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Donnerstag, 27. August 2015

107. Jahrgang – Nr. 35

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

18ºC 30ºC

Freitag, 28. August 2015 Freundlich, mit Sonne und durchziehenden Wolkenfeldern.

Nach einem traumhaften ersten Flugtag am Samstag kommt es am Sonntagmorgen kurz nach Programmbeginn zur Tragödie. Zwei Flugzeuge stürzen ab, ein Pilot kommt ums Leben.

Samstag, 29. August 2015 Strahlender Sonnenschein und bis zu 32 Grad warm. 18ºC 32ºC Sonntag, 30. August 2015 Viel Sonnenschein und sommerlich heiss. 19ºC 32ºC

Laufen

3 Seit zehn Jahren werden während zweier Wochen im August auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus» Filme gezeigt. Schuld daran ist Pascal Bolliger.

Breitenbach

12 Er verkauft Holz, pflegt den Wald, sorgt für Spaziergänger und macht viel Platz für Spechte, Wildrosen und Gelbringfalter. Revierförster Josef Borer erhält den renommierten Walder-Preis.

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Zwei Flugzeuge stürzen auf Dittingen

17/18 27 30/31

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Bojan Stula

W

as für ein tragisches, abruptes Ende der diesjährigen Dittinger Flugtage. OK-Präsidentin Regina Weibel machte sich gerade daran, die zahlreichen Ehrengäste im VIPZelt zu begrüssen, als es gegen 11.20 Uhr im Luftraum über dem Flugplatz und Dorf Dittingen zur fatalen Kollision kam. Ein 50-jähriger Pilot der dreiköpfigen süddeutschen Flugformation Grasshoppers hatte bei einem Formationsmanöver mit seinem Leichtflugzeug seinen Vordermann an der Unterseite von dessen Rumpf touchiert, was zum unkontrollierten Absturz beider Flugzeuge führte. Während das vordere Flugzeug steil nach unten stürzte und mit einem Explosionsknall hinter den Baumreihen verschwand, öffnete sich bei der hinteren Maschine der Rettungsfallschirm, ehe sie trudelnd zu Boden ging. Wie Polizeisprecher Meinrad Stöcklin später feststellte, hatte dieser Pilot nicht nur rechtzeitig das Rettungssystem betätigen können, ihm gelang auch trotz des bei der Kollision zerstörten Propellers die Notlandung im Garten eines Wohnhauses am Obermattweg. Das rettete ihm das Leben, er konnte unverletzt aus dem Cockpit steigen. Der dritte Pilot in der intakten Maschine kreiste noch einige Minuten über den beiden Absturzstel-

Nur Trümmerteile: An der Absturzstelle des verunglückten Piloten mitten im Dorf sieht es furchtbar aus.

len, ehe er in Dittingen sicher landete. Beide wurden anschliessend von den Untersuchungsbehörden befragt. Auf Windböen anfällig Für ihren Kollegen kam dagegen jede Hilfe zu spät. Vermutlich kam der Pilot in dem Moment ums Leben, als sich sein Flugzeug in eine Scheune mitten im Dorfkern bohrte und in unzählige Trümmerteile zerbarst. Besonders tragisch: Die Frau des getöteten Piloten musste den Unfall wie Tausende anderer Flugshow-Besucher vom Boden aus mitverfolgen, ehe sie später von CareSpezialisten betreut wurde. Über die genaue Unfallursache konnten Vertreter der Polizei, des Organisationskomitees und des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) an der um 15 Uhr durchgeführten Medienkonferenz keine weiterführenden Angaben machen. Es müssten zunächst die Untersuchungen der Baselbieter Polizei, Staatsanwalt-

schaft und der Sicherheits-Untersuchungsstelle (Sust) abgewartet werden. Alle Verantwortlichen drückten ihre Teilnahme mit den Hinterbliebenen und tiefe Betroffenheit aus. Unbestritten ist, dass zum Unfallzeitpunkt in dieser niedrigen Flughöhe gute Sicht und kein Regen herrschten. Bazl-Sicherheitsinspektor Dieter Haldemann, der am Freitag das Programm der drei Piloten abgenommen und für unbedenklich eingestuft hatte, stellte am späten Nachmittag fest, dass Ultraleichtflieger vom betroffenen Typ Ikarus C-42 auf plötzliche Windböen und Turbulenzen besonders anfällig sein können. Darum hatten die Piloten der Grasshoppers laut Haldemann auch gewünscht, am wettermässig trüben Sonntag am Vormittag und als erster Programmpunkt starten zu dürfen. Diese erste, so tragisch verlaufene Sonntagsvorführung, war zugleich die letzte: Um 12.15 Uhr entschlossen sich

FOTO: ZVG

alle übrigen Piloten, das Flugmeeting sofort abzubrechen. Zu jenem Zeitpunkt hatte sich unter den Veranstaltern, den ehrenamtlichen Helfern und Zuschauern eine stille Betroffenheit breitgemacht. Es gab Kinder, die das Miterlebte zunächst nicht verarbeiten konnten und in Tränen ausbrachen. Kritik von Anwohnern Gleichzeitig brandete weiter unten im Dorf neben dem Mitgefühl auch Kritik auf. Der Unfall zeige exemplarisch, dass die Sicherheit der Bevölkerung trotz gegenteiliger Beteuerungen der Veranstalter nicht gewährleistet sei, sagte eine Anwohnerin. Regierungsrätin Sabine Pegoraro sprach von «hundert Schutzengeln», die Dittingen gehabt habe, nahm aber gleichzeitig die Organisatoren in Schutz: «Ich komme schon seit vielen Jahren nach Dittingen, und die Flugtage sind stets hervorragend organisiert.»

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13. August bis 19.September 2015

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Erteile Klavier- und Keyboardunterricht Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 27. August 2015 Nr. 35

LAUFEN

LAUFEN

Feierabend dem Wohlklang gewidmet

Plaudern und geniessen Seit zehn Jahren werden während zweier Wochen im August auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus» Filme gezeigt. Das OpenAir-Kino ist beliebt bei Gross und Klein, lockte es doch seit Bestehen über 30 000 Zuschauer an. Gaby Walther

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Orgelspiel im Berner Münster: Tatjana Fuog. Die reformierte Kirche Laufen lädt im Halbjahr 2015/16 zu 30-minütigen Konzerten an diversen Samstagen um 17 Uhr ein. Ein Kunterbunt an Dixie, Brass, Jazz, Chor und Klassik soll die Gäste erfreuen. jjz. Eine glänzende Idee entwickelte letztes Jahr Tatjana Fuog, Organistin der Evangelisch-Reformierten Kirche Laufen. Sie wollte den Menschen nach Einkäufen und anderen Besorgungen am späten Samstagnachmittag ein musikalisches Zückerchen verabreichen und sie beglückt und zufrieden in den Feierabend entlassen. «Für jeden musikalischen Geschmack bieten wir etwas an», meint die Meisterorganistin. Die kurzen Abendkonzerte waren letztes Jahr ein Grosserfolg, so dass heuer ein neuer Zyklus aufgelegt wird. Die umtriebige Musikerin organisiert nicht nur alle neun Konzerte selbst, sondern stellt an jedem Anlass die Künstlerinnen und Künstler vor und beteiligt sich selbst an zwei Konzerten. Tatjana Fuog ist in Russland aufgewachsen und hat ihre musikalische Ausbildung in Wolgograd absolviert. Sie hat 11 Jahre in den Baltischen Staaten gelebt und Konzerte in Russland, Deutschland und Frankreich mitgestaltet. Die Liebe hat sie in die Schweiz begleitet, wo sie in Laufen und Murten den Orgeldienst versieht. Seit 2014 leitet sie auch den Kirchenchor von Meltingen. Die in

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Bretzwil wohnhafte Künstlerin ist ein musikalisches Multitalent, spielt Klavier, Orgel und Cembalo und hat auch in Chören mitgesungen. «Ich fühle mich in der Schweiz sehr wohl und bin glücklich verheiratet», berichtet Fuog. Und übrigens: Die sportliche Musikerin tanzt sehr gerne moderne Tänze, dafür überlässt sie das Kochen lieber ihrem Ehemann. Ihren Konzertbeitrag leistet sie am 16. Januar 2016 mit einer Winterreise nach Russland. Mit der Geigerin Lisa Rieder beschreibt sie musikalisch die packende Natur Russlands und die romantischen Schlittenfahrten mit drei Pferden (Troika). Das Eröffnungskonzert am 12. September 2015 bestreitet der weltberühmte Organist Prof. Edgar Krapp. Allein sein Auftritt ist ein Besuch in der reformierten Kirche wert. Die Swing & Diexieland Band Jumping Notes bringt am 24. Oktober 2015 pfiffige Stimmung ins Kirchenhaus und die Brass Band Meltingen wird am Schlusskonzert, 7. Mai 2016, beweisen, was sie drauf hat. Tatjana Fuogs Augen leuchten, wenn sie von ihren Abendmusiken spricht und sie legt Wert darauf, dass der Eintritt frei ist und die Unkosten mit einer Kollekte alimentiert werden. Abendmusiken jeweils am Samstag um 17 Uhr in der Evangelisch-Reformierten Kirche Laufen. Genaues Programm unter www.ref-laufental.ch und Inserate im Wochenblatt.

m letzten Donnerstag wurde mit der amerikanischen Komödie «Chef» das Open-Air-Kino Laufen zum zehnten Mal eröffnet. Von den Gründungsmitgliedern sind nebst Pascal Bolliger, Initiator und Präsident des Vereins, noch Markus Burger und Simon Karrer dabei. Vieles hätten sie in den letzten Jahren zusammen erlebt und einige Berühmtheiten der Schweizer Filmbranche wie Stefanie Glaser, Beat Schlatter oder Hanspeter Müller-Drossaart seien als Gastredner eingeladen worden, weiss Bolliger zu berichten. Markus Würsch, Leiter Inserateverkauf Wochenblatt, lobte in der Eröffnungsrede das Engagement für das Open-AirKino. Stolz ist Bolliger auf seine Crew und die vielen freiwilligen Helfer, welche jährlich rund 1200 Stunden Fronarbeit für den Anlass leisten. Er dankte den Sponsoren und Gönnern für ihre Treue. Wie jedes Jahr wurden diese am

Jubiläum: Das Open-Air-Kino Laufen existiert seit 10 Jahren.

FOTOS: GABY WALTHER

Lobt das Engagement der Verantwortlichen: Markus Würsch, Leiter Inserateverkauf Wochenblatt, hielt die Eröffnungsrede. Twostrum: Das Gitarrenduo sorgt für die musikalische Unterhaltung.

Bekannt und beliebt: Pascal Bolliger, Präsident Open-Air-Kino Laufen, schaut, dass es den Besuchern und Besucherinnen gut geht.

Eröffnungsabend zu einem Apéro in die VIP-Lounge eingeladen, denn Bolliger weiss, dass das Open-Air-Kino nicht nur wegen des Films besucht wird, sondern auch wegen des Plauderns und Beisammenseins. So sorgen vor dem Film Beizli und Musik für die gemütliche Atmosphäre auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». Am letzten Donnerstag unterhielten Twostrum mit Popmusik der letzten 30 Jahren die Gäste. Heute Abend werden die Red Steel Dragons vor dem Actionfilm «Fast&Furios» einen Auftritt haben und am Samstag wird zum Abschluss der Kinowoche vor der Komödie «Traumfrauen» die Rhythm-Projekt-Band zu hören sein. Weitere Vorstellungen: heute Do, 27. 8.: Fast & Furios 7, Fr, 28. 8.: Minions, Sa, 29. 8.: Traumfrauen. Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr, www.openairkinolaufen.ch

LAUFEN

LAUFEN

Cenek Pražàk – Ausstellung mit bewegter Geschichte

Texanisches Duo

Die Spuren von Cenek Pražàk sind in Laufen noch allgegenwärtig. Letztes Jahr wäre der tschechische Künstler 100 Jahre alt geworden. Nächstes Jahr jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. 2015 ist der richtige Zeitpunkt für die Ausstellung «Zwischenzeit» im Kantonsspital Baselland in Laufen. Am letzten Donnerstag wurde sie eröffnet.

WOS. Am Freitag, 4. September, lädt Martin Meier zur nächsten CountrySession ins Alt Schlachthuus ein. Courtney Patton & Jason Eady kehren nach ihrem letztjährigen Auftritt nach Laufen zurück.

dust. Cenek Pražàk war nicht nur bildender Künstler, sondern auch Musiker. 1969 ist er mit seiner Frau Anna in die Schweiz emigriert, lebte in Dittingen und wurde 1978 erster Konzertmeister des Orchesters Laufental-Thierstein. Folgerichtig wurde die Ausstellung «Zwischenzeit» am vergangenen Donnerstag durch dieses Orchester eröffnet und umrahmt. Mit dabei zahlreiche Freunde des Künstlers, auch Giuseppe Gerster, der mit vielen andern hier im Laufental Wegbereiter Pražàks war. Der Architekt liess den zahlreich erschiene-

Weggefährte: Giuseppe Gerster, hier bei der Einführung zur Ausstellung, war eng mit dem Künstler befreundet.

Kunst in Bild und Ton: Mit dem Werk in drei Sätzen «Oboe d’amore», Solist Christophe Vichard (r.), beehrte das Orchester Laufental-Thierstein seinen ersten Konzertmeister Cenek Pražàk. Zwei Werke des Künstlers im Hintergrund.

www.swisstexmusic.ch

FOTOS: MARTIN STAUB

nen Vernissage-Besuchern Leben und Werk eines «sanftmütigen Widerstandskämpfers» – wie er Pražàk nannte – in seiner Laudatio aufleben. Mit der Ausstellung «Zwischenzeit» möchte Kuratorin und Pražàk-Schülerin Nicole Ackermann Pearce keine Retrospektive des Malers zeigen. In Anlehnung an das Jahr zwischen dem 100. Geburtstag 2014 und dem 20. Todestag 2016, sollte diese Ausstellung im Jahr dazwischen den Fokus auf Pražàks Kunst am Bau und der Sammlung des KSBL gelten. In zahlreichen Gebäuden, vor allem in jenen, welche von Giuseppe Gerster entworfen wurden, durfte Cenek Pražàk seine Kunst am Bau zelebrieren. Einige Werke bereichern noch heute Fassaden und Innenräume, andere sind bereits verschwunden. «Ein definitiver Ver-

lust», wie Architekt und Kuratorin finden. Nebst Originalwerken Pražàks trifft der Besuchende in den Gängen und im Treppenhaus des Spitals auf zahlreiche Entwürfe des Künstlers, auf denen er unter anderem auf Schwarzweissfotos seine Ideen in seinen unverkennbaren Farben aufmalte. Einige davon wurden umgesetzt, bei anderen blieb es beim Entwurf. Mit aktuellen Fotos von Orten, wo Pražàks bunte Linien, Streifen und Flächen noch heute präsent sind, wird dem Betrachter der Stellenwert eines damals weitherum bekannten Künstlers bewusst. So zum Beispiel an der Fassade links vom Hintereingang beim Laufner Coop, im Innern der Primarschule Zwingen und der SEK Laufen oder im Personalhaus der Keramik Laufen. Cenek Pražàk und seine Frau kamen

durch Bekanntschaft mit dem Dittinger Bildhauer Alfred Gruber mausarm ins Laufental. Nur dank der Hilfe einiger hiesiger Freunde fand der Musiker, Maler, Illustrator, Schriftsteller, Denker und Optimist – wie ihn der Laudator umschrieb – hier Wohnung und Arbeit. Und was heute, nur 19 Jahre nach seinem Tod kaum denkbar wäre: Pražàk bezahlte seine Spitalaufenthalte, da er kein Geld hatte, mit Werken aus seinem Schaffen. Unter diesem Aspekt zeigt sich auch der Ort für diese interessante Ausstellung als der einzig richtige. Cenek Pražàk (1914-1996), Ausstellung «Zwischenzeit», Sammlung Kantonsspital Baselland und Projekte Kunst am Bau. Bis 25. September 2015, täglich zugänglich von 8 bis 20 Uhr. Führung durch die Ausstellung: Donnerstag, 3. September, 18.30 Uhr. (Filmvorführung im alts schlachthuus: 3.9. um 20.30 Uhr) Weitere Führungen möglich. Kontakt:nicole@ackermannpearce.com

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

28. August bis 13. September 2015 Vernissage: Freitag, 28. August, 19.00 Uhr

Jürg Häusler

Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr Der Künstler ist an der Vernissage und jeweils sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Galerie anwesend. FILM

Donnerstag, 3. September, 20.30 Uhr

ˇ ˇ Prazák ˇ Cenek

Regie: Jiri ˇ Havrda ˇ Dokumentarfilm: CSFR, 1993


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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 28. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 28. August, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 29. August, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Feier für die Kleinen, ihre Geschwister, Eltern und Grosseltern. Sonntag, 30. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Begrüssungsgottesdienst für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, mit Pfarrer Claude Bitterli und Christian Müller (Klavier/Saxofon). Heute ist Chinder-Sunntig. Dienstag, 1. September, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Brislach Freitag, 28. August, 18.30 Uhr, katholische Kirche Brislach, ökumenischer Gottesdienst um Schuljahresanfang, mit dem ökum. Pfarrteam, Schülern, Schülerinnen und dem Katechetenteam.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Anna Allemann in so vielfältiger Weise erfahren durften. Besonders danken wir – Herrn Dr. Mosimann, Breitenbach, für die ärztliche Betreuung; – den Mitarbeiterinnen des Teams Passwang der Spitex Thierstein für die geleisteten Dienste; – den Ärzten und dem Personal des Kantonsspitals Laufen für die medizinsche Betreuung; – Herrn Pfarrer John Obinna, dem Sakristan Herrn Anton Bitterli und den Ministranten für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes; – dem Organisten Herrn Tobias Cramm und der Sopranistin Frau Barbara Schneebeli für die eindrucksvolle musikalische Umrahmung; – allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden die mit hl. Messen, Geldspenden und Blumen ihre Verbundenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Liesberg Samstag, 29. August, 18.30 Uhr, Kapelle Riederwald, ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahresanfang, mit dem ökum. Pfarrteam, Schülern, Schülerinnen und dem Katechetenteam.

