseum. Schiefer – das schwarze Gold des Sernftales, brachte den Bergbauern einen willkommenen Nebenverdienst. Der Schiefer eignete sich ausgezeichnet für Schreibtafeln und Griffel und Bodenbeläge. Die rege Nachfrage im In- und Ausland brachte schliesslich ein schweres Unglück über Elm, der Berg kam in drei Bergstürzen zu Tale und 114 Tote waren zu verzeichnen, die zum Teil noch unter den Steinen liegen. Das Unglück ereignete sich am 11.9.1881. Anschliessend nehmen wir ein sehr gutes Glarner-Mittagessen im Hotel Elmer ein. Um 15 Uhr treten wir die Heimreise an. Es war wieder ein toller Ausflug, den uns Moni Allemann ermöglicht hat. Es ist leider ihre letzte Reise, ganz herzlichen Dank Moni und Godi für die grosse Leistung und Arbeit. Wir sind gesund und glücklich zu Hause angekommen und freuen uns auf die Bea Hilber nächste Ausfahrt.

LESERBRIEF

Auf Gedeih und Verderb ausgeliefert? Eine Minute mag kurz erscheinen. Wenn ich aber – durch Improware mit blitzschnellen Internetverbindungen verwöhnt – minutenlang warten muss, bis sich Quickline im Internet einloggt oder weiter schaltet, dann ist das äusserst frustrierend. Manchmal wird die Suche sogar abgebrochen, weil die Suchzeit überschritten wird, bevor eine Verbindung zustande kommt. PC und iPad sind neu, und alle Updates werden stets sorgfältig nachgeführt, daran kann es also nicht liegen. Muss ich daraus schliessen, dass entweder Quickline mit der Übernahme der Abonnenten von InterGGA leis-

tungsmässig total überfordert ist, oder sind etwa unsere Kabel stellenweise defekt, sodass anständige Internetverbindungen gar nicht mehr gewährleistet werden können? Oder dient das ganze Manöver nur dazu, uns zu einem teureren Abo zu nötigen? Nachdem der ungeliebte Wechsel zu Swisscom der einzig mögliche Ausweg wäre, sind wir ja der InterGGA auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Da wir also nur einfach bezahlen dürfen, bin ich der Meinung, auch Anspruch auf eine gute Leistung zu haben. Für gute Vorschläge bin ich empfänglich. Ursula Rychen

Katholische Gottesdienste in Arlesheim

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

24. Sonntag im Jahreskreis:

Freitag, 11. September 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Sonntag, 13. September 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 11.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Kinderfeier 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 15. September 7.30 Krypta: Laudes 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Rosenkranz, eucharistische Anbetung von 9.30 bis 18.30 15.00 Domhofsaal: Seniorennachmittag Mittwoch, 16. September 7.30 Krypta: Laudes 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 19.30 Domhofkeller: Vortrag Donnerstag, 17. September 7.30 Krypta: Laudes 15.30 Obesunne: Ökum. Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Saal 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Dreissigster für Robert Klein 20.00 Krypta: Anbetung und Rosenkranz bis 21.00 Freitag, 18. September 7.30 Krypa: Laudes

MUSIKSCHULE

Konzert des Kinderchors «Singend durchs Jahr mit dem kleinen Ich bin Ich». – Singend die verschiedenen Jahreszeiten erleben, als plötzlich im Sommer ein buntes Tier wandert zwischen grünen Halmen … Der Kinderchor 1. bis 5. Klassen lädt Sie herzlich zum Konzert ein. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von einem Instrumentalensemble, bestehend aus Lehrpersonen der Musikschule. Das Konzert findet statt am Samstag, 12. Sept. 2015, 17 Uhr in der Aula des Schulhauses Gerenmatte. Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

ALLEINERZIEHENDE

Gesprächsrunde Alleinerziehen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Die oft neue, andere Situation annehmen, mit ihr umgehen und sie positiv gestalten, ist eine grosse Aufgabe für Alleinerziehende. Das nächste Treffen findet statt am Samstag, 12. September von 9.30 bis 11.30 im Domhof, Domplatz 12, 4144 in Arlesheim. Die Treffen sind immer offen für Frauen und Männer und ihre Kinder unabhängig von Konfession und Religion. Die Kinder werden nach dem Zmorge betreut. Anmeldungen unter 076 805 92 97 oder r.hagenbach@rkk-arlesheim.ch werden bis Freitagnachmittag zur Koordination des Frühstücks entgegengenommen. Rita Hagenbach

PARTEIEN

Dank an Stefanie Vitelli

GOTTESDIENSTE

Samstag, 12. September 9.30 Domhofsaal: AlleinerziehendenTreff 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Dreissigster für Vito Loiudice

Am Samstag, den 12. Dezember, findet im Arlesheimer Dom ein Konzert mit Weihnachtsliedern aus Südamerika statt. Dieses wird von der bekannten Gruppe «Aruma de Bolivia» und dem Arlesheimer Musikschulchor «Canto Vivo» unter der Leitung von Carmen Ehinger gestaltet. Für dieses Konzert suchen wir noch Sängerinnen und Sänger, welche im Rahmen eines Projektchors teilnehmen möchten. Die Proben beginnen Ende Oktober. Anmeldung und Informationen bitte bei Carmen Ehinger, Email cehinger@bluewin.ch Wir laden Sie herzlich zum Mitsingen ein und freuen uns auf Ihre Anmeldung. Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

Sonntag, 13. September 10.00 Predigtgottesdienst Sonntagschule Pfarrer Matthias Grüninger zu Lk 10,38–42: «Werden, sein, vergehen». Anschliessend Kirchenkaffee 18.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Kommunionfeier in der Klosterkirche Dornach mit Pfarrer Matthias Grüninger und Pfarrer Wolfgang Müller Dienstag, 15. September 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 16. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Reformierter Gottesdienst mit Abendmahl in der «Landruhe» mit Pfarrer Matthias Grüninger 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft: Carmen Ehinger, 061 701 27 44 Donnerstag, 17. September 15.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Saal der «Obesunne» 19.30 Vortragsabend im Kirchgemeindehaus mit Daoud Nassar, Gründer und Leiter des Friedensprojektes «Zelt der Völker» in Bethlehem, Palästina

Liebe Stefanie, vor einiger Zeit musstest du Dich schweren Herzens für Deine Gesundheit und gegen die Fortsetzung Deines Amtes als Schulrätin entscheiden. Die Partei konnte Deinen Beschluss nachvollziehen, natürlich. Mit Traurigkeit und Sorge müssen wir Dich jetzt verabschieden, mit Dank aber auch, für die geleistete Arbeit, für die Begeisterung und die Freude, die Du stets in Deine Aufgabe als Arlesheimer Schulrätin einbrachtest. Deine enorme Fachkompetenz, Deine liebevolle Persönlichkeit, Deine so verschiedenen Interessen wurden genutzt und geschätzt. Deine Berichte aus dem Schulrat waren immer vielfältig und spannend. Du hast Dich in diesen drei Jahren mit all Deinen Kräften engagiert, so wie Du bist, so wie ich Dich sehr schätze. Danke, Stefanie Vitelli. Marie Regez, SP Präsidentin

EU-Fahne: Goldene Sterne, blauer Grund. Am Mittwoch, 16. September, um 19.30 Uhr hält Stephan Kux im Domhof-Keller einen Vortrag zum Thema Europäische Union. Mit der Griechenland-Krise steht die Europäische Union vor ihrer grössten Herausforderung ihrer Geschichte! Stephan Kux verfolgt die europäische Integration seit über 30 Jahren und hat verschiedentlich darüber publiziert. Er studierte in Zürich, Peking, London und New York politische Wissenschaften, lehrte von 1993 bis 1999 am Europa-

institut Basel und ist seit 1991 Dozent an der Universität Zürich. Stephan Kux ist Mitglied der Gemeindekommission Arlesheim und sitzt in der Fachkommission Aussenpolitik der FDP Schweiz, die sich schwergewichtig mit der Europapolitik der Schweiz befasst. Das Referat beleuchtet die Geschichte der Europäischen Union von Beginn bis zum britischen Referendum 2017. Vorgestellt werden die Triebkräfte der europäischen Einigung, die Hauptakteure und ihr Zusammenspiel. Beschrieben werden die wichtigsten Politikfelder: der Binnenmarkt, die Währungsunion, die gemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik und die Flüchtlingspolitik. Zum Schluss folgt eine aktuelle Analyse der Beziehungen Schweiz-EU. Es bleibt viel Zeit für Fragen und Diskussion, auch während der darauf folgenden Apéro. Gerne lädt Sie der katholische Männerverein Arlesheim zu diesem aktuellen brennenden Thema Der Präsident, Oswald Bitterli ein.

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE ARLESHEIM

«Wir weigern uns Feinde zu sein» Am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr findet im reformierten Kirchgemeindehaus, Stollenrain 20 a, ein Vortragsabend mit Daoud Nassar statt. Der christliche Palästinenser Daoud Nassar konnte das 42 Hektar grosse Familiengrundstück auf einem Hügel in der Nähe von Bethlehem seit vielen Jahren gegen die Übernahme durch den israelischen Staat erfolgreich verteidigen – dank internationaler Unterstützung und rechtlichem Beistand. Das Land, der sogenannte Dahers Weinberg, ist umringt von fünf israelischen Siedlungen. In der vielfach bedrückenden Atmosphäre im «Heiligen Land» berührt die Aussage «Wir weigern uns, Feinde zu sein» Menschen, die in wachsender Zahl diesen Ort des Friedens und der Begegnung besuchen. So wurde «Dahers Weinberg» zum «Zelt der Völker – Menschen bauen Brücken». Die Basis dafür wurde im Jahre 2000 von Schweizer Kirchgemeinden gelegt. Anhand einer Powerpoint Präsentation wird Daoud Nassar vom Projekt «Zelt der Völker», den Aktivitäten wie den Sommercamps für Kinder und Jugendliche mit internationalen Volontärinnen und Volontären, dem von Daouds Frau gegründeten Frauenbildungs-Zentrum im nahe gelegenen Dorf Nahalin und vieles andere erzählen und uns den Weinberg, die Oliven- und

Mandelbäume zeigen. Daoud möchte aufzeigen, welch grosse Bedeutung für ihn und seine Familie die Verbundenheit zum Land hat. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Eintritt frei, Kollekte am Ausgang. Pfr. Thomas Mory www.zeltdervoelker.ch

KLINIK ARLESHEIM

Öffentliche Führung im Haus Wegman Am Samstag, 12. September, laden wir Sie in unsere Klinik zu einer öffentlichen Führung ein. Der Zusammenschluss der beiden Arlesheimer Kliniken im April letzten Jahres hat die gesamte Klinik deutlich vergrössert, sodass wir uns in einer Führung jeweils auf ein Haus konzentrieren. Wir erwarten Sie an diesem Samstag um 10 Uhr im Foyer der Klinik im Haus Wegman, Pfeffingerweg 1, um Ihnen diesen Klinikteil vorzustellen. Im Haus Wegman befinden sich sämtliche stationären Angebote der Klinik. In einem etwa 1,5-stündigen Rundgang möchten wir Ihnen verschiedene Einblicke gewähren: in den Aufbau und die Historie der Klinik, in das Besondere der anthroposophischen Medizin, in die Klinik als öffentliches Spital mit allen Versicherungsklassen. Für Ihre Fragen bleibt ebenfalls genügend Zeit. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Die nächste öffentliche Führung in der Klinik Arlesheim mit dem Schwerpunkt-Thema Krebserkrankungen findet am Samstag, 24. Oktober, statt, ebenfalls von 10 bis 11.30 Uhr. Treffpunkt für diese Führung ist direkt vor dem Haus Lukas, an der Brachmattstrasse 19. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.klinik-arlesheim.ch oder unter Tel. 061 705 71 11.

Wie wäre es, diese Führung mit einem Besuch der aktuellen Ausstellung im Foyer der Klinik – die Vernissage zur neuen Ausstellung mit Bildern von Christian Kessler findet heute um 19 Uhr im Foyer des Hauses Wegman statt – oder mit einem Mittagessen in unserem öffentlichen Café-Restaurant zu verbinden? Wir freuen uns auf Sie! Verena Jäschke


ARLESHEIM

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

SCHULRATS-ERSATZWAHL

CIRCO FANTAZZTICO

Keine Experimente im Schulrat!

«Mandinga» – ein Sozialprojekt für Strassenkinder

Am 18. Oktober findet die Ersatzwahl für ein Mitglied des kommunalen Schulrates statt. Anlässlich ihrer Juni-Versammlung hat die SP einstimmig beschlossen, ihren Sitz zu verteidigen und Reto Betschart zu nominieren. Reto Betschart ist 39 Jahre alt, Vater von drei Kindern, Musikpädagoge, Hausmann und angehender Sozialarbeiter. Seine

Akrobatik, Tanz, Theater, Jonglage, Clownerie – der Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Alternative zum Leben auf der Strasse. Vom 12. bis 14. September treten die jungen Artistinnen und Artisten mit ihrer neuen Produktion «Mandinga» in Arlesheim und Basel auf. Der Eintritt ist gratis. 23 junge Artistinnen und Artisten ab 8 Jahren präsentieren ihre neue Produktion «Mandinga – eine zauberhafte Geschichte»: Mandinga, eine Kakerlake, sucht einen Jonglage: Jugendzirkus Fantazztico aus Costa Rica. Bräutigam. Von allen Kandidaten, Stier, Hund etc. ist ihr alprojekt in der costaricanischen Kleinder elegante, bescheidene Mäuserich stadt San Isidro. Seit 2002 bietet das rePerez am sympathischsten. Sie heiraten gelmässige Zirkustraining gefährdeten und sind glücklich, bis es zu einem tragi- Kindern und Jugendlichen eine willschen Unfall kommt. kommene Alternative zur KriminalisieDas Stück handelt von der kulturel- rung in Banden und zur Perspektivlosiglen und ethnischen Vielfalt Costa Ricas. keit in ihrem schwierigen sozialen UmMitreissend und energiegeladen setzen feld. Der «Circo» schafft eine soziale sich die jungen Artistinnen und Artisten Gemeinschaft und einen sicheren Ort, dafür ein, dass ihre Wurzeln nicht in an dem junge Menschen ihre Freizeit Vergessenheit geraten. Ihre Show ist sinnvoll, positiv und gesund verbringen voller Magie, Witz, Charme, untermalt können. mit Tanz- und Musikelementen. Auf seiner Europatournee 2015 lädt Der «Circo Fantazztico» ist ein Sozi- der Circo Fantazztico neben seinen öf-

Persönlichkeit, seine Ausbildung, sein profundes Wissen in Bildungsfragen sowie seine Verbundenheit mit der Gemeinde überzeugen. Die SP steht hinter den eingeleiteten Reformen im Schulwesen (Harmos, Bildungsraum Nordwestschweiz, Lehrplan 21, Sonderpädagogikkonkordat). Wir beobachten die Blockierungspolitik und die damit einhergehende fehlende Verbindlichkeit der neuen Bildungsdirektorin mit grosser Sorge und kritisieren den Anspruch ihrer Partei auf eine absolute Mehrheit in diesem Gremium. Mit Reto Betschart portieren wir einen Kandidaten mit klarer Linie und dem nötigen Format für dieses wichtige Amt. Die SP Arlesheim

JUGENDHAUS

Erster gemeinsamer Anlass Unser erster gemeinsamer grosser Anlass in diesem Schuljahr wird mit dem

Turnverein Arlesheim zusammen stattfinden! Wir organisieren im Rahmen der kinderfreundlichen Gemeinde einen Mitredetag für alle Kinder und Jugendlichen. Am Freitag, 11. September, findet der schnällscht Arleser in der Hagenbuche statt. Und dort sind alle Jugendlichen und Kinder eingeladen an diversen Ständen mitzureden, wie ihr Dorf aussehen könnte. Es können Anliegen an die Verwaltung und Politik deponiert, Verbesserungsvorschläge gemacht und neue Ideen gesammelt werden. Oder ihr kommt einfach um zusammen mit uns zu Denken und Planen. Treffpunkt: Sportplatz Hagenbuchen, 11. September, ab 18 Uhr. Hereinspaziert, wir freuen uns auf euch! Euer Jugiteam

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FOTO: ZVG

fentlichen Vorstellungen – in der Schweiz in Arlesheim, Basel, Bern und Uster – zu Workshops an öffentlichen Schulen ein. Der Circo Fantazztico ist ein Partnerprojekt von EcoSolidar. Das Schweizer Hilfswerk unterstützt dieses Sozialprojekt seit fünf Jahren und hatte den Zirkus bereits 2011 und 2013 für Auftritte in die Schweiz eingeladen.

Circo Fatazztico aus Costa Rica: «Mandinga – eine zauberhafte Geschichte». Zirkuszelt Robiano. Gratiseintritt. Sa 12.9., 19 Uhr; So 13.9., 17 Uhr.

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim

Postfach 106, 4144 Arlesheim.

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45.

Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 + Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Wei-

Altersturnen Arlesheim. Jeden Montag 17.00–17.50 und 18.00–18.50 Uhr in der Turnhalle am Domplatz. Auskunft: 061 701 21 26. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: A.-M. Scherler (061 701 43 69). Aktivitäten: Ausflüge, Info-Veranstaltungen, Jassturniere, Weihnachtsfeiern. Werden auch Sie Mitglied! Mehr unter www.ava-arlesheim.ch. Adresse:

Hausräumung Flohmarkt Samstag, 12. September, 9 bis 12 Uhr Baselstrasse 112a, 4144 Arlesheim Diverse Sammlerstücke und altes Mobiliar, Hausrat und Kleider. Keine Parkplatzmöglichkeiten vor dem Haus.

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im Domhofkeller. Information: Carmen Ehinger, 061 701 27 44. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.

Boccia-Club Arlesheim. Schwimmbadweg 14, Arlesheim (bei der Dreifachturnhalle). Bei gutem Wetter Spielbetrieb und Geselligkeit mittwochs ab 15 Uhr. Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, Arlesheim, 061 701 28 84, www.boccia-arlesheim.ch

FC Arlesheim. Der Fussballclub bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Co-Präsidenten: Lumir Kunovits, 079 796 32 87, lumir.kunovits@fcarlesheim.ch und Flurin Lutz, 079 614 70 73, flurin.lutz@ fcarlesheim.ch. Junioren, Juniorinnen und Aktive melden sich bei Flurin Lutz. Zusätzliche Infos und viel Spannendes auf www.fcarlesheim.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontakt: August Dietrich, Arlesheim, 061 701 27 86. Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch,

www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. 300m Schiessen. Ab Do, 9.4.2015, 18 Uhr Beginn Training 300m, Schiessanlage Gobenmatt Arlesheim. Interessierte 300m Schützen/Innen sind herzlich willkommen. Weiter Infos: www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, Tel. 061 702 28 26. GGA Arlesheim. Präsident: Oswald Mathis, Neumattstrasse 56, 061 701 44 14. Geschäftsstelle: Hanspeter Born, Reichensteinerstrasse 23, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz, 061 821 00 10, WD RegioNet AG, 4710 Balsthal.


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Terre des hommes Kinderfest Sonntag, 13. September 2015 11.00 bis 17.00 Uhr (Münchenstein, Stiftung Park im Grünen, Seegarten) Attraktionen: Tombola, Hüpfburg, Kinderschminken, Päcklifischen, Büchsenstand etc. Märchenerzählerin der Gemeindebibliothek um 14.00, 15.00 und 16 Uhr.

Stiftung Kloster Dornach Hotel, Restaurant Öffnungszeiten Klosterschenke Montag bis Samstag ganzer Tag Sonntag bis 18.00 Uhr Klosterkirche Sonntag, 13. 9. 2015 9.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch/deutsch 10.15 Uhr Gottesdienst christkatholische Kirche 18.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Dienstag, 15. 9. 2015 Fest Kreuzerhöhung und der 7 Schmerzen Mariens 14.30 Uhr Eucharistiefeier und Predigt Sonntag, 20. 9. 2015 9.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch/deutsch 18.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Kloster Donnerstag, 17. 9. 2015, 19.30 Uhr In der Bibliothek, 1. OG Was ist politische Anthropologie? Vortragsabend mit Christoph Heinrichs, Pädagoge: Geistige Wurzeln, Fundamente, Standorte, Kritik der politischen Antropologie Evelyn Borer, alt Kantonsrätin: Beispiele aus der sozialpolitischen Praxis Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 23. 9. 2015, 19.30 Uhr Im Inneren Chor der Klosterkirche «Hören mit dem inneren Ohr» Marga Bührig: Worte des Einspruchs Vorgestellt durch Evelyn Borer Eintritt frei, Kollekte Ausstellung im Kreuzgang Gina Weisskopf, Pratteln Klassische Landschaften und Surrealismus Klosterladen Hier finden Sie allerlei Geschenkideen wie z. B. – Hausgemachte Konfitüre aus frischen Früchten – Wohltuendes Meersalz mit Rosenblüten – Liebevoll zusammengestellte Duftsäckchen – Verschiedene Honig- und Sirupsorten Für weitere Informationen: Stiftung Kloster Dornach Amthausstrasse 7 Postfach 100, 4143 Dornach Tel. 061 701 12 72

Termine: Sonntag von 11.–12.30 Uhr 13. September


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, 061 716 44 44, info@reinach-bl.ch

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

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Ohne Bürgerinnen und Bürger wäre die Gesellschaft ärmer

Stadtbüro: 8.30 –12 Uhr und 14 –17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr, Freitag bis 16 Uhr

Abteilungen: 8.30 –12 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30 –12 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung Rechtsauskunft Birseck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 17 –18 Uhr

AUS DEM GEMEINDERAT Kooperation der Gemeindepolizei soll durch Ettingen und Oberwil erweitert werden Die Gemeindepolizei-Kooperation besteht seit sieben Jahren und umfasst zurzeit die Gemeinden Reinach, Therwil, Aesch und Muttenz. Der Gemeinderat begrüsst nun eine Erweiterung der bestehenden Kooperation um die Gemeinden Ettingen und Oberwil unter dem Vorbehalt, dass die übrigen Kooperationsgemeinden der Erweiterung ebenfalls zustimmen. Die Zusammenarbeit würde am 1. Januar 2016, vorerst befristet für ein Jahr, beginnen. Im Herbst 2016 soll anhand der Erfahrungen über eine weitere Zusammenarbeit endgültig entschieden werden.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Gemeindeverwaltung am 11. September 2015 am Nachmittag geschlossen Wegen einer internen Veranstaltung bleibt die Gemeindeverwaltung am 11. September 2015 am Nachmittag geschlossen.

Tag der offenen Tür: Gewinnerinnen und -gewinner des Wettbewerbs Zahlreiche Personen machten am Tag der offenen Tür der Gemeinde am hauseigenen «BoxTrail» mit. Um 16.30 Uhr loste Gemeindepräsident Urs Hintermann die Gewinnerinnen und Gewinner aus. Der Hauptgewinn ging an einen kleinen Jungen aus Reinach, der damit einen aussergewöhnlichen Kindergeburtstag im Gewölbekeller des Gemeindehauses feiern kann. Die weiteren Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits direkt informiert. Es sind: • Kostenlose Nutzung des Gewölbekellers im Gemeindehaus für einen Abend: Tim Hermann • Notvorrat für eine Woche für zwei Personen: Charles Scheurer, Michael Schilling • Ein Korb voll Znüni: Urs Guggisberg • 2 Saisonkarten 2016 für das Gartenbad Reinach: Eveline Gabathuler • 2 SBB-Tageskarten: Brigitte Baumhämmel • Je ein Bogen Abfallmarken für Reinach: Helena Bigler, Irene Kaufmann, Gaby Lüthi • Je eine originelle kleine Blachentasche: Christa Strohm, Sarah Vogt, Norbert Hofer, Caroline Zürcher, Prisca Wiederkehr, Marlis Bruni, Nicas Schmuziger, Vanessa Trüssel, Heidy Lutz, Elisabeth Vogel

(Fortsetzung auf Seite 10)

Abfuhrdaten

15. September Grünabfuhr Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal.

Hommage an die Bürgergemeinde: Bürgerrat Jürg Feigenwinter, Autor René Salathé, Gestalterin Ursula Stolzenburg und FOTO: BEA ASPER Bürgergemeindepräsident Peter J. Meier präsentieren die Geschichte der Bürgergemeinde Reinach.

«Einen Moment bitte» – In seinem neusten Buch zeigt der Reinacher Historiker René Salathé auf, warum die vor über 125 Jahren von den Ur-Reinachern verurkundete Bürgergemeinde für Reinachs Zukunft wegweisend ist. Bea Asper

D

ie Bürgergemeinde, ein alter Zopf, also abschneiden? Vor über zwanzig Jahren hätte sich Peter J. Meier möglicherweise dazu bewegen lassen. Heute befürworte aber der Bürgerratspräsident mehr denn je den Erhalt der Bürgergemeinde, sagte Meier, der zusammen mit seinen Kollegen vom Bürgerrat vergangenen Samstagmorgen zur grossen Buchvernissage in den Zunftsaal des Heimatmuseums einlud. Zeitgleich war das Stadtfest bereits im Gang – im Festzelt nebenan etwa sang Bo Katzman mit dem Publikum schon ein erstes «Hallelujah» –, viele Reinacher erschienen trotzdem und geizten nicht mit Komplimenten für das Werk, das inhaltlich und gestalterisch alle Erwartungen übertrifft.

