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Donnerstag, 9. Juli 2015

107. Jahrgang – Nr. 28

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

Grellinger feierten ihr heisses Fest «ganz für Franz»

Freitag, 10. Juli 2015 Überwiegend sonnig und wolkenlos. 14ºC 26ºC Samstag, 11. Juli 2015 Erneut hochsommerlich heiss, mit bis zu 30 Grad. 15ºC 30ºC Sonntag, 12. Juli 2015 Weiterhin schön, mit einigen Wolken. 17ºC 27ºC

Laufen

3 In der 1578 erbauten Fürstenmühlescheune sollen bis Ende Jahr zwei Eigentumswohnungen und sechs Mietwohnen entstehen. Das verwahrloste Schaltenbrandhaus blüht auf.

Büsserach

9 Ein Haufen mittelalterlicher Schlackenabfall in Büsserach hilft nun mit, in Bhutan archäologische Fundstellen zu schützen.

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Am 1. Juli war es amtlich: Franz Meyer ist der erste Grellinger, der als höchster Baselbieter für ein Jahr den Landrat präsidiert. Grund genug für ein sonnig-heisses Fest mit Liedern, Musik, Ansprachen und viel Politprominenz aus Stadt und Land. Roland Bürki

D

ie Bevölkerung Grellingens, aber auch des übrigen Laufentals schien an diesem brennend heissen Mittwochnachmittag regen Anteil zu nehmen an der Tatsache, dass nach dem Dittinger Walter Jermann (CVP) anno 1999 dieses Jahr mit dem Grellinger Franz Meyer (CVP) der zweite Laufentaler an die Spitze des Landrates gewählt wurde. Kaum jemand wollte es verpassen, sich in den Festumzug vom Gemeindehaus zum Werkhof einzureihen. Auch Jacques Gubler (93) aus Laufen nicht, der dort von 1960-1975 als Gerichtspräsident und bernischer Regierungsstatthalter gewirkt hatte. Hinter der Stadtmusik Laufen, dem offenen Mercedes-Cabrio mit den beiden neuen Präsidenten des Landrats und der Regierung, Franz Meyer und Anton Lauber, sowie hinter der nationalen, kantonalen und regionalen Politprominenz marschierten ganze Reihen politisch interessierter oder engagierter Grellinger und Laufentaler mit. Kein

Symbolische Stabsübergabe: Die vormalige Landratspräsidentin Myrta Stohler wünscht Franz Meyer ein gutes und effizienFOTO: ROLAND BÜRKI tes Amtsjahr.

Wunder, haben doch die Nachwehen des Jura-Plebiszits die hiesige Bevölkerung in den letzten vierzig Jahren politisch weitaus mehr sensibilisiert als dies anderswo der Fall ist. Kurz, der Apéro beim Werkhof war vor allem das Fest der Bevölkerung, aber auch das Fest von Franz Meyer und seiner Familie. Ein Fest, das ohne

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das OK unter Alex Hein und den Support der Grellinger Vereine so nicht hätte über die Bühne gehen können. In seinem Willkomm «i üsem chline Dorf» fasste Gemeindepräsident HansPeter Hänni die Geschichte um den in der Männerriege turnenden Landratspräsidenten und seine Gemeinde sinnigerweise mit den vier F zusammen: F

wie Freude über Meyers Wahl und über die Sanierung der Ortsdurchfahrt, F wie Fitness des Turners und Alpinisten Meyer, F wie die Finanzen der Gemeinde, denen nicht mal eine Steuererhöhung helfen kann und F wie Familie Meyer als sicherer Wert und Rückhalt. Fortsetzung auf Seite 7


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LAUFENTAL RÖSCHENZ

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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

LAUFEN

Strassenwalze umgekippt

Wohnen in historischen Gemäuern In der 1578 erbauten Fürstenmühlescheune sollen bis Ende Jahr zwei Eigentumswohnungen und sechs Mietwohnen entstehen. Das verwahrloste Schaltenbrandhaus blüht mit einem intakten Dachstock und einem unvergleichlichen Mauerwerk auf. Jürg jeanloz

Zu weit nach links gefahren: Die Walze liegt im Wiesenbord. WOS. Bei Strassenbau-Arbeiten in der Lützelstrasse in Röschenz ist am Donnerstagvormittag, 2. Juli , kurz nach 09.30 Uhr, eine Strassenwalze umgekippt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war ein 44-jähriger Arbeiter aus noch nicht restlos geklärten Gründen mit der Ma-

FOTO: ZVG

schine zu weit nach links geraten, worauf die Walze das Wiesenbord hinabstürzte und auf die linke Seite kippte. Der Arbeiter zog sich Verletzungen zu und musste durch die Sanität Paramedic ins Spital eingeliefert werden. Er hatte Glück im Unglück und erlitt keine gravierenden Verletzungen.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

W

as kaum mehr für möglich gehalten wurde, war am Wochenende Tatsache. Die Fürstenmühlescheune, eines der ältesten Bauwerke in Laufen, konnte der Bevölkerung im erneuerten Rohbau präsentiert werden. Möglich gemacht hatten es die Mitglieder der Hans Schaltenbrand Stiftung Brigitte Bos, Lilli Kuonen und Marco Pirelli sowie die beiden Architekten Urs Eggenschwiler und Nicolas Goetz. In vielen Sitzungen wurde ein ausgeklügeltes Konzept erarbeitet, wie das Haus sinnvoll genutzt werden kann. Es sei eine Herausforderung gewesen, sagte Stiftungspräsidentin Brigitte Bos, aber gleichzeitig hätten sie es auch als Auftrag verstanden, der Nachwelt dieses herrliche Steinhaus in der Vorstadt zu erhalten. Zwei Maisonettewohnungen mit Wohnräumen im Parterre und 1. Stock, eine Wohnung im 1. Obergeschoss, zwei Studios und eine Wohnung im 2. Stock

Vor historischen Gemäuern: v.l. Architekten Nicolas Goetz und Urs Eggenschwiler sowie Stiftungsrätinnen und -räte Lilli Kuonen, Marco Pirelli und Brigitte Bos. FOTO: JÜRG JEANLOZ

und zwei zweigeschossige Eigentumswohnungen im Dachstock nutzen das Haus optimal. Die Fensterfronten befinden sich fast alle auf der Rückseite des ehrwürdigen Gebäudes und garantieren Ruhe und Behaglichkeit «Die Türrahmen mit einer Höhe von 1,9 m bleiben im Original erhalten», erklärt Lilli Kuonen auf einem Rundgang über viele Treppen und Gängen. Wer grösser sei, müsse sich halt bücken, schiebt sie lächelnd nach. Komfort muss trotzdem sein, denn ein Lift sieht in den Eigentumswohnungen sogar zwei Haltestellen vor! Dass die Denkmalpflege ein wichtiges Wort mitzureden hatte, versteht sich von selbst. Sogar die Archäologie Baselland schaute zum Rechten, dass an der Delsbergerstrasse 52 mit ihrem markan-

ten Scheunentor und den mittelalterlichen Mauerzügen alles so bleibt. Einzig ein neues Dach wurde auf die alten Binder aufgesetzt. Hans Schaltenbrand, letzter Besitzer und ehemaliger Fotograf, hätte sicher Freude, wenn er diesen gelungen Umbau erleben könnte. Zum Aufrichtefest erschienen fünf Handwerker in Zimmermannskluft mit weiten schwarzen Hosen, weissem Hemd und schwarzem Hut. «Ein schönes Werk ist uns gelungen, gar stattlich steht das Bauwerk da», hub Thierry Christ hoch oben auf dem Gerüst des 3. Stocks wortgewandt an. Nach etlichen Schlücken aus dem Weinglas schmetterte er dasselbe unter fröhlichem Gelächter in die Tiefe, mit der lakonischen Feststellung, dass Scherben Glück bringen.

Wir empfehlen

Sonnenflecken, Schattenflecken von Philippe Jaccottet Die Sommerzeit ist meine intensivste Lesezeit. Auch weil mit den Ferien natürlich mehr Musse und Freizeit angesagt ist. So sind meist mehrere Bücher verschiedenster Art mit im Gepäck. Eines ist immer ein Gedichtband oder zumindest poetische Literatur. Ein solches möchte ich Ihnen heute vorstellen. Philippe Jaccottet ist1925 in Moudon im Waadtland geboren. Er lebt seit 1953 in Grignan (Drome). Er wurde unter anderem mit dem Grossen Schillerpreis und dem Petrarca-Preis ausgezeichnet. Trotzdem ist er wenig bekannt . Für mich ist er ein «Geheimtipp» und eine der wunderbaren Stimmen der europäischen Poesie. «Sonnenflecken, Schattenflecken» umfasst Aufzeichnungen aus der gesamten Zeit seines Schaffens. Von den Anfängen im Frankreich der 1950-er Jahre bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts: poetische Fragmente im Sinne der Romantiker, Naturbeobachtungen, Reflexionen zum eigenen Leben, zu Literatur, Malerei und Musik. Es sind Texte, die dieses Lebenswerk wunderbar zusammenfassen – das Selbstportrait eines grossen Dichters in seiner Zeit. Man findet unglaublich schöne Texte, Gedichte und Essays in diesem Buch. Es ist unerschöpflich und man mag es gar nicht aus der Hand legen. «Geh vorüber: unterbrich nicht zu lange das Licht,/Dich umzudrehen würde Wolken sammeln./Allein schon das Zögern könnte die Weite stören./‹Verwisch deine Spuren› ist ein Ratschlag des Flusses.» Ein wunderschönes Gedicht ! Das Buch ist eine Trouvaille! Christine Eckert»

LAUFEN

Dem Alltäglichen und Aussergewöhnlichen auf der Spur Die Arbeitstitel weckten Neugierde. Schwappt die Begeisterung im 15-minütigen Vortrag der Maturanden auf die Zuhörer über? Das grosse Schwitzen in den Prüfungszimmern. bea. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der dritten MAR-Klassen die Erwartungen wieder übertroffen bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die zu ihrer Abschlussnote beiträgt. Die Möglicheit, das Thema frei zu wählen, wurde ausgekostet und sorgte für ein breites Spektrum – vom Blick ins Seelenleben des Menschen über Sporternährung und Kunstgeschichte bis tief in die Details von Technik und Computer. Familie und Freunde machten vom Recht Gebrauch, bei der mündlichen Präsentation mit dabei zu sein. Mittagsfrisch bei 45 Grad Gross war die Unterstützung am Montagabend für Jeruel Ammann, der das von ihm vor fünf Jahren ins Leben gerufene Projekt «Mittagsfrisch» kritisch beleuchtete. Das Prüfungszimmer 113 war bis auf den letzten Platz besetzt und die Zimmertemperatur stieg auf gefühlte 45 Grad Celsius. Ammann brachte das nicht aus dem Konzept, im Gegenteil, er, der mit einem Sportstudium liebäugelt, lief im Verlauf seines Referats zur Hochform auf. In seiner Arbeit geht er vom Grundsatz aus, dass Menschen gute Gesellschaft brauchen als Unterstüt-

Jeruel Ammann: Will Wohfühlfaktor vergrössern. zung, zum Wohlfühlen und um sich zu entfalten. Sein Projekt «Mittagsfrisch», mit dem er die Schülerschaft einlädt zum gemeinsamen Essen und zum Gedankentausch über Gott und die Welt «und manchmal auch über schwierige Lehrkräfte -» setze auch ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Mobbing. Akzeptanz und Integration spielen in seinem Projekt die zentrale Rolle. Seine Analyse mit Umfrage bei 45 Teilnehmenden ergab, dass sich fast alle willkommen fühlen. Dies sei ein gutes Resultat aber nicht gut genug, es stimme ihn nachdenklich und sporne an, den Wohlfühlfaktor zu verbessern, sagte er dem Publi-

LAUFEN

Stedtli Blues feiert ein Jubiläum WOS. Bereits zum 10. Mal geht das charmante Blues Festivals auf dem HelyePlatz am kommenden Wochenende in der Altstadt von Laufen über die Bühne. Von nachmittags bis tief in die Nacht bietet das Festival einen stimmungsvollen Rahmen, um eine der traditionsreichsten Musikstile zu zelebrieren. Musik hören, sehen und die einmalige Ambiance erleben – am Stedtli-Blues sind Musikerinnen und Musiker anders als in grossen

Konzertsälen für alle Besucher zum Greifen nah. Am Sonntag wird bei freiem Eintritt die Blues-Matinée gehalten – hören kann man da die Circle Singers und Tumbleweed. Am Samstag besteht das Programm aus Bluestonique, Eric Sardinas & Big Motor und Groovepack mit der Sängerin Justina Lee Brown. Stedtli Blues auf dem Helye-Platz: Samstag, 11.7.2015, ab 16.00 Uhr, Sonntag, 12.7.2015 | ab 11.00 Uhr. stedtli-blues.ch

kum. Mit Unterstützung seiner Eltern hatte Jeruel Ammann das Projekt gestemmt, regelmässig 25 bis 40 Schülerinnen und Schüler zu Hause zu verköstigen. «Zusätzlich gab es Gala-Diners und auch Weihnachts-Einladungen für die Lehrerschaft», resümierte Ammann. Ob das Projekt zur Förderung der Gemeinschaft nach seiner Matura weiterleben wird, hänge davon ab, ob er einen Nachfolger finde, sagte Ammann. «Ich konnte mich immer auf tolle Unterstützung verlassen, doch braucht es eben auch immer einen Initianten.»

Nichtbäcker als Brotfachmann Aus dem Alltag gegriffen hatte auch Fabian Hügli bei der Themenwahl für seine Matura Arbeit: «Vom Korn zum Brot». Zuvor kaum vertraut mit der Materie schnürte er sich eine Schürze um und schaute eine Woche lang in Breitenbach dem Bäckermeister über die Schulter. Mit Ausprobieren in der heimischen Küche gemäss eines ausgeklügelten Backplans und mit Unterstützung wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie die verschiedenen Getreidesorten mit Wasser und Hefe, doch auch mit Essig reagieren, wann die Gärprozesse geschmacksfördernd sind und von wel-

Fabian Hügli: Versteht was von Brot. chem Punkt an sie den Teig verderben, kam Hügli, der nicht Bäcker werden will, in seiner Arbeit dem Geheimnis auf die Spur, was ein gutes Brot ausmacht. Zur Perfektionierung seiner Rezepte liess er die Meinungen einfliessen aus den Bewertungsbogen, die er bei einer Verköstigung verschiedener Brote einigen Testpersonen zum Ausfüllen gegeben hatte. Und auch die Zuhörerinnen und Zuhörer seiner Präsentation durften sich ein Stück Brot auf der Zunge zergehen lassen.

«Selbstständige Maturaarbeit» Weitere Berichte folgen Insgesamt 42 Matura-Arbeiten wurden am Montag und Dienstag der vergangenen Woche von den 3. MAR-Klassen im Gymnasium Laufental-Thierstein den Lehrpersonen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Thema wurde von den Schülerinnen und Schülern frei gewählt. Die fertige Arbeit be-

inhaltet nebst dem schriftlichen Teil auch die Präsentation vor Publikum. Die «Selbstständige Maturaarbeit» gilt als 13. Maturnote der Maturitätsprüfung. Das Wochenblatt ist jeweils bei einzelnen, zufällig gewählten Präsentationen dabei. Weitere Berichte folgen in der nächsten Ausgabe.


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Gottesdienste Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, erzählt lieber von mir und traut zu lachen, stets werde ich in euren Herzen sein.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst, Pfarrer Armin Mettler und Marlise Ehrenzeller, Kirche Metzerlen – Mittwoch, 15. Juli, 10 Uhr Ferien(s)pass: Klosterbesuch, ökum., für Kinder von 6 bis 12 Jahren, Martina Hausberger. Anmeldung erfolgt über den Ferienpass.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 10. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 12. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mir Pfarrerin Regine Kokontis.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer treuen, fürsorglichen Mamä, Grossmamä, Urgrossmamä, Schwiegermamä, Schwester, Schwägerin, Cousine, unserem Tanti, Gotti und unserer Freundin

Mit dankbarem Herzen fühlen wir uns mit allen verbunden, die uns in den schweren Stunden des Abschieds von unserer lieben

Margrith Meier–Borer

Dora Koch-Stebler

29. August 1929 bis 3. Juli 2015 Nach einem langen und erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen. Wir werden sie sehr vermissen.