Ein herzliches Vergelts Gott an alle, die Anna auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Dreissigster: Samstag, 29. August 2015, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil.

Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Samstag, 29. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 30. August, 10.30 Uhr, kath. Kirche Himmelried, ökumenischer Gottesdienst, u. a. mit der Taufe von Marvin Mischler aus Himmelried, Pfarrer Stéphane Barth und Diakon Rolf Zimmermann, mit einer Teilete im Anschluss an die Feier im grossen Saal des Gemeindehauses, vis-à-vis der Kirche. Fw. Teilnahme der Sonntagsschule am GD in Himmelried. Samstag, 5. September, 14.00 Uhr, Neubechburg, Oensingen, kirchliche Trauung von Mirjam Comte und Pascal Schraner, beide aus Nunningen, Pfarrer Stéphane Barth, Panflötist Peter Bachmann. Sonntag, 6. September, 10.30 Uhr, Kloster Beinwil, ökumenischer Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth und Bruder Christoph Wilden, Organist Klaus Müller und Gitarristin Esther Thommen, mit einem Apéro nach der Feier und mit der Möglichkeit, im Klostergarten mitgebrachte Würste zu grillieren. Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags, 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des reformierten Kirchgemeindehauses, Fehrenstr. 46, in Breitenbach: Gruppe 1 am Do, 27. August 2015. Gruppe 2 am Do, 3. September 2015. Chilespatzenchörli. Jeweils freitags, 19 bis 20 Uhr, im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber. An den folgenden Daten: 28. August, 11. und 25. September (dann: Herbstferienpause) und 30. Oktober.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 28. August 9.30 Uhr, Kinderkirchenmorgen Martina Hausberger 10.30 Uhr, Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr, ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, St. Johannes-Kapelle Hofstetten – Sonntag, 30. August, 10 Uhr «Zu Gast in den Pfarreien» – ökum. Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Günter Hulin, Kirche Witterswil – Mittwoch, 2. September, 14.30 Uhr, Geschichtenabenteuer für Kinder ab 5 Jahren, Anmeldung bis 31. August bei Martina Hausberger, Telefon 061 731 38 84 18.30 Uhr, Streetdance, Isabel Reimer

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 29. August 2015 19.00 Uhr Jugendgottesdienst GODI In den Räumlichkeiten der BewegungPlus in Laufen Sonntag, 30. August 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte anschliessend Kirchenkaffee Mittwoch, 2. September 2015 14.00 Uhr Schatzsucher «Gäste sind herzlich willkommen»

Erschwil, im August 2015

Die Trauerfamilien

Es schliesst sich ein Fenster und ein neues geht auf...

In grosser Dankbarbeit für ein erfülltes Leben durfte ich letzten Sonntagnachmittag zu Hause in den Armen meiner jüngsten Tochter Claudia einschlafen. HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit in Form von Spenden und Blumen, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter

Anna Schmidlin-Schädler erfahren durften. Wir danken den beiden Pfarrherren Klingenbeck und Mediger für den einfühlsamen Gottesdienst. Ein spezieller Dank geht an Herrn Dr. Nicolic und das Pflegepersonal des Spitals Laufen für die liebevolle Betreuung. Die Begleitung auf ihrem letzten Weg, die einfühlsamen Worte, jeder Händedruck und jede Umarmung haben uns getröstet und uns gezeigt, dass unsere Mutter nicht vergessen wurde. Unser besonderer Dank gilt allen, die das Leben der Verstorbenen in irgendeiner Weise bereichert und beglückt haben, ihr in Freundschaft und Liebe begegnet sind, sie mit Würde gepflegt und umsorgt haben und ihr über den Tod hinaus im Andenken und im Gebet verbunden bleiben. Laufen, im August 2015

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 4. September 2015, um 19.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Laufen.

Lina Gygi-Halbeisen 20. April 1924 bis 23. August 2015 Der leise Wind in den Blättern meines geliebten Lindenbaums hat mich gerufen und sanft weggetragen in eine andere Welt. Ihr, meine Lieben, habt mir geholfen und wart dabei.

Marie-Thérèse Gygi Belinda und Michael Themel-Gygi mit Sohn Vincent Jasmin Gygi und Michael Lüscher Astrid und Erich Meyer-Gygi Christine Meyer Richli und Thomas Richli Benjamin Meyer Lilly Gygi Josefa Gygi Claudia und Sacha De Paoli-Gygi Olivier De Paoli Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, dem 1. September 2015, um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Die Beisetzung der Urne erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen würde ich mich auch sehr über eine Geldspende an die Bruder-Klaus-Stiftung freuen, Postkonto 60-4094-4, IBAN CH56 0900 0000 6000 4094 4. Traueradresse: Claudia De Paoli-Gygi, Schliffmatt 6, 4242 Laufen

Der etwas andere Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter Weststrasse 79 Nebelberg 2 4242 Laufen 4208 Nunningen Tel. 061 761 30 50 Tel. 061 791 11 41 dopa@bluewin.ch www.die-bestatterin.ch

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Donnerstag, 27. August 2015 Nr. 35

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis von Frau Dr. med. Luzia Huber-Borer bleibt ferienhalber vom 10.09.15 bis und mit 04.10.2015 geschlossen.

Amtliche Anzeigen

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Mittwoch, dem 23. September 2015, um 14.30 Uhr wird im Sitzungszimmer Nr. 115 des Betreibungs- und Konkursamtes Basel-Landschaft, Eichenweg 12, 4410 Liestal, das nachstehende Grundstück versteigert:

Einladung zur öffentlichen Mitwirkung Mutation Bau- und Strassenlinienplan «Sunnefeld»

Grundbuch Zwingen, Stockwerkeigentum Nr. S2124, 100/1000 Miteigentum an Grundstück Nr. 2046 mit Sonderrecht an der 4½-Zimmer-Maisonette-Wohnung, Wohnfläche ca. 125 m². Benützungsrecht an Parkplatz Nr. 17. Baujahr 1993.

Gestützt auf § 7 «Information und Mitwirkung der Bevölkerung» des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basellandschaft kann vom 31. August bis 15. September 2015 die Mutation Martisackerweg 2015 des Bau- und Strassenlinienplanes «Sunnefeld», Bereich Parzellen 247/1005, zu den üblichen Schalterzeiten in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

4222 Zwingen, Kleebodenweg 3 Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 350 000.– Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 50 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung). Besichtigung der Liegenschaft: Freitag, 4. September 2015, 15.00 – 15.30 Uhr

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: Nicole und Michel Laffer-Gregorich Bodenackerstrasse 507, 4252 Bärschwil

Grund für die Planungsmassnahme: Mit der Mutation wird der Bau- und Strassenlinienplan im Bereich der Stichstrasse an die aktuelle Planung angepasst. Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Mitwirkungsverfahren können allfällige Anregungen und Einwände zur vorliegenden Mutation in schriftlicher Form bis zum 15. September 2015 an den Gemeinderat gerichtet werden. Die Eingaben werden vom Gemeinderat geprüft, der dazu eine Stellungnahme im Mitwirkungsbericht publizieren wird. Grellingen, 24. August 2015

Gemeinderat Grellingen

Bauobjekt: Einbau von 3 Dachflächenfenstern Bauplatz: Bodenackerstrasse 507 Bauparzelle: GB-Nr. 885

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einladung zu öffentlichen Orientierungsveranstaltungen zum kantonalen Richtplan

Einsprachefrist: 11. September 2015

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Die Veranstaltungen finden statt am:

Baupublikation Bauherrin: Stephanie Wengi Fringeliweg 448, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe an Aussenfassade Bauplatz: Fringeliweg 448 Bauparzelle: GB-Nr. 888 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. September 2015

– Montag, 7. September 2015, 19.00–21.00 Uhr, Schulhaus Brühl, Gempenring 4, Dornach – Mittwoch, 9. September 2015, 19.00–21.00 Uhr, Altes Spital, Oberer Winkel 2, Solothurn

Die Unterlagen zur Gesamtüberprüfung des kantonalen Richtplans sind im Internet verfügbar: www.arp.so.ch Solothurn, 24. August 2015

Meltingen

Für das Bau- und Justizdepartement Der Vorsteher: Roland Fürst, Regierungsrat

Baupublikation Bauherrschaft: Muriel und Joshua Vig-Spaar Seewenstrasse 131, 4204 Himmelried Bauobjekt: Um- und Anbau Bauplatz: Berggasse 189 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 420 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 11. September 2015

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Hugo Spahni Mariasteinstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Hugo Spahni Hochlettenstrasse 3, 4104 Oberwil BL Bauobjekt: Umgebungsgestaltung, Zaunbau, Bepflanzung, Gartensitzplatz Bauplatz: Mariasteinstrasse 20 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3161 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. September 2015

Baupublikation Bauherr: Lehmann G. und K., Sacchet P. und A. Projektverfasser: Lehmann, Sacchet Ettingerstrasse 48+48a, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Vordach Bauplatz: Ettingerstrasse 48 + 48a 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4038 + 3610

Bauherr: m3 Immobilienentwicklung AG Aeschengraben 13, 4051 Basel Projektverfasser: Tomi Architekten GmbH Aeschengraben 13, 4051 Basel Bauobjekt: Neubau 2 Einfamilienhäuser mit Garage und Carport Bauplatz: Baselweg 10 / Hollenweg 2 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2295 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. September 2015

Hans Althaus-Renz 31. Dezember 1933 bis 22. August 2015 Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist Erlösung. Nach kurzer, schwerer Krankheit wurdest du von deinen Schmerzen befreit.

In liebevoller Erinnerung Carmen Blaser-Althaus Patrick und Ingrid Blaser mit Lian Sandra Blaser Liliane und Beat Dietsche-Althaus Olivier Keck und Nicole Bühler Céline und Tobias Graf-Keck Sonja Wohlgemuth-Imark Freunde und Bekannte

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Dornach Gempenstrasse, Depot «Ramstel» bis Strada-Bezugspunkt-Nr. 42 Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Gempenstrasse, Abschnitt Depot «Ramstel» bis Strada-Bezugspunkt-Nr. 42 folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird im Baustellenbereich verengt und teilweise einspurig geführt. – Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichtsignalanlage oder durch einen Verkehrsdienst. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt. – Der Postautodienst (Linie 67) bleibt gewährleistet. Dauer: 31. August bis ca. 2. Oktober 2015 Wegen Belagsarbeiten wird die Kantonsstrasse im Ausserortsbereich zwischen Dornach und Gempen für den Gesamtverkehr komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Hochwald. Die Bushaltestelle in Dornach „Schiessstand“ wird ersatzlos gestrichen. Der Postautodienst bleibt über die Umfahrungsstrecke gewährleistet. Vollsperrung: 21. bis 25. September 2015 Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich verschieben. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 28. August 2015 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. September 2015

Baupublikation

In Dankbarkeit und schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Grossvater, Urgrossvater und Freund

– Dienstag, 15. September 2015, 19.00–21.00 Uhr, Berufsbildungszentrum Olten, Aarauerstrasse 30, Olten

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Guido Gschwind Ettingerstrasse 30, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Heinz Grötzinger Am Sonnenrain 9, 72178 Waldachtal-Cresbach Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Ettingerstrasse 30, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4047 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. September 2015

Bauherr/Projektverfasser: Marco Stöckli Ettingerstrasse 43, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Fassadenänderung Fenstereinbau Bauplatz: Ettingerstrasse 43, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4263 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. September 2015

Die Urnenbeisetzung findet am 3. September 2015 um 14.40 Uhr auf dem Friedhof zum Hörnli in Riehen BS statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9. Traueradresse: Carmen Blaser-Althaus, Brünigstrasse 104, 6060 Sarnen Gilt als Leidzirkular.


Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

TO D E S A N Z E I G E Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sowie die Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Birsig nehmen mit grosser Trauer Abschied von

Urs Haider 23. 1. 1956 – 22. 8. 2015 Wir verabschieden uns von einem äusserst hilfsbereiten und pflichtbewussten Mitarbeiter und einem wertvollen und allseits beliebten Kollegen. Wir vermissen Urs Haider sehr und werden ihn in bester Erinnerung behalten. Die Gewissheit, dass wir alle am Ziel unseres Weges wieder vereint sein werden, kann uns Kraft und Hoffnung geben. Es ist uns allen ein Bedürfnis, der ganzen Trauerfamilie unser aufrichtiges Beileid auszusprechen.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Birsig Mitarbeitende Raiffeisenbank Birsig Die Urnenabdankung findet am Freitag, 28. August 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Biel-Benken statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Hilfe für Haustiere, 4102 Binningen, Postkonto 40-298367-8.

Was bleibt: unsere Liebe, unsere Sehnsucht, endlose Traurigkeit, unvergessliche Jahre, kostbare Erinnerungen.

Auf unserem schweren und schmerzlichen Weg des Abschieds von unserem geliebten Sohn, meinem Bruder, unserem Enkel, Cousin, Patenkind, meinem Onkel, meinem Neffen

Pascal Steiner durften wir viele Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft erfahren. Herzlichen Dank sagen wir allen Verwandten, Bekannten und Pascals Freunden, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen, mit uns Abschied nahmen und ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten. Unser besonderer Dank gilt Herrn Paul Stebler für die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier, Rosi und Camille Wohlgemuth und Silvia und Franz Küry, die Pascal während seiner schwersten Phasen beigestanden haben, Jacqueline und Peter Borer sowie den Fahnendelegationen. Grindel, im August 2015

Todesanzeigen

Die Trauerfamilie

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


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Claudia Kretzer 061 781 17 78

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 27. August 2015 Nr. 35

BURG

30. Serenade mit junger Musik hinter alten Mauern Jahr für Jahr ging die von der Famile Jacobi initiierte und mittlerweile bekannte Serenade in ihrem Schloss über die Bühne. Zum 30jährigen Jubiläum rissen Giacun Schmid und Band das Publikum mit ihren Songs bis zur Standing Ovation mit. Roland Bürki

S

chon der steile Aufstieg zum Schloss Burg, das hoch über dem Dorf auf einem Felskopf thront, ist mit der eindrücklichen Aussicht aussergewöhnlich. Genau so aussergewöhnlich, wie die Idee der Besitzerfamilie Jacobi, Gäste und Einwohner Jahr für Jahr zu einer veritablen Schloss-Serenade einzuladen. Einem heiteren, abendlichen Ständchen unter freiem Himmel im Schlosshof. Seit ein paar Jahren hat sich da eine Art Arbeitsteilung eingebürgert: Die Besitzerfamilie stellt für die Serenade das Schlossareal zur Verfügung, während die Gemeinde Burg für Organisation und Apéro besorgt ist. «Schade», bedauert ein untröstlicher Gemeinderat Hans-Jörg Tobler, zuständig unter anderem für Kulturförderung und Freizeit, «Petrus zwingt uns ausgerechnet zur 30. Auflage in die akustisch etwas stark widerhallende Schlosskapelle der Kirchgemeinde Burg.» Gerade jetzt, wo eine lässige Band aus Basel vor allem auch für die jüngere Generation hier in Burg ihr Bestes gebe. «Mir leegen aifach emool loos», sucht Giacun Schmid, singender Songwriter mit Gitarre, den di-

Denkt viel nach: Songwriter, Sänger und Gitarrist Giacun Schmid (Mitte) mit seiner Band. rekten, schnellen Draht zu den gut 60 anwesenden Serenade-Gästen. Zusammen mit Sandro Corbat, dem Virtuosen an der Gitarre, Marco Nenniger am Bass, Ulrich Pletscher mit impressiven Soli an Saxophon und Melodica sowie mit Basil Kneubühler am Schlagzeug blickt Giacun auf «The World behind Things», auf die Welt hinter seinem Alltag. Es ist der Titel seines ersten Albums. «Es gibt ihn doch, den guten Schweizer Songwriter», hat ihn Radio Virus gewürdigt und das spürt auch das Publikum, bei dem seine gefühlvoll gesunge-

nen Alltags-Betrachtungen bestens ankommen. Zumal der von Giacun und Band bevorzugte Americana Rock mit seinen Bezügen zur US-Volksmusik einfach mitreisst, wenn es um Liebe, unbeachtete Leute oder unsichtbare Arbeit geht. Gut 20 Songs dürfen die Zuhörerinnen und Zuhörer mitwippend geniessen, einige wenige nicht aus Giacuns Feder. Wie etwa Bruce Springsteens «Atlantic City», das französische «Comme elle vient» von Noir Désir oder dann Dolly Partons begeistert aufgenommene «Jolene». Em Ende geht das nicht ganz