René Salathé, Historiker und Mitherausgeber der Baselbieter Kantonsgeschichte, ist es gelungen, das Interesse für die Errungenschaften der Bürgergemeinde zu wecken und ihre Bedeutung für die Gesellschaft aufzuzeigen. Die Bürgergemeinde hat alte Bräuche am Leben erhalten oder förderte früh das Fussballspiel: Mit einer Waldrodung schafften die Bürger vor hundert Jahren Platz für Reinachs erstes Fussballfeld. Doch auch das Häxehüüsli in der Reinacherheide oder in unmittelbarer Nähe der Campingplatz ist das Werk der Bürger. In all diesen Taten, kommentierte Meier, widerspiegle sich der unbezahlbare Wert der Bürgergemeinde: «Sie ist Garant dafür, dass in echtem Sinn nachhaltig und nicht profitorientiert gewirtschaftet wird», führte Meier aus. «Bürgergemeinden sind lebensnotwendig, wenn wir langfristig unsere Gesellschaft und unsere Natur erhalten wollen.» Denn die Bürger fühlten sich verantwortlich für Güter, die weder allen noch dem anonymen Staat gehören, sondern einer überschaubaren Zahl. Meier, Feigenwinter, Kury, Bieglin … René Salathé ging zusammen mit dem Bürgerrat auf Spurensuche. Sie fanden die Ur-Reinacher Bürgerfamilien («Meier, Feigenwinter, Kury, Bieglin, Kilchherr, Grellinger, Schweizer …»), sie zeigen im Buch den Seltenheitswert von Ortsbürgern, die Bedeutung der Wald-

bewirtschaftung auf und schlagen den Bogen zum heutigen Einbürgerungsverfahren mit Statistik und in unterschiedlicher Optik. Autoren und Gestalterin Ursula Stolzenburg investierten ihren hohen Vorgaben entsprechend viel Zeit in das Buch. Alleine schon das Lesen aller Protokolle von mehr als einem Jahrhundert habe Zeit in Anspruch genommen, erklärte Salathé, und so erschien diese Hommage zwischen zwei Buchdeckeln erst zwei Jahre nach dem 125Jahr-Jubiläum, das die Bürgergemeinde Reinach 2013 feiern konnte. Partner, keine Rivalinnen Anerkennende Worte bekommt die Bürgergemeinde auch mit dem Geleitwort des Präsidenten der Einwohnergemeinde Urs Hintermann: «Die Bürgergemeinde leistet heute einen unentbehrlichen Beitrag zur Attraktivität Reinachs.» Viele Einrichtungen für die Freizeitgestaltung sowie Anlässe hätten eines gemeinsam: «Sie sind auf Land der Bürgergemeinde errichtet worden, wurden von ihr initiiert oder auch heute noch von ihr organisiert und getragen.» Hintermann fügte an: «Bürgergemeinde und Einwohnergemeinde sind keine Rivalinnen, sondern ergänzen sich in ihren Aufgaben und Tätigkeiten.» Er sei froh um das Engagement der Bürgergemeinde. Ohne die Kulturveranstaltungen im Bürgerhaus etwa wäre Reinach «ein Stückchen ärmer».


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REINACH

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Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

Fälligkeit Gemeindesteuern Bitte denken Sie diesen Monat daran, auch die Steuern für das Jahr 2015 einzuzahlen. Diese sind am 30. September fällig. Die Gemeinde erhebt keine Fälligkeitszinsen, wenn Sie die Vorausrechnung fristgerecht per 30.9.2015 und den Differenzbetrag spätestens 30 Tage nach definitiver Rechnungsstellung bezahlen. Allen Steuerpflichtigen, die ihre Zahlungen bereits geleistet haben, danken wir bestens.

Neu am Frischwarenmarkt: Pasta fresca Das wöchentliche Marktangebot am Freitag umfasst immer frische und saisonale Produkte aus der Region: Gemüse, Käse, Backwaren, Crêpes etc. Ab Freitag werden neu verschiedene Sorten frischer Teigwaren (Dinkelhartgriess, Hartweizengriess) für Veganer sowie Eierpasta, Pesto, Marmeladen, Sirup, z’Nüni-Gebäck und süsse Kuchen angeboten. Alle Produkte an diesem neuen Marktstand sind aus biologischem Anbau.

Anmeldung: KITA-Tageslager während der Herbstferien Benötigen Sie noch einen Platz für Ihr Kind während der Herbstferien (Mo. 5.10. – Fr. 16.10.15)? Es sind noch einige Plätze frei. Diese stehen auch Kindern offen, die das KITA-Angebot während der Schulzeit nicht nutzen. Interessiert? Dann melden Sie sich bitte umgehend bei der Administration KITA, Tel. 061 717 87 65 oder per Mail kita@reinachbl.ch und verlangen Sie unsere Anmeldeunterlagen. Anmeldeschluss ist am Montag, 21. September 2015. Frau Esther Schüpfer, Administration KITA, steht Ihnen auch gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Informationen und alle Formulare erhalten Sie auch unter www.reinach-bl.ch.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Ein Dankeschön für Catherine Glasstetter Die Schwimmkurse im Gartenbad Reinach richten sich an 4 bis 12-jährige Kinder, die jeweils während vier Wochen in den Sommerferien stattfinden. Diese Saison gibt Frau Catherine Glasstetter die Leitung der Kinder-Schwimmkurse ab. Sie hat seit 2009 mit viel Freude und Begeisterung die Schwimmkurse betreut. Wir bedanken uns herzlich bei Catherine Glasstetter für ihr Engagement und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.

Am 15. September 2015 ist Badesaisonschluss im Gartenbad Reinach Bis zum 15. September haben die Badegäste des Gartenbads Reinach Gelegenheit, ihre Kabinen, Kästchen und Liegestuhlfächer zu leeren. Gäste, die ihren Liegestuhl, Luftmatratze usw. im Schwimmbad überwintern lassen möchten, können dies tun, indem sie nachträglich eine Gebühr von CHF 20.– (Jahresmiete) entrichten und ihre Gegenstände zum Schutz vor Staub und Tieren gut verpacken. Die Liegestuhlfächer sollten aber nicht abgeschlossen werden, damit im nächsten Frühling die Reinigungsarbeiten durchgeführt werden können.

Alle Gäste sind gebeten, ihre Kabinen- und Kästchenschlüssel bis zum 15. September 2015 zu retournieren, ansonsten wird das Schlüsseldepot nicht zurückerstattet. Für nicht abgeholte Sachen wird keine Haftung übernommen und nicht reservierte Kabinen und Kästchen werden geräumt. Das Gartenbad Team freut sich auch im nächsten Jahr, am 2. Mai 2016, für Sie bereit zu sein.

Gartenbad Reinach: Saisonbericht 2015 Die Gartenbadsaison 2015 hat ordnungsgemäss am Donnerstag, 2. Mai 2015 mit bedecktem Himmel begonnen. Die Badewassertemperatur war noch tiefer als im vergangenen Jahr und betrug lediglich 13,6°C. Auch die Lufttemperatur von 13,6°C verlockte nicht zum Schwimmen oder zu einem Sonnenbad. Die Hoffnung auf besseres Wetter liess den ganzen Mai auf sich warten. Erst am 5. Juni stieg die Lufttemperatur über 25°C an, es dauerte noch bis zum 8. Juni bis die Wassertemperatur die 21,4°C Marke erreichte. Der Juni war mit 17 315 Badegäste schlechter als der Juni 2014. Dafür waren die folgenden Monate mit den 28 Hitzetagen sehr gut und brachten überdurchschnittlich viele Badebesucher ins Gartenbad Reinach. Zwei von drei Vollmondschwimmen konnten durchgeführt werden. Am Vollmondschwimmen vom 4. Juli kamen nach 20 Uhr noch 250 zusätzliche Gäste, zu den 800 Badegästen, ins Gartenbad. Am zweiten Vollmondschwimmen, das von Kurt Cueni mit grossem Engagement organisiert wurde, kamen noch 85 Nachtschwärmer, die sich nach 19 Uhr das idyllische Vergnügen nicht entgehen lassen wollten. Ein Renner war auch das Frühschwimmen, das vom 1. Juli bis 15. August, von 6.30 Uhr bis 9 Uhr, von 2›871 Badegästen (im 2014 nur von 333 Gästen) genutzt wurde, die den Sonnenaufgang und die kühlende Wasserfläche geniessen konnten. Die Saison 2015 war überdurchschnittlich gut und belegt mit 84›000 Badebesucher den 9. Rang in der Statistik der letzten 22 Jahre. Ein grosser Dank geht an das Gartenbad-Team, das auch dieses Jahr, mit grossem Engagement und Ausdauer die grosse Arbeit hervorragend bewältigt hat. Dank der guten Betreuung und dem rechtzeitigen Eingreifen des Badepersonals sind auch dieses Jahr keine Unfälle zu verzeichnen.

FC REINACH

FAMILIENZENTRUM OASE

Spitzenspiel gewinnen

Kinderkleider- und Spielzeug Börse

Am kommenden Samstag, 12. September, kommt es um 17.45 Uhr auf dem Sportplatz Einschlag zum nächsten Heimspiel der ersten Mannschaft gegen den BSC Old-Boys aus Basel. Das Farm-Team aus Basel hat ebenfalls einen sehr guten Saisonstart hingelegt und liegt auf dem 4. Rang der 2. Liga. Um die Spannung hoch zu halten, wollen wir dieses Spiel gewinnen, um an der Spitze der Tabelle zu bleiben. Die Reaktion auf die Heimniederlage gegen FC Dardania war sehr bemerkenswert. Die Mannschaft siegte im Oberbaselbiet gegen das starke Heimteam Gelterkinden mit 0:6. Die Mannschaft ist Top motiviert und freut sich auf nächsten Samstag. Wir brauchen wiederum viele Reinacher Fans, die den Weg an diesem Samstag auf den Einschlag finden. Das Restaurant ist für Sie geöffnet und bietet jedem Besucher die Möglichkeit sich zu verpflegen. Bereits eine kleine Voranzeige: Am Donnerstag, 17. September, spielen wir zu Hause gegen den FC Therwil (2.Liga) im 16tel-Final des Basler Cups. Sportchef FC Reinach Peter Oppliger

Die Tage werden wieder kürzer, die Blätter färben sich in allen Farben und es ist Zeit, die Badisachen und kurzen Klamotten zur Seite zu legen. Dickere Klamotten, die uns schön warmhalten und gemütlich sind für kalte Wintertage, werden nun bald wieder gebraucht. Dafür ist dann die Kinderkleider- und Spielzeugbörse, am Samstag, den 12. September von 10 bis 15 Uhr gut. Ein wenig «lädele» und sich günstig und gut eindecken! Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Der offene Treffpunkt mit Cafeteria und Spielzimmer ist übrigens jeweils von Montag bis Donnerstag von 14 bis

Feierabendkonzert Es spielen am Mittwoch, 16. September 2015 Schülerinnen und Schüler von Akimi Miyazaki (Marimbaphon / Schlagzeug) um 18 Uhr in der Aula Bachmatten.

REINACH AKTUELL Die Themen der neuen Sendung: Spitex und Polizeifahrzeug Die Spitex Reinach und Birstal haben sich vor Kurzem zusammengeschlossen. Welche Dienstleistungen sie anbieten und wie die Zusammenarbeit aussieht, erfahren Sie in der neuen Sendung. Zudem stellt Reinach aktuell das neue Patrouillenfahrzeug der Polizei Reinach vor. Die Sendung «Reinach aktuell» wird (Fortsetzung auf Seite 11)

KULTUR IN REINACH

Wiener Exilanten Am Sonntag, den 13. September, um 11 Uhr tritt das renommierte «Basler Steichquartett» in einem Matinekonzert im Reinacher Gemeindesaal auf. Unter dem Motto «Hommage an Wien» spielen die vier Musikerinnen Werke von Kreisler, Haydn und Korngold. Das Basler Streichquartett, 1996 gegründet und bald mit internationalen Preisen ausgezeichnet, hat bereits mehrere CDs veröffentlicht und wird im Herbst Werke der Wiener Exilanten einspielen. Einer dieser Exilanten ist Erich Korngold, der in Europa als Wunderkind bejubelt wurde und mit seinen Kammermusikwerken und besonders mit der Oper «Die tote Stadt» grandiose Erfolge feierte. Die musikalische Opulenz der frühen Kompositionen zeichnet auch seine Filmmusik nach der Emigration in die USA 1938 aus – was ihm in Europa als oberflächlich und epigonal angekreidet wurde. In unserem Konzert hören

Sie sein spätes drittes Quartett von 1945. Hier zitiert er im dritten Satz ein Thema aus seiner Filmmusik zu «The Sea Wolf». Fritz Kreisler, dessen Violinkompositionen über alte Wiener Melodien so beliebt sind, hat ein einziges Streichquartett komponiert als Hommage an seine Geburtsstadt Wien. Im Zentrum der Matinee steht ein Quartett von Joseph Haydn, dem «Vater des Umsturzes», wie ihn Ernst Bloch genannt hat. Im Quartett op. 33 Nr. 3 erweist Haydn sich zugleich als Erfinder und ständiger Erneuerer der Gattung Streichquartett. Nach der Matinee besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit den Musikerinnen beim offerierten Apéro (Wein offeriert von Urs Baumann + Partner AG, Reinach). Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfehlung: 25 Franken oder mehr. Weitere Infos: www. kir-bl.ch Kultur in Reinach

MÄNNERCHOR 40. FLOHMÄRT

Es hat noch Plätze frei VERANSTALTUNGSHINWEISE

17 Uhr geöffnet. Auch unser Mittagstisch steht jeden Tag (ausser mittwochs) für jedermann offen (telefonische Anmeldung direkt in der Oase unter 061 712 12 48). Damit wir unser familienfreundliches Angebot weiter anbieten können, sind wir auf fleissige Mitarbeiter-/innen angewiesen. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten für eine Mitarbeit im Familienzentrum, wir würden uns über neue Kollegen und Kolleginnen in unserem Team sehr freuen! Ob als Gast oder Mitarbeiter-/in: kommen Sie vorbei und geniessen Sie in unserer Oase eine Auszeit vom Alltag. Das Oase-Team

Am Samstag, den 12. September, ist wieder Flohmärt auf dem Weiermatt-Schulhaus-Areal in Reinach. Ab 9 Uhr erwarten 120 Standbetreiber wiederum viele Besucher und «Schnäppchen-Jäger». Ab der Hauptstrasse in Reinach stehen Wegweiser, damit sie den Weg zum grossen Parkplatz finden. Da werden sie dann von unserem Parkdienst eingewiesen. Wildes Parkieren wird von der Polizei nicht geduldet und somit gebüsst. Waren Sie am letzten Wochenende am Stadtfes tin Reinach? Haben Sie unseren «Chäsprägu» im Zelt des Ski-Club Reinach genossen? Wenn ja, können Sie dieses Glücksgefühl am Flohmärt nochmals erleben. Kaffee und Gipfeli am Morgen, Grilladen und Chäsprägu ab 10 Uhr, sowie diverse Kuchen und vieles Weitere gibt es bei uns an der Bar. Kinderspielplatz, Toiletten und Ski-Club Beiz sind vorhanden. Es hat noch wenige Plätze frei. 079 335 59 36. Das Flohmärt-OK und die Standbetreiber freuen sich auf viele Besucher. Ski-Club Reinach BL

Die Wandergruppe in der Käse-Höhle 39 aktive und passive Sänger bestiegen am vergangenen Mittwoch in der Früh den Car und liessen sich von Niggi Hollenstein in Richtung Zentralschweiz chauffieren. Das erste Ziel des Jahresausflugs der Wandergruppe des MCR war die Kaltbachhöhle der Firma Emmi in Kaltbach bei Sursee. Die Moräne, in der die Höhle liegt, besteht aus demselben Sandstein, aus dem u. a. das Bundeshaus erbaut wurde. Die in den 50er Jahren noch als Lager für die Landwirtschaft genutzte 50 Meter lange Höhle wurde seither in verschiedenen Schritten auf insgesamt rund 2 km Länge und 50 000 Lagerplätze ausgebaut und im Jahre 2010 von der Firma Emmi eingeweiht. Das spezielle Höhlenklima, 12,5 °C und 94% Luftfeuchtigkeit, eignet sich bestens für die Lagerung und Reifung von Käse. Das Wenden und Waschen der Tausende von Laiben erfolgt mechanisch durch Pflegeroboter. Im Anschluss an die interessante Füh-

rung genossen wir einen feinen «KäseApéro». Danach setzen wir unsere Fahrt fort nach Beckenried, bestiegen dort die Luftseilbahn und liessen uns auf die Klewenalp fahren. Von einem im Prospekt angepriesenen schönen Rundblick auf die Berge und den Vierwaldstättersee war leider nichts zu sehen, da alles in Nebel gehüllt war. Nach dem Mittagessen, einigen Liedern und ein paar Schritten in der Nähe der Bergstation liessen wir uns wieder mit der Luftseilbahn nach Beckenried hinunterfahren. Von dort brachte uns dann das ehrwürdige Dampfschiff «Stadt Luzern» via Vitznau, Weggis, Meggen nach Luzern. Dort erwartete uns bereits Niggi Hollenstein mit seinem Car und bald fuhren wir zurück nach Reinach. Ein gut gelungener Jahresausflug liegt hinter uns. Den Organisatoren Bruno Hochuli und Walter Züllig gebührt unBobo Realini ser bester Dank.

LESERBRIEF

Farbe bekennen In einer Diskussion sind Meinungsverschiedenheiten gang und gäbe. Meist versucht man, sich in sachlicher Form mit den unterschiedlichen Standpunkten auseinanderzusetzen. Für die politische Diskussion trifft dies leider kaum mehr zu: Mit der Radikalisierung der SVP-Propaganda hat bei uns eine Unkultur Einzug gehalten, die alleine darauf abzielt, «niedere Instinkte» anzusprechen. Dabei wird diffamiert oder es werden bewusst Hass und Vorurteile geschürt. Reisserisch aufgemachte Inserate, die ganze Bevölkerungsgruppen verunglimpfen, lösen keinen Konflikt. Vielmehr zeugen sie von Arroganz und fehlendem Fingerspitzengefühl. Die Flüchtlingsdiskussion ist ein diffiziles Thema und handeln tut Not. Der Umgang mit fremden Kulturen ist nicht einfach und verläuft nirgends reibungslos. Kriminelle Handlungen dürfen nicht akzeptiert, son-

dern müssen bestraft werden – ohne Rücksicht auf Geschlecht, Gesinnung, Herkunft und Religion. Doch die Geschichte lehrt uns auch, dass das Schliessen von Grenzen noch nie ein Problem gelöst hat. Vielmehr stellt sich die Frage, warum die internationale Politik mit ihrer Strategie einer vermeintlichen Befriedung der Krisengebiete derart ins Leere greift. Umso mehr sollte man Farbe bekennen, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist. Die Flüchtlingsdebatte darf nicht rechtspopulistischen Kreisen überlassen werden, die zwar Konsens predigen, sich aber einer Diskussion verweigern. Es muss das Ziel sein, aktiv eine neue, gesamteuropäische und menschlich vertretbare Migrationspolitik voranzutreiben, die Flüchtlingskatastrophen verhindern. Thomas Thurnherr, SP Reinach


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 10)

jeweils um 19 Uhr auf dem Gemeinde-TV-Kanal der interGGA gezeigt, in der übrigen Zeit in Wiederholung (analog: Frequenz 119.25 MHz, digital: Sendeplatz 8). Sie kann auch online auf www.reinach-bl.ch und mit der App der Gemeinde unterwegs angeschaut werden.

Baustellen Austrasse ab 21. September wegen Werkleitungsbauten gesperrt Ab dem 21. September finden in der Austrasse umfangreiche Bauarbeiten statt, welche voraussichtlich bis Ende Mai 2016 dauern. Dabei werden eine Transportleitung des Wasserwerks, die Gasleitungen sowie die Zuleitungen zu den Häusern erneuert, gleichzeitig kann auch der Strassenbelag vereinheitlicht, die Fussgängersituation verbessert und die Beleuchtung auf LED umgestellt werden. Die Bauarbeiten finden in verschiedenen Etappen statt. Während der ganzen Bauzeit ist die Austrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt, auch Fussgänger werden ausserhalb der Baustelle über Fusswege ins Ortszentrum geführt. Der Busbetrieb wird soweit möglich aufrechterhalten, muss aber von Ende September bis Ende Oktober 2015 über den Herrenweg/Römerweg umgeleitet werden. Während dieser Etappe ist das Parkieren in den entsprechenden Strassenzügen nicht möglich. Sämtliche Umleitungen werden entsprechend signalisiert und bei Bedarf wird Verkehrspersonal eingesetzt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Anweisungen direkt vor Ort. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden von der Bauleitung mit separatem Schreiben informiert.

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuche 055/13 N1 – K 801/13 Gesuchsteller -Baumgartner Architektur GmbH, Neuhofweg 51, 4147 Aesch – Projekt – Nachtrag 1:- Grundrissänderung der Wohnungen und Einbau Garage im Erdgeschoss; Projekt: Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Zweifamilienhaus – Parz. 125, Schalbergstrasse 107a – Projektverfasser -Baumgartner Architektur GmbH, Neuhofweg 51, 4147 Aesch

077/15 Gesuchsteller -Karel Peter und Nadine, Im Guntengarten 30, 4107 Ettingen – Projekt -Um- und Anbau Einfamilienhaus, Parz. 1323, Lindenstrasse 4 – Projektverfasser -Hänggi Architekten GmbH, Dorfplatz 1, 4144 Arlesheim 078/15 Gesuchsteller -Wohnbaugenossenschaft Rynach, Postfach 132, 4153 Reinach – Projekt -Abbruch alter Kindergarten (Nr. 18) + Wohnhaus (Nr. 30) und Neubau 4 Mehrfamilienhäuser (40 Wohnungen) mit Autoeinstellhalle, Parz. 4984, Stockmattstrasse (18+30) – Projektverfasser -Müller&Naegelin Architekten BSA, St. Alban-Tal 40a, 4052 Basel Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinachbl.ch).

Bürgergemeinde Reinach

Rebstock-Patenschafts-Anlass Schon wieder ist ein Jahr vergangen seit dem Rebstock-Patenschfts-Anlass im Reinacher Rebberg. Natürlich organisiert der Bürgerrat in Zusammenarbeit mit Frau Barbara Koellreuter vom Klushof Aesch auch in diesem Jahr einen Rebstock-Patenschaftsanlass. Dieser findet am Freitag, 18. September 2015 statt. Alle Patinnen und Paten eines Reinacher Rebstockes sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Der Anlass beginnt um 18.00 Uhr. Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein, interessante Informationen über den Rebbau und die Degustation des edlen Reinacher Weines zu Wurst vom Grill und Brot. Bei schönem Wetter findet der Anlass im Reinacher Rebberg (Hollenweg) statt, bei schlechtem Wetter auf dem Klushof. Bei zweifelhafter Witterung geben folgende Tel.-Nummern Auskunft: 079 693 71 81 oder 076 381 09 50. Wer neu an einer Patenschaft interessiert ist, meldet sich Frau Kathrin Beck (076 381 09 50 oder bgr@bgreinach.ch). Wir hoffen auf viele interessierte Gäste und wunderschönes Herbstwetter. Der Bürgerrat

MUSIKGESELLSCHAFT KONKORDIA

Bitte um Entschuldigung Am Samstag, 5. September, hätte die Musikgesellschaft Konkordia Reinach von 16 bis 17 Uhr ein Konzert im Festzelt auf dem Ernst Feigenwinter-Platz geben sollen und wollen. Die Tanzgruppen waren aber erst um ca. 16.40 Uhr fertig mit ihren Auftritten. Dies führte dazu, dass wir unseren Auftritt leider kurzfristig absagen mussten.

Diverse unserer Mitglieder und unsere Direktion hatten noch anderweitige Termine, welche Sie einhalten mussten. Es tut uns sehr leid, dass wir viele treue Anhänger und Stadtfestbesucher so enttäuschen mussten! Die Musikgesellschaft Konkordia Reinach bittet Sie an dieser Stelle in aller Form um Olivier Humair Entschuldigung.

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Freie Schulwahl nochmals vors Volk! Sicher haben Sie von Nora, der hochbegabten Schülerin, in der Presse gelesen. Ein junger Mensch, der mit psychischen und physischen Symptomen geprägt Caroline Mall wurde, weil ihre (SVP) schulischen Bedürfnisse nicht gestillt werden konnten. Selbstmordgedanken hatte Nora und das in einem zarten Alter einer 2. Klässlerin. Obwohl sich alle Schulbeteiligten für Nora nur das Beste wollten, ist es nicht gelungen, Nora in der Volksschule nach ihren Bedürfnissen zu unterrichten. Das Kindeswohl muss in der Volksschule an erster Stelle stehen, das heisst, dass alle möglichen Szenarien aufgezeigt und ausprobiert werden müssen und das innert nützlicher Frist, um das Kind ganzheitlich zu fördern. Gelingt

dies an der Volksschule nicht, dann sollte auch das Angebot der Privatschule in den Fokus treten und entsprechend mitfinanziert werden. Beim Beispiel Nora wurde durch die entsprechende Behörde die Privatschule empfohlen, aber dies auf Kosten der Erziehungsberechtigten. Solch ein Vorgehen kann und darf keine Zukunftsmusik sein. 2008 wurde erstmals über die freie Schulwahl abgestimmt. Der Souverän sagte damals Nein. Unsere Gesellschaft hat sich seit 2008 drastisch verändert, dieses Anliegen dürfte heute eine Chance haben. Insbesondere dürfte die Finanzierung der freien Schulwahl auch für unseren Kanton interessant sein, da mit einer Pauschale pro Kind operiert würde. Ich setze mich mit einer erneuten Initiative für die freie Schulwahl ein, denn nur ein vielfältiges Bildungsangebot vermag den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu Caroline Mall, werden. Nationalratskandidatin SVP Reinach

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

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AUS DER GEMEINDE

Birsstadt-Energieregion sammelt 822 Velos für Afrika Im August haben acht BirsstadtGemeinden an der Velo-Sammelaktion für Afrika «Velafrica» teilgenommen. 822 Velos wurden abgegeben, allein in Reinach waren es 142. Die acht Birsstadt-Gemeinden Reinach, Arlesheim, Münchenstein, Dornach, Aesch, Muttenz, Birsfelden und Pfeffingen sind dem Aufruf von Velafrica gefolgt und haben während zwei Wochen alte Fahrräder gesammelt, die an Afrika gespendet werden können. Die gemeinnützige Organisation sammelt alte Velos, macht sie wieder flott und verschifft sie nach Afrika. Jährlich gelangen über 15 000 Drahtesel aus der Schweiz in den Süden und erleich-

tern dort das Leben der Bevölkerung. Die Menschen in Gambia, Ghana, Tansania, Eritrea, Madagaskar und Burkina Faso erhalten mit den gespendeten Velos leichteren Zugang zu Bildung und medizinischen Einrichtungen und sie eröffnen ihnen wirtschaftliche Chancen. Velafrica fördert nebst der Mobilität auch den Aufbau von Werkstätten und bildet Mechanikerinnen und Mechaniker aus. Es entstehen Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Velomontage, Reparatur und im Vertrieb. In der Schweiz arbeitet Velafrica mit sozialen Einrichtungen zusammen, die Erwerbslose und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschäftigen. Die Frauen und Männer in den Recycling-Werkstätten setzen die Velos

142 Velos wurden im Werkhof Reinach abgegeben. instand und bereiten sie für den Transport vor. So wird Integrationsarbeit mit Entwicklungszusammenarbeit verbunden. Gemeinderat Reinach

AUS DER GEMEINDE

«Ich bin überwältigt» Das Stadtfest ist Geschichte. Tausende von Besucherinnen und Besucher werden dieses einzigartige Fest in bester Erinnerung behalten. Schon als das Stadtfest im prallvollen Hauptfestzelt eröffnet wurde, kündigte sich an, was sich bis zum Sonntagabend bewahrheitete: Das Reinacher Stadtfest war ein Publikumsmagnet mit vielen Attraktionen. Neben den zahlreichen Bars und Beizli gab es mitreissende Acts auf den drei Bühnen sowie viel Erlebenswertes für die Kleinen. Und auch am Tag der offenen Tür im Gemeindehaus konnten der Gemeinderat und die Geschäftsleitung der Gemeinde Reinach viele Besucherinnen und Besucher empfangen, zahlreiche gute Gespräche führen und viel Dank und Lob entgegennehmen von denen, die durch die Gänge geschlendert waren. «Ich bin überwältigt, was da alles auf die Beine gestellt wurde», so Gemeindepräsident Urs Hintermann.