In stiller Trauer: René Meier und Pollyanna Zybach, Christian mit Leoni, Andreas Elisabeth Meier Rainer Meier und Vina Wyser-Bryner Daniela und Beni Schenk-Meier mit Julian und Leandra, Philipp Brigitte und Dino Travella-Meier Michael und Deborah Rita und Daniel Stich-Meier Joel und Nico Christa und Martin Brunner-Meier Julie und Ruedi Pia und Martin Zimmerli-Meier Sascha, Tanja und Jana Irmgard und René Borer-Meier Sara, Maria und Aaron Geschwister und Anverwandte Freunde und Bekannte

Sonntag, 12. Juli 2015 19.30 Uhr Abendgottesdienst Dienstag,14. Juli 2015 19.30 Uhr Gebetsabend «Gäste sind herzlich willkommen»

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Sommerpause im Juli Nächster Gottesdienst mit Kids-Treff 9. August, 10.30 Uhr, www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und ChinderChilche/ Sonntagsschule:

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: Ulrich Henz-Götti Hauptstrasse 86, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Sitzplazvergrösserung mit Einfriedung, Abbruch Stützmauer und Terrainveränderungen Bauplatz: Hauptstrasse 86 Bauparzelle: GB-Nr. 1653 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 24. Juli 2015

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Gerster Martin Schürenmatt 6, 4208 Nunningen Bauobjekt: Pergola auf bestehendem Anbau Architekt: Gerster Martin Schürenmatt 6, 4208 Nunningen Bauplatz: Schürenmatt 6 Bauparzelle: GB-Nr. 2447 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 9. bis 23. Juli 2015

Rodersdorf

DANKSAGUNG (Statt Karten)

Todesanzeige

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Donnerstag, 9. Juli, 15.30 Uhr, im Aktivierungsraum vom Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Freitag, 10. Juli, 9.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, ökumenischer Schulendgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Pfr. Markus Fellmann, Kat. Marianne Lombriser und Kat. Manuela Merckx, Schülerinnen und Schüler; Thema: «Jede bruucht sy Insle». Samstag, 11. Juli, 10 Uhr, in der Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 12. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 19. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit Momenten aus der eben zurückliegenden Kinderwoche, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 26. Juli, kein Gottesdienst. Kinderwoche. Dienstag bis Donnerstag, 14. bis 16. Juli, jeweils 14 bis 17 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, zum Thema: Freundschaftsbande und -bändeli. Für Kinder im Alter 7 bis 14 Jahre.

Traueradresse: Rainer Meier, Schmelzistrasse 65, 4228 Erschwil Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 13. Juli 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Der Dreissigste findet am 23. August 2015 um 9.30 Uhr statt. Gilt als Leidzirkular.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

WIR BEDANKEN UNS HERZLICH für die vielen Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls, die wir beim Abschied von meinem Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater und Grosspapi

Eugen Felber-Felber 8. Februar 1929 bis 12. Juni 2015 erfahren durften. Wir danken Pater Augustin Grossheutschi für den sehr persönlich und einfühlsam gestalteten Gottesdienst und die tröstenden Abschiedsworte. Das schöne Orgelspiel von Frau Yuka Niitsuma hat unsere Gedanken und Gefühle mitgetragen und begleitet. Wir bedanken uns bei allen Ärzten, Ärztinnen, Pflegenden und bei der Spitalseelsorge, die Eugen Felber in seinen letzten Lebenstagen behandelt, gepflegt und liebevoll begleitet haben. Rat und Mitgefühl, die wir als Angehörige erhalten haben, waren uns eine sehr grosse Hilfe.

Das Mitgefühl, das wir durch die gesprochenen und geschriebenen Worte, stumme Umarmungen, Gebete, Blumen und Geldspenden erfahren durften, hat uns tief berührt und war uns Trost und Hilfe. Unser besonderer Dank gilt den Verwandten, Bekannten sowie den Ärzten und Schwestern des Claraspital Basel und Dr. Dünnenberger, Liestal, die unserer lieben Verstorbenen fürsorglich begegnet sind und ihr in ihren schwersten Stunden beigestanden haben. Einen aufrichtigen Dank auch an Diakon R. Zimmermann für die Gestaltung der Abdankung und seine Worte des Trostes und der Zuversicht. Zullwil, im Juli 2015

Die Trauerfamilien

Dreissigster: 12. Juli 2015 um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch.

Viel zu früh mussten wir von dir Abschied nehmen

Jacqueline Berger-Tamasi 8. Juni 1962 bis 1. Juli 2015

II marito Giovanni, la mamma Margherita con il papà Ernest ed il fratello Jean Daniel, con le rispettive famiglie, ringraziano di cuore tutte le persone che sono state a loro vicino in questo momento doloroso per la precoce scomparsa dell’amata Jacqueline. Un tributo di gratitudine particolare va ai medici ed al personale infermieristico della Clinica Universitaria di Basilea per l’affetto e l’alta professionalità con cui l’hanno seguita e sostenuta in questi anni.

Die Trauerfamilien: Giovanni TAMASI Margherita und Ernest BERGER Jean Daniel BERGER mit Chantal Adrian BERGER mit Lucia Raffaele und Anna TAMASI Michele und Antonella TAMASI mit Alessia, Danilo und Raffaele Franco TAMASI mit Beatrice Dreissigster/Trigesimo: Sonntag/Domenica, 2. August 2015, um 11.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche (röm.-kath.) in Laufen. Die Spenden in Höhe von Fr. 1880.– werden zugunsten der Krebsliga überwiesen.

Wir haben viele Gaben, Spenden, Messespenden und Blumen erhalten – auch dafür ein herzliches Dankeschön. Grosser Trost sind uns die Beileidsbezeugungen von Freunden, Bekannten, Verwandten und Angehörigen – schriftlich und auch persönlich an der Abdankungsfeier: Eure lieben und mitfühlenden Worte sind für uns «Sterne, die in das Dunkel unserer Trauer leuchten». In Dankbarkeit für eure Unterstützung beim Abschied

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

die Trauerfamilie

Flüh, im Juli 2015

Bauherr: Ueli Hauser- Vögtli Oltingerstrasse 51, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Wärmetechnische Gebäudesanierung

Dreissigster: Samstag, 11. Juli 2015, 18.00 Uhr, ökumenische Kirche Flüh.

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 23.7.2015

zur Seite gestanden sind und ihre Anteilnahme auf so vielfältige Weise bekundeten.

Wir bedanken uns für die grosse Anteilnahme und tröstenden Worte, die wir beim Abschied von unserer geliebten Jacqueline erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön all jenen, die Jacqueline auf ihrem letzten Lebensweg begleitet haben, sowie den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal des Universitätsspitals Basel für die liebevolle Pflege, die Betreuung und Begleitung während der Leidenszeit.

Baupublikation

Bauplatz: Oltingerstrasse 51 Bauparzelle: GB-Nr. 107

Ich bin nicht weit gegangen nur ein Stück voraus

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


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... us em STADTHUUS Ge meinsa m e rfolgreich

AM TLICHE M ITTEILUNGEN St a dt ra t Nach dem Ausscheiden von Linard Candreia hat sich der Stadtrat neu konstituiert. Carole Seeberger übernimmt das Department Soziales und Gesundheit. Alle anderen Departementszuteilungen bleiben unverändert. Neue Vizepräsidentin ist Sabine Asprion Stöcklin.

Fe ue rve rbot im Wa ld und a n Wa ldrä nde rn Der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft ordnet, gestützt auf § 5, Abs. 3, lit. d. Gesetz über den Bevölkerungsschutz im Kanton Basel-Landschaft, bis auf Widerruf folgende Massnahmen an: 1. Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen.

Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen sowie für selbst mitgebrachte Holz-/Kohle-Grills. Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. 2. Beim Abbrennen von behördlich bewilligten Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von mindestens 200 Metern zum Wald eingehalten werden.

3. Das Steigenlassen von «Heissluftballonen» / «Himmelslaternen» (gekaufte oder selbst gebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.

Ba uge such, Aufl a ge vom 9 bis 20. Juli 2015 BG-Nr. 1088/2015. Bauherrschaft:

Franz Remo / Gartenstrasse 22 / 4242 Laufen. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parz. 2889, Gartenstrasse 22, 4242 Laufen. Projektverfasser: Franz Remo, Gartenstrasse 22, 4242 Laufen. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

Da s Ste dt li Laufe n im Mit t e la lt e r Da s Laufe nt al ist se it la n g e m b e sie d e lt . Im Laufe d e r Ze it g e hö rte e s ve rschie d e n e n La n d e sh e rrn . Im n e u e n Ku n stführe r «Laufe n a n d e r Birs» b e schre ib t d e r Laufn e r Archit e kt Giu se p p e Ge rst e r n e b st za hlre ich e n Se h e n sw ürdigke it e n au ch in kurze n Zü g e n die w e ch se lvo lle Ge schichte d e r St a dt Laufe n . Die se m We rk ist d e r na chfo lg e n d e Text e nt no m m e n .

A

u f ein er k lein en An h öh e ü ber d em rech ten Birsu fer w u rd e u m 670 d ie d em frä n k isch en H eiligen M a r tin geweih te Ta lk irch e gebau t. Ba ld en tst a n d en u m d en Wa sser fa ll Mü h len , Sch m ied en , Sä gen u n d sp äter ein e Z ollstelle fü r d ie H olzfl ö sser. Un ter Ka rl d em G ro ssen w u rd e d a s Birst a l d em Sor n egau / Elsgau zu geteilt u n d k a m von 850 bis 1032 zu Bu rgu n d . 999 sch en k te d er k in d erlo se Kön ig Rudolf III. von Bu rgu n d (993 –1032) au f An tra g sein er G attin An geltr u d e d em Bisch of Ad a lbero von Ba sel (999 – 1025) d a s Klo ster Mou tier-G ra n d va l. D iese Sch en k u n g er weiter te d ie weltlich e H er rsch a ft d er Bisch öfe gegen Westen . 1032 w u rd e d a s Fü rstbistu m du rch Erbga n g Teil d es H eiligen Röm isch en Reich es (D eu tsch er N ation) m it Stim m rech t a m Reich sfü rsten t a g. Sch on 1004 h atte Ka iser H ein r ich II. d em Bisch of d ie Vo gtei Z w in gen / Lau fen gesch en k t. D eren H er rsch a ftszen tr u m bild ete ein e Flach la n d bu rg – 1141 a ls «cu r tis d e lou fen», d ie er ste u rk u n d lich e N en n u n g Lau fen s – u n terh a lb d es Wa sser fa lls z w isch en z wei Ar m en d er breit fl iessen d en Birs. An ih rer Stelle u n d au f N eu la n d en tst a n d ab 1268 u n ter d en Fü rstbisch öfen H ein r ich von N eu en bu rg (1262 –1274) u n d H ein r ich von Isn y (1275 –1286) d ie St ad t a n la ge von Lau fen in d er Birsau e.

Der Brunnersche Plan von 1767–1780 zeigt, wie die Birs die Siedlung Laufen beeinflusste. Um d en n o twen d igen Platz zu sch a ffen , w u rd e d ie Birs gegen O sten versch oben u n d ein fa st 300 Meter la n ger D a m m gebau t. Lau fen er weist sich d a m it a ls G r ü n d er st äd tch en n eben ein er besteh en d en Sied lu n g. M it d em Stad tbu rgerbr ief von 1295 gew ä h r te d er Fü rstbisch of Peter Reich von Reich en stein (1286 –1296) d en Bu rger n

von Lau fen d ie gleich en Rech te, w ie sie d ie Bü rger von Ba sel besa ssen . D ie u m Ja h rh u n d er te ä ltere G ewerbesied lu n g beim Wa sser fa ll w u rd e so zu r Vor st ad t, blieb aber Teil d es D in gh ofverba n d es im O bera m t Z w in gen . D ie Vor st äd ter verst a n d en es, sich gew isse P r ivilegien m it d em H in weis zu sich er n , d a ss ih r D o r fverba n d ä lter a ls d ie St ad t sei u n d

d a ss sie ein e fü r d a s ga n ze Ta l w ich tige gewerblich e Tätigk eit au sü bten . So en tst a n d ein e u n abh ä n gige Vo rstad tgem ein d e, d ie er st 1852 m it d er St ad t verein igt w u rd e, aber a ls Bu rgergem ein d e Lau fen -Vor st ad t bis h eu te besteh t. Quelle: Gerster, Giuseppe: Laufen an der Birs; herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), Bern 2015.

LILLI KUONEN REBER, STADTRÄTIN

Zwei Wochen ist es her, seit der Bienenpfad in Nenzlingen eröffnet wurde. Eine eindrückliche Leistung. Gemeinsam mit anderen geladenen Gästen konnte ich das gelungene Werk geniessen. Bereits Albert Einstein sagte: «Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.» Ein Drittel aller Nahrungsmittel weltweit sind von der Bestäubung der Bienen abhängig, und viele Arten übernehmen diese Aufgabe. Neben den vielen, zum Teil unscheinbaren Wildbienen ist die Honigbiene schon seit Menschengedenken von Menschen genutzt worden. Die Honigbiene ist ein faszinierendes Tier und bei der Beschreibung des Honigbienenlebens fallen mir folgende Eigenschaften besonders auf: • Im Insektenstaat hat jedes Tier seine Aufgabe, das Wohl des Staates steht über dem Wohl des Einzelnen • Schwarmintelligenz; Bienen organisieren sich, ohne Befehle erteilen zu müssen. Jedes Tier weiss selber, was es zu tun hat • Erst die Kommunikation macht die vielen einzelnen Bienen zu einem Bienenvolk • Bienen und Pflanzen sind sich gegenseitig von Nutzen • Im Bienenvolk ist die Königin die Mutter aller im Staat lebenden Bienen, Drohnen sind Väter ohne Vater, Arbeiterinnen sind kinderlose Kindermädchen • Die Drohnen beteiligen sich nicht an den Arbeiten im Staat • Wenn reichlich Nektar fliesst, können Bienen Honig herstellen • Die Biene sticht nur, wenn sie sich bedroht fühlt oder das Volk beschützen will • Das Gift, das Bienen beim Stechen mit ihrem Stachel verabreichen, wirkt schmerzvoll Die Honigbiene gilt als das drittwichtigste Nutztier nach dem Rind und dem Schwein. Wenn unsere Gesellschaft sich einige dieser beschriebenen Eigenschaften mehr zu Herzen nähme, würde sich unser Leben massvoller gestalten und viele Probleme würden gar nicht entstehen. Gemeinsame Ziele, gegenseitiger Einsatz und die Verantwortung für jeden sind auch unsere Grundwerte. Besuchen Sie einmal diesen Bienenpfad und machen Sie sich Ihre eigenen Überlegungen – es lohnt sich.

Im Die n st e d e r Bevö lke ru n g

O

ft ist Em a n u ela Tr iolo d ie erste An lau fstelle fü r Lau fn er in n en u n d Lau fn er, d ie fü r irgen d ein An liegen d a s St ad th au s au fsuch en . Seit 1991 steh t sie a ls Sach bea rbeiter in d er P rä sid ia labteilu n g in D ien sten d er St ad t Lau fen . Z u m Au fgaben bereich d er 51-Jä h r igen geh ören u n ter a n d erem d ie AH VAu sgleich sk a sse, d a s Ein bü rger u n gswesen u n d d a s Fr ied h ofsek ret a r iat, zu d em ist sie stellver treten d e M a rk tch efi n u n d bei Fer ien abwesen h eiten «Sp r in ger in» d er P rä sid ia labteilu n g. Em a n u ela Tr iolo ist in Breiten bach au fgew ach sen u n d woh n t seit Ja h ren in Lau fen : «Ich fü h le m ich woh l h ier u n d a ls ech te Lau fn er in .» An ih rer Arbeit sch ätzt sie d ie Vielseitigk eit, vor a llem aber d en d irek ten Kon t a k t m it d en Men sch en , d er Bevölk er u n g von Lau fen . G er n e steh t sie Ju n gen u n d Alten , Ein h eim isch en w ie Au slä n d er n m it Rat u n d Tat zu r Seite, wen n es d a r u m geh t, ein en Br ief zu sch reiben o d er ein For mu la r au szu fü llen : «Wir sin d ein D ien stleistu n gsbetr ieb», u m sch reibt sie ih r Arbeitsverst ä n d n is. (stl)

Ta g e ska rt e SBB Pro Ta g ste h e n d e n Einwo h n e rn /-in n e n d e r St a d t La u fe n 2 Ta g e ska rte n SBB zu r Ve rfü g u n g . Die se kö n n e n te le fo nisch (061 766 33 33), a m Sch a lte r d e r St a d t ve rwaltu n g o d e r o nlin e via In te rn e t b e st e llt w e rd e n . Die s Ka rte n m ü sse n wä h re n d d e r Sch a lte rö ffn u n g sze it e n a b g e h o lt w e rd e n . Es e rfo lg t ke in e Po st zu ste llu n g . De r Pre is p ro Ta g e ska rte b e t rä g t CHF 40.–.