FOTO: ROLAND BÜRKI

ü20-konforme Publikum so hart ran mit seiner Standing Ovation, dass die Band freudig bewegt noch zwei Songs dazu gibt. «Ich bin sehr froh über die Buben», lobt Giacun seine sackstarke Band, während Burgs am Ende von der Musik überwältigter Kulturminister Tobler einfach nur ganz sec über die Lippen bringt: «Ein einmaliges Erlebnis!» Das Album «The World behind Things» ist erhältlich bei Plattfon Basel. Giacun Schmid und Band sind wieder zu hören am 11. Oktober 2015 im Sud, Burgweg 7, 4058 Basel

BRISLACH

Im «Zipfel» und im «Chlybasel» grassierte das Quartierfest-Fieber

VERANSTALTUNG

Oldtimer im Stedtli Unter der Regie des Schweizer Motor Veteranen Club Sektion Nordwest (SMVC Sektion NW) und dem Feuerwehrverein Laufen, findet am Sonntag, 30. August, das zweite Oldtimertreffen im Stedtli Laufen statt. Als Veteranen sind alle Fahrzeuge, vom Auto, Motorrad, bis hin zu Landmaschinen und Kommunal-Fahrzeugen gerne gesehen. Die Organisatoren heissen von 10 bis 17 Uhr herzlich willkommen. Das seit 1295 Stadtrecht besitzende Laufen mit seinen wunderschönen Altstadt-Häusern bietet die idyllische Kulisse für diesen Anlass. Der Verkehr zum Oldtimer-Treffen wird durch Einweis-Posten geregelt. Der Feuerwehrverein Laufen stellt seine historischen Fahrzeuge zur Schau. Attraktion ist das alte Feuerwehr-Fahrzeug «Omeli». Für das leibliche Wohl, Speis und Trank, ist der Verein gerüstet und freut sich über jeden Gast im Festzelt. Die SMVC Sektion NW steht Ihnen gerne zur Verfügung, mit interessanten Routenplanungen für den Besuch der Sehenswürdigkeiten (z.B. Musikautomaten Museum Seewen, Wallfahrtskirche Mariastein, Goetheanum Dornach, uva.) in der Umgebung. Gerne zeigen wir unseren Gästen auch die schönsten Winkel des Städtchens Laufen zu Fuss, weil jeder dieser Winkel auch ein Foto-Sujet der besonderen Art darstellt. Für die Besucherinnen und Besucher organisiert die SMVC Sektion NW Oldtimerfahrten in die nähere Umgebung. Informationen erhalten Sie am SMVC Sektion NW – Stand. SMVC Sektion NW Gian Clavadetscher

Blasrohre: Die Zipfelkinder haben ihren Spass daran.

Sonnenblumen und Zipfelmützen: Sie sind Sinnbild für die heitere, fröhliche Stimmung im Zipfel. FOTOS: ROLAND BÜRKI Das vierte Quartierfest der Brislacher IG Holzgasse im «Zipfel» lief unter dem Motto «Im Zipfel isch’s dr Gipfel», während jenseits der Lüssel die «Änebächler» klein, aber fein ihr Kleinbasel feierten. bü. Noch immer läuft bei ihrem Brunnen in der Holzgasse ausser der verstreichenden Zeit rein gar nichts. So läuft das vierte Fest des Quartiers rund um die Holzgasse weiterhin unter dem sinnigen Namen Zipfelfest. In Anlehnung an den alten Dorfnamen «Zipfel», wo einst die Zipfelbauern fuhrwerkten und der Zipfelpfarrer predigte. «Hätte das Brunnenwasser wieder gesprudelt, hätten wir ein gehöriges Zipfel-Brunnenfest gefeiert», schmunzeln die OK-Mitglieder angesichts des Grossaufmarschs von exakt 126 Frauen, Männern und Kindern in die gesperrte und reich geschmückte Holzgasse. Immerhin sprudelt «quöllfrisch» als Ersatz überall das feine Appenzeller Bier, das exakt zum eben herangekarrten, knusprig gebrate-

nen Spanferkel passt. Süsse Gemüter schielen da eher nach der verlockenden Cremeschnitte, auf der sich die Schokoladenschrift «Zipfelfest 2015» meterlang in die Länge zieht. Kinder ziehen sich beim Schiessen mit dem Blasrohr ihre Zipfelmützen stramm, während die grossen «Buben» beim Nageln mit der Schmalseite des Hammers vorsichtig ihre Fingerzipfel aus dem Gefahrenbereich bringen. Eher gestandene Männer hingegen ziehen genussvoll an einer dicken Cigarre, was den jüngsten «Holzgässler» Dominique (2 Monate) und Theres Roth (89) als Holzgasse-Älteste nicht im Geringsten stört. Auf Interesse bei den Kindern stossen die tollen Preise, die Ueli Zingrich für die Wettbewerbe zusammengetragen hat, wie Minipuzzles, Zipfelmützen oder Geldbörsen. Und bei den Erwachsenen unter den Partyzelten steigt die Stimmung unaufhörlich. «Bis zum Open-End», drücken sich die OKLeute um eine exakte Antwort über das Festende.

Im «Chlybasel» ist alles viel kleiner «Chlybasel» hat einst der legendäre Dichter und Bauer Leo Buri dem Gebiet ennet der Lüssel gesagt. Dort organisieren Bruno Hofer und Fritz Kirchhofer seit über 20 Jahren das Quartierfest der «oberen Änebächler». Früher mit Guggemusig, Kinderwettbewerben und Sonntagsbrunch. Geblieben davon sind am 23. Fest trotz vieler Ferienabwesenheiten der bewährte «Grill-Bruno», Kaffee und Kuchen, der Brunch und die lo-

ckere Stimmung mitsamt den spannenden News aus dem Dorf. Nur der Schnaps scheint diesmal irgendwo stecken geblieben zu sein, doch vermissen tut ihn trotz immer kühlerer Temperaturen offensichtlich kaum jemand. Und schliesslich findet sich auch niemand, der auf das erste Frühpostauto warten möchte, das an diesem Sonntagmorgen wegen Belagsarbeiten in Breitenbach ausnahmsweise vor dem Festplatz durchfährt.

Abendglühen im «Chlybasel»: Das gibt die schönsten Würste, so Grill-Bruno.


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LAUFEN

LAUFENTAL LAUFEN / BREITENBACH

Drei Künstlerinnen vernetzen sich

Die Drechselbank kehrt endlich heim Eine Drechselbank, die im Estrich des Museums Laufental ein eher tristes Dasein fristete, kehrt heim nach Breitenbach ins Industriemuseum. Dimitri Hofer

B Hinter dem Spinnennetz von Ping Qiu: Die Künstlerinnen Renata Borer, Sandra Riche FOTO: JÜRG JEANLOZ und Ping Qiu. Renata Borer, Ping Qiu und Sandra Riche stellen in der Chelsea Galerie ihre Kunstwerke aus und beeindrucken durch gemeinsame Bildsprache, Naturverbundenheit und Darstellungsweisen. jjz. Ihre Herkunft könnte nicht verschiedener sein: Renata Borer kommt aus Büsserach, Ping Qiu stammt aus China und Sandra Riche aus Paris. Nichtsdestotrotz kennen sie sich schon lange und haben sich in Basel und Berlin getroffen, um sich über Kunst auszutauschen. Galeristin Jeanette Schmid hat es den drei Damen ermöglicht, in der Chelsea Galerie Laufen eine gemeinsame Ausstellung zu gestalten. «Das Gemeinschaftswerk Freundschaftsinsel, das rosarote Hände und ein grünes Haus darstellt, ist Sinnbild für Verbundenheit und Wertschätzung der Künstlerinnen untereinander», erklärt Schmid zu der am Boden liegenden Installation. In seiner Laudatio anlässlich der Vernissage in der Chelsea Galerie bringt es Kunsthistoriker Michael Babics auf den Punkt: «Sie arbeiten mit der Hand und geben sich die Hand, sie verfolgen eine klare Linie und ziehen klare Linien, sie arbeiten an Netzen und vernetzen sich». Auf zehn kleinen Aquarellen stellt Sandra Riche verschiedene Hände dar und dokumentiert Ausdrucksweise und Aussagekraft einer Hand. Klare Linien zieht Renata Borer auf

ihren herrlichen Zeichnungen der griechischen Göttin Arachne, die wegen ihrer Webkunst in eine Spinne verwandelt wurde. Ping Qui zaubert mit Tusche und Pinsel filigrane Spinnennetze auf das Papier, setzt eine chinesische Tradition fort und verrät meditative Fähigkeiten. Im Ausstellungsraum hat die in Berlin wohnhafte chinesische Künstlerin ein mannshohes Spinnennetz aus roter Wolle geknüpft und symbolisch Hände als Spinnen hineingesetzt. «Spinnen und Hände zeugen von grosser Schaffenskraft, aber auch von möglicher Aggressivität», reflektiert Ping Qiu. Auf einem langen Tisch stellt Renata Borer zwölf Glasglocken auf und nennt die Installation «Labor». In den Glasglocken befinden sich astähnliche Gebilde, die den Eindruck von Wachstum und Energie erzeugen. Schliesslich hat Sandra Riche ein Video gedreht, das eine Frau zeigt, die langsam im Meer versinkt und an derer Stelle ein grünes Häuschen auf dem Wasser schwimmt. «Sie werfen Ballast ab und befreien sich», erklärt der Kunsthistoriker zu den Damen, die hier künstlerisches Neuland betreten. Ausstellung der Künstlerinnen Renata Borer, Ping Qiu und Sandra Riche in der Chelsea Galerie, Delsbergerstarsse 31, Laufen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 1418 Uhr, Freitag 14-20 Uhr und Samstag 10-14 Uhr. Finissage 26. September.

esucher, die in den letzten Jahrzehnten ins Handwerk-Zimmer im Dachstock des Museums hochgestiegen sind, stellten fest, dass eine hölzerne Einrichtung den Raum dominierte. Einige haben sich gefragt, wozu dieses beeindruckende Gebilde einst gebraucht wurde. Unschwer konnten sie erkennen, dass die Gerätschaft intensiv benutzt worden war. Das Fusspedal der grossen Drechselbank ist durch das jahrelange Drauftreten stark abgewetzt. Die Bank sicherte bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts verschiedenen Familien in Breitenbach und Büsserach tägliche Arbeit und Einkommen. In den 1850-er Jahren waren alleine in Breitenbach vier solcher Geräte in Betrieb. Die mit Körperkraft betriebene Apparatur diente der Herstellung von Spulen aus Holz, auf die Seidenbänder aufgewickelt wurden. Abnehmer der Spulen waren die Seidenwebereien in Basel, aber auch die Bandfabrik in Breitenbach. Dank freundschaftlicher Verbundenheit der Familie Xavier Allemann-Allemann aus Breitenbach – die letzte Familie, welche die Bank für ihre Heimarbeit nutzte – mit dem umtriebigen Sammler und Mitbegründer des Laufentaler Museums, Leo Segginger, gelangte die gut erhaltene Anlage in den Besitz des Museums. Den heutigen Verantwortlichen des Museums Breitenbach war seit einigen

Jahren klar, dass die Drechselbank eigentlich ins Schwarzbubenland gehört und in ihrer Institution besser aufgehoben wäre. Sie gelangten deshalb mit einer Bitte um Rückführung an die ehemalige Wirkungsstätte an den Vorstand des Museums Laufental. Nach eingehender Prüfung kam dieser zum Schluss, dass eine Deakzession durchaus im Sinne der Laufentaler ist und hat sich in diesem Jahr entschlossen, sich von der Bank zu trennen. Künftig wird die Gerätschaft in Breitenbach in einer neuen Schau über die Geschichte des Dorfes zu sehen sein. Die Ausstellung, die momentan von den Verantwortlichen des Museums konzipiert wird, heisst «Breitenbach. Vom Dinghof zum Bezirkshauptort». Darin soll unter anderem mit alten Dorfbildern die bauliche Entwicklung der Gemeinde dargestellt werden. Ausserdem hat man vor, das Handwerk und Ge-

LIESBERG

LAUFEN

Einer ging vergessen!

Raid Suisse-Paris rollt durchs Stedtli

WOS. Bei der Aufzählung der Gastronomiebetriebe in der Gemeinde Liesberg in der bz vom 15.8. ging eine wichtige Adresse vergessen: das Falkefluehstübli in Liesberg Station, geführt durch Jürg Spahr, besser bekannt unter dem Falkeflueh Stübli: Namen Jogg. VorMit Wirt Jürg Spaar her war es die FOTO: ZVG (Jogg). Snack-Bar von Adrian und Yvonne Richterich, welche 10 Jahre lang wirteten. Seit Jürg Spahr vor 2 Jahren das unter der mächtigen Falkenfluh liegende Stübli übernommen hat, gingen schon viele gesellige Anlässe über die Bühne, wobei der Wirt es sich jeweils nicht nehmen lässt, seine Gäste persönlich mit seinen volkstümlichen Liedern zu unterhalten. Bekannt ist auch die «Singede», wo jeder Gast ein Liederbüchlein bekommt, damit ihm auch der Text zur Melodie zur Verfügung steht. Geschätzt ist auch Joggs gutbürgerliche Küche, als Hobbyfischer bringt er immer wieder absolut regionale Produkte — die Birs fliesst neben dem Lokal durch — auf den Tisch. Zur Mittagszeit ist es deshalb angebracht, sich seinen Platz zu reservieren und sich dann vom überaus netten Servicepersonal Kasia Imfeld und Silvia Durrer bedienen zu lassen. Von seiner Neigung zur volkstümlichen Musik profitieren die Gemeinde und die ganze Region, organisiert er doch wieder am 16. Januar 2016 in der Kulturhalle seinen beliebten Jodlerabend, zu dem die Wisenberger (Ewigi Liebi, d`Blueme, s`Füür vo dr Sehnsucht) bereits ihr Kommen angekündigt haben.

Demontage: Mitarbeiter des Museums Breitenbach demontiert Drechselbank. FOTO: ZVG

WOS. Der Raid Suisse-Paris startet jeweils in Basel und führt jedes Jahr über eine andere Strecke nach Paris. In diesem Jahr fahren die 160 Fahrzeuge aus 12 Ländern – das älteste mit Jahrgang 1928 – über Dijon (1. Übernachtung)

werbe, historische Ausgrabungen sowie die Entstehung von Schulen und Vereinen zu dokumentieren. Nicht nur wegen der neu zu besichtigenden Drechselbank lohnt sich ein Besuch im Museum, das im Untergeschoss der Aula des Breitgartenschulhauses untergebracht ist. Seit der Eröffnung im Jahr 2005 beherbergt es eine sehenswerte Dauerausstellung über die drei in Breitenbach beheimateten Firmen Schweizerische Isola Werke, Brac AG und Bandfabrik. Das Museum Breitenbach ist jeden ersten Samstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Ausgenommen sind die Monate Juli bis September. Das Museum Laufental ist während des Oldtimer-Treffens in Laufen, am 30. August, von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Vor dem Museum werden ausgewählte Fotos von Autos und Motorrädern aus der Sammlung Schaltenbrand gezeigt. Kommen Sie vorbei!

und Oréans (2. Übernachtung) nach Paris. Die Gesamtstrecke beträgt 903 km. Heute Donnerstag starten die Fahrzeuge in Basel. Zwischen 12.50 und 14.30 Uhr durchfahren sie das historische Städtchen Laufen.


THIERSTEIN

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HIMMELRIED

Die Bösen zwischen sanften Hügeln

Publikation Baugesuche Bauherr: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Auflage: Einsprachefrist:

Fürst-Jermann Jakob, Spitalstr. 31C, 4226 Breitenbach Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Projetkänderung/-ergänzung: Verbreiterung Anbau, Änderung Treppe, Position Fenster/Türen und Neubau Wärmepumpe Spitalstrasse 31 2794 27.08.2015 11.09.2015

Hol- und Bringtag – ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz!

Haben Sie einen funktionsfähigen Dampfkochtopf, den Sie nicht mehr gebrauchen? Oder brauchbare, einwandfreie Spielsachen, die nicht mehr benötigt werden? Möchten Sie ein gut erhaltenes, mit prächtigen Bildern illustriertes Buch weggeben? Ja, dann können Sie die Gegenstände an den Hol- und Bringtag bringen und vielleicht finden Sie dort einen schönen Kerzenständer oder einwandfreie Espressotassen. Wann: Wo:

Rund 1000 Personen besuchten das SteineggSchwinget, welches zum 25. Mal durchgeführt wurde. Sieger wurde Remo Betschart, Walchwil, knapp vor Christian Brand, Metzerlen. Gaby Walther

Z

um 25. Mal fand das vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental organisierte Steinegg-Schwinget in Himmelried statt. Wobei die Ortsangabe nicht ganz korrekt ist, liegen doch der Hof und das Restaurant Steinegg, obwohl von der Post Himmelried beliefert, auf dem Boden der Gemeinde Seewen. Doch egal, allein der idyllische Ort, eingebettet in die sanften, grünen Hügel mit Blick auf weidende Pferde, ist einen Besuch wert. Am Sonntag wurde die Idylle mit Unterhaltung und Spannung ergänzt. Knapp 100 Jung- und Aktivschwinger zeigten ihr Können auf drei Sägemehlplätzen, angefeuert und unterstützt von rund 1000 Besucherinnen und Besuchern. Sechs Durchgänge hatten die Schwinger

Kräftemessen: Das Steinegg-Schwinget wird auf drei Sägemehlringen durchgeführt. FOTOS: GABY WALTHER der Kantone SO, BL, BS, AG und ZG zu bewältigen. Mit höchster Konzentration, Wille und Muskelkraft wurde gekämpft und der Gegner an den Hosen gepackt. Sieger bei den Aktiven wurde schliesslich Remo Betschart, Walchwil, welcher nach gut einer Minute mit Stich gewann. Ebenfalls auf Platz eins stand Christian Brand, Metzerlen. Er wurde auf Rang 1b verwiesen. Die Jungschwinger Fabian Bader, Mümliswil, Florian Järmann, Remetschwil, und Luc Erhart, Oberwil, jeweils Sieger in ihrer Kategorie, erhielten zum Jubiläum des Anlasses ein Schaf. Seine

Samstag, 5. Sept. 2015 Breitenbach, Schulhaus Mur

Bringen: 09.00 bis 10.30 Uhr Holen: 09.00 bis 12.00 Uhr Entscheidendes Annahmekriterium: Sauber und funktionstüchtig!