Zu verdanken ist dies alles dem freiwilligen OK des Stadtfests, das mit viel Elan und Herzblut das Ortszentrum in eine Festhütte verwandelt. Sie haben in kurzer Zeit Ausserordentliches geleistet und ein Fest organisiert, das noch allen lange in bester Erinnerung bleiben wird. Viele Vereine und Firmen haben am Stadtfest die Chance genutzt, mit einem tollen Angebot in Form eines Beizli oder Stands die Vereinskasse aufzubessern oder ihren Namen bekannter zu machen. Dank gebührt auch dem Gemeindepersonal, das mit Kreativität und Engagement viele Facetten seiner täglichen Arbeit auf unterhaltsame Weise der Bevölkerung präsentiert hat. Zu guter Letzt ist auch all den tatkräftigen Männern und Frauen zu danken, die im Hintergrund gearbeitet haben, Zelte und Stände aufgestellt, sich um die Stromversorgung, die Toiletten oder die Abfallentsorgung gekümmert, die Strassen und Trottoirs gereinigt haben. Sie al-

Einen Tag lang König von Reinach zu sein, das liess sich auch der Gemeindepräsident nicht nehmen. le waren nötig, um diesen Anlass zum fünfzigjährigen Geburtstag der Stadt Reinach zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Gemeinderat Reinach

VEREIN STADTFEST REINACH

Das OK sagt allen herzlichen Dank Wir haben drei Tage Fröhlichkeit, Ausgelassenheit, Speisenvielfalt, Musikgenuss, am Sonntag aber auch einen denkwürdigen Gottesdienst erlebt. Allen, die in irgendeiner Form am Stadtfest mitgewirkt haben, nochmals ein recht herzliches Dankeschön. Der grosse Ansturm aufs Stadtfest und die fröhlichen Gesichter lassen darauf schliessen, dass es Spass gemacht hat und das Fest

LESERBRIEF

Herzlichen Dank Vor 50 Jahren ist Reinach zur Stadt geworden, in der sich viele nicht mehr kennen. Umso wichtiger sind solche Anlässe, an denen man zusammen feiern und Jacqueline Bader sich kennenlernen (FDP) kann. Reinach hat sich selbst gefeiert! An dieser Stelle möchte ich meinen Respekt dem ganzen Stadtfest-OK aussprechen. Ihr habt ein farbenfrohes Stadtfest auf die Beine gestellt, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten gekommen sind. Für die unzähligen Stunden, die ihr gearbeitet habt und dies für Gotteslohn, habt ihr meine Hochachtung. Unsere «Stadt» kann sich «von» schreiben, Leute wie Euch gefunden zu haben. Vielen lieben Jacqueline Bader Rüedi, Dank! Einwohnerrätin FDP

K469214/003-738357

in positiver Erinnerung bleiben wird. Bei der Tombola sind zwei Hauptpreise nicht abgeholt worden. Zum einen ist das der Hauptpreis, zum anderen die Uhr. Wenn Sie jetzt noch im Besitz von Losen mit Gewinnnummern sind,

können Sie diese beim OK noch bis Freitag, 18. September 2015 auf der Nummer 079 218 63 62 melden. Nach diesem Datum verfällt der Preisanspruch. Roland Fischer, Präsident


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REIN NACH

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

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50 Johr Stadt Rynach – das war die d grosse Geburtstagsparty!

Der muss doch jetzt rein! TorwandFOTO NUCCIO schiessen mit dem FC Reinach. Entspannt zum nächsten Auftritt: Alphorngruppe flaniert auf der Hauptstrasse.

FOTO NUCCIO

Dichtestress? Zuweilen war auf der Hauptstrasse fast kein Durchkommen mehr.

MARTIN GRAF

Tolle Stimme: Nick Howard.

MICHAEL KONRAD

tok. Es war laut! Es war bunt! Es war schön! Tausende von Besuchern verwandelten den Reinacher Ortskern während dreier Tage in eine grosse Festhütte. Die Hauptstrasse pulsierte – auch ohne Tram, Autos und Busse. Ein aussergewöhnliches, faszinierendes Erlebnis. Das Stadtfest ist nun Geschichte. Was bleibt, sind Erinnerungen an eine fröhliche Geburtstagsparty, die jeder nach seinem Geschmack feiern konnte. Und es bleiben viele Bilder, von denen das «Wochenblatt» hier einige zusammengestellt hat. Schauen Sie und lassen Sie sich nochmals treiben! Stimmung! Sarah Jane im Hauptzelt. MARTIN TÖNGI

Schwellheim zu Gast in der Stadt vor der Stadt: Die zehnköpfige Kombo Schwellheim aus Allschwil bot am Freitagabend eine mitreissende Show auf der Open-Air Bühne.

FOTO NUCCIO

Brandhärd: Hip-Hop aus Leidenschaft. MICHAEL KONRAD

Weich verpackt: Diese Kinder üben sich im Sumo-Ringen der anderen Art.

MICHAEL KONRAD

Wie das duftet: Das kulinarische Angebot entlang der Hauptstrasse war riesig.

FOTO NUCCIO

Das Auge isst mit: Eine wunderbare spaniFOTO NUCCIO sche Safran Paella.

Total entspannt: Auf der Hüpfburg kann man auch mal einen Moment ruhen.

FOTO NUCCIO

Mitreissend: Bo Katzman verwandelte das Publikum im Hauptzelt innert Kürze in einen MICHAEL KONRAD ad-hoc-Chor.

Dezent beleuchtet: Das Jugendhaus zeigte sich beim Gemeindehausbrunnen.

MARTIN TÖNGI

Unter Dirndl: Buab mit aufgedruckten Hosenträgern in der Tiroler Stub’n.

FOTO NUCCIO

Sie können es noch! Les Sauterelles überzeugen noch immer mit kompakt gespieltem Beat und Rock’n’Roll.

MICHAEL KONRAD

Eine Flaniermeile ist auch ein Catwalk: Das Modehaus Just in Niggli nutzt das Stadtfest für eine Modenschau. FOTO NUCCIO


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REIN NACH

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50 Johr Stadt Rynach – das war die d grosse Geburtstagsparty!

Der muss doch jetzt rein! TorwandFOTO NUCCIO schiessen mit dem FC Reinach. Entspannt zum nächsten Auftritt: Alphorngruppe flaniert auf der Hauptstrasse.

FOTO NUCCIO

Dichtestress? Zuweilen war auf der Hauptstrasse fast kein Durchkommen mehr.

MARTIN GRAF

Tolle Stimme: Nick Howard.

MICHAEL KONRAD

tok. Es war laut! Es war bunt! Es war schön! Tausende von Besuchern verwandelten den Reinacher Ortskern während dreier Tage in eine grosse Festhütte. Die Hauptstrasse pulsierte – auch ohne Tram, Autos und Busse. Ein aussergewöhnliches, faszinierendes Erlebnis. Das Stadtfest ist nun Geschichte. Was bleibt, sind Erinnerungen an eine fröhliche Geburtstagsparty, die jeder nach seinem Geschmack feiern konnte. Und es bleiben viele Bilder, von denen das «Wochenblatt» hier einige zusammengestellt hat. Schauen Sie und lassen Sie sich nochmals treiben! Stimmung! Sarah Jane im Hauptzelt. MARTIN TÖNGI

Schwellheim zu Gast in der Stadt vor der Stadt: Die zehnköpfige Kombo Schwellheim aus Allschwil bot am Freitagabend eine mitreissende Show auf der Open-Air Bühne.

FOTO NUCCIO

Brandhärd: Hip-Hop aus Leidenschaft. MICHAEL KONRAD

Weich verpackt: Diese Kinder üben sich im Sumo-Ringen der anderen Art.

MICHAEL KONRAD

Wie das duftet: Das kulinarische Angebot entlang der Hauptstrasse war riesig.

FOTO NUCCIO

Das Auge isst mit: Eine wunderbare spaniFOTO NUCCIO sche Safran Paella.

Total entspannt: Auf der Hüpfburg kann man auch mal einen Moment ruhen.

FOTO NUCCIO

Mitreissend: Bo Katzman verwandelte das Publikum im Hauptzelt innert Kürze in einen MICHAEL KONRAD ad-hoc-Chor.

Dezent beleuchtet: Das Jugendhaus zeigte sich beim Gemeindehausbrunnen.

MARTIN TÖNGI

Unter Dirndl: Buab mit aufgedruckten Hosenträgern in der Tiroler Stub’n.

FOTO NUCCIO

Sie können es noch! Les Sauterelles überzeugen noch immer mit kompakt gespieltem Beat und Rock’n’Roll.

MICHAEL KONRAD

Eine Flaniermeile ist auch ein Catwalk: Das Modehaus Just in Niggli nutzt das Stadtfest für eine Modenschau. FOTO NUCCIO


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REINACH

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VEREINSNACHRICHTEN Reinach Altersverein Reinach & Umgebung, Postfach 1226, 4153 Reinach, Präs.: Ernst Bammerlin, 061 711 05 11, Mutationen: Hans Guetg, 061 711 62 25. Neue Mitglieder stets willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, home.intergga.ch/alfreinach Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach «Freizythuus», Brunngasse 4, 4153 Reinach, 061 711 98 05, kurse@freizythuus.ch. Auskünfte: Freizeitkurse über Sekretariat, geöffnet: Di 9 –11 / 14–16 Uhr / Do 9–11 Uhr. Galerie 47: Yvette Hafner, 061 701 68 04; Weihnachtsmarkt: Miriam Elsener, 061 711 56 45; Jazz-Weekend und Vereinspräsidium: Petra Kaderli, 061 711 66 96. Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Theatergruppe: Frau M. Berger 061 713 20 25. Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 444 48 14. Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch Faustball. Di 19.00–21.00 Uhr, Fiechtenhalle, Präsident: Roger Wenger, Hinterkirchweg 6, 4153 Reinach, 061 711 09 61. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung Reinach. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Mo, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten zu einem bescheidenen Mitgliederbeitrag. Sekretariat: c/o Online Treuhand AG, Nenzlingerweg 5, 4153 Reinach, Tel. 061 717 81 99, Fax 061 717 81 95. Drucksachenverkauf und Kasse (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstrasse 9, 4153 Reinach, Tel. 061 711 41 20, Fax 061 711 43 90. Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00 Uhr, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch Jodlerclub

Reinach.

Probe

jeden

Mittwoch

20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 061 599 29 80. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsident: Lucas Wyss. Sekretariat: Mirjam Anderhalden, Tel. 061 713 98 00, Fax 061 713 98 01. Postadresse: Postfach 935, Reinach 1 BL. Kultur in Reinach (KiR). Präsident: Heiner Leuthardt, Postfach 803, 4153 Reinach. Kulturelle Veranstaltungen in Reinach, Ausstellungen in der Galerie Werkstatt, Club-Anlässe für Mitglieder, Programm auf www.kir-bl.ch (siehe Agenda), Auskunft: 061 712 05 15. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 20 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Olivier Humair, 061 741 17 10. netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Präsident Felix Neidhart, 061 711 90 09. Anfragen für Begleitungen an Irmgard Böhmer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch Obst- und Gartenbauverein Reinach. Gemüse, Beeren, Blumen pflanzen macht Spass. Wir vermieten Gärten in Reinach. Kontakt: 061 711 15 82, E-Mail ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch Pfadfinderinnenabteilung 3 Tannen Aesch-Reinach. Für Mädchen von 6 bis 11 und 10 bis 17 Jahren, jeden zweiten Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Kontakt: Corinna Geissmann, c.geissmann@ hotmail.com, 076 371 11 88. Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen der Bewohner und Bewohnerinnen, fördert die Gemeinschaft, vermittelt Informationen und ist Drehscheibe zur Gemeinde Reinach. Adresse: QVRN, Postfach 162, 4153 Reinach. Kontakt: Barbara Wackernagel, 061 711 89 55; Markus Huber, 061 711 04 83, Mail vorstand@qvrn.ch, www.qvrn.ch Reinacher Sport-Verein. Präsident: Joachim Bausch, 061 711 35 92. Handball: Mo 20.00– 22.00 Uhr, Fiechtenhalle, Daniel Wenger, 061 712 12 94. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Männerriege: Fr. 20.00–22.00 Uhr, Lochackerhalle, Bächler Marcel, 061 711 03 18. Fitness: Fr 20.00–22.00 Uhr, Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Daniel Mathys, Predigerweg 3, 4153 Reinach, 061 411 03 08, 079 655 21 04 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariter-reinach.bl. Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und Präs.: Pia Meister, Hartweg 3, 4222 Zwingen, 061 761 30 68. Proben jeweils am Di, 19.30– 22.00 Uhr, im Schulhaus Bruggweg in Dornach. Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis September, jeden Dienstagabend, ab 17.00 Uhr, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach 1 Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimmkurse für jedes Alter. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien). Wassertraining Juni–August im Gartenbad Reinach mittwochs und freitags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr. Wassertraining September–Mai im Hallenbad Muttenz dienstags zwischen 18.30 und 20.30 Uhr, mittwochs zwischen 18.00 und 20.00 Uhr und freitags zwischen 18.20 und 21.00 Uhr. Polysporttraining Osterferien– Herbstferien montags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr beim Gartenbad. Polysporttraining Herbstferien– Osterferien in der Turnhalle Surbaum montags zwischen 17.45 und 19.45 Uhr. Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsidentin: Rosmarie Meyer. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach, www.sp-reinach.ch, Präs.: Markus Huber, 061 711 04 83, EMail markus.huber@inter-gga.ch SPITEX Reinach. Gemeindekrankenpflege: Kägenstrasse 17, 061 711 29 00. Sprechstunden: Mo–Do 14.30–15.30, Telefonsprechzeit: Mo–Fr 7.15–8.00,

14.00–16.00 Uhr, in der Zwischenzeit automatischer Telefonbeantworter. Hauspflegevermittlung: Kägenstrasse 17, 061 711 29 01, Telefonsprechzeit: Mo–Fr, 7.30–11.30 Uhr, übrige Zeit automatischer Telefonbeantworter. SVKT Frauensport Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness, Gymnastik, Jazzgymnastik, Netzball, Volleyball, MuKi, KiTu, Meitlirigi und Rope Skipping. Auskünfte über Aktivitäten: Ch. Kaiser (Präsidentin), 079 231 19 89, chantalkaiser@intergga.ch. SVKT Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15 Uhr, Gymnastik + Spiel, Di 20.15 Uhr, Fitness-Team Turnhalle Surbaum, Mi 10.00 Uhr, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsidentin Caroline MallWinterstein, Unterer Rebbergweg 81, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeden 1. Donnerstag im Monat ab 17.00 Uhr am Stammtisch im Restaurant Charleston, Pizzeria Cucina Amici. Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36 A, Mo und Mi, 9–17 Uhr. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Dienstag, 19.30–22 Uhr: Weiermatthalle; Präs: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Therese Stalder, Tel. 061 713 96 34; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Dienstag, 20.00 Uhr, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15 Uhr, Sa um 13.30 Uhr (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder Thomas Kaiser (Präsident), Rainenweg 39 D, 4153 Reinach, präsident@vcreinach.ch. Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info @vnvr.ch. Jugendgruppe 1 × pro Monat für Kinder ab 8 Jahren, jeweils Samstagnachmittag. Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45 Uhr. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Volleyballclub HduS Reinach. Damen: 5. Liga (Mo + Mi, 20.00–22.00 Uhr), Juniorinnen B (Mi, 20.0021.45 Uhr), Juniorinnen C (Mi, 18.30– 20.00 Uhr). Auskunft durch Fr. Jang Ha, Brauereiweg 4, 4153 Reinach, 061 711 52 53, E-Mail jang@ gmx.ch VVR Verein zur Verschönerung von Reinach. Postfach 151, 4153 Reinach 2. Präsident: Stefan Stöckli, 061 711 38 12. Mitglieder und Gönner/innen sind jederzeit herzlich willkommen. Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 oder 079 455 62 73, E-Mail: info@faroanimales.org Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00 Uhr, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach 1, www.talzunft.ch, Zunftmeister André Sprecher, 061 711 16 10. Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt». Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung, etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

AZ Anzeiger AG 4144 Arlesheim 061 706 20 20, inserate@wochenblatt.ch


REINACH

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

LESERBRIEF

LESERBRIEF

RAIFFEISENBANK

Grenzkontrollen wieder einführen

Handeln statt reden

Schritte zum eigenen Vermögen

Es steht ausser Frage, dass die Aufhebung der Grenzkontrollen (Schengen Abkommen) das Aufkommen von Einbruchdiebstählen und andere Kriminalitätsformen stark begünstigt hat. Der Kriminaltourismus bereitet denn auch besonders den Schweizer Grenzkantonen Sorge. Gerade der Flächenkanton Baselland mit rund 45 Kilometer Landesgrenze zu Frankreich, ohne natürliche Hindernisse, wie z. B. den Rhein zur deutschen Grenze, mit vielen befahrbaren Wegen ins Elsass und den grossen Distanzen zwischen den Grenzübergängen hat zwangsläufig mehr Kriminaltouristen, als andere Grenzkantone der Schweiz. Aufgrund dieser Begebenheiten ist es für die Polizei taktisch schwierig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, zumal die Täterschaft äusserst

mobil unterwegs und nicht (mehr) örtlich gebunden ist. Einbrüche sind das Hauptproblem im Baselbiet. Mehr als 40 Prozent aller Straftaten entfallen auf Einbrüche. Deshalb müssen dringend Massnahmen ergriffen werden, um die (Polizei-) Behörden unterstützen und entlasten zu können. So wie dies jüngst im Rahmen der Conex 15-TruppenÜbung geschehen ist, als Milizsoldaten zur Unterstützung der Grenzwache und Polizei eingesetzt wurden, sodass die Grenzübergänge besetzt und wesentlich mehr Kontrollen als üblich durchgeführt werden konnten. Das Resultat: Die Einbrüche gingen frappant zurück. Dies zeigt, dass eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen sowie ein Ausbau des Grenzwachtkorps notwendig sind. Jonathan Schwenter, SVP Reinach

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Remo Franz in den Nationalrat Täglich wird durch die Bundesverwaltung eine Unzahl an Gesetzeserlassen und Verordnungen produziert. Diese eigentliche Regulierungswut wird durch eine MehrRemo Franz (CVP) zahl von Nationalräten, die entweder als Berufspolitiker oder durch ihre berufliche Tätigkeit keinen Bezug zur realen Wirtschaft haben, unterstützt und beschlossen. Als Folge solcher Vorschriften wird die Arbeit in den KMU-Betrieben erschwert, die Konkurrenzfähigkeit exportierender Unternehmen verschlechtert und die Konsumgüter werden verteuert.

Schlussendlich werden somit Arbeitsplätze gefährdet. Im Nationalrat braucht es mehr Unternehmer, die mit ihren unternehmerischen Kenntnissen solch behindernde Regulierungen bekämpfen. Unternehmer, die die Auswirkungen aus ihrer Berufserfahrung beurteilen können und die unnötige Erlasse verhindern. Mit Remo Franz, CVP, stellt sich ein erfahrener und erfolgreicher Bauunternehmer zur Wahl in den Nationalrat. Aus seiner jahrelangen Berufserfahrung kann er die Auswirkungen von Regulierungen auf die KMU-Betriebe beurteilen und sich somit für sicherere Arbeitsplätze einsetzen. Wählen Sie deshalb Remo Franz 2 × auf jeder Liste. Danilo Assolari, e. Landrat, e. Gemeinderat Reinach

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 11. September Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 12. September Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 13. September Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Pfarreizentrum St. Marien 15.30 Gottesdienst für die Vietnamesen Montag, 14. September Seniorenzentrum Aumatt 14.30 Rosenkranzgebet Dienstag, 15. September Dorfkirche St. Nikolaus 19.00 Rosenkranzandacht Pfarreizentrum St. Marien 19.30 Vortrag von J. Imbach Mittwoch, 16. September Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 17. September Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 13. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly 10.30 Jungschigottesienst mit vielen Jungen in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly (Kinderhüeti Sonntags-Regenbogenland im Bistro Glöggli, Kirchgemeindezentrum) Montag, 14. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindezentrum Mischeli Kantorei: Probenbeginn unter neuer Leitung am Montag, 19. Oktober 2015 (neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen. Dienstag, 15. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindezentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens Montag um 11.00, 061 711 44 76) «Stamm» der Ökumenischen Gesprächsgruppe «Frau und Kirche jeden dritten Mittwoch (ausser den Schulferien) ab 14.00 im Bistro Glöggli

Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag 14.00–19.00 Mittwoch–Freitag 9.00–19.00 Samstag 10.00–18.00

Claude Hodel (SP)

Wieder einmal steht die aktuelle Asylpolitik vor einem entscheidenden humanitären Prüfstand. Millionen von Menschen sind auf der Flucht und niemand wird diese Migrationswelle

aufhalten können. Ich erinnere mich noch sehr gut, als vor 30 Jahren eine grosse Flüchtlingswelle unser Land erreichte. Damals entstanden in unserer Region viele freiwillige Betreuergruppen für Asylsuchende, welche sich aktivfür die notleidenden Menschen einsetzten, Wohnraum zur Verfügung stellten, Asylsuchende zu Ämter begleiteten, Kinder betreuten etc. Die Solidaritätswelle war enorm. Auch in unserer Gemeinde engagierte sich über Jahre die ökumenischeBetreuergruppe für Asylsuchende Reinach (OeBAR) für Flüchtlinge und schuf in der Bevölkerung eine grenzüberschreitendeVertrauensbasis. Heute frage ich mich, wo ist diese Solidaritätswelle geblieben? Die dramatischen Flüchtlingsszenen auf dem Mittelmeer und durch den Balkan können uns nicht einfach gleichgültig sein. Ich hoffe sehr, dass die Solidarität gegenüber Menschen am Rand unserer Gesellschaft in den nächsten Wochen wieder neu belebt wird. Sicher, es ist unumgänglich, dass vor allem auch an Ort, dort wo die Flüchtlingsströme beginnen, die Not bekämpft und konkrete Hilfe geleistet wird. In diesem Zusammenhang kann ich es nicht verstehen, dass der Bundesrat eine Budgetkürzung für das Jahr 2016 von 120 Millionen für die Entwicklungszusammenarbeit vorsieht. Wenn wir den Migrations- und Flüchtlingswelle vermindern wollen, dann dürfen die Entwicklungsgelder in den nächsten Jahren auf keinen Fall gesenkt werden. Claude Hodel, Einwohnerrat und Co-Präsident der SP Reinach

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Freitag, 11. September 19.15 Timeout Samstag, 12. September 14.00 Jungschi (Kidsfestival) 18.00 Youthchannel Sonntag, 13. September 10.00 4D-Gottesdienst zum Thema «Hipster», separates Kinderprogramm Dienstag, 15. September 6.00 Männergebet 9.15 Treffpunkt Mittwoch, 16. September 20.00 Hauskreise und Kleingruppen Donnerstag, 17. September 10.45 Seniorenausflug zur Bibelausstellung in Riehen

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 079 229 22 53 Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Ernst Batzli

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 13. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 16. September 20.00 Gottesdienst

Mall auf jeden Fall

Ausstellung in der Galerie des Heimatmuseums Reinach Kirchgasse 9, 4153 Reinach

1.3.1935–20.3.2011

«Retrospektive zum 80. Geburtstag von Fritz Hess» Sie sind herzlich zu Besuch von Vernissage und Ausstellung eingeladen.