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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

4116 Metzerlen, den 6. Juli 2015 Blauenweg 9

Ein Mensch, der von uns geht, ist wie ein Stern der erlischt. Aber etwas von seinem Leuchten bleibt immer in unseren Herzen.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Vater und Schwiegervater, unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter und Schwester

Anna Adamczuk Probst

Josef Sturny-Stebler Dr. med. P. Hofer Bahnhofstrasse 16, 4242 Laufen

Ferien vom 20.7. - 9.8.15 Vertretung: Dr. med. R. Stäuble In den Zweigen 7, 4246 Wahlen Telefon 061 761 33 00

5. März 1944 bis 7. Juli 2015

In christlicher Trauer Trudi Sturny-Stebler Thomas und Anita Sturny Geschwister mit ihren Familien Verwandte und Freunde

Allgemeine und Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

Witterswil

Heute wurde sie nach kurzer, schwerer Krankheit erlöst.

Werner Probst Adamczuk Dagmara Adamczuk Dominic Probst Verwandte und Anverwandte

Gott, der Herr, hat ihn am 7. Juli nach kurzem Spitalaufenthalt zu sich gerufen. Wir gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit.

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin vom Samstag, 18. Juli bis Sonntag, 2. August 2015

8. Oktober 1969 bis 6. Juli 2015

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet statt am Montag, 13. Juli 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch in Nunningen.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 10. Juli 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche in Metzerlen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga beider Basel, Postkonto 40-28150-6.

Erschwil

Gilt als Leidzirkular. BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Baupublikation

Verkehrsbeschränkung in Erschwil Passwangstrasse

Bauherrschaft: Katja Ritter und Yves Hutter Im Wasen 9, 4104 Oberwil Projektverfasser: APS-Design, 4144 Arlesheim Bauobjekt: Baugesuch Nr. 21-15 Umbau/Sanierung Bauplatz: Ob den Reben 24 Bauparzelle: GB-Nr. 1348 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. Juli 2015

Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Passwangstrasse, Abschnitt Alte Passwangstrasse bis Haus Nr. 45 «HammerSchürli», folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird im Baustellenbereich verengt und teilweise einspurig geführt. – Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichtsignalanlage oder durch einen Verkehrsdienst. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet.

Baupublikation Bauherrschaft: Elvira Petroni, In den Reben 27, 4108 Witterswil Projektverfasser: Corinna Österle Arch. Dipl.-Ing. (FH), Blauenstrasse 32 4053 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 17-15, Wintergarten Bauplatz: In den Reben 27 Bauparzelle: GB-Nr. 776 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. Juli 2015

Baupublikation

Dauer: 13. Juli bis ca. 21. August 2015

Bauherrschaft: Max Hamann, Ob den Reben 8, 4108 Witterswil Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Baugesuch Nr. 14-15, Carport Bauplatz: Rosenstrasse/Dorneckweg Bauparzelle: GB-Nr. 1362 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. Juli 2015

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 10. Juli 2015

Grindel

Baupublikation Bauherr: Max Huber, Wahlenstrasse 69 4247 Grindel Bauobjekt: Einzäunung von bestehendem Bienenhaus sowie Mergelplatz und Mergelweg Bauplatz: Ungeri Dorfmatt, 4247 Grindel Ausserhalb Baugebiet Bauparzelle: GB-Nr. 334 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 24. Juli 2015

Baupublikation Bauherrin: Borer Juliette Bärschwilerstrasse 149, 4247 Grindel Bauobjekt: Neue Gartenanlage Bauplatz: Bärschwilerstrasse 149, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 814 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 24. Juli 2015

Bärschwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Bärschwil Hauptstrasse Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Felssicherungsarbeiten sind auf der Hauptstrasse, Abschnitt oberhalb der Glashütte bis zur Abzweigung zum Stürmenhof, folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Fahrbahn wird auf eine Fahrspur verengt. – Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt. Dauer:

Baupublikation Bauherr und Projektverfasser: Klaus Langer Auf den Felsen 51, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Stützmauer + Gartengestaltung Bauplatz: Auf den Felsen 51a, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3926 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO (Planauflage zwischen 13. und 17. Juli 2015, Gemeindeverwaltung) Einsprachefrist: 24. Juli 2015

13. Juli bis 24. Juli 2015

Zudem muss die Strasse für spezielle Arbeiten komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird während dieser Zeit über Wahlen–Grindel umgeleitet. Vollsperrung:

Hofstetten-Flüh

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

15. Juli und 16. Juli 2015 von 7.45 bis 16.15 Uhr Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich verschieben.

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Büsserach EINWOHNERGEMEINDE 4227 BÜSSERACH

Verkehrspolizeiliche Massnahme Der Gemeinderat hat am 3. November 2014 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen:

Verbot für Lastwagen (2.07) mit Ausnahmebewilligung gestattet Neumattstrasse, ab Einfahrt Wahlenstrasse Neumattstrasse, ab Industriering 52 Kreuzstrasse, ab Industriering 8 Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. 4227 Büsserach, 2. Juli 2015

Der Gemeinderat

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 10. Juli 2015

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL LIESBERG

ZWINGEN

Flitterwochen im Vogelnest

Vogelhochzeit in Liesberg: Bereit für den nächsten Einsatz. Kindergärteler und Primarschüler von Liesberg wagten sich zum Schulschluss auf die Bühne, sangen und spielten das Kindermusical Vogelhochzeit von Rolf Zuckowski und begeisterten ihre lieben Angehörigen. jjz. 50 Kinder auf der Bühne, mit farbigem Kopfschmuck, grossen Schnäbeln und bunten Federn, sangen und erzählten die Geschichte eines Vogelmännchens, das sich so sehr nach einem Weibchen sehnte. Wie schön wäre es, im Leben nicht mehr allein zu sein. Also setzte sich das Männchen auf einen Baum und begann zu jubilieren. Und die Kinder von Liesberg sangen, was das Zeug hielt und halfen dem Männchen lautstark, eine Herzdame zu finden. Alsbald machte sich hoch in der Luft ein Vöglein bemerkbar und das Männchen jubilierte noch viel schöner und kräftiger. «Guten Tag, guten Tag, ist es schlimm, wenn ich frag, ob der Platz neben dir für mich frei ist?», fragte scheu die Vogeldame. Nun sangen die beiden Vögel zu zweit und es bahnte sich eine richtige Liebesgeschichte an. Die Kinder auf der Bühne begannen zu tanzen, freuten sich über die herrliche Wendung und sangen: «Du und ich, wir zwei im Glück, sind verliebt und so verrückt!». Das Männchen war ausser sich vor Freude und versprach der Holden:

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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

Auf Benno Jermann wartet der Ruhestand

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

«Und wenn du willst, dann bring ich den schönsten Regenwurm für dich». Wie Schulleiter Heinz Zahnd in der Mehrzweckhalle Seemättli Liesberg mitteilte, hatten sich die Lehrerinnen seit Wochen auf diesen Auftritt vorbereitet. Es gab sogar eine Projektwoche, in welcher das Wesen der Vögel erkundet und die Lieder zum Musical gelernt wurden.An den Wänden und hoch oben auf der Bühne hingen bunte Papiervögel und auf den Tischen wurden die Gäste von gefaltetem Federvieh empfangen. Die musikalische Leitung oblag Lehrerin Rosmarie Flück, die am Keyboard die singenden Kinder begleitete. Harfe und Querflöte waren ebenfalls im kleinen Orchester auszumachen. Die Melodien waren auf die Kinder getrimmt und kamen leicht und luftig daher. Und wie ging die Liebesgeschichte aus? Bald legte das Weibchen ein Ei, woraus ein winziges piependes Vogelbaby schlüpfte. «Hallo Mama, hallo Papa, die Zeit ist um und ich bin da», sangen die Kinder, während das Baby im Nest hockte und keine Miene verzog. Es flatterte alsbald herum und liess sich die besten Käfer und Würmer servieren. Wie schon zu Beginn des Musicals sangen die Kinder zum Abschluss nochmals die wunderbare Melodie «Ein Vogel wollte Hochzeit machen». Eine rundum schöne Liebesgeschichte.

Das Vogelbaby ist geschlüpft: Kinder am Xylophon.

In fünf von insgesamt 86 Baselbieter Gemeinden wechselte auf Anfang Juli das Gemeindepräsidium. Die Gemeindepräsidenten und -präsidentinnen demissionieren aus unterschiedlichen Gründen somit ein Jahr vor Ende der laufenden Amtsperiode. In Zwingen ist dies Benno Jermann. Dimitri Hofer

E

iner dieser Gemeindepräsidenten, die sich nach dem Ausscheiden aus ihrem Amt weiterhin lautstark ins Dorfgeschehen einmischen, will Benno Jermann nicht sein. Wenn er Ende dieses Monats abtritt, werde er sich aus der Politik zurückhalten und sich in Zwingen nicht mehr exponieren. Lieber geniesst der 69-Jährige künftig vermehrt die Gesellschaft seiner zwei Kinder und der beiden Grosskinder. Den während der Zeit in der Exekutive zu kurz gekommenen Hobbys wird er sich ebenfalls vermehrt widmen können.

Zum Präsidium wie die Jungfrau zum Kind Eigentlich hätte der ehemalige Chemieingenieur das alles bereits vor neun Jahren tun können. «Ich konnte damals zu guten Bedingungen vorzeitig in Pension gehen», erinnert er sich in seinem Büro in der Zwingner Gemeindeverwaltung. Bereit, das verdiente Rentnerleben auszukosten und die Füsse hochzulegen, war er aber noch lange nicht. Jermann entschied sich, die vorhandene Energie für seine Wohngemeinde einzusetzen. «Als mir meine Partei vorschlug, direkt das Präsidium zu übernehmen, war ich zu Beginn skeptisch», sagt er. Ausser einigen Jahren als Schulratspräsident hatte der CVP-Politiker keinerlei Exekutiverfahrung. Trotz der geringen Vorkenntnisse ist es ihm in seiner Amtszeit gelungen, be-

Benno Jermann: «Selbst wenn ich sehr alt werde, erlebe ich den Spatenstich nicht mehr. FOTO: DIMITRI HOFER

deutende Projekte zu verwirklichen. In die beiden Legislaturperioden fallen einige Meilensteine der jüngeren Geschichte der Laufentaler Gemeinde. Allen voran die Inbetriebnahme der neuen, grosszügigen Birsbrücke, welche die in die Jahre gekommene alte ersetzte. Benno Jermann war zudem eine der treibenden Kräfte hinter der kürzlich erschienenen Heimatkunde über Zwingen. Im «Dorfblättli» schrieb der Präsident immer wieder über seine Arbeit und informierte die Bevölkerung über Neuigkeiten aus der Gemeinde. Im Grossen und Ganzen sei Zwingen heute gut aufgestellt, bilanziert der scheidende Gemeindepräsident. Das Dorf erlebe ein konstantes Bevölkerungswachstum, und in den letzten Jahren seien zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Unter anderem dank des Business Parks, in welchem sich mehrere spannende Jungunternehmen ansiedelten. Viel Nachholbedarf bestehe jedoch noch immer beim Erhalt der Infrastruktur. «Viele unserer Abwasserleitungen sind veraltet, und auch die Gemeindeverwaltung könnte mancherorts einen neuen Anstrich vertragen.» Infolge der Gemeindeschulden von rund zehn Millionen Franken sei es stets eine Herausforderung gewesen, die notwendigen In-

vestitionen zu tätigen. Die grössten Probleme des Laufentals verortet Benno Jermann beim Verkehr. Sowohl auf der Schiene als auch auf der Strasse bestehe viel Verbesserungspotenzial. Dass die Umfahrung von Laufen und Zwingen, bei der es sich seit Jahren um einen Dauerbrenner handelt, bald gebaut wird, glaubt er nicht. «Selbst wenn ich sehr alt werde, erlebe ich den Spatenstich nicht mehr», ist er überzeugt. Deshalb gelte es, örtlich kurzfristige Verkehrsentlastungen zu realisieren. Mehr Zeit für Dampflokomotiven Trotz der neuen Freiheiten fällt es Benno Jermann nicht leicht, sich von den Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Gemeindewesens zu verabschieden. Er habe sich aber vorgenommen abzutreten, bevor er 70 Jahre alt werde, was im nächsten Jahr der Fall ist. «Ich verlasse mein Amt, um Platz für Jüngere zu machen und nun endlich meinen Ruhestand in vollen Zügen zu geniessen», freut er sich auf die kommende Zeit. Diese wird er, wann immer möglich, mit seinen Dampflokomotiven verbringen, die sich momentan alle noch auf dem Dachboden befinden. Er habe aber vor, in Zukunft einige davon in seinen Garten zu zügeln, wo die Züge dann ihre Runden drehen werden.

GRELLINGEN

Grellinger feierten ihr heisses Fest «ganz für Franz»

Zum Schwitzen heiss: Der Landratspräsident 1999/2000 Walter Jermann (hinten) spürt die Grellinger Sonne.

Fortsetzung von Seite 1 (von Roland Bürki)

«Meine politische Laufbahn war nur möglich dank meiner Familie», wandte sich Meyer an die dicht gedrängten Reihen und versprach, sein Bestes zu geben und das Laufental ins Rampenlicht zu stellen. Dazu passten exakt das Grellinger Lied von Kindergarten und Primarschule sowie der von der Stadtmusik

Einzug der Präsidenten: Landratspräsident Franz Meyer (l.) und Regierungspräsident FOTOS: ROLAND BÜRKI Anton Lauber. Laufen intonierte Baselbieter Marsch, den Laufentaler Musikvereine noch immer eher zurückhaltend spielen. Besser machte es da ein cooler Basler Regierungspräsident Guy Morin, der aus voller Kehle «vo Roggeburg bis Ammel» mitsang und gegenüber dem Wochenblatt bedauerte: «Schöne Melodie, aber auswendig kann ich leider nur die erste Strophe.» Viele Ansprachen, Geschenke und Gags Dass aus Basel-Stadt gleich drei Regierungsräte und Grossratspräsidentin Eli-

sabeth Ackermann an den Ort angereist waren, wo 1865/66 das so genannte Grellinger Wasser für die Basler Wasserversorgung gefasst worden war, zeigte dem so genannten Mann von der Strasse, dass man auf dieser Ebene durchaus zum Dialog bereit ist. Bereit zur Zusammenarbeit waren letztes Jahr auch Landratspräsidentin Myrta Stohler und ihr Vize Franz Meyer. «Wir waren ein gutes Gespann mit gleicher Wellenlänge», so Stohler. Meyers geheime Jugendjahre legte Tochter Silvia in einer Bildershow scho-

Blumen für die Familie: v.l. Franz, Gattin Erika und die Töchter Andrea und Silvia. nungslos offen, nachdem sie vorher zusammen mit Schwester Andrea ihren Vater als bekennenden Golä-Fan mit dessen Song «Uf u dervo» überrascht hatte. Weiter überraschte CVP-Präsident Marc Scherrer mit einer fulminanten Rede über die «kämpferischen Laufentaler», die in vielem Vorreiter sein könnten, während sich der am Schluss zum Alpinisten aufgerüstete Landratspräsident nach seinem «Alpine Dancing» mit der Männerriege unversehens auf einer ihm gewidmeten Holzbank wiederfand.

Die Bank zum Dank: Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni (mit Mikro) und Franz Meyer als Bänkli-Seilschaft.


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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

WIR DANKEN Die Zeichen der Wertschätzung für Barbara schenken uns Kraft und Trost.

Barbara Züger-Freudiger 14. April 1963 bis 19. Juni 2015 Herzlichen Dank für die vielen Beweise der aufrichtigen Anteilnahme und der Verbundenheit beim Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem herzensguten Mami, Schwiegermami, Grossmami, unserer Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Barth für die tröstenden Abschiedsworte. Wir alle werden Barbara in guter Erinnerung behalten.

Die Trauerfamilie

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, meinem Sohn und Bruder

Jörg Bader 6. Juli 1965 bis 2. Juli 2015

Allen meinen Freunden und Bekannten möchte ich für die vielen Anrufe, Besuche und Glückwünsche anlässlich meines

90sten Geburtstages herzlich danken. Die grosse Aufmerksamkeit hat mich sehr gefreut. Ernst Hagenbach, Breitenbach

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Valeria Henz, Gupfmatt 139, 4252 Bärschwil Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Stedtli Apotheke, Laufen

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Kosmetik-Salon Claudia Heller, Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 14. Juli 2015, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Unerwartet ist er durch ein Herzversagen aus dem Leben gerissen worden.