Rangliste: Aktive: 1. a) Remo Betschart, Walchwil, b)

Die gebrachten Sachen werden geprüft und in Kategorien unterteilt. So sind sie für Interessenten leicht auffindbar. Ebenfalls besteht die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen mit Bekannten und Freunden ein wenig zu plaudern. Bitte beachten Sie: Dies ist eine Tauschmöglichkeit und für die Bevölkerung gratis. Der Anlass wird von den Umweltkommissionen Breitenbach, Büsserach, Erschwil und Fehren getragen und organisiert.

Singen und schwingen: Der Jodlerchor Sunnesyte sorgt für musikalische Unterhaltung.

Umweltkommission Breitenbach

Christian Brand, Metzerlen; 2. Rainer Betschart, Walchwil; 3. Marc Stoffel, Allschwil; 4. Andreas Henzer, Schönenbuch. Jg. 00-01:1. Fabian Bader, Mümliswil; 2. Mathias Hürlimann, Walchwil; 3. Reto Schaub, Beinwil; 4. a) Sämi Bachmann, Seewen, b) Timo Oehler, Dittingen. Jg 02-04: 1. Florian Järmann, Remetschwil; 2. Tobias Hengartner, Olten; 3. Patrick Brunner, Bennwil; 4. Dario Christ, Gempen; 5. a) Pascal Saladin, Nunningen, c) Patrick Oehler, Dittingen. Jg 05-07: 1. Luc Erhart , Oberwil; 2. Lauro Thomann, Mümliswil; 3. Joel Luder, Welschenrohr; 4. Marino Christ, Gempen.

ZULLWIL

Neues Infoblatt erscheint! In den kommenden Tagen wird das neue Infoblatt in die Breitenbacher Haushaltungen verteilt werden. Wir wünschen Ihnen bereits heute viel Vergnügen bei der Lektüre! Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

Anlässe im August / September 28. August 31. Aug.- 4. Sept. 2. September 2. September 5. September

Stärke beweisen konnte jedermann und jedefrau beim Steinstossen. Nach der Jodlermesse am Morgen sorgten die Alphorngruppe Onoldswil, der Jodlerklub Sunnesyte sowie eine Schwyzerörgeli-gruppe für Unterhaltung. Geschützt vor dem leichten Regen, konnten sich die Gäste mit Grilladen, Salat und Kuchen kulinarisch verwöhnen lassen. Viele Helferinnen und Helfer standen im Einsatz und sorgten für den reibungslosen Ablauf des sportlichen Anlasses. Mit dem Gewinn finanziert der Schwingklub Trainingslager, Schwingdemos und unterstützt die Schwinger. Der nächste wichtige Anlass für die Nachwuchsschwinger ist der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag in Aarburg. Vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental wurden Timo Oehler (2000), Björn Gabathuler (98) und Reto Schaub (00) zur Teilnahme qualifiziert.

Wanderung, AHV-Wandergruppe Häckseldienst Tagesausflug, AHV-Wandergruppe Tanzcafé für SeniorInnen, 14-17h, Weisses Kreuz Hol- und Bringtag, Umweltkommission

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Feuer im Dach Vorwürfe der Vetternwirtschaft und die Verletzung des Rechtsgleichheitprinzips stellen die Gemeinde Zullwil vor die Zerreissprobe. bea. Die Gemeinderatssitzung vom Montagabend endete lautstark im Streit. Gemeinderat Markus Saner habe ihn gar aufgefordert, als Gemeindepräsident zurückzutreten, sagte Roger Hänggi, als er aus dem Sitzungszimmer kam. Der Rat hatte beim Thema «Einigung im Pachtstreit» die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Hänggi sagte auf Nachfragen, dass der Rat mit einem Mehrheitsentscheid beschlossen habe, das Thema auf die nächste Sitzung zu vertagen. Die Enttäuschung und das Unverständnis waren ihm anzusehen. «Es fehlt einfach an Einsicht», seufzte der Gemeindepräsident, der sich in den jahrelangen Streitigkeiten aus Kollegialitätsprinzip vor den damaligen Ressortverantwortlichen Markus Saner gestellt hatte, der die Pachtlandvergabe aufgegleist und im Rat einstimmig durchgebracht hatte. Für Zullwil steht viel auf dem Spiel, das Verwaltungsgericht hatte festgestellt, dass der Bürgerrat das Rechtsgleichheitsprinzip verletzt hatte. Zur Begleichung des Schadens bat der Bürgerrat die Versammlung vom Juli um einen Kredit von 98 420 Franken. Diese lehnte ab und beauftragte den Rat, nach einer Lösung zu suchen, welche die Gemeinde günstiger komme. Der Arbeitsgruppe mit dem Gemeindepräsidenten, dem Friedensrichter und dem Sekretär des Solothurnischen Bauernverbandes ist dies in diesen Tagen auch gelungen, indem jener Bauer, der bei der Pachtlandvergabe den grössten Zuspruch erhalten hatte, eine Hektare abgibt zu Handen des Bauern, der vom Bürgerrat benachteiligt worden war. Der junge

Bauer, der vom Verwaltungsgericht Recht bekommen hatte, bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung, dass er der gütlichen Einigung, wonach er wieder jene Fläche zur Verfügung hat wie vor der Neuverteilung des Pachtlandes und ihm die Verfahrenskosten entschädigt werden, zugestimmt hat. «Auch wenn die ursprüngliche Ungerechtigkeit, die den Streit um das Pachtland ausgelöst hatte, noch immer im Raum steht», wie er gegenüber dieser Zeitung zu bedenken gibt und ausführt: «Mit der Pensionierung eines Bauern hatte der Bürgerrat zwölf Hektaren, das sind 42 Prozent des gesamten Pachtlandes, neu zu vergeben. Anstatt dieses redlich unter allen Bauern zu verteilen, wurde dieses Land einem einzigen Bauern zugesprochen und meinem Betrieb auch noch Land entzogen. Nachdem der Bürgerrat Verhandlungen verweigerte und an seinem Entscheid stur festhielt, war mir nichts anderes übrig geblieben als eine höhere Instanz einzuschalten.» Der damalige Ressortverantwortliche Markus Saner wollte sich am Montag gegenüber dieser Zeitung nicht mehr dazu äussern. Er verwies darauf, dass das Thema unter dem «nicht öffentlichen Teil» behandelt worden sei und dass er inzwischen nicht mehr Ressortverantwortlicher sei. Saners Verantwortlichkeiten und Arbeiten in der Gemeinde waren am Montag noch in anderen Belangen Themen der Ratsitzung – im öffentlichen Teil. Gemeindepräsident Roger Hänggi hatte um mehr Transparenz in der Gemeindearbeit gebeten. Die Situation, dass Saner als Ressortchef für den Gemeindeunterhalt sich selber Aufträge an sein Lohnunternehmen vergebe und bei den Abrechnungen Arbeitsvolumen zutage kämen, die ableiten würden, Zullwil hätte einen Werkhofangestellten, obwohl da-

für die Rechtsgrundlagen fehlten und Saner eine Festanstellung habe bei einem Privatunternehmen, bedürfe einer Kontrolle. «Ausserdem hat eine Gemeindeexekutive auch die Aufgabe, zu prüfen, ob diese Lösung für Zullwil die beste ist oder ob das Thema Werkhof mitzuberücksichtigen ist in der aktuellen Diskussion der regionalen Zusammenarbeit», meinte Hänggi. So stehe der Mietzins, der Saners Lohnunternehmen für die Nutzung des Werkhofs an die Gemeinde entrichte mit 1200 Franken pro Jahr in keinem Verhältnis zum Mietzins der Feuerwehr mit über 9000 Franken. Mit zwei Stimmen zu zwei Stimmen, bei einer Enthaltung und dem Stichentscheid des Gemeindepräsidenten willigte der Rat ein, bei den anderen Gemeinden Offerten einzuholen anstatt die jetzige Situation mit Pflichtenheft, Vertrag und Reglement zu besiegeln, wie Statthalter Roland Häner vorgeschlagen hatte. Hänggi ging noch einen Schritt weiter. Er stellte auch das jetzige Modell der Verwaltungsangestellten in Frage und holte sich die Legitimation, in Breitenbach nachzufragen, was es kosten würde, Verwaltungsaufgaben einzukaufen. Er sei sich bewusst, dass er sich mit seinem Einsatz für mehr Transparenz Feinde schaffe: «Als Gemeindepräsident bin ich nicht einzelnen Personen, sondern dem Gesamtwohl der Gemeinde verpflichtet und dafür werde ich mich einsetzen ohne dem Druck Einzelner nachzugeben.» Auch die Vorwürfe aus dem Rat, den Boss spielen zu wollen und sich in andere Ressort einzumischen, würden ihn nicht abhalten, «heisse Eisen und Kostentransparenz» vor die Gemeindeversammlung zu bringen, sagte Hänggi als er am Montag nach der mehrstündigen Sitzung die Gemeindeverwaltung verliess.


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THIERSTEIN

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BÜSSERACH

BÜSSERACH

Mehr Fensterplätze!

Hat die Natur im Blut Er verkauft Holz, pflegt den Wald, sorgt für Spaziergänger und macht viel Platz für Spechte, Wildrosen und Gelbringfalter. Revierförster Josef Borer erhält den renommierten Walder-Preis, weil er Naturschutz und Rendite zu verbinden weiss.

Ein Schülertraum: Der Pausenplatz bleibt gross und es gibt viele Fensterplätze.

Die Büsseracher Schulkinder können sich auf helle, grosszügige Schulzimmer freuen. Der Erweiterungsbau soll in zwei Jahren bezugsbereit sein. gin. «Büsserach wächst, es kommen grosse Jahrgänge und deshalb muss auch das Schulhaus vergrössert werden», erklärte Gemeindepräsident Josef Christ letzte Woche bei der Präsentation des Gewinners des Architekturwettbewerbes. Doch auch die Unterrichtsformen haben sich in den letzten 50 Jahren verändert, seit 1959 das Schulhaus Kirsgarten eingeweiht wurde. Die bestehenden Schulzimmer haben lediglich 70 Quadratmeter und sind deutlich zu klein. Auch fehlt es an Ergänzungsräume, die im modernen Unterricht nötig sind. Den Architekturwettbewerb gewonnen hat die Basler Firma Raeto Studer Architekten GmbH. Hier würdigte Ernst Spycher als Vorstehender der Jury

GRAFIK: ZVG

mehrere Punkte. «Der Anbau mit den neuen Klassenzimmern hat von allen fünf Projekten das kleineste Volumen», so Spycher. Damit wird es das günstigste sein. Andere Projekte sahen fast das doppelte Volumen vor. Und weil es so wenig Boden beansprucht, bleibt mehr Platz für die Kinder, damit sie in den Pausen herumrennen können. Auch können etliche der grossen Bäume stehen bleiben. Der Anbau wird ein Holzbau mit Holzfassade werden und drei neue Schulzimmer beherbergen. Im Parterre ist das Materiallager des Hauswartes. «Wenn wir später noch ein zusätzliches Schulzimmer brauchen, werden wir es hier einrichten», sagte Christ. Somit sollte das Schulhaus für die nächsten 30 Jahre seinen Zweck erfüllen. Die Schulzimmer im Erweiterungsbau werden auf drei Seiten hin Fenster haben. Damit nicht genug, sollen Schülerarbeitsplätze direkt entlang den Fenstersimsen eingerichtet werden. Die Schüler wirds freuen! Überzeugt habe das Projekt auch, weil die Architekten beim Umbau der bestehenden Schulzimmer konsequent Ergänzungsräume vorgesehen haben, so Spycher. Letzte Woche wurden das Siegerprojekt und die anderen vier Projekte der Bevölkerung vorgestellt. Mitte September werde die Gemeinde eine Infoveranstaltung organisieren, erklärte Christ. Ende September werde die Gemeindeversammlung über den Baukredit entscheiden. Der Anbau soll in zwei Jahren bezogen werden können.

Gini Minonzio

E

s soll ja Leute geben, die öffnen eine Champagnerflasche, wenn sie die Nachricht bekommen, sie hätten einen grossen Preis gewonnen. Nicht so der Revierförster Josef Borer. «Als ich die Nachricht erhielt, dass ich den Walder-Preis gewonnen habe, bin ich erst einmal ins Bett», erklärte er am Dienstag bei der Preisverleihung in Büsserach vor 80 Gästen. In der Nacht schlich sich dann doch noch Aufregung ein und so feierte er den Preis auf seine ureigene Art: Um fünf Uhr früh nahm er das Fahrrad und fuhr von seinem Wohnort in Breitenbach an seinen Lieblingsort, den Vogelberg beim Passwang. Auch bei der Preisverleihung zeigte Borer seine tiefe Liebe zur Natur. Statt lange von sich und seiner Arbeit zu reden, zeigte er eine Diaschau mit eindrücklichen Naturimpressionen. Wer vom grossen Vogelkundler Fotos von seltenen Vögeln und Orchideen erwartete, sah sich enttäuscht. Borers Bilder zeigten vor allem die starken Farben und Strukturen der intakten Natur. Borer arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Revierförster im Forstrevier Thierstein-Mitte mit den Gemeinden Breitenbach, Büsserach, Fehren, Grindel und

Mit Blume: Josef Borer erhält für sein Schaffen den Walder-Preis. Zullwil. In seinem Forstrevier engagiert er sich in mehreren Naturschutzprojekten. Mehr als 20 Prozent der Waldfläche sind als Naturreservate ausgeschieden. Das entspricht der doppelten Fläche, welche sich der Kanton zum Ziel gesetzt hat. Dafür erhält das Forstrevier wichtige kantonale Abgeltungen. Mit Leib und Seele für den Naturschutz Doch sein Engagement für die Natur endet nicht mit der Erwerbsarbeit. Borer ist auch Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Erschwil mit 68 Mitgliedern. Beim vereinseigenen Obstgarten und in den vier Hektaren Waldlichtungen legt er sehr oft Hand an. Auch seinen Garten hat er in ein Naturparadies verwandelt, wo vier Orchideenarten gedeihen. Zudem ist er im Vorstand der Pro Natura Solothurn. Auch als Präsident des Forstpersonals Schwarzbubenland setzt er sich für die Natur ein. Da führt er nämlich Weiterbildungen in Sachen Naturschutz und Artenkenntnisse durch. Borer lässt eben keine Gelegenheit ungenutzt.

gin. Der Walder-Preis ist mit 50 000 Franken der höchstdotierte Naturschutzpreis der Nordwestschweiz. Trägerin ist die Hermann-und-ElisabethWalder-Bachmann-Stiftung. Sie vergibt den Preis seit 2002. Damit werden Personen und Organisationen geehrt, die sich für den Naturschutz im Wald und im Offenland einsetzen. Der erste Preisträger war Martin Roth, Kreisförster Dorneck-Thierstein. Weitere Preisträger im Schwarzbubenland/Laufental waren 2003 Revierförster Gerhard Walser (Liesberg) und 2013 Wilke Brandt mit der Forstgruppe Sonnhalde, Revierförster Roger Zimmermann und Thomas Weiland, Präsident der Forstbetriebskommission Dorneckberg.

Kampf gegen die Wegwerfmentalität

Das Lüsseltaler Gewerbe plant GAB16

Geräte werden repariert: Hans und Marjon Neijt. Seit 2008 reparieren und verkaufen Hans und Marjon Neijt defekte und alte Elektrogeräte. Jetzt sind sie von Brislach nach Büsserach an die Industriestrasse umgezogen, wo ein Raritätenkabinett und ein Ersatzteillager ihr Recyclinggeschäft ergänzen.