Daten der Ausstellung: 11. 9. 15 12. 9. 15 13. 9. 15 15. 9. 15 19. 9. 15 20. 9. 15 22. 9. 15 26. 9. 15 27. 9. 15

18.30–21.00 Uhr Vernissage 14.00–17.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr 19.00–21.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr 19.00–21.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr Finissage

www.heimatmuseumreinach.ch; www.fritzhess.ch

Schul- und Bildungswesen wie auch beim Thema Sicherheit setzte sich Caroline Mall im Landrat Baselland und in der SVP Schweiz für Eltern und deren Kinder sowie auch Menschen ein, die sich nicht mehr sicher fühlen. Dies zeigt auch die Tatsache, dass Caroline Mall mit Ihren Hauptthemen Bildung und Sicherheit nicht nur vor Wahlen präsent ist. Dieses Engagement wird nicht zuletzt auch vom politischen Gegner wahrgenommen und gewürdigt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Caroline Mall auf eine breit gefächerte Volkslobby hoffen kann. Als SVP-Vertreter empfehle ich Ihnen daher wärmstens, die Liste 3 der SVP Baselland zu wählen und 2 × Caroline Mall auf jeden Fall. Besten Dank. Adrian Billerbeck, Fraktionspräsident SVP Reinach

Kennen Sie das Gefühl, auf Wolken zu gehen?

Fritz Hess, Rünenberg

Fr Sa So Di Sa So Di Sa So

richtige Fondswahl wird in einem persönlichen Gespräch mit einem Raiffeisen Kundenberater durch die Ermittlung der Anlagestrategie getroffen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Fabian Hammel, Kundenberater, Raiffeisenbank Reinach BL

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Bei Wahlen gewinnt man den 1. Preis, wenn man eine starke Lobby hinter sich weiss … In den letzten Wochen und Monaten wurde viel über das Lobbying in der Schweizer Politik geschrieben. Ja, das Thema Lobbying ist nicht uninteressant und bei den bevorstehenden eidgenössischen Wahlen wollen verständlicherweise keine Kandidatin und kein Kandidat auf eine Empfehlung einer Vereinigung oder eines Verbands aus Wirtschaft, Umwelt, Kultur oder sonstiger Interessengemeinschaft verzichten. SVP-Nationalratskandidatin Caroline Mall kann hier auf die grösste Lobby der Schweiz zurückgreifen. Es ist die Wahlbevölkerung bestehend aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten, welche unser Gemeinwohl ausmachen und deren Sorgen und Nöte Caroline Mall aufnimmt. Besonders im

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 13. September 9.30 Gottesdienst, Sonntagsschule und Kinderhort Dienstag, 15. September 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64

Regelmässiges Sparen ist das Geheimnis für einen nachhaltigen Vermögensaufbau. Der Raiffeisen Fonds-Sparplan hilft, auf die Wünsche und Bedürfnisse von morgen vorbereitet zu sein – unabhängig davon, ob ein Vermögen aufgebaut werden soll, um sich Träume schon in wenigen Jahren zu erfüllen oder erst in ferner Zukunft. Der ideale Zeitpunkt, um sich an den Finanzmärkten zu engagieren, ist schwer zu finden. Beim Raiffeisen Fonds-Sparplan ergibt sich dank dem gleichbleibenden Betrag, der regelmässig investiert wird, über die Zeit ein günstiger Durchschnittspreis. Der sogenannte Durchschnittskosteneffekt entsteht dadurch, dass automatisch bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft, bei tiefen Kursen dagegen mehr Anteile gekauft werden. Beim Fonds-Sparplan kann ab CHF 50.– pro Monat investiert werden. Zudem können die Einzahlungen auch spontan geändert oder eine Einzahlungspause eingelegt werden. Die Fondsanteile lassen sich ausserdem jederzeit verkaufen. Für den Raiffeisen Fonds-Sparplan steht eine breite Palette an Raiffeisenund Vontobel-Fonds zur Verfügung. Die

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Ich freue mich, Sie in meinem Podologiestudio begrüssen zu dürfen. Cynthia Espig Steinrebenstrasse 108 A, 4153 Reinach Termin nach Vereinbarung unter 079 811 72 75


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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

REINACH

Täglicher Mahlzeitendienst für ältere Leute in Reinach Telefon 076 317 60 90 www.cucina-amici.ch/57

Familienzentrum OASE Wiedenweg 7 in Reinach

Kinderkleiderbörse 12. September, 10 – 15 Uhr www.elternbildung-reinach.ch

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 1. September 2015 Der Gemeinderat hat • sich im Anschluss an seine Sitzung zum jährlichen Austausch mit dem Bürgerrat getroffen. • einen ausserordentlichen Kompetenzkredit für dringende Anschaffungen der Primarschule im IT-Bereich bewilligt. • der neuen Gestaltung für die Fassadenrenovationen im Quartierplan Stein zugestimmt. • beschlossen, der Gemeindeversammlung vom Dezember einen Investitionskredit für die Sanierung der Schwimmbadtechnik im Hallenbad vorzulegen. • die Beratungstarife und der Budgetantrag 2016 der Familien- und Jugendberatung Birseck zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Aesch

Aesch befürwortet ausdrücklich die Sanierung der Pfeffingerstrasse Seit Jahren konstatiert der Gemeinderat den schlechten Zustand der Pfeffingerstrasse. Deshalb wurde der Gemeinderat Aesch auch vor über zwei Jahren zusammen mit dem Gemeinderat Pfeffingen beim Kanton vorstellig und schrieb ihm, dass die Sanierung des Deckbelags dringlichst vorzunehmen sei. Der Kanton will nun im Zuge der Sanierung die Strasse verbreitern und den Immobilienbesitzern das Land dazu abkaufen oder sie allenfalls enteignen. Wie der Kanton seine Aufgabe lösen will, ist seine Sache; die Hauptstrasse nach Pfeffingen ist eine Kantonsstrasse. Grundsätzlich erachtet die Gemeinde Aesch die Breite von 5.50 m an der schmalsten Stelle als genügend, da mitten im Aesch Dorf mit einem Vielfachen an Verkehr die Strasse gar nur schmale 5.45 m breit ist. Zudem kämpfen sich in Aesch Autos, Busse und Lastwagen täglich durch den Stau, welcher das Linksabbiegen in die Ettingerstrasse bei der BLT-Barriere verursacht. Da setzt sich der Gemeinderat mit Nachdruck beim Kanton für eine Verbessung der Situation ein. Wenn hier eine Verkehrslösung realisiert werden kann, so dient das dem Pendlerverkehr aus Aesch und Pfeffingen nachhaltig. Der Gemeinderat Aesch ist der Meinung, dass in der heutigen Zeit, wo an vielen Orten verkehrsberuhigende Massnahmen erstellt

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Der drittbeste Schweizer Grilleur kommt aus Aesch

werden, eine generelle und teure Verbreiterung der Pfeffingerstrasse nicht angebracht ist. Sowohl das Altersheim wie auch der Friedhof liegen an der Pfeffingerstrasse, die Verkehrssicherheit ist entsprechend zu gewährleisten. Der Gemeinderat Aesch erachtet es als unumgänglich, den Belag in der Pfeffingerstrasse unverzüglich zu sanierieren. Weitere Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses aber sind durch den Kanton gemeindeübergreifend für Aesch und Pfeffingen zu betrachten. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: NA 1844/2012 Parzelle(n) Nr.: 1903 – Projekt: Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Neuauflage: zusätzliche Eingangsüberdachung, Parkweg 1, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Lüönd & Partner AG, Brunnrainstrasse 4, 4411 Seltisberg – ProjektverfasserIn: Lüönd & Partner AG, Brunnrainstrasse 4, 4411 Seltisberg Baugesuch Nr.: 1453/2015 Parzelle(n) Nr.: 678 – Projekt: Wohnhauserweiterung, Weiherweg 6, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Linz Tanja, Hauensteinstrasse 138, 4059 Basel – ProjektverfasserIn: Forlin Marco Wohndekor, Hauptstrasse 48a, 4142 Münchenstein Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 21. September 2015 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Bauabteilung Aesch

Häckseldienst Am Dienstag, 15. September 2015 (Anmeldung telefonisch oder per Internet!) Am Dienstag, 15. September 2015 haben Sie Gelegenheit, Ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen werden Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten Sie: Häckseln bis zu 15 Minuten (Fortsetzung auf Seite 18)

Er hats im Blut: Jonas Walther grilliert im Garten seines Elternhauses in Aesch.

Jonas Walther belegte den dritten Platz an den Schweizer Grillmeisterschaften in Schaffhausen und hat es damit bereits zum zweiten Mal unter die drei besten Schweizer Grilleure geschafft. Isabelle Hitz

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ie Grillsaison neigt sich langsam dem Ende zu, für den besten Grilleur der Nordwestschweiz ist das jedoch kein Grund, auf sein geliebtes Hobby zu verzichten. Jonas Walther grilliert auch im Winter durchschnittlich einmal pro Monat, vor allem an Geburtstagen. Das Grillieren hat der gelernte Koch und Confiseur im Blut: «Mein Vater ist Chefkoch im Merian Iselin Spital und wir haben zu Hause immer viel grilliert», erklärt er. Zu seinen Favoriten auf dem Grill gehören Sparribbs und Pulled Pork: Das Zupffleisch muss während rund zweiundzwanzig Stunden bei Niedrigtemperaturen gegart werden. Aber auch Gemüse lässt sich wunderbar grillieren: «Zuc-

chetti zum Beispiel ist toll und einfach zuzubereiten.» Seit einigen Jahren grilliert Walther auch an nationalen und internationalen Grillmeisterschaften, und zwar sowohl im Grillteam «Baby Bruzzler» wie auch als Einzelgrilleur. Die Erfolge sind beachtlich: An der Europameisterschaft 2012 in Belgien gab es für die «Baby Bruzzler» Gold in Rind und letztes Jahr ist das Team in Küsnacht Schweizer Meister geworden und Jonas Walther als Einzelteinehmer Zweiter. An den offiziellen Schweizer Meisterschaften, den Bell BBQ Masters Series vom 29. und 30. August in Schaffhausen, belegte der Aescher den dritten Platz. Über 55 Einzelteilnehmer waren mit dabei und versuchten, mit einem Grillmenü mit BioFleisch und -Gemüse die Fachjury der Swiss Barbecue Association zu überzeugen. Dabei standen allen die gleichen Zutaten zur Verfügung. Die Jury bewertete Geschmack, Garstufe und Optik des Grillmenüs. Im Final ein mariniertes Kalbskotelett Im Halbfinal galt es, ein Hackfleischprodukt mit Kartoffel zuzubereiten, im Final befand sich ein Kalbskotelett und Grillgemüse im Warenkorb: «Im Halbfinal machte ich eine Rösti, einen Burger mit Käsefüllung und dazu eine mit Greyerzer überbackene Kartoffel. Im Fi-

FOTO: ISABELLE HITZ

nal gab es ein mariniertes Kalbskotelett mit gefüllten und überbackenen Peperoni und dazu Gemüsepuffer mit Zwetschgenchutney», erzählt Jonas Walther. Während sich die Teilnehmer an der Schweizer Meisterschaft an Gasgrills messen, grilliert Walther zu Hause am liebsten auf Kohle: «Das ist zwar etwas schwieriger, aber der Geschmack ist einfach besser.» Freude und die richtige Grilltemperatur Auch wenn ihn die Erfolge an den Meisterschaften freuen: Die Hauptmotivation für die Teilnahme an Grillwettbewerben ist für Jonas Walther hauptsächlich die Freude am Grillieren: «Wir grillieren einfach gern, es ist schön, mit Kollegen und Freunden zusammen in der Natur zu sein.» Wer ein guter Grilleur werden will, müsse ganz klar mit Liebe und Leidenschaft an die Sache herangehen, meint Walther. Weiter brauche es für ein gutes Grillergebnis einen heissen Grill mit drei unterschiedlich temperierten Zonen: «Dazu häufelt man die Kohle auf die eine Seite des Grills, sodass man heiss angrillen kann», erklärt er. Wichtig sei zudem, dass richtig gewürzt werde: «In die Marinade gehört weder Öl noch Wasser, sondern nur trockenes Gewürz. Nach dem Grillen kann man das Grillgut dann in eine flüssige Marinade geben», verrät Walther.

GASTRONOMIE

Winzerbeizli mitten in den Kluser Reben eröffnet

Vorverkauf: Tickets für den festlichen Auftakt am 11. September 2015 inklusive Imbiss, Dessert, Mineral und Kaffee sind bei der Papeterie Gutknecht für CHF 20.– erhältlich. Verpflegung: Am Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, ab 18.00 Uhr, Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Schlossplatz: Cüpli-Bar, Raclette, Thonbrötli, Hot-Dog und Risotto.

Am letzten Samstag durfte Monika Fanti ihr zweites Standbein, das Winzerbeizli, nach über vier Jahren Planung und Umbauphasen wieder eröffnen. Zahlreiche Gäste genossen auch dank dem schönen Wetter die einmalige Ambiance in mitten der voll mit Trauben behangenen Reben in der herrlichen Klus. Interessiert wurde der Ansprache von Monika Fanti gelauscht. Sie erinnerte dabei ans seinerzeitige Räbhüsli, welches nun ersetzt wurde, oder an ihre erste Degustation. Natürlich durften Danksagungen nicht fehlen. In erster Linie galten diese der ganzen Familie, im Speziellen aber dem Ideen umsetzenden Ehemann André und ihrer Tochter, Stephanie, die ihr ganzes Können als ausgebildete Köchin mit einbringt. Während des feinen Apéros wurde das neue, sehr geschmackvoll ausgebaute und wieder mit viel Liebe zum Detail eingerichtete, äusserst gemütliche Winzerbeizli von den Besucher im Augenschein genommen. Als beliebtes Ausflugsziel werden die kulinarischen Angebote und Öffnungszeiten dem saisonalen Bedarf angepasst. Gerade in der jetzt angebrochenen, traumhaften Herbstsaison (bis 25. Oktober) lohnt

Ausflugsziel: Monika Fanti konnte das Winzerbeizli in der Klus für die Gäste öffnen. sich ein Abstecher auf einen Wein der Weinbau Monika Fanti zusammen mit einer Treberwurst, einem individuellen Raclette oder einem der weiteren beliebten, traditionellen Gerichte im Winzerbeizli auf jeden Fall.

ZVG

Informieren Sie sich am besten auf www.weinbau-monikafanti.ch über die speziellen Angebote oder die Möglichkeit der Reservation auch ausserhalb der normalen Öffnungszeiten für Gruppen ab 15 Personen. Claudia Schreiber


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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

Amtliche Publikationen

AESCH PFEFFINGEN AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten nachfolgende erste Viertelstunde kostet Fr. 30.–. Danach werden pro weitere Viertelstunde je Fr. 50.– verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Bitte deponieren Sie das Material in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor Ihrer Liegenschaft. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass das Häckselmaterial nicht mitgenommen wird. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass Sie erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 14. September 2015, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50 oder per Internet: www.aesch.bl.ch ››› OnlineSchalter ››› Häckseldienst Bauabteilung Aesch

Wasserversorgung Aesch, Wasseruhrenablesung 2015 Mitte September wird mit der Wasseruhrenablesung begonnen. Die Liegenschaftsbesitzenden und werden gebeten, den mit der Ablesung beauftragten Personen den nötigen Zutritt zu gewähren. Die Ableser können sich mit einem Dokument der Gemeinde ausweisen. Die Hauseigentümer und -eigentümerinnen sind gebeten, die Wasseruhren zur Ablesung frei zu halten. Bei einer eventuellen Abwesenheit wird durch die Ableser eine blaue Antwortkarte in den Briefkasten gelegt. Die Karte muss mit den nötigen Angaben versehen und ohne Frankatur an die Gemeindeverwaltung gesendet werden. Die Einwohnergemeinde Aesch lässt auch dieses Jahr wieder einige Wassermesser ersetzen. Diese Wasseruhren werden auf dem neusten Stand der Technologie sein und in Zukunft eine Fernablesung ermöglichen. Die betroffenen Liegenschaftsbesitzenden werden schriftlich in Kenntnis gesetzt. Bauabteilung Aesch

Zwei neue Gesichter im Jugendhaus phönix – herzlich willkommen! Am 1. September 2015 hat Herr Philippe Baumann seine Tätigkeit als Jugendarbeiter mit einem 60%-Pensum in unserem Jugendhaus phönix aufgenommen. Er ist sowohl mit der offenen Jugendarbeit wie auch mit Projektarbeiten bestens vertraut und möchte dieses Wissen in Aesch einbringen und erweitern. Herr Jonin Weiss startete am 4. August 2015 seine vierjährige Ausbildung zum Sozialpädagogen im phönix mit einem 60%-Pensum. Er ist der Nachfolger von Frau Annina Rink, welche im 2011 den ersten Ausbildungsplatz im Jugendhaus erhielt und ihr Studium im August erfolgreich abschliessen konnte. Das Team des Jugendhauses freut sich auf die Unterstützung durch die neuen Mitarbeiter. Der Gemeinderat und die Verwaltung wünschen den Herren Baumann und Weiss eine gute Einarbeitung und viel Befriedigung bei den anspruchsvollen Aufgaben. Gemeinderat Aesch

Energieregion-Birsstadt sammelt 822 Velos für Afrika Im August haben acht Birsstadt-Gemeinden an der Velo-Sammelaktion für Afrika «Velafrica» teilgenommen. 822 Velos wurden abgegeben, allein in Aesch waren es über 50 Stück. Die acht Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Münchenstein, Dornach, Reinach, Muttenz, Birsfelden und Pfeffingen sind dem Aufruf von Velafrica gefolgt und haben während

zwei Wochen alte Fahrräder gesammelt, die an Afrika gespendet werden können. Die gemeinnützige Organisation sammelt alte Velos, macht sie wieder flott und verschifft sie nach Afrika. Jährlich gelangen über 15 000 Drahtesel aus der Schweiz in den Süden und erleichtern dort das Leben der Bevölkerung. Die Menschen in Gambia, Ghana, Tansania, Eritrea, Madagaskar und Burkina Faso erhalten mit den gespendeten Velos leichteren Zugang zu Bildung und medizinischen Einrichtungen und sie eröffnen ihnen wirtschaftliche Chancen. Velafrica fördert nebst der Mobilität auch den Aufbau von Werkstätten und bildet Mechanikerinnen und Mechaniker aus. Es entstehen Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Velomontage, Reparatur und im Vertrieb. In der Schweiz arbeitet Velafrica mit sozialen Einrichtungen zusammen, die Erwerbslose und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschäftigen. Die Frauen und Männer in den Recycling-Werkstätten setzen die Velos instand und bereiten sie für den Transport vor. So wird Integrationsarbeit mit Entwicklungszusammenarbeit verbunden. Auch weiterhin können Sie während den Öffnungszeiten im Werkhof (7.30–11.45 Uhr) Velos für Afrika abgeben. Bauabteilung Aesch Umweltschutz- & Energiekommission

BÜRGERGEMEINDE

LESERBRIEF

Familienausflug in den Wald

Kein Vertrauen in Gemeindepolizei?

Machen Sie mit uns einen Familienausflug in den Wald! Kommen Sie am Samstag, 26. September um 9 Uhr zum Vita Parcours in Aesch! Sie und Ihre Kinder werden an dieser Waldbegehung viel Interessantes und Spannendes über den Wald und die Arbeit des Forstbetriebes erfahren. Es sind alle Interessierte aus Nah und Fern eingeladen. Wir freuen uns auf Sie! Bürgergemeinde Aesch

PARTEIEN

Birs-Putz – Clean Up Am Samstag, 12. September, ist der nationale Clean-up-day, letztes Jahr haben über 300 Aktionen stattgefunden. Die Firma Vogelsanger und die Grünen Birseck engagieren sich aktiv an LitteringMassnahmen und putzen das Birsufer an diesem Tag. Wir treffen uns am Samstag um 10 Uhr an der Nepomuk Brücke und freuen uns, wenn Sie uns begleiten. Michael Vollgraff, Grüne Reinach-Aesch-Pfeffingen

Die FDP Aesch will die Einführung von Ordnungsbussen aktiv bekämpfen. Sie widerspricht damit der Vernehmlassung der FDP Basellandschaft, welche sich klar für das Ausstellen von Ordnungsbussen geäussert hat. Des Weiteren akzeptiert die FDP Aesch den Volkswillen nicht. Am 8. März 2015 wurde über die Änderung des Gemeindegesetzes zur nichtformulierten Gesetzesinitiative «Vo Schönebuech bis suuber» abgestimmt. Bei dieser Abstimmung ging es darum, dass die Gemeinden in Zukunft bei Übertretungen ein einfacheres Verfahren anwenden können und Ordnungsbussen ausstellen dürfen. Der einfachere Weg bedeutet aber nicht Willkür. Die Abläufe und der administrative Aufwand werden für Gemeinden und Betroffene reduziert. Der Bürger hat auch im Falle einer Ordnungsbusse die Möglichkeit, gegen die Busse beim Gemeinderat resp. Bussenausschuss Einspruch zu erheben. Kommen wir zurück zur Abstimmung vom 8. März 2015: Die Einwohner von Aesch haben dieser Initiative mit 1595 zu 488 Stimmen zugestimmt.

Dies sind mehr als 76% welche bekundeten, dass die Gemeinden Ordnungsbussen ausstellen können. Sich jetzt gegen diese Initiative zu stellen bedeutet, dass man den Volkswillen nicht akzeptiert. Es ist sehr bedauerlich, dass die FDP Aesch Übertretungen bei Lärm, Littering oder unanständiges Verhalten als «schwammige Tatbestände» darstellt. Es sind genau solche Regelungen, welche das Zusammenleben in der Bevölkerung verbessern helfen. Der Polizeibeamtenverband BL Gemeinden ist der Meinung, dass die Abläufe vereinfacht werden müssen und dass dies mit der Möglichkeit, eine Ordnungsbusse ausstellen zu können, auch gegeben ist. Der Vorwurf der reinen Willkür, vor allem durch die Gemeindepolizeien, entbehrt jeder Grundlage und ist eine mutwillige Unterstellung, die wir so nicht akzeptieren können. Es ist eine Infragestellung der Seriosität und Integrität der Gemeindepolizisten und -polizistinnen. Polizeibeamtenverband BL Gemeinden, Michael Martig, Präsident

PARTEIEN

Freiheit ist das höchste Gut

Mobilitätswoche Basel Dreiland: 7 Tage – 60 Aktionen «Choose. Change. Combine» ist das Motto der Europäischen Mobilitätswoche 2015. Basel ist mit über 2000 Städten dabei und engagiert sich für umweltfreundliche und stadtgerechte Mobilität. Während 7 Tagen – vom 14. bis 20. September 2015 – planen 40 Aktionspartner 60 kostenlose, attraktive und spannende Aktionen in der ganzen Stadt Basel und Umgebung – «bewegte» Erlebnisse für ein breites Publikum. Es darf genussvoll geradelt, flaniert und spaziert, transportiert und informiert werden … Das Dreiland auf dem E-Bike erleben? Zu Fuss die Stadt neu entdecken? Staunen wie viel ein Cargo-Velo transportieren kann? Den Arbeitsweg mit ÖV, Velo und Auto geschickt kombinieren? Es lohnt sich vorbeizukommen, mitzumachen und Neues auszuprobieren! Weitere Informationen zur Mobilitätswoche gibt es unter www.mobilitaetswoche.bs.ch Bauabteilung Aesch Umweltschutz- & Energiekommission

99. SENIORENTREFF Aesch-Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 15. September 2015 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt. Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Mario Slongo, ehem. DRS 1 «Wetterfrosch», mit dem Titel «Wetterfühligkeit – Wetterempfindlichkeit» – Macht uns das Wetter krank? einladen zu dürfen. Jeder zweite oder dritte Bewohner der Schweiz bezeichnet sich als «wetterfühlig». Wir gehen in diesem Vortrag der Frage nach, was Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit ist. Gibt es sie überhaupt oder ist das alles nur Einbildung. Sind Wetterfühlige allenfalls sogar Simulanten. Machen uns bestimmte Wetterlagen krank. Können Luftdruckschwankungen tatsächlich eine Migräne oder einen Herzinfarkt auslösen. Wie wirkt Sonnenlicht auf unseren Organismus. Was passiert, wenn unser Körper zu wenig Sonnenlicht erhält. Gibt es in sonnenarmen Zeiten, z. B. im Winterhalbjahr, einen «Winterblues» (Winterdepression) als Krankheit. Wie kann man eine Winterdepression erfolgreich behandeln. Was sind sogen. «Atmospherics» oder abgekürzt «Spherics». Beeinflussen sie die Gesundheit des Menschen. Gibt es noch andere Wirkungskomplexe, die sich auf unser Wohlbefinden auswirken. Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für diesen Vortrag geweckt haben und freuen uns auf Ihr Erscheinen. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Getränke sind durch die Besucher selbst zu bezahlen. Für den Seniorenrat: P. Ackermann, F. Albrecht, H. Bader, M. Streule

PFEFFINGEN

Adventsfenster 2015 Auch in diesem Jahr sollen in Pfeffingen wieder bei 24 Häusern und Wohnungen adventlich gestaltete und beleuchtete Fenster, Türen und Balkone zu sehen sein. Damit die letzten Nummern besetzt werden können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wenn Sie Interesse haben, beim zweiten «Pfeffinger Adventsfenster» mitzuwirken, melden Sie sich bitte bis zum 25. September bei Karin Karrer, Steingrubenweg 22, 4148 Pfeffingen, team.karrer@bluewin.ch oder per Telefon 061 751 58 46 an und teilen Ihr Wunschdatum (wenn möglich mehrere Daten) mit. Wer bei der Eröffnung gerne einen Apéro anbieten möchte, kann dies ebenfalls mitteilen. Das erste Fenster wird am Dienstag 1. Dezember im Pfarrhaus zu sehen sein. Alle Einwohner/-innen sind um 19 Uhr herzlich eingeladen, die Eröffnung bei einem Glühwein mitzuerleben. Wir freuen uns, viele bekannte – und hoffentlich aus unbekannte – Gesichter zu treffen! Ihr Eventteam Pfeffingen

Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung hat die FDP die Traktanden der anstehenden Gemeindeversammlung eingehend diskutiert. Die Vergrösserung der Ladenfläche Aldi wurde bei grossem Mehr zugestimmt. So sollen auch für Aesch Nord attraktive Einkaufsmöglichkeiten gelten ohne die voreilig beschlossenen Einschränkungen im Rahmen des damaligen Quartierplans. Anlass zu den intensivsten Diskussionen gab die Totalrevision des Polizeireglements. Hierbei ging es um die Grundsatzdiskussion, ob ein solches Reglement zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt notwendig ist und ob Ordnungsbussen eingeführt werden sollen. Nach intensiver Diskussion war klar, dass die FDP weiterhin für eine liberale Grundhaltung einsteht, wo die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund steht. Darum sagt die FDP ganz klar Nein zur Totalre-

vision, sollte dennoch eintreten beschlossen werden, so soll auf Rückweisung mit einer breit angelegten Vernehmlassung plädiert werden. Auf jeden Fall steht die FDP der Einführung von einem solch extensiven Ordnungsbussenkatalog kritisch entgegen. Insbesondere darum, weil die Tatbestände völlig unklar formuliert und neu auch der Bannwart diese Bussen aussprechen kann – in zivil wohlgemerkt! Letztlich wurde auch klar, dass das Gewerbe überhaupt nicht involviert und so die möglichen negativen Auswirkungen nicht berücksichtigt wurden. Die Teilrevision des Fondsreglements zur Standortentwicklung wurde ohne Diskussion angenommen, da es hier lediglich um eine Präzisierung hinsichtlich Ausgabenkompetenzen geht. Cristian Manganiello Präsident FDP.Die Liberalen Aesch

GESCHÄFTSWELT

Kennen Sie Ihr Gefässalter? Aktuell können Interessierte im Monat September und Oktober in der Toppharm Apotheke Kunz ihr Gefässalter bestimmen lassen. Der neue GefässCheck liefert innerhalb weniger Minuten wichtige Resultate zum Gefässalter und damit ein Indiz zum Zustand der Blutgefässe. Der Test ist für jeden empfehlenswert, insbesondere für Menschen zwischen 40 und 70 Jahren. Unser gesamter Körper und somit auch unsere Blutgefässe verändern sich altersbedingt. Bei einigen altern die Gefässe schneller als beim Durchschnitt, bei anderen langsamer. Mit zunehmendem Alter versteifen sich die Gefässe, die Gefässwand gibt weniger nach und die Pulswellengeschwindigkeit nimmt dadurch zu. Deshalb eignet sich die Messung der Pulswellengeschwindigkeit um das Alter der Gefässe zu bestimmen. Dieses gibt Aufschluss über das mögliche Risiko einer Erkrankung des HerzKreislauf-Systems. Den grössten Einfluss auf die Gefässsteifigkeit hat das Alter selbst, weitere Faktoren wie Ernährung, Rauchen, Stress, familiäre Vorbelastung oder Bewegungsmangel können das Altern der Gefässe beschleunigen. Um frühestmöglich ein potenzielles Risiko zu erkennen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, ist es wichtig, das eigene Gefässalter zu kennen. Bis anhin war die Messung der Pulswellengeschwindigkeit komplex und mit grossem Aufwand verbunden. Nun gibt es ein neues Messgerät, welches innert fünf Minuten Resultate liefert. Der «Gefäss-Check» ist so einfach wie Blutdruckmessen und kann in der Toppharm Apotheke Kunz durchgeführt werden. Die Messresultate sind unmittelbar nach der Messung einsehbar und

leicht verständlich. Drei Stunden vor der Messung sollten keine Zigaretten, grosse Mahlzeiten oder Kaffee genossen werden. Der Gefäss-Check wird von der Gesellschaft für Arterielle Gefässsteifigkeit (DeGAG, www.degag.eu) unterstützt und hat sich in der Praxis Sabine Kunz bewährt. Eidg. dipl. Apothekerin FPH


AESCH PFEFFINGEN

Kultur geht durch den Magen

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

Amtliche Publikationen

Auf vielseitigen Wunsch organisierte die Kulturkommission Pfeffingen nach fünf Jahren erneut ein «Pfeffingen kocht» und lockte am Samstagabend Jung und Alt auf die grüne Wiese hinter der Gemeindeverwaltung. Jay Altenbach

H

errlich, der Duft, welcher aus den Zelten stieg. Empfangen wurden die Gäste von urchigen Racletteschnitten, gefolgt von leckeren Frühlingsrollen. Im Nu waren die rund 150 vorbereiteten vegetarischen oder mit Poulet gefüllten asiatischen Teigrollen ausverkauft. Vor den Augen der wartenden Gäste produzierte Yupin Gavia mit wenigen Handgriffen Nachschub, während ihre Tochter die Wartenden vertröstete. Schnell waren auch die 50 Sushiplättchen im Zelt nebenan ausverkauft und auch hier wurde in Eile versucht, Suplément zu beschaffen. Mehr zu Schmausen gab es beim Kochclub der Zunft Mönchsberg. Pulled Pork hatte die kochende Zunft auch schon vor fünf Jahren auf dem Programm und viele konnten sich noch daran erinnern. Gross war deshalb der Andrang. Die drei Herren, Zunftmeister Beat Bähler, Seckelmeister Markus Moser und Maskottchen Martin Bialas liessen sich nicht

hetzen. Genau so wenig wie beim Kochen, hatte das Schwein doch 24 Stunden in der Marinade gebadet. Anschliessend wurde es 16 Stunden im Ofen gegart bis das Fleisch butterzart vom den Knochen fiel. Übrigens sucht der Kochclub noch neue Köche. Wer also Lust hat, einmal monatlich mit anderen Männern neue Rezepte auszuprobieren, kann sich bei Beat Bühler unter beat@meinereisen.com melden. Musikalischer Leckerbissen Zurück zu Pfeffingen kocht. Das Sesambrötchen wurde mit Fleisch, leckerer Sauce sowie etwas Cowl Slaw, einem amerikanischen Krautsalat, gefüllt und war laut eines hungrigen Jugendlichen: «Saufein!». Auch Gemeindepräsidentin Maya Greuther schmeckte das Pulled Pork Brötchen. «Und ausserdem», lobte sie die Initiative der Kulturkommission, «ist das ein ganz feiner und gelungener

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 12. September Kein Gottesdienst Sonntag, 13. September 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 17. September 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 18. September 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 wird das öffentliche Mitwirkungsverfahren betreffend Mutation der Zweckbestimmung für die OeWA-Zone Parzellen Nr. 51 und 53 durchgeführt. Die Gemeinde Pfeffingen beabsichtigt auf der gemeindeeigenen Parzelle Nr. 53 den Bau eines neuen Schulhauses vorzunehmen. Die Parzelle Nr. 53 befindet sich gemäss Zonenplan Siedlung in der Zone für öffentliche Werke und Anlagen (OeWA) und ist mit der Zweckbestimmung «Mehrzweckhalle» belegt. Damit der vorgesehene Schulhausneubau bewilligungsfähig ist, ist eine Mutation der Zweckbestimmungsdefinition der Parzelle Nr. 53 notwendig. Gleichzeitig erfolgt auch auf der angrenzenden Parzelle Nr. 51 eine Bereinigung der zonenrechtlichen Zweckbestimmung. Die Bevölkerung kann im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens Einwendungen vorbringen und eigene Vorschläge einreichen, die – soweit sie der Sache dienen – bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Die Mitwirkungsauflage dauert von Donnerstag, 10. September 2015 bis Mittwoch, 9. Oktober 2015. Die Unterlagen, bestehend aus Zonenplan und Planungsbericht, können während den Schalteröffnungszeiten (täglich von 10.00 bis 11.30 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Hauptstrasse 63, eingesehen werden. Stellungnahmen und Vorschläge zur «Mutation Zweckbestimmung, Zonenplan Siedlung Parzellen Nr. 51 und 53» können Sie bis zum 9. Oktober 2015 schriftlich einreichen. Bitte senden Sie Ihre Eingabe an: Gemeinderat Pfeffingen, «Mutation Zonenplan Siedlung», Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Gemeinderat Pfeffingen

Energiespartipp: Energiesparen im Alltag Wie sparsam gehen Sie in Ihrem Haushalt mit Energie um? Mit wenigen Angaben können Sie genau das in Erfahrung bringen: EnergieSchweiz hat ein Instrument entwickelt, das Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihren Energieverbrauch im Haushalt in den Bereichen Heizung/Warmwasser, Elektrizität und Mobilität mit einem durchschnittlichen Pro-KopfVerbrauch zu vergleichen. Er steht auf www.energieschweiz.ch/energiecheck zur Verfügung. Der Rechner richtet sich sowohl an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer als auch an Mieterinnen und Mieter. Machen Sie den Check und erstellen Sie Ihr eigenes Energieprofil. Energie- und Umweltschutzkommission Pfeffingen Quelle: EnergieSchweiz

Karies vermeiden! Helfen Sie mit

Südstaaten-Blues: 10/55 um Willi Surbeck am Bass.

EIDG. WAHLEN 2015

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 12. September 16.00 Gottesdienst in der Villa Theresa 18.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier 18.30 Santa messa nell’Alterszentrum Sonntag, 13. September 9.00Gottesdienst mit Kommunionfeier 10.30 Tauffeier Dienstag, 15. September 17.15 Andacht in der Kapelle des Alterszentrums Mittwoch, 16. September 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Donnerstag, 17. September 10.15 Gottesdienst mit Eucharistie im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche

Anlass, wo das Dorf sich treffen und in gemütlicher Atmosphäre miteinander plaudern kann.» Neben mexianischem Chili con carne gabs auch Frittiertes von Fischknusperli über Chicken Nuggets bis zu Pommes frites. Und wer Lust auf Süsses hatte, kam auch nicht zu kurz. Da gab es feine Crêpes mit diversen leckeren Belägen, ein Kuchenbuffet mit allem was das Herz begehrt und herzige Cupcakes. Für die Getränke waren die Organisatoren selbst besorgt. Beim Eindunkeln dann spielte die Band 10/55 um Willi Surbeck wunderbaren Südstaaten-Blues, der das Herz trotz tiefer Temperatur wärmte. Die Gäste belohnten das Engagement der Organisatoren und der Kochteams. Reste gab so gut wie keine und es ist zu hoffen, dass «Pfeffingen kocht» nicht erst wieder in fünf Jahren stattfindet. Hunger darauf hätten die Pfeffinger sicher schon früher.

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 13. September 18.00 Jugendgottesdienst für ALLE. Pfarrer Adrian Diethelm mit den Konfirmanden/Innen. Kollekte: Kinderprojekt Burma Donnerstag, 17. September 10.15 Heilige Messfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 12.–18. September Pfarrer Adrian Diethelm, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 13. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Pfarrer Reinhard Möller predigt über das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung (Kap. 6,9–17). Kinderhüte; Gemeindekaffee Mittwoch, 16. September 19.30 Bibelabend

Ich baue auf Remo Franz Für die Nationalratswahlen schreibe ich den Namen Remo Franz 2 × auf meine Liste! Ich kenne Remo Franz als innovativen Unternehmer, welcher seit Remo Franz (CVP) Jahren mit grossem Erfolg die Rofra Gruppe leitet. Remo Franz kennt die Probleme eines KMU-Betriebes bestens und hat bewiesen, dass er nachhaltige Lösungen finden und mittragen kann. Als Landrat hat sich Remo Franz während 12 Jahren für unseren Kanton eingesetzt und bringt einen grossen Rucksack an politischer Erfahrung mit. Ich gratuliere Remo zu seinem Entscheid, als Unternehmer für den Nationalrat zu kandidieren und versichere: 2 × Remo Franz auf Ihrer Liste und wir bauen für uns alle auf ein sicheres und unabhängiges FunErich Mohn dament im Nationalrat!

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Mitwirkungsverfahren «Zonenplan Siedlung: Mutation der Zweck-bestimmung für die OeWA-Zone Parzellen Nr. 51 und 53»

Eingespieltes Team: Mit viel Humor, Freude und Lust bereiteten die drei Köche der Zunft der Mönchsberger Kochfreunde das FOTO: JAY ALTENBACH Pulled Pork für die Gäste zu.

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Um die Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten, gibt es ein paar wenige und einfache Regeln und Tipps, die es sich zu beachten lohnt. Ganz wichtig ist dabei, dass schon Kinder lernen, auf eine gute und regelmässige Zahnpflege zu achten, wobei den Eltern eine grosse Verantwortung zukommt: Sie sollten ihre Kinder bei der täglichen Zahnpflege unterstützen und sie zur jährlichen zahnärztlichen Untersuchung begleiten. In den meisten Kantonen beginnt die staatliche Karies-Vorbeugung erst im Kindergarten. Die Zahnärztegesellschaften beider Basel SSO haben sich darum entschlossen, Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren kostenlos zahnärztlich zu untersuchen. Damit wollen die Zahnärzte dazu beitragen, der verbreiteten Kleinkindkaries vorzubeugen. Zahnärztegesellschaft bei der Basel SSO

Entsorgungskalender

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Häckseldienst Papier-/Kartonsammlung Metall

99. Seniorentreff Aesch-Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 15. September 2015 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt. Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Mario Slongo, ehem. DRS 1 «Wetterfrosch», mit dem Titel «Wetterfühligkeit – Wetterempfindlichkeit» - Macht uns das Wetter krank? einladen zu dürfen. Jeder zweite oder dritte Bewohner der Schweiz bezeichnet sich als «wetterfühlig». Wir gehen in diesem Vortrag der Frage nach, was Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit ist. Gibt es sie überhaupt oder ist das alles nur Einbildung. Sind Wetterfühlige allenfalls sogar Simulanten. Machen uns bestimmte Wetterlagen krank. Können Luftdruckschwankungen tatsächlich eine Migräne oder einen Herzinfarkt auslösen. Wie wirkt Sonnenlicht auf unseren Organismus. Was passiert, wenn unser Körper zu wenig Sonnenlicht erhält. Gibt es in sonnenarmen Zeiten, z. B. im Winterhalbjahr, einen «Winterblues» (Winterdepression) als Krankheit. Wie kann man eine Winterdepression erfolgreich behandeln. Was sind sogen. «Atmospherics» oder abgekürzt «Spherics». Beeinflussen sie die Gesundheit des Menschen. Gibt es noch andere Wirkungskomplexe, die sich auf unser Wohlbefinden auswirken. Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für diesen Vortrag geweckt haben und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Getränke sind jedoch durch die Besucher selbst zu bezahlen. Für den Seniorenrat: P. Ackermann, F. Albrecht, H. Bader, M. Streule

Baupublikation Kleinbaugesuch Nr. 05/2015 Gesuchsteller: Huber + Vögtli Architektur AG, Bahnhofstrasse 10, 4147 Aesch – Projekt: Spielhaus, Parz. 782, Steingrubenweg 16, Pfeffingen – Projektverfasser: Huber + Vögtli Architektur AG, Bahnhofstrasse 10, 4147 Aesch Auflagefrist: 21. September 2015 Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Kleinbaugesuchs-Nummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 15. September 2015 Mittwoch, 16. September 2015 Mittwoch, 16. September 2015 Montag, 21. September 2015 Mittwoch, 30. September 2015 Mittwoch, 21. Oktober 2015


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AESCH PFEFFINGEN

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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

PARTEIEN

PFADFINDER

LESERBRIEF

Parolenfassung und KESB

Gipfeltreffen

Populistische Worthülsen

Die gut besuchte Mitgliederversammlung nahm sich am vergangenen Mittwoch genügend Zeit, die Traktanden der Aescher GV zu besprechen: der Totalrevision des Polizeireglementes (die in grossen Teilen nur eine Anpassung an Erfordernsse der heutigen Zeit ist) stimmte die Versammlung ohne Gegenstimmen ebenso zu wie der Teilrevision des Fondsreglementes Standortentwicklung; ebenfalls soll der Firma Aldi eine Vergrösserung der Verkaufsfläche zugestanden werden. Gast und Höhepunkt des Abends war Christine Fries, ein Mitglied des Spruchkörpers II der KESB Birstal. Ihr gehören die Gemeinden von Duggingen bis Birsfelden an. In ruhigen Worten zerpflückte sie einen aktuellen Zeitungsartikel, der wieder ein negatives Bild der KESB zeichnet. «Die KESB bringt sich nicht selber ins Spiel», war eine Schlüsselinformation, «Gefährdungen müssen

Am 26. September findet unser traditioneller Mönchsbergabend, ein Unterhaltungsabend für gross und klein, in der Mehrzweckhalle Pfeffingen statt. Unsere Wölflis und Pfadis sind schon mit viel Begeisterung am üben. Ab 18 Uhr servieren wir Risotti. Showbeginn ist um 20 Uhr. Nach der Show gibts Barbetrieb in unserer Lounge. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Unser Beschts und Allzeit Bereit Mönchsberg

In wenigen Wochen sind eidgenössische Wahlen, in einigen Monaten finden die kommunalen Wahlen statt. Da muss der hiesige FDP-Präsident schon aus vollem Rohr schiessen. Wenn er doch nur bei den Fakten bliebe! Das neue Polizeireglement wurde nicht im stillen Kämmerchen erarbeitet, sondern im Gemeinderat. Dort nehmen bekanntlich drei FDP-Mitglieder Einsitz. Weiter stösst sich Herr Manganiello am flächendeckenden Ordnungsbussenkatalog, da dort Bussen für schwammige Tatbestände vorgesehen seien. Ein Blick in die Bundesverfassung lohnt sich, die entsprechenden Klauseln werden darin definiert und sind durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung definiert und lassen keine Willkür zu. Hier hätte die FDP die Chance, den von ihr gross proklamierten Bürokratieabbau zu forcieren, denn das Ordnungsbussenverfah-

gemeldet werden, ehe wir aktiv werden.» Sie schilderte, was es braucht, bis für eine erwachsene Person eine Beistandschaft eingerichtet werden kann, und wie unterschiedlich diese gestaltet sein kann. Ebenso eindrücklich waren die Beispiele aus dem Kindesschutz, wo ein ganzer Strauss niederschwelliger Massnahmen zur Verfügung steht, ehe es im Extremfall zu einem Obhutsentzug kommt. Angesprochen auf die negative Stimmung, die den KESB entgegenschlägt, zeigte sie das Spannungsfeld zwischen «zu viel tun» und «zu wenig». Und sie sprach auch von der Unzufriedenheit, wenn Gemeinden zwar nicht mehr entscheiden können, gewisse Massnahmen aber bezahlen müssen. Die Schweigepflicht hindert die Behörden auch daran, proaktiv falsche Informationen richtigzustellen. Rolf Coray, Co-Präsident SP Aesch-Pfeffingen

Pateiversammlung CVP

Béatrix von Sury in den Nationalrat nen und Bürger unseres Kantons besonders am Herzen liegen und diese in Bern Gehör finden müssen. Als Gemeinderätin von Reinach weiss sie, wovon sie spricht und bringt einen entsprechenden Rucksack an politischer Erfahrung mit. Ich habe Béatrix von Sury d’Aspremont kennen und schätzen gelernt: ihre klare und gewinnbringende Art Probleme zu diskutieren, zielstrebig und sympathisch über die Parteigrenzen hinweg nach Lösungen zu suchen. Deshalb bitte ich auch Sie, ihr die Stimme zu geben. Sabrina Corvini-Mohn, Landrätin CVP

LESERBRIEF

EIDG. WAHLEN 2015

Dank an den Werkhof

Unternehmer in die Politik

Naturnah: Dem Werkhof gebührt ein Lob. Für die Gestaltung der Blumenbeete in ganz Aesch möchte ich mich beim Werkhof bedanken. Die Beete wurde modern und naturnah angepflanzt.

FOTO: ISABELLE WIPF

Ton in Ton mit wilder Struktur – fabelhaft. Es lohnt sich mal genauer hinzuschauen. Isabelle Wipf

Ich staune, dass es extra einen «Tag der Wirtschaft» der Wirtschaftskammer Baselland braucht, damit ins öffentliche Bewusstsein rückt, was latent schon seit einigen Jahren klar ist: Wir brauchen mehr Unternehmer in der Politik. Bundesrat Johann Schneider-Ammann sagte an der Veranstaltung am 2. September deutlich, er kämpfe täglich dafür, dass unnötige Regulierungen wegfallen und teure administrative Hürden abgeschafft werden. Doch um Erfolg zu haben, braucht ein Regierungsmitglied auch die Unterstützung des Parlaments. Dort aber fehlt es in Bundesbern – ebenfalls eine Erkenntnis für mich aus dem «Tag der Wirtschaft» – vielfach an unternehmerischem Know-how. Dies zu ändern, dafür können wir am 18. Oktober bei den Ständeratswahlen einen wichtigen Beitrag leisten, indem wir Christoph Buser, dem gemeinsamen Kandidaten der bürgerlichen Parteien im Baselbiet, unsere Stimme geben. Ich jedenfalls werde dies tun. Denn Bundesrat Schneider-Ammann ist im Kampf für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf mehr Unterstützung aus dem Parlament angewiesen. Rolf Blatter, Landrat, Pfeffingen

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Kathrin Schweizer in den Nationalrat Juristen und Versicherungslobbyisten hat es im Nationalrat genug. Kathrin Schweizer ist Umweltingenieurin, war Geschäftsführerin von Pro Velo beider Basel und arbeitet jetzt als Projektleiterin im Planungsamt Basel-Stadt mit Schwerpunkt Fussgänger-und Veloverkehr. Sie hat den idealen beruflichen Rucksack, um im Nationalrat zu wirken. Es braucht dort Leute wie Kathrin Schweizer, die aus der Praxis kommen, aber die Theorie im Griff haben. Kathrin

ren sorgt dafür. Schade, nützt sie ihn nicht. Auch der Bannwart bekommt sein Fett weg: Er sei in Zivil gekleidet und würde so Bussen verteilen. Auch dies stimmt nicht. Er ist sehr wohl uniformiert und als Bannwart erkennbar. Und inwiefern das Polizeigesetz dem Gewerbe schadet, bleibt mir schleierhaft. Auch ich bin über die Litteringmassnahmen im neuen Reglement unglücklich, doch wie das Problem sonst gelöst werden kann, erläutert der FDP-Präsident nicht, ganz nach dem Motto «den Kopf in den Sand stecken, statt zu Lösungen beizutragen». Bleiben wir bei den Fakten, anstatt dass wir mit unlauteren, unwahren und populistischen Worthülsen um uns werfen. Danke. Jan Kirchmayr, Mitglied Gemeindekommission

PARTEIEN

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Am 18. Oktober wählen wir unsere Volksvertreterinnen und -vertreter in den Nationalrat. Bei den anstehenden Problemen unseres Landes braucht es konsensfähige Béatrix von Sury und zielstrebige d’Aspremont Personen, die sich (CVP) in Bundesbern für gute Lösungen engagieren. Béatrix von Sury d’Aspremont kandidiert auf der Liste 5 der CVP für den Nationalrat, weil ihr die Sorgen und Nöte der Bürgerin-

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Schweizer setzt sich konsequent für eine Raumplanung ein, die die kurzen Wege fördert. Kurze Wege, die zu Fuss oder mit dem Velo bewältigt werden können und in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr einen relevanten Anteil der Autofahrten ersetzen. Kathrin Schweizer verfolgt dieses Ziel hartnäckig und konsequent – darum gebe ich ihr meine Stimme. Christine Koch, Landrätin

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. Männerriege Pfeffingen. Jeden Donnerstag, 20.15 Uhr in MZH Pfeffingen. 60 Min. Gymnastik, 45 Min. Spiel (Volleyball/Unihockey). Auskunft: Kurt Kaiser,Tel 061 751 52 04. Marktkommission Aesch. Kontaktadresse: Marcel Hinterobermaier, Bahnhofstrasse 2, 4147 Aesch, Tel. 061 751 10 45. MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15–22.00 Uhr, Aula S1 (Schulanlage Neumatt). Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch, www.mvaesch.ch

Die CVP Aesch-Pfeffingen hat sich in der Mühle getroffen um über die Vorlagen der Gemeindeversammlung vom 23. September zu diskutieren und Parolen zu fassen. Die Teilrevision des Reglements über den Fonds Standortentwicklung wurde einstimmig angenommen. Somit kann der Fonds auch für grössere Projekte genutzt werden. Über die Vergrösserung der Ladenfläche im bestehenden AldiGebäude wurde kontrovers diskutiert. Vor noch nicht so langer Zeit, haben sich die Detaillisten, und mit ihnen die Aescherinnen und Aescher, für das Einkaufen in Aesch Dorf stark gemacht, eingesetzt und durchgesetzt. Nun soll die Ladenfläche am Rande von Aesch verdoppelt werden. Im Sinne einer wirtschaftsfreundlichen Politik hat sich die Versammlung mehrheitlich mit wenigen

Gegenstimmen für die Vergrösserung ausgesprochen. Das Polizeireglement gab mehr Diskussionen und Kopfschütteln in der Partei. Vorweg, die CVP Aesch-Pfeffingen ist mit der Arbeit des Gemeinderates nicht zufrieden und beantragt die Rückweisung dieses Reglements. Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, ein aktuelles, schlankes und nachvollziehbares Reglement zu erstellen, was klar nicht gelungen ist. Dieses neue Polizeireglement beinhaltet diverse Punkte, die nicht durchdacht sind. Einige Artikel wurden aus dem alten Reglement übernommen, aber nicht angepasst und modifiziert. Die CVP beantragt die Rückweisung und verlangt für die Überarbeitung eine Vernehmlassung mit Einbezug wichtiger Interessensgruppen. CVP Aesch-Pfeffingen

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Das Zünglein an der Waage Oftmals entscheidet bei Parlamentsabstimmungen in Bern die CVP in welche politische Richtung es geht! Daher ist es wichtig für mich, welche Personen in den Remo Franz (CVP) Nationalrat gewählt werden. Politiker mit einem eigenständigen wirtschaftlichen KnowHow sind gefragt! Leider stellen sich viel zu wenig KMU-Vertreter für ein solches Mandat zur Verfügung! Es wimmelt daher in Bern von Berufspolitikern, Juris-

ten und Ökonomen ohne jegliche Verantwortung für einen Betrieb mit Mitarbeitern. Mit Remo Franz stellt sich nun ein eigenständiger Unternehmer zur Verfügung! Der übergrosse Behördenapparat mit seinen alltäglichen neuen Verordnungen und Gesetzen bereitet ihm und den meisten KMU immer mehr administrativen Aufwand und Kosten! Welche zuletzt wir Konsumenten bezahlen müssen. Dies will er bekämpfen, daher unterstütze und wähle ich Remo Franz! Informationen zu seiner Person und Kandidatur finden Sie übrigens unter www.remofranz.ch. Andreas Hübscher

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Schneeberger wieder nach Bern Ich wähle Daniela Schneeberger wieder in den Nationalrat, weil sie ihre Sache gut macht. Punkt. Sie ist in Bern die Vertreterin unserer Klein- und Mittelbetriebe schlechthin, weil sie bei ihrer Arbeit als selbstständige Treuhänderin mit den vom Staat verordneten bürokratischen Ab- und Leerläufen in den Unternehmen täglich konfrontiert wird und genau weiss, wo der Hebel anzusetzen ist. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass man der unsinnigen und übertrieben Bürokratie immer öfters kopfschüttelnd gegenüber steht und doch nichts ändern kann …? Falsch: mit den richtigen, sprich echten, Volksvertretern im Bundesparlament haben wir die Gewähr, dass die Anliegen der Familien,

der Hauseigentümer und Gewerbler bürgernah und lösungsorientiert vertreten werden. Daniela Schneeberger ist diesbezüglich ein sicherer Wert und setzt sich wohltuend von der immer mehr stattfindenden Abgehobenheit und Akademisierung im Rat ab. Praktische Erfahrung, absolut keine Berührungsängste mit dem Gegenüber, politisches Fingerspitzengefühl, Kompetenz und Durchhaltewillen zeichnen sie als seriöse Schafferin aus. Ich wähle aus Überzeugung Daniela Schneeberger und setze ihren Namen 2 × auf die Liste 1. Christa Oestreicher, e. Landrätin und Unternehmerin Aesch

Natur- und Vogelschutzverein Aesch/Pfeffingen. Auskunft über Vereinsaktivitäten erteilt Präsident

Pfadi Bärenfels. Wölfe 7–11 J.: Rahel Cueni, 079 430 16 48. Pfadi 11–16 J.: Fabian Borer, 079 584 76 83. Abteilungsleiter: Claudio Valente, 079 664 84 73. info@baerenfels1941.ch,

Patrick Schaub, Kirschgartenweg 11, 4147 Aesch, Telefon 077 434 16 56 und www.nvvaesch.ch

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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Luigino Giovanni Gaiotti, geb. 10. April 1941, gest. 6. September 2015, von Münchenstein BL (Bahnhofstrasse 14). Abdankung: Donnerstag, 10. September 2015, 14.00 Uhr, kath. Kirche Aesch.