In stiller Trauer: Dominik Bader Simon Bader Rut Bader-Egli Reinhold Bader und Kinder Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Brislach statt. Gilt als Leidzirkular.


THIERSTEIN

Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

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BÜSSERACH

Büsserach dient als Lehrplätz Ein Haufen mittelalterlicher Schlackenabfall in Büsserach hilft nun mit, in Bhutan archäologische Fundstellen zu schützen. Gini Minonzio

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ine harte Schule machen sie da mit, die vier Bhutaner, die in den zwei heissesten Wochen der letzten zehn Jahre bei der archäologischen Grabung in Büsserach mithelfen und sich dabei als Archäologen weiterbilden. Millimeter um Millimeter pützerlen sie mit dem Team die Erde zur Seite und finden: 1 unscheinbarer Abdruck einer Feuerstelle in einer längst zugeschütteten Grube, 1 Nietenkopf unbekannter Herkunft, 1 verdrückte Glasperle aus dem 6. Jahrhundert, 1 Handvoll Bohnerz, 1 verrostete Schermausfalle und 1 eindrückliche Erkenntnis. «Ich habe erst hier so richtig realisiert, um was es bei archäologischen Grabungen geht», sagt der bhutanische Architekt Sangay Kinga und fügt an: «Es geht nicht darum, einen Schatz zu finden, sondern darum, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen über vergangene Zivilisationen.»

Aufbau der Archäologie Wieso kommen denn Bhutaner dazu, in Büsserach bei archäologischen Grabungen zu helfen? Bis vor fünf Jahren hatte das Land, das so gross ist wie die Schweiz, gar kein Amt für Archäologie. Lange Zeit war das auch kein drängendes Problem. Doch seit einiger Zeit herrsche in Bhutan ein regelrechter Bauboom, erklärt der Archäologe und Grabungsleiter Christian Bader. Deshalb bestehe die Gefahr, dass archäologische Stätten unbemerkt zerstört wür-

Knochenarbeit: Sangay Kinga (r.) misst zusammen mit Sonam Tenzin die Position der Fundsteine aus. FOTO: GINI MINONZIO

den. Denn bisher fehle es in Bhutan an allem, was archäologische Stätten schützen könnte. «Es gab bisher kein Inventar der Fundstellen, keine archäologische Gesetzgebung, kein Personal, das Ausgrabungen machen kann», so Bader. Weil die Regierung in Bhutan über Helvetas sehr gute Beziehungen zur Schweiz hat, führt nun die Schweizerisch-Liechtensteinischen Stiftung für archäologische Forschungen im Ausland (SLSA) ein Projekt zum Aufbau archäologischer Institutionen in Bhutan durch. Ein Kernteam von zwölf Bhutanern macht eine Ausbildung. Der theoretische Teil fand in Bhutan statt, der praktische Teil wird etappenweise in der Schweiz durchgeführt. Praktische Ausbildung in der Schweiz Bader war schon lange auf der Suche nach einem Ort für die praktische Ausbildung, bis sich die mittelalterliche

Handwerkersiedlung in Büsserach anbot. Dank der Hilfe aus Bhutan konnte nun die Bauparzelle in Büsserach fertig untersucht werden. Hier ist ein bedeutender Fundort für frühmittelalterliches Gewerbe; bei früheren Grabungen wurden bereits mehrere Tonnen Eisenschlacke gefunden. Und was hat Sangay Kinga sonst noch in der Schweiz erfahren? «Bei dieser Grabung haben wir wirklich sehr viel gelernt. Wir sind der Schweiz sehr dankbar, dass wir hier so viel lernen dürfen, und hoffen, dass die Zusammenarbeit weitergeht. Denn wir wollen dank der Archäologie noch sehr viel über unsere Wurzeln und alten Siedlungen erfahren», erklärt er. Zudem sei der Aufenthalt hier wirklich toll. Die Schweiz sei wunderschön, sehr sauber, habe sehr nette Einwohner und ein perfektes archäologisches System, sagt ein begeisterter Sangay Kinga.

BREITENBACH

PRO SENECTUTE

Spitex bringt regionale Firmennamen unter die Leute

Willi Menth wird Vizepräsident

Sichtbar unterwegs für die gute Sache: Vertreterin der Spitex Thierstein-Dorneckberg, Simone Benne (mitte) lud die Vertreter der regionalen Firmen zur Auto-Taufe. FOTO: BEA ASPER bea. Der neue Fiat der Non-Profit-Organisation Spitex Thierstein-Dorneckberg wird zur fahrenden Plakatsäule. 23 Unternehmen der Region werben für sich und für die gute Sache. Mit ihrem Sponsorenbeitrag ermöglichen sie der Spitex durch weniger Kosten für die Mobilität mehr Geld für ihre Kernaufgabe, der Krankenpflege, zur Verfügung zu haben. Mit dem Fünf-Jahres-Sponsorenvertrag sparte die Spitex die Ausgaben für die Auto-Anschaffung. «Als Gegenleistung bringen wir die Firmennamen unter die Leute, denn um vor Ort helfen zu können, müssen die Mitarbeitenden der Spitex täglich unterwegs sein. Eine Win-Win-Situation für alle», freute sich Simone Benne, Geschäftsführerin der Spitex Thierstein-Dorneckberg an der Auto-Taufe beim Zentrum Passwang. «Ihr Name ist somit während sieben Tagen die Woche für eine gute Sache in unserer Region unterwegs»,versprach Benne den Firmeninhabern am Apéro vom letzten Mittwoch.

«Die Spitex bietet hilfs- und pflegebedürftigen Personen eine bedarfsgerechte Pflege und Betreuung zu Hause an», führte Benne aus und packte die Gelegeneit beim Schopf, auch ihren Mitarbeitenden Danke zu sagen. Viele von ihnen seien seit Jahren und noch immer mit Herzblut dabei. Überdurchschnittliches Engagement, Zuverlässigkeit und Beständigkeit, das seien wichtige Merkmale der Spitex, hob Benne hervor. Denn nebst der Krankenpflege bieten die Mitarbeitenden auch Hand in der Familienbetreuung und als Bezugsperson. Gerade in den jetzigen Zeiten, in denen die Anforderungen an die Spitex steigen durch wachsende Nachfrage bei grossem Finanzierungsdruck, seien Sponsorenbeiträge ein Segen, brachte Benne ihre Wertschätzung zum Ausdruck. «Es geht nicht einfach um eine Werbeaktion, sondern um regionales Engagement für das Soziale und um Heimatverbundenheit.»

Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute Kanton Solothurn wählte mit Akklamation und grosser Freude Dr. Willi Menth aus Nunningen zu ihrem neuen Vizepräsidenten. Sie nahm an der Sommertagung Ende Juni zudem vom Ergebnis der Tätigkeit im Vorjahr Kenntnis und genehmigte die Jahresrechnungen. Diese sind geprägt von knappen Ressourcen und striktem Einhalten der budgetierten Vorgaben. Als schweizerische Non-Profitorganisation leistet die Pro Senectute Altersarbeit in den verschiedensten Bereichen und zu einem erheblichen Nutzen für die ältere Bevölkerung wie für die Gemeinden. Die vier Fachstellen in Solothurn, Grenchen, Olten und Breitenbach erbringen die Leistungen in den Regionen. Die Organisation ist finanziell und personell stabil. Der Quervergleich mit ähnlich grossen Pro Senectute-Organisationen zeigt, dass die Solothurner Stiftung die Leistungsziele gemessen an der Knappheit der zur Verfügung stehenden Mitteln optimal erreicht. Die Pro Senectute Kanton Solothurn ist froh und dankbar für jede finanzielle Unterstützung. Die erhaltenen Mittel werden gezielt für ältere Menschen eingesetzt. Es zeigt sich auch, dass Pro Senectute mit ihren verschiedenen Dienstleistungen gut bekannt ist und bei den älteren Mitmenschen sehr geschätzt wird. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung referierte die Sportwissenschaftlerin Julia Linder, Leiterin der Koordinationsstelle Alter zum Thema «Senioren im Klassenzimmer». Dies ist ein Generationenprojekt mit grosser Ausstrahlung, das von immer mehr Schulen genutzt wird. Interessierte Schulen können sich gerne unter info@so.pro-senectute.ch oder 032 626 59 59 melden. Ida Boos Geschäftsleiterin


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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

EINGESANDT

THIERSTEIN ZULLWIL

Lea heisst das Siegerrind

Die Bauherren der Region bekommen eine Deponie Die Zullwiler sagen ja zur Deponie für sauberes Aushubmaterial im Gebiet Mülimatt, im Tal an der Strasse von der Meltingerbrücke Richtung Roderis. Bea Asper

Rindli für den Sieger: (v.l.) Patrik Straumann, OK Vizepräsident, Urs Wiggli, Züchter des FOTO: ZVG Rindes, Janine Stoll, Taufgotte von Rind Lea, Hermann Bärtschi, OK Präsident. K. S. Zum 25. Mal wird am Sonntag, 23. August in Himmelried das SteineggSchwinget stattfinden. Für diesen Jubiläumsanlass ist bereits der Startschuss gefallen. Die traditionelle Rindlitaufe mit Ehrenmitgliedertreffen konnte auf dem Eigenhof Seewen gefeiert werden. Die Firma Debrunner Acifer AG Nordwest konnte einmal mehr als Sponsor des Siegerrindes gewonnen werden. Frau Janine Stoll taufte das Rind auf den schönen Namen Lea, welche aus dem Stall der Familie Wiggli stammt. Bereits kurz nach dem Kantonalen Schwingfest, ist der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental bestrebt für

alle Schwinger, Gäste und Besucher wieder ein Schwingfest durchzuführen. Das Steinegg-Schwinget wird auch dieses Jahr mit einem Feldgottesdienst eröffnet, durch den Tag wird das Fest musikalisch umrahmt werden. Ebenso wird wie immer ein Steinstossen ausgetragen. Bereits haben sich mehrere Kranzschwinger angemeldet. Nach sechs ausgetragenen Gängen, wird das Rind Lea dem Sieger überreicht. Bei den Jungschwingern können sich jeweils die Kategoriensieger über ein Schaf als Siegerpreis erfreuen. Karin Schaub Steinegg Schwinget, Himmelried, Sonntag, 23. August.

BREITENBACH

Marathonsitzung vor Ferienbeginn Aufräumen schien am Montagabend angesagt: In langen drei Stunden ging es im Gemeinderat unter anderem um Gestaltungspläne, Schulhausneubau, Leichtathtletikanlage, Spitex und um Friedhof-Bänkli. bü. Der Ende 2014 aufgelegte Gestaltungsplan Bodenacker II hatte bei den Anwohnern am Gehrenweg grosse Wellen geworfen, weil der überarbeitete Plan ihnen im Gegensatz zur Version I von 1993 nun plötzlich eine Tiefgaragenausfahrt der Neuüberbauung Bodenacker II in ihre Quartierstrasse vor die Nase setzte. 26 Einsprachen veranlassten Ende Januar 2015 den Gemeinderat, vor einem abschliessenden Entscheid nochmals das Gespräch mit den Eigentümern der beiden Tiefgaragen zu suchen. Mit dem Ziel beide Garagen kurzzuschliessen und die im Gestaltungsplan von 1993 vorgesehene und zugesicherte Ausfahrt in die Bodenackerstrasse doch noch zu realisieren. «Der Erfolg aus einer einzigen Sitzung mit nur einem Partner war relativ klein», erklärte Gemeindevizepräsident Christian Thalmann dem Rat und vier ebenfalls anwesenden Anwohnern. Das im Grundbuch verankerte Durchgangsund Durchfahrtsrecht ermögliche nach vertieften Abklärungen aber durchaus die Ausfahrt via Einstellhalle Bodenacker I. Der Rat folgte einstimmig seiner Argumentation und lehnte damit die Anpassung des ursprünglichen Gestaltungsplans von 1993 und damit die Aus-

fahrt Gehrenweg ab. Dies zur sichtlichen Genugtuung der Gäste vom Gehrenweg. Die 26 Einsprachen würden nun vorbehältlich eines Entscheids einer höheren Instanz abgeschrieben, so Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Karl Wyss und Roman Brunner, Präsident und Mitglied der operativen Kommission Schulhausneubau, sagten dem Gemeinderat als strategische Ebene in einer professionell strukturierten Präsentation, was im Schulhausneubau Sache ist. Und zwar in Sachen Termine, Kosten, Projektrisiken und Arealplanung bis zu den nächsten Schritten wie die anstehende Orientierung der Kreisschule Thierstein-West. Der Rat schien instinktiv zu spüren, dass in diesem Gremium bis in jedes Detail fundierte Arbeit geleistet wird, war doch am Ratstisch durchaus eine Art Bewunderung für diesen «Super Report» auszumachen. In weiteren Geschäften vergab der Rat den Auftrag für die Leistungen des Landschaftsarchitekten in der Höhe von 44 800 Franken zur Sanierung und Erweiterung der Leichtathletikanlagen Grien und sagte ja zu einem Nachtrag zur Leistungsvereinbarung mit der Spitex Thierstein/Dorneckberg. Dieser betrifft die ab 2016 von den Spitex-Kunden zu bezahlende Wegkostenpauschale von sechs Franken pro Tag. Verständnis fand schliesslich auch das Begehren um Sitzgelegenheiten bei der Urnenwand. Die Bauverwaltung erhielt Auftrag, Offerten für passende Bänkli aus Stein einzuholen.

GRINDEL

Vermisst wird Pascal Steiner WOS. In Grindel wird seit Freitag, 26. Juni 2015, der 18-jährige Pascal Steiner vermisst. Pascal Steiner verliess am Freitag, 26. Juni, gegen 21.00 Uhr, sein Elternhaus in Grindel und wird seither vermisst. Zurzeit gibt es keine Anhaltspunkte, wo oder mit wem sich Pascal Steiner aufhalten könnte.

Der Vermisste ist 18-jährig, 180 cm gross, von sehr schlanker Statur, hat einen dunklen Teint, kurze schwarze Haare und dunkle Augen. Er trägt einen auffälligen Haarschnitt mit seitlich kurzen und oben langen Haaren. Seine Kleidung ist unbekannt. Personen, die sachdienliche Angaben über den Aufenthaltsort und/oder Verbleib von Pascal Steiner machen können, werden gebeten, sich mit der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 627 71 11.

ber 200 000 Franken haben Unternehmer der Baubranche die letzten zehn Jahre in die Planung gesteckt, um in Zullwil mit Aushubmaterial Geld zu verdienen. Als Erfinder wird Erich Stebler genannt von der Stebler-Gyr Firma, die von der Wirz Gruppe aus Liestal übernommen wurde. Die Herren waren anfänglich in dem kleinen Dorf auf Ablehnung gestossen, jetzt ist es ihnen gelungen, die Zullwiler zu überzeugen. Die Landbesitzer unterschrieben im Mai die Verträge und die Gemeindeversammlung gab letzten Mittwoch grünes Licht mit 17 Ja- zu 10 Nein-Stimmen bei sieben Enthaltungen. Während die privaten Landbesitzer Aussichten haben auf Entschädigungen in Millionenhöhe (5,50 Franken pro m3 bei einem Deponievolumen von fast 400 000 m3) ging es auch bei der Gemeinde, die auf dem Deponiegelände nur ein Wegrecht besitzt um die Frage des Geldes. Die Deponiebetreiber offerieren eine Kostengutsprache für einen Grossteil des Gemeindeanteils an die längst fällige Verbesserung der Kantonsstrasse (Ausbau für rund eine Million Franken), weiter finanzieren sie der Gemeinde einen Fonds. Gemeinderat und Deponiebetreiber waren vors Volk ge-

Ü

Bedingung: Ohne Ausbau der Kantonsstrasse keine Betriebsbewilligung für die Deponie. FOTO: BEA ASPER treten mit dem Vorschlag 30 Rappen pro m3. Votanten beantragten 50 Rappen. «Also gut, für ein Ja, erhöhe ich das Angebot von 30 Rappen auf 50 Rappen», sagte Balthasar Settelen als Vertreter der Deponiebetreiber nach längerer Diskussion. Dieser waren die Erklärungen vom Thomas Schluep vom kantonalen Tiefbauamt und von Fabian Vögtli des Ingenieurbüros Sutter vorausgegangen. Sie sagten, dass die Deponie von grosser Bedeutung sei für die Region, weil Bautätigkeit herrsche und das saubere Aushubmaterial derzeit über den Passwang gefugt werden müsse. Die Zullwiler bekommen in ihrer Deponie 25 Prozent Rabatt auf dem Ablagerungspreis (dessen Marktpreis derzeit bei 18 bis 20 Franken pro m3 liegt). Die Planer gehen von zehn Lastwagen pro Tag aus. Voraussetzung für die Deponiebewilligung sei die Erhöhung der Sicherheit auf der Kantonsstrasse, sagte Schluep. Das Projekt sei mit Wünschen aus der Bevölkerung ergänzt worden. An der Versammlung wurde nochmals betont, dass es im Bereich Meltingerbrücke eine Geschwindigkeitsreduktion

und zusätzliche Schutzmassnahmen für die Fussgänger brauche. Das Bewilligungsverfahren beim Kanton für die Deponie ist noch ausstehend. Zu den Auflagen gehören auch Versicherungsnachweise und Garantien, damit nicht die Öffentliche Hand aufzukommen hat für allfällige Probleme, böswillige Verschmutzungen oder Ausfälle infolge Konkurs. Gemeindepräsident Roger Hänggi zeigte sich erfreut über das Ja der Zullwiler zum Rahmenvertrag mit den Deponiebetreibern. Er sprach von «zumindest einer Silbergrube. Mehr Geld in der Kasse eröffnet Zullwil neue Chancen». Der Gemeinderat hatte in seinen Verhandlungen herausgeholt, dass die Erträge in Zullwil versteuert werden. Dank mehr Steuererträgen der bereits ansässigen juristischen Personen, doch auch dank Ausgabendisziplin und höheren Steuereinnahmen der Einwohner als budgetiert, schloss die Rechnung 2014 mit einem Ertragsüberschuss von fast 300 000 Franken. Die 35 Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung einstimmig.