Das OK der GAB16: (ab Bildmitte im Uhrzeigersinn) Christoph Hänggi,(Sicherheit) Armin Kündig (Bau), Karin Becker (Finanzen), Melanie Schneider (Sekretariat), Veronika Karrer Präsidium), Sabine Renz (Werbung), Esther Wijnen (Ausstellerbetreuung), Markus Vögtlin (Bau). FOTO: MARTIN STAUB

Walder-Preis

BÜSSERACH

BREITENBACH

dust. Der Gewerbeverein Lüsseltal GVL plant seine nächste Gewerbeausstellung GAB16. Das OK steht, das Datum ebenfalls. Vom 30. September bis 2. Oktober 2016 werden die Mitglieder des Lüsseltaler Gewerbes ihre Betriebe, Dienstleistungen und Produkte im Grien in Breitenbach der Öffentlichkeit präsentieren. Das Organisationskomitee, diesmal unter dem Präsidium von Veronika Karrer hat schon viel Vorarbeit geleistet, wie sich am vergangenen Montag anlässlich des ersten Informationsabend abzeichnete. So konnten die anwesenden Firmenvertreterinnen und -vertreter bereits ein ganzes Dossier von Informationen inklusive Anmeldeunterlagen mit nach Hause nehmen. Wie die letzte Ausstellung 2011, soll auch die kommende GAB16 in und um die Räumlichkeiten der Schulanlage Grien stattfinden. Die OK-Präsidentin informierte in Wort und Bild: Kompakt, präzis, informativ.

FOTO: GINI MINONZIO

jjz. «Heute werden alte oder defekte Geräte sofort entsorgt, dabei würden sie nach einer kurzen Reparatur noch lange ihren Dienst versehen», erklärt Hans Neijt. Bei defekten Staubsaugern oder Heckenscheren müssten vielfach nur die Kohlebürsten ersetzt werden und schon laufen die Geräte wieder einwandfrei. Bei defekten Computer oder

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Laptops reinige er den Ventilator, wechsle er die Sicherung aus oder löte er eine neue Komponente ein. Das Löten ist seine Leidenschaft und das kommt ihm natürlich in diesem Metier zupass. Der holländische Biologe, der 1988 bei der Sandoz einen Job annahm und in die Schweiz zügelte, wurde 1995 von einem Raser in einen schweren Autounfall verwickelt und leidet seither an psychischen Problemen. Mit seiner Frau hat er den ReMarkt aufgebaut, der ihm grosse Befriedigung und sinnvolle Beschäftigung verleiht. Vorbild war ihm ein ähnliches Unternehmen in Herisau, das ebenfalls defekte Geräte repariert.

Im Industriequartier von Büsserach hat er ein ideales Lokal gefunden, wo er die Kundschaft empfängt, Support am PC vornimmt oder Reparaturen ausführt. Die Eröffnungsfeier am letzten Samstag gab dem Geschäft neuen Schub. Ein halbes Dutzend freiwilliger Helfer geht dem ökologischen Bastler zur Hand und repariert, reinigt oder räumt einfach auf. Im Gegenzug bieten er und seine Frau den arbeitslosen und resignierenden Menschen familiären Anschluss, indem sie ihnen beim Behördenkram helfen, mit ihnen einkaufen oder einfach mit ihnen essen. «Vom Staat erhalte ich keine finanzielle Unterstützung, sodass dieser gemeinnützige Verein keinen Profit abwirft», meint Neijt. Er und seine Frau sind Idealisten, die ihr eigenes soziales Projekt leben. «Bevor die Leute aus der Umgebung ein altes elektrisches Gerät entsorgen, sollten sie es mir unbedingt zeigen», empfiehlt er. Er sammle nämlich für das Raritätenkabinett alte Plattenspieler, Telefone, Fernseher, Radios, Verstärker, Schreibmaschinen, und er sei auch imstande, dieselben wieder zum Leben zu erwecken. Er verkauft auch alte Elektrogeräte wie Kaffeemaschinen, Mixer, Staubsauger und vieles mehr. Es spiele keine Rolle, ob es teure oder billige Geräte sind. Grosse Geräte wie Waschmaschinen, Kühl- und Tiefkühlschränke oder Industriemaschinen nimmt er nicht an.


DORNECK

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MARIASTEIN

Ein Leben wie vor fünfhundert Jahren Mit dem Mittelalterfest am Fusse der Burg Rotberg wurde auch die Zugehörigkeit des Leimentals zum Kanton Solothurn gefeiert. Gaby Walther

D

as Leimental feiert – verteilt über das ganze Jahr – 500 Jahre Zugehörigkeit zum Kanton Solothurn. Die Gemeinde MetzerlenMariastein nutzte die Gelegenheit, das Jubiläum am letzten Samstag mit einem Fest in und um die Burg Rotberg zu feiern. So wurde die Umgebung beim Bauernhof unterhalb der Burg ins tiefe Mittelalter versetzt. Handwerker zeigten, wie vor 500 Jahren gearbeitet wurde. Da wurde kräftig im grossen Topf gerührt, um Käse herzustellen. Andernorts durften die Kinder den schweren Schleifstein drehen oder beim Schreiben mit Feder und Tinte zuschauen. An Ständen wurden kulinarische Köstlichkeiten angeboten und zum Trinken gab es unter anderem Bier aus der Brauerei «Landeskroner Bräu» Hofstetten und St.-Anna-Wein vom Klosterhof in Mariastein. Grimmige Soldaten marschierten durch die Gassen und schleppten einen

«Des Dudels Kern»: Das Trio spielt Musik aus dem Mittelalter.

Mit der grossen Kelle angerührt: Der Käser vom Bölschberg zeigt, wie Käse hergestellt wurde. FOTOS: GABY WALTHER Verwundeten herbei. Die Kirchenchöre Metzerlen und Seewen sangen von Hennen und Minnen, die Kindergärtner und der Jugendtheaterverein «Jou Jetzä» standen auf der Bühne und sorgten für Unterhaltung. Zurück in die Gegenwart gelangte man am Abend beim Sommernachtsfest in der Burg mit Live-Konzert und Disco. Gemeinsamer Auftritt: Die Kirchenchöre Metzerlen und Seewen unter der Leitung von Carmen Stark singen von Hennen und Minnen.

Perfekt gekleidet: Auch der grosse Hund, dem es nach der Bratwurst gelüstet, kommt mittelalterlich verkleidet daher.

Grimmige Kerle: Die Gauklergruppe La Garde des Tours blanches.

Leisten auch ihren Beitrag zum Mittelalterfest: Die Kindergärtner, Schülerinnen und Schüler von Metzerlen und Mariastein singen und spielen Theater.

BÜREN

DORNACH

Ein grosses Fest für die Zwetschge

Mozart Requiem – Vorverkauf eröffnet

Unzählige Varianten: Das beliebte Dessertbuffet. FOTO: ZVG

Tatort Blue Night: Andreas Vögtli freut sich, wenn sich am Samstagabend diese Räume mit vielen Besuchern füllen. dust. Die Zwetschgenernte ist in vollem Gange. «Und um der Bevölkerung zu zeigen, wie vielfältig diese Frucht ist, veranstalten wir alljährlich unsere Blue Night», erklärt Andreas Vögtli, Vorstandsmitglied der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland und OK-Präsident dieses Anlasses. 30 verschiedene Desserts tragen die Frauen der Obstproduzenten aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental am kommenden Samstag nach Büren, wenn in den Räumlichkeiten von Andreas Vögtli die 15. Blue Night steigt. «Diesmal zur Feier unseres kleinen Jubiläums noch mit zwei besonderen Gästen», freut sich Vögtli. Das Komiker-

Duo Almi und Salvi wird die Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung – erwartet werden 400 bis 500 Blue Night-Schwärmer – mit zwei Showblöcken unterhalten. «Allerdings erst nach 21.30 Uhr, erklärt er, «denn unsere Gäste nutzen erfahrungsgemäss die Gelegenheit, um zum Essen und Trinken ganz einfach zu plaudern», weiss Andreas Vögtli aus Erfahrung. Seit über 15 Jahren, – vor der ersten Blue Night führten die Obstproduzenten einen Zwetschgenbrunch durch – räumt Vögtli am Freitagabend mit zahlreichen Helferhänden aus der Familie und dem Verband seinen Unterstand leer und macht diesen am Samstag für

FOTO: MARTIN STAUB

die mittlerweile weitherum bekannte Zwetschgennacht hübsch. «Weil unsere Schafe zurzeit noch alle auf den Weiden sind, haben wir hier Platz für dieses Fest», sagt Vögtli, der sich nebst dem Obstbau der Schafzucht verschrieben hat. Um 18 Uhr gehts dann los. Zu familienfreundlichen Preisen können sich Erwachsene und Kinder vollumfänglich verköstigen, «immer mit einem ‹Touch Zwetschge›», wie Vögtli lachend beifügt. «Sehr beliebt sei das Zwetschgen-Steak, erklärt er, «ein gegrilltes saftiges Steak mit einer hausgemachten Zwetschgensauce». Anschliessend kommts zum Stell-

dichein am umfangreichen Dessert-Buffet. «Die Leute staunen immer wieder, wie viel Feines aus diesen blauen Früchten entstehen kann», sagt Vögtli, nicht ohne ein grosses Lob an die fleissigen Bäuerinnen, die jedes Jahr wieder mit neuen Kreationen aufkreuzen, zu platzieren. Und die Blue Night geht dann natürlich noch weiter. Bis in die frühen Morgenstunden nämlich. «Und dafür ist vor allem die Jungmannschaft verantwortlich. An der Bar, vom Aufbau über den Betrieb bis zum Abbau fest in jungen Händen, kann dem «Zwätschgeflipp», der «Grüene Zwätschge», dem «Blaumeisli» oder sogar der Holly Blue Night gefrönt werden. Nebst «Zwetschigem» gibts an der Blue Night selbstverständlich sowohl in flüssiger wie in fester Form noch allerlei andere beliebte Köstlichkeiten. Blue Night Büren, Liestalerstrasse 21, Samstag, 29. August, ab 18.00 Uhr. Festwirtschaft, Bar, Dessertbuffet. Und als Showprogramm Almi und Salvi.

WOS. Der in der Region wohnhafte und an der Staatsoper Wien tätige Orchesterdirigent Andreas Spörri sowie weitere renommierte Künstlerinnen und Künstler laden zu einem hochstehenden Musikerlebnis – dem Requiem von Mozart – ein. Das Benefizkonzert zugunsten der Wegbegleitung Laufental, Dorneck, Thierstein findet am Sonntag, 8. November 2015, um 17 Uhr in der Kirche St. Mauritius in Dornach statt. Tickets für diesesn aussergewöhnlichen Anlass können ab sofort unter www.kirchedornach.ch bestellt werden. Während der Arbeit am Requiem verstarb Mozart 1791. Mozarts Freund und zeitweiliger Assistent, Franz Xaver Süssmayr, vervollständigte den Kompositionsauftrag. Das Requiem wird nun von regionalen Künstlern aufgeführt, die auch international tätig sind. Organisiert wird dieser grosse Anlass von den Kath. Pfarrämtern des SSV DornachGempen-Hochwald sowie der evang.ref. Kirchgemeinde Dornach-GempenHochwald. Sonntag, 8. November 2015, Kath. Kirche St. Mauritius, Dornach, 17 Uhr. Vorverkauf: www.kirchedornach.ch


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SPORT

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REGIOFUSSBALL

Gutes Gefühl für Laufens Fanionteam Nach fünf harten Jahren mit (zu) vielen Tiefschlägen kommt bei den Laufnern beim Blick auf die aktuelle Tabelle ein gutes Gefühl auf. Bis die Strafpunkte aktualisiert wurden, grüsste Laufen gar als Tabellenleader. Edgar Hänggi

K

lar macht es eigentlich wenig Sinn, bei nur zwei Runden eine Rangliste zu bemühen. Wer aber fünf Jahre lang mehr als genug negative Dellen einsteckte und wer Saisonauftakte zuletzt meist in den Sand setzte, für den ist eine Tabellenführung auch nach zwei Runden und auch wenn sie nur für ein paar Stunden Bestand hat, mehr wert als tausend aufmunternde Worte. Laufen hat mit den Siegen gegen Therwil (1:0) und Dardania (3:1) gezeigt, dass man Partien gewinnen kann, die unterschiedlich ablaufen. In Therwil war man lange überlegen, kreierte Chancen, musste dann aber froh sein, den Siegtreffer landen zu können. Gegen Dardania war man nach der Führung zu sehr in die passive Rolle gedrängt worden. Daraus konnte sich das Team aber befreien und zuschlagen. Vier Teams weisen nach zwei Runden das Punktemaximum auf. Laufen dürfte nach zwei Platzverweisen bei bereinigter Strafpunktwertung auf Position vier landen. Dennoch kann man von einem gelungen Auftakt sprechen. Am Samstag geht es zu Gelterkinden, das nach Siegen gegen Old Boys und Olympia ebenfalls sechs Zähler aufweist. Spielbeginn ist um 17 Uhr. In der 3. Liga ist die Gemütslage bei den regionalen Teams unterschiedlich. Dornach II mit seinem neuen Spieler-

Wegweisend: Der Führungstreffer durch Captain Philipp Schmidlin war für Laufen wegweisend zum Sieg gegen Dardania. FOTO: EH-PRESS trainer Ernes Hodzic kam bei Soleita Hofstetten mit dem 5:0-Erfolg zum zweiten Sieg und grüsst von der Tabellenspitze. «Wir waren die bessere Mannschaft. Vor allem im spielerischen Bereich haben wir grosse Fortschritte gemacht. Es wäre gar ein noch höherer Sieg möglich gewesen.» Nach zwei Auswärtssiegen brennt Hodzic auf das Heimspiel gegen Muttenz am Samstag (19 Uhr). Man will die Tabellenführung verteidigen. Am anderen Tabellenende befindet sich Soleita nach zwei Kanterniederlagen. Die Gemütslage von CoTrainer Jegge Stöckli ist daher weniger gut. «Dornach war uns in allen Belangen überlegen und der Gegner war an diesem Tag auf jeder Position besser. Die vielen Absenzen können auch nicht zur Beruhigung der Situation beitragen. Wir schauen aber nach vorne und freuen uns auf das Spiel in Aesch.» Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr. Eine Ohrfeige kassierte Breitenbach in Oberwil. Gleich mit einem 1:8 musste man Platz. «Es war schlicht eine Katastrophe», so Assistenztrainer Maurizio Russo. «Wir

kamen gar nie ins Spiel und nach dem ersten Gegentor unterliefen uns zu viele Fehler. Das Ergebnis war etwas zu hoch, aber wir müssen das Spiel abhaken. Es geht weiter. Mit Binningen kommt ein starkes Team ins Grien.» Beginn ist am Samstag um 18 Uhr. Nach der deutlichen Niederlage zuhause gegen Dornach konnte Laufen das Spiel in Muttenz mit 4:2 für sich entscheiden. «Muttenz ist eine spielstarke Mannschaft. Uns gelang es aber, dem Offensivelan entgegen zu treten und so einen verdienten, wichtigen Sieg zu feiern. Am Samstag (18 Uhr) kommt Allschwil ins Nau. Da wollen wir drei weitere Punkte holen», so Spielertrainer Marc Eigenmann. Ebenfalls durchatmen konnte Alessandro Fellino, Trainer von Röschenz. Nach der Niederlage in Breitenbach gewann Röschenz gegen Amicitia Riehen b 3:1. «Wir konnten eine Reaktion zeigen und traten als Team auf. Der Sieg fiel verdient aus. Jetzt folgt bereits heute Donnerstag (20:30) das Spiel in Münchenstein. Da wollen wir wieder etwas Zählbares holen».

VEREINSTURNEN

Turner trafen sich in Kleinlützel zum Stelldichein LAUFSPORT

Der Intersport Laufcup meldet sich aus der Sommerpause zurück Nach einer kurzen Sommerpause meldete sich der Intersport Laufcup am 18. August zurück. Diesmal traf man sich zum Schachlete-Lauf auf den Reben in Laufen. Nach den heissen Sommertagen der vergangenen Wochen durften sich die insgesamt 53 Teilnehmenden über angenehm kühle Temperaturen freuen, so dass man sich so richtig auf die bevorstehenden 7,5 km einstellen konnte. Mit einem Parcours, der keine allzu steilen Anstiege aufweist und sich alles in allem über 155 Höhenmeter erstreckt, zeigte sich auch die Strecke selber weniger furchteinflössend als diejenigen der letzten Cupläufe. Kurz: Es war alles bereit für einen erfolgreichen und schnellen Lauf. In der Tat wurden in den Top 10 der Hauptkategorie durchs Band weg schnelle Zeiten erzielt. Allen voran überzeugte Manuel Hügli einmal mehr durch einen beherzten Start-Ziel-Sieg. An Hügli kommt man in dieser Saison kaum vorbei. Wenn er am Start ist, gewinnt er in der Regel auch. In der laufenden Cupsaison musste Manuel Hügli sich erst einmal mit einem zweiten Platz begnügen – und das gegen Bernhard Eggenschwiler, den späteren Sieger der 100 km von Biel und aktuellen Schweizer Meister über diese Distanz. Überhaupt vermochte das erste Dutzend Läufer zu überzeugen und zog das Rennen grösstenteils mit einer Pace von unter 4:30 min/km durch, was angesichts der kupierten Strecke und des vor allem im ersten Streckenteil eher weichen Untergrunds bemerkenswert ist. Freuen durften sich die Organisatoren auch wieder über eine stattliche An-

zahl Kinder, die sich über 1,15 bzw. 2,2 km an den Start begaben. 13 Mädchen und Knaben lieferten sich mitunter packende Duelle unter Geschwistern. Sie sind bereits in den Startlöchern, um es in einigen Jahren ihren in der Hauptkategorie startenden Eltern gleich zu tun und den Laufsport in der Region Laufental/Thierstein weiter voranzutreiben. Nicht zuletzt waren auch an diesem Lauf einige Walkerinnen und Walker mit dabei. Zwar meldeten sich in dieser Kategorie nur drei Teilnehmende, aber sie zeigten dennoch, dass man die vielfältigen und landschaftlich schönen Strecken der Laufcup-Serie auch walkenderweise geniessen und eine respektable sportliche Leistung erbringen kann. Der nächste Lauf des IntersportLaufcup findet am 1. September 2015 in Dittingen statt, bevor sich die Laufszene dann am 1. November zum grossen Finale in Zwingen trifft. Alle wichtigen Informationen, Startzeiten und Streckenpläne sind auf der Webseite der LSG Laufen unter www.lsglaufen.ch/laufcup verfügbar. Lukas Reinhard Auszüge aus der Rangliste: Herren: 1. Hügli Manuel 27.59,58; 2. Meury Samuel 29.24,33; 3. Rauzy Cédrick 31.10,19 Damen: 1. Sabine Umek 36.42,82; 2. Stamm Isabel 37.14,63; 3. Schnell Judith 37.18,58 Mädchen und Knaben ab Jg. 2001 1.15 km: 1. Thalmann Mike 05.33,77: 2. Wegmüller Jannick 05.45,85; 3. Thalmann Jana 06.08,13. Mädchen und Knaben ab Jg. 2001; 2.2 km: 1. Mayr Dimitri 11.02,65; 2. Meury Marco 11.19,56; 3. Meury Timo 12.01,16.