Gekämpft – gehofft – verloren. Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft, wie schmerzlich wars vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen, das Schicksal setzte hart Dir zu, nun bist Du gegangen zur ewigen Ruh!

Münchenstein Heinz Otto Adler, geb. 28. September 1932, gest. 4. September 2015, von Arlesheim BL, Basel (Pumpwerkstrasse 3, Münchenstein). Beisetzung im engsten Familienkreis. Walter Schneider, geb. 29. September 1927, gest. 3. September 2015, von Langenbruck BL (ChristophMerian-Strasse 5). Beisetzung: Dienstag, 29. September 2015, 15.30 Uhr, Friedhof Münchenstein. Iris Valerie Strasser-Weber, geb. 6. August 1937, gest. 30. August 2015, von Twann-Tüscherz BE (Baselstrasse 24). Abschied im engsten Familienkreis.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Pfeffingen Rolf Schaub-Ulmann, geb. 1938, von Basel (Helgenmattweg 5). Trauerfeier und Bestattung: Mittwoch, 16. September 2015, 15.00 Uhr, Kirche St. Martin, Pfeffingen. Martin Schnüriger, geb. 1920, von Sattel SZ (Hauptstrasse 69). Trauerfeier und Bestattung: Freitag, 18. September 2015, 14.00 Uhr, Kirche St. Martin, Pfeffingen. Reinach Lidia Gütensperger-Chlebicka, geb. 21. Februar 1927, gest. 2. September 2015, von Reinach BL, Eschenbach SG (Therwilerstrasse 12). Wurde bestattet. Nikolaus Pulver, geb. 17. Mai 1936, gest. 7. September 2015, von Basel, Wattenwil BE (Gruthweg 4). Trauerfeier: Dienstag, 15. September 2015, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Paul Reiner-Schärli, geb. 25. März 1922, gest. 1. September 2015, von Basel (Gartenstrasse 7). Wurde bestattet. Roland Weisskopf, geb. 3. März 1950, gest. 25. August 2015, von Pratteln BL (Aumattstrasse 79). Wurde bestattet.

Agnes Meury-Bohrer 5. Juni 1965 bis 7. September 2015 Nach einer langen Leidenszeit, die sie mit grosser Würde getragen hat, konnte sie im Beisein ihrer Liebsten friedlich einschlafen.

Wir vermissen Dich: Reto, Florian und Andreas Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 15. September 2015, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Blauen statt. Anschliessend wird die Urne im engsten Familienkreis beigesetzt. Agnes wünschte sich: «Astell vo Bluemä bringä, sell mä die chline regionale Lädeli berücksichtige.» Dreissigster ist am Sonntag, 25. Oktober 2015, um 9.30 Uhr in der St.-Wendelins-Kapelle in Kleinblauen. Traueradresse: Familie Meury, Hotzlerweg 3, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.

Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unserem Herzen bist Du für immer.

Traurig, dankbar und mit schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Rolf C. Schaub-Ulmann 14. April 1938 bis 3. September 2015

Adelheid Heidi Schaub-Ulmann Christoph und Claudia Schaub-Burger mit Brendan Edgar Slim und Birgitta Ulmann-Zibung Stephanie Ulmann Patrik Ulmann Verwandte und Freunde Trauerfeier und Beisetzung: Mittwoch, 16. September 2015, 15.00 Uhr Kirche St. Martin, Pfeffingen. Traueradresse: A. Schaub-Ulmann, Helgenmattweg 5, 4148 Pfeffingen Gilt als Leidzirkular.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Einladung zur Gemeindeversammlung Mittwoch, 16. September 2015, 19.30 Uhr im Kuspo Bruckfeld, Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2015 2. Verpflichtungskredit betreffend Kauf eines Tanklöschfahrzeuges (TLF) (Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum) 3. Gesamtrevision des Feuerwehrreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein (Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum) 4. Aufnahme der Carl Geigy-Strasse in die bestehende Parkierzone Schulackerstrasse (Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum) 5. Anträge gemäss § 68 Gemeindegesetz von Arnold Amacher betreffend Ergänzung der §§ 31 und 33 bis 36 des Personalreglements / Erheblicherklärung (Dieser Beschluss untersteht nicht dem fakultativen Referendum) 6. Verschiedenes Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Die Publikation liegt zudem in den Poststellen, am Schalter der Basellandschaftlichen Kantonalbank Gartenstadt und in der Apotheke Zollweiden auf und kann auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Politik/Gemeindeversammlungen» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat

Erweiterungsbau Schulhaus Löffelmatt: Aufrichtfeier erfolgt Der Rohbau steht, das Dach ist erstellt: Am vergangenen Freitag, 4. September 2015, konnte das Aufrichtfest und die Einsegnung des Erweiterungsbaus des Schulhauses Löffelmatt gefeiert werden. Der Richtspruch wurde traditionsgemäss vom für den Dachbau verantwortlichen Holzbauunternehmen an Gemeindepräsident Giorgio Lüthi übergeben. Somit befindet sich das grosse Bauprojekt der Gemeinde Münchenstein exakt im Terminplan. In der laufenden Woche wurde mit der Verlegung der Unterlagsböden begonnen. Schritt für Schritt werden nun bis im Winter die Innenausbauten durchgeführt, damit im Januar 2016 die Schul- und Kindergartenkinder termingerecht ihr neues «Löffeli» beleben können. Über den Baufortschritt informiert die Gemeinde Münchenstein regelmässig in Wort und Bild mit einer Informationstafel auf der Baustelle an der Ecke Steinweg/Gruthweg sowie auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter der Rubrik Aktuelles/Projekte. Die Bauverwaltung

Die Energiestadt Münchenstein informiert: Über 100 Münchensteiner Velos für Afrika Im Rahmen der Velo-Sammelaktion der gemeinnützigen Organisation Velafrica konnten während zwei Wochen im August in

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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

Im Koffer die Vielfalt des Quartiers entdecken

Münchenstein 105 ausgediente Fahrräder gesammelt werden. Die Birsstadt-Energieregion bzw. neben Münchenstein die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Muttenz, Pfeffingen und Reinach haben insgesamt 822 alte Velos gesammelt.

Die Fahrräder werden von Velafrica in der Schweiz wieder fahrtüchtig gemacht und per Schiff an diverse Destinationen nach Afrika geliefert. Jährlich gelangen so über 15›000 Velos aus der Schweiz in den Süden. Weitere Informationen zur Organisation sind auf der Website www.velafrica.ch zu finden.

Mobilitätswoche Basel Dreiland vom 14. bis 20. September «Choose. Change. Combine» lautet das Motto der Europäischen Mobilitätswoche 2015. Die Stadt Basel und Umland sind gemeinsam mit über 2›000 Städten mit von der Partie und engagieren sich für umweltfreundliche und stadtgerechte Mobilität. Vom 14. bis 20. September 2015 planen 40 Aktionspartner 60 kostenlose «bewegte» Erlebnisse für ein breites Publikum in der Region. Das Dreiland auf dem E-Bike erleben? Zu Fuss die Stadt neu erkunden? Staunen, wie viel ein Cargo-Velo transportieren kann? Den Arbeitsweg mit ÖV, Velo und Auto geschickt kombinieren? Die Möglichkeiten sind äusserst vielfältig. Sämtliche Informationen zum Angebot der Mobilitätswoche sind auf der Website www.mobilitaetswoche.bs.ch zu finden. Die Bauverwaltung Feuerwehr Münchenstein:

Einladung zur Hauptübung am 12. September Am Samstag, 12. September 2015, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner, Verwandte, Bekannte, Kinder, Freunde und Kameraden herzlich zur Hauptübung der Feuerwehr Münchenstein eingeladen. Der Anlass startet um 14.00 Uhr beim Reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 und endet um 17.00 Uhr. Getreu dem Motto «Feuerwehr Münchenstein im Einsatz» wird die Arbeit bei Brand- und Unwettereinsätzen demonstriert. Des Weiteren präsentieren sich die Partnerorganisationen Sanität Käch und die Berufsfeuerwehr Basel mit ihren Höhenrettern und einer spektakulären Einsatzübung. Mittels eines kleinen Festbetriebs wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Im Rahmen der Hauptübung werden zeitweilig folgende Strassensperrungen vorgenommen: – Ab 8.00 Uhr Sperrung Grubenstrasse im Bereich zwischen Kreuzung Grubenstrasse/Lärchenstrasse bis auf Höhe Grubenstrasse 14 – Ab 12.00 Uhr zusätzliche Sperrung der Lärchenstrasse vor dem Reformierten Kirchgemeindehaus sowie zeitweise Sperrung der Kreuzung Grubenstrasse/Lärchenstrasse Die Zufahrt zu sämtlichen Liegenschaften ist jederzeit gewährleistet. Alle Sperrungen werden ca. um 17.00 Uhr aufgehoben. Die Feuerwehr dankt schon im Voraus für das Verständnis der Anwohnerschaft. Feuerwehr Münchenstein

Wünscht sich regen Betrieb: Regula Waldner am Standort des Koffermarkts.

Am erstmals durchgeführten Koffermarkt wird am Samstag beim Schulhaus Lange Heid Selbstgemachtes und aus Koffern verkauft. Der Fantasie für die Koffer und ihre Inhalte sind dabei keine Grenzen gesetzt. Tobias Gfeller

I

n der Baumallee gleich zwischen Sportplatz und Schulhaus Lange Heid werden am Samstag zwischen 10 und 13 Uhr diverse aufgeklappte Koffer stehen, in denen sich eine Welt voller Handwerksgeschick präsentiert. Die Dekorations- und Gebrauchsgegenstände, Strickereien und auch selbstgekochte und gebackene Leckereien suchen neue Besitzer. Als Ladentheken dienen Koffer aller Art. «Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt», betont Regula Waldner, Projektleiterin Quartierentwicklung Lange Heid. Damit meint sie nicht nur den Inhalt des Koffers, sondern auch den Koffer selbst. «Es dürfen nostalgische Koffer, aber auch topmoderne sein.» Genau diese Vielfalt zeichnen Koffermärkte aus, die aus den USA zuletzt auch in die Schweiz überschwappten.

Den Austausch im Quartier fördern Dass die Waren allesamt selbst gemacht sein müssen, ist die einzige Bedingung für eine Teilnahme am Koffermarkt. Angemeldet haben sich Ausstellerinnen und Aussteller aller Alterskategorien – darunter etliche aus dem Quartier selbst. «Eine Gruppe Kinder hat extra für den Koffermarkt gebastelt», freut sich Regula Waldner. «Auch aufgrund seiner Offenheit hat ein solcher Anlass im Lange Heid-Quartier enorm viel Potenzial», ist Regula Waldner überzeugt. Und hier setzt Regula Waldner als externe Projektleiterin Quartierentwicklung zusammen mit der Gemeinde an. «Es gilt, die Menschen wieder aus den Häusern zu holen, soziale Treffpunkte zu schaffen und so den Austausch zwischen den Menschen fördern.» Genau dies habe in den vergangenen Jahren im Quartier gefehlt. «Man muss das Quartier wieder zum Leben erwecken. Dies ist auch der ausdrückliche Wunsch seiner Bewohner.» Es müsse nicht viel Neues entstehen, denn Bestehendes schlummere im Quartier. Workshops und Interviews Die Lange Heid wurde in den vergangenen Jahren etwas zum Sorgenkind der Gemeinde. 2000 Menschen leben im Quartier, 50 verschiedene Sprachen werden gesprochen. «Die Anonymität und die Individualität im Quartier nahmen stetig zu», weiss Regula Waldner. «Baulich muss das Quartier an einigen Stellen im Unterhalt erneuert werden,

FOTO: TOBIAS GFELLER

ohne dass dessen Charakter verloren geht und die Liegenschaften zu teuer werden.» Mit Workshops und Interviews machte sich Regula Waldner auf die Suche nach den Bedürfnissen der Quartierbevölkerung. «Die Idee ist nicht, dass wir von aussen her das Quartier beleben. Wir geben Inputs und hoffen, dass das Engagement irgendwann aus der hier lebenden Bevölkerung kommt.» Bereits hat ihr Einsatz erste Früchte getragen. Die Planungen für einen Quartierverein Lange Heid seien am Laufen; die Einnahmen der Standgebühren sollen dem Quartierverein zugutekommen. Auch existiert seit dem Sommer ein Quartiercafé in einem Bauwagen, das am Markttag extra geöffnet hat. Zurückhaltung überwinden Der Koffermarkt sei ideal, findet Regula Waldner, um die Zurückhaltung der Bewohner zu überwinden und sie zur Teilnahme zu animieren. «Ein Koffer bietet die kleinere Hemmschwelle, als wenn man seine Sachen über einen ganzen Tisch verteilen und anbieten muss.» Der Markt wird sehr viel Charme haben, verspricht Waldner. «Es soll auch ein Anlass werden, an welchem man sich trifft und sich austauscht.» Noch bis morgen Freitagvormittag können sich Interessierte bei der Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein anmelden. «Der Samstag ist mal ein Anfang, an dem man hoffentlich wachsen kann.»

VERANSTALTUNGEN

Gardi Hutter im Hofmatt-Saal – Tickets zu gewinnen INLINE-SKATING

Erfolgreiche Münchensteiner Wussten Sie, dass Münchenstein drei frischgebackene Schweizermeister und zwei Vize-Schweizermeister hat? Der Rollsportclub Liestal durfte auch dieses Jahr die Finaletappe des Nachwuchscups 2015 inklusive Schweizermeisterschaften der Kategorie Schüler und Kadetten durchführen. Um 13 Uhr fiel der erste Startschuss für die 40 Inliner und Inlinerinnen aus dem In- und Ausland. Auf dem beliebten Wettkampfplatz der Sportanlagen Frenkenbündten wurden viele spannende Rennen geboten. Auch Petrus hat es in diesem Jahr gut gemeint und liess sämtliche Rennen im Trockenen über die Bühne gehen. Vom RSC Liestal wagten sich 10 junge Athletinnen und Athleten an den Start, die Hälfte davon aus Münchenstein. Alle zeigten eine hervorragende Leistung. Dieses Rennen

galt zudem als Schweizermeisterschaft, und der RSC Liestal ist stolz auf seine frischgebackenen Schweizermeister und Vize-Schweizermeister! Schüler A (Jg 2002/03): Flavio Gross (Münchenstein), Rang 1 und Schweizermeister; Leandro Gross (Münchenstein), Rang 4 und Vize-Schweizermeister; Schüler B (Jg 2004/05): Gregory Plattner (Münchenstein), Rang 1 und Schweizermeister; Schüler C (Jg 2006/07): Nevio Gross (Münchenstein), Rang 1 und Schweizermeister; Cedric Plattner (Münchenstein), Rang 3 und Vize-Schweizermeister. Die Münchensteiner Nevio Gross und Gregory Plattner konnten durch ihre Leistungen in dieser Saison sogar den Gesamtsieg des NWC Schweiz sichern. Herzliche Gratulation! Dominique Plattner, RSC Liestal

kein leichtes Leben. Widerspenstige Wäscheklammern, heimtückische Wäscheseile, ein Waschbecken mit schwindelerregenden Abgründen und vor allem ein dreckiger und fauler Wäschehaufen können nur mit aller List bezwungen werden. Hanna›s einDie tapfere Hanna auf dem Wäscheberg: Gardi Hutter. ZVG ziger Lichtblick ist ihr Buch über die WoB. Am Freitag, 18. September spielt Heldentaten von Jeanne d’Arc, das sie in die Clownin Gardi Hutter im Saal des den Arbeitspausen mit Hingabe liest. Hotel-Restaurants Hofmatt ihr ProJa! Ohne Zögern würde sie ihr einsagramm «Jeanne d’ArPpo – Die tapfere mes und mühsames Leben gegen AbenHanna». Die Vorstellung beginnt um teuer, Ruhm und Ehre eintauschen. 19.30 Uhr. Traum und Wirklichkeit vermischen Hanna ist eine Wäscherin, die von sich, verlieren ihre Grenzen. Der grossen Heldentaten träumt. Zerzaust Waschzuber wird zum Kriegsschiff, der und versponnen, hat als sie Wäscherin Wäschehaufen zum Kampfross … sogar

Hosen «kommen vom Himmel geflogen» und erheben sie zum Ritter: Es lebe Jeanne d’ArPpo! Mangels ausländischer Eroberer erklärt sie kurzerhand ihrem bittersten Feind den Krieg: dem Riesenhaufen dreckiger Wäsche. Weder Raufereien noch Saufereien, weder Verrat noch Feigheit können die wackere Heldin entmutigen, die sich, mit immer mehr Pfannen und Kübeln gewappnet, tapfer schlägt. Aber kleine Leute haben es schwer aus dem Schatten zu treten … und Hanna geht heldenhaft in ihrem Waschbecken unter. Das «Wochenblatt verlost 3 × 2 Tickets. Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort «Gardi Hutter» an die Adresse wettbewerb@wochenblatt.ch senden. Einsendeschluss ist der Mittwoch, 9. September, 14 Uhr. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Viel Glück! Gardi Hutter: «Jeanne d’ArPpo – die tapfere Hanna». Hofmattsaal. Preise: Standard CHF 45.– / vordere Reihen CHF 65.–. Türöffnung: 18 Uhr. Dauer: 19:30 bis 20:45 Uhr


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Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

MÜNCHENSTEIN

CÄCILIENCHOR

APH HOFMATT

HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE

Vom Tuten und Blasen …

Die Ernte des Lebens

Was für ein Tag!

… hatten die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienchores nicht unbedingt eine grosse Ahnung, freuten sich aber auf einen interessanten Ausflug. Nach einer Stärkung im malerischen Städtchen Waldshut stand freie Zeit im Programm. Ein Stadtbummel durch die historische Altstadt lohnt sich auf jeden Fall und hat viele weitere Schweizer angelockt. Es scheint fast, als wollten die Eidgenossen die 1468 erfolglose Belagerung heute nachholen! Nach einem feinen Mittagessen dislozierten wir nach Bad Säckingen. Auch dies ein wunderschönes Städtchen am Rhein, welches sofort mit dem Trompeter in Verbindung gebracht wird. Der Führer im Trompetenmuseum gab uns, nicht mit Pauken und Trompeten und ohne uns den Marsch zu blasen, auf sympathische Art Einblicke. Aus dem umfangreichen Schatz wies er uns auf ganz besondere Instrumente hin wie eine Naturtrompete (1664), auf Aidatrompeten, Ventiltrompeten mit Auf-

Die Stiftung Hofmatt, die Katholische und Reformierte Kirchgemeinden Münchenstein laden ein zum ökumenischen Erntedank-Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3. Der Gottesdienst findet statt am Donnerstag, 10. September, um 15.30 Uhr. Jedes Jahr feiern wir im Hofmatt einen ökumenischen Erntedank-Gottesdienst. Es ist ein schönes Fest, das den Bewohnerinnen und Bewohnern nahe geht. Eine Frage wird hier angesprochen, die gerade ältere Menschen beschäftigt: Wenn ich auf das Feld meines Lebens zurückschaue – welche Ernte habe ich eingebracht? Was ist mir gelungen, was ist unfertig geblieben? Gemeinsam gehen wir der Frage nach. Der Gottesdienst ist öffentlich und wird von der katholischen Theologin Nadia-Miriam Keller, Pfarrer Markus Perrenoud und Mitarbeitenden des APH Hofmatt gestaltet. Stiftung Hofmatt Ref. Kirchgemeinde Kath. Kirchgemeinde

steckbögen für verschiedene Stimmungen etc. Dank einem glücklichen Zufall ist die spezielle Trompete, welche Wagner für sein Musikdrama «Tristan & Isolde» in Auftrag gegeben hat, hier zu bestaunen. Dieses skurrile Instrument war 2003 Leihgabe der Semperoper Dresden und ist darum von der Überschwemmung verschont geblieben; nun darf sie in Säckingen bleiben. Die Heimfahrt war ein Abendteuer (80 Min. Verspätung des Zuges). Unserem Dirigenten, Rolf Herter, sind wir sehr dankbar fürs Organisieren! Herzliche Einladung auf Sonntag, 13. September: um 17 Uhr im Pfarreiheim der römisch-katholischen Kirche Münchenstein spielt Rolf Herter Werke von F. Chopin und Harry Kühn rezitiert aus dem Buch «Ein Winter auf Mallorca» von G. Sand. Weitere Infos auf der Homepage: www.caecilienchor-muenchenstein.ch. Lucia Furrer

PARTEIEN

Beschlüsse der FDP An der nächsten Gemeindeversammlung stehen zwei Vorlagen an, welche die Feuerwehr von Münchenstein betreffen. Zum einen steht die Neubeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges an. Uns scheinen die gemachten Anforderungen an das Fahrzeug nachvollziehbar. Die Spezifikationen sind für uns nachhaltig. So ist die Auflage nach einem Stahltank, welcher auch nach vielen Jahren noch repariert werden kann, ein Garant dafür, dass Münchenstein mittelfristig keine bösen Überraschungen erleben wird. Dem Antrag für ein neues TLF stimmt die FDP einstimmig zu. Das gleiche gilt für das Personalreglement der Feuerwehr. Die Arbeitsgruppe bestehend aus verschiedenen Anspruchsgruppen, inklusive mehreren Mitgliedern der Feu-

erwehr hat ihre Überlegungen klar dargelegt und wir können auch diesem Antrag einstimmig zustimmen. Beim Antrag über die Aufnahme der Carl Geigy-Strasse in die bestehende Parkierzone gab es innerhalb unserer Partei keine Vorbehalte und auch hier wurde einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Beim letzten Traktandum bzgl. den Anträgen von Arnold Amacher sind wir einstimmig gegen eine Erheblichkeitserklärung. Dies aus verschiedenen Gründen, u. a. sind wir der Auffassung, dass unsere gewählten Gemeinderatsmitglieder unser Vertrauen geniessen und wir eine Überregulierung von deren Arbeitsbedingungen ablehnen. David Meier, Präsident FDP.Die Liberalen Münchenstein

LANDRAT

Gegen die Politisierung der Bildung Heute wird es im Landrat unter anderem um die parlamentarische Initiative zum Lehrplan 21 (Lehrplan Volksschulen BL) gehen. Ein Ziel der Initiative ist es, die Kompetenz Miriam Locher über die Einfüh(SP) rung des Lehrplans an den Baselbieter Schulen dem Bildungsrat BL zu entziehen und diese an den Landrat zu übertragen. Genau diese Diskussion hatten wir vor rund fünf Jahren bereits einmal. Damals hat sich das Volk an der Urne dahingehend ausgesprochen, die Zuständigkeit bezüglich der Lehrpläne beim Bildungsrat zu belassen. Wie kann es also sein, dass nun er-

neut ernsthaft in Betracht gezogen wird, diese Entscheide über die Bildungsinhalte an unseren Schulen mittels eines Vorstosses, einem ausgewogen zusammengesetzten Fachgremium mit 12 Personen, welche alle auf Vorschlag der Regierung hin vom Landrat in dieses Gremium gewählt werden, zu entziehen? Es ist wirklich mehr als unverständlich, dass erwartet wird, dass die 90 Landrätinnen und Landräte eher in der Lage sein sollen, kompetent über die Einführung des neuen Lehrplans und über dessen Inhalte zu entscheiden. Für mich ist ganz klar der Volkswille zu respektieren. Die Kompetenzen über den Lehrplan sollen weiterhin beim Bildungsrat als Fachgremium bleiben. Bildung darf nicht zum Spielball der Politik werden. Miriam Locher, Landrätin SP, Nationalratskandidatin