MELTINGEN

Die Bank fürs Bad

Sitzbank für Wohngruppe Bad Meltingen: (v. l.) Heimleiterin Germaine Wyss, Gemeindepräsident Gérard Zufferey, Gemeinderätin Josy Jeger und Heimleiter Donat Aebli. FOTO: JÜRG JEANLOZ Als Willkommensgeschenk und Zeichen der Anerkennung überbrachte der Gemeinderat von Meltingen der Wohngruppe Bad Meltingen eine massive Sitzbank zum Verweilen im Garten. jjz. Er sei froh, dass in der Liegenschaft Bad Meltingen eine derart tolle und sinnvolle Institution Einsitz genommen habe, sagte Gemeindepräsident Gérard Zufferey anlässlich der Übergabe der Sitzbank. Für ihn bedeute dies eine symbolische Geste, denn der Gemeinderat unterstütze uneingeschränkt das Projekt Wohngruppe Bad Meltingen. Die Idee für dieses sympathische Geschenk habe allerdings die Gemeinderätin Josy Jeger gehabt und ihr gebühre der Dank. Das wunderschöne Bänklein wurde vom Unternehmer Rolf Jeker aus Beinwil hergestellt. «Ich habe die Weisstan-

ne im Mond des 21. Dezembers geschlagen», äusserte sich vielsagend Jeker. Das Holz der Bank sei einmalig und er habe dieselbe in Handarbeit angefertigt. Sauber geschliffen und lasiert halte dieses prächtige Stück eine ganze Weile. Selbst die Inschrift «Gemeinde Meltingen» habe er freihändig geschrieben und damit ein kleines Kunstwerk vollbracht. Sinnvolle Nutzung des Bad Meltingen Germaine Wyss und Donat Aebli, die die Wohngruppe Bad Meltingen leiten, freuten sich riesig über das Geschenk und luden den Gemeinderat zu einem gemeinsamen Essen ein. Derzeit wohnen zwanzig Patienten im Alter zwischen 35 und 75 Jahren mit psychischen Problemen im historischen Gebäude. «Wir hatten riesig Glück, dass wir das Bad Meltingen kaufen konnten», mein-

te Donat Aebli. Am 9. Dezember 2014 sind sie nach langer Umbauzeit eingezogen. Die Menschen würden sich sehr wohl fühlen und gleichzeitig würde ihnen eine Tagesstruktur gegeben. Sie dürfen Katzen, Kaninchen und sogar Ponys pflegen und der Zufall wollte es, dass eines der Ponys schon trächtig angeliefert wurde. Die Patienten arbeiten im Garten, musizieren, basteln, zeichnen und verbringen mit viel Musse ihre Zeit. «22 Angestellte kümmern sich um die Menschen im Wohnheim», wusste Aebli zu berichten. Sie brauchen Pflege und Geborgenheit und erhalten diese Werte in einer optimalen Umgebung mit viel Natur. Rund um die Uhr werden die Patienten betreut; alle wohnen sie in Einzelzimmern. Eine sinnvollere Nutzung von Bad Meltingen kann man sich nicht vorstellen.


Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung Liebä Alain

Lieber Kevin

Joel Salvisberg

Herzlichi Gratulation zur bestandene Lehrabschlussprüefig als

Zur bestandenen LAP als

Mir freue uns mit dir über di Lehrabschluss als

Konstrukteur EFZ mit Bruefsmatur Mir wünsche Dir alles Gueti für Dini Zuekunft! Mami, Papi und Lena

Bravo Jonas

Liebi Patrizia

Produktionsmechaniker EFZ

Fachmann Betriebsunterhalt EFZ

gratulieren wir dir von Herzen. Für deine berufliche und private Zukunft wünschen wir dir weiterhin alles Gute!

Mir wünsche dir für di witere Läbenswäg ganz viel Glück und Freud.

Mami, Papi, Philipp, Jan und Grosseltern

Technischer Dienst Gemeinderat und Verwaltung der Einwohnergemeinde Witterswil

Roy Meury

Liebä Nicola

Fachrichtung Hausdienst

Herzliche Gratulation zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Sanitärinstallateur EFZ

Das hesch super gmacht! Mir gratuliere dir härzlich zur bestangene LAP als

Pharmaassistentin EFZ

Wir gratulieren Dir ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Wir wünschen dir viel Freude

Zimmermann EFZ

Zukunft alles Gute.

am Beruf und für die

und wünschen Dir auf Deinem weiteren Lebensweg alles Gute.

Note 5,0 und Bruefsmatur Note 5,3

Nunningen

Büsserach

Simon Zeugin

Liebi Sabrina

Lieber Benjamin

Yasmin Schnoz

Das hesch super gmacht! Mir gratulierä dir rächt herzlich zur erfolgrich bestandene Abschlussprüfig als

mir gratuliere dir zur bestandene LAP als

Mir gratuliere Dir zur bestandene Abschlussprüefig mit BM als

Wir gratulieren dir zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung als

Kauffrau E-Profil

Konstrukteur

Note 5.2

und wünsche Dir für Dini Zukunft alles Gueti! Mir si stolz!

Zimmermann EFZ und wünschä dir für dini brueflichi wie au privati Zuekunft alles Gueti.

und wünsche dir für dini Zuekunft alles Gueti !

Papi, Mami und Sarina

Mami und Papi

Mami, Papi, Svenja und Janine

Joana Meier

Liebe Loris

Lieber Julian

AutomobilFachmann EFZ und wünsche dir für dini Zuekunft alles Gueti!

Mir wünsche dir für die 3 nöchschte Lehrjohr als Fa.med.-tech. Radiologie alles Gueti. Mami, Papi und Benjamin

mir gratuliere dir zur bestandene Abschlussprüefig als

Tiermedizinische Praxisassistentin und wünschen dir für die Zukunft alles Gute. Das Team des Tiergesundheitszentrum AM BLAUEN Lochbruggstr. 15, 4242 Laufen tiergesundheitszentrum.ch

Wir gratulieren

Sandro Häner zur sehr guten Lehrabschlussprüfung als Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als

mir gratuliere dir härzlich zur bestandene LAP als

wir gratulieren dir herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung als

Kauffrau E-Profil EFZ

Zeichner EFZ

Metallbauer EFZ

Es freut uns, dass Frau Meier dem Zurich-Team treu bleibt und weiterhin im Kundendienst unserer Generalagentur arbeitet.

Mir wünsche dir alles Gueti, viel Freud und Erfolg i dinere Zuekunft

Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg und freuen uns, dich weiterhin in unserem Betrieb zu haben.

Zurich, Generalagentur Christoph Hänggi, Laufen

4242 Laufen

Schreiner EFZ mit der Note 5,1

SM Schreinerei AG Büsserach


Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung Liebä Miguel

Mir gratuliere dir ganz härzlich zur bestandene Lehrabschlussprüefig als

Liebe Melanie Gessler

Dominik Straumann

Wir gratulieren dir herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Maurer EFZ Für diini wiiteri brueflichi und pivati Zuekunft wünsche mir dir viil Glück und Erfolg!

Wir gratulieren dir herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung als

Landmaschinenmechaniker

Wir gratulieren herzlich

Fabian Tschan

Mir gratuliere Dir recht härzlich zur erfolgrich bestandene LAP als

Automobilfachmann EFZ

Floristin

und wünsche Dir zur 2. Lehr als Mechatroniker alles Gueti

Lorly + Valentin

Mami, Papi, Rahel

Simon Zeugin

Liebe Angela Liebe Janina

Das Holzbau Gisin-Team gratuliert Dir von Herzen zur bestandenen Abschlussprüfung als

Wir gratulieren euch zur bestandenen Abschlussprüfung als

Zimmermann EFZ

Coiffeuse EFZ

Mami und Papi

Fabian Gigandet

Lieber Joël

mit der Note 5.0 und freuen uns, dich weiterhin in unserem Team zu haben Kettl Landmaschinen AG Dittigen

Zu deiner erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Konstrukteur EFZ

Automobilfachmann

mit der Note 5,0 gratulieren wir dir von Herzen! Für deine berufliche wie private Zukunft wünschen wir dir alles Gute!

und wünscht Dir für die Zukunft alles Gute.

Moosmatt 1, 4426 Lauwil Telefon 061 941 13 17

Mami, Papi, Patricia

Herzliche Gratulation zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Herzliche Gratulation

Maurer EFZ

mit der starken Note 5,2 Für die Zukunft wünschen wir euch alles Gute und dass eure Freundschaft auf ewig hält. Ein Dank auch an das Coiffure-Team Davide. David, Nico und eure Familien

Liebe Damon Das hesch super gmacht! Mir gratuliere dir herzlig zur bestandene Abschlussprüefig als

Fachmann Betreuung EFZ, Behindertenbetreuung. Manuel Verdan

Silvan Chrétien

René Baumann

zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung als

Marco Borer

Miguel Gomes

Note 5,3 im Rang

Note 4,9

Strassentransportfachmann Es freut uns sehr, weiterhin auf unsere 3 Fachmänner zählen zu dürfen. Wir wünschen allzeit gute und unfallfreie Fahrt. Das ganze Felix-Team ist stolz auf Euch. Felix Transport AG, Zwingen/Arlesheim

Den jungen Berufsleuten wünschen wir für die Zukunft viel Erfolg und Freude. Johann Volonté AG www.volontebau.ch

Wir freuen uns, Miguel weiterhin zu unserem Team zählen zu dürfen und wünschen Marco alles Gute auf dem weiteren Berufsweg.

Für dini Zuekunft wünsche mir Dir alles Gueti. Es grosses Dangeschön dem Wohnheim Hirsacker für die gueti Unterstützig. Mami, Omi, Opi, Sandra, Maria

Mir alli gratuliere im

Dibran Fejzulahovic

Wir gratulieren unseren Lehrlingen zu den sehr guten Leistungen an den Lehrabschlussprüfungen 2015.

Gabriel Steiner Polymechaniker EFZ Marco Henz Konstrukteur EFZ Kevin Hediger Polymechaniker EFZ Den jungen Berufsleuten wünschen wir für die Zukunft viel Freude und Erfolg. Aluminium-Laufen AG, Industriestrasse 5, 4253 Liesberg www.alu-laufen.ch

Liebe Frau Studer, liebes Team der Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach, herzlichen Dank für die tolle Unterstützung, die Nadine während der Ausbildung zur Pharma-Assistentin geniessen durfte und die wesentlich zum erfolgreichen Abschluss beigetragen hat. Cornelia + Donat Steiner-Oehler

ganz härzlich zu synere bestandene Abschlussprüefig als

Sanitärinstallateur EFZ und wünsche ihm für d’Zuekunft vill Erfolg und alles Gueti.


Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

MARIASTEINER KONZERTE Freitag, 10. Juli 2015, 20.00 Uhr Tango für Bandoneon, Violine und Orgel Marcelo Nisinman – Bandoneon Giovanni Barbato – Violine Benedikt Rudolf von Rohr – Orgel

Heidi-Reisen Liesberg Carreisen & Kleinbusvermietung Freude schenken mit Reisegutscheinen! MI, 15. Juli, Wochenmarkt in Luino 6 h, nur Fahrt, Aufenthalt bis 15.30 Uhr Fr. 55.– DO, 16. Juli, imposanter Klausenpass 8 h, Fahrt, Mittagessen Fr. 83.– DI, 28. Juli, Sustenpass 9 h, Fahrt, Mittagessen Fr. 78.– 31. Juli – 2. August, 1. August in Les Diablerets Fahrt, 1× Kaffeehalt, 2× ME, Goldenpass-Zugfahrt, Schifffahrt, Hotel 4* mit HP Fr. 569.– SA, 1. August, Nationalfeiertag am Vierwaldstättersee 14 h, Fahrt, Nachtessen, Feuerwerkschifffahrt Fr. 103.– DO, 6. Aug. Elsass- und Vogesenfahrt 8 h, Fahrt, Kaffeehalt Mittagessen Fr. 78.– 13.–14. August, Alpenzauber Saas-Fee Fahrt, Hotel 4* mit HP + Walliserabend Fr. 319.– SA, 15. August, TITANIC, das Musical in Walenstadt 16 h, Fahrt + Eintritt, Vorst. 19.45 ab Fr. 152.– 16.–18. Aug. Sonnenstube Tessin – Lugano Fahrt, Hotel 4* mit HP + grosse Schifffahrt Fr. 579.– 24.–29. Aug. Von der Donau zur Moldau Fahrt, Hotel 4* mit HP, Schifffahrten, Führungen etc. Fr. 955.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

T

RIT EINTI FRE Juzi-Open-Air Zillertal 14. – 16. August Die Magie Bayerns 21.–25. September Chrysanthema Lahr 25. Okt., inkl. Mittagessen Rueblimärt Aarau 4. November Wellnes im Tirol 9.–12. November

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GRÜMPELI 2015 – FC RIEDERWALD Freitag, 10. Juli 2015 Fasnachts-Grümpeli und Festwirtschaft ab 18.00 Uhr Samstag, 11. Juli 2015 Dorfplauschturnier und Festwirtschaft ab 11.00 Uhr Grümpeli ab 16.00 Uhr «Die Landstreuner» ab 20.00 Uhr Halle/Sportplatz FC Riederwald, 4253 Liesberg Infos 079 791 50 98, info@fcriederwald.ch, www.fcriederwald.ch

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Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung Wir gratulieren

Wir gratulieren

Markus Stähli

Corina Hügli

Ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung als

zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Sanitärinstallateur EFZ

Floristin EFZ und danken dem Blumenschopf Zwingen für die tolle Ausbildung. Alles Gute für die Zukunft und am neuen Arbeitsplatz in der Gärtnerei Allemann wünscht dir deine Familie.

Für die Zukunft wünschen wir Ihm alles Gute! Hans Haener AG Breitenbach/ Nunningen

Liebe Joseffa

Wir gratulieren herzlich

Wir gratulieren herzlich

Cedric Stahel

Florian Schwyzer

Wir gratulieren dir herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung als

zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Dentalassistentin

Gärtner EFZ

Gärtner EFZ

Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Gartenbau Baselstrasse 55 4147 Aesch Tel. 061 756 55 55

Praxisteam Dr. med. dent. Stephan Jeker

Herzliche Gratulation

Gartenbau Baselstrasse 55 4147 Aesch Tel. 061 756 55 55

Nach der 4-jährigen, tollen Lehrzeit hat

zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung mit Note 5,0 als

Arnold Egli aus Seewen

Sanitärinstallateur EFZ Vincent Steiner

Sven Schober

Wir gratulieren dir zur bestanden Lehrabschlussprüfung als

AutomobilFachmann EFZ Personenwagen Für deine Zukunft wünschen wir dir alles Gute und viel Freude an deinem Beruf! Das Team der Garage Henz

Herzliche Gratulation zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Zimmermann

Hübscher Joel Laufen Wir wünschen dir für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

Roth Holzbau AG Wahlen In den Weihern 2, 4246 Wahlen

Wir gratulieren

Benjamin Kübler

zur sehr gut bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Sanitärinstallateur EFZ und wünschen ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Garage Kilian Henz, 4247 Grindel

Liebi Sabine und Liebä Marco Liechti zur bestandene Lehrabschlussprüefig als

Wir wünschen Dir für die Zukunft viel Erfolg und Freude. Wir freuen uns, Dich weiterhin zu unserem Team zählen zu dürfen.

die Lehrabschlussprüfung als

Elektroinstallateur EFZ sehr erfolgreich bestanden. Es gratuliert das Team der ELEKTRO HARDER AG FEHREN

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Lehrabgängern zur bestandenen Abschlussprüfung

BäckerKonditorin

Sanitärinstallateur

gratuliere mir euch beidä ganz härzlich. Alles Gueti für Zuekunft wünsche euch Mami, Papi, Grosi und Chantal

Härzlichi Gratulation!!! Nadine Steiner zur erfolgrich bestandene Lehrabschlussprüefig als Pharma-Assistentin.