Publikumsmagnet: Olympische StafetFOTO: ZVG te. rtvdt. Am Wochenende trafen sich die Turnerinnen und Turner der beiden regionalen Turnverbände DorneckThierstein (RTVDT) und Laufental (LTV) in Kleinlützel zum traditionellen Regionalspieltag. Während am Samstag die Faust- und Volleyballteams bei besten Bedingungen ihre Turniere austragen konnten, so kämpften die Korbballer und Leichtathleten am Sonntag mit den wechselnden Launen des Wettergottes. Der vom Turnverein Kleinlützel mustergültig organisierte und vom Regionalturnverband Dorneck-Thierstein durchgeführte Anlass bot auch in diesem Jahr hervorragenden Sport. Am ersten Tag lieferten sich die besten Faustballmannschaften der Region einen harten Kampf, den die Faustballer aus Dornach knapp vor der Männerriege aus Erschwil für sich entscheiden konnte. Der dritte Podestplatz ging an die Vertreter der Männerriege Nunningen. Im parallel stattfindenden Mixed Volleyballturnier schwang erneut ein Team aus dem

Laufental obenaus. Der TSV Blauen sicherte sich den Titel vor der Damenriege Nunningen und dem Turnverein Büren. Korbballsport auf Nationalliga Niveau gab es dann am Sonntag zu bestaunen. Das hoch dotierte Teilnehmerfeld lieferte spannende Spiele in vier Kategorien, wobei im Kampf um den Sieg weder die favorisierte Equipe vom TV Erschwil, noch die Rivalen vom TV Nunningen eingreifen konnten. So standen sich im Endspiel der Kategorie A mit dem TV Grindel und dem TV Meltingen schlussendlich zwei Mannschaften gegenüber, die traditionell am Spieltag gross aufspielen, wobei die Spieler des TV Grindel das bessere Ende für sich beanspruchen konnten und zusammen mit der Damenmannschaft, welche ihre Kategorie souverän gewann, den totalen Korbballtriumph für den TV Grindel sicherstellten. Die als Publikumsmagnet geltenden Laufwettbewerbe sorgten schliesslich für Hochstimmung unter den Zuschau-

ern. Dies nicht zuletzt, weil der heimische Verein mit zu den Favoriten um den Tagessieg in der prestigeträchtigen Olympischen Stafette galt. Dieser ging aber an den Turnverein Meltingen, der nicht zuletzt dank einem Kraftakt auf den ersten 800 Laufmetern einen viel umjubelten Erfolg nach Hause lief.

Ranglistenauszug Regionalspieltag RTVDT/LTV 2015: Faustball Kategorie A: 1. FB Dornach, 2. MR Erschwil 1, 3. MR Nunningen 2; Kategorie B: 1. MR Grindel 1, 2. MR Erschwil 2, 3. MR TSV Wahlen; Kategorie C: 1. MR Nunningen 1, 2. MR Kleinlützel 2, 3. MR Himmelried; Kategorie Sen: 1. MR Erschwil, 2. MR Hochwald, 3. MR Nunningen. Volleyball Mixed: 1. TSV Blauen, 2. DR Nunningen, 3. TV Büren 1; Volleyball Männer: 1. MR Brislach. Korbball Kategorie A: 1. TV Grindel 1, 2. TV Meltingen 2, 3. TV Erschwil 1; Kategorie B: 1. TV Erschwil 2, 2. TV Meltingen 3, 3. TV Nunningen U16; Kategorie C: 1. TV Meltingen 4, 2. TV Dittingen 1, 3. TV Zwingen 1; Kategorie Damen: 1. TV Grindel, 2. DKT Erschwil, 3. TSV Röschenz. Pendelstafette Aktive: 1. TV Kleinlützel, 2. TV Meltingen, 3. TV Grindel; Mixed: 1. TV Zwingen, 2. TV Laufen. Olympische Stafette Aktive: 1. TV Meltingen 1, 2. TV Kleinlützel 1, 3. TV Meltingen 2; Junioren: 1. TV Meltingen 1, 2. TV Erschwil, 3. TV Meltingen 2; Damen: 1. TSV Röschenz, 2. TV Zwingen.


DORFPLATZ

Donnerstag, 27. August 2015 Nr. 35

VERANSTALTUNG

Was Jungs wollen

Pilgerwanderung/-fahrt von Zwingen nach Grellingen

Sie sind laut, auffällig und beset- Grill-Nachmittag und Fifa-Game zen häufig die Jugendtreffs in Die Veranstaltungen konnten ungrossen Gruppen: Jungs. Aber terschiedlicher nicht sein: Im Mai auch sie sind unsicher und fragen ging es mit dem Fahrrad in den sich, was ihnen das Leben alles Wald um gemütlich an einer Grillbringen wird. Die Offene Jugendstelle Schlangenbrot und Klöpfer arbeit Region Laufen unterstützt zu bräteln. Anfangs Juni stand ein Mädchen und Jungs beim Erwach- Playstation-Nachmittag an, wo senwerden. sich die verschiedenen Teams im In den meisten Jugendangeboten ist beliebten FIFA-Game duellierten. die Mädchenarbeit bereits ein fester Der Nachmittag wurde gemeinsam Bestandteil. Mädchen sind häufig mit einem grossen Topf Spaghetti sensibler und zurückhaltender und abgeschlossen. «Einen Nachmittag brauchen darum spezielle Rahmennur für uns muss es unbedingt bedingungen, die sie beim Erwachwieder geben», war die Rückmelsenwerden unterstützen. Dabei dung der meisten Besucher. Weigeht oft vergessen, dass die lauten tere Bubenveranstaltungen werBuben sich genauso unglücklich den also folgen. verlieben, sich für ihren Pickel auf der Nase schämen oder den GrupDie Offene Jugendarbeit Region pendruck bei den Themen Rauchen Laufen ist ein Angebot des Komund Alkohol aushalten müssen. petenzzentrums Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Raum und Zeit nur für Jungs Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL Die Offene Jugendarbeit Region und arbeitet im Auftrag der GeLaufen hat sich dem Thema Bumeinden Laufen, Röschenz, Wahbenarbeit angenommen und fraglen, Breitenbach, Nenzlingen, te die Jungs direkt, was sie wolBlauen, Liesberg und Grellingen. len. Genauso wie die Mädchen eiDie Stiftung Jugendsozialwerk gene Bedürfnisse haben, sollen Blaues Kreuz BL (www.jugendsoziauch die männlichen Besucher des alwerk.ch), bekannter Anbieter in Jugendzentrums ihre Ideen verder Nordwestschweiz, engagiert wirklichen können. Wie die Mädsich in der Präventionsarbeit sowie chen wünschen sie sich Raum und in der sozialen und beruflichen InZeit, um mit anderen Jungs über tegration. Zum Auftrag gehören ihre Probleme und Herausfordedie Offene Jugendarbeit, Familienrungen reden zu können. Aus dieangebote, Betreutes Wohnen und sem Austausch entstanden im Mai Programme zur Arbeitsintegration. und Juni zwei Anlässe nur für BuSarah Stöckli ben und junge Männer. Organisiert wurden die Anlässe von Für Fragen oder Anregungen steht Sarah Stöckli, Angebotsleiterin Offene Jugendarbeit Region Laufen (samehreren Jungs aus dem Jurah.stoeckli@jugendsozialwerk / 076 431 47 69) zur gendzentrum. Das Team der OfVerfügung. Informationen zu weiteren Angeboten und fenen Jugendarbeit Region LauBildergalerien der Veranstaltungen gibt es unter fen unterstützte sie dabei. www.deinticker.ch/laufen.

Märchenlandschaft: Chaltbrunnental. FOTO: ZVG

Am 13. September 2015 organisiert die ev.-ref. Kirche Laufental eine Pilgerwanderung von Zwingen nach Grellingen, dem wunderbaren Karstlehrpfad durch das Kaltbrunnental, entlang. In dieser märchenhaften Landschaft kann man so richtig die Grösse der Schöpfung bewundern und sich auf den anschliessenden Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Grellinger-Kirche einstimmen. Nach

dem Gottesdienst wird gemeinsam das mitgebrachte Picknick genossen. Es steht ein Grill zur Verfügung. Die Strecke kann auch von Laufen aus mit dem Mountainbike gefahren werden. Treffpunkte: Wanderer um 8.00 Uhr am Bahnhof Zwingen; Velofahrer um 9.30 Uhr am Bahnhof Laufen. Die Marschzeit beträgt etwa 2,5 Stunden auf sehr gut gemachten Wegen, es hat kaum Höhenunterschiede und bis auf eine kurze Strecke ist es sogar Kinderwagengängig. Trotzdem empfehlen wir gute Schuhe und ein gewartetes Velo/Mountainbike. Regenschutz oder Insektenschutzmittel (Bremsen!) sollte auch mitgenommen werden, da der Anlass bei jedem Wetter stattfindet. Alle, unabhängig von Konfession, sind herzlich eingeladen mitzugehen! Désirée Eckert Laufen Weitere Informationen finden Sie auf der Web-Seite www.ref-laufental.ch.

EINGESANDT

Geschicklichkeitsreiten 2015 Bei herrlichstem Wetter und angenehmen Temperaturen durften wir das 6 Geschicklichkeitsreiten (Gymkhana) 2015 auf unserem «Reitstall am Bach» in Breitenbach durchführen. Auf einem anspruchsvollen Parcours, wieder gestaltet von Nicole Schnell, prüften 30 Reiterinnen und Reiter ihre Geschicklichkeit und den Gehorsam ihrer Pferde. Als Siegerin der ersten Gruppe platzierte sich Rita Winterberg, Brislach auf Sira, 2. Susanne Jecker, Brislach auf Ingo und auf dem 3. Rang Rita Winterberg, Brislach auf Merlin Die zweite Gruppe wurde von San-

dra Schneider, Grindel auf Nira dominiert. Die dritte Gruppe wurde von unseren eigenen Reiterinnen und Reitern gebildet. Hier lautet die Platzierung: 1. Estelle Hofmann, Breitenbach auf Norita, 2. Patrick Kupferschmid, Meltingen auf Barnsby und 3. Rang Nicolle Schnell, Röschenz auf Ronja. Zum gemütlichen Ausklang sorgte das Duo «Los Domingos, Brigitte und Rolf» für gute Stimmung. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, an alle Sponsoren an alle Teilnehmer/innen, und an alle Besucher. B. Hochstrasser

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Kapital aus einem Unglück schlagen? Als Aussteller an den Dittinger Flugtagen musste ich leider den bedauerlichen Absturz der beiden Piloten miterleben. Womit die Schockmomente für mich aber leider noch nicht vorüber waren. Denn obschon für uns ein wenig Umsatz sehr wichtig gewesen wäre, konnte ich danach nicht an Umsatz, geschweige denn ans Lachen denken. Nur wenige Minuten nach dem Unfall musste ich bemerken, wie einige der Zuschauer bereits wieder lachen und Sprüche klopfen konnten. Dies verpasste mir dann gleich die nächsten Schockmomente. Was mich dann auch veranlasste, einen Reporter anzusprechen.

Dieser war gerade mit einer anderen Person in einem Gespräch. Hier bekam ich noch die Frage mit, wie viel «dies» der Redaktion wert sein würde. Wobei es dabei nur um das Filmmaterial vom Unglück gehen konnte, welches dieser gut ausgerüstete Herr zu haben schien und verkaufen wollte. Wie kann man in einem solchen Moment nur daran denken, aus diesem Schicksalsschlag noch Kapital heraus zu schlagen? In was für einer Welt der Gleichgültigkeit leben wir eigentlich? Andreas Jost Bärschwil

Elternveranstaltung in Breitenbach «Grenzen setzen in der Erziehung» Für Eltern von 0-12jährigen Kindern WOS. Erziehungsalltag heisst Grenzen setzen und Freiraum gewähren. Das bedeutet immer wieder in eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Kind gehen. Kinder suchen Grenzen und brauchen sie für ihre Entwicklung. Eltern brauchen Kraft, Energie und Ideen um diese Grenzen im Alltag klar zu benennen. Anhand von konkreten Bei-

Drei ganz «Böse»

Die Auserwählten: (v.l.) Reto Schaub (Ersatz), Timo Oehler und Björn Gabathuler. FOTO: ZVG

D.L. Der Höhepunkt bei den Jungschwingern in diesem Jahr ist sicherlich der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag (ENST2015). Am 30. August werden in Aarburg über 4000 Zuschauer erwartet, denn dieses Ereignis wird nur alle drei Jahre durchgeführt. Nur die

Allerbesten von den Jahrgängen 1998, 1999 und 2000, dürfen teilnehmen. Wer sich zu diesen ganz «Bösen» zählen darf, kann stolz auf sich sein, denn es dürfen lediglich sieben Jungschwinger pro Jahrgang aus der ganzen Nordwestschweiz (BL/BS/SO/AG) in die Hosen steigen. Die Entscheidungen diesbezüglich sind kürzlich gefallen, vom regionalen Schwingklub Dorneck-ThiersteinLaufental sind gleich drei mit dabei: Timo Oehler Jg. 2000 aus Dittingen, Björn Gabathuler Jg. 1998 aus Himmelried und als Ersatz, Reto Schaub Jg. 2000 aus Beinwil. Unter dem Motto «dabei sein ist alles» werden die drei im Sägemehl gegen die Besten antreten und versuchen, alles zu geben. Dass dies nicht ganz so einfach sein wird, haben zu seiner Zeit auch Mario Bieli und Pascal Leutwyler erfahren müssen, die den eidgenössischen Zweig nur ganz knapp verpasst hatten. Diese Auszeichnung werden nur maximal 30 Prozent entgegennehmen können. Wir drücken unseren drei «Bösen» jedenfalls die Daumen und wünschen ihnen ein erfolgreiches Schwingfest.

Anmeldung / Info Kurs Nr. 542: Fachstelle kompass, Solothurn 032/624 49 39 oder www.kompass-so.ch

SCHULSACK Primarstufe Laufen

Salvete! SPORT / SCHWINGEN

spielen vermittelt die erfahrene Fachfrau, Irma Bachmann-Widmer, Anregungen für den Umgang mit Grenzen setzen im Familienalltag. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 9. September von 19.15 – 21.15h statt. Der Kursort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Augusta Raurica, eine blühende Koloniestadt in römischer Zeit, empfing vor den Sommerferien alle vierten Klassen der Primarschule Laufen zu interessanten Veranstaltungen. Am Morgen wurde tüchtig Getreide gemahlen, worauf herrliche Brote gebacken wurden. In der Werkstatt «Geschirr-Geschichten» galt es, Tonscherben zu benennen, sie zusammenzusetzen und auch selber Gefässe und vielfältige Dekorationsgegenstände aus Ton zu formen. In der Curia, wo sich

ursprünglich das politische Leben abwickelte, durften die Kinder eine Lavendel- sowie eine ZimtDuft-Salbe herstellen. Wie staunten sie, als sie hörten, dass die römischen Schiffe zwei Jahre brauchten, um den kostbaren Zimt wie auch edle Steine aus Sri Lanka zu beschaffen! Im Amphitheater folgte eine vergnügliche Mittagspause mit Entdeckungsreisen in den alten Mauern. Verschiedene Themen prägten den Nachmittag, zum Beispiel ein Besuch im Tierpark, ein Rundgang im Stadtzentrum, ein Suchwettbewerb in der aktuellen Ausstellung «Kinder? Kinder!», Rollenspiele im Römerhaus, der Silberschatz und Theatralisches im Theater. Mit grosser Begeisterung machten die Schülerinnen und Schüler mit und genossen es, den römischen Alltag in diesem Ausgrabungsparadies wie vor 2000 Jahren zu erleben. Mit zufriedenen Gesichtern reiste die ganze Schar wieder heim. Und wer weiss, vielleicht besuchen einige diese antike Stätte schon bald wieder, zum Beispiel am Römerfest vom kommenden Wochenende...?! me

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GEDANKENSTRICH

Wespendusche

Martin Staub Es ist angerichtet. Gespiesen wir draussen – bei solch prächtigen Wetter. Es summt zwar verdächtig auf der Veranda in diesem Stock von Wilden Reben, aber die herzigen «Bienli und Wäschpi» scheinen sich brav an die Hausordnung zu halten: «Jedem Tierchen sein Pläsierchen». Und mein Pläsierchen ist es nun, an der frischen Luft fein zu tafeln und mir von keinem einzigen Flugobjekt den Genuss nehmen zu lassen. Soweit zur Theorie. Die Praxis sieht anders aus. Wespe im Anflug. Solo. Mit wippenden Flugbewegungen, scheint sie sich noch nicht richtig entscheiden zu können, welche Beilage angeflogen werden soll. Salat?, Brotlager? oder saftiges Steak? Wespe startet durch, zieht ab, vermutlich sämtliche Beobachtungen gespeichert: «Es ist angerichtet. Mehrgänger, duftet delikat, Mitesser verhält sich ruhig, scheint kaum zu stören.» Auf den Aufklärungs-Einzelflug folgt die Staffel. Zuerst als tanzendes Duett, bald zu Dritt und schliesslich tanzt ein halbes Dutzend Ballett über dem noch dampfenden Sonntagsmenu. Erste Landungen. Die Tierchen gleichen sich aufs Haar. Entweder handelt es sich beim Angriffstrupp um einen Familienbetrieb oder die einheitlich gelbschwarz gestreifte Uniform machts. Egal. Auf alle Fälle wird dieser Wespenauflauf langsam ungemütlich. Ich bringe den «Fliegetätscher» in Position. Nur – wie stelle ich das an, ohne das mittlerweile schon nicht mehr dampfende Gericht dem Erdboden gleich zu machen? Da erinnere ich mich an einen interessanten kürzlich erschienenen Zeitungsartikel: «Eine kleine Wasserdusche und die Wespe ist weg». Genial. Als Posaunist in der Dorfmusik habe ich das Utensil Sprayfläschchen innert Sekunden griffbereit. Pfffff – ein zarter Nebel ins nächste «Wäschpigsichtli». Null Wirkung, im Gegenteil, das Tierchen scheint die Abkühlung zu geniessen und dreht eine Ehrenrunde. Ich drücke nochmal ab, aber richtig voll in die Fresse (so ähnlich stand’s in der Anleitung). Wespe startet durch. Leider in die falsche Richtung. Zum Glück gibts Parapic. Die Wespendusche brauche ich fortan wieder zum Schmieren der Posaune.