REF. KIRCHGEMEINDE

Seelenmord – Lesung mit Boris Oppliger Am Mittwoch, 16. September, findet um 14.30 Uhr im KGH Münchenstein an der Lärchenstrasse 3 eine Lesung statt. Im Jahre 1934 wurde Boris Oppliger in Olten geboren. Historisch betrachtet liegt das nicht weit zurück – und trotzdem hat man den Eindruck, von einer anderen Welt zu hören, wenn er aus seinem früheren Leben erzählt. Schwierige Familienverhältnisse, Vater Berufssoldat an der Grenze, der sich kaum um die Familie kümmerte, die Mutter alleine für den Unterhalt und Erziehung zuständig. Als Mutter schwer erkrankte und starb, wurden die Kinder von der Behörde «entsorgt». Damit begann eine langjährige Leidenszeit in Kinderheimen, Erziehungsanstalten und als Verdingbuben – ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte, das erst seit kurzer Zeit aufgearbeitet wird. Boris Oppliger, Bürger von Münchenstein, wird aus seinem Buchmanuskript vorlesen und uns mitnehmen in eine andere Zeit. Herzliche Einladung! Das Team Seniorennachmittag

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch. Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball für Jugendliche ab 12 Jahren. Montag 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch 20.00 Uhr, Turnhalle Loog, Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch BL. Kontaktperson: Dr. Bernhard Glutz, 061 411 62 54. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Michel Wellig, 079 430 91 49. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben

Nach der offiziellen Feier am 28. August haben sich am Samstag, 5. September, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Verwandte und viele andere Gäste zum 10Jahre-Jubiläum der Schule im Haus an der Lärchenstrasse 7 eingefunden. Den Auftakt machte Andrew Bond mit einer fulminanten musikalischen Reise über seinen Bauernhof. Der charismatische Künstler begeisterte das Publikum mit seinem fantastischen Auftritt! Nach dem Konzert boten Münchensteiner Betriebe ihre Köstlichkeiten an: Crêpes mit süssen und rezenten Füllungen vom «Häxekessel» der Familie Waldvogel, Wurstspezialitäten vom Grillmeister der Firma Muster Glacen von Gasparini und aus dem eigenen Betrieb Waffeln von Schülerinnen und Schülern. Es wurde aber nicht nur gegessen und getrunken. Für die Kinder standen viele Angebote auf dem Areal der Schule bereit: Mitreissende Spiele am Töggelikasten, akrobatische Sprünge auf der Hüpfburg und geschickte Würfe beim Büch-

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Donnerstag, 10. September 15.30 Alters- und Pflegezentrum Hofmatt. Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud, Nadia-Miriam Keller und Mitarbeitende Freitag, 11. September 20.15 Matthäuskirche Kleinbasel. IonaSpirituality, Liturgical Evening Prayer Sonntag, 13. September 9.00 Dorfkirche mit Taufe 10.15 KGH. Predigt: Pfarrerin TabithaWalther. Kollekte: Konvent der Klarissen in Ronchamp, Elsass Anlässe: Donnerstag, 10. September 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag; 11. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Samstag, 12. September 8.00 Abfahrt KGH, Gemeindeausflug nach Ronchamp Dienstag, 15. September 14.00 KGH, Kreativgruppe Mittwoch, 16. September 14.00 KGH, Wabadu 14.30 KGH, Seniorennachmittag mit Boris Oppliger Amtswoche: 12.–18. September Pfarrer Markus Perrenoud, 061 411 93 27 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch

jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christlich-demokratische Volkspartei Münchenstein. Kontakt: Susanne Suter, Zelgweg 41, 4142 Münchenstein, Tel. 077 424 67 87, E-Mail: cvp.mstein@gmail.com Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vitawellness.ch Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Erwin Streit, Tel. 079 356 80 37, EMail es@streitimmob.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, Postfach 911, 4142 Münchenstein. Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

senschiessen waren zu bewundern. Die Warteschlange an der Mohrenkopfwurfmaschine war lang, die Tische, an denen Badges selber hergestellt werden konnten, waren immer gut besetzt – Langeweile kam nie auf. Eine Visagistin schminkte Kinder nach ihren Wünschen, und so strichen Kätzchen, schwebten Schmetterlinge und flogen Spidermen über das Festgelände. Das Ballonwettfliegen – sicher zweihundert bunte Ballons stiegen in den Himmel – und die magische Show des Zauberkünstlers Daniel Kalman waren weitere Höhepunkte. Zufriedene aber auch müde Kinder und auch etwas müde aber sehr zufriedene Eltern verliessen die Feier am späteren Nachmittag. Ihnen und allen andern Gästen danken die Mitarbeitenden der Schule für ihr Kommen und ich danke gerne und einmal mehr meinen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere den Mitgliedern des OK, für die Vorbereitungen und die ArAdam Schmid beiten am Festtag! Schuleiter HPS Münchenstein

24. Sonntag im Jahreskreis: Samstag, 12. September 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucha-

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und 2. Mannschaft, A-Junioren Di. und Do. Sportplatz Au. Damen Mi. und Fr., B-Jun. Mo./Mi. und Fr., C-Jun. Mo. und Do., Da/Db-Jun., Di./ Do. und Fr., Dc/Dd-Jun. Mo. und Mi., Ea-Jun. Di. und Do., Eb-Jun Mo. und Mi., Fa/Fb/Fc-Jun. Di. und Fr., Piccolo Mi. Senioren Di., Veteranen/Ü50 Do., Sportplatz Welschmatt. Weitere

ristiefeier Sonntag, 13. September 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier (Daniel Fischler). Kollekte: Theologische Fakultät Luzern. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim Dienstag, 15. September 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend bis 20.30 eucharistische Anbetung Mittwoch, 16. September 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Kommunionfeier (Matthias Walther) Donnerstag, 17. September 14.30 Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Samstag, 12. September Gemeinde-Weekend Sonntag, 13. September Gemeinde-Weekend Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org Sonntag, 13. September 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei Wir bieten zwei Veranstaltungen mit gleichem Thema zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 061 411 58 90

Infos finden Sie unter www.fcmuenchenstein.ch Gemeindebibliothek Münchenstein. Einkaufszentrum Gartenstadt. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 14–19 Uhr, Sa 9–12 Uhr. Tel. 061 411 13 13. Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grüne Münchenstein. Kontaktadresse: Toni Bischofberger, Zollweidenstr. 15, 4142 Münchenstein.


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Irritierendes «H333333333K» ist Kunst am Bau

Was ist hier falsch? Was bei näherem Hinsehen wie eine Bildstörung aussieht, ist in Wirklichkeit ein künstlerischer Eingriff in die Fassadenarchitektur des Hauses für elektronische Künste auf dem Dreispitz. Allerdings haben der Künstler und die Künstlerin genau einen solchen Software-Fehler, einen sogenannten Glitch, zum Ausgangspunkt für ihr Kunst-am-Bau-Projekt genommen. «H333333333K» heisst die Arbeit der ¡Mediengruppe Bitnik. Sie wurde realisiert von Domogoj Smoljo und Carmen Weisskopf aus Zürich an einer Aussenwand des HeK. Sie wurde am Dienstagabend an einer Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt. FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

Frau Dr. Jana Safranek ist vom 19. September 2015 bis 27. September 2015 abwesend!

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wegen Ferien vom 15. Oktober bis 6. November geschlossen. Grippe-Impfung bereits ab Dienstag, 15. September. Die Vertreter: auf Praxis-Tonband.

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Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2015/0087 Bauherr: Hristidis-Tirendi Vasili und Nancy – Adresse: Ingelsteinweg 36, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellen Gartensitzplatzüberdachung – Bauplatz: Ingelsteinweg 36 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2123 – Projektverfasser: Gesuchsteller Dossier-Nr.: 2015/0088 Bauherr: Eschmann-Hofmann Helena – Adresse: Schürhofweg 14, 4147 Aesch – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Ersetzen des Garagendaches und abgewitterte Mauerwerksteile ersetzen – Bauplatz: Hauptstrasse 32a – Parzelle GB Dornach Nr.: 724 – Projektverfasser: Eschmann Kurt, Schürhofweg 14, 4147 Aesch Dossier-Nr.: 2015/0089 Bauherr: von Arx Urs – Adresse: Gempenring 146, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Ersatz Holzzaun durch einen Doppelstabgitterzaun verzinkt und anthrazit beschichtet, Höhe ca. 1m – Bauplatz: Gempenring – Parzelle GB Dornach Nr.: 800 – Projektverfasser: Gesuchsteller Dossier-Nr.: 2015/0090 Bauherr: Valora Schweiz AG – Adresse: Hofackerstrasse 40, 4132 Muttenz – Grundeigentümer: SBB AG, Immobilien Bewirtschaftung Region Mitte, Froburgstrasse 10, Postfach, 4601 Olten – Bauobjekt: Interne Verkaufsflächenerweiterung – Bauplatz: Amthausstrasse 1a – Parzelle GB Dornach Nr.: 315 – Projektverfasser: Gesuchsteller Publiziert am: 10. September 2015 Einsprachefrist bis: 25. September 2015 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bau-/Werk- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Velos für Africa Die Velo-Sammelaktion Ende August wurde rege genutzt und in Dornach wurden 180 Velos gesammelt. Acht Birsstadt-Gemeinden haben sich an der Sammlung beteiligt und insgesamt wurden 822 Fahrräder abgegeben. Die alten Velos werden wieder flott gemacht und nach Afrika verschifft. Jährlich gelangen über 15 000 Drahtesel aus der Schweiz in den Süden und erleichtern dort das Leben der Bevölkerung. Die Menschen in Gambia, Ghana, Tansania, Eritrea, Madagaskar und Burkina Faso erhalten mit den gespendeten Velos leichteren Zugang zu Bildung und medizinischen Einrichtungen und sie eröffnen ihnen wirtschaftliche Chancen. In der Schweiz arbeitet Velafrica mit sozialen Einrichtungen zusammen, die Erwerbslose und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchti-

gungen beschäftigen. Die Frauen und Männer in den Recycling-Werkstätten setzen die Velos instand und bereiten sie für den Transport vor. Energiestadt Kommission

Häckseldienst Am Freitag und Samstag, 18. und 19. September 2015 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d.h. spätestens um 8.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bis Mittwoch, 16. August 2015, 11.30 Uhr an die Bauverwaltung (Tel. 061 706 25 00 oder über den Online-Schalter unter www.dornach.ch). Zu späte Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung/Umweltschutzkommission

Sammlung brennbares Grobsperrgut Am Mittwoch, 16. September 2015 wird die Grobsperrgut-Sammlung von Haus-zuHaus in Dornach durchgeführt. Die maximale Grösse und Gewicht des brennbaren Sperrgutes beträgt 100 × 200 cm, 50 kg. Die Gegenstände müssen mit der Sperrgutmarke frankiert werden, welche Sie bei uns am Schalter erwerben können. Das Grobsperrgut muss am Mittwochmorgen, d.h. bis spätestens um 7.00 Uhr, bereitgestellt werden. Weitere Informationen können Sie aus dem Abfallkalender oder auf unserer Homepage www.dornach.ch entnehmen. Bauverwaltung Dornach

Mädchen- und Bubenwoche Mädchen und Jungs steht in der zweiten Herbstferienwoche ein spannendes und abwechslungsreiches Workshopangebot zur Auswahl. Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren können zwischen rund 30 Workshops auswählen und sich so ihr individuelles Ferienprogramm zusammenstellen. Einen Überblick über frei Plätze und die Onlineanmeldung ist im Internet unter www.maedchenwoche.ch resp. www.bubenwoche.ch möglich. Märchenrundgang für Erwachsene Der Kulturausschuss präsentiert: «Märchenspaziergang in der Natur – für Erwachsene» Am Freitag 11. September lädt der Kulturausschuss alle herzlich zu einen Märchenspaziergang für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren ein. Treffpunkt ist um 19 Uhr auf der Sportanlage Gigersloch. Die Märchenerzählerin Carol Enderli begleitet durch den Wald, erzählt frei listige, lustige, traurige, nachdenkliche und verträumte Märchen. Bei schlechtem Wetter wird das Programm entsprechend angepasst. Musikalisch begleitet wird sie durch Annette Saurer. Zum Abschluss erwartet Sie ein kleiner Apéro und eine Kollekte. Der Kulturausschuss wünscht viel Vergnügen!

RUDOLF STEINER-ARCHIV

100 Jahre Haus Duldeck – Ausstellung WoB. Morgen Freitag, 11. September, findet um 18 Uhr die Eröffnung der Ausstellung «100 Jahre Haus Duldeck» statt. Das am Rüttiweg 15 gelegene Haus, seit 2002 Sitz des Rudolf Steiner Archivs, wurde in der Zeit zwischen 1915 und 1921 nach Entwürfen Rudolf Steiners auf dem Goetheanumgelände

Kantonaler Richtplan: Jetzt heisst die Devise Siedlungsstopp

als Wohnhaus für die Familie von Emil Grosheintz gebaut, den damaligen Vorstand des Goetheanum-Bauvereins und – in Rudolf Steiners Formulierung – «Protektor» des Goetheanum-Geländes. Das Haus ist gestalterisch zum einen als eines der Nebengebäude des Goetheanum-Ensembles zu verstehen und realisierte darin eine Metamorphose des Hauptbaus (1. Goetheanum), zum anderen ist es als Einzelgebäude ein bedeutendes Beispiel «avantgardistischer» Wohnarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung – geöffnet von Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr – zeigt Modelle, Pläne, Möbel und historische Fotos, darunter bislang unbekannte Dokumente zur Geschichte des Baus und seiner Ausstattung. Zusammen mit der Ausstellung wird bei der Vernissage die neue Ausgabe des Archivmagazins/Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv präsentiert.

«Raumplanung ist ein politischer Brennpunkt.» Der Solothurner Baudirektor Roland Fürst orientierte am Montag in Dornach über den neuen kantonalen Richtplan.

Der neue Richtplan des Kantons Solothurn engt den Spielraum der Gemeinden, ihre Siedlungsflächen zu vergrössern, arg ein. Einige für Dornach relevante Projekte wie der S-Bahn-Anschluss Apfelsee fanden darin aber Eingang. Lukas Hausendorf

V

or sechs Jahren gab der Solothurner Kantonsrat der Regierung den Auftrag, den kantonalen Richtplan alle zehn Jahre zu erneuern. Die letzte Gesamtrevision des Raumplanungsinstruments datiert nun bereits aus dem Jahr 2000. In der Zwischenzeit hat auch der Bund sein Raumplanungsgesetz angepasst, das auch eine grosse Mehrheit der Solothurner Bevölkerung gutgeheissen hat und eine erneute Anpassung des kantonalen Richtplanentwurfs zur Folge hatte. Jetzt ist das Werk reif für die öffentliche Vernehmlassung, bei der auch jeder Bürger Eingaben formulieren kann. Der Richtplan ist das übergeordnete Planungsinstrument für die Gemeinden und auch für den Bund behördenverbindlich. Darin sind die Bereiche Siedlung, Landschaft, Verkehr sowie Versorgung und Entsorgung definiert. Der Solothurner Baudirektor Roland Fürst (CVP) machte an einer Informationsveranstaltung in Dornach am Montag vorweg klar: «Der Spielraum für die Gemeinden wird enger. Jetzt heisst es Siedlungsstopp.» Das heute ausgeschiedene Siedlungsgebiet sei auf 25 Jahre gross genug. Dies, obwohl das Bevölkerungswachstum in diesem Zeitraum dem hohen Szenario entsprechen soll, das vom Büro Wüest und Partner errechnet wurde. Deshalb müssen die Siedlungsräume nach innen verdichtet werden. Entwicklungsschwerpunkte nicht im Dorneck Obwohl aktuell schon 85 Prozent der Bauzonen im Kanton verbaut sind und nur noch wenige Reserveflächen ausgeschieden sind, um Mehrbedarf zu decken, finden sich davon keine im Dorneck. Solothurn will auf der Achse Biberist, Egerkingen, Solothurn und Grenchen wachsen. Der Kantonszipfel nördlich des Passwangs findet im Planungswerk als Entwicklungsgebiet nicht explizit Erwähnung. Wohl aber sind die Gemeinden Breitenbach und Dornach als Regionalzentren markiert. Gerade die Dornecker Gemeinde hat dank der gu-

ten Anbindung an das Wirtschaftszentrum Basel gute Wachstumsperspektiven. Sollte sie Baulandreserven ausschöpfen wollen, muss dies begründet und vom Kanton abgesegnet werden. Diese Flächen müssen aber anderswo kompensiert werden. Ausnahmen sind vorgesehen, wie etwa die Ansiedlung eines Unternehmens von kantonaler Bedeutung. Einzig in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr haben die Solothurner Raumplaner Schwerpunkte im Schwarzbubenland gesetzt. So ist der H18-Zubringer Dornach/Aesch im Richtplan nun festgesetzt und der SBahn-Anschluss Apfelsee als Vorhaben verbindlich definiert, genauso die Busdrehscheibe Breitenbach. Als Umstrukturierungsgebiete definiert wurden die Industriezonen Isola-Werke in Breitenbach und das Swissmetal-Areal in Dornach. Da diese nicht Teil einer regionalen Arbeitszone sind, kann als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden, dass die Nutzung dieser Gebiete

schwergewichtig in Richtung Wohnen entwickelt werden soll. Bürgeranliegen finden Gehör Die laufende Mitwirkung, die noch bis Ende Oktober dauert, steht allen Solothurner Bürgern offen. Sie können zu spezifischen Punkten im Richtplan Einwendungen formulieren, die vom Departement beantwortet werden müssen. «Je mehr Einwendungen zu einem Thema kommen, desto eher kann das eine Veränderung bewirken», erläuterte Bernhard Staub vom Amt für Raumplanung. Bei der letzten Richtplanrevision 2000 gab es über 1100 Bürgereingaben. Diese können auch online erfasst werden, wo auch sämtliche Unterlagen des Richtplanentwurfs einsehbar sind. Bis 1. Mai muss der Kanton das Planungsinstrument verabschiedet und in Kraft gesetzt haben. Sonst verhängt der Bund ein Bauzonenmoratorium. www.arp.so.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 10. September 2015 Nr. 37

TURNVEREIN

KLOSTER DORNACH

Aktiv in den Herbst und Winter

Menschenbilder steuern unser politisches Handeln

Das neue Schuljahr hat begonnen, der Herbst und bald auch der Winter stehen vor der Türe. Nun werden die sportlichen Aktivitäten wieder von draussen nach drinnen verlegt, eine gute Gelegenheit, die Angebote des Turnvereins wieder mal in Erinnerung zu rufen. Wir bieten diverse Trainings für Kinder ab dem Muki-Alter bis zu der Leistungsstufe an, dazu Unihockey, Hip-Hop, Badminton und neu auch wieder Silk und Volleyball, diese beiden als Workshop

Die Lehre vom Menschen nennt man Anthropologie. Da die Politik einen Teil des menschlichen Wesens ausmacht, gibt es dementsprechend auch eine politische Anthropologie. Was sich theoretisch anhört, lässt sich gut veranschaulichen. Unser Verhalten in der Gemeinschaft wird durch unser Menschenbild geprägt. Die Wechselwirkung zwischen dem Menschenbild und der politischen Organisation eines Staatswesens ist komplex. In der Flüchtlingsfrage etwa zeigt sich am äussersten rechten Rand die Tendenz, Fremde als Nicht-Menschen zu sehen. Die Fixierung auf die Nation kann zu fremdenfeindlichen und rassistischen Reaktionen führen. Im linken Spektrum ist das Menschenbild positiver und internationalistischer, sodass man an die Integration des Fremden glaubt und diese auch fördert. Im liberalen Denken wird der Mensch seit dem 19. Jahrhundert stark über das Eigentum und das Nützlichkeitsdenken definiert. Am 17. September werden der Pädagoge Christoph Heinrichs und Evelyn Borer, Leiterin des Sekretariats der Sozialhilfebehörde, im Kloster über politische Anthropologie sprechen. «Der Mensch ist ein grosses Rätsel», sagt Heinrichs, der in der Politik punkto

mit spezifischen Daten. Die Erwachsenen finden bestimmt auch etwas in den klassischen Fit & Fun-Trainings oder im Volleyball, Aerobic, Faustball oder Yoga. Schnupperbesuche sind willkommen, informieren Sie sich über die Details auf www.tvdornach.ch (siehe Inserat). Im November ist wieder ein Familien-Plausch-Unihockeyturnier geplant. Wir freuen uns auf alle Interessierten! Für den Turnverein Dornach, Irene Mathiuet

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN

Sanierung Hecke Schwanenbrunnen Die im Zonenplan eingetragene geschützte Hecke unterhalb vom Schwanenbrunnen ist rund 100 Meter lang und verläuft in an einem nach Westen abfallenden Hang, dem Raingarten. Trotz Sparmassnahmen hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, eine Hecke pro Jahr zu sanieren, da die meisten seit Jahren nicht mehr unterhalten wurden. Hecken bedürfen der regelmässigen Pflege alle drei bis fünf Jahre, damit ihr ökologischer Wert erhalten bleibt. Regelmässige Pflege trägt auch dazu bei, dass sich der Unterhalt kostengünstig gestaltet, da grössere forstliche Eingriffe vermieden werden können. Bei idealem Arbeitswetter trafen sich am 5. September einige Helferinnen

und Helfer unter Anleitung vom Naturund Vogelschutzverein zu einem ersten anstrengenden Einsatz. Mehrere alte eingewachsene Drahtgitterzäune wurden entfernt, vielerlei Abfall entsorgt und eine grosse Fläche , überwachsen mit Waldreben und Brombeeren, gerodet. Jetzt können in einem zweiten Schritt vom Forst einige Bäume gefällt werden. Am Naturschutztag vom 24. Oktober schlussendlich werden die bestehenden Sträucher selektiv zurückgeschnitten und ergänzend neue einheimische Sträucher gepflanzt! Unser Ziel ist die Stärkung der Biodiversität mit einer artenreichen Hecke im Siedlungsgebiet. Vielen Dank allen BeDieter Grass teiligten.

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Weitblick über die Grenzen Gut zwei Dutzend Personen trafen sich auf Einladung von Nationalratskandidat Daniel Urech am vergangenen Sonntag zum Zvieri beim Gempenturm mit Blick über mehrere Kantone und Länder. Sie waren aus Solothurn, Olten, Nunnigen, Dornach und weiteren Ecken des Kantons Solothurn angereist, unter ihnen gleich vier weitere Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der Grünen. Der Ort passte bestens zum Thema der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: Zuerst erläuterte Daniel Urech anhand der Birsstadt und des Theaterbaus am Bahnhof Dornach-Arlesheim Beispiele erfolgreicher überkantonaler Zusammenarbeit. Dass eine strikte Raumplanung mit klarer Beschränkung der Zersiedelung wichtig ist, zeigte der Blick auf die Agglomeration Basel. Auch die Frage, ob die heutigen

Strukturen der schweizerischen Kantone noch die richtigen sind, wurde aufgeworfen. Zu Gast war auch Matthias Bertschinger, Präsident der Sektion Basel der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz NEBS. Er und Daniel Urech richteten den Blick über die Schweizer Grenzen hinaus auf Europa und die EU. Sie waren sich einig darin, dass heute viele Probleme internationale Lösungen erfordern. Eine spannende Diskussion ergab sich über die Perspektive eines EU-Beitritts, dem Urech skeptisch gegenübersteht, während sie für Bertschinger klar zu verfolgen wäre. Die lebhaften Diskussionen wurden bei Sonnenschein, lokalen Leckerbissen und Kaffee oder einem Gläschen Aescher Blanc de Noir weitergeführt. Grüne Dorneck-Thierstein

EIDGENÖSSISCHE WAHLEN 2015

Erfolgsmodell Schweiz Am Familiensonntag vom 6. September hat die CVP ihren Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen vom 18. Oktober so richtig lanciert. In der Festhalle beim Schlosshof in Dornach stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP vor. Ständerat Pirmin Bischof

legte in seiner kurzen Ansprache die Ausgangslage für die Wahlen dar. Weil der Kanton einen Sitz weniger besetzen kann, aber alle sieben Bisherigen wieder antreten, ist die Ausgangslage besonders spannend. Die CVP habe aber reelle Chancen, ihre beiden Sitze zu verteidigen, wenn sie ihre Wählerschaft mobilisieren kann. Für die musikalische Unterhaltung sorgten das Panflötenensemble der Musikschule Mümliswil-Ramiswil sowie die Turtle Ramblers Jazzbande aus Muttenz. Beim nächsten Anlass in der Agenda der CVP Dorneck-Thierstein werden unter dem Motto «Wir machen uns stark für das Erfolgsmodell Schweiz» die Themen der Kandidatinnen und Kandidaten behandelt. Am Dienstag, 15. September ab 20 Uhr im Restaurant Frohsinn in Nunningen gibt es Kurzreferate zu folgenden Themen zu hören: Energiepolitik (NR Stefan Müller-Altermatt), Agrarpolitik (NR Urs Schläfli), Sicherung der Sozialwerke (Susanne Koch Hauser), Rezepte gegen das Desinteresse der Jugend an der Politik (Andreas Riss) und die bilateralen Verträge mit der EU nach der Masseneinwanderungs-Initiative (Glenn Steiger). Anschliessend Podiumsdiskussion zu den Beiträgen und anderen aktuellen Themen. Die CVP Dorneck-Thierstein freut sich, wenn möglicht Viele mitdiskutieren. CVP Dorneck-Thierstein, Micha Obrecht, Präsident

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Intensiv mit Menschenbildern befasst: Christoph Heinrichs und Evelyn Borer. Menschenbildes für einen Mittelweg plädiert. Politik wird von den Referenten nicht einfach als Parteipolitik verstanden, sondern als die Art und Weise, wie sich ein Staatswesen organisiert. Totalitäre Systeme erzeugen ein bestimmtes Menschenbild, fundamentalistisch enge Menschenbilder erzeugen wieder-

BRU

um intolerante Systeme. Evelyn Borer geht anhand der Sozialhilfe das Thema im zweiten Teil aus historischer Sicht Thomas Brunnschweiler an. Was ist politische Anthropologie? 17. September 2015, 19.30, Klosterbibliothek: Vortragsabend mit Christoph Heinrichs, Pädagoge, und Evelyn Borer, alt Kantonsrätin. Kollekte.