Herzliche Gratulation!

Mir beglückwünsche d’

Ronny Haener

Lucca Schnell

Elektroinstallateur EFZ

Montage Elektriker EFZ

und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Weg alles Gute. Elektro

BURGER AG

Mir gratuliere dir zu dere Supernote und freuie euis, dass du euisem Team au in Zuekunft erhalte blibsch!

Nächste Woche folgen noch mehr erfolgreiche Lehrabschlüsse. Möchten Sie Ihrer/Ihrem Lernenden, Tochter oder Sohn auch unter dieser Rubrik gratulieren? Dann kontaktieren Sie bitte:

’s Team vo dr Schwarzbuebe-Apotheke Breitenbach SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!

Sabine Renz Telefon 061 789 93 34 sabine.renz@azmedien.ch


DORFPLATZ

Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

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GEDANKENSTRICH

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Mit Handwerk eine neue Perspektive erhalten

Martin Staub

Arbeitsort und Treffpunkt: Andreas Jost will mit einer gut bestückten Werkstatt neue Perspektiven schaffen. von Gini Minonzio «Schon lange arbeite ich daran, eine offene Werkstatt auf die Beine zu stellen, nun haben wir wunderbare Räumlichkeiten gefunden», sagt Andreas Jost. Alle sollen die offene Werkstatt benützen können, aber an gewissen Zeiten wird sie für Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen reserviert sein. «Viele Betroffene von Zwangsmassnahmen ecken an und konnten gar keine Ausbildung machen, weil sie in ihrer Kindheit und Jugend ständig umplatziert wurden», erklärt Jost. Er weiss, wovon er spricht, denn auch er wurde erstmals mit drei Jahren seiner Familie entrissen. Dann folgte eine brutale Umplatzierung nach der anderen. In den Heimen und Anstalten wurde er wie viele andere auch von Erziehern

und Insassen schwer misshandelt. Obwohl er gar nie gegen das Gesetz verstossen hatte und viel zu jung war, wurde er von den Behörden willkürlich und ohne Rechtsgrundlage in die Arbeitserziehungsanstalt Albisbrunn gesteckt. «Ich selber leide noch immer darunter, dass meine Fähigkeiten und meine Kreativität in der Schule mit allen Mitteln unterdrückt wurden. Anstatt sie zu fördern, so wie es das Gesetz vorschrieb», so Jost. Mit der offenen Werkstatt möchte er nun Betroffenen der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen neue Perspektiven bieten. Auch Leute, deren Leben nicht so gradlinig verlief und etwas daran ändern möchten, sind willkommen. Die mechanische Werkstatt, die Jost vorschwebt, wird diverse Produktionsmaschinen haben. «Wir werden die Besucher zuerst anlernen, damit sie die Maschinen

FOTO: GINI MINONZIO

auch richtig bedienen können», so Jost. Auch einige 3-D-Drucker sollen vorhanden sein sowie Arbeitsplätze mit PCs. Die Besucher sollen aber nicht nur ihre Ideen umsetzen können, sondern es soll auch ein sozialer Treffpunkt werden, wo man sich austauschen kann, erklärt Jost. Werkstatt gefunden Inzwischen hat er zusammen mit dem Verein Bâlance Bâle eine komplett eingerichtete Werkstatt in Muttenz gefunden. Bâlance Bâle ist ein Verein zur Integration ausgegrenzter und langzeitarbeitsloser Menschen. Noch stecken sie mitten in der Projektierungsphase. Im Augenblick gehen sie davon aus, dass 6–8 Teilzeitarbeitsstellen geschaffen werden. Ja, und dann ist da noch das Budget. «Wenn es so weit ist, nehmen wir gerne Spenden entgegen», erklärt Jost. Er ist auch froh um Spenden-

zusagen, damit das Projekt vorankommt. Ein gewisses Einkommen werde die Werkstatt selber generieren. Einerseits werde sie Produktionsaufträge entgegennehmen und andererseits werden die Benutzer auch einkommensabhängige Beiträge bezahlen. Jost möchte, dass ein grosser Teil der Gelder schon gesprochen ist, bevor die offene Werkstatt öffnen wird. «Wir möchten uns voll auf den Hauptzweck der Werkstatt konzentrieren können. Wir wollen Leute aus ihrer Einsamkeit herausholen und ihnen eine neue Perspektive bieten», so Jost. Informationen zu den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen: www.kinderheime-schweiz.ch www.wiedergutmachung.ch www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch www.ig-adoptierter.ch

EINGESANDT

KT. SOLOTHURN

Vernissage mit Folgen

25 neue Jagdausweise vergeben

Malen mit der Künstlerin: Marlies Externbrink motiviert die Bewohnerinnen des Pflegewohnheims Flühbach zum Malen. FOTO: ZVG

Vier Tage nachdem Marlies Externbrink am 28. Juni erstmals ihre Bilder im Pflegewohnheim Flühbach präsentierte, erfahren die Bewohner Kunst am eigenen Leib. Marlies Externbrink lädt zum Malen ein. Ist dies im hohen Alter überhaupt noch möglich? Nach anfänglichem Zögern entstehen wunderbare Kunstwerke. Somit hat die Künstlerin mit ihrer Ausstellung «Klänge für Verborgenes» nicht nur eine Begegnungsstätte im Pflegewohnheim Flühbach geschaffen, sie Pflegewohnheim Flühbach, Schulweg 32, 4112 Flühweg 32, 4112 Flüh, Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 15 –18 Uhr, Finissage: Sonntag, 31. Januar 2016, 11 Uhr.

hat gleichzeitig den Bewohnern die Kunst nahegebracht! Die Bilder der Bewohner und Bewohnerinnen dürfen übrigens auch be-

staunt werden. Die Ausstellung dauert bis Ende Januar 2016. Petra Hänggi

Ausstellungen im Pflegewohnheim Die Arbeitsgruppe 50+ bietet zweimal jährlich Kulturschaffenden aus der Region die Möglichkeit, ihre Werke im Pflegewohnheim Flühbach auszustellen. Dadurch können zwischen den Bewohnerinnen und Bewohner des Flühbachs, den

Künstlern und Besuchern Begegnungen und Gespräche entstehen. Gleichzeitig bieten die Wechselausstellungen Interessierten aus Hofstetten-Flüh und aus der Region eine Gelegenheit, regionale Künstler kennen zu lernen.

WOS. Nach einem eineinhalb Jahre dauernden Lehrgang und den abschliessenden Prüfungen haben auf Schloss Waldegg in Feldbrunnen drei Frauen und 22 Männer den begehrten Jagdfähigkeitsausweis erhalten. Dazu gehören Gabriela Charvat (Rodersdorf), Silvan Erb (Metzerlen) und Raphael Stich (Kleinlützel). Sechs Kandidaten müssen nochmals zur theoretischen oder praktischen Prüfung antreten. Die Jagdprüfung im Kanton Solothurn gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Die Prüfungen wurden von einer zehnköpfigen, vom Regierungsrat eingesetzten, Jagdprüfungskommission abgenommen. Zur Prüfung zugelassen werden nur diejenigen Kandidaten, die während des Jagdlehrgangs auch hegerische Tätigkeiten zu Gunsten der Wildtiere und ihrer Lebensräume absolviert haben und sich auch darüber ausweisen können. An der praktischen Prüfung, welche bereits im September des letzten Jahres durchgeführt wurde, müssen die Kandidaten einen Jagdparcours mit gestellten jagdlichen Situationen absolvieren, Distanzen schätzen, den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe zeigen und ihre Schiessfertigkeit mit der Kugelbüchse und der Schrotflinte beweisen. In Theorie werden die Fächer Wildtierbiologie, Wild und Umwelt, Jagdpraxis, Geschichte, Gesetz und Öffentlichkeitsarbeit geprüft.

Endlich ist es wieder soweit. Bündelitag. Zeit, zuhause die Läden zu schliessen, und ab gen Süden. Was gibt es Schöneres, als bei einem kühlen Blonden auf einem Dorfplatz in Südfrankreich im Schatten von Platanen den Einheimischen beim Boule spielen zuzusehen. Hier trifft man sich, tauscht Neuigkeiten aus, spielt, lacht. Das ist Kommunikation «Face to Face», um das mal im heute gängigen Neudeutsch auszudrücken. Muss früher auch bei uns mal so gewesen sein. Früher. Kommuniziert wird heute anders. Mit Fingerkuppen auf Tastaturen. «Face to book» sozusagen. Und da das «Face» – wie Sie an meiner neuen Wortschöpfung sehen – nur auf einer Seite der beiden Kommunikationspartner steht, spielt es dem Absender auch kaum eine Rolle, ob seine – meist extrem wichtige – Mitteilung auch gelesen wird. Hauptsache er hat sich mitgeteilt. Der Trend geht hin zur Einwegnachricht. Die «Oneway Message» (nochmal eine neue Wortschöpfung) ist oft überschrieben mit «no reply», nicht antworten. Das sind die Professionellen. Werbebotschaften zum Beispiel. Kein Mensch käme auf die Idee, auf solche, meistens automatisch generierte Mails oder SMS, zu reagieren. Nun gäbs aber noch eine Kommunikation, bei der Antworten auch übers Netz recht sinnvoll wären. Vor lauter verbalem Schrott, der über jede Art von digitalen Medien worldwide (sch)webt, scheint diese Selbstverständlichkeit des Antwortens allerdings allmählich auszusterben. Wie oft schon musste ich nachhaken, eine Mail nachschieben, anrufen, um nachzufragen, ob meine Botschaft denn nicht angekommen sei? Das ist bei der «Face to Face»-Kommunikation, wie sie auf den Dorfplätzen des Südens noch heute betrieben wird, anders. Es sei denn, das Handy des Gegenübers kündigt per Klingelton die nächste «Message» an.

LAUFEN

Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall WOS. Am Dienstagmorgen, ereignete sich am «Niedere Höheweg» in Laufen ein Arbeitsunfall. Zwei Personen erlitten dabei Verletzungen. Eine Person musste mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen werden. Am Dienstag, 7. Juli, gegen 08.20 Uhr, wurde ein 16-Jähriger bei Bauarbeiten am «Niedere Höheweg» in Laufen verletzt. Nachdem der Arbeiter mehrere Male mit einem Hammer auf eine Betonleitung geschlagen hatte, löste sich das Erdreich oberhalb der Leitung und der Mann fiel in eine Baugrube. Er wurde dabei zugeschüttet und musste durch die Stützpunktfeuerwehr Laufen geborgen werden. Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Sanität Paramedic musste der Mann mit einem Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) in ein Spital geflogen werden. Ein zweiter Bauarbeiter, im Alter von 18 Jahren, konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten. Er erlitt ebenfalls Verletzungen und wurde durch die Sanität in ein Spital eingeliefert.


DIES UND DAS LAUFEN

LEHRABSCHLUSS

Drei junge Turmfalken gerettet

18 neue Landwirtinnen und Landwirte WOS. An der Lehrabschlussfeier am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain konnte in Anwesenheit von Regierungsrat Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Eltern, Lehrpersonen, Behördenvertretern und Gästen 18 jungen Landwirtinnen und Landwirten zum erfolgreichen Bestehen ihrer dreijährigen Landwirtschaftslehre mit Eidgenössischem Fähigkeitsausweis gratuliert werden. Darunter auch dem Schwarzbuben Roger Erb aus Metzerlen.

Catchword: Text

FOTO: ZVG

BREITENBACH

Neue Poststelle WOS. Unter dem Firstbalken des Polizeihauptpostens in Laufen brütet seit geraumer Zeit ein Turmfalkenpaar seine Brut aus und zieht mehrere Jungvögel auf. Letzten Freitag gegen Mittag versuchte einer der Jungvögel seinen ersten Flug und landete in der Folge etwa zehn Meter tiefer unsanft auf dem Trottoir vor dem Polizeiposten. Ob es noch grundsätzlich zu früh war für den Flug oder ob das Tier schlicht zu heiss hatte, ist nicht bekannt. Da der junge Vogel danach nicht mehr starten konnte, rannte er vom Vorplatz auf die Hauptstrasse, wo er von zwei Polizisten eingefangen und vor dem Überfahren gerettet werden konnte. Damit den anderen Jungvögeln nicht

das gleiche Schicksal drohte, entschlossen sich die Polizisten zu einer Hilfsaktion der besonderen Art. Mit Hilfe der Stützpunkt-Feuerwehr Laufental, welche den Hubretter zum Einsatz brachte, wurden dann zunächst die beiden anderen Falken kurzerhand vom Firstbalken herunter geholt und danach der Horst auf einen sicheren Balkon in unmittelbarer Nähe verlegt, wo die Jungtiere hoffentlich von ihren Altvögeln weiter versorgt und auf ihr weiteres Leben vorbereitet werden, teilt die Polizei mit. Ob es sich beim Polizeiposten-Elternpaar um die gleichen Falken handelt, die von den Überlandleitungen aus den Verkehr auf dem Laufner Feld überwachem, ist nicht bekannt.

WOS. Am kommenden Montag öffnet die neue Poststelle Breitenbach am neuen Standort an der Brislachstrasse 2. «Wir erwarten Sie mit einer einladenden, modernen Kundenzone mit offenen Schaltern sowie einer breiten Palette an Post- und weiteren Dienstleistungen», schreibt die Post in ihrem Infoblatt. Am aktuellen Standort an der Alice Vogt-Strasse 2 wird die Kundschaft nur noch bis morgen Freitag, 18.00 Uhr, bedient. Am Samstag, 11. Juli, sind die Postschalter infolge Umzugs geschlossen. Am Eröffnungtag können sich die Kundinnen und Kunden auf eine besondere Überraschung freuen.

EINGESANDT

Redaktionsschluss

Ortsparteien als wichtige Grundlage einer gelebten Demokratie

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

Eine kleine aber interessante Runde fand sich am Abend des 22. Juni im Birkenhof in Bättwil ein. Die CVP Bättwil hatte zur Wiederbelebungsveranstaltung mit Vorstellung der beiden Nationalratskandidaten Andreas Riss und Glenn Steiger eingeladen. Nach der Begrüssung durch Daniel Gschwind ergriff der langjährige Witterswiler CVP-Gemeinderat und Lokalhistoriker Joseph «Seppi» Stebler das Wort. Er gab den Anwesenden einen fundierten Einblick in die Geschichte der CVP in Bättwil. Obwohl die CVP in Bättwil nie die stärkste Kraft war und meist nur einen Vertreter im Gemeinderat stellte, waren die Wahlanteile bei kantonalen und nationalen Wahlen stets sehr hoch. Dies zeigt, dass es durchaus Potenzial für eine CVP-Ortspartei gäbe. Eine rege Diskussion gab es daraufhin um die Gründe weshalb die Dorfkultur in den letzten Jahren in Bättwil eingeschlafen sei und welches wohl die beste Strategie ist, damit sich wieder vermehrt Einwohnerinnen und Einwohner für die Gemeinde engagieren würden. Nationalratskandidat und alt Gemein-

de- und Kantonsrat Andreas Riss aus Metzerlen fügte dabei wiederum hinzu, wie wichtig die Ortsparteien für die Lokalpolitik und die Dorfkultur sind. Sie stellten sicher, dass immer wieder neue Interessierte ins Gemeindeleben eingebunden werden können. Er bezeichnete es als Glück, dass in seiner Heimatgemeinde mehrere Ortsparteien in den Gemeinderat eingebunden sind und Entscheidungen so jeweils durch eine breite Basis abgestützt werden. Zum Abschluss schaute auch NeoGemeinderätin Bettina Christen noch kurz bei der CVP herein und stellte sich den Anwesenden vor. Die CVP Bättwil freut sich sehr darüber, dass mit ihr in Zukunft eine kompetente und engagierte Frau den Gemeinderat ergänzen wird und wünscht ihr viel Freude im neuen Amt. Am 11. August findet um 20 Uhr im Gemeinderatszimmer in Bättwil die Wiedergründungsversammlung der CVP-Ortspartei statt. Für die CVP Bättwil Daniel Gschwind / Glenn Steiger Infos unter www.cvp-schwarzbubenland.ch/cvp/baettwil

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

«Chilbizyt» auf dem Meltingerberg In der Heimat unserer Jodlerin unseres Jodlers und des Dirigenten wird der Jodlerklub Jurarösli, Riederwald erstmals auswärts eine Jodlerchilbi durchführen. Vreni, Bruno und Rolf, unser neuer Dirigent, wohnen in Meltingen und so haben wir als «Tatort» unserer nächsten Jodlerchilbi den Meltingerberg ausgesucht. Das letzte Wochenende im August 2015 werden dort Jodler- und Ländlerklänge über die Weiden streichen. Wir freuen uns heute schon, Sie liebe Gäste an unserem Anlass begrüssen zu dürfen. Beachten Sie bitte die kommenden Aushänge. Bruno Fröhlicher JK Jurarösli, Riederwald Liesberg

SCHWINGEN

Vier Doppelzweige

Perfekte Bodenarbeit: Timo Oehler. D.L. 179 Jungschwinger mussten letzten Samstag unter Höchsttemperaturen Schwerstarbeit leisten. Bei über 36 Grad

FOTO: ZVG

schwitzten sie sich am Nordwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag in Basel durchs Sägemehl.