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DIES UND DAS

SPORT / REITEN

ZWINGEN

Reiterparadies erfolgreich an der Schweizer Meisterschaft

Erinnerungen an «Papiri» festhalten

Das erfolgreiche Team Reiterparadies: Erreichte den 1. Platz im Mannschaftswettkampf.

Am kommenden Wochenende startet das vom Schlossverein Zwingen initiierte Kunstprojekt Living Memory Transmission verbunden mit einem Abschiedsfest am Samstag und Sonntag. Die in das Abschiedsfest integrierte öffentliche Vernissage beginnt am Samstag um 11 Uhr.

FOTO: ZVG

WOS. Am Wochenende vom 15./16. August fand in Fehraltorf die Schweizer Meisterschaft im Westernreiten statt. Susi Weiss und Ursula Gabele, Trainer und Besitzer des Reiterparadieses in Mariastein, reisten mit vier Pferden und fünf Teilnehmern an. Alle fünf Teilnehmer konnten sich für die Finalläufe am Sonntag qualifizieren. Auch am Finaltag konnten alle gute Leistungen erbringen. Gioia Bomatter mit Safe Streaking Lena konnte sich mehrmals platzieren und holte sich zum Schluss noch die Bronze-Medaille in der Disziplin Westernriding. Auch Florence Blattner (Schweizer Meisterin im Youth Trail 2010) konnte sich mit ihrem Pferd The Smart Bay

mehrmals gegen die starke Konkurrenz behaupten und es gelang ihr, sich in den Disziplinen Trail und Pleasure unter den ersten 10 zu platzieren. Susi Weiss erreichte mit The Chief Tain den guten 4. Rang im Westernriding. Alexandra Amstutz, als eine der wenigen Jugendlichen, konnte sich mit ihrem Pferd Classy Boogie Lena im starken Erwachsenenfeld gut durchsetzen und erritt den 6. Platz im Trail. Gaby Oesch erreichte mit dem Pferd The Smart Bay den 6. Platz in der Disziplin Showmanship at Halter. Durch die konstant guten Resultate das ganze Wochenende über, erreichte das Team Reiterparadies den 1. Platz im Mannschaftswettkampf.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Heiner Leuthardt

E

inst prägte die «Papiri», die Papierfabrik Zwingen AG, das Leben im Laufental und dem Schwarzbubenland. So etwa als ein bedeutender Arbeitgeber, aber auch schweizweit als Papierlieferant, der in den besten Jahren das Zeitungspapier für rund einen Drittel der in der Schweiz gedruckten Zeitungen herstellte. In der «Papiri» gearbeitet zu haben, das bedeutet für manche auch viele Erinnerungen an einen wichtigen Lebensabschnitt, nicht nur für Menschen aus Zwingen sondern auch aus der Region. Genau ihnen, aber auch dem Unternehmen, das über 100 Jahre lang Papier produzierte, widmet der Schlossverein Zwingen Living Memory. «Jetzt werden noch die letzten Kunstobjekte installiert, die sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen», erklärt der Präsident

Studium Briefkopien: Jacqueline Weiss beschäftigt sich in ihrem Werk An-DenFOTO: ZVG ken mit Unterlagen aus vergangenen Papiri-Zeiten. des OK Living Memory, Markus Jermann. Er ist zugleich Präsident des Schlossvereins Zwingen, der zu seinem 40-jährigen Bestehen den würdigen Abschied von der «Papiri», welche direkt ans Schlossareal grenzt, initiierte und umsetzt. «Die Auseinandersetzung mit der ‹Papiri›, ihrer Geschichte und der mit ihr verbundenen Menschen ist ausgesprochen wichtig auf dem Weg vom endgültigen Loslassen von der Fabrik und dem Öffnen für die zukünftige Neunutzung.» Denn wer bewusst in die Zukunft gehen möchte, der müsse wissen, woher er kommt. «Es gibt keine sinnvolle Zukunft ohne die Vergangenheit zu kennen», ist Markus Jermann überzeugt. Diese Grundhaltung spiegelt sich in den Kunstobjekten, die 18 Künstlerinnen und Künstler aus ihrer eigenen intensiven Auseinandersetzung mit der «Papiri» erarbeitet haben. «Sie präsentieren uns leicht fassbare Kunst, die zum

Nachdenken, Hinterfragen, aber auch zum Schmunzeln und sich aktiv beteiligen anregt.» Präsentiert sind sie auf einem Parcours, der beim 800 Jahre alten Schloss beginnt, dann entlang der Birs führt, um das Areal herum bis zur ehemaligen Lastwagenzufahrt. Durch diesen gelangt man ins Areal, mit zwei kleinen Abstechern in Gebäude, um dann zum Schlossplatz zurückzukehren. Integriert in das zweitägige Abschiedsfest vom kommenden Wochenende ist die Ausstellungsvernissage von Samstag 11 Uhr. Ein wichtiger Teil von Living Memory ist ein Buchprojekt, das nicht nur in einzigartiger Weise auf die «Papiri» eingehen wird, sondern auch den grossen Abschied im Rahmen von Living Memory dokumentiert. Für dessen Finanzierung wird auf www.wemakeit.com/projects/living-memory Geld gesammelt. www.schlossvereinzwingen.ch und www.livingmemory.ch


DIES UND DAS

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EINGESANDT

ROGGENBURG

Eintrachtcup Balsthal

D Roggäburger Waggis laden zum Jubiläumsfest ein

Kaum war die Sommerpause vorbei hiess es für 6 Turnerinnen und Turner am Eintrachtcup in Balsthal, sich mit der Konkurrenz zu messen. Bei den Turnern ist es nicht so einfach, eine Auszeichnung zu bekommen. Wo bei den Mädchen bis zu 90 Turnerinnen starten sind es bei den Turnern nur 18, 40 Prozent werden ausgezeichnet. Umso erfreuter sind wir, dass all unsere Turner eine Auszeichnung erhielten. Mit der Note 9.60 war Sven Grolimund im K3 der beste Turner am Reck. Auch Philipp Allemann K4 bewies dass er mit der Note 9.35 am Reck zu den besten gehört. Bei den Turnerinnen im K5 verlief der Wettkampf nicht wunschgemäss und im K6 verpasste Sheila Erzer die Auszeichnungen nur knapp. Tanja Bloch GETU Dorneck-Thierstein

Die erfolgreichen Thiersteiner: Sven Grolimund K3, 4. Philippe Allemann K4, 5. FOTO: ZVG Gregori K2, 5.

50 JAHRE CENTRAL

Ein halbes Jahrhundert Noirjean

Die jubilierende Familie Noirjean: (v.r.) Beatrix Noirjean, Tochter Franziska Meier-Noirjean, Barbara und Andreas Noirjean-Bloch mit den Kindern Dominik, Stefanie und MichèFOTO: MARTIN STAUB le, sowie Claude Noirjean.

dust. Familie Noirjean feiert 2015 das seltene Jubiläum 50 Jahre Restaurant Hotel Central in Familienhand. Anfang dieses Jahres (8. Januar) berichtete das Wochenblatt ausführlich darüber. Andreas und Barbara Noirjean-Bloch mit Kindern, Wirtefamilie in dritter Generation, wollte auch ihre Gäste an diesem seltenen Jubiläumsjahr teilhaben lassen und lud auf letzten Freitag, per Inserat die Bevölkerung zum Jubiläumsapéro ein. Von 17 bis 20 Uhr bewirteten Noirjeans – mit dabei selbstverständlich auch Claude und Beatrix Noirjean – ihre zahlreichen Gäste mit Speis und Trank und gewährten Einblick in ihr Traditionshaus am Vorstadt-Kreisel. Die Geschichte der Wirtefamilie Noirjean hat 1952 in Liesberg angefangen, bevor sie in Kleinlützel ein Restaurant übernahmen. 1957 zog die Familie ins Bahnhofbuffet in Laufen und 1965 kaufte sie das Restaurant Hotel Central. 061 761 61 03; www.central-laufen.ch

Jubiläum: Seit 30 Jahren existiert die Guggenmusik Roggäburger Waggis. gwa. Die Roggäburger Waggis feiern Jubiläum. Seit 30 Jahren sorgen sie mit ihrer Guggenmusik für gute Stimmung an der Fasnacht und für den Zusammenhalt im Dorf. Sie begleiten die Kinderfasnacht im Dorf und nehmen unter anderem jeweils am Umzug in Breitenbach teil. Das Jubiläum soll nun mit einem grossen Fest am 12. September, ab 18 Uhr, in der Festhalle beim Motocross-Gelände in Roggenburg gefeiert werden. Für Unterhaltung sorgt die Kultband ChueLee. ChueLee, bestehend aus Christian Duss und Urs Lötscher, spielen einen Mix aus Rock, Pop, Mundart und Volksmusik. Sie selbst beschreiben ihren Stil als «volkstümlichen Schlager-Rock». Ihre letzten Alben erreichten Gold-Status. Ebenfalls für lautstarke Musik sorgen die Guggen aus Ederswiler, Grindel und Liesberg. Neben der musikalischen Unterhaltung werden an den verschiedenen Verpflegungsständen diverse feine Sachen zu finden sein. An der grossen Bar werden süffige Drinks ausgeschenkt. Und damit die Heimreise nach dem Fest gefahrlos bewältigt werden kann, wird ein Shuttlebus nach Laufen, Delsberg und

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FOTO: ZVG

Haut-Plateau angeboten. Der Fahrplan und weitere Infos sind auf www.roggeburger-waggis.ch zu finden. Die Roggäburger Waggis bestehen aus 30 Mitgliedern, davon sind fünf für den Wagen zuständig. Die meisten Mitglieder sind aus dem Dorf. «Das Dorfleben ist uns wichtig. So haben wir auch die 1.-August-Feier gestaltet und wir werden vom lokalen Gewerbe grosszügig unterstützt», erzählt Gerhard Walther, Gründungsmitglied und Präsident. «Wir sind eine kleine, engagierte Guggenmusik. Durch Eigenständigkeit und vor allem dank grosser Kameradschaft gelingt es uns, seit drei Jahrzehnten zu bestehen, und das in so einem kleinen Dorf. Darauf sind wir ein bisschen stolz, denn in der heutigen Zeit ist das nicht selbstverständlich», ist zu erfahren. Seit einem Jahr ist das 13-köpfige OK-Team nun am Vorbereiten für das Fest und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Das Wochenblatt verlost 5×2 Tickets. Bis spätestens Montag, 7. September, 12 Uhr ein E-Mail mit Stichwort «Roggäburger Waggis» an wos.raetsel@azmedien.ch senden. Name, Adresse und Telefon nicht vergessen! Die Gewinner werden am Dienstagmorgen benachrichtigt.

SCHIESSSPORT

Starke Schwarzbubenschützen

Standardgewehr 2-Stellung: 2. Franz Bigler, Gerlafingen 569; 1. Axel Christ, Büsserach FOTO: ZVG 572; 3. Stefan Borer, Erschwil 569 (v.l.). WOS. Kurz vor den Schweizermeisterschaften fanden in Zuchwil die Kant. Titelwettkämpfe Gewehr 300m und Pistole 50/25m bei sehr angenehmen, sommerlichen Verhältnissen statt. Dabei verteidigte bei den Pistolenschützen Philipp Kohler (Derendingen) seine beiden Titel, während Kazim Yücel (Oensingen) die zwei anderen Disziplinen als Sieger beendete. Bei den Gewehrschützen konnte einzig René Bürgi (Kestenholz) im 3-Stellungs-Match seinen Titel verteidigen. Die Pistolenwettkämpfe wurden ganz klar von zwei Schützen dominiert, nämlich auf 25m von Philipp Kohler (Derendingen), der 2x Gold gewann, und auf 50m von Kazim Yücel (Oensingen), der ebenfalls 2x Gold und zusätzlich noch eine Broncemedaille gewann. Auf den weiteren Podesträngen klassierten sich mit Markus Abt (Aeschi), Matthias Saladin (Büren), Beat Schmitt (Bellach), Hugo Ulrich (Kappel), Herbert Lehmann (Derendingen) und Andreas Kissling (Oberbuchsiten) renommierte Schützen, welche immer wieder mit

Topresultaten und Klassierungen glänzen. In den Gewehrdisziplinen gab es hingegen keine Doppelsieger, jedoch zum Teil auch sehr knappe Entscheidungen. Im 3-Stellungsmatch verteidigte René Bürgi (Kestenholz) sehr souverän seinen Titel vor Pascal Gschwind (Hofstetten) und dem jungen Eliah Marti (Bettlach). Axel Christ (Büsserach) siegte im 2-Stellungsmatch Standardgewehr vor den beiden punktgleichen Franz Bigler (Gerlafingen) und Stefan Borer (Erschwil). Als Abschluss fanden dann die beiden Liegendmatchs statt. Punktgleich beendeten bei den Sportgewehren Werner Lenz (Fulenbach) und Manfred von Büren (Rüttenen) den Wettkampf. Dank der besseren zweitletzten Passe hiess der Sieger Werner Lenz. Doch auch auf den Rängen 3 und 4 war Punktgleichheit vorhanden zwischen Stefan Borer (Erschwil) und Martin Zaugg (Kestenholz), wobei Borer hier die bessere Schlusspasse realisierte und somit Bronce gewann.


DIES UND DAS

Genug der Worte, nun müssen Taten folgen! um herumkommen, sehr tiefgreifende Überlegungen über die künftigen Aufgaben des Kantons zu machen. Jede heutige kantonale Tätigkeit muss kritisch hinterfragt werden. Welche Aufgaben muss der Staat auf jeden Fall und im Interesse des Gemeinwohls unbedingt erfüllen. Der Staat muss sich auf seine Kernaufgaben besinnen. Dieser Prozess wird umso schmerzhafter sein, desto konsequenter wir ihn durchführen. Er ist nötig und wir können ihn nicht länger hinausschieben. Die nachhaltige Sanierung der Kantonsfinanzen wird von Allen Opfer abverlangen. Doch sie wird nur dann gelingen, wenn alle Einzelinteressen hinten angestellt werden. Im Gegensatz zu früheren Sparpaketen und GAP-Übungen werden bei der neuesten Sanierungs-Strategie auch Tabus gebrochen. So bleibt nun auch der grösste Aufwandposten – die Personalkosten – nicht mehr unangetastet. Mittelfristig soll der Personalaufwand mittels Stellenabbau und dem Nichtmehrbesetzen von Vakanzen um zehn Prozent reduziert werden. Und bereits ab nächstem Jahr werden die Löhne in der kantonalen Verwaltung um ein Prozent gesenkt. Mit der Infragestellung der Universitätskosten wird schliesslich ein weiterer grosser Finanzierungsbrocken richtigerweise angepeilt. Damit hat sich der seit zwei Jahren amtierende Finanzdirektor Lauber zwar keine Freunde gemacht. Doch er und die gesamte Regierung haben damit Mut und Weitsicht bewiesen. Wenn der frühere kantonale Säckelmeister Ballmer sich nun in Zeitungsinterviews bemüssigt fühlt, sich über das neue Sanierungspaket kritisch zu äussern – er tut dies vor allem in bezug auf die beabsichtigten Einsparungen im Personalaufwand – so zeugt das von einem äusserst schlechten Stil. Er, der während Jahren gebetsmühlenartig das Triple A beschworen hat, sich immer scheute, an den grossen Kostenträgern zu rütteln, und jeden verbal zusammenstauchte, der seine Finanzpolitik kritisch hinterfragte – er, der für den finanziellen Schlamassel mitverantwortlich ist, sollte heute einfach schweigen und den Ruhestand geniessen, den ihm der Kanton mit einer Regierungsratspension ja grosszügig ermöglicht.