GOETHEANUM

Zauberflöte auf der grossen Bühne Alexander von Glenck bringt die märchenhafte Inszenierung von Mozarts Zauberflöte von Regisseur Volker Vogel vom Theater für Niedersachsen Hildesheim, kombiniert mit dem Studienchor Leimental, dem Da Vinci Symponic Orchestra, und Knaben aus der renommierten Basler Knabenkantorei ans Goetheanum. Exklusiv für das Dornacher Gastspiel konnte zudem Alfred Muff für die Rolle des Sarastro gewonnen werden. Er ist bekannt bei den Salzburger Festspielen, und als beliebter Bassbariton im Opernhaus Zürich zu sehen. Zuletzt gastierte Muff sehr erfolgreich an der Scala in Mailand. Volker Vogels Neuinszenierung der Oper von Wolfgang Amadeus Mozart «Die Zauberflöte» in einer Ausstattung

MITTAGSTISCH

Frohes Wiedersehen Mit grosser Spannung fanden sich am letzten Donnerstag die Teilnehmer wieder zum Mittagstisch ein. Werden noch alle da sein, von denen man sich vor den Ferien verabschiedet hat? Und siehe: Mit Ausnahme der Ferienabwesenden erschienen alle und wurden zur frohen Überraschung mit einem Willkommensapéro begrüsst, der von Hedy Hänggi vorbereitet worden war. Im Namen des Betreuungsteams hiess die Leiterin Vroni Ochsenbein-Boder alle herzlich willkommen. Wie immer konnte man sich an die festlich gedeckten Tische setzen und das feine Essen geniessen. Ein Teilnehmer bedankte sich im Namen aller für die Arbeit, die das aufgestellte Team leistet. Es könnten noch mehr kommen! Ein Anruf bei Vroni Ochsenbein genügt. Dieser Teilnehmer machte aber auch auf die dringende Notwendigkeit eines Vorsorgeauftrages aufmerksam. Denn wenn kein solcher Vorsorgeauftrag vorliegt, schaltet sich die KESB (Kindesund Erwachsenenschutzebehörde) ein, falls man infolge eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr urteilsfähig ist, und dies, obwohl man vielleicht eigePeter Jäggi ne Kinder hat.

von Norbert Bellen und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Werner Seitzer am TfN erhielt ein grossartiges Presseecho. Die weiteren Mitwirkenden sind Konstantinos Klironomos, Daniel Käsmann, Martina Nawrath, Antonia Radneva, Isabell Bringmann, Neele Kramer, Theresa Hoffmann, Peter Kubik, Julia Bachmann, Jan Kristof Schliep, Manuel Oswald, Piet Bruninx, verantwortlich für die Einstudierung des Studienchores Leimental ist Sebastian Goll. Schweizer Premiere feiert «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr (nur Restkarten verfügbar). Weitere Aufführungen: So 20.9., 16 Uhr, Fr 25.9., 19 Uhr, Sa 26.9., 19 Uhr und So

27.9., 16 Uhr. Reservation bei Telefon 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch Marcel Sorge

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 12. September 20.00 Konzert Neue Orchester Basel Sonntag, 13. September 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach Freitag, 18. September 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. JM für Josef Borer-Hänggi. Gest. JM für Janina und Alfred Kasprzok-Stanoszek, Luigi und Rosina Masero-von Büren

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 13. September 10.30 Ökumenische Erntedankfeier in der katholischen Kirche in Hochwald mit Pfarrer Dan Breda und Wolfgang Müller. Musikalische Begleitung durch Organist Daniel Pochwala und Bass, Csongor Szànto. Sonntag, 13. September 10.30 Ökumenische Erntedankfeier in der katholischen Kirche in Gempen mit Gemeindeleiter Thomas Wittkowski

Sonntag, 13. September 10.30 Familiengottesdienst. Ökumenische Erntedankfeier

Sonntagschule: Sonntag, 13., 20. und 27. September 2015 (am 13. September ist Indianer-Tag, Informationen im Gemeindebrief oder beim Sekretariat) Sonntags, von 10.00 bis 11.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Gempenring 18 in Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Samstag, 12. September 10.00 Sing und Spielprobe des Kinderchores

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00 *, 21.00

Sonntag, 13. September 10.30 Familiengottesdienst. Ökumenische Erntedankfeier

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00 *, 21.00

Donnerstag, 17. September 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Jahrzeit für Christine Bloch-Kölliker und Josef Vögtli-Stocker

Sonntag, 13. September 9.00 Wortgottesfeier

Katholische Gottesdienste in Gempen Samstag, 12. September 11.00 Sing und Spielprobe des Kinderchores

(* Mo, Mi, Sa und So im APH Wollmatt)

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Bibliothek Dornach. Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106, geöffnet: Mittwoch 14.00–15.30 und 19–20 Uhr, Samstag 10–11 Uhr. Ludothek geöffnet: Mittwoch 14–16 und 19–20 Uhr. Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen

und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe jeden Donnerstag 19.30–21.00 Uhr. Probelokal: Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, Telefon 079 530 04 12, www.maennerchor-dornach.ch


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Die Liberalen Nationalrats- und Ständeratswahlen vom 18. Oktober 2015

Wahlanlässe der FDP Dorneck-Thierstein Sonntag, 13. September 2015: Wanderung mit Kandidatinnen und Kandidaten und ca. 12.00 Uhr Picknick aus dem Rucksack in der Ruine Gilgenberg, Getränke vorhanden Start: 10.00 Uhr Parkplatz Ruine Gilgenberg, Zullwil

Donnerstag, 17. September 2015:

Samstag, 19. September 2015: Risottostand am Gemüsemarkt in Breitenbach mit KR Christian Thalmann und KR Mark Winkler, ab 10.00 Uhr, Organisation FDP Breitenbach

Sonntag, 20. September 2015: «Persönlich» mit KR Christian Thalmann und KR Mark Winkler Beginn 11.00 Uhr, Forsthaus Witterswil, Moderation RR Remo Ankli

Sonntag, 27. September 2015: «Persönlich» mit KR Christian Thalmann und KR Mark Winkler Beginn 11.00 Uhr, im Rest. Zäni, Breitenbach, Moderation Gelgia Herzog

Samstag, 3. Oktober 2015: «Bahnhoftag» in Dornach, 8.30 bis 12.00 Uhr Organisation FDP Dornach Alle Anlässe sind öffentlich und jedermann ist herzlich willkommen. Freundlich laden ein: FDP Dorneck-Thierstein und die Ortsparteien

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Wahlanlass im Feuerwehrmagazin in Gempen mit allen Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Solothurn. Beginn 19.00 Uhr


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«Lieber tot, als ohne Dich zu leben!» Die Junge Bühne suchte das Wagnis: Sie wählte für die diesjährige Aufführung beim Goetheanum die Tragödie «Die Räuber» von Friedrich Schiller aus und spielte unter freiem Himmel. Der tosende Applaus gab ihr recht. Bea Asper

E

in Klassiker, über 200 Jahre alt und eines der ersten Werke des nach Goethe berühmtesten Schriftsteller Deutschlands: «Die Räuber», düster wie die Zeit, als Friedrich Schiller auf Befehl des Herzogs die Karlsschule in Stuttgart besuchen musste, die ein Ort der Strenge und des militärischen Drills war. Den Buben wurde der Kontakt zur Familie fast verunmöglicht und zu Mädchen strikt unterbunden. Und in den Wäldern gingen Räuber auf Streifzüge. Vom Drinnen nach draussen Weit weg von der heutigen Jugend? Lange her – und doch aktueller denn je? Die 13- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler von Privat- und Staatsschulen, die am Goetheanum in Dornach einen Kurs für Schauspielerei besuchen, wollten kein anderes Stück als diese Tragödie, erzählt Regisseurin Andrea Pfähler. Vor einem Jahr brachten die Schülerinnen und Schüler der Jungen Bühne das Publikum mit Shakespeare zum Lachen. Für die diesjährige Aufführung auf der Wiese hinter dem Goetheanum wagten sie sich an Düsteres – und sie sollten recht behalten: Das Publikum war tief getroffen, es stockte ihm der Atem, hunderte Besucherinnen und Besucher harrten in der nächtlichen Kälte aus (sie hätten sich wohl auch von Regen nicht beeindrucken lassen) und brachen zum Schluss in Begeisterungsstürme aus. Tosender Applaus für die Darsteller und für Andrea Pfaehler, BravoRufe und in den persönlichen Gesprächen tief anerkennende Worte – und in der Stimme mitschwingend die Vorfreude auf das nächste Stück. Die Bühne vom angenehmen Drinnen nach draus-

Die ganze Leidenschaft auf die Bühne gebracht: Die «Junge Bühne», 13- bis 18-jährige Schüler von Privat- und Staatsschulen, führt Friedrich Schillers «Räuber» auf – zum letzten FOTO: CHRISTOPH WEISSE Mal diesen Freitag und Samstag, jeweils 20 Uhr. sen zu verlegen, «war ein grosser Schritt, ein gewagter», räumt Pfaehler gegenüber dem «Wochenblatt» ein. Während der Proben des SchillerStücks «Die Räuber», in dem angehende Akademiker 1781 in den Gassen für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, «wurde der Gedanke ans Freilicht-Theater immer stärker», sagt Pfaehler. Dank grosser Unterstützung von Torsten Blanke und Sponsoren sowie mit vereinten Kräften sei es gelungen, in Form von Holzpaletten Bühne und Tribüne kostengünstig zu realisieren. Und weil die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler das Stück selber gewählt und mit grossem Elan und hoher Konzentration geprobt hätten, wurde die Tragödie für die Junge Bühne zu einer Erfolgsgeschichte, freut sich die passionierte Bühnenkünstlerin.

Mord bleibt Mord Um den Glauben an sich selbst hatte Schiller bei diesem anonym erschienenen Stück gerungen. Nicht im Traum hatte er an eine Aufführung gedacht. «Es mag beym ersten in die Hand nehmen auffallen, dass dieses Schauspiel niemals das Bürgerrecht auf dem Schauplatz bekommen wird», schrieb er. Doch als das Stück 1782 in Mannheim uraufgeführt wird, wird es zum Erfolg für den unbekannten Autor. Seine Anklage der Doppelmoral war in der damaligen «Sturm und Drang»-Epoche durchaus problematisch – Literatur wurde oft zensiert, um revolutionäre Gedanken zu unterbinden. Doch Schillers Werk überstand die Zensur und der junge Dramatiker, der heimlich Tabak schnupfte, verliess das Gelände der Akademie, um der Aufführung beizu-

wohnen. Der Herzog bestrafte ihn mit einem vierzehntägigen Arrest. Um die Auflehnung gegen ein totalitäres System, in dem Schiller gefangen war, handelt das Stück, doch eben auch um Familiengefühle, um die aufrichtige Liebe, um Neid, Hass und Gier. Und die Moral der Geschichte: Mord bleibt Mord, eine zu verabscheuende Tat und ein Unrecht, auch wenn es im Kampf für das Gute, für Freiheit und Gerechtigkeit geschah. Brüderkampf Am Anfang der Geschichte stehen zwei Brüder und ein reicher Vater, der den einen Sohn (Karl) lieber hat als den andern. Dies stachelt den Franz zu Boshaftem an und es gelingt ihm, das Erbe an sich zu reissen und den Karl ins Verderben zu treiben; so wird aus dem angehenden Akademiker der Anführer ei-

ner Bande, die mit ihren Waffen von Reich zu Arm umverteilt und vor dem Töten nicht zurückschreckt. Hass zwischen den Brüdern gab es auch wegen der schönen, treuen Braut des eigentlich grundehrlichen Karl, die am Ende ihren Geliebten anfleht, sie zu töten, damit sie nicht ohne ihn leben muss. Den Franz zu spielen, dieser Gedanke sei ihm anfangs schwergefallen, meint Fabian Welsch, «doch im Verlauf der Proben merkte ich, dass der erste Ansichtspunkt niemals vollkommen sein kann.» Anfängliche Bedenken hatte auch Wolfram Sonnleitner in der Rolle des Karl: «Jeden Montagabend der Weg zum Goetheanum … würde man glauben. Doch wenn ich dort ankam und wir mit den Proben begannen, machte es mir jedes Mal extrem viel Freude, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten.»

Sperrgut-Sammlung in Dornach

Am Mittwoch, 16. September 2015, findet in Dornach die Sperrgutsammlung im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Sperrgut bis spätestens 7.00 Uhr gut sichtbar und mit entsprechender Sperrgutmarke versehen an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Achten Sie darauf, dass das Material nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt ist. Das Fahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren, was bitte zu berücksichtigen ist. Das max. zulässige Gewicht pro Sperrgutmarke beträgt 25 kg. Die Sperrgutmarke kostet Fr. 12.50.


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AGENDA

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! Film im Stärne: «Durak», von Juri Bykov, R, 2014. Gasthaus zum Stärne, Ermitagestr. 1. Essen (Anmeldung 061 701 99 52) 18.30 Uhr. Film 20.15 Uhr. Dornach ! «Dornröschen» Ein Märchen der Brüder Grimm. Märchenbühne «Der Apfelbaum», Wien. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Schreinereisaal. 15 Uhr. ! «Kasper und die verzauberten Erdbeeren». Frei nach einem norwegischen Märchen. Tokkel-Bühne Figurentheater. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Schreinereisaal. 16.30 Uhr. ! Derniere: «Räuber»nach Friedrich Schiller. Textfassung Andrea Pfaehler. Eine Produk tion der Jungen Bühne in Kooperation mit der Goetheanum-Bühne. Andrea Pfaehler, Regie und Leitung. Goetheanum, Freilichtbühne hinter der Rudolf Steiner Halde. 20 Uhr. Bei Regen entfällt die Vorstellung.

Hat ein Kino im Kopf: Blues Max tritt im Forum Würth auf.

Donnerstag, 10. September Arlesheim ! Blues Max: «Kino im Kopf». Musikkabarett. Forum Würth, Dornwydenweg 11. 20 Uhr. Dornach ! «Die Zottelhaube». Frei nach einem norwegischen Märchen. Theater im Ohrensessel, Wien. Erzähltheater mit Figuren und Objekten. Ab 6 Jahren. Goetheanum. Schreinereisaal. 20 Uhr.

Freitag, 11. September Aesch ! «200 Jahre eidgenössisch». Das Blarer Schloss erzählt seine Geschichte. Tonund Lichtspektakel. Schlossplatz. Festlicher Auftakt: 19 bis 21 Uhr (Vorverkauf Papeterie Gutknecht). Aufführungen 21 und 22 Uhr. Arlesheim ! «Über den Winter». Lesung von Rolf Lappert. Reformiertes Kirchgemeindehaus. 20 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 3. September 2015 Gebhard Meier St. Jakobstrasse 46, 4147 Aesch In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 14. September 2015, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hochwald ! Verbandsgesangfest. Sängerverband Thierstein-Laufental-Dorneck. Hobeltreff. Ab 9.30 Uhr. ZVG

Dornach ! «Rumpelstilzchen». Ein Märchen der Brüder Grimm. Blaue Marionettenü•hne. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Puppentheater Felicia. 17 und 18.15 Uhr. ! «Schneeweisschen und Rosenrot» Ein Märchen der Brüder Grimm. Marionettenbühne Hurleburlebutz. Ab 4 Jahren. Goetheanum, Schreinereisaal. 17 und 18.15 Uhr. ! «Räuber»nach Friedrich Schiller. Textfassung Andrea Pfaehler. Eine Produktion der Jungen Bühne in Kooperation mit der Goetheanum-Bühne. Andrea Pfaehler, Regie und Leitung. Goetheanum, Freilichtbühne hinter der Rudolf Steiner Halde. 20 Uhr. Bei Regen entfällt die Vorstellung.

Samstag, 12. September

Reinach ! Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet. Buechloch. Ausrüstung: Gute Schuhe, Arbeitshandschuhe. 9 bis 12 Uhr. Details siehe www.vnvr.ch. ! Besuchstag. Zentrum Erlenhof. Erlenhofstrasse 48. 13 bis 16 Uhr. Münchenstein ! Rockfact presents a Vasco Rossi-Night! Maurizio Solieri & Deviazioni spielen Vasco Rossi-Covers. Rockfact MusicClub, Tramstrasse 66. 20 Uhr.

Sonntag,13. September Aesch ! «200 Jahre eidgenössisch». Das Blarer Schloss erzählt seine Geschichte. Tonund Lichtspektakel. Schlossplatz. Aufführungen 21 und 22 Uhr.

Aesch ! «200 Jahre eidgenössisch». Das Blarer Schloss erzählt seine Geschichte. Tonund Lichtspektakel. Schlossplatz. Aufführungen 21 und 22 Uhr.

Dornach ! Poetische Soirée V. «An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt». Zu Nelly Sachs. Christiane Haid, Betrachtung; Dirk Heinrich, Rezitation; Joachim Pfeffinger, Flöte. Goetheanum, rudolf Steiner-Halde, Saal. 16.30 Uhr.

Arlesheim ! Öffentliche Führung Klinik Arlesheim. Haus Wegmann, Pfeffingerstr. 1. 10 Uhr.

Münchenstein ! Terre des Hommes, Kinderfest. Tombola, Schminken, Märchen etc. Restau-

rant Seegarten, Park im Grünen. 11 bis 17 Uhr. Reinach ! «Ich singe, weil ich ein Lied hab». Chor und Orchester der Kinder-Musikschule Archemusia; Leitung: Thomas Hauswirth. Weiermatthalle. 15 Uhr. ! «Hommage an Wien». Konzert des Basler Streichquartetts mit Werken von Kreisler, Haydn und Korngold. Gemeindesaal. 11 Uhr.

Dienstag, 15. September Reinach ! Rynacher Rundgang. Gschicht und Gschichte zwüsche geschter und morn. Szenischer Rundgang mit Andrea Pfähler und Danny Wehrmüller. Galerie Werkstatt, Brunngasse 4. 18 Uhr. Anmeldung: 075 417 34 66.

Donnerstag, 17. September Arlesheim ! «Heimat – die Schweiz erzählt». Schweizer Helden- und Schelmengeschichten für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Madeleine Fluri, Lisa Glanzmann, Pascale Hoffmann. Gasthaus zum Stärne, Ermitagestrasse 1. 19.30 bis ca. 21.30 Uhr. ! «Wir weigern uns, Feinde zu sein.» Vortragsabend mit Daoud Nassar, Gründer und Leiter des Friedensprojektes «Zelt der Völker» in Bethlehem. Ref. Kirchgemeindehaus, Stollenrain 20a. 19.30 Uhr. Dornach ! Premiere: Die Zauberflöte. Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Gastspiel des TfN Theater für Niedersachsen Hildesheim. Volker Vogel, Inszenierung; Da Vinci Symphonic Orchestra; Werner Seitzer, musikalische Leitung. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr.

Libero

Dornach ! «Hundert Jahre Haus Duldeck». Rudolf Steiner-Archiv, Rüttiweg 15. Mo–Fr 15–18 Uhr. Bis Februar 2016. Vernissage: Freitag, 11. September, 18 Uhr. Münchenstein ! Marco Pittori: «Hi Katie!». Bild-Collagen. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstr. 29. Mo–Fr, 9–19.30 Uhr. Bis Mitte November. 18.30 Uhr. ! Konfliktzonen. Ausstellung von Daniel G. Andújar zum Thema Machtstrukturen und ihre Repäsentation in digitalen Welten. Haus für elektronische Künste (H3K), Freilagerplatz. Mi–So 12–18 Uhr. Happy Hour (Gratiseintgritt): Mi–Fr 12–13 Uhr. Bis 15. November. Vernissage: Mittwoch, 16. September, 19 Uhr. ! «Future Present». Die Emanuel-Hoffmann-Stiftung zeigt zeitgenössische Kunst von der klassischen Moderne bis heute. Schaulager, Ruchfeldstrasse 19. Di, Mi, Fr, Sa, So, 10–18 Uhr; Do, 10–20 Uhr. Sa, 1. August, 10–16 Uhr. Bis 31. Januar 2016. Reinach ! Fritz Hess, Bilder. Retrospektive zum 80. Geburtstag des am 20. März 2011 verstorbenen Künstlers. Galerie des Heimatmuseums. Sa/So 14–17 Uhr; Di 19–21 Uhr. Bis 27. September. Vernissage: Freitag, 11. September, 18.30 bis 21 Uhr. ! Chucho Vellejo. Bilder. WBZ, Aumattstrasse 71. Mo–Do, 7.30–12, 13–17 Uhr; Fr bis 16 Uhr. Bis 23. Oktober.

Ausstellungen Arlesheim ! «Querblick». Objekte, Bilder, Text und Ton. Ausstellung von Roland Seiler. Trotte Arlesheim. Sa/So 11 bis 17 Uhr, Mo–Fr, 14 bis 19 Uhr. Bis 13. September. Finissage: 13. September ab 15 Uhr. ! «Farben der Erde». Pigmentbilder von Christian Kessler. Klinik Arlesheim. Täglich 8 bis 20 Uhr. Bis 8. November. Vernissage: Donnerstag, 10. September, 19

Lesung mit Bänz Friedli:

1.

«Es gibt Tage, da sind alle Menschen blau und sprechen Chinesisch» / «Und er fährt nie weg»

ALAIN CLAUDE SULZER:

Während zehn Jahren schrieb er die Mutter aller Familienkolumnen, bald war Bänz Friedli im Migros-Magazin frech und urkomisch, bald nachdenklich philosophisch, immer lebensecht. Die Kolumnensammlung «Es gibt Tage, da sind alle Menschen blau und sprechen Chinesisch» zeigt, wie er in der kleinen Welt des Haushalts die grosse spiegelt, wie er Alltägliches mit Weltpolitik verbindet und wie vermeintlich Banales Bedeutung erhält. Das Buch «Und er fährt nie weg» enthält Kolumnen, die Friedli für das BLS-Magazin «Streifzug» verfasst hat, Unveröffentlichtes und einige Perlen aus den früheren Pendlerregeln. Ein Buch für unterwegs und für die Kopfreisen daheim. Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt als Hausmann, Autor und Kabarettist mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich. Friedli publiziert als Kolumnist in verschiedenen Medien, bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF 1. Veranstaltungsort: Kulturhaus Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel

Lösung 36/2015:

Uhr, Foyer Haus Wegman. ! «Friedensreich Hundertwasser – Die Ernte der Träume». Sammlung Würth. Forum Würth, Arlesheim, Dornwydenweg 11, Arlesheim. So–Fr, 11–17 Uhr; öffentliche Führung jeden Sonntag, 11.30 Uhr. Bis 31. Januar 2016.

Termin: Dienstag, 22. September 2015, 19.30 Uhr (Türöffnung: 19.15 Uhr) Eintritt: Fr. 15.–, mit der Bider & Tanner-Kundenkarte Fr. 10.– Der Eintrittspreis kann am Veranstaltungsabend an Einkäufe angerechnet werden. Vorverkauf: Kulturhaus Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel, T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch

1. GIULIA ENDERS: Darm mit Charme, Postskriptum. Roman, Gesundheit, Ullstein Verlag Galiani Verlag 2. 2. PER ANDERSSON: Vom Inder, der auf dem LETA SEMADENI: Fahrrad bis nach Schweden Tamangur. Roman, fuhr, um dort seine grosse Rotpunkt Verlag Liebe wiederzufinden, 3. Biografie, Kiepenheuer & Witsch Verlag JEAN-LUC BANNALEC: 3. Bretonischer Stolz. HANS KÜNG: Kommissar Dupins vierter Sieben Päpste. Wie ich sie Fall, Krimi, Kiepenheuer & Witsch Verlag erlebt habe, Religion, Piper Verlag 4. 4. RÜDIGER SAFRANSKI: HANSJÖRG SCHNEIDER: Zeit. Was sie aus uns macht Hunkelers Geheimnis. und was wir aus ihr machen, Der neunte Fall, Krimi, Philosophie, Hanser Verlag Diogenes Verlag 5. 5. YANIS VAROUFAKIS: THOMAS HÜRLIMANN: Time for Change. Wie ich meiner Tochter die WirtNietzsches Regenschirm, schaft erkläre, Wirtschaft, Novelle, Hanser Verlag Fischer Verlag 6. 6. DANIELA SCHWEGLER: TIM KROHN: Bergfieber. Hüttenwartinnen Nachts in Vals. Roman, im Portrait, Erlebnisbericht, Rotpunktverlag Galiani Verlag 7. 7. DANIEL ZAHNO: JEAN-LUC BANNALEC: Wanderverführer. Die Bretonisches Gold. schönsten Touren rund um Kommissar Dupins dritter Basel, Wanderführer, Fall, Krimi, Reinhardt Verlag Kiepenheuer & Witsch Verlag 8. 8. THOMAS MAISSEN: Schweizer HeldengeschichPAULA HAWKINS: Girl on the Train. Du kennst ten – und was dahintersteckt, Geschichte, sie nicht, aber sie kennt Hier & Jetzt Verlag dich, Krimi, 9. Blanvalet Verlag THOMAS BUOMBERGER: 9. Guido Magnaguagno (Hrsg.): DONNA LEON: Schwarzbuch Bührle, Raubkunst für das Kunsthaus Tod zwischen den Zeilen. Zürich? Kunst, Commissario Brunettis Rotpunkt Verlag dreiundzwanzigster Fall, 10. Krimi, Diogenes Verlag JOACHIM BAUER: 10. Selbststeuerung. Die ARNO CAMENISCH: Wiederentdeckung des Die Kur, Roman, freien Willens, Psychologie, Urs Engeler Verlag Blessing Verlag

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Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck – Lichtspektakel an Aescher Schlossfassade. Aesch feiert am Freitag, Samstag und Sonntag seine 2...