Trotz der grossen Hitze waren etwa 500 Zuschauer mit dabei. Mit dabei waren auch die Jungschwinger des Schwingklubs Dorneck-Thierstein-Laufental. Vier davon konnten einen der begehrten Doppelzweige entgegennehmen. Bei den Jüngsten war dies Valentin Scherz aus Kleinlützel, welcher den starken 4. Platz erreichte. In der nächsten Kategorie mit dem Jahrgang 2004/2005 sicherte sich Marino Christ aus Gempen mit vier gewonnen Gängen und dem Rang 5b einen Zweig. Ein weiterer Zweiggewinner war im Jahrgang 2002/2003 Patrick Oehler aus Dittingen, der den 5. Platz erreichte. Auch sein Bruder Timo konnte in der zweitältesten Kategorie den 5. Platz erreichen und somit einen Zweig erkämpfen. Mit jeweils 55.75 Punkten verpassten Pascal Saladin und Matthias Imobersteg den Zweig um einen viertel Punkt nur knapp.

Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

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DENKPAUSE

Landrat und Regierung sind nun gefordert, das Haus Baselland in Ordnung zu bringen!

Georges Thüring Es ist eine gute und bewährte Tradition, dass jeweils das älteste Mitglied des Landrates die erste Parlamentssitzung einer Amtszeit eröffnen und dabei auch eine Ansprache halten darf. Am letzten Donnerstag fiel mir diese Ehre zu und ich möchte den Leserinnen und Lesern des Wochenblattes einige Gedanken nicht vorenthalten, die ich am 1. Juli als Alterspräsident geäussert habe:

Wir können uns keine ideologisch motivierten Grabenkämpfe leisten! Für den Ratsbetrieb und die Debatten in den nächsten vier Jahren wünsche ich mir Offenheit, Redlichkeit und viel mehr Gelassenheit. Ich wünsche mir aber auch eine gesunde und lebendige Streitkultur. Dabei erachte ich den Respekt vor dem politischen Gegner und einen anständigen Umgang miteinander als selbstverständlich. Zur Streitkultur und zum Ratsbetrieb gehört natürlich auch der Wettstreit unterschiedlicher politischer Anschauungen. Doch dabei dürfen wir niemals vergessen, dass wir letztlich alle im gleichen Boot sitzen und gemeinsam eine grosse Verpflichtung und Aufgabe haben: Unserem Kanton und seiner Bevölkerung zu dienen. Das heisst, wir alle müssen fähig sein, dass wir über alle parteipolitischen Gräben hinweg Einzelund Parteiinteressen dem Gemeinwohl, dem Wohl des Baselbiets, unterordnen. Die Wahlen am 8. Februar haben sowohl im Landrat als auch im Regierungsrat neue Mehrheiten geschaffen. Das darf für die Gewinner kein Grund sein , übermütig und selbstherrlich zu agieren. Im Gegenteil, es bedeutet ein gerüttelt Mass an zusätzlicher Verantwortung. In vier Jahren wird Bilanz gezogen. Die Wählerinnen und Wähler werden dann genau registrieren, wo der Kanton steht und was die so genannte Mehrheit aus ihrem Mandat gemacht hat. Gleichzeitig habe ich aber auch an die unterlegene Seite appelliert, nun nicht einfach in Fundamentalopposition zu machen. Unsere Probleme sind zu gross, als dass wir uns ewige parteipolitisch motivierte Grabenkämpfe leisten können.

Wir Politiker haben ein Imageproblem! Die Wahlen vom 8. Februar haben zu einer starken Erneuerung des Landrates geführt. Mehr als ein Viertel der Ratsmitglieder ist neu. Diese Blutauffrischung wird dem Rat zweifellos gut tun. Die Demokratie lebt von der Veränderung. Doch Sorgen macht mir die Wahlbeteiligung. Bei den Landratswahlen hat diese nur gerade 34 Prozent betragen. Das ist wirklich nicht berauschend und es bedeutet, dass wir nur von einem Drittel der Baselbieter Wahlberechtigten gewählt worden sind. Zwei Dritteln ist es offenbar gleichgültig, wer ihre Interessen vertritt, wer über die Geschicke ihres Kantons bestimmt. Auch wenn unsere Legitimation dadurch faktisch nicht eingeschränkt wird, sollten wir uns doch über die Wirkung von uns Politikern dringend Gedanken machen. Offenbar fehlt uns die nötige Bürgernähe. Scheinbar ha- Es braucht auf allen Ebenen mehr Eigenverantwortung! ben sehr viele Bürgerinnen und Bereits seit einigen Jahren stellen Bürger das Gefühl, dass wir an ihwir fest, dass immer mehr Aufganen vorbei politisieren. Oft wird uns Politikern Ineffizienz, Inkonse- ben an die öffentliche Hand übertragen respektive vom Staat quasi quenz und Abgehobenheit vorgeproaktiv übernommen werden. worfen. Es ist offensichtlich: Wir, die politischen Verantwortungsträ- Das gilt im Besonderen für den mittlerweile sehr zentralistisch orger, haben ein Imageproblem. Ich ganisierten Kanton Basel-Landmeine, es liegt an uns, in den nächsten vier Jahren das Gegenteil schaft. Aus Erfahrung sollten wir eigentlich wissen, dass dieser Verzu beweisen. Nehmen wir zum antwortungstransfer an den Staat Beispiel die Landratssitzungen respektive den Eindruck, den wir da- der falsche Weg ist. Er führt in eibei leider nicht selten hinterlassen. ne bürokratische Sackgasse und hat enorme Kosten zur Folge. Die Auch im Wissen darum, dass sich Haushaltsprobleme nicht nur unseder Begriff Parlament vom altfranres Kantons, sondern auch andezösischen Wort «parlement» – alrer Kantone und Gemeinwesen so vom Reden – ableitet, habe ich die Landratsmitglieder aufgerufen: begründen sich klar in dieser Entwicklung. Landrat und Regie«Haben Sie auch Mut zum Verzicht: Wenn alles schon gesagt ist, rungsrat stehen in den nächsten vier Jahren vor einer gewaltigen ist es eigentlich nicht nötig, noch Herausforderung. Wir müssen uneinmal alles zu wiederholen. Brinser «Haus Baselland» dringend in gen Sie es auf den Punkt: ÜbriOrdnung bringen. Dazu braucht es gens: Es fällt niemandem einen vor allem auch die Bereitschaft des Zacken aus der Krone, wenn er Bürgers zu mehr Eigenverantworsich – auch parteiübergreifend – tung. den Worten seines Vorredners anschliesst.» Georges Thüring, Landrat Grellingen

1-AUGUST-BRUNCH

Brunchen beim Bauern WOS. Bereits zum 23. Mal laden schweizweit rund 350 Bauernfamilien zum 1. August-Brunch auf dem Bauernhof ein. Auf den Tisch kommen feine regionale oder gar hausgemachte Produkte. Damit sich die Bauernfamilien auf diesen Tag vorbereiten können, ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Zu den Brunch-Orten der Region gelangt bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Von den rund 350 Bauernfamilien, welche in diesem Jahr einen 1. August-Brunch auf dem Bauernhof organisieren, sind auch einige in der näheren Umgebung zu finden. So der Eigenhof in Seewen, der Schlosshof in Pfeffingen und der Fichtenhof in Laufen. Sie Gastgeberfamilien

laden ein, gemütlich zusammenzusitzen, feine regionale Produkte zu geniessen und die Schweizer Landwirtschaft zu erleben. Aufgrund der vielseitigen regionalen Spezialitäten und den unterschiedlichen Betriebsausrichtungen bietet jeder Brunch-Ort ein einmaliges Erlebnis. Zopf, Käse, Getränke, Kühlschränke, Tische und Bänke – für einen tollen 1. August-Brunch benötigt es einiges an Organisation. Damit sich die Bauernfamilien auf den Anlass vorbereiten können, ist eine rechtzeitige Anmeldung direkt bei den Bauernfamilien bis spätestens 30. Juli 2015 erforderlich. Infos und Adressen unter ‹www.brunch.ch›


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Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

Die KELSAG positioniert sich als führendes Entsorgungsunternehmen in einem sich rasch verändernden Umfeld. Der Entsorger wird zum innovativen Dienstleister. Für unseren Betrieb in Liesberg suchen wir motivierte/n und engagierte/n

Betriebsmitarbeiter/in Pensum 60–100% Ihre Aufgaben Als Allrounder sind Sie bei allen Betriebsprozessen der KELSAG engagiert. Ihre Tätigkeit umfasst die Materialaufbereitung, das Beschicken, Regeln und Überwachen der Biogasanlage mit Pikett-Dienst-Einsätzen. Qualifizierte handwerkliche Unterhaltsarbeiten. Das Verarbeiten von Biomasse bis zum hochwertigen Kompost. Ebenso zu Ihrem Aufgabengebiet gehört die Mitarbeit in den übrigen Betriebsprozessen der KELSAG. Es sind dies: Arbeiten auf der Deponie, sortieren und umladen von Wertstoffen und Abfällen, Arbeiten im Dienstleistungszentrum mit Betreuung der Kundschaft. Bedienung von PCs und Administrativarbeiten. Unsere Erwartungen Für diese vielseitige Aufgabe ist eine handwerkliche Grundausbildung ideale Voraussetzung. Idealerweise bringen Sie Erfahrung und Fähigkeiten im Umgang mit grossen neueren Baumaschinen (Kompost-Umsetzer, Radlader, Bagger, Trax, Gegengewichts-Stapler) mit. Die Bereitschaft, an 5 bis 6 Samstagen pro Jahr zu arbeiten und an Wochenenden Pikettdienst zu übernehmen. Freundliches, kundenorientiertes Auftreten in unserem Dienstleistungsbetrieb ist Voraussetzung für diese abwechslungsreiche Arbeit. Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit sowie Bereitschaft für Arbeiten im Freien setzen wir voraus. Fühlen Sie sich angesprochen, dann freuen wir uns, Sie bald kennen zu lernen. Anstellungsbeginn: Sofort oder nach Vereinbarung Interessenten/-innen schicken ihre vollständige schriftliche Bewerbung bis 27. Juli 2015 an: KELSAG, Delsbergstrasse 2A, 4253 Liesberg Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter Nummer direkt: 061 775 10 12, Herr S. Schwyzer. www.kelsag.ch

Als dynamische und gut organisierte Persönlichkeit, die auch in hektischen Zeiten den Überblick behält , dabei verantwortungsbewusst, speditiv und gründlich arbeitet, finden Sie bei uns Ihre neue Herausforderung. Die Stützpunktfeuerwehr Laufental ist eine Milizfeuerwehr mit rund 90 Angehörigen und sucht auf den 1. Januar 2016 oder nach Vereinbarung

Mitarbeiter/in für Unterhalt Gebäude und Materialwartung (100%) Ihre Aufgaben • Wartung, Bereitstellung und Lagerung des Materials • Unterhalt des Materials und der Fahrzeuge nach Einsätzen und Übungen • Reinigung und Instandhaltung von Fahrzeugen, Material, Lokalitäten und Anlagen • Reparaturen und kleinere Umbauten an Fahrzeugen und Geräten • Bewältigung von Kleinereignissen während der Arbeitszeit • Verwaltung von Ausrüstung, Material und Gerätschaften sowie weitere administrative Arbeiten im Auftrag des Kommandos • Erarbeiten und aktualisieren von Einsatzunterlagen Wir erwarten • Eine handwerkliche Grundausbildung mit abgeschlossener Berufslehre • Aktive Mitwirkung in unserer Feuerwehr und die Bereitschaft, auch ausserhalb der Arbeitszeit unregelmässig Einsätze zu leisten • Abgeschlossene Offiziersausbildung von Vorteil • Selbstständiges Arbeiten, Teamgeist, Flexibilität und hohes Pflichtbewusstsein • EDV-Kenntnisse, Führerausweis der Kategorie C oder C1 • Vorteilhaft wohnhaft im Verbundsgebiet der Stützpunktfeuerwehr Laufental Weitere Informationen Auskunft erteilt Ihnen Meinrad Probst (Telefon 061 766 50 50), Präsident Feuerwehrkommission, Gemeindeverwaltung, Laufenstrasse 2, 4246 Wahlen b. Laufen. Bewerbungsadresse Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugniskopien, Referenzen und einem Foto bis 31. August 2015 einreichen. Gemeindeverwaltung Wahlen, Verweis Bewerbung Stützpunktfeuerwehr Laufental, Laufenstrasse 2, 4246 Wahlen b. Laufen / E-Mail: info@gemeinde-wahlen.bl.ch


DIE REGION MACHT SCHULE

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PROJEKTARBEIT

Kreisschule Thierstein West gewinnt fünf Preise Die Kreisschule Thierstein West (KTW) beteiligte sich dieses Jahr zum zweiten Mal am Projektwettbewerb der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz – und dies sehr erfolgreich. Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler des KTW

I

m Zuge der neuen Sek1 Reform müssen die Schüler der 9. Klasse eine selbstständige Projektarbeit, entweder in Einzel- oder in Gruppenarbeit, erstellen. Sie lernen neben den verschiedenen Techniken des Projektmanagements wie man Projekte plant, initiiert, durchführt, auswertet und abschliesst. Seit nun mehr sieben Jahren führt die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz Luzern (PHZ) zusammen mit dem Schulverlag plus, dem Verein Jugend und Wirtschaft sowie dem Zentrum Service Learning des Migros-Kulturprozents einen Wettbewerb namens «Projekt9» durch. Die Schüler haben die Möglichkeit, ihre Projektarbeiten einzureichen und sie von einer fachkundigen Jury professionell bewerten zu lassen. Der KTW ist dieses Jahr zum zweiten Mal dabei und gewann gleich fünf Preise. Zwei Gruppenprojekte, von insgesamt 140 eingereichten Arbeiten aus

wird an Schulen vergeben, die neben einer qualitativ hohen Anzahl von mindesten fünf eingereichten Arbeiten und ihrer Verdienste bei der Vermittlung des Projektmanagements und der verschiedenen Projekttechniken positiv auffielen. Ein Recyclingkartonsessel Von Robin Schneider und Glenn Borer, KTW Breitenbach Klasse 3b. Wir wollten etwas Innovatives und in dieser Art noch nie Dagewesenes erschaffen. Ich kam auf diese Idee mit dem Sessel, weil ich vorher bereits schon ein ähnliches 3D Modell auf einer 3D-Druckseite gefunden habe. Dieses Modell habe ich in einem Programm (Google Sketchup) bearbeitet, so dass es unseren Erwartungen entsprach und wir die LED’s einbauen konnten. Danach wurde das 3D Modell in einem weiteren Programm (123D Make) in die 724 Einzelteile zerlegt, damit wir den Sessel überhaupt bauen konnten. Wir benutzten für den Bau des Sessels Altkarton aus dem Spital Laufen, aus dem wir die 724 Einzelteile ausgeschnitten haben. Wir haben je 2 Kartonschichten aufeinander geklebt, damit wir die Stabilität des Sessels erhöhen und auch gleichzeitig Zeit sparen konnten. Anschliessend klebten wir die Blätter mit den darauf gedruckten Teilen auf die Kartonschichten und sägten diese aus. Die einzelnen Teile haben wir wie Puzzlestücke zusammengesetzt, die dann die einzelnen Schichten ergaben. Diese