Nach der traditionellen Wahlsitzung, die am 1. Juli stattgefunden hat, nimmt der Landrat an seiner heutigen Sitzung nun die neue Legislaturperiode auch arbeitsmässig in Angriff. Dabei steht das Baselbiet vor einer gewaltigen Herausforderung, nämlich der grundlegenden Sanierung seiner Kantonsfinanzen. Bereits am 8. Juli präsentierte die neu zusammengesetzte Regierung ihre Strategie «zur Erreichung eines nachhaltig ausgeglichenen Staatshaushaltes». Insgesamt 132 Massnahmen sollen bis 2019 eine Entlastung von 188 Millionen Franken bringen. Bei einem derart umfassenden, alle Bereiche treffenden Sparpaket liegt es notgedrungen in der Natur der Sache, dass sich rasch Widerspruch erhebt. So war es auch dieses Mal; verschiedene Interessengruppen meldeten lauthals ihre Vorbehalte an und signalisierten bereits strikte Ablehnung der Massnahme, welche sie trifft. Zum wiederholten Male feierte das St. Floriansprinzip fröhliche Urstände. Es stellt sich also bereits heute die Frage: Wird es wieder ein Flickenteppich und nur ein halbherziges Sparen, weil sich am Schluss wieder zu viele Einzelinteressen zu einer unheiligen Nein-Front verbinden? Ich meine, unser Kanton kann sich ein solches Spiel schlicht nicht mehr leisten. Die Lage ist mittlerweile zu ernst. Wir sind gesamtschweizerisch vom Geber- zum Nehmerkanton geworden. Verschiedene innerkantonale Projekte – darunter wichtige Infrastrukturmassnahmen – müssen auf die lange Bank geschoben werden, weil wir sie heute und morgen offensichtlich nicht finanzieren können. Ich bin überzeugt, dass Landrat, Regierungsrat und Verwaltung gemeinsam nicht mehr länger darGeorges Thüring, Landrat, Grellingen

SCHMUCK UND HANDWERK

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Neues «HAIRz’Stück in Laufen Im Herzen von Laufen habe ich die perfekten Räumlichkeiten für meinen Traum eines eigenen Coiffuresalons gefunden. Ab 1. September 2015 finden Sie hier ein neues HAIRz’Stück. In Erschwil aufgewachsen, hatte ich bereits in jungen Jahren einen grossen Traum. Dieser begann mit der Berufslehre in Baselstadt, in welcher ich den Abschluss als Coiffeuse EFZ erfolgreich im Jahre 2011 abgeschlossen habe. Um mein Handwerk zu erweitern und zu verfeinern, habe ich bei renommierten Coiffure Salons in Baselstadt sowie in Laufen gearbeitet. Zusätzlich habe ich im letzten Jahr das Handelsdiplom berufsbegleitend absolviert. Nun bin ich bereit, Ihnen durch eine

Dort wo früher Malthaner war: Tamara Karrer eröffnet an der Hauptstrasse 13 in Laufen ihren Salon HAIRz’Stück. FOTO: ZVG

GESUNDHEITSTIPP

FINANZEN

Schmerzen

Raiffeisen lädt zum Übergewicht Kundenanlass reduzieren

Stechend wie Lanzen, bohrend wie Zahnschmerzen, sich langsam ausbreitend und hartnäckig Widerstand leistend. Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal, eine unangenehme Sinneswahrnehmung. Der Organismus schlägt Alarm. Ihr Ursprung kann sehr unterschiedlich sein. Schmerz muss immer gut abgeklärt werden. Ein Leitsymptom sind Entzündungen. Die Schmerztherapie, vor allem bei chronischen Schmerzen, ist eine grosse Herausforderung. Schmerzmittel in der Langzeitbehandlung stellen eine Belastung des Körpers dar. In der Naturheilkunde geht es darum, die Schmerztherapie zu unterstützen, zu begleiten. Manchmal gelingt es Schmerzmittel, die Rede ist von chemischen Schmerzmitteln, durch Naturheilmittel zu ersetzen. Die Heilmittel sind vielfältig. Schmerzlindernd und entzündungswidrig wirken Arnika, Johanniskraut, Pestwurz, Olibanum, Rhus toxicodendron und Aconitum, um nur einige Beispiele zu nennen. Schmerzen werden sehr breit differenziert in der Naturmedizin. Lebermittel gehören unbedingt in die Therapie. Brechen wir die Lanze und gehen Schmerzen an den Kragen. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Zauber der Perlen

Perlen: Schimmernde Juwelen.

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COIFFURE / NEUERÖFFNUNG

DENKPAUSE

Georges Thüring

Donnerstag, 27. August 2015 Nr. 35

der Wahl von Perlen zu beachten sind. Es steht eine grosse Auswahl von Kulturperlen in allen Formen, Farben und Feinheiten zur Verfügung. Auch die Verschlüsse können ganz nach individuellem Geschmack ausgesucht werden. Das ist die Gelegenheit, sich professionell ein persönliches Schmuckstück anzufertiFOTO: ZVG gen. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen (siehe Kleindruck unten). Wünschen Sie einen Geschenkgutschein? Das ist die gute Idee für jede Gelegenheit. Fehlt Ihnen die Zeit für einen Kursbesuch? Die Perlenfachfrau erledigt auch massgeknüpfte Neuaufträge, Reparaturen und Änderungswünsche. Zudem besteht die Möglichkeit individuelle Temine für Vereine, Organisationen oder private Gruppen von mind. neun Personen zu vereinbaren. Kursort Aesch Gasthof Mühle. Kursdatum: Samstag, 26. September 2015. Kursdauer: 1 Tag: 09.30 – 16.30 Uhr mit gemeinsamem Mittagessen. Infos/Anmeldung: Anneliese Weber Tel. 062 / 723 76 02, perlen@sunrise.ch oder www.perlenkurse.ch

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Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

KRANKENKASSE

EGK erhält comparis.ch-Label «Saubere Kundenwerbung» PR. Die EGK-Gesundheitskasse spricht sich seit Jahren gegen lästige Kundenwerbung per Telefon und die vertraglich nicht geregelte Zusammenarbeit mit Maklern aus. Nun hat sie sich auch vertraglich verpflichtet, einen Verhaltenskodex einzuhalten und keine Daten von dubiosen Dritten zu kaufen. Dafür erhält die EGK-Gesundheitskasse vom Internet-Vergleichsdienst comparis.ch das Label «Saubere Kundenwerbung». Schweizerinnen und Schweizer können sich längst darauf verlassen: Jeden Herbst klingelt regelmässig zu den unpassendsten Zeiten das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist ein Makler, der angeblich im Auftrag einer Krankenkasse anruft und ein Beratungsgespräch aufschwatzen will. Nach diesem Telefonat ist das Znacht auf dem Tisch natürlich kalt – wie ärgerlich! Auch nachdem im Februar 2014 die Branchenvereinbarung zur Kundenwerbung von der Wettbewerbskommission Weko für ungültig erklärt wurde, hat die

EGK-Gesundheitskasse weiterhin freiwillig auf Telefonwerbung verzichtet und arbeitet nach wie vor nicht mit Maklern zusammen. Deshalb begrüsst die EGK-Gesundheitskasse das Label «Saubere Kundenwerbung» des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch und hat sich verpflichtet, bei der Kundengewinnung per Telefon oder per E-Mail einen offiziellen Verhaltenskodex einzuhalten und weiterhin auf lästige Telefonwerbung zu verzichten. «Der Respekt vor der Privatsphäre unserer Versicherten spielt in unserer Unternehmensphilosophie eine wichtige Rolle», sagt Reto Flury, der Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse. «Wir freuen uns, dass dank dem comparis.ch-Label ‹Saubere Kundenwerbung› nun auch nach aussen sichtbar ist, dass die EGK und hoffentlich auch viele andere Krankenversicherer auf diese für alle Beteiligten ärgerliche und volkswirtschaftlich sinnlose Form der Kundenakquise verzichten.»

individuelle Beratung typgerechte Frisuren anzubieten. Auch meine kleinsten Kunden behandle ich königlich, denn sie sind auch unsere grosse Kundschaft der Zukunft. Im HAIRz’Stück wird für Damen, Herren und Kinder «haart» gearbeitet. Ich begrüsse Sie herzlich zu meiner Neueröffnung und zögern Sie nicht, einen Termin mit mir zu vereinbaren. Meine Öffnungszeiten sind wie folgt: Montag geschlossen, Di – Fr 08.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 18.30 Uhr, Sa 07.30 – 15.00 Uhr oder nach Vereinbarung. HAIRz’Stück, Coiffure, Hauptstrasse 13, Laufen. 061 761 37 27. Neueröffnung 1. September ab 09.00 Uhr.

GESUNDHEIT

Abnehmen: Am Anfang steht die FettstoffFOTO: ZVG wechselmessung. PR. Um erfolgreich abnehmen zu können, muss man wissen, ob der Stoffwechsel Kalorien über Zucker oder über Fettdepots verbrennt, wo der persönliche Ruheumsatz liegt und wie viel Sauerstoff aus der Atemluft bis in die Zellen gelangt. Nur wenn man überwiegend im Fettstoffwechsel ist, kann der Organismus effektiv Körperfett abbauen! Das Ergebnis der Stoffwechselmessung durch die Analyse Ihrer Atemluft schafft hierfür die Basis. Je besser der Stoffwechsel eingestellt ist, desto mehr Fett wird während der Ruhephasen verbrannt. Fettstoffwechselmessung ist ganz einfach: Sie atmen über ein spezielles Mundstück ca. 5 Minuten lang ein und aus. Ein Messgerät misst Ihre Atemluft und gibt die Daten an eine dafür entwickelte Software weiter. Unmittelbar nach der Messung erhalten Sie eine detaillierte Auswertung, welche Ihnen genau erklärt wird. Die Kosten für diese Messung betragen CHF 49.--. Medivital Gesundheitsinstitut führt regelmässig Stoffwechselmessungen im Fitness «nummereins» in Breitenbach durch, welches sich an der Passwangstrasse 20 befindet. Nächste Stoffwechsel-Mess-Aktion findet am Samstag, 29.08 & 05.09. statt. Info & Anmeldung: Tel. 061 534 59 50 / info@medi-vital.ch / www.stoffwechsel-messung.ch


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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Megasprayer erwischt? BÜSSERACH. gin. Laut gut informierten Kreisen soll die Polizei den mutmasslichen Sprayer schon längere Zeit im Visier gehabt haben. Letzte Woche wurde er nun verhaftet, wie die Kantonspolizei Solothurn gegenüber dem Wochenblatt bestätigt. Nun wird er vernommen und es wird untersucht, ob er für die grossen Spayereien beim Schulhaus Kirsgarten verantwortlich ist. Dort waren am Wochenende vom 15. August an mehreren Gebäuden grosse Schmierereien angebracht worden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10 000 Franken.

Ein Glückstag: Am 13. August um halb ein Uhr früh ist mir folgende Aufnahme einer Sternschnuppe über Brislach gelunFOTO: HANSPETER LEUPIN, BREITENBACH gen. Der 13te muss einem nicht immer Pech bringen.

HOFSTETTEN-FLÜH

KANTON SOLOTHURN

REGION

Liegenschaft gekauft

Bettagsfranken 2015

WOS. Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau-und Wirtschaftskommission hat den Verpflichtungskredit von 720 000 Franken für den Kauf der Liegenschaft Talstrasse 61 in Flüh einstimmig genehmigt. Derzeit ist der Kanton Solothurn mit dem Kreisbauamt III in dem als Stützpunkt genutzten Gewerbehaus eingemietet. Mit dem Kauf der Liegenschaft kann der Kanton ab 2016 jährlich rund 42 000 Franken Mietkosten einsparen. Die Ausübung dieses Vorkaufsrechts entspricht der Immobilienstrategie des Kantons «Eigentum vor Miete». Die Liegenschaft hat für den Strassenunterhalt des Kantons eine wichtige strategische Bedeutung. Sie liegt direkt neben dem Salzsilo, welches gemeinsam mit der Gemeinde Hofstetten-Flüh betrieben wird. Mittelfristig könnten weitere mögliche Synergien mit dem Werkhof der Gemeinde realisiert werden.

WOS. Die Eingabefrist für die Beitragsgesuche aus dem Topf «Bettagsfranken 2015» läuft am 20. September ab. Soziale Institutionen und Organisationen, die finanzielle Unterstützung benötigen, um eine Projektidee umzusetzen oder Projekte weiterzuführen, sind eingeladen, entsprechende Gesuche einzureichen Das Jahresthema des Bettagsfranken 2015 widmet sich diesmal einem Projekt der frühen Förderung – «schritt:weise». Dafür werden 125 000 Franken bereitgestellt. Weitere 125 000 Franken stehen für verschiedene Sozialprojekte bereit. Anstelle der bisherigen Bettagskollekte wird seit 2010 jährlich ein «Bettagsfranken» pro Einwohner aus dem Lotteriefonds im Umfang von 250 000 Franken reserviert und ausbezahlt.

Anina Mutter an der Spanienrundfahrt

Weitere Informationen zur Einreichung von Gesuchen sind unter www.so.ch/aso/bettagsfranken abrufbar

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dust. Noch nicht lange ist es her, dass Anina Mutter für search.ch als Ehrendame den Tross der Tour de Suisse durch die Schweiz begleiten und den jeweiligen Tagessieger mit Kuss beglückwünschen durfte (das Wochenblatt berichtete). Morgen Freitag darf die Tochter des Radrennfahrers Stefan Mutter, in Beinwil wohnhaft, ins Flugzeug steigen mit Ziel Granada. Dort wird sie zusammen mit der Sportjournalistin Estela Farah, die 5., 6. und 7. Etappe der Spanienrundfahrt (Vuelta a España) begleiten. «Ich bin endgültig infiziert vom Radsport, und freue mich, dass ich erneut aus nächster Nähe dabei sein darf», sagt die in Zürich wohnhafte Beinwilerin. «Ich werde darüber bloggen und bestimmt auch dem Wochenblatt einen kleinen Beitrag von diesem Erlebnis zusenden», versprach Anina Mutter.

Grosse Fische erwischt LEIMENTAL. WOS. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn konnte die Kantonspolizei Solothurn am Samstag im Kanton BaselLandschaft zwei mutmassliche Drogenhändler anhalten. Die beiden Männer waren in zwei Fahrzeugen von Frankreich her via Leymen in die Schweiz unterwegs. Bei der anschliessenden Durchsuchung wurden in einem der beiden Fahrzeuge 70 Kilogramm Haschisch gefunden. Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Endverkaufswert im Kleinhandel von rund 1 Million Franken. Die beiden Männer, ein 63-jähriger Schweizer und ein 41-jähriger Italiener, sin in Untersuchungshaft. Eine der beiden Personen ist im Kanton Solothurn wohnhaft. Die Kantonspolizei Solothurn wurde bei der Anhaltung und der anschliessenden Durchsuchung der Fahrzeuge durch das Grenzwachtkorps sowie die Polizei Basel-Landschaft unterstützt. Dorfladenfest WITTERSWIL. WOS. Am Freitag und Samstag findet in Witterswil das Dorfladenfest statt. Nebst Festbetrieb mit Beizli sorgt die Ländlerkapelle «Schlossbuam» für Unterhaltung.

Schoggitaler-Verkauf 2015 beginnt REGION. WOS. Anfang September starten Schüler mit dem Verkauf des Schoggitalers für den Natur- und Heimatschutz. Den Goldtaler von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz gibt es auch in Poststellen. Der Erlös in diesem Jahr wird zugunsten von mehr Vielfalt im Grünland verwendet.

MUSIK-TIPP

Joss Stone Sie war bereits als Teenager ein Star, weil sie schon wie eine etablierte Soulsängerin performte und mit «The Soul Sessions» 2003 ein starkes Debütalbum ablieferte. Die inzwischen 28-jährige Britin hat im Verlauf der Jahre ihr Stilspektrum erweitert und Ende Juli mit «Water For Your Soul» (Sony Music) das siebte Studiowerk vorgelegt, das in der Schweizer Hitparade vorübergehend Platz eins einnahm. Joss Stone entdeckte dank der Zusammenarbeit mit dem Bob Marley-Sohn Damian die Liebe zum Reggae und angesichts der Kifferhymne «Sensimilla» wohl auch zum Marihuana. Die Mischung aus Reggae, Soul, R’n’B, HipHop und World Music verbreitet pulsierendes Lebensgefühl. Die Songtexte sind zum Teil simpel und klischeehaft, was aber bei dieser CD nicht stört. Gewichtiger ist hier der unterhaltsame Sound, der zum Tanzen und Chillen taugt. Joss Stone gastiert am 3. Oktober in Zürich. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Zwei Flugzeuge stürzen auf Dittingen. Nach einem traumhaften ersten Flugtag am Sams...