Recyclingkartonsessel: Robin Schneider (l.) und Glenn Borer. neun Kantonen, kamen direkt in das Finale. Hierbei handelt es sich um die Gruppenprojekte «Bequemer Karton Sessel mit eingebauten LED’s» von Robin Schneider und Glenn Borer (3. Platz plus Publikumspreis) sowie «Golden Gate Bridge» von Tamara Radisavljevic und Sara Bettschen (2. Platz). Neben diesen ausserordentlich tollen Gruppenarbeiten wurden auch zwei ganz besondere Einzelarbeiten mit dem Sonderpreis «Service Learning» ausgezeichnet. Dieser Preis wird für Projekte vergeben, welche sich durch ein «Lernen durch Engagement» auszeichnen. Diese beiden Sonderpreise gingen an Atchaya Rajaratnam mit ihrem Projekt «Spiel, Spass und Unterhaltung im Altersheim» und an Rebecca Kohler «Ich schreibe ein Buch – der ungehörte Hilfeschrei». Daneben wurde dem KTW noch der Schulhauspreis verliehen. Dieser Preis

Heute Präsentation Wir laden alle Interessierten zur öffentlichen Projektvernissage ein, Donnerstag, 9. Juli 2015, 18.00 Uhr, im Griensaal in Breitenbach. Sie können mit einem Besuch allen Schülern und Schülerinnen eine grosse Freude bereiten. Mit Plakaten und den Modellen können Sie alle 47 Projektarbeiten der Abschlussklassen persönlich kennen lernen

FOTOS: ZVG

Schichten klebten wir wiederum aufeinander, dies führte dann schlussendlich zum fertigen Sessel. Danach löteten wir die einzelnen LED’s zu 7 Lichterketten zusammen, diese leimten wir in die Aussparungen im Sessel hinein und überdeckten das Ganze mit Backpapier damit sich das Licht besser verteilt. Diese 7 Lichterketten bestehen aus 105 LED’s die sanft auf und ableuchten. Dies wird von einem Mikrokontroller gesteuert und das Programm, das er ausführt, habe ich selbst in der Programmiersprache C geschrieben. Mit unserem Projekt haben wir sehr viel gelernt, auch dass es von einer Idee bis zu der Ausführung viel Ausdauer und Motivation braucht. Robin Schneider Golden Gate Bridge Von Sara Bettschen und Tamara Radisavljevic, KTW Breitenbach Klasse 3a. Wir haben als Projekt ein Modell der Golden Gate Bridge in San Francisco gebaut. Das Modell haben wir im Massstab 1:1000, aus Holz und Metall hergestellt. Es war eine sehr aufwendige Arbeit, denn wir mussten unter anderen 186 kleine Ketten an der Brücke befestigen. Da wir uns so kurzfristig am Wettbewerb Projekt9 der PH Luzern anmeldeten, hätten wir nie damit gerechnet ins Finale zu kommen. Umso grösser war dafür die Freude, als wir erfuhren, dass wir unser Projekt in Luzern präsentieren dürfen. Um uns auf dieses Finale vorzubereiten, durften wir eine Woche vor der Präsentation nach Luzern zu einem Coa-

ching fahren, wo wir viele nützliche Tipps bekamen. Wir lernten, wie man die Präsentation logisch ordnet und interessant gestaltet. Unsere Präsentation am folgenden Donnerstag hielten wir ohne grössere Zwischenfälle und erreichten mit unse-

Präsentation der Golden Gate Bridge: Sara Bettschen (l.), Tamara Radisavljevic. rem Produkt den zweiten Platz, worauf wir, wenn man das so sagen darf, ziemlich stolz sind. Dieses Projekt war eine gute Erfahrung, denn wir können viel für unser späteres Berufsleben mitnehmen. Sara Bettschen Tamara Radisavljevic Ich schreibe ein Buch – der unerhörte Hilfeschrei von Rebecca Kohler, KTW Breitenbach Klasse 3a. Viele sind sich gar nicht bewusst, welche negativen Gefühle bei einer Handlung oder einem Gespräch übermittelt werden können. Die Person gegenüber fühlt sich viel schneller angegriffen als viele denken. Natürlich ist aber auch jede Person anders. Das Internet ist eine sehr praktische Erfindung, die allen das Leben erleichtert. In so genannten Social Networks kann man mit Freunden und Verwandten aus aller Welt in Verbindung bleiben. Doch die Social Networks bringen auch Schattenseiten mit sich. Viele Jugendliche oder Erwachsene werden Opfer von Cybermobbing. Die Gefahr des Internets ist, dass man nicht direkt mit einer Person spricht und man sich daher stärker fühlt. Meist wird auch vergessen, dass überhaupt eine andere Person an der anderen Seite der Leitung sitzt. Im Internet kann man auch andere ganz leicht davon überzeugen, dass eine andere Person einen Fehler begangen hat, da niemand wirklich beweisen kann, ob es stimmt. «Ich schreibe ein Buch», ist der Name meiner Projektarbeit, mit der ich mich im letzten halben Jahr beschäftigt habe. Ich wollte jedoch nicht nur ein Buch schreiben, sondern auch etwas damit bewirken. Da Mobbing leider ein sehr aktuelles Thema ist, habe ich mich entschieden, meine Projektarbeit zu diesem Thema zu gestalten. Das Schreiben des Buches machte mir viel Spass, es war jedoch auch eine grosse Herausforderung. Ich habe das Buch verkauft und insgesamt 515 Franken eingenommen. Ich bin sehr stolz, eine solch grosse Summe gespendet haben zu dürfen. Ich spendete das Geld an die Organisation «chili» des Schweizerischen Roten Kreuzes. Die Mitarbeitenden von «chili» gehen zu Schulen und Arbeitsplätzen. Sie erläutern wie man sich bei einem Mobbing Angriff verhalten soll, ob man das Opfer ist oder auch nur ein Zuschauer. Ich nahm am Schweizerischen Projekt9 Wettbewerb in Luzern teil und habe auch einen Preis in der Kategorie «Service-Learning» gewonnen. ‹Service› meint das gesellschaftliche Engagement und bei ‹Learning› wird die Schulung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen bewertet. Rebecca Kohler Spiel, Spass und Unterhaltung für Senioren Von Atchaya Rajaratnam, KTW Breitenbach, Klasse 3a. Bei der Projektwahl ist es hilfreich, dass man sich Gedanken darüber macht, was man gern tut oder was man gut kann. Jeder Mensch ist anders und hat somit auch andere Interessen. Darum ist es wichtig, dass man diese auch umsetzt. Somit gibt es immer wieder neue und individuelle Projekte. Bei mei-

nem Projekt habe ich zuerst Informationen bei einer Aktivitätsleiterin vom Altersheim eingeholt. Sie hat mir viele nützliche Tipps im Umgang mit Senioren, die leider durch das Alter verschiedene Einschränkungen haben, gegeben. Dann habe ich mit der Aktivitätsleiterin die von mir ausgedachten Aktivitäten mit den Senioren durchgeführt. Eine meiner Aktivität, die ich in einem Altersheim absolviert habe, waren Osterhasen-Guetzli backen. Da ich aus Zeitgründen nicht alle meine geplanten Aktivitäten in Altersheimen absolvieren konnte, habe ich mich noch mit Senioren zusammengesetzt, die ich aus dem Alltag her kenne und habe mit ihnen die verschiedenen Aktivitäten durchgeführt. Ich habe dabei die Erfahrungen gemacht, dass es den Senioren Freude bereitet hat und ich sie so ermuntern konnte, aktiv zu bleiben. Dadurch freue ich mich umso mehr, dass ich mich für die Berufsrichtung Gesundheit entschieden habe und dadurch auch durch meine berufliche Zukunft weiter Menschen helfen kann. Für diese Arbeit durfte ich am Finaltag

Preisübergabe: An Atchaya Rajaratnam. Projekt9 in Luzern mit grosser Freude den Spezialpreis in der Kategorie «Service-Learning» entgegennehmen, Eventgutscheine im Wert von CHF 200.00. Ein Jahr nach dem Wettbewerb Projekt9 Im letzten Jahr hatte ich, Lara Borer aus Kleinlützel, die Ehre, im Finale von der PH Luzern 2014 zu stehen. Ich vertrat

damals noch den KTW aus Breitenbach. Wir Schüler führten als Abschlussarbeit ein selbstständiges Projekt durch. Ich habe eine Einzelarbeit gemacht und schrieb ein Kochbuch «Chlilützel chocht». Dies beinhaltet 39 Familienrezepte von Kleinlützler Bewohnern, welche ich mit einem Aufruf im Dorfblatt zusammengetragen habe. Mit dem Kochbuch gelangte ich dann auch ins Finale an der PH Luzern. Ich freute mich sehr darüber, im Finale zu stehen. In Luzern durfte ich meine Arbeit vor ca. 300 Personen präsentieren. Ich war natürlich sehr aufgeregt¸, jedoch war es ein tolle Erfahrung fürs Leben. Es wurden viele auf mein Kochbuch aufmerksam. Ich habe in der Zwischenzeit ca. 150 Bücher verkaufen können, welche ich bis nach Bern oder ins Wallis versenden durfte. Ich war sehr erfreut, dass ich so vielen Personen eine Freude mit meinem Kochbuch bereiten konnte. Mittlerweile absolviere ich eine Lehre als Drogistin. Auch hier habe ich in der Zwischenzeit ein nächstes Projekt erarbeitet. Für mich war es ein grosser Vorteil, weil mir die wichtigsten Grundlagen am KTW schon mitgegeben wurden. Dieses Jahr wurde ich von der PH Luzern als VIP-Gast eingeladen. Natürlich bin ich am 25. Juni auch nach Luzern gereist. Es war sehr aufregend wieder an diesen Ort zurückzukehren. Ich durfte somit meine ehemaligen Lehrer wieder sehen. Es freute mich natürlich sehr, dass so viele vom KTW Breitenbach im Finale standen und die Schule als beste Schule nominiert wurde. Ich gratuliere auf diesem Weg allen ganz herzlich, die es ebenso bis ins Finale geschafft haben aber auch allen anderen. Für mich haben alle eine tolle Leistung erzielt, welche ein Projekt erarbeiteten, denn ich weiss genau, wie viel Arbeit, Zeit und Nerven es kostet. Jedoch ist es sehr gut, um sich auf das Leben vorzubereiten. Lara Borer Lehrling Drogistin EFZ ex-Schülerin, KTW Breitenbach


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 9. Juli 2015 Nr. 28

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Fest von Benedikt MARIASTEIN. WOS. Am Samstag, den 11. Juli feiern die Benediktiner das Fest ihres Mönchsvaters Benedikt, der im 6. Jahrhundert gelebt hat. Die Messe ist um 9.00 Uhr in der Klosterkirche. Aus Anlass des Festes hat die Bevölkerung die Gelegenheit, um 16.30 Uhr an einer öffentlichen Klosterführung teilzunehmen. Die Führung ist gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Woche Zirkus: Für eine Woche gastierte der Circolino Pipistrello in Büsserach für ein Schulprojekt, der Primarschüler Büsserach ,Erschwil und Beinwil . Im Zirkuszelt war es sehr heiss, aber trotzdem toll, wie die Kinder an den Kunststücken arbeiteten und am Schluss eine coole Zirkusshow in der Manege boten . Auf dem Foto ist ein Artist des Zirkusses zu sehen.

Strasse komplett gesperrt ZWINGEN/BRISLACH. WOS. Am Wochenende vom 11. und 12. Juli werden auf der Strasse zwischen Zwingen und Brislach Deckbelagsarbeiten durchgeführt. Aus Qualitätsgründen muss die Kantonsstrasse an diesem Wochenende ab Samstagabend 17 Uhr bis Mon-

tagmorgen 5 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Auch die Postautos sind von dieser Massnahme betroffen und werden über Laufen umgeleitet. Eine Umleitung wird für den Individualverkehr signalisiert. Bei schlechter Witterung müssen die Belagsarbeiten verschoben werden. Helmtragen und Unfälle vermeiden REGION. WOS. Der Velohelm kann einen wichtigen Beitrag zur Milderung von Unfallfolgen leisten. Noch wichtiger sei es jedoch, Unfälle zu vermeiden schreibt Pro Velo, die damit eine Doppelstrategie fordert. Laut bfu-Beratungsstelle ist die Tragquote gegenüber den Vorjahren leicht gestiegen und liegt aktuell bei 47% für die Erwachsenen und bei 67% für die Kinder.

FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR, BÜSSERACH

MUSIK-TIPP RODERSDORF

DITTINGEN

KT. BASELLAND

Mehrere verdächtige Personen angehalten

Bruchlandung

Waldbrandgefahr!

WOS. Am letzten Samstag, 4. Juli, gegen 15.40 Uhr, ereignete sich beim Flugplatz in Dittingen ein Flugunfall mit einem Kleinflugzeug. Das Kunstflugzeug vom Typ «Extra 300» befand sich gemäss den bisherigen Erkenntnissen im Landeanflug auf den Flugplatz Dittingen. Kurz vor der Landung sackte das Flugzeug einige Meter ab und prallte auf der Landepiste auf. Es wurde dabei erheblich beschädigt. Der 52-jährige Pilot befand sich alleine an Bord des Kunstfliegers. Er konnte das Spital zwischenzeitlich wieder verlassen. Drittpersonen wurden keine gefährdet oder verletzt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) sowie die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft wurden über den Unfall informiert. Weitere Abklärungen sind im Gang, teilt die Polizei mit.

WOS. Die Waldbrandgefahr ist erheblich angestiegen. Deshalb gilt ab sofort bis auf Widerruf ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern, teilt der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft mit. Insbesondere ist es verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen, sowie für selbst mitgebrachte Grills. Es ist verboten brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Zudem muss beim Abbrennen von behördlich bewilligten Feuerwerkskörpern zwingend ein Abstand von mindestens 200 Metern zum Wald eingehalten werden. Auch ist das Steigenlassen von «Heissluftballonen / Himmelslaternen» (gekaufte oder selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, generell verboten.

WOS. Nach einer Meldung eines Passanten konnten die Kantonspolizei Solothurn und das Grenzwachtkorps letzte Woche drei Personen in Rodersdorf anhalten. Die Rumänen wurden vorläufig festgenommen. Mittwochnachts, 1. Juli, meldete ein Fussgänger der Polizei, dass ihm drei Männer verdächtig aufgefallen sind, die aus einem Waldgebiet bei Rodersdorf kamen. Eine von der Polizei ebenfalls aufgebotene Patrouille des Grenzwachtkorps konnte die drei beschriebenen Personen kurz darauf in Rodersdorf anhalten und gemeinsam mit einer Patrouille der Kantonspolizei Solothurn kontrollieren. Einer der Männer trug Einbruchswerkzeug bei sich. Die Rumänen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz wurden für Abklärungen ins Untersuchungsgefängnis gebracht.

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Shem Thomas Shem Thomas heisst eigentlich Thomas Kühnis, ist 1978 im Sankt Galler Rheintal geboren und aufgewachsen. Er macht seit seiner Jugendzeit Musik. Die ersten beiden Alben «Back In France» (2000) und «Zimmer 291» sorgten nicht für Schlagzeilen. Der Bekanntheitsgrad des gelernten Primarlehrers vergrösserte sich mit der Teilnahme an der zweiten Staffel von «The Voice of Switzerland», die er als Zweitplatzierter abschloss. Mit dem Finalsong «Crossroads» landete er Ende April 2014 direkt auf Platz 1 der Hitparade. Der Singer-Songwriter und Gitarrist liess sich in der Folge bis zu dem nun vorliegenden Longplayer «You’re (Not) the Only One» (Universal Music) viel Zeit. Mit dem Remix des erwähnten Sing-

le-Hits und einer mit Stefanie Heinzmann gesungenen Coverversion des Cat Stevens-Klassikers «Father and Son» sind zwei bekannte und zugleich zugkräftige Stücke dabei. Die übrigen Songs sind von unterschiedlicher Qualität, aber ausnahmslos hörenswert. Shem Thomas hat eine unverkennbare Stimme und einen eigenen Gesangsstil. Die neue CD spielt sich im Slow-Midtempobereich ab und verzichtet auf üppige Instrumentierung, was dem Ganzen weitgehend einen intimen Charakter verleiht. Shem Thomas will mit seiner Musik tiefgreifende Gefühle und Erlebnisse verarbeiten und Magie erzeugen, die das Herz berührt. Das gelingt ihm bisweilen. Benno Hueber

20150709 woz wosanz  

Wochenblatt AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL Grellinger feierten ihr heisses Fest «ganz für Franz». Am 1. Juli...